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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Tod stellt keine Fragen - Ein Command Northern Inferno AAR



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Bigfish
10.07.22, 00:17
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)


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Blackbird #3 (VA-45 Det. 11) – 18. September 1975 (Nord 55° 47' 09'' West 22° 43' 29' 15:33 Zulu)


Blackbird #3 und #4 waren erst vor kurzem auf ihrer Pendelschleife angekommen und befanden sich auf ihrer zweiten Patrouille des Tages. Die Vermutung lies eine weitere TU-95 erwarten, weil die TU-24 sicher deutlich früher erschienen wären. Wie man eine Bear „nehmen“ musste war beiden Piloten seit dem Vormittag gut bekannt und so drehten beide ihre A-4 auf einen Abfangkurs und beschleunigten.


Zum Ärger von Blackbird #3 wurde dieser ab sofort angewiesen auf Position zu bleiben. Für eine Tu-95 reichte ein Jäger aus und die Lexington hatte einfach viel zu wenige Jäger in Bereitschaft um gleich den Treibstoff von zwei Maschinen für ein Abfangmanöver zu verbrauchen. Blackbird #4 würde das alleine schaffen.




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Blackbird #4 (VA-45 Det. 11) – 18. September 1975 (Nord 57° 47' 02'' West 22° 12' 52' 15:53 Zulu)


Zwanzig Minuten später befand sich Blackbird #4 auf dem Einflugkurs von BOGEY #128 und machte sich für den Luftkampf bereit.




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Drei Minuten später war der erwartete Seeaufklärer zu erkennen und es gab kein Anzeichen für Geleitschutz oder Bomber.




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Blackbird #4 (VA-45 Det. 11) – 18. September 1975 (Nord 58° 14' 29'' West 22° 09' 19' 15:56 Zulu)


Die Tu-95 Bear zeichnete sich gut gegen den Horizont ab und machte keine Anstallten zu flüchten, noch gab es irgendeine Radar- oder Funk-Abstrahlung.





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Blackbird #4 hielt sich nicht lange mit dem Aufklärer auf. Er flog Frontal auf das Flugzeug drauf zu, zielte mit der Bordkanone auf fast maximale Distanz und gab einen Feuerstoß ab. Sekunden später explodierte die Bear in einem gewaltigen Feuerball und die Trümmer regneten gen Wasseroberfläche. „Ziel zerstört“ war die knappe Funkmeldung und Blackbird #4 drehte ab um wieder seine CAP Position einzunehmen.




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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 46' 11'' West 23° 17' 06'' 16:32 Zulu)


„Wenn die Russkis nicht ganz blöde sind, können sie anhand der Emissionen der Flugzeuge unsere ungefähre Position herleiten John!“


„Soll ich Abschalten lassen?“


„Und wenn die U-Boote nur darauf warten das unser Radar ihre Raketen nicht orten kann?“


„Scheiß Situation – also was machen wir?“


„Die Flugzeuge sollen ihr Radar eingeschaltet lassen. Ich fürchte die U-Boote mehr als die Eingebung irgendeines Radar-Operators in einer Satelliten Kontrollstation in Novosibirsk!“


„Aye Sir!“





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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 53' 50'' West 10° 43' 60'' 16:48 Zulu)


Verbandskommandeur Captain D. Conrad Jenkin befand sich an Deck und hatte sich gerade seine Pfeife gestopft und angezündet. Es ging auf den Abend zu und der Tag war zwar Ereignisreich wenn auch nicht extrem aufreibend verlaufen. Die kühle Brise trieb ihm die Müdigkeit aus den Augen, aber das war gar nicht nötig, in der nächsten Sekunde war er glasklar hellwach. Es knackte im Lautsprecher der Bordsprechanlage…



„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“



Dann schepperte die Sirene los und Captain Jenkin spürte den massiven Ruck, als die Maschinenanlage auf maximale Kraft getrieben wurde.



„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“




Donnerte es erneut aus dem Lautsprecher…




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Captain Jenkin rannte die Leiter rauf zur Brücke und war noch nicht durch die Tür, als es weiterging:



„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“




Captain Jenkin war nur mäßig außer Atem, aber es reichte um kurz inne zu halten. Er wollte weiter zur Gefechtszentrale laufen, aber just von dort kam der erste Offizier der Tartar an gestoben:




„Sir – vier feindliche Seezielraketen auf Radar entdeckt Sir. Exaktes Ziel noch unklar. Entweder die HMS Brighton oder wir Sir!“




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HMS Brighton – 18. September 1975 (Nord 50° 37' 54'' West 12° 05' 03' 16:49 Zulu)


Dreimal an diesem Tag war die HMS Brighton bereits feindlichen Raketen durch geschicktes Manövrieren entkommen. Alle wussten, dass die Brighton mehr Glück gehabt hatte als man erwarten durfte.



Nun war klar – auch dieser Raketen galten der HMS Brighton!



Die Besatzung des Hubschraubers der Brighton konnte die vier Seezielflugkörper nicht nur an sich vorbeijagen sehen – alle wussten – sollte auch nur eine dieser Raketen die Brighton treffen, hatte dieser Hubschrauber keinen Ort mehr wo er landen konnte. Bis zur HMS Tartar würde der Treibstoff nach jetzigem Stand nicht ausreichen.




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HMS Brighton – 18. September 1975 (Nord 50° 38' 22'' West 12° 03' 44' 16:55 Zulu)


Die Raketen kamen schnell näher und im Gegensatz zu den bisherigen Angriffen schienen dieser hier sehr gut gezielt zu sein. Schlich hier doch ein U-Boot herum, dass irgendwie die exakte Position übermittelt hatte?




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HMS Brighton – 18. September 1975 (Nord 50° 38' 45'' West 12° 02' 46' 16:56 Zulu)


Dieses Mal würde es nichts nutzen. Die Raketen waren zu schnell und der Anflug zu exakt. Die HMS Brighton würde dem Kegel des Zielsuchradars der Flugkörper nicht rechtzeitig entkommen. Der Hubschrauber der HMS Tartar befand sich in unmittelbarer Nähe und der Pilot schien ein Wahnsinniger zu sein. Er glaubte das er sich mit dem Hubschrauber vor die Brighton setzen konnte um das Feindradar irgendwie zu verwirren. Dem Befehl abzudrehen folgte er nicht!


Es blieben etwa zwei Minuten bis zum Einschlag! Dann donnerte das 114mm Bordgeschütz los um die erste Rakete möglichst doch noch abzufangen.




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HMS Brighton – 18. September 1975 (Nord 50° 39' 06'' West 12° 01' 56' 16:58 Zulu)


Endlich gab es eine Schusslösung für die Sea Cat Flugabwehrraketen und die erste SAM zischte aus dem Starter-Gestell davon. Die Sea Cat näherte sich dem Ziel, schoss aber zu weit entfernt daran vorbei um mit seiner Detonation die Feindrakete zu erwischen. Auch einer zweiten Sea Cat erging es nicht besser.



Dann donnerte wieder die 114mm, es blieben ein oder zwei Sekunden…





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#190 NI#

Azrael
10.07.22, 01:42
Also wenn die Raketenabwehrwaffen doch noch treffen, gibt es zumindest nen Schrapnelregen, wir drücken die Daumen!

Sappho
10.07.22, 12:45
Ist das spannend und schrecklich gleichzeitig ....

Bigfish
10.07.22, 14:18
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)


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HMS Tartar Flight #1 – 18. September 1975 (Nord 50° 39' 06'' West 12° 01' 56' 16:58 Zulu)


Der ASW-Hubschrauber der HMS Tartar war etwa 2500 Meter von der HMS Brighton entfernt, als die erste Seezielrakete etwa auf der Höhe des vorderen Munitionsmagazins einschlug. Die folgende Explosion war so brutal, dass der Pilot Mühe hatte den Hubschrauber unter Kontrolle zu behalten. Überall pfiffen Trümmerteile durch die Luft und es war reines Glück, dass kein wichtiges System des Hubschraubers getroffen worden war.


Dort wo sich die HMS Brighton befand war nur eine wabernde Rauchwolke zu sehen und weitere kleine Blitze von Sekundärexplosionen durchzuckten das tiefe Schwarz des Qualms.


Der Pilot griff zum Funkgerät:



„Flight #1 für HMS Tartar – Flight #1 für HMS Tartar – HMS Tartar – HMS Brighton von Flugkörper getroffen – Treffer im Bug-Magazin – die Brighton ist explodiert – ich wiederhole HMS Brighton von Flugkörper getroffen und explodiert – die HMS Brighton ist explodiert – Flight #1 Ende.“




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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 45' 53'' West 23° 06' 37'' 16:58 Zulu)


Captain Thornwell Frank Rush verzog das Gesicht. Das war jetzt das dritte feindliche U-Boot, das aus dem Nichts heraus auf große Distanz seine Raketen abgefeuert hatte und zwei dieser drei U-Boote ist es gelungen die Raketen ins Ziel zu bringen. Die Frage wie zum Teufel diese U-Boote eine halbwegs brauchbare Schusslösung ermitteln konnten hing wie ein Elefant im Raum.


Ohne aktives Radar wären die Raketen zudem nie entdeckt worden, aber dieses Radar war sowas wie eine Leuchtreklame für feindliche Bomber. Das eben diese Bomber noch nicht auf dem Spielfeld aufgetaucht waren, war der eigentlich noch größere Elefant im Raum!



„Was treiben die Russen? Wo bleiben die Bomber?“



Lieutenant Commander John Bob Roller sah zu seinem Kommandanten:



„Die können ruhig fernbleiben Sir – diese U-Boote sind schon schlimm genug Sir!“


„Sicher John, aber es bleibt das blöde Gefühl, dass wir etwas übersehen!“


„Verstehe Sir, aber was soll das sein? Die Russen haben Flugzeuge, sie haben U-Boote, sie haben Seeminen. Was sollten wir übersehen? Würde hier eine Swerdlow oder Kara herumkreuzen hätten wir dieser Schiffe schon entdeckt Sir.“


„Es bleibt das blöde Gefühl das die fehlenden Bomber etwas zu bedeuten haben…“




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HMS Tartar Flight #1 – 18. September 1975 (Nord 50° 39' 06'' West 12° 01' 56' 16:58 Zulu)


Dass die drei restlichen Raketen jetzt ebenfalls die Brighton zum Ziel hatten war der einzige winzige Trost in dieser Katastrophe. Drei Raketen weniger die sonst ein anderes Ziel hätten finden können. So würde diesen Raketen der Treibstoff ausgehen und ohne Schaden anzurichten würden sie aufs Wasser aufschlagen, auch wenn sie der HMS Jupiter dabei nochmal gefährlich nahekamen.




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 54' 36'' West 10° 45' 46'' 17:03 Zulu)


Verbandskommandeur Captain D. Conrad Jenkin sparte sich das Pfeife rauchen. Zur Beruhigung würde das nichts beitragen. Sicher konnte man einfacher Selbstmord begehen, aber das spielte keine Rolle. Die HMS Tartar war der einzige mögliche Landeplatz für den Hubschrauber der Brighton. Das aber auch nur, wenn die Tartar dem Hubschrauber entgegenkam. Dafür würde die HMS Tartar mit Höchstfahrt exakt in die Richtung steuern müssen, aus welcher die Raketen abgefeuert worden waren. Sollte dieses U-Boot dort also weitere Raketen an Bord haben wäre der Lärm des COSAG-Antriebes der Fregatte sicher nicht zu überhören.


Captain Jenkin sah zu wie der Rudergänger den Maschinentelegraf auf Äußerste Kraft voraus stellte. Captain Jenkin kam in den Sinn, dass der Begriff Maschinentelegraf überholt war, auch wenn er noch sehr häufig benutzt wurde. Fahrstufenregler würde man eigentlich sagen müssen, aber Seeleute waren gerne nostalgisch so auch in diesem Fall.



Jetzt war die HMS Tartar im Umkreis von hunderten Seemeilen zu hören und das Rennen nahm seinen Lauf!




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 57' 20'' West 10° 56' 05'' 17:19 Zulu)


Etwa eine viertel Stunde später erhielten alle die Antwort was der Lärm des Schiffsantriebs zu bedeuten hatte. Es knackte wieder einmal im Lautsprecher und alle Besatzungsmitglieder ahnten bereits was nun folgen würde:




„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“




Wenn die HMS Tartar jetzt abdrehte war die Besatzung des Hubschraubers dem Tod geweiht!





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#191 NI#

Bigfish
10.07.22, 14:20
Werter Azrael,


darum erlösen Wir Euch schon zur Mittagszeit mit der Antwort!



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Werte Sappho,


habt Dank! Leider können Wir die Schrecken des Krieges nicht gänzlich aus der Berichterstattung heraushalten!

Bigfish
11.07.22, 17:07
Werte Regentschaft,

Werter Alith Anar,


bekanntermaßen lieben Wir Screenshots!


Aber auch Wir haben da eine eingebaute Grenze - der Speicherplatz auf Unserer Datenablage - da mussten Wir schon irgendwie haushalten.


Nach Unserem Umzug haben Wir jetzt ein Deduplication-fähiges-Storage zur Verfügung.


Was sollen Wir sagen? Die bislang knapp 20 GB Screenshots von alleine diesem AAR benötigen nun nur noch 45 MB (!!!) Speicherplatz - Wir können ab jetzt also aus dem vollen schöpfen und Screenshots im Dauerfeuer Modus erstellen :amen:

Azrael
11.07.22, 17:12
Haben die in dem Hubschrauber kein aufblasbares Gummiboot?

Ein zweites Schiff dieser Gefahr auszusetzen und es potenziell zu verlieren um eine Hubschrauberbesatzung zu retten?

Bigfish
14.07.22, 22:31
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)


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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 57' 29'' West 10° 56' 18'' 17:19 Zulu)


Diese Raketen konnten nur der HMS Tartar gelten, denn alle anderen potentiellen Ziele müssten außer Reichweite sein. Ärgerlicherweise befand sich auch der Hubschrauber der HMS Tartar selbst an der Grenze seiner Reichweite. Man entschloss sich zuerst dem eigenen Hubschrauber entgegen zu laufen. Das hatte den Vorteil das man dabei Neunzig Grad querab zum Anflugkurs der feindlichen Raketen steuern konnte. Das war genau das Manöver welches die Brighton zuvor mehrfach gerettet hatte.


Für den Hubschrauber der Brighton war dies nur bedingt ein Problem, da die Tartar sich trotzdem annäherte, wenn auch nicht so schnell. Die aktuellen Berechnungen ergaben, dass der Hubschrauber es trotzdem bis zur HMS Tartar schaffen würde, falls es diese dann noch geben sollte.




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 56' 56'' West 10° 59' 57'' 17:24 Zulu)


HMS Tartar Flight #1 kam in Sichtweite und begann das Landemanöver. Das war auch deshalb so schnell wie nur möglich durchzuführen, weil die HMS Tartar ihre Flugabwehrwaffen scharf schalten wollte und ebenfalls die Düppelwerfer. Einen Hubschrauber konnte man dabei in unmittelbarer Nähe nicht gebrauchen.




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Für einen kurzen Moment erwägte der Pilot von Flight #1 einen Notlandeanflug, aber die Wetterbedingen waren so schlecht, dass er diesen Gedanken schnell verwarf. Also drehte er für einen korrekten Anflug vom Heck in seine Schleife ein, die sich zeitlich wie ein Kaugummi hinzog. Schlussendlich setzte er sicher auf dem Deck der HMS Tartar auf und die Besatzung begann sofort damit den Hubschrauber aus dem Weg zu räumen um Platz für den Hubschrauber der Brighton zu schaffen. Es würde eng werden auf dem Landedeck!





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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 57' 41'' West 10° 59' 39'' 17:29 Zulu)


Auf der HMS Tartar war man halbwegs zufrieden. Die Raketen folgen nicht direkt auf das Schiff drauf zu, auch wenn man zur Aufnahme des Hubschraubers wieder auf Gegenkurs wechseln musste.



Die große Frage war nun: Würde es reichen oder war die Landung des Hubschraubers der entscheidende Fehler gewesen?




Etwa zehn Seemeilen von der HMS Tartar entfernt wechselten die Seezielraketen in den Suchmodus und drehten auf die Tartar ein.





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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 57' 44'' West 10° 59' 06'' 17:30 Zulu)


Fünfzig Fünfzig – eine Rakete hatte die HMS Tartar erfasst und wechselte in den Zielanflug, die zweite schien vorbeizufliegen. Allerdings würde eine Rakete auch völlig ausreichen um die HMS Tartar zu versenken!




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Der Sea Cat Starter drehte sich schwungvoll in Abschussposition und mit einem Zischen verließ die erste Flugabwehrrakete das Startgehäuse. Die zweite Rakete schien zwar keine Zielauffassung zu haben, aber da das Geschütz sowieso zufällig in Position war konnte es nicht schaden den Versuch zu unternehmen auch diese Rakete abzuschießen. Somit feuerte die HMS Tartar mit allem was möglich war und die Düppelwerfer verwandelten die Umgebung des Schiffes in ein Glitzermeer wie aus einem Märchen.




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Drei bis vier Sekunden – mehr Zeit würde nicht verbleiben bis zum Einschlag. Die Sirenen heulten ihren letzten Kampf, das Schiff wurde abgeriegelt, die Schotten waren dicht und die Leckwehr-Mannschaften standen Gewehr bei Fuß. Fast alle Mann gingen jetzt in Deckung und sprachen ein letztes Ave-Maria.




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Die HMS Tartar wurde leicht zur Seite gedrückt und überall knallte es und halten Faustschläge durch den Rumpf. Wie ein Stakkato aus der Hölle. Dann verstummte der Alarm und der Trümmerregen hörte auf. Der Verbandskommandeur Captain D. Conrad Jenkin stand die ganze Zeit über erhobenen Hauptes auf der Brücke und starrte mit dem Fernglas Richtung Rakete. Jetzt hatte er die Augen verblitzt und es dauerte einen Moment bis die hellen und dunklen Flecken weniger wurden und er wieder etwas erkennen konnte.



Er rieb sich die Augen und versuchte zu verstehen was passiert war?



Hinter sich hörte er die Stimme des ersten Offiziers:



„Sir die Rakete wurden von den Düppeln abgelenkt und ist etliche Meter vor dem Schiff explodiert Sir!“



Dann brandete Jubel auf, bis der Besatzung einfiel, dass dort noch eine zweite Rakete vorhanden war!






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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 57' 42'' West 10° 58' 47'' 17:31 Zulu)


Es wurde aber schnell klar, dass der zweite Flugkörper keine Gefahr mehr darstellte. Er war bereits zu weit abseits der HMS Tartar, als das sein Suchmuster die Tartar noch in das Suchfeld seines Radarsuchkopfes bringen könnte. Dennoch ließ die Geschützmannschaft nichts unversucht die Rakete abzuschießen.


Die HMS Tartar wendete und hielt wieder Kurs auf den Hubschrauber der HMS Brighton.




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 58' 23'' West 10° 58' 10'' 17:33 Zulu)


Für dieses Mal hatte man Glück gehabt, die Frage drängte sich auf über wie viele Raketen dieses U-Boot noch verfügte?



Jetzt durfte es keine Ablenkung mehr geben, wenn man den Hubschrauber der Brighton retten wollte. Es ging buchstäblich um wenige Meter.




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 59' 39'' West 11° 03' 44'' 17:40 Zulu)


Sieben Minuten später befand sich die HMS Tartar endlich innerhalb der kalkulierten Reichweite von Brighton Flight #1. Zudem gab es keine weiteren Kontakte von Seezielraketen.




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Dieses Hochgefühl konnte sich nur drei Minuten lang breitmachen, dann gälten erneut die Sirenen auf und das typische




„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“



erklang aus den Lautsprechern.





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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 59' 48'' West 11° 05' 48'' 17:44 Zulu)


Captain Jenkin hatte keine Wahl und befahl sofort Kurs Neunzig Grad zu den Seezielraketen. Immerhin war die HMS Tartar so nahe an Brighton Flight #1 herangekommen, dass der Hubschrauber das Manöver mitgehen konnte ohne Gefahr zu laufen jetzt ohne Treibstoff abstürzen zu müssen.




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 58' 16'' West 11° 10' 45'' 17:51 Zulu)



Endlich befand sich der Hubschrauber im Landeanflug.




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Brighton Flight #1 setzte sprichwörtlich mit dem letzten Tropfen Treibstoff auf dem Landedeck der HMS Tartar auf. Soweit war alles gut verlaufen. Jetzt würde sich zeigen müssen wie gut die beiden Seezielflugkörper im Ziel lagen?




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HMS Tartar – 18. September 1975 (Nord 50° 58' 00'' West 11° 12' 17'' 17:53 Zulu)


Captain Jenkin ließ sich über den Stand des Waffenmagazins unterrichten und in wie weit das Nachladen vorangekommen war? Aber es zeichnete sich deutlich ab, dass die feindlichen Raketen weit abseits der HMS Tartar vorbeigehen würden.




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Als die Raketen endlich ausmanövriert waren, befahl Captain Jenkin Kurs Süd um möglichst schnell aus dem Bereich des feindlichen Raketenbootes abzulaufen.




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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 44' 18'' West 22° 37' 50'' 18:08 Zulu)


Nach den letzten Ereignissen wurden die Suchzonen angepasst. Die kurzfristig anberaumte Suche nach dem feindlichen Raketenträger wurde wieder abgesagt, weil dieses Boot weit entfernt vom Konvoi seine Raketen vermutlich gegen Nachrangige Ziele verschossen hatte. Sicher würde die Royal Navy den Verlust der HMS Brighton nicht als nachrangig bezeichnet haben wollen, aber letztlich war es genau das.


Captain Thornwell Frank Rush blickte auf die Lagekarte, aber außer drei nicht identifizierten Überwasserkontakten, die sich alle drei wie Frachtschiffe verhielten, war nichts auszumachen.



Die vermeintlichen Frachter würde man kontrollieren, der Rest war im Moment Routine.




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#192 NI#

Bigfish
14.07.22, 22:33
Werter Azrael,



Haben die in dem Hubschrauber kein aufblasbares Gummiboot?

Ein zweites Schiff dieser Gefahr auszusetzen und es potenziell zu verlieren um eine Hubschrauberbesatzung zu retten?




Niemand bleibt zurück!

Ruprecht I.
14.07.22, 22:36
Es sei denn, er ist tot, anderweitig nicht einsatzfähig oder kein Sohn eines Kongressabgeordneten :cool:

Azrael
14.07.22, 23:42
Werter Azrael,







Niemand bleibt zurück!

Als kommandierender Admiral muss man aber harte Entscheidungen treffen, das moralische Hoch, Kameraden gerettet zu haben, nützt ja nichts, wenn dafür noch mehr Kameraden in Not geraten, deswegen gilt ja seit mindestens dem Zweiten Weltkrieg, dass nicht angehalten wird, um die Besatzung eines frisch torpedierten Schiffes zu retten, auch wenn es einem im Seemansherzen dabei schmerzt.

Es ist ja in diesem Fall gut gegangen, aber dieses Raketenboot sollte schon weg, haben die Briten auf ihren Inseln vielleicht dafür Einheiten?
Man kann ja mit Radar oder ähnlichem sicherlich den Abschusspunkt oder die Abschusspunkte erfassen und dann entsprechend das Areal mit Bojen zupflastern lassen, bis man den Ivan hat und zu Davy Jones schicken kann :teufel:

Bigfish
15.07.22, 10:29
Werter Ruprecht I.,



Es sei denn, er ist tot, anderweitig nicht einsatzfähig oder kein Sohn eines Kongressabgeordneten :cool:


sagt stammt die "I." in Eurem Rufzeichen vom regelmäßigen erreichen des ersten Platzes in einem Defätisten-Wettbewerb?



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Werter Azrael,



Es ist ja in diesem Fall gut gegangen, aber dieses Raketenboot sollte schon weg, haben die Briten auf ihren Inseln vielleicht dafür Einheiten?
Man kann ja mit Radar oder ähnlichem sicherlich den Abschusspunkt oder die Abschusspunkte erfassen und dann entsprechend das Areal mit Bojen zupflastern lassen, bis man den Ivan hat und zu Davy Jones schicken kan


da ist genau gar nichts übrig um ein Boot so weit draußen auch nur annähernd einkreisen zu können. Völlig belanglos - der hat seine Raketen verschossen und stellt keine Gefahr mehr dar. Alles was fliegt muss sich auf den Schutz des Konvois konzentrieren. Wir wissen ja nicht mal ob die Ortung der Raketen den Abschussbereich markiert oder einfach den Punkt ab dem die Raketen zu Orten waren. Der Abschusspunkt könnte also "hunderte" Meilen weiter draußen sein... (Natürlich nicht, aber einfach um es deutlich zu machen, dass es nicht lohnt einen Zahnlosen Tiger zu jagen, während woanders ein hungriges Löwenrudel lauert).

Ruprecht I.
15.07.22, 14:24
Werter Ruprecht I.,
sagt stammt die "I." in Eurem Rufzeichen vom regelmäßigen erreichen des ersten Platzes in einem Defätisten-Wettbewerb?

Weil Wir immer als Erster den Finger in die Wunde legen :frech:


https://www.youtube.com/watch?v=ec0XKhAHR5I

Bigfish
18.07.22, 21:35
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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Bild 213: Seekriegsflagge der Belgian Naval Component
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Naval_Ensign_of_Belgium.svg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Denelson83
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Belgian_Navy


M909 F. Bovesse – 18. September 1975 (Nord 48° 47' 25'' West 6° 02' 56'' 19:50 Zulu)


RBNS F. Bovesse war ein älterer Minenräumer, der seine Karriere als AM-516 begonnen hatte. Noch vor der Kiellegung wurde er reklassifiziert als MSO-516 und basierte auf der Acme-Klasse der US Navy. Die Bovesse wurde allerdings von Beginn an für die Belgian Naval Component gebaut und von dieser Anfang Januar 1957 als M909 F. Bovesse in Dienst gestellt.


Die Belgian Naval Component ist eine eher kleine Seestreitmacht und auf die Minenräumung spezialisiert. Nun konnte sie zeigen, dass sie dazu in der Lage war. Die F. Bovesse hatte außerhalb des Kanals eine Mine ausgemacht.




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Anders als die bisherigen Minenräumer machte man auf der F. Bovesse keinen großen technischen Aufriss. Es wurde ein Beiboot mit Tauchern ausgesetzt, die an der Mine einen Sprengkörper anbrachten und die Mine schlicht sofort sprengten, als darauf zu vertrauen das sich die Mine bei einer technischen Räumung selbst deaktivierte.





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Blackbird #2 (VA-45 Det. 11) – 18. September 1975 (Nord 50° 30' 51'' West 20° 17' 55' 20:16 Zulu)


Gute fünf Stunden waren Vergangen seit dem Angriff auf den Spionage-Trawler und jetzt war Lieutenant Thomas A. Goldblum im Anflug auf SKUNK #125. SKUNK #125 wurde bereits vor einer halben Ewigkeit entdeckt und stellte keine unmittelbare Gefahr dar. Es war einfach festgelegt worden, alle unklaren Ziele auf jeden Fall zu identifizieren und SKUNK #125 war nun an der Reihe.




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Schon aus einiger Entfernung kam es ihm wie ein Déjà-vu vor und es dämmerte Lieutenant Goldblum hier wieder etwas zu finden, was hier Niemand haben wollte. Es war nicht ganz Eindeutig und es könnte tatsächlich ein Fischtrawler sein, aber eben auch nicht.



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Lieutenant Goldblum kurvte ein für den nächsten Überflug, aber auch jetzt war er nicht sicher. Auch Überflug Nummer drei war nutzlos.





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Blackbird #2 (VA-45 Det. 11) – 18. September 1975 (Nord 50° 10' 21'' West 20° 04' 19' 20:25 Zulu)


Zur Überraschung von Lieutenant Thomas A. Goldblum kam vom Staffelkommandant der Befehl SKUNK #125 zu versenken. Das war ohne klare Identifikation hochgradig ungewöhnlich, aber Lieutenant Commander John Bob Roller berief sich darauf, dass das gesamte Seegebiet vor dem Kanal als Kriegsgebiet ausgewiesen worden war. Das hatte zur Folge, dass alle zivilen Schiffe entweder ganz bestimmte Fahrwege einhalten mussten oder sich geschützten Konvois anzuschließen hatten. Alle Schiffe die sich nicht an die freigegebenen Seewege hielten taten dies also auf eigene Gefahr. SKUNK #125 befand sich außerhalb der deklarierten Seewege.


Lieutenant Thomas A. Goldblum machte seine Waffen scharf und bereitete sich auf den Angriff vor.





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Der Angriff zeigte sofort Aktivität auf dem Trawler und jetzt war Lieutenant Goldblum sicher, dass dort Personen mit Kleinkaliberwaffen herum huschten und den Versuch unternahmen auf ihn anzulegen.




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Er kurvte herum um nicht so einfach zum Ziel zu werden und feuerte eine zweite Salve Raketen ab, in diesem Moment schlug die erste Salve im Ziel ein. Das Ziel war bereits schwer beschädigt und würde sicher auch ohne weitere Treffer sinken, aber die Waffen waren bereits auf dem Weg. Der Trawler hatte genug und Blackbird #2 würde wieder zur Lexington zurück müssen um neue Munition an Bord zu nehmen.



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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 41' 02'' West 21° 40' 18'' 20:28 Zulu)


Zwar hatte Captain Thornwell Frank Rush Bedenken geäußert wegen dem Befehl zur Versenkung von SKUNK #125, aber darüber würde man nach dem Krieg entscheiden. Dass sich das Schiff nachträglich als legitim herausgestellt hatte, mochte zwar hilfreich sein, aber nicht entscheidend.




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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 39' 45'' West 21° 19' 21'' 21:38 Zulu)


Mittlerweile hatte sich Müdigkeit an Bord der Lexington breitgemacht, die aber Schlagartig verflog als eine Sonarboje die bereits seit Stunden in der See war einen Kontakt hatte. Sofort erklang überall auf dem Konvoi U-Boot-Alarm, denn der Kontakt war dicht – ziemlich dicht am Konvoi!




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#193 NI#

Bigfish
22.07.22, 22:51
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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USS Lexington (CVT-16) – 18. September 1975 (Nord 52° 39' 45'' West 21° 19' 21'' 21:38 Zulu)


Lieutenant Commander John Bob Roller befahl allem was in der Nähe war den Kontakt einzugrenzen und aufzuklären. Sollte dort ein weiteres Raketenboot sein, war wohl der Konvoi komplett in Reichweite der Raketen.


Dann wäre hier womöglich ganz schnell Ende!



Besonders USS Koelsch, die gerade im Sprint-Teil eines Sprint-and-Drift-Manövers war, wurde sofort auf Schleichfahrt befohlen. Nicht nur, dass sie mit 27 Knoten jedem U-Boot im Umkreis von einhundert Seemeilen sagte „Hier bin ich“, schlimmer noch war ihr Sonar bei dieser Geschwindigkeit nutzlos und die USS Koelsch war am nächsten dran am Kontakt.




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Der erste Schreck war gewichen und die Routine der U-Boot-Jagd hatte begonnen, da kam auch schon die Entwarnung. Der Kontakt konnte als „Biologisch“ identifiziert werden und Niemand musste sich vorwerfen lassen ein feindliches U-Boot so dicht an den Konvoi herangelassen zu haben.





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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 34' 30'' West 20° 03' 36'' 00:43 Zulu)


Die letzten Stunden seit dem falschen U-Boot-Alarm waren völlig ereignislos verlaufen und Captain Thornwell Frank Rush hatte beschlossen sich für zwei Stunden hinzulegen. Natürlich würde er sofort geweckt werden, wenn es einen neuen Kontakt geben sollte, aber zwei Stunden Schlaff empfand er als gerechtfertigt. Ein völlig übermüdeter Befehlshaber nutze auch niemanden an Bord der Schiffe des Konvois.




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Küstenminensucher Paderborn (M1076) – 19. September 1975 (Nord 49° 53' 45'' West 04° 26' 31'' 02:26 Zulu)


„WWAAAHHHAHH“ Ted Shriver wirbelte wild mit seinen Armen herum, bis er langsam wach wurde. „WAS?“ pfiff er das Gesicht an, dass sich über ihn gebeugt hatte.



„Aufstehen Mister Shriver“ pfiff Oberleutnant zur See Klaus Kultermann zurück – „Wir haben wieder eine Mine. Auch wenn Sie mitten in der Nacht wohl kaum Chancen auf ein gutes Bild haben!“




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Das Prozedere war bekannt und die Lichtkegel der Scheinwerfer die sich durch den Regen kämpften tauchte alles in ein surreales Erlebnis. Ted Shriver und seine Kollegen hatten noch etwas mit der Müdigkeit zu kämpfen, aber das Gewusel an Deck und mehrere Tassen kochend heißer starker Kaffee führten allmählich zu mehr Lebendigkeit beim BBC Team. Erklärungen gab es diesmal keine, weil auch die Besatzung der Paderborn mit Schlafmangel zu kämpfen hatte und sich vollständig auf das Räum-Manöver konzentrierte, was um diese Uhrzeit schwierig genug war.


Der Rest war Routine und die Wassersäule der detonierenden Mine sah im Scheinwerferlicht schon fast schön aus.




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Küstenminensucher Paderborn (M1076) – 19. September 1975 (Nord 49° 48' 39'' West 04° 21' 40'' 04:29 Zulu)


An weiteren Schlaf war nicht zu denken gewesen, bei all dem Kaffee den alle intus hatten. Zwar rechnete Niemand so schnell mit einem weiteren Minen-Kontakt, aber scheinbar hatte die Paderborn ein glückliches Händchen bei der Wahl ihrer Steuerkurse.


Auch Seemine Nummer Drei wurde sicher geräumt und die Bilder glichen sich, sodass Ted Shriver schon wieder die Enttäuschung in sich spürte zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 21' 25'' West 17° 31' 56'' 06:57 Zulu)


Als Captain Thornwell Frank Rush aufwachte, merkte er sofort das etwas nicht stimmte. Er rieb sich den letzten Restschlaf aus den Augen und fühlte sich wunderbar erholt. Er blickte zur Uhr und wusste sofort warum.



Er war nicht etwa nach zwei Stunden wie gewünscht geweckt worden, sein erster Offizier hatte sich tatsächlich erdreistet ihn Durchschlafen zu lassen!



Einerseits ärgerte ihn dieser Umstand, anderseits hatte er nicht befohlen geweckt zu werden, sondern nur darum gebeten. Zu anderen Zeiten könnte man damit eine philosophisches Seminar füllen, ob die Bitte eines Befehlshabers immer auch gleichzeitig ein Befehl war, hier aber war er tatsächlich dankbar für den vielen Schlaf den er bekommen hatte.


Nachdem er sich noch etwas frisch gemacht hatte, stapfte Captain Rush in die Gefechtszentrale um sich auf den Stand bringen zu lassen.



„Nur diese zwei Seeminen sonst nichts?“


„Einige Überwasserkontakte Sir, alle weit draußen und ablaufend oder so langsam, dass sie allesamt zurückfallen. Einige haben wir als Handelsschiffe verifiziert, aber die ablaufenden haben wir in Ruhe gelassen Sir!“


„Gut – also nichts – auch nichts aus Island?“


„Nichts Sir – Island scheint tot wie ein Friedhof zu sein Sir.“


„Das ist alles sehr merkwürdig, aber gut für uns. Wir sind ein ordentliches Stück vorangekommen und wer weiß, vielleicht fällt auf der Insel irgendwem ein, dass eine Staffel Abfangjäger etwas Ruhe auf einer langweiligen Atlantik-Patrouille braucht?“


„Ihre Hoffnung in Ehren Sir, aber das würde mich wundern Sir.“


„Ja mich auch! Also gut - weitermachen.“


„Aye aye Sir!“




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 20' 23'' West 17° 21' 17'' 07:23 Zulu)


Captain Thornwell Frank Rush war wohl intuitiv zur richtigen Zeit wach geworden und nach den Informationen aus der Gefechtszentrale wieder auf der Brücke angekommen. Er hatte gerade in seinem Sessel Platz genommen und sich zurechtgerückt, als sein erster Offizier im Laufschritt auf der Brücke erschien:



„Unterwasserkontakt Sir! Irgendwo zwischen 160 bis 180 Grad und 80 bis 120 Seemeilen entfernt Sir.“


„Nichts Genaueres?“


„Noch nicht Sir - Kontakt durch Passiv-Boje Sir – Aufklärer sind auf dem Weg Sir.“


„Also warten wir ab.“


„Aye Sir!“




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 19' 43'' West 17° 14' 06'' 07:41 Zulu)


Knapp zwanzig Minuten später kam die Entwarnung. Auch diese Sonarboje hatte einen Schwarm Fische detektiert und kein U-Boot.




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USS Koelsch Flight #1 – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 54'' West 15° 28' 28'' 11:33 Zulu)


Die USS Koelsch hatte gerade einen weiteren Sprint beendet und reduzierte nun die Geschwindigkeit für den nächsten Drift. Kaum war die Maschinenanlage zur Ruhe gekommen und die Geschwindigkeit unter zehn Konten gefallen sprachen die Sensoren an.


Der Sonartechniker sprang auf vor Nervosität, er war kurz vor dem Ende seiner Vormittagsschicht. Noch etwas ungläubig sah er auf seine Anzeigen, dann griff er zum Sprechgerät:




„Neuer Kontakt GOBLIN #143 auf Eins-Vier-Neun-Grad in Null-Eins-Acht Seemeilen Entfernung!“




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#194 NI#

Azrael
23.07.22, 01:13
Bestimmt schon wieder Fische oder Wale, aller guten Dinge sind drei :D

hohe_Berge
23.07.22, 02:21
Bestimmt schon wieder Fische oder Wale, aller guten Dinge sind drei :D

Nee nee. Fische oder Wale hätte der werte Bigfish noch mit durchgezogen. ;-)

Glück Auf

Bigfish
26.07.22, 20:47
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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USS Koelsch (FF-1049) – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 55'' West 15° 28' 28'' 11:33 Zulu)


Die Koelsch reduzierte weiter ihre Geschwindigkeit um bessere Ortungsergebnisse zu erhalten. Gleichzeitig übernahm man die Einweisung der luftgestützten U-Boot-Abwehr. Das Suchgebiet war glücklicherweise sehr begrenzt und einige wohl platzierte Sonarbojen sollten schnelle Ergebnisse liefern.


Kaum war die Geschwindigkeit unterhalb der Kavitationsgrenze gefallen nahmen die eigenen Umgebungsgeräusche ab und der Sonartechniker bekam eine klare Ortung der Signatur des Unterwasserobjekts. Diesmal stand er nicht auf, diesmal stieß er einen sehr leisen Fluch ins Mikrofon. An anderen Ende der Sprechanlage befanden sich die lauschenden Ohren des Kapitäns und der restlichen Brückenbesatzung. Dass die Information nicht Ansatzweiße den Formalien entsprach spielte keine Rolle mehr – der Inhalt war furchtbar:



„Scheiße – das ist ein Raketenboot – wiederhole GOBLIN #143 ist eine SSGN – wir haben hier ein SSGN!“



Egal um welche Klasse es sich handeln mochte, das Raketenboot war mit seinen Raketen recht sicher in Reichweite der Lexington und des restlichen Konvois.




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 09' 44'' West 15° 40' 42'' 11:34 Zulu)


„Scheiße Verdammte!“ – der Fluch von Captain Thornwell Frank Rush war laut – sehr laut!


„Flash Meldung an alle Einheiten – sofort alle Einheiten auf kleine Fahrt – fünf Knoten und bereithalten für Formations-Kurswechsel!“


„Sir dürfte ich fragen wa..“


„Raketenboot – die Koelsch hat ein verdammtes Raketenboot geortet!“



Damit herrschte Schweigen auf der Brücke der Lexington…





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USS Koelsch (FF-1049) – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 53'' West 15° 28' 32'' 11:34 Zulu)


Eine S-2 der Lexington war als erstes auf der von der USS Koelsch gewünschten Position angelangt und warf auf Anweisung des Sonaroperators Sonarbojen aus. Man würde sehr engmaschig in gerader Linie von der Koelsch bis zum Ende der Suchzone so viele Bojen abwerfen, sodass sich deren Ortungsbereiche mehrfach überschneiden würden. Egal wie ruhig sich GOBLIN #143 verhalten würde, hier wären bald so viele Sensoren im Wasser, das man selbst den leisesten Furz eines Matrosen an Bord von GOBLIN #143 hören würde. Dann aber schaute der Pilot auf seine Treibstoffanzeige und verlor die Fassung.




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USS Koelsch (FF-1049) – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 45'' West 15° 27' 38'' 11:38 Zulu)


Zum Glück hatte die Lexington eines in verschwenderischer Menge an Bord – U-Jagd-Flugzeuge. Es dauerte keine fünf Minuten bis die Bereitschaftsrotte in der Luft war und auch andere S-2 waren längst aus ihren regulären Suchzonen abgezogen und auf dem Weg zu GOBLIN #143.




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USS Koelsch (FF-1049) – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 43'' West 15° 27' 32'' 11:39 Zulu)


Der Sonarmaat griff wieder zur Taste seines Mikrofons:



„Sonar an Brücke – Brücke – Kontakt GOBLIN #143 positiv klassifiziert als U-Boot Typ PLARK-675 – Brücke GOBLIN #143 ist ein Echo II Raketenboot – Sonar Ende.“





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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 09' 34'' West 15° 39' 31'' 11:40 Zulu)


Captain Thornwell Frank Rush war längst in der Gefechtszentrale des Trägers, als die Meldung der Koelsch empfangen wurde. Er stand am Kartentisch und lies sich von seinem ersten Offizier die wesentlichen Daten zur Echo II-Klasse vorlesen. Das was ihn am brennendsten interessierte war die Reichweite der Seezielraketen von GOBLIN #143.


