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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs



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KAreil
13.01.25, 08:37
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26.Juni 1794 - 0830, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Major Kareil muss dem dem Prinzen von Sachsen-Coburg beunruhigende Neuigkeiten überbringen, nördlich von Jumet haben die Franzosen soeben eine Montgolfiere steigen lassen. Von diesem Heißluftballon aus können sie die Bewegungen der Koalitionstruppen genauestens beobachten und ihre Schwerpunkte erkennen. Angesichts der vermuteten französischen zahlenmäßigen Überlegenheit könnte sich das als großes Problem darstellen.

Trazegnies im Westen konnte dafür mittlerweile von der österreichischen 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt genommen werden und die Franzosen werden hart nach Osten verfolgt. Die 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien unterstützt dabei aber rückt auch auf Forchies-la-Marche vor um die linke Flanke zu sichern. Die Franzosen sind nämlich dabei Truppen aus Fontaine L’Eveque nach Norden zu verlegen was durchaus gefährlich werden könnte.
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Von Norden kommend haben die Kavalleriespitzen der 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel mittlerweile Gosselies erreicht, bis dahin sind die Franzosen stets zurückgewichen und haben so auch Thumeon preisgegeben. Die Infanterie der 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich folgt aber hinkt noch hinterher.
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Die Preußen unter dem Herzog von Braunschweig sind indessen in Gefechte um die Höhen nördlich von Campinaire verstrickt. Unter hohen Verlusten versucht Generalmajor Wolffradt den Nordrand der Höhen zu nehmen und er wird es wohl auch schaffen denn ihre Hauptlinie scheinen die Franzosen weiter südlich zu ziehen. Stetig kommen französische Verstärkungen aus dem geräumten Westen herbei, aber auch die Preußen führen zusätzliche Truppen heran und flankieren den Feind im Osten.
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Im Bois de Lepinoy gehen die brutalen Kämpfe in den Wäldern weiter. Die österreichische 4.Kolonne aus Norden und die 5.Kolonne aus Osten versuchen möglich viele Franzosen einzuschließen aber sie leisten erbitterten Widerstand und führen frische Kräfte aus Westen heran. Die vielen Wälder machen die eigentlich starke österreichische Kavallerie fast unnütz und die Verluste an Infanterie auf beiden Seiten steigen schnell.
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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
03.02.25, 12:16
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26.Juni 1794 - 0900, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Trotz der steten Beobachtung durch die französische Montgolfiere geht der Vorstoß der Koalitionstruppen und sehr zur Freude von Major Kareil und den anderen Offizieren im Stab des Prinzen von Sachsen-Coburg verläuft er weiterhin sehr gut.

Im Westen verfolgt die österreichische 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt die aus Trazegnies abziehenden Franzosen scharf nach Osten auf Courcelles. Teile der 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien operieren ebenfalls auf Courcelles während der Rest weiter südlich Forchies-la-Marche besetzt und die rechte Flanke nach Fontaine L'Eveque sichert.
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Die österreichische 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich und 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel haben von Norden kommend mittlerweile Gosselies fast vollständig besetzt, aber im Süden der Stadt wird vermehrt französische Infanterie und Kavallerie gesichtet.
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Ein Meldereiter des Herzogs von Braunschweig bringt weitere gute Nachrichten, seine Preußen stehen in der Flanke der Franzosen bei E.Bonaire nachdem diese das auch erkannt haben, geben sie die Stellungen dort bereits wieder auf. Die preußische Kavallerie-Reserve eilt gerade durch Wagnee nach Westen um den Franzosen den Rückzug auf Ransart abzuschneiden.
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Unter hohen beidseitigen Verlusten gehen die Kämpfe in den Wäldern des Bois de Lepinoy weiter und auch hier müssen die Franzosen weichen. Nachdem die österreichische 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu endlich die Sperrstellungen nach Osten überwunden hat, können sie jetzt gemeinsam mit der Infanterie der 4.Kolonne unter Erzherzog Karl weiter angreifen. Dessen Kavallerie fühlt jetzt auch wieder auf Lambusart vor nachdem die Franzosen dort ihre Artillerie vom Stadtrand zurückgezogen haben.
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Die Franzosen weichen bei E.Bonaire. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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Gemetzel im Bois de Lepinoy. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

BigDuke66
03.02.25, 18:50
Welcher Patch level ist es eigentlich, ich nehme an noch 4.08.1?

KAreil
03.02.25, 20:23
Welcher Patch level ist es eigentlich, ich nehme an noch 4.08.1?

Richtig, die große Änderung der nächsten Runde ist ja das mit dem "Push Skirmishers" was uns helfen sollte gegen die Unmengen and französischen Plänkler.

KAreil
25.02.25, 11:56
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26.Juni 1794 - 0930, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Feldmarschall Clerfayt verfolgt mit seiner 6.Kolonne die abziehenden Franzosen scharf auf Courcelles, aber seine Truppen sind weit überdehnt und langsam gewinnen die Franzosen Abstand. Aktuell scheint es als ob die Franzosen auch Courcelles aufgeben werden, es werden nach Südosten abziehende Kolonnen gemeldet. Die 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien unterstützt weiterhin den Vorstoß auf Courcelles aber operiert auch weiter südlich, die Truppen des Prinzen von Waldeck bedrohen sogar Fontaine L'Eveque und die Franzosen scheinen von dort abzuziehen.
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Bei Jumet haben die Franzosen hingegen jetzt Verteidigungsstellungen im Schatten ihrer Montgolfiere bezogen. Die österreichische 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich und 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel haben sie bis dorthin scharf verfolgt aber jetzt müssen sie wohl erstmal auf ihre nachkommende Artillerie warten.
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Südwestlich von Fleurus haben die Franzosen E.Bonaire aufgegeben und ziehen sich auf das von General-Major Kleist bedrohte Ransart zurück. Der preußische General-Major Llow hat mit seiner Kavallerie die Nachhut angegriffen und Teile davon zerstreut, dabei konnte sogar ein gewisser Brigadegeneral d'Hauptpoul gefangengenommen werden. Preußische Infanterie folgt ihrer Kavallerie um die Franzosen nicht zur Ruhe zu kommen lassen und von Norden her kommt die bis jetzt zurückgehaltene Kavallerie-Reserve der Preußen heran.
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In den Wäldern des Bois de Lepinoy tauchen immer mehr Schwärme französischer Plänkler auf und die Infanterie der österreichischen 4.Kolonne unter Erzherzog Karl und 5. Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu ist durch diese ungewohnte Kampfform bereits sehr abgekämpft. Nur die Truppen von General-Major Hofstedt sind noch relativ frisch und stoßen zügig auf der Straße nach Westen vor um Lambusart zu bedrohen.
Diese Stadt wird auch bereits von österreichischer Kavallerie bedroht und von Westen her kommende Preußen sind dabei sie vollkommen einzuschließen.
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Die Montgolfiere bei Jumet. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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Der Rückzug auf Ransart. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
25.02.25, 19:08
Kann man die Montgolfiere angreifen und zerstören?

Glück Auf

KAreil
25.02.25, 21:23
Kann man die Montgolfiere angreifen und zerstören?

Glück Auf

Müssten wir ausprobieren...vielleicht haben wir mal eine Ari-Einheit übrig um das zu testen.

Greenhorn
25.02.25, 22:15
Bis zur Entwicklung der Congreve Rockets wird es noch 10 Jahre dauern.

