Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein SC Assault on Communism AAR - In Vorderster Front!!!
von Sachimos
26.09.14, 12:04
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Frontberichte der STAWKA vom 22. Januar 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
2 Meter tief gefrorener Boden, hart wie Beton, darüber eine meterdicke Schneedecke und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. All das kann unsere Soldaten nicht vom Kampf abhalten. Aber noch weniger werden unsere tapferen Pioniere gehindert. Für sie gibt es keine Hindernisse, nur Herausforderungen. Genau aus diesem Grund, werden im Winter die meisten Befestigungen fertiggestellt.
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Insgesamt an drei Stellen wurden neue Bunker und Laufgräben ausgehoben und können nun bald von regulären Soldaten der Roten Armee besetzt werden.
Verstärkungen in dieser Runde:
2 Hauptquartiere
1 Division
Die Front bei Gorky
Der Schnee liegt sich wie ein riesiges Leichentuch über die gesamte Front und so gut wie jede Bewegung wird darin erstickt. Beide Seiten belauern sich abwartend und es kommt, besonders hier bei Gorky, zu keinerlei Kampfhandlungen.
Die Deutschen verändern noch nicht mal ihre Aufstellung vor unseren Linien. Anscheinend sind ihre Soldaten noch immer nicht an den harten russischen Winter gewöhnt. Sie bleiben wohl lieber in ihren Unterständen. Aber nicht nur von den Infanteristen sieht und hört man nichts, auch die Artilleristen und Panzerfahrer bleiben lieber im warmem.
Kurz gesagt: Keine Bewegung beim Feind.
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Auf unserer Seite kommt es dagegen zu einigen Bewegungen. Insgesamt drei Armeen werden umgruppiert und näher an die Stadt verlegt. Dadurch wird die Arbeit der Nachschubbataillone wesentlich erleichtert und die Soldaten können sich bei besserer Versorgung etwas von den vorangegangen Kämpfen erholen.
Aber es kommen noch weitere Einheiten an. Eine komplette Bomberstaffel bezieht ihren vorbereiteten Feldflugplatz südlich von Gorky und auch mechanisierte Infanterie kommt an.
Diese Verstärkungen dürften unseren Abwehrkampf im Frühjahr wesentlich erleichtern.
Die neue Mitte der Front
Es hat sich mehr als bezahlt gemacht, dass die STAWKA vor einiger Zeit eine Division als "vorgeschobene Verteidigung" in die Wälder westlich von Penza und Saransk entsandt hat. Denn hier marschieren die Deutschen.
Die Division in den Wäldern hat ein deutsches Armeekorps vor ihren Stellungen ausgemacht und dessen Vormarsch wohl erst einmal verzögert. Wertvolle Zeit für unsere Pioniere, welche eifrigst an den Stellungen bauen.
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Aber auch so ist die Stadt bereits seit geraumer Zeit stark gesichert. Der Plan des Oberkommandos ist relativ einfach. Der Feind soll sich ruhig durch unwegsames, schlecht versorgtes Gebiet durchschlagen, während unsere Soldaten ihn in der unmittelbaren Umgebung der Stadt erwarten. Dadurch sollte der Kampfeswillen der Deutschen einen herben Dämpfer erfahren. Das dürfte es unseren Truppen wesentlich leichter machen den Gegner zu schlagen.
Nichtsdestotrotz sind weitere Verstärkungen unterwegs. Eine weitere Armee ist bereits auf dem Marsch.
Weiter südlich ist das Lagebild ganz ähnlich.
Es kommt nur zu vereinzelten Angriffen des Feindes auf unsere gut eingegrabenen Einheiten. Es ist offensichtlich, dass Mikhaylov als Winterquartier dienen soll. Es ist die einzig größere Stadt in weitem Umkreis und die Deutschen sind zwingend auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen, um ihre Soldaten mit allem nötigen zu versorgen.
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Die STAWKA gönnt auch hier der Roten Armee eine Ruhepause. Eine groß angelegte Winteroffensive wird es in diesem Jahr nicht geben. Der Angriff des letzten Jahres ist allen noch zu gut in Erinnerung.
Es kommt zwar zu keinerlei Kampfhandlungen, aber es werden, auch hier, Verstärkungen an die Front gebracht. Besondere Freude lösen die neuen Bomberstaffeln an der Front aus, zusammen mit den "Roten Falken" eine beeindruckende Streitmacht. Endlich kann auch die VVS den Feind mit einem "Bombenhagel" vor dem Angriff zermürben.
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**Die Piloten vor ihren fabrikneuen Bombern.**
Aber auch die neuen Panzermodelle sind sehr willkommen. Diese stehen nun ebenfalls hinter der Front bereit. Ihnen wird die Rolle als "schnelle Eingreiftruppe" zu Teil. Sie sollen auf einen eventuellen Durchbruch des Feindes reagieren und entstehende Frontlücken schnell schließen.
Vorerst ist auch an diesem Abschnitt der Front ein offensives Vorgehen nicht geplant. Aber es muss die Flanke von Stalingrad geschützt werden.
Die Schlacht um Stalingrad
Die Stadt selbst liegt nur zum Teil unter einer tiefen Schneedecke und deshalb kommt es auch hier noch zu einigen Kämpfen.
Wie schon in den vergangenen Wochen, beschießt der Feind weiterhin eine einzelne Stellung mit einem Großteil seiner Artillerie. Unsere Soldaten haben nur geringe Verluste aber das ständige Bombardement zerrt extrem an den Männern.
Aber es ist positiv zu werten, dass die Deutschen noch immer nicht angreifen, denn einem geballten Ansturm dürften die erschöpften Soldaten nicht viel entgegen zu setzen haben. Wahrscheinlich sammelt der Feind noch immer seine Kräfte, um sich seines Sieges auch wirklich sicher sein zu können.
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Auch hier hat die STAWKA als "Eingreifreserve" eine komplette Panzerarmee mit Unterstützung durch Panzergrenadiere bereitgestellt, allerdings brauchen die Soldaten der Panzerarmee noch einige Tage Ruhe, um ihre volle Kampfkraft wieder herzustellen. Aber sobald diese Phase abgeschlossen ist werden sie den Deutschen das Fürchten lehren.
Im Süden wird unterdessen eine Armee von uns durch feindliche Panzer zurückgeschlagen. Der Kommandeur gruppiert seine Kräfte um und konzentriert sich vorerst auf das halten der Stellungen.
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**Die Soldaten richten sich im tiefen Schnee zur Verteidigung ein.**
In diesen kann die rechte Flanke des feindlichen Angriffskeils effektiv bedroht werden und der Gegner muss starke Kräfte zur Sicherung abstellen. Oberstes Ziel muss es jetzt sein, das deutsche Panzerkorps auszuschalten und anschließend die Nachschubroute zu unterbrechen. Sollte dies gelingen, dann könnte man die Front des Feinds von Süden her aufrollen.
Es kommt jetzt auch auf das Verhalten des Gegners an und wie sich dessen Panzer verhalten werden.
Der Kampf um Grozny
Es schneit zwar, aber noch regiert nicht Väterchen Frost alleine.
Es kommt noch zu einigen kleineren Gefechten, ansonsten erholen sich auch hier beide Seiten von den Strapazen.
Auch beim Gegner richten sich die Truppen spürbar auf den Winter ein. Insgesamt drei Panzerkorps sind hinter der Front in Stellung gegangen, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können. Besonders geschützt ist natürlich die Ölquelle. Eine Rückeroberung ist momentan in weite Ferne gerückt.
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Auch im Norden graben sich die Deutschen hinter den Flüssen ein und machen keine Anstalten mehr einen Angriff zu unternehmen. Nur in der Mitte des Abschnittes attackiert ein Armeekorps, eine unserer Armeen und verursacht mittlere Verluste.
Die STAWKA gibt umgehend Befehl soweit wie möglich alle Einheiten aufzufrischen und mit der neuesten Waffentechnik auszurüsten. Aus der Stadt Grozny wird die verteidigende Panzerarmee abgezogen und durch ein Korps mechanisierter Infanterie ersetzt. Die Panzerarmee wird nun in den nächsten Wochen ebenfalls aufgerüstet. Damit wären dann wieder alle Panzerarmeen aufgerüstet und auf Sollstärke.
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Wenn diese ganzen Maßnahmen abgeschlossen sind, dann können auch wieder Angriffe geplant und ausgeführt werden aber dazu werden unbedingt ausgeruhte Panzerbesatzungen benötigt, denn die Deutschen haben ebenfalls drei einsatzbereite Panzerkorps in der Gegend.
Wie an allen anderen Abschnitten der Front sind mittlerweile auch hier neue Bomber eingetroffen und lösen abermals große Freude an der Front aus. Wenn noch weitere Unterstützungseinheiten eintreffen können auch wieder Attacken ordentlich vorbereitet werden.
Die STAWKA geht davon aus, dass frühestens im Frühjahr wieder in die Offensive gegangen werden kann. Aktuell laufen die entsprechenden Vorbereitungen und Planspiele.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Wie im letzten Bericht versprochen, folgt nun eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Abschnitte der Front mit den entsprechenden Kräfteverhältnissen.
Auf der folgenden Übersichtskarte sind die einzelnen Abschnitte verzeichnet und direkt einsehbar.
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Gliederung der einzelnen Fronten mit Stärkenachweis
Die Groznyer Front
2 Hauptquartiere
3 Panzerarmeen
1 Regiment Panzergrenadiere
1 Panzerabwehrregiment
8 Armeen
6 Divisionen
Penza und Sarankser Front
3 Hauptquartiere
2 Panzerarmeen
1 Regiment Panzergrenadiere
1 Pionierregiment
6 Armeen
6 Divisionen
Die Stalingrader Front
1 Hauptquartier
1 Panzerarmee
1 Regiment Panzergrenadiere
1 Regiment Skijäger
20 Armeen
11 Divisionen
1 Pionierregiment
Die Groznyer Front
2 Hauptquartiere
4 Panzerarmeen
2 Regimente Fallschirmjäger
2 Pionierregiment
10 Armeen
5 Divisionen
2 Abteilungen Kavallerie
Macht insgesamt 101 Einheiten direkt an der Front. Bei einer momentanen Gesamtstärke von 118 Einheiten.
22 Einheiten, verschiedenster Art, befinden sich noch in der Produktion.
Die verbliebenen 17 Einheiten sind überwiegende Sicherungseinheiten im rückwärtigen Gebieten, welche von der STAWKA nicht einem bestimmten Abschnitt zugeteilt wurden und ihr direkt unterstehen.
Besonders deutlich ist noch immer der Mangel an erfahrenen Frontkommandeuren. Ein erweitertes Ausbildungsprogramm wurde bereits vor einiger Zeit vom Oberkommando ausgerufen und noch während des Winters werden weitere Offiziere an die einzelnen Frontabschnitte geschickt, um dort die Führung der Verbände zu übernehmen.
Insgesamt geht die STAWKA von einem relativ ausgeglichenen Kräfteverhältnis an der Front aus. Lediglich die technologische Überlegenheit und ihre höhere Erfahrung geben den Deutschen noch einen Vorteil. Zudem verfügen sie über wesentlich besser ausgebildetes Führungspersonal.
Unsere Luftstreitmächte gliedern sich momentan wie folgt.
Gliederung der VVS
12 Staffeln Jäger
4 Staffeln mittlere Bomber
Auch hier befinden sich noch weitere Einheiten im Zulauf und werden über den Winter aufgestellt. Besonders die noch in der Produktion befindlichen Bodenangriffsflugzeuge werden eine willkommene Verstärkung an allen Abschnitten darstellen.
Die STAWKA ist sich sicher, dass mit Ende des Winters es zu weitreichenden Kampfhandlungen kommen wird. Es deutet alles darauf hin, dass der Feind noch einige Überraschungen parat haben wird. Aber dank unserer personellen Überlegenheit ist auch die Rote Armee wieder zu weitreichenden Angriffsoperationen in der Lage.
Sobald entsprechende Pläne ausgearbeitet sind, wird das Oberkommando diese den betreffenden Frontkommandeuren bekanntgeben.
Werter suo,
Ihr habt insofern Recht, daß der "Sieg" eigentlich im September 1942 feststand. Uns selbst war allerdings die Tragweite des Sieges bei Moskau bis in den Spätsommer nicht auch nur ansatzweise bewußt.. wir haben bis zuletzt gedacht, daß die Russen wenigstens einen Teil ihrer Truppen evakuieren, aber daraus wurde ja nichts, und wir haben fast alle Feindeinheiten auf Low Supply vernichtet. Unsere eigenen Verluste waren mit Ausnahme der Panzer so gering, daß sich auf unserem Konto die MPPs angehäuft haben. Im July und im August 1942 haben wir wirklich gebibbert, ob unser Plan funktioniert, und dann haben wir gemerkt, daß das Spiel im Grunde fertig ist... aber Ihr könnt uns glauben, daß wir nichts schöngeredet haben... zumindest nicht bewußt. Wir haben wirklich die ganze Zeit gedacht, daß doch noch irgendwas kommen muß... aber es kam nichts. Aber nun haben wir ganz andere Vorzeichen.. eine zahlenmäßig überlegene Rote Armee, die in sehr gut befestigten Stellungen sitzt und zu kämpfen gelernt hat. Wir glauben, der Rest des Spiels eine ziemlich harte Nuß werden wird... zumindest wesentlich härter als die Jahre 1941 und 1942.
Werter Hohenlohe,
wir denken, daß die MPP-Spritze sehr gut dimensioniert war.. vielleicht hätten auch 8.000 anstatt 9.999 MPP gereicht, aber so stehen wir vor eine großen Herausforderung. Und wir stehen zu unserer Entscheidung, daß die Spritze einen spannenden AAR bringen wird. Noch fühlen wir uns gut mit unserer Lage, und wenn sich das Kriegsglück irgendwann mal wendet, dann bekommt das Forum seinen wohlverdienten Untergangs-AAR.
Wir denken, daß es immer noch gut aussieht.. aber Ihr habt insofern Recht, daß es natürlich schon deutlich besser gewesen ist.
Am besten wäre es wohl, den Verlauf ab 1943 als komplett neues Spiel unter anderen, wesentlich ausgeglicheneren Vorzeichen zu sehen. Unser Gegner läßt sich nicht mehr so leicht täuschen wie am Anfang, und die Armeen sind auch beide gleich groß, was in 1942 wegen der hohen Verluste nicht immer der Fall war. Wir glauben nach wie vor, daß wir das Spiel gewinnen werden, aber vielleicht täuschen wir uns.. aber selbst wenn wir Recht haben, wird es ein verdammt hartes Stück Arbeit.
Werter Managarm,
bei diesem Spiel ist es wirklich ein bißchen anders.. die Spritze, die unser hoch geschätzter Gegner bekommen hat, war arg groß bemessen.. wir werden unseren lieben Kampf damit haben. Desweiteren liegen (bis auf Unternehmen Konstantin) alle Karten auf dem Tisch, und wenn der werte von Sachimos seinen nachsten Turn gepostet hat, dann werdet Ihr bemerken, daß die Rote Armee der Wehrmacht ebenbürtig ist.. dank der 9.999 MPP. AoC ist nicht wie AoD... wir haben hier nur eine Front, und überraschende Landungen sind praktisch ausgeschlossen, weil der Feind keine Einheiten in Landungsboote packen kann, ohne das wir es sehen; und wir dürfen per Hausregeln nicht im südlichen Kaukasus landen. Mit anderen Worten: der Platz für böse Überraschungen ist arg limitiert.. es stehen hier keine drei Träger irgendwo im Schatten wir bei unserem SoE-AAR. Wir haben die Hosen runter gelassen.. es ist mit der oben erwähnten Ausnahme alles bekannt.
Wir legen uns fest: in 1943 wird es keine Überraschungen geben... und wahrscheinlich auch keine entscheidenden Durchbrüche an den vier Hauptfronten. Insbesondere bei Gorki und am Terek ist die Lage dermaßen erstarrt, daß 5 oder 10 zusätzliche Einheiten auch nichts bringen würden.. da kann nur ein Abnutzungskrieg helfen.
Werter strategienordi,
wir haben mit Al Sousa geklärt, wie das mit der Landung in Sizilien überhaupt aussieht. Die italienische Front wird nur abstrakt erfaßt, es wird also dort nicht gekämpft, und es werden auch keine Einheiten dorthin geschickt. Somit ist die Frage geklärt: die Italiener bleiben in Rußland und können weiterhin die Auftauchpunkte der Partisanen bewachen.
Wir haben mal testweise gegen KI bis in den Herbst 1943 gespielt (eigentlich wäre es schon früher fertig gewesen) und ein wenig herumexperimentiert. Wir haben mal eine paar Einheiten der Wehrmacht nach Italien runtergeschickt und das Alliierte Capital mit Fallis eingenommen.. aber passiert ist nichts, das "Event" hat einfach weitergemacht. Die Kämpfe in Italien werden also in dieser Kampagne nicht erfaßt.. aber die MPPs fehlen uns trotzdem.
Kämpfe in Italien: ab July 1943 30 MPP pro Runde bis Spielende.. automatisch
Bombardierung des Reichs: ab August 1943 30 MPP pro Runde bis Spieleende als Event.. aber wenn man es nicht macht, richten die Bomber in Deutschland sehr hohen Schaden an.. aber etwas Schaden kommt immer durch
D-Day: ab Juni 1944 100 MPP pro Runde bis Spielende.. automatisch
Zum Thema Partisanenbekämpfung: das ist momentan nicht unser Problem.. wird es erst wieder, falls wir Gorki einnehmen, dann brauchen wir noch ein paar Einheiten. Aber wir stellen momentan pro Runde 2-3 Armeekorps neu auf, das wird schon klappen.
Wegen Eurer Frage, ob wir sowas auch gegen die KI geschaft haben: die Spiele laufen irgendwie ganz anders ab.. ein reines Abschlachten ohne Nachdenken oder eigene Totalverluste.. kein Vergleich mit einem menschlichen Gegenspieler.
Werter Hjalfnar, werter Thomasius,
wir bleiben bei unserer ursprünglichen These: die Welt läßt sich nicht vom Rücken eines Pferdes erobern.. weder als Mongole noch als Wehrmachtssoldat. Wenn man weder genug Fahrzeuge hat noch genug Treibstoff, dann sind das nun mal zwei von vielen Gründen, warum es nicht geklappt hat. Womit wir keinem von Euch widersprechen wollen.. Eure Aussagen sind unserer Ansicht nach richtig.
Dem Deutschen Reich hat es einfach an industrieller Kapazität UND an industriellen Fertigungsmethoden gefehlt.. wäre nur eins von beiden vorhanden gewesen, dann hätte sie Angelegenheit schon anders ausgesehen.. und wenn wir an das Heereswaffenamt denken, daß gemeint hat, die 3,7cm-Kanone auf dem Panzer III reicht doch, dann könnten wir uns heute noch aufregen, wenn wir nicht mittlerweile ein gesetztes Alter erreicht hätten. Oder denken wir mal an die geforderte Sturzkampffähigkeit für Schwere Bomber und die unzähligen verschiedenen Jägertypen.. ab 1941 nur noch FW190 produziert, und es hätte sicherlich anders ausgesehen.
Werter Trantor,
die Italiener bleiben in Rußland und können weiterhin Partisanen unterdrücken.
Unsere Pläne haben wir weiter oben publiziert.. in Kürze:
Raum Gorki: Stellung halten und Gegner abnutzen.. wirtschaftliche Kriegsführung, also mehr MPP beim Gegner verbrennen als bei uns selbst
Raum Stalingrad: den Feind Meter für Meter niederkämpfen und die Festung Stalingrad einnehmen
Raum Grosny: analog Gorki
Vor einer ähnliche Situation wie bei Bagration haben wir keine Angst.. dazu ist die Wehrmacht zu stark.
Allgemeine Einschätzung
Wir sind ernsthaft und ehrlich der Ansicht, daß das Kräfteverhältnis momentan annähernd ausgeglichen ist. Die Russen haben mehr verwendungsfähige Kampfeinheiten, aber wir haben keine Divisionen im Einsatz, die Russen allerdings schon, was die zahlenmäßige Überlegenheit teilweise ausgleicht. Noch haben wir den Vorteil von IW2 gegenüber IW1, aber der wird irgendwann verschwinden. Auch produzieren wir ca. 100 MPP mehr pro Runde, aber unser Gegner hat wohl noch eine Reserve auf dem Konto. Das Terrain an allen vier Hauptfronten begünstigt die Russen, die ihre HQs auf Supply 10 bringen können, während unsere HQs nur Supply 8 haben.. damit haben fast alle unsere Einheiten weniger Einsatzbereitschaft und Moral als die Einheiten des Gegners. Wie man die Sache dreht und wendet: im Jahre 1943 werden wir ein ganz anderes Spiel sehen. Waren in 1941 und 1942 die Panzer die wichtigsten Einheiten, so sind momentan die Armeekorps die Arbeitspferde der Wehrmacht.. ein normaler Kampf eines deutschen Ak gegen eine russische Armee hat meist die Voraussage 1:3, und das nutzen wir, so gut wir können.
Wir halten es für möglich, daß das Spiel in 1943 und 1944 keine großartigen Veränderungen der Frontlinien mit sich bringen könnte.. deswegen haben wir Unternehmen Konstantin schon im Herbst 1942 ins Leben gerufen, als wir die Auswirkungen der MPP-Spritze begriffen haben.. die Russen können nämlich den Rest ihres Landes bis zum St. Nimmerleinstag halten.. und selbst wenn sie Stalingrad, Gorki, Kasan und Saratow verlieren, würde sie das gerade mal 40 MPP pro Runde kosten, und sie wären immer noch überlebenfähig und müßten sich nur im Kaukasus verschanzen, bis das Spiel im Mai 1945 rum ist. Es muß also ein anderer Lösungsansatz her..
Wir haben nun die Zahlen analysiert, die unser werter Gegenspieler gerade publiziert hat. Die Rote Armee hat 101 Einheiten an der Front, aber exklusive der Luftwaffe. Und dann sind da noch 22 Einheiten in Produktion, deutlich mehr als bei uns. In der Summe ist es wohl so, daß die Rote Armee ca. 30-35 Einheiten mehr haben als wir... dabei gehen wir davon aus, daß einige Einheiten im Rückraum Divisionen sind, die auch noch genutzt werdern können. Wir haben mal einen detailierten Vergleich gemacht:
HQs: 17 Wehrmacht, 8 Rote Armee (Tendenz steigend)
Panzerkorps: 11 Wehrmacht, 10 Rote Armee
Panzergrenadiere: 3 Wehrmacht, 5 Rote Armee
Armeekorps bzw. Armeen: 43 Wehrmacht, 44 Rote Armee
Divisionen an der Front: Null Wehrmacht, 28 Rote Armee
Der Unterschied liegt also in den Divisionen. Man könnte nun sagen, daß der Kampfwert geringer ist als der eines Armeekorps, aber mit steigenden Technikstufen nivelliert sich der Unterschied, und die Kosten für die Divisionen sind nun mal geringer. Wir sagen: 28 Divisionen sind ein gewaltiger Unterschied.
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22. Januar 1943 - Feindaktivitäten
Der Feind verstärkt beschädigte Fronttruppen im Raum Gorki und Stalingrad.. ansonsten bleibt es absolut ruhig.
30. Januar 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord verhält sich weiterhin ruhig.
Die H.Gr. Mitte wird umorganisiert und besteht nun aus der alten H.Gr. Mitte und den Teilen der H.Gr. Süd, die im Raum Stalingrad kämpfen. Damit umfaßt diese H.Gr. knapp die Hälfte der Kämpfenden Truppe.
Die H.Gr. Süd besteht nun nur noch aus den Truppen, die am Terek kämpfen.
Die Truppen für das Unternehmen Konstantin sind fast komplett, es muß nur noch eine Einheit in den Verfügungsraum transportiert werden.
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Die Artillerie beschießt Gorki... steter Tropfen höhlt den Stein.
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Die Gegend östlich von Tambow ist bisher das schlimmste und trostloseste Terrain, mit dem die Wehrmacht bisher zu kämpfen hatte.
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Die Luftwaffe übernimmt die Versorgung entlegener Truppenteile.
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Die H.Gr. Mitte rückt immer näher an die Festung Stalingrad heran. Momentan wird versucht, die Stadt auch an ihrem südlichen Eck zum umfassen. Die Russen haben das begriffen und wehren sich nach Kräften.
Es zeigt sich, daß die Ju 88 eine erhebliche Bedrohung für die russische Infanterie sind.. eine schwer angeschlagene Sowjetarmee bekommt von den Bombern den Todesstoß.
Wenn es gelingt, bis in die Nähe der Wolga vorzurücken, dann das eine gute Ausgangslage für das kommende Frühjahr.
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Die im Osten von Michailowka stationierten Panzergrenadiere sind ganz in ihrem Element.
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Am Terek kommt es zu schweren Luftkämpfen. Es gelingt der Luftwaffe, einige Feindpanzer abschzuschießen.
Ansonsten ist es dort unten sehr ruhig.
Vom 22. Januar bis zum 6. Februar wurde nur eine sowjetische Armee vernichtet, insgesamt also 331 Großverbände.
Kapitel LXIV - Die Pflichten eines Stabsoffiziers
So langsam wächst mir der ganze Papierkram über den Kopf. Ich habe zwar nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung gemacht, aber das heißt ja noch lange nicht, daß ich den Papierkrieg auch mag. Eine Panzerabteilung entspricht von ihrer Organisation her einem Infanteriebatailon.. mehrere Kompanien, und ich bin der Chef des ganzen Haufens. Mittlerweile hatte ich begriffen, daß ich mich nicht nur an der Zahl der Panzer orientieren durfte, sondern auch an der Zahl der Menschen dahinter. Allein die Panzerbesatungen in meiner Einheit waren schon über 300 Mann, und da waren die Nachschieber, Stabstruppen und die notwendige Instandhaltung noch nicht mitgerechnet. Zuweilen wurde mir das erst richtig bewußt, wenn ich die Männer antreten ließ.
Aber trotzdem wird es seine Zeit dauern, bis ich mich mit den ganzen Gegebeheiten arrangiert habe. Die ersten Wochen waren davon geprägt, daß ich mir den ein oder anderen Anpfiff von Oberst Höfinghoff eingehandelt habe, weil ich mit der Dokumentation nicht nachgekommen bin.. ich bin nun mal kein Bürohengst. Aber mittlerweile hatte ich alles ganz gut im Griff... genervt war ich aber trotzdem.
Für heute abend hatte General Weidmann eine Besprechung angesetzt... alle Stabsoffiziere des Korps werden anwesend sein. Divisionskommandeure, Regimentskommandeure... also alles, was Rang und Namen hat. Wird meine erste derartige Zusammenkunft sein.. und ich bin wahrscheinlich der jüngste von alle Anwesenden.
Am Abend fuhr ich mit dem Oberst in den Kommandostab des Korps. Falls es in Rußland so etwas wie ein herrschaftliches Anwesen gab, der Stab von General Weidmann hatte es gefunden. Man kann froh sein, daß wenigstens ein paar Landgüter die 25 Jahre real existierenden Kommunismus überlebt haben. Mir war ein wenig mulmig vor der Besprechung... wegen der ganzen hohen Herren. Wir wurden in einen großen Saal geführt, wo ein Pult für den General aufgebaut war, und für die Offziere waren einige Reihen an Stühlen bereitgestellt worden. Es war sehr deutlich zu sehen, daß es eine Hackordnung bei der Sitzverteilung gab. Die Kommandeure die beiden Panzerdivisionen und deren Stab saßen recht weit vorne, ebenso die Herren von der Infanteriedivision. Artillerie, Aufklärer, Panzerjäger, Pioniere und Nachschieber.. alle hatten ihre Plätze, je nach Rang. Ich saß im Gefolge des Obersts irgendwo in der Mitte.
Es war sehr deutlich zu merken, daß ich einige interessierte Blicke abbekam, aber etwas offenkundig böswilliges ist mir nicht aufgefallen. Wahrscheinlich die für die meisten Menschen typische Neugierde. Zum Glück begann General Weidmann seine Besprechung, so daß derartige Dinge schnell in den Hintergrund geraten.
"Kameraden, ich bin sehr erfreut, daß wir endlich mal wieder ein angemessenes Etablissement gefunden haben und derartige Zusammenkünfte nicht wieder in einem Zelt machen müssen.. die meisten von Ihnen wissen, was ich meine. Für die Neuen unter uns: artikulieren Sie Ihre Meinung, wenn Sie eine haben.. aber denken Sie dran: Speis und Trank gibt es erst nach Abschluß der Besprechung, fassen Sie sich also kurz und prägnant."
Bei dem letzten Satz schaute er auch mich.
"Nun erstmal einige Informationen zu aktuellen Lage. Der Feind hat in den letzten Monaten die Rote Armee wiederauferstehen lassen. Die Kapazitäten im Ural scheinen ihm das ermöglicht zu haben. Die Abt. Fremde Heere Ost hat das in dieser Form nicht vorausgesehen, aber wir müssen uns nun mal mit der Lage vor Ort anfreunden. Die Mission der Heeresgruppe Mitte ist klar definiert: wir werden in diesem Jahr Stalingrad erobern.
Der Feind hat im Kampfgebiet 17 Armeen, 5 Divisionen und ein Panzerkorps stationiert. Es ist davon auszugehen, daß weitere Truppen im Rückaum in Reserve bereitstehen. Die Luftwaffe der Roten Armee ist der deutschen Luftwaffen zahlenmäßig fast ebenbürtig, aber unsere Flieger haben den Vorteil der größeren Erfahrung.
Wir haben zur Zeit 11 Armeekorps, 3 Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps zur Verfügung, sind also zahlenmäßig unterlegen."
Ein Raunen ging durch den Saal.
"Ruhe im Glied! Ich möchte Ihnen kurz das Konzept erläutern. Wir kontrollieren das gesamt westlich Ufer des Don, und zwar von Michailowka bis in den Süden von Stalingrad. Auch haben wir angefangen, das Westufer der Medwediza zu kontrollieren. Die Stellung ist deswegen so wichtig, weil wir damit vermeiden, daß uns die Russen im Norden umgehend. In den nächsten Wochen soll eine Verbindung zu den Kräften geschaffen werden, die von Tambow aus auf Balaschow vorrücken. Dort oben stehen starke Verbände der Luftwaffe, die bei entsprechendem Wetter alle Feindbewegungen auskundschaften können. Man kann also davon ausgehen, daß uns aus dieser Richtung keine Gefahr droht... dieser Bereich wird in den nächsten Wochen gesichert."
Nun wirkten einige der Herren um mich herum schon etwas entspannter.
"Im Süden von Stalingrad rücken unsere Kameraden immer weiter nach Osten vor. Dort liegen die feindlichen Befestigungen nicht hinter dem Don, sondern befinden sich auf freiem Feld. Die Russen haben bereits begriffen, daß die Stadt aus dem Süden verletztlicher ist als aus dem Westen oder Norden. Deswegen versuchen sie, uns von diesen strategisch äußerst wichtigen Stellungen fernzuhalten. Wenn es unserer Infanterie gelingt, die Südgrenze der Stadt zum umschließen und die Artillere dahinter in Stellung zu bringen, kann die Festung Stalingrad Meter für Meter niedergekämpft werden. Unserer momentane zahlenmäßige Unterlegenheit kommt an dieser Stelle nicht zum Tragen, weil die unsere Stellung auf der Westseite des Dons und der Medwediza nicht angreifen können.
Die Front ist an vielen Stellen so beschaffen, daß keine der beiden Seiten angreifen kann. Dieser Bereich geht im Norden von Michailowka los und endet ungefähr dort, wo der Tschir in den Don mündet. Ganz deutlich, meine Herren: in diesem Bereich wird nicht viel passieren. Wir bekommen in den nächsten Monaten weitere Armeekorps vom OKH, und die werden die Stellungen am Fluß sichern. Die Panzer und die Panzergrenadiere, also auch wir, werden weiter nach Süden fahren, sobald die Infanterie eingetroffen ist. Wir werden dafür sorgen, daß der Süden von Stalingrad für unsere Infanterie zugänglich wird, und wenn die Befestigungen geschliffen sind, werden wir am Angriff auf die Stadt teilnehmen."
Keiner meiner Kameraden sagt etwas. Der Plan war einfach und genial zugleich: die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen wurde neutralisiert, und wir werden unsere geballte Offensivkraft an einem relativ kurzen Frontabschnitt einsetzen. Unterstützt von der Artillerie und der Luftwaffe sollte es möglich sein, die Befestigungen südlich des Stadtzentrums aufzuweichen. Dann könnten wir einen Angriff auf die Innenstadt durchführen.. uns sobald wir die kontrollieren, fällt die gesamte russische Front zusammen.
"Ich bemerke, daß keine Widersprüche kommen.. also scheint Ihnen der Plan zu gefallen."
"Herr General, lassen das denn die Russen einfach so mit sich machen?"
Der Sprecher war Generalmajor Schmidtkunz, Kommanduer der Infanteriedivision des Korps.
"Eine durchaus berechtigte Frage. Meiner Ansicht nach wissen die Russen schon länger ganz genau, was wir vorhaben. Der Angriff auf die westlichen Ausläufer vor ein paar Wochen war dazu gedacht, den Geschützbesatzungen ein wenig Übung zu ermöglichen.. aber auch dazu, den Russen einen Angriff aus dem Westen vorzugaukeln. Allerdings war das auch nie unser Plan, und die Russen haben das wahrscheinlich auch nie ernsthaft geglaubt. In der Tat ist es wahrscheinlich, daß die Russen den gesamten Plan erahnen und deswegen seit Dezember versuchen, uns von der Südseite der Stadt fernzuhalten... dafür haben sie sogar ein Panzerkorps riskiert.
Im Grunde haben wir mehrere Schlachten zu schlagen. Zuerst müssen wir die Russen von der Südseite der Stadt vertreiben und sicherstellen, daß sie Artillerie ungestört arbeiten kann. Dann gilt es, die Befestigungen zu zerstören, und erst dann können wir einen Angriff auf die Stadt selbst durchführen. Gibt es dazu Fragen?"
"Was für Optionen haben die Russen? Haben wir mit Gegenangriffen zu rechnen?"
Diesmal war es Oberst Höfinghoff, der die Frage gestellt hatte.
"Auch das ist eine durchaus berechtigte Frage, Herr Oberst. Vom Grundsatz her würde die Möglichkeit bestehen, im Norden von Michailowka in Richtung Borisoglebsk vorzustoßen. Diese Möglichkeit wurde vom OKH in Betracht gezogen, weswegen das Loch geschlossen wird, wie ich bereits erwähnte. Auch wäre ein Angriff weit im Süden der Stadt denkbar... der müßte dann aus dem Raum Astrachan in Richtung Elista geführt werden. Ein solcher Angriff ist theoretisch möglich, und deswegen wurden Einheiten der Luftwaffe abgestellt, die diesen Bereich aufklären. Wenn die Russen aus dieser Richtung angreifen sollten, dann werden wir sie rechtzeitig sehen. Ich persönlich kann mir das aber nicht vorstellen... das Gelände ist zu unwegsam, und der Nachschub wäre zu schlecht.
Ein Angriff über den Fluß im in der Mitte der Front über den Fluß wäre auch unpraktikabel.. und sonst sehe ich keine Möglichkeit. Oder hätte einer der Herren eine Idee, was die Russen sonst noch tun könnten?"
"Kämpfen und Sterben."
Die Aussage kam von einem Oberst der Panzerjäger, der eine Augenklappe trug. Eine große Narbe ging ihm quer durchs Gesicht, und die Klappe verdeckte die schlimmsten Verletzungen nur mühsam.
"Das kann der Feind gerne tun, Herr Oberst. Mit wäre es durchaus lieb, wenn er sich auf den letzten Teil beschränkten würde. Wegtreten!"
Das mit eurer geplanten Offensive kann ja noch interessant werden, wenn der Russe nur nicht so starke Verteidigungen aufgebaut hätte...:ph: Wir wünschen euch trotzdem viel Erfolg!! :top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Strategienordi
29.09.14, 16:40
Werter HvS,
aktive Kämpfe in Italien fehlen hier in der Tat. Der Italienkrieg verläuft nur durch Scripte.
Allerdings gibt es unter "Surrender 1" ein Script "German Occupation of Italy" , und unter "Surrender 2" eins das lautet "Italy surrenders to the Allies 1943-9-8" . Da im Bagration-Szenario Italien nicht mehr existiert und der Stiefel entweder Deutschland oder alliert ist, gehen wir davon aus, dass Italien am 8.9.1943 kapituliert, die Truppen verschwinden und Albanien und Italien per Script "deutsch" werden. Danach fressen sich die Allierten wiederum per Script unaufhaltsam Richtung Alpen.
Wir sind leider noch nicht selber dazu gekommen dieses Szenario zu testen.
Nicht ganz ernst gemeint:
Ihr habt da Ungarn und Rumänen nebeneinander stehen. Das sollte per Hausregel ausgeschlossen werden. Die beiden haben sich nämlich lieber gegenseitig beschossen als den Russen. :D
Werter Strategienordi, danke vielmals für diese Info, das macht das Spiel noch interessanter...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe, der euch derzeit nicht reppen kann...:smoke::)
von Sachimos
03.10.14, 15:44
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 07. Februar 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Überraschende Neuigkeiten erreichen das Oberkommando in diesen Tagen. Unsere Spione und Informanten berichten uns von zahlreichen Truppenbewegungen auf dem italienischen Festland.
Anscheinend schicken die Deutschen große Mengen an Waffen und zahlreiche Soldaten zur Unterstützung ihrer Bündnispartner an die Küste. Dies deutet auf eine unmittelbar bevorstehende Intervention unserer westlichen Verbündeten hin. Dies wäre eine große Entlastung für unsere hart kämpfende Rote Armee.
http://www11.pic-upload.de/01.10.14/beb3giudz1s1.png (http://www.pic-upload.de/view-24790350/Aktivit--ten.png.html)
Allerdings geht die STAWKA davon aus, dass der Feind genügend Reserven hat um eine Invasion, zumindest zeitweilig, aufhalten zu können. Außerdem ist es auch fraglich, ob die Westalliierten wirklich eingreifen werden oder ob dies nur normale Vorbereitungen von deutscher Seite aus sind. Leider liegen der STAWKA keine verlässlichen Informationen unserer Verbündeten vor.
Deshalb ist es auch weiterhin wichtig, dass unsere Pionierregimenter so schnell wie möglich zusätzliche Befestigungen und Stellungen fertigstellen, um den Feind aufzuhalten. Auch in diesen Tagen sind wieder einige Linien fertig geworden und weitere wurden unmittelbar im Anschluss in Auftrag gegeben.
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Armeen
3 Artillerieregimenter
1 Verband Fallschirmjäger
2 Staffeln taktische Bomber
1 Staffel mittlere Bomber
Die Front bei Gorky
Der Feind beschränkt sich nur auf eine einzige Tätigkeit, dass beschießen unserer Stellungen mit seiner schweren Artillerie. Leider entstanden dadurch auch kleinere Ausfälle, weil ein einzeln stehender T-34 von einer Granate direkt getroffen wurde. Glücklicherweise war die Besatzung nicht an Bord und konnte sofort einen Reservepanzer besetzen. Die Einheit ist also weiterhin voll einsatzfähig.
Ansonsten bleibt es bei den Deutschen völlig ruhig. Es ist ihnen wohl weiterhin viel zu kalt für größere Bewegungen.
http://www11.pic-upload.de/02.10.14/pl36217i531l.png (http://www.pic-upload.de/view-24790413/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Auf unserer Seite gehen unterdessen die Vorbereitungen unter Hochdruck weiter. Die Umgruppierungen sind fast abgeschlossen und auch weitere Verstärkungen treffen ein.
Unter anderem auch endlich schwere Artillerie. Mit dieser ist es unseren tapferen Verteidigern nun auch möglich es dem Feind mit gleicher Münze heimzuzahlen. Die Artillerie bezieht unmittelbar hinter Gorky ihre Stellungen und beginnt, ihre Geschütze auf die Stellungen der deutschen Infanterie auszurichten.
http://www11.pic-upload.de/02.10.14/od9ux9uc4xc5.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24790428/Artillerie_russe_en_action.jpg.html)
**Die Artilleristen beim Ausrichten und Einschießen ihrer Geschütze.**
Unsere linke Flanke wird nun von mechanisierter Infanterie und einer Panzerarmee gesichert. Die STAWKA geht davon aus, dass die Deutschen auf diese Bedrohung reagieren werden. Dementsprechend wurde eine Reserve bereitgestellt die den Einheiten in "vorderster Front" sofort den Rücken stärken können. Wenn der Feind über den Fluss angreift, dann wird es für ihn sehr blutig werden. Unsere Soldaten sind kampfbereit und erwarten den Gegner.
Die neue Mitte der Front
So schnell das feindliche Armeekorps, vor unseren Linien, aufgetaucht ist, so schnell verschwindet es auch wieder.
Offenbar möchten sich die deutschen Befehlshaber noch nicht auf einen Kampf in diesem unwirtlichen Gebiet einlassen.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/tmedyfjxwzl.png (http://www.pic-upload.de/view-24801451/Bild-2-Penza-Ende.png.html)
Unsere Verteidigung von Penza steht mittlerweile aber sicher und bei Bedarf können auch zusätzliche Reserven hierher beordert werden. Wenn sich der Feind auf einen Kampf einlässt, dann haben unsere Truppen einen wesentlichen Vorteil durch das Gelände und die bessere Versorgung. Allerdings dürfte das auch dem Feind bekannt sein und die STAWKA geht davon aus, dass das deutsche Oberkommando sich darauf einstellen wird.
Auch bei Mikhaylov bleibt es eher ruhig. Der Feind sichert seine Stellungen nach Norden ab.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/48fiuvyixe5.png (http://www.pic-upload.de/view-24801470/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Auch die Aufklärung zeigt keinen größeren Bewegungen auf der anderen Seite der Front. Ein Angriff scheint nicht unmittelbar bevorzustehen.
Aber unsere tapferen Frontkommandeure bereiten ihrerseits einen Angriff vor. Die exponierten Stellungen des Feindes im Norden sollen angegriffen werden, um einen Lücke in die gegnerische Verteidigung zu schlagen. Die "Roten Luftflotten" sollen den Angriff vorbereiten und beginnen sofort mit den ersten Attacken.
Die ersten Anflüge werden von unseren Jägern übernommen, um die deutsche Luftverteidigung aus der Reserve zu locken. Das Vorhaben gelingt wie geplant. Der Weg für die Bomber ist frei und sie verrichten ihr tödliches Werk. Das feindliche Armeekorps wird zweimal angegriffen und erleidet jedes Mal schwere Verluste.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/tgxucrr2a6k8.png (http://www.pic-upload.de/view-24801505/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Anschließend stößt eine Panzerarmee vor und zwingt das Korps zur panikartigen Flucht. Leider ist ein Nachsetzen nicht möglich, die STAWKA möchte noch keine größeren Verbände aufs Spiel setzen, diese werden noch dringend gebraucht.
Interessant sind aber die Ergebnisse der Luftaufklärung. Sie zeigen das Mikhaylov unbesetzt ist und dahinter noch ein weiteres Panzerkorps des Feindes in Reserve steht. Die Entscheidung des Oberkommandos war richtig. Dieses Panzerkorps wird in den nächsten Tagen bestimmt in die Kämpfe eingreifen.
Die Schlacht um Stalingrad
Die Deutschen beschränken sich weiterhin auf Angriffe im Süden der Stadt. Eine unserer Armeen wird durch Infanterie angeschlagen und durch die gegnerischen Bomberflotten völlig zerschlagen. Glücklicherweise konnten sich viele Soldaten in die Festung Stalingrad retten und die Einheit kann umgehend wieder aufgestellt werden.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/21dzr3opvm92.png (http://www.pic-upload.de/view-24801555/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)
Ansonsten bleibt es völlig ruhig. Die Verteidiger sollen sich zuerst konsolidieren und auf weitere Unterstützung warten. In der Stadt werden Panzer und mechanisierte Infanterie bereitgestellt und auch Artillerie trifft ein.
Der Kampf um Grozny
Das gute Wetter über dem Gebiet des Kaukasus sorgt für perfekte Bedingungen für die Luftwaffen beider Seiten und so kommt es zu heftigen Luftkämpfen über Grozny. Die Deutschen fliegen zahlreiche Angriffe und immer wieder sind unsere Panzer das Ziel. Allerdings können die "Roten Falken" jeden Anflug des Feindes abfangen.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/fd4v1sjzzkw.png (http://www.pic-upload.de/view-24801703/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)
Die STAWKA hat nun endgültig genug. Die Panzerarmeen müssen eindeutig besser vor den "Stukas" geschützt werden. Die Panzerabteilungen werden nun verstärkt von einer mobilen Flakeinheit begleitet werden, um die Luftangriffe einzudämmen. Eine besondere Waffe dafür wurde bereits entwickelt.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/2mjvem5rwcb.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24801713/Verkhnyaya_Pyshma_Tank_Museum_2011_023.jpg.html)
**Diese LKW werden nun die Panzer begleiten. Ihre Feuerkraft sollte den Stukas das Leben, in Zukunft, schwer machen.**
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Die STAWKA gibt bekannt:
Bereits seit einigen Wochen wird ein Angriff auf den Iran diskutiert. Damit sollen weitere wichtige Ressourcen erschlossen werden und gleichzeitig der Korridor für die "Lend and Lease" Lieferungen unsere Verbündeten gesichert werden.
Die Besetzung des Irans soll dabei lediglich eine Schutzmission sein und keinen aggressiven Akt darstellen.
Der STAWKA ist es gelungen einige Truppenteile für eine solche Aktion bereitzustellen.
http://www11.pic-upload.de/03.10.14/i1tqcz48bleh.png (http://www.pic-upload.de/view-24801733/Bild-7-Iran-Ende.png.html)
Der Angriff wird in den nächsten Tagen beginnen. Das Oberkommando geht von keinem größeren Widerstand aus und die Aktion sollte schnell abgeschlossen werden.
Die Besetzung Persiens dürfte für euch ohne Probleme ablaufen. Ansonsten seid ihr ja sehr gut aufgestellt. Der arme HvS muss nun die russische Dampfwalze fürchten...Mal sehen, wie er auf eure Aktionen reagiert...?!
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Ruprecht I.
03.10.14, 16:23
Hoffentlich mal anders als sonst.
Da erinnert er doch sehr an Fernsehköche: 'Ich habe da was vorbereitet...' :^^:
Werter Hohenlohe,
wir haben mittlerweile realisiert, daß wir an einigen Stellen gar keine Offensive zu versuchen brauchen... weder bei Gorki noch bei Grosny. An diesen Fronten müssen wir bis aus Weiteres "ökonomisch" kämpfen.. eine Offensive in Unterzahl macht keinen Sinn. Wir werden dadurch in unserer bereits mehrfach geäußerten Meinung bekräftigt: dieses Spiel ist nun ein ganz anderes als in 1941 und 1942.. damals gab es große Frontabschnitte, an denen gar nicht gekämpft wurde, und nun haben wir eine quasi durchgehende Frontlinie von Gorki bis nach Grosny. Zwar ist der Frontverlauf wesentlich weiter im Osten als im RL, aber für uns kommt langsam eine Art "Ostfront-Feeling 1943" aus.. Horden von Russen und eine zahlenmäßig unterlegene Wehrmacht.
Werter Ruprecht I.,
in der Tat ist es so, daß wir noch etwas vorbereitet haben.. aber das wird im aktuellen Kräfteverhältnis nichts ändern. Die Russen sind uns momentan von der Truppenstärke her deutlich voraus, und diese Überlegenheit muss unbedingt reduziert werden.
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png
7. Februar 1943 - Feindaktivitäten
Trotz des winterlichen Wetters werden die Russen an zwei Frontabschnitten aktiv. Allerdings wurden beide Angriffe vom OKH in Erwägung gezogen.
http://imageshack.com/a/img911/3118/d65Qdu.png
Der Feind schickt Panzer und Grenadiere aus, um die Wehrmacht im Süden zu umgehen und einen Schwerpunkt zu bilden. Es ist nicht vorhersehbar, ob die Russen sich über den Fluß wagen werden, aber das OKH leitet Gegenmaßnahmen ein.
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Bei der H.Gr. Mitte finden schwere Luftkämpfe statt, die von der Luftwaffe meist siegreich bestritten werden.
Aber auf am Boden wird gekämpft: die Russen haben einen schweren Angriff auf das XXXIV. Armeekorps unternommen, das sich mit 60% Verlusten zurückgezogen hat. Zwar haben die Russen auch Verluste zu beklagen, aber der Angriff gehörte nicht mehr in die Rubrik "Selbstmordangriff". Es scheint ein Fingerzeig für das Jahr 1943 zu werden: die Russen haben gelernt, wie man kämpft.
15. Februar 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord hält weiterhin ihre Stellung im Westen von Gorki.
Die H.Gr. Mitte kämpft auf ihrer linken und rechten Flanke mit den Russen, während in der Mitte der Frontlinie ein Angriff vorbereitet wird.
Die H.Gr. Süd verhält sich weiterhin abwartend.
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Der Einzugsbereich der Waffen-SS wird erweitert, so daß auch Volksdeutsche eingezogen werden können. Die neuen Rekruten werden zu Elite-Einheiten geformt, die ab Mai 1943 zur Verfügung stehen werden. Zwei zusätzliche Panzergrenadierkorps und ein zusätzliches Panzerkorps werden eine große Hilfe sein.
(Anm.: Tiger? Panther? Wir wären ja schon froh, wenn wir bis dahin die PzKpfW IVG hätten!!! Wir haben uns mal bei Al Sousa wegen unseres geringen Forschungsfortschritts erkundigt.. dieser meinte nur, daß wir wohl mit der Erforschung von HT2 arges Pech hatten.. und das pflanzt sich nun mal in diesem Spiel fort..)
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Die Aufstellung der Truppen wurde maßgeblich von den Generälen Guderian und Wenck betrieben.
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Die Artillerie beschießt weiterhin Gorki und verursacht Verluste unter den Russen.
Auf Anweisung des OKH werden alle gepanzerten Truppen aus dem Sichtbereich des Feindes entfernt. Zwar können des Russen immer noch aktiv aufklären, aber wenn sie das nicht tun, dann sehen sie unsere Stellungen nicht.
Das OKH erhofft sich, daß die Russen über den Fluß vorrücken, was eine exzellte Gelegenheit für einen Angriff bedeuten würde.
(Anm.: wir posten zwar beide in einem Thread, aber wir machen unseren Post erst dann, wenn der werte von Sachimos seinen nächsten Zug gespielt hat. Es wäre also möglich, daß er uns in die kleine Falle tappt.. wir glauben allerdings nicht daran.)
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Falls die Russen kommen: die deutschen Panzer stehen bereit.
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Da das OKH einen Angriff des Russen auf den Bereich Michailowka in Erwägung gezogen hat, fällt es nun relativ leicht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der Norden und der Osten der Stadt werden massiv durch gepanzerte Truppen verstärkt, und weitere Armeekorps werden in den nächsten Wochen eintreffen. Die Frontabschnitte an der Medwediza, die aktuell von Panzern bzw. Panzergrenadieren besetzt sind, sollen mittelfristig durch Infanterie ersetzt werden, damit die Gepanzerten Truppen an die Hauptfront im Süden von Stalingrad verlagert werden können.
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Das voll einsatzbereite VI. Panzerkorps wird in den Norden von Michailowk verlegt, um einen möglichen Angriff der Russen zu stoppen.
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Die Vorbereitungen für den Frontalangriff auf Moskau sind abgeschlossen, die gesamte Artillerie ist in Stellung und voll aufmunitioniert. Der Südzipfel der Stadt wird wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten noch hart umkämpft sein.
Bei gutem Wetter wird die Artillerie damit beginnen, die Befestigungen eine nach der anderen zu zerstören.
http://imageshack.com/a/img901/3661/3gZKV0.png
Im Raum Grosny tut sich nicht viel. Die H.Gr. Süd wartet weiterhin ab.. ein Angriff wäre angesichts des Terrains und der deutlichen Überlegenheit der Russen bei den Gepanzertern Truppen nicht empfehlenswert.
Nur die StuKas fliegen weiterhin Angriffe auf die feindl. Panzer, um ihre Stärke und Moral zu reduzieren.
Auf Betreiben des neuen Inspekteurs der Panzertruppen, General Heinz Guderian, wird nun auch wieder die Gesamtstärke der Panzertruppen veröffentlich. Aktuell kämpfen in der Wehrmacht 13 Gepanzerte Einheiten, und zwar 10 Panzerkorps und 3 Panzergrenadierkorps. Die Rumänen vefügen über ein Panzerkorps, das aktuell im Bereitstellungsraum für das Unternehmen Konstantin weilt. Weitere zwei Panzergrenadierkorps und ein Panzerkorps der Waffen-SS befinden sich in der Aufstellung und werden ab Mai 1943 verfügbar sein. Die in Prozent angegeben Gesamtstärke der Panzerwaffe bezieht sich also bis zum Mai auf die aktuell im Feld stehenden 14 Einheiten, ab Mai dann auf 17 Einheiten.
Am heutigen Tage liegt die Gesamstärke der Panzerwaffe bei 100%.
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Aktuell befinden sich neun Armeekorps in der Aufstellungsphase. Eins wird nach Kowrow transferiert, drei sind für Michailowka eingeplant und der Rest wird nach Stalingrad gehen.
In den nächsten Wochen sollen noch weitere fünf Armeekorps aufgestellt werden, und danach werden die Möglichkeiten des Ersatzheeres ausgelastet sein.
Die Truppen für das Unternehmen Konstantin befinden sich vollzählig in den Bereitstellungsräumen. Das Unternehmen kann am 3. März 1943 beginnen, falls das Wetter mitspielt. Aktuell liegt im Zielgebiet noch eine massive Schneedecke, und für den Angriff ist Tauwetter nötig.
Vom 7. bis zum 22. Februar wurden keine Feindeinheiten vernichtet.
Kapitel LXV - Auf nach Stalingrad
Wir waren im Norden von Michailowka als Reserve bereitgestellt worden, um einem eventuellen Angriff der Russen begegnen zu können. In den nächsten Wochen und Monaten werden an diesem Frontabschnitt neue Truppen erwartet, und sobald diese eingetroffen sind, werden wir wohl nach Süden verlegt, wenn die Russen keinen Großangriff starten. Die Verlegung soll aus eigener Kraft stattfinden, also nicht per Bahn, was mir sehr recht ist, denn ein Bahntransport bringt immer Unruhe in die Truppe, und es dauert lange, bis alles wieder so läuft wie vorher.
In den letzten Wochen hatten wir kaum etwas zu tun, und die Männer wurden langsam unruhig und auch ein wenig nachlässig. Ich ließ meine Kompaniechefs abends zu mir kommen, um ihnen den weiteren Gang der Dinge zu erläutern.
"Also, meine Herren... ich habe bereits gemerkt, daß die Truppe langsam unruhig wird und wieder etwas unternehmen möchte. Zwar habe ich noch keine konkreten Befehle, aber ich bin mir sehr sicher, daß wir in den nächsten Wochen etwas zu tun bekommen. Wenn ich die Ausführungen von General Weidmann richtig verstanden habe, dann werden wir innerhalb der nächsten Tage nach Süden aufbrechen und unsere Infanterie in der Schlacht um Stalingrad unterstützen."
Einige meiner Untergebenen schienen erleichtert, daß das Herumsitzen im Schnee ein Ende hatte.
"Wie gesagt: es steht noch nichts davon wirklich fest, aber Sie können es an die Mannschaften weiter geben: wenn die Russen nicht innerhalb der nächsten Tage einen Großangriff auf Michailowka starten, dann werden wir auf unseren Ketten nach Süden rollen und ab März in die Kämpfe um Stalingrad eingreifen. Ich beabsichtige mit dieser Information, die Männer aus ihrem Trott rauszuholen.. sie sollen wissen, daß es bald wieder was zu tun gibt.. die Warterei hat ein Ende.
Gibt es ansonsten noch Fragen oder Anmerkungen?"
Der Rest des Abends wurde durch Personalentscheidungen, Diskussionen um Prioritäten bei der Ersatzteil- und Brennstoffverteilung sowie organisatorische Dinge in Anspruch genommen.. Dinge, die ich wirklich nicht mag. Aber in ein paar Wochen war der Winter zu Ende, und wir würden uns durch die Festung Stalingrad kämpfen.
Wir wünschen euch viel Glück an allen Fronten, vor allem viel Erfolg bei Stalingrad...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::ph:
von Sachimos
08.10.14, 21:07
Werter Hohenlohe,
wir hoffen auch, dass das Unternehmen in Persien ohne größere Überraschungen abläuft. Wir haben uns etwas überlegt, um die Gefahr von unliebsamen Überraschungen zu minimieren. Und die "Dampfwalze" wird auch noch losrollen.:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 23. Februar 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Nach den letzten überraschenden Neuigkeiten, melden sich wieder einmal unsere Pioniere.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/rvl3v5vlqmfj.png (http://www.pic-upload.de/view-24852937/pioniere.png.html)
Diesmal wurden die Befestigungen im mittleren Frontabschnitt, bei Penza, fertiggestellt.
Es wird dem Feind immer schwerer fallen noch weitere Teile von Mütterchen Russland zu erobern. Umgehend wurde auch der Befehl gegeben den Stellungsbau weiter zu forcieren und die Fronten zu sichern.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Frontkommandeur
2 Panzerabwehrregimenter
3 Armeen
2 Divisionen
Die Front bei Gorky
Der Feind zieht alle seine gepanzerten Truppen aus dem direkten Umfeld von Gorky ab.
Die Analysten der STAWKA gehen nicht von einem größeren Rückzug aus, viel mehr warnen sie alle Stellen eindringlich, von einer Schwäche des Gegners auszugehen. Man ist sich im Oberkommando sicher, dass es sich nur um eine kurzfristige Verlegung oder aber um eine Falle handeln könnte.
Vermutlich will man den örtlichen Kommandeur zu einer unüberlegten Handlung bewegen, nur um dann umso härter zuzuschlagen.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/9knwelwgtlrr.png (http://www.pic-upload.de/view-24853065/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Das Oberkommando der Roten Armee beschließt, dass die Truppen an einer Stelle aktiv werden sollen, mit der der Feind bestimmt nicht rechnet. Seine Frontlinie direkt vor der Stadt soll entscheidend geschwächt werden.
Die Artillerie steht bereit und die Soldaten sind ausgeruht. Es ist also alles bereit. Aber es wird keinen Generalangriff geben, sondern nur ein gezieltes zuschlagen auf eine einzelne Einheit.
Die nötigen Befehle werden gegeben und unsere heldenhaften Soldaten gehen sofort zum Angriff über.
Die schweren Geschütze hämmern auf die Stellungen des gegenüberliegenden Armeekorps ein und nachdem die letzte Granate verschossen wurde, stürmen sofort Soldaten und Panzer über den zugefrorenen Fluss und zwingen den Feind zu Rückzug.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/3amlmznuzy64.png (http://www.pic-upload.de/view-24853208/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Der Plan der STAWKA hinter dieser Aktion ist einfach.
Wenn die Deutschen ihre Panzer und Grenadiere wirklich abgezogen haben, dann haben sie keine Reserven mehr, um die entstandene Frontlücke schnell zu schließen. Und wenn sie ihre Einheiten nicht abgezogen haben, dann werden sie diese wohl wieder schnell nach vorne ziehen, um einen weiteren Angriff der Roten Armee zu stoppen.
Egal wie, unsere Soldaten konnten, bei minimalen eigenen Verlusten, eine Lücke in die Linie des Feindes schlagen. Welche dieser irgendwie wieder schließen muss. Deshalb wurde das fliehende Armeekorps auch nicht verfolgt. Dies wäre nur ein "Selbstmordkommando" für die eingesetzten Männer.
Die neue Mitte der Front
Bei Penza bleibt es weiterhin völlig ruhig.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/navr1htx3z8m.png (http://www.pic-upload.de/view-24853412/Bild-3-Penza-Ende.png.html)
Lediglich kleinere Umgruppierungen werden veranlasst, um bei einem Angriff besser reagieren zu können. Unsere Soldaten können sich weiterhin mit Stellungsbau und Manövern beschäftigen.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/b3q1dshjtmc.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24853419/------------_------------_--------_--------------_1941.jpg.html)
**Die Männer sind weiterhin bei bester Laune und genießen die relative Ruhe der Front.**
Auch etwas weiter südlich ist es noch immer ruhig. Die Stadt Balashov ist gut gesichert und noch immer kommen weitere Verstärkungen an.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/ulsotdgq69gs.png (http://www.pic-upload.de/view-24853476/Bild-6-Mitte-Ende.png.html)
Die Verteidigungslinien rund um die Stadt werden nach Norden verlängert und es fehlen nur noch einige Einheiten, um einen Anschluss an die Stellungen bei Penza zu erreichen.
Unterdessen sichern die Deutschen bei Mikhaylov ihre Front nach Norden ab. Auch das schwer angeschlagene Armeekorps konnte sich auf die eigenen Linien zurückziehen und wurde sofort hinter der eigentlichen Hauptkampflinie in Sicherheit gebracht.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/tupxlksarhfq.png (http://www.pic-upload.de/view-24853517/Bild-4-Mitte-Anfang.png.html)
An einen weiteren Angriff ist im Moment noch nicht zu denken. Eine solche Attacke wäre nicht gut vorbereitet und hätte keinerlei Aussicht auf Erfolg. Außerdem wurde ein weiteres feindliches Panzerkorps gesichtet. Die Geheimdienstberichte deuten daraufhin, dass es sich dabei um das berüchtigte 6. Korps handelt, welches schon viele Opfer unter unseren Männern gefordert hat. Auch deshalb muss ein Angriff entsprechend gut vorbereitet werden. Die Eliteeinheiten des Feindes sind ein extrem gefährlicher Gegner.
Die Kommandeure vor Ort treffen deshalb auch die einzige richtige Entscheidung. Es gibt einen geordneten Rückzug auf die eigenen Linien und ein großangelegter Angriff wird weiter entsprechend vorbereitet.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/qnxtn24vso3.png (http://www.pic-upload.de/view-24853604/Bild-5-Mitte-Ende.png.html)
In Zukunft werden uns hier, wie an allen anderen Fronten auch, besonders die Staffeln der VVS einen Vorteil bieten. Insgesamt 10 Jagd- und Bomberstaffeln sind im rückwärtigen Gebiet versammelt und warten nur noch darauf loszuschlagen.
Auch die gepanzerten Verbände sind fast vollständig einsatzbereit. Wenn dann auch noch die Artillerie ihre Positionen bezogen hat, dann dürfte es für die Deutschen hier sehr schnell ungemütlich werden. Aber noch ist das Wetter zu schlecht und ein Angriff würde in einem Blutbad enden.
Aber die Voraussetzungen sind geschaffen und alles wartet nun gespannt auf die Angriffsbefehle
der STAWKA und vom obersten Sowjet.
Die Schlacht um Stalingrad
Direkt vor den Toren unserer neuen Hauptstadt Stalingrad, wird die Feuerkraft des Feindes immer massierter.
Inzwischen stehen 4 Abteilungen schwerer Artillerie direkt vor unseren Befestigungen. Vermutlich werden die Deutschen eine Befestigung nach der anderen unter massives Feuer nehmen und so zu zerstören versuchen.
Auf diese Bedrohung können wir momentan noch nicht angemessen reagieren. Die Flanken des Feindes sind gut gesichert und ein Ausfall aus der Festung macht auch keinen Sinn. Man würde mühsam aufgebaute Stellungen fast kampflos aufgeben.
http://www11.pic-upload.de/07.10.14/ebiekbjskltf.png (http://www.pic-upload.de/view-24854072/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)
Aus diesem Grund beschränken sich unsere Männer momentan nur auf Störangriffe im südlichen Teil der Festung. Wir wollen den Gegner dazu zwingen, seine Truppen ständig auszutauschen und versuchen so zu verhindern, dass er sich festsetzen kann.
An dieser Stelle wäre ein Angriff noch am erfolgsversprechenden, deshalb muss, unter allen Umständen, verhindert werden, dass eine feste Stellung der Deutschen entsteht.
Der Kampf um Grozny
Während die Deutschen am Boden sich weiterhin völlig passiv verhalten, sind sie in der Luft umso aktiver.
Immer wieder steigen ihre Sturzkampfbomber auf und suchen Ziele für ihre tödliche Fracht. Und mit einer unglaublichen Präzision haben sie sich wieder einmal eine unserer Panzerarmeen herausgepickt. Es war auch die einzige Einheit, welche noch nicht mit den neuen Flak- Lkw ausgestattet war und so musste sich die Gegenwehr auf Feuer aus Gewehren und Pistolen beschränken.
http://www11.pic-upload.de/08.10.14/zfvgbdn4m13p.png (http://www.pic-upload.de/view-24862209/Bild-8-Grozny-Anfang.png.html)
Glücklicherweise halten sich die Schäden durch die wiederholten Attacken in Grenzen. Aber die STAWKA kann nicht weiter zusehen, wie unsere neuen Panzer ohne Kampf aus der Luft zerstört werden.
Auch die letzte Panzerabteilung wird nun umgehend mit einer entsprechenden Luftabwehr ausgestattet.
http://www11.pic-upload.de/08.10.14/lwe6hxuhgp9x.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24862295/RIAN_archive_62364_Soviet_anti-aircraft_gunners_in_Leningrad.jpg.html)
**Auch in Grozny machen sich die Kanoniere bereit für die nächsten Anflüge von Feindmaschinen.**
Aber auch sonst bewegt sich an der Front und dahinter einiges. Mittlerweile ist die neue Raketenartillerieabteilung eingetroffen und konnte ihre Stellung beziehen. Die Fallschirmjäger konnten abgelöst werden und eine zusätzliche Panzerarmee übernimmt ihren Abschnitt. Und auch die Jagd und Bomberstaffeln der VVS sind auf Vollstärke und einsatzbereit.
http://www11.pic-upload.de/08.10.14/sp4abu681k.png (http://www.pic-upload.de/view-24862290/Bild-9-Grozny-Ende.png.html)
Noch sollen die momentanen Linien gehalten werden, aber sobald es das Wetter zulässt wird auch hier die Rote Armee wieder zum Angriff übergehen. Weiterhin ist das erklärte Ziel eine dauerhafte Zurückeroberung der äußerst wichtigen Ölquellen.
außerdem muss dem Feind unbedingt eine empfindliche Niederlage bereitet werden. Es gilt die Stärke auszunutzen, bevor weitere Verstärkungen für die Deutschen eintreffen oder sich die Gesamtlage entscheidend ändert.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Unsere Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten weiterhin fieberhaft an einer entscheidenden Verbesserung der aktuellen Waffensysteme, um mit den Deutschen technologisch gleichzuziehen.
Einige Projekte stehen bereits kurz vor dem Abschluss und es fehlen nur noch einige letzte Test bevor die neuen Waffen für "Frontreif" erklärt werden können.
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Die STAWKA ist optimistisch das, zumindest in einigen Bereichen, eine Umrüstung noch während des Winters erfolgen kann. Wenn wichtige Technologien noch vor dem Frühjahr verfügbar werden würden, dann wäre das ein großer Gewinn an Kampfkraft zu einem entscheidenden Zeitpunkt.
Die Frontkommandeure werden natürlich von der STAWKA umgehend informiert sobald das neue Material zur Verfügung steht.
Wir sind mal gespannt wie sich GAA2 auf eure Bomber auswirkt, wenn sie die deutschen Truppen angreifen, die ja alle Air Defense haben dürften...:)
Wir warten gespannt auf eure bevorstehende Offensive, edler Sachimos...!! :ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:D
Werter Hohenlohe,
wir möchten bemerken, daß unser Gegner nun GAA1 bekommen hat.... :D
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23. Februar 1943 - Feindaktivitäten
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Der Feind greift konzentriert mit Artillerie, zwei Panzerkorps und Infanterie das LXXX. Armeekorps an, das sich unter schweren Verluste zurückzieht.
Das OKH muß neidlos anerkennen, daß die Russen gelernt haben, effizient zu kämpfen.
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Die Infanterie muß wieder mal den Kopf hinhalten.
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Der erwartete Angriff Norden findet nicht statt.
Im Süden gibt es vereinzelte Angriffe der Russen, die aber keine Ergebnisse bringen.
3. März 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord hält weiterhin im Raum Gorki die Stellung und führt einen taktischen Gegenschlag durch.
Die H.Gr. Mitte bereitet weiterhin den Angriff auf Stalingrad vor.
Bei der H.Gr. Süd kommt es weiter zu schweren Luftkämpfen.
Der Start für Unternehmen Konstantin wird wegen schweren Schneefällen auf den 19. März verschoben.
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Das Loch in der Frontlinie wird mit einer frischen Einheit gestopft.
Im Süden greifen zwei deutsche Panzerkorps eine russische Armee an.
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Das Wetter behindert beide Seiten gleichermaßen.
http://imageshack.com/a/img538/8449/5oP5Vo.png
Im Raum Michailowka treffen die Fallschirmjäger und Kavallerie von der H.Gr. Süd ein.
Das VI. Panzerkorps marschiert planmäßig nach Süden, um am Angriff auf die Stadt teilzunehmen.
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Hier sieht man die tapferen Männer des VI. Panzerkorps auf dem Marsch.
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Auch im Osten von Wolgodonsk machen sich die Panzerbesatzungen für den Angriff bereit.
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Im Raum Grosny beschränken sich die Aktionen auf Luftangriffe, von denen die Mehrzahl siegreich für die Luftwaffe und ihre Verbündeten ausgeht.
An dieser Front gilt es, die Stellung zu halten, denn der Feind ist bei den Gepanzerten Einheiten 2:1 überlegen.
Vom 23. Februar bis zum 10. März wurden keine Feindeinheiten vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzertruppen beträgt 99%.
Kapitel LXVI - Stimmt, der war ja auch Kaiser... genau wie Barbarossa
Am Abend hatte uns Oberst Höfinghoff zu einer Besprechung gebeten.. alle Offiziere des Panzerregiments waren anwesend.
"Meine Herren, was ich Ihnen heute Abend zu sagen habe, unterliegt der strengsten Geheimhaltung. Ganz läßt sich ein derartiges Unternehmen zwar nicht verbergen, aber es muß ja nicht sein, daß der Feind im Vorfeld schon alles weiß. Am 19. März beginnt Unternehmen Konstantin, der Angriff auf die Türkei."
Ein ungläubiges Raunen ging durch die Reihen.
"Was macht denn das für einen Sinn, Herr Oberst?"
Leutnant Achleitner, der die Frage gestellt hatte, war noch jünger als ich... wenigstens einer hier im Raum.
"Das wollte ich ja gerade erklären, Herr Leutnant. Es stehen mir nicht alle Informationen zu Verfügung, und einiges muß ich mir selbst zusammenreimen. Das OKH hat eine erhebliche Menge an Truppen im Südosten von Bulgarien zusammengezogen, und die werden am 19. März zum Angriff übergehen, unabhängig von der Witterung. Die ersten Ziele sind die Städte Adrianopel und Konstantinopel, die damit nach knapp 500 Jahren wieder unter die Kontrolle des westlichen Zivilisation gelangen werden. Im zweiten Schritt geht weiter in Richtung der Minen von Zonguldak und nach Ankara. Die Türkei ist reich an Rohstoffen, und die Analysten des OKH haben ausgerechnet, daß sich allein schon durch die Einnahme dieser Gebiete die Gesamtproduktion des Reiches um 8-10% steigern läßt, weil praktisch die gesamte Industrie der Türken im Westen des Landes angesiedelt ist. Nach der Einnahme von Ankara werden die deutsch-rumänischen Truppen weiter nach Osten vorstoßen und im Laufe des Jahres versuchen, den Kaukasus durch die Hintertür zu knacken. Vor Grosny kommen wir nicht weiter, bei gutem Verlauf des Unternehmens gelingt möglicherweise die Einnahme von Baku."
"Hört sich ja gut an... aber was werden die Russen machen?"
"Das kann niemand vorhersehen, aber wahrscheinlich werden sie Truppen schicken.. und die fehlen wiederum an der Hauptfront."
"Und was ist, wenn die Russen so viele Truppen in die Türkei schicken, daß unsere Truppen nicht vorankommen?"
"Wie gesagt: die fehlen dann an anderer Stelle.. und wenn ich es richtig interpretiere, dann hat sich das OKH etwas überlegt, um das zu vermeiden. Allerdings kann ich Ihnen noch nicht verraten, was das sein wird.. es handelt sich eher um eine Mutmaßung meinerseits. Es gibt eine weiteres Unternehmen mit dem Tarnnamen Steinschleuder, aber da müßte ich wirklich raten, was sich genau dahinter verbirgt. Warten wir es ab."
Die Namensgebung des Unternehmens machte durchaus Sinn.. genau wie Kaiser Barbarossa war auch Kaiser Konstantin eine historische Figur. Und es wäre ihm wohl Recht gewesen, wenn die Stadt, die seinen Namen trägt, nach 500 Jahren von der Herrschaft der Osmanen befreit wird.
Wenn ihr das hier bekannt gebt, dann muss der edle Sachimos bald genug reagieren, denn dann wird es in Bälde im Kaukasus hoch hergehen...Wir sind schon ganz gespannt...!! :ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
von Sachimos
15.10.14, 00:49
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 11. Februar 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Beunruhigende Nachrichten erreichen die STAWKA und die oberste sowjetische Führung.
Bericht der Abteilung Aufklärung "Feindliches Ausland" des NKWD
Von: NKWD Abteilung Aufklärung
An: STAWKA, oberster Sowjet
Nachrichtlich: alle Frontkommandeure
Genossen,
durch unsere Spione in unseren unmittelbaren Nachbarländern und unsere westlichen Alliierten wurden uns beunruhigende Informationen zugetragen.
Es scheint, als ob ein deutscher Angriff auf die, bisher neutrale, Türkei nun unmittelbar bevorstehen würde.
Es wurden zahlreiche Funksprüche mit Marschbefehlen und auch Meldungen über konkrete Angriffsvorbereitungen abgefangen. Die vorhandenen Informationen lassen nur einen Schluss zu. Binnen weniger Tage wird ein Überraschungsangriff auf die Türkei erfolgen. Es gilt nun unverzüglich Vorbereitungen für ein solches Szenario zu treffen, falls nicht bereits Reserven innerhalb der Roten Armee zusammengezogen wurden.
Unsere Informanten gehen von mindestens 2 Panzerkorps und 8 Armeekorps aus, welche an dem Angriff beteiligt sind. Dazu dürften noch Stabsstellen und Unterstützungseinheiten kommen.
Man kann also von durchaus von einem schnellen Vormarsch ausgehen.
Ein Verlust der Türkei hätte gravierende Folgen an allen anderen Frontabschnitten unserer Westfront. Deshalb muss die STAWKA alle notwendigen Vorbereitungen treffen, die Türkei darf nicht kapitulieren und dem Feind in die Hände fallen.
Im Oberkommando macht sich Unruhe breit. Wenn diese Nachricht wirklich voll zutrifft, dann hat man noch eine weitere Front abzudecken und viel schlimmer ist, sollten die Deutschen Erfolg haben, dann könnten sie ohne Mühe in den Kaukasus und den Iran vorstoßen. Damit wären alle bisherigen Bemühungen sinnlos und unsere Fronten würden von hinten aufgerollt werden.
Deshalb entsendet die STAWKA umgehend einen fähigen Kommandeur und gibt einige Einheiten aus der Reserve frei. Genauere Informationen werden folgen, sobald diese Einheiten ihre Bereitstellungsräume erreicht haben und der Feind seine Absichten offenbart hat.
Aber es gibt auch wieder sehr erfreuliche Nachrichten zu vermelden.
http://www11.pic-upload.de/14.10.14/4cjvwihh7imd.png (http://www.pic-upload.de/view-24928534/gaa.png.html)
Unseren Ingenieuren ist es gelungen neue Flugzeuge und Waffen für Bodenangriffe zu entwickeln. Damit schließen wir nun technologisch zu unseren Feinden auf und deren "Stukas" haben bekanntlich ja eine tödliche Wirkung auf unsere Panzerarmeen. Endlich können wir es ihnen mit gleicher Münze heimzahlen.
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Frontkommandeure
1 Armee
Die Front bei Gorky
Die Offiziere und Soldaten sind nicht besonders überrascht, als die feindlichen Panzer sich wieder an der Front zeigen. Die Einschätzungen waren also völlig richtig. Es hat sich nur um eine Finte gehandelt, welche uns zum Angriff bewegen sollte.
Die Panzer unternehmen sofort eine Attacke auf unsere sichernde Armee hinter dem Fluss. Die Armee hat leider 30% Verluste zu beklagen.
http://www11.pic-upload.de/14.10.14/ic7nx8mdiva.png (http://www.pic-upload.de/view-24928614/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Außerdem zeigt sich, dass die Deutschen anscheinend keine größeren Reserven mehr in der Hinterhand haben, denn ein Armeekorps aus dem Norden muss die Frontlücke direkt vor Gorky schließen.
Die STAWKA befiehlt alle Einheiten auf Sollstärke zu bringen und keine Angriffe zu unternehmen.
http://www11.pic-upload.de/14.10.14/7bczdewhftw.png (http://www.pic-upload.de/view-24928660/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Vorerst sollen noch die Kräfte gesammelt werden, um später dann mit aller Härte zuschlagen zu können. In den nächsten Tagen treffen auch neue Jagdflugzeuge ein und dann kann auch an dieser Front die VVS wieder in Aktion treten und ihre Schlagkraft unter Beweis stellen.
Die Front bei Penza und Saransk
Hier kommt es zu keinerlei Aktionen des Feindes.
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Der Kommandeur vor Ort lässt seine Truppen sich weiter eingraben und es werden neue Befestigungen von den Pionieren gebaut. Ansonsten verhält sich auch die Rote Armee weiterhin ruhig.
Die Mitte der Westfront
Auch bei Balashov zeigen sich die Deutschen nicht. Außer einer einzelnen Sicherungseinheit ist bisher nichts vom Gegner zu sehen.
Die STAWKA ist sehr beunruhigt über das Stillhalten der Deutschen, man geht von einer größeren geplanten Aktion an dieser Front aus. Deshalb wird umgehend eine Luftaufklärung angeordnet.
Was unsere Aufklärungsflugzeuge entdecken, ist mehr als überraschend.
http://www11.pic-upload.de/14.10.14/r8q552cz3dux.png (http://www.pic-upload.de/view-24928753/Bild-4-Balashov-Ende.png.html)
Der Feind hat eine recht imposante Streitmacht versammelt. Sogar ein Panzerzug ist darunter. Allerdings sind keine gepanzerten Einheiten zu sehen, also ist die Gefahr hier eher als gering zu betrachten, wenn nicht noch mehr Verbände dazukommen.
Insgesamt kann die Stadt als ausreichend gesichert betrachtet werden.
Weiter südlich sind beide Parteien weiterhin deutlich aktiver.
Die Deutschen verstärken ihre Front nach Norden weiter.
http://www11.pic-upload.de/15.10.14/ap91yp6hcs9.png (http://www.pic-upload.de/view-24929067/Bild-5-Mitte-Anfang.png.html)
Unterdessen machen sich die wieder erstarkten Bomberstaffeln der VVS startklar. Ihre Befehle sind eindeutig. Sie sollen die feindlichen Stellungen auf der gegenüberliegenden Flussseite angreifen und einen Angriff durch unsere Bodentruppen vorbereiten. Sie können auch einigen Schaden anrichten. Die Kampfkraft von insgesamt 4 Bomber- und Schlachtfliegerstaffeln ist nicht zu unterschätzen.
Nachdem diese ihr Bombardement beendet haben, kommen unsere Panzer- und Infanteriearmeen zum Zuge. Nach nur zwei Angriffen schon, müssen die deutschen Panzergrenadiere ihre Stellungen räumen und sich weit hinter die eigenen Linien zurückziehen.
http://www11.pic-upload.de/15.10.14/ws274oypvckk.png (http://www.pic-upload.de/view-24929096/Bild-6-Mitte-Ende.png.html)
Es soll aber der geflohenen Einheit nicht nachgesetzt werden, dadurch würde man sich nur Unnütz einem Gegenangriff aussetzen und könnte das Gelände vermutlich nicht dauerhaft halten. Wie schon bei Gorky würde ein solcher Befehl in einer "Selbstmordmission" enden und das will die STAWKA unter allen Umständen vermeiden.
Aber unsere Panzerarmeen stehen bereit eine mögliche, zukünftige, Schwäche des Gegners sofort auszunutzen und weitere Angriffe durchzuführen. Da die Grenadiere vorerst stark geschwächt sein dürften, bleibt die einzige schwere deutsche Einheit in diesem Gebiet ein Panzerkorps. Unsere Bomber sind weiterhin einsatzbereit und können in den nächsten Tagen weitere vernichtende Angriffe fliegen.
Es bleibt allerdings abzuwarten, wie der Feind reagiert und ob er weitere Verstärkungen nach Mikhaylov bringen wird.
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**Panzeraufklärer sichern das Gelände um den Fluss herum.**
Die Schlacht um Stalingrad
Tag um Tag, Woche um Woche setzen die Deutschen ihren Artilleriebeschuss auf eine einzelne Stellung der Roten Armee fort. Immer wieder müssen die Verteidiger leichte Verluste durch die einschlagenden Granaten erdulden, aber sie weichen nicht.
Genauso beständig setzt die Rote Armee ihre Angriffe im Süden der Festung fort. Ein weiteres Armeekorps muss schwere Verluste hinnehmen.
http://www11.pic-upload.de/15.10.14/1lz81ymphxvs.png (http://www.pic-upload.de/view-24929154/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)
Erfreulich ist aber, dass inzwischen ein zusätzliches Hauptquartier mit Versorgungsstelle in die Festung beordert werden konnte. Dieses übernimmt sofort den Befehl über die südlichen Verbände. Damit dürfte deren Schlagkraft nun sehr bald ansteigen und es können größere Angriffe unternommen werden.
Auch die Panzer und mechanisierte Infanterie gehen nun in ihre Verfügungsräume, um schnell entweder im Westen oder Süden eingesetzt werden zu können.
Die STAWKA geht weiterhin von einem direkt bevorstehenden Großangriff aus und man möchte sofort darauf reagieren können.
Der Kampf um Grozny
Auch hier bleibt die Lage völlig unverändert.
Der Gegner beschränkt sich auf Luftangriffe mit seinen Sturzkampfbombern und auch von unserer Seite kommt es zu keinen größeren Angriffen. Es fehlen noch einige entscheidende Kleinigkeiten, bevor die Rote Armee wieder offensiv werden kann.
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Unteranderem muss die Raketenartillerie erst noch vollständig aufmunitioniert werden, bevor wir hier einen Angriff unternehmen können. Aber es konnten bereits alle Einheiten auf ihre volle Stärke aufgefrischt werden und die Panzerarmeen verfügen jetzt auch alle über eine eigene Luftabwehrbrigade.
"Operation Einwilligung" Der Angriff auf den Iran
Bereits seit einiger Zeit haben zahlreiche Offiziere einen Angriff auf den Iran gefordert. Zum einen sollen damit die wichtigen Ölquellen vor einem deutschen Zugriff geschützt werden und zum anderem soll ein sicherer Korridor für die Nachschubgüter unserer westlichen Verbündeten für die Rote Armee geschaffen werden.
Der STAWKA ist es gelungen einige Einheiten an der Grenze zusammen zuziehen und in diesen Tagen wurde der Angriffsbefehl gegeben. 2 Armeen, 1 Kavalleriebrigade und 1 Regiment Fallschirmjäger wurden in Bewegung gesetzt.
Den Fallschirmjägern kommt dabei die wichtigste Aufgabe zu. Sie sollen unmittelbar vor Teheran abspringen und die Verteidiger solange beschäftigen, bis die Hauptstreitmacht ankommt und die Hauptstadt einnehmen kann.
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**Unsere Fallschirmjäger beim Besteigen der Transportflugzeuge.**
Der Angriff läuft wie geplant ab. Ohne Kämpfe konnte die Stadt Resht eingenommen werden und die Fallschirmjäger sind auf dem Punkt gelandet und haben bereits, bei einem ersten Angriff, einige Gefangene gemacht.
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Die STAWKA ist mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Im Oberkommando geht man davon aus, dass die Operation bis Ende März vollständig abgeschlossen ist. Anschließend können diese Einheiten dem vermeintlichen Angriff auf die Türkei begegnen und in dieses Gebiet verlegt werden.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Die Statistiker des Oberkommandos haben eine aktualisierte Übersicht, über das Kräfteverhältnis an allen Fronten erstellt. Deutlich zu sehen ist, dass die Kampfkraft der Roten Armee wieder deutlich gestiegen ist.
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Bei den Luftstreitkräften sind beide Parteien gleich auf und auch auf dem Boden werden die Zahlen deutlicher. Man darf auch nicht vergessen, dass der Feind starke Kräfte für die Sicherung der besetzten Gebiete aufwenden muss.
Die STAWKA geht mittlerweile von einer zahlenmäßigen Überlegenheit der Roten Armee an der Front aus.
Werter Hohenlohe,
der Weg bis nach Baku ist sehr lange. Wir befürchten, daß wir ihn auf konventionellem Wege (also über Grosny und Machatschkala) nicht gehen können, also müssen wir einen Umweg nehmen. Wir möchten bemerken, daß der Angriff auch wirtschaftliche Gründe hat. Wenn die Einnahme der Städte Edirne, Istanbul und Ankara sowie der Mine gelingt, dann sind das 48 MPPs pro Runde.. aus unserer Sicht durchaus nicht zu verachten.
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11. März 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen lassen erkennen, welches Offensivpotential die Rote Armee mittlerweile hat.
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Die Luftwaffe der Roten Armee zeigt ihre Muskeln. Vier feindliche Fliergerkorps gehen zum Angriff über, und obwohl die Mehrzahl der Luftkämpfe siegreich für die Deutsche Luftwaffe ausgeht, ist die Anzahl der Feindmaschinen problematisch. Die anfliegenden Bomber könnten nicht vollständig abgefangen werden. Weitere vier Großverbände feindlicher Bombern prügeln auf das III. Panzergrenadierkorps ein, dessen Verluste sich zu diesem Zeitpunkt aber noch in Grenzen halten. Erst der nachfolgenden Angriff von Infanterie und Panzern richtet schwere Schäden bei der Einheit ab. Die Entscheidung des Kommandierenden Generals zum Rückzug ist unbedingt richtig, da im Raum Michailowka genug andere Sicherungstruppen vorhanden sind.
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Das III. Panzergrenadierkorps zieht sich in die Vororte von Michailowka zurück und wird aufgefrischt.
Desweiteren führen die Russen den vom OKW seit langem befürchteten Angriff auf Persien durch.
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Der Persische Korridor wird es den Westalliierten ermöglichen, schier unglaubliche Mengen an Nachschub nach Rußland zu pumpen. Die Reste des Afrika-Korps, die momentan in Tunesien zusammengeschossen werden, sind sicherlich nicht in der Lage, die Briten und Amerikaner daran zu hindern.
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Die persische Armee besteht aus einem technologisch rückständigen Armeekorps, das in der Hauptstadt Teheran stationiert ist. Das OKH erwartet nicht, daß die Perser noch lange Widerstand leisten.
(Anm: die Eroberung des Landes wird den Russen eine Steigerung ihres Einkommens um 40 MPP bringen.. leicht verdientes Geld. Unser ehrenwerter Gegner muß sich an dieser Stelle die Frage gefallen lassen, warum er das nicht schon früher gemacht hat.)
19. März 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord führt ihren Abwehrkampf im Raum Gorki fort und kann einen weiteren taktischen Gegenschlag führen.
Die H.Gr. Mitte beginnt mit dem Angriff auf die Festung Stalingrad und vernichtet zwei feindl. Befestigungswerke.
Bei der H.Gr. Süd gehen die Luftangriffe auf die feindl. Panzerverbände weiter.
Die H.Gr. Kleinasien hat mit der Durchführung des Unternehmens Konstantin begonnen und die Städte Adrianopel und Konstantinopel eingenommen.
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Die H.Gr. Nord schlägt eine russische Armee in die Flucht, die dabei die Hälfte ihrer Kampfkraft verliert. Deutsche Verluste gab es nicht, so daß die H.Gr. zu 100% auf Sollstärke ist.
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Im zweiten Kriegswinter ist der deutsche Landser auf die russische Witterung vorbereitet und der Roten Armee auch im Winter gewachsen.
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Im Raum Michailowka gelingt es, eine sichere Defensivstellung aufzubauen. Weitere Armeekorps werden in den nächsten Wochen aus dem Reich eintreffen. Auch das III. PGK ist wieder auf Sollstärke.
Die Festung Stalingrad erlebt den schwersten Artilleriebeschuß seit Kriegsbeginn, und die Russen laufen wie die Hasen. Eine Armee wird in ihren Verteidigungsstellungen vernichtet, drei weitere treten unter schweren Verlusten die Flucht an. Es gelingt, zwei der Infanteriewerke des Feindes zu schleifen, so daß ein Angriff auf das Stadtzentrum möglich wird. Dort befinden sich zur Zeit nur Stabsabteilungen der Roten Armee und keine Kampfeinheiten.
Die Planer des OKH sind besonders stolz auf den guten Zustand der Fronteinheiten; so ist bspw. die Infanterie am stratgisch wichtigen Südzipfel der Stadt trotz der schweren Kämpfe auf Sollstärke, und ein weiteres frisches Panzerkorps steht im Rückraum bereit.
Nun kommt es auf die Reaktion der Russen an. Einen Rückzug halten die Analysten in Berlin für unwahrscheinlich.
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Bei Michailowka liegt die Wehrmacht auf der Lauer und erwartet den Angriff der Russen.
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Das Eisenbahngeschütz entfaltet seine verheerende Wirkung, und die moralische und psychologische Wirkung auf die Feindtruppen ist immens.
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Die Männer des VI. Panzerkorps erreichen die Außenbezirk von Stalingrad.
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Am Terek gehen die schweren Kämpfe am Himmel weiter. Die Luftwaffe und die Verbündeten greift erstmals die russischen Bomber auf ihren Flugplätzen an.
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Am Boden gibt es wegen des schlammigen Wetters momentan keine Kämpfe.
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Der Startschuß für das Unternehmen Konstantin ist gefallen. Vordringliche Ziele sind Adrianopel (1), Konstantinopel (2), die Minen von Zonguldak (3) und die Hauptstadt Ankara (4).
Im Nordosten der Karte erkennt man die verfahrene Lage am Terek, und im äußersten Südosten kann man gut die Kämpfe um Teheran erkennen.
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Das wichtigste Ziel ist die schnelle Einnahme von Konstantinopel. Falls das mißlingt, kann der Feind das Nadelöhr schnell verstopfen, was den Vormarsch erheblich verlangsamen würde.
Die Planer des OKH haben einen Operationsplan ersonnen, der nach menschlichem Ermessen nicht schief gehen kann.
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Trotz der schlammigen Böden gelingt die Einnahme der Städte Adrianopel und Konstantinopel, wobei das II. Armeekorps der Türken vernichtet wird.
Der im Hafen vor Anker liegende ehem. Große Kreuzer Goeben wird sicherheitshalber versenkt, damit die 28cm-Artillerie des Schiffes nicht in die Kämpfe eingreifen kann.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die vier am Angriff beteiligten deutschen Armeekorps voll motorisiert sind. Kleinasien ist größer, als der Name glauben läßt.
In der Zeit vom 11. bis zum 26. März wurden drei Feindeinheiten vernichtet: eine sowjetische Armee, ein türkisches Armeekorps und ein Kreuzer, insgesamt also 334 Einheiten. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt momentan bei 95%.
Kapitel LXVII - Die Tore von Stalingrad
Kiew, Kharkov, Rostow, Moskau und nun Stalingrad. Auf dem Weg zu unserem Einsatzgebiet sind an den Schweren Geschützen vorbeigefahren, die das OKH im Westen von Stalingrad massenhaft platziert hat.. insbesondere die mächtige Eisenbahnartillerie ist hochgradig beeindruckend. Man merkt, daß hier einiges an planerischer und logistischer Vorarbeit geleistet wurde, und diese Vorarbeit macht sich nun bezahlt.
Unser Auftrag war einfach: das VI. Panzerkorps soll an die feindlichen Infanteriewerke heranrücken, den Feind durch schnelle Vorstöße aus seinen Stellungen vertreiben und diese dann zerstören, um eine Rückkehr der Russen unmöglich zu machen. Den ganzen Morgen lang wurden die Russen von der Artillerie beharkt, und über dem Kampfgebiet gab es Rauchfahnen und Staubwolken, die mehrere hundert Meter durchmaßen.
Wir blieben anfangs am Westufer des Don und wendeten die "Moskau"-Taktik an.. der Feind wurde durch Bordwaffen beschossen, aber außerhalb von Städten, die der Feind nicht unbedingt verteidigen will, klappt das nicht allzu gut. Die Russen gaben recht schnell die ersten Gräben auf und entzogen sich so der Reichweite unserer Bord-MGs.
Die Pioniere bekamen den Auftrag, eine Furt im Fluß Don über die Überquerung vorzubereiten, und gegen Mittag erhielten wird den Angriffsbefehl.
Meine Abteilung bekam den zweiten Platz in der Warteschlange, und wir bekamen den Befehl, auf der linken Flanke vorzurücken. Über Sprechfunk wollte ich ein paar letzte Worte an meine Kameraden richten.
"Männer, aufgepaßt! Die Russen wissen, daß wir kommen, und sie sind vorbereitet. Die Artillerie hat einiges an Vorarbeit geleistet, aber die Luftwaffe hat uns nur wenig helfen können, so daß wir neben den Minenfeldern auch mit getarnten PAKs zu rechnen haben. Den ersten Schuß werden wir vorher nicht sehen können, aber dann müssen wir mit allem draufhalten, was wir haben. Marsch!"
Die Abteilung rückte in durchaus annehmbaren Tempo vor, und die Russen leisteten der erwarteten Widerstand. Die Infanterie wurde in ihren Gräben bekämpft und aufgerieben, und die vereinzelten PAKs bekamen in den meisten Fällen nur einen Schuß, bevor sie vernichtet wurden. Wir hatten auch Verluste, aber meist waren es beschädigte Ketten oder Vorgelege. Es dauerte nicht lange, und die stark dezimierten Russen zogen sich geordnet in Richtung Stalingrad zurück. Viele Mörser und PAKs wurden dabei zurückgelassen.
"Männer, herhören! Die Russen haben sich zurückgezogen, aber wir haben noch eine Aufgabe zu erledigen. Das gesamte Schwere Gerät der Russen muß vernichtet werden.. Mörser, Schwere MGs, PAKs, Artillerie... alles. Kampfstände und Gräben sind zu sprengen oder mit mit unseren Panzern unbrauchbar zu machen. Macht alles kaputt, was Ihr in die Finger bekommt! Ich will nicht, daß der Feind heute Nacht wiederkommt und sich einfach gemütlich in seine Stellungen hockt, als wäre nichts passiert! Ausführung!"
Im Grunde brauchte ich das meinen Männern nicht zu sagen.. der typisch männliche Drang, Dinge kaputt zu machen, hätte wohl allein schon ausgereicht. Leider wird es im März recht früh dunkel, aber scheinbar hatten wir genug Zeit gehabt. Als wir den Befehl bekamen, uns über die Furt zurückzuziehen, war das Vernichtungswerk weitestgehend beendet, und das Vorfeld von Stalingrad war keine Ansammlung von Minenfelder, Stacheldraht und versteckten MG-Nestern mehr, sondern freies Feld.
Am Abend ging ich die Verlustmeldungen durch. Meine Abteilung hatte 14 Panzer verloren. 2 davon waren Totalverluste samt Mannschaft, weitere 3 wurden von der Besatzung aufgegeben und waren so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr zu retten waren. Einer davon ist ein paar Sekunden nach dem Ausborden explodiert.. da haben meine Leute Glück gehabt. Weitere 9 Panzer wurden durch Minen oder PAKs beschädigt und sind fahruntüchtig. 4 davon sind bereits in der Inst, und ob die anderen 5 abgeschleppt werden können, hängt von der Feindlage ab.
Die Abteilung hat 14 Tote und 37 Verletzte zu beklagen, 5 davon so schwer, daß sie den Rest ihres Lebens als Kriegsversehrte verbringen müssen. Die abendliche Bestandsaufnahme nach einem Kampfeinsatz fiel mir immer am schwersten.
Wir wünschen euch für Unternehmen Konstantin viel Erfolg und alles Gute...!! :top: Wie es aussieht hat der edle Sachimos seine Finanzspritze gut genutzt, denn er hat nun die VVS erheblich ausgebaut. Die VVS kann euren Truppen mittels GAA1 nun sehr gefährlich werden. Wir wünschen weiterhin alles Gute...!! :ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wann gibt es denn das nächste Update...??
herzliche grüsse
Hohenlohe, der wissen will wie es weitergeht...:smoke::)
von Sachimos
19.10.14, 22:16
Werter Hohenlohe,
jetzt.:D;)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 27. März 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Die deutschen Invasoren werden immer gieriger. Es reicht ihnen nicht an 2 Fronten Krieg zu führen, sie müssen auch noch der Türkei den Krieg erklären und in ihr Land einmarschieren.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/bdfzfihax4aq.png (http://www.pic-upload.de/view-24983857/aktivit--ten.png.html)
Diesem Treiben kann die Sowjetunion natürlich nicht untätig zusehen. Die STAWKA hatte bereits Vorkehrungen getroffen, falls die Deutschen wirklich in die Türkei einmarschieren würden. Jetzt werden umgehend die, bereits ausgegebenen, Befehle ausgeführt und eine Expeditionsarmee der Roten Armee macht sich per Zug auf den Weg in die Türkei, um das Land in seinem Abwehrkampf zu unterstützen.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Armee
Die Front bei Gorky
Der Feind greift über den Fluss an und fügt unserer verteidigenden Armee schwere Verluste zu. Sie muss sich weit hinter die eigenen Linien zurückziehen. Allerdings hat das auch einen Vorteil. Sollten die deutschen Panzer versuchen nachzusetzen, dann könnte es, mit etwas Glück, passieren, dass sie genau vor den Rohren unserer PAK zu stehen kommen.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/ujrvutoaxqfo.png (http://www.pic-upload.de/view-24984068/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Ansonsten verhält sich die Rote Armee völlig ruhig. Lediglich die VVS wird aufgefrischt und die mit der neuesten Technologie ausgerüstet. Hier trifft es sich gut, dass es regnet. Da können die Bomber sowieso nicht starten. Also kann man die Zeit nutzen und die Flugzeuge modernisieren.
Die Front bei Penza und Saransk
Es bleibt alles beim Alten.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/61m5yj2382bg.png (http://www.pic-upload.de/view-24984222/Bild-2-Penza-Ende.png.html)
Überlegungen, von dieser Front Kräfte abzuziehen und diese beispielsweise in die Türkei zu entsenden, erteilt das Oberkommando eine Absage. Da man bereits ein deutsches Aufgebot erkannt hat, will man auch weiterhin auf einen Angriff vorbereitet sein.
Die Mitte der Westfront
Der Feind schließt seine Frontlücke umgehend, mit einer berittenen Einheit.
Seine Panzergrenadiere bleiben vorerst weit hinter der eigentlichen Frontlinie stehen. Scheinbar müssen sich diese erst noch von den schweren Verlusten erholen und sind noch immer schwer angeschlagen.
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Die Offiziere sind relativ erstaunt über diese Aktion der Deutschen. Scheinbar haben sie keine schweren Verbände mehr an diesem Frontabschnitt und deshalb müssen jetzt Kavalleristen die Lücke schließen.
Es ist für uns eine Gelegenheit, welche wahrscheinlich nicht so schnell wiederkommt. Die gegnerische Einheit hat keinen allzu großen Kampfwert und ihr gegenüber steht eine kampferfahrene sowjetische Panzerarmee.
Es wird sofort ein Angriffsbefehl gegeben und es kommt wie es kommen muss.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/4sjohaza1bkl.png (http://www.pic-upload.de/view-24984399/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Nachdem unsere Panzer ihren Angriff gestartet haben, flieht die feindliche Einheit sofort unter schweren Verlusten. Der Angriff wurde alleine von den gepanzerten Kräften durchgeführt. Ohne Artillerievorbereitung und ohne vorhergehende Luftangriffe. Ein großer Sieg für diesen Verband.
Dieser heldenhafte Panzerverband erhält nach seinem Angriff sofort neue Befehle und wird in Richtung Stalingrad verlegt, um dort die Verteidigung zu stärken. Eine weitere Panzerarmee nimmt ihren Platz ein und bereitet sich auf weitere Angriffe vor.
Man ist gespannt, wie die Deutschen reagieren und welche Einheit sie als nächstes in die Lücke schieben.
Die Schlacht um Stalingrad
Vor Stalingrad zeigt der Feind nun seine ganze Stärke.
Nach stundenlangem Beschuss mit Artillerie aller Kaliber, greifen Infanterie und Panzer gemeinsam an. 2 Befestigungswerke im Vorfeld der Stadt werden vollständig zerstört und die Verteidiger teilweise schwer zusammengeschossen. Allerdings können auch unsere tapferen Soldaten zahlreiche Feindpanzer abschießen und solange es ihnen möglich war haben sie Widerstand geleistet.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/fu9pebpj4jf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24984809/RIAN_archive_2251_Destroyed_Stalingrad_does_not_give_up.jpg.html)
**Die Zerstörungen in den Vororten von Stalingrad sind unglaublich.**
Damit ist die Festung Stalingrad aufgerissen.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/mlfxi8xulwcb.png (http://www.pic-upload.de/view-24984736/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)
Auch im südlichen Abschnitt der Stadt greifen die Deutschen an.
2 Armeen müssen sich zurückziehen. Glücklicherweise sind die Verluste nicht übermäßig.
Die STAWKA reagiert sofort und gruppiert große Teile der Verteidiger der Stadt um. Auch weitere Verbände werden herangeführt, um den momentan vorhandenen Kräften eine Verschnaufpause zu gönnen.
Womit die Deutschen bestimmt nicht gerechnet haben sind die Panzer und Grenadiere, welche das Oberkommando im Süden von Stalingrad zusammengezogen hat. Diese gepanzerten Verbände erhalten nun sofort den Befehl das Vorfeld der Stadt zu sichern und die feindlichen Panzer zurück zuwerfen.
Und diese Befehle werden ausgeführt.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/19vleq5yrsxx.png (http://www.pic-upload.de/view-24984894/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)
Die gegnerischen Panzer ziehen sich nach 2 Angriffen unter schweren Verlusten zurück und zusammen mit den Grenadieren sichert nun die Panzerarmee den ehemaligen Festungsgürtel. Auch der Stadtkern wird nun von einer Infanteriearmee geschützt, der Frontkommandeur mit seinem Stab wurde auf eine Position weiter nördlich zurückgezogen und auch Artillerie geht hinter Stalingrad in Stellung, bereit auf eventuelle Angriffe sofort zu reagieren.
Auf die tapferen Soldaten in Stalingrad werden nun heftige Kämpfe zukommen, aber wenn der Plan der STAWKA aufgeht dann werden diese Kämpfe mit einem großen Sieg enden.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/zq12g3ukwo8g.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24985049/RIAN_archive_450_Snipers.jpg.html)
**Scharfschützen gehen in den Ruinen der Stadt in Stellung.**
Der Kampf um Grozny
Das erste Mal seit Monaten kommt es an diesem Frontabschnitt wieder zu größeren Gefechten.
Aber nicht der Feind greift an. Dieser beschränkt sich weiterhin nur auf den Einsatz seiner Luftwaffe. Die Rote Armee attackiert den Gegner hart und sorgt damit für einige Verwirrung ihrem Gegenüber.
Während noch die Flugzeuge beider Seiten im Himmel über Grozny ihre Kämpfe austragen, macht sich am Boden eine Panzerarmee einsatzbereit und schlägt mit mehreren Angriffswellen ein feindliches Armeekorps in die Flucht. Die Aufklärung hatte herausgefunden, dass hinter dieser Einheit die Feldflugplätze der deutschen Stukas liegen und diese wollte die STAWKA einnehmen, oder zumindest vorerst für weitere Starts und Landungen unbrauchbar machen.
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Der Plan wurde perfekt umgesetzt, aber leider war die Sicherung der Flugplätze dann doch stärker als erwartet. Es gelang einer Armee sich auf Schussweite zu nähern und auch einige Flugzeuge zu zerstören aber die endgültige Ausschaltung einer ganzen Staffel von Sturzkampfbombern gelang nicht. Allerdings ist ihr Kampfwert jetzt doch stark eingeschränkt und wahrscheinlich werden sie jetzt einige Tage keine weiteren Einsätze fliegen können.
Es bleibt abzuwarten, wie die Deutschen auf die neue Situation reagieren. Die STAWKA geht von wütenden Gegenangriffen, zur Bereinigung der Front aus.