Stoisch hörte er die Zahl ohne nachzudenken. Er nahm einen Maßstab und zeichnete einen Kreis um das U-Boot mit dem Flugradius der Marschflugkörper. Dann sah er auf und blickte auf die Karte herab:



„Die decken ja den halben Atlantik ab – da bräuchten wir einen ganzen Tag um außer Reichweite zu gelangen und auch nur dann, wenn wir nicht mit fünf Knoten dahin schleichen.“




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USS Koelsch (FF-1049) – 19. September 1975 (Nord 51° 50' 44'' West 15° 27' 18'' 11:40 Zulu)


Eine weitere S-2 der Lexington war im Zielgebiet angekommen und warf auf Anweisung der USS Koelsch Sonarbojen ins Wasser. Es musste jetzt alles sehr sehr schnell gehen. Scheinbar hatte das russische U-Boot noch nicht gefunden was es suchte, denn gehört haben musste es den Konvoi auf jeden Fall. Da jetzt fast alle Einheiten auf fünf Knoten Fahrt herabgefallen waren, sollte es dem Russen aber schwer fallen seine Ortungen zu präzisieren.


Sobald er aber mitbekam, dass da Sonarbojen neben ihm ins Wasser klatschen, könnte er sich genötigt sehen seine Raketen einfach auf gut Glück abzufeuern.



Die Wahrscheinlichkeit das er dabei etwas treffen würde war erheblich!




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Fish Trawler #10 (VS-24) – 19. September 1975 (Nord 51° 41' 32'' West 15° 19' 12' 11:44 Zulu)


Fish Trawler #10 war als erstes im Zielgebiet und hatte sowohl volle Waffenstationen, wie auch genug Treibstoff um etwas Zeit mit der Suche zu verbringen. Aber damit wollte man sich nicht aufhalten. Man musste GOBLIN #143 nur dazu verleiten richtigen Krach zu machen. Und das würde man ziemlich sicher erreichen indem man dieses U-Boot mit einem Torpedo aufscheuchte. Somit warf Fish Trawler #10 schlicht einen seiner Torpedos in der Nähe ab und dann würde man schon sehen was passierte.




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Der russische Kommandant tat erfreulicherweise genau das was er tun sollte und drehte hoch. Der Schraubenlärm triggerte sofort mehrere Sonarbojen und es stelle sich heraus, dass der Russe bekannt. In der Datenbank zu K-22 stand der charakteristische Vermerk: Zwei beschädigte Schraubenblätter.


Fish Trawler #10 hatte ganz klar die Absicht K-22 zu versenken, bevor der Russe die Chance bekam weitere Schäden an seiner Schiffsschraube zu verursachen. Torpedo Nummer zwei verließ die Waffenstation und klatschte ins Wasser.


Es dauerte nur Sekunden bis Torpedo Nummer Zwei auf sein Ziel aufschaltete und drauf eindrehte.




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Der Torpedo beschrieb eine gerade Bahn und steuerte nur wenig nach. Er lief an der vermeintlich exakten Ortung vorbei, dann verstummte der Suchkopf und die Sonarbojen übertrugen nur noch ein hässliches Störgeräusch.




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„Fish Trawler #10 für Fishing Boat – Fish Trawler #10 für Fishing Boat – Fishing Boat – Torpedo ist detoniert - Kontakt K-22 ist nicht mehr auszumachen – wiederhole – Kontakt zu K-22 ist verloren - Fish Trawler #10 Ende.“



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#195 NI#

Bigfish
26.07.22, 20:49
Werter Azrael,

Werter hohe_Berge,



ganz ehrlich - Wir wussten selbst nicht was kommt. Wie rechneten auch mit Fischen. Wir hatten an dem Abend einfach keine Lust mehr weiterzuschreiben...

Alith Anar
26.07.22, 22:55
Schönes Update.

Zwei Fragen:
Hat die Lexington keine Tanker in der Luft, die die erste S2 im Notfall hätte auftanken können?

Wenn ich mir die Beschreibung vom Echo anschaue, ist da auch der genaue Waffenbastand angegeben?
Gerade bei den Torpedos und Raketen steht bei einigen Anzahl 0 oder 1/8...

Bigfish
29.07.22, 21:07
Werter Altih Anar,


no Sir! - Keine Tanker - sind aber genug S-2 vorhanden, also auch kein wirklicher Bedarf.


Was das Echo angeht, das sind die Werte aus der Datenbank, also keine "Live"-Werte - wäre ja auch noch schöner...

Bigfish
29.07.22, 22:05
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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Fish Trawler #10 (VS-24) – 19. September 1975 (Nord 51° 37' 42'' West 15° 15' 31' 11:46 Zulu)


Es dauerte einen Augenblick bis die Lage klarer wurde. K-22 war nicht implodiert wie so viele andere U-Boote, es schien eher in zwei Teile gebrochen zu sein und wegen der Detonationsgeräusche die alles überlagerten wurde das Bersten des Stahls für einen Moment nicht wahrgenommen.



Nun aber war klar: K-22 wurde versenkt!




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 09' 31'' West 15° 38' 47'' 11:46 Zulu)


Die Erleichterung stand allen ins Gesicht geschrieben. Diese Situation war extrem gefährlich, aber scheinbar hatte dieses U-Boot einen klaren Befehl was es zu versenken hatte und was nicht. Zerstörer und Fregatten gehörten wohl nicht zu den Legitimen Zielen, denn K-22 musste die USS Koelsch auf jeden Fall gehört haben.


Das Aufatmen nahm noch einige Zeit in Anspruch, dann begann die Routine, wenn man in dieser Gesamtlage überhaupt von Routine sprechen konnte.





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Fish Trawler #3 (VS-24) – 19. September 1975 (Nord 51° 48' 24'' West 14° 19' 02' 12:21 Zulu)


Der Pilot von Fish Trawler #3 zog eine leichte Schleife in seinem Suchgebiet und manövrierte die S-2 just wieder in die Waagerechte, als er seinen Augen nicht trauen wollte:



„Verdammt ist das ein U-Boot? Aufgetaucht?“



Der Co-Pilot sah ihn an und fragte „Wo?“



„Na dort – sieh mal.“


„Verdammt du hast Recht – das ist ein U-Boot – warum haben wir das nicht auf dem Radar? Und auch sonst Niemand anderes?“




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Das U-Boot schien tauchen zu wollen und Fish Trawler #3 setzte umgehend eine Sonarboje aus, dann aber erkannte der Co-Pilot, dass der vermeintliche Kommandoturm doch eher wie die Finne eines Wals aussah und gab Entwarnung!




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 02' 18'' West 14° 37' 47'' 14:19 Zulu)


Nach der hochdramatischen Sichtung einer Wal Finne, verlief der frühe Nachmittag ausgesprochen ruhig. Captain Thornwell Frank Rush vertrat sich die Beine und schlenderte mit einigen einfachen Seeleuten an der Kante des Flugdecks entlang. Er schätzte es bei sich bietender Gelegenheit auch etwas gegen die Neugier der Matrosen zu tun und Fragen zu beantworten. Natürlich gab es nur Placebos zu verteilen, weil er selbst nicht wusste ob er und alle anderen den Tag überleben würden. Die Antwort darauf kam womöglich schneller als ihm lieb war.


Die Sirenen heulten auf und dann krächzte es das typische



„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“


„VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE!“



Diesmal gefolgt von



„CAPTAIN SOFORT AUF DIE BRÜCKE!“



Das war die Stimme des 1. Offiziers – es war wohl ernst!




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 43' 58'' West 12° 31' 06'' 14:19 Zulu)


Commander Hugo White rieb sich den Verband, obwohl der Bord Arzt ihn ermahnt hatte das zu unterlassen. Die Verbrennungen vom Vortag an der Hand waren zwar nicht lebensbedrohlich, aber doch hässlich. Noch immer nahm der Commander alle paar Stunden eine Schmerztablette, aber gegen das verdammte Jucken waren die Dinger nutzlos.



„Also wieder wir!“ entfuhr es Commander White, als er die Lagekarte betrachtete. Da war aber längst nicht klar, welchen Kurs die Raketen hatten. Die HMS Salisbury war jedoch am dichtesten dran und somit lag der Schluss nahe.




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Das Manöver war geübt und bald war auch klar, dass diese beiden Seezielflugkörper Richtung Salisbury unterwegs waren. Allerdings war die Kursabweichung schon groß!




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 44' 00'' West 12° 31' 08'' 14:20 Zulu)


Die Raketen kamen schnell näher, aber es wohl offen ersichtlich, dass diese schlecht gezielt waren. Man durfte auf der Salisbury zurecht hoffen noch einmal davon zu kommen – wieder einmal!

Zudem fokussierten sich auch alle anderen auf den laufenden Angriff und sprachen Gebete für die Mannschaft der Salisbury, nur die Paderborn hatte ihre eigenen Probleme – Seeminen!




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 52° 02' 05'' West 14° 36' 47'' 14:22 Zulu)


Lieutenant Commander John Bob Roller wusste das es kaum Sinnvoll war mit diesen wenigen Daten ein U-Boot zu finden, dennoch wollte er dieses Raketenboot so schnell wie möglich haben. Er legte persönlich den vermutlichen Abschusspunkt der Raketen fest und Befahl in diesem Umkreis so viele Sonarbojen abzuwerfen, dass man dort einen wilden Tango tanzen konnte ohne nasse Füße zu bekommen!




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 43' 26'' West 12° 30' 39'' 14:22 Zulu)


Auf der Salisbury konnte man wirklich durchatmen, diese Raketen würden auf jeden Fall vorbeigehen! Commander Hugo White lies Fahrt rausnehmen um dem feindlichen U-Boot die Ortung zu erschweren. Schließlich konnte der Dreckskerl es ein weiteres Mal probieren.




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201. Squadron Flight #7 – 19. September 1975 (Nord 49° 23' 51'' West 12° 21' 17'' 14:29 Zulu)


201. Squadron Flight #7 war auserkoren worden um den Sonarbojenteppich zu legen und das feindliche Raketenboot nach Möglichkeit zu versenken. Noch war man gut 50 Seemeilen vom Zielpunkt entfernt. Genug Zeit für das U-Boot um zu verschwinden. Die Besatzung von Flight #7 war jetzt schon sicher nichts zu finden.




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201. Squadron Flight #7 – 19. September 1975 (Nord 49° 16' 34'' West 13° 16' 36'' 14:40 Zulu)



Zehn Minuten später war der Seeaufklärer vor Ort und begann mit dem Auslegen der Sonarbojen.




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201. Squadron Flight #7 – 19. September 1975 (Nord 49°13' 43'' West 13° 17' 30'' 15:12 Zulu)



Etwa dreißig Minuten später hatte man mit Unterstützung der Franzosen und der US Navy ein beeindruckend engmaschiges Netz ausgelegt und wie erwartet hörte man nichts!





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Blackbird #7 (VA-45 Det. 11) – 19. September 1975 (Nord 49° 23' 35'' West 13° 44' 56' 15:55 Zulu)


Es war Blackbird #7 der trotz der schlechten Sichtbedingungen etwas sah, was er nicht glauben wollte. Da stieg eine Rauchfahne aus der Wasseroberfläche Richtung Himmel und dann eine zweite.



Dann realisierte er, was er da sah – das waren Seezielraketen – just in diesem Moment startete das U-Boot weitere Raketen – und das deutlich außerhalb der Suchzone!





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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 38' 09'' West 12° 20' 16'' 15:57 Zulu)



Die Kursberechnungen dauerten zwei Minuten, dann war klar – diese Raketen flogen fast perfekt auf die HMS Salisbury drauf zu!




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#196 NI#

Ritter Kunz
02.08.22, 15:55
Sehr schön. Wir haben nun auch wieder zum aktuellen Geschehen aufgeschlossen. Irgendwie seltsam - das eine U-Boot verschießt massenweise Raketen gegen kleine Ziele und das andere tut dagegen einfach nichts. Versteh' einer die Russen...

Azrael
02.08.22, 16:45
Mit der idealen Vorwarnung dürfte die Salisbury doch ausweichen können, oder?

Und als nächstes wird bitte das Raketenboot zu Davy Jones auf den Meeresgrund geschickt :D

Ruprecht I.
02.08.22, 16:49
Aberaberaber, dann lässt der vielleicht den Kraken los!
Nichts überstürzen, wir wollen doch hier niemanden provozieren, man kann doch sicher auch ein wenig See abtreten, ist doch genug Platz da... :uhoh:

Bigfish
04.08.22, 22:46
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)





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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 37' 31'' West 12° 19' 31'' 15:59 Zulu)


Commander Hugo White lief es kalt den Rücken hinunter. So schlecht die letzten Raketen gezielt waren, so perfekt waren es die aktuellen beiden. Er spürte instinktiv das es diesmal nicht reichen würde und Befahl die Evakuierung vorzubereiten. Er würde auch nicht einen Matrosen zusätzlich opfern, wenn die HMS Salisbury sowieso verloren sein sollte.




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 37' 04'' West 12° 19' 01'' 16:00 Zulu)


Das Feuerleitradar der HMS Salisbury hatte die anfliegenden Seezielflugkörper erfasst und Sekunden später zischte die erste Sea Cat aus ihrem Starter davon.




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 36' 56'' West 12° 19' 01'' 16:01 Zulu)


Fehlschlag – Sea Cat #11213 traf das Ziel nicht. Aber die die nächste SAM war schon aus dem Starter heraus. Aber auch diese hatte keinen Erfolg!




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HMS Salisbury – 19. September 1975 (Nord 49° 36' 55'' West 12° 18' 56'' 16:01 Zulu)


Noch war Zeit zum Reagieren und eine weitere Sea Cat machte sich auf den Weg, aber jetzt blieben nur noch Sekunden bevor die Seezielraketen die Salisbury erreichten. Auch diese SAM traf nicht. Und der Instinkt von Commander Hugo White trog ihn nicht.



Ein brutaler dumpfer Schlag durchfuhr die HMS Salisbury, als die feindliche Rakete ihr Ziel gefunden hatte!



Zu seiner Verwunderung konnte sich Commander Hugo White auf den Beinen halten und die Brücke schien völlig intakt zu sein, dann aber verlor die Salisbury rapide an Fahrt und der Bug hob sich in die Höhe. Im Heckspiegel klaffte ein riesiges Loch, in das Unmengen Seewasser eindrangen. Commander White gab Befahl das Schiff zu verlassen und den Vorbereitungen dazu war es zu verdanken, dass ein großer Teil der Besatzung ihren Weg in die Rettungsboote und Rettungsinseln fand.



HMS Salisbury sank langsam über Heck und die Royal Navy hatte den nächsten Verlust zu beklagen.



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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 57' 09'' West 13° 56' 48'' 16:02 Zulu)


Er würde Trauern wollen dachte sich Lieutenant Commander John Bob Roller, aber dafür blieb keine Zeit. Dieses U-Boot wollte er haben, und das machte er allen Piloten und Mannschaften in den U-Jagd-Flugzeugen unmissverständlich klar!


201. Squadron Flight #8 war als erstes an der ausgemachten Startposition zur Stelle und warf als eine Sonarboje aus. Es galt Rache zu nehmen und das wollten Royal Navy und Royal Air Force selbst durchführen. Kein Yankee und keine Franzosen sollte die Ehre in Anspruch nehmen können, diesen Russen auf den Grund des Atlantiks zu schicken!




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 49° 02' 45'' West 13° 33' 54'' 16:07 Zulu)


Fünf Minuten später waren so viele Sonarbojen ausgebracht, dass der Vorrat bedenklich zur Neige ging. Trotzdem war nichts zu hören was nach einem U-Boot klang. Dann tauchten auch noch die Amerikaner auf!




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 49° 01' 36'' West 13° 16' 51'' 16:10 Zulu)


Es konnte einfach nicht sein. Das Sonarbojen-Netz war so dicht, dass man jeden Furz eines Fisches exakt lokalisieren konnte, aber ein U-Boot war nicht auszumachen. Es waren die Yankees, die die Initiative ergriffen. Es hatte immerhin schon einmal funktioniert. Flight #7 der VS-27 Pelicans warf einen Torpedo ab um das U-Boot aufzuscheuchen.



Nichts hassten U-Boot-Fahrer mehr als das Geräusch von einem Torpedo im Wasser!



Das hatte sofort Erfolg! Über förmlich tausende Sonarbojen erklang das Hochfahren der Umwälzpumpen eines Kernreaktors gefolgt von Kavitationsgeräuschen einer Schiffsschraube.



Nichts hassten U-Boot-Fahrer mehr als das Geräusch von einem Torpedo im Wasser!




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Für den aktuellen Torpedo war das Ziel zu weit entfernt, aber jetzt hatte man eine fast exakte Position. Die Raubtiere stürzten sich auf ihre Beute!




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Bild 214: Emblem der Sea Control Squadron 27 (VS-27)
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Anti-Submarine_Squadron_27_(US_Navy)_patch_1961.png
Autor: U.S. Navy
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_inactive_United_States_Navy_aircraft_squadrons

Fishing Rod #7 (VS-27) – 19. September 1975 (Nord 48° 58' 01'' West 13° 29' 13' 16:13 Zulu)


Fishing Rod #7 war schnell an Ort und Stelle und wartete nicht auf eine super Präzise Ortung. Fisch Nummer Zwei ging ins Wasser und würde mit Glück schon einen Bastard finden!


Dann aber begann der Torpedo seine Suchkreise zu weit entfernt vom U-Boot zu drehen.




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 48° 57' 39'' West 13° 27' 41'' 16:14 Zulu)


Wie immer hatten die Yankees zwar eine brauchbare Idee, die sie dann aber mit ihrer Rohheit ungenutzt liegen lassen hatten. Amerikaner konnten einfach nicht chirurgisch vorgehen. Immer gleich mit dem Dampfhammer um sich schlagen und hoffen etwas zu treffen, war aber bei der U-Boot wenig erfolgversprechend!


201. Squadron Flight #8 freute sich über den ungestümen Ami und würde diesen Cowboys jetzt mal vorführen wie man sowas zu machen hatte!


Es dauerte einen Moment bis eine exakte Ortung vorlag, dann erfolgte der Anflug aus der Flanke heraus und der Torpedo war im Wasser.




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 48° 56' 27'' West 13° 31' 49'' 16:17 Zulu)


201. Squadron Flight #8 wartete nicht ab, was der erste Torpedo zu Stande brachte und gab sofort einen zweiten Torpedo frei!


Dieser war aber so dicht am Ziel ins Wasser geglitten, dass er vorbeischoss und seine Suchkreise absolvieren musste. Torpedo Eins hatte zwischenzeitlich das Ziel erfasst.




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 48° 56' 05'' West 13° 30' 39'' 16:17 Zulu)


Es folgte ein übermütiger dritter Torpedo ganz nach Cowboy-Manier, aber das war jetzt egal. Dieses U-Boot gehörte der Royal Air Force!



Zur Not warf man gleich alle Torpedos auf einmal ab!



Torpedo Nummer eins hatte jedoch einen idealen Anlauf und schlug direkt im Heck des flüchtenden Raketenbootes ein.




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 48° 54' 35'' West 13° 32' 38'' 16:18 Zulu)


Dieses U-Boot fuhr zur Abwechslung allerdings weiter, als sei nichts passiert. Es näherte sich den anderen Torpedos an, bis der Kommandant wohl merkte was er tat und wendete. 201. Squadron Flight #8 immer noch auf der Jagd mit ausreichend Tod bringenden Torpedos an Bord.


Zumindest der zuletzt eingesetzte Torpedo hatte jedoch ehebliche Probleme das Ziel zu treffen und schoss mehrfach am Ziel vorbei.




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201. Squadron Flight #8 – 19. September 1975 (Nord 48° 56' 00'' West 13° 28' 07'' 16:20 Zulu)


Nachdem der Torpedo dreimal am Ziel vorbeigegangen war, setzte Flight #8 den nächsten Torpedo ein. Allmählich ging der Bestand zur Neige. Dieser Torpedo allerdings tat wofür er gebaut worden war und das dumpfe Bersten der U-Boot-Hülle war über hunderte Sonarbojen für jeden zu hören!


Das was dann folgte war ebenfalls für jeden zu hören. Der Pilot von 201. Squadron Flight #8 öffnete alle Mikrofone der gesamte Flugzeug-Besatzung und gab das Signal über die Sende Frequenz der Flotte wieder:





https://www.youtube.com/watch?v=voeo0Oiox-c




Die Royal Navy hatte ihre Rache erhalten!





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#197 NI#

Bigfish
04.08.22, 22:54
Werter Ritter Kunz,



Sehr schön. Wir haben nun auch wieder zum aktuellen Geschehen aufgeschlossen. Irgendwie seltsam - das eine U-Boot verschießt massenweise Raketen gegen kleine Ziele und das andere tut dagegen einfach nichts. Versteh' einer die Russen...



leider wie so oft in diesem DLC schlechte Missions-Einstellungen für die KI :(




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Werter Azrael,


diese Taktik geht nicht immer gut - diese Raketen waren viel zu schnell und zu genau gezielt für so ein Manöver :(




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Werter Ruprecht I.


wie - der Krake schläft noch?




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Bigfish
12.08.22, 21:35
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)





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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 56' 10'' West 13° 49' 27'' 16:21 Zulu)


Lieutenant Commander John Bob Roller befand die letzten Waffeneinsatzzahlen sowohl von seinen Piloten wie auch von der Royal Air Force etwas unorthodox, aber der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel und alle entdeckten U-Boote mussten einfach weg – fertig!


Der Konvoi konnte seine Schleichfahrt aufheben und wieder auf Marschgeschwindigkeit gehen. Der Ärmelkanal war noch mindestens Vierundzwanzig Stunden entfernt, wenn es keine weiteren Störungen geben würde.




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 53' 40'' West 13° 30' 14'' 17:09 Zulu)


Keine Stunde war vergangen, da gab es wieder Anlass für Alarm. Kontakt GOBLIN #150 wurde durch eine bereits seit Stunden im Wasser befindliche Sonarboje entdeckt. Die nächste Jagd begann.




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 43' 18'' West 12° 16' 14'' 20:17 Zulu)


“Vier Stunden – vier verdammte Stunden!” Lieutenant Commander John Bob Roller brauchte keinen Anpfiff vom Kapitän, den Anpfiff verpasste er sich selbst. Vier Stunden waren seit der möglichen U-Boot-Ortung vergangen und es lag nichts Greifbares vor. Noch immer hatte man ein sehr schwaches Signal mit den Sonarbojen, aber alle eingesetzten Flugzeuge fanden nichts!


Es wurde ungemütlich, denn der Konvoi näherte sich der Position dieser Ortung stetig an.





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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 33' 10'' West 11° 08' 51'' 23:09 Zulu)


Weitere drei Stunden später war der Kontakt verloren. Hunderte Sonarbojen hörten nichts mehr und die Lexington würde mit ihren Schutzbefohlenen direkt dort vorbeikommen. Genug Zeit für einen guten U-Booten-Kommandanten um sich in eine aussichtsreiche Position zu bringen, so er wusste was dort ankam.




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USS Lexington (CVT-16) – 19. September 1975 (Nord 51° 31' 52'' West 10° 00' 00'' 23:31 Zulu)


Zuerst dachten alle an den vor kurzem verlorengegangen “Geisterkontakt”, dann war klar es musste ein weiteres U-Boot sein. So wie es aussah hatten die Russen einen regelrechten Sperrriegel aus U-Booten vor der Zufahrt zum Kanal ausgelegt. Die Jagd begann von neuem.





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Minuten später hatte man eine Klassifikation – ein altes Konventionelles U-Boot. Davon hatten die Russen unendlich viele. Einige davon mit Seezielraketen ausgestattet. Die Russen konnten hier locker 10 bis 20 solcher U-Boote aufgereiht auf einer Perlenschnur auf der Lauer liegen haben.



So nah man bereits dem Kanal gekommen war, es konnte alles noch im Desaster Enden!




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201. Squadron Flight #7 – 19. September 1975 (Nord 50°07' 33'' West 12° 12' 31'' 23:48 Zulu)


201. Squadron Flight #7 war als erstes Vor-Ort und noch bevor die exakte Position erreicht wurde, wusste man mit was man es zu tun hatte. Das U-Boot war alt, aber im Dutzend konnten auch Whiskey V-U-Boote gefährlich werden.





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201. Squadron Flight #7 – 19. September 1975 (Nord 50° 04' 03'' West 12° 13' 29'' 23:52 Zulu)




Der U-Boot-Jäger brauchte eine extra Runde, aber dann war der erste Torpedo im Wasser.





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Dann hieß es warten, aber das alte Whiskey V hatte keine Chance dem Torpedo davon zu laufen!



Erstaunlicherweise hielt das U-Boot dem Torpedotreffer stand!





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Zum Ärger von Flight #7 war der zweite Torpedo ein Blindgänger! Der Russe hatte mehr Glück als Verstand.




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Der dritte Torpedo machte dann “Fünf vor Zwölf Zulu-Zeit” alles klar. Das Whiskey war versenkt, es stand aber zu befürchten das zuvor verlorene Kontakt GOBLIN #150 ebenfalls eine altes SS sein würde und sich deutlich näher am Konvoi befand.




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USS Richard L. Page (FFG-5) – 20. September 1975 (Nord 51° 34' 06'' West 10° 26' 47'' 02:23 Zulu)


Die USS Richard L. Page war wie die USS Talbot eine recht modern Lenkwaffenfregatte und sowohl zur Luftraumverteidigung ausgestattet wie auch mit dem mehr als auffälligen ASROC-Starter eine formidable U-Jagd-Einheit.


Es war mitten in der Nacht und trotz der Anspannung hatte sich eine gewisse Ruhe über den Konvoi gelegt. Um 02:23 Zulu tauchte auf der Anzeige des AN/SQS-26AX ein neuer Balken auf. Der Sonartechniker drehte an den Reglern und filterte einige Störungen heraus, dann war er sich sicher. Er schnippte mit dem Finger und der Wachhabende blickt zu ihm herüber:



“Poulson was ist los?”




“Neuer Kontakt GOBLIN Nummer Eins-Fünf-Vier auf Zwei-Eins-Zwei-Grad in Null-Zwei-Vier-Seemeilen Entfernung Sir!”




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#198 NI#

Taurus
12.08.22, 22:27
Viele "Wölfe" sind des Hasen Tod?

Azrael
13.08.22, 01:33
Gerade die alten Diesel sind gefährliche Wölfe, langsam, man bemerkt sie aber auch erst spät...

Bigfish
02.09.22, 21:32
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 51° 23' 24'' West 10° 24' 12'' 02:23 Zulu)


Captain Thornwell Frank Rush sah auf den Ortungsbericht und gab sofort Befehl „Maschinen Stopp!“. Der mögliche Aufenthaltsort des U-Bootes verlief einmal quer durch den Konvoi-Bereich. Dieses U–Boot konnte also überall sein. Auf einem Atom-U-Boot konnte man zumindest immer die Umwälzpumpen des Reaktors hören. Die konnte man nicht einfach abschalten. Ein altes Diesel-U-Boot konnte mit seinen Batterien Toter-Mann spielen. Sicher nicht sonderlich lange und damit konnte es nicht gut manövrieren, aber das musste es im Zweifel auch gar nicht tun.



Der Lärm musste weg – sämtlicher Lärm musste weg – also ließ er stoppen!




Nur die U-Jagd-Einheiten würden noch Fahrt machen um den Feind zu suchen.





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USS Richard L. Page (FFG-5) – 20. September 1975 (Nord 51° 34' 06'' West 10° 26' 47'' 02:23 Zulu)


Sonartechniker Poulson drehte an seinen Reglern und pfiff durch die Zähne:


„Hab ihn – ist ganz dicht Sir!”



Längst stand Commander Alvaro R. Gomez in der Gefechtszentrale:



„Wie dicht?”


„1000 Meter Sir – vielleicht Fünfzehnhundert, es können aber auch nur 500 sein Sir!”


„Verdammter Mist!”



Der Kommandant stürmte davon schrie „Gefechtsalarm“, „Schotten dicht“ und „Volle Kraft voraus“ durch die Gänge und war leicht panisch. Ein feindliches U-Boot innerhalb der Reichweite seiner Torpedos konnte ein Todesurteil sein!





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Die Richard L. Page drehte auf den Kontakt ein und würde dem Dreckskerl die Hölle heiß machen. Als es im Lautsprecher knackte erwartete er die Meldung einer Schuss-Lösung:



„Sonar hier – ist ein Fisch – ist ein verdammter Fischschwarm – Sonar Ende!“




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Fishing Rod #12 (VS-27) – 20. September 1975 (Nord 50° 25' 10'' West 08° 59' 59' 03:40 Zulu)


Fishing Rod #12 hatte den nächsten Kontakt – GOBLIN #155 – nach den letzten Ereignissen blieb man gelassen. Mitten in der Nacht wollte man niemanden unnötig in Panik versetzen. Da war auch absolut richtig, denn nur zehn Sekunden später, war klar das die diffuse Dunkelheit zusammen mit den Wellen und dem Regen der Besatzung der S-2 einen Streich gespielt hatte.


Das Ganze Seegebiet war zudem übersäht mit Sonarbojen. Sollte hier ein U-Boot sein, müsste es schon extrem wenig Geräusche machen um nicht gehört zu werden.




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Fishing Rod #11 (VS-27) – 20. September 1975 (Nord 50° 24' 57'' West 09° 00' 13' 04:10 Zulu)


Dreißig Minuten später wiederholte sich das Ganze bei Fishing Rod #11. Die Piloten waren ausgelaugt und übermüdet von fast drei Tagen extrem intensiver Einsatzflüge.



Es wurde Zeit endlich den Kanal zu erreichen, bevor noch irgendein Pilot eine nukleare Wasserbombe auf einen Buckelwal abfeuerte!





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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 50° 25' 35'' West 07° 59' 03'' 09:36 Zulu)


Der Rest der Nacht verlief ereignislos. Jetzt gegen halb Zehn am Morgen näherte sich der Konvoi der Zufahrt zum Kanal. Vor knapp 45 Minuten jagte Kosmos 699 dicht am Verband vorbei, aber noch immer schienen die Bomber auf Island keine ausreichenden Einsatzdaten zu haben. Jetzt war es dafür praktisch zu spät. Auch wenn die Royal Air Force offiziell noch immer keine Luftunterstützung gewähren konnte, würde sich kein Britischer Jagdflieger diese Chance entgehen lassen wenn sich hier ein Russischer Bomber hin verirren würde.




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HMS Kirkliston (M1157) – 20. September 1975 (Nord 49° 25' 54'' West 04° 29' 36'' 10:12 Zulu)


Die HMS Kirkliston hatte bislang eine eher ruhige Zeit gehabt, jetzt konnte sich der Minenräumer einreihen in diejenigen Einheiten die tatsächlich einige Minen räumen konnten. Viele Minen hatte man nicht gefunden, es wusste aber auch Niemand wie viele Minen hier ausgelegt worden waren.




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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 49° 42' 05'' West 06° 22' 09'' 16:29 Zulu)


Gegen Viertel nach Vier Uhr Ortszeit war die USS Lexington auf Kurs Null-Neun-Null-Grad gewechselt. Kurs Ost direkt rein in den Ärmelkanal.


Captain Thornwell Frank Rush drehte eine Runde auf dem Außenbereich der Brücke. Er war zufrieden wie sich sein alter Flugzeugträger geschlagen hatte. In wenigen Stunden war alles vorbei. Die Handelsschiffe würden in die zugewiesenen Häfen einlaufen und er auf neue Befehle warten.



Er steckte sich eine Zigarette an, blies den Qualm hoch in die Luft, senkte wieder seinen Kopf und sah Steuerbord Querab keine fünf Seemeilen entfernt eine Wassersäule an der BP British Pride aufsteigen.


Kurz darauf dröhnte der dumpfe Knall einer Explosion an seine Ohren…!




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#199 NI#

Bigfish
02.09.22, 21:39
Werter Taurus,


ja sicher aber die Wolfsrudel waren in diesem Fall doch recht schuppig.



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Werter Azrael,


das kommt schon sehr auf den Einzelfall an. Da muss so ein Diesel schon sehr viel Glück haben, wie schon 30 Jahre zuvor...

Bigfish
11.09.22, 21:33
#015 Nord-Atlantik Konvoi (18. - 20. September 1975)




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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 49° 42' 05'' West 06° 22' 09'' 16:29 Zulu)


Es dauerte einige Sekunden bis Captain Thornwell Frank Rush verstand was er da gerade sah. Er vermutete zuerst einen Torpedotreffer, aber dieser würde anders aussehen.



Nein verdammt dachte er, das war eine Seemine!



Dann lief er mit schnellen Schritten in die Gefechtszentrale. Dort angekommen hörte er bereits die Funkmeldung der BP British Pride und das die Situation noch unklar war, aber nach allem Anschein keine existentiellen Schäden zu verzeichnen waren.


Captain Rush ärgerte sich, weil die Minenräumer längst Befehl erhalten hatten allen wichtigen Schiffen direkt voraus zu fahren und etwaige Minen zu räumen. Noch war aber kein Minenräumer in Position – auch nicht die HMS Glasserton vor Lexington. Dass es für alle Schiffe zu wenige Minenräumer gab kam obendrauf.


Er entschied sich für einen radikalen Befehl. Die Zerstörer und Fregatten sollten mit hoher Fahrtstufe und aktivem Sonar wild vor dem Konvoi hin und her kreuzen. Damit wollte er einerseits stillliegende U-Boote aufschrecken und andererseits opferte er lieber einen Zerstörer als einen Tanker. Ob das Manöver etwas nützen würde, war unklar.




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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 49° 42' 04'' West 06° 17' 18'' 17:07 Zulu)


Erst dreißig Minuten später fädelte sich die HMS Glasserton direkt vor der USS Lexington ein und würde versuchen einen Minentreffer zu verhindern.




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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 49° 41' 54'' West 05° 55' 44'' 18:49 Zulu)


Um 18:49 ZULU kam es zum nächsten Ereignis, aber auch die MC Camelot hatte mehr Glück als Verstand. Die Camelot war ein Flüssiggas-Tanker, aber die Mine detonierte auf große Distanz. Wäre dieses Schiff direkt getroffen worden, hätte womöglich selbst die Lexington noch Schaden genommen, die nur etwa sechs Seemeilen vor der Camelot vorweg fuhr.


Es zeigte sich aber auch, dass die HMS Glasserton von der Gefahr nichts bemerkt hatte, obwohl Glaserton und Lexington nur wenige Minuten zuvor in der Nähe dieser Stelle vorbeigefahren waren.





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USS Lexington (CVT-16) – 20. September 1975 (Nord 49° 41' 33'' West 05° 21' 44'' 20:39 Zulu)


Weitere zwei Stunden später konnte Captain Thornwell Frank Rush endlich aufatmen. Der erste Frachter wurde aus dem Konvoi zu seinem Zielhafen entlassen und damit ging die Verantwortung für das Schiff auf das Kanal Kommando über. Es würde jetzt wohl Schlag auf Schlag gehen.




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Eine Stunde später war es geschafft. Der letzte Frachter hatte den Konvoi verlassen und Captain Thornwell Frank Rush hatte seine Aufgabe erfüllt. Sicher gab es Verluste, aber die wichtigen Frachter und Tanker hatten überlebt. Für den weiteren Vormarsch der Russen dürfte das ein Hindernis werden, alles Weitere musste man abwarten. Captain Thornwell Frank Rush hatte Befehl erhalten zu Bunkern und in spätestens 48 Stunden Kurs New York zu setzen. Dort würde bei seinem Eintreffen bereits der nächste Konvoi warten und ebenfalls seiner Eskorte bedürfen.




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#200 NI#

Bigfish
12.09.22, 22:34
Manöverkritik Szenario 8:


Werte Regenten auch dieses Szenario leidet zum wiederholten Male unter dem Problem der ungenutzten Möglichkeiten von Command:



Die Bomber hätten bereits auf Verdacht gestartet werden müssen und nicht erst nach der Identifikation bestimmter NATO Schiffe, die einfach nie identifiziert worden sind. Der Einsatz der TU-95 war komplett nutzlos. Wir würden diese wohl zumindest von Zeit zu Zeit mal aktiv Radar nutzen lassen bzw. sobald die TU-95 von Radar erfasst wird das eigene Radar einschalten lassen. Dann hätten die Bomber sofort ihre Ziele gehabt – Die Reichweite des TU-95 Radar ist SEHR groß.

+ + +

Die SSGNs hätten nicht alles auf Verdacht auf Fregatten und Zerstörer feuern dürfen – also im Prinzip haben die SSGNs das getan was die Bomber nicht getan haben. Das allerdings auf die falschen Ziele. Die KI wird wohl maximal eine Klassifikation gehabt haben, aber keine Identifikation. Nur hätte das Setup lauten müssen: Feuer frei bei Klassifikation Flugzeugträger oder Tanker oder Frachter und nicht Feuer frei bei Klassifikation Fregatte oder Zerstörer.

+ + +
Was Wir von den Seeminen halten sollen, wissen Wir gar nicht. Detonation bei 86 Metern? Finden Wir schon arg weit weg – entsprechend sind die Schäden nicht der Rede wert – ist das realistisch? Aus dem Bauch heraus eher nicht, aber das ganze Thema Minenräumung geht sowieso an der Realität vorbei. In Realität räumt man einen Korridor und markiert diesen mit Bojen. Hier fahren die Minenräumer wild hin und her und räumen auf gut Glück.



In Summe ein nettes Szenario - das aber nur dann zur Herausforderung wird, wenn die Bomber zum Einsatz kommen - was wie man sieht nicht garantiert ist.

Bigfish
12.09.22, 23:01
+ + +


Nur mal nebenbei - dieser AAR läuft jetzt seit fast 7 Jahren - :eek: - und Wir haben von den Szenarios jetzt die Halbzeit passiert... :amen:


+ + +

hohe_Berge
14.09.22, 00:02
Gut. Dann bin ich am Ende dieses sehr guten AAR ja fast schon in Rente. ;-)

Glück Auf

Bigfish
15.09.22, 22:41
#016 Reaktionen (20. - 22. September 1975)




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Her Majesty's Naval Base, Devonport (HMNB Devonport) - 21. September 1975 (12:11 Zulu)


Ted Shriver hatte rebelliert und letztlich Erlösung gefunden. Obwohl noch mit weiteren Minen zu rechnen war, hatte Oberleutnant zur See Klaus Kultermann ein Einsehen und brachte die drei BBC Reporter zurück nach Devonport. Es mochten dabei wesentlich auch die Platzverhältnisse an Bord der Paderborn eine Rolle gespielt haben. Um kurz nach Mittag legte die Paderborn in der Naval Base an und entließ ihre Schützlinge in die ungewisse Zukunft.


Zum Erstaunen von Ted Shriver wurden er und seine Kameraden tatsächlich von Niemanden erwartet. Die beiden einfachen Soldaten die den BBC Trupp zum Ausgang eskortierten waren für Ted Shriver Niemand. Er hatte vermutet Morrsion oder einen seiner Lakaien anzutreffen, aber nichts.


Nun stand er da und wusste nicht was er tun sollte? Er hatte nicht vergessen, welche brisante Information er Tage zuvor ergaunert hatte

.
Es war Tyler der die Initiative ergriff und verlangte nach London zu fahren. Ein Tag Ruhe ohne Seegang, eine ordentliche Dusche, anständiges Britisches Essen und nicht den ekelhaften Deutschen Marinefraß wie er sich ausdrückte, mussten wohl drin sein.


Ted ließ sich breitschlagen. Er selbst würde zum Sender fahren und das Material von Bord der Paderborn schneiden und vertonen und senden lassen. Es war vielleicht seine letzte Reportage und die wollte er gesendet wissen.





+ + +




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BBC Television Centre, White City London - 21. September 1975 (20:38 Zulu)


Es war kurz vor Neun und somit wurde die Reportage gerade noch rechtzeitig fertig für die Nine O'Clock News der BBC. Angela Rippon stand schon mit wütendem Gesichtsausdruck neben ihm, da Sie noch wissen wollte wie die Reportage am besten an zu moderieren sei? Schnippisch fauchte Sie „Typisch Shriver“ und zog nach Erhalt der benötigten Antwort von dannen.


Jetzt hatte er endlich einige Zeit um sich um sich selbst zu kümmern. Angela hatte ihn wissen lassen, dass er irgendwie nach Fisch stank und doch erstmal ein Bad nehmen sollte bevor er noch jemanden zum Kotzen brächte.


Ted Shriver griff seinen Mantel steckte sich eine Zigarette an, stand auf drehte sich zu Tür und blickt in die funkelnden Augen von Morrison!


„Guten Abend Mister Shriver“ grüßte Commander Bill Morrison beim Eintreten und lies Ted Shriver keine Zeit zum Antworten. Er hob eine Plastiktüte mit verbrannter Asche in die Höhe und lies diese kaum mehr als fünf Millimeter vor dem Gesicht von Ted Shriver hin und her baumeln.



„Immerhin – viel besser hätten wir das auch nicht vernichten können und bislang haben Sie zum Glück ihre Schnauze gehalten. Damit das so bleibt kommen Sie jetzt mit!“



Der Weg zum Wagen von Morrison war schnell zurückgelegt und im Wagen saßen bereits Tyler und Todd.



„Wo geht’s hin Mister Morrison?“ gähnte Ted Shriver und rechnete nicht mit einer Antwort.


„Northolt – und dann sehen wir weiter – vielleicht lasse ich Sie von einem Hubschrauber aus in den Ärmelkanal werfen!“




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Bild 215: BBC Television Centre
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BBC_TV_Centre.jpg
Autor: Panhard
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/BBC_Television_Centre




+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (09:28 Zulu)


Als Commander Bill Morrison mit seinen Gästen in seinem Geheimdienstbunker ankam, lief ihnen bereits jemand mit eiligen Schritten entgegen.



„Commander es scheint los zu gehen. Unser Kontakt meldet erhebliche Betriebsamkeit auf den nördlichen Luftwaffenstützpunkten. Definitiv AS-3 Kangaroo und zwar verdammt viele Sir!“




„God save the Queen!“ äußerste sich Commander Morrison, dann übergab er Ted Shriver seinen Wachen und stapfte davon.