KAreil
23.03.25, 12:27
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26.Juni 1794 - 1000, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Die österreichische 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt hat mittlerweile Courcelles besetzt und verfolgt die Franzosen scharf nach Südosten. Ihr Rückzug läuft größtenteils über Lesart und T.de Prise wo die Koalitionstruppen aktuell nur etwas Kavallerie zur Beobachtung haben.
Weiter südlich schirmt die Kavallerie der österreichischen 1.Kolonne ab und die Truppen des Prinzen von Waldeck stehen in Gefechten um Fontaine L'Eveque.
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Nahe der Montgolfiere bei Jumet haben sich die österreichische 1. und 2.Kolonne entfaltet um gegen die von den Franzosen bezogene Linie vorzugehen. Die Kavallerie der Franzosen reitet schneidige Gegenstöße aber noch hält die linke Flanke der Österreicher.
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Weiter ostwärts schaffen es die Franzosen den Großteil ihrer Truppen von E.Bonaire nach Ransart zurückzuziehen und sie bauen dort eine äußerst starke Verteidigung auf. Preußische Kavallerie unter General-Major Normann stürzt sich in den abziehenden Gegner aber kann nur kleine Teile davon abdrängen. In Eilmärschen wird Infanterie herangeführt um den französischen Rückzug weiter scharf zu verfolgen.
Nördlich von Ransart entfalten die leichten Truppen von General-Major Kleist und bedrohen die stark befestigte Stadt.
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Noch weiter ostwärts haben die Preußen mittlerweile Lambusart kampflos besetzt und verfolgen die Franzosen nach Südosten. Es gibt nach wie vor blutige Gefechte in den Wäldern des Bois de Lepinoy in denen die Schwärme französischer Plänkler einfach überlegen sind.
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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
23.03.25, 19:29
Bislang ist es ein großes Treiben. Ist es realistisch die Truppen östlich der Montgolfière abzuschneiden bzw. diesen Truppen in den Rücken zu fallen? Die müssen ja über den Fluss und das sollte dauern? Oder sind die 2. und 3. Kolone dafür zu schwach?

KAreil
23.03.25, 22:01
Bislang ist es ein großes Treiben. Ist es realistisch die Truppen östlich der Montgolfière abzuschneiden bzw. diesen Truppen in den Rücken zu fallen? Die müssen ja über den Fluss und das sollte dauern? Oder sind die 2. und 3. Kolone dafür zu schwach?

Richtig, wir treiben den Gegner vor uns her und verhindern so dass sich seinen zahlenmäßig starken Truppen konzentrieren. Haben wir von genau diesem Gegner gelernt und unseren ersten Schlachten, man darf den Feind bloß nicht sammeln lassen...darf sich dabei aber auch nicht übernehmen - Aufklärung der Flanken ist ungemein wichtig.

Unser Plan ist eher mit der 2. und 3. Kolonne zu binden und mit der 1. und 6. zuzuschlagen.

KAreil
28.03.25, 12:49
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26.Juni 1794 - 1030, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Die Franzosen haben genug!
Unter Zurücklassung ihrer Montgolfiere ziehen sich sich nach Süden über die Sambre zurück. Das stete Vorrücken der österreichischen und preußischen Truppen hat ihnen nie die Gelegenheit gegeben sich zu einer geschlossenen Verteidigung zu formieren, würden sie sich nicht zurückziehen würden sie in Teilen geschlagen oder umfasst werden.

Der Prinz von Sachsen-Coburg hat seine Offiziere bereits zum festlichen Abendessen im damit entsetzten Charleroi eingeladen und während die Koalitionstruppen feiern retten sich die letzten Franzosen über den Fluss - ein Sieg auf ganzer Linie.

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KAreil
31.03.25, 14:21
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Fazit:

Ein sehr großes Szenario (M15-066_Fleurus_FB-V6_HTH) mit vielen Möglichkeiten zu Manövrieren. Die hart erlernten Lektionen unserer Niederlagen haben uns geholfen zu erkennen dass wir hart zuschlagen und verfolgen müssen, unser werter Gegner wäre uns zahlenmäßig sogar überlegen gewesen aber seine Truppen waren weit verstreut. Wir konnten sie angreifen bevor sie sich konzentrieren konnten und dann schaffte er es nicht mehr eine ordentlich Verteidigung aufzubauen - bzw. haben wir durch das forsche Vorgehen wohl auch noch mehr Stärke vortäuschen können als wir eigentlich hatten.

Auf jeden Fall ein sehr zu empfehlendes Szenario!

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Bigfish
06.04.25, 19:19
Gratulation! Es geht doch hoffentlich noch eine Weile weiter?

KAreil
13.04.25, 12:24
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02.Oktober 1794 - 1100, bei Aldenhoven in Westfalen

Nach der verlorenen Schlacht bei Fleurus blieben die geschlagenen Franzosen sehr passiv, aber Spione berichteten von massiven Verstärkungen für ihre Armee. Der Prinz von Sachsen-Coburg ließ sich von dieser Passivität einlullen und führt die Koalitionstruppen bereits im September wieder zurück nach Osten in die Nähe ihrer Winterquartiere. Erzherzog Karl und alle anderen höheren Offiziere, darunter auch Major Andras Kareil, protestierten lautstark gegen diesen Schritt aber die Truppen waren bereits zurück an der Roer als der Prinz endlich Einsicht zeigte. Der gesundheitlich angeschlagene Prinz gab daraufhin das Oberkommando ab und zog sich aus dem Militärwesen zurück.

Die Franzosen hatten das Abziehen der Koalitionstruppen sofort erkannt und haben schnell den Großteil der Österreichischen Niederlande besetzt. Ein sofortiger Gegenangriff war aufgrund der unklaren Verhältnisse in der Führung der Koalitionstruppen nicht möglich und so richteten sie sich vor der Roer vorerst zur Verteidigung ein. Feldmarschall Clerfayt hatte jetzt das Oberkommando inne, aber die britischen Truppen unter dem Duke of York operierten größtenteils selbständig nördlich der Österreicher bei Grave.

Nachdem der Feldmarschall wusste dass die Franzosen eine sehr starke Armee unter General de Jourdan gegen ihn in Marsch gesetzt hatten, entschloss er sich die Übergänge über die Roer auf jeden Fall zu halten. Die meisten Brücken wurden zerstört und Furten aufgegraben, aber bei Linnich, Jülich und Düren blieben sie intakt um die Kommunikationswege offen zu halten. Westlich davon hat sich die österreichische Armee der Sambre jetzt zur Verteidigung eingerichtet.

Im Norden vor dem wichtigen Linnich und seiner Brücke stand die 3.Kolonne mit etwa 8500 unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel.
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Südlich von Ederen bis Merzenhausen davon stand der Erzherzog Karl mit seiner 4.Kolonne und etwa 6600 Mann.
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Daran anschließend die 1.Kolonne unter Prinz William mit 9000 Mann rund um das wichtige Aldenhoven. Die Stadt war der westlichste Punkt der österreichischen Linie und von dort führten gute Straßen direkt nach Jülich und damit über die Roer.
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Südlich davon stand dann noch die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich mit 9500 Mann bis zu Stadt und Fluss Inde.
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Weiter südlich sicherte die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray die Brücke bei Düren mit etwa 9700 Mann. Nördlich davon stand die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu mit etwa 9500 als Reserve.
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Die österreichischen Stellungen bei Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
13.04.25, 18:18
Das ist mal eine Karte! Gutes Gelingen!

hohe_Berge
13.04.25, 22:43
Das wird interessant. Wie viele Spielzüge hat das Szenario. Hat Euer Gegner genug Zeit zum manövrieren um Seine Schwerpunkte zu setzen?
Nur 6 Punkte- Siegesfelder?

Glück Auf

KAreil
18.04.25, 13:23
Die Karte ist wirklich riesig, manche der NapoleonicBattles-Spiele haben diese und sie erlauben viel Manöver.

Das Szenario hat 48 Züge und das gibt dem Gegner sehr viel Zeit für Manöver und um seinen Schwerpunkt auch ggf abseits der historischen Orte zu setzen. Wir werden alles daran setzen uns schnellstmöglich zu konzentrieren, einige Siegesfelder geben wir dazu gleich auf. Wir haben schmerzhaft gelernt dass das Zusammenführen/halten der eigenen Armee wichtiger ist als Gelände zu halten.

