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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Suche - Ein Space Haven AAR



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Ritter Kunz
28.07.25, 09:27
Wir sehen mit Freude, dass Wir regelmäßig auf Außeneinsätze gehen. Wie steht es denn um Unsere Schießkünste, dürfen Wir schon an die größeren Wummen ran?

Arminius
28.07.25, 09:34
Willkommen an Bord, werter Francis Drake.

Taurus
28.07.25, 11:32
Wir sehen mit Freude, dass Wir regelmäßig auf Außeneinsätze gehen. Wie steht es denn um Unsere Schießkünste, dürfen Wir schon an die größeren Wummen ran?


Das ist einerseits unerlässlich, weil auch die kompetenteren Mitstreiter nicht immer verfügbar sind, andererseits müssen ja auch vorhandene Potentiale trainiert werden. Ihr hattet Stufe 2 von Anfang an, nur gab es keine geeignete Waffe dafür (MP). Grundausstattung Pistole ist zwar besser als garnichts, aber richtig reißen kann man damit auch nichts.
Seit wir Waffen selbst produzieren können, haben alle 2er Leute wenigstens eine MP dabei und nun kommt es darauf an, wie schnell der- oder diejenige in Außeneinsätzen damit am realen Zielobjekt üben kann.

In eurem Fall dauert es noch einige Zeit, aber wenn sich weiter draußen im All der Schwierigkeitsgrad steitig steigert, wachsen auch die Schießkünste schneller.

https://s1.directupload.eu/images/user/250728/5kcyxo9w.jpg (https://www.directupload.eu)

preusse
29.07.25, 12:26
Wie schaut der Arbeitsplan / das Schichtsystem aus?
Und hat einjeder der Besatzung ein eigenes Bett oder müssen wir uns alle die Kojen teilen?:eek:

Taurus
29.07.25, 12:54
Wie schaut der Arbeitsplan / das Schichtsystem aus?
Und hat einjeder der Besatzung ein eigenes Bett oder müssen wir uns alle die Kojen teilen?:eek:


Der Schichtplan variiert jedesmal, wenn es ungeplante Ereignisse gibt. Vor allem Außeneinsätze werfen vieles über den Haufen, weil sich durch die Erschöpfung bzw. Verletzungen das Ruhebedürfnis ändert. Bei so einem wilden Haufen klappt das nicht immer perfekt, meist wird die Wachphase nicht komplett ausgereizt und im Zweifel mehr geruht.
Die Pausen gestalten wir ebenfalls öfters anders, damit Interaktionen nicht immer nur zwischen den selben Protagonisten geschieht.

Betten.....äh ja......gibt es. :D

Durch den mitunter rasanten Besatzungszuwachs kann die Schlafzimmerausstattung nicht immer mithalten, vor allem fehlt es an Ausdehnungsmöglichkeit. Zur Not können wir noch Doppelstockbetten integrieren, das geht aber auch auf Kosten der Behaglichkeit. Vor allem auf Einzelkabinen wird man noch einige Zeit verzichten müssen.
Kommt also schon mal temporär vor, das es bei Schichtwechsel wie bei U96 zugeht ;)

preusse
29.07.25, 14:12
Hmmmm, ist die Gewerkschaft darüber informiert?
Ich bin dafür, dass wir einen Betriebsrat gründen. :D

Das kann so nicht weitergehen.

AG_Wittmann
29.07.25, 17:20
Der Betriebsrat ist doch auf der Erde geblieben, labern noch immer, was man bei der planetaren Katastrophe tun muss ... :fiesemoep:

Mariu
29.07.25, 17:56
Hmmmm, ist die Gewerkschaft darüber informiert?
Ich bin dafür, dass wir einen Betriebsrat gründen. :D

Das kann so nicht weitergehen.

Wir haben eine Schiffsgewerkschaft?
Ich bin schon in der Pilotengewerkschaft hat das einfluss darauf?

Taurus
29.07.25, 18:52
Hmmmm, ist die Gewerkschaft darüber informiert?
Ich bin dafür, dass wir einen Betriebsrat gründen. :D

Das kann so nicht weitergehen.


Hmm, momentan habt ihr Anrecht auf genau EIN Betriebsratsmitglied. Wahlberechtigt sollten die sechs "Gründungsmitglieder" dieses Schiffes sein, die den Flug begonnen haben. Alle anderen Neuzugänge sind noch nicht lange genug dabei.

Dann wählt mal schön, wir schicken euch solange auf einen Außeneinsatz.....:fiesemoep::teufel:

Silkow
29.07.25, 22:05
Mit oder ohne Sauerstoff? :D

Taurus
29.07.25, 22:32
Mit oder ohne Sauerstoff? :D


Anfangs schon :cool:

Taurus
31.07.25, 12:11
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 64 und folgende: Nach Erledigung aller angefallenen Ausbauvorhaben geht es jetzt wieder zurück in den Startcluster, wo sich auch noch die Exodusflotte befindet. Sie wird aber nicht unser nächster Anlaufpunkt sein, denn die Militärallianz schuldet uns noch die Entlohnung für unsere Aufklärungsaktion.
Der Langstreckensprung verläuft ohne Zwischenfall, nur Sappho ist diesmal als einzige von der Reisekrankheit betroffen.



https://s1.directupload.eu/images/user/250731/27tsreig.jpg (https://www.directupload.eu)






Indirekt gilt das auch für dooya, der zwar keine Krankheitssymptome aufweist, aber dafür Nebenwirkungen des Medikaments spürt. Das alles zeigt wieder, das wir zeitnah doch über die Installation von Kryo-Schlafkapseln nachdenken sollten. Mit denen treten keinerlei Reiseprobleme auf, benötigen dafür eine Menge Resourcen und vor allem Platz - was der sehr schnell angewachsenen Besatzung geschuldet ist.
Aber dafür muss auch erstmal die Technologie erforscht werden.



https://s1.directupload.eu/images/user/250731/qqny2que.jpg (https://www.directupload.eu)






Noch muss ein jeder mit dem geringen Risiko klarkommen, zum Glück halten die jeweiligen Beschwerden auch nur ein bis zwei Tage an.


Unser Abstecher zur Militärbasis verläuft kurz und unspektakulär, der diensthabende Basis-Kommandant bedankt sich knapp und sendet unaufgefordert unsere Belohnung. Mit den drei taktischen Griffen für Maschinenpistolen und den drei Sprengladungen sind unsere Möglichkeiten für Außeneinsätze erneut angewachsen.
Da bei uns ja mehrere Crewmitglieder MPs nutzen, haben die Zusatzgriffe sogleich einen messbaren Mehrwert in Punkto Zielgenauigkeit.




https://s1.directupload.eu/images/user/250731/wem7q828.jpg (https://www.directupload.eu)







Wir halten uns nicht länger hier auf und wollen in das dritte angrenzende System eindringen, was wir bisher nur zur Aufklärung besucht hatten. Dort warten etliche Wracks und Bodenschätze auf uns.




https://s1.directupload.eu/images/user/250731/zuytqabv.jpg (https://www.directupload.eu)






Wir suchen uns als erstes ein havariertes Piratenschiff aus, dort kann mitunter unübliches Bergungsgut eingesammelt werden, was man auf normalem Weg nicht so leicht erhalten kann.

Bei der Durchsuchung des feindfreien Wracks werden unsere Leute auch gleich fündig, ein illegales Beruhigungsmittel ist zwar nicht sehr viel, aber so langsam sammelt sich in unserem Geheimlager das eine oder andere doch an.
Zusätzlich findet das Außenteam eine aktive Kryostase-Anlage, bei dem mutmaßlich dort ruhenden Piratenmitglied ist aber erstmal Vorsicht geboten. Ob man ihn letztendlich aufwecken wird, muss noch im Mannschaftskreis beraten werden.




https://s1.directupload.eu/images/user/250731/srnfncmp.jpg (https://www.directupload.eu)






Vorerst widmen wir uns der Verwertung und Bergung, damit vergehen auch wieder ein bis zwei Tage Minimum. Was allerdings die allgemeine Stimmung schlagartig anhebt, ist die Meldung aus der Forschungsabteilung, das von sofort an Freizeit-Unterhaltungsgeräte verfügbar sind.




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Selbstredend wird alles stehen und liegen gelassen und ein passender Aufstellort für eine Musikbox ausgesucht. In der Kantine ist noch etwas frei, dort haben auch früher oder später alle etwas davon.
Ritter Kunz weiht den Automaten stilvoll ein, den gespielten Song habe ich allerdings in meiner Datenbank eher unter dem Begriff "psychologische Kriegsführung" gespeichert, naja, die Menschen werden schon wissen, was ihnen Freude bereitet.





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Schließlich steht doch die Entscheidung an, den Piraten aufzuwecken oder nicht. Ein gewisses Risiko ist dabei, das er oder sie sich möglicherweise feindselig verhalten könnte und seine Befreier, ob das Sinn macht oder nicht, angreifen wird.
Eine Mehrheit ist trotzdem dafür, allerdings nur mit Vorsichtsmaßnahmen. Daher geht ein Dreierteam auf das Wrack zurück, dooya initiiert den Erweckungsvorgang, preusse und Alith Anar überwachen das alles mit vorgehaltenen Waffen.





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Die Bedenken waren zum Glück unnötig, der Pirat mit Namen Tony Hensley erweist sich als pflegeleicht und geläutert, der ehemalige Barkeeper war wohl nur aus Abenteuerlust der Piratenfraktion beigetreten, ohne sich über die Konsequenzen klar zu sein.

Um unter dieser dunklen Episode seines Lebens einen Schlußstrich zu ziehen, ändert er auch gleich seinen Namen und möchte zukünftig AG_Wittmann genannt werden. So sei es denn, willkommen an Bord.





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Da Wittmann im Gebrauch schwerer Waffen geübt ist, passt er hervorragend ins Besatzungsprofil, denn die letzten Zugänge waren eher weniger für Außeneinsätze geeignet. Ich denke, damit wird er wenig Probleme haben und unseren Personalspielraum diesbezüglich erweitern.




Logbucheintrag Ende.

Silkow
31.07.25, 13:06
Sehr schön, Witti als Kampfmaschine passt wie die Faust aufs Auge! Mögen Eure Reisen abnteuerlich und erfolgreich sein!

Mariu
31.07.25, 13:55
Sehr schön, Witti als Kampfmaschine passt wie die Faust aufs Auge! Mögen Eure Reisen abnteuerlich und erfolgreich sein!

I am that guy-vibes


https://www.youtube.com/watch?v=4dn76ZPt_Y0

oho, :eek:

Timestamp 1:20 für die, die nicht den ganzen clips schauen wollen.

Taurus
02.08.25, 19:44
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE



Tag 67 und folgende: Kaum am nächsten Zielpunkt angekommen, meldet sich Wittmann schon als Freiwilliger zum Außeneinsatz, das ist die richtige Einstellung. Zuerst muss er aber neu ausgerüstet werden, als Mindestanforderung bekommt er ein Sturmgewehr und eine Schutzweste, gerade frisch produziert.

Diesmal ist es nur ein Dreierteam, aber das zu inspizierende Wrack ist auch nicht sehr umfangreich.




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Als Feuertaufe ist der Einsatz gerade richtig, einige aggressive Bots treiben dort ihr Unwesen. Sappho würde zwar gerne ihren Gewehrgranatwerfer einsetzen, aber die verwinkelte Struktur im Inneren hindert sie daran, die Gefahr der eigenen Gruppe mehr als den Gegnern zu schaden, ist relativ hoch.
Also bleiben nur wilde Schußwechsel mit einem nicht so leicht zu bezwingenden Gegenüber. Wittmann bekommt die Quittung für seinen Eifer direkt zu spüren, er kassiert einige Treffer aufgrund seiner Ungeduld, kann aber selbst auch einen Erfolg verbuchen.




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Aufgrund der überschaubaren Gegneranzahl setzen sich unsere Leute aber ohne weitere Blessuren durch.




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Etwas mehr als zwei Tage wird unser Neuzugang noch an den Folgen des Einsatzes laborieren, zum Glück hat es ihn nicht schwerer erwischt.




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Aber in der Freizeit ist dann alles fast wieder vergessen, Wittmann integriert sich vorbildlich und scheint seinem bisherigen Leben tatsächlich abgeschworen zu haben. Allgemein gültig lässt sich feststellen, mit der neuen Musik-Unterhaltungsmöglichkeit entspannt es sich gleich nochmal so gut.




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Der Außeneinsatz erbrachte auch ein weiteres Ausrüstungsteil, ein zweiter Gewehrgranatwerfer ist nun in unserem Bestand, Mortimer lässt sich die Chance nicht entgehen und montiert ihn an seine Waffe.




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Kurze Zeit später müssen wir feststellen, das ein stärkerer Schutzschirm keine Garantie für den Schutz vor Asteroideneinschlägen ist. Ein besonders großer Brocken taumelte genau in Richtung unseres Schiffes, doch trotz Abwehrkanone und Jägereinsatz konnte die Gefahr nicht rechtzeitig entschärft werden.
Der Schirm hielt zwar stand, aber eine Mischung aus zu viel kinetischer Masse, zurückgeschlagener Energie und Pech erschütterte die Schiffshülle im Bereich der Backbord-Triebwerke. Resultat war ein Mikroriss, den es schnellstens zu schließen galt. Innerhalb weniger Augenblicke kühlte sich die unmittelbare Umgebung drastisch ab, zusammen mit dem Verlust von Atemluft konnte der Schaden nur noch im Raumanzug behoben werden.




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Ein weiterer Stopp bringt uns zu einer Agrarstation, hier ergibt sich bestimmt die Gelegenheit zum Handeln. Auf dem Weg dorthin erhalten wir wieder mal Funknachrichten, die Exodusflotte berichtet von einer weiteren Eskalation. Damit werden wir jetzt doch etwas unter Druck gesetzt, schon das dritte größere Problem, was wir demnächst zu lösen haben.





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Außerdem meldete sich das Militär nochmal, offenbar hat die Verantwortlichen unsere Zuverlässigkeit beim Auftrag zuvor beeindruckt. Sie bieten uns etwas vergleichsweise Größeres an, aber wir müssen vorerst dankend ablehnen, weil die STRATEGYCON INTERACTIVE keine Großraum-Frachtcontainer aufnehmen kann. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
So etwas zeigt uns jedenfalls, das noch viel Potential da draußen schlummert, um sich Anerkennung, einen guten Leumund oder Reichtümer anzueignen.




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Unser Aufenthalt hier scheint ohnehin ein lukrativer zu sein, im Umfeld der Agrarstation befindet sich ein gestrandetes Wrack und ein havarierter Frachtshuttle.





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Schon allein die im Raum treibenden Ladungsgüter lassen die Herzen unserer Lagerverwalter höher schlagen, alles für denjenigen, der zuerst zugreift.




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Wenn wir hier fertig sind, soll es in den nächsten Cluster gehen, im Umfeld haben wir jetzt alles zumindest gesehen und wissen, das wir zum Wohle der Exodusflotte eine weitere Fernreise unternehmen müssen.




Logbucheintrag Ende.

Taurus
05.08.25, 20:24
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 69 und folgende: Kaum sind unsere Triebwerke abgekühlt, kontaktiert uns schon die hier befindliche Raumstation - Falls wir uns auf das Wrack begeben würden, könnten wir ja vielleicht etwas bestimmtes mitbringen... Die Annahme dieses Angebots fällt uns nicht schwer, wir wollen dort ohnehin nachschauen, also lassen wir uns das ruhig noch belohnen. Da sie nichts außergewöhnliches anbieten, entscheiden wir uns diesmal für schnöden Mammon.

Ein Viererteam ist schnell gefunden, allerdings besteht die einzige Zutrittsmöglichkeit nur durch eine Luftschleuse. Alleine das löst bei den Beteiligten einiges Unbehagen aus.




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Leider werden die Befürchtungen direkt bestätigt, im Vorraum der Schleuse ist zwar alles friedlich, aber sobald Sappho das nächste Schott geöffnet hat, dringt unmittelbar darauf ein Alien-Kriecher durch die Öffnung und attackiert die Gruppe. Genauer gesagt Sappho, weil sie einfach als nächstes direkt im Weg steht.
Alle vier reagieren sofort und leeren ihre Magazine auf Nahdistanz und verfehlen nicht, das Fremdwesen zerplatzt im Kugelhagel und verteilt sich auf Boden und Wände.




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Sappho ist zwar leicht verwundet, aber arg behindern tut die Bisswunde ihre weitere Teilnahme an dem Ausflug nicht. Eine kleine Einschränkung scheint es aber doch zu geben, denn als sie im späteren Verlauf bei herrlich freiem Schußfeld und viel Zeit zum Zielen einen anvisierten Kriecher doch um einiges verfehlt, sieht man doch einige Defizite bei Konzentration und Genauigkeit.
Die Entfernung war allerdings auch schon herausfordernd.




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Weitere Probleme gab es nicht, nach kurzem Einsatz ist das ehemalige Sklavenhändler-Schiff durchsucht und feindfrei gemeldet.

Auf der SI selbst war man ebenfalls nicht untätig, die Forschungsabteilung ist wirklich mit kompetenten Besatzungsmitgliedern gesegnet und kann schon wieder einen Erfolg vermelden. Eine Chemie-Raffinerie ist der nächste Schritt in Richtung Autarkie.
Die Umsetzung erfolgt schon sehr zeitnah, denn im Moment sind die Baustoffe vorhanden und ebenso die Zutaten für die Produktion verschiedenster Güter.





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Zwischenbericht internes Analysetool für den Umgang mit menschlicher Besatzung (nicht zur Veröffentlichung bestimmt):

Die Auswertung aller verfügbaren Eindrücke (optisch und akustisch) lässt mich feststellen, das die derzeitige Durchschnitts-Stimmung einen erfreulich hohen Level erreicht hat. Einzig die öfter bemängelte Schlafqualität trübt ein wenig das Bild, aber die positive Grundhaltung kann das (noch) nicht stärker beeinflussen.
Natürlich sollte daran gearbeitet werden, aber alle Bequemlichkeiten kann man leider nicht gleichzeitig gewähren, ohne dabei die Sicherheit und Produktivität des Schiffes zu vernachlässigen.




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Zwischenbericht Analysetool Ende.





Auch der Inhalt unseres Schmugglerlagers nimmt allmählich größere Formen an, inklusive des aktuellsten Fundes (ein Sklavenhalsband) sind nun insgesamt sechs kritische Güter dort enthalten, die uns bei einer Militärkontrolle (wie ein Besatzungsmitglied es ausdrückte) "in Teufels Küche bringen" könnte. Ursprung bzw. Bedeutung einer solchen Redewendung herauszufinden ist jedesmal spannend, die volkloristische Figur eines Teufels ist mir bekannt, was der aber mit einer Kücheneinrichtung zu tun haben soll, dürfte meine Recherche-Subroutine noch einige Zeit beschäftigen.




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Allerdings kann ich einer weiteren Forderung/Bitte vieler Besatzungsmitglieder nachgeben, nach einer geringfügigen Umbauaktion im Freizeitbereich ist jetzt dort Platz für einen Spielautomaten geschaffen worden.

Die Umsetzung erfolgte umgehend, das Ausprobieren ebenfalls.





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Nach Ablieferung eines bestimmten Fundstückes auf der Basis erhalten wir unsere Belohnung und schon kann es weitergehen.

Wir wollen eine erneute Fernreise unternehmen, zum Sigma Motos Field, dessen Transferpunkt sich in einem neuen Cluster befindet. Wir sollten schon unbekanntes Gebiet bereisen, denn im Hinterkopf haben wir natürlich die Probleme der Exodusflotte, die sich auf unsere Findigkeit verlässt.





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Die Besatzung ist bereit, die Medikamente verteilt, die Triebwerke werden hochgefahren - es kann losgehen.





Logbucheintrag Ende.

AG_Wittmann
05.08.25, 20:39
Yay! Und auch noch schwere Waffen.

https://i.imgur.com/zuErVie.gif

Und Gourmand passt auch :hunger:

Taurus
06.08.25, 17:49
Yay! Und auch noch schwere Waffen.

https://i.imgur.com/zuErVie.gif

Und Gourmand passt auch :hunger:


Wir haben einfach die Warteliste abgearbeitet und wie der Zufall es will, seid ihr scheinbar recht zufrieden mit eurer neuen Existenz.

Fehlt nur noch der werte Silkow in unserer Riege, aber das wird schon noch.

Taurus
09.08.25, 18:55
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 72 und folgende: Unser Sprung in den Sigma Motos Field-Transferpunkt gelingt problemlos, nur Arminius und Mortimer müssen sich mit Nebenwirkungen des Fernreise-Medikaments auseinandersetzen. Unkontrolliertes Zittern ihrer Gliedmaßen ist nichts so tragisches, dürfte aber gewisse Verrichtungen der täglichen Arbeit behindern. Aber in ein bis zwei Tagen hat sich das auch wieder gelegt - bisher jedenfalls.

Der Inhalt des Transfergebiets ist unspektakulär und vergleichsweise harmlos, neben Erzen, Wassereis und Energiumkristallen, treibt nur ein aufgeplatzter Frachtcontainer im Raum. Eigentlich eine langweilige Aufsammelaktion, nur sollte sich unser Aufenthalt hier als alles andere als langweilig erweisen.



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Unser Langstreckenscanner erfasst unbekannte Flugobjekte auf dem Weg hierher. Da alle Schiffe der bekannten menschlichen Fraktionen normalerweise eine erkennbare Signatur ausstrahlen und Aliens keine eigene Raumfahrt betreiben, kommen eigentlich nur noch feindliche Roboter in Frage.
Die Reaktion der menschlichen Besatzung besteht in erster Linie aus hochgezogenen Augenbrauen und einer leichten Transpiration, was meinen internen Biosensoren natürlich nicht entgeht. Man nimmt diese Meldung also ernst, daher muss ich nicht extra intervenieren.
Ankunftszeit wird mit ca. zwei Stunden angegeben, kaum Zeit für große Vorbereitungen, aber sehr viel außer den Jäger zu starten und den Betriebspult zu besetzen, kann auch nicht getan werden.

Als die Flugobjekte vom Nahbereichsscanner erfasst werden, stellt sich die Lage so dar, das zwei verschiedene Ortungsechos auf uns zu kommen, es sind uns schon bekannte Einheiten - zwei Angriffsdrohnen und ein Späher. Die Kleinasteroiden in der Nähe können ingnoriert werden.




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Da Mariu ausgerechnet gerade in seinem Schlafzyklus ist, übernimmt kurzerhand Wittmann den Job draußen. Auch er hat gewisse Erfahrungen und Fähigkeiten, obwohl er noch nicht an Mariu heranreicht. Aber ein Einsatz im Ernstfall ist ohnehin das beste Training.




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Zur Gewöhnung dreht Wittmann ein paar Runden und dann wird es schon ernst. Er fliegt dem Gegner entgegen, beide Seiten feuern gleichzeitig aufeinander und beide treffen auch. Wie wir schon wissen, bleiben die Drohnen im Formationsflug beieinander, der Späher verfolgt seinen eigenen Kurs und ist daher schwieriger zu stellen.




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Sobald sich das Gefecht in die Nähe der STRATEGYCON INTERACTIVE verlagert, kann auch die Nahbereich-Abwehrkanone eingreifen, Sacharia sitzt momentan dort und kann Wittmann wirkungsvoll unterstützen.




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Der Raumkampf zieht sich etwas hin, aber schließlich gelingen die entscheidenden Treffer gegen die Angriffsdrohnen.




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Nun muss nur noch der Späher vernichtet werden, aber hier erleben wir eine Überraschung, denn kurz bevor das gelingt, geht vom Gegner ein Funkimpuls aus. Er hat noch Verstärkung alarmiert, die Sache ist noch nicht ausgestanden.




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Viel Zeit bleibt wieder nicht, der Fernscanner schlägt schon bald darauf an und ermittelt eine Ankunftszeit von zwei Stunden. Da der Jäger nur leichte Schäden davongetragen hat, sollte die knappe Frist für die Reparatur gerade ausreichen. Wittmann macht eine verdiente Pause, dafür übernimmt nun Mariu.




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Die Feindkonstellation ist die gleiche, zwei Angriffsdrohnen und ein Späher. Mariu geht selbstbewusst in das zahlenmässig ungleiche Duell und muss bald feststellen, das diese Drei Gegner ein etwas anderes Kaliber sind. Kann es sein, das der Gegner zeitnah lernt, wenn er den Menschen im Kampf gegenüber tritt?
Die Drohnen sind jedenfalls schwieriger zu treffen und halten bisher länger durch. Zwischendurch finden sie auch immer wieder eine Gelegenheit, die SI zu attackieren, der größere Schutzschirm verhindert aber, das mehr passiert.




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Auch der Jäger bekommt das zu spüren, Mariu wird ungewöhnlich oft von Wirkungstreffern erschüttert, die Hüllenintegrität sinkt bemerkenswert schnell.




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Aber Mariu meistert die Lage, trotz des schon erheblich angeschlagenen Jägers setzt er sich durch, wieder bleibt der Späher als letztes übrig.

Und wieder gelingt es ihm, kurz vor seiner Vernichtung ein einzelnes Signal auszusenden.




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So kann das nicht weitergehen, offenbar ist es sinnvoller, den Späher als erstes zu erledigen. Falls es ein nächstes mal gibt, denn schon die zweite Kampfrunde war nicht so leicht zu bestehen. Der Jäger wird umgehend zurückbeordert, diesmal ist schon mehr instandzusetzen und die Zeit drängt.




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Die meisten Besatzungsmitglieder bekommen von dem Trubel außerhalb der Schiffshülle wenig bis garnichts mit, wer an einem der Fenster steht, sieht vielleicht ab und zu etwas aufblitzen, andere schlafen ruhig und selig und vertrauen ganz auf die Fähigkeiten der Verteidigungsspezialisten. Noch ist alles gutgegangen, Runde 3 steht aber noch bevor.



Logbucheintrag Ende.

Bigfish
09.08.25, 19:01
Ah ha, da muss jemand aufrüsten!

Bigfish
11.08.25, 17:54
+ + +


Wir danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal II/2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31766


+ + +

Taurus
17.08.25, 19:47
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 73 und folgende: Bislang konnten wir alle froh sein, das die Roboter nicht alle verfügbaren Einheiten gleichzeitig geschickt hatten, dann hätte es sehr eng werden können. Auch so blieb noch genug Restrisiko, die Reparaturen am Jäger gelangen wieder rechtzeitig vor Eintreffen der dritten Feindwelle.
Etwas war diesmal anders, der Scanner erfasste erneut drei Objekte, der Signatur nach aber alle von der selben Art. Drei Angriffsdrohnen, kein Späher, vermutlich würde es nun bei erneutem Erfolg unserer Verteidigung kein Signal geben, das Verstärkung anforderte.




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Von der Kampfkraft her eine schwierigere Aufgabe, aber unsere Piloten beweisen, das sie auch schnell dazulernen können. Die dritte Schicht übernimmt nun Alith Anar, auch er brennt auf seinen Einsatz, da er noch nicht so viel Flugstunden aufweist, wie die anderen beiden Kollegen.
Es läuft aber nicht schlecht, seine Trefferbilder liegen gut, obwohl er zwangsläufig ebenfalls einstecken muss.




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Aber im Verbund mit der Nahbereichs-Abwehrkanone kann schneller als erwartet die Bedrohung abgewendet werden, ein Hilfesignal ging von den Robot-Drohnen nicht aus.





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Damit kann man sich wieder dem Bordalltag widmen, aber plötzlich kontaktiert uns wieder die Militärallianz. Zuerst erfolgt nur eine allgemein gehaltene Subraumnachricht, in dem sie die Übernahme eines Systemclusters bekanntgeben. Und es ist nicht irgendein beliebiger Cluster, sondern der, den wir für sie ausgekundschaftet haben.
Bemerkenswert, sehr lange haben sie nicht dafür gebraucht.




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So gesehen hatte unser Einsatz doch einen Sinn, aber bevor die Mannschaft darüber diskutieren kann, wird die STRATEGYCON INTERACTIVE direkt angesprochen. Das Militär hätte da einen Auftrag für uns.....
Da wir augenscheinlich so gut "funktioniert" haben, packen sie gleich eins drauf, diesmal sind es gleich zwei Systeme, wo wir mal vorbeischauen sollen. Eines davon befindet sich in direkter Verbindung zum eben übernommenen, das andere ist uns noch unbekannt, dürfte aber dort angrenzen.
Also etwas weiter vom Schuss, aber wann wir dorthin kommen, steht bildlich gesprochen in den Sternen. Die Mannschaft sagt zu, wohl wissend, das noch dringendere andere Aufgaben zum Wohle der Exodusflotte auf uns warten.




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Bevor es für einige von unseren Leuten zum Außeneinsatz geht, steht noch ein wenig Freizeit und Entspannung auf der Tagesordnung. Der neu angeschaffte Spielautomat ist oft und lange belagert, zum Glück kann man sich zu zweit vergnügen.




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Was Beziehungsfragen angeht, sind Mortimer und Ritter Kunz schon ziemlich weit, ihr Status lautet jetzt "Beste Freunde".




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Aber irgendetwas muss selbst mir entgangen sein, vielleicht war die Ablenkung durch die dauerhaften Robotangriffe zu stark, keine vierundzwanzig Stunden später gibt es eine erneute Statusänderung bei den beiden, sie gelten nun offiziell als "Liebespaar"




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Um die Neuigkeitenflut perfekt zu machen, fangen wir eine Funkübertragung der Exodusflotte auf: Sie haben Technologien zu vergeben, das dürfte wieder interessant für uns sein. Am besten kann man einen Abstecher zur Flotte mit dem Auffinden von dort dringend benötigten Kristallen verbinden.




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Dann endlich ging es nach draußen, ein Wrack des Androidenkollektivs wartete auf uns. Der Einsatz sollte aber kein Spaziergang sein, er fiel sogar recht blutig aus.




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Von Anfang an wurde klar, das hier war nicht so wie üblich. Die Menge der angetroffenen Aliens übertraf alles bisher dagewesene. Beherrschbar sicherlich, aber ungeschoren würden die vier auch nicht davonkommen. Sappho musste es am eigenen Leib spüren, ein Kriecher fügte ihr im Nahkampf eine tiefe Wunde zu.
Dann aber, als der Korridor endlich feindfrei zu sein schien, schob sich eine große massige Gestalt am anderen Ende in ihr Sichtfeld. Mit solch einem Brocken hatten wir noch nicht zu tun.




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Mortimer und Sappho taten aber das einzig richtige: Erst schießen und dann fragen. Beide zielten mit ihren Gewehrgranatwerfern in Richtung dieses Wesens und drückten ab. Zielgenau flogen die Geschosse genau ins Ziel, die Explosionsblitze ließen das Fremdwesen verschwinden.
Aber nur für Dauer des Einschlags, rein äußerlich schien die doppelte Granaten-Dosis dem Alien nichts anhaben zu können, es stand immer noch drohend im Korridor.




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Noch bevor sich die vier von der Überraschung erholen konnten, schnellte das Wesen wie mit einem Katapult geschossen auf sie zu und traf innerhalb von zwei Sekunden mit seinem Körper direkt auf Sappho, die durch den Aufprall gegen die hinter ihr liegende Wand geschleudert wurde.




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Die Nähe nutze das Wesen um seine Tentakel einzusetzen, Hiebe und Schnitte wurden verteilt, wieder musste Sappho den Großteil des Schadens einstecken. Gemeinsam eliminierten die vier aber die Gefahr, ihren massierten Feuerstößen hielt auch dieser Koloss nicht lange stand.




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Sappho ging es nicht gut, aus diversen Wunden blutend und völlig entkräftet rutschte sie an der Wand zu Boden und blieb liegen. Zum Glück waren auch nicht mehr viele Aliens übrig, das schafften die anderen drei auch allein.
Die medizinische Schnelluntersuchung erbrachte ein schlimmes Bild.




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Sappho wurde in das Shuttle gelegt und per Fernsteuerung zur SI geschickt, dort würde man sich um sie kümmern. Wittmann nahm sich anschließend ihrer an und trug sie zur Krankenstation.




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Das war dann ein Fall für "Doktor" dooya, hier konnte er endlich seine medizinsichen Fähigkeiten voll ausspielen. Die vollständige Genesung wird noch einige Zeit dauern, in Lebensgefahr schwebt Sappho aber nicht, dank der moderneren Ausstattung unserer Krankenstation.