+ + +

#201 NI#

Bigfish
15.09.22, 22:44
Werter hohe_Berge,


Wir versuchen den AAR zu beschleunigen, aber Wir können nichts versprechen!

hohe_Berge
16.09.22, 09:58
Werter hohe_Berge,


Wir versuchen den AAR zu beschleunigen, aber Wir können nichts versprechen!

Nee, das Tempo ist sehr passend. Nicht das die Qualität etwas leiden würde. ;-)

Glück Auf

Bigfish
17.09.22, 18:38
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (09:37 Zulu)


Ted Shriver rastete aus!


Er trommelte und trat gegen seine Zellentür und Schrie sich die Seele aus dem Leib!


Er wollte hier weg! Wie bescheuert konnte das sein sich in Schottland aufzuhalten, wenn man einen Atomwaffenangriff auf Schottland erwartete?



Nicht irgendwann – sondern JETZT!



Er hörte wie der Riegel der Tür zurückgeschoben wurde und riss sofort seinerseits die schwere Stahltür auf. Diese schwang mit Wucht zurück und krachte gegen die Wand. Instinktiv folgte er mit seinem Kopf der Bewegung der Tür, dann besann er sich, dreht den Kopf zurück und sah nur noch halb eine Faust die in seinem Gesicht einschlug wie eine Bombe!


Er wirbelte herum, stolperte und krachte langestreckt auf den harten Betonboden.




Er schrie vor Schmerz!




Aber er hatte genug Sinne beisamen um die Stimme von Commander Bill Morrison zu erkennen:




„HALTEN SIE ENDLICH IHRE DUMME SCHNAUZE!“




„Wir sind hier sicher. Die Anlage ist so tief im Berg, dass selbst ein Volltreffer nichts anrichtet. Die Form des Tals wird selbst einen Nuklearschlag so ableiten das wir nicht direkt von der Druckwelle getroffen werden können Sie Idiot!“



„Eigentlich wollte ich Ihnen anbieten die nächsten Stunden bei mir im Lagezentrum zu verbringen. So wie sich benehmen lasse ich Ihnen aber lieber eine doppelte Dosis Fentanyl verabreichen!
Suchen Sie sich also aus, ob Sie miterleben wollen was passiert, oder ob Sie es sich später von Ihren Kollegen erzählen lassen wollen?“


Leicht benommen presste Ted Shriver ein „Sorry“ aus seinem Mund, gefolgt von einem Backenzahn, dann brach er zusammen.


Zwei Minuten und einen Wassereimer später kam er wieder zu sich und zwei Wachen hievten ihn auf seine Beine. Leicht torkelnd folgte er Morrison ins Lagezentrum des Bunkerkomplexes und suchte noch immer nach seinem Verstand.




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+ + +



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:00 Zulu)


Allmählich konnte Ted Shriver wieder klar denken. Seine beiden Kollegen standen gut gelaunt hinter einer Reihe von Bildschirmen und folgten den Erläuterungen eines Air Force Offiziers.



„Also das ist eine Flugverbotszone? – Und wenn die Russen sich nicht daran halten?“


„Bislang haben die Sowjets den finnischen und schwedischen Luftraum mehr oder weniger penibel beachtet. Ein kurzes Eintauchen wegen eines Manövers – ok ja – das gab es – aber sofort wieder raus.“


„Und das gilt weiterhin?“


„Wir nehmen es an und hoffen es – es ist Teil unserer Verteidigungsplanungen“





„Hier sind die wichtigen Stützpunkte im Norden. Wir nehmen an, dass diese Stützpunkte das Ziel des Nuklearschlags sind. Wir haben nach Maßgabe alles so gut geräumt, wie es ohne Aufzufallen möglich war. Außerdem haben wir alles getan um die Bevölkerung zu schützen ohne aufzufallen.“


„Aber es wird trotzdem Tote geben?“


„Ja es wird sehr sehr viele tote Zivilisten geben! Eine komplette Evakuierung hätten die Russen durch ihre Spione sofort beantwortet anstelle auf die Ergebnisse mit dem Konvoi zu warten.“


„Und jetzt?“


„Laut Unseren Quellen sind die Bomber in der Luft. Sobald wir den ersten Kontakt haben starten wir die Operation „Free Runner“.“


„Free Runner?“


„Wir haben überall Fahrzeuge, Schiffe, Boote, ja sogar Flugzeuge sowie Soldaten platziert die versuchen werden so viele Zivilisten wie nur möglich aus den heißen Zonen wegzuschaffen. Das wird eine Panik geben, dass wissen wird aber vorher geht es nicht. Wir müssen auch unsere Quellen schützen…“



„Geheimdienst Scheiß!“



„Ohne den Geheimdienst „Scheiß“ wären Sie alle schon lange tot und noch viele andere mehr!“







„Wir werden einige tausend Menschen wegschaffen können. Totale Kommunikationssperre. Das Telefonnetz wird abgeschaltet. Zivile Funkfrequenzen gestört usw.“


„Im ganzen Land?“


„Nur im Norden und nur dort wo wir Evakuierungen durchführen. Niemand im Süden und Westen soll mitbekommen, was läuft. Die großen Städte in England zu räumen ist nicht möglich. Wo sollten die Leute auch hin?“







„Hier im Norden ist es dünner besiedelt und das Gelände hilft uns. Aber ohne zu Beten wird es nicht gehen.“





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+ + +




„So – hier die konkreten Planungen für Luftabwehrpositionen.“


„Da wären Tanker um dafür zu sorgen, dass jedes Jagdflugzeug bis zum letzten Schuss in der Luft bleiben kann ohne vorher Auftanken zu müssen.“




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„Dann haben wir einige Jäger bereits in der Luft. Diese sollen sofort als erste Reaktion zur Verfügung stehen, aber der große Rest startet erst jetzt wo wir wissen, dass der Russe in der Luft ist. Auch das spart Treibstoff und wir hoffen trotzdem schnell genug bei den Bombern zu sein bevor diese ihre Abschuss Positionen erreichen.“




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„Die Russen haben verschiedene Anflugoptionen. Wir werden erst dann exakte Positionen beziehen können, wenn wir wissen welche Route die Bomber tatsächlich nehmen. Eine zentrale Rolle könnten die Radar-Anlagen auf den Färöer spielen. Die genaue Ortungstiefe kennen die Russen nicht. Vermutlich werden hier als erstes Jagdbomber aus Island zuschlagen, weil der Feind annehmen muss, dass diese Anlagen sämtliche Anflugrouten abdecken.“




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„Das Radar in Saxa Vord ist ebenfalls zentral wichtig. Es könnte exakte Daten liefern, wenn die Jagdabwehr überrannt wird. Auch hier dürften die Russen zuschlagen.“




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„Dann die Stützpunkte um die es den Russen gehen dürfte. Der Süden der Insel ist gut durch Boden-Luft-Raketenstellungen geschützt, bitte keine Vorwürfe. Das ist nun mal das industrielle Herz des Landes.“


„Und Schottland ist unwichtig?“


„Im ersten und zweiten Weltkrieg waren die Stützpunkt in Schottland von immanenter Wichtigkeit. Für die Deutschen schwierig oder gar nicht anzugreifen und damit ein sicherer Ort für unser Militär. Jetzt ist es genau andersherum. Jetzt sind die Schottischen Stützpunkte gegenüber den Russen exponiert und der Süden der sichere Bereich. Solange wir unsere Basen in Schottland haben, kann der Russe mit seiner Nordflotte nicht so agieren, wie er möchte und auch muss!“


„Darum will er Schottland ausschalten und nicht die ganze Insel?“


„Genau! Deswegen wird es zwar ein heftiger aber dennoch begrenzter Atomschlag mit taktischen Nuklearwaffen werden und kein Auslöschen der gesamten Menschheit.“



„Aber das ist doch dumm – es schaukelt sich doch auf!“



„Das wird wohl so sein, aber die Regierungen in Washington, London und Paris haben beschlossen es darauf ankommen zu lassen.“


„Na Danke!“




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+ + +




Jetzt mischte sich Ted Shriver in die Unterhaltung ein



„Und jetzt bleibt also nur noch Abwarten und Beten?“




„So ist es Sie Held – jetzt warten wir auf den ersten Kontakt und bringen in der Zwischenzeit alles in die Luft was fliegen kann!“




+ + +

#202 NI#

Bigfish
09.10.22, 20:20
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:00 Zulu)



Ted Shriver war verblüfft über die ganze Technik in diesem Bunker. Hier waren Geräte versammelt wie er sie noch nie gesehen hatte ja überhaupt noch nie davon gehört hatte.


Er stammelte los „Was ist das alles?“



„Mister Shriver, das meiste hier ist streng geheim und wenn Sie davon etwas erzählen wollen sind Sie tot noch bevor es über ihre Lippen kommt!“


„Aber aber…?“


„Ja aber nichts ja aber! Das hier ist streng geheime Lagebildtechnik. Wir koppeln alle Geräte zusammen oder tragen Lageinformationen direkt live in das System ein. Daraus erhalten wir dann eine Situationsbild das fast live ist.“


„Live?“


„Fast live! Sehen Sie hier die HMS Bristol. Der Zerstörer hat eben gerade erst wie es über Funk zu hören war den Befehl erhalten seinen Kurs zu ändern und direkt in die vermutliche Anflugbahn der Feindraketen zu laufen.“


„Wir vermuten das die Flugkörper südöstlich der Orkneys anfliegen werden. Die Bristol hat Flugabwehrraketen an Bord, befindet sich damit aber nicht in Abfangreichweite. Der Zerstörer korrigiert jetzt seinen Kurs um nach Südosten zu laufen. Wir hoffen das er durchbrechende Raketen oder im Zweifel Bomber abfangen kann, die den Jägern entgehen.“


„Wie Sie sehen wird die Information über den Kurswechsel hier sofort angezeigt. Das eigentliche Radarbild stammt von der Shackleton nördlich von dem Schiff und wird einfach mit zusätzlichen Informationen ergänzt und auf diesem Bildschirm angezeigt.“


„Wahnsinn! Und was sind das für Linien auf dem Bildschirm?“


Dort sind Patrouillen oder Luftbetankungsbereiche eingerichtet worden. Sie werden also sehen das unsere Abfangjäger entlang dieser Linien unterwegs sind, bis Ziele geortet werden.“


„Sie sehen die Bereitschaftstanker, die Luftabwehrpatrouille Richtung Island und die Luftabwehrpatrouille Richtung Barentssee. Außerdem bringen wir umgehend den größten Teil der Aufklärer in die Luft. Sollte einer verloren gehen, können wir nicht warten bis ein weiterer in Position ist. Das wäre unser Tod. Die Aufklärer sind ausdauernd und werden mit überlappenden Operationszonen hoffentlich jeden Vogel entdecken der sich unserem Luftraum nähert.“


„Dann sehen Sie hier bereits einige Abfangjäger F-4 Phantom von der 43. in der Luft, das werden jetzt sehr schnell viele mehr werden.“


„Und wird es reichen?“


„Das wissen wir nicht Mister Shriver – wir wissen es nicht!“


„Warum sind Sie plötzlich so offen Morrison?“



Commander Bill Morrison überlegte eine Sekunde:



„Vielleicht sind wir in etwa 3 Stunden alle tot – welchen Sinn hätte es, wenn ich mir jetzt noch wegen Ihnen den Kopf zerbrechen würde?“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:04 Zulu)


„Hier sehen Sie jetzt wie sich der Luftraum füllt. Alles was fliegen kann steigt auf, selbst die alten Lightning. Jede Rakete, jede Granate kann den Unterschied machen wie dieser Tag ausgehen wird!“


„Betrachten Sie die Distanz-Messungs-Punkte. Hier diese Kreuze etwa auf Höhe von Ålesund – hier sind die besten Abschusspositionen der feindlichen Raketen – jeder russische Bomber der bis hierhin durchbricht wird Tod und Verderben über Schottland bringen Mister Shriver!“


„Von Island aus liegt der mögliche Abschusspunkt mitten im Nord-Atlantik, aber auf Island haben die Russen keine Atomwaffen – zumindest noch nicht.“


„Das wissen Sie sicher?“


„Wir haben Leute auf der Insel mit Messgeräten die Strahlung anzeigen und auch die Foto-Aufklärung hat nichts gezeigt was auf Atomwaffen hindeutet.“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:17 Zulu)


„Das Warten ist wie eine ihrer Foltermaßnahmen!“


„Mister Shriver – unsere Foltermaßnahmen haben Sie noch überhaupt nicht kennen gelernt, glauben Sie mir!“


„Aber können wir gar nichts machen? Können wir nicht dorthin fliegen und zuerst zuschlagen?“


„Sicher könnten wir den Gegnern entgegenfliegen, dass würde aber kostbaren Treibstoff kosten und jedes Grad Abweichung zum Feind würde Zeit und weiteren Treibstoff kosten. Nein, die Jäger bleiben dicht bei unserer Insel. Erst wenn wir die exakten Einflugvektoren kennen, greifen wir an.“


„Aber das ist do..“


„Das ist sinnvoll Mister Shriver. Wenn wir die Jäger zu weit in die falsche Richtung voraus schicken wird alles schief gehen Mister Shriver. Geduld ist wirklich nicht ihre Stärke!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:20 Zulu)



„ES GEHT LOS!“ brüllte einer der Radar-Operatoren durch das Lagezentrum.



„Mitgehörter Funkspruch von Flight #18 der 43. Sir. Flight #18 meldet an Big Mother Radarkontakt auf Null-Null-Sechs-Grad in Null-Fünf-Acht-Seemeilen Entfernung.“



Ted Shriver blickte auf den Bildschirm und nur Sekunden später wurde der Feind dort angezeigt.



„Scheiße!“ fluchte Commander Morrison.



„Was was was meinen Sie?“


„Wie zum Teufel kommen die so schnell dahin? Warum hat die Shackleton oder das Radar auf den Färöer den nicht längst entdeckt?“ setzte Morrison nach!




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„Flight #17 und #18 gehen auf Nachbrenner und greifen an!“




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„Noch mehr Kontakte entdeckt – jetzt ist hier aber was los Sir!“ rief der Radaroperator wieder durch den Raum.


„Flight #17 und #18 sind auf Überschall und in wenigen Sekunden ich Reichweite der Sparrows!“




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Commander Morrison wendete sich von Ted Shriver ab und blickte zum Operationsleiter des Lagezentrums:



„Legen Sie den Funkkanal jetzt auf den Lautsprecher und sagen Sie den Leuten sie sollen still sein.“


„Aye Sir“ kam es zurück und der Operationsleiter lief persönlich zu jedem Operatorplatz um den Technikern mitzuteilen nur noch bei neuen Bedrohungen etwas zu sagen.“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:21 Zulu)


„Big Mother hier Boogie Boy #17 – Ziel #81 jetzt in Raketenreichweite noch keine Schusslösung!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – die Scheiß Zielsuchköpfe schalten bislang nicht auf. Ziele #82 und #83 jetzt aber ebenfalls in Reichweite!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Flugverhalten entspricht SU-24 Fencer – wiederhole Gegner vermutlich SU-24 Fencer!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:23 Zulu)



„Boogie Boy #17 für Big Mother – habe akute Zielerfassung ich schieße – FOX ONE – FOX ONE!“




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#203 NI#

Bigfish
13.10.22, 22:11
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:23 Zulu)



„Boogie Boy #17 für Big Mother – Miss Miss Miss“



„Boogie Boy #17 für Big Mother – HIT HIT HIT“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – ein Ziel zerstört – ich wiederhole ein Ziel zerstört!“




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„Boogie Boy #17 für Big Mother – Drei Ziele verbleiben – greife weiter an!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Ziele erfasst – Feuer – FOX ONE – FOX ONE!“




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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:25 Zulu)



Ted Shriver blickte mit fragendem Gesicht zu Morrison:



„Commander Morrison – wehren sich die Russen gar nicht?“


„Tja – Mister Shriver – Jäger haben die wohl keine dabei und die Su-24 sind im Luftkampf unseren F-4 unterlegen. Die würden nur den Kampf suchen, wenn sie eine glückliche Gelegenheit erhalten. Jetzt wollen sie wohl eher einfach durchbrechen und im Moment sind die schon weiter vorgedrungen als wir erwartet haben. Die Radar-Aufklärung wird sich dazu Fragen anhören müssen!“


„Also ist das hier ein Tontauben-Schießen?“


„Das von Island vielleicht – das ist aber nur Ablenkung. Die haben sicher den Auftrag unsere Radar-Stationen anzugreifen. Das Problem kommt aus Russland und da sind Jäger dabei, das wissen wir!“



„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – HIT HIT HIT!“




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+ + +




„Boogie Boy #18 für Big Mother – Big Mother – die letzten beiden Kontakte haben nach Südosten gedreht Big Mother – sind in Schussentfernung aber keine ausreichende Zielerfassung.“



Wieder stand Ted Shriver mit offenem Mund vor Commander Morrison:



„Die drehen ab? Das Radar hatten die doch direkt voraus?“


„Das kann bedeuten, dass die Fencer ihre Waffen abgefeuert haben Mister Shriver. Die Raketen sind zu klein um sie auf diese Entfernung zu orten.“


„Dann sind unsere Jäger also zu spät gekommen?“


„Vielleicht – wir werden sehen – möglicherweise wollen die auch nur weiterem Beschuss durch manövrieren entgehen.“




„Boogie Boy #17 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:26 Zulu)


„Boogie Boy #17 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – MISS MISS MISS!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – MISS MISS MISS!“




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„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Beschleunige auf Überschall und greife Ziele jetzt mit Sidewinder an.“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“




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„Sechs Raketen für zwei Abschüsse, da werden wir aber viele Raketen benötigen!“ blökte Ted Shriver vor sich hin.


„So ist moderner Luftkampf Mister Shriver – vergessen Sie alles was sie jemals in irgendwelchen tollen Filmen gesehen haben. Mit einer Trefferrate von 3:1 können wie noch froh sein. Wenn es später gegen die Jäger geht und auch unsere Jets unter Beschuss stehen wird das schlechter werden.“


„Noch schlechter?“


„Die F-4 benutzen da gerade AIM-7 Sparrow Raketen. Das sind Radargelenkte Raketen Mister Shriver.“


„Aber das ist doch gut!“


„Nein ist es nicht. Die Raketen haben kein eigenes Radar, sondern nur einen Radarsuchkopf. Die Radar-Strahlung – in dem man Fall nennt man das Beleuchten – muss von den F-4 selbst kommen. Der Öffnungswinkel des Feuerleitradars ist aber ziemlich klein. Wenn die F-4 unter Beschuss stehen, müssen sie abdrehen und dann finden die Raketen ihr Ziel nicht und sind nutzlos.“


„Haben wir nichts Besseres?“


„Boogie Boy #17 hat seine vier Sparrow verschossen jetzt hat er noch vier Sidewinder an Bord. Die haben einen Hitzesuchkopf. Die finden ihr Ziel alleine, wenn es heiß genug ist.“


„Wenn es heiß genug ist?“


„Das Triebwerk bzw. der Abgasstrahl des Triebwerks – aber dazu muss man die Rakete von hinten auf das Ziel abfeuern. Hier sieht das gerade sehr gut aus, aber später treffen wir Frontal auf den Gegner. Dieser Tag wird spannend Mister Shriver!“


„Spannend – einen Atombombenangriff nennen Sie Spannend?“



„Sie nicht – Leben Tod – Tod Leben – jetzt hängt es alles von der Technik ab – das ist doch spannend!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:27 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:28 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – BOGEY #83 als Jagdbomber klassifiziert setze mich dahinter und versuche Abschuss mit Sidewinder!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:28 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – BOGEY #83 ist wie vermutet eine Su-24 Fencer Model B – wiederhole Ziel ist eine Su-24 Fencer Typ B.“


„Hier können Sie es jetzt sehen Mister Shriver – dieser Kreis ist die Reichweite der typischen Luft-Boden-Raketen einer Su-24.“



„Also liegt die Radar-Station mitten drinnen?“



„Ja – ich denke wir werden das Radar dort bald verlieren. Die Raketen kann Niemand mehr aufhalten!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:29 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Keine Schusslösung auf BOGEY #83 mit den Raketen, wechsele zur Kanone.“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – HIT HIT HIT.“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Ziel zerstört – wiederhole Ziel zerstört!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:29 Zulu)


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Ziel verloren, Ziel verloren, mögliche Radar-Störung!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:31 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Habe BOGEY #82 erfasst ich schieße – FOX TWO – FOX TWO!“




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„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS.“




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„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS.“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS.“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:32 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – MISS MISS MISS.“



„Boogie Boy #18 für Big Mother – Verdammte Scheiße die Sidewinder versagen alle – die treffen gar nichts!“




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„Boogie Boy #18 für Big Mother – Nehme jetzt die Kanone!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:32 Zulu)


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Der Mistkerl ist gut, kurvt rum wie ein Berserker!“


„Boogie Boy #18 für Big Mother – Ich hab ihn – HIT HIT HIT!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:33 Zulu)


Nachdenklich strich sich Commander Bill Morrison über das Gesicht. Das mit den Sidewinder-Raketen verstand er nicht. Er hatte hier bessere Ergebnisse als mit den Sparrow erwartet. Vier von Vier Sidewinder hatten nicht getroffen. Entweder war der Pilot unfähig oder die Russen hatten einen Weg gefunden die Sidewinder-Raketen unwirksam zu machen. Er erinnerte sich, dass er solch schlechte Ergebnisse in den letzten Wochen schon einmal auf dem Tisch liegen hatte.



Waren die Sidewinder vielleicht auch einfach nur Schrott?



Und was war mit der Radar-Einrichtung auf den Färöern? Noch hatte man keine feindlichen Raketen geortet, das hätte längst passieren müssen.





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„Und so geht das jetzt den ganzen Tag?“ fragte Ted Shriver.


„Vermutlich – ja – Mister Shriver – mehr können wir hier nicht machen – zusehen und warten.“


„Was ist das?“


„Ein russischer Spionage-Satellit auf seiner Umlaufbahn – der stört uns nicht!“


„Wieso?“


„Wo unsere Stützpunkte sind wissen die Russen auch ohne den Schnüffler und die Flugzeug-Radare sollen sie ruhig orten, davon haben sie auch nichts. Die Jets ändern viel zu schnell ihre Position und der Schnüffler kann die exakte Flugrichtung der Jäger nicht feststellen.“


„Was macht er dann?“


„Im Moment ortet der vor allen Dingen extrem viel elektromagnetischen Dreck!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (10:47 Zulu)


„Was – wo gehen Sie hin Commander?“


„Austreten Mister Shriver – wollen Sie etwa den ganzen Tag an sich halten und hier bald herumhüpfen wie ein gerupftes Huhn? Im Moment ist doch ruhig – das wird sich bald ändern – besser jetzt als nie aufs Klo!“




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#204 NI#

Bigfish
23.10.22, 01:03
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:11 Zulu)



Commander Bill Morrison hatte sich nicht geirrt. Er kam erst zwanzig Minuten später zurück ins Lagezentrum und hielt ein dickes Sandwich in der einen Hand und eine große Tasse dampfenden Kaffees in der anderen Hand, während er schon sichtlich am Kauen war.


Erst etwa fünf Minuten nach seinem Eintreten tat sich wieder etwas, allerdings abermals aus Richtung Island.


Dieses Mal war es einer der Radaraufklärer, der den Kontakt ausgemacht hatte und begann die Abfangjäger einzuweisen.



„Early Bird #1 für Boogie Boys – Neuer Kontakt BOGEY #85 auf Drei-Null-Sechs-Grad in Eins-Acht-Drei-Seemeilen Entfernung – holt auch den Bastard – Early Bird #1 Ende.“




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„Early Bird #1 für Boogie Boys – Es sind zwei wiederhole es sind zwei - zusätzlicher Kontakt BOGEY #86 – Early Bird #1 Ende.“


„Boogie Boy #17 für Early Bird #1 – habt ihr etwas auf Zwei-Null-Acht in Null-Fünf-Zwei-Seemeilen Entfernung zu mir?“


„Early Bird #1 für Boogie Boy #17 – Negativ Boogie Boy – nichts auf dem Schirm – Early Bird #1 Ende.“


„Boogie Boy #17 für Early Bird #1 – Verstanden Early Bird – Early Bird neuer Kontakt BOGEY #87 auf Zwei-Null-Acht-Grad in Null-Fünf-Zwei-Seemeilen“


„Boogie Boy #17 für Early Bird #1 – Vierter Kontakt BOGEY #88 auf Zwei-Null-Acht-Grad in Null-Fünf-Zwei-Seemeilen“





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„Early Bird #1 für Boogie Boys – Neuer Kontakt BOGEY #89 auf Zwei-Neun-Sechs-Grad in Eins-Acht-Vier-Seemeilen Entfernung.“


„Early Bird #1 für Boogie Boys – Neuer Kontakt BOGEY #90 auf Zwei-Neun-Sechs-Grad in Eins-Acht-Vier-Seemeilen Entfernung.“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:11 Zulu)


„Sechs Ziele in kaum 10 Sekunden gemeldet“ blaffte Ted Shriver.


„Ja Mister Shriver, wenn die Jäger diesmal nicht besser treffen wird es interessanter als beim ersten Angriff!“



„Early Bird #1 für Boogie Boys – Neuer Kontakt BOGEY #91 auf Drei-Zwei-Null-Grad in Eins-Acht-Sechs-Seemeilen Entfernung.“


„Early Bird #1 für Boogie Boys – Neuer Kontakt BOGEY #92 auf Drei-Zwei-Null-Grad in Eins-Acht-Vier-Seemeilen Entfernung.“




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„Boogie Boy #17 für Big Mother – Ziele jede Sekunde in Reichweite – wenn die Sidewinder wieder versagen schmeiße ich den Rest von dem Scheiß dem Hersteller aufs Dach!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Greife an!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:16 Zulu)


Ted Shriver starrte gebannt auf den Schirm. Die Royal Air Force hatte sieben Abfangjäger am Feind, was eigentlich ausreichen sollte, aber nach den Ergebnissen der ersten Welle war er enttäuscht über das Abschneiden der Jäger. Bislang empfand er immer eine Art von tiefem Stolz für das Militär des Königreichs und ihm war klar, dass dies die beste Truppe der Welt war, aber die letzten Wochen und besonders die letzte Stunde lehrten ihm etwas Anderes.


Das heroische Herausheben der Leistungen von Royal Navy, Royal Army und Royal Air Force war sowas wie seine ureigene Aufgabe gewesen, aber er spürte in Anbetracht der heranziehenden Gefahr leise Zweifel die an seinem Egoismus zu nagen begannen.


Es mochte keine Angst sein, aber Furcht das er dieses Mal nicht nur mit einigen Schrammen und blauen Flecken davonkommen würde, war es ganz sicher!


Er sah zu wie sich Boogie Boy #17 aus großer Höhe auf zwei der Jagdbomber stürzte indem er in einer Kreis- und Schraubenbewegung auf die feindlichen Jets einkurvte und sich hinter sie setzte.


Er wartete auf das FOX TWO von Boogie Boy #17, hörte aber nur das „Geschnatter“ der anderen über die Identifizierungen der Gegner als Su-24 Fencer.



„Verdammt – der ist doch dran, warum schießt der nicht?“ brüllte er los.


„Die Zielsuchköpfe werden keine Zielerfassung haben.“ entgegnete Morrison.


„Wir haben doch schon gesehen, dass die beim ersten Einsatz nichts getroffen haben.“



Ted Shriver setzte an, wurde aber vom Knacken im Lautsprecher unterbrochen:



„Tremblers #11 für Big Mother – Rotte im Sturzflug auf BOGEYs #91 und #92 – Ziele erfasst – Feuer!“


„Tremblers #11 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE – FOX ONE!“


„Tremblers #12 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“




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Dann wurde es wild auf dem Schirm. Mehr und mehr Jäger erreichten ihre Ziele und versuchten sich in Schussposition zu bringen.



„Wer ist das alles Morrison?“


„Die Boogie Boys sind die F-4 Phantom der 43. Squadron, die Tremblers sind F-4 Phantom der 111. Squadron und dann sind da noch alte Lightning F.3 von der 5. Squadron – die verwenden den Code Black Widows.“


„Haben die alten Kisten eine Chance?“


„Werden wir gleich erleben, aber jeder Jäger ist besser als gar kein Jäger – aber ja, es wird gerade sehr unübersichtlich am Himmel.“




„Tremblers #11 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“


„Tremblers #12 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #12 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“




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„Das ist doch alles Wahnsinn – und wieder nur ein Treffer wie das aussieht!“


„So ist Luftkampf Mister Shriver – vor sechzig Jahren über der Westfront war das nicht anders, nur die Distanzen geringer und man konnte dem Gegner ins Auge sehen!“



„Tremblers #11 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Tremblers #12 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Tremblers #11 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #12 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Scheiß Sidewinder – ich nehm die Kanone – FEUER!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“




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„Boogie Boy #1 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #2 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #2 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #1 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Black Widows #1 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“




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Bild 216: Infrarot Luft-Kampf-Rakete de Havilland Firestreak
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Missile,_NELSAM,_27_June_2015_(1).JPG
Autor: Wikipedia Ultra7
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Firestreak





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#205 NI#

KIWI
01.11.22, 11:03
Zu den Atom-Ubooten habe ich gerade eine Serie auf ZDF Neo gefunden: Vigil - Tod auf hoher See, ist aber ein Thriller kein Kriegsfilm.

Bigfish
01.11.22, 11:41
Werter KIWI,


diese Serie hatten Wir irgendwann zur Kenntnis genommen und aus irgendeinem Grund nicht weiterverfolgt. Ggf. war sie Uns zu dumm oder so was. Aber die Realität schlägt eh jeden Film:


https://www.n-tv.de/panorama/Feindseliger-und-frauenfeindlicher-Ort-Vergewaltigungslisten-schockieren-britische-Marine-article23683740.html

Bigfish
05.11.22, 19:33
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:19 Zulu)



Ted Shriver hatte den Eindruck das jetzt richtig „Action“ war, aber Commander Bill Morrison wusste es besser. Da befanden sich gerade der Teil eines russischen Jagdbomber-Regiments im Luftkampf mit einer halben Staffel Royal Air Force Abfangjägern.



Das war nichts!



In Kürze würden zwei oder drei russische Bomber-Regimenter unterstützt von zwei oder drei Jäger-Regimentern auf zwei bis drei Staffeln Abfangjäger treffen dann wären das nicht fünfzehn oder sechzehn Flieger, sondern leicht über hundert.


Während Ted Shriver seine ganze Aufmerksamkeit auf den aktuellen Luftkampf spendierte befanden sich die Augen von Morrison unentwegt entlang der Nord-West-Küste von Norwegen.



Irgendwo dort würde ein Radar-Blip auftauchen, dann ein zweiter, einer dritter, … - dann würde es mathematisch noch etwa einhundert Minuten benötigen bis der erste Sprengkopf Schottland erreichen konnte, wenn einer dieser Bomber durchkommen sollte…




„Boogie Boy #2 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #2 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“


„Boogie Boy #1 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #1 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“




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„Black Widows #1 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #1 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“




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„Tremblers #11 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Black Widows #2 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #1 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Black Widows #1 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“





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„Boogie Boy #1 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“




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„Black Widows #2 für Big Mother – FOX TWO – FOX TWO!“


„Black Widows #2 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“




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„Tremblers #12 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #12 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:23 Zulu)


„Tremblers #12 für Paradise Beach – BANDIT #87 ist durchgebrochen – wiederhole BANDIT #87 ist durchgebrochen – Paradise Beach an BANDIT #87 kommen wir aktuell nicht schnell genug heran – BANDIT #87 ist durchgebrochen!“



Ted Shriver schluckte: „Was bedeutet das jetzt?“



„Noch nichts Mister Shriver – nur das aktuell kein Jäger in der Lage ist das Ziel zu bekämpfen. Das muss aber nicht so bleiben. Der Russe kann auch nicht dauerhaft Überschall fliegen. Vielleicht kommt dann noch wer anderes heran.“


„Aber es ist doch keiner da!“


„Abwarten was die Air Force treibt…“





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„Boogie Boy #17 für Big Mother – bin endlich in Geschützreichweite – ich schieße – FEUER – FEUER!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“


„Und schauen Sie Mister Shriver – falls Boogie Boy #17 noch Munition übrig hat, braucht er jetzt nur mit vollem Schub leicht nach Norden drohen und kann den Mistkerl mit Glück abfangen!“




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Dann wurde Morrison hellhörig:


„Tremblers #9 für Big Mother – JAMMER – JAMMER – JAMMER!“

„Tremblers #9 für Big Mother – JAMMER – JAMMER – JAMMER!“

„Tremblers #10 für Big Mother – JAMMER – JAMMER – JAMMER!“

„Tremblers #10 für Big Mother – JAMMER – JAMMER – JAMMER!“




„Sie sind da – jetzt beginnt es!“


„Was wo? Da ist doch nichts Neues?“


„Tremblers #9 und #10 haben Störungen ihrer Radar-Geräte – das kommt sicher von einem feindlichen EloKa-Flugzeug – die Russen fluten die gesamte Region mit Störsignalen um die Ortung ihrer Bomber zu verhindern – weit weg können die also nicht mehr sein!“





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„Boogie Boy #17 für Big Mother – Keine Schusslösung auf BANDIT #87 – wiederhole – keine Schusslösung auf BANDIT #87 – versuche Annäherung, aber der Dreckskerl ist schnell!“


„Boogie Boy #17 für Big Mother – Kurs BANDIT #87 führt an Paradise Beach vorbei – wiederhole Kurs von BANDIT #87 hat nicht Paradise Beach zum Ziel!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:26 Zulu)


Jetzt war auch Commander Bill Morrison irritiert!



„Wo will der hin, wenn er nicht das Radar auf den Färöer anfliegt?“



Weiter kam Commander Morrison nicht mit seinen Gedanken:




„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #93 auf Null-Zwei-Zwei-Grad in Zwei-Sieben-Neun-Seemeilen Entfernung – ich wiederhole – neuer Kontakt BOGEY #93 auf Null-Zwei-Zwei-Grad in Zwei-Sieben-Neun-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“


„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #94 auf Null-Zwei-Sechs-Grad in Zwei-Sieben-Acht-Seemeilen Entfernung – ich wiederhole – neuer Kontakt BOGEY #94 auf Null-Zwei-Sechs-Grad in Zwei-Sieben-Acht-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“




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#206 NI#

Bigfish
09.11.22, 00:10
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:28 Zulu)



Es dauerte einen Moment, dann fuchtelte einer der Radar-Operatoren mit einem Zettel in der Luft herum. Eine der Ordonanzen stiefelte zum Sitzplatz des Radar-Operators, nahm den Zettel an sich und brachte diesen zu Commander Morrison.


Ted Shriver blickte neugierig in seine Richtung:



„Probleme?“


„Unerwartete Neuigkeiten!“


„Große Probleme?“


„Vielleicht!“


„Das bedeutet?“


„Dieser Jagdbomber aus Island will keine Radaranlagen zerstören!“


„Will er nicht?“


„Er will die HMS Bristol versenken!“


„Ist das nicht besser als das Radar zu verlieren?“


„Nein – ist es nicht!“


„Warum genau?“


„Das sagte ich schon – die Bristol kann Marschflugkörper bekämpfen, dass können die Radar-Anlagen nicht. Und Radar haben wir mit den AEW-Flugzeugen genug. Ob wir jetzt ein fest installiertes Radar verlieren oder nicht, ändert nur wenig an unserer Radar-Kapazität.“


„Schafft der Bomber das?“


„Wenn die Jäger nicht mehr herankommen, hängt das von der Bristol selbst ab. Wir werden keinen Jäger aus dem Norden abziehen – nicht mehr jetzt wo die ersten Bomber geortet worden sind!“




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„Boogie Boy #17 für Big Mother – Breche Verfolgung von BANDIT #87 ab – Ziel BANDIT #87 ist zu schnell – der Treibstoffverbrauch ist zu hoch!““


„Big Mother für Boogie Boy #17 – Verstanden – brechen Sie die Verfolgung ab – Tankstelle Null-Zwei ist informiert und erwartet ihren Anflug – Tankstelle Null-Zwei wurde nach Nord-Osten verlegt - Early Bird #5 weist sie ein – Big Mother Ende!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:33 Zulu)




„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #95 auf Null-Zwei-Vier-Grad in Zwei-Neun-Fünf-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“


„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #96 auf Null-Zwei-Fünf-Grad in Zwei-Neun-Sieben-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“


„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #97 auf Null-Zwei-Sieben-Grad in Zwei-Sieben-Drei-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“


„Early Bird #5 für Big Mother – Early Bird #5 für Big Mother – Big Mother – neuer Kontakt BOGEY #98 auf Null-Zwei-Sieben-Grad in Zwei-Neun-Fünf-Seemeilen Entfernung – Early Bird #5 Ende!“




„Lautsprecher leiser drehen – das nimmt jetzt sowieso kein Ende mehr – es reicht, wenn die Zielinformationen kartiert werden!“ fauchte Morrison in den Raum und drückte damit sichtbar die Stimmung der Anwesenden.


Selbst Ted Shriver verstand aber, dass es keinen Sinn mehr machte die Radar-Meldungen für alle hörbar durchzugeben, dass würde mit jeder Meldung die Stimmung im Raum noch tiefer sinken lassen. Jetzt war klar, dass die gegnerische Hauptmacht etwa 300 Seemeilen von Early Bird #5 entfernt war. Bei Marschfluggeschwindigkeit mochte das etwa einer Stunde Flugzeit entsprechen.




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„Wollen die Jäger nicht angreifen?“


„Noch nicht Mister Shriver – Treibstoff ist zu kostbar für die Jäger. Die brauchen jeden Tropfen für den Kampf und nicht um zum Ziel hinzufliegen – die Ziele kommen schon von alleine näher zu den Jägern!“


„Im Gegenteil – jetzt wird so schnell es geht noch aufgetankt – später ist es dafür zu spät. Außerdem muss die zweite Welle jetzt raus – es wird Zweit das die verbliebenen Jäger in die Luft kommen – sonst erreichen sie die Gefechtszone nicht mehr rechtzeitig.“




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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62°18' 41'' West 00° 23' 11'' 11:40 Zulu)


Die HMS Bristol war einer der modernsten Zerstörer der Royal Navy. Ursprünglich als Geleitschiff für die in Planung befindlichen modernen Flugzeugträger des Entwurf-Typs CVA-01 konstruiert wurde die Bristol dafür nie benötigt. Das gesamte Konzept „CVA-01“ wurde mit der Stornierung dieser Trägerklasse obsolet (https://en.wikipedia.org/wiki/CVA-01). Als Klassentyp-Schiff geplant blieb die HMS Bristol das einzige Schiff der Klasse „Type 82“ wurde aber fertiggestellt um als Versuchsschiff für Lenkwaffen zu dienen.


Demgemäß hatte die Bristol das modernste an Bord was die Waffenschmieden zu bieten hatten. Wenn also irgendein Schiff der Royal Navy imstande war einen Luftangriff abzuwehren, dann war es die HMS Bristol!


Captain Robert Risley Squires war sich dem gut bewusst, aber er war mit dem Schiff noch nicht wirklich vertraut. Das Kommando hatte er im April des Jahres übernommen, war aber nicht wirklich warm geworden damit einen Versuchsträger zu kommandieren. Jetzt konnte er beweisen was die Bristol zustande bringen vermochte.


Captain Squires stand in der Gefechtszentrale des Zerstörers seit dem Zeitpunkt zu dem bekannt wurde, dass die Bristol Ziel der Su-24 Fencer war. Noch war der Bomber ein gutes Stück entfernt, hatte aber die Jäger der Royal Air Force längst hinter sich gelassen. Zur Freude der Anwesenden in der Gefechtszentrale hatte das Feuerleitradar das Ziel bereits erfasst und aufgeschaltet.


Das lief alles wie am Schnürchen – jetzt musste der Bomber nur noch in Reichweite der Sea Dart-Flugabwehrraketen gelangen – das Problem dabei war: Die Reichweite der Seezielraketen dieses Bombers war sehr viel größer – der Erfassungsbereich des Radar-Gerätes der Su-24 aber deutlich kleiner.



Niemand wusste ob der Bomber die HMS Bristol exakt genug erfasst hatte um seine Waffen aus großer Entfernung abzufeuern oder nicht?




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Bild 217: Zerstörer HMS Bristol (D23)
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:HMS_Bristol_D23.jpg
Autor: Peter Smith
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/HMS_Bristol_(D23)




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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 18' 05'' West 00° 20' 23'' 11:42 Zulu)


„Sir – wir sind jetzt in Reichweite der Fencer Sir!“


„Danke Matrose – dann wollen wir mal sehen was der Russe über unsere Position weiß?“



Captain Robert Risley Squires behielt die Nerven, zumindest versuchte er es. Wenn ein Kommandant Schwäche zeigte, würden das die Untergebenen bemerken und dann war die Moral im Eimer. Das konnte und wollte er nicht riskieren. Die Bristol wurde gebraucht zu Abwehr von Marschflugkörpern, die Tod und Verderben nach Britannien bringen sollten. Es durfte keinesfalls passieren, dass dieser einzelne Bomber die Bristol vorher versenkte!



Er sah den Bomber auf dem Radarschirm näherkommen, dann sprach er mit kräftiger Stimme ins Mikrofon, das ihn mit der Brücke verband:



„Ruder Hart Steuerbord - neuer Kurs Zwei-Null-Null-Grad – Geschwindigkeit Null-Zwei-Acht beibehalten – Ruder Hart Steuerbord – Ruder Hart Steuerbord.“



Augenblicklich ruckte der Rumpf herum und begann sich zu neigen. Die Schlagseite nahm mehr und mehr zu und die Lineale und Stifte rutschten samt der Seekarten vom Kartentisch. Die Seeleute mussten sich festhalten um nicht von ihren Sitzen zu fallen, aber Captain Robert Risley Squires stand breitbeinig an seinem Platz und glich die Schräglage mit seinem Körper nur mäßig aus.


