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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AAR zur deutschen 1943 Kampagne "Bombing the Reich" gegen die KI



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der_Dessauer
04.09.15, 21:05
Werter HYZ,

auch wir sind mehr als nur gespannt was die neue Maschine so zu leisten vermag. Jetzt heißt es erst mal noch ein paar Runden durchhalten bis genügend Flugzeuge für die Umrüstung von drei bis vier Geschwadern bereitstehen. Und dann erwarten wir etwas weniger beunruhigt die alliierten Einflüge.

Die Sache mit der Platzflak ist tatsächlich so! Immerhin veranstalten über einhundert-sechzig 2cm-Vierling-Flaks einen gewaltigen Feuerzauber, welcher den im Tiefflug heran preschenden gegnerischen Jagdbombern entgegenschlägt. Bei dem letzten Angriff hatten die britischen Jabos laut Kampfbericht schon vor dem Liegeplatz Luftkampf mit einigen Maschinen des Schnellkampfgeschwader 10 und des Schlachtgeschwader 2, vielleicht war dadurch ihre Formation schon auseinandergerissen. Jedenfalls wurden eine stattliche Anzahl der Angreifer von der Flak beschädigt, was wohl der Hauptgrund zum Abdrehen und zum einstellen des Angriffs war.

Was die Abschusszahlen angeht, sind einige unserer Frontgeschwader wahre Experten im Kampf, zumindest gegen zweimotorige Maschinen. Die hohe Anzahl an Luftsiegen resultiert auch aus dem einfachen Grund, dass wir zahlenmäßig immer recht stark gegen einen Verband zuschlagen. Man sieht ja an der Anzahl von über eintausend-neunhundert geflogenen Einsätzen in der letzten Runde, dass hier ein stetiger Angriffsstrom auf die gegnerischen Verbände eingeprasselt ist. Dies hat natürlich auch negative Folgen. Zum einen haben wir nach solchen Tagen sehr hohe Zahlen von reparaturbedürftigen Maschinen und zum andern steigt natürlich auch die Erschöpfung der Flugzeugführer.

Mit der Einführung der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" denken wir über eine Neugruppierung der Tagjagdkräfte im Reich nach. Hier stellen wir uns nicht nur eine andere Dislozierung der Verbände vor, sondern eine allgemeine Änderung der Taktik. Um mehrere einfliegende Bomberströme bekämpfen zu können möchten wir die bestehenden Jagdkorps neu gliedern. Da bis her das II.Jagdkorps die Hauptlast des Kampfes getragen hat, werden wir wohl hier zwei Jagddivisionen aufstellen. Eine im Raum des Ruhrgebietes und eine im Nordwesten des Reiches. Beide Divisionen könnten über drei Jagdgeschwader mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und einem Geschwader mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R-8 "Sturmbock" verfügen. Räumlich könnten sich dann beide Großverbände bei Bedarf auch gegenseitig unterstützen. Das I.Jagdkorps würde etwas verkleinert werden, aber auch eine gleichstarke dritte Jagddivision bekommen, welche den mitteldeutschen Raum und die Einflugrouten nach Berlin deckt. Das sind im Moment noch alles Gedankenspiele, denn auch die alliierten Attacken aus dem italienischen Raum nach Süddeutschland hinein werden immer heftiger und wir dürfen auch die Sicherung der rumänischen Ölfelder nicht aus den Augen verlieren.

Euer der_Dessauer

Koenigsmoerder
05.09.15, 03:52
Auf die Dora sind Wir auch gespannt. Wir haben Sie "übersprungen", und sind gleich auf die Ta 152C gegangen. Ende März 1944 waren die ersten Maschinen verfügbar - und holzen auch schon ganz ordentlich - aber bis dahin haben Wir auch entsprechend unter der wachsenden Zahl alliierter Begleitjäger gelitten. Gut möglich, dass es schlauer ist, da nochmal einen Zwischenschritt einzulegen.

Hjalfnar
05.09.15, 04:03
Auch in Unserer Gruppe wieder ein Toter...aber vor allem, dass jetzt immer häufiger Regenten fallen, erinnert einen an die hohen Verluste, die damals beide Seiten einstecken mussten.

Hohenlohe
05.09.15, 16:06
In unserer Gruppe gibt es derzeit nur Jubel über den 21. Luftsieg von Hptm Germeroth sowie insgesamt 213 Luftsiege der I./JG3. Leider müssen wir die nächste Runde pausieren, da nur 8 Maschinen einsatzbereit sind und rund 25 überholungsbedürftig. Ansonsten war es trotz des Erfolgs ein verlustreicher Tag. Immerhin konnte das Montagewerk Tulin vor Schäden bewahrt werden. Wir warten gespannt auf den ersten Einsatz der Fw-190 D-9"Langnase".
Ansonsten wünschen wir der Reichsverteidigung weiterhin viel Erfolg und vor allem viele Luftsiege mit viiel Glück...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
12.09.15, 15:49
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (20.01.1944 / Runde 157)

Eingang am: 21.01.1944 um 06:14 Uhr

Lage West (Frankreich)

Zur Unterstützung ihrer Hauptangriffe im Reichsgebiet, flogen die gegnerischen Luftstreitkräfte am gestrigen Tag eine hohe Anzahl Stör- und Entlastungsangriffe auf unterschiedliche Ziele in den besetzten Westgebieten. Dabei wurden die Funkmeßanlagen bei Einhoven, Schaffen, Coxyde und Sint-Denijs-Westrem, sowie die Liegeplätze Volkel und Soesterberg attackiert. Während die Jagdkäfte der Luftflotte 3 in schwere Kämpfe mit den Einfliegenden Begleitjägern verwickelt wurde, gelang es der starken Flak zwei Dutzend zweimotorige Bomber und Jagdbomber abzuschießen und weitere zu beschädigen. Die verbündeten Jagdgruppen und Jagdstaffeln verloren sechzehn Bf-109G-6 in diesen Kämpfen.

Lage Ost und Südost (Balkan)

Die Stäbe der Luftflotte 4 und Südost melden für den gestrigen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien)

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen die Alliierten nur sporadisch weitverstreute Ziele an. Darunter die Bahnhöfe von Mailand und Rom, die Stadt Siena (ein schwerer Nachtangriff) und Truppenteile der Panzerdivision "Hermann Göring" und der 305.Infanteriedivision. Wiederum erbrachte die schwere Flakabwehr, besonders in Frontnähe, eine hohe Abschusszahl. Etwa dreißig gegnerische Maschinen konnten abgeschossen und viele weitere beschädigt werden.

Lage Mitte (Reich)

Am gestrigen Tag brachte die 8th United States Army AirForce noch einmal zweihundert-dreizehn schwere Bomber und zweihundert-achtundachtzig Begleitjäger auf, um in drei Einflügen Werke der Luftrüstung im Raum Düren und Kassel zu attackieren.



http://fs1.directupload.net/images/user/150912/hvlqi68l.jpg (http://www.directupload.net)
Ziele der alliierten Bomberverbände am 20.01.1944.


Wieder stand das II.Jagdkorps im Schwerpunkt der Abwehrschlacht. Mit den Jagdgeschwadern 1, 3, 11, 26, 27, 54 und 77, sowie dem Zerstörergeschwader 76 und der Sturmstaffel 1 wurden frontbewährte Verbände in den Kampf geworfen. Ihnen gelang es zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr über dem westlichen Reichsgebiet besonders die Bomberformationen zu deziemiren, sodas die Schlagkraft derselben arg beeinträchtigt wurde. In Summe konnten über einhundert Viermots und sechs Langstreckenbegleitjäger durch die Verbände der Reichsverteidigung abgeschossen werden. Jedoch foderten auch die gegnerischen Jäger wieder ein Opfer von unseren Piloten. Insgesamt achtunddreißig eigene Maschinen gingen an diesem Tag verloren. Dennoch wertet das Oberkommando der Luftwaffe die gestrigen Kämpfe als einen Abwehrerfolg. Besonders wird von der Luftwaffenführung die Vorbildfunktion vieler Gruppenkommandeure in den Vordergrund gestellt. Allen voran der Gruppenkommandeur der III.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter", Hauptmann Rudolf Leuschel (Rufname: George Pickett), welcher am gestrigen Tag allein drei (um 10:15 Uhr, 10:28 Uhr und 10:30 Uhr) B-24J Liberator bezwingen konnte. Auch der Gruppenkommandeur der I.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter", Hauptmann Hans Ruppert (Rufname: swift), gelang der Abschuss einer B-24J Liberator. Und dem Gruppenkommandeur der I.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet", Hauptmann Rudolf Gemeroth (Rufname: Hohenlohe), ist mit dem Abschuss einer B-24J Liberator im Raum Münster sein zweiundzwanzigster Luftsieg gelungen. Solche Charaktere können noch ihre Männer mitreisen und vielleicht auch noch etwas bewegen.



http://fs1.directupload.net/images/user/150912/5k9nkybx.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 20.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 20.01.1944 flog die Luftwaffe 995 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 20.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.772 (ein Minus von 148 zum 19.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.565 (ein Plus von 28 zum 19.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.207 (ein Minus von 176 zum 19.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.108 (ein Minus von 46 zum 19.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 7.883 (ein minus von 261 zum 19.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 20.01.1944 wurden 106 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 65 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 244 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 67 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 20.01.1944 gingen 54 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 25 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 20 Gefallene.




http://fs1.directupload.net/images/user/150912/xtdtphwq.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 20.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Der gestrige Tag brachte abermals einen heftigen Schlag der alliierten Luftstreitkräfte gegen Werke zur Endfertigung der deutschen Luftrüstung. Dabei wurden zwei Werke der Firma Fieseler bei Kassel und ein Werk bei Düren attackiert. Dank der Kräfte der Reichsverteidigung gelang es dem Gegner nur eine Fabrik zielsicher zu bombardieren. Dort wurden die Montagehalle zu achtzig Prozent zerstört. Glücklicherweise ist dieser Standort nur von einen untergeordneten Rolle in der Produktionskette.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 49.023 Punkte und damit um 51 Punkte höher als am 19.01.1944.

Trotz der Attacken des vergangenen Tages konnte der Ausstoß der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" weiter gesteigert werden. Gestern konnten schon fünfundachtzig Maschinen dieses Typs ausgeliefert werden. Die Luftwaffenführung hat nach Erhalt dieser Nachricht sofort reagiert, dass Jagdgeschwader 3 "Udet" wurde aus dem aktiven Einsatz genommen und mit der Umrüstung auf die Dora betraut. Der komplette Verband mit Stabsschwarm und allen vier Gruppen bemüht sich nun schnellst möglichst seine Piloten an die neue Maschine zu gewöhnen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs1.directupload.net/images/user/150912/2mnmpdst.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs1.directupload.net/images/user/150912/fgfgj9gv.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 20.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain Paul H. Graves (2/813th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Gütersloh mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader John D. Lindsay (416. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe von Asch mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader K. Ricketts (260.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Flandre-Brabant getötet worden.
4.) Lt. Colonel V. Rice (452nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Dürener mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Lt. Colonel H. Arnold (92nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Dürener getötet worden.
6.) Lt. Colonel B. Jackson (93rd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster-Ems mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Lt. Colonel Edward Kozel (457th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Melsbroek getötet worden.
8.) Lt. Colonel I. Glass (389th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
12.09.15, 18:32
Werter Dessauer, wir bedauern den Verlust von 20 Piloten, die fürs Reich gefallen sind, aber trotz allem gelang es 106 feindliche Bomber abzuschiessen, das ist wenigstens ein Erfolg...:ph:
Wir freuen uns wenigstens über 22 Luftsiege unseres Alter Egos, leider ist der vielversprechende Oblt. Willi Brandt verwundet ausgefallen. Er hatte m.W.n. 12 Luftsiege erzielt.
Wir hoffen mal das Beste weiterhin, vor allem nach der Umrüstung von JG3 auf die Langnase...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Dinkelman
14.09.15, 20:06
Werter Dessauer, dass ist ja ein gewaltiger Tribut den beide Seiten fast täglich entrichten. Hoffentlich lassen sich die Verluste mit frischen Rekruten wieder ausgleichen.
Aber auf der anderen Seite gingen den Alliierten noch mehr Piloten verloren und die massiven Verluste der letzten Tage sollten doch demnächst, in Verbindung mit dem Werten Langnase,
ihre Wirkung zeigen. (Wenigstens muss man die Gefallenen nun nicht mehr aufwendig auf die Dora umschulen. :teufel:)

der_Dessauer
20.09.15, 10:54
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten fünf Tage.
(21.01.1944 / Runde 158; 22.01.1944 / Runde 159; 23.01.1944 / Runde 160, 24.01.1944 / Runde 161 und 25.01.1944 / Runde 162)

Eingang am: 26.01.1944 um 05:52 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage vom 21.01.1944 bis zum 24.01.1944:

In den letzten Tagen trat eine deutliche Wetterverschlechterung über West- und Mitteleuropa ein. Ein ungewöhnlich heftiger Frühjahressturm brachte hohe Windgeschwindigkeiten, tiefhängende Wolken und Starkregen über mehrer Tage mit sich. Diese Umstände liesen auch den Luftkrieg in diesem Raum nahezu zum erliegen kommen. Nur vereinzelt wagten sich kleinere alliierter Jagdbomberformationen über den Kanal und griffen Küstenbefestigungen und Verkehrseinrichtungen in Holland und Belgien an. Die hier stationierten Heeres-, Marine- und Luftwaffenflakverbände beteiligten sich an der Abwehr dieser Einflüge und konnten einige Abschüsse erzielen. Das Oberkommando der Luftwaffe nutzte diesen Zeitraum um neben dem Jagdgeschwader 3 "Udet" auch das Jagdgeschwader 26 "Schlageter" auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" umzurüsten und diesen Verband wieder auf seinen alten Liegeplatz Rheine zurück zuverlegen. Weiterhin wurden sämtliche Jagdkräfte der verbündeten Luftstreitkräfte auf die Focke-Wulf Fw190A-8 umgerüstet. Da sich die Masse dieser Verbände bei der Luftflotte 3 in den besetzten Westgebieten befindet, verfügt dieser Großverband nun über ca. dreihundert-fünfzig Jagdmaschinen dieses Typs. Das Oberkommando hofft durch diese Maßnahme die Schlagkraft der Luftflotte 3 gegenüber den zahlreichen Einflüge alliierter Jagdbomber und mittelschwerern Bombern erhöht zu haben.

Auch wenn in Südeuropa das Wetter nicht optimal war, waren auch die alliierten Stäbe nicht untätig. Für uns völlig überraschend landeten am frühen Morgen des 22.01.1944 beiderseits der italienischen Stadt Anzio an der Küste des Tyrrhenischen Meeres die 1. britische Infanteriedivision und die 3. amerikanische Infanteriedivision mit der Unterstützung weiterer Sondereinheiten (First Special Service Force "Devil´s Brigade", 6615th Ranger Force) auf dem italienischen Festland. Schnell wurden diese Einheiten durch die 1. amerikanische Panzerdivision, die 45. amerikanische Infanteriedivision und die 56. britische Infanteriedivision verstärkt und dadurch der Brückenkopf weiter ausgedehnt und gehärtet. Die deutschen Verbände in diesem Raum wurden unter dem Kommando der 14.Armee neu strukturiert und zusammengefasst. Reservekräfte aus dem Raum um Rom und dem rückwärtigen Gebiet der Gustav-Linie wurden schnellstens alarmiert und in den Landungsraum befohlen. So gelang es einen frühzeitigen Ausbruch der gegnerischen Landungskräfte aus dem Brückenkopf in Richtung der italienischen Hauptstadt oder in den Rücken der schwer bedrängten Gustav-Linie zu unterbinden. Auch wenn die Lage im Moment gefestigt ist, besteht nun eine hohe Bedrohung für die deutschen Truppen in Mittelitalien. Die alliierten Luftstreitkräfte unterstützten die Landungsoperation mit starken Jagd- und Bomberverbänden, welche im Schwerpunkt zur Abriegelung und zum Schutz des Brückenkopfes eingesetzt wurden.

Wie vom meteorologischem Dienst erwartet, trat in den Abendstunden des 24.01.1944 eine deutliche Wetterbesserung ein.



http://fs1.directupload.net/images/user/150920/53o9xwct.jpg (http://www.directupload.net)
Erste Impressionen von den Landungsstränden im Raum Anzio.


Lage West (Frankreich) am 25.01.1944:

Nach Abzug der Schlechtwetterfront, griffen am Morgen des vergangenen Tages taktische alliierte Luftstreitkräfte die Liegeplätze bei Volkel, Bryas-Süd, Niergnies und Florennes an. Weiterhin wurde die Funkmeßanlage bei Soesterberg bombardiert. Gegen diese Einflüge setzten die Leitstellen der Luftflotte 3 ihre verstärkten Jagdkräfte an. In heftigen Luftkämpfen über dem belgischen Raum gelang es den verbündeten Jagdgruppen und Jagdstaffeln fast vierzig Typhoon IB und Mustang IA Jagdbomber sowie Spitfire-Begleitjäger abzuschießen. Selber verloren sie hierbei achtzehn Maschinen. Im Verlauf des späten Vormittags beteiligten sich die Jagdkräfte und die Flak ebenso an der Bekämpfung von zwei einfliegenden Großformationen amerikanischer Bomber, welche Ziele im Reich anflogen. Hierbei konnten wiederum eine Anzahl Begleitjäger und schon angeschlagene Viermots als Luftsiege eingebracht werden.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 25.01.1944:

Am gestrigen Tag griffen etwa einhundert schwere Bomber die bulgarische Stadt Sofia an. Die Bombardierung richtete große Verwüstungen in der Innenstadt an und forderte hohe Opfer unter der Zivilbevölkerung. Da die Kräfte der Luftwaffe im rumänischen Erdölgebiet disloziert sind, wurden keine Verbände zur Abwehr dieses Einfluges eingesetzt.

Lage Süd (Italien) am 25.01.1944:

Im Landungsraum beiderseits von Anzio halten die schweren Kämpfe in voller Stärke an. Beide Seiten führen Reserven an Front. Laut den Meldungen Oberkommando Süd konnten örtliche Erfolge errungen werden. Die Kampfgeschwader der Luftwaffe 2 flogen vereinzelte Angriffe auf die generische Landungsflotte. Dabei gelang es einer Dornier Do 217 der II./KG 100 mit einer Henschel Hs 293-Gleitbombe den britischen Zerstörer HMS Inglefield zu versenken. Die alliierten Luftstreitkräfte wiederum attackierten die Funkmeßanlage bei Poggio Renatico, Truppenverbände der 2.Fallschirmjägerdivision und der Panzerdivision "Hermann Göring", sowie die Bahnanlagen bei Mailand, Parma und Piombino. Neben der in diesem Raum konzentriert Flak, griffen auch die Jagdverbände der Luftflotte 2 in die Abwehrkämpfe ein. Zusammen mit italienischen Staffeln attackierten die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschaders 2 einen anfliegenden Verband Baltimore-V-Bomber im Raum südlich von Mailand. Trotz der heftigen Gegenwehr der Bomber und ihrer Spitfire-Begleitjäger gelang es, zwölf Bomber und fünf Jagdmaschinen bei fünf eigenen Verlusten abzuschießen.

Lage Mitte (Reich) am 25.01.1944:

Auch die 8th United States Army AirForce nutzte am gestrigen Tag die Wetterbesserung um ihre Angriffe auf Ziele im Reich wieder aufzunehmen. Dieses mal traf es dem Raum Bielefeld, hier wurde der Hauptbahnhof und ein Stahlwerk der "Ruhrstahl AG" bei Brackwede bombardiert. Der Gegner brachte einhundert-siebenundzwanzig schwer Bomber der Typen B-24J Liberator und B-17G Fortress sowie einhundert-einundachtzig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-47D-15 Thunderbolt und P-51B Mustang für diesen Einsatz auf. Zur Abwehr dieses Einfluges wurden zum ersten Mal die beiden Jagdgeschwader 3 "Udet" und 26 "Schlageter" mit ihren Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" eingesetzt. Beiden Verbänden gelang es die Masse der generischen Begleitjäger von den Bombern zu trennen. Somit konnten dann die Gruppen der Jagdgeschwader 1, 4, 5, 11, 27, 51, 77, sowie die des Zerstörergeschwaders 76 konzentriert die Bomberformationen zerschlagen. In wechselvollen Luftkämpfen im Raum Osnabrück – Bielefeld – Münster gingen zwar dreißig Fw190A-8, fünf Fw190A-8/R8 und sechs Fw190D-9 verloren, jedoch konnten im Zusammenwirken mit Jagdkräften der Luftflotte 3 einhundert-fünfundzwanzig Viermots und siebenundzwanzig Begleitjäger abgeschossen werden. Eine Auswertung der Einsatzberichte der Jagdgeschwader 3 "Udet" und 26 "Schlageter" erbrachte hilfreiche Erkenntnisse zum Einsatz der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase". Egal ob sie selbst von gegnerische Langstreckenbegleitjäger angriffen oder von diesen zuerst attackiert wurden, konnten sich die Piloten mit der neuen Maschine in nahezu allen Fällen behaupten. Verluste traten nur bei Angriffen auf die dichten Pulks der schweren Bomber ein. In Zukunft müssen hier die Verbandsführer mehr darauf achten ihre Staffeln und Gruppen für den Kampf gegen den alliierten Begleitschutz fest in der Hand zu halten und sich nicht der Versuchung hinzugeben die Viermots zu attackieren. Diese bleiben das Ziel der schweren Jäger und Zerstörer der Reichsverteidigung.

In den Abend- und Nachtstunden führte das Bomber Command einen erneuten Großangriff auf Leipzig durch. Insgesamt fünfhundert-dreiundvierzig Bomber griffen die Stadt und Liegeplätze der Nachtjagd bei Dessau und Gardelegen an. Trotz eines zahlenmäßigen großen Einsatzes der Nachtjagdwaffe und der Anwendung der bewährten Nachtjagdtaktiken, blieb ein zählbarer Erfolg den Flugzeugführern in dieser Nacht verwehrt. Nur sechs Bomber und ein Fernnachtjäger konnten erfolgreich bekämpft werden. Die eigenen Verluste belaufen sich auf drei Heinkel He219A-2/R1, die sämtlich bei Bruchlandungen auf ihren Einsatzhäfen verloren gingen.



http://fs2.directupload.net/images/user/150920/mzu8fkza.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 25.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 25.01.1944 flog die Luftwaffe 2.767 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 25.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.724 (ein Minus von 48 zum 20.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.398 (ein Minus von 167 zum 20.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.326 (ein Plus von 119 zum 20.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.270 (ein Plus von 162 zum 20.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.089 (ein Plus von 206 zum 20.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 25.01.1944 wurden 207 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 30 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 174 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 111 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 25.01.1944 gingen 67 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine beschädigt. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 34 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 19 Gefallene.




http://fs1.directupload.net/images/user/150920/uonruhzc.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 25.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Dank des massiven Abwehreinsatz konnte die Zerstörung des Stahlwerkes bei Brackwede verhindert werden. Nur wenige Bomben fielen auf das Werksgelände, wo sie jedoch keinerlei Schaden anrichteten. Auch der schon einmal attackierte Bahnhof von Bielefeld konnte geschützt werden und erlitt keine weiteren Schäden. Anders allerdings die Situation in Leipzig. Nach dem schweren Nachtangriff sind in weiten Teilen der Stadt die Wasser- und Stromversorgung zusammengebrochen. Ebenfalls wurde die Infrastruktur der Verkehrseinrichtungen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dies alles hat auch große Auswirkungen auf die Rüstungsbetrieb im Umland von Leipzig.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.907 Punkte und damit um 116 Punkte niedriger als am 20.01.1944.

Durch eine gleichbleibend hohe Produktionsrate der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" gestützt, konnten weitere Verbände der Reichsverteidigung auf diesen Typ umgerüstet werden. Dies betrifft das Zerstörergeschwader 76, die I.Gruppe Jagdgeschwader 4, die I.Gruppe Jagdgeschwader 5 und die III.Gruppe Jagdgeschwader 54.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs1.directupload.net/images/user/150920/prqah8ei.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs2.directupload.net/images/user/150920/uif8vmbu.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 25.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain R. Irwin (1/814th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Gütersloh getötet worden.
2.) Squadron Leader T. Gleed (23.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.XII in der Nähe von Deelen getötet worden.
3.) Squadron Leader Sergivsz Maciejewski (317. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Utrecht getötet worden.
4.) Squadron Leader G. J. Stonhill (222.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Bergen aan Zee getötet worden.
5.) Squadron Leader Bertie Mann (268.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang IA in der Nähe von Heesch mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Squadron Leader Howard P. Gibbons (168.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang IA in der Nähe von Heesch getötet worden.
7.) Lt. Colonel Marvin Garber (446th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Gütersloh mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Lt. Colonel D. Keith (100th "The Bloody Hundredth" Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Amatex mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
9.) Lt. Colonel O. Ellard (452nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Dortmund mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
10.) Lt. Colonel U. Martin ( 445th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster getötet worden.
11.) Lt. Colonel James N. Woods (356th "B" Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Amsterdam mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

HYZ
20.09.15, 12:51
Sehr schön - werter Dessauer - die "Langnasen-Dora" zeigt Wirkung !

Nur weiter so !

Grüße
HYZ

PS: Leider können es manche unserer Jagdflieger nicht lassen - trotz anders lautender Befehle - die Bomber statt die Begleitjäger anzugreifen. Das kennen wir nur zu gut ...

der_Dessauer
20.09.15, 12:59
Leider können es manche unserer Jagdflieger nicht lassen - trotz anders lautender Befehle - die Bomber statt die Begleitjäger anzugreifen. Das kennen wir nur zu gut ...

Werter HYZ,

auch uns ist dies ein Rätsel. Wir haben es mit den Doktrin "direct fighter" und "bounce fighter" versucht. Auch greifen wir wenn möglich immer aus der Überhöhung an und weisen den eigenen Jagdgruppen stets direkt den gegnerischen Begleitschutz als Angriffsziele zu. Trotzdem bekämpfen die Jagdmaschinen sehr oft die weit unter den Begleitjägern fliegenden schweren Bomber. Schon komisch irgendwie!

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
20.09.15, 13:33
Wir freuen uns über die insgesamt 242 Luftsiege der JG3/I...:top: Das sind exakt 9 mehr als letztes Mal. Wir hoffen, dass der Einsatz der Fw-190 Langnase sich in Zukunft mehr lohnen wird...:ph:
Werter Dessauer, wir wünschen weiterhin viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
01.10.15, 09:22
http://s1.directupload.net/images/user/140125/knqhpovk.jpg (http://www.directupload.net)



Jagdgeschwader 51 „Mölders“
II. Gruppe
http://s14.directupload.net/images/user/140125/lbmoggci.jpg (http://www.directupload.net)


Gruppenkommandeur Major Karl Rammelt
Rufname: "der_Dessauer"

Tagesbericht: 25.01.1944


Der klare Himmel am Morgen war für mich ein sicheres Zeichen, dass nach mehreren Tagen heftiger Regenfälle und tiefhängender Wolken die alliierten Planer wieder neue Einflüge ins Reich durchführen lassen würden. Die ersten Stunden dieses Tages verbrachten dann auch meine Männer in einer spürbaren Anspannung im Kasino. Trotzdem zogen die Piloten ohne große Hektik zu ihren Maschinen, als gegen 10:30 Uhr Sitzbereitschaft befohlen wurde. Die ersten Formationen gegnerischer schwerer Bomber hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die Reichsgrenze nach Osten überflogen. Wenige Minuten später erhielten wir den Startbefehl der Divisionsleitstelle. Als Sammelraum war ein Gebiet südlich von Dortmund festgelegt wurden. Hier sollten wir wiederum mit der Sturmstaffel 1 einen geschlossenen Angriff auf einen der dichten Pulks der Alliierten fliegen. Als Höhendeckung begleiteten uns dieses mal einige Staffeln des Jagdgeschwaders 3 "Udet" mit ihren neuen Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase". Man muss sich erst einmal an diesen Anblick gewöhnen, der sonst so bullige "Würger" sieht nun viel mehr nach einem gefährlichen Jäger aus.



http://fs5.directupload.net/images/user/151001/3ph4rumq.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Gefechtsverband der Reichsverteidigung bezieht Angriffsposition in der Flanke eines alliierten Bomberverbandes.

Im Sammelraum angekommen bildete meine II.Gruppe Jagdgeschwader 51 mit der Sturmstaffel 1 einen Gefechtsverband und in dieser Formation zogen wir dem Feind entgegen. Über Funk konnte ich schon einiges über die Lage vor uns erfahren. Offensichtlich bekämpften die Jagdgeschwader 3 und 26 den gegnerischen Langstreckenbegleitschutz recht erfolgreich. Nur Augenblicke später erkannte ich die ersten geschlossenen Pulks von B-17-Bombern vor mir. Nur wenig war noch zu befehlen, kurz wurden den Staffeln ihre Ziele zugewiesen und in dem kompakten Verband zum Angriff von vorn angesetzt. Schon beim ersten Durchflug trafen meine 3-cm-Minengeschosse die Flächenwurzel der linken Tragfläche von einem der Bomber. Sofort zeigten diese Treffer Wirkung, der innere Motor montierte ab und kurz darauf auch die gesamte Tragfläche. Daraufhin fiel die Maschine in spiralförmigen Bewegungen dem Erdboden entgegen. Dies alles erfasste ich in Bruchteilen von Sekunden, doch Freude über meinen neunten Luftsieg kam gar nicht erst auf. Um mich herum passierte einfach zu viel. Auch der Staffelkapitän der 6.Staffel, Hauptmann Otto Schultz, konnte einen Bomber bezwingen. Genauso wie der Oberfeldwebel Hermann Aubrecht, welcher bereits seinen elften Viermot damit bezwungen hatte. Weitere Bomber zeigten deutliche Spuren von unterschiedlichen Treffern. Auch einige Piloten der Sturmstaffel 1 hatten Erfolge erzielt.

Nach diesem Angriff wollte ich alle Teile des Gefechtsverbandes außerhalb der Reichweite der Abwehrwaffen der Bomber sammeln und zu einer neuen Attacken antreten lassen. Jedoch kam alles anders, denn völlig überraschend hörte ich einige Warnrufe im FT. Sechzehn bis zwanzig P-51B-Mustang hatten es irgendwie geschafft sich von den "Doras" zu lösen und griffen uns nun aus der Überhöhung an. Innerhalb wenige Minuten verlor die Gruppe zwei Fw190A-8/R8, die beiden Piloten konnten sich glücklicherweise mit dem Fallschirm unverletzt retten. Auch die Sturmstaffel 1 büßte drei Fw190A-8/R8 ein, ob es hier Gefallene gab kann ich bis dato noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Bevor die "Mustangs" uns noch weiter dezimieren konnten, trafen einige Fw190D-9 am Platz des Geschehens ein und verwickelten den Gegner in heftige Kurvenkämpfe. Ich nutzte die Gelegenheit und befahl die Sammlung der Staffeln und den Rückflug zum Einsatzhorst. Hier trafen wir gegen 11:25 Uhr nach und nach ein. Im Zuge der Nachbesprechung dieses Einsatzes entstand eine recht nüchterne Kosten/Nutzen-Rechnung. Bei drei sicheren Viermot-Abschüssen und vier gegnerischen Maschinen mit Beschädigungen, hatte die Gruppe zwei eigene Maschinen verloren und ganze acht wurden mehr oder minder schwer beschädigt. Zumindest hatten wir an diesem Tag keine personellen Ausfälle zu beklagen.



http://fs1.directupload.net/images/user/150814/ofqqnj3a.jpg (http://www.directupload.net)

http://fs5.directupload.net/images/user/151001/ecs6iu8c.jpg (http://www.directupload.net)
Liste der Abschüsse der II. Gruppe / Jagdgeschwader 51

Hohenlohe
01.10.15, 10:34
Eure Jäger haben zwar Verluste hinnehmen müssen, aber ihre Abschusszahlen sind unter diesen Umständen nicht schlecht. Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

der_Dessauer
02.10.15, 15:43
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (26.01.1944 / Runde 163)

Eingang am: 27.01.1944 um 06:57 Uhr

Lage West (Frankreich) am 26.01.1944:

Im Raum der besetzten Westgebiete flogen die Alliierten mit mittelschweren Bombern und Jagdbombern einige heftige Attacken auf ein Elektrizitätswerk in Belgien, auf die Liegeplätze der Luftwaffe bei Soesterberg und Prouvy, sowie auf Stellungen der bodenständigen 712.Infanteriedivision an der Kanalküste. Die Jagdkräfte der Luftflotte 3 konnten bei Abwehreinsätzen mehrere Typhoons und Spitfire abschießen und büßten selbst nur drei Fw190A-8 ein. Für diesen Tag besonders hervorzuheben ist ein Angriff von etwa einhundert P-47D-15 Thunderbolt und P-51B Mustang auf die Funkmeßanlage bei Katwijk. Offensichtlich befinden sich die Bomberverbände der 8th USAAF in einer Auffrischungsphase nach den letzten schweren Verlusten. Nur damit ist zu erklären warum die wertvollen Langstreckenbegleitjäger zu dieser Tätigkeit herangezogen wurden. Die im Raum Katwijk stationierte schwere Flak zeigte den amerikanischen Piloten dann auch gleich eine andere Seite des Luftkrieges auf. In gut zwanzig Minuten wurden sechsunddreißig P-51B Mustang und neunundzwanzig P-47D-15 Thunderbolt abgeschossen. Die Funkmeßanlage selbst wurde nur leicht beschädigt.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 26.01.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden keine Einflüge gegnerischer Maschinen am vergangenen Tag in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 26.01.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz unterstützten die alliierten Luftstreitkräfte ihre Bodentruppen im Landekopf bei Anzio. Ansonsten wurden nur zwei Attacken auf die Bahnhöfe von Turin und Trieste geflogen. Die dort stationierte Flak konnte drei der Angreifer abschießen und weitere beschädigen.

Lage Mitte (Reich) am 26.01.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/151002/ep6e4o6l.jpg (http://www.directupload.net)
Zwei "Uhu´s" auf der Suche nach Beute.


Für die Tagjagdwaffe der Luftflotte Reich gab es am gestrigen Tag nichts zu tun. Somit konnte die Umrüstung von Verbänden, die Wartung von Maschinen und die Erholung der Flugzeugführer ungestört fortgeführt werden. Erst in den Abend- und Nachtstunden griff erneut das britische Bomber Command die Hauptstadt des Reiches, sowie die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe Finow, Stendal und Parchim an. Insgesamt achthundert-achtundsiebzig Bomber wurden für diesen Angriff aufgeboten. Die Leitstellen der Nachtjagd antworteten ebenfalls mit einem Großaufgebot aller verfügbaren Nachtjagdverbände. Noch über der Nordsee gelangten die ersten Nachtjäger in den Bomberstrom und erzielten hier Abschüsse. Die gesamte Nacht hindurch, auf dem Hin- und Rückflug, stießen immer neue Gruppen und Einzelflieger in die Formationen der britischen Maschinen. Die starke Flakkonzentration im Großraum um Berlin tat dann ebenfalls ihre Schuldigkeit. Insgesamt konnten, bei einem eigenen Verlust von zehn Heinkel He-219A-2/R1, einhundert-dreizehn Viermots abgeschossen werden. Die Führung der Luftwaffe ist voller Lob für die gute Zusammenarbeit der Bodenleitstellen mit der Flak und den fliegenden Verbänden. Der Brite wird sich wohl jetzt genau überlegen ob er Berlin nochmals einen Besuch abstatten möchte.



http://fs5.directupload.net/images/user/151002/5oqd9a76.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 26.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 26.01.1944 flog die Luftwaffe 1.467 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 26.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.880 (ein Plus von 156 zum 25.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.279 (ein Minus von 119 zum 25.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.601 (ein Plus von 275 zum 25.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.496 (ein Plus von 226 zum 25.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.135 (ein Plus von 46 zum 25.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 26.01.1944 wurden 88 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 108 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 425 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 80 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 26.01.1944 gingen 13 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine beschädigt. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 6 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 8 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151002/9ueviveo.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 26.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Die Zerstörung eines Elektrizitätswerkes in Belgien, im Raum Flandre-Brabant, führte zu einigen Störungen bei unterschiedlichen Firmen in dieser Region. Auch bei der nächtlichen Bombardierung von Berlin wurde ein Elektrizitätswerk getroffen. Der Ausfall dieser Schaltstelle hat große Auswirkungen auf die Rüstungsbetriebe im nordöstlichen Raum der Hauptstadt. Die Techniker und Ingenieure sind um eine baldige Wiederherstellung der Verbindungen dort bemüht.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 49.001 Punkte und damit um 94 Punkte höher als am 25.01.1944.

Die Umrüstung der Tagjagdverbände auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" läuft ohne große Probleme weiter. Gestern wurde bei dem Jagdgeschwader 1 mit den einfliegen der neuen Maschinen begonnen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151002/cwyhml8q.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151002/hh4kbu79.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 26.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Wing Commander S. J. Marchbanks (102.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Hagenow mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Wing Commander John D. Blane (424. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Harburg getötet worden.
3.) Squadron Leader E. C. Badcoe (77.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Hamburg mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Squadron Leader K. Evans (196.Squadron) ist beim Absturz seiner Stirling III in der Nähe von Berlin mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Squadron Leader Leonard Green (12.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Hamburg getötet worden.
6.) Squadron Leader Stuart Fillmore (218.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax II in der Nähe von Hitzacker getötet worden.
7.) Squadron Leader I. Moorhead (622.Squadron) ist beim Absturz seiner Stirling III in der Nähe von Bergen aan Zee getötet worden.
8.) Lt. Colonel Wallace B. Mace (354th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Katwijk getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
02.10.15, 17:51
Werter Dessauer, ich gratuliere euch zu den Erfolgen der Nachtjagd...!! Das war endlich mal nötig. Die FLAK um Katwijk hat sich auch erfolgreich geschlagen. Ebenso die Luftflotte West...:ph: Gibt es eigentlich noch einen erfolgreicheren Jagdverband, als die I./JG3, da mein Verband mittlerweile 242 Luftsiege erzielt hat...:fecht: Wir wünschen der Reichsverteidigung weiterhin das Beste...!! :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Frankenland
02.10.15, 20:47
Warum rüstet ihr Zerstörergeschwader zur FW-190D-9 um? Verwirrt das nicht bei der Planung?

der_Dessauer
02.10.15, 20:51
Gibt es eigentlich noch einen erfolgreicheren Jagdverband, als die I./JG3, da mein Verband mittlerweile 242 Luftsiege erzielt hat ...

Werter Hohenlohe,

ja, den gibt es! Die I.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter" unter dem Kommando des Hauptmann Hans Ruppert (Rufname: swift), hat 245 Luftsiege in der laufenden Kampagne erkämpft. Man ist versucht zu behaupten, dass zwischen Eurer Gruppe und die des werten swift eine Art Wettkampf besteht! Allerdings möchten wir dies nicht so sehen, da die Ernsthaftigkeit der Lage (besonders vor dem historischen Hintergrund) zu einer Zurückhaltung in dieser Sache aufruft. Wir sehen hier nur zwei Verbände, deren Flugzeugführer sich nicht schonen den Versuch zu wagen einen übermächtigen Gegner von der Vernichtung ihrer Heimat abzuhalten.


Warum rüstet ihr Zerstörergeschwader zur FW-190D-9 um? Verwirrt das nicht bei der Planung?

Werter Frankenland,

in der jetzigen Phase des Luftkrieges sind zweimotorige Zerstörer nur eine leichte Beute für die alliierten Langstreckenbegleitjäger. Wir halten an dem Plan fest die Jagdgeschwader 300, 301 und 302 aus der Nachtjagd in die Tagjagd zu überführen und auf die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" umzurüsten. Somit erhalten wir eine Art "Eiserne Faust" aus 300 bis 400 Schweren Jägern die mit 3-cm-Maschinenkanonen bewaffnet sind. Die restliche Tagjagdwaffe (also auch die Zerstörergeschwader) wird auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" umgerüstet werden. Hier steht die Bekämpfung der gegnerischen Jäger im Vordergrund und dafür brauchen wir so viele Verbände wie möglich. Noch haben wir einige Ju88 und Me410 Zerstörer in Reserve, vielleicht kommt nochmal eine Möglichkeit diese zum Einsatz zu bringen (Stichwort: Verteidigung der rumänischen Erdölfelder), jedoch sehen wir zum jetzigem Zeitpunkt keine wirksame Verwendung dieser Maschinen in der Reichsverteidigung.

Euer der_Dessauer

Frankenland
02.10.15, 21:04
Werter Dessauer wir dachten ihr nehmt für die Zerstörer die Fw190A-8/R8. Werden dass so viele Feindjäger im Laufe der Zeit?

der_Dessauer
02.10.15, 21:22
Werter Frankenland,

nach unserer Lagebeurteilung sind zumindest die strategischen Bomberverbände der 8th USAAF im Moment geschwächt. Jetzt muss die Reichsverteidigung am Ball bleiben. Hier liegt der Schwerpunkt nun auf der Bekämpfung der Langstreckenbegleitjäger, bevor diese von alliierter Seite weiter mit zahlreicheren und vor allem besseren Maschinen versehen werden. Die "Dora" hat für wenige Monate die Leistung effektiv diese gegnerischen Verbände zu schwächen. Weiterhin müssen wir die neuen Flugzeugführer in ihren Erfahrungswerten aufpäppeln, da die letzten Zuweisungen von den Jagdfliegerschulen nur zwischen 50 und 60 Punkte (von möglichen 99) vorweisen können. Jedoch machen wir uns noch keine großen Hoffnungen, wenn der Gegner will, kann er seine Viermot-Einflüge von bis zu achthundert Jagdmaschinen begleiten lassen. Also kann man ruhig sagen: "Das dicke Ende kommt erst noch!".

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
02.10.15, 21:41
Wir wollen dann mal hoffen, dass ihr die nächsten Tage mit der Reichsverteidigung gut übersteht...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HYZ
03.10.15, 10:41
Werter Dessauer,

auch von uns weiterhin die besten Wünsche und viel Erfolg !

Grüße
HYZ

PS: Tolles Bild von den zwei Uhu's !

Sugar
03.10.15, 19:26
Werter Dessauer,
herzlichen Glückwunsch zu dem sehr erfolgreichen Nachteinsatz. Es scheint, als ob die Nachtfliegerei inzwischen doch zu einer wirkungsvollen Abwehr in der Lage ist. Prima.

Eine Bitte: könntet Ihr den Punktwert der Volkswirtschaft im Vergleich zum 01.01.44 oder zum Anfang der Kampagne berechnen? Das gäbe einen besseren Überblick über den Erfolg der Abwehrmaßnahmen.

Weiterhin viel Erfolg!

der_Dessauer
04.10.15, 12:46
Werter Sugar,

wir haben mal etwas in den Daten geschaut und die von Euch gewünschten Werte gefunden:

Am Anfang der Kampagne in Runde 1 (17.08.1943) lag der Punktwert der Volkswirtschaft des Reiches bei 47.404 Punkte.

In Runde 138 (01.01.1944) lag der Punktwert der Volkswirtschaft des Reiches bei 50.275 Punkte.

Momentan, in Runde 163 (26.01.1944), liegt der Punktwert der Volkswirtschaft des Reiches bei 49.001 Punkte.

Euer der_Dessauer

Sugar
04.10.15, 12:57
Herzlichen Dank, werter Dessauer,

soweit ich das verstanden habe, gibt dieser Wert ja die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft wieder, ist davon im Spiel direkt etwas zu spüren und sind die Schwankungen des Wertes als gravierend oder unerheblich einzuordnen?

der_Dessauer
04.10.15, 16:54
Werter Sugar,

aus unserer Sicht ist dies nicht einfach zu erklären. Ja, dieser Wert stellt die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft da, jedoch in einer recht abstrakten Form. Die Schwankungen die wir in der bisherigen Kampagne feststellen konnten, haben ganz unterschiedliche Hintergründe. Zum Beispiel wirken sich die alliierten Bombardierungen von Bahnhöfen in den besetzten Westgebieten und in Italien auf diesen Wert aus, ebenso die nächtlichen Angriffe des britischen Bomber Command auf deutsche Städte und die damit einhergehende Beeinträchtigung der Verkehrsinfrastruktur und der Elektrizitätsnetze. Trotz das diese Beispiele den Industriewert beeinflussen, werkt man im Spiel selber wenig davon. Zumindest konnten wir keine großen Schwankungen bei der Produktion oder der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Verbände feststellen. Dies hängt nach unserer Meinung von den oft wechselnden Zielen der KI-Bomberflotte ab. Es werden einige Tage lang Kugellagerwerke angegriffen, dann wird auf die Endmontagewerke von Motoren umgeschwenkt, dann erfolgen Attacken auf Stahlwerke oder U-Boot-Werften usw.. Auch wenn die Schläge manchmal recht hart sind und große Produktionszentren treffen, legen sie bisher nie ganze Produktionszweige lahm. Wir hatten ja schon in diesem AAR die Diskussion wie sich ein menschlicher Spieler auf Seiten der Alliierten verhalten würde. Zum Beispiel genügt eine langanhaltende Offensive gegen die Aluminiumwerke (mit dem Ziele diese gänzlich auszuschalten) im Reich und den besetzten Gebieten, um die Produktion von Flugzeugzellen gegen Null gehen zu lassen. Diese punktuellen Eingriffe würden sich wohl auch nur in kleineren Schwankungen des Produktionswertes wiederfinden lassen. Es ist also, nach meinem bisherigen Verständnis, nicht so leicht etwas aus diesem Wert herauszulesen. Vielleicht findet sich ja hier noch ein werter Regent der zu diesem Punkt etwas aussagekräftiger ist.

Euer der_Dessauer

Sugar
04.10.15, 17:47
Das ist ja beruhigend, scheint also eine eher abstrakte Bedeutung zu haben.

Danke und viel Glück!

Frisiercreme
05.10.15, 13:22
Hauptmann Frisiercreme zündete sich noch eine Juno an.
8:30 war als Termin für die Belehrung der II/JG 26 angesetzt und es war erst kurz nach acht. Und wenn alles so verlaufen würde, wie in den letzten Wochen, dann müsste er die Unterrichtung gar nicht durchführen, dann würde die Sirene dröhnen und die Gruppe Sitzbereitschaft einnehmen und er käme um diesen Auftrag herum.
Doch heute meldete die Funkaufklärung keine Aktivität in Ostengland, es würden keine Bombermassen ins Reich einfliegen und es gab keine Ausrede mehr, warum Frisiercreme nicht den Befehl der Luftflotte verlesen sollte.
"Meine Herren, ich habe hier ein Fernschreiben der Luftflotte." begann Frisiercreme, als die einsatzbereiten Piloten der Gruppe im Unterrichtsraum versammelt waren. "Die Luftflotte macht darin noch einmal sehr klar, dass das neue Flugzeugmuster dazu einzusetzen ist, mittels seiner überlegenen Flugleistungen den feindlichen Begleitschutz anzugreifen und abzudrängen. Angriffe auf die Bomber selbst haben zu unterbleiben. Die ganz Sache ist so wichtig, dass jeder Flugzeugführer die Kenntnisnahme des Befehls mit Unterschrift zu bestätigen hat, dazu melden sie sich nachher beim Oberfeldwebel Platzek dahinten."
Und natürlich meldete sich der garstige Oberfeldwebel von der 7. Staffel, dessen Name sich Frisiercreme einfach nicht merken konnte.
"Verzeihung, Herr Hauptmann, war Ihr letzte Luftsieg nicht auch eine Liberator?" Frisiercreme hatte die Frage kommen sehen. Sehr nahe an der Insubordination, aber der Mann war ein herausragender Pilot.
"Herr Oberfeldwebel, das etwas völlig anderes. Die B 24 verfolgte meinen Rottenflieger, ich musste sie aus Notwehr anschießen. Wenn dann keine weiteren Fragen mehr sind? Wegtreten."
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/d9o3zg9a7cdi.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Hohenlohe
05.10.15, 15:07
Wir warten schon ganz ungeduldig aufs Update...!! *grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

der_Dessauer
11.10.15, 10:02
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (27.01.1944 / Runde 164 und 28.01.1944 / Runde 165)

Eingang am: 29.01.1944 um 04:23 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 27.01.1944:

Vorgestern kam es nur zu vereinzelten Einflügen alliierter Aufklären in den Luftraum über den besetzten Westgebieten. Das Luftkriegsgeschehen spielte sich in Masse über den Landeköpfen bei Anzio und im Raum der Gustav-Linie ab. Über den Tag verteilt griffen hier gegnerische Jagdbomber und mittelschwere Bomber Stellungen der deutschen Truppen an. In schweren Abwehrkämpfen gelang es die Front zu halten und eine weitere Ausdehnung der Landeköpfe zu unterbinden. Die Divisionsflak der hier kämpfenden Verbände schoss über vierzig alliierte Maschine ab und beschädigte eine große Anzahl weiterer.

Lage West (Frankreich) am 28.01.1944:

Außer einigen Aufklärungsflügen der Gegenseite meldet der Stab der Luftflotte 3 keinerlei weitere Angriffe auf Ziele in den besetzten Westgebieten.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 28.01.1944:

Auch die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden keinerlei Vorkommnisse in ihren Verantwortungsbereichen.

Lage Süd (Italien) am 28.01.1944:

Am gestrigen Tag kam es zu einem einzelnen Angriff eines gegnerischen Bomberverbandes auf ein Elektrizitätswerk bei Aulla, welches hierbei vollständig zerstört wurde. Weitere Attacken richteten sich wiederum gegen die deutschen Truppen im Raum Anzio und der Gustav-Linie. Ziele waren hier die Einheiten der 305.Infanteriedivision, der 16.Panzerdivision und der Panzerdivision "Hermann Göring". Der Gegner verlor vierundzwanzig Maschinen an die Flakverbände dieser Divisionen. Im Zuge des Nachmittags erfolgten dann noch Attacken auf die Bahnhöfe von Ancona und Turin. Zweifelslos ein weiterer Versuch die Versorgung unserer Truppen in Mittelitalien zu unterbinden.

Lage Mitte (Reich) am 28.01.1944:

Der Hauptangriff der alliierten Luftstreitkräfte fand am gestrigen Tag im süddeutschen Raum statt. Von Süditalien aus kommend, griffen einhundert-achtundzwanzig B-24J Liberator und sechsundneunzig P-51B Mustang, Spitfire F.IX und P-38J Lightning den wichtigen Verschiebebahnhof der oberschlesischen Stadt Gleiwitz an. Der ungewöhnlich lange Hin- und Rückflug der Bomber ermöglichte es den hier stationierten Verbänden der Reichsverteidigung mehrmals zum Abwehreinsatz aufzusteigen. Den Piloten der Zerstörergeschwader 1 und 26, sowie dem Jagdgeschwader 2, unterstützt von kroatischen Jagdstaffeln, gelang es bei siebzehn eigenen Maschinenverlusten sechsundvierzig Viermots und zehn Begleitjäger sicher abzuschießen. Viele weitere alliierte Flugzeuge konnten beschädigt werden, hiervon sind sicherlich noch einige beim Überflug über die Adria verlorengegangen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151011/7hqmlhfn.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 28.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 28.01.1944 flog die Luftwaffe 461 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 28.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.868 (ein Minus von 12 zum 26.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.296 (ein Plus von 1.017 zum 26.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 572 (ein Minus von 1.029 zum 26.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.620 (ein Plus von 124 zum 26.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.716 (ein Plus von 581 zum 26.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 28.01.1944 wurden 56 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 25 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 74 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 24 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 28.01.1944 gingen 17 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 7 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 4 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151011/fgaoian2.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 28.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Die Bombardierung und nahezu vollständige Zerstörung der Bahnanlagen im Raum Gleiwitz, haben hier zu einigen Stockungen bei der Anfuhr von Rohstoffen und der Ausfuhr von Rüstungsgütern gesorgt. Kräfte der Reichsbahn sind bemüht schnellstmöglich die Verbindungen wieder herzustellen.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.218 Punkte und damit um 783 Punkte niedriger als am 26.01.1944.

Dank der weiterhin hohen Produktionszahlen der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" läuft bei einem weiteren Verband (Jagdgeschwader 11) die Umrüstung auf dieses Muster.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151011/gmy78uit.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151011/2hbjy6ck.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 28.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader D. Ferris (126.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe von Szombathely getötet worden.
2.) Colonel H. D. Aynesworth (454th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Szombathely mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Colonel M. M. Munn (459th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Sesvete getötet worden.


Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
11.10.15, 19:25
Werter Dessauer, wenn es dem Feind auch gelungen ist einiges an Schaden anzurichten, so hat er doch etliche Verluste erlitten. Und die Reichsluftverteidigung steht immer noch sehr gut da...!! :ph:

Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

der_Dessauer
31.10.15, 16:13
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (29.01.1944 / Runde 166)

Eingang am: 30.01.1944 um 05:44 Uhr

Lage West (Frankreich) am 29.01.1944:

Am gestrigen Tage griffen die Alliierten verstärkt die Bodenorganisationen der Luftwaffe in den besetzten Westgebieten an. Hierbei waren die Schwerpunkte die Liegeplätze bei Gilze-Rijen, Florennes, Grimberghen, Volkel und Niergnies. Weiterhin wurde die Funkmeßanlage bei Alkmaar und zwei Elektrizitätswerke im Raum Brüssel attackiert. Da die mittelschweren Bomber und Jagdbomber des Gegners von besonders vielen Begleitjägern geschützt wurden, kam es im Verlauf des Tages zu ausgedehnten Luftkämpfen über Nordfrankreich, Belgien und Holland mit den Jagdkräften der Luftflotte 3. Bei dreiunddreißig eigenen Flugzeugverlusten, konnten die starke Flak und die verbündeten Jagdverbände über achtzig Maschinen unterschiedlicher Muster abschießen und viele weitere beschädigen.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 29.01.1944:

Im Verantwortungsbereich der Luftflotten 4 und Südost wurden am vergangenen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen beobachtet.

Lage Süd (Italien) am 29.01.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz wurde der Bahnhof von Mailand zum wiederholten Male angegriffen. Den zur Abwehr aufsteigenden Maschinen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 gelang der Abschuss von zehn gegnerischen Maschinen bei zwei eigenen Verlusten. Am Nachmittag wurden griffen dann noch Spitfire-Jagdbomber die Stellungen der Panzerdivision "Hermann Göring" an. Die Divisionsflak schlug den Angriff ab und konnte dabei dreizehn der Angreifer abschießen.

Lage Mitte (Reich) am 29.01.1944:

Das Reichsgebiet selber musste am gestrigen Tag einen Zangenangriff über sich ergehen lassen. Fast zeitgleich griffen amerikanische Bomberverbände Stahlwerke im Norden und Süden des Reiches an. Zuerst wurden einhundert B-24J Liberator und sechsundneunzig Begleitjägern im Anflug über der Nordsee gemeldet. Später stellte sich heraus das ihr Ziel wohl das Stahlwerk der Unterweser AG bei Bremerhaven war. Zur Abwehr dieses Einfluges wurden die Jagdgeschwader 1, 3, 4, 5, 26, 54 und das Zerstörergeschwader 76 eingesetzt. Sämtliche dieser Verbände sind mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" ausgerüstet. Es gelang diesen Gefechtsverbänden den Gegner noch vor Erreichen seines Zieles zu stellen und in schwere Kämpfe zu verwickeln. Bei einem Verlust von nur fünf eigenen Maschinen konnten über dreißig B-24J Liberator und zwanzig P-47D-15 Thunderbolt und Mustag III abgeschossen werden. Keiner der alliierten Bomber kam zu einem ruhigen Zielanflug, alle mussten sich ihrer Bombenlast im Notwurf entledigen. Der zweite Angriff galt den Oberdonau Eisenwerk bei Linz. Hier waren es einhundert-zweiundzwanzig Viermots und fünfundneunzig Begleitjäger die der Gegner für diesen Einflug von Italien kommend aufbrachte. Diese gegnerische Formation wurde schon beim Überflug über die Alpen von kroatischen Verbänden sowie dem Jagdgeschwader 2 und den Zerstörergeschwaders 1 und 26 bekämpft. Hierbei konnten zwei Langstreckenbegleitjäger und fünfzehn B-17G Fortress und B-24J Liberator abgeschossen werden. Aber auch die eigenen Jagdkräfte mussten Verluste in Höhe von sieben Maschinen verkraften. Die Bombardierung des Eisenwerkes konnte nicht verhindert werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/151031/u8xeut7u.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 29.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 29.01.1944 flog die Luftwaffe 1.462 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 29.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.848 (ein Minus von 20 zum 28.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.296 (ein Minus von 418 zum 28.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 970 (ein Plus von 398 zum 28.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.548 (ein Minus von 72 zum 28.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.533 (ein Minus von 183 zum 28.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 29.01.1944 wurden 99 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 58 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 230 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 64 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befinden sich eine hohe Anzahl von gegnerischen Verbandsführern.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 29.01.1944 gingen 53 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine von alliierten Jagdbombern zerstört. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 22 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 17 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151031/ohfk389f.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 29.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Die gestrigen Angriffe zielten auf die Stahlproduktion des Reiches ab. Dank des Abwehrerfolges im Norden, wurde das Stahlwerk der Unterweser AG bei Bremerhaven nur wenig beschädigt. Ganz anders die Situation in der Nähe von Linz. Hier traf der Angriff das Stahlwerk "Oberdonau" schwer, fast die gesamte Produktionsanlage wurde zusammengebombt. Weiterhin wurden zwei kleinere Elektrizitätswerke (Interbrabant und Langerbrugge) im Raum Brüssel bei Attacken mittelschwerer Bomber komplett zerstört.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.118 Punkte und damit um 100 Punkte niedriger als am 28.01.1944.

Wiederum wurden weitere Verbände auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" umgerüstet. Dies wurde bei der I., II. und III.Gruppe des Schnellkampfgeschwaders 10, sowie der II.Gruppe des Schlachtgeschwaders 2 der Luftflotte 2 in Italien in die Wege geleitet.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151031/ah7eb9bn.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151031/69nor8ms.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 29.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Thomas A. Brannagan (403. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Charleroi getötet worden.
2.) Squadron Leader Pat Thornton-Brown (609.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Alkmaar getötet worden.
3.) Squadron Leader R. N. Bateson (613.Squadron) ist beim Absturz seiner Mosquito F.B.VI in der Nähe von Gilze-Rijen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Squadron Leader Arthur W. Varey (66.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire HF.IX in der Nähe von Eindhoven mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Squadron Leader G. De Groot (16. SAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Piacenza mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Squadron Leader Mervin R. B. Ingram (152.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von La Spezia mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Squadron Leader Dennis Evans (250.Squadron) ist beim Absturz seiner Kittyhawk IV in der Nähe von Eindhoven mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Lt. Colonel G. Phillips (322nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-26B Marauder in der Nähe von Katwijk mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
9.) Colonel R. T. Crowder (460th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Ostmark mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
31.10.15, 16:40
Werter Dessauer, leider wurde das Stahlwerk bei Linz nahezu komplett zerstört, was die Produktivität ziemlich gesenkt hat. Wir hoffen, dass die Reichsverteidigung beim nächsten Einflug mehr Erfolg hat.
Leider gelang es bei diesem Angriff nicht mehr alliierte Flugzeuge abzuschiessen. Wir hoffen, dass die weitere Einführung der Fw-190 Langnase dies in Zukunft weiter erschweren wird. Ansonsten hoffen wir, dass unser Verband beim nächsten Einsatz wieder weitere Luftsiege erringen wird.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

George Pickett
01.11.15, 11:32
http://abload.de/img/wappen3plr9.jpg (http://abload.de/image.php?img=wappen3plr9.jpg)

III./JG26 (Rheine/Westfalen)


Hauptmann Rudolf Leuschel versuchte sich im engen Cockpit etwas zu strecken. Seine Gruppe war auf dem Rückflug zum heimatlichen Fliegerhorst bei Rheine, der glücklicherweise seit einigen Tagen wieder einsatzbereit war. Der Fliegerhorst Achmer war doch bestenfalls eine Notlösung für die Gruppe gewesen, nachdem die Amis den Fliegerhorst Rheine schwer gebombt hatten. Der Luftkrieg über Deutschland wurde rauer und härter. Da war es um so wichtiger, dass die Piloten ein möglichst angenehmes Umfeld hatten. Die Luftwaffe hatte sich dahingehend bei der Instandsetzung des Fliegerhorstes Rheine nicht lumpen lassen. Die Offiziers- und Unteroffizierskasinos würden sogar zivilen Standards der gehobenen Kategorie durchaus genügen.


"Na, Heini? Schon dein dritter LKW, den du runtergeholt hast." Unteroffizier Guttmann meinte damit den Unteroffizier Heinrich "Heini" Hering, der heute über den Nordsee seinen dritten schweren Bomber, eine B24, abgeschossen hatte. "Ein Hering schießt über der Nordsee eine Liberator ab...zum schießen?" feixte ein anderer Pilot. "Ja ja...wer den Schaden hat, der spottet jeder Beschreibung" kam es von Unteroffizier Heinrich mit gespielter Entrüstung zurück. Dem Hauptmann wurde das Gequatsche jetzt aber doch etwas zu viel. "Funkdisziplin, meine Herren!" Er sah sich kurz um. "Die Herren fliegen wie ein Sauhaufen von Anfängern! Würden die Staffelführer bitte ihre Formationen ordnen?" Das Stimmengewirr erstarb augenblicklich und die 3 Staffelführer bellten ihre Piloten an und befahlen sie in den engen Formationsflug. Hauptmann Leuschel nickte zufrieden und grinste leicht. Die neuen "Langnasen" waren eine echte Bereicherung für die Gruppe. Gerade sein heutiger Luftsieg über eine P47-Thunderbolt hatte ihm das gezeigt. Mit der "alten" A8 hätte es durchaus anders ausgehen können.

http://abload.de/img/focke-wulf-190d-jg-26ieahy.jpg (http://abload.de/image.php?img=focke-wulf-190d-jg-26ieahy.jpg)

Gegen 12.00 Uhr erreichte die III. Gruppe den Fliegerhorst Rheine. Die Gruppe hatte keine Verluste zu verzeichnen gehabt und die Warte sahen erfreut, dass sich ihre Arbeit in Grenzen halten würde. Hauptmann Leuschel schaltete Motor und Elektrik ab und atmete tief durch. Sein Wart öffnete die Kabinenhaube und löste die Gurte. "Passend zum Mittagessen, Herr Hauptmann" verkündete Unteroffizier Berger. "Es gibt Kohlrouladen". Leuschel stieg aus und stiefelte zur Stabsbaracke der Gruppe, wo sich auch das Geschäftszimmer befand. Er trat ein und warf sein "Zeugs" durch die offene Zimmertür in sein Büro. "Gibt es was zu berichten?" fragte er Feldwebel Büse. Der war ob des plötzlichen Eintretens des Gruppenkommandeurs noch etwas überrascht. "Nun ja...im Kasino gibt es heute Kohlrouladen..." In diesem Augenblick merkte der Feldwebel wohl selber, das Leuschel nicht den heutigen Speiseplan meinte. Das spiegelte sich auch im Gesichtsausdruck des Hauptmanns wieder. Feldwebel Büse kramte unsicher in der Ablage. "Das ist gerade von der Division gekommen." Er reichte dem Hauptmann den Zettel.