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Ungeachtet davon ging die Durchsuchung des Wracks weiter, neben den üblichen Versorgungsgütern fand sich auch eine neuartige Betäubungspistole, ein interessanter Fund, der vielleicht einige zusätzliche Optionen bei Außeneinsätzen bot.




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Logbucheintrag Ende.

Taurus
22.08.25, 19:02
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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 76 und folgende: Die Begegnung mit dem neuen Alien war dann vorerst das letzte Aufregende, was in den darauffolgenden Tagen passierte. Bei einem weiteren Außeneinsatz gelang es, auch einen Flammenwerfer als Zurüstteil für Sturmgewehre in unseren Besitz zu bringen. Das Arsenal füllt sich langsam, trotzdem hoffen alle, das man von diesen Unterstützungsoptionen nicht so oft Gebrauch machen muss.

Bevor die STRATEGYCON INTERACTIVE dann dem Militärauftrag nachgeht, gibt es noch einige interne Vorgänge zu erwähnen. Mariu ist in letzter Zeit etwas auffällig, einerseits durch seine manchmal ruppige Art anderen gegenüber, andererseits sind auch seine Biodaten auffällig.
Ein genauerer Medizinscan brachte zutage, das er unter Blutarmut durch Vitaminmangel leidet! Das kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen, Ernährungstechnisch sind Vitamine jeder Art in ausreichender Menge in der Nahrungszusammenstellung des Automaten vorhanden.
Bleibt nur als Erklärung, das er nur unregelmässig oder zuwenig Nahrung zu sich nimmt.
Ich muss das im Auge behalten





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Dann gelang es mir, auch die restlichen Audiologbuch-Fragmente zu entschlüsseln, die alle zu einem Raumschiff namens TRANQUILITY gehören und von denen wir schon einige auswerten konnten. Anhänge mit Positionsdaten sind leider verloren gegangen, aber immerhin ist das weitere Schicksal der Besatzung geklärt. Interessante Einblicke, womöglich begegnen wir einmal diesem Schiff, das nun ein Handelsstützpunkt ist.





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Da unsere Außenteams noch einige Audiologs von diversen Wracks mitgebracht haben, werde ich weiterhin mit der gebotenen Sorgfalt die Besatzungen fremder Schiffe zum sprechen bringen und bei passender Gelegenheit veröffentlichen.




Aber ich schweife ab, nächstes Vorhaben sollte sein, in einen bisher unbekannten Cluster einzudringen und der Militärallianz den Job zu erleichtern. Der Kurs zum Epsilon Hambone Territory wurde eingegeben und die Triebwerke aktiviert.




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Allerdings kamen wir nicht weit, aber kein technisches Problem oder ein Piratenangriff brachte uns vom Vorhaben ab, sondern die Impulse eine Notfunkbake.

Irgendjemand war in einer der Hyperraumnischen gestrandet und brauchte Hilfe, in der Hoffnung, das es keine Falle ist, unterbrachen wir unseren Sprung und materialisierten in der Nähe der Bake. Das sich dort im angrenzenden Raum außerdem für uns wichtige Rohstoffe befanden, konnten wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.




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Vor uns lag ein Transporter der Handelsföderation, ein recht großer Kasten und mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet. Ein automatischer Funkspruch machte publik, das der MFS KARMAKAZE der Hypertreibstoff ausgegangen war. Normalerweise wäre das eine schlechte Neuigkeit, da wir nur mit Standardtriebwerken ausgestattet waren, der Händler hingegen mit fortschrittlichen X1-Antrieben.
Aber durch unsere reichhaltigen Beutezüge in aufgegeben Schiffen konnten wir etliche veredelte Hypertreibstoff-Vorräte einlagern, die wir zwar (noch) nicht benötigen, aber immer auch als Handelsware eine gute Option sind.




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So ist es für uns eine Kleinigkeit, zwei Einheiten des Treibstoffes zu übergeben, die in Kryostase befindliche Besatzung wird es erfreut zur Kenntnis nehmen, sobald wir sie aufgeweckt haben. Eine nette Belohnung können wir uns zusätzlich aussuchen.




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Wir nehmen gleich noch die Chance wahr, weitere Handelsgüter zu tauschen. Ein wenig Kunstfleisch für die Speisenzubereitung kann nicht schaden, denn daran mangelt es immer mal wieder, da uns bislang die Technologie zu eigenen Zucht nicht zur Verfügung steht.

Außerdem muss noch ein wichtiges Projekt durchgeführt werden, denn erneut ist die SI zwischenzeitlich derart angewachsen, das die vorhandenen vier Triebwerke an ihre Belastungsgrenze stoßen. Wir sollten also das Risiko mindern und ein fünftes montieren, die Einzelteile dafür sind vorhanden, es muss nur ein provisorischer Maschinenraum gebaut werden.

Mit der demnächst stattfindenden Umrüstung auf X1-Triebwerke, ändern sich auch wieder die Leistungsdaten und das fünfte Triebwerk ist vorerst nicht mehr vonnöten. Aber erst eins nach dem anderen, die entsprechende Forschung steht noch auf der To do-liste an übernächster Stelle.





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Nach Inbetriebnahme und einem Probelauf kann es endlich zum eigentlichen Zielort weitergehen.



Logbucheintrag Ende.

Bigfish
24.08.25, 19:48
Einfach - äh - das ganze Schiff zu tauschen war keine Option? Also nun ja - die andere Besatzung schläft doch oder nicht? :rolleyes:

Taurus
24.08.25, 22:55
Einfach - äh - das ganze Schiff zu tauschen war keine Option? Also nun ja - die andere Besatzung schläft doch oder nicht? :rolleyes:


Ganz so einfach ist das nicht, zur Übernahme sind nur bestimmte Schiffe (in der Regel Wracks) vorgesehen und dann dementsprechend gekennzeichnet. Oder man baut selbst von Grund auf, aber das dauert dann noch länger.

So ein Objekt wie das Handelsschiff kann zwar entvölkert und ausgeplündert werden, aber eine Übernahme ist leider nicht möglich. Wir haben schon erlebt, das eine fremde Besatzung in ein alienverseuchtes Wrack eingedrungen ist und grandios gescheitert ist. Eine weiteres Außenteam dieses Schiffes hat eine Rettungsmission gestartet und scheiterte ebenfalls. Das ging so weit, das keiner mehr an Bord des Mutterschiffes war und demnach offiziell ohne Besatzung. Wir nutzten dann die gute Gelegenheit zum "Warentransfer", warum soll man üppige Ladung verkommen lassen? :cool:

Eine einfache Übernahme war nicht vorgesehen.

Taurus
27.08.25, 18:42
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 78 und folgende: Wir nahmen wieder unser eigentliches Ziel in Angriff, verließen die Hyperraumnische und beendeten unseren Sprung im Zielsystem. Eigentlich hätten wir in einem Rutsch durch das gesamte System springen können und unser Auftrag wäre schon zur Hälfte erledigt gewesen, doch man entschied sich, die gegeben Chancen im Transferbereich zu nutzen und erneut Rohstoffe und ein Wrack zu vereinnahmen.
Eigentlich eine allmähliche Routine, doch im Inneren des auf einem Asteroiden gestrandeten Wracks ergab sich dann doch ein nennenswerter Erfahrungszuwachs unseres Außenteams.
Das sich dort Roboter herumtrieben, war zwar keine gute Nachricht, aber eine mittlerweile keinen Schrecken verbreitende Aufgabe, die man zu lösen hatte.

Aber analog zu den Aliens traf das Außenteam auch hier auf ein bisher unbekanntes Botmodell, es war ein humanoid geformter, sehr großer und mobiler Bot. Unser Vorteil: Er scheint unbewaffnet zu sein, unser Nachteil: Wenn er auf Nahkampfentfernung herankommt, wird es richtig schmerzhaft.




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Sappho musste das leidvoll erfahren und nachdem sie durch einen mächtigen Schlag einige Meter nach hinten geschleudert wurde, hielt sie (und alle anderen auch) diesen Koloss möglichst auf Abstand. So einfach war das aber nicht, obwohl sich das Team zerstreute, um kein kompaktes Ziel zu bieten, muss trotzdem immer einer darunter leiden. Wittmann war der nächste, der harte Schläge einstecken musste, aber zusammen befeuerten sie den Bot von allen Seiten, bis er in einer grellen Explosion seine Existenz aushauchte.




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Da sie auch gleichzeitig die bisher bekannten Standardbots abzuwehren hatten, blieben körperliche Schäden nicht aus. Noch bevor das gesamte Wrack gesäubert war, musste Wittmann verletzt und erschöpft die Gruppe verlassen, er wäre in seinem Zustand keine Hilfe mehr gewesen.




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Der neue Bot war aber nicht die einzigste Erkenntnis dieses Einsatzes, denn noch während intern der Kampf gegen die restlichen Bots lief, nahm die Gruppe außerhalb des Wracks ein Raumgefecht wahr! Unser Abfangjäger gegen einen von drinnen nicht eindeutig zu bestimmenden Gegner.




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Überhaupt sah es auf diesem Wrack nicht so aus, wie gewohnt. In einigen Abteilungen konnte man fremdartige Strukturen erkennen, die man auf von Menschen gebauten Schiffen noch nicht gesehen hatte. Die verstärkte Präsenz der Roboter tut ihr übriges dazu, das man annehmen darf, das die Bots selbst etwas aufbauen!!
Ich konnte dann später alle Besatzungsmitglieder aufklären, das aus einer Struktur auf der Hülle des Wracks einige Flugkörper gestartet waren, während das Außenteam dieses Wrack erkundete. Alles deutet darauf hin, das die fremdartigen Einbauten auch zur Produktion von Angriffsdrohnen dienen. Eine Bedrohung durch Bots in einem System kann nun also jederzeit erfolgen und das ohne große Vorwarnung.



Kommen wir kurz zur meiner Besatzung, Wittmann muss einige Ruhephasen verstärkt im Lazarett verbringen, es hat ihn doch heftig erwischt.




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Aber dieser Einsatz scheint auch etwas positives für ihn gebracht zu haben, denn seit dieser Zeit sind er und preusse befreundet.




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Mit Francis Drake hat ein weiterer Neuzugang engere Beziehung zu jemandem aufgebaut, er und Mariu gelten ab sofort auch als befreundet.




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Im Verlauf der Zeit sprangen dann gleich vier Raumschiffe zu unserem Standort, zwei Kultisten und zwei Sklavenhändler. Mit beiden Fraktionen haben wir kein Problem und normalerweise würden wir Sklavenhändler nicht zum engeren Bekanntenkreis zählen, aber hier draußen darf man momentan nicht sehr wählerisch sein.
Wir gehen einen relativ normalen Handel mit ihnen ein, von uns bekommen sie einen Wrackfund in Form eines wertvollen Sklavenhalsbandes und von ihnen erwerben wir dringend benötigtes künstliches Fleisch, was auch noch zu einem günstigen Preis zu haben war. So bekommen beide Seiten, was sie brauchen und alle sind glücklich.




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Als wir endlich alle Angelegenheiten erledigt haben, durchfliegen wir das komplette System und haben so Teil 1 unseres Auftrages absolviert. Als Nebenprodukt entdecken wir auch noch einen Kometen, der nahe des Systems seine Bahn zieht. Eine gute Nachricht für die Exodusflotte, die ja genau so eine Resourcenquelle benötigt, um die geschrumpften Wasservorräte zu ergänzen.
Umgehend informieren wir die Flotte über den Fund und die setzt sich sofort in Bewegung. Warten müssen wir nicht auf sie, unsere Koordinaten und die des Kometen wurden automatisch übermittelt, so kann unsere Aufklärungsmission weitergehen.




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Zuvor jedoch gibt es noch einen Forschungserfolg zu vermelden, die Technik für die Kristallraffinierung kann nun angewendet werden. Für unseren Treibstoffbedarf noch nicht so wichtig, aber unser Hauptstromgenerator ist schon auf modernere Technik umgestellt und daher auf veredelte Kristalle angewiesen.
Zusätzlich kann mit diesem Forschungsschritt der Entwicklungszweig für Laserwaffen beschritten werden, was eine dringende Forderung aller Außenteam-Mitglieder ist.




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Die Voraussetzungen für die Raffinierie sind schon geschaffen, umgehend wird die Montage dieser Maschinenanlage umgesetzt.




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Nächstes Ziel ist eines der Nachbarsysteme, was wir fürs Militär auskundschaften sollen, vielleicht geht es auch dort mit wenigen Problemen voran.




Logbucheintrag Ende.

Taurus
01.09.25, 19:33
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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 82 und folgende: Kurz vor unserer nächsten Etappe erreicht die Exodusflotte das System, somit wissen wir sie in der Nähe, falls wir kurzfristig einen dringenden Bedarf nötig haben sollten. Von Material über Personal bis zu Unterstützungseinheiten lassen sich (genug Prestigepunkte vorausgesetzt) so bequem anfordern.




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Das zweite unserer Erkundungsziele, die Hydrus Jackson Proximity, ist aber nicht ganz so leicht zu bewältigen, hier treibt sich eine Pirateneinheit herum, der wir möglichst aus dem Weg gehen wollen. Daher sprangen wir einfach in den Sektor, wo die Piraten gerade herkamen.




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Danach dauerte es nicht lange und die Konstellation dieses Systems war auch kein Geheimnis mehr. Vor der Rückreise wurden dann noch einige Außeneinsätze absolviert, vor allem Resourcengewinnung stand auf der Tagesordnung. Dabei kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall, denn ein durchziehender Mini-Meteoritenschauer erforderte höchste Aufmerksamkeit. Der gerade in einer Bergbaukapsel befindliche Mortimer geriet mit einigen dieser kosmischen Geschosse aneinander, als sie seine Kapsel trafen und erheblichen Schaden anrichteten.
Neben dem materiellen Schaden an der Kapsel erlitt Mortimer eine Gehirnerschütterung, die ihn für einige Zeit behandlungsbedürftig macht.




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In diesem Zeitraum gelangen auch weitere Forschungsdurchbrüche, zum einen das Prinzip des X1-Hyperantriebs und zum anderen die Möglichkeit, endlich mittels Lerncomputern fehlendes oder wenig ausgeprägtes Spezialwissen jedes Besatzungsmitglieds vermitteln zu können.

Der Umbau unserer Antriebssektion muss noch ein wenig warten, dabei sind komplexe Um- und Ausbauten notwendig, die in diesem ungesicherten System auf keinen Fall unternommen werden.




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Wie sehr die Entscheidung richtig war, zeigte sich schon bei den nächsten Sprüngen. Die STRATEGYCON INTERACTIVE geriet nämlich in große Gefahr, als sie beim Passieren eines der wenigen Planeten des Systems urplötzlich und brutal aus dem Hyperraum gerissen wurde. Das Piratenschiff hatte auf der Lauer gelegen und mittels technischer Tricks unseren Sprung beeinflusst. Unsere Möglichkeit das noch zu verhindern lag bei knapp 50%, aber auch ich konnte nicht mehr entscheidend eingreifen.





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Wenigstens hatten wir die Wahl, unseren Austrittspunkt anzupassen, um nicht in der Nähe des Piraten zu materialisieren. Denn was da auf uns gelauert hatte, sah überhaupt nicht gut aus. Ein gut bewaffnetes, mittelgroßes Schiff, das demzufolge auch über genügend Besatzung verfügte, um uns zu entern.
Uns blieb nicht viel Gelegenheit zum planen und diskutieren, sofort nach unserem Erscheinen wurden die Antriebe wieder hochgefahren, es wurde ein Wettlauf mit der Zeit. Schon bald wurden wir vom Gegenüber angefunkt, das wir doch gefälligst zu kapitulieren haben. Gleichzeitig rasten die ersten Salven aus ihren Geschützen in unsere Richtung, sie meinten es also ernst.




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Wie befürchtet war ihr bevorzugter Trefferbereich rund um unseren Schutzschirmgenerator, noch hielt der zwar Schirm stand, baute sich aber in bedenklichem Tempo ab, was aufgrund der im Salventakt einschlagenden Geschosse kein Wunder war. Bange Blicke verfolgten abwechselnd die Energieanzeigen des Schutzschirms und der Bereitschaftsanzeige für die Sprungtriebwerke.




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Es dauerte lange, die Triebwerke sprungtüchtig hochzufahren, vorher brach der Schirm zusammen und ab da wurde es kritisch. Nun nagte jeder einschlagende Treffer an der Hüllensubstanz, im schlechtesten Fall wurden möglicherweise auch noch wichtige Aggregate beschädigt, die unsere Flucht unmöglich machten.
Die Hüllenintegrität war schon um ein Drittel abgebaut, da kam endlich die Bereitschaftsanzeige der Sprungtriebwerke. Ein entschlossener Schlag auf den Startknopf ließ die SI gerade noch rechtzeitig im Hyperraum verschwinden.





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So viel länger hätte es nicht dauern dürfen, zum Glück sind keinerlei wichtige Aggregate getroffen worden, die Hüllenschäden werden vom internen System nach und nach selbst repariert. Der Schirm ist auf jeden Fall schneller wieder aufgebaut, aber eine zweite Konfrontation sollte in nächster Zeit vermieden werden.



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Über die sozialen Begebenheiten meiner Crew wird es beim nächsten Bericht mehr Informationen geben, aber soviel sei gesagt, während der Piratenkrise haben alle vorbildlich gearbeitet sofern sie in mit Schiffsführungsaufgaben betraut waren.

Einen wichtigen Umbau gab es auch noch, ein zweiter moderner Stromgenerator wurde endlich installiert, die bisherige Altanlage, die noch als Notaggregat vorgehalten wurde, ist dafür demontiert worden. Jetzt ist auf dem Lagerdeck wieder mehr Platz, womöglich wird dort dann eine zweite Nahverteidigungskanone installiert.





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Ich hatte während meiner Interaktionen mit der Besatzung immer mal wieder den Eindruck gewonnen, das der eine oder andere vielleicht nicht nur akustisch mit mir kommunizieren möchte, wie es eigentlich als Standardprozedur vorgesehen ist. Daher schlussfolgerte ich, das es eine gute Idee sein würde, meine Existenz zusätzlich als Hologramm zu präsentieren.
Menschen sind zumeist auch optischen Eindrücken nicht abgeneigt, es vereinfacht in vielen Fällen eine Verständlichmachung von komplexen Vorgängen, wenn bildliche Darstellungen zusammen mit Informationen gegeben werden.
Und so arbeitet ich im Stillen an einer ansprechenden Holo-Präsentation, die ich auf Basis des mir von der Crew verabreichten Namens wählte. Die in der Kommandozentrale vorhandenen Holoprojektoren würde ich in Zukunft für die Kommunikation mit der Schiffsführung benutzen, ganz so, als sei ich ein körperliches Mitglied der Schiffsbesatzung.

Als ich meinen ersten Entwurf der Crew präsentierte, gab es.... nun ja...gemischte Reaktionen.




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Einigen war mein Avatar zu ernst und düster, andere merkten an, das Holo-Abbild erinnere an einen Herrscher auf seinem Thron (was ja eigentlich auch stimmt, denn ohne mich läuft auf diesem Schiff nicht viel). Es gab auch positives Feedback, aber alles in allem wurde meine Arbeit nicht rundweg abgelehnt. Es besteht aber Verbesserungspotential.




Logbucheintrag Ende.

Sacharia
01.09.25, 19:51
Vielleicht würde dies hier für mehr Akzeptanz Sorgen ?

https://tse1.mm.bing.net/th/id/OIP.g7cQ9iJB-IQHQYHpZdK97AHaHT?r=0&pid=Api

Taurus
01.09.25, 20:08
:D
Zumindest Teile dieses Entwurfs könnten durchaus in eine Weiterentwicklung einfließen. Eine gesunde Mischung aus Akzeptanz und Respekt wäre ideal.

Taurus
06.09.25, 17:31
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 88 und folgende: Unsere Reise führte uns dann in die komplett andere Richtung zum System The Ultra Yoda Swirl, das als freies System gilt und demzufolge dort alles mögliche anzutreffen ist. Wir müssen auch daran denken, das die Exodusflotte auf unsere Mitarbeit zählt und wir unseren Beitrag zur Lösung ihrer Probleme leisten. Daher werden wir verstärkt uns unbekannte Bereiche bereisen, wo mutmaßlich für die Flotte nutzbare Resourcenquellen existieren.




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Jetzt, wo wir uns Rohstoffmässig einiges leisten können, kann endlich ein wichtiges Projekt angegangen werden - eine zweite Nahbereichs-Abwehrkanone. Auf den ersten Blick mag das nicht groß ins Gewicht fallen, doch durch die Verdoppelung unserer Feuerkraft erhöhen sich unsere Verteidigungsmöglichkeiten enorm. Zwar sind wir noch weit davon entfernt, offensiv in Erscheinung zu treten, aber defensiv ist die STRATEGYCON INTERACTIVE mittlerweile recht wehrhaft.

Der Beweis dafür sollte schon bald geliefert werden





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An einer unserer Haltepunkte gesellten sich zwei Schiffe der Androiden-Fraktion zu uns. Wir waren gerade im Begriff, ein Außenteam für eine Wrackexkursion zusammenzustellen, da bekamen wir eine Anfrage, die dieses Wrack (ebenfalls androidischen Ursprungs) betraf. So konnten wir wieder für etwas eine Belohnung kassieren, was wir ohnehin vorhatten. Einiges Kleinzeug sollten wir für sie bergen, aber das war kein Problem, weil es sich nur um etwas Tech-Schrott und ein Datenlog handelte.
Wir stellten eine schlagkräftige Truppe zusammen, mit diversen Extraausrüstungen und zu allem entschlossen.




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Die anfänglich auftretenden Aliens waren kein Hürde, auch das gesuchte Datenlog konnte schnell geborgen werden. Aber etwas war an diesem Ort anders, im hinteren Bereich des Wracks waren Boden und Wände mit einer krustigen, organischen Struktur bedeckt, die ungute Gefühle auslöste.




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Die vier zogen sich etwas zurück, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Plötzlich tauchte im Hintergrund eine massige, ihnen schon bekannte Gestalt auf: ein sogenannter Schlepper-Alien.
Diesem Ding sollte man keine Chance geben, mit Wucht die versammelte Truppe zu attackieren. Zum Glück gab es viel Platz hier, das Team wich umgehend nach allen Seiten aus und vergrößerte die Abstände untereinander. Keinen Moment zu spät, das Alien schoss bereits mittels seines Beschleunigungsorgans in ihre Richtung.




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Es kam genau dort zum stehen, wo sie gerade noch versammelt waren, jeder hatte nun freie Schußbahn. Wittmann und preusse setzten ihre Spielzeuge ein, der Brandgranatwerfer und der Flammenwerfer entwickelten eine kleine Hölle in ihrer Mitte, die das Alien schon entscheidend schwächte.
Ein paar weitere Schüsse aus ihren Waffen beendeten die Existenz des unheimlichen Wesens. Den einzigen Schaden auf unserer Seite erlitt preusse, der ein wenig nah am Einflußbereich seines Flammenwerfers stand und geringfügige Brandwunden davontrug.





https://s1.directupload.eu/images/user/250906/jdtrjkzm.jpg (https://www.directupload.eu)








Der richtige Umgang mit den Zusatzwaffen wollte geübt sein, aber mit steigender Kernkompetenz würde das nach und nach von allein passieren.

Bei der weiteren Untersuchung der Räumlichkeiten entdeckten sie die Ursache des verkrusteten Bereiches, in einem der Räume befand sich ein nestartiges Geflecht, in dem diverse eiförmige Objekte in langsamer Folge die schon bekannten Kriecher-Aliens ausspuckten.
Dieser Ort des Schreckens musste ausgeräuchert werden, sonst würde das hier ewig so weitergehen.




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Die Kunst war, unbehelligt in diesen Raum vorzudringen. Dafür mussten sie schon einiges an Munition verbrauchen, um überhaupt erst dahin zu kommen.




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Endlich hatten sie sich bis zum Durchgang vorgekämpft, dann kamen Wittmann und preusse zum Einsatz. Ihre Flammen- und Brandgranatenwerfer schickten Tod und Verderben mitten ins Nest und was nicht durch das Feuer vernichtet wurde, zerplatzte durch gezielte Schüsse aus ihren Projektilwaffen.




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Nach diesem Gemetzel war auch endlich Ruhe, der Rest des Wracks war schnell durchsucht und es konnte an die Verwertung gehen. Die Wünsche der Androiden wurden erfüllt, wir erhielten unsere Aufwandsentschädigung. Nach einem zusätzlichen kleinen Handelsaustausch trennten sich dann unsere Wege und es konnte weitergehen.

Während des Einsatzes gelang dem Forschungsteam an Bord der SI ein bedeutender Durchbruch, das Prinzip der Laserwaffen ist endlich in unseren Händen. Was sich für den Moment sehr positiv anhört, kann bei näherer Betrachtung noch keine echte Wirkung entfalten. Diese Waffen benötigen eine höhere Fertigkeit als die bisherigen Projektilwaffen. Einzig mit der Laserpistole kann die Besatzung derzeit etwas anfangen, Fähigkeitslevel 3 ist bei einigen schon vorhanden, für das Gewehr allerdings muss man Level 5 besitzen und das hat derzeit niemand an Bord.
Der einzige, der in absehbarer Zeit diese Fertigkeit erreichen kann, ist preusse. Mit einigen wenigen Außeneinsätzen dürfte er dann für ein Lasergewehr als Nutzer infrage kommen.




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Schon beim folgenden Zwischenstopp sollte unsere neuerworbene Verteidigungsstärke auf die Probe gestellt werden, auf eine Art und gegen eine Bedrohung, die uns allen bisher nicht begegnet war.




Logbucheintrag Ende.

dooya
08.09.25, 08:01
[...]
[...] Den einzigen Schaden auf unserer Seite erlitt preusse, der ein wenig nah am Einflußbereich seines Flammenwerfers stand und geringfügige Brandwunden davontrug.

[...]
Der einzige, der in absehbarer Zeit diese Fertigkeit erreichen kann, ist preusse. Mit einigen wenigen Außeneinsätzen dürfte er dann für ein Lasergewehr als Nutzer infrage kommen.




https://i.imgflip.com/a5f1xc.gif

Taurus
08.09.25, 12:31
https://i.imgflip.com/a5f1xc.gif


Internes Memo an preusse (und alle anderen auch): Entflammbare und explosive Stoffe niemals in beengten Räumlichkeiten einsetzen, wenn man sich selbst dort aufhält. Im Freien ist das schon herausfordernd genug


Sonst muss wieder Doktor dooya seine Kunst entfalten......:uhoh::fiesemoep:

Silkow
08.09.25, 14:18
Sonst muss wieder Doktor dooya seine Kunst entfalten......:uhoh::fiesemoep:


https://www.youtube.com/watch?v=-e2uQkV2AFM

:D

Komischer Kunde
11.09.25, 08:49
Sehr schöner AAR mit vielen bekannten Gesichtern. Weiter so und wenn Euch die Namen ausgehen, so sei es angeraten eventuell an den Kunden zu denken.

Taurus
11.09.25, 12:13
Sehr schöner AAR mit vielen bekannten Gesichtern. Weiter so und wenn Euch die Namen ausgehen, so sei es angeraten eventuell an den Kunden zu denken.



Vielen dank und was eure Bewerbung angeht, könnte das schneller gehen, als man denkt.

Der einzige, der noch auf seinen Einsatz wartet, ist der werte Silkow. Sein Beitritt zur Besatzung steht zeitnah bevor und direkt danach werden wir dann euch berücksichtigen.

Iche_Bins
11.09.25, 15:41
Geht das Frischfleisch aus? Dann melden wir uns auch.

Taurus
11.09.25, 22:23
Geht das Frischfleisch aus? Dann melden wir uns auch.


Das wollen wir doch nicht hoffen, da wir stehts bemüht sind, die Protagonisten am Leben zu erhalten, müssen auch keine Leerstellen aufgefüllt werden. Aber mit wachsendem Umfang des Schiffes sind auch mehr Besatzungsmitglieder vonnöten (oder es wird ein zweites gebaut, wenn es zu voll wird), daher ist jede weitere Bewerbung gern gesehen

dooya
12.09.25, 07:02
Das wollen wir doch nicht hoffen, da wir stehts bemüht sind, die Protagonisten am Leben zu erhalten, [...]



[...]
Der einzige, der in absehbarer Zeit diese Fertigkeit erreichen kann, ist preusse. Mit einigen wenigen Außeneinsätzen dürfte er dann für ein Lasergewehr als Nutzer infrage kommen.


Wir haben da unsere Zweifel... :eek:

Taurus
12.09.25, 21:08
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 92 und folgende: Bei einem unserer nächsten Zwischenstopps wurden wir mit etwas konfrontiert, was uns die Gefährlichkeit der Alien-Lebensformen drastisch vor Augen führte.

Die STRATEGYCON INTERACTIVE sprang in einen fast leeren Sektor, wo nur ein einzelnes Wrack auf uns wartete. Bei der Routine-Abtastung unserer Scanner wurde in Richtung des Wracks eine Bio-Signatur festgestellt, die sich aber nicht innerhalb des Rumpfes befand.




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Damit nicht genug, das identifizierte "Ding" klebte auf der Oberfläche des Wracks und begann, sich nach einiger Zeit ohne sichtbaren Antrieb zu lösen und fortzubewegen. Der hochgerechnete Kurs würde es genau zu unserem Schiff führen.




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Mariu hatte schon längst seinen Jäger gestartet und hielt sich in Bereitschaft, als sich die unbekannte Lebensform nährte, begann seine Jagd.

Nicht nur er staunte nicht schlecht, das sein Beschuß kaum einen Eindruck machte, das "Ding" setzte seinen Flug unbeirrt fort. Allenfalls einige kleine Stückchen lösten sich durch den Beschuß vom Körper, ansonsten reagierte es nicht weiter.




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Allgemeine Nervosität machte sich an Bord breit, aber als sich die Lebensform dem Schiff soweit näherte, das es in den Einflußbereich der Abwehrkanonen geriet, wendete sich das Blatt allmählich. Die gezielte Salven, die durch Sacharia am Steuerpult auf das "Ding" abgegeben wurden, wirkten schon etwas besser.



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Trotzdem hatte man den Eindruck, das die Lebensform unaufhaltsam vordringen würde. Sie suchte sich einen Punkt in der Nähe der Steuerbord-Antriebe und begann, sich auf den Rumpf der SI abzusenken. Da endlich zerplatzte dieses "Ding" im massiven Feuer von Mariu und Sacharia kurz bevor es die Rumpfoberfläche berühren konnte.




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Das allgemeine Aufatmen war auch für mich "spürbar", was es letztenendes mit diesem Alien auf sich hat, mussten wir zum Glück nicht am eigenen Leibe herausfinden. Die Vermutung geht dahin, das sich die Lebensform in irgendeiner Art und Weise Zugang zu Raumschiffen verschafft, um dort eine Übernahme zu initiieren - wie auch immer das funktionieren soll.
Nach meinen Berechnungen wäre die Lebensform zum Ziel gekommen, wenn wir nicht vor kurzem erst unsere zweite Abwehrkanone installiert hätten. Schon jetzt hat die Feuerkraft gerade so ausgereicht, das Alien abzuwehren. Ich hoffe, das wir nie herausfinden müssen was geschieht, wenn wir es mal nicht rechtzeitig schaffen.


Die anschließende Entsendung des Außenteams erbrachte nichts ungewöhnliches, Aliens der üblichen beiden Formen und ein kleineres Nest, was sich nicht als größere Hürde entpuppte. Das beste an diesem Ausflug war, das Alith Anar während der Säuberung seinen Waffen-Skill soweit steigern konnte, das er nun Level 3-Waffen nutzen kann.

Erfreut meldet er sich nicht für die Übernahme eines üblichen Sturmgewehrs, sondern will als erster mit einer Laserpistole in den Einsatz gehen. Man wird abwarten müssen, wie wirksam die Waffe wirklich sein wird.




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Die unermüdlichen Forschungsarbeiten tragen schon wieder Früchte, jetzt wäre es uns möglich, Kryostase-Anlagen aufzustellen und so der Besatzung die unangenehmen Nebenwirkungen der Fernreisen (oder der Medikamente dagegen) zu ersparen.