Der Bomber hatte noch nicht gefeuert, also hatte er keine exakte Position der HMS Bristol. Das wollte Captain Squires nutzen um Abstand zum Anflugkurs der Fencer zu gewinnen. Die Querlage zum Bomber war außerdem nötig um sich mit allen Flugabwehrwaffen verteidigen zu können.



Das die Bristol aus der Höchstfahrt heraus bei dem Hart-Ruder-Manöver fast zu kentern drohte schien den Captain nicht zu interessieren!





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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 17' 32'' West 00° 18' 52'' 11:45 Zulu)


„Radar und Störsender volles Programm – holt diesen Bastard vom Himmel!“



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„Captain Sir – die Bristol wird von feindlichem Seezielradar erfasst Sir!“


„Was machen die SAM?“


„Noch keine sichere Ziellösung Sir!“


„Ziel BANDIT #87 dreht auf uns ein Sir!“




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„Warum feuert der nicht? Der hat uns doch längst erfasst?“


„Vielleicht unsere ECM Sir?“


„Glauben Sie das?“


„Nein Sir – nicht wirklich!“







„Feuerleitlösung steht Sir!“



„Feuer – Feuer – Feuer!“



„Flugkörper ist auf dem Weg Sir!“




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„Kein Treffer – kein Treffer – Rakete ist am Ziel vorbei!“



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„Nummer Zwei ist auf dem Weg Sir!“


„Warum schießt der nicht? Der hat uns doch?“


„Spielt das eine Rolle Sir?“


„Wenn wir etwas übersehen – Ja!“




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#207 NI#

hohe_Berge
09.11.22, 22:00
Boahh. Echt jetzt. Jetzt wo die Spannung zum greifen ist.

Glück Auf

Bigfish
12.11.22, 18:47
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 16' 47'' West 00° 19' 56'' 11:47 Zulu)



„Ziel zerstört – wiederhole Ziel BANDIT #87 ist zerstört!“


„Anzeichen für einkommende Raketen?“


„Negativ Sir – keine Luft-Boden-Lenkwaffen in der Ortung Sir!“


„Was sollte das?“


„Sir?“




Captain Robert Risley Squires war nicht ganz zu Unrecht verwundert. Der feindliche Bomber war längst in Waffenreichweite gewesen. Die Bristol hatte er definitiv exakt geortet gehabt und die Störmaßnahmen der Bristol waren sicherlich kein Hindernis zum Abfeuern der Raketen gewesen.




„Warum hat der nicht geschossen?“


„Vielleicht wusste er nicht was er da vor sich hatte?“



„Bei dem elektronischen Feuerwerk das wir veranstalten würde auch größte Dummkopf wissen, dass wir ein britisches Kriegsschiff sind!“



„Sollen wir den Piloten suchen und fragen Sir?“


„Das ist gar nicht mal so dumm – wenn wir einen Hubschrauber hätten…“







„Zurück auf alten Kurs und die Augen offenhalten ob uns irgendwas entgangen ist?“


„Aye aye Sir!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (11:48 Zulu)



„Nun, das ist wieder was für die Akte Ungelöste Dämlichkeiten der Russen!“


„Aber das ist doch gut gelaufen“ insistierte Ted Shriver


„Sicher ist es das, aber warum Mister Shriver – WARUM?“


„Wie meinen Sie das?“


„Immer wenn der Feind etwas völlig Unverständliches tut, MÜSSEN wir wissen warum er das tat Mister Shriver. Vielleicht ist er tatsächlich einfach dumm, vielleicht hatte er einen technischen Defekt und konnte einfach nicht schießen, aber vielleicht wollte er uns auch von etwas anderem ablenken!“


„Das werden wir wohl nicht mehr erfahren?“


„In diesem Fall nicht, aber wir sammeln das alles und prüfen es regelmäßig mit anderen Begebenheiten ob es ein Muster oder einen Zusammenhang gibt.“


„Was für eine Arbeit!“


„Vergessen Sie nicht wo Sie hier sind Mister Shriver…“


„Mir bereitet das im Norden eher Sorgen als ihr Stirnrunzeln wegen dummer Russen!“


„Da ist was dran, aber nur in diesem konkreten Fall. Ja es wird voll im Norden!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:03 Zulu)


„Sir – Early Bird #5 meldet erste exakte Ortung in etwa einhundertsechzig Seemeilen Entfernung Sir!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:09 Zulu)


„Sir – neue Status Meldungen von den Luftwaffenstützpunkten zur letzten Welle. Dauert noch etwa eine Stunde bis die in der Luft sind Sir.




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:12 Zulu)




„Big Mother an alle Einheiten – Big Mother an alle Einheiten – ANGIRFF – ANGIRFF – Freie Jagd nach Prioritätsliste – ANGIRFF – ANGRIFF – für Großbritannien für die Königin – viel Glück!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:13 Zulu)


„Early Bird #5 an alle Raubvögel – südliche Gruppen richten sich an südliche Ziele, nördliche Gruppen richten sich an nördliche Ziele – Einweisung erfolgt in Reihe – Early Bird #5 Ende!“




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„Boogie Boy #5 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #5 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“



„Boogie Boy #5 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #6 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #5 – WARNING RED – WARNING RED!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:15 Zulu)



„Boogie Boy #5 für Boogie Boy #6 – Scheiße wo ist das Ding hin – siehst du Rakete noch – wo ist das Drecksding?“


„Boogie Boy #6 für Boogie Boy #5 – Ziel verloren – keine Ahnung wo das Scheißding ist!“



„Boogie Boy #5 – HIT – HIT – HIT – SPASHED BANDIT #104!“


„Boogie Boy #6 – HIT – HIT – HIT – SPASHED BANDIT #103!“




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„Boogie Boy #5 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #5 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“




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+ + +




„Boogie Boy #5 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #5 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“



„Boogie Boy #7 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #7 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“



„Tremblers #15 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #5 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #6 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #5 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #6 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Boogie Boy #5 – WARNING RED – WARNING RED!“





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+ + +

#208 NI#

Bigfish
12.11.22, 18:50
Werter hohe_berge,


wie meinen?

Azrael
13.11.22, 01:25
Die Rakete, die durchgeschlüpft ist... das wird doch nicht etwa eine Atomrakete sein?

hohe_Berge
13.11.22, 09:32
So. Es weiter. Sehr gut. Was bedeutet "WARNING RED"?

Glück Auf

Bigfish
13.11.22, 10:30
Werter Azrael,


es ist eine Rakete durchgeschlüpft - wo?


+ + +


Werter hohe_Berge,


ja das ist etwas doof! Der Brevity Code kennt wohl scheinbar eine Bezeichnung für eine feindliche Seezielrakete (nämlich VAMPIRE), aber scheinbar keine Bezeichnung für eine feindliche Luft-Luft-Lenkwaffe. Eine SAM ist so eine anfliegende Rakete auch nicht. Daher - auch weil Wir zwar sicher sind, dass es sich um Luft-Luft-Lenkwaffen handelt und nicht um Luft-Boden-Rakete, das aber nicht wissen können - nehmen Wir in diesem Fall den Brevity Code für Luftverteidigungswarnung (WARNING) mit der Ergänzung kurz bevorstehend oder im Gange (RED). Das ist so unspezifisch, das Warning RED eben auch eine anfliegende Luft-Luft-Lenkwaffe umfasst. Funken tun das die Jäger, weil sie nicht wissen wer das Ziel ist - also werden alle gewarnt, dass ein feindlicher Angriff im Gang ist!

Azrael
13.11.22, 12:28
Werter Azrael,


es ist eine Rakete durchgeschlüpft - wo?


+ + +




"„Boogie Boy #5 für Boogie Boy #6 – Scheiße wo ist das Ding hin – siehst du Rakete noch – wo ist das Drecksding?“


„Boogie Boy #6 für Boogie Boy #5 – Ziel verloren – keine Ahnung wo das Scheißding ist!“"

Bigfish
13.11.22, 16:16
Werter Azrael,


das bedeutet ja nur, dass die Piloten die Rakete aus den Augen verloren haben - durchgeschlüpft sein muss da nix - zu mal es ja eine Luftkampfrakete ist, die die Jäger zum Ziel hat. Wir vermuten mal, dass der feindlichen Rakete (oder besser den Raketen - sind mehrere gewesen) entweder der Treibstoff ausgegangen ist oder die Dinger ihre Zielortung verloren haben und deswegen ins Meer gestürzt sind. Wenn da ein halbes Dutzend eigener Raketen zum Feind fliegt und von dort ein halbes Dutzend Raketen zurückkommt - gleichzeitig 30-40-50 Feindziele ankommen und ständig mehr gemeldet werden und dann noch 20 eigene Jäger in der Gegend herumschwirren - da können den Piloten schon mal "Blind" fliegende Feindraketen die dann abstürzen oder sich selbst zerstören durch die Lappen gehen.


Ja Wir sind hier nicht so pedantisch wie sonst - Wir halten es aber für überflüssig jede einzelne Feindortung zu dokumentieren - das sind teilweise fünf/sechs Stück innerhalb von zwei/drei Sekunden. Wir denken die Leserschaft ist nicht erpicht darauf zehnmal hintereinander die Meldung BOGEY XY geortet zu lesen? Auch nehmen Wir bei diesem Szenario Abstand davon in den Cockpits Platz zu nehmen - es sind einfach zu viele bei denen zu viel praktisch gleichzeitig passiert und 100 mal das gleiche Luftkampfgeschehen zu beschreiben wird auch langweilig. Wir denken das "passive" Beobachten am Lautsprecher wird diesem Szenario besser gerecht - besonders wenn es wirklich hektisch wird - wartet ab!



+ + +



Edit:

Übrigens Brevity Codes: Das könnte im Spiel auch besser gemacht werden. Hier ist ein Kontakt meist ein BOGEY - Es müsste aber zwischen Friendly, Bogey, Bandit und Hostile gewechselt werden - also da gibt es noch Optimierungsbedarf im Spiel. Wir fänden es sowieso gut, wenn das Spiel den Brevity Code dort wo es passt korrekt verwenden würde...

Azrael
13.11.22, 16:32
Achso, dann bin ich ja beruhigt dass es nur eine Luftkampfrakete war :D

Bigfish
21.11.22, 20:36
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



http://up.picr.de/24146120sq.png

Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:16 Zulu)


Ted Shriver blickte auf die Darstellung des Radarschirms. Sechs Raketen rasten auf den Feind zu und mindestens sechs Stück kamen von dort zurück. Die Phantoms der Royal Air Force mussten ihre Kurse halten um die Ziele zu beleuchten, aber der Gegner flog ebenfalls weiter auf die NATO-Jäger drauf zu. Das alles war erst der Auftakt der beiderseitigen Spitzen. Bald würden hier die russischen Bomber dazu stoßen, dann würde sich zeigen was der Tag bringen sollte!



„Tremblers #9 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Tremblers #10 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #7 für Big Mother – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – HIT – HIT – HIT!“


„Boogie Boy #5 Boogie Boy #5 du hast ne Rakete am Arsch AUSWEICHEN AUSWEICHEN!“


„Boogie Boy #6 aufpassen – RAKETE RAKETE!“


„Aufpassen #5 – AUFPASSEN – Wegbrechen – Wegbrechen“


„Sehr gut #5 – Rakete ist vorbei…“


„Ich seh das Ding – aber wo ist die Zweite?“




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+ + +




„Raketen sind weg Boogie Boys – Gut gemacht!“




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+ + +




„MISS – MISS – MISS“ dröhnte es nur allzu oft aus dem Lautsprecher, aber wenigstens hatte der Feind das gleiche Problem. Der erste Schlagabtausch flaute etwas ab, aber jetzt nachdem die Luftkampf-Raketen mit hoher Reichweite verschossen waren, musste man näher heran.




„Boogie Boy #7 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Boogie Boy #6 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“





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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:17 Zulu)



„Tremblers #15 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Tremblers #15 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Tremblers #9 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“


„Tremblers #10 für Big Mother – FOX ONE – FOX ONE!“





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+ + +




„BANDIT #107 SPLASHED!“


„Sind trotzdem noch zu viele übrig - Boogie Boys – weitermachen – das muss besser werden!“


„BANDIT #106 SPLASHED!“


„Boogie Boy #7 – WARNING RED – WARNING RED!“





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+ + +




„Boogie Boy #8 – WARNING RED – WARNING RED!“




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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:18 Zulu)



„…ABDREHEN ABDREHEN du hast zwei Raketen am Arsch hängen, weg da weg da…“


„…Wo sind die Dinger, scheiße ich seh nix…“


„…Hochziehen HOCHZIEHEN…“


„…Scheiße war das knapp – wo ist das zweite Drecksding?


„…nach rechts wegbrechen, nach rechts wegbrechen…


„…sehr gut man du hast sie abgeschüttelt…





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+ + +




„Black Widows #5 und #6 – zahlreiche Ziele unterhalb acht Seemeilen entfernt – Angreifen – Angreifen!“


„Black Widows #5 an alle – gehen runter und greifen an!“


„Jetzt macht schon ihr Scheißdinger – TREFFT – TREFFT!“


„JAAAA – HIT – HIT – HIT – SPALSHED BANDIT #120“


„Diese Scheißdinger – scheiß Sparrows – MISS MISS MISS!“




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+ + +




„Tremblers #13 – Kommen jetzt in Reichweite der nördlichen Gruppe – greifen an!“


„FOX ONE – FOX ONE!“


„Wer war das Scheiße WER war das – Kennung – wer hat gefeuert?“


„Tremblers #13 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Tremblers #13 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Noch mehr Raketen – das macht jetzt vier Stück!“


„Tremblers #13 – FOX ONE – ONE!“


„Tremblers #14 – FOX ONE – ONE!“


„Noch ein Versager – Scheiße…“


„Tremblers #14 – WARNING RED – WARNING RED!“


„Tremblers #14 – sind jetzt SIEBEN Stück!“




„Black Widows #5 – Primärziel erkannt – Primärziel erkannt – Feindbomber in vier Meilen Entfernung!“



„Treffer – man den hat's zerrissen!“



„Black Widows #6 – BANDIT #137 identifiziert als Tu-95KM Bear - Primärziel erkannt – Primärziel erkannt!“




„Early Bird #5 an alle – Early Bird #5 an alle – Primärziele erkannt – Primärziele kommen südlich rein – wiederhole Primärziele kommen südlich rein – Shetlandinseln innerhalb der Reichweite – greift die Bomber an – greift die Bomber an!“





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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)


„Da sind sie – 375 Knoten schnell – damit benötigen die Bomber noch etwa eine halbe Stunde bis sie in Reichweite der schottischen Stützpunkte sind und die meisten Jäger haben nur noch Sidewinder und ihre Bordkanonen.“



Ted Shriver starrte mit leerem Blick auf den Schirm: „Eine halbe Stunde noch?“




„Eine halbe Stunde noch, dann gehen hier in Schottland die Lichter aus – ja!“




„Early Bird #5 an alle – Early Bird #5 an alle – FURBALL – FURBALL – FURBALL!“




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+ + +

#209 NI#

Azrael
21.11.22, 21:16
Immer diese Cliffhanger :D

Bigfish
21.11.22, 21:34
Werter Azrael,


also den verstehen Wir nun so gar nicht! - Sagt nicht das Ihr die Meldung, dass sich eigene und feindliche Flugzeuge vermischen und einen Luftkampf durchführen als Cliffhanger betrachtet?

Azrael
21.11.22, 22:03
Ich kenne nicht den Brevity Code auswendig :D

Alith Anar
22.11.22, 12:22
Ich kenne nicht den Brevity Code auswendig :D

Ihr habt also die Aufgabe erkannt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Brevity_Code

Azrael
22.11.22, 14:04
Ihr habt also die Aufgabe erkannt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Brevity_Code

Ich hatte es dann nachgekuckt, weil ihr das Stichwort schonmal habt fallen gelassen ;)

Taurus
23.11.22, 18:32
Naja, der eigentlich Cliffhanger ist wohl die halbe Stunde bis zur Ewigkeit :uhoh:

Bigfish
14.12.22, 18:52
Werter Taurus,



Naja, der eigentlich Cliffhanger ist wohl die halbe Stunde bis zur Ewigkeit :uhoh:


schöner Klippenhänger nich war? Bedankt Euch bei Unserem RL, dass Wir Uns erst jetzt wieder hinsetzen - die letzten drei Wochen waren leider sehr gemein und haben Uns jegliche Muße zum Schreiben geraubt!


Jetzt Schreiben Wir weiter - ob das aber heute noch online geht können Wir nicht garantieren!

Azrael
14.12.22, 19:00
Werter Taurus,





schöner Klippenhänger nich war? Bedankt Euch bei Unserem RL, dass Wir Uns erst jetzt wieder hinsetzen - die letzten drei Wochen waren leider sehr gemein und haben Uns jegliche Muße zum Schreiben geraubt!


Jetzt Schreiben Wir weiter - ob das aber heute noch online geht können Wir nicht garantieren!

Gut Ding will Weile haben ;)

Bigfish
14.12.22, 21:11
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)



„HIT – HIT – HIT“



„Was – verdammt? – Wer – Wo?“


„Weiteres Primärziel erkannt – greife an…“



„FUNKORNDUNG – VERDAMMT – FUNKORDNUNG EINHALTEN!“


„Rakete – Scheiße – Rakete – Rakete!“


„Is weg – iss weg…“


„FUNKORNDUNG – VERDAMMT – FUNKORDNUNG FUNKORDNUNG!“





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+ + +




„HIT – HIT – HIT“



„Black Widows #5 – BANDIT #93 klassifiziert als ECM Flugzeug – wiederhole – BANDIT #93 ist ein Radarstörer!“



„Vorbei – die ist vorbei – Feindrakete ist vorbei… “



„HIT – HIT – HIT“




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+ + +




„Tremblers #4 an Rotte – Achtung Rakete Rakete!“


„HIT – HIT – HIT! – Ein Bomber abgeschossen – Black Widows #5 – BANDIT #137 SPLASHED “




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+ + +




„Black Widows #6 – BANDIT #150 klassifiziert als Bomber – wiederhole weitere Bomber kommen südlich herein!“




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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)


Ted Shriver stand mit geöffnetem Mund staunend vor den Anzeigen und rang nach Fassung.



„Blicken Sie noch durch Morrison?“


„Es ist schwierig Mister Shriver, aber ja noch sieht das recht gut aus. Besonders weil die russischen Jäger mit ihren Raketen bislang zahlreiche Aussetzer haben.“


„Das wundert Sie?“


„Ja Mister Shriver – die bisherigen russischen Jäger waren für Uns brandgefährlich mit hohen Ausschussquoten zu ihren Gunsten. Mit diesen hier scheint das anders zu sein. Die Tu-128 haben wohl nur veraltetes bzw. minderwertiges Material und das ist ein Segen für uns, dass könnte den Unterschied ausmachen den wir benötigen!“




„Tremblers #15 – HIT – HIT – HIT – BANDIT #143 SPLASHED!“


„Tremblers #15 – Rakete – Rakete – Aufpassen – Rakete!“


„Tremblers #13 – FOX ONE – FOX ONE!“


„Black Widows #6 – Aufpassen – Aufpassen – du hast ne Rakete am Arsch hängen – Black Wi…“


„Black Widows #5 für Big Mother - Black Widows #5 für Big Mother – Big Mother – Black Widows #6 wurde abgeschossen – ich wiederhole wir haben Black Widows #6 verloren – Black Widows #6 destroyed!





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+ + +




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)


Ted Shriver blickte zu Commander Morrison:



„Mussten Sie das heraufbeschwören?“


„So ist Krieg Mister Shriver – das wird nicht der einzige Verlust heute sein – das geht jetzt erst los wo sich beide Seite vermischen und ein übler Luftkampf beginnt!“


„Dann hoffe ich, dass Sie unrecht haben – wie immer!“


„Wie sie meinen sie Held!“




„Tremblers #13 – HIT – HIT – HIT – BANDIT #138 SPLASHED!“


„Boogie Boy #6 – HIT – HIT – HIT – BANDIT #105 SPLASHED!“





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+ + +



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)



„Boogie Boy #7 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Tremblers #16 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Tremblers #16 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – Wir stoßen voll in die Flanke – keine Gegenwehr – versuchen GRANDSLAM – GRANDSLAM!“


„Boogie Boy #7 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #7 – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #16 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #7 – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #16 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #7 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Tremblers #16 – MISS – MISS – MISS!“


„Tremblers #16 – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #7 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #8 – FOX TWO – FOX TWO!“


„Boogie Boy #7 – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #8 – MISS – MISS – MISS!“


„Boogie Boy #8 – HIT – HIT – HIT – BANDIT #142 SPLASHED!“


„Boogie Boy #8 – HIT – HIT – HIT – BANDIT #148 SPLASHED!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)


Das war zu viel! Commander Bill Morrison war eher ruhig – fast schon still – eiskalt, brutal aber still! Jetzt aber rang selbst Morrison nach Luft, dann brüllte er los:



„DAS IST VERRRAT – SABOTAGE – DAS AKZEPTIERE ICH NICHT!“



Ted Shriver wich zurück, als Morrison so brutal mit beiden Fäusten auf den Kartentisch schlug, dass sich die Tischplatte löste und schräg nach oben zeigte. Er konnte es verstehen.


Das war ein perfekter Anflug von drei Abfangjägern. Ohne jeden Widerstand konnten die drei F-4 aus der Flanke heraus einkurven und sich hinter die trägen Langstreckenbomber setzen. In aller Ruhe auf die Ziellösung warten und feuern – ohne Hektik – ohne Stress.


Zwölf Sidewinder-Raketen jagten auf die Tu-95 Bomber drauf zu. Drei Raketen flogen stur geradeaus ohne ihre Ziele zu folgen, fünf verfehlten das Ziel knapp, zwei waren noch in der Luft wovon eine ebenfalls bereits kein Ziel mehr verfolgte und nur zwei Stück trafen ihre Ziele.



Zwölf Sidewinder aus perfekter Position abgefeuert und nur zwei Treffer!



„Ich dachte schon Sie wären ein Untoter ohne jede Emotion!“



„FALSCH GEDACHT MISTER SHRIVER – UND HIER WIRD JEMAND BLUTEN – WER AUCH IMMER – ABER ES WIRD JEMAND BLUTEN!“




„Boogie Boy #8 für Big Mother - Boogie Boy #8 für Big Mother – Big Mother – Boogie Boy #7 wurde getroffen – ich wiederhole Boogie Boy #7 wurde getroffen – Pilot am Fallschirm – wiederhole Pilot am Fallschirm – ich sehe zwei Fallschirme!


„Boogie Boy #8 für Big Mother – stehe unter Beschuss – stehe unter Beschuss – Bomber schießt mit GUNS!


„Tremblers #16 – Greife Ziel mit Bordwaffen an – GUNS – GUNS - GUNS!“


„Tremblers #16 – MISS – MISS – MISS!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:21 Zulu)


Jetzt verfolgten Commander Morrison und Ted Shriver das Geschehen mit Schweigen. Eine große Chance gut und gerne sechs bis acht Bomber oder mehr aus dem Rennen zu nehmen war vertan und dafür verlor man eine F-4. Das Gefecht entwickelte sich langsam zum Nachteil der Royal Air Force!


Bei der ganzen Hektik im südlichen Abschnitt nahe der norwegischen Küste hatten beide den nördlichen Bereich kaum beachtet. Jetzt aber fiel Ted Shriver auf, dass die dortigen Jäger nicht mehr angriffen, sondern ihrerseits unter Beschuss standen. Boogie Boy #3 vollzog irrsinnige Manöver um mehreren Raketen auszuweichen und schien gerade so davon gekommen zu sein.


Bei der Royal Air Force schien man nunmehr die Kontrolle zu verlieren. Allen Ernstes wurde sämtlichen Abfangjägern verboten zur Basis zurück zu kehren, selbst dann, wenn sämtliche Raketen und Munition verschossen waren. Tatsächlich fragte einer der Piloten über Funk, was das zu bedeuten habe und ob man etwa den Feind rammen solle? Die Antwort von Big Mother kam prompt:




„Das wäre eine Möglichkeit Boogie Boys!“




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#210 NI#

Bigfish
21.12.22, 00:18
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:22 Zulu)


Commander Morrison schaute jetzt verkniffen auf die Situation. Die Abschussquote war einfach schlecht, das konnte man nicht anders beurteilen. Aber noch waren kampffähige Abfangjäger in aussichtsreicher Anzahl in der Luft.


Die Reserve-Jäger auf den Stützpunkten würden aber nicht mehr zeitig genug in das Gefecht eingreifen können. So schnell die Bodencrews auch arbeiteten um die Jets in die Luft zu bekommen, es reichte einfach nicht.




Dass was jetzt in der Luft war, musste ausreichen!




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Immer wieder halte es GUNS GUNS GUNS, MISS MISS MISS oder auch noch FOX ONE oder FOX TWO aus dem Lautsprecher, aber viel zu selten kam ein SPLASHED. Seit dem Befehl zum Angriff waren kaum zehn Minuten vergangen, es fühlte sich aber an wie eine Ewigkeit. Nach Lage der Dinge würde es etwa zehn bis fünfzehn weitere Minuten benötigen, dann würde man wissen ob es den Russen gelingen würde ihre Raketen abzufeuern!


Zuerst aber musste man weitere Verluste hinnehmen. Was den russischen Jägern nicht gelungen war, schafften die Bomber selbst umso zahlreicher.




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Dennoch reduzierte sich trotz aller Probleme auch die Zahl der angreifenden Bomber! Allerdings nur, wenn man die neu identifizierten oder neu dazukommenden Kontakte nicht mitzählte.




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Es war nicht zu leugnen. Im Vergleich zu den eigenen Verlusten, waren die russischen Bomber Verluste noch ohne jede Bedeutung.




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:22 Zulu)


Auch Ted Shriver schaute mehr und mehr desillusioniert auf das Geschehen. Doch irgendwie hatte er den Eindruck, dass sich etwas tat. Zwar war der Angriff mit den Bordwaffen für die Jäger extrem gefährlich, aber auch die Abschusszahlen der Bomber nahmen dadurch zu. Niemand hatte damit gerechnet 1975 noch klassische Luftkämpfe mit Bordwaffen als letzte Chance zur Verhinderung eines atomaren Desasters beobachten zu können. Zu sehr waren die Militärs aller Länder auf ihre Raketen fixiert gewesen.




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:23 Zulu)


Das Gummiband an der Uhr zog sich in die Länge. Die Boogie Boys und Tremblers und Black Widows brachten alles gegen Feind war zur Verfügung stand, aber es war einfach kein Licht am Ende des Tunnels zu erblicken. Dann erging der Befehl an alle leergeschossenen Jäger zur Basis zurückzukehren. Es machte keinen Sinn die Piloten zur Zielscheibe zu machen und umso eher die Jäger zurückkehrten, so größer war die Chance diese in den Süden oder sogar nach Frankreich zu dirigieren.



Stand jetzt würden die schottischen Luftwaffenstützpunkte in längstens 60 Minuten aufhören zu existieren!




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„Drei Gruppen!“


„Was ist?“


„Ich verstehe nichts“


„Mister Shriver – wir haben jetzt ganz klar drei Angriffsgruppen ausgemacht. Zwei südlich an der Küste von Norwegen und eine weitere nördlich über der offenen See. Jede verfügt über Tu-128 Geleitjäger, Tu-95 Bomber und Tu-16 Elektronikstörer. Wir haben fast alles verschossen und sind immer noch mit den ersten beiden Gruppen beschäftigt. Die dritte kommt jetzt erst frisch herein.“


„Das ist also nicht mehr zu stoppen?“


„Doch schon - besonders, weil wir wissen, dass die Russen auch nur mit höchstens drei Gruppen angreifen. Aber die Abschusszahlen müssen jetzt steigen – Sie MÜSSEN!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:24 Zulu)


Auch die Piloten schienen zunehmend frustriert zu sein. Anders war es nicht zu erklären, das jetzt vier oder fünf Phantoms hinter einem Bomber herjagten und Salve um Salve feuerten ohne ein Ergebnis zu erzielen. Andere Jäger hatten mehr Glück, aber hier war ein Bomber so gut wie durchgebrochen, wenn er nicht endlich getroffen werden würde.


Endlich explodierte die Tu-95 nach einem seltenen Treffer durch eine Sidewinder-Rakete, die der Pilot schon gar nicht mehr benutzen wollte!




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„Commander Mistsack, ist ihnen eigentlich auch aufgefallen, dass die nördlichen Abfangjäger zwar weniger sind, aber trotzdem bessere und schnellere Abschüsse erzielen?“


„Selbstverständlich Mister Großkotz und es sind bereits zwei Analysten damit beschäftigt zu klären woran das liegen könnte. Wie prüfen längst die Wetterbedingungen, Temperaturen in den Luftschichten, Niederschlag, Wolkendecke, Sonneneinstrahlung, Intensität der Elektronischen Störungen auch in Relation zum Erdmagnetfeld im Norden usw. usw. - einfach alles was die Zielsuchköpfe beeinflußen könnte!“


„Und?“


„Nichts 'und' – wir haben noch keine Erklärung gefunden, aber die nördliche Bomber-Gruppe ist jetzt so gut wie aufgerieben. Dann müssen die Jäger ohne gleich den gesamten Treibstoff zu verbrauchen mit Nachbrenner nach Süden verlegen um dort eingreifen zu können!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:25 Zulu)


Wieder jagten mehrere F-4 hinter einer einzelnen Tu-95 hinterher und wieder spürte man im Sprechfunk die Frustration der Piloten über die ineffizienten Waffensysteme. Umso mehr sich die Piloten in gegenseitige Flüche steigerten, umso besser trafen dann allerdings die Sidewinder.


Von einem Luftwaffenstützpunkt kam dann auch die Anfrage von einem Staffelkommandeur, ob die Bodencrews statt böser Wünsche für den Feind lieber Begriffe wie ‚Drecksding‘ oder ‚Sondermüll‘ auf die Raketen schreiben werden sollen?


Wäre die Situation nicht so dramatisch wären alle in Gelächter verfallen.



Hier blieb es ihnen im Halse stecken.




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:26 Zulu)


Für etwas Erheiterung sorgte dann der Spruch eines Piloten, dass die Russen besser ihre Bomber als Jäger einsetzen sollten. In weniger als einer Minute wurden vier Tu-128 Fiddler abgeschossen, ohne dass diese eine ernsthafte Bedrohung dargestellt hatten. Die Verluste durch die Tu-95 Bomber unter der Royal Air Force waren dagegen signifikant höher!


Solange aber die russischen Jäger die Royal Air Force davon abhielten die Bomber anzugreifen waren sie trotzdem eine Bedrohung!




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:27 Zulu)


Weitere dreißig Sekunden waren geprägt von gegenseitigen Fehlschlägen, aber dann endlich konnte der Luftraum im Norden Feindfrei gemeldet werden. Nachdem auch die meisten Tu-128 abgeschossen waren galt es jetzt völlig übermüdete und ausgelaugte F-4 Besatzungen, die außer Bordwaffen kaum noch etwas aufbieten konnten, auf die verbliebenen Bomber zu hetzen!




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:27 Zulu)


Getreu dem Motto auch ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, gelang es dann doch einer Rakete die von einer Tu-128 abgefeuert worden war eine Phantom zu treffen. Für die Royal Air Force bedeutete jeder Verlust den Unterschied zwischen Leben oder Vernichtung. Mit den bisherigen Erfahrungen würden die Verluste nämlich drastisch ansteigen sobald man auf die dritte Gruppe Bomber treffen würde. Dann erkannte man, dass die vermeintlichen Bomber zumindest teilweise weitere Jäger waren. Die Stimmung schlug wieder um, die eigenen Abfangjäger waren einfach fertig. Die Besatzungen völlig erschöpft und die Bewaffnung kaum noch existent.



Andererseits bedeutete das auch weniger Atom-Bomber die man abschießen musste!




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:28 Zulu)


Mit dem Mut der Verzweiflung beschlossen die Piloten nicht länger die Jäger aus dem Weg zu räumen, sondern die Tu-128 nach Möglichkeit zu ignorieren und lieber die Tu-95 anzugreifen. Man würde es drauf ankommen lassen ob die Tu-128 das ausnutzen konnten oder nicht?


Den Tu-95 zumindest war das abträglich. Scheinbar rechneten deren Besatzungen nicht mit einem Angriff, solange ihren eigenen Eskorten noch zahlreich in der Nähe waren.




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An dieser Stelle meint das Szenario das wir gewonnen haben:




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Das ist natürlich Quatsch! Noch haben die Russen genug Bomber um alles einzuäschern. Aber so wurde das Szenario halt designed.


Wir spielen natürlich weiter, auch wenn diese Meldung jetzt jedes Mal aufpoppt, wenn Wir einen weiteren Bomber vom Himmel holen. Wir wollen selbstverständlich wissen, ob es den Russen gelingen wird durchzubrechen!




Die Tu-128 konnten jetzt weiteren Erfolg einstreichen, zeigten aber trotzdem eine merkwürdige Zurückhaltung. Jetzt konnte man das Geschehen am Himmel wohl am besten als wüste Rauferei bezeichnen. Beide Seiten versuchten jetzt den Erfolg zu erzwingen!





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:29 Zulu)


Auch wenn es mühsam war, schien die Royal Air Force endlich die Oberhand zu gewinnen. Es wurden mehr Russen vom Himmel geholt, als es eigene Verluste gab. Die Piloten gingen aber teilweise über die physikalischen Grenzen der F-4 Phantom hinaus. Sicher war dies für die eine oder andere F-4 der letzte Flug, selbst wenn das Flugzeug zur Basis zurückkehren würde. Keine Flugzeugzelle überstand solche Manöver ohne strukturelle Schäden.




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:31 Zulu)


„Leaker – Leaker – Leaker!“



Es war ein Schlag in die Magengrube. Keinem war es aufgefallen. Niemand hatte es bemerkt, dass es eine Tu-95 Bear gewesen ist. Eigentlich waren so weit vorne nur Tu-128 gewesen. Der Pilot wiederholte seinen Funkspruch:



„Leaker – Leaker – Leaker!“




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#211 NI#

Azrael
21.12.22, 00:41
Notfalls müssen die Piloten bereit sein, sich selbst in die Bomber zu stürzen.
Besser nur eine Maschine und ein Pilot als dass eine Atomrakete auf britischem Boden einschlägt!

Lässt sich das überhaupt spieltechnisch einstellen? Dass eure Flieger sich selbst in den Feind rammen?

Und was die durchgebrochene Tu-95 angeht, hoffentlich wird die rechtzeitig runtergeholt, egal wie!

Bigfish
21.12.22, 19:26
Werter Azrael,


nein - Kamikaze Aktionen gehen nicht zu "befehlen".


Was die Tu-95 angeht... - diese Heckkanonen von den Dingern sind schon hässlich!

Bigfish
22.12.22, 23:28
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:31 Zulu)


„Gut – der Pilot weiß nicht, dass in Kürze die Abfangjäger eintreffen, die gerade noch die Jagdbomber aus Island bekämpft haben. Die sollten in der Lage sein die Bear zu erwischen.“


„Na hoffentlich haben Sie Recht Commander, sonst wird der Bunker hier doch noch zur Todesfalle!“


„Immer Ruhig Mister Shriver, haben Sie Vertrauen in die Air Force!“


„So wie weiter nördlich? Eine Phantom gegen drei Bomber? Ich habe doch gesehen wie gefährlich diese Bomber sind.“


„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“


„Da sehen Sie Commander – jetzt müssen die Jäger von vor Island den Bomber erwischen – wieder eine F-4 zum Teufel“


„Immer Ruhig Mister Shriver – immer Ruhig – da ist doch eine weitere F-4 direkt dahinter!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:32 Zulu)


„Und immer noch weitere Bomber!“


„Haben Sie Angst Mister Shriver?“


„Angst – was? Nein – wieso – Angst – Weshalb?“


„Wenn Sie gehen möchten, müssen Sie das nur sagen. Dann setze ich Sie in den Hubschrauber und lasse Sie nach London bringen…“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:33 Zulu)


„Also jetzt kommt dieser ‚Leaker‘ in Reichweite der Lightning und der F-4 die aus Richtung Island kommend her aufschließen!“


„Und sehen Sie – eine der F-4 hat einen weiteren Drecksack erwischt!“


„Aber der Leaker – dafür eine weitere F-4!“


„Abwarten!“


„Wie können Sie das nur so komplett emotionslos betrachten?“


„Emotionen können wir uns beim Nachrichtendienst nicht leisten Mister Shriver. Emotionen verleiten uns zu Unachtsamkeit und Fehlern – Emotionen töten Mister Shriver!“


„Und noch eine Phantom zum Teufel!“


„Und ein weiterer Bomber Mister Shriver und ein weiterer Bomber.“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:34 Zulu)


„So – jetzt bringen sich die Lightning in Position für ihre Raketen – mal sehen ob wir den Leaker gleich einfangen?“


„Das war er nicht Commander – der bricht durch – ich sage Ihnen der bricht durch!“


„Ein weiterer Bomber hin und eine FOX TWO auf dem Weg zum Leaker – abwarten Mister Shriver – abwarten.“


„Das sagen Sie jetzt schon seit fünf Minuten.“


„Dann warten Sie halt weitere fünf Minuten ab Mister Shriver!“


...


„Und da hat es den Hund zerrissen Mister Shriver – da haben Sie ihren Leaker – stürzt in Trümmern zu Boden!“


„Glück – einfach beschissenes Glück Commander – und so verteidigen Sie England!“



„Ja Mister Shriver – Glück gehört dazu – immer schon!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:34 Zulu)


„Aber das Verhältnis wird nicht besser – so viel Glück haben wir am Ende nicht wie wir bräuchten!“


„Abwarten Mister Shriver – Abwarten!“



„SIE ARSCHLOCH – SIE MIT IHREM ABWARTEN – DAS SIND VERDAMMTE ATOMBOMBER!“



„Ja – sind es Mister Shriver – das sind Atombomber…“


„Arschloch!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:35 Zulu)


„Und gleich zwei Abfangjäger im Arsch!“


„Sie sollten die Toilette aufsuchen Mister Shriver, wenn Sie es im Arsch haben!“


„SIE – SIE – Sie…“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:36 Zulu)


„Jetzt sind es noch drei oder vier Stück wie es aussieht – das könnte klappen – setzen Sie auf unser Glück Mister Shriver – wir haben es fast geschafft!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:36 Zulu)



„LEAKER – LEAKER – LEAKER“




„Da haben Sie ihr beschissenes Glück – wieder ein Bomber der durchgebrochen ist und diesmal kommen ihm keine weiteren Jäger entgegen!“


„Abwarten…“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:37 Zulu)


„Es sind ja wohl sogar zwei Bomber die wir nicht mehr Abfangen können?“



„A-B-W-A-R-T-E-N“




„Big Mother für Black Widows – Negativ Black Widows – und wenn Sie in ihren Treibstofftank reinpissen müssen um zwei Sekunden länger am Ziel zu bleiben – ANGREIFEN ANGREIFEN – Big Mother Ende!“



„Sehen Sie Mister Shriver – da ist wieder unser Glück!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:38 Zulu)


„Drei Stück…“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:41 Zulu)


„Jetzt sind da noch zwei Jäger die überhaupt etwas erreichen können und wie Sie so schön aufzählen noch D-R-E-I Bomber!“


„Abwarten Mister Shriver…!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:42 Zulu)


„Z-W-E-I“



„LEAKER – LEAKER – LEAKER“


„LEAKER – LEAKER – LEAKER“



„Sagen sie Morrison, warum versucht eigentlich dieser eine Jäger den Radarstörer abzuschießen anstelle der Bomber?“


„Ach fällt ihnen das auch schon auf Mister Shriver!“


„Warum?“


„Sie sehen doch wie einfach die Bomber unsere Abfangjäger vom Himmel holen. Dieser Radarstörer da, beeinträchtigt hier alle Radaranlagen und wenn unsere Jäger nichts mehr unternehmen können, hängt alles von unseren Flugabwehrstellungen an Land ab. Die treffen aber keine Marschflugkörper, wenn dieser Scheiß Radarstörer ihnen die Feuerleitung vermasselt!“



„BITTE WAS?“



„Ganz Recht Mister Shriver – die Jäger sind fertig – die schaffen das nicht mehr. Da ist jetzt nur noch dieser eine Abfangjäger und zwei Bomber. Das packt er nicht. Da werden gleich Atomraketen auf uns zu steuern und der Jäger versucht unsere Radaranlagen im Spiel zu halten, damit die Flugabwehr der Stützpunkte eine Chance hat diese Raketen zu treffen!“



„DAS MEINEN SIE NICHT ERNST?“



„Doch Mister Shriver das tue ich!“


„Heilige Scheiße!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:44 Zulu)


„Da hat er die Badger erwischt, jetzt haben wir eine Chance!“


„Ich bete das Sie recht haben!“


„Mit Gott hat das nichts zu tun Mister Shriver – das lernen Sie noch!“


„Kommt da noch ein Radarstörer?“


„Ja, aber der dürfte geradeso zu weit hinten sein – hoffe ich zumindest!“


„Sie hoffen das zumindest?“


„Und da hat es unseren letzten Abfangjäger erwischt!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:45 Zulu)


„Und jetzt?“


„Jetzt warten wir auf das Ende der Zeit Mister Shriver!“


„Können wir denn gar nichts mehr unternehmen – haben wir da kein U-Boot das Auftauchen und die Bomber abschießen kann?“


„Ein U-Boot? Mister Shriver Sie sind wirklich der lausigste Kriegsberichterstatter den ich kenne!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:50 Zulu)


„Die – die – die Bomber drehen ab!“


„Dann sind die Raketen jetzt unterwegs Mister Shriver!“






„Big Mother an alle Streitkräfte – Big Mother an alle Streitkräfte – vermutlich zwei AS-3 Kangaroo Marschflugkörper im Anflug auf Nord-Schottland – wiederhole vermutlich befinden sich zwei atomare Marschflugkörper im Anflug auf Schottland – keine Ortung – wiederhole – wir haben noch keine Ortung – viel Glück – Gott schütze uns – Gott schütze die Königin!“




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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 09' 31'' Ost 00° 35' 46'' 12:53 Zulu)


Captain Robert Risley Squires hatte die Situation identisch bewertet wie das Hauptquartier an Land. Er stand nervös neben dem Monitor für das Radargerät und hatte nicht schlecht Lust den Radar-Operator zu Ohrfeigen, nur damit dieser endlich etwas ausmachte. Aber ihm war klar, dass dieser junge Matrose nichts dafür konnte. Auch die Bristol lag noch immer im Bereich eines Radarstörers, auch wenn die Störungen erheblich nachgelassen hatten, seitdem der führende Badger abgeschossen worden war. Immerhin waren die Basen an Land nicht mehr gestört, auch wenn das für die Bristol keine Bedeutung hatte.