"Operation Einwilligung" Der Angriff auf den Iran
Lange haben sich die Verteidiger von Teheran tapfer zur Wehr gesetzt aber letzten Endes mussten sie sich unserer Übermacht beugen.
http://www11.pic-upload.de/19.10.14/69ri53e5erz.png (http://www.pic-upload.de/view-24985239/Bild-8-Iran-Ende.png.html)
In den nächsten Tagen wird die Hauptstadt des Iran besetzt und das Land unter sowjetische Kontrolle gestellt werden.
Diese neue wichtige Nachschublinie wird uns in Zukunft sicherlich wertvolle Dienste leisten.
Die Kämpfe in der Türkei
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Türkei auf einen Angriff der Achse in keinster Weise vorbereitet ist. Die Armee ist sehr klein und die vorhandenen Truppen sind mit völlig veralteten Waffen ausgerüstet. Auch besteht die türkische Luftwaffe nur aus einer einzigen Staffel Jagdflugzeuge, welche ebenfalls nur mit älteren Maschinen ausgerüstet ist.
Zu allem Überfluss stehen auch große Teile des Heeres im Osten des Landes und das auch noch in Orten, welche fern von jeglicher Infrastruktur sind. Eine schnelle Verlegung von größeren Truppenkontingenten ist kaum möglich.
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Insgesamt kann man sagen, dass die Türkei ohne sowjetische Hilfe nur einige Tage oder Wochen durchhalten könnte, von ernstzunehmendem Widerstand ganz zu schweigen.
Allerdings hatte die STAWKA mit einem Akt der Aggression gegen die Türken gerechnet und eine entsprechende Reserve bereitgestellt. Auch die Truppen der "Operation Einwilligung" können nach Abschluss dieser in das Land verlegt werden. Die Unterstützung der Türkei wird in zwei Phasen ablaufen.
Die erste Phase beinhaltet die Verlegung von leichten, schnellen Kampfeinheiten in die direkte Vormarschlinie des Feindes, um dessen Vorstoß zu verlangsamen.
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Diese Aufgabe übernehmen Divisionen, welche bereits im südlichen Kaukasus bereitstanden und sofort per Bahn verlegt werden können. Es werden ausschließlich Städte gesichert, welche von den Türken bisher nicht geschützt wurden.
Diese Divisionen werden wohl völlig aufgerieben werden. Aber mit etwas Glück können sie die Aufmerksamkeit des Gegners auf sich ziehen und lange genug Widerstand leisten, bis die wichtigen Industriegebiete ausreichend geschützt werden können.
In der 2. Phase soll vor allem die Hauptstadt Ankara durch eine starke sowjetische "Expeditionsarmee" gesichert werden, da die Stadt bisher völlig ungeschützt den Deutschen dargeboten wird.
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Insgesamt 10 Großverbände stehen für einen Einsatz in der Türkei sofort bereit, dazu kommen noch die Truppen aus dem Iran. Mit dabei ist auch eine komplette Panzerarmee, welche aufgrund seines Kampfwertes einen Großteil der Kämpfe führen soll.
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**Die Panzerfahrer müssen sich erst einmal in diesem Land zurechtfinden.**
Wenn sich der Feind darauf einlässt, dann soll ein Großteil der Kämpfe in den Bergen geführt werden, um diesen Vorteil in der Verteidigung voll auszunutzen. Die STAWKA geht aber davon aus, dass die Deutschen einen detaillierten Plan ausgearbeitet und sie mit einem massiven Einsatz von Truppen unsererseits gerechnet haben.
Je nach Situation können aber auch noch weitere Reserven bereitgestellt werden, falls die vorhandenen Kräfte überfordert sind. Das Oberkommando der Roten Armee fühlt sich aber gut vorbereitet auf diesen Einsatz.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem sich die Lagen an allen Fronten nun völlig verändert haben, hat die STAWKA eine neue Übersichtskarte erarbeitet und stellt diese nun alle Frontkommandeuren zur Verfügung.
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Deutlich zu erkennen ist die Lage in der Türkei und die hauptsächliche Ausrichtung deren Armee nach Osten.
Wir sind gespannt, wie dieser schwere Kampf weitergeht...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
vor GAA1 haben nicht allzu viel Bammel.. alle wichtigen Truppenteile sind mit Anti Aircraft 1 ausgerüstet, so daß ein Bomber alleine nicht allzu viel macht... es gibt meist nur 1-2 Punkte Schaden, manchmal auch Null. Es wird nur problematisch wenn sie in Rudeln auftreten, wie im Norden von Stalingrad. Im Gegensatz zu SoE haben die Bomber bei AoC nur ergänzende bzw. vorbereitende Natur.... es ist nicht möglich, eine frische Einheit durch konzentriertes Feuer von 2-3 Bombern zu vernichten. Die Bomber sind viel mehr dazu da, den ein oder anderen Stärkepunkt zu reduzieren und Bereitschaft sowie Moral zu senken, damit die Bodentruppen leichteres Spiel haben. Damit ist das Modell von AoC wesentlich näher an der Realität als das von SoE, wo ganze Armeen von den taktischen Bombern ausradiert werden können. Es heißt ja "Konzept der verbundenen Waffen"... und wenn die Bomber schon alles geplättet haben, dann ist nicht mehr viel mit "verbundenen" Waffen..
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27. März 1943 - Feindaktivitäten
Die Sowjets bemühen sich, entlang der gesamten Front vereinzelte Angriffe zu starten, die jeweils die Vernichtung einzelner Truppenteile zum Ziel haben. Ein Erfolg bleibt dem Feind allerdings verwehrt.
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Nur in Gorki hat den örtlichen Kommandeur die Zuversicht verlassen. Die vor einigen Tagen beschädigte Sowjetarmee zieht sich hinter den Schutz der sowjetischen Panzergrenadiere zurück. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, die linke Flanke zu umfassen. Seitens des OKH ergeht ein Befehl, mit vorbereitenden Angriffen zu beginnen.
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Im Norden von Stalingrad greifen die Russen mit Panzern das deutsche Kavalleriekorps an, daß nach schweren Verlusten den Rückzug antritt. Offensichtlich reicht der Schutz durch einen Fluß nicht aus, und das Kavalleriekorps sollte besser nicht in der ersten Frontlinie stehen, wo es auf Panzer treffen könnte.
Im Süden greifen russische Panzer das I. Panzerkorps "Werth" an, das von der vorhergehende Attack schon Verluste davongetragen hatte. Der Rückzug kommt zu spät, und das Panzerkorps entgeht nur durch Glück der Vernichtung.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß das OKH eine derartige Reaktion des Feindes in Erwägung gezogen hat. Auch der Verlust des Panzerkorps wurde dabei risikiert, denn auch das russische Panzerkorps befindet sich in einer exponierten Stellung, was der Wehrmacht einen weiteren Angriff ermöglicht.
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Im Raum Grosny greifen die Russen mit Panzern und Infanterie das LII. Armeekorps an. Während der erste Angriff noch abgeschlagen werden kann (sowj. Panzerkorps hatte nur noch 50% der Sollstärke und hat sich zurückgezogen), war der zweite Panzerangriff erfolgreicher, und LII. hat sich zurückgezogen. Eine frische Sowjetarmee ist in die freigewordene Lücke vorgestoßen und hat bedauernswerterweise einen erfolgreichen Angriff auf die Elite-StuKas durchgeführt. Aber auch die Sowjetarmee steht in exponierter Stellung, und der Befehl zum Gegenangriff wurde bereits gegeben.
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Das persische Armeekorps in Teheran wird vernichtet, womit der kurze Kampf um Persien beendet ist.
1. April 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord führt einen weiteren lokal begrenzten Angriff durch und zwingt ein feindl. Panzergrenadierkorps zur Flucht, das dabei hohe Verluste erleidet.
Bei der H.Gr. Mitte geht der Angriff auf Stalingrad weiter, und der Feind erleidet schwere Verluste.
Die H.Gr. Süd führt einen taktischen Gegenangriff durch und vernichtet eine Sowjetarmee.
Die H.Gr. Kleinasien überschreitet den Bosporus und vernichtet eine sowjetische Sicherungsdivision.
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Ein kombinierter Angriff durch Infanterie, Panzergrenadieren und Panzern sorgt für schwere Verluste beim Feind. Bei gutem Wetter wäre es wahrscheinlich möglich gewesen, die nun geflohene Einheit vollständig zu vernichten, wenn die Bomber vorher ihre tödliche Last abgeworfen hätten. Ein Nachsetzen über den Fluß wurde vom OKH einstweilen untersagt.
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Im Norden wird die Defensive verstärkt, offensive Aktionen unterbleiben.
Im Süden eröffnet die Schwere Artillerie das Feuer auf die russischen Panzer und sorgt für hohe Verluste. Anschließend führt das VI. Panzerkorps eine erfolgreiche Attacke durch, vernichtet ein russisches Panzerkorps und zieht sich zum Auffrischen in die Etappe zurück. Auch das feindl. Panzergrenadierkorps wird in die Flucht geschlagen, so daß der Gegenangriff abgeschlagen wurde. Deutsche Infanterie rückt nach und beginnt damit, sich am strategische wichtigen Südzipfel der Stadt einzugraben.
Das I. Panzerkorps "Werth" ist wieder auf Sollstärke. Ein weiteres Panzerkorps wird in Frontnähe gebracht und kann in den nächsten Tagen in die Kämpfe eingreifen.
Innerhalb der nächsten Tage wird versucht werden, die Feindstellung im Westen der Stadt zu vernichten. Danach ist es möglich, auf breiter Front an die Stadt selbst heranzurücken.. und die Artillerie nachzuziehen.
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Hier die tapferen Männer des VI. Panzerkorps vor Beginn des Angriffs.
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Der deutsche Gegenangriff vernichtet eine sowjetische Armee. Die eigenen Verluste sind gering.
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Insbesondere im Süden Rußlands gelingt es immer besser, Einheimische für den Dienst beim Militär zu begeistern. Insbesondere ehemalige Kosaken und Kulaken sind nicht gut auf die Sowjets zu sprechen.
Unternehmen Steinschleuder
Ein Bestandteil des lange geplanten Unternehmens Konstantin ist das Unternehmen Steinschleuder. Dabei geht das OKH davon aus, daß die Russen nach dem Angriff auf die Türkei in aller Eile Hilfstruppen entsenden, um die Truppen der Türken im Kampf gegen die Wehrmacht zu unterstützen. Es war geplant, einige dieser Truppen ins Land zu lassen und dann die einzige Bahnverbindung abzuschneiden, so daß die Russen auf sich allein gestellt sind und die Türken keine Truppen vom Osten in den Westen des Landes verschieben können.
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Die Bomberbesatzungen werden in ihre Ziele eingewiesen, und der Angriff beginnt.
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Das Unternehmen ist ein voller Erfolg. Die Stadt Erzurum wird schwer getroffen, und der Bahnhof der Stadt ist für Wochen außer Betrieb. Es bleibt abzuwarten, was die Russen und Türken für Gegenmaßnahmen ergreifen werden, um die weitere Bombardierung der Stadt zu verhindern. Die Verlegung eines einzelnen Jagdflieger wird nicht reichen, denn das OKH hat drei Bomber bereitgestellt. Wenn es beim nächsten Angriff gelingt, die Stadt vollständig zu zerstören, wird der Bahnhof bis Ende Mai funktionsuntüchtig sein.
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Die motorisierten deutschen Truppen überschreiten den Bosporus und vernichten eine sowjetische Sicherungsdivision, die den Vormarsch auf Zonguldak verlangsamen sollte.
Der Vormarsch ist trotz des schlammigen Wetters zufriedenstellend.
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Der Aufwand zur Partisanenunterdrückung ist gigantisch, mehr als 60 Einheiten werden dauerhaft dafür benötigt.
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Der Zustand der deutschen Rüstungswirtschaft ist trotz des drohenden Mehrfrontenkrieges als gut zu bezeichnen.
Vom 27. März bis zum 5. April wurden drei Einheiten der Russen vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, eine Armee und eine Division. Damit gab es nun insgesamt 337 feindl. Totalverluste. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 93%.
Kapitel LXVIII - Die Panzerschlacht von Stalingrad
Die Russen hatten in den vergangenen Tagen enorme Kräfte im Vorfeld von Stalingrad aufgefahren.. ein Panzerkorps und ein Panzergrendierkorps. Das südlich von uns liegende I. Panzerkorps "Werth" wurde schwer getroffen, konnte sich aber noch zurückziehen. Nun liegt es an uns, den Gegenschlag zu führen. Wieder hat die Schwere Artillerie die Vorbereitung geleistet, und die vorgeschobenen Beobachter des Korps melden, daß etliche Feindpanzer zerstört wurden. Ich bin froh über jede Kleinigkeit, die uns die Arbeit erleichtert. Meine Abteilung war immer noch leicht angeschlagen, und weitere Verluste würde die Moral weiter Männer immer weiter drücken.
Das Wummern der Eisenbahngeschütze und Raketenwerfer war noch nicht verstummt, da traf ein Kradmelder ein. Das gesamte Panzerkorps rückte vor und hatte den Auftrag, das sowjetiche Panzerkorps vollständig zu vernichten. Unsere Aufgabe war, um Punkt 9:00 Uhr die Furt zu überschreiten und den Feind auf seiner linken Flanke anzugreifen. Wir würden also in vertrautem Gelände agieren, was uns einen leichten Vorteil brachte. Wichtig war die zeitliche Abfolge, denn die Artillerie würde bis um 9:00 Uhr feuern. Hoffentlich hatten die Herren ihre Uhren gestellt, denn ich wollte nur sehr ungern die Murmel eines Eisenbahngeschützes aufs Dach bekommen.
Um Punkt 9:00 ließ ich meine Männer ausrücken, und wir stießen im nördlichen Teil des Frontabschnittes vor. Einige Gegebenheiten des Geländes kamen uns noch bekannt vor, und die Spuren unseres Zerstörungswerks waren immer noch sichtbar, nur der Rauch hatte sich verzogen. Am Anfang war wenig vom Feind zu sehen, aber nach und nach wurden es immer mehr Russen. Wir hatten genug Gelegenheit, zu zeigen, was wir in den letzten Jahren erlernt hatten. Am Mittag waren wir tief in feindlichen Gebiet eingedrungen und hatten etliche Feindpanzer vernichtet. Meine Abteilung hatte nochmal 5 Panzer verloren, so daß wir momentan 57 Panzer im Einsatz hatten.
"Herr Major, die Luftwaffe meldet eine großen Pulk Feindpanzer aus Richtung Südost im Anmarsch auf unsere Position, 70-80 Kampfpanzer, hauptsächlich T34. Eintreffen in wenigen Minuten."
Schau einer an.. entweder hatten die einen Glückstreffer erzielt, oder wir waren von der feindlichen Luftauklärung ausgespäht worden. Auf jeden Fall konnten wir es uns nicht leisten, einen frontalen Angriff von bis zu 80 T34 abzuwehren oder uns von denen in ein wildes Gefecht verwicklen zu lassen. Hektisch prüfte ich die Geländekarte. Östlich von uns war ein Hügel, den die russische Infanterie zu eine Verteidigungsstellung ausgebaut hatte, bevor wir sie unbrachbar gemacht hatten. Die Russen würden wahrschein genau zwischen unserer jetzigen Postion und dem Hügel aus südlicher Richtung auftauchen... das könnte passen.
"III. und IV. Kompanie, herhören! Höchste Marschgeschwindigkeit in Richtung des Hügels im Osten. Machen Sie sich bereit, hinter dem Hügel in Deckung zu gehen und bereiten Sie Verteidungspositionen vor! Wirbeln Sie viel Staub auf, die Russen sollen Sie sehen, bis sie hinter dem Hügeln sind.
I. und II. Kompanie, Rückzug in die kleine Senke 250 Meter westlich von uns. Moroten aus, und keinen Staub aufwirbeln! Marsch Marsch!!"
Meines Männer führten die Befehle aus, jeder wußte sofort, was ich im Sinn hatte. Zwischen der Position der I. und II. Kompanie war ca. ein Kilometer Platz... keine schlechte Schußentfernung. Ich ließ meinen Führungspanzer in eine noch halbwegs gut getarnte ehemalige PAK-Stellung fahren, die zwar nach Westen ausgerichtet war, aber die Tarnnetze würden uns hoffentlich verbergen.. irgendwie mußte ich ja den Überblick behalten.
Die Russen kamen ziemlich genau aus dem Süden, und die Hecks der III. und IV. Kompanie waren noch zu gut zu erkennen. Und es lief genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Russen fuhren geradewegs nach Norden und planten wohl einen Rechtschwenk auszuführen, um genau um Rücken der Truppen zu sein, die sich gerade hinter dem Hügeln in relative Sicherheit brachten. Nun kam es auf die Wahl des genauen Zeitpunkts an.
"I. und II. Kompanie, Motoren an.. bereitmachen zum Angriff."
Die Russen waren nun fast an dem Punkt, an dem ich den Rechtsschwenk ausführen würde.
"I. und II. Kompanie, lamgsam die Senke verlassen, aber noch nicht das Feuer eröffnen. III. und IV. Kompanie, die Panzer rumdrehen und auf den Feind ausrichten, aber noch hinter der Kuppe in Deckung bleiben."
Kurz darauf begannen die Russen mit dem erwarteten Rechtsschwenk. Ich ließ sie ein paar Sekunden gewähren, bis die Formation leicht in Unordnung war.
"I. und II. Kompanie: Feuer!!! Zielt auf die Hecks der Panzer, die sich schon gedreht haben! Bevorzugt Panzer am Rande der Formation, damit möglichst viele Wracks in der Gegend herumstehen un den Panzern in der Mitte der Formartion der weg verbaut wird!
III. und IV. Kompanie, weiter abwarten."
Mit der ersten Salve explodierten ungefähr 10 der Feindpanzer in spektakulären Feuerbällen, ein paar weitere blieben liegen. Die Russen schienen zuerst nicht zu bemerken, woher das Feuer kam, und wir konnten unbehelligt eine weitere Salve abfeuern. Meiner Einschätzung nach waren jezt von den 80 Feindpanzern noch ca. 50 übrig. Nun kam Bewegung in die feindlich Formation. Die westliche Hälfte der Russen drehte sich zu uns um und eröffnete das Feuer, während wir unsere dritte Salve vorbereiteten.
"III. und IV. Zug, Angriff!!! Nehmen Sie von Ihrer erhöhten Position aus diejenigen Panzer unter Feuer, die Ihnen das Heck zugewandt haben und uns beschießen.. die sind einfacher zu vernichten als diejenigen, die mit der Frontpanzerung nach Osten stehen. Feuer!"
Unsere dritte Salve richtete wenig Schaden an, aber die erste Salve der östlichen Gruppe um so mehr.... geschätzte 10 russische Panzer wurden außer Gefecht gesetzt. Die russische Formation begriff nun, daß sie von zwei Seiten unter Feuer genommen wurde. Die Hälfte der 80 Feindpanzer war bereits vernichtet, und unter dem Rest brach Panik aus. Einige Panzer begannen, nach Süden zu fahren, während der Rest stehenblieb und auf uns feuerte.
"I. und II. Kompanie: Feuer auf die Ausreißer konzentrieren, die nach Süden fahren.
III. und IV. Kompanie: Feuerkampf gegen alle Panzer weiterführen, die mit dem Heck zu Ihnen stehen!
Ausführung!"
Die vierte Salve der westlichen Gruppe vernichtete einige der nach Süden fahrenden Panzer, die zweite Salve der Ostgruppe traf voll ins Ziel.
Nach der siebten Salve waren nur noch vereinzelte Feindpanzer in der Lage, Widerstand zu leisten.. und die Russen taten das einzig richtige: den Kampf aufgeben, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Die Infanterie kassierte 57 Russen ein, die meisten davon verletzt, teilweise schwer.
Meine Abteilung hatte 5 Panzer verloren, 2 aus der Westgruppe und 3 aus der Ostgruppe.
Ich befahl den Rückzug über die Furt, nachdem ich von Oberst Höfinghoff den Befehl dazu bekam. Das feindliche Panzerkorps war vollständig vernichtet worden. Diesmal machten wir nicht Halt, sondern fuhren weiter gen Westen. Der Rest des Panzerkorps hatte erhebliche Schäden abbekommen, und es würde wohl eine weitere Auffrischung geben.
Ein schöner Erfolg im Allgemeinen und wir sind gespannt wie es weitergeht, vor allem in der Türkei und bei Stalingrad. Wir wünschen euch weiterhin viel Glück...!! :top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Kurfürst Moritz
21.10.14, 08:15
Schöne Beschreibung der Panzerschlacht! Wir können den Pulverdampf fast schon riechen... :D
Herzlichen Glückwunsch zu euren bisherigen Erfolgen auch in der Türkei! Einige Fragen hätte ich aber doch:
1. Wann ist mein Panzerkorps wieder einsatzbereit, und wie lange dauert es noch bis HT 3. Die T 34er machen mich doch etwas nervös :uhoh:
2. Können die Bulgaren über die Dardanellen nach Smyrna vorrücken, oder müssen sie über Konstantinopel gehen?
3. Nachdem die Finne ja Nyandoma schon erobert haben, könnte man sie vielleicht überreden einen kleine Ausflug nach Sharya zu machen? Ich würde mich auch als Reiseführer anbieten!:D
Ansonsten: Weiter so! Schlagt den Feind da wo ihr in trefft!!!
gez. Sharpe, der gerne wandert!
von Sachimos
06.11.14, 21:54
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 06. April 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unseren Waffentechnikern ist ein weiterer wichtiger Forschungsdurchbruch gelungen.
http://www11.pic-upload.de/05.11.14/gs67ih3ay2v4.png (http://www.pic-upload.de/view-25165904/IW-2.png.html)
Endlich können unsere Infanteristen, welche einen Großteil der schweren Kämpfe ausfechten müssen, auf verbesserte Waffen zurückgreifen, welche dem deutschen Material ebenbürtig sein dürfte.
Noch in diesem Monat wird die neue Technik an die Soldaten ausgegeben. Die Produktion läuft bereits auf Hochtouren.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Armee
Die Front bei Gorky
Leider erfüllen sich die Hoffnungen der STAWKA nicht.
Der Feind setzt mit seinen Panzern nicht über den Fluss und verfolgt unsere angeschlagene Armee. Stattdessen beschießen die Panzer zusammen mit Infanterie die Panzergrenadiere auf der gegenüberliegenden Seite und bleiben in ihren Stellungen.
http://www11.pic-upload.de/05.11.14/lt2nire73wh2.png (http://www.pic-upload.de/view-25167871/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Unsere mechanisierte Infanterie muss sich unter dem Druck der Angriffe weit zurückziehen und erleidet schwere Verluste. Umgehend erteilt die STAWKA einen weiteren Rückzugsbefehl. Die Grenadiere sollen sich hinter den eigenen Linien erholen und wieder aufgefrischt werden.
Zudem werden die Truppen von den örtlichen Kommandeuren umgruppiert.
http://www11.pic-upload.de/05.11.14/tr684pj2ulhf.png (http://www.pic-upload.de/view-25167961/Bild-2--Gorky-Ende.png.html)
Die Panzerabwehr wird in die erste Reihe befohlen und dahinter warten Panzer und Fußsoldaten. Da die deutschen Panzerkorps jetzt keine direkten Ziele mehr haben, hofft die STAWKA auf ein Nachrücken des Feindes, um diesen dann ohne störenden Fluss bekämpfen zu können. Deshalb wurde die PAK auch bewusst außerhalb der Aufklärungsreichweite des Gegners platziert.
Sollte es gelingen, die gepanzerten Kräfte der Deutschen auf die östliche Seite des Flusses zu locken, dann dürfte dies ihre völlige Vernichtung bedeuten. Diese Tatsache ist aber bestimmt auch dem deutschen Oberkommando bewusst.
Die Mitte der Westfront
Diesmal reagieren die Deutschen wie erwartet. Sie schließen die neue Frontlücke mit dem Panzerkorps, welches eigentlich eine etwas südlichere Stellung eingenommen hatte. Die Panzer werden von Fallschirmjägern abgelöst.
Warum der Feind erst jetzt die Panzer einsetzt wird wohl ein Rätsel bleiben. Allerdings hat sich das Oberkommando auf ein solches Vorgehen vorbereitet.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/wy2t8c2oq7iz.png (http://www.pic-upload.de/view-25177268/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Nun stehen sich hier 2 voll aufgerüstete, kampfstarke Panzereinheiten gegenüber.
Wenn noch das Wetter mitspielen würde, dann wäre es für die Rote Armee ein leichtes den Feind zu vernichten, aber leider müssen die Bomber am Boden bleiben. Dafür ist die Artillerie voll aufmunitioniert und kampfbereit und sie kommt auch zum Einsatz.
Ein vernichtendes Dauerfeuer aus allen verfügbaren Rohren geht auf die Stellungen auf der anderen Flussseite nieder und es konnten bereits die ersten getroffenen Fahrzeuge ausgemacht werden. Anschließend kommt unsere Panzerarmee zum Einsatz und dem Feind können schwere Verluste beigebracht werden. Den Abschluss bildet dann die letzte verfügbare Panzerarmee. Diese kann mit der 2. Angriffswelle das deutsche Panzerkorps endgültig vernichten.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/6o8w82ie7xsd.png (http://www.pic-upload.de/view-25177355/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Damit dürfte der Feind in diesem Frontabschnitt über keine gepanzerten Einheiten mehr verfügen. Ein erster kleiner Sieg für die "neue" Rote Armee und es werden noch weitere folgen.
Sobald die VVS wieder in die Kämpfe am Boden eingreifen kann, wird der Feind weiter zurückgedrängt werden. Die Bomberstaffeln wurden alle wieder auf ihre volle Kampfstärke gebracht und jeder einzelne Pilot brennt darauf die Deutschen angreifen zu können.
Auch unsere mechanisierte Infanterie wurde, zusammen mit weiteren Einheiten, in eine Position gebracht aus der sie jederzeit weiter auf Mikhaylov vorrücken können.
Die Schlacht um Stalingrad
Es kommt wie es kommen muss.
Von den vorangegangenen Kämpfen erschöpft, kann sich unsere Panzerarmee vor Stalingrad nicht mehr zurückziehen und wird durch massives Artilleriefeuer schwer getroffen. Die nachfolgenden Panzer und Infanterie beenden das Zerstörungswerk endgültig. Wenigstens kann sich unsere mechanisierte Infanterie in den sicheren Süden absetzen.
Noch immer sind die Angriffe des Feindes verheerend für unsere Soldaten. Ohne die Befestigungen gibt es keinen Schutz vor der Artillerie, welche wirklich keinen Stein auf den anderen lässt.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/2ikyj3hv5jeg.png (http://www.pic-upload.de/view-25177609/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)
Aber auch die STAWKA ist vorbereitet.
Weitere Verstärkung kommt in der Festung an. Die Panzer aus dem Norden rollen direkt durch die Stadt hindurch und beginnen, noch aus der Bewegung heraus, einen Angriff auf das weit vorgestoßene Armeekorps im Süden. Leider kann sich diese Einheit, trotz mehrerer Attacken, noch weit zurückziehen und entgeht so der völligen Vernichtung.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/mynsql7tek13.png (http://www.pic-upload.de/view-25177630/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)
Alle Befehlshaber sind sich klar, dass auch diesmal die gepanzerten Kräfte vor der Stadt der Vernichtung preisgegeben sind. Alleine durch ihre Artillerie dürften die Deutschen schon in der Lage sein, große Verluste zu verursachen. Zudem geht man in der STAWKA von mindestens 2 einsatzbereiten Panzerkorps im Großraum Stalingrad aus.
Aber auch die Rote Armee verfügt noch über große Reserven und es werden noch lange und harte Kämpfe folgen, bis die Schlacht um Stalingrad entschieden sein wird.
Der Kampf um Grozny
Bei Grozny bleibt es in diesen Tagen relativ ruhig.
Wie üblich fliegen die Deutschen Luftangriffe auf unsere Panzerverbände, aber deren Intensität hat doch merklich nachgelassen, was nicht zuletzt auch an dem erfolgreichen Angriff auf die Feldflugplätze liegen dürfte.
Ansonsten verhält sich der Feind völlig defensiv.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/covwevwx9fbw.png (http://www.pic-upload.de/view-25177713/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Aber auch unsere Einheiten halten sich noch bedeckt. Noch ist das Wetter zu schlecht, um einen erfolgversprechenden Angriff durchführen zu können. Die Luftflotten können nicht starten und auch der Boden ist noch völlig verschlammt.
Aber sobald es das Wetter zulässt, wird angegriffen. Hier an diesem Frontabschnitt verlässt sich die STAWKA völlig auf ihre materielle Überlegenheit, alles andere würde keinen Sinn machen. Für andere Operationen ist das Gelände und damit die Versorgung, viel zu schlecht.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/wxhfb1w184.png (http://www.pic-upload.de/view-25177769/Air_defense_in_the_Nizhny_Novgorod_Kremlin.png.html)
**Die Luftabwehr über der Stadt leistet mittlerweile sehr gute Arbeit.**
"Operation Einwilligung" Der Angriff auf den Iran...
...ist endgültig abgeschlossen. Teheran wurde eingenommen und das Land hat sich unter den Schutz der Sowjetunion begeben, um nicht ein Opfer der deutschen Invasoren zu werden.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/o6z71kujzck.png (http://www.pic-upload.de/view-25177797/Bild-8-Iran-Ende.png.html)
Die beteiligten Verbände machen sich unterdessen bereit für die Verlegung an andere Frontabschnitte. Das nächste Ziel heißt Ankara. Nach ihrer Auffrischung sollen sie unsere Expeditionsarmee gegen den Feind in der gebirgigen Türkei unterstützen. Dafür ist die Kavallerie am besten geeignet, kommt sie doch am besser als alle anderen Truppengattungen mit unwirtlichem Gelände zurecht.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/d4y4v6tbzg6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25177858/Lviv_1939_Sov_Cavalry.jpg.html)
**Unsere tapferen Männer beim Ritt durch die Stadt.**
Die Kämpfe in der Türkei
Unsere "Sofortmaßnahmen" haben sich bereits bewährt. Die erste Sicherungsdivision wurde zwar vernichtet, aber dafür musste der Feind auch mehrere Angriffe unternehmen und das hat seinen Vormarsch doch merklich verlangsamt.
Auch das erste Ziel der Deutschen wird bereits mehr als deutlich, die Mine im Norden, welche bisher nur von türkischen Einheiten geschützt wird. Daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Dazu ist die Infrastruktur einfach zu schlecht und größere Verlegungen per Bahn sind nicht möglich.
Jetzt rächen sich die türkischen Planungen, welche nicht von einem Angriff der Achse ausgegangen sind, sondern im Osten ihren Feind gesehen haben.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/fli11lpnqyw.png (http://www.pic-upload.de/view-25177951/Bild-9-T--rkei-Ende.png.html)
Dennoch konnte unsere "Expeditionsarmee" mittlerweile die Hauptstadt, Ankara, sichern und einen Abwehrriegel errichten. Sobald weitere Verstärkungen eintreffen, kann auch über ein offensiveres Vorgehen nachgedacht werden.
Vorher müssen aber noch alle Einheiten mit der neuesten Waffentechnik ausgerüstet werden. Dann gibt es eine realistische Chance den Feind zu schlagen.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die Kämpfe werden immer heftiger und mit immer größerer Härte geführt. Das wirkt sich auch spürbar auf unsere Verluste aus.
Eine aktualisierte Übersicht über alle Verluste, seit Beginn des Krieges, zeigt dies besonders deutlich.
http://www11.pic-upload.de/06.11.14/98awocqfalqc.png (http://www.pic-upload.de/view-25178031/verluste.png.html)
Deutlich zu sehen ist, dass mittlerweile auch unsere industriellen Kapazitäten völlig von der Front aufgezehrt werden. An dieser Situation muss sich dringend etwas ändern, sonst können bald keine Verstärkungen mehr an die Front geschickt werden.
Diese Übersicht ist nur für die Frontkommandeure bestimmt und vor dem Feind unter allen Umständen geheim zu halten.
Werter Sachimos gehen euch langsam die MPP aus oder weshalb beklagt ihr euch über zu hohe Ausgaben...?? Wir dachten ihr würdet euch noch etwas aufheben für schlechte Zeiten...*grins* (sagt ein feindlicher Spion...)
Wir wünschen euch dennoch alles Gute...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Das dürfte wohl das Hauptproblem sein: All die neuen Truppen müssen "unterhalten" werden. :gluck:Repariert, neu versorgt neu aufgestellt, aufgerüstet usw., auch das kostet. Und mit dem Verlust von Leningrad und Moskau ist ein großer Teil der industriellen Kapazitäten verloren gegangen.
Das kann noch spannend werden :eek:
gez. Sharpe.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Es werden sowohl der Fortschritt in der Türkei als auch die Entwicklung im Raum Stalingrad von entscheidender Wichtigkeit sein... aber bis jetzt läuft alles nach Plan.
Werter Kurfürst Moritz,
danke sehr... es erfreut uns, wenn unser Geschreibsel Anklang findet.
Werter Sharpe,
auch Euch sei gedankt.
zu (1): Euer Panzerkorps kommt in dieser Runde zum Einsatz. Wir haben keine Ahnung, wann wir HT3 bekommen.. kann bis 1944 dauern. Wir befürchten, daß die Russen HT3 früher bekommen als wird, obwohl wir mit HT1 gestartet sind und die Russen mit HT0. Wir hatten wohl extremes Pech bei der Forschung, und wir verstehen das System auch nicht richtig. Wir haben im ersten Spielzug einen Chit in HT gesteckt, und es hat bis zum September 1942 gedauert, bis wir auf 100% waren.. ca. in Zug 100. Wenn wir bis Zug 200 warten müssen, dann ist es Frühjahr 1944.. und bis jetzt ist der Counter nur bei gut 30%... 7 Monate bzw. fast 20 Turns nach dem Kauf. Wir finden das System zum Reiern.
zu (2): Die Rumänen werden über Istanbul gehen müssen, über die Dardanellen gibt es keine Verbindung. Aber das macht nichts.. die Rumänen haben genug Zeit, die Kämpfe werden wohl hauptsächlich von der Wehrmacht bestritten, und die Rumänen werden nur die kleineren Städt besetzen, damit dort keine türkischen Einheiten spawnen.
zu (3): die Finnen nehmen nicht mehr an den Kämpfen teil... sie widmen sich nur noch der Partisanenbekämpfung. Sharya ist extrem unwirtliches Gelände.. da werden wir nicht hingehen. Wir haben uns mit dem werten von Sachimos geeinigt, daß Sharya automatisch demjenigen zufällt, der Gorki kontrolliert... hat mit der Infrastruktur dort zu tun. Wenn wir Gorki mal erobern sollten, dann muß unser Gegner seine Truppen aus Sharya abziehen.. aber solange er Gorki hält, dürfen wir uns der Stadt nicht mal nähern. Ehrlich gesagt: Sharya ist ziemlich unbedeutend.
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png
6. April 1943 - Feindaktivitäten
In weiten Teilen von Rußland regnet es, und der Boden ist aufgeweicht und schlammig. Die Russen verhalten sich abwartend, nur im Raum Stalingrad wird gekämpft.
http://imageshack.com/a/img631/118/3J01tg.png
Die Russen führen einen taktischen Angriff auf das VIII. Panzerkorps durch.. erst Artillerie, dann mit zwei Panzerkorps. Drei Gelegenheiten zum Rückzug werden nicht genutzt, und so wird das VIII. Panzerkorps zerstört. Es stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, denn die Verluste der Russen waren ungefähr so hoch wie die der Wehrmacht.
Auch im Süden von Stalingrad greifen die Russen an und zwingen ein deutsches Armeekorps zum Rückzug. Dabei erleiden die Russen ebenso schwere Verluste.
Im Raum Grosny und in Kleinasien ereignen sich nichts.
11. April 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord kann wegen des schweren Regenwetters nicht angreifen und regeneriert deswegen.
Bei der H.Gr. Mitte geht der Angriff auf Stalingrad mit Erfolg weiter.
Die H.Gr. Süd muß sich ebenso passiv verhalten.
Bei der H.Gr. Kleinasien werden die Minen von Zonguldak freigekämpft, womit drei von vier wirtschaftlichen Zielen erreicht sind.
http://imageshack.com/a/img674/6121/tRjhjI.png
Die Russen verlieren ein weiteres Panzerkorps und eine Armee. Das II. Panzerkorps "Sharpe" arbeitet sich bis an die Stadtgrenze von Stalingrad vor (unter dem westlichen Counter, Stärke 10), womit die Einnahme der wichtigen Stadt in greifbare Nähe rückt.
Die Reaktion des Feindes ist schwer vorhersehbar... aber mit jeder vernichteten Feindeinheit und jedem freigekämpften Meter steigen die Erfolgschancen.
Falls die Russen ein weiteres Panzerkorps an die Front bringen: die StuKas sind bereit.
http://imageshack.com/a/img673/6060/23IrbX.jpg
Die Furt über den Don ist mittlerweile gut befahrbar.
http://imageshack.com/a/img631/1174/0dmajb.png
Der Vormarsch durch die Türkei verläuft planmäßig. Als nächstes kommt Ankara dran, und falls das geschafft ist, steht der vollständigen Eroberung von Kleinasien nichts mehr im Wege.
Vom 6. bis zum 15. April wurden vier Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps und eine Armee der Russen sowie eine Garnison und ein Armeekorps der Türken. Damit gab es nun insgesamt 341 feindl. Totalverluste. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 89%.
Kapitel LXIX - Wieso immer ich?
Das VI. Panzerkorps wurde aufgefrischt, denn nicht alle Abteilung hatten so viel Glück gehabt wie wir. Viele der liegengebliebenen Panzer wurden abgeschleppt und waren innerhalb von ein paar Tagen wieder einsatzbereit, und für die Totalverluste bekamen wir Ersatz aus dem Reich, natürlich auch frisches Personal. Auf jeden Fall war das Korps wieder auf Sollstärke.
Für 10 Uhr sollte ich meine Abteilung antreten lassen, General Weidmann kam zu Besuch... keine Ahnung, was er wollte.
Meine Abteilung stand pünktlich in Reih und Glied. Erstaunlicherweise übernahm General Weidmann das Kommando.
"Abteilung, zur Ordensverleihung stillgestanden!"
Die gesamte Abteilung ging ins Habacht.. und machte dabei einen äußerst guten Eindruck. Wer wohl von den Kerlen einen Orden bekam? Und warum hat mir niemand vorher etwas gesagt? Naja, gleich wird einer von meinen Jungs ziemlich doof aus der Wäsche gucke...
"Major Eisner, vortreten!"
Meint der mich? Aber wenn man fast vier Jahre im aktiven Kampfeinsatz bei der Deutschen Wehrmacht ist, dann lernt man, Befehle auszuführen... ohne nachzudenken. Ich trat vor nahm meinen Platz vor der Formation ein.
http://imageshack.com/a/img633/5928/BXVlHh.jpg
"Herr Major, für Ihren wiederholt tapferen Einsatz vor dem Feind, insbesondere als Sie vor Stalingrad mit Ihrer Abteilung eine Gruppe von 77 Feindpanzern mit äußerst geringen eigenen Verlusten vernichtet haben, verleihe ich Ihnen im Namen des Führers das Eiserne Kreuz II. Klasse. Sie haben es sich verdient."
Der General heftete mir das Eiserne Kreuz an.
"Auf unseren frisch gebackenen Träger des Eisernen Kreuzes ein dreifach kräftiges Panzer...."
"HURRA!!!"
"Panzer...."
"HURRA!!!"
"Panzer....!"
"HURRA!!!"
"Abteilung, Weggetreten!"
Huch, da holt mich doch soeben der Diensthabende von meiner Ballonmauerinspektion wieder rein, weil es an der mit Abstand interessantesten Front dann doch (nicht so) viel Bewegung gibt (geben kann). Bin sehr gespannt, ob der Gang über den Bosporus insgesamt eine Änderung erwirken wird, oder ob sich die Fronten festfahren werden, da beide Feldherren exzellent wirken.
Meinen Respekt, die Herren !!!
von Sachimos
10.11.14, 18:24
Werter Hohenlohe,
beklagen ist Zuviel gesagt. Was wir damit ausdrücken wollten war, dass unser verehrter Gegner momentan einen sehr effektiven "Abnutzungskrieg" führt und unsere Truppen wesentlich höhere Verluste erleiden.:rolleyes:
Aber es ist nicht so dass uns die MPP`s ausgehen. Wir haben uns eine Reserve aufgespart und über den Winter konnten wir auch etwas sparen. Es ist also alles noch im grünen Bereich.:) Nur müssen wir jetzt auch alle Armeen mit IW2 ausrüsten und das kostet richtig.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 16. April 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unseren Ingenieuren gelingt ein weiterer wichtiger Durchbruch.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/2hxjidbxrycr.png (http://www.pic-upload.de/view-25208920/produktion-technologie.png.html)
Dank wesentlich verbesserter Massenfertigung von Waffen und Munition, können die Kosten für die Neu- und Wiederaufstellung von Kampfeinheiten wesentlich gesenkt werden. In den bevorstehenden Schlachten wird uns das einen großen Dienst erweisen. In den nächsten Wochen werden auch alle Frontkommandeure
über die konkreten Auswirkungen dieses Forschungserfolgs informiert werden.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Bei Gorky ist einer der Frontabschnitte, an denen es relativ ruhig bleibt.
Der Feind beschränkt sich auf Umgruppierungen seiner gepanzerten Kräfte und bleibt ansonsten in seinen Stellungen. Auch zu Angriffen kommt es von deutscher Seite aus nicht.
Momentan belauern wir uns noch gegenseitig und jeder wartet auf eine Schwäche des Gegners.
Auch die Rote Armee hält sich weiterhin bedeckt.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/evawmjesyrck.png (http://www.pic-upload.de/view-25209150/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Die ersten Infanteriearmeen werden mit den neuen Waffen ausgerüstet und in den nächsten Tagen werden diese Einheiten dann die in "vorderster Front" stehenden Verbände ablösen, damit auch diese mit der neuesten Technik ausgestattet werden können.
http://www11.pic-upload.de/10.11.14/7kvcz6oyhg4y.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25216940/RIAN_archive_133590_Sanitary_detachment_in_the_Moscow_street-_1941.jpg.html)
**Noch ist die Stadt fast friedlich. Nur die durchmarschierenden Verbände zeugen von dem Status als "Frontstadt.**
Die Artillerie schießt sich unterdessen auf den Feind ein und kann dabei auch einige Erfolge verzeichnen.
Der Erfolg spricht auf jeden Fall dafür, auch in Zukunft den Druck durch die Geschütze weiter aufrecht zu erhalten und die Erfahrung wird den Bedienmannschaften auch in Zukunft sicherlich helfen.
Die Mitte der Westfront
Bei Balashov ist von den Deutschen auch weiterhin kaum etwas zu sehen. Nur eine Sicherungseinheit soll wohl weiterhin die Fühlung zu unseren Einheiten halten und sicherstellen, dass es zu keinem überraschenden Angriff kommen kann.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/kkdb5qtcctbt.png (http://www.pic-upload.de/view-25209267/Bild-2-Balashov-Ende.png.html)
Momentan hat die STAWKA aber auch keinerlei Interesse daran an dieser Stelle vorzurücken. Die Versorgung der Truppen wäre viel zu schwierig und das weiß sicher auch das deutsche Oberkommando.
Weiter südlich ist die Lage weiterhin angespannt. Zwar kommt es zu keinen Angriffen des Feindes aber auch die Rote Armee kann momentan keine Schläge austeilen. Unsere Panzerarmeen sind von den vorangegangenen Gefechten noch zu erschöpft und benötigen dringend Nachschub und Ersatz für die Verluste, welcher auch umgehend geliefert wird.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/nonvcbx4d4j.png (http://www.pic-upload.de/view-25209470/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)
Nördlich von Mikhaylov haben sich bereits weitere Einheiten gesammelt und für einen Angriff bereitgestellt. Auch der Feind hat das erkannt und seine Front nach Norden verstärkt. Leider verhindert noch immer das Wetter einen Einsatz der "Roten Luftflotten" und deshalb wird auch weiterhin der Angriff aufgeschoben. Immerhin gibt uns das die Möglichkeit die bereitgestellten Verbände mit den neuen Waffen auszustatten. Damit dürfte ihre Durchschlagskraft deutlich steigen.
Auffällig ist, dass sich keine weiteren gepanzerten Kräfte gezeigt haben. Wenn die Deutschen sie nicht bewusst verstecken, dann könnte es sein, dass es wirklich keine mehr in diesem Gebiet gibt und sich alles auf Stalingrad konzentriert. Leider ist eine Luftaufklärung zurzeit nicht möglich aber sobald es das Wetter zulässt starten auch die Staffeln der VVS wieder.
Die Schlacht um Stalingrad
Wieder einmal leitet schweres Artilleriefeuer einen weiteren Sturmangriff, der Deutschen, auf die Festung Stalingrad ein und wieder einmal müssen unsere verteidigenden Einheiten sich weit zurückziehen oder werden völlig aufgerieben. Nachdem die Infanterie die ersten Vorstöße unternommen hat, tauchen gleich zwei Panzerkorps auf dem Schlachtfeld auf und vollenden das zerstörerische Werk.
Eines der Panzerkorps kann sich sogar bis an die Stadtgrenze heran arbeiten und bereitet sich nun auf den finalen Angriff vor. Das gilt es unbedingt zu verhindern und die STAWKA hat die entsprechenden Vorkehrungen bereits getroffen.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/6n65xzajl7qc.png (http://www.pic-upload.de/view-25210092/Bild-4-Stalingrad-Anfang.png.html)
Denn auch die Rote Armee hat schwere Geschütze in der Festung in Stellung gehen lassen und deren Schlagkraft bekommt das weit vorgestoßene Panzerkorps nun mit unerbittlicher Härte zu spüren. Die feindlichen Soldaten sind in völligem Aufruhr. Offenbar haben sie nicht mit einem solchen massiven Gegenschlag gerechnet.
In dieses Chaos hinein stößt nun die Infanterie vor und kann zahlreiche deutsche Panzer im, mit aller Härte geführten, Nahkampf vernichten. Daraufhin ziehen sich die Überreste der Einheit weit zurück aber der Kampf ist noch nicht zu Ende. Die bereitstehenden Panzergrenadiere stoßen vor und können mit einer weiteren Attacke den Gegner endlich schlagen.
http://www11.pic-upload.de/10.11.14/jzabtn1aa53f.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25216932/RIAN_archive_660791_Red_Army_soldiers._Leningrad_defenders.jpg.html)
**Unsere Soldaten beim Sturmangriff auf die feindlichen Panzer.**
Das deutsche Panzerkorps wird zerschlagen und nach Informationen der STAWKA hat der Feind nun nur noch zwei gepanzerte Einheiten in der Gegend stehen.
http://www11.pic-upload.de/09.11.14/u1iq9e1haefk.png (http://www.pic-upload.de/view-25210201/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)
Damit ist das Vorfeld von Stalingrad vorerst wieder feindfrei und das gibt der STAWKA die Möglichkeit, die Verteidiger des Stadtkerns ebenfalls mit neuer Technik auszustatten. Eine Maßnahme, welche für den weiteren Kampf besonders wertvoll sein könnte.
Ganz im Süden der Festung unternehmen wir noch einen kleineren Aufklärungsvorstoß. Eventuell kann die vorgerückte Division den Nachschub des Gegners eine Zeitlang stören aber wichtiger ist die Erkenntnis, dass die Moral des AK auch nicht mehr die Beste ist und ein energischer Angriff durchaus Aussicht auf Erfolg haben könnte.
Der Kampf um Grozny
Auch an diesem Frontabschnitt verhalten sich die Deutschen komplett defensiv.
Auch die Luftangriffe haben merklich nachgelassen. Die STAWKA vermutet mittlerweile fast eine Verlegung der Stukas des Feindes. Das wäre natürlich eine große Erleichterung für unsere schwer kämpfenden Truppen hier.
Aus diesem Grund, nutzt die Rote Armee die Gunst der Stunde und startet eine kleinere Offensive auf einzelne Feindverbände.
Die Stalinorgeln warten ja bereits seit einigen Wochen auf ihren ersten Einsatz und endlich ist es soweit. Nach einem verheerenden Dauerfeuer, ist die Moral des verteidigenden Armeekorpses völlig gebrochen und eine Panzerarmee macht sich zum Angriff bereit. Die ersten Angriffe der Panzer haben zwar großen Erfolg aber sie reichen nicht für eine Zerschlagung aus. Die mechanisierte Infanterie muss ebenfalls zum Angriff antreten und kann mit der ersten Welle, die Verbündeten der Deutschen vernichten.
http://www11.pic-upload.de/10.11.14/xa3o6ux261hc.png (http://www.pic-upload.de/view-25216617/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)
Die "Roten Luftflotten" fliegen unterdessen zahlreiche Angriffe auf den Feind.
Besondere Aufmerksamkeit "genießt" ein feindliches Panzerkorps, welches in zweiter Reihe steht und bald von Bodentruppen angegriffen werden soll. Zwar können keine wirksamen Treffer beobachtet werden aber die Luftangriffe dürften zumindest für einige Verwirrung bei den Deutschen gesorgt haben.
Unsere Jäger starten ebenfalls und verwickeln die gegnerischen Jäger in heftige Luftkämpfe und können zudem noch Luftaufklärung fliegen. Es werden zahlreiche Infanterieverbände gesichtet, welche aber scheinbar nicht für einen Angriff bereitgestellt wurden, sondern lediglich defensive Aufgaben haben und die nördliche Flanke sichern sollen.
Die Kämpfe in der Türkei
Der Feind kann die Stadt Zonguldak erobern und die angeschlossen Mine freikämpfen. Zwar kann er sie noch nicht besetzen aber das ist unausweichlich, da der STAWKA keine Truppen in der Nähe zur Verfügung stehen. Die Türken haben keinen hohen Kampfeswillen bewiesen und die Stadt fast kampflos geräumt.
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Auch auf unsere zweite Sicherungsdivision kann der Gegner aufschließen und unternimmt die ersten Angriffe. Die Türken sollen sich in den Bergen verschanzen und, wenn möglich, die Deutschen bei ihrem weiteren Vormarsch behindern.
Als nächstes Ziel kommt nur Ankara in Frage. Deswegen geht hier die Aufrüstung und Versorgung der vorhandenen Verbände mit höchster Eile weiter. Da uns das Gelände sehr begünstigt, ist es durchaus möglich einen harten und schweren Abwehrkampf zu liefern.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Aufgrund der letzten Verlustmeldungen, hielt es das Oberkommando für nötig, allen Frontkommandeuren eine weitere Übersicht zur Verfügung zu stellen. Hierbei handelt es sich um eine Auflistung aller Verbände, welche sich momentan in der Ausbildung befinden. Besonders wichtig ist hierbei die Panzerarmee, welche zwar erst vor einigen Tagen aufgerieben wurde aber deren Reste bereits jetzt wieder, zusammen mit neuen Rekruten, neu aufgestellt und ausgerüstet werden.
http://www11.pic-upload.de/10.11.14/4hn4rocam93z.png (http://www.pic-upload.de/view-25216884/produktion.png.html)
Zwar führt der Feind einen sehr erfolgreichen Abnutzungskrieg aber die STAWKA verfügt noch über einige Reserven, welche genau für einen solchen Fall vorgehalten wurden.
Diese Übersicht soll allen Frontkommandeuren einen Einblick in die momentane Situation ermöglichen und ist streng vertraulich zu behandeln.
Werter Sachimos, ihr könnt aufgrund der Masse eurer Einheiten auch ordentlich austeilen, d.h. beide Seiten führen hier einen heissen Abnützungskampf vor Grosny und Stalingrad...:) Wir sind gespannt darauf wie es weitergeht...
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Berliner,
Eure Analyse ist weitesgehend richtig: in der nächsten Zeit wird nicht viel passieren.. die Zerschlagung des II. Panzerkorps "Sharpe" kam etwas überraschend, da die Angriffe hauptsächlich von Stufe 1-Infanterie ausgeführt wurden, die zwar ihrerseits hohe Verluste hatten, aber das II. ist erstmal zwei Monate weg vom Fenster.
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16. April 1943 - Feindaktivitäten
Der Feind führt einen energischen Gegenangriff auf das II. Panzerkorps "Sharpe" durch.
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Der Rückzug wird zu spät befohlen, und das Panzerkorps wird vernichtet. Sehr ärgerlich, aber die Russen stehen auf offenem Feld, was der H.Gr. Mitte einen Gegenschlag erleichtern wird.
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Das VII. rumänische Armeekorps wird nach schwerem Beschuß durch Artillerie vernichtet. Erstaunlicherweise sind die Verluste der Russen recht gering.
Allerdings gab es im Vorfeld des Angriff auf die Rumänen verbissene Luftkämpfe, die nach Einschätzung des OKH schwere Verluste bei den sowjetischen Jagdverbänden zur Folge hatte.
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Das OKH hat Verluste befürchtet, aber insbesondere die in den letzten Wochen verloren gegangenen Panzerkorps werden schmerzlich vermißt.
Aktuell befinden sich zwölf Armeekorps, zwei Panzerkorps und fünf Einheiten Panzerjäger in der Neu- oder Wiederauftstellung, so daß kein Adererlaß an der Front zu befürchten ist.
21. April 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord müht sich weiterhin, den Russen im Stellungskrieg Verluste beizubringen.
Die H.Gr. Mitte reibt die Feindkräfte, die das II. Panzerkorps "Sharpe" vernichtet haben, vollständig auf und fügt dem Feind hohe Verluste zu.
Die H.Gr. Süd verhält sich weiterhin passiv.
Die H.Gr. Kleinasien rückt weiter vor und nimmt die Stadt Eskisehir ein, die letzte Zwischenstation vor Ankara selbst.
http://imageshack.com/a/img674/8396/v8TcTX.png
Es gelingt, einem sowjetischen Panzerkorps hohe Verluste beizubringen und es zum Rückzug zu zwingen. Die durchaus mögliche Vernichtung mißlingt wegen des schnellen Rückzugs.
http://imageshack.com/a/img540/4746/EhHZ0f.jpg
Im direkten Vergleich ziehen die russischen Panzer in den meisten Fällen den Kürzeren.
http://imageshack.com/a/img661/7964/WIM7Mf.png
Die russische Aufklärung hat wohl vermutet, daß die H.Gr. Mitte kaum noch gepanzerte Truppen vor Ort hat, aber das war eine Fehleinschätzung: es befinden sich vier Gepanzerte Einheiten im Einsatz. Die Verluste der Russen sind hoch und übersteigen die der Wehrmacht bei weitem.
Sobald das Wetter aufklart und die StuKas fliegen können, beginnt der finale Angriff auf Stalingrad. Vorher muß allerdings noch die Befestigung im Westen der Stadt beseitigt werden.
http://imageshack.com/a/img538/1710/Ombw5P.jpg
Die deutschen Panzergrenadiere haben entscheidend zur Zerschlagung des russischen Gegenangriff beigetragen.
Am Terek verhält sich die H.Gr. Süd weiterhin passiv.
http://imageshack.com/a/img913/8825/jb7dVB.png
Die H.Gr. Kleinasien vernichtet eine russische Division und ein türkisches Armeekorps. Nach einer Auffrischung der Truppen gibt es zwei Möglichkeiten, um weiter in den Osten des Landes vorzustoßen.
Vom 16. bis zum 25. April wurden fünf Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzergrenadierkorps, eine Armee und zwei Divisionen der Russen sowie ein Armeekorps der Türken. Damit gab es nun insgesamt 346 feindl. Totalverluste. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 77%.
Kapitel LXX - Feldschlacht vor Stalingrad
Diesmal haben mich die Russen wirklich verwundert, und zwar nicht unbedingt im positiven Sinne. Augenscheinlich wurden die armen Teufel Opfer einer Fehleinschätzung der sowjetischen Aufklärung, die die Stärke der Wehrmacht unterschätzt hat.
Allerdings muß ich gestehen, daß mich die Zerschlagung des II. Panzerkorps schockiert hat. Als ich das gelesen habe, dachte ich, daß die Russen nun ihre Verteidigungslinie im Südwesten von Stalingrad wieder aufbauen, aber das haben sie unterlassen.. und sind in die Offensive gegangen. So fiel es uns relativ leicht, die bereits angeschlagenen Einheiten aufzureiben und dem Speer damit die Spitze abzuschlagen. Die Verluste der Russen sind deutlich höher als die unsrigen, und das können sie auf Dauer nicht durchhalten.
Es stellt sich die Fragen, warum die Russen das getan haben. Der Süden von Stalingrad liegt nun recht offen vor uns, und wenn die Russen weitere Einheiten hinzuziehen wollen, dann müssen sie diese aus Raum Michailowka abziehen, was es ihnen schwerer machen würde, dort oben Druck auf unsere Frontlinie auszuüben. Im Regimentsstab glaubt man, daß die Russen uns wohl unterschätzt haben und nach der Vernichtung des II. Panzerkorps davon ausgegangen sind, daß wir kaum noch Panzer vor Ort haben... offensichtlich eine Fehleinschätzung.
Ein bißchen erinnert mich diese Vorgehensweise an die Situation im Osten von Moskau im letzen Sommer.. die Russen haben verlustreiche Gegenangriffe gestartet, als es möglicherweise besser gewesen wäre, unseren Angriff in einer sicheren Verteidigungslinie abzuwarten. Und nun läuft es ähnlich: die Russeen greifen uns an, erleiden hohe Verlust und werden zurückgedrängt. Ich denke ernsthaft, daß es für uns wesentlich schwieriger gewesen wäre, wenn die Russen nach der Vernichtung des II. einfach angehalten und sich eingegraben hätten. Vielleicht sollte ich dankbar sein, daß sie das nicht getan haben.
Auf jeden Fall stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht. Zuerst ist es notwendig, die Festung im westlichen Vorfeld von Stalingrad zerstören.. und dann müssen wir auf breiter Front an die Stadt heranrücken und vor allem unsere Artillerie in eine Feuerstellung bringen, die den direkten Beschuß der Stadt ermöglicht. Dann wird es nicht mehr langer dauern, bis die Stadt uns gehört.. und dann müssen sich die Russen auf breiter Front zurückziehen.
Die Kontrolle des Versorgungszentrums Stalingrad würde der gesamten Heeresgruppe Mitte immense Vorteile bringen.
Erfolgsmeldungen von Euch, werter HvS, hört man gerne...:top:
Nur weiter so!! :ph: Glaubt ihr Ankara bald einnehmen zu können, jetzt wo der Bahnhof von Erzurum weitgehend zerstört ist...?? Da müsste doch der Supplywert des Feindes auch etwas reduziert sein oder macht die Stadt Ankara das wieder wett...?! Wir hoffen für euch auf mehr Erfolge bei Stalingrad und Grozny sowie in der Türkei...:ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe, der gespannt mitliest...:smoke::)
Heimatschuß
Irgendwie ein Dejavu, dachte sich der General. Nachdem das II. Panzerkorps erst nach seiner Zerschlagung neu aufgestellt und nach Stalingrad verlegt worden war, musste es jetzt wieder aufgestellt werden. Scheinbar hatten die Russen ein besondere Abneigung gegen sein Panzerkorps! Aber es war ihnen teuer zu stehen gekommen. Durch ihre ungestümen Angriffen waren mehrere Einheiten angeschlagen und verwundbar, so hatte das II. Panzerkorps eine angemessene Eskorte nach Walhalla bekommen!
Jetzt ging es wieder darum seine Einheit neu zu organisieren und aufzurüsten, hoffentlich bald mit besseren Panzern. Die alten Schlachtrösser der Panzer III-Reihe kamen gegenüber den russischen T-34 immer mehr ins Hintertreffen, und oftmals war es nur die Erfahrung der Veteranen, die als einziger Vorteil blieb.
Als der General sich seinen überlebenden Offizieren zuwandte, versuchte er dennoch nach Vorne zuschauen.
"Nun, meine Herren, dasselbe nochmal. Aber diesmal verlange ich eine Verlegung an die türkische Riviera, zur Armeegruppe Kleinasien! Da wird einem wenigsten von der Sonne heiß, und nicht wenn einem sein Panzer unter dem Hintern wegfackelt!"
gez. Sharpe, der auf Sonnenbräune hofft
von Sachimos
19.11.14, 00:56
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 26. April 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unsere wirtschaftliche Lage, insbesondere die der Kriegswirtschaft, darf durchaus wieder als stabil bezeichnet werden.
http://www11.pic-upload.de/18.11.14/rjfd2g53tven.png (http://www.pic-upload.de/view-25301798/mpps.png.html)
Die STAWKA ist hocherfreut über die Tatsache, dass es dem Feind, trotz all seiner Bemühungen, noch nicht gelungen ist unsere wichtigsten Rüstungsbetriebe auszuschalten. Auch der Wiederaufbau zerstörter Industrien hinter dem Ural hat dazu in hohem Maße beigetragen und ist beinahe vollständig abgeschlossen.
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Divisionen
Die Front bei Gorky
Die Deutschen verfolgen weiterhin ihre Taktik und greifen unsere Verteidiger auf der anderen Seite des Flusses mit einer Übermacht an Panzern an. Damit rollen sie Meter für Meter unsere Linie auf aber über den Fluss trauen sie sich noch immer nicht.
Anscheinend wissen sie sehr genau, dass sie auf der anderen Seite die sichere Vernichtung erwarten würde.
http://www11.pic-upload.de/18.11.14/ofxzdibkef2f.png (http://www.pic-upload.de/view-25301837/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Während der Feind im Süden seine Kräfte massiert, beschließt die STAWKA selbst im Norden des Abschnitts aktiv zu werden. Schon nach dem ersten Beschuss aus den schweren Geschützen ist das deutsche Armeekorps völlig demoralisiert. Der örtliche Kommandeur muss noch nicht einmal die bereitgestellten Panzer einsetzen.
Der Gegner flieht nämlich bereits nach den ersten Attacken durch unsere Infanteristen.
Damit ist das Vorfeld von Gorki wieder "Feindfrei".
Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass der gesamte Angriff unter minimalen eigen Verlusten durchgeführt werden konnte.
Die Soldaten sind schon sehr gespannt, welche bedauernswerte Einheit wohl als nächste direkt vor unsere Rohre verlegt werden wird.
Die Mitte der Westfront
Während an allen Abschnitten der Front schwere Gefechte von beiden Seiten geführt werden, ist dies eine der wenigen Stellen an denen es momentan zu keinen größeren Kampfhandlungen kommt.
Bei Balashov ist noch immer nur die Sicherungseinheit der Deutschen sichtbar und weiter nördlich konnten weitere Befestigungen fertiggestellt werden.
Die Pioniere haben mittlerweile auch neue Befehle bekommen und umgehend mit dem Bau weiterer Feldbefestigungen begonnen.
http://www11.pic-upload.de/18.11.14/xnwag1gmluc.png (http://www.pic-upload.de/view-25301913/Bild-2-Balashov-Ende.png.html)
Weiter südlich, bei Mikhaylov, stellt sich die Lage ähnlich dar. Beide Seiten belauern sich gegenseitig. Hauptverantwortlicher dürfte hier aber der Wettergott sein, welcher schon seit mehreren Wochen einen Einsatz der "Roten Luftflotten" verhindert und wenn keine Angriffe vorbereitet werden können, dann kann auch nicht angegriffen werden.
Die Staffeln der VVS werden dafür an dieser Stelle leicht umgruppiert. Damit können die Jäger nun eher auf potenzielle Bedrohungen reagieren und Feindflugzeuge früher abfange. Gleichzeitig erhalten unsere Bomber nun länger Geleitschutz durch die "Roten Falken". So gesehen, war das schlechte Wetter immerhin für etwas gut.
Auch die Moral der Piloten leidet keineswegs. Ganz im Gegenteil, sie war noch nie so gut wie zurzeit.
http://www11.pic-upload.de/18.11.14/ycu99k3bio2.png (http://www.pic-upload.de/view-25301958/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)
Inzwischen konnte auch die Aufrüstung der wichtigsten Truppenteile mit den neuen Waffen abgeschlossen werden. Die offensiven Kampfeinheiten haben nun alle den Deutschen gleichwertige Kampfmittel. Für die bevorstehenden Gefechte dürfte dies von enormer Bedeutung sein.
Sobald die Bomber wieder starten können, kann mit einigen heftigen Kämpfen hier gerechnet werden.
Die Schlacht um Stalingrad
Die STAWKA muss anerkennen, dass die Deutschen mehr als diszipliniert agieren.
Sie lassen sich zu keinen unüberlegten Schritten hinreißen und es wird keine Einheit ohne Sicherung durch andere Truppenteile nach vorne geschickt. Man hatte gehofft, dass der Feind in die Lücke direkt vor der Stadt vorstößt, um ihn dann dort von allen Seiten unter Feuer zu nehmen. Leider ist dies nicht gelungen.
Stattdessen wurde unsere mechanisierte Infanterie, nach mehreren Angriffen völlig aufgerieben und auch eine weitere Armee, welche das Vorfeld von Stalingrad schützen sollte, musste sich der Übermacht ergeben.
http://www11.pic-upload.de/18.11.14/nhsphjivxdgw.png (http://www.pic-upload.de/view-25302116/Bild-4-Stalingrad-Anfang.png.html)
Großen Anteil an diesen Verlusten hatte wieder einmal die enorme Feuerkraft der gegnerischen Artillerie. Viele Soldaten waren schon vor den eigentlichen Gefechten kampfunfähig und die Einheiten verloren einen Großteil ihrer Schlagkraft.
Bisher ist der STAWKA noch keine Möglichkeit eingefallen, wie mit dieser Menge an Geschützen verfahren werden soll. Geschweige denn wie sie neutralisiert werden könnten.
Aber noch ist die Kampfkraft der Roten Armee nicht erschöpft.
Die STAWKA verlegt eine weitere Reservepanzerarmee vor die Stadt. Diese soll den Angriffsschwung des Feindes weiter bremsen, denn mittlerweile zeigt auch der Feind deutliche Anzeichen von Erschöpfung.
http://www11.pic-upload.de/19.11.14/mlei2nrfuo1.png (http://www.pic-upload.de/view-25302197/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)
An der südlichen Flanke der Festung Stalingrad gelingt unseren heldenhaften Soldaten ein weiterer Erfolg.
Das weit vorgestoßene Armeekorps, welches erst vor einigen Tagen unsere mechanisierte Infanterie in schweren Kämpfen geschlagen hat, kann zur Flucht gezwungen werden und muss sich weit hinter die eigene Linie zurückziehen.
Dadurch kann auch hier der Verlauf der Hauptkampflinie wieder deutlich verkürzt und begradigt werden. Im Hintergrund halten sich auch noch mehrere frische Einheiten ausgerüstet mit den neuen Waffen bereit, um bei Bedarf in die Kämpfe einzugreifen.
Die Festung darf also durchaus noch als sicher betrachtet werden.
Der Kampf um Grozny
Bei Grozny bleiben die Deutschen weiterhin komplett passiv und führen nur kleinere Umgruppierungen durch. Auffällig ist ein Bericht der Feindaufklärung, der besagt das ein Panzerkorps mittels Bahntransport abtransportiert wurde.
Damit dürfte unsere Übermacht bei den gepanzerten Kräften weiter gestiegen sein.
http://www11.pic-upload.de/19.11.14/q5uaxxqc46b.png (http://www.pic-upload.de/view-25302354/Bild-6-Grozny-Anfang.png.html)
Der STAWKA ist das Verhalten des Gegners nur recht.
Denn die Rote Armee holt zum Schlag aus und ihr gelingt ein großer Erfolg.
Nachdem unsere "Katjuschas" einen vernichtenden Hagel aus Geschossen auf den Feind haben niedergehen lassen, greift die mechanisierte Infanterie an und anschließend kommen Panzer und Infanterie. Unter dem Druck unserer Soldaten muss sich ein Infanteriekorps der Verbündeten der Deutschen zurückziehen und auch die angreifende Panzerarmee kann ein gegnerisches Korps zum weiten Rückzug zwingen.
http://www11.pic-upload.de/19.11.14/mvopq8z1tvkf.png (http://www.pic-upload.de/view-25302382/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Die Ölquellen von Grozny sind nach diesem Kampf wieder in sowjetischer Hand. Aber die Deutschen haben bei ihrem Rückzug ganze Arbeit geleistet und alle Förderanlagen völlig zerstört.
Die STAWKA rechnet damit, dass die in "vorderster Front" stehende Panzerarmee bald wieder zurückweichen muss. Genau für diesen Fall steht hinter dem Fluss eine weitere Einheit bereit, welche durch Panzergrenadiere unterstützt werden kann.
Die Kommandeure vor Ort gehen von einer deutlichen Antwort des deutschen Oberkommandos aus. Mit einem Rückzug wird nicht gerechnet. Aber man fühlt sich für alle Eventualitäten gerüstet.
Die Kämpfe in der Türkei
Erstaunlicherweise besetzen die Deutschen die Mine von Zonguldak noch nicht. Welcher strategischer Gedanke dahinter steht, kann die STAWKA nicht beantworten. Offenbar hatte der Angriff auf Eskişehir einfach eine höhere Priorität.
Zwar kann der Feind die Stadt frei kämpfen aber es sind bereits Abnutzungserscheinungen bei den eingesetzten Verbänden zu bemerken und auch die eingesetzte Division hat ihre Aufgabe mit Bravour erfüllt. Die eingesetzten Ressourcen waren minimal und haben fast die gesamte Heeresgruppe des Feindes gebunden.
http://www11.pic-upload.de/19.11.14/7bhorxy8nme3.png (http://www.pic-upload.de/view-25302458/Bild-8-T--rkei-Ende.png.html)
Während die Kämpfe im Westen der Türkei toben, können die Verteidiger von Ankara weiter verstärkt werden. Es treffen zahlreiche zusätzliche Verbände ein, unter anderem kommt auch ein Regiment Panzerabwehr in der Türkei an und auch die Aufrüstung der vorhandenen Einheiten schreitet weiter voran.
Damit ist die Kampfkraft der Roten Armee deutlich angewachsen und es wird für den Feind einen enormen Kraftakt bedeuten, wenn er die Hauptstadt erobern will.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Wie im letzten Bericht angekündigt, möchte das Oberkommando einen Überblick über die Auswirkungen der verbesserten Industrieproduktion geben.
http://www11.pic-upload.de/19.11.14/1n7pl3vqck6.png (http://www.pic-upload.de/view-25302497/Bestellung.png.html)
Die Kosten für die Wiederaufstellung einer Infanteriearmee konnten dadurch deutlich reduziert werden.
Die gesparten Ressourcen werden in einigen Monaten die Kosten für die Entwicklung wieder amortisiert haben.
Diese Übersicht ist nur für Offiziere der Roten Armee gedacht, unterliegt aber keiner besonderen Geheimhaltung.
Schöner AAR, der auch sehr gut Werbung für das Spiel bzw. das Addon macht!
Werter Hohenlohe,
wir konnten die Bombardierung von Erzurum wegen schlechten Wetters nicht fortsetzen, und mittlerweile ist der Bahnhof wieder funktionsfähig, so daß die Russen massiv Kräfte nach Ankara verlagern konnten. An eine schnelle Einnahme ist nicht zu denken, wie Ihr in diesem Post wahrnehmen werdet. Leider hat das Wetter in diesem Spiel zuweilen einen entscheidenden Einfluß. Die Russen in der Türkei werden bald besseren Supply als wir haben.. aber das stellt kein Problem dar, unsere Pläne werden dadurch nicht negativ berührt. Wir kontrollieren Adrianopel, Konstantinopel und die Minen von Zonguldak, was uns 32 zusätzliche MPPs bringen wird. Die Türken bekommen aktuell nur die Erträge aus Ankara, so daß selbst ein Stillstand für uns vorteilhaft wäre. Weitere Implikationen findet Ihr in unserem Post.
Im Raum Stalingrad sieht es sehr gut aus, aber am Terek haben die Russen endlich verstanden, daß es ihnen nichts bringt, mit einen deutlichen materiellen Überlegenheit in der Gegend herumzustehen.. sie haben angegriffen. Das stellt für uns aber noch keine Bedrohung dar... falls wir in Stalingrad Erfolg haben, können wir mittelfristig Astrachan angreifen, was die russische Stellung am Terek in Gänze bedrohen würde, weswegen wir auch den Angriff aus Stalingrad unternommen haben.
Werter Sharpe,
danke sehr. :D
Allgemeine Bemerkung
Dieser AAR macht uns bisher extrem viel Spaß. Der Anfang war wirklich genial, und im Sommer 1942 haben wir gemerkt, daß wir wahrscheinlich gewinnen werden. Aber es geht uns nicht in erster Linie ums Gewinnen, es geht uns ums Spielen und Schreiben... und natürlich das Zusammenspiel mit dem hoch geschätzen von Sachimos. Deswegen haben wir uns die MPP-Spritze ausgedacht.. um den AAR am Leben zu erhalten. Es gab einige kritische Stimmen, die ein Sterben auf Raten befürchteten.. und wir selbst waren uns nicht unbedingt sicher, wie sich die "Spritze" auswirken würde. Seit dieser Runde wissen wir: es war die richtige Entscheidung, denn unser Gegner und wir begegnen uns mittlerweile auf Augenhöhe.. zu recht realistischen Bedingungen: die Russen sind zahlenmäßig überlegen und haben die höheren Verluste. Die Lage im Raum Gorki ist festgefahren, und am Terek sind die Russen in der Offensive. In der Türkei ist Ankara blockiert, und vor Stalingrad wogen die Kämpfe hin und her. Aber wir müssen ganz deutlich sagen: wir fühlen uns sauwohl dabei.. momentan ist es wirklich ein Kampf auf Biegen und Brechen, und es macht wirklich Spaß. Unser Gegner fährt seine kleinen Offensiven, und wir tun das auch.. das Ostfrontfeeling kommt richtig gut rüber. Wir haben in dieser Runde ganz deutlich das Gefühl gehabt, daß es nun erst so richtig losgeht!
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26. April 1943 - Feindaktivitäten
Es wird Frühjahr, und die Russen kommen aus ihren Winterquartieren... und greifen an allen Frontabschnitten an.
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Konzentriertes Feuer der Russen zwingt das XXXXIV. AK zum Rückzug. Die Front bei Gorki bleibt starr.
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Auch bei Stalingrad greifen die Russen an und zwingen das XXX. Armeekorps zum Rückzug. Desweiteren bringen die Russen ein frisches Panzerkorps heran, das nun in Reichweite der Schweren Artillerie der Wehrmacht liegt. Eine nicht unbedingt gute Idee.
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Am Terek vertreiben die Russen das rumänische Armeekorps, das die Ölquellen besetzt gehalten hat. Auch das X. Panzerkorps muß sich zurückziehen. Allerdings haben auch die Russen hohe Verluste an Panzern.
Die Russen haben also einen sehr hohen Aufwand betrieben, allerdings bliebt ihnen der Erfolg eines Totalverlusts verwehrt.
1. Mai 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Bei der H.Gr. Nord bleibt alles unverändert; es werden nur lokal begrenzte Angriffe ausgeführt.
Die H.Gr. Mitte macht einen großen Schritt nach vorne und vernichtet zahlreiche Feindtruppen.
Der H.Gr. Süd gelingt es, einen erfolgreichen Gegenschlag zu führen.
Die H.Gr. Kleinasien beginnt mit der Auffrischung, die vor dem weiteren Vorrücken notwendig ist.
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Die vom OKH und von General Guderian geforderten zusätzlichen Panzertruppen aus Veteranen der Waffen-SS sind endlich einsatzbereit.
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Zwei Panzergrenadierkorps und ein Panzerkorps werden im Raum Warschau aufgestellt. Die Verlegung an die Front wird umgehend erfolgen.
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Bei Gorki wird ohne eigene Verluste eine Sowjetarmee zusammengeschossen und flieht.
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Dabei hat sich die Division Großdeutschland besonders hervorgetan.
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Der H.Gr. Mitte gelingt dreifacher Erfolg. Die strategisch ungemein wichtige Befestigung im Westen von Stalingrad wird mitsamt ihren Verteidigern vernichtet. Desweiteren gelingt es, mehrere feindl. Großverbände zu vernichten und auf breiter Front an das Stadtzentrum von Stalingrad heranzurücken. Innerhalb der nächsten Tage wird auch die Artillerie nach vorne verlegt werden, so daß sie in Reichweite der Stadt ist. Das ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Angriff.
Es macht den Anschein, als ob das Übergewicht der Wehrmacht bei den Gepanzertern Truppen den Ausschlag geben wird. Möglicherweise wird der Feind Panzer von anderen Frontabschnitten abziehen müssen.
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Von der russischen Panzerwaffe ist nicht mehr viel übrig, zumindest nicht im Großraum Stalingrad.
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Die H.Gr. Süd begegnet dem russischen Angriff mit einem höchst erfolgreichen Gegenstoß, dem ein Panzerkorps und eine Armee des Feindes zum Opfer fallen. Die wichtigen Ölquellen werden besetzt, und ursprüngliche Lage wurde wieder hergestellt. Zwar sind die Russen immer noch in der Übermacht, aber anstatt sechs Gepanzerten Einheiten sind es nur noch fünf. Womöglich werden Einheiten nach Stalingrad verlegt.
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In der Türkei müssen die Truppen der H.Gr. Kleinasien aufgefrischt werden. Seit dem Beginn des Angriff auf die Türkei wurden sieben feindl. Großverbände vernichtet, und die Truppen brauchen eine Pause. Ein möglicher Angriff auf Ankara braucht ausgeruhte Truppen in Sollstärke.
Das OKH zieht mittlerweile in Erwägung, anstatt über Ankara im Norden vorzustoßen. Ankara selbst hat keinerlei Bedeutung für die Kriegsziele des Deutschen Reichs.. es geht lediglich darum, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen. Das könnte auch erreicht werden, indem man die Feindtruppen in Ankara umgeht und in die Bedeutungslosigkeit verstößt.
Vom 26. April bis zum 5. Mai wurden fünf Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Panzerkorps, zwei Armeen und eine Division. Damit gab es nun insgesamt 351 feindl. Totalverluste. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 82%.
Kapitel LXXI - Diesmal bitte nicht nur die Tore von Stalingrad!!!
Ich hatte zum Glück mit meiner Meinung Recht behalten. Der Angriff der Russen, der vor einigen Tagen stattgefunden hat, ergab für uns die Möglichkeit, auf breiter Front an die Stadt heranzurücken. Die Befestigung im Westen der Stadt wurde zerstört, was ungemein wichtig für das weitere Vorgehen sein wird. Wir haben seit dem Herbst des Vorjahres auf diesen Moment hingearbeitet, und wir werden uns die Gelegenheit nicht nehmen lassen. Oberst Höfinghoff hat mir erzählt, daß die Dislozierungsbefehle für die Schwere Artillerie bereits ergangen sind, so daß die Stadt selbst in Reichweite sein wird.
Natürlich werden die Russen noch die Möglichkeit zur Reaktion haben, aber die Aufklärung meldet, daß kaum noch Panzer des Feindes im Kampfgebiet unterwegs sind. Ich bin mir nicht sicher, was ich anstelle der Russen machen würde... verzweifelt mit Verstärkungen versuchen, die Stadt noch zu retten? Evakuieren? Einfach mit den vorhandenen Kräften einen möglichst guten Kampf liefern? Wie auch immer: ich denke, daß Stalingrad für die Russen verloren ist.
Und eines bekräftigt mich in meiner Ansicht: der alte Mützel hat mir erzählt, daß in den letzten Tagen drei neue Großverbände der Waffen-SS aufgestellt wurden.. zwei Panzergrenadierkorps und ein Panzerkorps. Diese drei Einheiten bestehen aus Veteranen, haben Überstärke und sind bis an die Hutkrempe motiviert. Und das beste daran ist: alle diese Einheiten befinden sich auf dem Weg nach Wolgodonsk!!!
Damit wird die Wehrmacht hier in der Gegend sieben Gepanzerte Großverbände haben, während von den Russen aktuell nicht viele Panzer zu sehen sind. Stalingrad wird uns gehören, und dann werden wir uns auf den Weg nach Astrachan machen.
Longstreet
19.11.14, 08:32
Werter Hohenlohe,
wir konnten die Bombardierung von Erzurum wegen schlechten Wetters nicht fortsetzen, ...
Verährrrter Hohenlohe, Ihrrr, wärdet dem Strachwitz diese Ausräde doch nicht dorchgähen lassen! :D
Nein - im Ernst toll, dass Ihr Euch immer soviel Mühe macht und einen so umfangreichen AAR verfasst! Toll!
Werter HvS, wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg vor Stalingrad und in der Türkei sowie bei Grozny...:top: Schade, dass schlechtes Wetter die weitere Bombardierung von Erzurum verhindert hat, denn dann hätte der edle Sachimos die Truppen um Ankara nicht mehr verstärken können...:ph: Hoffentlich klappt alles bei euren nächsten Runden...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe, der euch derzeit nicht reppen kann...:smoke::D
Hm, das dürften gute Voraussetzungen für eine "Operation Zitadelle" sein, vor allem die Panzerwaffe des werten Sachimos hat ja kräftig gelitten!
Zur Lage in der Türkei: Natürlich wäre Ankara nur eine Etappe auf dem Weg nach Baku, dennoch dürfte es sich lohnen hart bei Ankara zuzuschlagen und dann Ankara abzuschneiden und die Russen dort an langen Arm verhungern zu lassen!
Weiterhin viel Erfolg, und schlagt die Russen wo ihr Sie trefft!
gez. Sharpe
von Sachimos
23.11.14, 15:42
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 06. Mai 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Wieder einmal werden neue Feldstellungen fertiggestellt.
http://www11.pic-upload.de/08.09.14/otd6bley4d6k.png (http://www.pic-upload.de/view-24542449/pioniere.png.html)
Eigentlich ist dies keine große Besonderheit aber jede Befestigung verbessert unsere Möglichkeiten zur Verteidigung.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Die Deutschen greifen weiter im südlichen Teil des Frontabschnittes von Gorky an. Es gelingt ihnen eine weitere Armee zurückzuschlagen. Über den Fluss trauen sie sich allerdings immer noch nicht.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/sipv3ykq21b5.png (http://www.pic-upload.de/view-25346100/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Erstaunlicherweise wurde die Frontlücke direkt vor der Stadt nicht von einer frischen Einheit besetzt. Die STAWKA kann sich nicht so recht erklären, warum das deutsche Oberkommando dies unterlassen hat aber man will dieses Vorgehen sofort für die eigenen Zwecke nutzen.
Also bekommt die Artillerie neue Feuerbefehle und auch die Bomber unterstützen die Angriffsvorbereitungen. Anschließend wird ein weiteres feindliches Armeekorps, von Panzern und Infanterie zusammen, in die Flucht geschlagen. Die eigenen Verluste sind minimal und nur durch technische Ausfälle verursacht.
Die STAWKA und der Frontkommandeur sind gespannt, wie das deutsche Oberkommando auf die neue Situation reagieren wird.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/f6thamvvhva.png (http://www.pic-upload.de/view-25346290/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Auch unsere leicht angeschlagenen Einheiten im Süden der Front wurden zwischenzeitlich mit Verstärkungen aufgefüllt und sind in Kürze wieder einsatzbereit. Bis auf 2 Divisionen konnten auch bereits alle Verbände mit den modernsten Infanteriewaffen der glorreichen Sowjetunion ausgestattet werden.
Die Front bei Penza und Saransk
Ähnlich wie weiter südlich, bei Balashov, bleibt es auch hier gespenstisch ruhig.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/72mpf8ow3sot.png (http://www.pic-upload.de/view-25346335/Bild-3-Penza-Ende.png.html)
Unsere Pioniere arbeiten weiter im höchsten Tempo an den Befestigungen zum Schutz der Doppelstadt und sobald weitere Feldstellungen fertiggestellt sind, kann auch die Verteidigung wesentlich effizienter gestaltet werden.
Die Mitte der Westfront
Während sich der Feind völlig ruhig verhält, führt die Rote Armee einen lange geplanten Angriff durch, durchstößt die deutsche Front und reibt dabei ein Armeekorps völlig auf.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/fr355mm84ked.png (http://www.pic-upload.de/view-25346499/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Die "Roten Luftflotten" fliegen zur Vorbereitung des Angriffes rollende Luftangriffe und können die Verbände des Feindes entscheidend schwächen. Dadurch bleiben die eigenen Verluste minimal und alle Einheiten können auch in den nächsten Tagen weiter angreifen. Ziel der Operation ist die dauerhafte Rückeroberung der Stadt Mikhaylov, um von dort aus den feindlichen Angriffsspitzen vor Stalingrad in die Flanke zu fallen.
Sicherlich ist sich auch der deutsche Generalstab über die Bedeutung der Stadt im Klaren. Deshalb rechnet die STAWKA nicht mit einem Rückzug sondern geht davon aus, dass der Feind versuchen wird unsere Einheiten zurückzudrängen. Damit der Angriff nicht so einfach stecken bleiben kann, wurden ausreichend Reserven bereitgestellt, welche im entscheidenden Moment in die Gefechte eingreifen können.
Die Schlacht um Stalingrad
Vor den Toren der Stadt geht das Blutvergießen mit unverminderter Härte, auf beiden Seiten, weiter. Der Gegner führt einen weiteren hervorragend geplanten Angriff durch und kann einige unserer Verbände völlig aufreiben. Auch die Veteranen Armee, welche die westlichste Befestigung besetzt hielt und bereits zahlreiche Attacken erfolgreich abgewehrt hatte, musste sich schließlich der Übermacht beugen und die Stellungen wurden zerstört.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/e6s5ebcwtx4x.png (http://www.pic-upload.de/view-25346708/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)
Südlich der Festung stoßen die Deutschen ebenfalls weit vor und stehen nun unmittelbar vor unserer Befestigungslinie an der Wolga. Deutlich erkennbar ist, die schwierige Versorgungslage in diesem Gelände für die Wehrmacht. Diesen Vorteil gilt es nun zu nutzen.
Die STAWKA führt weitere Verstärkungen in die Festung Stalingrad und diese Truppen gehen sofort zum Gegenangriff über. Es gelingt einen grandiosen Erfolg zu erringen. Nach heftigen Artilleriebeschuss und anschließenden Angriffen einer ganzen Panzerarmee mit aufgesessener Infanterie, kann sich das legendäre 6. Panzerkorps des Feindes nicht mehr rechtzeitig zurückziehen und wird vernichtet.
Offensichtlich hatte dieser Elite- Verband den ausdrücklichen Befehl keinen Meter Boden aufzugeben.
Und auch die Panzergrenadiere und ein Armeekorps werden Ziele von heftigen Gegenschlägen unserer tapferen Soldaten. allerdings haben diese aus den Fehlern ihrer Kameraden gelernt und fliehen rechtzeitig aus dem Wirkungsbereich unserer Waffen. Ein Nachsetzen wird von der STAWKA ausdrücklich verboten, um nicht wieder in den Feuerbereich der feindlichen Artillerie zu kommen.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/g8uxs5581vfr.png (http://www.pic-upload.de/view-25347645/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)
Im Süden der Festung toben ebenfalls heftige Kämpfe.
Aus ihren befestigten Stellungen heraus attackieren unsere Truppen den Feind. Können diesem aber nur moderate Verluste beibringen. Dennoch geht der Kommandeur von einem Rückzug der Panzer aus, da sich das deutsche Oberkommando sicher nicht noch einen Totalverlust zuschreiben lassen möchte.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/w17m9pvvppfd.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25348148/Stalingrad-war.jpg.html)
**Unsere Soldaten beim Kampf in den Ruinen der Stadt.**
Insgesamt kann Stalingrad weiterhin als sicher betrachtet werden. Auch eine weitere Panzerarmee konnte hierhin verlegt werden, ohne dafür andere Frontabschnitte schwächen zu müssen. Diese Einheit muss sich zwar erst noch ordnen aber in einigen Tagen kann auch sie in die Kämpfe eingreifen.
Der Kampf um Grozny
Der Feind schlägt auch hier hart zurück und kann den ursprünglichen Frontverlauf wieder herstellen.
Eine kurze Schönwetterphase können die Deutschen umgehend für sich nutzen und setzen ihre Luftwaffe massiert auf unsere vorgestoßenen Einheiten an. Die anschließenden Angriffe durch Infanterie zwingen 2 Einheiten zur Kapitulation.
Die wichtigen Ölquellen sind wieder in deutscher Hand, aber für wie lange??
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/ugclzwq2lc33.png (http://www.pic-upload.de/view-25347792/Bild-7-Grozny-Anfang.png.html)
Da es leider wieder angefangen hat zu regnen, kann die VVS keine vorbereitenden Luftangriffe fliegen und unsere Bodentruppen müssen alleine die Gefechte austragen. Lediglich die "Stalinorgeln" können etwas Unterstützung bieten.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/y46kqxmp6aex.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25348128/RIAN_archive_303890_A_battery_of_Katyusha_during_the_1941-1945_Great_Patriotic_War.jpg.html)
**Die Katjuschas beim feuern auf erkannte deutsche Stellungen.**
Auch an dieser Front setzt die STAWKA auf das Konzept der "verbundenen Waffen" und Panzer und Infanterie greifen gemeinsam die Linien des Feindes an. Und wieder einmal können einige Siege verzeichnet werden. Die Ölquellen wechseln abermals den Besitzer aber dieses Mal sichern Panzergrenadiere die Stellung und in ihrem Rücken haben sie eine frische Panzerarmee stehen, welche bei Bedarf sofort in die Kämpfe eingreifen kann, sollte der Feind versuchen abermals einen Gegenschlag durchzuführen. Das verteidigende Armeekorps kann sich leider absetzen und flieht in die Berge.
Nördlich der Ölfelder gelingt ein noch größerer Erfolg.
Unsere Panzerarmee kann hier, ein leicht angeschlagenes Infanteriekorps des Feindes vernichten. Damit sind die gesamten Verluste der Deutschen in diesen Tagen auf 4 Einheiten angewachsen.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/f13ndu5fr78k.png (http://www.pic-upload.de/view-25347892/Bild-8-Grozny-Ende.png.html)
Alle Beteiligten Offiziere und Befehlshaber rechnen in den nächsten Tagen mit einem Gegenangriff des Feindes. Bestimmt werden auch die gepanzerten Truppen mit eingesetzt werden. Genau aus diesem Grund wurde allen Einheiten befohlen sich notfalls zurückzuziehen, falls sie andernfalls vernichtet werden würden. Dafür wurden spezielle Räume vorbereitet in die sich ein gefährdeter Verband absetzen kann.
Da durch das Wetter ein Einsatz der Luftflotten vereitelt wurde, konnte die Zeit immerhin für die dringend benötigte Auffrischung genutzt werden. Die Bomberstaffeln sind bereits wieder auf ihrer Soll Stärke. Die Jäger erhalten ebenfalls in den nächsten Wochen fabrikneue Flugzeuge.
Die Kämpfe in der Türkei
Mittlerweile konnten weitere Verstärkungen nach Ankara transportiert werden und auch die Versorgung mit Nachschub klappt immer besser. Dennoch sind unsere Truppen noch nicht vollkommen organisiert und haben noch mit einigen kleineren technischen Schwierigkeiten aufgrund des ungewohnten Geländes zu kämpfen.
Die STAWKA befürchtet, dass der Feind die Hauptstadt der Türkei ignorieren könnte und stattdessen sich mehr auf den Norden konzentriert da hier größere Truppenbewegungen beobachtet wurden. Deshalb wurde in dieses Gebiet Verstärkung beordert und bald wird auch der türkische Kommandeur durch einen sowjetischen, mit mehr Erfahrung im Kampf gegen die deutschen Invasoren, ersetzt.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/w5938ykcn1nb.png (http://www.pic-upload.de/view-25348020/Bild-9-T--rkei-Ende.png.html)
Rund um Ankara gab es einige Umgruppierungen, hauptsächlich um das Gelände besser ausnutzen zu können. Aber auch die Panzer sollen flexibler werden und nicht in der starren Verteidigung gebunden werden.
An ihrer momentanen Position können sie auch im Norden in die Kämpfe eingreifen können und damit rechnet der feindliche Kommandeur bestimmt nicht.
Insgesamt ist die Lage noch stabil und es kommt jetzt auch viel auf das Verhalten des Feindes an, wie er mit der Situation in und um Ankara umgeht.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach den letzten schweren Verlusten des Gegners, hat die STAWKA eine aktualisierte Übersicht über dessen Verluste in Auftrag gegeben. Diese sollte niemanden vorenthalten werden.
http://www11.pic-upload.de/23.11.14/opb91vl2sdpy.png (http://www.pic-upload.de/view-25348069/Deutsche-Verluste.png.html)
Noch nie zuvor konnten unsere tapferen Soldaten dem Feind eine derartigen Aderlass abringen. Der vernichtete Wert übersteigt die Produktion deutlich und nur der strenge russische Winter von 1941 hat höhere Ausfälle verursacht.
Diese Zahlen sind wohl immer noch die beste Motivation und jeder einzelne ist angehalten sein Möglichstes dafür zu tun, dass es auch in den kommenden Kämpfe so deutliche Ergebnisse gibt.
Drei Totalverluste auf Deutscher Seite, darunter ein Elitepanzerkorps und weitere hohe Verluste...der Blutzoll auf beiden Seiten ist wirklich gigantisch.
Werter Sachimos, warum so zögerlich...?! Ihr könntet bei Grozny und vor allem bei Mykhailovsk erheblich härter zuschlagen, da ihr noch immer mehr Truppen als euer Gegner habt...:ph: Wir sind gespannt wie dieses Spiel noch weitergeht...
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wir müssen dem werten Hohenlohe zustimmen, bei Gorky würden Wir wohl die Infanterie massiert die feindliche Infanterie angreifen lassen, um den Weg zum nördlichen HQ und der deutschen Artillerie freizumachen. DANN ist der Stunde der Panzerwaffe gekommen.
Werter Longstreet,
danke sehr... wir geben uns Mühe! :D
Allem Anschein nach wird der AAR auch noch eine ganze Weile gehen.. wir haben nun knapp die Hälfte der Spielzüge gespielt, und der werte von Sachimos antwortet zur Zeit ungefähr einmal pro Woche. Wenn es in diesem Tempo weitergeht und wir bis zum Schluß spielen (wonach es aussieht), dann wird das Spiel wohl noch bis Anfang 2016 dauern. Der nun gepostete Zug ist Nummer 143.. und insgesamt werden es wohl knapp 300.
Werter Hohenlohe,
das mit Erzurum ist wirklich kein Beinbruch... wir glauben, daß wir unsere Ziel auch so erreichen können. Und die 32 MPP der beiden Cities und der Mine bei Zonguldak nehmen wir bereits jede Runde mit.
Allerdings müssen wir den werten von Sachimos wegen der Kämpfe bei Michailowka in Schutz nehmen. Er hat so hart zugeschlagen, wie er konnte... und wir haben hart zurückgeschlagen, siehe unten. :D
Werter Hjalfnar,
Die Lage in Gorki ist etwas vertrackter. Unsere Infanterie hinter dem Fluß ist eingegraben. Der erste Angriff einer russischen Armee würde wahrscheinlich eine Verlustvoraussage von 3:0 bedeuten. Man kann eine solche Stellung nur angreifen, wenn man die verteidigende Einheit vorher mit Artillerie und Bombern "ausgräbt" und dann mit mehreren Einheiten angreift. Ein solches Vorgehen können beide Seiten mit den lokal vorhandenen Einheiten allerdings nur bei einer Feindeinheit pro Zug machen, für einen Angriff auf breiter Front fehlen sowohl den Russen als auch den Deutschen die Mittel. Gorki ist halt nicht ganz so wichtig wie Stalingrad und Grosny.
Die Kräfte beider Seiten sind annöhernd gleich stark... deswegen versuchen wird, einen Abnutzungskampf zu führen, der wirtschaftlich Sinn macht... bisher gelingt das ganz gut.
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6. Mai 1943 - Feindaktivitäten
Die gesamte Ostfront ist ein großes Schlachtfeld, und die Verluste auf beiden Seiten sind hoch.
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Das L. Armeekorps muß schwere Verluste hinnehmen und zieht sich zurück.
An der strategischen Situation an diesem Frontabschnitt ändert sich aber nichts.
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Die H.Gr. Mitte muß schwere Verluste hinnehmen, die aber durch die notwendige Annäherung an das Stadtzentrum nicht zu vermeiden sind. Die deutschen Landser müssen über freies Feld an die ausgebauten Stellungen der Russen heranrücken, und das bringt nun mal Verluste mit sich. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß auch die russischen Truppen schwere Verluste hinnehmen mußten. Einige Einheiten haben bis zu 50% ihrer Kampfstärke eingebüßt.
Die Russen bringen per Bahn ein Panzerkorps ins Kampfgebiet, daß nun nicht mehr an anderer Stelle genutzt werden kann.
Besonders tragisch ist der Verlust des VI. Panzerkorps, da dieser Großverband die erfahrenste Panzereinheit an der gesamten Ostfront war.
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Auch im Süden gehen die Kämpfe weiter, und die Russen bringen ihre zahlenmäßig überlegene Panzerwaffe zum Einsatz.
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Es ist damit zu rechnen, daß es in den nächsten Wochen und Monaten weitere Totalverluste geben wird.
11. Mai 1943
Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der H.Gr. Nord gelingt die Vernichtung einer Feindarmee in zähen Stellungskämpfen.
Die H.Gr. Mitte schlägt zurück, vernichtet zwei Feineinheiten und beginnt mit der Umschließung des Stadtzentrums von Stalingrad.
Bei der H.Gr. Süd gelingt es. zwei Gepanzerte Einheiten des Feindes schwer zu beschädigen und in die Flucht zu schlagen.
Die H.Gr. Kleinasien hat keine Kampfaktivitäten zu verzeichnen.
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Trotz des schwierigen Geländes gelingt die Vernichtung einer Sowjetarmee bei geringen eigenen Verlusten. Damit werden die Russen Schritt für Schritt vom rechten Flußufer vertrieben.
Falls es der Wehrmacht gelingt, diese Strategie bis nach Gorki fortzusetzen, ist ein Angriff auf die Stadt selbst möglich. Allerdings ist davon auszugehen, daß die Russen das verhindern werden.
In der Summe ist das OKH mit der Lage an diesem Frontabschnitt recht zufrieden, daß dem zahlenmäßig überlegenen Feind erheblich größere Verluste beigebracht werden als die Wehrmacht erleiden muß. Verdun läßt grüßen, aber damals war die Kaiserliche Armee hinsichtlich ihren zu Verfügung stehen Ressourcen unterlegen, aber dank der Kontrolle weiter Teile des europäischen Rußlands ist die Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches heute in einer viel besseren Position.
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Im Norden gibt es viele Sümpfe, und an deren Rändern findet man Unmassen von kaum durchquerbarem Dickicht.. aber der deutsche Soldat bahnt sich seinen Weg.
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Die H.Gr. Mitte führt einen Gegenschlag, der die Russen schwer trifft. Zwei Feindeinheiten werden vernichtet, weitere drei schwer dezimiert und in die Flucht geschlagen. Aktuell haben die Russen nur noch ein Panzerkorps im Kampfgebiet, aber es wird seitens des OKH fest damit gerechnet, daß weitere Einheiten von den anderen Frontabschnitten abgezogen werden.
Die Schwere Artillerie wird in Reichweite der Stadt verlegt und kann in den nächsten Tagen mit dem Beschuß beginnen. Allzu viele russische Truppen sind nicht mehr in der Nähe, die meisten stehen im Norden oder im Südosten der Stadt und können in die Kämpfe nicht eingreifen. Wenn man sich mal den Inneren Kreis der Festung ansieht, kann man erkennen, daß sich dort zur Zeit sechs Armeen und ein Panzerkorps befinden. Falls es gelingt, diese Einheiten schrittweise zu vernichten und die frei gewordene Fläche dauerhaft zu besetzen, muß Stalingrad zwangsläufig irgendwann fallen. Mit jedem Meter, den die Wehrmacht näher an die Stadt heranrückt, steigen die Chancen auf den Sieg.
(Anm.: wer sich über die "Gasse" entlang des Don wundert: die ist für Einheiten gedacht, die sich zurückziehen müssen. Rückzüge sind in AoC über maximal zwei Felder möglich, und unser Gegner hat eine solche Gasse oder sonstige freie Felder im Stadtzentrum von Stalingrad nicht, weswegen seine Einheiten vernichtet werden, weil sie sich nicht zurückziehen können. Am Rand der Front gibt es genug freie Felder, und deswegen klappen dort die Rückzüge.)
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Der H.Gr. Süd gelingt der Gegenschlag, wenn auch diesmal die Vernichtung der gegnerischen Einheiten verfehlt wird. Auch gelingt die Rückeroberung der Ölquellen.
Drei Armeekorps rücken auf Astrachan vor, uns es bleibt abzwarten, wie der Feind darauf reagieren wird. Nördlich des Terek stehen nur zwei kampfstarke Feindeinheiten, die auf Sollstärke sind... der Rest ist angeschlagen, teilweise schwer. Das OKH hat in Erwägung gezogen, daß der Feind im Westen der drei Armeekorps vorstößt, aber das ist so beabsichtigt, und die entsprechenden Kräfte für den Gegenschlag wurden bereits in Stellung gebracht. Es bleibt abzwarten, ob der Feind diese Falle vorausahnt.
(Anm: wer sich wundert, was wir hier gerade gemacht haben: das ist ein Ablenkungsangriff, der es uns erlauben soll, die Stellungen bei Grosny zu konsolidieren. Wir haben Verstärkungen in Marsch gesetzt, und wenn sich der werte von Sachimos um die drei Armeekorps im Norden von Grosny kümmert, dann ist er abgelenkt.... und wir können die Verstärkungen heranbringen.)
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Das Gelände im Süden ist sehr unwegsam.
Vom 6. bis zum 15. Mai wurden drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps und zwei Armeen. Damit gab es nun insgesamt 353 feindl. Totalverluste, den lediglich 30 der Wehrmacht und ihrer Verbündeten gegenüberstehen. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 75%.
(Anm.: die Vernichtung des VI. Panzerkorps bringt ein Problem mit sich: der Force Pool bei der Wehrmacht umfaßt 10 Panzerkorps, aber wir hatten am Ende der letzten Runde 11 im Einsatz, und zwar durch die drei Event-Einheiten. Das bedeutet, daß wir das VI. Panzerkorps momentan nicht zurückkaufen können, weil wir immer noch 10 Panzerkorps auf dem Spielfeld haben, was exakt dem Force Pool entspricht. Falls ein weiteres Panzerkorps dran glauben muß, könnte wir das VI. wieder aufstellen, aber bis dahin darf Major Eisner keinen Panzer mehr kommandieren.
Die Gesamtstärke der Panzerwaffe bezieht sich aktuell also auf nur noch sechszehn Einheiten.. zehn deutsche Panzerkorps, ein rumänisches und fünf Panzergrenadierkorps. Falls wir eins oder zwei der PGKs verlieren, können wir die ebenso nicht zurückkaufen.
Noch ein Punkt: irgendwie haben wir uns bei den Verlusten der Russen verzählt.. anstatt der von uns erwarteten 354 Totalverluste sind es nur 353.)
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"Was ist denn noch, Gottwald?"
Der Angesprochene, seines Zeichens Major i.G. und persönlicher Adjutant von Generalfeldmarschall von Brauchitsch, zögerte sichtlich. Es folgte für mehrer Sekunden ein Blickduell, aber unter dem strengen Blick des Generals wurde das Zögern des Majors nicht besser.
"Nun mal raus mit der Sprache, oder wozu ist das denn sonst gut? Ich glaube gesagt zu haben, daß ich Sie heute abend nicht mehr brauche, und in der Deutschen Armee ist es üblich, derartige Anweisungen auszuführen. Aber Sie stehen immer noch hier herum... wollen Sie nun endlich artikulieren, was Sie auf dem Herzen haben, oder wollen Sie etwa Wurzeln schlagen?"
Die Unsicherheit des Majors nahm weiter zu.
"Wenn Herr General erlauben, würde ich gerne eine Frage stellen."
"Nur zu, Gottwald."
Der junge Major holte tief Luft.
"Herr General, ist das denn nicht arg viel Risiko? Sie haben nun bereits über zwanzig Großverbände verlegt, darunter den Großteil der Panzerwaffe. Und niemand außer Ihnen und mir hat eine Ahnung, was gespielt wird. Kein Kommandeur einer Heeresgruppe, keines der Feldkommandos.. es weiß niemand, was wir hier gerade machen. Ich denke darüber nach, was passiert, wenn Ihr Plan nicht aufgeht."
Nun holte der General Luft.
"Herr Major, meine Pläne pflegen aufzugehen, wie Sie gerade in der Türkei sehen können. Wenn man Erfolg haben will, dann muß man die dazu notwendigen Mittel bereitstellen und zusehen, daß nichts schiefgehen kann. Und genau das habe ich gerade getan: die meisten notwendigen Einheiten sind bereits dort, wo ich sie haben will, und die restlichen folgen innerhalb der nächsten Tage. Ich habe definitiv keine Bedenken, daß der Plan in Hose gehen könnte.. dazu sind die Kräfteverhältnisse zu deutlich auf unserer Seite."