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Aber das wird nicht sofort umgesetzt, unsere Resourcen werden für ein wichtigeres Projekt benötigt. Die SI soll nämlich mit modernerer Antriebstechnik ausgerüstet werden, aber dafür benötigen wir ein ruhiges Plätzchen, wo die Chance, belästigt zu werden, äußerst gering ist.

Dafür werden wir per Fernreise zum Raleigh Merrax Wreath springen, einem System, das als aliendominiert ausgewiesen wird. Unser Bauplatz wird allerdings nicht im System, sondern in einer der Hyperraumnischen auf dem Weg dorthin sein.




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Ein gewisses Restrisiko gestört zu werden, ist zwar vorhanden, aber üblicherweise verirrt sich dorthin nur zufällig jemand.

Kurz vor dem Sprung erhalten wir eine allgemeine Meldung per Subraumfunk, die Militärallianz gibt eine weitere Übernahme eines Systems an, bezeichnenderweise genau das, was wir ihnen ausgekundschaftet haben.




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Aber das tangiert uns derzeit nicht und liegt weit entfernt, jetzt zählt erstmal die technische Aufrüstung unserer STRATEGYCON INTERACTIVE.

Den kompletten Antriebssektor können wir nicht umbauen, aber wenigstens die Steuerbordseite. Die Demontage der Altanlagen ist dabei fast das geringste Problem. Zusätzlich wird auch das Schiff nach hinten verlängert, um weiteren nutzbaren Raum zu gewinnen. Es ist klar, das diese Aktionen eine gewisse Zeit andauern werden, während der wir hier quasi festsitzen.




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In der Zwischenzeit geht das Leben an Bord natürlich weiter, Alith Anar leidet zum Beispiel an den Nebenwirkungen der Fernreise-Medikamente, Übelkeit und Appetitlosigkeit sind zwar unangenehm, aber eigentlich nicht so dramatisch.

Außer man schafft es nicht rechtzeitig, einen sicheren Ort für seinen Mageninhalt zu finden.



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Die installierten Lernmöglichkeiten haben sich inzwischen bezahlt gemacht. Mariu und dooya konnten sich viel theoretisches Wissen aneignen und ihre Fähigkeiten mit Handfeuerwaffen steigern. Beide sind nun ebenfalls in der Lage, Level 3-Waffen zu nutzen und werden zukünftig noch öfter ihre Eignung in einem Außenteam ausüben.


Der verlängerte Aufenthalt hier lässt mir auch die Kapazitäten, um weitere aufgefundene Logbuchfragmente zu entschlüsseln. Diesmal sind es einige Logs eines Schiffes namens MARY SHELLEY, von dem ich schon eines vor Wochen ausgewertet hatte. Nun also die Fortsetzung.




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Alle sind sich einig, das diese Berichte hochinteressante Erkenntnisse bringen dürften. Vielleicht ist es dieser Besatzung gelungen, Licht ins dunkel zu bringen, was die rätselhaften Aliens angeht. Vielleicht kann ich weitere Logbuchfragmente ausfindig machen, beunruhigend wäre allerdings, das die Logs überhaupt nicht mehr dort sind, wo sie hingehören. Das deutet dann auf kein gutes Ende hin.


Ein gutes Ende wird dagegen unser Umbau nehmen, denn nach einigen Tagen fleissiger Arbeit werden endlich die beiden Antriebsblöcke montiert. Die SI hat dabei ein etwas anderes Gesicht bekommen und der Zwischenstand lässt erahnen, wie es nach der kompletten Fertigstellung künftig aussehen wird.




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Über die Verwendung des gewonnenen Raumes wird demnächst entschieden, jetzt steht erstmal der Testflug mit den neuen Triebwerken an. Da mit der Modernisierung auch eine gesteigerte Leistungsfähigkeit einher geht, konnte auch das fünfte Triebwerk demontiert werden.

Unser Schiff wird von mal zu mal beeindruckender, eine gute Zwischenbilanz nach fast 100 Tagen unserer Reise.



Logbucheintrag Ende.

Taurus
16.09.25, 20:20
Die Suche



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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 98 und folgende: Im Grunde sprach ja nichts gegen einen erfolgreichen Ersteinsatz des modernisierten Steuerbord-Triebwerksblocks, denn die Technik an sich funktioniert absolut zuverlässig, solange alle beeinflussenden Parameter im grünen Bereich sind. Aber selbst bei einer Zuverlässigkeit von 99% bleibt eben doch ein Restrisiko.
Diesmal funktionierte alles wie gewohnt, nach dem Warmlaufen der Triebwerke und dem Startimpuls fädelte sich unser Schiff wieder auf der Hyperspur ein - zum Aliensystem.




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Bei Erreichen des dortigen Sprungpunktes gab es gleich den ersten Dämpfer, der Langstreckenscanner erfasste in der Nachbarschaft ein Schiff mit Piratensignatur, das allerdings innerhalb einer kosmischen Wolke stand und unmittelbar keine Gefahr für uns darstellte.





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Aber allein ihre Anwesenheit konnte einem schon die Laune verderben, egal wo man sich demnächst befand, man musste ständig in Bereitschaft sein und auf eine mögliche Annäherung zeitnah reagieren. Üblicherweise blieben einem bis zu sieben Stunden Zeit, nachdem ein fremdes Schiff auf der Hyperspur zum eigenen Standort unterwegs war.
Trotzdem kein angenehmes Gefühl, in einem alienverseuchten Sonnensystem auch noch auf Piraten acht geben zu müssen. Aber unsere Skepsis wich recht schnell, denn bei unserem tieferen Vordringen ins System erfasste unser Scanner mehrere Schiffe anderer Fraktionen, wir würden wenigstens nicht allein hier sein.
Den ersten Haltepunkt setzten wir an einem großartigen Fund, mitten im System gelang es uns, eine Hyperiumwolke zu lokalisieren, etwas, was uns die Exodusflotte gebeten hatte, für sie aufzuspüren.




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Zumindest dieses eine Problem mit ihren Treibstoffvorräten würde nun endlich gelöst werden. Wir setzten die Hyperfunkbake in Betrieb und informierten die Exodusflotte von unserem Fund. Zeitnah würde sich die gesamte Flotte hierher auf den Weg machen, ein Umstand, der auch unser Sicherheitsgefühl enorm stärken würde.
Um die Wartezeit gut zu nutzen, sprangen wir ein Stück weiter, um uns ein einzelnes, kleines Wrack ein wenig näher anzusehen.




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Was aber wie ein kurzer Abstecher aussah, sollte sich als ausgewachsene Herausforderung entwickeln. Denn schon bei der Annäherung des Shuttles wurde klar, das sich hier ein Drama abgespielt haben musste. In der Nähe einer gewaltsam entstandenen Öffnung trieben zwei Leichen inmitten einiger Ladungskisten im Weltraum.
Als wäre das noch nicht genug, wurde das Außenteam sofort nach Verlassen des Shuttles von einem Schlepper-Alien angegriffen. Nur pures Glück verhinderte eine erste Verletzung bei unseren Leuten, die schnellstens auseinander stoben und sich professionell um das Problem kümmerten.




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Das war aber nur ein Vorgeschmack, nachdem sie eingedrungen waren, stießen sie immer wieder auf Kriecher-Aliens, derer sie sich erwehren mussten. Gar nicht so einfach bei den engen und verwinkelten Gängen in dem kleinen Schiffswrack, ein Einsatz ihrer Zusatzwaffen war hier nicht angeraten, wenn sie sich nicht selber rösten wollten.
Im Nahkampf musste so mancher Biss hingenommen werden, immer wieder erschienen weitere Fremdwesen, deren Zustrom nicht enden wollte. Irgendwo im hinteren Teil musste ein großes Nest sein, wenn das nicht beseitigt wurde, kämen sie nie ans Ziel.




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An dieser Stelle würden sie nicht weiterkommen, aber es gab noch auf der anderen Seite ein Loch im Rumpf, wo vielleicht ein besserer Zugang möglich sein würde. War es aber nicht, auch da quollen die Aliens regelrecht aus den engen Zugängen, sobald unser Team sich Zutritt verschaffen wollte.
Auf mein Anraten wurde der Einsatz vorerst abgebrochen, unsere Mittel sind noch zu beschränkt für ein notwendiges brachiales Vorgehen.

Aber noch bevor das Außenteam zurück auf unserem Schiff war, nahmen die Ereignisse wieder an Fahrt auf. Zwei kleinere Militäreinheiten materialisierten in Nähe der STRATEGYCON INTERACTIVE und funkten uns an.
Sie erbaten unsere Hilfe bei der Suche nach einem ihrer Kameraden, der wohl bei einem Zusammenstoß mit Aliens entführt und auf das in der Nähe befindliche Wrack verschleppt wurde.

Wir äußersten Verständnis für ihre Lage, lehnten aber einen direkten eigenen Einsatz aufgrund unserer gerade gemachten Erfahrung ab. Das nahmen sie zur Kenntnis und machten sich kurz darauf selbst auf den Weg. Wir schilderten die Verhältnisse auf dem Wrack und die damit verbundenen Risiken, aber alles Reden mit Engelszungen brachte die Militärs nicht von ihrem Vorhaben ab.

Sie schickten ein Dreierteam mit einem Shuttle, es gelang mir dabei, die Übertragungsfrequenz ihrer Helmkameras zu ermitteln und mich einzuklinken, so das wir Live bei diesem Drama dabeisein konnten.




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Anfangs kamen sie noch gut voran, aber sobald die drei den Nestbereich erreichten, wurde es unübersichtlich. Schüsse blitzten auf, Tentakel und Beißwerkzeuge wirbelten herum und plötzlich brach die Übertragung zusammen. Es lief wie von uns prophezeit.

Das Militär-Shuttle kehrte ohne Besatzung per Fernsteuerung zurück.

Es dauerte nicht lange, da flog das nächste Einsatzteam zum Wrack, um nun vier Personen zu retten. Unsere Warnungen verhallten im Funkäther.




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Auch zu diesen drei Militärangehörigen brach nach kurzer Zeit der Kontakt ab, aber der Wahnsinn sollte noch weitergehen. Die genaue Anzahl der Besatzungen dieser Militärschiffe ist uns zwar unbekannt, aber sehr viele dürften es nicht sein. Wenn schon unsere SI bisher nur elf Raumfahrer an Bord hat, kann man den Platz auf den jeweils kleineren Einheiten ganz gut hochrechnen.

Als ein drittes Kommando das Wrack betrat, sagten wir schon nichts mehr dazu. Die Verluste ihrer Vorgänger waren schrecklich, aber was nützte es, das gleiche Schicksal zu erleiden? Wenn sie so weitermachten, würden demnächst beide Schiffe ohne Besatzung dastehen; eine Situation, die wir ganz nüchtern betrachtet, zu unserem Vorteil nutzen würden.




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Eigentlich drängte es alle bei uns, ihnen zu Hilfe zu eilen. Nur musste man in dieser Situation einen kühlen Kopf bewahren, denn unsere Mittel sind noch immer begrenzt. Wollte man es taktisch richtig angehen, müsste man mit schwerer Schiffsartillerie direkt den Bereich des Alien-Nestes beschiessen und die meisten Bedrohungen vorab ausschalten.
Oder von außen ein großes Loch in die Schiffshülle sprengen, um direkten und freien Zugang ins Innere zu erhalten.
Aber weder besitzen wir Geschütze, noch stehen uns größere Mengen an Sprengmitteln zur Verfügung. Das sind alles Dinge, die erst zu einer späteren Zeit für uns interessant werden.



Die plötzliche Warnung unseres Langstreckenscanners sollte wieder Bewegung in die Situation bringen, ein fremdes Schiff war zu unserer Position unterwegs - ein Pirat.




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Das änderte erstmal alles, jetzt mussten wir unser Schiff fluchtbereit halten, falls der Pirat direkt auf unserer Position aus der Hyperspur fallen sollte. Flog er vorbei, konnten wir weiter verweilen, aber insgeheim rechneten alle bei uns damit, das wir ungebetenen Besuch bekommen würden.

Es kam auch so, eine große schlanke Einheit materialisierte in einiger Entfernung zu uns und schon beim ersten Blick darauf wussten wir, das es Zeit war, zu verschwinden.




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Mit seinen sechs Kanonen hatte der Pirat hier die Oberhoheit, vielleicht würden wir später mal Paroli bieten können, heute war aber nicht der Tag.

Da unser Schiff schon mit flammenden Triebwerken sprungbereit war, brauchte es nur den Startimpuls, um diesen ungastlichen Bereich zu verlassen. Leider konnten wir nun nicht mehr verfolgen, wie es mit den Militärschiffen weitergeht. Im ungünstigsten Fall fallen den Piraten jetzt die beiden weitgehend besatzungsbefreiten Militärschiffe in die Hände, was für eine Schande.




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Wir würden zu einem späteren Zeitpunkt wieder hierher zurückkehren, vielleicht gab es ja noch etwas aufzuklauben, was den Piraten entgangen war.



Nach diesem deprimierenden Intermezzo wollen wir einmal unsere Besatzung betrachten. Viele von ihnen haben sich enorm entwickelt, sogar die später hinzu gekommenen konnten schon gewisse Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft ausbilden.

Gehen wir alphabetisch vor:


Der als Letzter an Bord gekommene AG_Wittmann ist eher ein Allesmacher, aber noch auf bescheidenem Niveau. Einige enorme Potentiale vorhanden, die aber einige Zeit zur Entfaltung benötigen. Außenteam-tauglich.

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Alith Anars Paradedisziplin ist die Forschung, weitere große Reserven vorhanden sind bei Botanik und Medizin. Jägerpilot-Potential, Außenteam-tauglich.

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Arminius ist die Gärtnerkoryphäe, niemand hat bisher eine solche Kompetenz erreicht. Gut in Medizin und Forschung involviert, Schildtechnikspezialistin. Überhaupt großes Potential im Bereich der Schiffstechnik

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Francis Drake ist zwar etwas einseitig bewandert, aber in der Forschung macht ihm kaum einer was vor. Hohes Medizinpotential, gute Performence am Betriebspult, überhaupt gutes, aber noch ungenutztes Potential für die Schiffstechnik allgemein.

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Mariu ist natürlich Chef-Jägerpilot mit noch mehr Steigerungsmöglichkeit. Gute Allgemeinverwendung in mehreren Disziplinen, Außenteam-tauglich mit höherem Potential.

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Mortimer ist eher ein Mann der Tat, Rohstoffabbau, Fertigung oder Neubauten sind genau sein Ding. Gutes Grundwissen in Schiffstechnik mit Steigerungspotential, Außenteam-tauglich für höhere Anforderungen

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Ritter Kunz ist eigentlich so gestrickt wie Mortimer, viele Ähnlichkeiten, die auch das Schiffstechnik-Potential betreffen. Könnte ein hervorragender Bediener für die Schiffsgeschütze sein - wenn wir welche hätten. Außenteam-tauglich.

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Sacharia ist vielseitig einsetzbar, Hauptgebiet ist aber die Forschung. Entwickelt sich aber allmählich im Bereich Schiffstechnik enorm weiter, kann mehrere Positionen akkurat besetzen. Mit ganz wenigen Ausnahmen "Mädchen für alles"

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Sappho ebenfalls multitalentiert, Lieblingsgebiet Forschung. Schon hervorragendes Allgemeinwissen mit noch mehr Potential, auch bei Schiffstechnik. Höchste Außenteam-Tauglichkeit vom Potential her.

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dooya kann eigentlich auch alles und das auf höherem Niveau. Von den Fähigkeiten her eine der großen Stützen des Schiffes wegen leistungsstarker Vielverwendbarkeit. Akzeptabler Jägerpilot mit Potential. Außenteam-tauglich.

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preusse ist auch ein "Anpacker" mit vielen überdurchschnittlichen Fähigkeiten. Bis auf Medizin und Schiffssteuerung immer mit hervorragendem Potential ausgestattet, teilweise noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Außenteam-tauglich auf hohem Niveau.

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Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
17.09.25, 07:59
Hm, kurz warten, ob Piraten und Militär sich an die Gurgel gehen war keine Option?

Taurus
17.09.25, 13:08
Hm, kurz warten, ob Piraten und Militär sich an die Gurgel gehen war keine Option?


Wir hätten mit Sicherheit nicht einfach in der Ecke stehen und abwarten können, die Piraten greifen im Zweifel alles an, was Beute verspricht. Was hätte sie hindern sollen? Unsere SI ist nicht offensiv bewaffnet und die beiden kleineren Militärschiffe sind auch kein Gegner. Und wenn wir nicht mehr verfügbar sind, ist ja klar wie ein Konflikt mit den Militärschiffen (denen auch noch erhebliche Teile der Besatzung fehlen) ausgeht.

Würde es nur ums Entern gehen, könnten wir den Piraten sicherlich wirksam Widerstand entgegen bringen können, aber im Hintergrund droht ihre Schiffsbewaffnung, die Im Fall von Widerstand rücksichtslos eingesetzt wird.

Gegen diesen Schiffstyp kann man mit zumindest gleichwertiger Bewaffnung antreten, denn ihre Schilde sind schwächer als unsere.

Daher lassen wir ein bisschen Zeit vergehen und kehren etwas später dorthin zurück, wir sind gespannt, was wir dann dort vorfinden. Vielleicht versuchen sie ja auch das Alienwrack zu stürmen und reiben sich ebenfalls komplett auf? :fiesemoep:

Alith Anar
18.09.25, 13:52
... Das beste an diesem Ausflug war, das Alith Anar während der Säuberung seinen Waffen-Skill soweit steigern konnte, das er nun Level 3-Waffen nutzen kann.

....

Erfreut meldet er sich nicht für die Übernahme eines üblichen Sturmgewehrs, sondern will als erster mit einer Laserpistole in den Einsatz gehen

Ein Tragbarrer Zigarrenanzünder ... sehr praktisch.
Auch ahbe ich wohl meinen Erstkontakt mit Sappho überlebt ...

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31751&p=1384605#post1384605

Taurus
18.09.25, 17:38
Ein Tragbarrer Zigarrenanzünder ... sehr praktisch.
Auch ahbe ich wohl meinen Erstkontakt mit Sappho überlebt ...

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31751&p=1384605#post1384605


Es ist ein Einsatztest, immerhin habt ihr bisher überlebt, also scheint die Waffe eine gewisse Wirkung zu haben. Falls ihr aber doch lieber mit etwas handfestem plus Extrawumms auf Tour gehen wollt, dann bitte bei der (von der Schiffs-Intelligenz verwalteten) Waffenkammer melden.


Wer sagt denn, das jetzt alles gut zwischen euch ist? Manche haben ein gutes Gedächtnis und können auf eine günstige Gelegenheit warten :cool:

Sacharia
19.09.25, 19:04
Wir fühlen uns in unserer Innendienstposition durchaus wohl.
Solche krabbelnden Aliens sind nicht unser Geschmack.

Aber mit der Bordkanone kann man schonmal drauf schießen wenn es drauf ankommt.

Taurus
19.09.25, 20:15
Wir fühlen uns in unserer Innendienstposition durchaus wohl.
Solche krabbelnden Aliens sind nicht unser Geschmack.

Aber mit der Bordkanone kann man schonmal drauf schießen wenn es drauf ankommt.


Das sind rein praktische Erwägungen, nur mit Grundfertigkeit im Waffenskill könnt ihr nicht viel Beitragen. Solange es genug Außendienst-Experten gibt, dürft ihr euren Anteil an der Schiffsverteidigung ausleben. Und das klappt schon mal ziemlich gut.

Später vielleicht, wenn der Wunsch nach Freiheit und Abenteuer besteht, könnten wir euch mittels technischer Augmentation aufwerten und den Skill künstlich steigern.

Sacharia
19.09.25, 20:40
Och nöö da sollen sich die jungen wilden mal die Hörner abstoßen. Wir halten die Stellung im SI Raumoffice

preusse
21.09.25, 14:38
Endlich hatten sie sich bis zum Durchgang vorgekämpft, dann kamen Wittmann und preusse zum Einsatz. Ihre Flammen- und Brandgranatenwerfer schickten Tod und Verderben mitten ins Nest und was nicht durch das Feuer vernichtet wurde, zerplatzte durch gezielte Schüsse aus ihren Projektilwaffen.




Also wir wollen der Schiffs-KI nicht zu nahe treten aber wir haben das alles ganz anders in Erinnerung :D;) (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31751&page=14&p=1390313#post1390313):




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Nach wie vor ein sehr schöner AAR!:prost:

Taurus
24.09.25, 12:32
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 100 und folgende: Auch bei unseren nächsten Zwischenstationen wurde es nicht langweilig, noch im gleichen System in einem der angrenzenden Sektoren trafen wir mit zwei kleinen Schiffen des Androiden-Kollektivs zusammen und wollten ein wenig Handel treiben. Gestört wurde die Aktion durch einen Schwarm angreifender Robot-Drohnen, die durch eine, von uns selbst aufgescheuchte, Späher-Drohne gerufen wurden. Dieses Muster war uns schon bekannt, damals musste die STRATEGYCON INTERACTIVE mehrere Angriffswellen abwehren, stand aber für sich alleine.
Diesmal hatten wir auch Verantwortung für die beiden unbewaffneten Androidenschiffe.



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Dank unserer besseren Ausstattung gelang es, die Bedrohung recht schnell zu beseitigen, es blieb auch einzig bei den drei Angreifern. Aber wieder stellt sich heraus, das jederzeit und überall ein Hinterhalt zu erwarten ist. Dieses mal war der Späher in einem havarierten Frachtshuttle verborgen gewesen.



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Anschließend verließen wir wieder das System und wechselten innerhalb des Clusters zum Hauptsystem, wo auch immer noch die Exodus-Flotte stationiert war. Da wir mittlerweile schon einige Prestigepunkte angesammelt hatten, wollte die Besatzung dieses mal auch etwas dafür einkaufen.

Das Angebot war aufgrund der leicht angespannten Versorgungslage (die wir ja möglichst lösen sollen) nicht sehr üppig, aber etwas nützliches fand sich doch für uns. Außerdem erhielten wir unsere Belohnung für den Fund der Hyperium-Wolke, die wenigstens das Treibstoffproblem entschärfte.




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Das verbesserte Lernsystem ist eine Investition in die Zukunft, die unser bisher genutztes Standard-Lernsystem erweitert, wenn dessen Kapazität ausgereizt ist.

Auch gelang es uns, einen wichtigen Durchbruch in der Nahrungsforschung zu erzielen, wir sind nun in der Lage, künstliches Fleisch zu züchten. Endlich haben wir es selbst in der Hand, diesen für Menschen nicht unwichtigen Baustein der Ernährung in eigener Regie zu produzieren.




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Bevor wir endgültig in einen bisher unbekannten Cluster wechselten, hatten einige Mitglieder der Außenteams Gelegenheit, ihre Fertigkeiten mit den Zusatzwaffen zu verfeinern. preusse z.B. gelingt es immer besser, den Flammenwerfer einzusetzen, ohne sich selbst dabei zu verstümmeln.



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Ebenso Mortimer und noch einige andere, deren Treffsicherheit (zumindest bei freiem Schussfeld) immer genauer wird.



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Beim letzten Stopp vor der Fernreise dann endlich wieder Bevölkerungszuwachs für das Schiff: Aus einem größeren alienbesetzten Wrack gelang es dem Außenteam, Silkow aus seinem Tiefkühlschlaf zu erlösen. Das Beste dabei ist, das er einen höheren Waffenskill besitzt, als bis jetzt jeder andere an Bord. Somit ist er automatisch zum Tragen eines Lasergewehrs qualifiziert, eine enorme Steigerung unserer Durchschlagskraft.

Ansonsten sind seine Talente ziemlich dünn angesiedelt, erhebliche Potentiale in Forschung und Medizin, die allerdings durch viel Praxis geweckt bzw. durch Lernen gesteigert werden müssen. Ansonsten kann er nicht viel Beitragen, aber eine helfende Hand mehr hier und da ist niemals verkehrt.



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Nächstes Ziel ist der Cluster Tadomi Kosh Whelm, ein freies System, wo man wieder nicht genau weiß, was man zu erwarten hat.



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Logbucheintrag Ende.

Taurus
24.09.25, 12:36
Also wir wollen der Schiffs-KI nicht zu nahe treten aber wir haben das alles ganz anders in Erinnerung :D;) (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31751&page=14&p=1390313#post1390313):




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Nach wie vor ein sehr schöner AAR!:prost:



Ist wie immer eine Frage der Betrachtung, wenn man sich das letzte Bild ansieht, kann man erkennen, das Kollege Wittmann schon keine Munition mehr hat, er also schon fleissig Vorarbeit geleistet hat.

Euch gebührte in dieser Situation die Ehre des finalen Schusses, weil ihr eben etwas sparsamer mit den Resourcen umgegangen seid. Oder war es Respekt vor den Auswirkungen? Wir erinnern uns da an Selbstverstümmelungen bei den ersten Anwendungen. :think:

Taurus
28.09.25, 18:40
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Tag 105 und folgende: Bei Erreichen des Sprungknotens im neuen Cluster schlug sofort der Scanner an, in einem angrenzenden Sektor befanden sich gleich zwei Piratenschiffe. Somit wussten wir gleich Bescheid, auf was wir hier zu achten hätten. Zum Glück gab es von unserer Position einen alternativen Weg in das System hinein, mussten also nicht quasi die Position der Piraten durchqueren und so riskieren, gewaltsam von ihnen aus der Hyperspur geholt zu werden.




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Wir ließen die STRATEGYCON INTERACTIVE ein gutes Stück Abseits der Bedrohung nahe eines treibenden Wracks in den Normalraum gleiten und sondierten diesen Ort erstmal. Nach kurzer Zeit entdeckte der Kurzstreckenscanner eine Bio-Signatur außerhalb der Wrackhülle, ein uns nur zu bekanntes Phänomen, wir hatten es erneut mit einem Alien-Verseucher zu tun.
Und der ließ sich auch gar nicht viel Zeit und löste sich von seinem Ruheort. Sein Ziel war eindeutig unser Schiff.




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Obwohl wir dieses Wesen nur indirekt kennengelernt hatten, löste es deutlich wahrnehmbaren Stress innerhalb der Besatzung aus. Wir wussten zwar, das dieses "Ding" mit Sicherheit gefährlich war, aber was genau bei seinem möglichen Eindringen ins Schiff passieren würde und ob wir dann noch etwas dagegen unternehmen konnten, würden wir hoffentlich niemals herausfinden müssen.
Der Verseucher strebte jedenfalls ruhig und fast majestätisch durch den Raum, erreichte die Außenmaße des Schiffes und schien ein wenig unschlüssig nach dem besten Platz zu suchen, wo er sich niederlassen konnte. Alith Anar hatte längst schon am Betriebspult seinen Platz eingenommen und befeuerte den sich drohend nähernden Verseucher, die Treffer die er setzte, schienen das Fremdwesen aber nur unwesentlich zu beeinträchtigen.




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Mariu hätte zu dem Zeitpunkt längst in seinem Jäger sitzen sollen, aber was immer ihn auch aufgehalten hatte, ließ bei allen, die diesen bizarren Angriff verfolgten, kalten Schweiß ausbrechen. Endlich warf er sich in den Jäger und raste umgehend los. Gleichzeitig kam der Verseucher in Kontakt mit unserer Schiffshülle, ab diesem Moment gab es für unsere Abwehrkanonen keine Schußoption mehr, weil die Zielerfassung nicht mehr exakt möglich war.

Das Alien war höchstens zu 2/3 angeschlagen und noch lange nicht ausgeschaltet. Optisch tat sich erstmal nicht viel, aber das würde sicher nicht so bleiben.




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Dann begann ein Prozess, den niemand von uns, weder Mensch noch intelligente Maschine, verstand, doch es schien, als beginne das Ding langsam durch die Hülle zu "sickern", indem es sich in einen halbstofflichen Zustand versetzte.

Da kam aber schon Mariu herangerauscht und setzte mit seiner Bordkanone ein prasselndes Dauerfeuer ab, was den Verseucher offenbar noch schädigen konnte. Es war ein Wettlauf mit der Zeit.





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Wir gewannen diesen Wettlauf, mit großer Erleichterung sahen wir, wie der Verseucher dem Beschuß nicht mehr standhalten konnte und sehr effektvoll zerplatzte. Die Überreste verteilten sich auf der Schiffshülle oder trieben träge in den Raum hinaus.


Ich werde diesen erneuten Angriff analysieren und dann Vorschläge machen, wie die Besatzung im Fall eines Einsickerns verfahren sollte. Man sollte diese unbekannte Bedrohung genau so behandeln, als würde ein fremdes - menschliches - Enterkommando ins Schiff eindringen.





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Im Anschluß sollte ein Außenteam auf diesem Wrack nach dem Rechten sehen, es würde für Silkow die Feuertaufe werden. Ein schickes Lasergewehr war längst schon für ihn produziert worden.

Es sollte zu einem Routineeinsatz werden, nur Standard-Aliens und nicht mal ein einziger Schlepper. Die Sonder-Zusatzbewaffnung konnte geschont werden, keine Verletzten und ein wenig Beute.



Anschließend drängten Teile der Besatzung darauf, das wir nochmals zurück in den vorherigen Cluster zu den beiden Militärschiffen kehren sollten. Das ungeklärte Ende dieser Geschichte ließ die meisten von uns nicht los, auch ich hatte natürlich aus analytischen und erfahrungstechnischen Gründen ein Interesse daran.

Doch vorher wollte ich noch weitere restaurierte Logbuch-Fragmente präsentieren, die Erkenntnisse aus den Berichten der MARY SHELLEY waren auch für uns von Bedeutung, denn das vermeintliche Ende dieser Geschichte war kein Gutes.
Ich spielte das vorhandene Material ab und die Besatzung lauschte der Stimme eines Toten.





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Das Dumme dabei war, das die Navigationsdateien so sehr beschädigt waren, das mir eine Wiederherstellung nicht möglich war. Es wäre wirklich wichtig gewesen.






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Das Schweigen in der Zentrale war bedrückend, aber alle wussten genau, das wir diese Aliens wohl kaum noch eindämmen konnten. Wir konnten höchstens dazu beitragen, das sie nicht noch mehr Leben gefährdeten.




Außerdem ergaben sich gerade vor kurzem zwei Status-Änderungen innerhalb der Besatzung: Ritter Kunz hat neben seinen Routinetätigkeiten fleissig die Schulbank gedrückt und sich mit Waffentechnik befasst. Er hat endlich Stufe 3 erklommen und kann ebenfalls bedenkenlos in einem Außenteam eingesetzt werden, wenn er das möchte.


Ein Beziehungsstatus hat sich geändert und leider nicht zum positiven, Wittmann und Alith Anar können sich plötzlich auch nicht mehr besonders leiden. Das ist bedauerlich, aber auch nicht zu ändern. Bei preusse und Mariu hat sich das bislang nicht negativ ausgewirkt, trotz allem muss ich auch diesen Sozialmakel im elektronischen Auge behalten.




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Nun würden wir zu dem Ort zurückkehren, wo wir Augenzeugen eines ziemlichen Dramas waren. Die Besatzungen zweier kleiner Militäreinheiten, die nach verschwundenen Kameraden suchten; ein kleines Wrack, das ein einziges Höllennest zu sein schien; drei Militär-Außenteams, die nacheinander dort eindrangen und ausnahmslos nicht wieder zurückkehrten; ein in den Sektor gesprungenes Piratenschiff, das in diesem ganzen Trubel wirklich zur Unzeit auftauchte.

Da wir keine Eingreifoption besaßen, wollen wir wenigstens ein gutes Weilchen Zeit später nachschauen, was daraus geworden ist und vielleicht noch ein Stück vom Kuchen abknabbern.



Logbucheintrag Ende.

Taurus
04.10.25, 18:59
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Tag 107 und folgende: Unsere Rückkehr an den besagten Ort, wo sich Aliens, Militärallianz und Piraten ein wildes Stelldichein gegeben hatten, verlief ohne Störungen und wir hatten vorab schon diverse Szenarien durchgespielt, was wir dort alles vorfinden würden.
Auf der Rechnung hatte aber niemand, das der Sektor dieses Systems völlig leer war - mit Ausnahme des alienverseuchten Wracks natürlich.
Keine Piraten, auch keine Militärschiffe, nichts deutete darauf hin, was sich vor kurzem dort abgespielt hatte.



