Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein SC Assault on Communism AAR - In Vorderster Front!!!
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Werte Mitregenten, treue Leserschaft,
Es wird einen neuen AAR geben. Gespielt wird das Spiel Strategic Command Assault on Communism, und zwar die Kampagne Barbarossa to Berlin, die das Geschehen an der Ostfront vom 22. Juni 1941 bis Anfang Mai 1945 abdeckt. Wir spielen mit dem Patch 1.03, den wir für annähernd ausgewogen halten. Ausgewogen heißt in diesem Zusammenhang, daß das Spiel unserer Ansicht nach keine größeren Imbalancen mehr hat, und die Kampagne ist von Seiten des Designers Alvaro Sousa so aufgesetzt, daß es einen recht historischen Verlauf geben wird. In 1941 prescht die Wehrmacht nach vorne, in 1942 sind die Kräfte annähernd ausgeglichen, und in 1943 gewinnen die Russen langsam die Überhand. Es wird sehr schwer werden, diese Vorgaben auszuhebeln.
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An dieser Stelle sei erwähnt: wir spielen nicht gegen die KI, sondern gegen die gefürchteten Ratnik, der uns schon mal die Nase blutig gehauen hat. Wir rechnen nicht damit, die Sowjetunion zu besiegen, dazu ist das Setup zu schwer und Ratnik zu gut. Aber wir wollen nichts schlecht reden, denn wir haben uns mal das Konzept und die Spielmechanik angeschaut:
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Es geht hauptsächlich darum, wer im Mai 1945 die entsprechenden Städte hält.... wenn es uns also gelingt, uns etwas besser als die Wehrmacht zu schlagen, dann könnten wir ein Unentschieden oder vielleicht sogar einen Minor Victory erreichen.
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Desweiteren ist zu erkennen: wenn es uns gelingen sollte, Berlin und eine weitere Key City bis Mai 1945 zu halten, dann würden wir ein Unentschieden erreichen, und das wäre ja nicht das Schlechteste!
Wir haben uns schon viele Gedanken gemacht, wie man den Feind besiegen konnte, aber das war in unserem allerersten AAR gegen den werten Ratnik auch schon so.. und wir wurden von den Ereignissen überrollt. Deswegen beschränken wir uns erstmal darauf, in 1941 eine gute Ausgangslage für den Rest des Krieges zu schaffen.
Das Spiel wird starten, sobald der werte Ratnik soweit ist. Im Optimalfall wird jede Seite ca. 150 Turns machen, der AAR kann also recht lange gehen. RP wird es nicht geben, denn dazu sind die taktischen Vorgaben zu eng... die Einflußmöglichkeiten für "Mitspieler" wären einfach nicht vorhanden.
Eines sei noch bemerkt: wir werden zu annährend jedem Turn ein paar Beobachtungen von der Front schreiben, die die Sicht des einfachen Soldaten wiedergeben sollen. Unsere Posts werden in drei Teile geglieder sein: Zuerst werden wir berichten, was wir im Replay wahrgenommen haben, dann werden die Ereignisse aus strategischer Sicht geschildert, und zum Schluß wird der frischgebackene Leutnant Hans Eisner (Kenner wissen, woher wir den Namen gemopst haben) seinen Senf dazu geben.
Morgen werden wir den Prolog schreiben... und wir hoffen inständig darauf, daß es ein ausgeglichenes, spannendes und langwieriges Spiel ohne Bugs und Imbalances geben wird.
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Demnächst in diesem Theater: der Prolog von "In Vorderster Front"!!!
Erstör.
Wir freuen uns schon auf euer neustes AAR :).
An dieser Stelle sei erwähnt: wir spielen nicht gegen die KI, sondern gegen die gefürchteten Ratnik, der uns schon mal die Nase blutig gehauen hat.
Aboniert...! :)
Ist das gewollt dass der Gegner mit liest?
Werde mit Interesse das AAR verfolgen.
Auch Wir schließen Uns gerne an.
Viel Erfolg und Vergnügen.
Abonniert! Wir sind schon ganz gespannt wie ihr euch der russischen Dampfwalze entgegenstemmt...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Silem,
dann mal unsere herzlichsten Glückwünsche zum "erstön" Antwortpost! :prost:
Wir freuen uns übrigens auch sehr... hoffentlich wird das Spiel langwierig und spannend!
Werter Ratnik,
ebenso herzlich willkommen.
Und falls Ihr denn mal Zeit findet, unsere letzte PN zu beantworten, würden wir uns sehr freuen.... dann kann es nämlich losgehen! :D
Werter Iche_Bins,
das Thema wird gerade noch zwischen uns und dem ehrenwerten Ratnik geklärt. Grundsätzlich können wir uns beides vorstellen... sowohl, daß Ratnik und wir in einem Thread posten als auch eine Aufteilung in zwei Threads. Wir warten noch auf seine Antwort diesbezüglich. Für den Fall, daß wir in einem Thread posten, wird es halt weniger Informationen über unsere Pläne geben, aber das wäre nicht weiter schlimmes, denn bei AoC gibt so oder so keine überraschenden Landeunternehmen oder ähnliches. Wir nehmen es, wie es kommt. Wir haben Ratnik als einen sehr fairen und umgänglichen Mitspieler kennengelernt, und wir haben diesbezüglich auch gar keine Bedenken.
Werter Jense,
dann mal Danke für Euer Interesse.
Werter Setsches,
ebenso Danke sehr!
Werter Werth,
schön, Euch auch in diesem AAR begrüßen zu dürfen!
Werter Hohenlohe,
erstmal Danke. Aber zumindest bis November 1941 werden wir auch erstmal einen auf Dampfwalze machen... oder es zumindest versuchen! :D
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Prolog
Am Vorabend des 22. Juni 1941
"Du Leutnant, eben hom´s die Beföhle durchgeam... moang in da Früh geht`s los"
Der Obergefreite Dietmar Nübel, mein Fahrer, grinste schief und wartete auf meine Reaktion... scheinbar hatte er den Schalk im Nacken. Also wieder das übliche Spiel... ich werde mal darauf eingehen.
"Ist das etwa in der Deutschen Armee neuerdings die Art und Weise, einen vorgesetzten Offizier anzusprechen? Nehmen Sie Haltung an und machen Sie mal ordentlich Meldung, Herr Obergefreiter!!!"
Dietmar zuckte kurz mit den Mundwinkeln und wollte Haltung annehmen... doch dann grinste er wieder.
"Jojo.. nuar woil der feine Herr jötz oan Offizier is samma wohl wos besseres?"
"War ein Scherz, Dietmar... aber ich weiß ja eh, daß Du sowas nicht ernst nimmst."
"Do host reacht. Hobi jo von Onfong on scho vasucht, Dia dös beizubringa."
"Ich habe es ja auch mittlerweile verstanden. Dann zeig mal her, die Befehle."
"Schaut nöd guat aus. Mia missens Brest-Litowsk einnehma... un do sans die Russn gonz schee stoark."
"Wir nehmen es, wie es kommt. Gib jetzt endlich her, den Wisch...."
Morgen geht es also wirklich los. Einerseits herrscht auch bei mir große Vorfreude und schier unbändiger Optimismus, andererseits treten wird diesmal auch nicht gegen Polen, Belgier, Franzosen oder Griechen an, sondern gegen die Russen, die uns in der Anzahl weit überlegen sind. Frankreich war auch ein großer Brocken, aber Rußland ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Die Abteilung Fremde Heere Ost erwartet 200 feindliche Divisionen, die es zu zerschlagen gilt... wenn sie sich da mal nicht täuschen. Man sagt uns, daß die Russen bei unserem Angriff die Gewehre wegwerfen werden, so wie 1917... aber daran glaube ich nicht. Diesmal haben sie Politoffiziere, die ihre eigenen Männer von hinten erschießen werden, wenn sie im Begriff sind, Fahnenflucht zu begehen.... eine sehr deutliche Motivation.
Und dann noch die schiere Größe des Landes... laut den Planungen des OKW sollen wir bis zum Ende des Jahres auf die Linie Archangelsk - Astrachan vorstoßen.. hoffentlich haben wir genug Benzin vorrätig, das wird nämlich ein langer Weg. Und das Vorgelege des Panzers III hatte schon ein Frankreich Probleme gemacht, auch wenn ich damals noch einen IIIE hatte. Mein jetziger IIIG hatte endlich die 5cm-Kanone, und gegen die leichten Panzer der Russen sollte das locker reichen.
"Und, Leutnant, wos höist von die Beföhle?"
An meinen neuen Dienstgrad konnte ich mich nur schwer gewöhnen. Nach der Führung der Kompanie in Griechenland kam die Beförderung nicht überraschend, aber eigentlich hatte ich damit gerechnet, daß unserer Kompanie ein neuer Leutnant zugeteilt wird. Aber sehr zu meinem Leidwesen mußte ich den Posten übernehmen. Meine Rolle als Zugführer hatte ich ja seit Frankreich verinnerlicht, aber damals war ich noch Feldwebel...
Aber ich war Dietmar noch eine Antwort schuldig.
"Das werden wir morgen sehen, mein Freund... wir haben schon einiges hinter uns gebracht, da schaffen wir das auch noch, oder?"
"Do host Reacht. Melde mi ob, bis Moang!"
In der Tat hatte ich nicht übertrieben.. Dietmar und ich kannten uns schon eine ganze Weile, seit der Ausbildung, als wir beide noch Mannschaftsdienstgrade waren. In Polen saßen wir beide im selben Panzer, und wir wurden nur leicht verletzt, als er abgeschossen und der Kommandant getötet wurde. Nach dem Polenfeldzug bekamen wir einen neuen Zugführer, den damaligen Leutnant Mützel. Bei unserem ersten Gespräch hatte er festlegt, daß ich einen der damals neuen IIIE kommandieren werde. Damals habe ich ich riesig gefreut, aber mir ist zu diesem Zeitpunkt schon gedämmert, daß das nicht der letzte Schritt zu mehr Verantwortung gewesen sein würde. Und Mützel hatte schon damals gesagt:
"Eisner, aus Ihnen wird mal was werden!"
Mützel war in Belgien und in Frankreich unser Zugführer, und er baute mich als seine Rechte Hand auf, obwohl ich damals nur Feldwebel und Panzerkommandant war. Beim Vorstoß zum Ärmelkanal haben wir uns mehrfach auszeichnen können, aber am Anfang von Fall Rot kam es fast zu einer Katastrophe. Beim Durchbruch durch die Weygand-Linie am 5. Juni hielt unser damaliger Kompaniechef, Hauptmann Nommsen, die Franzosen für schon geschlagen und ließ die Kompanie ohne richtige Aufklärung vorrücken. Sein Panzer wurde als einer der ersten abgeschossen, und Mützel übernahm die Führung der Kompanie. Mir übertrug er die Führung des I. Zuges, eine Variante, die wir im Vorfeld schon eingeübt hatten. Trotz der bereits erlittenen Verluste gelang es uns, die Linie der Franzosen aufzubrechen und ihre HKL zu umgehen. Mützel wurde dafür mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
In der Folge übernahm Mützel die Führung der Kompanie, und ich wurde Oberfeldwebel und Zugführer des I. Zuges. Den Rest des Jahres verbrachten wir in Polen. Hier haben wir zum ersten Mal Manöver in Verbindung mit den Sturmgeschützabteilungen geübt, und das sollte uns in Griechenland den Hintern retten.
Beim Angriff auf die Metaxas-Linie im April 1941 bekamen wir den Befehl zum Durchbruch, und die von Mützel geäußerten Bedenken hinsichtlich der verbissenen Verteidigung der Griechen wurden ignoriert. Beim ersten Angriff erlitten wir Verluste, und der Panzer von Mützel wurde abgeschossen. Er selbst wurde verletzt und verlor das Bewußtsein, und deswegen habe ich die Führung der Kompanie übernommen, weil auch der Panzer von Oberleutnant Liebig abgeschossen und er dabei getötet wurde. Zunächst befahl ich den geordneten Rückzug, und mit Unterstützung der in der Nähe befindlichen Sturmgeschützabteilung 191 haben wir einen zweiten Versuch unternommen. Wir kannten schon die Stellungen einiger PAKs, und die Sturmgeschütze hatten wenig Probleme damit, diese Stellungen auszuschalten. Das gemeinsame Üben mit dieser Truppengattung in Polen hatte sich mehr als bezahlt gemacht.
Für die Führung der Kompanie durch die Metaxas-Linie hat man mir das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen und mich zum Leutnant befördert.... und an meinen neuen Rang kann ich mich nur schwer gewöhnen. Ich wollte immer nur Panzer fahren und nicht einen Zug oder gar eine Kompanie befehligen.
Und jetzt stehen wir an der Grenze zur Sowjetunion. Morgen früh beginnt der Angriff, und angeblich werden wir die Russen überraschen. Dietmar freut sich schon auf den Kampfeinsatz.. er ist ein gänzlich unpolitisches Wesen, und manchmal glaube ich, daß ihm die tiefere Bedeutung dieses Krieges verborgen bleibt. Vielleicht verschließt er aber auch nur seine Augen davor.
Polen, Belgien, Frankreich, Griechenland und nun Rußland.. und jedes Mal In Vorderster Front!!!
Ein sehr guter Einstieg, werter HvS!! Bitte weiter so...!!:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Wir sind gespannt auf mehr, werter HvS!
George Pickett
24.12.13, 10:20
Auch, wenn wir dieses Spiel wohl nie verstehen werden, lesen wir gespannt mit. Ein schöner Einstieg, werter HvS. :)
Gibt es irgend eine Möglichkeit die Türkei zu einem Waffengang an eurer Seite zu überreden?
Werter Hohenlohe,
auch wir können den Beginn kaum noch abwarten. Wir haben schon den ersten Turn gespielt und warten nur noch auf das Startsignal des werten Ratnik.
Werter Hjafnar,
wir sind bereit. :D
Werter George Pickett,
wir sind jederzeit bereit, Euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn es irgendwo Verständnisprobleme geben sollte. Woran hapert es denn genau? Mögt Ihr vielleicht ein kleines Testmatch gegen uns machen?
Werter Ratnik,
Die Türkei könnte man mit Hilfe von Diplomatie "überreden", was wir aber sehr wahrscheinlich nicht tun werden. Wir haben in allen WK2-Kampagnen die Erfahrungen gemacht, daß die Türken mehr Risiko als Chance sind.
Admiral Hipper
27.12.13, 20:20
Wäre dies nicht einfach durch eine Kriegserklärung seitens der Sowjets an die Türken machbar?
Die Türkei könnte man mit Hilfe von Diplomatie "überreden", was wir aber sehr wahrscheinlich nicht tun werden. Wir haben in allen WK2-Kampagnen die Erfahrungen gemacht, daß die Türken mehr Risiko als Chance sind.
Ja klar, aber mit Italien verbünden. Die sind ja mehr Chance als Risiko... tststs :tongue:;)
George Pickett
28.12.13, 12:35
Werter HvS,
wir danken für euer Angebot eines Testmatches, aber dafür müssten wir erst einmal stolzer Eigentümer dieses Spiels sein. Wir besitzen nur (woher auch immer) das alte Strategic Command 2 "Blitzkrieg", mit dem wir uns auch nicht wirklich anfreunden konnten. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn eure Art zu schreiben ist sehr unterhaltsam und wichtig ist nur der Sieg. Wir müssen nicht alles verstehen, nur gut unterhalten werden :) Dann auf auf...führt eure Protangonisten in die unendlichen Weiten des Ostens! :fecht:
Wir haben das Spiel auch nicht, aber freuen uns natürlich auf den AAR des werten HvS...:fecht::)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Admiral Hipper,
das würde sicherlich gehen, aber wir bezweifeln stark, daß der werter Ratnik so etwas tun würde, es sei denn er hat früh morgens schon am Slibowitz genascht. Es ist eine Sache, ob man die MPPs für die Diplo-Chits investiert und dann einen Bündnispartner bekommt, den man künstlich am Leben erhalten muß (es sind also aus deutscher Sicht zwei Investitionen nötig), oder ob man (aus russischer Sicht gesehen) den Deutschen einfach ein paar MPPs schenkt und eine weitere Front aufmacht, die man als Russe nicht unbedingt brauchen kann. Wenn die Deutschen die Türken geschenkt bekommen, dann ist es ein guter Preis.. aber wenn man die über Diplo kaufen muß, dann macht es keinen Sinn, denn die Russen können gegensteuern und die Sache zu einem Hornberger Schießen machen... und deutsche MPPs sind wertvoller als russische, die haben mehr davon. Diplo bei SC ist immer ein zweischneidiges Schwert... man braucht einen Gegner, der nicht aufpaßt, und der werte Ratnik paßt im Grunde sehr gut auf... so wie wir ihn kennen.
Werter Cfant,
sehr zu unserem Leidwesen müssen wir Euch widersprechen.
Die Italiener sind beim Start des Spiels leider schon Verbündete, und wenn wir uns das hätte auswählen können, dann hätten wir das sicherlich nicht getan. Die Türkei ist hingegen zum Start des Spiel neutral, so daß wir die freie Auswahl haben, und die Auswahl lautet in diesem Fall NEIN.
Außerdem: was habe für eine Problem mite die Italiener? Italienische Streitekräfte immer lieferte ein wertvolle Beitrage zu die Moral von die Truppe!
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Truppe molto zufrieden!
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Und nichte zu vergessen:
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Dann isse Laune an die Fronte immer molto bene!
Musse gucke "Corelli`s Mandoline"!!! Dann wisse wie Italiener mache Krieg!!!
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"Wir habe noch eine Kiste gefunde von die Rote Weine!!! Krieg mache molto Spaß!!!
Und morgen wir mache selbe wie jede Tag! Sitze an die Strand mite die Bella Signoritas und habe Spasse!!! Ti amo Krieg!!!"
Werter George Pickett,
Wir raten zum Kauf. TGW inkl. Breaktrough (da ist Storm over Europe, Call to Arms und Ludendorff dabei) ist eine sehr gute Wahl, aber auch AoC lohnt sich... kostet nicht allzu viel. Provision bekommen wir aber keine. :D
Werter Hohenlohe,
auch Euch können wir das Spiel nur ans Herz legen... es bietet Spaß über Jahre.
Admiral Hipper
28.12.13, 14:58
Wir verstehen.
Es hatte sich allerdings so herausgelesen, als wollte der werte Ratnik die Türken unbedingt als Feind oder eben in der Achse haben.
Vielleicht hat er aber auch irgend eine Eventkette gemeint, die dazu führt. Falls es eine solche überhaupt gibt.:D
Werter HvS, wir haben eh schon zuviele Spiele auf HD, die wir noch nicht gespielt haben wie WITE. Die Kriegskasse ist zwar voll genug, um drei Spiele zu kaufen, aber wir haben derzeit noch genug andere Spiel, die wir spielen wollen. Drakensang wartet auch noch darauf fortgesetzt zu werden...:fecht::)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke:
Werter Admiral Hipper,
wir müssen gestehen, daß wir uns auch die Frage nach der tieferen Bedeutung gestellt haben... insofern können wir Euren Gedankengang absolut nachvollziehen. Eine derartige Eventkette ist uns nicht bekannt, aber wir kennen die Kampagne auch nicht besonders gut.
Werter Hohenlohe,
Drakensang sollte auch fertig gespielt werden, das können wir gut verstehen. Wir spielen das gerade nebenher mit unserer besseren Hälfte.. gestern haben wir gerade Murolosch betreten, und das Spiel ist von der Atmosphäre her kaum zu übertreffen!
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22. Juni 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 417)
Zwischen 3.05 und 3.30 Uhr treten die Heeresgruppe Süd (ohne 11. Armee), Mitte und Nord planmäßig zum überraschenden Angriff gegen Rußland an. Im Laufe des Vormittags verstärkt sich der Eindruck, daß die Überraschung in allen Abschnitten gelungen ist. Der Gegner setzt dem Angriff zunächst nur schwachen Widerstand entgegen. An der ganze Front gelingt es, schon in den Morgenstunden 4-5 km tief vorzustoßen und in die feindl. Grenzverteidigung einzubrechen. ... Die im Lauf des Tages eintreffenden Meldungen ergeben bei OKH den Eindruck, daß die örtliche Überraschung überall gelungen ist und der Feind erst beginnt, seinen Widerstand zu organisieren. Größere feindl. Truppenbewegungen sind noch nicht festzustellen.
Baltikum
Die Heeresgruppe Nord rückt befehlsgemäß in Richtung Riga und Kauen vor.
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Die feindlichen Kräfte vor Ort sind von dem Angriff vollkommen überrascht und werden entweder aufgerieben oder fliehen in Panik.
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General Manstein rückt mit dem LVI. Armeekorps auf Dünaburg vor.
(Der werte Alith Anar hat uns gebeten, beim obigen Bild wegen der Erkennbarkeit verfassungsfeinlicher Symbole einen Quellennachweis einzufügen. Das obigen Bild stammt aus dem Bundesarchiv)
Weißrußland
Die Heeresgruppe rückt in Richtung Wilna und Minsk vor.
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Die sowjetischen Grenztruppen werden weggefegt.
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Der Vormarsch verläuft nach Plan.
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Die strategisch wichtige http://de.wikipedia.org/wiki/Brester_Festung wird im Sturm genommen. Damit ist die Panzerrollbahn 1 gesichert. Besonders hervorgetan hat sich das VI. Panzerkorps, daß die Verteidiger der Festung so stark dezimiert hat, daß die nachrückende Infanterie leichtes Spiel hatte.
(Kurze Erläuterung: das Spiel verwendet sog. "Tank Groups", und davon hat die Wehrmacht 10 Stück auf dem Feld. Panzergruppen gab es aber zum damaligen Zeitpunkt nur 4, und die Einheiten im Spiel stellen eher ein Panzerkorps dar, während die Panzergruppen eher den späteren Panzerarmeen gleichen. Deswegen haben wir diese Einheiten kurzerhand von I bis X durchnumeriert und als Panzerkorps bezeichnet, und zwar von Norden nach Süden. Der frischgebackene Leutnant Hans Eisner sitzt in seinem Panzer im VI. Panzerkorps, das immer mit einem blauen Pfeil gekennzeichnet sein wird. Wir wissen, daß es Panzerkorps erst ab 1942 gegeben hat, aber wir nehmen das einfach mal vorweg, weil die Umstrukurierung in diesem Spiel nicht berücksichtigt ist.)
Ukraine
Südlich der Pripjet-Sümpfe gilt es, schnell nach Kiew vorzustoßen.
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Ein Großteil der hier stehenden Truppen wird zerschlagen, andere russische Truppenteile fliehen.
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In diesem Zustand ist der Feind nicht mehr als ein Gegner zum Aufwärmen.
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Die Rumänen unter Dumitrescu werden noch schnell mit modernen deutscher Technologie versehen, und in ein paar Tagen beginnt der Sturm auf Czernowitz.
Die 11. Armee unter Schobert vertreibt die Verteidiger von Ungheni, aber die fliehenden Russen werden an der Stadtgrenze zur Strecke gebracht. Die Stadt steht vor dem Fall.
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Die Rumänen brennen darauf, sich an den Russen für die Wegnahme von Bessarabien zu rächen.
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Auch die Truppen von Constantinescu werden erst aufgerüstet, während die deutsche 50. ID die Verteidigung der Stadt Artsyz testet. In ein paar Tagen beginnt auch hier der Angriff.
Auch die Italiener haben sich auf den Weg gemacht, die Verbände von Gariboldi stehen südlich von Bukarest.
Vernichtete Feindeinheiten in den ersten Tagen:
12 Armeen
2 Divisionen
5 Jagdflieger
3 Mittlere Bomber
(Anmerkung: die Sowjetunion startet mit 139 Einheiten insgesamt, davon wurden 15,8% bereits im ersten Zug vernichtet. Sieht bedrohlich aus, aber der Russen können es sich leisten, diese Einheiten einfach zu reproduzieren. Wir erinnern uns an unseren AAR gegen den GröFrunSaZ zurück, als wir die SU gespielt haben und teilweise pro Runde fast 20 neue Einheiten bekamen, die wir frei in Rußland platzieren konnten...)
Die eigenen Verluste sind als gering einzustufen. Die Hauptlast liegt auf den motorisierten Truppen, und es soll sichergestellt werden, daß hier immer genug Ersatz vorhanden ist.
Noch einige Bermerkungen zu den feindlichen Panzerverbänden: der Russe hat seine Panzer in Großverbände aufgeteilt, aber bisher sind sie keinerlei Bedrohung für die deutschen Truppen. In der ersten Phase wird die gegnerische Luftwaffe ausgeschaltet, und wenn der Himmel weitgehend feindfrei ist, dann kommen die russischen Panzer dran. Deswegen lag der Schwerpunkt anfangs auf der Luftwaffe des Feindes.
Kapitel I - Festung Brest-Litowsk
"Du, Leutnant, die Inst hot mit groade gesoagt, den Panzer vom Feuchtinger kriegens bis morgen wieder hin.. a guade Nachricht, oder?"
"Ja, Dietmar... in der Tat. Es wäre schön, wenn mein Zug morgen wieder vollzählig antreten könnte."
Feldwebel Feuchtinger war mit seinem PzKpfW IIIG nördlich der Festung in den Hinterhalt einer russischen PAK geraten. Die PAK wurde zwar ausgeschaltet, aber die Russen haben die Ketten beschädigt. Zum Glück war es nur ein kleiner Schaden, der sich schnell reparieren läßt. Morgen früh geht es weiter, und da brauche ich den Feuchtinger und seine Erfahrung.
Die anderen Panzer meines Zuges sind gut durchgekommen, es gab keine Verluste. Wir haben die russische Frontlinie nördlich der Festung durchstoßen und die rückwärtigen Reserven der Russen vernichtet. Das VI. Panzerkorps hat die Hauptlast der Kämpfe getragen und alle Feinde im direkten Umfeld der Festung niedergekämpft, so daß die Infanterie sich nur noch mit dem Kernbereich der Festung beschäftigen mußte, und ihr Angriff war erfolgreich.
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Es gab wohl beim OKH einige Bedenken, ob der Sturm auf die Festung so schnell gelingen würde, aber die 28. Armee der Russen wurde vollständig vernichtet, und über der Festung weht nun unsere Flagge.
Damit ist der Weg nach Minsk frei, und das erste Operationsziel erfolgreich abgeschlossen.
In der Summe kommt mir der bisherige Vormarsch recht leicht vor... hätte ich nicht gedacht.
Mal sehen, ob das so bleibt. Die Russen, die wir bisher zu Gesicht bekamen, haben motiviert gekämpft und erst dann das Handtuch geworfen, als die Lage wirklich verloren war. Kein so leichter Gegner wie 1917, aber momentan werden die Russen von ihrer Führung im Stich gelassen. Sinnlose Haltebefehle und vollkommen überraschte Offiziere erleichtern unseren Vormarsch. Bisher hat der Russe noch kein Konzept zu Gegenwehr, aber das wird sicherlich nicht so bleiben.
Na, da freu ich mich, 2014 startet ja gut mit einem neuen AAR aus Eurer Feder :) Wie gelang es Euch, im ersten Zug so vernichtend zuzuschlagen? Habt Ihr da eine Art "Schockbonus"? Oder die Russen Unterstärke? Viel Erfolg bei Eurem Feldzug!
Werter HvS, wir wünschen euch viel Erfolg mit euren Operationen gegen die Russen...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Admiral Hipper
01.01.14, 16:24
Jucheee, endlich geht es los. Hoffentlich wird es ein episches Ringen.:fecht:
Spielt ihr mit der gleichen Version wie gegen den werten Frundsberg?
Jörg von Frundsberg
01.01.14, 16:45
Na, da freu ich mich, 2014 startet ja gut mit einem neuen AAR aus Eurer Feder :) Wie gelang es Euch, im ersten Zug so vernichtend zuzuschlagen? Habt Ihr da eine Art "Schockbonus"? Oder die Russen Unterstärke? Viel Erfolg bei Eurem Feldzug!
Bei unserem Spiel waren die Russen am Anfang zumindest unterbesetzt ...... ^^ , werter Iche-Bins soweit wir wissen soll es eine bessere Version sein !
Bin nun mal wirklich gespannt wie es hier ausgehen wird ..... bei unserem Spiel war es so das wir keine MPP mehr hatten für neue Truppen geschweige den sie wieder alle aufzurüsten .... und das obwohl wir fast den historischen Vormarsch geschafft hatten ...
Was genau wurde den eigentlich alles genau geändert werter HvS ?
Werter Cfant,
wie Ihr bereits vermutet habt: einige Einheiten hatten Unterstärke, aber nicht alle. Bspw. die Verteidiger der Festung Brest-Litowsk hatten Sollstärke.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Zumindest bis Oktober 1941 rechnen wir mit Siegesmeldungen... und was danach kommt, sehen wir dann.
Werter Admiral Hipper,
wir sind auch schon ganz heiß. Wir hoffen, daß der werte Ratnik die Zeit findet, uns zu antworten.. bisher hält er sich bedeckt, aber wir haben ihn als einen äußerst zuverlässigen und umgänglich Gegenspieler erlebt.
Werter Iche_Bins,
wir spielen dieses Spiel mit 1.03, während unser Spiel gegen den GröFrunSaZ einer späten Beta-Version entstammt. Es hat sich aber nicht allzu viel geändert. Unseres Wissen nach wurde der "Russian Winter"-Effekt leicht abgemildert, und es gibt einige kosmetische Änderungen wie bspw. eine größere Karte. An der Balance hat sich aber laut Aussage von Al Sousa (Designer der Kampagne) nichts geändert. Nach unserem Spiel gegen Jörg haben wir ihm eine nette Mail geschickt und ihn gebeten, die Spielbalance zugunsten der Deutschen zu ändern.. hat er aber nicht, er ist der Ansicht, daß man nur gut spielen muß, und dann klappt das schon... wir sind allerdings eher der Ansicht, daß der ehrenwerte Jörg nicht schlecht gespielt hat und trotzdem plattgewalzt wurde. Wie auch immer: wir haben schon das ein oder andere überlegt, damit dieses Spiel etwas spannender wird.. bspw. hat der GröFrunSaZ Artsyz erst in der 6. Runde genommen, weil er die Rumänen nicht aufgerüstet hat... desweiteren hat er weite Teile seine Heeres motorisiert (sehr teuer), und das werden wir auch nicht machen... wir haben schon einiges getestet. Jörg hat beileibe nicht schlecht gespielt (gerade am Anfang), aber wir denken, daß unsere Offensive im November 1941 ihm den Kampfesmut genommen hat. Im ganzen Jahr 1942 hatte er operativ Vorteile, die er aber nicht genutzt hat.. möglicherweise aus Angst, weitere Panzer zu verlieren... und wegen dieser Untätigkeit konnten wir ihn in 1943 erdrücken. Warten wir mal ab... vielleicht bekommen wir ja genauso den Frack voll... und unsere ganzen schlauen Kommentare waren wie immer umsonst. :D
Werter GröFrunSaZ,
es wurde wohl nicht allzu viel geändert... wir wollen nur einen anderen Ansatz versuchen als Ihr. :D
George Pickett
03.01.14, 17:13
Die deutsche Dampfwalze rollt und bringt den gefürchteten "Blitz" gen Osten... :burns:
Geschätzte Leser, Werte Mitregenten,
manchmal kommt es anders, als man denkt. Der von uns höchst geschätzte Ratnik hat leider aus RL-Gründen momentan nicht die Möglichkeit, diesen AAR gegen uns zu spielen. Wir sind darüber zutiefst traurig, aber es läßt sich nicht ändern. Aus diesem Grunde brauchen wir einen anderen Gegner, am liebsten wäre uns ein menschlicher.... falls wir aber keinen auftreiben können, so geht es mal wieder gegen die KI.
Aus diesem Grunde ergeht folgender Aufruf an die Regentschaft: GEGNER GESUCHT!
Hier ein paar Informationen: wenn das Spiel bis zum Ende im Mai 1945 durchgefochten werden sollte, wären gut 150 Turns zu absolvieren, 75 pro Seite. Wenn man also 1-2 Turns pro Woche spielt, dann ist das ein Projekt für ein ganzes Jahr! Wir möchten an dieser Stelle anmerken, daß große Erfahrung nicht nötig ist... selbst wer das Spiel nicht kennt, wird nach ein oder zwei Spielen gegen die KI fit sein. Die Komplexität ist nicht so hoch wie bei "Storm over Europe", den es gibt kaum Marineaktivitäten und nur eine Front und nicht 4 oder 5 wie bei SoE oder CtA. Mit anderen Worten: selbst Einsteiger sind als Gegner geeignet, die Russen haben es ab Ende 1941 leichter als die Wehrmacht. Wir selbst haben die Kampagne auf Seiten der Russen durchgespielt und deutlichst gegen einen renomierten Gegner gewonnen, auch wenn er nicht perfekt gespielt hat.
Die Kampagne ist so angelegt, daß die Deutschen verlieren, wenn der Russe keine großen Fehler macht... man braucht sich also nicht zu scheuen, daß man sich blamiert. Die ersten Monaten sind frustierend, weil man nur die Schnauze voll bekommt... aber man hat die Möglichkeit, sich zu rächen.
Wir haben den ersten Turn noch auf der Festplatte und könnten sofort loslegen... potentielle Gegner mögen sich bitte hier im Thread oder per PN bei uns melden!
Desweiteren möchten wir bemerken, daß wir uns vorstellen können, daß beide Seiten in einem Thread posten... wir haben das schon mal gemacht, und es brachte großen Spaß. Hier würden wir uns aber den Wünschen unseres Gegners anschließen, und wenn zwei Threads gemacht werden sollen, dann ist das für uns in Ordnung. Uns ist am Wichtigsten, daß wir einen Gegner finden... wir haben schon zu oft AARs gegen die KI gemacht, und da fehlt irgendwann die Spannung und die Überraschung. Für den Fall, daß sich niemand findet, werden wir mal wieder die Herren Designer bitten, daß die KI etwas aufgepepot und die Kampagne damit erschwert wird...
Aber wir hoffen inständig, daß sich jemand findet... zwar hat Leutnant Hans Eisner erst zweimal was zum Besten gegeben, aber hat noch einiges zu sagen!!!
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Werter Pickett,
Danke für Euer Interesse! Hoffentlich geht es weiter!
:( Extrem schade. Ich hoffe sehr, Ihr findet noch einen Gegner. Irgendjemand muss Eisner doch traumatisieren...
Duke of York
07.01.14, 23:02
Wirklich schade, werter HvS.
Stünde nicht in wenigen Tagen die Geburt Unserer kleinen Duchess an, wären Wir sofort bereit.
Jörg von Frundsberg
08.01.14, 01:42
Mmmh wen alle Angst haben ........... sollten wir etwa uns wieder blamieren :rolleyes: besser als die KI ....... sind wir wir auch :eek: jedenfalls ohne AAR !! und wollen auch wir den werten Hvs nicht hängen lassen ... oder will der werte Admiral Hipper ?? das wäre jedenfalls ein spannenderes Spiel :D
Mmmh wen alle Angst haben ........... sollten wir etwa uns wieder blamieren :rolleyes: besser als die KI ....... sind wir wir auch :eek: jedenfalls ohne AAR !! und wollen auch wir den werten Hvs nicht hängen lassen ... oder will der werte Admiral Hipper ?? das wäre jedenfalls ein spannenderes Spiel :D
Da fällt uns nur ein Zitat unseres Sportlehrers beim Volleyball ein:
Wer zuckt der muss!
Also ran!!
Stünde nicht in wenigen Tagen die Geburt Unserer kleinen Duchess an, wären Wir sofort bereit.
"Klugscheißermodus an"
Wenn ihr englische Adelstitel verwendet, dann bitte richtig.
"Duchess" ist der Höflichkeitstitel eurer Frau, es sei denn sie hat eigene Adelstitel. Eure Tochter bekommt den Höflichkeitstitel "Lady" solange sie keinen eigenen Adelstitel hat.
"Klugscheißermodus aus"
Zu unserer allergrößten Freude haben wir einen Gegner gefunden, den werten von Sachimos!!!
Wir danken für die Anteilnahme... insbesondere dem ehrenwerten GröFrunSaZ, der zur Not in die Bresche gesprungen wäre.
Unser Gegner macht sich nun mit dem Spiel vertraut, und dann geht es hoffentlich bald los! Hans Eisner wartet schon!
Jörg von Frundsberg
08.01.14, 17:07
Zu unserer allergrößten Freude haben wir einen Gegner gefunden, den werten von Sachimos!!!
Wir danken für die Anteilnahme... insbesondere dem ehrenwerten GröFrunSaZ, der zur Not in die Bresche gesprungen wäre.
Unser Gegner macht sich nun mit dem Spiel vertraut, und dann geht es hoffentlich bald los! Hans Eisner wartet schon!
Nu dann legt los !! wir wollten unterhalten werden :D
Wir freuen uns schon auf den Beginn der Kampagne...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Ein kurzes Update: unser Gegner, der werte von Sachimos, hat sich bereit das Spiel heruntergeladen und verprügelt gerade die KI. Sobald er sich gewappnet fühlt, beginnen wir. Der erste Zug bleibt, wie er ist.
Wir werden beide in diesen Thread posten. Unser Gegner wird für alle Ratschläge dankbar sein. Wir wissen, das dadurch einiges zu kurz kommt, weil einige Geheimnisse geheim bleiben werden, aber wir werden im Nachhinein unsere Planung und deren Umsetzung darlegen.
Wir hoffen auf einen spannenden und unterhaltsamen AAR und rege Beteiligung!
Kurfürst Moritz
09.01.14, 12:00
Auch Wir werden hier fleißig mitlesen und mitfiebern!
Attacke! :ph:
Werter Kurfürst Moritz,
auch wir fiebern dem Beginn schon entgegen! Wir hoffen, das der werte von Sachimos sich schnell mit dem Spiel akklimatisiert, und dann kann es am Wochenende losgehen. Und es wird Zeit für ein paar grundlegende Gedanken vor dem Beginn des Spiels!
Strategische Grundgedanken
Wir haben immer noch unser Spiel gegen den werten GröFrunSaZ im Hinterkopf. Am Anfang gab es einen schnellen Vormarsch der Wehrmacht, dann kamen die Versorgungsprobleme und die damit einhergehenden sinkenden Werte an Bereitschaft und Moral. Bspw. hat die Festung Dnjepropetrowsk länger gehalten, als das hätte sein sollen. Jörg fast alle gepanzerten Kräfte eingesetzt, aber die Russen haben dort zäh gekämpft. Die deutschen Panzer waren zwar zahlreich vor Ort, aber in miserablem Zustand. Und eine solche Entwicklung wollen wir vermeiden. Es wird uns nicht darum gehen, Räum zu gewinnen, wir wollen dem Russen Ressourcen wegnehmen. Dieser Krieg ist ein wirtschaftlicher, quasi mathematischer Krieg, und so wollen wir ihn auch spielen.
Vom Grundsatz her wird es unser Ziel sein, dem Gegner seinen MPP-produzierenden Ressourcen zu entreißen. Jede Stadt, die vorher 10 MPP für dem Gegner produziert hat und nun für uns 8 MPP produziert, zählt quasi doppelt. Unser Plan ist es, dem Russen so viele Städte, Minen und Ölquellen wegzunehmen wie möglich, nur dann können wir uns um wichtige Städte wie Moskau oder Leningrad kümmern.
Man kann sich zwar das Ziel setzen, Moskau oder Leningrad zu erobern, aber wie schafft man das? Sicherlich nicht durch bloße Vorstellungskraft... man braucht eine sinnvolle Basis, um einen Krieg zu führen! Und das haben wir vor!!!
Im Krieg hat man den Soldaten gesagt, daß es nur noch einer letzten Kraftanstrengung bedarf, und mit der Einnahme Moskaus würde der Russe den Mut verlieren und aufgeben... wir bezweifeln, daß das 1941 so gewesen wäre, und auch im Spiel wäre das nicht so. Deswegen werden wir unsere Armee weder verheizen noch exponieren, wir wollen unsere Truppen Ende 1941 in gutem Zustand wissen. Ende 1941 hatte die Wehrmacht von den eingesetzten ca. 3.000 Panzern fast 90% verloren, und das wollen wir vermeiden. Unsere Armee soll intakt sein, dann kann in 1942 eine weitere Offensive durchgeführt werden. Aus unseren Erfahrungen des letzten Spiels haben wir gelernt, daß die Wehrmacht auch in 1942 operativ Vorteile hat, denn die Russen haben erst ab Mitte 1942 eine Panzerwaffe.
Wenn es gelingt, in 1942 weitere Ressourcen zu erobern, dann besteht ein gute Chance, dem Krieg dauerhaft fortführen zu können. Wir haben uns die Karte mal angesehen... viele Ressourcen in Frontnähe wie Riga oder Smolensk bekommt man früher oder später sowieso, aber was kommt dann? Für das erste halbe Jahr gibt es drei logische Ziele: Leningrad, Moskau und Rostow.
Leningrad ist am einfachsten... der Weg ist der Kürzeste, und der Widerstand im Baltikum ist gering, weil der Russe dort keine neuen Einheiten platzieren kann. Aber der Nutzen der Stadt ist auch relativ gering, dort sind kaum MPP zu verdienen (genau 16). Zwar hat man dann freie Hand mit den Finnen, aber das Gelände im Südosten von Leningrad ist extrem unwirtlich und für die Russen sehr einfach zu verteidigen. Wir haben uns da mal gegen die KI durchgekämpft.. kein Spaß!
Auf dem Weg von Smolensk nach Moskau gibt es einiges an MPPs zu holen. Das Gelände ist gut passierbar, aber hier können die Russen sich sehr gut verteidigen. Wir sind uns nicht sicher, wie es hier im Multiplayer aussieht... der GröFrunSaz kam leider nicht so weit. Aber wir können uns durchaus vorstellen, daß die Gegend lukrativ ist, wenn sie nicht allzu stark verteidigt wird. Man muß ja nicht Moskau selbst nehmen... aber es gibt dort viele gute Ziele wie bspw. Tula. Wir sind uns nicht sicher, was wir von der Situation dort oben halten sollen... schauen wir mal, wie es läuft.
Das dritte und lukrativste Gebiet ist die Ukraine. Hier liegen die meisten Ressourcen, aber hier ist auch die längste Wegstrecke (bis Rostow), das schwierigste Gelände (viele Flüsse) und der härteste Widerstand zu erwarten. Bei Storm over Europe ist es so: wenn man Ende 1941 die Ukraine kontrolliert, dann hat man praktisch gewonnen. Wir vermuten, daß es hier in dem Spiel ähnlich ist... man muß die Ukraine oder andere ähnlich wertvolle Ressourcen kontrollieren, und dann hat man eine Chance, die Krieg fortzuführen.
Unser Freund Jörg litt bei seinem Spiel unter gravierendem MPP-Mangel, und wir hatten immer welche in Reserve... die MPPs sind der Knackpunkt. Viele produzierende Städte wie Kursk, Rostow oder Kharkov hat Jörg nie unter Kontrolle bekommen, und diese Städte haben für die Russen produziert. Das gilt es zu vermeiden!
Schauen wir mal, wieviel von unserer schlauen Planung den Feindkontakt überlebt...
Wir sind ebenfalls gespannt darauf wie eure Kampagne gegen Sachimos, den Edlen, laufen wird...hoffentlich gut für euch. Wir werden geduldig warten bis der Feldzug beginnt.
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
von Sachimos
10.01.14, 01:06
Werte Regenten,
nun möchten wir uns auch ganz offiziell aus unserer stillen Mitleserschaft verabschieden:)
Gleichzeitig möchten wir auch einen großen Dank aussprechen, vor allem an den werten HvS welcher unser Angebot sofort angenommen hat und uns auch noch tatkräftig unterstützt da wir noch ein absoluter Neuling im Bereich Multiplayer sind.
Aber auch nicht vergessen möchten wir die vielen anderen Regenten die uns, mit Ihren wirklich hervorragenden AAR´s, erst dazu bewogen haben uns in diesen heiligen Hallen anzumelden.
Auch hätten wir niemals, auch nur im Traume, daran gedacht das aus unserem ersten Spiel auch gleich noch ein AAR werden wird und dann auch noch gegen einen so hochkarätigen Gegner wie dem edlen HvS.:eek:
Wir werden uns natürlich die allergrößte Mühe geben, allen Erwartungen gerecht zu werden und eine interessante und abwechslungsreiche Partie zu bieten. (Mal schauen wie gut uns das gelingen mag:o)
Aktuell probieren wir uns noch ein wenig an der KI um uns mit dem Spiel vertraut zu machen, da wir bisher nur WaW gewöhnt waren. Aber wir sind zuversichtlich das wir in nächster Zukunft die ersten Züge gespielt haben werden.
Wir hoffen die anderen Regenten können sich noch ein wenig gedulden. Wir versprechen das es spätestens am Wochenende soweit sein wird.
Seid auf das herzlichste Willkommen, werter Sachimos!
Eine begeisterte Leserschaft wartet auf Berichte von der Front und wird sicher mit Vorschlägen Rückschläge und Gegenschläge kommentieren, diskutieren und allgemein darum herumparlieren.
Auf gutes Gelingen, ein faire und unterhaltsame Partie!
Nastrovje!
Duke of York
10.01.14, 08:52
Ich hoffe die anderen Regenten können sich noch ein wenig gedulden. Wir versprechen das es spätestens am Wochenende soweit sein wird.
Wir wünschen Euch viel Glück! :)
Ihr werdet es brauchen. :^^:
Solltet Ihr für Eure Seite einen eigenen AAR verfassen, werden Wir Euch ein wenig beratend zur Seite stehen.
Na, dann herzliche Willkommen! :) Verstehe ich das richtig: Ihr seid durchaus erfahren in Strategic Command 2, aber eben nicht mit dem Barbarossa-Ableger? Wir drücken Euch die Daumen, dass Ihr den edlen HvS ordentlich fordern könnt! :)
von Sachimos
10.01.14, 13:22
Werter Pierogra
Habt Dank für eure freundliche Begrüßung.
Wir hoffen doch sehr auf zahlreiche Auswertungen, egal welche Art:D
Werter Duke of York
Vielen Dank. Auch wir sind überzeugt davon das wir es brauchen werden.:rolleyes:
Ja wir haben schon erste Ideen für einen AAR von unserer Seite, mal schauen ob wir unsere Pläne umsetzen können.
Werter Cfant
Vielen Dank und ja Ihr versteht richtig.:) Aufgrund einiger AAR´s haben wir uns erst kürzlich SC2 WaW zugelegt und haben dort auch schon einige Partien gespielt, aber den Barbarossa Ableger haben wir uns erst nach dem Aufruf des werten HvS zugelegt. Deswegen mussten wir auch erstmal antesten. Am Anfang waren wir schon schwer beeindruckt von der schieren Größe und Masse an Einheiten. Aber mittlerweile kommen wir auch ganz gut klar.
Aber nun weiter im Text. Da wir den ersten Zug bereits erhalten haben werden wir nun BEGINNEN. :fecht:
Unsere ersten Überlegungen zielen auf eine flexible Verteidigung ab und wir werden erstmal versuchen eine einheitliche Frontlinie zu bilden. Sobald sich dann erste Stoßrichtungen des Gegners abzeichnen werden wir versuchen Schwerpunkte zu bilden um den Vormarsch des Gegners zu behindern, verlangsamen oder im besten Falle (vorübergehend:rolleyes:) zum stehen zu bringen.
Nun wir werden sehen ob der edle HvS dies zulässt oder uns vor sich hertreibt.:o (wovon ich ausgehe:D)
Willkommen werter von Sachimos :prost:
Viel Vergnügen und Erfolg.