KAreil
05.05.25, 11:16
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02.Oktober 1794 - 1130, bei Aldenhoven in Westfalen

Gegen Mittag wird französische Kavallerie auf der Straße nach Aldenhoven gemeldet und Major Kareil wird von Feldmarschall Clerfayt mit Befehlen für den dort zuständigen Prinz William betraut. Seine 1.Kolonne konzentriert sich in und um die Stadt denn sie war doch sehr überdehnt. Französische Infanterie und Artillerie wird hinter ihrer Reiterei gesichtet und die österreichischen Kanonen eröffnen das Feuer auf den Feind.
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Vom Rest der österreichischen Linie werden keine Feindsichtungen gemeldet aber die weit auseinandergezogenen Linien müssen verkürzt werden. Feldmarschall-Leutnant Wenzel ganz im Norden lässt seine 3.Kolonne hinter einem Schirm an Kavallerie auf Linnich und seine wichtige Brücke zurückweichen.

Erzherzog Karl wird seine 4.Kolonne weiter nach Osten an die Roer führen um dort als generelle Reserve zu dienen.

Die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich gibt Inden auf und verlegt nach Norden Richtung Aldenhoven. Sie soll aber auch die Straßen von Inden direkt nach Jülich im Auge behalten.

Ganz im Süden halten die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray und die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu weiterhin ihre Stellungen.

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Die französische Spitze vor Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
09.05.25, 12:31
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02.Oktober 1794 - 1200, bei Aldenhoven in Westfalen

Kurz darauf kommen aus Meldungen von der 3.Kolonne im Norden dass die Franzosen auf Linnich vorrücken. Die Truppen von General-Major Ulm und General-Major Mathieu sind dort gerade dabei sich um die Stadt in Stellung zu bringen nachdem sie ihre exponierten ersten Positionen geräumt haben. Eigene Kavallerie schirmt diese Bewegung ab, aber die schnell vorrückende französische Reiterei wird sie bald zurückdrängen.

Den Süden von Linnich deckt General-Major Heinz von der 4.Kolonne, er stellt damit auch eine Art Reserve für den Norden dar.
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Vor Aldenhoven haben sich die Franzosen wieder auf die Höhen westlich davon zurückgezogen, sie haben wohl die starke Position der jetzt konzentrierten 1.Kolonne von Prinz William erkannt. Infanterie fühlt jetzt nach Süden vor und weitere Franzosen werden weiter nördlich bei Dürboslar gemeldet.
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Die Kavallerie der 4.Division unter General-Major Steiner stellt sich jetzt zwischen Linnich und Aldenhoven bei Merzenhausen bereit und soll als mobile Reserve dienen.

Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich führt seine 2.Division weiter vom Großraum Inden nach Norden Richtung Aldenhoven. Sie soll aber auch die Straßen von Inden direkt nach Jülich im Auge behalten.

Ganz im Süden halten die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray und die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu weiterhin ihre Stellungen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
20.05.25, 13:31
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02.Oktober 1794 - 1230, bei Aldenhoven in Westfalen

Im Norden stoßen die Franzosen nicht direkt auf Linnich vor sondern von Puffendorf eher direkt nach Osten auf Ederen und Welz.
Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist mittlerweile mit seinen Truppen westlich von Linnich in Stellung gegangen und schwenkt die Linie Richtung Südwesten um. Der Süden der Stadt wird von der Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz unter dem Oberbefehl von Erzherzog Karl aufgebaut.
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Rund um Aldenhoven ist die 1.Kolonne von Prinz William schwer damit beschäftigt den französischen Schwerpunkt zu erkennen und die Verteidigung entsprechend zu organisieren. Im Norden scheinen die Franzosen sich auf das Halten von Dürboslar zu beschränken, hier versucht General-Major Steiner mit der Kavallerie der 4.Kolonne zu bedrohen.

Westlich der Stadt verlegen die Franzosen ihren Schwerpunkt Richtung Südwesten und die Kavallerie von Prinz Frederick muss der Übermacht unter Verlusten nach Süden ausweichen. Glücklicherweise marschiert hier bereits die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich heran welche die Stellungen bei Inden aufgegeben hat.
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Ganz im Süden halten die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray und die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu weiterhin ihre Stellungen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
09.06.25, 12:22
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02.Oktober 1794 - 1300, bei Aldenhoven in Westfalen

Starke französische Kräfte nähern sich dem geräumten Ederen und sie scheinen generell ihren Stoß eher Richtung Südosten anzusetzen, vermutlich wollen sie Verbindung zum zweiten Angriffskeil auf Aldenhoven halten. Feldmarschall-Leutnant Wenzel schwenkt seine 3.Kolonne westlich von Linnich etwas nach Süden und Erzherzog Karl mit General-Major Heinz und seinen Truppen halten den Süden der Stadt.
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Bei Aldenhoven sind die Franzosen mittlerweile zum Angriff übergegangen. Ihre Kolonnen haben die Plänkler westlich der Stadt zurückgedrängt und stehen jetzt vor der Hauptverteidigungslinie von General-Major Riesch. Der Prinz von Waldeck hat seine Truppen vom Norden der Stadt zur Unterstützung entsandt.

Südlich von Aldenhoven stoßen die Franzosen auch vor, aber es ist noch nicht klar inwieweit sie hier auch angreifen wollen oder nur ihren Stoß decken. Die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich ist hier gerade in Stellung gegangen und wartet vorerst ab.
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Ganz im Süden halten die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray und die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu weiterhin ihre Stellungen.

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Die Franzosen stoßen auf Aldenhoven vor. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
20.06.25, 09:08
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02.Oktober 1794 - 1330, bei Aldenhoven in Westfalen

Der französische Schwerpunkt verschiebt sich jetzt deutlich nach Süden und Major Kareil hat soeben General-Major Ulm den Befehl erteilt mit seinen Teilen der 3.Kolonne von Linnich aufzubrechen um den Feind zu verfolgen. Die Franzosen haben mittlerweile Ederen besetzt marschieren weiter nach Südwesten, dort steht nur die Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner aber diese muss wohl zurückgezogen werden.
Im Süden haben die Franzosen nämlich mittlerweile durch einen weiteren Angriffskeil Inden besetzt und könnten damit in den Rücken der österreichischen Linie gelangen, General-Major Steiner soll das verhindern.
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Der schneidig vorgetragene Angriff von Westen her auf Aldenhoven blieb im Abwehrfeuer hängen und die Franzosen ziehen sich auf die mittlerweile mit starker Artillerie besetzten Höhen zurück. Die 1.Kolonne verfolgt sie scharf und wird dabei von Süden her von der 2.Kolonne unterstützt. Von Dürboslar im Norden her rücken allerdings auch Franzosen vor und die Verteidiger von Aldenhoven müssen sich auch wieder dorthin orientieren.
Über Weilershausen im Süden bedroht zusätzlich noch schwere französische Kavallerie und die österreichischen Truppen sind dort gefährlich überdehnt.
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Das feindbesetzte Inden bedroht aber eben die gesamte österreichische Linie und Meldereiter sind auf dem Weg ganz nach Süden zur 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray und zur 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu. Sie sollen sich sofort in Marsch setzen um bei Jülich die Roer zu überqueren, aber es wird dauern bis sie eingreifen können.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
22.06.25, 18:22
Das entwickelt sich nun doch schnell!

KAreil
27.06.25, 12:47
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02.Oktober 1794 - 1400, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Kavallerie der 3.Kolonne von General-Major Ulm verfolgt die Franzosen scharf nach Süden und bei Ederen gehen diese plötzlich in Stellung. Mehrere Artilleriebatterien geschützt von Infanteriekarrees eröffnen das Feuer und die Reiterei muss wieder zurück auf Abstand gehen. Die Truppen des General-Majors sind wenn überhaupt gleich stark wie die Franzosen aber es scheint als könnten sie den Feind hier binden und somit eine Verstärkung des Gegners im Süden verhindern.