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Wilde Spekulationen wurden gesponnen, vielleicht hatte die Restbesatzung der unterlegenen Militärschiffe kapituliert und musste den Piraten dafür ihre Ladung überlassen, im Austausch dafür kamen sie mit ihrem nackten Leben davon. Oder die Piraten wurden gestört und mussten vorzeitig das Feld räumen, denkbar war alles mögliche.
Trotzdem wollten wir nicht so einfach wieder verschwinden, in einem der Nachbarsektoren wurden wir dann doch fündig.




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Aber das Auffinden der beiden verlassenen Militärschiffe warf mehr Fragen als vorher auf. Optisch waren beide nebeneinander treibende Einheiten unversehrt, auf entsprechende Funkanrufe wurde aber nicht reagiert. Eine Abtastung mit dem Scanner der STRATEGYCON INTERACTIVE erbrachte kein Ergebnis, nichts Lebendes befand sich dort.
Am besten war es, selbst nachzusehen und so wurde ein Dreierteam zusammengestellt, diesmal sollten auch Besatzungsmitglieder teilnehmen, die ansonsten keine Riskoeinsätze bestritten. Denn es war nicht zu erwarten, das dort irgendeine Gefahr lauern könnte, man würde schlechtestenfalls Leichen finden.




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Auf dem durchsuchten Schiff, ein unbewaffneter Aufklärer, sah alles aus, als sei es nur kurz verlassen worden und die Besatzung würde bald zurückkehren. Alles sauber, ordentlich und keine Kampfspuren, der Lagerbereich gut gefüllt und selbst Treibstoff war ausreichend vorhanden.
Also ausgeplündert wurde nichts, Aufgegeben wegen Treibstoffmangel schied ebenfalls aus. Das Rätsel wurde nur größer statt kleiner.

Das gleiche Bild auf der anderen Einheit, die sorgfältige Durchsuchung erbrachte ein identisches Ergebnis. Letztlich interessiert uns nur, was wir daraus für einen Nutzen ziehen können. Beide Lagerbereiche waren sehr üppig bestückt und so gelang es uns, auf bequeme Weise unsere eigenen Lager großzügig aufzufüllen.



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Die allgemeine Stimmung unter der Besatzung war deutlich entspannt bis locker, alle hatten irgendwie mit dem schlimmsten gerechnet und nun war uns ein Füllhorn an Gütern und Material in die Hände gefallen, wofür man ansonsten Wochen gebraucht hätte.
Die Interaktionen untereinander fielen dementsprechend ausgelassen aus.



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Nun war es wieder an der Zeit, einen Abstecher zur Exodusflotte zu unternehmen, aber was wir dort erfuhren, war schlicht ernüchternd. Probleme über Probleme, es war klar, das wir endlich mal zu einer Lösung beitragen mussten.




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Da wir schon die bekannten Cluster abgegrast hatten, mussten wir also in unbekannte Gefilde vorstoßen. Sollten wir einmal in Not geraten und auf Unterstützung der Flotte hoffen, würde momentan nicht viel von dort zu erwarten sein.

Unser nächstes Reiseziel, der Leo Elizabeth Belt, hatte immerhin schon einen Militär-Außenposten, ganz allein wären wir also nicht.




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Dort ereignete sich nicht viel von Bedeutung, auch fanden wir leider keine Resourcenlager für die Flotte, aber wir erhielten erneut Zuwachs für unsere Mannschaft.

In einem zerrupften Piratenwrack konnten wir einen im Tiefkühlschlaf liegenden Mann bergen, der zwar sehr froh war, aus diesem Alptraum zu entkommen, sich aber ansonsten an nicht mehr viel erinnern konnte. Weder das er eine mutmaßliche Piratenvergangenheit hatte, noch wie überhaupt sein Name war. Das Außenteam beschrieb ihn als ziemlich seltsamen Vogel oder auch als komischen Kunden, in Ermangelung einer besseren Idee übernahm er dann die Bezeichnung "Komischer Kunde" als seinen Rufnamen.



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Während unseres Aufenthalts dort nahm das Militär gleich die Gelegenheit wahr, uns einen diesmal brisanten Auftrag zuzuschanzen. Natürlich hätten wir ablehnen können, aber da diese Aufgabe nicht an ein Zeitlimit gebunden war, würden wir uns dem zu einem passenderen Zeitpunkt widmen, nämlich wenn unsere SI besser ausgestattet sein würde.
Um einen Piratenstützpunkt auszukundschaften, bedarf es sicherlich auch einiger Offensivqualitäten und die haben wir noch nicht vorrätig.




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Überhaupt konnte sich unsere Bilanz sehen lassen, welche Strecke wir schon zurückgelegt hatten. Trotzdem wussten wir noch lange nicht, wie umfangreich das noch unbekannte Gebiet sein würde. Schätzungen gehen von einem Vielfachen des uns bekannten Bereiches aus.




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Auch mit unserer STRATEGYCON INTERACTIVE geht es stetig voran, der letzte Forschungserfolg erbrachte das Prinzip der Optronikanlage, ein weiterer Meilenstein zur Selbstversorgung. Mit ihr sind wir in der Lage, die hochwertigen Energiezellen zu fertigen, die beispielsweise das Schutzschirmaggregat mit Strom versorgen. Auch für die künftige Waffentechnik des Schiffes sind diese Zellen unerlässlich.




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Eine essentielle Änderung wird aber die Fertigstellung des Antriebssektors sein, der ja bislang nur an Steuerbord den gewünschten Standard besitzt. Wir haben gemeinschaftlich beschlossen, einen möglichst sicheren Ort für den mehrtägigen Umbau aufzusuchen, während dessen unser Schiff nicht fähig sein würde, sich von der Stelle zu bewegen.
Den haben wir etwas abseits nahe eines Handelsstützpunktes gefunden, der eine respektable Abwehrbewaffnung besitzt und so eine gewisse Sicherheit ausstrahlt. Außerdem scheinen dort häufig andere Schiffe einen Stopp einzulegen, so das ein gewisses reges Treiben vorherrscht.

Die Demontagearbeiten der alten Triebwerke gehen recht schnell vor sich, die richtige Arbeit muss anschließend von der Baukapsel erledigt werden, der Backbordausleger für die neuen Triebwerke fällt doch ziemlich umfangreich aus und verbraucht auch viele Rumpfblöcke. Zum Glück mangelt es uns derzeit an nichts wichtigem, so das wir aus dem Vollen schöpfen können.




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Logbucheintrag Ende.

Alith Anar
07.10.25, 08:45
Ein Beziehungsstatus hat sich geändert und leider nicht zum positiven, Wittmann und Alith Anar können sich plötzlich auch nicht mehr besonders leiden.
Verdammt ... hat der AG_Wittmann sein Hörgerät in der Nacht nicht ausgeschaltet als wir mal wieder besonders laut geschnacht haben ? ;)

AG_Wittmann
11.10.25, 01:30
Ihr schnarcht so laut, dass alles wackelt :P

Taurus
11.10.25, 16:33
Verdammt ... hat der AG_Wittmann sein Hörgerät in der Nacht nicht ausgeschaltet als wir mal wieder besonders laut geschnacht haben ? ;)


Ihr schnarcht so laut, dass alles wackelt :P



Wer weiß, wer weiß? Vielleicht ging es garnicht ums Schnarchen und ihr habt im Schlaf (sozial)politisch unkorrekte Dinge gesagt????

AG_Wittmann
11.10.25, 16:58
Kann nicht sein, sowas hätt ich ja gehört.

Taurus
11.10.25, 18:03
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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 116 und folgende: Während unsere STRATEGYCON INTERACTIVE wegen des Antriebsumbaus gewissermaßen auf Eis liegt, wird die Gelegenheit genutzt, ein hier im Sektor befindliches Wrack auszuräumen. Dabei gab es keinerlei Probleme, aber bei einem noch angedockten Frachtshuttle wollten wir aufgrund schlechter Erfahrungen lieber Vorsicht walten lassen.
Erst nachdem alles nützliche abtransportiert wurde, wollte sich ein spezielles Außenteam diesem Objekt widmen.




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Es ist noch nicht allzulange her, das bei einer vergleichbaren Situation in solch einem Shuttle Roboter versteckt waren, die dann beim Öffnungsvorgang von außen ohne zu zögern die unvorbereiteten Menschen angegriffen hatten. Diese schmerzhafte Lektion hatten wir gelernt und daher meldeten sich Silkow, Wittmann und Ritter Kunz freiwillig zu diesem Risikoeinsatz.
Ritter Kunz betätigte die Steuerungskonsole und gab den Öffnungsimpuls, Wittmann und Silkow warteten schwer bewaffnet und in Deckung verharrend darauf, das etwas passieren würde.




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Und tatsächlich war es wieder soweit, das Schleusentor öffnete sich und sofort drangen zwei der hinlänglich bekannten kugelförmigen Bots ins Freie.
Ritter Kunz sprintete an der Seite in Deckung und somit aus der Schußlinie, Wittmann und Silkow zögerten nicht eine Sekunde und schickten je eine Granate gegen die Eindringlinge.




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Der vorderste Bot bekam nicht viel Zeit um auf die Bedrohung zu reagieren, die Granatentreffer und weitere Salven aus den Sturmgewehren ließen ihn umgehend explodieren. Der zweite nachfolgende Bot konnte die erste Attacke überstehen und näherte sich der Deckung, seine Schüsse verpufften aber wirkungslos an den Barrikaden. Im Kreuzfeuer der drei Teammitglieder hauchte aber auch er schnell seine mechanische Existenz aus.





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Das Sicherheitskonzept war aufgegangen, allerdings muss man darüber nachdenken, künftig vielleicht doch mit noch mehr Eindringlingen zu rechnen, denn es ist nicht auszuschließen, das die Roboter auch daraus lernen und ihre Vorgehensweise anpassen.

Die Belohnung war ein gut gefülltes Frachtshuttle, es hätte ja auch eine leere Hülle sein können.



Kurz danach endlich ein Forschungsdurchbruch, der alle an Bord erfreute: Das Prinzip der Panzerweste wurde entschlüsselt, der maximal mögliche Schutz für alle Besatzungsmitglieder, die an gewaltsamen Auseinandersetzungen beteiligt sind.




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Ich muss auch noch etwas unerfreuliches erwähnen, denn in letzter Zeit häufen sich einige Konflikte innerhalb der Mannschaft, obwohl sich die allgemeine Stimmung eigentlich auf einem guten Niveau befindet.
Dabei fällt Alith Anar zum wiederholten Male auf, denn er kann nicht nur Wittmann nicht mehr leiden, sondern hat auch Ritter Kunz irgendwie verärgert. Der eine Grund war jetzt nicht ersichtlich, aber die Fakten sprechen leider für sich.




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Und beim nicht repräsentativen Blick in den Freizeitbereich sieht man noch andere Unstimmigkeiten, die hier und da aufkommen.

So z.B. zwischen Sappho und Ritter Kunz.



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Oder zwischen preusse und Silkow.



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Vielleicht haben manche von ihnen einfach zuviel Freizeit, da schadet es sicher nicht, wenn jetzt wieder vermehrt Bautätigkeiten anfallen.
Der Backbord-Ausleger für die Antriebssektion ist nämlich fertiggestellt, so kann umgehend begonnen werden, die Einzelteile zu platzieren.




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Tatsächlich geht es auch viel schneller, die Triebwerke zu installieren, als den Raum dafür aufzubauen. Auch in diesem Fall ist unser aller Plan aufgegangen, diesen kritischen Zeitraum ungestört mit dem Umbau verbringen zu können.




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In diesen Zeitrahmen passt auch eine weitere wichtige Errungenschaft, wir sind ab sofort in der Lage, das Schiff mit Offensivwaffen auszurüsten. Vorerst zwar nur Standardgeschütze, aber immer noch besser, als garnichts. Die Installation des Waffensteuerpults wird umgehend ungesetzt.

Für stärkere, effektivere Waffen müssen wir weiter forschen.




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Im Zuge meiner Versuche, die Kommunikationsmöglichkeiten mit der Besatzung zu erweitern, habe ich nun eine verbesserte Version meines ersten Avatars vorgestellt, der bei Bedarf mit der Besatzung interagieren kann.

Ich habe ihn weniger streng als vielmehr jovialer und umgänglicher (Typus: freundlicher Ratgeber) gestaltet, die ersten Reaktionen fielen durchaus positiv aus. Man kann es zwar nicht jedem Recht machen, aber die Mehrheit scheint sich mit diesem Modell zu arrangieren.




https://s1.directupload.eu/images/user/251011/thumb/fhj92nix.webp (https://www.directupload.eu/file/u/80491/fhj92nix_jpg.htm)







Logbucheintrag Ende.

preusse
11.10.25, 20:05
Oder zwischen preusse und Silkow.


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Man beachte bitte, dass in der gleichen Zeit, in der der werte Silkow und wir ein paar Sätze miteinander austauschten, der werte Wittmann eine ganze Mahlzeit vertilgt hat! :eek:

Joah, das Spiel hat ihn gut und wahrheitsgetreu abgebildet! :D :prost:

Taurus
11.10.25, 20:54
Man beachte bitte, dass in der gleichen Zeit, in der der werte Silkow und wir ein paar Sätze miteinander austauschten, der werte Wittmann eine ganze Mahlzeit vertilgt hat! :eek:

Joah, das Spiel hat ihn gut und wahrheitsgetreu abgebildet! :D :prost:


Ist in seinem speziellen Fall ein völlig normaler Vorgang, schließlich ist seine hervorstechende Eigenschaft "Gourmand". Das braucht er zum Glücklichsein. Wohl bekomms!

Sappho
12.10.25, 11:35
Ritter Kunz und wir diskutierten nur angereget mögliche Erweiterungen der Jukebox und wir kommentierten seine Vorschläge aus dem Schlagermetier. Der Ritter äußerte eine stark abweichende Meinung zu unserer Kommentierung.

Taurus
12.10.25, 19:14
Ritter Kunz und wir diskutierten nur angereget mögliche Erweiterungen der Jukebox und wir kommentierten seine Vorschläge aus dem Schlagermetier. Der Ritter äußerte eine stark abweichende Meinung zu unserer Kommentierung.


:D Wie werden diese Meinungsaustausche erst aussehen, wenn es mal um wirklich wichtige Dinge geht?

Wir glauben, wir müssen zukünftig mehr Augenmerk auf die "Gefahrenzone" Freizeitbereich legen. Aliens und Roboter schiesst man ja einfach über den Haufen, aber bei hitzigen Diskussionen unter Gleichgesinnten dürfte es spannend werden.

Taurus
18.10.25, 17:27
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 118 und folgende: Der erste Sprung mit dem modernisierten Antriebsblock verlief problemlos, was zwar so erwartet wurde, aber trotz allem immer ein geringes Restrisiko beinhaltet. Wir nahmen Kurs auf die Exodusflotte, die per Subraumnachricht verkündet hatte, das in ihren Labors einige Forschungsdurchbrüche gelungen waren, die auch Außenstehenden gegen Bezahlung zur Verfügung stehen.

Als wir dort eintrafen, mussten wir leider eigene heißersehnte Entdeckungen verneinen, konnten also immer noch nicht für die Verbesserung der kritischen Zustände sorgen. Aber für einige der angebotenen Technologien hatten wir Interesse, wobei das beste Angebot für uns aufgrund eigener Forschungsleistungen wenig Sinn machte. Das Prinzip der Energiegeschütze wäre fraglos mit Kusshand in unseren Datenbanken verankert worden, nur stehen unsere Leute selbst kurz vor dem Ziel und da der ganze wertvolle Zeitaufwand verschwendet gewesen wäre, entschieden wir uns für das komplette Arsenal der Anbauteile für Handwaffen.




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Betriebsintern gelang es mir, für weitere Abwechslung im Freizeitbereich zu sorgen. Oder genauer gesagt, ich gab die Anregung und die drei ehemaligen Programmierer(innen) in unserer Besatzung - Arminius, Sacharia, preusse - setzten dann meine Idee um und schufen für alle ein neues populäres Konsolenspiel.
Es wurde von Anfang an ein Renner, zeitweise befand sich fast die komplette Mannschaft um den Spielautomaten versammelt. Vielleicht finden durch solche gemeinsamen Aktivitäten einige der missgelaunten Protagonisten wieder zueinander.




https://s1.directupload.eu/images/user/251018/o9oy7dma.jpg (https://www.directupload.eu)












Aber auch Zeit für neue Bautätigkeiten wurde eingeteilt, endlich besitzt die STRATEGYCON INTERACTIVE durch den Einbau der ersten beiden Automatik-Standardgeschütze eigene Offensivoptionen. Flucht vor jeglichen Bedrohungen ist keine alternativlose Option mehr, demnächst sollen weitere Aufrüstungen erfolgen.




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Obwohl wir längst noch nicht alle Geheimnisse in den von uns bereisten Regionen aufgedeckt hatten, wollen wir trotzdem weiter ins Unbekannte vorstoßen. Die Probleme der Exodusflotte betreffen ja auch uns, wenn es dort nicht rund läuft, kann man auch keine Unterstützung erwarten.

Und so ist das nächste Ziel ein unabhängiges Baronat, der Zeta Sotlax Wreath.




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Aber der Sprung führte uns nicht direkt dorthin, unterwegs machten wir Halt in einer der Hyperraumnischen, wo unsere Sensoren ein Wrack lokalisierten. Eigentlich wäre das keine besonders aufregende Nachricht, aber dort fand unser Außenteam etwas beunruhigendes, aber auch erfreuliches.

Beunruhigend waren die Hinterlassenschaften der feindlichen Roboter, das Wrack war schon soweit transformiert, das sie dort in einer Art Produktionsanlage robotische Flugkörper in Rekordzeit bauen konnten. Es gelang unseren Leuten, schnell die Kontrolle über das Wrack zu bekommen und so die Produktion zu unterbinden. Außerdem war in der Nähe ein großer durchsichtiger Tank installiert, so eine Art Aquarium. Darin schwamm etwas, was einem der Nest-Aliens verdächtig ähnlich sah.

Der Zusammenhang ist völlig unklar, werden die Aliens von den Robotern etwa "gezüchtet"? Oder werden sie entführt und studiert? Man kann nur hoffen, irgendwann mehr Klarheit über diese beiden Bedrohungen zu erlangen.




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Die erfreuliche Nachricht dabei war, das die SI nun um ein weiteres Besatzungsmitglied bereichert wurde. Iche_Bins, eine ehemalige Wachfrau, konnte aus der Kryostase befreit werden. Es war für sie keine Frage, das sie sich uns anschloß. Eine gute Ausbildung an Schußwaffen und handwerkliches Geschick sind bei uns gern gesehene Fähigkeiten.




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Während unseres Aufenthalts in der Nische gelang es unseren Forschern, die Energiegeschütz-Grundlagen zu entschlüsseln.




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Nach Ankunft im Cluster des Baronats sollte es einen kurzen Zwischenstopp geben, um unsere Infra- und Rumpfblock-Vorräte aufzustocken. Ein kleineres, harmlos aussehendes Wrack, wo eigentlich nicht viel passieren kann.

Dachten wir.




https://s1.directupload.eu/images/user/251018/7i597pke.jpg (https://www.directupload.eu)










Vom vierköpfigen Außenteam blieb nur Neuling Iche_Bins unbeschadet, die anderen "alten Hasen" mussten teils erhebliche Blessuren hinnehmen, die mehrtätige Behandlungen erforderlich machen. Das Wrack quoll nämlich über mit Aliens, zwar kein Nest vorhanden, aber mehrere Schlepper und verwinkelte Räumlichkeiten machten die Säuberung schwierig. Gesundheitliche Probleme durch die Fernreise kamen dazu, vielleicht hätten wir die Sache nicht so lässig nehmen sollen




https://s1.directupload.eu/images/user/251018/4uoaekd2.jpg (https://www.directupload.eu)[/URL]






Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
19.10.25, 16:21
Wir haben halt die Folgen von Nachlässigkeit noch frisch vor Augen...

Bigfish
20.10.25, 19:43
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal III/2025 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31800

Bigfish
20.10.25, 19:47
Gesundheitliche Probleme durch die Fernreise kamen dazu


Immer noch keine Cryokammern?

AG_Wittmann
20.10.25, 20:12
Wie sieht denn die individuelle Ausstattung für jedes Besatzungsmitglied aus? Handfeuerwaffen, Panzerung, Vesperbeutel etc.

Taurus
20.10.25, 22:39
Immer noch keine Cryokammern?


Nein, aber wir müssten eigentlich längst damit angefangen haben. Mag herzlos klingen, aber es waren andere Dinge erstmal wichtiger. Es würden jetzt ohnehin nicht alle eine Kryoanlage bekommen, für vierzehn Besatzungsmitglieder reichen die Bauteile und der Platz nicht. Das geht nur nach und nach, wenn das Schiff auch den Platz dafür bietet.




Wie sieht denn die individuelle Ausstattung für jedes Besatzungsmitglied aus? Handfeuerwaffen, Panzerung, Vesperbeutel etc.



Jeder, egal ob Außendienstler oder nicht, trägt eine Panzerweste. Ist ja immer möglich, das man geentert wird und dann kommt die Gefahr zu einem nach Hause. Waffen hat jeder nach seinen Fähigkeiten: 1er die Standardpistole, 2er eine Mpi (ist derzeit niemand), 3er und 4er das Sturmgewehr mit Zusatzausrüstung (oder Laserpistole), 5er ein Lasergewehr mit Zusatzausrüstung. Plasmawaffen sind noch nicht erforscht
Sonstige individuelle Ausstattungen sind: Schmerztabletten, Mullverbände. Seltener sind Nanowundverband, Kampfstimulanzien, Sprengstoffpaket

Taurus
28.10.25, 18:03
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 124 und folgende: Nach unserer Ankunft in diesem sogenannten Baronat fanden wir erstmal nichts spektakuläres, im Hauptsystem dieses Clusters deutete nichts darauf hin, das hier eine Privatperson das Sagen hatte. Aber es gab ja noch einige Nebensysteme, die vielleicht mehr Aufschluß über die Verhältnisse geben konnten.



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Im Grunde beschränkten wir uns darauf, Resourcen und Waren von verlassenen Schiffen einzusammeln. Nebenbei entwickelte sich deshalb auch unsere STRATEGYCON INTERACTIVE Stück für Stück zu einem immer imposanteren Schiff, dank der fleissigen Forschungstätigkeiten sogar manchmal rasend schnell.
Der nächste Ausbau betraf die Offensivbewaffnung, die erste Energiekanone stärkt unsere Fähigkeit zur aktiven Gegenwehr.




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Von außen sieht es jetzt noch ein wenig besser aus.




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Stichwort Forschung: Wieder ist ein wichtiger Wissendurchbruch gelungen, das Prinzip der Robotik wird vielleicht auch unsere Begegnungen mit den feindlichen Bots in anderem Licht erscheinen lassen. Nicht nur eigene Technik kann nun entwickelt werden, womöglich befruchtet das Analysieren fremder Robotarchitektur unsere weiteren Möglichkeiten.
Die Grundlagen sind jedenfalls erschlossen.




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Aber all das ist noch lange nicht das Ende der Aktivitäten, auch um effektive Platzgewinnung geht es beim neuesten Projekt. Der leere Raum zwischen den Triebwerksauslegern soll sinnvoll gefüllt werden. Dazu muss die Andockschleuse für Shuttles und Kapseln zwischenzeitlich verlegt werden, weil sonst im vorgesehenen Bereich keine Bautätigkeiten stattfinden können.




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Nach Demontage der alten Dockschleuse kann man den geplanten Baubereich gut erkennen.




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Im Gegensatz zu den Triebwerksmodernisierungen kann aber hierbei der normale Betrieb weitergehen.

Währenddessen macht sich Neuzugang Iche_Bins nach und nach mit der Stammbesatzung vertraut. Die allgemein lockere Atmosphäre erleichtert die Kommunikation für beide Seiten enorm.




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Das es nicht nur entspannte Tage an Bord gibt, verdeutlicht ein Zwischenfall am Tag danach. Während der Forschungsarbeit für eine nutzbare Robot-Arbeitseinheit gibt es einen Unfall während eines Experiments, ein Feuer bricht aus und droht sich schnell auszubreiten.

Aber alle Besatzungsmitglieder sind für solch einen Fall gut trainiert, jeder weiß, das Feuer an Bord so ziemlich das schlimmste ist, was passieren kann (außer vielleicht, das bestimmte Leute im Freizeitbereich die Musikauswahl dominieren). Sacharia, Komischer Kunde und Alith Anar reagieren am schnellsten und können den Brand nach kurzer Zeit eindämmen, aber wie man sieht, sind alle anderen in der Nähe ebenfalls in höchster Alarmbereitschaft.




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Durch das provisorische Aufstellen eines Gaswäschers gelingt es dann recht schnell, die schädlichen Rauchgase aus dem Forschungsabteil zu eliminieren. Alles kann seinen gewohnten Gang nehmen.

Inzwischen ist der Ausbau des Frachtdecks kontinuierlich weitergegangen und sehr zeitig kann die Dockschleuse wieder an ihre gewohnte Position zwischen den Triebwerksauslegern platziert werden.




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Nicht unterschlagen darf man auch die letztlich erfolgreiche Forschungsarbeit bei der weiterführenden Robotik, die Technik wird insofern nutzbar, als das simplere Tätigkeiten wie Logistik auch ein Roboter übernehmen kann. Die Entlastung für die menschliche Besatzung dürfte sehr groß sein, nun sollten nicht mehr liegengebliebene Frachtkisten den Lagerbereich verstopfen, weil niemand gerade Zeit dafür hat.




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Eine sehr merkwürdige Angelegenheit muss ich zwischendurch mit der Besatzung besprechen, denn unter den zahlreichen Logbuch-Funden befindet sich auch eine Sequenz, die genau mit Forschungsarbeiten zu Robotern zu tun hat. Der Urheber drückt sich in absonderlicher Weise aus, ganz so, als sei die Erde nicht sein Heimatplanet.
Die ersten beiden Fragmente konnte ich unter erschwerten Bedingungen entschlüsseln, an weiteren arbeite ich noch.




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https://s1.directupload.eu/images/user/251028/zbtnkype.jpg (https://www.directupload.eu)







Soweit die ersten beiden Fragmente, ich bin der Auffassung, das wir hier auf etwas gestoßen sind, was gewisse offene Fragen zu aktuellen Bedrohungen beantworten könnte.

Ich werde wohl etwas mehr meiner Kapazität für die Entzifferung dieser speziellen Fragmente aufwenden, zumindest solange, wie die Verhältnisse an Bord und drumherum im Normalbereich liegen.

Meine Besatzung macht sich aber noch keine besonderen Gedanken diesbezüglich, warum auch? Schließlich bin ich für solche Fälle zuständig. Rätsel aufdecken und notfalls lösen, hin und wieder ein Austausch mit menschlichen Gedanken ist aber trotzdem wünschenswert, um alle noch so unwahrscheinlichen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Wenigstens gibt es im sozialen Umfeld keine Probleme, Iche_Bins ist nach kurzer Zeit schon mittendrin in der Gemeinschaft, wenigstens darum muss ich mir keine Sorgen machen.




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Auch im ersten Nachbarsystem gab es keine Ansatzpunkte für die Präsenz eines "Barons", demnächst werden wir in das zweite und letzte System wechseln, vielleicht ändert sich dann die Perspektive.






Logbucheintrag Ende.

preusse
28.10.25, 22:07
Preusse geht an eine Bedienkonsole, um mit der Schiffs KI zu interagieren.

"Hallo, ähh TAURUS?! Ich bräuchte mal die Auflistung der ähh....also die Benennung von ähh... ich meine eine Stückliste der ganzen Ressourcen die in den Lagern des Schiffes verstaut sind. Danke! Aber bitte keine ähh Ächselliste. Ich habe nur einen Intelligenzgrad von 3. Daher bitte die Stückliste als Bild ausgeben. Mit so kleinen Ikonen die die jeweiligen Ressourcen darstellen. So wie man es in einem schönen und unterhaltsamen Computerspiel abbilden würde."

Taurus
29.10.25, 23:24
Preusse geht an eine Bedienkonsole, um mit der Schiffs KI zu interagieren.

"Hallo, ähh TAURUS?! Ich bräuchte mal die Auflistung der ähh....also die Benennung von ähh... ich meine eine Stückliste der ganzen Ressourcen die in den Lagern des Schiffes verstaut sind. Danke! Aber bitte keine ähh Ächselliste. Ich habe nur einen Intelligenzgrad von 3. Daher bitte die Stückliste als Bild ausgeben. Mit so kleinen Ikonen die die jeweiligen Ressourcen darstellen. So wie man es in einem schönen und unterhaltsamen Computerspiel abbilden würde."



Die Schiffs-Intelligenz schweigt nach dieser Anfrage ungewöhnlich lange, dann aber nach scheinbar unendlich langen Sekunden erscheint der Avatar und versucht in leichter Sprache diese Anfrage zu klären.



https://s1.directupload.eu/images/user/251011/thumb/fhj92nix.webp (https://www.directupload.eu/file/u/80491/fhj92nix_jpg.htm)


Geschätztes Besatzungsmitglied preusse: Natürlich kann ich sowohl in tabellarischer als auch bilddarstellerischer Ausführung über unsere Lagerbestände Auskunft geben. Nur dein Hinweis auf "nicht überragende Intelligenz" und der Zusammenhang mit Bilddarstellung hatte mich kurz verwirrt.

Ich will es einmal so sagen: Bist du sicher, das die Darstellungsform der in dieser Schiffselektronik integrierten Software nicht vielleicht doch eher etwas für Experten ist? Für mein Verständnis eignet sich schriftliche Beschreibung viel besser für Nicht-Experten mit mittleren und niederen Denkstrukturen. Denn das für jedes eingelagerte Warenstück verwendete Icon ist nicht unbedingt sofort identifizierbar (nach meiner unmaßgeblichen Privatmeinung), aber du kannst es gerne versuchen.



https://s1.directupload.eu/images/user/251029/oeibmx9t.jpg (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/user/251029/atdjn2hm.jpg (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/user/251029/neu9naqa.jpg (https://www.directupload.eu)


Du kannst gerne um eine Äcksel-Liste bitten, wenn du mit den Icons doch nicht so recht klarkommst.

Gern geschehen.

dooya
30.10.25, 06:45
Preusse geht an eine Bedienkonsole, um mit der Schiffs KI zu interagieren.

"Hallo, ähh TAURUS?! Ich bräuchte mal die Auflistung der ähh....also die Benennung von ähh... ich meine eine Stückliste der ganzen Ressourcen die in den Lagern des Schiffes verstaut sind. Danke! Aber bitte keine ähh Ächselliste. Ich habe nur einen Intelligenzgrad von 3. Daher bitte die Stückliste als Bild ausgeben. Mit so kleinen Ikonen die die jeweiligen Ressourcen darstellen. So wie man es in einem schönen und unterhaltsamen Computerspiel abbilden würde."

Bitte sehr:

https://www.si-games.com/forum/attachment.php?attachmentid=24682&d=1761657350

Bigfish
02.11.25, 21:31
+ + +


Wir gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Quartal III/2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31800


+ + +

Taurus
04.11.25, 16:10
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 127 und folgende: Nachdem wir das Hauptsystem und eines der beiden Nebensysteme abgegrast hatten, steuerte die STRATEGYCON INTERACTIVE zum letzten Zielort dieses Clusters, dem Rosa Callisti Border




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Ein erster Scan-Überblick ergab, das dort immerhin reges Treiben herrschte. Das wichtigste aber war, das hier endlich ein Resourcenvorkommen für die Exodusflotte gefunden wurde. Der Nachteil für uns war, das dieser Sektor inmitten einer kosmischen Wolke lag, die das Betreiben eines Schutzschirms unmöglich machte.