"Herr General, auch ich habe keine Bedenken, daß der Plan schiefgehen könnte.. unsere Truppen werden Erfolg haben. Das Risiko, das ich meinte ist ein ganz anderes: wenn sich alles so entwickelt, wie Sie sich das vorstellen, dann wird sich an der Ostfront einiges ändern. Ich wage sogar zu behaupten, daß beim vollständigen Gelingen des Plans der Kriegs vorentschieden sein könnte, und irgendwann wird jemand die Frage stellen, was genau passiert ist. Und alle Dislozierungsbefehle tragen Ihre Unterschrift.. es gab keine Planungssitzung, keine Besprechung im Generalstab, kein Treffen mit den Kommandeuren der Heeresgruppen... nichts. Wir haben keine Rückversicherung und auch keine Deckung von der politischen Führung.. die wissen ja nicht mal, was gerade passiert."
"Da haben Sie Recht, Gottwald.. aber es geht nicht anders. Wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, daß die Generäle vor Ort ihre Einheiten perfekt nach Plan ausrichten. Wenn ein Vorstoß in eine bestimmte Richtung geplant ist, dann werden alle umliegenden Einheiten so umgruppiert, daß sie in der Lage sind, den Vorstoß bestmöglich zu unterstützen. Das ist sehr vorteilhaft für unsere Truppen, aber die Aufstellung der Einheiten bleibt dem Feind leider nicht verborgen. Die Russen haben nicht mehr dieselben Dilettanten als Analytiker wie 1941, und ihre Luftwaffe ist größer als unsere, so daß sie alles sehr gut sehen können. Wenn wir einen Plan ausarbeiten und alle Einheiten Aufstellung nehmen lassen, sehen die Russen genau, was wir vorhaben. Also dürfen unsere Einheiten nicht wissen, was wir vorhaben."
"Herr General, das verstehe ich durchaus. Mein Gedankengang ist ein anderer: Sie haben quasi im Alleingang ein Unternehmen geplant und ausgeführt, das für den weiteren Verlauf des Krieges an der Ostfront entscheidend sein könnte. Wenn wir damit keinen Erfolg haben, wird Sie das ihren Kopf kosten... und meinen gibt es umsonst obendrauf. Aber wenn uns Erfolg beschieden sein sollte, wovon ist ausgehe, wird es seitens der politischen Führung Fragen geben. Ich habe Bedenken, daß man Sie als zu mächtig ansieht... Sie wissen ja, daß insbesondere der böhmische Gefreite kein starken Männer in seinem Umfeld duldet. Eigentlich können wir nur verlieren."
Generalfeldmarschall von Brauchitsch räusperte sich.. eine der typischen Gesten, die man benutzt, wenn man Zeit gewinnen will.
"Herr Major, wir kämpfen nicht für den eigenen Vorteil, wir kämpfen für unser geliebtes Deutschland. Um unsere Männer zum Sieg zu führen, ist mir jedes Mittel Recht, auch wenn es für mich selbst unschöne Konsequenzen haben sollte. Außerdem sehe ich nicht ganz so schwarz wie Sie, wenn ich auch durchaus anerkenne, daß Ihre Argumente zutreffend sind. Aber wenn wir Erfolg haben, schafft das auch eine gewisse Unanstastbarkeit."
"Ihr Wort in Gottes Namen.. und hoffen wir mal, daß uns keine Schergen von der Verfügungstruppe bei Nacht einkassieren."
"Gottwald, vertrauen Sie mir bitte.. dagegen habe ich meine Vorkehrungen getroffen."
"So Gott will, Herr General."
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Kapitel LXXII - Haltebefehle
"Herr Major, die II. Kompanie hat alle Panzer verloren, und die Männer ziehen sich zu Fuß nach Westen zurück."
Verdammt. Nun war ich mit meinen drei verbliebenen Panzer das letzte Häufchen, das von meiner Abteilung übrig geblieben war... und bei meinem eigenen Panzer war die rechte Kette zerschossen, fahren konnten wir also nicht mehr. Mir brannten die Worte von General Weidmann immer noch im Gedächtnis: Wir müssen die Stellung um jeden Preis halten. Gelingt uns das, bekommen wir Stalingrad. Bekommen wir Stalingrad, muß der Feind seine Frontlinie zurücknehmen... und dann wird sich die gesamte Feindlage an diesem Frontabschnitt ändern.
Hoffen wir mal, daß der gute Mann Recht hat, denn unsere Verluste sind unglaublich. Zwar haben die Russen noch viel mehr Material und Menschen verloren, aber das bringt die vielen Toten auch nicht zurück. Aber die Befehle des General waren eindeutig: kein einsatzbereiter Panzer verläßt das Kampfgebiet. Die Besatzungen zerstörter oder nicht mehr kampfbereiter Fahrzeuge dürfen ausborden und sich zu Fuß nach Westen durchschlagen, aber ansonsten ist an Rückzug nicht zu denken.
"Hans, ich sehe vier T34 auf halb eins. Halten direkt auf uns zu."
Ich ging an den Funk und instruierte die beiden restlichen Panzer meiner Abteilung. Wir brauchen uns nicht verstecken, die wußten genau, wo wir waren... kein Taktieren, keine Tricks... einfach nur kämpfen.
"Männer, wir haben kaum noch Munition. Schießt nur dann, wenn ihr sicher seid, daß ihr auch etwas trefft. Kampfführung nach eigenem Ermessen. Viel Glück."
Die Russen eröffneten den Feuerkampf auf Maximalreichweite, und die erste Salve ging weit daneben. Das konnte den Burschen aber egal sein, denn die hatten sicherlich noch genug Munition.
Die zweite Salve lag schon besser. Die dritte Salve lag perfekt, und der Panzer rechts neben uns bekam einen Volltreffer in den Turm.
"Alles in Ordnung bei euch da drüben?"
"Melde einen Schwerverletzten, Herr Major... der Motor ist kaputt und der Turm dreht sich nicht mehr."
Verdammt... wieder ein Panzer weniger.
"Alle ausborden, bis auf den Richtschützen. Der soll noch warten, ob ihm nicht per Zufall jemand vors Rohr fährt. Marsch!"
"Verstanden, Herr Major!"
Jetzt war es wirklich egal... bevor wir uns von den Russen abschießen lassen, konnten wir auch zurückschießen. Ich ließ das Feuer eröffnen.
Es gelangt uns, zwei der Feindpanzer zu zerstören, dann erwischte es den Panzer links von uns. Wir schossen im Gegenzug den dritten T34 ab... mit unserem letzten Schuß. Der letzte Panzer kam auf uns zu und feuerte, aber die Schüsse gingen fehl. Nach einer gewissen Zeit hatte der feindliche Kommandant wohl gemerkt, daß wir nicht mehr feuerten. Er fuhr langsam auf uns zu.. noch ein paar Meter, und dann wäre er im Feuerbereich unseres letzten feuerbereiten Panzers, dessen Turm nicht mehr drehbar war..
Noch zehn Meter... noch fünf... noch drei... und der T34 zerbarst in einer grellen Explosion. Volltreffer auf Kernschußweite.
"Gut gemacht, Männer. Alles ausborden, wir haben unsere Pflicht getan. Wir ziehen uns nach Westen zurück."
Es war kein schönes Gefühl, seinen Panzer verlassen zu müssen, aber es ging nicht anders... beide Panzer waren nicht fahrbereits, und feuerbereit waren sie auch nicht. Mit nichts anderem als unseren Bordwaffen begannen wir den Fußmarsch nach Westen. Im Laufe der Zeit gesellten sich weitere Panzerfahrer zu uns, die meisten von meiner Abteilung. Aber es waren auch andere dabei.. Infanteristen vom Korps, aber auch vollkommen fremde Truppenteile. Es dauerte nicht lange, bis die Kolonne auf fast 50 Mann angewachsen war. Ein Drittel davon waren Verletzte, und viele der gesunden Männer waren damit beschäftigt, die Verletzen zu tragen oder ihnen anderweitig zu helfen. Die meisten von uns waren zwar bewaffnet, aber wir waren weit davon entfernt, kampffähig zu sein.
Vor uns lag ein kleines Waldstück... Deckung war immer willkommen. Ich überlegte, ob ich den Wald erst aufklären lassen wollte, entschied mich aber dagegen... wir hatten die Zeit nicht, und wenn die Russen wir waren, hatte wir sowieso keine Chance.
Wir hatte den Wald noch nicht richtig erreicht, da fuhren zu beiden Seiten des Waldes russische Schützenpanzer auf.. und im Wald selbst gaben sich russische Truppen zu erkennen. Der Feind hätte uns recht leicht über dem Haufen schießen können, aber man wollte uns wohl vorher die Gelegenheit geben, die Waffen zu strecken.
"Männer, wir haben keine andere Wahl. Legt alle vorsichtig die Waffen nieder, auch die versteckten Pistolen und Messer, die einige von Euch an bestimmten Stellen tragen. Die werden uns sowiesu filzen, und ich will keine Verluste, weil jemand meint, er könnte eine Pistole verstecken. Ausführung!"
Meine Männer legten die Waffen nieder. Nun hieß es also Gefangenenlager.
Hm, anscheinend hat Imageshack gerade Probleme, Wir können drei der Bilder nicht sehen.
Wir können ebenfalls drei Bilder nicht sehen. Ansonsten ein sehr interessanter Frontbericht. Schade um das VI.PK...vor allem dass ihr es nicht zurückkaufen könnt. Wir wünschen euch weiterhin sehr viel Glück bei euren Aktionen gegen den Feind, vor allem bei Stalingrad und in der Türkei...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hjalfnar, werter Hohenlohe,
wir können die Bilder alle sehen... und wissen deswegen nicht so Recht, was wir machen sollen.
Könntet Ihr bitte das vorletzte Bild des Posts in einem neuen Post nochmals verlinken? Nur zum Test.
Wir haben nun einige Bekannte und Forenkumpels gebeten, diesen Thread einmal anzusehen, die können ebenfalls drei Bilder nicht sehen. Doof. Alle Bilder einmal löschen und neu hochladen bei Imageshack, hatten Wir auch schon. Da ist irgendwas mit der Verlinkung kaputt gegangen.
Werter Hjalfnar,
wir haben alles neu verlinkt... hoffentlich geht es nun.
Leider nicht. Sehr sehr merkwürdig.
Also... wir haben mal über's iPad geschaut, und da konnten wir einige Bilder auch nicht sehen. Wir haben nun alle Bilder auf Imageshack gelöscht, neu hochgeladen und nochmals neu verlinkt. Wenn das nicht hilft, dann liegt es an Imageshack... aber wenn wir mit einem Auge auf den SoE-Thread schielen, dann scheint es definitv nicht an uns zu liegen...
Bewegung bei der Achse - gefällt !
Wir sehen bei beiden Kontrahenten irgendwie immer "nördliche Optionen" und bieten dem werten Hvs unsere Mithife der gerade in der Haupstadt aufgestellten "Berliner" an, wenn sie denn benötigt werden sollte.
Soweit unserer bescheidener doppelter Wink mit dem Zaunspfahl...
Sind weiterhin sehr gespannt und fasziniert, auch nach der zweiten intensiveren Lektüre dieses bisher 40-seitigen Feldzuges und proben fleißig gegen die KI jetzt wagemutig in der 3. Stufe.
Werter HvS, wie stehts eigentlich bei der Forschung HT, Inf und Luftwaffe? Wann ist mit neuer Ausrüstung für die hart ringenden Truppen an der Ostfront zu rechnen? Der technologische Vorsprung der Wehrmacht ist deutlich geschrumpft und die Kämpfe werden verlustreicher. Auf Dauer kann nur Russland diese Art von Abnutzungskrieg gewinnen!
gez. Sharpe, der neugierige
von Sachimos
02.12.14, 00:14
Werter Hohenlohe und Hjalfnar,
vielen Dank für die Anteilnahme.
Bei Gorky ist die Situation sehr ausgeglichen, deswegen müssen wir hier sehr überlegt vorgehen. Weiter südlich haben wir angegriffen mit allem was vorhanden war und irgendwie haben wir das Gefühl, dass das keine gute Idee war und jeder Angriff unsererseits, sofort "bestraft" wird.:rolleyes:
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 16. Mai 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
In der Sowjetunion und in der restlichen Welt kommt es zu einigen bemerkenswerten Ereignissen.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/jcajpfag9l7e.png (http://www.pic-upload.de/view-25432732/Aktivit--ten.png.html)
Besonders die Kapitulation deutscher Truppen in Afrika ist wichtig. Es zeigt allen sowjetischen Soldaten, dass der Feind durchaus zu besiegen und nicht unverwundbar ist.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Armee
2 Regimenter Kavallerie
2 Divisionen
Die Front bei Gorky
Die Deutschen greifen weiterhin an und arbeiten sich in nördlicher Richtung den Fluss entlang. Diesmal gelingt es ihnen eine unserer Armeen zu vernichten, weil sich diese nicht mehr zurückziehen kann und der Übermacht ausgeliefert ist.
Was der Feind mit diesem Vorgehen bezweckt und wie lange er es noch durchhalten will ist der STAWKA allerdings nicht bekannt.
Aber die Rote Armee spielt das Spiel auf jeden Fall mit.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/hddnk775tkz.png (http://www.pic-upload.de/view-25432957/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Auge um Auge und Zahn um Zahn.
Mit einem kombinierten Angriff von Panzern und Infanterie können unsere tapferen Soldaten ein weiteres gegnerisches Armeekorps zerschlagen. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte auch diesmal wieder die Artillerie, welche durch Deckungsfeuer schwerere Verluste auf unserer Seite verhindern konnte.
Die restlichen Einheiten konnten mit neuen Rekruten aufgefüllt werden und sind bald wieder voll kampfbereit.
Die Mitte der Westfront
Wie gewonnen, so zerronnen.
Das deutsche Oberkommando hat anscheinend mit einem Vorstoß an dieser Stelle gerechnet und reagiert sofort auf die Bedrohung durch unsere Einheiten.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/hlxlwxlgqrgk.png (http://www.pic-upload.de/view-25433008/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)
Einige unserer Armeen entgehen nur knapp der vollständigen Einkesselung aber die Verluste unter den Männern sind gewaltig. Die einzige mögliche Reaktion hier ist ein vorläufiger Rückzug, um die Verbände neu zu ordnen und Kräfte zu sammeln.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/81n14buspqpc.png (http://www.pic-upload.de/view-25433044/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)
Immerhin konnte ein großer Teil der eingesetzten Kräfte auf eine sichere Linie zurückgenommen werden und steht für zukünftige Operationen weiter zur Verfügung. Die STAWKA sieht aber auch ein, dass es ohne weitere Verstärkungen an dieser Front erst einmal kein vorankommen geben wird. Die Reaktion der Deutschen war aber auch wirklich bemerkenswert. Selbst die bereitgestellten Reserven konnten nicht rechtzeitig eingesetzt werden, um noch entscheidend einzugreifen. Dazu war der Feind zu gut aufgestellt.
http://www11.pic-upload.de/02.12.14/oh72iq1ftt94.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25433482/----------------------_----------_--------------_-------------------------_1943_------.jpg.html)
**Unsere Generäle bei der Lagebesprechung.**
Die Schlacht um Stalingrad
Die bisherige Einschätzung der STAWKA, dass Stalingrad noch als sicher betrachtet werden kann, muss revidiert werden. Nach dem letzten Angriff der Wehrmacht zeigt sich deutlich, dass der Feind momentan die größeren Reserven besitzt.
Die ersten deutschen Truppen können sogar bis tief in die Festung hinein vorstoßen. Eine mehr als bedrohliche Situation, vor allem für den örtlichen Kommandeur.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/j5dmvy1fw1u2.png (http://www.pic-upload.de/view-25433118/Bild-4-Stalingrad-Anfanf.png.html)
Die STAWKA muss auf diese Bedrohung umgehend reagieren. Der Frontkommandeur erhält Befehl sich umgehend zurückzuziehen denn es würde keinen Sinn machen in "vorderster Front" stehen zu bleiben.
Aber es kann auch ein begrenzter lokaler Gegenschlag erfolgen.
Aus der unmittelbaren Umgebung von Stalingrad heraus, greifen mehrere Wellen Infanterie ein bereits angeschlagenes Panzerkorps massiv an und können es zum Rückzug zwingen. Größere Erfolge bleiben unseren Einheiten allerdings leider verwehrt.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/um2bhxzxorl.png (http://www.pic-upload.de/view-25433227/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)
Ob sich die Festung Stalingrad noch lange halten kann, darf durchaus bezweifelt werden. Die Stimmung unter den Soldaten ist sehr bedrückt, denn jeder einzelne kann sich ausmalen, was ein Verlust der Stadt bedeuten würde und welche Konsequenzen dies hätte.
So richtig mag sich in der STAWKA ebenfalls kein Optimismus mehr einstellen. Es sind auch keine Pläne vorhanden, welche einen Fall von Stalingrad mit einbeziehen würden. Deshalb muss die Festung noch einige Wochen aushalten, um jeden Preis.
Der Kampf um Grozny
Der Feind startet eine etwas überraschende Aktion.
Deutsche Truppen stoßen im Norden vor und schließen auf die Bahnverbindung nach Grozny auf.
Ist dies der Auftakt für eine größere Umfassungsaktion oder doch nur Ablenkung von der eigentlichen Front??
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/xo5ji6s123i6.png (http://www.pic-upload.de/view-25433345/Bild-6-Grozny-Anfang.png.html)
sowohl die STAWKA, als auch der örtliche Kommandeur können sich dieses Vorgehen des Feindes nicht so recht erklären aber fest steht auf jeden Fall, dass eine passende Antwort gegeben muss.
Es ist sehr schwierig abzuschätzen, ob es sich nur um eine Ablenkung oder eine ernst gemeinte Bedrohung handeln könnte. Deshalb beschließen die Offiziere für beide Möglichkeiten vorzusorgen und nicht einer Front die komplette Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Angriffe vor Grozny müssen weitergeführt werden aber man muss auch auf die Bedrohung im Rücken reagieren. Aus diesem Grund wird eine Panzerarmee in Marsch gesetzt, welche die Bahnverbindung wieder herstellen und möglichst eines der vorgestoßenen Armeekorps vernichten soll. Gleichzeitig wird ein weiterer Angriff auf die Ölquellen befohlen, um diese ein weiteres Mal freizukämpfen.
Und beide Angriffe gelingen wie aus dem Lehrbuch.
http://www11.pic-upload.de/01.12.14/7auor8l7pqdr.png (http://www.pic-upload.de/view-25433401/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Insgesamt 2 gegnerische Armeekorps können vollkommen vernichtet werden. Eines davon sogar so weit von den eigenen Linien entfernt, dass die überlebenden Soldaten alle in Gefangenschaft gehen mussten.
http://www11.pic-upload.de/02.12.14/72tegawjq2j.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25433474/Captured_Germans_near_Valjevo_1944.jpg.html)
**Die gefangenen Feinde werden in die Gefangenenlager gebracht.**
(Anmerkung: Das AK an der Bahnlinie war das erste überhaupt, welches wir auf "Low Supply" vernichten konnten. Diese Tatsache allein zeugt vom hervorragenden Spiel des werten HvS.)
Die Kämpfe in der Türkei
In der Türkei bleibt es unterdessen sehr ruhig. Die Deutschen unternehmen keinerlei Angriffe und die Rote Armee baut weiter ihre Verteidigung aus.
http://www11.pic-upload.de/02.12.14/wt5ov9cjbit3.png (http://www.pic-upload.de/view-25433437/Bild-8-T--rkei-Ende.png.html)
In den nächsten Tagen sollen unsere türkischen Waffenbrüder ebenfalls mit der neuesten sowjetischen Waffentechnik ausgestattet werden, um deren Kampfkraft deutlich zu erhöhen. Besonders im Norden stützen sich die Pläne der STAWKA noch sehr auf die Türken und dazu brauchen sie das richtige Handwerkszeug.
Über offensive Operationen wird bereits nachgedacht aber vorerst soll der Feind angreifen und abgenutzt werden.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die Statistiker im Oberkommando haben eine weitere Übersicht erarbeitet, welche die aktuellen Kräfteverhältnisse an der gesamten Front abbildetet.
http://www11.pic-upload.de/02.12.14/k1tnd5srethp.png (http://www.pic-upload.de/view-25433465/Vergleich.png.html)
Zwar ist das Verhältnis noch sehr ausgeglichen aber noch immer ist die Rote Armee zahlenmäßig unterlegen und muss ihre Operationen noch besser planen, um die Verluste zu minimieren.
Wir lesen weiterhin gespannt mit und warten schon mal auf die Reaktion des werten HvS...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wir hatten letztens gelesen, dass Einheiten sich zwei Felder zurückziehen. Dementsprechend solltet Ihr vielleicht bei Stalingrad die Bomber etwas zurücknehmen, um Platz für Rückzüge zu schaffen.
hohe_Berge
02.12.14, 07:45
Solltet Ihr nicht noch mehr Eurer Luftwaffe von Grozny nach Stalingrad verlegen? Stalingrad muss gehalten werden!!
Glück Auf
Werter Berliner,
wir hatten Euren "Wink" irgendwie überlesen und wollen das jetzt nachholen. Das nächste Panzerkorps, was aufgestellt werden wird und noch namenslos ist, wird nach Euch benannt werden.
Werter Sharpe,
auch Eure Frage haben wir schändlicherweise übergangen. Um die Forschung machen wir uns große Sorgen. Wir haben die wichtigen Technologien im September 1942 in Auftrag gegeben, und es tut sich gar nichts. Die Counter sind irgendwo zwischen 40 und 50%, und wir befürchten, daß die Russen uns im Laufe des Jahres überholen.. kein Scherz.
Hinischtlich des Abnutzungskrieges können wir ganz gut gegenhalten... zumindest momentan.
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png
16. Mai 1943 - Feindaktivitäten
Es gibt weiterhin an allen Frontabschnitten in Rußland schwere Kämpfe, die hohe Verluste auf beiden Seiten fordern.
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Schwere Feindangriffe mit Artillerie, Panzern und Infanterie vernichten das XVII. Armeekorps.
(Anm.: hier ist uns etwas eher Seltenes passiert: wir haben einen Stellungsfehler gemacht. Hinter dem XVII. Armeekorps war kein freies Feld, so daß sich die Einheit nicht zurückziehen konnte.)
http://imageshack.com/a/img540/9500/i12NYw.png
Der Feind bricht seine Offensive auf Michailowka nach hohen Verlusten ab und zieht sich über den Fluß zurück. Der H.Gr. Mitte ist an dieser Stelle eine defensive Meisterleistung gelungen: ohne Panzer oder Artillerie wurde ein zahlenmäßig überlegener Feind besiegt und zum Rückzug gezwungen. Scheinbar hat der Feind die Kampfkraft der deutschen Infanterie unterschätzt. Trotz des Sieges beschließt das OKH, Michailowka wegen seiner strategischen Bedeutung weiter zu verstärken.
Die gewonnene Schlacht von Michailowka hat immense strategische Bedeutung, weil dem Feind so die Möglichkeit genommen wird, Druck auf die Front bei Stalingrad auszuüben. Der Verlust von Michailowka ist aus Sicht der Wehrmacht unbedingt zu vermeiden gewesen, und bei einer unmittelbaren Bedrohung der Stadt hätte das OKH Truppen verlagern müssen, was natürlich für die Kämpfe um Stalingrad sehr nachteilig gewesen wäre.
Im Zentrum der Front bei Stalingrad führt der Feind nur einen sehr begrenzten Gegenangriff durch. Das gibt den deutschen Truppen die Gelegenheit zum Großangriff auf die Stadt selbst, da im Gegensatz zu der Lage am 11. Mai die Schwere Artillerie in Position ist.
http://imageshack.com/a/img661/4996/pr9UdO.png
Die Russen reagieren sinnvoll und vernichten ein ungarisches Armeekorps. Auch die rumänischen Verteidiger der Ölquellen werden vernichtet.
Allerdings setzt der Feind diesmal nicht nach, da sein Kräfte erlahmen.
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Die Verluste der Wehrmacht und der Verbündeten sind schmerzhaft, können aber von der Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches aufgefangen werden.
21. Mai 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord rückt weiter an Gorki heran und schlägt dabei eine feindl. Armee in die Flucht.
Der H.Gr. Mitte gelingt ein grandioser Erfolg: das Stadtzentrum von Stalingrad wird eingenommen und das Umfeld der Stadt gesichert, wobei vier sowjetische Armeen vernichtet werden.
Die H.Gr. Süd führt eine Gegenoffensive durch, die zur Stabilisierung der Frontlinie am Terek beiträgt.
Bei der H.Gr. Kleinasien gibt es weiterhin keine Kampfaktivitäten.
http://imageshack.com/a/img673/4153/4ZONop.png
Eine weitere Armee des Feinds muß weichen und erleidet dabei hohe Verluste, während die Wehrmacht nur ein paar Bomber eingebüßt hat.
Das OKH ist bereits gespannt, was der Feind unternehmen wird. Ohne Gegenaktionen werden die deutschen Truppen Gorki irgendwann einnehmen, und das können sich die Russen allein wegen des Nachschubs nicht erlauben.
http://imageshack.com/a/img909/9409/PCXjS6.png
Die H.Gr. Mitte nimmt das Stadtzentrum von Stalingrad ein, was drastische Konsequenzen für den Nachschub des Feindes mit sich bringt. Auch hat die Wehrmacht genügend Kräfte vor Ort, um die Stadt halten zu können (unter den drei südlichen Countern sitzen frische Einheiten, ein Armeekorps, ein Korps Panzergrenadiere und das XI. Panzerkorps, das immer noch auf Stärke 11 ist.) Ein Gegenschlag des Feindes ist zwar möglich, würde aber laut Einschätzung der Analysten des OKH ein Selbstmordkommando sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist Stalingrad damit nicht nur erobert, sondern auch gesichert.
Strategische Analyse der Lage vor Ort
I. Kräftevergleich
Wehrmacht - Rote Armee
5 : 6 Jagdflugzeuge
5 : 4 Bomber
3 : 1 Panzerkorps
3 : 1 Panzergrenadiere
21 : 9 Armeekorps/Armeen
2 : 9 sonstige Infanterie
4 : 2 Schwere Artillerie
6 : 4 HQs
Wenn man die Sonstige Infanterie als halbe Korps bzw. Armee rechnet, steht es bei der Infanterie 22 : 14. Die Wehrmacht ist also bei den Bodentruppen deutlich überlegen und bei der Luftwaffe wegen des technologischen Vorteils und der höheren Erfahrung mindestens ebenbürtig. Auch können die Russen kaum Verstärkungen an die Front bringen, da sich ihre Einheiten bereits auf den Füßen herumstehen.
Weitere deutsche Truppen befinden sich im Anmarsch.
II. Nachschub
Die Wehrmacht kontrolliert nun Stalingrad, und das wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch so bleiben. Innerhalb von ein paar Tagen wird die Stadt vollständig in die deutsche Kriegswirtschaft integriert und an das Bahnnetz angebunden sein, so daß Verstärkungen aus dem Reich direkt nach Stalingrad gebracht werden können. Ab Mitte Juni wird die Qualität des Nachschubs der deutschen Truppen besser sein als der der Russen, womit sich die Lage gedreht hat.
(Anm.: die russischen HQs hatten bisher Supply 10, wenn sie im Umkreis von 4 Feldern um Stalingrad herum standen . Das ist nun nicht mehr so, sie haben maximal 8, genau wie die Wehrmacht. In zwei Runden hat Stalingrad Supply 6, und wenn wir dann ein HQ in die Stadt stellen, wird es Supply 10 haben, was uns einen gewaltigen Vorteil verschaffen wird. Man möge uns glauben: das macht einiges aus!)
III. Handlungsmöglichkeiten der Russen
In der Theorie wäre es möglich, daß die Russen mit voller Kraft einen Gegenstoß wagen, aber das hält das OKH für sehr unwahrscheinlich.
Als augenscheinlichste Alternative wäre ein Rückzug hinter die Wolga und der Versuch, diese Linie zu befestigen. Allerdings erscheint auch dieses Vorgehen dem OKH als wenig zweckdienlich, da sich durch eine solche Strategie ein gewaltiges Versorgungsproblem ergeben würde. Die einzige Versorgungsbasis wäre nämlich die Kleinstadt Barysch, die direkt an der Front liegen würde. Beim Verlust dieser Stadt müßten die Einheiten aus Kamyschin versorgt werden, und auch das erscheint problematisch. Ein Rückzug auf die durch zahlreiche Befestigungen ausgebaute Wolga-Linie würde für die Russen die Gefahr einer Einkesselung mit sich bringen. Im Osten von Barysch beginnt die Steppe... hunderte Kilometer weit keine Städte, die nächste wäre Astrachan im Südosten, und das ist zu weit entfernt, um die russischen Truppen versorgen zu können.
Es ist also davon auszugehen, daß sich die Russen mittelfristig zurückziehen. Das OKH hält es für wahrscheinlich, daß der Großteil der Truppen sich in Richtung Kamyschin bewegen wird, wo der Nachschub gewährleistet ist. Die Truppen im Südosten von Stalingrad werden mutmaßlich nach Astrachan aufbrechen.
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Die Veteranen des III. Panzergrenadierkorps beim Einzug in Stalingrad. Die Strapazen der letzte Monate sind den Männern anzusehen, schließlich begann die Schlacht im September 1942.
http://imageshack.com/a/img540/1296/mx5T0K.png
Am Terek wurde der alte Frontverlauf wieder hergestellt, aber beide Seiten sind ausgelaugt. Während die Russen ihre Truppen verstärken, wird auch die Wehrmacht die Sollstärke wieder herstellen. Es sei angemerkt, daß bereits weitere Truppen im Zulauf sind.
Im Kleinasien gibt es keinerlei Kämpfe.
Vom 16. bis zum 25. Mai wurden vier russische Armeen vernichtet, also insgesamt 357 feindl. Großverbände. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe beträgt 80%.
Kapitel LXXIII - Rußland's Sterneküche
"Du, Hans.... von dem Fraaß konn koan normaler Mönsch satt wern!"
"Nimm es mir nicht übel, Dietmar.... aber ein normaler Mensch bist Du nun wirklich nicht."
"Herrgottsakra......"
Die Stimmung meines Kameraden war auf dem absoluten Tiefpunkt. Die ganzen Jahre im Feld hatten ihm nichts ausgemacht, und die vielen Toten und Verletzten hatten den guten Dietmar nicht gestört.. solange es genug zu Essen gab. Und genau das war das Problem in diesem Gefangenenlager. Pro 10 Mann bekamen wir am Tag einen Eimer mit fauligen Brot. Meine erste Sorge war, die Disziplin im Lager aufrecht erhalten zu können, aber das ist mir ganz gut gelungen. Es waren 41 Männer aus meiner Abteilung in diesem Segment des Lagers, insgesamt ungefähr 100. Ich war der Ranghöchste, und es war mein wichtigstes Ziel, daß meine Männer nach wie vor Soldaten blieben.
Also hatte ich die 100 Mann in 10 Gruppen eingeteilt. Der Ranghöchste innerhalb einer jeden Gruppe übernahm die Verteilung des Broteimers, und ich kontrollierte die Verteilung, damit auch jeder dieselbe Portion bekam, unabhängig vom Dienstgrad. Auseindersetzungen zwischen den Kameraden wollte ich unbedingt vermeiden, dann das war genau das, was die Russen sehen wollten. Also schön die Füße stillhalten.
"Wir müssen mit dieser Lage fertig werden, Dietmar.. wer weiß, wie lang wir hier sein werden? Wenn es Dir hilft, kannst Du gerne ein Stück von meinem Brot haben... ich habe keinen Hunger."
"Naa, Hans... Du mußt oach was essa, sunst hoast irgendwonn koa Kraft mehr. I hoab joa genug Resörvn, und Du host die gonzä Vaontwortung."
Das war wohl richtig, also zwang ich mich, in den widerlichen Brotrest zu beißen, den die Russen uns gegeben hatten.
Ich hatte die Verantwortung, aber viel konnte ich nicht machen. Eine meiner ersten Maßnahmen war es gewesen, Kameraden zu finden, die gut russisch sprachen. Ich hatte eine Art Schichtsystem eingeführt, damit sich diese Kameraden immer in der Nähe der russischen Wachposten aufhielten. Sie sollten die Ohren aufhalten und versuchen, Informationen aufzuschnappen.... aber damit es nicht immer dieselben waren, mußten sie sich abwechseln.
Aktuell wußten wir nicht mal genau, wo wir überhaupt waren.
Am Abend kam einer der Männer zu mir.
"Herr Major, melde gehorsamst: ich habe ein Gespräch der Russen gehört, aus dem hervorging, daß die Heeresgruppe Mitte Stalingrad eingenommen und gesichert hat. Der andere meinte darauf hin, daß die Deutschen dann ja bald hier sein werden."
"Es wäre schön, wenn das stimmt."
"Davon ist auszugehen, Herr Major. Der Kamerad Kainhuber hat nämlich etwas sehr ähnliches gehört."
"Sehr gut. Verbreiten Sie bitte dieses Neuigkeiten unter den Männern. Gute Nachrichten können wir immer brauchen."
"In der Tat, Herr Major... in der Tat."
Respektvollste Gratulation zur Eroberung Stalingrads !!!
Perfekt abgewartet und zugeschlagen (und gesichert).
In diesem Stil weiter und die schon angedeuteten Alternativen der, deutlich angemerkten, tapferen Roten Armee sind eher bescheiden.
zum Stoyboard: Wollte letzte Runde schon anmerken, daß ein russisches Krigsgefangenenlager ein beschämender Ort für den Krigshelden der Panzerwaffe ist und plädiere für (eine so ganz rein zufällige) Gefangenenbefreiung samt Beförderung der noch nicht hinter den Ural abtransportierten Wehrmachtseinheiten im Raum Stalingrad (auch gerne durch die Vorhut der BerlinerPanzer, die zufällig ...);)
zum Schluss nochmal ein dreifaches Hurra
Stupor Mundi
02.12.14, 16:43
Glückwunsch zur Einnahme von Stalingrad! Wenn Ihr es noch spannend machen wollt, dann stellt doch ein paar rumänische Einheiten an die Flanken... ;)
Die Story könnt Ihr ja jetzt als Episode aus "Ein Käfig voller Helden" weiter schreiben, nur unter umgekehrten Vorzeichen.
Gratuliere zum Erfolg bei Stalingrad! Die Lage für die russischen Truppen östlich davon dürfte wohl schwierig werden, vor allem, da sich jetzt zwei Optionen ergeben: Entweder die Wolga hinauf Richtung Kamyshin und Saratow oder die andere Richtung nach Astrachan, Mit Astrachan könnte zugleich der Druck auf Grosny erhöht werden, dass nun von zwei Seiten bedroht wird!
Apropro, wann ist mein Panzerkorps wieder einsatzbereit?
gez. Sharpe
Werter HvS, gratuliere zum Erfolg bei Stalingrad!! :top: Ihr habt dem werten Sachimos gezeigt, dass ihr immer noch deutlich austeilen könnt...:ph: Nur weiter so! Treibt die Russen aus ihren Bunkerlinien und zeigt ihnen, was eine Harke ist...:fecht:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Teddy Suhren
03.12.14, 16:08
Ein respektabler Erfolg! Damit hatten Wir nicht gerechnet!
von Sachimos
11.12.14, 00:00
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 26. Mai 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Erneut erfreuen unsere Forscher und Ingenieure die STAWKA.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/nl6s9pg8aw13.png (http://www.pic-upload.de/view-25518413/HB1.png.html)
Flugzeuge mit stärkeren Motoren und größerer Waffenzuladung können nun den Deutschen ihre eigene Medizin zu schmecken geben. Eine intensivere Forschung auf diesem Gebiet wird es allerdings nicht geben, dazu ist die Bedeutung zu gering. In Zukunft wird der Fokus auf andere Gebiete gelenkt werden. Eine genauere Übersicht über den Stand der Forschung wird in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Der Feind rückt mit seinen Panzerkorps weiter gen Norden vor und greift dabei über den Fluss hinweg an. Diesmal gelingt es ihnen eine Armee aus ihren Stellungen zu vertreiben, welche sich weit hinter Gorky zurückzieht.
Diese Einheit kann allerdings umgehend sofort wieder auf ihre ursprüngliche Stärke aufgefrischt werden und die Soldaten können sich einige Tage Ruhe gönnen, bevor sie wieder an die eigentliche Front geschickt werden.
Aber auch die Rote Armee greift an.
Durch ihr Vorrücken ist eines der deutschen Panzerkorps direkt in den Angriffsbereich unserer eigenen Panzerarmeen geraten. Diese Situation muss genutzt werden. Die Truppen verwenden nun die gleiche Taktik wie der Feind und greifen mit einer vielfachen Übermacht an. Dank der Artillerievorbereitung und Luftunterstützung muss das feindliche Panzerkorps schnellstmöglich fliehen.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/ljk8znhkaxv.png (http://www.pic-upload.de/view-25518523/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Die STAWKA rechnet mit einer entsprechenden Antwort der deutschen Seite und hat deshalb im rückwärtigen Raum genügend Reserven bereitgestellt. Auch unsere mechanisierte Infanterie ist bald wieder einsatzbereit.
Leider konnte sich die Panzerarmee, welche den ersten Angriff ausführte, nicht mehr aus dem umkämpften Gorky zurückziehen. Eine wichtige Treibstofflieferung wurde durch feindliche Bomberverbände vernichtet.
Anmerkung: Hier haben wir uns leider "verklickt". Eigentlich wollten wir die Panzer aus der Stadt zurückziehen und durch eine andere Einheit ersetzen, aber wir haben anstatt auf ein freies Feld auf das HQ geklickt und so wurde der Zug für die Panzer beendet. Ein Fehler der bei SC leider "tödliche" Konsequenzen haben kann aber dennoch immer wieder vorkommt.
Die Front bei Penza und Saransk
Etwas südlich von Gorky bleibt es auch in diesen Tagen erstaunlich ruhig.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/5up9xwdkjuh.png (http://www.pic-upload.de/view-25518776/Bild-2-Penza-Ende.png.html)
Mittlerweile mehren sich die Stimmen innerhalb des Oberkommandos, von diesem Frontabschnitt Kräfte abzuziehen und an andere, bedrohtere, Abschnitte zu verlagern.
Die Mitte der Westfront
Nach ihren letzten heftigen Gegenschlägen, ist es dem Feind gelungen seine Front mehr als nur zu stabilisieren. Es konnten sogar zusätzliche Kampfverbände an diese Stelle verlagert werden. Dass für dieses Vorgehen andere Abschnitte geschwächt wurden, konnte die STAWKA nicht beobachten.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/93u3d4jew3z.png (http://www.pic-upload.de/view-25518804/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Zusätzlich kann der Feind eine lokale Offensive ausführen und eine unserer Armeen aus dem südlichen Flussbiegung vertreiben auch andere verteidigende Verbände werden angegriffen und erleiden dabei leichte Verluste.
Nach dem Fall von Stalingrad ist allerdings auch die Stellung hier kaum noch haltbar und die einzige logische Konsequenz ist, dass sich die Rote Armee kämpfend zurückzieht und damit den anderen Truppenteilen Zeit zur Konsolidierung erkauft.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/iozawshdyurn.png (http://www.pic-upload.de/view-25518852/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Den Anfang macht dabei die versammelte Flotte der VVS, ihre Jäger- und Bomberstaffeln sind einfach zu wertvoll um sie einem zu hohem Risiko auszusetzen. Immerhin könnten die Feldflugplätze jeden Tag von deutschen Bodentruppen angegriffen werden.
Die restlichen Truppen bilden einen Abwehrriegel und ihre Befehle lauten sich kämpfend auf Kamyschin zurückzuziehen und sich dort mit den restlichen Truppen aus der "Festung Stalingrad" zu vereinigen.
Ein letzter Angriff wird dennoch durchgeführt. Mehrere Wellen Infanterie attackieren die feindlichen Elitepanzergrenadiere hart und können ihnen hohe Verluste beibringen, bevor sich auch diese Verbände absetzen.
Die Schlacht um Stalingrad...
...ist fast vorüber.
Durch einen Großangriff der deutschen Heeresgruppe wurden die Verteidiger der Stadt völlig aufgerieben und mussten kapitulieren. Dennoch kämpften sie bis zur letzten Patrone und konnten auch dem Feind etliche Verluste zufügen. Letzten Endes war aber einfach die Übermacht an gepanzerten Kräften entscheidend.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/zk6a4uckwwdk.png (http://www.pic-upload.de/view-25518916/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)
Der STAWKA bleibt nach diesen schweren Verlusten keine andere Wahl. Der Befehl lautet: Rückzug!
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/9ihnwtfjiya9.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25519334/Stalingrad-1942.jpg.html)
**Rastende Soldaten auf dem harten Weg in Richtung Osten. Die Kämpfe waren mehr als hart.**
Solange es möglich ist soll die Kleinstadt Barysh gehalten werden, um als Nachschublager und Versorgungszentrum zu dienen. Die Festungswerke bleiben ebenfalls besetzt und als erstes wird ein Großteil der "Roten Luftflotten" abgezogen.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/7wifyto9bxsd.png (http://www.pic-upload.de/view-25519121/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)
Es herrscht Unklarheit über die weiteren Ziele des Feindes. Aber mittelfristig wird das nächste Ziel wohl Astrachan sein, um damit die Front bei Grozny zu gefährden. Deshalb soll sich ein Großteil der Truppen genau in diese Richtung absetzen und die Deutschen aufhalten.
Ein größerer Gegenangriff ist an dieser Stelle nicht mehr möglich. Dazu fehlt einfach die Unterstützung und auch die gepanzerten Kräfte müssen zuerst wieder aufgefrischt werden. In den nächsten Wochen wird sich diese Situation wieder deutlich entspannen.
Der Kampf um Grozny
An diesem Frontabschnitt lassen wir dem Feind keine Ruhe und greifen weiter an.
Wieder einmal wird die Frontlinie der Deutschen aufgerissen und auch die Ölquellen wechseln abermals den Besitzer. Zum Einsatz kamen 3 Panzerarmeen, 1 Einheit mechanisierte Infanterie und zahlreiche weitere Infanterieverbände. Auch die VVS konnte wieder Bodenangriffe fliegen und hat damit den Angriff der Bodentruppen erfolgreich unterstützt.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/hmcw94iigzv2.png (http://www.pic-upload.de/view-25519236/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Im Norden wird dem, sich zurückziehenden, Gegner nachgesetzt und es sollen damit weitere "Überraschungen" vermieden werden. Zusätzlich stehen zahlreiche weitere Verbände im Rückraum bereit und diese können jederzeit in die Kämpfe eingreifen.
Außerdem ist noch eine ganz besondere Überraschung für das deutsche Oberkommando geplant. Diese Pläne unterliegen aber noch strengster Geheimhaltung und können noch nicht bekanntgegeben werden.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/zm1wepmbioan.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25519330/Pozna---_--r--dmie--cie_1945_-_03.jpg.html)
**Teilweise kommt es zu harten Häuserkämpfen in den kleinsten Ortschaften.**
Die Kämpfe in der Türkei
In der Türkei kommt es zu keinen Kämpfen.
Ein Aufklärungsvorstoß von türkischen Einheiten kann auch keine feindlichen Verbände lokalisieren. Das ist mehr als überraschend und stellt die STAWKA vor ein Rätsel.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/9dhay2fcsjcd.png (http://www.pic-upload.de/view-25519276/Bild-8-T--rkei-Ende.png.html)
Sollten sich die Aufklärungsergebnisse weiter bestätigen, dann müssen die Pläne für die Türkei nochmals völlig überdacht werden.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach dem Fall von Stalingrad, hält es die STAWKA für wichtig, die weiteren Pläne zu erläutern. Dies wird anhand einer kompletten Übersichtskarte über die Fronten passieren.
http://www11.pic-upload.de/10.12.14/vefm5xi8cxeq.png (http://www.pic-upload.de/view-25519311/Gesamtkarte.png.html)
Die VVS wurde bereits auf eine sichere Basis zurückgezogen und ist weiterhin voll einsatzbereit. Bei der Schlacht um Moskau ist dies nicht passiert und hatte fatale Auswirkungen auf die gesamte Front.
Das Gros der Truppen wird sich nach Süden absetzen und soll Astrachan verteidigen. Der Rest sucht den Anschluss nach Norden. Sollen die Deutschen ruhig in die Bedeutungslosigkeit vorstoßen. Die verbliebenen wichtigen Industriestädte werden ihnen nicht in die Hände fallen.
Diese Übersichtskarte ist als streng geheim einzustufen und muss unter allen Umständen vor dem Feind geschützt werden.
Werter Sachimos, wir sind gespannt darauf, was sich euer Gegner so alles einfallen lässt, wir sehen da für euch noch unangenehme Zeiten anbrechen. Mal sehen, ob er wirklich nach Astrachan vorstösst...?!
Aber nur weiter so, eure Zeit dürfte auch noch kommen, wenn für euch alles gut läuft...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Berliner,
erst mal Danke. Wir sind uns noch nicht so ganz sicher, wie wir mit dem Eisenhans verfahren. Damit er wieder in einem Panzer sitzen kann, muß erst ein anderes Panzerkorps zerstört werden, und dann können wir das VI. neu aufstellen, was zwei Monaten dauern wird. Selbst wenn wir das in der nächsten Runde tun könnten, dann würde noch etliche Runden vergehen, bis er wieder angreifen darf. Natürlich könnten wir ihn entkommen lassen... alles gute Ideen. Aber dann sitzt er in Berlin herum, und wir können ihn ja schließlich nicht Golf spielen lassen. Wir haben ein paar Ideen, wollen aber nichts verraten.
Werter Stupor Mundi,
uns ist es schon spannend genug momentan.. wir bibbern seit einigen Runden, daß unser Gegenspieler nicht merkt, was wir gemacht haben.. aber spätestens in dieser Runde dürfte es deutlich werden.
Werter Sharpe,
wir haben ja bereits in der Lageeinschätzung im letzten Zug geschrieben, daß die Russen sich wohl teilen werden, und genauso kommt es wohl.
Wir möchten an dieser Stelle dran erinnern, daß wir vor einigen Monaten geschrieben haben, daß wir für eine Offensive auf Grosny erstmal Astrachan nehmen müssen, und für Astrachan brauchen wir Stalingrad. Mittlerweile hat sich die Lage etwas geändert, und wir haben unsere Pläne angepaßt. Allerdings wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten, worin die Änderungen bestehen... einen mehr als deutlichen Hinweis findet man aber in dem ersten Gespräch zwischen Gottwald und von Brauchitsch. Zusammenfassend könnte man sagen, daß wir das Pferd von hinten aufzäumen wollen... oder heute würde man wohl sagen, daß man die Tankstelle kauft, weil das Benzin zu teuer ist.
Euer Panzerkorps wird im Juni wieder angreifen. Es werden in der nächsten und in der übernächsten Runde jeweils ein Panzerkorps wiederaufgestellt, und da ist Eures dabei.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Der Erfolg bei Stalingrad hat uns nicht überrascht, denn wir haben dort unseren Schwerpunkt gebildet. Was für uns die wirkliche Überraschung darstellt: auch an den anderen Fronten gelingt es uns, trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit die Initiative zu behalten. Die Rote Armee samt der verblieben türkischen Truppen ist uns bei den Bodentruppen 3:2 überlegen, weil wir von unseren 144 Einheiten über 60 für die Partisanenbekämpfung brauchen. Wir fragen uns langsam, wo diese ganzen Truppen überhaupt sind.
Werter Teddy Suhren,
danke sehr. Wie wir bereits dem werten Hohenlohe erläutert haben, sind wir ledliglich davon überrascht, daß die Rote Armee nicht auch einen Schwerpunkt gebildet hat bzw. die Schwerpunktbildung bei Grosny nicht für eine offensive Aktion nutzt. Wir werden das weiter unten nochmal in einem ausführlichen Gespräch der Herren Gottwald und von Brauchitsch erläutern.
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png
26. Mai 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen zeigen sich schwer beeindruckt vom Verlust Stalingrads. Auch an den anderen Frontabschnitten werden die Angriffe nur halbherzig durchgeführt.
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Bei Gorki gelingt es den Russen, ein deutsche Panzerkorps durch den Einsatz von Bombern, Artillerie und Panzern in die Flucht zu schlagen. An dieser Front ist es zur Tradition geworden, mit allen verfügbaren Kräften auf eine Feindeinheit einzuprügeln und diese nach Möglichkeit auch zu vernichten, was nicht immer gelingt. Es seit bemerkt, daß die Russen bei ihrem Angriff hohen Verluste erlitten haben.
Allerdings gelingt es der Wehrmacht immer besser, die Russen vom Flußufer zu vertreiben. Falls das irgendwann vollständig gelingten sollte, ist ein Angriff auf Gorki möglich.
http://imageshack.com/a/img537/1274/PhAffQ.png
Die Russen beginnen mit der erwarteten Absatzbewegung. Die verbliebenen Streitkräfte teilen sich; ein Teil zieht sich in Richtung Kamyschin zurück, der andere in Richtung Astrachan. Gegenangriffe finden nur sehr zaghaft statt, was in Anbetracht der Gesamtlage der Russen verständlich ist.
Die Wehrmacht hat momentan 14 Gepanzerte Einheiten an der Ostfront im Einsatz, und 8 davon stehen im Großraum Stalingrad. Es stellt sich nur die Frage, wann die Russen realiseren, daß sie an diesem Frontabschnitt drastisch unterlegen sind.
http://imageshack.com/a/img674/7981/zBvh9t.png
Im Raum Grosny wagen die Russen etwas mehr als in den vergangenen Wochen und setzen ihre Panzerwaffe ein. Das VII. deutsche Armeekorps wird bei den zägen Kämpfen und die Ölquellen vernichtet. Aber auch die Russen erleiden hohe Verluste.
Was den Russen hoffentlich verborgen geblieben ist: im Rückraum wartet das rumänische Panzerkorps und ist bereit zum Angriff.
31. Mai 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Bei der H.Gr. Nord gibt es weitere Erfolge im Abnutzungskrieg: ein russisches Panzerkorps wird vernichtet.
Die H.Gr. Mitte verfolgt die zurückweichenden Russen und setzt ihnen schwer zu.
Die H.Gr. Süd führt zu wiederholen Male einen Gegenschlag und erzielt eine hohen Anzahl abgeschossener sowjetischer Panzer.
Die H.Gr. Kleinasien wurde aufgelöst, da die meisten Truppen bereits im Laufe des Mai an die Stalingrader Front verlegt wurden.
http://imageshack.com/a/img905/4808/Ve5936.png
Ein weiteres Panzerkorps des Feindes wird vernichtet, und die deutschen Verluste sind gering. Der Zustand der feindl. Panzertruppe an dieser Front ist als miserabel zu bezeichnen.
http://imageshack.com/a/img908/5792/oUxIVZ.jpg
Die Böden im Norden sind noch immer schlammig, was raumgreifende Offensivaktion erschwert.
http://imageshack.com/a/img909/4084/o9lgGk.png
Das XI. Panzerkorps rückt vor und nimmt Barysch ein, was die Versorgunslage der Russen entscheidend verschlechtert. Der gesamte Nachschub muß nun aus Kamyschin herangeschafft werden, und wenn diese Quelle auch noch versiegt, dann bleibt den Russen fast nichts mehr übrig. Sobald dem Feind seine Lage bewußt wird, ist mit einem panikartigen Rückzug zu rechnen. Weite Teilen der Roten Armee sind davon bedroht, von der Wehrmacht umgangen und eingekesselt zu werden.
Es ist davon auszugehen, daß das feindl. Oberkommando bisher noch nicht gemerkt hat, wie viele Gepanzerte Einheiten die Wehrmacht an dieser Front zum Einsatz bringt. Allerdings ist auch der Feind nicht auf den Kopf gefallen und wird sicherlich eine angebrachte Reaktion zeigen. Alles andere als ein schneller Rückzug wäre eine Überraschung.
http://imageshack.com/a/img907/5381/VIfunC.png
Die Russen erleben am Terek ein Fiasko. Zwar gelingt es der H.Gr. Süd nicht, einen Großverband zu vernichten, aber die russischen Panzereinheiten an dieser Front sind in wirklich schlechtem Zustand. Die Einsatzbereitschaft und Moral der russischen Panzerfahrer dürfte für die nächsten Wochen im Keller sein.
In Kleinasien gibt es keine Kampfaktivitäten.
Vom 26. Mai bis zum 4. Juni wurden vier Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, zwei Armeen und eine Einheit Artillerie. Damit wurden nun bereits 361 feindl. Großverbände vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe wird ab dem heutigen Tage anders berechnet und bezieht sich auf die 14 aktuell im Einsatz befindlichen Gepanzerten Einheiten. Sie liegt aktuell bei 92%.
(Anm.: wir hatten noch in der Vorrunde die Gesamtstärke auf der Basis von 16 Einheiten berechnet, aber das ist wohl nicht allzu sinnvoll. Wir haben zwar noch zwei Einheiten in Produktion, aber wenn wir bspw. eines der Panzergrenadierkorps verlieren, dann können wir es nicht nachkaufen. Die Eventeinheiten sorgen dafür, daß unsere Panzertruppe sogar mehr als 100% ihrer Gesamstärke haben kann, weil wir ja theoretisch bis zu 17 Einheiten auf dem Spielbrett haben könnten, wenn der werte von Sachimos endlich damit aufhört, unsere schönen Panzer zu demolieren. :D)
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"Schon wieder was auf dem Herzen, Gottwald?"
"Wenn Herr General erlauben, würde ich gerne ein Frage stellen."
"Tun Sie das. Wir haben zwar schon nach elf, aber eine Frage wird schon gehen, wenn es eine kurze ist."
"Ich werde mir Mühe geben, Herr General. Ich stelle mir seit einigen Tagen die Frage, warum die Russen die Lage nicht erkennen bzw. nicht schon seit einigen Wochen erkannt haben. Die müßten doch eigentlich begriffen haben, was wir für eine Scharade abgezogen haben. Eigentlich müßte die doch mittlerweile sehen, wir in Kleinasien praktisch keine Truppen mehr stehen haben."
"Tun sie aber nicht Gottwald. Die Russen haben sich sehr gut und gewissenhaft auf einen Angriff in Richtung Ankara vorbereitet, aber der Trick bei der ganzen Geschichte war ja gerade, daß genau dieser Angriff nicht stattfindet, weil der Großteil der Einheiten schon seit einigen Tagen bei Stalingrad kämpft. Das russische Oberkommando hat offensichtlich sehr sicher mit einem Angriff unsererseits gerechnet... die haben ja nicht mal Aufklärungsflüge gemacht!"
"Auch das ist mir ein Rätsel, Herr General. Die Rote Armee war uns im März ca. 3:2 überlegen, und sie haben nichts daraus gemacht. Die Panzerwaffe liegt in Trümmern, und an vielen Frontabschnitten stehen große russische Truppenkontingente ungenutzt in der Gegend herum, wie z.B. in der Türkei oder im Raum Balaschow. Die müssen doch merken, daß da kein Angriff kommt..."
"Müssen sie das, Gottwald? Die Russen haben den Fehler begangen, alle Frontabschnitte verteidigen zu wollen. Und in der Tat war das ja auch im März und im April der Fall.. wir sind nirgendwo einen Schritt vorangekommen. Die Russen allerdings auch nicht. Gerade in Grosny, wo in der Spitze sechs Gepanzerte Verbände der Russen gekämpft haben, sind sie keinen Schritt weitergekommen, weil sie eine Schwerpunktbildung unterlassen haben. Zu keinem Zeitpunkt waren diese sechs Einheiten gemeinsam im Einsatz, das haben die Russen sich nicht getraut, wohl aus Angst vor hohen Verlusten. Aber es ist nun mal so, daß man Verluste erleidet, wenn man angreift, das geht uns ja auch so.
"Verstehe. Die Russen wollten überall gegenhalten und hatten an alle vier Bereichen die Überzahl.. und deswegen konnten sie nicht genug Truppen an einer Stelle konzentrieren, um einen Durchbruch zu erzielen."
"Exakt, Gottwald."
"Soweit komme ich ja noch mit, Herr General. Aber was ich nicht verstehe: wieso haben die Russen im Frühjahr wie das Kaninchen vor der Schlange ausgeharrt und keinen eigenen Schwerpunkt gebildet? Wenn sie bei Grosny noch zwei weitere Panzerkorps und genug Infanterie eingesetzt hätten, dann wären sie wohl bis Georgijewsk durchmarschiert, und wir hätten sie nicht aufhalten können, ohne von Stalingrad abzurücken."
"Exakt, Gottwald.. genau das hatte ich auch erwartet.. das wir Stalingrad bekommen und dafür die Ölquellen verlieren. Ist aber nicht passiert."
"Und warum, Herr General?"
"Das weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, warum die Russen bei Balaschow seit Monaten Einheiten zusammenziehen und dort die freie Fläche bewachen. An der Stelle können wir gar nicht angreifen, weil es keinen Nachschub gibt, und die Russen bauen dort eine Befestigung nach der anderen. Ich weiß nicht, warum sie das tun, aber es ist ein grundlegendes Element jeglicher Kriegsführung in den letzten Jahrtausenden: man kann nicht alle Frontabschnitte verteidigen, wenn der Gegner seine Kräfte an einer Stelle konzentriert. Die Feldherrenkunst besteht auch darin zu erkennen, wie viele Kräfte man braucht, um die Front zu halten. Wir sind bei Gorki, bei Grosny und in der Türkei in der Unterzahl, aber bei Stalingrad nicht, und dort haben wir die Russen am Laufen. Wir haben die Schwerpunktbildung erfolgreich durchgeführt, die Russen allerdings nicht.
"Hatten die zu viel Angst vor uns?"
"Nach den Niederlagen der Jahre 1941 und 1942 ist das die wahrscheinlichste Erklärung. Oder sie haben nicht einschätzen können, daß sie uns Anfang 1943 deutlich überlegen waren. Zahlenmäßig sind sie das immer noch, aber in ganz Rußland steht zur Zeit nur ein sowjetisches Panzerkorps an der Front, das vollen Kampfwert hat.. alle anderen Einheiten sind in üblem Zustand. Die Russen müssen ihre Panzerwaffe erst mal regenerieren, und das gibt uns die benötigte Zeit."
"Glauben Sie, daß die Russen schon gemerkt haben, was wir im Schilde führen?"
"Ich denke nicht, daß ihnen bewußt ist, was in den nächsten Wochen passieren könnte. Wenn sie das nämlich sehen würden, hätten sie sich in den letzten Wochen anders verhalten."
"Ihr Wort in Gottes Ohren, Herr General. Wenn wir unsere Operationsziele erreichen, dann haben wir die halbe Rote Armee im Sack."
"Gottwald, Sie kennen doch die Russen... dann bauen sie einfach eine neue."
"Herr General, Sie verstehen es meisterhaft, mir die Zuversicht zu nehmen."
"Ihre Zuversicht ist begründet, Gottwald. Wenn wir im Laufe des Sommers die von uns gesetzten Operationsziele erreichen, wird das ein extrem derber Schlag für die Rote Armee werden. Aber der Krieg wäre dann immer noch nicht beendet, denn an die Rüstunsgindustrie der Russen kommen wir immer noch nicht heran. Wir haben die Rote Armee in der Stärke von Juni 1941 bereits zwei mal komplett vernichtet, und bis Ende 1943 wird uns das ein drittes Mal gelingen. Aber solange wir nicht den Ural kontrollieren, werden die Russen noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag in der Lage sein, ihre Verluste einfach wieder zu ersetzen, und junge Russen gibt es offensichtlich genug."
"Und was muß passieren, damit wir den Krieg wirklich gewinnen?"
"Sehen Sie es mal so, Gottwald: die Rote Armee baut sich auf drei Faktoren auf: Menschen, Waffen und Benzin. Menschen habe sie genug, und Waffen wie Panzer und Flugzeuge können sie im Ural genug bauen. Das Benzin kommt zu ca. 90% aus dem Raum Baku, und es wird über das Kaspische Meer nach Astrachan verschifft. Wenn wir Astrachan erobern, dann gehen die Transporte einfach in einen anderen Hafen, und davon gibt es am Kaspischen Meer genug. Wenn wir die russische Kriegsmaschinerie wirklich besiegen wollen, brauchen wir Baku.. dann sind die Russen fertig, weil sie keinen Sprit mehr für ihre Panzer und Flugzeuge haben. Aber das werden wir so schnell nicht bekommen. Und jetzt bin ich müde, Gottwald.. Sie dürfen sich entfernen, ich brauche Sie heute nicht mehr. Guten Abend!"
"Ihnen auch, Herr General."
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Kapitel LXXIV - Lagerleben
Es hatte über Nacht geregnet, und der Boden im Lager war ein einziges Schlammloch. Hütten oder Zelte gab es nicht, wir mußten unter freiem Himmel nächtigen und sahen aus wie Schweine im Pferch. Die Männer waren kurz vor dem Durchdrehen, weil es nichts zu essen gab, und die hygienischen Bedingungen waren das Übelste, was man sich vorstellen kann. Wenigstens wurden wir von den Russen nicht drangsaliert, aber das war auch gar nicht nötig.
Meine wichtigste Aufgabe war es, die Männer von Dummheiten abzuhalten. Vorgestern sind zwei Kameraden über Nacht "geflitzt", und am nächsten Morgen hat man ihre Leichen auf der anderen Seite des Zauns präsentiert. Ich hatte es ausdrücklich verboten, aber die beiden waren nicht von unserem Korps gewesen und hatten meine Autorität offensichtlich nicht anerkannt.
So ziemlich alles hatten sich die Männer ausgedacht.. offener Ausbruchsversuch, einen Tunnel graben, direkter Angriff auf das Wachpersonal... nur das war alles nicht praktikabel und würde nur einen Haufen Tote auf unserer Seite geben. Wie sollten wir denn einen Tunnel graben ohne Werkzeug? Die Leute waren einfach verzweifelt, und ich mußte dafür sorgen, daß sie die Ruhe behielten.
Die Russen hatten sicher nicht vor, uns dauerhaft in diesem Lager zu belassen, daß aus nicht viel mehr als einem Drahtzaun und ein paar Wachtürmen bestand. Hier würden wir früher oder später alle sterben, spätestens dann, wenn es im Winter kalt wurde. Wenn sie uns also hier lassen wollen würden, hätten sie uns auch gleich erschießen können... und das haben sie nicht. Also war davon auszugehen, daß irgendwann ein paar Hütten gebaut wurden, oder wir würden verlegt werden.
Irgendwie mußte ich es schaffen, mit meinen Leuten durchzuhalten, bis sich die Lage ändern würde. Vielleicht kommen ja auch irgendwann unsere Kameraden und retten uns, aber darauf wollte ich nicht hoffen. Es stand nämlich zu befürchten, daß uns die Russen bei der Annäherung deutscher Truppen einfach erschießen würden, damit wir nicht wieder gegen sie kämpfen konnten. Aber diese Vermutung behalt ich mal besser für mich.
Erneuter Glückwunsch zur strategischen tü(r)kischen Finte nach Erkennen des Abwehrriegels um Ankara und dem nun folgendem offenen Jagen in der Steppe.
Fürwahr - eine Meisterleistung !
Auch wir hattem dem werten Sachimos schon die "nördliche Option" des Eingrabens in der Steppe kritisch nahegelegt, jetzt also raus aus Ankara und die Tankstellen verteidigt.
Für den Eisenhans wäre ein "Berliner Aufenthalt" nach den vielen Entbehrungen angebracht und auch an der "Heimatfront" gäbe es was zu tun.;) (AAR Pz.gen.):cool:
Teddy Suhren
11.12.14, 10:04
Werter HvS,
gegen Euch möchten Wir wirklich nicht spielen. Sehr schön gemacht! :D
Sehr schöner Schachzug und jetzt noch einen Kessel bei Stalingrad und alles wäre perfekt...:top: Nur weiter so!!
herzliche grüsse
Hohenlohe....:smoke::ph:
Na ja, wenn die Heeresgruppe Mitte kraftvoll zubei.. :ja:äh nachstoßen kann wäre sogar Saratow in Reichweite, dann hilft den Russen nur nach die Beine in die Hand zu nehmen und Laufen, soweit die Füße tragen! :eek:
Damit ist Russland als Kampfschauplatz in zwei Teile filetiert worden, die nacheinander fachgerecht zu saftigen Steaks verarbeitet werden können, oder zu Kosakenzipfeln! :tongue:
gez. Sharpe, der Süße
von Sachimos
18.12.14, 01:07
Werter Hohenlohe,
vielen Dank für euer Mitgefühl.:)
Wir haben ebenfalls schlimme Vorahnungen aber wir sehen auch vollkommen ein, dass wir zu großen Teilen selbst schuld an der Misere sind.
Werter Berliner,
hättet ihr vielleicht Interesse an einer Stelle als "beratender Volkskommissar" in den Reihen der STAWKA??:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 05. Juni 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Uns erreichen, endlich, wieder einmal Waffen, Munition und Lebensmittel unserer westlichen Alliierten. Die Lieferung wurde über die "neue" Landverbindung im fernen Osten abgewickelt. Allerdings war sie nicht besonders umfangreich und bildet bestenfalls eine kleine Reserve, als "Tropfen auf den heißen Stein".
http://www11.pic-upload.de/17.12.14/nivz4vc27rl1.png (http://www.pic-upload.de/view-25586347/aktivit--ten.png.html)
Auch ansonsten sind die Nachrichten von den Fronten nicht gerade dazu geeignet in Feierstimmung auszubrechen.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Der Feind hat offenbar noch keine Absicht direkt auf Gorky vorzustoßen. Die Stadt selbst wird nicht direkt angegriffen, dafür kann sich aber eine andere Panzerarmee im unmittelbaren Umfeld der Stadt nicht mehr den gegnerischen Truppenmassen erwehren und wird völlig aufgerieben.
http://www11.pic-upload.de/17.12.14/subghvt178o.png (http://www.pic-upload.de/view-25586389/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Anmerkung: Wir möchten Uns hier ausdrücklich beim ehrenwerten HvS bedanken. Obwohl es ihm möglich gewesen wäre, hat er Gorky nicht direkt angegriffen und damit eingenommen. Soviel Fairplay ist nicht unbedingt selbstverständlich und verdient höchste Beachtung.
Offenbar ist dies die einzige Front an der die Deutschen keine übermäßigen Verstärkungen erhalten haben. Es ist mittlerweile eine bewährte Taktik geworden, dass man den Gegner mit einer zahlenmäßigen Überlegenheit angreift und dadurch einzelne Einheiten ausschaltet.
Auch die STAWKA wendet diese Taktik weiter an und attackiert, nach Artillerievorbereitung und Luftangriffen, mit Infanterie und Panzern ein deutsches Infanteriekorps hart und es gelingt dieses mit dem dritten Anlauf aufzureiben.
http://www11.pic-upload.de/17.12.14/mi43rzh44a.png (http://www.pic-upload.de/view-25586410/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Anschließend wird die Rote Armee an diesem Abschnitt noch umgruppiert, um die Versorgung und Unterstützung der einzelnen Einheiten zu verbessern. Auch ein weiteres Jagdgeschwader kann an hierher verlegt werden. Eine der Einheiten, welche über die Hilfslieferungen unserer Verbündeten aufgestellt werden konnte. Hoffentlich wird sich diese zusätzliche Unterstützung noch als sehr hilfreich erweisen.
Die Mitte der Westfront
Der Feind rückt weiter vor und versucht auf unsere Linien aufzuschließen.
Die Aufklärung zeigt deutliche Konzentrationen von Truppen in diesem Bereich und es ist davon auszugehen, dass noch ein weiterer großer Schlag folgen wird. Was genau die Deutschen planen kann allerdings noch nicht vorausgesagt werden.
http://www11.pic-upload.de/17.12.14/kfhar2ha9kij.png (http://www.pic-upload.de/view-25586508/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)
Die STAWKA hat momentan alle Hände voll damit zu tun, wieder Ordnung in die eigenen Linien zu bringen und die Versorgung der kämpfenden Truppe wieder in einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken.
Nach dem Fall von Stalingrad ist ein wichtiges Versorgungszentrum weggebrochen und der einzige verfügbare Logistikstützpunkt liegt in Kamyshin. Von hier aus muss nun der gesamte Nachschub für die Rote Armee fließen.
Zudem müssen sich auch die Verbände zuerst einmal erholen. Die Moral der Männer ist doch deutlich angeschlagen.
Die Schlacht um Stalingrad...
...ist endgültig zu Ende.
Mit einer erdrückenden Überlegenheit an Panzern und Infanterie gelingt es den Deutschen, auch die letzte wichtige Stellung in der Festung Stalingrad, die Stadt Barysh, zu erobern und damit jegliche Verteidigungsbemühung im Keim zu ersticken.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/ei8fu3qdhud.png (http://www.pic-upload.de/view-25586669/Bild-4-Stalingrad-Anfang.png.html)
Allerdings mangelt es den gegnerischen Befehlshabern doch entschieden am Glück.
Unsere Panzerarmee wird mehrfach attackiert und jedes Mal gelingt es den tapferen Männern im letzten Moment knapp zu entkommen. Auch nachfolgende Luftangriffe haben keinen Erfolg und so kann sich die letzte verbliebene schwere Einheit ebenfalls dem Rückzug zuwenden.
Diesem Rückzug werden sich auch die restlichen Verbände anschließen. Allerdings muss zuvor auch hier wieder Ordnung in die Reihen gebracht werden und die Versorgung sichergestellt sein.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/1sbrs8wwwmk8.png (http://www.pic-upload.de/view-25586679/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)
Vorerst bleiben die Befestigungen entlang der Wolga noch besetzt aber in den nächsten Tagen werden wohl auch diese geräumt werden müssen.
Insgesamt muss die STAWKA wirklich die hervorragende Planung des feindlichen Angriffes anerkennen und auch eigene Versäumnisse in der Verteidigung einräumen. Zusätzliche gepanzerte Kräfte innerhalb der Festung hätten sicherlich die Schlacht anders entscheiden können und auch eine weitere Verstärkung der Flanken wäre notwendig gewesen.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/v219hu8ljyx8.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25586933/Sivash.jpg.html)
**Unsere Soldaten beim Marsch zu einer sicheren Stellung. Die Moral ist noch immer gut.**
Der Kampf um Grozny
Des einen Freud, des anderen Leid.
Auch an diesem Frontabschnitt ist den deutschen Truppen kein wirkliches Glück beschieden. Den sowjetischen dafür umso mehr.
Auch hier kann sich eine Panzerarmee nur knapp der Vernichtung entziehen und im letzten Moment absetzen. Zwar werden einige Verbände schwer getroffen aber dennoch bleiben sie erhalten und werden umgehend aufgefrischt.
Es erfolgt eine leichte Korrektur der Frontlinie, um sich der unmittelbaren Bedrohung zu entziehen und gleichzeitig können auch Angriffe unternommen werden. Wieder einmal greifen auch die "Roten Luftflotten" in die Kämpfe mit ein und können die Attacken unmittelbar unterstützen.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/hzmvt1jjt8gc.png (http://www.pic-upload.de/view-25586863/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)
Immerhin können mehrere Großverbände der Deutschen und ihrer Verbündeten in die kopflose Flucht geschlagen werden und auch die Ölquellen, inzwischen zum gewohnten Gefechtsfeld geworden, werden wieder freigekämpft.
Eine der geflohenen rumänischen Einheiten nutzt diese vorhandene Stellung allerdings gleich als Rückzugsraum und besetzt diese sofort wieder.
Im Norden gelingt es der Roten Armee ein gegnerisches Armeekorps am großen See festzusetzen und es von jeglicher Versorgung abzuschneiden. Der Gegner wird aber sicherlich eine Befreiungsaktion starten und unsere einzelne Division zurückdrängen.
Die Kämpfe in der Türkei
Unser kleiner Erkundungsvorstoß endet mit einem "überraschenden Feindkontakt".
Die deutschen Einheiten haben sich, gut getarnt, in dem weitläufigen Gebiet rund um die Mine bei Zonguldak verschanzt und können die türkische Garnison sofort ausschalten. Immerhin ist jetzt ein Standort des Gegners ausgemacht.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/1lxnlv4w9uv5.png (http://www.pic-upload.de/view-25586907/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Nach neuesten Informationen des Geheimdienstes, befinden sich kaum noch gegnerische Truppen in der Türkei. Deshalb wird die STAWKA wohl bald Verbände von dieser Front abziehen und an wichtigere "Brennpunkte" verlagern. Aber noch ist eine weitere Aufklärung erforderlich.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach dem letzten Erfolg in der Entwicklung neuer Waffen, wurden die Prioritäten neu verteilt. In diese Verteilung möchte das Oberkommando nun alle Frontkommandeuren einen Einblick geben. Gleichzeitig soll der Fortschritt bei einer Schlüsseltechnologie aufgezeigt werden.
http://www11.pic-upload.de/18.12.14/zzhp2hir4r8.png (http://www.pic-upload.de/view-25586927/Forschung.png.html)
Der Fortschritt bei den neuen schweren Panzern ist bereits als "sehr gut" zu bezeichnen, allerdings sind noch größere Anstrengungen erforderlich, um diesen neuen Typ noch vor den nächsten Winter zur Produktionsreife zu bringen.
Hoffen wir alle das Beste.
Werter Berliner,
danke sehr. Auf diesen Schachzug sind wir auch ein bißchen stolz.. und es hat alles gut geklappt.
Unser Eisenhans wird seinen Berlinaufenthalt schon bekommen.. aber erst mal müssen wir das VI. Panzerkorps neu aufstellen.
Werter Teddy Suhren,
danke sehr.
Und wenn Ihr es Euch mal anders überlegen solltet, meldet Euch... :D
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Wir denken, daß Euer Wunsch nach einem Kessel zumindest partiell erfüllt werden wird
Werter Sharpe,
Ihr sprecht da ein interessantes Thema an, daß wir demnächst auch ausführlich erläutern werden. Es stellt sich in der Tat die Frage, ob man von Stalingrad aus zuerst nach Saratow oder nach Astrachan marschieren sollte. Mit einer eventuellen Einnahme von Saratow wäre die Teilung Rußland in zwei Teile erreicht, denn alle Bahnverbindungen laufen über Saratow. Man könnte somit die gesamte Rote Armee nördlich von Stalingrad in Ruhe auslöschen, denn es gibt keinen Fluchtweg.
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5. Juni 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen reagieren auf den Verlust von Stalingrad anders, als das OKH erwartet hat. Sie ziehen sich nur sehr halbherzig zurück.
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Bei Gorki gelingt dem Feind die Vernichtung des XI. Armeekorps.
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Bei Stalingrad zieht sich die Rote Armee in Richtung Kamyschin zurück. Der südliche Flügel der ehemaligen Stalingrader Front bleibt allerdings in seinen Stellungen, was in den Augen der Analysten des OKH ein schlimmer Fehler ist.
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Die Russen greifen am Terek wieder an, und trotz hoher Verluste auf beiden Seiten ergibt sich keine Änderung der Frontlinien. Die Heeresgruppe Süd schafft es weiterhin, trotz Unterzahl die Linien zu halten.
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In den nordwestlichen Ausläufern des Kaukasus bemerkt die Luftwaffe russische Aktivitäten, denen man auf den Grund gehen muß.
Die türkische Luftwaffe greift ein deutsches U-Boot an und zwingt es zum Tauchen.
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In der Türkei glaubt der Feind scheinbar, daß die Wehrmacht sich komplett zurückgezogen hat.. eine Täuschung. Eine türkische Aufklärungseinheit muß diese Lektion mit dem Leben bezahlen.
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Auch wenn Verluste immer schmerzhaft sind: die deutsche Rüstungsindustrie kann es sich leisten.
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In Deutschland werden in den nächsten Tagen drei neue Armeekorps und das VIII. Panzerkorps wieder aufgestellt.
Weitere Einheiten folgen in den nächsten Wochen.
10. Juni 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord hält weiterhin an ihrem Konzept fest und fügt den Russen Verluste zu.
Bei der H.Gr. Mitte kommt es knüppeldick für die Russen: die Bildung eines Kessels zeichnet sich ab.
Am Terek fügt die H.Gr. Süd den Russen erneut schwere Verluste zu.
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Eine russische Armee erleidet schwere Verluste und flieht.
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Im Norden gibt es für die Infanterie viel zu tun.
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Die Wehrmacht setzt den Russen nach, und es zeichnet sich ein großer Erfolg ab. Die Feindtruppen im Südosten von Stalingrad werden von der Versorgung abgeschnitten und sind somit allesamt unmittelbar von der Vernichtung bedroht. Das feindliche Versorgungszentrum wird mehrfach durch die Luftwaffe bombardiert und kann den Russen nur noch tröpfchenweise Nachschub liefern.
Im Umfeld der Stadt werden vier russischen Einheiten vernichtet, die allesamt mangelhaft versorgt waren. Die Wehrmacht hat mit diesen Einheiten leichtes Spiel. Seit den Anfangstagen von Operation Barbarossa ist es nicht mehr gelungen, dermaßen viele Einheiten von der Versorgung abzuschneiden.
Stalingrad ist mittlerweile voll an das deutsche Bahnnetz angeschlossen, und der Nachschub rollt.
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Neun Monate nach Beginn der Schlacht um Stalingrad hat sich das Bild gewandelt. Die deutschen Truppen genießen eine bessere Versorgung als die Sowjets.
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Die technologisch überlegenen Luftstreitkräfte der Achsenmächte greifen die Russen an und verursachen hohe Verluste, insbesondere bei den Jagdfliegern der Roten Armee.
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Nach wie vor bildet der Fluß Terek ein schwer zu überwindendes Hindernis.
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Die Luftwaffe beginnt mit der Bombardierung der russischen Einheiten. Auch werden erste Truppen nach Pyatigorsk verlegt, um dem russischen Angriff zu begegnen.
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General Manstein analysiert die Lage im nordwestlichen Kaukasus und gibt die entsprechenden Befehle.
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In Berlin werden frische Truppen aufgestellt, weitere werden folgen.
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Die deutsche Rüstungswirtschaft ist in perfektem Zustand.
Vom 5. bis zum 14. Juni wurden sieben Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, zwei Armeen, drei Divisionen und eine Garnison. Damit wurden nun bereits 368 feindl. Großverbände vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt aktuell bei 96%.
Kapitel LXXV - Der Abtransport
Es kam, wie ich es mir gedacht hatte: wir wurden verlegt. Ich ließ die Männer antreten.
"Männer, aufgepaßt! Wir werden nun verlegt. Ich rechne damit, daß wir nun eine bessere Unterkunft bekommen, und sicherlich wird es auch besseres Essen geben. Die schlimmste Zeit haben wird überwunden, also macht mir keine Dummheiten. Es tanzt niemand aus der Reihe, und wenn wir mit dem Zug fahren sollten, springt auch niemand runter. Wir sind immer noch Soldaten der Deutschen Wehrmacht, und der Russe wartet nur darauf, daß wir Schwäche zeigen. Gebt Euch keine Blöße!
Feldwebel, lassen Sie die Männer in Marschformation antreten."
Ein bißchen Disziplin würde dem zerlumpten und total verdreckten Haufen nicht schaden.
Meine Männer marschierten zusammen mit einer schwer bewaffneten russischen Eskorte aus dem kümmerlichen Lager, das die Russen uns bereitet hatten. Ich werde ihm sicherlich keine Träne nachweinen. Nach mehreren Stunden Fußmarsch kamen wir an einem kleinen Bahnhof an, in dem ein Güterzug wartete. Der erste Waggon war ein normaler Pesonenwaggon, die anderen waren für dem Transort der Mannschaftsdienstgrade gedacht. Einige Waggons waren bereits mit deutschen Kriegsgefangenen besetzt, andere waren noch leer. Vor dem Bahnhof war ein Kontrollposten mit zwei Maschinengewehren eingerichtet. Davor stand ein junger russischer Offizier.
Ich ließ meine Männer in Reih und Glied antreten und gab mir dabei Mühe, die relativ sauberen Kameraden nach vorne zu stellen. Dann ging ich zu dem russischen Offizier, grüßte ihn und machte Meldung.
"Major Eisner meldet: Teile des VI. Panzerkorps und anderer Einheiten angetreten zum Bahntransport!"
Zu meiner Verwunderung grüßte der Russe zurück und entgegnete mir relativ freundlich:
"Willkommen, Herr Major. Lassen Sie ihre Männer in den vierten und fünften Waggon einsteigen, für Sie und Ihre Offiziere ist noch Platz im ersten Waggon. Dort befindet sich eine Waschgelegenheit."
Sein Deutsch war sehr gut, der Akzent war kaum zu merken.
"Danke sehr, aber ich würde es vorziehen, bei meinen Kameraden zu bleiben. Ihr Deutsch ist übrigens exzellent."
"Herr Major, das war kein Angebot, und ich verspüre auch keinerlei Verlangen nach weiteren Diskussionen. Entweder Sie lassen Ihre Männer in die Waggons steigen und gehen mit Ihren Offizieren in den ersten Waggon, oder ich lasse Sie erschießen und suche mir jemanden, der es macht. Verstanden?"
Der Mann hatte die Augen eines Fanatikers. Ich hatte keinen Zweifel, daß er seine Ankündigung unmittelbar in die Tat umsetzen würde, allein schon deswegen, um sein Gesicht nicht zu verlieren. Naja, vielleicht war ein bißchen sauberes Wasser nicht allzu schlecht.
"Verstanden, dürfte ich nur kurz meine Männer instruieren?"
"Selbstverständlich, Herr Major. Sie haben 5 Minuten."
In den Augen des Mannes loderte ein Feuer, wie man es nur bei einem Verrückten zu sehen bekommt. Ich ging zurück zu meinen Kameraden und instruierte die Feldwebel, damit keiner Dummheiten machte. Die Männner waren sichtlich vom Auftritt des russischen Offiziers beeindruckt, und ich glaube nicht, daß einer von ihnen Mätzchen machen würde. Also hatte der Auftritt des Sowjets auch etwas Positives.
Auch gab ich meinen Leuten die Anweisung, Augen und Ohren offen zu halten. Wir mußten unbedingt wissen, wohin die Reise ging. Nur so konnten wir abschätzen, wie weit die Front entfernt war.
Ich nahm die wenigen Offiziere mit mir und ging wir zu ihm.
"Da sind wir. Wie ist bitte Ihr Name und Dienstgrad?"
"Politoffizier Victor Cachat, Herr Major. Wenn Sie eine Beschwerde über mich einreichen wollen, kann ich Ihnen auch gerne den Namen und die aktuelle Anschrift meines vorgesetzten Offiziers geben."
"Danke, aber das wird nicht nötig sein.. es ist alles in Ordnung."
"Da bin ich ja beruhigt, Herr Major. Ich mag nämlich keine unschönen Szenen."
Victor, du hier?!:eek: Sag bloß dein Vorgesetzter Kevin Usher ist auch in der Nähe, und was macht seine liebe Gattin Ginny?:D
OK, zurück nach Stalingrad: Nachdem Stalingrad als Hauptstadt gefallen ist, was ist jetzt die Hauptstadt Russlands? Wladiwostock, damit es nicht so schnell erobert werden kann?
Nachdem das letzte russische Panzerkorps im Raum Stalingrad vernichtet worden ist, werden sich die Russen schwer tun den Vormarsch in Richtung Saratow aufzuhalten. Jetzt fehlen ihm wirklich die Truppen aus der Türkei! Aber ob der werte Sachimos sich leisten kann die Truppen dort abzuziehen?!:uhoh: Die Türken allein werden den Vormarsch nicht aufhalten können!
Schön langsam wird es wieder eng für den werten Sachimos, wir erwarten sofort über die neuesten Entwicklungen informiert zu werden!
gez. Sharpe :teufel:
Kardinalinfant
18.12.14, 14:09
Ein fürchterlicher Schlag, den der werte HvS dem werten von Sachimos da versetzt hat. Der ganz große Teil der russischen Truppen bei Stalingrad ist damit vernichtet oder wird es in Kürze sein. Ein Gutteil davon auf low supply...
Nachdem der werte von Sachimos bis hierher sehr verbissen gekämpft hat, glaube ich, dass er sich von diesem Schlag nicht mehr wird erholen können. Der werte HvS kann nun nach Belieben entweder an Ort und Stelle mit dem ganzen Gewicht seiner gepanzerten Verbände nachsetzen oder aber einen Teil davon nach Gorki oder an den Terek verlegen, um die hier noch vorhandenen Truppenansammlungen der roten Armee zu zerschlagen. Militärisch scheint spätestens jetzt alles entschieden...
Allerdings plädieren wir alleine deswegen dafür, diesen AAR fortzusetzen, weil beide Kontrahenten exzellente Berichte vom Kampfgeschehen erstatten:top:
Werter HvS, wir sind erfreut über eure Erfolge bei Stalingrad...:top: Nur weiter so!! Mal sehen, was dem edlen von Sachimos dazu noch einfällt...?! Er versucht ja gerade eine Überflügelung der deutschen Truppen bei Pyatigorsk um die Armeegruppe Terek zu überrumpeln, aber das könnt ihr wohl noch verhindern...:ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe, der euch leider nicht reppen kann...:smoke::)
von Sachimos
27.12.14, 12:44
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Frontberichte der STAWKA vom 15. Juni 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Mittlerweile zeigen die letzten Verluste wieder einmal deutliche Auswirkungen auf unsere Rüstungswirtschaft.
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Der Feind schlägt unsere wichtigsten Verbände schneller, als dies von den Fabriken wieder neu ausgerüstet werden können. Allerdings ist die Lage noch nicht bedrohlich.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
1 Armee
Die Front bei Gorky
Bei Gorky bleibt alles wie immer. Die Vorgehensweise an dieser Front ist mittlerweile zum Alltag geworden.
Der Feind greift an und vertreibt eine Armee vom Ostufer des Flusses und wir schlagen zurück und ein deutsches Armeekorps muss ebenfalls die Beine in die Hand nehmen.
http://www11.pic-upload.de/27.12.14/texen1rzzgb.png (http://www.pic-upload.de/view-25669505/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Inzwischen konnte die STAWKA aus dem Norden aber einige Verstärkungen heranführen. Nach einer kleinen Ruhepause und nachdem diese Einheiten mit den neuesten Waffen ausgestattet wurde, werden auch sie eine offensive Verwendung finden.
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**Amerikanische "Lend and Lease" Panzer auf dem Marsch an die Front.**
Die Mitte der Westfront
Unglaublich welche Massen an Infanterie der Feind hier aufbietet.
Die Deutschen schließen immer wieder auf unsere Linien auf und zwingen die Truppen zu einem weiteren Rückzug.
Unseren Verbänden bleibt nichts anderes übrig als sich kämpfend zurückzuziehen. Andernfalls würden sie von der Übermacht einfach erdrückt werden.
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Die STAWKA will die Front zwischen Kamyshin und Balashov zum stehen bringen. Nur hier ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet und es können zudem Verstärkungen herangeschafft werden. Diese ist übrigens auch schon auf dem Weg.
Die Schlacht um Stalingrad
Von einem Kampf um Stalingrad kann keine Rede mehr sein. Der Feind ist endgültig durchgebrochen und jetzt gilt es zu retten, was zu retten geht. Vor allem muss wieder eine funktionierende Versorgung aufgebaut werden. Glücklicherweise konnte sich der Frontkommandeur mit seinem Stab retten, wenn auch unter höchsten Verlusten. Diese Einheiten haben nun den Befehl bekommen sich nach Astrachan durchzuschlagen.
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Von dort aus kann der Nachschub leichter transportiert werden und auch eine Auffrischung aller Truppenteile wäre möglich. Die Stellungen dort werden bereits vorbereitet und eine Logistikstruktur aufgebaut.
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Es muss alles getan werden, um den Feind aufzuhalten. Die Stellung bei Astrachan muss unbedingt gehalten werden, denn sonst wäre auch unsere Front bei Grozny massiv bedroht und von der Versorgung abgeschnitten.
Der Kampf um Grozny
Auch hier wird die Schlacht weiterhin mit aller Härte geführt. Auch wenn sich der Feind momentan nur auf größere Luftoffensiven beschränkt. Die oberste Prämisse des deutschen Oberkommandos ist es wohl die Frontlinie zu halten und keinen Durchbruch zuzulassen.
Die STAWKA ordnet unterdessen einen weiteren Angriff an, dessen Ziel abermals die Zerschlagung eines feindlichen Großverbandes sein soll.
Wieder einmal beginnen die Artillerie und die Bomber mit den vorbereitenden Angriffen und danach setzen sich die Panzer und Infanterie in Bewegung. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Das Armeekorps, welches die Ölquellen verteidigt hat, wird völlig aufgerieben.
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Zusätzlich wird im Norden ein Aufklärungsvorstoß geführt. Der Feind soll nicht glauben, dass er uns nochmal mit einer überraschenden Umfassung bedrohen kann.
Zur Unterstützung der Kämpfe in diesem Abschnitt wurde von der STAWKA eine Geheimoperation geplant, welche die Kappung der gegnerischen Nachschublinien zum Ziel hatte. Reserveverbände sollten, zusammen mit Fallschirmjägern, die einzige Bahnlinie nach Osten bei Pyatigorsk zu unterbrechen und so die Lieferung von größeren Mengen an Versorgungsgütern zu unterbinden. Dieses Unternehmen wird nun ausgeführt.
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Die Fallschirmjäger landen ohne Zwischenfälle im vereinbarten Zielgebiet und können einen Feldflugplatz von schweren deutschen Bombern attackieren. Die STAWKA rechnet mit einer baldigen Verlegung der feindlichen Luftwaffe an dieser Stelle.
Die Kämpfe in der Türkei
In der Türkei rücken wir nach den letzten Aufklärungsergebnissen vor und spüren tatsächlich weitere feindliche Verbände auf. Momentan scheinen wir die numerische Überlegenheit zu haben und die STAWKA möchte diese auch ausnutzen.
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Wenn sich an der gegnerischen Truppenstärke nichts ändert, dann wäre sogar eine Rückeroberung größere Gebiete der Türkei möglich. Leider muss die Expeditionsarmee momentan noch auf Artillerie oder Luftunterstützung verzichten.
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**Unsere Kommandeure bei der Lagebesprechung.**
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die Rüstungswirtschaft der Sowjetunion ist zwar angeschlagen aber noch lange nicht handlungsunfähig.
In den nächsten Monaten werden mehrere neue Panzerarmeen aufgestellt und umgehend an die Front geschickt.
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Über die genaue Verwendung wurde innerhalb der STAWKA noch nicht entschieden. Vorschläge der Frontkommandeure werden selbstverständlich entgegengenommen.
Stupor Mundi
27.12.14, 13:02
Werter von Sachimos, bringt Euch die Rückeroberung der Türkei etwas, wenn währenddessen die Südfront kollabiert? Wären die Verbände nicht besser woanders aufgehoben?
Werter Sharpe,
Kevin Usher und seine Frau wurden von den Russen nicht rekrutiert.. er bleibt vorerst in Haven. :D
Die aktuelle und damit letztmögliche Hauptstadt der Sowjetunion ist Baku (wir verweisen auf das Gespräch zwischen von Brauchitsch und Gottwald, in dem davon gesprochen wird, daß die Russen fertig sind, wenn Baku fällt).
Der werte von Sachimos könnte es sich durchaus leisten, seine Truppen aus der Türkei abzuziehen, denn wir haben nicht mehr viel in Anatolien stehen... aber damit bringt er sich in ein viel größeres Dilemma: wir sind einen Spielzug davon entfernt, die Bahnlinie von Astrachan nach Saratow abzuschneiden, womit Rußland in zwei Teile gespalten wäre, die keine Verbindung mehr zueinander haben. Wenn er also nun seine Truppen nach Saratow transportiert, dann kann es ihn passieren, daß er sie nicht mehr von dort wegbekommt.
Eng wird es allerdings nicht unbedingt.. selbst wenn wir den gesamten Bereich von Saratow nach Norden erobern, kratzt das den werten von Sachimos nicht allzu sehr.. es würde ihn nur 40 seiner 440 Roh-MPPs kosten. Die Minen im Ural, die die Wirtschaftkraft im nicht-europäischen Teil der Sowjetunion repräsentieren, können von uns nicht erobert werden.. wir können mit unseren Panzerkorps die Felder nicht einnehmen, selbst wenn wir direkt davorstehen. Die knapp 400 MPPs pro Runde hat unser Gegner also bis zum Spielende zu Verfügung, wir können nichts dagegen machen. Wenn wir gewinnen wollen, dann müssen wir Baku einnehmen, und das wird schwer genug. Wir haben uns bei einer Sache ziemlich verschätzt: Astrachan ist nahezu unmöglich einzunehmen.. das brauchen wir aktuell gar nicht zu versuchen, weil wir unsere Truppen dort unten nicht richtig versorgen können. Die meisten Truppen hätten Supply 2 oder 3, und jede vom Feind vernichtete Einheite würde auf Low Supply verenden.
Es sieht so aus, als ob wir irgendwann in 1944 die Schlacht um die Bergfestung Kaukasus sehen werden, die in dieser Form sicherlich einmalig bleiben wird. Der werte von Sachimos kann sicherlich nicht mehr gewinnen, aber er hat immer noch die Möglichkeit, nicht zu verlieren.
Werter Kardinalinfant,
im Grunde habt Ihr Recht mit Eurer Aussage: militärisch gesehen sieht es im Nordteil der bisher nicht besetzten Sowjetunion ziemlich prekär für die Russen aus, aber die Truppen können sie einfach zurückkaufen, und die MPPs kratzen sie nicht. Wir verweisen auf unsere oben stehende Antwort an den werten Sharpe. :D
Natürlich ist das Geschehen der letzten Wochen ein großer Sieg für die Wehrmacht, und wir selbst sind ein wenig überrascht... aber selbst wenn die Russen alle Städte und Einheiten nördlich von Stalingrad verlieren, sind sie noch handlungsfähig.
Werter Hohenlohe,
der Angriff des werten von Sachimos im Nordwesten des Kaukasus war keine schlechte Idee, und die Ausführung war auch gut. Nur konnte unser hoch geschätzter Gegenspieler nicht unbedingt damit rechnen, daß wir im Westen von Georgijewsk einen Mittleren Bomber mit Longe Range 1 stehen hatten, und der hat Bergsteiger gesehen... sonst hätten wir erst ein oder zwei Spielzüge später reagieren können. Auch ist es unglücklich für ihn, daß wir momentan jede Runde einen Haufen neue Einheiten bekommen, was uns die Reaktion natürlich erheblich erleichtert. Gute Idee, gut umgesetzt.. trotzdem ein Fehlschlag.
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15. Juni 1943 - Feindaktivitäten
Der Feind befindet sich immer noch in einer Art Schockstarre. Bei Stalingrad tritt die vom OKH erwartete Entwicklung ein.
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Vor Gorki zieht sich das III. Armeekorps zurück und entgeht so seiner Vernichtung.
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Im Raum Stalingrad ziehen die Russen sowohl ihrem rechten als auch ihren linken Flügel zurück. Während der rechte voll versorgt ist, bahnt sich auf dem linken Flügel der Sowjets eine Katastrophe für den Feind an.
Gegenangriffe gibt es bei der Heeresgruppe Mitte nicht, der Feind ist paralysiert.
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Die Russen vernichten das XI. Armeekorps der Rumänen, trauen sich aber nicht über den Fluß Terek. Die Ölquellen bleiben somit in deutscher Hand.
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Die russischen Bergsteiger rücken weiter vor, und feindliche Fallschirmjäger landen zwischen Pyatigorsk und Georgijewsk. Dies ist der zweite Einsatz dieser Art, den der Feind bisher durchgeführt hat, und der erste endete mit der umgehenden Vernichtung der Fallschirmjäger durch Bodentruppen der Achsenmächte.
Diesmal erleiden die Russen bereits Verluste von 40% durch deutsche Jagdflieger und weitere 20% durch die Landung selbst, ohne daß deutsche Bodentruppen eingreifen.
Damit wird die Bahnlinie unterbrochen, was den Tranport von Truppen an die Terek-Front unmöglich macht. Es muß unverzüglich Abhilfe geschaffen werden.
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In Kleinasien erkunden die Türken die Verteidigungsstellungen der Rumänen.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß das Terrain Angriffe nicht nur für die Truppen der Achsenmächte sehr schwer macht, sondern auch für die Russen oder Türken.
Innerhalb der nächsten Tage wird das deutsche Armeekorps aus Zonguldak abgezogen und durch ein rumänisches ersetzt. Ein weiteres wird in Eskisehir eintreffen, womit die Stadt ausreichend verteidigt sein wird.
Die Russen können sicherlich angreifen, bräuchten dazu aber Bomber, Artillerie und Panzer, die ihnen in Rußland selbst fehlen würden.
20. Juni 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord bekommt eine Ruhepause verordnet.
Bei der H.Gr. Mitte geht der Vormarsch weiter, und der Feind hat hohe Verluste.
Die H.Gr. Süd verhält sich am Terek passiv und beginnt im Raum Pyatigorsk - Georgijewsk mit der Abwehr eines feindlichen Angriffs.
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Die H.Gr. Nord hat nach mehreren Monaten Stellungskrieg Abnutzungserscheinungen und bekommt deswegen ein paar Tage Pause verordnet.
Der Auftrag, die Russen zu binden und ihnen Verluste zuzufügen, wurde bisher erfüllt.
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Beide Seiten belauern sich.
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H.Gr. Mitte, Nordteil:
Die Wehrmacht verfolgt die zurückweichenden Russen, und die Luftwaffe attackiert die feindlichen Versorgung.
Der Feind soll auf die Linie Balaschow - Kamyschin zurückgedrängt werden.
Die Rote Armee ist an diesem Frontabschnitt in relativ gutem Zustand, aber es fehlen Panzer, um den Vormarsch der Wehrmacht aufzuhalten.
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GFM Manstein inspiziert die Front.
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H.Gr. Mitte, Südteil:
Die Musik spielt im Süden. Die Wehrmacht setzt die Schlagkraft ihrer gepanzerten Truppen konzentriert ein und schlägt ein großes Loch in die russische Frontlinie. Die Rote Armee verliert die Verbindung zwischen den beiden Flügeln der ehemaligen Stalingrader Front, und der südliche Flügel wird innerhalb der nächsten Tage vernichtet werden. Die bemitleidenswerten Russen haben keinerlei Nachschub mehr, und die Beweglichkeit ist entsprechend eingeschränkt.
Es stellt sich nun die Frage nach dem weiteren Vorgehen der Wehrmacht. Ein Vorrücken auf Astrachan würde nach Ansicht des OKH gewaltige Versorgungsprobleme mit sich bringen.
(Anm.: es gibt da ein Problem mit Astrachan. Wir können uns erinnern, daß wir bei unserem Spiel gegen den werten Löwenherz große Probleme hatten, Astrachan einzunehmen... und das war nur SoE und nicht B2B, wo der Maßstab ein anderer und somit die Entfernungen größer sind. Wir haben uns das mal genau angeschaut... von Stalingrad bis nach Astrachan sind es 16 Felder. Wenn wir also ein HQ zwei Felder östlich von Stalingrad aufstellen (Base Supply 6), dann hätte es Supply 10.. und die letzte Einheit, die Supply 1 hätte, würde immer noch 5 Felder von Astrachen entfernt stehen. Wenn wir unser HQ sieben Felder von Stalingrad entfernt aufstellen (Base Supply 1), dann hätte es Supply 8, und die letzte Einheit, die Supply 1 hätte, wäre immer noch zwei Felder von Astrachen entfernt. Unser Truppen bräuchte 3-4 Runden für den Anmarsch und hätten bis dahin die schlechtesten Werte seit Menschengedenken. Wir legen uns fest: wenn der werte von Sachimos nur genug Truppen nach Astrachan schickt, bekommen wir die Stadt nicht auf diesem Wege.. und jede unsere verlorenen Einheiten wird auf Low Supply zerstört.
Wir haben mal geschrieben, daß wir Stalingrad brauchen, wenn wir Astrachan wollen, und erst dann können wir nach Grosny. Mittlerweile würden wir das nicht mehr so sagen. Indirekt haben wir zwar mit der Aussage recht gehabt, aber nicht so, wie wir es gemeint haben. Wir können nun versuchen, alle Russen nördlich von Stalingrad zu vernichten, aber dann wissen wir immer noch nicht, wie wir Astrachan einnehmen sollen und wie wir über den Terek kommen. Und falls wir im Jahr 1944 mit dem Großangriff auf den die Stellungen im Kaukasus beginnen, ist bis dahin jedes Feld mit einer Befestigung zugepflastert. Auch wenn einige Betrachter das Spiel für entschieden halten und damit nicht unrecht haben, so kommen noch einige spannende Episoden.)
Somit scheidet ein Angriff auf Astrachan aus, das OKH hat sich anders entschieden.
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Die Panzer werden nach Norden rollen.
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Das OKH geht davon aus, daß die verbliebenen Feindtruppen im Südosten ohne großen Aufwand vernichtet werden. Somit ist der rechte Flügel der H.Gr. Mitte frei für andere Aufgaben.
Es ist bereits der Befehl ergangen, einen Linksschwenk durchzuführen und Kamyschin frontal anzugreifen. Belagerungsartillerie wird gerade in Stellung gebracht, und die Panzertruppe bereit einen massiven Angriff vor. Mit der Einnahme der Stadt ist innerhalb weniger Wochen zu rechnen. Danach hat die Wehrmacht ein Versorgungszentrum für einen Angriff entlang der Wolga in Richtung Saratow. Je nach Verlauf der Operation und der Stärke des Feindes gelingt es womöglich sogar, Teile der Rote Armee zwischen Balaschow und Saratow einzukesseln. Dem OKH ist beides Recht: entweder die Russen bleiben stehen und werden eingekesselt, oder sie ziehen sich zurück, und dann ist Saratow verhältnismäßig schnell unter Kontrolle der Wehrmacht.
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Auch am Terek gibt es eine Ruhepause für die kämpfende Truppe.
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Die Infanterie gräbt sich ein und erwartet den Angriff der Russen.
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Die russischen Fallschirmjäger werden vernichtet, und die Bahnlinie nach Georgijewsk ist wieder in Betrieb.
Durch Verlegung von frischen Truppen aus dem Reich wird der Vormarsch der russischen Bergsteiger gestoppt. Das OKH erwartet einen Rückzug.
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Südlich von Pyatigorsk liegen deutschen Truppen auf der Lauer.
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Weitere Truppen werden in Berlin aufgestellt, u.a. das II. Panzerkorps "Sharpe".
Vom 15. bis zum 24. Juni wurden sechs Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein HQ, vier Armeen und ein Korps Fallschirmjäger. Damit wurden nun bereits 374 feindl. Großverbände vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt aktuell bei sagenhaften 112%. Zum ersten Mal seit langer Zeit stehen alle Panzerkorps im Feld, und die meisten davon sind in gutem oder sehr guten Zustand.
Kapitel LXXVI - Das Lager
Die Bahnfahrt führte uns nach Nordosten, in Richtung Saratow. Sehr zu meinem Leidwesen durchquerten wir die Stadt und entfernten uns damit immer mehr von den Frontlinien. Mit jeder weiteren Stunde sank die Laune der Männer.
"Wo bringen's uns denn hi? Wonn dös so weidageat, samma in Sibirien..."
Der gute Dietmar war nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Uniform schlabberte und hing wie ein Sack an ihm herunter... und seine Laune war dementsprechend. Aber zum Glück hatte er Unrecht: es ging wohl vorerst nicht nach Sibirien, denn wenige Stunden nach dem Durchqueren von Saratow hielt der Zug auf freiem Feld, und Cachat ließ uns aussteigen.
Eine weitere Abordnung russischer Soldaten erwartet uns, und ich sah Cachat mit ihnen reden. Offensichtlich übergab er uns an die neue Wachmannschaft. Er verabschiedete sich mit einem kurzen, wortlosen Gruß von mir, bestieg den Zug und fuhr weiter in Richtung Osten.
Ich ließ meine Männer in Marschformation antreten, und der zerlumpte und stinkende Haufen setzt sich in Marsch, in nahezu rechtem Winkel von der Bahnlinie weg in Richtung eines Waldes. Gegen Abend erreichten wir ein relativ neu aussehendes, befestigtes Lager mit Baracken, Wachtürmen, einem hohem Stacheldrahtzaun mitten im Wald. Ein weiteres Lager für die Wachen befand sich direkt daneben.
Ich war erpicht darauf, daß meine Leute ein möglichst großes Maß an militärischer Disziplin zeigten, als wir in das Lager einmarschierten. Die Baracken waren konzentrisch um eine großen Platz herum angeordnet, und da warteten ein russischer und ein deutscher Offizier.
Mein Kamerad war ein älterer Oberstleutnant der Artillerietruppe, und der Russe war Oberst.