Die Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner eilt inzwischen so schnell wie möglich nach Südosten, sie muss versuchen die Brücke bei Jülich vor den durch Inden marschierenden Franzosen zu erreichen. Weiters muss sie auch verhindern dass die Verteidiger von Aldenhoven von hinten angegriffen werden - dazu müssen die französischen Truppen aber erstmal gefunden werden.
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Vor Aldenhoven wogt die Schlacht heftig hin und her. Die 1.Kolonne von Prinz William hat die Franzosen bis zu ihren Stellungen auf den Höhen westlich der Stadt verfolgt, aber dort erleiden sie hohe Verluste durch überraschend auftauchende französische Reserven. Infanterie der 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich unterstützt den Angriff aus Süden, aber die Kräfte reichen wohl nicht aus um den Gegner entscheidend zu schlagen. Zusätzlich kommt hier auch noch die Bedrohung durch französische Kavallerie aus Weilershausen ins Spiel, die linke Flanke wird nur von einem kleinen Karree der Legian de Damas gehalten. Major Kareil ist beeindruckt von deren Standhaftigkeit unter dem verheerenden Feuer einer französischen Geschützbatterie.
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Feldmarschall Clerfayt hat aktuell keine genauen Informationen über den französischen Angriffskeil über Inden. Eigene Kavallerie eilt nach Süden um die Straße aus dem Westen zu überwachen und die Franzosen dort zu finden. Wohin die Franzosen von Inden aus vorrücken ist allerdings die große Frage, marschieren sie direkt auf die Brücke bei Jülich oder in den Rücken von Aldenhoven?

Jülich selbst ist aktuell nicht verteidigt und die 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray sowie die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu im Süden wurden dorthin befohlen, aber noch liegt keine Meldung vor dass sie sich in Marsch gesetzt hätten.

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Das Gefecht vor Aldenhoven wogt hin und her. Johann Tiller, Öl auf Leinwand




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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
07.07.25, 14:27
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02.Oktober 1794 - 1430, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Franzosen wollen im Norden wohl nur hinhaltende Kämpfe führen und verlegen ihre Truppen weiter nach Südosten. Ederen wird zwar weiterhin von Infanterie und Artillerie gehalten, aber an den Flanken der Stadt geht der Gegner zurück. Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel bedroht Ederen bereits von 3 Seiten und auch die Infanterie der 4.Kolonne unterstützt sie südostwärts davon.

Die Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner eilt inzwischen so schnell wie möglich nach Südosten, sie muss versuchen die Brücke bei Jülich vor den durch Inden marschierenden Franzosen zu erreichen.
Weiters muss sie auch verhindern dass die Verteidiger von Aldenhoven von hinten angegriffen werden - dazu müssen die französischen Truppen aber erstmal gefunden werden, nach wie vor ist keine Spur von ihnen zu finden.
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Vor Aldenhoven haben die Franzosen ihren Angriff mittlerweile komplett eingestellt und unter dem Druck der 1.Kolonne von Prinz William und der 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich ziehen sie sich immer weiter auf die Höhen westlich der Stadt zurück. Die Österreicher planen hier keinen weiteren Vorstoß denn die Franzosen haben dort doch starke Kräfte zusammengezogen.
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Völlig außer Atem erreicht dann auch noch ein Meldereiter von Feldmarschall-Leutnant Sztarray das Hauptquartier von Feldmarschall Clerfayt, seine 6.Kolonne ist gerade aus Düren im Süden abmarschiert als auch dort Franzosen gesichtet wurden. Die Truppen machen sofort kehrt und versuchen diesen Vorstoß aufzuhalten, aber die wichtigen Brücken werden sie wohl nicht mehr vor den Franzosen erreichen können.
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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
08.07.25, 23:05
Das sieht alles nicht Optimal aus!

hohe_Berge
09.07.25, 08:10
Gab es verschiedene Startoptionen die Euer Gegner auswählen konnte?

Glück Auf

KAreil
10.07.25, 08:15
Gab es verschiedene Startoptionen die Euer Gegner auswählen konnte?

Glück Auf


Glauben wir nicht, aber wir haben das Szenario auch nie auf der anderen Seite geöffnet.

KAreil
17.07.25, 09:35
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02.Oktober 1794 - 1500, bei Aldenhoven in Westfalen

Feldmarschall-Leutnant Wenzel lässt melden dass seine 3.Kolonne mit dem Angriff auf Ederen begonnen hat. Die Franzosen sind gerade dabei ihre Truppen weiter nach Süden zu verlegen als die Infanterie von General-Major Mathieu die ersten Plänkler im Osten der Stadt zurückwirft. General-Major Ulm versucht indessen den Franzosen den Rückzugsweg zu verlegen und die Kavallerie der 3.Kolonne greift ihr Gegenpart im Südwesten der Stadt an.

General-Major Heinz mit der Infanterie der 4.Kolonne marschiert indessen weiter nach Süden auf Merzenhausen um das Groß der Franzosen im Blick zu behalten.
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Vor Aldenhoven beschränken sich die Franzosen weiterhin darauf ihre Stellungen auf den Höhen westlich der Stadt zu halten, es wird aber mit einem Angriff aus dem Norden her gerechnet. Viele Franzosen marschieren gerade auf Dürboslar und könnten den Gegner dort entscheidend verstärken. Die 1.Kolonne unter Prinz William richtet sich zur dauerhaften Verteidigung der Stadt ein und verlegt die eigene Kavallerie in einen Bereitstellungsraum ostwärts der Stadt.

Weit ostwärts der Stadt ist General-Major Steiner mit der Kavallerie der 4.Kolonne, diese soll Aldenhoven dort abschirmen aber auch die Zugänge nach Jülich sichern.

Die Infanterie von General-Major Bursch von der 2.Division von Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich konnte inzwischen die lästigen Franzosen in Weilershausen verjagen. Sie ziehen sich nach Westen und Süden zurück, aber über Süden könnten sie auch durchaus die österreichischen Linien umfassen und doch eine große Gefahr darstellen.
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Feldmarschall-Leutnant Sztarray konnte seine 6.Kolonne gerade noch rechtzeitig an der Brücke bei Düren in Stellung bringen um die Franzosen dort zu vertreiben. Allerdings stoßen sie jetzt schnell auf die zwei Furten nördlich und südlich der Stadt vor und die 6.Kolonne muss sich sehr überdehnen um das abzudecken.
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Die 5.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Beaulieu muss jetzt kehrtmachen und eilt wieder zurück nach Süden um die Übergänge bei Düren zu halten, mit dem Hin-und-Her wurde allerdings wertvolle Zeit vergeudet.
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Die Österreicher greifen Ederen an. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
17.08.25, 12:28
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02.Oktober 1794 - 1530, bei Aldenhoven in Westfalen

Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel konnte deren von den Franzosen befreien und diese gehen jetzt südlich davon in Stellung, sie führen auch weitere Kräfte auf dem Süden heran und fühlen nach Osten vor.

Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz versucht diesen Vorstoß an die Roer aufzuhalten, aber nachdem die Franzosen auch von Dürboslar aus vorstoßen sind sie zahlenmäßig überlegen.
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Weiter südlich geben die Franzosen den Frontalangriff auf Aldenhoven wohl endgültig auf und man sieht ihre Kolonnen nach Süden abziehen. Dort ist ihre Kavallerie dabei die österreichischen Stellungen zu überflügeln und auch die Franzosen die Inden besetzt haben stoßen in den Rücken der Österreicher vor.

Die 1.Kolonne unter Prinz William muss die Verteidigung von Aldenhoven jetzt gegen alle Richtungen einrichten hat die Kavallerie unter Prinz Frederick nach Süden geschickt.

Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich muss seine 2.Kolonne eiligst sammeln und zurück zu den anderen österreichischen Kräften führen um nicht abgeschnitten zu werden.

Gerade noch rechtzeitig kann Major Kareil die Kavallerie der 4.Division unter General-Major Steiner einweisen um den französischen Vorstoß im Osten zu sichern beziehungsweise diesen sogar zu bedrohen.
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Die 6.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Sztarray gerät inzwischen unter starken Druck durch die flankierenden Franzosen. Die Brücke und die Furt nördlich von Düren konnten zwar gerade noch gesichert werden, aber die Furt im Süden ist bereits fest in französischer Hand und sie führen immer mehr Truppen dorthin. Die österreichische Kavallerie kann gegen sie nicht viel ausrichten und muss sich damit begnügen die Flanke zu sichern. Die Infanteriekräfte werden auf die Stadt zurückgenommen und sie versuchen auszuhalten bis die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu eintrifft.
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Die Franzosen überschreiten die Roer südlich Düren. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
01.09.25, 09:49
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02.Oktober 1794 - 1600, bei Aldenhoven in Westfalen

Major Kareil und die anderen Offiziere im Stab von Feldmarschall Clerfayt verbringen den Großteil ihrer Zeit im Sattel um die sich ständig ändernde Lage im Blick zu behalten, es gibt zurzeit relativ wenig Gefechte aber viel Bewegung und die Schwierigkeit ist den französischen Schwerpunkt zu erkennen.

Im Norden haben die Franzosen südlich von Ederen mittlerweile viele Kräfte versammelt und starke Stellungen bezogen, die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist falls überhaupt zahlenmäßig gleich stark. Seine Truppen werden sich also bis auf weiteres zum Halten von Ederen einrichten und bringen ihre Geschütze in Stellung.

Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz versucht die lange linke Flanke Richtung Roer und Merzenhausen zu halten. Die Franzosen schicken auch dorthin starke Kräfte und können die Schwäche der österreichischen Linie dort hoffentlich nicht voll erkennen.
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Bei Aldenhoven verändert sich die Lage auch stetig, die Franzosen bedrohen jetzt aus Norden aber ihr Schwerpunkt verschiebt sich nach Süden. Über Weilerhausen marschieren große Teile der französischen Truppen ab und werden sich wohl mit der über Inden gekommenen Kolonne vereinen, die Stadt wird also von 3 Seiten bedroht. Die 1.Kolonne unter Prinz William konzentriert sich auf die Verteidigung der Stadt selbst und die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich geht südwestlich davon in Stellung.

In der Flanke der Franzosen bedroht die Kavallerie der 4.Division unter General-Major Steiner den Vorstoß der Franzosen und kann so hoffentlich ihr Potential eindämmen.
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Ganz im Süden bei Düren haben die Franzosen ihren Brückenkopf bei der Furt südlich der Stadt mittlerweile gesichert und es besteht keine Chance mehr ihn zurückzudrängen. Überraschenderweise drehen viele der nachkommenden Franzosen jetzt ab und marschieren zurück auf Rölsdorf, vermutlich versuchen sie jetzt doch auch die Brücke zu nehmen. Die 6.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Sztarray versucht weiterhin die Stellungen zu halten und mittlerweile haben auch die Spitzen der 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu die Stadt erreicht.
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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
01.09.25, 11:47
Werter KAreil,

ist da im gesamten Bereich südlich von Inden nicht mal eine Aufklärungstruppe von Euch unterwegs? Das sieht auf der Gesamtansicht wie eine riesige Lücke aus und kein bisschen "Braun" ist zu sehen oder ist dafür nur der Maßstab ungeeignet und dort steht ein Einsamer Späher und lauscht dem Pfeifen im Wald?

KAreil
02.09.25, 09:36
Werter KAreil,

ist da im gesamten Bereich südlich von Inden nicht mal eine Aufklärungstruppe von Euch unterwegs? Das sieht auf der Gesamtansicht wie eine riesige Lücke aus und kein bisschen "Braun" ist zu sehen oder ist dafür nur der Maßstab ungeeignet und dort steht ein Einsamer Späher und lauscht dem Pfeifen im Wald?


Da unten war eine einzelne Schwadron Kavallerie die einen nachzügelnden Nachschub-Tross gefangen hat, der rollt jetzt nach Südosten davon. Die Kavallerie-Schwadron steht südlich der Franzosen und bedroht sie ein bisschen.

KAreil
22.09.25, 12:15
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02.Oktober 1794 - 1630, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Franzosen blasen zum Großangriff und im Stab von Feldmarschall Clerfayt herrscht kontrolliertes Chaos um die Lage im Blick zu behalten.

Das von Feldmarschall-Leutnant Wenzel und seiner 3.Kolonne gehaltene Ederen wird jetzt wieder von den Franzosen angegriffen, mit starken Infanteriekräften stoßen sie auf die Stadt vor und können zumindest eine Geschützbatterie überrennen. Die Franzosen sind dort dank Verstärkungen aus Süden mittlerweile zahlenmäßig klar überlegen und die österreichischen Truppen haben Mühe sich zu halten.
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Aldenhoven im Zentrum der österreichischen Linie wird jetzt zeitgleich von drei Seiten her angegriffen. Von den Höhen im Westen, über den Bach im Norden und auch Süden wird angegriffen. Der Kavallerieschirm der 1.Kolonne im Süden wurde von schwerer französischer Kavallerie zerschlagen und Infanterie rückt nach.

Im Norden von Aldenhoven wurde ein französisches Infanteriebataillon zerschlagen, aber nicht bevor es eine Geschützbatterie unbrauchbar machen konnte.
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Bei Düren wird der Brückenkopf über die Roer weiter über die südliche Furt verstärkt und Infanterie rückt auf die Stadt vor. Truppen der 5. und 6.Kolonne haben sich dort mittlerweile gemeinsam zur Verteidigung eingerichtet.
Überraschenderweise strömen nicht alle Franzosen in diesen Brückenkopf sondern weiter marschieren nach Norden, es wird befürchtet dass sie auch die zweite Furt im Norden für den Übergang sichern wollen.
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Ederen erneut bedroht von den Franzosen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand




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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
30.09.25, 09:01
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02.Oktober 1794 - 1700, bei Aldenhoven in Westfalen

Der französische Großangriff gewinnt an Schwung und die österreichischen Truppen müssen an vielen Stellen weichen.

Die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel wurde von den Höhen südwestlich Ederen zurückgeworfen und die Franzosen rücken mit starken Kräften nach. Ein größerer Rückzug wird notwendig sein, eventuell sogar wieder zurück auf Linnich. Auch die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hat Merzenhausen eiligst geräumt und versucht sich nach Norden abzusetzen bevor die Franzosen die eigene Schwäche erkennen können.
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Die Lage um Aldenhoven wird ebenso kritisch. Die schwere Kavallerie der 1.Kolonne konnte zwar nördlich der Stadt die Franzosen etwas zurückwerfen, aber im Süden ist der Feind überlegen. Starke Kräfte gehen dort von drei Seiten her zum Angriff auf die 2.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich über. Die Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner versucht dem Feind in den Rücken zu fallen aber viele Geschütze und Infanterie in Karree-Formation halten ihn auf Abstand.
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Bei Düren haben die Franzosen ihren Schwerpunkt wieder zurück auf die Furt im Süden verlagert und sie erweitern ihren Brückenkopf stetig. Mit starker Artillerie schießen sie über die Roer und zwingen die österreichischen Truppen auf Abstand zu gehen. Sie versuchen aber zumindest die Brücke noch zu zerstören um den Franzosen den Übergang zu erschweren.
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Die schweren Kämpfe südwestlich von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
14.10.25, 10:16
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02.Oktober 1794 - 1730, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Franzosen schlagen hart zu und die Linien der Österreicher wanken, Major Kareil und die anderen Offiziere haben alle Hände damit zu tun die zersprengten Truppen wieder zu sammeln.