"Hmm...eine Belobigung für die Gruppe und die Ankündigung der Erwähnung selbiger im nächsten Wehrmachtsbericht..." Er knüllte den Zettel zusammen und warf ihn in den Papierkorb. "Sie hatten schon recht, Büse...die Meldung mit den Kohlrouladen war wirklich wichtiger..."

der_Dessauer
02.11.15, 22:03
http://fs1.directupload.net/images/user/141213/r6ivgtyv.jpg (http://www.directupload.net)
(Auszug aus dem Wehrmachtsbericht vom 01.02.1944)

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Als eine Würdigung der herausragenden Leistungen der Verbandsführer und Flugzeugführer des Jagdgeschwaders 26 "Schlageter", hat das Oberkommando der Luftwaffe diesem Verband gegenüber eine formelle Belobigung ausgesprochen. Der Stabsschwarm und die drei Gruppen des Geschwaders (I.Gruppe unter dem Kommando des Hauptmann Hans Ruppert (Rufname: swift); II.Gruppe unter dem Kommando des Hauptmann Gerhard Vogt (Rufname: Frisiercreme); III.Gruppe unter dem Kommando des Hauptmann Rudolf Leuschel (Rufname: George Pickett)) haben in den letzten Wochen und Monaten an vorderster Front in der Reichsverteidigung heldenhaft gekämpft und damit wiederholt gegnerische Luftoffensiven schon im Ansatz zerschlagen können. Auch weiterhin vertraut das Reich auf seine "Falken", die stets wachsam die Lüfte über der Heimat durchstreifen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151102/76n7dqzm.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" im harten Luftkampf mit alliierten Langstreckenbegleitjägern.


Weiterhin wird auf die Abwehrkämpfe über dem Ruhrgebiet und den besetzten Westgebieten am gestrigen Tag (31.01.1944) verwiesen. Nachdem der 30.01.1944 ohne nennenswerte Ereignisse vorübergegangenen ist, attackierten gestern die anglo-amerikanischen Luftstreitkräfte am Tag und in der Nacht massiv Ziele im industriellen Herzen des Reiches. In den damit verbundenen Luftkämpfen zeichnete sich die I.Gruppe des Jagdgeschwaders 3 "Udet" zum wiederholten Male besonders aus. Dieser Gruppe, unter dem Kommando des Hauptmann Rudolf Gemeroth (Rufname: Hohenlohe) gelang es bei der Verfolgung des Gegners im Raum Wesel - Volkel - Nijmegen - Eindhoven, allein vier B-17G Fortress und drei P-47D-15 Thunderbolt abzuschießen. Eine der Thunderbolts wurde vom Hauptmann Gemeroth im Raum Wesel abgeschossen, es war dies sein dreiundzwanzigster Luftsieg! Die Gruppe selbst verlor in diesen Kämpfen nur eine Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", die bei den engen Kurvenkämpfen mit einem Gegner kollidierte und dadurch zum Absturz gebracht wurde. Der Flugzeugführer dieser Maschine, Leutnant Franz Schwaiger, konnte sich glücklicherweise verwundet mit dem Fallschirm in letzter Minute retten. Auch in der vergangenen Nacht erfolgte wieder ein Angriff britischer Bomber, dieses mal traf es die Stadt Dortmund. Die in diesem Raum stationierten Nachtjagdverbände der Reichsverteidigung konnten zum wiederholten Male dem Gegner hohe Verluste beibringen. Hierbei hervorzuheben ist der Gruppenkommandeur der II.Gruppe Jagdgeschwader 300, Major Karl Kettner (Rufname: GenLee), der mit seiner Besatzung in dieser Nacht zwei britische Viermots bezwingen konnte.

(Weitere Einzelheiten über den Ablauf der Kämpfe des gestrigen Tages erfolgen in der Lagemeldung des Oberkommandos der Luftwaffe und im heutigen Wehrmachtsbericht. Beides wird im Verlauf der nächsten Stunden veröffentlicht werden.)

Hohenlohe
03.11.15, 03:50
Na das ist doch schon mal was. Sieben neue Luftsiege meiner I/JG3 und davon einer für mein Alter Ego...!! :top: Wir gratulieren unseren genannten Kameraden aufs herzlichste und geben ein Augustiner hell aus für alle...:prost:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
04.11.15, 09:48
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (30.01.1944 / Runde 167 und 31.01.1944 / Runde 168)

Eingang am: 01.02.1944 um 06:15 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 30.01.1944:

Vorgestern kam es nur im Süden auf dem italienischen Kriegsschauplatz zu zwei Angriffen auf Häfen an der Westküste. Die bei Genua und La Spezia stationierte Flak konnte fünf mittelschwere Bomber und einen Begleitjäger abschießen. Die Schäden durch die Bombardierungen an den Kai- und Dockanlagen halten sich dementsprechend in Grenzen.

Lage West (Frankreich) am 31.01.1944:

Am vergangenen Tag versuchten die alliierten Kommandostäbe wiederum mit heftigen Angriffen die Luftverteidigung in den besetzten Westgebieten zu schwächen. Dabei attackierte der Gegner die Liegeplätze von Eindhoven, Bryas Süd und Asch, sowie die Funkmeßanlagen bei Woensdrecht, Gilze-Rijen und Eindhoven. Auch der Nordbahnhof von Paris Romainville und Küstenstellungen der bodenständigen 719.Infanteriedivision an der Kanalküste wurden mehrfach angeflogen. Die verfügbaren Jagdkräfte der Luftflotte 3 wurden über weiten Teilen von Belgien, Holland und Nordfrankreich in ausgedehnte Luftkämpfe verwickelt. Bei eignen Verlusten in Höhe von zehn Maschinen gelang es über einhundert-zwanzig Jagdbomber und Begleitjäger der Alliierten abzuschießen. An diesem Erfolg hatte besonders die, weit verteilte und zahlenmäßig starke, Flakabwehr einen hohen Anteil.



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/zqd5cplf.jpg (http://www.directupload.net)
Die Jagdkräfte der Luftflotte 3 in schweren Luftkämpfen mit dem alliierten Begleitschutz.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 31.01.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag mehrere Einflüge alliierter Höhenaufklärer in die Räume um Oradea und Szeged südostwärts von Budapest.

Lage Süd (Italien) am 31.01.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen britische mittelschwere Bomber ein Elektrizitätswerk bei Castelnouvo und den Bahnhof von Grosseto an. Das Werk wurde dabei fast völlig zerstört, der Bahnhof hingegen kam noch einmal glimpflich davon. Weiterhin wurden wieder die Stellungen der 29.Panzergrenadierdivision und der 16.Panzerdivison an der Gustav-Linie von Jagdbombern attackiert. Neun der Angreifer konnten von der Divisionsflak der beiden Großverbände abgeschossen werden.

Lage Mitte (Reich) am 31.01.1944:

Die Reichsverteidigung selber wurde gestern nur bei einem kleineren Vorstoß amerikanischer Bomber auf das Ruhrgebiet geprüft. Gegen 10:00 Uhr flogen fünfundsechzig B-17G Fortress und zweiundsiebzig Begleitjäger der Typen P-51B Mustang, Mustang III und P-47D-15 Thunderbolt in das Reichsgebiet ein um den Bahnhof von Oberhausen zu bombardieren. Diesem Angriff wurden die Jagdgruppen 101, 103 und 108, sowie das Jagdgeschwader 3 "Udet" entgegengeworfen. Innerhalb von nur dreißig Minuten gelang es diesen Verbänden, im Zusammenarbeit mit der Flak, vierundzwanzig B-17G Fortress und neunzehn P-51B Mustang, Mustang III und P-47D-15 Thunderbolt abzuschießen. In diesen Luftkämpfen gingen drei Focke-Wulf Fw190A-8 und drei Focke-Wulf Fw190D-9 verloren. Trotz ihrer Verluste konnten die alliierten Bomber noch ihre Last auf das angestrebte Ziel abwerfen. An den Gleisanlagen und den sonstigen Infrastruktureinrichtungen des Bahnhofs entstand ein recht hohen Schaden von vierzig Prozent. In den Abend- und Nachtstunden attackiert das britische Bomber Command die Stadt Dortmund und die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe bei Werl und Lipperode mit zweihundert-sechsundachtzig Bombern. Aufgrund der geringen Eindringtiefe des Bomberstromes gelangten verhältnismäßig nur wenige Maschinen der Nachtjagdverbände an den Feind. Dennoch konnten sie zwanzig gegnerische Maschinen abschießen. Selber gingen vier Heinkel He219A-2/R1 durch britische Fernnachtjäger und bei Bruchlandungen verloren.



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/x9ur4wdr.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 31.01.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 31.01.1944 flog die Luftwaffe 1.124 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 28.01.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus von 168 zum 29.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.220 (ein Minus von 76 zum 29.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 796 (ein Minus von 174 zum 29.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.537 (ein Plus von 11 zum 29.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.641 (ein Plus von 108 zum 29.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 31.01.1944 wurden 77 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 114 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 198 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 89 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befindet sich auch eine hohe Anzahl gegnerischer Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 31.01.1944 gingen 20 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 8 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 7 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151104/kl8q8o2b.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 31.01.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Der Nachtangriff auf Dortmund führte, wie bei früheren Attacken, zu großflächigen Ausfällen in der Strom- und Wasserversorgung. Weite Gebiete der Innenstadt liegen in Schutt und Asche. Die Feuerwehren befinden sich im Großeinsatz um die vielen Brände unter Kontrolle zu bringen und um Verschüttete und Tote zu bergen. Auch einige Rüstungsbetriebe im Umland sind durch Einschränkungen in der Infrastruktur in ihrer Produktion momentan gehemmt. Auch der Angriff auf den Bahnhof von Oberhausen hat im Antransport von Material und dem Abtransport von Rüstungsgütern zu Einschränkungen geführt.



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/5scytfy8.jpg (http://www.directupload.net)
Die Kampstraße in der Innenstadt von Dortmund nach dem gestrigen Nachtangriff.


Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.128 Punkte und damit um 10 Punkte höher als am 29.01.1944.

Die Umrüstung auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" geht langsam voran, in den letzten zwei Tagen konnten weitere vier selbstständige Jagdgruppen der Reichsverteidigung auf dieses Muster umgeschult werden. Darunter auch die Jagdgruppe 102 des Major Karl-Heinz Schnell (Rufname: Lewis Armistead). Weiterhin wurde diese Gruppe und noch drei andere in den Befehlsbereich des II.Jagdkorps verlegt. Der neue Liegeplatz dieser Verbände lautet nun Merzhausen im Hochtaunus weit nordwestlich von Frankfurt am Main gelegen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/oxp52nru.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/dkrowofk.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 31.01.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain I. Gray (1/813th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Volkel getötet worden.
2.) Squadron Leader Stanislaw Litak (316. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Vlaardingen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Derek R. Walker (182.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Vlaardingen getötet worden.
4.) Squadron Leader Ernest Cassidy (222.Squadron) ist beim Absturz seiner Tyhoon IB in der Nähe von Katwijk getötet worden.
5.) Squadron Leader Dave Noonan (416. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Eindhoven mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Squadron Leader N. Royce (81.Squadron) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Oberhausen getötet worden.
7.) Lt. Colonel F. Ross (447th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Krefeld getötet worden.
8.) Colonel William J. Cummings (355th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Wesel getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
04.11.15, 15:51
Werter Dessauer, wir meinen, dass die Alliierten sich wohl langsam auf mehr Nachtangriffe konzentrieren und dabei auch mehr Erfolge haben, was sich leider auf die Produktion auswirkt. Wir würden nun gerne wissen wieviele Einheiten und wieviele Flugzeuge euch für die Nachtjagd zur Verfügung stehen...?? Wir wünschen euch und unserem Alter Ego weiterhin viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
04.11.15, 20:42
Werter Hohenlohe,

wir haben mal die aktuell verfügbaren Verbände und deren Einsatzstärke für Euch zusammengestellt. Eigentlich eine ganz hübsche Streitmacht über die die Nachtjagdwaffe der Reichsverteidigung da verfügt. Für uns ist momentan der Knackpunkt, dass die Heinkel He219A-2/R1 ein sehr guter Nachtjäger ist, es ihr aber deutlich an Reichweite fehlt. Dadurch können die Verbände immer nur überschlagend an den gegnerischen Bomberstrom herangeführt werden. Wir hoffen das die Frontreife der Junkers Ju388J in ein paar Wochen dieses Problem beseitigt. Weiterhin teilen wir Eure Auffassung der Schwäche der alliierten Tagesangriffe nicht unbedingt. Der Gegner verfügt weiterhin über eine dreifache zahlenmäßige Überlegenheit in der Luft. Im Moment sind wir nur im Vorteil, da die Verbände der Reichsverteidigung schnell einen Schwerpunkt schaffen können und so örtlich die qualitative und quantitative Überlegenheit an sich ziehen. Natürlich spielt die technische Überlegenheit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" auch eine Rolle. Jedoch bekommt der Gegner in wenigen Wochen auch verbesserte Modelle der P-51 und der P-47. Wir werden sehen wie sich dann die Lage gestalten wird.



http://fs5.directupload.net/images/user/151104/k5xoiged.jpg (http://www.directupload.net)


Euer der_Dessauer

Hohenlohe
05.11.15, 03:06
Werter Dessauer, wir danken euch sehr für diese Übersicht und hoffen, dass auch die Langnase ihre technische Überlegenheit weiterhin beibehält, wenn ach die Alliierten bald neue Typen an Jägern bekommen...:ph:
Ansonsten wünschen wir euch auch für die Nachtjagd weiterhin viel Glück und viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
06.11.15, 18:20
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (01.02.1944 / Runde 169)

Eingang am: 02.02.1944 um 05:18 Uhr

Lage West (Frankreich) am 01.02.1944:

Die alliierten Luftstreitkräfte setzten auch in den letzten vierundzwanzig Stunden ihre Bemühungen fort die Bodenorganisation der Luftwaffe in den besetzten Westgebieten zu zerschlagen. Dabei attackierten sie die Funkmeßanlagen bei Katwijk, Vorden, Chievres und Ft. Rouge, sowie die Liegeplätze von Prouvy und Grimberghen. Die Jagdkräfte der Luftflotte 3 und besonders die in diesen Räumen stationierte Heeres-, Luftwaffen- und Marineflak konnten dem Gegner wiederholt hohe Verluste zufügen. Vier Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte gingen verloren, dafür konnten ca. fünfundsechzig alliierte Flugzeuge abgeschossen werden.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 01.02.1944:

Auch am gestrigen Tag blieb es im Verantwortungsbereich der Luftflotten 4 und Südost ruhig. Die hier eingesetzten Stäbe meldeten zumindest am Tag keinerlei Einflug alliierter Maschinen in diesen Raum. Erst in den Nachtstunden griffen etwa einhundert-vierzig britische Bomber die Stadt Athen an. Wie schon bei vorausgegangen Attacken hielt sich der angerichtete Schaden in Grenzen. Eine Liberator VI ging dabei auf dem Rückflug noch über dem Festland verloren.

Lage Süd (Italien) am 01.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz blieben die gegnerischen Jagdbomber und mittelschweren Bomber weiterhin recht aktiv. Im Verlauf des gestrigen Tages wurde der Hauptbahnhof von Rom und die Bereitstellungen der Panzerdivision "Hermann Göring" hinter der Gustav-Linie mehrmals attackiert. Ein weiterer Angriff sollte den Bahnhof von Venedig, der schon des öfteren ein Ziel war, treffen. Doch an diesem Tag entwickelte sich die Lage für die alliierten Besatzungen etwas anders. Unter dem Kommando des Jagdfliegerführers Süd der Luftflotte 2 wurde gegen den einfliegenden gegnerischen Verband von siebenundsechzig mittelschweren Baltimore V Bombern und zweiundsiebzig Spitfire LF.VIII und Kittyhawk IV Begleitjägern ein großer eigener Gefechtsverband gebildet. Dieser umfasste die drei Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 (Focke-Wulf Fw190D-9), eine Gruppe des Schlachtgeschwaders 2 (Focke-Wulf Fw190D-9) und fünf Staffeln der Aeronautica Nazionale Repubblicana (A.N.R.) mit der Focke-Wulf Fw190A-8 ausgerüstet. Dieser Massierung gelang es den Gegner im An- und Abflug zu seinem Ziel schwer zu bedrängen, ihn gar zu überraschen. In mehreren Einsätzen innerhalb von zwei Stunden konnten vier Kittyhawk IV, sechs Spitfire LF.VIII und neununddreißig Baltimore V abgeschossen werden. Die eigenen Verluste betragen vertretbare vier Maschinen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151106/8m7hbajf.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Skizze der Baltimore V in britischen Diensten.


Die beteiligten Gruppen haben ihre Erfolge bereits in den Abendstunden übermittelt, hier ein Auszug:

I.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10:

Der I.Gruppe ist es bei zwei Einsätzen im Raum Bologna gelungen den Gegner zu überraschen. In vierzig Minuten konnten durch die Piloten dieses Verbandes sechs Baltimor V und eine Spitfire LF.VIII beschädigt und eine Kittyhawk IV und sieben Baltimore V abgeschossen werden. In diesen Kämpfen wurde eine Focke-Wulf Fw190D-9 beschädigt, eine weitere wurde durch das Abwehrfeuer der Bomber zum Absturz gebracht. Der Pilot, Feldwebel U. Hoernlein, fand dabei den Fliegertod.

II.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10:

Diese Gruppe konnte bei zwei Einsätzen im Raum um Bologna innerhalb von neunzig Minuten eine Spitfire LF.VIII und neun Baltimore V abschießen. Weiterhin konnten zwei Spitfire LF.VIII und sieben Baltimore V beschädigt werden. Hierbei erlitt der Verband keine Verluste, lediglich drei Focke-Wulf Fw190D-9 wurden beschädigt.

III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10:

Auch die III.Gruppe hat Anteil an diesem Abwehrerfolg. Bei zwei Einsätzen im Raum Forli – Ferrara – Bologna konnten acht Baltimore V, vier Spitfire LF.VIII und drei Kittyhawk IV beschädigt werden. Weiterhin gelang der Abschuss von sechs Baltimore V, einer Spitfire LF.VIII und einer Kittyhawk IV. Sechs Focke-Wulf Fw190D-9 wurden in diesen Luftkämpfen beschädigt, eine Focke-Wulf Fw190D-9 ging durch das Abwehrfeuer der Bomber verloren. Der Pilot dieser Maschine, Feldwebel N. Brunner, ist dabei gefallen.

II.Gruppe Schlachtgeschwader 2:

Die II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 unterstützte mit ihren Staffeln den Abwehrkampf des Schnellkampfgeschwaders 10 im Raum Poggio Renatico – Bologna. Innerhalb von einhundert Minuten konnte dieser Verband bei zwei Einsätzen acht Baltimore V und drei Spitfire LF.VIII abschießen. Weitere fünfzehn Baltimore V und eine Spitfire LF.VIII konnten beschädigt werden. Bei diesen Kämpfen wurden fünf Focke-Wulf Fw190D-9 beschädigt und zwei durch die Begleitjäger abgeschossen. Die Piloten dieser beiden Maschinen konnten sich mit dem Fallschirm retten.

Lage Mitte (Reich) am 01.02.1944:

Die Tagjagdverbände der Reichsverteidigung mussten gestern einen erneuten Angriff auf das Ruhrgebiet abwehren. Dieses mal sollte das Gussstahlwerk von Krupp das Ziel der alliierten Bomber sein. Um diesen wichtigen Rüstungsstandort zu zerstören, wurden von der 8th United States Army AirForce einhundert-fünfundneunzig schwere B-17G Fortress Bomber und einhundert-einundsechzig P-47D-15 Thunderbolt und Mustang III Langstreckenbegleitjäger aufgewendet. Gegen diese Kräftemassierung wurden von Seitens des II.Jagdkorps die Jagdgeschwader 3, 26, 53, 54 und 77, das Zerstörergeschwader 76 und die selbstständigen Jagdgruppen 25, 50, 101, 102, 103, 104, 105 und 108 zur Abwehr eingesetzt. Diese Gefechtsverbände lieferten sich zwischen 08:30 Uhr und 09:20 Uhr äußerst heftige Luftkämpfe mit den eindringenden alliierten Maschinen. Im Zusammenwirken mit der Flak gelang es fast dreißig Begleitjäger und zweiundachtzig Viermots abzuschießen. Dennoch vermochten es die übrigen Bomber die Krupp-Werke gezielt zu bombardieren. Der Gegner wurde auf seinem Rückflug noch bis nach Belgien hinein verfolgt und bekämpft, unter andrem auch von hier stationierten Jagdstaffeln der Luftflotte 3. Bei diesem Abwehreinsatz gingen über zwanzig eigene Maschinen verloren. Zehn Flugzeugführer fanden dabei den Fliegertod.



http://fs5.directupload.net/images/user/151106/mvxbvisc.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 01.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 01.02.1944 flog die Luftwaffe 1.311 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 01.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus/Minus von 0 zum 31.01.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.762 (ein Minus von 458 zum 31.01.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.254 (ein Plus von 458 zum 31.01.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.482 (ein Minus von 55 zum 31.01.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.326 (ein Minus von 315 zum 31.01.1944) Flugzeuge einsatzbereit.


- ZUR KENNTNISNAHME -

Beurteilung des Flak-Einsatzes:

Wie schon bei den folgenden Feindverlusten zu sehen wurden gestern neunzig alliierte Flugzeug von der Flak im gesamten europäischen Luftraum abgeschossen und weitere zweihundert-dreiundsiebzig mehr oder minder schwer beschädigt. Im einzelnen wurden durch die Flak zerstört:

35 – P-47D-15 Thunderbolt
14 – Spitfire HF.IX
10 – Kittyhawk IV
8 – Mustang III
7 – Spitfire LF.VC
2 – B-17G Fortress
2 – Mosquito F.B.VI
2 – Typhoon IB
1 – Boston IIIA
1 – Mitchell III
1 – Mitchell II

Dies sind dreiundachtzig Maschinen, sieben weitere Maschinen sind nach einem wirksamen Flakbeschuss noch weiter geflogen und erst später abgestürzt. Gesamt betrachtet hat die Stärke der Flak und die Effektivität der Flakzonen befriedigend zugenommen. Besonders in den Haupteinflugrouten der alliierten Bomber in Belgien, Holland und im Ruhrgebiet ist eine hohe Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit zu verzeichnen. Auch die Abwehrkraft der Divisionsflak der deutschen Truppenverbände in Italien an der Gustav-Linie ist auf einem hohen Stand.

Allerdings hat der Stab des II.Jagdkorps und das Oberkommando der Luftwaffe in den letzten Stunden eine wahre Flut von Beschwerden von Verbandsführern der Tagjagd erhalten. Grund sind eine Vielzahl von Zwischenfällen mit der Flak die sich während des gestrigen Abwehrkampfes zutrugen. Nach den eingegangen Meldungen wurden in diesem Zeitraum:

- acht Focke-Wulf Fw190A-8 von der eignen Flak beschädigt und eine Focke-Wulf Fw190A-8 von selbiger abgeschossen,
- weiterhin wurden einundsiebzig Focke-Wulf Fw190D-9 von der eignen Flak beschädigt und zwei Focke-Wulf Fw190D-9 abgeschossen.

Ob hierbei auch personelle Verluste auftraten ist bisher noch nicht ermittelt worden. Jedoch ist festzuhalten das es den Fla-Kanonieren offensichtlich an der nötigen Schulung fehlt eine Focke-Wulf Fw190D-9 von einer Mustang III oder einer P-47D-15 Thunderbolt zu unterscheiden. Da die "Dora" noch recht neun und damit wenig bekannt ist, wurde zwar mit einigen Verwechslungen gerechnet, doch eine derartige Häufung von Vorkommnissen ist nicht akzeptabel. Das Oberkommando der Luftwaffe weist hiermit den Kommandeuren der Flakregimenter und Flakabteilungen eine tiefere Unterrichtung ihrer unterstellten Bereiche, sowie eine engere Abstimmung mit den Einsatzleitständen der Jagddivisionen und Jagdkorps an. Sämtlichen Verbandsführern der Reichsverteidigung wird ebenfalls empfohlen ihre Flugzeugführer auf diese Zwischenfälle hinzuweisen. Weiterhin sollten, wenn es die Lage erlaubt, die ausgewiesenen Flakzonen großräumig umflogen werden.


- ZUR KENNTNISNAHME -

Feindverluste:

In den Kämpfen am 01.02.1944 wurden 156 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 90 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 273 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 106 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befindet sich auch eine hohe Anzahl gegnerischer Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 01.02.1944 gingen 29 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 16 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 13 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151106/lx98gojt.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 01.02.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Der Angriff der amerikanischen 8th United States Army AirForce auf die "Waffenschmiede des Reiches" der Firma Krupp in Essen, brachte dem Werksgelände enormen Schaden bei. Über achtzig Prozent der Fertigungs- und Lagerhallen wurden zerstört, viele An- und Abfuhrwege sind unterbrochen und auch die Verluste unter der Arbeiterschaft wiegen schwer. Auch wenn die Reichsverteidigung erneut dem Gegner hohe Verluste bei diesem Einflug beibringen konnte, so ist dem Oberkommando der Luftwaffe doch zum wiederholten Male die immer noch vorhandene Schlagkraft der alliierten Bomberwaffe vor Augen geführt wurden.



http://fs5.directupload.net/images/user/151106/sebpva7j.jpg (http://www.directupload.net)
Die Lage des Krupp Gussstahlwerkes im Westen von Essen und eine erste Übersicht über die dort entstandenen Schäden.


Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.044 Punkte und damit um 84 Punkte niedriger als am 31.01.1944.

Die Führung der Luftwaffe ist weiterhin um eine schnelle Umrüstung ihrer Jagdkräfte auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" bemüht. Im Moment liegt der Produktionssatz dieses Musters bei neunzig Maschinen pro Tag. Die Tages- und Nachtangriff auf das Ruhrgebiet haben gezeigt, dass auch die hier stationierten Verbände (Jagdgeschwader 53 und 77) nun schnellstens ebenfalls mit der "Dora" ausgestattet werden sollten.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151106/uue73x7p.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151106/jrls5do4.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 01.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader A. Roelandt (21.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Forli mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader Dennis Evans (250.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Bologna-Lancia mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader E. Oldridge (454. RAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Bologna mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Lt. Colonel K. Ellett (92nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Vlaardinge mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Lt. Colonel S. Fenwick (305th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Oberhausen getötet worden.
6.) Lt. Colonel C. Parker (401st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Essen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Lt. Colonel Edward H. Sprietsma (358th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Nijmegen getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
06.11.15, 23:50
Auf Dauer sind derartige Einflüge ins Reich kaum mehr zu verhindern ohne notwendigen Ersatz durch modernere Jäger wie der Fw-190D...:ph: Der aktuelle Schaden an der Schwerindustrie ist bald nicht mehr hinnehmbar. Man kann nur hoffen, dass man diese Angriffe in ihrem Ausmaß begrenzen oder gar halbwegs einzudämmen vermag. Wir wünschen dem edlen Dessauer weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

George Pickett
07.11.15, 00:29
http://abload.de/img/wappenpism8.jpg (http://abload.de/image.php?img=wappenpism8.jpg)

III./JG26 (Rheine/Westfalen)



Eine grüne Leuchtkugel stieg vom Gefechtsstand hinauf in die Morgendämmerung. "Alaaarmstart!!!" Hauptmann Leuschel verriegelte das Kabinendach und kreiste mit dem Zeigefinger. Der Wart nickte und der Anlasser begann zu jaulen. Er kuppelte ein und mit einem Knall erwachte der BMW 801 Sternmotor zum Leben. "Bahnsteig frei für Elbe 1 bis 3!" kam es aus dem Kopfhörer "Viktor!" Er schob den Gashebel bis zum Anschlag vor und die "190" setzte sich ruckartig in Bewegung. Binnen weniger Augenblicke waren alle 3 Staffeln der Gruppe in der Luft. "Elbe-Führer...Caruso auf 330 Grad...Antreten in Planquadrat Dora 11...Etage zwo-fünf...Express!!!" Die Maschinen der Gruppe gewannen an Höhe. "Elbe 1 bis 3 abzählen!" Alle Maschinen der Sitzbereitschaft meldeten sich. Es knackte wieder im Kopfhörer. "Dicke Möbelwagen im Anflug auf Dora 11 bis 14...Achtung....Achtung...Möbelwagen haben Begleitung"

Die Gruppe erreichte die Einsatzhöhe während hinter ihnen die Wintersonne über den Horizont kroch. "Die sind früh dran heute" meinte Unteroffizier Potter. Leuschel schwitzte, obwohl es an diesem lausigen Wintermorgen eiskalt war. Der Leitstand der Division meldete sich. "Elbe-Führer...Ente 12.000...Höhe ist schick..." Er sah angestrengt nach vorne...und da sah er sie. Ein Pulk B17-Bomber. Seine Hand verkrampfte sich am Steuerknüppel. "Elbe-Führer an alle...Damenwahl!" Die Formation der Gruppe brach auseinander und die einzelnen Rotten jagten dem Feind entgegen. Er sah immer wieder nach links...rechts...oben...aber keine Feindjäger ließen sich blicken. Er näherte sich dem Pulk frontal und die schweren Bomber näherten sich mit unglaublicher Geschwindigkeit. Er suchte sich sein Ziel. In diesem Augenblick wurden sie bemerkt und die amerikanischen Bordschützen eröffneten das Feuer. Er konnte förmlich spüren, wie der Tod nur wenige Zentimeter an ihm vorbeischoss. Die B17 in seinem Fadenkreuz wurde immer größer...bis er schließlich die Bordwaffen auslöste...

http://abload.de/img/03nvqlx.jpg (http://abload.de/image.php?img=03nvqlx.jpg)

http://abload.de/img/04eapxi.jpg (http://abload.de/image.php?img=04eapxi.jpg)

http://abload.de/img/05itqxl.jpg (http://abload.de/image.php?img=05itqxl.jpg)

http://abload.de/img/06u8p3j.jpg (http://abload.de/image.php?img=06u8p3j.jpg)

Das Geschrei im Funk wurde stärker und es war unmöglich, etwas zu verstehen. Wie ein Spuk war es urplötzlich vorbei und er zwang seine Maschine in eine enge Kurve. Einen Bomber hatte es erwischt. Zwei weitere hatten Treffer in Motoren erhalten und schleppten schwarze Rauchwolken hinter sich her. "Blattschuss, Herr Hauptmann" kam es von Leutnant Burkert. "Das war Nummer 18 für sie...da ist wohl bald der Blumenkohl zum Dödel fällig..."

Sugar
07.11.15, 01:47
Werter Dessauer,

sehen Wir das richtig, daß Ihr derzeit alle Jagdgeschwader mit der D9 ausstattet? Sollte dieser Typ nicht vordringlich den feindl. Jagdschutz bekämpfen, während die Bomber von schwereren Jägern angegriffen werden, und falls Unsere Vermutung stimmt, was gab den Anlaß für diese Entwicklung?

Gibt es schon einen Plan für den Luftschutz während der Invasion?

der_Dessauer
07.11.15, 08:37
Werter Hohenlohe,

habt Dank für Euren erneuten moralischen Aufbau! Wir sind bei der Verteidigung des Reiches allerdings auch auf Euch und die anderen werten Regenten und ihre Verbände angewiesen. Was wir bisher jedoch gesehen haben lässt uns zumindest hoffen.

Euer der_Dessauer


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Werter George Pickett,

vielen Dank für Eure Beiträge zu diesem AAR! Man fühlt bei lesen das Ihr Euch mit der Materie vertraut gemacht habt und wird so ganz mitgerissen von dem Geschehen. Bitte bleibt am Ball, Ihr macht einen großartigen Job!

Euer der_Dessauer


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Werter Sugar,

Eure Beobachtung ist mehr oder weniger richtig! Durch unseren Fokus auf eine verbesserte Jagdabwehr und durch den erhöhten Ausstoß bei der Produktion der Focke-Wulf Fw190D-9, liegt der Schwerpunkt der Umrüstung gerade in diesem Bereich. Wir haben allerdings nicht vor von unserem Plan der Aufgabenteilung abzukommen. Vielmehr sind die auserkorenen Geschwader (JG 300, 301, 302) zur Umrüstung auf die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 noch nicht von der Luftwaffenführung zum Transfer von der Nacht- in die Tagjagd freigegeben wurden. Weiterhin sind die Produktionszahlen der "Sturmböcke" noch recht gering, im Moment werden ganze neun Maschinen pro Tag produziert. Wir haben hier schon Änderungen vorgenommen, doch diese brauchen noch etwas bis sie sich auswirken. Wir sind jedoch seit einigen Runden am überlegen ob wir nicht die Zerstörergeschwader 1 und 26 aus dem Süden des Reiches wieder nach Norden verlegen und diese mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 ausrüsten sollten. Im Gegenzug müsste dann natürlich zumindest ein Jagdgeschwader (entweder 27, 53 oder 77) in den Süden verlegt werden.

Im übrigen setzten wir die Focke-Wulf Fw190D-9 Verbände bei jedem Einsatz nur gegen den gegnerischen Begleitschutz ein. Hier jedoch hat das Spiel so seine Schwierigkeiten mit. Statt sich mit ihren besseren Maschinen in die alliierten Jagdverbände zu verbeißen und sie so von den Bombern zu trennen, greifen die "Doras" die gegnerischen Jäger meist nur einmal an und stürzen sich dann auf die Viermots. Wir haben bisher noch keine vernünftige Taktik entwickelt dies zu unterbinden. Vielleicht weiß einer der werten Regenten hierzu Rat.

Was die Invasion angeht, so haben wir hier schon erste Maßnahmen in der Durchführung. In der ersten Phase werden die Bodentruppen im "vermuteten" Invasionsraum massiv mit Flak aller Kaliber ausgestattet, dieses Vorgehen hat sich ja schon in Italien bewehrt. In der zweiten Phase wird die Luftflotte 3 gut die Hälfte ihrer Jagdkräfte in den Raum um Paris verlegen, um so näher am dortigen Einsatzraum zu sein. Bis dahin werden natürlich auch die Verbände der Verbündeten mit der Focke-Wulf Fw190D-9 ausgerüstet. Bisher machen sich diese im täglichen Kampf gegen die einfliegenden Jabos und mittelschweren Bomber nicht schlecht. Je nach Lage an den anderen Fronten können wir noch weitere Formationen der Verbündeten der Luftflotte 3 unterstellen, so das hier um die vierhundert Jagdmaschinen zur Verfügung stehen. In der letzten Phase werden wir prüfen ob eine weitere Verstärkung der Jagdkräfte in den besetzten Westgebieten mit Verbänden aus dem Reich von Nöten ist. Dies ist allerdings bisher nur ein hypothetisches Planspiel, da die Verteidigung des Reiches oberste Priorität hat.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
07.11.15, 09:08
Werter Dessauer, eure Planung hört sich sehr schlüssig an. Wir hoffen, dass ihr auch alles so umsetzen könnt wie geplant. Wieviele Maschinen vom Typ Ta-154 werden denn derzeit produziert. Oder wollt ihr auf dieses Muster ganz verzichten...?! Wann werden die Ju-388 denn soweit zur Serienreife kommen...?? Ansonsten wünschen wir euch alles Gute und viel Erfolg bei euren Einsätzen und Aktionen...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
07.11.15, 09:17
Werter Hohenlohe,

wir werden auf die Ta154A schweren Herzens verzichten müssen, der Produktionsaufwand ist einfach zu hoch! Wir konzentrieren uns nun ganz auf die Ju388J als neuen Standartnachtjäger. Aus diesem Grund werden auch nach und nach die Produktionsstandorte der He219A-2/R1 auf die Produktion der Ju388J umgestellt. Wir erwarten die Serienreife der Ju388J in ungefähr drei Wochen, vielleicht auch etwas schnell!

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
07.11.15, 09:34
Werter Dessauer, kann es sein, dass die Ta-154 zwei Motoren braucht, denn dann ist der Aufwand wirklich zu gross. Wir hoffen, dass die Ju-388J die Nachtjagd erheblich verbessern wird.
Wir wünschen euch viel Glück dabei...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

edit: wann kann man denn mit der Me-262 rechnen...??

Frisiercreme
07.11.15, 11:32
Werter der_Dessauer, wo erwartet Ihr die Invasion denn?
Für uns ist klar, dass der Feind am Pas de Calais übersetzen wird, man hört Patton sammle eine große Panzerarmee im Raum um London.

Hohenlohe
07.11.15, 15:17
Werter der_Dessauer, wo erwartet Ihr die Invasion denn?
Für uns ist klar, dass der Feind am Pas de Calais übersetzen wird, man hört Patton sammle eine große Panzerarmee im Raum um London.

Wir sind gespannt wie die KI das durchführt...?! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Sugar
07.11.15, 17:27
Na, dann war der Eindruck doch eher trügerisch :wirr:

Wobei, wenn das im Spiel schlecht zu trennen ist, ist dann der Einsatz von "Sturmböcken" überhaupt noch sinnvoll? Denen gehts dann doch wahrscheinlich wieder wie den Zerstörern, oder?


Für uns ist klar, dass der Feind am Pas de Calais übersetzen wird, man hört Patton sammle eine große Panzerarmee im Raum um London.

Werter Frisiercreme, das ist doch völlig klar und ist ja auch der kürzeste Weg. Und überhaupt sollte man immer an der stärksten Stelle angreifen, dann kann der Feind keine so zahlreichen Verstärkungen mehr heranführen! Eigentlich überflüssig, das zu erwähnen. :ritter::geistlicher:

der_Dessauer
07.11.15, 19:28
Werter Hohenlohe,

die Ta154A braucht in diesem Spiel ganze vier Motoren für die Produktion einer Maschine die eigentlich auch nur zwei benötigen würde. Das war wohl ein Weg für die Programmierer diesen recht effektiven Nachtjäger nicht in allzu großer Zahl bei der Luftwaffe im Einsatz zu sehen. Die ersten Serienmaschinen der Me262A-0 sind wohl in zwei Monaten in einem Erprobungskommando verfügbar! ;)

Euer der_Dessauer


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Werter Frisiercreme,

bisher hat sich der Gegner in etwa nach der historischen Vorlage verhalten. Wir vermuten jetzt mal einen Landungsraum nordwestlich von Paris, es kann jedoch auch anders kommen. Eine kleine Vorwarnung wird es allerdings allein dadurch geben, dass die Alliierten einige Wochen vor der Landung damit beginnen werden Brücken, Flugplätze, Nachschubdepots, Gleisanlagen und Bahnhöfe im Hinterland der erwarteten Brückenköpfe zu zerschlagen. So soll eine Abriegelung der Landungsstellen erfolgen, damit die Wehrmacht nicht in der Lage ist schnell Truppenverbände an diese neue Front zu verschieben. Und dieses Gerücht mit Patton, auch wir haben davon gehört! :D

Euer der_Dessauer


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Werter Sugar,

noch sind wir mit unserem Latein ja nicht am Ende. Generell erreichen wir im Moment in der Abwehr stets eine zahlenmäßig Überlegenheit. Wir hoffen das sich diese in den Großkämpfen gegen die Bomberströme auch weiterhin positiv für uns auswirkt. Jedoch werden wir erst sehen wie es läuft, wenn wir zwei oder drei Geschwader "Sturmböcke" auf einen alliierten Einflug ansetzten. In etwas mehr als einer Woche werden wir genug Maschinen zusammenhaben um dies zu testen. Wir hoffen dann einfach mal das sich unsere Piloten der schweren Jäger auf ihren Auftrag besinnen die gegnerischen Bomber abschießen und nicht anfangen schnelle und wendige Langstreckenbegleitjäger zu verfolgen. Ihr meint also die Briten und Amis landen am Pas de Calais, dann müssen wir doch mal die dortigen Verteidigungsanlagen näher betrachten! :cool:

Euer der_Dessauer

BigDuke66
07.11.15, 20:15
Könnten wir bitte mal die Werte der Ta-154 und Ju 388J bekommen?

der_Dessauer
08.11.15, 08:08
Werter BigDuke66,

bitte schön, hier die gewünschte Übersicht. Neben der genannten Ta154A und Ju388J, werden auch die technischen Daten der He219A-5/R4 und der Ju88G als Vergleich mitangegeben.



http://fs1.directupload.net/images/user/150809/cwkqdui2.jpg (http://www.directupload.net)


Euer der_Dessauer

BigDuke66
08.11.15, 10:33
Vielen Dank.
Vespricht man sich bessere Ergebnisse mit der 388 Aufgrund des Neptun Radars oder worauf gründet sich der Umstieg auf diesen Nachtjagdtyp?

der_Dessauer
08.11.15, 10:37
Werter BigDuke66,

ja die erweiterten Erfassungsmöglichkeiten der Ju388J sind ein Punkt bei unserer Wahl. Jedoch ist viel wichtiger das diese Maschine über eine doppelte so hohe Reichweite verfügt wie die aktuelle He219A-2/R1. Damit kann dieses Muster viel länger Nachts auf Beutezug gehen und im Bomberstrom verweilen.

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
08.11.15, 16:17
http://fs1.directupload.net/images/user/141213/r6ivgtyv.jpg (http://www.directupload.net)


- Zur Unterrichtung aller Verbandsführer und Flugzeugführer der Luftwaffe -
(Schwerpunkt Mittelmeerraum und Nordwesteuropa)

Als Vorabinformation ist diese Sondermeldung für alle Piloten der Luftwaffe, besonders an den südlichen und westlichen Fronten, gedacht. Am gestrigen Tag (02.02.1944) wurde gegen 11:05 Uhr ein Einflug von achtundvierzig alliierten Maschinen, von Korsika kommend, an den Jagdfliegerführer Süd der Luftflotte 2 gemeldet. Der Geschwindigkeit und den Silhouetten nach handelte es sich bei diesen Flugzeugen um britische Spitfire-Jagdbomber. Der anliegende Kurs des gegnerischen Verbandes legte die Vermutung nahe, das ein überfallartiger Schlag auf die Liegeplätze des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 bei Thiene und Vicenza durchgeführt werden sollte. Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit als Antwort auf die schwere Schlappe zu werten, die die britischen mittelschweren Bomber beim Angriff auf den Bahnhof von Venedig durch deutsche Jäger am Vortag erlitten hatten. Als sofortige Reaktion auf diese Meldung wurden alle einsatzbereiten Maschinen der I., II. und III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10 und der II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 im Alarmstart um 11:19 Uhr in die Luft beordert und gegen den näher kommenden Gegner geführt. Ab 11:36 Uhr griffen die Piloten mit ihren Focke-Wulf Fw190D-9 die alliierten Maschinen im Raum Verona an.

Doch erlebten hier unsere Flieger eine böse Überraschung, denn die gemeldete Formation aus achtundvierzig Flugzeugen bestand aus sechsunddreißig Spitfire LF.VIII Jagdbombern und einem bis dato unbekannten neuem Spitfire-Jägertyp. Dieser Begleitschutz war zwölf Maschinen stark und attackierte sofort die II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 mit dem Ergebnis, dass eine Focke-Wulf Fw190D-9 abgeschossen wurde, eine weitere so schwer beschädigt wurde das der Pilot gezwungen war eine Bruchlandung durchzuführen und das zwei weitere "Doras" sich ebenfalls beschädigt aus dem Kampf zurückziehen mussten. Personell musste ein Gefallener und ein Verwundeter auf die Verlustliste der II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 gesetzt werden. Es gelang in diesen hitzigen Luftkämpfen nicht mal eine Feindmaschine dieses neuen Typs zu beschädigen.

Die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 hatten da weitaus mehr Glück. Ihnen gelang der Abschuss oder die Beschädigung von acht Spitfire LF.VIII. Damit wurde auch der gefährliche Angriff auf die beiden dicht nebeneinander liegenden Einsatzhorste abgewendet, denn der gegnerische Verbandsführer entschied sich nach diesen Einbußen zum Abbruch der Mission und zum Rückflug nach Korsika. Nach Rückkehr aller Maschinen zu ihren Einsatzhorsten wurde die Meldung über den neuen Jägertyp der Alliierten sofort an die höheren Dienststellen weitergeleitet.

Dem Oberkommando der Luftwaffe war schon seit längerem klar das die Briten an der Weiterentwicklung ihrer Spitfire arbeiteten, doch mit einem so frühen Erscheinen eines neuen Typs auf dem Luftkriegsschauplatz über Europa wurde dennoch nicht gerechnet. Offensichtlich haben die Briten, wie unsere Ingenieure mit der Focke-Wulf Fw190D-9, ihrem Standartjäger ein neues Triebwerk eingebaut. Die ersten Informationen deuten daraufhin, dass anstelle eines Merlin-Triebwerkes der 60er-Serie ein Rolls-Royce-Griffon-Triebwerk der 65er-Serie mit Zweistufenlader verbaut wurde. Wenn die Daten über dieses Triebwerk stimmen, so ist dieser Spitfire-Typ der wohl leistungsfähigste Kolbenmotor-Jäger der Alliierten. Die Bezeichnung dieser Spitfire-Unterart lautet nach neusten Informationen Spitfire F Mk.XIV. Bisher scheinen wohl erst drei Squadrons (vergleichbar der deutschen Staffel, zwölf bis vierundzwanzig Maschinen stark) der Royal Air Force (R.A.F.) mit diesem Modell ausgestattet zu sein.



http://fs5.directupload.net/images/user/151108/i5n8eaxi.jpg (http://www.directupload.net)


Das Oberkommando der Luftwaffe hat eine vorläufige Aufstellung der Leistungsdaten dieses neuen Jägers freigegeben:



http://fs5.directupload.net/images/user/151108/rzivma3m.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Vergleich hier die entsprechenden Werte der Fw190D-9 und zweier Jagdmaschinen (Bf-109 K-4 und Ta152 H-0) die sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befinden:



http://fs5.directupload.net/images/user/151108/lkpun5h5.jpg (http://www.directupload.net)


Alle Stellen der Luftwaffe sind bemüht weitere Informationen zu diesem Thema zu gewinnen. Des weiteren sind alle Frontgeschwader und Flakeinheiten dazu angehalten bei Auftreten dieses neuen britischen Jägers alle Kräfte und Mittel aufzuwenden um eine oder mehrere Maschine zum Absturz oder zur Bruchlandung zu bringen. So besteht dann die Möglichkeit mehr über Konstruktion und Leistungsvermögen dieses Musters zu erfahren und um im späteren Verlauf auf taktischem Gebiet erste Handlungsanweisung für unsere Flugzeugführer zu veröffentlichen.


- Zur Unterrichtung aller Verbandsführer und Flugzeugführer der Luftwaffe -
(Schwerpunkt Mittelmeerraum und Nordwesteuropa)

(Nähere Informationen über die abgelaufenen Kämpfe am 02.02.1944 werden mit der Morgenlage am 03.02.1944 herausgegeben.)

Hohenlohe
08.11.15, 16:18
Wir hoffen sehr, dass die Ju-388J sich in der Nachtjagd besser bewähren wird, als die He-219. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
08.11.15, 16:30
Werter Hohenlohe,

das wird sich zeigen! Es kommt wohl auch darauf an was der alliierte Gegner außer der Spitfire F.XIV noch so für uns an Überraschungen auf Lager hat.

Euer der_Dessauer

Monty
10.11.15, 17:20
Wir hatten in unserer Bombing the Reich Kampagne, nahezu alle Jäger mit Raketen ausgerüstet. Nur die neusten Typen waren dem entbunden, um den Begleitschutz zu beschäftigen. Wie regelt Ihr das ?

Hohenlohe
10.11.15, 20:44
Das würde auch uns interessieren...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
11.11.15, 19:46
Werter Monty, werter Hohenlohe,

wir haben die 21-cm-Werfergranaten bisher nur bei den Bf-110 und Me-410 Zerstörern der Reichsverteidigung, sowie einigen Gruppen von Bf-109 Jägern in Italien verwendet. Die Zerstörerverbände im Reich sind nun in der Masse reine Jägerverbände geworden. Hier möchten wir lediglich zwei oder drei Geschwader mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" ausrüsten. Auch die Jagdgruppen auf dem italienischen Kriegsschauplatz sind nun, nach der Umrüstung auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", reinrassige Jäger geworden. Gefühlt würden wir sagen das auch der Masseneinsatz der Werfer nicht wirklich mehr Abschüsse hervorgebracht hat, als ein geschlossener Angriff im Gruppen- oder Gefechtsverband von Zerstörern oder schweren Jägern ohne diese Zusatzbewaffnung. Mit dem Aufkommen der neueren alliierten Langstreckenbegleitjägern, haben sich hier die Schwerpunkte verschoben. Klar steht der Abschuss von Viermots im Vordergrund, dies möchten wir nun jedoch den schweren Jägern mit ihrer Zusatzpanzerung und ihren 3-cm-Maschinenkanonen überlassen. Wir werden sehen ob dies so Erfolge zeitigt oder nicht.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
11.11.15, 20:41
Danke vielmals für die Klarstellung bzgl. der Verwendung von Raketen.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Monty
12.11.15, 17:50
Wir sind anderer Meinung. Die Reichsverteidigung mit Hochleistungsjäger auszustatten ist eine Sache. Es kommt in der strategische Defensive darauf an, Bomber abzuschießen. Wenn interessieren da Luftkämpfe mit irgendwelchen Mustangs oder Thunders ? Wir haben immer unsere Angriffe mit Raketen geflogen und uns dann davon gemacht. Den Rückzug deckten dann spezielle Verbände. Die Zerstörerverbände hatten wir nahezu aufgelöst. Ab 1944 halten wir diese für wertlos, da sie fast nie an die Viermots rankommen und reihenweise abgeschossen werden. Bevor die Begleitjäger der 8 US Airforce massiv auftraten, haben wir tagsüber sogar Nachtjäger starten lassen, die UHU´s wirkten da Wunder. Sie schossen das 10fache ab, was sie nachts überhaupt fanden. Wir haben alles standardisiert. Es gab nur Focke Wulf und die He 219. Die Umstellung kostete Zeit und Ressourcen, aber ab 1944 ging ein Strom von Maschinen in die Reichsverteidigung, das war riesig. Die Me 262 hatten wir aufgrund der Forschung 2 Monate früher. Dann gab es nur noch Einflüge alle paar Wochen. Aber gut, Ihr spielt Euer Spiel, will da nichts vermiesen.

Macht Spaß Euer AAR. Die Idee mit der Ju 388 fanden wir außergewöhnlich gut.

der_Dessauer
12.11.15, 19:26
Werter Monty,

so unterschiedlich sind doch Euer Standpunkt und der unsrige gar nicht! Wie dargelegt steht auch bei uns der Abschuss von Viermots klar im Schwerpunkt. Eine Standardisierung der Produktion und eine Festlegung auf nur drei Einsatzmuster ist ebenso durchgeführt wurden. Die Masse der Kräfte der Luftwaffe ist mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" ausgerüstet oder befindet sich in der Umrüstung. Die Zerstörerverbände haben, bis auf eine Staffel, ihre zweimotorigen Zerstörer abgegeben und sind oder werden auf schwere Jäger des Typs Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" umgerüstet. Soweit zur Tagjagd. Die Nachtjagd besteht nur noch aus Verbänden die mit der Heinkel He219A-2/R1 "Uhu" ausgestattet sind. Hier wird die Umrüstung auf die Junkers Ju388J vorbereitet und läuft in wenigen Wochen an. Auch unsere Produktion ist vereinheitlicht wurden, pro Tag verlassen fast einhundert Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", etwa zehn Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" und fünfundzwanzig bis dreißig Heinkel He219A-2/R1 "Uhu" (respektive später Junkers Ju388J) die Werkhallen der Rüstungsindustrie. Ein Mangel an Flugzeugen wird also erst mal nicht eintreten und unserer materiellen Verluste können bis dato problemlos ausgeglichen werden. Bei der Verwendung der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" erhoffen wir uns von der Zusammenfassung von drei Geschwadern mit über dreihundert einsatzbereiten Maschinen eine erhebliche Wirkung beim Angriff auf die dicht geschlossenen Bomberpulks, während die Verbände welche mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" ausgestattet sind die Langstreckenbegleitjäger beschäftigen.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
12.11.15, 21:40
Werter Monty und werter Dessauer, es ist für mich interessant zu lesen, wie ihr beide eure Prioritäten gesetzt habt, das werde ich mir für die Zukunft merken müssen, da ich das Spiel auch habe...:!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
15.11.15, 09:25
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (02.02.1944 / Runde 170)

Eingang am: 03.02.1944 um 04:27 Uhr

Lage West (Frankreich) am 02.02.1944:

In den besetzten Westgebieten erfolgte in den letzten vierundzwanzig Stunden nur ein einzelnen Angriff. Gegen 10:00 Uhr überflogen neunundfünfzig B-17G Fortress und achtundvierzig P-47D-15 Thunderbolt den Ärmelkanal um den Bahnhof von Schaerbeek im Norden von Brüssel zu bombardieren. Die Jagdkräfte der Luftflotte 3 verwickelten die gegnerischen Formationen auf ihrem gesamten Hin- und Rückweg in heftige Luftkämpfe. Insgesamt konnten durch Flak und Jäger acht B-17G Fortress und drei P-47D-15 Thunderbolt abgeschossen werden. Hierbei gingen allerdings auch zwölf eigene Focke-Wulf Fw190A-8 verloren.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 02.02.1944:

Die Führungsstäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 02.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen die anglo-amerikanischen Luftstreitkräfte die Bahnanlagen bei Genua und Livorno, sowie Truppenteile der Panzerdivision "Hermann Göring" hinter der Gustav-Linie an. Dabei gelang der hier stationierten Flak der Abschuss von über fünfzig alliierten Maschinen unterschiedlicher Muster. Wie schon in einer Sondermeldung (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26812&p=1023925#post1023925) bekanntgegeben, wehrten die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 einen Angriff auf ihren Fliegerhorst bei Thiene ab. Es gelang hierbei acht Spitfire LF.VIII abzuschießen. Wie geschildert hatte die II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 das Pech als erster deutscher Verband auf einen neuen britischen Jäger vom Typ Spitfire F. Mk.XIV zu treffen, dabei verlor die Gruppe zwei ihrer Focke-Wulf Fw190D-9 ohne dem Gegner selbst Schaden zugefügt zu haben.



http://fs5.directupload.net/images/user/151115/p9vt2ked.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Spitfire F. Mk.XIV bringt eine auf England abgefeuerte Fieseler Fi 103 (Vergeltungswaffe 1) von ihrer Flugbahn ab.


Lage Mitte (Reich) am 02.02.1944:

Am vergangenen Tag erfolgten nur vereinzelte Aufklärungsflüge des Gegners in den nordwestdeutschen Raum. Erst in den Abendstunden wurde durch das britische Bomber Command ein erneuter Einflug auf Wien durchgeführt. Von Italien kommend überflogen fünfundneunzig Wellington X, Liberator III und Liberator IV die Alpen und griffen den Großraum Wien gegen 23:20 Uhr an. Der hier stationierten Flak und die über der Flakzone agierenden Maschinen der I.Gruppe Jagdgeschwader 302, konnten zwei Wellington X abschießen und viele weitere gegnerische Maschinen beschädigen. Kurz nach Mitternacht traten die übrigen Bomber den Heimflug zu ihren Basen in Süditalien an.



http://fs5.directupload.net/images/user/151115/sabick3x.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 02.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 02.02.1944 flog die Luftwaffe 265 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 02.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus/Minus von 0 zum 01.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.168 (ein Plus von 406 zum 01.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 848 (ein Minus von 406 zum 01.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.507 (ein Plus von 25 zum 01.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.548 (ein Plus von 222 zum 01.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 02.02.1944 wurden 19 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 57 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 120 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 6 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 02.02.1944 gingen 13 Maschinen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine zerstört. Die blutigen Verluste belaufen sich auf 7 verwundete Angehörige des fliegenden Personals und 5 Gefallene.




http://fs5.directupload.net/images/user/151115/t7z4qcc2.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 02.02.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Die Rüstungsbetriebe im Reichen blieben am gestrigen Tag von Luftangriffen verschont. Bei einigen, durch vorhergehende Attacken, beschädigte Werke gingen die Instandsetzungsarbeiten planmäßig und weiterhin zügig voran. Der nächtliche Angriff auf Wien brachte glücklicherweise nur leicht Schäden mit sich.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.145 Punkte und damit um 101 Punkte höher als am 01.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151115/h78ryznh.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151115/2m9sr8us.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 02.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader H. Cheshire (241.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe des Stellungsraumes der Panzerdivision "Hermann Göring" getötet worden.
2.) Squadron Leader G. De Jonghe (40. SAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe des Stellungsraumes der 16.Panzerdivision getötet worden.
3.) Squadron Leader William A. Smith (1435.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von Pontedera getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
15.11.15, 16:59
Werter Dessauer, trotz der guten Erfolgen war es für sich genommen ein ruhiger Tag. Leider setzen nun die britischen Flieger einen neuen Spitfire-Typ ein. Wir hoffen, dass die die FW-190D-9 mehr Erfolg gegen die diesen Typ hat.
Ansonsten wünschen wir der Reichsverteidigung mehr Glück und viel Erfolg beim weiteren Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Ruppich
27.11.15, 09:17
Wann gehts denn hier weiter? *nerv*

elbe1
27.11.15, 14:04
hoffentlich bald
in-Moment herrscht perfektes Fliegerwetter über den Reich :D

vor allen braucht die Reichsverteidigung ein schnelleren Jäger seine Langnase ist zu langsam in Vergleich zu den neueren P47/P51/Spitfire
oder doch eine bessere Taktik wo seine vor teile Höhe,Ermüdung,Angriffsrichtung.. den Erfolg bringt


Gruß elbe1

Hohenlohe
27.11.15, 15:07
Wir hoffen, dass die Reichsverteidigung mit der neuen Bedrohungslage zurechtkommt. Vor allem, dass man gegen die neuen alliierten Jäger klarkommt. Ansonsten wünschen wir viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
28.11.15, 08:10
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (03.02.1944 / Runde 171)

Eingang am: 04.02.1944 um 04:38 Uhr

Lage West (Frankreich) am 03.02.1944:

In den besetzten Westgebieten griffen die gegnerischen Luftstreitkräfte am gestrigen Tag weniger heftig an als an den Vortagen. Hierbei wurden Küstenstellungen der 16.Luftwaffenfelddivision, die Funkmeßanlage bei Katwijk und die Liegeplätze Grimberghen, Bryas Süd und St. Trond attackiert. Besonders die Flak in diesen Räumen hatte großen Anteil an der Abwehr dieser Einflüge. Fast siebzig alliierte Maschinen unterschiedlicher Muster konnten von den Fla-Kanonieren abgeschossen werden, viele weitere wurden beschädigt. Bei Luftkämpfen im Raum Bryas konnten drei Mustang I durch die rumänische Grupul 3 Vanatoare als Luftsiege eingebracht werden, der Verband selbst büßte eine Focke-Wulf Fw190A-8 hierbei ein. Bei einem überraschendem Tiefangriff gegnerischer Jagdbomber auf den Platz Bryas Süd wurden zwei Focke-Wulf Fw190A-8 zerstört und sechs weitere mehr oder weniger stark beschädigt. Zum Glück gab es hier nur einen Verwundeten.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 03.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotte 4 und Südost melden nur einen einzigen Einflug alliierter Viermots und Begleitjäger in den ungarischen Luftraum. Hier wurde der Verladebahnhof von Oradea erneut schwer getroffen. Aufgrund nur schwacher eigener Jagdkräfte, etwa vierzig einsatzbereite Maschinen, erfolgte kein Abwehreinsatz.

Lage Süd (Italien) am 03.02.1944:

Auch auf dem italienischen Kriegsschauplatz hielten sich die Alliierten mit Angriffen zurück. Lediglich ein Stahlwerk bei Lorenzo, welches nur leicht beschädigt wurde, und zwei Bahnhöfe bei Orbetello und Piombino mussten Bombardierungen über sich ergehen lassen.

Lage Mitte (Reich) am 03.02.1944:

Das Reichsgebiet blieb in den letzten vierundzwanzig Stunden von Angriffen verschont. So konnte das Oberkommando der Luftwaffe, neben der weiteren Umrüstung von Tagjagdverbänden auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", einige seit längerem geplante Umstationierungen vornehmen. Dazu wurden die beiden Zerstörergeschwader 1 und 26 aus Süddeutschland abgezogen und auf drei Liegeplätze zwischen Rheine und Bremen verlegt. Weiterhin wurde die Sturmstaffel 1 und die bis dato allein operierende 11.Staffel der III.Gruppe des Zerstörergeschwaders 26 ebenfalls in diesen Raum verlegt. Neben dieser Verlegung erfolgt auch eine Umrüstung (mit Ausnahme der 11.Staffel III./ZG 26) auf die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock". So das hier auf einem begrenzten Raum etwa zweihundert-fünfzig schwer-gepanzerte Jäger und Zerstörer konzentriert sind. Die Planung sieht hier den geschlossenen Einsatz mit Unterstützung der Jagdgeschwader 1, 3, 11 und 26, sowie dem Zerstörergeschwader 76 vor, welche in räumlicher Nähe disloziert sind. So hofft das Oberkommando eine taktische Idee des Kommandeurs der Jagdflieger Generalmajor Adolf Galland umsetzten zu können. Diese sieht einen gezielten "Großen Schlag" gegen einen amerikanischen Bomberstrom vor. Es wird sich zeigen, wenn die Vorbereitungen in wenigen Tagen abgeschlossen sind, ob dieser Ansatz von Erfolg gekrönt ist. Um die Schwächung der Luftverteidigung im süddeutschen Raum auszugleichen wurde das Jagdgeschwader 77 nach Wiener-Neustadt verlegt, hier wird dieser Verband zusammen mit dem Jagdgeschwader 2 "Richthofen" die Abwehr alliierter Einflüge aus Italien kommend übernehmen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151128/gew6swjt.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 03.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 03.02.1944 flog die Luftwaffe 87 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 03.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.608 (ein Minus von 408 zum 02.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.109 (ein Minus von 59 zum 02.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 499 (ein Minus von 349 zum 02.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.524 (ein Plus von 17 zum 02.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.649 (ein Plus von 101 zum 02.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 03.02.1944 wurden 11 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 79 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 106 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 42 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 03.02.1944 ging 1 Maschine der verbündeten Luftstreitkräfte bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurden 2 Maschine zerstört und 6 beschädigt. Lediglich 1 Angehörige des fliegenden Personals wurde dabei verwundet.




http://fs5.directupload.net/images/user/151128/kq9982bl.jpg (http://www.directupload.net)


Verluste beider Seiten am 03.02.1944.



Industrie und Luftrüstung:

Auch am gestrigen Tag kam es zu keinerlei Schäden durch alliierte Angriffe auf Rüstungsstandorte im Reich.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 48.187 Punkte und damit um 42 Punkte höher als am 02.02.1944.

Im Zuge der Umrüstung der Tagjagdwaffe auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" wurden mehrere selbständige Jagdgruppen und Jagdstaffeln mit diesem Muster ausgestattet.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151128/orhx2ve9.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151128/enry4rd6.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 03.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Major Warner E. Johnson (111th TRS "Tactical Reconnaissance Squadron") ist beim Absturz seiner F-5A Lightning in der Nähe von Bryas mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Lt. Colonel Francis P. McIntire (354th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Katwijk getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Sugar
28.11.15, 10:31
Werter Dessauer,

Was versprecht Ihr Euch denn von so einem "großen Schlag", Eure Lage erscheint Uns doch mit dem historischen Vorbild (Gott sei Dank) gar nicht vergleichbar, und wieviele Jäger kommen dabei zusammen? Wie sieht denn mittlerweile der Verulstqoutient aus?