Dann blitzte ein Lichtpunkt auf dem Schirm auf…


Captain Robert Risley Squires griff selbst zum Mikrofon:



„HMS Bristol für Big Mother – HMS Bristol an alle Streitkräfte – Quail – Quail – Quail – HMS Bristol an alle Streitkräfte – ankommender Marschflugkörper in Null-Sechs-Zwei Seemeilen Entfernung auf Null-Drei-Drei Grad – Kurspeilung - Ziel ist RAF Wick – wiederhole laufender Atomwaffenangriff auf RAF Wick – Bristol Ende!“




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#212 NI#

Taurus
23.12.22, 00:53
Der Tod stellt keine Fragen, er kommt einfach so in Gestalt zweier Marschflugkörper.

Alith Anar
23.12.22, 09:53
Klingt zynisch:
Aber der ganze Aufwand um an Ende 2 Atomwaffen auf Wick abzufeuern ... Die Logik bei der Auswahl der Ziele war also zu Sowjetzeiten auch nicht besser als heute in Russland ... .

Bigfish
23.12.22, 10:27
Werter Taurus,


der Tod ist auch nicht verlegen noch Überraschungen parat zu haben.



+ + +



Werter Alith Anar,


wir fürchten so einfach wird es nicht sein!

Bigfish
23.12.22, 16:53
#17 Drei Stunden bis zur Ewigkeit (22. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 9: Fox Two)



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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 10' 01'' Ost 00° 33' 10'' 12:53 Zulu)


Noch aus der Gefechtszentrale heraus schrie Captain Robert Risley Squires ins Mikrofon der Bordsprechanlage:



„Rudergänger – neuer Kurs – Null-Drei-Fünf Grad – Maschinen maximale Kraft voraus – Umdrehungen für Null-Zwei-Acht Knoten – Gefechtsalarm – Gefechtsalarm – Gefechtsalarm!“



Dann rannte er los zur Brücke und wurde wegen des brutalen Wendemanövers fast von den Beinen gerissen. Er konnte sich gerade so am Rahmen des Türschotts festhalten und hörte wie gleich mehrere Kaffeebecher ihren weg auf den Decksboden fanden. Das führte zum nächsten lautstarken Befehl:


„Wisch Mob Spezialkommando ins CIC – SOFORT!“



Eine Sekunde später war er aus der Gefechtszentrale verschwunden.



+ + +



Er krachte auf der Brücke fast in seinen ersten Offizier und raunte nur:



„Schiff klar zum Gefecht – lassen Sie sofort alle Manpads ausgeben und stellen Sie jeden Mann mit einer Waffe an Deck, selbst wenn es eine Steinschleuder ist!“



Die HMS Bristol lag fast optimal – es bedurfte nur einer geringen Kurskorrektur damit der Marschflugkörper direkt über die Bristol hinweg fliegen würde. Dass die HMS Bristol das Ziel der Atomrakete war, glaubte er nicht. Dann hätten die Bomber ihre Waffen schon vor einer Ewigkeit abfeuern können. Nein die Datenlage war klar. Die Bomber drehten in dem Moment hab, indem sie die bekannte Höchstreichweite der AS-3 in einer Entfernung zum Luftwaffenstützpunkt Wick erreicht hatten. RAF Wick war das Ziel, da war sich Squires absolut sicher.


Er würde also mit allen Waffen die sich an Bord befanden das Feuer auf den Marschflugkörper eröffnen lassen, wenn dieser nur nahe genug herankam.


Die HMS Bristol ging auf Abfangkurs und fuhr dem Marschflugkörper mit höchster Fahrtstufe entgegen…


Aus dem Lautsprecher plärrte Flug #5 der 8. Squadron AEW Aufklärer los:



„Early Bird #5 an alle Streitkräfte – Early Bird #5 an alle Streitkräfte – Neuer Kontakt QUAIL #243 auf Null-Null-Fünf-Grad in Null-Zwei-Vier-Seemeilen Entfernung – QUAIL – QUAIL – QUAIL – Early Bird #5 Ende.“




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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 09' 57'' Ost 00° 33' 39'' 12:54 Zulu)


„Feuer Frei zum Distanz Schuss – Off Limits – Feuer – Feuer!“


Ein externer Beobachter konnte denken, das Captain Robert Risley Squires der Panik verfallen war, aber Captain Squires war gerade eiskalt berechnend. Natürlich befanden sich die beiden Marschflugkörper außerhalb der maximalen Reichweite seiner Flugabwehrraketen als er den Feuerbefehl gab. Aber er wusste das die Marschflugkörper sich innerhalb der Reichweite befinden würden, bevor die Sea Dart ihre maximale Reichweite erreichen würden.



Er wollte nicht eine einzige Sekunde verschwenden und die Chance wahren, die beiden Raketen mit einem Maximum an Einsatzmitteln zu bekämpfen!



Der Raketenstarter drehte sich einige Grad, neigte sich nach oben und zwei SAMs zischten mit einer gewaltigen weißen Rauchschleppe hinter sich herziehend davon.


Die Sea Dart beschrieben einen geradezu wunderschönen Bogen und jagten den Marschflugkörpern entgegen.


Nur Sekunden später schossen zwei weitere Sea Darts dem ersten Pärchen hinterher…




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HMS Bristol (D23) – 22. September 1975 (Nord 62° 10' 55'' Ost 00° 34' 35'' 12:55 Zulu)


Die Rauchschleppe war trotz des erheblichen Regens durch eine Lücke in den Wolken wunderbar zu sehen. Vier Sea Dart schossen den beiden AS-3 Marschflugkörpern entgegen und erreichten jetzt deren Flughöhe – nur noch Sekunden bis zum Zusammentreffen!



Dann gab es einen kleinen kaum sichtbaren Blitz und der erste Marschflugkörper war erledigt. Der zweite folgte nur Sekunden später!



Die Matrosen auf der Brücke begannen zu lachen und fielen sich gegenseitig die Arme. Aus dem Schiffsinneren war lautstarker frenetischer Jubel zu hören. Captain Robert Risley Squires atmete tief durch, dann lies er sich in seinen Sessel fallen und begann sanft zu Grinsen: „Das war’s!“.


Der erste Offizier drehte sich zu ihm herum:


„Gut gemacht Captain – Sie haben gerade tausende Menschenleben gerettet!“




„Wir – wir alle – wir alle haben gerade tausende Menschenleben gerettet!“





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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:56 Zulu)


Ted Shriver starrte zur Commander Morrison:



„Was? Wie bitte?“


„Das war unser Joker Mister Shriver – wissen Sie nicht mehr? Ich hatte es ihnen doch erläutert, dass die HMS Bristol in den vermutlichen Anflugkurs der Bomber verlegen muss!“


„Die Bristol hat ein hochmodernes experimentelles Flugabwehrraketen-System an Bord – dafür ist die Bristol da – gegen alte Marschflugkörper wie diese AS-3 Kangaroo ist das neue Sea Dart SAM hoch effizient!“


„Wir wussten nur nicht, dass die Bomber so dicht unter Land ankommen werden. Wir hatten vermutet das diese einen größeren Bogen über das Nordpolarmeer nehmen werden. Deshalb war die Bristol zu weit nördlich positioniert.“


„Erst kurz vor dem Beginn hatte sich jemand überlegt, dass die russischen Eskortjäger dann nicht mithalten können und die Tu-95 ohne Geleitschutz wären. Damit war klar, dass wir die Bristol weiter südlich benötigen. Scheinbar war das auch den Russen bewusst – weshalb die Su-24 Fencer auch Jagd auf die Bristol gemacht haben und nicht auf die Radarstationen.“



„Wir haben gepokert und gewonnen – das war’s!“




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Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (12:58 Zulu)


Commander Bill Morrison war sichtlich zufrieden mit sich, dass er es diesem aufgeblasenen BBC Reporter Ted Shriver so richtig gezeigt hatte. Im Lagezentrum des Bunkers machte sich große Erleichterung breit und Ted Shriver saß mit verzogener Miene auf einem Stuhl am Kartentisch.


Morrison grinste ihn an, drehte sich herum und lief zur Tür. Er war noch nicht aus des Lagezentrums heraus, als es im Lautsprecher knackte:



„Early Bird #5 an alle Streitkräfte – Early Bird #5 an alle Streitkräfte:“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„Vampire, Vampire, Vampire“


„...“


Die Meldungen nahmen kein Ende…




+ + +

#213 NI#

hohe_Berge
23.12.22, 17:25
Booah spannend. Ganz großer Sport. Wusste so gar nicht das die Heckschützen so erfolgreich sein konnten.

Glück Auf

Alith Anar
23.12.22, 17:37
Wenn die Heckschützen genug Metall zwischen sich und die Jäger bringen, dann müssen die Jäger durch eine Metallwand ....

Das Problem ist eher die mangelnde Trefferlage der Sparrow und der Sidewinder, selbst bei optimalem Winkel ...

Azrael
23.12.22, 19:36
Ted Shriver ist nicht nur ein lausiger Kriegsreporter, er ist auch lausig in Geographie, Schottland =|= England :D

Waidmann's Heil für alles, was da noch atomar ist und in der Luft rumschwirrt!

Bigfish
23.12.22, 20:09
Werter hohe_Berge,


habt Dank! Wir versuchen den nächsten Post morgen abzuliefern - für schöne gemütliche Weihnachten am "Lagerfeuer" :uhoh:



+ + +



Werter Alith Anar,


ja dieses moderne Teufelszeug trifft einfach nicht!



+ + +



Werter Azrael,


warum wundert Ihr euch darüber das Engländer alles als England bezeichnen?


Ihr habt da außerdem etwas nicht verstanden - Szenario Nummer 9 ist an dieser Stelle korrekt beendet. Ein weiteres Waidmann's Heil gibt es hier nicht. Die letzten Worte von Early Bird #5 sind ein Ausblick auf den hardcodierten Story-Teil von Northern Inferno...

Bigfish
23.12.22, 21:58
#18 Ein Blitz hell wie die Sonne (22. – 26. September 1975)



http://up.picr.de/24146120sq.png

Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (22:03 Zulu)



Ted Shriver saß in der Kantine des Geheimdienstbunkers und schlürfte eine Tasse heißen Kaffee. Er blickte zum Fernsehschirm der auf einem Beistelltisch stand und schaute sich – Ted Shriver an:




„Sehr geehrte Damen und Herren, Volk von Großbritannien, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, diese Aufnahmen die sie hier sehen haben ich und mein Kameramann vor etwa 5 Stunden aus einem Hubschrauber der Royal Navy heraus aufgenommen.“



„Wie sie sehen können ist von der großen Marinewerft Rosyth nichts übriggeblieben außer einem Haufen rauchender und strahlender Trümmer!“



„Der brutale Angriff mit Atomwaffen auf alle britischen Militärstützpunkte in Schottland ist eine dramatische Zuspitzung im Krieg mit der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Dieser durch nichts zu rechtfertigende und nicht provozierte Angriff, der primär die Zivilbevölkerung getroffen hat, ist der widerlichste Bruch des Völkerrechts in der Geschichte der Menschheit!“



„Noch immer ist das vollständige Ausmaß der Schäden, dass die etwa 20 Marschflugkörper angerichtet haben unbekannt. Sie dürfen aber sicher sein, dass die Opferzahlen, die bislang etwa 5.000 Tausend Leben betragen, in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren und Jahrzehnten noch erheblich ansteigen werden. Während die tapferen Piloten der Royal Force, in einer lange nicht gesehenen Luftschlacht, am Mittag des heutigen Tages fast drei Regimenter feindlicher Atombomber abgeschossen haben, hat der niederträchtige Feind seinen Angriff von U-Booten aus gestartet die nur einige Dutzend Seemeilen vor der Küste stationiert waren.“



„Die Vorwarnzeit betrug nur wenige Minuten, weshalb kaum ein Marschflugkörper abgeschossen werden konnte. Dennoch hätte diese Katastrophe noch sehr viel schlimmer ausgehen können. Ich habe von der Regierung die Genehmigung erhalten sie alle darüber zu informieren, dass der Bomberangriff seit vielen Tagen bekannt gewesen ist. Nur deshalb konnte die Royal Air Force überhaupt bereit sein diesen Angriff abzuwehren.“



„Aber die Regierung ihrer Majestät hat, nach dem sie von diesem geplanten Angriff erfahren hat, noch mehr unternommen. Schon vor Tagen wurden große Teile der heute getroffenen Stützpunkte in aller Heimlichkeit evakuiert. Dort befanden sich zum Zeitpunkt des Einschlages der Raketen nur noch ein Minimum an Personal für den Flugbetrieb der Abfangjäger. Ebenso hatten alle Schiffe der Royal Navy und befreundeter Nationen, die dazu in der Lage waren, die Marinestützpunkte schon vor Tagen verlassen. Diese Schiffe haben sich dann seit dem heutigen Morgen an einer umfassenden Evakuierungsoperation beteiligt, um so viele Leben wie möglich aus den Gefahrenzonen heraus zu bringen. Dies ist auch umfassend gelungen, sonst gäbe es jetzt bereits zehntausende Tote zu beklagen.“



„Weite Teile der Zivilbevölkerung wurden schon vor Tagen in sichere Regionen in den Highlands gebracht. Sicher wird es eine Diskussion geben, ob die Regierung damit verantwortlich gehandelt hat. Leicht kann man sagen das die Regierung die Bevölkerung umgehend hätte informieren müssen. Das daraus entstehende Chaos mögen sie sich selbst ausmalen. Es werden die nachfolgenden Generationen sein, die ein Urteil über dieses Handeln der Regierung werden fällen müssen. Für mich kann ich sagen, dass die Regierung aus der Situation das denkbar Beste gemacht hat. Das der Feind außer seiner Langstreckenbomber auch U-Boote zum Einsatz bringen wird hat selbst die besten Experten der Geheimdienste überrascht. Wären es heute nur diese Bomber gewesen, wäre nichts weiter passiert. Ich war persönlich im Lagezentrum anwesend und kann daher aus erster Hand bestätigen, dass die Royal Air Force die Situation jederzeit unter Kontrolle hatte. Keinem der Bomber ist der Durchbruch gelungen. Vielleicht war es diese absolute Niederlage der Roten Luftwaffe, die den Feind zu seinem niederträchtigen Angriff mit seinen U-Booten bewogen hat.“



„Natürlich gehörte auch ein außerordentliches Glück dazu. Der Allmächtige hat seine Schutzengel über Großbritannien ausgebreitet. Wäre um die Mittagszeit herum nicht ein ungewöhnlich kräftiger Südwestwind aufgetreten, der fast den gesamten Fallout raus auf die See getragen hat, sehe die Situation in den Highlands jetzt vermutlich anders aus.“



„Das folgende ist eine Botschaft an den Generalsekretär des Politbüros Leonid Breschnew der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken:“



„Ihre Majestät Königin Elisabeth II. des Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland hat ihnen eine Botschaft gesandt. Schauen Sie in den nächsten Tagen in ihren Briefkasten!“



„Exklusiv für die BBC Ted Shriver aus dem Hubschrauber über den Trümmern des von einer Druckwelle zerstörten Edinburgh Castle!“




+ + +




Ted Shriver war zufrieden mit seinem Bericht – genaugenommen hatte er endlich über den Knüller aller Knüller des dritten Weltkriegs berichten können. Er – er alleine und sein Team – Exklusiv – alles was er immer wollte! Im Normalfall würde er sich nach einem solchen Bericht besaufen, rumhuren und sich ob seiner Genialität selbst zum König der Welt ausrufen. Heute aber war nichts normal. Er würde nicht herumhuren, selbst wenn es in diesem Bunker welche geben würde. Er hatte kein Lachen, kein Grinsen, kein Feixen übrig. Er starrte auf die Reste der schwarzen Brühe und tippte mit den Fingern gegen die Tasse. Er beobachtete die kleinen Wellenkreise in der Tasse, die durch das Antippen entstanden. Genau so war es Stunden zuvor, als die Sprengköpfe in Schottland niedergegangen waren. Hier im Bunker war fast nichts zu spüren außer leichten Stößen und eben Schwingungswellen in seiner Kaffeetasse.



Whisky Alpha wurde nicht getroffen. Scheinbar hatten die Russen keine Ahnung von dem Bunker in den Highlands. Vielleicht wussten sie auch von seiner Existenz aber nicht wo er sich genau befand?



Außerhalb des Bunkers gab es auf dem Berggipfel verschiedene Kameras. Darüber hatte er sehen können was vor sich ging:




Es war am Horizont ein Blitz hell wie die Sonne!







https://www.youtube.com/watch?v=niNZwP7IQzQ




+ + +

#214 NI#

Bigfish
23.12.22, 23:07
Manöverkritik Szenario 9:


Werte Regenten mit diesem Szenario sind Wir eigentlich ziemlich zufrieden!


Wie realistisch die Trefferquoten der Luftkampfraketen sind entzieht sich Unserer Kenntnis. Dafür bräuchten Wir die qualifizierte Aussage des Experten deltadagger (Wir hoffen es geht ihm gut!).


Das einzige was Uns stört ist das "schwache" Auftreten der Russen von Island aus. Hier hätten Wir Uns Geleitjäger für die Su-24 Fencer gewünscht und/oder mehr Su-24 Fencer.


Tu-95 waren 30 Stück im Einsatz, wovon Wir 28 Stück erwischt haben. Wie groß ein Regiment Tu-95 im Jahr 1975 gewesen ist, wissen Wir auch nicht. In den 80ern hat ein russisches Luftwaffenregiment nach Unserem Wissen etwa 20 Flugzeuge umfasst. Ein russisches Regiment wäre übrigens wohl das Äquivalent zu einer Staffel im Westen. Also entweder hat in den 70ern ein Regiment 30 Flugzeuge umfasst, oder es waren anderthalb Regimenter hier im Einsatz. Die dann zehn mehr Tu-95 Bomber hätten dem Szenario gutgetan, wenn es zwei volle Regimenter gewesen wären.

Bigfish
03.01.23, 16:30
+ + +


Unbestätigten Gerüchten zur Folge wurden im Laufe des heutigen Tages auf den Rechnersystemen des Gefechtsstands von CMO Hinweise über Fragmente zur Seriennummer von Red Tide - dem zweiten Teil von Northern Inferno - gefunden. Die IT-Sicherheit ist Vor-Ort um den Sachverhalt zu klären, ob und falls ja wie diese Erweiterung den Weg auf den Gefechtsstand finden konnte?


Etwaige Fortsetzungen von der Tod stellt keine Fragen (in etwa xyz Jahren) werden von allen Beteiligten nach wie vor kategorisch ausgeschlossen.


+ + +

Bigfish
02.01.25, 20:01
+ + +



*Hust* *Hust* *PrrustHust*



Boah ist das staubig hier! Da müssen Wir ja Meterweise Staub weg schaufeln damit es hier in Kürze weitergehen kann!



*Hust*

KIWI
03.01.25, 08:40
Das wird ja auch Zeit, ZWEI Jahre...mußten wir warten... :D Im Laufe des tages dann mehr von Euch *LACH*
Gibt es denn auch Neuigkeiten über neue Patches und was für Auswirkungen diese haben?

Bigfish
03.01.25, 10:26
1 Jahr? Dr. Abo bitte in die Zelle von KIWI, der Patient glaubt immer noch ein Jahr in der Vergangenheit zu leben. Vergessen Sie die Medis nicht Dr. Abo bitte Dr. Abo...

KIWI
03.01.25, 10:44
Äh, da stand wirklich 24 bei eurem letzten POST.. Wirklich... Aber wir freuen uns, natürlich auf euer Update

Bigfish
11.01.25, 15:19
Werter KWI,


Wir schulden Euch noch eine Antwort:


Gibt es denn auch Neuigkeiten über neue Patches und was für Auswirkungen diese haben?


Die Entwickler selbst sagen, dass die alten DLCs - speziell jene für CMANO - durch Updates auf die neueren Versionen von CMO im Zweifel nicht mehr ausbalanciert sind. Am Auffälligsten so nehmen Wir an, könnte sich das bei "Beschädigten" Flugzeugen zeigen, die es beim Release des hier benutzen DLC "Northern Inferno" nicht gab. Ob das der Fall sein wird, wissen Wir nicht - bislang war es uns nicht aufgefallen. Wir sind aber bereits bei Version 1.07.xxx - vor zwei Jahren war Wir noch bei 1.05.xxx oder noch älter. Da hat sich SEHR viel getan...


Wir gehen davon aus im Februar/März die Berichterstattung fortsetzen zu können!

Bigfish
26.07.25, 21:34
#18 Ein Blitz hell wie die Sonne (22. – 26. September 1975)



http://up.picr.de/24146120sq.png

Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 22. September 1975 (23:19 Zulu)



Im Bunker herrschte Totenstille, wobei nein das ist Falsch faselte Ted Shriver in sich hinein. Aus einem der Schlafräume donnerte Musik.
Ein junger Lieutenant des Geheimdienstes mit Australischer Abstammung hatte vor vielleicht Zwanzig Minuten damit begonnen eine Platte aufzulegen und mit maximaler Lautstärke abzuspielen.


Es sei die Lieblingsplatte seiner Mutter hatte er erläutert und da er seine Mutter wohl niemals wiedersehen würde, wollte er sich wenigstens in diesem Moment an sie erinnern.


Die Musik passte allerdings beinahe perfekt zur Situation, das konnte Niemand leugnen, auch Ted Shriver nicht. Unwillkürlich begann Ted Shriver mit zu singen:



„… will be our last goodby

Though the carnival is over

I will love you till i die…“







https://www.youtube.com/watch?v=z4ZipKdI1sY&list=RDz4ZipKdI1sY&start_radio=1




+ + +




Selbst Commander Bill Morrison konnte sich dieser Stimmung nicht entziehen. Summend kam er Ted Shriver entgegen und flüsterte ganz als ob er die Musik nicht übertönen wollte, zu Ted Shriver mit ihm mitzukommen.


Selbst im Besprechungsraum konnte man noch einen Hauch von Musik wahrnehmen, auch wenn die dicken Stahlbetonwände den Schall zu mindern wussten.



„Mr. Shriver, aus welchen Gründen Sie auch immer so einen guten Draht zum Marineminister haben, ihrem aktuellen Wunsch wurde nicht entsprochen. Auf dieser Fahrt der Ark Royal sind Sie nicht mit an Bord.“


„UND bevor Sie“ setzte Morrison lautstrak fort „sich beschweren wollen, sollten Sie folgendes bedenken:“



Ted Shriver räusperte sich „Ja?“



„Ich stimme mit der Admiralität mit der Einschätzung überein, dass die HMS Ark Royal zu ihrer letzten Reise aufgebrochen ist…“



Ted Shriver bekam große Augen „zu zu ihrer letzten Reise?“



„Mr. Shriver, wir rechnen nicht damit, dass die Ark Royal den Einsatz überstehen wird. Wir haben nur das absolut nötigste Personal an Bord gelassen. Wir haben viel Personal ausgetauscht, vielleicht ist es auch gut das nun vornehmlich ältere erfahrene Soldaten an Bord sind und wenige junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben…“


„Ihr Leben noch vor sich haben? Meinen Sie das ernst?“


„Ja Mr. Shriver. Hätten die Russen uns ausrotten wollen, wäre dieser Zauber mit den Atombombern und Marschflugkörpern von U-Booten aus nicht erforderlich gewesen. Dann hätte einfach jemand ein paar Knöpfe gedrückt und über Großbritannien hätte es MIRVs geregnet.“


„Sie meinen also taktische Atomwaffen-Explosionen kann man tolerieren? Wollen Sie das auch den Menschen von Edinburgh erklären, ach Moment ich vergaß – EDINBURGH EXISTIERT NICHT MEHR – einer der Marschflugkörper mit Ziel Rosyth hat sich nach Edinburgh Castle verirrt.“


„Mr. Shriver – auch wenn es Sie absolut überhaupt nichts angeht – meine Großeltern befanden sich in Edinburgh!“



Größere Augen hatte Ted Shriver niemals gehabt: „WAS? – Wieso haben…“


Morrison fiel Ted Shriver ins Wort: „Ich würde jeden Kollegen sofort erschießen lassen, der streng geheime Informationen verwendet um diese für einen persönlichen Vorteil zu nutzen. Auch und gerade wenn es sich um die eigene Familie handelt! Mr. Shriver – ich mag Sie immer noch nicht, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemals ändert. Also passen Sie gut auf, was Sie sagen, tun oder verlangen. Meine Pistole sitzt seit einigen Stunden verantwortungslos locker in ihrem Halfter!“


Es herrschte Schweigen. In die Stille drangen wieder die Seekers „…the carnival is over…“, dann fasste sich Ted Shriver: „und jetzt?“.



„Sie bleiben vorerst hier im Bunker und können wie zuletzt mitverfolgen was vor sich geht…“




+ + +

#215 NI#

Azrael
26.07.25, 23:36
Absolut verrückt, da wird eine Großstadt nuklear ausgelöscht, ob das jetzt eine taktische oder strategische Waffe war... und es interessiert keinen? Da bin ich mal gespannt, was für ein Schwenk da in der Kampagne hingelegt wird!

Greenhorn
27.07.25, 02:18
Wenn schon der Tod hier keine Fragen stellt, warum sollten wir gewöhnliche Sterbliche das tun?

Bigfish
27.07.25, 10:51
Werter Greenhorn,




Wenn schon der Tod hier keine Fragen stellt, warum sollten wir gewöhnliche Sterbliche das tun?



weil hier keine gewöhnlichen Sterbliche anwesend sind. Hier sind Regenten anwesend und Regenten sind nicht gewöhnlich!

Taurus
27.07.25, 23:00
Na zumindest geht es hier nach dem wohl längsten Cliffhanger der SI-Geschichte weiter.

Die Probleme sind scheinbar überwunden oder wenig beeinflussend. Schön.

Bigfish
27.07.25, 23:41
Die Probleme sind scheinbar überwunden oder wenig beeinflussend. Schön.


Wie an anderer Stelle erläutert bestanden die Probleme darin, dass Wir nach Trumps Machtübernahme irgendwie keine Lust hatten "NATO" zu spielen. Allmählich kehrt die Lust zurück. Hätten Wir nicht heute bis gut 20:30 Uhr etwas zu arbeiten gehabt***, hätten Wir auch mit dem zehnten Szenario zu spielen begonnen und wüssten bereits was Uns droht. So haben Wir wohl erst nächstes Wochenende Zeit zum spielen und dann geht auch die Berichterstattung nunmehr wirklich zeitnah weiter (Sofern nix anderes dazwischen kommt ;) )


*** 3 Stunden waren geplant, >8 Stunden sind es geworden :rot: - Immerhin freut es das Konto...

KIWI
28.07.25, 09:38
Oh mann, ihr arbeitet einfach zu viel. Und dann hört ihr hier auch auf zu schreiben.. So geht es aber nicht... Wir wollen weiter lesen :D

Bigfish
30.07.25, 22:51
Werte Regenten,


Wir experimentieren gerade mit den neuen Spiel-Funktionen der aktuell installierten Version und möchten den Regenten folgende Bahnbrechende Erkenntnis nicht vorenthalten:


https://up.picr.de/49890902wb.jpg


Ja wer würde auch denken, das Escort Jäger mit ihrem Drop Tank kein Ziel angreifen können?


Der verehrte Regent Deltadagger hätte übrigens mit dem Flightplan Editor seiner helle Freude - Wir halten auch fest, dass CMO mittlerweile ein echtes Komplexitätsmonster geworden ist! Einerseits möchten Wir dieses Ding sehr gerne vorstellen, andererseits hält es Uns definitiv auf und entspricht nicht Unserem Naturell des Micromanagers der seinen Piloten alle 3 Sekunden direkt befielt was sie jetzt sofort zu tun haben. Andererseits - falls der Flightplan wirklich eingehalten wird - dann bräuchte es gar nicht mehr soviel Micromanaging während des Spiels, weil man das alles in den Stunden und Tagen zuvor schon in den Flightplan investiert und dann nur noch zuschauen muss - schwierig schwierig wie Wir Uns da entscheiden sollen...


Und außerdem ist kürzlich die 1.08. herausgekommen - eigentlich sollten Wir die gleich installieren - aber der Download muss erstmals eine Quarantäne Zeit einhalten.


+ + +

Bigfish
02.08.25, 22:25
+ + +




Werte Regentschaft,



man möchte den DLC/Szenario Designer gerne wieder Schütteln, weil:



Man kann die primären Ziele NICHT(!) als Ziele festlegen :facepalm:





+ + +

Bigfish
03.08.25, 20:50
#18 Ein Blitz hell wie die Sonne (22. – 26. September 1975)




http://up.picr.de/24173600ek.png

HMS Ark Royal (R09) – 23. September 1975 (Nord 56° 48' 33'' Ost 0° 28' 04' 00:00 Zulu)



Gute drei Wochen waren vergangen, seit sich die selben Offiziere am selben Ort wie jetzt getroffen hatten, aber seitdem war die Welt eine andere. Zwar waren bereits zuvor Atomwaffen – auf beiden Seiten – zum Einsatz gekommen, aber dabei waren keine Städte getroffen worden.


Auch wenn der taktische Nuklearschlag militärischen Einrichtungen gegolten hatte, war der Volltreffer auf Edinburgh Castle durch nichts schön zu reden. Ob es ein Versehen war, ein Zahlendreher in den Koordinaten, oder ob etwas anderes die russische Rakete beeinflusst hatte, würde man wohl niemals in Erfahrung bringen, es spielte aber auch keine Rolle mehr. Alle anwesenden Offiziere kanten die Befehle und jetzt Punkt Null-Hundert ZULU gab es kein zurück.


Die Carrier Strike Group 2 befand sich jetzt unter totalem EMCON und zeitgleich galt ab sofort die Anweisung auf keinerlei Funksprüche von außen zu gehorchen, es sei denn es wäre dieser eine Funkspruch mit dem vereinbarten Signal SURPRISE SURPRISE SURPRISE, was so viel bedeutete als das eine der beiden Seiten bedingungslos kapituliert hatte!


Alle waren sich sicher, dass es diese Überraschung nicht geben würde und so konzentrierten sich Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi (Amtierender „Flag Officer Aircraft Carriers and Amphibious Ships“ (FOCAS)), der Kommandant der Ark Royal Captain Wilfred Graham, Excutive Officer Commander David Cowling, Geschwader-Kommandant Commander R. J. Northard, Chefmeteorologe Commander D J Davidge, und Commander TCC Millett auf, dass was vor ihnen lag.



„Gentleman“ begann Admiral Cassidi, Sie alle wissen weshalb wir hier sind. Die Carrier Strike Group 2 hat einen einzigen Auftrag: RACHE!


„Rache für Edinburgh, Rache für Schottland, Rache für das Empire, Rache für unsere Toten und jene die an den Folgen dieses russischen Verbrechens noch Sterben werden!“


„Gentleman – ich mache es kurz: Die Besatzungsänderungen sind ihnen allen bewusst, der Grund auch – Niemand rechnet mit unserer Heimkehr!“


„Wir werden zwar jede Chance nutzen die sich ergibt, aber der Befehl des Marineministers ist eindeutig: Rache koste es was es wolle.“


„Mein Befehl für jetzt lautet: Geben Sie den Leuten alles was sie wollen, das beste Essen, Tabak, auch etwas Alkohol kann nicht schaden, aber stellen Sie sicher das die Jungs Einsatzfähig bleiben. Speziell die Piloten und die Waffenoffiziere für die Sonderwaffen!“


„Maßregelungen nur dann wenn es gar nicht anders geht. Die Disziplin soll zwar gewahrt bleiben, aber die Jungs sind nicht dumm. Die wissen wo wir hinfahren und was der Grund dafür ist.“


„Sind die Piloten im Einsatzbesprechungsraum versammelt?“


„Yes Sir – Admiral Sir!“ äußerte sich Commander Northard.


„Gut, dann gehen wir jetzt dorthin und Sie erläutern ihren Jungs welchen Albtraum Sie sich ausgedacht haben Commander!“





+ + +




http://up.picr.de/24173600ek.png

HMS Ark Royal (R09) – 23. September 1975 (Nord 56° 49' 01'' Ost 0° 28' 56' 00:07 Zulu)



Die Gespräche verstummten innerhalb von Millisekunden, als Commander Northard gefolgt vom Admiral und den restlichen Offizieren den Einsatzbesprechungsraum erreichten. Es war ein umfunktionierter Lagerraum, weil die normalen Einsatzbesprechungsräume der einzelnen Staffeln viel zu klein waren um alle Piloten der Ark Royal unterzubringen. Für diesen Einsatz aber mussten und sollten alle Piloten aller Staffeln zeitgleich erfahren was zu tun sein würde.



„Jungs, lasst die Förmlichkeiten die braucht es heute und in den kommenden Tagen nicht!“ begann Commander Northard seine Rede um den Leuten die Anspannung zu nehmen, die Niemand leugnen konnte.


„Gentleman – Sie erhalten jetzt ihre Einweisung in Operation Oppenheimer!“


„Schauen Sie her“ womit Commander Northard zwei Fotos auf einer Tafel enthüllte.




https://up.picr.de/49902960vg.jpg


https://up.picr.de/49902961kr.jpg
Bilder 218 und 219: Stützpunkte für strategische Bomber Olenegorsk und Severomorsk-1
Quelle: Quelle Command Modern Operation DLC Northern Inferno




„Das sind die russischen Stützpunkte Olenegorsk und Severomorsk-1. Von diesen beiden Stützpunkten sind die Bomber gestartet, die uns vor weniger als Zwölf Stunden angegriffen haben. Auch wenn die Raketen, die Schottland verwüstet haben letztlich von U-Booten aus gestartet worden sind, haben wir den Befehl erhalten diese beiden Stützpunkte zu beseitigen – und Gentleman – mit beseitigen meine ich beseitigen. Und für den Fall das ein oder zwei Bomben übrigbleiben, die russische U-Boot-Basis liegt gleich hier direkt nebenan, wenn Sie verstehen was ich meine!“


„Gentleman – Sie haben schon erkannt, dass dies kein normaler Einsatz ist. Sie alle haben bemerkt, dass in den Stunden vor dem Auslaufen größere Änderungen bei der Mannschaft stattgefunden haben und das weniger Personal an Bord ist, als üblich.“


„Machen wir den Gerüchten und Spekulationen ein Ende: Niemand rechnet mit unserer Heimkehr!“



„Diese Reise der Ark Royal ist eine Reise über den Styx!“



„Ich hoffe Sie haben alle zwei Goldtaler einstecken, wenn nicht wird ihnen der Schatzmeister mit etwas weniger wertvollen Münzen aushelfen!“





+ + +





„Kommen wir also zum Wesentlichen – In etwa 75 Stunden von jetzt an werden wir irgendwo hier südwestlich der Bäreninsel unsere Angriffsposition erreichen:“



https://up.picr.de/49903115km.jpg



„Das hier sind aktuelle Aufklärungs- und Satellitendaten der Kola Halbinsel. Wie Sie sehen können, bekommen wir es mit der übelsten Flugabwehr zu tun die sich ein Mensch ausdenken kann. Wenn Sie jemals etwas über die Flugabwehr von Hanoi gehört haben, das hier ist schlimmer – viel schlimmer!“



https://up.picr.de/49903133ky.jpg


https://up.picr.de/49903218ni.jpg





+ + +





„Das hier wären die beiden direkten Anflugrouten, aber von diesen beiden Routen können Sie sich verabschieden, das wird nicht funktionieren!“



https://up.picr.de/49903240mb.jpg


https://up.picr.de/49903241pz.jpg



„Sie werden als erstes diesen Punkt hier anfliegen – den Point of no Return – danach wird die Hölle über Sie hereinbrechen und damit meine ich nicht die feindlichen SAMs und Abfangjäger!“



https://up.picr.de/49903266kt.jpg



„Ab diesem Point of no Return werden Sie zwei Dinge tun. Erstens werden Sie ihre Schubhebel noch vorne drücken und zweitens werden Sie eins werden mit den Wellen und den Felsen Nord-Norwegens!“


„Während ihrer Ausbildung hat man ihnen zwei Dinge beigebracht: Fliegen Sie nicht zu schnell, fliegen Sie nicht zu tief. Insbesondere hat man ihnen beigebracht nicht zu schnell und zu tief zu fliegen. Jetzt werden Sie genau das tun! Sie werden zu schnell und zu tief fliegen. Machen Sie das nicht, tötet Sie die russische Flugabwehr, machen Sie es… nun ja das werden Sie merken, wenn es soweit ist…“




+ + +




„In ihren persönlichen Unterlagen finden Sie diese exakte Höhenkarte der Kola-Halbinsel. Studieren Sie sie gut. Suchen Sie nach Tälern und Höhenzügen, einfach nach allem was ihnen Deckung vor dem feindlichen Radar bietet. Gleichen Sie diese Karte mit ihrem individuellen Anflugprofil ab, das Sie ebenfalls in ihren Unterlagen finden.



https://up.picr.de/49903345hx.jpg




+ + +




„Und damit kommen wir zu den konkreten Einsatzbefehlen.“


„Die Jagdflugzeuge der 892 Naval Air Squadron verwenden für diesen Einsatz das Rufzeichen Cowboy. Und ja – Sie dürfen wie durchgeknallte Cowboys herumballern und alles abschießen das Sie nicht eindeutig als Royal Navy identifiziert haben. Die ROE sind aufgehoben! Blasen Sie alles weg was sich im Lauftraum befindet!