Duke of York
10.01.14, 13:39
Unsere ersten Überlegungen zielen auf eine flexible Verteidigung ab und wir werden erstmal versuchen eine einheitliche Frontlinie zu bilden. Sobald sich dann erste Stoßrichtungen des Gegners abzeichnen werden wir versuchen Schwerpunkte zu bilden um den Vormarsch des Gegners zu behindern
Hier gleich ein erster Hinweis:
Anders als in der realen Geschichte, ist die im Spiel sowas wie eine "Frontlinie" nicht unbedingt erforderlich. Der Grund liegt in dem Supply-System. Auch HvS wird nicht "auf breiter Front" vorstoßen, sondern sich mit Truppenpulks immer entlang von Straßen und Schienen von Stadt (Supplyquelle) zu Stadt hangeln.
Das bedeutet für Euch in der Verteidigung: wichtiger als eine durchgehende Front ist es, jede Stadt und wichtige Kreuzung besetzt zu haben und das nach Möglichkeit schon mehrere Runden vor Eintreffen des Gegners - damit erhöht sich das Eingrabungslevel. Wo Festungen sind, diese nutzen und wo Pioniere sind, diese Festungen an strategisch wichtigen Punkten bauen lassen. Rückwärtig genug, dass die Festung auch rechtzeitig fertig wird und besetzt werden kann.
Euer Ziel bis zum ersten Kriegswinter kann nur sein, Zeit zu gewinnen und dabei möglichst wenig Raum zu verlieren. Wenn der Feind an einer wichtigen Stadt diese nicht direkt im ersten Anlauf erstürmen kann, ist schon eine Runde gewonnen.
von Sachimos
10.01.14, 13:58
Edler Werth
Vielen Dank. Vergnügen ist auf jeden Fall schon da. Erfolg naja:D
Werter Duke of York
Vielen Dank für euren Hinweis. Da haben wir uns wirklich etwas unglücklich ausgedrückt:( Mit Frontlinie meinten wir das aufbauen einer Verteidigungslinie entlang von Flüßen, wichtigen Städten oder Engstellen im Hinterland um dort den Feind, im besten Falle, einige Runden zu beschäftigen. Um dort eine anständige Eingrabung zu erreichen brauchen wir aber Zeit deswegen werden wir uns wohl oder erstmal strategisch zurückziehen müssen. Mehr dazu in unserem nächsten Post. Quasi den Beginn des AAR´s
Duke of York
10.01.14, 14:04
Wie so eine Verteidigung in den ersten Turns aussehen muss, könnt Ihr Euch beim Großmeister selbst abgucken. :D ;)
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=25763&p=871344#post871344
Wichtige Städte (für Supply) wie Kaunas und Riga sind mit starken Armeen besetzt. Flussübergänge (wie vor Postavy) sind besonders gesichert. Der Feind kann nur in schlecht versorgtem Gebiet vorrücken, was ihm dann später auf die Füße fallen wird.
Werter von Sachimos, wir wünschen euch viel Glück für eure Verteidigung des russischen Mutterlandes...:fecht:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
von Sachimos
10.01.14, 15:15
Es hat begonnen!!!
Als die Sonne ihre ersten schwachen Strahlen über den Horizont schickte, wurden unsere Grenzsoldaten plötzlich (und sehr unsanft) aus dem Schlaf gerissen. Denn die deutsche Wehrmacht war auf der ganzen Breite zum Angriff übergegangen. Über 3 Mio. deutsche Soldaten und ca. 600.000 Soldaten ihrer Verbündeten überschritten gegen 3.30 Uhr unsere Grenze. Vorrausgegangen waren massive Luftangriffe und Artilleriefeuer, welche auch den ganzen Tag weiter auf strategisch wichtige Punkte fortgesetzt wurden.
Alle Bereiche unserer Staatsführung waren überrascht, verwirrt und völlig desorganisiert. Denn den zahlreichen Warnungen wurde kein Glauben geschenkt. Deswegen waren auch unsere Truppen viel zu nahe an den Grenzen stationiert und wurden leicht ein Opfer der deutschen "Dampfwalze"
In diesen chaotischen ersten Stunden und Tagen kamen keinerlei Befehle nach vorne durch. Deswegen waren unsere Kommandeure vor Ort ganz auf sich alleine gestellt und reagierten so gut sie eben konnten auf die verschiedenen Situationen. Das hieß in den meisten Fällen erstmal Rückzug und an einigen wenigen Punkten hinhaltenden Wiederstand.
Aber erstmal scheint nichts die Deutschen aufhalten zu können. Selbst die Festung Brest-Litowsk wurde einfach überrannt.
Und noch viel schlimmer ist sogar eine erste Kesselbildung zeichnet sich sogar schon ab.
http://www7.pic-upload.de/10.01.14/8w2fz3rdqggk.png (http://www.pic-upload.de/view-21904681/1941---06---25-bearbeitet.png.html)
Eigentlich gelten ja noch alte Befehle. Nach denen unsere Truppen ihre Positionen zu halten haben. Aber aufgrund der aussichtslosen Lage, entschließen sich die örtlichen Kommandeure für einen Rückzug um nicht umfasst zu werden. Mal schauen was das für sie bedeutet.
Aber es gibt auch etwas positives zu berichten. Anscheinend war eine Abteilung im Militärrat noch wach den eine erste Verteidigungslinie wurde definiert.
http://www7.pic-upload.de/10.01.14/j1iwpiyahcio.png (http://www.pic-upload.de/view-21904497/1941---06---25.png--1-.png.html)
Entlang des Dnjepr sollen eiligst entsandte Kommandeure zurückweichende Einheiten auffangen, in ihre Linien eingliedern und den deutschen Vormarsch aufhalten oder zumindest verlangsamen bis die Truppen reorganisiert sind, sich ein klares Lagebild ergibt und das weitere Vorgehen geplant ist.
Wir hoffen dieser erste Bericht findet die Zustimung der verehrten Regenten. Für spätere Posts planen wir noch eine etwas andere Form aber wir wollten erstmal einen Anfang finden.
Für alle Hinweise, Ratschläge oder Kritiken, egal ob zu Spiel- oder Schreibweise, sind wir natürlich sehr dankbar und freuen uns über jeden einzelnen.
Momentan sieht es mit Screenshots und Bildern noch etwas mau aus aber wir geloben Besserung. Wir müssen uns erst noch daran gewöhnen genügend Bilder zu machen. (war ja bisher nie nötig:D)
Jörg von Frundsberg
10.01.14, 15:57
Versucht die Panzer und das HQ zu retten !! Die Panzer könnt ihr später aufrüsten und müsst sie nicht teuer kaufen , ebenso das HQ . Ansonsten viel Glück ^^
Werter GröFrunSaZ,
es behagt uns gar nicht Euch widersprechen zu müssen, aber Eure These bezüglich der Light Tank Units ist unzutreffend. Die Light Tank sind eine separate Truppengattung, die nicht aufrüstbar ist, und Verluste können auch nicht wieder zurückgekauft werden. Diese Einheiten haben nichts mit den Panzerkorps zu tun, die die Russen ab Januar 1942 kaufen können.. damit soll dem Fakt Rechnung getragen werden, daß die Organisationsstruktur und die Ausrüstung der russischen Panzerverbände sich im Kriegsverlauf drastisch gewandelt hat.
http://imagizer.imageshack.us/v2/800x600q90/849/vqqp.png
25. Juni 1941 - Feindaktivitäten
Die Finnen erklären der Sowjetunion den Krieg.
http://imagizer.imageshack.us/v2/800x600q90/853/n4kk.png
Die Masse ihrer Truppen steht an der karelischen Landenge. Aufgabe: Druck auf Leningrad ausüben!
Die Rote Armee ergreift die Flucht und zieht sich zurück. Einige Großverbände Leichter Panzer versuchen, zwei unserer Panzerkorps anzugreifen.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/9/f5s9.png
Im Raum Wilna greifen zwei russische Panzerverbände das IV. Panzerkorps an. Unter totaler Mißachtung des eigenen Lebens bringen die Russen den deutschen Truppen Verluste bei, und das IV. Panzerkorps ist angeschlagen. Der Preis dafür sind zwei komplette russische Großverbände. Alle weiteren russischen Truppen bis auf die Besatzungen einiger Städte weichen zurück. Deutlicher kann man wohl kaum ausdrücken, daß man den Kampf vorerst nicht annehmen will.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/834/vxzq.png
Östllich von Lemberg dasselbe Spiel: die Russen greifen in selbstmörderischer Manier an, richten Schäden beim VIII. Panzerkorps an und werden vernichtet.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/856/251e.png
Desweiteren beschießt das russische Schlachtschiff Marat die finnische Stadt Lappeenranta.
Und es gibt noch einen weiteren Teilnehmer an Krieg gegen die Sowjetunion:
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/199/rdja.png
Die Ungarn unterstützen die Wehrmacht mit einem Hauptquartier und drei Infanteriekorps. Auch die industrielle Kapazität der Achsenstreitkräfte wird hiermit leicht erhöht.
28. Juni 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 422)
Bei der H.Gr. Süd beginnt der Gegner auf der ganzen Front vor der 17. Armee auszuweichen. Es wird damit gerechnet, daß er beabsichtigt, eine neue Verteidigungsfront in der Befestigungslinie Nowogrod--Chmelnik-- Dnjstr aufzubauen.
Bei der H.Gr. Mitte versucht der Feind im Raum Bialystok weiterhin erfolglos die Umklammerung zu durchbrechen.
Vor der H.Gr. Nord weicht der Feind ohne nennenswerten Kampf weiter nach Nordosten aus.
Finnland
Die Finnen nehmen ihre Stellungen ein.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/89/zolc.png
Auch hier wird eine Neuausrüstung mit deutscher Technologie notwendig sein. Die finnischen Verbände sind gut geführt und erfahren, aber es mangelt an modernen Waffen und Panzern.
Baltikum
Der Vormarsch in Richtung Riga geht weiter.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/819/gusb.png
Etliche fliehende Feindkräfte werden vernichtet. Das Tor nach Riga steht offen, die Feindtruppen in der Stadt werden vernichtet. Eventuell eintreffender Nachschub würde direkt vor den Rohren der deutschen Panzer landen. Es ist davon auszugehen, daß die Stadt in den nächsten Tagen von deutschen Truppen kontrolliert werden wird.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/834/ak1c.jpg
In den Vororten der Stadt werden die deutschen Truppen als Befreier begrüßt.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/28/10fz.png
Kauen wird von deutschen Truppen besetzt, Wilna leistet noch Widerstand. Man möge sich ausmalen, was die beiden russischen Panzerverbände bewirkt hätten, wenn sie die Flanken der Stadt beschützt hätten.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/713/c6q4.jpg
In Kauen beginnt die Zusammenarbeit mit litauischen Freiheitskämpfern. Es gibt noch gute Verbindungen aus der Zeit nach dem Großen Krieg, denn auch damals haben Deutsche an der Seite der unterdrückten baltischen Völker gekämpft.
Weißrußland
Der Feind zieht sich in Richtung Minsk zurück.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/824/yvog.png
Offensichtlich ist es geplant, im Raum Baranawitschy eine Verteidigungsstellung zu errichten. Die Infanterie hat ihre Probleme, mit den zurückweichenden Russen Schritt zu halten. Das VI. Panzerkorps vernichtet ein russisches Kavalleriekorps, ohne eigene Verluste zu erleiden.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/20/bz5a.jpg
In der Summe läuft der Vormarsch bisher gut.
Ukraine
Auch flieht der Russe panisch, es sind kaum gegnerische Truppen auszumachen. Die Heeresgruppe Süd kann ungestört tief in die Ukraine eindringen.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/36/j22c.png
Die deutschen Panzerspitzen erreich Rowno und Proskurov, deren Einnahme für die nächsten Tage geplant ist. Zwar können die Russen Verstärkungen in die Städte bringen, aber auch hier würden diese ein gefundenes Fressen für die deutschen Panzer.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/198/nivl.jpg
Die ehrwürdige österreichische Stadt Lemberg wird von deutschen Truppen besetzt. Im Hintergrund ist ein russischer Beutepanzer zu sehen, dessen Bauart weitgehend unbekannt ist. Ein sog. T34.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/138/kay0.png
Antonescu beginnt mit der Belagerung von Czernowitz, die hoffentlich in den nächsten Tagen abgeschlossen sein wird.
Die 11. Armee belagert Winniza, und auch hier wird ein schneller Erfolg erwartet.
Zwischen Proskurov und Winniza wurden einige russische Truppen abgeschnitten, die nun entweder zurückweichen müssen oder von den deutsch-rumänischen Truppen aufgerieben werden.
Eventuelle Widerstandszentren können im Bedarfsfall von den nachrückenden Truppen ausgeschaltet werden.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/43/ba66.jpg
Die 11. Armee bei der Überquerung des Flusses Pruth.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/5/auvu.png
Constantinescu und die 4. Rumänische Armee schließen Artsyz ein. Auch dieser Stadt sind höchstens noch ein paar Tage vergönnt, denn eventuell eintreffender Nachschub wird sofort niedergemacht.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/40/3uf3.jpg
Der rumänische Befehlshaber Constantinescu zeigt große Sachkenntnis, der Vormarsch verläuft wie aus dem Lehrbuch. Deutsche Ausrüstung hat dabei sicherlich nicht geschadet.
Vernichtete Feindeinheiten vom 23. bis zum 28. Juni:
4 Armeen
2 Divisionen
2 HQs
3 Leichte Panzer
1 Kavalleriekorps
Kapitel II - Von Pferden und Panzern
"Du, Leutnant, magst oan Steak hoam? Die Jungs von da Inst hoam oan Grill aufgebaut.. is doch schad um die gonzn schean Pferdö..."
"Danke, Dietmar... mit ist nicht allzu gut im Magen... verstehe eh nicht, wie man bei diesem Anblick essen kann..."
"Woaßt, Du konnst essn, oder Du konnst's lossn... und do ess i liaba.."
"Mach Du nur.. ich weiß nicht, ob ich überhaupt was runterbekomme."
"Leutnant, Du mußt wo essn.. doßd bei Kräftn bleibst..."
"Hast ja Recht... ich versuch's...."
Ich mußte mich wirklich dazu zwingen, etwas zu essen. In den Wäldern östlich von Brest-Litwosk waren wir auf das 6. russische Kavallerie-Korps getroffen. Die Russen befanden sich wohl auf dem geordneten Rückzug und wurden von uns überrascht und in Windeseile eingeschlossen. Anstatt sich zu ergeben, hat der russische Kommandant den Ausbruch Richtung Südosten, in Richtung der Pripjet-Sümpfe befohlen. Eine törichte Idee, denn wir hatten die Riegelstellung schon errichtet. Wahrscheinlich dachten die Russen, daß unsere Linien dünner sind, aber unsere ganze Abteilung stand gestaffelt in ihrem Weg.
Ich hatte noch nie ein komplettes Kavalleriekorps im Angriff gesehen, und hoffentlich muß ich das auch nie wieder erleben. Wir standen direkt im Zentrum der gegnerischen Attacke, oder besser gesagt des Ausbruchsversuchs. Die feindlichen Kavalleristen hatten kein Mittel, um unsere Panzer anzugreifen, also haben sie einfach versucht, durchzubrechen. Gegen eine Reihe Panzer hätte das wohl ganz gut funktioniert, aber nicht gegen eine komplette Abteilung, die tief gestaffelt in einem unwegsamen und unübersichtlichen Waldgebiet steht.
Die Idee, sich in die Wälder zurück zu ziehen, war im Grunde ganz gut, aber der russische General hat wohl nicht mit einer Abteilung Panzer gerechnet, die dort auf ihn wartet. Eine Welle Pferde nach der anderen, tote Kadaver, schreiende sterbende Menschen.. und das zu Tausenden. Viele Kavalleristen kamen an der ersten Reihe Panzer vorbei, und einige an der zweiten. Sicherlich sind auch ein paar an der dritten Reihe vorbei gekommen, aber es werden die allerwenigsten gewesen sein.
Das 6. russische Kavalleriekorps wurde zerschlagen, und das auf engstem Raum. Vor einigen Panzern liegen wahre Wälle an Pferdekadavern und toten menschlichen Leibern, und alle Panzer in meinem Zug haben die MG-Munition nahezu komplett verbraucht. Man kann mit dem Panzer keine zwei Meter fahren, ohne über einen Toten zu rollen.. es ist einfach ekelhaft. Ich habe befohlen, eine Gasse frei zu machen und die Panzer aus diesem Friedhof heraus zu fahren, den Gestank kann kein Mensch ertragen... außer vielleicht Dietmar.
Unsere Sanis sind von den tausenden Schwerverletzten und sterbenden Menschen vollkommen überfordert. An vielen Stellen kann nur noch der Gnadenschuß gesetzt werden, sowohl beim Mensch als auch beim Tier.
Wie soll man damit umgehen? Vielleicht macht es Dietmar richtig... er gönnt sich bereits das zweite frische Pferdesteak.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/268/78v9.jpg
Wir haben unsere Befehle für die nächste Tage erhalten. Sehr zu meiner Überraschung schwenken wir nach Süden ab, Richtung Rowno. Eigentlich hatte ich nach dem Fall der Festung Brest-Litowsk damit gerechnet, daß wir an dem Vorstoß auf Minsk teilnehmen, aber scheinbar wird es Kiew werden. So sind wir halt südlich der Pripjet-Sümpfe und nicht nördlich... da ist wenigstens das Klima besser.
von Sachimos
12.01.14, 14:20
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
01.07.1941
Finnland und Ungarn schließen sich den Deutschen an. Wahrscheinlich um im Windschatten des deutschen Vormarsches Ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Das ist mal wieder typisch, zu schwach um es alleine zu tun aber dann auf einen fahrenden Zug aufspringen. Naja die Geschichte wird zeigen was sie davon haben werden.
Auch kommt es bereits zu ersten Kampfhandlungen an der finnischen Grenze aber falls die Finnen gedacht haben wir lassen uns hier so einfach überrumpeln,dann haben sie sich arg getäuscht. Die Stadtgrenze von Leningrad werden sie niemals sehen.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/hvpmigg8998y.png (http://www.pic-upload.de/view-21925961/Bild1-bearbeitet.png.html)
Unsere Ostseeflotte beschießt die vorgerückten Finnischen Einheiten.
Auch einer unserer dortigen Panzerverbände führt einen ersten Gegenangriff aus und zieht sich dann zur Umgruppierung zurück.
Die Balltische Front
Hier wird Riga geräumt. Es wäre aussichtslos zu versuchen die Stadt gegen eine solche Übermacht zu behaupten. Aber auch hier ist eine Verteidigungsstellung im Hinterland in Vorbereitung. Unsere verbliebenen Truppen ziehen sich, teils schwer angeschlagen, so schnell wie möglich vor den deutschen Panzerspitzen zurück. Zwar gleicht dies mehr einer heilosen Flucht, als einem geordnetem Rückzug aber hier wäre es einfach glatter Selbstmord den Versuch zu starten die Deutschen aufzuhalten.
Die Weißrussische Front
Bei Vilna geht der Kommandeur ein erhebliches Risiko ein. Er versucht eine erkannte Artillerie Abteilung des Feindes mit einem seiner verbliebenen Panzerverbände aufzureiben. Leider waren die deutschen schneller und konnten ihre Stellungen befestigen. Es konnte kaum Schaden angerichtet werden. Aber noch schlimmer ist, das dieser Panzerverband sehr wahrscheinlich bald auf unseren Verlustlisten auftaucht.
Als ob diese nicht schon lang genug wären.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/1xezjp3aev.png (http://www.pic-upload.de/view-21926624/Bild5-bearbeitet.png.html)
Baranovich wird wahrscheinlich nicht zu halten sein. Den Verteidigern der Stadt wird befohlen sich einzugraben und die Deutschen solange wie möglich aufzuhalten. Solange Nachschub durchkommt wird dieser auch geliefert aber wahrscheinlich wird das nicht mehr lange sein.
Die Ukrainische Front
Hier versuchen die Deutschen abermals einen Kessel zu bilden.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/6xq3s364nz.png (http://www.pic-upload.de/view-21926138/Bild2-bearbeitet-Rovno.png.html)
Aber glücklicherweise können unsere Verbände, in Rovno und Proskurov, ihre Stellungen gegen einen weit überlegenen Feind halten und so den Vormarsch der Deutschen verzögern. Das war auch sehr wichtig, denn das gibt uns Zeit für eine kleine Überraschung die die Deutschen so bestimmt nicht erwartet haben.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/u47cxnrnjfo.png (http://www.pic-upload.de/view-21926182/Bild3-bearbeitet-Rovno.png.html)
Wir können unsere Truppen aus der unmittelbaren Gefahr umschlossen zu werden befreien. Außerdem können wir unsere Verbände in den Städten nochmals mit Nachschub und Verstärkungen versorgen. Was die Deutschen und vor allem ihre Verbündeten, vielleicht doch noch ein oder zwei Tage länger aufhält und uns so dringend benötigte Zeit verschafft.
Aber moralisch und für die Stimmung in der Bevölkerung viel wichtiger war, das der örtliche Kommandant seine Fassung zurückgewonnen hat und zwei Gegenangriffe ausführen konnte. beim nördlichen "Zangenarm" ist ein deutscher Panzerverband südlich von Rovno das Ziel des ersten Angriffs. Er steht aber auch sehr weit vorne. 2 unserer Panzerverbände schaffen es im koordinierten Vorgehen mit unseren Fallschirmjägern diesen Verband zum Rückzug zu zwingen. Leider reicht es nicht mehr um nachzusetzen und den ersten entscheidenden Sieg einzufahren aber auch so ist es doch schon ein erster Lichtblick in diesen dunklen Stunden.
Für den zweiten Lichtblick sorgt der Kommandeur der Verteidiger von Vinnitsa. Er schafft es durch einen gewagten Gegenstoß wieder eine Verbindung nach Proskrov und damit auch nach Czernowitz zu schaffen über die Nachschub und Verstärkungen die beiden belagerten Städte erreichen können. Außerdem wird durch einen Gegenangriff der Kavallerie, eine weitere deutsche Division angeschlagen.
Zwar ist uns bewußt das diese erschöpften Verbände nun ein leichtes Ziel sind. Aber das ist alles Zeit die uns bei unseren geplanten Verteidigungslinien hilft.
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/tjuzn1gazu37.png (http://www.pic-upload.de/view-21926775/Bild4-bearbeitet.png.html)
Ganz im Süden versuchen die Rumänen Artsyz zu nehmen. Aber trotz mehrfacher Überlegenheit, halten unsere heldenhaften Verteidiger stand und es können sogar noch einige Versprengte wieder mit eingegliedert werden. Vielleicht hält die Stadt noch ein paar Tage durch.
Auch das wäre ein großer moralischer Sieg.
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1. July 1941 - Feindaktivitäten
Die Russen greifen die Finnen in Lappeenranta an, werden abgewiesen und ziehen sich zurück.
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Dabei hinterlassen die Russen ein Loch in der Front: im Nordwesten der Stadt Wyborg wird Terrain freigegeben. Die Finnen haben damit gerechnet, sich dieses Terrain erkämpfen zu müssen, und nun bekommt man es geschenkt.
Südlich von Wilna greifen die Russen mit Panzern eine Formation Schwerer Artillerie an.
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Man war allerdings vorbereitet, und so wurde der ein oder andere Panzer Opfer von direktem Beschuß.
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Im Raum Rowno beginnt ein russischer Gegenangriff. Damit beginnt die http://de.wikipedia.org/wiki/Panzerschlacht_bei_Dubno-Luzk-Riwne!!
Auch in Raum Winniza greifen die Russen an und zwingen ein deutsches Infanteriekorps zu Rückzug. Die 11. Armee kann den Angriff auf Winniza vorerst nicht durchführen, ohne sich zu exponieren.
4. July 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 426/7)
Vor der H.Gr. Süd wird -auch bei Pz.Gr. 1- der fdl. Widerstand schwächer. Der Gegner weicht mit der Masse nach Osten aus. Ob er beabsichtigt, sich hinter der Linie Nowogrod--Wolynskij--Dnjstr erneut zur Verteidigung einzurichten, ist noch nicht zu übersehen. Auf Befehl des OKW wird die H.Gr. Süd angewiesen, auf jeden Fall zu verhindern, daß ung. und rum. sowie ung. und slow. Truppen miteinander in Berührung kommen.
Bei der H.Gr. Mitte säubern 2. und 9. Armee das Kampfgebiet von versprengten Feindteilen. der fdl. Widerstand vor der 4. Panzer-Armee verstärkt sich, an den wesentlichen Straßenzügen und Übergangsstellen leistet der Gegner hartnäckigen organisierten Widerstand. Da es aufgrund der Entwicklung der Lage möglich scheint, daß bei der Pz.Gr. 3 eine schnellerer Erfolg eintritt als bei der Pz.Gr. 2, weist OKH die H.Gr. Mitte darauf hin. gegebenenfalls die XXXXVII. AK. mit Teilen im Bereich der Pz.Gr. 3 vorzuführen.
Die H.Gr. Nord erreicht gegen hinhaltend kämpfenden Gegner mit der Pz.Gr. 4 die ehemalige lettisch=russische Grenze und mit vordersten Teilen Ostrow, wo Eisenbahn= und Straßenbrücke unversehrt genommen werden. Die 16. und 18. Armee gehen über die Düna vor.
Finnland
In Finnland tritt eine sehr glücklich Situation ein.
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Recht unerwartet ziehen sich die Russen nach einem verlustreichen Angriff nach Osten zurück. Den frei werdenden Platz nimmt ein finnisches Korps ein. Mannerheim hat nicht damit gerechnet, den Angriff auf Wyborg so leicht starten zu können, und die soeben gewonnene Stellung ist äußerst wichtig dafür. Der Gewinn von Wyborg würde das Tor nach Leningrad weit öffnen und die Russen zwingen, Truppen in den Norden umzuleiten.
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Die Finnen sind zuversichtlich, die Ergebnisse des Winterkrieges zu revidieren.
Baltikum
Der Vormarsch der Heeresgruppe Nord läuft ungebremst weiter.
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Erste Truppenteile überschreiten die Düna, und vom Feind ist wenig zu sehen. Postavy wird kampflos eingenommen. Diese Entwicklung ist gut, denn so können die Nachschubeinheiten in Ruhe arbeiten.
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Ein deutscher Verkehrspolizist in Riga.
Weißrußland
Auch die Heeresgruppe Mitte stößt schneller vor als gedacht.
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Wilna und Baranawiztschy werden eingenommen, und das erste Zwischenziel, Minsk, ist zum Greifen nahe.
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Deutsche Truppen beim Einmarsch in Wilna.
Ukraine
In der Ukraine hält der Feind dagegen und nimmt erstmals den Kampf an.
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Und die Rote Armee bekommt die Rechung präsentiert: Rowno, Proskurov und Czernowitz fallen, etliche Einheiten der Roten Armee werden vernichtet.
Die Rumänen aus der Gegend von Czernowitz verstärken die 11. Armee, und der Sturmangriff auf die Stadt wird vorbereitet.
Unsere Panzerkorps sind angeschlagen, aber insgesamt in gutem Zustand. Die Infanterie hat kaum Verluste, bis auf die 11. Armee.
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Dieses Bild zeigt deutsche Soldaten vor Beginn der obigen Panzerschlacht.
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Constantinescu nimmt Artsyz ein. Damit ist der Weg nach Odessa offen.
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Unsere Soldaten bekommen langsam ein Gefühl dafür, wie groß die Sowjetunion ist.
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Die ungarische Armee begibt sich auf den Marsch nach Osten.
Vernichtete Feindeinheiten vom 29. Juni bis zum 4. July:
3 Armeen
5 Divisionen
1 Fallschirmjäger
4 Leichte Panzer
Summa Summarum 47 Einheiten in den ersten 13 Tagen.. nach dem ersten Tag wäre mehr zu erwarten gewesen, aber die Russen stellen sich nicht zum Kampf.
Das Heereswaffenamt ist auch nicht ganz untätig.
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Mit höchsten Druck wird an neuen Waffen geforscht.
Kapitel III - In der Etappe
Der gestrige Abend hat mich wirklich nachdenklich gestimmt. Ich weiß ja, daß die Russen der Feind sind, aber ob das gestern unsere Freunde waren, wage ich stark zu bezweifeln.
In den letzten Tagen waren wir auf dem Marsch und hatten keine Feindberührung. Zur Zeit befinden wir uns nordwestlich von Rowno, südlich der Pripjet-Sümpfe. An der großen Panzerschlacht konnten wir leider nicht teilnehmen, aber ich habe das Gefühl, das noch genug Schlachten vor uns liegen. Wer sich beweisen will, der wird Gelegenheit dazu bekommen. Meine Männer haben die Ereignisse von vor ein paar Tagen sehr gut verkraftet, niemand spricht mehr darüber. Ist wohl auch besser so.
Gestern abend war ich mit Dietmar unterwegs, wir waren auf der Suche nach Ersatzteilen für die Vorgelege der Panzer, die über den regulären Dienstweg momentan nicht zu bekommen sind. Wir haben uns leihweise ein Auto geschnappt und sind zum nächsten Versorgungspunkt gefahren. Während ich mich (erfolgreich) um die Teile bemüht habe, ist Dietmar in ein Gespräch mit ein paar Leuten mit sonderbaren Uniformen verwickelt worden... Einsatzgruppe. Echte Soldaten sind das nicht, und Dietmar schien der gleichen Ansicht zu sein.
Ich habe nicht mitbekommen, wie sich der Streit entwickelt hat, aber einer dieser Wilddiebe hat gemeint, sich mit Dietmar anzulegen. Als ich aus dem Zelt kam, in dem ich über die Ersatzteile verhandelt habe, war das Gespräch schon recht laut, und eine Traube dieser Haderlumpen hatte Dietmar umringt.
"Was bildest Du Dir eigentlich ein, Du bayerischer Fettwanst? Nimm das sofort zurück!"
Das hört Dietmar sicherlich nicht gerne, und ich konnte deutlich sehen, wie er langsam die heilige Wut bekam.
"Du host mia goanix zum Soang! Wennst net Dei Fotzn höist, donn gibt's haiße Oahn!"
"Mann, ich kenne den Doktor persönlich! Dirlewanger, sagt Dir das was, Specki?"
"I kenn aach oan Dokta... wuist moa seang?"
Der Strauchdieb schien etwas perplex.. er wußte nicht genau, was Dietmar meinte.
Und in das Zögern hinein schlugen 235 Pfund bayerische Männlichkeit dem Mann von der Einsatzgruppe mit voller Gewalt eins auf die Nase, die laut hörbar brach. Er hatte nicht mit dem Angriff gerechnet, und es war ein ungleicher Kampf, denn der Wilddieb war einen Kopf kleiner und locker 40 kg leichter. Er klappte zusammen wie eine Marionette, der die Fäden durchtrennt wurden.
"Jötz kennstn... dös woa Doktor Hammer."
Ich hatte mir die Szene genüßlich angesehen. Als sich der Rest der Gruppe auf Dietmar stürzen wollte, griff ich ein.. die Herren von der Einsatzgruppe wußten ja nicht, daß Dietmar und ich uns kannten.
"Achtung! Was ist denn hier los?"
Absolute Stille, keiner sagte etwas. Das Gesetz des Pausenhofes schien sogar bei diesen Rabauken noch gültig zu sein.. gegenüber Vorgesetzten hielten sie dicht. Zumindest anfangs. Einer der Strolche erkannte allerdings die Situation richtig.
"Zwei Panzermänner? Von der selben Einheit? Ihr gehört wohl zusammen, hmmmhhh......"
Schlaues Kerlchen.
"Ich weiß zwar nicht, unter welchem Stein Sie hervorgekrochen sind, aber in der Deutschen Wehrmacht ist das nicht die Art und Weise, wie man mit einem vorgesetzten Offizier umgeht."
Die Mienen der fünf übrigen SD-Leute verzogen sich zu hämischen Fratzen, und sie ließen von Dietmar ab und bewegten sich langsam auf mich zu. Es waren einige Meter Abstand, so daß mir nicht bange wurde.
"Offizieren mögen wir ganz besonders gern... insbesondere solche Wichtelmänner wie Dich.."
Diese Leute waren nichts anderes als gedunge Mörder, gewaltbereite Straftäter, die nur eine Sprache sprechen.. die der Gewalt. Der Wortführer zog einen Dolch und kam auf mich zu.
"Schau an... die SS kommt mit einem Messer zu einer Schießerei.."
Ich legte meine Hand auf mein Pistolenhalfter, und die fünf Zuchthäusler blieben stehen. Keiner von ihnen trug eine Schußwaffe. Nach einem sehr langen Augenblick kamen weitere Kameraden hinzu, und die Leute vom SD waren nicht unbedingt beliebt. Nun deutlich in der Unterzahl, erkannten sie die Sachlage, nahmen ihren immer noch bewußtlosen Kameraden in Schlepptau und verließen den Schauplatz. Der Wortführer, der den Dolch gezogen hatte, raunte mir im Vorbeigehen zu:
"Wir sehen uns wieder!"
Eigentlich hätte ich ruhig sein müssen, aber solche Menschen finde ich einfach nur widerlich.
"Sehr gern. Ich freue mich schon."
Irgendwie überkam mich das Gefühl, daß das beileibe nicht unsere letzte Begegnung sein sollte.
"Donge doßd mia mein Oarsch gerettet host, Leutnant..."
"Kein Ursache. Das ist aber auch ein Dreckspack... kämpfen die wirklich auf der selben Seite wie wir?"
"Koa Oahnung.. woaßi nöd."
"Ich auch nicht, Dietmar.... ich auch nicht."
Sehr spannend :) Allerdings habe ich Sachimos Panzer-Gegenangriffe für durchaus überlegenswert gehalten. Nicht nur, dass er ja doch ein bisserl Schaden anrichtet, sondern Ihr müsst sie ja auch wieder ersetzen - und das stoppt die Panzer für eine Runde. Halte ich jetzt nicht für so schlecht. Wieviel MPP hat die Achse eigentlich? Oder hat sich da nichts geändert seit Euren Partien gegen den GröFrundSaz?
Wieviele Einheiten hat denn Sachimos verloren...?? Wenn es stimmt, dass es 47 waren in 13 Runden, dann hat der Russe ordentlich MPPs übrig, um sie zu ersetzen...das wird jetzt echt interessant mit dem deutschen Vormarsch und ob von Sachimos seine defensive Hinhaltetaktik durchhält.
Viel Erfolg von Sachimos!! :fecht::ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Das habt Ihr falsch verstanden, werter Hohenlohe: 13 Tage - aber nur 3 Runden ;)
von Sachimos
12.01.14, 22:11
Werter Hohenlohe,
vielen Dank für eure Glückwünsche.
47 Einheiten stimmen. Aber bei Zug 13 sind wir noch nicht ganz. Aktuell haben wir gerade Zug 6 gespielt.
Wir hoffen doch sehr das unsere Taktik noch ein paar Erfolge zeigen wird. Wir haben da schon etwas in Planung das den verehrten HvS, mit etwas (ganz viel:D) Glück, noch ein wenig Kopfzerbrechen bereiten wird.
Später dazu mehr...;)
Wir haben da schon etwas in Planung das den verehrten HvS, mit etwas (ganz viel:D) Glück, noch ein wenig Kopfzerbrechen bereiten wird.
Später dazu mehr...;)
Ihr lasst Fallschirmjäger über Berlin abspringen? :D
von Sachimos
12.01.14, 22:25
Ihr lasst Fallschirmjäger über Berlin abspringen? :D
Welch verwegener Gedanke.:D Auf einen solchen Plan kamen wir ja noch gar nicht.
Wir werden sofort entsprechende Planungen aufnehmen. :tongue:
Weiter Cfant,
uns wundert die Strategie mit den Panzerangriffen etwas. Wenn unser Gegner passiv ist und die Panzer zum Blockieren der Wege benutzt, dann müssen wir unsere Panzer bewegen, den Feind angreifen und hoffen, daß er nicht flieht. Auch beim Angriff nehmen unsere Panzer Schaden, den wir ebenso in der folgenden Runde reparieren müssen, was auch Zeit kostet. Wenn die Light Tanks unsere Panzerkorps angreifen und sich dabei selbst vernichten, dann können wir einfach auffrischen und in der nächsten Runde weiterziehen.. wir sparen also eine Runde, und es flieht auch niemand.
Und dann ist da noch ein Punkt: momentan haben wir genug Zeit und keine Eile. Wir können eh nicht schneller vorrücken als unsere HQs, sonst haben wir keinen Nachschub... und momentan sind wir mit dem Vormarsch ganz zufrieden. Und es ist für uns besonders wichtig, einzelne Städte unverteidigt einzunehmen, denn so regeneriert sich der Nachschub schneller.
Wir haben uns bei unserem Spiel gegen den GröfrunSaZ bemüht, seinen Vormarsch so gut es geht zu verzögern, und das hat auch ganz gut geklappt. Als Resultat hatte er irgendwann Nachschubprobleme, und das wollen wir für unser Spiel natürlich verhindern. Bisher bewegen sich unsere HQs mit Maximalgeschwindigkeit nach vorne... gut so.
Natürlich wird der werte Sachimos irgendwann einen brettharten Verteidigungswall aufbauen, aber wenn wir mit vollen Panzerkorps und guten Werten an Moral und Bereitschaft zuschlagen, dann fliegen die Fetzen.
Werter Hohenlohe,
bitte verzeiht, wenn wir uns nicht deutlich genug ausgedrückt haben. Innerhalb des AAR würden wir nie über Turns reden, denn das schreiben wir im RP-Stil, deswegen haben wir Tage benutzt. Ein Zug entspricht drei Tagen, und zwar sowohl für den Gegner als auch für uns. Man hat also im Sommer alle 6 Tage einen Turn.
Kommentare aus der wirklichen Welt setzen wir immer in kursiv. Und wie immer erfreut uns Eure Aufmerksamkeit aufs Äußerste, genau wie beim werten Cfant.
Werden die Ungarn auch moderne deutsche Infanteriewaffen erhalten? Oder sind diese Einheiten für Antipartisanenoperationen vorgesehen?
Welche strategischen Optionen werdet ihr noch bekommen?
von Sachimos
13.01.14, 21:09
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
04.07.1941- 07.07.1941
Die Finnische Front
Das letzte was man den Finnen vorwerfen könnte ist Untätigkeit.
Sie nutzen die, aufgrund der Umgruppierung unseres Panzerverbandes, enstandene Lücke sofort aus und ziehen ein Korps vor.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/hctv8cy7n6la.png (http://www.pic-upload.de/view-21941567/Bild-1-bearbeitet-Viipuri.png.html)
Sofort wird ein Gegenangriff auf das vorgerückte Korps befohlen. Aber trotz vorbereitenden massiven Bombardements von See aus und Luftangriffen wird der Angriff unseres Panzerverbandes vollständig abgewiesen.
Der Panzerverband erleidet schwere Verluste. Aber selbst kam er nicht mal in die Nähe der finnischen Stellungen. Die Finnen haben keinerlei Verluste zu beklagen. Ein äußerst unbefriedigendes Ergebnis.
Wir beschließen uns erst einmal einzugraben, eine feste Verteidigungslinie einzurichten und dann Verstärkungen heranzuführen. Sollen sich doch erstmal die Finnen die Köpfe einrennen.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/d179plcxvwj5.png (http://www.pic-upload.de/view-21941740/Bild-6-bearbeitet-Viipuri-Ende.png.html)
Die Baltische Front
Im Baltikum haben wir der deutschen Heeresgruppe Nord so gut wie nichts entgegenzusetzen.
Wir versuchen alle Städte zu besetzen um den deutschen Ansturm zu verlangsamen und es ihnen nicht allzu leicht zu machen.
Aber es hilft nix, wir haben einfach nicht genügend Truppen. Es fehlt hier, an diesem Abschnitt der Front, einfach an allen Ecken und Enden.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/58o72nhxj3z1.png (http://www.pic-upload.de/view-21941881/Bild-2-bearbeitet-Baltikum.png.html)
Dennoch versuchen wir auch hier östlich des Peipussee eine feste Verteidigungsstellung zu bilden. Als Angelpunkte dienen hier die Städte Narva, Pskov und Ostrov.
Wenn wir es schaffen den deutschen Vorstoß durch das Baltikum zu verzögern, dann sollte es möglich sein die Deutschen hier eine zeitlang aufzuhalten.
Alles hängt hier vom eintreffen frischer Verbände ab. Wir werden in nächster Zeit einige neu eintreffende Einheiten an diese Linie abkommandieren.
Wenigstens konnten wir schon einige HQ hierhin zurückziehen und auch die Städte wurden schon vor einiger Zeit befestigt.
Die Weißrussische Front
Es sieht nicht besser aus als im Baltikum.
Minsk ist akut vom deutschen Vormarsch bedroht. Wir haben keine nennenswerten Reserven mehr und an Gegenangriffe ist nicht mal im Traum zu denken.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/zb2ja1wqqyuj.png (http://www.pic-upload.de/view-21942193/Bild-3-bearbeitet-Minsk.png.html)
Wir versuchen unsere wenigen verbliebenen Verbände vor den Deutschen zurückzuziehen. Aber es wird eng werden, verdammt eng. Man ist hier nicht sehr zuversichtlich noch sehr lange durchzuhalten.
Aber wenn die Deutschen Minsk haben wollen, dann sollen sie es sich wenigstens so teuer wie möglich erkaufen.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/aot51l3jk41b.png (http://www.pic-upload.de/view-21942293/Bild-7-bearbeitet-Minsk-Ende.png.html)
Die Ukrainische Front
Der Süden scheint momentan unser einziger Grund zum Hoffen zu sein. Es gab zwei Gegenangriffe die den Deutschen zwar leider keine Verluste beibringen, aber immerhin ihren Vormarsch verlangsamen und ihnen zeigen konnten das die Rote Armee noch immer in der Lage ist sich zu wehren.
Außerdem konnte der Vormarsch auf Vinnitsa, zumindest vorerst, zum stehen gebracht werden. Somit können zumindest Verstärkungen in die Stadt gebracht werden.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/o2kyatmy2ppn.png (http://www.pic-upload.de/view-21942446/Bild-4-bearbeitet-Ukraine.png.html)
Die Einheiten in der Stadt können verstärkt werden und eine angeschlagene Armee kann im Hinterland der Stadt in Sicherheit gebracht werden. Außerdem sind mittlerweile alle wichtigen Städte zwischen Vinnitsa und Kiew besetzt und die Truppen graben sich dort, mithilfe der Bevölkerung, ein.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/4m73e8aygdc.png (http://www.pic-upload.de/view-21942562/Bild-8-bearbeitet-Ukraine-Ende.png.html)
Da Odessa das nächste logische Ziel der Aggressoren ist werden hier, im Vorfeld der Stadt neu aufgestellte Verbände postiert um die Verteidiger dieser wichtigen Hafenstadt zu unterstützen.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/c3wysjhrev9l.png (http://www.pic-upload.de/view-21942624/Bild-9-bearbeitet-Odessa-Ende.png.html)
Auch unsere Schwarzmeerflotte steht bereit um bei Bedarf in die Kämpfe an Land durch massiertes Feuer ihrer Schiffsartillerie zu unterstützen.
Aber da das Beste bekanntlich immer zum Schluß kommt hier nun der eigentliche Grund zur Freude.
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/rb72ioueq5bb.png (http://www.pic-upload.de/view-21942706/Bild-10-bearbeitet-Kiew-Ende.png.html)
Um Kiew konnten wir eine Verteidigungslinie aufbauen die sich an den Fluß anlehnt und im Süden bis nach Cherkasy und darüber hinaus verläuft. Hier werden, nein müssen, wir die Deutschen ein ganzes Stück aufhalten. Auch die Kommandere sind sich darüber einig das hier der Rückzug erstmal ein Ende haben muss. Weitere Verstärkungen sind bereits unterwegs und der Deutsche ist ja auch noch nicht in Schußreichweite.
Auch konnte eine kleine Eingreifreserve aus 2 evakuierten Panzerverbänden gebildet werden. Die Truppen sind motiviert und entschlossen den Kampf anzunehmen.
In eigener Sache:
Wir hoffen doch sehr das wir die werten Regenten mit unserem ersten eigenem AAR unterhalten können.:)
Irgendwie haben wir den Eindruck das wir noch sehr verschachtelt und ohne richtig erkennbare Linie schreiben.:o Wie sehen dies denn die verehrten Regenten???
Wie gesagt wir sind für jede Art von Kritik äußerst dankbar.
Und nun geben wir ab, an unseren Gegner den großartigen HvS :smoke:
Admiral Hipper
13.01.14, 21:13
Schöner und interessanter AAR von beiden Seiten.:)
Genau, der AAR macht Spaß zu lesen
Wie weit seid ihr denn, dass ihr im gleichen Thread posten könnt? Wir sind verwirrt. :D
Bei Kiew sehe ich Eure Kavallerie-Einheit als Schwachpunkt der Stellung. Sollte da nicht auch ein Panzer stehen?
Duke of York
14.01.14, 09:17
http://www7.pic-upload.de/13.01.14/rb72ioueq5bb.png (http://www.pic-upload.de/view-21942706/Bild-10-bearbeitet-Kiew-Ende.png.html)
Wir sehen noch ein wenig Optimierungspotential. ;)
Gerade, was die HQs betrifft. Diese gehören immer direkt hinter die kämpfende Truppe! Sie erhöhen durch Supply Kampfbereitschaft und Moral, indem sie den Supply aus primären Quellen (Städte, Minen, Ölquellen, ect.) an die umgebenden Truppen weiterleiten. Der Supply ist der Schlüssel zum Sieg. Schon 1 Hex mehr oder weniger Abstand zum HQ kann die Werte einer Kampfeinheit um ca. 20% modifizieren. Je nach Gelände. Es dauert aber ein paar Turns, bis die Auswirkung der Versorgung voll auf die Truppe wirkt.
Schaut Euch mal in Ruhe die Supply-Karte (Taste "S") an. Wenn Ihr die verstanden habt, habt Ihr die Grundmechanik des Spiels begriffen. Wer den Supply nicht beherrscht, wird niemals gewinnen.
Das HQ bei Uman ist da wo es steht eine leichte Beute für die Deutschen. Das sollte hinter die Cherkasy-Linie gezogen werden. Dort hin, wo da jetzt der 8er Panzer steht.
Das andere HQ bei Vahotyn gehört entweder direkt nach Kiev oder an die Stelle am nordöstlichen Stadtrand, wo jetzt die Inf-Armee steht.
Eine Eingreifreserve braucht Ihr (noch) nicht. Momentan ist jeder Gegenangriff glatter Selbstmord und spielt den Deutschen in die Hände und selbst Kiev ist es nicht wert, dort die Masse eurer aktuell besten Einheiten zu verbraten. Denn Kiev ist nicht zu halten. Unmöglich. Nicht schon im ersten Sommer und gegen einen Gegner wie HvS. Ihr müsst die richtige Balance finden zwischen Verzögerung des deutschen Vormarsches und Rettung einiger (wichtiger) Truppen über den Winter.
Die deutschen Truppen haben zum Start ihre besten Werte, was Moral und Bereitschaft angeht. Erst wenn durch:
- den russischen Winter (der kommt früher oder später von alleine)
- Kampfhandlungen (dafür habt nicht Ihr zu sorgen, sondern der Deutsche)
- schlechte Versorgung (kommt auch von alleine, aber das dauert etwas)
diese Werte nicht mehr so gut sind, machen Gegenangriffe Sinn. Grundsätzlich würden Wir nur dann angreifen, wenn die Voraussage wenigstens 50:50 Verluste verspricht. Oder wenn berechtigte Hoffnung besteht, eine deutsche Truppensammlung zu kesseln (normalerweise vor 1943 unwahrscheinlich, gegen HvS selbst noch 1944 sehr schwer) oder eine deutsche Schlüsseleinheit (z.B. ein HQ) zu vernichten.