Ansonsten wie immer: Daumen hoch für Euren AAR! :reiter:

der_Dessauer
28.11.15, 14:49
Werter Sugar,

für den geplanten "Großen Schlag" stehen im norddeutschen Raum etwa sechshundert Jagdmaschinen des Typs Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", ca. zweihundert-fünfzig schwere Jäger des Typs Focke-Wulf Fw190A-/R8 "Sturmbock" und ein Dutzend Zerstörer des Typs Messerschmitt Me410A-1/U2 zur Verfügung. Die momentane Verlustquote liegt irgendwo zwischen 1:3 und 1:5 (Achse : Alliierte)! Wir beabsichtigen mit dem "Großen Schlag" gleich mehrere Punkte zu klären. Einerseits möchten wir nach der vielen Vorbereitung sehen ob dieser Plan überhaupt durchführbar ist und ob er erfolgreich abläuft. Weiterhin werden wir dadurch wissen ob sich die "Sturmböcke" bei der Bekämpfung der Viermots bewähren oder ob diese ein Reinfall sind. Hier haben andere werten Regenten dieses Forums ja ihren Schwerpunkt auf Zerstörer oder Jäger mit 21cm-Werfergranaten gerichtet. Zugleich gehen wir davon aus im Moment über dem Reich die Lufthoheit (nicht Luftherrschaft!) zu besitzen. Die alliierte Bomberflotte in England ist angeschlagen und die Verbände in Süditalien können sich aufgrund der begrenzten Reichweite noch nicht richtig auswirken. So hoffen wir das mehrere "Große Schläge" zumindest der amerikanischen Bomberwaffe für mindestens einen Monat das Rückgrat bricht und uns damit mehr Zeit zum weiteren Ausbau unserer Verteidigung zur Verfügung steht.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
28.11.15, 15:42
Werter Dessauer, wir hoffen, dass beim nächsten alliierten Angriff auf das Reich die Luftverteidigung einen möglichst grossen Erfolg hat. Aber wie sieht es denn bei der Nachtjagd aus...?? Steht diese auch ihren Mann, wenn der nächste Angriff nachts erfolgt...?? Wann sind denn die Ju-388J serienreif...?? Wir hoffen, dass ihr mit eurer Einsatzplanung weiterhin Erfolg habt...!! Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Sugar
28.11.15, 16:04
Klingt wie ein guter Plan, viel Erfolg werter Dessauer!

der_Dessauer
29.11.15, 07:21
Werter Sugar,

na, wie gut dieser Plan ist muss sich erst noch herausstellen!

Werter Hohenlohe,

wir behaupten jetzt mal, dass die Nachtjagdwaffe recht gut aufgestellt ist. Fast eintausend-fünfhundert einsatzbereite Maschinen und ca. dreihundert Reservemaschinen stehen bereit um dem Bomber Command entgegenzutreten. Bisher sind glücklicherweise auch die Verluste unter den Nachtjagdeinheiten nicht allzu hoch, so das dort die Moral und Erfahrung stetig steigt oder zumindest erhalten bleibt! Die Junkers Ju388J braucht wohl noch mindestens drei Wochen bis zur Serienreife!

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
29.11.15, 12:17
http://fs1.directupload.net/images/user/141213/r6ivgtyv.jpg (http://www.directupload.net)

Der Stab Jagdfliegerführer Süd / Luftflotte 2 meldet den ersten Abschuss einer britischen Spitfire F Mk.XIV am Vormittag des 04.02.1944!


Im Zuge eines schweren Angriffs taktischer britischer Luftstreitkräfte in Stärke von vierundsechzig Baltimore V Bombern und einundvierzig Spitfire F Mk.XIV und Spitfire F Mk.IX Begleitjägern auf das Areal des großen Verschiebebahnhofs von Bologna in Norditalien zwischen 09:50 Uhr und 10:20 Uhr am 04.02.1944, kam es zu ausgedehnten Luftkämpfen mit den hier zum Abwehreinsatz aufsteigenden Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2. Dabei gelang es dem Feldwebel Christian Baer der III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10 eine Spitfire F Mk.XIV im Luftkampf zu bezwingen. Es war dies sein fünfter Luftsieg und der erste über diesen neuen Jägertyp der Alliierten. Im weiteren Verlauf der Kämpfe konnten noch sechs Baltimore V und vier Spitfire F Mk.IX durch die deutschen Jagdfliegerkräfte abgeschossen werden. Einer der erfolgreichen Schützen war der Staffelkapitän der 10.Staffel III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10, Leutnant W. Schrach (Rufname: Li Shunchen), welcher damit seinen siebten Gegner bezwungen hat. Einziger Verlust auf eigener Seite war eine Focke-Wulf Fw190D-9 der II.Gruppe Schlachtgeschwader 2, welche im Raum Pontedera von zwei Spitfire F Mk.XIV abgeschossen wurde. Hierbei ist der Flugzeugführer, Feldwebel Martin Hammerl, gefallen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151129/l9yf4k6f.jpg (http://www.directupload.net)
Die erste abgeschossene Spitfire F Mk.XIV am Boden in der Nähe von Bologna.


In den letzten Tagen, seit dem erstmaligen Erscheinen der Spitfire F Mk.XIV auf dem italienischen Kriegsschauplatz, hat die Luftwaffenführung verstärkt Aufklärungsflüge und Funkhorchdienste auf die britischen Fliegerhorste im Norden von Korsika angesetzt. Die nun vorliegenden Meldungen lassen darauf schließen das hier vier Jäger-Squadrons der RAF, ausgerüstet mit der Spitfire F Mk.XIV, stationiert sind. Dabei handelt es sich um die No.41 Squadron, die No.91 (Nigeria) Squadron, die No.322 (Dutch) Squadron und die No.610 (County of Chester) Squadron. Es ist sehr erstaunlich wie schnell die alliierten Stäbe auf die Ausstattung der eigenen Jagdfliegerkräfte mit der Focke-Wulf Fw190D-9 reagiert hat, um seine verwundbaren Jagdbomber und mittelschweren Bomber besser schützen zu können. Die Verbandsführer und Piloten des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 müssen wohl in Zukunft noch viele weitere Kämpfe mit diesem neuen Gegner austragen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151129/o6cw4riz.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Luftbild eines deutschen Höhenaufklärers von einem alliiertem Flugfeld an der Ostküste von Korsika.




(Nähere Informationen über die abgelaufenen Kämpfe werden in einer folgenden Morgenlage herausgegeben.)

Hohenlohe
29.11.15, 15:20
Werter Dessauer, wir sind jetzt schon mal gespannt, ob der neue Spitfire-Typ auch im Reich selbst erscheinen wird und wie sich dann unsere Jagdgruppe schlagen wird. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
06.12.15, 12:09
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten drei Tage. (04.02.1944 / Runde 172 – 05.02.1944 / Runde 173 – 06.02.1944 / Runde 174)

Eingang am: 07.02.1944 um 07:13 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 04.02.1944 und 05.02.1944:

Der 04.02.1944 brachte nur auf dem italienischen Kriegsschauplatz Luftkämpfe mit sich. Hier wurden die Bahnanlagen bei Bologna, Rom und Sulmona, sowie der Hafen von Genua und ein Elektrizitätswerk bei Larderello bombardiert. Weiterhin griffen britische Jagdbomber Truppenteile der Panzerdivision "Hermann Göring" und der 16.Panzerdivision in ihren Stellungen an der Gustav-Linie an. Wie schon in einer Sondermeldung mitgeteilt wurde, konnte beim Abwehreinsatz deutscher Jagdfliegerkräfte im Raum Bologna der erste Abschuss einer britischen Spitfire F Mk.XIV erzielt werden. Weiterhin konnten eigene Jäger und die Flak an diesem Tag insgesamt einunddreißig alliierte Maschinen abschießen und weitere zweiundneunzig beschädigen. Die eigenen Verluste belaufen sich auf eine verlorengegangene Maschine und einen Gefallenen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/78ehuopf.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 04.02.1944.


Am 05.02.1944 lag der Fokus wiederum auf dem südlichen Kampffeld. Wie am Vortag, so wurde auch an diesem Tag die 16.Panzerdivision massiv von alliierten Jagdbombern und mittelschweren Bombern attackiert. Weiterhin wurden die Bahnhöfe von Civitavecchia und Littorio bei Rom bombardiert. In den Abendstunden griffen über einhundert-dreißig Wellington X und Liberator III und VI die Stadt Skopje an. Dies führte zu schweren Verwüstungen im Stadtgebiet und zu hohen Verlusten unter der dort lebenden Zivilbevölkerung. Einrichtungen der Wehrmacht wurden von diesem Angriff nicht beeinträchtigt. Durch das anhaltende schlechte Wetter eingeschränkt, flogen die taktischen alliierten Luftstreitkräfte von Südengland aus nur einen einzelnen Angriff auf die Stellungen der bodenständigen 719.Infanteriedivision an der holländischen Küste. Dieser Einflug konnte von der hier stationierten zahlreichen Flak abgewehrt werden. Insgesamt konnten an diesem Tag neununddreißig alliierte Maschinen abgeschossen und weitere einhundert-sieben beschädigt werden. Die eigenen Luftstreitkräfte erlitten dabei keine Verluste.



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/55qtknx3.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 05.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 06.02.1944:

Der Stab der Luftflotte 3 meldet für diesen Tag keinerlei direkte Angriffe alliierter Verbände auf Ziele in den besetzten Westgebieten. Durch die zahlreichen Überflüge amerikanischer Bomber- und Begleitjägerformationen, waren jedoch die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 in einer Vielzahl von Einsätzen gebunden. Dabei griffen die einzelnen Staffeln und Gruppen immer wieder den gegnerischen Begleitschutz an, um diesen zumindest in seiner Ordnung zu stören und somit das Eingreifen der Masse der Reichsverteidigung zu erleichtern. Auf dem Rückflug der Viermots gelang es den verbündeten Formationen eine größere Anzahl schon angeschlagener Bomber abzuschießen. Noch sind nicht alle Meldungen über die eigenen Verluste eingegangen, jedoch liegt dieser offensichtlich bei ca. zehn Focke-Wulf Fw190A-8.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 06.02.1944:

Gegen 08:55 Uhr bombardierten einhundert-achtundzwanzig B-24J Liberator, welche von vierundsechzig Begleitjägern geschützt wurden, die Stadt Belgrad. Wie schon beim Angriff auf Skopje am Tag zuvor, so gab es auch in Belgrad schwere Schäden und hohe Opferzahlen. Die auf diesen Einflug angesetzten Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 4, etwa fünfzig Focke-Wulf Fw190A-8, hatten einen zu langen Anflugweg und erreichten daher den Feindverband nicht mehr vor dessen Umkehr zu seinen Basen nach Süditalien.

Lage Süd (Italien) am 06.02.1944:

Im Mittelmeerraum setzten die Alliierten ihre Attacken auf Truppenteile der Wehrmacht und auf Verkehrseinrichtungen fort. Dabei wurde wieder der Stellungsraum der 16.Panzerdivision, sowie die Bahnhöfe von Foligno und Cremona bombardiert. Die zur Abwehr aufgestiegenen Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 konnten die britischen Formationen beim Abflug im Raum Cremona stellen und in hitzigen Luftkämpfen elf Baltimore V Bomber und sechs Kittyhawk IV Begleitjäger abschießen. Dabei gingen auch zwei eigene Maschinen verloren. Die Flak im Kampfraum der Gustav-Linie konnte sechs Spitfire-Jagdbomber verschiedener Typen bezwingen und weitere beschädigen.

Lage Mitte (Reich) am 06.02.1944:

Für die Verbände der Reichsverteidigung wurde der gestrige Tag zu einem wahren "Großkampftag". Bereits die ersten Meldungen der Küstenfunkmeßanlagen und der Funkhorchdienste ließen auf eine Versammlung großer Formationen über Südengland schließen. Gegen 10:30 Uhr überflogen dann auch die ersten gegnerischen Verbände den Ärmelkanal. Insgesamt brachte die amerikanische 8th United States Army AirForce für eine Doppelangriff auf den Verkehrskontenpunkt Münster und auf einen wichtigen Industriestandort zur Herstellung von synthetischen Kautschuks dreihundert-neunundfünfzig schwere Bomber der Typen B-17G Fortress und B-24J Liberator, sowie dreihundert-sechzig Langstreckenbegleitjäger der Typen Mustang III, P-38J Lightning, P-38L Lightning (Erster Einsatz dieser Variante auf dem europäischen Kriegsschauplatz! Besonders die Triebwerksleistung und die Reichweite wurde im Vergleich zu den Vorgängervarianten erhöht.) und P-47D-15 Thunderbolt auf. Schon über den besetzten Westgebieten wurden dieser Bomberstrom von Kräften der Luftflotte 3 attackiert, was zu einigen Verlusten unter dem Begleitschutz führte.



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/7jthwuq7.jpg (http://www.directupload.net)
Ziele der alliierten Tageseinflüge am 06.02.1944.


Nach überschreiten der Reichsgrenze führte das II.Jagdkorps seine Geschwader in mehreren großen Gefechtsverbänden an den Feind. An diesem Tag wurden die selbstständigen Jagdgruppen 103, 105 und 108, die Zerstörergeschwader 1, 26 und 76, die Sturmstaffel 1 und die Jagdgeschwader 1, 3, 4, 5, 11, 26, 51 und 54 zur Abwehr eingesetzt. Besonders die 3rd Bombardment Division, welche auf Münster angesetzt wurde, traf der Gegenstoß der Reichsverteidigung am härtesten. Hier gelang es den Piloten des Jagdgeschwaders 26 "Schlageter" den gegnerischen Begleitschutz von den Bombern zu trennen. Zeitgleich schlugen die Zerstörergeschwader 1 und 26, sowie die Sturmstaffel 1 mit ihren Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Stumbock" vernichtend zu. In mehreren Wellen in Gruppenstärke wurden die amerikanischen Bomberpulks durchflogen. Die schwer Panzerung und die 30mm-Maschinenkanonen-MK-108 brachten hier den erwünschten Erfolg. Allein die 3rd Bombardment Division verlor an diesem Tag zweiundfünfzig ihrer Bomber. Die 1st und 2nd Bombardment Division hatten ebenfalls auf ihrem Weg zum Ziel schweren Widerstand zu überwinden. Zwischen 12:00 Uhr und 16:30 Uhr wurden diese beiden Formationen immer wieder von Gefechtsverbänden der Reichsverteidigung auf dem Hin- und Rückflug angegriffen. Die schweren Luftkämpfe nahmen in diesem Zeitraum das Ausmaß einer Luftschlacht an, welche im Raum Münster – Essen – Arnhem ausgetragen wurde. Trotz des großen Einsatzes der Flugzeugführer der Luftflotte Reich konnte die Bombardierung und fast vollständige Zerstörung des Industriekomplexes nicht verhindert werden. Jedoch musste der Gegner diesen Erfolg teuer bezahlen. Jagdmaschinen, Zerstörer und Flak der Reichsverteidigung forderten einen hohen Tribut von den amerikanischen Fliegern. Insgesamt wurden einhundert-zweiundvierzig viermotorige Bomber und achtundsechzig Langstreckenbegleitjäger der Alliierten abgeschossen, viele weitere konnten mehr oder weniger schwer beschädigt werden. Die eigenen Verluste liegen mit dreiunddreißig eingebüßten Maschinen und vierzehn Gefallenen in einem erträglichen Rahmen.

Doch noch war dieser Tag nicht vorbei. Denn in den Abendstunden meldeten die Küstenstationen die Versammlung von massiven Kräften des britischen Bomber Command über ihren Basen in England, sowie den Einflug erster Pfadfinder-Maschinen. Offensichtliche sollte die Reichshauptstadt Berlin erneut Ziel eines schweren Terrorangriffes werden. Hierfür setzten die Briten nicht weniger als neunhundert-achtzehn Bomber ein. Diesem Bomberstrom wurde wurde ab dem Einflug ins Reichsgebiet jede verfügbare Nachtjagdeinheit entgegengeworfen. Auf dem Hin- und Rückweg der Bomber durch das Reich griffen diese Nachtjäger unentwegt an, nur unterbrochen durch den dichten Flakgürtel um Berlin selbst. Insgesamt konnten so neunundsiebzig britische Maschinen abgeschossen werden. Die eigenen Verluste belaufen sich hier lediglich auf eine einzelne Heinkel He219A-2/R1, welche bei einer Bruchlandung infolge von Beschussschäden verloren ging.



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Einflüge alliierter Maschinen am 06.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Der erste Großeinsatz der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock"hatten den von der Luftwaffenführung erhofften Erfolg. Panzerung und Bewaffnung, die direkte Unterstützung durch Jagdmaschinen und die Angriffstaktik in dicht geschlossenen Gruppen die Bomberpulks anzugehen zeigte den Wert dieser Maschine und führte zur Zerschlagung einer ganzen amerikanischen Bombardment Division. Auch die geringen Verluste von nur acht "Sturmböcken" bei diesem Einsatz unterstreichen die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen. Das Oberkommando der Luftwaffe überdenkt im Moment die Umrüstung eines dritten Geschwaders auf diesen Flugzeugtyp.

Am 06.02.1944 flog die Luftwaffe 3.565 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 06.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus von 408 zum 03.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.273 (ein Minus von 836 zum 03.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.743 (ein Plus von 1.244 zum 03.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.528 (ein Plus von 4 zum 03.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.367 (ein Minus von 282 zum 03.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 06.02.1944 wurden 249 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 65 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 323 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 135 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter auch eine größere Zahl hoher Offiziere und Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 06.02.1944 gingen 44 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind vierzehn Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere siebenundzwanzig wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/ud3mmv2n.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 06.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Angriffe auf die Verkehrszentren Berlin und Münster haben dort erheblichen Schaden an der Infrastruktur hinterlassen. Es wird mehrere Tage dauern bis die schwersten Schäden beseitigt sind und dadurch die im Umland angesiedelten Industriebetriebe wieder mit Rohstoffen und Elektrizität versorgt werden können. Besonders schwer wiegt die fast vollständige Zerstörung der "Chemische Werke Hüls GmbH". Dieser große Produktionsort für Buna (synthetischer Kautschuk zur Produktion von Reifen) war der wichtigste Erzeuger in diesem Industriebereich. Im Moment sucht das Rüstungsministerium nach Mitteln und Wegen diesen Verlust in irgendeiner Form zu mindern.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.868 Punkte und damit um 319 Punkte niedriger als am 03.02.1944.

Trotz der schweren Angriffe des gestrigen Tages läuft die Produktion im Bereich der Luftrüstung weiterhin auf Hochtouren. Es wird bereits an der Umrüstung der Jagdgeschwader 2 "Richthofen", 53 "Pik As" und 77 auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" gearbeitet.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/pgiivhlu.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151206/3pdmul6a.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 04.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader John E. Proctor (32.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe von Pontedera getötet worden.

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 05.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Alan H. Smith (197.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Rotterdam getötet worden.

Anlage 3c:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 06.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader John A. Plagis (64.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Münster getötet worden.
2.) Squadron Leader Michael G. L. Donnet (64.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Münster getötet worden.
3.) Squadron Leader John A. T. Meredith (83.Squadron ) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Lonner Tannen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Squadron Leader David W. Hill (166.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Bremen getötet worden.
5.) Squadron Leader Ted Hicks (466. RAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Bremen getötet worden.
6.) Squadron Leader B. Doyle (35.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax II in der Nähe von Wunstorf getötet worden.
7.) Wing Commander John Fauquier (405. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Spandau mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Lt. Colonel C. Landry (100th "The Bloody Hundredth" Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Katwijk getötet worden.
9.) Lt. Colonel H. Hardy (94th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Münster getötet worden.
10.) Lt. Colonel U. Arnold (96th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Arnhem mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
06.12.15, 14:27
Schade, dass trotz der heftigen Verluste der alliierten Bomber diese das Bunawerk zerstören konnten und der Nachtangriff auf Berlin zeigt auch seine Wirkung. Ansonsten war dies ein massiver Angriff der Alliierten, der jedoch nur geringere Verluste bei den eigenen Verbänden verursacht hat.

Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg beim Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
11.12.15, 18:10
http://s1.directupload.net/images/user/140125/knqhpovk.jpg (http://www.directupload.net)



Jagdgeschwader 51 „Mölders“
II. Gruppe
http://s14.directupload.net/images/user/140125/lbmoggci.jpg (http://www.directupload.net)


Gruppenkommandeur Major Karl Rammelt
Rufname: "der_Dessauer"

Tagesbericht: 06.02.1944


Gut ein halber Monat verging für die II.Gruppe Jagdgeschwader 51 ohne nennenswerte Einsätze. Lediglich die übergeordnete Führung ließ mich manchmal verzweifeln. Gerade erst war der Verband auf die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 „Sturmbock“ umgerüstet wurden, da kam schon kurz nach unserem ersten scharfen Abwehreinsatz mit diesem Typ die Anordnung von „Oben“ die Maschinen an einen Zerstörerverband abzugeben. Nun ja, meine Männer haben sich nun nicht wirklich beklagt, erhielten sie doch dafür die, deutlich schnellere und jägertypischere, Focke-Wulf Fw190D-9 „Langnase“. So verbrachten wir die vergangenen Tage mit dem Einfliegen auf dieses neue Muster. Erst der gestrige Tag (06.02.1944) brachte wieder einen größeren Einsatz mit sich. Gegen Mittag dieses Tages waren wir schon eine Zeitlang in der fünfzehn-Minuten Bereitschaft als uns um 13:41 Uhr der Startbefehl von der Leitstelle der Jagddivision übermittelt wurde. Ziele sollten mehrere Formationen von schweren Bombern und Begleitjägern im Raum Münster werden. Bereits gegen 13:52 Uhr bekam die Gruppe im Raum Handorf ersten Feindkontakt mit Pulks von B-24J Liberator und einzelnen P-38J Lightning. In den nächsten achtzehn Minuten griffen wir diesen Gegner mehrfach an und verfolgten ihn dabei bis in das Gebiet um Krefeld. Dabei gelang es und zwei P-38J Lightning und zehn B-24J Liberator sichtbar zu beschädigen. Herausragend ist jedoch der Abschuss von zwei B-24J Liberator innerhalb von nur zwei Minuten durch den Feldwebel L. Ettel, welcher erst vor kurzem von der Jagdfliegerschule zu uns versetzt wurden war, im Raum um Krefeld um 14:08 Uhr und 14:10 Uhr. Jedoch hatte dieses Mal auch der Gegner Erfolg. Neben fünf beschädigten Focke-Wulf Fw190D-9 „Langnase“, musste die Gruppe auch einen Gefallenen hinnehmen. Bei einem der Durchflüge durch die Bomberpulks wurde die Maschine des Feldwebels Hans Langer im Bereich des Cockpits durch eine MG-Garbe eines der Viermots getroffen. Sein Rottenflieger berichtete, dass daraufhin die „Dora“ sofort ungesteuert nach unter weg stürzte und wenige Kilometer südwestlich von Münster auf dem Boden aufschlug. Offensichtlich wurde der Feldwebel Langer von den Geschossen entweder sofort getötet oder so schwer verwundet, dass er die Maschine nicht mehr führen konnte. Mit dem Feldwebel Langer verliert die II.Gruppe und hier besonders die 8.Staffel einen, mit bisher sechs Luftsiegen, sehr erfahrenen und viel geschätzten Kameraden.



http://fs5.directupload.net/images/user/151211/xcbo2cfj.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Impression eines Kriegberichterstatters der Luftwaffe vom Einsatz der Gruppe.

Nach dem die Bordwaffenmunition fast gänzlich verschossen wurden war, sammelte die Gruppe und kehrte zum Heimathorst nach Paderborn zurück. Hier wurden die noch einsatzbereiten Maschinen neu betankt und auf-munitioniert, um für einen Folgeeinsatz bereit zu sein. Der Befehl für den zweiten Einsatz an diesem Tag kam gegen 15:43 Uhr. Dieses Mal wurden wir auf eine recht kompakte Formation von B-17G Fortress im Raum Vorden angesetzt. Diese attackierten wir mehrmals zwischen 16:00 Uhr und 16:20 Uhr. Wiederum konnten fünf der Bomber beschädigt werden und dem Oberfeldwebel Wilhelm Mink gelang um 16:13 Uhr, und dem Unteroffizier V. Ihlefeld um 16:20 Uhr der Abschuss je einer B-17G Fortress. Bei diesem Kampf wurden lediglich zwei eigene Maschinen leicht beschädigt. Gut eine halbe Stunde nach Abschluss der Luftkämpfe kehrten auch die letzten Flugzeugführer mit ihren Maschinen zum angestammten Liegeplatz zurück. Es folgte noch eine kurze Nachbesprechung von den beiden Einsätzen, dann entließ ich die Männer. Ich selbst musste mich der schweren Pflicht hingeben, einen Brief an die Angehörigen des Feldwebels Langer zu verfassen. Eine Bürde die mir immer schwerer viel und mich bis in den späten Abend beschäftigte.



http://fs5.directupload.net/images/user/151211/zcdf7zet.jpg (http://www.directupload.net)

http://fs5.directupload.net/images/user/151211/bpb3npfj.jpg (http://www.directupload.net)
Liste der Abschüsse der II. Gruppe / Jagdgeschwader 51

Hohenlohe
11.12.15, 20:02
Wir freuen uns über die Erfolge eurer Jäger und bedauern den Gefallenen. R.I.P. Fw Langer.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
13.12.15, 09:08
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (07.02.1944 / Runde 175)

Eingang am: 08.02.1944 um 05:11 Uhr

Lage West (Frankreich) am 07.02.1944:

Im Verantwortungsbereich des Stabes der Luftflotte 3 und des JaFü 3 kam es am gestrigen Tag zu zwei Angriffen auf die Funkmeßanlagen bei Bergen op Zoom und Katwijk. Die Anlage bei Bergen op Zoom wurde dabei abermals schwer getroffen. Die Attacke auf die Einrichtung bei Katwijk konnte durch die dort stationierte starke Flak abgeschlagen werden. Dabei konnten von dreiundvierzig angreifenden Mustang III ganze neununddreißig abgeschossen werden. Unter diesen Abschüssen befindet sich auch ein gegnerischer Squadron Leader. Die Masse der Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 unterstützte die Reichsverteidigung den Tag über bei der Abwehr eines erneuten Großangriffes auf Ziele im Reich.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 07.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Raum.

Lage Süd (Italien) am 07.02.1944:

Auch auf dem italienischen Kriegsschauplatz kam es zu keinerlei Flugbewegungen. Allerdings konnten die Funkmeßanlagen und Funkhorchdienste eine Verlegung und Umgliederung der gegnerischen Luftstreitkräfte auf Korsika und Sardinien feststellen. Das Oberkommando der Luftwaffe nimmt diese Meldungen als Anhalt, um weiterhin über eine Verstärkung der Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 2 südlich der Alpen nachzudenken.

Lage Mitte (Reich) am 07.02.1944:

Nach den schweren Kämpfen vom 06.02.1944 rechnete das Oberkommando nicht sogleich mit einem weiteren Angriff in dieser Größenordnung, doch sollten die Leitstellen am gestrigen Tag eines besseren belehrt werden. Denn kurz vor 09:00 Uhr überflogen zweihundert-neunundneunzig schwere Bomber der Typen B-17G Fortress und B-24J Liberator, sowie dreihundert-fünfundfünfzig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-51B Mustang und P-47D-15 Thunderbolt die holländische Küste mit Kurs auf das Reich. Bereits hier wurden die einzelnen Formationen durch die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 mit Erfolg attackiert. Währenddessen sammelten sich die Zerstörergeschwader 1, 26 und 76, sowie die Jagdgeschwader 1, 3, 11, und 26 im Raum nördlich von Rheine, um sich diesem Masseneinflug entgegenzustellen. Zu diesem Zeitpunkt drehte die Spitze des Bomberstromes auf die Stadt Emden ein. Diese Verbände der 3rd Bombardment Division der amerikanischen 8th United States Army AirForce wurden dann zeitnah gestellt und in heftige Luftkämpfe verwickelt. Zwischen 09:20 Uhr und 10:00 Uhr wurden, bei nur geringen eigenen Verlusten, im Kampfraum Rheine – Emden – Twente acht P-47D-15 Thunderbolt und vierundvierzig B-24J Liberator abgeschossen. Hervorzuheben ist hierbei die Leistung des Gruppenkommandeurs der I.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter", Hauptmann Hans Ruppert (Rufname: swift), dem es gelang innerhalb von sechzehn Minuten eine P-47D-15 Thunderbolt und zwei B-25J Liberator zu bezwingen. Damit hat der Hauptmann Ruppert seit August 1943 achtzehn Luftsiege erringen können, ein Beispiel an Haltung und Pflichterfüllung in dieser schweren Zeit. Zwar konnte die Bombardierung des Hauptbahnhofes von Emden nicht verhindert werden, doch durch die starke Schwächung und Desorientiertheit der anfliegenden Viermots halten sich die Schäden dort jedoch in Grenzen.

Leider ließen sich die Leitstellen des II.Jagdkorps durch diesen Angriff auf Emden zu sehr binden. Denn es wurde bald ersichtlich, das dies nur ein Ablenkungsangriff war. Die 1st und 2nd Bombardment Division der 8th United States Army AirForce flog stur mit der Masse der Langstreckenbegleitjäger weiter in Richtung Mitteldeutschland. Wie sich später herausstellte, waren dort eine V-Waffen Produktionsstätte bei Nordhausen und eine Reparaturwerft und Fertigungsanlage für Bauteile der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" bei Erfurt Ziele dieses tiefen Einfluges. Trotz heftiger Angriffe des Jagdgeschwader 27 und einiger selbstständiger Jagdgruppen, konnte eine Bombardierung beider Ziele nicht verhindert werden. Auf dem Rückflug wurden beide Bombardment Division im Raum um Münster dann von der vollen Wucht der wieder aufgetankten und aufmunitionierten Verbände des II.Jagdkorps getroffen. Noch einmal erzielten besonders die mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" ausgerüsteten Geschwader, sowie die Me410A-1/U2 Zerstörer viele Abschüsse. Bei einem Verlust von zehn eigenen Maschinen unterschiedlicher Typen, konnten eine P-51B Mustang und siebzig B-17G Fortress bezwungen werden. Beim Überflug der besetzten Westgebiete wurden die alliierten Formationen zuletzt noch durch Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 angegriffen. Diese konnten allerdings nur noch wenige weitere gegnerische Maschinen beschädigen, jedoch keine Luftsiege mehr erringen. Nach Abschluss der Kämpfe gegen 15:50 Uhr kam es zu keinerlei weiteren Einflügen in den Luftraum über dem Reich.



http://fs5.directupload.net/images/user/151213/mxnzdol4.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 07.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 07.02.1944 flog die Luftwaffe 844 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 07.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.720 (ein Minus von 296 zum 06.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.229 (ein Minus von 44 zum 06.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.491 (ein Minus von 252 zum 06.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.458 (ein Minus von 70 zum 06.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.477 (ein Plus von 110 zum 06.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 07.02.1944 wurden 121 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 41 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 83 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 83 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 07.02.1944 gingen 19 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 5 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 5 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151213/hmuyd35l.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 07.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Dank der schnellen und massiven Abwehrbemühungen konnte die Bombardierung des Hauptbahnhofs von Emden in seinen Ausmaßen begrenzt werden. Hier wurde etwa nur ein Drittel des Gleiskörpers und der Einrichtungen beschädigt. Der Angriff auf die V-Waffen Produktionsanlage "Nordhausen II" richtete dort keinen nennenswerten Schaden an. Die Verlegung wichtiger Produktionsstätten in unterirdische Anlagen scheinen sich somit schon auszuzahlen. Einzig die Bombardierung der "Mitteldeutschen Metallwerke G.m.b.H." bei Erfurt, eine Reparaturwerft der Luftwaffe und Produktionsstätte für Bauteile der Focke-Wulf Fw190D-9, brachte schwere Verwüstungen mit sich. Da auch eine hohe Zahl an Opfern unter der Belegschaft zu verzeichnen ist und weite Teile des Werksgeländes in Schutt und Asche liegen, ist nicht absehbar ob hier überhaupt nochmal eine Aufnahme der Produktion gelingen wird.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.916 Punkte und damit um 48 Punkte höher als am 06.02.1944.

An diesem Tag erfolgte die komplette Umrüstung der Jagdgeschwader 27 und 53 "Pik As"von der Focke-Wulf Fw190A-8 auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase".

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151213/9jucxa7e.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151213/hkflhpsw.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 07.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader O. Kubiak (316. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Vlissingen getötet worden.
2.) Lt. Colonel B. Parker (447th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Nordhorn mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Lt. Colonel R. Hernandez (92nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Twente getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Alith Anar
13.12.15, 11:14
Seit knapp über einem Monat sind wir nun in der Nähe von Flensburg stationiert.

Viel zu tun gab es bisher nicht. Der meiste Trubel findet noch mehr südwestlich statt. 10 Einsätze sind es seit Januar gewesen. Immerhin konnte die 10 Nachtjagdgruppe schon 2 Silhouetten an die Maschinen Pinseln. Aber so können wir die Zeit wenigstens nutzen die neuen Flugzeuge besser kennenzulernen. Frisch vom Band sind die H-219 gekommen. Obwohl Sie so neu sind, hat der Platzmeister sie gleich unter seine Fittiche genommen. Feldverbesserungen hat er es genannt. Mal schauen was er da so zaubert. Leider stehen somit derzeit nur die Hälfte der Maschinen bereit.

Hohenlohe
13.12.15, 16:40
Wir sind froh über den erneuten Einsatz unserer Jagdgruppe, leider gelang uns nur ein Luftsieg, dafür aber einige Beschädigungen feindlicher Flieger. Wir hoffen, dass die Industrieproduktion des Reiches noch lange erhalten bleibt, damit das Reich überlebt. Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Monty
13.12.15, 16:54
Wir sind froh über den erneuten Einsatz unserer Jagdgruppe, leider gelang uns nur ein Luftsieg, dafür aber einige Beschädigungen feindlicher Flieger.
Na ja, für RLV seid Ihr ein Reinfall. Aber den Weihnachtsmarkt hier, habt Ihr ja voll im Griff. :D

der_Dessauer
13.12.15, 17:23
Werter Monty,

da müssen wir ja mal eine Lanze für den werten Hohenlohe brechen! Hier mal eine Übersicht über die beiden zur Zeit besten Jagdgruppen der Reichsverteidigung (Stand: Ende Runde 175):



http://fs5.directupload.net/images/user/151213/m5h2casm.jpg (http://www.directupload.net)


Von den Luftsiegen her steht die I.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter" an der Spitze. Bezieht man jedoch die eigenen Verluste in die Betrachtung mit ein, hat die I.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" ein deutlich besseres Verhältnis im Luftkampf aufzuweisen. Was zum Teil bestimmt auch mit dem charismatischen Gruppenkommandeur zusammenhängt! :rolleyes:

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
13.12.15, 19:48
Werter Monty, seid doch nicht so defätistisch...:D

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D *HORRIDO*

edit wir sind sehr zufrieden mit unserem Alter Ego...*grins*

Hjalfnar
14.12.15, 07:52
Wir sind froh, mittlerweile mehrere "Asse" in Unserer Gruppe zu wissen, allein diese Runde haben zwei weitere Piloten ihren 5. Abschuss gemacht. Sehr schön! Zum Glück bleibt die Gruppe im Moment auch von schwereren Verlusten verschont. Außerdem sind die Männer ob der vorhergehenden langen Ruhezeit nun um so motivierter und auch ausgeruhter. Zwar kratzte die lange Untätigkeit an der Moral, aber das ist nun vergessen.

der_Dessauer
14.12.15, 10:11
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (08.02.1944 / Runde 176)

Eingang am: 09.02.1944 um 05:34 Uhr

Lage West (Frankreich) am 08.02.1944:

Die besetzten Westgebiete waren am vergangenen Tag einer Vielzahl alliierter Einflüge ausgesetzt. Neben Attacken auf die Liegeplätze bei Volkel und Schaffen, sowie auf die Küstenstellungen der bodenständigen 719.Infanteriedivision, wurden besonders die Abschussstellungen für Vergeltungswaffen bei Mimoyecques, Lottinghen, Rosieres-en-Santerre und Sottevast bombardiert. Dabei wurden sämtliche der zuletzt genannten Anlagen zerstört. Die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 verwickelten die gegnerischen Jagdbomber in zahlreiche kleinere Luftkämpfe. Bei einem Verlust von acht eigenen Maschinen konnten zwanzig alliierte Jagdbomber und Jäger abgeschossen werden. Auch die Flak forderte einen hohen Tribut von den Angreifern, jedoch wurden auch zwei Focke-Wulf Fw190A-8 von dieser abgeschossen.

Besonders auffällig an diesem Tag ist die starke Aufklärer-Tätigkeit über dem nordfranzösischen Luftraum. Fast alle großen Verkehrsknotenpunkte (33 gezählte Aufklärungsflüge) und Flugplätze (16 gezählte Aufklärungsflüge) nordwestlich, nördlich und nordostwärts von Paris wurden von Höhenaufklärern beschattet. Für das Oberkommando sieht es so aus, als ob die alliierten Stäbe damit begonnen haben eine Zielliste für diesen Raum zu erstellen. Vielleicht dient dies zur Vorbereitung einer möglichen Invasion in diesem Raum. Um der verstärkten alliierten Aktivität etwas entgegenzusetzen, wurde das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" aus Süddeutschland abgezogen und nach Venlo in die Nähe der deutsch-niederländischen Grenze verlegt. Auf dem Weg dorthin geben die Staffeln ihre Focke-Wulf Fw190A-8 in Frankfurt am Main ab und werden dort mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" ausgestattet. Nachdem diese Umrüstung und Verlegung abgeschlossen ist, steht dem JaFü 3 der Luftflotte 3 ein schlagkräftiger Großverband zur Verfügung. Je nachdem Verhalten der gegnerischen Luftstreitkräfte wäre der nächste Schritt eine weitere Verlegung in den Raum um Paris, um sich hier weiteren alliierten Einflügen entgegenzustellen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151214/y62g9ls9.jpg (http://www.directupload.net)
Ziele alliierter Aufklärungsflüge am 08.02.1944.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 08.02.1944:

Laut Lagemeldung der Leitstellen der Luftflotten 4 und Südost, fanden am gestrigen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich statt.

Lage Süd (Italien) am 08.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz kam es außer einigen Aufklärungsflügen über Mittelitalien nur zu einem einzigen Angriff von einundsiebzig Baltimore V Bombern auf den Bahnhof von Bergamo. Begleitet wurden die Bomber von einundsiebzig Spitfire LF.VIII. Um diesen Einflug abzufangen wurden drei Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10, eine Gruppe des Schlachtgeschwaders 2 und fünf italienische Jagdstaffeln dem Angreifer entgegengeworfen. Diese bekämpften zwischen 09:54 Uhr und 10:23 Uhr im Raum Bergamo – Breda – Piacenza die gegnerischen Formationen. Bei einem eigenen Verlust einer italienischen Maschine, konnten zwei Baltimore V und acht Spitfire LF.VIII abgeschossen werden. Am bombardierten Bahnhof entstand, durch den gestörten Zielanflug, nur leichter bis mittlerer Schaden.

Lage Mitte (Reich) am 08.02.1944:

Die Tag- und Nachtjagdverbände der Reichsverteidigung hatten am vergangenen Tag eine willkommene Erholungspause. Außer einigen gegnerischen Höhenaufklärern über dem norddeutschen Raum, konnten keine weiteren Einflüge der Alliierten beobachtet werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/151214/kry7mxyh.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 08.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 08.02.1944 flog die Luftwaffe 394 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 08.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.904 (ein Plus von 184 zum 07.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.965 (ein Plus von 736 zum 07.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 939 (ein Minus von 552 zum 07.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.460 (ein Plus von 2 zum 07.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.511 (ein Plus von 34 zum 07.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 08.02.1944 wurden 32 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 45 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 160 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 35 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 08.02.1944 gingen 11 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 2 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 6 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151214/ulaqn67p.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 08.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Rüstungsindustrie im Reich blieb am gestrigen Tag von Luftschlägen der alliierten Bomberwaffe verschont.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.936 Punkte und damit um 20 Punkte höher als am 07.02.1944.

Mit diesem Tag hat die Zmrüstung des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" begonnen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151214/ieodexjz.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151214/9on6ofyr.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 08.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader F. Liakeas (13. Hellenic Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Bergamo getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
14.12.15, 17:08
Werter Dessauer, könnte diese Ruhephase, die dem Reichskern gegönnt wurde evtl. die sogenannte Ruhe vor dem Sturm sein...?? Wir hoffen mal nicht...:ph: Wieviele Langnasen und Sturmböcke werden diesen Monat eigentlich produziert...?? Werdet ihr alle Jäger und Zerstörereinheiten damit ausstatten können...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
14.12.15, 17:28
Werter Hohenlohe,

pro Runde werden durchschnittlich 90 Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und 10 Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" gebaut. Das bedeutet einen Monatsausstoß bei dreißig Tagen von 2.700 Focke-Wulf Fw190D-9"Langnase" und 300 Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock. Also mehr als genug um Verluste auszugleichen und Umrüstungen vorzunehmen. Sowieso ist die Umrüstung der kompletten Tagjagd auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" bald abgeschlossen. Dann werden wir die Produktion noch eine Weile weiter auf diesem hohen Niveau laufen lassen, um eine ausreichende Reserve zu schaffen. Danach haben wir wieder reichlich freie Kapazitäten für die Forschung und Entwicklung übrig.

Das mit der "Ruhe vor dem Sturm" sehen wir noch nicht so! Erst wenn die alliierte Bomberwaffe das Reich ein oder zwei Wochen nicht belästigt werden wir unruhig. Im Moment erleben wir ja alle paar Tage ein Ansteigen und ein Sinken der gegnerischen Einsatztätigkeit über dem Reichsgebiet. Natürlich lassen die vielen Aufklärungsflüge über Nordfrankreich einiges vermuten, doch wollen wir uns nicht zu schnell darauf konzentrieren.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
14.12.15, 19:04
Vielleicht geht es bald los mit der alliierten Invasion von Frankreich...*grübel* Ansonsten freuen wir uns natürlich über den hohen Produktionsausstoss an guten Maschinen. Wir hoffen irgendwann die Me 262 zu sehen...!? Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Erfolg und viel Glück, werter Dessauer...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
18.12.15, 12:15
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (09.02.1944 / Runde 177)

Eingang am: 10.02.1944 um 06:14 Uhr

Lage West (Frankreich) am 09.02.1944:

Am gestrigen Tag griffen taktische alliierte Luftstreitkräfte die Liegeplätze Bryas-Süd und Le Culot, die Funkmeßanlage bei Octeville und den Bahnhof von Liege an. Flak und Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 griffen aktiv und erfolgreich in die Abwehrkämpfe ein. So gelang es den verbündeten Luftstreitkräften bei nur drei eignen Verlusten aus dem gegnerischen Angriffsverband der sich den Bahnhof von Liege zum Ziel genommen hatte, vier Begleitjäger vom Typ Mustang I und zwanzig mittelschwere Bomber des Typs Boston IIIA herauszuschießen. Darüber hinaus unterstützten Teile der Jagdkräfte des JaFü 3 die Verbände der Reichsverteidigung bei der Abwehr mehrerer großer Einflüge ins Reichsgebiet.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 09.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangen Tag den Einflug eines Bomberverbandes aus Süditalien, bestehend aus vierundsechzig B-24J Liberator und vierundsechzig Langstreckenbegleitjäger vom Typ P-51B Mustang, welcher nur den kroatischen Luftraum streifte um ostwärts der Alpen in den Raum Wien ein zudrehen. Die Luftflotte 4 unterstützte die Abwehr dieses Einfluges mit der Abgabe von zwei kroatischen Jagdstaffeln an die Leitstellen der Reichsverteidigung. Soweit bisher bekannt, konnten diese kroatischen Jagdflieger ohne eigene Verluste eine P-51B Mustang abschießen.

Lage Süd (Italien) am 09.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz attackierten die Alliierten die Bahnhöfe von Imperia, Modena und Turin, sowie die Stellungsräume der Panzerdivision "Hermann Göring" im Raum der Gustav-Linie. Zusätzlich flogen Spitfire-Jagdbomber einen Angriff auf den Liegeplatz Thiene, der jedoch von der starken Flakabwehr abgeschlagen wurde, wobei zwei der angreifenden Maschinen abgeschossen wurden. Neben den zahlreichen Erfolgen der Flak, gelang es auch den Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 erneut einen gegnerischen Bomberverband auf dem Weg nach Modena zu stellen. Dabei konnten, bei einem eigenen Verlust von drei Maschinen, fünf alliierte Begleitjäger unterschiedlicher Typen und siebzehn Baltimore V Bomber abgeschossen werden.

Lage Mitte (Reich) am 09.02.1944:

Für die Tagjagd der Reichsverteidigung war der gestrige Tag wiedereinmal ein "Großkampftag". Dieses mal griffen die 8th United States Army AirForce von Westen und die 15th United States Army AirForce von Süden aus das Reich an. Ziele waren drei Rüstungswerke bei Kassel, Leipzig und Wien. Insgesamt brachte der Gegner dazu zweihundert-achtundzwanzig schwere Bomber der Typen B-24J Liberator und B-17G Fortress und dreihundert-achtundzwanzig Langstreckenbegleitjäger der Typen Mustang III, P-51B Mustang, P-47D-15 Thunderbolt und P-38L Lightning dafür auf. Wiederum standen die Verbände des II.Jagdkorps im Schwerpunkt der Kämpfe. Den Jagdgeschwadern 1, 3, 4, 5, 11, 26, 27, 53 und 54, den Zerstörergeschwadern 1, 26 und 76, sowie einer Reihe selbstständiger Gruppen und Staffeln gelang es in harten und langanhaltenden Luftkämpfen den alliierten Begleitschutz von den Bombern zu trennen und diese dann massiert mit den Einsatz von Sturmgruppen schwere Verluste zuzufügen. Was dazu führte, dass die von der 8th United States Army AirForce angestrebten Ziele noch einmal ohne hohe Schäden den Tag überstanden haben. Deutlich schwerer hatte es das Jagdgeschwader 77 im Süden des Reiches bei der Abwehr des Einfluges der 15th United States Army AirForce. Das Geschwader ist die letzte größere Formation der Reichsverteidigung welche noch mit der Focke-Wulf Fw190A-8 ausgestattet ist. Aus diesem Grund hatten die Flugzeugführer des Verbandes mehr damit zu tun sich der vielen P-51B Mustang zu erwehren als Viermots abzuschießen. Trotz Unterstützung von einigen kroatischen Jagdstaffeln konnten nur zwei Begleitjäger und fünf schwere Bomber abgeschossen werden. Insgesamt kostete dieser Tag den amerikanischen Luftstreitkräften einhundert-sechzig Viermots und zweiunddreißig Begleitjäger. Die eignen Verluste sind mit fast sechzig Maschinen ebenfalls recht hoch. Zumindest ist der Ausfall mit achtzehn gefallenen Flugzeugführern noch halbwegs tragbar.

Bei den Angriffen des gestrigen Tages fällt auf, dass besonders die Zahlen der eingesetzten Bomber (Schwerpunkt hier bei der 8th United States Army AirForce) spürbar zurückgegangen sind. Für die Luftwaffenführung ein Zeichen dafür, dass auch den Alliierten nach mehreren Tagen pausenloser Angriffe die Luft ausgeht. In diesen Tagen vom 04.02.1944 bis zum 09.02.1944 gingen allein vierhundert-fünfzehn schwere Bomber und einhundert-achtundvierzig Langstreckenbegleitjäger verloren. Die Masse diese Verluste erlitt die 8th United States Army AirForce. Weiterhin konnte beobachtet werden, dass die gegnerischen Höhenaufklärer ihre Aufklärungsflüge über Nordfrankreich weiter intensiviert haben. Als Reaktion darauf wurde das Jagdgeschwader 2 noch einmal verlegt. Zu diesem Zeitpunkt beziehen die Gruppen verschiedene Liegeplätze südostwärts von Paris.



http://fs5.directupload.net/images/user/151218/vroo8d56.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 09.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 09.02.1944 flog die Luftwaffe 1.594 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 09.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus von 112 zum 08.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.700 (ein Minus von 265 zum 08.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.316 (ein Plus von 377 zum 08.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.372 (ein Minus von 88 zum 08.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.307 (ein Minus von 204 zum 08.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 09.02.1944 wurden 243 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 73 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 205 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 114 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter eine größere Anzahl höherer Offiziere und Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 09.02.1944 gingen 59 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 18 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 24 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151218/g6ohva8l.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 09.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der gestrige Angriff auf einen Ableger des Rüstungskonzerns Rheinmetall bei Sömmerda, brachte dem dortigen Waffen- und Munitionswerk schweren Schaden bei. Etwa die Hälfte der Einrichtung wurde bei der Bombardierung zerstört. Somit ist auch die Produktion an diesem Standort stark gehemmt. Anders erging es dem Waffenhersteller "Henschel & Sohn" bei Kassel. Hier gelang es den Kräften der Reichsverteidigung die Bomberformation so stark zu schwächen und zu zerschlagen, dass die Bombardierung des Werkes nur in Teilen und dazu ungezielt erfolgte. Dadurch traten auf dem Werksgelände selbst keinerlei Schäden ein. Besonders schlimm traf es die Rax-Werke im Westen der Wiener-Neustadt. Trotz aller Abwehrbemühungen, legten hier die angreifenden Viermots fast das gesamte Werk in Schutt und Asche. Der Ausfall dieser bedeutenden Lokomotivtender- und Rüstungsgüterfabrik ist ein herber Einschnitt in der Rüstungsproduktion des Reiches.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.810 Punkte und damit um 126 Punkte niedriger als am 08.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151218/f37yzayr.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151218/5np596ro.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 09.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Tommy Smith (23.Squadron) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Berck-sur-Mer getötet worden.
2.) Squadron Leader Dennis Evans (250.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Rheine mit dem Fallschirm abgesprungen und verwundet gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader C. Ricketts (26.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang I in der Nähe von Liege getötet worden.
4.) Squadron Leader G. Dumas (342. French (Lorraine) Squadron) ist beim Absturz seiner Boston IIIA in der Nähe von Modena mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Squadron Leader William W. Downer (93.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von Thiene getötet worden.
6.) Lt. Colonel William B. Bailey (353rd "B" Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Salzbergen getötet worden.
7.) Lt. Colonel J. Johnson (392nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Rheine getötet worden.
8.) Lt. Colonel Herbert Hawkins (459th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Graz-Thalerhof getötet worden.
9.) Lt. Colonel Philip B. Thopsen (448th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Lippsringe getötet worden.
10.) Lt. Colonel J. Turner (91st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Paderborn mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
18.12.15, 17:10
Unsere I/JG3 beklagt den Verlust von Fw. Obleser, aber hat trotz allem Grund zur Freude. Ganze acht Luftsiege errungen. Das war immerhin eine erfolgreiche Leistung der Piloten in ihren Fw-190D-2...:top:
Wir sind zufrieden...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
28.12.15, 14:28
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (10.02.1944 / Runde 178 und 11.02.1944 / Runde 179)

Eingang am: 12.02.1944 um 05:33 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 10.02.1944:

Am 10.02.1944 griffen die Alliierten nur recht verhalten an. Dabei erfolgten kleinere Störangriffe auf die Liegeplätze Couvron und Evere, den Bahnhof Avranches und die V-Waffen-Bettungen bei St. Omer und Siracourt in Nordfrankreich. Ebenfalls attackierten britische Jagdbomber Verbände der 16.Panzerdivision hinter der Gustav-Linie in Mittelitalien. Zuletzt erfolgte noch ein Einflug in der Nacht der die Stadt Brück ostwärts von Wien zum Ziel hatte. Die Schäden bei all diesen Angriffen halten sich in erträglichen Rahmen. Die Flak, sowie Tag- und Nachtjäger der in diesen Räumen stationierten Batterien und Verbänden konnten bei drei eigenen Verlusten neunzehn Angreifer abschießen und einige weitere sichtbar beschädigen.



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/tgtoohx7.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 10.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 11.02.1944:

Laut Meldung des Stabes der Luftflotte 3 und des JaFü 3 gab es keine Angriffe alliierter Maschinen auf Ziele in den besetzten Westgebieten. Die Jagdkräfte der Luftflotte 3 beteiligten sich am frühen Nachmittag lediglich an der Bekämpfung von einzelnen Pulks und Nachzüglern der Tagesangriffe auf das Reichsgebiet. Hierbei konnten noch eine Reihe von Abschüssen errungen werden. Die verbündeten Verbände verloren in diesen Kämpfen vier Focke-Wulf Fw190A-8.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 11.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag keinerlei Einflüge gegnerischer Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 11.02.1944:

Auch auf dem italienischen Kriegsschauplatz blieb es den gestrigen Tag über ruhig.

Lage Mitte (Reich) am 11.02.1944:

Die 8th United States Army AirForce setzte ihre Luftoffensive gegen die Rüstungsindustrie im Reich weiter fort. Am vergangenen Tag wurden zwei räumlich weit von einander getrennte Ziele attackiert. Dabei bombardierten dreiundsechzig B-17G Fortress, welche von einhundert-zweiundneunzig P-51B Mustang und P-47D-15 Thunderbolt begleitet wurden, eine Fabrik zur Herstellung von V-Waffen bei Kropelin an der Ostseeküste. Gegen diesen Einflug konnte kein effektiver Abwehreinsatz gestartet werden, da der gegnerische Verband weit ausholend über die Nordsee, das nördliche Dänemark und die Ostsee auf das Reichsgebiet vordrang. Zudem wurden die Verbände des II.Jagdkorps bereits von einem zweiten Bomberstrom im Anflug auf den Raum Kassel gebunden. Hier griffen einhundert-zweiunddreißig B-24J Liberator, begleitet von einhundert-vierundvierzig P-51B Mustang und P-47D-15 Thunderbolt, die Henschel-Werke zum wiederholten Male an. Jedoch gelang es den zusammengefassten Kräften der Reichsverteidigung im Raum Münster den Jagdschutz von den Bombern zu trennen, im Anschluss konnten den Viermots durch die Sturmgruppen und Zerstörer schwere Verluste zugefügt werden. Beispielsweise gelang es Piloten der I.Gruppe Jagdgeschwader 3, geführt durch den Hauptmann Rudolf Gemeroth (Rufname: Hohenlohe), bei den ersten Angriffen auf den alliierten Führungspulk die Kommandeursmaschine der führenden Bombardment Group und die in der Nähe fliegende Zielmarkierer-Maschine abzuschießen. Durch hohe Verluste geschwächt und eine Wolkendecke über dem Ziel behindert, richtete die Bombardierung auf dem Werksgelände nur minimalen Schaden an. Auf dem Rückweg wurden einzelne Pulks und Nachzügler weiterhin von Kräften des II.Jagdkorps und der Luftflotte 3 mit Erfolg bekämpft. Die Verbände der Reichsverteidigung verloren in diesen Kämpfen elf Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und eine Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock". Im Gegenzug konnten zweiundachtzig B-24J Liberator und vier P-47D-15 Thunderbolt abgeschossen werden. Über den Tag wurden weiterhin drei Einflüge von alliierten Höhenaufklärern gemeldet, welche offensichtlich die Werksgelände von Opel westlich von Berlin, Rheinmetall-Borsig bei Unterlüß und von Hanomag bei Hannover zum Ziel hatten.



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/fl2xzzms.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Mosquito B.XVI des britischen Bomber Command wie sie erstmals in der Nacht vom 11.02.1944 auf den 12.02.1944 eingesetzt wurde.


In den Abend- und Nachtstunden griffen britische Schnellbomber, darunter erstmals auch die Variante Mosquito B.XVI, Ziele im Reich an. Die Masse der Einflüge richtete sich gegen die Stadtgebiete von Mannheim und Hannover. Allerdings wurden auch die Liegeplätze der Nachtjagd bei Hildesheim, Hoya und Rothenburg von Fernnachtjägern attackiert. Trotz eines recht großen Abwehreinsatzes der Nachtjagdwaffe gelangen keine Abschüsse in dieser Nacht. Dazu sind die britischen Mosquito-Maschinen einfach zu schnell und zu wendig. Lediglich der Flak gelang über Mannheim ein Glückstreffer und somit den Abschuss einer Mosquito B.XVI. Im Gegenzug gingen zwei Heinkel He219A-2/R1 durch Angriffe von britischen Fernnachtjägern beim Landeanflug auf ihre Liegeplätze verloren.



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/mhfqa247.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 11.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 11.02.1944 flog die Luftwaffe 1.799 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 11.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.016 (ein Plus/Minus von 0 zum 09.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.743 (ein Plus von 43 zum 09.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.273 (ein Minus von 43 zum 09.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.489 (ein Plus von 117 zum 09.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.882 (ein Plus von 575 zum 09.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 11.02.1944 wurden 82 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 5 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 72 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 52 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter eine größere Anzahl höherer Offiziere und Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 11.02.1944 gingen 18 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 8 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 6 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/8ofbr4bf.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 11.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der Verlust des Werkes zur Herstellung für V-Waffen in der Nähe von Kropelin ist zwar bedauerlich, besonders im Hinblick auf die verlorengegangenen Maschinen und Arbeitskräfte. Für die Führung der Luftwaffe und für das Rüstungsministerium war dieser Standort deutlich weniger wichtig. Von großem Wert ist jedoch der Abwehrerfolg der Reichsverteidigung gegen den Einflug der das Henschel-Werk bei Kassel zum Ziel hatte. Die Störangriffe in der Nacht sind zwar lästig, haben allerdings auch keine großen Schäden verursacht.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.670 Punkte und damit um 140 Punkte niedriger als am 09.02.1944.

Das Jagdgeschwader 77 wurde vollständig auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" umgerüstet.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/i5de72wc.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151228/liz6jso7.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 10.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader B. Barthold (501.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VB in der Nähe von Meaulte mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 11.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain H. Calloway (2/814th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Ludwig getötet worden.
2.) Lt. Colonel Robert F. Hardy (458th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Lt. Colonel T. Quincy (44th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Lt. Colonel Russ Robertson (453rd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Amsterdam mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Lt. Colonel I. Bryan (446th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Münster getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
28.12.15, 15:22
Für meine Jagdgruppe war der 11.02. ein erfolgreicher Tag mit ganzen elf Luftsiegen, wobei einige Feldwebel schon über 10 Luftsiege errungen haben. Wir freuen uns sehr darüber. Leider gab es ansonsten eine hohe Zahl Gefallener, auch in meiner Jagdgruppe gab es einen Verlust zu beklagen. Ansonsten wünschen wir dem edlen Dessauer weiterhin viel Erfolg bei der Reichsluftverteidigung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
30.12.15, 13:30
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (12.02.1944 / Runde 180)

Eingang am: 13.02.1944 um 04:58 Uhr

Lage West (Frankreich) am 12.02.1944:

In den besetzten Westgebieten kam es am vorangegangenen Tag nur zu einem Einflug eines gegnerischen Aufklärers in den Raum Lorient. Sicher um den dortigen U-Boot-Stützpunkt in Augenschein zu nehmen.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 12.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag nur den Einflug eines alliierten Höhenaufklärers in den Raum Pernik – Sofia gegen Mittag.

Lage Süd (Italien) am 12.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz wurden die Bahnhöfe und Verkehrsdrehkreuze von Genua, Savona, Venedig und Trieste von kleineren britischen und amerikanischen Verbänden attackiert und dabei teilweise erheblich beschädigt. Weiterhin griffen alliierte Jagdbomber die Stellungen der 2.Fallschirmjägerdivision und der 16.Panzerdivision entlang der Gustav-Linie an. Die Divisionsflak dieser Verbände konnte acht der Angreifer abschießen und weitere sichtbar beschädigen. Die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 2 und des JaFü 2 waren über den gesamten Tag im Norden Italiens und dem südlichen Alpenvorraum gebunden. Hier unterstützten die italienischen Jagdstaffeln und die Gruppen des Schnellkampfgeschwader 10 und des Schlachtgeschwaders 2 die Tagjagdkräfte der Reichsverteidigung bei der Abwehr eines Großangriffes der 15th United States Army AirForce auf den Raum München (siehe Lage Mitte (Reich)).



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/j466lgog.jpg (http://www.directupload.net)
B-24J Liberator der 454th Bombardment Group (304th Bombardment Wing) auf dem Weg zum Ziel.


In den Nachmittagsstunden waren die selben Verbände gezwungen einen britischen Jagdbomber Angriff auf die Liegeplätze Forli und Bolzano abzuwehren. Was in beiden Fällen auch gelang. Einige kroatische Jagdstaffeln, die im Raum um Klagenfurt stationiert sind, lieferten sich über den Tag mit kleineren amerikanischen Bomber- und Begleitjägerformationen im Adria-Raum kurze aber heftige Luftkämpfe.



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/et2pv48w.jpg (http://www.directupload.net)
Gliederung der 15th USAAF aus dem Jahr 1944.


Hier einige Auszüge aus den Gefechtsmeldungen der eingesetzten Verbände:

21.Lovacko Jato (kroatische Jagdstaffel):

Die Staffel stieß mit ihren zwölf Focke-Wulf Fw190D-9 an der Adriaküste zwischen Trieste und Venedig auf einen abfliegenden amerikanischen Viermot-Verband. Zwischen 11:42 Uhr und 11:50 Uhr konnten in den folgenden Luftkämpfen eine B-24J Liberator und zwei P-38J Lightning beschädigt werden. Auf der eignen Seite steht lediglich die Beschädigung einer Maschine. Nach diesem Kampf gelang es allen Flugzeugführern mit ihren Maschinen wieder zu ihrem Liegeplatz bei Klagenfurt zurückzukehren.

II.Gruppe Schlachtgeschwader 2:

Die Gruppe, frühzeitig alarmiert, stößt mit den Gruppen des Schnellkampfgeschwader 10 und italienischen Jagdstaffeln zwischen 10:51 Uhr und 11:20 Uhr im Raum Parma – Brescia-Breda auf große Formationen schwerer Bomber mit starkem Begleitschutz. Im schweren Luftkämpfen können drei B-24J Liberator und eine P-38J Lightning abgeschossen und weitere acht B-24J Liberator sichtbar beschädigt werden. Jedoch hat die Gruppe ebenfalls empfindlich leiden müssen. Drei Focke-Wulf Fw190D-9 gehen durch das Abwehrfeuer der Bomber verloren, sechs weitere Focke-Wulf Fw190D-9 werden durch Treffer beschädigt. Während sich zwei Flugzeugführer, wenn auch leicht verwundet, mit dem Fallschirm retten können, kommt der Oberleutnant Hans von Prittwitz nicht mehr aus seiner abstürzenden Maschine heraus und schlägt mit ihr im Raum Vender auf dem Boden auf.

Bei einem zweiten Einsatz an diesem Tag, ist die Gruppe dabei einfliegende britische Jagdbomber auf dem Weg zum Liegeplatz bei Bolzano abzufangen. Hierbei kommt es im Raum Rezzato – Brescia-Breda zwischen 13:49 Uhr und 13:54 Uhr zu kurzen aber heftigen Kämpfen. Es gelingt der Gruppe, bei der Beschädigung einer eignen Maschine, eine Spitfire LF.VIII abzuschießen und eine weitere zu beschädigen.