Ich ließ meine Männer anhalten und stellt sie direkt vor den beiden Offizieren auf.
"Achtung, Soldaten des VI. Panzerkorps: Stillgestanden!"
Die Männer nahmen Haltung an.
Ich stellte mich ostentativ vor den beiden Offizieren auf, grüßte in den leeren Raum zwischen beiden und erstattete Meldung.
"Melde 84 Soldaten des VI. Panzerkorps und anderer Einheiten angetreten zum Beziehen ihrer Quartiere."
Der deutsche Oberstleutnant erwiderte den Gruß umgehend, bekam dafür aber von dem Russen einen vernichtenden Blick zugeworfen. Der Mann war offensichtlich aus dem asiatischen Teil Rußlands, er sah schon fast aus wie ein Koreaner oder gar Japaner. Auf jeden Fall erwiderte er meinen Gruß nicht. Ich wußte nicht so recht, wie ich reagieren sollte, aber ich sah keinen Sinn darin, meine Leute weiter im Achtung stehen zu lassen. Ich drehte mich um und gab meinen Männern den entsprechenden Befehl.
"Rühren!"
Die Männer führten den Befehl umgehen aus, und ich sah noch, wie einige ihre Münder öffneten, als ob sie irgendwas sagen wollten, da traf mich von hinten ein Schlag auf den Kopf, und ich ging zu Boden. Meine Umwelt kreiste um mich, aber ich verlor nicht das Bewußtsein. Und so hörte ich einige Worte in gebrochenem, stark akzentuiertem Deutsch, konnte aber den Sprecher nicht sehen. Offensichtlich war es der russische Offizier.
"Deutsche Gefangene!
Sie werden nun ihren Quartiere beziehen. Das Lager ist sich russisches Wertarbeit, Flucht ist sich nicht möglich.
Wer versucht, wird sich erschossen.
Wer sich nicht arbeitet, wird sich erschossen.
Wer sich Widerstand leistend, wird sich erschossen.
Das Lager steht sich unter Kommando von Oberst Saito, und ist sich gut geführtes Lager. Wer sich beklagend, wird erschossen.
Wegtreten!"
Hatten die Russen denn wirklich nur Psychopathen bei den Rückwärtigen Truppen? Und wenn wir schon einen Psychopathen abbekommen mußten, konnten wir nicht wieder Cachat zurückbekommen?
Ein Verbündeter als Lagerkommandant??:???: Baut das VI. auch eine Brücke? Mitten im Wald?:D
Nun werden auch wir uns aus der stillen Leserschaft verabschieden um sowohl dem werten HvS als auch dem werten von Sachimos zu einem grandiosen AAR zu gratulieren. Wir finde, dass wir hier auf 42 Seiten einen sehr unterhaltsamen und schön geführten AAR lesen dürfen und bedanken uns herzlich dafür. Die Niederschriften des werten HvS verfolgen wir ja bereits seit seinem Gott Mit Uns AAR und sind über jedes seiner neue Werke immer froh. Daher bedanken wir uns noch einmal in aller Form.
P.S.: Wir wissen wir nehmen uns hier viel heraus, doch falls es noch möglich wäre würde wir um ein PGK in unserem Namen bitten, immerhin müssen doch auch die knapp 1,2 Millionen Österrei...Ostmarker die in der Wehrmacht gedient haben, representiert werden :D
Werter HvS, wir wünschen euch viel Erfolg bei der grossen Offensive der HGr Mitte...:ph: Nur weiter so!! :top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Sehr schön! Nachdem das Umfeld von Tsaritsyn als gesichert angesehen werden kann, hegt der Blick nach vorne, bzw. nach Norden!:ph: Saratow liegt in Reichweite, und mit Saratow ist auch die Stellung bei Penza bedroht! Und hinter Saratow müsste Syrazan kommen, da wird den Russen bald der Platz zum Verstecken ausgehen!
Apropro: Der werte Sachimos hat seine Fallschirmjäger eingesetzt, wo sind eigentlich unsere? In der Gegend von Mikhaylowka ist eine Einheit, gibt es noch mehr davon?
Vielleicht habt Ihr ja eine kreative Eingebung, wie man sie einsetzen könnte?:idee:
gez. Sharpe, der bald wieder da ist!
Wie ist die russische NM? Wird das Spiel in '45 enden oder habt Ihr noch mehr Zeit um Baku zu besetzten?
Werter ThomasL,
Wir glauben uns zu erinnern, dass der werte HvS gemeint hat, dass das Spiel egal mit welchem Ergebnis Mai '45 endet.
Hochachtungsvoll,
Dr. Faust
von Sachimos
07.01.15, 21:01
Werter Stupor Mundi,
die Rückeroberung der Türkei ist momentan eine der wenigen gangbaren Aktionen, welche Wir noch durchführen können. An allen anderen Fronten sind wir in der Defensive oder es herrscht Stillstand.
Wir hoffen, dass die Deutschen wenigstens einige Einheiten von anderen Fronten abziehen müssen. Und wenn nicht dann holen Wir uns wenigstens einige Ressourcen zurück.
Wir sind aber für Vorschläge aller Art stets offen.;)
Werter DrFaust,
habt vielen Dank.:) Wenn Ihr gut unterhalten werdet, dann ist Unser größtes Ziel erreicht.
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Frontberichte der STAWKA vom 25. Juni 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Es werden weitere Befestigungen fertiggestellt.
http://www11.pic-upload.de/25.09.14/cihfn7fgaxz1.png (http://www.pic-upload.de/view-24731490/pioniere.png.html)
Hoffentlich können diese dem deutschen Ansturm länger standhalten.
Verstärkungen in dieser Runde:
Keine
Die Front bei Gorky
Die Deutschen verhalten sich an dieser Front relativ ruhig. Es kommt lediglich zu einigen Luftkämpfen.
Wahrscheinlich ist das gegnerische Oberkommando viel zu sehr mit den Operationen bei Stalingrad beschäftigt. Das Verhalten kann der STAWKA nur Recht sein.
http://www11.pic-upload.de/06.01.15/sx28cyc1t3a.png (http://www.pic-upload.de/view-25773682/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Unsere Truppen können noch einen Erfolg erzielen und es wird ein feindliches Panzerkorps in die Flucht geschlagen.
Die Hauptlast der Kämpfe hat diesmal die Infanterie getragen. Dadurch stehen uns hier noch 3 intakte Gepanzerte Großverbände zur Verfügung. Je nachdem wie die Deutschen reagieren, könnten diese in den nächsten Tagen geballt zuschlagen und dem Feind empfindliche Verluste zufügen. Die Front könnte dann von den eingetroffenen Verstärkungen weiter gesichert werden.
Die STAWKA geht allerdings davon aus, dass die Deutschen noch mindestens ein weiteres Panzerkorps in der Hinterhand haben.
Die Mitte der Westfront
Der Feind startet offensichtlich eine weitere Umfassungsoperation.
Zahlreiche Infanterieeinheiten marschieren vor Balashov auf. Die Stadt selbst wird zwar noch nicht angegriffen aber man ist sich einig, dass dies in den nächsten Tagen oder Wochen passieren wird.
http://www11.pic-upload.de/06.01.15/degq86ukd2vh.png (http://www.pic-upload.de/view-25773721/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)
Aber noch haben wir eine Überraschung in der Hinterhand. Eine frisch aufgestellte Panzerarmee hält sich hinter der Stadt für einen Einsatz bereit und der Moment ist nun gekommen.
Die Panzerarmee rückt vor und greift, noch aus der Bewegung heraus, ein Armeekorps und eine Einheit Kavallerie an. Beide Truppenteile müssen schwere Verluste hinnehmen und ziehen sich Hals über Kopf zurück.
Der größte Erfolg ist aber, dass die ganze Aktion bei minimalen eigenen Verlusten abgelaufen ist.
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Weiter südlich hat der Feind ebenfalls wieder auf unsere Frontlinie aufgeschlossen.
Und auch hier gehen wir zum Angriff über. Es sind keine Angriffe für eine größere Operation, sondern diese Attacken sollen lediglich den Schwung des Feindes bremsen. Unsere Front steht kurz vor dem Zusammenbruch und das muss unter allen Umständen verhindert werden.
http://www11.pic-upload.de/06.01.15/4kysq6nfd1jf.png (http://www.pic-upload.de/view-25773835/Bild-4-Kamyshin-Ende.png.html)
Immerhin können zwei gegnerische Infanterieverbände abgedrängt werden und benötigen dringend eine Ruhepause. Die Attacke wurde von unserer mechanisierten Infanterie geführt. Leider waren die Verluste unter den unseren Männern ebenfalls erheblich und die Einheit wurde weit zurückgenommen, um aufgefrischt zu werden.
Eine weitere Rücknahme der Kampflinie wird wohl unausweichlich werden, wenn wir nicht unsere gesamte Front hier verlieren wollen.
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**Die Strapazen der letzten Wochen sieht man den Männern deutlich an.**
Der Kampf bei Astrachan
Südlich der ehemaligen Festung Stalingrad, versuchen unsere tapferen Soldaten weiterhin sich in Richtung Astrachan abzusetzen. Höchstwahrscheinlich wird dies aber bloß einem kleinen Teil gelingen, denn die Deutschen haben in der Kunst der Kesselbildung nichts verlernt und die Verbände sind durch die schlechte Versorgung deutlich in ihrem Aktionsradius eingeschränkt.
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Der Nachrichtendienst geht allerdings nicht davon aus, dass der Feind sofort auf Astrachan vorstoßen wird.
Wenn dem so wäre, dann wäre dies ein Glücksfall für den südlichen Frontabschnitt. Die Stadt ist kaum auf einen ernsthaften Angriff vorbereitet und die zurückgehenden Einheiten brauchen erst einmal eine Ruhepause. Eine wirksame Verteidigung muss erst noch etabliert werden.
Immerhin ist die Versorgung schon mal gesichert.
Der Kampf um Grozny
Über den Schlachtfeldern von Grozny herrscht eine gespenstische Ruhe. Wo seit Wochen unablässig gekämpft wurde, kehren einige Tage Ruhe ein. Selbst ein paar Vögel fangen wieder mit singen an. Die Soldaten fühlten sich schon fast an den 1. Großen Krieg erinnert mit seinen endlosen Gräben und Stellungssystemen.
Beide Seiten benötigen eine kurze Pause und gruppieren ihre Verbände um.
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In den nächsten Tagen stehen der STAWKA hier wieder 3 voll einsatzbereite Panzerarmeen und mechanisierte Infanterie zur Verfügung. Dann kann auch die Offensive mit neuer Kraft voran getrieben werden.
Wenn es gelänge ein feindliches Panzerkorps zu vernichten, würde sich das Kräfteverhältnis drehen und vielleicht wäre sogar ein Durchbruch möglich.
Im Kaukasus unternehmen unsere "Spezialeinheiten" noch einen letzten Angriff. Die Kavallerie hält den Feind auf Distanz, in diesem Gelände sind die Pferde ein großer Vorteil und eine Division attackiert das italienische Hauptquartier.
Anscheinend sind dies aber keine gewöhnlichen Italiener. Die Berichte der Briten, dass sie normalerweise bei Feindkontakt sofort die Beine in die Hand nehmen und fliehen, treffen in keinster Weise zu. Ganz im Gegenteil. Der Frontkommandeur höchstpersönlich feuert mit seiner Dienstpistole auf unsere Männer und trifft sogar einige.
http://www11.pic-upload.de/07.01.15/9bqcbkdbqjf.png (http://www.pic-upload.de/view-25782705/Bild-7-Kaukasus-Ende.png.html)
Insgesamt war die Operation ein Reinfall. Der Plan war gut aber die Deutschen haben viel zu früh herausgefunden was die STAWKA vorhatte, aller Geheimhaltung zu Trotz.
Jetzt heißt es absetzen und neu überlegen.
Die Kämpfe in der Türkei
Unsere Expeditionsarmee marschiert weiter vorwärts. Nachdem die Aufklärung definitiv gemeldet hat, dass kaum noch deutsche Truppen im Westteil der Türkei stationiert sind, muss zumindest hier ein Erfolg her.
http://www11.pic-upload.de/07.01.15/reko338q8xl.png (http://www.pic-upload.de/view-25782748/Bild-8-T--rkei-Ende.png.html)
Die Verbände hier sind allesamt mit der neuesten Waffentechnik ausgestattet und höchst motiviert. Wenn ein Durchbruch gelingen sollte, dann muss das deutsche Oberkommando Truppenteile von anderen Fronten abziehen und hierher verlegen. Mit viel Glück könnte eine Entlastung eines anderen wichtigen Abschnittes gelingen. Wenn nicht, dann haben wir es wenigstens versucht.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Allen Frontkommandeuren wird ab sofort eine aktualisierte Übersichtskarte zur Verfügung gestellt. Diese beinhaltet auch die letzten Änderungen im Frontverlauf bei Stalingrad und Astrachan.
http://www11.pic-upload.de/07.01.15/x41v4ogo68t.png (http://www.pic-upload.de/view-25782788/karte.png.html)
Wie immer ist diese Karte, natürlich als streng vertraulich zu behandeln und unter allen Umständen vor dem Feind zu schützen.
Werter Sachimos, es ist fraglich, ob euch wesentliche Erfolge gelingen werden, da der werte HvS bislang jede Aktion geschickt gekontert hat und nun wohl bei Stalingrad in die Offensive geht...:ph: Wir sind sehr gespannt, was ihm als nächstes einfällt...:reiter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Accoma,
niemand hat die Absicht, eine Brücke zu bauen! Und ein Verbündeter ist das sicherlich nicht.. im Fernen Osten ist der Name Saito so verbreitet wie bei uns Schmidt oder Müller. Und für unser eins sehen die eh alle ziemlich gleich aus.
Wir denken auch, daß dieser Saito hier keinesfalls aus Japan kommt (wir haben das überprüft), sondern ein waschechter Sowjet mit nordkoreanischen Wurzeln ist. :D
Werter Hohenlohe,
danke sehr.
Werter Sharpe,
wir kümmern uns erst mal um Saratow. Falls die Einnahme der Stadt gelingt, dann wäre auch Balaschow abgeschnitten, und die Russen müßten sich zu Fuß nach Norden durchschlagen. Wir denken, daß sich eine Katastrophe größeren Ausmaßes für die Rote Armee anbahnt, die die Dimension der Schlacht um Moskau 1942 noch übertreffen dürfte. Aber auch diesmal würde die Rote Armee wie ein Untoter aus ihrem Grab auferstehen.
Wegen der Fallschirmjäger: der deutsche Force Pool umfaßt lediglich eine Einheit, mehr haben wir also nicht. Wir wollten die Einheit benutzen, um sie hin den feindlichen Linien abspringen zu lassen, aber es ist jedes mal eine sowjetische Einheit auf das entsprechende Feld "geflüchtet", und jetzt ist die Gelegenheit wohl vorbei, weil die Front viel weiter im Norden ist. Wir müssen uns also etwas anderes überlegen... entsprechende Pläne liegen schon in der Schublade des OKH.
Werter ThomasL,
die NM der Russen ist bei 64%, und die des Deutschen Reiches bei 79%. Einen Sieg über die NM wird es also nicht geben... bei B2B bringen die eroberten Ressourcen nicht jede Runde Punkte, wie es bei SoE der Fall ist.. das hat ja dem werten Löwenherz das Genick gebrochen. B2B ist nicht darauf ausgelegt, daß die NM einer Seite irgendwann bei Null ist.
Es wird in der Tat eine spannende Frage, ob wir bis Mai 1945 in Baku sind. Wir denken, daß es machbar ist, wenn wir im Frühjahr 1944 mit der gesamten Artillerie und der Luftwaffe über den Terek stürmen können. Der Weg bis nach Machatschkala wird noch verhältnismäßig einfach sein, und danach wird es haarig.
Werter DrFaust,
erst mal willkommen in unseren Heiligen Hallen.
Eure Aussage ist richtig, das Spiel endet im Mai 1945. Natürlich könnten wir in Absprache mit unserem Gegner den werten Hubert Cater bitten, das Enddatum abzuändern, aber eigentlich planen wir, das Spiel innerhalb der vorgegebenen Parameter zu gewinnen... und wenn das nicht klappt, so hat sich unser Gegner einen Teilerfolg sicherlich verdient.
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25. Juni 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen erholen sich langsam von ihrer Schockstarre und starten einen Angriff in Kleinasien, was für das OKH überraschend kommt.
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Im Norden zwingen die Russen ein Panzerkorps zum Rückzug. Ansonsten bleibt die Front so, wie sie in den letzten Monaten war.
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H.Gr. Mitte, Nordteil:
Die Russen antworten mit wütenden Gegenangriffen, die merkliche Verluste mit sich bringen. An der strategischen Gesamtsituation ändert sich aber nichts.
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Im Raum Kamyschin führen die Russen mehrere Angriffe durch, bei denen sie höhere Verluste erleiden als die Wehrmacht.
Dem OKH spielt dieses Vorgehen in die Karten, denn der Feind schwächt sich nur selbst. Als Beispiel mag das letzte im Kampfgebiet verbliebene Panzergrenadierkorps des Feindes gelten, das zwei erfolgreiche Angriffe auf deutsche Infanterie durchgeführt hat, dabei aber selbst dermaßen hohe Verluste erlitten hat, daß die Einheit kurz vor der Vernichtung steht. Wenn die StuKas nicht noch im Süden wären, könnten sie die Reste der Grenadiere sicherlich vernichten.
Die Strategie der Russen ist also riskant.
Im Süden gelingt es zwei Divisionen der Russen, sich in Richtung Astrachan abzusetzen.
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Am Terek bleibt es ruhig. Für das OKH ist es nicht nachvollziehbar, was die Russen mit ihrer massiven Präsenz an Panzern bezwecken wollen, wenn sie diese nicht einsetzen.
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Die verbliebenen russischen Bergsteiger greifen an, aber der Effekt ist gleich Null.
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In Kleinasien greifen die Russen an. Für das OKH kommt der Angriff überraschend.. es ist zwar nicht so, daß mit einem solchen Angriff nicht zu rechnen gewesen wäre, aber die Analysten des OKH halten ein solches Vorgehen für nicht zielführend, da die Rumänen ihre Stellungen verhältnismäßig einfach verteidigen können.
Die Verlegung von weiteren Einheiten nach Kleinasien wurde bereits befohlen, und wenn es die Russen ernst meinen, werden weitere Truppen folgen.
28. Juni 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord bleibt weiterhin passiv.
Die H.Gr. Mitte führt den Linksschwenk nach Norden durch und steht in den Vororten von Saratow. Der ehemalige linke Flügel der Russen wurde beseitigt.
Die H.Gr. Süd führt einige Luftangriffe durch.
In Kleinasien werden die rumänischen Truppen durch zwei deutsche Armeekorps verstärkt.
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Das Patt im Norden spielt dem OKH in die Karten. So kann man sich in Ruhe auf die H.Gr. Mitte konzentrieren.
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An der Front merkt man es nicht unbedingt, aber der Aufwand zur Unterdrückung von Partisanen ist immens.
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Die offensive Strategie des Feindes erweist sich als Bumerang, der dem russischen Oberkommando nun an die Stirn donnert. Im Umfeld von Kamyschin werden nahezu alle Feindtruppen vernichtet, und die Versorgung der Roten Armee wird empfindlich getroffen. Die beiden Versorgunszentren und die unterstützende Artillerie sind so schwer beschädigt, daß sie nicht in der Lage sind, die Truppen zwischen Kamyschin und Balaschow zu versorgen. Der Großteil der Feindtruppen in diesem Bereich steht vor der Einkesselung und Vernichtung. Die Stadt Kamyschin wird in den nächsten Tagen Fallen.
Eine Überraschung offenbarte sich in Saratow: es sind keine Bodentruppen der Roten Armee vor Ort. Zwar rechnet das OKH damit, daß der Feind Alarmeinheiten in die Stadt verlegen wird, aber die werden verhältnismäßig leicht zu vernichten sein. Auch in diesem Fall ist die Eroberung der Stadt eine Frage von Tagen. Selbst wenn der Feind seine Reserven nach Saratow verlagert, so sind diese noch nicht sofort einsatzbereit und wären dem Angriff der Wehrmacht nahezu schutzlos ausgeliefert. Sicherlich keine leichte Entscheidung.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß deutsche Panzergrenadiere die Bahnlinie nach Astrachan unterbrochen haben. Damit sitzen alle Bodeneinheiten nördlich von Kamyschin in der Falle. Einen Ausweg gibt es nicht.
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Deutsche Truppen vor Kamyschin.
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Vom Südflügel der ehem. Stalingrader Front haben ganz zwei Divisionen überlebt.
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Die siegreiche deutsche Infanterie hat nur geringe Verluste zu beklagen.
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Am Terek werden nur Luftangriffe geflogen.
Hier ist die strategische Grundsituation ähnlich wie bei Gorki: solange die Russen nicht angreifen, passiert auch nichts.
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Wenn die Russen sich nicht zurückziehen, werden sie vernichtet.
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Die Rumänen nehmen eine Riegelstellung vor Eskisehir ein, die für die Russen sehr schwer zu durchdringen sein dürfte.
In Zonguldak treffen zwei weitere deutsche Armeekorps ein.
Damit sind in Kleinasien 7 voll versorgte Armeekorps stationiert. Bei Bedarf können weitere Truppen verlegt werden.
(Anm.: das nördlichste der rumänischen Armeekorps ist übrigens das Cfant-Korps.)
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Die Rumänen erwarten den Feind.
Sport
Am 27. Juni 1943 fand in Berlin das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft statt.
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Der Dresdner SC besiegt den FV Saarbrücken mit 3:0.
Vom 25. bis zum 30. Juni wurden sieben Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzergrenadierkorps, drei Armeen und drei Divisionen. Damit wurden nun bereits 381 feindl. Großverbände vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt aktuell bei 105%.
Befehlshaberbericht
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Gen. DrFaust übernimmt den Befehl über das III. Panzergrenadierkorps. Er wird bei der Eroberung von Saratow mitwirken.
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Auch Gen. Werth wartet auf seinen Einsatzbefehl für den Angriff auf Saratow.
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Gen. Sharpe wir beim Angriff auf Balaschow zum Einsatz kommen.
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Auch Gen. Frundsberg wird am Angriff auf Saratow teilnehmen.
Kapitel LXXVII - Vom Regen in die Traufe
Das neue Lager war zwar von der Infrastruktur her wesentlich angenehmer als das Dreckloch, in dem wir vorher gesessen haben. Aber es war dennoch nicht so, daß wir einen guten Tausch gemacht hätten. Oberstleutnant Döring, der schon etwas länger als ich im Lager war, gab sich Mühe, mich ein wenig zu bremsen und mir von seinen Erfahrungen zu berichten, aber so richtig viel brachte das nicht.
Wir mußten körperlich sehr harte Arbeit leisten, auch die Offiziere, was der Genfer Koalition zur Behandlung von Kriegsgefangenen widersprach. Das allein stellte noch kein Problem dar, und ich bin mir sicher, daß die Genfer Konventionen auch von der Wehrmacht nicht lückenlos eingehalten werden. Das Problem war, daß die Russen die Arbeit als Mittel einsetzten, um uns mürbe zu machen.
Wir sollten im Wald Bauholz schlagen, aber die einzelnen Trupps bekamen nicht genug Äxte. Und die, die wir bekamen, waren nicht unbedingt dafür geeignet, um einen dicken russischen Baum zu fällen. Es fehlen Spaltäxte, Keile und Sägen... und die leichten Äxte waren im Handundrehen stumpf. Eine Möglichkeit, sie zu schärfen, gab es nicht.
Dann haben die Russen für uns ein Arbeitspensum festgelegt.. wir hatten jeden Tag eine bestimmte Menge Bäume zu fällen. Allerdings war es für uns schlichtweg nicht möglich, diese Menge erreichen, und sobald das absehbar war, begannen die körperlichen Züchtigungen. Am Anfang waren es Weidenruten, aber damit kann man einen erwachsenen Mann nicht in der Form wehtun, wie die Russen es sich vorgestellt haben. Also wichen die Weidenruten irgendwann Knüppeln aus Wurzelholz. Alle Versuche, die Russen davon zu überzeugen, daß wir besseres Material brauchten, um unser Pensum zu erfüllen, wurden mit noch mehr Schlägen beantwortet. Die Russen wollten nicht, daß wir unser Pensum erreichten.. sie wollten uns verprügeln. Wir wurden gereizt, und wer sich zu Beleidigungen hinreißen ließ, wurde verprügelt... und körperliche Angriff endeten in der Exekution.
Auch die Vorsprachen bei Oberst Saito waren absolut fruchtlos und eher kontraproduktiv. Einmal gab es für mich sogar Schläge, als ich in ansprach, obwohl ich korrekt gegrüßt hatte.
Oberstleutnant Döring, der mir einige Jahre voraus hatte, gab sich Mühe, mir dabei zu helfen, mein Temperament im Zaum zu halten.
"Eisner, bedenken Sie eines: was die Russen hier machen, hat Methode. Die wollen uns reizen und provozieren.. wer zurückschlägt, wird exekutiert. Oder was noch schlimmer ist: eine Nacht im Kühlschrank."
"Was ist denn der Kühlschrank, Herr Oberstleutnant?"
"Ein Käfig aus Metallplatten."
"Und was soll daran so schlimm sein?"
"Wir sind immer noch in Rußland, Eisner.. und die Nächte hier in den Wäldern sind kalt. Das Metall kühlt sich im Laufe der Nacht ab, und man kann die Berührung damit nicht vermeiden, weil der russische Teufel die Männer nur in Unterhose dorthinein schickt. Somit kühlt der gesamte Körper aus.. die Körperwärme reicht nicht, um das Metall zu erwärmen. Es ist ungefähr so, wie wenn Sie mit dem nackten Hintern im Winter auf einem Stein sitzen.. da ist eine Blasenentzündung noch das Geringste Problem. Und sehen Sie hier irgendwo einen Arzt?"
"Nein, gewiß nicht. Was können wir machen?"
"Uns nicht provozieren lassen. Und nicht in den Kühlschrank kommen."
"Sie haben ja Recht, Herr Oberstleutnant. Hoffentlich können wir das auch den Männern vermitteln."
"Müssen wir. Ich habe gestern von einem Neuankömmling gehört, daß die Heeresgruppe Mitte im Vormarsch auf Saratow ist."
"Halten Sie das für möglich? So schnell wird das kaum gehen..."
"Dazu kann ich nichts sagen, ich bin schon seit etlichen Monaten in Gefangenschaft und kenne die Feindlage nicht. Aber wenn Sie an Gott glauben, dann fangen Sie besser an zu beten, daß der Mann Recht hat. Etwas anderes können wir momentan nicht tun."
"Da haben Sie Recht, Herr Oberstleutnant. Aber Untätigkeit ist nicht mein Ding."
Döring schaute etwas verdutzt drein... und dann wurde er energisch.
"Sie haben genug zu tun, Herr Major. Reden Sie mit ihren Männern, am besten in kleinen Grüppchen. Machen Sie ihnen bewußt, wie die Lage ist... und das sie nichts gewinnen, wenn sie die Fassung verlieren. So können Sie mehr Menschenleben retten als mit guter Truppenführung im Kampf. Also ab an die Arbeit"
"Jawoll, Herr Oberstleutnant!"
Mal wieder eine interessante Storyline...ansonsten weiterhin viel Erfolg bei euren Offensiven...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Untote Rote Armee?! Mal sehn, Knoblauch:(, Sonnenlicht:^^:, Weihwasser :geistlicher:, Kopf abschlagen:ditsch:, Pflock durchs Herz :fecht:... Die Optionen sind ja wirklich vielfältig!:D
So wie es aussieht ist eure "Operation Zitadelle" quasi das Gegenstück zur Operation Bagration, nur mit umgekehrten Vorzeichen!:prost:! Also "Weiter, immer weiter!"
gez. Sharpe, der das Weihwasser anrührt!:engel:
Wir bedanken uns erneut bei den beiden werten Regent HvS und von Sachimos für die schönen Updates und natürlich auch dafür, dass der werte HvS tatsächlich ein Korps nach uns benannt hat, damit wir Ostmarker auch mal was tun dürfen :D
Hochachtungsvoll,
DrFaust.
P.S.: Wir melden uns natürlich auch freiwillig den armen Major Eisner aus der Gefangenschaft zu holen.
von Sachimos
15.01.15, 23:03
Werter Hohenlohe,
genau das ist auch Unsere Sorge. Es ist nicht abzustreiten, dass Uns der werte HvS immer einen Schritt voraus ist. Aber man wächst ja mit den Herausforderungen:D und außerdem macht Uns das Spiel einfach unheimlich viel Spaß.
Werter DrFaust,
habt vielen Dank für das Lob.:)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 01. Juli 1943
Verstärkungen in dieser Runde:
Keine
Die Front bei Gorky
Im nördlichsten Frontabschnitt bringt der Feind eine neue Abteilung Panzer in die vorderste Linie. offensichtlich wollen sich die Deutschen immer näher an diese wichtige Industriestadt heran arbeiten. Allerdings erfolgen noch keine Angriffe, es wird nur in Stellung gegangen.
http://www11.pic-upload.de/13.01.15/xv2vlde81w4a.png (http://www.pic-upload.de/view-25841769/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Eine solche Möglichkeit darf natürlich nicht ungenutzt bleiben.
Umgehend werden Angriffsbefehle herausgegeben und unsere eigene Panzerarmee setzt sich in Bewegung. Bereits im ersten Anlauf werden, nach Artillerievorbereitung, die Deutschen zurückgeworfen und in der Front des Gegners entsteht eine große Lücke.
Anschließend rücken unsere "Panzergrenadiere", begleitet von Infanterie, vor und attackieren die feindliche Artillerie, sowie einen Feldflugplatz eines Jagdgeschwaders. Dieser konnte durch den Rückzug der Panzer nicht mehr geschützt werden und war ein mehr als lohnendes Ziel für unsere Soldaten.
Alle dort stationierten Maschinen konnten zerstört werden. Lediglich einige Piloten und das Bodenpersonal konnten sich in Sicherheit bringen. Dieses Geschwader wird für eine lange Zeit keine sowjetischen Bomber mehr abschießen.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/pbi764rq8v.png (http://www.pic-upload.de/view-25842117/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Natürlich wird ein wütender Gegenangriff der Deutschen die Antwort auf ein solches Vorgehen von uns sein. Da sind sich alle Offiziere sicher. Aber für einen solchen Fall wurden bereits Vorkehrungen getroffen.
Hinter unserer ersten Verteidigungslinie, direkt am Fluss, wurden zwei "Rückzugsräume" eingerichtet. In diese können sich die Infanteristen und die Grenadiere zurückziehen, falls ihre Stellungen nicht mehr zu halten sind. In diesen Räumen sind sie vor feindlichen Angriffen sicher und die gute Versorgung ermöglicht eine schnelle Erholung von den vorangegangenen Kämpfen.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/gfe7f48n4w8f.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25842140/Destroyed-FW-190.jpg.html)
**Eines der zerstörten Flugzeuge auf dem, ehemaligen, Feldflugplatz.**
Die Mitte der Westfront
Nach unseren letzten Gegenangriffen, schließen die Deutsche wieder, vor Balashov, auf unsere Front auf und bereiten sich auf eine neue Attacke vor. Zwar besteht für die Stadt noch keine unmittelbare Gefahr aber es ist deutlich absehbar, dass einem ernsthaften Eroberungsversuch des Feindes kaum etwas entgegenzusetzen ist.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/ottxdunefop.png (http://www.pic-upload.de/view-25850597/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Auch weil die Panzerarmee wohl an anderen Frontabschnitten dringender gebraucht wird, hat man sich in der STAWKA zu einer Räumung der Stadt entschlossen. Zwar hat der Feind noch keine gepanzerten Kräfte vor Ort, aber es muss auch eine Überdehnung der Front verhindert werden. Es nützt nichts, wenn Balashov gehalten wird aber weiter südlich die gesamte Front kollabiert.
Genau dieses Szenario steht uns nämlich bald bevor, wenn wir den deutschen Vormarsch nicht zum stehen bekommen. Bei Kamyshin wurde bereits ein Großteil unserer Front überflügelt und beinahe vollständig eingekesselt.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/347i4ibchx84.png (http://www.pic-upload.de/view-25850665/Bild-4-Mitte-Anfang.png.html)
Es ist nicht zu übersehen, dass der Plan des gegnerischen Oberkommandos ist den wichtigen Knotenpunkt Saratow einzunehmen. Damit wäre die gesamte Front in zwei Teile gespalten und eine Verbindung nur schwer wieder herzustellen. Außerdem stehen damit alle Verbände bei Kamyshin vor der sicheren Vernichtung. Nicht zu vergessen auch alle Staffeln der VVS die sich noch auf ihren Flugplätzen rund um die Stadt befinden.
Es gibt nur eine Lösung.
Die Front muss zurückgenommen werden und alle Geschwader der Roten Luftflotten müssen an andere Frontabschnitte verlegt werden. Zudem muss eine Verteidigung von Saratow errichtet werden, welche der STAWKA zumindest noch einige Tage Zeit erkauft, um Reserven heranzuführen.
Und genau dieser Plan wird jetzt umgesetzt.
Der nördliche Flügel löst sich von Balashov und entsendet große Kontingente in den Süden zum Schutz der wichtigen Befehlsstellen. In der Mitte löst man sich ebenfalls vom Feind und schickt gleichzeitig Truppenteile nach Saratow, um die Stadt zu schützen. Gleichzeitig werden noch kleinere Angriffe unternommen, um den Abzug der Einheiten zu decken und den Vormarsch des Feindes zu verzögern.
Kamyshin selbst bleibt natürlich besetzt. Es ist zwar ein Selbstmordkommando aber die Deutschen dürfen kein Versorgungszentrum einfach so geschenkt bekommen.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/2pl7upu1c65.png (http://www.pic-upload.de/view-25850717/Bild-5-Mitte-Ende.png.html)
Bis hier allerdings wieder von einer geordneten Front gesprochen werden kann, dürfte noch einige Zeit vergehen. Die Bemühungen der STAWKA beschränken sich momentan eher darauf, zu retten was zu retten ist.
http://www11.pic-upload.de/15.01.15/dchb3euowc.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25851033/wwii0236.jpg.html)
**Unsere Soldaten in der provisorischen Frontlinie.**
Der Kampf bei Astrachan
Die Befestigungen rund um die Stadt werden weiter verstärkt und es wird leicht umgruppiert.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/8bh73rc24s5l.png (http://www.pic-upload.de/view-25850861/Bild-6-Astrachan-Ende.png.html)
Immerhin haben es zwei Divisionen fast in Sicherheit geschafft und können nun in die Verteidigung integriert werden. Wie stabil diese sein wird, muss sich in den nächsten Wochen zeigen.
Der Kampf um Grozny
An diesem Frontabschnitt verhalten sich die Deutschen ebenfalls verdächtig ruhig.
Es kommt zu einigen Luftkämpfen und es konnten einige Veränderungen in der Verteidigung des Feindes beobachtet werden. Angriffe unternimmt allerdings nur die Rote Armee.
Aber auch unsere Truppen sind von den vorangegangenen Kämpfen erschöpft und müssen erst noch etwas "Kraft tanken" bevor es wieder zu größeren Unternehmungen kommen kann.
http://www11.pic-upload.de/14.01.15/v7cswwkr6m42.png (http://www.pic-upload.de/view-25850888/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Panzer und Infanterie unternehmen aber einen gemeinsamen Vorstoß aus den eigenen Linien heraus und können dabei einem gegnerischen Armeekorps schwere Verluste zufügen. Dieses zieht sich sofort weit hinter die eigenen Linien zurück, um nicht völlig aufgerieben zu werden.
Interessanterweise werden auch die Ölquellen nicht mehr direkt geschützt. Leider ist es für uns momentan auch nicht möglich einen größeren Angriff zu unternehmen, um diese einzunehmen. Denn jeder Verband bei den Ölfeldern, würde sofort von den feindlichen Panzern dahinter im Gegenschlag vernichtet werden.
Bei unseren "Spezialeinheiten" im Kaukasus treffen mittlerweile immer mehr deutsche Verbände ein. Deshalb kann es momentan nur eine Devise geben. Rückzug!!
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Eine dauerhafte Unterbrechung der Eisenbahnlinie ist mit diesem Gegner nun unmöglich geworden. Deshalb wird der Kampfgruppe befohlen sich zurückzuziehen und auf weitere Befehle zu warten.
Die Kämpfe in der Türkei
Auch in die Türkei hat das deutsche Oberkommando weitere Einheiten befohlen. Offenbar besteht, trotz der eigenen Überlegenheit, dennoch die Sorge vor einem größeren Durchbruch der Roten Armee. Die Rumänen nehmen deutliche Defensivpositionen vor der Stadt Eskisehir ein und ein deutscher Kampfverband Zonguldak und die dazugehörigen Minen.
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Auch unsere Truppen werden leicht umgruppiert.
Bevor ein Angriff unternommen werden kann müssen erst noch weitere Einheiten auf die Front aufschließen. Das Gelände ist wirklich mies und die Märsche dauern oftmals doppelt solange wie normal und auch die Versorgung muss sichergestellt werden.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Unsere Analysten haben auch die letzten deutschen Verlustmeldungen durchgesehen und daraus die aktuelle Statistik ergänzt.
Bisher ist es dem Feind immer sehr gut gelungen seine eigenen Verluste zu minimieren. Erstmals seit längerem ist es nun der Roten Armee gelungen diese Verluste deutlich ansteigen zu lassen.
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Diese Übersicht sollte allen Soldaten der Roten Armee bekannt gemacht werden. Es ist ein deutliches Zeichen, dass der Feind nicht unbesiegbar ist.
Werter Sachimos, wir sind gespannt darauf, wie ihr die Offensive des edlen HvS bei Saratow abwehren wollt...:ph: Nix für ungut, aber wir sind uns fast sicher, dass dem werten HvS dies noch gelingen wird...! :top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Über mangelnden Erfolg können wir uns zur Zeit wirklich nicht beklagen.
Und wir stimmen Euch zu: Saratow werden wir woh noch im July bekommen. :D
Werter Sharpe,
die Rote Armee ist doch nicht untot... nur nicht tot zu kriegen. :D
Wegen Eures Vergleichs mit der historischen Operation Bagration: es gibt einige signifikante Unterschiede. Wir haben kaum Verluste, während die Russen bei der Zerschlagung der H.Gr. Mitte einen enormen Blutzoll bezahlen mußten. Zwar haben sie einen großen Sieg erzielt, aber die H.Gr. Mitte war zu diesem Zeitpunkt bereits annähernd bewegungsunfähig und hatte kaum Panzer. Insofern kann man durchaus sagen, daß die Situation nur annähernd vergleichbar ist, weil die Rote Armee hier im Spiel technologisch und von der Versorgung her mindestens gleichwertig ist (Supply 10 statt 8) und Anfang 1943 zahlenmäßig überlegen war. Wir sind von der Wucht unseres Angriff selbst überrascht, aber unser hoch geschätzter Gegner hat seinen Fehler eingesehen: er wollte sich gegen jeden möglichen Angriff verteidigen, und das ist nun mal nicht möglich.
Die Kämpfe um Stalingrad haben die Stalingrader Front weißgeblutet, insbesondere die Panzerwaffe. Truppenverlegungen von den Fronten bei Gorki und Grosny oder aus der Türkei sind größtenteils unterblieben, und an diesen Fronten sind die Russen zu passiv. Auch wenn es sich nicht gerade nach einem Kompliment anhört: der werte von Sachimos hat (leider) seine Möglichkeiten nicht genutzt. Man stelle sich vor, daß er seinen strategischen Bomber eingesetzt hätte, um Georgijewsk zu bombardieren.. für jeden Supply-Punkt, den er weggebombt hätte, hätten wir unsere HQs an der Terek-Front ein Feld nach Westen nehmen müssen, sonst hätten sie nicht mehr Supply 8 gehabt. Es ist relativ offensichtlich, daß wir uns zurückziehen müssen hätten.
Auch wäre es möglich gewesen, Truppen von der Front bei Gorki nach Grosny zu verlagern.. mit zwei weiteren Gepanzerten Einheiten auf Seiten der Roten Armee hätten wir die Front im Südosten sicherlich nicht halten können. Wir denken, unser Gegner hat insbesondere bei Grosny zu zaghaft gespielt.
Denken wir mal an den Feldzug von Grant 1864.. er hat Lee nicht mit Genialität oder Finesse besiegt, sondern einfach mit der Masse der blauen Truppen erdrückt. Das ist auch der Weg der Russen... oder sollte es zumindest sein. Wenn man ein Schwert mit einen Bandschleifemaschine angreift, gehen die ersten Bänder der Maschine schnell kaputt... aber irgendwann ist das Schwert stumpf.
Wir haben die Schlacht um Stalingrad und sehr wahrscheinlich auch das Spiel gewonnen, weil wir einen Schwerpunkt gebildet haben, und das hat unser Gegner unterlassen, wie er uns bereits geschrieben hat. Das ist ein wenig schade, aber leider nicht zu ändern, denn wir denken, daß der werte von Sachimos wegen seiner Tapferkeit etwas besseres verdient hätte. So werden wir ab 1944 die Schlacht um die Bergfestung Kaukasus sehen, was sicherlich auch nicht uninteressant werden wird.
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1. July 1943 - Feindaktivitäten
Die Rote Armee schlägt bei Gorki zu und erzielt einen Wirkungstreffer.
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Die Russen greifen an und schlagen ein deutsche Panzerkorps in die Flucht. Die frei werdende Lücke wird von einer Armee und Panzergrenadieren besetzt, die das dahinter stationierte Fliegerkorps angreifen und vernichten. Auch die Schwere Artillerie wird beschädigt.
Ein kluge Aktion der Russen, die davon profitiert haben, daß sie das Panzerkorps nach Verlust von 50% der Sollstärke zurückgezogen hat. Im OKH geht man davon aus, daß dies ein Einzelfall war, der nicht beliebig oft reproduzierbar ist.
Die beiden russischen Einheiten sitzen nun auf dem Präsentierteller. Es bleibt abzuwarten, ob ihnen der Rückzug gelingt oder ob sie vernichtet werden.
Das Fliegerkorps war der erste Totalverlust der Luftwaffe an der Ostfront. Besonders bedauerlich deswegen, weil die Einheit sehr erfahren war.
(Anm.: der rote Pfeil ist falsch gesetzt, er sollte auf das südliche der beiden Panzerkorps zeigen.)
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Bei der H.Gr. Mitte versuchen die Russen, sich kämpfend zurückzuziehen. In der Summe gelingt dieser Versuch ganz gut, aber durch die Gewaltmärsche leidet die Organisationsstruktur der sowjetischen Truppen.
Es scheint, als ob sich die feindliche Verteidigung auf Saratow konzentriert, denn das Vorfeld von Balaschow wird von den Russen kampflos preisgegeben.
Im Osten von Balaschow wird das angeschlagene sowjetische Panzerkorps vermutet.. die letzte Gepanzerte Einheit des Feindes an diesem Frontabschnitt.
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Am Terek bleibt es ruhig, die Russen wagen zum Glück keinen Großangriff.
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Die russischen Bergsteiger sehen die Aussichtslosigkeit ihres Angriffs ein und ziehen sich zurück.
Eine durchaus sinnvolle Entscheidung.
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In Kleinasien geht der Aufmarsch der türkisch-russischen Truppen weiter, ein Angriff erfolgt allerdings noch nicht.
(Anm.: wir machen uns mittlerweile Gedanken, was der werte von Sachimos mit dem Aufmarsch bezwecken will. Ein Angriff über einen Fluß reduziert die Stärke der eigenen Angriffe um 50%, und die Rumänen sind eingegraben und haben den durchaus nicht unerheblichen Tank Defense-Bonus, den man nun mal im Gebirge hat. Ein Panzerkorps mit HT2 hat Soft Attack 5... und davon gehen 50% durch den Fluß flöten. Das rumänische Armeekorps (IW2) hat Tank Defense 4, und das Gebirge bringt einen Tank Defense Bonus von 4, also in der Summe 8. Nach dem Schaden, den die Panzer nehmen werden, brauchen wir wohl gar nicht zu schauen...
Artillerie oder Bomber zum Deentrenchment haben wir noch nicht gesehen.)
4. July 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord führt einen taktischen Gegenschlag durch und treibt die Russen hinter die Wolga zurück.
Die H.Gr. Mitte nimmt Balaschow und Kamyschin ein, und die russischen Frontlinien lösen sich auf. Deutsche Truppen stehen in den Vororten von Saratow haben mit dem Beschuß der Stadt begonnen.
Bei der H.Gr. Süd liegt der Schwerpunkt aktuell auf Luftkämpfen.
Die Frontlinien in Kleinasien wird durch zwei weitere deutsche Armeekorps verstärkt.
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Das zerstörte I. Fliegerkorps wird umgehend wieder aufgestellt und soll bereits Mitte August wieder an der Front sein.
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Der Gegenschlag der H.Gr. Nord verläuft unglücklich, da sich beide Feindeinheiten über die Wolga zurückziehen können. Allerdings erleidet der Feind sehr hohe Verluste, während die Wehrmacht kaum Ausfälle hat.
In der Summe sind die Verluste der Russen leicht höher als die der Wehrmacht, weswegen man zum jetzigen Zeitpunkt von einem Unentschieden sprechen könnte.
(Anm.: wir waren etwas verwundert, als wir vor dem Angriff die Forecasts angeschaut haben. Ein Angriff unserer Panzergrenadiere auf die Grennies der Russen hatte einen Forecast von 2:5.. leider konnten wir den Angriff dann doch nicht ausführen, weil die Grennies vorher abgehauen sind. Wir können uns nicht ganz erklären, woher diese recht deutliche Divergenz kommt.)
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Die beiden voll einsatzfähigen Panzerkorps sind Dreh- und Angelpunkt der Front an der Wolga.
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Die Feindlage bei der H.Gr. Mitte ist bestenfalls als chaotisch zu beschreiben. Die Einnahme der Städte Balaschow und Kamyschin gelingt, was für den Nachschub ungeheuert wichtig ist. In Kamyschin konnten sogar Reste von russischen Versorgungsgütern gesichert werden (die Stadt hat bereits in unserer Runde Supply 1, das HQ hat also bereits in der nächsten Runde der Russen Supply 8), was für die deutschen Truppen unschätzbar wichtig ist.
Die ehem. Stalingrader Front der Russen erleidet schwerste Verluste, die für die Russen so schnell nicht zu ersetzen sind, insbesondere die Nachschubeinheiten.
Durch die drastische Überlegenheit bei den Gepanzerten Truppen ist davon auszugehen, daß die verbliebenen Feindtruppen entweder die Beine in die Hand nehmen oder vernichtet werden. Und die Lage des Feindes wird noch schlimmer, da die deutsche Infanterie aus dem Süden nachrückt.
Das Kräfteverhältnis könnte deutlicher nicht sein: die Wehrmacht hat sechs Panzerkorps und vier Panzergrenadierkorps im Einsatz, die Rote Armee hat weder Panzer noch PAKs. An feindlicher Infanterie sind noch fünf Armeen und vier Divisionen übrig, während die H.Gr. Mitte 28 Armeekorps und ein Kavalleriekorps im Einsatz hat. Wenn man die Gepanzerten Einheiten doppelt zählt (was wahrscheinlich noch zu niedrig ist) und die Divisionen der Russen wie halbe Armeen, dann kommt man auf ein Kräfteverhältnis von ziemlich genau 7:1.
Wegen der hohen Mobilität der deutschen Truppen könnte man von einer vollständigen Vernichtung des Feindes ausgehen, wenn es nicht mittelfristig ein Nachschubproblemen geben würde. Es ist damit zu rechnen, daß Saratow ca. am 10. July erobert werden wird, aber der deutsche Nachschub wird dort frühestens am 16. July eintreffen, so daß die deutschen Einheiten erst wieder ab dem 22. July volle Versorgung hätten. Im Raum Balaschow sieht es etwas besser aus... dort wird der Nachschub wahrscheinlich ab dem 10. July teilweise und ab dem 16. July ungehindert fließen.
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Der Angriff auf Kamyschin wurde von Nebelwerfern vorbereitet und ließ den Verteidigern keine Chance.
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Deutsche Panzer rollen in Richtung Saratow.
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Auch die Infanterie, die den linken Flügel der Russen vernichtet hat, marschiert ungehindert nach Norden.
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Lageeinschätzung:
Während sich die Rote Armee im Norden und im Süden trotz leichter zahlenmäßiger Überlegenheit passiv verhält, ist die Lage in der Mitte für den Feind katastrophal. Zwischen Saratow und Astrachan klafft eine Lücke von gut 600 km ohne jegliche russische Truppenpräsenz. Die Bahnverbindung zwischen den beiden Städten ist an zwei Stellen unterbrochen und wird so schnell nicht wieder funktionsfähig sein.
Die deutschen Truppen sind hinsichtlich ihrer Zahl und ihrer Schlagkraft so drastisch überlegen, wie das im bisheriegen Verlauf des Kriegs noch nicht der Fall war. Momentan wird der Vormarsch einzig und allein durch die überspannten Nachschubwege gebremst. Wenn aber im Verlauf des July die Stadt Saratow eingenommen und an das Netz der Deutschen Reichsbahn angeschlossen wurde, ist von dort aus eine weitere Offensive möglich.
Im Nordwesten liegt Penza, im Nordosten Kuibyschew. Es stellt sich nicht die Frage, welche dieser beiden Städte angegriffen wird, denn es werden beide sein. Es ist zu bemerken, daß Kuibyschew für die Russen eine Todesfalle werden kann, denn bei einer Unterbrechung der Bahnlinie nach Penza bleibt nur noch der Fußweg nach Norden.
In Anbetracht der drastischen Überlegenheit der Wehrmach an diesem Frontabschnitt ist davon auszugehen, daß beide Städte noch im Verlauf des Sommers eingenommen werden. Doch was kommt dann? Ein Vorstoß in den Ural kommt für das OKH nicht in Betracht (Anm.: weil die Karte leider nicht weiter nach Osten geht! :mad:). Also gilt es, alle Feindtruppen nördlich von Saratow auszuradieren. Nach der sehr wahrscheinlichen Einnahme von Penza und Kuibyschew könnte die Wehrmacht weiter vorstoßen. Die Bahnlinie, die von Penza aus nach Norden geht, führt nach Kasan... und wenn man von dort aus nach Westen marschiert, gelangt man in den Rücken der Truppen, die bei Gorki kämpfen.
Keine einfache Situation für die Russen.
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Am Terek bleibt es weiterhin ruhig. Die Luftwaffe zerstört einige russische Panzer, so daß die Sowjets nicht in der Lage sind, alle ihre Großverbände zeitgleich einzusetzen.
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General Heinrici gibt den Panzerjäger einige Tipps.
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Im Kaukasus wird die bereits schwer angeschlagene russische Division vernichtet.
Die deutschen Truppen setzen nach, um den Feind endgültig zu vernichten. Dazu wurden zwei Geschwader StuKas verlegt, um den Nachschub der Sowjets zu stören.
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Zwei weitere deutsche Armeekorps werden nach Zonguldak verlegt. Es darf bezweifelt werden, daß der Feind drastisch in der Überzahl ist.
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Die Landser erhalten vor Ort eine Einweisung in die Feindlage.
Vom 1. bis zum 6. July wurden zehn Feindeinheiten zerstört, so viele wie seit dem Sommer 1941 nicht mehr. Im Einzelnen waren es zwei Hauptquartiere, ein Panzerkorps, vier Armeen und drei Divisionen. Insgesamt wurden nun 391 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 93%, wobei zu bemerken ist, daß die Stärke der Panzereinheiten der H.Grn. Nord und Süd jeweils bei 100% liegt. Lediglich im Bereich der H.Gr. Mitte ist jede Einheit mehr oder weniger angeschlagen.
Kapitel LXXVIII - Pläne
Am Abend hatte ich einige der vertrauenswürdigsten Männer meiner Abteilung um mich versammelt. Es galt, die Lage zu eruieren. In dieser Situation zählten Ränge auch nicht unbedingt so viel wie im normalen militärischen Alltag, und der Umgang war etwas lockerer geworden. Zwar wurde ich natürlich immer noch mit "Herr Major" angesprochen, aber zwischen den Mannschaften und den Unteroffizieren wurden die Grenzen immer unklarer. Allerdings war das kein Zeichen für verfallende Disziplin, sondern die Männer rückten einfach dichter zusammen. Die täglichen körperlichen Züchtigungen und Bestrafungen zeigten jedem ganz deutlich, wer der Feind war.
Mittlerweile verging kaum ein Tag ohne ein Todesopfer. Ich konnte mir Mühe geben so viel ich will, es half einfach nichts. Die Russen provozierten meine Männer, wo es nur ging, und man kann nicht ewig ruhig bleiben. Selbst kleinste Vergehen wurden mit drakonischen Strafen belegt. Ich denke, daß wir jede Woche vier oder fünf Männer verloren. Und wenn der Blutzoll dermaßen hoch ist, kann man auch handeln.
Oberstleutnant Döring war nicht meiner Ansicht. Er hoffte darauf, daß die deutschen Truppen bald Saratow einnehmen würden und wir dann befreit werden würden. Ich hingegen befürchtete, daß wir verlegt oder schlichtweg erschossen werden würden, wenn die deutschen Truppen Saratow erobern würden. Und dann war noch die Frage zu klären, wie lange die Eroberung von Saratow dauern würde, wenn sie denn vom OKH überhaupt die höchste Priorität bekam. Seit der Einnahme von Stalingrad waren ungefähr sechs Wochen vergangen, und die Truppen mußten nach der harten Schlacht sicherlich aufgefrischt werden. Die Entfernung zwischen Stalingrad und Saratow betrug fast 400 Kilometer, und das war keine Entfernung, die man innerhalb von ein paar Tagen eroberte.
Nehmen wir also mal an, daß das OKH direkt nach der Eroberung von Stalingrad die Eroberung von Saratow ins Auge gefaßt hat. Nehmen wir mal an, daß die Heeresgruppe Mitte gut vorankommt, und daß die Russen nicht in der Lage sind, eine geordnete Verteidigung aufzubauen. Wie lange würde so etwas dauern? Drei Monate? Dann wäre es Ende August, und bis dahin würde meine ehemals 100 Männer nur noch 70 sein. Ich mußte mir etwas ausdenken.
Die offensichtlichste Variante war wohl, während unseres täglichen Arbeitseinsatzes im Wald auszubüchsen. Wir wurden dazu in zwei Gruppen eingeteilt, und wir waren mit Äxten ausgestattet, was bei einer Auseinandersetzung durchaus ein Vorteil sein konnte. Im Lager waren Wachposten mit MGs, und sowas gab es im Wald nicht. Wenn wir also handeln wollten, dann müssen wir das im Wald.
"Männer, paßt mal auf. Wenn wir etwas machen wollen, dann müssen wir das im Wald machen. Dort gibt es keine Wachtürme mit MGs, und wir haben die Äxte. Wir sind ungefähr 40 Mann in jeder Gruppe, begleitet von einem Dutzend russischen Wachleuten mit Maschinenpistolen. Wenn wir die ausschalten, können wir uns nach Südwesten durchschlagen."
"Herr Major, das wird sicherlich Opfer kosten."
"Das ist richtig, aber jeder Tag und jede Woche, die wir hierbleiben, kostet auch Opfer. Und es ist jedem Kamerad freigestellt, mitzumachen... ich werden niemanden zwingen."
Einer Feldwebel von der 2. Kompanie stellte eine Frage, die mich auch beschäftigte.
"Herr Major, wie können wir die Aktionen beider Gruppen koordinieren? Niemand von uns hat eine Uhr, die haben die Russen gefilzt.."
"Eine gute Frage, die mich auch beschäftigt. Wir könnten die Anlieferung des mittäglichen Schweinefraßes nehmen und hoffen, daß beide Gruppen zeitgleich verpflegt werden. Das wäre ziemlich unsicher, aber eine andere Wahl haben wir nicht."
"Herr Major, und wie sollen wir die russischen Wachmänner angreifen? Schließlich haben die ihre PPSH-Maschinenpistolen, und wir haben nur Äxte..."
"Dafür haben wir das Überraschungsmoment.. und mit einer Axt kann man werfen. Wir haben mehr Äxte als Wachposten, es sollte also auf jeden Posten mindestens eine Axt fliegen. Wenn wir einige Wachposten ausgeschaltet haben, dann haben wir ein paar Maschinenpistolen, und dann dürfte es schnell gehen. Und selbst wenn wir ein paar Verluste haben: die haben wir so oder so."
Die meisten Gesichter signalisierten Zustimmung. Besser das Schwert in die Hand nehmen und Kämpfen.
"Gut, Männer... dann ist das beschlossen. Aber wir müssen noch einige Vorarbeiten leisten. Gebt per Flüsterparole weiter, das in der Mittagspause im Wald ein paar Ziele aufgebaut werden, und die Männer sollen mit den Äxten drauf werfen."
"Herr Major, die Russen werden sicherlich Fragen stellen. Was sagen wir denen."
"Erzählt ihnen, daß in Deutschland im July immer Fasching ist, und zu jedem guten Fasching gehört Axtwerfen... machen bei uns schon die Kleinkinder. Und fragt die Russen, ob sie es auch mal versuchen wollen."
Zum ersten Mal seit langem hörte ich einige Männer lachen.
Es ist in der Tat ein wenig schade, dass die Politoffiziere ihre Kommandanten nicht ihr Handwerk verrichten lassen.
Werter HvS: So leid es mir tut, aber am besten, Ihr spielt gegen Euch selbst!
Den Dolchstoß nach Gorki und den Durchbruch am Terek möchten wir aber erst noch sehen, wirklich schade mit der jetzt doch zu kleinen Karte.
Teddy Suhren
16.01.15, 15:03
Genialer Schachzug! Wir haben nicht geglaubt, dass die Wehrmacht nach der "Spritze" das Blatt so schnell wieder wenden kann. Der werte Sachimos tut Uns wirklich leid. Er spielt gut, ist aber chancenlos.
Werter HvS, wir denken auch, dass der edle Sachimos seine Chancen bei Grosny verspielt hat. Er hätte dort längst offensiv werden können, aber er hat immer nur auf mögliche Aktionen von euch reagiert und nicht offensiv agiert. Daher wird er trotz der MPP-Spritze jetzt verlieren...:top: Wir wünschen euch nun weiterhin viel Glück...!! :ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe, der euch leider derzeit nicht reppen kann...:smoke::)
Teddy Suhren
16.01.15, 17:17
Die Zurückhaltung des werten Sachimos können Wir aber verstehen. Überall dort, wo er aktiv geworden ist, ist er aus der Nachhand unter schweren Verlusten zurückgeschlagen worden. Gegen den werten HvS zu spielen, schein nicht gerade ein Zuckerschlecken zu sein. ;)
Kardinalinfant
17.01.15, 18:19
Ein paar Anmerkungen unsererseits: Dass der werte von Sachimos eher zurückhaltend mit eigenen Aktionen war, können wir auch nachvollziehen. Überdies ist unseres Erachtens die Bildung eines überraschenden Schwerpunktes (und nur der hätte volle Wirkung) nahezu unmöglich, da der werte HvS dank Long range aircrafts sehr sehr weit in das russische Hinterland schauen kann (wir kennen ja das Szenario nicht, aber diese Technik scheint und zu wirkmächtig zu sein).
Was die Berechnungen des werten HvS zu den Kampfaussichten in der Türkei angeht einige "Korrekturen", wahrscheinlich hat der werte HvS bewusst vereinfacht. Der Malus für das über-Fluss angreifen (beträgt der wirklich 50 %?) wird erst ganz am Ende vorgenommen, d.h. erst nachdem alle anderen Modifikatoren miteinander verrechnet sind. Durch den prepared attack Bonus und den Readiness Wert der Panzer kann das zu leicht anderen Ergebnissen führen, als wenn man direkt den Attack-Wert mit 50 % multipliziert. Ähnlich können unseres Erachtens der Defense Bonus und der Defense Wert nicht schlicht addiert werden, sondern der Defender-Multiplier wäre zu beachten. Da aber die Einheiten des werten HvS meistens sehr hohe readiness-Werte aufweisen, sind hier die Unterschiede wohl eher nicht groß....
von Sachimos
22.01.15, 17:42
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 07. Juli 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Alliierte Landung auf Sizilien!
Endlich greifen auch unsere Verbündeten in die Kämpfe auf dem europäischen Kontinent ein. Endlich wird die lange erhoffte "zweite Front" gebildet. Zwar vorerst nur in Italien, aber immerhin. Hoffentlich müssen jetzt auch die Deutschen einige Truppenteile an diese neue Front verlegen. Dies würde unsere schwer kämpfende Rote Armee doch sehr entlasten.
http://www11.pic-upload.de/21.01.15/7ldottbybj3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25914148/Landing_beach_on_the_opening_day_of_the_invasion_of_Sicily.jpg.html)
**Ein Bild der Landung, welches uns von den Briten übermittelt wurde.**
Dennoch wünscht die gesamte sowjetische Bevölkerung den tapferen Männern an dieser Front alles Gute und mögen sie ihren Feldzug schnell und siegreich fortsetzen.
Verstärkungen in dieser Runde:
2 Panzerarmeen
Die Front bei Gorky
Nach unserem gewagten Vorstoß, kommt es bei Gorky zu heftigen Gefechten und unsere Erwartungen wurden vollends erfüllt. Die Deutschen setzen zum schnellen Gegenstoß an und können unsere Infanteristen sofort wieder von der anderen Seite des Flusses vertreiben.
http://www11.pic-upload.de/21.01.15/v8a68hdw5khq.png (http://www.pic-upload.de/view-25914306/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Besonders erwähnenswert ist für die STAWKA aber der Umstand, dass die Planungen mit den vorbereiteten "Rückzugsräumen" voll und ganz aufgegangen sind. Nachdem erkannt wurde, dass die Stellungen nicht zu halten sind, haben die Kommandeure selbständig eine "Absetzbewegung" eingeleitet und konnten sich sicher hinter die eigenen Linien zurückziehen. Dadurch konnten vollständige Verluste vermieden und die Einheiten können umgehend aufgefrischt werden.
Natürlich zieht der Feind auch sofort Sicherungstruppen nach, um das Flussufer wieder zu besetzen.
Aber auch darauf war die STAWKA vorbereitet und es erfolgt sofort ein weiterer Angriff und auch dieser kann wieder einige Erfolge einfahren.
http://www11.pic-upload.de/21.01.15/gt3hdxphk.png (http://www.pic-upload.de/view-25914362/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Kurz nachdem der Feind in Stellung gegangen ist, setzt auch sofort wieder Artilleriefeuer von unserer Seite ein und auch die VVS fliegt Nahunterstützung. Anschließend stürmen die Rotarmisten zusammen mit den Panzern die Stellungen des Gegners und können in diese einbrechen. Die Deutschen müssen sich schlagartig zurückziehen und die gerade eingenommenen Räume wieder preisgeben.
Auch im Norden können unsere Soldaten ein weiteres Armeekorps zum Rückzug zwingen. Eine unserer Divisionen setzt dem Feind nach und drängt diesen noch weiter zurück. Die STAWKA ist gespannt, wie das deutsche Oberkommando auf die neue Situation reagieren wird.
Ein übersetzen über den Fluss wurde dieses Mal allerdings unterlassen. Es gab nicht genügend Reserven, um den geflohenen Gegner entscheidend zu schlagen.
Die Mitte der Westfront
Der Feind rückt weiterhin auf breiter Front vor, dennoch ist mittlerweile deutlich geworden, dass sein Hauptaugenmerk auf der Eroberung von Saratow liegt. Zahlreiche gepanzerte Verbände haben das Umfeld der Stadt bereits unter Beschuss genommen und eine Eroberung dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
http://www11.pic-upload.de/22.01.15/j64q2ctk2cnk.png (http://www.pic-upload.de/view-25920222/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Unsere, in den letzten Tagen, notdürftig errichtete Front wurde von den Deutschen fast vollständig überrannt und die Verluste sind kaum noch zu ersetzen. Aber auch der Gegner zeigt mittlerweile Abnutzungserscheinungen, viele seiner schnellen Einheiten sind bei weitem nicht auf ihrer vollen Stärke und auch die Versorgungslage scheint nicht die beste zu sein.
Die STAWKA hält weiterhin am Plan des kämpfenden Rückzugs fest und es können durchaus Erfolge verzeichnet werden. Besonders hervorzuheben ist der Angriff der eingeschlossenen Division, welcher ein feindliches Panzergrenadierkorps in die Flucht geschlagen hat.
Vor Saratow wird ein neuer Verteidigungsring angelegt und auch hier kommt es zu verbissenen Gefechten. Auch hier werden deutsche Panzergrenadiere zurückgeschlagen und müssen sich hinter die eigene Front in Sicherheit bringen.
http://www11.pic-upload.de/22.01.15/qizyqwkouoa3.png (http://www.pic-upload.de/view-25920325/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Die restlichen Einheiten, welche sich noch zurückziehen konnten, werden vor der Doppelstadt Penza und Saransk in Stellung gebracht und sollen sich dort auf einen gegnerischen Angriff vorbereiten. Aber es gibt auch noch eine besondere Überraschung. Denn es gehen ebenfalls 2 fabrikneue Panzerarmeen hier in Stellung.
Mit diesen mobilen Verbänden plant das Oberkommando einen Vorstoß mitten in die deutschen Angriffskeile hinein. Sollten diese nämlich ihren Angriff auf Saratow fortsetzen, dann dürften einige Panzerkorps, deutlich geschwächt, in der Reichweite der beiden Panzerabteilungen liegen. Ein gut geplanter Angriff könnte hier dem Feind einige herbe Verluste zufügen und seinen weiteren Vormarsch deutlich ausbremsen.
http://www11.pic-upload.de/22.01.15/uqj6fvrolcw2.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25920393/Khalkhin_Gol_Soviet_tanks_1939.jpg.html)
**Bereitgestellte Panzer**
Der Kampf bei Astrachan
Bei der wichtigen Hafenstadt im Süden, sind die geretteten Divisionen in ihren Stellungen eingetroffen. Auch 2 frische Armeen konnten zur Sicherung abgestellt werden und bereiten sich nun auf einen eventuellen Angriff des Feindes vor.
http://www11.pic-upload.de/22.01.15/nfddxomms8yo.png (http://www.pic-upload.de/view-25920426/Bild-5-Astrachan-Ende.png.html)
Momentan liegt das Hauptaugenmerk allerdings auf der Auffrischung der erschöpften Divisionen und auf den weiteren Stellungsbau. In Zukunft muss aber auch eine Aufklärung über die Feindlage erfolgen.
Der Kampf um Grozny
An diesem Frontabschnitt verhalten sich die Deutschen schon seit Wochen sehr ruhig. Es kommt zwar immer wieder zu heftigen Luftkämpfen aber einen ernsthaften Angriff unternimmt keine einzige Einheit.
Leider ist auch die Rote Armee von den vorangegangenen Kämpfen noch sehr erschöpft. Es macht also noch keinen Sinn einen Angriff vorzutragen. Es fehlen einfach die Reserven, um eventuelle Durchbrüche auszunutzen und den Feind entscheidend zu schwächen.
Allerdings bleiben wir in allen kleineren Gefechten stets die Sieger und können immer wieder einzelne deutsche Verbände aus ihren Stellungen vertreiben.
http://www11.pic-upload.de/22.01.15/mzbxvfxm3hml.png (http://www.pic-upload.de/view-25920507/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)
So auch in diesen Tagen wieder.
Ein massiver Panzerangriff zwingt ein Armeekorps in die Flucht.
Sobald alle mechanisierten Einheiten wieder eine annehmbare Kampfkraft erreicht haben, wird es auch wieder zu größeren Operationen an dieser Front kommen.
Im Kaukasus müssen wir unsere "Gebirgsjäger" unterdessen weiter zurückziehen. Der Feind rückt momentan mit 4 Armeekorps in das Hochgebirge vor und verfolgt die kleine Gruppe. Leider sind ihm bereits die Fallschirmjäger und die Division in die Hände gefallen.
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Sobald eine stabile Versorgung aus Polti eingerichtet werden kann, dürfte der Feind seine Verfolgung einstellen. Dann kann nämlich bereits diese eine Kavalleriebrigade die gegnerischen Armeekorps aufhalten.
Die Kämpfe in der Türkei
In der Türkei gehen unsere Vorbereitungen für den Angriff weiter. Leider ist die Versorgungslage nicht die beste und die Logistik muss ins Laufen gebracht werden, bevor über einen größeren Angriff nachgedacht werden kann.
Inzwischen sind aber weitere Kampfverbände an der Front angekommen und es sollte möglich sein in den nächsten Wochen mit einer größeren Operation zu beginnen.
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Aber auch der Feind verlagert immer mehr Truppenteile in diese Region. Insgesamt ist die STAWKA dennoch zufrieden. Je mehr Einheiten die Rote Armee hier bindet, desto weniger können an anderen Frontabschnitten zu weiteren Vorstößen bereit stehen. Dem örtlichen Kommandeur wurde freie Hand gegeben, zu welchem Zeitpunkt er einen Angriffsversuch unternehmen möchte.
Ein erste Vorstoß zeigte aber sehr deutlich wie gut die Stellungen der Rumänen in dem Gebirge ausgebaut sind.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Das Oberkommando hat bei der Industrie eine aktuelle Übersicht angefordert, welche neuen Einheiten sich momentan in der Aufstellungsphase befinden. Noch im Sommer werden zahlreiche Verstärkungen erwartet, welche dann umgehend an die Fronten verteilt werden.
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Die Zuteilungen obliegen wie immer einzig der STAWKA und werden nach den aktuellen Planungen vorgenommen. Dennoch kann diese Übersicht allen Soldaten zugänglich gemacht werden, um deutlich zu zeigen, dass die Rote Armee noch lange nicht geschlagen ist.
Strategienordi
22.01.15, 21:27
Werter Sachimos,
wir fragen uns, ob es nicht besser gewesen wäre, die 2 Panzer bei Gorki aufzustellen und dort offensiv zu werden.
Gegen die massierten Panzerkräfte bei Saratow sind Eure zwei Aufstellungen schnell verheizt.
Im Norden dagegen hättet Ihr deutliche Überlegenheit und der werte HvS müsste seine angeschlagenen Kräfte aus der Mitte per Eisenbahn verlegen. Das kostet MPP, Zeit und Moral/Bereitschaft. Und da die Einheiten auch größtenteils nicht auf rail-fähigen Feldern stehen sollten die auch nicht massiert bewegt werden können. Die Frage wäre dann natürlich, wie der werte HvS auf eine Nordoffensive reagieren würde. Gorki steht ohnehin an (vermutlich), er könnte also alle Kräfte verlegen und selber angreifen. Dann würden aber für den Kaukasus Verstärkungen fehlen, so dass Ihr dort angreifen könntet. Verlegt er nur das nötigste und schickt den Reat gen Kaukasus, dann hättet Ihr eine erneute Schwerpunktbildung verhindert oder zumindest abgemildert.
Werter HvS,
wir würden bis Kubyschew und Penza vorstossen und von dort aus nur mit der Luftwaffe eingreifen. Einmal mit taktischen Bombern gegen Feindkräfte und vorallem mit strategischem Beschuss von Kasan. Das Gelände zwischen Penza bzw. Saransk und Kasan finden wir nämlich supplytechnisch ziemlich scheußlich. Die MPP für Strat-Bomber solltet Ihr über haben.
Wir sind nun auf eure Reaktionen gespannt, werter HvS...!! :ph: Aber wir lassen uns gerne überraschen...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Berliner,
wir finden keinen allzu großen Spaß daran, gegen uns selbst zu spielen. Es ist uns lieber, unsere Kräfte mit menschlichen Gegnern zu messen... da können wir mehr lernen, wie man in den Spielen gegen die Regenten Ratnik und Hipper gesehen hat. Und ein Hotseat gegen uns selbst erachten wir als langweilig... es fehlt die Spannung und das Überraschungsmoment. :D
Der Angriff auf Gorki wird sicherlich kommen, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Rote Armee hat seit April dermaßen viele Einheiten verloren, daß sie insbesondere in der Mitte nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Und aktuell ist die Verlusterate größer als das, was der werte von Sachimos mit seinen MPPs ersetzen kann. Nur können wir noch nicht abschätzen, wie lange es noch dauern wird, bis wir den Nordteil der Roten Armee ausgelöscht haben werden. Aktuell gehen wir aber davon aus, daß wir alle Einheiten nördlich von Saratow noch im Jahr 1943 vernichten werden.
Zum Thema Terek können wir nur sagen, daß wir bisher noch keine Ahnung haben, wie wir dort hinüber kommen sollen.. allerdings müssen wir gestehen, daß wir noch ein As im Ärmel haben. Es kommt darauf an, ob unser Gegenspieler in seinem nächsten Zug den Braten riecht und entsprechend reagiert.. oder nicht.
Werter Teddy Suhren,
wir sind von dem Verlauf auch ein bißchen überrascht. Die Rote Armee hat gezeigt, daß sie durchaus in der Lage ist, gegenzuhalten. Gerade im Raum Gorki kommt es uns so vor, als ob der Feind aus Angst vor Verlusten nicht wagt, vorzustoßen.
Insgesamt müssen wir konstantieren, daß die Rote Armee zum Anfang des Jahre 1943 zahlenmäßig überlegen war und nichts daraus gemacht hat. Wir sind wirklich verwundert darüber, daß es nicht eine einzige Großoffensive gab... insbesondere unsere Stellung am Terek war dafür prädestiniert. Einen strategischen Bomber auf Georgijewsk, und schon müssen wir uns zurückziehen..
Nun hat sich die Lage drastisch geändert. Die Rote Armee hat seit April gut ein Drittel ihrer Fronteinheiten verloren, und in den nächsten Wochen wird diese Tendenz noch weitergehen. Wir haben in den letzten Runden kaum Einheiten verloren, und das wird wohl auch so bleiben.
Werter Hohenlohe,
wir stimmen Eurer Analyse zu. Wir hätten es uns für die Aufrechterhaltung des Spannungsbogens anders gewünscht, aber nun müssen wir mit der aktuellen Entwicklung vorlieb nehmen.
Aber wir können versprechen, daß es noch die ein oder andere Überraschungs geben wird.. wahrscheinlich schon im übernächsten Zug.
Werter strategienordi,
wir werden nicht Halt machen.. wir werden auch Kasan einnehmen und dann den gesamten Nordteil der Roten Armee vernichten. Dann können wir alle Einheiten nach Süden verlegen gegen Grosny vorrücken, wozu wir insbesondere die Artillerie brauchen werden.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß wir bereits zwei strategische Bomber gekauft haben... Indienststellung am 1. November 1943. :D
Wir wissen auch schon, war wir damit vorhaben...
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7. July 1943 - Feindaktivitäten
Am 5. July haben die Westalliierten mit den Landung in Sizilien begonnen.
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Die deutsch-italienischen Kräfte haben umgehend mit der Abwehr der Invasion begonnen.
(Anm.: die Kämpfe in Italien werden in diesem Spiel nur abstrakt behandelt. Es ist ohne jeden Einfluß, ob man Einheiten dorthin schickt oder nicht. Wir haben gegen die KI mal die feindl. Hauptstadt mit Fallschirmjägern eingenommen, aber auch das hatte keine Auswirkung.)
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Die Russen starten einen weiteren Angriff, und ein Panzerkorps sowie zwei Armeekorps ziehen sich unter schweren Verlusten zurück.
Die Geschehnisse der letzten Wochen sind ein taktischer Sieg für die Rote Armee, aber ein strategischer Erfolg für die Wehrmacht, da die Russen weder auf breiter Front die Wolga überschritten haben noch in der Lage sind, Truppen an die anderen Fronten zu verlagern. Damit hat die H.Gr. Mitte freie Hand, die Russen durch den Fleischwolf zu drehen.
Laut Ansicht der Analysten des OKH ist die Passivität der Russen und ihre Risikoaversion ausschlaggebend für die desaströse Lage im feindl. Zentrum. Wenn die Russen so oder so keinen Angriff über die Wolga geplant haben, hätten sie schon vor geraumer Zeit einen Teil ihrer Truppen abziehen können, um der bedrängten Stalingrader Front zu helfen. Es stehen erheblich mehr Russen an der Wolga als Deutsche... wozu?
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Die Rote Armee gibt das Umfeld von Balaschow auf und gruppiert ihre Infanterie in Eilmärschen um Saratow herum. Scheinbar will der Feind diese Stadt so lange es geht verteidigen. In Anbetracht der deutlichen Überlegenheit der Wehrmacht bei den Gepanzerten Truppen nicht unbedingt eine gute Idee.
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Auch am Terek scheut die Rote Armee das Risiko. Die Kämpfe am Boden sind nur lokal begrenzt, und ein sowjetisches Panzerkorps muß bei seinem Angriff starke Verluste hinnehmen. Ein gefundenes Fressen für die Luftwaffe.
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Die russischen Bergsteiger haben die Zeichen der Zeit erkannt und ziehen sich zurück.
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In Kleinasien unternehmen die Russen erste Testangriffe, wobei eine Feindarmee 20% ihrer Sollstärke verliert. Ein Großangriff erfolgt nicht, und es steht in den Sternen, ob der jemals kommen wird.
10. July 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord muß sich teilweise vom linken Ufer der Wolga zurückziehen, da der Feind dort die Initiative übernommen hat.
Der H.Gr. Mitte gelingt die Einnahme des nahezu unversehrten Saratow, was für das deutsche Nachschubwesen ein unerhörter Glücksfall ist.
Die H.Gr. Süd verhält sich weiterhin passiv.
In Kleinasien beschränken sich die deutsch-rumänischen Truppen darauf, die Frontlinien zu befestigen.
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Die sowjetische Infanteriedivision, die in Richtung Kostroma marschieren und damit die deutschen Linien umgehen wollte, steht kurz vor der Vernichtung.
Desweiteren wurden alle Einheiten auf Sollstärke gebracht. Nun erwarten die deutschen Truppen an Angriff des Feindes.
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Obwohl das Gelände weitesgehend eben ist, legen die deutschen Truppen so gut es geht Befestigungen an.
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Der Heeresgruppe Mitte gelingt die Einnahme von Saratow. Die Stadt ist in erstaunlich gutem Zustand, was dem deutschen Nachschub seine Arbeit erheblich erleichtern wird.
Die deutsche Aufklärung ist sich nicht sicher, wie viele Truppen die Russen im Raum Penza noch in der Hinterhand haben. Innerhalb der nächsten Tage werden Aufklärungseinheiten der Luftwaffe eintreffen, und dann wird der Schleier gelüftet.
An dieser Stelle sei angemerkt, daß die deutschen Einheiten ein wenig Ruhe vertragen könnten, insbesondere die Panzertruppe.
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Den Russen fehlt aktuell ein Mittel, um die deutschen Panzer zu bekämpfen.
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Der Plan des OKH sah vor, durch mehrere Wellen an Bombern das schwer angeschlagene sowjetische Panzerkorps zu vernichten, um das feindl. Übergewicht bei den Panzertruppen zu reduzieren. Der Plan war nicht von Erfolg gekrönt, denn die Russen haben die Angriffe wie durch ein Wunder überlebt.
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Die deutschen Bodentruppen verhalten sich weiterhin abwartend.
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Im Kaukasus gehen die Kämpfe weiter. Das sowjetische Kavalleriekorps hat nur noch 40% seine Sollstärke, und auch das sowjetische HQ wird von deutschen StuKas beschädigt. Damit ist der feindlich Nachschub deutlich reduziert, und die deutschen Truppen rücken nach, um den Feind zu vernichten.
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Im Süden von Pyatigorsk machen sich die deutschen Fallschirmjäger bereit. Angriffsziel: Poti.
Falls es gelingt, die Stadt vom sowjetischen Bahnnetz abzuschneiden, könnte der Feind keine Truppen mehr per Bahn in die Stadt verlegen. Die Wehrmacht könnte mit Hilfe der Luftwaffe die Stadt einnehmen, was weitreichende strategische Auswirkungen hätte. Es wäre ein Leichtes, eine große Anzahl von Truppen über das Schwarze Meer nach Poti bringen und nach Süden marschieren zu lassen, wo sie die im Raum Ankara kämpfenden sowjetischen Truppen abschneiden könnten.
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Das OKH verlegt Generalfeldmarschall Kluge nach Zonguldak, damit er die Koordination der deutschen Truppen übernimmt. Das OKH hält einen sowjetischen Durchbruch für unwahrscheinlich.
In ein paar Tagen wird eine weiteres rumänisches Armeekorps in Eskisehir eintreffen, um die rumänischen Stellungen zu verstärken.
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Die deutschen Truppen erwarten den Feind.
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Die Gesamtlage ist äußerst vorteilhaft für die Wehrmacht und ihre Verbündeten.
Es ist offensichtlich, daß bei einem weiteren Vormarsch der H.Gr. Mitte die feindl. Stellung bei Gorki von einer Umfassung bedroht ist, und es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird. Viele Optionen hat er allerdings nicht.
Vom 7. bis zum 12. July wurden fünf Feindeinheiten zerstört, und zwar vier Armeen und eine Division. Insgesamt wurden nun 396 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 92%.
Kapitel LXXIX - Kanonendonner
Wir hatten in den letzten Tage von den russischen Wachleuten gehört, daß die Heeresgruppe Mitte auf Saratow marschiert, und zwar wesentlich schneller, als ich das angenommen hätte. Wir müssen also damit rechnen, daß wir innerhalb der nächsten Tage verlegt oder "auf der Flucht erschossen" werden, selbst dann, wenn wir nicht fliehen sollten. Also können wir auch fliehen. Ich hatte den Ausbruchsversuch für den morgigen Tag angesetzt. Der Oberstleutnant würde nicht mitmachen, genau wie einige andere Kameraden auch, und das stand ihm auch frei. Aber für alle, die mit der russischen Gastlichkeit nicht zufrieden sind, wir es morgen entweder in die Freiheit oder in den Tod gehen.
Wir erhielten gerade die Morgenverpflegung, da war aus dem Süden Kanonendonner zu hören. Sehr dumpf, sehr weit weg und noch hinter dem Horizont... aber es war offensichtlich, daß die Wehrmacht Saratow angriff. Ich kaute gerade auf dem fauligen Brot herum, als Dietmar zu mir kam. Er versuchte, ruhig zu wirken, aber die Aufregung war im deutlich anzusehen.
"Hans, da Baua Huba hat ghert, dos mia moang valegt wern... in da Früh geht's los! Er hot wos von Sibiriön ghert."
Scheisse.
"Das ist gar nicht gut, Dietmar."
"Un wos mochma jötz?"
"Uns wird nichts anderes übrig bleiben, als den Ausbruch auf heute zu verlegen. Gib es an alle weiter... wer mitmachen will, sollte heute in der Waldarbeitsgruppe sein.... und wer nicht mitwill, sollte besser ganz schnell krank werden."
"Jawoll, i geh loas."
Nun war nur noch das Problem zu lösen, wie wir den Aktionen der beiden Gruppen koordieren konnten.
"Dietmar, sag Hauptmann Schmidt (Befehlshabe der zweiten Gruppe), daß er nicht auf das Mittagessen warten soll... er wird ein Zeichen bekommen."
"Wos fia oan Zeichn?"
"Das wird er dann schon sehen.... sag ihm das so."
"Moch i. Bin ja zum Gliack koan Offizia, und i muaß oach nöd ois vastehn."
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in den Wald, und ich bemühte mich so gut es ging, den Arbeitsort der anderen Gruppe auszumachen. Und wir hatten Glück: die zweite Gruppe war nur einige hundert Meter östlich von uns eingesetzt, sie würden also die Schüsse hören und dann handeln. Nun brauchten wir noch eine Gelegenheit.
Es dauerte keine Stunde, da waren von Süden her Motorengeräusche zu hören. Durch die Bäumen konnte man kaum etwas erkennen, aber ich erkannte einen russischen Bomber, der von einer Me 109 gejagt und offensichtlich auch abgeschossen wurde, denn der Russe brannte bereits und bekam noch weitere Treffer.
Alle meine Kameraden blickten zum Himmel, und die Russen auch. Nur wenige Meter vor mir stand einer verhaßtesten Wachleute, von uns wegen seiner Figur und seine stechende kleiner Augen Schweinski genannt. Er selbst hatte mich schon mehrfach durchgehauen. Er hatte die Hände an seine PPsh gelegt und blickte zum Himmel, wo der russische Bomber explodiert. Dann drehte er sich zu mir um, und der Hass in seinen Augen loderte. Es machte ganz den Eindruck, als ob er am liebsten den Abzug durchziehen und mich töten würde.
Er hatte nicht mal der die Zeit, überrascht zu wirken, bevor die Schneide der Axt zwischen seinen Augen einschlug.
"TANNENBERG!"
Jetzt wußten meine Kollegen, das es losging. Ich eilte zu der nach hinten kippenden Leiche, entriß ihm seine Maschinenpistole und erschoß den nächsten Wächter. Nun flogen die Äxte.
Eure Offensive bei der HGr. Mitte war wie erhofft von Erfolg gekrönt...!! :top: Nun gilt es bald den Sack zuzumachen und bei Gorki aufzuräumen...:ph: Wir wünschen viel Erfolg...!! :ritter:
Die Storyline selbst ist sehr überzeugend, wir wünschen dem Major viel Erfolg bei seiner Massenflucht...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Polykrates
24.01.15, 15:37
Na hoffen wir mal, dass dieses Tannenberg für die Deutschen besser ausgeht als jenes (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Tannenberg_%281410%29) 533 Jahre früher.:tongue:
Werte Audienz,
zu unserer allergrößten Freude wurde dieser AAR für die Wahl zum AAR des Jahres 2014 nominiert. Sowohl der hoch geschätzte von Sachimos als auch wir würden uns sehr freuen, wenn der ein oder andere Leser unsere Anstrengungen zu würdigen weiß und einen Blick in das Teilnehmerfeld werfen würde. Es sind etliche gute AARs im Rennen.
Zur Abstimmung (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27832)
Kardinalinfant
25.01.15, 20:32
Schon geschehen :D
Werter Sachimos, dann werden wir mal deutlich: Der Drops ist gelutscht. Nun gibt es noch 2 Alternativen, die mit den aggressiven wehenden Fahnen und Mut zum Stoß in die Lücke, aber mit Würde (also nicht in der Türkei) oder auch interessant, absoluteste Defensive, auch wenn der werte Hvs dann mit ein paar exponierten Truppen anfüttern wird, zur Verlängerung des Krieges und die Wetten für das Enddatum dürfen ab jetzt angenommen werden.
Beiden Kontrahenten nochmals unsere Hochachtung für den tiefgründigen AAR.
Polykrates
26.01.15, 15:21
Ich möchte disen herrlichen AAR mal mit einem hochkarätigen Fußballspiel vergleichen, bei dem eine Mannschaft erfahrener (HvS), die andere unerfahrener aber mit trotzdem vielversprechendem Potential für die Zukunft ist (von Sachimos). Könnte man die Sowjets besser spielen? Durchaus - aber für den werten von Sachimos geht es eben primär darum Erfahrung zu sammeln. Man denke da zum Beispiel an Klopp's BVB vor ein paar Jahren: die Bundesliga dominiert, in der Champion's League wegen mangelnder Erfahrung eine blasse Figur gemacht, während der FC Bayern international durchaus mithalten konnte, dafür aber dem BVB oft genug nicht Paroli bieten konnte.
Von daher ist Kritik an der Spielweise des werten von Sachimos durchaus berechtigt, geht aber am Kern des Problems genauso vorbei wie ein "den hätte auch meine Oma reingekriegt": das Sammeln von Erfahrung und Herausbilden einer eigenen erfolgreichen Spielweise läßt sich halt nicht beliebig beschleunigen.;)
Werter Polykrates, ihr habt wohl recht. Der edle Sachimos ist halt lernfähig, aber das war auch nicht einfach gegen einen versierten Spieler wie den werten HvS. Aber beim nächsten Spiel weiss der edle Sachimos es besser.
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
29.01.15, 00:18
Werter Strategienordi,
vielen Dank für eure Ratschläge. Im Moment verlassen wir uns noch auf die in der Produktion befindlichen Panzer und restlichen Verstärkungen, deshalb haben wir uns entschieden die Panzer in die Mitte zu stellen. Damit wollten wir die, durch den Vormarsch geschwächten Verbände schlagen. Leider gelingt es dem werten HvS aber immer sehr gut genau diese Einheiten abzuschirmen.:rolleyes: Aber seht selbst.
Werter Berliner,
sicherlich habt ihr Recht und ein Sieg ist für uns nicht mehr zu erreichen. Aber darum ging es uns auch nie. Wir wollen ein spannendes Match abliefern, die Regentschaft gut unterhalten und unsere ersten Erfahrungen in einem Multiplayerspiel machen. Wir denken bisher ist uns das ganz gut gelungen und wir haben auch schon viel dazugelernt, behaupten wir zumindest.:D
Und das Spiel ist auch noch lange nicht vorbei. Wir haben ganz am Anfang mal gesagt, dass wir den Ehrgeiz haben bis zum bitteren Ende durchzuhalten und daran hat sich auch noch nichts geändert. Solange noch eine Division auf dem Feld steht, wird weiter gekämpft.
Aber was würde euch den an einer Offensive in der Türkei stören??
Werter Polykrates,
das ist wirklich zu viel der Ehre. Uns mit dem BVB zu vergleichen.:rolleyes:
Aber habt dennoch vielen Dank für die lobenden Worte. Da es unser erstes Duell mit einem menschlichen Gegner ist, und wir das Spiel auch erst seit gut einem anderthalben Jahr unser Eigen nennen, sind wir nie von einem anderem Ergebnis ausgegangen.
ABER der Krieg ist noch nicht vorbei. Es werden sicherlich noch einige spannende Schlachten folgen und wir werden unserem hochverehrten Gegner Baku bestimmt nicht kampflos überlassen.;)
Werter Hohenlohe,
aber das Spiel ist auch noch lange nicht vorbei und es gibt ja auch immer noch ein Rückspiel.;)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 13. Juli 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Nach ihrer Invasion in Italien, tragen unsere Verbündeten nun auch den Krieg dahin zurück, wo er angefangen wurde. Amerikanische und Britische Bomber fliegen in diesen Tagen zahlreiche Angriffe auf die deutsche Rüstungswirtschaft und können deren Leistungsfähigkeit Nachhaltig stören.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/uluyv3lme76v.png (http://www.pic-upload.de/view-25979148/US-Bomber.png.html)
Wenn diese in Angriffe mit gleichbleibender Intensität fortgesetzt werden, dann dürfte dies auch eine spürbare Entlastung für die schwer ringende Rote Armee bedeuten. Die STAWKA hat bereits eine entsprechende Anfrage an die Westalliierten gestellt.
Verstärkungen in dieser Runde:
Keine
Die Front bei Gorky
Am nördlichsten Frontabschnitt bleiben die Deutschen auch weiterhin ruhig.
Unsere vorgestoßene Infanteriedivision wird zwar von den Panzergrenadieren angegriffen und Kostroma gleichzeitig gesichert aber diese einzelne Einheit sollte sowieso niemals einen ernst gemeinten Angriff vortragen.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/3nxqqtgcwjuz.png (http://www.pic-upload.de/view-25979188/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Erstaunlicherweise bleibt aber trotzdem, oder gerade deswegen, das westliche Ufer der Wolga unbesetzt. Auch zwischen den rückwärtigen deutschen Linien und dem großen See klafft eine riesige Lücke.
Das ist eine einmalige Situation, welche es umgehend auszunutzen gilt. Besonders, weil auch fast alle unsere Truppen ihre maximale Einsatzbereitschaft erreicht haben.
Und so wird der Befehl zum Angriff gegeben. Den Anfang machen, wie immer, die Bomberstaffeln der VVS. Sie fliegen Bodennahunterstützung während unsere Panzerarmeen in Begleitung von Infanterie vorstoßen.
Besonders die gepanzerten Einheiten fahren hohe Erfolge ein. Nach mehreren Angriffen wird ein deutsches Panzerkorps völlig aufgerieben und von der Einheit bleiben nur noch einzelne versprengte Soldaten über. Gleichzeitig stoßen die Infanteristen über den Fluss vor und können einem Armeekorps schwere Verluste zufügen und es einkesseln.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/ozxj21v5rr.png (http://www.pic-upload.de/view-25979277/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Insgesamt kann die deutsche Front durchaus als durchbrochen bezeichnet werden. Unsere Angriffsspitzen stehen unmittelbar vor den rückwärtigen Feldflugplätzen und Artilleriestellungen des Feindes, welche nun direkt bedroht werden.
In weiser Voraussicht wurde von der STAWKA eine "zweite Welle" bereitgestellt, um auf die feindlichen Gegenschläge besser reagieren zu können. Im Oberkommando geht man davon aus, dass der Feind sicherlich eine deutliche Reaktion zeigen wird. Wenn der Plan aufgeht, dann könnte man seine Einheiten direkt nach ihrem Angriff in einem geschwächten Zustand überraschen. Sollte dies gelingen, dann könnte sich die Lage an diesem Frontabschnitt grundlegend ändern.
http://www11.pic-upload.de/29.01.15/cofsa1w9q1kq.jpg (http://www.pic-upload.de/view-25979770/Gvtbr36_Belgrado2.jpg.html)
**Schwere Panzer rücken vor.**
Die Mitte der Westfront
In der Mitte der Front stellt sich die Lage wiederum ganz anders da.
Die Deutschen rücken immer weiter vor und haben mittlerweile vollständig besetzt. Unsere wenigen Verbände konnten lediglich hinhaltenden Widerstand leisten und mussten sich schließlich der Übermacht geschlagen geben.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/gpf3oer15o37.png (http://www.pic-upload.de/view-25979453/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Deutlich zu sehen ist, dass das gegnerische Oberkommando versucht seine angeschlagenen Einheiten so gut es geht abzuschirmen und vor Gegenangriffen zu schützen.
Doch auch hier hat die STAWKA eine Attacke vorbereitet. Das ausgegebene Ziel ist es, den feindlichen Vormarsch zu stoppen, oder zumindest stark zu verzögern. Zu diesem Zweck wurden bereits 2 neuaufgestellte Panzerarmeen bei Penza bereitgestellt.
Diese Panzertruppen stoßen nun direkt in den deutschen Angriffskeil hinein und feuern auf alles, was ihnen vor die Rohre kommt. Sofort nach dem ersten Angriff muss sich ein deutsches Panzerkorps unter schweren Verlusten zurückziehen. Die 2. Panzerarmee kann in einem mustergültigen Angriff ein Armeekorps vernichten.
Berichte von Überlebenden gibt es nicht.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/wg7vp449tu8.png (http://www.pic-upload.de/view-25979478/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
Leider ist es den Deutschen aber mehr als gut gelungen, ihre gefährdetsten Einheiten sehr gut vor einem direkten Zugriff zu schützen. Wären nicht so viele Infanteristen vor den gepanzerten Verbänden in Stellung gegangen, dann wäre das Ergebnis sicherlich noch deutlicher ausgefallen.
Der Kampf bei Astrachan
Am Kaspischen Meer sind unterdessen, bei Astrachan endlich Verstärkungen eingetroffen.
Die geretteten Divisionen konnten wieder auf ihre ursprüngliche Sollstärke gebracht werden und werden nun in die Verteidigung eingegliedert.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/hsvn99fdn5.png (http://www.pic-upload.de/view-25979508/Bild-5-Astrachan-Ende.png.html)
Weitere Unterstützung kann allerdings momentan nicht gewährt werden. Zuerst muss die Front stabilisiert werden. Allerdings geht auch niemand von einem ernsthaften Angriff des Feindes aus und zur Sicherung sind die vorhandenen Verbände mehr als ausreichend.
Der Kampf um Grozny
Offenbar will das deutsche Oberkommando seine Soldaten schonen, denn seit geraumer Zeit sind die einzigen Aktivitäten an diesem Frontabschnitt in der Luft zu finden. Auch in den letzten Tagen wurden wieder "nur" Luftangriffe geflogen. Alle diese Angriffe treffen einzig und allein, eine unsere Panzerarmeen, welche sich zur Auffrischung weit zurückgezogen hatte.
Glücklicherweise gelingt die Vernichtung dieser Einheit nicht. Dafür verliert der Feind aber augenscheinlich die eigentliche Front aus den Augen. An dieser hat sich eine beachtliche Streitmacht der Roten Armee versammelt und diese geht nun zum Angriff über.
Unsere Katjuschas feuern ihre Raketensalven auf das rumänische Panzerkorps und nachdem es auch noch ins Visier einer unserer Panzerarmeen geriet, da ergriffen die Rumänen die Flucht. Dadurch war der Weg für die mechanisierte Infanterie frei, welche nun direkt das Versorgungszentrum unter Generalfeldmarschall von Manstein angriffen. Die Verluste auf beiden Seiten sind gigantisch.
http://www11.pic-upload.de/28.01.15/ajyk6ils7hym.png (http://www.pic-upload.de/view-25979610/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)
Von der STAWKA wurden auch hier wieder vorbereitete "Rückzugsräume" hinter der eigentlichen Front geschaffen. Nachdem sich diese Maßnahme bei den letzten Aktionen so bewährt hat, hofft man auch hier auf einen Erfolg.
Zudem steht auch hier eine "2. Welle" bereit. Diese kann in die geschaffenen Lücken vorstoßen und einen Gegenangriff des Feindes ausnutzen. Dass die Deutschen sich zurückziehen könnten, glaubt unter den Offizieren hier niemand. Man geht davon aus, dass auf deutscher Seite, die Gefahr von bereitstehenden Einheiten eher als gering eingestuft wird.
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**Unsere Katjuschas, nach ihrem Dauerfeuer auf die deutschen Stellungen.**
Unterdessen geht im Kaukasus der Rückzug der "Spezialverbände" weiter. Mittlerweile konnten die verbliebenen Truppenteile sich zwar vom Feind lösen aber noch immer sind sie schwer angeschlagen.
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Von der STAWKA wurden einige Reserven bereitgestellt, um zumindest eine minimale Gefechtsbereitschaft aufrecht zu erhalten. Da man von größeren Luftoperationen des Gegners ausgeht, wurden einige Jagdstaffeln an diesen Abschnitt verlegt. Diese müssen allerdings auch erst ihre Ordnung wieder herstellen und einsatzbereit gemacht werden.
Die Kämpfe in der Türkei
In der Türkei bleibt es weiterhin ruhig. Unsere Angriffsvorbereitungen sind fast abgeschlossen und benötigen nur noch wenige Tage der Vorbereitung.
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Es mehren sich aber, auch innerhalb STAWKA, die Stimmen, welche einen kompletten Verzicht einer größeren Operation in der Türkei fordern und die bereitgestellten Einheiten lieber an andere Abschnitte verlegen würden. Eine endgültige Entscheidung wurde von Seiten des Oberkommandos allerdings noch nicht getroffen.
Der Feind ist aber auch nicht untätig und gräbt sich immer weiter ein.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Nach den letzten Angriffen der Roten Armee wurde von den Analysten der STAWKA eine neue Statistik über die Verluste des Feindes erstellt. Wieder einmal wird deutlich gezeigt, dass auch die Wehrmacht nicht unverwundbar ist.
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Zusammen mit den Angriffen der Amerikaner und Briten auf die deutsche Rüstungsindustrie, besteht die Möglichkeit dass der Feind zum ersten Mal in diesem Krieg seine Verluste nicht ausgleichen kann. Genauere Informationen dazu, sind allerdings erst in einigen Tagen verfügbar.
Diese Übersicht soll wieder allen Soldaten der glorreichen Roten Armee zugänglich gemacht werden.
Teddy Suhren
29.01.15, 08:54
Werter Sachimos,
Dies ist Euer erstes MP-Spiel? Gegen HvS? Als AAR? Das erhöht Unseren Respekt für die Leistung um ein Vielfaches! Haltet durch oder werdet offensiv! :D
Werter Sachimos, obwohl mein Herz für die Deutschen schlägt, zolle ich euch meinen Respekt für eure bisherige Leistungen und wünsche euch auch weiterhin viel Erfolg...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wir danken dem werten von Sachimos für seinen Anteil an disem AAR.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Allerdings müssen wir bemerken, daß die Offensive der H.Gr. Mitte noch nicht zu ende ist... das wird erst dann der Fall sein, wenn wir den gesamten nördlichen Flügel der Roten Armee vernichtet haben.
Und danke für Euer Interesse an der Storyline.. es war übrigens reiner Zufall, daß der Fluchtversuch und die Neuaufstellung des VI. Panzerkorps kurz aufeinander folgen. Mal sehen, wie es dem tapferen Hans ergehen wird... :D
Werter Polykrates,
da sind wir uns fast sicher, wenn auch das 80. Kapitel noch nicht geschrieben ist. :D
Werter Kardinalinfant,
danke sehr.
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13. July 1943 - Feindaktivitäten
Neben der Kapitulation des Afrika-Korps und der Landung der alliierten Truppen in Sizilien gibt es nun noch weitere Bürden für das Deutsche Reich:
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Neben den Nachtangriffen der Engländer beginnen nun die Amerikaner mit Tagangriffen auf die deutsche Rüstungswirtschaft.
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Wenn auch der angerichtete Schaden noch gering ist, so können die Angriffe auf Dauer nicht toleriert werden.
Die Reichsverteidigung muß intensiviert werden, damit sich die Angriffe nicht verstärken und damit die Wirkung potenziert werden würde.
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Bei Gorki wird die lang befürchtete Feindoffensive gestartet. Die Rote Armee schickt zwei Panzerkorps, ein Panzergrenadierkorps und drei Armeen auf die westliche Seite der Wolga, und das IV. Panzerkorps wird zerstört, weil es sich nicht rechtzeitig zurückgezogen hat. Die lokale Überlegenheit der Roten Armee und die Exponierung der Luftwaffe in Frontnähe erlaubt aller Wahrscheinlichkeit nach nur einen taktischen Gegenschlag. Das Halten der Front genießt Priorität. Die Russen müssen so lange aufgehalten werden, bis die H.Gr. Mitte ihnen in den Rücken fallen wird.
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Auch bei der H.Gr. Mitte starten die Russen einen Angriff. Zuerst versucht sich die Luftwaffe der Roten Armee darin, ein deutsches Panzerkorps zu beschädigen, kann aber keinen Schaden anrichten. Zu Überraschung der Frontkommandeure gelingt es, ein komplettes Fliegerkorps des Feindes abzuschießen.
Im Anschluß an die Luftangriffe rücken die Russen mit zwei Panzerkorps und mehreren Armeen vor. Das IX. Armeekorps wird (auf Low Supply) zerstört, aber wenigstens gelingt dem angegriffenen Panzerkorps der Rückzug.
Zwar haben die Russen einigen Schaden angerichtet, sind aber nun offen für einen Gegenangriff.
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Auch im Süden greifen die Russen an und erzielen Teilerfolge, die allerdings mit hohen Verluste erkauft werden.
Auch hier im Süden darf mit Fug und Recht gesagt werden, daß der Feind sich exponiert hat.
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Im Süden scheint der Feind den Braten nicht gerochen zu haben. Es werden keine Verstärkungen in das strategisch wichtige Poti entsendet.
In Kleinasien bleibt der Feind tatenlos, was für das OKH nicht unerwartet kommt.
16. July 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Bei der H.Gr. Nord findet ein taktischer Gegenschlag statt, der die Russen aber nicht über die Wolga zurückwerfen kann oder soll. Die Sicherungs der HKL hat Priorität.
Die H.Gr. Mitte führt trotz Versorgungsproblemen und Abnutzungserscheinungen bei der Panzertruppe ihe Offensive fort und treibt die Russen vor sich her.
Bei der H.Gr. Süd wird ein erfolgreicher Gegenschlag geführt, der den Großteil der Russen hinter den Terek zurückwirft. Auch wird ein Angriff auf Poti gestartet.
Desweiteren wird das VI. Panzerkorps wieder aufgestellt. Es wird Ende September an der Front sein, und es wird....
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.. mit brandneuen Panzerkampfwagen IVG ausgerüstet sein.
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Im Norden gelingt es, ein Panzerkorps und eine Armee unter schwerer Verlusten für den Feind zum Rückzug zu zwingen. Weiterführende Angriffe sind uns Truppenmangel nicht möglich, aber es werden von nun an alle paar Tage neue Einheiten eintreffen.
Am 20. July werden in Berlin fünf neue Divisionen Panzerjäger in Dienst gestellt, die erfreut sein werden, sich mit den russischen Panzern messen zu dürfen.
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Das deutsche Panzergrenadierkorps im Norden ist nicht auf Sollstärke und darf nicht exponiert werden.
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Bei der Heeresgruppe Mitte sind zwar nur zwei feindl. Totalverluste (eine Division und ein Panzerkorps auf Low Supply!) zu verzeichnen, aber die Gesamtlage ist sehr vorteilhaft, da viele Feindeinheiten wie z.B. das letzte verbliebene sowjetische Panzerkorps nur noch einen Bruchteil ihrer Sollstärke haben.