Noch ein Wort zum "russischen Winter".
Das ist ein Event, das mit ziemlicher Sicherheit im Dez41/Jan42 triggert und allen deutschen (und verbündeten) Einheiten diesseits der russischen Grenze ca. 2 Stärkepunkte nimmt. Damit gehen auch Bereitschaft und Moral um ca. 20% zurück und da auch die HQs betroffen sind, verstärkt sich der Effekt noch. Wenn zu dem Zeitpunkt das HQ in einem Gebiet mit weniger Supply als 8 steht, dann kann es nicht sofort voll aufgefrischt werden und die umgebenden Truppen erst recht nicht. Man kann ganz grob sagen, dass sich durch dieses Event die Kampfkraft der gesamten deutschen Armee um ca. 30% verringert und das für mehrere Runden.
Dann ist der richtige Zeitpunkt für Gegenangriffe, die zumindest dafür sorgen können, dass sich die Werte der deutchen Truppen selbst bei voller Auffrischung nicht wieder auf das Level des Kriegsbeginns erhöhen. Schafft Ihr das, wird das dazu führen, dass die unvermeidliche Sommeroffensive der Deutschen 1942 nur halb so schlimm ausfällt.
Das sollte euer strategisches Ziel für das kommende Jahr sein.
Erstmal ein großes Lob an beide Regenten. Dass wir hier den kommenden AAR des Monats lesen scheint uns gewiss ;)
Aber eine Frage zur Spielmechanik hätten wir noch:
Welche Entscheidungsevents bekommt der Deutsche bzw. der Russe?
Wir können uns nur an die Aufstellung von deutschen Fernbombern erinnern, aber da gibts bestimmt noch mehr.
Wir haben 2 Fragen an den werten HvS:
- Warum kann man in diesem Spiel nicht mehr als einen Forschungspunkt pro Forschungsgebiet kaufen? In anderen Spielen der Reihe kann man ja auch mehrere kaufen.
- Warum erforscht ihr die Produktionstechnologie? Hattet ihr nicht in einem anderen AAR einmal geschrieben, dass pro erforschter Produktionstechnologiestufe nur die Kosten für Neubauten um 5% sinken und es sich Aufgrund der geringen Anzahl von Neubauten die Investition nicht lohne?
Warscheinlich lag von Anfang schon ein Forschungspunkt auf Produktionstech.
Warscheinlich lag von Anfang schon ein Forschungspunkt auf Produktionstech.
Die Investitionen in Produktions- und Industrietechnologie sind von HvS getätigt worden.
Duke of York
14.01.14, 10:50
- Warum erforscht ihr die Produktionstechnologie? Hattet ihr nicht in einem anderen AAR einmal geschrieben, dass pro erforschter Produktionstechnologiestufe nur die Kosten für Neubauten um 5% sinken und es sich Aufgrund der geringen Anzahl von Neubauten die Investition nicht lohne?
Mit Produktionstech sinken generell die Investitionen in Truppen. Also Neuaufstellungen und auch Auffrischen.
Werter Ratnik,
die Ungarn wurden bereits aufgerüstet. Eine Aufgabe haben die Herren auch schon bekommen.. nur verraten wir noch nicht, welche das sein wird.
Bezüglich Decision Events können wir nur sagen, daß wir die strategischen Bomber nicht gebaut haben. Den Gedankengang dahinter offenbaren wir später. Alles weitere lassen wir auf uns zukommen.
Werter Setsches,
das Maß an Operational Security ist recht gering. Wir posten immer den aktuellen Turn, es ist alles "live". Aber es ist durchaus so, daß wir Pläne haben, die wir nicht offenbaren werden. Wir wissen, daß diese Form durchaus ungewöhnlich ist, aber wir mögen das so! :D
Werter Thomasius,
Eure Fragen sind verständlich. Das Forschungssystem wurde zurechtgestutzt, weil sonst die Balance verloren geht. Auf diese Weise wird alles etwas planbarer und damit auch historischer.
Wegen Produktionstechnologie: Ihr habt Recht, das haben wir geschrieben.. bei der Kampagne Storm over Europe. In der Kampagne (gegen die KI) ist das auch richtig, denn wenn man da in großem Maße Einheiten zurückkaufen muß, dann hat man schon verloren. Hier in dieser Kampagne sieht es aber anders aus, eine Materialschlacht epischen Ausmaßes wartet.... und die Zahlen werden entscheiden. Wir werden Einheiten zurückkaufen müssen, deswegen erforschen wir diese Technologie.
Werter Duke of York,
danke für Eure vollkommen zutreffenden Erläuterungen. :D
Könntet ihr bei Zeiten mal den Counter für verlorene/vernichtete Einheiten posten?
Wie steht es eigentlich mit der nationalen Moral in diesem Spiel. Der Verlust von Städten, Häfen oder Minen erwirkt ja einen, wenn auch recht kleinen Abzug von Moralkonto in jeder Runde. Könnte man nicht also versuchen die Feindmoral dadurch so weit wie möglich zu senken, so dass seine Einheiten weniger effektiv sind.
PS: Der Kauf von strategischen Bombern ist unserer Meinung nach in diesem Szeanrio eh unwichtig. Dann sind die Produktionspunkte woanders bestimmt besser aufgehoben.
Wir sind gespannt darauf, wie es auf beiden Seiten weitergeht...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Ratnik,
wir werden zu gegebener Zeit Statistiken posten... dafür ist es noch ein bißchen früh.
Zur Eurer Frage wegen der NM: ja, sowas gibt es natürlich, und die NM der Russen ist auch schon um 3% abgesackt. Allerdings gibt es recht wenig Möglichkeiten, das gesondert zu beeinflussen. Wir wollen den Russen militärisch und wirtschaftlich schlagen, dann stellt sich der von Euch beschriebene Effekt von selbst ein. Wir erleben sowas ähnliches gerade bei der Ludendorff-Offensive, wo ein eminenter Moralunterschied dazu führt, das eine Seite einen großen Vorteil hat.
Werter Hohenlohe,
wie Ihr Euch sicherlich denken könnt: wir sind auch sehr gespannt! :D
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png
7. July 1941 - Feindaktivitäten
Die Russen versuchen sich wieder an den Finnen, diemal ist das Resultat noch blamabler.
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Erst erfolgte ein Angriff einer sowjetischen Infanterie-Division, dann griff ein Korps leichter Panzer an. Die Russen haben hoher Verluste erlitten, die Finnen gar keine. Eine perfekte Gelegenheit für einen Angriff.
Auch der Einsatz der russischen Marine blieb erfolglos. Die hohe Erfahrung der Finnen hilft hier sehr.
(Anm.: Die Einheit östlich von Lappeenranta hat durch die Angriffe der Russen ihren zweiten Erfahrungsstern bekommen und ist damit für den werten Sachimos kaum noch angreifbar)
Ansonsten ziehen die Russen sich zurück, es gibt praktisch keine Feindaktivitäten.
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Die einzigen Aktivitäten sind bei Winniza, wo der Russe seine Stellungen verstärkt. Kanonenfutter.
10. July 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 430/1)
Bei der H.Gr. Süd wird die Verfolgung fortgesetzt. (...) Masse 11. Armee setzt Vorgehen an den Dnjestr fort. Russische Angriffe gegen die rechte Flanke der Armee werden im Verlauf des Tages abgewiesen.Bei Pz.Gr. 1wird die Lage bei Shitomir durch Heranziehen weiterer Teil des III. AK (mot.) gefestigt.
Bei H.Gr. Mitte setzen 2. und 9. Armee den Vormarsch nach Osten fort. (...) Absicht der Heeresgruppe ist es, mit allen Teilen der 4. Pz.Armee am 11.7. den Angriff unter scharfem Zusammenfassen beider Pz.Gruppen (...) nach Osten fortzusetzen, 2. und 9. Armee nachzuziehen. Die durch die Luftwaffe durchgeführte Zerstörung der russischen Eisenbahnlinien scheint sich in einer zunehmenden Verstopfung der Strecken auszuwirken.
Bei H.Gr. Nord setzt AOK mit Teilen ohnen nennenswerten Feindwiderstand das Vorgehen gegen Reval fort. Masse der 16. und 18. Armee erreichen im Vorgehen nach Osten die russisch=baltische Grenze. Vor dem rechten Flügel der 16. Armee weiter zäher Feindwiderstand.
Finnland
Mannerheim nutzt die Gunst der Stunde.
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Die Stadt Wyborg wird immer mehr umschlossen. Ebenso wurden die ersten beiden Korps der Finnen mit modernen Waffen ausgerüstet, was den Kampfwert noch weiter erhöhen wird. Die Einnahme der Stadt wäre ein gigantischer Erfolg.
Baltikum
Die Heeresgruppe Nord stößt so schnell vor, wie es der Nachschub zuläßt.
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Die Verteidiger von Owinsk werden niedergemäht, und Polotsk ist auch bald dran. Die beiden Städte werden eine sichere Ausgangsbasis für einen Angriff ein Richtung Pleskau bilden.
Die Truppe ist angenehm davon überrascht, daß keine Russen zu sehen sind. Verluste der Infanterie sind praktisch inexistent.
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So leicht hat sich der Landser den Marsch nach Riga sicherlich nicht vorgestellt. Im Großen Krieg hat es deutlich länger gedauert.
Weißrußland
Der Vormarsch auf Minsk verläuft der gut und reibungslos.
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Die Außenbezirke der Stadt werden erreicht, und Schwere Artillerie ist in Stellung, um die Befestigungen der Russen zu schleifen.
Die beiden HQs im Umfeld der Stadt werden es schwer haben, den deutschen Truppen zu entfliehen, denn eine Evakuierung per Bahn ist nicht möglich.
Es wird mit dem Fall der Stadt in den nächsten Tagen gerechnet.
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Die Stadt bleibt von den Auswirkungen des Krieges nicht verschont, einige Außenbezirke sind verwüstet.
Ukraine
Die Heeresgruppe Süd setzt ihren Vormarsch mit gutem Tempo fort.
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Shitomir, die letzte große Stadt westlich vor Kiew, wird belagert und in den nächsten Tagen genommen.
Das hart umkämpfte Winniza wird besetzt, nachdem die Verteidiger geflohen sind. Die 11. Armee und die Rumänen versuchen, einen Kessel zu bilden.. der Erfolg ist fraglich.
Kischinau wird eingeschlossen und kann nicht mehr per Bahn verstärkt werden. Auch hier ist mit dem Fall der Stadt in Kürze zu rechnen.
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Die Menge gefannger Russen wird langsam zum Problem.
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Die Truppen, die Kischinau eingeschlossen haben, stammen teilweise von der 4. Rumänischen Armee. Die Idee dahinter ist folgende: ein frontaler Angriff auf Odessa müßte über den Dnjestr ablaufen und wäre sehr verlustreich. Nach der Einnahme von Kischinau werden die Rumänen und die 11. Armee nach Osten schwenken und ggf. Beresiwka einnehmen, je nach Stärke der Verteidigung. Zumindest soll die Verbindung nach Odessa abgeschnitten werden. Dann wird Schwere Artillerie (zur Zeit noch im Raum Ungheni) herangeführt und Odessa sturmreif geschossen.
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Russische Panzer treten nur vereinzelt auf und sind keine Bedrohung für die vordringenden Truppen.
In den letzten Tagen wurden kaum russische Einheiten vernichtet, weil sich das Gros der Roten Armee nicht zum Kampf stellt. Lediglich eine Armee und zwei Panzerkorps wurden aufgerieben. Insgesamt hat die Wehrmacht nun genau 50 russische Großverbände vernichtet, mehr als ein Drittel der gesamten zu Kriegsbeginn vorhandenen Streitmacht. Aber die Russen stellen ständig neue Einheiten auf...
Kapitel IV - Marsch auf Shitomir
Die Ersatzteile, die Dietmar und ich vor ein paar Tagen "organisiert" haben, waren auch dringend nötig. Wir sind in höchstem Tempo bis an die Stadtgrenze von Shitomir vorgestoßen, und mit dem Angriffsbefehl ist in Kürze zu rechnen. Der Panzer von Feldwebel Feuchtinger hätte den langen Weg nicht mitmachen können, und auch bei Feldwebel Kaller's Panzer wäre wohl mit einem technischen Defekt im Vorgelege zu rechnen gewesen. Und ohne meine beiden besten Panzerkommandanten hätte ich den Angriff auf die Stadt ungern unternommen.
Die Zusammenarbeit mit der Luftwaffe funktioniert hervorragend. Unser Späher lokalisieren feindliche Widerstandsnester, und vor unserem Angriff werden alle erkannten Ziele bombardiert, so daß die Stadt sturmreif ist. Die Russen haben bis auf ein paar MGs keine Flak, und das erleichtert die Arbeit unserer Flieger sehr. Die Franzosen und Briten hatten da mehr aufgefahren.. die 40mm Bofors hat den ein oder anderen unserer Flieger vom Himmel geholt. Hier in Rußland halten sich die Verluste der Luftwaffe bisher in Grenzen. Dafür haben wir ernsthafte Probleme mit versteckter Infanterie und Panzerbüchsen, die die Seitenpanzerung des PzKpfW III in ungünstigen Fällen durchschlagen. In unserer Kompanie hat es schon einen Panzer erwischt, aber er konnte wieder flott gemacht werden. Der Gefreite Schlereth hat bei dem Angriff sein Leben gelassen, der erste Gefallene unserer Kompanie in Rußland.
Bis jetzt kommt mir trotzdem alles sehr einfach vor, da waren die Franzosen und insbesondere die Briten mit ihren Mathildas ein härterer Gegener. Aber bisher weichen die Russen auch aus, der richtige Kampf kommt erst noch. Die Aufklärung rechnet damit, daß der Feind in Kiew auf uns wartet und sich entlang des Dnjpr verschanzt, bis runter nach Dnjepropetrovsk. Wenn wir Kiew nehmen und dem Feind in den Rücken fallen, dann ist das die halbe Miete... aber da werden die Russen sicherlich etwas dagegen haben.
Der Feldzug geht nun knapp drei Wochen lang, und wir sind mit nahezu maximaler Geschwindigkeit vorgestoßen und haben kaum Russen gesehen. Wie wird das wohl weitergehen, wenn die Russen dagegenhalten? Werden sie sich zum Kampf stellen oder ausweichen wie 1812? Immerhin haben wir keine Verluste durch Hunger und Erschöpfung wie damals Napoleon, aber unsere Nachschublinien sind recht angespannt. Allerdings denke ich, daß das kein Problem geben wird... irgendwann werden die Russen schon den Kampf annehmen, und dann wird der Nachschub auch nicht mehr hinterher hecheln wie momentan.
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Von der Division wurden unserer Abteilung ein paar Panzerjäger zugewiesen. Anfangs war ich skeptisch, weil der PzKpfW I nicht gerade furcheinflößend war, aber mittlerweile haben die Jungs den ein oder anderen Abschuß erzielt. Insbesondere bei massiert auftretendem Panzerfeind ist es sehr hilfreich, ein paar zusätzliche Rohre dabei zu haben. Gegen Infanterie oder im Angriff auf befestigte Stellungen sind die Dinger nutzlos, aber sie haben ihren Wert schon bewiesen.
Es ist geplant, gemeinsame Übungen auf Zugebene abzuhalten, aber ich habe keine Ahnung, wann wir die Zeit dazu finden sollen. Zumindest kann man sich aber schon mal kennenlernen.
Ich bin angespannt wegen Shitomir.. die Aufklärung sagt "nichts besonderes, nur Infanterie"... aber das sagen die doch immer.
Ein schönes Update, werter HvS!! Nur weiter so! Viel Erfolg mit eurem Vormarsch! Der werte Sachimos wird es euch schon nicht zu leicht machen. Wir sind auf die weiteren Frontberichte beider Seiten gespannt...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Vor allem vermuten wir dass der Russe immense industrielle Ressourcen hat und die Verluste in kürzester Zeit wieder ausgeglichen werden können.
Jörg von Frundsberg
15.01.14, 11:59
Mmmmh der werte Hvs hat wohl recht .... wir zocken auch gerade die Kampagne gegen die KI und haben diesmal auf Motorisierung verzichtet und sind trotzdem Ende Dezember vor Moskau aufgetaucht :eek: also wen der werte Hvs auch auf die Motorisierung verzichtet hat er genug MPP zu Verfügung !! Das Winterevent hat aber insgesamt 3 Runden gedauert !! .
Das Event mit den Flugzeugen würden wir heute auch nicht mehr bejahen ... ^^
Das Verlustverhältnis beträgt 194 -1 :eek: wohl bemerkt gegen die KI ^^ und das momentane Stärkeverhältnis ist auf russ. Seite 124 und auf deutscher Seite 121 . Verstärkungen in den nächsten Wochen 3 auf unsere Seite und auf der russ . 15
Sieht also aus als würde die Sache zwischen 2 Menschen spannend werden !! Wir werden die Sache weiterhin genau verfolgen ^^
Nachtrag
Werter Sachimos kauft euch falls möglich einige Pioniere und baut an wichtigen Orten Verschanzungen !! Das hat mich ziemlich aufgehalten !! und setzt die Partisanen ein !! die können echt zäh sein ..... und können den werten HVS zwingen einige Einheiten + HQ im Hinterland zu belassen !!
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Eure besten Wünsche werden wir auch brauchen.. spätesten ab dem Winter.
Werter Ratnik,
da habt Ihr wohl Recht. Bei diesem Spiel geht es um wirtschaftliche Ressourcen, und diese sind auch unser Ziel. Wir haben uns mal alle Changelogs seit der Beta-Version angeschaut, und es hat sich seitdem bei den MPPs nichts geändert. Die einzige merkliche Änderung ist die Abschwächung der Winterevents von 30% auf 25%... nicht wirklich eine große Änderung.
Mit anderen Worten: wir spielen dasselbe Spiel wie gegen den GröFrunSaZ... und der Ausgang ist bekannt.
Werter GröFrunSaZ,
es freut uns, daß Euch das Spiel immer noch Spaß macht.
Dann noch eine allgemeine Information: alle Einheiten, die den zweiten Erfahrungsstern bekommen, werden mit Ehrennamen der Regenten versehen, die in diesem Thread eifrig posten. In der Folge werden diese Einheiten auch im Wehrmachtsbericht erwähnt.
Den Anfang macht das Infanteriekorps der Finnen, das ohne Schaden vier russische Angriffe überstand und in der Folge die Russen in die Flucht geschlagen hat. Von nun an wird das Korps den Ehrennamen "Hohenlohe" führen. Weitere Ehrennamen werden vergeben, wenn weitere Einheiten Elitestatus erreichen.
Jörg von Frundsberg
15.01.14, 12:22
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Eure besten Wünsche werden wir auch brauchen.. spätesten ab dem Winter.
Werter Ratnik,
da habt Ihr wohl Recht. Bei diesem Spiel geht es um wirtschaftliche Ressourcen, und diese sind auch unser Ziel. Wir haben uns mal alle Changelogs seit der Beta-Version angeschaut, und es hat sich seitdem bei den MPPs nichts geändert. Die einzige merkliche Änderung ist die Abschwächung der Winterevents von 30% auf 25%... nicht wirklich eine große Änderung.
Mit anderen Worten: wir spielen dasselbe Spiel wie gegen den GröFrunSaZ... und der Ausgang ist bekannt.
Dann noch eine allgemeine Information: alle Einheiten, die den zweiten Erfahrungsstern bekommen, werden mit Ehrennamen der Regenten versehen, die in diesem Thread eifrig posten. In der Folge werden diese Einheiten auch im Wehrmachtsbericht erwähnt.
Den Anfang macht das Infanteriekorps der Finnen, das ohne Schaden vier russische Angriffe überstand und in der Folge die Russen in die Flucht geschlagen hat. Von nun an wird das Korps den Ehrennamen "Hohenlohe" führen. Weitere Ehrennamen werden vergeben, wenn weitere Einheiten Elitestatus erreichen.
Unser Spiel ist wohl wie ich jetzt sehe an der Motorisierung gescheitert und den dadurch fehlenden MPP ......... und meiner Unfähigkeit ^^ Ich hätte nie gedacht ohne Motorisierung soweit zu kommen ................ nun sehe ich es geht doch ......
Im jetzigen Spiel gegen die KI hab ich immer genug MPP ....
Ich schätze den werten Hvs neben Hipper als die besten Sc2 Spieler :D aber auch er wird nicht ohne Verluste nach Moskau kommen und dann sieht es schon wieder anders aus mit den MPP ..... wen er Truppen aufstellen muß und diese dann erst wieder verlegen muß !! kostet auch MPP !!
Also kann der werte Sachimos wen er Zeit schindet und versucht den Gegner aufhält und es ihm gelingt einige Einheiten des Feindes vernichten ,wirklich den Sieg erringen !!!! oder ihn zumindest für 43 / 44 planen :D
Ok werter Hvs ihr wißt wie man einen ködert ^^ ich hätte gerne den ersten Panzer !!!!!!!!!! ;)
Ich hätte gern ne rumänische Infanterieeinheit nach mir benannt :D
Jörg von Frundsberg
15.01.14, 13:03
Ich hätte gern ne rumänische Infanterieeinheit nach mir benannt :D
Es gibt bestimmt auch einige Korps aus Österreich .... ääh meine aus der Ostmark :D:eek: werter Cfant
von Sachimos
15.01.14, 21:23
Werter Duke of York,
vielen Dank für eure "Denkanstöße":)
Das mit den HQ war wirklich ein grober Fehler von uns. Wir hatten sie dort platziert damit sie nicht allzu leicht "Kanonenfutter" für die deutschen Panzer werden. Aber nachdem wir uns jetzt eine zeitlang mit dem Handbuch und der Supply Karte beschäftigt haben ist uns nun einiges klarer.:eek: Bisher haben wir uns ja "nur" mit SC2 Weapons and Warfare beschäftigt. Da gibt es ja doch einige Unterschiede.
Das HQ bei Uman ist da wo es steht eine leichte Beute für die Deutschen. Das sollte hinter die Cherkasy-Linie gezogen werden. Dort hin, wo da jetzt der 8er Panzer steht.
Da ist uns etwas noch nicht ganz klar. Warum kann ich das HQ nicht per "Operate" verschicken?? Eigentlich sind doch alle Voraussetzungen erfüllt. Übersehen wir da etwas offensichtliches??
Das mit der richtige Balance zwischen Rückzug und Verzögerung des deutschen Vormarsches ist so eine Sache.:???: Da fehlt es uns momentan noch ganz schön an Truppen. Aber mittlerweile sind wir etwas zuversichtlicher. Zumindest werden kaum noch Städte kampflos "übergeben" Aber das Gelände um Kiew eignet sich halt auch hervorragend zur Verteidigung.
Nochmals vielen Dank für eure ausführlichen Erläuterungen. Es hat einige doch etwas klarer gemacht
Werter Ratnik,
vielen Dank für eure Lob und eure Zuversicht;)
Werter Hohenlohe,
habt auch Ihr vielen Dank für eure Zuversicht. Wir sind ebenfalls sehr gespannt:D
Werter Jörg von Frundsberg,
auch euch meinen untertänigsten Dank.
Das Verlustverhältnis beträgt 194 -1 :eek: wohl bemerkt gegen die KI ^^ und das momentane Stärkeverhältnis ist auf russ. Seite 124 und auf deutscher Seite 121 .
Nachtrag
Werter Sachimos kauft euch falls möglich einige Pioniere und baut an wichtigen Orten Verschanzungen !! Das hat mich ziemlich aufgehalten !! und setzt die Partisanen ein !! die können echt zäh sein ..... und können den werten HVS zwingen einige Einheiten + HQ im Hinterland zu belassen !!
194:1 und 124:121??:eek:
Ihr macht uns ein wenig weniger zuversichtlich bei diesen Zahlen. Und wenn ich dann noch an meinen hochkarätigen Gegner denke.:uhoh:
Aber wir sind fest entschlossen alles zu tun um es dem werten HvS nicht zu leicht zu machen und auch bis zum "bitteren Ende" durchzuhalten.
Die ersten Pioniere sind bereits eingetroffen mehr dazu gibts später. Partisanen sind aber noch keine aufgetaucht.
Werter HvS,
Dann noch eine allgemeine Information: alle Einheiten, die den zweiten Erfahrungsstern bekommen, werden mit Ehrennamen der Regenten versehen, die in diesem Thread eifrig posten. In der Folge werden diese Einheiten auch im Wehrmachtsbericht erwähnt.
Den Anfang macht das Infanteriekorps der Finnen, das ohne Schaden vier russische Angriffe überstand und in der Folge die Russen in die Flucht geschlagen hat. Von nun an wird das Korps den Ehrennamen "Hohenlohe" führen. Weitere Ehrennamen werden vergeben, wenn weitere Einheiten Elitestatus erreichen.
Bei solchen hochkarätigen Namen für eure besten Verbände bekomme ich Angst.:D
Diese Einheiten marschieren doch dann im Alleingang durch Mütterchen Rußland und das nur beflügelt durch eine solche Ehre.
Und die anderen Verbände gleich hinterher, weil sie sich auch solch große Ehrentitel verdienen wollen.;)
Jörg von Frundsberg
15.01.14, 22:33
Da ist uns etwas noch nicht ganz klar. Warum kann ich das HQ nicht per "Operate" verschicken?? Eigentlich sind doch alle Voraussetzungen erfüllt. Übersehen wir da etwas offensichtliches??
194:1 und 124:121??:eek:
Ihr macht uns ein wenig weniger zuversichtlich bei diesen Zahlen. Und wenn ich dann noch an meinen hochkarätigen Gegner denke.:uhoh:
Aber wir sind fest entschlossen alles zu tun um es dem werten HvS nicht zu leicht zu machen und auch bis zum "bitteren Ende" durchzuhalten.
Die ersten Pioniere sind bereits eingetroffen mehr dazu gibts später. Partisanen sind aber noch keine aufgetaucht.
Einheiten oder HQ müssen auf einer Stadt , daneben oder auf einer Eisenbahnlinie stehen um sie zu verlegen zu können ..... so glauben wir uns zu erinnern :???:
Zu den Verlusten
Es war ja nur gegen die KI und ihr seid immer besser als die KI :D ehrlich !! die schafft es noch nicht einmal einen vollständigen Verschanzungsring um Moskau zu legen :ähem: während mir der werte Hvs schon den Zugang zur Krim damit verlegte und den Weg in die Ostukraine ..... ^^
oder greift nur vereinzelt an , nie im konzentrierten Massen wie ein Mensch spielen würde .
Die Partisanen tauchen erst 42 auf und werden dann echt lästig und echt übel 43/44 desweiteren verweigert Kämpfe mit ihnen , unterbrecht nur genug Eisenbahnlinien und versucht Städte zurückzuerobern !
Ein sehr reizvolles Angebot, werter HvS. Wenn Euer Kontrahent es genauso handhaben will, dann kämpfen irgendwann das "Hohenlohe-Infanteriekorps" gegen das "Gardekorps Hohenlohe". Wie würde das wohl aussehen? :prost: oder :fecht: ?
Werter Jörg,
Euer Wunsch wurde erfüllt... mehr in unserem nächsten Post. Wir können aber versprechen, daß es da heiß her geht. :D
Werter Cfant,
bei den Rumänen wird das schwer, aber wir werden es versuchen. Falls Ihr Euch umentscheidet, so laßt es uns bitte wissen.
Werter Pierogra,
wir denken, daß wir Doppelbenennungen vermeiden können... wenn wir nur sorgfältig aufpassen.
Allgemein zum Thema Bahntransport bzw. Operational Movement
Es gibt einige Voraussetzungen für einen Bahntransport:
- die zu transportierende Einheit steht auf einem Bahngleis oder in einer Stadt, die mit dem Gleisnetz verbunden ist
- der Zielort hat mindestens einen Nachschubwert von 5
- alle Städte zwischen der zu transportierenden Einheit und der Zielstadt haben auch mindestens Nachschub 5
- die Verbindung ist durchgehend und nirgendwo unterbrochen
- beim Abtransport aus einer Stadt muß diese ebenso einen Nachschubwert von 5 haben
- es zählen die Werte, die die Städte "aus eigener Kraft" haben, also nicht die Werte, die die HQs den eigenen Einheiten zu Verfügung stellen
Deswegen kann der werte von Sachimos auch seine HQs nicht aus dem Raum Kiew evakuieren... was für diese HQs und die anderen Einheiten gravierende Konsequenzen haben wird. :D
Nichts da, ich will eine rumänische Infanterieeinheit. Und dann meldet sich die Einheit gerne zum Flankenschutz der vorrückenden deutschen Armeen :)
Ein sehr reizvolles Angebot, werter HvS. Wenn Euer Kontrahent es genauso handhaben will, dann kämpfen irgendwann das "Hohenlohe-Infanteriekorps" gegen das "Gardekorps Hohenlohe". Wie würde das wohl aussehen? :prost: oder :fecht: ?
Da ich keinem der beiden Kontrahenten zu nahe treten will, werde ich mich weiterhin mit der Beobachterrolle begnügen...:fecht:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Hohenlohe,
das hat mit einer Parteinahme nix zu tun... es ist ein reiner Ehrenname für das Korps ohne weitere Bewandtnis. Ihr seid weiter in der Beobachterrolle, es soll damit nur Eure rege Teilnahme honoriert werden.
Jörg von Frundsberg
16.01.14, 13:15
Ja ja , wo bleiben Nachrichten von der Front ?? :D man möge uns unterhalten !! ist ja auch mal schön es von der anderen Seite zu sehen ^^
Admiral Hipper
16.01.14, 16:51
Es gibt einige Voraussetzungen für einen Bahntransport:
- die zu transportierende Einheit steht auf einem Bahngleis oder in einer Stadt, die mit dem Gleisnetz verbunden ist
...
Aber die Einheit muss doch in einer Stadt mit mindestens Supply 5 stehen, ich kann doch nicht einfach in der Pampa (mit Supply 5) abtransportieren?
Manchmal kann man allerdings auch Einheiten im Feld neben einer Stadt abtransportieren.
von Sachimos
16.01.14, 18:48
Ja ja , wo bleiben Nachrichten von der Front ?? :D man möge uns unterhalten !! ist ja auch mal schön es von der anderen Seite zu sehen ^^
Werter Jörg von Frundsberg,
bitte sehr, bitte gleich, quasi sofort :D
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
10.07.1941- 13.07.1941
Die Finnische Front
Die Finnen rücken immer weiter vor. Es wird versucht Viipuri zu umfassen.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/vbsq3c7yvfz8.png (http://www.pic-upload.de/view-21968436/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Es muss etwas passieren.
Die Finnen rücken vor und was machen die Sowjetischen Verteidiger??? Sie fliehen!!!
Der örtlliche Kommadeur wird angewiesen sofort etwas zu unternehmen.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/tijsds15ob.png (http://www.pic-upload.de/view-21968508/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Nach einem Angriff unserer Luftwaffe, stürmen alle verfügbaren Verbände die Stellungen der Finnen. Das Korps wird schwer angeschlagen. Aber es hält seine Stellung tapfer. Diese Finnen sind immer noch so zäh wie im Winterkrieg vor einiger Zeit.
Außerdem beschießt unsere Flotte weiter die Finnen an der Küste.
Die Balltische Front
Im Baltikum ist die Lage immer noch mehr als angespannt. Es fehlen Truppen um alle Städte zu besetzen und der Deutsche marschiert immer weiter.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/tsgbz8scyn9i.png (http://www.pic-upload.de/view-21968567/Bild-3-Baltikum-Anfang-bearbeitet.png.html)
Aber immerhin geht der Vormarsch nicht so schnell wie befürchtet. Wir bauen unsere Stellungen östlich des Peipussee und um Pskov weiter aus. Noch ein paar Tage und auch dann sind auch hier die letzten Lücken geschlossen.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/yr1gdujoa.png (http://www.pic-upload.de/view-21968657/Bild-4-Baltikum-Ende-bearbeitet.png.html)
Unsere Panzerabteilung erhält den Auftrag einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zu halten und hier die Deutschen etwas zu beschäftigen.
Die Weißrussische Front
Um Minsk herum werden unsere Trupen arg geschunden. 2 HQs können auch nicht mehr evakuiert werden und ein Panzerverband wird fast vollständig aufgerieben.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/so9xw3o9zpu.png (http://www.pic-upload.de/view-21968693/Bild-5-Minsk-Anfang-bearbeitet.png.html)
Wenigstens kann sich unsere Armee in der Stadt weiter verschanzen. Unser Panzerverband wird zur Auffrischung hinter einen anderen Frontabschnitt verlegt. Hier können unsere tapferen Panzerfahrer leider nichts mehr ausrichten.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/nrykpwjvhcst.png (http://www.pic-upload.de/view-21968784/Bild-6-Minsk-Ende-bearbeitet.png.html)
Dennoch wird um Minsk herum eine Verteidigungszone eingerichtet. Wir wollen den Deutschen ja die Stadt nicht auf dem goldenem Tablett übergeben. Die HQs sollen sich hinter den Dnjeper zurückziehen. Aber durch einen deutschen Vorstoß können wir sie nicht mehr per Bahn evakuieren. Es wird mit ihrem vollständigen Verlust gerechnet.
Die Ukrainsche Front
Die Schlacht um Vinnitsa ist verloren. Unsere tapferen Truppen müssen sich dem großem Druck beugen und ziehen sich zurück. Die Deutschen versuchen abermals einen Kessel zu bilden.
Gleichzeitig wird Chisinau endgültig eingeschlossen. Den Verteidigern der Stadt ist klar das sie solange wie möglich aushalten müssen um die Rumänen zu binden.
Deswegen haben sie sich selbst den Namen "Wellenbrecher" gegeben. Sehr guter Einfall. Solche Ideen der kämpfenden Truppe werden von der Führung voll und ganz unterstützt. Vielleicht ist das sogar ein ganz guter Name für eine größere Operation!!??
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/di1bqd5d6e5q.png (http://www.pic-upload.de/view-21968879/Bild-7-Ukraine-Anfang-bearbeitet.png.html)
Der Kessel nimmt Form an aber es kann erstmal nur eine Division über den Bug übersetzen.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/d1isytik6t9.png (http://www.pic-upload.de/view-21968946/Bild-8-Ukraine-Ende-bearbeitet.png.html)
Nachdem die meisten Truppen den Kessel verlassen konnten starten wir einen Gegenangriff auf diese Truppen.
Der Erfolg ist zwar bescheiden aber immerhin wird der Brückenkopf eingedrückt und die Deutschen müssen sich wieder über den Bug zurückziehen.
Um Odessa verstärken wir weiter unsere Verteidigung. Auch die glorreiche Schwarzmeerflotte greift in die Kämpfe ein. Aber ihre größte Stunde wird noch kommen. Erstmal sollen nur die Verteidiger von Odessa unterstützt und den deutschen Handlangern gezeigt werden das wir sie nicht einfach in die Stadt geleiten.
Die Kiewer- Cherkasy Verteidigungszone
Hier werden einige Umgruppierungen vorgenommen. Die örtlichen Kommandeuere fordern kürzere Befehlswege. Können sie haben. Sie werden unmittelbar hinter der kämpfenden Truppe stationiert.
Außerdem werden Vorbereitungen getroffen um eine nördliche Umgehung von dieser wichtigen Stadt zu verhindern.
http://www7.pic-upload.de/16.01.14/ol1jzfcf48lf.png (http://www.pic-upload.de/view-21969074/Bild-9-Kiew-Ende-bearbeitet.png.html)
Ein Panzerverband wird aus der starren Verteidigung gelöst und soll am Dnjeper die nördliche Flanke der Verteidiger schützen.
Das HQ von Uman soll ebenfalls hinter diese Linie gezogen werden. Anscheinden werden aber alle Züge für andere Transporte benötigt. Also muss auch ein Kommandant mal laufen.
Hoffen wir das er schnell läuft und ihm nicht die Deutschen erst ordentlich antreiben müssen.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die Stawka gibt bekannt:
Mit sofortiger Wirkung wird befohlen, alle Städte auf dem Vormarschweg der deutschen Invasoren und ihrer Verbündeten zu befestigen und mit mindestem einem Korps zu besetzen.
Damit soll die Invasion unseres glorreichen Vaterlandes verzögert werden bis ausreichend neue Truppen für Gegenangriffe bereitstehen und neue Waffen bei der Truppe eintreffen.
Massivster Wiederstand wird von jedem Mann der betreffenden Truppenteile verlangt und erwartet.
Diese Operation trägt den Namen: "Wellenbrecher"
Alle Meldungen diesbezüglich sind unter diesem Decknamen abzugeben.
Jörg von Frundsberg
16.01.14, 19:13
Sieht ja wie erwartet aus ^^ bzw könnt ihr mal eine Gesamtkarte posten ? macht die Sache mal epischer :D bei kleinen Karten sie man nie was das für ein Streß ist ....... ^^ Wieviel Verluste habt ihr bis jetzt ? Ist der Panzer im Norden schon eingegraben ? Aber bis jetzt alles im Rahmen !!
von Sachimos
16.01.14, 21:36
Werter GröFrundsaZ,
euer Wunsch nach einer Gesamtkarte wird im nächsten Bericht natürlich sofort erfüllt.:) Genauso wie eine genaue Verluststatistik. Aber wir glauben uns zu erinnern das es so ca. 50-60 Einheiten bis jetzt waren.
Ja der Panzer ist eingegraben genauso wie die Armee. Aber viel helfen wird das ja auch nicht.
Aber wir sind ganz zuversichtlich und auch sehr gespannt wie das Spiel am Ende ausgeht:D
Aber wenn Ihr sagt bis jetzt ist alles im Rahmen da sind wir schon beruhigt:ja:
Viele Grüße
von Sachimos:prost:
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png
13. July 1941 - Feindaktivitäten
Die Russen haben gemerkt, daß Wyborg akut bedroht ist und halten gegen.
http://imageshack.com/a/img801/6963/ml43.png
Das Korps "Hohenlohe" bekommt sechs Angriffe von taktischen Bombern, Infanterie und Panzern hab. Trotz merklicher Verlute wird die Stellung behauptet.
Aber die Russen haben recht hohe Verluste.. viel mehr als die Finnen. Auf Dauer ein sehr teures Unterfangen.
http://imageshack.com/a/img571/6416/xk9a.png
Im Süden brechen die Russen den Kessel auf und können sich absetzen. Alle fliehenden Einheiten haben nur noch einen Bruchteil ihrer Stärke und leiden unter Versorgungsengpässen.
Das ist in der Summe fast genau gut wie eine Einkesselung, wie man in den nächsten Tagen sehen wird.
16. July 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 435/6)
Vor der Mitte H.Gr. Süd weicht der Feind weiter nach Osten aus., während er am Nordflügel weiterhein zähen Widerstand leistet. Der Pz.Gr. 1 gelingt es, sich im weiteren Vorstoß in den Besitz von Bjelaja Zerkow zu setzen. Die 11. Armee hat Kischinau genommen.
Bei der H.Gr. Mitte leisten die durch den Vorstoß der 4. Armee getrennten Feindgruppen weiterhin starken Widerstand. Gleichzeitig versucht der Gegner, durch einen starken Gegenangriff im Gebiet um Rogatschew seine Front zu entlasten. Es besteht jedoch der Eindruck, daß die Kräfte für einen Stoß in die Tiefe nicht ausreichen und damit eine wesentliche Bedrohung der rechten Flanke nicht eintritt.
Die H.Gr. Nord gewinn weiter Raum nach Osten, wird aber durch heftige Gegenangriffe, z.T. mit Unterstützung des russischen Luftwaffe, und hartnäckigen Widerstand aufgehalten. Die H.Gr. beabsichtigt, den Angriff der Pz.Gr. 4 weiter vorzutragen, sobald die geplante Kräftegruppierung durchgeführt ist.
Finnland
Die Finnen rochieren. Das Korps "Hohenlohe" zieht sich hinter Lappeenranta zurück, andere frische Kräfte kommen an die Front.
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Eine russische Division wird in die Flucht geschlagen, und die ersten Korps mit deutscher Ausrüstung erreichen die Front.
Die Russen sind hinsichtlich Erfahrung und Ausrüstund unterlegen.
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Not macht erfinderisch: die Finnen machen leichte Panzer der Russen wieder marschbereit und nutzen sie selbst.
Baltikum
Die Heeresgruppe Nord nimmt Tartu ein.
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Damit ist der Weg in Richtung Leningrad offen. In der Stadt wird ein russisches Panzerkorps vernichtet.
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Die Stadt selbst wird schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Weißrußland
Polotsk fällt, und die Panzer rollen weiter nach Witebsk.
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Es wäre auch möglich gewesen, die russischen Jagdflieger bei Velikiye Luki zu vernichten, aber dann wäre das Panzerkorps ohne jeden Nachschub gewesen.
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Deutsche Krad-Schützen beim Übergang über die Düna.
Im Großraum Minsk gelingt ein Husarenstück.
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Nach schwerem Beschuß durch Artillerie wird die Stadt Minsk erobert und die Verteidiger vernichtet. Die HQs dahinter werden ebenso aufgebracht, die Reste einer kompletten Heeresgruppe.
Desweiteren wird die Stadt Mogilew im Sturm genommen, und die Verteidiger werden aufgerieben. Damit steht der Weg über den Dnjepr offen, und das bereits Mitte July.
Die Heeresgruppe Mitte ist bis auf wenige Kilometer an Smolensk herangerückt, das nächste große Ziel des Feldzuges.
Eine geordnete Verteidigungslinie entlang des Dnjepr existiert nicht.
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Die Wehrmacht besetzt Minsk.
Ukraine
In der Ukraine entbrennt die Schlacht um Kiew.
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Shitomir wird im Sturmangriff praktisch ohne Verluste genommen, und die Panzer rücken auf Kiew vor.
(Anm: beim Vorrücken des VI. Panzerkorps haben wir uns verklickt, wir sind in das falsche Feld vorgerückt und haben somit einen Überraschungsangriff bekommen. Kein Problem, fehlen halt zwei Stärke Punkte. Dann haben wir einen Angriff auf das russische Panzerkorps gestartet, die Vorhersage meinte, wie verlieren 1 Stärkepunkt und der Gegner 3.. ganz so war es aber nicht. Haben wir in der Form noch nie erlebt, auch beim zweiten Angriff. Jetzt steht das Korps von Eisenhans auf dem Präsentierteller!)
Dabei gerät das VI. Panzerkorps in einen feindlichen Hinterhalt und verliert 60% seiner Sollstärke. Ansonsten läuft der Angriff brilliant, fast alle Einheiten aus dem "Kessel" werden aufgebracht und vernichtet, ebenso ein weiteres HQ südlich von Kiew.
Auch der Nachschub rollt, die meisten Einheiten sind gut versorgt.
(Anm: jetzt wird es wirklich spannend. Der werte von Sachimos kann unser Panzerkorps vernichten, aber dazu braucht er Glück, denn das Panzerkorps darf sich nicht zurückziehen. Wenn er das Risiko eingeht und mehrere Einheiten aus der Defensivposition von Kiew herauszieht, dann wird er Kiew schneller verlieren als bei einer rein defensiven Taktik... und die Vernichtung des Panzerkorps ist keineswegs sicher, weil es sich wahrscheinlich bei einem Angriff sofort zurückziehen wird. Falls es doch vernichtet wird: kein allzu großes Problem, das Korps hat einen Nachschubwert von mindestens 5, wird können es also zu 60% des Preises zurückkaufen.
Apropos Nachschub: die meisten russischen Einheiten wurden in dieser Runde mit einem Nachschubwert von unter 5 vernichtet, insb. die beiden HQs bei Kiew. Der werte Sachimos muß sie also zum vollen Preis zurückkaufen.. und da er schon 5 HQs verloren hat, wird er irgendwann reagieren müssen, was eher teuer werden wird.
Das IX. Panzerkorps erreicht Elite-Status und wird mit dem Ehrennamen "Frundsberg" versehen.)
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Hier ein Bild der Straßenkämpfe in Shitomir.
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Kischinau wird planmäßig eingenommen, und auch die Verbindung nach Beresiwka wird unterbrochen, und Odessa ist abgeschnitten.
Auch hier unten in der Gegend ist die Versorgung gut.
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Rumänische Panzer bei einer Parade in Kischinau.
Vernichtete Feindeinheiten vom 13. bis zum 18. July:
7 Armeen
3 HQs
1 Kavalleriekorps
2 Leichte Panzer
Insgesamt wurden damit bisher 63 Einheiten vernichtet.
Kapital V - Hinterhalt bei Kiew
Irgendwie hat mich mein Magen ja gewarnt.. aber wie hätte ich den reagieren sollen? Urlaub nehmen? Sicherlich nicht..
Der Anfang war ja noch ganz gut, Shitomir war ein Kinderspiel. Aber dann ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte. Wir sind gemäß unserer Befehle vorgerückt.
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Wie sich nachher herausstellte, hat das Korps durch einen Übermittlungsfehler falsche Zielkoordinaten bekommen, und anstatt in ein von der Luftwaffe aufgeklärtes und nahezu feindfreies Gebiet zu kommen, geriet das Gros des Korps in ein Minenfeld und anschließend unter Beschuß von PAKs und leichten Panzern. Um nicht vor den Rohren der russischen Panzer liegenzubleiben, wurde trotz des angeschlagenen Zustands des Korps ein Angriff befohlen (man ging davon aus, daß das russische Panzerkorps die Flucht ergreift, und so hätte unsere Infanterie nachrücken können, um die Lücke zu schließen und das angeschlagene VI. Korps zu beschützen. Aber leider sind die Russen nicht geflohen!). Nach dem Angriff sind die Russen schwer angeschlagen, aber unser Korps auch... und wir sitzen auf dem Präsentierteller..
Mein Zug ist ebenso schwer angeschlagen. Kaller's Panzer ist vernichtet, er selbst verletzt und zwei seiner Männer tot.
Feuchtinger's Panzer ist auch hin, aber er hat nur einen Leichtverletzen.
Damit habe ich in meinem Zug nur noch drei Panzer, einer davon hat eine nur notdürftig reparierte Gleiskette, und Munitionsmangel haben wir auch. Das kann ja heiter werden.
Hoffentlich bekommen wir die Möglichkeit zum Rückzug. Das Korps der Russen, das uns gegenüber liegt, ist noch schlimmer dran als wir.. aber das hat ja bei den Russen nix zu heißen. Meine Besatzung hat 4 russische Panzer abgeschossen, der Rest meines Zuges weitere 6.. aber die Russen haben scheinbar unendlich viele davon. Hoffentlich übersteht das Korps die nächsten Tage.
Werter HvS, nutzt Ihr für den schnellen Vormarsch eigentlich auch mal forced march, oder vermeidet Ihr das wegen der Readiness-Abzüge? Und könntet Ihr mal den Unterschied zwischen einer rumänischen Einheit und einer deutschen Infanterieeinheit zeigen? Ist sie sehr eklatant? Was mich auch sehr interessieren würde: Ihr habt doch niemals genug HQs für alle Truppen, oder? Wie handhabt Ihr das? Stellt Ihr jede Runde manuell ein, welche Einheiten jedes HQ versorgen soll?
Duke of York
17.01.14, 10:10
Grob über den Daumen gepeilt, braucht eine Einheit nach einem Gewaltmarsch ca. 3 Runden um ihre alten Werte wieder zu bekommen. Und das auch nur dann, wenn sie in Gebiet mit gutem Supply steht. Das macht also im Angriff nur Sinn, wenn es gilt, ein strategisch überwichtiges Ziel (Engstelle im Gelände) zu besetzen, um den Feind an der Flucht zu hindern. Sowas ist im Angriff sehr selten. Da hat man sowieso Supplyprobleme, auch ohne zu weit vorgepreschte Einheiten.