Ederen im Norden ist mittlerweile so gut wie wieder an die Franzosen gefallen und Feldmarschall-Leutnant Wenzel versucht seine 3.Kolonne nach Nordosten auf Linnich zurückzuziehen. Vor allem die Truppen von General-Major Ulm laufen Gefahr durch den französischen Vorstoß abgeschnitten zu werden.

General-Major Heinz mit der Infanterie der 4.Kolonne ist auch weiter auf dem Rückzug nach Norden entlang der Roer.
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Bei Aldenhoven greift schwere französische Kavallerie an und reitet den Großteil der österreichischen Plänkler einfach nieder. Dicht dahinter folgt feindliche Infanterie und stößt in die dünnen österreichischen Linien hinein, vor allem die 2.Kolonne muss empfindliche Verluste hinnehmen und muss sich erst wieder sammeln.

Ein versuchter Entlastungsangriff der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz scheitert an den französischen Karrees.
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Gut gedeckt von ihrer zahlreichen Artillerie überschreiten immer mehr Franzosen die Roer über die Furt südlich von Düren. Die österreichischen Truppen sind zu schwach dies zu unterbinden und versuchen sich rund um die Stadt zur Verteidigung einzurichten.
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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
28.10.25, 10:23
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02.Oktober 1794 - 1800, bei Aldenhoven in Westfalen

Feldmarschall Clerfayt sucht verzweifelt einen Weg seine Linien zu stabilisieren und die Franzosen schlagen immer weiter zu.

Der Rückzug von General-Major Ulm ostwärts von Ederen wird zum Desaster als frische französische Kräfte in ihn hineinstoßen und ihn zerschlagen. Der Rest der 3.Kolonne versucht lange genug durchzuhalten um dann den weiteren Rückzug auf Linnich anzutreten.

General-Major Heinz mit der Infanterie der 4.Kolonne eilt bereits nach Norden um die Stadt nach Süden zu sichern.
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Aldenhoven ist mittlerweile das größte Sorgenkind, ein Großangriff von drei Seiten hat die Linie der österreichischen 1. und 2.Kolonne südwestlich der Stadt zu großen Teilen zerschlagen und viele Truppen fliehen. Major Kareil und sämtliche anderen verfügbaren Offiziere versuchen sie zu sammeln aber große Teile der österreichischen Truppen sind bedroht eingeschlossen zu werden.

Die verzweifelten Gegenstöße der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner in den Rücken der Franzosen scheitern gnadenlos an den mit Artillerie verstärkten Karrees.
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Ganz im Süden bei Düren haben die Franzosen wie es aussieht das Groß ihrer Truppen über die Roer gebracht und sie umfassen die Stadt großräumig. Die österreichische 5. und 6.Kolonne versuchen den Feind einzudämmen und General-Major Hofstedt versucht eine Flankenbedrohung aufzubauen.
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Die zerschlagenen Österreicher südwestlich von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
28.10.25, 21:10
Puuhhh. Selbst Steiner kann es nicht mehr richten.

Glück Auf

KAreil
02.12.25, 13:49
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02.Oktober 1794 - 1830, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Stimmung bei Major Kareil und den anderen Stabsoffizieren verfinstert sich immer weiter, die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Im Norden versuchen General-Major Ulm und General-Major Mathieu sich mit ihren Truppen von Ederen auf Linnich zurückzuziehen, aber die Franzosen bedrohen diesen weiterhin und sind im Begriff ihn bei Welz abzuschneiden.

Es bleibt nur die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz um die strategisch wichtige Brücke über die Roer bei Linnich zu sichern.
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Südlich von Aldenhoven sind mittlerweile große Teile der östereichischen Truppen zerschlagen, der Großteil davon von der 2.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich. Mehrere Bataillone wurden von den vorrückenden Franzosen überrennt und eingeschlossen, die Reste der Österreicher versuchen sich nach Nordosten auf Aldenhoven zu retten.
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Bei Düren im Süden hat General-Major Hofstedt mit seinem kleinen Vorstoß die Franzosen zur Entfaltung Richtung Stadt gezwungen. Die Österreicher müssen jetzt Acht geben von den aggressiven Franzosen nicht noch vor den Verteidigungsstellungen in Düren gefasst zu werden.
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Der gefährliche Rückzug von Ederen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
14.12.25, 12:01
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02.Oktober 1794 - 1900, bei Aldenhoven in Westfalen

Unter schwersten Verlusten zieht sich die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel weiter auf Linnich zurück und wird ständig von den nachstoßenden Franzosen angegriffen. Die Truppen von General-Major Ulm versuchen eine Nachhut zu bilden während General-Major Mathieu seine völlig zerschlagenen Soldaten versucht wieder zu sammeln.

General-Major Heinz hat mit der Infanterie der 4.Kolonne mittlerweile Stellung bei Linnich bezogen um die strategisch wichtige Brücke zu sichern. Aus Süden kommen auch hier bereits französische Truppen heran.
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Südlich von Aldenhoven wurden die eingeschlossenen Truppen der 2.Kolonne mittlerweile von den Franzosen aufgerieben und General-Major Riesch wurde dabei gefangengenommen. General-Major Bursch verzögert mit dem Rest der Truppen zurück auf Aldenhoven und steht dabei unter schwerem Feuer der Franzosen.

Prinz Frederick mit seinem Teil der 1.Kolonne geht ebenfalls Richtung Stadt zurück während General-Major Steiner mit seiner Kavallerie nur schwach die französische Flanke bedrohen kann.
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Im Süden bei Düren wurden die Truppen von General-Major Hofstedt von einem massiven Kavallerieangriff der Franzosen zerschlagen, viele Plänkler wurden einfach niedergeritten. Mit Mühe und Not können sich die Truppen zurück in die Stadt retten wo weitere Truppen der 5. und 6. Kolonne zur Verteidigung aufmarschiert sind.
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Düren von den Franzosen bedroht. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
14.12.25, 15:43
Geht jetzt Schlag auf Schlag, hätten Wir anfangs nicht vermutet!

KAreil
15.12.25, 12:32
Geht jetzt Schlag auf Schlag, hätten Wir anfangs nicht vermutet!


Die Titel mit den großen Karten haben das so an sich, oft wird sehr lange nur manövriert aber wenn es losgeht dann so richtig.

KAreil
21.12.25, 12:30
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02.Oktober 1794 - 1930, bei Aldenhoven in Westfalen

Die überraschend schnell hereinbrechende Nacht überrascht Major Kareil und die anderen österreichischen Offiziere, denn innherhalb einer halben Stunde fällt die Sichtweite auf etwa hundert Meter und die vielen Geschütze werden damit praktisch wirkungslos.

Erzherzog Karl und Major Heinz geben unter anderem deshalb ihre Stellungen südlich von Linnich auf und ziehen sich zurück auf die strategisch wichtige Brücke über die Roer. Die Truppen der 3.Kolonne sammeln sich mittlerweile nördlich von Welz und verzögern nach Norden.
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Im Schutze der Dunkelheit haben die Franzosen mittlerweile die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven überrannt und trotz heftiger Gegenangriffe stoßen sie weiter vor. Prinz William muss seine 1.Kolonne jetzt schnellstmöglich sammeln und die weitere Verteidigung organisieren.
Südlich der Stadt bleiben die Franzosen vorerst auf Abstand aber sie bereiten sich wohl bloß auf den nächsten Angriff vor.
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Auch bei Düren nutzen die Franzosen die Dunkelheit um den österreichischen Kanonen zu entgehen und sie rücken südostwärts der Stadt stark vor. Schneidige Gegenangriffe der österreichischen Kavallerie unter General-Major Anstetter und General-Major Boros können zwar kleine Erfolge erzielen aber die eigenen Verluste sind sehr hoch.
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Die Franzosen überrennen die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
25.12.25, 16:44
+ + +


Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



+ + +

KAreil
25.12.25, 21:40
+ + +


Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



+ + +



Habt Dank für das Lob werter Bigfish!