I.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10:

Dieser Verband des Schnellkampfgeschwader 10 stößt mit dem Rest des Geschwaders und Teilen des Schlachtgeschwader 2 sowie italienischen Jagdstaffeln im Raum Cremona – Verona – Parma zwischen 10:53 Uhr und 11:19 Uhr auf zahlreiche amerikanische Viermots mit starkem Begleitschutz. Zwar gelingt es der Gruppe eine B-24J Liberator abzuschießen und weitere vier B-24J Liberator und sechs P-38J Lightning, jedoch wird dieser kleine Erfolg schwer erkauft. In den harten Luftkämpfen mit den P-51B Mustang und P-38J Lightning des Begleitschutzes gehen ganze fünf Focke-Wulf Fw190D-9 verloren, weitere sieben werden beschädigt. Glücklicherweise können sich alle Flugzeugführer entweder durch eine Bruchlandung oder mit dem Fallschirm retten. Lediglich die Feldwebel Hans Lüders und E. Tonne wurden dabei schwerer verwundet und fallen so für eine längere Zeit aus.

Am Nachmittag nahm der einsatzbereite Rest der Gruppe an einem Abwehreinsatz gegen britische Jagdbomber teil. Nun war das Glück mit dem Verband. Zwischen 13:44 Uhr und 13:57 Uhr konnten im Raum Rezzato – Brescia-Breda vier Spitfire LF.VIII abgeschossen und vier weitere beschädigt werden. Die Gruppe büßte wiederum eine Focke-Wulf Fw190D-9 ein, dessen Pilot sich mit dem Fallschirm unverletzt retten konnte, zwei weitere Maschinen wurden beschädigt.

III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10:

Wie auch der Rest des Geschwaders, so stieß auch die III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10 zwischen 10:56 Uhr und 11:08 zwischen Cremona und Parma auf überlegene Bomber- und Begleitjägerformationen der amerikanischen 15th United States Army AirForce. Es gelang dem Verband eine B-24J Liberator abzuschießen und eine weitere B-24J Liberator und sieben P-38J Lightning zu beschädigen. Auf den eignen Seite wurden lediglich zwei Focke-Wulf Fw190D-9 der Gruppe beschädigt.

Auch der Abwehreinsatz am Nachmittag umfasst Kräfte der III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10. Bei diesem Einsatz konnte zwischen 13:42 Uhr und 13:53 Uhr im Raum Verona – Rezzato nur eine Spitfire LF.VIII beschädigt werden. Dies wurde mit dem Verlust einer Focke-Wulf Fw190D-9 und der Beschädigung von drei weiteren erkauft. Der Flugzeugführer der verlorengegangenen Maschine Feldwebel D. Beisswenger fand dabei den Fliegertod.

Lage Mitte (Reich) am 12.02.1944:

Recht frühzeitig am gestrigen Tag wurde der Stab des III.Jagdkorps der Luftflotte Reich über einfliegende Formationen schwerer Bomber und Langstreckenbegleitjäger informiert. Diese Meldungen stammten von Küstenstationen im Raum Genua. Der Kurs der Bomberstreitmacht führte direkt über die Alpen und nach Süddeutschland hinein. Insgesamt brachte die 15th United States Army AirForce für diesen Angriff dreihundert-zwölf Bomber vom Typ B-24J Liberator und zweihundert-sechsundfünfzig Langstreckenbegleitjäger vom Typ P-51B Mustang und P-38J Lightning auf. Wie sich später herausstellte war das große BMW-Werk zur Produktion von Flugzeugmotoren nahe München Ziel der alliierten Verbände. Doch im Zuge der Operation wurde die Wolkenbedeckung über dem Ziel für die gegnerischen Bombenschützen undurchdringlich. Im weiteren Verlauf teilte sich der Bomberstrom und griff Ausweichziele im Raum Innsbruck, Augsburg und Rosenheim an.



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/xttv7bu6.jpg (http://www.directupload.net)
Einflug großer Verbände der 15th USAAF am 12.02.1944 und der Abwehreinsatz gegen diese.


Nach Abzug einiger Geschwader verblieb dem III.Jagdkorps zur Abwehr diesen Einfluges lediglich das Jagdgeschwader 77. Allerdings ist dieser Verband im Raum Wiener-Neustadt stationiert und hatte dadurch einen langen Anmarschweg. Zur Unterstützung des III.Jagdkorps griffen das Jagdgeschwader 53 und die selbstständigen Jagdgruppen 25, 50, 102 und 104, sowie Verbände der Luftflotte 2 und der kroatischen Luftwaffe in die Kämpfe ein. Auch hier ergab sich für die Masse der Unterstützungen eine sehr lange Flugstrecke. Was dazu führte das die Verbandsführer nur wenig Zeit zum Kampf hatten bevor die rote Warnlampe des Treibstoffvorrates zum abdrehen zwang. Trotzdem kam es über Bayern und dem Alpenraum zu schweren Luftkämpfen. Nach den bisherigen Meldungen von allen Luftflotten konnten dreiundvierzig B-24J Liberator, vier P-51B Mustang und acht P-38J Lightning abgeschossen werden. Viele weitere wurden beschädigt, einige so schwer das sie in der neutralen Schweiz notlanden mussten und dort interniert wurden. Auch die eignen Verluste dieses Tages wiegen schwer. Allein dreiundzwanzig Focke-Wulf Fw190D-9 von deutschen und kroatischen Jagdfliegerverbänden gingen verloren. Besonders schwer hat es auch die italienischen Jagdstaffeln getroffen, welche mit achtzehn Focke-Wulf Fw190A-8 und den meisten Gefallenen die höchsten Verluste zu beklagen haben. Weiterhin steht für die Stäbe der Luftflotte 2 und Reich fest, dass die 15th USAAF die Masse ihrer Verbände nun wohl von der Platzgruppe Foggia aus Süditalien heraus nach Korsika verlegt hat. Somit wächst die Gefahr für die Rüstungsstandorte im Süden des Reiches weiter an, da nun die Viermots noch tiefer nach Norden vordringen können.

Hier einige Auszüge aus den Gefechtsmeldungen der eingesetzten Verbände:

I.Gruppe Jagdgeschwader 53 "PikAs":

Die Gruppe hat mit dem restlichen Geschwader und unterstützenden vier selbständigen Jagdgruppen einen sehr langen Anmarschweg aus dem Raum Frankfurt am Main heraus nach Süden. Hier traf der Verband zwischen 12:17 Uhr und 12:23 Uhr im Raum Landsberg – Walchensee auf den Gegner. In diesen sechs Minuten gelang es den Flugzeugführern drei B-24J Liberator abzuschießen und fünfzehn weitere sichtbar zu beschädigen. Wie sich später herausstellte wurden bei diesem Angriff der Kommandeur der amerikanischen 98th Bombardment Group getötet und der Kommandeur der amerikanischen 456th Bombardment Group zum Absprung mit dem Fallschirm gezwungen (Er geriet danach in Kreigsgefangenschaft.). Bei der Rückkehr der Gruppe zum Liegeplatz waren neun Maschinen durch Treffer des Abwehrfeuers der Bomber teils schwer beschädigt. Drei Maschinen mussten auf dem Rückweg auf anderen Liegeplätzen notlanden, wobei alle drei zu Totalverlusten wurden. Zum Glück wurde dabei nur ein Flugzeugführer leicht verwundet.

III.Gruppe Jagdgeschwader 77:

Auch das Jagdgeschwader 77 hatte aus dem Raum um Wien heraus eine lange Flugstrecke vor sich! Die III.Gruppe griff erst kurz vor Mittag in die Luftkämpfe südlich von München ein. Zwischen 11:41 Uhr und 11:54 Uhr gelang es den Piloten in mehreren Angriffen im Raum Kaprun drei B-24J Liberator abzuschießen und zwei B-24J Liberator und eine P-51B Mustang zu beschädigen. Doch wurde dieser Erfolg teuer erkauft. Bei einem der ersten Angriffe wurde das Cockpit des Unteroffiziers Hans-Werner Maximow von einer MG-Garbe eines Bombers getroffen. Der Unteroffizier wurde dadurch schwer verwundet. Es gelang ihm zwar noch die Maschine auf einem nahegelegene Fliegerhorst sicher zu landen, jedoch verstarb er kurz darauf an seinen schweren Wunden. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Gruppenkommandeur der III.Gruppe, Hauptmann Emil Omert. Auch seine Maschine erhielt Treffer und stürzt, eine schwarze Rauchfahne hinter sich herziehend, dem Erdboden entgegen. Dem Hauptmann gelang es nicht mehr sich aus seiner Maschine zu befreien. Diese zerschellte mit seiner menschlichen Fracht einige wenige Kilometer nördlich von Kaprun an der Flanke eines Berges. Der Verlust dieses hochgeschätzten Offiziers, Verbandsführers und Kameraden ist für die Gruppe, ja für das gesamte Geschwader schwer zu verkraften. Auch die Luftwaffe kann sich nicht viele Ausfälle unter den erfahrenen Verbandsführern leisten.



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/x6bd3wu9.jpg (http://www.directupload.net)
Hauptmann Emil Omert - Gruppenkommandeur III.Gruppe Jagdgecshwader 77
geboren am 15.01.1918 in Ginolfs / Unterfranken – gefallen am 12.02.1944 in der Reichsverteidigung nahe Kaprun


Jagdgruppe 102:

Die Jagdgruppe 102 war ebenfalls in einem Gefechtsverband mit dem Jagdgeschwader 53 "PikAs" und drei weiteren selbständigen Jagdgruppen nach Süden befohlen wurden, um hier am Abwehreinsatz teilzunehmen. Die Gruppe hatte zwischen 12:31 Uhr und 12:38 im Raum Sonthofen – Kematen Feindkontakt. Innerhalb dieser sieben Minuten errangen die Piloten der Gruppe vier Luftsiege, zwei B-24J Liberator und zwei P-51B Mustang, eine weiter B-24J Liberator und zwei P-51B Mustang konnten beschädigt werden. Eine der P-51B Mustang wurde vom Kommandeur der Gruppe Major Karl-Heinz Schnell (Rufname: Lewis Armistead) abgeschossen, es war dies sein erster Luftsieg in der Reichsverteidigung. Bei diesem Einsatz hatte die Gruppe keine Verluste zu beklagen, lediglich eine Focke-Wulf Fw190D-9 wurde dabei leicht beschädigt.



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/2wp7dhie.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 12.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 12.02.1944 flog die Luftwaffe 696 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 12.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.040 (ein Plus von 24 zum 11.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.818 (ein Plus von 75 zum 11.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.222 (ein Minus von 51 zum 11.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.490 (ein Plus von 1 zum 11.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.822 (ein Minus von 60 zum 11.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 12.02.1944 wurden 58 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 15 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 160 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 29 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 12.02.1944 gingen 41 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 10 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 18 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/aredslc6.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 12.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Nur dem Wetter ist es zu verdanken, dass das wichtige BMW-Werk für die Produktion von Flugzeugmotoren am gestrigen Tag verschont blieb. Jedoch wurden die Ausweichziele, die Bahnhöfe von Innsbruck, Rosenheim und Augsburg, teils schwer durch die alliierten Bomber verwüstet. Diese Schäden an wichtigen Verkehrsdrehkreuzen hat zu einigen Stockungen im Süden des Reiches geführt, welche auch auf die Rüstungsproduktion Einfluss haben. Die alliierten Planer werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen erneuten Angriff auf das BMW-Werk im Auge haben. Der Stab des III.Jagdkorps hat bereits die Flak an diesem Standort um achtzig Rohre 8,8cm erhöht und beim Oberkommando der Luftwaffe angefragt, ob einige Jagdverbände von anderen Jagdkorps der Luftflotte Reich nach Süddeutschland verlegt werden können.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.615 Punkte und damit um 55 Punkte niedriger als am 11.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/mzcj6ukz.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/151230/ogflw54h.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 12.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Alfred E. Joynt (225.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von Rezzato getötet worden.
2.) Lt. Colonel Doris B. Roberson (450th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Brescia-Breda mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Lt. Colonel T. W. Steed (456th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Walchensee mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Lt. Colonel J. Hall (98th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Walchensee getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
30.12.15, 15:35
Werter Dessauer, dies war trotz einiger Erfolge, ein verlustreicher Tag für die Reichsverteidigung. Leider sind wieder etliche erfahrene Piloten gefallen, was höchst bedauerlich ist. Wir hoffen, dass dies nicht so oft geschieht, da es bedeutet, dass neue Piloten, weniger Erfahrung haben, wenn sie eingesetzt werden. Wir wünschen euch trotzdem weiterhin viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
03.01.16, 14:21
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (13.02.1944 / Runde 181)

Eingang am: 14.02.1944 um 06:27 Uhr

Lage West (Frankreich) am 13.02.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/160103/oxnhfnkn.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele der alliierten Luftstreitkräfte am 13.02.1944.


In den besetzten Westgebieten kam es am gestrigen Tag zu zwei Angriffen auf Funkmeßanlagen im niederländisch-belgischen Raum. Die erste Attacke richtete sich gegen die Anlage bei Bergen op Zoom. Hier griffen fünfundsiebzig Typhoon IB und einundsechzig Spitfire LF.IXC in mehreren Wellen an. Ohne Verluste gelang es dem Gegner hier die Anlage fast komplett zu zerstören. Anders verlief jedoch der Angriff auf die Einrichtung bei Katwijk. Hier schützt eine massive Flak-Präsenz das Funkmeßgerät vom Typ FuMO 214. Die angreifenden fünfunddreißig britischen Jagdbomber erlebten einen wahren Feuerzauber und mussten sich, ohne Schaden angerichtet zu haben, nach kurzer Zeit zurückziehen. Die Flakkanoniere können sich nun sechsundzwanzig weitere Abschussringe auf die Rohre ihrer Waffen malen, denn es gelang ihnen sechszehn Spitfire HF.IX und zehn Mustang III bei diesem Angriff abzuschießen. Die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 und des JaFü 3 bekämpften ein- und ausfliegende Formationen amerikanischer Bomber zur Unterstützung der Reichsverteidigung. Dabei konnten einige Mustang III und B-24J Liberator abgeschossen werden. Allerdings gingen auch vierzehn Focke-Wulf Fw190A-8 in diesen Kämpfen verloren.



http://fs5.directupload.net/images/user/160103/omsrpab6.jpg (http://www.directupload.net)
Das FuMO 214 bei Katwijk, welches ohne Schaden den Angriff vom 13.02.1944 überstanden hat.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 13.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 13.02.1944:

Auch die Luftflotte 2 meldet keine Flugbewegungen oder Attacken der gegnerischen Luftstreitkräfte für diesen Tag.

Lage Mitte (Reich) am 13.02.1944:

Nach dem am morgen des gestrigen Tages ein alliierter Höhenaufklärer Wiesbaden überflogen hatte, vermutete man in den Leitstellen der Tagjagd einen Angriff anglo-amerikanischer Bomber in diesem Raum. Jedoch kam es wie so häufig anders. Ab 10:00 Uhr häuften sich die Meldungen über Einflüge starker Bomberverbände in den niederländischen Luftraum. Dort wurden sie von Jagdfliegerverbänden der Luftflotte 3 angegriffen, welche das Eindringen in das Reichsgebiet jedoch nicht verhindern konnten. Wie sich herausstellen sollte, hatte es die 8th USAAF mit zweihundert-neunundfünfzig schweren Bombern der Muster B-17G Fortress und B-24J Liberator, geschützt von dreihundert-sechsunddreißig Langstreckenbegleitjägern der Muster Mustang III, P-51B Mustang und P-47D-15 Thunderbolt auf Rüstungsbetriebe in Mitteldeutschland, genauer im Raum um Magdeburg abgesehen. Wiederum bildet sich ein Abwehrschwerpunkt bei II.Jagdkorps, welches die Jagdgeschwader 1, 4, 5, 11, 26, 27 und 54, sowie die Zerstörergeschwader 1, 26 und 76 und die Sturmstaffel 1 zum Abwehreinsatz gegen den gegnerischen Verband in mehreren größeren Gefechtsverbänden führte. Für die Tagjagd war es wie immer ein harter Einsatz, Die mit der Focke-Wulf Fw190D-9 ausgestatteten Geschwader verbissen sich regelrecht in die alliierten Begleitjäger und ermöglichten es so den schweren Jäger und Zerstörern die Viermots direkt und ohne Störung anzugehen. Trotz dieses aufopferungsvollen Einsatzes der Flugzeugführer der Reichsverteidigung konnte eine folgenschwere Bombardierung mehrerer wichtiger Rüstungswerke nicht verhindert werden. Insgesamt gingen vierzehn Focke-Wulf Fw190D-9 und sieben Focke-Wulf Fw190A-8/R8 in diesen Kämpfen verloren. Der Gegner, noch mehrfach auf seinem Rückweg über Westdeutschland und den Niederlanden durch eigene Jäger angegriffen, verlor neunundfünfzig schwere Bomber der Muster B-17G Fortress und B-24J Liberator und einunddreißig Langstreckenbegleitjäger der Muster Mustang III, P-51B Mustang und P-47D-15 Thunderbolt bei diesem Einsatz.



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Eine abgeschossene britische Mustang III in einem Waldstück an der niederländisch-deutschen Grenze als Zeugnis der schweren Luftkämpfe des 13.02.1944.


Doch noch war der Tag für die leidgeprüfte Bevölkerung von Magdeburg noch nicht überstanden. Sicher um die Nachhaltigkeit des Tagesangriffs zu verstärken, griffen in den Abend- und Nachtstunden zweihundert-dreiundachtzig viermotorige Bomber, Schnellbomber und Fernnachtjäger des britischen Bomber Command die Innenstadt von Magdeburg sowie die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe bei Dessau und Stendal an. Trotz eines zahlenmäßigen und weiträumigen Einsatzes eigener Nachtjäger blieben große Abwehrerfolge in dieser Nacht aus. Lediglich sieben Viermots konnten von eignen Maschinen und eine von der Flak abgeschossen werden. Die zurückkehrenden Flugzeugführern berichteten von Störungen ihrer Funkmeßgeräte und damit verbunden erheblichen Schwierigkeiten beim Auffinden der gegnerischen Maschinen im Einsatzraum.



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Einflüge alliierter Maschinen am 13.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 13.02.1944 flog die Luftwaffe 2.218 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 13.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.040 (ein Plus/Minus von 0 zum 12.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.242 (ein Minus von 576 zum 12.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.798 (ein Plus von 576 zum 12.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.464 (ein Minus von 26 zum 12.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.732 (ein Minus von 90 zum 12.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 13.02.1944 wurden 98 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 26 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 79 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 62 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 13.02.1944 gingen 35 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 7 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 18 wurden verwundet.



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Verluste beider Seiten am 13.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Angriffe des gestrigen Tages trafen die Rüstungsindustrie in Mitteldeutschland äußerst schwer. Da sich die alliierte Bomberflotte Tag wie Nacht hauptsächlich auf den Raum um Magdeburg konzentrierte, gab es hier auch die meisten Schäden zu verzeichnen. Dabei ebneten die Bomber der 8th USAAF die Krupp-Grusonwerke in Magdeburg-Buckau fast vollständig ein. Dieser Standort war einer der größten Lieferanten für Artillerie- und Flakgeschütze gleich welchen Kalibers, noch dazu hielt das Werk einen Anteil an der Produktion von Panzerstahl. Der Ausfall dieses Werkes kann nicht ohne weiteres kompensiert werden und wird eine spürbare Lücke in die Bemühungen zur Steigerung des Rüstungsausstoßes reisen.



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Bilderserie über den Angriff amerikanischer Bomber auf das Krupp-Grusonwerke in Magdeburg-Buckau am 13.02.1944


Auch eine kleinere Munitionsfabrik im Süden von Magdeburg bei Schönebeck wurde durch die Bombardierungen verwüstet. Naturgemäß waren hier die Zerstörungen noch verheerender, da an diesem Standort ja viele explosive Stoffe gelagert wurden.



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Die Munitionsfabrik in Schönebeck kurz vor dem Angriff am 13.02.1944


Etwas weiter ausholend wurde das Adam Opel LKW-Werk bei Brandenburg ebenfalls von Bomben getroffen. Hier halten sich die Schäden zwar in Grenzen, doch sind etwa vierzig Prozent des Werkes zerstört wurden. Zusammen mit den in den Abend- und Nachtstunden durchgeführten Angriffen des britischen Bomber Command auf die Innenstadt von Magdeburg, ergeben sich für diese Region erhebliche Ausfälle bei der Rüstungskapazität.



http://fs5.directupload.net/images/user/160103/lm78hphm.jpg (http://www.directupload.net)
Das Opel-Werk bei Brandenburg in besseren Tagen.


Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.206 Punkte und damit um 409 Punkte niedriger als am 12.02.1944.

Die Führung der Luftwaffe erhöt zur Zeit den Pool an Reservemaschinen des Musters Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase". Ziel ist nach erreichen einer bestimmten Anzahl, mit einem Schlag die Verbände der verbündeten Luftstreitkräfte auf dieses Muster umzurüsten.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160103/9ncsgasd.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160103/5n35txep.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 13.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader F. Gilmour (165.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire HF.IX in der Nähe von Steenwijk mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Lt. Colonel A. Dunnigan (392nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Nordhorn getötet worden.
3.) Lt. Colonel T. Ellet (92nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Gardelegen getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hjalfnar
03.01.16, 16:23
Unsere Staffel hat sich im direkten Kampf mit den Anglo-Amerikanern bemerkenswert geschlagen, 6 Abschüsse von hochmodernen Mustangs und keine Verluste. Wir sind begeistert!

Hohenlohe
03.01.16, 16:24
Werter Dessauer, leider hat es das Gebiet um Magdeburg dieses Mal heftigst erwischt, was die Reichswirtschaft ziemlich beeinträchtigt hat. Wir hoffen, dass ihr bald in der Lage seid, die verbündeten Luftverbände auf die Fw-190D-2 Langnase umzurüsten, sodass diese mehr Erfolg haben den Feind in Frankreich, Italien sowie dem Balkan zu bekämpfen. Wann kommt denn die Ju-388 für die Nachtjagd zur Serienreife...??
Wir hoffen, dass dies bald geschieht...!! Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Erfolg bei der Reichsverteidigung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
03.01.16, 16:36
Werter Hohenlohe,

die Umrüstung aller noch mit der Focke-Wulf Fw190A-8 ausgestatteten Verbände der verbündeten Luftstreitkräfte auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" wird in der nächsten Runde erfolgen. Wir warten ebenfalls schon voller Ungeduld auf die ersten Serienmuster der Junkers Ju388J. Einige größere Flugmotorenwerke müssen noch ihre Produktionsstraßen umstrukturieren, damit die für diese Maschine benötigten Triebwerke dort produziert werden können. Das ganze wird noch neun Runden/Tage dauern. Wir rechnen mit der Serienreife zum Ende des Monats Februar.

Euer der_Dessauer

Alith Anar
03.01.16, 17:04
10. NJG - Tagebuch

Es heisst ja immer "Wir Piloten leihen uns die Flugzeuge nur vom Bodenpersonal" aber manchmal glaube ich unser Schulze übertreibt es ein bisschen ...
Vor 3 Tagen flogen wir wieder einen Einsatz. Am nächsten Morgen zog er erst mal 2/3 der Flugzeuge aus dem Verkehr zur Wartung. Jedes nochsokleine Sandkorn das er im Flugzeug fand hat er und vorgezählt. Da bin ich ja schon gespannt was sich heute Rudolf anhören können wird. Denn heute flogen wir wieder einen Einsatz. Rudolf hat eine Halifax vom Himmel geschossen. Nicht also nur das er jetzt das Flugzeug benutzt hat, sondern sind jetzt auch noch die Kanonenläufe zerkratzt und Pulverspuren am Flugzeug zu finden.
Armer Rudolf

der_Dessauer
05.01.16, 09:51
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (14.02.1944 / Runde 182)

Eingang am: 15.02.1944 um 07:07 Uhr

Lage West (Frankreich) am 14.02.1944:

Der vergangene Tag brachte für die besetzten Westgebiete nur einen größeren Angriff auf die Küstenstellungen der bodenständigen 347.Infanteriedivision am Ärmelkanal mit sich. Hier attackierten vierundsechzig Typhoon IB, begleitet durch vierunddreißig Spitfire LF.IXC, die deutschen Bodentruppen. Der angerichtet Schaden hielt sich in Grenzen und der Divisionsflak gelang der Abschuss von zwei Typhoon IB. Die Masse der Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 waren den Tag über in der Bekämpfung der Ein- und Ausflüge amerikanischer Bomber und Begleitjäger über Nordfrankreich gebunden. Dabei konnten den noch im Anflug befindlichen gegnerischen Formationen Verluste beigebracht werden, welche es gepaart mit dem auseinandergerissenen Begleitschutz den Kräften der Luftflotte Reich ermöglichte drei alliierte Bomberverbände fast gänzlich zu zerschlagen. Bezahlt wurde dieser Erfolg durch den Verlust von vierzehn Focke-Wulf Fw190A-8 und drei Focke-Wulf Fw190D-9 und den Tod oder die Verwundung einer Reiher von deutschen wie verbündeten Flugzeugführern.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 14.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag den Einflug von zwei alliierten Höhenaufklärern in ihren Verantwortungsbereich. Während der eine sich für ein Werk für Flugzeugteile bei Vecses in der Nähe von Budapest interessierte, zog der zweite seine Bahnen über dem Verschiebebahnhof Subotica etwas mittig zwischen Budapest und Belgrad gelegen.

Lage Süd (Italien) am 14.02.1944:

Neben einer sehr ausgeprägten Aufklärertätigkeit am gestrigen Tag, erlebte der italienische Kriegsschauplatz zwei Angriffe gegnerischer Jagdbomber auf die Stellungen der Panzerdivision "Hermann Göring" an der Gustav-Linie und einen Angriff von mittelschweren Bombern auf den Bahnhof von Padova. Während die Divisionsflak der Panzerdivision "Hermann Göring" bei der Abwehr der beiden Einflüge siebzehn Kittyawk IV, fünf Hurricane IV und vier Spitfire F.IX abschießen konnte, gelang den Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 ein ganz anderer Schlag. Diesen Verbänden gelang es, bei einem eignen Verlust einer Focke-Wulf Fw190D-9, eine Kittyhawk IV und vierzehn Baltimore V abzuschießen. In den Abendstunden griffen zuletzt noch einhundert-vierundvierzig britische Welligton X und Liberator VI die wehrlose Stadt Piacenza an und verwüsteten diese vollkommen.

Lage Mitte (Reich) am 14.02.1944:

Für die Reichsverteidigung brachte der gestrige Tag einen größeren Einflug der 8th USAAF in den Raum Schweinfurt mit sich. Dieses mal wurden durch den Gegner einhundert-vierundvierzig Langstreckenbegleitjäger der Muster P-51B Mustang, P-47D-15 Thunderbolt und P-38J Lightning zum Geleit von sechsundneunzig B-17G Fortress eingesetzt. Um diesen Angriff abzuwehren bekämpften verbündete Jagdgruppen und -staffeln sowie das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" der Luftflotte 3 und des JaFü 3 die amerikanischen Bomber- und Jägerpulks schon erfolgreich über Nordfrankreich.



http://fs5.directupload.net/images/user/160105/8mdr3nrk.jpg (http://www.directupload.net)
Das Ziel der 8th USAAF am 14.02.1944 im Reich.


Nachdem der gegnerische Bomberstrom die Reichsgrenze südlich des Ruhrgebietes passiert hatte übernahmen die Kräfte der Reichsverteidigung die Abwehr. Hier wurden vom II. und III.Jagdkorps die Jagdgeschwader 3, 27 und 53, sowie die selbstständigen Jagdgruppen 25, 50, 101, 102. 103, 104, 105 und 108 eingesetzt. Diesen Verbänden gelang es in erster Linie den alliierten Begleitschutz derart in schweren Luftkämpfen zu fesseln, dass diesem in kurzer Zeit der Treibstoff aus ging. Um nicht auf den trockenen zu sitzen, mussten sich die amerikanischen Verbandsführer wohl oder übel von den deutschen Jägern lösen und den Rückflug nach Südengland antreten. Sobald dies geschehen war, wurden die Viermots ununterbrochen durch alle greifbare Tagjagdverbände attackiert. Zwar gelang es dem Gegner noch ein wichtiges Kugellagerwerk bei Schweinfurt zu bombardieren, jedoch gelang es am Ende des Tages nur zwei B-17G Fortress zu ihren Heimatbasen zurückzukehren. Die restlichen vierundneunzig Bomber, die Masse der 96th, 305th und 452nd Bombardment Group, gingen mit ihren Verbandsführern bei diesem Einsatz verloren. Weiterhin konnten durch die eignen Jagdfleigerkräfte zweiunddreißig Langstreckenbegleitjäger der Muster P-51B Mustang, P-47D-15 Thunderbolt und P-38J Lightning bezwungen werden. Die Reichsverteidigung erlitt hierbei Verluste von zehn Maschinen des Typs Focke-Wulf Fw190D-9. In diesen Kämpfen konnte sich zum wiederholten Male die I.Gruppe des Jagdgeschwader 3 "Udet" auszeichnen. Diesem Verband gelang der Abschuss von neun gegnerischen Maschinen ohne eigene Verluste. Als Beispiel für seine Männer vorangehend, gelang es dem Gruppenkommandeur Hauptmann Rudolf Gemeroth (Rufname: Hohenlohe) zwei B-17G Fortress zu bezwingen. Es waren dies sein vierundzwanzigster und fünfundzwanzigster Luftsieg seit Beginn der verstärkten alliierten Angriff im August 1943.

In den Abend- und Nachtstunden griffen zweihundert-zweiundsechzig Bomber des britischen Bomber Command die Stadt Ludwigshafen an. Dabei wurden etwa fünfzig Prozent der Altstadt zerstört, die Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung konnten noch nicht ermittelt werden. Trotz einer, sofort nach Entdeckung des Einfluges, gestarteten umfangreichen Abwehraktion der Nachtjagdwaffe, blieben die Erfolge aus. Lediglich die Flak im Raum Ludwigshafen konnte zwei Lancaser I abschießen. Offensichtlich verwenden die Briten eine neue Art von Störtechnik um die Bordfunkmeßgeräte der Nachtjäger zu beeinträchtigen. Eine Forschungsgruppe bei Siemens befasst sich schon seit einigen Tagen mit diesem Problem.



http://fs5.directupload.net/images/user/160105/tkzagfls.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 14.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 14.02.1944 flog die Luftwaffe 1.577 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 14.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 3.548 (ein Minus von 492 zum 13.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 1.977 (ein Minus von 265 zum 13.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.571 (ein Minus von 227 zum 13.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.446 (ein Minus von 18 zum 13.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.695 (ein Minus von 37 zum 13.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 14.02.1944 wurden 139 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 32 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 121 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 77 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 14.02.1944 gingen 28 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 12 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 12 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160105/we2rutrb.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 14.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der Angriff am vergangenen Tag auf die Kugelfischer-Werke zur Herstellung von Kugellagern in der Nähe von Schweinfurt ist seit langer Zeit der erste tiefere Einflug der 8th USAAF in diesen Raum. Trotz der schweren Verluste unter den amerikanischen Bomberbesatzungen, gelang es dem Gegner das Werk bei der Bombardierung schwer zu schädigen. Über die Hälfte der Fertigungsanlagen werden für lange Zeit ausgefallen bleiben, Dieser Ausfall wiegt recht schwer, da die Kugelfischer-Werke einer der größten Produzenten für Kugellager im deutschen Reich sind. Dies schlägt sich sogleich in der täglichen Produktionswerttabelle des Rüstungsministeriums nieder.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 46.969 Punkte und damit um 237 Punkte niedriger als am 13.02.1944.

Mit Ende des gestrigen Tages wurde die Umrüstung der Tagjagd auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" abgeschlossen. Sämtliche deutschen wie verbündete Tagjagdverbände fliegen nun dieses Muster. Alle Focke-Wulf Fw190A-8 wurden aus dem Einsatz zurück in die Reserve überführt. Somit sind jetzt nur noch vier Flugzeugtypen im Fronteinsatz: die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" bei den Jagdverbänden und die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" bei den Zerstörerverbänden der Tagjagd, sowie die Heinkel He219A-2/R1 "Uhu" und die Ta154A "Moskito" bei den Nachtjagdverbänden. Diese Vereinheitlichung der Ausstattung und Ausrüstung der fliegenden Verbände wird, so hoft das Oberkommando der Luftwaffe, sich auch in der Einsatzbereitschaft der Einheiten widerspiegeln.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160105/96rfp8xe.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160105/ldxymyuk.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 14.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain L. Hugleiksson (2/812th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Ursel getötet worden.
2.) Squadron Leader H. Mddelton (454. RAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Ferrara mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Sotiriou (13. (Hellenic) Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Padova getötet worden.
4.) Lt. Colonel V. Edwards (96th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Ursel getötet worden.
5.) Lt. Colonel T. Kroll (305th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Brüssel getötet worden.
6.) Lt. Colonel U. Burke (452nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Eupen getötet worden.
7.) Colonel Roy Wosborn (364th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-38J Lightning in der Nähe von Eupen getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
05.01.16, 15:52
Wir bedauern den Schaden am Kugel-Fischer Werk, aber dafür sind nur 2 Bomber zurückgekehrt. Jedenfalls dürfen wir uns über die 25 Luftsiege unseres Alter Egos Hauptmann Germeroth freuen...!! :top:
Wir wünschen der Reichsverteidigung weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

edit: wir wünschen den übrigen aktiven Regenten ebenfalls viele Erfolge ihrer Alter Egos...

der_Dessauer
06.01.16, 17:30
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Entwicklung neuer Flugzeugmuster für die Nachtjagdwaffe.

Eingang am: 15.02.1944 um 21:18 Uhr

Das Rüstungsministerium erhielt von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firma Junkers an diesem Abend eine sehr negative Nachricht. Den Ingenieuren ist es noch nicht in zufriedenstellenden Maße gelungen die Probleme mit der Druckkabine bei dem Prototyp und den ersten V-0-Maschinen des Baumusters Ju388J zu lösen. Aus diesem Grund verzögert sich die Auslieferung der ersten vollwertigen Serienmaschinen erheblich. Statt von Anfang März diesen Jahres auszugehen, legt Junkers nun einen Termin vor der mit Ende Dezember 1944 noch in weiter Ferne liegt. Die Erschütterungen die eine solche Nachricht auslöst kann noch nicht in allem Umfang übersehen werden, jedoch verlangt der Oberkommandierende der Luftwaffe eine Untersuchung der Vorgänge bei Junkers. Weiterhin wurden schon einige Parteistellen informiert, hier und dort hört man das Wort "Sabotage"! Sicher ist auf jeden Fall, dass die Frontverbände welche fest mit der Einführung dieses modernen Nachtjägers gerechnet haben nun teilweise ihr Vertrauen in die übergeordnete Führung verlieren werden.


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Zur Erklärung:

Wir waren selber etwas in Sorge das die Serienreife der Junkers Ju388J solange auf sich warten lies, schließlich hatten wir aus mehreren Quellen die Information das dieses Muster ab März 1944 verfügbar wäre. Dies kam uns zwar etwas merkwürdig vor, da historisch betrachtet die Entwicklung dieses Musters erst zum Ende des Krieges wirklich feste Formen annahm. Jedoch hatten wir auf eine Eigenart des Spiels gesetzt. Nun, nach dem wir immer länger abgewartet haben, prüften wir die Angaben über die Serienreife nochmals nach. Nachdem wir uns durch fünf Jahre alte Beiträge und noch ältere im Matrixforum gelesen haben steht fest, dass sich jemand vertippt hat, statt 03/44 sollte 03/45 stehen. Dies führt nun zu einigen Änderungen in den behäbigen Produktionseinstellungen in der laufenden Kampagne. Es ist ja nicht so das wir in Deutschland an nicht geplanten Änderungen bei den Terminen von Bauvorhaben gewöhnt wären!

Euer der_Dessauer


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In einer langen Nacht im Planungsstab des Rüstungsministeriums wurde sofort nach anderen Möglichkeiten gesucht. Hier stieß man wie schon vor dem Ende des Jahres 1943 auf vier Muster: die Junkers Ju388J (deren Entwicklungszeitraum nun nicht mehr tragbar ist), die Focke-Wulf Ta154A (welche vier Flugzeugtriebwerke pro gebauter Maschine benötigt und damit die geringen Produktionsressourcen zu stark beansprucht), die Heinkel He219A-5/R4 (als Weiterentwicklung der Heinkel He219A-2/R1 die sich gegenwärtig bei den Nachtjagdverbänden im Dienst befindet) und die Junkers Ju88G-7 (eine deuliche Verbesserung der Ju88G-1 mit schon verwirklichten Verbesserungen die erst die Junkers Ju388J mit sich gebracht hätte).



http://fs5.directupload.net/images/user/160106/oz7jo7ko.jpg (http://www.directupload.net)
Die vier Muster die dem Planungsstab vorliegen!


Da die Junkers Ju388J und die Focke-Wulf Ta154A direkt aus den genannten Gründen wegfielen, lag die Wahl bei der Heinkel He219A-5/R4 oder der Junkers Ju88G-7. Im Prinzip war dies eine Frage der Taktik, möchte man eine Maschine die die lästigen britischen Schnellbomber in der Nacht effektiv bekämpfen kann, oder möchte man eine Maschine die dank großer Reichweite, guter Bewaffnung und hervorragender Ausstattung mit Funkmeßgeräten die nötigen Mittel hat den Tausend-Bomber-Ströme des Bomber Command entgegenzutreten. Die Wahl des Planungsstabes viel auf die Junkers Ju88G-7. Die Gründe dafür waren:

1.) Große Reichweite, gute Bewaffnung, sehr gute Durchhaltefähigkeit unter Beschuss, sehr gute Ausstattung mit Funkmeßgeräten!
2.) Verfügbar ab Juni 1944! (Wirklich!)
3.) Beim Bau werden Jumo 213E Motoren verwendet! (Die selben Motoren werden auch für die nächste Entwicklungsstufe kolbengetriebener Jagdflugzeuge wie der Focke-Wulf Ta152H benötigt, was die Umstellung der Produktion auf einen Motorentyp statt auf zwei vereinfacht.)
4.) Die bereits in großem Umfang produzierten Ju88-Rümpfe können einer nützlichen Bestimmung zugeführt werden!



http://fs5.directupload.net/images/user/160106/3tjd2egd.jpg (http://www.directupload.net)
Natürlich gibt es für dieses Muster bereits sehr unterschiedliche Ausrüstungsvarianten, welche alle ihre Vor- und Nachteile habe!



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Zur Erklärung:

Nach den Werten der Maschine ist dies eigentlich eine Junkers Ju88G-6, doch werden im Spiel wie schon erwähnt Jumo 213E Motoren für den Bau verwendet. Diese Motoren sollten historisch betrachtet allerdings in der Junkers Ju88G-7 in Zusammenhang mit einer MW50 (Wasser-Methanol-Einspritzung) und einer Vierblatt-Luftschraube-VS-19 Verwendung finden. Daher bleiben wir bei der Benennung dieses Muster bei der Version G-7.

Euer der_Dessauer


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http://fs5.directupload.net/images/user/160106/a8m724ty.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Kriegsberichterstatter hat schon mal einen Einsatz der Junkers Ju88G-7 in Szene gesetzt!
(Dieses Bild zeigt eigentlich eine Junkers Ju88G-6.)


Der Planungsstab und die verantwortlichen Stellen der Luftwaffenführung werden sich nun mit dieser Wahl auseinandersetzen. Sicherlich wird es Bedenken geben einer Firma den Auftrag zu überlassen die solche Probleme verursacht hat. Wichtig ist hierbei auch die Rücksprache mit den Verbandsführern der Nachtjagdwaffe. Sobald von diesen eine Rückmeldung eingeht, kann mit der Umstellung der Produktion begonnen werden. Glücklicherweise ist die Umrüstung der Tagjagd auf die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" abgeschlossen, so kann hier die Produktion heruntergefahren und die freien Ressourcen für dieses Projekt eingesetzt werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160106/s5bi6gzo.jpg (http://www.directupload.net)
Sobald der Planungsstab von den Frontverbänden eine Rückmeldung über die Wahl der Junkers Ju88G-7 erhalten hat, werden die nötigen Umstellung in der Industrie vorangetrieben!
(Dieses Bild zeigt eigentlich eine Junkers Ju88G-6.)

Hohenlohe
06.01.16, 17:35
Wir hoffen, dass alles klappt, wie geplant...!! :ph: Wir wünschen viel Erfolg dabei...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Francis Drake
06.01.16, 19:03
Der Stab des NJG 1 ist für die JU88G-7.

der_Dessauer
09.01.16, 10:28
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (15.02.1944 / Runde 183 und 16.02.1944 / Runde 184)

Eingang am: 17.02.1944 um 05:45 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 15.02.1944:

Neben einer regen Aufklärertätigkeit über Nordfrankreich sowie Mittel- und Norditalien, attackierten kleinere und mittlere Formationen alliierter Bomber und Jagdbomber abermals unterschiedliche Ziele in den besetzten Westgebieten und auf dem italienischen Kriegsschauplatz. Auf letzterem wurden die Bahnhöfe von Brescia und Grosseto bombardiert und Tiefflieger griffen die Stellungen der 5.Gebirgsjägerdivision um den Anzio-Brückenkopf an. Schwerer und häufiger waren die gegnerischen Einflüge über Nordfrankreich, Belgien und den Niederlanden. Hier waren die Funkmeßanlagen bei Katwijk, Eindhoven, Melsbroek, Coxyde und Sint-Denijs-Westrem Ziele der Angriffe. Auch wenn vier der fünf Einrichtungen mal wieder fast vollständig zerstört wurden, musste der Gegner hierfür einen hohen Preis bezahlen. Nicht weniger als zweiunddreißig P-47D-15 Thunderbolt, neunundzwanzig P-51B Mustang, vierzehn Typhoon IB, drei Spitfire LF.IXC und eine Mosquito F.B.VI wurden von der hervorragend kämpfenden Flak abgeschossen. Nachdem sich die Situation zum Mittag hin beruhigt hatte, schlugen die Alliierten gegen 13:20 Uhr zurück. Ein überraschender Angriff von vierundzwanzig Mustang I und vierundzwanzig Spitfire LF.VB Jagdbombern auf den Liegeplatz von Athies führte zu hohen Maschinenverlusten der hier stationierten III.Gruppe und der 12.(Jabo)Staffel des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen". Bevor noch an irgendeine Abwehr zu denken war, waren achtzehn Focke-Wulf Fw190D-9 zerstört und weitere siebenundzwanzig Focke-Wulf Fw190D-9 beschädigt wurden. Glücklicherweise gab es keinen nennenswerten Schaden an den Einrichtungen des Liegeplatzes, auch gab es keine Personalverluste zu verzeichnen. Der abfliegende gegnerische Verband wurde nördlich von Athies noch von einem Alarmschwarm des Stabes des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" gestellt. In einem kurzen Luftkampf konnte der Geschwaderkommodore Major Egon Mayer eine britische Mustang I abschießen, es war dies sein achtzehnter Luftsieg. Ein weiterer alliierter Angriff auf den Liegeplatz Fauville schlug ins Leere, da dort keine Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 stationiert sind.



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/8vi4axzw.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 15.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 16.02.1944:

Den vergangen Tag über blieb es im Luftraum der besetzten Westgebiete ruhig. Nur einige gegnerische Höhenaufklärer wurden aus dem Raum Lorient und dem belgisch-deutschem Grenzgebiet von dem JaFü 3 gemeldet. Die Flakverbände von Heer, Marine und Luftwaffe beteiligten sich an der Abwehr eines starken Nachtangriffes auf Düsseldorf.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 16.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 16.02.1944:
Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen britische Maschinen den Bahnhof von Bergamo und Stellungen der 15.Panzergrenadierdivision an der Adria an. Drei gegnerische Maschinen gingen dabei durch Flakbeschuss verloren. Den Tag über waren die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 2 zur Unterstützung der Reichsverteidigung bei der Abwehr eines Einfluges der 15th USAAF nach Süddeutschland hinein gebunden (Siehe Lage Mitte). Am Abend griffen einhundert-zwanzig Liberator VI und Wellington X Bomber die leidgeprüfte Stadt Athen an. Wiederum gab es umfassende Zerstörungen im Stadtgebiet und hohe Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung. Die im Raum um Athen stationierte Flak schoss einen Wellington X Bomber ab.

Lage Mitte (Reich) am 16.02.1944:

Für die Reichsverteidigung im Süden Deutschlands begann der Tag mit der alarmierenden Meldung, dass ein amerikanischer Bomberstrom der 15th USAAF sich im Anflug übe der Adria befindet. Aus dem momentan anliegenden Kurs wurde ein Angriff auf den Raum Wien wahrscheinlich. Nachdem die einhundert-neunundvierzig B-24J Liberator Bomber und vierundsechzig Begleitjäger unterschiedlicher Typen das Alpenvorland im Raum Klagenfurt überflogen, sammelten sich die Kräfte des III.Jagdkorps im Raum Wiener-Neustadt. Doch im Raum Graz änderte der Bomberverband plötzlich seinen Kurs und flog in Richtung Linz weiter. Südostwärts der Stadt konnten dann die Viermots ohne wesentliche Störung ihre Bombenlast über den "Steyr" Waffenwerken abladen. Erst auf dem Rückweg über dem Alpenraum konnte die gegnerische Formation von dem Jagdgeschwader 77, Gruppen des Schnellkampfgeschwader 10 und des Schlachtgeschwader 2, sowie italienischen und kroatischen Jagdstaffeln gestellt werden. In einem nur wenige Minuten dauernden Luftkampf konnten achtunddreißig B-24J Liberator abgeschossen werden. Die eigene Verluste bei diesem Einsatz belaufen sich auf sechs Focke-Wulf Fw190D-9.



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/vv5bhwft.jpg (http://www.directupload.net)
Das brennende Düsseldorf in der Nacht zum 17.02.1944, aufgenommen von einem eignen Nachtjäger.


In den Abend- und Nachtstunden des gestrigen Tages erlebt dann Düsseldorf den bisher schwersten Luftangriff des britischen Bomber Command in diesem Krieg. Insgesamt fünfhundert-achtundzwanzig schwere Bomber, Schnellbomber und Fernnachtjäger brachte der Gegner für diese Operation auf. Die Angriffswellen attackierten nicht nur das Zentrum von Düsseldorf, sondern auch die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe bei Volkel, Butzweilerhof und Düsseldorf direkt. Durch die starke Bestückung des Ruhrgebietes mit Funkmeßanlagen, Flak- und Scheinwerferbatterien, gelang es dieses mal den Leitstellen der Nachtjagd ihre Verbände koordinierter an der Feind zu bringen. Das Glück war der Reichsverteidigung auch insofern holt, das zu Beginn der Operation eine Halifax RCM (radio-counter-measures) Maschine abgeschossen werden konnte. Diese speziell ausgerüstete Maschine sollte die eignen Funkmeßgeräte stören. So gestärkt, schlugen die Nachtjagdverbände die ganze Nacht zu und dezimierten den gegnerischen Bomberstrom auf dem An- und Abflug. Dabei gingen drei Heinkel He219A-2/R1 Nachtjäger verloren, zwei mussten mit schweren Beschussschäden Bruchlanden und eine wurde in der Nähe des Liegeplatzes Volkel durch einen britischen Fernnachtjäger abgeschossen. Der Gegner hatte jedoch weit höhere Verluste zu verkraften. Insgesamt gelang es der Flak und der Nachtjagdwaffe der Reichsverteidigung in dieser Nacht siebzig der angreifenden Maschinen abzuschießen. Damit kehrten über dreizehn Prozent der eingesetzten alliierten Bomber nicht mehr zu ihren Heimatbasen zurück. Unter den abgeschossenen gegnerischen Maschinen befinden sich auch drei britische Fernnachtjäger der Typen Mosquito N.F.XII und Mosquito N.F.XII, von denen zwei von der Flak und eine von einer Heinkel He219A-2/R1 der III.Gruppe Nachtjagdgeschwader 4 abgeschossen wurde.



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/bcn8rb5a.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 16.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 16.02.1944 flog die Luftwaffe 1.273 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 16.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.076 (ein Plus von 528 zum 14.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 1.977 (ein Plus von 960 zum 14.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.139 (ein Minus von 432 zum 14.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.582 (ein Plus von 136 zum 14.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.721 (ein Plus von 26 zum 14.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 16.02.1944 wurden 75 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 38 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 146 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 44 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 16.02.1944 gingen 8 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine zerstört und 3 beschädigt. Dabei sind 5 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 5 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/wjdov35h.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 16.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der gestrigen Angriff auf das Waffenwerk der Firma "Steyr" südostwärts von Linz führte zu erheblichen Schäden an den Werkhallen und auf dem Fabrikgelände. Nahezu die gesamte Waffenproduktion ist an diesem Standort für lange Zeit ausgeschaltet wurden. Seit den beiden Angriffen Anfang November 1943, war die Bombardierung des vergangenen Tages die schwerste in der Region. Weiterhin führte der schwer Angriff auf Düsseldorf zu erheblichen Beeinträchtigung der Rüstungsproduktion im Umfeld der Stadt.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.017 Punkte und damit um 48 Punkte höher als am 14.02.1944.

Nach der äußerst frustrierenden Nachricht der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firma Junkers, wonach die Junkers Ju388J erst zum Ende des laufenden Jahres die Serienreife erlangen wird, wurde mit der Umstrukturierung der Produktion begonnen. Es werden in den kommenden Tagen und Wochen die Weichen für eine schnelle Serienreife und Produktion der Junkers Ju88G-7 gestellt. Das Oberkommando der Luftwaffe hofft dieses Muster noch zeitig genug in die Frontverbände einführen zu können, um eine weitere Erstarkung des britischen Bomber Command zu unterbinden.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/6x4ojy9b.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/qzgbv78q.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 15.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Lt. Colonel James G. Burke (354th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Katwijk getötet worden.
2.) Squadron Leader Don Montgomery (174.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Katwijk mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 16.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Colonel Robert E. L. Eaton (451st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Zeltweg mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Wing Commander Raymond W. Collings (156.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Katwijk getötet worden.
3.) Squadron Leader Mieczyslaw Adamiecki (307. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Katwijk mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
09.01.16, 16:18
Werter Dessauer, wir hoffen, dass die Nachtjagd nicht allzulange auf die Ju-88G-7 warten muss. Jedenfalls werden die Nachtjagdverbände bis dahin sicherlich noch sehr gefordert werden. Wir hoffen, dass die deutschen und verbündeten Einheiten der Tagjagd in Zukunft mehr Erfolg haben werden, damit die Produktion des Reiches lange genug aufrechterhalten werden kann, um die alliierten Bomber weiterhin erfolgreich zu bekämpfen. Welche Typen sind eigentlich als zukünftigen Ersatz der vorhandenen Flugzeugmuster vorgesehen...?? Wir hoffen, dass ihr die Me-262 auch bald einsetzen könnt. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg beim Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
09.01.16, 17:48
Werter Hohenlohe,

unser Erlebnis mit der Junkers Ju388J hat uns mal wieder gezeigt das die Planung der Forschung, Entwicklung und letztendlich er Produktion in diesem AAR von größter Bedeutung ist. Wie wir dargelegt haben, bleiben wir was die Nachtjagd angeht bei der Heinkel He219A-2/R1 welche hoffentlich bald durch die Junkers Ju88G-7 ersetzt wird. Diese wird dann wohl bis zum Jahreswechsel 1944 / 1945 der Standartabfangjäger der Nachtjagdwaffe bleiben. Zur direkten Bomberbekämpfung haben wir im Moment die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock", welche sich sehr gut schlägt. In diesem Bereich sehen wir langfristig das Betätigungsfeld für die Messerschmitt Me262A mit ihren vier-30-mm-MK108 Bordkanonen und der starken Bestückung mit der R4/M (Rakete 4 Kilogramm Minenkopf) "Orkan". Mit dieser Feuerkraft gepaart mit der überragenden Geschwindigkeit hoffen wir den Masseneinflügen der Alliierten am Tage Herr zu werden. Die ersten Messerschmitt Me262A-0 Serienmaschinen sollten in kleiner Stückzahl Anfang März 1944 einem Erprobungsverband zulaufen. Bei der Tagjagd ist die Planung bisher an die Nachtjäger gekoppelt. Das bedeutet da die Junkers Ju88G-7 Jumo-213-E Motoren für die Produktion benötigt, möchten wir hier auf das Pferd aufspringen und als Ersatz für die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" die Focke-Wulf Ta152H ins Rennen schicken. Diese Maschine benötigt nämlich ebenfalls ein Jumo-213-E Triebwerk für die Produktion, was die Herstellung von Flugzeugmotoren schon sehr vereinfachen würde. Allerdings wird die Serienreife der Focke-Wulf Ta152H wohl erst im September oder Oktober 1944 erreicht werden. Was uns darüber nachdenken lässt wieder mehr in die Messerschmitt Jäger zu investieren. Hier ist unser Augenmerk auf die Messerschmitt Bf109G-14 gefallen, da diese Maschine etwas bessere Werte als die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" besitzt. Sie wäre im selben Zeitraum wie die Junkers Ju88G-7 verfügbar und könnte zwei oder drei Monate später durch die Messerschmitt Bf109K-4 ersetzt werden. Mit der Focke-Wulf Ta152H und der Messerschmitt Bf109K-4 hätten wir damit die Spitze der kolbengetriebenen deutschen Jagdflugzeuge erreicht. Dies ist natürlich alles von der Entwicklung an den Fronten abhängig, da ein Teil der Zulieferer für die Flugzeugproduktion in Frankreich, Norditalien und dem Balkan angesiedelt ist.

Euer der_Dessauer

Allenthalben
09.01.16, 18:57
Werter der_Dessauer,

erlaubt uns bitte eine vielleicht dumme Frage. Wie wird in diesem Spiel über Sieg und Niederlage entschieden?
Läuft es ähnlich wie bei anderen Matrix Titeln wo für entsprechende Erfolge Punkte vergeben werden und so am Ende über einen Minor-, Majorsieg oder eben ein Unentschieden entschieden wird?

Wenn dem so ist, würden wir gerne wissen, wie der momentane Stand ist. :???:
Wenn es anders läuft könntet ihr bitte so freundlich sein und uns aufschlauen?

Besten Dank vorab.

der_Dessauer
09.01.16, 19:50
Werter Allenthalben,

wir versuchen uns mal an einer Erklärung. Im Grunde habt Ihr ganz recht, es werden Punkte für bestimmte Aktionen vergeben. Die Alliierten müssen um zu gewinnen einen Punktestand von 85 erreichen. Dieser wird aus drei Kategorien zusammengezählt: Air Superiority (wird durch Verluste, Luftsiege und einsatzbereite Maschinen ermittelt), Industry Damage (Zerstörungsgrad von Industrieanlagen im besetzten Europa) und Terror (Zerstörungsgrad der deutschen Städte). Nach Abschluss der Runde 184 liegen die Werte bei: Air Superiority = 2,70; Industry Damage = 3,97; Terror = 15,10. Somit haben die Alliierten 21,77 Punkte bis jetzt erreicht. Als Achsenspieler können wir das Spiel nur bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges durchspielen und müssen dabei versuchen die Alliierten von der 85-Punkte-Marke abzuhalten. Allerdings hat die alliierte KI noch etwas Druck bei der Sache:



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/rtehpx38.jpg (http://www.directupload.net)


Ich hoffe wir konnten etwas Licht ins Dunkel bringen. Wenn noch andere erfahrenere Regenten hierzu hilfreich etwas beisteuern können, wären wir dankbar.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
09.01.16, 20:00
Werter Dessauer, wir hoffen, dass die Produktion der reichsfernen Zulieferer noch einige Monate anhält. Ebenso hoffen wir weiterhin auf erhebliche Verluste der Alliierten bei ihren Einflügen...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Iche_Bins
13.01.16, 17:31
Werter Allenthalben,

wir versuchen uns mal an einer Erklärung. Im Grunde habt Ihr ganz recht, es werden Punkte für bestimmte Aktionen vergeben. Die Alliierten müssen um zu gewinnen einen Punktestand von 85 erreichen. Dieser wird aus drei Kategorien zusammengezählt: Air Superiority (wird durch Verluste, Luftsiege und einsatzbereite Maschinen ermittelt), Industry Damage (Zerstörungsgrad von Industrieanlagen im besetzten Europa) und Terror (Zerstörungsgrad der deutschen Städte). Nach Abschluss der Runde 184 liegen die Werte bei: Air Superiority = 2,70; Industry Damage = 3,97; Terror = 15,10. Somit haben die Alliierten 21,77 Punkte bis jetzt erreicht. Als Achsenspieler können wir das Spiel nur bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges durchspielen und müssen dabei versuchen die Alliierten von der 85-Punkte-Marke abzuhalten. Allerdings hat die alliierte KI noch etwas Druck bei der Sache:



http://fs5.directupload.net/images/user/160109/rtehpx38.jpg (http://www.directupload.net)


Ich hoffe wir konnten etwas Licht ins Dunkel bringen. Wenn noch andere erfahrenere Regenten hierzu hilfreich etwas beisteuern können, wären wir dankbar.

Euer der_Dessauer

Bisher habt Ihr fast genau 6 Monate gespielt, d.h. Ihr habt eine Punktequote von 21,77/6 = 3,628 /Monat
Die gesamte Spiellänge ist 21 Monate, oder? Um zu gewinnen braucht die KI eine Punktequote von 85/21= 4,048/Monat.
Bisher liegt Ihr gut im Rennen. Allerdings auch sehr weit von einem schnellem Sieg entfernt.

Isnogood
13.01.16, 18:29
Als Laie habe ich mal eine Frage zur Aufstellung der Luftverteidigung. Recht oft lese ich bei euch: Zu lange bis zum Feind, zu wenig Treibstoff etc.

Nun habe ich mir mal was überlegt am Beispiel der italienischen Front der der Göring Division (oder wie die hieß). Kompletter Abbau aller Flak, dafür ins direkte Hinterland den großen Teil der Abfangjäger ca. 70%. Etwas weiter hinten eine kleine Eingreiftruppe der Bomberkiller, runde 10%.
Der große Rest der Bomberkiller und die restlichen Jäger etwas tiefer im Hinterland, so tief das er auch schnell im Reich aktiv werden kann. Wenn der Gegner angreift steigen die Abfangjäger auf und verwickeln den Begleitschutz schon in erste Kämpfe. Damit sind die schon mal getrennt.
Die 10% Bomberkiller fangen an leichte Störung zu betreiben und machen den Gegner erstmal nervös. Dann kommt die große Masse der Killer und der Begleitschutz, die Jagd kann beginnen. An den wichtigen Prod. Gebieten ist dann eine extreme Häufung der Flak, so das es wirklich weh tut da anzugreifen.

Ist sowas möglich?

Monty
13.01.16, 18:32
unser Erlebnis mit der Junkers Ju388J hat uns mal wieder gezeigt das die Planung der Forschung, Entwicklung und letztendlich er Produktion in diesem AAR von größter Bedeutung ist
Wir hatten mal ein Tool programmiert, mit dem man die Erscheinungszeiten überwachen konnte. Aber wo ist das nur ?

der_Dessauer
13.01.16, 19:57
Werter Iche_Bins,

bei 700 Runden / Tagen Spielzeit der Kampagne liegen wir bei etwas mehr als 23 Monate, da sieht dann Eure Rechnung schon etwas anders aus. Allerdings finden wir diese Wertung des Spiels für Erfolg oder Misserfolg als etwas irreführend. Der größte Wert der Punkte (Terror = 15,10) steht schon seit Beginn der Kampagne fast unverändert. Hier scheinen die doch recht zahlreichen Einflüge des britischen Bomber Command noch nicht viel auszumachen. Vom Gefühl her würden wir Euch schon recht geben und sagen das die Reichsverteidigung im Moment gut da steht, jedoch ist die Angriffskraft des Gegners ungebrochen und sobald es auf dem italienischen Kriegsschauplatz mit dem Ausweichen nach Norden los geht und die ein oder andere alliierte Landung in Frankreich stattfindet kann sich das schnell verändern. Von dem Näherrücken der Ostfront wollen wir noch gar nicht sprechen.

Euer der_Dessauer


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Werter Isnogood, ,

soweit haben wie Euren Ansatz verstanden, jedoch würden wir ihn nur bedingt für durchführbar halten. Das Abziehen und Umstationieren oder Neuaufstellen von Flakbatterien ist mit den uns zur Verfügung stehenden 500 Organisationspunkten pro Runde nur sehr eingeschränkt möglich. Zwar haben wir sehr viele Flakgeschütze im Reservepool, können diesen aber nur in kleinen Schüben verteilen. Dies ist ja auch nicht so verkehrt, sonst könnte ein menschlicher Spieler sich voll auf die Produktion von Flakgeschützen versteifen und alles und jeden damit zustellen. Dies würde jedoch dann jeden historischen Zusammenhang sprengen. Wenn wir nun die Divisionen an der Front die Flak beigeben, sind diese zumindest dauern geschützt und die Geschütze gehen bei Rückzügen nicht verloren wie stationäre Batterien bei Flugplätzen oder Industriebauten (wenn wir diese aus Mangel an Organisationspunkten nicht verlegen können). Was Euer Konzept der Stationierung der fliegenden Einheiten angeht, stoßen wir bald trotzdem an Reichweitegrenzen. Unsere Jagdmaschinen die den gegnerischen Begleitschutz bekämpfen sollen, haben nur eine Reichweite zwischen 300 und 500 Kilometern. Und wenn sie in Luftkämpfe verwickelt werden verbrauchen sie das dreifache an Treibstoff, was die Reichweite dann ebenfalls tangiert. Die Zerstörer haben zwar deutlich mehr Reichweite, sind allein auf sich gestellt jedoch ein leichtes Opfer für die alliierten Jäger. Hier haben wir also schon mal ein Problem mit der Ausdehnung der Gefechtsfeldes (ein Abwehreinsatz im Mittelitalien und eine Unterstützung der Reichsverteidigung in Süddeutschland ist mit Verbänden die hinter der Gustav-Linie liegen nicht möglich). Weiterhin verlegt die KI z.B. die Verbände der 15th USAAF ständig (Korsika - Süditalien) und da wir selbst keine Aufklärungsflüge über gegnerischen Flugfeldern durchführen können, sind uns bei der vorzeitigen Verlegung eigener Einheiten die Hände gebunden. Weiterhin werden die alliierten Bomberströme von immer mehr und immer besseren Langstreckenbegleitjägern geschützt. Es wird immer schwerer diese von den Bombern zu trennen. Wenn wir uns den norddeutschen Raum anschauen haben wir hier mit der Massierung der eigenen Kräfte gegenüber der 8th USAAF den Ansatz des "Großen Schlages" gewählt und fahren hiermit recht gut. Hier treffen die alliierten Bomberdivisionen und ihr Begleitschutz ab überqueren der Reichsgrenze auf eine massive Jagdabwehr von vier bis fünf Geschwadern. Diesen gelingt zumindest die Bindung fast aller Begleitjäger, so das die schweren Jäger und Zerstörer ihre Arbeit machen können. Trotzdem ist dieses Konzept nur hier zu verwirklichen, da uns einfach die Kräfte fehlen. Der Gegner ist uns in der Luft zumindest drei, wenn nicht vier zu eins überlegen was die Gesamtstärke angeht. Eine Gegenüberstellung nur der Stärke der Tagjagdwaffen beider Seiten wollen wir gar nicht erst anstrengen. Wir haben uns damit abgefunden das wir nicht alles verteidigen können und halten es daher wie der "Alte Fritz": "Wer alles defendieren will, defendieret gar nichts!". So versuchen wir die alliierten Bomber von den wichtigsten Industriezentren in West- und Mitteldeutschland fern zu halten und dabei den Gegner so hart wie möglich zu treffen.