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Aber darauf konnte man jetzt keine Rücksicht nehmen; kaum hatten wir den Sektor erreicht, setzten wir auch eine positive Resourcen-Meldung an die Flotte ab, die sich prompt in Bewegung setzte und in Kürze hier eintreffen würde. Gleichzeitig baute sich unser Schutzschirm knisternd und mit einigen Leuchterscheinungen ab, die Energiezufuhr für das Aggregat wurde auf Null gesetzt.
Aber viel Zeit blieb uns nicht, uns mit den hier befindlichen Schiffswracks zu beschäftigen, denn die Ortung entdeckte sich nähernde Flugobjekte. Von der Signatur her eindeutig robotischen Ursprungs, insgesamt vier Ortungsreflexe näherten sich unserer Position.




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Zwei Signaturen davon waren bekannt, es näherten sich zwei Angriffsdrohnen und ein Späher. Der dritte, der etwas größer war, war uns bisher noch nicht begegnet. Diese Situation war schon schwieriger, ohne Schutzschirm konnten selbst die nicht sonderlich stark bewaffneten Drohnen unserem Schiff gefährlich werden - sofern man sie zu lange unbehelligt lassen würde.
Aber wir sahen uns defensiv gut aufgestellt, der Jäger wurde auch schon gleich bemannt und Sacharia besetzte das Betriebspult.

Überraschenderweise teilte sich die Streitmacht aber vorzeitig, die Angriffsdrohnen hielten weiter Kurs auf die SI, während sich der Späher und das große Flugobjekt dem größeren der beiden hier befindlichen Wracks zuwendeten.




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Mit einem Auge auf das benachbarte Wrack schielend, mussten wir eine erste Attacke der Drohnen über uns ergehen lassen. Natürlich war jeder Einschlag auch gleichbedeutend mit Schäden, aber so schnell würden die Angreifer keine kritischen Treffer verursachen. Der Jäger und die Nahbereichsabwehr machten der ersten Drohne schon beim ersten Überflug schnell ein Ende.




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Der zweite Angreifer erwies sich als hartnäckiger, beschädigte unter anderem leicht unseren Scanner, hatte auf Dauer aber keine Chance im Nahbereich lange zu überleben.

Interessant war für uns, was sich nebenan abspielte, denn das große Robotschiff senkte sich kurz auf das Wrack ab und ließ etwas nicht näher identifizierbares ins Innere absinken. Dann entfernte es sich in entgegengesetzter Richtung.

Noch fesselte aber etwas anders unsere Aufmerksamkeit, denn aus einer anderen Richtung näherten sich wieder Robot-Einheiten. Drei Angriffsdrohnen und ein weiteres großes Schiff, es war hier noch nicht vorbei.




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Sie verhielten sich nach gleichem Muster, die Angriffsdrohnen lenkten gewissermaßen unsere Aufmerksamkeit auf sich, während das mutmaßliche "Landungsschiff" erneut das große Wrack zum Ziel hatte.

Diesmal bekam auch das Schirmaggregat ein wenig ab, aber wieder gelang es den Drohnen nicht, lange genug unserer Abwehr zu entgehen.




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Einen etwas besseren Einblick hatten wir auch beim Nachbarwrack, diesmal konnten eindeutig bewaffnete Kugelbots identifiziert werden, wie sie das Landungsschiff verließen und ins Wrack eindrangen. So werden also feindliche Übernahmen initiiert, ein weiteres Indiz dafür lieferte optisch sichtbares Waffenfeuer, was kurz darauf einsetzte.
Entweder es befanden sich noch Menschen dort oder aber, was wahrscheinlicher erschien, es hatten sich schon Aliens fesgesetzt, die jetzt im Kampf mit den Robotern standen.




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Auf jeden Fall eine interessante Konstellation, in die wir uns einmischen wollten. Ein Außenteam war schnell zusammengestellt und setzte mit dem Shuttle über.




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Zuerst war niemand zu sehen, dann kamen Blutspritzer und Gewebefetzen in Sicht, die darauf hindeuteten, das die Roboter schon ordentlich aufgeräumt hatten. Letztlich drangen zwei Kugelbots auf die Gruppe ein, die mit einem ordentlichen Feuerhagel eingedeckt wurden.




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Ein Alien war aber noch übrig, ein Schlepper musste noch bekämpft werden. Darauf einrichten konnte sich das Außenteam nur unzureichend, das Fremdwesen schoß wie ein Torpedo aus einem sich öffnenden Schott auf Mortimer und Wittmann zu. Zu schnell um genau zu zielen, Mortimer wurde heftig rückwärts gerammt, konnte aber noch den Abzug ziehen und traf den Schlepper fast gleichzeitig.
Den Rest hatten die Bots erledigt, also hatten wir mit der Angelegenheit leichtes Spiel.




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Kurz darauf endete der Sprung der Exodusflotte punktgenau hier im Sektor. Eine kurze Nachfrage wegen vorhandener Technik oder sonstiger brauchbarer Resourcen ergab nichts, was für uns Sinn gemacht hätte. Die Flotte muss erst wieder komplett auf Vordermann gebracht werden, die hier vorhandenen Energiekristallvorkommen waren schon mal ein guter Auftakt.




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Mannschaftsinterne Neuigkeiten sind nicht im Übermaß vorhanden, der übliche (nicht repräsentative) Blick in den Freizeitbereich ergibt eine intensive Pflege der Freundschaft bei preusse und Ritter Kunz.




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Das Gegenteil allerdings bei Alith Anar und Sappho, dort herrscht jedenfalls keinerlei Einigkeit.



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Unser nächster Stopp wird uns zur Station des hier herrschenden Barons führen, nur ein Sektor entfernt werden wir mal unsere Aufwartung machen und schauen, was sich dort so alles abspielt.




Logbucheintrag Ende.

Taurus
10.11.25, 12:13
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 130 und folgende: Der Sektor mit der Residenz des Barons beinhaltet alles, was für Händler und Prospektoren von belang ist, neben resourcenbeladenen Asteroidenbrocken befinden sich zwei Wracks hier, handeltreibende Schiffe sonstiger Fraktionen und die Station selbst.



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Schon der erste Eindruck ist imposant, die private Raumstation des hier herrschenden Barons ähnelt eher einer mittelalterlichen Burg mit starker Defensivbewaffnung und einer unerschütterlichen Präsenz.

Der Besitzer ist allerdings kein Baron, sondern eine Baronin, die in meinen Datenbanken zwar nicht besonders hervorgehoben wird, aber dem Namen nach scheint Baronin Katerina von Trinken einem uralten nordeuropäischen Handelsadel anzugehören. Das wird aber höchstens geschichtsinteressierten Zeitgenossen etwas bedeuten, wir sind hier aber für handfestere Angelegenheiten.



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Wir suchen uns einen Liegeplatz etwas abseits der Station inmitten zweier Zivilisteneinheiten und den Wracks. Ein erster Funkkontakt verläuft freundlich neutral und wir bahnen einen kleineren Handelsdeal an.

Bei der Auswertung unserer Ortungsdaten fiel aber auf, das eines des Wracks Anzeichen von feindlicher Botpräsenz aufweist. Die technischen Strukturen, die für die Produktion von Angriffsdrohnen zu sehen sind, fallen uns dank gemachter Erfahrungen sofort auf. Warum ausgerechnet vor der Haustür der Baronin so etwas unbemerkt möglich ist, bleibt vorerst unklar.

Aber anstatt erst große Erklärungen abzugeben, handeln wir lieber und ein Außenteam ist umgehend im Anflug auf den heimlichen Bot-Stützpunkt.



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Womit wir aber nicht gerechnet hatten, war eine sehr große Botpräsenz, der wir bisher nicht in diesem Ausmaß begegnet waren. Somit entwickelte sich dieser Ausflug zu einer Mission mit erheblichem Risiko für Leib und Leben. Schon kurz nach Verlassen des Shuttles mussten die Zusatzwaffen eingesetzt werden, um sich vorerst Bewegungsfreiheit zu verschaffen.



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Nahkämpfe wollten wir unbedingt vermeiden, um nicht die Option der schweren Waffen aufzugeben, umsetzen ließ sich das allerdings nicht immer. Im Verlauf der heftigen Schußwechsel wurde das Team weiter vom Shuttle fortgetrieben, per Fernsteuerung konnte ich es aber nahe des Einsatzteams an neuen Landeort bugsieren.

Mortimer und Alith Anar erhielten zwar einige Treffer, aber die Panzerwesten machten sich insofern bezahlt, das mit ihnen einige Schüsse mehr abgeblockt werden konnten.



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Im Verlauf musste sich Mortimer aufgrund Erschöpfung und Verletzungen ins Shuttle zurückziehen, die anderen drei hielten aber tapfer die Stellung. Im großen Finale gab es dann fast noch einen tragischen Ausgang, Wittmann befand sich auf Nahkampfentfernung mit einem Lauf- und einem Kugelbot, schon von diversen Schüssen getroffen setzte Wittmann den entscheidenden Treffer, der große Bot explodierte und riss den kleinen mit sich und Wittmann stand genau mittendrin.



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Es war pures Glück, das keine Bots mehr übrig waren, denn Wittmann war inzwischen dem Tode nahe. Rasch wurde er eingesammelt und zur STRATEGYCON INTERACTIVE geflogen, nur da konnte er noch gerettet werden. In ganz kurzer Zeit erreichte er letztlich die Krankenstation, eine erste Statusanalyse seines Gesundheitszustandes ergab wenig Hoffnungsvolles.
Die nächsten Stunden würden über sein weiteres Schicksal entscheiden.




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Im Vergleich zu Wittmann ging es Alith Anar und Mortimer noch gut, bei ihnen wurde eine Behandlungsdauer von zwei bis drei Tagen prognostiziert.



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Nach diesem Schockmoment gibt es noch einige interne Informationen zu vermelden.

Die Flotte hat uns für den Resourcenfund belohnt, der wenigstens eins ihrer Probleme löste.



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Wir haben endlich begonnen, die ersten Kryo-Schlafanlagen für unschädliche Fernreiseauswirkungen zu installieren. So kommt wenigstens jeder mal abwechselnd in den Genuss einer sorgenfreien Fernreise.




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Mortimer und Mariu haben ihren Beziehungsstatus geändert, sie sind ab sofort Beste Freunde.




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In der Zwischenzeit ist es hier im Sektor ziemlich voll geworden, zwei Schiffe des Androidenkollektivs haben sich noch dazugesellt.

Und der nächste Stress droht schon wieder, zwei Einheiten der Sklavenhändler sind auf dem Weg hierher. Für uns, die Baronin und die Zivilisten ist das kein Problem, für die Androiden gilt das aber nicht. Beide Fraktionen gelten als verfeindet, wenn also die Androiden nicht vorher den Sektor verlassen, dürfte es in einigen Stunden hier sehr unangenehm werden.





Logbucheintrag Ende.

Alith Anar
10.11.25, 13:16
Gute Besserung an Wittmann... Ohne ihn macht Aliens töten nur halb so viel Spass

Angeschossen, aber gute Laune ... läuft ...

Komischer Kunde
10.11.25, 14:14
Hoffentlich wird Witti bald wieder und trägt keine bleibenden Schäden davon :fecht::fecht:

Iche_Bins
16.11.25, 01:27
Gabs denn im Wrack wenigstens was zu holen?

Taurus
19.11.25, 19:16
Gute Besserung an Wittmann... Ohne ihn macht Aliens töten nur halb so viel Spass

Angeschossen, aber gute Laune ... läuft ...

Wenn er denn "nur" angeschossen worden wäre; Explosionsverletzung, Schlagwunde und Schusswunden - alles dabei. Fehlen nur Biss- und Schnittwunden.




Hoffentlich wird Witti bald wieder und trägt keine bleibenden Schäden davon :fecht::fecht:

So übel zugerichtet hatten wir selten jemanden im Lazarett, aber glücklicherweise kümmern sich etliche Mitstreiter(innen) liebevoll um ihren Helden und deren medizinische Fähigkeiten sind schon recht fortgeschritten.





Gabs denn im Wrack wenigstens was zu holen?

Nichts was außerordentlich bemerkenswert gewesen wäre, außer die Erkenntnis, das die Roboter auch Aliens bekämpfen. Insgesamt greift aber die Formel "der Feind meines Feindes ist mein Freund" nicht, hier bekämpft jeder jeden.

AG_Wittmann
19.11.25, 20:09
Hoffentlich wird Witti bald wieder und trägt keine bleibenden Schäden davon :fecht::fecht:

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Taurus
19.11.25, 21:02
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 133 und folgende: Schon in den wenigen Stunden, die wir etwas angespannt auf die Ankunft der Sklavenhändlerschiffe warteten, stabilisierte sich Wittmanns Zustand erheblich und man konnte recht schnell eine positive Prognose geben, was seine körperliche Wiederherstellung anging.

Als zwei größere Schiffe im Sektor materialisierten, richtete sich die allgemeine Aufmerksamkeit aber erstmal auf die Vorgänge außerhalb der STRATEGYCON INTERACTIVE. Denn plötzlich wurde es ziemlich eng hier und zu allem Überfluß kamen die Sklavenhändler Seite an Seite mit den androidischen Einheiten zum stehen.



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Nicht mal Drohungen oder Beleidigungen wurden ausgetauscht, da eröffneten die Sklavenhändler schon das Feuer. Die Reaktion ließ aber bemerkenswerterweise einige Zeit auf sich warten, es schien fast, als seien die Androiden überrascht worden.



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Die Kräfteverhältnisse konnte man als "interessant" bezeichnen, das größere Androidenschiff war besser bewaffnet als ein einzelner Sklavenhändler - aber es waren ja zwei. Die Androiden besaßen auch die besseren Schilde - aber es waren ja zwei S.h.
Dagegen war die kleinere Androideneinheit nahe zu wehrlos, keine Schilde und keine Waffen. Als die Androiden endlich adäquat antworteten, konnte man sofort die Auswirkungen bemerken.



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Ganz tatenlos war man im kleinen Schiff aber nicht, man schickte nämlich ein Enterkommando los und brachte so ein weiteres interessantes Element in die Auseinandersetzung.



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Währenddessen wogte das Geschehen hin und her und bei uns wurde diskutiert, ob und wie man vielleicht eingreifen würde. Überhaupt hielten sich alle anderen heraus; die Baronin hatte keinen Grund nervös zu sein, weil ihre "Festung" den hier versammelten Einheiten mühelos einheizen konnte. Die Zivilisten und auch wir hielten Abstand, rein von der Sympathie her würden wir zur Androidenseite tendieren, aber es sich dafür mit der anderen Seite verscherzen, ohne groß dafür einen Vorteil zu erlangen?
Mit einer stärkeren Bewaffnung hätten wir uns vielleicht zum Eingreifen entschieden, so aber sahen wir dem bizarren Schauspiel nur zu.

Aber so ganz stimmte das auch nicht, mitten im Gefecht erreichte uns ein androidischer Funkanruf, der um Ersatzteile bat. Nun gut, DAS konnten wir immerhin tun.


Letztlich nützte aber alles nichts, mit fortschreitendem Gefecht neigte sich die Waage des Sieges zur Sklavenhändlerseite. Die drei bewaffneten Einheiten konnten sich gegenseitig zwar in Bedrängnis bringen, aber für den finalen Schlag reichte es vorerst nicht.

Das änderte sich spätestens mit dem Zusammenbruch des kleinen Androidenschiffes, einiger wichtiger Komponenten beraubt, würd es diesen Sektor nicht mehr verlassen können. Dessen Enterkommando hatte sich zwar ein Feuergefecht an Bord eines der Sklavenhändlerschiffe geliefert, hatte aber im Endeffekt keinen Erfolg verzeichnet.



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Spätestens ab diesem Zeitpunkt konzentrierten sich beide Sklavenhändler auf den verbliebenen Feind, der diesem konzentrierten Beschuß nichts mehr entgegensetzen konnte. Kurz vor dem eigenen Vernichtung machte sich der Androide aus dem Staub und ließ seinen kleinen Begleiter hilflos zurück.
Die Gegner ließen keine unnötige Zeit verstreichen und schickten ihrerseits Enterkommandos, um die "Beute" einzusacken: Androidische Raumfahrer als zukünftige Sklaven.



https://s1.directupload.eu/images/user/251119/gbk8kqm6.jpg (https://www.directupload.eu)










Das alles dauerte so einige Zeit, die Androiden würden sicher nicht ohne Gegenwehr in die Sklaverei ziehen. Dann aber zogen sich die insgesamt vier Sklavenhändler-Shuttles zurück und das beschädigte Androidenschiff lag still vor unseren Füssen.

Das war der Startschuß für uns, denn jetzt wo das Wrack als herrenlos eingestuft wurde, störte es keine andere Fraktion, das wir nun unsererseits nach dem rechten sahen.




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Dieser Einsatz wurde als risikoarm eingestuft, also konnten auch mal einige Besatzungsmitglieder dabei sein, die sonst nicht in den Genuß von Freiheit und Abenteuer kamen. Arminius und Komischer Kunde hatten sich freiwillig gemeldet, als erfahrener Begleiter wollte dooya dabei sein.

Lebende Raumfahrer gab es nicht mehr, dafür mehrere Leichen beider Fraktionen. Auch fanden sich mehr Baumaterialien in den Lagern als sonst üblich und natürlich zurückgelassene Waffen.




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Neben der Bergung von insgesamt vier Toten konnte sich die Ausbeute dieses Ausflugs auf jeden Fall sehen lassen.




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Die Verwertung der Androideneinheit und evtl. den beiden hier befindlichen Wracks würde uns sicher einige Zeit beschäftigen. Und wir waren an Bord nicht untätig, neben Forschungsdurchbrüchen im Energiesektor kümmerten wir uns außerdem um die Schiffsverteidigung.




https://s1.directupload.eu/images/user/251119/dxjrflqi.jpg (https://www.directupload.eu)












Mit einigen kleineren Rumpfanpassungen verdoppelten wir einfach mal eben unsere Verteidigungsstärke. Die beiden zusätzlichen Nahverteidigungskanonen würden es zukünftig angreifenden Robotdrohnen deutlich erschweren, uns in Bedrängnis zu bringen.




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Seine Waffenfertigkeit hat preusse erweitert, durch zusätzliche Übungseinheiten auf dem virtuellen Schießstand gelang es ihm, endlich die Stufe 5 zu erklimmen. Nun hat er soviel Wissen und Fähigkeiten angesammelt, das er zum Bedienen eines Lasergewehrs auserkoren ist.




https://s1.directupload.eu/images/user/251119/v7m45ach.jpg (https://www.directupload.eu)










Der Komische Kunde hat endlich seine erste Freundschaft geschlossen, natürlich ist es Ritter Kunz, dem es offenbar am leichtesten fällt, sozial zu interagieren.




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Eine weitere gute Nachricht ist, das Wittmann nach einigen Tagen schon wieder für längere Zeit das Krankenbett verlassen kann. Er benötigt zwar noch diverse Behandlungsschritte, aber für einen angeregten Plausch mit Iche_Bins im Freizeitbereich ist er schon mehr als fähig.
Nur Außeneinsätze sind für ihn noch ein wenig tabu.



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Logbucheintrag Ende.

AG_Wittmann
20.11.25, 06:29
6-Millionen-Dollar-Wittmann?

Taurus
20.11.25, 18:17
6-Millionen-Dollar-Wittmann?


Noch nicht, aber spätestens wenn wir in der Lage sind, physische bzw. psychische Leistungsverbesserungen (Augmentation) vorzunehmen, könnte man die jeweiligen Kandidaten so bezeichnen.

Jetzt würden wir nicht von einem medizinischen Wunder sprechen, die Medizin allgemein ist scheinbar sehr fortgeschritten. Dazu sind etliche Mitstreiter an Bord, die gute medizinische Kenntnisse besitzen, um das Wissen/die Technik auch zielgerichtet anzuwenden.

Aber ob es immer ein Happy End gibt? :think:

AG_Wittmann
20.11.25, 22:05
Sappho fragen für Happy End?

Taurus
29.11.25, 17:18
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 137 und folgende: Ein wenig Zeit ließen wir verstreichen nach dem unmittelbaren Miterleben des Konflikts zwischen Androiden und Sklavenhändlern. Wir waren vollauf beschäftigt mit dem Verwerten der Hinterlassenschaften, hier draußen ist sich erstmal jeder selbst der nächste.

Anfragen nach medizinischer Hilfe für einige ihrer Verletzten mussten wir ablehnen, zum einen weil wir dafür kaum Kapazitäten hätten und zum anderen passt es derzeit nicht in unsere Pläne. Irgendwo draußen im Nirgendwo hätten wir natürlich reagiert, aber hier in Sichweite der Station der Baronin sehen wir keine Veranlassung, unsere Resourcen zum Abmildern des aggressiven Verhaltens der Sklavenhändler einzusetzen.

Zumal ja Wittmann noch voll in der medizinischen Betreuung steckt, aber mit jeder verstreichenden Stunde bessert sich sein Gesamtzustand und ist bald wieder voll einsatzfähig.

Ich nutzte die Ruhe für die Entschlüsselung einiger geborgener Logbuchfragmente, momentan beschäftigen uns die seltsamen wissenschaftlichen Abhandlungen eines mutmaßlich nicht menschlichen Forschers. Mit jedem Fragment kann man immer mehr zum Eindruck kommen, das die unbekannten, aggressiven Roboter genau damit zu tun haben.



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Für die letzten Fragmente muss ich später Kapazitäten aufwenden, es ging nämlich erstmal weiter mit unserer Reise. Meine menschliche Besatzung zeigte ebenfalls positive Verhaltensweisen, man war freundlich, locker und auch lustig. Konflikte traten erfreulicherweise nicht zutage, aber es wird wohl nicht immer so unbeschwert zugehen.




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Wir wollten weiter ins Unbekannte vorstoßen, immer im Hinterkopf die Nöte der Exodusflotte, die auf mögliche Resourcenfunde angewiesen ist, die wir bei unserem Vordringen vielleicht entdecken.

Als nächstes visieren wir ein freies System an, die Ichelius Harris Passage, also kann man dort alles oder nichts vorfinden.



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Zum ersten Mal seit unserem Start stehen endlich einige Kryo-Anlagen für die Besatzung zur Verfügung, auch wenn es vorerst nur drei Stück sind. So kann mal abwechselnd jeder bei einem Fernreise-Sprung in den Genuß einer unbeschwerten Passage kommen.
Aber die Anzahl soll zeitnah erweitert werden.



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Bei der Ankunft im Sprungknotenbereich orten wir als erstes zwei Piratenschiffe im Nachbarsektor, hier ist schon mal Sorgfalt und Aufmerksamkeit gefragt. Wir dringen auf einem alternativen Weg ins Innere des Systems und machen Halt, wo wir ein Kristallvorkommen ausbeuten können.

Allerdings befindet sich hier auch eine verlassene Raumstation, die offenbar von Robotern übernommen wurde und nun als Stützpunkt ausgebaut wird. Hier ist Schnelligkeit das Gebot der Stunde, ein Einsatzteam fliegt so schnell wie möglich zur Station, bevor die robotischen Anlagen Angriffsdrohnen gegen uns aktivieren.


Nun soll eine neue Einsatztaktik erprobt werden, die Erkenntnisse des letzten, fast tragisch verlaufenden Einsatzes (Wittmann schwerst verletzt) wurden analysiert, nun konnte bewiesen werden, das wir lernfähig sind.
Erleichtert wurde es uns, weil das Team ein wenig Zeit hatte, sich optimal zu positionieren. Das wird nicht jedesmal funktionieren, diesmal aber klappte es.




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Positiv war auch, das die Bots im kompakten Pulk vorrückten, so fiel das Zielen erheblich leichter. Die Zusatzwaffen brachten schon eindeutige Vorteile bei der Schwächung der Maschinenwesen. Völlig ohne Blessuren ging es zwar nicht ab, aber die Truppe hatte die Lage jederzeit unter Kontrolle.



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Die Kämpfe spielten sich alle in Nähe des Landeortes ab, obwohl noch 3/4 der Station unerforscht war, begegnete man beim weiteren Vordringen keinem Feindbot mehr.
Das Innere der Station war schon in einigen Bereichen kybernetisch umgewandelt worden, sogar eine Angriffsdrohne war schon produziert und in ihrer Startvorrichtung platziert.




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Bei der Durchsuchung der Station entdeckte das Außenteam auch eine einzelne Kryoanlage, somit konnte wieder ein neues Besatzungsmitglied rekrutiert werden. Eheh Ron scheint ein hochintelligenter Zeitgenosse zu sein, dessen Potential enorm groß eingeschätzt wird. Vor allem bei der künftigen Schiffsführung scheint er die besten Zukunftsaussichten zu besitzen, aber auch bei banaleren Tätigkeiten ist sein Spektrum schon so breit gefächert, das er ein sehr wertvolles Mitglied der Gemeinschaft auf der STRATEGYCON INTERACTIVE sein wird.




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Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
05.12.25, 09:58
Eheh Ron

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Taurus
05.12.25, 20:41
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Da leider keine weiteren SI-Kandidaten zur Verfügung standen, müssen wir nun mit diesem eher unüblichen Namensträger leben. Es gibt aber schlimmeres

Taurus
09.12.25, 19:54
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 142 und folgende: Lange nachdem das Wrack freigekämpft und die Verwertung schon in vollem Gange war, entstand plötzlich doch noch eine unvorhergesehene Gefahrensituation. Beim Demontageversuch von Fremd-Technik wurde die in ihrer Dockingstation verankerte Angriffsdrohne aktiviert und startete.
Unglücklicherweise befand sich gerade Ritter Kunz in seiner Baukapsel in unmittelbarer Nähe und wurde so zum Zielobjekt.




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Sehr unangenehme Situation, eine Baukapsel ist zwar recht wendig und hat ein ordentliches Beschleunigungsvermögen, aber ein Jäger ist sie eben auch nicht. Die Schüsse der Drohne vermindern mit jedem Treffer die strukturelle Integrität der Kapsel, Ritter Kunz bleibt nichts anderes übrig, als schnellstens zur STRATEGYCON INTERACTIVE zurückzukehren und die Bot-Drohne in den Nahverteidigungsbereich zu locken.
Die Distanz ist zum Glück nicht allzu groß, gerade rechtzeitig vor Vernichtung der Kapsel zerplatzt die Drohne im Feuer der Punktverteidigung.




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Und da ja ein Unglück selten allein kommt, trifft ein abgesprengter Brocken einer der vielen Kleinasteroiden die ungeschützte SI, der Schutzschirm war ja wegen des kosmischen Nebelgebietes außer Betrieb gesetzt.

Er durchschlägt die Hülle auf Höhe der Steuerbord-Schlafräume und setzt die Einrichtung in Brand.




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Wegen der schnellen und heftigen Rauchentwicklung müssen erst Raumanzüge angelegt werden, bevor mit den Löscharbeiten begonnen werden kann. Durch das beherzte Eingreifen mehrerer Besatzungsmitglieder kann schlimmeres verhindert werden, allerdings ist der Schlafraum für einige Zeit unbewohnbar. Insbesondere die üppigen Rauchgase stehen hartnäckig im engen Schlafbereich, als Abhilfe wird dann kurzzeitig ein extra Gaswäscher installiert.




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Gute Nachrichten sind aber auch zu vermelden, denn die vielen investierten Forschungsstunden haben sich wieder mal gelohnt.




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Mit der Möglichkeit Plasmawaffen einzusetzen, muss man allerdings auch hinnehmen, das mit diesen keine Zusatzwaffen nutzbar sind. Flammen- und Granatwerfer passen nur unter Sturm- und Lasergewehre. Silkow und preusse sind derzeit die einzigen, die eine solche Entscheidung treffen können und beide wollen unbedingt die Plasmawaffen zumindest unter realen Bedingungen testen.

Allgemein lässt sich sagen, das die Stimmung innerhalb der Gruppe nach wie vor prächtig ist. Es wird gelacht und geblödelt, kaum jemand schliesst sich davon aus.




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Francis Drake und preusse messen sich sogar bei einem Wettessen.




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Drake gewinnt, hat anschließend aber ein wenig Magendrücken.




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Aber nicht nur die individuelle Bewaffnung wurde verstärkt, auch die schiffseigene Nah- und Fernkampffähigkeit konnte verbessert werden. In der Außenansicht wirkt die SI inzwischen ein wenig imposanter.




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Der längere Aufenthalt gab mir die Gelegenheit, die noch vorhandenen Logbuchfragmente zu entschlüsseln. So wie es aussieht, haben wir damit die Herkunft der feindlichen Bots enträtselt, die letztendlich Verantwortlichen dafür bleiben dagegen immer noch dunklen. Fest steht, das die Erbauer friedlichen Kontakt mit Menschen hatten, der dann durch unglückliche Umstände in einer Tragödie endete.

Ob und wie diese Infos verwendet werden können, um dieses Bot-Problem zu eliminieren, kann zum jetzigen Zeitpunkt kaum vorhergesagt werden.




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Um ein neues Ziel zu haben, wurde im Mannschaftskreis darüber diskutiert, welche noch offene Mission wir als nächstes angehen wollen. Es wurde entschieden, das wir ein gutes Stück weit zurückreisen werden, um auf einer bestimmten Sirenenwelt im Dorado Zimmermann Point-Cluster eine Meßstation zu installieren.
Bevor wir uns noch weiter vom entsprechenden Missionsgebiet entfernen, unternehmen wir dann jetzt diesen Trip zurück. Insgesamt vier Fernreisezyklen stehen uns deswegen bevor, die wir mit Sicherheit nicht hintereinander weg zurücklegen, aber der Aufwand ist schon recht beträchtlich.



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Logbucheintrag Ende.

Francis Drake
09.12.25, 20:25
Und nach dem Essen Tischtennis! Wie auf einem Konvent! :)

Taurus
13.12.25, 16:18
Und nach dem Essen Tischtennis! Wie auf einem Konvent! :)


Tischtennis....hmm...genug Tischvarianten werden ja angeboten. Da lässt sich bestimmt ein Eckchen freiräumen; vielleicht auf dem Frachtdeck oder am anderen Ende des Schiffes zwischen den Türmen der Bordkanonen. Oder wollt ihr nicht doch lieber auf einen gemeinsamen Außeneinsatz als Freizeitbeschäftigung gehen? Das wäre dann wie Paintball - nur ohne Kaskoversicherung:^^:

Taurus
20.12.25, 18:33
Die Suche


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Tag 145 und folgende: Vor der langen Rückreise sollte noch schnell ein Aufklärungsauftrag des Militärs abgearbeitet werden, das zu untersuchende System befand sich gewissermaßen auf dem Weg.



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Angenehmer Nebeneffekt war, das wir dort auch eine von der Flotte dringend benötigte Erzquelle innerhalb einer Asteroidenwolke entdecken konnten. Die Benachrichtigung brachte die Exodusflotte umgehend in Bewegung, mit ihrem Eintreffen war sehr zeitnah zu rechnen.



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Noch während wir dieses System durchstreiften und somit den Auftrag erledigten, hatte die Flotte ihre Erzspeicher gefüllt und dankte uns auf bekannte Weise.



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In einer ruhigen Phase nahmen wir auch wieder Bautätigkeit im Schiff auf, ein weiteres Schutzschirmaggregat sollte unsere Resilienz erhöhen. Zwei Schirmerzeugungsanlagen sind immer besser als nur eine.



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Von hier war unser Ziel immerhin vier Cluster entfernt, das bedeutete viermal Fernreise mit entsprechenden Belastungen. Wenigstens konnte nahezu die Hälfte der Besatzung eine Kryostaseanlage benutzen, ein weiterer Ausbau ist jederzeit angedacht.

Fast schon erwartungsgemäß verlief die Reise nicht störungsfrei, allerdings mussten wir keine eigenen Probleme bewältigen. Die Signale einer Notfunkbake brachten uns dazu, den Sprung zu unterbrechen.



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In einer der vielen Hyperraumnischen steckte ein Schiff der Androidenkoalition fest; das wir zumindest nach dem rechten sehen würden, stand für uns außer Frage. Ein kurzer Situationscheck erbrachte die Erkenntnis, das eines der Triebwerkssegmente zerstört war und ein beträchtliches Loch im Heck hinterlassen hatte.
Die Besatzung war in der Zwischenzeit in Kryostase gegangen und hoffte darauf, das man ihnen helfen würde.



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Die für eine Reparatur benötigten Resourcen konnten wir locker entbehren und halfen daher gerne. Bei der Anlieferung gelang es, einen tieferen Blick ins Innere des Havaristen zu werfen und sofort stachen hochmoderne Kryostase-Anlagen ins Auge, mindestens ein Generation weiter als die Standardanlagen.