In der Verteidigung kann es dagegen eher Sinn machen, wenn man z.B. eine zu schützende Zielstadt schneller besetzen will, damit man eine Runde mehr Zeit für die Eingrabung vor Ort hat.
Der Deutsche hat 12 HQ's von denen am Anfang einige stark unterbelegt sind.
Da man die Rumänen, Ungarn und Finnen auf deutschen Forschungsstand aufrüsten kann, sind die Verbündeten der Wehrmacht etwa gleichwertig.
Oho jetzt geht es ja heiss her!
Habt ihr eine Möglichkeit die Finnen mit Artillerie auszustatten? Damit wäre eine Eroberung Vipori deutlich einfacher.
Welche Marineeinheiten sind eigentlich in der Ostsee vorhanden. Das Schlachtschiff auf dem Präsentierteller schreit doch förmlich nach Versenkung. Aber passt auf U-Bootfallen auf ;)
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 10:56
Oho jetzt geht es ja heiss her!
Habt ihr eine Möglichkeit die Finnen mit Artillerie auszustatten? Damit wäre eine Eroberung Vipori deutlich einfacher.
Welche Marineeinheiten sind eigentlich in der Ostsee vorhanden. Das Schlachtschiff auf dem Präsentierteller schreit doch förmlich nach Versenkung. Aber passt auf U-Bootfallen auf ;)
Ari für die Finnen dürfte momentan schwer sein zu beschaffen ^^ Mmmmm ob Schiffe hier eine große Rolle bekommen glauben wir nicht beide Parteien haben nur 2 oder 3 ....
Werter Hvs
im Norden scheinen mir sehr wenige deutsche Truppen zu sein ? kommt da noch was ? oder sind die alle in der Mitte und Süd ? Zu den Erfolgen bei Minsk gratulieren wir !! die HQ werden den roten noch bitter fehlen ^^
Dort fahrt ihr ja jede Menge Truppen auf !! Im Süden wundert uns das Odessa noch nicht in eurer Hand ist ? Auf den weiteren Kampf vor Kiew freuen wir uns !!! und danke für den Panzer :D hoffe er hält lange durch ^^
Werter Cfant,
wir nutzen kein Forced March, das ist bisher noch nicht notwendig gewesen.
Prinzipiell besteht kein Unterschied zwischen deutschen und rumänischen Einheiten, aber die Rumänen starten alle ohne Erfahrung, und da ist es sehr schwer, auf zwei Sterne zu kommen. Viele der deutschen und finnischen Einheiten starten mit einem Stern und manchmal sogar Stärke 11, da ist es viel einfacher, auf zwei Sterne zu kommen. Deswegen haben wir das so gesagt.
Wegen der HQs: der werte Thomasius hat ja schon das wichtigste gesagt. Wir haben die HQs auf Auto stehen, manuell macht nur bei einer statische Front Sinn. Es werden so oder so alle Einheiten mit Nachschub versorgt. Die HQ-Boni auf die angehängten Einheiten sind eher vernachlässigbar, den genauen mathematischen Zusammenhang konnte uns nicht mal Bill Runacre erklären. Mit anderen Worte: alles in Ordnung,
Werter Duke of York,
in der Anfangsphase von "Call to Arms" haben wir Forced March benutzt, sonst machen wir das eigentlich nicht. Es müßte schon etwas sehr wichtiges sein..
Werter Ratnik,
wir müßten deutsche Artillerie hinschicken, und das macht keinen Sinn. Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit: mit Bombern aus dem Raum Narva das Entrenchment reduzieren. Die Schlacht um Viipuri zwingt den werten von Sachimos, Truppen nach Viipuri zu verlagern, und diese fehlen anderswo, womit das strategische Ziel bereits erreicht ist. Wir haben noch nicht genau gerechnet, aber der MPP-Aufwand der Russen für Verstärkungen dürfte den der Finnen bisher um ca. das Fünffache übersteigen. Weiter so, Ihr Russen!
In der Ostsee haben wir bisher nur einen Zerstörer, aber es kommt später noch die Tirpitz und (glauben wir) ein U-Boot. Dann machen wir Jagd auf die Marat..
Und wir werden ganz genau aufpassen.. schließlich soll es uns nicht ergehen wie dem werten Jörg, der die Tirpitz verloren hat.
Werter GröFrunSaZ,
für den Norden würden wir empfehlen, die weiteren Entwicklungen zu beobachten. Wir wollen ja nicht alles verraten. :D
Mit den HQs habt Ihr vollkommen Recht, auf die Vernichtung sind wir auch sehr stolz..
Wegen Eurer Frage bezüglich Odessa: schneller geht nicht.. schaut bitte mal nach, wann Ihr Odessa genommen habt, das war am 15. August..
Wir wollen Euch mit dieser Aussage nicht kritisieren, sondern nur erklären, daß unser Fortschritt für den 16. July gar nicht so übel ist.. eigentlich sind wir extrem zufrieden, bis auf die Sache mit dem VI. Panzerkorps... *Bauchschmerz*
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 11:30
Werter GröFrunSaZ,
für den Norden würden wir empfehlen, die weiteren Entwicklungen zu beobachten. Wir wollen ja nicht alles verraten. :D
Mit den HQs habt Ihr vollkommen Recht, auf die Vernichtung sind wir auch sehr stolz..
Wegen Eurer Frage bezüglich Odessa: schneller geht nicht.. schaut bitte mal nach, wann Ihr Odessa genommen habt, das war am 15. August..
Wir wollen Euch mit dieser Aussage nicht kritisieren, sondern nur erklären, daß unser Fortschritt für den 16. July gar nicht so übel ist.. eigentlich sind wir extrem zufrieden, bis auf die Sache mit dem VI. Panzerkorps... *Bauchschmerz*
Ja aber ihr seid ein bezahlter Profi , wir nur ein Amateur :D Zufrieden waren wir damals auch noch :eek:
Duke of York
17.01.14, 12:02
http://imageshack.com/a/img36/6819/rugr.png
Werter Sachimos, widersteht der Versuchung!
Auch wenn es verlockend ist und möglich scheint, das schwerst angeschlagene Panzerkorps vor Kiev zu vernichten - versucht es erst garnicht. Auch eure Truppen sind angeschlagen und mit ziemlicher Sicherheit wird sich der deutsche Panzer zurückziehen. Ihn wirklich zu vernichten, wird wenn überhaupt nur dann möglich sein, wenn Ihr Eure Verteidigungslinie vor Kiev auflöst. Und das ist es nicht wert!
Bleibt stehen, greift nicht an, sondern frischt nur die Truppen auf Vollstärke auf. Auch HvS hat kein Panzerkorps auf Vollstärke mehr vor Ort. Auch er muss auffrischen und sich mühsam durch Eure Linien fressen.
Die Kampfkraft Eurer Truppen ist am höchsten, wenn sie in Vollstärke bei gutem Supply in befestigten Stellungen angegriffen werden.
HvS wird sie zwar vernichten, aber so erleiden seine Einheiten die größten Verluste und es dauert am längsten. Muss er seine Verluste wieder auffrischen, verlieren die Truppen den Elite-Status. Das ist enorm wichtig!
Wir tun uns schwer damit Partei für einen von beiden zu übernehmen, aber wir wünschen dem werten Sachimos trotzdem viel Glück für seine Operationen. Richtig mitreden können wir auch nicht, da wir das Spiel weder besitzen noch kennen...aber spannend ist es allemal.
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Hohenlohe,
Ihr sollt auch gar keine Partei ergreifen, sondern Euch an unserem Spielbericht erfreuen, und wir hoffen, daß Ihr Euren Spaß habt. :rolleyes:
Den Ehrennamen hat das Korps bekommen, um Eure freundliche und rege Teilnahme zu honorieren... ansonsten hat das mit dem Namen keine Bewandtnis. Es ist hier nicht so wie beim GröFrunSaZ, daß Ihr hiermit quasi das Kommando über die Einheit übernehmt... die Einheit trägt nur Euren Namen, um Euch Respekt zu zollen. Wir hoffen, daß das so in Ordnung ist... andernfalls können wir den Ehrennamen auch gerne wieder zurücknehmen, wenn Euch das nicht behagt.. wie wollen ja niemandem auf den Schlips treten. :D
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 14:52
Werter Hohenlohe,
Ihr sollt auch gar keine Partei ergreifen, sondern Euch an unserem Spielbericht erfreuen, und wir hoffen, daß Ihr Euren Spaß habt. :rolleyes:
Den Ehrennamen hat das Korps bekommen, um Eure freundliche und rege Teilnähme zu honorieren... ansonsten hat das mit dem Namen keine Bewandtnis. Es ist hier nicht so wie beim GröFrunSaZ, daß Ihr hiermit quasi das Kommando über die Einheit übernehmt...
Was ? Wie ? Wo ? Sorry das mußte sein ^^
Kommando übernehmen ?? Panzer ?? ICH ?? Äääh ich war bei der Bundesmarine ,nix Panzer :eek: Naja dann lautet mein Befehl lautet : Immer feste druff !!! oder besser wir warten was vor Kiew passiert und sichern gegen Uman die Front ^^
Etappe sein heißt bei der Siegesparade dabei zu sein !!!!
http://www.youtube.com/watch?v=yeAyRjx08xU
Ähmmm... ja. *seufz* :o
Wir haben uns scheinbar nicht konkret genug ausgedrückt. Bei den AARs des werten GröFrunSaZ gibt es immer RP, und das würde natürlich eine Parteinahme bedeuten. Bei uns im Thread sind es Ehrennamen, d.h. keine Kommandogewalt.. denn bei der Kampagne ist die Entscheidungsfreiheit nicht allzu groß... die taktischen Vorgaben sind sehr eng, und RP würde keinen Spaß machen.
Nachricht an den GröFrunSaZ a.D.: Marsch Marsch zurück in die Kombüse.. nix da mit Panzer fahren!!! :D
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 15:37
Ähmmm... ja. *seufz* :o
Wir haben uns scheinbar nicht konkret genug ausgedrückt. Bei den AARs des werten GröFrunSaZ gibt es immer RP, und das würde natürlich eine Parteinahme bedeuten. Bei uns im Thread sind es Ehrennamen, d.h. keine Kommandogewalt.. denn bei der Kampagne ist die Entscheidungsfreiheit nicht allzu groß... die taktischen Vorgaben sind sehr eng, und RP würde keinen Spaß machen.
Nachricht an den GröFrunSaZ a.D.: Marsch Marsch zurück in die Kombüse.. nix da mit Panzer fahren!!! :D
Partei ,Partei höre ich immer ............ natürlich gibt es nur eine Partei und die hat immer recht !! Als würden wir uns unsere Partei aussuchen können tztztztz .......
Es gibt für mich immer nur eine Seite !! wofür hab umsonst diesen Avatar !! Wir könnte ja wieder den alten ausgraben :eek: :D
http://s1.bild.me/bilder/260513/2773732kkk.jpg (http://www.bild.me)
der einzige Grund die rote Seite zu nehmen wäre den werten Hvs oder den Admiral erfolgreich zu verprügeln :D
Der werte HvS ohne Unterstützung gegen die feindlichen Horden? :eek:
Das darf nicht sein.
Gefreiter Werth bittet - wenn auch bei weitem nicht so ehrenvoll wie die geschätzten Vorgenannten - um Verwendung in Euren tapferen Truppen. :fecht:
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 17:13
Werte Gegenspieler mal eine Frage geht die Karte diesmal bis nach Berlin ?? bei unserem Spiel doch nur bis Warschau oder erinnere ich mich falsch ??
Admiral Hipper
17.01.14, 17:18
Es gibt für mich immer nur eine Seite !! wofür hab umsonst diesen Avatar !! Wir könnte ja wieder den alten ausgraben :eek: :D
http://s1.bild.me/bilder/260513/2773732kkk.jpg (http://www.bild.me)
der einzige Grund die rote Seite zu nehmen wäre den werten Hvs oder den Admiral erfolgreich zu verprügeln :D
Der Tag wird kommen, an dem Ihr den Franzosen spielen werdet, werter Freund! Oder eben den Russen.:opa:
Wenn ich das Bild so sehe kommen die schönen Erinnerungen als Duce wieder hoch, meine liebe GröFrundsaZ...:D
Werter Werth,
dann seid Ihr herzlich willkommen... die nächste Einheit, die zwei Sterne erreicht, ist Euch... es sei denn, es sind Rumänen, dann geht diese Einheit an den werten Cfant. :D
Werter GröFrunSaZ a.D.,
soweit wir uns erinnern können, gab es schon zweimal Spiele, wo Ihr gegen uns die Alliierten gespielt habt.. einmal bei Call to Arms und einmal bei Storm over Europe. CtA haben wir leider wegen eines Versionskonflikts abbrechen müssen, aber SoE sah nicht gut aus für die Alliierten.. wir erinnern uns da an eine Kesselschlacht in Rußland, die Russen angeleiert haben und dann selbst eingekesselt wurden... :D:D:D wenn Ihr noch wißt, was wir meinen... Verprügeln leider ausgefallen :D.
Werter Admiral Hipper,
wir hatten dem GröFrunSaZ a.D. angeboten, die Russen zu spielen, aber er wollte nicht!
Der Fairneß halber sei gesagt, daß er natürlich in die Bresche gesprungen wäre, als der werte Ratnik ausgefallen ist... wenn wir nicht durch einen glücklichen Zufall den werten von Sachimos gefunden hätten.
Admiral Hipper
17.01.14, 19:50
Ich habe damit nur gemeint, der werte Jörg schuldet mir ein Spiel als Franzos. Weil ich inzwischen so oft den Franzosen oder Entente (egal in welchem Szenario) gespielt habe, dass ich bald die doppelte Staatsbürgerschaft beantragen kann. Ünd isch liebe diese Land mehr ünd mehr...:eek::eek::eek::D
Werter HvS, könntet Ihr bitte noch auf meine Frage eingehen? Ich glaube sie wurde übersehen:
Aber die Einheit muss doch in einer Stadt mit mindestens Supply 5 stehen, ich kann doch nicht einfach in der Pampa (mit Supply 5) abtransportieren?
Manchmal kann man allerdings auch Einheiten im Feld neben einer Stadt abtransportieren.
von Sachimos
17.01.14, 20:33
Werter Duke of York,
wir müssen zugeben, wirklich lange überlegt zu haben. Denn die Verlockung ist wirklich sehr groß. Aber nach unseren bisherigen Erfahrungen, wäre mehr nötig als ein einfacher Angriff mit einem Korps oder einem unserer Panzerverbände um dieses Korps zu vernichten.
Von daher werden wir standhaft bleiben. Sowohl in unserer Entscheidung, als auch vor Kiew;)
Habt aber herzlichsten Dank für eure bisherigen und auch alle eventuell kommenden Ratschläge. Gerade euer Hinweis mit den HQs hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht.
Werter Hohenlohe,
wie der edle HvS bereits sagte. Es genügt uns voll und ganz, wenn ihr euch an unseren Berichten erfreuen könnt und es für euch spannend zu lesen ist, denn das ist für uns eine der größten Freuden. Dennoch freuen wir uns über eure besten Wünsche sehr. Vielen Dank auch dafür.
Werter Jörg von Frundsberg,
ja die Karte geht bis Berlin und sogar etwas darüber hinaus. Es wäre eine Umfassung möglich;) Aber daran ist in unserer momentanen Situation noch bei weitem nicht zu denken.
Aber wir sind erfreut das der GröFrunSaZ uns auch hier mit seinem Erscheinen beehrt:D War er doch für uns immer ein Garant für lange Abende, in denen wir uns, statt zu nächtigen, durch seine äußerst interessanten und spannenden AAR´s gelesen haben. ;):D
Herzliche Grüße:prost:
Jörg von Frundsberg
17.01.14, 20:45
Werter Jörg von Frundsberg,
ja die Karte geht bis Berlin und sogar etwas darüber hinaus. Es wäre eine Umfassung möglich;) Aber daran ist in unserer momentanen Situation noch bei weitem nicht zu denken.
Aber wir sind erfreut das der GröFrunSaZ uns auch hier mit seinem Erscheinen beehrt:D War er doch für uns immer ein Garant für lange Abende, in denen wir uns, statt zu nächtigen, durch seine äußerst interessanten und spannenden AAR´s gelesen haben. ;):D
Herzliche Grüße:prost:
Paperlapp .......
Wir sind diesmal auf beiden Seiten :D aber nur diesmal !! gibt ja nur einen AAR :rolleyes: und fänden diesmal eine Umfassung von Berlin nicht soo schlimm ......
Werter Hvs das ihr nun solch unsinnige bolschewistische Propaganda von euch gebt hätten wir nicht erwartet:eek: wir wissen von diesen Spielen nicht´s mehr !!!!!! dem Alkohol sei dank :rolleyes: und können uns an nicht mehr erinnern !
Und jetzt taucht der Admiral auch noch auf :eek: und euer franz. ist genau so gut wie euer italienisch :D
Herrgottnochmal .... dieser AAR ist nicht gut für mich ........... ich höre wieder so eine dunkle Stimme ihn mir ............:eek::eek:
P.s wo bleiben Nachrichten von der Schlacht von Kiew ??
Wir danken dem werten Hvs. :ritter:
Und wünschen dem werten von Sachimos weiterhin viel Erfolg ... und Glück.:D
Allgemein zum Thema Bahntransport bzw. Operational Movement
Es gibt einige Voraussetzungen für einen Bahntransport:
- die zu transportierende Einheit steht auf einem Bahngleis oder in einer Stadt, die mit dem Gleisnetz verbunden ist
- der Zielort hat mindestens einen Nachschubwert von 5
- alle Städte zwischen der zu transportierenden Einheit und der Zielstadt haben auch mindestens Nachschub 5
- die Verbindung ist durchgehend und nirgendwo unterbrochen
- beim Abtransport aus einer Stadt muß diese ebenso einen Nachschubwert von 5 haben
- es zählen die Werte, die die Städte "aus eigener Kraft" haben, also nicht die Werte, die die HQs den eigenen Einheiten zu Verfügung stellen
Werter Admiral Hipper,
wir bitten um Verzeihung.
Wir hatten Euren Post gelesen, aber wir wollten nicht gleich antworten, weil sich die Antwort zum ersten Teil Eurer Frage im Grunde schon in unserem Post verbirgt. Wir dachten, daß Ihr das beim nochmaligen Durchlesen vielleicht seht und wollten Euch den Hinweis ersparen. Bitte lest mal kurz, was in der fünften Zeile steht... "beim Abtransport aus einer Stadt muß diese ebenso einen Nachschubwert von 5 haben". Zusammen mit der ersten Zeile ergibt sich, daß die Einheit nicht irgendwo in der Pampa stehen kann, da habt Ihr natürlich Recht. :)
Bezüglich des zweiten Teils Eurer Frage: sowas haben wir noch nicht bewußt wahrgenommen, aber es ist durchaus möglich. Hättet Ihr einen Screenshot?
Allerdings fällt uns dazu ein, daß eine Einheit, die mal mittels "Operate" bewegt, am Ankunftsort nicht nur in einer Stadt platziert werden kann, sondern auch in allen angrenzenden Feldern. Ob das in Sonderfällen (produzierende Stadt, Supply-Quelle) auch beim Abtransport so ist, wissen wir nicht.
Werter Werth,
Ihr seid immer herzlich willkommen!
Admiral Hipper
18.01.14, 11:01
Ja, dies kommt wohl nur bei größeren Städten mit höherem Supply als 5 vor. Dann kann auch von den angrenzenden Feldern der Stadt abtransportiert werden, weil diese dann auch mindestens Supply 5 haben. Aber ob das die Regel ist können nun wiederum nicht gewiss sagen.
von Sachimos
18.01.14, 13:54
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
16.07.1941- 19.07.1941
Die Finnische Front
Die Finnen rochieren ihre Truppen und plötzlich steht ein ausgeruhter Verband vor uns. Zu allem Überfluss wurde dieser auch noch mit der neuesten deutschen Waffentechnologie ausgerüstet. Angesichts dieser Übermacht muss sich unser Korps zurückziehen und hinterlässt eine Frontlücke.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/gtgyeu8nk.png (http://www.pic-upload.de/view-21985199/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Der örtliche Kommandeur entscheidet sich dafür seinen Soldaten eine Pause zu gönnen. Alle Verbände werden aufgefrischt und wieder auf Vollstärke gebracht. Zudem erhält er von der STAWKA gleich zwei willkommene Verstärkungen.
Als erstes treffen Pioniere südlich von Leningrad ein und zudem kommt ein bisher in Reserve gehaltener Panzerverband an. Dieser wird sofort in die entstandene Frontlücke geschoben um einen weiteren Vormarsch der Finnen zu verhindern.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/zlrov8wwcgd6.png (http://www.pic-upload.de/view-21985232/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Pioniere beginnen sofort damit Befestigungen, westlich von Leningrad, auszuheben. Damit soll den Deutschen die Einahme der Stadt unmöglich gemacht werden. Hoffentlich arbeiten die Pioniere schneller als die deutschen Kräfte der Heeresgruppe Nord vorrücken. Viel kommt hier auf die Verteidigungslinie um Pskov herum an.
Die Balltische Front
Das gesamte Baltikum ist weiterhin unser Sorgenkind. Der Panzerverband der den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Tartu halten sollte wird einfach hinweg gefegt. Hier scheint nichts die Deutschen aufhalten zu können. Es gibt nur noch einen Verband westlich von Pskov und das ist eine Armee die sich in Tallin eingegraben hat.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/xl2texbocbt.png (http://www.pic-upload.de/view-21985286/Bild-3-Baltikum-Ende-bearbeitet.png.html)
Aber immerhin nimmt die "Pskover Verteidigungslinie" Formen an. In den nächsten Tagen werden die letzten Lücken geschlossen. Irgendwann muss der Deutsche ja auch seinen Truppen eine Ruhepause gönnen und diese Zeit können und müssen wir nutzen. Immerhin konnten wir einen großen Teil unserer glorreichen Jagdflieger hinter dieser Linie in Sicherheit bringen, das sollte es den Stukas nicht allzu leicht machen unsere Linien "umzugraben"
Die Weißrussische Front
Hier sieht es fast noch schlechter aus als im Baltikum und das ist wirklich schwer zu unterbieten. Es fallen Minsk und Mogilev. Zudem werden alle verbliebenen Truppenteile um Minsk herum komplett vernichtet. Ganz besonders schrecklich ist, das darunter auch 2 HQs sind. Die übriggebliebenen Verteidiger graben sich in Gomel und um Smolensk herum ein. In den nächsten Tagen müssen hier unbedingt Verstärkungen hingebracht werden.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/7bcdfbm5bonq.png (http://www.pic-upload.de/view-21985372/Bild-4-Gomel-Ende-bearbeitet.png.html)
Aber man lernt ja nie aus und daher werden die verbliebenen HQs schleunigst in weniger exponierte Stellungen gebracht. Das aus Karma wird Richtung Smolensk verlegt und bei Gomel wird der örtliche Kommandant angewiesen sich hinter Stadt zu positionieren um sich bei Badarf in Richtung Chernihiv abzusetzen.
Die Ukrainsche Front und die Kiew- Cherkasy Verteidigungslinie
Die Deutschen und ihre Verbündeten toben sich auch hier aus. Shitomir und Kishinew fallen und ein weiterer Kommadeur der eigentlich für eine Verwendung in einer anderen Verteidigungslinie vorgesehen war wird von den Deutschen gefangen genommen.
Aber wenigstens kann eine Armee sich zurückziehen. Das ist eine sehr willkomene Verstärkung für andere Abschnitte der Front.
Aber scheinbar hat unser massiver Stellungsbau vor Kiew gewirkt. Es wird versucht die Stadt wie üblich im Handstreich zu nehmen, aber diesmal holen sich die Panzerspitzen blutige Nasen und unsere Stellungen halten stand.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/gcb24em3ywke.png (http://www.pic-upload.de/view-21985540/Bild-5-Kiew-Anfang-bearbeitet.png.html)
Der örtliche Kommandeur hält sogar einen Gegenangriff für möglich und denkt er könnte einen deutschen Panzerverband vernichten. Aber er wird von der STAWKA ausdrücklich angewiesen lediglich die Stellungen zu halten und die Truppen zu verstärken. Denn ein erfolgreicher Angriff hätte mehrere Verbände benötigt und diese Truppen hätten aus ihren Stellungen vorrücken müssen. Danach hätten die Deutschen sich viel leichter durch eben diese Linien kämpfen können.
Das ist dieser eine Verband nicht wert.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/64nbbcdionfj.png (http://www.pic-upload.de/view-21985605/Bild-6-Kiew-Ende-bearbeitet.png.html)
Von daher werden alle Truppen aufgefrischt und die letzten Lücken in der Linie geschlossen. Zumindest sollte das den Vormarsch eine ganze zeitlang aufhalten. Gemäß der Anweisungen der STAWKA zur "Operation Wellenbrecher" bleiben die Städte Uman und Novyi Buh auch weiterhin besetzt.
Rund um Smolensk rücken die rummänischen und italienischen Verbündeten weiter vor. Aber noch hält die Stadt stand und auch die ersten vorfühlenden Vorstöße werden abgewiesen.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/9gg244saqcc.png (http://www.pic-upload.de/view-21985703/Bild-7-odessa-ende-bearbeitet.png.html)
Auch der erste Angriff auf Berezivka wird vollständig zum stehen gebracht. Scheinbar zeigen die "Wellenbrecher" erste Erfolge.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die Stawka gibt bekannt:
Für alle Kommandeure wurde mittlerweile eine aktualisierte Karte der gesamten Front erarbeitet.
Diese ist unter allen Umständen geheim zu halten und sicher, vor unbefugten Zugriff, zu verwahren.
http://www7.pic-upload.de/18.01.14/yxz4f89osvwc.png (http://www.pic-upload.de/view-21985763/gesamtkarte.png.html)
Deutlich erkennbar sind die 2 wichtigsten Verteidigungslinien um Pskov und Kiew.
Allerdings auch ein massive Schwäche des mittleren Frontabschnitts.
Hier muss demnächst etwas passieren.
Werter Hipper,
wir werden versuchen, das Thema an höchster Stelle zu klären. :D
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png
19. Juli 1941 - Feindaktivitäten
In Finnland treffen russische Verstärkungen ein.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/853/yzqf.png
Damit ist eine Umfassung von Wyborg mit lokalen Kräften illusorisch, ein finnisches Korps wären dem Anriff von drei russsichen Panzerkorps ausgesetzt. Die Finnen ziehen sich auf eine stabile und sichere Verteidigungslinie zurück.
In Raum Kiew bleibt der befürchtete Angriff der Russen aus, die Sowjets frischen nur ihre angeschlagenen Einheiten auf.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/838/ov5n.png
Damit erhalten die Panzerkorps der Heeresgruppe Süd die Gelegenheit, sich zum Versorgungspunkt Shitomir zurückzuziehen und die dort bereitsgestellten neuen Panzer in Empfang zu nehmen.
22. July 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 439/40)
Bei der Mitte H.Gr. Süd weicht der Feind vor der 11. und 17. Armee -- z.T. hierbei zähen Widerstand leistend -- weiterhin aus. Die Pz.Gr. 1 hat nach hartem Kampf den Raum nördlich von Uman gewonnen. Hier versucht der unter dem Druck der Gruppe Schwedler nach Osten ausweichende Gegner am Nachmittag, zwischen der 16. mot. und der 16. Pz.Div. nach Osten durchzubrechen, aber der Angriff wird jedoch aufgefangen.
Auf dem Südflügel der H.Gr. Mitte verhält sich der Feind vor der 2. Armee ruhig, bei der Pz.Gr. 2 versucht er, durch Angriff neu herangeführter Kräfte das weitere Vordringen aufzuhalten. Die im Gebiet westlich von Smolensk eingeschlossenen Feindkräfte verteidigen sich weiterhin hartnäckig und versuchen wiederholt, sich durch Durchbruchsversuche in Richtung Smolensk der Vernichtung zu entziehen. Ebenso versucht der Gegner bei der 9. Armee, durch Gegenangriffe das Vorgehen des V. AK aufzuhalten. Es gelingt jedoch, im Zusammenwirken mit Teilen der Pz.Gr. 3 den Kessel westlich von Smolensk zu verengen.
Bei der H.Gr. Nord ist der Widerstand vor der 16. Armee gebrochen. Die Armee geht weiter nach Nordosten vor, um dann den Schutz der Ostflanke der Pz.Gr. 4 übernehmen zu können. (...) Die 18. Armee ist nördlich Viljandi zum Angriff angetreten und gewinnt Raum gegen nach Osten zurückgehenden Gegner.
Finnland
Durch die veränderte Feindlage ist es notwendig, an die Verteidigung zu denken.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/843/bjo8.png
Die Finnen nehmen eine Riegelstellung um Lappeenranta herum ein. Dieses Gebiert läßt sich exzellent versorgen und verteidigen. Angesicht der besseren Ausrüstung und Erfahrung der Finnen dürfte ein Vordringen für die Russen sehr schwer werden.
Die drei russischen Panzerkorps fehlen an anderer Stelle, so daß die Finnen durch ihr Mitwirken bereits ein strategisches Ziel erfüllt haben.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/833/7fve.jpg
Die finnische Armee ist an schnelle Truppenbewegungen gewohnt.
Baltikum
In Estland ist nach wie vor kaum ein Zeichen der Russen zu sehen.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/163/bqbd.png
Deutsche Panzer besetzen Rakvere. Der Nachschub kommt kaum hinterher.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/202/ia6b.jpg
Ohne Feindpräsenz läßt es sich frohen Mutes marschieren.
Weiter südlich fällt den deutschen Truppen wieder eine unverteidigt Stadt in die Hände.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/202/8bxe.png
Witebsk wird freigekämpft. Damit steht das Tor nach Smolensk offen.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/191/a0ji.jpg
Das Panzerkorps, daß die Verteidiger von Witebsk vernichtet hat, zieht sich zur Auffrischung zurück, obwohl noch 90% der Sollstärke vorhanden ist. Es sollen Kräfte für den finalen Schlag auf Smolensk gesammelt werden.
Weißrußland
Nach der Einnahme von Minsk und der Zerschlagung der dort stationierten russischen Heeresgruppe klafft ein Loch in der Front.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/20/7ubo.png
Schwere Artillerie befindet sich auf dem Weg nach Smolensk.
Die hastig herbei geeilten Verteidiger von Karma werden eiligst vernichtet, und die Stadt wird eingenommen.
Dadurch ergibt sich eine interessante Ausgangslage: die Stadt Gomel könnte im Osten umgangen und so eingeschlossen werden... selbiges wäre aber auch mit Smolensk möglich. Es ist schwer vorherzusehen, wie der Feind sich verhalten wird.
In Minsk wird ein Nachschubzentrum eingerichtet, hier können Truppenteile aufgefrischt und Panzer ungestört repariert werden.
(Anm.: das Panzerkorps östlich von Minsk hat einen Nachschubwert von 9, was sehr gut für Moral und Bereitschaft sein wird, wenn wir es nächste Runde auffrischen)
http://imageshack.com/a/img849/8179/4bf8.jpg
Die Panzer sind unverzichtbar, sie tragen die Hauptlast der Kämpfe und werden dementsprechend bevorzugt behandelt.
Ukraine
Die in Mitleidenschaft genommene Panzertruppe der Heeresgruppe Süd erhält die Gelegenheit, sich im Raum Shitomir neu zu gruppieren. Aus Deutschland treffen fabrikneue Panzer ein, die in den nächsten Tagen an die Panzerkorps ausgegeben werden.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/811/l8i1.png
Vor dem Rückzug wird allerdings erst ein russisches Panzerkorps schwer beschädigt und in die Flucht geschlagen. Das Vorfeld von Kiew ist somit freigeräumt, und wenn der Russe neue Truppen schickt, dann landen diese genau vor den Läufen unserer Infanterie.
Weiter im Südosten wird Uman eingenommen.
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In der Gegend von Uman ist der Kampf eher infanteristisch geprägt, da die Panzertruppen hauptsächlich im Raum Kiew stehen. Nur mit Infanterie ist da oben kein Durchkommen
Im Süden geht es gut voran.
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Beresiwka wird eingeschlossen, und der Weg auf die Krim steht offen. Odessa ist abgeschnitten.. ob die Russen wohl über das Schwarze Meer evakuieren?
Schwere Artillerie ist in Stellung... sie kann sowohl Beresiwka als auch die russische Armee nordwestlich von Odessa beschießen. Sehr vorteilhaft, daß beides möglich ist.
Der Nachschub in dieser Gegend rollt perfekt.
http://imageshack.com/a/img811/2818/q1s5.jpg
Auch die Rumänen bereiten sich auf die Belagerung von Odessa vor.
Vom 19. bis zum 24. July wurden lediglich drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen und eine Division.
http://imageshack.com/a/img27/7125/qsot.png
Operation Barbarossa läuft nun genau einen Monat, und man kann sowohl mit den erreichten Geländefortschritten als auch mit der militärischen Schwächung der Roten Armee zufrieden sein. Von 139 Großverbänden zum Anfang des Krieges haben die Russen 66 verloren, also ca. 47,4%. Allerdings ist es so, daß die Russen in den letzten Wochen bereits 20 neue Großverbände in Dienst gestellt haben und somit nicht über 73 sondern 93 Großverbände verfügen. Und die russische Rüstungsindustrie läuft auf Hochtouren...
Kapital VI - Neuordnung in Shitomir
Der befürchtete Angriff der Russen blieb aus. Entweder war der Iwan selbst zu schwer angeschlagen, oder er wollte seine Verteidigungsstellung nicht aufgeben. Mir ist es Recht, wenn die Russen gekommen wären, dann wäre die Sache haarig geworden. So haben wir noch ein paar letzte Schüsse auf den erkannten Feind abgegeben, und zu meiner Verwunderung hat sich das vor uns liegende russische Panzerkorps zurückgezogen. Nun gut... die wußten ja nicht, daß wir auch erstmal in die Etappe gehen. Ich kann mich nicht des Gedankens erwehren, daß die nicht wußten, wie angeschlagen wir sind.
Unser Korps wird in den Raum Shitomir verlegt. Mein Zug besteht nur noch aus zwei Panzern, auch Feldwebel Berthold hat es erwischt. Totalverlust nach Treffer aus einer Ratschbumm. Munition in Brand geraten, keine Überlebenden. Nur noch der Panzer von Feldwebel Freitag und mein eigener sind kampfbereit. Und ich fühle mich nicht gut dabei.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/18/1eil.jpg
Wenigstens haben es Feuchtinger und Kaller geschafft zu überleben, deren Besatzungen haben nur einen Toten zu beklagen.
Gerüchten zufolge sollen in den nächsten Tagen fabrikneue Panzer aus dem Reich eintreffen, und auch einige neue Besatzungen stehen zur Verfügung. Wenn das wirklich stimmt, dann haben wir das VI. Panzerkorps in kurzer Zeit wieder auf Kampfstärke. Es gingen zwar viele Panzer verloren, aber viele Besatzungen haben überlebt. Auch ist es den Bergungsmannschaften gelungen, einige beschädigte Panzer wieder flott zu machen. Vielleicht war das nur ein blaues Auge, und in ein paar Wochen ist das Korps wieder im Einsatz.
Die Frau von Feldwebel Berthold wird das nicht so sehen... ich werde ihr nun einen Brief schreiben. Danach kommen die restlichen Hinterbliebenen seiner Besatzung dran. Wie ich das hasse..
Was haben eigentlich die Bulgaren für eine Aufgabe?
Ansonsten würden wir dem deutschen zum Kauf der ein oder anderen Artilleriedivision raten, welche auch motorisiert sein sollte. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil wenn es darum geht durch gut ausgebaute Stellungen zu brechen.
Werter Sachimos, warum ist eigentlich Vapurii so wichtig? Ihr könntet im sumpfigen Gelände bei Kronstadt die Finnen mit halb so vielen Truppen elegant blocken und hättet ein paar Einheiten mehr für andere Fronten bereit. Ganz zu schweigen dass euch der ständige Schlagabtausch in Finnland ja auch MPP für Auffrischungen kostet.
Werter Sachimos, warum ist eigentlich Vapurii so wichtig? Ihr könntet im sumpfigen Gelände bei Kronstadt die Finnen mit halb so vielen Truppen elegant blocken und hättet ein paar Einheiten mehr für andere Fronten bereit. Ganz zu schweigen dass euch der ständige Schlagabtausch in Finnland ja auch MPP für Auffrischungen kostet.
Wir wissen natürlich nicht was Sachimos denkt, aber wir halten den Eisenbahnknotenpunkt für wichtig. Eine Rücknahme der Front auf die Enge zwischen Ostsee und Ladogasee gibt dem Finnen die Möglichkeit auf der Eisenbahnlinie östlich des Ladogasees vorzudringen.
Werte Regenten,
Wir kennen SC2 bis zum Add On Weapons and Warfare, daher einige Fragen zu dieser hier gespielten Version:
- Sehen wir das korrekt, dass hier tatsächlich nur die Ostfront gespielt wird, dafür aber endlich mit einer großen Karte?
- Wir haben den Eindruck das hier die Taktik mehr im Vordergrund steht als die Strategie? Ist das so? Also z.B. keine politische Beeinflussung, weniger Forschung?
- Wird zu diesem Add On auch ein Editior mitgeliefert wie bei den älteren SC Titeln?
- Sehen wir das korrekt, dass es keinen deutschen Reseller gibt? Ältere Titel gibt es ja z.B. bei Amazon.
Duke of York
18.01.14, 22:30
Werte Regenten,
Wir kennen SC2 bis zum Add On Weapons and Warfare, daher einige Fragen zu dieser hier gespielten Version:
- Sehen wir das korrekt, dass hier tatsächlich nur die Ostfront gespielt wird, dafür aber endlich mit einer großen Karte?
- Wir haben den Eindruck das hier die Taktik mehr im Vordergrund steht als die Strategie? Ist das so? Also z.B. keine politische Beeinflussung, weniger Forschung?
- Wird zu diesem Add On auch ein Editior mitgeliefert wie bei den älteren SC Titeln?
- Sehen wir das korrekt, dass es keinen deutschen Reseller gibt? Ältere Titel gibt es ja z.B. bei Amazon.
Werter Bigfish,
1. Ja
2. Jein. :D Diplomatie gibts nicht, Forschung dafür wie gehabt schon.
3. Ja
4. Wir sind nicht sicher, Wir haben die Titel immer direkt bei Battlefront gekauft. Ist ja easy. :)
von Sachimos
18.01.14, 22:45
Werter Cfant,
wie der verehrte Thomasius bereits ausführte, geht es uns hauptsächlich um den Eisenbahnknotenpunkt. So ganz sind wir zwar noch nicht mit dem Supply System vertraut, aber wir denken das eine Versorgung von Leningrad auf der nördlichen Route durchaus vorteilhaft ist. Diese kann dann nicht mehr so leicht unterbrochen werden. Bei den MPP habt ihr durchaus Recht aber das lag an unserem Fehler am Anfang, als wir das Panzerkorps zurückzogen. Ansonsten wäre dort, nach unserer Einschätzung, mehr ein "Sitzkrieg" enstanden. Zumindest ohne deutsche Technik oder Truppen.
Werter Thomasius,
denn gleichen Gedanken haben wir auch.
Werter Bigfish,
genau die gleichen Fragen haben uns auch am Anfang beschäftigt.:) Da wir SC2 auch nur, wie Ihr, bis Weapons and Warfare kannten. Dank dem edlen HvS wurden mir diese aber bestens beantwortet.
Zu eurer ersten Frage:
Ja das seht Ihr ganz richtig.
Zu eurer zweiten Frage:
Politische Beeinflussung gibt es wohl aber nur in einer sehr untergeordneten Rolle. Es können lediglich die Türkei und Schweden beeinflusst werden. Die Forschung ist weniger geworden, es kann jetzt nur noch ein Chit pro Technologie investiert werden. Wie der werte HvS meinte, aus Gründen der Balance. War für uns ungewöhnlich aber durchaus sinnvoll.
Zu eurer dritten Frage:
Ja der Editor ist auch wieder mit dabei.
Zur letzten Frage:
Das hat uns auch etwas beschäftigt:D Also wir haben keinen gefunden zumindest nicht für "Assault on Communism". "Global Conflict" gibt es aber auch bei Amazon. Schlußendlich haben wir es bei Battelfront bestellt, wegen der Zeitersparniss (wir wollten niemanden warten lassen;)). Das mit dem Download klappt auch ganz ausgezeichnet. Ein paar Englischkenntnisse sind aber Voraussetzung.
Wir hoffen wir konnten alle Fragen erschöpfend beantworten:D. Sollten wir etwas vergessen oder falsch beantwortet haben, so bitten wir die anderen Regenten um Verbesserung und Korrektur.:)
Duke of York
19.01.14, 13:02
geht es uns hauptsächlich um den Eisenbahnknotenpunkt. So ganz sind wir zwar noch nicht mit dem Supply System vertraut, aber wir denken das eine Versorgung von Leningrad auf der nördlichen Route durchaus vorteilhaft ist. Diese kann dann nicht mehr so leicht unterbrochen werden.
Werter Sachimos,
gestattet, dass Wir dies etwas genauer ausführen.
Die Bahnlinie im Norden, ebenso wie die Stadt Vipuri selbst, ist für die Versorgung von Leningrad solange irrelevant, wie es noch eine andere intakte Bahnverbindung zur Hauptstadt oder einer Stadt die als "Secondary Supply" gekennzeichnet ist, besteht. Denn der Supply wird nicht per Bahn in die Städte transportiert, sondern er wird in den Städten selbst produziert und zwar mit dem Wert, wie die Zahl an der Stadt es anzeigt. Jede Stadt, ebenso wie jede Mine und Ölquelle ist also Supplyquelle und strahlt diesen, modifiziert durch Terrain und Straßen in ihr Umland ab. Die Supplyberechnung erfolgt dabei in zwei Stufen. Im ersten Schritt wird der Supply aus diesen originären Quellen verteilt und im zweiten werden dann die HQs als zusätzliche Verteiler und Verstärker von Supply mit einbezogen. Das ergibt dann den Endwert an Supply, den Ihr Euch mit "S" anzeigen lassen könnt. Ein nochmaliges drücken von "S" zeigt Euch übrigens eine Supply-Prognose für nach Eurem Zug, was aber erst dann interessant ist, wenn Ihr in feindlich kontrolliertes Gebiet vorstoßt. Für Euch also noch lange nicht. :D
Warum sind aber dann die Bahnlinien so wichtig?
Auf den Bahnlinien wird nicht die Truppenversorgung (Supply) zu den Truppen direkt transportiert, sondern das generelle Supplylevel, die Trupen selbst (per Operate), Neuaufstellungen (aus dem Produktionsqueue) sowie Produktionsgüter (MPPs). Wichtig ist hierbei eine ununterbrochene Anbindung an eine Supplyquelle in den besonders gekennzeichneten Städten. Vergleicht mal die Werte der Ölfelder von Maikop (keine Bahnanbindung) mit Grozny (Bahnanbindung). Da bekommt Ihr eine Vorstellung, was passiert, wenn eine Region von ihrer Supplyquelle abgeschnitten wird.
Diese sind:
Hauptstädte: Ort für Neuaufstellungen und Primäre Supplyquelle. Jede, per Bahn an die HS angeschlossene Quelle produziert volle MPP und Supply und an jedem per Bahn angeschlossenen Ort mit mindestens 5 Supply können Neuaufstellungen gemacht werden
Alternate HS: Wird zur neuen Hauptstadt, falls diese erobert wird und übernimmt damit deren Rolle
Primary und Secondary Supply: Übernimmt die Rolle der HS für ein abgeschnittenes Gebiet in Bezug auf MPP-Produktion und Supplylevel, nicht aber für Neuaufstellungen
Industrial Center: Übernimmt die Rolle der HS für ein abgeschnittenes Gebiet in Bezug auf Neuaufstellungen, nicht aber für MPP-Produktion und Supply.
Wird also eine Großregion komplett von der Hauptstadt abgeschnitten und befinden sich darin immer noch mindestens je eine Secondary Supply Stadt und ein Industrial Center, dann steht innerhalb dieser Region immer noch die volle Funktionalität und die volle Supply- und MPP-Produktion zur Verfügung. Die MPP-Produktion fließt voll in den Pool und Neuaufstellungen können überall frei platziert werden.
Leningrad (und wahrscheinlich auch Stalingrad) sind Sonderfälle, denn obwohl "nur" als Alternate gekennzeichnet, können dort auch Neuaufstellungen gemacht werden, falls abgeschnitten. Also sind sie im Grunde "verkappte" Industrials. Bei anderen "Alternates" (z.B. Baku) geht das nicht.
Das bedeutet im Klartext für Leningrad:
Sollte die Stadt komplett von den Bahnverbindungen in den Rest des Landes getrennt werden, halbieren sich sofort MPP und Supply in dem Gebiet. Da sie aber immernoch mindestens 5 betragen, können zumindest Neuaufstellungen dort noch platziert werden. Ein in Leningrad (Basis-Supply dann nur noch 5) stehendes HQ wird Supply nur noch mit maximal 8 (beginnend bei sich selbst, Nachbarfelder dann nur noch 7 und so weiter) weitergeben. Man kann grob sagen: die Truppen in einem gekesselten Leningrad haben ca. 20% weniger Kampfkraft und können nicht mehr zu 100% aufgefrischt werden. Die Bahnverbindung im Norden wird also dann wichtig, wenn die Stadt im Süden komplett abgeschnitten wird. Also halten, denn diese Gefahr ist nicht unrealistisch. Gleichzeitig zeigt es Euch, dass Ihr ebenso im Süden versuchen solltet, zumindest die Bahn nach Volkhov und Tikhvin offen zu halten.
Noch ein Wort zum Bahntransport (Operate):
Für diesen sind Verbindungen zu den o.g. Orten mit Sonderstatus komplett unwichtig. Es braucht dafür nur 3 Voraussetzungen:
1. Startort hat Bahngleise und mindestens 5 Supply
2. es besteht von Start zu Ziel ununterbrochene Bahnverbindung und jede Zwischenstation (Stadt) hat mindestens 5 Supply
3. Zielort hat mindestens 5 Supply und Bahnanbindung. Zielort kann auch ein Feld ohne Bahn direkt neben einer per Bahn verbundenen Stadt sein, solange das Feld 5 Supply hat. Ein solches Feld kann aber nicht Startort sein.
Da in Russland selbst jede Kleinstadt mindestens 6 Supply hat und selbst wenn von allen Supply-Quellen (Hauptstadt, Primary und Secondary Supply) abgeschnitten maximal auf Supply 5 fällt, kann hier grundsätzlich überall gerailt werden.
Das sieht für den Deutschen schon ganz anders aus. Eroberte Städte haben Supply 3 und nur mit voller Bahnverbindung zur eigenen Hauptstadt (Primäry Supply Quelle wie z.B. Kiev funktioniert nicht, ist wohl ein Bug) wähst der auf gerade mal 5, sodass der Deutsche peinlichst darauf achten muss, dass diese Verbindung nirgendwo gekappt wird.
Schont also Eure Paratroops, werter Sachimos. Ihr werdet sie später noch brauchen, wenn Ihr zum Gegenschlag ansetzt. Und setzt Eure Parisanen weise ein. :)
Übrigens ...
Ist Euch schon aufgefallen, dass eigene vernichtete Einheiten, die mindestens mit 5 Supply versorgt waren, zum halben Preis zurückgekauft werden können?
Schon deswegen solltet Ihr darauf achten, dass Ihr keine Berge oder Flussübergänge im Nirgendwo verteidigt werden, denn da sind Totalverluste besonders teuer.
Admiral Hipper
19.01.14, 14:21
Übrigens ...