Euer der_Dessauer


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Werter Monty,

also solch ein Tool würde uns ja brennend interessieren!

Euer der_Dessauer

Sugar
13.01.16, 21:09
So versuchen wir die alliierten Bomber von den wichtigsten Industriezentren in West- und Mitteldeutschland fern zu halten und dabei den Gegner

Was ja auch bisher hervorragend gelingt, was man an der Tatsache ablesen kann, daß Ihr zumindest tagsüber ganze Feindverbände vom Himmel fegt. Wir halten Euren operativen Ansatz deshalb auch für richtig, wobei im RL schon eine deutlichere Schwächung des Feinds zu erwarten gewesen wäre. Verluste von bis zu 100% und Abschußzahlen über 300 hätten vielleicht zum frühzeitigen Ende der Bombenoffensive geführt.

der_Dessauer
16.01.16, 17:46
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (17.02.1944 / Runde 185)

Eingang am: 18.02.1944 um 06:45 Uhr

Lage West (Frankreich) am 17.02.1944:

Die Lagemeldungen der Luftflotte 3 sprechen von keinerlei Flugbewegungen oder Angriffen der gegnerischen Luftstreitkräfte am gestrigen Tag.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 17.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag lediglich den Einflug eines alliierten Höhenaufklärers in den Raum um Budapest.

Lage Süd (Italien) am 17.02.1944:

Neben Attacken auf die Stellungen der 16.Panzerdivision, der Panzerdivision "Hermann Göring" und der 29.Panzergrenadierdivision entlang der Gustav-Linie, welche alle unter Verlusten für den Gegner durch die Flak der Divisionen abgewehrt wurden, griffen britische mittelschwere Bomber mit Begleitschutz die Bahnhöfe von Reggio nell'Emilio, Turin und Bologna an. Während italienische Jagdstaffeln den Einflug in Richtung Turin bekämpften, attackierten die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 die alliierte Formation die sich Bologna nährte. Aus beiden gegnerischen Verbänden konnten, unter dem Verlust von drei Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", zwei Kittyhawk IV Begleitjäger, sieben Boston IIIA Bomber und neun Baltimore V Bomber herausgeschossen werden. Im Verlauf des frühen Nachmittags kam es zwar zu Überflügen von Verbänden der 15th USAAF, jedoch wurden diese nicht durch die in Norditalien stationierten Verbände bekämpft, da die Einsatzbereitschaft dazu nicht ausreichte.

Lage Mitte (Reich) am 17.02.1944:

Für die Masse der Reichsverteidigung war der gestrige Tag ohne große Beschäftigung verlaufen. Nur das Jagdgeschwader 77 und einige kroatische Jagdstaffeln sowie die neuaufgestellte Jagdgruppe Ost wurden zu einem Abwehreinsatz gerufen. Ziel war ein Verband der 15th USAAF, bestehend aus einhundert-fünfundvierzig B-24J Liberator Bomber und vierundsechzig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-38J Lightning und P-51B Mustang. Dieser Bomberverband hatte den Auftrag die "Vereinigten Flugzeugwerke Wels" bei Linz zu bombardieren. Was diesem auch ohne Störung der erst spät alarmierten deutschen Jagdkräfte gelang. Erst auf dem Rückweg konnten Teile der gegnerischen Formation gestellt werden. Bei einem Verlust von vier Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und einer Messerschmitt Bf110G-2/R3 (Jagdgruppe Ost), konnten fünf B-24J Liberator, eine P-38J Lightning und drei P-51B Mustang abgeschossen werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160116/i5kqaafo.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 17.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 17.02.1944 flog die Luftwaffe 385 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 17.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.040 (ein Minus von 36 zum 16.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.112 (ein Plus von 1.135 zum 16.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 928 (ein Minus von 211 zum 16.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.615 (ein Plus von 33 zum 16.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.934 (ein Plus von 213 zum 16.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 17.02.1944 wurden 29 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 30 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 91 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 15 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 17.02.1944 gingen 8 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei sind 5 Angehörige des fliegenden Personals gefallen und weitere 2 wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160116/6likenk4.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 17.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die vollständige Zerstörung der "Vereinigten Flugzeugwerke Wels" bei Linz lässt die Produktion der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" etwas absacken. Es wird versucht Teile des Maschinenparks aus den Werkhallen in andere Unternehmen im Umland auszulagern.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.122 Punkte und damit um 105 Punkte höher als am 16.02.1944.

Die neuaufgestellte Jagdgruppe Ost gibt nach ihrem wenig erfolgreichen ersten Einsatz ihre Messerschmitt Bf110G-2/R3 ab und wird auf die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" umgerüstet. Einstweilen wird der Verband in Süddeutschland stationiert bleiben.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160116/44undkxh.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160116/idmc7viv.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 17.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain Charles DeBow (301st Fighter Squadron) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Villach getötet worden.
2.) Squadron Leader A. Fitzgibbon (241.Squadron) ist beim Absturz seiner Mosquito F.B.VI in der Nähe von Aquino getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
16.01.16, 19:49
Werter Dessauer, wie es aussieht greift die KI nunmehr gerne den Süden des Reiches an. Oder sie sammelt nur ihre Kräfte für einen neuen BIG WEEK-Angriff. Was wir jedoch mal nicht hoffen. Wir wünschen euch jedenfalls für die kommende Runden mehr Abwehrerfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
23.01.16, 10:26
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (18.02.1944 / Runde 186)

Eingang am: 19.02.1944 um 04:11 Uhr

Lage West (Frankreich) am 18.02.1944:

Der Schwerpunkt der alliierten Luftoperationen am gestrigen Tag lag klar über den besetzten Westgebieten. Bei mehr als einem Dutzend Einflügen über den Tag verteilt, attackierten Jäger, Jagdbomber und mittelschwere Bomber die Funkmeßanlagen bei Katwijk, Gilze-Rijen, Alkmaar, Schaffen und Vorden. Weiterhin wurde der Bahnhof von Zeebrugge und Küstenstellungen der bodenständigen 719.Infanteriedivision an der holländischen Küste bombardiert. Auch die Liegeplätze bei Couvron und Evere wurden nicht verschont. Hier gelang es dem Gegner zwei Focke-Wulf Fw190D-9 am Boden zu zerstören und weitere zu beschädigen. Die Flak von Heer, Marine und Luftwaffe beteiligte sich über den gesamten belgischen, holländischen und nordfranzösischen Raum an der Abwehr dieser Angriffe und konnte dabei ca. fünfzig alliierte Maschinen abschießen und viele weitere beschädigen. Ein besonderes Lob gebührt den Jagdfliegerverbänden der verbündeten Luftwaffen, welche im Rahmen der Luftflotte 3 kämpfen. Dank der erst kürzlich durchgeführten Umrüstung dieser Formationen auf die Focke-Wulf Fw190D-9 und der Verlegung des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" nach Frankreich, wurde die Luftflotte 3 in die Lage versetzt am gestrigen Tag über vierhundert einsatzbereite Jagdmaschinen dem Gegner entgegen zu werfen. In langen und weitläufigen Luftkämpfen gelang es diesen Verbänden, bei elf eigenen Verlusten, einundachtzig alliierte Maschinen abzuschießen. Ein deutliches Zeichen der qualitativen Erfahrungswerte der hier stationierten Einheiten. Unter den erfolgreichen Flugzeugführern dieses Tages befindet sich auch der Leutnant Benno Eder (Rufname: Meinungskorps), welcher als Schwarmführer in der 9.Staffel III.Gruppe Jagdgeschwader 2 "Richthofen" um 10:32 Uhr bei Maldegem eine Spitfire LF.IXC vom Himmel holt und damit seinen sechsten Luftsieg erringt.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 18.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag keinerlei alliierte Einflüge in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 18.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen gegnerische Bomberverbände die Stellungen der 94.Infanteriedivision und der 16.Panzerdivision entlang der Gustav-Linie an. Weiterhin wurde der Bahnhof von Civitavecchia bombardiert. Der hier stationierten Flak gelang es einige der Angreifer abzuschießen. Ein schwerer Schlag traf gegen 14:17 Uhr den Liegeplatz von Bolzano, auf welchem mehrere italienische Jagdstaffeln liegen. Hier gelang es dem Gegner sich unentdeckt mit achtzehn Spitfire LF.VIII Jagdbombern und vierundzwanzig Spitfire F.XIV Jägern dem Platz zu nähern. Erst im letztem Moment wurde die Gefahr erkannt und einige Rotten im Alarmstart dem Feind entgegengeworfen. Diese konnten jedoch das Unheil nicht verhindern und mussten mit ansehen wie einundzwanzig Focke-Wulf Fw190D-9 am Boden zerstört wurden und viele weitere beschädigt. Als eine Art Trostpflaster gelang es einem italienischem Piloten eine Spitfire F.XIV abzuschießen (erst der zweite Abschuss dieses Musters auf dem europäischen Kriegsschauplatz). Glücklicherweise brachte dieses überfallartige Angriff keine Personalverluste mit sich. Die entstanden materiellen Ausfälle werden bereits aus dem Reservepool der Luftflotte 2 ausgeglichen.

Lage Mitte (Reich) am 18.02.1944:

Am vergangenen Tag erfolgten keinerlei Einflüge gegnerischer Verbände oder Aufklärer in dem Luftraum über dem Reich. Für die Verbände der Reichsverteidigung bedeutete dies einen weiteren Tag zur Erholung und zur Steigerung der Einsatzbereitschaft. Lediglich das Jagdgeschwader 26 "Schlageter" wurde von der Luftflotte 3 zur Unterstützung angefordert, jedoch kam es für diesen Verband zu keiner Feindberührung.



http://fs5.directupload.net/images/user/160123/iqnotu4s.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 18.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 18.02.1944 flog die Luftwaffe 884 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 18.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.076 (ein Plus von 36 zum 17.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.161 (ein Plus von 49 zum 17.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 915 (ein Minus von 13 zum 17.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.599 (ein Minus von 16 zum 17.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.729 (ein Minus von 205 zum 17.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 18.02.1944 wurden 82 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 53 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 270 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 56 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 18.02.1944 gingen 11 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurden 23 Maschinen zerstört und weitere 34 unterschiedlich schwer beschädigt. Dabei gab es keine Gefallenen, lediglich 12 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160123/7a2xvldk.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 18.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Am gestrigen Tag erfolgten keinerlei Angriffe auf Industrieanlagen im Reich oder den besetzten Gebieten.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.203 Punkte und damit um 81 Punkte höher als am 17.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160123/x8gduuso.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160123/sumt7g65.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 18.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain Ned E. B. Grubb (2/1 Prov.Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-26G Marauder in der Nähe von Gilze-Rijen getötet worden.
2.) Squadron Leader Remi Van Lierde (609.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Ghent getötet worden.
3.) Squadron Leader W. Jamison (21.Squadron) ist beim Absturz seiner Mosquito F.B.VI in der Nähe von Alkmaar mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Squadron Leader E. Murray (165.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Rotterdam mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Squadron Leader Kelvin M. Barclay (453. RAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von St. Pol sur Mer getötet worden.
6.) Squadron Leader Hartland Finlay (416. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Soesterberg getötet worden.
7.) Lt. Colonel H. Simmons (386th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-26B Marauder in der Nähe von Katwijk getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
23.01.16, 16:25
Werter Dessauer, offentsichtlich dienen die alliierten Luftangriffe in Frankreich der Invasionsvorbereitung. Wir hoffen, dass man dies irgendwie hinauszögern kann. Leider kennen wir dieses Spiel nicht so gut wie EAGLE's Day, sonst könnten wir euch besser helfen. Wir wünschen euch aber weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
24.01.16, 19:24
Werter Hohenlohe,

auch mit der Verstärkung und Umrüstung der Verbände der Luftflotte 3, werden wir nicht viel mehr als die Störung der alliierten Angriffe in den besetzten Westgebieten erreichen. Inwiefern hier eine Invasion nach hinten geschoben werden kann ist also mehr als fraglich. Zumindest die weiter verstärkte Flak mit Schwerpunkt in Belgien und den Niederlanden hat eine nicht von der Hand zu weisende Wirkung auf die gegnerischen Einflüge. Hier werden wir weiter mit einem möglichst massiven Ausbau fortfahren.

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
29.01.16, 10:24
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten drei Tage. (19.02.1944 / Runde 187 – 20.02.1944 / Runde 188 – 21.02.1944 / Runde 189)

Eingang am: 22.02.1944 um 04:36 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 19.02.1944 und 20.02.1944:

Am 19.02.1944 griffen die alliierten Luftstreitkräfte nur vereinzelte Ziele in West- und Südeuropa an. Dabei gelang besonders der Flak eine hohe Abschussrate. Exemplarisch hierfür ist ein Angriff von amerikanischen mittelschweren Bombern auf die Funkmeßanlage bei Katwijk. Von sechsundachtzig einfliegenden Maschinen konnten durch die dort stationierte Flak einundsiebzig B-26 Marauder der Versionen B und G abgeschossen werden. Die Anlage blieb hierbei von Schäden verschont. Weiterhin attackierten britische Jäger und Jagdbomber den Liegeplatz Evere in Belgien. Dieser Einflug wurde von den Jagdkräften der Luftflotte 3, namentlich dem Jagdgeschwader 2 "Richthofen", abgefangen. In einem heftigem Luftkampf büßte der Gegner einundzwanzig Spitfire und Typhoons ein. Ein Angriff einer kleineren Bomberformation traf den Hauptbahnhof von Rom an diesem Tag weniger hart. Der Flak gelang der Abschuss von zwei Boston IIIA Bombern. Zuletz griffen Kräfte der 15th USAAF eine Fabrik der Luftrüstung bei Villa Perosa in der Nähe von Turin an. Der Abwehreinsatz der Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgecshaders 2 stieß auf heftige Gegenwehr seitens der Viermots und dem Begleitschutz. Dennoch gelang es den Jagdkräften der Luftflotte 2 zehn B-24J Liberator abzuschießen. In Verlauf der Kämpfe dieses Tages gingen zehn Focke-Wulf Fw190D-9 verloren, drei Flugzeugführer fanden den Fliegertod und zwei wurden Verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/47i2xegt.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 19.02.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/kzytt2ac.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 19.02.1944.


Am 20.02.1944 konzentrierten sich die alliierten Luftstreitkräfte auf Angriffe auf Bodentruppen der Achse entlang der Gustav-Linie. Hierbei wurden die Stellungen der 90.Panzergrenadierdivision und der 16.Panzerdivision mehrmals attackiert. Der Divisionsflak der beiden Einheiten gelang mehrere Abschüsse. Weiterhin wurden Verkehrseinrichtungen wie der Hafen von Civitavecchia und die Bahnhöfe von Florence und Turin bombardiert. Die 15th USAAF flog einen Langstreckenangriff von Korsika aus auf ein Bloch-Werk in der Nähe von Toulouse. Hier wurden Flugzeugteile für die Focke-Wulf Fw190D-9 Produktion hergestellt. Das Werksgelände wurde zu über fünfzig Prozent bei diesem Angriff zerstört. Die Verbände der Luftflotte 2 flogen nur wenige Abwehreinsätze an diesem Tag, die allesamt ohne Feindkontakt verliefen. Somit gab es auch keine Verluste auf Seiten der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/qqvpk8ve.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 20.02.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/ipgdf945.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 20.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 21.02.1944:

In den besetzten Westgebieten griffen die Alliierten massiv am 21.02.1944 mit Kräften des britischen Fighter Commands und der amerikanischen 9th USAAF an. Schwerpunkt der Attacken waren die Liegeplätze Niergnies, Gilze-Rijen, Florennes, Grimberghen und Chievres. Aber auch eine V-Waffenstellung bei Tamerville sowie der Bahnhof von Cherbourg wurden bombardiert. Die verbündeten Jagdfliegergruppen und Jagdfliegerstaffeln sowie das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" wurde bei dieser Masse an Einflügen in weiträumige und langanhaltende Luftkämpfe verwickelt. Dabei gingen acht Focke-Wulf Fw190D-9 verloren. Dafür gelang es der starken Flak und den Jägern der Luftflotte 2 neunzig gegnerische Maschinen anzuschießen. Hierbei wurden auch eine ganze Reihe von alliierten Verbandsführern gefangengenommen.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 21.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den 21.02.1944 einen Einflug eines alliierten Höhenaufklärers in den Raum Budapest.

Lage Süd (Italien) am 21.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen die taktischen alliierten Luftstreitkräfte die Stellungen der 304.Infanteriedivison und der Panzerdivision "Hermann Göring" entlang der Gustav-Linie an. Weiterhin wurde der Bahnhof von Ravenna bombardiert. Lediglich zwei gegnerische Maschinen, eine Baltimore V und eine Hurricane IV konnten dabei von der Flak und eignen Jagdmaschinen abgeschossen werden.

Lage Mitte (Reich) am 21.02.1944:

Auch die Reichsverteidigung wurde an diesem 21.02.1944 geprüft. Trotz schlechter Wetterlage griffen zweihundert-einundzwanzig Viermots und zweihundert-dreiundsechzig Langstreckenbegleitjäger der 8th USAAF in zwei Einflügen den Bahnhof von Bremerhaven und ein Öllager bei Brunsbüttel an. Der Kurs der beiden Bomberströme war weit ausholend über die Nordsee und entlang der dänischen Küstenlinie gesteckt, so das die Leitstellen des II.Jagdkorps erst mit einem erneuten Angriff auf ein Ziel im Raum der Ostseeküste rechneten. Zu spät wurde der Irrtum erkannt und das Jagdgeschwader 26 "Schlageter", das Zerstörergeschwader 76 und die III.Gruppe Jagdgeschwader 54 umdirigiert. Diesem Gefechtsverband gelang es noch an einen der gegnerischen Formationen im Raum der Elbe-Mündung heranzukommen. Bei vier eignen Verlusten, konnten vier B-24J Liberator und fünf P-51B Mustang abgeschossen werden. Beide von den Alliierten angegriffene Ziele wurden durch eine mehr oder weniger dichte Wolkendecke hindurch bombardiert. Während am Bahnhof von Bremerhaven dadurch schwerer Schaden entstand, wurden nur etwa ein Drittel der Ölreserven im Öllager bei Brunsbüttel getroffen und zerstört.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/d3d4uy8j.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 21.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 21.02.1944 flog die Luftwaffe 1.061 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 21.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.076 (ein Plus/Minus von 0 zum 18.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.442 (ein Plus von 281 zum 18.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 634 (ein Minus von 281 zum 18.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.617 (ein Plus von 18 zum 18.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.619 (ein Minus von 110 zum 18.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 21.02.1944 wurden 72 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 29 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 193 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 36 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 21.02.1944 gingen 12 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei gab es 4 Gefallene, lediglich 7 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/ir7kpxfb.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 21.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die kleineren und größeren Angriffe auf Rüstungsbetriebe in den besetzten Westgebieten, sowie die Attacken auf Öllager im Reich führten zu keiner großen Schädigung der Rüstungsproduktion. Trotzdem besteht die Gefahr das die Alliierten mit einer großangelegten Offensive gegen die deutsche Treibstoffindustrie in absehbarer Zukunft beginnen.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.293 Punkte und damit um 90 Punkte höher als am 18.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/du2smjg7.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/ko8yrj73.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 19.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader V. Schuyler (24. SAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Coxyde getötet worden.
2.) Lt. Colonel I. Ross (387th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-26B Marauder in der Nähe von Katwijk mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 20.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader N. Van Kooten (12. SAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Boston IIIA in der Nähe von Orbetello getötet worden.

Anlage 3c:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 21.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader C. Ashby (601.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Poggio Renatico getötet worden.
2.) Squadron Leader Mike Bryan (198.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Katwijk getötet worden.
3.) Squadron Leader George Nadon (403. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Sint-Denijs-Westrem getötet worden.
4.) Squadron Leader I. Gifford (182.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Ft. Rouge mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Squadron Leader Mark Jensen (501.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VB in der Nähe von Longuenesse getötet worden.
6.) Squadron Leader Bob Harden (132.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Ypres mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Squadron Leader S. S. Hordern (245.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Ypres getötet worden.
8.) Squadron Leader Frank W. M. Jensen (181.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Ypres getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Viper77
29.01.16, 10:44
"Exemplarisch hierfür ist ein Angriff von amerikanischen mittelschweren Bombern auf die Funkmeßanlage bei Katwijk. Von sechsundachtzig einfliegenden Maschinen konnten durch die dort stationierte Flak einundsiebzig B-26 Marauder der Versionen B und G abgeschossen werden."

Wow 71/86 abgeschossen ??? Könntet ihr bitte mal die Flagbestückung von Katwijk posten!!!! Was für ein Erfolg .... Weiter so!

Grüße

der_Dessauer
29.01.16, 11:34
Werter Viper77,

kein Problem, gibt es sofort:



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/w6v4stgc.jpg (http://www.directupload.net)


Es hat zwar ziemlich viele Runden gedauert eine solche Zusammenballung von Flakgeschützen zu erreichen, dennoch ist die Funkmeßanlage bei Katwijk unsere beste "Flakfalle". Die Alliierte-KI versucht immer und immer wieder mit Jägern, Jagdbombern und mittelschweren Bombern diese Einrichtung auszuschalten und erleidet hierbei horrende Verluste (geringe und mittlere Höhen = höchste Treffgenauigkeit der überlappenden Schusszonen der unterschiedlichen Flakkaliber). Ein menschlicher Spieler wäre schon längst zu einer massiven Bombardierung durch schwere Bomber aus großer Höhe übergegangen. Auch wenn dabei die Zielgenauigkeit leidet, wären die Verluste deutlich geringer und nach zwei oder drei Angriffen die Funkmeßanlage auch ausgeschaltet (Zumindest für eine Weile!).

Euer der_Dessauer

BigDuke66
29.01.16, 11:52
Gebt der KI doch eine Chance, solche Feinheiten kapiert die eh nicht.

Ruppich
29.01.16, 12:04
simmuliert das Spiel die Ölreserven eingeständig mit entsprechenden Auswirkungen?

der_Dessauer
29.01.16, 12:48
Werter BigDuke66,

gerade dieselbe KI überrascht uns im Spiel immer wieder, in dem Sie zum Beispiel den Kurs eines Bomberverbandes sehr durchdacht anlegt, oder zahllose Aufklärungsflüge durchführt welchen dann effektive Angriffe folgen, oder "Fighter Sweeps" initiiert die auf unseren Flugfeldern nur noch verbrannte Gerippe zurücklassen. Nein, wir werden die KI dieses Spiels nicht unterschätzen oder ihr eine Chance geben. Denn sie findet auch bei unseren "Flakfallen" hin und wieder die richtigen Wege um die Verteidigung zu umgehen und ihre Ziele zu erreichen.

Euer der_Dessauer


_____________________________________________________________

Werter Ruppich,

ja eine gewisse Simulation der Öl- und Treibstoffbestände findet statt. Auch die Treibstoffindustrie wird dargestellt (z.B.: die Ölfelder und Förderanlagen in Rumänien, Hydrierwerke etc.). Wenn es dem Alliierten einfällt unsere Öl fördernden Anlage, unsere Hydrierwerke und unsere Öl- und Treibstofflagerstätten zu zerschlagen, würde ganz schnell der Strom dieses kostbaren Gutes zum erliegen kommen. Die Auswirkungen auf die Fähigkeit zur weiteren Kriegführung sind ja historisch bekannt. Bis dato hat die KI nur einzelne Öllagerstätten angegriffen und mehrere Attacken auf die Leuna-Werke bei Leipzig durchgeführt. Noch nichts schlimmes, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Euer der_Dessauer

Ruppich
29.01.16, 13:07
Aber ist es denn auch wirklich so, dass ihr einzelne Gruppen nicht mehr starten könnt, da kein Sprit mehr vorhanden?

Viper77
29.01.16, 13:25
Ganze Gruppen nicht aber bei allen Gruppen sind dann nur noch 2/3 bis 50% Maschinen einsatzbereit d.h. weniger Starts .......

der_Dessauer
29.01.16, 13:31
Werter Ruppich,

der werte Viper77 hat ja schon geantwortet, dem ist kaum mehr hinzuzufügen. Sobald die Werke zur Treibstoff Produktion in Schutt und Asche sinken und sich daraufhin die Öllager leeren oder ebenfalls zerbombt werden, bekommen die Flugfelder fast keinen Nachschub mehr. Gänzlich kann die Treibstoffproduktion nicht zerstört werden, jedoch kann sie nachhaltig beeinträchtige werden. Was dazu führen würde das große Teile der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte am Boden bleiben müssten. Dann ist es auch unerheblich wie viel Jagdmaschinen unsere Rüstungsindustrie produziert. Das wäre dann der Anfang vom Ende!

Euer der_Dessauer

Hjalfnar
29.01.16, 13:51
Wir hoffen dann mal, die Hydrierwerke sind ordentlich mit Flak bestückt, ähnlich Katwijk? :teufel:

Steiner
29.01.16, 14:00
Werter Viper77,



http://fs5.directupload.net/images/user/160129/w6v4stgc.jpg (http://www.directupload.net)




Das ist gigantisch über 200 10,5cm, über 400 (!) 8,8cm über 1000 20mm Rohre und noch dazu 37mm und die MGs ... damit könnte man in ganz Ostpreußen bis 1950 halten ... :ritter:

Ruppich
29.01.16, 14:28
Das ist gigantisch über 200 10,5cm, über 400 (!) 8,8cm über 1000 20mm Rohre und noch dazu 37mm und die MGs ... damit könnte man in ganz Ostpreußen bis 1950 halten ... :ritter:a bisserl unrealistisch ^^

Viper77
29.01.16, 19:00
Ein wenig :D

aber die 88 iger -41sowie die 10,5er wären im Reichsgebiet deutlich besser aufgehoben....

der_Dessauer
29.01.16, 20:05
Werter Viper77,

ja die Sache mit der Flak-Verteilung ist für uns nicht gerade einfach. Wir sehen das aus rein praktischen Gründen. Die Alliierten haben seit Beginn der Kampagne vielleicht ca. dreißig (können auch mehr sein) wichtige Rüstungs- und Industriestandorte im Reich bombardiert. Bis dato konnten wir noch kein richtiges System erkennen. Da wir nur 500 "Bewegungspunkte" (nenne wir jetzt mal so) pro Runde haben um Flakgeschütze und Verbände zu verlegen oder neu zu stationieren, ist man hier schon eingeschränkt. So konnten wir nur einige der größeren Industrieballungszentren mit einem besseren Flakschutz versehen. Ergiebiger, als zu raten welche Ziele die Viermots das nächste mal anfliegen werden, erschien uns die Flak-Verstärkung der Ein- und Ausflugrouten der Bomberströme. Da die amerikanischen Bomberflotten und das britische Bomber Command zu siebzig Prozent einen Kurs über belgisches oder holländisches Gebiet wählen, versuchen wir schon hier mit starken Flakzonen (inkl. schwerer Flakgeschütze) den Zusammenhalt der Bomberpulks zu brechen und so viele der gegnerischen Maschinen wie möglich zu beschädigen und sie damit zum Notwurf und zum Rückflug nach England zu zwingen. Weiterhin haben diese großen Flakhäufungen den Vorteil das sich die taktischen Luftstreitkräfte des Gegners immer wieder von neuem erschöpfen. Wir wollen uns gar nicht vorstellen wie es um die Moral dieser Verbände bestellt ist.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
29.01.16, 20:20
Ein wenig :D

aber die 88 iger -41sowie die 10,5er wären im Reichsgebiet deutlich besser aufgehoben....

Vor allem bei den Leunawerken. Wie sieht es denn dort mit FLAK aus...?? Auch bei den rumänischen ÖLfeldern wäre es notwendig ein wenig mehr FLAKschutz zu haben...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

der_Dessauer
30.01.16, 07:12
Werter Hohenlohe,

direkt bei IG-Farben (Leunawerke) und im Umfeld anderer Rüstungsbetriebe und der Stadt Leipzig sind etwa dreihundert Flakgeschütze der Kaliber 88mm, 105mm und 128mm stationiert. Die rumänischen Ölfelder und Förderanlagen rings um Ploestie werden von ca. zweihundert Flakgeschützen der selber Kaliber geschützt. In beiden Räumen ist da sicher noch eine Verstärkung der Flak möglich und nötig. Wie viel wir hier jedoch investieren hängt von der Kriegslage ab. Wenn die Alliierten sich jetzt erst mal verstärkt auf Nordfrankreich konzentrieren (zur Vorbereitung einer möglichen Invasion), ist es unsere oberste Priorität die Truppenteile des Heeres die dort stationiert sind mit einer adäquaten Flak auszustatten, um so deren Schutz vor Jabo-Angriffen zu erhöhen.

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
30.01.16, 09:07
http://fs1.directupload.net/images/user/141213/r6ivgtyv.jpg (http://www.directupload.net)

Schwerer Großangriff amerikanischer Bomberflotten auf das Reichsgebiet!


Nach dem der 22.02.1944 in Nordeuropa ruhig verlaufen war und auf dem italienischen Kriegsschauplatz nur wenige Abwehreinsätze geflogen wurden, brach der 23.02.1944 mit Urgewalt über die Reichsverteidigung herein. Über den gesamten Vormittag und bis weit in den Nachmittag hinein griffen Verbände der 8th, 9th und 15th USAAF Ziele im Ruhrgebiet, in Süddeutschland und in den besetzten Westgebieten an. Dazu wurden über sechshundert-achtzig schwere Bomber und über fünfhundert-fünfzig Langstreckenbegleitjäger eingesetzt. Verstärkt wurde die Armada von mehreren Hunderten britischer Maschinen die sich mit Jägern und Jagdbombern an einer Vielzahl von Attacken beteiligten. In über zweitausend-achthundert Abwehreinsätzen starteten die Verbände der Luftflotten 2, 3 und Reich zwei bis dreimal an diesem Tag. Noch sind lange nicht alle Meldungen ausgewertet, jedoch wird von schweren Verlusten des Gegners gesprochen. Nach einer ersten Sichtung kann der Abschuss von fast fünfhundert einmot., zweimot. und viermot. alliierten Flugzeugen gemeldet werden. Weitere vierhundert wurden beschädigt. Über zweihundert-dreißig Mann des fliegenden Personals der Alliierten konnte gefangengenommen werden. Darunter befinden sich eine hohe Anzahl von Offizieren und Verbandsführern. Die Verluste der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte werden mit ca. sechzig zerstörten Flugzeugen, zwölf Gefallenen und dreißig Verwundeten angegeben. Das Oberkommando der Luftwaffe ist voll des Lobes über die Leistung aller unterstellter Verbände.



http://fs5.directupload.net/images/user/160130/x3wq736u.jpg (http://www.directupload.net)
Ein stummer Zeuge der Härte der abgeschlossen Luftkämpfe des 23.02.1944, die Reste einer B-17G Fortress der 381st Bombardment Group.




(Nähere Informationen über die abgelaufenen Kämpfe werden in einer folgenden Morgenlage herausgegeben.)

Hohenlohe
30.01.16, 16:51
Werter Dessauer, wieviele FLAK-Geschütze produziert ihr monatlich oder wöchentlich...?? Denn dann kann man ungefähr sagen, wie es aussieht mit der entsprechenden Verlagerung der FLAK. Ansonsten kann man nur sagen dass ihr theorhetisch die Kriegslage beeinflussen könnt...!! :ph: Wir sind schon sehr gespannt, wie die I./JG3 bei den neuen BIG WEEK-Angriffen abgeschnitten hat...?! Schliesslich sind alle 36 Maschinen der Jagdgruppe voll einsatzbereit. Die Erfahrung der Piloten hat der I./JG3 bislang 290 Luftsiege beschert und wir hoffen auf wesentlich mehr ohne allzu zu hohe Verluste...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Sugar
30.01.16, 18:03
Wo bleibt denn nun der Kampfbericht? Das wollen Wir doch sehen! :ja:

der_Dessauer
30.01.16, 19:55
Werter Hohenlohe,

die Produktionszahlen der Flakgeschütze sind nicht ausschlaggebend, im Moment haben wir von jedem Kaliber mehr als genug im Reservepool. Jedoch haben wir pro Runde nur 500 "Bewegungspunkte" zur Verfügung. Wenn man beachtet das die Verlegung oder Neustationierung eines einzelnen schweren Flakgeschützes zwischen 8 und 14 "Bewegungspunkte" kostet, stößt man schnell am Ende der Runde an Grenzen. Soll heißen, wir produzieren mehr Flakgeschütze als wir stationieren können.
Was Euren Verband und seine Leistungen am 23.02.1944 angeht müsst Ihr Euch noch etwas gedulden.

Euer der_Dessauer


___________________________________________________

Werter Sugar,

wir haben das jetzt nicht so geplant, müssen aber Euch und die werte Leserschaft auf das nächste Wochenende vertrösten. Wir sind ab morgen und die ganze Woche über dienstlich gebunden.
Nehmt die Sondermeldung also als eine Art "Cliffhanger", sowas soll ja groß in Mode sein! ;)

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
30.01.16, 21:10
Danke vielmals für diese Info, werter Dessauer...!! Das mit den Bewegungspunkten wussten wir noch nicht. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bericht...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Schröthilf
31.01.16, 19:23
Auch ich bin auf den neuen Bericht gespannt.
Von meiner Seite auch ein dickes Lob! Außerdem bin ich, dank Eures AAR, echt am grübeln ob ich mir dieses Spiel auch zulegen werde.

Hohenlohe
31.01.16, 21:33
Werter Schröthilf, wir wünschen euch damit viel Spass und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Komischer Kunde
01.02.16, 16:37
Dies lässt hoffen, dass auch mein Alter-Ego (Arno Fischer, I./1. JG 53 'Pik As') mal einen Abschuss erzielt hat. In über 40 Einsätzen kein belegter Abschuss. Offensichtlich wird mein Vogel nur mit Platzpatronen bestückt.

Sugar
01.02.16, 17:36
Nur die Ruhe, werter Komischer Name,

viele der späteren "Asse" waren langsame Starter und mußten erst den Bogen raus haben, plötzlich liefs dann wie auf Schienen. So viele Einsätze überlebt zu haben ist auch schon eine Leistung, die ein oder andere Beschädigung wird bestimmt dabei gewesen sein. Bei den Deutschen wurden ja auch nur volle Abschüsse gezählt und einem bestimmten Piloten zugesprochen, konnte man sich nicht einigen, wurde der Abschuß dem Geschwader gutgeschrieben. Bei den Amis gabs auch viertel und halbe Abschüsse.

Und Gelegenheiten wird es bestimmt noch genug geben...

Hohenlohe
01.02.16, 17:44
Wir können dem edlen Sugar nur zustimmen. Also wartet doch erst einmal ab. Das wird schon noch werden...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
07.02.16, 15:57
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (22.02.1944 / Runde 190 und 23.02.1944 / Runde 191)

Eingang am: 24.02.1944 um 06:16 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 22.02.1944:

Am 22.02.1944 fanden nur im Verantwortungsbereich der Luftflotte 2 Einflüge alliierter Maschinen statt. Neben Aufklärungsflügen über Ancona, L'Aquila, Lorenzo, Piombino und Rom, wurden die Bahnhöfe von Orbetello und Bologna sowie die Stellungsräume der 90.Panzergrenadierdivision und der Panzerdivision "Hermann Göring" hinter der Gustav-Linie bombardiert. Lediglich der Angriff auf Bologna wurde von einem Gefechtsverband bestehend aus dem Schnellkampfgeschwader 10, dem Schlachtgeschwader 2, der Jagdgruppe Ost und einigen italienischen Jagdstaffeln pariert. Bei zwei eignen Maschinenverlusten gelang hierbei der Abschuss von sieben Kittyhawk IV Begleitjägern und 20 Baltimore V Bombern. Der Stab der Luftflotte 2 registrierte für diesen Tag die Vernichtung von dreiundfünfzig gegnerischen Flugzeugen und die Beschädigung von weiteren siebzig Maschinen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/yeiielk5.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 22.02.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/45sopczr.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 22.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 23.02.1944:

Die gegnerischen Aufklärungskräfte führten am gestrigen Tag zahlreiche Flüge über Belgien und Nordfrankreich durch. Dabei scheinen besonders Bahnhöfe und andere Verkehrsinfrastrukturen von Bedeutung gewesen zu sein. Auch eine Reihe von Liegeplätzen und E-Häfen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte wurden überwacht. Aktiv griffen die taktischen Luftstreitkräfte des Gegners den Bahnhof von Villeneuve und die Liegeplätze St.Trond und Meaulte an. Auch die Funkmeßanlage von Katwijk wurde erneut attackiert. Dieses mal gelang den Alliierten die fast vollständige Zerstörung der Einrichtung, doch musste hierfür abermals ein hoher Preis gezahlt werden. Weit über vierzig Typhoon IB Jagdbomber und etwa ein Dutzend Spitfire Begleitjäger konnten von der Flak abgeschossen werden. Da die große Masse der Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 zur Unterstützung der Luftflotte reich verwendet wurde, gab es nur wenige Luftkämpfe über den angesprochenen Räumen. Dennoch vielen noch einige Mosquito-Schnellbomber sowie eine größere Anzahl Spitfire Jäger und Jagdbomber der eignen Jagdabwehr zum Opfer. Besonders die starke Flak beteiligte sich an der Abwehr der Masseneinflüge der 8th USAAF am Vormittag und Mittag dieses Tages.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/mlndj7uu.jpg (http://www.directupload.net)
Aufklärungsziele alliierter Maschinen über Nordfrankreich am 23.02.1944.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 23.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den 23.02.1944 mehrere Einflüge alliierter Höhenaufklärer in den Raum Böhmen / Mähren und südlich von Budapest.

Lage Süd (Italien) am 23.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen die alliierten Luftstreitkräfte verstärkt die Stellungen der 16.Panzerdivision und der 362.Infanteriedivision im Raum der Gustav-Linie an. Auch die Bahnhöfe von Terni und Padova wurden erneut bombardiert. Hierbei gelang es jedoch einem Gefechtsverband aus Staffeln des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 aus der gegnerischen Formation welche Padova zum Ziel hatte sechzehn Baltimore V Bomber herauszuschießen. Als Vergeltung für die erlittenen Verluste, attackierten jeweils achtundvierzig britische Jäger und Jagdbomber (je vierundzwanzig Spitfire F.XIV und Spitfire LF.VIII) die Liegeplätze Thiene und Vicenza, also die E-Häfen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2. Neben einigen Verlusten an Personal wurden vierzehn Focke-Wulf FW190D-9 "Langnase" am Boden zerstört und eine weit größere Zahl mehr oder weniger schwer beschädigt. Jedoch schlug die zahlenmäßig starke leichte und mittlere Platzflak in Zusammenarbeit mit italienischen Alarmrotten zurück und konnte so acht Spitfire LF.VIII und dreiundzwanzig Spitfire F.XIV abschießen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/ublhj79y.jpg (http://www.directupload.net)
Angriffsziele alliierter Maschinen über Norditalien am 23.02.1944.


Lage Mitte (Reich) am 23.02.1944:

Zu Beginn der von den alliierten Planungsstellen ausgerufenen "BIG WEEK" wurden die Masse der 8th und 15th USAAF an diesem Tag in den Kampf geworfen. Während sich die 8th USAAF mit allen drei Bombardment Divisions mit dreihundert-dreiundvierzig B-17G Fortress und B-24J Liberator sowie dreihundert-vierunddreißig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-51B Mustang, P-47D-15 Thunderbolt, P-38J Lightning und P-38L Lightning auf Ziele im Ruhrgebiet und dessen Umland konzentrierte, attackierte die 15th USAAF mit dreihundert-dreiundvierzig Viermots sowie zweihundert-vierundzwanzig Langstreckenbegleitjägern den Großraum München. Für die Verbände der Reichsverteidigung bedeutete dies einen ausgesprochenen Großkampftag. Während gegen den Einflug der 15th USAAF nur wenige italienische Jagdstaffeln sowie selbstständige Jagdgruppen aus Süddeutschland eingesetzt wurden, geriet der Abwehrkampf gegen die 8th USAAF zu einer wahren Luftschlacht die alles bisher erlebte in den Schatten stellte.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/o7y2h7d5.jpg (http://www.directupload.net)
Angriffsziele der 8th USAAF in Westdeutschland am 23.02.1944.


Wiederum stand das II.Jagdkorps im Zentrum der Kämpfe. Nachdem Stärke und Kurs des gegnerischen Bomberstroms den Leitstellen bekannt waren, wurden sofort die Gruppen der Jagdgeschwader 1, 3, 4, 5, 11, 26, 27, 51, 53 und 54 sowie das Zerstörergeschwader 76 in mehreren großen Gefechtsverbänden an den feind geführt. Ab der Reichsgrenze bis in den Raum Münster und dem nördlichen Ruhrgebiet hinein verwickelten die Piloten der Tagjagd die gegnerischen Langstreckenbegleitjäger in ausgedehnte Luftkämpfe, ja sie verbissen sich geradezu in diese. Dies ermöglichte es den Zerstörergeschwadern 1 und 26, in drei größere Formationen aufgeteilt, sich mit ihren Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" auf die nun ungeschützten B-17G Fortress und B-24J Liberator zu stürzen. Was dann folgte kann man getrost als ein Massaker bezeichnen. Binnen einer dreiviertel Stunde wurden alle drei Bombardment Divisions der 8th USAAF übel zugerichtet. Es unterstreicht die Kampfmoral der alliierten Bomberbesatzungen das sie trotz dieses Aderlasses dennoch ihre Ziele anflogen und diese auch bombardierten. Trortdem wurde der Rückflug noch einaml zu einem Spießrutenlauf für die gegnerischen Besatzungen. Die Tagjagd der Reichsverteidigung setzte alle einsatzbereiten Maschinen in einem zweiten und einem dritten Einsatz ein, um schon angeschossene und beschädigte Viermots endgültig zu vernichten. Über den Niederlanden beteiligten sich die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 und die starke Flak an der Bekämpfung der abziehenden alliierten Formationen. Nach einer abschließenden Zählung konnten an diesem Tag dreihundert-zwei schwere Bomber der Typen B-17G Fortress und B-24J Liberator, sowie sechsundsiebzig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-51B Mustang, P-47D-15 Thunderbolt, P-38J Lightning und P-38L Lightning abgeschossen werden. Die eigenen Verluste belaufen sich auf neunundvierzig Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und einer Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock". Dieser Tag zeigte die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen. Der Masseneinsatz der agilen Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" um den alliierten Begleitschutz zu binden und die wuchtigen Schläge der gepanzerten Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" um die Pulks der Viermots aufzubrechen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/59kj2cx9.jpg (http://www.directupload.net)
Angriffsziele der 15th USAAF in Süddeutschland am 23.02.1944.


Im Verlauf der Kämpfe des 23.02.1944 errangen eine Vielzahl von Flugzeugführern der Reichsverteidigung Luftsiege. Es ist an dieser Stelle nicht möglich alle zu benennen, dennoch sollen einige aus der anonymen Masse heraus gehoben werden. Der Oberfeldwebel Gerhard Schutte aus der II.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" schoss nicht weniger als zwei B-24J Liberator und eine P-47D-15 Thunderbolt in zwei Einsätzen an diesem Tag ab. Auch der Gruppenkommandeur der I.Gruppe Jagdgeschwader 11, Hauptmann Erwin Clausen (Rufname: Hayate), vernichtete eine B-24J Liberator und errang so seinen elften Luftsieg. Der Gruppenkommandeur der III.Gruppe Jagdgeschwader 26 "Schlageter", Hauptmann Rudolf Leuschel (Rufname: George Pickett), blieb Sieger im Luftkampf mit einer P-38L Lightning und erfocht sich so seinen neunzehnten Luftsieg. Der Feldwebel Hans-G. Reinhardt (Rufname: Viper77), Flugzeugführer im Stabsschwarm des Jagdgeschwaders 1 konnte gegen 09:10 Uhr im Raum Vorden eine P-47D-15 Thunderbolt bezwingen und kam so zu seinem sechsten Luftsieg. Besonders schwer hatte es die I.Gruppe des Jagdgeschwaders 3 "Udet". Dieser Verband wurde bereits im Anflug im Raum Krefeld von einem gleichstarken Verband bestehend aus sechsunddreißig P-47D-15 Thunderbolt attackiert. In der folgenden wilden Kurbelei kam es zum "Dogfight" zwischen dem Gruppenkommandeur der I.Gruppe, Hauptmann Rudolf Gemeroth (Rufname: Hohenlohe), und einer stur auf ihn zufliegenden Thunderbolt. Beide Gegner schenkten sich nichts und zerschossen sich gegenseitig die Maschinen. Die brennende Thunderbolt fiel wie ein Stein zur Erde, unterwegs montierte noch die rechte Tragfläche ab. Auch die "Langnase" des Hauptmann Gemeroth war schwer beschädigt, so das ihm nur die Möglichkeit mit dem Fallschirm abzuspringen blieb. Dies gelang auch und die folgende Landung klappte den Umständen entsprechend, da der Hauptmann sich während des Luftkampfes ein Projektil in den linken Oberschenkel eingefangen hatte. Zu Hilfe eilende Zivilisten bargen den verwundeten Gruppenkommandeur und lieferten ihn umgehend in ein Lazarett in Krefeld ein. Die Verwundung ist nicht allzu schwer, jedoch wird die I.Gruppe des Jagdgeschwaders 3 "Udet" vorerst auf ihren erfahrenen Kommandeur verzichten müssen. An seiner Stelle hat der Hauptmann Klaus Quaet-Faslem die Führung der Gruppe vertretungsweise übernommen. Diese Beispiele zeigen mit welcher Hingabe und Opferbereitschaft auf beiden Seiten dieser Tag bestritten wurde. Das Oberkommando der Luftwaffe dankt allen Angehörigen des fliegenden Personals und der Bodencrews für ihren unermüdlichen Einsatz in den zurückliegenden Kämpfen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/xt2qczav.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 23.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Zählt man die abgeschossenen und beschädigten Maschinen zusammen, ergibt sich eine Schwächung der amerikanischen Bomberwaffe der 8th USAAF. Das Oberkommando der Luftwaffe ist gespannt ob sich dies auch im weiteren Verlauf der von den Alliierten propagierten "BIG WEEK" äußert.

Am 23.02.1944 flog die Luftwaffe 2.864 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 23.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.076 (ein Plus/Minus von 0 zum 21.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.556 (ein Minus von 886 zum 21.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.520 (ein Plus von 886 zum 21.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.307 (ein Minus von 310 zum 21.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.376 (ein Minus von 243 zum 21.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 23.02.1944 wurden 357 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 140 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 393 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 233 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befinden sich eine hohe Anzahl von Offizieren und Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 23.02.1944 gingen 50 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurden 14 Maschinen zerstört und weitere 45 unterschiedlich schwer beschädigt. Dabei gab es 12 Gefallene, 34 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/f4zhvspl.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 23.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Angriffe der 8th USAAF zerstörten die Hauptbahnhöfe von Recklinghausen und Bielefeld jeweils zu fünfzig Prozent, was zu einem Transportstau in der Zulieferindustrie einiger Rüstungsbereiche geführt hat. Dank des äußerst erfolgreichen Abwehreinsatzes sind die Bombenschäden an dem Hydrierwerk bei Scholven nur als leicht zu bewerten. Anders zeigt sich das Bild im Süden Deutschlands, hier haben die Attacken der 15th USAAF teilweise schwere Schäden hinterlassen. Die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs von München sind zur Hälfte stark beschädigt wurden. Eine Werksanlage zur Endfertigung der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" bei Neuaubing wurde komplett zerstört. Abschließend rettete nur die starke Flak das BMW-Flugzeugmotorenwerk im Osten von München vor der völligen Vernichtung. Durch die ungezielte Bombardierung wurden etwa ein Viertel des Betriebsgeländes in Mitleidenschaft gezogen.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.265 Punkte und damit um 28 Punkte niedriger als am 21.02.1944.

Trotz der heftigen Angriffe lag der Ausstoß der Luftrüstungsindustrie bei über neunzig Maschinen des Typs Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und über zwölf Maschinen des Typs Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock". Somit konnten zumindest die materiellen Verluste der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte vom gestrigen Tag ausgeglichen werden.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/jv33v5sa.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/4lo5g48l.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 22.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader U. Larsen (260.Squadron) ist beim Absturz seiner Kittyhawk IV in der Nähe von Bologna getötet worden.
2.) Squadron Leader B. Thompson (454. RAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Bologna getötet worden.
3.) Squadron Leader Hugh H. Wallace (13.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Bologna mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
4.) Squadron Leader F. Orton (241.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Leghorn getötet worden.

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 23.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader T. Nilsen (331. NAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Katwijk getötet worden.
2.) Squadron Leader Adrian R. Taylor (183.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Katwijk getötet worden.
3.) Squadron Leader Gerald P. H. Matthews (111.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire HF.IX in der Nähe von Katwijk getötet worden.
4.) Lt. Colonel B. Grant (389th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Rheine mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
5.) Lt. Colonel W. McCarty (94th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Vorden getötet worden.
6.) Lt. Colonel F. Ellis (305th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Twente mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Lt. Colonel J. Bryn (453th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Vorden mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Lt. Colonel S. Ortega (96th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Vorden getötet worden.
9.) Lt. Colonel J. Stevenson (92nd Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Recklinghausen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
10.) Lt. Colonel D. Abbott (401st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Katwijk getötet worden.
11.) Colonel Roy Osborne (364th "B" Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Rheine mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160207/5f2lbmow.jpg (http://www.directupload.net)
Colonel Roy Osborne (CO 364th "B" Fighter Group) v.l. mit seiner Mechanikercrew vor seiner Maschine.
Vermutlich wurde dieses Foto kurz vor dem 23.02.1944 aufgenommen.


Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
07.02.16, 18:27
Endlich ein weiterer Luftsieg für mein Alter Ego...!! :top: Leider wurde er dabei verwundet und fällt wohl für einige Zeit aus. *seufz*
Ansonsten bis auf die Schäden rings um München ein weitgehendst erfolgreicher Tag für die Reichsverteidigung. Es bleibt zu hoffen, dass die Big Week jetzt kaum noch Erfolge zeitigt. Aber mal sehen wie sich die kommenden Tage das noch entwickelt. Wir hoffen und wünschen uns weiterhin viel Glück und Erfolg beim Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Viper77
07.02.16, 20:33
Ein Abschuss und wohlauf das gefällt mir :). In welcher Konfiguration (mit oder ohne Raketen) benutzt ihr die Fw 190 A8/R8?

Grüße

der_Dessauer
07.02.16, 21:00
Werter Viper77,

wir verwenden die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 in der Variante ohne 21-cm-Werfer. Dafür verfügen die Maschinen mit zwei 12mm-MG131, zwei 20mm-MG151 und zwei 30mm-MK108 plus einem 300 Liter Abwurftank über genügend Feuerkraft um den Viermots auf den Leib zugehen. In der Tat scheinen die Angriffe der Sturmgruppen in der letzten Runde den Ausschlag gegeben zu haben. Wir haben zwar im Moment keine genauen Zahlen, dennoch gehen die Masse der Abschüsse der schweren Bomber auf das Konto der "Sturmböcke". Interessant ist daran auch, dass es dieses mal gelungen ist die alliierten Begleitjäger fern zu halten. Das ein solches Ergebnis bei einem Verlust von nur einer Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" erreicht wurde spricht aus unserer Sicht für dieses Muster.

Euer der_Dessauer

Viper77
07.02.16, 21:31
Sehr Intressant danke schön :)

Hohenlohe
07.02.16, 21:48
Lässt sich das mit den Abschüssen von Bombern durch die "Sturmböcke" nicht irgendwie aufschlüsseln...?? Wir wünschen uns weiterhin solche Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

DerGraf
08.02.16, 03:45
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 23. Februar 1944, Flugplatz Tergnier

Die FW 190 mit der roten '10' und der einzelnen Abschußmarkierung am Leitwerk setzte etwas hart auf, vollführte aber ansonsten eine mustergültige Landung und rollte direkt hinter der '9' zum Liegeplatz. Dort angekommen parkte Grassmann die Maschine, öffnete das Kabinendach und warf unter einer Litanei von Flüchen seinen Pilotenhelm aus der Kanzel, bevor er sich selber hinausstemmte. Unten wartete bereits Unteroffizier Griewotzki, der Erste Wart der '10', der sein Flugzeug kritisch musterte und sich dann anschickte, den Helm aufzuheben.

"Hoffe der Bock hat Herrn Unteroffizier keine allzugroßen Probleme bereitet ? Herr Unteroffizier wirken unzufrieden." bemerkte er in der typischen Sprechweise, die Grassmann jetzt schon seit seiner Ankunft bei der Gruppe regelrecht verfolgte. Der Flugzeugführer ignorierte die Anrede und fuhr unten angekommen fort, sich Luft zu machen. 'Zwei, Griewo ! Läppische zwei verfluchte Donnerbolzen gegen zweiundzwanzig von uns. Ein Angriff, dann haben wir sie abgedrängt. Kein einziger von uns hat es geschafft, die Kaffeemühlen einzuholen oder abzuschießen, dafür haben sie die '6' erwischt. Hans mußte aussteigen, ich hoffe da ist alles glattgegangen. So eine verdammte Pleite !' Ja, seinen 19. Feindflug bei den 'Richthofens' hatte er sich deutlich anders vorgestellt ! Es wurmte ihn, daß er immer noch auf den Lorbeeren von den 105ern saß und sich hier außer einem Ruf als halbwegs brauchbarer Kaczmarek noch nicht viel hatte erarbeiten können. Griewotzki blieb stumm, was hätte er auch sagen sollen ? Sollten die Amis die Maschine doch abschießen, die war ungleich leichter zu ersetzen als der Flugzeugführer, der es ja immerhin nach draußen geschafft hatte. Das war immerhin die halbe Miete heutzutage. Seine Gedanken wurden von den beiden Männern unterbrochen, die sich genähert hatten: Oberfeldwebel Lemke, Schwarmführer und gleichzeitig Grassmanns Rottenführer, und der erste Wart der '9', Unteroffizier Ellermann.

"Bleiben Sie mal ruhig, Grassmann ! Ist ärgerlich, aber solange Kopf heil rausgekommen ist, isses halb so wild." echote der Oberfeldwebel was Griewotzki dachte. "Spätestens morgen wissen wir, was mit em Unteroffizier ist, wenns nichts wirklich schlimmes ist, kann ers uns selber erzählen. Also abwarten, Tee trinken und ans jetzt denken. Und 'jetzt' heißt Nachbesprechung und Auswertung, Sie wissen ja, Leutnant Fuchs wartet besonders nach einem Einsatz wie dem hier nicht gerne."

Grassmann mußte Lemke notgedrungen zustimmen... Der Staffelführer konnte unausstehlich werden, wenn er es mit Bummelanten zu tun bekam, oder solchen, die er dafür hielt. Als er mit Lemke die beiden schwatzenden Warte hinter sich zurückließ und Richtung Barracke marschierte, begann die Aufregung langsam zu verrauchen, und ihm fiel kurz der Führer der 3. Staffel ein. Ob der schon wußte, daß sein Bruder abgeschossen worden war ? Paul nahm es an und mochte sich trotzdem, oder gerade deshalb nicht ausmalen, wie es jetzt im Leutnant aussehen mochte. Dann driftete er weiter ab, unwillkürlich daran zurückdenkend, wie er in dieser Situation gelandet war...

Angefangen hatte alles in der Flieger-HJ. Dort war er zuerst mit der Fliegerei in Berührung gekommen. Er hatte Gefallen daran gefunden und so war der Grundstein für sein Bestreben, Militärflieger zu werden, gelegt gewesen. Paul hatte das Thema förmlich aufgesogen und mit dem Erwerb mehrerer Segelflugscheine die ersten wichtigen Schritte gemacht. 1941 hatte er sich dann schließlich, nachdem er alle Eignungstests bestanden hatte, mit der hart erkämpften Erlaubnis seiner Eltern freiwillig zur Luftwaffe gemeldet und hatte dann, nachdem er die Schule mit dem Kriegsabitur abgeschlossen und die obligatorische Zeit beim Reichsarbeitsdienst abgeleistet hatte, im Januar 1942 seinen Gestellungsbefehl bekommen. Dieser hatte ihn zum Fliegerersatzbataillon in Bramsche geführt, wo er die nächsten 6 Monate mit dem zubrachte, was er als nutz- und hirnlose Schleiferei um des Schleifens willen zu charakterisieren pflegte. Aber er hatte durchgehalten und war im Anschluß in die Fluganwärterkompanie gekommen. Auch hier war es vergleichsweise trocken gewesen und trotz der bereits gestrafften Ausbildung blieb es größtenteils theoretisch, was für Grassmann, der ja einfach nur fliegen wollte, keine einfache Zeit war.

Im August 1942, nach 8 Monaten, ging es endlich ans Eingemachte und der Gefreite Grassmann erhielt den Marschbefehl zur A/B Schule, wo er auch noch Mengen an Theorie zu lernen hatte, aber bereits sein Können an Trainingsflugzeugen der Typen Bücker und Klemm erproben und erweitern. Er erwies sich als gelehriger und talentierter Schüler und erhielt im Juni 1943 das Tätigkeitsabzeichen für Militärflugzeugführer sowie die Versetzung zur Jagdfliegerschule 5 nach Paris-Villacoublay, um seine Ausbildung anzuschließen und ihn reif für die Frontverwendung zu machen. Als aus der Schule das Jagdgeschwader 105 aufgestellt wurde, gehörte Grassmann zu denen, die bereits die erste Kampferfahrung sammeln konnten und begründete ein erhöhtes Ansehen unter seinesgleichen, als es ihm gelang, auf einem Routineflug ein allein fliegendes feindliches Kampfflugzeug abzuschießen. Die daraus resultierende Auszeichnung hob nicht nur seinen Enthusiasmus und ein gesundes Vertrauen in sein Können, sondern mochte auch dazu beigetragen haben, daß er sich nicht den ausziehenden fertigen Jagdfliegern anschloß, sondern gegen seinen Willen als Fluglehrer und Hilfsausbilder beim Verband bleiben mußte. Erst im späten Januar 1944 hatte er seine Versetzung zur I/JG 2 in Tergnier in die Hände bekommen und war entsprechend freudig aufgebrochen.

Der Gruppenführer, ein Hauptmann namens Eisen, hatte sich den Neuling, der als Ersatz für einen Verwundeten gekommen war, gleich vorgenommen, um sich ein Bild vom Neuen zu machen. Der 'Alte' machte zwar einen sympathischen Eindruck und steckte Grassmann zu Lt. Fuchs in die 2. Staffel, allerdings fiel er beim nächsten Einsatz und wurde durch Hauptmann Hohagen ersetzt. Der erste Eindruck von Leutnant Fuchs war uneindeutig: Obwohl er den Eindruck eines soliden und energischen Offiziers machte, war er nicht viel älter als Paul und wirkte auch sonst wie ein scharfer Hund, was sich in der Folge noch bestätigen sollte. Wie er später erfuhr, war Fuchs bisher Adjutant im Gruppenstab gewesen, ehe er die Staffel übernommen hatte.

Der Empfang bei der Truppe an sich war unterkühlt gewesen. Grassmanns Gewohnheit, sich auch von Gleichrangigen siezen zu lassen und allgemein etwas auf feinen Mann zu machen wurde von den Frontfliegern zur Kenntnis genommen, führte aber eben auch dazu, daß sie den jungen Mann nicht wirklich für voll nahmen. Man kam zu dem Schluß, daß einer, der sich derart für etwas besseres hielt, wohl adlige Wurzeln hatte oder diese zumindest gern gehabt hätte, und so war Grassmann schnell nur als 'der Graf' bekannt. Obwohl Paul die meisten dieser Marotten relativ schnell abgestellt hatte als es ernst wurde, war der Name hängengeblieben und verfolgte ihn auch fast einen Monat später noch.

der_Dessauer
08.02.16, 19:36
Werter Der Graf,

einen sehr schönen Einstand habt Ihr hier gegeben. Wir sind gespannt welche Irrungen und Wirrungen das Schicksal noch so für Euren "Alter Ego" parat hält!

Euer der_Dessauer


__________________________________________________________________

Werter Hohenlohe,

wir haben uns noch einmal intensiv mit der Abschussstatistik und dem Kampfbericht auseinandergesetzt. Dazu ist diese Übersicht wichtig:



http://fs5.directupload.net/images/user/160208/695bix7a.jpg (http://www.directupload.net)


Wie man sieht haben wir die Verbände welche die Focke-Wulf Fw190A-8/R8 fliegen zu Beginn der Runde 191 und am Ende der Runde 191 gegenübergestellt soweit es die Abschüsse angeht. Zuerst waren wir etwas enttäuscht, da von diesen Formationen "nur" neunundsechzig schwere Bomber direkt vernichtet wurden. Nachdem wir jedoch den Kampfbericht Zeile für Zeile verglichen haben, konnten wir feststellen das für jeden abgeschossenen Bomber drei bis vier andere von den "Sturmböcken" beschädigt wurden. Dies war mit ausschlaggebend dafür das die Bomberpulks auseinandergerissen wurden und die restlichen Tagjagdverbände der Reichsverteidigung es leichter hatten ihre schon angeschlagenen Gegner zu Boden zu schicken.

Euer der_Dessauer

Sugar
08.02.16, 19:39
Bei fast 500 Abschüssen an einem Tag könnt Ihr sowieso nicht so viel falsch gemacht haben, werter Dessauer. Glückwunsch!

Hohenlohe
08.02.16, 21:44
Wir können dem edlen Sugar nur zustimmen und bedanken uns für die detaillierte Übersicht...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

DerGraf
08.02.16, 22:25
Habt Dank, werter Dessauer !

Wir sind ebenso gespannt wie ihr und haben bereits einige Details für weitere Berichte ausgearbeitet und harren nun gespannt der nächsten Runde. Möge sie ähnlich erfolgreich sein wie die letzte, die ja schon einige Lücken in die alliierten Formationen gerissen hat !

Hjalfnar
09.02.16, 17:48
Wow. Mehr braucht man nicht sagen. Die "BIG WEEK" können die Allies ja schon fast wieder beenden. Ist eher "BIG LOSS".

Alith Anar
09.02.16, 17:58
Wie kommt Ihr auf 500 Abschüsse an einem Tag ?

Sugar
09.02.16, 18:03
Feindverluste:

In den Kämpfen am 23.02.1944 wurden 357 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 140 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 393 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 233 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befinden sich eine hohe Anzahl von Offizieren und Verbandsführer

Und das bei nur 12 Gefallenen.

Monty
09.02.16, 18:24
Irgendwie halten wir die Angriffe der Fw190A-8/R8 für einen schlechten Witz. Hier ist ein Einsatzbericht im Spiegel.
http://www.spiegel.de/einestages/deutsche-kamikaze-flieger-a-948570.html#featuredEntry
Das Spiel scheint sehr schlecht damit zur recht zu kommen.

Sugar
09.02.16, 18:40
Hmm, im Spiel haben die FW 190 A8/R8 mehr als 20% der Abschüsse erzielt, und lt. Aussage des werten Dessauer darüberhinaus vielen Bombern die Flügel gestutzt. Das dürfte angesichts der relativ geringen Ausstattung mit diesem Flugmuster schon ein durchschlagender Erfolg sein.

Und das ganz ohne Rammen. Was genau bemängelt Ihr dabei, werter Monty?