Besonders erfreulich ist die Feindlage in Kuibischew. Die Aufklärung hat ausgemacht, daß die Stadt aktuell unbesetzt ist. Da das II. Panzerkorps unter Gen. Sharpe die Bahnlinie nach Westen unterbrochen hat, kann der Feind keine Truppen per Bahn in die Stadt schicken. Die beiden Feindeinheiten im Süden der Stadt sind stark angeschlagen und haben praktisch keinen Kampfwert mehr. Das OKH geht von der Eroberung der Stadt noch im July aus.
Auch im Raum Penza sieht es gut aus, da die Infanterie bereits in das Stellungssystem des Feindes eingedrungen ist. Eine Befestigungsanlage wurde bereits eingenommen und geschliffen, und die beiden anderen wurden umgangen. Da kaum noch kampfstarke Einheiten der Russen vor Ort sind, geht das OKH von der Eroberung der Stadt innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen aus. Den verbliebenen Feindkräften droht die vollständige Vernichtung.
Saratow wird ab der nächsten Runde voll in das Streckennetz der Reichsbahn integriert sein und für die deutschen Truppen wird trotz der großen Entfernung zur Heimat der Nachschub genauso gut rollen, als ob man zu Hause wäre.
(Anm.: Balaschow wird in der nächsten Runde Supply 5 haben, so daß Saratow als "angebunden" gilt. In der Stadt selbst wird in der nächsten Runde Supply 6 sein, und wenn wir ein HQ hineinziehen, dann wird es Supply 10 haben und somit in der Lage sein, den ganzen Frontabschnitt perfekt zu versorgen.)
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Trotz deutlicher Verschleißerscheinungen marschiert die Panzertruppe nach Norden.
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Die Nachricht, daß das gesamte Ostheer in den nächsten Wochen auf PzKpfW IVG umgerüstet wird, läßt die Zuversicht der Männer steigen.
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Am Terek gelingt es, mit minimalen eigenen Verluste ein sowjetisches Panzergrenadierkorps zu vernichten. Ein weiteres Panzerkorps verliert 50% seiner Sollstärke und tritt die Flucht an. Auch die sowjetischen Panzerjäger werden erleiden horrende Verluste. GFM Manstein ist stolz darauf, daß die drei ihm zu Verfügung stehen Panzerkorps trotz Dauereinsatz Sollstärke haben, was die hohe Kunst seiner Truppenführung untermauert.
Die Sowjets waren bei den Gepanzerten Einheiten 5:3 überlegen, und jetzt steht es nur noch 4:3.
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Auch wenn die Panzer unentbehrlich sind, trägt die Infanterie am Terek den Blutzoll.
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Ursprünglich war es geplant, die Fallschirmjäger direkt in Poti landen zu lassen, aber die dortige Garnison hat wie durch ein Wunder den Angriff eines deutschen Armeekorps sowie fünf Angriffe durch Bomber überlebt. Der Verlauf darf als äußerst unglücklich bezeichnet werden, denn wenn die Fallschirmjäger im leeren Poti hätten abspringen können, wäre das wichtigste strategische Ziele bereits erreicht gewesen. So muß der Absprung auf die Bahnlinie durchgeführt werden, um den Transfer weiterer russischer Truppen zu unterbinden. Insgesamt bestehen dennoch gute Chancen, die Stadt innerhalb der nächsten Wochen einzunehmen. Dann wird es möglich sein, Truppen über das Schwarze Meer zu schicken, was ein unschätzbarer strategischer Vorteil wäre.
(Anm.: wer sich fragt, was das alles soll: unser hoch geschätzter Gegner und wir haben eine Hausregel, die dem Spieler der Achse amphibische Landungen östlich der Krim untersagt. Zwar gab es im Krieg mit dem Unternehmen Trappenjagd so etwas ähnliches, aber wir haben das trotzdem ausgeschlossen. Im Gegenzug darf die Rote Armee nicht westlich der Krim amphibische Landungen durchführen. Das ist der Grund, warum Poti und Batum nur durch Garnisonen verteidigt sind.)
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Die deutschen StuKas konnten ihren Auftrag nicht erfüllen, aber sie werden in den nächsten Wochen weitere Chancen dazu bekommen.
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Der Blick bleibt nach Poti gerichtet. Hier wird in den nächsten Wochen entschieden, ob die Wehrmacht sich über den Terek kämpfen muß oder eventuell einen Hintereingang in den Kaukasus gefunden hat.
In Kleinasien sind keinerlei Aktivitäten zu verzeichnen. Der Feind scheut einen Angriff, und die deutsch-rumänischen Truppen haben keine Veranlassung dazu.
Vom 13. bis zum 18. July wurden vier Feindeinheiten zerstört, und zwar eine Panzerkorps, ein Panzergrenadierkorps, ein Fliegerkorps und eine Division. Insgesamt wurden nun 400 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 91%.
Kapitel LXXX - Hase und Igel
In unserer Gruppe hatten wir zwei Tote und zwei Verletzte zu beklagen, die aber transportabel waren. Für die russische Wachmannschaft sah es nicht ganz so gut aus. Drei Russen hatten sich ergeben, aber bevor ich mir überlegen konnte, ob es besser war, sie laufen zu lassen oder mitzunehmen, hatten die Männer sie schon getötet. So ganz recht war mir das nicht.
"Dietmar, laß einen Melder zu der anderen Gruppe schicken. Aber er soll sich bemerkbar machen, damit er nicht eine Axt oder einen Gruß aus der PPsh abbekommt. Die andere Gruppe soll sich zu uns gesellen, und zwar im Laufschritt. Wir haben keine Zeit zu verlieren."
"Jawoll, Herr Major!"
Es dauerte nicht lange, und die andere Gruppe war bei uns. Ihnen war es nicht ganz so gut ergangen wie uns, denn sie hatten 5 Tote und einen Schwerverletzten, für den bereits einen Trage aus dünnen Baumstämmen und Uniformteilen gebaut worden war.
"Männer, hört mal her! Wir haben nun keine Zeit zu verlieren. Sato wird das Geballer gehört haben und umgehend einen Trupp zu uns schicken. Wir werden uns nicht direkt nach Süden wenden, weil der kleine Sadist das erwarten wird. Nach Osten oder Südosten können wir nicht, weil da die Wolga ist, und da kommen wir in unserem Zustand nicht rüber. Also bleibt nur noch der Südwesten, und wenn wir Glück haben, dann treffen wir dort schnell auf deutsche Truppen."
"Herr Major, was ist mit den Russen? Die werden uns doch sicher verfolgen? Wie lösen wir das Problem?"
"Eine gute Frage, darüber zerbreche ich mir auch gerade den Kopf. Aber nun machen wir uns erst mal marschbereit. Durchzählen!"
73 Mann, mich selbst mitgezählt, und 28 Maschinenpistolen mit kargem Munitionsvorrat. Davon drei Verletzte, die auf notdürftigen Bahren transportiert werden mußten. Es kam für mich nicht in Betracht, die drei Kameraden zurückzulassen, aber sie würden unsere Marschgeschwindigkeit drastisch herabsetzen. Die Russen würden unsere Spuren finden und uns einholen, das war so gut wie sicher und ließ sich nicht vermeiden... aber vielleicht konnte ich das für uns nutzen. Ich erinnerte mich an die Sage vom Hasen und vom Igel, wo der Hase die Wette verloren hatte, weil der Igel jedes mal schon da war.. so ähnlich hatte ich das auch vor.
"Männer, noch ein letztes Wort, bevor wir losmarschieren... gebt Euch keine Mühe, unsere Spuren zu verwischen. Die Russen sollen wissen, wohin wir gehen.... sie werden es so oder so herausfinden. Marsch!"
Wir begannen unseren Weg nach Westen und mußten einige Sümpfe und Wälder durchqueren. Es wurde langsam dunkel, und wir hatten gerade einen Wald durchquert, als sich uns eine gute Gelegenheit bot. Einige hundert Meter entfernt war ein kleine Bachlauf, der sich an einem Biberdamm aufgestaut hatte, und dieser kleine See war von einem Wald umrandet, der die Form eines Hufeisens hatte.
"Männer, herhören. Die Verletzten und 14 Freiwillige ohne Waffen begeben sich zu dem kleine See, der vor uns liegt, und bereiten dort ein Nachtlager vor. Die anderen teilen sich in zwei Gruppen auf und verteilen sich links und rechts von dem See im Wald. Jede Maschinenpistole wird mit zwei Mann besetzt, falls einer ausfällt. Wenn die Russen kommen, werden sie denken, daß die vor ihnen befindliche Gruppe aus Zurückgelassenen besteht, und wenn wir Glück haben, gehen sie uns in die Falle. Ausführung!"
Es war schon fast dunkel, als die Russen kamen. Sie waren wohl im Laufschritt unterwegs gewesen, und Sato war auch dabei. Alles in allem ungefähr 35 Mann.
Wie zu erwarten, war rannten die Russen sofort auf unsere Kameraden zu, sobald sie sie sahen. Wenige Meter vor dem Erreichen ihres Ziels gab ich den Feuerbefehl.
Wir hatten zwei Tote und drei weitere Verletzte zu beklagen, und nun hatte fast jeder Soldat eine Waffe.
Über Nacht ließ Wachen aufstellen, und diesmal hatten wir wenigstens Zeit, die Leichen zu begraben.
Nach einem langen Tag war ich froh, wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
* * *
Zwar hatte ich das Gefühl, gerade eben erst die Augen zugemacht zu haben. aber es war bereits wieder hell.
"Herr Major, wir haben Besuch."
Oje... hatten uns etwa die Russen aufgespürt?
Dann sah ich etwas, das ich lange nicht mehr gesehen hatte. Ein frische deutsche Uniform.
Es handelte sich um einen blutjungen Leutnant der Panzergrenadiere.
"Herr Major, Leutnant Becke vom III. Panzergrenadierkorps steht zu Ihrer Verfügung."
Wir hatten es geschafft.
Werter HvS, wir beglückwünschen euch zu eurer erfolgreichen Gegnoffensive am Terek und bei Gorki sowie zu euren Erfolgen bei Saratov und Penza...:top: Ausserdem freut es uns, dass die Storyline so gut endet...:ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Strategienordi
01.02.15, 18:51
Gratulation zum AAR des Jahres 2014.
Hoffentlich gehts noch ein bisschen weiter, jetzt da der werte Sachimos Freude an der Offensive gefunden hat.^^
Polykrates
01.02.15, 19:35
Auch meine Glückwünsche an die verdienten Titelgewinner.:prost: Mögen Eure AARs dem Forum noch lange erhalten bleiben!:amen:
Dass es auch nach hinten losgehen kann, sein Heil in der Offensive zu suchen, mußte letztes Jahr die brasilianische Nationalelf im WM-Halbfinale erfahren (http://www.theguardian.com/football/video/2014/jul/10/brazil-v-germany-world-cup-2014-brick-by-brick-video-animation). Der werte von Sachimos muss eine gute Gesamtstrategie finden, zu der Offensiven und Defensiven zählen. Offensive allein wird ihn nicht retten, genau so wenig wie Defensive allein. Mit der Sojetunion jetzt noch zu gewinnen dürfte selbst für ein Feldherrengenie wie Zhokov nahezu unmöglich sein - für einen noch lernenden Spieler wie den werten von Sachimos wohl nichtmal nahezu. Es sei denn seine Türkeioffensive rollt bis nach Berin durch.:D Von daher geht es für den werten von Sachimos darum, einen entscheidenden Achsensieg ganz oder zumindest so lange wie irgend möglich zu verhindern und dabei so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Und dafür wünsche ich dem werten Sachimos das verdiente Glück des Tüchtigen.:)
@HvS: Meine Glückwünsche zum neuen Panzermodell!:gluck: War Euch diesmal die Forschung hold oder war das auch wieder so eine schwere Geburt wie zu Beginn des AARs?
So sehr wir Euch den Forschungsdurchbruch gönnen und so sehr wir Euer Feldherrengenie bewundern, so Leid tut mir jetzt schon Euer geschätzter Gegner, wenn er Euren Technologievorsprung nicht in angemessener Zeit aufholen kann.:(
Auch von Uns Glückwünsche zum verdienten Gewinn des ehrwürdigen Titels. :top:
Zwar ist die Wahl komplett an Uns vorbei gegangen :schande: , doch war zum Glück Unsere Stimme nicht ausschlaggebend. :)
Gratulation zum AAR des Jahres...!! Ihr beide, werter HvS und werter Sachimos, habt euch diese Auszeichnung grandios verdient...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
danke sehr.
Wir können bereits jetzt anmerken, daß es in der nächsten Runde nochmal so richtig scheppern wird... im Stile der Anfangstage des Unternehmens Barbarossa.
Werter strategienordi,
danke sehr.
Allerdings glauben wir, daß die Offensivkraft unseres Gegenspieler ab nun recht schnell erlahmen wird.. wir haben ja den nächsten Zug schon gespielt, und der war sehr deutlich.
Werter Polykrates,
danke sehr.
Wir können Eurer Analyse nur zustimmen. Der Käse ist definitiv gegessen, was spätestens offenbar wird, wenn wir die nächste Runde gepostet haben. Wir tauschen uns darüber regelmäßig mit unserem Gegenspieler aus, und eigentlich war es unsere Befürchtung, daß wir uns ab Frühjahr 1944 über den Terek und den ganzen Weg nach Baku kämpfen müssen. Allerdings haben sich während nächsten Zugs nahezu die gesamten strategischen Bedigungen geändert, und das nicht zum Vorteil der Russen. Es stellt sich nun wirklich die Frage, ob eine Weiterführung sinnvoll ist, aber das wird unser Gegenspieler entscheiden. Allerdings möchten wir uns jetzt schon festlegen: alles, was ab jetzt kommt, wird extrem derb für die Russen.. und wer unsere AARs schon länger liest, weiß, das wir mit solchen Aussagen extrem geizig sind. Alles, was für den werten von Sachimos ab nun käme, wäre ziemlich derb.
Bei der Forschung hatten wir ausnahmsweise mal Glück.. der Counter war bei 62%.
Werter Managarm,
danke sehr.
Diesmal waren es ja zwei Stimmen Vorsprung und nicht nur eine wie im letzten Jahr. :D
Auch von meiner Seite einen herzlichen Glückwunsch an beide Regenten zum AAR des Jahres! Beide tragen ihren Teil dazu bei, dass dieser AAR wirklich verdient gewonnen hat!
Die Strategische Lage für den werten von Sachimos kann man nur als "kritisch" bezeichnen! Auch wenn es ihm gelingen sollte bei Gorky Boden zu gewinnen, kommt aus dem Süden die Dampfwalze der HG Mitte auf in zugerollt, und mit der Landung bei Poti ist jetzt auch seine Stellung in der Türkei und am Terek in Gefahr gekesselt zu werden! Alles in Allem dürfte jetzt nur noch der Kampf bis zum bitteren Ende bleiben!
Ich würde mich freuen bis zum Schluss in Baku an diesem AAR teilnehmen zu dürfen, auch wenn es für den werten von Sachimos ein bitteres Ende werden wird!
gez. Sharpe, Vorne
von Sachimos
01.02.15, 21:52
Werte Regenten,
wir sind zutiefst gerührt, dieser Titel ist schon eine unvorstellbare Ehre für Uns. Ein großes Dankeschön an alle Regenten, welche für diesen AAR gestimmt haben.
Der größte Dank gebührt aber sicherlich dem ehrenwerten HVS, welcher ein unglaublich fairer Gegner ist und Uns, so ganz nebenbei, viel beigebracht hat. Vielen Dank.
Wir möchten anmerken, dass Wir selbst immer wieder überrascht sind, wie viel Anteilnahme Uns entgegengebracht wird. Wir haben uns ja wegen und für diesen AAR in diesen heiligen Hallen angemeldet. Es ist schon überwältigend, wenn man sich überlegt, was daraus geworden ist. Nochmals vielen Dank an alle Regenten.
Wie unser werter Gegner ja schon schrieb, stellt sich die Frage ob es noch sinnvoll ist den Krieg weiter fortzuführen. Wir müssen zugeben, dass Wir auch schon mehrmals darüber nachgedacht haben aber hauptsächlich, weil Wir befürchten, dass die Spannung verloren gehen könnte. Allerdings sind Wir immer wieder zu der Überzeugung gelangt, dass die Rote Armee niemals kapitulieren würde.
Deshalb werden Wir den Kampf bis zum "bitteren Ende" fortführen, auch weil Uns das Spiel noch immer einen unheimlichen Spaß macht. Solange noch eine Division in Baku steht und kämpfen kann wird sie das auch tun.
Außerdem wollen auch Wir noch erleben, wie Major Eisner in Baku einmarschiert und die werte Leserschaft bestimmt auch.:D
Kardinalinfant
01.02.15, 22:08
Auch wir gratulieren beiden Regenten zum Titel AAR des Jahres. Wahrlich ein schönes Stück AAR-Literatur. Wir freuen uns auf die Fortsetzung. Auch wenn die Spannung bereits seit längerem nicht mehr voll gegeben ist, freuen wir uns jedes mal, wenn ein neuer Beitrag kommt (egal von wem) an der mehr als gelungenen Darstellung! Evtl gibt es ja auch noch eine Neuauflage...?
Auch von Uns die allerherzlichsten Glückwünsche.
Das gibt auch Anderen sicher Ansporn, es den beiden
vorbildlichen Regenten gleichzutun.
Besonders die Einstellung des werten Sachimos,
der Uns weiter mit seinem Kampfgeist erfreuen möchte. :prost:
Wenn Wir das Spiel nur hätten, würden Wir gerne Unseren Hut
in den Ring werfen. Allein eine Kreditkarte stellt bisher ein
unüberwindbares Hindernis dar.
Strategienordi
02.02.15, 14:41
Werter HvS,
wir freuen uns nur, dass der werte Sachimos trotz misslicher Lage aktiv gestaltet und nicht nur Amboss spielt.
Wir haben auch nochmal wegen Kasan nachgedacht. Kriegen die Ölquellen in "Sibirien" ihren 10er Supply nicht aus Kasan? Wenn dann Kasan ausfällt müsste sich der Ertrag halbieren. Und da das die Hauptquelle der Sowjet-MPP ist wäre der werte Sachimos schlagartig verarmt. Wäre es daher für den Spannungsbogen des AAR nicht besser, Kasan unbesetzt zu lassen und ggf. nur auf Vereinbarungsbasis auszuschalten (also keine russischen Offensiven von dort mehr)?
Werter Sachimos,
die Zeit für ne Kapitulation wäre vor dem MPP-Bonus gewesen, jetzt heisst es kämpfen bis zum letzten Mann :fecht:
Und natürlich muss der Major Eisner in Baku einziehen...und zwar auf einem Panjewagen :D
Nen Panzer kann man dem ja eh nicht anvertrauen...der lässt den nur wieder abschiessen ;)
Werter Sugar,
wir haben schon eine ähnliche Konstellation gefunden:
Der werte Allenthalben (der Frischling) gegen den werten Lewis Armistead (so ne Art HvS) in Ageods Civil War 2, allerdings mit getrennten Threads.
Man kann es mit Paypal bezahlen, wir meinen uns zu entsinnen, dass man das auch einmalig nutzen kann. Wobei das auch nicht jedermans Sache ist. Allerdings ist das Spiel in Euro deutlich teurer geworden. Und für Assault on Communism braucht Ihr das Basisspiel.
Aber wir können Euch gut verstehen, wir haben selber wegen den AARs des werten HvS sowohl das WW1 als auch das WW2 -Paket gekauft.
Glückwünsche den werten Regenten HvS und von Sachimos zur Wahl.
Unser Dank für einen spannenden und unterhaltsamen AAR.
Stupor Mundi
02.02.15, 17:41
Herzlichen Glückwunsch zum Wahlerfolg!
Jetzt aber nicht nachlassen, die holde Leserschaft gibt sich damit nicht zufrieden. :)
Kurfürst Moritz
04.02.15, 14:51
Auch von Uns herzliche Glückwünsche zur AAR des Jahres-Titel!
Wir erwarten natürlich eine wehrhafte Fortführung der Kämpfe bis zum Ende!
von Sachimos
04.02.15, 20:11
Werte Audienz,
vielen Dank für die ganzen Glückwünsche und positiven Rückmeldungen. Wir hoffen das wir das Niveau weiterhin hoch halten können auch wenn die Frontabschnitte nun wahrscheinlich zusehends weniger werden. Auf jeden Fall wird es einen Kampf bis zum letzten geben. Wir denken, dass sind wir der gesamten Leserschaft und unserem verehrten Gegner mehr als schuldig.:)
Werter Sugar,
das Spiel lässt sich sehr einfach via Paypal beziehen. Haben wir genauso gemacht. Und man muss sagen es klappt ganz ausgezeichnet, sogar die 2. Aktivierung, nachdem wir uns letzte Woche einen neuen PC zugelegt haben, war kein Problem. Da hatten wir ehrlich gesagt ein paar Bedenken.
Außerdem muss man sagen, dass sowohl das Hauptspiel, als auch die Erweiterungen einen großen Spielspaß über einen langen Zeitraum garantieren.:)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 19. Juli 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
http://www11.pic-upload.de/22.07.14/u8ctswdgdnj1.png (http://www.pic-upload.de/view-23991993/Befestigungen.png.html)
Endlich werden wieder neue Feldbefestigungen fertiggestellt. Eine ganze Weile konnten in diesem Bereich keine Fortschritte erzielt werden, weil die Pioniere ihre Einsatzorte noch nicht erreicht hatten.
Die neuen Stellungen werden allesamt hinter Gorky angelegt, um einen Durchbruch des Feindes am Terek zu vereiteln, oder zumindest zu erschweren.
Wenn die Deutschen nach Baku wollen, dann müssen sie sich den Weg mühsam frei kämpfen.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
Die Front bei Gorky
Der Feind platziert einen gut ausgeführten Gegenschlag und ein Großteil unserer Angriffsspitze muss sich zurückziehen.
Ein kampfstarker Verband aus Infanterie, Panzergrenadieren und Panzern stößt mitten in unseren Angriff hinein. Dadurch werden sowohl eine Armee, als auch eine Panzerarmee zum Rückzug gezwungen. Allerdings steht noch ein Großteil der Truppen, in Angriffsformation, auf der Westseite der Wolga.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/6pqlsr82olv.png (http://www.pic-upload.de/view-26044231/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Auffällig ist, dass die Deutschen überwiegend mit Infanterieverbänden agieren und sich nur noch ein gegnerisches Panzerkorps in der Gegend befindet.
Offensichtlich hat die Vernichtung des zweiten Panzerkorps deutliche Spuren hinterlassen und es konnte noch kein Ersatz herangeschafft werden.
Die STAWKA befiehlt unterdessen die Fortführung der Angriffe. Das Ziel muss weiterhin sein, die feindliche Kampfkraft deutlich zu schwächen und einen Truppenabzug von anderen Fronten, vorzugsweise von der Heeresgruppe Mitte, zu erzwingen. Immerhin stehen auf unserer Seite noch eine einsatzbereite Panzerabteilung, eine Einheit mechanisierte Infanterie und zahlreiche weitere Großverbände zur Verfügung.
Damit ist ein weiterer Angriff durchaus möglich.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/ws6xm9pwe5oa.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26044388/KIEV_43.jpg.html)
**Unser Panzer stehen für einen weiteren Angriff bereit.**
Erstes Ziel ist, wie auch schon beim ersten Angriff, das gegnerische Panzerkorps, welches in "vorderster Front" stationiert ist.
Es kommt wieder einmal zu einem größeren Panzergefecht und wieder einmal geht es siegreich für die Rote Armee aus. Nur ein rechtzeitiger Rückzug rettet den Feind vor der völligen Vernichtung. Sofort setzen die Panzergrenadiere nach, doch auch diesmal kann sich die Einheit weit zurückziehen und entgeht damit dem sicheren Tod.
Dadurch ist sie leider auch außerhalb der Reichweite aller anderen sowjetischen Verbände und vorerst sicher.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/f1c5vttl9kcb.png (http://www.pic-upload.de/view-26044301/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Nun wird aber die Infanterie des Feindes das Ziel von unseren Soldaten und auch hier ist das Verlustverhältnis deutlich auf unserer Seite, wenn auch eine Vernichtung abermals knapp gescheitert ist.
Das deutsche Armeekorps, welches sich am Westufer der Wolga eingegraben hat, übersteht insgesamt 5 Angriffe durch unsere Soldaten und auch das vorbereitende Artilleriefeuer konnte daran nichts ändern.
Die Deutschen müssen mittlerweile wahre Meister im Stellungsbau sein.
Insgesamt ist man im Oberkommando aber durchaus zufrieden. Allerdings wird wieder eine deutliche Antwort von der deutschen Seite erwartet.
Es ist noch nicht abzuschätzen wieviele Reserven man beim Gegner noch heranschaffen kann.
Die Mitte der Westfront
An diesem Frontabschnitt ist die Lage weiterhin desaströs. Der Feind überflügelt Penza und auch unser Gegangriff, mit zwei kompletten Panzerarmeen, ist grandios gescheitert. Eine Einheit vernichtet, eine weiter schwerst angeschlagen. Zum allem Übel kann die STAWKA auch keine weiteren Verstärkungen mehr hier her bringen, weil die Bahnverbindungen völlig unterbrochen sind.
Und als ob das alles noch nicht genug schlechte Nachrichten sind, ist der Feind auch noch in das Stellungssystem vor Penza eingedrungen und belagert die Verteidiger dort.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/gpecezghowj4.png (http://www.pic-upload.de/view-26044540/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)
Man muss neidvoll anerkennen, dass der Vorstoß vom deutschen Oberkommando genial geplant und tadellos ausgeführt wurde.
Unsere gesamte mittlere Westfront steht kurz vor der Vernichtung und es bleiben nur zwei Möglichkeiten. Stehen bleiben, kämpfen und sterben oder ein weiterer Rückzug Richtung Norden. Die STAWKA entscheidet sich für die zweite Variante und zieht die gesamte Front in Richtung Saransk zurück.
Lediglich die beiden Stellungen westlich von Penza bleiben besetzt, allerdings auch nur weil die Soldaten sich, aufgrund von Nachschubmangel, nicht absetzen können.
Zudem zeigt sich wieder einmal, wie gekonnt der Feind angeschlagene Einheiten mit einer Unmenge an Infanterie abschirmt und sie dadurch gar nicht erst in eine gefährliche Lage bringt.
Ein Gegenschlag wäre nur möglich, wenn deutlich mehr Truppen zur Verfügung ständen und selbst dann wäre ein Erfolg fraglich.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/qt6q3zpmhrnz.png (http://www.pic-upload.de/view-26044654/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)
So gut es eben geht, werden die Befehle der STAWKA umgesetzt und ein Großteil der Verbände bezieht hinter Penza eine neue Stellung.
Ebenfalls kommt wieder etwas Verstärkung an, welcher hauptsächlich der letzten verbliebenen Panzerarmee in diesem Bereich zu Gute kommt, um wenigsten etwas Kampfkraft wieder herzustellen.
Ein kleiner Achtungserfolg gelingt der Armee, welche in den Befestigungen bei Penza eingeschlossen ist.
Sie kann einen erfolgreichen Angriff auf ein deutsches Armeekorps unternehmen, welches sich daraufhin zurückziehen muss. An der Gesamtlage ändert dies aber nichts.
Der Kampf bei Astrachan
Hier ist die Lage weiterhin ruhig. Alle Truppenteile wurden mittlerweile aufgefrischt und mit den neuesten Waffen ausgestattet.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/9o632kfzeswu.png (http://www.pic-upload.de/view-26044726/Bild-5-Astrachan-Ende.png.html)
Sollte sich nichts völlig überraschendes ereignen, wird dies auch vorerst die letzte Meldung von diesem Frontabschnitt bleiben.
Der Kampf um Grozny
Wie auch bei Gorky, wird auch hier unsere Offensive mit einem starken Gegenschlag der Wehrmacht beantwortet.
Wieder ziehen die Deutschen Infanterie zusammen und greifen damit unsere Panzer und die PAK-Abteilung an. Beide Einheiten müssen sich unter, teilweise, schweren Verlusten vom Feind lösen und weit hinter die eigenen Linien in Sicherheit bringen. Glücklicherweise bleiben uns hier Totalverluste erspart und es stehen ebenfalls noch ausgeruhte Verbände zur Verfügung.
Nämlich die "2.Welle", welche von der STAWKA in Bereitschaft gehalten wurde.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/qgqrsxo2952s.png (http://www.pic-upload.de/view-26044847/Bild-6-Grozny-Anfang.png.html)
Nichtsdestotrotz sind die Verluste an Mensch und Material schwerwiegend und müssen unbedingt ersetzt werden, wenn hier die Front noch länger bestand haben soll.
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Durch ihren Gegenangriff haben die Deutschen zwar den "alten Frontverlauf" so gut wie wiederhergestellt aber sich zeitgleich auch in eine exponierte Lage gebracht.
Und es stehen ja noch kampfbereite Einheiten auf unserer Seite bereit.
Genau diese Einheiten kommen nun zum Einsatz. In einem mustergültigen Vorgehen werden Panzer und Infanterie gemeinsam eingesetzt und es gelingt die gegnerische Front ein weiteres Mal zu durchbrechen. Auch die wichtigen Ölquellen werden wieder in sowjetischen Besitz genommen. Leider kann sich das verteidigende Armeekorps rechtzeitig absetzen und entgeht so seiner Vernichtung.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/a6g6x8wl962d.png (http://www.pic-upload.de/view-26044922/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)
Insgesamt ist die Lage noch immer zufriedenstellend. Die Rote Armee hat noch genügend Kraft um den Feind in Schach zu halten und die Nachschubsituation kann als sehr gut bezeichnet werden.
Leider gilt das nicht für den Kaukasus und es ist zu befürchten, dass sich der Kampf um Grozny dort entscheiden wird und nicht bei der Stadt selbst.
Der Feind geht nämlich in den Bergen zum Angriff über und versucht Poti zu erobern.
Scheinbar hat die Aktion der STAWKA hier die Aufmerksamkeit der Deutschen wieder auf dieses Gebiet gelenkt und die ganze Operation wird nun zu einem "Bumerang" für die Rote Armee.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/svxiqsv6sgwv.png (http://www.pic-upload.de/view-26045000/Bild-8-Kaukasus-Ende.png.html)
Den ersten Angriff kann unsere verteidigende Garnison noch knapp abwehren aber in den nächsten Tagen würde sie wohl völlig aufgerieben werden. Deshalb sieht das Oberkommando nur eine Möglichkeit. Unsere tapferen Kavalleristen, welche sich bisher so heldenhaft geschlagen haben, müssen die Stadt weiter verteidigen. Eine kampfstärkere Truppe kann leider nicht in die Stadt abkommandiert werden, da deutsche Fallschirmjäger die Eisenbahnlinie nach Poti unterbrochen haben. Es bleibt also nur zu hoffen, dass diese Maßnahme ausreicht.
Wenn nicht, dann kann der Feind eine zweite Front mitten im Kaukasus aufbauen und damit direkt Baku bedrohen.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/bvr1ttbwre68.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26045075/Borci_2._proleterske_brigade_na_Kopaoniku_1944.jpg.html)
**Unsere Kavallerie auf dem Marsch in die Stadt.**
Die türkische Front
In der Türkei kommt es nun zu den ersten größeren Gefechten.
Nach vorbereitenden Luftangriffen, greift unsere Panzerarmee ein rumänisches Armeekorps und kann dieses unter schwersten Verlusten von der gegenüberliegenden Flussseite vertreiben.
Die Panzer setzen sofort über und verschanzen sich auf der anderen Seite.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/as4fcy57k98.png (http://www.pic-upload.de/view-26045116/Bild-9-T--rkei-Ende.png.html)
Damit ist zumindest schon mal eine Lücke in die gegnerische Verteidigung gerissen und weitere Operationen werden ermöglicht.
Es gibt auch noch weitere Pläne der STAWKA aber diese müssen vorerst noch geheim bleiben.
Zudem hängt auch viel von dem weiteren Verlauf der Kämpfe im Kaukasus ab. Im schlimmsten Fall müssen Truppen aus der Türkei abgezogen und an diesen Abschnitt verlegt werden.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach Meldungen des Geheimdienstes ist dem Feind ein Durchbruch bei der Entwicklung von schweren Panzern gelungen.
Wie die neueste Generation der Feindpanzer aussieht und welche Fähigkeiten sie mitbringt ist zwar noch nicht bekannt, allerdings wird in den nächsten Tagen mit dem ersten Einsatz der neuen Waffen auf deutscher Seite gerechnet. Aus diesem Grund möchte die STAWKA einen Überblick über die Lage bei unseren eigenen Rüstungsprojekten bieten.
http://www11.pic-upload.de/04.02.15/qql9t3v1yzz.png (http://www.pic-upload.de/view-26045218/Forschung.png.html)
Mit einer völlig Neuentwicklung ist in nächster Zeit noch nicht zu rechnen. Aber immerhin wurde bereits ein beträchtlicher Fortschritt erreicht.
Insgesamt geht aber die Forschung zu langsam voran. Dies ist aber auch den zahlreichen Zerstörungen in unserer Wirtschaft geschuldet.
Über eventuelle Durchbrüche wird das Oberkommando, alle Befehlshaber, rechtzeitig informieren.
Werter Sachimos, wie es aussieht könnt ihr gegen edlen HvS nur begrenzte Erfolge erzielen, aber immerhin sind das gute Achtungserfolge, die die Spielermoral stärken...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Sharpe,
danke sehr.
Wir denken, daß das Weiterspielen für unseren hoch geschätzten Gegenspieler eine grausame und frustrierende Erfahrung werden wird... aber Aufgeben mag er nicht.
Wir nominieren ihn hiermit für den Goldenen Frundsberg-Orden am Band. :D
Werter von Sachimos,
der Eisenhans könnte auch so in Baku einmarschieren.. und zwar als Teilnehmer des Triumphzuges.
Werter Kardinalinfant,
danke sehr.
Eine Neuauflage mit vertauschten Seiten wird es aller Wahrscheinlichkeit nach geben.
Werter Setsches,
danke sehr.
Werter Sugar,
früher oder später werdet Ihr das Spiel schon bekommen... wir drücken Euch die Daumen!
Werter strategienordi,
wir müssen gestehen, daß wir die Kasan-Frage nicht schlüssig beantworten können. Wir haben mal gegen die KI bis dorthin durchgespielt und konnten die Ölquellen nicht besetzten, aber nach dem Supply haben wir nicht geschaut.
Auf jeden Fall werden wir aber Kasan einnehmen, wenn wir können.. wenn dadurch das Einkommen des werten von Sachimos nach unten geht, dann ist das halt so.. das Spiel ist eh entschieden, was für uns eine Überraschung ist. Im Frühjahr sah es noch ganz anders aus.
Werter Werth,
danke sehr.
Werter Stupor Mundi,
danke sehr.
Nachlassen werden wir gewiß nicht... es könnte aber durchaus passieren, daß dieses Spiel hier nicht mehr allzu lange geht. Mal sehen, wann den werten von Sachimos die Quälerei zu groß wird. :D
Die Runde, die wir gerade gespostet haben, ist sehr deutlich... und das wird noch schlimmer werden, wenn wir auch HT3 aufrüsten.
Werter Kurfürst Moritz,
danke sehr. Wir sind bereit, bis zum Ende durchzuhalten. :D
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png
19. July 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen versuchen einen letzten Schlag, gleich den Angstrieben einen kranken Baumes.
http://imageshack.com/a/img661/732/kfLo67.png
Im Norden führen die Russen ihren Angriff über die Wolga fort. Wenn es sich hier um eine lokal begrenzte Auseinandersetzung handeln würde, dann wäre die Lage für die H.Gr. Nord nun zumindest bedenklich. Allerdings kann aufgrund der vorteilhaften Gesamtlage bei Bedarf in nahezu jeder beliebigen Menge Verstärkung angefordert werden, so daß die Offensive der Russen aus strategischen Gründen zum Scheitern verurteilt ist.
Darüber hinaus vermag auch der deutsche Soldat das Schwert in die Hand zu nehmen und zu kämpfen. Wenn der Krieg gegen die Sowjetunion bisher eine grandiose Aneinanderreihung von Siegen war, so wird die Wehrmacht beweisen, daß sie auch unter Bedrängnis zu kämpfen vermag.
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Bei der H.Gr. Mitte lösen sich die Russen vom Feind und fliehen nach Norden. Viel bringen wird es ihnen nicht.
Das russische Oberkommando schickt ein frisches Panzerkorps nach Kuibischew. Im OKH fragt man sich, ob diese armen Soldaten vielleicht etwas ausgefressen haben, denn das Panzerkorps hat kaum Überlebenschancen.
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Am Terek geht es hoch her. Die Russen greifen mit allen zu Verfügung stehenden Truppen an und vernichten zwei Armeekorps.
Die deutschen Panzer werden jedoch nicht attackiert, was der H.Gr. Süd eine interessante Option einräumt. Drei Panzerkorps auf Sollstärke sind ein Pfund, mit dem es sich wuchern läßt.
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Die Russen versuchen, durch die Rochade des dezimierten Kavalleriekorps die Stadt Poti zu sichern. Ein gefundenes Fressen für die Luftwaffe.
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Die Russen schicken trotz Nachschubschwierigkeiten ein Panzerkorps über den Fluß. Zwar gelingt mit der Vertreibung eines rumänischen Armeekorps ein Achtungserfolg, aber strategische Auswirkungen hat der Angrif wohl nicht, weil das sowjetische Panzerkorps kaum Nachschub erhält.
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Die Verluste können vom Ersatzheer umgehend ausgeglichen werden.
22. July 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Feldzug im Osten ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Russen sind militärisch geschlagen. Es bräuchte mehr als ein Wunder, um den Sieg im Osten zu gefährden.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es bald möglich sein, Truppen des Ostheeres an die anderen Fronten zu verlagern, wo die militärische Lage nicht ganz so vorteilhaft ist. Aber die Veteranen von der Ostfront werden die Westalliierten schon das Fürchten lehren.
Die H.Gr. Nord schlägt dem sowjetischen Angriffskeil den Kopf an erreicht einen Kräftegleichstand, so daß die Frontlinie im Norden nicht mehr gefährdet ist.
Die H.Gr. Mitte führt im Raum Penza und Saransk ein für den Feind vollkommen unerwartetes Einschließungsmanöver durch und stellt die vollständige Vernichtung der ehem. Stalingrader Front sicher.
Bei der H.Gr. Süd wird mit großem Erfolg ein Gegenschlag durchgeführt, und anstatt eines russischen Vormarsches ist nun eine Angriff auf Grosny selbst möglich.
Desweiteren gelingt die Einnahme von Poti, was die strategische Gesamtlage bedeutend verändert.
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Die deutsche Infanterie zeigt den Russen, wie gekämpft wird. Während das verbliebene Panzerkorps und auch die Panzergrenadiere auf Sollstärke gebracht werden, gelingt den Landsern die Vernichtung eines russischen Panzergrenadierkorps. Auch wird ein sowjetisches Panzerkorps von der deutschen Infanterie unter hohen Feindverlusten in die Flucht geschlagen.
Eines der wenigen Ausnahmen in diesem Krieg, wo Gepanzerte Truppen aus der Hand der Infanterie eine schallende Ohrfeige erhalten haben.
Die Lage der Russen ist übelst. Keine Panzer mehr für einen Angriff. Und eine Attacke der Infanterie auf die geschlossenen deutschen Linien ist nicht allzu erfolgversprechend.
(Anm.: das ist unsere 1000. Grafik in diesem AAR!)
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Die Kämpfe im Norden sind sehr fordernd, aber die Tugend des deutschen Soldat behält die Oberhand.
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Auf persönlichen Befehl der obersten politischen Führung werden die Truppen der Heeresgruppe Mitte gnadenlos nach Norden getrieben. Schneller als der Feind laufen kann, rücken die deutschen Truppen vor und schließen die gesamten Feindtruppen ein.
Beim OKH glaubt niemand daran, daß auch nur ein Russe aus dieser Todesfalle entkommen wird.
Die verbliebenen Truppen der Russen erwartet ein schneller Tod.
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Die Strapazen sind groß, aber die Früchte des Sieges sind gigantisch. Die gesamte Mitte der russischen Front wird aufhören zu existieren, womit die Truppen bei Gorki verloren sind.
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Die Spatzen pfeiffen es von den Dächern: der gesamte nördliche Teil der Roten Armee wird binnen weniger Wochen aufhören zu existieren.
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Nach zwei Jahren unmenschlicher Anstrengungen steht das Ziel dicht vor Augen: der Sieg im Osten!
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Auch am Terek rücken die deutschen Truppen vor. Der Feind verliert etliche Großverbände, und die Panzertruppe singt ihren Schwanengesang.
Das OKH zieht einen Angriff auf Grosny selbst in Erwägung. Durch die vorteilhaften Ereignisse weiter westlich könnte die Bomberflotte dazu benutzt werden, um die Russen in Sägemehl zu zerlegen.
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Die deutschen Panzer marschieren in Richtung Baku. Wenn die Stadt in deutscher Hand ist, werden die Russen unzweifelhaft kapitulieren.
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Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein Nebenkriegsschauplatz aussieht, könnte die strategische Bedeutung der Stadt Poti nicht höher sein. In wenigen Wochen wird möglich sein, Truppen über das Schwarze Meer zu transportieren.
Ein Angriff auf Tiflis und danach Baku ist möglich, genauso wie ein Abschneiden der russischen Truppen im Raum Ankara.
Ein weiterer sehr angenehmer Nebeneffekt: die Luftwaffen kann ihre Bomber nun für den Angriff auf Grosny nutzen.
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Wohin auch immer, der deutsche Soldat ist bereit.
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In Kleinasien ist die Lage festgefahren, die Russen kommen nicht voran.
Das OKH hat starke Jagdverbände ins Kampfgebiet verlegt, was für die Russen eine üble Überraschung werden wird.
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Und wenn die Russen dennoch angreifen wollen: der deutsche Soldat ist vorbereitet!
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In Berlin wurden fünf Einheiten einer neuen Truppengattung aufgestellt.
Die Panzerjäger warten darauf, ihre Zähne im Fleisch des Feindes zu versenken.
Vom 19. bis zum 24. July wurden dreizehn Feindeinheiten verschiedenster Truppengattungen zerstört. Insgesamt wurden nun 413 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 83%.
Kapitel LXXXI - Neue Aufgaben
Es war sehr angenehm, endlich wieder eine frische Uniform zu tragen, eine ordentliche Rasur zu genießen und in einem echten Bett zu schlafen. Man hatte es sogar geschafft, meine Offizierkiste mit einigen persönlichen Dingen vor Stalingrad zu bergen und aufzubewahren, was für mich eine sehr freudige Überraschung gewesen war.
Seit einigen Tagen war ich im Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte im Südwesten von Saratow... und die Herren wußten, wie man es sich gutgehen läßt.
Zuerst mußte ich die standardmäßig Befragung durch die Schnüffler über mich ergehen lassen, aber die haben recht schnell gemerkt, daß es in einem russischen Gefangenenlager wenig relevante Geheiminformationen gibt.
Es wurde mir schon beinahe langweilig, da bekam ich den Befehl, bei General Weidmann zu erscheinen. Wenigstens ein bekanntes Gesicht... von den anderen Kameraden hatte ich verständlicherweise kaum jemand gesehen. Zwar gab es genug Überlebende, aber die waren nun mal über halb Europa verteilt.
Nach kurzer Wartezeit wurde ich zum General vorgelassen. Ich gab mir Mühe, meinen Gruß sehr präzise auszuführen.
"Major Eisner meldet sich wie befohlen, Herr General!"
Auch der General gab sich sichtlich Mühe, einen ordentlichen Gruß auszuführen.
"Willkommen, Herr Major. Es ist schön, Sie wieder bei uns zu haben."
"Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Herr General. Die Betten hier sind besser, und die Verpflegung sicherlich auch... "
"Lassen Sie die Scherze, Eisner. Wir alle wissen, daß die Gefangenschaft kein Zuckerschlecken ist.
Aber kommen wir mal zu etwas anderem. Das VI. Panzerkorps soll wieder aufgestellt werden, und bereits am 14. September wird soweit sein. Und das ist nicht die einzige gute Nachricht: das Korps wird hauptsächlich mit Panzerkampfwagen IVG ausgerüstet werden."
"Wunderbar.. haben Sie noch weitere gute Nachrichten?"
"Habe ich, aber soweit wie ich Sie kenne, werden es keine guten sein."
Wie will man denn einen Soldaten noch strafen, der gerade den Russen entkommen war? Was für einen Angriff hatte der General auf mich vor?
Nach einer bedeutungsvollen Sprechpause fuhr er mit seiner Ansprache fort.
"Wie Sie wissen, hatten wir vor Stalingrad gewaltige Verluste an Personal. Panzer kann man ersetzen, aber erfahrenes Personal nicht. Panzerfahrer kann man ausbilden und mit den ihrem Material üben lassen, und sogar Zugführer lassen sich bis zum einem gewissen Grad schulen, aber ab der Kompanieebene lassen sich gewisse Dinge nicht durch Übungen erlernen.
Uns fehlen die erfahrenen Offiziere, die Kommandoerfahrung haben. Zwar eilen wir von Sieg zu Sieg, aber die Panzertruppe hat anteilig wesentlich höhere Verluste als die Infanterie.
Zum Teufel, es ist nicht nur so, daß wir keine Offiziere mit Kampferfahrung haben... wir haben nicht mal Offiziere, um Offiziere auszubilden!!!"
Der General verstummte und macht eine Pause. Er schien sich nicht ganz wohl zu fühlen mit dem, was er mir zu sagen hatte.
Oh nein... mir dämmerte es.
"Herr General, bitte sagen Sie mir nicht, daß ich wieder ins Sennelager soll, um Fähnriche und Leutnants auszubilden?"
"Genau das, Major Eisner. Und nur damit wir uns hier nicht falsch verstehen: hier bei der Wehrmacht gibt es kein Wunschkonzert... Befehl ist Befehl, auch wenn es dem Herrn Major nicht in den Kram paßt. Wir haben kaum Stabsoffiziere mit dermaßen viel Kampferfahrung wie Sie. Die meisten sind schon älter als Sie und wollen Regimentskommandeur werden, und junge Leute frisch aus den Kasernen haben wir genug... was fehlt, ist der Mittelbau. Leute mit Erfahrung, die etwas vermitteln können.
Die jungen Kerls sind zwar noch grün, aber sie merken ganz schnell, wer gekämpft hat.. und nur die alten Veteranen respektieren sie und lassen sich etwas beibringen."
"Aber warum gerade ich?"
"Weil sonst kaum noch jemand da ist, der Ihre Erfahrung hat."
"Kann ich mich dagegen wehren?"
"Nein, und ich dulde auch keine weiteren Fragen in diese Richtung.
Sie kehren nun zurück ins Reich, nehmen zwei Wochen Urlaub und melden sich am 9. August im Sennelager. Wegtreten!"
"Jawohl, Herr General."
Na klasse... Urlaub. Wie ging das nochmal?
Werter HvS, wir gratulieren zu diesen durchschlagenden Erfolgen...!! :top: Bei Penza und Kuibyshew müsst ihr nur noch aufräumen und bei Gorki nur halten bis die Truppen aus dem Süden kommen. Bei Grosny habt ihr jetzt echte Chancen für eine schnelle Gegenoffensive; dazu wünschen wir euch viel Erfolg...:ph: Die Eroberung von Poti eröffnet euch jetzt gänzlich neue Möglichkeiten...! Viel Glück damit...!!
Armer Major Eisner, jetzt darf er Kindermädchen in Sennelager spielen und ist weitab vom Schuss...*grins* :ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wäre der Feldzug nicht schon gewonnen, werter HvS,
hättet Ihr mit diesem Satz:
Die Russen versuchen einen letzten Schlag, gleich den Angstrieben einen kranken Baumes.
den Krieg zumindest propagandistisch beendet.
Schade, daß es bald vorbei ist.
crofreiburg
07.02.15, 15:50
Auch wir gratulieren zum Erfolg und der Auszeichnung AAR des Jahres 2014. Wäre es möglich eine Gesamtlagekarte zu posten?
Danke
Gratulation den werten Kontrahenten zur hochverdienten Anerkennung.
Der neue direkt von gr.Generalissimus ernannte oberste Politkommissar befiehlt in seiner militärischen Unkenntnis: Türkei weit rückwärtig abdichten und alles in den Kaukasus gen Poti.
Immer noch sehr, sehr lesenswerter AAR !!!
Eieiei, Mittlerweile kann man in Gorky schon den Kanonendonner aus Saransk hören und von Poti aus dürfte auch im Kaukasus bald Schicht im Schacht sein!
Trotzdem es nach einer klaren Sache für den werten HvS aussieht, haben beide Feldherren einen großartigen Kampf geliefert!
Ich stelle hiermit den Antrag das II. Panzerkorps umgehend mit Pz IV auszurüsten, damit in der Schlußoffensive bei Kazan mit ordentlichen Blechbüchsen aufmarschiert werden kann!
Oder plant der General einen Einsatz in Kaukasus, Hohe Berge, usw?
gez. Sharpe, in Lauerstellung
Wir warten nun mit Spannung auf die Fortsetzung des AARs der beiden Kontrahenten...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::ph: :D
von Sachimos
11.02.15, 20:35
Werter crofreiburg,
vielen Dank.
Die gewünschte Gesamtkarte findet Ihr am Ende unseres Berichtes.
Werter Berliner,
wir werden eure Empfehlungen so gut wie möglich umsetzen. Leider gibt es da einige kleinere Probleme.:rolleyes:
Werter Hohenlohe,
dann wollen wir euch mal nicht weiter hinhalten.:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 25. Juli 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Bereits zum zweiten Mal, innerhalb weniger Tage werden neue Feldstellungen fertiggestellt.
http://www11.pic-upload.de/10.02.15/ivc8obq8d3vt.png (http://www.pic-upload.de/view-26101898/Pioniere.png.html)
Auch diese neuen Stellungen wurden hinter Grosny erbaut. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, um einen eventuellen Vormarsch der Wehrmacht auf Baku aufzuhalten.
Mit den neuen Bunkern konnte auch bereits die erste Linie vollständig errichtet werden. Man kann also den kommenden Ereignissen, zumindest etwas, gelassener entgegen sehen.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Nach unseren letzten schweren Attacken, gelingt es dem Feind überraschenderweise wieder eine stabile Front aufzubauen.
Die Deutschen geben etwas Gelände preis, können aber durch diese Aktionen fast alle gepanzerten Truppen von uns zurückschlagen oder vernichten. Zwar hatte sich die Rote Armee schon fast bis an die Stadtgrenze von Kovov vorgekämpft, allerdings nur fast. Durch ihre, mehr als reichlich vorhandene, Infanterie wird von deutscher Seite eine Reihe heftiger Schläge ausgeteilt und eine Umgruppierung ermöglicht, welche die Sicherung der Stadt zur Folge hat.
Ein weiterer Angriff macht daher aus Sicht der STAWKA keinen Sinn mehr, umso mehr da sich die Heeresgruppe Mitte immer näher an die Verbände bei Gorky schiebt. Zwar hätte das Oberkommando durchaus noch einen Angriff durch unsere tapferen Soldaten befehlen können, und sicherlich hätte dieser auch einige Erfolge gebracht, aber größere Operation in diesem Gebiet ist mittlerweile unmöglich geworden. Deshalb wurden alle Einheiten zurückgenommen und konzentrieren sich bei Gorky.
http://www11.pic-upload.de/10.02.15/d8eijesttqdn.png (http://www.pic-upload.de/view-26103642/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Die nächsten Befehle der STAWKA stehen auch bereits fest.
Alle kampfstarken Verbände werden in Richtung Saransk in Marsch gesetzt und sollen dort die deutsche Heeresgruppe Mitte attackieren. Mit diesem Angriff sollen die "Abnutzungserscheinungen" ausgenutzt werden, welche die gepanzerten Verbände der Heeresgruppe mittlerweile deutlich zeigen. Ein großer Sieg ist hier sicherlich nicht zu erwarten aber ansonsten würden die Truppen nur in ihrem Kessel "sitzen bleiben" und auf ihre Vernichtung warten. Eine Option die keinem Offizier der Roten Armee gefällt und deshalb ausgeschlossen wird.
Es kommt auch darauf an, diesen Plan schnell umzusetzen. Dem Feind darf keine Zeit bleiben seine Einheiten in den Städten aufzufrischen, stattdessen müssen sie zum Angriff gezwungen werden.
Das kann nur gelingen, wenn zumindest noch einige sowjetische Truppen bei Saransk stehen.
Die Mitte der Westfront
Bei Penza und Saransk ist unsere Front nun endgültig vollständig kollabiert.
Die Deutschen hab an allen Stellen vernichtende Angriffe angesetzt und die Doppelstadt bereits überflügelt. Auch vor Kubyschew sind bereits gepanzerte Truppenteile augetaucht und auch Artillerie geht in Stellung. Die Lage ist insgesamt hoffnungslos. Es gibt kaum noch Verbände mit voller Kampfstärke und die Übermacht des Feindes ist mehr als erdrückend.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/doga3qztnk.png (http://www.pic-upload.de/view-26110458/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)
Deutlich zu bemerken ist aber bereits die starke Abnutzung der gegnerischen Kampfverbände, besonders die Panzer hab schwer gelitten und brauchen dringend eine Pause. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass das deutsche Oberkommando ihnen diese noch vor der Eroberung von Penza und Saransk zukommen lassen wird. Dadurch ergeben sich aber auch einige interessante Möglichkeiten.
Wir haben zwar kaum noch kampffähige Truppen zur Verfügung. Aber ein schwer angeschlagenes Panzerkorps dürfte, im offenem Gelände, auch mit geschwächten Soldaten zu besiegen sein.
Deswegen gibt die STAWKA umgehend den Angriffsbefehl.
Eine Division ebnet unsere eigenen Panzern den Weg und übernimmt die erste Attacke. Direkt danach folgen die letzten verbliebenen T-34. Dieser Angriff gibt dem Panzerkorps den Todesstoß.
Es wird vollständig aufgerieben und einige wenige deutsche Soldaten gehen in die Gefangenschaft.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/8229wnc859s.png (http://www.pic-upload.de/view-26110576/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)
Allen Beteiligten ist natürlich klar, dass unsere Panzerarmee, nach diesem Angriff, dem deutschen Gegenschlag zum Opfer fallen wird. Aber diese kleinen Siege sind wichtig und sie heben die Moral der gesamten Roten Armee. Auch allen Soldaten war die Konsequenz ihrer Mission klar und sie haben sich alle freiwillig gemeldet, um diesen Schlag auszuteilen.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/sq7veketr34z.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26110698/Charkov-Belgorod.jpg.html)
**Unsere Soldaten, zusammen mit den Panzern, beim Angriff.**
Wahrscheinlich wird der Gegner jetzt seine Angriffsbemühungen weiter intensivieren. Aber es gibt ja auch noch die Truppen bei Gorky.
Es wird wohl zu einer letzten großen Schlacht in dieser Region kommen, bevor sich dann beide Seiten komplett auf den Süden konzentrieren werden.
Der Kampf um Grozny
Auch im Süden setzt der Feind einen effektiven Gegenangriff an.
In altbewährter Weise greifen Panzer und Infanterie, unterstützt durch Erdkampfflugzeuge, unsere vorgestoßenen Kämpfer an. Vor allem die Panzer sind eine begehrtes Ziel und so müssen sich beide Panzerarmeen schon zu Beginn weit zurückziehen. Dadurch bleiben die Ölquellen ungeschützt und wechseln, wieder einmal, den Besitzer.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/3y2lhhupe2pk.png (http://www.pic-upload.de/view-26110943/Bild-4-Grosny-Anfang.png.html)
Besonders bedrohlich ist die Lücke, welche nun direkt neben Grosny klafft. Dadurch wäre den Deutschen eine relativ gefahrlose Flussüberquerung möglich und die Stadt selbst wäre direkt bedroht.
Diese Gefahr muss unbedingt beseitigt werden. Die STAWKA gibt entwickelt sofort einen neuen Plan und gibt die entsprechenden Befehle.
Der Angriff wird eingestellt und alle Einheiten sollen sich auf ihre Ausgangspositionen zurückziehen. Bei Gelegenheit können natürlich einzelne Angriffe unternommen werden. Das steht den jeweiligen Kommandeuren frei. Die Lücke neben Grosny muss durch eine verfügbare Armee geschlossen werden und unsere Raketenwerfer ziehen sich hinter die Stadt zurück, um Unterstützungsfeuer, bei eventuellen Angriffen, zu geben.
Dieser Plan wird exakt befolgt. Es gibt nur eine nennenswerte Abweichung.
Das rumänische Panzerkorps wird durch unsere Panzerjäger und Infanterie angegriffen und muss sich weit zurückziehen.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/ule14zdsmhhu.png (http://www.pic-upload.de/view-26111019/Bild-5-Grosny-Ende.png.html)
Glücklicherweise war noch eine Korps mechanisierte Infanterie in Grosny stationiert. Diese Männer sollten eigentlich unseren Angriff weiter verstärken. Nun müssen sie sich in der Defensive beweisen. Die Einheit wird aufgefrischt und richtet ihre Verteidigungsstellungen in der Stadt ein. Die angeschlagenen Panzerarmeen werden gleichzeitig in Stellungen verlegt, in welchen sie eine gute Versorgung genießen können. Zusätzliche Verstärkungen und Reserven wurden bereits angefordert und dürften in den nächsten Tagen vor Ort eintreffen. Dann sind auch wieder unsere schwersten Verbände kampfbereit.
Allerdings bleibt es fraglich, ob dies noch große Auswirkungen haben dürfte. Denn im Kaukasus bahnt sich eine Katastrophe an.
Die Deutschen haben, trotz schlechtester Versorgungslage, mehrere Angriff auf Poti unternommen.
Unsere Kavalleristen haben sich tapfer geschlagen und konnten zahlreiche Attacken abwehren. Aber der perfekten Zusammenarbeit von Sturzkampfbombern und einem Korps Infanterie konnten sich die zähen Verteidiger nicht mehr erwehren und wurden zerschlagen.
Damit ist Poti gefallen.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/zmv7h452iohm.png (http://www.pic-upload.de/view-26111131/Bild-6-Kaukasus-Ende.png.html)
Der Fall der Stadt ist eine große Katastrophe.
Nun hat der Feind eine Nachschubbasis und einen leistungsfähigen Hafen in seiner Hand.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese auch genutzt und neue Verbände per Schiff angelandet werden.
Diese Situation bedroht die gesamt Front weiter östlich. Der Gegner kann nun unseren heldenhaften Soldaten dort in den Rücken fallen.
Die türkische Front
In der Türkei gelingt der Roten Armee ein kühner Schlag.
Hinter der eigentlichen Front wurden bereits seit einiger Zeit Fallschirmjäger auf ein "spezielles" Unternehmen vorbereitet.
In diesen Tagen war es nun soweit.
Unseren Fallschirmjägern gelingt es, die unbewachte Stadt, Adapazari im Handsteich zu erobern und gleichzeitig noch einen Schlag gegen einen deutschen Feldflugplatz auszuführen.
Der größte Sieg aber ist, dass das gesamte Unternehmen ohne Verluste durchgeführt werden konnte.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/ssly8ldgid5h.png (http://www.pic-upload.de/view-26111268/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Dadurch ist es dem Feind nun unmöglich Nachschub und Truppen an die Hauptfront zu transportieren.
Unsere Soldaten in den Bergen dürfte dies ihre Aufgaben wesentlich erleichtern und ein weiterer Angriff ist möglich.
Anmerkung: Eigentlich wollten wir ja Istanbul erobern. Leider hat uns dazu die Reichweite der Fallschirmjäger gefehlt.
Allerdings sind wir uns sicher, dass der werte HvS mit so etwas gerechnet hat und bereits Gegenmaßnahmen vorbereitet hat. Mal schauen.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/xeq6kd9n9c25.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26111335/19440701_general_rotmistrow_beresina.jpg.html)
**Unsere Generäle beratschlagen über das weiter Vorgehen in diesem unwirtlichen Land.**
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die letzten Schlachten haben wieder einmal zu größeren Verschiebungen im Frontverlauf geführt.
Aus diesem Grund hat die STAWKA eine neue Übersichtskarte erstellen lassen.
Diese steht hiermit allen Frontkommandeuren zur Verfügung.
http://www11.pic-upload.de/11.02.15/5c756vj1e8lv.png (http://www.pic-upload.de/view-26111373/Karte.png.html)
Deutlich zu sehen ist natürlich der gigantische Kessel, welcher sich im Norden abzeichnet.
Auch die Unterbrechung aller Verbindungen in den Süden ist zu erkennen.
Diese Karte ist wie üblich vor dem Feind streng geheim zu halten und auch dem einfachen Soldaten sollte sie nicht zugänglich gemacht werden.
Werter Sachimos, werdet ihr in der Türkei jetzt eine Offensive starten oder werdet ihr versuchen Poti zu befreien, um eure Kaukasusfront zu retten. Falls euch die Befreiung von Poti nicht gelingt steht doch auch die Türkei auf der Kippe...?! Wir wünschen euch jedenfalls viel Glück, denn ihr könnt es nun brauchen...!! :ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Ein Hoch auf die Moral der tapferen Roten Armee.
Netter türkischer Zug, rein strategisch aber nicht weiterzuverfolgen, daher Poti abdichten, Nordideen sind genehmigt.;-)
(Irgendwie haben die Astrachaner nix zu tun!!!)
Da Ihr Euch ja nun (zu spät) doch nicht für die absolute Defensive entschieden habt, wäre ein ähnlicher Coup irgendwann vorstellbar, verwirrt vielleicht auch nur den werten HvS, obwohl, den verwirrt eher gar nix.
Oder neue Spielidee, Ihr kapituliert heldenhaft , aber es geht fiktiv weiter und er lässt Euch mal 2-3 Züge ohne Gegenreaktion,dann dauerts noch ein wenig länger und Ihr langt mal in der.... zu.
Werter Hohenlohe,
Eurer Analyse ist zutreffend. Wir denken, daß wir den Feldzug im Osten innerhalb der nächsten Wochen beenden können. Unser Gegner wird wohl nicht aufgeben, aber sobald wir Baku eingenommen haben, ist das Spiel so oder so zu Ende.
Werter Sugar,
es wird ein Rückspiel geben. Unser Gegner müßte allerdings vorher noch ein wenig mit der Wehrmacht trainieren.
Werter Crofreiburg,
danke sehr.
Werter Sharpe,
alle Panzerkorps werden nach und nach umgerüstet, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Wir denken, daß die H.Gr. Mitte nun erst mal ein bißchen Pause machen muß, die meisten Einheiten sind in grausigem Zustand.
Werter Berliner,
gebt dem werten von Sachimos ein wenig Zeit... die meisten Eurer Punkte werden sich in den nächsten Runden von selbst klären.
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25. July 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen haben die Zeichen der Zeit erkannt und ziehen sich kämpfend zurück.
http://imageshack.com/a/img673/9568/cEx7HX.png
An der Wolga ziehen sich die Russen geordnet zurück. Dies gibt der Wehrmacht die Gelegenheit, ihre Linien in Ordnung zu bringen und eine geschlossene HKL aufzubauen. Die Gefahr für Kowrow ist vorerst abgewendet.
In der Summe gesehen bedeutet der Rückzug der Russen einen wichtigen Sieg für die Wehrmacht. Ein Erfolg wie zum Beispiel die Eroberung von Kowrow wurde dem Feind verwehrt. Der gesamte Angriff über die Wolga war ein Desaster für die Russen.
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Im Kessel von Saransk versuchen die Russen, in Richtung Norden zu entkommen. Allerdings haben die Feindtruppen aufgrund der schlechten Versorgung nur eingeschränkte Bewegungsreichweite, weswegen ihnen die Flucht nicht gelingen wird.
Leider gelingt es den Russen, das schwer angeschlagene XI. Panzerkorps zu vernichten.
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Auch im Süden erfolgt ein geordneter Rückzug, wobei es den Russen sogar noch gelingt, das rumänische Panzerkorps zu verjagen.
Der Rückzug der Russen auf Batum ist von immenser Wichtigkeit für die Wehrmacht. Bereits Anfang August kann mit der Verlegung von Truppen über das Schwarze Meer nach Poti begonnen werden.
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In Kleinasien setzen die Russen Fallschirmjäger ein, was ein kleine Überraschung darstellt. Die Analysten des OKH gehen allerdings nicht davon aus, daß sich durch diesen Angriff eine grundlegende Änderungs der Situation ergibt.
28. July 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord rückt wieder an die Wolga heran und fügt dem Feind Verluste zu.
Die H.Gr. Mitte vernichtet den Großteil der Feindeinheiten im Kessel von Penza/Saransk, womit das Vorhaben weitesgehend abgeschlossen ist.
Die H.Gr. Süd erzielt einen wichtigen Erfolg und nimmt Grosny ein, was für die Russen verheerende Konsequenzen haben wird.
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Das IV. Panzerkorps wird wieder aufgestellt. Es wird mit den neuen Panzerkampfwagen IVG ausgerüstet sein.
(Anm.: wir wollten der Audienz mal diese schizophrene Situation aufzeigen. Wir könnten theoretisch noch zwei Panzerkorps (wieder)aufstellen, haben aber nur eines davon im Force Pool... so ein Unfug, bei SC3 muß das anders werden. Auch lohnt es sich, einen Blick auf unseren gesamten Force Pool zu werfen.. viele Alternativen zu Einheitenkauf haben wir nicht mehr.)
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Die H.Gr. Nord tastet sich langsam an die Wolga heran. Dabei gelingt die Vernichtung eine feindl. Division, und eine Einheit Panzerjäger wird schwer beschädigt. Auf Sicht von eine paar Wochen wird es der H.Gr. Nord wohl nicht möglich sein, offensiv zu agieren. Das geht voraussichtlich erst dann, wenn ein weiteres Panzerkorps zu Verfügung steht, oder wenn die H.Gr. Mitte im Osten von Gorki auftaucht.
http://imageshack.com/a/img905/9826/jk9l7C.jpg
An der Wolga wird erst mal Halt gemacht. Bis auf Weiteres ist eine Überquerung nicht sinnvoll.
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Im Norden sind viele Truppenbewegungen nötig, da der Angriff Unordnung in die deutsche Formation gebracht hat.
http://imageshack.com/a/img661/2229/zZHWC2.png
Der Kessel ist so gut wie ausgeputzt. Die beiden verbliebenen Einheiten werden innerhalb weniger Tage vernichtet sein. Dann beginnt ein Phase der Regeneration, die auch dringend notwendig sein wird.
Der Sommerfeldzug des Jahres 1943 war ein großer Erfolg und eine wichtige Voraussetzung dafür, daß den Russen endgültig das Rückgrat gebrochen wird.
http://imageshack.com/a/img537/5595/m5WeED.jpg
Die Arbeit ist getan, und nun haben die Männer erst mal Zeit zum Verschnaufen.
http://imageshack.com/a/img673/8739/doF5gk.jpg
Auch bei der H.Gr. Mitte stehen umfangreiche Verlegungen an. Ein Teil wird weiter nach Norden vorstoßen und den Russen bei Gorki in den Rücken fallen, und der Rest wird zu H.Gr. Süd verlegt werden.
http://imageshack.com/a/img540/5945/fK48eG.png
Im Süden bahnt sich eine Entscheidung an. Die Stadt Grosny wurde durch ein Panzergrenadierkorps in gutem Zustand verteidigt, das sich sogar bestens eingegraben hatte. Fünf Angriffe durch Mittlere Bomber und zwei weitere durch StuKas haben von der Kampfkraft der Russen nicht viel übrig gelassen, und das X. Panzerkorps hat die Stadt besetzt. Ein weiteres Armeekorps hat den Fluß überquert und steht nun direkt vor den russischen Feldflugplätzen.
Die Russen haben kaum noch Truppen für einen Gegenschlag, und das Verhältnis bei den Panzern beträgt 3:1 zugunsten der Wehrmacht. Vor ein paar Monaten stand es da noch 3:6 zugunsten der Russen...
Beim OKH wird erwartet, daß sich die Russen kämfend in das Stellungssystem im Südosten zurückziehen.
Im Raum Poti greifen die deutschen Truppen an und scheuchen die Garnison nach Batum.
Der Hafen der Stadt ist mittlerweile voll funktionsfähig, und ab dem 4. August werden die ersten Truppen über das Schwarze Meer verschifft werden.
Mittelfristig ist es das erklärte Ziel, in den Rücken der Russen zu kommen, die bei Ankara kämpfen. Falls diese vom Bahnnetz abgeschnitten sind, könnten Truppen der H.Gr. Mitte nach Kleinasien verlegt werden, die die Russen bei Ankara recht schnell vernichten könnten.
http://imageshack.com/a/img909/76/duUe8V.jpg
Die Russen haben eine Vielzahl von Stellungen angelegt, die ein Hindernis für die deutschen Truppen darstellen.
http://imageshack.com/a/img673/3678/W7c1ud.png
Die Fallschirmjäger werden von drei Seiten eingeschlossen, und der Weg nach Istanbul wäre ebenso eine Todesfalle.
Die weiteren Entwicklungen an dieser Front bleiben abzuwarten. Ziehen sich die Russen zurück oder bleiben sie in Stellung und werden mittelfristig abgeschnitten?
http://imageshack.com/a/img901/4991/0jWMgV.jpg
Der deutsche Soldat kann sich mit beiden Möglichkeiten anfreunden.
http://imageshack.com/a/img537/1360/fjoSOI.png
Die Gesamtlage ist sehr vorteilhaft für die Wehrmacht. Es gibt keinerlei Zweifel mehr am Sieg im Osten.
Vom 25. bis zum 30. July wurden zehn Feindeinheiten vernichtet, und zwar drei Panzerkorps, ein Panzergrenadierkorps, eine Artillerie, ein Pionierkorps und vier Divisionen. Insgesamt wurden nun 423 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 72%.
Kapitel LXXXII - Urlaub?
Ich saß in einem Zug, der mich zurück ins Reich brachte. Mann hatte mir ein paar Tage Urlaub in einem Offizierserholungsheim am Königssee zugestanden, und es war gar nicht so leicht, ins Berchtesgardener Land zu gelangen.
Wenn ich mich recht entsinne, dann hatte der böhmische Gefreite dort in der Nähe auch sein Domizil.. hoffentlich lief mir der nicht auch noch über den Weg.
Werter HvS, wir beglückwünschen euch zu euren Erfolgen...!! :top: Eure Gesamtsituation ist nun ja sehr gut, da ihr nun nur noch drei Fronten zu beachten habt, nämlich die Türkei, die Terekfront sowie die Front bei Gorki...:ph:
Wenn ihr nun noch Poti verstärken könnt, dann habt ihr eine sichere Ausgangsbasis für eine Offensive in der Türkei und gegen Baku. :reiter: Schade, dass die Storyline nun beinahe fehlt. Wir hätten gerne mehr von Major Eisner gehört... Ansonsten nur weiter so...!!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Polykrates
13.02.15, 15:26
Mal wieder schöne Beiträge beider Seiten. Als sowjetischer Soldat wäre mir jetzt eine Verlegung nach Vladiwostok am liebsten...
es wird ein Rückspiel geben
Jawoll, meine Herrn!
Auf das Rückspiel sind wir auch schon gespannt, aber erst müssen die beiden Kontrahenten diesen AAR beenden...*freu*:ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter HvS, auch wenn´s dem werten von Sachimos weh tun wird: Vielleicht hat die HG Mitte noch etwas Motivation(oder Sprit) um als Krönung der Sommeroffensive eine letzte Anstrengung zu erledigen: Kazan ist in Reichweite, und mit Kazan fällt auch die Versorgung der russischen Truppen bei Gorky!
"Jetzt, meine Freunde, meine Brüder! Noch einmal Stürmt!"
Und mit der Einnahme von Grosny: Wird Astrachan über See versorgt, wie Ihr es mit Poti plant?
gez. Sharpe kurz vor dem Urlaub
Wir warten schon ganz gespannt auf die Fortsetzung der Offensiven des werten HvS...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Strategienordi
16.02.15, 13:10
Werter Sachimos,
die Fallschirmjägeraktion war klasse, auch wenn die Kräfte fürs Ausnutzen fehlen.
Versucht noch soviele Truppen wie möglich aus Astrachan in den Kaukasus zu verlegen, ansonsten stehen die da nur nutzlos rum. Wobei das wegen des Verlustes von Grozny schwer wird.
Werter HvS,
Ihr könntet doch die Soft Buildlimits aktivieren, dann könnt Ihr mehr aufstellen. Die Kosten pro Einheit steigen dann beim Überschreiten des Limits massiv an.
Würde natürlich das Balancing verändern, wenn da auf einmal doppelt soviele Panzer auf der Karte sind. Aber das könnte man durch Hausregeln regulieren. (z.B. nur im Szenario namentlich erwähnte Einheiten bauen, erst nach Erreichen aller Limits, etc)
Kardinalinfant
16.02.15, 14:09
Na ja, das Problem des werten HvS, dass aufgrund des hard-build-limits weniger Einheiten gekauft werden können, als sich verbilligte (zuvor auf high supply vernichtete) Einheiten im force-pool befinden, liegt an einer Eigentümlichkeit des Spieles, die sich in vielen Szenarien finden lässt:
Das hard-build-limit kann in gewissem Umfang "überlistet" werden, wenn es Ereignisse gibt, die einem Spieler Einheiten bescheren. Gut sehen kann man das beispielsweise in der CtA-Kampagne bei den deutschen HQs. Gehen wir (wir wissen die genauen Zahlen jetzt nicht auswendig, daher hypothetisch) davon aus, dass Deutschland ein build-limit von acht HQs hat. Durch Events (beispielsweise Hindenburg gleich zu Beginn) sowie durch kaufen bekommt man neue HQs. Nun gibt es ein Event, dass es den Deutschen im Herbst 1916 ermöglicht, nach der Entlassung Falkenhayns als Chef der OHL, diesen (historisch korrekt) als Feldkommandeur und damit als HQ aufzustellen. Jetzt kommt der Clou: War man in der Lage, bis vor diesem Event bereits 8 HQs auf die Karte zu stellen (oder das letzte rechtzeitig bestellt zu haben) wird das Falkenhayn-HQ das deutsche HQ Nummer 9! Das Event wird nämlich nicht dadurch gehindert, dass das build-limit des Einheitentyps bereits ausgereizt war. Hat man es dagegen nicht hinbekommen, vor diesem Event 8 HQs zu kaufen oder anderweitig aufzustellen (hat es also vorher nur auf sieben oder weniger HQs gebracht), bekommt man wie vorher auch das HQ, es ist dann aber ganz normal HQ Nummer 8 (oder weniger) und man hat keine Möglichkeit, danach über das build-limit hinauszugehen. Diese Möglichkeit, das hard-build-limit zu "überreizen" gibt es immer dann, wenn man (zu einem möglichst späten Zeitpunkt, da man dann in der Lage ist, vorher die anderen Einheiten käuflich zu erwerben) irgendwann in einem Szenario per Event neue Einheiten aufstellen kann. Wir vermuten, dass der werte HvS dies konnte (wir sind jetzt zu faul, den kompletten AAR danach zu durchforsten). Die Kehrseite der Medaille ist, dass das hard-build-limit hierdurch nur kurzzeitig "ausgetrickst", aber nicht endgültig außer kraft gesetzt wird. Wird nämlich später eine der Einheiten (egal welche) vernichtet, kann man sie aufgrund des hard-build-limits nicht zurückkaufen. Genau das dürfte dem werten HvS hier passiert sein. Lösen könnte man das Problem wohl nur dann, wenn durch ein solches Event das build-limit um 1 erhöht wird. Ob das programmierbar ist, wissen wir nicht...
Duke of York
18.02.15, 19:39
Wir bevorzugen sowieso, mit Soft-Limits zu spielen. Weil es einfach unsinnig ist, ein Land bei einem bestimmten Einheitentyp auf eine maximale Obergrenze festzunageln.
Mal beim Beispiel des DR: wenn es unbedingt eine ansehnliche Trägerflotte haben will und bereit ist, dafür den steigenden Mehrpreis zu zahlen, ja warum denn nicht? Dafür kann es sich eben andere Dinge nicht leisten, oder es schwimmt derartig in Ressourcen (MPP), dass es sich eh alles kaufen können sollte.
von Sachimos
19.02.15, 12:28
Werter Hohenlohe,
vielen Dank. Wir können es wirklich gebrauchen.
Poti zu befreien dürfte schwierig werden. Der Supply ist dort nun eindeutig besser für die Deutschen.
Wir versuchen aber den Schaden zu begrenzen, um Baku nur aus einer Richtung vom Feind bedrohen zu lassen.
Werter Berliner,
Richtig so. Die Moral ist auch noch lange nicht gebrochen.
Eure Ideen sind allesamt gut. Wir werden sehen, welche wir noch umsetzen können. Aber das deutsche Oberkommando zu verwirren ist wohl nahezu unmöglich.:D
Eure Spielidee ist zwar interessant aber wir denken, dass wir mittlerweile ausreichend Hilfestellungen von unserem geschätzten Gegner bekommen haben.
Irgendwann ist unser "Welpenschutz" ja auch aufgebraucht.:D
Werter Strategienordi,
habt vielen Dank. Wir haben gehofft, dass wir den werten HvS, zumindest etwas, überraschen können. scheinbar ist uns das ja gelungen, auch wenn das, wie Ihr richtig erkannt habt, wohl keine größeren Auswirkungen hat. Die Truppen aus Astrachan bekommen wir auf jeden Fall raus. Allerdings nur noch über das Kaspische Meer.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 31. Juli 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Von den letzten Eroberungen des Feindes wurde die Rüstungswirtschaft der Sowjetunion nur am Rande betroffen.
http://www11.pic-upload.de/18.02.15/pl2x4tj28dri.png (http://www.pic-upload.de/view-26178631/mpp.png.html)
Noch ist die Industrie in der Lage, die meisten Verluste auszugleichen. Lediglich kleinere Einheiten werden nicht sofort wieder aufgestellt.
Ebenso wird fieberhaft an der Entwicklung neuer Fertigungstechniken gearbeitet. Damit könnte der Ausstoß an Waffen und Munition noch weiter gesteigert werden.
Glücklicherweise befindet sich ein Großteil der Produktion bereits hinter dem Ural in Sicherheit vor dem Zugriff der Wehrmacht.
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Front bei Gorky
Der nördliche Frontabschnitt gleicht mittlerweile einem riesigem Kessel.
Die Deutschen haben westlich von Gorky defensive Stellungen eingenommen und warten wohl auf den Vormarsch ihrer "Heeresgruppe Mitte".
Scheinbar haben wir mit unserem Angriff den Feind doch härter getroffen als angenommen. Ein deutliches Zeichen dafür ist, dass kaum Angriffe unternommen werden. Lediglich unsere Panzerabwehr wird vom Westufer der Wolga vertrieben und eine Division vernichtet. Ansonsten steht die Rote Armee im Norden noch relativ gut da. Insbesondere direkt vor Gorky konnten stabile Stellungen eingenommen werden.
Nichtsdestotrotz hat die STAWKA den Abbruch aller Angriffsbemühungen angeordnet. Vor allem, weil die Lage sowieso keine Hoffnung auf einen größeren Sieg zulässt und dieser auch keine entscheidende Bedeutung mehr hätte. Durch den Vormarsch des Feindes bei Penza und Saransk könnte er uns von dort jederzeit in den Rücken fallen.
Zumindest sobald seine Einheiten wieder ihre volle Kampfbereitschaft erreicht haben und die Versorgung läuft.
Da man so oder so keine Aussicht mehr auf einen größeren Sieg hat, hat man sich im Oberkommando zu einem Strategiewechsel entschieden.
Gorky wird von mehreren Armeen und Unterstützungseinheiten gesichert werden und soll solange wie möglich gehalten werden. Damit hätte eine zweite Front, zumindest vorerst, den Rücken frei und kann Attacken auf die "Heeresgruppe Mitte" ausführen. Ziel ist es, die Truppen dieses Großverbandes der Wehrmacht noch vor ihrer Wiederauffrischung zu stellen und hoffentlich einige gänzlich zu zerschlagen.
Vorrangig natürlich die gepanzerten Kräfte.
Sicherlich ist auch damit kein entscheidender Sieg zu erwarten aber wenn der weitere Vormarsch verlangsamt werden könnte, dann wäre schon viel gewonnen.
Außerdem ergibt sich ein Soldat der Roten Armee nicht kampflos.
http://www11.pic-upload.de/18.02.15/furigs6yru63.png (http://www.pic-upload.de/view-26178930/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Leider werden unsere Panzer noch durch das Wetter ausgebremst, der Boden ist völlig aufgeweicht durch den tagelangen Regen. Aber zumindest konnte schon der Nachschub sichergestellt werden und auch weitere Kräfte sind auf dem Weg. Zu ersten Angriffen wird es wohl in den nächsten Tagen kommen.
Den Kessel von Saransk werden diese Truppen wohl nicht mehr auf sprengen können. Aber wenn der Feind sich noch nicht wieder ordnen konnte, wären einige Erfolge möglich.
Die Mitte der Westfront...
...existiert fast nicht mehr.
Mit einem weiteren heftigen Angriff, gelingt es dem Feind unsere Einheiten zu dezimieren.
Wieder einmal waren der örtliche Frontkommandeur und sein Stab ein wohl besonders begehrtes Ziel.
Aber auch viele weitere tapfere Soldaten sind gefallen.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/u8v9phmscrmk.png (http://www.pic-upload.de/view-26179137/Bild-2-Mitte-Ende.png.html)
Besonders schwer hat uns der Fall von Kuybyshev getroffen.
Eine eingegrabene Panzerarmee, in einer Stadt, wurde in nicht einmal 3 Tagen völlig aufgerieben und die Überlebenden gefangengenommen.
Ermöglicht wurde dieser Erfolg natürlich von der feindlichen Luftwaffe, welche in mehreren Wellen über Stunden auf die Stellungen eingeprügelt hat.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/zy51kreo6u6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26179146/1024px-Siege_of_Leningrad_IMG_3280.jpg.html)
**Die Zerstörungen in der Stadt waren immens.**
Aufgrund der aussichtslosen Lage werden auch in Zukunft keine separaten Berichte mehr, über diesen Frontabschnitt, erscheinen.
Die Lage wird stattdessen zeitgleich mit den Berichten von Gorky erläutert.
Der Kampf um Grozny
Obwohl die STAWKA in den letzten Tagen mehrere Großverbände zum Schutz von Grozny abgestellt hatte, war der Effekt gering.
Dem Feind ist fast problemlos eine Überquerung des Flusses gelungen und auch unsere angeschlagenen Panzerarmeen wurden vernichtet, bevor sie wieder aufgefrischt werden konnten.
Wieder einmal hatte auch die Luftwaffe einen großen Anteil an diesem Verlust. Denn so ziemlich alles was fliegen konnte hatte die Stadt zum Ziel und unsere mechanisierte Infanterie hatte viele Ausfälle zu beklagen, bevor überhaupt ein Schuss gefallen ist. Selbst die forcierte Stellungsbau konnte daran nichts ändern. Die anschließende Eroberung von Grozny war eher ein formaler Akt für die deutschen Panzerkorps.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/fjqqv3fhi2zg.png (http://www.pic-upload.de/view-26181331/Bild-3-Grozny-Anfang.png.html)
Ein Rückeroberungsversuch macht keinen Sinn.
Unsere Einheiten sind abgekämpft und die Verluste wären exorbitant und selbst wenn es unter diesen ungünstigen Voraussetzungen gelingen würde, spätestens danach würde der Feind nochmal zuschlagen und das würden noch mehr Soldaten mit ihrem Leben bezahlen. Es macht also keinen Sinn.
So schwer es auch fällt diese lange umkämpfte Stellung aufzugeben, um den Kampf fortsetzen zu können ist es die einzig richtige Entscheidung.
Der Befehl lautet also Rückzug.
In weiser Voraussicht wurden im Hinterland bereits mehrere befestigte Stellungen errichtet, auf die sich alle Einheiten zurückziehen können.
Ein entsprechendes Versorgungssystem wurde auch bereits eingerichtet. In wenigen Tagen kann hier wieder die volle Kampfstärke erreicht werden, wenn es die Deutschen zulassen.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/kdybxl9bvc7.png (http://www.pic-upload.de/view-26181385/Bild-3-Grozny-Ende.png.html)
Anmerkung: Wir möchten uns für den kleinen Schreibfehler in der Grafik entschuldigen.
Wir meinten natürlich nicht Tiflis, sondern die Stadt mit dem unaussprechlichen Namen.
Leider können wahrscheinlich nicht alle Verbände evakuiert werden. Besonders die Einheiten bei Kizlya sind wohl verloren.
Da die Bahnlinie durch das von Deutschen besetzte Grozny führt ist ein Abtransport unmöglich geworden. Es bleibt nur noch der Weg zu Fuß nach Süden. Hoffentlich kommen sie vor dem Gegner an.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/e2f5924db3z.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26181464/RIAN_archive_1000_Soldiers_carrying_a_wounded_soldier.jpg.html)
**Ein Rückzug unter unglaublichen Strapazen aber es wird niemand zurückgelassen.**
Unterdessen konnte aber immerhin Tbilisi gesichert werden. Durch diese Stadt führt die einzige Bahnverbindung nach Poti.
Wenn die Deutschen also von dort in Richtung Baku vorstoße wollen, dann müssen sie dort entlang. Dank der Tatsache, dass die Stadt mitten im Gebirge liegt, ist der Vorteil eindeutig bei den Verteidigern. Die STAWKA malt sich also gute Chancen aus, hier dem Feind Paroli zu bieten. Wir werden sehen, wie sich die Lage entwickelt.
Wichtigstes Ziel muss aber sein, dass ein Angriff auf Baku von der Seite unmöglich ist.
Im Kaukasus wird es unterdessen etwas ruhiger.
Natürlich, denn wo niemand ist kann auch niemand kämpfen. Außer einer Garnison und einem Kommandeur sind keine Einheiten mehr von uns vor Ort.
Leider ist auch eine Verlegung erst einmal nicht möglich, da der Feind alle Bahnlinien unterbrochen hat.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/vm8mztighpzx.png (http://www.pic-upload.de/view-26181587/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Es bleibt nur zu hoffen, dass diese schwache Verteidigung wenigstens noch einige Tage hinreichend Widerstand bieten kann.
Ansonsten ist der feindliche Vormarsch wohl nicht mehr zu bremsen.
Die türkische Front
Unser Fallschirmjägereinsatz hat den Gegner wohl wirklich auf dem falschen Fuß erwischt.
Aus der Front werden 3 Armeekorps zur Bekämpfung der Elitetruppe gezogen und machen Jagd auf diese einzelne Einheit.
Leider sind die Kräfte in der Türkei einfach zu gering, um diesen kühnen Vorstoß im großen Stil verwerten zu können.
Zu allem Übel kommt aber auch noch ein Fehler in der Befehlsübermittlung. Eigentlich war geplant nach der Landung auf Istanbul zu marschieren und sich dort zu verschanzen.
Leider ging das aufgrund von Nachschubproblemen nicht sofort. Deswegen hat die STAWKA den Befehl zum Halten der jetzigen Stellung gegeben aber dieser erreichte die abgeschnittene Einheit nicht mehr rechtzeitig. Offenbar gab es ein Problem mit der Funkverbindung und so setzten sich die Soldaten in Bewegung und trafen auch prompt auf ein gegnerisches Armeekorps.
Durch diesen Fehler dürften wohl die Tage der Fallschirmjäger gezählt sein.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/gspr62todx4.png (http://www.pic-upload.de/view-26181655/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Auch den Überraschungseffekt konnte unsere Verbände vor Eskisehir nicht ausnutzen. Es wurden zwar Angriffe unternommen aber obwohl es eine Vorbereitung mit Bombern und Erdkampfflugzeugen gab, konnte der Feind nicht geschlagen werden. Im Gegenteil. Die Angriffe bleiben sogar völlig erfolglos. Die Stellungen der Rumänen sind wirklich perfekt ausgebaut.
Mittlerweile wird im Oberkommando über eine vollständige Defensive an diesem Frontabschnitt nachgedacht.
Die frei gewordenen Einheiten könnten dann als Verstärkung nach Baku oder Tbilisi geschickt werden.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die Rote Armee musste in den letzten Wochen einige herbe Verluste hinnehmen. Besonders die gepanzerten Kräfte haben einen enormen Blutzoll geleistet.
Deshalb ist es dem Oberkommando besonders wichtig, eine aktuelle Übersicht über die in der Ausbildung befindlichen Einheiten zu liefern.
http://www11.pic-upload.de/19.02.15/xzkwr5q5akrc.png (http://www.pic-upload.de/view-26181699/Produktion.png.html)
Deutlich zu sehen ist, dass im August und September zahlreiche frische Panzerarmeen zu der kämpfenden Truppe stoßen werden.
Damit sollte es durchaus möglich sein den feindlichen Vorstoß auf unsere Ausweichhauptstadt aufzuhalten.
Es gilt nun nur noch den Zeitraum bis zum eintreffen der Verbände zu überstehen.
Dafür muss jeder Frontkommandeur und jeder Soldat der Roten Armee nochmals sein Bestes geben.
Diese Übersicht ist wie immer unter allen Umständen vor dem Feind geheimzuhalten.
Werter Hohenlohe,
danke für Eure Glückwünsche. Wir sind mit dem Resultat der Sommeroffensive sehr zufrieden, und es kann sein, daß der Krieg in wenigen Monaten beendet sein wird.
Wegen der Storyline: die wird natürlich weitergehen.. auf einer mehrere Tage dauernden Bahnreise passiert nun mal nicht allzu viel.
Werter Polykrates,
danke sehr.
In der Tat ist die Lage für die Rote Armee nun absolut hoffnungslos.
Werter Sugar,
das mit dem Rückspiel ist im Grunde seit längerer Zeit ausgemachte Sache.
Werter Sharpe,
die Eroberung von Kasan ist eines der Hauptziele der deutschen Sommeroffensive. Wir müssen nur vorher ein paar Runden regenerieren und die Russen abwehren, die aus Gorki angestürmt kommen.
Eure Frage mit Astrachan verstehen wir nicht ganz. Wenn wir von Grosny aus weiter in Richtung Baku vorrücken, dann wird Astrachan abgeschnitten sein. Wir müssen dann abwarten, ob unser Gegenspieler seine Truppen über das Kaspische Meer evakuiert oder ob er sie dort läßt. Uns würden ein paar Russen dort oben nicht stören... besser, sie sitzen untätig in Astrachan herum als in Baku. Aber noch ist es zu früh, um die Situation zu beurteilen.. wir können uns auch vorstellen, daß der werte von Sachimos erst mal über die Lage nachdenken muß.
Werter strategienordi,
wir bleiben bei den Hard Build Limits... sowas fangen wir gar nicht an. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß man mit dem Editor meist mehr kaputt macht, als man Positives bewirkt. Vielleicht gelingt es, ein Loophole zu stopfen bzw. Problem zu lösen, aber man schafft zwei bis drei neue.. insbesondere die Balance geht schnell verloren. Aber Danke für Euren Ratschlag.
Wir haben das vielleicht falsch rübergebracht.. wir wollten nur zeigen, daß der Force Pool ausgeschöpft ist, und damit können wir leben.
Werter Kardinalinfant,
der von Euch geschilderte Umstand dürfte mit SC3 verschwinden.. wir haben in den letzten Monaten schon sehr oft von Bill Runacre gehört, daß von uns geschilderte Probleme mit SC3 verschwinden würden, und deswegen schreiben wir ihm momentan recht wenig... wir warten lieber auf SC3 und motzen dann.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
(Anm.: da die ersten Panzerkorps mit PzKpfW IVG ausgerüstet wurden und bereits im Einsatz sind, wurde es Zeit für ein neues Banner. Wir sind ein bißchen traurig, daß wir die Tiger und Panther in diesem Spiel wohl nicht mehr sehen werden.)
31. July 1943 - Feindaktivitäten
Die Rote Armee befindet sich nach wie vor in einer Schockstarre. Zwar werden an einigen Frontabschnitten Reorganisationen durchgeführt, aber der Feind hat sich noch nicht auf die Änderung der strategischen Lage eingestellt. So wird die Offensive in Kleinasien fortgeführt, obwohl diese aussichtslos erscheint und die Truppen dringender an anderer Stelle benötigt werden würden. Auch hat das russische Oberkommando scheinbar noch nicht realisiert, daß die gesamten im Raum Ankara kämpfenden Truppen mittelfristig davon bedroht sind, von jeglicher Verbindung nach Rußland abgeschnitten zu werden.
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Die Russen ziehen sich weiter zurück. Scheinbar soll versucht werden, die Truppen der H.Gr. Mitte anzugreifen.
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Den Analysten im OKH ist nicht ganz klar, was die Russen damit bezwecken wollen. Die H.Gr. Mitte ist zahlenmäßig und von der Ausrütung her dermaßen überlegen, daß ein Angriff einen Selbstmordkommando gleichkommt.
Allerdings haben die Russen auch kaum noch Handlungsoptionen.
http://imageshack.com/a/img538/3240/ShYfzd.png
Die sowjetische Truppen haben den Verlust von Grosny akzeptiert und ziehen sich in Richtung Südosten zurück. Angesichts der drückenden Luftüberlegenheit der H.Gr. Süd bleibt ihnen auch nichts anderes übrig.
Im Südosten wollen die Russen Batum verteidigen. Eine Garnison dürfte dafür allerdings zu wenig sein.
http://imageshack.com/a/img673/1121/8KJBAt.png
Die Fallschirmjäger führen erwartungsgemäß einen Angriff auf Konstantinopel durch und tappen in die vorbereitete Falle. Damit ist die Vernichtung der gesamten Einheit sicher.
Östlich von Eskisehir unternehmen die Russen einen von Bombern unterstützten Großangriff durch, der mit Pauken und Trompeten scheitert. Die Russen verlieren etliche Jagdmaschinen und Bomber, weil nicht genügend Eskorten bereitgestellt wurden. Auch am Boden hatten die Russen deutlich höhere Verluste als die Rumänen.
(Anm.: hier ist unserem Gegenspieler ein taktischer Fehler unterlaufen. Er hat drei taktische Bomber angreifen lassen, aber nur für zwei davon Eskorten bereitgestellt. Der dritte Bomber wurde von unseren Jägern abgefangen und dürfte hohe Verluste erlitten haben.)
3. August 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord rückt weiter an Gorki heran und macht sich für den Großangriff auf die Stadt bereit.
Die H.Gr. Mitte vernichtet die letzten Feindtruppen im Raum Saransk und beginnt mit der Regeneration.
Die H.Gr. Süd verfolgt die zurückweichenden Russen und fügt ihnen Verluste zu.
http://imageshack.com/a/img537/2838/MYaVw8.png
Vor ein paar Wochen war die H.Gr. Nord noch in der Defensive, und nun geht sie zum Angriff über. Die Russen haben ihre Panzer in den Osten befohlen, und die Stadt wird nur noch von Infanterie verteidigt.
Das OKH gibt den Befehl, mit den Vorbereitungen für einen Großangriff auf Gorki zu beginnen. Die neuen Panzerkampfwagen IVG werden in wenigen Tagen zu ihrem ersten Kampfeinsatz kommen.
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Die Kämpfe im Norden sind seit vielen Monaten auf der westlichen Seite der Wolga geführt worden, aber nun zeichnet sich ab, daß man endlich das andere Ufer betreten wird.
http://imageshack.com/a/img912/6085/cQEQH0.png
Das OKH faßt einen gewagten Plan: das VIII. Panzerkorps rückt nach Norden vor und unterbricht die Bahnverbindung zwischen Gorki und Kasan. Damit sind alle Truppen im Raum Gorki in einer großen Falle, aus der es keinen Ausweg gibt. Die Situation wäre für die Russen fatal, und das OKH rechnet damit, daß die Russen sich mit aller Macht gegen diese Kesselbildung wehren und das VIII. Panzerkorps angreifen werden. Falls das passiert, werden die restlichen deutschen Truppen nachsetzen und die Kräfte vernichten, die das VIII. angegriffen haben. Auch wäre es möglich, daß die Russen sich nach Süden wenden, um die vermeintlich geschwächten Truppenteile der H.Gr. Mitte anzugreifen. Aus diesem Grunde wurden hinter der HKL mehrere Einheiten Artillerie in Stellung gebracht, die Deckungsfeuer schießen können.
Das OKH kann mit beiden Entwicklungen gut leben. Der durchaus mögliche Verluste des VIII. Panzerkorps wird dafür in Kauf genommen. Bei einem Erfolg der Aktion würden alle Feindtruppen im Kampfgebiet noch im August vernichtet werden.
Im Raum Kuibischew sind alle Panzergrenadiere auf Sollstärke und können an andere Frontabschnitte verlegt werden.
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Die Männer des VIII. Panzerkorps erwarten den Feind.
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Die Russen ziehen sich in das gut vorbereitete Stellungssystem vor Machatschkala zurück. Es wird sicherlich nicht leicht werden, diese Verteidigungslinie zu überwinden, und das OKH ist froh über jede Feindeinheit, die im Vorfeld vernichtet wird und den Rückzug nicht schafft.
Es wurde bereits der Befehl erteilt, die Schwere Eisenbahnartillerie an den Terek zu verlegen. Die restliche Artillerieeinheiten, die zur Zeit bei der H.Gr. Mitte kämpfen, werden folgen, sobald sie im Norden nicht mehr benötigt werden.
http://imageshack.com/a/img540/7499/olhY9F.jpg
Die Kämpfe am Terek haben fast ein Jahr gedauert, und nun müssen sich die deutschen Offiziere zum ersten Mal seit langer Zeit mit neuem Gelände vertraut machen.
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Generalfelfmarschall Schobert trifft in Poti ein. Von nun an werden die deutschen Truppen im Kaukasus angemessen versorgt werden. Auch wurden bereits Befehle erteilt, Bomber und Jagdflieger in den Kaukasus zu verlegen.
Die Einnahme von Batum wird innerhalb der nächsten Tage erfolgen.
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Wer hätte gedacht, mal im Grenzgebiet zwischen Rußland und der Türkei zu kämpfen? Am südöstlichen Ende des Schwarzen Meeres?
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Die Lage der sowjetischen Fallschirmjäger ist genauso gut oder schlecht wie die von ganz Mütterchen Rußland.
Die Sinnhaftigkeit der sowjetischen Präsenz in Kleinasien darf in Frage gestellt werden. Das OKH hält es für möglich, daß der Feind sich Hals über Kopf zurückziehen wird, sobald das russische Oberkommando seine Lehren gezogen hat.
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Die Stellungen in den Hügeln von Kleinasien müßten dann nicht mehr verteidigt werden.
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Da in den letzten Wochen nicht allzu viele Einheiten vernichtet wurden, braucht das Ersatzheer nicht allzu viel zu leisten.
Ab November wird es die Möglichkeit geben, Flächenbombardements auf die wenigen verbliebenen russischen Industriestandorte durchzuführen. Der Untergang der Sowjetunion steht bevor.
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Die deutsche Rüstungswirtschaft läuft auf Hochtouren.
Vom 31. July bis zum 5. August wurden fünf Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein HQ, zwei Armeen, eine Einheit Panzerjäger und eine Division. Insgesamt wurden nun 428 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 83%.
Kapitel LXXXIII - Warum immer ich?
Die Tage am Königssee waren schön und entspannend. Für meinen Geschmack hätte ein paar der Schwestern hier im Heim etwas jünger und zahlreicher sein können, aber trotz war die Atmosphäre hier eher wie in einem Hotel, was ich als sehr angenehm empfand. Interessant waren auch die Gespräche mit anderen Offizieren, die in Nordafrika, Tunesien und Italien gekämpft hatten. Die meisten der Herren waren der Ansicht, daß die Westalliierten aus anderem Holz geschnitzt sind als die Russen, und ich habe ihnen empfohlen, sich an die Ostfront versetzen zu lassen, um die Erfahrungen selbst zu machen. Wenn man einen Feind besiegen kann, heißt das noch lange nicht, daß er ein Schwächling war.
Eines Morgens stand ein Adjutant an meinem Frühstückstisch. Er hatte natürlich kein Schild umhängen, daß er Adjutant war, aber die Wahrscheinlichkeit lag sehr hoch. Viel zu jung, Leutnant, Akne und mit Sicherheit keinerlei Kampferfahrung... und extrem schüchtern war er auch.
"Major Eisner?"
"Das wäre dann wohl ich, Herr Leutnant. Sieht man auch an dem Namensschild hier."
Die Unsicherheit des Jünglings verwandelte sich in Große Unsicherheit.
"Jawoll, Herr Major. Ich werde es mir merken."
Ohne daß ich etwas dazu beigetragen hätte, wuchs die Unsicherheit der knabenhaften Person noch weiter.
"Herr Major, Sie haben sich morgen um 11:30 im Führersperrgebiet Berghof zu melden. Im Dienstanzug."
"Das ist eine nette Abwechslung, Herr Leutnant, aber ich war vor ein paar Wochen noch in einem russischen Kriegsgefangenenlager, und es wurde nur ein Teil meiner Ausrüstung gerettet. Sowas wie einen Dienstanzug besitze ich nicht, und schon gar nicht für meinen aktuellen Rang."
"Verstehe, Herr Major. Wir sind auf solche Fälle vorbereitet. Ich hoffe, daß Sie heute nicht allzu viele Termine haben, denn für den Rest des Tages dürften Sie mit dem Schneider zu tun haben. Der Führer duldet keine Ritterkreuzträger in nicht angemessener Uniform."
Was? Oh mein Gott....
Nun war ich an der Reihe mit Großer Unsicherheit.
"Verstehe, Herr Leutnant. Dann wollen wir mal hoffen, daß der Herr Schneider flink mit Nadel und Faden ist."
Der Leutnant grüßte und verschwand.
Ich soll zum Führer? Ich mag den Kerl nicht... aber es ist wohl keine gute Idee, ihm das zu sagen.
* * *
Es hatte den ganzen Tag gedauert, bis der Schneider eine neue Dienstuniform in meiner Größe mit allen Rangabzeichen und sonstigen Dingen versehen hatte. Man konnte sich als Laie gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit dahinter steckt.
Und in der Nacht konnte ich vor Aufregung kaum schlafen, und einen Beruhigungstrunk wollte ich mir auch nicht gönnen, weil ich nicht mit einer Fahne vorm Führer stehen wollte. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen.
Der Eintritt zum Führersperrgebiet wurde mir dank des Passierscheins problemlos gewährt, und nach etlichen Kontrollen war ich dann auf dem Berghof angekommen. Alles voll von Lamettahengsten, und ich wußte gar nicht, in welches Loch ich mich verkriechen sollte.
Schließlich wurde ich in die Große Halle gebracht, und die war angefüllt mit der höchst vorstellbaren Prominenz. An diesem Tag fanden mehrere Ordensverleihungen statt, und es lief alles recht formlos ab. Zum Glück war ich nicht der Erste, der an der Reihe war. Man wurde aufgerufen, ein kurzes Gespräch mit dem Führer, die Überreichung des Ordens.. es lief wie am Fließband, was mir ganz Recht war. Tief in Gedanken versunken brauchte ich ein paar Augenblicke, bis ich auf die Ansage meines Namens reagierte.
"Major Eisner!"
Ich versuchte, beim Gang nach vorne möglichst beherrscht zu wirken.
Direkt vor dem Führer und seinem Adjutanten kam ich zum Stehen und nahm Haltung an.
Der Adjutant las von einem vorbereiteten Zettel ab.
"Major Eisner, Kommandant einer Panzerabteilung des VI. Panzerkorps. Kampferfahrungen in Polen, Frankreich und Griechenland. Hat seine Männer in die Schlachten von Kiew, Kharkov, Rostow, Tula, Moskau und Stalingrad geführt. Unter seinem Kommando wurden hunderte Feindpanzer abgeschossen, und seine Verluste waren stets geringer als die von anderen Befehlshabern. Er hat beide Zerschlagungen des VI. Panzerkorps überlebt hat sich erst in diesem Sommer aus russischer Kriegsgefangenschaft befreit."
Der Führer trat einen Schritt auf mich zu und legte mir das Ritterkreuz um den Hals.
"Härmit verleihe äch Ihnen, Major Hans Eisner, das Rätterkroiz zom Eisärnen Kroiz. Säh haben äs säch verdähnt. Sie dörfen im Anschloß das Mittagsmahl mät mär einnähmen."
Oh mein Gott... ich bete zwar nicht oft zu Dir, aber dieses eine Mal mögest Du mich bitte erhören: laß mich nichts falsches sagen!!!
* * *
Es hätte kaum schlimmer kommen können... der dicke Herrmann war auch dabei! Wahrscheinlich hatten die Köche irgendwo eine Schweineherde in Reserve, sonst würde keiner von uns etwas zu essen abbekommen.