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Die Dankbarkeit der Androidenbesatzung war uns gewiss, als Kompensation für unseren Aufwand überließen sie uns unter anderem vier Energiespulen, eine mehr als angemessene Gabe. Als sichergestellt war, das die Androiden aus eigener Kraft ihre Reise fortsetzen konnten, machten auch wir uns wieder auf den Weg.
Beim nächsten Zwangshalt suchten wir mit der STRATEGYCON INTERACTIVE ein relativ ruhiges Plätzchen und wollten unsere Offensivausrüstung weiter verstärken. Denn unsere Forschungen im Bereich der Raketentechnik trugen Früchte, die daraus resultierenden Raketentürme fehlten noch in unserer Sammlung.



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Die entsprechenden Resourcen standen bereit, aber die menschliche Besatzung wollte "Nägel mit Köpfen machen", die tiefere Bedeutung dieses Sinnspruchs muss ich wieder einmal aufwändig recherchieren. Neben einem Raketengeschützturm wurde nämlich zusätzlich noch eine dritte Automatik-Kanone installiert, spätestens jetzt konnte man die SI als schon ernstzunehmenden Gegner einstufen.
Gleichzeitig erinnerte ich daran, auch entsprechende Munition für den Raketenturm zu produzieren, was erstmal auf Verdacht geschah, weil niemand einen künftigen Verbrauch bei einem Konflikt einzuschätzen vermag.




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Derart ausgerüstet hatten alle an Bord ein angenehmeres Sicherheitsgefühl, sollten wir irgendwann erneut von Piraten aus dem Hyperraum gerissen werden, würde die SI keine wehrlose Beute mehr sein.

Entsprechend locker und gelöst ging es im Freizeitbereich zu, unser letzter Neuzugang Eheh Ron mischte sich fleissig unters Volk und schien schon recht passabel integriert. Man würde sehen wie er sich schlägt, wenn es demnächst in einen Außeneinsatz geht oder er sich bei der Schiffsverteidigung nützlich macht.




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Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
20.12.25, 21:05
Hart bei der Arbeit :D
https://i.imgur.com/9VulKRF.png

Komischer Kunde
22.12.25, 14:00
Hart bei der Arbeit :D
https://i.imgur.com/9VulKRF.png

Und ich sitze angestrengt auf dem Topf. Auch recht schweißtreibend mitunter :D

Taurus
25.12.25, 19:47
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 154 und folgender: Die Rückreise zu unserem Auftragsziel verlief fast ereignislos, nur einmal mussten wir die Tücken der Alienpräsenz am eigenen Leibe erfahren. Bei einem erzwungenen Zwischenstopp wegen Erreichens der Sprungweitengrenze landete die STRATEGYCON INTERACTIVE inmitten eines Asteroidenfeldes samt havariertem Raumschiff.
Nach kurzer Zeit entdeckten die Scanner Biosignaturen in und auf dem Wrack, dort hockten also wieder diese Verseucher genannten, raumtauglichen Alienwesen und warteten auf ahnungslose Opfer. Zum Glück waren wir weder ahnungs- noch wehrlos, unsere Erfahrungen hatten wir schon gemacht und auch Schlüsse daraus gezogen. Ob es die richtigen waren, sollte sich nun zeigen.



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Interessant wurde die Lage dadurch, das es gleich zwei dieser unheimlichen Wesen waren, die sich schon bald von der Oberfläche des Wracks lösten und zielsicher in unsere Richtung drifteten. Durch eine rechtzeitige Reaktion hätten wir durchaus fliehen können, bevor die Verseucher uns erreicht hätten, aber wir fühlten uns inzwischen gerüstet genug, um diesen "Angriff" abwehren zu können.
Aber so ganz reibungslos lief es dann doch nicht ab, durch eine Kommunikations-Panne kam es zu nicht zum Jägereinsatz und die vier Nahbereichs-Abwehrkanonen waren nicht in der Lage, beide Aliens effektiv zu beschiessen.



https://s1.directupload.eu/images/user/251225/vjfuh6eo.jpg (https://www.directupload.eu)








Der Verseucher, der im Zentrum der SI landen wollte, konnte durch das massierte Abwehrfeuer rechtzeitig vernichtet werden, der zweite suchte sich die Backbord-Peripherie aus und wurde nur leicht verwundet. Spätestens als er die Oberfläche unseres Schiffes berührte, war es für weiteren Beschuss zu spät.
Ein Vorgang, den weder die Besatzung noch die Schiffs-Intelligenz bisher verstehen, lässt das Wesen anscheinend durch die Schiffshülle "sickern" - ob dabei das Material in halbstoffliche Form gebracht wird, oder das Wesen sich umwandelt, wird vielleicht eine Frage der weitergehenden Forschung sein.




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Aber diese kurze Zeitspanne, die der Verseucher für das hindurchdiffundieren benötigt, kann man dafür nutzen, ein bewaffnetes Einsatzkommando zum mutmaßlichen Eintrittsort zu schicken. Dieser wurde in der Produktionsabteilung verortet, ein etwas beengter Bereich, um dort mit mehr als zwei Einsatzkräften zu operieren.
Silkow und Iche_Bins sprinten sofort zum angegebenen Bereich, bringen sich in Stellung und warten.



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Was genau passieren würde, war zwar nicht ganz klar, aber beide waren sich sicher, das ihre Bewaffnung (Plasmagewehr und Sturmgewehr mit Brandgranatwerfer) ausreichend sein sollte, um die Bedrohung einzudämmen.

Mit einer unnatürlich hellen Leuchterscheinung materialisierte der Verseucher am berechneten Punkt nahe eines Stromverteilerknotens.




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Dann ging alles sehr schnell, nur einen kurzen Augenblick lang war eine wabernde, zuckende Masse erkennbar, das reichte, um Silkow und Iche_Bins reagieren zu lassen. Zielsicher schlug die Brandgranate von Iche_Bins genau in die Masse, Silkows Plasmawaffe hieb ebenfalls in das Inferno hinein. Kurzzeitig entstand eine enorme Hitzewirkung im Zielbereich und genaueres war nicht zu erkennen.




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Als sich der Feuerball abschwächte, war aus der pulsierenden Masse ein verschmorter Klumpen geworden, der sich nicht mehr rührte und leise vor sich hinrauchte. Die Gefahr war offensichtlich gebannt, bevor sie wirklich wirksam werden konnte.




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Ein gewisses Restrisiko blieb dennoch, man wusste nicht, ob der Verseucher schon irgendwelche unheilvollen Sporen oder sonstige ungesunde Elemente absondern konnte. Aber die Chance war hoch, das alles im reinigenden Feuer vernichtet wurde.
Eine kurze Kontrolle ergab, das durch den Waffeneinsatz der Stromknoten und die angrenzende Maschine leicht beschädigt wurden, ein Problem ergab sich aber dadurch nicht und würde umgehend repariert werden.

Die Überreste des Aliens packte Silkow in eine Kiste und brachte sie ins Biolager zu den anderen menschlichen und Fremdwesenleichen




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Nach diesem Intermezzo setzte gleich ein Außenteam zum Wrack über, es gab dort eine größere Alienpräsenz, die eingedämmt werden musste. Auch Wittmann war wieder mit von der Partie, aber so richtig in Form schien er noch nicht wieder zu sein.




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Von allen vieren bekam er wieder die meisten Blessuren ab, es war zwar nicht so dramatisch und lebensbedrohend wie beim letzten mal, aber diverse Krankenbett-Aufenthalte sind ihm in den kommenden Tagen sicher.




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Das hinderte uns jedenfalls nicht daran, die nächsten Etappen zurückzulegen. Unser Ziel war schon nahe, eine Sirenenwelt, auf der wir eine Forschungsstation errichten sollten.




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Beim vorletzten Stopp wurden wir allerdings über alle Maßen überrascht, als wir in einem Sektor materialisierten, der zwei Schiffswracks enthielt. Eines davon war uns bekannt, jedenfalls indirekt, weil wir dessen Logbuchfragmente geborgen und entschlüsselt hatten: Das unabhängige Forschungsschiff IRS MARY SHELLEY!!!
Keiner an Bord hatte vergessen, was sich dort durch die Unvorsichtigkeit der Wissenschaftler zugetragen hatte, denn frisch erweckte Aliens hatten einen Großteil der Besatzung getötet oder zu Brutkörpern umfunktioniert. Wie es aktuell dort drüben aussehen mag, konnte sich niemand vorstellen. Trotz allem will sich die Besatzung dort drüben umsehen, unter Aufbietung aller Vorsichtsmaßnahmen.

Ich habe schon eine Erfolgswahrscheinlichkeit berechnet, der Prozentsatz ist nicht sehr hoch, das es nur mit einem einzigen Außenteam schon zu erledigen ist.




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Logbucheintrag Ende.




Anhang 1: Die Schiffs-Intelligenz wünscht allen (Besatzung und Lesern) ein frohes und gesundes Weihnachtsfest.




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Silkow
26.12.25, 11:08
Yesss! Das Plasmagewehr hatten Wir uns zu Weihnachten gewünscht! Schönes Teamwork, edler Iche_Bins. :prost:
Und nach wie vor ein sehr schöner AAR, edler Taurus. Habt Dank für die Mühe, die Ihr Euch macht!

Taurus
26.12.25, 12:52
Yesss! Das Plasmagewehr hatten Wir uns zu Weihnachten gewünscht! Schönes Teamwork, edler Iche_Bins. :prost:
Und nach wie vor ein sehr schöner AAR, edler Taurus. Habt Dank für die Mühe, die Ihr Euch macht!


Manchmal gehen Wünsche eben doch schnell in Erfüllung. Die Feuerkraft ist zwar höher als bei anderen Handwaffen, dafür muss man aber auf Zusatz-Gimmicks (Granat- oder Flammenwerfer) verzichten. Aber man kann ja je nach Erfordernissen auf Laserknarren downgraden und kann dann wieder den Extrawums nutzen.

Danke für die Anerkennung, uns machts nach wie vor Spaß, da wir aktuell die Beta1-Version das erste Mal spielen und nicht wissen, was da alles noch kommt. :)

Taurus
03.01.26, 19:09
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE



Tag 155 und folgende: In dieses "Projekt", die Erkundung der MARY SHELLEY, mussten alle involviert werden, die eine größere Waffe bedienen konnten. Anders war die Angelegenheit auch garnicht vorstellbar, die geringe Feuerkraft einer Standardpistole war vielleicht zum Selbstschutz für die Schiffsverteidigung geeignet, um sich seiner Haut in einem alienverseuchten, unbekannten Raumschiff zu erwehren, musste man schon etwas handfesteres einsetzen.

Das erste Außenteam war in einer speziellen Situation, uns fehlten sämtliche relevanten Daten, um uns vorzubereiten. Den Logbuchfragmenten war nicht zu entnehmen, wie das Innere der MS beschaffen war, dieses Schiff war ein Unikum. Die ungefähre Größe entsprach unserer STRATEGYCON INTERACTIVE und wenn es im Inneren ähnlich kompakt aussehen sollte, wäre das ein ziemlicher Alptraum.
Mutig genug für den ersten Schritt waren eigentlich alle, daher musste das Los entscheiden.

Alith Anar, Eheh Ron, Komischer Kunde und Ritter Kunz waren die Glücklichen, auf alles gefasst setzten sie mit dem Shuttle über und traten mit heftig klopfenden Herzen aus der Andockschleuse.




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Darauf, das sie in einen leeren, fast aufgeräumt wirkenden Hangar traten, waren sie nicht vorbereitet. Allgemeines Chaos, wimmelnde Aliens oder massive Zerstörungen, all das malte man sich in den wildesten Fantasien aus. Vor allem der großzügige Raum wurde als angenehm empfunden, Platzangst würde hier niemand befürchten müssen.
Mit der gebotenen Vorsicht wurden erste Räume durchforstet, im Backbord-Antriebsbereich war schon mal nichts und niemand zu finden, eine fast schon unheimliche Stille umgab das Team. Weiter ging es in den zentralen Bereich und da - man musste schon fast sagen: endlich - sahen sie die ersten Fremdwesen herumlaufen.




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Ab diesem Moment war es vorbei mit der Ruhe, immer wieder drangen Aliens vom Kriecher-Typ aus dem großen Schott, wo man den zentralen Antriebsbereich vermutete. Dort mussten sie ansetzen, ein vorhandenes "Nest" würde für stetigen Nachschub an Wesen sorgen, solange, bis man es ausgeräuchert hatte.
Keine einfach Sache, zwischendurch kamen noch vereinzelt Schlepper dazu, die man besonders im Blick haben musste.




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Das die großzügigen Räumlichkeiten auch Nachteile haben, stellte sich jetzt auch heraus. Mehr Platz bedeutet zwar gutes Schußfeld und wenig Überraschungen, aber die Aliens haben auch selbst mehr Platz, um sich in unangenehm hoher Zahl zusammenzurotten und gleichzeitig aus mehreren Richtungen anzugreifen.
Immerhin gelang es dem ersten Team, den Antriebsbereich blutig freizukämpfen und die verantwortlichen Brutbestandteile zu vernichten. Zwischendurch mussten alle neue Atemluft tanken, die aber aufgrund vieler im Schiff verteilter Schleusen und Raumanzugsspinde leicht erreichbar waren.
Trotzdem musste Team1 anschließend den Einsatz abbrechen, die Erschöpfung stand allen ins Gesicht geschrieben. Eheh Ron hatte zusätzlich einiges abbekommen, die anderen waren nur leicht beeinträchtigt.




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Fast nahtlos stieg Team2 nach der Rückkehr von Team1 ins Shuttle, diesmal waren dooya, Sappho, Iche_Bins dabei, Ritter Kunz flog nochmal mit nach drüben, weil er noch der fitteste gewesen war und die Örtlichkeiten schon kannte.




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Fast ungehindert kamen sie bis zur Steuerbordseite voran, dort angekommen wurde dann klar, das auch der Steuerbord-Antriebsbereich von einem Aliennest belegt war. Der Aufwand beim ersten Nest war schon beträchtlich, hier wurde es nicht einfacher.




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Auch wenn zwischendurch so manche kritische Situation entstanden war, sie meisterten die Probleme, auch wenn das nur mit Schmerzen und körperlichen Schäden erkauft wurde. Ihnen wurde klar, das die pure Erforschung der MARY SHELLEY noch einige Zeit (und etliche Teameinsätze) dauern würde.
In der hintersten Ecke des Antriebsbereichs fanden sie einen ins Nestgeflecht integrierten Menschen, ein gruseliger Anblick, auch weil er scheinbar noch am Leben war. So hart sich das auch anhört, aber darum konnten wir uns im Moment nicht auch noch kümmern. Wenn wir ihn befreien würden, war noch lange nicht klar, ob wir uns damit nicht den Tod ins eigene Schiff holten.

Das war eine Sache, die man viel später diskutieren musste, jetzt galt es, alle Resourcen für die Erforschung einzusetzen und sich nicht ablenken zu lassen.




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Bislang war nicht mal die Hälfte des Wracks erkundet, aber Team2 hatte noch einige Atemluft vorrätig und besaß ebenso noch genug Kraftreserven.

Das Vordringen in den zentralen Bereich zeigte ihnen dann die Grenzen auf, ein weiteres weitläufiges Nest erstreckte sich komplett mittig, dort war kein Durchkommen.



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Auch mit Feuer und Sprenggranaten gelang es nur kurzzeitig, sich Zutritt zu verschaffen. Zusätzlich musste sich Team2 gegen Angriffe aus mehreren Richtungen erwehren, gerade hier, wo ein Ausweichen nicht mehr so einfach war, konnte das zu gefährlichen Situationen führen.
Hier sollte sich lieber ein weiteres, frisches Team versuchen. Mit dieser ernüchternden Erkenntnis machten sie sich wieder auf den Weg zurück.




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Ich berechnete die erforschte Fläche in Relation zu den äußeren Maßen der MARY SHELLEY und kam zu dem Schluß, das noch eine Menge Arbeit vor uns lag. Aktuell galt es erstmal, das alle Beteiligten neue Kraft schöpften, sich ausschliefen oder behandeln ließen. Die komplett gesäuberten Bereiche würden auch sicher einige Zeit frei bleiben, wir hatten keinen Handlungsdruck.




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Logbucheintrag Ende.

Bigfish
04.01.26, 19:51
Hübsches Aliennest das Ihr das ausräuchern müsst! Weiterhin gutes Gelingen!

Iche_Bins
05.01.26, 13:08
Wir hoffen nicht, dass es nötig wäre, aber kann man notfalls mit dem Jäger von außen wirken?

Alith Anar
05.01.26, 14:12
Also beim ersten AAR hatten wir (bzw Taurus) es bei einem Schiff (IMHO nicht die Marry Shelly) in ähnlicher Situation mit den Bordwaffen des Basisschiffes versucht. Der Beschuss zeigte keinerlei Auswirkung auf das Aliennest innerhalb des Schiffes, daher vermute ich, das auch ein Jägerbeschuss keinerlei Effekte haben wird.

@Taurus:
Kann eigentlich immer nur 1 Aussenteam im Einsatz sein, oder könntet Ihr auch gleichzeitig 2 Teams vor Ort haben?

Taurus
05.01.26, 17:33
Hübsches Aliennest das Ihr das ausräuchern müsst! Weiterhin gutes Gelingen!


Danke, diese Location ist in der Tat sehr speziell. Viel Platz für viele Nester und die sind dann auch noch zum Teil schwer erreichbar. Im nächsten Teil müssen wir dann andere Seiten aufziehen als bisher.




Wir hoffen nicht, dass es nötig wäre, aber kann man notfalls mit dem Jäger von außen wirken?


Also beim ersten AAR hatten wir (bzw Taurus) es bei einem Schiff (IMHO nicht die Marry Shelly) in ähnlicher Situation mit den Bordwaffen des Basisschiffes versucht. Der Beschuss zeigte keinerlei Auswirkung auf das Aliennest innerhalb des Schiffes, daher vermute ich, das auch ein Jägerbeschuss keinerlei Effekte haben wird.

@Taurus:
Kann eigentlich immer nur 1 Aussenteam im Einsatz sein, oder könntet Ihr auch gleichzeitig 2 Teams vor Ort haben?


Mit einem Jäger kann man kein großes Schiff angreifen. Jäger wirken nur gegen Asteroiden, Robotdrohnen, raumflugtaugliche Aliens und Shuttles (und natürlich andere Jäger). Also ein feindliches Enterkommando könnte man vorher abfangen.


Ihr habt sehr gut aufgepasst, ein Beschuß des Wracks ist immer eine Option. Aber wie wir demnächst sehen werden, müssen gar nicht Aliens selbst draufgehen, es ist aber indirekt sehr hilfreich.

Womöglich müste man nur lange genug alles in Schutt und Asche legen, dann hätte man sicher auch Aliens vernichtet, aber wer hat schon soviel Zeit?

Mit nur einem Shuttle wäre es sehr heikel, mehr als vier Personen auf das Wrack zu bringen. Wer bleibt im Notfall freiwillig drüben und hält die Stellung wenn der Sauerstoff knapp wird?

Taurus
06.01.26, 17:48
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE



Tag 156 und folgender: Ein drittes Außenteam machte sich auf den Weg, der klare Auftrag war das Freiräumen der mittleren Querpassage, in der so viel Brutmaterial versammelt war, das man dort nur mit brutaler Effizienz klare Verhältnisse schaffen konnte.




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Ihr Vorteil war, das sie gezielt sofort den kürzeren Weg dorthin nehmen konnten. Mortimer sicherte ihnen den Rücken, die anderen drei machten sich an die Arbeit.




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Eheh Ron eröffnete das Spektakel mit seinem Flammenwerfer. Trotz der entfesselten Höllentemperaturen gelang es einigen Kreaturen, bis zum Schott vorzudringen.




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Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als auszuweichen. Aber sobald die Aliens auf Nahkampfentfernung herankamen, gab es auch schmerzhafte Verwundungen. Man hatte eigentlich kaum einmal eine Ruhepause. Sobald das Feuer erloschen war, strömte auch schon der Alien-Nachschub nach draussen.



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Immerhin gelang es endlich, wenigstens die Querpassage zu säubern und so ein wenig Handlungsfreiheit zu gewinnen. Denn das eigentliche Übel steckte in zwei engen Räumen, von wo aus immer wieder Kreaturen auftauchten und die man aufwändig ausräuchern musste.

Wie kompliziert das werden würde, stellte sich umgehend heraus, denn eine Granate oder ein Flammenstrahl reichten beileibe nicht aus. Bevor man effektiv und nachhaltig wirken konnte, war man wieder in Nahkämpfe verstrickt. Zusätzlich wurde die Erschöpfung immer größer und die Atemluft ging zur Neige.




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Außenteam3 musste also ebenfalls vorzeitig den Einsatz abbrechen, wenigstens mit einem Teilerfolg. Die Kosten waren aber wieder enorm, viele kleine und größere Verletzungen raubte dem einen oder anderen die Laune. Besonders Mariu hatte diesmal zu leiden, auf dem Rückflug verlor er vor Erschöpfung das Bewusstsein, zusätzlich zu seinen vielen Verwundungen war er so erster Anwärter auf ein Krankenbett.




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Ich machte mir darüber meine Gedanken, die Auswertung der drei Einsätze inklusive des Helmkamera-Materials ließen den bisherigen Schluß zu, das man auf diese Art nicht wirklich ungeschoren weiter vorankommen würde. Die Ausgangslage war folgende: Zwei feindbesetzte enge Räume mit einer geringen Einwirkungsmöglichkeit vor Ort, die eingesetzten Kräfte würden sich auf engstem Raum eher behindern.

Ich machte den Vorschlag, unsere Bordwaffentechnik einzusetzen und so die Örtlichkeit unter massives Feuer zu nehmen. Im günstigsten Fall würde die ganze Brut ausgelöscht, im ungünstigsten Fall schaffen wir wenigstens mehr Platz für das Außeneinsatzteam. Es gab keine Diskussionen, die Autokanonen und der Raketenturm wurden auf den berechneten Feindbereich justiert.
Die ersten Salven trafen das Areal präzise und und stanzten erste Löcher in die Hülle.




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Ein richtiges Trommelfeuer zermarterte die obere Hülle der MARY SHELLEY, wie es in den Sektionen darunter wirkte, war zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Aber spurlos würde der Waffeneinsatz nicht bleiben. Die Wirkung wurde immer stärker sichtbar, ich ließ den Beschuss einstellen und gab einem vierten Außenteam die Freigabe zum Einsatz.




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Erwartungsvoll gingen Sappho, Wittmann, Iche_Bins und dooya ans Werk




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Was sie im Inneren des Wracks zu sehen bekamen, erfüllte die Erwartungen voll und ganz. Die Räume unterhalb des Beschussbereichs waren größtenteils zerstört, die Inhalte zwar nicht ganz, aber nun konnte man die Gegner auf sichere Distanz bekämpfen und musste nicht in den Nahkampf gehen.
Es waren zwar immer noch einige Aliens vorhanden, aber mit Sicherheit sind etliche Aliens samt Brutmaterial vorab beseitigt worden.




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Aus diesem musterhaften Beispiel hatten wir einiges lernen können, dem Team gelang es, aus sicheren Distanzen die Reste dieser Brut zu bekämpfen




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Nach getaner Arbeit legte sich die Anspannung und wenn sie die Blicke über den Kampfort schweifen ließen, hatten sie gemischte Gefühle. Trümmerteile, verschmorte Bioablagerungen des Nestes, verkohlte Alienleichen und viele Blutlachen säumten die Umgebung. Erst jetzt kam ihnen das massive Ausmaß ihres Einsatzes zu Bewusstsein, eine wahre Todeszone, die sie mit komplexen Mitteln selbst geschaffen hatte.




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Nahtlos machten sie sich daran, die noch unbekannten Bereiche des Wracks zu erkunden. Bislang begegnete ihnen kein Fremdwesen mehr, sollte es tatsächlich das letzte Nest gewesen sein?

Bevor sie in den Bugbereich eindringen konnten, hatte der Fernbereichsscanner der STRATEGYCON INTERACTIVE eine fremde Schiffs-Signatur erspäht, ein Piratenschiff war auf dem Weg hierher. Mittlerweile hatten sich auch während des laufenden Einsatzes zwei Androidenschiffe zu uns gesellt, die aber beide unbewaffnet waren.

Das könnte nochmal interessant werden, denn diesmal hatten wir nicht die Absicht, unsere Zelte ängstlich abzubrechen.




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Das kam jetzt gerade zur ungünstigen Zeit, denn das Team war gerade in die Bugsektion eingedrungen und fand dort diverse Kryoanlagen vor, von denen mindestens eine belegt war. Ärgerlich, das keine Zeit mehr war, die Erforschung der MS abzuschließen, denn wenn Piraten hier im Sektor erscheinen, sollte die komplette Mannschaft an Bord sein.




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Immerhin blieben einige Stunden zur Vorbereitung, schnell wurde noch einige Raketenmunition produziert und die persönlichen Waffen auf Vordermann gebracht. Die Androiden verschwanden kurz vor Eintreffen der Piraten, was auch das einzig sinnvolle war. Nun begann das Warten, die Triebwerke der STRATEGYCON INTERACTIVE liefen ohne Schub im Bereitschaftsmodus, um bei ungünstigen Verlauf sofort das Feld räumen zu können.

Aber unsere Chance robust gegenzuhalten, stand eigentlich recht gut.




Logbucheintrag Ende.

Alith Anar
08.01.26, 09:01
Dan hat man das mit dem Beschuss wohl überarbeitet ... super :)

Ritter Kunz
13.01.26, 10:47
Die Crew der SI macht die Arbeit, und jetzt wollen sich die Piraten wohl ins gemachte Nest setzen? :nono: Da hoffen Wir mal stark, dass die letzten Verbesserungen an der Waffentechnik Schiff und Crew in die Lage versetzen, die Piraten davon zu "überzeugen", es lieber sein zu lassen :fecht:

Taurus
13.01.26, 12:13
Die Crew der SI macht die Arbeit, und jetzt wollen sich die Piraten wohl ins gemachte Nest setzen? :nono: Da hoffen Wir mal stark, dass die letzten Verbesserungen an der Waffentechnik Schiff und Crew in die Lage versetzen, die Piraten davon zu "überzeugen", es lieber sein zu lassen :fecht:


Triumph oder Ernüchterung, breite Brust oder heillose Flucht - die Auflösung gibts zeitnah im nächsten Teil dieser Saga, bleiben sie am Ball. :)

Taurus
18.01.26, 21:34
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE



Tag 157 und folgender: Die Mannschaft vertraute meinen Berechnungen, nach denen unsere Chancen bei einem Schiff-zu-Schiff-Gefecht gegen einen der bekannten Standard-Kreuzer als "sehr aussichtsreich" ausfallen würden. Entsprechend ruhig gingen die meisten ihren Arbeits- und Freizeitroutinen nach, einzig die Auserkorenen der direkten Schiffsführung mussten ihre Plätze einnehmen und bereiteten sich auf die Auseinandersetzung vor.

Kurz vor Eintreffen der Piraten wurden die Triebwerke aktiviert und im Leerlauf belassen, mit einer Fingerbewegung des diensthabenden Navigators könnte die STRATEGYCON INTERACTIVE diesen Sektor vorzeitig verlassen, sofern unvorhergesehene Vorkommnisse dies nötig erscheinen ließen.

Dann war es soweit, die Piraten erschienen tatsächlich mit einem ihrer Standard-Kreuzer; gefährlich bewaffnet, aber mit schlechterer Schirmtechnik als unsere SI ausgestattet. Mit den Nahbereichsscannern wurden unsere Kanonen justiert, aber ein Präventivschlag gelang trotzdem nicht, weil auch die Piraten nicht lange fackelten.



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Was ich ebenfalls als unseren Vorteil ansah, war die Vielfältigkeit unserer Waffensysteme. Der Gegner konnte zwar mit der geballten Macht von sechs Autokanonen angreifen, aber wir hatten dagegen drei Waffensysteme mit unterschiedlichen Wirkungsweisen im Angebot. Dieser Mix würde aller Voraussicht nach die Piratenverteidigung schnell überfordern.
So war es auch, denn schon unsere ersten beiden Salveneinschläge ließen den Schirm des Piraten deutlich schwächer werden, während die ersten Treffer des Gegners noch kaum Wirkung zeigten.



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Schon bald war absehbar, das der Pirat weit vor uns seinen Schutzschirm einbüßen würde. So kam es auch, nach einigen Minuten des gegenseitigen Beschusses brach der Piratenschirm zusammen, die Schiffshülle war nun direkten Treffern ausgesetzt.




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Gleichzeitig war unsere SI immer noch geschützt, zwar auch schon deutlich reduziert, aber dieser Zeitvorteil sollte entscheidend sein.




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Die ersten sichtbaren Auswirkungen ließen nicht auf sich warten, während die Piraten immer noch daran arbeiteten, unseren Schirm ebenfalls zu beseitigen. In kurzen Einschlagspausen gelang es ihnen zwar, den Schirm kurzzeitig wieder hochzufahren, aber das hatte nicht lange Bestand. Es würde nur eine Frage der Zeit sein, bis erste eklatante Schäden auftreten würden.



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Die permanenten Einschläge zermürbten den Praten, erste Mikrorisse in der Hülle und die Zerstörung eines von zwei Schirmaggregaten hielten die gegnerische Besatzung sicherlich gerade auf Trab.




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Zu diesem Zeitpunkt fiel auch unser Schirm, der Gegner traf auch ausgiebig, aber größere Auswirkungen hatte das bislang noch nicht. Die Hüllenintegrität war zu über 90% noch intakt, eines der Schirmaggregate wies einen minimalen Schaden auf, im Gegensatz zum Piraten, dessen Schadensbewältigung nicht mehr mit den Problemen hinterherkam.




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Kurz darauf sprach der Funkempfänger an, die Piraten hatten wohl eingesehen, das sie bei einer Fortführung des Gefechtes dem Untergang geweiht waren. Sie wollten einen Waffenstillstand erreichen und hatten Redebedarf, wir stellten vorerst das Feuer ein.




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Von sich aus boten sie ihre Kapitulation an und würden uns dafür einige Waren aus ihrem Lager zukommen lassen. Zusätzlich würde für einen gewissen Zeitraum unsere Beziehung zur gesamten Piratenfraktion als "Neutral" gelten; das alles, wenn wir ihnen dafür freies Geleit gewährten.

Das schien kein schlechter Deal zu sein, für einige Zeit von anderen Piraten unbehelligt zu sein, konnte seine Vorteile haben, jedenfalls mehr, als wenn wir hier ein Blutbad anrichten würden. Im Namen der Mannschaft stimmte ich dem Angebot zu.




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Die Gegenseite bat dann noch um einige Resourcen, mutmaßlich um die Schäden zu reparieren. Aber so weit ging unser guter Wille nun auch nicht, da mussten sie schon selbst mit klarkommen. Immerhin waren sie noch raumtauglich, das war entscheidend.

Als sich das Piraten-Shuttle annäherte, um den versprochenen Tribut zu entrichten, überwachte Mariu sicherheitshalber die Anlieferung - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.




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Eine Zeit lang blieb der Pirat noch im Sektor, unser Beschuß hatte wohl doch einiges mehr in Mitleidenschaft gezogen. Solange das der Fall war, blieb weitestgehend unser Waffenpult besetzt, über die genaue Dauer des Stillhalteabkommens hatten sie sich jedenfalls nicht geäußert.

Bevor unser Außenteam wieder zur MARY SHELLEY überwechselte, gab es noch einiges andere hier an Bord zu erledigen. Eine weitere Forschungsreihe wurde beendet, mit dem "verbesserten Zusammenfüger" war es uns nun möglich, entscheidende Bauteile (u.a. Techblöcke) für diverse Infrastrukturmaßnahmen selbst zu fertigen. Somit waren wir nicht mehr auf externe Zukäufe oder Wrackfunde angewiesen, die geringen Mengen aus dem bisherigen Standard-Zusammenfüger waren eigentlich nicht der Rede wert gewesen.




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Des weiteren gab ich die Installation einer vierten Autokanone in Auftrag, Stück für Stück müssen wir uns waffentechnisch ebenfalls weiterentwickeln. Künftige Bedrohungen sind vielleicht anspruchsvoller als dieser Piratenkreuzer.