Aber wo findet man euren gestarteten AAR denn?!

Bigfish
25.12.25, 22:02
Werter KAreil,

ins La-Drang-Tal geht's hier entlang: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31844


Wir Danken!

KAreil
19.01.26, 10:00
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02.Oktober 1794 - 2300, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Dunkelheit macht es Major Kareil und dem Rest des Stabs so gut wie unmöglich die Bewegungen der Franzosen nachzuvollziehen.

Nördlich Welz stoßen nur ein paar wenige Plänkler den abziehenden Truppen der 3.Kolonne nach und sie schöpfen Hoffnung es doch noch heil nach Linnich zu schaffen. Die eigene Kavallerie postiert sich in der Flanke der Straße um falls notwendig die Franzosen dort zu zerschlagen.

Bei Linnich selbst stoßen die Franzosen stärker vor und Major Heinz versucht mit der Infanterie der 4.Kolonne am Stadtrand die Stellung zu halten bis die 3.Kolonne eingetroffen ist. Die frechen französischen Plänkler dort wurden von einer Husarenschwadron vorerst zurückgeschlagen aber starke Infanteriekolonnen folgen.
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Unter hohen eigenen Verlusten konnten die Franzosen im Norden von Aldenhoven in Schach gehalten werden. Kavallerie stellt sich bereit um den nächsten Angriff abzuwehren, aber viele Teile der 1.Kolonne sind noch immer komplett zerschlagen und müssen erst wieder gesammelt werden.

Im Süden der Stadt bleibt die Lage ruhig, entweder die Franzosen stellen sich auch hier für den nächsten Angriff bereit oder sie marschieren nach Osten auf die kaum gesicherte Brücke von Jülich.
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Bei Düren haben sich die Franzosen nach den schneidigen aber verlustreichen Angriffen der österreichischen Kavallerie vorerst etwas zurückgezogen. Gespannt erwarten Feldmarschall-Leutnant Beaulieu von der 5.Kolonne und Feldmarschall-Leutnant Sztarray den nächsten Angriff des Feindes.
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Nächtlicher Angriff auf Linnich. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
17.02.26, 09:45
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03.Oktober 1794 - 0200, bei Aldenhoven in Westfalen

Es ist jetzt zwei Uhr Nachts und Major Kareil hat noch kein Auge zugemacht.

Im Norden konnte sich die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel erfolgreich von den Franzosen lösen und er hat Linnich mit dem Groß seiner Truppen erreicht.

Major Heinz hat den Vorstoß der Franzosen am südlichen Stadtrand abgewehrt und sie bleiben aktuell auf Abstand.
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Bei Aldenhoven hingegen kommen die österreichischen Truppen gar nicht zur Ruhe. Angriffe im Norden wurden von der eigenen Kavallerie zurückgeschlagen, aber jetzt greifen französische Plänkler im Süden and.
Die Franzosen ruhen aber den Großteil ihrer Truppen aus, während sie mit ihren Nadelstichen die Österreicher nicht zur Ruhe kommen lassen. Große Teile der Truppen sind aktuell nicht kampffähig.
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Im Süden bei Düren bleiben die Franzosen auf Abstand und die österreichische Kavallerie versucht sich zu sammeln.
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Die Nachtangriffe auf Aldenhoven fordern ihren Tribut. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
03.03.26, 15:31
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03.Oktober 1794 - 0500, bei Aldenhoven in Westfalen

Um 5 Uhr morgens kommen die nächsten schlechten Nachrichten beim übermüdeten Stab von Feldmarschall Clerfayt an.

Die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist mit dem Großteil ihrer Truppen erschöpft über die Brücke bei Linnich auf ostwärtige Seite der Roer gewechselt und hatte eigentlich auf wohlverdiente Ruhe gehofft. Allerdings stößt Kavallerie völlig überraschend auf französische Reiterei südlich der Brücke.

Weitere Aufklärung entlang der Roer bringt zu Tage dass es mehrere weitere Furten gibt die nicht überwacht geschweige denn gesichert sind und damit den Franzosen zur Flankierung offenstehen.
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Bei Aldenhoven sorgen französische Plänkler dafür dass die erschöpfte Infanterie der 1. und 2. Kolonne keine Ruhen finden. Prinz William und Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich versuchen die demoralisierten Truppen zu sammeln, aber ohne viel Erfolg.
Es wird befürchtet dass die Franzosen das Groß ihrer Kräfte jetzt in der Nacht schont um am Morgen erneut stark anzugreifen.
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Bei Düren im Süden verhalten sich die Franzosen weiterhin ruhig und bleiben auf Abstand.

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Die Brücke bei Linnich wird flankiert. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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KAreil
17.03.26, 09:07
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03.Oktober 1794 - 0715, bei Aldenhoven in Westfalen

Mit der Morgendämmerung haben die Franzosen dann ihren Großangriff fortgesetzt und schnell hat sich gezeigt, dass ihre Truppen wohl mehr Nachtruhe bekommen haben als Major Kareil und die anderen Österreicher.

Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hält zwar noch den Ostrand von Linnich, aber französische Infanterie setzt ihnen stark zu.
Feldmarschall-Leutnant Wenzel steht mit seiner Kolonne ostwärts davon im harten Abwehrkampf um die Ostseite der Brücke. Die Franzosen sind in der Nacht überraschend über Furten weiter südlich über die Roer und greifen jetzt die erschöpften Österreicher star an.
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Aldenhoven steht auch bereits vor dem Fall. Ausgeruhte französische Infanterie ist von Süden her in die Stadt eingebrochen und trotz schneidiger Gegenstöße der 1. und 2.Kolonne kommen sie immer weiter voran. Von Norden her rücken weitere Franzosen an und dem österreichischen Oberbefehlshaber Feldmarschall Clerfayt ist bewusst, dass er die Stadt aufgeben werden muss.
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Nur bei Düren ist die Lage relativ gut. Starke französische Truppen stehen zwar südlich der Stadt, aber diese ist gut verteidigt. Es scheint als wollten sie über Westen ausholen, aber dort steht die starke österreichische Kavallerie.
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Aldenhoven vor dem Fall. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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KAreil
03.04.26, 13:12
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03.Oktober 1794 - 0800, bei Aldenhoven in Westfalen

Im harten Tageslicht wird schnell klar dass die Lage der Österreicher mittlerweile aussichtslos ist, Feldmarschall Clerfayt befiehlt den allgemeinen Rückzug über Jülich und Major Kareil und die anderen übermüdeten Stabsoffiziere eilen los um den Befehl umzusetzen.

Linnich wurde mittlerweile von den Franzosen besetzt und schwere Angriffe der über die Furten gesetzten Truppen haben die Verteidiger auf der Ostseite der Brücke fast zerschlagen. Ein weiteres Durchhalten ist unmöglich. Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel versucht sich zu sammeln und dann abzusetzen, die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz und Erzherzog Karl versucht den Rückzug zu decken.
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Auch Aldenhoven ist mittlerweile fast vollständig in französischer Hand und die Truppen der 1.Kolonne unter Prinz William und 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich mussten sehr hohe Verluste hinnehmen. Sie ziehen sich jetzt gedeckt von der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner nach Nordosten zurück.
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Bei Düren versuchen die Franzosen langsam die Stadt über Osten zu umfassen, aber sie kommen nur langsam voran. Die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu und 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray könnten Düren zwar wohl halten, aber die Niederlagen weiter nördlich machen das sinnlos und sie ziehen nach Norden ab.
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Ein bittere Niederlage für die Österreichische Armee der Sambre unter Feldmarschall Clerfayt, aber sie ist nicht vollkommen zerschlagen und wird den Kampf gegen den französischen Pöbel fortsetzen.
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Aldenhoven in der Hand der Franzosen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
09.04.26, 11:57
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Fazit:

Mal wieder ein sehr großes Szenario (!M15-074_Aldenhoven_FB-H_HTH) mit sehr viel Spielraum für Manöver. Zwischenzeitlich, bei der erfolgreichen Abwehr des ersten Angriffs auf Aldenhoven dachten wir sogar dass wir das gewinnen könnten. Schlussendlich hat uns unser werter Gegner aber verdient besiegt, vor allem sein lehrbuchmäßiger "Kampf der verbundenen Waffen" im Süden von Aldenhoven hat uns keine Chance gegeben.