„Sie haben zwei Teilaufgaben. Zwei Rotten patrouillieren auf den Routen AAW-01 und AAW-02. Auf AAW-01 verhindern Sie feindliche Anflüge auf die Ark Royal, wobei wir nicht davon ausgehen, dass die Russen derzeit dazu in der Lage sind Bomber in die Luft zu bringen. Auf AAW-02 verteidigen Sie die dort befinden Tanker der 809 Naval Air Squadron. Cowboys diese Tanker sind wichtig für Sie, da Sie vermutlich den meisten Treibstoff verbrennen werden.“



„Aber ich will ehrlich sein – schauen Sie sich alle an – drehen Sie ihre Köpfe – schauen Sie ihre Kollegen und Freunde an – wenn nur die Hälfte der anwesenden Piloten in etwa 80 Stunden wieder diesen Raum hier betritt ist das für uns ein Erfolg!“



„Es ist also gut möglich, dass Sie die beiden Tanker niemals brauchen werden!“




https://up.picr.de/49903406rh.jpg


https://up.picr.de/49903407ni.jpg





+ + +





„Vier weitere Rotten haben den schlimmsten Teil von Operation Oppenheimer durchzuführen. Luftkämpfe führt man nicht auf Bodenniveau durch und alle die ihren Kopf zu weit aus dem Schützengraben erheben, werden von den SAMs getötet. Aber genau das ist die Aufgabe des Strike Package 7045. Den vier Rotten der 893 Sqn werden vier Verteidigungszonen zugewiesen von wo aus Sie nicht nur feindliche Jäger bekämpfen sollen, sondern auch als Zielscheiben für die feindlichen SAMs fungieren, damit die Bomber unbehelligt bleiben.“


„Die vier Verteidigungszonen sind folgende:“




https://up.picr.de/49903442ng.jpg


https://up.picr.de/49903443kj.jpg


https://up.picr.de/49903444oh.jpg


https://up.picr.de/49903445ck.jpg




„Package 7045 – Sie fliegen direkt ein und ignorieren den Point of no Return um bereits damit die Aufmerksamkeit von den Bombern abzulenken. Hier haben Sie ihre individuellen Flugpläne. Streichen Sie in ihren Flugplänen die Racetrack Time durch! Diese ist falsch. Das ist leider vor der Vervielfältigung nicht mehr aufgefallen. Ihre Racetrack Startzeit ist 06:05 ZULU!“




https://up.picr.de/49903463ht.jpg


https://up.picr.de/49903464mz.jpg


https://up.picr.de/49903465ai.jpg


https://up.picr.de/49903466hf.jpg




+ + +




„Die 849 Naval Air Squadron dürfte die angenehmste Aufgabe erhalten. Sie beziehen zusammen mit Cowboy #1 Position vor der Ark Royal und melden einfliegende Flugzeuge. Außerdem hat der Gegner eine Reihe Schnellboote und Zerstörer im Seegebiet. Diese müssen gefunden werden.“



https://up.picr.de/49903476jm.jpg




+ + +




„Wie bereits erwähnt haben wir auf Position AAW-02 zwei Tanker der 809 Sqn vorgesehen. Um das klar zu machen. Tanken benötigt Zeit und Zeit haben wir nicht. Tanken Sie auf dem Heimweg, wenn Sie es andernfalls nicht zurück zur Ark Royal schaffen, aber erledigen zuerst ihre Aufgabe. Ein leichtes Flugzeug ist deutlich einfacher zu manövrieren. Das kann ihnen beim Ausweichen vor einer SAM oder einer plötzlich vor ihnen auftauchender Bergspitze das Leben retten. Zuviel Treibstoffgewicht ist ihr Feind!“




https://up.picr.de/49903486ep.jpg




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„Der Gegner hat mehrere U-Boote im Einsatz, das Auslaufen konnten wir verifizieren. Vermutlich ist das der Fall, weil die Russen derzeit keine Einsatzbereiten Bomber haben um einen Angriff abzuwehren. Diese U-Boote müssen uns Sorgen machen. Die Ark Royal wird zum Missionsstart einen Süd-Östlichen Kurs einhalten, die U-Boot-Abwehr konzentriert sich daher auf das Seegebiet vor und seitlich unserer Kampfgruppe. Rufzeichen für die U-Jäger ist Poseidon!“



https://up.picr.de/49903498tv.jpg





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„Damit haben wir die defensiven Einsätze und die Luftverteidigung geklärt. Kommen wir also zu dem weshalb wir aufgebrochen sind. Package 7041 besteht aus zwei Buccaneer die jeweils mit Atombomben Typ WE 177 B ausgestattet werden. Rufzeichen ist Postman #1, das Ziel ist Severomorsk-1. Unterstützt wird Postman #1 von Package 7042 bestehend aus den beiden Rotten Laurel und Hardy. Laurel und Hardy sind Postman #1 etwa acht Minuten voraus und haben die Aufgabe mit ihren AS.37 Martel die feindlichen Flugabwehr- und Radarstellungen auszuschalten.“


„Ab dem Point of no Return – Wegpunkt Nummer #4 von Postman #1 – taucht Postman #1 in den Laksefjord ein und wird bei Wegpunkt #5 etwa auf Höhe der Ortschaft Normandseng wieder über Land gehen und Kurs nehmen auf den Varangerfjorden. Wegpunkt Nummer #6 befindet sich etwa auf Höhe der Insel Várjavuonsuolu im Varangerfjorden. Dieser Wegpunkt ist maßgeblich für Laurel und Hardy. Hardy #1 wird den gleichen Anflugweg nehmen wie Postman #1 allerdings etwa acht Minuten voraus sein. Laurel #1 wird nicht durch die Fjorde anfliegen, sondern im Tiefst Flug nördlich der Varanger-Halbinsel vorbei von Seeseite kommen. Auch Laurel wird etwa acht Minuten Postman #1 voraus sein.“


„Diese acht Minuten voraus haben folgenden Grund: Postman #1 erreicht um geplant 0610 ZULU seinen Wegpunkt #6 und erreicht damit ebenfalls den kritischen Bereich der russischen Flugabwehr. Mit den acht Minuten voraus erreichen Laurel und Hardy exakt um 0610 ZULU ihre Feuerpositionen für ihre Anti-Radar-Raketen. Entweder schalten die Russen jetzt ab und Postman #1 kommt unbehelligt an den SAM Stellungen vorbei, oder aber die SAM-Stellungen gehen in Rauch auf. Da die russischen SAM-Stellungen zu dieser Zeit im Übrigen vollständig auf unsere Cowboys konzentriert sein dürften, die ihrerseits etwa fünf bis acht Minuten zuvor dort ankommen, bekommen die SAMs vielleicht gar nicht mit was passiert.“


„Damit ist die russische Flugabwehr beschäftigt und Postman #1 kann den Varangerfjorden durchqueren um seinen kleinen Hüpfer über Land bei der Rybachy-Halbinsel durchzuführen. Für den Rest des Weges nach Severomorsk-1 befindet sich Postman #1 wieder auf Wellenhöhe. Von der offenen Barentssee dringt Postman #1 in die Kola-Bucht ein, fliegt diese Entlang bis die Kola-Bucht ihren ersten Knick macht. Postman #1 gewinnt an Höhe und befindet sich direkt vor dem Abwurfpunkt der Bomben. Wenn Postman #1 dazu in der Lage sein sollte kann durch eine scharfes Wendemanöver die Werft von Murmansk angeflogen werden und mehr muss ich dazu nicht sagen!“



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Ihre individuellen Flugpläne finden Sie in den Unterlagen.





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+ + +




„Package 7043 – Rufzeichen Postman #2 – wird ebenfalls durch den Laksefjord einfliegen, ab Normandseng allerdings einen mehr oder wenigen direkten Kurs über Land nach Olenegorsk nehmen. Die Gefahr durch SAM-Stellungen und Jäger geortet zu werden ist hierbei zwar größer, allerdings sind die Flugabwehrstellungen hier weniger dicht. Wenn der erste Abwehr-Riegel durchbrochen ist, kommt bis kurz vor dem Ziel so wie gut wie nichts was am Boden gefährlich ist.“


„Package 7044 – bestehend aus den beiden Rotten Chaplin und Kubrick – fliegen wie die anderen SEAD-Einheiten Postman #2 etwa acht Minuten voraus auf leicht abweichenden Kursen und versuchen die feindlichen Radarstellungen direkt an der Grenze und die dahinter befindlichen SAM-Stellungen auszuschalten. Postman #2 ist etwas verzögert über dem Zielgebiet, was den Nachteil über Land angreifen zu müssen insofern ausgleicht, dass sich die russischen Jäger womöglich zu dieser Zeit auf Postman #1 fokussiert haben.“


„Ansonsten gilt weitgehend das bereits gesagte. Die russischen Jäger und SAMs dürften mit unseren Cowboys einiges zu tun haben, sodass unsere Postboten flankiert von den SEAD-Einheiten mit etwas Glück unbehelligt durchstoßen können.“



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+ + +




„Gentleman – diese Einsatzbesprechung so viele Stunden vor dem Start abzuhalten, hat einen einfachen Grund. Studieren Sie die Karten, verinnerlichen Sie die Höhenprofile. Suchen Sie für ihren endgültigen Flugplan nach allem was ihnen Deckung bietet und Sie unterstützt, oder zumindest nicht behindert. Die zeitliche Abfolge ist klar: Die Jäger beschäftigen die feindliche Flugabwehr zu erst. Das soll den SEAD-Einheiten das Ausschalten der SAM-Stellungen ermöglichen, was den Postboten die Ruhe verschafft um im Tiefst Flug die Nachricht zu überbringen, die der Gegner erhalten soll.“



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„Möge das Glück diesmal auf unserer Seite sein - bringen Sie diese Dinger ins Ziel!“





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Bild 220: Atombombe Typ WE.177
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:We177_science_museum.jpg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Geni
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/WE.177



+ + +

#216 NI#

Azrael
03.08.25, 21:15
Verstehe ich das dann richtig, dass die POSTMAN-Flieger quasi regelrecht in den Styx fliegen?

Wenn die bis kurz vor dem Ziel im Tiefstflug bleiben, dann die Atombombe abschmeißen, dann werden die doch von der Explosion ebenfalls erfasst?

Jedenfalls war das ja schon bei den amerikanischen Bombern, die die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeschmissen haben, ein Problem, dass die nach dem Abwurf so schnell wie möglich an Höhe gewinnen mussten, um nicht selbst von der Explosion erfasst zu werden.
Da waren die aber auch schon auf entsprechender Höhe und die Bomben waren wesentlich schwächer.

Selbst die schwächste Variante dieser britischen Atombomben ist deutlich stärker als die Bomben von 1945.

Das ist dann doch ein Todesurteil für diese Flieger? Oder wird das im Spiel nicht simuliert?

Bigfish
03.08.25, 21:32
Werter Azrael,



Das ist dann doch ein Todesurteil für diese Flieger? Oder wird das im Spiel nicht simuliert?



es WIRD simuliert :(

Taurus
03.08.25, 21:54
Werter Azrael,






es WIRD simuliert :(


Wir nehmen mal an, es gibt keine Atombomben mit Verzögerungszünder?

Bigfish
03.08.25, 23:13
Werter Taurus,


leider ist das Szenario so angelegt, dass es Verluste gibt. Wir können noch einiges optimieren, aber Wir denken das Wir früher oder später sowieso wieder ins Micromanaging verfallen. Diese Flightplans sind zwar wirklich toll, aber noch nicht gänzlich ausgereift. Z.B. kann es scheinbar keine zwei Waffenstartpunkt geben, was Wir aber bei Unseren SEAD-Einheiten dringend bräuchten. Aber der Szenario Aufbau kann alleine deshalb nicht zu den Flightplans passen, weil es diese schlicht zur Entwicklung des Northern Inferno DLC noch gar nicht gab. Ein erstellter Flightplan generiert die Startpunkte der Waffen automatisch und Wir gehen davon aus, dass die Werte korrekt sind.


Die Bomben werden - so die Postboten überhaupt durchkommen - also womöglich wirklich das Schicksal der Postboten besiegeln.


Wir halten aber fest, dass die Flightplans wirklich enorm hilfreich sind. Wenn Wir sehen, was Wir hier: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28391&p=1165956#post1165956 noch für einen Aufwand treiben mussten um die Angriffe zu koordinieren und mit dem Treibstoff hinzukommen. Der Flightplan Editor nimmt einem das alles ab. Man generiert den ersten Entwurf automatisch und passt diesen dann individuell an. Das macht man mit allen geplanten Packages und wenn alle Flightplans grundsätzlich vorhanden sind, kann man den gewünschten Wegpunkten vorgeben, wann diese erreicht werden sollen und Schwupps sind alle Angriffe grundsätzlich aufeinander abgestimmt und koordiniert. Das geht soweit, dass ein Package automatisch schneller oder langsamer fliegt, falls das Package zu früh oder zu spät ist, weil es z.B. einer SAM ausweichen musste. Wie gut es funktioniert wissen Wir noch nicht, Wir haben noch nicht auf "Start" gedrückt. Wir versprechen Uns aber wirklich viel davon. Selbst falls es nicht klappt, sind die ganzen Missionen so oder so viel besser geplant und aufeinander abgestimmt. Wir sind selbst schon sehr gespannt, was passieren wird? :cool:



Edit: Nahezu alle Probleme die Wir hier: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28391&p=1166075#post1166075 diskutiert haben sind durch die Flightplans gelöst - so sie denn wirklich funktionieren und eingehalten werden.

KIWI
04.08.25, 10:17
Sehr schön, es geht endlich weiter. :D :prost:


Diese Flightplans sind zwar wirklich toll, aber noch nicht gänzlich ausgereift. Z.B. kann es scheinbar keine zwei Waffenstartpunkt geben, was Wir aber bei Unseren SEAD-Einheiten dringend bräuchten

Was ist genau das Problem mit den Waffenstartpunkten, die nicht funktionieren?


Und könnt ihr bitte die Tabellen mit den Flugzeugen und Schiffen größer erstellen, wir können da nichts lesen :D

Wir freuen uns auf weitere spannenden Beiträge von Euch

Bigfish
04.08.25, 10:40
Edler KIWI,



Was ist genau das Problem mit den Waffenstartpunkten, die nicht funktionieren?


wir haben aktuell die Bilder nicht bei Uns, daher aus dem Kopf heraus:

Die Reihenfolge ist etwa so:
- Take-Off
- Hold Start
- Hold End
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Weapon Launch
- Weapon Target
- Weapon Target
- Weapon Target
- Weapon Target
- Turning Point (Egress)
- Turning Point (Egress)
- Turning Point (Egress)
- Landing Marschal Point
- Land


Also Zusammengefasst: Starten - Sammlen - Kurswege zum Ziel - Waffen abfeuern - Kurswege nach Hause - Landen. Diese Abfolge gilt für einen Strike. Wir bräuchten aber das folgende:


- Take-Off
- Hold Start
- Hold End
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Weapon Launch 1
- Weapon Target 1a
- Weapon Target 1b
- Turning Point (Ingress)
- Turning Point (Ingress)
- Weapon Lunch 2
- Weapon Target 2a
- Weapon Target 2b
- Turning Point (Egress)
- Turning Point (Egress)
- Turning Point (Egress)
- Landing Marschal Point
- Land



Nach einem Weapon Lunch erwartet das Spiel aber nur noch Turning Point (Egress) und keine weiteren Ingress und es erwartet auch keinen zweiten Weapon Lunch. Das wird mit Fehlermeldungen quittiert. Bedeutet in Unserem Fall die beiden Rotten Chaplin und Kubrick fliegen an den ersten Zielen vorbei, weil der Weapon Lunch dahinter liegt - muss er auch wegen der Entfernung zu den Zielen die eben weiter hinten liegen und würde dann die "vorderen" Ziele sozusagen "von hinten" angreifen. Was ja keinen Sinn ergibt.


Vielleicht ist es gar nicht relevant, weil ggf. geschossen wird, sobald die Ziele in Reichweite sind und das Spiel damit schlau genug ist, aber das wissen Wir noch nicht. Mal sehen wann Wir zum Weiterspielen kommen? Anders als sonst berichten Wir gerade Live und sind nicht Jahre voraus mit dem Spiel. Was aktuell ganz gut ist, weil man so die technische Entwicklung von Command sieht. Wie geschrieben - vor 5 Jahren hat Uns all das komplett gefehlt. Jetzt ist es vorhanden und muss "nur" noch verbessert werden...


Vielleicht kann deltadagger was zu den Flightplans sagen? Größere Bilder folgen heute Abend!

+ + +

KIWI
04.08.25, 11:13
Ah, verstehe, könnt ihr dann nicht nachdem ersten Weapon Lunch manuell eingreifen und dann wieder neue Turning Point (Ingress) und Weapon Lunch 2 Befehle verteilen?

Und wird dann auch wirklich von den Designern immer etwas verbessert oder dauert so ein Update länger bei dem Spiel?

Bigfish
04.08.25, 11:43
Werter KIWI,


manuell eingreifen können Wir. Wir können Waffen manuell abfeuern zum richtigen Zeitpunkt und Wir können die Jets aus der Mission herauslösen und komplett manuell steuern. Das werden Wir vmtl. sowieso tun (müssen).


Den Flightplan nachträglich zu bearbeiten wird eher nicht gehen und widerspräche auch dem Sinn der Flightplans. Was Updates betrifft, die Entwickler sind extrem aktiv (kein Wunder bei den fetten Pentagon Wünschen die es wohl mittlerweile gibt). Aber trotzdem dauern manche Dinge einfach lange. Die Flightplans wurden wohl Ende 2023 eingeführt im Spiel. Wenn diese "Probleme" jetzt noch vorhanden sind, sind es entweder keine Probleme oder andere Dinge sind wichtiger. Die Change Logs von Version zu Version enthalten in der Regel nicht drei/vier/fünf Positionen, sondern häufig hunderte oder tausende Punkte. Wobei viele Punkte einfach neu hinzugefügte Waffensysteme sind.


Wann kam die Ursprungsversion CMANO heraus? 2013? Da hat sich wirklich enorm viel getan und es wird seinen Grund haben, warum das Pentagon so geil auf dieses "Spiel" ist!

Bigfish
04.08.25, 18:12
Werter KIWI,


hier mal vergrößerte Bilder:


(Frage an die Regenten sollen Wir dieses Format beibehalten? Wir fürchten es ist zu groß und erschlägt zudem den Text?)




+ + +




Flightplan für Kubrick als Grafik (ab Wegpunkt #4):


https://up.picr.de/49908176yt.jpg




Flightplan für Kubrick als Tabelle:
(Die Tabelle hat noch VIELE weitere Spalten!)


https://up.picr.de/49908175md.jpg




Air Tasking Order alle Flightplans:
(Nicht auf die Uhrzeiten achten, ist älterer Screenshot, als noch nichts final abgestimmt war.)


https://up.picr.de/49908174vi.jpg



+ + +

KIWI
04.08.25, 19:58
Werden bei uns nicht angezeigt

Bigfish
04.08.25, 20:00
Na ihr wisst doch - Refresh Refresh Refresh bis alles vorhanden ist... ;)

Alith Anar
05.08.25, 02:41
Vielleicht solltet Ihr die Waffen nicht verspeisen (Lunch) sondern abschiessen (Launch) ;)

Toll das es hier weitergeht. Werde es mir aber erst später durchlesen können.

Bigfish
05.08.25, 08:50
Werter Alith Anar,


war das nicht so, das der Gegner die Waffen zu fressen bekommt?


Hat's noch keine KI im Browser die das bemerkt, kann man mal sehen, Wir schreiben noch Original von Hand!

KIWI
05.08.25, 10:11
Na ihr wisst doch - Refresh Refresh Refresh bis alles vorhanden ist... ;)

Hatten wir gemacht, keine Chance. War aber auch auf dem Handy. Jetzt am Laptop funktioniert es sofort. Die Bilder haben die richtige Größe. So gerne behalten.



Da es am Ziel heftigst regnet, hat es auswirkungen im Spiel, wenn man sehr Tief fliegt?

Bigfish
05.08.25, 10:20
Werter KIWI,




Da es am Ziel heftigst regnet, hat es auswirkungen im Spiel, wenn man sehr Tief fliegt?


das wissen Wir noch nicht! Wir müssen abwarten ob es Unfälle gibt, ob IR basierte AAMs beeinträchtigt sein werden oder ob hier der Gegner alles über Radar macht und der Regen egal ist?


Hier stehen so viele russische "Radarschüsseln" herum, dass die ganze Region so stark bestrahlt wird, dass der Regen eigentlich verdampfen müsste und in Wahrheit dicker Nebel vorherrschen sollte!

Bigfish
14.08.25, 22:17
#18 Ein Blitz hell wie die Sonne (22. – 26. September 1975)




http://up.picr.de/24146120sq.png

Geheime Militäreinrichtung Whisky Alpha, Highlands Schottland - 24. September 1975 (09:16 Zulu)



Commander Bill Morrison beendete seinen Vortrag und nicht nur Ted Shriver, Rod Tyler und Mark Todd hatte es die Sprache verschlagen. Auch andere anwesende Offiziere verzogen das Gesicht. Aus einer vorderen Ecke des Saals hörte man „Selbstmord“, von hinten kam „Irrsinn“. „Wer hat das angeordnet?“ flüsterte die erste Frage durch den Raum.



„Das müssen wir jetzt nicht erörtern“ kam es von Morrison.


„Oh – so weit oben?“ zischte die nächste Aussage durch die Luft.


„Meine Herren und ich sehe auch einige Damen, die Befehle werden umgesetzt!“


„Was es jetzt braucht ist alles was wir geben können um die Ark Royal zu unterstützen.“


„Holen Sie ALLES hervor was wir über die Kola Halbinsel wissen, auch wenn es noch so unwichtig erscheint.“


„Was ist mit unseren Informanten vor Ort?“


„Kein Wort!“


„Wir opfern also unsere Agenten in Murmansk und den anderen Stützpunkten?“


„Murmansk ist kein Ziel. Der Auftrag lautet die beiden Bomber-Stützpunkte zu pulverisieren und sonst nichts. Aber ja, falls es einige von unseren russischen Informanten erwischt dann ist das so!“


„Wir haben diesen Leuten Versprechungen gemacht!“


„Das haben wir!“


„Was ist mit unseren Quellen anderswo in Russland? Wenn die das sehen, dürfte sich deren Hilfe erübrigen.“


„Das wird so sein, aber ist das noch von Bedeutung?“


„Wenn Sie das nicht wissen!“


„Es ist entschieden! Abgesehen davon hat die Ark Royal Befehl auf nichts – ich wiederhole – auf nichts zu reagieren bis der Auftrag ausgeführt worden ist.“


„Meine Herren – was ist bloß aus der Navy geworden mit solchen Anweisungen…“


„Es wird die Sternstunde der Royal Navy werden. Die Navy wird beweisen, dass sie immer noch eine ernstzunehmende Seemacht ist, die jeden Ort der Welt erreichen kann, wenn es erforderlich ist!“


„Und wann soll dieser Wahnsinn stattfinden?“


„Die Kampfgruppe wird in weniger als Achtundvierzig Stunden die Barentssee erreichen.“


„Ein Wahnsinn!“


„Und was passiert, wenn die Bomber erfolgreich sind? Antworten die Russen dann mit Interkontinentalraketen?“


„Das ist doch unsere Analyse und die der CIA. Nein, das haben wir durch durchgearbeitet. Die Russen haben daran kein Interesse die ganze Menschheit auszulöschen.“


„Die Russen – an was haben die Russen denn Interesse? Das hier mit Schottland war dann wohl ein ungeplanter Fehler oder was?“


„Zumindest ist unser Widerstand bislang erstaunlich erfolgreich!“


„Sehen das die Deutschen auch so?“


„Häm ja. Vergessen wir nicht, das die sich die Royal Army auch dort an der Front befindet.“


„Wirklich? Wieviel ist von der Royal Army nach dem was dort passiert ist noch übrig?“


„Die Front hält!“


„Wenn Sie meinen das der Russe so gut wie durchgebrochen ist und vor Monatsende am Rhein stehen dürfte, dann haben Sie Recht.“


„Gehen wir an die Arbeit! Helfen wir der Ark Royal die Post erfolgreich zu zustellen.“




+ + +




„Nun Mister Shriver?“


„Ja ich sehe ein, das ich und mein Team dort nicht viel ausrichten können. Filmaufnahmen eines leeren Flugdecks haben wir auch im Archiv.“


„Mister Shriver – haben Sie etwas Angst?“


„Nein, so würde ich das nicht nennen, aber Sie werden mich wohl kaum in einem der Bomber mitfliegen lassen?“


„Wenn wir Sie über Murmansk abwerfen ist der Krieg verloren – obwohl? – Die Russen lachen sich bei Ihrem Anblick doch Tod – das hätte ich bedenken sollen – Sie dürfen mit – ich verständige gleich den Admiral das Sie an Bord kommen.“




Mit einem schelmischen Lächeln verschwand Morrison aus dem Saal und lies die drei BBC Leute alleine zurück.




+ + +




Rod Tyler ergriff das Wort: „Hast du wirklich deine Beziehungen spielen lassen um dort mitfahren zu dürfen?“



Ted Shriver reagierte nicht.



„Bist du beim Marineminister in Ungnade gefallen?“


„Ich meine der Minister hat zugestimmt, dass wir an Bord dürfen oder nicht?“


„Ja“


„Wohlwissend, dass es Selbstmord ist dort hin zu fahren?“


„Hämmmmm.“


„Du bist in Ungnade gefallen?“


„Nein!“


„Abe…“


„Schluss jetzt! Wir müssen wieder eine Trockenübung machen um auf Sendung zu bleiben und außerdem: Was ist mit Deutschland gemeint?“


„Ja das habe ich auf registriert“ sagte jetzt Mark Todd.“


„Ihr habt also nichts gehört?“


„Sicher eine Nachrichtensperre!“


„Wenn dort eine Bombe hochgegangen ist – und nur das kann gemeint sein – lässt sich das doch nicht verheimlichen. Deutschland ist etwas anderes als das dünn besiedelte Schottland.“


„Edinburgh?“


„Ja verdammt Edinburgh – die Antwort für Edinburgh ist unterwegs!“




+ + +




http://up.picr.de/29517412al.png

USS Harry E. Yarnell (CG-17) – 24. September 1975 (Nord 36° 52' 40'' West 75° 49' 15' 09:23 Zulu)


Captain Roger Leonard Buck hatte seinen Kreuzer etwa auf halber Distanz zwischen dem Virginia Beach und dem Chesapeake Light Tower zum Stehen bringen lassen. Der „Kolos“ lag etwa eine Meile weiter südlich und in respektvollem Abstand davon befanden sich Schlepper und scheinbar alle Löschboote von Norfolk.


Der Test war nötig, das hatten alle eingesehen, auch wenn es die Arbeiten verzögerte. Aber die Zeit lief davon.


Es herrschte fast völlige Finsternis. Ohne die Positionsleuchten würde man nicht sehen, was hier draußen alles versammelt war.



„Nun Admiral – wir sind am befohlenen Ort.“ äußerte sich Captain Buck.



Admiral James L. Holloway III – amtierender Chief of Naval Operations – war persönlich anwesend. Er hatte dem allem zugestimmt und sich intensiv gekümmert, dass es gelingen möge. Neben ihm stand dieser junge Lieutenant Thomas Ramsey, der auf das Problem aufmerksam gemacht hatte.



„Letztlich ist es ihre Schuld Lieutenant, dass wir jetzt hier sind!“


„Ja Sir – kommt das in meine Personalakte?“


„Wollen Sie einmal Admiral werden?“


„Sir – leben wir denn noch so lange?“


„Also kommt es in ihre Akte – der Eintrag wird ihnen nutzen, wenn Sie aufsteigen wollen!“


„Sir?“


„Sie haben Initiative gezeigt und zwar Richtigerweise. Wenn Sie Recht behalten wird das hier hunderten oder tausenden unserer Soldaten das Leben retten. Genau das zeichnet Führungsoffiziere aus und das muss gewürdigt werden.“


„Aye Sir – Danke Sir!“


„Dann hoffen wir mal das uns der Pott jetzt nicht schon zuvor um die Ohren fliegt. Eine Meile Abstand ist nicht viel!“


„Buck – verständigen Sie Captain Berry – Testbeginn in Sechzig Sekunden!“


„Aye Sir – die armen Leute von Virginia Beach – das Feuerwerk wird tagelang im Gespräch sein!“


„Wenn wir Pech haben und der ganze Pott hoch geht ganz sicher. Hoffen wir das dieser John Ronald Stamper Jr. weiß was er tut!“







Gebannt starten alle auf der Brücke der Harry E. Yarnell mit ihren Ferngläsern nach Süden:



„Zeit ist um!“



Ein heftiger Lichtblitz zuckte auf und eine riesige Orange-Rote-Feuerwolke tobte über die See, dann eine zweite, eine dritte. Dann setzte tiefes Grollen ein gefolgt von einem BUUMMM – BUUMMM – BUUMMM..



„…rei erfolgreich, Nummer Vier erfolgreich, Nummer Fünf erfolgreich, Nummer Sechs erfolgreich!“


„Das war es Admiral – wir können weitermachen.“


„Gut zurück schleppen lassen in den Hafen, wenn die Maschine nicht klarkommt, war dieser Test ohnehin vergeblich – erfolgreich oder nicht! Dann wird ihr Kreuzer das Führungsschiff und nicht dieser alte Kolos da drüben.“





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Bild 221: Lenkwaffenkreuzer USS Harry E. Yarnell
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_Harry_E._Yarnell_(DLG-17)_underway_at_sea_in_1967.jpg
Autor: U.S. Navy
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/USS_Harry_E._Yarnell



+ + +

#217 NI#

Bigfish
20.08.25, 23:20
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



http://up.picr.de/24173600ek.png

HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 74° 03' 11'' Ost 17° 54' 07' 05:00 Zulu)



https://up.picr.de/49964894tc.jpg


https://up.picr.de/49964895sv.jpg
https://up.picr.de/49964896tz.jpg
https://up.picr.de/49964897oe.jpg



Drei Tage waren vergangen seit Operation Oppenheimer der Besatzung gegenüber enthüllt worden war. Es waren in mehrfacher Hinsicht ruhige Tage gewesen. Die Stimmung an Bord der HMS Ark Royal und ihren Geleitschiffen war bedrückend und angespannt. Alle gingen ihren Tätigkeiten in ungewohnter Stille und mit Bedacht nach. Die üblichen Witze und Frotzeleien waren weitgehend verstummt und wo doch ein Witz aufkam, triefte er vor sprichwörtlichem britischen Humor.


Aber auch die Anfahrt ins Operationsgebiet verlief ruhig. Aus Sicht von Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi viel zu ruhig. Kein Feindkontakt konnte ausgemacht werden. Kein U-Boot, was schlimm war, kein Schiff, was zu erwarten war, aber auch kein Bogey zeigte sich am Himmel, was zum Himmel stank wie toter Fisch!


Man war sich zwar sicher, dass die russischen strategischen Luftstreitkräfte eine schwere Niederlage erlitten hatten und von diesen aktuell keine Gefahr ausging. Spätestens aber seit dem der Verband den Polarkreis Kurs Nord überschritten hatte, musste man mit taktischen Bombern rechnen und die Seeaufklärer waren noch mehr als ausreichend vorhanden um wenigstens hier im Norden unter Jagdschutz mit ihrem Langstrecken Radar den See- und Luftraum zu kontrollieren.


Nichts – nichts von alledem stellte sich der Ark Royal in den Weg und das war das Schlimmste was passieren konnte. Alle fragten sich jetzt: „Wissen die Russen das wir kommen?“. Und Niemand kannte die Antwort.


In mehreren mit einem extra abgewandelten Code verschlüsselten Meldungen hatte man aktuelle Geheimdienst Informationen über die Kola-Halbinsel empfangen. Das Aufklärungsbild konnte demnach als gut, wenn nicht sogar als herausragend, bezeichnet werden, es entsprach aber wohl der Pforte zur Hölle.


Admiral Cassidi, Commander Northard und die Staffelführer der 849 Naval Air Squadron und 809 Naval Air Squadron saßen wieder zusammen um ein letztes Mal alles durchzugehen. Es hatte noch kleinere Anpassungen zum ursprünglichen Flightplan gegeben, aber das grobe Konzept sollte eingehalten werden.



Niemand ahnte das dieser Flightplan zum Scheitern verurteilt war!



+ + +



Die Ark Royal Gruppe befand sich planmäßig südwestlich der Bäreninsel außerhalb des russischen Erfassungsbereichs der Langstreckenradargeräte die es entlang der Grenze und Küstenlinie in einer Anzahl gab, von der die NATO nur träumen konnte.



https://up.picr.de/49964964ju.jpg



Die beiden Ziele befanden sich in 425 bzw. gut 470 Seemeilen von der aktuellen Position der Ark Royal entfernt. Der Anflug dorthin würde aber alles andere als "geradlinig" verlaufen, da waren sich alle sicher.



https://up.picr.de/49964974fy.jpg


https://up.picr.de/49964975vi.jpg



In der gesamten Region gab es ein dichtes Netz an Stützpunkten auf denen Abfangjäger stationiert waren und die Anzahl der Flugabwehrstellungen waren kaum zu zählen. Langstrecken-Flugabwehrraketenstellungen überdeckten die ganze Kola-Halbinsel. Diese Stellungen wiederum wurden ergänzt von Mittelstrecken-Flugabwehrraketenstellungen, die alleine ausreichten um jedem Angriff Paroli zu bieten. Diese Raketenstellungen wurden ihrerseits von einem dichten Netz an Kurzstrecken Flugabwehrraketenstellungen umringt um den Schutz der gesamten Flugabwehr sicherzustellen. Die Russen schützten tatsächlich SAM-Stellungen durch SAM-Stellungen.


Alleine diese SAM-Stellungen die dem Schutz der größeren SAM-Stellungen dienten waren so zahlreich und dicht verteilt, dass sie alleine den Schutz der Kola-Halbinsel sicherstellen können sollten.


Die Russen hatten natürlich das gleiche Problem wie die NATO. Eine SAM Stellung hatte zwar viele Raketen, aber nur wenige Feuerleitradare. Das war hier an diesem Ort jedoch völlig belanglos. Die Russen hatten mehr SAM-Stellungen als die Ark Royal Flugzeuge zum Angriff ausschicken konnte.



Selbstverständlich würde man kaum in die Not geraten in Reichweite der tiefer in Russland befindlichen Stellungen zu gelangen, aber die Anzahl gebot einfach Respekt und Ehrfurcht!




https://up.picr.de/49965027ds.jpg


https://up.picr.de/49965028ua.jpg


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https://up.picr.de/49965120ei.jpg



+ + +



Ein prüfender Blick galt den eigenen Einsatzmitteln, dann verabschiedete Commander Northard seine Staffelkommandanten mit den Worten:



„Gentleman – es ist genau Fünfhundert Zulu - Operation Oppenheimer beginnt exakt jetzt!“




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Die Ark Royal und ihre Begleiter lagen seit einigen Minuten still im Wasser. Die Zerstörer und Fregatten nutzen diese beinahe absolute Stille für ein ausgedehntes Rundhorchen um einen genauen akustischen Eindruck zu erhalten. Aber noch immer war nichts zu hören. Keine entfernten Schraubengeräusche von russischen Überwasserfahrzeugen, keine Druckkörpergeräusche von feindlichen U-Booten.


Captain Wilfred Graham schaute zur großen Uhr auf der Brücke:



„Gentleman – Fünfhundert Zulu – neuer Kurs Eins-Fünf-Null-Grad – Maschine voraus – Umdrehungen für Eins-Fünf-Konten – der Angriff beginnt jetzt!“




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#218 NI#

Bigfish
31.08.25, 21:17
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 74° 03' 13'' Ost 17° 54' 06' 05:02 Zulu)


Squadron Leader Robert Martin Joy hatte sich zu Admiral Cassidi und Commander Northard gesellt, nachdem er ‚seinen‘ Jungs einige letzte Worte mit auf den Weg gegeben hatte. Nun beobachteten alle wie ein Flugzeug nach dem anderen auf den Start vorbereitet wurde. Für die Deckmannschaft war es ein hartes Pensum. Der Zeitplan war sehr eng und die Kapazitäten der Ark Royal waren einfach nicht für das Jet-Zeitalter gemacht gewesen. Alles was sich an Deck befand musste weg, ran an die Katapultschlitten und Platz machen. Danach würde der Hangar geräumt werden und auch im Tiefhangar würde fast nichts übrigbleiben. Viele Flugzeuge hatte die Ark Royal nicht an Bord. Der Träger war einfach zu klein, aber jetzt würde man alles in die Luft bringen was fliegen konnte.



„Commander, ich mache mir Sorgen um meinen Flight #11 Sir!“


„Weshalb? Huett und Lidbetter sind eine erfahrene Crew und die letzten Einsätze waren gut.“


„Flight Lieutenant Huett ist seit Tagen irgendwie seltsam Sir. Ich kann es nicht ganz greifen aber irgendwie hat er einen seltsamen Blick, wie ich ihn noch nie gesehen habe bei ihm Sir.“


„Sollen wir ihm Startverbot geben? Wir haben jetzt schon zu wenige Flightcrews!“


„Ich weiß, bei der 892. wie auch bei meiner 809. gab es einige Änderungen. Speziell das wir die Bomber mit den Sonderwaffen mit unüblichen Crews fliegen lassen hat nicht gerade positive Auswirkungen auf die Besatzung Sir.“


„Wir haben die besten und erfahrensten unserer Piloten und Observer in diese vier Maschinen gesetzt. Darüber sind wir uns einig?“


„Ja Sir, ich erzähle ihnen nur das mir verschiedenen Dinge nicht entgangen sind Sir!“


„Zur Kenntnis genommen Robert – dann hoffen wir das Sie sich irren.“


„Aye Sir!“




Die erste F-4 Phantom II – Cowboy #3 mit Lieutenant William J Alexander und seinem WSO Lieutenant Dave J Hansom – schoss über das Deck, gewann an Höhe und verschwand in einem Vorhang aus Regen.


Querab der Ark Royal drehte der Flottenversorger RFA Resurgent (A280) seine Bahn um sich neu zu positionieren. Es war absolut klar, dass der Gegner keine seiner Langstreckenbomber zum Einsatz bringen würde, aber U-Boote und Überwasserfahrzeuge hatte der Feind mehr als genug.


Mit der Kursänderung der Ark Royal wurde eine Umgruppierung nötig und bei der Gelegenheit hatte man entschieden die beiden vorhandenen Versorger zu beiden Seiten der Ark Royal in minimaler Distanz fahren zu lassen. Sollte der Feind Seezielflugkörper zum Einsatz bringen, würde man lieber die Versorger opfern anstatt den Träger. Das war für die Besatzungen der beiden Schiffe eine bittere Erkenntnis, aber nicht zu ändern. Die gesamte Unternehmung war ein Himmelfahrtskommando und einige befanden sich einfach näher am Himmel als die anderen.




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Zehn Minuten später war ein guter Teil der Maschinen in der Luft und der Fairey Gannet Seeaufklärer der 849. Squadron B fuhr sein Radarsystem hoch. Das Leistungsstarke Gerät würde nun allen Gegnern in der Region verkünden wer hier in der Luft war. Und auch wenn Flight #2 mit dem Einschalten nach dem Start gewartet hatte, würde jedem Menschen mit Verstand klar sein das irgendwo dort in der Nähe ein britischer Flugzeugträger unterwegs war.




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892 Naval Air Squadron Flight #3 – 26. September 1975 (Nord 73° 00' 19'' Ost 22° 35' 24'' 05:16 Zulu)


Blip – Blip – Blip – Blip – Blip – Blip – wie aus dem Nichts poppten drei Kontakte auf der Anzeige des Marconi ARI-18228 Radarwarngerätes von WSO Lieutenant Dave J Hansom auf.



„William – da ist was – drei Kontakte – ich vermute es handelt sich um Luftraumüberwachungsradar von drei Schiffen. Exakte Position unklar. Aber es ist kräftig, könnte sein das die uns sehen.“


„Alles klar Dave – was machen wir?“


„Du meinst ich soll es Noah Basis melden?“


„Funkstille und so?“


„Und wenn die uns sehen?“


„Ist es eine akute Bedrohung?“


„Denke nicht, zu weit weg von der Basis.“


„Dann lassen wir es – die Gannet ist kurz nach uns gestartet, die wird es auch bald erfasst haben und zwar viel exakter als wir. Sollen die es durchgeben – ach verdammt gib es durch. Die wissen sowieso das wir hier irgendwo sind.“



„Cowboy #3 für Noah Basis – Cowboy #3 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #173 in Eins-Eins-Neun Seemeilen auf Null-Sieben-Neun Grad – Neuer Kontakt SKUNK #174 in Eins-Eins-Neun Seemeilen auf Null-Acht-Sieben Grad – Neuer Kontakt SKUNK #175 in Eins-Eins-Neun Seemeilen auf Eins-Eins-Eins Grad – Cowboy #3 Ende.“




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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 74° 01' 29'' Ost 17° 57' 03' 05:16 Zulu)


„Schöner Mist – das fängt gut an Admiral!“


„Commander, was haben Sie erwartet?“


„Sollen wir diese Schiffe wegpusten?“


„Haben wir etwas zur Verfügung? Von den Bombern können wir nichts entbehren!“


„Auf der Sheffield steht ein HAS.1 mit Seezielflugkörpern bereit, der kommt hin aber…“


„…aber nicht mehr zurück?“


„Nicht mehr zurück Sir.“


„Dann lassen Sie es Commander, dafür opfern wir keine Besatzung.“




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849. Squadron B Flight #2 – 26. September 1975 (Nord 73° 37' 39'' Ost 20° 04' 15'' 05:18 Zulu)


Der Radaroperator von Flight #2 schaute auf seinen Schirm und dann zum Piloten: „Das sind niemals die Kontakte die Cowboy #3 gemeldet hat. Viel zu weit nördlich!“



„Also was Neues?“


„Ganz sicher!“


„Dann sag’s der Basis…“


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #176 in Eins-Fünf-Eins Seemeilen auf Null-Sechs-Fünf Grad – Flight #2 Ende.“


„Ohh das geht weiter…“


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #177 in Eins-Fünf-Zwei Seemeilen auf Null-Sechs-Sieben Grad – Flight #2 Ende.“


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Wir haben jetzt Kurse und Geschwindigkeiten für SKUNK #173 #174 und #175. – Ziele fahren südlichen Kurs weg von der Basis – wiederhole SKUNK #173 bis #175 steuern NICHT auf euch zu – Flight #2 Ende.“




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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 74° 00' 12'' Ost 17° 59' 15' 05:25 Zulu)


„Alle von Deck Admiral - Postman #2 ist gerade als letztes gestartet!“


„Fünfundzwanzig Minuten, gar nicht mal schlecht in Anbetracht wie klein die Ark Royal verglichen mit modernen Trägern ist. Gut gemacht Commander – jetzt heißt es warten.“


„Ach Commander – Captain Graham soll auf Fünf Knoten heruntergehen und mir gefällt nicht, dass die ASW Hubschrauber alle in derselben Ecke suchen. Passen Sie die ASW Zone mehr in Richtung Fahrtrichtung an Commander!“


„Aye Sir – das ist mir auch bereits aufgefallen – wird erledigt Admiral!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 59' 52'' Ost 24° 01' 07'' 05:25 Zulu)


WSO Lieutenant Bert R Judd nahm es erst gar nicht war. Es hätte ein akustisches Signal geben sollen, aber da kam nichts.



„TC, die Technik spinnt!“


„Warum?“


„Zwei Kontakte – BOGEY #178 und BOGEY #179 – aber das Scheißteil ist mucksmäuschenstill.“


„Natürlich – das musste ja so sein – wir sind als Erste am Feind und der Vogel macht zicken!“


„Cowboy #5 für Noah Basis Cowboy #5 für Noah Basis – Noah Basis – Neue Kontakte BOGEY #178 und BOGEY #179 in Eins-Eins-Sechs Seemeilen auf Eins-Vier-Drei Grad – Cowboy #5 Ende.“




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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 74° 00' 22'' Ost 17° 59' 22' 05:25 Zulu)


„Es geht los!“


„Abfangjäger?“


„Das will ich hoffen Admiral – wenn das Bomber sind hätten wir ein Problem. Dann wüsste der Gegner Bescheid!“


„Weiß er das nicht sowieso?“


„Hoffentlich nicht im Detail Sir!“




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849. Squadron B Flight #2 – 26. September 1975 (Nord 73° 11' 59'' Ost 21° 56' 39'' 05:30 Zulu)


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #180 in Eins-Neun-Eins Seemeilen auf Eins-Null-Fünf Grad – Flight #2 Ende.“


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #181 in Eins-Neun-Zwei Seemeilen auf Eins-Null-Vier Grad – Flight #2 Ende.“


„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #182 in Eins-Neun-Drei Seemeilen auf Eins-Null-Drei Grad – Flight #2 Ende.“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 20' 56'' Ost 26° 00' 03'' 05:31 Zulu)


„Sie sind weg!“


„Was ist – wer ist weg?“


„Die beiden Kontakte vor uns – nicht mehr zu orten.“


„Haben die Abgeschaltet?“


„Würdest du Abschalten, wenn du feindliches Luftsuchradar vor dir hast?“


„Klar – warum nicht?“


„Und jetzt?“


„Wir haben unsere Loop erreicht – halt dich fest!“




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Anmerkung des Autors: Das 3D-Tool ärgert Uns bereits hier (Gezackte statt gebogene Steuerkurse), es wird Uns im Laufe des Szenarios noch viel häufiger ärgern. Speziell ist ein altes Problem nach all den Jahren nicht behoben. Obwohl Wir im Spiel die feindlichen Flugzeuge aus der Ortung verloren haben, werden sie hier noch angezeigt. Das wird später noch sehr viel schlimmer werden. Da fliegen Flugzeuge, SAMs und AAMs durch das Bild die teilweise schon Minuten zuvor abgeschossen worden sind usw.