Ist Euch schon aufgefallen, dass eigene vernichtete Einheiten, die mindestens mit 5 Supply versorgt waren, zum halben Preis zurückgekauft werden können?
Nicht nur zum halben Preis, sondern auch deutlich schneller. Zumindest in einigen Szenarien, ob es hier auch so ist wissen Wir nicht.
Eine Frage aber hätten Wir noch:
Übernimmt ein Industrial Center auch die Funktion für den Gegner? Also wenn ein Industrial Center besetzt wird?
Duke of York
19.01.14, 16:42
Nicht nur zum halben Preis, sondern auch deutlich schneller. Zumindest in einigen Szenarien, ob es hier auch so ist wissen Wir nicht.
Ja, das stimmt. Ist hier auch so.
Eine Frage aber hätten Wir noch:
Übernimmt ein Industrial Center auch die Funktion für den Gegner? Also wenn ein Industrial Center besetzt wird?
Das Industrial Center dient nur als Quelle für Neuaufstellungen. Da diese grundsätzlich nur auf eigenem Terrirorium möglich sind, nützt es dem Gegner auch nichts, feindliche Industriezentren zu erobern - ausser dass er dem Gegner etwas weggenommen hat. :D
Werter Ratnik,
die Bulgaren haben nur die Aufgabe, Partisanen im ehem. Jugoslawien zu unterbinden.
Von Kauf der Artillerie sind wird nicht überzeugt, wir werden unsere MPPs noch brauchen. Die zwei Einheiten, die wir zur Zeit haben, reichen aus.
Werter Bigfish,
Ihr habt Recht: bei Assault on Communism ist das taktische Element etwas ausgeprägter. Man muß sich schon Gedanken machen, in welcher Reihenfolge man seine Einheiten angreifen läßt, und insbesondere die Beseitigung von Entrenchment ist sehr wichtig. Wenn man ein Panzerkorps eine Stadt angreifen läßt, die Entrenchment 4 hat, dann wird der Panzer kaum Schaden anrichten und selbst beschädigt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und Bodentruppen ist sehr wichtig, denn die Bomber können Entrenchment reduzieren. Das wird gerade bei Kiew sehr wichtig sein.
von Sachimos
19.01.14, 19:10
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
22.07.1941- 25.07.1941
Die Finnische Front
Der Versuch einer Umfassung von Viipuri wird von den Finnen abgebrochen. Sie ziehen sich zurück und die Frontlinie ist wieder ungefähr dieselbe wie bei Beginn des Krieges.
Denoch hat es uns einige Verluste und die Schwächung andere wichtigerer Fronten gekostet dies zu erreichen.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/ltcsr6paehyt.png (http://www.pic-upload.de/view-22001336/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Einer unserer Panzerverbände wird in die Frontlücke geschoben und soll verhindern das die Finnen einen weiteren Vorstoß versuchen. Falls doch, soll das Korps dahinter ein rochieren ermöglichen. Damit es gar nicht erst wieder zu einer solchen Situation kommt.
Immerhin werden dadurch Kräfte für andere, wichtigere, Schauplätze frei.
Die Balltische Front
Hier ist es immer noch ruhig, allerdings etwas zu ruhig. Bei der STAWKA ist man sich nicht sicher was der Deutsche vorhat. Der Vormarsch im Baltikum läuft zwar, aber irgendwie nur halbherzig. Rakvere und Ludza werden von den Deutschen besetzt. Aber ein vorfühlen oder gar ein Angriff auf unsere Linie bei Pskov findet nicht statt und auch unsere "Wellenbrecher" in Talinn bleiben noch völlig unbehelligt.
Das gibt uns immerhin die benötigte Zeit um unsere Stellungen auszubauen und zu verstärken.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/9bs6dccfpbif.png (http://www.pic-upload.de/view-22001497/Bild-4-Baltikum-Ende-bearbeitet.png.html)
Die letzten Lücken werden in den kommenden Tagen geschlossen sein. Durch das eintreffen von neuen Truppen und das freiwerden des Panzerkorps bei Viipuri kann auch hier eine Stärkung der Linie erreicht werden. Auch unsere Flieger sind nicht untätig und greifen die Deutschen in Ludza an. Allerdings erleiden sie dabei schwere Verluste, denn deutsche Abfangjäger greifen in die Kämpfe ein.
Die Weißrussische Front
Bei Gomel und Smolensk zeichnet sich eine äußerst bedrohliche Situation ab. Die Deutschen könnten hier theoretisch sogar beide Städte einkesseln und wir könnten wenig dagegen unternehmen. Deshalb werden dem Kommandeur der Verteidiger von Smolensk auch noch ein Korps und eine Armee unterstellt. Das sind ganz frisch aufgestellte Einheiten. Hoffentlich beweisen sich diese Männer in den nächsten Tagen.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/9fkqw1wn1zmc.png (http://www.pic-upload.de/view-22001583/Bild-5-Smolensk-anfang-bearbeitet.png.html)
Da Gomel ohnehin schwer zu verteidigen ist und auch die Erfolgsaussichten gering sind wird befohlen, das sich das HQ Richtung Chernivi zurückzieht um nicht auch noch Opfer der Panzerspitzen zu werden. Mittlerweile hat es sich ja auch herumgesprochen das die Deutschen mit Kommandeuren nicht gerade zimperlich umgehen.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/spftpr3573.png (http://www.pic-upload.de/view-22001639/Bild-6-Smolensk-Ende-bearbeitet.png.html)
Der Verband leichter Panzer unternimmt einen Angriff auf eine Nahtstelle zwischen zwei deutschen Panzerdivisionen. Wird aber von eilligst nachgerückter Infanterie abgefangen und kann dort leider nichts mehr ausrichten.
Die Kiew- Cherkasy Verteidigungslinie
Hier passiert nicht viel, die angeschlagenen Panzer der Deutschen ziehen sich zurück. Allerdings ist der Kiewer Kommandant verblüfft als plötzlich neben ihm seine eigenen Panzerfahrer auftauchen. Diese haben, ohne wirkliche Not, einfach die Flucht ergriffen und damit das Tor nach Kiew unbewacht zurückgelassen. Damit so etwas in Zukunft nicht noch öfters passiert werden sie wieder auf Vollstärke gebracht und "zur besonderen Verwendung" abgestellt. Nicht das sowas noch ständig vorkommt.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/s5pg8ihrl145.png (http://www.pic-upload.de/view-22001829/Bild-7-Kiew-Ende-bearbeitet.png.html)
Bei Odessa testen die Rumänen und Italiener mal wieder unsere Verteidigung ohne Erfolg. Sie arbeiten sich zwar an die Stadt heran aber das italienische Korps wird von Schiffsartillerie unter Feuer genommen und erleidet Verluste. Erfreulicherweise können sich einige versprengt Soldaten und Teile der Bevölkerung zusammen tun und bilden eine Partisanen Einheit.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/3q5l2bohfzbr.png (http://www.pic-upload.de/view-22001877/Bild-8-Odessa-anfang-bearbeitet.png.html)
Auch die vorgerückten Rumänen werden von unseren Verteidigern zurückgedrängt. Allerdings muss sich die Flotte das nächste mal besser mit dem Kommandanten der Stadt absprechen. Denn dann hätten die Schiffe statt der Italiener, die Rumänen angreifen können und diese noch weiter dezimieren können.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/lvy24s5uav2g.png (http://www.pic-upload.de/view-22001953/Bild-9-Odessa-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Partisanen unternehmen einen ersten Versuch den Nachschub der Deutschen zu behindern. Aber sie treffen ausgerechnet auf eine deutsche Division die hier gerade an der Bahnlinie rastet und müssen ihr Vorhaben aufgeben.
In Zukunft werden auch die Aktionen der Partisanen von der STAWKA geleitet. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die Stawka gibt bekannt:
Einen Monat ist es nun her das unser Vaterland völlig überraschend und ohne ersichtlichen Grund überfallen wurde.
Zahlreiche tapfere Männer sind gefallen oder werden vermisst.
Um diese Zahl in Zukunft möglichst gering zu halten, wird an alle Kommandeure eine Liste der bisherigen Verluste ausgegeben.
Es wird erwartet das alle Befehlshaber sich, unter größtem persönlichsten Einsatz, bemühen die Verluste zu minimieren.
http://www7.pic-upload.de/19.01.14/n6baggcg4xds.png (http://www.pic-upload.de/view-22002120/Verluste.png.html)
Desweiteren wird erwartet das in dieser Aufstellung auch bald auf deutscher Seite Verluste gezählt werden können.
Jörg von Frundsberg
19.01.14, 19:20
Mmmmh sieht doch alles so weit in Ordnung aus :) es sieht aus als würde der werte Hvs gemächlicher vorgehen ...... d.h er hält die Moral und Bereitschaft hoch :eek: und das läßt euch Zeit eure Stellungen auszubauen!!
Wen es dann knallt dann wird es aber heftig .... ( Hui das werden blutige Schlachten :D ) Aber müssen unbedingt Panzer bei Leningrad eingesetzt werden ??
Bestellt ihr regelmäßig Truppen pro Runde ?? und würde eher am Anfang die kleinen Einheiten kaufen , die sind schneller da und kosten weniger ! Was sind das noch mal Korps und ??
von Sachimos
19.01.14, 19:52
Werter Jörg,
ja diesen Gedankn hatten wir auch schon.;) Mal schauen was davon noch übrig ist wenn wir die nächste Runde gespielt haben.:rolleyes:
Es wird jede Runde bestellt. Wir gehen immer so vor das wir zuerst auffrischen und Verlegungen durchführen und eventuell forschen. Alles was dann an MPP übrigbleibt wird in die Neuaufstellung der vernichteten Einheiten gesteckt.
Die Panzer bei Lenigrad waren nur dort, weil wir einfach keine anderen Einheiten aus der Front ziehen konnte. Es sollten ja keine eingegrabenen Einheiten sein.
Auch wir rechnen mit gigantischen Schlachten:D aber dazu fehlen momentan einfach die Truppen. Denn es sind immer noch Lücken in der Front zu stopfen und die STAWKA:D ist sich auch noch nicht so ganz sicher wo der stärkste Vorstoß erfolgen soll:rot::smoke:
Jörg von Frundsberg
19.01.14, 20:15
Werter Jörg,
ja diesen Gedankn hatten wir auch schon.;) Mal schauen was davon noch übrig ist wenn wir die nächste Runde gespielt haben.:rolleyes:
Es wird jede Runde bestellt. Wir gehen immer so vor das wir zuerst auffrischen und Verlegungen durchführen und eventuell forschen. Alles was dann an MPP übrigbleibt wird in die Neuaufstellung der vernichteten Einheiten gesteckt.
Die Panzer bei Lenigrad waren nur dort, weil wir einfach keine anderen Einheiten aus der Front ziehen konnte. Es sollten ja keine eingegrabenen Einheiten sein.
Auch wir rechnen mit gigantischen Schlachten:D aber dazu fehlen momentan einfach die Truppen. Denn es sind immer noch Lücken in der Front zu stopfen und die STAWKA:D ist sich auch noch nicht so ganz sicher wo der stärkste Vorstoß erfolgen soll:rot::smoke:
Halten werdet ihr wohl keine einzige Stellung :D aber darum geht es auch nicht ^^ Was sind den nochmal die Einheiten ? Korps und was darunter ?? wie ist das Stärkeverhältniss ??
Wen der werte Hvs langsamer vorrückt habt ihr die Chance in in einem Meer aus roten Blut aufzufangen :D ihr müßt nur überleben !! So ab 42/43 wendet sich das Blatt . Wir haben damals wirklich den Fehler gemacht fast alle unsere Truppen zu motorisieren ....... den Fehler macht der werte Hvs bestimmt nicht ....... :rolleyes: aber damit wird er automatisch langsamer !
Auch gut !!
Falls ihr den ersten Sturm überlebt .... und die Stellung Lenigrad , Moskau und Stalingrad haltet 41/42 seid ihr auf der sicheren Seite ! Wir bekamen als deutscher der damals weniger eroberte ........... :rolleyes: cirka 300 -400 MPP :eek: das reichte niemals !! noch nicht mal alle Truppen auf Sollstärke zu bringen !!
Das gelang uns nur mit Hilfe des werten Hvs :rolleyes:
ALSO HALTET STAND !! UND RÄCHT UNS !!!
http://www.youtube.com/watch?v=-hxYOuTCCwE
von Sachimos
19.01.14, 20:42
Halten werdet ihr wohl keine einzige Stellung :D aber darum geht es auch nicht ^^ Was sind den nochmal die Einheiten ? Korps und was darunter ?? wie ist das Stärkeverhältniss ??
Wen der werte Hvs langsamer vorrückt habt ihr die Chance in in einem Meer aus roten Blut aufzufangen :D ihr müßt nur überleben !! So ab 42/43 wendet sich das Blatt . Wir haben damals wirklich den Fehler gemacht fast alle unsere Truppen zu motorisieren ....... den Fehler macht der werte Hvs bestimmt nicht ....... :rolleyes: aber damit wird er automatisch langsamer !
Auch gut !!
Falls ihr den ersten Sturm überlebt .... und die Stellung Lenigrad , Moskau und Stalingrad haltet 41/42 seid ihr auf der sicheren Seite ! Wir bekamen als deutscher der damals weniger eroberte ........... :rolleyes: cirka 300 -400 MPP :eek: das reichte niemals !! noch nicht mal alle Truppen auf Sollstärke zu bringen !!
Wir haben gerade nochmal nachgeschaut. Also auf russischer Seite gibt es "Garisson --> Division (Korps??:???:) --> Armee" und darüber dann nur noch motorisierte Infantrie aber erst ab Mai 42.
Das mit dem überleben wird schon schwierig.:D Wir gehen momentan davon aus das es zu einer großen Schlacht vor und um Moskau kommen wird.
Alternativ dazu vielleicht einen Vorstoß in Richtung Kaukasus. Wir werden sehen.
Das Stärkeverhältniss wird nachgeliefert. Vielleicht kann das soga schon mein verehrter Gegner in seinem nächsten Post übernehmen;)
Aktuell stehen aber alle verfügbaren Truppen an der Front, also außer die Besatzung von Moskau.:eek:
Aber Ihr könnt sicher sein, wir geben unser Bestes.:smoke: Wir werden sehen ob es gut genug ist.:rolleyes:
Jörg von Frundsberg
19.01.14, 20:47
Wir haben gerade nochmal nachgeschaut. Also auf russischer Seite gibt es "Garisson --> Division (Korps??:???:) --> Armee" und darüber dann nur noch motorisierte Infantrie aber erst ab Mai 42.
Das mit dem überleben wird schon schwierig.:D Wir gehen momentan davon aus das es zu einer großen Schlacht vor und um Moskau kommen wird.
Alternativ dazu vielleicht einen Vorstoß in Richtung Kaukasus. Wir werden sehen.
Das Stärkeverhältniss wird nachgeliefert. Vielleicht kann das soga schon mein verehrter Gegner in seinem nächsten Post übernehmen;)
Aktuell stehen aber alle verfügbaren Truppen an der Front, also außer die Besatzung von Moskau.:eek:
Aber Ihr könnt sicher sein, wir geben unser Bestes.:smoke: Wir werden sehen ob es gut genug ist.:rolleyes:
Also dann viele Divisionen kaufen !! und Moskau dürfte realistisch sein :) schaut aber trotzdem wo die meisten Panzer des Gegners herumfahren !! dürfte ein Hinweis sein ? wo er zuschlagen will . Hui Hui was bin ich gespannt auf die brutalen Schlachten im Osten ^^
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png
25. July - Feindaktivitäten
In Finnland deutet alles auf eine Art Sitzkrieg hin.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/824/y2y5.png
Beide Seiten sind nicht in der Lage, den Gegner entsprechend unter Druck zu setzen.
Das OKW hat die Lage analysiert, und ein Angriff auf Wyborg wäre für die Finnen mit extrem hohen Verlusten verbunden und ist deswegen politisch nicht vermittelbar. Andererseits kann man sich sicher sein, daß die Russen auch nicht vorrücken werden. In der nächsten Zeit wird wohl nichts passieren.
http://imageshack.com/a/img854/664/1ti1.png
Aus dem Raum Luga greifen drei russische Fliegerkorps die Stadt Ludza an. Ein deutsches Fliegerkorps greift ein und schießt etliche Maschinen ab. Bei den drei Angriffen auf die Stadt gibt es auf deutscher Seite keine Opfer zu beklagen, die Verluste der Russen sind sehr hoch. Die Luftwaffe beherrscht den Luftraum.
http://imageshack.com/a/img823/5521/q9a0.png
Der Feind schickt zusätzliche Truppen nach Smolensk. Keine gute Idee, denn Smolensk wird die Endstation für diese Männer sein.
Bei Karma versuchen die Russen einen Gegenstoß, scheitern aber kläglich. Gomel und Smolensk liegen zum Greifen nahe.
http://imageshack.com/a/img203/4949/3kpr.png
In der Ukraine tauchen die ersten Partisanen auf. Gegenmaßnahmen wurden eingeleitet.
Bei Odessa geraten italienische Truppen unter Beschuß sowjetischer Kreuzer und müssen Verluste hinnehmen.
28. July 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 445/6)
Vor H.Gr. Süd sind stärkere feindl. Transport= und Marschbewegungen auf Bahn und Straßen in Richtung Tscherkassy zu erkennen. (...)
Bei der H.Gr. Mitte hat sich die Feindlage im großen nicht verändert. (...) Die H.Gr. beabsichtigt, die Vernichtung der bei Smolensk eingeschlossenen Feindteile zu vollenden und die Umgliederung für die beabsichtigte Weiterführung der Operationen durchzuführen. Mittags ist die neue Befehlsübernahme erfolgt.
Bei der H.Gr. Nord verteidigt sich der Feind zäh vor dem rechten Flügel der 16. Armee, wo im Raum Welikije Luki mit 5-6 feindl. Div. gerechnet wird. Der 16. Armee gelingt es, in Richtung Cholm und Staraja Russa im Angriff gegen hinhalten kämpfenden Gegner weiter Raum nach Osten zu gewinnen und durch Verbindungsaufnahme zwischen X. und I. AK die Lücke südl. der I. AK nunmehr zu schließen.
Finnland
Hier tut sich nicht allzu viel.
http://imageshack.com/a/img27/7610/759t.png
Die Finnen lassen ihre Truppen regenerieren.
Baltikum
Die Heeresgruppe Nord rückt weiter vor und sucht die Russen.
http://imageshack.com/a/img856/9817/4n90.png
Wer sucht, der findet. In Reval hält eine Armee die Stellung, in Narwa bilden Infanterie und gepanzerte Kräfte eine Riegelstellung, die die H.Gr. Nord so schnell nicht durchstoßen wird. Der Plan ist sowieso ein anderer.
http://imageshack.com/a/img59/7352/zewo.jpg
Die Kämpfe erreichen das Stadtgebiet von Reval.
Rußland
Die H.Gr. Mitte dringt weiter vor und überschreitet die Grenze zwischen Weißrußland und Rußland.
http://imageshack.com/a/img27/9839/6f4c.png
Die Stadt Opotschka ist stark befestigt, dafür ist Velikije Luki kaum verteidigt.
http://imageshack.com/a/img46/8128/4uxd.jpg
Die Truppen müssen viel marschieren, aber es geht gut voran.
http://imageshack.com/a/img191/9748/126n.png
Das OKH entscheidet, sowohl Gomel als auch Smolensk zu umfassen. Als Sahnehäubchen gibt es Roslawl dazu, das die Russen nicht verteidigt haben.
Die "Festung" Smolensk wird abgeschnitten. Wer sich nicht in die Wälder schlägt, wird getötet. Schwere Artillerie ist in Stellung. Mal sehen, ob die Russen fliehen oder sterben.
Der Nachschub rollt bis Mogilew und Gomel, beide Städte sind schon voll an das deutsche Netz angeschlossen. Die frühe Einnahme von Mogilew war Gold wert.
http://imageshack.com/a/img826/4881/ax0j.jpg
Der strategische Wert eines funktionierenden Nachschubwesens darf nicht unterschätzt werden.
Ukraine
Kiew ist weiterhin hart umkämpft.
http://imageshack.com/a/img89/175/3yq7.png
Das 52. AK erreicht die Stadtgrenzen.
Im Raum Shitomir werden vier Panzerkorps auf Sollstärke gebracht. Anfangs August werden die Panzer wieder rollen, und das mit fabrikneuer Ausrüstung aus dem Reich.
Alle Bomber der H.Gr. Süd stehen bereit, um die russischen Befestigungen aufzuweichen. Vier Panzerkorps sollten reichen, um den Widerstand der Russen zu brechen.
http://imageshack.com/a/img824/2701/0u19.jpg
Auch die Stadt Kiew wird in Mitleidenschaft gezogen.
http://imageshack.com/a/img46/81/0bvp.png
Hinter der Front wird Jagd auf Partisanen gemacht.
Beresiwka wird von den Rumänen unter Constantinescu eingenommen. Damit ist der Weg nach Dnjepropetowsk offen, auf die Krim ebenso.
Odessa wird belagert, und eine russische Armee vor der Stadt wird zusammengeschossen. Mit dem Fall der Stadt wird für Mitte August gerechnet.
http://imageshack.com/a/img62/5166/qe0x.jpg
Einige gefangen genomme Partisanen.
Vom 25. bis zum 30. July wurden lediglich drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen und ein Panzerkorps.
Kapitel VII - Neue Ausrüstung
Die Gerüchte haben sich bewahrheitet. Scheinbar hat es dem OKH nicht gefallen, wie das VI. Panzerkorps verheizt wurde, aber es wird sicherlich niemand der hohen Herren vorbeikommen und sich entschuldigen. Aber das, was uns gerade zuteil wird, kann man als Entschuldigung werten.
Das gesamte Korps wird mit fabrikneuen Panzern des neuen Modells IIIH ausgerüstet. Im Vergleich zum IIIG hat unser Fahrzeug nun mehr Panzerung, aber leider immer noch die kurze 5cm-Kanone. Die lange Version der Kanone soll angelich erst in einigen Monaten zu Verfügung stehen.
Heute ist unser neues Spielzeug angekommen, und die Unterschiede sind nicht allzu groß. Das Getriebe ist einfacher strukturiert, aber das ist Dietmar's Angelegenheit und nicht meine. Es riecht alles noch nach Lack und Lösungsmitteln, aber nach dem ersten Kampfeinsatz wird davon nichts übrig bleiben.
http://imageshack.com/a/img542/7396/qg2h.png
Was mich noch viel mehr beeindruckt hat: unsere Kompanie hat mehrere StuG IIID zugeteilt bekommen. Sehr zu meiner Verwunderung wird es so sein, daß jeder Zug einen solchen Panzerjäger zugeteilt bekommt. Die meisten der Panzerjäger Ib sind wohl vor Kiew vernichtet worden, aber Hauptmann Mützel hält sehr viel von der Idee, in jedem Zug einen Jagdpanzer zu haben. Und in der Tat ist die Durchschlagsleistung der 7,5cm-Kanone erheblich besser als die unseres Panzers IIIH.
Der Hauptmann hat mir gestern abend erzählt, das es an anderen Frontabschnitten zu Sichtungen schwerer russischer Panzer gekommen sein soll, die aber nur vereinzelt aufgetreten sind. Die Modell KV1 und KV2 scheinen wahre Monster zu sein, die von unseren Leuten nur ausmanövriert werden können, was meisten mit Verlusten verbunden ist. Auch der T34 scheint ein wesentlich härterer Brocken zu sein als die meisten leichten Panzer, auf die wir bisher getroffen sind. Zum Glück treten die russischen Panzer meist nur vereinzelt auf, wenn die in Gruppen kämen, dann wäre es für uns verdammt schwierig.
Als Ersatz für den gefallenen Feldwebel Berthold wurde mir ein Unterfeldwebel Jung aus Thorgau zugeteilt. Schneidiger Kerl, sächselt nur etwas. Hat Erfahrung auf dem StuG III, seine Besatzung ist eingespielt.. da hätte ich es schlechter erwischen können. Heute Nachmittag findet die erste Übung auf Zugebene mit dem neuen Gerät statt.
Die Situation heute fühlt sich viel besser an als noch vor ein paar Tagen... meine Zuversicht wächst. Mal sehen, wie wir mit dem "Kronkorken" Kiew fertig werden.
Wir wünschen euch, werter HvS, viel Erfolg beim weiteren Vormarsch und hoffen, dass es der werte Sachimos euch nicht zu einfach damit macht. Sry, fühlen uns in diesem AAR als Neutraler Beobachter...
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Notfalls schickt HvS meine Rumänen los, die marschieren auch bis Moskau durch, wenn's sein muss :) Professor Google sagt, die Schlacht um Kiew dauert von Mitte August bis Ende September - da ist Onkel HvS wirklich sehr früh dran, was er ja auch selbst sagt. Smolensk hielt historisch gleich zwei Monate, das wird es hier nicht spielen. Ich wette, die Russen sehnen sich nach dem Winter :D
Erläuterung zum Thema Korps und Armeen:
Beide Seiten haben Garnisonen und Divisionen. Erstere sind nur dazu da, um Städte und sonstige wichtige Punkte besetzt zu halten. Der Kampfwert ist bei Null, und die maximale Stärke ist bei 5. Divisionen haben (wie alle anderen Einheiten auch) eine Stärke von 10, und der Kampfwert ist besser als bei einer Garnison, und Divisionen kann man aufrüsten.
Aufgrund der historischen Authentizität und des Maßstabs der Karte hat der Lead Designer Al Sousa eine kategorische Unterscheidung getroffen: die Deutschen haben Infanteriekorps, die Russen haben Armeen. In der Tat ist das auch richtig so, denn eine russische Armee hatte ca. 30.000 bis 40.000 Mann, während eine deutsche Armee 200.000 bis 300.000 Mann hatte. Da eine deutsche Armee nicht in den Maßstab des Spiels paßt, gibt es keine.
Mit anderen Worten: deutsche Korps und russische Armeen sind praktisch gleich, deutsche Armeen und russische Korps gibt es in dem Spiel nicht.
Nachtrag:
Hier die Werte der Einheiten.
http://imageshack.com/a/img22/5264/ejgb.png
Zur Unterscheidung: deutsche Icons mit einem Männeken sind Divisonen, solche mit zwei Männeken sind Korps. Bei den Russen bedeutet ein Männeken auch Division, drei Männeken bedeuten eine Armee.
Werter Hohenlohe,
neutrale Beobachter sind immer willkommen! Man muß nicht immer Partei ergreifen... Hauptsache, Ihr werdet gut unterhalten.
Bezüglich Eurer Hoffnung, daß es der werte von Sachimos uns nicht zu leicht macht: unser Gegner lernt sehr schnell, und einmal gemachte Fehler wiederholen sich nicht. Am Anfang ist der Russe panisch zurückgewichen, und wir konnten viele Einheiten in der Bewegung erwischen. Das hat dazu geführt, das wir einige HQs vernichtet haben, weil die nicht so schnell zurückweichen können. Diesen Fehler hat der werte von Sachimos bereits korrigiert, sowas passiert ihm nicht mehr.. vielleicht noch einmal in Smolensk. :D
Als als wir den fiesen GröFrunSaZ bekämpft haben, haben die Russen kaum einen Zentimeter Boden aufgegeben. Wir haben sogar noch Städte verstärkt, die schon verloren waren... nur um den Vormarsch der Wehrmacht zu verzögern, und es hat funktioniert. Allerdings haben wir auch eine gänzlich andere Strategie als der werte Jörg damals..
Werter Cfant,
wir haben einen Plan, und bisher geht er auf.. alles weitere werden wir erläutern, wenn es soweit ist. Bisher sind wir angenehm überrascht von unserem Fortschritt.
Der Deutsche sollte sich nicht zu lange mit Odessa aufhalten. Hier reicht es wenn 2-3 rumänische oder italienische Korps die stadt mit der Artilleriedivision weichklopfen. Der Rest der Truppe, vor allem das Panzerkorps muss schnell nach Osten geworfen werden um strategisch wichtige Punkte zu besetzen.
von Sachimos
20.01.14, 20:37
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
29.07.1941- 31.07.1941
Die Finnische Front
Bei Viipuri passiert nicht viel. Es wird wohl auf einen Stellungskrieg hinaus laufen. Einige nicht mehr benötigte Divisionen werden von dieser nördlichen Front abgezogen und an andere Schauplätze verlegt. Allerdings wird den Finnen immer noch eine beeindruckende Streitmacht gegenüber gestellt, um sie nicht auf "dumme Gedanken" kommen zu lassen.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/u6e3a38rmnb3.png (http://www.pic-upload.de/view-22012513/Bild-1-Viipuri-Ende.png.html)
Unsere Flotte beschießt aber weiter die finnischen Stellung. Man muss seinen Gegner ja beschäftigen. Ansonsten passiert nichts. Die Pioniere arbeiten fleißig weiter an den Befestigungen.
Die Balltische Front
Die Deutschen fühlen auf Opochka vor, werden aber abgewiesen. Allerdings stoßen sie südlich auf Velikije Luki vor.
Aber sehr positiv ist das unsere Linien jetzt geschlossen sind. Die letzten Verbände sind eingetroffen und beginnen sich einzugraben.
Auch ein erster Angriff kann erfolgen!!!
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/g7yokujwq7of.png (http://www.pic-upload.de/view-22012630/Bild-2-Baltikum-bearbeitet.png.html)
Ein Verband leichter Panzer stößt von Opochka aus vor und schlägt das deutsche Korps vor den Stadttoren in die Flucht. Allerdings werden auch einige Panzer durch die Panzerabwehr des Korps beim Angriff abgeschossen.
Unsere Fliegerstaffeln nutzen das schlechte Wetter und erhalten neue Maschinen als Ersatz für die letzten Verluste.
Die Schlacht um Smolensk
Smolensk wird durch Vorstöße nördlich und südlich völlig abgeschnitten und auch frontal massiv belagert. Den wenigen Verteidigern steht eine Vielzahl an feindlichen Truppen gegenüber. Ein äußerst ungleicher Kampf.
Die STAWKA befiehlt aber Smolensk zu halten, denn diese Stadt ist das Tor zu Moskau. Je länger der Vormarsch hier verzögert wird, desto besser.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/xwsney9idr8.png (http://www.pic-upload.de/view-22012711/Bild-3-Smolensk-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Belagerer wirken überrascht, denn es wird ein Angriff auf einen geschwächten Verband befohlen.
Es werden sogar bescheidene Erfolge erzielt. Der Verband weicht zwar nicht, aber immerhin hat er größere Verluste als wir.
Die Schlacht um Kiew
Hier greifen die Deutschen mit Unmengen Infanterie an, anscheinend müssen ihre Panzer erst neu gruppiert werden.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/z7m5ryqut8iw.png (http://www.pic-upload.de/view-22012810/Bild-4-Kiew-Anfang-ausgeschnitten.png.html)
Diese Chanche lässt sich der Kommandeur nicht entgehen. Da er ja noch seine leichten Panzer "zur besonderen Verwendung hat" lässt er diese angreifen und ihre alten Stellungen zurückerobern. Der Angriff kann durchaus Erfolge vorweisen. Zwei deutsche Korps werden in die Flucht geschlagen, ein weiteres dezimiert und im Vorfeld der Stadt stehen keine feindlichen Truppen mehr.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/lysp4wdaeui.png (http://www.pic-upload.de/view-22012869/Bild-5-Kiew-Ende-bearbeitet.png.html)
Zwar hätten auch noch unsere Armeen angreifen können, allerdings wollen wir diese noch zurückhalten, denn in den nächsten Tagen marschieren bestimmt auch wieder fremde Panzer vor Kiew auf. Dann werden wir diese gut verschanzten Truppen noch dringend brauchen.
Die Schlacht um Odessa
Massiv rücken die rumänischen und italienischen Verbündeten auf die Stadt am Schwarzen Meer vor. Aber noch ist die Stadtgrenze nicht erreicht. Unsere Verteidiger im Vorfeld werden zwar schwer getroffen und müssen ausweichen aber aufgerieben werden sie noch nicht. Allerdings gehen die Deutschen hart gegen unsere Partisanen weiter nördlich vor.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/knnnzv9uj6yc.png (http://www.pic-upload.de/view-22012983/Bild-6-Odessa-Anfang-ausgeschnitten.png.html)
Über den Hafen können unsere tapferen Soldaten aber weiterhin versorgt werden. Es treffen weitere Verstärkungen ein, die Flotte greift auch wieder die Italiener an und fügt ihnen schwere Verluste zu.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/gtftir1cpa22.png (http://www.pic-upload.de/view-22013007/Bild-7-Odessa-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Partisanen können sich nochmal den Sicherungstruppen entziehen und schaffen es sogar eine Eisenbahnlinie zu unterbrechen.
Die Verteidigung von Dnjepropetovsk und der Krim
Das nächste logische Ziel der Deutschen muss Dnjepropetovsk und der Vorstoß auf die Krim sein. Natürlich hat das die STAWKA bereits einkalkuliert und Vorbereitungen getroffen. Aber auch hier fehlen Truppen die in die Verteidigung eingebunden werden können.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/3rjnkxtbzs.png (http://www.pic-upload.de/view-22013106/Bild-8-Petropawwls-bearbeitet.png.html)
Auch der Zugang zur Krim soll den Deutschen erschwert werden. Allerdings müssen hier in den nächsten Tagen unbedingt Verstärkungen eintreffen, um überhaupt den Hauch einer Chance zu haben.
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Die Stawka gibt bekannt:
Nach neusten Informationen unserer Geheimdienste sind uns die Angreifer immer noch zahlenmässig überlegen.
Hiermit wird unseren Frontkommandeuren eine Übersicht über die Kräfteverteilung bereit gestellt.
http://www7.pic-upload.de/20.01.14/fv797bkopziv.png (http://www.pic-upload.de/view-22013182/St--rkeverh--ltniss.png.html)
Die STAWKA erwartet das dies alle Befehlshaber bei ihren offensiven Aktionen berücksichtigen.
Angriffe die nicht der Verteidigung wichtiger Städte dienen sind zu unterlassen, falls nicht die Vernichtung eines feindlichen Verbandes sichergestellt werden kann.
Admiral Hipper
20.01.14, 21:33
Vielleicht solltet Ihr eure Flugzeuge (die im Norden) nicht mitten im Wald parken, weil dort die Versorgung sehr schlecht ist. Wie bei den Landeinheiten gilt, je höher die Versorgung desto besser die Kampfeffizienz. Ihr könnt so auch keine der drei Staffeln auf Stärke 10 bringen. Nur so als Tipp.
von Sachimos
20.01.14, 22:27
Vielleicht solltet Ihr eure Flugzeuge (die im Norden) nicht mitten im Wald parken, weil dort die Versorgung sehr schlecht ist. Wie bei den Landeinheiten gilt, je höher die Versorgung desto besser die Kampfeffizienz. Ihr könnt so auch keine der drei Staffeln auf Stärke 10 bringen. Nur so als Tipp.
Werter Admiral Hipper,
vielen Dank für den Hinweis. Das ist uns auch schon aufgefallen allerdings haben wir es schlicht und einfach vergessen sie zu verlegen.:doh:
Diese Runde wollten wir sie erstmal soweit verstärken, das sie nicht vernichtet werden können. In der nächsten Runde erfolgt dann die Verlegung.
Jörg von Frundsberg
20.01.14, 23:07
Werter Sachimos haltet Velikije Luki !! unbedingt !! das kann ein fieser Wellbrecher werden in der Front !! ansonsten alles im Lot :D Wie sieht euer Plan für Moskau aus ??
Jörg von Frundsberg
20.01.14, 23:10
Wie sehen es die anderen Regenten..... das einer der werten Gegenspieler , kann auch ruhig einer nach dem anderen sein , die Gesamtkarte zeigt ?? Nur zur Übersicht ??
bei den kleinen Karten fehlt uns irgendwie die Übersicht :eek: Wie seht ihr das ??
Die Gesamtkarte ist doch sehr hilfreich, weil man da diverse Schwerpunkte beider Seiten gut erkennen kann. Danke vielmals, edler Sachimos!! :fecht::ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Duke of York
21.01.14, 10:01
Werter Sachimos, Wir erlauben Uns mal, Eure Verteidigungslinie bei Leningrad zu optimieren:
http://s1.bild.me/bilder/260513/8219623Leningrad.jpg (http://www.bild.me)
A: Euer Panzerkorps auf diesem Feld dürfte sehr schlecht versorgt sein. Es ist zudem sehr unwahrscheinlich, dass die Finnen über dieses Hex Euch umfassen werden, da auch sie von Lappeenran aus (ihr HQ wird dort stehen bleiben) nur sehr schlecht versorgt würden und leichte Beute für Euch wären. Daher Unsere Empfehlung: dieses Panzerkorps abziehen und das Hex unbesetzt lassen. Sollte sich ein Finne bis dorthin vorwagen, könnt Ihr ihn mit ein paar Schlägen vertreiben / in die unversorgten Sümpfe verjagen.
B: Die Fallschirmjäger (eine Offensivwaffe!) sind an dieser Stelle deplatziert und komplett aus dem Spiel genommen. Zieht sie ab, irgendwo hin hinter die Brennpunkte der Front und benutzt sie später, um Gegenschläge vorzubereiten, indem sie hinter der Front abgeworfen feindliche Eisenbahnlinien kappen.
C: Dieses HQ kann auf das Feld von B nachrücken. Es kann dort nicht angegriffen werden und leistet näher an der Front bessere Versorgung.
D: Dieses leere Feld solltet Ihr mit einer Division absichern, um eventuelle finnische Vorstöße abzuriegeln. Besser wäre zwar eine Armee, aber Ihr braucht diese momentan vor Smolensk viel dringender. Daher muss es für den Moment eine Division auch tun.
E + F: Diese beiden Armeen gehören an die Front! Nach Velikiye Luki oder Smolensk. Aber beachtet, dass sie durch den Bahntransport (per Operate) ca. 30% ihrer Bereitschaft verlieren. Sie sollten dort hin transportiert werden, wo sie wahrscheinlich erst in 2 Runden Feindkontakt haben werden. Bis dahin haben sich ihre Werte wieder erholt und sie sind eingegraben. Leningrad selbst muss jetzt noch nicht verteidigt werden, da Eure Front am Peipussee recht stabil aussieht. Und Ihr dürftet ja einige Armeen für die nächsten Turns im Aufstellungsqueue haben. Erst, wenn die Front am Peipussee oder bei Velikiye Luki zu brechen droht, besetzt die Stadt Leningrad und/oder die dann fertigen Vorortfestungen.
Nachtrag:
Führt mit Euren Truppen bei Viipuri unter gar keinen Umständen irgendwelche Angriffe auf die Finnen durch! Bleibt strikt defensiv und frischt nur Verluste auf, falls die Finnen angreifen. Greift nur an, wenn der Finne versucht, Eure Stellungen im Norden zu umgehen aber auch nur dann, wenn er schon im unterversorgten Sumpf steht.
Kardinalinfant
21.01.14, 10:47
Werte Herren,
wir lesen seit geraumer Weile gespannt mit. Weiter so! Zwar besitzen wir selbst nur SC WW1 und Breakthrough, die grundsätzliche Spielmechanik dürfte aber wohl dieselbe sein.
Eine Anmerkung zum obigen Post des werten Duke of York. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber Leningrad dürfte ein Supply-Level von 10 besitzen. Damit wäre das HQ an Position C gar nicht schlecht gesetzt. Wenn wir richtig zählen, steht es (ausgehend von Nordleningrad mit Supply 10) auf einem Feld mit Supply-Wert 6 und liefert damit gerade noch seinerseits Supply 10. Zieht man es ein Feld nach Nord-West auf Position B dürfte es nur noch auf einem Supply-5 Feld stehen und daher nur noch Supply acht liefern, für die versorgten Einheiten um Viipuri also eine Verschlechterung. Wir mussten selber schon leidvoll erfahren, dass das Näherrücken des HQ an die Front nicht immer die Versorgung verbessert, das muß wohl kalkuliert sein (wir hoffen, dass unstere Einschätzung vorliegend keine Blendgranate ist).
Schöne Grüße
Kardinalinfant
Duke of York
21.01.14, 10:58
Eine Anmerkung zum obigen Post des werten Duke of York. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber Leningrad dürfte ein Supply-Level von 10 besitzen. Damit wäre das HQ an Position C gar nicht schlecht gesetzt. Wenn wir richtig zählen, steht es (ausgehend von Nordleningrad mit Supply 10) auf einem Feld mit Supply-Wert 6 und liefert damit gerade noch seinerseits Supply 10. Zieht man es ein Feld nach Nord-West auf Position B dürfte es nur noch auf einem Supply-5 Feld stehen und daher nur noch Supply acht liefern, für die versorgten Einheiten um Viipuri also eine Verschlechterung.
Werter Kardinalinfant, Ihr habt Recht!
Es ist sogar noch etwas mehr. Denn das HQ wird auf dem aktuellen Feld nicht von Leningrad mit 6 versorgt, sondern von dem nördlichen Leningrader Hafen (wo der Zerstörer ist) mit 7.
Kardinalinfant
21.01.14, 11:34
Werter York, der Hafen ist uns entgangen. Aber vom Hafen ausgehend , der selber ja nicht an die Straße Leningrad-Viipuri angeschlossen ist müsste es doch eigentlich 2 Supplypunkte kosten (da es sich um Waldfelder handelt), um den Supply auf die Straße zu bringen oder? Wir ziehen hier allerdings nur einen Rückschluss aus der Situation in der Call-to-Arms Kampagne, wo neben dem Hafen von Dubrovnik in der Adria der Supply bei 6 liegt (da Gebirgsfelder). Soweit ihr Recht habt, dürfte die Idealposition für das HQ wohl zwischen B und D auf der Eisenbahnstrecke südöstlich von Viipuri sein.
Duke of York
21.01.14, 11:53
Wir testen das heute Abend mal. :D
von Sachimos
21.01.14, 18:48
Werter Duke of York,
habt abermals vielen Dank für eure Analyse.
Das Panzerkorps wird auch in der nächsten Runde verlegt, denn wir brauchen es woanders sowieso viel dringender. Ebenso die Fallschirmjäger. Allerdings wollen wir diese Front zu sehr entblößen. Deswegen soll dies mit den nächsten Neuaufstellungen ausgeglichen werden.
Zwecks den 2 Armeen in Leningrad. Momentan sehen wir die Gefahr das uns der werte HvS am Peipussee in den Rücken fällt und damit auch gleichzeitig vor der Stadt auftaucht. Denn sein Vormarsch bei Smolensk und darüber hinaus, bereitet uns starkes Kopfzerbrechen:???:. Deswegen wollten wir vorbereitet sein.
Werter Kardinalinfant,
vielen Dank für euer Lob und Interesse. Wir bemühen uns, euch auch in Zukunft spannend zu unterhalten.:)
Duke of York
21.01.14, 19:38
Wir haben nochmal die Sache mit der Potitionierung des HQs genauer untersucht.
Hier die Supply-Karte der Region ohne das HQ (steht östlich von Leningrad):
http://s1.bild.me/bilder/260513/5841480Leningrad1.jpg (http://www.bild.me)
Und nun die drei möglichen Positionen für das HQ:
http://s1.bild.me/bilder/260513/6338967Leningrad2.jpg (http://www.bild.me)
http://s1.bild.me/bilder/260513/3502508Leningrad3.jpg (http://www.bild.me)
http://s1.bild.me/bilder/260513/5975997Leningrad4.jpg (http://www.bild.me)
selbsterklärend ...
Danke für den Hinweis, werter Kardinalinfant.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png
31. July 1941 - Feindaktivitäten
In Finnland gibt es keine feindlichen Aktivitäten.
Bei Opotschka greifen die Russen an.
http://imageshack.com/a/img600/1047/s4re.png
Ein deutsches Korps wird zurückgeworfen, aber das russische Panzerkorps ist auch beschädigt. Damit haben sich die Russen keinen Gefallen getan.
http://imageshack.com/a/img31/8655/3z29.png
Bei Smolensk starten die Russen einen lokal begrenzten Gegenangriff, ziehen sich aber nicht zurück. Der Ring um die Stadt wird enger gezogen.
http://imageshack.com/a/img513/9509/07y4.png
Auch bei Kiew greifen die Russen an, was der Wehrmacht sehr in die Karten spielt. Die Russen vor der Stadt sind angeschlagen und nicht eingegraben.
http://imageshack.com/a/img849/7269/ygqv.png
Die Partisanen greifen Kischinau an, werden aber demnächst gestellt.
Vor Odessa frischen die Russen die stark angeschlagene Armee auf, und die russische Marine beschießt die Italiener an der Küste.
3. August 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 452/3)
Bei der H.Gr. Süd beendet die 11. Armee ihre Umgruppierung für die Fortsetzung des Angriffs in südostwärtiger Richtung. Die 17. Armee stellt bei Perwomaisk Verbindung mit der Pz.Gr. 1 her und wehrt verzweifelte Ausbruchsversuche des Feindes nach Süden ab.(...) Bei der 6. Armee hat sich die Lage nicht wesentlich geändert. Die vom OKH beantragte Freigabe der 2. Pz.Div. wird durch den Führer abgelehnt.
Bei der H.Gr. Mitte gelingt es der Armeegruppe Guderian, Roslawl zu nehmen und die noch nördlich von Roslawl stehenden Feindkräfte einzuschließen. Das Gebiet um Roslawl ist fest in eigener Hand und damit die Voraussetzung für einen weiteren Ansatz der Pz.Gr. sowohl in ostwärtiger als auch in südlicher Richtung geschaffen.
Die H.Gr. Nord setzt mit 16. Armee die Angriffe im Raum um Cholm fort, gewinnt dort einen tiefen Brückenkopf ostwärts Cholm und greift mit X. AK planmäßig auf Staraja Russa an.
Ostsee
In der Ostsee macht der Zerstörer Z 18 Hans Lüdemann Jagd auf russische U-Boote, die die Konvois aus Schweden stören.
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Die Russen werden gestellt und beschädigt.
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Die Operation ist damit ein voller Erfolg, denn die Konvois fahren wieder planmäßig. Mal sehen, wie die Russen reagieren.
In Finnland ist es ruhig.
Estland
Der Angriff auf Reval läuft gut.
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Die Russen werden schwer beschädigt, während die deutschen Verluste gering sind.
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Die Kämpfe in der Stadt sind hart.
Rußland
Im Norden ist die Stadt Opotschka Ziel eines deutschen Angriffs.
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Das vorwitzige russische Panzerkorps wird vernichtet und das frische Panzerkorps an die Stadtgrenze gebracht. Im Hinterland stehen Bomber bereit, die die Befestigungsanlagen der Stadt schleifen können.
In Welikiye Luki steht nach wie vor nur eine Division, aber das wird sicherlich nicht so bleiben.
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Hier war scheinbar kein Politkommissar in der Nähe....
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Der Ring um Smolensk wird geschlossen. Hier kommt keine Russe lebend raus... es sei denn in Gefangenschaft.
Weiter im Süden wird Tschernihiw umschlossen, womit die Truppen schon fast im Rücken von Kiew sind.
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Es gibt unglaubliche Mengen an russischen Kriegsgefangenen.
Ukraine
Der Angriff auf Kiew hat begonnen.
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Die Infanterie treibt die angeschlagenen russischen Panzer zurück, und die deutschen Panzer schießen die Stadt sturmreif. Weiter im Süden wird Tscherkassy erreicht.
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Auch die deutschen Verluste im Raum Kiew sind hoch, insbesondere bei der Infanterie.
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Die Partisanen werden vernichtet.
Im Raum Odessa wird eine Armee und eine Division aufgerieben.
Der Vorstoß in Richtung Dnjepropetrowsk gewinnt an Raum.