Historisch war lt. Aussage von Galland das Aufsprengen der Formationen die größte takt. Herausforderung, genau die scheint der edle Dessauer ja durch den Einsatz dieser Maschine gemeistert zu haben.

der_Dessauer
09.02.16, 19:05
Werter Monty,

der Spiegel Beitrag ist eigentlich nur ein Auszug aus dem Büchern "Rammjäger" von Walter Dahl und "Das bittere Ende der Luftwaffe" von Ulrich Saft. Beide Bücher liegen uns vor. Wir möchten jetzt nicht auf den Inhalt eingehen, da sich die in diesen behandelte Thematik am Kriegsende zugespielt hat und unter eher anderen Vorzeichen stand. Die "Sturmjäger" der ersten Stunde mussten sich zwar auch verpflichten einen Bomber zu rammen, jedoch erst wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft waren. Die wenigen Exemplare dieser Verpflichtungen wurden nach unseren Quellen mehrheitlich von den Verbandsführern zurückgehalten oder verbrannt, da hier immer noch von der Wirkung des Soldateneides ausgegangen wurde.
Dementsprechend finden wir die Taktik der "Sturmjäger", wie sie auch im Spiel angewendet wird (Masseneinsatz im Gruppenrahmen gegen einzelne Pulks oder "Combat Boxen"), als recht realistisch. Und am Ergebnis kann eine gewisse Wirksamkeit abgelesen werden. Als Beispiel sei hier die "Luftschlacht über Oschersleben" vom 07.07.1944 genannt. In welcher die 492nd Bombardment Group der 8th USAAF ohne Begleitschutz von der IV.Sturmgruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" überrascht und zersprengt wurde. 28 abgeschossene B-24 und 2 B-17 waren das Ergebnis bei 9 eigenen Verlusten. (Quellen: "AGO-Flugzeugwerke" von René Scheer und "IV./Jagdgeschwader 3 - Chronik einer Jagdgruppe 1943 - 1945 von Jochen Prien (liegen beide uns ebenfalls vor))

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
12.02.16, 18:29
http://s1.directupload.net/images/user/140125/knqhpovk.jpg (http://www.directupload.net)



Jagdgeschwader 51 „Mölders“
II. Gruppe
http://s14.directupload.net/images/user/140125/lbmoggci.jpg (http://www.directupload.net)


Gruppenkommandeur Major Karl Rammelt
Rufname: "der_Dessauer"

Tagesbericht: 23.02.1944

Nach einer längeren Erholungszeit von über zwei Wochen wurde die II.Gruppe Jagdgeschwader 51 „Mölders“ am 23.02.1944 erneut eingesetzt. Schon die Vortage brachten regen Flugbetrieb der alliierten Aufklärer mit sich. Die Stäbe der Jagddivision und des Jagdkorps waren alarmiert und verfolgten die gegnerischen Flugbewegungen so gut wie möglich. So war es keine große Überraschung, dass die amerikanischen Luftflotten ihre „BIG WEEK“ nun umsetzen wollten. Durch den Funkhorchdienst wurde die Versammlung großer Formationen über Südengland frühzeitig aufgeklärt. Gegen 07:40 Uhr befanden sich die Verbände der 8th USAAF über den Niederlanden und wurden schon hier von Flak und den Jagdfliegerkräften der Luftflotte 3 attackiert. Die II.Gruppe selbst wurde zu diesem Zeitpunkt alarmiert und in Sitzbereitschaft befohlen. Aus welcher sie um 08:23 Uhr zum Einsatz in voller Gruppenstärke startete. Zusammen mit anderen Jagdverbänden bildeten wir einen Gefechtsverband und nährten uns unserem Ziel, eine größere Formation B-24J Liberator Bomber im Raum Vorden – Handorf. Von 08:48 Uhr bis 09:08 Uhr beteiligte sich die II.Gruppe bei den massiven Angriffen auf diese Viermot-Pulks. Es gelang hierbei drei B-24J Liberator abzuschießen und zwölf B-24J Liberator und eine P-47D-15 Thunderbolt zu beschädigen. Selbst wurden nur zwei Focke-Wulf Fw190D-9 durch das Abwehrfeuer der Bomber beschädigt und mussten auf Liegeplätze nördlich von Essen notgedrungen landen. Die restliche Gruppe konnte sich, relativ ungestört von gegnerischen Langstreckenbegleitjägern, nach den Luftkämpfen sammeln und zum Liegeplatz nach Paderborn zurückkehren. Hier wurden die Maschinen sofort neu aufmunitioniert und betankt.



http://fs5.directupload.net/images/user/160212/vm4aylin.jpg (http://www.directupload.net)
Mit Glück weicht eine Focke-Wulf Fw190D-9 der Gruppe einem Bombennotwurf eines amerikanischen Bombers aus.

Die noch einsatzbereiten Maschinen der Gruppe starteten um 10:35 Uhr zum zweiten Einsatz an diesem Tag und bekamen wiederum im Raum Wesel – Essen Feindkontakt zu einem größeren Verband alliierter Begleitjäger welche einige angeschossene B-17G Fortress nach Westen eskortierten. Innerhalb von vier Minuten, zwischen 11:03 Uhr und 11:07 Uhr, konnten hier eine B-17G Fortress erneut beschädigt und eine P-47D-15 Thunderbolt und eine P-38L Lightning abgeschossen werden. Der gegnerische Verband wurde von wenigen Maschinen der Gruppe noch bis in den Raum Eindhoven - Nijmegen verfolgt, hier konnten noch zwei weitere P-47D-15 Thunderbolt beschädigt werden bevor die Treibstoffwarnlampen die Flugzeugführer zur Umkehr zwangen. Die Kräfte der II.Gruppe landeten auf E-Häfen und Liegeplätzen im gesamten Raum des Ruhrgebietes verstreut, wurden dort betankt und kehrten nach und nach zum Heimathorst bei Paderborn zurück. Am Abend beschloss eine Einsatznachbesprechung diesen schwierigen aber auch erfolgreichen Tag. Schon allein die Tatsache, dass die Gruppe ohne Ausfälle diese Einsätze hinter sich gebracht hatte musste natürlich im Kasino begossen werden. Die fünf Luftsiege sind hierbei nur ein weiterer willkommener Grund zum Feiern.



http://fs5.directupload.net/images/user/151211/zcdf7zet.jpg (http://www.directupload.net)

http://fs5.directupload.net/images/user/160212/lm3gelq3.jpg (http://www.directupload.net)
Liste der Abschüsse der II. Gruppe / Jagdgeschwader 51

Hohenlohe
12.02.16, 19:58
Schaut ja ganz gut für eure Jagdgruppe aus...!! Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
14.02.16, 17:07
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (24.02.1944 / Runde 192)

Eingang am: 25.02.1944 um 06:03 Uhr

Lage West (Frankreich) am 24.02.1944:

Trotz der hohen Verluste ihrer strategischen Bomberflotten setzten die alliierten Luftstreitkräfte ihre einmal begonnene Luftoffensive fort. Hierzu griffen sie am gestrigen Tag vermehrt auf die Kräfte der 9th USAAF und der 2nd Tactical AirForce der RAF zurück. Diese Verbände attackierten den gesamten Vormittag und bis in den späten Nachmittag hinein Ziele in den besetzten Westgebieten. Schwerpunkt waren die Funkmeßanlagen Ft. Rouge, Chievres, Soesterberg, Sint-Denijs-Westrem, Coxyde, Schaffen und Woensdrecht. Aber auch die Küstenstellungen der bodenständigen 712.Infanteriedivision und die Liegeplätze Couvron und Tergnier waren unter den angegriffenen Objekten. Die Staffeln und Gruppen des Jagdgeschwaders 2 „Richthofen“ waren im rollenden Einsatz um das schlimmst zu verhindern und den Gegner von einer gezielten Bombardierung der Platzgruppe nordostwärts von Paris zu hindern. Der I. und III.Gruppe des Jagdgeschwaders 2 gelangen einige Abschüsse von Spitfire-Jägern und Jagdbombern. Selber erlitten diese Verbände nur geringe Verluste. Über Holland und Belgien trat die Masse der einsatzbereiten Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3 den alliierten Einflügen entgegen. In zahlreichen kleineren Luftkämpfen konnte auch hier eine Reihe von gegnerischen Maschinen abgeschossen oder beschädigt werden. Etwa zehn eigene Flugzeuge mussten hierbei als Totalverlust abgeschrieben werden. Die Heeres-, Marine- und Luftwaffen-Flakverbände beteiligten sich mit einem guten Ergebnis an diesen Kämpfen. Über den gesamten Tag herrschte weiterhin eine rege Aufklärertätigkeit im gesamten benannten Raum.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 24.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag die Einflüge mehrerer alliierter Höhenaufklärer in ihren Verantwortungsbereich. Eine Bekämpfung derselben wurde nicht durchgeführt, da die knappen einsatzbereiten Maschinen der beiden Großverbände zu weit von den Einflugrouten der gegnerischen Flugzeuge entfernt lagen.

Lage Süd (Italien) am 24.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz setzten die Kräfte der 12th USAAF ihre Attacken auf die Bahnanlagen bei Verona und Livorno fort. Weiterhin wurden die Stellungen der Panzerdivision „Hermann Göring“ im Raum der Gustav-Linie mehrmals angegriffen. Am Nachmittag erfolgte abschließend noch ein Überraschungsangriff auf den Liegeplatz Bolzano, bei welchem zwei eigenen Maschinen verlorengingen. Die Masse der operativen Kräfte der Luftflotte 2, das Schnellkampfgeschwader 10, das Schlachtgeschwader 2 und die Jagdgruppe Ost bekämpften über den Tag die Einflüge britischer zweimotoriger Bomber mit großem Erfolg. Es gelang ihnen bei zwei eigenen Verlusten einundzwanzig Baltimore V Bomber abzuschießen. In weiteren Einsätzen bekämpften die Verbände eine größere Formation von B-24J Liberator Bombern und P-51B Mustang Begleitjägern der 15th USAAF, welche von einem Einsatz aus Süddeutschland auf dem Rückweg zu ihren Heimathorsten waren. Hierbei konnten einige Viermots abgeschossen oder beschädigt werden. Wie schon über Westeuropa, so waren auch die alliierten Aufklärer über Mittel- und Norditalien an diesem Tag äußerst präsent.

Lage Mitte (Reich) am 24.02.1944:

Das die alliierten Planer an ihrer „BIG WEEK“ festhielten zeigte erneut der gestrige Tag. Denn auch an diesem machten sich Formationen der 8th und 15th USAAF auf um Ziele im Reich selbst zu bekämpfen. Allerdings konnten die Attacken nicht mit der selben Schlagkraft geführt werden. Um die Bahnanlagen bei Hamm und Troisdorf zu bombardieren, setzte die 8th USAAF lediglich einhundert-fünfundfünfzig schwere Bomber der Typen B-24J Liberator und B-17G Fortress, sowie einhundert-dreiundvierzig Langstreckenbegleitjäger der Typen P-51B Mustang, Mustang III und P-47D-15 Thunderbolt ein. Im Süden des Reiches attackierten vierundsechzig B-24J Liberator begleitet von sechzig P-51B Mustang eine kleinere Fabrik zur Endmontage der Focke-Wulf Fw190D-9 „Langnase“ bei Ummerdorf südwestlich von München.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/47vviwds.jpg (http://www.directupload.net)
Angriffsziele der 8th USAAF in Westdeutschland am 24.02.1944.


Beide Einflüge wurden von Verbänden des II. und III.Jagdkorps bekämpft. Bei achtzehn Maschinenverlusten der Typen Focke-Wulf Fw190D-9 und Focke-Wulf Fw190A-8/R8 konnten zweiundsechzig Viermots und achtzehn Begleitjäger abgeschossen werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/zjlcr8or.jpg (http://www.directupload.net)
Das Angriffsziel der 15th USAAF in Süddeutschland am 24.02.1944.


Trotz der Erfolge musste die Luftwaffe an diesem Tag einen harten Schlag hinnehmen. Bei einem Einsatz des Stabsschwarmes des Jagdgeschwaders 26 „Schlageter“ wurde der Geschwaderkommodore Hauptmann Gerhard Philipp im Luftkampf von seinem Rottenflieger getrennt. Wenige Minuten später wurde eine einzelne Focke-Wulf Fw190D-9 beobachtet die spiralförmig der Erde entgegen fiel. Südlich von Rheine zerbarst die Maschine in einem Feuerball beim Aufschlag auf dem Boden. Wer oder aus welchen Umständen für den Fliegertod des Hauptmann Philipp verantwortlich ist, kann zum jetzigem Zeitpunkt nicht genannt werden. Mit dem Tod dieses herausragenden Verbandsführers, der in der bisherigen Luftkriegskampagne bereits fünfundzwanzig Luftsiege errungen hatte, verliert die Luftwaffe eine wichtige Persönlichkeit. Der Gruppenkommandeur der I.Gruppe Jagdgeschwader 26 „Schlageter“, Hauptmann Hans Ruppert (Rufname: swift), übernimmt bis auf weiteres die Führung des verwaisten Geschwaders. Aber auch der Gegner hatte einen schweren Verlust an diesem Tag erlitten. Bei einem Begleitschutzeinsatz für B-24J Liberator wurde um 11:37 Uhr im Raum Vorder die P-47D-15 Thunderbolt des CO der 56th Fighter Group Colonel Francis S. „Gabby“ Gabreski Opfer der Kanonen der Focker-Wulf Fw190D-9 des Leutnants Ernst Aulenbacher aus dem Stabsschwarm des Jagdgeschwaders 11. Colonel Gabreski stand zu diesem Zeitpunkt mit achtundzwanzig bestätigten Luftsiegen und drei am Boden zerstörten Flugzeugen an der Spitze der alliierten Jagdflieger-Asse.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/fc4szlc8.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 24.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 24.02.1944 flog die Luftwaffe 1.073 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 24.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.088 (ein Plus von 12 zum 23.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.616 (ein Plus von 60 zum 23.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.472 (ein Minus von 48 zum 23.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.263 (ein Minus von 44 zum 23.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 7.964 (ein Minus von 412 zum 23.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 24.02.1944 wurden 155 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 76 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 327 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 100 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Darunter befinden sich eine hohe Anzahl von Offizieren und Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 24.02.1944 gingen 32 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Am Boden wurde 1 Maschine beschädigt. Dabei gab es 6 Gefallene, 21 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet. Seit den Kämpfen über dem Ärmelkanal wird ein Flugzeugführer vermisst.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/tj6e6i84.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 24.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Obwohl sich die Angriffe der Alliierten am gestrigen Tage in der Masse gegen Liegeplätze, Funkmeßanlagen und Truppenverbände richteten und von Jagdbombern und mittelschweren Bombern durchgeführt wurden, gab es auch strategische Bombardierungen von Zielen im Reich. Dabei wurden die Verschiebebahnhöfe von Hamm und Troisdorf teil schwer in Mitleidenschaft gezogen. Weiterhin wurde ein kleineres Werk zur Endmontage der Focke-Wulf Fw190D-9 „Langnase“ bei Ummerdorf schwer getroffen. An diesem Standort ist damit die Produktion für mehrere Monate zum erliegen gekommen.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.209 Punkte und damit um 56 Punkte niedriger als am 23.02.1944.

Die ungarische Luftwaffe hat Personal für eine weitere Jagdstaffel zur Verfügung gestellt. Dieses Rahmenpersonal wurde an der Focke-Wulf Fw190D-9 „Langnase“ ausgebildet. Im Zuge einiger Umgliederungen wurde diese neue Jagdstaffel in die besetzten Westgebiete verlegt und dem Kommando der Luftflotte 3 unterstellt.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/rsmgldyp.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/bqmvwgi9.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 24.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain L. Keene (2/1 Prov.Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-26G Marauder in der Nähe von Bergen op Zoom getötet worden.
2.) Squadron Leader Alan S. Cussens (487. RNZAF Squadron) ist beim Absturz seiner Mosquito F.B.VI in der Nähe von Coxyde mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Leonard H. Bartlett ( 253.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe von Beaulieu getötet worden.
4.) Squadron Leader W. Van Campenhout (16.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Thiene getötet worden.
5.) Squadron Leader V. Lake (55.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Verona getötet worden.
6.) Lt. Colonel J. Barnes (323rd Bombardement Group) ist beim Absturz seiner B-26G Marauder in der Nähe von Bergen op Zoom mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Lt. Colonel R. Riley (448th Bombardement Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Rheine mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Lt. Colonel Leland G. Griffith (458th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Rheine mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
9.) Lt. Colonel Paul H. Hyde Jr. (356th „B“ Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Melsbroek getötet worden.
10.) Lt. Colonel Marion Malcolm (5th Fighter Squadron) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Kematen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
11.) Colonel Francis S. Gabreski (56th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Vorden getötet worden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/7xmggp7s.jpg (http://www.directupload.net)
Das Wrack der Maschine des Colonel Francis S. Gabreski. Bei der Bergung wurde festgestellt,
dass der Colonel durch Maschinenkanonentreffer im Cockpit den Tod gefunden hat. Das die Maschine
trotzdem nicht auf dem Boden zerschellte, liegt wohl an der geringen Flughöhe zum Zeitpunkt des
Abschusses und der Fluglage.



http://fs5.directupload.net/images/user/160214/ochqn4qa.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Porträt von Colonel Francis S. Gabreski und eine farbliche Seitenansicht seiner Einsatzmaschine.


Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
14.02.16, 19:54
Werter Dessauer, wir freuen uns über die erfolgreichen Abschüsse alliierter Flugzeuge, aber wir bedauern auch unsere Verluste. Vor allem den des Hauptmann Philipp. Dafür freuen wir uns über den Abschuss des alliierten Piloten Gabreski. Nur wäre uns die Gefangennahme lieber gewesen. Wir hoffen, dass die neue ungarische Jagdstaffel bald ordentlich Erfahrungen sammeln kann. Sie wird sie brauchen. Leider hat die Reichsproduktion wieder mal gelitten´. Etwas, was sich nur begrenzt verhindern lässt. Wir wünschen uns für die kommenden Tage mehr Glück und viele Erfolge der Reichsluftverteidigung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

DerGraf
14.02.16, 21:42
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 24. Februar 1944, Flugplatz Tergnier

Nach der Abschlußbesprechung versammeln sich die Flugzeugführer in der Messe. Die I. Gruppe hatte heute auf ihrem zweiten Einsatz ohne Verluste gleich zwei Luftsiege erringen können, und es waren in beiden Fällen Flugzeuge der 2. Staffel gewesen, die den Platz mit dem üblichen Tragflächenwackeln überflogen hatten. Paul sitzt an einem der Tische, vor sich einen Becher Kaffee, der möglicherweise etwas Cognac enthält. Über die allgemeinen Unterhaltungen hört er, wie Feldwebel Ender, Flugzeugführer der roten '2' und Rottenflieger des Staffelführers Leutnant Fuchs, jemandem detailiert beschrieb, wie es oben zugegangen war und wie er es geschafft hatte, die Typhoon abzuschießen, an die in wenigen Stunden nur noch die zweite Abschußmarkierung an seinem Leitwerk erinnern würde. Grassmann selber hört dem nicht sonderlich aufmerksam zu, er war immerhin dabeigewesen, auch wenn er nicht viel gesehen hatte. Er sieht über die Karten, die er in der Hand hält, auf seine Mitspieler. Feldwebel Birkner von der dritten Staffel, mit fünfzehn Luftsiegen der führende Experte der Gruppe, der in seinem Stuhl sitzt, als ginge ihn alles um ihn herum nichts an und der sich das Kinn reibt während er sich ansieht, was auch immer ihm da ausgeteilt worden ist. Daneben Unteroffizier Dreissig, einer der noch grünen Flugzeugführer und gleichzeitig Birkners Kaczmarek. Als einer der Flugzeugführer, die noch keinen Luftsieg haben, ist er natürlich besonders an den Vorgängen während des Einsatzes interessiert. Mit einem Ohr nach Feldwebel Enders Ausführungen lauschend, wandert sein Blick zwischen seinem Blatt und dem vierten Spieler hin und her. Feldwebel Dammers kratzt sich im Bart und zieht an seiner Zigarette, bevor er mit einem hämischen Grinsen sein Damensolo ankündigt und seinen Kameraden orakelt, daß sie diesmal kein Land mehr sehen würden. Auch seine rote '5' bekommt gerade eine Abschußmarkierung auf das Leitwerk gemalt - seine siebte - aber noch hat ihn keiner auf die Spitfire angesprochen, die er vor nicht einmal zwei Stunden zerstört hatte. Während Birkner kurz durch die Zähne pfeift, mustert Paul das Elend, das ihm von seiner Hand aus entgegenblickt und gibt Dammers stumm recht.

Das Spiel gerät ins Stocken, als plötzlich Bewegung in den Raum kommt. Paul sieht sich um und erkennt Hauptmann Hohagen, der sich kurz mit Leutnant Fuchs unterhält und sich dann einen Platz im Raum sucht, wo er von allen gesehen werden kann. Dann fängt er an zu sprechen.

"Es gibt gute Neuigkeiten ! Ich habe heute morgen einen Anruf erhalten. Dieser Anruf hat bestätigt, daß Unteroffizier Kopf sich aus seinem abgeschossenen Flugzeug retten konnte und sicher auf dem Boden ankam, wo er von Angehörigen des Sicherungsregiments 191 aufgefunden wurde. Er befindet sich derzeit bis auf weiteres im Luftwaffenlazarett in Amiens und wird dort versorgt. Abgesehen von einigen kleineren Blessuren und einer Schußwunde ist er bei guter Gesundheit."

Weiter kommt der Hauptmann erst einmal nicht, da diese Nachrichten von den Anwesenden mit Freude aufgenommen werden. Paul schafft es, einen kurzen Blick auf den Führer der dritten Staffel zu werfen und kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der Alte diesem die frohe Botschaft schon gebracht hatte. Als es wieder ruhiger wird, fährt Hohagen fort.

"Sofern die Einsatzlage es gestattet, werde ich es einrichten, daß der Unteroffizier in den nächsten Tagen Besuch empfangen kann. Um die genauen Modalitäten wird sich Oberleutnant Haberland kümmern, Meldungen können vorerst nur berücksichtigt werden, wenn sie bis heute abend um 18 Uhr eingegangen sind. Das wäre alles ! Weitermachen, Männer !"

Der Hauptmann salutiert und verläßt den Raum, der nur langsam wieder zur Normalität zurückfindet. Als er sich wieder setzt bemerkt Paul, daß er der einzige ist, der seine karten noch in der Hand hält, den rest suchen die anderen gerade vom Boden wieder auf. Schwein gehabt ! denkt Grassmann, nimmt den kartenstapel vor sich auf und beginnt, seine eigenen Karten langsam unterzumischen, bevor er abheben läßt und nach einem Schluck Kaffee austeilt.

Alles in allem ein ziemlich guter Tag !

Frisiercreme
15.02.16, 12:25
"Anton --- Nordpol --- Berta --- Cäsar---Emil"
Hauptmann Frisiercreme stockte. Das nächste könnte wieder ein E sein. Aber irgendwie waren die Ränder so grau. Senkrechter Balken links, drei wagerechte Balken nach rechts. E? Oder doch ein B? Oder ein F? Herrje. "Gustav."
Der Stabsarzt sah Frisiercreme zweifelnd an. "Herr Hauptmann. Ida, Ida ist was sie suchen."
"Cherchez la Femme, Herr Stabsarzt. Sind wir nicht alle auf der Suche nach einer Ida?"
Der Humor des Stabsarztes war mäßig ausgeprägt. "Herr Hauptmann, Ihr Sehtest ist ein Debakel. Sie leiden offenbar unter einer subkastinären Verschrundung am linken Corvus."
Frisiercremes Latinum lag eine Weile zurück. Auch war im gallischen Krieg selten von Augenkrankheiten die Rede gewesen. Seneca und Cicero hatten zudem dieses Thema komplett gemieden.
"Oha", war das Klügste, was Frisiercreme als Entgegnung zu dem rätselhaften Befund einfiel.
"Herr Hauptmann, Ihre Sehfähigkeit unterschreitet alle Mindestanforderungen für einen Jagdpiloten. Ich müsste sie sofort aus dem aktiven Dienst herausziehen. Sie erhalten ein Monokel für das geschädigte Auge und tun künftig Stabsdienst. Aber das Vaterland geht schwierigen Zeiten entgegen. Das JG 26 kann es sich nicht leisten, einen weiteren Verbandsführer zu verlieren. Ich habe hier einen Befehl vom Reichsmarschall persönlich. Bei Sehschwäche sollen wir Optiker, nun ja, ein Auge zudrücken. Sie bleiben also frontverwendungsfähig. Als Arzt aber rate ich ihnen, mehr Karotten zu essen. Und nehmen sie mehr Pervitin, das hat noch niemandem geschadet."

Frisiercreme verließ die Sanitätsbaracke mit gemischten Gefühlen. Er hatte schon vermutet, dass die Erfolglosigkeit der letzte Wochen mit ihm selbst zu tun hatte. Denn der Rest der Gruppe war höchst erfolgreich geblieben, auch wenn Frisiercreme selber mit der Fw 190 D-9 kaum Erfolge verbuchen konnte. Jetzt wusste er den Grund. Er sah zu schlecht, um mit der verminderten Feuerkraft der Dora noch ordentlich zielen zu können.

Hohenlohe
15.02.16, 16:52
Mehr Karotten futtern...:D Das hört sich ja nicht schlecht an. Vielleicht auch noch weniger Alk ausserhalb des Dienstes...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Otto Weddingen
15.02.16, 17:19
Hi Hi , klasse das mit dem Sehtest, aber wie heißt es doch noch so schön: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn ? :gluck:

Hjalfnar
15.02.16, 17:37
Und immer schön weiter Chrystal Me...äh...Pervitin nehmen! Panzerschokolade, lecker!

Hohenlohe
15.02.16, 19:23
Wir hoffen, dass unser Alter Ego bald aus dem Lazarett zurückkehrt und sich nicht zu sehr von den Schwestern ablenken lässt...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
29.02.16, 15:07
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten drei Tage. (25.02.1944 / Runde 193 – 26.02.1944 / Runde 194 – 27.02.1944 / Runde 195)

Eingang am: 28.02.1944 um 06:32 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 25.02.1944 und 26.02.1944:

Die Wetterlage am 25.02.1944 gestattete es den alliierten Planern nicht ihre Luftoffensive im vollem Umfang fortzuführen. So blieb es bei einigen Störangriffen. Ziele waren dabei die Stellungen der bodenständigen 712.Infanteriedivision an der belgischen Küste, die Bahnhöfe von Lorenzo und Modena in Norditalien und das Flugmotorenwerk der Firma BMW im Nordosten von München. Letzteres Ziel zeigt wie beharrlich die Kräfte der 15th USAAF versuchen diese wichtige Produktionseinrichtung auszuschalten. Da auch das Oberkommando der Luftwaffe dies erkannt hat, wurde das Jagdgeschwader 77 mit Stab und allen drei Gruppen von Wien in den Raum um München verlegt. Weiterhin wurde die schwere Flak im Großraum München zahlenmäßig deutlich erhöht. Abschließend für diesen Tag wurden noch einzelne alliierte Höhenaufklärer über Mailand, Genoa, Lorient und Essen gemeldet. An diesem Tag fanden keine Einsätze eigener Jagdfliegerkräfte statt. Die Flak konnte dreizehn bestätigte Abschüsse unterschiedlicher gegnerischer Flugzeugmuster erzielen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/befm2wyr.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 25.02.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/5df5x795.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 25.02.1944.


Auch am 26.02.1944 blieb das Wetter äußerst ungünstig für größere Offensivaktionen in der Luft. Die Alliierten beschränkten sich auf Aufklärungsflüge über Lorient, L'Aquila, Ploesti, Pisa, Mailand und Lorenzo. Dennoch ging dieser Tag nicht ohne Luftkämpfe vorüber. Kurz vor dem Mittag wurden dreizehn Spitfire LF.IXC und fünfzehn Typhoon IB im Anflug auf den Liegeplatz Tergnier gemeldet. Offensichtlich wieder einer der zahlreichen Störangriffe auf die Platzgruppe nordostwärts von Paris. Diesem Einflug warfen sich Teile des Stabes und der I. und III.Gruppe des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" entgegen. Innerhalb einer halben Stunde gelang es diesen Verbänden zehn der Angreifer ohne eigene Verluste abzuschießen, weitere zehn britische Maschinen wurden von der leichten und mittleren Flak in diesem Raum heruntergeholt. So kehrten nur noch acht Briten von ehemals achtundzwanzig von diesem Raid zu ihren Heimatbasen zurück.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/inmhuig6.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 26.02.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/tk8nayav.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 26.02.1944.


Lage West (Frankreich) am 27.02.1944:

Nach einer Wetterbesserung am Morgen des 27.02.1944 verstärkten die Alliierten ihre Angriffe auf Ziele in den besetzten Westgebieten wieder. Hierbei wurden erneut die Funkmeßanlagen bei Woensdrecht, Gilze-Rijen, Alkmaar und Grimberghen attackiert. Weiterhin mussten Teile der bodenständigen 712.Infanteriedivision an der belgischen Küste und die Liegeplätze Gilze-Rijen und Bryas-Süd heftige Schläge über sich ergehen lassen. Die Jagdfliegerkräfte der verbündeten Luftwaffen im Raum der Luftflotte 3 und das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" starteten an diesem Tag zu zahlreichen Abwehreinsätzen, welche in ausgedehnte Luftkämpfe über dem niederländischen, belgischen und nordfranzösischen Raum führten. Nach ersten Meldungen gingen neunzehn eigene Maschinen in diesen Kämpfen verloren. Doch erlitt der Gegner weit höhere Verluste. Noch sind nicht alle Meldungen ausgewertet, doch kann gesagt werden das über einhundert britische Jäger und Jagdbomber an diesem Tag das Opfer unserer Jäger und der starken Flak wurden. Weiterhin reichen die Schätzungen von beschädigten alliierten Maschinen an die Zahl vierhundert heran.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/q23iednu.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele der taktischen Luftstreitkräfte der RAF am 27.02.1944 in den besetzten Westgebieten.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 27.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den 27.02.1944 keinerlei alliierte Einflüge in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 27.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz attackierten starke Formationen von Jagdbombern und mittelschweren Bombern die Stellungen der Panzerdivision "Hermann Göring" entlang der Gustav-Linie. Hierbei erlitt der Gegner hohe Verluste durch die hervorragend schießende Divisionsflak. Die Stärke der Attacken lässt darauf schließen, dass die Alliierten hier im Frühjahr eine neue Bodenoffensive durchführen wollen. Ebenfalls an diesem Tag griffen zwei größere britische Verbände die Bahnhöfe von Mestre und Treviso an. Diese Einflüge führten für den Gegner zu einer schweren Schlappe. Denn den zur Abwehr aufsteigenden Verbänden des Schnellkampfgeschwaders 10, des Schlachtgeschwaders 2, der Jagdgruppe Ost und einigen italienischen Jagdstaffeln gelang der Abschuss von nicht weniger als zweiundvierzig Baltimore V Bombern. Die eigenen Verluste werden mit zehn Maschinen angegeben.

Lage Mitte (Reich) am 27.02.1944:

Auch die Kräfte der Reichsverteidigung wurden am 27.02.1944, nach zwei Tagen der Ruhe, wieder geprüft. Die 15th USAAF flog an diesem Tag einen erneuten Angriff mit einhundert-zweiunddreißig B-24J Liberator Bombern und vierundsechzig Langstreckenbegleitjägern der Typen P-51B Mustang und P-38J Lightning auf ein wichtiges Flugmotoren Werk bei Graz.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/va8epych.jpg (http://www.directupload.net)
Das Ziel des Einfluges der 15th USAAF am 27.02.1944 in der Ostmark.


Dieser Einflug war für die Luftflotte Reich nur schwer zu bekämpfen, da einige Tage zuvor das Jagdgeschwader 77 aus diesem Raum abgezogen wurde. So konnten nur sechs kroatische Jagdstaffeln zur Abwehr aufgeboten werden. Ohne eigene Verluste gelang es diesen und der Flak im Raum um Graz fünf gegnerische Begleitjäger und neun Viermots abzuschießen. Diese Verluste konnten die Bombardierung des Werkes jedoch nicht verhindern. Gegen 11:06 Uhr warfen die B-24J Liberator ihre Last über dem Gelände ab und zerstörten damit über achtzig Prozent der dortigen Produktionseinrichtungen. Die abfliegenden amerikanischen Formationen wurden noch bis in den Adria-Raum verfolgt, dennoch gelangen keine weiteren Abschüsse.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/d4yaym8e.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 27.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 27.02.1944 flog die Luftwaffe 894 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 27.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.088 (ein Plus von 12 zum 24.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.530 (ein Plus von 88 zum 24.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 558 (ein Minus von 76 zum 24.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.331 (ein Minus von 286 zum 24.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.361 (ein Minus von 258 zum 24.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 27.02.1944 wurden 118 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 136 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 407 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 71 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 27.02.1944 gingen 29 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei gab es 11 Gefallene, lediglich 10 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/eew432jf.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 27.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Störangriffe der 15th USAAF in den letzten Tagen und besonders der schwere Schlag gegen das Flugmotorenwerk der Firma Steyr-Daimler-Puch bei Graz, hat zu Verzögerungen in den Produktionslinien geführt. Noch können diese ausgeglichen werden. Das Oberkommando der Luftwaffe antwortet auf die Bedrohung aus dem Süden mit einer Verstärkung der Flak in den Regionen Süddeutschlands und der Verlegung einiger Jagdverbände.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.388 Punkte und damit um 95 Punkte höher als am 24.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/lm68i33u.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/b8hht282.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 25.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

- Keine -

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 26.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

- Keine -

Anlage 3c:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 27.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Major Herman W. Visscher (97th Fighter Squadron) ist beim Absturz seiner P-38J Lightning in der Nähe von Graz-Thalerhof getötet worden.
2.) Major John J. Meyers (2nd Fighter Squadron) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Marburg mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Peter R. Walker (253.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire F.IX in der Nähe von Frosinone getötet worden.
4.) Squadron Leader Wally McLeod (443. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Alkmaar getötet worden.
5.) Squadron Leader John F. Cobbett (174.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Gilze-Rijen getötet worden.
6.) Squadron Leader R. McGregor (13.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Ferrara mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
7.) Lt. Colonel Greighton R. Haupt (450th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Steyr getötet worden.
8.) Colonel M. Bonner (464th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Marburg getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

rawoll
29.02.16, 16:46
Werter der_Dessauer

weiterhin tolle Ergebnisse, die Ihr da erzielt - Chapeau und Glückwunsch. Eure Flakfallen scheinen sich ja gut zu bewähren - vielleicht solltet Ihr langsam beginnen die zweite Linie und strategisch wichtige Bodeneinheiten in Frankreich mit Flak zu bestücken - in dreieinhalb Monaten sind die Alliierten auf dem Kontinent. Mir fallen da die V-1 Sites in Nordfrankreich, viele der Fliegerhorste in Benelux sowie belgische und holländische Städte auf den Einflugrouten ins Reich ein. Es ist klar, dass immer die Stationierungspunkte für die Flak fehlen (früher waren es sogar nur 200 statt der aktuellen 500).

Eure z.T. drastischen Erfolge haben den Alliierten doch erhebliche Schäden beigebracht. Habt Ihr empirisches Material über sinkende Werte bei den alliierten Bombergruppen? Eine Kleinigkeit im letzten Bericht macht mich Staunen:


"Dieser Einflug war für die Luftflotte Reich nur schwer zu bekämpfen, da einige Tage zuvor das Jagdgeschwader 77 aus diesem Raum abgezogen wurde. So konnten nur sechs kroatische Jagdstaffeln zur Abwehr aufgeboten werden. Ohne eigene Verluste gelang es diesen und der Flak im Raum um Graz fünf gegnerische Begleitjäger und neun Viermots abzuschießen. Diese Verluste konnten die Bombardierung des Werkes jedoch nicht verhindern. Gegen 11:06 Uhr warfen die B-24J Liberator ihre Last über dem Gelände ab und zerstörten damit über achtzig Prozent der dortigen Produktionseinrichtungen. Die abfliegenden amerikanischen Formationen wurden noch bis in den Adria-Raum verfolgt, dennoch gelangen keine weiteren Abschüsse."

Wenn sonst die großen Bomber aus dem Süden kamen, haben die Kameraden vom Balkan kaum etwas an den großen Kästen kratzen können. Jetzt sind's doch nennenswerte Ergebnisse ohne die sonst üblichen eins zu eins Abtausch-Verluste. Waren die Kroaten so gut / so frisch, oder sind die Alliierten und vor allem die Liberator vs. B 17 so viel schlechter / erschöpfter?

Wenn Ihr gestattet bei dieser Gelegenheiten noch einige Fragen: Habt Ihr beobachtet ob und wie sich die Qualität Eurer verbündeten Staffeln am Kanal entwickelt hat. Die Abschusszahlen scheinen gut, das Material habt Ihr sehr schnell verbessert. Gibt es verbündete Staffeln, die sich in den Werten mit Luftwaffe-Einheiten messen können (zumindest mit denjenigen im sehr ruhigen Osten). Gibt es rumänische o.ä. Asse?

Weiterhin gute Jagd - auch allen anderen Regenten wünscht rawoll :)

der_Dessauer
29.02.16, 17:44
Werter rawoll,

ja, die Flakfallen sind Gold wert. Wir sind schon dabei weitere Objekte in den besetzten Westgebieten mit allerlei Flak zu bestücken. Die Haupteinflugrouten ins Reich sind schon seit Monaten dahingehend ausgebaut wurden. Aber wie Ihr schon sagtet, die zur Verfügung stehenden Punkte sind pro Runde recht rar und Einrichtungen die geschützt werden wollen gibt es viele. Aber wir bemühen uns um eine wirkungsvolle Verteilung.

Wir haben leider keinen Einblick in die Werte der alliierten Besatzungen. Doch nehmen auch wir an das bei so manchen Verbänden die Moral, und damit einhergehend die Erfahrung, am Boden liegt. Was den Einsatz der kroatischen Jagdstaffeln angeht liegt Ihr auch hier richtig. Diese Verbände waren gut ausgeruht und zahlenmäßig dem amerikanischen Begleitschutz ebenbürtig. Die Piloten der P-38J Lightnings mussten wohl feststellen das die Focke-Wulf Fw190D-9 ein überaus harter Gegner ist. Die Viermot-Abschüsse resultieren aus der Konzentration der späteren Angriffe auf von der Flak beschädigte Bomber.

Um Eure letzte Frage zu beantworten, haben wir mal eine Übersicht über die Jagdkräfte der Luftflotte 3 erstellt. Wie man sieht gibt es neben dem Jagdgeschwader 2 "Richthofen" ausschließlich verbündete Formationen in dieser Luftflotte. Die Verbände stehen seit Monaten im harten Einsatz und konnten kaum rotierend aufgefrischt werden. Im Schnitt liegen die Abschusszahlen zu den eigenen Verlusten bei 2:1. Die Erfahrungswerte sind eher Durchschnitt und die Moral ebenso, obwohl diese bei einigen Staffeln arg gelitten hat. Einzig die Anzahl der Gefallenen hält sich in Grenzen, da die Kämpfe zumeist über eigenen Gebiet ausgetragen werden und somit viele Flugzeugführer gerettet werden können. Auf jeden Fall reichen die Erfahrungs- und Moralwerte nicht an die der Luftwaffenverbände heran. Dennoch haben wir subjektiv das Gefühl, dass die Verbündeten mit der Focke-Wulf Fw190D-9 gut zurecht kommen und sich langsam aber stetig verbessern. Es gibt sogar fünf oder sechs verbündete Piloten die mehr als acht Abschüsse auf ihrem Konto haben. Interessanterweise sind dies zumeist Rumänen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160229/ueedymod.jpg (http://www.directupload.net)


Euer der_Dessauer

Hohenlohe
29.02.16, 18:36
Bis auf die Zerstörungen schaut der Erfolg nicht schlecht aus...!! Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

der_Dessauer
04.03.16, 09:29
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (28.02.1944 / Runde 196)

Eingang am: 01.03.1944 um 06:46 Uhr

Lage West (Frankreich) am 28.02.1944:

In den besetzten Westgebieten griffen die gegnerischen Luftstreitkräfte auch am vergangenen Tag die Liegeplätze und Bodeneinrichtungen der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte an. Dabei wurden die Funkmeßanlagen bei Bergen op Zoom, Woensdrecht, Bergen aan Zee und Hody bombardiert. Weiterhin griffen Verbände der 15th USAAF den Bahnhof von Toulouse in Südfrankreich an und richteten dort schwere Verwüstungen an. Am Nachmittag mussten Teile des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" einen britischen Jabo-Angriff auf den Liegeplatz Couvron abwehren. Hierbei konnten, unter dem Verlust einer eigenen Maschine, fünf der Angreifer abgeschossen und weitere sechs beschädigt werden. Die Flak im Verantwortungsbereich der Luftflotte 3 sowie die restlichen Jagdfliegerkräfte des JaFü 3 bekämpften die oben genannten Einflüge mit großem Erfolg. Bei fünf eigenen Verlusten konnten etwa fünfzig gegnerische Flugzeuge abgeschossen werden.

Als Ergänzung sei zu erwähnen, dass eine von Flak angeschossene Mosquito F.B.VI der 464. RAAF Squadron im Ärmelkanal kurz vor Southend notwassern musste. Dieser Vorgang ist in sofern bedeutend, da der eigene Funkhorchdienst bei der eingeleiteten Rettungs- und Bergungsoperation der britischen Marine und Luftwaffe mithörte. So erfuhr der Stab der Luftflotte 3 das sich in dieser Mosquito kein geringerer als der Air Commodore Basil Embry befunden hatte. Immerhin ist der Air Commodore Embry der Kommandierende der gesamten No. 2 Group der 2nd Tactical Air Force. Der Air Commodore und die gesamte Besatzung der Mosquito konnten offensichtlich von einem Motortorpedoboot der Royal Navy gerettet werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160304/t9k26f4m.jpg (http://www.directupload.net)
Air Commodore Basil Embry (rechts) mit seinem Stab bei der Planung weiterer Einsätze über Westeuropa.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 28.02.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den Abend des 28.02.1944 einen Einflug von über einhundert-vierzig britischen Liberator VI und Wellington X Bombern. Diese bombardierten zwischen 22:24 Uhr und 22:37 Teile der rumänischen Stadt Arad. Offensichtlich wollten die alliierten Planer so dieses wichtige Verkehrskreuz im Westen Rumäniens ausschalten. Dennoch verfehlte dieser Angriff sein Ziel, der überwiegende Teil der Bomben fiel südlich der Stadt in offenes Gelände. So blieben die Schäden in der Stadt und die Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung gering.

Lage Süd (Italien) am 28.02.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz attackierten britische Bomber- und Jabo-Formationen den Stellungsraum der 16.Panzerdivision hinter Gustav-Linie, den Bahnhof von Genoa und die Liegeplätze Venezia-Lido und Thiene. Die Verbände des Schnellkampfgeschwaders 10, des Schlachtgeschwaders 2 und einige italienische Jagdstaffeln stiegen zur Bekämpfung der beiden letztgenannten Einflüge auf. Daraufhin entwickelten sich im Raum Thiene – Venedig – Verona eine Serie heftiger Luftkämpfe. In deren Verlauf konnten durch die Platzflak vom Liegeplatz Thiene und von den eingesetzten Jagdfliegerkräften zwanzig britische Jäger und Jagdbomber abgeschossen werden, darunter elf des Typs Spitfire F..XIV. In den Luftkämpfen gingen keine eigenen Maschinen verloren. Dennoch hat diese Attacke seine Wirkung nicht verfehlt, da auf dem Liegeplatz Thiene neun Focke-Wulf Fw190D-9 durch die britischen Jabos zerstört wurden und weitere siebenundvierzig mehr oder minder beschädigt wurden. Der JaFü 2 hat als Sofortmaßnahme den Bau von weiteren Splitterboxen, die weitere räumliche Ausdehnung der Abstellplätze und die Verstärkung der Platzflak auf allen ihm unterstellten Liegeplätzen angeordnet.

Lage Mitte (Reich) am 28.02.1944:

Am Tage blieb es im Reichsgebiet, abgesehen von starker alliierten Aufklärertätigkeit, ruhig. Erst die Abend- und Nachtstunden brachten seit längerem wieder einen Angriff des britischen Bomber Command mit sich. Die ersten Schnellbomber drangen schon früh am Abend im Raum des Ruhrgebietes in den Luftraum des Reiches ein. Als dann die Funkmeßanlagen in Holland und Belgien den Einflug eines größeren Bomberstromes meldeten, vermuteten die Leitstellen der Nachtjagd einen erneuten Angriff auf Städte im Ruhrgebiet. Daher wurde die Masse der Nachtjagdkräfte im Westen alarmiert und in ihre Sammelräume befohlen, um dort erst einmal Sperre zu fliegen. Mit fortschreitender Zeit jedoch wurde immer offensichtlicher das diese einleitenden Angriffe der Schnellbomber nur zur Ablenkung dienten. Denn es erfolgten weitaus gezieltere Attacken auf die Liegeplätze Oldenburg und Wangerooge. Als dann die ersten Zielmarkierer große Teile der Stadt und der Hafenanlagen von Wilhelmshaven illuminierten und der Bomberstrom plötzlich einen neuen Kurs entlang der Nordseeküste auf diese Stadt einschlug, war den Leitstellen der Nachtjagd das Ziel dieser Nacht mehr als klar. Es wurde versucht so schnell wie möglich die schon im Einsatz befindlichen Nachtjäger in den neuen Einsatzraum umzuleiten. Die geringe Eindringtiefe der britischen Viermots und deren Zeitvorsprung, ermöglichte es lediglich Teilen der Nachtjagdgeschwader 1 und 3 sowie des Jagdgeschwaders 300 an den Gegner zu kommen und einige Abschüsse zu erzielen. So kam die Masse der eingesetzten zweihundert-vierundsechzig Bomber des Bomber Command ungeschoren davon, nur zwölf Maschinen fielen den Nachtjägern und der Flak zum Opfer.

Hervorzuheben ist, dass in dieser Nacht der Kommodore des Nachtjagdgeschwaders 3, Oberstleutnant Helmut Lent, mit dem Abschuss einer Lancaster III seinen vierzehnten Luftsieg seit Beginn der verstärkten alliierten Luftoffensive im August 1943 verzeichnen konnte. Auch der Kommodore des Nachtjagdgeschwaders 1, Oberst Werner Streib, blieb in dieser Nacht nicht ohne Erfolg. Er erzielte mit dem Abschuss einer Lancaster III um 22:33 Uhr und einer Halifax III um 22:35 Uhr seinen achten und neunten Luftsieg seit dem August 1943. Allerdings blieb die Nachtjagdwaffe selber von Verlusten nicht verschont. Bei Bruchlandungen, von durch Abwehrfeuer der Bomber beschädigten Maschinen, sind zwei Besatzungen der Nachtjagdgeschwader 1 und 3 gefallen. Unter diesen Opfern befindet sich auch der Gruppenkommandeur der III.Gruppe Nachtjagdgeschwader 1, Major Egmont Prinz zur Lippe-Weißenfeld. Der mit beiden Eisernen Kreuzen, dem Deutschen Kreuz in Gold und dem Ritterkreuz mit Eichenlaub ausgezeichneten Major Prinz zur Lippe-Weißenfeld waren bis zu diesem Zeitpunkt einundfünfzig Nachtabschüsse gelungen. Der Verlust dieses bewährten Offiziers und Verbandsführers trifft die III.Gruppe und die gesamte Nachtjagdwaffe schwer.



http://fs5.directupload.net/images/user/160304/t8zehd5v.jpg (http://www.directupload.net)
Major Egmont Prinz zur Lippe-Weißenfeld, Gruppenkommadeur III.Gruppe Nachtjagdgeschwader 1,
geboren am 14.07.1918 in Salzburg, gefallen am 28.02.1944 in der Reichsverteidigung.




http://fs5.directupload.net/images/user/160304/qb7v6n4f.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 28.02.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 28.02.1944 flog die Luftwaffe 1.615 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 28.02.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.088 (ein Plus/Minus von 0 zum 27.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.968 (ein Minus von 562 zum 27.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.120 (ein Plus von 562 zum 27.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.341 (ein Plus von 10 zum 27.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.224 (ein Minus von 137 zum 27.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 28.02.1944 wurden 60 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 41 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 211 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 41 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 28.02.1944 gingen 11 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weitere 9 Maschinen wurden am Boden zerstört und 47 beschädigt. Dabei gab es 6 Gefallene, weitere 7 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160304/oah5y3i7.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 28.02.1944.


Industrie und Luftrüstung:

An den Kai- und Werfteinrichtungen der Kriegsmarine in und bei Wilhelmshaven entstanden durch die nächtliche Bombardierung zum Teil erhebliche Schäden. Darüber hinaus blieben die Industrieanlagen des Reiches am gestrigen Tage von weiteren Angriffen verschont.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.376 Punkte und damit um 12 Punkte niedriger als am 27.02.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160304/3uo6jh96.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160304/5s3cs7yl.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 28.02.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Norman Ralph Fowlow (421. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Ypres mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader Roy J. H. Hussey (72.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VC in der Nähe von Thiene mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Bobby Bunting (93.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von Verona mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
04.03.16, 13:26
Werter Dessauer, wir freuen uns natürlich über die Luftsiege und Abschüsse, aber wir bedauern die eigenen Verluste. Leider fehlt der Nachtjagd noch immer ein Flugzeugmuster mit grösserer Reichweite. Wir hoffen aber, dass sich das Problem bald lösen lässt. Ansonsten sind wir gespannt auf den nächsten Einsatz unseres Alter Egos. Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg beim hoffentlich erfolgreichen Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

DerGraf
04.03.16, 15:47
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 26. Februar 1944, Flugplatz Tergnier

Nach dem gestrigen Ruhetag hatte die Gruppe sich am 26. wieder an die üblichen Patrouillenflüge gemacht. Grassmann war zwar auch gestartet, aber als Oberfeldwebel Lemke wegen Motorproblemen aus Sicherheitsgründen abgebrochen hatte, war er mit seinem Rottenführer zum Flugplatz zurückgekehrt. Als die anderen auch peu a peu zurückkamen, war Lemke noch mit Ellermann dabei, die '9' zu sichten und die Probleme, die er gehabt hatte zu besprechen. Grassmann saß im Schatten eines der Platzgeschütze und unterhielt sich mit einem der Flak-Soldaten, während er sich Notizen machte. Genau wie gestern verbrachte er einen Teil seiner freien Zeit, solange das Benzin reichte und bewilligt wurde, damit, den beiden Frischlingen der Gruppe, den Unteroffizieren Breitweg und Diekert, ein paar Tricks für den Luftkampf beizubringen und sie noch ein bißchen im Verbandsflug nachzuschulen. Immerhin hatte er das bei den 105ern eine Weile gemacht und so hatte der Alte ihn schnell 'überzeugt', diese Aufgabe zu übernehmen. Er sah auf, als die anderen Maschinen hereinkamen. Er versuchte, die Flugzeuge zu zählen, brach das aber ab, um den Kopf einzuziehen, als sich eins aus der Masse löste und im Tiefflug über das Flugfeld bretterte und mit den Tragflächen wackelte. Er hatte die Kennung nicht gesehen, konnte aber anhand des Einfädelns in die Formation schließen, wer das gewesen war. Trotzdem zählte er noch einmal die Maschinen durch. Außer ihm und Lemke fehlte keiner. Nachdem die ersten gelandet waren, machte auch Paul sich auf dem Weg zum Liegeplatz. Oberleutnant Haberland war bereits von seiner Bodenmannschaft umringt, die ihm zu seinem 6. Luftsieg gratulierten.

I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 27. Februar 1944, Flugplatz Tergnier

Grassmann zog seine Kreise um den Platz, um zu warten, bis er an der Reihe war, zu landen. Er konnte sehen, wie Oberfeldwebel Bigge's weiße '2' tief über den Platz zog, um den Abschuß anzuziegen, den der Flugzeugführer erzielt hatte. Irgendwo hinter ihm war der zweite, der heute eine Spitfire heruntergebracht hatte, Feldwebel Wirth von der dritten Staffel. Zwei Luftsiege waren ordentlich, aber da Wirth schon zwei hatte, würde er erheblich leichter wegkommen als Bigge, der heute seinen ersten Gegner besiegt hatte und sich darauf einstellen konnte, heute noch den einen oder anderen auszugeben ! Paul freute sich schon ein bißchen darauf, auch 1944 hatte es seine Vorteile, in Frankreich stationiert zu sein. Als die Reihe an ihm war, fuhr er langsam das fahrwerk aus, justierte die Klappen und drosselte den Motor herunter, als er zur Landung ansetzte. Der Alte hatte sich klar genug ausgedrückt, was ihnen bevorstand: Landung, kurze Nachbesprechung und kleine Pause, während die Maschinen aufgetankt und aufmunitioniert wurden, dann Einsatzbesprechung und zweiter Einsatzflug für heute. Gesagt, getan. Kaum zwei Stunden später hob Grassmann wieder vom Flugplatz ab, vor sichdie '10' von Oberfeldwebel Lemke, hinter sich Feldwebel Eisenach und Feldwebel Brandt.
Noch während sich die einzelnen Flüge sortierten und zu den zugeteilten Quadranten aufbrachen, fragte er sich, was sie wohl beim zweiten Einsatz erleben würden.

der_Dessauer
05.03.16, 08:27
Werte Leserschaft, werte Regenten,

da die Kampagne und damit der AAR so langsam in die heiße Phase eintritt, haben wir uns erlaubt mit der Erstellung von Monatsübersichten zu beginnen. Den Anfang für das Jahr 1944 werden die Monate Januar und Februar gemeinsam machen. Nachfolgend haben wir eine Verlustübersicht der deutschen und alliierten Seite und eine Produktionsgegenüberstellung der deutschen Luftrüstung angelegt.



http://fs5.directupload.net/images/user/160305/evef7266.jpg (http://www.directupload.net)



http://fs5.directupload.net/images/user/160305/xwruf97v.jpg (http://www.directupload.net)


Euer der_Dessauer

Sugar
05.03.16, 09:04
Das ist ja in Bezug auf die Verlustverhältnisse ein enormer Unterschied von Januar zu Februar, werter Dessauer. Ist das auf eine veränderte Einsatztaktik oder die besseren Flugzeugmuster zurückzuführen?

Jedenfalls eine sehr positive Entwicklung.

der_Dessauer
05.03.16, 10:31
Werter Sugar,

die Unterschiede der Verlusthöhe der deutschen und mit Deutschland verbündeten Luftstreitkräften zwischen den Monaten Januar und Februar resultieren, wie Ihr schon richtig angedeutet habt, zu zwei Drittel auf die sehr frühzeitige Serienreife und Einführung der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" und zu einem Drittel der neu eingeführten Arbeitsteilung zwischen den Verbänden der Reichsverteidigung die mit der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" ausgerüstet sind (direkte Bekämpfung und/oder Bindung des alliierten Begleitschutzes) und jenen die mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" ausgerüstet sind (Sturmangriff im Gruppenrahmen direkt auf die dichten Viermot-Pulks). Im Moment zeigt sich die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" der Masse der alliierten Flugzeugmuster als überlegen, einige wenige Typen z.B. die P-51B Mustang sind ihr mehr oder minder ebenbürtig und bisher zeigt sich nur die Spitfire F.XIV der "Dora" als ernsthafter und gefährlicher Gegner. Wir werden sehen wie sich die Situation ändert wenn die neuen leistungsstärkeren Varianten der P-47 und P-51 Langstreckenbegleitjäger auf dem europäischen Kriegsschauplatz auftauchen. Je nachdem wie der Kampf gegen diese ausfällt, tangiert dies natürlich auch die Taktik der Arbeitsteilung zwischen Jagdgruppen und Sturmgruppen.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
05.03.16, 15:34
Werter Dessauer, habt ihr schon ein Flugzeugmuster, das die Langnase ersetzen könnte und wie schaut es mit dem Ersatz für die He-219 aus. Für die Nachtjagd wäre ein Nachtjäger mit hoher Reichweite wichtig.
Aber wir freuen uns bereits über eure Statistik...!! :top: Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
05.03.16, 18:16
Werter Hohenlohe,

wir schwanken immer noch ob wir erst die Messerschmitt Bf109K-4 (Serienreife 09/44) als leichten Hochleistungsjäger durch Forschung fördern wollen, oder ob wir unserer Linie treu bleiben und sobald genügend Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" im Reservepool sind (ca. 1500 Stück) das Glanzstück des Focke-Wulf Konstrukteurs Kurt Tank die Ta152H-1 (Serienreife 12/44) mit allem zur Verfügung stehenden Mitteln zu einer früheren Einführung treiben sollen. Hier wäre der Rat der erfahrenen Regenten und der Leserschaft angebracht. Vielleicht hat ja der ein oder andere schon Erfahrungen mit diesen beiden Typen machen können.
Bei den Nachtjägern sieht es etwas klarer aus. Hier wird die Heinkel He219A-2/R1 zum Ende des Monats März wohl von den ersten Serienmaschinen des Musters Junkers Ju88G-7 abgelöst werden. Dieser Typ bringt dann alle erforderlichen Eigenschaften und Leistungsdaten mit sich, um dem Bomber Command nochmals wirksam entgegenzutreten.

Euer der_Dessauer

Sugar
05.03.16, 18:22
Na, dann postet doch mal den Vergleich zwischen beiden Mustern. Und wie siehts denn mit Turbojägern aus?

der_Dessauer
05.03.16, 18:29
Werter Sugar,

wie gewünscht der Vergleich zwischen der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase", der Messerschmitt Bf109K-4 und der Ta152H.



http://fs5.directupload.net/images/user/160305/v222lx3e.jpg (http://www.directupload.net)


Was das Themengebiet der Turbojäger angeht, müssen wir erst nochmals Rücksprache mit unseren Ingenieurkorps führen. Seit jedoch versichert das wir diese spezielle Entwicklung nicht aus den Augen verloren haben.

Euer der_Dessauer

Sugar
05.03.16, 18:42
Hmm, da sehen Wir die Vorteile eindeutig auf Seiten der Ta. Zumindest in den tatsächlich für den Luftkampf entscheidenden Faktoren wie Dienstgipfelhöhe, Höchstgeschwindigkeit und Wendigkeit sind die Zahlen doch eindeutig. Dazu kommt eine bessere Haltbarkeit, Beschußfestigkeit und Waffenleistung. Auch die Reichweite, die ja im Spiel keine untergeordnete Rolle einnimmt, ist wesentlich höher.

Inwieweit diese Daten im Schadmodell tatsächlich berücksichtigt werden, könnt Ihr natürlich besser beurteilen.

Besten Dank für die schnelle Antwort!

der_Dessauer
06.03.16, 10:05
Werter Sugar,

ja, von den Werten her ist die Ta152H die bessere Wahl, einziges Problem ist das späte Einführungsdatum. Hier liegt die Gefahr das sich die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" über einen längeren Zeitraum mit den immer zahlreicheren und technisch besseren Jägern der Alliierten herumschlagen muss, ohne auf die Unterstützung eines weiterentwickelten Jägertyps auf Seiten der Luftwaffe zurückgreifen zu können. Dies ist wie stets eine schwierige Entscheidung, die knappen Forschungs- und Produktionsmöglichkeiten können halt nur ein Tagjägerprojekt wirksam nach vorne bringen. Nun ja, in den nächsten fünf bis sechs Runden ist spätestens hier eine Entscheidung fällig.

Euer der_Dessauer

Sugar
06.03.16, 10:47
Ist es denn tatsächlich nötig, von der Langnase so viel auf Halde zu produzieren? Könnte man nicht das historisch spätere Einführungsdatum durch eine vorgezogene Produktion beschleunigen?

der_Dessauer
06.03.16, 12:03
Werter Sugar,

natürlich möchten wir die Produktion der Ta152H durch die freiwerdenden Kapazitäten beschleunigen. Jedoch müssen wir auch beachten, dass in dem etwas mehr als einem Monat des Fronteinsatzes schon über 360 Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" zerstört wurden. Da die Entwicklung und Serienreife der Ta152H wohl mindestens vier wenn nicht fünf Monate in Anspruch nehmen wird, sind wir gezwungen vorher genug Reservemaschinen der "Dora" zu produzieren um diese Zeitspanne zu überbrücken.

Euer der_Dessauer

B-Freak
06.03.16, 12:29
Werter der_Dessauer,

wir haben uns im Oktober ebenfalls dieses Spiel zugelegt und euch mittlerweile ein und überholt, wir befinden uns ca 15. April 44. Wir spielen das Spiel aus dem Dowload ohne weitere upgrades. Viele Taktiken haben wir uns von euch abgeschaut. Z.B. auch die Konzentration auf wenige Typen, jedoch haben wir andere Typen gewählt. Wir konnten noch vor März 44 vollständig auf die Ju388 umstellen, diese hat jedoch ebenfalls kaum Erfolge gegen die Nachtbomber... Die Tagjagt haben wir im Dezember 43 von der Me109G5 /AS auf Me 109 G10 und Ta152C umgestellt, die Typen wurden mit etwa 50-60 Einheiten am Tag gebaut und waren am 20.2.44 bzw. 5.3.44 verfügbar. Unsere Erfahrung waren dahingehend, dass die G10 bereits mit Einfürung nur noch mithalten konnte aber keinen Leistungsvorsprung besitzt. Die Ta152C jedoch kann alles! Sie kann mit einem Abschussverhälnis von 10 zu eins gegen alle Arten von Jägern eingesetzt werden und sich ist auch gegen alle Arten von Bombern sehr erfolgreich. Die Recon Einheiten haben nun ebenfalls eine schwere Zeit. Sie ist Stark, schnell, wendig, robust und ausdauernd. Die Ta152H hat in unseren Augen nur den Vorteil der minimal höheren Geschwindigkeit und des früheren Verfügbarkeitsdatums, die maximale Einsatzhöhe spielt keine Rolle. Die "C" hat den Vorteil der weitaus besseren Bewaffnung, diese ist gegen jeden Gegner ein deutlicher Vorteil. Die G10 haben wir sofort eingestellt und die Resourcen auf die Me262 gelenkt. Es ging soweit das wir die Me 109 nicht mehr eingesetzt haben, weil die Verluste im Verhältnis zur Ta viel zu hoch waren.