Für dieses Szenario behalten Wir das Tool noch bei. Obwohl Wir es im weiteren Verlauf bereits zeitweise Abgeschaltet haben. In künftigen Szenarien werden Wir es nicht mehr benutzen. Es liefert wenig bis keinen Nutzen, weil selbst die Gelände 3D-Informationen nicht sauber funktionieren. Was insbesondere in diesem Szenario sehr ärgerlich ist, wenn Unsere Bomber in 30 Meter Höhe durch die Täler und Fjorde jagen. Theoretisch kann Tacview das korrekt darstellen, aber Wir sind wohl zu blöde dazu. Die 60 GB Geländedaten haben Wir also völlig umsonst auf der Platte…

Im Matrixforum wird wohl nicht umsonst über eine native 3D-Darstellung für CMO diskutiert!

Schade!




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 23' 39'' Ost 26° 29' 47'' 05:33 Zulu)


„Da sind sie wieder – Moment – das ist eine andere Radar-Signatur. Das müssen andere Vögel sein!“


„Gib’s durch – zwei weitere BOGEYs – und frag ob wir was machen sollen?“




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#219 NI#

Alith Anar
31.08.25, 23:58
Hoffentlich schlagen sich die Phantom diesmal besser

Bigfish
01.09.25, 08:41
Werter Alith Anar,


der AAR selbst wird die Antwort geben. Wir verraten aber jetzt schon, dass Wir während des Szenario dreimal neu geladen haben. Einmal wegen des Problems das Ihr hier ansprecht, dessen Lösung eigentlich sehr einfach ist, wenn man im Spiel von vorneherein den richtigen Schalter finden :facepalm:, ein zweites Mal, weil Wir in einer bestimmten Situation einen Bug vermutet haben, der gar keiner gewesen ist :facepalm:, ein drittes Mal wegen der eigenen KI die Uns in einer wichtigen Phase in die Quere gekommen ist - Wir sagen nur Micromanagement ist Trumpf!


Es so viel verraten - hätten Wir von Beginn an über dieses Szenario gewusst, was Wir jetzt wissen hätten Wir wohl zu 85% auch ohne neu zu Laden das Ziel erreicht!

Bigfish
01.09.25, 22:32
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 73° 60' 00'' Ost 17° 58' 41' 05:33 Zulu)


„Eigentlich sieht es gut aus Admiral. Die russischen Jäger scheinen sich nicht für unsere Jets zu interessieren. Vermutlich haben die einen klaren Befehl ihre Gefechtszone nicht zu verlassen. Und die Steuerkurse der drei feindlichen Überwasserverbände weisen von uns weg bzw. sind zumindest keine Abfangkurse.“


„Ja Commander, der Gegner weiß nicht wo wir sind, sonst würden seine Kriegsschiffe ganz sicher versuchen an uns heran zu kommen. Das wir um die Existenz wissen ist dem Gegner vollkommen bewusst. Er weiß genau das wir reagieren müssen, wenn wir sehen das er uns abfangen will. Solch ein Störmanöver würden wir genauso durchführen. Das ist also für den Moment beruhigend!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 16' 56'' Ost 26° 03' 46'' 05:36 Zulu)


„Cowboy #5 für Noah Basis Cowboy #5 für Noah Basis – Noah Basis Feindliche Flugzeuge beschleunigen und haben den Kurs geändert. Noah Basis der Gegner scheint uns jetzt Abfangen zu wollen – Cowboy #5 Ende.“


„Cowboy #6 für Cowboy #5 - TC - Noah Basis wird nicht Antworten, die wahren die Funkstille – Cowboy #6 Ende.“


„Also was sollen wir machen Cowboy #6?“


„Wofür wir hier sind Cowboy #5 – sprengen wir sie aus der Luft!“


„Einverstanden Cowboy #6“


„Cowboy #5 für Noah Basis Cowboy #5 für Noah Basis – Noah Basis gemäß den Befehlen der Einsatzbesprechung erklären wir die Kontakte BOGEY #183 und BOGEY #184 für eindeutig feindlich und greifen an – Noah Basis ich wiederhole wir greifen jetzt an – Cowboy #5 Ende.“


„Cowboy #6 – Mark – die Tankstelle ist die direkt hinter uns!“


„Sehr schön TC – also was machen wir?“



„Vollen Schub – Nachbrenner und ab dafür…“





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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 11' 05'' Ost 26° 27' 02'' 05:36 Zulu)


„Bert was gibt’s?“


„Das hat die Russen aufgeweckt, ich habe weitere Abstrahlungen von luftgestützten Radargeräten TC!“


„Soll uns recht sein. Umso mehr Bären ihre Höhle verlassen umso mehr können wir herunterholen bevor die Postboten eintreffen!“


„Und wenn Mama Bär noch ein paar Kinder mitbringt?“


„Dann ist genug für alle da!“




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„TC – du weist was uns beim letzten Mal passiert ist?“


„Ja verdammt Mark – Schweiß Sparrow Raketen!“


„Wie gehen wir damit um?“


„Mark?“


„Ja TC?“


„Hört dein WSO zu?“


„Roger Mark – Paddy hat Pfeilspitze Ohren!“


„Bert?“


„Ich weiß was du sagen willst TC – ich bin dabei!“


„Cowboy #5 – Cowboy #6 ist dabei!“



„Cowboy #5 an alle die zuhören – Cowboy #5 und Cowboy #6 war es eine Ehre mit euch zusammen fliegen zu dürfen – heute ist ein guter Tag zum Sterben – Das Radar bleibt auf dem Feind – kein Ausweichen – kein Nachgeben – Cowboy #5 Ende!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 03' 11'' Ost 26° 57' 22'' 05:37 Zulu)


„Komm komm komm – noch ein bisschen näher komm zu Papa!“



„Cowboy #5 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #6 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #5 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #6 für Noah Basis – FOX-ONE!“




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„Kurs halten TC – nicht ausweichen!“


„Ja verdammtes Training – das geht einem sowas von ins Blut über vom Gegner wegzudrehen.“


„TC was treibst du da?“


„Ja man – schon gut – und weiter das Radar schön auf das Ziel halten…“





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„Vier schöne Rauchfahnen – direkt auf die Ziele zu.“


„Die Mistkerle könnten uns ruhig den Gefallen tun und ausweichen!“


„Die werden das selbe denken wie wir!“




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„Yes – BOGEY #184 hat gezwinkert – er weicht aus!“


„Jetzt weichen beide aus!“


„Sehr gut!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 59' 03'' Ost 27° 20' 16'' 05:38 Zulu)


„Dreck Verdammt! – Verfehlt!“



„Cowboy #5 – MISS – MISS – MISS!“


„Cowboy #5 – MISS – MISS – MISS!“


„Cowboy #6 – MISS – MISS – MISS!“


„Cowboy #6 – MISS – MISS – MISS!“




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„Cowboy #5 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #6 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #5 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #6 für Noah Basis – FOX-ONE!“





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„Mach schon du Scheißding – mach!“


„Der kommt gut!


„Weiter – weiter!“



„JJJAAAA – Treffer – verdammt Treffer!“



„Cowboy #5 – SPLASHED #184“


„Der zweite kommt rum – der will uns angreifen!“


„Zwei Raketen auf dem Ziel – das wird schon TC – das muss!“


„Sieht gut aus Mark!“


„Treffer – Treffer!“


„Cowboy #6 – SPLASHED #183“





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#220 NI#

Alith Anar
01.09.25, 23:00
Werter Alith Anar,


der AAR selbst wird die Antwort geben. Wir verraten aber jetzt schon, dass Wir während des Szenario dreimal neu geladen haben. Einmal wegen des Problems das Ihr hier ansprecht, dessen Lösung eigentlich sehr einfach ist, wenn man im Spiel von vorneherein den richtigen Schalter finden :facepalm: ...

Wäre auch das vorhergehende Szenario (bzw der KAmpf gegen die Bomber mit diesem Schalter nicht so Verlustreich gewesen?

KIWI
03.09.25, 13:50
Aus dem Urlaub zurück und dann gleich wieder einen wunderbaren Text zu lesen. Aber leider werden die Bilder nicht angezeigt. 6 mal neu geladen und immer noch nichts. Wir versuch4en es weiter. ABer habt Dank für die Vortsetzung... :gluck:

Bigfish
03.09.25, 18:05
Werter Alith Anar,



Wäre auch das vorhergehende Szenario (bzw der KAmpf gegen die Bomber mit diesem Schalter nicht so Verlustreich gewesen?


Ihr kennt doch hier die Verluste noch gar nicht :rolleyes:


Aber fragt Euch selbst, wenn es mehr Treffer durch die AIM-7 Sparrow gibt, welche Auswirkungen das in dem vorangehenden Szenario gehabt hätte? Wobei es hier einen wichtigen Unterschied gibt, hier kommen noch die russischen SAMs dazu!



+ + +



Werter KIWI,


habt Dank! Also die Bilder laufen eigentlich prächtig, aber in den letzten Tagen ist das Forum hier wieder besonders stark von den bekannten Problemen betroffen :(

Bigfish
12.09.25, 22:56
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 55' 08'' Ost 27° 23' 10'' 05:38 Zulu)


„… - Verstanden Noah Basis – dringen weiter in feindlichen Luftraum ein, um weitere Feindkräfte zu binden – Cowboy #5 Ende!“





„TC das sind jetzt sechs Feindkontakte. Das wird allmählich ungemütlich. Sollen wir nicht auf Verstärkung warten? Der Rest der Staffel ist weit hinter uns und unsere Aufgabe ist es die Tanker zu schützen.“


„Zwei gegen Sechs? Macht drei für jeden von uns und wir haben jeder vier Sidewinder…“


„Ja und bei einer Trefferquote von fünfzig Prozent sind wir zu fünfzig Prozent Tod!“


„Wir kennen jetzt die Fehler der vergangenen Wochen. Die kommen doch nicht alle sechs gleichzeitig. Die fliegen brav in zweier Rotten genau wie wir auch. Also müssen wir die Fehler vermeiden.“


„Ja und du übernimmst die Rolle des Köders?“


„Wenn du dich dann besser fühlst Mark!“


„Noah Basis für Cowboy #5 – Noah Basis für Cowboy #5 – Cowboy #5 und #6 brechen sie den Angriff ab – nach Auswertung des Lagebilds geraten die Tanker unnötig in Gefahr – Abbruch und Rückkehr auf ihre Rennstrecke – Noah Basis Ende.“


„Cowboy #5 an Noah Basis – Abbruch – Abbruch – Abbruch – Verstanden – Cowboy #5 Ende!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 49' 14'' Ost 27° 46' 22'' 05:41 Zulu)


„Cowboy #5 für Noah Basis Cowboy #5 für Noah Basis – Noah Basis – werden von feindlichem Feuerleitradar angestrahlt mit schnell steigender Intensität – vermute der Gegner hat nicht beigedreht und schließt schnell auf – Cowboy #5 Ende.“


„Verstanden Cowboy #5 – Abbruch ist hiermit Widerrufen – Angriff nach eigenem Ermessen – gute Jagd – Noah Basis Ende!“


„Noah Basis – wir gehen auf Nachbrenner und versuchen die Mistkerle von den Tankern weg zu locken bis der Rest des Geschwaders in Gefechtsreichweite ist?“


„Genehmigt Cowboy #5!“







„Noah Basis – der Gegner hat den Braten gerochen und dreht ab!“





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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 71° 08' 33'' Ost 27° 19' 28'' 05:43 Zulu)


„Mark was siehst du?“


„Was ich sehe TC? Das da zwei Mistkerle doch tatsächlich ihre riesen Arschlöcher in unsere Richtung strecken – meinst du das TC?“


„Genau – perfekt um eine Sidewinder einzuführen!“


„Du alte Wildsau!“


„Also was machen wir?“


„Na was schon – solche Prachtärsche darf man doch nicht unangetastet lassen!“



„Das denke ich auch!“







„Wääähhh – wie viele sind das jetzt? Nummer Neun und Zehn?“


„Ja der Luftraum ist ganz schön voll und mindestens zwei von den Jungs haben gemerkt was wir vorhaben und kommen ihren Kumpels zur Hilfe!“


„Ja komisch – wieso greifen uns die beiden Arschlöcher nicht selbst an?“


„Ja stimmt – komisches Verhalten.“


„Die beiden sind doch wie die Irren mit Nachbrenner hinter uns her?“


„Du meinst denen geht der Treibstoff aus?“


„Ja!“


„Die nächste Bahn wo die runter gehen können ist aber keine 150 Meilen entfernt. Die können doch nicht so wenig Sprit im Tank haben, dass die jetzt dort dringend runter müssen?“




„Scheiße was soll das dann?“





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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 55' 48'' Ost 27° 29' 04'' 05:45 Zulu)


„Ja super – damit sind es Zwölf!“


„Hast du erwartet, dass die alle am Boden bleiben und abwarten ob wir ernst machen?“


„Nein, aber es sind jetzt trotzdem mehr als es Spaß macht!“







„Vierzehn!“




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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 73° 58' 09'' Ost 18° 02' 00' 05:46 Zulu)


„Damit sind es jetzt vierzehn feindliche Jäger die bestätigt in der Luft sind Admiral.“


„Sie meinen es reicht nicht was dort hinschicken?“


„Admiral – die beiden Phantoms die in unserer Nähe bleiben könnten dort weitaus nützlicher sein als wegen uns unnütz Treibstoff zu verbrennen. Zur Not haben wir immer noch zwei Phantoms als Notfallreserve im Hangar stehen.“


„Ich denke darüber nach Commander. Vertrauen Sie ihren Jungs?“



„Yes Sir – natürlich!“



„Dann lassen Sie uns schauen was ihre Jungs zustanden bringen, bevor wir umgruppieren! Es spricht aber nichts dagegen die Rennstrecke der beiden Phantoms und des Aufklärers mehr Richtung Feind zu verschieben.“


„Aye Sir!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 49' 48'' Ost 27° 40' 29'' 05:46 Zulu)


„Wenn ich es nicht besser wüsste, müsste man vermuten, dass die Russen Feige sind!“


„Das die beiden jetzt auch Abdrehen macht einfach keinen Sinn. Verdammt was ist da los?“







„Achtzehn?“


„Achtzehn!“


„Cowboy #5 für Noah Basis – Cowboy #5 für Noah Basis – Noah Basis – Es sind jetzt Achtzehn – ich wiederhole – es sind jetzt Achtzehn BOGEYS! – Cowboy #5 Ende.“


„Verstanden Cowboy #5 – wie schicken jetzt alles was in der Luft ist!“







„BOGEY #187 dreht ein – der will es jetzt doch wissen!“


„Dann los – holen wir den Mistkerl vom Himmel!“


„Wie besprochen – einer Frontal, während einer von uns versucht in die Flanke zu kommen!“


„Noch zwei – jetzt sind es schon Zwanzig!“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 49' 48'' Ost 27° 40' 29'' 05:46 Zulu)


„Noah Basis für Cowboy #5 – Noah Basis für Cowboy #5 – Cowboy #5 und #6 abdrehen – das sind zu viele Feindkräfte in ihrer Nähe – ordnen Sie sich hinter den FOX Eins Maschinen ein – Noah Basis Ende.“





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#221 NI#

Bigfish
20.09.25, 23:30
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 47' 52'' Ost 27° 55' 35'' 05:49 Zulu)


„TC?“


„Ja was ist Bert?“


„Der Gegner dreht wohl wieder ab!“


„Wir könnten es also noch mal probieren?“


„Aber die Befehle?“


„No risk no fun – so heißt es doch? Außerdem ist der Rest der Staffel gleich bei uns!“


„Mark – was denkst du?“


„Was schon – lass uns angreifen!“


„Das wollte ich hören!“


„Cowboy #10 für Cowboy #5 – Cowboy #10 für Cowboy #5 – TC – Was treibst du da? Wir sind dran – dreh ab! – McKelive Ende.“


„Verdammt Keith willst uns verarschen?“


„Hast du den Commander nicht gehört? Wir haben Sparrows – ihr nicht! – dreh ab!“




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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 71° 02' 44'' Ost 28° 18' 27'' 05:49 Zulu)



„Cowboy #10 an alle – Cowboy #10 an alle – Wir erklären BOGEY #187 als eindeutig feindlich und greifen an – Cowboy #10 Ende.“





„Cowboy #10 für Noah Basis – FOX-ONE!“


„Cowboy #10 für Noah Basis – FOX-ONE!“





„Scheiße verdammt – die Distanz war zu groß – der hat gekniffen der Hund!“




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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 49' 25'' Ost 28° 25' 40'' 05:51 Zulu)


„McKelive!“


„Was willst du TC?“


„Lass die feige Ratte ziehen und sperr deine Augen auf – du und dein Flügelmann haben ein ganz anderes Problem!“


„Cedric was meint Cowboy #5?“


„Ja Scheiße BOGEY #193 und #195 rasen mit Nachbrenner auf uns zu!“


„Dreck! – Danke TC du hast was gut!“


„So Freunde – so nicht – nicht mit mir!“


„Cowboy #10 und #12 – Wir haben akute Zielerfassung – Feuer – Feuer!“


„FOX ONE – FOX ONE“




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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 45' 56'' Ost 28° 34' 24'' 05:51 Zulu)


„Scheiße – RAKETEN – RAKETEN – feindliche RAKETEN!“



„Weiter auf das Ziel zu – nicht ausweichen!“


„WAS?“



„Weiter beleuchten – weiter aufs Ziel zu – die Bastarde dürfen nicht aus dem Radarkegel raus!“


„FOX ONE – FOX ONE“


„Was sind das für Dinger? Was haben diese Russen da in der Luft?“


„Was meinst du Torben?“


„Sind die auch Semi-Aktiv? Sind die weg wenn unsere Sparrow den Hund zerlegen?“



„Mehr Raketen – Scheiße mehr Raketen!“



„Eine Sparrow am Ziel vorbei – Scheiße!“



„TREFFER – TREFFER – TREFFER – die Sau hat es zerrissen!“


„Idiot – Ausweichen – die Raketen sind immer noch im Anflug!“


„Cowboy #10 und #12 – AUSWEICHEN – AUSWEICHEN – seid doch nicht blöd!“



„FOX ONE – FOX ONE“


„FOX ONE – FOX ONE“


„Spinnt ihr beiden? Was macht ihr? AUSWEICHEN!“


„Und jetzt hart Rechts Abtauchen – JETZT – JETZT – JETZT“


„Boah Scheiße – Keith – das war knapp!“


„Ist ja gut gegangen Cedric – wir wissen doch das die russischen Raketen Probleme haben, wenn wir im letzten Moment wegtauchen.“


„Ja verdammt – es ist trotzdem ein Scheiß Gefühl!“


„Torben – was machen meine Sparrows?“


„Brav auf ihr Ziel zu – der kurze Radarverlust scheint kein Problem gewesen zu sein – ein geiles Manöver man – ne Fassrolle um Auszuweichen und die Beleuchtung nicht zu verlieren – geil!“




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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 40' 14'' Ost 28° 41' 58'' 05:51 Zulu)


„TREFFER – TREFFER – Abschuss Nummer Zwei!“



„Dann Schau dich mal um, was da auf alles auf uns zu kommt!“





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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 36' 33'' Ost 28° 38' 50'' 05:52 Zulu)


„Na und? Dieser flüchtende Russe ist so ein gutes Ziel!“


„Idiot – schau auf 10 Uhr – da kurven sich zwei Russen auf uns ein!“



„RAKETE – RAKETE – RAKETE!“



„Die fliegt aber nicht auf uns zu?“


„Was?“


„Wer ist hinter uns?“


„Rrrrr – TC – Aufpassen – das Ding kommt zu euch!“


„Ja man – McKelive – wir sind doch nicht blind!“


„Ahhh – jetzt tanzt der Radarwarner Tango – mehr Raketen – mehr Raketen!“



„Noah Basis an Cowboys – ABDREHEN – verdammt ABDREHEN – Der Commander hat keinen Bock all die Briefe zu schreiben – ABDREHEN!“



„Wo sind die Dinger? Siehst du sie?“


„Nein man – keine Ahnung – die sind weiter Richtung Cowboy #5“



„Hier ist Cowboy #13 - Lieutenant Commander Reed Bowden – was treibt ihr Vögel da? Haut endlich ab wenn ihr keine Sparrows mehr habt und macht Platz!“



„Verflixt? Was macht der Lieutenant Commander hier?“


„Du hast ihn gehört Keith – wir sollen unsere Ärsche hier wegbewegen!“




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892 Naval Air Squadron Flight #13 – 26. September 1975 (Nord 70° 41' 20'' Ost 27° 50' 48'' 05:53 Zulu)


„Jetzt hört mal zu ihr Jungspunde – das ist ganz schön riskant was ihr da treibt!“


„Solange noch genug FOX Eins Träger in der Luft sind will ich keine Verfolgungsjagden sehen in der Hoffnung eine Fox Zwei ins Ziel zu bringen – habt ihr das verstanden?“


„Was machen Sie im denn Cockpit Lieutenant Commander?“


„Lieutenant TC Hewlett Richtig? – was soll die dumme Frage? Wie viele F-4 Piloten haben Sie an Bord der Ark Royal gezählt und viele Jets befanden sich dabei an Bord?“


„Sorry – Sir – es ist halt ungewöhnlich!“


„Gilt das auch für mich?“


„Was?“


„Cowboy #14 - Lieutenant Commander Nelson W Thomas – und jetzt Ruhe auf dem Kanal – wir sind hier nicht im Hyde Park!“



„Cowboy #13 – FOX-ONE!“



„Cowboy #10 – Abdrehen – Raketen im Anflug!“


„Schon bemerkt Cowboy #13 – Danke!“



„Cowboy #14 – FOX-ONE!“


„Cowboy #13 – FOX-ONE!“


„Cowboy #14 – FOX-ONE!“


„Cowboy #5 und #6 – WAS MACHT IHR SCHWACHKÖPFE DA? Ihr fliegt genau in die Flugbahn unserer Sparrows – ABDREHEN – ABDREHEN – Cowboy #5 – ABDREHEN – ABDREHEN – ABDREHEN!“


„Cowboy #5 – ABDREHEN – ABDREHEN – ABDREHEN – ihr fliegt genau in unsere Sparrows!“




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#222 NI#

Bigfish
28.09.25, 22:19
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #9 – 26. September 1975 (Nord 70° 55' 21'' Ost 28° 14' 33'' 05:53 Zulu)


Flight Lieutenant Randolph E Lotinga war etwas unwohl was seinen Flügelmann betraf. Flight Lieutenant Samuel C Riley und sein WSO Lieutenant Peter Bennett mussten während der letzten Mission mit dem Schleudersitz aussteigen und konnten zwar geborgen werden, schienen aber seitdem nicht mehr den gleichen Biss zu haben wie vor ihrem Abschuss.


Alleine ändern konnte er daran nichts. Er hoffte einfach das Flight #11 zu alter Stärke zurückfand, wenn es heiß wurde und genau das war jetzt der Fall. Sozusagen im Windschatten von Cowboy #13 und #14 hatten er – Cowboy #9 – und sein Flügelmann Cowboy #11 ziemlich ungestört auf Gefechtsentfernung aufgeschlossen.


Die Gegner schienen sich in Cowboy #5 und #6 sowie Cowboy #13 und #14 zu verbeißen und hatten ihre Flanke wohl nicht beachtet. Das war die Chance für Cowboy #9 und #11 ins Gefecht einzugreifen:




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„Cowboy #5 und #6 für Cowboy #13 – Ihr verdammten Vollidioten – das war höllisch knapp – wenn wir wieder an Bord sind, lasse euch Kielholen!“




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892 Naval Air Squadron Flight #13 – 26. September 1975 (Nord 70° 38' 59'' Ost 28° 13' 46'' 05:53 Zulu)


„Das wird jetzt aber verdammt ungemütlich hier Nelson!“


„Was machen wir?“


„Was schon – weitermachen – kann doch nicht sein, dass wir zurückstecken während die Jüngeren ihr Leben riskieren!“


„Roger Cowboy #13 – nach uns die Hölle!“




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„Cowboy #14 – FOX-ONE!“







„Cowboy #14 – FOX-ONE!“




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892 Naval Air Squadron Flight #13 – 26. September 1975 (Nord 70° 38' 43'' Ost 28° 19' 11'' 05:53 Zulu)


„Pest und Cholera – Feind Raketen weg und unsere auch futsch – das bringt nichts – Nate – Meldung an den Commander und die Staffel – die Gefechtsentfernung muss niedriger angesetzt werden bevor geschossen wird!“


„Noch niedriger – wie dicht sollen wir heran bevor wir feuern?“


„Bis wir und der Rest der Jungs das Weiße im Auge des Gegners sehen können!“



„Cowboy #13 – FOX-ONE!“







„Cowboy #13 – FOX-ONE!“






„Cowboy #13 - na endlich – Treffer – Treffer – Treffer - BOGEY #198 ist im Arsch!“







„Cowboy #14 – beides Versager – verdammte Scheiße - MISS MISS MISS - MISS MISS MISS!“





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892 Naval Air Squadron Flight #13 – 26. September 1975 (Nord 70° 34' 23'' Ost 28° 25' 11'' 05:54 Zulu)


„Cowboy #14 für Cowboy #13 – verdammt – Nelson – wo steckst du?“


„Was? – verdammt! – warum bist du nicht abgedreht?“


„Abdrehen? – zur Hölle – die Russen liegen prächtig für die Sidewinder – schwing deinen verdammten Arsch an meine Seite – Cowboy #13 Ende!“





„Cowboy #13 für Cowboy #11 – Sir darf ich Sie an ihre eigenen Befehle erinnern Lieutenant Commander?“


„Was zum Teufel? Flight Lieutenant Riley?“

„Ja Sir?“


„Haben Sie sich beim Aussteigen damals auch den Kopf gestoßen?“


„Sir – FOX ONE! – Schwingen Sie ihren Hintern aus der Flugbahn – Sir!“





„Cowboy #9 – FOX-ONE!“





„Ihr gottverdammten Hurensöhne – noch zwei zum Kielholen – die Liste wird ja länger und länger!“


„Reed?“


„Ja was ist Nate?“



„Da verdammt – sperr deine Augen auf – der Russe da kommt direkt auf uns zu gerast!“


„Cowboy #9 – FOX-ONE!“



„Jau Scheiße war das knapp!“


„Immer ruhig Commander dafür das der Russe Sie Rammen wollte bekommt er jetzt meine Raketen in seinen Arsch gerammt!“


„WAS FÜR EINE SCHEIßE – das kann doch nicht wahr sein - MISS MISS MISS - MISS MISS MISS!“


„Was wollten Sie gerade in den Russenarsch rammen Cowboy #11?“



„Das hier – eine hab ich noch - Cowboy #11 – FOX ONE!“


„Cowboy #9 - TREFEFR - TREFEFR!“


„Cowboy #11 – FOX ONE!“


„Cowboy #9 – FOX ONE!“


„Haben wir ihn Nate?“


„Roger – Feuer frei!“


„Jetzt zeigen wir den Grünschnäbeln mal wie man das macht!“



„Cowboy #13 – FOX TWO!“





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892 Naval Air Squadron Flight #13 – 26. September 1975 (Nord 70° 30' 03'' Ost 28° 30' 37'' 05:55 Zulu)


„Sehen Sie Lieutenant Commander – klappt doch – TREFFER – TREFFER!“


„Räumen Sie den Luftraum Cowboy #11 – Sie graten zu dicht an meine Sidewinder!“



„Cowboy #13 – FOX TWO!“



„Cowboy #9 an alle – die scheinen wieder zu kneifen!“


„Was labberst du da Lotinga – schau mal hinter dich – das wissen wir – wir sind doch schon alle auf dem Weg!“


„Verdammt – wie hat der Dreckskerl das gemacht?“



„Cowboy #13 – MISS MISS MISS – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #13 – FOX TWO!“



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892 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 30' 05'' Ost 27° 39' 02'' 05:55 Zulu)


„Ja da hast du nicht aufgepasst du Penner – jetzt bin ich hinter dir!“


„Peddy – haben wir endlich eine Zielerfassung?“


„Schwing die Maschine weiter herum Mark – der Winkel passt noch nicht!“



„Cowboy #13 – Treffer – Ziel zerstört – #197 ist Geschichte!“


„Cowboy #9 – MISS MISS MISS – MISS MISS MISS – die AIM-7 sind echt fürn ARSCH!!!“


„Cowboy #6 – FOX TWO!“





„Cowboy #6 – HIT HIT HIT!“



„Cowboy #9 an alle – Verdammt ich hab fünf Ziele vor mir die mir ihren Arsch entgegenstrecken – kann mir jemand noch ein paar Sidewinder ausborgen?“




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#223 NI#

Bigfish
10.11.25, 21:44
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #12 – 26. September 1975 (Nord 70° 33' 37'' Ost 27° 56' 03'' 05:55 Zulu)



„Cowboy #12 an alle – Cowboy #12 an alle – die greifen wieder an! Nix mit Sidewinders in den Arsch schieben!“


„Ja beruhig dich Torben wir sind doch nicht blind!“



„Scheiße – Rakete – Rakete – Aufpassen!“


„Cowboy #9 – FOX TWO!“


„Mach zwei draus – zwei Feindraketen“


„Wer ist das Ziel?“


„Wer schon – wir alle – keine Ahnung verdammt – achtet auf den Abgasstrahl!“


„Da ist ne Dritte!“


„Jetzt langt das aber – Cowboy #9 an alle – ich hau jetzt raus was geht damit die Arschlöscher was zu tun haben – FOX TWO!“


„Cowboy #9 für Cowboy #12 – dreh ab Lotinga – du hast zwei Raketen im Anflug!“





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892 Naval Air Squadron Flight #9 – 26. September 1975 (Nord 70° 24' 56'' Ost 27° 51' 47'' 05:55 Zulu)



„Pest verdammte – Alan siehst du die Dinger?“


„Die beiden Raketen oder die beiden Jäger die auf uns zu rasen?“



„ALLE!“



„Zwei Raketen auf neun Uhr – kommen schnell näher. Ein Jäger auf der Acht und der zweite ist grad ein einer Wolke verschwunden auf etwa zehn Uhr!“


„Ganz schön voll der Luftraum!“



„Scheiße die kommt jetzt aber nah heran – noch eine Meile – die ist gleich bei uns!“


„Sag‘s mir bei ner Viertel-Meile“


„Bei ner Viertel-Meile?“


„Rakete – Rakete – Scheiße noch eine Rakete!“


„Cowboy #9 – HIT HIT HIT!“


„Und wir sind die nächsten – dreh ab verdammt – dreh ab!“


„Ohhh Scheiße – Hahhahhahah – bbbuuhhha!“



„Was ist los?“


„Was los ist? Du Idiot – sag vorher Bescheid bevor du so ein Scheißmanöver fliegst – ich hab grad das Frühstück auf der Konsole verteilt!“


„Wo sind die Raketen?“


„Hinter uns vorbei – aber da ist noch die Dritte!“



„Cowboy #10 für Cowboy #9 – McKelive – zwei Raketen sind an uns vorbei und steuern jetzt auf dich zu!“


„Ja und die dritte hängt hinter eurem Arsch!“


„Scheiße – die kommt immer näher – Scheiße das wird knapp – brich weg brich weg…“





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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 26' 21'' Ost 27° 45' 08'' 05:56 Zulu)



„Noah Basis für Cowboy #10 – Noah Basis für Cowboy #10 – Noah Basis – Cowboy #9 wurde von einer Rakete getroffen und ist explodiert – ich wiederhole Cowboy #9 ist explodiert – wir haben Cowboy #9 verloren – Cowboy #10 Ende!“


„Cowboy #10 für Cowboy #12 – was ist mit euch?“


„Cowboy #12 für Cowboy #10 – Beide Feindraketen haben uns verfehlt.“



„Und Cowboy #9?“


„Nichts – keine Fallschirme – die hat‘s einfach gesprengt!“



„Cowboy #12 für Cowboy #10 – Achtung Rakete – Rakete!“





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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 23' 52'' Ost 27° 43' 46'' 05:56 Zulu)



„Cowboy #12 ich hole mir den Bastard der euch an die Eier will – Cowboy #10 – FOX TWO!“


„Scheiße – Cowboy #12 – das ist keine Rakete – das ist ein zweiter Jäger der unter dem ersten hervorgeschossen ist!“


„Die Zielerfassung flappt hin und her – die sind zu dicht – ich kann nicht auf den zweiten feuern!“


„Cowboy #10 – HIT HIT HIT!“


„Und jetzt den Zweiten!“


„Cowboy #10 – FOX TWO!“


„Cowboy #10 – Treffer – Treffer – den hat’s zerrissen – Cowboy #12 euer „Arsch ist wieder sicher!“


„Cowboy #10 für Cowboy #12 – Danke – aber woher willst du wissen was mit meinem Arsch los ist!“


„Cowboy #12 für Cowboy #10 – Ist doch nicht meine Schuld, wenn dein WSO deinen Arsch nicht in Ruhe lassen kann!“


„Cowboy #13 an alle – Ruhe verdammt – ist doch kein Hühnerstall hier – Funkdisziplin einhalten!“





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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 25' 51'' Ost 28° 02' 20'' 05:56 Zulu)



„Sagt mal Leute spinne ich – sind wir jetzt zu fünft hinter einem Feindjäger her?“


„Beruhig dich Riley, dein Ausstieg mit dem Schleudersitz hat dir wohl den Kopf verdreht – Hauptsache dieser Russe kommt weg!“


„Scheiße dreht der enge Kreise, ich komm da nicht mit!“


„Wendig sind diese Kerle, dass muss man ihnen lassen!“


„Ja verdammt – soll einer von euch und Ausholen und auf Gegenkurs einkurven!“



„Rakete!“


„Was – verdammt – wo?“


„Cowboy #13 an alle – ihr seid wirklich blutige Anfänger! Stürzt euch zu dritt, viert, fünft auf einen Jäger und behaltet den restlichen Luftraum nicht im Auge! – Feindrakete in sechs Meilen etwa auf meiner Eins!“


„Cowboy #10 – FOX TWO!“


„Cowboy #10 – Scheiße – MISS MISS MISS!“


„Aufpassen – zweite Rakete im Anflug!“


„Cowboy #10 – FOX TWO!“





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#224 NI#

Azrael
11.11.25, 07:33
RIP Cowboy #9, der Name war Programm und er ist gestorben wie einer in einem Wild Western...

Bigfish
11.11.25, 09:06
Werter Azrael,


die Besatzung der Ark Royal weiß Eure Worte um



Sqn 892 #9

Flight Lieutenant Randolph E Lotinga / WSO Lieutenant Alan T Davies




sehr zu schätzen!

Bigfish
22.12.25, 20:27
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #10 – 26. September 1975 (Nord 70° 24' 55'' Ost 27° 52' 22'' 05:57 Zulu)


„Verdammt wen von uns haben diese Raketen zum Ziel?“


„KJ du wirst es merken, wenn die Dinger direkt hinter deinem Arsch hängen.“


„Das hättest du wohl gerne – jetzt pass mal auf: Noah Basis für Cowboy #10 – Noah Basis für Cowboy #10 – Noah Basis – Cowboy #10 meldet Winchester und erbittet RTB – ich wiederhole Cowboy #10 ist Winchester und erbittet RTB!“


„Falke #2 für Cowboy #10 – Cowboy #10 – wir bestätigen Winchester und RTB – Noah Basis bleibt weiterhin stumm – Anflugleitstrahl ist unser Transponder und für den Moment Minus Fünf Grad linksweisend – weitere Anweisungen folgen – Falke #2 Ende.“


„Winchester? Was hast du mit deinen ganzen Raketen gemacht? Wolken abgeschossen?“


„Im Gegensatz zu euch Langschläfern war ich früher im Gefecht!“


„Dann pass auf, dass du auf dem Heimflug nicht noch mit Wasserdampf kollidierst!“


„Konzentriert euch endlich aufs Geschäft, da sind neue Ziele auf dem Schirm!“



„Cowboy #10 – HIT HIT HIT!“



„So ihr Schnarchnasen, das war mein Abschiedsgruß – Cowboy #10 ist jetzt RTB – wir sehen uns an Deck!“




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892 Naval Air Squadron Flight #12 – 26. September 1975 (Nord 70° 24' 12'' Ost 27° 52' 11'' 05:57 Zulu)


„Cowboy #12 an alle – der Penner hat mich in der Zielerfassung, den werde ich so schnell nicht los!“


„Cowboy #6 für Cowboy #12 – Immer Ruhig – ich hab den Sack direkt vor mir der wird gleich dumm gucken, wenn er mich bemerkt!“


„Cowboy #6 für Cowboy #14 – Abdrehen Commander – die beiden Scheißdinger sind für Sie gedacht!“


„Cowboy #14 für Cowboy #6 – Alles klar Macleod – der Luftraum ist scheiße voll hier!“



„Cowboy #13 für Cowboy #6 – was ist jetzt mit #200 – holt ihr die jetzt runter – sonst sind wir in Position!“



„Negativ Cowboy #13 – Cowboy #11 und #12 passieren zu dicht!“


„Scheiße was machen diese beiden Idioten – denen muss doch klar sein, dass sie uns im Weg sind!“


„Cowboy #13 – Riley und Wright – haut da ab! Ich drehe jetzt auf diesen Penner ein und brauche freies Schussfeld!!“




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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 70° 58' 17'' Ost 28° 56' 29'' 05:57 Zulu)


„Laurel Rotte #1 für Noah Basis – Laurel Rotte #1 für Noah Basis – Noah Basis – Wegpunkt #5 ist passiert halten auf Wegpunkt #6 zu – Noah Basis wir erreichen jetzt die Heiße Zone – Laurel Rotte #1 Ende.“


„Hardy Rotte #1 für Noah Basis – Hardy Rotte #1 für Noah Basis – Noah Basis – Wegpunkt #5 direkt voraus – Noah Basis wir drehen jetzt Richtung Heiße Zone ein – Hardy Rotte #1 Ende.“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 23' 21'' Ost 27° 55' 31'' 05:57 Zulu)


„Cowboy #5 – FOX TWO!“


„Cowboy #5 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #5 für Cowboy #10 – AUFPASSEN COWBOY #10 – RAKETE RAKETE RAKETE!“


„Cowboy #10 – Verstanden Cowboy #5 – Danke – nicht mal in Ruhe heimfliegen kann man!“


„Nach links wegbrechen und abtauchen Cowboy #10 – Sturzflug – hau da ab!“


„Wow das war knapp – Cowboy #10 für Cowboy #5 – das war keine Sekunde zu früh! “



„Egal – die Rakete geht ins Nirwana!“


„Holt euch den Penner!“


„Machen wir Cowboy #10 – sieh zu das heimkommst!“




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809 Naval Air Squadron Flight #3 – 26. September 1975 (Nord 70° 28' 43'' Ost 27° 01' 36'' 05:58 Zulu)


„Hardy Rotte #1 für Noah Basis – Hardy Rotte #1 für Noah Basis – Noah Basis – Wir gehen jetzt über Land und in tiefst Flug – wünscht uns Glück – Hardy Rotte #1 Ende.“




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892 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 28' 06'' Ost 27° 55' 03'' 05:58 Zulu)


„Verdammt der Junge ist gut. Bert hast du eine Zielerfassung?“


„Nein verdammt – und in diesem Winkel wird das auch nichts.“


„Noch enger werden wir kaum können ohne das Manöver abzubrechen.“


„Flieg langsamer!“


„Soll ich uns in den Boden rammen? Das macht der Vogel nicht mit!“


„Dieser Mistkerl – wie kann der so eine enge Kurve fliegen – der entkommt uns!“


„Tritt auf die Bremse!“


„Scheiße man – Macleod – kannst du wegbrechen auf Gegenkurs?“


„WAS?“


„Dieses Manöver halten wir nicht durch – mir ist schon ganz schlecht!“


„Gegenkurs und dann?“


„Hol dir Abstand und nimm ihn in der Flanke – ich bleib dran – solange ich hinter ihm bin wir er das Spiel weiterspielen!“


„Zielfassung spricht an – jetzt oder nie TC!“



„Cowboy #5 – FOX TWO!“


„Scheiße die geht vorbei!“





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892 Naval Air Squadron Flight #12 – 26. September 1975 (Nord 70° 12' 12'' Ost 28° 21' 44'' 05:59 Zulu)



„Rakete – Rakete – Aufpassen Jungs!“


„Wo – Wo verdammt?“


„Was – von den Pennern vor uns!“


„Negativ!“


„Schau auf die Frequenz – das ist kein Jäger Feuerleitstrahl!“


„SAMs – SAMs – SAMS – wir sind im Bereich der Boden-Luft-Raketen!“


„Das kann noch nicht sein – negativ – das kann nicht sein!“


„Bestätigt Boden-Luft-Feuerleitradar Typ... ohhh mein Gott!“


„Vater unser im Himmel – Gehei…“


„Schluss mit diesem Kirchenquatsch – Auffächern – Abstand gewinnen – Formation auflösen!“





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892 Naval Air Squadron Flight #12 – 26. September 1975 (Nord 70° 08' 52'' Ost 28° 32' 24'' 06:00 Zulu)



„Noch mehr Raketen!“



„Ja und diesmal stammen die von den Jägern vor uns!“


„Verdammte Scheiße – wohin?“


„Egal – Aufbrechen – hoch – runter – Hauptsache Auffächern und weg hier!“





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#225 NI#

Bigfish
24.12.25, 15:57
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 73° 58' 16'' Ost 18° 02' 23' 06:00 Zulu)


Admiral Cassidi schaute mit ausdruckslosem Gesicht zu Commander Northard:



„Das ist eine neue Qualität Commander!“


„Sir – sollen wir Abbrechen? Ich meine…“


„Ich weiß was Sie denken Commander, aber es wäre nicht dasselbe!“


„SA-5 Sir und wir wissen alle was diese Dinger für Gefechtsköpfe tragen!“


„Und es ist wirklich sicher?“


„Alle Einheiten bestätigen ganz klar die Signatur des Feuerleitradars für den Typ SA-5b Gammon – Sir!“


„Wir machen weiter und wenn die Russen uns dabei helfen…“


„Noch finden die Kämpfe über Norwegen statt, dicht an der Grenze zu Finnland. Die Finnen werden nicht begeistert sein Sir!“


„Wie ist das Wetter dort?“


„Genauso beschissen wie hier – starker Regen, moderater Wind.“


„Vorherrschende Windrichtung?