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Partisanen haben keine Gnade zu erwarten, sie sind nicht durch die Genfer Konventionen geschützt.
Vom 31. July bis zum 5. August wurden folgende Feindeinheiten vernichtet.
1 Panzerkorps
2 Armeen
1 Division
1 Partisanen
Kapitel VIII – Sturm auf Kiew
Gestern abend kamen die Befehle. Wir sollen das Vorfeld der Stadt vom Feind säubern, dann Kiew vom Westen her einschließen und dann nach und nach die Verteidigung niederkämpfen. Die Luftwaffe wird die Vorarbeit leisten, und möglichst viele PAK-Stellungen der Russen ausschalten. Ebenso werden gegnerische Befestigungen und Grabensysteme bombardiert, um ihre Wirksamkeit zu reduzieren. Das OKH hat dazu vier Panzerkorps bereitgestellt, sicherlich genug Feuerkraft. Da müssen wir schon fast ein bißchen aufpassen, daß wir uns nicht gegenseitig auf den Füßen rumtreten.
Im Westen der Stadt lagern zwei russische Leichte Panzerkorps, die sich in den letzten Tagen ein Scharmützel mit unserer Infanterie geliefert haben. Es gab Verluste bei unseren Truppen, aber auch die Russen haben bei weitem nicht die volle Gefechtsstärke, und sie sind nicht eingebraben, was die Arbeit sehr erleichtern wird.
Am frühen Morgen starten wir die Motoren. Bei der Anfahrt auf Kiew nehmen wir schon den ersten Kampflärm wahr, die Infanterie liefert sich scheinbar wieder einen heftigen Schlagabtausch mit den Russen. Knapp zwei Kilometer vor der HKL kommt uns ein Zug Infanteristen auf dem Rückmarsch von der Front entgegen.
„Dietmar, halt mal kurz an... ich will wissen, was da los ist.“
Ich ließ meinen Zug anhalten, sprang von meinen Panzer und ging auf einen Oberfeldwebel zu, der mir mit verhärmtem Gesicht entgegen kam. Ich nahm Haltung an und grüßte den Mann.
Nach einem kaum merklichen Zögern nahm auch der Oberfeldwebel Haltung an und grüßte mich.
„Was kann ich für Sie tun, Herr Leutnant?“
„Mir einen kurzen Lagebericht geben, Herr Feldwebel.“
„In den letzten Tagen lagen wir unter Feuer von russischen Panzern und mußten uns von der Stadtgrenze zurückziehen, die Russen sind nachgerückt. Heute morgen kam ein allgemeiner Angriffbefehl, und in Zusammenwirken mit den anderen Korps haben wir den Feind aus dem Vorfeld der Stadt vertrieben. Die russischen Panzerkorps wurden meines Wissens nach schwer beschädigt und haben sich in den Osten der Stadt zurückgezogen. Der Westen von Kiew ist nun feindfrei. Wir haben eben den Befehl bekommen, uns in den Raum Shitomir zurückzuziehen und auf Verstärkungen zu warten.“
„Keine schlechte Leistung Herr Feldwebel.“
„Herr Leutnant, können Sie mir auch eine Frage beantwortet?“
„Wenn mir das möglich ist, sehr gerne!“
„Wo waren Sie, als wir alleine gegen die russischen Panzer gekämpft haben? Warum kommen Sie erst jetzt? Von meinem Zug sind gerade noch 12 Mann übrig...“
Ich konnte die Frustration des Mannes verstehen. Er wirkte abgekämpft. Kiew ist die erste Bastion des Feindes, die eine Weile hält. Eine Siegesmeldung oder wenigstens ein großer Fortschritt wäre sehr wichtig für die Moral, nicht nur bei uns.
„Herr Feldwebel, wir gehören zum VI. Panzerkorps. Wir haben vor ein paar Tagen an derselben Stelle 60% unserer Gefechsstärke verloren, und ich habe drei der fünf Panzer meines Zuges verloren, nebst einigen guten Leuten, die ich schon seit Jahren kannte. Wir waren auch im Raum Shitomir und haben neue Ausrüstung bekommen.. das steht Ihnen nun bevor. Es sei Ihnen gegönnt, erholen Sie sich.“
„Verzeihung, Herr Leutnant, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.“
„Kein Problem, mein Freund. Wir sitzen alle im selben Boot. Bis zum Angriff auf die Metaxas-Linie vor ein paar Monaten war ich auch Feldwebel... ich bin seit Anfang an dabei und kein junger Leutnant, der sein erstes Kommando hat. Ich kann Sie verstehen. Ich wünschen Ihnen und Ihrem Zug alles Gute.“
Ich nahm Haltung an und grüßte. Die Soldaten das Zuges hatten das Gesprächs mitgehört und verstanden. Der Zug marschierte an mir vorbei, und jeder einzelne erwiderte meinen Gruß. Ich schaute mir die Gesichter an, alles abgebrühte Veteranen.
„Dietmar, weiter geht`s.“
Mein Zug setzte sich in Bewegung, und wir näherten uns langsam der Stadtgrenze. Die Luftwaffe verrichtete ihre Arbeit, eine Welle nach der anderen griff die Stadt an und ließ ihre tödliche Fracht auf die Stadt abregnen.
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In Kiew sind zahlreiche Feuer ausgebrochen, und dichter Rauch liegt über der Stadt. Da die Sicht durch den Rauch stark eingeschränkt ist, beendet die Luftwaffe ihre Angriffe, und wir sind dran.
Unsere Späher haben verschiedene Widerstandszentren ausgemacht, und wir bekommen über Funk genaue Koordinaten mit feindlichen PAKs und befestigten Stellungen.
„Feldwebel Jung, laden Sie Sprenggeschosse... wir haben bis auf Weitere keinen Panzerfeind mehr zu erwarten.“
„Jawoll, Herr Leunant!“
Nach und nach begannen wir, ein Widerstandsnest nach dem anderen durch Granatfeuer auszuschalten. In besonderen Fällen ließ ich Feldwebel Jung mit seiner 10,5cm-Kanone eingreifen, die Wirkung war verheerend. Erkannte Infanterie wurde mit gezieltem MG-Feuer niedergekämpft. Feldwebel Freitag bekam einen frontalen Treffer einer Ratschbumm und hat sich mit seinem Panzer zurückgezogen. Er hat noch einen IIIG, dem die verstärkte Frontpanzerung des IIIH fehlt, genau wie meinem Panzer auch.
Am Abend bekam ich über die Funkmitteilungen ein immer besseres Bild der Lage. Neben uns waren insgesamt vier Panzerkorps aufmarschiert, und Kiew wurde übelst zusammengeschossen. Praktisch alles PAKs und sonstigen Stellungen in der Stadt waren beseitigt, die russischen Truppen auf die Hälfte ihrer Stärke zusammengeschmolzen, Moral und Organisationsstruktur zerschlagen und der Iwan war kurz vor der Flucht. Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Politkommissare die Disziplin nur noch mit Gewalt aufrecht erhalten konnten. Wenn es nicht dunkel werden würde, dann hätten wir die Stadt stürmen können, reif ist sie.
Morgen ist ein neuer Tag. Über Nacht werden die Russen Verstärkung bekommen, aber mit ihrer Moral und Organisationsstruktur steht es nicht zum Besten. Sie werden verzweifelt versuchen, die Befestigungen wieder aufzubauen, aber die Zeit wird nicht reichen. Unsere Luftwaffe ist schneller im Wegbomben als die Russen im Anlegen, das wird kein Problem werden. Und dann wird Kiew endlich uns gehören.
Und dann liegt der Osten der Ukraine vor uns.. mit den reichen Kohlevorkommen und etlichen Städten, die Rüstungsgüter produzieren. Kursk, Kharkov, Stalino sind nur einige.. wenn wir die Kontrolle über diesen wirtschaftlich bedeutenden Bereich gewinnen können, dann sind wir einen großen Schritt weiter. Desweiteren hätten wir endlich einen Übergang über den Dnjepr, und die starke Feindstellung bei Tscherkassy könnte umgangen werden, so daß der Feind sie evakuieren müßte. Kiew ist einfach unheimlich wichtig und muß unbedingt in den nächsten Tagen fallen.. und das wird es auch, da bin ich mir vollkommen sicher.
Duke of York
22.01.14, 09:22
Werter HvS,
gestern Abend ist Uns aufgefallen, dass wir imer noch V 1.02 auf dem Rechner hatten. Schnell Patch 1.03 aufgeladen und ein Spiel als SU gestartet und dann kam der Schock - die Russen haben keine leichten Panzer mehr im Baumenü.:eek:
Ein Hinweis darauf findet sich nicht im Changelog.
Habt Ihr eine Erklärung dafür?
Glückwunsch an beide Regenten zu diesem super AAR.
Man kann wirklich schnell den Eindruck bekommen dass die Russen geschlagen sind aber deren unglaubliche Industriekapazität straft einen schnell Lügen. Was beim Letzten Barbarossa AAR aufgefahren wurde war einfach unglaublich.
Wir fragen uns aber warum man im süden der Ukraine nicht weiter vorrückt. Viel zu viele Verbände sind mit der Belagerung Odessas gebunden. Hier sollte man schnell weiter vorrücken um wirtschaftlich interessante Ziele einzunehmen.
Werter Duke of York,
unseres Wissens nach konnte man die Leichten Panzer der Russen in dieser Kampagne noch nie nachkaufen... die sind als Kanonenfutter für die Anfangsphase des Krieges gedacht und auch nicht aufrüstbar. Nach einer Übergangsphase gibt es dann die normalen, aufrüstbaren Tank Groups (Januar 1942). Das modelliert die Veränderung in der Organisationsstruktur der sowjetischen Panzerwaffe und die Tatsache, daß später im Krieg wesentlich bessere Panzer zu Verfügung standen.
Werter Ratnik,
abwarten. Das Rätsel wird geklärt werden. :D
Wie ist das mit den Einheiten bei denen steht "erst ab xx.xxxx verfügbar". Kann man die erst ab dem Datum in Produktion geben oder kann man die erst in Produktion geben, wenn sie nach dem Datum fertig werden?
Werter Thomasius,
diese Einheiten kann man erst ab dem entsprechenden Datum bestellen. Beispielsweise sowjetische Tank Groups werden also frühestens im July 1942 ausgeliefert.
Werter Ratnik,
abwarten. Das Rätsel wird geklärt werden. :D
Ahhh gigantische ZANGENOPERATIONEN. Hrrrr Arrrr :D
Werter HvS, wir sind schon ganz gespannt wie ihr den weiteren Vormarsch gegen Sachimos gestalten werdet. Wir wünschen euch beiden viel Spass dabei! Und auf die Lösung des Rätsels warten wir ganz gespannt wie der werte Ratnik...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Duke of York
22.01.14, 13:14
Werter Duke of York,
unseres Wissens nach konnte man die Leichten Panzer der Russen in dieser Kampagne noch nie nachkaufen... die sind als Kanonenfutter für die Anfangsphase des Krieges gedacht und auch nicht aufrüstbar. Nach einer Übergangsphase gibt es dann die normalen, aufrüstbaren Tank Groups (Januar 1942). Das modelliert die Veränderung in der Organisationsstruktur der sowjetischen Panzerwaffe und die Tatsache, daß später im Krieg wesentlich bessere Panzer zu Verfügung standen.
Wir sind Uns ziemlich sicher, dass Wir noch vorgestern mit 1.02 in Unserem Testspiel mit der SU die Leichten Panzer nachkaufen konnten.
Es wäre aus Unserer Sicht auch ein wenig arg übertrieben, dem Russen bis Ende 42 (kaufbar ab Mitte, geliefert wird dann im Winter) jegliche Panzereinheit zu verwehren, da ja die Anfangsbestände zu 2/3 nicht zu retten sind. Mit irgendwas muss der Russe ja in der Winteroffensive 41 die Deutschen vor Moskau verjagen können. ;)
Werter Duke of York,
wir klären das. Aber die "echten" Tank Groups kann man ab 1. Januar 1942 bestellen, Lieferung im July 1942.
Duke of York
22.01.14, 13:49
Besten Dank, werter HvS.
Wir installieren heute Abend auch nochmal die 1.02 auf dem Zweit-Laptop, um selbst nachzuschauen.
von Sachimos
22.01.14, 21:28
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
03.08.1941- 06.08.1941
Die Finnische Front
An der nördlichsten Front passiert fast nichts. Einzig unsere Fliegerregimenter und die "Marat" führen Störangriffe auf die Finnen aus.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/8yklm4pmoobo.png (http://www.pic-upload.de/view-22033953/Bild-1-Viipuri-ausgeschnitten.png.html)
Ein Verband leichter Panzer wird aus der Front gelöst und ist auf dem Weg Richtung Leningrad um von dort aus an andere Frontabschnitte verlegt zu werden.
Die Balltische Front
Die Deutschen greifen Tallin an. Aber trotz des Einsatzes eines Panzerverbandes, eines Korps und einer Divison können sich unsere tapferen Männer halten. Sogar Verstärkungen erreichen die eingeschlossene Stadt. Hoffentlich können sie sich noch etwas halten und die deutschen Truppen beschäftigen.
Bei Velikiye Luki und Opochka kommen neuaufgestellte Truppen an und können hier das Vorfeld der Stadt beschützen. Unterdessen rücken die deutschen Angriffsspitzen auf Opochka vor und unterbrechen die Verbindung nach Velikiye Luki.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/bztkoqx1p2a.png (http://www.pic-upload.de/view-22034326/Bild-2-Opochka-Anfang-bearbeitet.png.html)
Allerdings scheint dieser Angriff nur sehr halbherzig geführt zu sein. Entweder mangelt es den feindlichen Truppen an Nachschub oder aber ihr Schwerpunkt liegt an einer ganz anderen Stelle.Keinesfalls operiert hier die komplette Heeresgruppe Nord.
Allerdings ermöglicht uns das hier auch Gegenangriffe ohne ein zu großes Risiko.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/6tqzx9tgssgb.png (http://www.pic-upload.de/view-22034413/Bild-3-Opochka-Ende-bearbeitet.png.html)
Der Angriff unsere Truppen schlägt eine deutsche Division in die Flucht und fügt dem Korps, welches die Bahnverbindung unterbricht, leichte Verluste zu. Bei diesen Angriffen sind nur minimale eigene Verluste zu beklagen.
Die Schlacht um Smolensk
Aus der völlig abgeschnittenen Stadt dringen so gut wie keine Nachrichten nach außen. Der Kommandant der Stadt konnten der STAWKA lediglich einen kurzen Funkspruch übermitteln.
Von: Kommandeur der Streitkräfte Smolensk
An: STAWKA
Betreff: "Operation Wellenbrecher"
+++ Starke feindliche Kräfte haben die Stadt vollständig umschlossen. Eigene Truppen sind deutlich unterlegen und haben schwere Verluste. Nachschub oder Ersatz kommt kaum noch an. Wir bitten dringendst um Entsatz oder um Erlaubnis für Ausbruch aus Kessel.+++
Die Antwort der STAWKA fiel zwar knapp aber sehr deutlich aus.
Von: STAWKA
An: Kommandeur der Streitkräfte Smolensk
Betreff: "Operation Wellenbrecher"
+++Stadt ist unter allen Umständen zu halten und gegen den Feind zu verteidigen.+++
Die Schlacht um Kiew
Nördlich von Kiew versuchen die Deutschen Chernihiv zu umfassen.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/ycacoopbmlne.png (http://www.pic-upload.de/view-22034697/Bild-5-Chernivi-Anfang-bearbeitet.png.html)
Sollte ihnen dies gelingen, könnten sie unseren Verteidigern von Kiew in den Rücken fallen. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Im schnellen Gegenangriff werden die beiden Korps in die Flucht geschlagen und ziehen sich weit von der Stadt zurück.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/llfiomh6w8b.png (http://www.pic-upload.de/view-22034728/Bild-6-Chernivi-ende-bearbeitet.png.html)
Unsere Panzerverband erleidet große Verluste aber die Gefahr einer Umfassung konnte abgewendet werden und die Truppen in Kiew haben den Rücken frei. Das ist zumindest für die Moral ein Sieg.
Auf Kiew rücken die Invasoren gleich mit 4 Panzerverbänden vor. Allerdings halten die Linien noch stand, lediglich die 2 leichten Panzerkorps vor der Stadt müssen sich zurückziehen. Aber sie werden nicht vernichtet und können wieder aufgefrischt werden. Auch auf Cherkasy läuft ein erster Angriff, doch auch dieser kann abgewiesen werden. Novyi Buh wird allerdings komplett eingekesselt, hält aber ebenfalls noch stand.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/llfiomh6w8b.png (http://www.pic-upload.de/view-22034728/Bild-6-Chernivi-ende-bearbeitet.png.html)
Unsere Infanterie greift einen deutschen Panzerverband an und fügt ihm leichte Verluste zu.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/ai1d47x8jdcy.png (http://www.pic-upload.de/view-22034853/Bild-8-Kiew-Ende-bearbeitet.png.html)
Bei Cherkasy können wir einem deutschen Korps schwere Verluste beibringen. Es steht kurz vor der völligen Vernichtung.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/39dh6zmfn1dk.png (http://www.pic-upload.de/view-22034880/Bild-9-Cherkasy-Ende-bearbeitet.png.html)
Der Panzerverband stößt über den Fluß vor, um dem Korps den "Todesstoß" zu geben. Aber im letzten Moment ziehen sich die Deutschen zurück und können sich so retten. Aber viele können es nicht mehr sein die sich zurückziehen und unsere Panzer haben keinerlei Verluste zu beklagen. Das erste Mal in diesem Krieg!!
Die Verteidigung von Dnjepropetovsk und der Krim
Bei Dnjepropetrovsk und Nikolayev bauen wir unsere Stellungen mit frischen Truppen aus. In den nächsten Tagen versperrt auch hier eine durchgehende Linie den Weg nach Osten und auf die Krim.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/3tvh29oqootg.png (http://www.pic-upload.de/view-22034955/Bild-10-Petropawwls-Ende-bearbeitet.png.html)
Novyi Buh muss nur noch etwas durchhalten und dann treffen die deutschen Verbündeten auch hier auf eine starke Front.
Die Schlacht um Odessa
Dieser Kampf neigt sich wohl langsam dem Ende zu. Alle Soldaten, außer die Besatzung der Stadt, werden überrannt und ein Großteil geht in die Gefangenschaft.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/764s87li91xk.png (http://www.pic-upload.de/view-22035021/Bild-11-Odessa-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Armee in Odessa bereitet sich auf einen zähen Häuserkampf vor. Die Schwarzmeerflotte beschießt nochmal die Rumänen an der Küste. Allerdings müssen unsere Schiffe auch das Auslaufen in Richtung Krim vorbereiten um beim Fall der Stadt nicht im Hafen zu liegen.
Die Partisanengruppe im Norden wird ebenfalls vollständig vernichtet.
Hoffen wir das die Stadt noch etwas aushält.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die Stawka gibt bekannt:
Da viele Kommandeure der Front ein aktuelles Lagebild wünschten, wurde dieses erarbeitet.
Eingezeichnet wurden alle erkannten Truppenteile des Feindes.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/e2op8yzx8pzp.png (http://www.pic-upload.de/view-22035080/Gesamtkarte.png.html)
Auch die vermuteten Stoßrichtungen der Invasoren wurden analysiert.
http://www7.pic-upload.de/22.01.14/mygc4pom7zw.png (http://www.pic-upload.de/view-22035142/Gesamtkarte-bearbeitet.png.html)
Die größte Gefahr geht, aktuell von einer Umfassung der Verteidigungslinie bei Pskov aus.
Die STAWKA rechnet ebenfalls mit einem massiven Vorstoß durch die Mitte auf Moskau.
Auch eine Umfassung unserer tapferen Männer bei Kiew und Cherkassy ist eine große Bedrohung.
Alle Kommandeure werden angewiesen dies in Zukunft zu beachten und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
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6. August 1941 - Feindaktivitäten
In Finnland ist es nach wie vor ruhig. Die Russen dünnen ihre Linien aus.
In Estland verstärkt der Feind sein Truppen.
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Aller Voraussicht nach wird das nichts helfen!
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Russische Jäger aus dem Raum Luga greifen das deutsche Infanteriekorps im Osten von Opotschka an. Die Infanterie nimmt kaum Schaden, aber die russischen Flieger ordentlich.
Ein russischer Gegenangriff vertreibt eine deutsche Division, aber auch die Armee in der Stadt ist leicht beschädigt.
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In Smolensk frischen die Russen ihre Truppen auf und starten Gegenangriffe. Keine allzu weise Entscheidung.
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In der Stadt Kiew werden die Truppen auf Sollstärke gebracht.
Aus dem Süden der Stadt greift eine Armee das VI. Panzerkorps an und beschädigt es leicht.
Bei Tscherkassy wird ein deutsches Korps fast von den Russen vernichtet. Einen Gegenoffensive über den Dnjepr hatte das OKH nicht erwartet.
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In der Gegend von Odessa greift die Marine der Russen Truppen der Achse an. Der Kreuzer Molotow verbleibt im Hafen und ist somit für unsere Bodentruppen angreifbar.
9. August 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 459/60)
Die H.Gr. Süd setzt mit der 11. Armee die Verfolgung des in Richtung Nikolajew ausweichenden Gegners fort und säubert mit der 17. Armee das Schlachtfeld um Uman von versprengten Feindresten. Der Ob.d.H. würdigt in einem besonderen Tagesbefehl an die H.Gr. Süd den großen in der Ukraine errungenen Erfolg.
H.Gr. Mitte setzt mit dem Flügel der 2. Armee das Vorgene fort, wobei z.T. grundlose Wege die Bewegungen weiterhin erschweren. Der Feind scheint sich mit der Masse abgesetzt zu haben und leistet nur noch mit Nachhuten Widerstand. Die Armee beabsichtigt, am 11.8. mit der Masse ihrer Kräfte zum Angriff anzutreten und setzt hierzu die eingeleitete Umgruppierung fort. Ameegruppe Guderian schiebt die Sicherungen südl. Roslawl weiter vor und leitet durch Angriff des XXIV.AK. die Umfassung der Feindkräfte vor der Front der 2. Armee ein.
Bei der H.Gr. Nord werden vereinzelt feindl. Vorstöße bei der 16. Armee im Raum des II.AK abgewiesen.
Ostsee
Das russische U-Boot wird gejagt.
http://imageshack.com/a/img600/9306/mwkl.png
Vielleicht erwischt der Zerstörer es ja, bevor es sich absetzen kann!
(Anm.: das U-Boot hat Supply Null und deswegen nur 4 Action Points, kann sich also nur 4 Tiles fortbewegen!)
Estland
Die H.Gr. Nord nimmt Reval ein.
http://imageshack.com/a/img69/3650/xl2p.png
Damit ist ein operatives Ziel der H.Gr. Nord erreicht.
http://imageshack.com/a/img191/8580/3bbb.jpg
Die Esten heißen die Befreier willkommen.
Rußland
Auch hier geht die Offensive weiter.
http://imageshack.com/a/img842/7910/3u78.png
Opotschka wird eingenommen, was die Front der Russen in dieser Gegend bedroht. Ein Umfassung von Pleskau im Osten ist möglich, und damit steht auch Narwa auf tönernen Füßen. Das I. Panzerkorps ist auf Sollstärke und hat Veteranenstatus, kann also ungeschränkt eingesetzt werden. Das OKH rechnet mit der Rücknahme der Front in Richtung Leningrad.
http://imageshack.com/a/img593/5606/i67x.jpg
Der Nachschub rollt, und das Verschieben der Truppen im frisch eroberten Gebiet läuft reibungslos.
http://imageshack.com/a/img827/8921/onsh.png
Smolensk wird von der Infanterie besetzt. Es gibt noch zwei Widerstandsnester außerhalb der Stadt, aber man rechnet nicht mit dauerhaftem Widerstand.
Ein Vorauskommando findet die Stadt Brjansk leer vor, aber das wird nicht so bleiben.
Bei Tschernihiw greifen deutsche Panzer die Russen an und schlagen den Angriff zurück. Offensichtlich haben die Russen vergessen, daß in der Gegend zwei frische Panzerkorps in Stellung sind.
In Glukhov wartet ein russisches HQ.. aber das wird sicherlich schnell evakuiert.
http://imageshack.com/a/img577/5250/d88h.jpg
Smolensk ist ein Trümmerfeld.
Ukraine
Kiew wird gestürmt.
http://imageshack.com/a/img35/1061/jpka.png
Das VI. und VIII. Panzerkorps werden mal wieder geschröpft, während das VII. und IX. Panzerkorps ohne Schaden blieben.
(Anm.: Schadensvoraussage beim VI. Korps war 1:3, es gabt einmal 2:2 und einmal 2:1... Kiew ist kein gutes Feld für diese Einheit)
Nach hartem Kampf fällt die Stadt, und die Linie der Russen ist nicht mehr zu halten. Wenn der Feind stehen bleibt, werden sie von den Panzern aus Tschernihiw umgangen und eingeschlossen.
http://imageshack.com/a/img707/2880/qdkq.jpg
Auch Kiew ist ein Trümmerfeld.
http://imageshack.com/a/img59/632/w3kf.png
Die Feindlage in Dnjepropetrowsk wird erkundet.
Der Angriff gegen Novyi Buh scheitert aus unerklärlichen Gründen... aber länger als ein paar Tage wird die Stadt nicht aushalten.
http://imageshack.com/a/img30/956/1bjx.jpg
Ein russischer General wird verhört.
http://imageshack.com/a/img856/9415/3f4e.png
Odessa wird vollends eingeschlossen (Belagerungsregel tritt in Kraft).
Im Hafen wird der russische Kreuzer Molotow versenkt.
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Ein Schlag für die russische Moral!!!
Vom 6. bis zum 11. August wurden folgende Feindeinheiten vernichtet.
1 Panzerkorps
4 Armeen
1 Division
1 Kreuzer
Kapitel IX – Knochenmühle Kiew
In den letzten Tagen ging es heiß her in Kiew. Die Russen bringen Verstärkungen herein, und wir und die Luftwaffe hauen sie wieder klein. Die Verluste auf beiden Seiten sind hoch, und es herrscht ein Patt. Unterfeldwebel Jung hat einen Treffer in die Frontblende bekommen, und das Geschütz ist ausgefallen... Rückzug zum Sammelpunkt. Da Feldwebel Freitag in der Etappe ist und mit seiner Mannschaft auf einen neuen Panzer wartet, sind wir nur noch drei Panzer in meinem Zug.... Kaller, Feuchtinger in ihren IIIHs und mein IIIG.
Vor zwei Tagen haben die Russen einen Entlastungsangriff aus dem Raum südlich von Kiew gestartet. Es war nur Infanterie, die versucht hat, in unsere Linien einzusickern. Der Angriff wurde unter Verlusten für die Russen abgewiesen, aber es gab auch Verluste im Korps. Nach diesem Tag lagen wir 30% unter Sollstärke. Zu diesem Zeitpunkt war die Zuversicht groß, denn die Russen wurden noch viel mehr durch die Mangel gedreht als wir.
Aus den abendlichen Berichten konnte ich entnehmen, daß das VI. und das VIII. Panzerkorps Verluste hatten, während das VII. und das IX. Panzerkorps, die auf den Flügeln operieren, ihre Angriffe praktisch ohne Verluste vorgetragen haben. Das ist zwar gut zu hören, hilft uns aber auch nicht.
Heute morgen wurde dem OKH klar, daß wir mit den bisherigen Mitteln den Widerstand nicht brechen können, weil der Russe ständig Verstärkungen über den Dnjepr schickt. Es fiel die Entscheidung, die Stadt zu stürmen. Da wir den Großteil der Stadt schon erkundet und befahren hatten, ließ man uns die erste Attacke ausführen. Begleitet von Infanterie und Panzerpionieren haben wir die zerschossene Stadt betreten.
Anfangs lief es sehr gut, die Lufwaffe hat ihren Beitrag geleistet. Meter für Meter haben wir uns vorgearbeitet, aber der russische Widerstand wurde immer stärker. Vereinzelte russische Widerstandsnester bewarfen unsere Truppen mit Molotow-Cocktails, und unsere Infanterie erlitt schwere Verluste. Aber auch die Panzer waren nicht vor Verlusten gefeit. Ich bekam über Funk mit, daß das Korps einen Panzer nach dem anderen verlor. Wir erreichten die Stadtmitte mit ca. der halben Sollstärke, und ich begann langsam meine Zweifel an der Fortführung des Angriffs zu hegen. Die Infanterieteile unseres Korps waren praktisch aufgerieben, und ich hatte den Kontakt zu dem Feldwebel, der uns anfangs mit seinem Zug begleitet hat, schon lange verloren. Hauptmann Mützel ließ die Kompanie am Stadtzentrum sammeln, und gerade mal acht Panzer waren noch übrig.
Wir bekamen den Befehl weiter nach Osten vorzustoßen, Kiew sollte unbedingt genommen werden. Ich kam keine hundert Meter weit, da erschütterte eine heftige Explosion meinen Panzer. Es dauerte eine Weile, bis ich wieder klar im Kopf war. Der Gefreite Hoffmann, mein Funker, hatte ein handtellergroßes Loch im Kopf, und er reagierte nicht auf den die eingehenden Funksprüche. Ich ging selbst an den Funk
.. mann Mützel! An alle! Wir sind in einem Minenfeld und stehen unter Beschuß durch Panzerbüchsen. Alle Panzer, die noch fahren können, legen den Rückwärtsgang ein und fahren genau in ihren Kettenspuren zurück zum Stadtzentrum. Wer dort ist, gibt den ausbordenden Besatzungen Deckungsfeuer. Überlebende Besatzungen in den zerstörten Panzern: ausborden und im Deckungsfeuer zur Stadtmitte zurückziehen! Achtung, ich wiederhole....“
Dietmar war bewußtos, aber er kam langsam wieder zu sich. Hoffmann war scheinbar tot, Dillmann und Darmstädter waren benommen.
„Auf Männer.. wir müssen hier raus. Dietmar, kümmer Dich um Hoffmann und schau, ob er noch lebt. Die beiden anderen bereiten die Ausstiegluken in der Wanne vor. Wenn wir Deckungsfeuer hören, dann steigen wir zeitgleich durch beide Luken aus. Alles klar?“
„Jawoll, Herr Leutnant“
Alle paar Sekunden hörte man den Einschlag einer russischen Panzerbüchse, aber zum Glück kam nichts durch.
„Du Leutnant, I glaab da Hoffmann is dod.“
„Verdammt!“
Nach einer Minute hörten wir den charakteristischen Klang eines MG34 von hinten.. das Deckungsfeuer hatte eingesetzt.
„Los geht’s. Dillmann und Darmstädter gehen in Fahrtrichtung rechts raus, Dietmar und ich in Fahrtrichtung links. Auf mein Kommando....“
Langsam zählte ich von drei runter, und es ging los. Ein Offizier geht mit gutem Beispiel voran. Zwar hatte ich mir meine Schulterklappen umgedreht, aber der Letzte wollte ich trotzdem nicht sein. Aber wir schienen Glück zu haben: ein paar Meter links hinter uns fuhr Kallers Panzer langsam rückwärts.
„Auf Männer... schnell zu Kaller’s Panzer! Dann haben wir eine gute Chance!“
Zuerst kamen Dietmar und ich an, dann Dillmann und Darmstädter. Letzterer hatte eine stark blutende Wunde am rechten Arm, die er wahrscheinlich noch nicht mal bemerkt hatte.
„Paßt mir jetzt bloß auf, Männer... ich will nicht noch weitere Verluste haben. Konzentriert Euch. Wenn Ihr einen Russen seht, haltet mit Euren MPis drauf.“
„Jawoll, Herr Leutnant!“.
Nach wenigen bangen Minuten erreichen wir wieder das Stadtzentrum, und trotz Dauerbeschuß kamen wir alle vier heil an. Wir gingen hinter einem Brunnen in Deckung. Nach ein paar Minuten kam Hauptmann Mützel auf mich zu.
„Eisner, wir haben nur noch fünf Panzer übrig. Wir ziehen uns jetzt zurück, und Sie führen alle ausgebordeden Männer zurück zum Sammelplatz. Passen Sie mir gut auf, ich will heute abend alle Mann vollzählig sehen.“
„Jaowll, Herr Hauptmann!“
Mit 10 Mann begann ich meinen Marsch nach Westen, und zu meiner Überasschung kamen wir ohne weitere Beeinträchtigungen zum Sammelplatz durch. Das VI. Panzerkorps wurde abgezogen, jetzt unternahm das VIII. einen Versuch. An der westlichen Stadtgrenze begegneten wir den ersten Soldaten des VIII. Panzerkorps. Sie sahen uns, mehrere Panzerbesatzungen ohne Panzer, und sagten nichts.
Wir erreichten den Sammelpunkt gegen Abend. Freitag und Jung waren auch da, Kaller und Feuchtinger hatten sogar ihre Panzer gerettet. Der einzige Verlust meines Zuges war der Grefeite Hoffmann, die Kompanie hatte allerdings insgesamt sieben Tote und fünf Schwerverletzte zu beklagen. Darmstädter hatte nur eine Platzwunde am Arm, nichts Schlimmes. Er war bereits verbunden.
Hauptmann Mützel erzählte mir, daß das VIII. Panzerkorps den Feind vernichtet hatte. Sie hatten dabei sehr von unserer Vorarbeit profitiert, aber ebenso wie wir schwere Verluste erlitten. Das VIII. Panzerkorps wurde (genau wie wir) in den Raum Shitomir zurückgezogen und mit neuer Ausrüstung versehen. Wieder mal.
Desweiteren erfuhr ich, daß das (in Vollstärke angetretene) VII. Panzerkorps die Stadt besetzt hatte, und das IX. Panzerkorps „Frundsberg“ übernahm die Deckung im Nordwesten der Stadt. Kiew war nun unter Kontrolle der Wehrmacht, aber so richtig freuen konnte ich mich nicht, dazu hatten wir zu viele Verluste erlitten.
Es bleibt abzuwarten, wie der Russe darauf reagieren wird. Sobald der Übergang über den Dnjepr erzwunngen wurde, liegt die östliche Ukraine vor uns. Im Nordosten von Kiew, nicht weit weg von uns, hat die Heeresgruppe Mitte Chernihiv genommen und dort etliche russische Truppen vernichtet. Sobald der erste Kontakt mit der Heeresgruppe Mitte geknüpft ist, wird es dem Russen an den Kragen gehen.
Aber wir müssen aus den Fehlern von Kiew lernen. Nur mit Infanterie ist einem verschanzten Russen nicht beizukommen, und nur mit Panzer allein geht es auch nicht. Der finale Angriff auf Kiew lief gut, solange wir Infanterie dabei hatten... danach wurde es eine Katastrophe. Das soll nie wieder passieren, diese Verluste können wir uns auf Dauer nicht leisten.
Jörg von Frundsberg
22.01.14, 23:01
mmmh also im Norden sieht es ja gut aus ...... für die Roten ^^ Dort sehe ich keine große Gefahr von der Wehrmacht ausstrahlend ....... In der Mitte und Süden kommt nun wieder Schwung hinein ^^ das wird wieder ein schönes vorstürmen :D Aber der Weg nach Osten ist noch weit !! und die rote Armee wird sich bestimmt noch fangen !!
Jetzt haben wir Anfang August und die Wehrmacht hat Smolensk erobert ...... mmmh bin gespannt wie das rennen hier ausgeht .
Werter HVs können wir auch mal von euch eine Gesamtkarte bekommen ?? werter Sachimos eine Generalkarte ist schön , aber wo eure Reserve steht oder wo eure zukünftigen Schwerpunkte sind wollen wir nicht sehen ;) Uns int nur die Frontlage ^^
Werter Hvs ich hätte gern mein Panzerkorps gekennzeichnet :tongue: und ihr könnt ruhig zugeben das mein Panzerkorps eigentlich die Stadt erobert hat :D
Werter HvS!
Da mein Waffenbruder Frundsberg unter euch dient, wäre ich gerne bereit ebenso den Niedergang der bolschewikischen Horden herbeiführen zu helfen!
P.S. Im wahren Leben wurde mir die Ehre zu Teil unter einem eurer Nachfahren dienen zu dürfen!
gez Sharpe, der dient
Werter Sachimos, wenn zwei Spieler in einem AAR posten, dann sollte man ein paar Geheimnisse für sich behalten. Eure Generalkarte ist zwar sehr schön, aber so weiss der Gegner, wo er ansetzen kann...:ritter:
War sicherlich lieb gemeint, aber vielleicht ein Fehler. Nichtsdestotrotz, danke dafür...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Als ich Sachimos Update las, dachte ich: "Ah, jetzt steht die Verteidigung". Als ich dann HvS' Update las, dachte ich: "Na, der rennt durch bis Moskau" :D Kurz: Da ich das Szenario nicht kenne, weiß ich echt nicht, wie die Chancen stehen, dass die SU die Deutschen zum Stehen bringen kann. Ist für mich also sehr spannend. :) Ich vergleiche auch immer gern die Unterschiede zum RL, also zB "Smolensk Anfang August - HvS ist da sehr früh dran", was natürlich beim großen Abstraktionsgrad von SC2 nicht besonders sinnvoll ist.
@Sachimos: Sofern es nicht unter militätische Geheimhaltung fällt: Wieviele MPP produziert das Arbeiterparadies denn derzeit pro Runde?
Duke of York
23.01.14, 09:49
@Sachimos: Sofern es nicht unter militätische Geheimhaltung fällt: Wieviele MPP produziert das Arbeiterparadies denn derzeit pro Runde?
Das ist kein Geheimnis, das kann selbst der Gegner in seiner Statistik sehen.
Es sind ca. 700 MPP.
Werter GröFrunSaZ a.D.,
wir haben dazu einer anderen Meinung.. die H.Gr. Nord besitzt volle Schlagkraft, und die Einnahme von Opotschka erlaubt uns, die Stellungen der Russen in Pleskau und ggf. sogar in Narwa zu umgehen. Alternativ können wir auf das unbefestigte Soltsy vorstoßen. Die Truppen in Reval brauchen eine Runde zum auffrischen, und Ende August stehen sie vor Narwa. Wir haben starke Kräfte der Luftwaffe in Ludza und können uns also erlauben, gegnerische Befestigungen aufzuweichen. Was denkt Ihr, wann wir in Luga sind? Stellt Euch einfach mal vor, daß wir Luga Ende August/Anfang September haben... was passiert mit den Truppen in Pleskau und Narwa? Wir haben zwei Panzerkorps in der Gegend, und Russen viele Divisionen, die nicht eingegraben sind, wenn sie sich zurückziehen... wir sind mit der Lage dort oben sehr zufrieden!
Eine Gesamtkarte werden wir regelmäßig publizieren, schon allein aus Gründen der Fairneß, denn der werte von Sachimos macht das ja auch. Wegen der separaten Kennzeichnung Eures Panzerkorps müssen wir Euch eine Absage erteilen, denn es werden noch weitere Einheiten mit Ehrennamen ausgezeichnet werden, und das wird dann zu unübersichtlich. Die Regenten Werth und Sharpe scharren schon mit den Hufen... :D
Werter Sharpe,
sobald eine Einheit Elitestatus erreicht, werden wird Euch einarbeiten. Allerdings möchten wir zu Bedenken geben, daß der Regent Werth sich auch beworben und dementsprechend auch eine Einheit bekommen wird. Aber wir können Euch beruhigen: es wird noch genug Einheiten geben, da könnt Ihr Euch sicher sein.
Werter Werth,
aktuell hätten wir ein finnisches Infanteriekorps mit Stärke 12 frei, aber das ist nicht so spannend... möchtet Ihr lieber auf eine deutsche Einheit warten?
Werter Hohenlohe,
wir beide posten diese Karten, deswegen haben beide Seiten dieselben Informationen. Auch der werte von Sachimos analysierte unsere Aufstellung, und das soll auch so sein. :)
Werter Cfant,
auch wir sind uns nicht sicher, wann unser Vormarsch zum Stehen kommen wird, es läuft sehr gut. Aber spätestens Ende November werden wir uns winterfertig machen müssen. Ab Ende September werden die Turns länger und die Zeit wird schneller verrinnen.
Aber wir haben einen Plan, und bisher geht er auf. Alles weitere in der Jahesendbewertung.
Der historische Vergleich ist durchaus sinnvoll, wir haben Kiew über einen Monat früher als im RL eingenommen, und die Stadt produziert nun für uns. Mit Smolensk ist es ähnlich, die Kesselschlacht ging im RL bis zum 10. September. Eine intakte (produzierende) Stadt bringt 20 MPP pro Runde, das macht schon was aus.. deswegen können wir uns auch die Panzerverluste im Süden leisten.
Zur Info: wir bekommen zur Zeit knapp 400 MPP.
Mit Smolensk ist es ähnlich, die Kesselschlacht ging im RL bis zum 10. September. Eine intakte (produzierende) Stadt bringt 20 MPP pro Runde, das macht schon was aus.. deswegen können wir uns auch die Panzerverluste im Süden leisten.
Wir wissen ja nicht wo ihr das Datum 10. September für den Fall von Smolensk gelesen habt, aber es ist definitiv falsch. Smolensk wurde am 16.Juli 1941 durch die 29. mot. Infanteriedivision eingenommen. Schon am 19.Juli erging der Befehl die beiden Panzergruppen an die anderen beiden Heeresgruppen abzugeben.
Jörg von Frundsberg
23.01.14, 11:10
Werter GröFrunSaZ a.D.,
wir haben dazu einer anderen Meinung.. die H.Gr. Nord besitzt volle Schlagkraft, und die Einnahme von Opotschka erlaubt uns, die Stellungen der Russen in Pskov und ggf. sogar in Narva zu umgehen. Alternativ können wir auf das unbefestigte Soltschy vorstoßen. Die Truppen in Reval brauchen eine Runde zum auffrischen, und Ende August stehen sie vor Narva. Wir haben starke Kräfte der Luftwaffe in Ludza und können uns also erlauben, gegnerische Befestigungen aufzuweichen. Was denkt Ihr, wann wir in Luga sind? Stellt Euch einfach mal vor, daß wir Luga Ende August/Anfang September haben... was passiert mit den Truppen in Pskov und Narva? Wir haben zwei Panzerkorps in der Gegend, und Russen viele Divisionen, die nicht eingegraben sind, wenn sie sich zurückziehen... wir sind mit der Lage dort oben sehr zufrieden!
Geben euch gerne recht , der Russe wird sich im Norden auf Dauer nicht halten können ,aber wen er es ihm gelingt euch im Winter vor Leningrad zu stoppen ist alles im Lot :D und das wird spannend ^^
Jörg von Frundsberg
23.01.14, 11:14
Wir wissen ja nicht wo ihr das Datum 10. September für den Fall von Smolensk gelesen habt, aber es ist definitiv falsch. Smolensk wurde am 16.Juli 1941 durch die 29. mot. Infanteriedivision eingenommen. Schon am 19.Juli erging der Befehl die beiden Panzergruppen an die anderen beiden Heeresgruppen abzugeben.
Hier mal der Auszug aus Wiki :
Eine günstige Ausgangsbasis wurde geschaffen mit dem Erreichen des Dnepr und Bildung von Brückenköpfen bei Dnepropetrovsk, Krementschug und Tscherkassy, wobei einzig die 6. Armee schwer vorankam, weil sie immer noch Angriffen aus den von Anfang an unterschätzten Pripjat-Sümpfen ausgesetzt war. Die Möglichkeit eines offensiven Zusammengehens mit der Heeresgruppe Mitte zeichnete sich am 20. August ab, als die 2. Armee Gomel genommen hatte. Ungeduldig wegen der langen Bereinigung des Pripjat-Raumes traf Hitler am 21. August die noch folgenreiche Entscheidung, dass die Heeresgruppe Mitte mit der Heeresgruppe Süd zusammenwirken soll und dabei ohne Rücksicht auf spätere Operationen so viele Kräfte anzusetzen habe, wie sie als notwendig betrachtete.[2] Dazu wurde die Panzergruppe 2 des Generalobersten Guderian angesetzt, welcher anfangs gegen diesen Kräfteansatz argumentierte, da er sich auf die Wege- und Treibstoffsituation und das Auffrischungsbedürfnis der schnellen Truppen unter der Prämisse des baldigen Vorgehens gegen Moskau berief. Erst nach einer Unterredung mit Hitler schlug Guderian sogar von sich aus den Einsatz der gesamten Panzergruppe 2 vor, was wiederum Friktionen mit dem OB der Heeresgruppe Mitte, Bock, mit sich brachte, da dieser seine Kräfte für den Stoß auf Moskau zusammenhalten wollte.[3]
Die am 25. August eröffnete Offensive der Panzergruppe 2 kam anfangs rasch in Gang, auch weil man in Nowgorod-Sewerski eine Desna-Brücke unversehrt in die Hand bekam. Da jedoch dieser Desna-Brückenkopf hart attackiert wurde und auch die mit sieben Divisionen angetretene 2. Armee nur schwer vorankam, verzögerte sich der Vormarsch. Die Heeresgruppe Süd befahl am 4. September den Angriff der 17. Armee von ihrem Brückenkopf aus in Richtung Mirgorod-Lubny, um die am mittleren Dnepr und in Kiew stehenden Feindkräfte zu umfassen. Guderians Einheiten überquerten am 9. September den Sejm und erreichten einen Tag später Romny, womit der eigentliche Treffpunkt mit der Panzergruppe 1 erreicht war. Diese kam jedoch wegen nahezu unpassierbarer Schlammwege kaum voran, so dass Guderians Truppen noch bis Lochwiza vorgingen. Dort wurde der noch dünne Ring am 15. September geschlossen. Neben dieser weit umspannenden Einschließung der Hauptkräfte der sowjetischen Südwestfront kam es mit dem Dnepr-Übergang der 6. Armee zu einer Einschließung Kiews, welches am 19. September fiel. Die Kesselschlacht im Osten Kiews ging am 26. September zu Ende. Rund 665.000 sowjetische Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft; zudem wurden 884 Panzer, 418 Pak und 3018 Geschütze erbeutet.[4] Laut anderen Quellen verlor die Rote Armee in der Kiewer Verteidigungsoperation vom 7. Juli bis zum 26. September 1941 700.544 Soldaten (darunter 616.304 Tote, Vermisste und Gefangene)
Wir wissen ja nicht wo ihr das Datum 10. September für den Fall von Smolensk gelesen habt, aber es ist definitiv falsch. Smolensk wurde am 16.Juli 1941 durch die 29. mot. Infanteriedivision eingenommen. Schon am 19.Juli erging der Befehl die beiden Panzergruppen an die anderen beiden Heeresgruppen abzugeben.
Siehe Wikipedia Kesselschlacht bei Smolensk (http://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschlacht_bei_Smolensk)
Die Kesselschlacht bei Smolensk vom 10. Juli bis zum 10. September 1941 war eine Schlacht zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg.
Edit: Frundsberg war schneller
Noch eine Anmerkung:
Barbarossa Derailed: The Battle for Smolensk 10 July-10 September 1941 (http://www.amazon.de/Barbarossa-Derailed-Smolensk-September-Encirclement/dp/1906033722/ref=sr_1_9?ie=UTF8&qid=1312759255&sr=8-9) (mit "Blick ins Buch" Funktion, falls es jemanden interessiert.
Werter Thomasius,
zum besseren Verständnis: es hilft, zwischen der Einnahme der Stadt Smolensk selbst und der Beendigung der Kesselschlacht bei Smolensk und den damit verbundenen Gegenangriffen der Russen zu differenzieren. Mit der Einnahme der Stadt am 16. July habt Ihr natürlich Recht. Die Kesselschlacht ging aber bis Anfang/Mitte September, und davon mußte sich die Wehrmacht bis Ende September erholen. Dieses Problem haben wir aller Voraussicht nach nicht, weil es wohl keinen russischen Gegenangriff geben wird wie im RL... die Truppen für diesen Gegenangriff sterben gerade bei Smolensk.