Euer B-Freak

Sugar
06.03.16, 12:43
Ihr habt doch schon 944 im Pool, bei einem Einsatzstand von 3700. Die Produktion kann doch wahrscheinlich ohnehin nicht sofort komplett umgestellt werden, sodaß immer noch reichlich über Bedarf produziert werden. Die vorherigen Umstellungen haben ja auch zu einem massiven Überbestand geführt, bei der FW190 A8 sind es fast 3000 Stück. Da sehen Wir noch erhebliches Optimierungspotential. Inwieweit sich das in die Spielpraxis einbringen läßt wißt Ihr natürlich am Besten, bisher hat ja alles hervorragend geklappt.

der_Dessauer
06.03.16, 13:18
Werter B-Freak,

wir danken Euch für diese erhellenden Eindrücke. Um die Junkers Ju388J so zeitig zur Serienreife gebracht zu haben, müsst ihr ja vom Start der 1943 Kampagne an diese erforscht haben. Komisch das dieser Typ trotz der guten Leistungsdaten nicht größere Erfolge bei Euch einbringt. Von den Messerschmitt-Modellen Bf109G-14 und Bf109G-10 halten wir auch nicht viel. Eurer Beschreibung nach ist die Ta152C ja genau das was wir suchen. Wir haben hier mal eine Übersicht der Leistungsdaten angefertigt:



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/fbxkrlpm.jpg (http://www.directupload.net)


Von diesen nackten Werter her ist die Ta152H der bessere Kurvenkämpfer. Habt Ihr die Ta152H ebenfalls zur Serienreife gebracht und im Fronteinsatz erprobt? Auffällig bei der Ta152C ist die etwas bessere Durchhaltefähigkeit unter Beschuss und natürlich die sehr starke Bewaffnung. Gegen Bomber muss dieser Typ wahrlich gute Erfolge erzielen können. Die Frage ist jetzt, wie schlägt sich die Ta152C gegen die nächste Generation alliierter Jäger? Da Ihr im April 1944 seit habt Ihr hier vielleicht schon Erfahrung mit der Spitfire F.XIV sammeln können. Von der Spitfire F.XIVe, der P-51D Mustang oder der P-47M Thunderbolt ganz zu schweigen. Das ist in unseren Augen etwas problematische, da hier noch handfeste Erfahrungswerte fehlen.

Euer der_Dessauer


___________________________________________________________

Werter Sugar,

der hohe Reservepool bei der Focke-Wulf Fw190A-8 liegt zum einen daran das diese Maschinen ja von der Focke-Wulf Fw190D-9 abgelöst wurden. Das ergibt für die ganze Tagjagdwaffe ja schon mal einen Wert jenseits der 2.700 Flugzeuge die nach und nach in die Reserve wandern. Bei dem Rest habt Ihr natürlich recht. Eine Umstellung der Produktion ist nicht mit einem Schlag möglich, daher wird immer noch etwas nach produziert. Zumindest bis die benötigten Bauteillager erschöpft sind. Von daher kann man schon früher mit der Forschung an einem neuen Muster beginnen. Wir überdenken die ganze Angelegenheit gerade noch.

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
06.03.16, 13:32
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (01.03.1944 / Runde 197)



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/2s5a4pg8.jpg (http://www.directupload.net)



GEHEIME KOMMANDOSACHE - NUR DURCH VERBANDSFÜHRER EINZUSEHEN!


http://fs5.directupload.net/images/user/160306/j24dwxdy.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Zeichner des Propagandaministeriums stell sich so schon den ersten Feindkontakt der Messerschmitt Me262A-0 "Schwalbe" oder "Sturmvogel" mit alliierten Begleitjägern vor.


Das Oberkommando der Luftwaffe informiert mit dieser Sondermeldung seine Verbandsführer von einem neuen Schritt in der Luftfahrtgeschichte die durch die Arbeit vieler Ingenieure, Werksarbeiter und nicht zuletzt wagemutiger Testpiloten durch die deutsche Luftwaffe beschritten wurde. Mit dem Datum vom 01. März 1944 wurde die erste Serienmaschine des Musters Messerschmitt Me262A-0 "Schwalbe" oder auch "Sturmvogel" genannt dem Führer eines Erprobungskommandos übergeben. Die hohe Geschwindigkeit und starke Bewaffnung dieses Musters, gepaart mit vielen Möglichkeiten der zügigen Weiterentwicklung, lassen ungeahnte Möglichkeiten für die Luftkriegsführung zu. Der General der Jagdflieger Adolf Galland lies es sich nicht nehmen einen ersten kurzen Platzrundflug zu unternehmen. Nach seiner Landung war er mehr als begeistert, was sich in dem Satz äußerte: "Es ist, als ob ein Engel schiebt!".

Das Oberkommando der Luftwaffe wird nach Möglichkeit den Bau und die Erprobung, auch im Fronteinsatz, weiter forcieren. Von einigen Parteidienststellen und hohen Funktionären ist zwar bereits zu hören, dass dieses Flugzeug als Bomber in Form einer Vergeltungswaffe eingesetzt werden sollte. Jedoch verschließt sich das Oberkommando diesen Vorderungen auf das schärfste. Ziel ist und bleibt der Einsatz der Messerschmitt Me262 als reiner Jäger zur Bekämpfung der zahllosen Tageinflüge der alliierten Luftstreitkräfte ins Reichsgebiet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/z9xpc4ci.jpg (http://www.directupload.net)
Hier ein kurzer Überblick über das Leistungsspektrum der Variante A-0 der Messerschmitt Me262 "Schwalbe" oder "Sturmvogel"



GEHEIME KOMMANDOSACHE - NUR DURCH VERBANDSFÜHRER EINZUSEHEN!

Eingang am: 02.03.1944 um 07:06 Uhr

Lage West (Frankreich) am 01.03.1944:

Die alliierten Luftstreitkräfte setzten auch am vergangenen Tag ihre Bemühungen fort die Abwehrstärke der Luftwaffe in den besetzten Westgebieten zu vermindern. Dazu flogen sie schwere Angriffe auf die Funkmeßanlagen von Katwijk, Woensdrecht, Eindhoven, Vorden und Ft. Rouge. Weiterhin erlebten die Liegeplätze Tergnier, Couvron und Florennes heftige Jabo-Attacken. Das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" und die verbündeten Jagdfliegerkräfte des JaFü 3 und der Luftflotte 3 flogen mehrere Abwehreinsätze an diesem Tag. In weit verstreuten Luftkämpfen konnten, bei zwölf eigenen Verlusten, über vierzig alliierte Flugzeuge unterschiedlicher Typen abgeschossen werden. Auch die Flak in diesem Raum war nicht untätig und meldete am Abend den Abschuss von annähernd siebzig gegnerischen Maschinen und die Beschädigung von über einhundert-zwanzig weiteren.

Eine besonders wichtige Meldung erreichte das Oberkommando der Luftwaffe in den gestrigen Abendstunden. Der Stab der Luftflotte 3 meldete das Landser einer Einheit der bodenständigen 719.Infanteriedivision im Raum nördlich von Katwijk einen interessanten Gefangenen gemacht haben. Es handelt sich dabei um den britischen Air Commodore Basil Embry, Kommandierender der No. 2 Group der 2nd Tactical Air Force. Noch am Vortag war der Air Commodore diesem Schicksal nur knapp entkommen. Allerdings spricht es für den Charakter dieses Mannes das er gleich wieder an einem Einsatzflug seiner 464. RAAF Squadron teilgenommen hat. Doch dieses mal hatte er nicht soviel Glück. Seine Mosquito F.B.VI wurde von der Flak schwer beschädigt und zur Notlandung nördlich von Katwijk gezwungen. Hier geriet der Air Commodore Embry dann in deutsche Gefangenschaft. Er wird nun, nach einer kurzem Befragung im Stab der Luftflotte 3, in das Stalag Luft III ins Reich verlegt, um seine eine etwaige Flucht oder Befreiung vorzubeugen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/q8kfxe5z.jpg (http://www.directupload.net)
Air Commodore Basil Embry (links) mit dem Piloten der Mosquito F.B.VI kurz vor dem Start.




http://fs5.directupload.net/images/user/160306/6p4ibkio.jpg (http://www.directupload.net)
Die Überreste der notgelandeten Mosquito F.B.VI nördlich von Katwijk.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 01.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag lediglich den Einflug eines einzelnen alliierten Aufklärers in den Raum der Hafenstadt Dubrovnik. In den Abend- und Nachtstunden attackierten achtundsechzig britische Liberator III und Liberator VI die Skoda-Werke bei Pilsen. Der Abwehreinsatz von Teilen des Nachtjagdgeschwaders 4 und des Erprobungskommandos 154 stieß aufgrund des langen Anfluges ins leere. Zum Glück warfen die Bomber ihre Last äußerst ungezielt in die Umgebung der Stadt Pilsen, so das dort und am Stammwerk von Skoda keine nennenswerten Schäden entstanden sind. Die Flak meldet die Beschädigung von zwei gegnerischen Maschinen.

Lage Süd (Italien) am 01.03.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz attackierten kleinere alliierte Kampfverbände den Hafen von Genua und den Bahnhof von Orvieto. Auch an diesem Tag griffen wieder Jäger und Jagdbomber einen Liegeplatz der Luftflotte 2 an. Dieses mal traf es Vicenza. Das Schicksal wollte es, dass genau im Moment des Angriffs eine Staffel der III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10 dort landen wollte. Diese wurde von den britischen Jägern im Landeanflug überrascht und schwer mitgenommen. Alarmrotten von anderen Liegeplätzen verwickelten die Angreifer daraufhin in längere Luftkämpfe. In diesen konnten, mit Unterstützung der Platzflak von Vicenza, fünf Spitfire LF.VIII und eine Spitfire F.XIV abgeschossen werden. Die eigenen Verluste belaufen sich auf drei im Luftkampf verlorengegangene Maschinen und zwei am Boden zerstörte, weitere sechs Focke-Wulf Fw190D-9 wurden am Boden beschädigt. Neben diesen Vorkommnissen, waren eine große Anzahl von Einrichtungen in Mittel- und Norditalien das Ziel alliierter Aufklärungsflüge.



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/qxwi6eon.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Spitfire F.XIV wurde auf einem alliierten Flugfeld auf Korsika für einen erneuten Einsatz über Mittel- und Norditalien betankt.


Lage Mitte (Reich) am 01.03.1944:

Die Luftflotte Reich meldete am gestrigen Tag eine Vielzahl von Einflügen gegnerischer Höhenaufklärer in den Raum des Ruhrgebietes. Ansonsten blieb es im Luftraum über dem Reich am Tage ruhig. In den Abend- und Nachtstunden unterstützten Nachtjagdverbände der Reichsverteidigung die Luftflotte 4 bei der Abwehr eines Einfluges britischer Bomber auf Pilsen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/vohd87xn.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 01.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL

Am 01.03.1944 flog die Luftwaffe 405 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 01.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.088 (ein Plus/Minus von 0 zum 28.02.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.125 (ein Plus von 157 zum 28.02.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 963 (ein Minus von 157 zum 28.02.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.367 (ein Plus von 26 zum 28.02.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.334 (ein Plus von 110 zum 28.02.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 01.03.1944 wurden 47 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 70 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 124 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 54 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 01.03.1944 gingen 15 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weitere 2 Maschinen wurden am Boden zerstört und 6 beschädigt. Dabei gab es 6 Gefallene, weitere 6 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/24qxarq6.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 01.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die Rüstungs- und Industrieanlagen im Reich blieben am gestrigen Tag von Angriffen der alliierten Bomberflotten verschont. Auch der Nachtangriff britischer Bomber auf das Skoda-Werk bei Pilsen führte zu keinerlei Schäden dort.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.431 Punkte und damit um 55 Punkte höher als am 28.02.1944.

Mit der Indienststellung der ersten Serienmaschinen der Messerschmitt Me262 "Schwalbe" oder auch "Sturmvogel" genannt, beginnt für die Luftrüstung ein neuer schwieriger Arbeitsweg. Dieses hochkomplexe Flugzeug mit seinen neuartigen Triebwerken in größeren Massen herzustellen wird eine große Herausforderung werden. Zu Beginn wird sich die Produktion auf eine kleinere Anzahl von Serienmaschinen belaufen, um diese in Erprobungsverbänden und im scharfen Einsatz einzufliegen und noch unentdeckte "Kinderkrankheiten" zu beseitigen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/ybwt228z.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160306/3i8hdzv8.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 01.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Andy Graydon (131.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire HF.VII in der Nähe von Peronne mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader W. Rydzewski (316. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire PR.XI in der Nähe von Rotterdam getötet worden.
3.) Air Commodore Basil Embry (No. 2 Group) ist nach Notlandung seiner Mosquito F.B.VI in der Nähe von Katwijk gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
06.03.16, 16:25
Wie bereits im andren Thread geschrieben, freuen wir uns über den Zulauf der Me-262 A-0 und hoffen auf die baldige Produktion. Bei der Ta-152 solltet ihr wg der Reichweite die C-Version präferieren. Und hoffentlich ist die Ju-88 G-7 bald serienreif, um als Nachtjäger eingesetzt zu werden. Aber am Besten bleibt ihr weiterhin an der Forschung der Ju-388 dran. Da diese als Nachtjäger anscheinend noch bessere Qualitäten zu bieten hat. Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

DerGraf
06.03.16, 16:39
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 28. Februar 1944, in der Nähe des Flugplatzes Couvron

Grassmann folgte Lemke durch eine scharfe Messerkurve in den Abschwung, der sie erneut in den Weg der britischen Jagdbomber führte, die ursprünglich vorgehabt hatten, den Liegeplatz anzugreifen. Die Luftaufklärung hatte ganze Arbeit geleistet, sodaß sich die Angreifer mit deutlich mehr Jagdflugzeugen aus den Reihen des JG 2 konfrontiert sahen als geplant. Die herumschwirrenden Leuchtspurketten und schnell durch das Gesichtsfeld fegenden Silhouetten machten das Geschehen unübersichtlich, aber zum Glück war es nicht einfach, eine Spitfire mit einem Würger zu verwechseln. Ein Teil des feindlichen Verbandes hatte die Bomben im Notwurf ins Gelände gehauen, um den Begleitjägern zu Hilfe zu kommen, den Rest der Formation vor dem Zugriff der Verteidiger zu schützen. Grassmann und Lemke gehörten zu denen, die versuchten, zu den Jagdbombern durchzukommen, um möglichst viele zum Notwurf zu zwingen. Paul peilte eine der kurvenden Spitfires an und ließ sie behutsam in das Reflexvisier wandern, alle Bewegungen des Briten mitfliegend. Als er die Distanz auf noch etwa 150 Meter schätzte, und der Brite erneut durch seinen Visierkreis huschte, drückte er ab.

Die Leuchtspurgarben der Maschinengewehre und der beiden Bordkanonen flogen auf die Maschine zu. Die meisten touchierten den Rumpf nur, doch er sah auch, wie sich einige kleine Teile lösten und in die Tiefe fielen. Als der gegnerische Pilot seine Spitfire in eine Faßrolle riß, und davonstürzte, konnte Paul den dünnen Kerosinstreifen sehen, den der Engländer hinter sich her zog. Der hatte genug ! Paul ging nicht davon aus, daß der Tommy es wieder bis nach Hause schaffen würde, wenn die Tanks genug abbekommen hatten. In jedem Fall ein Angreifer weniger ! Ein kurzer Blick nach links zeigte eine stark qualmende FW 190, die senkrecht nach oben zog. Die Haube war bereits weg und kurz darauf löste sich eine unförmige Gestalt aus der Kanzel und sprang dem Erdboden entgegen. Das Flugzeug verschwand schnell außer Sicht, aber Grassmann war sicher, daß es eine 190 der dritten Gruppe gewesen war. Etwas weiter hinten wurde eine weitere Spit gerade in einem Feuerball zerrissen. Grassmann sah sich um, bis er Lemke entdeckte, und schloß wieder zu seinem Schwarmführer auf, der gerade in einen leichten Sturzflug überging, um einen anderen Briten vom Kurs abzudrängen. Paul hielt die Höhe, um Lemke Deckung zu geben, zog jedoch nach, als der Oberfeldwebel dem Feuerstoß eines Begleitjägers ausweichen mußte, sodaß sein Ziel entkommen konnte. Zwei kurze, nur grob gezielte Salven zwangen den Begleitjäger kurzfristig, sich von Lemke zu entfernen. Grassmann beobachtete, wie der Brite ausscherte und und folgte Lemke in die nächste Messerkurve, wieder der Masse des Luftkampfes entgegen.

Hjalfnar
06.03.16, 16:52
Ouh, die Me 262! Ach, wenn die in WT nur gescheit geratet wäre, dann würden Wir die auch öfter fliegen. War eine Quälerei, das Ding auszubauen.

Da fällt Uns ein, in WT kann man die Dinger mit bis zu 48 R4M-Raketen bestücken. Habt Ihr Einfluss auf die Entwicklung selbiger?

B-Freak
06.03.16, 17:09
Werter der _Dessauer,
wir befürchten das wir noch mit einem älteren Patch unterwegs sind und die Ju388 noch mit dem fälschlichem Verfügbarkeitsdatum von 3/44 Programmiert ist. Auch die Werte der Ta152 unterscheiden sich von euren Werten. In unserem Spiel sind die Manövriebarkeit von C und H Modell jeweils bei 38 und die durab von der "H" auch bei 36. Die "H" haben wir noch nicht erforscht.
Die G10 haben wir nur deshalb gebaut, da sie die gleichen Motoren wie die G5/AS verwendet und sonst sehr vergleichbar mit "eurer" D9 ist mit der ihr so grosse Erfolge erziehlt. Der Gegner setzt setzt seid Anfang März 44 auch die P47-20 ein und ab anfang April 44 auch die P51-D, beide sind gegenüber der G10 klar im Vorteil, jedoch macht es für die Ta152C keinen Unterschied, alle werden weggefegt, wir vermuten, das unser balancing noch nicht optimal war mit dem alten Patch ( obwohl das Spiel auf der original Seite vom 10/2015 ja nicht gerade alt war). Wir haben nun noch nicht alle Geschwader auf die Ta152 umgestellt, aber schon seid einigen Runden ein Minus! bei der Industrie damage erreicht. Alles was über 49000 Punkte geht ist für den Gegner im Minus. Wir haben bis jetzt die Me262A0 in dern Erprobungskomandos und sie konnte bislang überhaupt nicht überzeugen, da sie gegen Bomber nicht beschussfest ist und gegen Jäger nicht wendig genug, gegen Recons fehlt die Flugzeit...Dennoch bauen wir aktuell rund 80 Jumo Jets um die 262 bald Verfügbar zu haben.

Euer B-freak

der_Dessauer
06.03.16, 17:26
Werter Hohenlohe,

jetzt nicht überstürzen, die Messerschmitt Me262A-0 ist halt erst eine Nullserie, also noch nicht gänzlich ausgereift. Die Verbesserung / Weiterentwicklung und Produktion weitere Maschinen wird dauern und somit steht eine Turbojäger-Streitmacht noch in der Ferne. Die Frage ob wir nun die C- oder H-Variante der Ta152 erforschen sollen ist noch nicht abschließend geklärt, dennoch haben wir Eure Meinung dazu aufgenommen. Mit der Junkers Ju88G-7 hoffen wir auf einen erfolgreichen Nachtjägertyp, die Forschung und Produktion neuer Tagjägermodelle verbietet uns jedoch auch noch gleichzeitig die Junkers JU388J zu erforschen.

Euer der_Dessauer


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Werter DerGraf,

wieder ein sehr unterhaltsamer Bericht, vielen Dank dafür!

Euer der_Dessauer


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Werter Hjalfnar,

ja, die R4M-Raketen gibt es in diesem Spiel und glücklicherweise müssen wir hier nichts groß erforschen. Sie sind bereits jetzt mit der Messerschmitt Me262A-0 verfügbar und einsatzbereit!

Euer der_Dessauer


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Werter B-Freak,

hmm, dass sind ja doch schon größere Unterschiede. Besonders das frühe Datum der Verfügbarkeit der Junkers JU388J. Wir sind jetzt etwas verunsichert ob der Überlegenheit der Ta152C! Interessant auch Eure Erfahrungen zur Messerschmitt Me262A-0. Habt ihr dieses Muster mit den R4M-Raketen ausgestattet und eingesetzt?

Euer der_Dessauer

B-Freak
09.03.16, 19:17
Werter der_Dessauer,

wir haben etwas recherchiert, die von uns verwendete Version vom BTR ist 1.02. Mittlerweile ist sowohl 1.05 bzw 1.06 als Patch verfügbar auf der Offiziellen Matrixseite. Dadurch erklären wir uns auch den frühen Verfügbarkeitstermin der Ju388 dieser war wohl fälschlicherwiese anstelle von 03/45 auf 03/44 Programmiert. So ist es auch noch im Matrixforum zu lesen.
In der Version 1.02 hat die Ta152 anstelle von 36 den Wert 38 in mvr, das war wohl etwas zu gut gemeint, hilft in unserem Spiel jedoch trotzdem sehr. Sie ist quasi der Nachfolger der von euch ebenfalls bewährten FW190 A-8, die war auch nicht überragend wendig, aber in der Summe der Eigenschaften sehr gut. Leider hat die 262A-0 keine R4M Raketen zur Verfügung wir hoffen das dies bei der 262A-1 anders ist. In der Database also den kleinen Bildern die ihr auch immer zeigt ist die R4M nur bei den Typen GO229 und Ta183 gelistet, diese erscheinen jedoch erst ab 09/45 und lassen sich mit Glück bis Ende 44 erforschen.

In der Forschung wurde auch Optimiert, es stand zu lesen das 100 Muster gabaut werden müssen um einen ein Monat früheres Erscheinungsdatum zu erziehlen, das gilt wenn der Erscheinungstermin nahe ist, weiter entfernt steigt die Quote auf 800 Muster pro Monat an, leider haben wir keinen Schlüssel wie genau, aber nach unserer Schätzung ist bereits unter einem Jahr Unterschied von 800 Mustern auszugehen.

Wir haben übrigen auch auf Zerstörer gesetzt allerdings leider auf die Version Me 410B-2/U diese war trotz grösster Anstrengung erst mitte 11/43 verfügbar, also zu einer Zeit in der die Begleitjäger anfangen bei den Bombern zu bleiben. Einziger Vorteil jedoch, sie verwendet ebenso wie die Ta152C die DB603L Motoren. Wir sind von dem Muster überzeugt, allerdings darf er nicht mit Jägern im Berührung kommen und die Fernzuhalten ist eine Aufgabe.

Die FW109A-8/R8 kann bei uns nicht überzeugen, sie fällt auch Gegenüber der Me 410B-2/U deutlich ab und hat dazu noch eine Objektschutz Reichweite. Wir haben sie jedoch nur in geringen Umfang getestet bis die Me 410 Verfügbar war.
Unsere Verluste waren in den ersten 150 runden in etwa doppelt so Hoch wie die euren, bei ca. identischen Gesamtabschusszahlen als auch der Flak. Wir haben wie gesagt auf die 190G-5/As gesetzt diese hatte jedoch eine geringe Durchschlagskraft und konnte sich auch nicht gegen die P-47D-6 Durchsetzen die P47D-15 ging wieder aber die neueren Spitfire und Mustangs waren deutlich überlegen auch dem Nachfolger wie der G-10 obwohl diese schneller, wendiger, Stärker (11 stadt 10) und minimal Steigfähiger war. Die höheren Verluste erklären wir uns damit das wir möglicherweise etwas Rücksichtsloser Angegriffen haben.

Euer B-Freak

der_Dessauer
09.03.16, 20:44
Werter B-Freak,

okay, dann hat sich das Geheimnis um die Junkers Ju388J gelüftet! Interessant das die Ta152C mit den Patches immer weiter in die Jagdbomber- und Zerstörerrolle gebracht wurde, schließlich wurden die ersten Varianten der Ta152C ja auch für diesen Zweck historisch gesehen konzipiert. Wir versuchen es in unserem AAR jetzt mit der Ta152H, die Forschung für diesen Typ wird wohl etwas dauern. Allerdings war uns diese Rechnung ja schon so ungefähr bekannt. Nach dem Matrix-Forum kann die Messerschmitt Me262A-1a und die Ta152H mit den R4M-Raketen zum Beginn des Jahres 1945 ausgerüstet werden. Und wenn wir den Beiträgen glauben schenken können, dann ist diese Waffe das Non-Plus-Ultra gegen die dichten Bomber-Pulks. Unsere Entscheidung für die Ta152H wird auch dadurch gestützt das dieser Typ und die Junkers Ju88G-7, welche wir gerade erforschen, die selben Motoren benötigen.

Bei den Zerstörern haben wir es zu Beginn nur bei wenigen Verbänden mit der Me410A belassen und auch keine Forschung in diese Richtung betrieben. Zum Anfang der Kampagne können die zweimotorigen Zerstörer große Erfolge einfahren, aber wie ihr schon geschrieben habt, sind sie nach dem Auftauchen der ersten Langstreckenbegleitjäger zu gefährdet im Luftkampf. Wir sind bisher mit der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" zufrieden, die etwas zweieinhalb Geschwader die mit diesem Typ ausgerüstet sind haben bei den größeren alliierten Einflügen recht gute Abschussquoten und selbst nur geringe Verluste. Der Sturmangriff im Gruppenrahmen oder im Gefechtsverband mit mehreren Gruppen schlägt oft durch und erschüttert die amerikanischen Bombardment Groups. Natürlich liegt das auch daran das die Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" so einen guten Job macht und die Begleitjäger effizient von den Bombern trennt. Hier wollen wir nun mit der Ta512H weiter ansetzten und gewissermaßen zukunftssicher werden. Noch sind wir nicht sicher wie die Messerschmitt Me262A-1a in die Luftverteidigung integriert werden kann, hier helfen wohl nur erste Fronterprobungen im Staffel- oder Gruppenrahmen.

Zumindest freuen wir uns das Ihr Eure Gedanken über den Verlauf des AAR´s hier darlegt, für uns ist es stets interessant andere Sichtweisen und Vorgehensweisen kennenzulernen.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
09.03.16, 23:18
Werter B-Freak, werter Dessauer, wir danken euch für diese interessanten Erkenntnisse...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
13.03.16, 11:53
http://fs5.directupload.net/images/user/160306/2s5a4pg8.jpg (http://www.directupload.net)



- - - ZUR BEKANNTGABE AN ALLE ANGEHÖRIGE DES FLIEGENDEN PERSONALS! - - -


Eine Jagdgruppe der Luftwaffe erringt ihren 300.Abschuss!

Nachdem der 02.03.1944 ohne nennenswerte Einflüge der Alliierten vorübergegangen war, wurde der 03.03.1944 eine äußerst schwere Bewährungsprobe für die Verbände der Reichsverteidigung. Erneut musste ein zahlenmäßig starker Einflug der 8th USAAF mit dem Ziel Bremen abgewehrt werden. Hierbei errang der Unteroffizier Robert Borgmann aus der I.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" um 09:50 Uhr im Raum Varden durch den Abschuss einer B-17G Fortress seinen elften Luftsieg. Mit diesem Erfolg gelang es der unter der vertretungsweisen Führung des Hauptmann Klaus Quaet-Faslem (Der eigentliche Gruppenkommandeur, Hauptmann Rudolf Gemeroth Rufname: "Hohenlohe" erholt sich seit seiner Verwundung am 23.02.1944 immer noch im Lazarett.) stehenden Gruppe als erster Jagdverband im Westen die Zahl von 300 Abschüssen zu erreichen. Doch dies reichte den Flugzeugführern dieses Verbandes offensichtlich noch nicht. Bei zwei Abwehreinsätzen von ihrem Liegeplatz bei Lipperode aus, konnten am Vor- und Nachmittag des 03.03.1944 insgesamt zehn B-17G Fortress und zwei P-51B Mustang von den Piloten der I.Gruppe im Luftkampf bezwungen werden, weitere siebzehn B-17G Fortress und zwei P-51B Mustang konnten durch Treffer sichtbar beschädigt werden. Die eigenen Ausfälle der Gruppe halten sich mit fünf beschädigten Focke-Wulf Fw190D-9 und zwei zerstörten Focke-Wulf Fw190D-9 in tragbaren Grenzen. Kein Angehöriger des Verbandes ist in diesen Kämpfen gefallen oder wurde verwundet. Somit führt die I.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" nun mit insgesamt 308 Abschüssen die Luftkriegsstatistik der Verbände im Westen an. Dieser Erfolg wurde seit Anfang August 1943 mit der Zerstörung von 36 eigenen Maschinen der Gruppe und der Verwundung von fünfzehn und dem Tod von zwölf Piloten bezahlt.


http://fs5.directupload.net/images/user/160313/kfhjj97u.jpg (http://www.directupload.net)
Nach der Landung wird dem glücklichem Schützen ehrenhalber zum "300.Abschuss" gratuliert.


Das Oberkommando der Luftwaffe, der Kommandierende der Luftflotte Reich und der Kommandierende des II.Jagdkorps gratulieren der I.Gruppe Jagdgeschwader 3 "Udet" und wünschen den Männern dieses Verbandes auch weiterhin viel Soldaten- und Jagdfliegerglück. Möge dieser Erfolg ein Ansporn für alle anderen Formationen der Luftwaffe sein. Horrido!


- - - ZUR BEKANNTGABE AN ALLE ANGEHÖRIGE DES FLIEGENDEN PERSONALS! - - -


(Nähere Informationen über die abgelaufenen Kämpfe am 02.03.1944 und 03.03.1944 werden mit der Morgenlage im Verlauf des heutigen Tages (04.03.1944) herausgegeben.)

Hohenlohe
13.03.16, 19:19
Werter Dessauer, seit eurer Übernahme der Reichsverteidigung eilen unsere Verbände von Sieg zu Sieg und freuen sich über die erfolgten Luftsiege. So auch die I./JG3, die nun ihrem verwundeten Verbandsführer die letzten Luftsiege gewidmet hat. Wir wurden von ihm durch Briefe angespornt, weiterhin unser Bestes zu geben und das nun mit grossem Erfolg...!! Daher wünschen wir unserem Hauptmann Gottes Segen und baldige Genesung...!! Unseren Kameraden von den anderen Verbänden wünschen wir auch weiterhin viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
19.03.16, 16:05
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten achtundvierzig Stunden. (02.03.1944 / Runde 198 und 03.03.1944 / Runde 199)

Eingang am: 04.03.1944 um 05:23 Uhr

Lagemeldung zur Luftlage am 02.03.1944:

Am 02.03.1944 erfolgten vereinzelte Angriffe auf Ziele in Mittel- und Norditalien. Dabei wurden ein Elektrizitätswerk bei Acquoria Nuova, der Bahnhof von Spoleto, der Hafen von Venedig, sowie Stellungen der 2.Fallschirmjägerdivision und der 16.Panzerdivision bombardiert. Auf nordfranzösischem Gebiet erfolgten zwei Attacken, welche den Bahnhof von Lorient und den Liegeplatz Bryas-Süd zum Ziel hatten. Einzelne alliierte Aufklärer wurden über Schlesien, Ungarn und Norditalien gemeldet. Eigene Luftstreitkräfte waren an diesem Tag nicht im Einsatz, lediglich die Flak beteiligte sich an der Abwehr. Ihr gelang der Abschuss von neun gegnerischen Maschinen und die Beschädigung von weiteren über fünfzig.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/exvxtrut.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 02.03.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/q57efurs.jpg (http://www.directupload.net)
Alliierte Verluste am 02.03.1944.


Lage West (Frankreich) am 03.03.1944:

Am 03.03.1944 flogen die taktischen Luftstreitkräfte des Gegners wiederholt schwere Ablenkungsangriff auf Ziele in Belgien, Holland und Nordfrankreich um damit den Hauptangriff der 8th USAAF zu entlasten und die Kräfte der Luftflotte 3 zu binden. Ziele dieser Attacken waren die Liegeplätze Juvincourt und Tergnier und die Funkmeßanlagen bei Katwijk, Chievres und Soesterberg. Da die Masse der Jagdfliegerkäfte des JaFü 3 die amerikanischen Begleitjäger der 8th USAAF über Holland bekämpften, konnten nur wenige verbündete Jagdstaffeln und das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" zur Abwehr dieser Einflüge aufgebracht werden. Diese Verbände lieferten sich über den gesamten Vormittag verteilt im Raum Couvron – Meaulte – Peronne heftige Luftkämpfe mit britischen und amerikanischen Jagdmaschinen, Jagdbombern und zweimotorigen Bombern. Hierbei konnten besonders die Staffeln des Richthofen-Geschwaders Erfolge erzielen. Jedoch haben die Bombardierungen der Hangars und der Werftanlagen auf dem Liegeplatz Tergnier schwere Schäden hinterlassen, welche die Reparatur- und Wartungszeiten der Jagdmaschinen der hier stationierten Verbände deutlich erhöhen werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/lpa8ienz.jpg (http://www.directupload.net)
Die einfliegenden Bomberformationen der 8th USAAF geraten schon über Holland in starkes Flakfeuer.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 03.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den gestrigen Tag den Einflug von über einhundert zwanzig Viermots der 15th USAAF. Dieser Verband bombardierte die ungarische Stadt Szolnok und verwüstete diese fast zur Hälfte. Die Verluste unter der Zivilbevölkerung sind nach ersten Berichten äußerst hoch. Da ein Angriff auf diese Stadt keinen strategischen Nutzen hat, waren auch keine Abwehrkräfte der beiden Luftflotten in diesem Raum, somit konnte der gegnerische Bomberstrom ungefährdet seinen Rückflug nach Süditalien durchführen.

Lage Süd (Italien) am 03.03.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/2ep69c6t.jpg (http://www.directupload.net)
Übersicht über die Angriffs- und Aufklärungsziele der alliierten Luftstreitkräfte auf dem italienischen Kriegsschauplatz.


Auf dem italienischen Kriegsschauplatz unternahmen die alliierten Aufklärungskräfte eine Vielzahl von Flügen in den mittel- und norditalienischen Luftraum. Aber auch die taktischen Luftstreitkräfte des Gegners waren nicht untätig, über den Tag verteilt wurden die Bahnhöfe von Viterbo, Pisa und Pescara, eine Öllagerstätte der "NAFTA" bei Genua, die Liegeplätze Bolzano und Fabricia di Roma, sowie Truppenteile der 2.Fallschirmjägerdivision, der 16.Panzerdivision und der 15.Panzergrenadierdivision im Raum der Gustav-Linie attackiert. Die Flak in der Nähe der betroffenen Gebiete und die Divisionsflak der angegriffenen Verbände beteiligte sich rege und erfolgreich an der Abwehr. Da die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 dringend einer Erholung bedurften, wurden diese am gestrigen Tag nicht eingesetzt. So standen nur wenige italienischen Jagdstaffeln zum Abwehreinsatz zur Verfügung, diese wurden dann auch in der Nähe ihres eigenen Platzes bei Bolzano in Kämpfe verwickelt und somit gebunden.

Lage Mitte (Reich) am 03.03.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/la9ca8ek.jpg (http://www.directupload.net)
Ziele der Angriffe der 8th USAAF am 03.03.1944.


Für die Reichsverteidigung brachte der 03.03.1944, wie schon in einer Sondermeldung festgehalten wurde, einen erneuten schweren Angriff der 8th USAAF mit sich. Diese amerikanische Luftflotte brachte zur Bombardierung von drei Zielen im Osten und Südosten von Bremen zweihundert-neunundachtzig schwere Bomber der Typen B-17G Fortress und B-24J Liberator aller drei Bombardment Divisions auf, diese wurden von ebenso vielen Langstreckenbegleitjägern der Typen P-51B Mustang, Mustang III, P-47D-15 Thunderbolt und P-38L Lightning geschützt. Das II.Jagdkorps der Luftflotte Reich setzte dagegen die Jäger und Zerstörer der Jagdgeschwader 1, 3, 11, 26, 54, der Zerstörergeschwader 1, 26 und 76 sowie der Jagdgruppe 108 und der Sturmstaffel 1 ein. Weiterhin beteiligten sich unterschiedliche Verbände der verbündeten Luftstreitkräften der Luftflotte 3 an dem Abwehreinsatz. All diese Verbände flogen über den Vormittag und den frühen Nachmittag unzählige Einsätze. Das Kampfgebiet erstreckte sich vom Ärmelkanal im Westen bis in den Raum Hamburg hinein nach Osten, von den ostfriesischen Inseln im Norden bis zum nördlichen Rand des Ruhrgebietes im Süden. Schon über Holland konnten große Teile des gegnerischen Begleitschutzes in Kämpfe mit eigenen Jägern verwickelt werden. Da die drei Bombardment Divisions der 8th USAAF hintereinander in mehreren Wellen einflogen, wurden von den Bodenleitstellen der Luftwaffe ebenfalls drei größere Gefechtsverbände gebildet. Jeder diese Verbände bestand mindestens aus zwei Jagdgeschwadern und einem Zerstörergeschwader. Diese Gefechtsverbände wurden dem Gegner spätestens nach Einflug in das Reichsgebiet entgegengeworfen. Dies führte im folgenden zu überaus schweren Luftkämpfen, welche sich nach und nach zu einer wahren Luftschlacht auswuchsen. Dabei gelang es den deutschen Jagdverbänden die alliierten Begleitjäger in der Masse von den Viermots zu trennen, so das die Zerstörer und schweren Jäger sich dieser annehmen konnten.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/5gkqjrbg.jpg (http://www.directupload.net)
Einige der erfolgreichen Piloten der Reichsverteidigung, welche am 03.03.1944 Luftsiege erringen konnten.


Doch schlugen auch die amerikanischen Jagdflieger hart zurück. Denn dieses mal verfolgten die Mustangs, Lightnings und Thunderbolts die Focke-Wulfs bis zu ihren Liegeplätzen. Besonders schwer wurde im Raum um Rheine gefochten. Hierbei erlitt besonders das Jagdgeschwader 26 "Schlageter" durch alliierte Jäger und die eigene Platzflak hohe Verluste. Die II.Gruppe des Geschwaders verlor drei Gefallene und drei Verwundete Flugzeugführer. Die I.Gruppe büßte ebenfalls drei gefallene Piloten ein, ein weiterer Flugzeugführer wurde verwundet. Die III.Gruppe meldete die Verwundung eines ihrer Piloten. Jedoch forderten auch die eigenen Jäger und die Flak ihren Tribut von den Amerikanern. Insgesamt verloren die Alliierten über einhundert Langstreckenbegleitjäger an diesem Tag. Noch schwerer wiegen die Verluste bei den Bombern, hier wurden einhundert-fünfundsiebzig Viermots aller drei Bombardment Divisions abgeschossen. Die in diese Kämpfe verwickelten Verbände der Luftflotte 3 und der Luftflotte Reich melden den Verlust von über siebzig Maschinen, die Verwundung von sechsunddreißig Flugzeugführern und den Tod von fünfundzwanzig Flugzeugführern.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/ymgnmjbi.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 03.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Der Funkhorchdienst der Luftwaffe hat während und kurz nach den Kämpfen des gestrigen Tages auch einige Funksprüche über Luftsiege unter den alliierten Piloten auffangen können. So konnten Erkenntnisse über einzelne Asse auf der gegnerischen Seite gesammelt werde. Die Meldungen im einzelnen:

1.) Lt. Colonel Lindol F. Graham (20th Fighter Group) schoss eine Focke-Wulf Fw190D-9 im Raum Rheine um 08:49 Uhr ab, dies war sein achter Luftsieg.
2.) Captain James W. Browning (357th Fighter Group) schoss eine Focke-Wulf Fw190D-9 im Raum Bremen um 09:49 Uhr ab, dies war sein fünfter Luftsieg.
3.) 1st Lieutenant Merle B. Nichols (79th Fighter Squadron / 20th Fighter Group) schoss im Raum Lonner Tannen um 09:19 Uhr eine Focke-Wulf Fw190D-9 und um 09:32 Uhr im Raum Vechta eine Focke-Wulf Fw190A-8/R8 ab, dies erhöht seine Abschusszahl auf sieben. Allerdings musste der 1st Lieutenant Nichols mit dem Fallschirm aus seiner beschädigten P-51B Mustang bei Alkmaar um 10:35 Uhr aussteigen und wurde in diesem Raum gefangengenommen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/ej6lkzz8.jpg (http://www.directupload.net)
1st Lieutenant Merle B. Nichols kurz vor seinem Start am 03.03.1944.


Auswertung der Flak-Meldungen:

Die Flak im belgischen, holländischen und nordwestdeutschen Raum, sowie vom italienischen Kriegsschauplatz meldete folgende sichere Abschüsse alliierter Maschinen:

1 x B-24J Liberator
1 x B-17G Fortress
1 x Kittyhawk IV
1 x Spitfire LF.VC
1 x Spitfire LF.VIII
2 x Spitfire F.IX
12 x Mustang III
33 x P-51B Mustang (3 weitere Maschinen dieses Typs konnten durch die Drahtseile von Sperrballonen zum Absturz gebracht werden.)

Eine größere Anzahl weiterer alliierter Maschinen konnten durch die Flak sichtbar beschädigt werden und sind aufgrund dieser Schäden später abgestürzt. Trotz dieser Erfolge der Flak, kam es bei den heftigen Luftkämpfen in der Nähe der Liegeplatzgruppe ostwärts von Rheine auch zu einer Reihe von Abschüssen eigener Maschinen durch die dortige Platzflak. Nach Auswertung der Meldungen sind wohl zwölf Focke-Wulf Fw190D-9 Opfer der eigenen Flakabwehr geworden.

Am 03.03.1944 flog die Luftwaffe 2.237 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 03.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.088 (ein Plus/Minus von 0 zum 01.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.859 (ein Minus von 266 zum 01.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.229 (ein Plus von 266 zum 01.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.437 (ein Plus von 70 zum 01.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.435 (ein Plus von 101 zum 01.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 03.03.1944 wurden 244 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 62 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 288 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 129 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 03.03.1944 gingen 71 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weitere 3 Maschinen wurden am Boden zerstört und 1 beschädigt. Dabei gab es 25 Gefallene, weitere 36 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet. Die Masse der Verluste trugen die verbündeten Jagdfliegerkräfte über den besetzten Westgebieten und das Jagdgeschwader 26 "Schlageter" der Reichsverteidigung.



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/h8mqnwgc.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 03.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Während das Flugzeugteilewerk der Firma "Focke-Wulf" südostwärts von Bremen und das Elektrizitätswerk bei Bremen-Hastedt den gestrigen Angriff mehr oder minder glimpflich überstanden haben, wurde das Stahlwerk der "Norddeutschen Hütte" zu über achtzig Prozent zerstört. Eine Weiterführung der Stahlproduktion ist an diesem Standort auf lange Sicht nicht mehr möglich.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.517 Punkte und damit um 86 Punkte höher als am 01.03.1944.

Die Luftrüstung des Reiches hat in den beiden letzten Tagen mit der Umrüstung in Teilen von ausgewählten Produktionsstandorten begonnen, Ziel ist die Ausweitung der Produktion des Jumo-213-E Triebwerkes und der verstärkten Forschung an der Ta152H. Neben diesem Projekt läuft weiterhin die Kleinserienproduktion der Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" und der Messerschmitt Me262A-0 "Schwalbe". Ebenfalls werden verstärkte Anstrengungen auf die baldige Serienreife der Junkers Ju88G-7 gelegt. Die Produktion der Focke-Wulf Fw190D-9 "Langnase" wird somit nach und nach auslaufen.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/n4osgrij.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160319/uhqc5aij.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3a:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 02.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

- Keine -

Anlage 3b:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 03.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Captain R. O'Brien (3/813th Pathfinder) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Nordhorn getötet worden.
2.) Squadron Leader R. Doerksen (165.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Vechta getötet worden.
3.) Squadron Leader Wladvslaw Pawlowski (317. Polish Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Soesterberg getötet worden.
4.) Squadron Leader B. Brooks (184.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Soesterberg getötet worden.
5.) Lt. Colonel William F. Wilson (364th "B" Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-38L Lightning in der Nähe von Alkmaar mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Lt. Colonel G. Tucker (447th Bombarment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Bremen getötet worden.
7.) Lt. Colonel L. Gray (92nd Bombarment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Bremen getötet worden.
8.) Lt. Colonel Andrew S. Evans (357th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Steenwijk getötet worden.
9.) Lt. Colonel I. Cullen (96th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Alkmaar mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
10.) Lt. Colonel J. Doobs (94th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Alkmaar mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
11.) 1st Lieutenant Merle B. Nichols (79th Fighter Squadron / 20th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Alkmaar mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hjalfnar
19.03.16, 17:23
Woohooo, eine Runde Met für die Kameraden, zur Feier Unseres Doppelass-Status!

Horrido!

Hohenlohe
19.03.16, 21:35
Werter Hjalfnar, wir gratulieren euch und freuen uns über die erzielten 12 Luftsiege unserer I./JG3, die somit insgesamt 308 Luftsiege erzielt hat. Darauf an alle Piloten und Kameraden eine Runde Augustiner Edelstoff...:prost:
Wir hoffen immer noch auf die baldige Genesung unseres Hptm. Rudolf Germeroth, da dieser der I./JG3 ein guter Führer ist als Offizier. Ansonsten wünschen wir den Kameraden weiterhin viel Glück und viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

DerGraf
20.03.16, 00:53
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 03. März 1944, Flugplatz Tergnier

Der Flugbetrieb war weiterhin eine Routineangelegenheit gewesen, der nur von einzelnen Ereignissen, gut wie schlecht, durchbrochen wurde. Obwohl die Meldungen stets durchwachsen waren, legte man den Schwerpunkt auf die errungenen Erfolge. Am 1.3. hatten der Oberleutnant und Feldwebel Herschberger mit dem Abschuß je einer Spitfire ihren 7. und 11. Luftsieg feiern können. Der elfte Sieg des Feldwebels markierte gleichzeitig auch den 170. Gruppenluftsieg. Gestern war erneut Ruhetag gewesen und Paul hatte sich wieder mit den beiden Neulingen befaßt. Es war eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm gewesen, aber das hatten sie zu dem Zeitpunt natürlich nicht gewußt...

So gab es eine böse Überraschung, als sie nach der zeiten Patrouille nach Tergnier zurückkehrten. Der Liegeplatz sah grauenhaft aus und die Landebahn, die dorthin führte war notdürftig wieder instandgesetzt worden, aber trotzdem konnte man genügend Trümmerteile sehen und mehrere Hangars ragten wie hohle Zähne in die Luft. Dazwischen wuselten die Gestalten des Bodenpersonals hin und her, unzweifelhaft, um Ordnung zu schaffen. Einige Depots schwelten immer noch vor sich hin, und als er die Kabine öffnete, schlug ihm der Gestank von Benzin und Kordit entgegen. Griewotzki erwartete ihn unten bereits, während ein Traktor die Maschine anhängte, um sie in eine der noch intakten Splitterboxen zu ziehen.

"Was zum Geier ist passiert ?" wollte er wissen. Der Erste Wart erklärte es ihm. 'Jagdbomber, etwa eine Stunde nachdem die meisten Maschinen weg waren. Die Flak hat getan was sie konnte, aber sie haben uns kalt erwischt. Die Alarmrotte mußte unter Feuer versuchen zu starten, hat aber nicht viel genützt.' Der Ostpreuße fuhr sich mit der Hand über das Kinn. Er wirkte angespannt. 'Bigge's Kiste ist nur noch Schrott, er selber hat nichts abbekommen und sollte bald wieder auf den Beinen sein. Oberleutnant Haberland hatte nicht soviel Glück... Er hatte das Fahrwerk schon eingezogen, als ihn einer der Hunde von der Seite erwischt hat. Die Bauchlandung hat er noch gepackt, aber wie er es noch in den Splittergraben geschafft hat, weiß kein Mensch. Ich sag Ihnen, die Maschinengewehre von denen machen große Löcher, so wie die Kanzel aussah, hätte ich nicht gedacht, daß er es schafft. Da war alles voll mit Blut und Glassplittern. Als sie ihn gefunden haben, war er schon bewußtlos, aber der Arzt sagt, den sollten sie wieder hinbekommen, er ist schon auf dem Weg nach Amiens.' "Und dann ?" 'Tja, dann haben sie angefangen, alles zusammenzuschmeißen und als die Bomben wegwaren, ging es mit dem Maschinengewehren weiter. Die haben auf jeden geschossen, den sie gesehen haben. Die Flakbedienungen haben die schwersten Verluste, aber ein paar gute Leute von der Bodenmannschaft haben sie auch erwischt. Die Sachschäden sind halbwegs zu verschmerzen, aber eine Menge Werkzeuge und Geräte sind zerstört oder unbrauchbar. Bis wir Ersatzteile kriegen, werden wir nur die nötigsten Reparaturen durchführen können, und das auch nur mit Flickschusterei.' Er zuckte fatalistisch mit den Schultern und sah zu Bigge's zerschossener FW 190 D, die an den Rand der Landebahn gezogen worden war und dort ihres weiteren Schicksals harrte. 'Was gab es bei Ihnen ?' fragte er nach einer Weile. "Nicht viel. Lorey hat eine Spitfire abgeschossen, aber das wissen sie vermutlich schon, der zweite Einsatz war ähnlich. Eine Menge Kurbelei, aber außer Spesen nichts gewesen. Aber wir haben alle Flugzeugführer heil zurückgebracht, das ist ja auch schon einiges wert. Leutnant Grossfuss hat die Erste übernommen, nehme ich an ?" Griewo nickte. 'Ja, der Alte hat ihm die frohe Botschaft noch vor der Besprechung überbracht. Der Leutnant wikte nicht besonders froh darüber, aber ich denke er wird das gut machen, er kennt sich ja aus und wird von den Leuten respektiert.' Paul grinste. "Meinen Segen hat er. Ich komme nach der Besprechung nochmal vorbei, dann klären wir alles weitere !"

Dann schloß er sich den anderen Flugzeugführern an, die darauf warteten, vom Liegeplatz zum Flugplatz gefahren zu werden. Hoffentlich war dieser Tag kein Vorbote für das, was kommen würde... Er hatte ein ausnehmend mieses Gefühl bei der Sache.

Iche_Bins
20.03.16, 03:22
"Nur" 8.435 einsatzbereite Flugzeuge auf Seiten der Alliierten ... Nur... das Ungleichgewicht tritt immer deutlicher zu Tage. nun Stelle sich einer Vor Euer Abschussverhältnis wäre nicht so günstig wie bisher. Das würde ja sehr düster aussehen.

Hohenlohe
20.03.16, 06:06
Wie kommt es eigentlich, dass die Alliierten keinen 1000 Bomber-Angriff bislang geflogen haben, bei diesen hohen Flugzeugzahlen...??! Man kann nur hoffen, dass das Abschussverhältnis noch lange so bleibt.
Kann man eigentlich die Invasion irgendwie verhindern oder hinauszögern...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
20.03.16, 07:16
Werter DerGraf,

wir danken Euch für diesen sehr atmosphärischen Beitrag! Das Oberkommando der Luftwaffe sieht den Kampf des "Richthofen"-Geschwaders in der Abwehr über dem nordfranzösischem Gebiet als essentiell an. Dennoch wird man wohl nicht darum herum kommen Teile des Verbandes zur Auffrischung ins Reich zu verlegen.

Euer der_Dessauer


_________________________________________________________________________________

Werter Iche_Bins, werter Hohenlohe,

es ist für uns ein Fakt das die Stärke der alliierten Luftstreitkräfte, zwar langsam, aber unaufhörlich steigt! Die Luftwaffe selbst bleibt mehr oder minder auf ihrer Stärke stehen, nur die Erprobungskommandos, die Verbände der verbündeten Luftstreitkräfte und die umgerüsteten Kampfgeschwader lassen die zahlenmäßige Kampfkraft anwachsen. Später im Jahr werden noch einige Jagdgeschwader der Ostfront zur Reichsverteidigung stoßen, allerdings kann man diese nicht wirklich als Verstärkung zählen, den hinter diesen kommen die zahllosen "Roten Falken" der Luftarmeen der Sowjets. Die alliierten Verbände im Westen bestehen hauptsächlich aus Jägern und Jagdbombern, sowie zweimotorigen Bombern zur Erringung der Luftherrschaft und der direkten Unterstützung der Bodentruppen. Schwerpunkt der strategischen Bomberoffensive bleiben die 8th und 15th USAAF und das britische Bomber Command. Bisher haben die amerikanischen Luftflotten mit ihren Bombardment Divisions oft einzelne Ziele bekämpft und hier nie in der Gesamtmasse angegriffen, dies und der Umstand das die Reichsverteidigung von den Viermots einen hohen Blutzoll verlangt hat, führt wohl dazu das am Tage noch keine Tausend-Bomber-Angriffe durchgeführt wurden. In der Nacht sieht das schon etwas anders aus. Das Bomber Command lässt sich bisher zwischen seinen Einsätzen viel Zeit zum herstellen der maximalen Einsatzbereitschaft der Verbände. Das führt dazu das wir schon öfters Angriffe mit bis zu achthundert Maschinen auf deutsche Städte beobachten konnten.

Zum Thema Invasion sei gesagt, dass wir diese wohl nicht verhindern können (So weit wir wissen sind diese historischen Ereignisse im Spiel geskriptet.)! Jedoch können wir versuchen die deutschen Bodentruppen in der Normandie so gut wie möglich mit Flak auszustatten und von starken Jagdfliegerkräften schützen zu lassen. So könnte ein Ausbruch aus dem Brückenkopf vielleicht solange verhindert werden bis die Herbststürme im Kanal einsetzen, was die Versorgung der alliierten Landungstruppen deutlich erschweren würde. Aber noch sind das Zukunftsfantasien.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
20.03.16, 08:55
Werter Dessauer, dann hoffen wir mal, dass eure Zukunftsfantasien auch Realität werden, was den Erfolg des Reiches betrifft...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

George Pickett
20.03.16, 18:51
http://abload.de/img/wappen4kk5x.jpg (http://abload.de/image.php?img=wappen4kk5x.jpg)
III./JG 26 (Rheine/Westfalen)


"Lastwagen auf 11 Uhr tief...Brause auf und macht sie fertig!" Hauptmann Leuschel drückte den Steuerknüppel nach vorne und seine "190" nahm aus der Überhöhung fahrt auf. Seine Gruppe näherte sich von hinten einem Pulk B24-Bomber, welcher von der Hauptgruppe und den sichernden Jägern getrennt worden war. "Die hintere Reihe zuerst...abbraten und dann neuer Anflug!" Der Befehl kam ihm in aller Seelenruhe über die Lippen. So oft er auch hin und wieder schweißgebadet aus einem dieser beängstigenden Albträume aufwachte und sich mit zitternden Händen eine Zigarette anzündete...hier in der Luft, so kurz vor dem Kampf, übernahm das Adrenalin die Kontrolle über seinen Körper und seinen Geist. Ein letzter Blick in die Runde...von den gefürchteten Mustang-Jägern war weit und breit nichts zu sehen. Er legte den Sicherungshebel der Waffen um und suchte sich sein Ziel. Da sich die Jäger von hinten den Bombern näherten, war der Geschwindigkeitsüberschuss nicht so enorm wie bei einem frontalen Angriff. Das große Doppelleitwerk einer B24 wanderte in sein Visier und wie immer zog Hauptmann Leuschel unbewusst den Kopf zwischen den Schultern zusammen als der das Ziel anvisierte. Er spürte, wie er mit den Zähnen knirschte. Eine Unart, die ihm erst vor kurzem aufgefallen war. Im Geiste zählte er bis auf null runter und löste die Bordwaffen aus. Die ganze Zelle vibrierte, während sich die Leuchtspur dem Bomber näherte, sich in ihn hineinfraß und ganze Teile aus ihm heraus riss. Der Bomber wanderte nach unten aus und Leuschel riss die Maschine in eine harte Abwärtsrolle.


http://abload.de/img/web_afg_021201_012usji8.jpg (http://abload.de/image.php?img=web_afg_021201_012usji8.jpg)

http://abload.de/img/image00010vnjtb.jpg (http://abload.de/image.php?img=image00010vnjtb.jpg)


Er lies seine Maschine ein paar hundert Meter absacken und flog eine Kehre. Sein Kaczmarek, Unteroffizier Potter, nur wenige Meter hinter ihm versetzt. Der Bomber trudelte unkontrolliert der Erde entgegen. "Sauber, Herr Hauptmann!" kam es über Funk von Potter. Leuschel schob den Gashebel auf Vollast und zog den Steuerknüppel zu sich ran. Der Lader fing an zu pfeifen, als der BMW-Sternmotor die Maschine steil noch oben zog und die Luft immer dünner wurde. "Neuer Anflug von der Seite und dann Pauke Pauke!" Er hatte sich kurz orientiert und den Bomberpulk schnell wiedergefunden. Dieses mal aber wurden sie erwartet, denn jetzt näherte sich feindliche Leuchtspurmunition wie zu einer Kette aufgezogen den beiden Jägern. Leuschel konzentrierte sich ganz auf sein neues Ziel...er hörte nicht die Schreie über Kurzwelle. Er löste die Bordwaffen in einem Stakkato aus, bis eine weitere B24 brennend aus der Formation ausscherte und rasant an Höhe verlor.


http://abload.de/img/b-24_hitvsknf.jpg (http://abload.de/image.php?img=b-24_hitvsknf.jpg)


Leuschel war wie im Rausch. "Gesehen, Ludwig?" Er lachte kurz hysterisch auf und erschrak sich im selben Augenblick über sich selbst. Er holte tief Luft und beruhigte sich wieder. "Ludwig...?" Es kam keine Antwort über Funk und Hauptmann Leuschel drehte seinen Kopf suchend in alle Richtungen. Schließlich entdeckte der die Maschine von Potter schräg hinter ihm. "Ludwig...pennst du?" Er nahm das Gas heraus und lies sich auf die Höhe seines Kaczmareks zurückfallen. Die Maschine qualmte unterhalb des Motorblocks...die Cockpithaube war von Einschüssen durchsiebt und große Blutlachen bedeckten die Seitenscheiben. "Scheiße...Ludwig!!!" schrie Leuschel in das Kehlkopfmikrophon. Er hörte nur ein schwaches Stöhnen. "Alles so dunkel...sehe nichts..." Leuschel wurde schwindelig. "Ludwig...du hast dir ein paar Treffer eingefangen und scheinst Hydrauliköl zu verlieren...mach die Augen auf, verdammt!!!" Ein paar Sekunden passierte gar nichts, dann konnte er schemenhaft eine Bewegung im anderen Cockpit erahnen. "Ist das mein Blut...?" kam es etwas kräftiger durch den Funk. "Ludwig...hör mir zu! Wir drehen jetzt langsam links auf 220 Grad, verstanden?" Mit schleppender Stimme bestätigte der Unteroffizier. "Es geht los...drei...zwei...ein...jetzt!" Beide Maschinen schwenkten langsam auf südöstlichen Kurs in Richtung des Fliegerhorstes bei Rheine.

In den nächsten 30 Minuten versuchte Leuschel alles um Potter wach und bei Verstand zu halten. "Ludwig, wahrscheinlich ist deine Lenkung bereits träge und dein Fahrgestell kannst du vergessen...du wirst eine Bauchlandung machen müssen." Es knackte kurz im Kopfhörer, bevor Potter antwortete. "Ich bin verheiratet, Herr Hauptmann und mit dem Unbill des Lebens durchaus vertraut." Hauptmann Leuschels Anspannung löste sich etwas. In den letzten Minuten hatte der Schock bei Potter nachgelassen und er war wieder halbwegs bei Bewusstsein. Sein Galgenhumor war der beste Beweis dafür. Im Kopfhörer knackte es wieder aber dieses mal kam es über Mittelwelle. "Oboe an alle Kraniche...Oboe an alle Kraniche...Zirkus über dem Gartenzaum...wiederhole...Zirkus über dem Gartenzaun...!" Leuschel fluchte laut. Die Meldung besagt nichts anderes, als das sich Feindjäger über dem Flugplatz befanden und auf Beute in Form von beschädigten Jägern warteten. "Ich bring dich heil runter, Ludwig. Kannst dich auf mich verlassen..."

Hohenlohe
20.03.16, 22:03
Werter George, ihr habt einen erstklassigen Bericht hingelegt, da kann ich nur hochachtungsvoll den Hut ziehen. Meinen Respekt für euren Berichtsstil habt ihr allemal...!! :top:
Wir können da kaum mithalten. Aber mal sehen, evtl. nach der Rückkehr unseres Alter Egos können wir ja mal einen Versuch wagen.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

DerGraf
21.03.16, 15:01
Ein sehr schöner Beitrag, den Wir mit Freude gelesen haben, werter George Pickett !

der_Dessauer
26.03.16, 07:58
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (04.03.1944 / Runde 200)

Eingang am: 05.03.1944 um 07:43 Uhr

Lage West (Frankreich) am 04.03.1944:

Der gestrige Tag brachte den besetzten Westgebieten zwei größere alliierte Angriffe. In den frühen Stunden dieses Tages griffen sechsundfünfzig B-17G Fortress der 8th USAAF in Begleitung von vierundsechzig P-47D-15 Thunderbolt den Liegeplatz Volkel an. Diese gegnerische Formation wurde von mehreren verbündeten Jagdstaffeln und Jagdgruppen, sowie von der Masse des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" beim Ein- und beim Rückflug bekämpft. Bei einem eigenen Verlust von vier Maschinen in der Luft und einer Maschine am Boden konnten zwanzig Viermots und zwei der Begleitjäger abgeschossen werden. Im weiteren Verlauf des Vormittags attackierten Verbände der 15th USAAF von Korsika kommend die Bahnanlagen der Hafenstadt Marseille in Südfrankreich. Von deutscher Seite erfolgte hier kein Abwehreinsatz.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 04.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 04.03.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz griffen gegnerische Jagdbomber und mittelschwere Bomber die Liegeplätze Vicenza und Levaldigi, die Bahnhöfe von Rom, Turin und Reggio nell'Emilio, sowie Einheiten der 94.Infanteriedivision im Raum der Gustav-Linie an. Die beiden Einflüge in den Nordosten von Italien nach Vincenza und Reggio nell'Emilio, wurden von den verfügbaren italienischen Jagdstaffeln und den Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und der Schlachtgeschwaders 2 erfolgreich bekämpft. Bei sechs eigenen Flugzeugverlusten konnten drei britische Jagdmaschinen, neun Jagdbomber und zehn zweimotorige Bomber abgeschossen werden. Der Flak gelang der Abschuss einer B-24J Liberator, welche von Korsika kommend, wohl zu einer Reparaturwerft nach Süditalien wollte.

Lage Mitte (Reich) am 04.03.1944:

Trotz der hohen Verluste des 03.03.1944 gaben die Alliierten ihre Bemühungen nicht auf die deutsche Rüstungsindustrie und die Moral der deutschen Bevölkerung zu brechen. Am gestrigen Tag wurde zu diesem Zweck ein erneuter Großangriff des britischen Bomber Command auf Berlin geflogen. Im gleichem Zeitraum attackierten Schnellbomber und Fernnachtjäger die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe bei Hildesheim, Finow und Stendal. Insgesamt brachten die Briten für diese Angriffe fünfhundert-sechsundsiebzig schwere Bomber, Schnellbomber und Fernnachtjäger auf. Dem deutschen Funkhorchdienst gelang es allerdings schon recht frühzeitig das Sammeln der Bomber über ihren Basen durch Abhören der Abstimmungsgespräche zu verfolgen. Auch die noch einsatzbereiten Funkmeßanlagen an der Kanalküste arbeiteten hervorragend mit und konnten schon zeitig die Spitzen des Bomberstromes aufklären. Der eingeschlagene Kurs deutete auf einen Flug entlang der Nordseeküste in den Raum Hamburg hin. Interessant für die Bodenleitstellen wurde die Information das sich die überwiegende Masse der Bomber in einer Höhe von 19.000 Fuß (etwa 5.800 Meter) bewegte. Um sich diesem Einflug entgegenzustellen wurden die Nachtjagdgeschwader 1 und 3, Teile der Jagdgeschwader 300, 301 und 302, sowie das Erprobungskommando 154 in einem Sammelraum westlich von Hamburg befohlen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/d2sx3xak.jpg (http://www.directupload.net)
In den letzten Sonnenstrahlen des vergehenden Tages gehen die britsichen Viermots auf Kurs zu ihrem Ziel.