Hoffentlich war ich in der Lage, meinen Mund zu halten.
Entgegen meiner Erwartungen war das Gespräch bei Tisch recht gesittet, und man ließ mich in Ruhe. Dachte ich zumindest.
"Ond, Härr Major, wo gäht äs non hin?", fragte mich der Böhmische Gefreite.
"Mein Führer, ich wurde als Ausbilder in Sennelager befohlen."
"Säh? Ain Ausbildör? Säh sänd doch ain Kämpfar bästen Schlages... ond dörfän nächt an einär Schole värschwändät wärden!!!"
"Mein Führer, gegen Befehle kann man nichts machen."
"Säh nächt, Eisnär... säh nächt. Abär äch schon."
Kardinalinfant
19.02.15, 15:24
Einmal mehr eine sehr schöne Fortsetzung der beiden Kontrahenten. Wir sind wirklich gespannt auf den sich nun abzeichnenden Endkampf um das Stellungssystem bei Baku. Sehr gut gefällt uns übrigens das dritte Lagebild des Posts des werten HvS, das steht wohl unter dem Motto Piloten aller Länder vereinigt euch :D Selten so viele Flugzeuge auf einem Haufen gesehen, wir zählen deren 12 und dann auch noch aus zumindest 4 Ländern, beachtlich.
Im Übrigen werter HvS setzen wir in Euch große Hoffnungen, was SC3 angeht. Ihr scheint einen recht kurzen Draht zu den Herren Entwickler zu haben und wie wir wissen auch viele gute Ideen, was das Spiel betrifft, wir hoffen darauf, Eure Handschrift in dem Spiel zu erkennen, so es denn irgendwann kommt :)
Werter HvS, wohin werden die Panzergrennies denn verlegt...?? Hoffentlich an die Terekfront, da können sie gute Dienste leisten...:top: Wir gratulieren dem Major Eisner zur Auszeichnung...:ph: Wir sind gespannt, wo er nun eingesetzt wird...:ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Sharpe,
die Eroberung von Kasan ist eines der Hauptziele der deutschen Sommeroffensive. Wir müssen nur vorher ein paar Runden regenerieren und die Russen abwehren, die aus Gorki angestürmt kommen.
Eure Frage mit Astrachan verstehen wir nicht ganz. Wenn wir von Grosny aus weiter in Richtung Baku vorrücken, dann wird Astrachan abgeschnitten sein. Wir müssen dann abwarten, ob unser Gegenspieler seine Truppen über das Kaspische Meer evakuiert oder ob er sie dort läßt. Uns würden ein paar Russen dort oben nicht stören... besser, sie sitzen untätig in Astrachan herum als in Baku. Aber noch ist es zu früh, um die Situation zu beurteilen.. wir können uns auch vorstellen, daß der werte von Sachimos erst mal über die Lage nachdenken muß.
Werter HvS: Das genau war meine Frage!:) Mit der Einnahme Grosnys ist Astrachan abgeschnitten und damit von Süden her leichter angreifbar, als es von Stalingrad aus war!
Schon bald dürfte die Wolga dem Rhein den Titel als "Deutscher Strom" streitig machen!:eek:
Bis dahin beste grüße und weiterhin viel Erfolg.
Nachdem Major Eisner die letzte Strapaze überstanden hat, dürfte ihm ein Frontkommando wie der reinste Erholungsaufenthalt vorkommen! Als Sahnehäubchen zum böhmischen Gefreiten und zum dicken Meier hätte eigentlich nur noch der Klumpfuß Göbbels gefehlt, der irgendwelches Endsieggeschwafel von sich gegeben hätte! :schrei:
P.S. Interessante Produktion, vor allem im November!
gez. Sharpe, wie immer vorn
Raus aus der Türkei, aber Alles!!!, solange noch der letzte Zug nach Nirgendwo fährt, bis auf ein wenig in Ankara zum Opfern. Machen Sie den Kaukasus zur Festung, sofort die beiden T...Städte besetzen, keine offene Feldschlacht südlich Gorki, immer weiter eingraben vor Ort und in die Wälder zurückziehen, wer bis zum Frühjahr noch durchhält, bekommt bei Wlassow noch einen Job.
Und passen Sie auf diesen OBERST!(ist ja wohl das Mindeste, denkt an Euren "HvS") Eisner auf, dieses erfahrene Frontschw... hat Dampf und bekommt jetzt ein ganzes Pz.Korps bei Grosny, meldet unser IM vom Berghof ;-)
von Sachimos
26.02.15, 18:36
Werter Kardinalinfant,
vielen Dank.:) Wir hoffen, dass der Endkampf zumindest kurzweilig werden wird.:D
Werter Berliner,
eure Vorschläge sind bereits in Arbeit.:)
Wir hoffen, dass sich der Kämpfer Eisner nochmal an der Front blicken lässt. Einmal können wir ihn vielleicht noch nach Hause schicken.:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 06. August 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Der Ausbau der letzten Festung der Sowjetunion geht mit großen Schritten weiter voran.
http://www11.pic-upload.de/22.08.14/4z5revdd6jk.png (http://www.pic-upload.de/view-24348268/Befestigungen.png.html)
Alle Pioniereinheiten arbeiten mit höchstem Tempo an der Fertigstellung weiterer Befestigungen, um dem Feind den Weg zu versperren.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
Die Front bei Gorky
Der Feind kann seine Front, vor der Stadt, wieder konsolidieren und führt sogar wieder erste Angriffe durch.
Diese haben aber eher halbherzigen Charakter und sollen wahrscheinlich nur unsere Soldaten beschäftigen.
Es kommt zwar zu einigen Feuergefechten aber eine umfassende Offensive sieht anders aus.
Erstmals werden hier auch die neuen deutschen Panzermodelle gesichtet. Es handelt sich offensichtlich um, deutlich, kampfwertgesteigerte Panzer 4.
Besonders die neue Waffenanlage dürfte unseren mittleren Panzern das Leben schwer machen. Zu einem direkten Aufeinandertreffen kam es zwar noch nicht aber die STAWKA ist sich sicher, dass es bald soweit sein wird. Dann können auch über diese neuen deutschen Waffen Erfahrungsberichte erstellt werden.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/ch63xp7pxv9q.png (http://www.pic-upload.de/view-26253150/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Von Saransk aus ist während der letzten Tage ein deutsches Panzerkorps weit nach Norden vorgerückt und hat unsere wichtigste Nachschublinie nach Gorky unterbrochen.
Diese Einheit steht nun extrem exponiert da und ohne jede Unterstützung. Deshalb und weil der Nachschub wieder in Gang kommen muss, wird vom Oberkommando sofort ein Angriffsbefehl gegeben. Der Feind muss geschlagen, oder wenigstens zurückgetrieben werden.
Umgehend werden 2 Panzer und eine Infanteriearmee in Marsch gesetzt.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/edkpnqfw2r5.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26253252/3--GTK.jpg.html)
**Panzer auf dem Marsch.**
Eine Umfassung des feindlichen Korps war leider nicht möglich aber dafür konnte die Bahnstrecke wieder mit starken Kräften gesichert werden.
Der deutsche Kommandeur hat aber die Zeichen der Zeit erkannt und sich blitzartig zurückgezogen.
Diese Einheit werden wir wohl noch öfters zu Gesicht bekommen.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/3hyt37cm8txh.png (http://www.pic-upload.de/view-26253141/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Etwas weiter südlich wird derweil ebenfalls gekämpft.
Die, aus der Front bei Gorky, herausgelösten Einheiten greifen ein deutsches Panzergrenadierkorps an.
Leider ist ihnen nur mäßiger Erfolg beschieden und die Grenadiere weichen auch nicht zurück.
Auch hier behindert der völlig aufgeweichte Boden die Bewegungen unserer Truppen. Ansonsten hätten vielleicht noch die restlichen Armeen in die Kämpfe eingreifen können.
Wahrscheinlich wird das deutsche Oberkommando nun zu einem harten Schlag ausholen. Aber in der STAWKA will man sich einfach nich einfach kampflos geschlagen geben.
Die Festung Astrachan
Nach neuesten Meldungen der Feindaufklärung, befinden sich direkt vor der Stadt bereits deutsche Truppen.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/ui3vxtmb5xgn.png (http://www.pic-upload.de/view-26253217/Bild-3-Astrachan-Ende.png.html)
Astrachan selbst und das Umland sollen aber nicht geräumt werden.
Erstens bindet diese kleine Front einige feindlichen Truppenteile und zum zweiten hätte der Feind dann einen Hafen in der Hand, von dem aus er Truppen verschiffen könnte.
Dies wäre eine immense Gefahr für Baku, da die Rote Armee nicht die ganze Küste gegen Landungen von See aus verteidigen kann.
Deshalb muss die Stadt und der Hafen fest in sowjetischer Hand bleiben und dafür ist die Versorgungslage eindeutig auf unserer Seite.
Der Kampf um Grozny
Die Deutschen rücken langsam über den Terek weiter vor aber anscheinend haben sie keine allzu große Eile mehr bei ihrem Vormarsch.
Diese Tatsachen kommt der Roten Armee natürlich sehr entgegen und hilft uns ungemein die neuen Stellungen zu besetzen und befestigen.
Vereinzelt kommt es noch zu kleineren Scharmützeln und einige Verbände von uns werden während ihrer Absetzbewegung aufgerieben.
Solche Verluste lassen sich leider nicht vermeiden, helfen aber dabei Zeit zu gewinnen.
Erwähnenswert ist aber der Angriff der rumänischen Panzer auf Kizlya.
Die Rumänen geben sich alle Mühe und greifen in mehreren Wellen die Stadt an allerdings scheitern sie beide mal grandios an der gut eingegrabenen Division.
Auch das Verlustverhältnis ist deutlich auf unserer Seite. Etliche Panzer stehen nun abgeschossen in der Stadt herum.
Solche kleinen Siege helfen dabei enorm die Moral zu heben.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/2atebui41m2o.png (http://www.pic-upload.de/view-26253648/Bild-4-Grozny-Anfang.png.html)
Der Rückzug der letzten verbliebenen Truppenteile läuft unterdessen mit Hochdruck weiter.
Deutlich behindert aber dadurch, dass die Eisenbahnstrecke durch den Feind unterbrochen wurde.
Die wohl wichtigste Einheit ist der Frontkommandeur und sein gesamter Stab. Die STAWKA benötigt schon verdammt viel Glück wenn sie ihn rechtzeitig und unbeschadet in Sicherheit bringen möchte. Allerdings könnte er die gesamte Versorgungslage enorm verbessern, besonders weil es sich um einen enorm erfahrenen Befehlshaber handelt.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/sru8ib7rb7qs.png (http://www.pic-upload.de/view-26253711/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)
Die 1. neue Festungslinie konnte komplett besetzt werden, allerdings brauchen die meisten Einheiten einige Tage Ruhe und dringend Nachschub und frische Reserven.
Beides wird in den nächsten Tagen an der Front ankommen, allerdings ist fraglich wer schneller ist. Unser eigener Nachschub oder die deutschen Panzer.
Diese wurden übrigens hier auch bereits mit dem neuen Modell ausgerüstet und dürften nun noch schlagkräftiger sein.
Der Ausbau der Befestigungen geht auch hier in enormen Tempo weiter. Auch die Zivilbevölkerung muss wieder, wie auch schon in der Schlacht um Moskau, mitarbeiten und unsere Pioniere unterstützen.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/d9xfb783b9u6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26253751/RIAN_archive_3500_Muscovites_building_fortifications.jpg.html)
**Panzersperren und Schützengräben werden ausgehoben.**
Es wäre aber auch möglich, dass sich der letzte Kampf nicht an den Befestigungen entscheidet sondern weiter westlich.
In den Ausläufern des Kaukasus rückt der Feind auf die 2. Hafenstadt vor und die STAWKA hat keine Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/l9gpeshpamf1.png (http://www.pic-upload.de/view-26253778/Bild-6-Kaukasus-Ende.png.html)
Sobald Batum erobert wird, stehen dem Feind zwei funktionierende Häfen und die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung.
Die Rote Armee hat in der Nähe einfach kein Kräfte, um die Eroberung zu verhindern.
Selbst die Truppen aus der Türkei können hier nicht eingreifen, weil sie einfach nicht hierher transportiert werden können.
Als einziger Ausweg bleibt nur die Verteidigung weiter östlich. Die Deutschen müssen unter allen Umständen von einem Durchbruch in Richtung Baku abgehalten werden.
Die türkische Front
Die Fehler in der Nachrichtenübermittlung zu den Fallschirmjägern rächen sich sofort.
Der Feind schließt den verbliebenen Rest der Truppe völlig ein und greift mit aller Härte an.
Es ist nur eine Frage von Tagen, wann der gegnerische Nachschub wieder ordnungsgemäß rollt.
Ansonsten bleibt es an diesem Frontabschnitt völlig ruhig.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/wmairwmx9rq.png (http://www.pic-upload.de/view-26253943/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Die STAWKA hat sich entschieden, keine weiteren Angriffe durchzuführen.
Die Lage bei Grosny und im Kaukasus ist einfach zu schlecht und die Truppen werden an diesen Schauplätzen dringender gebraucht.
Deshalb lösen sich alle Einheiten vom Feind und bewegen sich nach Ankara, um dort eine Verteidigung aufzubauen.
Alle Verbände die dafür nicht benötigt werden, werden an die andern Krisenherde geschickt.
Eventuell kann das ehemalige "Sowjetische Expeditionskorps in der Türkei" an anderer Stelle mehr ausrichten.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem der Feind offenbar einen großen Durchbruch bei der Verbesserung seiner Kampfpanzer feiern konnte, will die STAWKA allen Kommandeuren versichern, dass auch in der Sowjetunion mit Nachdruck an neuen Technologien geforscht wird. Leider können wir den Vorsprung des Deutschen Reiches wohl nicht mehr aufholen. Immerhin sind wir noch bei den Infanteriewaffen gleichwertig.
Allen anderen Bereiche können in der folgenden Übersicht eingesehen werden.
http://www11.pic-upload.de/26.02.15/uv4fpk5ud4mx.png (http://www.pic-upload.de/view-26253999/Forschung.png.html)
Das Oberkommando wartet eigentlich täglich auf die Nachricht aus den Laboren und Entwicklungsabteilungen, dass ein größerer Erfolg gelungen ist.
Die größte Wahrscheinlichkeit dafür, gibt es aktuelle bei der Verbesserung der Waffenproduktion.
Sobald es Neuigkeiten von dieser "Front" gibt, wird die STAWKA selbstverständlich alle Frontkommandeure darüber informieren.
Diese Übersicht ist natürlich vor dem Feind geheim zuhalten und bei Gefahr unverzüglich zu vernichten.
Werter Kardinalinfant,
die Ansammlung von Luftwaffeneinheiten im Süden wird in den nächsten Monaten eher noch mehr werden. Irgendwann wird der Feind im Norden vernichtet sein, und dann können wir alles in den Kaukasus verlegen. Es dauert auch nicht mehr lange, bis wir GAA2 bekommen, und dann haben die Russen wirklich nichts mehr zu lachen.
Wegen SC3: wir haben gestern mit Bill Runacre gemailt und ihn recht deutlich gefragt, wie denn die Fortschritte sind.. er hat aber nichts ausgespuckt. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, wissen wir nicht.
Werter Hohenlohe,
das wird noch nicht verraten. Unser erste Gedanke war Novorossijsk und dann über das Schwarze Meer nach Poti oder Batum, aber das haben wir verworfen.. wir hatten eine bessere Idee. Wir denken, daß das in der übernächsten Runde ersichtlich werden wird.
Werte Sharpe,
nun haben wir Euch verstanden. Ja, Astrachan ist von Grosny aus einfacher zu erobern.. aber wir rechnen damit, daß der werte von Sachimos Astrachan mittelfristig evakuieren wird. Und falls er das nicht tut, soll es uns auch recht sein, denn die Einheiten fehlen dann nämlich weiter südlich in Baku.
Den Goebbels haben wir absichtlich nicht auftreten lassen... die beiden anderen Herren waren schon genug, und der arme Hans wäre dann wohl aus der Haut gefahren.
Wegen der Neuaufstellungen: wir können aktuell noch nicht abschätzen, ob wir bis Ende 1943 in Baku sind. Falls uns das nicht gelingt, kann sich die Rote Armee über den Winter wieder verstärken und eingraben... und dann brauchen wir jede Hilfe, die wir bekommen können.
Werter Berliner,
für einen Obristen ist der gute Major Eisner noch ein wenig jung. Wir haben zwar nirgendwo ein Geburtsjahr gefunden, aber da er im Ersten Weltkrieg noch in den Windeln gelegen hat und vor dem Dienst in der Wehrmacht Abitur und eine Lehre machte, dürfte er maximal 26 oder 27 sein.. also sogar für einen Major recht jung. Es gab zwar Generäle von Anfang 30, aber das wurden sie erst zum Ende des Krieges, weil da so ziemlich jeder befördert wurde.
Wir wollen den Bogen einfach nicht überspannen..
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
6. August 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen haben leider mittlerweile den Ernst der Lage erkannt und eine strategische Umorganisation begonnen.
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Das OKH hat mit seiner Prognose ins Schwarze getroffen: die Russen haben das VIII. Panzerkorps angegriffen und zum Rückzug gezwungen. Die Verluste fielen dabei geringer aus als befürchtet. Die Verbindung Gorki - Kasan ist damit wieder hergestellt.
Auch haben die Russen einen Angriff im Nordwesten von Saransk unternommen, aber schwere Verluste durch deutsche Artillerie erlitten.
Die Analysten des OKH sind sich sicher: so schaufeln sich die Russen ihr eigenes Grab noch schneller. Man sollte seine Truppen vor dem Feind nicht teilen, und wenn man es tut (so wie Lee bei Chancellorsville), dann sollte man wenigstens die Initiative haben, was bei den Russen nicht der Fall ist.
http://imageshack.com/a/img540/840/Bs2iX4.png
Im Kaukasus fliehen die Russen in die vorbereiteten Stellungssysteme.
http://imageshack.com/a/img910/6885/JB9JBd.png
Auch in der Türkei ziehen sich die Russen zurück. Der Angriff war ein vollständiger Fehlschlag.
9. August 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord beginnt mit dem Angriff auf Gorki und überschreitet die Wolga.
Die H.Gr. Mitte setzt ihren Angriff in Richtung Kasan fort.
Der H.Gr. Süd gelingt es, weiter in Richtung Machatschkala vorzurücken und den Russen Verluste beizubringen.
Auch in Kleinasien gehen die deutsch-rumänischen Truppen in die Offensive.
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Der erste Kampfeinsatz der neuen Panzer verläuft erfolgreich. Der Angriff auf eine Sowjetarmee führt dazu, daß der Feind 40% Verluste erleidet und sich zurückzieht. Eigene Verluste gab es nicht.
Weiter südlich überschreiten zwei Armeekorps die Wolga. Anstatt eines direkten Angriff auf Gorki wird nun versucht, die Stadt vom Süden her zu umfassen. Falls das gelingt, sitzen nördlich der Wolga sechs feindl. Einheiten in der Falle.
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Die russische Panzerabwehr vermag den deutschen Panzern momentan nicht viel anzuhaben.
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Die H.Gr. Mitte rückt auf breiter Front nach Norden vor. Im Westen bekommen die Russen einen Kostprobe davon, wie stark die Präsenz der deutschen Truppen ist. Angesichts der drückenden Überlegenheit der Wehrmacht ist es für die Russen wohl am sinnvollsten, sich wieder nach Gorki zurückzuziehen.
Das VIII. Panzerkorps stößt nach Osten vor. Gemäß der letzten Aufklärungsmeldungen ist Kasan nicht vom Feind besetzt, und wenn sich das als wahr erweisen sollte, wird Stadt in wenigen Tagen besetzt sein.
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Auf die Infanterie kommt viel Arbeit zu.
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Die Festung Astrachan wird nach wie vor vom Feind kontrolliert. Allerdings ist zu erwarten, daß die Rote Armee die Stadt evakuieren wird. Einheiten der Wehrmacht haben sich bereits in Stellung gebracht.
Natürlich ist es auch möglich, daß die Rote Armee die Stadt weiterhin verteidigt, aber das wird nicht ohne Verluste ablaufen.
Im Grunde sind beide Möglichkeiten vorteilhaft: entweder bekommt die Wehrmacht die Stadt kampflos, oder es werden einige Einheiten weniger in Baku sein.
Langfristig ist der Hafen von Astrachan extrem wichtig für die Wehrmacht: nur hier können amphibische Landungen gestartet werden.
Weiter südlich rückt die H.Gr. Süd an das feindl. Stellungssystem heran. Wenn nur die Schwere Artillerie schon eingetroffen wäre..
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Auf dem freien Feld zwischen Grosny und Machatschkala sind die deutschen Panzer sehr nützlich, aber beim Angriff auf Befestigungen brauchen sie Unterstützung durch Artillerie und Bomber.
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Das russische HQ wird weiter gejagt und irgendwann auch zur Strecke gebracht werden.
Die Fallschirmjäger machen sich bereit, und die Bahnlinie zwischen Baku und Ankara zu unterbrechen.
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Der deutsche Soldat kämpft überall, auch im Nordosten der Türkei.
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Die letzten russischen Fallschirmjäger sterben den verdienten Heldentod, und die deutsch-rumänischen Truppen gehen zum Angriff über.
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Leider ist das Mittelmeer ein ganzes Stück entfernt, sonst könnte man den Einsatz für Urlaub halten.
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Die Luftangriffe der Westalliierten sind eine Geißel, deren man sich entledigen muß.
Die Luftverteidigung des Deutschen Reiches wird intensiviert.
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Die nicht allzu positiven Entwicklungen im Kampf gegen die Westalliierten machen sich langsam bemerkbar.
Vom 6. bis zum 11. August wurden sechs Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein HQ, eine Armee, eine Einheit Fallschirmjäger, zwei Divisionen und eine Garnison. Insgesamt wurden nun 434 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 75%.
Kapitel LXXXIV - Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
Nun war ich wieder im Sennelager. Zwar war das nicht die Front, aber es fühlte sich doch um Längen besser an als die zwanghafte Stimmung im Berchtesgardener Land.
Da ich ja recht belesen bin, hatte ich mich mit diesem Thema schon desöfteren beschäftigt: wenn man so viele Jahre an vorderster Front verbracht hat, möchte man bei seiner Einheit sein, und nirgendwo anders.
Aber meine Einheit wurde vor Stalingrad zerstört, und das war schon viele Montate her. Zwar wird das VI. Panzerkorps wieder aufgestellt werden, aber bis dahin würden noch einige Wochen ins Land gehen. Aber immerhin war es eine Perspektive. Mitte September wird das VI. Panzerkorps in Berlin zusammengezogen und an die Ostfront verlegt. Aber bis dahin waren noch einige Vorarbeiten zu leisten. Vielleicht saß ich auf aus diesem Grund vor dem Zimmer von General Weidmann.
"Herr Major, Sie dürfen eintreten."
Der Adjutant riß mich aus einer Art geistigem Tiefschlaf.
Ich betrat das Zimmer von General Weidmann, der in der Panzertruppenschule in Paderborn ein hoffentlich einstweiliges Büro bezogen hatte. Sein Gesichtsausdruck war etwas säuerlich, und deswegen entschloß ich mich zu vornehmen Zurückhaltung... wozu natürlich auch ein peinlichst genauer Gruß gehört. Der General schrieb etwas.. aber ich konnte nicht erkennen, was es für ein Schriftstück war.
"Major Eisner meldet sich wie befohlen."
Der General verzog keine Miene. Es erfolgte keinerlei Reaktion, und so blieb ich in der Habacht-Stellung. Natürlich habe ich die Sekunden nicht gezählt, aber es waren sicherlich einige Minuten, in denen mich General Weidmann schmoren ließ. Langsam wurde es unbequem.
Aber sind wir doch mal ehrlich.. der Alte hatte mich hereinrufen lassen, also mußte er Zeit für mich haben. Wenn er keine Zeit hätte, dann hätte sein Adjutant mich nicht hereingebeten. Das wir war alles inszeniert.. also lassen wir dem alten Knaben seinen Spaß.
Allerdings veschaffte mir diese Einicht keinerlei Bequemlichkeit.
"Rühren."
Das erste nette Wort, daß ich heute zu hören bekam.
Aber es folgte wieder eine lange Pause... die Minuten vergingen.
"Setzen Sie sich, Herr Major."
"Jawoll, Herr General."
Und nun kam die nächste Pause.. langsam wurde es langweilig.
Ich finde, er überreizt das Stilmittel etwas. Beeindruckt war ich keineswegs, eher verärgert.
"Herr Major, was war mein letzter Befehl an Sie?"
"Herr General, Sie befahlen mir, mich am 9. August im in der Panzertruppenschule in Paderborn zu melden, um mit der Ausbildung von Offizieren zu beginnen."
"Aha. Werden Sie diesem Befehl nachkommen."
"Herr General, mir liegen keine anderslautenden Befehle vor. Der Eid des deutschen Soldaten gebietet es mir."
"Klugscheißer."
"Bitte, Herr General? Ich glaube, ich habe Sie nicht richtig verstanden."
"Ach hören Sie mir doch auf, Eisner! Sie wissen ganz genau, was los ist. Sparen Sie sich die Spielchen."
"Herr General, darf ich offen sprechen?"
"Ich bitte darum."
"Ich weiß nicht, was Sie von mir vollen. Ich führe Befehle aus, wenn ich Sie erhalte, und ich werde auch Ihren Befehl ausführen, auch wenn er mir nicht gefällt. Ich möchte meine Männer an die Front führen, und sonst nichts."
"Aha. Und dazu brauchen Sie die Hilfe ihres neuen Freundes aus Braunau?"
"Herr General, ich habe nicht um diese Hilfe ersucht. Ich habe dem böhmischen Gefreiten gesagt, daß ich Ihrem Befehl nachkommen und Offiziere ausbilden werde. Er hat von sich aus gesagt, daß er mich eher an der Front sieht. Und wenn von oberster Stelle entschieden wird, daß ich wieder an die Front darf, dann werde ich diesem Befehl nachkommen, genau so wie Ihrem Befehl nachkommen würde."
Weidmann schien nachzudenken, und es schien ihm nicht einzufallen.
"Machen Sie es sich nicht ein bißchen zu leicht, Eisner?"
"Herr General, ich denke nicht, daß ich es mir leicht mache. Sie befehlen mir etwas, und ich melde mich hier. Der Führer gibt mir eine andere Weisung, und auch diese befolge ich.
Und wenn ich Ihnen mal demonstrieren darf, wie ich es mir einfach machen könnte, dann erlauben Sie mir folgende Bemerkung: Sie haben mich als Ritterkreuzträger zuerst zu grüßen, bevor ich Sie grüße. Gemäß Befehl des Führers. Aber dieser Befehl ist für mich nicht relevant, er interessiert mich nicht. Ich möchte nur meine Männer in die Schlacht führen, und ich denke, daß ich das unter Ihrem Kommando in den letzten Jahren gut gemacht habe. Falls Sie das ähnlich sehen, würde mich das sehr freuen. Und wenn das nicht der Fall ist, werde ich um meine Versetzung in eine andere Einheit beantragen."
Der Blutdruck von General Weidmann stieg schlagartig an, aber er sagte nichts. Nach ein paar Sekunden stand er auf und stellte sich vor das große Fenster, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Einige sehr lange Momente vergingen.
Dann drehte der General sich zu mir herum.
"Herr Major, vielleicht habe ich das ein oder andere nicht richtig eingeordnet. Ein Befehl ist ein Befehl, und sowohl Sie als auch ich müssen Befehlen Folge leisten.
In gerade einmal fünf Wochen wird das VI. Panzerkorps neu aufgestellt werden, und es gibt viel zu tun. Kümmern Sie sich um Ihre Abteilung, das ein oder andere altbekannte Gesicht wartet schon auf Sie. Ich erwarte von Ihnen, daß die Männer und das neue Material perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wegtreten!"
Werter HvS, ihr habt uns nicht enttäuscht mit euren gelungenen Angriffen. Jetzt müsst ihr nur noch mit Gorky und Kasan aufräumen, danach bei Astrachan und der Bakufront; zugleich in der Türkei. Aber das wisst ihr selbst ja am besten...*grins*
Wir freuen uns schon auf den nächsten Fronteinsatz von Major Eisner...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
edit: kann euch leider immer noch nicht reppen, aber ich arbeite daran...*freu*
P.P.S:konnte euch nun doch noch reppen...*grins*
Baku, Hauptstadt der Sowjetunion, Hauptquartier von Marschall Sachimos.
Der große Raum war mit Landkarten übersäht, aber der Mann, der hinter dem Schreibtisch saß, brauchte keine Karten, um sich der verzweifelten Lage bewusst zu werden. Als Oberbefehlshaber der Roten Armee wusste er, wir große die Gefahr war, in der er auch jetzt schwebte. Die deutschen Horden waren auf allen Fronten auf dem Vormarsch, die Moral der Truppen war schlecht und trotzdem forderte die Staatsführung neue Offensiven gegen den übermächtigen Feind. Er war so in Gedanken vertieft, dass er das erste Klopfen nicht hörte, erst beim Zeiten, lauteren Klopfen rief er, verärgert über die Störung: "Herein!"
Sein Adjudant stand mit einem Brief in der Hand in der Tür: "Genosse Marschall..."
"Ja, was ist das?" fragte er.
"Genosse Marschall, dieser Brief ist soeben angekommen. Er stammt von einem Offizier, und er äußert sich in äußerst defätistischer Weise über den Kriegsverlauf! Ich habe bereits angeordnet, das dieser Leutnant vom NKWD verhaftet wird.!
"So, was will er denn, Putin?"
"Vielleicht sollten Sie das selber lesen, Genosse Marschall!"
"Dann geben sie mal her!"
Genosse Marschall!
Unser geliebtes Russland wird von den deutsche Horden überrannt!
Die tapferen Soldaten der Roten Armee stellen sich dem barbarischen Gegner mit Löwenmut entgegen, und lassen die Invasoren für jeden Meter unseres geheiligten Heimatlandes bluten.
Viele haben in diesen Schicksalskampf schon ihr Leben gegen, und doch stehen die tapferen Söhne und Töchter Russlands bereit ihr Leben für Russland zu geben!
An vielen Fronten stehen sie dem Feind gegenüber, aber schon ist ein großer Teil der Heimat unter das Joch der Besatzer geraten.
Aber noch kann der Sieg davongetragen werden, wenn es gelingt, die Kräfte zu konzentrieren und dem Feind gleichzeitig einen schweren Schlag zu versetzen.
Die Nordgruppe der Roten Armee bei Gorky ist vor der Vernichtung bedroht. Daher müssen die erfahrenen Truppen den Ausbruch wagen: Über Cheboksary und Kazan der Falle der Invasoren entkommen und über den Ural und das kaspische Meer unsere Truppen in Astrachan und Baku verstärken! Wenn Astrachan stark bleibt, ist es ein Stachel in der Seite des Feindes, der ihm bluten lassen wird!
Die Truppen aus der Türkei so schnell als möglich zurückziehen, bei Ankara eine Rückendeckung aufbauen, um das Nachsetzen des Feindes zu verhindern!
Und dann die feindlichen Truppen bei Poti und Batum angreifen! Noch können dort nur schwache Truppen stehen! Der geballten Macht der Truppen aus der Türkei können sie nicht widerstehen! Dann ist die Bedrohung südlich des Kaukasus beseitigt, und der Feind muss sich über die schmale Landenge zwischen dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer durchkämpfen, wo er weissbluten wird!
Genosse Marschall!
Russland darf nicht fallen: Wir sind alle bereit uns Leben für das Mutterland zugeben!
gez. Sharpimow, Leutnat
Wir sind schon ganz aufgeregt, weil wir wissen wollen wie sich der edle Sachimos nun schlägt...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::ph::)
von Sachimos
06.03.15, 00:43
Werter Genosse Sharpimow,
solche Männer wie Euch braucht Mütterchen Russland dringender den je. Männer die sich nicht scheuen die Wahrheit zu sagen und auch dafür einzustehen.
Männer die selbst in Situationen, welche Ausweglos erscheinen, die Nerven und einen kühlen Kopf bewahren und vor allem Männer, welche bereit sind sich bis zum letzten aufzuopfern
für eine gerechte Sache, für eine patriotische Pflicht, für die Freiheit des sowjetischen Volkes.
Alle Angehörigen der STAWKA wären überglücklich, wenn alle Soldaten der Roten Armee von Eurem Kampfeswillen beseelt wären.
Die Besatzer könnten sich gar nicht so schnell zurückziehen wie wir sie vertreiben würden.
Euer Brief hat uns natürlich erreicht und seit versichert, dass eure Vorschläge bereits eifrigst diskutiert wurden.
Ebenso wurden bereits erste Maßnahmen getroffen, um diese in die Tat umzusetzen. Die Verlegung des "Expeditionskorps" wurde bereits eingeleitet und auch Astrachan wird dem Feind nicht in die Hände fallen.
Es war Uns ein Bedürfnis euch auf diesem Wege zu antworten und euch persönlich zu Danken und nun würden Wir euch bitten euch umgehend an der Front vor Baku zu melden Oberstleutnant Sharpimow.
Ihr steht nun Marschall Schukow zur persönlichen Verfügung.
gez. Schimos Marschall der Sowjetunion.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 12. August 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Der Feind intensiviert seine Bemühungen in die Luftverteidigung des deutschen Reiches.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/jvcktxnl2ml.png (http://www.pic-upload.de/view-26326769/aktivit--ten.png.html)
Damit dürften die Angriffe unserer Verbündeten, in Zukunft, deutlich weniger Schaden machen.
Eine Situation in der aber leider die Sowjetunion nicht viel unternehmen kann. Die STAWKA hat keine Möglichkeit um dagegen etwas zu unternehmen.
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Infanteriearmeen
Die Front bei Gorky
Die Deutschen reagieren wieder einmal über schnell und bekämpfen unsere Angriffsspitzen, in gewohnter Weise, mit herausragender Effektivität.
Direkt vor Gorky attackiert das neueste feindliche Panzerkorps eine unserer Armeen und vertreibt diese aus ihren Stellungen.
Unterdessen stößt südlich der Stadt die Infanterie des Gegners vor und überschreitet die Wolga. Damit haben die Deutschen einen starken Brückenkopf auf unserer Seite aufgebaut.
Diesen zu beseitigen ist momentan nicht möglich. Unserer Kräfte sind einfach über strapaziert.
Östlich von Cheboksary werden unsere Nachschublinien wieder einmal durch ein deutsches Panzerkorps unterbrochen. Ein Gegenangriff in diese Richtung ist ebenfalls momentan nicht möglich.
Damit dürfte der Kessel von Gorky endgültig geschlossen worden sein.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/kmsghjw1r2pu.png (http://www.pic-upload.de/view-26326969/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)
Die STAWKA erwägt die verschiedensten Optionen aber letztendlich fällt die Entscheidung, dem Feind soviele Verluste wie möglich zuzufügen und zahlreiche Truppenteile hier zu binden.
Deshalb werden an allen Stellen schwere Angriffe unternommen und an allen Stellen ziehen sich die Deutschen zurück. Die Rote Armee hat noch immer Zähne.
Besonders hervorzuheben ist die Attacke einer Panzerarmee westlich von Gorky. Mit diesem Angriff wurde ein Großteil des gegnerischen Panzerkorps vernichtet. Lediglich einige wenige Panzer konnten unseren T-34 entkommen und mussten "Hals über Kopf" die Flucht ergreifen. Natürlich hatten auch hier wieder die Artillerie und Infanterie großen Anteil am Erfolg des Unternehmens.
Leider konnten unsere Truppen dem Feind nicht nachsetzen, da aufgrund des Nachschubmangels die Bewegungsreichweite stark eingeschränkt war.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/4eb5xx7fo4m5.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26327027/Valentine_Mk.IX.jpg.html)
**Panzer rollen durch die Vororte von Gorky.**
Gleichzeitig wird auch gegen die Heeresgruppe Mitte vorgegangen und es können einige Erfolge erzielt werden.
2 Armeen und ein Panzerkorps müssen sich zurückziehen und sind wohl die nächsten Wochen nicht mehr Einsatzbereit.
Diese Erfolge heben die Moral der Soldaten doch spürbar, auch wenn der Gegenschlag des Feindes unausweichlich ist.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/5lrfm89mmtcr.png (http://www.pic-upload.de/view-26327086/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)
Durch die Umfassungsoperation des Feindes, sind der STAWKA kaum noch Handlungsoptionen gegeben.
Den Kessel zu sprengen ist fast unmöglich und weitere Truppen können momentan nicht in diese Region verlegt werden.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind nur noch Auffrischungen möglich und diese auch nur noch im begrenztem Maße.
Die unterbrochene Eisenbahnlinie tut hier ihr übriges dazu.
Die Festung Astrachan
In den letzten Tagen rückten die Deutschen auf die Befestigungen rund um die Stadt vor.
Bis jetzt wurde allerdings nur Infanterie gesichtet. Ein Anzeichen dafür, dass es sich nur um einen Test der Verteidigungsstärke der Festung handelt.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/hl9l6fda12yx.png (http://www.pic-upload.de/view-26327279/Bild-3-Astarchan-Ende.png.html)
Die erste Attacke traf unsere Pioniere.
Der Bau der Stellung wurde abgebrochen und die Einheit bereitet sich auf den Abtransport vor.
Die STAWKA wird sie nach Baku verlegen, um dort die Linien zu stärken. Ersetzt wird sie durch eine Armee, welche bereits in Baku bereitgestellt wurde.
Der Kampf um Grozny
Deutsche und Rumänische Truppen strömen weiter über den Terek nach Süden, stehen aber noch weit vor der 1. Verteidigungslinie.
In ihrem Sturmlauf vernichten sie auch das HQ und nur die angeschlagene Division entkommt knapp.
Erstaunlich ist aber immer wieder, welch hohe Verluste die rumänische Panzereinheit hinnehmen muss.
Offensichtlich haben sie nicht den selben Organisationsgrad und die Ausbildung, welche die Soldaten der Wehrmacht genießen durften.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/qzzzugiszjv1.png (http://www.pic-upload.de/view-26327366/Bild-4-Grozny-Anfang.png.html)
Die STAWKA bemüht sich unterdessen wieder Ordnung in die Linien zu bringen und die Versorgung in Gang zu bringen.
Deswegen wird ein weiteres Versorgungszentrum in diese Region verlegt, um alle Stellungen ausreichend mit Nachschub versorgen zu können.
Auch die Auffrischung der Truppenteile wird mit Hochdruck vorangetrieben.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/51m5b4mo7ogf.png (http://www.pic-upload.de/view-26327398/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)
Die Pionierabteilung aus Astrachan soll ebenfalls in diese Region verlegt werden.
Hinter Makhachala müssen weitere Stellungen ausgehoben werden, um Baku zu schützen und den Feind aufzuhalten.
In Baku selbst wurde unterdessen eine neue Armee wieder aufgestellt.
http://www11.pic-upload.de/05.03.15/9hf4ut5oha.png (http://www.pic-upload.de/view-26327413/Bild-6-Baku-Ende.png.html)
Diese Einheit wird über den Seeweg in die Festung Astrachan verlegt werden. Der Landweg wurde ja von den Deutschen unterbrochen.
Auf dem selben Weg werden auch die Pioniere evakuiert werden.
Die Front im Kaukasus
Hier bleibt es unterdessen eher ruhig.
Die Deutschen rücken von ihren eroberten Häfen aus, in die Türkei vor und nehmen Hopa ein.
Ein Stadt welche nicht verteidigt wurde, weil es sich nicht gelohnt hätte und die Versorgung einfach zu schlecht war.
Hoffentlich hat der Feind ebenfalls mit einer schlechten Nachschublage zu kämpfen.
Die Analysten der STAWKA sind sich unterdessen einig. Das Ziel des Feindes kann nur ein Angriff auf die einzige Bahnlinie nach Ankara sein.
Um diese zu verteidigen und eventuell einen Gegenangriff zu unternehmen, wird die "Panzerarmee Türkei" nach Erzurum verlegt. Ebenso werden Kars und Tiflis befestigt.
http://www11.pic-upload.de/06.03.15/9kvez982apya.png (http://www.pic-upload.de/view-26327495/Bild-7-Kaukasus-Ende.png.html)
Die Einheiten stammen alle aus der Türkei und benötigen noch einige Tage Ruhe, um sich zu ordnen und auf die Verteidigung einzurichten.
Es sollte aber möglich sein, zumindest allen nachfolgenden Soldaten bereits ein funktionierendes Nachschubsystem zur Seite zu stellen, wenn es gelingt das HQ in Richtung Erzurum zu evakuieren.
Bis dahin muss diese Aufgabe durch einen türkischen Kommandeur übernommen werden.
Die ehemalige Tiflis Garnison erkundet unterdessen die Berge und trifft auf feindliche Gebirgsjäger, welche offensichtlich in Richtung Tiflis vorrücken wollen.
Dadurch ist die STAWKA immerhin gewarnt und kann in den nächsten Tagen weitere Verstärkungen mobilisieren.
Die türkische Front
Gemäß dem Plan des Oberkommandos, geht in der Türkei der Rückzug aller Truppen weiter.
Ein Teil konnte bereits per Bahn abtransportiert werden, allerdings sind noch etliche Einheiten vor Ort.
Die Rumänen haben wohl ebenfalls die "Zeichen der Zeit" erkannt und beginnen unseren Verbänden nachzusetzen und starten dabei erste Angriffe.
http://www11.pic-upload.de/06.03.15/6dy257kbin6y.png (http://www.pic-upload.de/view-26327577/Bild-8-T--rkei-Ende.png.html)
Ein Großteil der "Roten Luftflotten" wurde ebenfalls bereits an andere Schauplätze verlegt und der Rest wird in den nächsten Tagen folgen.
In und um Ankara selbst sollen bloß die absolut wichtigsten Einheiten stationiert bleiben.
Ihre Aufgabe wird ein verzögern des Feindes sein, um damit Zeit zu gewinnen und sich an anderer Stelle verstärkt zu engagieren.
Wenn es irgendwie möglich ist sollen die türkischen Soldaten einen Großteil der Aufgaben übernehmen und nur wenige sowjetische Einheiten vor Ort verbleiben.
Deshalb wurde bereits von der STAWKA die Auflösung des "türkischen Expeditionskorps" bekannt gegeben.
http://www11.pic-upload.de/06.03.15/fbfszuau993.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26327630/RIAN_archive_66025_Before_Attack.jpg.html)
**Den Soldaten werden die neuesten Befehle und Nachrichten verlesen.**
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Die Lage ist weiterhin an allen Fronten angespannt.
Um dem einzelnen Kommandeuren einen besseren Überblick über die Gesamtlage zu ermöglichen, wird die folgende Generalstabskarte veröffentlicht.
http://www11.pic-upload.de/06.03.15/wmk95onlw5x.png (http://www.pic-upload.de/view-26327620/gesamtkarte.png.html)
Deutlich zu sehen ist die Lage der Fronten bei Gorky, welche komplett abgeschnitten sind.
Und auch die Lage in der Türkei kann nicht gerade als rosig bezeichnet werden.
Immerhin ist die Festung Astrachan weiterhin fest in unserer Hand und kann bei Bedarf auch noch verstärkt werden.
Diese Karte ist natürlich ausschließlich für Offiziere gedacht und darf unter keinen Umständen dem Feind in die Hände fallen.
Auch dem einfachen Soldaten sollte kein Zugang gewährt werden.
Werter Hohenlohe,
wir denken, daß wir mit dem Aufräumen im Norden noch in diesem Jahr fertig sein werden. Auch sind wir uns sicher, daß wir Baku nicht mehr im Jahr 1943 erreichen können, aber das hat auch einen Vorteil: den tief eingegrabenen Russen werden im Frühjahr 1944 ausgeruhte und gut versorgte Wehrmachtseinheiten gegenüber stehen. Das wird für den Audienz ein ziemliches Spektakel werden.
Werter Sharpe,
auch wenn wir Eure Analyse nur für bedingt zutreffend halten, so bewundern wir doch Euren Optimismus! Ihr würdet Euch wahrscheinlich sogar an die FDP herantrauen!
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
12. August 1943 - Feinaktivitäten
Die Russen führen ihre Umorganisation fort.
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Die Russen führen mit Artillerie, Infanterie und Panzern einen Angriff auf das III. Panzerkorps durch. Allein durch den Beschuß der Schweren russischen Artillerie gehen 40% der deutschen Panzer verloren, und die Einheit kann sich der Vernichtung nur durch einen geordneten Rückzug entziehen.
Die russischen Panzer befinden sich nun in exponierte Position.
http://imageshack.com/a/img540/6069/icoWmK.png
Die Russen werfen alles in die Waagschale, was sie noch haben. Der Erfolg eines Totalverlusts bleibt ihnen allerdings verwehrt.
http://imageshack.com/a/img909/3930/JdnY22.png
Die Russen haben wohl eine Entscheidung getroffen: Astrachan wird nicht evakuiert. Obwohl die Versorgungslage vor Ort miserabel ist, befiehlt das OKH die Einschließung der Stadt.
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Südlich des Terek passiert erst mal nichts. Die Russen haben ihre Befestigungen bemannt und warten auf den Angriff der Wehrmacht, der sicherlich irgendwann kommen wird.
http://imageshack.com/a/img901/1971/4uMSpT.png
Die Russen versuchen, die deutschen Stellungen auszukundschaften und geraten in einen Hinterhalt.
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Auch in Kleinasien ziehen die Bolschewiken sich zurück.
15. August 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord setzt ihren Angriff auf Gorki fort und zerstört zwei russische Panzerkorps.
Die H.Gr. Mitte rückt weiter gen Norden vor und treibt die Russen vor sich her.
Die H.Gr. Süd schließt Astrachan ein und bereitet den ersten Angriff auf die Kaukasus-Festung vor.
In Kleinasien setzen die deutsch-rumänischen Truppen dem Feind nach.
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Den Russen gehen nun endgültig die Panzer aus. Auf deutscher Seite kamen zum ersten Mal die neuen Panzerjagdeinheiten erfolgreich zum Einsatz.
Die Bahnlinie Gorki - Kasan ist nachhaltig unterbrochen, und von nun an können die Russen keine neuen Truppen mehr in der Stadt aufstellen.
Die Feindeinheiten, die sich auf freiem Feld im Südosten der Stadt befinden, sind in sehr schlechtem Zustand. Das feindl. Versorgungszentrum arbeitet nicht mit voller Effizienz, und die Russen werden sehr schlecht versorgt. In den nächsten Wochen wird die Falle zuschnappen.. die Analysten beim OKH sind sich sicher, daß nicht eine einzige Feindeinheit den September überleben wird.
Nach den glorreichen Siegen der Wehrmacht bei Mokau und Stalingrad wird Gorki die nächste schlimme Niederlage für die Russen.
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Die deutsche Rüstungswirtschaft braucht viel Metall, und im Umfeld von Gorki gibt es viel davon.
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Das OKH hat sich entschlossen, zuerst Tscheboksary einzunehmen, um die Versorgung der Truppen mit Nachschub zu gewährleisten. Zum Glück wurde die Stadt von den Russen nur mangelhaft gesichert.
Die Belagerung wurde eingeleitet, und Schwere Artillerie ist in Stellung. Am 21. August beginnt der Angriff.
(Anm.: wir haben vier Einheiten im Umfeld der Stadt, d.h. formell ist die Belagerungsregel in Kraft. Der Supply-Wert der Stadt sinkt nun jede Runde um einen Punkt, bis er Null erreicht. Das verhindert, daß die Division in der Stadt aufgefrischt werden kann, so daß wir auf Dauer irgendwann erfolgreich sein werden.)
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Deutsche Truppen haben bereits die Vororte der Stadt infiltriert.
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Die Verteidiger von Astrachen bekommen die erste Kostprobe von der Kampfstärke der deutschen Truppen.
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Als erstes wird die Wehrmacht das sowjetische Panzerkorps zerschlagen und dann das entstandene Loch dazu benutzen, das gesamte Stellungssystem zu schleifen. Es ist das erklärte Ziel, vor dem Winter in Machatschkala zu sein.
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Die deutschen Panzer erwarten den Befehl zum Angriff.
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Die Fallschirmjäger werden wegen der unübersichlichen Feindlage noch nicht eingesetzt. In den nächsten Tagen werden noch weitere fünf Armeekorps und ein Versorgungszentrum eintreffen, so daß die deutschen Truppen an Schlagkraft gewinnen.
Für das weitere Vorgehen gibt es zwei Möglichkeiten: einen Angriff auf Erzurum oder einen Angriff auf Tiflis und dann anschließend auf Leninakan.
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Auch die ersten Panzerjäger sind bereits eingetroffen.
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Die deutsch-rumänischen Truppen setzen den Russen nach und lassen sie nicht zur Ruhe kommen.
Vom 12. bis zum 17. August wurden fünf Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Panzerkorps, ein HQ, eine Armee und eine Garnison. Insgesamt wurden nun 439 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 81%.
Kapital LXXXV - Kindergarten
"Abteilung, Stillgestanden!"
Die gesamte Abteilung war angetreten.... und ich hatte vor, ihnen den ein oder anderen Takt zu sagen.
"Soldaten, so einen Sauhaufen wie Sie habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Es ist beschämend, was in der heutigen Übung geleistet wurde, geradezu peinlich. Und nur damit Sie es auch ganz genau wissen: ich habe nicht vor, Männer mit solch schlechten Leistungen mit nach Rußland zu nehmen. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, fliegt raus und kann sich in Italien gegen die Amis beweisen."
Eine kleine Pause, garniert mit einem grimmigen Blick, konnte nicht schaden.
"Und wenn sich nun jemand ungerecht behandelt fühlt: die wahre Sachlage ist noch viel schlimmer als das, was ich eben gesagt habe!
Ich frage mich, was Sie während Ihrer Ausbildung gelernt habe außer dicke Weiber stemmen!
Des Führers Wehrmacht verdient etwas Besseres als Sie!"
Und wieder ein wenig Ruhe. Es war an der Zeit, die Reihen abzulaufen und ein paar der Leute persönlich ins Achtung zu stellen.
"Obergefreiter Thiel, was ist Ihre momentane Verwendung?"
"Herr Major, ich fungiere als Richtungschütze in der von Ihnen geführten Abteilung."
"Aha, sehr interessant. Und was macht so ein Richtschütze?"
"Herr Major, es ist meine Aufgabe, das Hauptgeschütz des Panzers auszurichten und abzufeuern."
"Aha, sehr interessant. Und worauf feuert man da so?"
"Äh, also der Herr Feldwebel hatte zu mir gesagt..."
"Herr Obergefreiter, Sie haben mich mit Herr Major anzurden und nicht mit Äh. Desweiteren habe ich Ihnen nicht die Frage gestellt, was der Herr Feldwebel gesagt hat, sondern ich wollte wissen, worauf man als Richtschütze so feuert. Haben Sie einen Teil der Frage nicht verstanden? Soll ich vielleicht langsamer reden?"
"Herr Majot, ich bitte um Verzeihung. Ich habe Ihre Frage verstanden. Die Aufgabe eines Richtschützen ist es, den Feind zu bekämpfen und zu vernichtet."
"Fein, Herr Obergefreiter. Und warum haben Sie dann einen als deutschen Panzer gekennzeichnetes Ziel abgeschossen?"
"Äh, also, hören Sie zu..."
Den folgenden Wutausbruch kann ich schlecht in Worte fassen.
"Obergefreiter Thiel, hat Ihnen jemand ins Gehirn geschissen? Ich habe Ihnen eben gesagt, daß Sie mich mit Herr Major anzureden haben, aber scheinbar ist das zu kompliziert für Sie. Sie bekommen zwei Wochen Bau wegen wiederholter Mißachtung meines Dienstgrades. Sie rücken unverzüglich ein, und wenn ich eine Klage höre, werfe ich Sie mit eigenen Händen aus meiner Einheit. Haben Sie wenigstens das verstanden?"
"Jawoll, Herr Major!"
"Habe ich nicht eben gesagt, daß Sie unverzüglich einzurücken haben?"
"Das haben Sie, aber ich..."
"DREI WOCHEN!!!! UND NUN MARSCH MARSCH, VERDAMMT NOCH MAL!!!!"
Wenigstens rennen konnte er. Nun war es wieder Zeit für eine kurze Pause und ein paar böse Blicke.
Nun kam der nächste Patient an die Reihe.
"Und wer sind Sie, Herr Unterfeldwebel?"
"Herr Major, ich bin Unterfeldwebel Schmidt."
"Und was ist Ihre momentane Verwendung?"
"Herr Major, ich bin Panzerfahrer in Ihrer Abteilung."
"Aha, fein. Und was macht man als Panzerfahrer so?"
"Herr Major, ein Panzerfahrer fährt Panzer."
"Aha, fein. Fährt er einfach so vor sich hin, wie es ihm beliebt, oder gibt es da gewisse Verhaltensmuster?"
"Herr Major, der Fahrer hat die Befehle seines Kommandanten zu befolgen, welcher die Richtung und Geschwindigkeit festlegt."
"Aha, fein. Und haben Sie von Ihrem Kommandant den Befehl bekommt, anstatt des Rechtsschwenks, den die gesamte Kompanie durchgeführt hat, einen Linksschwenk machen?"
"Herr Major, das habe ich nicht."
"Aha, fein. Und was hat Sie dann auf die Idee gebracht, einfach aus der Formation auszubrechen und das Geschütz Ihres Panzers in die Flanke des neben Ihnen fahrenden Panzers zu bohren, so daß die Kanone ersetzt werden muß?"
"Herr Major, ich habe wohl Rechts und Links verwechselt."
"Na schau einer an... ein Panzerfahrer, der Links und Rechts verwechselt. Es bleibt zu hoffen, daß Sie nicht auf noch irgendwann Freund und Feind verwechseln. Aber ich kann Ihnen helfen, solche Fehler in Zukunft zu vermeiden."
Die Miene des armen Tropfs hellte sich ein wenig auf."
"Herr Major, das würden Sie tun?"
"Aber gern doch, Herr Unterfeldwebel. Ich degradiere Sie hiermit zum Gefreiten, entziehe Ihnen die Verwendung als Panzerfahrer und versetze Sie mit sofortiger Wirkung in die Küche des Korps. Wenn Sie dort die Kartoffeln falsch herum aufschneiden, wir das keinem mehr weh tun. Wegtreten!"
Der Gefreite Schmidt grüßte, machte kehrt und verließt den Platz.
Es folgten noch ein paar Zusammenstauchungen, aber irgendwann war das Maß erreicht, wo eine weitere Degradierung ihren Effekt verfehlte.
Die Männer hatten sich gar nicht schlecht geschlagen, aber das mußte man ihnen ja nicht unter die Nase reiben. Und die faulen Eier werde ich lieber heute als morgen los.
FDP?! Kinkerlitzchen! Da würde ich lieber eine christliche Buchhandlung in Raqqah eröffnen, oder ein Programmkino in Moskau: Jagd auf Roter Oktober: Minute 15: Treffen von Kommandant Ramius und Politoffizier Putin zum Tee!
Oder als Kommandeur der ukrainischen Truppen in Mariupol!
Das wäre mal ein richtige Herausforderung!
gez. Sharpe, der Herausgeforderte
@Sachimos
Wir sind schon mal gespannt darauf, wie ihr euren Abwehrkampf meistern werdet...Viel Glück!!
@HvS
Wir warten schon auf eure Offensiven bei Gorki und am Terek sowie im Kaukasus. Wir hoffen, dass ihr den Feind in der Türkei noch einschliessen könnt...:ph: Wir wünschen euch viel Erfolg!! :top:
Die Storyline gefällt uns. Wir hoffen auf eine baldige Frontverwendung von Major Eisner...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
11.03.15, 23:48
Werter Hohenlohe,
vielen Dank. Wir geben uns die größte Mühe, es dem werten HvS so schwer wie möglich zu machen.:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 18. August 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unser Verbündeten, welche bereits vor geraumer Zeit im Süden von Italien gelandet sind, drängen weiter voran.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/jbq58soxlo63.png (http://www.pic-upload.de/view-26384082/Bild-1-Italien.png.html)
Die gesamte Bevölkerung der Sowjetunion wünscht den tapferen Soldaten viel Glück und ist in den Gedanken bei ihnen.
Hoffentlich kommt ihr Vormarsch gut voran und entlastet, baldmöglichst, die Soldaten der Roten Armee in ihrem schwerem Kampf.
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Infanteriearmeen
1 Abteilung schwere Artillerie
Die Front bei Gorky
Die Deutschen rücken weiter ungebremst vor.
Zwar merkt man bereits eine leichte Abschwächung ihres "Vorwärtsdrangs" aber von einer Entspannung der Lage kann keine Rede sein.
Ganz im Gegenteil.
Ein Großteil der ehemaligen Heeresgruppe Mitte rückt weiterhin auf Gorky direkt vor. Dabei wird unsere 2. Front fast eingeschlossen und die Vereinigung der beiden Angriffsflügel im Umfeld der stadt steht unmittelbar bevor. Es besteht die akute Gefahr, dass unsere 2. Front in die Wälder abgedrängt und dort völlig aufgerieben wird. Diese Situation muss von der STAWKA umgehend bereinigt werden.
Genauso wie die desaströse Verteidigungslage in und um dieses letzte Bollwerk.
Gleichzeitig wurde aber auch die Stadt Cheboksary von einer Kampfgruppe eingeschlossen und wird nun vom Feind belagert.
Offensichtlich wollen die Deutschen auf der Zielgeraden alle Verluste vermeiden und haben beschlossen die Zeit für sich arbeiten zu lassen.
Da kein Nachschub mehr in die Stadt gebracht werden kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann unseren tapferen Soldaten die Vorräte ausgehen und sie die Waffen strecken müssen.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/doz2nl2kn7sk.png (http://www.pic-upload.de/view-26384311/Bild-2-Gorky-Anfang.png.html)
Alle beteiligten Offiziere der STAWKA, des Oberkommandos und auch alle Frontkommandeure treffen sich umgehend an einem geheimen Ort und planen das weitere Vorgehen.
Einhellige Meinungen ist, dass es das Beste wäre alle verbliebenen Kräfte zu konzentrieren und zwar, um Gorky zu verteidigen.
Die Eroberung der Stadt muss dem Feind so schwer wie möglich gemacht werden. Die Verluste für die Deutschen müssen untragbar werden.
Es wird ein Plan entwickelt, wie dieses Vorhaben gelingen könnte.
Die 2. Front muss befreit werden und alle vorhanden Verbände sollen sich im Umland der Stadt eingraben.
Diese Pläne werden auch umgehend allen betroffenen Soldaten der Roten Armee bekanntgegeben.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/siqtpitnm3wm.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26384361/------------_------------------_----------_----------------------_----------_8---_----------------------_----------.jpg.html)
**Die Offiziere verlesen die Pläne vor den Soldaten.**
Die 2. Front kann sich glücklicherweise noch selbst befreien und ist nicht auf Hilfe von außen angewiesen.
Leider ist aber die Versorgungslage inzwischen so schlecht geworden, dass die Bewegungsreichweite stark eingeschränkt ist.
Immerhin konnte ein Großteil der Truppen die vorgesehenen Stellungen erreichen und auch einige Umgruppierungen konnten durchgeführt werden.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/xlqt5u3uzdi2.png (http://www.pic-upload.de/view-26384376/Bild-3-Gorky-Ende.png.html)
Der einstmals große Kessel ist merklich zusammengeschmolzen und mit jedem Tag dürfte auch der verfügbare Raum nun weniger werden.
Leider konnten die Verteidiger von Cheboksary nicht weiter verstärkt werden und auch die Vorräte in der Stadt reichen nur noch für wenige Wochen.
Nach Gorky konnten aber noch einige Bahnen mit Versorgungsgütern, Waffen und Munition gelangen.
Deshalb gelingt es noch einmal, zumindest ansatzweise, die Verluste auszugleichen und einige Verbände vollständig aufzufrischen.
Die größten Hoffnungen der STAWKA ruhen unterdessen auf der Armee, welche die eigentliche Verteidigung von Gorky übernommen hat.
Diese ist die am Besten ausgestattete und frischeste Einheit auf dem gesamten Schlachtfeld.
Nichtsdestotrotz geht man im Oberkommando davon aus, dass der gesamte Kessel bis spätestens Mitte September vom Feind überrannt wurde.
Selbstverständlich sagt man dies dem einfachen Soldaten so nicht, sondern verbreitet weiterhin Siegesgewissheit, um die Moral nicht weiter zu schädigen.
Die Festung Astrachan
Vor Astrachan testen die Deutschen weiter unsere Verteidigung. Scheinbar meinen sie es wirklich ernst.
Aber sie müssen auch Verluste hinnehmen, denn unsere Soldaten sind eindeutig besser versorgt und können im schnellen Gegenangriffen reagieren.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/bfyk4sudvfng.png (http://www.pic-upload.de/view-26384483/Bild-4-Astrachan-Ende.png.html)
Leider konnte der Festungsbau nicht abgeschlossen werden, da ansonsten die Pioniere mit in die Gefechte verwickelt worden wären.
Deshalb wurden diese auch bereits evakuiert und befinden sich nun auf den Weg in Richtung Baku. Das Kaspische Meer ist noch völlig in unserer Hand und die Überfahrt dürfte relativ sicher verlaufen. Als Ersatz für die Pioniere wurde bereits eine neu aufgestellte Armee verschifft und befindet sich nun ebenfalls auf dem Meer in Richtung Astrachan.
In den nächsten Tagen sollte sie vollständig an Land gegangen und bereit für ihren ersten Einsatz sein.
Die STAWKA ist recht zuversichtlich, dass man Astrachan noch länger halten kann.
Das ist auch wichtig, da ansonsten der Feind unsere Stellungen vor Baku von der Seeseite aus bedrohen kann.
Der Kampf um Grozny
In den letzten Tagen verhielt sich der Feind auffallend ruhig. Dies löst durchaus unterschiedliche Meinungen im Oberkommando aus.
Während die einen sagen: Dass dies meistens nichts Gutes bedeutet hat, sagen die anderen: Das auch der beste deutsche Soldat nicht ewig ohne Pause kämpfen kann.
Die STAWKA geht dennoch von der "Ruhe vor dem Sturm aus" und arbeitet weiterhin mit Hochdruck am Ausbau des Stellungssystems und an der Optimierung der Versorgung.
Zeitgleich werden im Kaukasus die wichtigsten Städte weiter verstärkt. Tbilisi und Tiflis werden nun von zwei Armeen verteidigt und weiter Verstärkungen sind unterwegs.
Und auch vor Machatschkala treffen weitere Verteidiger ein. Alles wieder aufgestellte Einheiten, welche mit kampferprobten Männern durchsetzt sind.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/i5gqjfv4cbzr.png (http://www.pic-upload.de/view-26384677/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)
Auch eine Abteilung schwerer Artillerie konnte wieder an die Front gebracht werden und kann in Kürze ihre Stellungen beziehen.
Damit sollte eine Verteidigung der gesamten Linie vor Machatschkala bis zum Winter möglich sein.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/9pg689i93nkd.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26384713/512px-Sovietgunners.jpg.html)
**Das Gelände erschwert eine schnelle Verlegung der Artillerie erheblich.**
Die Front im Kaukasus
Im Kaukasus und dem Osten der Türkei hat die Intensität der Kämpfe ebenfalls merklich nach gelassen.
Dem Feind gelingt noch die Vernichtung unserer Stabsabteilung hier aber ein weiteres Vorrücken konnte nicht beobachtet werden.
Bis ein neuer Frontkommandeur zur Verfügung steht, stehen alle Truppen in diesem Abschnitt unter türkischem Kommando.
Sicherlich nicht die Beste Wahl aber immerhin noch besser als gar keine Führung.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/52e9bof25zn.png (http://www.pic-upload.de/view-26384749/Bild-6-Kaukasus-Ende.png.html)
Wie bereits beschrieben, konnten auch nach Tiflis weitere Verstärkungen, in Form einer ganzen Armee, gebracht werden.
Zu offensiven Aktionen reicht dies zwar noch nicht aber die Verteidigung stärkt dies doch enorm.
Die türkische Front
In der Türkei geht die Zeit der großen Gefechte ebenfalls zu Ende.
Große Teile der Roten Armee haben sich bereits zurückgezogen oder folgen noch.
In Ankara selbst muss aber erst noch eine stabile Verteidigung etabliert werden.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/q7euoznjm2v.png (http://www.pic-upload.de/view-26384795/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Langfristig ist eigentlich geplant, dass gesamte Kommando in der Türkei auch an türkische Kommandeure zu übergeben.
Ob das allerdings klappt und rechtzeitig abgeschlossen werden kann, darf angezweifelt werden.
Es kommt nun auch auf das Verhalten des Feindes an. Wenn die Deutschen und Rumänen weiterhin voran drängen müssen größere Sicherungsverbände zurückgelassen werden, um nicht noch eine Front im Kaukasus zu haben. 3 Stück dürften die verbliebenen Kräfte der Roten Armee dann wohl endgültig überfordern. Bleiben unsere Gegner aber ruhig, dann könnte man die Türkei auch mit schwachen Kräften effektiv verteidigen und gleichzeitig noch einige Einheiten abziehen.
Ein endgültiger Plan wurde aber vom Oberkommando noch nicht entwickelt.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach den letzten schweren Monaten und Wochen voller Kämpfe, haben die Analysten der STAWKA eine neue Übersicht über das aktuelle Kräfteverhältnis erstellt.
http://www11.pic-upload.de/11.03.15/h4xw8bjaveja.png (http://www.pic-upload.de/view-26384846/kr--fteverh--ltnis.png.html)
Der Feind ist mittlerweile mehr als doppelt so stark wie die Rote Armee und selbst mit allen Neuaufstellungen und ohne Totalverluste kann dieses Ungleichgewicht nur minimal ausgeglichen werden.
Einzig der enge Kampfraum im Kaukasus begünstigt unsere Truppen noch, weil der Feind seine Überlegenheit nicht ausspielen kann. Wie lange das aber noch so sein wird kann nicht gesagt werden.
Die STAWKA empfiehlt diese Übersicht, nach Kenntnisnahme durch die Offiziere, zu vernichten.
Für den Feind ist sie zwar ohne Wert, allerdings kann sie der Moral des einzelnen Soldaten einen schweren Schlag versetzen. Dies gilt es zu verhindern.
Zu geeigneter Zeit wird die STAWKA auch wieder über die Zahl der Neuaufstellungen informieren.
Werter Sachimos,
sollten Wir Unserer Bewunderung für Euren Kampfgeist noch nicht genügend Ausdruck verliehen haben, dann holen Wir das hiermit nach.
Hasta la Victoria siempre!
Werter Sharpe,
seit gestern abend gibt es noch eine weitere Verwendung, die Euch gut zu Gesicht stehen würde: Trainer von Sch(l)achtor Donezk!
Werter Hohenlohe,
die von Euch angesprochenen Offensiven finden gewiss statt.. Details später. Über die Sache mit den sowjetischen Truppen in der Türkei sind wir uns noch nicht ganz sicher... wir könnten die Fallis auf der Bahnlinie anlanden lassen und somit die Verbindung unterbrechen, aber dann würden die Russen wahrscheinlich die Fallis vernichten, bevor wir nachgesetzt haben. Obwohl wir das Spiel definitiv gewinnen werden, tun wir uns schwer damit, eine Einheit in den sicheren Tod zu schicken. Wir werden die Unterbrechung der Bahnlinie also erst dann durchführen, wenn wir eine gewisse Erfolgswahrscheinlichkeit sehen, was früher oder später der Fall sein wird.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
18. August 1943 - Feindaktivitäten
Im Reich zeigen sich die ersten Erfolge im Kampf gegen die Bomber der Westalliierten.
http://imageshack.com/a/img537/9001/2my5cf.png
An der Ostfront versuchen die Russen weiterhin, auf allen drei Hochzeiten mitzutanzen.
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Der Feind hat seine Strategie vor Gorki beibehalten und versucht erfolglos, seine abgekämpften Truppen zu einem Ring um die Stadt zusammenzuziehen.
Die Aussichten auf Erfolg sind allerdings gering.
http://imageshack.com/a/img538/2310/OYX4tc.png
Aus der Festung Astrachan heraus setzen die Russen zu Gegenangriffen an und fügen der Wehrmacht Verluste zu.
Desweiteren ist auffällig, daß die sowjetischen Pioniere die Stadt verlassen haben. Jede Befestigung, die die Wehrmacht vernichten wird, kann also nicht mehr ersetzt werden.
Im Kaukasus und in Kleinasien gibt es keinerlei Feindaktivitäten zu verzeichnen.
21. August 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.n Nord und Mitte führen den Angriff auf Gorki fort und vernichten etliche Feindeinheiten. Auch gelingt es, die Verteidiger von Tscheboksary zu vernichten.
Die H.Gr. Süd bricht in das Stellungssystem des Gegners ein.
http://imageshack.com/a/img538/65/gi9PQX.png
Ein Drittel der Feindtruppen im Kessel wird vernichtet, und ein weiteres Drittel ist schwer angeschlagen. Die Russen haben nur noch ein Versorgungszentrum, und wenn es der Wehrmacht gelingt, dieses zu beschädigen oder gar zu vernichten, dann werden die restlichen sowjetischen Einheiten nur noch minimale Versorgung erhalten. Das OKH erwartet die Einnahme von Gorki für Anfang September.
Weiter östlich werden die Verteidiger von Tscheboksary vernichtet, und der Angriff auf Kasan wird vorbereitet.
http://imageshack.com/a/img538/8484/Y3ZCvq.jpg
In Tscheboksary gelang die Rettung von zwei Bewohnern, die noch nicht vollends von der kommunistischen Propaganda durchsetzt sind.
http://imageshack.com/a/img661/1570/Dvvy7D.png
Selbst die stärksten Befestigungen können der deutschen Luftwaffe keinen Einhalt gebieten. Nach mehreren schweren Angriffen waren Moral und Einsatzbereitschaft der Feindtruppen dermaßen im Keller, daß die Vernichtung eines russischen Panzerkorps mit verhältnismäßig geringen eigenen Verlusten möglich war. Auch gelang es, den dahinter arbeitenden Pionieren schwere Verluste zuzufügen. Damit ist die gegnerische Verteidigungslinie an ihrer vermeintlich stärksten Stelle durchdrungen.
Die Beseitung des feindl. Festungssystems wird ein hartes Stück Arbeit, aber es wird gelingen.
http://imageshack.com/a/img673/4883/8ptthc.jpg
Ein Eckpfeiler der Verteidigung wurde bereits zertrümmert.
http://imageshack.com/a/img661/4066/S7xEM6.png
Im Südwesten des Kampfgebiets gelingt die Erkundung von Erzurum, das aber für einen Angriff zu gut gesichert ist.
Weiter östlich beginnt der Angriff auf Tiflis.
Weitere Truppen stehen zum Transport nach Poti und Batum bereit.
http://imageshack.com/a/img673/8475/lbEGzl.jpg
Das Gelände im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Rußland ist äußerst unwirtlich, aber der deutsche Soldat kämpft weiter.
http://imageshack.com/a/img673/4330/aYeeMw.png
Im Norden von Kleinasien rücken die deutschen Truppen vor und schlagen ein türkisches Armeekorps in Flucht, wobei die Türken empfindlche Verluste hinnehmen müssen.
Die Rumänen marschieren in Sichtweite der türkischen Hauptstadt Ankara.
Vom 18. bis zum 23. August wurden acht Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Panzerkorps, ein HQ, eine Armee, drei Divisionen und eine PAK. Insgesamt wurden nun 447 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 82%.
Kapitel LXXXVI - Neues Spielzeug
"Du, Hans... wuist nöd amoi oahn oanderön Banza nehma? Das Rohr lauft scho blau oan..."
War vielleicht gar keine schlechte Idee... wenn die Rohre zu heiß wurden, dann verschlechterte sich die Präzision, und im schlimmsten Fall verzog sich das Rohr.
"Hast Recht, Dietmar.. wir nehmen den nächsten. Ist der schon eingeschossen."
"Naja, grob... aba dn ledzden Schliff muaßt iam scho selba geam!"
Gut... also werden wohl ein oder zwei Schüsse zu Justierung der Optiken notwendig sein.
"Dietmar, gib an die Zielgruppe durch, daß sie eine weitere Attrape T34 westlich der Kusselgruppe aufstellen sollen. Oder am besten gleich drei."
"I soags iahnä, Hans."
Mal sehen, ob sie es auch verstehen würden, wenn Dietmar versuchte, Hochdeutsch zu reden.
Ein paar Minuten später waren die Ziele aufgestellt, und ich hatte Freigabe zum Schießen. Ich visierte das äußerst linke Ziel an. Es war windstill, und die Entfernung waren 1.300 Meter. Ich richtete die Kanone des Panzerkampfwagens IVG aus und feuerte. Die Kanone des IIIG hatte schon einen ordentlichen Bumms gehabt, aber die lange 7,5cm war etwas ganz anderes. Das Geschoß hat viel mehr Masse, und die Mündungsgeschwindigkeit war auch leicht höher (das Rohr war gut 20 cm länger als beim IIIG), so daß die Geschoßenergie drastisch angestiegen war. Aber mein Schuß ging ein Stück weit links am Ziel vorbei, und etwas zu kurz war er auch. Also muß ich justieren.
Der nächste Schuß saß genau im Ziel.
"Dietmar, sag der Zielgruppe bitte, daß sie nun die Panzerplatte aufstellen sollen. 60 Grad Neigung."
"Wird gmocht, Hans."
Einige Minuten später wurde eine große Platte aus Resten sowjetischen Panzerung ausgestellt, und zwar ungefähr im selben Winkel wie die Wanne eines T34. Die Stärke der Platte lag bei ca. 60 Milimeter, was mehr war als die 45 Milimeter des T34/76, aber sicherlich würden die Russen früher oder später noch stärkere Modelle herausbringen.
"Hans, koannst schiaßa."
Ich feuerte, und die Panzerplatte fiel trotz der offensichtlich angebrachten Stützen nach hinten um.
"Und, Dietmar, was kabelt die Zielgruppe?"
"Watst amoi... dös geht nöd so schnöll."
"Schon gut..."
Nach ein paar Minuten kam die Antwort... glatter Durchschuß.
"Fein. Nun sag bitte der Zielgruppe, daß sie weiter östlich vom dem kleinen Hain eine Attrappe und eine Panzerplatte aufstellen sollen."
"Öhm, Hans... dös sann 2.100 Meter..."
"Ich weiß, Dietmar... mach einfach."
Nun wollen wir mal testen, was die neuen Kanonen in Verbindung mit der Panzergranate 39 wirklich leisten können.
Die Erfolge gegen den Kessel von Gorki sind schon mal eine gute Nummer. Ein Drittel erledigt, ein Drittel schwer beschädigt...Das Kann sich sehen lassen...!! :top: Bei Astrachan heisst es aufpassen, dass der Gegner keine grösseren Erfolge erzielt...:ph: Bei Batumi wünschen wir viel Glück auch weiterhin...!! :reiter:
Ansonsten nur weiter so auch am Terek...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
19.03.15, 22:36
Werter Sugar,
vielen Dank. Wir haben mal ganz am Anfang geäußert, dass wir auf jeden Fall bis zum Ende spielen.
Und an dieser Einstellung hat sich bisher auch nichts geändert.:)
Leider werden die Berichte nun auch immer kürzer, da es immer weniger Schauplätze gibt an welchen die Rote Armee vertreten ist.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 24. August 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Nachdem die Luftverteidigung des Deutschen Reiches neu organisiert wurde, müssen nun auch unsere westlichen Verbündeten spürbare Verluste hinnehmen wenn sie die Industrien des Feindes bombardieren.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/obxs3cvni4r.png (http://www.pic-upload.de/view-26459086/Alliierte-Bomber.png.html)
Hoffentlich haben die Amerikaner und Briten bald ein probates Mittel gegen diese Verluste.
Ansonsten könnte es passieren, dass die Angriffe eingestellt werden müssten.
Und dann könnten sich die Deutschen wieder ganz auf die Front in Russland konzentrieren.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
Die Front bei Gorky
Der Feind attackiert weiter aus allen Richtungen unsere Truppen bei Gorky.
Leider konnte selbst der Rückzug einen Großteil der Einheiten nicht retten. Allein die schiere Masse an deutschen Soldaten und Panzern erdrückt die Reste der Roten Armee an diesem Frontabschnitt. Die Situation insgesamt ist hoffnungslos. Der STAWKA bleibt nicht viel mehr zu tun, als die letzten Reserven zu verteilen und versuchen damit so gut es eben geht zu haushalten.
Theoretisch könnten auch Angriffe befohlen werden, allerdings würden diese nur dem Feind in die Hände spielen.
Es gilt nur noch das eine Ziel. Gorky muss solange es irgendwie geht gehalten werden.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/5w7bopgozba.png (http://www.pic-upload.de/view-26459310/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Mittlerweile können nur noch die Vorräte der Stadt genutzt werden und diese werden auch jeden Tag geringer aber immerhin gelang es einen Teil der Truppen zu versorgen und etwas aufzufrischen. Viel helfen wird das aber sicherlich nicht. Denn was die Deutschen vor der Stadt an Artillerie und Panzern aufgefahren haben ist wirklich gigantisch.
Im Oberkommando geht man davon aus, dass sich der Überlebenskampf von Gorky nur noch einige Tage hinziehen wird.
Immerhin konnte die gesamte Luftwaffe evakuiert und an andere Frontabschnitte gebracht werden.
Cheboksary ist unterdessen ebenfalls von der Wehrmacht freigekämpft worden.
Das nächste Ziel kann also nur noch Kasan sein. Die letzte verbliebene Stadt vor dem Ural.
Wenn diese fällt, dann ist fast ganz Russland von deutschen Truppen besetzt. Bis auf 2 kleine Gebiete.
Die Festung Astrachan
Während wir bei Gorky fast vollständig geschlagen sind, tobt der Kampf bei Astrachan mit unverminderter Härte weiter.
Die Deutschen haben offensichtlich nicht damit gerechnet, dass wir weitere Verstärkungen über den Seeweg in die Stadt bringen.
Diese Verstärkungen gehen auch, kaum aus den Transportschiffen heraus, zum Angriff über.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/ek75cxnyr1.png (http://www.pic-upload.de/view-26459463/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Es gelingt den tapferen Soldaten auch im ersten Angriffsschwung gleich ein deutsches Armeekorps aus seinen Stellungen zu vertreiben und damit das Umfeld der Stadt wieder zu säubern.
Weiter Angriffe wurden vorerst noch nicht unternommen. Zuerst soll sich der Gegner abnutzen und seine Reserven verbrauchen. Die Versorgungslage des Feindes ist nämlich offensichtlich nicht die Beste.
Auch weitere Verstärkungen sind bereits unterwegs. Eine frische Armee ist in Baku mit der gesamten Ausrüstung auf Schiffe verladen worden und wird in den nächsten Tagen in der Stadt eintreffen.
Vorsichtshalber wurde der Kurs so gewählt, dass die Schiffe außerhalb der Reichweite deutscher Bomber sind.
Mit dieser Verstärkung sollte es möglich sein, dass sich die Festung noch eine geraume Zeit behaupten kann.
Der Kampf um Grozny
Nicht ganz so gut behaupten konnte sich hingegen unsere Panzerarmee in ihrer Stellung vor Machatschkala.
Sie wurde von so ziemlich allem angegriffen, was der Feind zu bieten hatte. Bomber und Schlachtflieger in mehreren Wellen und anschließend Artillerie, Infanterie und Panzer.
Diesem Druck war sie am Ende nicht mehr gewachsen und wurde völlig vernichtet, ohne sich jedoch zurückzuziehen.
Diesen Heldenmut kann man gar nicht genug hervorheben. Leider hat es am Ende doch nicht genügt und die feindlichen Panzer konnten in unser Stellungssystem eindringen.
Dies wurde natürlich auch sofort ausgenutzt und die unmittelbar dahinter arbeitenden Pioniere wurden ebenfalls unter Feuer genommen.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/37mi1q956gr.png (http://www.pic-upload.de/view-26459584/Bild-3-Grozny-Anfang.png.html)
Deshalb wurde auch umgehend von der STAWKA angeordnet alle Baumaßnahmen einzustellen und die Pioniere zurückzunehmen.
Hinter der Front sind sie uns einfach viel nützlicher und wesentlich geschützter, es müssen ja noch weitere Befestigungen errichtet werden.
Nachdem die Reorganisation der Front abgeschlossen ist, kommt nun der Moment des Gegenangriffes.
gerade hier ist die Rote Armee nämlich noch in der Lage zurückzuschlagen.
Ziel des Angriffes soll das angeschlagene Panzerkorps vor unseren Linien sein. Hier haben wir die größten Chancen.
Zwar wäre es auch gut den Einbruch abzuriegeln, allerdings hätte dies kaum Aussicht auf Erfolg.
Nach einem kurzen Bombardement, macht die Panzerabwehr den Anfang und schießt auf erkannte Feindpanzer, um die Abwehr zu schwächen.
Anschließend stürmt die Infanterie aus ihren Stellungen vor und mit der zweiten Welle gelingt es unseren tapferen Männern tatsächlich die Stellung des Feindes zu überrennen.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/i3a612sk44zw.png (http://www.pic-upload.de/view-26459871/Bild-4-Grozny-Ende.png.html)
Das gegnerische Panzerkorps wird völlig ausgelöscht und es können sogar einige Feindpanzer erobert werden.
Diese werden umgehend zur Analyse hinter die Front gebracht, da es sich hierbei um die neuesten Modelle der Deutschen handelte.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/kcfyq9dx2ulf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26459875/----------------_----------------_--------------------_--------------------.jpg.html)
**Ingenieure und Befehlshaber bei der Besichtigung der Panzer**
Die Erkenntnisse werden sicherlich auch in die nächsten sowjetischen Entwicklungen mit einfließen.
Hoffentlich lassen sich die Rüstungsfabriken nicht zu viel Zeit damit.
Bei Machatschkala konnte inzwischen auch eine willkommene Verstärkung aufgestellt werden.
Eine frische Panzerarmee trifft an der Front ein und kann in ein paar Tagen auch direkt an der Front eingesetzt werden.
Gerade noch rechtzeitig, um als Ersatz für die vernichtete Einheit eingesetzt zu werden.
Auch die Roten Luftflotten kommen nun langsam alle hinter der Front an.
Größtenteils handelt es sich dabei um Einheiten aus der Türkei oder dem nördlichen Frontabschnitt.
Diese müssen nun alle erst einmal aufgefrischt und neu ausgestattet werden. Aber wenn sie alle wieder einsatzbereit sind, dann können sie effektiv in die Kämpfe eingreifen.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/6c11to8ql2ox.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26460081/512px-------------------------------_--_434---_----------------------------_------------------_16---_----.jpg.html)
**Unsere Piloten bei einer Besprechung vor dem Abflug.**
Die Front im Kaukasus
Noch immer herrscht hier eine verhängnisvolle Ruhe.
Es wird wohl die Ruhe vor dem Sturm sein. Denn der Feind rückt bereits weiter vor.
Ein erster Angriff wurde bereits auf die Verteidiger von Tiflis unternommen, während vor Erzurum nur ein einzelnes Armeekorps aufmarschiert ist.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/soylotm7e4u.png (http://www.pic-upload.de/view-26460168/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Beide Städte müssen unbedingt gehalten werden.
Durch Tiflis verläuft die einzige Bahnstrecke nach Baku und mit einer Eroberung von Erzurum könnten die Deutschen die ganze Türkei in einen riesigen Kessel verwandeln.
Beides muss unbedingt verhindert werden.
Deshalb sind auch bereits die Kavalleristen auf dem Weg in die bedrohte Stadt.
Sie sind zwar keine perfekten Verteidiger aber immerhin eine Unterstützung.
Die türkische Front
Mittlerweile konnte unser Rückzug vollständig abgeschlossen werden.
Die verbliebenen Einheiten sollten für eine Verteidigung von Ankara und Kastamonu ausreichen.
Leider haben die türkischen Truppen keinen sehr hohen Kampfwert und wir können sie auch nicht mit modernen Waffen aus unserem Arsenal ausstatten.
Dazu fehlen momentan einfach die Mittel.
Unsere Truppen konzentrieren sich nur noch auf die Abwehr der deutschen und rumänischen Angriffe.
Eigene Offensive Aktionen sind gar nicht mehr geplant.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/n7uzktxkuly.png (http://www.pic-upload.de/view-26460344/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Dennoch kommt es zu einem kurzen Gefecht.
Als ein deutsches Armeekorps im Norden vorstößt ergibt sich eine günstige Gelegenheit und die, dort stationierten, Rotarmisten greifen an.
Das Verlustverhältnis steht deutlich auf unserer Seite.
Wenn alle Gefechte so ausgehen würden, hätte in der STAWKA niemand mehr schlaflose Nächte.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem in der Türkei das Verlustverhältnis angesprochen wurde und auch ein deutsches Panzerkorps vernichtet werden konnte,
hat das Oberkommando eine neue Übersicht erarbeiten lassen.
Leider gelingt es nicht einmal mehr im Ansatz den Deutschen genügend Verluste zuzufügen. Die eroberten Industrien arbeiten bereits wieder für den Feind
und erlauben es ihm alle Verluste auszugleichen und dabei noch stärker zu werden.
http://www11.pic-upload.de/19.03.15/mjzbf4mzk3x.png (http://www.pic-upload.de/view-26460443/Verluste.png.html)
An dieser Situation muss sich unbedingt etwas ändern.
Hoffentlich zeigt das Bombardement unserer Verbündeten bald Wirkung.
Diese Übersicht ist, wie üblich, geheim zu halten.
Werter Hohenlohe,
das mit Gorki war abzusehen.. es dauert nicht mehr lange, und dann ist im Norden kein Russe mehr übrig. Das war unser Plan für 1943, und er ist besser aufgegangen als erwartet.
Im Raum Astrachan haben wir keine Angst vor größeren Erfolgen des Feindes. Wir können es uns an diesem Frontabschnitt ruhig erlauben, netto mehr zu verlieren als der Gegner.. wir verlieren nämlich kaum noch Einheiten und haben somit MPPs übrig.
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24. August 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen versuchen, in Gorki zu retten, was retten ist.. viel wird das allerdings nicht sein.
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Die Versorgung, Einsatzbereitschaft und Moral der Russen sind im Keller.
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Ein weiterer deutscher Kommandeur hat den Rückwärtsgang nicht gefunden. Die Vernichtung des VII. Panzerkorps ist ärgerlich, aber letztendlich unbedeutend, da die Russen dafür einen sehr hohen Preis bezahlt haben. Die erste Verteidigungsreihe ist schwer angeschlagen, fühlt sich aber scheinbar hinter dem Fluß und in den Befestigungen in Sicherheit.
27. August 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.n Nord und Mitte besetzen Tscheboksary, vernichten die Hälfte der verbliebenen Feindtruppen im Raum Gorki und bereiten den Angriff auf Kasan vor.
Die H.Gr. Süd bricht auf breiter Front in das Stellungssystem der Russen ein und vernichtet den Großteil der ersten Verteidigungslinie.
http://imageshack.com/a/img910/1872/jkhjDf.png
Die Russen werden einfach abgeschlachtet. Der Leidenswille dieses Volkes ist beeindruckend.
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Die Bunker auf dem linken Ufer der Wolga wurden vor einigen Wochen aufgegeben, nun sind sie wieder in Betrieb.
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Noch im September wird die Wehrmacht einen konzentrierten Angriff auf Kasan unternehmen. Damit dürften die letzten Feindtruppen im Norden vernichtet sein.
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Sobald genug Munition bereitgestellt wurde, geht es los.
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Deutsche Truppen entdecken eine Einheit feindl. Jagdflieger in der Steppe.
Auch wird der Nachschub langsam besser, da ein ungarisches Versorgungszentrum eingetroffen ist. (Anm.: ab nächste Runde Supply 8!)
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Da die Rote Armee durch ihre Angriffe hohe Verluste erleiden mußte, hat er deutsche Gegenangriff großen Erfolg. Der Ordnung halber sollte erwähnt werden, daß die Luftwaffe großen Anteil daran hatte.
Desweiteren wurde das deutsche Eisenbahngeschütz in Stellung gebracht und kann ab Anfang September die sowjetischen Stellungen beschießen.
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Das Gelände wird zusehends unwegsamer.
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Der Angriff auf Tiflis wird fortgeführt. Die Stadt ist eingeschlossen und wird innerhalb der nächsten Wochen fallen.
Auffällig ist die Abwesenheit von Bodentruppen in Leninakan; ein Mangel, den das russische Oberkommando sicherlich bald beseitigen wird.
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Der deutsche Nachschub rollt auch im tiefsten Kaukasus.
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In Kleinasien zeigt sich, daß die Türkische Armee nicht dieselbe Kampfkraft hat wie die Russen.
Die Rumänen erreichen Ankara. Es stellt sich die Frage, ob das südlich gelegene Konyia besetzt ist oder nicht, da es eventuell möglich wäre, Ankara auf diese Weise im Süden zum umgehen.
http://imageshack.com/a/img538/166/3uzY9p.jpg
Der deutsche Soldat kämpft auch an der Nordküste der Türkei.
Vom 24. bis zum 29. August wurden zehn Feindeinheiten vernichtet, und zwar sieben Armeen, eine Division, eine Einheit Pioniere und eine Schwere Artillerie. Insgesamt wurden nun 457 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 79%.
Kapitel LXXXVII - Planungen
Für den Nachmittag war eine Besprechung beim General angesetzt. Eigentlich stand nicht Besonderes an, aber man konnte nie wissen, was der Alte im Schilde führte.
Der Empfang und die Begrüßung liefen im üblichen Rahmen ab, der General wirkt relativ entspannt.
"Eisner, Sie haben zwar den ein oder anderen Lehrgang mitgemacht, aber für einen Major haben Sie doch recht wenig theoretische Schulungen gehabt, wenn ich mich nicht irre."
"Herr General, mir ist leider nicht bewußt, worauf Sie hinauswollen."
"Naja, im Grunde ist es ganz einfach. Ihre Denkmuster sind nicht so sehr in Schemata gepreßt, wie das bei vielen älteren Offizieren der Fall ist. Sie sind ein Mann der Praxis, und Sie haben sehr klare und -im positiven Sinne- einfache Denkmuster. Sie sehen die Dinge anders als die Lamettahengste im OKH."
"Das mag sein, aber ich muß ja auch keinen ganz Feldzug planen."
"Sicherlich nicht, Eisner.. aber im Oberkommando gibt es derzeit sehr viele Strömungen, was das weitere Vorgehen gegen die Russen betrifft. Viele der hohen Herren sind der Ansicht, daß die Russen platt sind und der Krieg im Osten noch vor Weihnachten beendet ist. Ich teile diese Meinung nicht. Auch wenn die Heeresgruppe Süd vor Machatschkala einen großen Erfolg erzielt hat, so ist der Weg bis dahin noch weit, und selbst wenn die Stadt innerhalb der nächsten Wochen genommen werden kann, so wird jeder Meter bis Baku aufs Schärfste verteidigt werden."
"Diesbezüglich kann ich Ihnen nur zustimmen, Herr General."
"Und wenn wir bis Dezember nicht Baku sind, dann können sich die Russen über den Winter regenerieren, und die ganz Show geht von vorne los... das würde den Krieg unnötig in die Länge ziehen und die Verlegung großer Truppenteile an die Westfront verzögern."
"In der Tat.. aber was können wir dagegen tun, Herr General?"
"Sagen Sie es mir, Eisner. Was würden Sie tun, wenn Sie zu entscheiden hätten?"
"Herr General, das trifft mich nun etwas unvorbereitet...."
"Sein Sie kein Frosch, Major Eisner. Dort hinten hängt die Generalstabskarte mit allen Einheiten. Schauen Sie sich nur an, wie die Lage ist. Welchen Weg würden Sie wählen?"
Ich stand auf und musterte die Karte.
"Ich wußte gar nicht, daß die Lage in Tiflis und Leninakan so schlecht für die Russen ist. Das könnte im schlimmsten Falle dazu führen, daß die Verbindung in die Türkei abgeschnitten wird."
"In der Tat, Eisner. Was fällt Ihnen noch auf?"
"Die Verteidigung von Astrachan ist im Grunde unsinnig. Die Luftwaffe braucht nur den Hafen außer Funktion zu setzen, und dann ist die Stadt eine Todesfalle."
"Aber die Russen verteidigen die Stadt verbissen. Was ist Ihrer Ansicht nach der Grund?"
"Sehr wahrscheinlich der Hafen, der uns eine amphibische Landung im Rücken der Roten Armee erlauben würde."
"Richtig, Eisner. Wir haben also drei Möglichkeiten... den direkte Weg über Machatschkala, durch das Hinterürchen Leninakan oder den feuchten Weg über das Kaspische Meer. Welcher davon ist am vielversprechendsten?"
Ich schaute mir noch eine Weile die Karte an.
"Alle und keiner, Herr General."
Weidmann wußte zwar nicht, was ich meine, aber er lächelte... wahrscheinlich konnte er es sich denken.
"Hätte Sie die Güte, mir Ihre Gedankengänge zu erläutern, Herr Major?"
"Gerne, Herr General. Wenn Sie davon ausgehen würden, daß die Heeresgruppe Süd auf direktem Wege über Machatschkala bis zum Einsetzen des Winters in Baku wäre, würden Sie mich nicht fragen. Also rechnen Sie damit, daß die Russen bis zum Frühjahr Gelegenheit haben, neue Truppen auszuheben und jeden freien Meter mit Befestigungen zu versehen."
"Richtig, Eisner. Nur weiter."
"Wir haben drei Wege.. und keiner davon sagt mir richtig zu. Alle haben ihre Tücken und sind gut zu verteidigen, wenn man sich darauf konzentrieren kann. Es stellt sich die Frage, wie viele unserer Truppen in den Westen verlegt werden."
"Gehen Sie bei dieser Betrachtung mal davon aus, daß keine Truppen abgezogen werden. Nehmen wir einfach mal an, daß wir alle Truppen der Heeresgruppen Nord und Mitte zu Verfügung hätten."
"Herr General, dann ist Antwort klar: wir müssen alle drei Wege mit massiven Kräften zeitgleich gehen. Nur so ist gewährleistet, daß die Russen nicht einfach ihre Kräfte verschieben und uns so von Baku fernhalten."
"Und wie wollen Sie Astrachan einnehmen?"
"Durch einen massiven Angriff mit Panzern aus Richtung Südwesten, am besten noch in diesem Jahr, so daß die Landungstruppen im Frühjahr in die Boote können."
Der General runzelt die Stirn und schürzte die Lippen.
"Genau das ist auch mein Gedankengang, Eisner. Jetzt muß ich nur noch zusehen, daß ich uns irgendwie auf den Weg nach Astrachan bringe."
"Herr General, am Meer soll die Luft gut sein.. auch wenn es nur ein Binnenmeer ist."
"Lassen Sie die Scherze, Eisner... von Strategie und Taktik haben Sie mehr Ahnung."
"Sehr wohl, Herr General."
Werter HvS, ihr habt es fast geschafft südlich des Terek in die Feindlinien einzubrechen, aber das wurde auch teuer erkauft. Bei Gorki braucht ihr einen schnellen Erfolg, damit ihr nach der Eroberung von Gorki und Kasan eure HGr. Nord Richtung Astrachan verlegen könnt und im Frühjahr dieses erobern könnt. Das Ganze kann noch spannend werden, weil der edle Sachimos alles tun wird, um es zu verzögern, aber viel Spielraum hat er nicht mehr, weil ihr in der Türkei schon gut vorankommt...:top: Nur weiter so...!!
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
wir haben den Einbruch in das Stellungssystem definitiv geschafft, wie man in dieser Runde sehen wird. Den Verlust des Panzerkorps können wir verschmerzen, aber das ist bei den Russen nicht unbedingt der Fall. Der schnelle Fall von Gorki ist auch erfolgt.. siehe unten. Wir haben absolut keine Eile.. der tapfere von Sachimos wird ab Ende September sowieso ein Problem haben, wenn insgesamt zehn Panzerkorps und Panzergrenadierkorps nach Süden verlegen.
Der werte von Sachimos hat eine garstige Viruserkrankung und ist deswegen nicht in der Stimmung zum Schreiben. Aus diesem Grund wird sein Post entfallen, und es geht mit unserem weiter. In ein paar Tagen ist er wieder fit, und dann erfolgt die Berichterstattung wieder im gewohnten Stil.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
30. August 1943 - Feindaktivitäten
Im Norden können die Russen nicht mehr gegenhalten, und auch im Süden finden nur wenige Angriffe des Feinde statt.
http://imageshack.com/a/img537/4127/QrBGCO.png
Die wenigen verbliebenen Einheiten versuchen, die kleine Stadt Scharia (Anm.: berühmt für islamische Gesetztestexte) zu erreichen. Der Erfolg der Aktion ist fraglich.
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Im Süden ziehen die Russen ihre Truppen hinter den Fluß bei Machatschkala zurück und versuchen, dort eine neue Verteidigungslinie einzurichten.
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Das stark bedrohte Leninakan wird durch drei Armeen verstärkt. Der Feind hat erkannt, daß er diese Stadt um jeden Preis verteidigen muß.
2. September 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord und Mitte erobern Gorki und beginnen mit dem Angriff auf Kasan.
Die H.Gr. Süd rückt immer näher an Machatschkala heran.
In Kleinasien erreichen rumänische Truppen die Stadtgrenze von Ankara.
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Nach annähernd einem Jahr gelingt es der Wehrmacht endlich, die feindliche Schlüsselstellung Gorki einzunehmen. Damit ist eine weitere industrielle Produktionsstätte der Sowjets in deutscher Hand. Einige wenige Truppen der Russen sind noch im Kampfgebiet, werden aber wohl in den nächsten Tagen vernichtet werden.
Die deutschen Truppen werden aufgefrischt und umgehend in den Süden transportiert, sobald die Bahnverbindung betriebsbereit ist.
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In der Stadt selbst gab es große Zerstörungen. Es wird umgehend mit dem Wideraufbau begonnen.
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Der erste Angriff auf Kasan verursacht hohe Verluste beim Feind. Weitere deutsche Truppen nähern sich der Stadt, und das OKH rechnet damit, die Stadt in bald erobert werden wird.
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Das Befestigungssystem der Russen ist weitestgehend zerstört, und der Feind verschanzt sich vor Machatschkala. Ein erneuter Durchbruch durch die Linie, und der Weg nach Baku wäre frei.
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Das sowjetische Grabensystem ist kein Hindernis für die erfahrenen Landser.
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Truppen der H.Gr. Süd haben Tiflis eingeschlossen, und der Fall der Stadt ist nur noch eine Frage der Zeit. Anschließend geht es weiter in Richtung Leninakan, und mit dessen Einnahme wären alle sowjetischen Truppen in Kleinasien abgeschnitten.
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Die Kämpfe im Kaukasus sind zäh, und die Last ruht hauptsächlich auf den Schultern der Infanterie. Weitere Panzer werden in ein paar Wochen aus dem Norden transferiert.
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Im Norden des Kampfgebiets gelingt es deutschen Truppen, drei Armeekorps und ein Versorgungszentrum einzuschließen. Die Vernichtung dieser Feindtruppen ist nur eine Frage der Zeit.
Weiter südlich haben die Rumänen mit den Angriff auf Ankara begonnen. Desweiteren wurde die Stadt Konya eingenommen, und das ermöglich es den Rumänen mittelfristig, Ankara auch aus dem Süden anzugreifen, was die Einnahme der Stadt wesentlich erleichtern wird.
Vom 30. August bis zum 4. September wurden fünf Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen, ein Armeekorps der Türken, eine Division und ein türkisches Fliegerkorps. Insgesamt wurden nun 462 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 77%.
Kapitel LXXXVIII - Schlammschlacht
"Du, Hans... konnst mia moi erklära, wos mia doherinna solln? Dös is a großö Jauchegrubn... un i vastöh nöd, wozu dös guad soin soll."
"Ich könnte Dir das schon erklären, Dietmar.. aber es wäre mir lieber, wenn Du von selbst drauf kommen würdest."
"Herrgottsakra, Hans... wonn ich denkn könna däd, wär i Offizia, so wia Du... aba i konns nöd."
"Na gut, dann will ich Dir mal den Gefallen tun."
Die Kommandatur des Truppenübungsplatzes Senne hatte einige Wiesen unter Wasser setzen lassen, um ein Sumpfgebiet zu simulieren. Seit ein paar Tagen hielten wir Manöver in dieser Gegend ab, hauptsächlich wurden Bewegungen auf Kompanie- und Abteilungsebene durchgeführt. Definitv kein Spaß, denn das Material verdreckte sofort, und viele Panzer blieben liegen und mußten abgeschleppt werden. Ich war mit nicht sicher, ob man es mit der Simulation des Sumpfgebiets nicht etwas übertrieben hatte, denn wenn es südwestlich von Astrachan genauso matschig war, dann würden wir einfach im Schlamm steckenbleiben.
"Also, Dietmar.... was glaubst Du denn, warum wir in einem dermaßen ekelhaften Gelände üben?"
"Woaß i nöd... viillaicht will da Herrgott uns stroafn?"
"Wir sind schon genug gestraft, das ist es nicht. Wann könnte denn eine solche Übung sinnvoll sein?"
"Woaß i nöd... i konn mia koan Grund voastölln, doß mon sowas moachn mist."
"Stell Dir mal vor, daß wir demnächst in Rußland einen Einsatz in ähnlichem Gelände haben.. wäre es da nicht gut, daß die Männer schon mal an diese Verhältnisse gewöhnt sind?"
Auch wenn es nur ganz seicht war, so konnte ich in Dietmars Kuhaugen etwas erkenne, daß wie Verständnis aussah.
"Wattst amoi... wann mia wieda zu die Russn miassn, donn miassn nam Suampf kämpfa? Wo hotsn do oan Suampf?"
"Wenn Du das rausfindest, weißt Du, wo wir wahrscheinlich eingesetzt werden."
Dietmar dachte nach. Kann dauern, denn seine Mühlräder mahlen eher langsam.
"Hans, die schickn uns nach Asra... Axa... wie hoaßt'st dös nochmoi?"
"Du meinst Astrachan?"
"Genau dös. Hobi doch gwußt."
"So wird es wohl kommen. Aber nun sieh zu, daß der Panzer bis zum Dienstschluß wieder sauber ist. Du bist einer der alten Hasen in dem Laden und mittlerweile im Dienstgrad eines Feldwebels, also sieh zu, daß Du ein Vorbild für die jungen Kerle bist. Die dürfen nicht den Eindruck bekommen, daß es Dir zu viel ist... also frisch ans Werk"
"Herrgottsakra..... jawoll, Herr Major"
Dietmar hatte ich sich angewöhnt, mich mit meinem Dienstgrad anzusprechen, wenn ihm etwas nicht gefiel. Aber ich ging auf das Spiel nicht ein.
"Na komm... 120 Kilo deutscher Feldwebel werden doch wohl in der Lage sein, ein paar der jungen Kerle zu instruieren."
"Hoast ja Recht... i vageß dös imma."
Auch wenn seine Beförderung zum Feldwebel schon eine Weile her war, so konnte der gute Dietmar sich immer noch nicht dran gewöhnen, daß er auch Befehle erteilen durfte... zumindest in begrenztem Umfang.
"Schusta, Veit, Langkamp, Dettmer... kummat's her. Da Panza muaß in fünf Minutn sauba sein, sonst's raucht's. Aufi geht's!"
Dem edlen Sachimos wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung...!!
@HvS
Wir gratulieren euch zum Erfolg bei Gorki und auch bei Machatschkala. Nun aber weiter so...!! Jetzt noch Kazan und Tiflis, dann Leninakan und Machatschkala, dann habt ihr es fast geschafft. Wenn ihr Machatschkala erobert habt, dann müsst ihr euch nur noch um Astrachan, Ankara und Baku kümmern und dann ist das Spiel alsbald beendet. Also weiterhin viel Erfolg...!! :top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
05.04.15, 23:28
Werte Regenten,
vielen Dank für die Genesungswünsche.
Wir sind auf dem Weg der Besserung und haben dadurch auch wieder die Zeit und Motivation gefunden zu schreiben.
Unser Dank gebührt aber auch dem werten HvS, welcher sofort bereit war während unserer Unpässlichkeit einzuspringen.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 05. September 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unsere Westalliierten Verbündeten können die Italiener endlich zur Kapitulation bewegen.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/ygp1pb1ksxi.png (http://www.pic-upload.de/view-26635854/Italien-Kapitulation.png.html)
Damit dürfte das Engagement der Italiener an der deutschen Ostfront auch endlich der Vergangenheit angehören.
Zwar bringt uns das keine besondere Entlastung aber die Deutschen müssen die Sicherungseinheiten ihrer Verbündeten ersetzen.
Eventuell können unsere tapferen Bürger ihre Partisanentätigkeit dadurch wieder aufnehmen.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
1 Armee
Die Front bei Gorky
Im gesamten nördlichen Frontabschnitt flauen die Kämpfe ab.