Wir haben zwar auch noch einen Kessel auszuputzen, aber das dürfte etwas einfacher werden als im RL. Und unsere Truppen stehen jetzt schon vor Brjansk und nicht erst in zwei Monaten wie im RL, womit wir uns sehr wohl fühlen. :D
Werter Jörg,
danke für die Hintergrundinformationen. :)
Das unterstützt unsere Ansicht, daß wir gut in der Zeit liegen. Wir wissen, wieviele Truppen die Russen bis Ende des Jahres bekommen, und bis dahin müssen wir unsere Ziele im Sack haben.
Werter Solokow,
ebenso besten Dank für die Erläuterungen.
Wir glauben dass die UDSSR deutlich mehr produziert als Deutschland. Sonst wäre der Krieg jetzt auch schon eindeutig verloren.
Wir verstehen aber immer noch nicht warum so viele Infanteriekorps bei Odessa rumhängen. Mindestens 3 Davon sollten weiter nach Osten in Richtung Krim marschieren. Wenn der Deutsche überhaupt eine Chance haben will dieses Spiel zu gewinnen muss er schnell weitere strategisch wichtigen Ziele erobern. In diesem fall die Mienen de Ukraine und 1942 die Ölquellen im Kaukasus. wobei eine Einnahme Leningrads auch sehr vorteilhaft ist.
Duke of York
23.01.14, 13:16
In Odessa steht die kampfstärkste russische Infanteriearmee und die Achsentruppen sind fast nur Rumänen. Die sind vom Kampfwert her minderwertig.
Odessa im Sturm zu erobern, ist möglich, kostet allerdings enorme Verluste. Besser ist, es ein paar Runden zu belagern und die Armee auszuhungern.
Und die russische Produktion hatten Wir schon genannt. Ca 700 MPP. Also ja, deutlich mehr als die Achse. Selbst wenn HvS das komplette Donetzkbecken erobert, ist er immer noch weit zurück. Da müssen schon noch kaukasische Ölfelder dazukommen, um halbweg Gleichstand zu erzeugen. Wobei in 42 und auch in 43 noch zusätzliche Ressourcen (Ölfelder) im Ural aktiviert werden...
Werter Ratnik,
wir haben erstmal den Kreuzer versenken wollen, das war uns sehr wichtig, die Molotow kann nun keine Küstenbeschiessungen mehr durchführen und das Kräfteverhältnis im Schwarzen Meer hat sich verschoben.
Odessa ist eine befestigte Stadt und Secondary Supply. Wir müssen die Stadt umschließen und dann das Entrenchment reduzieren, momentan ist es auf 6. Die Artillerie schafft in der nächsten Runde drei Schuß, danach einen pro Runde... aber die Russen bauen wieder eine Stufe Entrenchment pro Runde auf. Wir brauchen so viele Einheiten, um die Verteidiger in einer Runde fertig zu machen... sonst dauert das ewig. Alle Einheiten greifen an und rochieren dann.. nur so geht es, wenn man keine Panzer und Bomber hat.
Werter Duke of York,
so sehen wir das auch. :D
Duke of York
23.01.14, 15:00
Werter HvS,
Wir haben gestern Abend nochmal die V1.02 auf dem Laptop installiert.
Da waren die leichten Panzer nicht kaufbar. Wahrscheinlich haben Wir Uns geirrt. Aber wenn die zumindest bis zum 1. Juli 1942 (ab dann kann der Russe normale Panzerkorps bauen) kaufbar wären, fänden Wir das nicht schlecht. Es ist ja anderenfalls so, dass der Russe für eine gewisse Zeit völlig ohne Panzerwaffe (abgesehen von den wenigen Einheiten, die den Blitzkrieg überleben) auskommen muss und das entspräche nun wirklich nicht der Realität. Was meint Ihr dazu?
Edit: Die dürften auch ruhig fast so teuer wie normale Panzerkorps sein, damit sie nicht sinnlos auf Vorrat gebaut werden, sondern wirklich nur aus höchster Not, weil es für eine Zeit lang nichts besseres gibt.
Werter HvS
Wir danken für Euer Angebot des finnischen Kommandos.
Wie Ihr bereits vermutet habt, wäre Uns jedoch eine Einheit, die stärker im Geschehen steht, gerne recht.
Dafür halten Wir auch gerne die Hufe ruhig. :engel:
Zum Thema: historische Einnahme von Smolensk und Dauer der Schlacht von Smolensk
1. Haben wir uns nur zur Einnahme von Smolensk geäußert. Unser Post bezog sich auf einen Post von HvS in dem es um die Einnahme von Smolensk und seine wirtschaftlichen Auswirkungen ging.
2. Halten wir die Annahme auch wenn es in Wikipedia steht, dass die Schlacht von Smolensk bis zum 10.09. gedauert hat für sehr fragwürdig. Erst recht, wenn von einer Kesselschlacht von Smolensk geschrieben wird. Eine Kesselschlacht ist zu Ende, wenn der Kessel gelehrt wurde und die letzten Rotarmisten gingen am 05.08. in Gefangenschaft. Alles was danach kommt ist keine Kesselschlacht von Smolensk mehr.
3. Scheinen einige Regenten zu bestreiten, dass von Seiten der deutsche Führung schon am 19.07. die Schlacht von Smolensk entschieden war und entschieden wurde wie es weiter gehen soll. Am 19.07. Erging Weisung Nr.33 mit dem Einstellen der Offensive Richtung Moskau und der Abgabe von Panzerverbänden an die Heeresgruppen Nord und Süd. Das dieses nicht sofort geschehen konnte war klar, die Truppen standen mitten in der Schlacht. Nachdem die Panzerverbände aber für die Kesselschlacht von Smolensk nicht mehr gebraucht wurden sollten diese abgegeben werden. Das wurde von den Kommandeuren boykottiert mit der Begründung die Truppen bräuchten einige Tage Ruhe(was durchaus auch zu traf), aber trotzdem nur als Vorwand benutzt wurde. Danach boykottierte vor allem Guderian die Weisung weiter in dem er seine Truppen in unnötige Kämpfe verwickelte um zu verhindern das große Teile seiner Panzertruppe an die Heeresgruppe Süd gehen. Erst nachdem Guderian die Aussichtslosigkeit erkannte plädierte er dafür mit der ganzen Panzergruppe nach Süden Richtung Kiew zu schwenken. (schreibt Guderian alles so in seinen Erinnerungen) Ohne Guderians Boykott hätte seine Panzergruppe schon 2-3 Wochen früher nach Süden abdrehen können und die Schlacht um Kiew wäre eher zu Ende gewesen.
Obwohl Guderian in seinen Erinnerungen das Hintertreiben der Weisung Nr.33 offen eingesteht sieht das bis heute kaum einer kritisch. Man kann die Weisung 33 für falsch halten, aber Guderians Verhalten hat Zeit gekostet und somit negativen Einfluss auf den Gang der kommenden Ereignisse.
von Sachimos
23.01.14, 22:16
werter Sachimos eine Generalkarte ist schön , aber wo eure Reserve steht oder wo eure zukünftigen Schwerpunkte sind wollen wir nicht sehen ;) Uns int nur die Frontlage ^^
Werter Sachimos, wenn zwei Spieler in einem AAR posten, dann sollte man ein paar Geheimnisse für sich behalten. Eure Generalkarte ist zwar sehr schön, aber so weiss der Gegner, wo er ansetzen kann...:ritter:
War sicherlich lieb gemeint, aber vielleicht ein Fehler. Nichtsdestotrotz, danke dafür...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Jörg von Frundsberg, werter Hohenlohe,
es freut uns sehr das Ihr so gespannt mitlest.
Das mit der Gesamtkarte sehen wir, zur Zeit, noch nicht so eng.
Wir denken das sich der edle HvS gut genug in diesem Spiel auskennt um zu wissen oder zu ahnen wo unsere Truppen stehen:rolleyes: und nach allem was wir bisher gelesen und mitbekommen haben ist er ein äußerst fairer Spieler.
Zudem ist an Reserven oder gar Offensiven, momentan sowieso noch nicht zu denken.
Zu einem späteren Zeitpunkt sieht das natürlich etwas anderes aus. Dann werden auch wir wahrscheinlich auf eine detailierte Karte verzichten müssen aber aktuell bestimmt alleine unser Gegner, wo er Schwerpunkte setzt und wir reagieren darauf.;)
Gerade diese offene Spielweise reizt uns ja auch so sehr. Wir freuen uns darüber die verehrten mitlesenden Regenten zeitnah (fast live:D) am Geschehen teilhaben zu lassen.
Sehr schön! Ein jedes Update macht Freude!
Jörg von Frundsberg
23.01.14, 23:06
Sehr schön! Ein jedes Update macht Freude!
Ja aber wo bleibt es dann , das Update ?? :D
Ja aber wo bleibt es dann , das Update ?? :D
Da ich noch nicht ins Bett gehe wäre es jetzt noch eindeutig zu früh dran! ;)
Jörg von Frundsberg
23.01.14, 23:18
Da ich noch nicht ins Bett gehe wäre es jetzt noch eindeutig zu früh dran! ;)
Also wir haben eindeutig fast täglich eins gemacht :opa: damals anno 41 !! also ein Update , die Jugend von heute ............ machen erst einen heiß und dann muß man es selber machen ............. bzw das Spiel selbst spielen gegen die KI :D
Duke of York
24.01.14, 10:21
Eine Bitte.
Könnten die geschätzten Kontrahenden dazu übergehen, bei jedem Update die Gesamt-Verluststatistik mit zu posten. Sowohl die einzelnen Einheiten als auch die MPP.
Damit kann man sehr schön einen Quervergleich zu anderen Spielen ziehen.
Werter Duke of York,
Ihr habt uns nach unserer Meinung zu den russischen Panzerkorps gefragt. Wir halten das aktuelle Modell für relativ zweckdienlich. Die Russen haben in der Anfangszeit des Krieges fast alle ihrer leichten Panzerkorps verloren, und die Führung der Roten Armee hat in der Folge das Konzept eigenständiger Korps einstweilig aufgegeben. Für einen gewissen Zeitraum haben russische Panzer in kleinen Gruppen oder allein agiert und waren ein leichtes Ziel für die deutschen Truppen. Erst später wurde die Idee von großes, eigenständigen Panzereinheiten wieder aufgegriffen, und es entstanden die Panzerkorps neuer Art, die mit den neuen Panzertypen ausgerüstet waren. Insofern ist also das Modell von Al Sousa eigentlich recht gut, ab Januar 1942 kann man die neuen Einheiten bestellen, und im July 1942 werden sie geliefert. Der Wehrmacht wird auf diese Weise ein schneller Vormarsch ermöglicht, der irgendwann stoppt.
Wir wären dagegen, daß man die Leichten Panzer nachkaufen kann.. die lassen sich zu gut zu Blockaden verwenden. Die Russen haben am Anfang 25 Stück davon, das muß reichen.
Wegen der Statistiken, die Ihr gewünscht habt: wir werden desöfteren Statistiken posten, aber ob wir das jeden Turn schaffen, können wir nicht versprechen.
Erläuterung zum Thema MPPs
Werter Mitregenten und interessierte Leser,
wir sind schon desöfteren in diesem Thread gefragt worden, wie es denn um die Chancen der Deutschen aussieht und wie unsere Pläne für die Zukunft aussehen. Vom Grundsatz her ist es uns nicht allzu wichtig, ob wir Moskau, Leningrad, Rostov oder Stalingrad einnehmen, die Namen dieser Städte besitzen für uns praktisch keine Bedeutung. Hier geht es einzig und allein um MPPs, denn damit kann man Panzerkorps auffrischen. Wenn man genug MPPs hat, dann ist alles möglich. Wir können uns erinnern, daß wir bei unserem Spiel gegen den GröFrunSaZ im wahrsten Sinne des Wortes die Taschen voll hatten, wir haben praktisch den gesamten Force Pool leergekauft. Und unserer Ansicht nach muß man auch zumindest bei den wichtigsten Einheiten wie Panzern und Panzergrenadieren alle Einheiten aus dem Force Pool auf dem Spielbrett stehen haben. Jörg hatte das ab 1942 nicht mehr, weil er die Panzerkorps, die wir in der Ukraine abgeschnitten und vernichtet haben, nicht mehr nachkaufen konnte, deswegen war die Sommeroffensive 1942 kein Erfolg. Ihm haben einfach die MPPs gefehlt, und deswegen war der Krieg im August 1943 beendet, er konnte nicht gegenhalten. Wir hoffen, daß uns das nicht ähnlich ergehen wird. Unser Plan ist eine wesentlich breitere MPP-Basis zu haben. Zur Zeit haben wir knapp 400 MPP pro Runde, die Russen haben ca. 700. Wenn es uns gelingt, bis zum Ende des Jahres an diesem Ungleichgewicht zu kratzen, dann haben wir eine gute Chance.
In 1942 bekommen die Russen nochmal 6 Ölquellen dazu, und in 1943 noch weitere 2... und bis dahin müssen wir unbedingt dafür sorgen, daß die Wehrmacht in Lage ist, gegenzuhalten. Aber wie kommen die russischen MPPs zustande?
Generell gibt es drei Arten von MPP-produzierenden Ressourcen:
http://imageshack.com/a/img17/742/rb9u.png
Eine normale produzierende Stadt bringt 10 MPP pro Runde, wenn sie an das Eisenbahnnetz angeschlossen und nicht beschädigt ist.
http://imageshack.com/a/img18/4704/7ff2.png
Ausnahme: Hauptstädte produzieren 20 MPP, hier ist uns weiter vorne im AAR ein Fehler unterlaufen *schäm*.
http://imageshack.com/a/img593/1365/kuc9.png
Bergwerke (im Südwesten der Stadt) produzieren 20 MPP pro Runde.
http://imageshack.com/a/img593/2701/p3w6.png
Ölquellen sind die ertragreichsten Ressourcen, sie bringen 30 MPP pro Runde.
http://imageshack.com/a/img12/1810/icrq.png
Ausnahme: Maikop ist nicht an das Bahnnetz angeschlossen und bringt deswegen nur 15 MPP, also weniger als eine der Minen in der Ukraine.
Zu Start des Spiels haben die Russen 23 Städte, davon sind zwei Hauptstädte (Moskau und Riga), ergibt 250 MPP pro Runde.
Dann haben sie noch weitere 3 Minen, also nochmal 60 MPP.
Dann haben sie 16 Olquellen, von denen 8 erst später aktiv werden... bleiben 7 normale und Maikop. Ergibt weitere 225 MPP.
In der Summe macht das 535 MPP pro Runde, und das ist das Basiseinkommen der Russen. Dieses Einkommen wird durch weitere Faktoren wie Konvois der Alliierten, Sonderevents und vor allem durch den industriellen Modifikator (für die Russen am Anfang bei 85%) abgeändert. Zur Zeit hat der werte von Sachimos ca. 700 MPP, aber mit der Verlust jeder produzierenden Stadt werden es 10 MPP weniger.
Die Wehrmacht kontrolliert bereits Riga, Minsk, Smolensk, Kiew und Odessa, also fünf produzierende Städte. Weitere Städte sind in der Nähe der Front und damit in Reichweite für das Jahr 1941.
Leningrad im Norden gibt 20 MPP und obendrein noch den Effekt, daß Helsinki an das Eisenbahnnetz angeschlossen wird und damit weitere 10 MPP extra produziert, also insgesamt 30 MPP.
Moskau zzgl. Tula und Kalinin bringt weitere 40 MPP.
Die östlich Ukraine ist allerdings auch sehr interessant. Orel, Kursk, Kharkov und Stalino liegen alle auf einer Linie, und bei Stalino ist noch eine Mine, also zusammen ganze 60 MPP.
Wir gehen bei dieser Betrachtung davon aus, daß wie Dnjepropetrovsk und die Mine neben der Stadt so oder so bekommen, die bringen zusammen 30 MPP.
Wenn wir alles zusammen rechnen, dann wären das 160 MPP, und im Kopf läßt sich leicht überschlagen, daß dann das DR und die SU ungefähr gleichauf wären. Aber wir können die Leser beruhign: wir werden definitiv nicht in der Lage sein, alle diese Ressourcen in 1941 zu erbeuten, so ist das Spiel nicht modelliert. Al Sousa meinte mal, daß ein Spieler der Achse, der alle drei Städte nehmen will, bei allen drei Versuchen scheitern wird... und von Rostov haben wir noch gar nicht gesprochen.
Mit anderen Worten: wir rechnen damit, daß wir einen Teil dieser Ressourcen erobern werden. Und in 1942 werden wir operativ noch einen Vorteil haben, da muß also noch mehr erobert werden... denn ab 1943 herrscht Gleichstand, und die Russen schlagen zurück.
Bei diesen ganzen Zahlen haben wir von Dingen wie dem industriellen Modifikator und Konvois sowie sonstigen Hilfslieferungen abstrahiert. Aber die Nachricht bleibt die selbe: wenn man dem Russen genug wegnimmt, dann wird man in die Lage versetzt, den Krieg zu gewinnen.
Jörg von Frundsberg
25.01.14, 15:17
Dann macht es ;) und bringt uns ein Update !! P.S danke für die Erklärung ^^
Duke of York
25.01.14, 15:23
In der Summe macht das 535 MPP pro Runde, und das ist das Basiseinkommen der Russen. Dieses Einkommen wird durch weitere Faktoren wie Konvois der Alliierten, Sonderevents und vor allem durch den industriellen Modifikator (für die Russen am Anfang bei 85%) abgeändert. Zur Zeit hat der werte von Sachimos ca. 700 MPP, aber mit der Verlust jeder produzierenden Stadt werden es 10 MPP weniger.
Eine kleine Korrektur, werter HvS.
Die ca. 725 MPP der Russen im Herbst 41 resultieren aus ca. 425 MPP "echtem" MPP-Einkommen und 300 MPP aus dem "Patriotic War" Event. Dieses endet jedoch ca. im November 1941. Ab dann ist der Russe auf die scheibchenweise freigeschalteten Ölquellen im Ural angewiesen. Und für die gilt - ebenso wie für alle anderen MPP-Einkünfte die 85% Industrialisierung, also ein 15% Malus.
Admiral Hipper
25.01.14, 15:33
Produzieren eroberte Städte überhaupt voll? In den meisten Szenarien produzieren sie doch nur 80%.
Hat die Befreiung des Baltikums eigentlich noch weitere Auswirkungen auf die Deutschen außer die MPPs aus der Hauptstadt?
Uns interessieren immer noch die Events die beide Seiten bekommen.
von Sachimos
25.01.14, 15:48
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
09.08.1941- 12.08.1941
Die Finnische Front
An der Grenze ist alles ruhig. Aber scheinbar haben die Finnen bemerkt das wir unser Panzerkorps aus der Front harausgelöst haben. Sie rochieren ihre Truppen und eine Elitedivision steht uns nun direkt gegenüber.
Aber dank sofortiger Angriffe der Flotte und unserer Bomber erreicht ein Teil des Verbandes nicht mehr seine endgültigen Stellungen.
Der Kampf um Opochka und Pskov
Die Deutschen nehmen Opochka ein und damit gerät unsere ganze Verteidigung hier ins wanken. Ein HQ steht nun direkt an der Front. So mutig das auch von dem Kommandeur ist, es ist aber dennoch nicht seine Aufgabe zu kämpfen sondern Befehle zu erteilen und seine unterstellten Truppen zu führen.
Durch den schnellen Fall der Stadt sind nun sowohl Pskov, als auch Velikiye Luki von einer Umfassung bedroht.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/8cns1rl5xgdc.png (http://www.pic-upload.de/view-22059595/Bild-1-Opochka-Anfang-bearbeitet.png.html)
Bei der STAWKA werden bereits Pläne erarbeitet für den Fall, das sich die Truppen hier kämpfend auf Leningrad zurückziehen müssen. Aber es sind noch nichtmal die Befestigungen vor der Stadt fertig, daher muss der Vormarsch der Heeresgruppe Nord noch weiter verzögert werden.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/lg3zxzzuzs8.png (http://www.pic-upload.de/view-22059646/Bild-2-Opochka-Ende-bearbeitet.png.html)
Erstmal wird das HQ auf eine rückwärtige Linie zurückgezogen, um es dem deutschen Zugriff zu entziehen. Auch eine Division wird aus der Front gelöst und soll das HQ vor einem direkten Angriff schützen. Diese Division stand nördlich von Opochka und damit sowieso viel zu exponiert. In Soltsy kommt eine neuaufgestellte Division an.
Je nachdem in welche Richtung sich die Panzerspitzen bewegen, werden weitere Verbände aus der Front gelöst um der Umfassung zu entgehen und neue Positionen zu besetzen.
Die Schlacht um Smolensk...
...ist sogut wie zu Ende. Die Stadt wurde von den Deutschen eingenommen und die Verteidiger in einzelne kleine Verbände versprengt. Diese Divisionen sind nur noch ein Schatten ihrer einstigen Stärke. Einzig das HQ ist noch voll handlungsfähig und versucht den Kessel zu verlassen.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/je7puffxznd.png (http://www.pic-upload.de/view-22059746/Bild-3-Smolensk-Anfang-bearbeitet.png.html)
Eine Division kann durch versprengte andere Truppenteile aufgefrsicht werden und soll nun den Rückzug des HQ decken. Die Division westlich von Kiew ist völlig abgeschnitten und sieht der Vernichtung entgegen.
Ein durchschlagen zu den eigenen Linien ist aussichtslos und so beschließen die verbliebenen Soldaten, mit dem Mut der Verzweiflung, ein feindliches HQ anzugreifen.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/xk3pshzuai1b.png (http://www.pic-upload.de/view-22059800/Bild-4-Smolensk-Ende-bearbeitet.png.html)
Aus Richtung Velikiye Luki erfolgt dabei ein Vorstoß, um den Kessel für das HQ zu öffnen. Dieser Angriff hat Erfolg und als positiver Nebeneffekt kann, erstmals in diesem Krieg, eine deutsche Division von den eigenen Linien abgeschnitten werden. Aber das wird wohl nicht lange so bleiben. Die STAWKA ist sich sicher, das die Deutschen alles unternehmen werden, um diese Soldaten zu retten. Deswegen werden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Ein leichtes Panzerkorps befindet sich bereits auf den Weg in die Stadt um die Verteidiger zu unterstützen.
Die Schlacht um Kiew...
...ist ebenfalls sogut wie beendet. Die Deutschen haben unter hohen Verlusten die Stadt erobert und sofort alles westlich des Dnjeber befestigt. Damit hat ein geplanter Gegenschlag unserer gepanzerten Kräfte hier keinen Sinn mehr. Zumal sie auch aus dem Norden von der Umfassung bedroht werden. Es wird daher geplant diese Truppen, auf die Linie Shostka- Yahotyn zurückzunehmen.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/3moiqqgsmav.png (http://www.pic-upload.de/view-22059898/Bild-5-Kiew-Anfang-bearbeitet.png.html)
Damit können sich diese Truppen der Umfassung entziehen und sich gleichzeitig gegen einen Vorstoß aus Richtung Kiew und Glukokohv wehren. Zudem schützen sie den Rücken der Verteidiger von Cherkasy und können bei Bedarf dort mit eingreifen.
Weiter südlich gibt es erfreuliches zu vermelden. Noviy Buh kann sich gegen eine große Übermacht behaupten und behindert den deutschen Vormarsch. Außerdem treffen frische Verbände bei Nikolayew und Dnjepropetrovsk ein.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/yby4deeu2l.png (http://www.pic-upload.de/view-22060027/Bild-6-Kikolayew-Anfang-bearbeitet.png.html)
Auch kommt noch etwas Nachschub in der Stadt an und die Division kann wieder etwas aufgefrischt werden.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/uakpawu6z12z.png (http://www.pic-upload.de/view-22060056/Bild-7-Cherkasy-Ende-bearbeitet.png.html)
Bei Cherkassy kann unser leichter Panzerverband sich auf die östliche Seite des Dnjeber zurückziehen, nachdem er noch ein deutsches Korps in schwere Kämpfe verwickelt hat. Außerdem lief die Absetzbewegung auf Yahotyn planmäßig ab und auch das HQ aus dem Raum Glukohv konnte evakuiert werden.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/83hj7z723da.png (http://www.pic-upload.de/view-22060087/Bild-8-Nikolayew-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Verteidigung von Dnjepropetovsk und der Krim
Bei Nikolayew können unsere Linien endlich geschlossen und somit der Weg auf die Krim gesichert werden. Später könne diese Truppen sich auch Richtung Sewastopol zurückziehen und dort mit weiterer Verstärkung den Rumänen das Leben schwer machen.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/43ck4oiwnfqj.png (http://www.pic-upload.de/view-22060129/Bild-8-Nikolayew-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Schlacht um Odessa
Es wurden Stimmen laut, die eine Evakuierung der Armee in Odessa, über das Schwarze Meer forderten. Damit sollte bezweckt werden die Verteidigung der Krim zu stärken, allerdings um den Preis Odessa kampflos zu übergeben.
Dies hat die STAWKA strikt abgelehnt. Diese Armee bindet Truppen und fügt den feindlichen auch noch erheblichen Schaden zu.
http://www7.pic-upload.de/25.01.14/3zadpgeexq1t.png (http://www.pic-upload.de/view-22060156/Bild-9-Odessa-Ende-bearbeitet.png.html)
Mittlerweile ist Odessa auch fest umschlossen. Mit dem Fall der Stadt wird in den nächsten Tagen gerechnet.
In eigener Sache:
Heute gibt es leider nur ein kleines Update, augrund familiärer Verpflichtungen.;)
Aber die nächsten "Frontberichte" werden wieder länger. Versprochen.
Auch die gewünschten Statistiken werden dann nachgereicht.:engel:
Werter Duke of York,
wir sehen das nicht als Korrektur... Ihr habt nur besser ausgedrückt, was wir auch sagen wollten. :D 535 MPP als "Basiseinkommen" mal 85% ergibt ziemlich genau die von Euch angesprochenen 425 MPP, und wir haben ja auch geschrieben, daß wir diese Zahl ohne Events und sonstige Effekte sehen. Paßt also.
Werter Admiral Hipper,
interessante Frage. Riga produziert voll, aber wir wissen ehrlich gesagt nicht, wie das mit den anderen Städten ist. Aber wir werden beim nächsten Zug ganz genau drauf achten. Vielleicht irren wir uns auch, und Riga produziert nicht voll... wir klären das. Aber am grundsätzlichen Zusammenhang würde das nichts ändern.. was wir den Russen wegnehmen, produziert für uns und fehlt denen.
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png
12. August 1941 - Feindaktivitäten
In Finnland ändern sich die Frontlinien nicht.
http://imageshack.com/a/img835/5743/h10a.png
Finnische Infanterie erleidet leichte Verluste.
http://imageshack.com/a/img198/6103/7xi6.png
Das sowjetische HQ im Raum Smolensk versucht, in Richtung Velikiye Luki zu flüchten.
http://imageshack.com/a/img14/8741/pgdd.png
Brjansk erhält eine Besatzung.
Die Russen ziehen sich aus Kiew zurück und versuchen, auf der Linie Schostka -- Jahotyn eine provisorische Verteidigungslinie zu bilden.
15. August 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 467/68)
H.Gr. Süd: 11. Armee beendet im Wesentlichen die Säuberung im Gebiet westlich des Bug und stößt mit 50. I.D. in Richtung Otschkow vor. 17. Armee setzt den Vormarsch in nordöstlicher Richtung planmäßig fort und beginnt, das XXXXIX. Geb. Korps nach Südosten zur 11. Armee abzudrehen. H.Gr. Süd beabsichtig, dieses Geb.Korps zum Einsatz auf der Krim zu verwenden und dafür der der 17. Armee das XI. AK zuzuführen
Pz.Gr. 1 steht mit der 16. Pz.Div. um und nördlich Nikolajew im Kampf gegen die eingeschlossenen Feindteile und setzt die Vernichtung dieser Feindteile fort.
Bei der H.Gr. Mitte schließt die 2. Armee durch Verbindungsaufnahme zwischen XXXXIII. und XII. AK. Feindkräfte im Gebiet Slobin ein und und stößt mit der 1. K.D. weiter auf... (...)
Im Laufe des Tages trifft ein Befehl des Führers ein, in Erweiterung der bisherigen Maßnahmen der H.Gr. Nord nunmehr nicht nur 1 mot.Div. sondern 1 Pz.Korps der Pz.Gr. 3 zuzführen.
Bei der H.Gr. Nord verstärkt sich der Feind südlich des Ilmensee und scheint sich zum Angriff gegen die im Gebiet Staraja Russa stehenden Kräfte bereitzustellen. Es wird mit etwa 5-6 feindl. Sch.Div. und 1 Kav.Div. in dem Gebiet zwischen II. und X. AK gerechnet.
Finnland
Die Finnen beginnen einen neuerlichen Angriff auf Viipuri.
http://imageshack.com/a/img546/131/pokl.png
Der Kampf um die Stadt wird sich eine Weile hinziehen, das ist sicher.
Estland
Die Befreiung Estlands wird abgeschlossen
http://imageshack.com/a/img822/9190/tf66.png
Die bereits schwer angeschlagene russische Armee wird vernichte, und das II. Panzerkorps sowie die anderen Truppen unter General Küchlers Befehl werden aufgefrischt.
http://imageshack.com/a/img822/5240/sy5k.jpg
Der Kommandeur verschafft sich einen Überblick über die Stadt Reval.
Rußland
Teile der Heeresgruppe Nord dringen in Richtung Soltsy vor.
http://imageshack.com/a/img21/8553/u9kr.png
Die Russen versuchen, eine Frontlinie aufzubauen.
Auch die Bahnlinie von Velikiye Luki in Richtung Rschew wird unterbrochen.
http://imageshack.com/a/img10/1915/gq44.jpg
Sumpfiges Gebiet ist eher eine Angelegenheit für die Infanterie.
http://imageshack.com/a/img713/3769/7e1s.png
Der Kessel von Smolensk ist fast gesäubert.
Im Raum Roslavl werden die Truppen von General Strauß aufgefrischt, damit der Vorstoß nach Osten mit voller Kraft erfolgen kann.
http://imageshack.com/a/img198/9238/e3vx.jpg
Die Truppen erwarten den Befehl zum Angriff in Richtung Brjansk.
Ukraine
Östlich von Kiew wird der fliehende Feind verfolgt und hart getroffen.
http://imageshack.com/a/img23/3847/xmje.png
Die Russen verlieren zwei HQs und eine Armee, die provisorische Frontlinie wankt.
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Die wenigen StuG III in der H.Gr. Süd werden sowohl als Panzerjäger als auch zu Artillerieunterstützung herangezogen.
http://imageshack.com/a/img208/4733/wbeq.png
Großer Fortschritt im Südosten! Tscherkassy, Novyi Buh und Odessa werden eingenommen und starkte Feindkräfte zerschlagen. Die Russen haben die Armee in der Stadt nicht auf dem Seeweg evakuiert. Die 4. rumänische Armee ist nun frei für einen Angriff in Richtung Krim oder in die östliche Ukraine.
Eine russische Division im Außenbezirk von Dnjepropetrowsk wird vernichtet, was sehr wichtig für den Angriff auf die Stadt sein wird.
Auch Nikolajew wird von rumänischen Truppen erreicht, das Tor zur Krim.
http://imageshack.com/a/img837/715/12tk.jpg
Die siegreichen rumänischen Truppen marschieren in Odessa ein.
(Okay, das Datum stimmt nicht, weil im RL die Einnahme der Stadt erst Mitte Oktober erfolgte, nachdem die Russen die Stadt evakuiert hatten)
Vom 12. bis zum 17. August wurden folgende Feindeinheiten vernichtet.
3 Armeen
5 Divisionen
3 HQs
http://imageshack.com/a/img11/2261/h4yw.png
Bisher wurden sowjetische 92 Großverbände vernichtet, was 66% der Gesamtstärke der Roten Armee zu Kriegsbeginn entspricht. Aber die Russen können es sich leisten, denn es werden schneller neue Einheiten aufgestellt, als die Wehrmacht sie zerschlagen kann. Nur der Verlust an Kommandeuren dürfte für die Russen kurzfristig kaum zu ersetzen sein.
http://imageshack.com/a/img138/770/r64o.png
Die Gesamtlage sieht sehr zufriedenstellend aus.
Es wird damit gerechnet, daß die Russen ihre Stellung am Dnjepr evakuieren.
Kapitel X - Shitomir zum Zweiten
Wieder mal Shitomir, wieder mal Auffrischung. Ist ja nicht das erste Mal, daß wir hier sind. Die Stimmung der Männer ist ganz schwer zu beschreiben... einerseits haben wir den Russen Kiew abgenommen, andererseits haben wir sehr viele Panzer verloren. Panzer können ersetzt werden, Menschleben nicht. Aber zum Gück hat mein Zug nur Hoffmann verloren, weitere Briefe muß ich nicht schreiben.
Gestern abend habe ich mich mit Hauptmann Mützel unterhalten.
„Herr Hauptmann, vor einigen Tagen waren wir schon mal hier. Das komplette Korps ist aufgefrischt worden, genau wie das VII., VIII. und IX. Korps. Fabrikneue Panzer für alle. Diesmal hat es nur uns und das VIII. Korps erwischt. Wir haben 70% und das hat VIII. 50% der Sollstärke verloren. Beim letzten Mal waren das hunderte Panzer, und diesmal sind es auch wieder etliche. Haben wir denn so viele Reserven? Können Alkett und die anderen Firmen überhaupt soviele Panzer produzieren?“
„Eisner, das ist eine gute Frage. Alles weiß ich auch nicht, aber ich habe der Inst mal eine ähnliche Frage gestellt. Und ich bekam eine sehr interessante Antwort.. die Panzer IIIH, die wir vor ein paar Tagen geliefert bekommen haben, rochen doch ganz frisch nach Fabrik, ober?“
„Sicherlich, Herr Hauptmann.“
„Aber die Dinger waren nicht neu produziert. Man hat anhand der Produktionsnummern erkennen können, daß die Panzer schon im Mai gefertigt wurden.“
Das war sehr ungewöhnlich und erlaubte mehrere Interpretationen.
„Wie interpretieren Sie das, Herr Hauptmann?“
„Hmmmmhh... schwierig. Ich würde sagen, daß das Heereswaffenamt das Unternehmen Barbarossa sehr gewissenhaft vorbereitet hat. Gewisse Verluste beim Material scheinen einkalkuliert zu sein. Ich habe am Abend des 9. August Anforderungen für neue Panzer geschrieben, und morgen im Laufe des Tage soll das gesamte Korps wieder auf Vollstärke sein. Sie bekommen einen neuen IIIH, während ich noch meinen alten IIIG weiter fahren darf.“
„Das sind gute Nachrichten. Scheinbar hat man aus Polen und Frankreich etwas gelernt... diesmal geht es ja verdammt schnell.“
„In der Tat. Und auf mich macht es den Eindruck, daß noch weitere Panzer in Reserve sind. Wenn wir mal welche bekommen, die wirklich erst ein paar Tage alt sind, dann wissen wir, daß die Reserven aufgebraucht sind. Aber das scheint noch nicht der Fall zu sein.“!
„Wie ist denn die Lage bei den anderen Heeresgruppen?“
„Da sind die Verluste wohl geringer. Ich weiß vom II. Panzerkorps, daß die sich gerade im Raum Reval auffrischen. Das I. Korps ist in Opotschka, und die haben Vollstärke. Die Korps III bis V sind bei der H.Gr. Mitte und hatten am 9. August alle zwischen 90% und 100% der Sollstärke... sieht also gut aus. Das X. Korps steht bei Novyi Buh und hat ebenso Sollstärke. Die einzigen, die nicht auf Sollstärke sind, sind wir und das VIII. Korps... aber in den nächsten Tagen istr auch diesen Problem gelöst.“
„Zum Glück haben sich die meisten Besatzungen aus Kiew retten können. Ein bißchen Praxis mit den neuen Panzern, dann ist wieder alles wie vorher.“
„Sicherlich, Leutnant... Sicherlich.“
Nach dem Gespräch fühlte ich mich deutlich besser. Und Mützel hatte Recht: im Grunde waren die Verluste von Kiew gar nicht so schlimm, solange wir sie mit Lieferungen aus dem Reich gleichwertig oder sogar besser ersetzen können. Mir ist ein IIIH lieber als ein IIIG... wenn ich sehe, was Freitag passiert ist.
Heute sind tatsächlich die neuen Panzer eingetroffen. Das StuG von Unterfeldwebel Jung kam auch vorgestern aus der Reparatur, und somit ist mein Zug wieder komplett. Vier Exemplare des Panzers IIIH und ein StuG III... damit sind wir viel besser aufgestellt als im Juni. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen werden. Ich erwarte einen Vorstoß in Richtung östliche Ukraine, aber vielleicht geht es auch in Richtung Moskau. Wer weiß das schon?
Am Nachmittag inspizierte ich die neuen Panzer meines Zuges. Offensichtlich war technisch gesehen alles in Ordnug, nur Unterfeldwebel Jung war abwesend. Er hatte mit seinen Männern eine provisorische Schießbahn eingerichtet, um die reparierte Kanone einzuschießen, und diese Gelegenheit sollten nun alle Panzer aus meinem Zug benutzen.
http://imageshack.com/a/img30/5265/72g3.jpg
Jung’s Männer hatte in einigen hundert Metern Entfernung ein Ziel aufgebaut, und Jung ließ mit der 10,5 cm-Kanone darauf schießen. Scheinbar war er mit den Ergebissen zufrieden. Ich verfolgte die Ergebnisse mit meinem Fernglas.
„Herr Unterfeldwebel, was soll denn das für ein Ziel sein, daß Ihre Männer da aufgebaut haben?“
„Das soll der Turm eines KV2 sein.“
„Einer der überschweren russischen Panzer? Rechnen Sie damit, eins von diesen Monstern vors Rohr zu bekommen?“
„Herr Leutnant, ich kann es mir nicht erlauben, mit Dingen zu rechnen... ich muß vorbereitet sein. Die Panzerung von diesem Vieh ist so dick, daß man nur hoffen kann, den Turm mittels Wucht aus dem Kranz zu heben... und dazu bracht man einige Treffer.“
Schlaues Kerlchen, der Jung.
„Hört sich sinnvoll an. Weitermachen.“
Im Laufe des Nachmittags hat mein Zug die neue Ausrüstung eingeschossen. Mit dem Resultat konnte ich durchaus zufrieden sein. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Das VII. und das IX. Panzerkorps liegen in schweren Gefechten mit den Russen östlich von Kiew, da werden wir sicherlich hinzugezogen... alles in Ordnung, solange es nicht wieder das Stadtzentrum von Kiew ist.
Was uns brennend interessieren würde: reicht die deutsche Produktion überhaupt für die Reperaturmaßnahmen aus oder habt ihr eventuell sogar PPs für Neuaufstellungen übrig?
Jörg von Frundsberg
26.01.14, 11:54
Was uns brennend interessieren würde: reicht die deutsche Produktion überhaupt für die Reperaturmaßnahmen aus oder habt ihr eventuell sogar PPs für Neuaufstellungen übrig?
Genau das wird die spannende Frage .......... wir haben in unseren Match gegen den werten Hvs den Fehler gemacht viele der Truppen die Motorisierungstufe 1 zu kaufen ,das hat der werte Hvs bekanntlich nicht gemacht .....
also hat er noch einige MPP übrig . Aber wen es den Russen gelingt ihn an den historischen Frontverlauf oder weniger zu stoppen wird er bald ein massives Problem bekommen ,das die MPP gerade ausreichen die Truppen zu reparieren ...... geschweige den neue zu kaufen ? während der Russe darin schwimmt ^^
Werter Hvs habt ihr die 4 mechanischen Einheiten schon kaufen können ?
Nachtrag zum Thema Ressoucen und MPPs:
Riga produziert mit 100%, weil das Baltikum im Spiel als eigener, den Deutschen gegenüber freundlicher Staat modelliert ist. Riga war die erste Stadt, die wir eingenommen haben, deswegen hat uns das wohl etwas verwirrt. Die russischen Städt produzieren zu 80%, damit bringt eine normale Stadt für uns 8 MPP, eine Mine 16 MPP und eine Ölquelle 24 MPP, wenn sie nicht gerade Maikop heißt.
Werter Ratnik,
momentan reichen die MPP aus, um alles aufzufrischen, wir haben sogar noch ein paar über. Eigentlich sind nur die Panzerkorps teuer, der Rest geht. Aber bei den Panzern haben wir meist mehr Verluste aus die Vorhersage angibt... ärgerlich.
Neuaufstellungen vermeiden wir (mit einer Ausnahme), denn später im Krieg werden wir jeden einzelnen MPP brauchen und nicht mal dazu kommen, alle vorhandenen Einheiten zu reparieren, deswegen machen Neuaufstellungen keinen Sinn. Wir wollen mit einem Polster an MPPs in den Winter gehen, denn ab Dezember beginnt das Event "Russischer Winter".
Werter GröFrunSaZ a.D.,
es sind nur drei deutsche Panzergrenadiere im Force Pool, nicht vier. Wir haben noch nicht alle gekauft, und wir wissen auch nicht, ob wir genug MPPs haben werden.. die schnelle Erholung vom Russischen Winter ist uns wichtiger. Aber wenn wir genug MPPs haben, dann werden wir die restliche Panzergrenadiere auch noch kaufen.
Und wegen der MPPs: wir warten das einfach mal ab und beurteilen Ende November, wie weit wir gekommen sind. Akuell haben wir gerade unseren 11. Zug gespielt, und es ist der 21. August... wir haben also noch mehr als 10 Turns bis Ende November, da kann noch einiges passieren. Ihr hattet damals die Städte Kursk, Kharkov und Stalino sowie die zugehörige Mine nicht.. vielleicht gelingt uns das ja, das wären 50 MPP weniger für die Russen und 40 MPP mehr für uns, also würde die Leistungsbilanz sich um 90 MPP zu unseren Gunsten verschieben, und das macht einiges aus.
Bisher sieht es gut aus, warten wir mal die weitere Entwicklung ab.
Werter HvS, habt ihr die 425 MPPs insgesamt, auch für die Rumänen und Italiener oder nur für die deutschen Truppen...?? Ansonsten ein spannender AAR...:ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Admiral Hipper
26.01.14, 15:03
Finnen, Bulgaren, Rumänen und Ungarn sind deutsche Minors und hängen an deren Tropf. Die Italiener haben wohl ihren eigenen. Deren Produktion dürfte aber ziemlich gering sein. Das alles sind aber nur Unsere Mutmaßungen, da wir dieses Spiel selber nicht haben.
Finnen, Bulgaren, Rumänen und Ungarn sind deutsche Minors und hängen an deren Tropf. Die Italiener haben wohl ihren eigenen. Deren Produktion dürfte aber ziemlich gering sein. Das alles sind aber nur Unsere Mutmaßungen, da wir dieses Spiel selber nicht haben.
Das ist richtig, wobei wir nicht sagen würden, dass sie am deutschen Tropf hängen. Die MPP der Minors wandern in den deutschen Topf und werden dann verteilt. Das man Italien mit seiner Handvoll MPP extra behandelt ist dann schon sehr mehrwürdig, vor allem wenn man bedenkt, dass Ungarn, Finnland und Rumänien in Osten eine nennenswerte Rolle gespielt haben. Italien hat doch nur eine kaum zu bemerkendes Gastspiel gegeben.
Admiral Hipper
26.01.14, 16:36
Vielleicht wird dadurch bezweckt das Ausscheiden Italiens, welches ja eigentlich nichts mit dem militärischen Verlauf im Osten zu tun hatte, in 1943 besser darstellen zu können.:???:
von Sachimos
26.01.14, 16:54
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
15.08.1941- 18.08.1941
Die Finnische Front
Die Finnen werden wieder aktiver, sie fühlen auf Viipuri vor und testen unsere Verteidigung. Ein finnisches Korps ausgerüstet mit modernen deutschen Waffen greift an, wird aber abgewiesen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/p5jy6ugh9ocw.png (http://www.pic-upload.de/view-22072237/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Dass sie gegen unsere gut gestaffelte Verteidigung keine großen Erfolge erzielen ist kein Wunder. Um diese Front müssen wir uns wohl am wenigsten sorgen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/we8bzkocljxv.png (http://www.pic-upload.de/view-22072305/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Unsere Verteidiger werden aufgefrischt und auch die Flotte zieht sich zurück um einige dringende Reparaturen durchzuführen.
Die Front bei Pskov
Hier stoßen die Deutschen weiter auf Soltsy vor und bedrohen abermals unser HQ. Da wir uns weitere Verluste von erfahrenen Kommandeuren nicht leisten können, ziehen wir das HQ weiter zurück und stellen auch wieder eine Division zu seinem direkten Schutz ab.
Südlich von Pskov fühlt auch wieder eine deutsche Division über den Fluss vor. Da wir diese Linie sowieso bald zurücknehmen werden müssen, greifen wir hier an und treiben die Deutschen wieder zurück.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/13nqzx3sgm67.png (http://www.pic-upload.de/view-22072396/Bild-8-Pskov-ende-bearbeitet.png.html)
Bei der STAWKA wird davon ausgegangen, dass sich die Truppen in Kürze kämpfend auf Leningrad zurückziehen müssen. Aber noch verfügen wir über kampfstarke Verbände bei Narva, diese können bei Bedarf auch einen eventuellen Kessel noch aufsprengen.
Die Schlacht um Velikiye Luki
Diese Stadt ist auch von einer Umfassung bedroht, aber noch setzen die Deutschen keine schweren Verbände auf die Stadt direkt an. Unsere 4 Divisionen können sich noch gut behaupten. Aber leider schaffte es das HQ aus Smolensk nicht mehr zu den Verteidigern vorzustoßen. Dadurch sind unsere Truppen nun auf sich gestellt. Denn es ist fraglich ob sich die Stadt halten kann bis neue frisch ausgebildete Kommandeure eintreffen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/nwuxvu9g23ah.png (http://www.pic-upload.de/view-22072584/Bild-7-Velikye-Luki-anfang-bearbeitet.png.html)
Allerdings kann der leichte Panzerverband aus Richtung Nelidovo vorstoßen. Der Angriff auf ein deutsches Korps wird aber ein Fiasko, die Panzer haben erleiden schwere Verluste, die Deutschen keine.
Die letzte Division, die von der Schlacht um Smolensk übrig blieb, ist völlig abgeschnitten und wird definitiv in den nächsten Tagen vernichtet. Für diese tapferen Männer kann nichts mehr getan werden.
Der Kampf um die östliche Ukraine
Unsere Linien bei Yahotyn werden pulverisiert. Unsere Truppen haben keine andere Möglichkeit als sich weiter zurückzuziehen. Zu allem Überfluss vernichten die Deutschen hier auch noch 2 HQ, damit ist ein Großteil der Verbände plötzlich führungslos.
Einzig bei Shotska halten unsere Linien stand, auch die Kavallerie und der Panzerverband können aufgefrischt werden.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/rkwdgzde7oxa.png (http://www.pic-upload.de/view-22072835/Bild-3-Yahotyn-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Truppen von Yahotyn ziehen sich kämpfend in Richtung Lokhvisto zurück. Es kommt nun alles darauf an wann und wo die STAWKA den Rückzug stoppen kann und wieder eine feste Verteidigungslinie etablieren kann.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/326shebq62b5.png (http://www.pic-upload.de/view-22072889/Bild-4-Lokhvisto-Ende-bearbeitet.png.html)
Aber zwischen den ganzen Rückzügen gibt es auch sehr erfreuliches zu berichten.