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Wir würden in diesem Sektor wohl noch einiges an Zeit verbringen, die MARY SHELLEY hatte noch einiges zu bieten. Zuerst aber musste das Wrack restlos erforscht werden, bevor es an die Rohstoffverwertung gehen konnte.




Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
19.01.26, 08:59
Kann man gezielt Systeme des Gegner angreifen?

Taurus
19.01.26, 18:41
Kann man gezielt Systeme des Gegner angreifen?

Eigentlich ja, jedenfalls kann man für jede Bordwaffe einen Zielpunkt wählen. Ob und wie genau getroffen wird, hängt dann von den Skills des jeweiligen Bordschützen ab.

Eine gewisse Streuung gibt es ohnehin, aber die Wahrscheinlichkeit für prozentual mehr exakte Treffer pro Salve steigt natürlich mit den erlernten Fähigkeiten.


Ihr konntet ja am Beispiel der MARY SHELLEY sehen, wie relativ nahe beieinander die Löcher in die Hülle gestanzt wurden.

Taurus
30.01.26, 21:01
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 159 und folgende: Nach der Abwehr der Piratenattacke konnten wir uns wieder dem eigentlichen Grund unseres Hierseins widmen, die abschließende Erkundung der MARY SHELLEY. Durch das von uns erzwungene Waffenstillstandsabkommen würden wir auf unbestimmte Zeit erstmal Ruhe vor der Piratenfraktion haben, der Beziehungsstatus gilt bis auf weiteres als Neutral.

Im bisher unaufgeklärten Teil des riesigen Wracks befand sich auch eine Abteilung mit Kryo-Schlafkapseln, von denen sogar zwei belegt waren.




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Da sich aufgrund einer mutmaßlichen Fehlfunktion aber nur eine Person wieder erwecken ließ, endete diese Mission nur mit einem Teilerfolg. Eine Frau namens Liz Foley konnte auch ohne große Überredungskünste als neues Besatzungsmitglied begrüßt werden. Eine erste Übersicht über ihre Fähigkeiten lässt auf zum Teil hohes Potential in mehreren Bereich schließen, das aber noch mit viel Training und Routinearbeiten erweckt werden muss.




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Aber irgendwann sollten wir auch unsere Reise wieder fortsetzen, eine komplette Verwertung der MARY SHELLEY war allein zeitlich viel zu aufwändig, als das wir uns damit hätten weiter aufhalten können. Immerhin verbrachten wir soviel Zeit hier, das es gelang, gleich zwei Forschungsthemen erfolgreich zu beenden.

Die Herstellung von Stimulanzien und auch eher nicht legalen Substanzen ist nun eine weitere Option, eigentlich nicht unbedingt um damit zu handeln, sondern zum Eigenbedarf.



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Außerdem musste die an sich banale Einrichtung eines Obduktionstisches erforscht werden, das aber allein aus dem Grund, das wir sonst beim Thema "Augmentation" (Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit) irgendwann in einer Sackgasse landen würden. Denn künftige Forschungen auf diesem Gebiet beinhalten auch das Sezieren von Leichen.



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Im kurzen Zeitabschnitt bis zum Eintreffen an unserem Zielort mischte sich Liz Foley schon pflegeleicht unters Volk, eine allgemein positive Grundstimmung innerhalb der Besatzung machte es ihr auch leicht. Vielleicht hat auch der Umstand damit zu tun, das ihre vorherige Tätigkeit als Spielentwicklerin schon auf einige Fachkollegen trifft, die auf gleiche Art ihren Unterhalt verdient hatten.
Positiver Aspekt für das Schiff: Die Freizeitgestaltung in Form der Spielekonsole könnte in regelmässigen Abständen mit neuen Programmierungen aufgewertet werden.




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Als unsere STRATEGYCON INTERACTIVE das System der Sirenenwelt erreicht, ist in jedermans Unterbewusstsein sofort eine Präsenz zu spüren, die beharrlich und permanent in die Köpfe der hier befindlichen Raumfahrer sickert. Noch lassen sich diese Beeinflussungsversuche leicht abwehren und mir selbst macht die Situation natürlich nichts aus. Aber der menschliche Geist sollte sich nicht zu lange diesem ständigen Flüstern aussetzen, die Folgen könnten unangenehm werden.

Der fragliche Asteroid, auf dem wir die Meßstation aufbauen sollen, liegt ein wenig abseits und ein kleineres Wrack treibt hier ebenfalls frei herum. Letzteres interessiert erstmal nicht, wir konzentrierten uns voll auf unsere Aufgabe.




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Ein erster Blick auf die Ortungsergebnisse zeigt, das einige Anlagen schon vorhanden sind. Ebenso Baumaterial, was unsere Bemühungen sicher erleichtern dürfte. Ein erstes Erkundungsteam soll sich auf den Weg machen, um die Lage vor Ort zu klären.




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Die Vorsichtsmaßnahme war nicht unbegründet, kaum ist das Shuttle gelandet, dringen umgehend zwei der schon bekannten feindlichen Roboter aus dem Gebäude-Rohbau und eröffnen das Feuer.




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Dem Außenteam gelingt es gerade so, einigermaßen unbeschadet zu bleiben und setzt beide Bots nach kurzem Schusswechsel außer Gefecht. Mortimer und Arminius haben leichte Treffer abbekommen, nichts ernstes zumindest, was ihre Einsatzfähigkeit einschränken würde.




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Nach einer kompletten Erkundung der Asteroidenoberfläche steht immerhin fest, das hier keine weiteren unangenehmen Überraschungen lauern. Somit konnte sich das Team dem Ausbau der Unterkunft widmen, deren nüchterne Schlichtheit durch simple Betten, eine Werkzeugbank und einen Sauerstoffgenerator repräsentiert werden.




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Die nächsten Arbeiten sollen die Energiezufuhr mittels Sonnenkollektoren sicherstellen, was als Erweiterung der schon vorhandenen Anlage geschehen wird. Nahbereichs-Abwehrkanonen und ein Scanner stehen als weitere Bauten in den uns mitgeteilten Instruktionen.



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Das ausgerechnet Abwehrwaffen als unbedingt relevant erwähnt werden, lässt dem einen oder anderen schon mehr als nur eine dunkle Ahnung aufkommender Schwierigkeiten ins Bewusstsein treten. Immerhin wurden hier Bots angetroffen, die Vorsichtsmaßnahme ist also nicht von der Hand zu weisen.
Mit routinierten Handgriffen und bereitliegenden Materialien ist die Umsetzung aber fast ein Kinderspiel.



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Eine tatsächliche Bedrohung ergab sich aber zwischendurch aus einer gänzlich anderen Richtung. Das von uns anfangs missachtete kleine Wrack entpuppte sich als Ruheplatz eines Alien-Verseuchers. Dieser machte sich nach einiger Wartezeit natürlich auf den Weg zu unserer SI, aber die inzwischen eingeübten Routinen an Bord ließen keine Hektik aufkommen und der diensthabende Sacharia erledigte professionell seinen Job mit den Nahbereichs-Abwehrkanonen.
Mariu als Abfangjäger hatte ebenfalls seinen Anteil an diesem Abwehrerfolg.



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Es sollte aber nur der Auftakt für folgende aufreibende Stunden sein, kaum war die Aliengefahr gebannt, erfassten die Langstreckenscanner sich nähernde Flugobjekte unbekannter Art. Da die Signaturen zu keiner der bekannten Fraktionen gehörten, blieben nur noch Bot-Drohnen als einzige Möglichkeit. Kein günstiger Zeitpunkt, das Shuttle mit dem Außenteam befand sich immer noch auf dem Asteroiden und falls sich die Drohnen genau diesen Ort als Ziel gewählt hätten, würden die vielen Kanonen unseres Mutterschiffes kein Faktor sein.




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Zum Zeitpunkt der Sichtung stand also nur ein Abfangjäger und eine installierte Abwehrkanone auf dem Asteroiden als Gegenwehr bereit, die Chancen einem Angriff standzuhalten, würden in erster Linie von den Fähigkeiten des Jägerpiloten abhängen.



Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
30.01.26, 23:50
Na hoffentlich sind die Fähigkeiten überragend, wir sitzen immerhin auf dem Asteroiden

Alith Anar
31.01.26, 06:18
War es gescriptet, das man sich entscheiden muss, oder war es eure Entscheidung nur Liz mitzunehmen?

Taurus
31.01.26, 15:47
Na hoffentlich sind die Fähigkeiten überragend, wir sitzen immerhin auf dem Asteroiden

Wenn ihr möchtet könnt ihr ja zurückfliegen, das Shuttle ist einsatzbereit. Aber vielleicht wäre es unklug, sich als unbewaffnete Zielscheibe im Raum offen zu zeigen. Dann doch lieber abwarten? :think:




War es gescriptet, das man sich entscheiden muss, oder war es eure Entscheidung nur Liz mitzunehmen?


Nein, kein Script. Alle Schlafkapseln, die wir bisher jemals öffnen wollten, ließen sich auch öffnen. Wir haben uns in diesem Fall die Freiheit genommen, nach Begutachtung der Fertigkeitsattribute der zweiten Person, von einer "Verpflichtung" Abstand zu nehmen. Zu schlechte Werte mit wenig Aussicht auf Besserung, eher eine Belastung als eine Bereicherung. Sowas gibts also auch, bei akutem Personalmangel hätten wir trotzdem zugegriffen, aber hier und jetzt war das nicht nötig.

So haben wir storymässig diese Kleinigkeit elegant mit einer technischen Fehlfunktion untergebracht.:)

dooya
31.01.26, 16:01
[...]Zu schlechte Werte mit wenig Aussicht auf Besserung, eher eine Belastung als eine Bereicherung. [...]Wo ist preusse eigentlich? :???:

preusse
07.02.26, 16:46
Zu schlechte Werte mit wenig Aussicht auf Besserung, eher eine Belastung als eine Bereicherung.

Wo ist preusse eigentlich? :???:



Unverschämtheit! Im Zweifel sind wir immer am Arbeiten! Schaut mal von wann das letzte Bild ist, wo wir im Pausenraum anzutreffen sind!!!! :mad::motz:

Ihr dagegen sitzt nahezu bei jeder Gelegenheit auf dem Klo und daddelt rum! Selbst während Eurer Arbeitsschicht!:eek:








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dooya
07.02.26, 17:20
[...]
Ihr dagegen sitzt nahezu bei jeder Gelegenheit auf dem Klo und daddelt rum! Selbst während Eurer Arbeitsschicht!:eek:
[...]
[/SP]Daddeln? Hey, ich bin der Clopilot. :mad:

Taurus
07.02.26, 17:49
Die Suche


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Tag 162 und folgender: Diensthabender Jägerpilot war in diesem Moment Wittmann und der machte sich auch sofort eifrig daran, die angreifenden Bot-Drohnen abzufangen. Aber nach ersten gut sitzenden Schüssen musste er feststellen, das die Drohnen selbst eine gesteigerte Qualität aufwiesen, die sie zu harten Gegnern machten.




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Das Gefecht spielte sich auch nicht ständig in der Nähe der STRATEGYCON INTERACTIVE ab, also genoss Wittmann nicht permanent Feuerunterstützung der Nahbereichsverteidigung. Entsprechend kritisch wurde es mit Fortdauer der Kämpfe, der Jäger erhielt zu viele Treffer, als das der positive Ausgang dieser Konfrontation vorab feststehen würde.




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Wittmann hatte zwar nicht die Fähigkeiten des Chef-Jägerpiloten Mariu, gehört aber trotzdem zu den Besten an Bord. Wenigstens gelang es ihm, des öfteren unberechenbare Ausweichmanöver zu kreieren, seine eigene Trefferquote blieb sehr gut, so das er einigermaßen die zahlenmässige Unterlegenheit durch eigene Qualität kompensieren konnte.




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Es war aber nicht zu vermeiden, das der Jäger weiteren Schaden nahm. Die Hüllenstabilität nahm mehr und mehr ab, es lief auf einen spannenden Showdown hinaus.




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Dann wurde es kritisch, beim nächsten kassierten Treffer wäre der Jäger als Totalausfall verloren, nur noch 4% Rumpfstabilität sprachen Bände. Aber Wittmann setzte seine Salve ins Schwarze, die letzte Drohne verglühte in einem Feuerball.

Nun musste er den Jäger schnellstens nach Hause bringen, um ihn durch die Reparaturautomatik der Jägerbucht wieder einsatzbereit zu bekommen.




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Wie fertig der Jäger wirklich war, zeigte sich nach der Landung. Der Hangarbereich füllte sich umgehend mit dichten Rauchschwaden der waidwund geschossenen Maschine, Wittmann entfernte sich schnellstens um nicht noch nachträglich Schaden zu nehmen, der ihm beim Raumgefecht erspart geblieben war.




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Aber wirklich Ruhe kehrte nicht ein, in der Zwischenzeit war eine Späh-Drohne aufgescheucht worden, die umgehend nach Verstärkung funkte. Es blieben also nur maximal drei Stunden, um Vorbereitungen zu treffen. Die Zeit würde reichen, um den Jäger wieder flott zu machen und das Außenteam vom Asteroiden zu holen. Gänzlich unbesetzt blieb die Anlage aber nicht, preusse blieb als einziger vor Ort, weil er noch die größten Kraftreserven besaß. Es gab noch einige Handgriffe zu tun und Zeit wollte man nicht vergeuden.
Nach allem was bisher zu sehen war, schien der Asteroid ein sicherer Ort zu sein.




https://s1.directupload.eu/images/user/260207/3hmqhwne.jpg (https://www.directupload.eu)









Tatsächlich nach der prognostizierten Zeit tauchten wieder Kontakte auf der Ortung auf, diesmal aus der entgegengesetzten Richtung. Diesmal saß Mariu im wieder hergestellten Jäger, das Spiel begann von neuem. Er hielt sich vermehrt in Nähe des Mutterschiffes auf und lockte so die Drohnen in Reichweite der Nahbereichskanonen.




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Kurz nach Botangriff, der immerhin rasch abgewehrt worden war, geschah es. Plötzlich änderte sich alles, ohne Vorwarnung schlug der befürchtete Sirenenwelt-Effekt gnadenlos zu.

Von einem Moment auf den anderen waren neun von sechzehn Besatzungsmitgliedern nicht mehr fähig, ihre Tätigkeiten auszuführen. Wenn mehr als die Hälfte des Personals während einer gefährlichen Situation ausfällt, muss man von einer ernsthaften Bedrohung des Schiffes sprechen.




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Die Auswirkungen waren insgesamt unterschiedlich, einige hatten plötzlich Haluzinationen und sahen sich mit geliebten, vermissten Familienmitgliedern konfrontiert. Andere waren grundlos aggressiv oder völlig desorientiert, es war für einige Zeit total unübersichtlich. Pures Glück war, das preusse inzwischen zur SI zurückgekehrt war, denn auch er erlag dem Sirengesang und musste wenigstens nicht allein auf dem Asteroiden klarkommen.


Die nicht betroffenen Besatzungsmitglieder würden alle Hände voll zu tun haben, nicht nur gegen die Bots zu kämpfen, sondern auch das Schiff vor den Sirenengeschädigten zu schützen.





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Logbucheintrag Ende.

preusse
07.02.26, 18:09
Gänzlich unbesetzt blieb die Anlage aber nicht, preusse blieb als einziger vor Ort...


Soviel zur Frage....


Wo ist preusse eigentlich? :???:


Hätte man an ein Klo im Außenposten gedacht, wäre bestimmt auch dooya bereit gewesen mal zum Asteroiden zu kommen....:D:rolleyes:




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Taurus
13.02.26, 19:01
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 163 und folgender: Einen kurzen Moment "fühlte" ich mich überfordert, eine Sirenenwelt-Erfahrung hatten Schiff und Besatzung (inklusive mir) seit unserem Start noch nicht gemacht. Nur gelegentliche Informationsaustausche mit anderen Schiffsbesatzungen brachten spärliche Daten darüber, worauf wir uns einzustellen hatten.
Wie es schien, verliefen die Phasen des kollektiven Ausnahmezustandes immer verschieden, es hing vom Individuum selbst ab, in wie weit er/sie betroffen war.

Mit den internen Biosensoren erhielt ich einen schnellen Statusbericht, welche Komplikationen gerade aktuell zutage traten.


Die Auswirkungen waren vielfältig, manche litten gleich an mehreren Problemen:


https://s1.directupload.eu/images/user/260213/y8pnlcqz.jpg (https://www.directupload.eu) Wittmann z.B. irrte nur desorientiert herum, vergaß alles, was seinen sonstigen Tag bestimmte und war somit für nichts zu gebrauchen.








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Ritter Kunz befand sich gerade auf dem Asteroiden, auch er war zum Arbeiten vorerst nicht zu gebrauchen, immerhin konnten nicht beeinflusste Kameraden dort auf ihn aufpassen.






https://s1.directupload.eu/images/user/260213/thdx6dt7.jpg (https://www.directupload.eu)


Mariu's Zustand war besonders heikel, er war zwar nicht direkt vom Effekt voll betroffen, machte aber gerade eine Psychose durch. Ungünstig nur, das er währenddessen im Abfangjäger saß. Seine Einsatzbereitschaft war zumimndest für die Dauer seiner Krise zweifelhaft.








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Sacharia hingegen mussten wir im Auge behalten, sie stapfte gewissermaßen mit geballten Fäusten durch die STRATEGYCON INTERACTIVE und schien mit sich zu ringen, ob sie ihre sichtbar aggressiven Gefühle einfach ausleben sollte.








https://s1.directupload.eu/images/user/260213/9spjypry.jpg (https://www.directupload.eu)


Sappho hatte mit ganz speziellen Problemen zu kämpfen, neben der scheinbar weit verbreiteten Arbeitsunfähigkeit kamen bei ihr noch Appetitlosigkeit (als bekennender Gourmand) und Schlafstörungen dazu. Länger andauerndes Hungergefühl und Übermüdung waren gleichzeitig sicherlich nicht gesund.







https://s1.directupload.eu/images/user/260213/mlkfpztj.jpg (https://www.directupload.eu)


Bei dooya verhielt es sich ein wenig Paradox, trotz Schlafstörungen lag er in der Koje und schlief - scheinbar. Da der Effekt ihn mitten im Schlaf erwischte, dürfte er trotzdem keine Erholung finden. Er wälzte sich unruhig herum und kam nicht in die nötige Tiefschlafphase.







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preusse litt zwar nur an Schlafstörungen, da er sich aber in seiner Wachphase befand, würde er solange ruhelos herumwandern, bis er entkräftet zusammenbrach.







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Dann war da noch Komischer Kunde, er gab sich ganz seinen Halluzinationen hin


Die ebenfalls betroffenen Alith Anar, Francis Drake und Eheh Ron hatten ebenfalls mit gewissen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, alles in allem stellte die Gesamtsituation eine große Gefahr für das Schiff dar. Man konnte nur hoffen, das die Nebeneffekte nicht allzulange andauern würden.







In den folgenden Stunden normalisierte sich die Lage wenigstens dahingehend, das die unangenehmen Nebeneffekte verschwanden. Die allgemeine Beeinflussung blieb aber erhalten, was sich in der Folgezeit zu einer recht skurillen Situation ausweitete. Die meisten der Betroffenen bildeten im Frachtbereich eine Art Meditationskreis!

Mir war das jedenfalls recht, so waren alle mehr oder weniger an einem Ort gut überschaubar unter Kontrolle. Wäre ich ein Mensch aus Fleisch und Blut, würde mir beim Anblick dieser Ritual-ähnlichen Zusammenkunft die Bezeichnung "gruselig" in den Sinn kommen.


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Nichtsdestotrotz mussten die übrigen Unbeeinflussten ihre Jobs weiter erledigen, von weiteren Störungen verschont konnten die Arbeiten auf dem Asteroiden vollendet werden. Wir nahmen Verbindung mit den Verantwortlichen dieses Projekts bei der Exodusflotte auf.




Dort wartete man schon sehnsüchtig auf die Vollzugsmeldung, der Wissenschaftler zeigte sich jedenfalls euphorisch.



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Es wäre aber auch zu schön gewesen, denn plötzlich bahnte sich neuer Ärger an.


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War das zu fassen? Wir sollten an Ort und Stelle bleiben und "bis zur letzten Patrone" die Scanner-Anlage vor feindlichem Zugriff schützen. Nur mit der zurechnungsfähigen Hälfte der Stammbesatzung, irgendwie bereute ich es, diesem Auftrag je zugestimmt zu haben.


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Ich hätte es vorgezogen, wenn uns die Flotte ein oder mehrere Kampfeinheiten zur Unterstützung geschickt hätte, stattdessen gab es warme Worte und verbales Daumendrücken.


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Eine schwierige Entscheidung, wir hatten in einem großen Raumschiff die notwendigen Stationen und den Abfangjäger zu besetzen und sollten gleichzeitig einen Asteroiden verteidigen.....mit insgesamt sieben Personen.

Ich entschied mich für einen Kompromiss, unsere SI hatte absolute Priorität, ihrer Sicherheit war alles andere unterzuordnen. Derzeit befand sich Silkow allein auf dem Asteroiden, er war mit seinem Plasmagewehr schwer bewaffnet und konnte sich akurat verteidigen - jedenfalls solange nicht zu viele Gegner aufkreuzen sollten. Sobald absehbar war, wohin sich die Bots wenden würden, konnte man immer noch leitend eingreifen.




Schnell tauchten Energie-Signaturen auf unserem Scanner auf, insgesamt vier Einheiten näherten sich. Eine davon dürfte ein sogenanntes Landungsschiff sein, wir hatten ein solches Gefährt schon in Aktion beobachtet. Die Frage war, wohin würde es sich wenden?



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Logbucheintrag Ende.

AG_Wittmann
13.02.26, 20:52
Ob man den Jäger rot färben kann? Nennt mich Der rote Wittmann.

Dooya, uns're Klohilde :D

Sappho
14.02.26, 10:29
Appetitlosigkeit ... naja, behalte ich wenigstens meine schlanke Linie ...

Iche_Bins
14.02.26, 12:29
Wir verstehen nicht was ihr alle so ein Aufheben um ein wenig schlechten Gesang macht...

preusse
14.02.26, 14:39
Bei dooya verhielt es sich ein wenig Paradox, trotz Schlafstörungen lag er in der Koje und schlief


Wir halten für das Protokoll fest, dass der werte dooya nicht nur schon faul genug ist, um während der Arbeitszeit andauernd auf dem Klo zu sitzen, nein, er macht selbst mit einer ausgewiesenen Schlafstörung ein Nickerchen!:eek::D




https://s1.directupload.eu/images/user/260213/mlkfpztj.jpg (https://www.directupload.eu)

Taurus
14.02.26, 15:43
Ob man den Jäger rot färben kann? Nennt mich Der rote Wittmann.

Dooya, uns're Klohilde :D


Leider lässt sich nur das Mutterschiff einfärben. Aber ihr könntet ja selbst auf komplett rote Alltagskleidung umstellen, vielleicht reicht das ja schon?



Appetitlosigkeit ... naja, behalte ich wenigstens meine schlanke Linie ...


Irgendwann lässt der Effekt nach. Anschließend schlägt der (Heiß-)Hunger um so mehr durch und die Kilos kommen von allein. Für Außeneinsätze finden sich bestimmt noch Raumanzüge im XXXL-Format :uhoh:




Wir verstehen nicht was ihr alle so ein Aufheben um ein wenig schlechten Gesang macht...


Wer weiß, man könnte versuchen, diese Krise mit speziell wirkender Musik zu bekämpfen. Hat bei "Mars Attacks" ja auch schon mal funktioniert.




Wir halten für das Protokoll fest, dass der werte dooya nicht nur schon faul genug ist, um während der Arbeitszeit andauernd auf dem Klo zu sitzen, nein, er macht selbst mit einer ausgewiesenen Schlafstörung ein Nickerchen!:eek::D





Eine gewisse Findigkeit für Ausreden bei Ausnahmesituationen ist ihm nicht abzusprechen. Diese Form von Kreativität lässt sich doch sicherlich auch für das Wohl des Schiffes einsetzen, oder?

Bigfish
14.02.26, 21:01
Ob man den Jäger rot färben kann? Nennt mich Der rote Wittmann.

Dooya, uns're Klohilde :D


Jaaa ähhhh - denkt dran das so letztlich aus dem roten Wittmann der tote Wittmann werden könnte wenn man sich solche Vorbilder nimmt!

AG_Wittmann
14.02.26, 23:25
Tot und unvergessen :tongue:

dooya
17.02.26, 13:10
Wir halten für das Protokoll fest, dass der werte dooya nicht nur schon faul genug ist, um während der Arbeitszeit andauernd auf dem Klo zu sitzen, nein, er macht selbst mit einer ausgewiesenen Schlafstörung ein Nickerchen!:eek::D


Wir halten für das Protokoll fest, dass werte dooya als einziges der vom Paradox in Mitleidenschaft gezogenen Besatzungsmitglieder in der Lage war, sich erfolgreich gegen dessen Auswirkungen zu erwehren und heldenhaft seine begonnene Tätigkeit fortzuführen. Heldenhaft!

#dooya_strong

dooya
17.02.26, 13:12
Tot und unvergessen :tongue:Angesichts der Kühlschrankinhalte, die ein paar Seiten früher offenbart wurden, ist das lohnendere Nahziel im Falle des Ablebens wohl "Tot und ungegessen". :eek:

AG_Wittmann
17.02.26, 16:52
Eh? Bin Organspender ... immer mit der Hoffnung, den neuen Körper übernehmen zu können ...

Taurus
17.02.26, 18:05
Eh? Bin Organspender ... immer mit der Hoffnung, den neuen Körper übernehmen zu können ...


Beim Stichwort "neuer Körper" können wir elegant eine allgemeine Info einwerfen: Die schiffseigene Forschung ist in Kürze so weit fortgeschritten, das im gewissen Rahmen Augmentierungen der Besatzungsmitglieder möglich sind. Vielleicht hat der eine oder die andere einen Wunsch parat, wie der eigene Körper technisch aufgewertet werden soll.
Bei passender Gelegenheit gehen wir näher auf alle Möglichkeiten ein, als Beispiele mögen dienen: Längere Aufenthaltsdauer (Atemluft) bei Außeneinsätzen, beschleunigte Heilung bei Verletzungen, Allesverwerter bei Nahrungsmitteln, Steigerung des Fähigkeits-Potentials um eine Stufe und noch einiges mehr.

AG_Wittmann
17.02.26, 18:21
Hmm, ein Kollektiv gründen schlagt Ihr vor?

Taurus
18.02.26, 16:08
Hmm, ein Kollektiv gründen schlagt Ihr vor?


Wollt ihr euch für eine Führungsposition bewerben????:^^:



https://s1.directupload.eu/images/user/260218/umnhgvxk.jpg (https://www.directupload.eu)

Alith Anar
18.02.26, 16:45
Sappho war schneller als AG_Wittmann, also mit der Kollektivgründung ?

AG_Wittmann
18.02.26, 18:40
Meeeh, schon wieder simpen? :D

preusse
18.02.26, 19:46
... das im gewissen Rahmen Augmentierungen der Besatzungsmitglieder möglich sind.

Geht auch ein künstlicher Darm zusammen mit einer starken Blase damit man nicht immer so oft aufs Klo muss? Ich frage für einen Freund! :D

dooya
18.02.26, 21:24
Geht auch ein künstlicher Darm zusammen mit einer starken Blase damit man nicht immer so oft aufs Klo muss? Ich frage für einen Freund! :DDer Freund wird sich um einen bionisch verbesserten Sitzmuskel bewerben. :frech:

Taurus
27.02.26, 17:29
Die Suche


https://s1.directupload.eu/images/user/250612/thumb/zmd7tuux.webp (https://www.directupload.eu/file/u/80491/zmd7tuux_jpg.htm)






Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 164: Die Flugobjekte hielten zielgenau auf den Asteroiden zu und würden nicht in den Wirkungskreis unserer Nahbereichskanonen geraten, Mariu in seinem Jäger musste die Situation allein retten. Es war aber absehbar, das er die Transportdrohne nicht rechtzeitig erreichen würde, denn die begleitenden Kampfdrohnen hielten Mariu natürlich auf Trab.
Da es zum Glück nur zwei Stück plus ein Aufklärer waren, konnte diese Episode schnell beendet werden. Nur zum Abfangen des Transporters war es ein wenig zu spät. Gleichzeitig hatte ich aber noch hastig personelle Verstärkung für die Basis auf den Weg geschickt, das Shuttle erreichte fast gleichzeitig den Asteroiden, wurde aber nicht weiter behelligt.



https://s1.directupload.eu/images/user/260227/ovhjqgyv.jpg (https://www.directupload.eu)








Die Bots taten etwas, was in einer historischen Datenbank als "Luftlandeunternehmen" bezeichnet wurde, mit dem Unterschied, das auf der Oberfläche keine Luft vorhanden war. Die schon arg angeschlagene Transportdrohne entließ einen der Standard-Kampfbots aus ihrem Laderaum, der zur Asteroidenoberfläche schwebte und versuchte danach wieder zu entkommen.



https://s1.directupload.eu/images/user/260227/6zuam2d2.jpg (https://www.directupload.eu)









Silkow hatte sich bereits in Position begeben, wenn es bei diesem einen Gegner blieb, würde er sicher die Oberhand behalten. Obwohl auch er noch nicht wieder in Bestform war, hatte er das Argument der besseren Bewaffnung auf seiner Seite.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/hw2jpu4k.jpg (https://www.directupload.eu)












Der Transporter kam nicht mehr weit, volle Salven aus den Bordkanonen des Jägers und der Bodenverteidigung ließen im nahen Raum einen hellen Feuerball aufglühen.

Jetzt kam es noch auf Silkow an, das klassische Duell Mensch gegen Maschine.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/jcac8vbm.jpg (https://www.directupload.eu)










Nach einem schnellen Stellungswechsel, der ihn nicht so exponiert dastehen ließ, entschied Silkow den Botangriff nach kurzem Feuergefecht. Auf halbem Weg platzte der Bot nach mehreren Plasmatreffern effektvoll.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/7f65evgu.jpg (https://www.directupload.eu)









Die Verstärkung aus dem Shuttle (Komischer Kunde und Sappho) musste zumindest jetzt nicht mehr in Aktion treten, sollten noch mehr Bots angreifen, gab es nun eine kurze Atempause.

Silkow wurde abgelöst und konnte zurück auf die STRATEGYCON INTERACTIVE, Sappho stand zwar noch immer unter Einfluß der Sirenenwelt, aber die größten Einschränkungen hatten sich verflüchtigt. Bei einigen anderen allerdings wirkten die sphärischen "Gesänge" weiterhin beträchtlich, was am leicht seltsamen Verhalten abzulesen war. Aber die gröbsten Probleme schienen überwunden, nach und nach kehrten die meisten Betroffenen in den Alltagsmodus zurück.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/8n348w4a.jpg (https://www.directupload.eu)









Nach ungefähr sechs Stunden machte die Raumüberwachung weitere Flugobjekte aus, diesmal aus einer anderen Richtung. Die Signaturen glichen denen vom ersten Angriff.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/j4nkw6jp.jpg (https://www.directupload.eu)










Jetzt war man besser vorbereitet, Komischer Kunde und Sappho hatten sich taktisch günstig verteilt, um auf jeden denkbaren Landeort schnell reagieren zu können. Letztlich mussten sie sich nicht anstrengen, der Feindbot wurde direkt am Funktionsgebäude vor ihrer Nase abgesetzt.
Der Bot eröffnete zwar umgehend das Feuer auf Komischer Kunde, aber seine Panzerweste hielt den Treffern stand.
Ob der Bot Sappho's Granatwerfer standhalten konnte, würde sich gleich erweisen.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/xdsy7s3p.jpg (https://www.directupload.eu)









Die punktgenau platzierte Granate stoppte die Maschine, sie war sichtbar stark beschädigt, aber nicht besiegt. Das erledigte Kunde im Nachgang, der Bot endete als glühender Trümmerhaufen.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/zcvz3ubg.jpg (https://www.directupload.eu)









Eine erneute Pause konnte uns nur guttun, denn zu allem Überfluss war während der Krise ein Schiff mit Piratensignatur hierher unterwegs. Wenn alle Abmachungen eingehalten werden, dürfte dieser Pirat uns derzeit nicht als feindlich einstufen und folgerichtig in Ruhe lassen.