Der Kampf um Gorky ist beendet und auch Kasan dürfte wohl nicht mehr lange standhalten.
Den Deutschen ist es gelungen mit einem Rekordverdächtigen Tempo vorzustoßen und alle wichtigen Städte in ihre Gewalt zu bringen.
Bei Gorky sind nur noch drei Einheiten der Roten Armee vorhanden und diese ziehen sich nun einzeln in die Wälder zurück.
Eine einheitliche Führung ist nicht mehr vorhanden und es gibt auch keinen organisierten Widerstand mehr.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/c5fknm6vrhrb.png (http://www.pic-upload.de/view-26635924/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Einer Division allerdings gelingt ein Husarenstück.
In einer "Nacht und Nebel Aktion" dringen sie noch einmal nach Gorky vor und können das feindliche Versorgungszentrum leicht beschädigen.
Da eine Flucht unmöglich war, konnten die Männer sich vor ihrer Gefangenschaft noch einmal beweisen.
Vor Kazan sind die Deutschen auch bereits aufmarschiert.
Erste Angriffe wurden ebenfalls unternommen und haben zu einigen Verlusten unter den Verteidigern geführt.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/3lbsitqtroj2.png (http://www.pic-upload.de/view-26635965/Bild-2-Kazan-Ende.png.html)
Immerhin konnten noch einmal Reserven in die Stadt gebracht werden.
Allerdings werden diese nicht lange aushalten können, denn der Gegner hat eine beeindruckende Feuerkraft an Artillerie vor der Stadt aufgefahren.
Die Festung Astrachan
Anders als im Norden, stellt sich die Lage in der Festung Astrachan wesentlich besser dar.
Der Roten Armee gelingen einige harte Schläge gegen den Feind und der Belagerungsring konnte gelockert werden.
Auch die Versorgung läuft bisher ohne Störungen und es kommen beständig Verstärkungen in die Stadt.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/1bmhguc8pzsc.png (http://www.pic-upload.de/view-26636580/Bild-3-Astrachan-Ende.png.html)
Insgesamt können drei erfolgreiche Angriffe unternommen werden.
Unsere Armeen und Divisionen können sowohl das Hauptquartier, als auch zwei Armeekorps attackieren und fügen allen Einheiten schwere Verluste zu.
Damit dürfte die feindliche Kampfkraft am nördlichen Flügel wesentlich nachlassen.
Der Kampf vor Baku
Vor Machatschkala fährt der Feind unterdessen immer mehr Kriegsgerät auf.
Es macht sich inzwischen deutlich bemerkbar, dass die Deutschen es sich erlauben können große Teile ihrer Truppen von anderen Frontabschnitten hierher zu verlagern.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/kta57yqbs.png (http://www.pic-upload.de/view-26636695/Bild-4-Grozny-Anfang.png.html)
Auch kommt es immer wieder zu heftigen Luftkämpfen.
Unsere Roten Luftflotten können die feindlichen Jäger und Bomber nur noch bedingt aufhalten und Widerstand leisten.
Das Hauptproblem ist der Mangel an Maschinen und ausgebildeten Piloten.
Der Nachschub und die Zuführung frischer Kräfte haben daher oberste Priorität.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/q1i5o1rzkec3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26636727/------------------_-------------------------------------_-----2_----------------_----_------------_--------------_------_------------------------._------------_1943_--.jpg.html)
**Unsere Jäger und Bomber kurz vor dem Start.**
Aber die STAWKA hat auch Grund zur Zuversicht.
Vor der Stadt konnte eine weitere stabile Linie besetzt werden und eine große Anzahl schlagkräftiger Einheiten steht bereit.
Und diese setzen auch zum Angriff an.
Dank intensiver Artillerievorbereitung kann ein Armeekorps zur Flucht gezwungen werden.
Wieder einmal lag der Schlüssel im kombinierten Einsatz von Panzern und Infanterie.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/7fhv12oww1h.png (http://www.pic-upload.de/view-26636748/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)
Zusätzlich kommt noch eine neu aufgestellte Panzerarmee direkt hinter der Front an und kann in den nächsten Tagen in die Kämpfe eingreifen.
Natürlich sind auch noch weitere Verstärkungen auf dem Weg, allerdings ist es weiterhin fraglich wie schnell der Feind sich einen
Weg durch unser Stellungssystem bahnen kann und die Rote Armee ihn von Baku fernhalten kann.
Die Front im Kaukasus
Die Ruhe im Kaukasus ist endgültig vorbei.
Sie ist einem heftigen Gefechtslärm von dem Kampf um Tiflis gewichen.
Dem Feind ist es gelungen die Stadt einzuschließen und auch seine Fallschirmjäger haben wieder eine Verbindung zu ihren eigenen Truppen herstellen können.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/iaq48td6xry4.png (http://www.pic-upload.de/view-26636798/Bild-6-Kaukasus-Ende.png.html)
Eine Versorgung der Stadt ist über herkömmliche Wege nicht mehr möglich und es können nur noch Flugzeuge die Tiflis erreichen.
Um eine solche Situation bei Leninakan zu vermeiden wurden umfangreiche Verstärkungen dorthin beordert.
Auch um die Bahnlinie in die Türkei zu schützen ist dies unbedingt notwendig.
Auch die Panzerarmee aus der Türkei ist inzwischen dort eingetroffen und bald wird auch ein eigener Frontkommandeur bereitstehen.
Besonders auf die Panzer setzt die STAWKA in diesem Gelände viele Hoffnungen.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/6fdg9uxzb2wf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26636847/-----11_------_----------.jpg.html)
**Für die Tarnung ist das Gelände ideal.**
Die türkische Front
In der Türkei ist die Lage etwas zwiespältig.
Während die Deutschen im Norden vorstoßen, unternehmen die Rumänen zwar Angriffe auf Ankara aber haben damit nicht so recht Erfolg.
Ihre Truppen sind auch in einer deutlich schlechteren Verfassung und ihre Moral ist deutlich niedriger.
Die STAWKA ist sich noch nicht ganz sicher ob dies die völlige Umgehung der türkischen Hauptstadt bedeuten könnte oder ob
das feindliche Oberkommando ganz andere Pläne hat.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/wpxomkd3w2z4.png (http://www.pic-upload.de/view-26636873/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Immerhin gelingt es uns zwei deutsche Armeekorps vor Samsum von ihren Linien abzuschneiden und ihre Versorgung zu kappen.
Es sind sich aber alle Beteiligten bewusst, dass diese Situation wohl nicht von langer Dauer sein wird.
Es muss dringend noch an den Plänen für die Verteidigung der Türkei gearbeitet werden.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Vielfach wurden in den Berichten frische Truppen und Verstärkungen erwähnt.
Über diese Einheiten möchte die STAWKA einen kleinen Überblick geben.
http://www11.pic-upload.de/05.04.15/298f3giv3wv.png (http://www.pic-upload.de/view-26636912/Produktion.png.html)
Diese Übersicht zeigt einen Ausschnitt aller in Aufstellung befindlichen Truppenteile.
Ein Großteil davon wird noch in diesem Monat die Front erreichen. Über die genaue Verteilung entscheidet allerdings das Oberkommando.
Diese Übersicht soll allen Frontkommandeuren deutlich zeigen, dass der Kampf noch lange nicht verloren ist und ist vor dem Feind geheim zuhalten.
Werter Sachimos, euer Endkampf steht bevor und ihr könnt nur noch kurzfristige Erfolge einfahren...:ph: Wir wünschen euch trotzdem viel Glück...!! :top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
danke für Eure Gratulation. Wir denken, daß wir Machatschkala noch im September bekommen werden, und danach ist es nicht mehr weit bis Baku. Wir müssen bemerken, daß wir wegen der absoluten Übermacht der Luftwaffe wesentlich schneller durch das Stellungssystem vor Machatschkala vorgestoßen sind, als wir selbst das gedacht hätten. Ankara und Astrachan sind verhältnismäßig unwichtig, da das Spiel mit der Einnahme von Baku enden wird. Aus diesem Grunde hat Machatschkala für uns auch absolute Priorität, denn wenn uns die Einnahme im September gelingt, haben wir noch fast drei Monate Zeit, bis es Winter wird.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
5. September 1943 - Feindaktivitäten
Die Italiener bleiben sich selbst treu und beweisen die Stabilität eines Kartenhauses.
http://imageshack.com/a/img908/5125/O1hpG9.png
Alle italienischen Verbände lösen sich auf, und Italien existiert als Bündnispartner nicht mehr. Dafür übernimmt das Reich die italienischen Produktionsstätten Triest und Rom (Beitrag 20 MPP pro Runde).
Die italienischen Bodentruppen wurden ausschließlich zu Partisanenbekämpfung eingesetzt, so daß keine unmittelbare Bedrohung der Frontlinien entstanden ist. Allerdings hat das Verschwinden der Garnisonstruppen erhebliche indirekte Konsequenzen.
http://imageshack.com/a/img661/5652/ncWhzf.png
Die ehemals von den Italienern kontrollierten Landstriche werden nun wieder von der Sowjetunion kontrolliert, was insbesondere im Fall der Stadt Goergijewsk fatal ist. Die einzige Bahnverbindung nach Gorky ist nun unterbrochen, und selbst bei einer umgehenden Wiedereroberung wird es Wochen dauern, bis die Bahnlinie wieder in Betrieb ist.
(Anm.: das Spiel ist schon entschieden, und die Kapitulation Italiens wird uns nicht vom Sieg abhalten. Wenn aber das Spiel auf des Messer's Schneide gewesen wäre, hätte uns das ganz schön getroffen.)
http://imageshack.com/a/img901/4127/Unmpez.png
Im Raum Astrachan wehren sich die Russen nach Kräften. Die Verluste der Wehrmacht sind schmerzhaft, aber das OKH ist mit der strategischen Gesamtsituation äußerst zufrieden, da alle in Astrachan kämpfenden Truppen nicht in Baku sind.
http://imageshack.com/a/img913/2797/JrPDiQ.png
Die Russen schlagen zurück und zwingen ein deutsches Armeekorps zur Flucht. Allerdings sind auch die Russen angeschlagen, was in der Folge von entscheidender Wichtigkeit sein wid.
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Der Feind hat erkannt, wie wichtig Leninakan ist. Die Stadt wird mit weiteren Truppen verstärkt.
8. September 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.en Nord und Mitte führen die Vernichtung der letzten Feindtruppen bei Gorki fort und nehmen Kasan ein. Der Transport der Truppen nach Süden wird vorbereitet.
Die H.Gr. Süd führt einen entscheidenden Schlag gegen das russische Stellungssystem bei Machatschkala durch und steht nun unmittelbar vor der Stadt.
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Die Rote Armee verfügt im gesamten Norden nur noch über zwei Einheiten.
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In den Wäldern nördlich von Gorki wird noch gekämpft, aber die endgültige Vernichtung der letzten Feindtruppen dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein.
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Auch gelingt es der Wehrmacht, Kasan einzunehmen. Da die Kämpfe um die Stadt nur kurz waren, konnte der Bahnhof der Stadt intakt erobert werden.
Innerhalb der nächsten Tage kann mit dem Transport der Truppen in den Süden begonnen werden, da die Verbindung nach Süden betriebsbereit ist.
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Einem konzentrierten Angriff eines Panzerkorps und zweier Panzergrenadierkorps hatten die Russen nichts entgegenzusetzen.
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Die Dominanz der Luftwaffe wird immer deutlicher. Keine Feindeinheit ist in der Lage, mehrere Wellen von Luftangriffen zu überstehen und dann noch eine effektive Abwehrarbeit gegen die Bodenangriffe zu leisten. Auch das Eisenbahngeschütz leistet einen wichtigen Beitrag.
Die letzten Befestigungen des Feindes wurden vernichtet, und das rumänische Panzerkorps steht direkt vor Machatschkala. Die Rote Armee hat im direkten Umfeld der Stadt nur noch zwei Kampfeinheiten.
Das OKH erwartet die Einnahme der Stadt noch im September. Falls das gelingen sollte, ist das Erreichen von Baku noch vor dem Einsetzen des Winters möglich.
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Die Zeit der Stellungskämpfe ist nun erst mal vorbei, da alle sowjetischen Befestigungen zerstört wurden.
(Anm.: ja genau... das StGw 44 sieht schon ein bißchen aus wie ein G3!)
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Die Einnahme von Tiflis wird die Versorgungslage der deutschen Truppen deutlich verbessern und mittelfristig einen Angriff auf Leninakan ermöglichen.
Die Rote Armee hat auch an dieser Front hohe Verluste erlitten.
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Auch in der Türkei wird der Feind weiterhin unter Druck gesetzt.
Laut einer Analyse des OKH verfügt die Roten Armee aktuell noch über 40 Bodeneinheiten, und der Standort von 32 ist bekannt. In dieser Zahl enthalten sind alle Versorgungseinheiten sowie Artillerie. Da die Russen deutlich mehr Einheiten verlieren als die in Dienst stellen können (allein acht Totalverluste in den letzten Tagen), wird die Rote Armee zwangsläufig immer mehr zusammenschmelzen. Ein Ende der Kämpfe ist absehbar.
Vom 5. bis zum 10. September wurden acht Feindeinheiten vernichtet, und zwar sechs Armeen, eine Division und ein Panzerkorps. Insgesamt wurden nun 470 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 70%.
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Ein Verlustverhältnis von gut 10:1 kann auf Dauer keine Armee der Welt aushalten.
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Die Wehrwirtschaft des Deutschen Reiches ist trotz der Bombenangriffe der Westalliierten und der Kämpfe in Italien in bestem Zustand.
Kapitel LXXXIX - Keine ItaKa mehr
"Nun gut, Eisner... welche Auswirkungen hat das Kriegsaustritt unserer ehemaligen italienischen Kameraden langfristig, mittelfristig und kurzfristig? Was sind Ihre Gedanken zu diesem Thema?"
Wie so oft in den letzten Monaten tauschte General Weidmann seine Gedanken mit mir aus, wenn sich bedeutende strategische Veränderungen ergeben hatten.
"Herr General, langfristig hat die Kapitulation Italiens keine Auswirkungen. Wir werden den Krieg im Osten auch so gewinnen, denn der Beitrag der Itaker lag seit längerem nur noch in der Partisanenunterdrückung, zumindest haben die Bodentruppen schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr gekämpft. Die italienischen Bomber im Raum Georgijwsk werden uns fehlen, aber den Verlust können wir verschmerzen."
"Und wie sehen Sie die Auswirkungen mittelfristig?"
"Nun ja, wir müssen die fünf Bodeneinheiten ersetzen, die die Itaker zur Unterdrückung von Partisanen abkommandiert haben, was insbesondere im Raum Elista kritisch werden könnte, weil wir dorthin keine Bahnverbindung haben. Es wäre durchaus möglich, daß sich in den unbesetzten Gebieten neue Partisanenverbände bilden, bevor unsere Truppen dort eintreffen. Das würde bedeuten, daß wir neben den fünf Einheiten, die ich bereits erwähnte, weitere Einheiten bereitstellen müßen, um evtl. auftretende Partisanen zu vernichten.
Dann haben wir noch das Problem, daß Georgijewsk von den Sowjets kontrolliert wird und wir keine Bahnverbindung mehr zu unseren Truppen in Gorky haben. Zum Glück besteht wenigstens eine Landverbindung nach Stalingrad, so daß ein gewisses Mindestmaß an Versorgung gewährleistet ist. Aber wenn wir Truppen nach Gorky transferieren wollen, dann müssen wir Georgijewsk wieder einnehmen."
"Ich stimme Ihnen zu. Würde Sie mir zustimmen, daß kurzfristig gesehen die Wiedereroberung von Georgijewsk höchste Priorität hat?"
"Unbedingt, Herr General. Ich habe die Berichte gelesen, nach denen die Rumänen direkt vor Machatschkala stehen, und wenn wir dort durchbrechen können, dann brauchen wir dort unten jeden Mann. Im Norden stehen fünf Panzerkorps, fünf Panzergrenadierkorps und etliche Armeekorps bereit, um nach Süden transferiert zu werden, und die brauchen nun mal die Bahnverbindung über Georgijewsk."
"Nehmen wir mal an, daß sich in Georgijewsk Partisanen zusammenrotten und die Stadt besetzten. Welche Auswirkungen hätte das Ihrer Ansicht nach?"
"Nun ja... wir müssen so oder so schnellstmöglich Truppen nach Pyatigorsk verlagern. Wenn diese Truppen Georgijewsk kampflos einnehmen können, würde sich eine Unterbrechung der Bahnlinie von 2-3 Wochen ergeben. Wenn sich eine organisierte Gruppe von Partisanen bildet, dann müßten unsere Truppen die Stadt noch freikämpfen. Je nach Verlauf der Kämpfe könnte eine Belagerung notwendig sein, was weitere Schäden in der Stadt ergeben würde. Ich denke mal, daß das Auftauchen einer Partisaneneinheit bedeutet, daß wir 4-6 Wochen auf Bahntransporte verzichten müßten."
"Leider richtig. Also werden es im schlimmsten Falle 4-6 Wochen, im besten Falle 2-3 Wochen. Was für Alternativen gibt es, um Truppen in den Süden zu bringen, Eisner?"
"Da kann ich mir drei Dinge vorstellen."
Der General zog eine Augenbraue nach oben.. scheinbar hatte ich mindestens eine Idee mehr gehabt als er.
"Und die wären?"
"Herr General, zum einen könnten wir Truppen nach Kleinasien schicken, um die Schlagkraft der dort kämpfenden Verbände zu erhöhen. Die Russen bekommen nur noch sehr wenige frische Truppen, und je mehr davon wir in der Türkei vernichten, desto weniger haben sie an anderer Stelle zu Verfügung.
Zweitens könnten wir weitere Truppen von Noworossiysk über das Schwarze Meer nach Poti oder Batum schicken, um den Kampf um Leninakan zu unseren Gunsten zu entscheiden.
Drittens wäre möglich, Truppen von Stalingrad aus auf dem Landweg nach Süden oder Südosten marschieren zu lassen. So könnte man zum einen Elista zurückerobern, falls das an die Partisanen verloren geht, und zum zweiten könnten man Panzer oder Panzergrenadiere nach Grosny bringen, falls der Bahnhof von Georgijewsk längere Zeit nicht einsatzbereit ist. Für die dritte Option sollten allerdings nur motorisierte Einheiten eingesetzt werden, da ansonsten die Wegstrecke zu lange ist."
"Eisner, ich muß zugeben, daß ich auf die dritte Option nicht gekommen bin, aber sie hat ihre Vorzüge, inbesondere wegen Elista. Welche der drei Optionen würden Sie den Vorzug geben."
"Allen, Herr General. Wir haben in Kleinasien keine Gepanzerten Einheiten im Einsatz, im Raum Tiflis kämpft ein Panzerkorps und vor Machatschkala zwei. Im Norden haben wir fünf Panzerkorps und fünf Panzergrenadierkorps... im September und Oktober werden drei weitere Panzerkorps in Dienst gestellt. Macht zusammen 13 Gepanzerte Einheiten... ich denke, daß reicht für alle drei Optionen."
"Verstehe... und ich stimme Ihnen zu. Wir würden Sie den Kräfteansatz wählen?"
"Zwei Panzerkorps und zwei Panzergrenadierkorps nach Kleinasien, jeweils hälftig nach Kastamonu und Ankara.
Zwei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps nach Tiflis.
Zwei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps nach Pyatigorsk, um die Rückeroberung von Georgijewsk auf jeden Fall sicherzustellen.
Der Rest, also zwei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps würde ich nach Stalingrad schicken, falls die Kämpfe im Raum Georgijewsk länger zu werden scheinen.
Die Infanterie würde ich aufteilen, und die Artillerie schwerpunktmäßig nach Grosny schicken."
Der General schwieg eine Weile.
"Ein guter Plan, Eisner. Meine eigenen Gedankengänge sind ähnlich. Mal sehen, was das OKH entscheiden wird."
Polykrates
06.04.15, 10:13
Werter von Sachimos, schön zu sehen, dass es Euch wieder besser geht auch wenn sich das Gleiche nicht von der Lage der Sowjetunion sagen läßt - was aber Eurer glänzenden Berichterstattung keinen Abbruch tut.:)
Werter HvS, es ist immer wieder schön einem so versierten Strategen wie Euch in seiner Meisterschaft zusehen zu können.:)
Werter HvS, wir sind gespannt, wie ihr den Ausfall der Italiener kompensieren werdet...:) Ansonsten finden wir den Ansatz des ollen Eisner sehr gut...:ph: Wir gratulieren euch zur schnellen Einnahme von Kazan...!! Und zum erfolgreichen Vormarsch bei Machatschkala sowie zur Eroberung von Tiflis...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Strategienordi
08.04.15, 12:43
Nach wie vor interessant zu lesen, auch wenn das Ende schneller naht als erwartet.
Was uns interessieren würde...
Produzieren die Ressourcen im Ural nur noch mit 50% Leistung?
Auch wenn wir uns lange nicht mehr gemeldet haben, lesen wir nicht nur hier immer noch interessiert und begeistert mit.
Der Virus hat uns gepackt und wir üben fleißig gegen die K1, gerade überstehen wir den ersten Achsenwinter wohlbehütet in Leningrad, Welkiye Luki, Smolensk, Orel, Kursk, Rostow, Charkow und die Rumänen erhalten über die Krim Nachschub aus der kampferprobten Nordfront am Maikop Ölfeld.
Wir planen Moskau mit Manstein und Stalingrad mit Guderian gleichzeitig und wollen auch bis vor Grosny und übers Wasser nach Poti im Frühjahr, bisher ohne Partisanen.Puh
Planen wir doch nicht mehr, erst alles nach Moskau und aus den Sherwood Forest von Smolensk bis Moskau wird ein Riesenkessel. Ein zweiter bahnt sich südlich von Rostow an, daher liegt Stalingrad erst mal in der Ferne.
Aber zum AAR:
Könnte sich der werte HvS nicht dem Spielspass und unserem Leserglückverpflichten, Baku erst zu besetzen, durchzumarschieren, wenn alles, also alles erledigt ist?
Hatte in mittlerer Schwierigkeit auch schon Truppen nach Sizilien geschickt, dann aber die Partie Ende 42 abgebrochen und weiß daher nicht, ob dort wirkliche Gegner auftauchen.
Die Rote Armee kämpft so tapfer und aufopferungsvoll, dass ihr auch der letzte Atemzug gegönnt sein sollte!
Oder könntet Ihr nicht mal in einer rückstellbaren Proberunde in Italien nachschauen?
Würde das Szenario sehr verändern, wenn Ihr Italien den Krieg erklären und eine 2. Front eröffnen müsstet, zusätzlich die Partisanenbereinigung und eine etwas entlastete Rote Armee, dann gehts noch über den Winter zu unserer Freude.
von Sachimos
13.04.15, 22:11
Werter Polykrates,
vielen Dank für das Lob. Wir geben uns die größte Mühe.:)
Werter Strategienordi,
wir werden eure Frage in diesem Post mit beantworten.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 11. September 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Nach dem unausweichlichem Fall von Kasan, hat unsere Rüstungswirtschaft nun mit enormen Problemen zu kämpfen.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/reml5ulj89wb.png (http://www.pic-upload.de/view-26721402/Mpp.png.html)
Es besteht nun keine Bahnverbindung mehr zwischen den Industrien hinter dem Ural und unserer Ausweichhauptstadt Baku.
Dadurch ist die Lage mehr als angespannt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis kaum noch Verluste ausgeglichen werden können.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
1 Armee
Die Front bei Gorky
Von der einstmals großen Roten Armee ist im Norden nicht mehr viel übrig.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/hd4jbjd8s55.png (http://www.pic-upload.de/view-26721483/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)
Diese Handvoll Männer hat nun nur noch eine Aufgabe. So lange es geht zu überleben und Verwirrung bei den Deutschen zu stiften.
Eventuell können noch einige Anschläge auf Nachschublinien unternommen werden aber viel Hoffnung hat die STAWKA nicht.
Deswegen haben die Männer auch den Befehl bekommen zu kapitulieren, falls die Deutschen ihnen zu nahe kommen.
Weiter östlich wurde Kazan, handstreichartig, vom Feind erobert.
Damit hat er nun die Haupttransportroute für unsere Waffen und Munition unterbrochen.
Die Auswirkungen sind auch sofort spürbar.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/ucvt5gjqle54.png (http://www.pic-upload.de/view-26721530/Bild-2---lquelle.png.html)
Selbst eine Verbesserung der Industriellen Leistung dürfte nun keinen großen Effekt mehr haben.
Der Nachschub dürfte nun mit jedem Tag weniger werden.
Die Festung Astrachan
Dieser Frontabschnitt ist der einzige, welcher einen Grund zu Freude liefert.
Der Feind zieht sich leicht zurück und muss damit indirekt eingestehen, dass er die Stadt nicht so schnell erreichen kann wie gedacht.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/x88cym3sdadg.png (http://www.pic-upload.de/view-26721564/Bild-3-Astrachan-Ende.png.html)
Allerdings müssen sich auch die Verteidiger neu ordnen und es müssen kleinere Verluste ersetzt werden.
Sehr positiv ist aber die Tatsache, dass bereits die 3. Armee in Folge, ohne Verluste, über den Seeweg in die Stadt gebracht werden konnte.
Die Verteidigung hat damit auch eine gewisse Aussicht auf Erfolg.
Hoffen wir alle, dass es im Süden auch bald ähnlich laufen wird.
Der Kampf vor Baku
Die Deutschen schicken wieder einmal ihre Verbündeten in die Schlacht.
Scheinbar soll unsere Verteidigung ausgetestet werden und sie wollen es selbst nicht riskieren.
Ein rumänisches Panzerkorps stößt, unterstützt durch Infanterie, bis in die Vororte von Machatschkala vor.
Begleitet werden diese Angriffe von der feindlichen Luftwaffe, welche äußerst effektiv unsere Stellungslinien angreift und sämtliche Hindernisse für die Bodentruppen beseitigt. Obwohl sich unsere Luftabwehr mit aller Macht dem Feind entgegenstemmt, gelingt es nicht die Bomber an ihrem tödlichen Werk zu hindern. Viel mehr müssen auch unsere Jagdflieger schwere Verluste, im Kampf gegen einen überlegenen Gegner hinnehmen.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/sfhcnok84oei.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26721879/------------------_-----------_------_----_----------------_-1941_--.-.jpg.html)
**Alle Luftabwehrsoldaten geben ihr Bestes aber der Feind ist zahlenmäßig zu deutlich überlegen.**
Aber die Rumänen sind lange nicht so harte Gegner wie die Deutschen und schon beim ersten Angriff müssen ihre Panzer Verluste hinnehmen.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/cgwbyy77spvm.png (http://www.pic-upload.de/view-26721739/Bild-4-Grozny-Anfang.png.html)
So eine Gelegenheit kann sich das Oberkommando natürlich nicht entgehen lassen und deshalb werden sofort die entsprechenden Befehle ausgegeben.
Mit Unterstützung durch Artillerie und Infanterie greifen unsere tapferen Panzerfahrer an und können sämtliche rumänischen Panzer vernichten.
Wieder einmal wurde der Unterschied zwischen den Deutschen und ihren Verbündeten mehr als deutlich.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/yxb32dwgako.png (http://www.pic-upload.de/view-26721893/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)
Der Feind konnte vernichtend geschlagen werden.
Leider mussten auch wir Verwundete und Gefallene beklagen und die letzte, hier vorhandene, Panzerarmee ist ebenfalls dezimiert.
Höchstwahrscheinlich werden die Deutschen nun einen weiteren Angriff vortragen und es ist eher unwahrscheinlich, dass sie auch dieses mal scheitern werden.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/rzk9rfvuxp6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26721923/--------_---_37_------_------------_------_------------------_1943_--------.jpg.html)
**Auch das Gelände fordert immer wieder seine Tribut.**
Die Front im Kaukasus
Es kommt wie es vorausgesagt wurde.
Die Deutschen nehmen Tiflis ein und errichten kurz hinter der Stadt eine stabile Verteidigungslinie.
Theoretisch wäre zwar ein Angriff mit allen vorhandenen Kräften möglich aber die Erfolgsaussichten wären gering.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/bfpmgbona7.png (http://www.pic-upload.de/view-26722199/Bild-6-Kaukasus-Ende.png.html)
Deshalb ordnet die STAWKA "nur" eine Neuorganisation der Verteidigungslinie an und führt weitere Einheiten heran.
Gleiches passiert in Tiblisi. Auch hier werden die Verteidiger ausgetauscht, um den Männern einige Tage Ruhe zu gönnen und die Kampfkraft zu erhöhen.
Die türkische Front
Hier hat der Feind erfolgreich die Verteidiger von Kastamonu umgangen und schickt sich nun an die Stadt selbst anzugreifen.
Gleichzeitig wollen die Rumänen die Hauptstadt im Süden umgehen und führen ebenfalls weitere Angriffen aus, welche aber erfolgreich abgewiesen werden können.
Auffällig dabei ist, dass die Verluste des Gegners deutlich höher sind, während die Rote Armee kaum Gefallene beklagen muss.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/tg3w4vlp8wps.png (http://www.pic-upload.de/view-26722330/Bild-7-T--rkei-Ende.png.html)
Da die Truppen vor Ort, zur Zeit, nicht verstärkt werden können, müssen die Frontkommandeure mit dem auskommen was sie haben.
Offensive Aktionen wurden aus diesem Grunde verboten. Man soll sich voll und ganz auf die Verteidigung konzentrieren.
Gleichsam hat die STAWKA untersagt weiter zurückzuweichen.
Wenn der Feind weiter voran kommen will, dann muss er sich den Weg freikämpfen.
Östlich von Ankara kommt nur noch Baku und wir können uns nicht erlauben den Gegner nicht aufzuhalten.
Die beiden Städte sind unter allen Umständen zu halten.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Obwohl unsere Rüstungswirtschaft einen schweren Schlag erlitten hat, laufen die wichtigen Forschungen weiter auf Hochtouren.
Es muss uns gelingen so schnell wie möglich neue Panzer und Infanteriewaffen zur Serienreife zu bringen.
Nur damit kann man dem Feind noch etwas entgegensetzen.
Eine Übersicht über den Stand wird hiermit von der STAWKA an alle Frontkommandeure übermittelt.
http://www11.pic-upload.de/13.04.15/v9nplbuynwr.png (http://www.pic-upload.de/view-26722406/Forschung.png.html)
Unsere Ingenieure arbeiten bereits rund um die Uhr an diesen Technologien und Waffen.
Ein Durchbruch wird noch vor dem Winter erwartet.
Diese Übersicht ist wie immer vor dem Feind geheim zuhalten.
Werter Sachimos, wir sind gespannt darauf, wie lange ihr eure Front bei Machatschkala noch halten könnt, da es auch bei Tiflis nicht angenehm für euch ausschaut. Ihr könnt den Untergang nur noch hinauszögern, aber nicht mehr verhindern, leider...:ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Polykrates,
danke für die netten Worte. Allerdings müssen wir bemerken, daß der fortgeschrittene Zustand des Spiels und die katastrophale Lage der Roten Armee uns keine wirkliche Meisterschaft mehr abverlangt.
Werter Hohenlohe,
die Kompensation ist absolut problemlos.. wir haben durch die Beendigung der Kämpfe im Norden mehr Einheiten, als wir an den verbliebenen Fronten einsetzen können. Momentan kämpfen wir noch im Raum Astrachan, im Raum Machatschkala, bei Leninakan und in Kleinasien, und fast alle diese Kampfgebiete haben eine "Breite" von zwei Feldern, so daß wir so oder so nur ganz wenige Bodeneinheiten einsetzen können. Es werden einige Armeekorps übrig bleiben, und wir werden im AAR erwähnen, daß diese in den Westen versetzt werden.
Werter Strategienordi,
Ihr sprecht da eine sehr interessante Thematik an, die wir im Verlauf dieses Posts näher erlätuern werden.
In der Tat kommt das Ende des Spiels in Riesenschritten näher, aber wir haben ja noch die Revanche.
Werter Berliner,
danke für Euer nicht nachlassendes Interesse.
Zum Thema "Endes des Spiels" möchten wir an dieser Stelle bemerken, daß das Spiel mit dem Sieg bei Stalingrad und der Ohnmacht der Roten Armee, den Vormarsch in den Norden zu unterbinden, praktisch entschieden war. Gerade seit der Verkrüppelung der Ölquellen im Ural wird jeder Zug für den werten von Sachimos zu Qual werden, und wir sehen keinen Grund, dieses Leiden noch unnötig zu verlängern.
Wir wollen das Spiel beenden, bevor der Winter einbricht.. sonst wird es für den Leser womöglich zu langweilig. Und bedenkt bitte, daß wir ja noch ein Rückspiel haben.. und das wird sicherlich spannender werden.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
11. September 1943
Die Rote Armee wird immer kleiner, aber einige Einheiten wissen immer noch, wie man kämpft.
http://imageshack.com/a/img673/9467/gpKUWa.png
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre: die Kommandeure der Panzerkorps wissen offensichtlich nicht, wo der Rückwärtsgang ist.
Der positive Aspekt: auch das sowjetische Panzerkorps hat 40% seiner Truppen verloren, womit ein Angriff auf die Stadt möglich ist.
Weitere Feindaktivitäten gibt es nicht.
14. September 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.n Nord und Mitte beenden die Kämpfe im Norden durch die vollständige Vernichtung aller Truppenteile der Roten Armee.
Die H.Gr. Süd nimmt Machatschkala ein und macht sich bereit für den Vormarsch auf Baku.
http://imageshack.com/a/img673/631/igdYFu.png
Die Russen haben tapfer gekämpft, wurden aber letztendlich von der Übermacht der deutschen Truppen hinweggefegt.
Es ist deutlich zu sehen, daß viele deutsche Verbände bereits wieder auf Sollstärke sind. Etliche Großverbände wurden bereits verlegt, weitere folgen demnächst.
In den Wäldern nördlich von Gorki, in Scharia und Tscheboksary werden deutsche Truppen zurückbleiben müssen, um die Entstehung von Partisaneneinheiten zu verhindern.
Da für die Kämpfe an den vier verbliebenen Frontabschnitten (Astrachan, Baku, Leninakan und Kleinasien) mehr als genug Truppen vorhanden sind, werden einige Armeekorps abgezogen und für die Kämpfe in Italien sowie für die Bildung einer strategischen Reserve in Frankreich verwendet. Die Berichterstattung aus dem Norden Rußlands endet mit dem heutigen Tag.
Die drei Heeresgruppen werden mit Wirkung zum 20. September 1943 aufgelöst, und es werden vier neuen Heeresgruppen gebildet, die nach den jeweiligen (weiter oben bereits erwähnten) regionalen Brennpunkten benannt werden.
http://imageshack.com/a/img673/2071/YxqmlR.jpg
Vereinzelte Soldaten der Roten Armee werden gefangen genommen oder ins Lazarett gebracht.
http://imageshack.com/a/img540/1093/S097II.png
Deutsche Truppen unter Generalmajor Sharpe besetzen kampflos Georgijewsk. Der Bahnhof wurde allerdings beschädigt und wird erst Anfang Oktober wieder einsatzbereit sein.
Es wird in der Folge versucht, vereinzelte Einheiten in den Osten von Georgijewsk marschieren zu lassen, wo Transportzüge warten, die die Einheiten ins Kampfgebiet bringen werden. So kann der Ausfall der Bahnverbindung wenigstens teilweise kompensiert werden.
http://imageshack.com/a/img537/663/sSmAiu.png
Das geschwächte sowjetische Panzerkorps wird nach massiven Luftangriffen durch deutsche Bodentruppen vernichtet, und ein deutsches Armeekorps zieht in die Stadt ein. Ähnlich wie bei der Einnahme von Kasan hat der Bahnhof der Stadt kaum Schäden abbekommen und wird am 20. September wieder einsatzbereit sein. Ab Anfang Oktober wird es möglich sein, Truppen aus dem Reich oder aus dem Norden Rußlands direkt nach Machatschkala zu transportieren.
Damit ist die Lage der verbliebenen Feindtruppen extrem schwierig geworden. Die Russen haben nur noch eine einsatzbereite Armee im Kampfgebiet, und die Luftwaffe kann ein sich ihre Ziele aussuchen.
Laut Einschätzung der Frontkommandeure haben die Russen massive Probleme mit ihren Jagdfliegern. Scheinbar sind die meisten Einheiten so weit unter Sollstärke, daß sie nicht mehr einsatzbereit sind.
http://imageshack.com/a/img905/8233/faJ3UW.png
Zwar hat die Wehrmacht nur noch ein Panzerkorps im Raum Machatschkala, aber das hat den Ausschlag für die Eroberung der Stadt gegeben.
Weiter Gepanzerte Einheiten sind im Zulauf.
http://imageshack.com/a/img905/9661/YxeVDd.png
Die deutschen Stellungen im Raum Tiflis werden ausgebaut und gegen eine russischen Gegenangriff gesichert. Die Kämpfe um die Stadt waren hart, und der Nachschub fließt erst seit dem heutigen Tag wieder ungehindert, so daß der kämpfenden Truppe ein wenig Erholung nicht schadet.
Die Bahnverbindung zwischen Leninakan und Ankara ist mittlerweile an zwei Stellen unterbrochen, und die Russen machen bisher kein Anstalten, etwas dagegen zu tun.
http://imageshack.com/a/img540/6449/qVH1z2.png
Die Kämpfe in Kleinasien sind weiterhin zäh, aber es ist Besserung in Sicht. Die Durchtrennung der Bahnverbindung nach Baku sorgt dafür, daß Ankara nur noch 50% des maximalen Nachschubs bekommt, und das hilft den deutsch-rumänischen Truppen natürlich ungemein.
Desweiteren werden in den nächsten Tagen Panzer und Panzergrenadiere die Infanterie verstärken, was die Schlagkraft bedeutend erhöhen wird.
http://imageshack.com/a/img910/8944/NijdSJ.png
Dieses Wissen macht dem Landser seine schwere Aufgabe um so leichter.
http://imageshack.com/a/img673/6060/p9SpHm.png
In Bessarabien scheint sich eine Partisaneneinheit gebildet zu haben. Es wurden bereits Vorkehrungen zur Rückeroberungen der Stadt getroffen.
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In Berlin wird das VI. Panzerkorps wieder in Dienst gestellt. Allerdings wurden die zugesagten PzKpfW IVG bisher noch nicht ausgeliefert, so daß eine weitere Wartezeit entsteht.
Desweiteren werden sie Schäden, die die Luftangriffe der Westalliierten anrichten, immer schlimmer. Zum Glück ist die deutsche Wehrwirtschaft stark genug.
http://imageshack.com/a/img673/8864/LxdDvO.png
Die Abt. Fremde Heere Ost hat ermittelt, daß durch die Einnahme von Kasan und Kuibyschew der Transfer von Rohstoffen, Treibstoff und Rüstungsgütern in der nicht besetzten Sowjetunion empfindlich gestört worden ist. Wirtschaftsgüter, die im Ural produziert werden, können nicht mehr weiterverarbeitet werden, und die Wehrwirtschaft der Russen läuft nur noch auf 40% des Niveaus vom August.
Auch ist ersichtlich, daß die Russen im Sommer 1943 mehr Material verloren haben als in den vorhergehenden Sommern... eine durchaus überraschende Entwicklung, da die Rote Armee zum Start des Jahres 1943 in besserer Verfassung war als je zuvor.
(Anm.: wir haben uns sowas schon fast gedacht. Durch die Einnahme von Kasan (und von Kuibyschew ein paar Wochen zuvor) haben die Ölquellen keine Verbindung mehr zu einer Supply-Quelle oder einem Industrial Center. Laut Aussage unseres höchst geschätzten Gegenspielers haben die Ölquellen im Ural nur noch eine Effizienz von 30%, erbringen also nur noch 9 MPP anstatt 30. Da diese Ölquellen den Großteil (>90%) der den Russen noch verbleibenden MPPs ausmachen, fällt das Einkommen von gut 500 auf nun knapp 200 MPP. Damit können die Sowjets endgültig einpacken.. als ob sie nicht eh schon verloren hätten. Ab nun werden die MPPs wahrscheinlich nicht mal reichen, um die angeschlagenen Einheiten aufzufrischen. Wir haben den werten von Sachimos gefragt, ob er sich das wirklich antun will, und er ist der Ansicht, daß das (Hin-)Spiel in Baku enden sollte. Vorbildlicher Kampfgeist, an dem wir uns eine Scheibe abschneiden können.)
Vom 11. bis zum 16. September wurden drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar eine Armee, eine HQ und ein Panzerkorps. Insgesamt wurden nun 473 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 72%.
Kapitel XC - Die Chance im Problem
General Weidmann war den ganzen Tag lang in tobendem Zustand und nicht ansprechbar. Zwar war das VI. Panzerkorps wieder in Dienst gestellt worden, aber die Panzerkampfwagen IVG, mit denen das Panzerkorps ausgerüstet werden sollte, werden erst am 20. September geliefert. Keiner der Männer hatte gute Laune, denn alle brannten auf ihren Einsatz.
Aber vielleicht entstand aus diesem Problem eine Chance. Ich hatte mir die ganze Angelegenheit mehrfach durch den Kopf gehen lassen.. vor ein paar Wochen hatten wir noch darüber nachgedacht, ob wir in Astrachan eingesetzt werden, und es wurden sogar Übungen in sumpfigem Gelände abgehalten. Dann haben wir damit gerechnet, daß wir bei der Rückeroberung von Georgiejewsk eingesetzt werden, aber das hat ja das II. Panzerkorps schon erledigt.
Nehmen wir mal an, daß wir am 20. September bereits zum Bahntransport wären, was wir ja definitiv nicht sind... wohin würden wir wohl kommen? Die Bahnlinie nach Machatschkala wird erst Anfang Oktober wieder funktionieren, also würden wir wohl irgendwo hingeschickt werden, wo die Bahnverbindung intakt ist. Mir fallen dazu nur Zonguldak in Kleinasien oder Noworossyisk ein, von wo aus wir dann per Schiff über das Schwarze Meer nach Batum transportiert werden würden... und wenn ich ehrlich bin, sind das Frontabschnitte, die für mich nicht ganz so verheißungsvoll klingen wie Machatschkala.
Es scheint unser Glück zu sein, daß wir am 20. September eben noch nicht bereit zum Transport sind... so muß das OKH andere Einheiten nach Kleinasien und über das Schwarze Meer schicken.. und wir warten, bis der Weg nach Machatschkala frei ist. In der Tat wäre es vorteilhaft, wenn wir erst Anfang Oktober transportbereit sind, damit wird nicht doch noch nach Noworossiysk geschickt werden. Wahrscheinlich war es auch sinnvoll, dem General von diesem Gedankengang zu erzählen... und von der Möglichkeit, daß wir erst Anfang Oktober mit der Inbetriebnahme der neuen Panzer fertig sind, weil sich "gewisse Verzögerungen" ergeben haben.
Noch hatte ich keine Idee, wie ich das dem alten Knaben stecken sollte... aber es würde ganz gewiß nicht heute sein, denn seine Laune war übelst.
Aber irgendwie mußte ich ihn davon überzeugen, daß es sich lohnen würde, noch ein wenig zu warten.
Als sonst eher stiller Mitleser möchten wir uns bei den werten Regenten für das bisher Geleistete bedanken. Es ist uns immer eine besondere Freude hier etwas Neues zu lesen.
Und natürlich freuen wir uns jetzt schon auf den Start des "Rückspieles".
Werter HvS, es scheint ja so zu sein, dass der Weg nach Baku nur noch ein hart umkämpfter Spaziergang wird für euch...:ph: Der edle Sachimos kann ja kaum noch seine Verluste ersetzen, da kann er auch kaum noch neue Verbände aufstellen. Seine Chancen zur Gegenoffensive hat er ja schon früh verschenkt, wenn er überhaupt eine gegen euch hatte. Aber wir zollen ihm dennoch unseren Respekt, weil er sich so wacker schlägt...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Sehr schade, dass dieser so unterhaltsame AAR sich nun doch dem sicheren Ende neigt.
Werter HvS: Könntet Ihr Euren Major Eisner nicht doch total verwirrend samt Kriegserklärung nach Italien schicken ? Wir wüssten wirklich zu gern, ob dort der Ami wirklich vor die neuen Rohre zu bekommen ist!
Polykrates
22.04.15, 17:15
Werter Berliner, so sehr ich Euren Enthusiasmus für diesen AAR verstehen kann, so möchte ich Euch doch näherbringen, dass es für diesen AAR und seine Spieler und Leser besser und würdevoller ist, den AAR nicht noch künstlich in die Länge zu ziehen, sondern ihm den gebührenden Ende entgegenzuführen.
Der werte von Sachimos hat für einen Neuling sehr gut gespielt und einen exzellenten AAR verfasst - aber sich eben gegen einen Spieler vom Kaliber des werten HvS zu viele Fehler erlaubt und deswegen ist der werte HvS verdient nahe daran das Spiel zu gewinnen. Fehler und daraus resultierende Niederlagen gehören aber zum Lernen und Reifen als Spieler dazu - auch in jeder anderen Sportart. Es gehört zur Größe des werten HvS, dass er immer noch konzentriert wie eh' und je weiterspielt. Und das hat sich der werte von Sachimos auch verdient - den Respekt seines Gegenspielers. Würde der werte HvS jetzt nachlässig oder würde aus anderen Gründen das Spiel nur unnötig in die Länge ziehen, wäre das eine unnötige und unverdiente Demütigung des werten von Sachimos - ähnlich wie im Sport, beispielsweise, wenn im Snooker ein Rechtshänder nur noch mit seinem linken Arm spielt, um seinem unterlegenen Gegner unter die Nase zu reiben, dass er ihn auch "mit links" mühelos bezwingen kann.
Weiterhin ist es im Leben besser auch loslassen zu können und aufzuhören, wenn es am schönsten ist (wie das Sprichwort so schön sagt). Ein deprimierendes Beispiel, wie es aussehen kann, wenn man das nicht schafft, ist die britische Band YES und man lese am besten auf den babyblauen Seiten die Bandgeschichte (http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?bandId=1&content=band), die Rezensionen Nik Brückners zu Talk (http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=1287&content=review) und einem neueren Livealbum (http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=14680&content=review), um einen Eindruck davon zu bekommen, wie eine ehemals große Band seit den frühen 80ern und spätestens seit 1994 kein vernünftiges und ihrer selbst würdiges Album mehr produziert und mittlerweile auch nicht mal mehr ihre Songs vernünftig live spielen kann und kontrastiere das dann mit der Entscheidung ihres Schlagzeugers aus Anfangstagen Bill Bruford (http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=buch&buch=111), sich mit Würde zur Ruhe zu setzen - auch wenn man's spielerisch noch draufhat.
Nur kurz, um den AAR nicht zu sehr zu stören, ich würde einfach gern wissen, ob da in Sizilien wirklich jemand ist und der werte HvS hat unabhängig vom normalen und wohlverdienten Ende genug Zeit und bestimmt auch eine Einheit frei, um da mal vorzutasten, wenn er denn mag.
von Sachimos
22.04.15, 23:36
Werter uwanni,
vielen Dank für eure lobenden Worte. Wir freuen uns immer sehr wenn es den Lesern gefällt, also unser Geschreibsel.:)
Werter Berliner,
soweit wir wissen, ist in Italien nicht eine alliierte Einheit vorhanden. Der Vormarsch passiert automatisch und ist historisch korrekt.
Aber genauer kann da sicher der werte HvS Auskunft geben.
Werter Polykrates,
eure Vergleich sind immer wieder sehr anschaulich.:D
Und die Gründe für das frühe Ende des AAR`s habt ihr ebenfalls sehr richtig analysiert.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 17. September 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unsere westlichen Verbündeten bombardieren weiterhin die wichtigsten deutschen Industriezentren.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/f8ym6gfp2bf5.png (http://www.pic-upload.de/view-26807221/Bomber.png.html)
Leider müssen sie dabei immer mehr Verluste hinnehmen.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
Die Front bei Gorky
Im gesamten Norden ist der Krieg nun endgültig zu Ende.
Der Feind hat unsere letzten verbliebenen Einheiten vernichtet. Offensichtlich konnten sie sich nicht mehr rechtzeitig ergeben.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/kf1m4jahi1w.png (http://www.pic-upload.de/view-26807241/Bild-1-Ende.png.html)
Ab sofort beginnt die Front bei Astrachan und endet vor Ankara.
Ein sehr überschaubarer Frontverlauf.
Die Festung Astrachan
Die Auffrischung aller Truppen in der Festung ist bereits in vollem Gange und noch immer verhalten sich die Deutschen passiv.
Der Roten Armee gelingt es ein exponiertes deutsches Armeekorps aus dem Festungsgürtel heraus anzugreifen und ihm einige Verluste beizubringen.
Weitere offensive Aktionen werden vorerst nicht unternommen.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/p5fcdn2aiw5u.png (http://www.pic-upload.de/view-26807282/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
2 Armeen, welche im nördlichen Verteidigungsabschnitt eingesetzt sind müssen noch mit Nachschub versorgt werden.
Im übrigen ist die Lage stabil und zufriedenstellend. Dies ist auch dringend notwendig, da zusätzliche Truppen zur Zeit nicht verfügbar sind.
Alle Einheiten werden an der Front vor Baku gebraucht.
Diese könnte nämlich in Kürze zusammenbrechen.
Der Kampf vor Baku
Leider konnte der Gegenschlag unserer Panzerarmee nicht weiter genutzt werden, ganz im Gegenteil.
Die Deutschen rücken weiter vor und führen dieses mal eigene Truppen in die Schlacht.
Der Erfolg ist unausweichlich.
Machatschkala wird vom Feind eingenommen und unsere Verteidiger dieser Front arg dezimiert.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/eign5w27hi7u.png (http://www.pic-upload.de/view-26807545/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
Der STAWKA stehen nun kaum noch Einheiten hier zur Verfügung und man hat alle Hände voll zu tun die verbliebenen in Sicherheit zu bringen.
Es werden einige Umgruppierungen vorgenommen aber die Bilanz sieht düster aus.
Nur noch 3 angeschlagene Truppenteile können sich dem Feind in den Weg stellen, zwar unterstützt von Artillerie aber dennoch sind die Prognosen schlecht.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/5c9v7ycgg4uo.png (http://www.pic-upload.de/view-26807574/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Der einzige Lichtblick kommt in diesen Tagen in Baku an.
Eine komplette frische Panzerarmee steht nun in der Stadt bereit, allerdings muss diese erst noch an die Front gebracht werden.
Pessimistische Zeitgenossen unken bereits, dass die Front wohl eher bei den Soldaten in Baku ist, als diese an der Front.
Aber Rotarmisten lassen solche Bemerkungen nicht an sich heran. Es wird alles für den Abmarsch und Kampf vorbereitet.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/pwj5st3zj4ml.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26807633/122---_----------------_--------------.jpg.html)
**Durch die Luftüberlegenheit der Deutschen, fahren die Panzer unter voller Tarnung.**
Auch unsere Luftflotten werden aus der vordersten Linie abgezogen. Dabei werden alle verfügbaren Maschinen zusammengeholt und in
einigen Staffeln zusammengefasst, um wenigsten ein paar vollständige Geschwader zu erhalten.
Insgesamt geht die STAWKA davon aus, dass der Feind in kürze zum finalen Schlag ausholen wird.
Wenn die Luftwaffe in gewohnter Stärke eingreift, dann dürfte unsere Verteidigung bald zusammenbrechen.
Die Front im Kaukasus
Die Deutschen bereiten sich weiter auf einen Angriff vor und beziehen eine feste Linie.
Nachdem aber unsere Neuorganisation der Verteidigung abgeschlossen wurde, ergibt sich eine günstige Gelegenheit.
Eine Panzerabwehreinheit des Feindes geht weit vorne in Stellung. Offensichtlich will man zuerst die größte Bedrohung ausschalten, unsere Panzer.
Dies bringt sie aber direkt vor unsere Linien und die Infanterie der Roten Armee hat noch Kampfeswillen.
Die Männer greifen an und können den Gegner am Ende zum Rückzug zwingen.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/pc2oq48u72e1.png (http://www.pic-upload.de/view-26807679/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Der gesamte Angriff erfolgt unter minimalen eigenen Verlusten. Ein Erfolg, der das Oberkommando besonders freut.
Ein Nachsetzen wird aber dennoch unterlassen.
Unsere Panzerarmee braucht noch einige Tage, um sich von den Strapazen des langen Marsches zu erholen und einsatzbereit zu machen.
Am gesamten restlichen Frontabschnitt herrscht weiterhin absolute Ruhe.
Mal sehen, wie lange noch.
Die türkische Front
Auch in der Türkei zeigt die Rote Armee nochmal das sie noch nicht bereit ist aufzugeben.
Wieder wird ein deutsches Armeekorps zum Rückzug gezwungen und wieder einmal holen sich die Rumänen blutige Nasen beim Angriff auf Ankara.
Diesmal ist allerdings auch umgehend ein Gegenschlag erfolgt und zwei komplette Korps der deutschen Waffenbrüder mussten deutliche Verluste hinnehmen.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/vko1gt2uacb2.png (http://www.pic-upload.de/view-26807746/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Durch die letzten Erfolge ist es möglich den Verteidigern der türkischen Hauptstadt auch wieder einige Tage Ruhe zu gönnen.
Die Rumänen werden wohl vorerst keine weiteren Angriffe unternehmen.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/wowkgsq1ocz1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26807820/Komandant_Peko_na_Kopaoniku_1944.jpg.html)
**Ein wenige Ruhe tut allen gut. Soldaten und Offizieren.**
Bei Kastamonu ist es dem Feind allerdings ebenfalls gelungen das türkische Frontkommando zu attackieren.
Dadurch leidet besonders die Verteilung des Nachschubes. Aber ein Zurückweichen wird es nicht geben.
Es gelten weiterhin die Befehle der STAWKA: Alle besetzten Städte sind zu halten.
Nach Ankara kommt nur noch Baku. Hier werden die Deutschen auf keinen Fall durchbrechen.
Offensichtlich ist aber die Türkei auch für des deutsche Oberkommando nur noch ein "Nebenschauplatz".
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem wir in den vergangenen Schlachten schreckliche Verluste hinnehmen mussten, haben die Analysten der STAWKA eine aktuelle Übersicht,
über das Kräfteverhältnis zwischen Wehrmacht und Roter Armee erstellt.
Die Zahlen sind mehr als erschreckend.
http://www11.pic-upload.de/22.04.15/q8yt583qfiwo.png (http://www.pic-upload.de/view-26807838/Verh--ltnis.png.html)
Die einstmals große Rote Armee hat nur noch ein viertel der Mannstärke des Feindes.
Dazu kommen noch technologische Unterlegenheit in der Luft und bei den Panzern.
Damit kann sich jeder Frontkommandeur selber ein Bild der Lage machen.
Diese Übersicht ist natürlich nur für Offiziere bestimmt. Ein weiterer Verfall der Moral des einfachen Soldaten darf nicht erfolgen.
Kardinalinfant
23.04.15, 11:22
Werter von Sachimos,
einmal mehr ein in der Darstellung sehr gelungener Bericht. Im Übrigen bewundern wir Euren Durchhaltewillen selbst in auswegloser Lage :top:
Edler Sachimos, wir schliessen uns dem werten Kardinalfront an und zollen euch unseren Respekt...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter uwanni,
danke für Eure anerkennenden Worte. Wir sind auf das Rückspiel ebenso gespannt und hoffen, daß es etwas ausgeglichener werden wird.
Werter Hohenlohe,
ab Anfang Oktober werden die Uhren anders gehen... da können wir nach Belieben Truppen bis nach Machatschkala verlagern, und das wird dem werten von Sachimos wahrscheinlich nicht gefallen.
Werter Berliner,
das macht leider keinen Sinn, weil das Kriegsgeschehen im Italien in diesem Spiel nicht behandelt wird. Dort sind keine Einheiten, und man kann auch nicht kämpfen.. nur die Frontlinien ändern sich von Zug zu Zug. Wir haben im SP mal Einheiten an die Front gestellt, und als die Front sich dann bewegt hat, hat sie die Einheiten verschluckt (!). Auch haben wir die feindliche Hauptstadt mit Fallschirmjägern erobert, aber auch das hatte keinen Effekt. Wir verstehen durchaus das Motiv Eurer Frage, aber so ist das Spiel einfach nicht modelliert.
Und zögert nicht damit, weitere Fragen zu stellen... wir erklären alles, so gut wir können. :D
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
17. September 1943 - Feindaktivitäten
Die verbliebenen Truppenteile der Roten Armee führen lokal begrenzte Gegenangriffe durch. Zu einer strategischen Gegenschlag ist der Feind allerdings nicht mehr in der Lage.
http://imageshack.com/a/img901/4488/70ZYnT.png
Vor den Toren von Astrachan tobt eine erbitterte Schlacht Mann gegen Mann. Die Russen versuchen, das Umfeld der Stadt freizukämpfen, und die deutschen Truppen und ihre Verbündeten weichen keinen Zentimeter zurück. Verlorener Boden müßte mühsam zurückerobert werden, und das will das OKH auf jeden Fall vermeiden.
http://imageshack.com/a/img661/2447/D1KwQm.png
Die Russen greifen mit Raketenartillerie und Infanterie Machatschkala an, aber die deutschen Verbände weichen nicht.
http://imageshack.com/a/img908/2559/qydKBC.png
Im Kaukasus wagen die Russen einen Gegenangriff, der zum Rückzug der deutschen Panzerjäger führt. Ein Vorrücken der Russen unterbleibt allerdings.
http://imageshack.com/a/img673/2254/eqjduj.png
In Kleinasien haben die deutsch-rumänischen Truppen mit Versorgungsproblemem zu kämpfen und erleiden deswegen hohe Verluste. Es wird Zeit, daß die Panzer an der Front eintreffen.
20. September 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan reorganisiert sich und führt die Belagerung der Stadt fort.
Die H.Gr. Baku kämpft den Widerstand des Feindes nieder und marschiert nach Südosten.
Die H.Gr. Leninakan führt einige Angriffe auf den Feind durch, erreicht aber keinen Durchbruch.
Die H.Gr. Kleinasien reorganisiert sich und warten auf das Eintreffen der Gepanzerten Einheiten.
http://imageshack.com/a/img540/1395/waY7fC.png
Während um die Stadt herum keine Angriffaktionen stattfinden, gelingt es der Wehrmacht, ein sowjetisches Fliegerkorps zu stellen. Dessen Vernichtung wird innerhalb der nächsten Tage erwartet.
http://imageshack.com/a/img538/6963/rdBJr4.png
Kämpfe in sumpfigen Gebieten sind kein Spaß.
http://imageshack.com/a/img537/6513/8r1POH.png
Die Luftwaffe bricht den feindlichen Widerstand, und der Vormarsch geht nahezu unbegrenzt weiter. Die verbliebenen Feindtruppen sind meist auf Unterstärke und in schlechter Verfassung.
Die sowjetische Hauptstadt Baku befindet sich in greifbarer Nähe.
http://imageshack.com/a/img909/8185/A32JTB.png
Der Angriff auf Leninakan muß gewissenhaft vorbereitet werden. Dazu wird das Panzerkorps mit PzKpfW IVG ausgerüstet, und aus Poti werden weitere Panzerjäger an die Front gebracht.
Die Russen haben sich eingeigelt, und die Eroberung der Stadt wird ein hartes Stück Arbeit.
http://imageshack.com/a/img661/9731/il5fVW.png
Die Luftwaffe der Roten Armee ist fast nicht mehr existent. Eine operative Bedrohung stellt sie schon seit mehreren Monaten nicht mehr dar.
http://imageshack.com/a/img673/1600/rFis7G.png
Auch in Kleinasien wird die Luft für die Rote Armee immer dünner.
http://imageshack.com/a/img905/4349/bT7pQt.png
Das VI. Panzerkorps erhält endlich die versprochene Ausrüstung.
Deutlich zu sehen sind die Schäden, die die Bomber der Westalliierten angerichtet haben.
Vom 17. bis zum 2. September wurde lediglich eine Feindeinheit vernichtet, und zwar eine Armee. Insgesamt wurden nun 474 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 91%
Kapitel XCI - Die willkommene Verzögerung
"Nun haben wir Gewissheit, Eisner. Aus unserer Reise nach Machatschkala wird leider nichts, am 28. September wird das gesamte Korps nach Eskisehir in Kleinasien transferiert. Dort sollen wir zusammen mit einem Korps Panzergrenadiere die Rumänen bei ihrem Angriff auf Ankara unterstützen und die Stadt einnehmen, womit die Türken praktisch aus dem Krieg gedrängt werden würden.
Was ist denn los, Eisner? Was schauen Sie denn so sauertöpfisch drein?"
Nun war der Moment, Nägel mit Köpfen zu machen... sozusagen "Butter bei die Fische".
"Herr General, mir wäre es lieber, wenn wir nach Machatschkala verlegt werden würden... und am Angriff auf Baku teilnehmen. Wir waren bei fast allen Schlachten dabei und haben immer in vorderster Front gekämpft. Das VI. Panzerkorps wurde zwei mal zerschlagen, und wir hatten unglaubliche Verluste an Mannschaften. Ich finde, wir sollten diesen letzten Angriff des Kriegs im Osten mitmachen... und am besten in der ersten Reihe stehen. Ich denke, daß wir uns das verdient haben."
"Eisner, ich verstehe Sie ja... und ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Ich würde auch lieber in Baku einziehen als in Ankara, aber wir sind nun mal Soldaten und können uns die Befehle nicht aussuchen."
"Freilich, Herr General. Aber was würden denn passieren, wenn sich unser Abtransport eine Weile verschieben würde?"
"Dann würde das OKH wahrscheinlich ein anderes Panzerkorps der ehemaligen Heeresgruppe Nord in die Türkei schicken, weil dort dringend Panzer benötigt werden.. bei Machatschkala sind ja bereits zwei Panzerkorps im Einsatz."
"Das andere Panzerkorps würde also unseren Platz einnehmen.. und was würde mit uns passieren?"
"Wenn sich eine Verzögerung ergeben würde, die dazu führt, daß ein anderes Panzerkorps nach Eskisehir transferiert wird, dann würden wir wahrscheinlich nach Machatschkala beordert werden, weil die Bahnlinie dorthin voraussichtlich ab dem 8. Oktober wieder in Betrieb sein wird. Aber das wir wohl ein Wunschtraum bleiben... das Glück werden wir sicherlich nicht haben."
"Herr General, Glück kann man auch erzwingen... oder besser gesagt herbeiführen."
Der General schaute mir vielleicht ein halbe Minute tief in die Augen.
"Eisner..... selbstverständlich habe ich das, was Sie eben gesagt haben, nicht gehört. Falls eine solche Verzögerung eintreten würde, würde ich das sehr begrüßen. Ansonsten will ich von dem Thema nie wieder etwas hören. Wegtreten!"
"Jawohl, Herr General."
Nun mußte ich mir nur noch ausdenken, wie man den Transport eines gesamten Panzerkorps um ein paar Tage verzögern kann.
Unsere nagelneuen Panzer müssen auf Transportzüge verladen werden, und solche Züge brauchen Loks.. und da eine Lokomotive ein durchaus kompliziertes technisches Gerät ist, kann es durchaus passieren, daß Störungen auftreten.
Daraus läßt sich etwas machen.
Eisner versucht sich als Saboteur, wenn das mal gut geht...*grins*
Ansonsten alles wie gehabt: die Deutschen weiter auf dem Vormarsch und nichts kann sie aufhalten trotz der tapferen russischen Verteidiger. Das nennt man unbedingten Siegeswillen...:top: Nur weiter so, werter HvS...!!
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Danke, genau das wollte ich wissen.
Schade eigentlich um die nicht ganz ausgereifte Modellation.
Bringt es gegen die alliierten Bomber was, Flak und Fliegereinheiten auf deren Ziele zu stellen?
Auf zum letzten Gefecht, die Herren!
Bringt es gegen die alliierten Bomber was, Flak und Fliegereinheiten auf deren Ziele zu stellen?
Das würde ich auch gerne wissen...?!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Berliner, werter Hohenlohe,
auch die Angriff der alliierten Bomber auf deutsche Ressourcen sind abstrakt modelliert. Im Spiel läuft das so ab, daß die Ressourcen einfach zum Beginn der Runde heruntergesetzt werden, bspw. Leuna oder das angrenzende Minengebiet. Es bringt dementsprechend auch nichts, Flak oder Jäger dorthin zu stellen.
Allerdings gibt es ein Decision Event, mit dem man die Luftverteidigung stärken kann... man muß ein paar MPPs investieren, und die Auswirkungen der Angriffe abgeschwächt. Wenn man das DE nicht annimmt, werden die Schäden noch größer. Was sinnvoller ist, haben wir noch nicht nachgerechnet... wir hatten genug MPPs auf dem Konto, also haben wir angenommen.
Werter Berliner, werter Hohenlohe,
auch die Angriff der alliierten Bomber auf deutsche Ressourcen sind abstrakt modelliert. Im Spiel läuft das so ab, daß die Ressourcen einfach zum Beginn der Runde heruntergesetzt werden, bspw. Leuna oder das angrenzende Minengebiet. Es bringt dementsprechend auch nichts, Flak oder Jäger dorthin zu stellen.
Allerdings gibt es ein Decision Event, mit dem man die Luftverteidigung stärken kann... man muß ein paar MPPs investieren, und die Auswirkungen der Angriffe abgeschwächt. Wenn man das DE nicht annimmt, werden die Schäden noch größer. Was sinnvoller ist, haben wir noch nicht nachgerechnet... wir hatten genug MPPs auf dem Konto, also haben wir angenommen.
Danke vielmals für die klärenden Worte...Jetzt kapiere ich das auch...*grins*
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
29.04.15, 00:20
Werter Kardinalinfant,
vielen Dank für das Lob.
Wir haben einmal am Anfang des Spiels bemerkt, dass wir es bis zum "bitteren Ende" durchziehen wollen und daran hat sich auch nichts geändert.:)
Werter Hohenlohe,
habt vielen Dank.:)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 23. September 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Leider kommt es in diesen Tagen zu keinen besonderen Vorkommnissen.
Lediglich die Bombardierungen gehen wie gewohnt weiter.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
4 Infanteriearmeen
Die Festung Astrachan
Der Feind verhält sich weiterhin sehr ruhig vor Astrachan.
Auch eine ständige Bombardierung der Stadt, welche bereits vor Monaten über Flugblätter angekündigt wurde, unterbleibt.
Die STAWKA kann sich dieses Verhalten nur mit der absoluten Siegesgewissheit im deutschen Oberkommando erklären.
http://www11.pic-upload.de/28.04.15/umlal5fy35sa.png (http://www.pic-upload.de/view-26866557/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)
Die Rote Armee unternimmt unterdessen weiterhin Störangriffe aus dem sicheren Festungsgürtel heraus.
Leider können dem jeweiligen Gegner nur minimal Verluste zugefügt werden.
Insgesamt kann noch keine akute Bedrohung der Stadt ausgemacht werden.
Das Oberkommando ist aber gespannt, ob weitere Einheiten hierher verlegt werden, nachdem sie im Norden nicht mehr benötigt werden.
Der Kampf vor Baku
Der prognostizierte Zusammenbruch der Front bei Baku konnte nur knapp verhindert werden.
Lediglich der zu schmale passierbare Korridor hat die Deutschen soweit gebremst, das sie nicht weiter vorstoßen konnten.
Dennoch ist es ihnen gelungen weit über Machatschkala hinaus vorzurücken und einen Großteil der Verteidiger zu zerschlagen.
http://www11.pic-upload.de/28.04.15/9ysj1g9h6s1u.png (http://www.pic-upload.de/view-26866726/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)
Leider sind die Verstärkungen noch nicht an der Front angekommen und können nicht eingesetzt werden.
Deshalb muss vorerst eine provisorische Verteidigungslinie eingerichtet werden.
Die angeschlagenen Fallschirmjäger und eine Division müssen das Frontkommando schützen, bis die Panzer vorne angekommen sind.
Wahrscheinlich kann diese Linie aber nicht lange genug standhalten.
http://www11.pic-upload.de/28.04.15/6c7z3uolem4m.png (http://www.pic-upload.de/view-26866753/Bild-3-Baku-Ende.png.html)
Der größte Verlust ist aber die Einheit Raketenartillerie, welche sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen konnte.
Diese tapferen Männer wurde auf eine kleine Halbinsel abgedrängt und es stehen keine Mittel für eine Befreiung zur Verfügung.
Aber es gibt auch einen kleinen Hoffnungsschimmer.
In Baku kommen weitere frische Einheiten an.
Immerhin 3 vollständige Armeen, welche in den nächsten Tagen direkt an die Front aufbrechen werden.
http://www11.pic-upload.de/29.04.15/xrx2cloizspb.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26866877/2._ravnogorski_korpus.jpg.html)
**Das schwierige Gelände hemmt die Marschgeschwindigkeit doch enorm.**
Die Reorganisation der Luftflotten konnte ebenfalls abgeschlossen werden.
Die verfügbaren Maschinen haben immerhin für 4 vollständige Staffeln ausgereicht.
Diese kleine Streitmacht wird sich nun alleine dem Feind in der Luft entgegenstemmen.
Die Front im Kaukasus
An diesem Frontabschnitt lassen sich die Deutschen noch einige Tage Zeit für ihren finalen Angriff.
Von den Soldaten vor Ort konnte beobachtet werden, dass das feindliche Panzerkorps noch mit den neuesten Modellen ausgestattet wird.
http://www11.pic-upload.de/29.04.15/mhmqnqpreyor.png (http://www.pic-upload.de/view-26866787/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)
Auch unsere Verteidiger nutzen die willkommene Pause und verstärken ihre Linien und graben sich weiter in dem gebirgigen Gelände ein.
Mit den neuen wiederaufgestellten Einheiten kann auch die Front hier im Kaukasus verstärkt werden.
Die STAWKA hat das unbedingte Ziel ausgegeben, dass Leninakan zu einem Bollwerk werden soll.
Vor allen anderen Städten hat sich die Wehrmacht zurückgezogen.
Das ihr Hauptaugenmerk an anderer Stelle liegt ist unübersehbar.
Die türkische Front
Anscheinend haben die Rumänen aus ihren letzten Verlusten noch nichts gelernt oder sie werden von den Deutschen immer wieder nach vorne getrieben.
Ein erneuter Angriff auf Ankara hat wieder keinen Erfolg und die zahlreiche Soldaten müssen sich ergeben.
Aber auch die Rote Armee kann noch kämpfen und setzt umgehend zum Gegenangriff an.
http://www11.pic-upload.de/29.04.15/gcab2rnejil8.png (http://www.pic-upload.de/view-26866822/Bild-5-T--rkei-Ende.png.html)
Das rumänische Armeekorps muss sich weit zurückziehen und wird wohl für mehrere Wochen ausfallen.
Insgesamt sind die Verbündeten der Deutschen nicht in der besten Verfassung.
Ganz anderes sieht es da schon im Norden der Türkei aus.
Hier kämpfen die Deutschen und sie kämpfen weitaus effektiver.
Der Ring um Kastamonu wird immer enger gezogen und bald wird wohl zum finalen Angriff übergegangen.
Der größte Vorteil für unsere Verteidiger ist hier noch das Gelände, welches eindeutig uns begünstigt.
Es bleibt aber dennoch fraglich, wie lange man der Übermacht noch standhalten kann.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach den letzten Ereignissen an allen Fronten, unter anderem dem Zusammenbruch der Nordfront, hat das Oberkommando eine neue Übersichtskarte anfertigen lassen.
http://www11.pic-upload.de/29.04.15/7dltcvc3rbtn.png (http://www.pic-upload.de/view-26866864/gesamtkarte.png.html)
Zynisch ausgedrückt, hat die Front durchaus an Übersichtlichkeit gewonnen.
Allerdings ist dies wohl für die Deutschen von weitaus größerem Vorteil.
Diese Karte soll allen Frontkommandeuren ein Gefühl für die aktuelle Lage vermitteln.
Vor dem Feind und einfachen Soldaten ist sie natürlich vollständig geheim zu halten.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
23. September 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen sind nur noch zu vereinzelten Gegenschlägen in der Lage.
http://imageshack.com/a/img913/51/24BXyw.png
Vor Astrachan gehen die Kämpfe weiter, und beide Seiten haben nahezu gleich hohe Verluste.
http://imageshack.com/a/img912/5756/SimOrM.png
Im Raum Baku zieht sich der Feind ohne jegliche Gegenwehr zurück.
http://imageshack.com/a/img537/9153/fdYTQ2.png
Die Rote Armee führt einige lokal begrenzte Angriffe durch, erzielt jedoch praktisch keinen Effekt. Auch an diesem Frontabschnitt sind die Verluste der Russen ungefähr gleich hoch wie die der Wehrmacht.
http://imageshack.com/a/img661/3228/J5YuxV.png
In Kleinasien muß sich ein rumänisches Armeekorps zurückziehen.
29. September 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan hat weiterhin Schwierigkeiten mit dem Nachschub, vor allem im Norden der Stadt.
Die H.Gr. Baku rückt weiter vor und vernichtet dabei weitere Einheiten der Roten Armee.
Die H.Gr. Leninakan kämpft sich durch widriges Gelände und schlägt zwei russische Armeen in die Flucht.
Die H.Gr. Kleinasien geht zu Angriff über und schließt Ankara ein.
http://imageshack.com/a/img910/3292/cQJY6c.png
Die Luftwaffe kann nach Belieben Einheiten der Roten Armee unter Beschuß nehmen, und die Verluste der Russen sind hoch.
Ein deutsches Armeekorps ist nicht mehr weit von der Bahnlinie Baku - Leninakan entfernt. Ein Durchtrennung der Verbindung wäre ein weiterer Erfolg.
Es wird weiterhin mit verzweifeltem Widerstand der Roten Armee gerechnet, aber es ist bereits zu bemerken, daß dem Feind die Kräfte schwinden.
http://imageshack.com/a/img910/7457/srEcKe.jpg
Insbesondere der deutschen Panzerwaffe hat der Feind kaum etwas entgegen zu setzen.
http://imageshack.com/a/img661/566/vs6a6W.png
Die Truppen der H.Gr. Leninakan schlagen ein Loch in die Verteidigungslinie der Stadt. Auch wenn die Rote Armee viele Truppen in der Gegend hat, wird Leninakan nicht auf Dauer zu halten sein.
http://imageshack.com/a/img661/8168/aPX3xZ.png
In Kleinasien bekommen die sowjetisch-türkischen Truppenverbände die Stärke der deutschen Panzerwaffe zu spüren. Kastamonu wird belagert, und Ankara wird von rumänischen Truppen im Osten umgangen.
Das OKH verlegt ständig weitere Truppen ins Kampfgebiet, und die Lage wird immer aussichtsloser für den tapfer kämpfen Feind.
http://imageshack.com/a/img673/7531/Z4M3f1.png
Am 11. Oktober werden insgesamt drei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps nach Machatschkala verlegt. Der Krieg im Osten soll noch in diesem Jahr beendet werden.
http://imageshack.com/a/img901/8226/sz4q2H.png
In den nächsten Wochen wird die Artillerietruppe mit neuen Waffen ausgerüstet, was insbesondere bei der geplanten Einnahme von Baku von Vorteil sein dürfte.
Vom 23. September bis zum 4. Oktober wurde vier Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen, eine Artillerie und ein HQ. Insgesamt wurden nun 478 feind. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 93%.
Die Rote Armee umfaßt aktuell 38 Bodeneinheiten. Die Standorte von 34 davon sind bekannt, und der Rest wird im Raum Baku vermutet.
Kapitel XCII - Kommandoeinsatz auf bayrisch
Ein paar Nächte zuvor....
"Wos soll i mochn?"
"Dietmar, Du sollst nur in die Lokomotive einsteigen und die Dichtungen ausbauen."
"Aba wann's die Dichtungen nöd in da Logomodiefän san, wie soll die dann fuahrn?"
"Zerbrich Dir darüber mal nicht den Kopf, Dietmar."
"Aba Hans, i vastöh dös net... des san doch unsrä Logomodiefän, wieso muaß i di gabudd moachn?"
"Du machst die doch nicht kaputt, Dietmar.. die Dichtungen müssen nur ausgetauscht werden."
"Aba wieso muß i des moachn? I bin doch koan Inschenjöhr!!!"
"Die sind alle mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Würdest Du jetzt bitte damit anfangen? Wir haben noch einige davon vor uns, und ich will mit damit nicht die ganze Nacht um die Ohren schlagen."
Dietmars große Kuhaugen starrten mich an. Ich möchte es nicht beschwören, aber es machte tatsächlich den Eindruck, als ob er nachdachte.
"Du, Hans... konn dös gesei, das dös.... öhm, wie höaßt jötz dös.... Sabbotaasche is?"
"Nein, Dietmar... ist es nicht. Sabotage ist, wenn der Feind etwas von uns kaputt macht. Du bist doch nicht der Feind, oder?"
Dietmar schürzte die Lippen, wollte etwas sagen, verdrehte die Augen und zuckte dann mit den Schultern. Der erneute Versuch des Nachdenkens schien gescheitert zu sein.
"HerrGottsakra... i vastöh dös ois nöd."
Vollkommen unverständliche Dinge vor sich hin murmelnd, verschwand Feldwebel Nübel in der Lokomotive und begann sein Werk, und ich stand Schmiere. Es dauert nicht lange, und dann kam die erste Patrouille vorbei.
"Guten Abend, Herr Major!"
"Guten Abend, die Herren!"
Es war von Vorteil, wenn man die Leute kannte.. es waren ja Soldaten aus dem eigenen Regiment.
Kurz nach dem die Patrouille verschwunden war, kletterte Dietmar kreidebleich von der Lokomotive herunter."
"Was ist denn mit Dir los, Dietmar? Hast Du ein Gespenst gesehen?"
"Na... aba eben groad is a Baddrullje um Eck gschlichn, und i hoab Angst gehabt, doß die gsehn hoam."
"Sie haben uns gesehen, Dietmar... mich zumindest."
Unser Vorzeige-Bayer stand kurz vor einem Herzinfarkt.
"Und wos host gmocht?"
"Den beiden einen schönen Abend gewünscht... und dann sind sie weiter. Waren ja unsere Kameraden, und wir tun ja nicht falsches. Oder?"
Dietmar öffnet den Mund und wollte etwas sagen... aber dann schien sein Gehirn in eine Art Notfallmodus zu gehen.
"Jawoll, Herr Major."
* * * * *
Am heutigen Morgen im Dienstzimmer von General Weidmann..
"Herr General, der Abtransport nach Kleinasien wird sich verzögern.. es scheint Probleme mit den Lokomotiven gegeben zu haben, die aber in ein paar Tagen behoben sein werden. Wir haben einen neuen Termin.. 11. Oktober. Und wenn ich das richtig verstehe, haben wir auch ein neues Ziel, und zwar Machatschkala."
"Das ist aber ärgerlich, Lehmann... sehr ärgerlich."
"Wie Sie meinen, Herr General."
General Weidmann konnte ein Schmunzeln nur mühsam unterdrücken.
@Sachimos
Es ist tapfer von euch, wie sich eure Truppen gegen die Deutschen behaupten versuchen. Wir sind so frei und wünschen euch viel Glück...:top:
@HvS
Wir gratulieren Euch zu den Erfolgen an allen Fronten, vor allem an der Bakufront...!! :top: Bald habt ihr die Bahnlinie nach Ankara abgeschnitten. Bei Kastamonu kann euch der edle Sachimos nix mehr entgegensetzen. Nur das Gelände hilft ihm hier genauso wie bei Leninakan...:ph: Wie es aussieht hat sich der olle Eisner erfolgreich als Saboteur betätigt...*grins*
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Stupor Mundi
29.04.15, 16:15
Wie es aussieht hat sich der olle Eisner erfolgreich als Saboteur betätigt...*grins*
Nein, natürlich nicht. Es war nur ein technisch-logistischer Belastungstest. ;)
Nein, natürlich nicht. Es war nur ein technisch-logistischer Belastungstest. ;)
LOL :lach::lach:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
von Sachimos
08.05.15, 22:09
Werter Hohenlohe,
habt vielen Dank.
Daumen drücken, immer feste Daumen drücken.:D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 05. Oktober 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Umso weniger in den letzten Wochen, an besonderen Ereignissen, passiert ist, umso mehr überschlagen sie sich jetzt.
Als erstes kommt eine Meldung an, welche das gesamte Oberkommando sehr erfreut.
http://www11.pic-upload.de/05.05.15/5dzg8iekj284.png (http://www.pic-upload.de/view-26939327/Rebellen.png.html)
Auch die anderen, freiheitlich denkenden, Völker Europas wollen sich wohl von der Herrschaft unseres gemeinsamen Feindes befreien und greifen zu den Waffen.
Leider hat dies noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf unser Ringen aber das Signal ist unübersehbar und sehr deutlich.
Mögen sich weitere Unterdrückte dem schwerem Kampf der Sowjetunion anschließen, um den Gegner zu schlagen.
Die zweite Meldung sorgt für ungleich mehr Freude.
http://www11.pic-upload.de/05.05.15/u6gv2vgythot.png (http://www.pic-upload.de/view-26939374/HT3.png.html)
Endlich ist es unseren Ingenieuren gelungen ein neues Panzermodell zu Serienreife zu bringen.
Auch die Auslieferung an die Fronttruppen wird in den nächsten Tagen beginnen und spätestens in einigen Wochen abgeschlossen sein.
Endlich kann die STAWKA den tapferen Panzermännern ein entsprechendes Fahrzeug zur Verfügung stellen, welches den deutschen Panzern ebenbürtig sein wird.
Verstärkungen in dieser Runde:
2 Hauptquartiere
3 Panzerarmeen
1 mechanisierte Infanterie
3 Infanteriearmeen
1 Abteilung Artillerie
Die Festung Astrachan
Der Feind leidet anscheinend noch immer unter massiven Engpässen beim Nachschub und bleibt in seinen Stellungen.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/g2xd44x6k6.png (http://www.pic-upload.de/view-26969531/Bild-1-astrachan-Anfang.png.html)
Die STAWKA sieht eine Chance und gibt den Befehl für eine lokal begrenzte Offensive.
Das nördlichste deutsche Armeekorps wird schwer in Mitleidenschaft gezogen und verliert einen Großteil seiner Männer.
Trotz der sofortigen Verfolgung bleibt uns der Erfolg einer endgültigen Vernichtung leider versagt.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/mot2mmtauolo.png (http://www.pic-upload.de/view-26969550/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Natürlich sind nun einige Bereiche des Festungsgürtel unbesetzt aber das Oberkommando hält das Risiko für kalkulierbar, denn noch immer
sind keine zusätzlichen Truppen an diesem Frontabschnitt eingetroffen. Zumindest von deutscher Seite. Die STAWKA teilte erst vor kurzem dem
Kommandeur der Festung mit, dass noch in diesem Jahr gepanzerte Truppen in das Gebiet gebracht werden können.
Das dürfte das deutsche Oberkommando zumindest überraschen.
Der Kampf vor Baku
Wie vorausgesagt kann die dünne Linie dem feindlichen Ansturm nicht standhalten.
Alle Einheiten werden restlos aufgerieben oder müssen fliehen.
Der weite Vorstoß hat aber die Deutschen und ihre Verbündeten nun direkt vor die Rohre unserer Panzer geführt und diese sind mehr als kampfbereit.
Und nicht nur diese tapferen Männer möchten kämpfen. In Baku selbst stehen weitere Truppenteile zum Abmarsch bereit.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/a5hvc89bzqf.png (http://www.pic-upload.de/view-26969625/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
Aber zuerst schlägt die Stunde der "Roten Luftflotten".
Nach ihrer langwierigen Reorganisation freuen sich die Männer wieder darauf gegen den Feind zu fliegen.
2 Staffeln Bomber mit zusätzlichem Begleitschutz stürzen sich auf das südlichste Armeekorps und demoralisieren den Gegner.
Anschließend rücken die T-34 vor und können die Einheit endgültig vernichten.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/2bt3pv4fqea.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26969709/Do--ek_crvenoarmejaca_na_Terazijama.jpg.html)
**Die Bevölkerung feiert den Vormarsch unserer Panzer frenetisch.**
Und wieder gibt es ein Armeekorps weniger vor Baku.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/cnnyvd9mjclr.png (http://www.pic-upload.de/view-26969660/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Die STAWKA geht natürlich von einer entsprechenden Antwort des Feindes aus.
Deshalb wird eine weitere Panzerarmee direkt an die Front gebracht, um der angreifenden Einheit den "Rücken zu stärken".
Und nicht nur das.
In Baku treffen drei weitere gepanzerte Verbände ein und in Kurdamir wird die Infanterie in Stellung gebracht, zusammen mit der Artillerie
und einem Versorgungszentrum. Insgesamt eine beachtliche Streitmacht.
Damit wäre es durchaus möglich dem Feind in die Flanke zu fallen, sollte er seinen Vormarsch nach Süden fortsetzen.
Zur Unterstützung werden auch 2 weitere Staffeln Jäger wieder auf Soll-Stärke gebracht und demnächst in Richtung Hauptstadt verlegt.
Die Front im Kaukasus
Langsam aber sicher ziehen die Deutschen den Ring um Leninakan immer enger.
Die Bahnlinie in die Türkei ist nun bereits an 2 Stellen unterbrochen und beim letzten Angriff mussten sich mehrere unserer Einheiten weit zurückziehen.
Allerdings ist auch die STAWKA nicht untätig und entsendet reichlich zusätzliche Truppen in die Stadt.
Neben einer Menge Infanteristen, unter anderem auch ein Frontkommando, welches sofort den Befehl über die Verteidiger übernimmt.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/vsw1py18bili.png (http://www.pic-upload.de/view-26969778/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Auch hier ist der kleine Haufen Verteidiger mittlerweile auf eine beachtliche Masse angewachsen.
Der Plan des Oberkommandos sieht vor, das als erste die Frontlücke unmittelbar vor der Stadt geschlossen werden soll.
Anschließend kann man darüber nachdenken die Bahnverbindung in die Türkei freizukämpfen.
Aber vor allem anderem steht der Aufbau einer entsprechenden Versorgungsinfrastruktur.
Die türkische Front
Nachdem die Rumänen alleine nicht weiterkommen, schicken die Deutschen nun Verstärkung.
Und was für welche.
Im Norden kommen Panzer und Grenadiere an und vor Ankara selbst sind ebenfalls Panzergrenadiere aufmarschiert.
Scheinbar wollend die Rumänen es ihren Verbündeten aber dennoch beweisen das sie es auch ohne Unterstützung schaffen und attackieren nochmals Ankara.
Wie zu erwarten endet der Angriff wieder in einem Blutbad. Für den Feind.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/sf7zzec6ptlo.png (http://www.pic-upload.de/view-26969895/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Auch der sofortige Gegenschlag dürfte für den Gegner nicht überraschend kommen.
Das Armeekorps büßt ein weiteres Mal einen Großteil seiner Kampfkraft ein.
Die Kämpfe werden auf beiden Seiten äußerst verlustreiche und mit aller Härte geführt.
Aber sie werden wohl bald vorbei sein, spätestens wenn die deutsche Unterstützung ihre ganze Wirkung entfaltet.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/bhwhc533dw8.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26969927/Savezni--ko_bombardovanje_Beograda_1944.jpg.html)
**Immer wieder schwere Gefechte in den Vororten von Ankara.**
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Einige Frontkommandeure kamen bereits in den Genuss der versprochenen Verstärkungen.
Das Oberkommando möchte nochmals versichern, das diese Einheiten noch nicht die letzten gewesen sind.
Deshalb wird hiermit eine aktualisierte Übersicht über die erwarteten Neuaufstellung an alle zuständigen Offiziere versandt.
http://www11.pic-upload.de/08.05.15/yxk7yhy2r7v9.png (http://www.pic-upload.de/view-26969948/Produktion.png.html)
Bis zum Einbruch des Winters rechnet die STAWKA mit einer deutlichen Steigerung der Kampfkraft der Roten Armee.
Dies dürfte das schwere Ringen unserer heldenhaften Soldaten an allen Fronten deutlich erleichtern.
Werter Sachimos, schön, dass ihr kleinere Erfolge verzeichnen könnt, aber ihr könnt die deutsche Offensive nur verzögern, aber nicht aufhalten, soweit ich das verstanden habe. Selbst, wenn ihr bald neue Verstärkungen bekommen werdet, steht der edle HvS bald vor Baku und dann wird es eng für euch...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
die Bahnlinie von Ankara nach Baku ist bereits am 29. September an zwei Stellen durchtrennt. Aktuell besteht nur noch eine Verbindung von Leninakan bis nach Baku. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich das auch nicht mehr ändern.
Unser größtes Problem ist in der Tat das Gelände... nicht nur bei Leninakan, sondern hauptsächlich bei Baku. Wir können einfach unser schweres Gerät nicht auf breiter Front zum Einsatz bringen.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
5. Oktober 1943 - Feindaktivitäten
Der Feind erhält massive Verstärkungen, was den Kampf um Baku mit Sicherheit erheblich verlängern wird. Die Rote Armee hat aktuell 48 Bodeneinheiten zu Verfügung, und laut der Abt. Fremde Heere Ost wurden mehrere Panzerkorps neu aufgestellt.
http://imageshack.com/a/img913/9171/WU8I4o.png
Die Russen wagen einen Ausfall und zwingen ein deutsches Armeekorps zum Rückzug. Immerhin werden die Nachschubprobleme langsam gelöst, und in den nächsten Wochen wird sich sich die Lage deutlich bessern.
http://imageshack.com/a/img538/7403/bpBS2u.png
Die Russen führen einen Gegenschlag mit Panzern durch und vernichten ein rumänisches Armeekorps, das sich nicht zurückgezogen hat.
http://imageshack.com/a/img901/6320/uWM7hK.png
Die Einheit wird umgehend wieder aufgestellt.
http://imageshack.com/a/img537/5566/P9Betl.png
Im Kaukasus gegen die schweren Gefechte weiter. Beide Seiten haben Verluste.
http://imageshack.com/a/img673/4973/JCP30e.png
Die Verteidiger von Ankara fügen den Rumänen schwere Verluste zu, müssen aber auch Federn lassen.
11. Oktober 1942
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan ist weiterhin mit der Reorganisation beschäftigt, die bereits zu spürbaren Verbesserungen des Nachschubs führt.
Die H.Gr. Baku schlägt den Feind zurück, bemerkt aber bereits den sich versteifenden Widerstand der Russen.
Die H.Gr. Leninakan arbeitet sich langsam durch die russischen Stellungen.
Die H.Gr. Kleinasien nimmt Kastamonu ein und beginnt mit dem Angriff auf Ankara.
http://imageshack.com/a/img661/8766/zNVp9h.png
GFM Küchler ist endlich wieder an das deutsche Versorgungsnetz angeschlossen und kann seine Truppen nun ordnungsgemäß versorgen. Auch im Süden läuft alles nach Plan.
http://imageshack.com/a/img673/9986/UB1Iky.jpg
Da die Panzer an den anderen Frontabschnitten gebraucht werden, ist der Kampf um Astrachan rein infanteristisch.
http://imageshack.com/a/img540/5863/oOh1xn.png
Die Flucht des sowjetischen Panzerkorps ist ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Der Widerstand der Russen wird stärker, aber es wird voraussichtlich das letzte Aufflackern sein. Die Russen werden kaum noch in der Lage sein, verlorene Einheiten wieder aufzustellen.
Die Wehrmacht hat Probleme mit der Enge der kaukasischen Bergwelt, und ohne die Luftwaffe wäre ein weiteres Vordringen undenkbar. Zwar sind genug Panzerkorps vor Ort, aber an einen Einsatz auf breiter Front ist nicht zu denken.
http://imageshack.com/a/img540/7066/b7oJe5.jpg
Die deutschen StuKas schießen die russischen Panzer reihenweise ab.
http://imageshack.com/a/img905/1908/3SGdfs.png
Schritt für Schritt arbeitet sich der deutsche Soldat an Leninakan heran. Ein Großangriff auf das russische Panzerkorps wird vorbereitet.
http://imageshack.com/a/img901/9774/WTKhVv.jpg
Dazu gehen Panzer und Panzergrenadiere in Stellung.
http://imageshack.com/a/img673/2537/t7d0At.png
Deutsche Truppen nehmen Kastamonu ein, wobei die verteidigende russische Armee vernichtet wird.
Der erste Angriff auf Ankara bringt noch keinen Erfolg, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die türkische Hauptstadt fallen wird, da die Wehrmacht bereits Belagerungsartillerie ins Kampfgebiet verlegt hat.
http://imageshack.com/a/img909/4374/LePbap.jpg
Die Zerstörungen in Kastamonu sind erheblich.
Vom 5. bis zum 16. Oktober wurde drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen und ein Korps Jagdflieger. Insgesamt wurden nun 481 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 89%.
Die Rote Armee umfaßt aktuell 46 Bodeneinheiten. Die Standorte von 41 davon sind bekannt, und der Rest wird im Raum Baku vermutet.
Kapitel XCIII - Die letzte Schlacht bahnt sich an
Auf der Fahrt durch die kürzlich durch Partisaneneinwirkung halb zerstörte Stadt Georgijewsk haben wir schon einen ersten Eindruck bekommen, was uns im Kampfgebiet erwarten würde. Es hatte sich offensichtlich zur Mode entwickelt, die Leichen der Partisanen nach dem Erhängen noch eine Weile zur Schau zu stellen. Ich denke, daß Erschießen nicht der richtige Weg ist, man darf es nicht soweit kommen lassen. Zwar sind die Partisanenaktivitäten in Rußland insgesamt gesehen sehr gering, aber dazu sind auch große Anstregungen notwendig. Meines Wissens nach sind im Osten zwischen 60 und 70 Sicherungsdivisionen im Einsatz, und ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele zusätzliche Armeekorps man damit aufstellen könnte. An diesem Punkt kann ich unsere politische Führung auch nicht verstehen.. wenn man ein ganzes Volk umbringen oder erheblich dezimieren will, dann darf man nicht hoffen, daß die Betroffenen auch noch applaudieren.
In Grosny war alles normal, die Stadt war von Angriffen und Partisanenaktivitäten verschont geblieben. Dann kamen wir in den Großraum Machatschkala, und hier änderte sich das Bild schon deutlich. In der Stadt selbst war kaum etwas vom Krieg zu sehen, aber im Umfeld war viel von dem zu sehen, was sich hier in den letzten Monaten abgespielt hatte. Zerschossene Panzerwracks, ausgebrannte Lastwagen, Gräberfelder mit Kreuzen oder Berge von notdürftig gestapelten Leichen waren ein stetiger Wegbegleiter in dieser dürsteren Landschaft. Zwar waren wir noch über 100 Kilometer von der Front entfernt, aber es man konnte den Eindruck gewinnen, daß hier gestern noch gekämpft worden wäre. Nach den vielen Monaten in Gefangenschaft und anschließend in der Heimat war die hohe Dosis an Tod und Zerstörung nicht leicht zu verkraften. Zum Glück war ich nach vier Jahren Krieg ziemlich abgebrüht, aber ich will nicht wissen, wie sich die unerfahrenen Männer fühlten. War sicherlich nicht leicht, aus dem Reich, in dem absolute Siegesgewissheit herrscht, hierher zu kommen und sich des Ausmaßes der Vernichtung bewußt zu werden. Denn es war beileibe nicht so, daß nur russische Verluste zu betrachten gewesen wären... auch deutsche Panzer waren zu erkennen, und einige der eiligst angelegten Kriegsgräber waren auch nicht für die Russen angelegt worden.
Wie gesagt: einige der Füchse bekommen nun einen ersten Eindruck davon, daß der Krieg im Osten nicht nur aus Siegesfeiern besteht. Wahrscheinlich waren die Eindrücke sogar eine sehr gute Warnung.
Das VI. Panzerkorps wurde direkt in Machatschkala stationiert. Unser Einsatz konnte uns nur an die Front im Südosten führen, wo sich die Front auf halbem Wege zwischen Machatschkala und Baku verhärtet hatte. General Weidmann hatte die Batallions- bzw. Abteilungskommandeure zu einer Einweisung einberufen.
"Meine Herren, es folgt nun eine kurze Einweisung in die Lage vor Ort. Der Feind hat in den letzten Tage erhebliche Verstärkungen erhalten, und weitere werden für die nächsten Monate erwartet. Wir gehen davon aus, daß die Rote Armee uns lokal zumindest ebenbürtig sein wird wird, und sie verfügen wohl über neue Panzermodelle, die in den nächsten Tagen in den Einsatz geworfen werden und unseren PzKpfW IVG annähernd ebenbürtig sind. Auch wir werden in den nächsten Wochen und Monaten Verstärkungen bekommen, aber wir haben ein Problem: der Weg nach Baku für nur ein schmaler Streifen Küste, und ansonsten ist hier unten alles nur Gebirge. Wir haben keinen Raum zum Manövrieren, so daß uns eine sehr harte Schlacht gegen einen ebenbürtigen Gegner bevorsteht, der auch noch den Vorteil des Geländes aus seiner Seite hat."
"Herr General, woher nimmt der Feind seine Verstärkungen? Ich dachte immer, seit der Kappung der Verbindung zwischen Baku und dem Ural durch die Einnahme von Kasan würde die sowjetische Rüstungwirtschaft nicht mehr richtig mit Öl versorgt und dementsprechend nur noch einen Bruchteil ihrer vorherigen Kapazität haben?"
"Das ist auch vom Grundsatz her richtig. Wir vermuten, daß die aktuell in Dienst gestellten Einheiten vor Wochen oder Monaten in Auftrag gegeben und produziert wurden, und der Feind hat sie über das Kaspische Meer nach Baku geschafft. Die Abteilung Fremde Heere Ost geht davon aus, daß die Russen im Oktober und November noch weitere Einheiten dazu kommen, aber das was's dann. Der Feind wird ab jetzt kaum noch in der Lage sein, verlorene Einheiten wieder aufzustellen und zeitgleich dazu angeschlage Einheiten aufzufrischen. Er wird sich für eines entscheiden müssen. Laut Erkenntnissen des Geheimdienstes ist die Fertigung von Rüstungsgütern in der Sowjetunion durch den Verlust von Kasan um ca. 60% eingebrochen. Die Russen wehren sich tapfer, aber jede Einheit, die verloren geht, kann kaum noch erseetzt werden. Wir müssen nur mehr vernichten, als die Russen ersetzen können, und dann wird die Rote Armee zusammenschmelzen wie ein Schneeball in einem Hochofen."
"Also wir die Schlacht bei Baku vorraussichtlich das letzte Aufflackern der Roten Armee sein?"
"In der Tat, Herr Oberst. Wir haben die letzte Schlacht des Kriegs im Osten vor uns. Und wer glaubt, daß sie einfach werden wird, der hat sich ganz gewaltig getäuscht."
Werter HvS, wie schätzt ihr denn die Lage allgemein ein oder ist das schon aus der Story um Eisner zu entnehmen...?? :ph: Ohne die Erfolge eurer Luftwaffe wäre es sicherlich viel schwieriger bei Baku und in Kleinasien überhaupt noch Erfolge zu verbuchen. Auf jeden Fall hoffe ich für euch das Beste, auch bei Astrachan, solange euer Gegner dort keine Panzer einsetzt...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
es besteht natürlich kein Zweifel, daß wir dieses Spiel gewinnen werden... aber es wird ein extrem hartes Stück Arbeit, Baku einzunehmen. Wir hatte ja vor zwei Runden noch gehofft, die Stadt vor dem Winter erobern zu können, aber das können wir knicken. Der werte von Sachimos bekommt zu den bereits vorhandenen Truppen im Raum Baku noch weitere 6 Panzerkorps und eine ähnliche Anzahl von Armeen, so daß die Rote Armee ungefähr 10 (!) Panzerkorps dort unten stehen haben wird. Wir können nur auf einer Straße nach Baku gelangen, daß heißt das Schlachtfeld hat eine Breite von einem Feld... ceteris paribus können das die Russen ein Jahr lang halten, die taktische Situation ist ähnlich wie bei den Thermopylen, wo die Griechen einer vielfachen Übermacht lange standgehalten haben. Und aktuell sind wird nicht mal in der Überzahl, zumindest nicht im Raum Baku.
Was wir damit sagen wollen: vor dem Winter werden wir nichts mehr machen können. Wir haben heute morgen schon die nächste Runde gespielt, und sie war sehr ernüchternd. Viele unserer Einheiten haben eine Moral von 20-30%, einige noch deutlich weniger. Die Infanterie steht im Gebirge und hat Supply 5 oder schlechter, und da können wir auch nichts dran ändern, weil nirgendwo eine City ist. Die Panzer haben teilwise nur gut 10% Moral und ziehen im direkten Vergleich mit den frischen russischen Einheiten den Kürzeren. Wir haben uns viele Kampfvoraussagen angeschaut.. die sind 2:0 gegen uns oder schlechter. Wir haben ein Panzerkorps vor Ankara stehen, und das hatte die Vorausage von 1:0 zu unseren Ungunsten.. da können wir nicht angreifen. Wir müssen nun erst mal Halt machen und regenerieren.
Es wird also bis zum Frühjahr dauern, bis es im Raum Baku weitergeht.. eventuell führen die Russen sogar einen Gegenangriff aus, aber sie würden dieselben Probleme haben wie wir. Nun sind wir ja in einer Position, wo wird das Spiel schon praktisch gewonnen haben, aber wenn man bei Kräftegleichstand dort unten angreift, ist es ein Blutbad für den Angreifer. Wir sind froh, daß die Rote Luftwaffe nur noch ein Drittel ihrer Stärke von Anfang des Jahres hat, sonst könnten wir die Einnahme der Stadt vergessen.
Wegen Astrachan machen wir uns keine Gedanken.. wir haben schon reagiert, kein Problem. Wenn der Feind Panzer dorthin verlagert, fehlen sie in Baku.
Insgesamt betracht ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir Baku knacken können. Bereits am Anfang des Spiel haben wir uns die Frage gestellt, wie wir das Gelände dort bewältigen sollen, und wir haben immer noch keine recht Idee. Eine Befestigung auf einem Berg hat gigantische Defensivwerte, da hilft nicht mal die Luftwaffe.. die Angriffe der Bomber machen einen Erwartungswert von Null Schaden, und da können wir auch Jagdflieger angreifen lassen.
Also was tun? Wir werden die Panzer regenerieren lassen müssen, und in der Zeit bauen die Russen eine Bestigung nach der anderen. Wir bekommen bald IW3 und in ein paar Zügen auch GAA2, was uns sehr viel helfen wird. Wenn wir die Infanterie und die Bomber umgerüstet haben, dann sieht die Welt schon anders aus.. aber das wird dauern. Auch haben wir ab der übernächsten Runde unsere Strategischen Bomber und die Raketenartillerie zu Verfügung, was uns sicherlich weiterhelfen wird. Aber noch können wir keine Prognose abgeben, wie lange es noch dauert... aber Frühsommer 1944 wird es wohl werden. Wie die Wehrmacht Ende 1944 und sie Südstaaten Ende 1864 wird die Rote Armee vom Winter gerettet, aber sobald das Wetter wieder besser wird, gibt es kein Halten mehr.
Wir haben aktuell eine große Menge Einheiten in Kleinasien im Einsatz. Die Kämpfe dort werden noch eine Weile dauern, aber das Ende ist absehbar... und dann können wir die restlichen Truppen verlagern. Ähnlich wie Grant gegen Lee 1864 wird irgendwann die zahlenmäßige Überlegenheit wirken, denn die Russen können ihre Verluste kaum noch ersetzen, während wir MPPs im Überfluß haben.
Was aus Sicht der Audienz sehr positiv sein dürfte: die Schlacht um Baku wird mörderisch werden, da die Russen eine Unmenge von Panzerkorps im Einsatz haben.. und wir auch.
Werter HvS, vielen Dank für die ausführliche Analyse eurer Situation...:top: Wir haben uns schon dasselbe gefragt und sind auch nicht klüger, da wir das Spiel nur durch euch und den edlen Sachimos kennen. Das mit der Moral ist natürlich ein entscheidendes Kriterium, da ihr sonst horrende Verluste haben würdet...:ph:
Trotzdem alles Gute...!!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Strategienordi
13.05.15, 12:58
Scheint ja nochmal spannend zu werden. Allerdings ist es auch schade, dass es zu einer Massenschlacht verkommt. Bisher waren die Züge des werten HvS ja eher hohe Fechtkunst, jetzt wirds mehr auf ne Knüppelschlacht hinauslaufen.
Wir finden die Ausgangslage auch spannend, aber für den werten Sachimos ist es der alles entscheidende Endkampf...:ph: Wir werden ja sehen, wie der edle HvS den Kampf letztendlich führen wird...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
14.05.15, 00:34
Werter Hohenlohe und Strategienordi,
es wird wohl noch einmal eine heftige Materialschlacht geben. Wie lange diese geht können wir aber überhaupt nicht einschätzen.