Gegen 22:46 Uhr hatten die ersten Maschinen der II.Gruppe Jagdgeschwader 300 ihre ersten Feindkontakte im Raum Bremerhaven. Auch fallen hier die ersten gegnerischen Maschinen den Bordwaffen der Nachtjäger zum Opfer. Als einer der ersten ist es der Gruppenkommandeur der II.Gruppe Jagdgeschwader 300, Major K. Kettner (Rufname: GenLee), selbst der um 22:58 Uhr eine Lancaster III bei Neuhof bezwingt und damit seinen sechsten Luftsieg in der Nacht erringt. Die von den Bodenleitstellen des II.Jagdkorps geführten Nachtjagdverbände blieben an und in dem Bomberstrom solang hängen bis sie durch die Treibstoffwarnlampe zum Abbruch der Jagd gezwungen wurden. Bis dahin allerdings mussten die britischen Bomberverbände schon einige Verluste hinnehmen. Doch noch war ihr Leidensweg noch lange nicht vorbei. Denn etwas abgesetzt vom Großraum Berlin im Nordwesten der Randgebiete wartet das Nachtjagdgeschwader 5 und Teile des Nachtjagdgeschwaders 2 in einer Hinterhaltposition. Auch hier wurden eine größere Anzahl von Viermots abgeschossen. Besonders erfolgreich war der stellvertretende Gruppenkommandeur der I.Gruppe Nachtjagdgeschwader 5 Major Werner Hoffmann, ihm gelang es zwischen 23:58 Uhr und 00:04 Uhr eine Lancaster III, eine Lancaster I und eine Halifax III über Spandau abzuschießen. Dies waren seine Luftsiege sechs, sieben und acht.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/abaumsxh.jpg (http://www.directupload.net)
Major Werner Hoffmann, I./NJG 5, drei Abschüsse in der Nacht zum 05.03.1944.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/7t3ez6bl.jpg (http://www.directupload.net)
Britsiche Viermots im Anflug auf Groß-Berlin.


Auch sonst war das Nachtjagdgeschwader 5 in dieser Nacht äußerst erfolgreich und verzeichnet die größten Erfolge aller beteiligten Nachtjagdverbände. Die Nachtjäger ließen allerdings beim Eindringen des Bomberstromes in den zentralen Luftraum über der Hauptstadt von den Bombern ab, den dort sprach die Flak von Groß-Berlin ein Machtwort. Von Funkmeßgeräten gelenkt eröffneten alle nur greifbaren Flakgeschütze, von den kleineren Kalibern 3,7-cm bis hin zu den überschweren 12,8-cm-Zwillingen ein dichtes Zonensperrfeuer über der Innenstadt. Die Fla-Kanoniere arbeiteten wie die Besessenen an den Geschützen und das Feuer steigert sich von Minute zu Minute mehr. Zusammen mit den dann einsetzenden Bombardierungen ergab sich ein schauriges Gesamtbild das wohl nur wenig von Dantes Inferno abwich.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/n9h5rukq.jpg (http://www.directupload.net)
Die Flak von Großberlin schießt Zonensperrfeuer.


Besonders schwer wurden das Regierungsviertel und die nordöstlichen Bezirke der Hauptstadt getroffen. Es entsteht zwar kein Feuersturm wie im Vorjahr in Hamburg, dennoch richteten die Spreng- und Brandbomben sowie die Luftminen schwere Zerstörungen an und ließen aller Orten großflächige Brände entstehen. Nachdem die Bomber sich ihrer Last entledigt hatten, gingen sie über Berlin-Wittenau auf Heimatkurs. Hier wurden sie jedoch wieder von Kräften der Nachtjagdwaffe erwartet. Dieses mal waren es die Gruppen der Nachtjagdgeschwader 6 und 7 die sich mit den zurück marschierenden Viermots anlegten und auch dabei einige Abschüsse verbuchen konnten. Um den abfliegenden Bomberstrom auch im weiteren Verlauf bekämpfen zu können wurden viele Verbände die in der ersten Phase der Kämpfe schon im Einsatz waren erneut zwischen Bremerhaven und Hamburg gesammelt. Verstärkt durch Kräfte aus dem Raum des Ruhrgebietes traten die Staffeln der Nachtjagdgeschwader 1,3 und 5, sowie der Jagdgeschwader 300, 301 und 302 erneut an. Diese Kräfte verfolgten die abziehenden Bomber bis in den Raum De Kooi, dort gelang um 02:08 Uhr einer Maschine der II.Gruppe Nachtjagdgeschwader 5 mit dem Abschuss einer Lancaster III der letzte Luftsieg in dieser Nacht.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/r6m9yzmk.jpg (http://www.directupload.net)
Szenen aus den harten Luftkämpfen dieser vergangenen Nacht.


Die Bilanz dieses großen Abwehreinsatzes liest sich wie ein Sieg. Von fünfhundert-sechsundsiebzig eingesetzten schweren Bombern, Schnellbombern und Fernnachtjägern können einhundert-vierundsechzig Maschinen durch deutsche Nachtjäger und die Flak abgeschossen werden. Das sind etwa 28,5 Prozent der gestarteten Maschinen des Bomber Command. Entlang des Marschweges des Bomberstromes an der Nordseeküste und der Norddeutschen Tiefebene liegen überall zerstörte und ausgeglühte Wracks abgeschossener Maschinen. Auch personell bedeutet diese Nacht einen schweren Schlag für die Briten, allein eine große Anzahl von Staffelkapitänen und Gruppenkommandeuren konnten gefangengenommen werden. Im Zuge der Kämpfe gingen bei Duellen mit britischen Fernnachtjägern, den Abwehrschützen der schweren Bomber und bei Bruchlandungen sieben Heinkel He219A-2/R1 und eine Ta154A verloren.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/x7yelbcv.jpg (http://www.directupload.net)
Die Überreste britischer Bomber nach der für beide Seiten ereignisreichen Nacht.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/b5lufgwb.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 04.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Am 04.03.1944 flog die Luftwaffe 1.636 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 04.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.087 (ein Minus von 1 zum 03.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.542 (ein Minus von 317 zum 03.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.545 (ein Plus von 316 zum 03.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.434 (ein Minus von 3 zum 03.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.363 (ein Minus von 72 zum 03.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 04.03.1944 wurden 149 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 60 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 291 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 96 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Es konnten eine große Anzahl alliierter Verbandsführer gefangengenommen werden.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 04.03.1944 gingen 18 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weiterhin wurde 1 Maschine am Boden zerstört. Dabei gab es 6 Gefallene, weitere 10 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/erncgasd.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 04.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der Großangriff des britischen Bomber Command hat schwer Verwüstungen im Zentrum und im nordostwärtigen Randgebiet von Berlin mit sich gebracht. Die hier liegenden chemischen Werke der "AGFA" wurden nahezu vollständig zerstört. Viele Strom- und Wasserleitungen in den betroffenen Stadtteilen sind unterbrochen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten werden immer wieder von Zeitzünderbomben verzögert. Durch die teils chaotischen Zustände liegen noch keine verlässlichen Opferzahlen zur Hand. Die Feuerwehr versuchen der vielen Brandherde Herr zu werden. Hierbei werden sie von Kräften des Ersatzheeres und Parteiorganisationen unterstützt.



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/vqw2nk9q.jpg (http://www.directupload.net)
Schwerpunkte der Bombardierungen in der letzten Nacht im Großraum Berlin.


Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.499 Punkte und damit um 18 Punkte niedriger als am 03.03.1944.

Die Umrüstung der Produktionsstandorte auf die Erforschung und spätere Fertigung der Ta152H wurde nun vollständig in die Wege geleitet.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/faackskv.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160325/l28cmtxa.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 04.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader William McGinn (166.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Wittmundhafen mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader John Anderson Hurst (102.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Jever mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Leslie N. Laing (405. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax II in der Nähe von Varel getötet worden.
4.) Squadron Leader Andrew C. Harding (7.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Salzwedel getötet worden.
5.) Squadron Leader Peter Raggett (35.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Berlin-Wittenau mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Squadron Leader John C. H. Davies (83.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Berlin-Wittenau getötet worden.
7.) Squadron Leader Dickie Bunker (9.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster I in der Nähe von Berlin-Borsigwalde mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
8.) Squadron Leader John G. L. Laffoley (10.Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Leeuwarden mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
9.) Squadron Leader F. Der Vanik (21. SAAF Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Airasca mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
10.) Squadron Leader Kial Wallace (225.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VIII in der Nähe von Vicenza getötet worden.
11.) Wing Commander Nelson R. Mansfield (156.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Bremerhaven getötet worden.
12.) Wing Commander R. E. Baxter (106.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Leeuwarden mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
13.) Lt. Colonel Elmer E. McTaggart (78th "B" Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-47D-15 Thunderbolt in der Nähe von Katwijk getötet worden.
14.) Lt. Colonel W. Lee (401st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Alblasserdam getötet worden.
15.) Lt. Colonel B. Vernon (91st Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-17G Fortress in der Nähe von Katwijk getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Sugar
26.03.16, 10:57
Werter Dessauer,

wie sehen denn eigentlich die Zahlenverhältnisse bei den Luftkämpfen aus? Ihr schreibt zwar, welche Einheiten beteiligt sind, aber nicht wieviele Flugzeuge sie in die Luft bringen. Ist ja gerade im Vergleich mit den historischen Ereignissen interessant.

der_Dessauer
26.03.16, 11:22
Werter Sugar,

die Beantwortung dieser Frage ist gar nicht so einfach. Bei den Kämpfen in den Abend- und Nachtstunden sind die Nachtjagdgeschwader (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 101 und Nachtjagdgruppe 10) und die Jagdgeschwader (300, 301 und 302) meist vollständig einsatzbereit, da die Ruhephasen zwischen den Angriffen des Bomber Command meist Tage bis Wochen auseinander liegen. Dies bedeutet das die einzelnen Gruppen der Geschwader mit mindestens 36 Maschinen (Stabsschwarm mit 4 Maschinen) in den ersten Einsatz gehen, wenn mehrere Einsätze in einer Nacht geflogen werden müssen verringert sich diese Zahl natürlich durch unklare, beschädigte oder zerstörte Flugzeuge. Trotzdem liegt der Prozentsatz meist bei zwei Drittel noch einsatzbereiter Maschinen die nach erfolgter Aufmunitionierung und Betankung wieder in den Einsatz gehen. Anzumerken sei, dass die meisten Geschwader der Nachtjagdwaffe in einen Stabsschwarm und drei Gruppen gegliedert sind, wenn wir uns gerade recht erinnern haben zwei Geschwader sogar vier Gruppen.

Bei den Tagjagdverbänden sieht es etwas anders aus. Die direkt im Reich stationierten Geschwader können sich meist ebenso wie die Nachtjagd erholen, doch liegt die Zahl einsatzbereiter Maschinen besonders beim II.Jagdkorps in den ersten Einsätzen eines Tages zwischen 22 und 30 Flugzeugen. Diese Zahlen verringern sich beim zweiten oder gar dritten Einsatz am Tag erheblich. Begleitjäger und die Abwehrwaffen der Viermots fordern hier ihren Tribut und so fallen viele Maschinen durch Schäden aus. Ganz anders sieht es bei den Tagjagdverbänden der Luftflotte 2 in Norditalien und bei der Luftflotte 3 in den besetzten Westgebieten aus. Die fliegenden Verbände dieser Formationen sind fast jeden Tag im Einsatz und müssen sich einer Vielzahl unterschiedlicher Flugzeugtypen der Alliierten erwehren. Dazu kommt der Umstand das die eigenen Liegeplätze recht häufig von Jagdbombern und zweimotorigen Bombern angegriffen werden. Dies alles verringert die Zahl einsatzbereiter Maschinen deutlich. Zum Beispiel ziehen die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 meist mit nur 20 Maschinen statt 36 in die Luftkämpfe. Im Moment ist das Jagdgeschwader 2 "Richthofen" in Nordfrankreich ebenso abgekämpft, hier liegt die Einsatzbereitschaft bei 12 bis 15 Maschinen pro Gruppe. Wahrscheinlich werden wir dieses Geschwader mal für einige Zeit in den Osten des Reiches verlegen, dort können Piloten und Maschinen wieder aufgefrischt werden.

Als abschließender Hinweis sei noch gesagt das die werten Regenten die uns bei diesem AAR als Mitverfasser behilflich sind, pro Runde mit den für sie wichtigen Auszügen aus dem Kampfbericht für ihre Verbände und ihre "Alter Ego´s" versorgt werden. In diesen Auszügen ist detailliert beschrieben welcher Verband wann, wo und mit wie vielen Maschinen welchen Gegner attackiert hat und wie das Resultat dieses Kampfes aussah.

Euer der_Dessauer

Sugar
26.03.16, 12:28
Dann sind also ca. 1000 Nachtjäger im ersten Einsatz beteiligt gewesen?

der_Dessauer
26.03.16, 13:32
Werter Sugar,

es waren im ersten Einsatz beteiligt (Einsatzräume Bremen - Hamburg und Großraum Berlin):

Nachtjagdgeschwader 1 (Stab, I., II., III. und IV.Gruppe) = 148 Heinkel He219A-2/R1
Nachtjagdgeschwader 2 (Stab, I., II. und III.Gruppe) = 112 Heinkel He219A-2/R1
Nachtjagdgeschwader 3 (Stab, I., II. und III.Gruppe) = 112 Heinkel He219A-2/R1
Nachtjagdgeschwader 5 (Stab, I., II., III. und IV.Gruppe) = 148 Heinkel He219A-2/R1
Nachtjagdgeschwader 6 (Stab, I., II. und III.Gruppe) = 112 Heinkel He219A-2/R1
Nachtjagdgeschwader 7 (I.Gruppe) = 36 Heinkel He219A-2/R1

Nachtjagdgruppe 10 = 36 Heinkel He219A-2/R1

Jagdgeschwader 300 (Stab, I., II. und III.Gruppe) = 112 Heinkel He219A-2/R1
Jagdgeschwader 301 (Stab, I., II.Gruppe) = 76 Heinkel He219A-2/R1
Jagdgeschwader 302 (Stab, I.Gruppe) = 40 Heinkel He219A-2/R1

Erprobungskommando 154 = 12 Ta154A

Alles in allem 944 Nachtjäger die die Reichsverteidigung zur Abwehr dieses Angriffes des Bomber Command einsetzte. Tatsächlich Feindkontakt hatte davon, nach dem Kampfbericht zu urteilen, lediglich ein Drittel der Maschinen. Dabei kam es in etwa jedem dritten Zusammentreffen zu einem Abschuss.

Euer der_Dessauer

Sugar
26.03.16, 13:49
Herzlichen Dank für die Detailarbeit, das ist dann ja weit mehr, als historisch jemals verfügbar gewesen wäre. Dann sind Eure Jagdkräfte natürlich sogar zahlenmäßig den Feindjägern weit überlegen. Daß die nachts nicht alle Feindberührung hatten, ist nachvollziehbar. Vielleicht wird das ja mit dem neuen Muster noch besser, aber so weit ja schon mal hervorragend!

Iche_Bins
27.03.16, 00:14
Whoa, wir wussten gar nicht dass die Karte so genau dargestellt wird. Wir dachten immer jede Stadt ist nur ein Punkt der bombardiert wird.
Bedeutet die Einfärbung, je kräftiger das Gelb desto mehr Schäden?
Platziert Ihr Eure Flak strategisch in den Städten?

der_Dessauer
27.03.16, 06:49
Werter Iche_Bins,

Ihr liegt schon ganz richtig, je heller das Gelb je größer sind die Schäden in diesen Stadtbezirken. Rote Kästchen kennzeichnen Großfeuer, welche noch nach der eigentlichen Bombardierung für Schäden sorgen können. Die Zerstörungen die für Berlin angezeigt werden sind als Summe der bisherigen Angriffe seit Beginn der Kampagne zu sehen. Die Flak-Stärke in den Großstädten variiert recht stark. Da unsere Priorität bei der Verteilung der Flakgeschütze im Schutz der Bodentruppen an der Front, Funkmeßanlagen, Liegeplätzen und natürlich den wichtigen Rüstungsbetrieben liegt, haben Städte eine untergeordnete Rolle. Trotzdem haben wir Gebiete die häufig attackiert werden, nach unseren Möglichkeiten mit einem verstärktem Flakgürtel versehen. Dazu zählen Berlin, Hamburg, Bremen, München, Wien und große Teile des Ruhrgebietes.

Euer der_Dessauer

der_Dessauer
28.03.16, 16:24
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (05.03.1944 / Runde 201)

Eingang am: 06.03.1944 um 04:21 Uhr

Lage West (Frankreich) am 05.03.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/f6v2eke2.jpg (http://www.directupload.net)
Deutsche Jagdmaschinen in harten Kurvenkämpfen mit ihren britischen Gegnern.


Der 05.03.1944 brachte den Jagdfliegerkräften der Luftflotte 3 keine wirkliche Entlastung. Über den gesamten Tag verteilt griffen amerikanische und britische Verbände der 9th USAAF und der 2nd Tactical AirForce Ziele in den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich an. Schwerpunkte waren dabei die Liegeplätze der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte. Dabei wurden die Horste bei Grimberghen, Niergnies, St. Trond, Chievres und Le Culot attackiert. Weiterhin wurden die Funkmeßanlagen bei Katwijk und Le Bourget und eine Abschussrampen für Vergeltungswaffen bei Vouville von Jagdbombern und zweimotorigen Bombern angegriffen. Offensichtlich versuchen die Alliierten weiterhin die Kampfkraft der Luftflotte 3 zu brechen. Trotz weniger einsatzbereiten Maschinen traten die Verbände des JaFü 3 diesen Einflügen entgegen. Es entwickelten sich heftige Luftkämpfe zwischen den Focke-Wulf Fw190D-9 und den Mustangs und Spitfires des Begleitschutzes der mittelschweren Bomber und Jagdbomber. Auch die wenigen noch verwendbaren Staffeln des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" erzielten hierbei Erfolge. Besonders erwähnenswert ist der Eifer der rumänischen Piloten an diesem Tag. Zwei Feldwebel der Grupul 1 Vanatoare und der Grupul 7 Vanatoare konnten je zwei gegnerische Maschinen bezwingen. Trotz dieses Einsatzes wurden die Werkshallen und Werfteinrichtungen der Plätze Grimberghen und Chievres schwer getroffen. Auch die Flak in den gennaten Räumen konnte mit ca. zwanzig Abschüssen Erfolge erringen.

Die Kämpfe dieses Tages haben dem Stab der Luftflotte 3 seine Grenzen aufgezeigt. Viele Verbände sind vom Klarstand der Maschinen her weit abgesunken und die Flugzeugführer durch die häufigen Einsätze seelisch und körperlich bis ans Limit gefordert. Um einem weiteren ausbrennen der Einheiten vorzubeugen, wurde bei dem Oberkommando der Luftwaffe eine Rotation und Auffrischung der betroffenen Verbände angefragt. Diese Anfrage wurde stattgegeben. Als erster Verband wird das abgekämpfte Jagdgeschwader 2 "Richthofen" komplett auf einen Liegeplatz nach Elbing in Ostpreußen verlegt. Hier weitab der Front können Maschinen und Personal in den nächsten Tagen und Wochen wieder regeneriert werden.



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/ldczc3mg.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele der alliierten Luftoperationen am 05.03.1944 in den besetzten Westgebieten.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 05.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den Tag über keine Einflüge in ihren Verantwortungsbereich. Erst in den frühen Abendstunden griffen einhundert-fünfundvierzig britische Halifax II, Wellington X und Liberator VI Bomber die albanische Stadt Florina an. Die Bomben vielen hier zwischen 22:32 Uhr und 22:52 Uhr. Die angerichteten Zerstörungen sind ganz erheblich, annähernd vierzig Prozent der Altstadt wurde in Trümmern gelegt. Die Höhe der zivilen Opfer ist noch nicht eindeutig geklärt.

Lage Süd (Italien) am 05.03.1944:

Der JaFü 2 meldet für den 05.03.1944 nur geringe gegnerische Aufklärertätigkeit über Mittel- und Norditalien.

Lage Mitte (Reich) am 05.03.1944:

Für die Leitstellen der Reichsverteidigung überraschend, nährte sich im Schutze der vielen anderen Einflüge gegen 10:40 Uhr ein kleinerer Verband der 8th USAAF der deutsch-belgischen Grenze. Das Ziel, wie sich später herausstellen sollte, der vierunddreißig B-17G Fortress Bomber und ihrer Eskorte von siebzig amerikanischen P-51B Mustang und britischen Mustang III war ein Stahlwerk im Raum Düsseldorf. Um diesen Angriff abzuwehren wurde vom II.Jagdkorps ein Gefechtsverband mit dem Jagdgeschwader 53 "Pik-As" und den selbstständigen Jagdgruppen 101, 102, 103, 104, 105 und 108 gebildet. Diese Formation verwickelte die alliierten Maschinen ab 11:14 Uhr hart nördlich von Essen bis in den Raum Krefeld um 12:02 Uhr in Luftkämpfe. Da diese Abwehrkämpfe und eine fast geschlossene Wolkendecke über dem Ziel die amerikanischen Bombenschützen stark behinderten, warfen nur sechzehn Bomber gegen 11:40 Uhr ihre Last in der Nähe des Stahlwerkes ab. Bis dahin hatten die Viermots allerdings schon hohe Opfer bringen müssen. Allein die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 53 "Pik-As" schoss ohne eigene Verluste fünf B-17G Fortress und eine Mustang III ab. Besonders zu erwähnen ist der Erfolg des Oberleutnant Herbert Broennle, ihm gelang bei diesem Einsatz allein der Abschuss von drei Viermots, dies waren seine Luftsiege sechs bis acht!



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/xdybzoa5.jpg (http://www.directupload.net)
Die meisten Viermots werfen ihre Bombenlast blind über dem Zielraum ab.


Wie so oft bei dieser Art von Luftkämpfen wurden einige schwere Bomber der Amerikaner beschädigt und waren aufgrund dessen aus ihrer schützenden Formation herausgefallen. Dieser Umstand wurde von dem Kommandeur der Jagddivision im Raum Düsseldorf vorhergesehen. Daher hatte er den Start und die Sammlung der Nachtjagdgruppe 10 in einem Raum in der Nähe des Rückflugkurses der alliierten Formation frühzeitig befohlen. Seine Voraussicht wurde an diesem Tag auch belohnt. Zwischen 12:24 Uhr und 12:48 Uhr kamen die Heinkel He219A-2/R1 der Gruppe im Raum Eindhoven – Tilburg – Bergen op Zoom an einige Nachzügler heran. Dabei konnten drei B-17G Fortress endgültig ohne eigene Verluste abgeschossen werden. Zwei durch den Feldwebel W. Eberhart (Rufname: Alith Anar) und eine durch den Oberleutnant Friedrich Berger.

Insgesamt verloren die britisch-amerikanischen Luftstreitkräfte bei dieser Operation sechzehn Begleitjäger der Typen P-51B Mustang und Mustang III und siebzehn schwere Bomber des Typs B-17G Fortress. Die eigenen Verluste bei diesem Einsatz betrugen zwölf Maschinen und vier gefallene Piloten.



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/kthyat7l.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 05.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Am 05.03.1944 flog die Luftwaffe 754 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 05.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.087 (ein Plus/Minus von 0 zum 04.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.716 (ein Plus von 174 zum 04.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.371 (ein Minus von 174 zum 04.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.507 (ein Plus von 73 zum 04.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.522 (ein Plus von 159 zum 04.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 05.03.1944 wurden 63 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 23 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 105 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 38 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 05.03.1944 gingen 23 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weiterhin wurden 2 Maschinen am Boden beschädigt. Dabei gab es 7 Gefallene, weitere 11 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/owyol5fb.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 05.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Dank des erfolgreichen Abwehreinsatzes gepaart mit der starken Wolkenbedeckung kam das Stahlwerk Krieger bei Düsseldorf ohne Schäden davon. Der überwiegende Teil der abgeworfenen Bomben fiel abseits des Werksgeländes und richtetet dort keine nenneswerten Zerstörungen an.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.557 Punkte und damit um 58 Punkte höher als am 04.03.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/yzzucwt4.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160328/xzeapx65.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 05.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader G. Pedersson (332. NAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VB in der Nähe von Hazebrouck getötet worden.
2.) Squadron Leader Peter W. R. Wickham (122.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Katwijk getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
30.03.16, 19:00
Werter Dessauer, wir gratulieren euch zu diesen Erfolgen. Es wurde mal Zeit, dass ihr wieder mehr Glück habt beim Abwehrkampf. Vor allem in der Nacht.
Ein schöner Erfolg für die wenig verwöhnte Nachtjagd. Noch mehr solcher Erfolge und die nächtlichen Bombardements der Briten werden hoffentlich weniger. Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg beim Kampf gegen die Alliierten...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

der_Dessauer
10.04.16, 08:41
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (06.03.1944 / Runde 202)

Eingang am: 07.03.1944 um 05:53 Uhr

Lage West (Frankreich) am 06.03.1944:



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/tb24lq5g.jpg (http://www.directupload.net)
Auch zwei selbstständige Jagdgruppen der Luftflotte Reich bekämpften die tiefen Einflüge alliierter Maschinen.


Die alliierte Luftmacht setzte auch am gestrigen Tag ihre Bemühungen fort Einrichtungen der Luftwaffe und der Besatzungstruppen in den besetzten Westgebieten zu zerstören. Dabei wurden die Abschussanlagen für V-Waffen bei Eperlecques, Wizernes und Brecourt, die Funkmeßanlage bei Katwijk und der Liegeplatz von Le Culot massiv attackiert. Die starke Flak in diesem Raum und die Jagdfliegerkräfte der Luftflotte 3, unterstützt durch zwei selbstständige Jagdgruppen der Luftflotte Reich, verwickelten die einfliegenden gegnerischen Formationen über Belgien und Nordfrankreich in heftige Luftkämpfe. Bei fünf eigenen Verlusten, konnten über fünfzig alliierte Maschinen abgeschossen werden. Ein nachlassen der dieser Angriffe ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Das Oberkommando der Luftwaffe prüft die Möglichkeit vier selbstständige Jagdgruppen aus der Reichsverteidigung abzuziehen und nach Frankreich zu verlegen. Zumindest solange bis die Auffrischung des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" abgeschlossen ist.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/nkzypjsd.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele der alliierten Luftoperationen am 06.03.1944 in den besetzten Westgebieten.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 06.03.1944:

Im Verantwortungsbereich der Luftflotten 4 und Südost herrschte auch am vergangen Tag Ruhe. Nur der Einflug eines alliierten Höhenaufklärers in den Raum Trieste wird von den Stäben dieser Großverbände gemeldet.

Lage Süd (Italien) am 06.03.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz gehen die Abnutzungskämpfe auf beiden Seiten ohne große Unterbrechung weiter. Neben einer Vielzahl von Aufklärungsflügen, griffen gegnerische Bomber und Jagdbomber Formationen die Stadt Terni, die Bahnhöfe von Vicenza, Ancona und Brescia, sowie Truppenteile der 16.Panzerdivision hinter der Gustav-Linie an. Dabei gelang den Kräften des JaFü 2 ein Abwehrerfolg als die mit 21-cm-Werfern ausgestatteten Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2, sowie die "Sturmböcke" der Jagdgruppe Ost einen Baltimore V Verband beim Angriff auf die Bahnanlagen von Vicenza abfingen. Bei dem Verlust einer Focke-Wulf Fw190D, konnten achtundzwanzig dieser zweimotorigen Bomber abgeschossen werden. Hierbei kam auch der Staffelkapitän der 10.Staffel III.Gruppe Schnellkampfgeschwader 10, Leutnant W. Schrach (Rufname: Li Shunchen), zu einem Abschuss, es war dies sein achter Luftsieg! Jedoch schlugen die Briten keine zwei Stunden später zurück, indem achtunddreißig Spitfire-Jäger und Jagdbomber überraschend den Liegeplatz Thiene angriffen. Zwar konnten fünfzehn der Angreifer von der Platzflak und den Alarmrotten abgeschossen werden, aber auch die eigene Seite wurde schwer getroffen. Fünf Focke-Wulf Fw190D gingen bei den Luftkämpfen verloren, vier wurden am Boden zerstört und weitere sechzehn beschädigt. Glücklicherweise blieben die Ausfälle beim fliegenden Personal und dem Bodenpersonal gering.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/7xigbjh5.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele der alliierten Luftoperationen am 06.03.1944 in Italien.


Lage Mitte (Reich) am 06.03.1944:

Da sich die 8th USAAF wohl erst mal von ihren erlittenen Verlusten erholen muss, läuft die Arbeitsteilung bei den alliierten Luftstreitkräften auf Hochtouren. Die Reichsverteidigung bekam es in der vergangenen Nacht mit gleich mit zwei größeren Einflügen des britischen Bomber Command zu tun. Während zweihundert-neunundfünfzig Bomber Mannheim angriffen, flogen vierhundert-zweiundfünfzig gegnerische Maschinen Berlin an. Weiterhin griffen Mosquito-Schnellbomber und Fernnachtjäger zur selben Zeit die Liegeplätze der Nachtjagd bei Speyerdorf, Gross-Ostheim, Finow, Dessau, Parchim und Hildesheim an. Die Platzflak von Parchim konnte dabei eine Mosquito N.F.XII abschießen. Der Abwehreinsatz von vier Gruppen der Nachtjagd (Nachtjagdgruppe 10, Teile des Nachtjagdgeschwaders 101 und der Jagdgeschwader 301 und 302) geriet zu einem Desaster. Durch Ausfall der Masse der Funkmeßanlagen in Belgien und Nordfrankreich wurde der Einflug des Bomberstromes auf Mannheim zu spät erkannt und somit die Verbände auch zu spät alarmiert. Nur wenige Heinkel He219A-2/R1 kamen noch auf dem Rückflug der Bomber an diese heran und konnten zwei Abschüsse erzielen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/6gombwjv.jpg (http://www.directupload.net)
Ein "Uhu" des Nachtjagdgeschwaders 2 bekämpft britische Bomber in der Nähe von Berlin.


Die Attacke auf die Reichshauptstadt wurde jedoch schon frühzeitig erkannt. Die eingesetzten Kräfte der Nachtjagdgeschwader 1 und 3 und des Jagdgeschwaders 300 konnten im Raum Hamburg erste Erfolge erzielen. Dann jedoch, ob geplant oder aus der Lage heraus befohlen, brachen etwa zwei Drittel der einfliegenden Bomberstreitmacht den Angriff ab und gingen auf Heimatkurs. Dieses Manöver verwirrte die Leitstellen der Nachtjagd am Boden gewaltig. Erst kurz vor Berlin kamen wieder Maschinen der Nachtjagdgeschwader 2 und 5 an den Feind. Diese setzten die Angriffe auch nach dem Durchflug der Bomber durch die Flakzone der Hauptstadt weiter fort. Insgesamt konnten bei drei eigenen Verlusten, fünfzig britische viermotorige Bomber von der Flak und den Nachtjägern abgeschossen werden. Viele weitere schleppten sich angeschlagen nach England zurück.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/8d9e2dur.jpg (http://www.directupload.net)
Angeschlagen schleppt sich eine Lancaster nach Hause zurück.




http://fs5.directupload.net/images/user/160410/6nuawlyn.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 06.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Am 06.03.1944 flog die Luftwaffe 1.236 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 06.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.087 (ein Plus/Minus von 0 zum 05.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.790 (ein Plus von 74 zum 05.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.297 (ein Minus von 74 zum 05.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.490 (ein Minus von 17 zum 05.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.340 (ein Minus von 182 zum 05.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 06.03.1944 wurden 89 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 58 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 235 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 61 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 06.03.1944 gingen 14 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weiterhin wurden 4 Maschinen am Boden zerstört und 16 beschädigt. Dabei gab es 3 Gefallene, weitere 7 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/quba9xqp.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 06.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Die beiden schweren Luftangriffe auf die Städte Berlin und Mannheim, hatten besonders in letzterem Fall enorme Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Produktionskapazitäten in dem betroffenen Gebiet. Zudem mussten viele Fertigungsprozesse heruntergefahren werden, da besonders im Osten von Berlin durch den Ausfall eines wichtigen Elektrizitätswerkes der "RMAL" nicht genügend Strom zugeführt werden konnte. Der zweihundert-fünfzig-Bomber-Angriff auf Mannheim entfachte in der Innenstadt einen Feuersturm, dem die Feuerwehr mehr oder minder hilflos gegenüberstand. Zu Glück gab es durch den hohen Ausbaugrat des Luftschutzes in der Stadt nur wenige zivile Opfer zu beklagen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/cmot4w9s.jpg (http://www.directupload.net)
Die Innenstadt von Mannheim nach dem schweren Angriff.


Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 46.987 Punkte und damit um 570 Punkte niedriger als am 05.03.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/x7nhst42.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160410/4rlkheej.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 06.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader M. Tomlin (195.Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Vlissingen getötet worden.
2.) Squadron Leader T. Peires (13.Squadron) ist beim Absturz seiner Baltimore V in der Nähe von Ferrara getötet worden.
3.) Wing Commander Charles E. Harris (434. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Helgoland mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
10.04.16, 11:42
Werter Dessauer, so langsam scheinen die Alliierten die Bomberoffensiven auf die Nacht verlegt zu haben und sind damit wohl auch erfolgreich...; leider...!! :fecht: Wir wünschen euch und somit auch unseren Kameraden alles Gute und viel Erfolg beim Abwehrkampf...!! :top: Kann sich übrigens die Wirtschaftsproduktion auch wieder erholen, wenn sie um rund 550 Punkte sinkt...?! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
10.04.16, 14:17
Werter Hohenlohe,

Ihr habt schon richtig erkannt, dass einerseits die Nachtangriffe zunehmen und das andererseits die Zerstörungen im Industriesektor anwachsen. Historisch gesehen hatte das britische Bomber Command ja im März 1944 zur "Schlacht um Berlin" geblasen. Es sollte das Regierungs- und Wirtschaftszentrum zerstört und die Moral der Bevölkerung gebrochen werden. Die "Schlacht" musste nach hohen britischen Verlusten abgebrochen werden! Der Doppelschlag gegen die Hauptstadt und Mannheim hat schon eine spürbare Einbuße mit sich gebracht. Es zeigt das die Bombardierung von Flächenzielen im Spiel doch Wirkung hat. Die beschädigten Fabriken, Werkhallen und Betriebe reparieren sich, genauso wie die Infrastruktur, selbst im Verlauf der nächsten Runden. Jedoch läuft dieser Prozess deutlich langsamer ab, als bei Funkmeßanlagen oder Beschädigungen an Liegeplätzen. Auch der alliierte "Industry Damage"-Wert (Punkte die die alliierte Seite für die Zerstörung der deutschen Industrie bekommt.) hat einen Sprung gemacht und liegt nun bei 4,03 Punkten.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
10.04.16, 14:52
Werter Dessauer, das sind ja leider keine guten Aussichten, wenn ich mir diesen Kommentar erlauben darf. Ich hoffe aber weiterhin, dass die Nachtjagd die alliierten Nachtangriffe doch noch in den Griff bekommt.
Ansonsten wünschen wir euch von Herzen weiterhin viel Erfolg und viel Glück...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
15.04.16, 15:16
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (07.03.1944 / Runde 203)

Eingang am: 08.03.1944 um 06:23 Uhr

Lage West (Frankreich) am 07.03.1944:

Die Flugbewegungen auf deutscher und alliierter Seite wurden am gestrigen Tag durch eine Schlechtwetterfront stark beeinträchtigt. So kam es nur zu einigen gegnerischen Aufklärungsflügen über dem Bahnhof von Schaerbeek (Raum Brüssel), den Liegeplätzen Florennes, Chievres und Grimberghen und dem Bahnhof von Zeebrugge. Einige eigene Alarmrotten flogen Sperre, jedoch kam es zu keinerlei Feindkontakt.

Lage Ost und Südost (Balkan) am 07.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden für den vergangenen Tag keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich.

Lage Süd (Italien) am 07.03.1944:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz gingen die schweren Kämpfe am Boden und in der Luft ohne Unterbrechung weiter. Neben einer Vielzahl von Aufklärungsflügen über dem Bahnhof von L'Aquila, dem Liegeplatz bei Venezia-Lido und den Bahnanlagen bei Lorenzo, Mailand, Bologna, Pescara, Rom und Spoleto, attackierten mehrere Wellen von britischen Jägern und Jagdbombern zur Unterstützung ihrer Bodentruppen die Stellungen der 29.Panzergrenadierdivision und der Panzerdivision "Hermann Göring" entlang der Gustav-Linie. Weiterhin griffen gemischte Formationen der 12th und der 15th USAAF Ziele in Nord- und Mittelitalien an. Darunter ein Aluminiumwerk bei Porto Marghera und die Bahnhöfe von Rom/Littorio, Piombino und Reggio nell'Emilio. Während die angesprochenen Bahnanlagen schwer verwüstet wurden, kam das kleine Aluminiumwerk mehr oder minder ohne Schäden durch die Bombardierung.



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/k5rpblnd.jpg (http://www.directupload.net)
Luftkämpfe zwischen deutschen Focke-Wulf Fw190D und amerikanischen B-24J Liberator über Italien.


Italienische und kroatische Jagdstaffeln, sowie die Gruppen des Schnellkampfgeschwaders 10 und des Schlachtgeschwaders 2 waren zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr über Norditalien im Einsatz und verwickelten mehrere alliierte Bomberverbände in heftige Luftkämpfe. Bei vier eigenen Verlusten konnten etwa dreißig gegnerische Maschinen, zumeist Viermots des Typs B-24J Liberator, abgeschossen werden. Einer der erfolgreichen Flugzeugführer dieses Tages ist der noch junge Feldwebel F. Abt (Rufname: Frankenland) der als Rottenflieger in der 5.Staffel II.Gruppe Schlachtgeschwader 2 dient, ihm gelang im Raum südlich von Venedig um 10:38 Uhr der Abschuss einer B-24J Liberator, dies war sein erster Luftsieg. Weitere dreißig alliierte Flugzeuge wurden an diesem Tag von der Flak heruntergeholt.



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/q5rl6kjs.jpg (http://www.directupload.net)
Am Ende des Tages, ein Flugzeugführer einer deutschen Staffel in Gedanken versunken.


Lage Mitte (Reich) am 07.03.1944:

Auch über dem Reich blieb es in den vergangenen vierundzwanzig Stunden ruhig. Lediglich ein einzelner alliierter Höhenaufklärer wurde am Nachmittag über dem Bahnhof von Unterturkheim bei Stuttgart gemeldet. Für die Reichsverteidigung also wieder eine Gelegenheit Maschinen und Personal weiter zu überholen, beziehungsweise weiter zu schulen.



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/r3prqjlv.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 07.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Am 07.03.1944 flog die Luftwaffe 283 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 07.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.087 (ein Plus/Minus von 0 zum 06.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 3.157 (ein Plus von 367 zum 06.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 930 (ein Minus von 367 zum 06.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.594 (ein Plus von 104 zum 06.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.609 (ein Plus von 269 zum 06.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 07.03.1944 wurden 31 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 30 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 106 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 15 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 07.03.1944 gingen 4 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Dabei gab es 3 Gefallene, 1 Angehöriger des fliegenden Personals wurde verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/3asd7wf9.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 07.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Der Rüstungsindustrie im Reich sowie den Werken die als Zulieferer der heimischen Produktionszentren dienen und im besetzten europäischen Ausland angesiedelt sind, wurde am gestrigen Tag kein Schaden zugefügt. Auch blieben die deutschen Städte von Terrorangriffen britischer Bomber verschont.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.040 Punkte und damit um 53 Punkte höher als am 06.03.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/h9xhljvo.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160415/ntjolayn.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 07.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Lt. Colonel G. Ellard (376th Bombardment Group) ist beim Absturz seiner B-24J Liberator in der Nähe von Leghorn getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Hohenlohe
15.04.16, 18:48
Werter Dessauer, dieser Tag war viel zu ruhig im Vergleich gesehen. D.h. es könnte sich die kommenden Tage noch erheblich ändern.
Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg bei der Reichsverteidigung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
17.04.16, 16:48
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagemeldung zum Fortgang der Produktionsumstellung.



http://fs5.directupload.net/images/user/160417/y4ea8y9y.jpg (http://www.directupload.net)
Ein Blick in eine Werkhalle, in welcher Messerschmitt-Jäger in der Endfertigung sind.
Dies ist jedoch die Vergangenheit, die Bf109G-6 wird schon seit fast einem halben Jahr nicht mehr produziert!


Die Entscheidung die Tagjagd mit dem Muster Ta152H-1 und die Nachtjagd mit der Junkers Ju88G-7 auszustatten, brachte für viele Rüstungsbetriebe die in dem Produktionsablauf von Flugzeugen für die Luftwaffe und für die verbündeten Luftstreitkräfte tätig sind große Veränderungen. Immer hin sind über 2.500 Tagjäger und ca. 1.500 Nachtjäger zu ersetzen. Die Umstellung der verschiedenen Motorenwerke, bei den Flugzeugzellenherstellern, den Zuliefererfirmen und den Endmontageeinrichtungen kostet viel Zeit und verlangt eine große Übersicht und Koordinationsfähigkeit.



http://fs5.directupload.net/images/user/160417/kxgoy3vn.jpg (http://www.directupload.net)
Geplante Produktionszahlen der unterschiedlichen Bauteile.


Aus der Übersicht geht hervor das, bedingt durch die Anzahl produzierter Motoren, eine Endauslastung von siebenunddreißig Junkers Ju88G-7, einundneunzig Ta152H-1 und zwölf Focke-Wulf Fw190A-8/R8 "Sturmbock" pro Tag erzielt werden soll. Nebenbei läuft die erste Kleinserie der Me262A-1. Schwerpunkt ist nach wie vor die Tagjagd. Einerseits sollen die Verluste der "Sturmböcke" weiterhin aufgefangen werden und es soll die Überführung der Jagdgeschwader 300, 301 und 302 aus der Nachtjagd in die Tagjagd vorbereitet werden. Erleichtert wird die Produktionsumstellung dadurch das die Ta152H-1 und die Junkers Ju88G-7 die selben Jumo-213-E-Triebwerke verwenden. Nur die "Sturmböcke" brauchen ein BMW-801-D-2-Triebwerk. Die Gesamtumstellung der Masse der angesprochenen Werke wird erst in anderthalb bis zwei Monaten abgeschlossen sein.

Durch vorangegangene Produktionsreihen anderer Flugzeugtypen haben sich zahlreiche Motoren, Zellen und anderer Bauteile angesammelt. Dem Rüstungsministerium ist noch nicht klar wie eine Weiterverwertung dieser wertvollen Ressourcen aussehen kann. Vorschläge aus allen Bereichen werden dazu dankbar angenommen!



http://fs5.directupload.net/images/user/160417/lkbzu5b6.jpg (http://www.directupload.net)
Eine Übersicht der derzeitigen Lagerbestände.

Sugar
17.04.16, 17:49
Aufstellung von Scheingeschwadern am Pas de Calais? :cool:

Hohenlohe
17.04.16, 22:20
Werter Dessauer, wir wünschen euch viel Glück und Erfolg bei der geplanten Produktionsumstellung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

Komischer Kunde
18.04.16, 14:20
Vielleicht ließen sich, in Anlehnung an den edlen Sugar, überzeugendere Holzattrappen fertigen, die die allierte Aufklärung verwirren. Damit wäre unter Umständen gewährleistet, dass die Allierten, nunmehr auch entsprechend authentischere Holzattrappenbomben auf diese Liegeplätze werfen...

DerGraf
18.04.16, 16:47
I/JG 2 'Richthofen' - Uffz. Paul Grassmann - 07. März 1944, in der Nähe von Elbing

Grassmann flucht leise vor sich hin, als die Formation eine weitere Runde um die Hangars dreht, vorbei an den eifrig werkelnden Warten, die immer noch verschiedene Teile der Maschinen warten. Eingeflogen haben sie die Mühlen schon und die Markierungen sind auch schon angebracht. Nach der taktischen Schulung sollen turnusmäßig ein paar Übungsflüge stattfinden, aber zwischen Frühstück und Unterricht hatte Leutnant Fuchs sich für die Flugzeugführer etwas ganz besonderes ausgedacht: Nachdem ihm eine gewisse Laxheit der jüngeren Unteroffiziere aufgefallen war, hatte er beim Alten erreicht, daß er Frühsport mit den Flugzeugführern machen durfte. Das alleine hätte wahrscheinlich das Faß nicht zum Überlaufen gebracht, aber bei dieser Gelegenheit geht der tägliche Frühsport für die dienstgradjüngeren Unteroffiziere direkt in zwei Stunden Formaldienst über, 'damit hier keine Zustände einreißen'.
Normalerweise teilen sich Oberfeldwebel Lemke und Feldwebel Herschberger diese Aufgabe, wofür die Unteroffiziere recht dankbar sind, da die beiden sich nicht durch eine allzu harte Gangart auszeichnen. Doppelt dankbar sind sie für diese Gnadentage, da heute keiner dieser Tage ist. Leutnant Fuchs scheucht die Männer durch die Landschaft wie es die meisten nur aus der Grundausbildung kennen und schenkt ihnen nichts. Unteroffizier Engel hatte in der Pause geflucht wie ein Rohrspatz und gemeint, da hätte er auch gleich Infanterist werden können...

"Grassmann ! Pennen Sie ?"

Als Paul seinen Namen hört, weiß er, daß er gerade den Hauptgewinn gezogen hat. In Gedanken hat er den letzten Befehl überhört und sich mit Verzögerung wieder in die Formation eingeordnet. Das war recht schnell gewesen, aber Fuchs hatte es natürlich trotzdem bemerkt. Bevor er etwas sagen kann, steht Fuchs vor ihm und taxiert ihn feindselig, als nähme er die Störung seines Dienstes persönlich. 'Melde Herrn Leutnant, daß ich kurz abgelenkt war und den Befehl deshalb nicht sofort ausgeführt habe !' Grassmann weiß, daß das was jetzt kommen wird schmerzt. Fuchs funkelt ihn kurz böse an, bevor er wieder vor die Abteilung tritt. Grassmann fängt sich einige böse Blicke ein, als der Leutnant allen 40 Kniebeugen mit dem über Kopfhöhe gehaltenen Gewehr befielt. Wenigstens müssen sie nicht auch noch singen... Als sie fertig sind, fängt er noch einmal an, die Gewehrgriffe durchzugehen, bevor sich die Mraschkolonne wieder in Bewegung setzt. 45 lange Minuten liegen noch vor ihnen !

der_Dessauer
22.04.16, 05:18
Werter Sugar, werter Komischer Kunde,

Eure beiden Ideen haben etwas für sich, zumindest besteht die Möglichkeit das wir diese Schein-Liegeplätze in den Ablauf des AAR´s erzählerisch einfügen. Dummerweise können wir vom Spiel aus wohl diese überschüssigen Flugzeugzellen und Triebwerke nicht wirklich weiterverwenden.

Euer der_Dessauer


________________________________________________________

Werter Hohenlohe,

wir hoffen das diese Umstellungen die Luftwaffe für die kommenden Aufgaben vorbereitet. Leider dauert das alles eben ein wenig und Änderungen sind nur schwer durchzuführen. Wir werden sehen!

Euer der_Dessauer


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Werter DerGraf,

sehr schön, da wird selbst in der Auffrischung auf einem ruhigen Liegeplatz in Ostpreußen an die körperliche Leistungsfähigkeit gedacht! Wir Danken für diesen neuen Beitrag zum AAR.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
22.04.16, 12:09
Wir freuen uns schon aufs nächste Update...!! Leider befindet sich unser Alter Ego Hptm. Rudolf Germeroth noch immer im Lazarett und es wird wohl noch einige Zeit dauern, bevor er wieder einen Einsatz fliegen wird. Aber wir freuen uns trotzdem über jeden Luftsieg unseres Jagdverbandes...!! :fecht:
Wir wünschen euch werter Dessauer weiterhin ein glückliches Händchen bei der Organisation der Reichsluftverteidigung...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
23.04.16, 10:13
http://s7.directupload.net/images/user/140517/thtzg26p.jpg (http://www.directupload.net)
Lagevortrag zur Unterrichtung der höheren Kommandostellen über die Lageentwicklung der letzten vierundzwanzig Stunden. (08.03.1944 / Runde 204)

Eingang am: 09.03.1944 um 08:07 Uhr

Lage West (Frankreich) am 08.03.1944:

Neben vielen Aufklärungsflügen brachte der gestrige Tag wieder einige schwere Angriffe von alliierten Jagdbombern und mittelschweren Bombern mit sich. Dabei wurden die Liegeplätze Volkel und Florennes, sowie die Funkmeßanlagen bei Melsbroek, Coxyde, Sint-Denijs-Westrem und Ft. Rouge attackiert. Hautgegner des Tages waren unterschiedliche Spitfire-Muster. Den Jagdfliegerkräften der Luftflotte 3 gelang im Zusammenwirken mit der Flak der Abschuss von ca. siebzig gegnerischen Flugzeugen. Die eigenen Verluste belaufen sich auf zwanzig Focke-Wulf Fw190D.



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/wrvj9sdp.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele alliierter Einflüge am 08.03.1944 in den besetzten Westgebieten.


Lage Ost und Südost (Balkan) am 08.03.1944:

Die Stäbe der Luftflotten 4 und Südost melden keinerlei Einflüge alliierter Maschinen in ihren Verantwortungsbereich am gestrigen Tag.

Lage Süd (Italien) am 08.03.1944:

Auch auf dem italienischen Kriegsschauplatz gab es eine Unmenge von alliierten Aufklärungsflügen im Norden und in der Mitte des "Stiefels". Daneben wurden die Bahnanlagen bei Breil und Viterbo, der Hafen von Piombino, Truppenteile der Panzerdivision "Hermann Göring" und der Liegeplatz Thiene angegriffen. Flak und Jagdmaschinen des JaFü 2 schossen ca. zwanzig Gegner ab. Die eigenen Verluste werden mit einer im Luftkampf abgeschossenen und zwei am Boden zerstörten Focke-Wulf Fw190D angegeben. Weitere zweiundzwanzig Focke-Wulf Fw190D wurden am Boden beschädigt.



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/y8q77y93.jpg (http://www.directupload.net)
Die Ziele alliierter Einflüge am 08.03.1944 in Norditalien.


Lage Mitte (Reich) am 08.03.1944:

Abgesehen von wenigen Einflügen alliierter Höhenaufklärer blieb es den Tag über ruhig im Luftraum über dem Reich. Erst in den Abend- und Nachtstunden gab es einen erneuten Einflug des britischen Bomber Command. Wie es scheint läuft die "Schlacht um Berlin" für die Briten nach wie vor weiter, denn dieser Angriff war schon der dritte seiner Art in den vergangenen Tagen und wurde auch mit spürbarer Vehemenz geführt. Für diesen Raid setzte das britische Oberkommando allein achthundert-sechsundsechzig schwere Bomber, Schnellbomber und Fernnachtjäger ein, welche neben der Reichshauptstadt auch die Liegeplätze der Nachtjagdwaffe bei Finow, Stendal und Hildesheim angriffen. Natürlich blieb der eigenen Funkaufklärung die Sammlung dieser Kräfte in den frühen Abendstunden nicht verborgen, auch wurde der spätere Einflug sehr genau durch die Funkmeßgeräte in den besetzten Westgebieten verfolgt und weitergemeldet. So war es möglich die Masse der Nachtjagdgeschwader 1, 3, 4 und 101, der Nachtjagdgruppe 10, des Erprobungskommandos 154 und der Jagdgeschwader 300, 301 und 302 über dem nördlichen Ruhrgebiet zu sammeln und geschlossen an den Gegner zu führen. So erlitten die alliierten Bomberstaffeln schon im Anflug einige Verluste. Die Nachtjäger folgten dem Bomberstrom bis in den Raum ostwärts von Braunschweig und übergaben hier die Abwehr an die Nachtjagdgeschwader 2, 5, 6 und 7, welche die Angriffe weiter fortsetzten.



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/b7amrzng.jpg (http://www.directupload.net)
Ein nicht ganz seltenes Bild in den letzten Tagen, die Überreste einer Lancaster irgendwo im Reich.


In der Nähe von Berlin ließen die Nachtjäger dann von ihren Opfern ab um nicht von der eigenen Flak bekämpft zu werden. Die britischen Bomber konnten sich das allerdings nicht aussuchen und mussten sich zwangsweise in die "Flakhölle" über der Hauptstadt begeben. Glücklicherweise war die Flak im Großraum Berlin nach den ersten Angriffen im März in den letzten zwei bis drei Tagen weiter massiv verstärkt wurden. Etwa einhundert-zwanzig 10,5-cm-Flak 38 und vierzig 8,8-cm-Flak 37 und 41 wurden hier zusätzlich stationiert. Diese Geschütze, zentral über Funkmeßverfahren geführt, legten ein dichtes Zonensperrfeuer über die Stadt, durch welches sich die Viermots hin durchkämpfen mussten. Viele Bomber wurden hierbei abgeschossen und noch mehr beschädigt. Nachdem die alliierten Maschinen sich ihrer Last entledigt hatten gingen sie über dem Nordosten der Hauptstadt auf Heimatkurs. Dabei wurden sie erneut von den unterschiedlichen Nachtjagdformationen der Reichsverteidigung bedrängt. Besonders erfolgreich war das Erprobungskommando 154 mit seinen Ta154A, welches allein elf Bomber bezwingen konnte. Der Rückflugweg des Bomberstroms wurde durch abgeschossene oder aufgrund von Flakschäden abgestürzte Maschinen am Boden markiert. Es gab auch eine hohe Anzahl von gefangengenommen Flugzeugbesatzungen der Alliierten. Auffällig dabei ist eine Häufung von kanadischen Soldaten. Der letzte Bomber viel um 02:09 Uhr in der Nähe von Bergen aan Zee. Erfreulicherweise hatte die Nachtjagdwaffe, bis auf einige Verwundete, keine eigenen Verluste zu beklagen. Insgesamt gelang der Flak und den Nachtjägern in dieser Nacht der Abschuss von einhundert-zweiundsiebzig Bombern. Das bedeutet einen Verlust von knapp zwanzig Prozent der eingesetzten Maschinen bei diesem Angriff des Bomber Command auf Berlin. Das Oberkommando der Luftwaffe ist gespannt ob der "Brite" seine Attacken auf die Hauptstadt nach diesen herben Rückschlägen fortsetzten wird.



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/s2xgxv7e.jpg (http://www.directupload.net)
Einflüge alliierter Maschinen am 08.03.1944.


Einsatz- und Stärkebeurteilung OKL:

Am 08.03.1944 flog die Luftwaffe 1.700 Einsätze. Der Generalquartiermeisters der Luftwaffe meldet am Abend des 08.03.1944 die Gesamtstärke der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte mit 4.087 (ein Plus/Minus von 0 zum 07.03.1944 / Verlegungen von Verbänden und Umrüstungen sind hier einbezogen!) Flugzeugen. Davon sind 2.674 (ein Minus von 483 zum 07.03.1944) Maschinen einsatzbereit, die restlichen 1.413 (ein Plus von 483 zum 07.03.1944) werden derzeit entweder gewartet, werden verlegt oder befinden sich in Reparatur.

Nach Auswertung der neusten Informationen der Abteilung Fremde Heere West, stehen den westlichen Alliierten am Ende des gestrigen Tages 11.476 (ein Minus von 118 zum 07.03.1944) Maschinen aller Muster zur Verfügung. Davon sind allerdings nur 8.126 (ein Minus von 483 zum 07.03.1944) Flugzeuge einsatzbereit.

Feindverluste:

In den Kämpfen am 08.03.1944 wurden 155 alliierte Flugzeuge durch die Jagdverbände der Luftwaffe und der verbündeten Luftstreitkräfte, sowie weitere 108 durch die Flugabwehr abgeschossen (Herausschüsse die später zu Abstürzen führten sind hierbei einbezogen.). Nach Auswertung der eintreffenden Meldungen wurden weitere 417 Feindmaschinen durch eigene Jäger und durch die Flak beschädigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 124 Mann fliegendes Personal der Alliierten gefangengenommen. Auffällig sind die hohen Verluste von kanadischen Verbänden, hier gab es viele gefallene und gefangengenommene Verbandsführer.

Eigene Verluste:

In den Kämpfen am 08.03.1944 gingen 21 Maschinen der verbündeten Luftstreitkräfte und der Luftwaffe bei Luftkämpfen verloren. Weitere 2 Maschinen wurden am Boden zerstört und 22 beschädigt. Dabei gab es 10 Gefallene, 13 Angehörige des fliegenden Personals wurden verwundet.



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/9ygh7saz.jpg (http://www.directupload.net)
Verluste beider Seiten am 08.03.1944.


Industrie und Luftrüstung:

Durch das schwere Flakfeuer über dem Berliner Luftraum gestört, waren die geschlossenen Bombenabwürfe der britischen Bomber in der vergangenen Nacht nicht ganz so zerstörerisch wie bei den anderen Angriffen. Dennoch sind die Schäden am Wohnraum im Zentrum und im Nordosten der Stadt erheblich. Auch wurden ein weiteres mal die Fabrikanlagen der chemischen Werke der "AGFA" von Bomben umgepflügt.

Nach dem Punktesystem liegt der Produktionswert der Volkswirtschaft bei 47.164 Punkte und damit um 124 Punkte höher als am 07.03.1944.

Anlage 1:
(Übersicht über den Maschinenreservepool der Luftwaffe (total = gebaute Maschinen seit dem 17.August.1943 / pool = verfügbare Reservemaschinen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/iqonuwmr.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 2:
(fortlaufende Liste der ersten zwanzig Piloten mit den meisten Abschüssen)



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/ok692o43.jpg (http://www.directupload.net)


Anlage 3:
(Liste von hohen alliierten Offizieren die bei den Kämpfen am 08.03.1944 entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sind.)

1.) Squadron Leader Hedley Scott (100.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Amsterdam mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
2.) Squadron Leader James D. Virtue (405. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax II in der Nähe von Bergen aan Zee mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
3.) Squadron Leader Gerald B. Edmonds (433. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Steenwijk getötet worden.
4.) Squadron Leader Harry W. Metzler (424. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von De Kooi getötet worden.
5.) Squadron Leader T. Evans (149.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Oldenburg mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
6.) Squadron Leader Harold Gorton (49.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Gardelegen getötet worden.
7.) Squadron Leader Edward Northern (420. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Berlin getötet worden.
8.) Squadron Leader E. E. Jones (619.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Zehlendorf mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
9.) Squadron Leader Andrew McNeill (166.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Rosenthal mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
10.) Squadron Leader Samuel D. Jones (158.Squadron) ist beim Absturz seiner Lancaster III in der Nähe von Spandau getötet worden.
11.) Squadron Leader Jim M. Bailey (75. NZ Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Essen getötet worden.
12.) Squadron Leader J. Brookes (131.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire HF.VII in der Nähe von Charleroi getötet worden.
13.) Squadron Leader August van Rossum (501.Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.VB in der Nähe von Charleroi getötet worden.
14.) Squadron Leader U. Evans (165.Squadron) ist beim Absturz seiner Mustang III in der Nähe von Vorden getötet worden.
15.) Squadron Leader G. C. Semple (411. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Ft. Rouge mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
16.) Squadron LeaderErnest R. Baker (263.Squadron) ist beim Absturz seiner Whirlwind IA in der Nähe von Lambersart mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
17.) Squadron Leader Bill Prest (443. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Spitfire LF.IXC in der Nähe von Lambersart getötet worden.
18.) Squadron Leader A. C. Stewart (322. Dutch Squadron) ist beim Absturz seiner Typhoon IB in der Nähe von Coxyde getötet worden.
19.) Lt. Colonel E. Atkins (354th Fighter Group) ist beim Absturz seiner P-51B Mustang in der Nähe von Rotterdam mit dem Fallschirm abgesprungen und gefangengenommen worden.
20.) Wing Commander Chris S. Bartlett (434. RCAF Squadron) ist beim Absturz seiner Halifax III in der Nähe von Ehmen getötet worden.

Verteiler:
Luftflotte 2 1x
Luftflotte 3 1x
Luftflotte 4 1x
Luftflotte Südost 1x
Luftflotte Reich 1x

Sugar
23.04.16, 10:26
Glückwunsch zum weiteren Abwehrerfolg, werter Dessauer.

Gibts es bzgl. der Feindverluste eigentlich irgendeine Unsicherheit, oder berichtet das Spiel exakt?

der_Dessauer
23.04.16, 10:34
Werter Sugar,

habt Dank für Eure Glückwünsche an unsere Piloten! Um Eure Frage zu beantworten: Die Verlustangaben nach einer Runde sind exakt! Nur die Werte (f/lost; b/lost; und i/lost) bei der Übersicht der Einflüge sind mit Vorsicht zu betrachten, da diese durch beschädigte Maschinen teilweise stark verzerrt wiedergeben werden.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
23.04.16, 11:25
Werter Dessauer, auch von uns Glückwunsch zu diesem Abwehrerfolg...!! Was bedeuten die Bezeichnungen (f/lost; b/lost; i/lost) bzgl. der alliierten Flugzeuge...??
Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viele Erfolge...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*

der_Dessauer
23.04.16, 11:55
Werter Hohenlohe,

wir haben hier mal einen Auszug aus der Übersicht der alliierten Einflüge in der Runde 204 herausgesucht:



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/y2b9dxvg.jpg (http://www.directupload.net)


(R#) gibt an der wievielte Einflug das an diesem Tag war. (mission) gibt an ob es eine Bombardierungs-, Aufklärungs-, Nachtangriffs- oder Tiefangriffsmission war. (ftr) gibt an wie viele Jagdmaschinen/Begleitjäger bei dieser Mission beteiligt waren. (bmr) gibt an wie viele Bomber (viermotorige, zweimotorige oder Jagdbomber) bei dieser Mission beteiligt waren. (f/lost) gibt an wie viele Jagdmaschinen/Begleitjäger bei dieser Mission verlorengegangen sind. (b/lost) gibt an wie viele Bomber (viermotorige, zweimotorige oder Jagdbomber) bei dieser Mission verlorengegangen sind. (i/lost gibt an wie viele (deutsche) Maschinen (Jäger, Zerstörer, Nachtjäger) beim Luftkampf mit diesem Verband verlorengegangen sind. der Rest betrifft das angegriffene Objekt und den Schadensgrat.

Hier nochmal der betreffende Auszug aus dem Handbuch zu diesem Thema:



http://fs5.directupload.net/images/user/160423/hinatvgo.jpg (http://www.directupload.net)


Wie angesprochen werden die Werte (f/lost), (b/lost) und (i/lost) durch dazu gezählte beschädigte Maschinen verzerrt. So kann bei dieser Übersicht nicht genau gesagt werden wie viele Maschinen tatsächlich bei diesem Einflug verloren gingen. Erst am Ende der Runde gibt die Gesamtübersicht eine genaue Auskunft über die Verluste beider Seiten.

Euer der_Dessauer

Hohenlohe
23.04.16, 15:53
Werter Dessauer, wir danken euch sehr für diese ausführliche Antwort. Leider haben wir gerade das Handbuch nicht mehr parat. Wir werden es hoffentlich bald finden, sonst müssen wir uns wohl wieder mit einem PDF-File zufriedengeben. Wir haben zwar die Boxed Version gekauft, aber wir wissen auch nicht mehr wann wir diesen Kauf getätigt haben. Daher sind wir auch nicht mehr sicher, ob das Papierhandbuch beilag oder nur das PDF. Jedenfalls sind wir euch sehr dankbar für eure ganzen Bemühungen wg uns.
Herzlichsten Dank...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::) *HORRIDO*