Aber Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - auf mein Anraten wurden sämtliche relevanten Stationen der SI besetzt, um im Zweifel sofort reagieren zu können.
Ein weiterer Schichtwechsel auf dem Asteroiden schien angeraten, denn jetzt, wo so gut wie alle Besatzungsmitglieder keine Nebenwirkungen mehr spürten, hatten wir genug Personal übrig, um ein Dreier-Team den Wachdienst übernehmen zu lassen.



https://s1.directupload.eu/images/user/260227/j259njj3.jpg (https://www.directupload.eu)










Wie es schien, hatten wir uns umsonst Sorgen gemacht, denn als der Piratenkreuzer materialisierte, ging keinerlei Aggressivität von ihm aus. Stattdessen starteten zwei Piraten-Shuttles und nahmen Kurs auf das abseits treibende Wrack, das war uns sehr recht, da sie damit eine anspruchsvolle Beschäftigung hatten. Mutmaßlich treiben sich nämlich Aliens dort herum, damit sollten die Piraten sicher umgehen können.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/wzeh3a3x.jpg (https://www.directupload.eu)









Tatsächlich drang noch eine dritte Welle Feindbots ins System ein, diesmal wurde das Vorhaben aber gleich im Keim erstickt. Sie flogen zu nah an den Großschiffen vorbei, vom Piratenkreuzer gab es ein wenig Gegenfeuer, von der SI ohnehin, so das der Transporter völlig allein gelassen war. Mariu ließ den Gegner nicht mal in die Nähe des Asteroiden kommen.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/xpqlscdn.jpg (https://www.directupload.eu)









Kurz darauf meldete sich die Flotte, Kapitän Sheridan hatte gute Neuigkeiten. Die ermittelten Daten waren von unschätzbarem Wert, der Wissenschaftler hatte Anzeichen mehrerer bewohnbarer Welten gefunden, die aber noch mit weiteren Scans präzisiert werden sollen. Die allerdings nicht mehr in der Nähe von Sirenwelten, durch die Grundlagedaten war das nicht mehr nötig.

Sheridan lobte uns ausdrücklich für das Engagement und die Standhaftigkeit, die Belohnung konnte sich ebenfalls sehen lassen.




https://s1.directupload.eu/images/user/260227/oocmxs32.jpg (https://www.directupload.eu)


https://s1.directupload.eu/images/user/260227/zgrrbzte.jpg (https://www.directupload.eu)









Damit übergaben wir die Station offiziell der Heaven Foundation, es war gut, diese Bürde nicht mehr tragen zu müssen.


Dann geschah aber etwas, auf das zu diesem Zeitpunkt niemand vorbereitet war.





Logbucheintrag Ende.

AG_Wittmann
27.02.26, 21:35
Dooya ist aufgewacht?

Alith Anar
28.02.26, 09:30
Der Wittman hat doch seinen Flieger rot angemalt ?

Sappho
28.02.26, 10:23
Wie unser jüngster Neffe (< 2) zu sagen pflegt: "Bömm"

dooya
28.02.26, 14:24
Dooya ist aufgewacht?Um preusses Antwort vorweg zu nehmen: Nein, dooya ist immer noch im Kloma.

AG_Wittmann
28.02.26, 18:01
Man riecht es.

Iche_Bins
01.03.26, 21:12
die Belohnung konnte sich ebenfalls sehen lassen.

https://s1.directupload.eu/images/user/260227/zgrrbzte.jpg (https://www.directupload.eu)[/CENTER]



Was genau ist denn die Belohnung?

Taurus
04.03.26, 21:23
Was genau ist denn die Belohnung?


Wir hatten das wohl schonmal am Rande erwähnt, aber gern nochmal ausführlich: Geld (Credits) ist im Zusammenhang mit der Haven Foundation Flotte nichts wert, daher gibt es als Belohnung sogenannte Prestigepunkte (im vorliegenden Fall Acht) als Bezahlung. Nur mit diesem PP kann man aus den Shops, Lagern und Rekrutierungsbüros der Flotte etwas erwerben. Es gibt vier Kategorien von "Waren": Resourcen/Rohstoffe, Technologie, wechselwillige Besatzungsmitglieder, Unterstützung

Je höherwertiger der Artikel, desto mehr PP werden fällig. Die in diesem Fall erhaltenen acht PP sind schon sehr ordentlich

Iche_Bins
06.03.26, 08:57
Jetzt wo ihr es wiederholt, hattet ihr es schonmal erwähnt, danke für die Erläuterung.

Taurus
08.03.26, 21:42
Die Suche


https://s1.directupload.eu/images/user/250612/thumb/zmd7tuux.webp (https://www.directupload.eu/file/u/80491/zmd7tuux_jpg.htm)






Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 164 und folgende: Gerade erst hatten wir die Station offiziell an die Heaven Foundation übergeben, da meldete sich der Wachhabende am Betriebsleitstand:"Piratenkreuzer eröffnet das Feuer"

Ich konnte kaum glauben, was ich da gerade hörte und war trotz meiner überlegenen Intelligenz einen kurzen Moment orientierungslos. "Bitte wiederholen".....Sacharia verband mich mit der Außenbeobachtung und den Scannern, ich konnte mir also selbst ein Bild machen.

Tatsächlich, die sechs Bordkanonen des Kreuzers feuerten, aber nicht auf unsere STRATEGYCON INTERACTIVE, sondern die Salven schlugen auf dem Asteroiden ein.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/kcd8igzy.jpg (https://www.directupload.eu)









Aus Sicht der Piraten machte ihr Verhalten sogar Sinn, solange die Station auf dem Asteroiden die Besitzer-Kennung der SI ausstrahlte, hielten sie sich an den ausgehandelten Neutralstatus mit uns. Dafür hatten sie ja zwei Shuttles zum hier treibenden Wrack entsendet, die dort immer noch verharrten. Jetzt gehörte die Station der Heaven Foundation, es gab also keinen Grund, sich diesbezüglich zurückzuhalten.

Nicht nur, das es eine äußerst dumme Entscheidung war, sie betraf letztlich doch auch die SI. Denn auf dem Asteroiden waren noch drei unserer Leute, die jetzt unter dem Piratenbeschuß um ihr Leben kämpften.

Ich musste nichts abwägen oder berechnen, dieser Beschuß musste gestoppt werden - sofort. Ich gab Gegenfeuerempfehlung trotz unseres neutralen Verhältnisses, es galt, unsere Schiffskameraden zu retten. Keine Zurückhaltung, wir würden feuern bis die Bedrohung beseitigt war, diese Aktion würden die Piraten mit ihrer Existenz bezahlen.
Sie würden auch wissen, was sie erwartete, es war der selbe Kreuzer, den wir schon zuvor lahm geschossen hatten. Ihm fehlte immer noch der zweite Schutzschirmprojektor, diesmal würde es noch schneller gehen.




https://s1.directupload.eu/images/user/260308/bumgc7yj.jpg (https://www.directupload.eu)









Es war eine Sache von nur weniger als einer Minute, bis der Schutzschirm zusammenbrach und unsere Geschütze und Raketen auf die ungeschützte Hülle trafen. Immerhin erreichten wir damit auch, das die Piraten vom Asteroiden abließen und uns dafür aufs Korn nahmen. Sollten sie ruhig, unser Schirm hält einiges mehr aus.

Derweil baute die strukturelle Integrität des Piratenkreuzers immer mehr ab, schon war eines ihrer Triebwerke zerlegt, ohne ihren Schirm war der Untergang war kaum noch aufzuhalten.



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Unser Trommelfeuer ging gnadenlos weiter, wenig überraschend kam von der Gegenseite kein Kapitulationsangebot, sie ahnten wohl, das wir diesmal keine Milde zeigen würden. Ihre Nahbereichskanone büssten sie als nächstes ein, Hüllenmikrorisse bildeten sich, jetzt ging es ziemlich schnell.



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Gleichzeitig konnten wir noch auf die Schutzwirkung unseres Schirmfeldes setzen, zwar schon deutlich reduziert, aber immer noch vorhanden.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/d3zl6bh2.jpg (https://www.directupload.eu)









Anfangs unbemerkt lösten sich die Piratenshuttles wieder vom Wrack, kurz bestand die Möglichkeit, das sie uns gewissermaßen von hinten mit einem Entermanöver überraschen wollten. Aber das passierte nicht, sie steuerten an uns vorbei zu ihrem Mutterschiff und gerieten dabei auch in den Feuerbereich unserer Nahbereichskanonen. Bis auf ein paar belanglose Treffer hatte das keine Auswirkung, zeigte ihnen aber, das ein mutmaßliches Entermanöver nicht so einfach ablaufen würde.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/na2k3utq.jpg (https://www.directupload.eu)









Zwischenzeitlich hatten sich Wittmann, dooya und Silkow vom Asteroiden gemeldet, erleichtert nahmen wir zur Kenntnis, das sie mit dem Schrecken davongekommen und unversehrt waren. Noch während unser Beschuß anhielt, sendete ich das Shuttle zur Station, um die drei abzuholen.

Die Sache war wohl nur darum glimpflich abgelaufen, weil wir die Piraten durch unsere Feuereröffnung ablenken konnten. Die kurze Beschußwirkung hatte beide Abwehrkanonen leicht beschädigt und die Basisstation als Überlebensraum völlig unbrauchbar gemacht.

Aber darum sollte sich die Foundation selbst kümmern, es war nicht mehr unsere Angelegenheit.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/q8jeuzi5.jpg (https://www.directupload.eu)








Draußen im Raum kam der Moment des Zusammenbruchs, der Piratenkreuzer zerlegte sich nach allen Regeln der Kunst. Die Struktur war nicht mehr tragfähig, fast alle Aggregate wurden zerstört. Ob es noch Überlebende gab, war zu diesem Zeitpunkt unklar.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/grseri7l.jpg (https://www.directupload.eu)









Nach Ausschaltung des Kreuzers konnten wir uns endlich mal dem bisher nur am Rande erwähnten Wrack widmen, schon allein um nachzusehen, was die Piraten dort veranstaltet hatten. Das dort Aliens vorhanden waren, hatte ja schon die Anwesenheit des abgewehrten Verseuchers verraten.

Das Außenteam musste bei ihrem Eintreffen aber erstmal zwei Kriecher abwehren, was wenigstens ohne Blessuren gelang. Schon im Schleusenbereich fanden sie heraus, das das Piratenteam grandios gescheitert war. Gleich vier menschengroße Kokons lagen dort auf dem Boden, alle strahlten noch schwache Vitalzeichen aus. Zu einer anderen Zeit und unter anderen Umständen hätten wir vielleicht die Unglücklichen geborgen, gesund gepflegt und bei einer Militärbasis gegen Belohnung abgeliefert. Das kam jetzt aber nicht in Frage, allein vom Zeitaufwand und des Risikos einer Verseuchung her konnten wir uns das nicht erlauben und über ethische Fragen mochte an Bord niemand diskutieren, zu frisch waren die Eindrücke des skrupellosen Verhaltens der Piraten.



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Da das Wrack recht klein war, fiel die Durchsuchung sehr kurz aus, es gab nicht sehr viel einzusammeln.



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Nur eines erlaubten wir uns, die eingesponnenen Opfer brachten wir zurück auf ihr Schiff, auch wenn es nur noch ein stummer Haufen Schrott war. Mochten sie hier ihre ewige Ruhe finden, wo sie ihre verdammenswerte Tätigkeit ausgeübt hatten.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/z7t9p7fz.jpg (https://www.directupload.eu)








Bevor wir uns wieder auf den Weg machten, kamen Erfolgsmeldungen aus der Forschungsabteilung. Die Grundlagen der Augmentation konnten entschlüsselt werden, endlich würde es mit bordeigenen Mitteln möglich sein, unsere Besatzung biomechanisch oder synthetisch aufzuwerten - zumindest wer es denn wollte.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/n3cksqxw.jpg (https://www.directupload.eu)







Und auch gleich erste Verbesserungsmöglichkeiten dazu, vorerst meist praktischer Natur



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/ce5ut46w.jpg (https://www.directupload.eu)









Es gab nur einen kleinen Haken dabei, uns stand noch kein fähiger Chirurg für diese Art der Herausforderung zur Verfügung. Eigentlich hatten sich dooya und Arminius aufgrund ihres Potentials für diesen Job gemeldet und sollten in den vergangenen Wochen ihre medizinischen Kenntnisse so erweitern (Medizin Level 6), das sie, sobald die Technik zur Verfügung steht, diese auch ausführen können.
Ich musste nun feststellen, das beide noch weit davon entfernt sind und sie nicht in dem Maße ihren Stoff gelernt haben, das sie zeitnah etwas bewirken können. Nun gut, es gibt schlimmeres, aber schön wäre es schon gewesen.

Immerhin kann man aber die Verbesserungsanlage schon vorab installieren, dann ist der Platz schon mal verplant.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/vmy7ejvt.jpg (https://www.directupload.eu)









Und weil wir schonmal beim Bauen sind, leisten wir uns eine zweite Jägerbucht inklusive Abfangjäger. Es hat sich in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, das ein einzelner Jäger bei der Verteidigung ab und an doch überfordert ist. Das sollte nun besser laufen.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/tz5m8sw3.jpg (https://www.directupload.eu)








Inzwischen haben sich noch zwei Androidenschiffe zu uns gesellt und ihre Besatzungen durchforsteten das Piratenwrack; sollen sie machen, für uns bleibt immer noch genug Beute übrig.





Logbucheintrag Ende.

Iche_Bins
08.03.26, 21:58
Konntet Ihr beim Piratenschiff Resourcen bergen?

Alith Anar
09.03.26, 08:58
"Synthetische Magenschleimhaut" ... - es gibt Chilli :hunger: :D

dooya
09.03.26, 11:48
[CENTER][...]
Es gab nur einen kleinen Haken dabei, uns stand noch kein fähiger Chirurg für diese Art der Herausforderung zur Verfügung. Eigentlich hatten sich dooya und Arminius aufgrund ihres Potentials für diesen Job gemeldet und sollten in den vergangenen Wochen ihre medizinischen Kenntnisse so erweitern (Medizin Level 6), das sie, sobald die Technik zur Verfügung steht, diese auch ausführen können.
Ich musste nun feststellen, das beide noch weit davon entfernt sind und sie nicht in dem Maße ihren Stoff gelernt haben, das sie zeitnah etwas bewirken können. Nun gut, es gibt schlimmeres, aber schön wäre es schon gewesen.[...]

[/LEFT]TAURUS hatte "WC-Kurs" in meinen Kalender geschrieben. Kann doch keiner wissen, dass damit "Weiterbildung Chirurgie" gemeint war. :think:

Taurus
09.03.26, 16:31
Konntet Ihr beim Piratenschiff Resourcen bergen?

Mengenmässig war es ziemlich viel, die beiden Großlager hatten sich nicht zerlegt, wie das meiste andere Inventar. Wir mussten sogar ein weiteres Großlager installieren, um alles aufnehmen zu können.



"Synthetische Magenschleimhaut" ... - es gibt Chilli :hunger: :D

Nicht nur, aber auch. Mit dieser "Abhärtung" kann jetzt alles mögliche (auch giftiges Monsterfleisch, Menschenfleisch) ohne (ethische) Einschränkungen verputzt werden.



TAURUS hatte "WC-Kurs" in meinen Kalender geschrieben. Kann doch keiner wissen, dass damit "Weiterbildung Chirurgie" gemeint war. :think:

Das ist eben der kleine Unterschied zwischen meiner künstlichen Intelligenz und eurer menschlichen (fehlbaren). Ich hätte jederzeit gewusst, für welchen Weiterbildungskurs ich mich extra eingetragen hatte. Gut, unfairer Vergleich, aber einfach mal nachdenken, ob eine Weiterbildung als Klo-Tester Sinn macht, hätte nicht schaden können. :ähem:

Mariu
10.03.26, 19:15
Nur eines erlaubten wir uns, die eingesponnenen Opfer brachten wir zurück auf ihr Schiff, auch wenn es nur noch ein stummer Haufen Schrott war. Mochten sie hier ihre ewige Ruhe finden, wo sie ihre verdammenswerte Tätigkeit ausgeübt hatten.



https://s1.directupload.eu/images/user/260308/z7t9p7fz.jpg (https://www.directupload.eu)










Legitimate salvage!

https://ids.si.edu/ids/deliveryService?id=NASM-C645FAFC26B82_001&max=900

Ritter Kunz
11.03.26, 17:08
Wer weiß, man könnte versuchen, diese Krise mit speziell wirkender Musik zu bekämpfen. Hat bei "Mars Attacks" ja auch schon mal funktioniert.

Vielleicht sollte bei der nächsten Sirenenwelt-Begegnung die Jukebox als überlebenswichtige Station eingestuft werden. Wir hätten da ein paar Vorschläge, womit man den Kopf ganz schnell wieder klar bekommt... :D

Bigfish
12.03.26, 12:59
Vielleicht sollte bei der nächsten Sirenenwelt-Begegnung die Jukebox als überlebenswichtige Station eingestuft werden. Wir hätten da ein paar Vorschläge, womit man den Kopf ganz schnell wieder klar bekommt... :D


Trau schau wem - das klingt nach einer Trojanischen Jukebox, wohin gegen die Sirenenwelt wahrscheinlich Kindergarten ist!

Alith Anar
12.03.26, 13:52
Des Steiners Musiksammlung gefunden ?

dooya
14.03.26, 14:56
[...]
Das ist eben der kleine Unterschied zwischen meiner künstlichen Intelligenz und eurer menschlichen (fehlbaren). Ich hätte jederzeit gewusst, für welchen Weiterbildungskurs ich mich extra eingetragen hatte. Gut, unfairer Vergleich, aber einfach mal nachdenken, ob eine Weiterbildung als Klo-Tester Sinn macht, hätte nicht schaden können. :ähem:Pah! :mad: Wir sprechen uns wieder sobald jemand verzweifelt nach einem Experten für KLOntechnologie, monoKLOnale Antikörper, EnzyKLOpedien oder Jean KLO van Damme sucht. :ähem:

Taurus
14.03.26, 16:21
Pah! :mad: Wir sprechen uns wieder, sobald jemand verzweifelt nach einem Experten für KLOntechnologie, monoKLOnale Antikörper, EnzyKLOpedien oder Jean KLO van Damme sucht. :ähem:


:D Ein Vorschlag zur Güte: Wir passen euren Tages-Arbeitsplan etwas an, reduzieren teilweise die Prioritäten und schon habt ihr viel mehr Zeit zum Studieren - Ausnahme: KLOmmandoeinsätze in Wracks ;)

AG_Wittmann
14.03.26, 16:43
Schlafen wir eigentlich noch alle im Schlafsaal?

Alith Anar
14.03.26, 17:49
Ich gehe immer ins Außenzelt gleich neben dem Schildgenerator.

Taurus
14.03.26, 18:11
Schlafen wir eigentlich noch alle im Schlafsaal?


Es gibt mittlerweile drei Schlafbereiche, zwei nahe beieinander mittig an Steuerbord und einer auf der anderen Seite in Hecknähe. Ob jemals Platz für Einzelkabinen sein wird, steht buchstäblich in den Sternen.

Taurus
21.03.26, 19:13
Die Suche


https://s1.directupload.eu/images/user/250612/thumb/zmd7tuux.webp (https://www.directupload.eu/file/u/80491/zmd7tuux_jpg.htm)





Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 168 und folgende: Wie wollten mit der STRATEGYCON INTERACTIVE eigentlich weiterziehen, aber kurz vor dem Start erreichte uns wieder einmal ein Ruf der Exodusflotte.



https://s1.directupload.eu/images/user/260321/rubgrmnj.jpg (https://www.directupload.eu)



https://s1.directupload.eu/images/user/260321/7z4ombrf.jpg (https://www.directupload.eu)



https://s1.directupload.eu/images/user/260321/ub3y5pcy.jpg (https://www.directupload.eu)



https://s1.directupload.eu/images/user/260321/dfhfzvbb.jpg (https://www.directupload.eu)







In der weiteren Folge des Gesprächs war ich froh, das ich als Verbindungsknoten nur durch einen virtuellen Avatar vertreten wurde. Ein menschlicher Gesprächspartner hätte wahrscheinlich genervt mit den Augen gerollt und vielleicht etwas gesagt, was er/sie später bereut hätte.

Im Grunde lief es darauf hinaus, das unsere gesammelten Daten zwar nett, aber für einen Durchbruch nicht ausreichend waren. Was jetzt verlangt wurde, waren unverfälschte Daten von mindestens sechs Orten im All, wo absolute "Stille" herrschte. Kein Hintergrundrauschen von Planeten, Raumschiffen und -stationen, Asteroiden, etc.
Man sollte meinen, das der Weltraum in erster Linie "leer" sein sollte, aber das ist offenbar ein Irrtum.



https://s1.directupload.eu/images/user/260321/py8khw43.jpg (https://www.directupload.eu)


https://s1.directupload.eu/images/user/260321/dfryl8vj.jpg (https://www.directupload.eu)




Die schlechte Nachricht war, das es mit dem ursprünglichen Auftrag nicht getan war, man könnte ihn auch als Fass ohne Boden bezeichnen. Jetzt mussten wir wieder tätig werden, natürlich wollten wir den Job auch zuende bringen.

Die gute Nachricht war, das die beschrieben ruhigen Orte gar nicht so weit entfernt sind, von unserer derzeitigen Position jeweils nur einen Langstreckensprung entfernt. Immerhin fielen lange Reisen flach, zuviel Zeit würde uns nicht verloren gehen.




Nebenbei mussten wir aber auch an uns selbst denken, die Vorräte an Wassereis und blauen Hyperiumkristallen waren nicht unendlich im Lager vertreten. Es war also notwendig, die Pflicht mit dem Nützlichen zu verbinden und beim Passieren diverser Sektoren nach diesen Rohstoffen Ausschau zu halten und zusätzliche Stopps einzulegen.


Aber schon beim ersten Zwischenhalt entwickelte sich die Situation gleich wieder problematisch. Während wir auf einem Asteroiden Wassereis abbauten, wurde plötzlich Roboter-Alarm ausgelöst. Von einem im Sektor befindlichen Wrack hatten sich Angriffsdrohnen gelöst und hielten Kurs auf die SI.

Wir gingen recht gelassen mit der Bedrohung um, unsere Nahbereichsabwehr war ziemlich beeindruckend und es stand uns im Gegensatz zu früher ein zweiter Abfangjäger zur Verfügung.





https://s1.directupload.eu/images/user/260321/xeyyd37x.jpg (https://www.directupload.eu)







Zwei Jäger gegen drei Drohnen, eigentlich ein Verhältnis, das einen nur kurzen Schlagabtausch bedeuten sollte.

Wieder einmal irrten wir uns, denn diese Drohnen zielten besser und manövrierten geschickter, als die, mit denen wir bislang zu tun hatten. Mutmaßung meinerseits, die Robot(zivilisation?) agiert als vernetztes Kollektiv, jegliche Erfahrung mit anderen biologischen Spezies wird untereinander geteilt und bewertet. Also lernen diese Biester ebenfalls, so ähnlich wie ich es seit meiner Aktivierung als Schiffsintelligenz tue.


Die ersten Augenblicke sahen noch recht positiv aus.




https://s1.directupload.eu/images/user/260321/toaarfxi.jpg (https://www.directupload.eu)







Aber das Raumduell entwickelte sich als zähe Angelegenheit, unsere Jägerpiloten Iche_Bins und Alith Anar kassierten zuviele Treffer, ohne die Drohnen schnell eliminieren zu können.

Als sie sich endlich durchsetzen konnten, sahen ihre eigenen Fluggeräte alles andere als frisch aus. Man brauchte nicht viel Phantasie für die Erkenntnis, das ein einzelner Jäger längst atomisiert worden wäre.




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Als die Gefahr vorüber war, hatten unsere Abfangjäger selbst eine dringende Generalüberholung nötig. Da die beiden Piloten zum Teil schon über Rauchentwicklung in ihren Kabinen klagten, war die Rückkehr gerade rechtzeitig möglich.



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Natürlich kam es wie befürchtet, nach Eindocken ihrer Jäger erfüllte umgehend dichter, giftiger Rauch den Hangarbereich. Aus gesundheitstechnischen Gründen sperrte ich den Hangar vorübergehend, bis ein schnell installierte Gaswäscher die Luft wieder atembar machte.




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Früher lief es in der Regel so ab, das die Drohnenbasis auf einem Wrack umgehend neue Einheiten produzierte, sobald die drei Startplätze leer waren. Man war gezwungen, ein Außenteam zum robotbesetzten Wrack zu schicken, um dort im gefährlichen Nahkampf diese Bedrohung auszuschalten.
Jetzt standen uns allerdings bessere Mittel zur Verfügung, wir besaßen eine ansehnliche Schiffsartillerie, die es locker mit einem Piratenkreuzer aufnehmen konnte. Da sollte ein kleines Wrack kein Hindernis sein.




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Eine einfache und saubere Methode, schon nach wenigen Salven lag die Drohnenbasis in Schutt und Asche. Jetzt sollte vorerst Ruhe herrschen.




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Nach Beendigung unseres Abbauprojekts mussten wir kurz vor der Weiterreise feststellen, das die Roboter jederzeit für eine Überraschung gut sind. Die Zerstörung der Drohnenbasis scheint doch nicht so nachhaltig gewesen zu sein. An anderer Stelle wurde in relativ kurzer Zeit eine neue Produktions- und Startbasis quasi aus dem Boden gestampft.
Zum Glück müssen wir uns damit nicht mehr auseinandersetzen, bevor die neuen Drohnen fertiggestellt sind, verschwinden wir von diesem ungastlichen Ort.




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Logbucheintrag Ende.

Alith Anar
22.03.26, 07:52
Da ist ja noch Platz für einen dritten Jäger ....

Und ich brauche einfach nur mehr Flugstunden.

Taurus
26.04.26, 20:29
Die Suche


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Internes Tagebuch/Logbuch der SI (Schiffs-Intelligenz) TAURUS an Bord der HSS STRATEGYCON INTERACTIVE


Tag 170 und folgende: Auch wenn es unser Fortkommen wieder ausbremste, der Scanning-Job musste nun mal erledigt werden. Die hoffentlich positiven Ergebnisse sollten schließlich der von der Erde emigrierenden Menschheit zugute kommen. Das wir nicht allzu fern dafür reisen mussten, sah der Aufwand eigentlich schon eher überschaubar aus.
Drei Cluster, die nur jeweils einen direkten Langstreckensprung voneinander entfernt liegen, in denen wir jeweils einen Punkt für die Messung finden sollten: Abgearbeitet ist schon The Ultra Yoda Swirl, vor uns liegen noch Sigma Motos Field und Tadomi Kosh Whelm, in dem auch nützlicherweise die Exodusflotte derzeit ihren Standort hat.



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Störungsfrei lief die Sache aber keineswegs ab, zwischendurch wurde die STRATEGYCON INTERACTIVE von einem Piratenkreuzer aus dem Hyperraum gerissen. Offenbar hat man es momentan auf uns abgesehen, nachdem wir vor kurzem ein Exempel gegen einen ihrer Kreuzer statuieren mussten. Herumgesprochen hat sich aber wohl nicht, das man mit ihren Standardkreuzern gegen uns lieber nicht alleine antreten sollte, das aufbrandende Gefecht verlief wie das schon erwähnte.
Während der Schirm des Piraten längst zusammengebrochen war und unsere Salven in die ungeschützte Hülle schlugen, stand der Schirm der SI noch zu einem Viertel der Ausgangskapazität im Saft.

Der Kreuzer floh Hals über Kopf solange er das noch konnte. Es sollte aber nicht die letzte Belästigung gewesen sein.






Neben dem Abarbeiten der Scanpunkte darf aber der normale Alltag nicht vergessen werden. Mittlerweile werden nämlich die blauen Energiekristalle etwas knapp, die Einrichtungen unseres stolzen Schiffes sind ziemlich hungrig, was das betrifft. Daher muss hier und da ein Zwischenstopp eingelegt werden, mal ist ein vielversprechendes Wrack und mal ein Asteroidenfeld, was noch nicht ausgebeutet wurde.

Zusätzlich wurde mehr Platz für den Nahrungsanbau geschaffen, einige Zutaten sind auch nicht mehr in den erforderlichen Mengen vorhanden.


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Ein kleiner Forschungsnebenschauplatz erbrachte die Kenntniss über Nano-Wundverbände. Nicht unbedingt was man dringend bräuchte, aber für weiterführende Forschungen im Medizinsektor unerlässlich.



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Ja und dann kam es zu einem absonderlichen Zwischenfall, über den man letztlich eigentlich fast schmunzeln könnte, wenn er nicht zu einer schweren Verletzung bei einem unserer Besatzungsmiglieder geführt hätte.

Auf dem Langstreckensprung zwischen Clustern ist es immer kritisch, plötzlich in den Normalraum gerissen zu werden. Wieder zeigte sich ein Piratenschiff dafür verantwortlich und wieder gelang es mir nicht, dagegen etwas zu unternehmen.



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Neben den Hypersprungspuren befinden sich auch einige sogenannte Blasen, in denen eine Unterbrechung des Sprunges möglich ist und wo sich neben Schiffen und Wracks auch Asteroiden befinden können. Genau an solch einer Blase wurden wir abgefangen und hineingezwungen.

Aber die Bedrohung war eigentlich keine, eine der kleinsten Pirateneinheiten die wir kennen, hatte sich uns zum Ziel auserkoren. Der Gegner hatte nicht mal Bordwaffen und vielleicht sechs bis acht Besatzungsmitglieder, aber er brachte umgehend sein Shuttle in den Raum und versuchte ein Entermanöver.



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Eigentlich wäre es kein Problem den Enterversuch abzufangen, aber da ein Teil unserer Mannschaft erst aus dem Kälteschlaf erwachte, liefen die Verteidigungsmaßnahmen etwas schleppend an. Die Abfangjäger erreichten das Shuttle zu spät, um entscheidend einwirken zu können.
Auch die Nahbereichskanonen schafften es nicht vollständig, so gelang den Piraten das Andocken.



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Aber wir waren vorbereitet, mit einer schnell herangeholten vierköpfigen Eingreiftruppe, erwarteten wir das unbefugte Eindringen. Iche_Bins, Komischer Kunde, Ehen Ron und dooya hielten schon ihre Waffen einsatzbereit.



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Unglücklich war, das Komischer Kunde einen Tick zu spät eintraf und noch keine Deckung gefunden hatte. Der einzige Schuss, den die Eindringlinge abgeben konnten, traf ihn zwar nicht, aber womöglich seinen Flammenwerfer. Er war zumindest kurz in einen Feuerball gehüllt.
Jedenfalls ist der Vorgang nicht genau aufzuklären, der Komische Kunde wurde zu Boden gestreckt und verlor das Bewusstsein.
Das folgende Inferno bekam er demzufolge nicht mehr mit, seine anderen drei Kameraden hielten mit ihrem gesamten Arsenal an Sturmgewehren, Granaten und Brandgranaten direkt in die Schleuse. Als sich Rauch und Flammen legten, rührte sich im Schleusenbereich nichts mehr.



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Das Shuttle legte wieder ab und machte sich auf den Rückweg, noch kurz verfolgt durch einen unserer Jäger. Für einen Abschuß reichte es aber trotzdem nicht, da der Einsatz vorzeitig abgebrochen wurde.



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Nun blieb nur noch ein Denkzettel, von einer totalen Zerstörung wollten wir absehen, aber zumindest das Schiff bewegungsunfähig zu schiessen schien eine gerechte Strafe zu sein.



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Währenddessen liefen die Aufräum- und Reparaturarbeiten auf dem Frachtdeck an, Wittmann übernahm es freiwillig, die übriggebliebenen Reste eines Piraten zur Leichenaufbewahrung zu transportieren.



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Einen bemerkenswerten Schlussakkord sollte es aber noch geben, das Piraten-Shuttle startete erneut und flog zu uns. Offenbar eine Verzweiflungstat, da das Mutterschiff von hier nicht mehr aus eigenem Antrieb fortkommen würde.

Recht entspannt erwarteten wir die Annäherung, weit würde er nicht diesmal nicht kommen.







Logbucheintrag Ende.