Wir trauen unserem hoch geschätztem Gegner durchaus noch die ein oder andere Überraschung zu.;)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 17. Oktober 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Nachdem in den letzten Tagen bereits von dem Forschungserfolg, welcher neue schwere Panzer an die Front bringt berichtet wurde,
gilt es nun diese auch allen Offizieren einmal vorzustellen.
Bereits seit mehr als einem Jahr wurden die ersten Prototypen kontinuierlich weiterentwickelt.
Damit können wir unseren tapferen Soldaten nun ein Waffensystem zur Verfügung stellen, welches dem Feind mehr als ebenbürtig sein wird.
Die Rede ist von unserem neuen Kampfpanzer KV-1. Ein mittelschweres Modell mit einer beachtlichen Panzerung und Feuerkraft.
http://www11.pic-upload.de/13.05.15/ceba1wsd458t.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27021886/Siege_of_Leningrad_IMG_3282.jpg.html)
**Die ersten Panzer werden in den Fabriken zur Auslieferung vorbereitet.**
Im Laufe dieses Berichts wird die STAWKA noch die ersten Panzerarmeen vorstellen, welche bereits auf den neuen Typ umgerüstet wurden.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Hauptquartier
1 Infanteriearmee
Die Festung Astrachan
Nach unserem letzten Ausfall aus der Festung musste sich die Wehrmacht weit zurückziehen.
Da die STWAKA den Schwerpunkt im Norden gesetzt hat, haben das die deutschen Verbündeten als Aufforderung verstanden.
Ein Armeekorps hat sich bis an den Rand des Festungsgürtel heran gearbeitet.
Da das Oberkommando nie vor hatte eine weiträumige Offensivoperation hier zu beginnen, ziehen sich die Einheiten wieder auf ihre ursprünglichen Positionen zurück.
Gleichzeitig können dort angeschlagene Einheiten wesentlich besser versorgt und aufgefrischt werden.
http://www11.pic-upload.de/13.05.15/12ruq9w9vbpr.png (http://www.pic-upload.de/view-27022122/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)
Aber auch dem vorwitzigen Korps im Westen der Stadt wird gezeigt, dass es nicht so einfach ist in unsere Linien einzudringen.
Unter schweren Verlusten muss sich der Feind weit zurückziehen.
Alles in allem ist die Lage hier also weiterhin stabil.
Der Kampf vor Baku
Die Deutschen setzen ihren Vormarsch weiter fort, begleitet von massiven Luftangriffen auf alle unsere Einheiten. Bevorzugt natürlich die Panzerarmeen.
Diese können sich in dem Gelände aber hervorragend tarnen. Dadurch können sie einer vollständigen Vernichtung glücklicherweise entgehen.
Unsere "Roten Falken" befinden sich im Dauereinsatz und greifen jeden neuen Bomberschwarm des Gegners mit Todesverachtung und aller Härte an.
Aber auch die feindliche Infanterie setzt weiter zu Attacken an und sichert gleichzeitig die Gebirgszüge.
http://www11.pic-upload.de/13.05.15/llonto8sukgt.png (http://www.pic-upload.de/view-27022265/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)
Offensichtlich möchte das deutsche Oberkommando das Risiko minimieren und setzt darauf, dass ihre Panzerabwehr von uns nicht frontal angegriffen wird.
Allerdings ist diese Gelegenheit zu günstig, als dass man sie sich entgehen lassen könnte.
Im kombinierten Vorgehen, unterstützt aus der Luft, gelingt es den Soldaten der Roten Armee die Stellung des Gegners zu überrennen und eine weitere Einheit komplett aufzureiben.
http://www11.pic-upload.de/14.05.15/owciprkx75.png (http://www.pic-upload.de/view-27022303/Bild-3-Baku-Ende.png.html)
In den Bergen macht sich unterdessen die 2. Front kampfbereit und sichert die Artillerieabteilung.
Dadurch gerät auch ein deutsches Armeekorps in Kampfreichweite.
Ohne nennenswerte eigene Verluste gelingt es der mechanisierten Infanterie diese Einheit weit zurückzutreiben und damit ein Loch in die Linie des Feindes zu schlagen.
Ein Erfolg den die STAWKA so nicht für möglich gehalten hätte.
Offensichtlich macht sich auf Seiten der Wehrmacht allmählich ein akuter Nachschubmangel bemerkbar.
In Baku werden derweilen 2 komplette Panzerarmeen mit den neuesten Fahrzeugen ausgestattet.
Die Soldaten brennen darauf den Deutschen die neue Technik zu zeigen und vorzuführen.
Mit einem Einsatz wird bereits in den nächsten Tagen gerechnet. Dann können auch die anderen Truppenteile neu ausgestattet werden.
http://www11.pic-upload.de/14.05.15/h7duqntzf3he.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27022351/Churchill_Mk_IV_Charkov_--ervenec_1943.jpg.html)
**Unsere Soldaten nach der Vernichtung der Panzerjäger. Noch mit westlichen Panzern ausgerüstet.**
Die Front im Kaukasus
Die Pläne der STAWKA sind buchstabengetreu ausgeführt worden.
Während der Gegner noch immer keine größeren Aktionen durchführt, gelang es unseren Truppen die Frontlücke westlich der Stadt zu schließen.
Damit kann auch endlich die Versorgung neu geregelt und zentralisiert werden.
http://www11.pic-upload.de/14.05.15/5ut18plrhzzd.png (http://www.pic-upload.de/view-27022393/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)
Jetzt geht es darum, unsere Einheiten schneller mit Nachschub zu versorgen, als es der Feind mit seinen schafft.
Wenn dann noch alle Armeen wieder ihre ursprüngliche Stärke haben, dann könnte man über ein weiteres Vorgehen nachdenken.
Ein denkbares Ziel wäre dafür natürlich Tiflis. Sobald die Bahnverbindung in die Türkei gesichert ist.
Denn an dieser einen Lebensader hängt eine ganze Front, welche zur Zeit unter schwerstem Druck steht.
Die türkische Front
So positiv sich die Lage aktuell an den anderen Frontabschnitten darstellt, so desaströs ist sie in der Türkei.
Dank der massiven deutschen Unterstützung ist Kastamonu gefallen und die restlichen Verteidiger befinden sich auf den Marsch nach Süden.
In Ankara ist es noch nicht so dramatisch aber auch hier hat die Wehrmacht mit aller Härte zugeschlagen und unseren Soldaten gelang es nur knapp ihre Stellung zu behaupten.
Glücklicherweise konnte die Hauptstadt gehalten werden und es sind auch noch genügend Reserven vorhanden, um die belagerte Stadt über einen längeren Zeitraum zu versorgen.
http://www11.pic-upload.de/14.05.15/jaewuc38uf.png (http://www.pic-upload.de/view-27022495/Bild-5-T--rkei-Ende.png.html)
Den Rumänen gelang es unterdessen, Ankara im Süden zu umgehen.
Anscheinend haben sie endlich eingesehen, dass sie vor den Toren der Stadt nur verbluten würden.
Was sie aber vor haben ist der STAWKA reichlich rätselhaft.
Weniger rätselhaft ist aber das weitere Vorgehen der Wehrmacht im Norden.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ein Vorstoß direkt Richtung Osten (also Baku)
oder aber ein Schwenk nach Süden, um Ankara endgültig einzunehmen.
Die STAWKA rechnet mit letzterem und versucht sich darauf so gut es eben geht vorzubereiten.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Da der Feind in den letzten Wochen relativ hohe Verluste hinnehmen musste, haben sich die Analysten der STAWKA eine neue Übersicht erarbeitet.
Deutlich zu sehen sind die Auswirkungen der verlorenen Industriezentren, welche nun für die Deutschen arbeiten.
http://www11.pic-upload.de/14.05.15/ayxi35saedc.png (http://www.pic-upload.de/view-27022612/MPP-Verluste.png.html)
Wirtschaftlich gesehen ist der Krieg schon seit längerer Zeit verloren.
So viele Einheiten kann die Rote Armee gar nicht vernichten, wie die Deutschen wieder aufstellen könnten.
Werter Hohenlohe,
danke sehr.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
17. Oktober 1943
Dem Feind gelingt es, vor Baku eine Riegelstellung aufzubauen, die von der Wehrmacht in der aktuellen Situation nur schwer zu durchdringen ist. Das erhoffte schnelle Ende des Krieges wird wohl nicht Wahrheit werden.
http://imageshack.com/a/img537/1707/HpsX1o.png
Im Raum Astrachan gibt es nur wenige Kämpfe.
http://imageshack.com/a/img901/4449/fj5d0r.png
Die Rote Armee vernichtet eine Einheit Panzerjäger, zieht sich aber sehr zum Erstaunen des OKH weiter nach Süden zurück und überläßt der Wehrmacht das Feld. Das schlechte Wetter und die schlammigen Böden schränken die Bewegungsreichweiten auf beiden Seiten erheblich ein.
http://imageshack.com/a/img673/9184/HHSlIz.png
Die Einheit wird umgehend wieder aufgestellt.
http://imageshack.com/a/img633/4584/pC7XoI.png
Auch vor Leninakan wird gekämpft, aber an der strategischen Gesamtlage ändert sich nicht.
In Kleinasien frischen die Russen ihre Truppen auf, Angriffsaktionen unterbleiben allerdings.
23. Oktober 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan rüstet sich zum Angriff auf die Stadt, da Gepanzerte Einheiten und Belagerungsartillerie aus dem Norden eingetroffen sind.
Bei der H.Gr. Baku kommen die Kämpfe am Boden zum Stillstand, es wird nur in der Luft gekämpft.
Die H.Gr. Leninakan verpaßt es, das einzige dort stehende Panzerkorps zu vernichten. Dem Feind gelingt wie durch ein Wunder die Flucht.
Die H.Gr. Kleinasien beginnt mit dem Vormarsch von Kastamonu nach Süden.
http://imageshack.com/a/img661/2217/TpQxPC.png
Es treffen zwei Armeekorps, Raketenwerfer und Panzergrenadiere ein. In den nächsten Wochen werden noch weitere Truppen eintreffen.
http://imageshack.com/a/img537/8608/dU7QcS.jpg
Insbesondere die Panzergrenadiere werden den Unterschied ausmachen.
http://imageshack.com/a/img537/3953/uMHPfG.png
Am Boden tut sich kaum etwas, da die Russen sich in ihre Befestigungen zurückgezogen haben und die Wehrmacht gewähren lassen.
In der Luft sind die Kämpfe allerdings um so heftiger. Alle deutschen Jagdflieger sind im Einsatz und fügen den russischen Verbänden schwere Verluste zu. Die zahlenmäßig deutlich unterlegenen Russen werden sich das auf Dauer nicht leisten können.
http://imageshack.com/a/img537/9196/1FGj8D.jpg
Das VI. Panzerkorps macht sich bereit zum Angriff. Allerdings ist auch mit Gegenangriffen der Russen zu rechnen.
http://imageshack.com/a/img540/6876/Rj5cRg.png
Der Angriff auf das sowjetische Panzerkorps führt zu Flucht der stärksten russischen Einheit an diesem Frontabschnitt. Es ist sehr bedauerlich, daß die Vernichtung verfehlt wurde. Aber immerhin ist es gelungen, ein Loch in die Front des Gegners zu schlagen. Die schlammigen Böden verhindern ein Nachsetzen.
http://imageshack.com/a/img673/1570/QFivY5.jpg
Noch sind die deutschen Panzer ihren russischen Gegnern technisch überlegen.
http://imageshack.com/a/img913/2535/DzYHlZ.png
Nach der Einnahme von Kastamonu ist Ankara das nächste Ziel von Generalfeldmarschall Kluge. Der Ring um die Stadt wird immer enger gezogen.
http://imageshack.com/a/img661/9333/xBjR4T.jpg
Der letzte Angriff auf Ankara wird vorbereitet.
Aus der Heimat gibt es auch gute Neuigkeiten:
http://imageshack.com/a/img540/4798/IEhSZr.png
Über den Winter werden alle deutschen Verbände mit den neuen Waffen ausgerüstet werden.
Vom 17. bis zum 29. Oktober wurde erstmals seit langer Zeit keine Feindeinheiten vernichtet, Insgesamt wurden nun 481 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 93%.
Die Rote Armee umfaßt aktuell 51 Bodeneinheiten. Die Standorte von 42 davon sind bekannt, und der Rest wird im Raum Baku vermutet.
Kapitel XCIV - Wieder in vorderster Front
Es war ein erhebendes Gefühl, nach langen Monaten in der Heimat wieder an der Front zu sein. Aber wir hatten nicht unbedingt Glück mit dem Zeitpunkt, an dem wir hier eingetroffen sind. Das Wetter wird immer schlechter, die Böden sind schlammig und der Feind sitzt in einer exzellenten Defensivposition. Russische Pioniere haben Befestigungen auf den Bergen errichtet, und die 200 km bis Baku erscheinen verdammt weit. An einen Angriff ist momentan nicht zu denken, weil auf der Küstenstraße nur ein einzelnes Panzerkorps vorrücken kann, und ein Angriff auf die Stellungen der Russen würde zu hohen eigenen Verluste führen und beim Feind wohl kaum Schaden anrichten. Die Einheit, die diesen Angriff ausführen würde, wäre dann mit Sicherheit Ziel eines Gegenangriffs und würde vernichtet werden, ohne viel bewirkt zu haben.
Noch ist mir nicht klar, wie der letztendliche Angriff auf die Stadt ablaufen soll, aber unter diesen Voraussetzungen wäre ein Angriff ein Blutbad. Seit ein paar Wochen wird die Artillerietruppe mit neuen Kanonen ausgerüstet, und auch die Infanterie bekommt neue Sturmgewehre mit wesentlich höherer Feuerkraft. Gerüchteweise soll über den Winter die gesamte Bomberflotte ebenso mit neuer Ausrüstung versehen werden, und die Kombination dieser Faktoren wird wohl dazu führen, daß wir nach Ablauf des Winters deutlich mehr Schlagkraft haben werden.
Aber bis dahin habe die Russen ihre Kampfkraft auch erheblich verstärkt. Im Laufe des Jahres wird der Feind wohl noch etliche neuen Einheiten aufstellen, und die Pioniere werden jeden Meter zwischen und uns Baku befestigen. Was auch immer der Plan des OKH ist: ein Kinderspiel wird es nicht werden.
Die Nachrichten, die ich von den anderen Heeresgruppen lese, sind gemischt. Bei Astrachan wird sich im Laufe der nächsten Tage nichts tun, und wenn man dort bereit zum Angriff sein wird, ist es schon fast Winter. Vor Leninakan hat man zwar einen Punktsieg erzielt, aber die Fronten dort haben sich seit Wochen nicht mehr verändert. Der einzige Lichtblick ist die Front in Kleinasien, wo die Vernichtung der restlichen Feindtruppen kurz bevorsteht. Mit der Einnahme von Ankara wäre ein weiteres Ziel erreicht.
Der Aufenthalt im Reich hat mir vielleicht die Augen vor der Realität verschlossen. Zu Hause herrscht die Meinung vor, daß der Russe fertig ist und man ihm nur noch das Licht ausblasen muß. Aber ganz so einfach wird das nicht. Die Abt. Fremde Heere Ost rechnet damit, daß den Sowjets im Raum Baku bis zu 10 Panzerkorps zu Verfügung stehen, die von weiteren Armeen unterstützt werden. Zwar sind das laut Ansicht der Analysten so ziemlich die letzten Großverbände, die die russische Rüstungsindustrie produzieren wird, aber sie sind nun mal da.. und sitzen in einer exzellenten Position.
Im gesamten Verlauf des Krieges im Osten gab es bisher noch kein Beispiel für einen Angriff auf eine auf einem Berg gelegene Befestigung. Auf jeden Fall werden wir starke Artillerieunterstützung und die gesamte Luftwaffe brauchen, wenn wir etwas bewirken wollen. Es steht uns eine Materialschlacht auf engstem Raum bevor, wie sie bisher noch nicht gegeben hat. Die Schlachten um Kiew, Rostow, Moskau und Stalingrad waren schon hart, aber noch nie sind wir gegen eine derartige Anzahl an Feindpanzern angetreten.. und dann sind es auch noch die neuesten Modelle, so daß wir keinerlei technologische Überlegenheit mehr haben. Das kann ja heiter werden.
Irgendwie merkwürdig, dass KV-1 die modernsten Panzer sein sollen...T-34/85 wären passender gewesen.
Werter HvS, wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg, vor allem in Kleinasien...:top: Mit den neuen Möglichkeiten für Infanterie, Artillerie und Bomber sollte dank erfolgreicher Forschung, etwas mehr Erfolg beim Kampf gegen den Feind möglich sein...:ph: Wir freuen uns jedenfalls auf den nächsten Frontbericht...:reiter:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
23.05.15, 00:51
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 29. Oktober 1943
Verstärkungen in dieser Runde:
3 Panzerarmeen
2 Infanteriearmeen
Die Festung Astrachan
Noch immer bleibt die Lage in und um die Festung mehr als ruhig.
Die Deutschen bleiben noch immer sehr ruhig und die Rote Armee führt einen kleineren Angriff aus.
http://www11.pic-upload.de/22.05.15/fmst72hd6ed2.png (http://www.pic-upload.de/view-27117714/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)
Die Infanteristen im westlichsten Festungsabschnitt nutzen die Tatenlosigkeit des Feindes aus und führen einen Ausfall aus.
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Ohne eigene Verluste kann das feindliche Armeekorps angeschlagen werden.
Insgesamt ist die STAWKA sehr zufrieden mit der Lage in Astrachan.
Der Kampf vor Baku
Auch vor Baku ist das Oberkommando relativ zufrieden.
Die Deutschen beschränken sich Größtenteils auf Angriffe mit ihrer überstarken Luftwaffe.
Diese treffen unsere Panzerarmeen sehr schwer und halten unsere Jäger rund um die Uhr in Bewegung.
Am Boden hält und befestigt der Feind währenddessen seine Stellungen.
http://www11.pic-upload.de/22.05.15/8klp7ekiugz1.png (http://www.pic-upload.de/view-27117774/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)
Offensichtlich sind die Reserven des Gegners erschöpft und er benötigt dringend eine Atempause.
Diese Situation kommt der Roten Armee gerade recht.
Während die Deutschen sich ausruhen können die Panzerarmeen auf die neueste Technik aufgerüstet werden und auch unsere
"Roten Luftflotten" werden wieder auf ihre Soll Stärke aufgefrischt.
Die STAWKA ordnet zudem nur kleinere Umgruppierungen an.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/cm3r7stswcl.png (http://www.pic-upload.de/view-27118021/Bild-3-Baku-Ende.png.html)
Vor allem auch deswegen, weil noch zahlreiche Verstärkungen in die Bedingungen des Geländes und der Kampfführung eingewiesen werden müssen.
In Kurdamir kommen gleich drei frische Panzerarmeen an, welche aber alle noch mit älterem Gerät ausgerüstet sind.
Die nächsten Wochen bringen für diese Einheiten keine Gefechte, sonder vor allen Dingen Übungen und Unterweisungen mit den neuesten Panzern.
Vor Baku beziehen diese neuen Panzer unterdessen die 1. Verteidigungslinie und bereiten sich auf den Kampf vor.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/735kk8s8qab.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27118305/--------_------------_2.jpg.html)
**Zahlreiche Einsätze in wenigen Tagen. Die "Roten Falken" sind fast durchgehend in der Luft.**
Die Front im Kaukasus
So ruhig es an allen anderen Fronten auch ist, im Kaukasus gehen die Kämpfe weiter.
Die Deutschen treiben unsere dortigen Panzer vor sich her und drängen sie in die Berge ab.
Dadurch entsteht eine gefährliche Frontlücke, welche schnellstmöglich geschlossen werden muss.
Aber auch wir können hier noch austeilen und greifen ebenfalls an.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/vocvciu65y7.png (http://www.pic-upload.de/view-27118125/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)
Nachdem die STAWKA die Frontlücke mit einer frischen Armee schließen konnte, gibt sie die Befehle zur weiteren Befreiung der Bahnlinie.
Diese wurde ja bereits vor einigen Wochen begonnen. Leider fließt der Nachschub in die Türkei noch immer nur sehr langsam.
Aber es gibt einen deutlichen Fortschritt.
Eine unserer Armeen kann ein deutsches Armeekorps in schwer dezimieren und in die Flucht schlagen.
Damit ist die erste Blockade aufgehoben. Aber eine weitere steht unseren tapferen Männern noch bevor.
Die türkische Front
Die Vorahnung des Oberkommandos wurde erfüllt.
Die deutschen Truppen im Norden der Türkei schwenken nach Süden und damit in den Rücken von Ankara.
Auf ihrem Weg attackieren sie weiter aus der Bewegung heraus unsere türkischen Verbündeten.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/suy77p62hoc.png (http://www.pic-upload.de/view-27118259/Bild-5-T--rkei-Ende.png.html)
Vor Ankara selbst bleibt es allerdings ruhig.
Offensichtlich sind auch hier die Reserven des Gegners erschöpft und eine Pause wurde dringend notwendig.
Leider können wir diese nicht so wie an anderen Frontabschnitten für uns nutzen.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis unsere Verteidigung durchbrochen wird.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/aafzb7lfykx.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27118310/1024px---------------------_--------------_----------------.jpg.html)
**Unsere Soldaten graben sich weiter ein und bereiten sich auf den nächsten deutschen Sturmangriff vor.**
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem in den letzten Wochen zahlreiche frische und wieder aufgestellte Einheiten der schwer ringenden Roten Armee zugeführt werden konnten,
hat das Oberkommando eine neue Analyse über das Kräfteverhältnis angefordert.
http://www11.pic-upload.de/23.05.15/tpveyoocbdzp.png (http://www.pic-upload.de/view-27118287/Vergleich.png.html)
Die Situation hat sich zwar etwas entspannt aber noch immer sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache.
Es gilt nun aus den vorhandenen Kräften das bestmögliche heraus zu holen und den Feind weiter zu schwächen.
Diese Übersicht ist natürlich geheim zu halten.
Werter Hajlfnar,
HT3 entspricht dem KW 85, der unserer Ansicht nach besser war als der T34/85, der HT4 durch HT4 repräsentiert wird. Das Spiel ist da leider viel zu abstrakt... und das Icon von HT4 werden wir wohl in diesem Spiel nicht mehr sehen.
Wir haben uns auch schon bei Hubert Cater beschwert, daß das Icon von HT5 exakt dasselbe ist wie bei HT4, aber ihm ist nix besseres eingefallen.
Werter Hohenlohe,
den Erfolg in Kleinasien haben wir... siehe diese Runde. Die Artillerie haben wir schon aufgerüstet, die Infanterie ist zu ca. 40% erledigt, und auf Ground Attack Aircraft müssen wir noch ein paar Runden warten.. aber bis zum Frühjahr wird das sicherlich auch erforscht sein.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
29. Oktober 1943 - Feindaktivitäten
Der Feind hat die Lage im Raum Baku erkannt und verhält sich weitestgehend passiv, um das Terrain zu nutzen. Es wird immer deutlicher, daß der Roten Armee kaum noch Ressourcen zu Verfügung stehen.
http://imageshack.com/a/img908/4061/BWkvHI.png
Die Rote Armee führt ein neues Panzermodell ein, den mittelschweren Klim Woroschilow mit einer 85mm-Kanone, die aus einem Flak-Geschütz abgeleitet ist.
Im Raum Kurdamir greift der Feind mit Panzergrenadieren die deutschen Infanterie an. Der Angriff wird abgewiesen, ohne das die Wehrmacht irgendwelche Verluste hätte. Die russische Einheit sitzt exponiert und mit schlechter Versorgung in Reichweite der deutschen Bomber.
http://imageshack.com/a/img661/1263/fWplBr.png
Vor Leninakan greifen die Russen mit Infanterie ein deutsche Panzergrenadierkorps an. Die Verluste des Feindes übersteigen die eigenen um mehr als das Doppelte. Dem OKH ist schleierhaft, was der Feind damit bezweckt.
Leider gelingt es dem Feind, das vor einigen Tagen nahezu zerstörte Panzerkorps auf Sollstärke zu bringen. Ein Angriff ist aktuell nicht sinnvoll, da die Panzerjäger unterversorgt sind.
http://imageshack.com/a/img633/2112/w2TDxX.png
In Ankara gelingt es dem Feind, die Verteidiger der Stadt ein letztes Mal aufzufrischen. Wohl mangels Alternativen werden alle Truppen um die türkische Hauptstadt herum zusammengezogen. Der sich bildende Kessel wird von der Roten Armee offensichtlich in Kauf genommen.
4. November 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan bereitet sich weiter auf den Großangriff vor. Weitere Truppen treffen ein.
Der H.Gr. Baku gelingt die Vernichtung eines Panzergrenadierkorps.
Der H.Gr. Leninakan gelingt es, eine Armee in die Flucht zu schlagen und die Stadtgrenze zu erreichen.
Die H.Gr. Kleinasien erobert Ankara und schließt die verbliebenen Feindtruppen ein.
http://imageshack.com/a/img537/9953/DFAsHn.png
Wieder aufgestellte und vollkommen neue Einheiten treffen in Berlin ein. So wird die Fähigkeit der Wehrmacht, Ressourcen des Gegners zu zerstören, weiter steigen.
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Mitte November kann der Angriff auf Astrachan beginnen, wenn das Wetter mitspielt.
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Nur mit Infanterie allein ist der Stadt nicht beizukommen.
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Die Luftwaffe tobt sich an den sowjetischen Panzergrenadieren aus. Nach etlichen Angriffen sind nur noch 10% der Sollstärke übrig, und die Reste werden von der deutschen Infanterie vernichtet.
Ein erfreulicher Begleiteffekt: die russischen Abfangjäger erleiden merkliche Verluste. Es wird dem Feind immer schwerer fallen, diese Verluste zu ersetzen.
http://imageshack.com/a/img661/9160/KmAZsx.png
Die russische Divisionskanone ist eine beliebte Beutewaffe.
http://imageshack.com/a/img540/9773/fi2TQ2.png
Eine angeschlagene russische Armee sucht nacht einem Angriff der Panzergrenadiere das Weite, und das XXXIII. Armeekorps nimmt den frei gewordenen Platz ein. Die Russen müssen nun reagieren, sonst kann das unersetzbare Versorgungszentrum angegriffen werden.
http://imageshack.com/a/img633/1114/kePpYg.png
Aber der Stellungskrieg wird noch eine Weile weitergehen.
http://imageshack.com/a/img673/332/2w4bQ9.png
Nach schwerem Artilleriebeschuß, jeweils zwei Angriffen durch das III. Panzerkorps und das II. Panzergrenadierkorps werden die Verteidiger von Ankara vernichtet, und das XXIX. Armeekorps zieht in die Stadt ein.
Damit wird die Lage der restlichen Feindtruppen in der Gegend unhaltbar. Wegen der schlechten Versorgung und der damit einhergehenden verringerten Mobilität wird ein Entkommen aus dem Kessel immer unwahrscheinlicher.
http://imageshack.com/a/img908/9009/5iKcoe.png
Einige Russen haben die Zeichen der Zeit verstanden.
Vom 29. Oktober bis zum 9. November wurde zwei Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzergrenadierkorps und eine Armee. Insgesamt wurden nun 483 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 101%.
Die Rote Armee umfaßt aktuell 51 Bodeneinheiten. Fünf sind im Kessel von Ankara gefangen, fünf weitere werden zwischen Ankara und Leninakan vermutet. Zwei weitere sind in Tbilsi, ca. zehn in Astrachan sowie weitere zehn sind im Großraum Leninakan. Im Raum Baku/Kurdamir sind die Standorte von 9 Einheiten bekannt, womit aktuell ca. 41 Bodeneinheiten lokalisiert sind. Dementsprechend fehlen der Abt. Fremde Heere Ost die Standorte von 10 russischen Großverbänden. Die meisten werden im Raum Baku vermutet, und es darf davon ausgegangen werden, daß es sich hauptsächlich um Panzerkorps handelt.
Kapitel XCV - In Lauerstellung
Die Stabsoffiziere des VI. Panzerkorps hatten die Lage vor Ort mittlerweile analysiert, und sie war nicht einfach. Ein Frontalangriff mit zwei Panzerkorps auf die sowjetische Riegelstellung ist durchaus möglich, aber man geht von hohen Verlusten auf deutscher Seite aus. Ein massives Bombardement der Luftwaffe vorausgesetzt, könne eines der vor Ort befindlichen Panzerkorps den Berg im Westen der Riegelstellung besetzten und den Angriff auf die Russen starten. Ein zweites könnte dann den freien Raum im Nordwesten der Riegelstellung einnehmen und die Angriff zu Ende bringen. Das würde wohl funktionieren, aber ein Gegenschlag der Russen wäre unausweichlich.. und da der Feind ebenso wie wir über Bomber verfügt, könnte er sich auf eine unserer Einheiten konzentrieren und diese vernichten, so daß bei Seiten jeweils ein Panzerkorps verloren hätten.
Das ist eine aberwitzige Strategie, die an Falkenhayns Planungen für Verdun erinnert, aber an dieser Stelle wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben. Wir wissen, daß die Russen verlorene Einheiten praktisch nicht mehr ersetzen können, wir allerdings schon. Allerdings hilft das den Leuten, die an der Front den Tod finden, auch nicht, und davon wird es hier einige geben. Ich hoffe nur, daß wir nicht ein drittes Mal zerschlagen werden... vielleicht würde das OKH uns dann als ein Unglückkorps betrachten und auf eine Wiederaufstellung verzichten. Aber soweit sind wir ja noch lange nicht.
Gute Nachrichten gibt es aus der Türkei, wo deutsche Truppen Ankara eingenommen haben. Zwar sind noch einige Feindtruppen im Kampfgebiet, aber aufgrund der ausweglosen Lage ist mit deren Vernichtung innerhalb der nächsten Wochen zu rechnen. Die deutsch-rumänischen Truppen werden dann entlang der Bahnlinie nach Osten vorrücken und alle Städte zwischen Ankara und Leninakan von Feindtruppen befreien.
Es war ein komisches Gefühl. Wir werden den Krieg gegen die Sowjetunion gewinnen, spätestens im Frühsommer geht den Russen die Puste aus. Aber kann durchaus sein, daß bis dahin noch viele gute Männer und Freunde den Tod finden. Eine aberwitzige Situation.
Werter HvS, wir hoffen, dass ihr die neuen Bomber sowie die Raketen gegen Baku einsetzen werdet, damit dort die Versorgung der russischen Truppen reduziert werden kann...:ph: Ansonsten wünschen wir euch für die Offensiven bei Ankara und Astrachan viel Erfolg...:top: Nur weiter so...!!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::ritter: *HURRAH*
Strategienordi
27.05.15, 20:36
Schönes Manöver bei Ankara und gutes Handwerk bei Leninakan, werter HvS.
Werter Sachimos, wie schaut denn Eure wirtschaftliche Lage aus? Gibt es noch Reserven aus besseren Tagen oder steht nur noch die Neuproduktion zur Verfügung?
Werter Sachimos, habt ihr eure Truppen bei Ankara schon abgeschrieben...?? Wenn nicht, was könnt ihr dann noch unternehmen...??
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
29.05.15, 23:59
Werter Strategienordi,
kurz gesagt: Bescheiden.:D
Wir bekommen momentan ca. 250 MPP pro Runde. Das reicht geradeso um die wichtigsten Einheiten auf Sollstärke zu halten.
Neuanschaffungen sind gar nicht mehr drin. Aktuell sind wir froh wenn wir die neuen Technologien ausrüsten können.
Werter Hohenlohe,
Die Türkei ist bis zur Grenze leer. Es sind auch keine Einheiten mehr in greifbarer Nähe.
Was wir retten können werden Wir zurückziehen aber Wir glauben nicht, dass es viel sein wird. :rolleyes:
Wir werden wohl erst wieder an der Grenze verteidigen können.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 10. November 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Erst neue Panzer und bessere Industrielle Verfahren und jetzt neue Jäger.
Unsere Ingenieure geben wirklich ihr Letztes, um unseren schweren Kampf zu erleichtern.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/y62s2s5td973.png (http://www.pic-upload.de/view-27192277/AW-2.png.html)
Hoffentlich geht es in diesem Tempo noch einige Zeit weiter.
Dann könnte die Rote Armee über den Winter deutlich gestärkt werden.
Und es gibt noch weitere erfreuliche Nachrichten.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/7rvxm59lv2qx.png (http://www.pic-upload.de/view-27192306/Partisanen.png.html)
Nach langer Zeit haben sich endlich wieder einmal mutige Bürger mit einigen Soldaten zusammengetan, um den Feind hinter der eigentlichen Front zu bekämpfen.
Verstärkungen in dieser Runde:
2 Panzerarmeen
3 Infanteriearmeen
Die Partisanengruppe
In einem kleinen Wäldchen südlich von Elista konnte sich die Freischärler zusammentun.
Leider stehen in unmittelbarer Nähe zwei deutsche Sicherungsdivisionen in Bereitschaft.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/co35ony37pw6.png (http://www.pic-upload.de/view-27192344/Bild-1-Partisanen.png.html)
Ein Marsch nach Norden kommt deswegen gar nicht erst in Frage.
Aber die lohnenderen Ziele liegen sowieso im Süden.
Der Auftrag der STAWKA ist klar.
Sobald es Möglich ist sollen sich die Partisanen auf den Weg nach Georgiyevsk machen und dort die Bahnlinie unterbrechen.
Damit könnte dann der gesamte deutsche Nachschub für die Truppen vor Baku aufgehalten werden.
Das wäre eine mehr als willkommene Entlastung an diesem Frontabschnitt.
Es ist allerdings fraglich, ob dieses Vorhaben gelingt. In der Vergangenheit hat der Feind meist sehr schnell auf solche kleinen Einheiten reagiert.
Die Festung Astrachan
Vor und in der Festung herrscht absolute Ruhe.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/mhdjmih5yfh.png (http://www.pic-upload.de/view-27192396/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Scheinbar sammeln beide Seiten ihre Kräfte.
Der Kampf vor Baku
Noch immer halten die Deutschen ihre Stellungen und schicken "nur" alles was fliegen kann in unsere Richtung.
Abermals geht ein brutaler Bombenhagel auf unsere Panzer und Soldaten nieder.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/2k8ozvfnvte.png (http://www.pic-upload.de/view-27192890/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
Nach diesen Angriffen gelang es ihnen aber dennoch mit einer einzigen Attacke unsere mechanisierte Infanterie aufzureiben.
Damit klafft mitten in den Bergen eine große Lücke in unseren Linien.
Diese Lage muss die STAWKA umgehend bereinigen.
Zudem soll auch eine entsprechende Antwort gegeben werden.
Und diese Antwort wird gegeben.
Nachdem ein Großteil der Panzerarmeen mit den neuen Modellen ausgestattet und in Angriffsposition gebracht werden konnte, gehen diese nun zum Angriff über.
Entlang der Küste gehen unsere Panzer vor und greifen die Deutschen mehrfach an.
Das Ergebnis war vorherzusehen. Der Feind konnte sich nicht mehr zurückziehen und wieder einmal wurde das 6. Panzerkorps völlig vernichtet.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/bsd2e6lx13y.png (http://www.pic-upload.de/view-27192928/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Das Oberkommando hat aber auch aus der Vergangenheit gelernt und rechnet fest mit einem deutschen Gegenschlag.
Deswegen wurden weiter Armeen neu ausgerüstet und an die Front gebracht.
Damit steht auch eine schlagkräftige Reserve bereit.
Die Deutschen können ruhig kommen.
Es könnte sein, dass dies der Auftakt zu einer gigantischen Panzerschlacht wird.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/gjlzgwjgshqi.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27192950/1024px-Ucraina_1944.jpg.html)
**Unsere Panzer werden beim Vormarsch von der Bevölkerung freudig begrüßt.**
Die Front im Kaukasus
Auch im Kaukasus gehen die Kämpfe mit unverminderter Härte weiter.
Ein weiteres Mal gelingt es den Deutschen sich bis an die Stadtgrenze heran zu kämpfen.
Deswegen werden einige Umgruppierungen erforderlich.
Die Panzer tauschen die Stellung mit dem Frontkommando und richten sich auf eine lange Verteidigung ein.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/ri78bzvvur9d.png (http://www.pic-upload.de/view-27192966/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Aber auch die Rote Armee ist nicht untätig und führt ihren Kampf um die Bahnlinie weiter fort.
Es gelingt den Soldaten ein weiterer Vorstoß und sie können ein Armeekorps in die Flucht schlagen und einem weiteren schwere Verluste zufügen.
Dank der stabilen Lage bei Baku kann die STAWKA auch Reserven freigeben und nach Yerevan schicken.
Unter anderem auch eine weitere gepanzerte Einheit, welche in den nächsten Wochen in den Kampf eingreifen kann.
Mit einer solchen massiven Verstärkung dürfte das deutsche Oberkommando nicht gerechnet haben.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/euapgvx9qzv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27192988/1024px-4--GMK_estate_1944.jpg.html)
**Unsere Panzer werden in der Stadt entladen und sammeln sich zum Abmarsch.**
Die türkische Front
Was die STAWKA befürchtete ist eingetreten.
Die starken deutschen Kräfte haben in der Türkei den Unterschied gemacht.
Was den Rumänen lange Monate nicht gelang, haben sie innerhalb weniger Wochen vollbracht.
Ankara ist gefallen.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/r9t5tbq3y8eg.png (http://www.pic-upload.de/view-27193008/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Den letzten verbliebenen Truppenteilen bleibt nur eine Möglichkeit.
Sie müssen sich absetzen und den Feind solange aufhalten wie es nur irgendwie geht.
Ein schneller Abtransport ist leider nicht möglich, da die Rumänen noch immer die Bahnlinie besetzt halten.
Eine Flucht durchs Gebirge dürfte aber auch nicht von langer Dauer sein. Dazu ist der Gegner einfach zu gut motorisiert.
Die STAWKA geht davon aus, dass eine organisierte Verteidigung erst wieder an der türkisch-sowjetischen Grenze aufgebaut werden kann.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach den letzten Änderungen im Frontverlauf, hat das Oberkommando eine neue Übersichtskarte erstellen lassen.
http://www11.pic-upload.de/29.05.15/luewtarqhf38.png (http://www.pic-upload.de/view-27193039/Karte.png.html)
Besonders gut zu erkennen ist unsere kleine Partisanengruppe, welche sich nach Süden vorkämpft und der Frontverlauf bei Baku.
Die Lage in der Türkei ist ebenfalls mehr als deutlich zu sehen.
Deshalb ist diese Karte auch unbedingt vor dem Feind geheim zuhalten.
Werter Sachimos, ich habe hohen Respekt vor eurer Abwehrleistung, aber ich denke, dass ihr die Einheiten östlich von Ankara weitgehend abschreiben könnt...:ph: Ansonsten viel Glück an der Bakufront...!! Ihr werdet es brauchen können...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
Baku ist nicht in Reichweite der Raketen... das Problem müssen wir anders lösen. Aber die Bomber werden helfen.
Die Offensive bei Ankara wird erfolgreich sein.. und Astrachan ist eine Frage des Wetters.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
10. November 1943 - Feindaktivitäten
Die Rote Armee hat ihr Vorgehen weitestgehend der strategischen Gesamtlage angepaßt und unternimmt nur noch punktuelle Angriffe, um die wenigen verbliebenen Ressourcen zu schonen.
http://imageshack.com/a/img537/859/ThVYi9.png
Durch den konzentrierten Einsatz von zwei sowjetischen Panzerkorps wird das vor wenigen Wochen wieder aufgestellte VI. Panzerkorps zerschlagen. Einige Truppenteile konnten sich bis zu den eigenen Linien retten, und das OKH hat veranlaßt, daß das VI. zum dritten Mal wieder aufgestellt wird.
Dieser Verlust ist sehr bedauerlich, aber das OKH ist vom Vorgehen der Russen sehr verwundert. Die Verlust beider Seiten sind annähernd gleich hoch, und in der Lage der Russen ist das nicht unbedingt als sinnvoll zu bezeichnen. Es ist damit zu rechnen, daß mindestens eins der beiden angeschlagenen sowjetischen Panzerkorps vernichtet werden wird, womit das ganze einem Nullsummenspiel gleichkommt. In der Defensive wären die russischen Panzer ungleich schwere zu knacken gewesen.
Die Wehrmacht kann es sich durch den vorteilhaften Kriegsverlauf problemlos leisten, das VI. einfach wieder aufzustellen, aber die Russen können das nicht.
http://imageshack.com/a/img907/4598/gKWF49.png
Vor Leninakan werden Helden geschmiedet. Das XXXIII. Armeekorps verteidigt die Stellungen gegen insgesamt sechs sowjetische Großangriffe, davon zwei durch T34-Panzer. Die angreifenden Russen erleiden wesentlich höhere Verluste als die Wehrmacht, weswegen die Schlacht vor den Toren Leninakans ein durchaus bemerkenswerter Abwehrsieg ist.
16. November 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan kann wegen schlechten Wetters noch nicht mit dem Großangriff beginnen.
Die H.Gr. Baku erzielt trotz Regens einen weiteren Erfolg und vernichtet ein sowjetischen Panzerkorps.
Bei der H.Gr. Leninakan bekommen die Truppen eine Ruhepause und werden mit Nachschub und neuen Rekruten versorgt.
Die H.Gr. Ankara führt ihr Vernichtungswerk fort.
http://imageshack.com/a/img661/3500/J8BzGc.png
Zum ersten Mal haben die Schweren Raketenwerfer das Feuer eröffnet. Die russischen Verteidiger haben zwar noch keine Verluste erlitten, aber die Wucht des Bombardement hat die feindliche Morale sichtlich erschütttert.
http://imageshack.com/a/img913/3806/T0Ewea.jpg
Die neu eingetroffenen Truppen werden instruiert. Bei gutem Wetter beginnt der Angriff.
http://imageshack.com/a/img540/634/Xme9TB.png
Die Luftwaffe kann wegen des schlechtern Wetters nicht fliegen, sonst wäre auch das zweite feindl. Panzerkorps vernichtet worden. So wird die Gelegenheit genutzt, Verluste auszugleichen und den Fliegern ein wenig Ruhe zu gönnen.
Auch treffen aus Berlin V2-Raketen ein, die in der Lage sind, die feindl. Befestigungen zu beschießen.
http://imageshack.com/a/img540/122/YC6lqA.jpg
Die Überlebenden des VI. Panzerkorps sammeln sich im Raum Machatschkala. Alle Überlebenden werden sind Sennelager beordert, wo das VI. Mitte Januar 1944 wieder aufgestellt werden soll.
http://imageshack.com/a/img673/4462/BkfBYN.png
Im Kaukasus ruhen die Kämpfe. Die Wehrmacht braucht nach der Einnahme von Tiflis eine Ruhepause, und die Russen haben auch nicht mehr viel in der Hinterhand.
Die deutschen Truppen werden mit neuen Infanteriewaffen ausgerüstet, und die angeschlagenen Einheiten werden wieder auf Stollstärke gebracht. Im Frühjahr wird die Sache schon anders aussehen.
http://imageshack.com/a/img908/3264/5iur84.png
Bis dahin gilt es, in den Gräben zu bleiben.
http://imageshack.com/a/img537/3263/6kp0ZN.png
Die Feindtruppen erleiden hohe Verluste und stehen vor der endgültigen Vernichtung.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird nicht ein Mann aus dem Kessel entkommen.
http://imageshack.com/a/img538/7391/EWEGKh.png
Dazu ist der deutsche Landser zu aufmerksam.
Vom 10. bis zum 21. November wurde zwei Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps und eine Armee. Insgesamt wurden nun 485 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 97%.
Kapitel XCVI - Rostow, Stalingrad, Baku
"Achtung, deutsche Soldaten. Hier spricht General Weidmann. Wir haben von der Aufklärung einen Hinweis bekommen, daß sich trotz des Regenwetters russische Panzer in Bewegung gesetzt haben und auf unsere Stellungen zuhalten. Wir erwarten einen Angriff aus südöstlicher Richtung. Wird werden unsere Linien halten und nicht zurückweichen. Direkt hinter uns stehen das Schwere Eisenbahngeschütz, und davon müssen wir die Russen unbedingt fernhalten. Wir führen Verteidigungsplan C aus. Und nochmal: niemand weicht zurück."
Es dauerte nicht lange, und die Russen griffen wirklich an. Trotz des schlechten Wetters und ohne jegliche Vorbereitung durch Luftangriffe. Zwar waren wegen des Regens keine Staubfahnen zu sehen, aber wir konnten die Dieselmotoren der schweren KW-Panzer hören. Es war das erste Mal, daß die Rote Armee sie im Kampf einsetzte. Während unsere IVG den feindlichen T34 noch deutlich überlegen waren, kann man das von den KW-85 nicht behaupten. Die Bewaffnung war äquivalent, und die Panzerung eher noch ein Stück besser als bei uns.
Die I. Kompanie meldete Sichtkontakt zum vorrückenden Feind, und wenig später konnten wir alle die Russen sehen. Es war Zeit für ein paar letzte Instruktionen.
"Männer, wir lassen die Russen herankommen, bis wir uns sicher sich, daß wir treffen. Dann schießen wir so viele ab wie möglich. Ausbüchsen ist nicht, wir müssen die Linie halten... Ihr habt ja den General gehört. Fertigmachen zu Feuern."
Ich ließ die Russen noch ein wenig herankommen, aber nun war die Zeit reif.
"Feuer!"
Meine gesamte Abteilung eröffnete das Feuer, und etliche der Russenpanzer gingen Rauch auf. Allerdings wußten die Russen nun, wo unsere Stellungen waren und schossen zurück. Ich hatte es ja irgendwo geahnt, aber es war doch schlimm mitanzusehen, wie auch einige unserer Panzer explodierten. Die KW-Panzer hatten eine viel bessere Reichweite und Durchschlagkraft als die T34... letztere hätten wir wahrscheinlich ohne größere Verluste weggeputzt. Aber nicht die Monstren, die dort auf dem Schlachtfeld vor uns standen.
Unsere zweite Salve brandete auf den Gegner ein, und weitere Feindpanzer explodierten... und dann schossen die Russen zurück. Die I. Kompanie hatte die meisten Ausfälle und stand kurz vor der Zerschlagung. Es war Zeit, den Führungsstab der Abteilung einzusetzen.
"Führungsstab, mir folgen. Wir entsetzen die I. Kompanie."
Die Russen führten noch einige weitere Angriffe durch, aber Schwung ging verloren. Was mich wunderte: der Feind hatte keinen ernsthaften Versuch unternommen, in unsere Stellung einzudringen.. es ging ihm offensichtlich nur darum, so viele von uns wie möglich zu zerstören. Und offensichtlich hatten die Russen mit ihrem Plan Erfolg. Als der Feind sich zurückzog, war fast die Hälfte meiner Abteilung zerstört oder kampfunfähig. Wenigstens hatten wir Zeit, die Verwundeten zu bergen und ausgebordete Besatzungen in die Etappe zu schicken. Aber lange währte unsere Verschnaufpause nicht.
"Kameraden, hier ist noch mal General Weidmann. Das Korps hat hohe Verluste, aber entlang der gesamten Frontlinien haben wir die Stellung gehalten. Es wird ein zweiter russischer Angriff aus südlicher Richtung gemeldet. Nutzen Sie die nächsten Minuten, um die Truppen ein wenig umzugruppieren, da die Russen unzweifelhaft unsere Schwachstellen weitergegeben haben. Wenn der Feind mit einem zweiten frischen Panzerkorps angreift, werden wir jeden Mann brauchen.
Wir haben vor Rostow gekämpft, und unsere Kameraden haben die Stadt eingenommen. Wir haben vor Stalingrad gekämpft, und unsere Kameraden haben die Stadt eingenommen. Wir werden auch hier vor Baku kämpfen, und wir werden unsere Stellungen behaupten. Wenn wir zurückweichen, nimmt der Iwan diese Stellungen ein, und wir müssen sie wieder freikämpfen. Das würde weitere deutsche Soldaten das leben kostet, also werden wir nicht zurückweichen. Wir stehen kurz vor Baku, und es darf nicht eine Schritt zurückgehen. Weidmann Ende."
Nun gut, das wir sicher nicht leicht werden.
"Männer aufgepaßt. Die Reste der I. Kompanie ziehen sich auf vormaligen Standort des Abteilungsführungsstabs zurück. II. und III. Kompanie gruppieren um und decken den Bereich der I. Kompanie mit ab. Alle Panzer beziehen eine neue Stellung. Nutzt alle Deckung, die Ihr bekommen könnt, auch Wracks. Ausführung!"
Wir hatten nicht viel Zeit, bis die Russen erneut kamen, diesmal aus dem Süden. Das hatte aus ihrer Sicht den Vorteil, daß sie sich nicht den Weg durch die zahlreichen Panzerwracks bahnen mußten.
Diesmal meldete die II. Kompanie zuerst Feindkontakt.
"Gut, Männer... Feuerbereitschaft herstellen."
Die Russen kamen vorsichtig näher. Sie wußten, daß sie einige von uns erledigt hatten, aber sie hatten sicherlich auch mitbekommen, daß es auch große Verluste in den eigenen Reihe gab. Die optimale Schußentferung war erreicht.
"Feuer! Es darf keiner durchkommen!"
Wieder zerbarsten einige Russepanzer, aber weniger als bei ersten Mal.. wir waren ja auch nur noch die Hälfte unserer vorherigen Anzahl. Die Russen feuerten zurück, erzielten aber zum Glück kaum Treffer. Unsere zweite Salve lag gut, aber die Russen wurden einfach nicht weniger. Auch auf unserer Seite gab es wieder Verluste, und die Feinde wurden nicht weniger. Dies mal war auch unverkennbar, daß die Russen auf unsere Linien zuhielten, und in ihrem Schlepptau war abgesessene Infanterie. Sie wollten unsere Stellungen einnehmen und an das Eisenbahngeschütz gelangen.
"Männer, Bekämpfung der abgesessenen Infanterie mit Bord-MGs. Ausführung!"
Die Reihen der feindlichen Soldaten lichteten sich schlagartig, aber meine Männer konnte sich weniger auf den Bekämpfung der russischen Panzer konzentrieren. Die bekamen das natürlich auch mit und versuchten ihrerseits, die Panzer meiner Abteilung zu schnell wie möglich auszuschalten. Und so starben meine Kameraden, einer nach dem anderen. Die Abteilung zählte nur noch acht Panzer, drei davon bewegungsunfähig.
Aber wir schienen einen Teilerfolg erzielt zu haben, denn die feindliche Infanterie zog sich zurück. Aber die Panzer, die uns zahlenmäßig ca. 5:1 überlegen waren, setzten zu einem letzten Angriff an.
"Herr Major, Hauptmann Kainhuber hier. Wollen wir wirklich die Stellung halten? Wir haben keine Chance gegen die Russen.. "
Der Mann hatte Recht. Aber das zählte nicht.
"Hauptmann Kainhuber, die haben den General gehört. Wir weichen nicht. Sehen Sie zu, daß jeder Ihrer Panzer noch zwei oder drei Russen mitnimmt, und wenn Sie getroffen werden, dann ausborden und zurück in die Etappe. Ausführung!"
"Jawoll, Herr Ma......."
Im Funk war nur noch Rauschen. Verdammt.
"An alle, die noch da sind. Nehmt so viele Feinde mit, wie es geht. Wenn eine Weiterführung des Kampfes nicht mehr möglich ist, dann borded aus und zieht Euch zurück. Ausführung."
Es kamen nur wenige Bestätigungen. Nun wurde es Zeit, ein bißchen mit der 75mm-Kanone zu arbeiten. Ich traf einen KW voll in den Turm, und offensichtlich auch die Munition. Schönes Feuerwerk. Turmschwenk nach rechts, wo ich einen weiteren KW ausmachte, der auf die rechts von uns gelegene II. Kompanie zuhielt. Treffer in die Seite, Panzer raucht und bleibt liegen. Turmschwenk nach links, KW fährt frontal auf uns zu und macht sich zum Feuern bereit. Nur noch ein paar Grad, dann konnte ich schießen. Doch der Russe schoß zuerst.
* * *
"Ja, Gottwald? Was ist denn passiert?
Der Adjutant von Generalfeldmarschall von Brauchitsch verzog das Gesicht.
"Keine guten Nachrichten, Herr Generalfeldmarschall."
"Raus mit der Sprache, ich habe nicht ewig Zeit."
"Jawoll, Herr Generalfeldmarschall. Das VI. Panzerkorps wurde von zwei sowjetischen Panzerkorps zerschlagen."
"Haben die Russen die Stellungen des VI. eingenommen und das Schwere Eisenbahngeschütz angegriffen?"
"Nein, die Russen hatten auch hohe Verluste und konnten deswegen nicht nachsetzen. Die ehemaligen Stellung des VI. ist momentan verwaist."
"Holen Sie mir General Sharpe vom II. Panzerkorps an die Strippe."
"Sehr wohl, Herr Generalfeldmarschall."
"Ach Gottwald... haben wir schon etwas von Weidmann gehört?"
"Noch nicht, Herr General."
"Sehr bedauerlich, Gottwald. Sehr bedauerlich."
Kardinalinfant
30.05.15, 12:31
Schöne Fortsetzung :top:
Euer Protagonist, werter HvS, wird ja schwer gebeutelt, wir hoffen darauf, dass er (nur leicht) verletzt aus seinem Panzer gerettet werden konnte und nicht erneut in Kriegsgefangenschaft gerät. Insofern erklärt sich aber auch das (verlustreiche) russische Vorgehen, es ging um einen Propagandacoup :D
Werter HvS, wieder mal hat es das VI.PK erwischt zu meinem Bedauern könnte es den olllen Eisner auch noch erwischt haben...:fecht: Wir wünschen euch trotzdem viel Erfolg bei euren Operationen...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Also, sind wir mal wieder dran!
Für den weitern verlauf würde ich "Operation Anaconda" empfehlen:
Erst werden alle Truppen in der Türkei und in Irak besiegt, um dann von Süden auf Baku vorzustoßen! Ein 1:1 Verlustverhältnis von Panzerkorps kann sich zwar die Wehrmacht "leisten" erscheint mir aber eher die Methode "Amboss" zu sein: immer drauf hauen, irgendwann geht einer Seite die Kraft aus!
Aber ansonsten neigt sich die Sache dem Ende zu. Auch wenn bis dahin noch viel "Ersatz" benötigt werden wird:(
gez. Sharpe. Vorne
Polykrates
31.05.15, 19:26
Das hat der Eisner nun von seinen manipulierten Lokomotiven! Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.:opa::geistlicher::D
Eine interessante Ironie des AARs ist natürlich, dass sich die Wehrmacht nun in der Position befindet, in der sich in der Geschichte die Allierten befanden, den Krieg im Grunde schon gewonnen, aber noch ein gewaltiger Blutzoll bis zum Sieg/der Kapitulation des Gegners nötig.
Wie immer schöne Updates von beiden Seiten.:)
Strategienordi
07.06.15, 16:50
Werter HvS,
wird das Panzerkorps noch rechtzeitig zum finalen Angriff wieder einsatzbereit sein?
Und wäre eine Beförderung vom Major zum General eigentlich möglich?^^
Naja, ganz so schnell geht es ja nicht...*grins*
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
07.06.15, 22:13
Werter Hohenlohe,
ja, davon gehen Wir auch aus. Habt dennoch vielen Dank.:)
Werter Kardinalinfant,
nicht nur.:D Die Propaganda war der positive Nebeneffekt.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 22. November 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Unserem tapferen Pionieren gelingt es endlich wieder weitere Befestigungen fertigzustellen.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/et8qwutulbx.png (http://www.pic-upload.de/view-27279692/Pioniere.png.html)
Nachdem die letzten Linien vom Feind einfach überrannt wurden, werden diese hoffentlich länger standhalten.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Panzerarmee
1 Panzerabwehrregiment
Die Partisanengruppe
Die STAWKA hatte, wie bereits angekündigt, den Befehl ausgegeben nach Süden zu marschieren.
Leider waren die Deutschen schneller.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/v6tk61z9fj5r.png (http://www.pic-upload.de/view-27279733/Bild-1-Partisanen-Ende.png.html)
Die Stadt wurde gesichert und wahrscheinlich wird auch bald die Gruppe aufgerieben.
Die Festung Astrachan
Der Feind scheint noch immer Nachschub und Truppen an die Festung heranzuführen.
Anders lässt sich die Untätigkeit nicht erklären.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/k9wsugtyktsu.png (http://www.pic-upload.de/view-27279748/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Außer dem Beschuss durch die "Nebelwerfer" passiert absolut nichts in diesem Frontabschnitt.
Der Kampf vor Baku
Wie befürchtet, oder erwartet, schlagen die Deutschen zurück und können eine unserer Panzerarmeen vernichten und eine weitere schwer anschlagen.
Dafür hat das Panzerkorps "Sharpe" die Stellung des VI. übernommen und noch aus der Bewegung heraus einen Angriff unternommen.
Die Luftwaffe konnte allerdings diesmal nicht mit eingreifen. Das Wetter war einfach zu schlecht.
Dadurch dürfte die ein oder andere Einheit gerettet worden sein.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/xd33d69e81.png (http://www.pic-upload.de/view-27280070/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
Da ein solches Vorgehen von der STAWKA vorausgesehen wurde, wurden auch entsprechende Reserven eingeplant.
Deshalb kann auch umgehend eine Antwort geliefert werden.
Die angeschlagenen Panzerarmeen werden hinter die Front zur Auffrischung gebracht und durch frische Truppen ersetzt.
Diese stürmen sofort wieder nach vorne, an den noch schwellenden Wracks der vorangegangenen Schlacht vorbei, und attackieren das Panzerkorps.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/gytctc5lks.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27280148/19440628_destroyed_panzer_iv_20._panzer_division_bobruisk.jpg.html)
**Das Gelände der Gefechte ist übersät mit zahlreichen Panzerwracks, beider Seiten.**
Nach mehreren Angriffen ist das Ziel erreicht.
Ein weiteres deutsches Elite Korps kann nicht mehr in die Kämpfe eingreifen. Es wurde völlig zerschlagen.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/hpn4wer8dohx.png (http://www.pic-upload.de/view-27280100/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Großen Anteil daran hatten auch die "Roten Luftflotten", welche ununterbrochen Angriffe zur Nahunterstützung geflogen sind.
Das Oberkommando hat auch sofort wieder Reserven nach vorne befohlen und Nachschub für die angeschlagenen Einheiten bereitgestellt.
Auch unsere Jagdflieger können sich auf neue Technik stützen. Die ersten neuen Maschinen sind an der Front angekommen.
http://www11.pic-upload.de/06.06.15/we3ey2zghn6c.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27280171/Yakovlev_Yak-9K.jpg.html)
**Die neuen Jagdflugzeuge treffen auf einem Feldflugplatz ein.**
Die Front im Kaukasus
Im Kaukasus wechseln sich noch immer die Angriffe beider Seiten ab.
Zudem frischen die Deutschen weiter ihre Verbände auf und verstärken ihre Stellungen vor der Stadt.
Auch die Kämpfe um die Bahnlinie gehen immer weiter.
Mehrere sowjetische Armeen konzentrieren ihre Angriffe auf ein einzelnes deutsches Korps.
Leider ist ein durchschlagender Erfolg nicht möglich. Die Verteidiger verlieren aber immerhin die Hälfte ihrer Männer.
http://www11.pic-upload.de/07.06.15/uuncbtevvu2.png (http://www.pic-upload.de/view-27292976/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
In den nächsten Wochen werden weitere Verstärkungen in Leninakan eintreffen.
Bei Yerevan wurden bereits Panzer und zahlreiche Soldaten bereitgestellt. Die Panzerarmee konnte ebenfalls mit den neuesten Waffen ausgestattet werden.
Eine willkommene Verstärkung für die Verteidiger.
Die türkische Front
In der Türkei ist die Front völlig zusammengebrochen.
Die eingeschlossene Armee führt noch einen Angriff auf die Artillerie des Feindes durch, leider ohne Erfolg.
Glücklicherweise kann sich der sowjetische Befehlshaber vor Ort, nach mehreren feindlichen Angriffen, unter schweren Verlusten zurückziehen.
http://www11.pic-upload.de/07.06.15/cuvyfvq3mmsn.png (http://www.pic-upload.de/view-27293042/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Es wäre dennoch eine Wunder, wenn wir wenigstens eine Einheit noch retten könnten.
Die Kämpfe in der Türkei sind verloren und das Land ist nicht zu halten.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem in den letzten Monaten zahlreiche wieder aufgestellte Einheiten zu unseren Fronttruppen stoßen konnten, werden diese nun weniger werden.
Es ist kaum noch möglich mit der vorhandenen Industrie entsprechend viele Männer auszurüsten.
Deshalb hat die STAWKA eine neue Übersicht über die noch in der Produktion befindlichen Truppenteile in Auftrag gegeben.
http://www11.pic-upload.de/07.06.15/khnism992imz.png (http://www.pic-upload.de/view-27293365/Produktion.png.html)
Damit können sich alle Frontkommandeure selbst ein Bild der Lage machen.
Es ist unbedingt notwendig die vorhandenen Verbände geordnet einzusetzen, um größere Verluste zu vermeiden.
Viel mehr Verstärkung wird die Rote Armee nicht mehr bekommen können.
Werter Kardinalinfant,
das russische Vorgehen erklärt der werte von Sachimos am besten selbst. :D
Werter Hohenlohe,
der Erfolg der gesamten Operation ist sicher, seitdem das russische Einkommen auf 250 MPPs reduziert wurde. Da die Rote Armee ihre Verluste kaum noch ersetzen kann, ist es eine Frage der Zeit, bis wir Baku haben. Über den Winter wird sich nicht allzu viel tun, aber im Frühjahr werden wir den Resten der Roten Armee ordentlich einheizen.
Werter Sharpe,
wir müssen an allen Front angreifen, nur so können wir die Rote Armee schwächen. Wir glauben, daß das Gebiet von Grosny bis nach Baku nahezu unmöglich zu erobern ist, wenn die Russen noch volles Einkommen haben, und wir sind froh, daß wir Kasan erobert haben, sonst hätte wir die Russen bis Mai 1945 (Ende des Spiels) nicht aus Baku vertrieben.
Zum Thema Iran: der einzige Weg in den Iran führt über Leninakan, und das wird von den Russen gehalten. Sobald es uns gelungen ist, sie von dort zu vertreiben, werden wir sowohl nach Osten (Richtung Baku) als auch nach Südosten (Richtung Teheran) vorstoßen. Aber noch können wir nicht abschätzen, wann das sein wird.
Werter Polykrates,
die Wege des Herrn sind unergründlich.
Euren Vergleich mit der Lage der Alliierten finden wir sehr treffend.
Werter Strategienordi,
das VI. wird in Baku dabei sein. Aber einen General von unter 30 Jahren wird es nicht geben. :D
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
22. November 1943 - Feindaktivitäten
Die Russen werden im Raum Baku und bei Leninakan aktiv.
http://imageshack.com/a/img661/1208/SQcOzk.png
Die Russen greifen mit zwei Panzerkorps an und vernichten das II. Panzerkorps. General Sharpe und sein Stab konnten sich retten, und das Korps wird wieder aufgestellt. Ende Januar wird es wieder seinen Dienst aufnehmen.
Auch bei dieser Schlacht ist zu beobachten, daß die Verluste der Wehrmacht und der Roten Armee annähernd gleich hoch sind, so daß das Vorgehen der Russen nicht unbedingt sinnvoll ist. Die Wehrmacht hat mittlerweile unerschöpfliche Reserven, die Rote Armee nicht.
http://imageshack.com/a/img540/330/lTz69X.png
Die Russen greifen an mehreren Stellen an, erzielen aber keine Erfolge.
28. November 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan führt einen ersten Angriff auf die Besfestigungen vor der Stadt durch und fügt den Russen schwere Verluste zu.
Die H.Gr. Baku vernichtet ein weiteres Panzerkorps und erobert zwei wichtige Stellungen im Vorfeld des Gebirgspasses, der nach Baku führt.
Die H.Gr. Leninakan vertreibt eine russische Armee aus der Schlüsselstellung vor der Stadt.
Die H.Gr. Kleinasien hat ihr Ziel fast erreicht.
http://imageshack.com/a/img537/6710/uUmMbV.png
Die Russen werden in ihren Befestigungen zusammengeschossen.
Zusammen den Truppen im Norden wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Stadt fällt.
http://imageshack.com/a/img661/6818/pNUMEQ.png
Weitere Einheiten treffen in Grosny ein.
http://imageshack.com/a/img537/7771/mL7efH.png
Das angeschlagene russische Panzerkorps wird durch eine Kombination von Raketen, Artillerie und Bombern vernichtet. Der freie Platz wird durch eine Einheit Panzerjäger eingenommen.
Auch gelingt es, die Russen von dem Bergrücken südlich des Schlachtfeldes zu vertreiben, was für den weiteren Verlauf sehr wichtig sein könnte.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Jagdflieger der Roten Armee in jeder Luftschlacht hohe Verluste erleiden, während die Jägerasse der Luftwaffe kaum Verluste zu beklagen haben.
Auch fand der erste Einsatz der V2-Raketen statt, wobei einige russische Panzer vernichtet wurden.
http://imageshack.com/a/img673/8674/zLHkk9.png
Der Kampf der Infanterie in der gebirgigen Landschaft ist mörderisch.
http://imageshack.com/a/img538/1765/xexqV6.png
Fall es der Roten Armee nicht gelingt, die Lücke in der Front zu schließen, können Truppen der Wehrmacht an die Stadtgrenze vorrücken, was die Voraussetzung für die Eroberung der Stadt ist.
Die Bahnlinie nach Kars wird von einem frischen, mit den modernsten Waffen ausgerüsteten Armeekorps besetzt.
http://imageshack.com/a/img913/4915/3vCBOP.png
Die deutschen Truppen bereiten sich auf den Winter vor.
http://imageshack.com/a/img538/7928/3mRjIQ.png
Die sowjetische Präsenz im Raum Ankara endet abrupt, und das letzte türkische Armeekorps steht vor der Vernichtung.
Nach der Eroberung von Ankara und der vollständigen Vernichtung der Feindtruppen wird der Auftrag der H.Gr. Kleinasien umdefiniert: die mobilen Truppen werden nach Osten marschieren, um Sivas und Kars zu erobern, und die restlichen Truppen werden auf die anderen Heeresgruppen verteilt.
Vom 22. November bis zum 3. Dezember wurden vier Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, eine Armee und zwei Versorgungszentren. Insgesamt wurden nun 489 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 92%.
* * *
Bericht zur Lage der Roten Armee:
Die Abt. Fremde Heere Ost geht davon aus, daß die Bodentruppen der Rote Armee zum aktuellen Zeitpunkt aus 53 Großverbänden bestehen. Von 39 dieser Einheiten ist der Standort bekannt, und zwar sind an folgenden Frontabschnitten Einheiten gesichtet worden:
- Raum Astrachan: 9 Einheiten
- restliche Türkei: ca. 4 Einheiten
- Tiblisi: 2 Einheiten
- Raum Georgijewsk: 1 Gruppe Partisanen
- Raum Leninakan: mindestens 11 Einheiten
Raum Baku: mindestens 12 Einheiten
Die restlichen 14 Einheiten werden im Raum Leninakan und Baku vermutet, wobei damit zu rechnen ist, daß der Großteil in Baku ist. Der Wehrmacht steht also noch ein hartes Stück Arbeit bevor.
* * *
Kapitel XCVII - Abschiede
General Weidmann hatte immer noch seinen linken Arm in einer Schlinge, und auf das Gehen ohne Krücken würde er wohl auch noch eine Zeit lang verzichten müssen. Schwerer als die körperlichen Beeinträchtigungen wog allerdings das Wissen um die hohen Verluste. Auch wenn gegenüber seinen Untergebenen immer den harten Mann spielte, so fiel es dem General nicht leicht, Haltebefehle zu geben, die den Tod vieler guter Männer bedeuteten, von denen ihm einige ans Herz gewachsen waren.
Allerdings fiel ihm das Erteilen derartiger Befehle immer noch deutlich leichter als seine heutige Aufgabe.
"Abteilung stillgestanden!"
Die Reste der Panzerabteilung, die einstmals von Major Eisner geleitet wurde, nahmen Haltung ein.
"Kameraden."
Normal nahm der einfache Soldat es einem General nicht ab, wenn dieser ihn als Kamerad bezeichnet, aber wenn der General einen gebrochenen Arm und eine mittelschwere Beinverletzung hatte, dann mache in dies zu einem durchaus glaubwürdigen Mennsch.
Als ob sich der General dieses Umstandes genau bewußt, ließ er das Wort eine Weile sacken.
"Wir haben viele gute Männer verloren, und es sind nur wenige Überlebende in die Etappe zurückgekehrt. Nach Auswertung der Berichte müssen wir davon ausgehen, daß alle Kameraden, die nicht hier oder im Lazarett sind, nicht wieder kommen werden. Zwar haben sie offiziell noch den Status von Vermißten, aber in Anbetracht der Tatsache, daß das Schlachtfeld nach wie vor umkämpft ist und keine Seite Gelegenheit hatte, Gefangene zu machen, ist die Hoffnung nicht besonders groß.
Ich werde nun die Namen alle Toten und Vermißten verlesen. Mögen sie für immer in unserem Gedächtnis bleiben."
Der General machte eine bedeutungsschwere Pause, in der keiner der Männer auch nur ein Augenlid rührte.
"Major Hans Eisner, Träger des Ritterkreuzes. Sein Panzer wurde in den Turm getroffen, begann zu brennen und ist nach kurzer Zeit explodiert. Von der Besatzung, zu der unter anderem Feldwebel Nübel gehörten, hat mutmaßlich niemand überlebt.
Hauptmann Georg Kainhuber, Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse. Sein Panzer wurde in die Seite getroffen, geriet in Brand und ist umgehend explodiert. Von der Besatzung hat mutmaßlich niemand überlebt.
Feldwebel Peter Dillmann, Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse. Sein Panzer....."
Die Verlesung der Liste dauerte eine halbe Ewigkeit.
V2 Einsatz gegen die Sowjetunion. Hätte man nur ahnen können, dass sie immer an der falschen Front eingesetzt worden, gegen die falschen Ziele!
Also ist der gute Eisner tot...*seufz* Das bedeutet für die Storyline nix Gutes...:ph:
traurige grüsse
Hohenlohe...:smoke::(
Kardinalinfant
08.06.15, 08:59
...abwarten, wir haben noch leise Hoffnungen, nachdem sich der werte HvS mit Worten wie "davon ausgehen", "mutmaßlich niemand" zumindest noch eine kleine Hintertür für eine Rückkehr des Protagonisten übrig gelassen hat :)
...abwarten, wir haben noch leise Hoffnungen, nachdem sich der werte HvS mit Worten wie "davon ausgehen", "mutmaßlich niemand" zumindest noch eine kleine Hintertür für eine Rückkehr des Protagonisten übrig gelassen hat :)
Dann besteht ja noch eine schwache Hoffnung, dass Eisner irgendwie überlebt hat...*daumendrück*
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
16.06.15, 23:14
Werte Regenten,
wir müssen uns für die lange Unterbrechung entschuldigen.
Zusätzlich zu unserem, momentan, von reichlich Arbeit (privat und beruflich) geprägtem RL hat uns leider auch noch ein kompletter PC Absturz das Leben erschwert. Deshalb konnten wir auch nicht an unserem Bericht arbeiten, zumindest die letzten Tage. Glücklicherweise konnten wir aber dem System in den Hintern treten und haben es wieder zum laufen gebracht. Auch einen Großteil der Daten konnten wir retten.
Die Screenshots sind ebenfalls wieder bearbeitet und warten auf ihren Upload. Wir versprechen hiermit, dass wir morgen Abend unseren Bericht fertigstellen.
An dieser Stelle sei auch nochmals unserem verehrten Gegner für seine übergroße Geduld und Verständnis gedankt. (Eigentlich hatten wir ihm Montag angekündigt.:o)
Was diese Punkte angeht, denken wir zumindest, können wir uns keinen Besseren wünschen.
Wir möchten nochmals alle Mitleser um Entschuldigung bitten und hoffen, dass dies dem Spaß am AAR keinen Abbruch tut.
Polykrates
17.06.15, 05:39
Schön zu lesen, dass es bald wieder weiter geht.:)
Es ist immer schmerzlich andere Menschen zumindest zu einem gewissen Grade zu enttäuschen oder im Stich zu lassen, leider jedoch nicht immer zu vermeiden. Weder sind wir Menschen noch ist die Welt, in der wir leben, perfekt und von daher geht auch bei bestem Willen nicht immer alles so wie es sollte.:( Aber das gehört eben auch zur Menschlichkeit dazu und von daher, werter von Sachimos, macht es Euch bitte nicht zu schwer - Eure Leserschaft ist auch erwachsen (und hat daher sicherlich auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht) und hat Verständnis für Euch.:)
Werter Sachimos, wir können es euch nachfühlen. Als unser Laptop komplett abstürzte und nicht mehr zu retten war, klammerten wir unsere ganze Hoffnung an unseren alten PC und konnten ihn mit Windows 7 wieder zum Laufen bringen. Nun freuen wir uns natürlich auf die Fortsetzung dieses spannenden AARs und hoffen mal auf viele interessante Berichte...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
17.06.15, 20:57
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 04. Dezember 1943
Besondere Ereignisse in dieser Runde:
Endlich ist es soweit.
Mit einem eisigen Pfeifen und starken Schneefällen meldet sich der russische Winter zurück.
Damit ist eines der wichtigsten Ziele der STAWKA erreicht worden.
Die Front bis in den Winter stabil zu halten und die Deutschen vor der Hauptstadt zum stehen zu bringen.
Verstärkungen in dieser Runde:
1 Einheit Panzergrenadiere
Die Partisanengruppe
Nachdem es den Deutschen, erwartungsgemäß, gelungen ist weitere Verstärkung nach Georgiyevsk zu bringen müssen unsere Partisanen sich einen anderen Weg suchen.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/il5i1s38u48.png (http://www.pic-upload.de/view-27393972/Bild-1-Partisanen-Ende.png.html)
Wahrscheinlich wird es ihnen aber nicht mehr möglich sein etwas größeres zu bewirken.
Die feindlichen Sicherungskräfte haben sich ja, auch bereits in der Vergangenheit, als sehr effektiv bewiesen.
Die Festung Astrachan
Der Druck auf die Stadt wird deutlich erhöht.
Offensichtlich wollen die Deutschen sich nicht noch länger einfach nur auf eine Belagerung beschränken.
Unsere vorgeschobene Armee ist schwersten Angriffen ausgesetzt und verliert zahlreiche erfahrene Männer.
Aber die feindlichen Verluste sind dabei um ein vielfaches höher.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/jq5wjbxlkpl1.png (http://www.pic-upload.de/view-27394050/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Eine umgehende Wiederauffrischung wurde von der STAWKA veranlasst. Noch muss diese Einheit den Weg nach Astrachan versperren.
Es gibt aber bereits Pläne für eine Neuausrichtung der Verteidigung. Die entsprechenden Vorbereitungen laufen bereits an.
Der Kampf vor Baku
Trotz des Wintereinbruches wird in den Ausläufern des Kaukasus weiterhin schwer gerungen.
Der befürchtete deutsche Gegenschlag bleibt nicht aus.
Es gelingt dem Feind, unter Einsatz fast aller Waffengattungen, unser vorgestoßenes Panzerkorps zu vernichten.
Allerdings gab es wohl einen Taktik wechsel.
Anstatt eines weiteren Panzerkorps übernimmt eine Abteilung Panzerabwehr die Stellung im Flaschenhals.
Das eröffnet dem Oberkommando völlig neue Möglichkeiten.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/km8u3vjfmwr.png (http://www.pic-upload.de/view-27394103/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
In den Bergen beschränken sich beide Seiten unterdessen weiterhin auf Abwarten und gelegentliche Feuerüberfälle der schweren Artillerie.
In den letzten Wochen gelang es der Roten Armee fast alle Panzerarmeen im Raum um Baku zu konzentrieren.
Und einzelne Abteilungen sind nicht auf ihrer eigentlichen Stärke.
Zudem besteht die vorderste deutsche Linie nicht aus einem übermäßig starkem Gegner.
Diese Lage nutzt die STAWKA sofort aus.
Geschützt vor feindlichen Fliegern durch ein dichte Wolkendecke und starkem Schneefall, werden die Bewegungen aller Panzerarmeen zentral koordiniert und ein massiver Angriff befohlen. Die Panzerabwehrabteilung wird pulverisiert und durch die Lücke stoßen sofort die bereitgestellten Reserven vor. Noch aus der Bewegung heraus wird ein deutschen Panzerkorps schwer angeschlagen und zur Flucht gezwungen. (Leider konnte nicht mehr festgestellt werden, um welche Einheit es sich handelte) Anschließend wird eine "Wand aus Stahl" errichtet.
Drei Panzerarmeen in der "vordersten Front" und dazu noch 3 weitere plus Artillerie in der Reserve direkt dahinter.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/ncjd82lid1im.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27394443/Il_12--_Corpo_corazzato_a_Rossosh_-1943-.jpg.html)
**Panzer und Infanterie gehen vor.**
Solange keine extreme Wetterbesserung eintritt, dürften damit alle feindlichen Angriffe gestoppt werden können.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/a1ltj1dai8xn.png (http://www.pic-upload.de/view-27394205/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Zudem können sich nun auch die "Roten Falken" einmal eine wohlverdiente Pause gönnen und neue Maschinen zugeführt werden.
Insgesamt ist die STAWKA mit der Lage vor Baku zum Wintereinbruch recht zufrieden.
Die Front im Kaukasus
Vor Leninakan ist das Oberkommando mit der Lage allerdings nicht so zufrieden.
Zwar waren die deutschen Erfolge auch schon mal größer aber auch wir stecken seit Wochen an den selben Stellen fest.
Außerdem gelingen dem Gegner immer wieder kleinere Erfolge. So kann beispielsweise eine weitere Armee, welche vor der Stadt stationiert war, abgedrängt werden-
Auch die Bahnlinie kann kaum noch freigekämpft werden, da der Nachschub einfach nicht mehr zu den Angriffsspitzen durchkommt.
An der Verbesserung der Versorgungslage muss dringend gearbeitet werden. Allerdings fehlen dazu momentan noch die notwendigen Mittel.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/a12cj9wwb945.png (http://www.pic-upload.de/view-27394279/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Immerhin gelang es allen Beteiligten, unter größten Anstrengungen, weitere Verstärkung in die Stadt zu bringen.
Eine frische Panzerarmee mit der neuesten Waffentechnik kann nun die Verteidigung übernehmen.
Weitere Infanterie steht ebenfalls bereit.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/yz77is5pmoz.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27394470/512px-Avanzata_invernale.jpg.html)
**Die Kämpfe im verschneiten Gebirge sind hart und das Material leider auch sehr.**
Die türkische Front
Über die Lage in der Türkei lässt sich die STAWKA nur noch am Rande informieren.
Das Land ist definitiv verloren. Die Deutschen und ihre Verbündeten müssen nur noch mit einigen versprengten Truppenteilen aufräumen.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/d4ychwixem52.png (http://www.pic-upload.de/view-27394304/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Ein Unterfangen, welches kaum noch lange dauern dürfte.
Die nächste stabile Front erwartet den Feind dann erst wieder vor Leninakan.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nachdem die feindlichen Verluste schon mehrfach Thema waren, hat die STAWKA auch wieder eine aktuelle Analyse über unsere eigenen Verluste erstellt.
Es ist erschreckend.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/4ioqw4ks5d8e.png (http://www.pic-upload.de/view-27394364/Verluste-Sowjet.png.html)
Obwohl es "relativ" wenige Totalausfälle gab, ist es den Deutschen dennoch gelungen immer wieder unser Einkommen zu übertreffen.
Eine Erhaltung der Schlagkraft ist so natürlich nicht möglich und einen Abnutzungskrieg können wir nicht gewinnen.
Allerdings will die STAWKA auch nicht nur noch abwarten und reagieren.
Es ist beschlossen. Wenn wir untergehen, dann wenigstens kämpfend.
http://www11.pic-upload.de/17.06.15/3kis1q4n1tt.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27394420/Bundesarchiv_Bild_183-W0506-316-_Russland-_Kampf_um_Stalingrad-_Siegesflagge.jpg.html)
**Die Moral der Soldaten ist ungebrochen, an zerstörten Häusern werden Rote Fahnen gehisst.**
Werter clone,
die Raketen haben Attack-Werte von Null, brauchen also beim Würfeln Glück, um überhaupt Schaden zu machen. Interessanter ist das De-Entrenchment und die Demoralization von 30%. Der Kampfwert eines Panzerkorps wird damit erheblich reduziert.
Werter Hohenlohe, werter Kardinalinfant,
wir werden nicht vorgreifen. Aber in der Tat hat das VI. Panzerkorps sehr hohe Verluste gehabt.
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
4. Dezember 1943 - Feindaktivitäten
Die Rote Armee konzentriert sich weiterhin auf Aktionen im Raum Baku und Leninakan.
http://imageshack.com/a/img540/96/k16ykM.png
Obwohl der Feind sich seiner miserablen Lage bewußt ist, werden weitere Soldaten in den sicheren Tod geschickt.
http://imageshack.com/a/img908/771/jM5i5M.png
Durch einen massiven Einsatz von Panzern gelingt es der Roten Armee, eine Einheit Panzerjäger zu zerschlagen und das IV. Panzerkorps zurückzutreiben.
http://imageshack.com/a/img540/9726/0epLRe.jpg
Aber auch die Verluste der Russen sind hoch.
http://imageshack.com/a/img537/2596/EWZa3m.png
Vor Leninakan unternehmen die Russen einen weiteren fruchtlosen Angriff auf das V. Panzerkorps, das sich tapfer wehrt und die Stellung hält.
Die Verluste der Roten Armee übersteigen die der Wehrmacht deutlich.
10. Dezember 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Leninakan schlägt die 64. Armee in die Flucht und zerstört die Befestigungen, die den Weg ins Stadtzentrum versperren.
Die H.Gr. Baku kann wegen schlechten Wetters nicht offensiv agieren und nutzt die Zeit, um die arg strapazierte Luftwaffe zu pflegen.
Die H.Gr. Leninakan schlägt zwei sowjetische Einheiten in die Flucht und rückt auf breiter Front an die Stadt heran.
Die H.Gr. Kleinasien nimmt Sivas ein und nähert sich Erzurum
http://imageshack.com/a/img908/1436/EgjlO8.png
Der Feind erleidet hohe Verluste und muß sich zurückziehen. Nun ist der Weg frei, um das Stadtzentrum selbst anzugreifen.
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Die Kämpfe sind durch das Winterwetter und die Befestigungen alles andere als ein Spaß.
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Das schlechte Wetter erlaubt keinerlei Angriffe.
Die Luftwaffe ist nach mehreren Monaten Dauereinsatz erfreut, ihre Verbände mit zusätzlichen Maschinen und Mannschaften versorgen zu können.
Sobald das Wetter es zuläßt, werden die strategischen Bombardements von Baku beginnen. Es ist das erklärte Ziel, die feindl. Versorgung zu schwächen.
http://imageshack.com/a/img540/7153/HBAsLF.jpg
Die deutschen Panzer stehen in Bereitschaft und erwarten den Angriff der Russen.
http://imageshack.com/a/img537/760/yGEhBK.png
Die Winterschlacht bei Leninakan geht weiter, und der Verlauf ist für die Wehrmacht bisher vorteilhaft. Das V. Panzerkorps schlägt den Feind in die Flucht, und mittlerweile könnte man einen Angriff auf die Stadt selbst aus drei Richtungen führen.
Falls es gelingt, die Stellungen bis zum Frühjahr zu behaupten, hätte ein Angriff gute Aussichten auf Erfolg.
http://imageshack.com/a/img673/6680/yOGjb3.jpg
Die Zusammenwirkung von Gepanzerten Truppen und der Infanterie hat vorbildlich funktioniert.
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Die russischen Partisanen werden gejagt und zur Strecke gebracht.
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Das Arbeitslager wartet.
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Nach dem Fall von Ankara geht es in höchstem Tempo voran. Der Feind leistet keinen Widerstand.
http://imageshack.com/a/img661/8601/k2Nk49.jpg
Für deutschen Panzermänner ist es ziemlich ungewohnt, ohne feindl. Präsenz vorzustoßen.
Vom 4. bis zum 15. Dezember wurden lediglich eine Feindeinheit vernichtet, und zwar ein türkisches Armeekorps. Insgesamt wurden nun 490 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 90%.
Kapitel XCVIII - Morituri
"Mein Gott, was tut mir der Kopf weh...."
Alles war dunkel. Wo bin ich? Wer bin ich?
"Hans, wenn Du nicht ruhig bist, dann wird Dir gleich noch viel mehr weh tun als nur Dein Kopf!!!"
Die Stimme sprach flüsternd. Die Stimme sprach fast hochdeutsch. Die Stimme hörte sich an wie Dietmar.
Das kann nicht sein.
Was war das für ein verrückter Ort? Doch hoffentlich nicht der Himmel, wo alle Bayern deutsch sprechen müssen? Oder noch viel schlimmer.. ein Stockwerk tiefer als der Himmel, und alles war voll mit Bayern...
Meine Kopfschmerzen wurden schlimmer. Aber es war immer noch dunkel.
"Wo bin ich?"
"Kruzifixn noch amoi, Du soist leis redn!"
"Wo bin ich?"
"Mia san in oana russichen Datscha oda wie dös hoaßt."
"Aha. Und wo sind die anderen."
"Dod. Hoab groad Di außm Banza gezogn, dann hoad's n Schloag gedan."
"Gut. Und wieso sehe ich nichts."
"Walst oan Koppvaband hoast."
"Aha. Jetzt noch eine Frage: warum hast Du vorhin hochdeutsch gesprochen?"
"Hans, Du mußt mia vaspröchn, doß dös mana Muadda nöd soagn dust, aba ich kan hoachdeitsch."
"Du hast die Frage nicht beantwortet."
"Jo mei... dös geat jetzat bald a Wochn so. Als wachst amoi aufi, aba wanni mit Dia auf Bayerisch gredt goab, hoat niax vastan. Do muaß i ebn die Spraoch von di Saupraißn redn."
"Na wunderbar. Und wo sind wir?"
"Hob i dia gsagt, in oana Datscha."
"Dietmar, treib mich nicht zum Wahnsinn. Feindlage, aber plötzlich. Und hochdeutsch, wenn es geht."
"Jawoll, Herr Major. I hob Di ausm Banza gezogn und wollt grad die oandan rettn, da is da Banza exblodiat. Dann hob i Di gnomma und zuam nögsten Bauanhof geschleift. Do samma imma noch."
"Und warum sind wir immer noch hier?"
"Di Russn hams dös VI. Banzakoa zerschloagn, und dös II. glaich hintahea. Und di 92. Banzajega oach. Aba di Russn hoam oach oan Haufn Valusdö."
"Und warum sind wir immer noch hier, verdammt noch mal?"
"Walst oan Schloag aufn Dez bekumma hoast, un i glaab dös Boan is gbrochn."
"Herrgott, Dietmar... wir haben Winter. Worauf wartest Du denn? Wenn wir Pech haben, dann können die Russen die Stellung bis in den April halten, und ich glaube nicht, daß wir von aufgetautem Schnee so lange überleben können. Heute nacht, wenn es dunkel wird, geht es los."
"Aba Hans... a baa hundat Meta von uns san die Russn..."
"Dann wird Zeit, daß wir ausbüchsen. Und nimm wir den Scheiß-Kopfverband ab.. ich will etwas sehen."
"Hans, dös is noch so oan Dhema..."
Werter HvS, wie schön, dass es weitergeht mit dem AAR...:ph: Nun habt ihr in Kleinasien nur noch mit Erzerum aufzuräumen, dann werden eure Truppen bald auch bei Leninakan stehen und d.h. die Stadt wird bald fallen...:top:
Nur die Gegend vor Baku bereitet noch Probleme, daher müsst ihr darauf achten gut über den Winter zu kommen ohne gröbere Verluste und Material...:ph: Endlich kann die Storyline weitergehen, da Eisner noch lebt, aber wie sieht es mit seinm Augenlicht aus...?!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Oh oh, die Russen sind am Ende...aber sie halten erstaunlich lange durch.
Der werte von Sachimos ist bestimmt ein Spartiat und wiederholt hier die Taktik bei den Thermopylen...
Dann bedarf es ja nur eines Verräters, der eine Umgehungsroute kennt...*grins*
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Sachimos
26.06.15, 01:03
Werter Hohenlohe
Verräter gibt es in dieser Roten Armee nicht und Umgehungsrouten erst Recht nicht. Xerxes, ähh der werte HvS muss sich wohl oder übel durch die paar Panzer durchprügeln. :D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
Frontberichte der STAWKA vom 16. Dezember 1943
Verstärkungen in dieser Runde:
keine
Die Partisanengruppe
Die feindlichen Sicherungseinheiten haben umgehend einen ersten Angriff auf die kleine Gruppe gestartet.
Aber glücklicherweise schützt uns das winterliche Wetter vor einem völligen Verlust.
http://www11.pic-upload.de/25.06.15/945chlcqk1r.png (http://www.pic-upload.de/view-27483413/Bild-1-Partisanen-Ende.png.html)
Dadurch kann die Bahnverbindung gekappt werden.
Die Deutschen vor Baku dürften nun erstmal mit deutlichen Versorgungsproblemen zu kämpfen haben.
Lange wird dies zwar nicht anhalten aber der Erfolg ist dennoch beachtlich und wichtig für die Moral.
Die Festung Astrachan
Nach einer intensiven Artillerievorbereitung stürmen insgesamt 4 deutsche Korps die vorgelagerten Stellungen unserer Armee.
Darunter auch Panzer und Grenadiere. Die Verteidiger verkaufen sich mehr als teuer und können zahlreiche Angriffe zurückschlagen.
Letztlich müssen sie sich aber der Übermacht geschlagen geben und zurückziehen.
http://www11.pic-upload.de/25.06.15/8jqwj5qie5sl.png (http://www.pic-upload.de/view-27483492/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)
Die Stellungen werden vom Feind zwar zerstört aber noch nicht eingenommen.
Wenn dies dann in Zukunft passiert, sehen sich die Deutschen einer Übermacht gegenüber, welche in ausgebauten Stellungen sitzt.
Die STAWKA kann das feindliche Vorgehen noch nicht abschätzen aber die Festung dürfte noch eine ganze Weile standhalten.
Der Kampf vor Baku
Am Tor nach Baku verhalten sich die deutschen völlig ruhig.
Lediglich ein neues Panzerkorps kommt an die Front.
Noch nicht einmal die Luftwaffe lässt sich am Himmel blicken.
http://www11.pic-upload.de/25.06.15/gd4an4las53g.png (http://www.pic-upload.de/view-27483570/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)
Da das Panzerkorps noch keine festen Stellungen aufbauen konnte, bietet sich ein Angriff geradezu an.
Die STAWKA gibt die entsprechenden Befehle und koordiniert die Attacke mit der VVS, um maximale Luftunterstützung an dem Abschnitt zu haben.
Die erste Welle übernehmen die Bomber, anschließend kommen die Erdkampfflugzeuge zum Zug und die Angriffe von insgesamt 4 Panzerarmeen schlagen den Feind dann endgültig in die Flucht.
http://www11.pic-upload.de/25.06.15/6cia1yw32d8v.png (http://www.pic-upload.de/view-27483630/Bild-4-Baku-Ende.png.html)
Dies ist zwar nur ein kleiner Erfolg aber jeder noch so kleine Erfolg ist in der jetzigen Lage dringend notwendig.
Zudem konnte die STAWKA die notwendigen Umgruppierungen nutzen, um eine weitere Panzerarmee an die Front zu bringen.
Damit stehen den Deutschen nun insgesamt 6 komplette Einheiten in 2 Reihen in "vorderster Front" gegenüber.
Durch eine solche Masse an Stahl müssen auch die sich erst einmal durchkämpfen.
Das der Winter nicht unbedingt bestes Flugwetter mitbringt dürfte dabei aber nicht besonders hilfreich sein.
http://www11.pic-upload.de/26.06.15/2kdimf47t5c3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27484372/T-34_of_1st_Guards_Tank_Bridage.jpg.html)
**Besonders im Winter ist Tarnung alles.**
Die Front im Kaukasus
Hier im gebirgigen Gelände dämpft das winterliche Wetter noch stärker als an allen Fronten sämtliche Bewegungen.
Der deutsche Angriffsschwung scheint davon allerdings kaum beeinträchtigt zu werden.
Panzer und Infanterie gelingt es im gemeinsamen Angriff ein weitere Loch in die Verteidigung vor Leninakan zu schlagen.
Die Stadt wird immer akuter bedroht. Glücklicherweise haben sich die Panzermänner bereits zur Verteidigung eingerichtet.
http://www11.pic-upload.de/25.06.15/wxwago2ckt3.png (http://www.pic-upload.de/view-27483835/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)
Im Moment kann die STAWKA kaum mehr tun als die Front zu konsolidieren und soviel Nachschub wie irgendwie möglich in diese Region zu bringen.
Gegenangriffe wären nicht nur aufgrund des Wetters selbstmörderisch. Auch das Gelände gibt dem Feind einen gewaltigen Vorteil.
Alle Offiziere sind sich einig. Angriffe würde nur Opfer fordern und hätten keine Aussicht auf Erfolg.
Das nächste Ziel des Oberkommandos ist es, die Versorgung zu verbessern. Unter dieser Voraussetzung können dann weitere Schritte geplant werden.
http://www11.pic-upload.de/26.06.15/mgx9xjiqvil.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27484366/RIAN_archive_306_Tanks_going_to_the_front.jpg.html)
**Panzer auf dem Marsch an die Front durch Leninakan.**
Die türkische Front
Hier sind die Kämpfe zu Ende.
Die letzte verbliebene Einheit wurde von der Wehrmacht aufgerieben. Glücklicherweise haben die Türken noch nicht kapituliert.
http://www11.pic-upload.de/26.06.15/abr3ky1fzk.png (http://www.pic-upload.de/view-27484354/Bild-6-T--rkei-Ende.png.html)
Die Berichterstattung von diesem Frontabschnitt endet damit.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Nach der Niederlage in der Türkei gibt es einige Änderungen im aktuellen Frontverlauf.
Die STAWKA hat diese für alle Befehlshaber auf einer aktuellen Karte aufbereitet.
http://www11.pic-upload.de/26.06.15/bqtpe1tkhbip.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27484358/Gesamtkarte.jpg.html)
Diese ist natürlich vor dem Feind geheim zu halten. Gibt sie doch die Standorte unserer letzten Reserven preis.
Werter Hohenlohe,
habt Ihr jemals daran gezweifelt, daß der AAR weitergeht? :D
Vor größeren Verlusten haben wir keine Angst. Die Russen schaffen es mit Mühe und Not, ein Verlustverhältnis von 1:1 zu erzielen, und das geht auch nur, solange die Luftwaffe am Boden bleiben muß. Wir sind jedes Mal erfreut, wenn der werte von Sachimos angreift... wenn wir das tun müßten, würden wir ein schlechteres Verhältnis erzielen. Wir haben ein Einkommensverhältnis von ca. 700:250, können also alle Verluste spielend ersetzen.
Werter Hjalfnar,
das sind sie schon, seitdem Kasan gefallen ist.
Das Durchhaltvermögen ist wird durch drei Faktoren begünstigt:
(1) geographische Gegebenheiten im Raum Baku und Leninakan
(2) Winterwetter, d.h. die Luftwaffe kann nicht fliegen
(3) am Ende des Jahres kommen im die ganze Einheiten aus der Building Queue, die über den Sommer verloren gegangen sind. Das has die Wehrmacht gestoppt.
Werter Bigfish,
der Vergleich liegt nahe. Aber die Spartaner haben keinen Ausfall gemacht, oder? :D
http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png
16. Dezember 1944 - Feindaktivitäten
Die Russen greifen wie gewohnt im Raum Baku und Leninakan an.
http://imageshack.com/a/img909/7527/4lCXuD.png
Das X. Panzerkorps wird zum Ziel von insgesamt sieben feindl. Panzerangriffen. Unter Wahrung annähernd ausgeglichener Verlustverhältnisse ziehen sich die tapfer kämpfenden deutschen Soldaten schließlich zurück und verhindern ein weiteres mal einen sowjetischen Durchbruch auf die Stellungen der Eisenbahnartillerie.
http://imageshack.com/a/img912/6674/BPGUy0.jpg
Etliche russische Panzer bleiben auf der Strecke.
http://imageshack.com/a/img661/7199/uSgniz.png
Bei Leninakan kommt es nur zu einzelnen Testangriffen, die keinerlei Vorteile für den Feind mit sich bringen.
http://imageshack.com/a/img537/5742/HbZtFx.jpg
Die deutschen Stellungen sind gut ausgebaut und können die sowjetischen Angriffe mühelos abwehren.
22. Dezember 1943
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Astrachan hat mit dem Angriff auf die Stadt selbst begonnen.
Die H.Gr. Baku verhält sich wegen des schlechten Wetters abwartend. Nur die Langstreckenartillerie trat in Aktion.
Der H.Gr. Leninakan gelingt die Vernichtung einer Feindarmee, die eine Schlüsselstellung im Westen der Stadt eingenommen hatte.
In Kleinasien hat der Angriff auf Erzurum begonnen.
http://imageshack.com/a/img673/1430/uwK9OR.png
Der lange vorbereitete Angriff auf Astrachan hat begonnen. Eine weitere Armee wird stark dezimiert, womit die Russen gezwungen sind, ihre wenigen Ressourcen für die Auffrischung zu verwenden.
Die Nebelwerfer gehen in Stellung und können Anfang Januar mit dem Beschuß der Stadt beginnen. Deckungsfeuer ist bereits jetzt möglich.
Auch hat die Nordgruppe mit dem Vormarsch begonnen, was weiteren Druck für die von Hoffnungslosigkeit geplagten Russen bedeutet.
Angriffe sind für die Russen sehr schwierig, da diese über den Fluß vorgetragen werden müßten, und die angreifen Soldaten würden in das Deckungsfeuer der deutsche Nebelwerfer geraten.
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Es gilt, die Russen nicht zur Ruhe kommen zu lassen.
http://imageshack.com/a/img673/4460/jwCHP3.png
Da die Luftwaffe wegen der Schneefälle weiterhin nicht einsatzfähig ist, kann das IV. Panzerkorps nicht angreifen, da ohne Luftunterstützung die Verluste zu hoch wäre. Man muß sich damit begnügen, das in der Front entstandene Loch zu stopfen.
Im Gebirge beschießt die deutsche Artillerie ein russisches Panzerkorps und trifft sogar einige Feinde.
http://imageshack.com/a/img537/121/9M4WZr.jpg
Es ist davon auszugehen, daß die Russen wieder angreifen werden.
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Die mühselig über das Schwarze Meer herangeführten Panzergrenadiere kommen zum ersten Mal massiert zum Einsatz. Trotz des miserablen Winterwetters gelingt die Vernichtung einer sowjetischen Armee, die eine Schlüsselstellung im Westen von Leninakan eingenommen hatte.
Der Kampf im Gebirge hat auch einen unschätzbaren Vorteil: hat man den Feind erst mal aus seinen Stellungen vertrieben und ist auf die vormalige Position vorgerückt, so wird es für den Feind auch ungleich schwieriger, einen Gegenangriff zu führen. Die deutschen Truppen graben sich ein, und die Russen finden kaum noch Stellen, an denen sie angreifen können. Ohne Artillerie wird es für den Feind immer schwieriger, Schwachpunkte zu finden.
Die Feindtruppen im Südwesten der Stadt bekommen kaum noch Nachschub und sich keine Bedrohung mehr.
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Ein weiterer Beweis dafür, daß ohne Gepanzerte Truppen kaum ein Erfolg zu erzielen ist.
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Trotz der überdehnten Versorgungswege hat der Angriff auf Erzurum begonnen. Die verteidigende Kavallerieeinheit erleidet 70% Verluste, und die Panzergrenadiere lediglich 10%.
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Die Luftwaffe garantiert ein Mindestmaß an Versorgung selbst in widrigstem Gelände.
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Das kleine Häufchen russischer Verbrecher schmilzt weiter zusammen.
Die Unterbrechung der Bahnlinie war nur von kurzer Dauer und hat die operativen Fähigkeiten der Wehrmacht in keinster Weise eingeschränkt.
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Vereinzelte, auf dem Weg nach Baku befindliche Panzer sind der Infanterie eine große Hilfe.
Vom 16. bis zum 29. Dezember wurden lediglich eine Feindeinheit vernichtet, und zwar eine sowjetische Armee. Insgesamt wurden nun 491 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 93%.
Kapitel IC - Am Scheideweg
"Du host's ja so gwoillt, Hans! No soag nöd, doß dös ois mei Schuald is. Do moch I nöd mid."
"Hab ich doch gar nicht gesagt, Dietmar. Und nun sei ruhig, vielleicht kommt der Iwan endlich aus seinem gottverdammten Iglu raus."
"HerrGottsakra...."
Der letzte Teil war nur gemurmelt, und das war auch gut so, denn am rückwärtigen Ausgang des Iglus tat sich etwas. Ein Rotarmist in Schneetarnkleidung erschien, bewegte sich in niedrigere Gangart nach Hinten und bereitete sich zum Spatenstich vor. Als er die Hose unten hatte, trafen ihn 120 kg bayerische Vernichtungswut. Dietmar machte mit dem Bajonett kurzen Prozess, und dem armen Teufel entglitt nicht mal ein Laut.
Wir hatten zum Glück ein wenig Mondlicht, und ich gab ihm per Handzeichen den Befehl, auch noch den zweiten Russen im Iglu zu erledigen. Es war ein kritischer Moment, denn wenn der Iwan Dietmar in dem Moment entdeckte, als er durch den Eingang kroch, war der Ofen aus. Erstens, weil Dietmar dann tot wäre, und zweitens, weil durch den Schuß die Rote Armee alamiert wäre und ich dann wohl auch geliefert war.
Aus diesem Grund war es auch notwendig, so lange zu warten, bis einer der beiden Russen herauskam... beide konnte Dietmar im Nahkampf nicht erledigen. Deswegen dauerte es zuweilen auch etliche Stunden, bis unser Warten von Erfolg gekrönt wurde. Zum Glück waren die Iglus immer mit zwei Mann besetzt und nicht mit drei.
Bei den zwei Iglus, die wir im Laufe dieser Nacht bereits überwältigt hatten, war es gut gelaufen. Nach einigen bangen Sekunden des Wartens war ein dumpfer Schlag und ein kräftiges Stöhnen zu hören, und wenig später gab mir Dietmar da Signal. Ich bewegte mich mit meinem notdürftig geschienten Bein an den Eingang heran, und Dietmar mußte mich reinziehen. Wir genehmigten uns eine Stunde relativer Sicherheit und Wärme, bevor wir uns auf zum nächsten Iglu machten. Wegen der überlappenden Feuerbereiche war es vor hier aus schon sichtbar.
Irgendwann würde uns das Glück verlassen, und Dietmar würde verletzt oder getötet werden.
Am schlimmsten waren die Tage. In den Nächten hatten wir wenigstens war zu tun, aber bei Tag blieb uns nicht anderes übrig, als uns im Schnee einzugraben und zu frieren. Auch konnten wir froh sein, wenn es schneite und die Russen unsere Spur bei Tage nicht verfolgenn konnten. Irgendwann fiel es ja schließlich auf, daß einige der Iglus nur noch von toten Körpern besetzt waren, und die Rote Armee war wachsam.
Wir schafften auch noch das vierte Iglu, und langsam wurde es hell. Nur war es Zeit, sich im Schnee einzugraben.
Und ich hatte nicht die leiseste Ahnung, wie weit wir noch von der HKL entfernt waren. Aus dem Norden war dauernd Geschützfeuer zu hören, aber ich konnte nicht einschätzen, wie weit es noch entfernt war.
Mittlerweile konnte ich auf dem rechten Auge wieder sehen, aber den Verband über dem linken Auge sollte ich laut Dietmar besser unangetastet lassen. Aber auch hier hatte ich manchmal den Eindruck, bei Tage wieder helle Eindrücke wahrzunehmen.
Mal sehen, wie lange unsere Glückssträhne noch ging.
Wir können uns vorstellen, dass der Angriff auf Baku wg der vielen Russenpanzer wohl sehr schwer werden wird, vor allem, wenn die Luftwaffe nicht in die Kämpfe eingreifen kann. Aber bei Leninakan können dafür etliche Erfolge erzielt werden. Nun kommt es darauf an, dass die HGr. Kleinasien mit den letzten Gegnern aufräumt und gegen Leninakan vorrückt. Das sollte während des Winters kein Problem sein. Astrachan kann auf Dauer von den Russen nicht gehalten werden. Auch da wird es für euch Erfolge geben, werter HvS...:ph: Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und viel Glück...!! :top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
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