„Wechselnd aber es nutzt uns nichts. Wie gesagt: Die Finnen werden nicht begeistert sein Sir.“


„Dann setzen wir auf den Regen!“


„Wissen Sie Admiral – ich dachte immer Atomkrieg bedeutet das die Russen und wir das gesamte Arsenal an Interkontinentalraketen abfeuern und innerhalb eines Augenzwinkerns ist alles vorbei – keine Sorgen mehr!“


„Ja Commander, das haben wohl die Meisten gedacht. Aber dann hätte man taktische Nuklearwaffen niemals bauen müssen.“


„Eine Atombombe bei Bodø hier, ein nuklearer Torpedo in der Barentssee dort. Ein paar Marschflugkörper über Edinburgh und jetzt sind wir hier auf dem Weg nach Russland und deren Antwort sind mit nuklearem Gefechtskopf bestückte Flugabwehrraketen…“


„Zeit bis zum Ziel?“


„Admiral wir haben jetzt sechshundert Zulu, wenn es halbwegs nach Plan läuft müsste der erste Postbote in etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten sein Ziel erreichen Sir!“


„Ihre Jungs sollen die Formation auflockern und achtgeben!“


„Aye Sir – das haben die schon selbst verstanden Sir!“


„Umso besser Commander – wir machen weiter!“


„Aye Aye Sir!“




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892 Naval Air Squadron Flight #14 – 26. September 1975 (Nord 70° 07' 27'' Ost 28° 07' 27'' 06:00 Zulu)


„Wo ist das Ding verdammt?“


„Der Starter muss tief hinter der Grenze stehen, sonst hätten die uns viel früher begrüßt!“


„Dann sind wir direkt an der Grenze der Reichweite?“


„Etwas Sicherheit werden auch die Russen einbauen!°“



„Cowboy #12 an alle – weiter auseinanderziehen und passt auf die Jäger auf!“



„Commander, wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir im finnischen Lauftraum!“


„Schon klar – achte lieber auf die Gegner!“



„Cowboy #7 für Cowboy #14 – Lieutenant Commander ich bin jetzt in Reichweite für die Sparrow!“



„Abwarten Cowboy #7, wir haben gesehen das hohe Reichweite nicht mit Treffern gleichzusetzen ist. Erst Feuern, wenn der Gegner gut zu beleuchten ist!“





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892 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 29' 48'' Ost 27° 54' 36'' 06:01 Zulu)


„Jetzt nehmen wir ihn in die Zange!“


„Ja Scheiße vergiss es, er ist schon an mir vorbeigrast ohne Schussmöglichkeit. Wie ich diesen Vogel hasse, welcher Idiot konstruiert ein Jagdflugzeug ohne Bordkanone!“


„Yankees wer sonst!“


„Die Konstrukteure gehören geschlagen – mit einer Bordkanone hätte ich dem schön ein paar Granaten verpasst!“


„Sei froh das er dir keine verpasst hat!“






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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 09' 07'' Ost 28° 25' 47'' 06:01 Zulu)


„So ist gut immer brav weiter, dann hab ich euch!“


„Cowboy #13 für Cowboy #11 – meine Schussposition ist besser!“


„Verstanden Cowboy #13 – aber das ändert sich von Sekunde zu Sekunde!“



„Cowboy #13 – FOX TWO!“


„Cowboy #13 – HIT HIT HIT“


„Cowboy #13 – Winchester Winchster!“



„Was soll das Lieutenant Commander Bowden – wollen Sie uns schon verlassen?“


„Welcher Grünschnabel war das? Immer ruhig sonst gibt es keinen Rum nach Rückkehr!“


„Cowboy #11 für Cowboy #13 – wenn Sie nichts dagegen haben – der Nächste gehört mir!“



„Cowboy #11 – FOX TWO!“



„Ahhh Scheiße – die geht vorbei!“


„Merkt euch endlich – wenn der Gegner so eine enge Kurve fliegt, packt das die Zielerfassung der Sidewinder nicht – das Ding ist unnötig verschwendet!“





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892 Naval Air Squadron Flight #7– 26. September 1975 (Nord 70° 22' 10'' Ost 28° 43' 00'' 06:02 Zulu)


„Cowboy #7 – FOX ONE!“


„Cowboy #7 – FOX ONE!“


„Cowboy #14 an alle – Kontakt #242 ist eine schnell einfliegende Rakete in über Fünfundzwanzig Seemeilen Entfernung – das muss eine der SA-5 sein – AUFPASSEN!“





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892 Naval Air Squadron Flight #6– 26. September 1975 (Nord 70° 27' 20'' Ost 27° 54' 27'' 06:02 Zulu)


„Cowboy #5 für Cowboy #6 – Ich breche ab – ich muss Kotzen – wie lange hält dieser Russe das aus im Kreis zu fliegen?“



„Cowboy #6 für Cowboy #5 – Beruhig dich – auch der Russe scheint genug von diesem Karussell zu haben.“


„Dann schnapp ihn dir – mach in fertig!“



„Cowboy #5 – FOX TWO!“





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892 Naval Air Squadron Flight #7– 26. September 1975 (Nord 70° 19' 36'' Ost 28° 47' 50'' 06:02 Zulu)


„Verdammt der weicht aus – haben wir ihn noch im Leitstrahl?“


„Reg dich ab, noch sieht alles gut aus – die Sparrow halten brav auf ihr Ziel drauf zu!“


„Scheiße die Sparrow haben das Ziel verloren!“



„Cowboy #5 – HIT HIT HIT!“


„RAKETE RAKETE – Aufpassen Cowboy #12 und Cowboy #14 – eine Rakete rast auf euch zu!“


„Cowboy #7 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #7 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #7 – FOX ONE!“


„Cowboy #12 für Cowboy #14 – das schafft ihr nicht – macht Platz ich habe Zielerfassung!“


„Cowboy #14 für Cowboy #12 – Verstanden Lieutenant Commander – wir brechen nach rechts weg !“


„Cowboy #14 – FOX TWO!“





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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 14' 18'' Ost 28° 18' 58'' 06:02 Zulu)


„Peter schau mal nach oben!“



„Bist du verrückt Cedrick – sollen wir in einen Felsen knallen?“


„Schau nach oben!“



„WOW ACH DU SCHEIßE!“



„Hardy Leader an Hardy Rotte – seht nach oben!“


„Haben wir schon gesehen, über uns tobt der saftigste Luftkampf!“


„Scheiße ist das eine Sidewinder?“


„Ja direkt auf den Russen drauf zu!“


„Pass auf den Hügel vor dir auf!“


„Boah das war knapp…“


„Da da – da zischt noch eine Rakete heran!“


„Sagt mal sehen die uns hier unten nicht?“


„Scheint sich Niemand für uns zu interessieren!“


„Bumm den hat’s zerrissen - ein Russen Schwein weniger!“


„Cowboy #7 – FOX ONE!“


„Da vorne – noch eine Rakete jagt heran!“


„Bumm den zweiten hat’s zerrissen!“


„Scheiße das war eine von uns – das war eine Phantom!“


„WAS?“


„Sieh doch hin – da trudelt sie runter!“



BUMMM



„Scheiße jetzt ist sie explodiert!“


„Fallschirme? Sieht jemand Fallschirme?“


„Negativ, da sind keine Fallschirme!“


„Cowboy #14 an Noah Basis – Cowboy #14 an Noah Basis – Noah Basis wir haben Cowboy #12 verloren – ich wiederhole – wir haben Cowboy #12 verloren – Cowboy #14 Ende!“


„Cowboy #7 – HIT HIT HIT!“





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809 Naval Air Squadron Flight #8 – 26. September 1975 (Nord 70° 28' 42'' Ost 26° 58' 42'' 06:02 Zulu)


„Kubrick Rotte #1 für Noah Basis – Kubrick Rotte #1 für Noah Basis – Noah Basis – Wir gehen jetzt über Land und in tiefst Flug – Kubrick Rotte #1 Ende.“


„Sag mal Carter – siehst du den Lichtschein auf Zwölf hoch - zischt da vorne eine Rakete auf uns zu?“


„Verdammt ich glaube du hast recht – da kommt was angeflogen?“


„Aber die ist hoch?“


„Ja – kommt nicht zu uns runter?“


„Was ist das – siehst du Jäger?“


„Nein – da ist keiner…“




„Cowboy #7 an alle – Kontakt #242 – vermutlich SAM SA-5b verloren – hat die noch jemand in der Ortung?“




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#226 NI#

Azrael
24.12.25, 20:07
Da hatten die Jägerpiloten wohl Recht, Rand der Reichweite, zu derem Glück...

Bigfish
01.01.26, 18:04
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 14' 29'' Ost 28° 25' 49'' 06:02 Zulu)


„Ziel erfasst?“


„Nein verdammt, der Winkel passt nicht. Zieh rum!“


„Jetzt – schnell!“



„Cowboy #11 – FOX TWO!“



„Ja man flieg Baby flieg – ramm ihm in den Arsch!“


„Scheiße kann die Sau fliegen!“





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892 Naval Air Squadron Flight #7 – 26. September 1975 (Nord 70° 15' 34'' Ost 28° 58' 15'' 06:03 Zulu)


„Dave schau mal auf zwei Uhr tief!“


„Oha – ja das sind die Jungs mit den Anti-Radar-Raketen!“


„Wären das unsere würden die nicht so lahm übers Gelände zuckeln!“


„Pres – so ist das halt in der alten Welt – alte Problem!“


„Ja was soll der Scheiß – was hat sich der Skipper nur dabei gedacht uns zur Royal Navy „auszuleihen“?“


„Ja man ich weiß was du meinst – diese Ark Royal – solche Träger sind ein Anachronismus.“


„Ist ja nicht so, dass die Navy nicht auch so alte Dinger im Einsatz hat, aber echt man ich vermisse unseren Supercarrier!“


„Sehen wir zu, dass wir den Job hier erledigen, dann dürfen wir hoffentlich wieder nach Hause zu unserem Geschwader!“


„Zwei Russen direkt vor uns, aber die kneifen ihre Schwänze ein und machen sich aus dem Staub!“


„Die wissen halt, dass unser Arbeitgeber die US Navy ist – auch wenn auf dem Vogel hier der Union Jack klebt!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 20' 36'' Ost 28° 18' 32'' 06:03 Zulu)


„Scheiße man träume ich?“


„Was ist?“


„Sieh mal nach vorne!“


„Witzbold, außer deiner Birne ist da nix zu sehen.“







„Oh was?“



„Verdammt – nicht nur das Russe der Sidewinder davonfliegt – wie haben das Drecksding gleich eingeholt!“


„Verfluchte Sauerei!“


„Das Teil muss kaputt sein?“


„Hast du sowas schon mal gehört?


„Nein man – ich meine wir haben die Sidewinder aus einer echt beschissenen Fluglage abgefeuert. Der Kurvenflug war schon echt heftig und unsere Geschwindigkeit schon niedrig, aber selbst dann sollte das Teil schneller sein als wir!“


„Halt dich fest, falls das Drecksing plötzlich auf uns aufschaltet wird es heftig!“


„Aber nur wenn die noch mal einen Zahn zulegen würde.“


„Auch wieder wahr!“





Anmerkung des Autors: Tatsächlich fliegt hier der Russe der Sidewinder davon und die abfeuernde F-4 überholt ihre eigene Rakete!

In irgendeinem der irre umfangreichen Changelogs von Command wurde da wohl mal ein Bug gefixt, aber nichts destotrotz simuliert Command wohl mittlerweile auch welche Vmax eine Rakete erreichen kann. Aus einem engen Kurvenflug mit niedriger Geschwindigkeit abgefeuert ist die Endgeschwindigkeit einer Rakete mehrere hundert Knoten geringer, als wenn das abfeuernde Flugzeug in großer Höhe geradeaus fliegt und den Nachbrenner „eingelegt“ hat.

Hier ist die Sidewinder aber doch ziemlich langsam unterwegs. Abgefeuert wurde die AIM-9 als die F-4 ca. 525 kts TrueAirspeed hatte. Etwa direkt nach Brennschluss hatte die AIM-9 eine TrueAirspeed von 1386 kts. Hier fehlen wohl so um die 500 kts.

Der edle deltadagger gibt die Vmax der AIM-9D mit ca. 2.500 km/h an. Das wären recht gut diese 1386 kts. Allerdings fehlen hier dann die 525 kts der F-4 beim Abfeuern, die dazu addiert werden müssen. Und eigentlich sollte das Spiel das mittlerweile korrekt simulieren.

Die TrueAirspeed der AIM-9 fällt hier dann sehr schnell auf 505 kts. Das kann dann hinkommen. Laut dem edlen deltadagger verliert die AIM-9D pro Sekunde zwischen 100-200 km/h. Und dieses Gefecht hier dauert eine halbe Ewigkeit.


Bug in der Formel oder was auch immer: Tatsächlich überholt hier Flight #11 seine eigene Sidewinder!


Lieben Dank, an den edlen deltadagger für die rasche Antwort auf Unsere Fragen zu diesem Thema!





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892 Naval Air Squadron Flight #7 – 26. September 1975 (Nord 70° 13' 59'' Ost 28° 57' 10'' 06:03 Zulu)


„Da erreichen sie den Fjord und gehen weiter unter.“


„Schau auf deinen Schirm. Die beiden Russkis haben es sich wohl überlegt?“


„Kein Wunder, da kommen drei weitere Bastarde. Das wird dann langsam etwas viel.“


„Was tun wir?“


„Hierbleiben und dafür sorgen, dass die sich nicht über die Jagdbomber hermachen!“


„Alles klar!“





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892 Naval Air Squadron Flight #8 – 26. September 1975 (Nord 70° 22' 02'' Ost 28° 44' 20'' 06:03 Zulu)


„Cowboy #8 für Cowboy #7 – Typisch Amerikaner – was treibt ihr da? Eure Schussposition ist völliger Mist! Seht zu das ihr Platz macht, ich habe eine Schusslösung!“



„Cowboy #8 – FOX ONE!“






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892 Naval Air Squadron Flight #14 – 26. September 1975 (Nord 70° 20' 16'' Ost 28° 08' 39'' 06:03 Zulu)


„Was ein Mist! Cowboy #11 werft ihr da mit Steinen oder was?“


„Scheiße Commander – das habe ich noch nicht gesehen. Der ist der Sidewinder einfach davongeflogen!“


„Dann ist es jetzt meiner!“




„Cowboy #14 – FOX TWO!“






„Cowboy #8 – FOX ONE!“





„Pest! - Cowboy #14 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #11 – FOX TWO!“


„Cowboy #11 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #8 MISS MISS MISS!“


„Cowboy #8 MISS MISS MISS!“


„Cowboy #11 – FOX TWO!“


„Cowboy #7 – FOX TWO!“


„Cowboy #8 – FOX ONE!“


„Cowboy #8 – FOX ONE!“


„Cowboy #7 – HIT HIT HIT!“


„Cowboy #11 – HIT HIT HIT!“



„Cowboy #3 an Alle – Last uns was übrig!“


„Was macht ihr denn hier?“


„Der Commander glaubt, dass wir hier mehr Ausrichten können, als dumpf bei der Ark Royal rumzugurken!“


„Da hat der Commander verdammt Recht, aber hoffentlich haben wir später noch eine Landebahn, wenn Niemand mehr drauf aufpasst!“


„Jeden Russen den wir hier erwischen, kommt gar nicht erst bis zu unserer Landebahn!“


„Wenn das mal stimmt!“




„Cowboy #8 – HIT HIT HIT!“





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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 05' 18'' Ost 29° 08' 54'' 06:04 Zulu)


„Sollten die Jäger nicht eigentlich VOR uns Aufräumen?“


„Ja sieht so aus, als das wir jetzt die Speerspitze der Flotte sind!“


„Schöne Mist – ich will SOFORT wissen, wenn etwas auf uns zukommt!“


„Wenn wir es früh genug sehen!“


„Schöner Schlamassel aber die ersten Radaranlagen sind bald in Reichweite!“



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892 Naval Air Squadron Flight #8 – 26. September 1975 (Nord 70° 13' 47'' Ost 28° 57' 12'' 06:04 Zulu)


„Aufpassen Cowboys – da kommen gleiche mehrere SA-5!“


„Scheiße – da da da – Rakete – wegbrechen wegbrechen!“


„Verflucht wo kam die so plötzlich her?“


„Egal – Hauptsache vorbei gegangen das Drecksding!“





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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 70° 22' 40'' Ost 31° 17' 18'' 06:04 Zulu)


„Laurel Rotte #1 für Noah Basis – Laurel Rotte #1 für Noah Basis – Noah Basis – Wegpunkt #8 ist direkt voraus – erstes Ziel ist jetzt in Reichweite – ich wiederhole – erstes Ziel ist jetzt in Reichweite – Laurel Rotte #1 Ende.“




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#227 NI#

Bigfish
01.01.26, 18:08
Werter Azrael,



Da hatten die Jägerpiloten wohl Recht, Rand der Reichweite, zu derem Glück...




wie Ihr sehen könnt, spielt das keine große Rolle - der Russe hat eine größere Menge von den Dingern!



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Bigfish
06.01.26, 23:31
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 73° 57' 50'' Ost 18° 04' 36' 06:04 Zulu)


„... ja Commander – die letzten Augenblicke bevor die Bomber in Reichweite kommen sind immer die Nervenaufreibendsten!“


„Admiral – wie oft haben Sie das schon durchgemacht?“


„Nun Commander, meine ersten Kampfeinsätze fanden mitten im Zweiten Weltkrieg statt. Allerdings nicht beim Fleet Air Arm. Es ist irgendwie interessant…“


„Was ist interessant?“


„Im Weltkrieg war ich zweitweise auf die Cumberland abkommandiert sowie die Hardy. Mit beiden Schiffen war ich ebenfalls hier im Nordmeer unterwegs um unsere Russland Konvois vor den Deutschen zu beschützen. Und jetzt bin ich wieder hier an diesem Ort.“


„Diesmal allerdings um die Russen in die Hölle zu bomben!“


„Ja Commander – das Leben nimmt schon irrige Wendungen!“





„Aber zurück zu unserer heutigen Aufgabe Commander. Bislang hatten wir verdammt viel Glück.“


„Ja Admiral, die Verluste hätten höher sein können, aber diese verfluchten SA-5 Sir…“


„Ja – unsere Jets – zumindest die Bomber – dringen auf jeden Fall in die Reichweitenzone dieser Flugabwehrstellung ein.“


„Vielleicht haben wir weiterhin Glück. Unser Anti-Radar-Einheiten sind bislang völlig unbehelligt geblieben und erreichen jetzt jeden Augenblick ihre Positionen von denen aus, die ersten Stellungen beschossen werden können.“


„Ja – insbesondere die „Laurel“ Rotte ist auf der nördlichen Anflugroute komplett ohne Feindkontakt vorangekommen.“


„Finden Sie das ungewöhnlich?“


„Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Russen diese Bomber nicht entdeckt haben sollen? Spätestens jetzt wo die Rotte die Varanger-Halbinsel umflogen hat und über die offene See anfliegt muss bei den Russen jede verfluchte Radar-Station sehen das dort etwas kommt!“


„Wir werden es sehr bald erfahren Sir!“




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809 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 16' 11'' Ost 28° 06' 41'' 06:05 Zulu)


„Sully wie sieht es aus? Wir erreichen gleich den Varangerfjord.“


„Die Achthundertzweiundneunzigste hat hübsch aufgeräumt, aber diese verdammten SA-5 SAMs – die machen mir Sorgen.“


„Ja, im Unterschied zu den Jägern können wir nicht einfach kneifen und umdrehen. Wie sieht das Frequenzband aus?“


„Noch gut, keine Anzeichen das wir erfasst worden sind.“


„Sobald wir den Fjord erreichen dürfte sich das ändern. Hier im Schutz der Hügel und Berge ist das eine Sache, aber auf offener See?“


„Da schau, der Lieutenant Commander wackelt mit den Flügeln, der sieht das wohl ähnlich wie wir!“


„Ist dir mal aufgefallen, dass viele hohe Offiziere in den Cockpits sind?“


„Fünf Lieutenant Commander vom Bordgeschwader sind mit uns in der Luft, hatten wir das schon schonmal?“


„Kann mich nicht erinnern. Aber die ganzen Ausfälle zuletzt, wir haben einfach mehr Maschinen als Piloten.“


„Ja verdammt, drei Jungs von US Navy hab ich bislang an Bord gesehen.“


„Und die beiden Jungs die beim letzten Mal ausgestiegen sind, sitzen auch wieder im Cockpit. Soll mir mal einer sagen das der Bord Arzt die beiden wirklich für Flugfähig hält!“





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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 33'' Ost 29° 14' 12'' 06:05 Zulu)


„Da Scheiße – weit oben!“




„Ohh man – das sind diese SA-5 SAMs!“


„Ja aber die haben nicht uns zum Ziel. Und da rechts was ist das…“



„Jäger – russische Jäger!“



„Aber die fliegen weg von uns?“


„So sieht das aus.“


„Wo sind unsere Phantoms verdammte Scheiße?“


„Weit hinter uns!“


„So war das aber nicht gedacht.“


„Bist du sicher, ich hätte mit viel mehr Verlusten gerechnet als die Achthundertzweiundneunzigste bislang verkraften musste!“


„Das sieht trotzdem nicht gut aus. Funk deren Staffelkommandanten an – wir brauchen mehr Deckung!“





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892 Naval Air Squadron Flight #14 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 48'' Ost 28° 24' 44'' 06:05 Zulu)


„Achthundertzweiundneunzigste – ihr habt das eben über Funk mitangehört – die Achthundertneunte benötigt mehr Jagdschutz.“



„Neuen Befehle ihr Cowboys der Achthundertzweiundneunzigsten – alle Maschinen die Winchester sind und noch hier herumlungern sollen dem Feind weiter nachstellen!“


„Bitte was? Ist das ihr Ernst Commander Thomas?“



„Das ist mein voller Ernst!°“



„Aber wir haben keine Raketen mehr!“



„Das wissen Sie – aber die Russen wissen das nicht!“



„Die haben auch Augen im Kopf!“



„Dann sehen Sie zu, dass Sie die russischen Ärsche immer schön vor sich behalten oder glauben Sie das die Russen auch Augen am Arsch haben?“



„Commander…“


„Ruhe jetzt – das ist ein Befehl! Auch wer Winchester ist bleibt hier und jagd Russen! Ach und noch was – da sind weitere SA-5 im Anflug!“





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809 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 18' 09'' Ost 31° 24' 54'' 06:05 Zulu)


„Maddox – wie ist dein Rufzeichen in eurer Yankee Marine noch gleich?“


„Madboy – der ist Madboy“


„Schönes Spielchen mit deinem Namen.“


„Konnt ich mir nicht aussuchen…“


„Also Madboy – ist den Rufzeichen ein böses Omen für unseren Auftrag?“


„Sicher nicht, aber ich weiß was du meinst Morris!“


„Verdammt wir sollen SAM-Stellungen ausknipsen. Aber außer den Langstrecken-Luftraum-Überwachungsradaren ist hier nichts was genug Energie abstrahlt die für die Suchköpfe unserer Raketen ausreichend ist!“



„Da hat Commander Northard wohl einen Fehler gemacht?“


„Ja verdammte Scheiße – das stellt die gesamte Mission in Frage!“



„Also was machen wir?“


„Knipsen wir das Langstrecken-Luftraum-Überwachungsradar aus – vielleicht lockt das die SAM-Stellungen hinter dem Offen hervor?“



„Knipsen wir das Langstrecken-Luftraum-Überwachungsradar aus!“





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#228 NI#

Bigfish
08.01.26, 20:33
#19 Operation Oppenheimer (26. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 10: An Eye for an Eye)



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892 Naval Air Squadron Flight #7 – 26. September 1975 (Nord 70° 05' 48'' Ost 28° 41' 53'' 06:05 Zulu)


„Das Scheißding kommt näher, geh in Sturzflug!“


„Ahhh Scheiße – weg hier verdammt, nach links…“


„Cowboy #7 für Cowboy #11 – Achtung außer der Rakete kurvt auch der russische Jäger auf euch ein!“


„Nachbrenner – ich versuche rauszuholen was geht – siehst du das Drecksding?“


„Nein – das heißt ja – vielleicht – etwas über uns!“





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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 25'' Ost 28° 52' 39'' 06:06 Zulu)


„Da ist der zweite Mistkerl!“


„Spinn ich – der kommt direkt auf uns zu!“





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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 70° 14' 47'' Ost 31° 28' 07'' 06:06 Zulu)


„Wow verdammt!“



„Was ist los?“


„Das muss diese SA-5 Stellung sein – die ist hier gerade aufgepoppt wie die Sonne.“


„Werden wir angestrahlt?“


„Nein, kein direktes Feuerleitradar. Keine Ahnung wieso das Messgerät so verrückt spielt!“


„Laurel #4 an Laurel #6 – das macht keinen Sinn mehr – Die Planung vom Commander ist fürn Arsch. Die russischen SAM-Stellungen haben abgeschaltet. Aber jetzt leuchtet hier die SA-5 Stellung auf wie ein Stern.“


„Also was machen wir Laurel #4?“


„Vergessen wir den Flightplan – wir dringen tiefer ein, beschissen irgendetwas was aktiv ist und dann warten wir ab ob die SAM-Stellungen wach werden.“


„Alles klar – das machen wir so Laurel #4“



„Laurel Flight #6 – RIFLE ist auf dem Weg.“





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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 25'' Ost 28° 53' 11'' 06:06 Zulu)


„Cowboy #11 an alle – eine Drecksrakete weniger – scheint ausgebrannt zu sein!“


„Danke Cowboy #11 – diesmal war es knapp!“


„Wir sind immer noch an der Grenze der Reichweite der SA-5. Solange das so bleibt sollten wir sicher sein!“


„Und jetzt holen wir uns die beiden Jäger!“


„Da kommt aber schon die nächste SA-5!“


„Wenn wir uns nicht um die Jäger kümmern, dann holen die uns runter!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 07' 51'' Ost 28° 53' 35'' 06:06 Zulu)


„Verdammt was soll die Scheiße?“


„Russen jagen ohne Waffen, der Commander ist echt durchgedreht!“


„Lass ihn das bloß nicht hören!“



„Sieh doch hin man – perfekte Schussposition und wir haben nichts – NICHTS!“




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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 70° 10' 38'' Ost 31° 32' 05'' 06:06 Zulu)


„Das scheint zu klappen?“


„Ja man da wachen jetzt aber wohl einige Stationen auf!


„Die Zielsuchköpfe finden aber noch nichts!“



„Das wird schon – diese SA-3 Stellung direkt an der Landspitze ist das Hauptziel und diese SA-2 Stellung könnte sogar uns gefährlich werden. Die beiden müssen als Erstes weg!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 06' 32'' Ost 28° 56' 24'' 06:06 Zulu)


„Ja komm rum du Sau!“



„Au Scheiße – Achtung Cowboy #6 – der Russe hat eine Rakete auf euch abgefeuert!“


„Jaaaa verdammt – unser Radarwarner ist gerade geplatzt!“



„Brecht die Verfolgung ab Cowboy #6 – nach links oder rechts wegbrechen!“




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809 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 10' 38'' Ost 31° 32' 05'' 06:06 Zulu)


„Laurel Flight #6 – RIFLE Nummero Zwo ist auf dem Weg!“





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892 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 07' 28'' Ost 28° 58' 19'' 06:06 Zulu)


„Nach links, nach links – das Scheißding hat uns gleich!“


„SCHUB SCHUB SCHUB!“



„Vorbei – heilige Scheiße die ist an unsrem Arsch vorbei!“



„Dafür kommt da eine SA-5 auf uns zu!“





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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 59' 47'' Ost 29° 49' 32'' 06:06 Zulu)



„Hardy Flight #5 – RIFLE ist unterwegs!“




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892 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 07' 05'' Ost 28° 59' 17'' 06:06 Zulu)


„Da ist noch eine Rakete!“


„WAS?“


„WO KOMMT DIE HER?“


„Das muss die erste sein!“


„Ich denke die ist vorbei?“





„Wo ist dieser Russe?“


„Auf vier Uhr hoch!“


„Das Schwein - Festhalten!“


„Booah was machst du!“


„Luftbremse – und da ist die Sau vorbei!“



„Cowboy #11 für Cowboy #6 – Schönes Manöver – aber jetzt macht euch aus dem Staub – ich hab Zielerfassung und Schieße!“



„Cowboy #11 – FOX TWO!“




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809 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 12'' Ost 31° 34' 59'' 06:07 Zulu)


„Laurel #6 für Noah Basis – Noah Basis – ein Luftraumüberwachungsradar hat den Betrieb eingestellt – vermutlich Volltreffer durch AS.37 – wir machen weiter!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 06' 39'' Ost 29° 03' 37'' 06:07 Zulu)


„Verdammt – das ist wieder so ein Versager!“



„Cowboy #11 – MISS MISS MISS!“


„Cowboy #11 – an alle – ich habe hier auch eine Sidewinder die viel zu schnell an Geschwindigkeit verliert – erst mit den Sparrows keinen Erfolg und jetzt die Sidewinder oder was?“





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809 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 04' 12'' Ost 31° 34' 59'' 06:07 Zulu)


„Endlich Zielerfassung!“



„Laurel Flight #6 – RIFLE Drei ist unterwegs!“





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809 Naval Air Squadron Flight #3 – 26. September 1975 (Nord 69° 58' 03'' Ost 30° 02' 29'' 06:07 Zulu)


„Verdammter Mist – jetzt ist es passiert!“


„Was ist los?“


„Da kommen zwei Jäger auf uns zu und weit und breit ist von unseren Jägern nichts zu sehen!“


„Was machen wir?“


„Wir trennen uns auf, gehen noch tiefer…“



„NOCH TIEFER?“



„Noch tiefer und schau dich um – da sind mehrere kleine Seitenfjorde – da fliegen wir rein!“


„Das ist doch Wahnsinn – siehst du wie eng die sind!“


„Genau deshalb – schön was zum Manövrieren und Scheiße für Raketen!“


„Abdrehen nach Rechts in die Seitenfjorde - jetzt!“





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809 Naval Air Squadron Flight #6 – 26. September 1975 (Nord 70° 02' 17'' Ost 31° 36' 01'' 06:07 Zulu)


„Laurel Flight #6 – RIFLE Vier ist unterwegs!“



„Laurel Flight #6 – Winchester - Winchester!“





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892 Naval Air Squadron Flight #8 – 26. September 1975 (Nord 70° 09' 00'' Ost 28° 52' 56'' 06:07 Zulu)


„Cowboy #8 – FOX TWO!“


„Cowboy #8 – HIT HIT HIT!“




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809 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 05' 22'' Ost 28° 59' 22'' 06:07 Zulu)


„Verdammt – Postman #12 – hier ist ganz schön was los?“


„Ja – aber die F-4 verscheuchen die Russen genau richtig!“


„Also weiter solange die russischen Jäger beschäftigt sind!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 06' 18'' Ost 29° 03' 11'' 06:07 Zulu)


„Verdammt ist der gut – ich bekomme einfach keine Schusslösung!“



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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 70° 02' 32'' Ost 31° 38' 43'' 06:07 Zulu)


„Seht zu das ihr nach Hause fliegt Laurel #6 – wir machen den Rest!“


„Alles klar Laurel #4 – gute Jagd!“



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809 Naval Air Squadron Flight #3 – 26. September 1975 (Nord 69° 56' 37'' Ost 29° 52' 49'' 06:08 Zulu)


„Hardy #3 für Hardy #5 – Aufpassen Hardy #5 – die beiden Jäger sind hinter euch her!“


„Verstanden Hardy #3 – seid ihr schon im Fjord?“


„Negativ Hardy #5 – Der Anflugvektor ist nicht gut.“


„Hardy #3 – da hat eine SAM-Stellung aufgeschaltet!“


„Ja wir haben die Strahlung, ist aber kein Feuerleitradar!“


„Was für eine Scheiße – zwei Jäger und jetzt auch noch eine SAM-Stellung!“







„Was ist das für ein Mist!“


„Was?“


„Das Luftraumradar ist aus gegangen kurz bevor meine Rakete dort ist!“


„Haben die abgeschaltet?“


„Laurel #6 für Hardy #5 – habt ihr etwa dasselbe Ziel beschossen wie wir?“


„Hardy #5 für Laurel #6 das ist jetzt nicht wahr!“


„Scheiße man eine Anti-Radarrakete fürn Arsch!“


„Das macht nichts Hardy #5 – alles was diese Drecks SAM-Stellungen aufweckt ist gut. Wenn das eine Rakete kostet, dann ist das so!“


„Ja und – welche SAM-Stellung ist denn aktiv?“


„Zum Beispiel die SA-2 die euch gerade stört… - ach und da gibt es just eine SA-3 Stellung weniger!“




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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 53' 25'' Ost 30° 12' 08'' 06:08 Zulu)


„Scheiße – hinter uns – Sechs Uhr hoch!“



„Wo?“


„Wieder weg!“


„Was war das?“


„Die russischen Abfangjäger!“


„Sind in den Wolken verschwunden!“


„Zieh rum – rein in diesen Fjord!“





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892 Naval Air Squadron Flight #8 – 26. September 1975 (Nord 70° 00' 14'' Ost 28° 53' 01'' 06:08 Zulu)


„Wird das wieder so ein Kurven-Karussell?“


„Ist einfach gut der Typ!“




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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 53' 51'' Ost 29° 45' 01'' 06:08 Zulu)


„Was ist das da oben in der Wolkenlücke?“


„Scheiße eine SA-5!“



„Zu hoch um uns zu treffen!“


„Ein Glück!“


„Fliegen wir tiefer in den Fjord rein – hier zwischen den Bergen sollten wir einige Zeit sicher sein!“



„Das Ding kommt auf uns zu!“



„VERDAMMT WOHIN AUSWEICHEN?“



„Achh – die geht vorbei!“





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HMS Ark Royal (R09) – 26. September 1975 (Nord 73° 57' 15'' Ost 18° 02' 56' 06:08 Zulu)


„Was ein Mist!“


„Nur ruhig Commander! Sie haben doch nicht wirklich geglaubt, dass die Russen exakt das machen was wir angenommen haben?“


„Das die aber ihre SAMs aktivieren wenn Bomber in der Nähe sind, war bislang immer der Fall!“


„Ja – und jetzt haben die Russen dazu gelernt und lassen ihre Feuerleitradare abgeschaltet bis sie sich wirklich sicher sind.“


„Die Antiradar-Einheiten sind dann aber völlig überflüssig und die Postboten haben alles gegen sich was zerstört sein sollte!“


„Das können wir nicht mehr ändern, aber nach dem aktuellen Lagebild werden auch SAM-Stellungen getroffen.“


„Laurel hat seine Arbeit getan, aber Hardy sitzen die Jäger im Nacken, das werden die nicht überleben!“


„Ja – acht Anti-Radarraketen ohne Einsatz – das ist wirklich ein Problem!“




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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 51' 34'' Ost 30° 02' 34'' 06:09 Zulu)


„Warum greifen die nicht an?“


„Vielleicht sehen die uns nicht?“


„Ja die sind irgendwo über oder in der Wolkendecke, aber die haben doch Radar!“


„Und wenn die russischen Raketen keine Zielerfassung bekommen?“


„Warum?“


„Reflexionen in diesem engen Taleinschnitt?“


„Darauf verlasse ich mich nicht!“


„Suche uns einen Kurs, der uns hier in diesem zerklüfteten Gebiet hält.“




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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 69° 59' 10'' Ost 31° 30' 14'' 06:09 Zulu)


„Die letzte Rakete von Laurel #6 muss versagt haben!“


„Sieht so aus – also legen wir nach – und gleich auf alles was uns ärgert!“



„Laurel Flight #4 – RIFLE ist unterwegs!“


„Laurel Flight #4 – RIFLE ist unterwegs!“




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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 50' 36'' Ost 30° 00' 51'' 06:09 Zulu)


„Wo sind die?“


„Hängen zurück – das Fliegen im Fjord scheint zu funktionieren!“





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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 69° 59' 49'' Ost 28° 54' 23'' 06:09 Zulu)


„ABBRECHEN – ABBRECHEN – SA-5!!!“


„Scheiße die hat uns zum Ziel – Darnell ist das Ding zu sehen?“


„Scheiße nein – geh runter – Sturzflug – nach unten – nach unten!“


„VERDAMMT DAS WAR KNAPP!“





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809 Naval Air Squadron Flight #12 – 26. September 1975 (Nord 69° 59' 27'' Ost 29° 41' 03'' 06:09 Zulu)


„Postman #12 für Postman #11 – da kommt eine SA-5 auf uns zu!“


„Immer ruhig Postman #12 – laut Radar ist die Fluglage stabil – die schießt über uns drüber!“


„Sollen wir das wirklich riskieren?“


„Ja! – das passt – glaub mir!“


„Himmel ich bete das du Recht behalten wirst Percy!“





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809 Naval Air Squadron Flight #5 – 26. September 1975 (Nord 69° 47' 20'' Ost 30° 01' 53'' 06:09 Zulu)


„Die sind jetzt hinter euch her Hardy #3!“


„Haben wir schon bemerkt, aber scheinbar kommen die nicht mit unserem Tiefstflug klar?“


„Ja – aus irgendein einem Grund scheinen die nicht tiefer als fünfzehnhundert bis zweitausend Fuß zu fliegen?“


„Warum auch immer, das rettet uns unsere Ärsche!“


„Aber nur, wenn das so bleibt!“





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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 00' 22'' Ost 28° 51' 52'' 06:09 Zulu)


„Endlich eine Schusslösung!“


„Cowboy #7 – FOX TWO!“





„Cowboy #7 – HIT HIT HIT!“


„Cowboy #3 – da jagt eine SA-5 auf euch zu – wegbrechen wegbrechen – nach unten – Sturzflug!“





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809 Naval Air Squadron Flight #4 – 26. September 1975 (Nord 69° 52' 19'' Ost 31° 39' 23'' 06:10 Zulu)


„SAM SAM SAM!!!“


„Die Scheiß SA-3 auf Zehn Uhr ist aufgewacht!“


„Diesen Arschlöchern jagen wir eine Rakete rein, wollen mal sehen ob die gleich wieder Abschalten!“


„Bautz – die SA-3 vor uns hat er erwischt!“


„Laurel Flight #4 – RIFLE ist unterwegs!“


„Nehmen wir gleich noch diese SA-2-Stellung – die ist jetzt auch aktiv?“


„Sobald die SAM die uns jagt weg ist!“




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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 26. September 1975 (Nord 70° 08' 31'' Ost 29° 06' 39'' 06:10 Zulu)


„AAAAHHHAHAH – meine Augen - meine Augen!“


„ZIEH HOCH ZIEH HOCH WAS MACHST DU DENN!“


„Meine Augen – verdammt ich sehe nichts mehr!“


„Was war das verdammt – was war das für ein Blitz?“


„ZIEH HOCH ZIEH ENDLICH HOCH – ja so ist gut – stabilisieren!“



„Was war das?“


„Cowboy #4 für Cowboy #3 – Cowboy #4 für Cowboy #3 - Cowboy #3 was war das – habt ihr das auch gesehen?“





„Cowboy #4 für Cowboy #3 – Cowboy #4 für Cowboy #3 - Cowboy #3 – kommen Cowboy #3?“


„Cowboy #3 – kommen Cowboy #3 – Cowboy #3?“


„Cowboy #4 für Cowboy #3 – Cowboy #4 für Cowboy #3 – kommen Cowboy #3 – Cowboy #3 …“





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#229 NI#

Azrael
08.01.26, 21:11
Das musste früher oder später passieren, selten hält das Glück so lange an...

Bigfish
08.01.26, 22:38
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Werter Azrael,


das ist schon richtig, aber eine einzelne F-4 Phantom mit einem Nuklearsprengkopf vom Himmel zu holen ist auch etwas Overkill!


Die SA-5 können nur gedacht gewesen sein um einen ganzen Pulk von Flugzeugen gleichzeitig vom Himmel zu holen. Das mag ja im zweiten Weltkrieg noch üblich gewesen sein, aber im Jet-Zeitalter isses halt überholt. Wie man sieht braucht man seine Flugzeuge nur ordentlich auseinanderziehen und der Rest überlebt.


Das ganze Thema Fallout ist für das Spiel nicht relevant. Das wäre real halt noch ein Punkt


+ + +

Azrael
09.01.26, 00:55
Naja, je nach Distanz erblindet man ja auch von einer Nuklearexplosion.
Das ist natürlich auch nicht im Spiel dargestellt, sollte man aber in der Realität wohl nicht überschätzen. Da dürften dann einige Flieger mit runterkommen.

Aber ja, grundsätzlich habt ihr Recht, wenn man die Flieger weit genug auseinanderzieht, um selbst das auszukontern, bringen die Nuklearflugabwehrraketen auch nicht mehr viel.