Ansonsten waren natürlich die überraschend auftauchenden Franzosen bei Düren ein Highlight, in letzter Minute konnten wir dort die Brücke und zumindest eine Furt sichern. Die Stadt konnten wir dort auch als einziges über das ganze Spiel halten.

Einige Schmerzhafte Lektionen mussten wir aber auch wieder lernen:

1) Kartenstudium, Kartenstudium, Kartenstudium. Wir haben mehrere Furten einfach nicht erkannt was uns dann böse überrascht hat.

2) Nachtkämpfe sind zu vermeiden. Wussten wir schon, aber wie viel stärker die Einheiten "routen" war uns so nicht bewusst. Die Franzosen haben mit ihren vielen Plänklern hier eindeutig Vorteile, weil sie einen nicht zur Ruhe kommen lassen während ihre großen Verbände sich schonen.

3) Das Ergebnis wäre das gleiche gewesen, aber wir hätten Aldenhoven wohl früher aufgeben müssen um die Verluste zu begrenzen. Uns war schon länger vorher klar dass wir gegen den Vormarsch der Franzosen mit unserer Kavallerie (der einzigen Reserve) nichts ausrichten können.

Alles in allem wieder eine tolle wenn auch nervenaufreibende Schlacht.


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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
13.04.26, 09:56
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20.September 1795 - 2100, auf dem Weg nach Italien

Nach der Niederlage der Österreicher bei Aldenhoven mussten sie sich weiter nach Westen zurückziehen und die Franzosen konnten sogar Bonn besetzen. Die Österreichischen Niederlande waren somit komplett verloren und im Januar wurd dort die Batavische Republik ausgerufen, ein künstlicher Marionettenstaat der Franzosen.

Im Frühling dann der nächste harte Schlag für die Österreicher, die Preußen haben im Frieden von Basel die Koalition verraten und einen Separatfrieden mit den Franzosen geschlossen. Weiters haben der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt ihre Neutralität erklärt. Eine Demarkationslinie verläuft hierzu rechtsrheinisch von der Mündung der Anger am Niederrhein, entlang der oberen Wupper über Limburg an der Lahn, Höchst am Main bis Darmstadt. Die Linie verläuft weiter in südöstlicher Richtung und trennt Franken von Schwaben und Bayern. Von ihrem südlichsten Punkt bei Nördlingen und Pappenheim führt sie in nordöstlichem Verlauf bis zur Elbe oberhalb von Dresden und trennt Meissen und die Lausitz von Böhmen.
Im Sommer sind dann auch noch Spanien und Hessen-Kassel aus dem Krieg gegen den französischen Pöbel ausgeschieden.

Preußen hat damit nicht nur Österreich verraten, sondern das gesamte Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Faktisch ist das Reich jetzt zweigeteilt in einen von Preußen dominierten Norden und den von Österreich angeführten Süden.

Durch den Basler Frieden hat Frankreich nunmehr die Möglichkeit, Österreich sowohl in Deutschland wie auch in Italien anzugreifen. Die Armee Jourdans konzentrierte über 70.000 Mann am Rhein von Koblenz bis zur Grenze zu den Niederlanden. Die Armee unter Pichegru stand mit 56.000 Mann im Gebiet von Koblenz bis Basel. Die Österreicher hielten sich noch unter Wurmser mit etwa 40.000 Mann am Oberrhein. Weitere 60.000 Mann unter Clerfait standen südlich der Festung Mainz und versuchten die Rückgewinnung der Pfalz. Die verbündeten Reichstruppen standen nördlich zwischen Mainz und dem Niederrhein und sollten vor allem den Raum Mainz decken.

Für Major Kareil geht der Krieg allerdings vorerst nicht in Deutschland sondern in Italien weiter. In Italien stehen den Franzosen etwa 40.000 Österreicher unter Feldzeugmeister De Vins und die verbündete sardinische Armee unter Feldmarschall-Leutnant Colli gegenüber. Die französische Italienarmee unter General Schérer zählt etwa 36.000 Mann und die französische Alpenarmee etwa 35.000 Mann. Die Alpenarmee unter General Kellermann konnte den Kleinen St. Bernhard-Pass besetzen. Bereits im Juni 1795 versuchte De Vins und die Piemontesen mit 42 000 Mann an der Riviera vorzugehen um Genua zu bedrohen, wegen Meinungsverschiedenheiten mit General Colli kam es zu keinen entscheidenden Erfolgen.

Seitdem haben die Franzosen die strategische Initiaive und der schwer unter der Gicht leidende österreichische Befehlshaber für Italien Freiherr de Vins benötigt dringend erfahrene Stabsoffiziere. Nach einigem Zögern schickt Feldmarschall Clerfayt also Major Kareil Richtung Süden nach Italien, nicht jedoch bevor er den jungen Offizier zum Oberstleutnant befördert hat.

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KAreil
24.04.26, 10:19
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23.November 1795 - 0745, bei Loano in Italien

Der frisch gebackene Oberstleutnant Andras Kareil ist mittlerweile in den Diensten von Feldzeugmeister De Vins, aber die Krankheit De Vins lässt ihn das Amt des Oberbefehlshabers in Italien kaum ausüben. Die Franzosen hingegen versuchen trotz des späten Jahres noch anzugreifen, am 17.November haben sie in einem Überraschungsangriff Campo di Pietri genommen und einige Gefangene gemacht. Allerdings haben heftige Schneefälle ihren weiteren Vorstoß vorerst dort aufgehalten. Die Österreicher haben Stellung nahe Loano an der Adria bezogen mit dem linken Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Wallis dort und dem rechten Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Argenteau bei Bardinello und und Piemontesen unter Feldmarschall-Leutnant Colli daran anschließend.

Die Franzosen versuchen jetzt noch vor dem Winter einen Keil zwischen die zwei österreichischen Flügel zu treiben und greifen aus Südwesten an.

Feldmarschall-Leutnant Argenteau hat die Höhen südostwärts Bardinello von seinen Brigaden besetzen lassen und hat bei sich noch 2 Divisionen unter General-Major Lipthay und General-Major Provera als Reserve. Sie alle haben Haltebefehl und noch ist hier keine Spur der Franzosen zu erkennen.
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Weiter Ostwärts stehen die Truppen von Feldmarschall-Leutnant Wallis, aber dieser muss erst auf dem Schlachtfeld ankommen, er weilte noch bei einer Besprechung mit Feldzeugmeister De Vins. Die Frontline des linken österreichischen Flügels wird zurzeit von der Division von General-Major Rukavina gehalten, sie haben gute Stellungen auf den Höhen bezogen aber sind zahlenmäßig schwach. Mit ein paar wenigen der fix verbauten Kanonen können sie bereits auf die Franzosen wirken, aber nicht sehr effektiv.
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Insgesamt haben Oberstleutnant Kareil und die anderen Stabsoffiziere eine viel zu lange und geländemäßig schwierige Frontlinie zu halten.
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Das Gran Castellaro Redoubt südlich von Loano. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten, gilt für alle Bilder)

Greenhorn
24.04.26, 14:50
"Bardinello" heißt eigentlich Bardineto (44°11′31.52″N 8°07′44.91″E (https://it.wikipedia.org/wiki/Bardineto#/maplink/1)).