Die Verteidiger einer der Übergänge über den Dnjeber erkennen eine Chance und nutzen sie sofort.
Ein bereits angeschlagenes deutsches Korps stand ihnen gegenüber. Allem Anschein nach pausierten die Deutschen hier und rechneten nicht mit einem Angriff. Die Nachricht, dass bereits Panzerverbände bei Yahotyn vorgestoßen waren, wiegten sie wohl zu sehr in Sicherheit. So kam es wie es kommen musste, nach dem vorbereitendem Angriff einer Armee, stieß einer unserer Panzerverbände über den Fluss vor und rieb das deutsche Korps komplett auf.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/l1v7sjbofwh9.png (http://www.pic-upload.de/view-22072994/Bild-5-Yahotyn-Ende-bearbeitet--angriff-.png.html)
Zudem können sie ihre eigenen Verluste sehr gering halten.
Die Armee und Panzerkommandeure werden für Auszeichnungen vorgeschlagen. Hoffentlich können sie sich wieder absetzen und die eigenen Linien weiter stärken.
Die Verteidigung von Dnjepropetovsk und der Krim
Nachdem Novyi Buh nun endgültig gefallen ist, stoßen zwei Angriffsspitzen auf Dnjepropetrowsk und Nikolajew vor.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/q4rsd34r2opr.png (http://www.pic-upload.de/view-22073220/Bild-6-Dnjepropretowsk-Anfan-bearbeitet.png.html)
Bei Dnjepropetrowsk wird auch sofort zum Angriff übergegangen und eine unserer Divisionen vernichtet. Damit liegt das Vorfeld der Stadt nun offen vor den Deutschen. Hier müssen in den nächsten Tagen dringend Verstärkungen hingebracht werden.
Bei Nikolajew fühlen die Rumänen vor, allerdings erfolgt noch kein Angriff und unsere Linien können komplett geschlossen werden. Hier ist es entscheidend, wie die weiteren Kämpfe ablaufen. Es liegen bereits Pläne vor nachdem sich ein Teil der Truppen auf den Zugang zur Krim zurückzieht um die Rumänen dort aufzuhalten.
Der Moskauer Verteidigungsbezirk
Da nach den verlustreichen Kämpfen um Smolensk kaum noch Truppen vor Moskau stehen, wurden für Moskau eigene Pläne erarbeitet.
Mittlerweile haben Pioniere damit begonnen erste Befestigungen auszuheben und es sind weitere Kräfte bei Tula einberufen worden.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/3irwufoqr9.png (http://www.pic-upload.de/view-22073334/Bild-10-Tula-anfang-bearbeitet.png.html)
Diese werden auf dem schnellsten Weg nach Moskau verlegt, um hier weitere Stellungen vorzubereiten.
Mit diesen Pionieren soll die Hauptstadt unseres Vaterlandes vor den Invasoren geschützt werden. Es ist geplant einen massiven Ring von Befestigungen rund um die Stadt zu legen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/t2ydzkaucrg.png (http://www.pic-upload.de/view-22073382/Bild-11-Moskau-ende-bearbeitet.png.html)
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die Stawka gibt bekannt:
Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika uns ebenfalls in ihr sogenanntes "Lend and Lease" Abkommen aufgenommen haben, sind die ersten Lieferungen angekommen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/e9ihrj1bd8tg.png (http://www.pic-upload.de/view-22073440/Bild-9-Nyandoma-amfang-bearbeitet.png.html)
Diese Truppen sind eine willkommene Verstärkung für unsere tapferen Soldaten. Sie werden umgehend in ihre Bereitstellungsräume verbracht, um die Fronten zu stärken.
Desweiteren wurde auch wieder eine aktuelle Statistik über die Verluste beider Seiten erarbeitet.
Es ist positiv aufgefallen das mittlerweile auch deutsche Verluste gezählt werden können.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/691ozypk5bj.png (http://www.pic-upload.de/view-22073484/Verlusstatistik2-bearbeitet.png.html)
Allerdings sind nach dem Fall von Kiew auch unsere Verluste wieder stark gestiegen.
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/awf9kctfubz.png (http://www.pic-upload.de/view-22073500/Verlusstatistik-ausgeschnitten.png.html)
Diese Verluste können momentan nicht mehr mit frischen Truppen ausgeglichen werden und sind daher besonders schmerzhaft.
Es wird von allen Kommandeuren erwartet das in Zukunft weiterhin alles dafür getan wird eigene Verluste zu minimieren und die feindlichen zu steigern.
Jörg von Frundsberg
26.01.14, 17:11
Velikiye Luki ist unbedingt zu halten !! aber das Gelände hilft euch !! Bei Smolensk muss der Feind durch viele Waldgebiete und wird wohl versuchen die wenigen Straßen durch das Gebiet zu nutzen !! eventuell kann man die versuchen zu sperren ,auf jedenfall werden sie den Vormarsch der deutschen ein bißchen aufhalten .
Im Süden ist die Hölle los :D bringt den Feind zum stehen !! sonst schicken wir den KGB Genosse Sachimos :D;) das mit den HQ ist allerdings seehr schlecht , auf die anderen müßt ihr nun verstärkt achten !!! ansonsten gratulieren wir zu eurem Erfolg !!! :prost: Last ihnen weitere folgen ^^
Werter Hohenlohe, werter Admiral Hipper,
die Beiträge der Länder Finnland, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und des besetzten Jugoslawiens sowie von Griechenland kommen alle in das "deutsche Konto", die Italiener haben ein separates Konto. Der werte Admiral Hipper hat also recht.
Wir haben den Nachweis der aktuellen Produktion zum besseren Verständnis hinten an den Post angehängt. Die Italiener sind eigenständig, und wie das in 1943 ablaufen wird, wissen wir noch nicht... wir lassen uns überraschen.
Ganz so nutzlos sind die Italiener übrigens nicht... wir haben gerade einen Mittleren Bomber bestellt, dem im Dezember geliefert wird.. sehr nützlich.
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png
18. August 1941 - Feindaktivitäten
Im Raum Pskov verschiebt der Russe seine Einheiten und greift an.
http://imageshack.com/a/img690/8492/p31s.png
Ein deutsche Division bei Ludza wird schwer mitgenommen und zurückgeworfen. Aber auch die angreifenden russischen Truppen erleiden Verluste.
Bei Welikiye Luki greift Panzerfeind ein deutsches Korps an verliert 50% seiner Sollstärke, während das deutsche Korps nicht einen Mann verliert.
http://imageshack.com/a/img838/4117/7ow9.png
Der Russe flieht in Richtung Osten.
Das XXXXIV. AK wird von starken russischen Verbänden angegriffen. Aus nicht nicht mehr nachvollziehbaren Gründen hat der Kommandant nicht den Rückzug befohlen, sondern seine Männer sterben lassen. Auch der kommandierende General wurde getötet.
http://imageshack.com/a/img202/5110/5bcl.png
Der erste Totalverlust der Wehrmacht im Krieg, aber ein Teil der Truppen hat es zu den eigenen Linien geschafft. Damit konnte die Grundstruktur der Einheit bewahrt werden, und es wurde eine sofortige Neuaufstellung veranlaßt.
http://imageshack.com/a/img23/3267/2shc.png
In wenigen Monaten ist das Korps wieder zurück.
21. August 1941
Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht
(1940-41, Teilband II, Seite 473/4)
Bei der H.Gr. Süd dauern die Kämpfe der Pz.Gr. 1 um den Brückenkopf südlich Dnjepropetrowsk an. Nach Abschlagen starker Feindangriffe mit Panzern sind XIV. und III. AK. erneut zum Angriff angetreten und in den Brückenkopf eingedrungen. Die Kämpfe dauern an.
Bei der H.Gr. Mitte setzt sich der Gegner vor der 2. Armee nach Süden, Südosten und Osten ab.
Bei der H.Gr. Nord werdem die Angriffe erfolgreich fortgesetzt. II. AK. weist schwächere Feindvorstöße gegen den Nordflügel ab.
Ostsee
Das russische U-Boot wird gejagt und gestellt.
http://imageshack.com/a/img23/3189/sbs1.png
Der Fluchtweg ist versperrt. Ob die Marat und der sowjetische Zerstörer zu Hilfe kommen?
Finnland und Karelien
Die mit deutscher Technologie ausgerüsteten finnischen Jagdstaffeln unternehmen einen Angriff auf nördlich von Leningrad befindliche russische Jagdstaffeln.
http://imageshack.com/a/img12/8526/ch40.png
Dabei werden die beiden russischen Einheiten beschädigt, die finnischen Veteranen haben keine Verluste. Wenn es den Finnen gelingt, Elite-Status zu erreichen, dann haben die Russen ein Riesenproblem.
Im Westen von Lappeenranta sammlen sich die finnischen Elite-Korps.
Durch den Angriff können die Marat und der Zerstörer im Hafen von Kronstadt ausgemacht werden. Damit ist der deutsche Zerstörer vorerst nicht gefährdet.
http://imageshack.com/a/img198/7868/f0op.jpg
Solange die Marat in Kronstadt ist, kann sie niemanden etwas zu Leide tun.
Estland
Die 18. Armee nähert sich Narva.
http://imageshack.com/a/img10/9317/s6km.png
Die Nachschubsituation ist hervorragend.
http://imageshack.com/a/img13/8387/4w29.jpg
Im sumpfigen Gelände im Narwa herum wird die Infanterie sehr wichtig sein.
Rußland
Die Heeresgruppe Nord rückt auf Soltsy vor.
http://imageshack.com/a/img854/9840/lotx.png
Desweiteren wird Welikiye Luki endgültig eingeschlossen, und Schwere Artillerie ist in Stellung.
http://imageshack.com/a/img23/4093/lmt8.jpg
Auch hier trägt die Infanterie die Hauptlast der Kämpfe, die Panzer sind im Süden.
http://imageshack.com/a/img543/6943/1to8.png
Hier ein Bild der Gesamtlage im Norden. Die komplette Front der Russen ist bedroht. Soltsy wird demnächst fallen, und auch Welikiye Luki wird bald von der Wehrmacht eingenommen werden. Wenn dann noch Luga eingenommen wird und die Bahnlinie zwischen Narwa und Leningrad unterbrochen wird, sitzen die Russen westlich von Luga in der Falle, mindestens 8 Einheiten, wahrscheinlich sind aber noch ein bis zwei weitere HQs in der Nähe, das auch erwischt werden würde. Wenn den Russen nicht ein Zauberspruch einfällt, ist die Wehrmacht im Oktober in Leningrad. Mit Einnahme von Luga wäre es möglich, mit den Bombern Wyborg zu bombardieren und die dortigen Befestigungen zu schleifen, was die Einnahme der Stadt durch die Finnen sehr wahrscheinlich machen würde, und das würde eine Art Domino-Effekt auslösen.
Von Luga aus nach Nowgorod und dann an die Ufer des Ladoga-Sees vorrücken.. und alle Russen in der Gegend wären im Sack, insgesamt ca. 25 Einheiten und damit ca. 30% der gesamten noch vorhandenen Einheiten. Wenn das klappt, dann wäre ein großer Schritt getan. Es stehen drei Panzerkorps, zwei Einheiten Schwere Artillerie, starke Verbände der Luftwaffe, sechs deutsche und fünf finnische (alle Veteran oder Elite) Infanteriekorps sowie drei Divisionen in der Gegend, das könnte sogar reichen. Die Einnahme von Leningrad vor dem Winter ist möglich.
Die Heeresgruppe Mitte rückt weiter nach Osten vor.
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Die Verteidiger von Brjansk werden zerschlagen.
http://imageshack.com/a/img856/4954/hbt5.jpg
Viele russische Soldaten werfen die Waffen weg.. sie haben genug vom Kampf.
Ukraine
Die hastig improvisierte Frontlinie der Russen wird in Fetzen gerissen.
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Das sowjetische Panzerkorps, das das XXXXIV. AK. aufgerieben hat, wird seinerseits vernichtet, und eine weitere Armee unwiderbringlich eingeschlossen. Ein sehr hoher Preis, den die Russen da zahlen.
Im Raum südlich von Lochwyzja steht eine sowjetische Heeresgruppe vor der Einkesselung. Entweder sie rennen schnell, oder die deutschen Panzer erwischen sie.
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Einige Städte machen den Eindruck, als ob es hier nie eine Rote Armee gegeben hätte. So wurde bspw. Jahotyn nicht verteidigt.
http://imageshack.com/a/img837/9247/u5ho.png
Vor Dnjepropetrowsk wird eine weitere Division des Feindes vernichtet. Das wirtschaftliche wichtige Minengebiet im Westen der Stadt wird auch früher oder später von der Wehrmacht übernommen werden.
Die Halbinsel Krim ist nun vollständig vom russischen Bahnnetz abgeschnitten.
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Im Raum Nikolajew finden die deutschen Truppen Geheimunterlagen, aus den hervorgeht, welche Untaten die Sowjets an ihrer eigenen Bevölkerung begangen haben.
Vom 18. bis zum 23. August wurden folgende Feindeinheiten vernichtet:
3 Panzerkorps
3 Divisionen
1 Kavalleriekorps
Hier noch ein bißchen was für die Statistik-Freunde:
http://imageshack.com/a/img41/2048/631c.png
Die deutschen MPPs wachsen jede Runde ganz leicht an. Deutlich mehr werden es erst, wenn wir Industrielle Produktion Stufe 2 erforscht haben.
http://imageshack.com/a/img22/2673/qga2.png
Hier die deutschen MPPs.
http://imageshack.com/a/img713/7228/u4ch.png
Und dann noch die Russen... ungefähr das Zweifache der deutschen Verluste.
Wobei wir ehrlich gestehen müssen, daß wir zumindest den deutschen Teil der Statistik nicht verstehen... wir haben gut 3.000 MPPs bekommen und über 6.000 verloren... die meisten Einheiten sind annähernd auf Vollstärke, und es würde 2 Runden dauern, die Vollstärke überall zu erreichen. Dann hätten wir netto nichts verloren.. also dieselbe Stärke wie vor Kriegbeginn, aber bisher haben wir nur knapp 2.500 MPP in Auffrischungen gesteckt.. wieso haben wir da 6.000 MPPs verloren, wenn wir doch nur ca. 3.000 zum Auffrischen brauchen?
XI - Kaffeefahrt durch Kiew
Wir haben unsere Marschbefehle erhalten, das Korps wird in den Osten von Kiew verlegt und soll sich im Rückraum der kämpfenden Truppe bereithalten. Das VII. und IX. Panzerkorps treibt den Feind vor sich her, und wir sollen dahinter aufräumen oder im Bedarfsfall sogar eingreifen.
Auf dem Marsch an die Front passieren wir das zerstörte Kiew. Die Stadt ist ein Trümmerfeld.
http://imageshack.com/a/img594/9375/wbwd.jpg
Überall werden Barrikaden und Straßensperren beseitigt. Man läßt die russischen Kriegsgefangenen Minen räumen, und alle paar Minuten erklingt eine Detonation. Das ein oder andere Mitglied meiner Besatzung zuckt dann zusammen, aber ich sage nichts.. es ist einfach verständlich.
Gerüchteweise haben die Russen in vielen Gebäuden Sprengfallen und Zeitzünder hinterlassen. Es wird eine ganze Weile dauern, bis sich das Leben in der ukrainischen Metropole wieder normalisiert. Das Leid, das die Zivilbevölkerung zu ertragen hat, scheint Stalin egal zu sein.
Am Abend erreichen wir unseren Verfügungsraum. Diesmal sind wir einfach so durch Kiew durchgefahren... war auch nötig im dritten Versuch. Wir alle hatten ein mulmiges Gefühl.
Spent könnte doch auch die neu gekauften Einheiten beinhalten, oder?
[I]Und dann noch die Russen... ungefähr das Zweifache der deutschen Verluste.
Wobei wir ehrlich gestehen müssen, daß wir zumindest den deutschen Teil der Statistik nicht verstehen... wir haben gut 3.000 MPPs bekommen und über 6.000 verloren... die meisten Einheiten sind annähernd auf Vollstärke, und es würde 2 Runden dauern, die Vollstärke überall zu erreichen. Dann hätten wir netto nichts verloren.. also dieselbe Stärke wie vor Kriegbeginn, aber bisher haben wir nur knapp 2.500 MPP in Auffrischungen gesteckt.. wieso haben wir da 6.000 MPPs verloren, wenn wir doch nur ca. 3.000 zum Auffrischen brauchen?
Kann es sein, dass die Verluste nach dem Einkaufspreis einer Einheit berechnet werden? Die Auffrischung ist ja billiger, kostet nur 60%, oder?
Edit: Auffrischung kostet nur die Hälfte, die 60% gelten für die Wiederaufstellungen. Das könnte somit die Diskrepanz in der Statistik erklären.
Werter HvS, meine Gratulation zum erfolgreichen Vormarsch an allen Fronten...:fecht::ph: Werter Sachimos, ich wünsche euch viel Glück bei der Verteidigung von Mütterchen Russland; bislang bemüht ihr euch gut...:ritter:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werter Cfant,
da wir erst eine Einheit für 280 MPP gekauft haben, kann es das wohl nicht sein...
Werter Accoma,
mit dieser These habt Ihr wohl Recht... es ist die plausibelste Erklärung, und rechnerisch haut es ungefähr hin. Allerdings drängt sich uns der Gedanke auf, daß die Statistik in dieser Form nicht allzu sinnvoll ist... da werden ja Äpfel mit Birnen verglichen...
Werter Hohenlohe,
danke sehr!
Werter HvS, aber anders funktionierts wohl nicht:
Derzeit berechnet die Statistik die Verluste mit den fiktiven Anschaffungskosten ohne Boni und die Ausgaben nach tatsächlich ausgegeben MPP. Das stimmt ja auch, da beim Verlust einer Einheit deren Anschaffungswert sozusagen auch verloren geht und die Anfangseinheiten nicht vergünstigt gekauft oder aufgefrischt worden sein können. Und ausgeben tut man dann halt unter Berücksichtigung der Boni... Man kauft evtl billiger ein bzw frischt zu günstigeren Kosten als bei einer Neuaufstellung auf.:opa:
Versteht irgendwer was ich meine?:think:
Jedenfalls, sobald man weiss wie's berechnet wird hilft die Statistik schon a bisserl...
Werter Accoma,
mit Eurer Ansicht scheint Ihr wohl Recht zu haben. Wir verstehen, was Ihr meint... wir sehen es genauso.
Erläuterung zum Thema Nachschub und Partisanenwesen
Wir wurden vom werten Cfant gebeten, das Thema Nachschub mal zu erläutern, was wir hiermiet gerne tun wollen.
Grundsätzlich ist es so, daß der Nachschub die wichtigste Komponente in diesem Spiel ausmacht. Je besser der Nachschub, desto besser sind Bereitschaft und Morale der Truppen, und desto besser kämpfen sie. Einheiten, die mit Nachschub 5 oder höher vernichtet werden, können zu einem stark reduzierten Preis nachgekauft werden, weswegen wir uns bemühen, Einheiten des werten Sachimos immer erst dann zu zerstören, wenn der Nachschubwert geringer als 5 ist. Wenn die Rote Armee im in 1943 einen Großangriff durchführen will, dann braucht sie ihren kompletten (relevanten) Force Pool, und so machen wir es unserem Gegner schwieriger, alle wichtigen Einheiten im Force Pool zu kaufen.
Grundsätzlich ist es notwendig, daß alle Dörfer und Städte auf maximalem Niveau produzieren. Dazu dürfen keine Partisanen in auf dem Spielbrett sein (dazu später mehr, denn Partisanen stören den Nachschub erheblich). Eroberte Dörfer (eigentlich im RL meist Städte, die aber zur besseren Unterscheidung definitorisch Dörfer genannt werden, weil Städte MPPS produzieren und Dörfer nicht) haben einen Nachschubwert von 6, wenn sie voll regeneriert sind, und Städte haben 8 (Ausnahme Riga, da sind es 10).
Wenn alle Dörfer und Städte voll regeneriert sind, dann haben Einheiten in der Nähe diese Werte zu Verfügung. Jedes Feld Entferung reduziert den Nachschubwert vor Ort um einen Punkt, Wälder sogar um zwei.
Wenn nun ein HQ in einer Stadt steht, dann ist an dieser Stelle der Nachschubwert bei 10.
http://imageshack.com/a/img163/2760/pg92.png
Für den Fall, daß sich das HQ ein oder zwei Felder von der Stadt entfernt befindet: kein Problem, der Nachschubwert an der Stelle, an der das HQ steht, ist trotzdem 10.
http://imageshack.com/a/img196/8089/0bjm.png
Erst wenn das HQ drei Felder weg steht, dann ist der Nachschubwert nur noch bei 8. Schön zu erkennen bei dem HQ im Nordwesten.
Genauso ist es, wenn das HQ in der Nähe eines Dorfes steht... dann ist der Nachschubwert generell auch bei 8, wenn die Entferunung nicht zu groß wird.
http://imageshack.com/a/img607/1042/nq5s.png
Es sei denn, die Entfernung zum nächsten Dorf oder zur nächsten Stadt ist zu hoch oder durch Wald blockiert: dann hat das HQ nur noch einen Nachschubwert von 5, was natürlich nicht wünschenswert ist.
http://imageshack.com/a/img836/4999/x3fc.png
Wir haben mal getestet, wie weit ein HQ von einem Dorf weg sein darf, um noch einen Nachschub von 8 zu haben... vier Felder gehen, wenn keine Behinderungen dazwischen sind.
http://imageshack.com/a/img34/8334/57oq.png
Hier hat sich Manstein zu weit nach vorne gewagt und deswegen keinen Nachschub mehr!
An dieser Stelle müssen wir bemerken: wir haben das auch nirgendwo nachlesen können, sondern einfach ausprobiert... dementsprechend könnte es durchaus sein, daß das bei einer anderen Kampagne mit einem anderen Setup wieder anders ist... bei SC weiß man nie. :schande: Wir haben die Bilder in der 1942er Kampagne gemacht und hoffen, daß sie auch bei der 1941er stimmen, denn wir haben keinen aktuellen Spielstand, an dem wir das tief in Rußland testen könnten. An die E-Mail-Savegames wollen wir wegen Reload nicht ran...
Bei dieser Betrachtung gehen wir davon aus, daß alle Dörfer und Städte über das Bahnnetz mit Berlin verbunden sind und voll produzieren. Man kann allerdings den Nachschubwert (und bei Städten auch den Produktionswert) reduzieren, indem man die Ressource bombardiert.... oder wenn Partisanen in der Nähe sind.
Es gibt da eine nette Taste mit der Aufschrift "P", die man als Spieler der Deutschen hier und da mal drücken sollte, auch wenn der GröFrunSaZ sich standhaft geweigert hat (Entschuldigt, werter Jörg, aber der Seitenhieb mußte sein, weil bei Eurem Spiel extrem viele Partisanen kamen). Es ist nicht komplett möglich, alle Partisanen zu unterdrücken, weil man nicht immer gleich eine Einheit in der Nähe hat, so ist es uns ja in der Ukraine auch passiert. Aber man kann schon dafür sorgen, daß sehr wenige Partisanen kommen.
http://imageshack.com/a/img836/6572/wmy4.png
Gerade in den Pripjet-Sümpfen gibt es garstig viele Partisanen, aber es gibt Abhilfe.
http://imageshack.com/a/img28/9177/qje5.png
Einfach deutsche Garnisonen oder angeschlagene Divisionen dort platzieren, und Ruhe ist. Wenn eine deutsche Einheit im selben oder in einem angrenzenden Feld ist, dann kommen keine Partisanen mehr, und das Problem ist gelöst.
Allerdings müssen wir bemerken, daß wir jetzt schon ein Problem haben, die Auftauchpunkte zu besetzen... und der Force Pool bei den Garnisionen ist erschöpft... müssen wir wohl Divisionen kaufen.. :mad:
Wie auch immer: so funktioniert das Ganze.. wenn noch Fragen entstehen: bitte melden! :D
von Sachimos
27.01.14, 21:03
Werter Jörg,
vielen Dank für eure Glückwünsche. :prost:
Velikiye Luki ist unbedingt zu halten !! aber das Gelände hilft euch !!
...und die Sache mit den HQ`s schadet uns doch sehr hier :D
Bei Smolensk muss der Feind durch viele Waldgebiete und wird wohl versuchen die wenigen Straßen durch das Gebiet zu nutzen !! eventuell kann man die versuchen zu sperren
Ist bereits in Arbeit;)
Werter Hohenlohe,
vielen Dank. Die Bemühungen werden selbstverständlich weiter gesteigert.:)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
22.08.1941- 24.08.1941
Die Finnische Front
Bei Viipuri wird es, nach den letzten Angriffen der Finnen, wieder ruhiger. Die Reparaturen der Marat im Hafen von Kronstadt werden abgeschlossen. Damit ist dieses mächtige Schlachtschiff wieder ein voll einsatzbereiter Teil der Balltischen Flotte.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/l38fl6der5.png (http://www.pic-upload.de/view-22084953/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Bei Leningrad werden die ersten Bunkeranlagen zur Verteidigung der Stadt fertiggestellt. Damit ist zumindest erst mal das westliche Vorfeld der Stadt geschützt. Auch unsere Jagdflieger erhalten Ersatz für ihre verlorenen Maschinen.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/9oapg1d3x1vy.png (http://www.pic-upload.de/view-22084966/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Nachdem der Westen von Leningrad geschützt ist, wird der Bau von Befestigungen im Süden forciert. Wenn diese auch fertiggestellt sind dann ist die Stadt durchgehend gut geschützt. Dann können auch unsere Pioniere an anderer Stelle eingesetzt werden.
Die Front bei Pskov
Die Deutschen stoßen äußerst schnell in den Rücken unserer Verteidiger bei Pskov vor. Mittlerweile stehen sie kurz vor Luga und auch Soltsy wurde bereits Ziel von starken Angriffen, hält aber noch stand.
Die STAWKA geht davon aus das die Deutschen vorhaben, über Luga hinaus bis hinter Narva vorzustoßen. Damit hätten sie einen Großteil der Truppen die zur Verteidigung von Leningrad eingeplant sind eingekesselt. Soweit darf es nicht kommen. Es werden bereits Pläne für einen geordneten Rückzug der Truppen ausgearbeitet.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/so9dnjg1496.png (http://www.pic-upload.de/view-22085343/Bild-3-Pskov-Anfang-bearbeitet.png.html)
Diese Pläne werden auch sofort umgesetzt. Erst mal wird sich die Pskover Armeegruppe in Richtung Luga zurückziehen und dort nach Süden, entlang der Bahnlinie Luga- Pskov, verteidigen.
Dabei bleiben die Städte Pskov und Soltsy, gemäß der "Operation Wellenbrecher" besetzt und sollen den deutschen Vormarsch behindern.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/zah2o29vwlc2.png (http://www.pic-upload.de/view-22085415/Bild-4-Pskov-Ende-bearbeitet.png.html)
Auch kommt es zu einigen Rückzugsgefechten um feindlichen Angriffsspitzen zu bremsen und hinzuhalten. Allerdings ohne große Erfolge. Ohne eine stabile Front und ausreichende Führung kämpft es sich eben nicht so gut.
Die Schlacht um Velikiye Luki
Da sich der Kommandeur von Smolensk nicht hierhin durchschlagen konnte, steht die Stadt nun ohne einheitliche Führung da. Ob der Mann gefallen ist oder gefangen genommen wurde ist nicht bekannt, aber auch nicht wichtig, er hat seine ihm anvertrauten Truppen im Stich gelassen und daher für ein Kommando sowieso nicht weiter geeignet.
Hoffen wir dass die in Kürze eintreffenden Offiziere mehr "Durchhaltewillen" beweisen.
Mittlerweile hat der Feind die Stadt sowohl im Norden, als auch im Süden umgangen und völlig eingeschlossen. Auch weiterer Nachschub oder Verstärkungen kommen nicht mehr durch.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/iw7hda1jvwug.png (http://www.pic-upload.de/view-22085500/Bild-5-Velikiye-Luki-Anfang-bearbeitet.png.html)
Südlich von Velikiye Luki stoßen die Deutschen auf Nelidovo vor. Aber hier wurde eine Division bereits mit der Verteidigung der Stadt beauftragt.
Die STAWKA plant von hieraus, bei günstigen Bedingungen, einen Entsatz des Kessels um wieder frische Truppen in die Stadt zu bringen und Verwundete zu versorgen.
Wenn sie die 2 Städte noch einige Tage behaupten können, dann sollten erste Reserven bereits herangeführt worden sein.
Der Kampf um die östliche Ukraine
Bei Bryansk bricht beinahe die Front zusammen. Die Deutschen vernichten unsere Verteidiger der Stadt vollständig, können sich aber nicht mehr besetzen. Allerdings will die STAWKA nicht weitere sinnlose Opfer riskieren und verlegt keine unerfahrenen Rekruten in die Stadt. Diese wären nur "Kanonenfutter" für den Feind.
Es wird mit einem Vorstoß in Richtung Wjasma und Kozelsk von Bryansk aus gerechnet.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/39y1bs1i8g7q.png (http://www.pic-upload.de/view-22085649/Bild-6-Bryansk-Anfang-bearbeitet.png.html)
Da zwischen diesen beiden Städten und Bryansk viele Kilometer Land liegen, werden unsere Verteidiger einige Tage Zeit haben ihre Stellungen vorzubereiten. Diese Zeit muss genutzt werden, um nach dem Willen der STAWKA, auch hier frische Verbände heranzuführen und so den weiteren deutschen Vormarsch zu verlangsamen.
Mit viel Glück wird dadurch auch der Druck der Deutschen weiter südlich geringer, wenn sie gezwungen werden können einige ihrer Verbände zu verlegen.
Denn bei Lochwyzja steht eine unserer Armeeverbände kurz vor der Einkesselung.
Die Deutschen sind bereits über Shostka hinaus auf Lochwyzja vorgestoßen und haben unsere improvisierte Verteidigungslinie schwer angegriffen. Da sie aber sowieso nicht dazu gedacht war dauerhaft zu halten ist das nicht weiter tragisch.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/a2bxtn3nzbo6.png (http://www.pic-upload.de/view-22085716/Bild-7-Lokhvisto-Anfang-bearbeitet.png.html)
Es werden Vorbereitungen getroffen diese Linie weiter zurück zunehmen. Damit ist die unmittelbare Gefahr einer Einkesselung erst einmal gebannt und die deutschen Panzer stoßen ins Leere.
Bei Poltava wird eine neue Stellung bezogen. Damit schützen diese Truppen nun gleichzeitig das Hinterland von Dnjepropetrowsk. Das ist ausgezeichnet denn es hebt die Moral in dieser bedrohten Stadt. Trotzdem werden auch hier alle Befehle der STAWKA befolgt und Lochwyzja, Shostka und Kanotop werden von Divisionen besetzt gehalten. Das soll dem Vormarsch der Deutschen bremsen und uns die Zeit für die notwendigen Umgruppierungen geben.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/h8p45t7zw44.png (http://www.pic-upload.de/view-22085783/Bild-8-Lokhvisto-Ende-bearbeitet.png.html)
Aber da wir immer noch zahlenmäßig weit unterlegen sind, muss man sich auch hier Gedanken über das weitere Vorgehen machen. Ein weiterer Rückzug wird sich wohl nicht vermeiden lassen und auch Dnjepropetrowsk wird sicherlich nicht ewig standhalten können.
Aufgrund dessen wurden bereits Pläne entwickelt in welche Richtung sich die Truppen wenden sollen.
Dabei ist angedacht Kursk und Stalino als Angelpunkte für eine neue Linie zu benutzen.
Das soll aber keine durchgehende Front werden, sondern lediglich die Städte sollen stark besetzt werden. Denn ohne die Städte wird es den Deutschen sehr schwer fallen tiefer vorzustoßen.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/usdq46o8zsuw.png (http://www.pic-upload.de/view-22085944/Bild-9---stliche-Ukraine-Ende-bearbeitet.png.html)
In Stalino konnte bereits eine neuaufgestellte Armee ihre Stellungen beziehen und hat angefangen sich einzugraben.
Die Verteidiger von Poltava sollen dann auf Kursk zurückgehen und die Truppen aus Dnjepropetrowsk in Richtung Stalino. Damit würde an diesen 2 wichtigen Punkten jeweils ein HQ stehen, wenn wir sie vor den Deutschen schützen können. Aber weitere Verluste an erfahrenen Kommandeuren darf es hier einfach nicht mehr geben.
Die Verteidigung von Dnjepropetrowsk und der Krim
Da die Deutschen bereits erste Angriffe auf das Vorfeld von Dnjepropetrowsk unternehmen, sind hier auch unsere kampfstärksten Verbände zusammengezogen. Auch die Übergänge über den Dnjeber sind geschützt damit im Fall der Fälle ein geordneter Rückzug möglich ist ohne von einer Umfassung bedroht zu sein.
Bei Nikolayew ist auch eine durchgehende Front vorhanden, allerdings haben die Rumänen hier auch Unterstützung von schwerer deutscher Artillerie. Deswegen wird hier auch schon eine Absetzung von den bisherigen Linien geplant.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/6d66elwf8kr8.png (http://www.pic-upload.de/view-22086115/Bild-10-Nikolayew-Anfang-bearbeitet.png.html)
Aber hier werden wir die rumänischen Truppen noch etwas beschäftigen, denn sie haben alle nicht mehr Vollstärke und unsere Einheiten sind ausgeruht und voll aufgefrischt. Allerdings stehen sie unter der Führung von erfahrenen deutschen Offizieren und das ist ihr größter Vorteil.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/lpjd7fxmyofs.png (http://www.pic-upload.de/view-22086147/Bild-11-Nikolayew-Ende-bearbeitet.png.html)
Sollte es nicht gelingen unsere bisherigen Linien zu halten, ist der örtliche Kommandeur angewiesen seine Truppen zu teilen und mit einem Teil die Zugänge zur Krimm zu verteidigen. Hierbei sollte ihm das sumpfige Gelände auf der Landenge sehr zugute kommen.
Auch wenn die Eisenbahnverbindung unterbrochen ist so kommt über die Krimhäfen doch ncoh genug Nachschub durch um unsere Truppen ausreichend zu versorgen.
Hoffen wir, dass das noch eine ganze Weile so bleiben wird.
+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Aufgrund der stark veränderten Gesamtlage, nach dem Fall von Kiew, wurde eine neue Generalsstabskarte notwendig.
Diese liegt nun in ihrer neuesten Fassung allen Frontkommandeuren vor.
http://www7.pic-upload.de/27.01.14/wd5hxk1rnu1.png (http://www.pic-upload.de/view-22086265/Gesamtkarte.png.html)
Deutlich ist hier die Lücke in der Mitte der Front zu erkennen, welche mit der Kursker Linie geschlossen werden soll.
Auch werden weiter Verstärkungen an diesem Frontabschnitt eingesetzt.
Es wird von allen Offizieren erwartet, dass sie das bei ihren Planungen, zur "Verteidigung von Mütterchen Russland", berücksichtigen.
Jörg von Frundsberg
27.01.14, 21:35
Werter Hvs
Zu den Partisanen sei gesagt die Jungs verstehen ihr Handwerk !! :D das sind keine franz. Partisanen die nur MPP klauen , sondern harte Jungs die rocken ohne Ende !! ohne HQ überleben die Angriffe von Truppen mit HQ und ziehen dann ewig weit weg und erobern Städte ihr werdet überrascht sein ^^
http://www.youtube.com/watch?v=bjMqYoLD1Ww
Und das sind keine Pfeifen wie in Sc2 ^^
Aber momentan sieht es ja noch gut aus ^^
Werter Sachimos
Rettet im Norden was geht !! vor Leningrad müßt ihr die faschistischen Horden aufhalten und haltet Velikiye Luki !! da erhielt mein Großvater den Gefrierfleischorden !! und ist auch für euch wichtig ^^ In der Mitte ist der Käse noch nicht gegessenen :D
Aber der Süden sieht übel aus ... haltet die Stadt mit dem Industriegebiet solange wie möglich !
Admiral Hipper
27.01.14, 21:45
Nach unserer Beobachtung muss für HQ Supply 8 mindestens ein Grundsupply vorhanden sein. Konnten wir im Russischen Bürgerkrieg beobachten, wo wir in den riesigen Weiten desöfteren mit HQ Supply 5 zu kämpfen hatten.
Für HQ Supply 10 braucht man einen Grundsupply von mindestens 6.
Werter Jörg, es gibt durchaus auch aktive französische Partisanen. Leider wurden diese in unsere letzten Partie nicht mehr aktiviert, weil sie erst mit dem Gambetta Event auftauchen.
Jörg von Frundsberg
27.01.14, 21:54
Nach unserer Beobachtung muss für HQ Supply 8 mindestens ein Grundsupply vorhanden sein. Konnten wir im Russischen Bürgerkrieg beobachten, wo wir in den riesigen Weiten desöfteren mit HQ Supply 5 zu kämpfen hatten.
Für HQ Supply 10 braucht man einen Grundsupply von mindestens 6.
Werter Jörg, es gibt durchaus auch aktive französische Partisanen. Leider wurden diese in unsere letzten Partie nicht mehr aktiviert, weil sie erst mit dem Gambetta Event auftauchen.
BAAAH ich glaube ihr habt einfach zu oft die Franzosen gespielt .... Mann Mann ihr verteidigt die ja nur noch ^^ Kauft euch mal Wbts oder eventuell AoD das würde bestimmt auch mal Spaß machen ^^ gegen euch :D
von Sachimos
27.01.14, 22:07
Werter Sachimos
Rettet im Norden was geht !! vor Leningrad müßt ihr die faschistischen Horden aufhalten und haltet Velikiye Luki !! da erhielt mein Großvater den Gefrierfleischorden !! und ist auch für euch wichtig ^^ In der Mitte ist der Käse noch nicht gegessenen :D
Aber der Süden sieht übel aus ... haltet die Stadt mit dem Industriegebiet solange wie möglich !
Werter Jörg,
zu dem Orden fiel mir spontan auch noch ein Reim ein den wir mal irgendwann gehört oder gelesen hatten.
„Schwarz ist die Nacht, weiß ist der Schnee und von beiden Seiten die Rote Armee.“
Wir werden sehen ob es in unserem Spiel auch zu solchen Reimen kommen wird.
Aber seid beruhigt Entsatz für Velikiye Luki ist unterwegs :ph::D
Der Süden sieht aber wirklich übel aus. Wir haben gerade die nächste Runde gespielt und da kracht es dort schon ganz gewaltig.
Wie war das??? "Kein Plan überlebt die erste Feindberührung" :eek:
Werter HvS, herzlichen Dank, das mit der P-Taste zur Partisanenanzeige wusste ich nicht. :) Das erklärt auch, warum sich meine eronerten Städte nicht mehr erholt haben :D Nochmals Danke für den informativen Einschub.
Werter Sachimos, ab wann kann denn Schlamm auftreten? Ist die Wetter-Engine zufallsabhängig, wie ich annehme?
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png
24. August 1941 - Feindaktivitäten
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/34/lqro.png
Die Finnen werden wieder durch feindliche Bomber und die Marat beschossen, erleiden aber keine Verluste. Die angreifenden russischen Bomber haben allerdings einige Maschinen verloren.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/20/3eho.png
Keinerlei Gegenangriffe.
Und keinerlei Hilfe für Welikiye Luki.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/28/eqjf.png
Der Feind bringt weitere Truppen nach Dnjepropetrowsk, aber zum Glück nur in den Osten der Stadt, so daß unsere Truppen weiter vorrücken können.
Die Russen bringen die Front bei Nikolajew auf Vollstärke. Ein Schwachpunkt ist, daß in der Stadt selbst nur eine Division ist, während die kampfstarke Armee in den Sümpfen liegt.
27. August 1941
Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
(Hier gibt es ein kleines Problem: bisher haben wir immer was im KTB gefunden, und zwar zu jedem Datum.. es stand immer was drin, das zu aktuellen Ereihnissen gepasst hat, aber das ist nun nicht mehr der Fall. Wir können selbst was schreiben oder die historischen Daten abändern, und wir werden wohl ersteres machen. Wenn es dazu Meinungen oder Wünsche gibt: nur raus damit!)
Die H.Gr. Nord rückt weiter nach Norden vor, der Feind flieht in Scharen und hat Mühe, eine geschlossene HKL aufzubauen. Es wird demnächstversucht, Luga einzunehmen und damit die feindl. Truppen in Narwa abzuschneiden. Ein allgemeiner Rückzug der Russen nach Leningrad ist wahrscheinlich.
Die H.Gr. Mitte verfolgt den Feind weiter nach Osten, eine geordneter Widerstand außerhalb von Städten existiert nicht, der Feind ist vielerorts nicht mal zu sehen.
Bei der H.Gr. Süd flieht der Feind vor unseren vorrückenden Truppen. Die Rumänen nehmen Nikolajew und schließen eine komplette sowjetische Front ein.
Ostsee
Das russische U-Boot wird endlich von der Lüdemann versenkt. Die eigenen Verluste sind gering. Der Zerstörer ist außer Reichweite der Marat und somit sicher.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/703/yiwz.png
Rußland
In Finnland tut sich recht wenig.
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Die 18. Armee bereitet einen Angriff auf Narwa vor.
Die finnische Luftwaffe greift wieder Flugplätze im Raum Leningrad an und erzielt einige Abschüsse, muß aber diesmal auch Verluste verzeichnen. Aber die Angriffe werden weiter gehen, um der H.Gr. Nord die uneingeschränkte Luftherrschaft zu garantieren, indem man die sowjetischen Luftstreitkräfte weiter dezimiert.
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Dabei arbeiten die Finnen eng mit den Jagdfliegern der H.Gr. Nord zusammen.
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Die H.Gr. Nord rückt in Richtung Leningrad vor, und Soltsy wird besetzt. Der Feind flieht in den Raum Luga und versucht, dort eine provisorische Frontlinie aufzubauen. Die ehemalige Festung Pskov hat nur noch eine Notfallbesatzung, die jetzt schon weiß, daß sie Kanonenfutter ist.
Eine deutsche Division findet Nowgorod verlassen vom Feind vor.
Der Kessel von Welikiye Luki wird eingedrückt, jetzt sind es nur noch drei Einheiten, anfangs waren es bis zu fünf. Schwere Artillerie ist in Stellung, und der Fall der Stadt wird für Anfang September erwartet.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/59/8t44.jpg
In den Sumpfgebieten um Welikiye Luki wird die Hauptlast der Kämpfe von der Infanterie getragen. Zum Glück halten sich die Verluste auf deutscher Seite in Grenzen, da die Russen hinsichtlich Ausrüstung und Erfahrung gewaltig im Hintertreffen sind.
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Guderian belagert Safonowo, mit dem Fall der Stadt wird für Anfang September gerechnet. Die Befestigungen der Stadt wurden bereits schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Brjansk wird eingenommen, und der Vormarsch gen Osten geht weiter.. nach Orel.
In der Etappe wird das III. Panzerkorps mit neuen Panzerkampfwagen IIIH versorgt und meldet volle Einsatzbereitschaft für eine Vorstoß nach Moskau oder wohin auch immer man es schicken wird.
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Der Rückzug der Russen geht so schnell, daß Panzer mit leichten technischen Probleme einfach aufgegeben werden. Die Modelle der KV-Reihe lassen ich hervorragend als Schwere Schlepper nutzen, davon haben die Instandsetzungsmannschaften immer zu wenige.
Ukraine
Die Angriffe der H.Gr. Süd gehen erfolgreich weiter.
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Schostka und Lochwyzsa werden von deutschen Truppen eingenommen, und Konotop wird vom Feind befreit. Die Russen weichen bei Feindkontakt panisch zurück, und die Stellungen der Russen bei Poltawa sind vollkommen unvorbereitet und nicht eingegraben. Die meisten Verbände des Feindes sind stark angeschlagen und haben keine Zeit, um sich aufzufrischen.
Das VI. und das VIII. Panzerkorps stehen in Reserve, und das in voller Gefechtsstärke.
Wenn der Feind nicht zurückweicht, wird er von den Truppen der Wehrmacht umschlossen werden. Die meisten Einheiten sind in exzellentem Zustand, die zwei Monate Kampf haben kaum Spuren hinterlassen.
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Die flüchtenden Russen haben große Verluste, unter anderem an Panzern, die häufig nicht wie im Juni und July in separaten Korps kämpfen, sondern einzeln oder in kleinen Gruppen, was sie zu einem leichten Ziel für die Panzerjäger der Wehrmacht macht.
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Das slowakische Expeditionskorps besetzt das Minengebiet im Südwesten von Dnjepropetrowsk. Damit ist der Weg zu einem Angriff auf die Stadt frei, das Vorfeld im Westen ist unter Kontrolle der Wehrmacht.
Die Rumänen vernichten die Verteidiger von Nikolajew und schließen eine komplette sowjetische Front inklusive des zugehörigen HQs ein.
http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/89/swl5.jpg
Die Bahnlinie von Dnjepropetrowsk auf die Krim wurde von den Russen in üblem Zustand hinterlassen... Verbrannte Erde.
Vom 24. bis zum 29. August wurden folgende sowjetische Großverbände vernichtet:
1 U-Boot
5 Divisionen
1 Panzerkorps
1 Armee
Weitere 8 Einheiten befinden sich zur Zeit in den Kesseln von Welikije Luki und südlich von Nikolajew. Insgesamt wurden nun 107 Großverbände der Russen aufgerieben, und die Rote Armee hat zur Zeit 78 Großverbände im Feld, also hat man auf Seiten der Russen in den letzten 2 Monaten 46 neue Einheiten aufgestellt. Bei diesen Zahlen kann einem Angst und bange werden.
XII - Marsch nach Lochwyzja
In den letzten Tagen hat sich recht wenig ereignet, das VI. Panzerkorps marschiert nach Lochwyzja im Osten der Ukraine. Die Stadt ist komplett feindfrei und bereits vom deutschen Nachschubwesen in Besitz genommen. Hier gibt es alles, was eine Panzerkompanie nach einem langen Marsch so braucht.. Treibstoff, Schmiermittel, Ersatzteile für das Vorgelege. Das Korps in ist in bestem Zustand und brennt auf neue Taten.
Im Osten befindet sich eine russische Front, die sich in Auflösung befindet.. der Feind ist schwer angeschlagen und zieht sich bei Kontakt mit unseren Angriffsspitzen sofort zurück. Es ist damit zu rechnen, daß diese Truppen direkt bis ins weiter östlich gelegene Kharkov zurückweichen, um dort eine effektivere Verteidigung aufzubauen.
Im Süden von uns liegt Dnjepropetrowk, und auch dort wird heftig gekämpft. Einige der höheren Offiziere denken schon laut drüber nach, ob es nicht Sinn macht, die Stadt im Osten zu umfassen und damit abzuschneiden. Ich vermute, daß das gar nicht notwendig sein wird, denn die Position der Russen hier in der Gegend ist sowieso unhaltbar, die müssen sich zurückziehen. Momentan stoßen wir schneller vor, als die Russen fliehen können, und westlich von Nikolajew haben die Rumänen einen großen Kessel bilden können, in dem eine komplette sowjetische Front gefangen sitzt. Mehrere derartige Kessel können sich die Russen nicht mehr erlauben, sonst verlieren sie zu viele Truppen. An einigen Stellen löst sich die Front bereit auf, und die Russen müssen irgendwo eine Frontlinie bilden. Vielleicht gelingt ihnen das auf der Linie Kursk - Kharkov - Stalino, diese Stellung würde sich geradezu anbieten.
Für den September rechne ich noch mit einem schnellen Vormarsch, dann wird die Schlammperiode einsetzen. Mal sehen, wie weit wir bis dahin gekommen sein werden. Falls es uns gelingt, bis auf die oben genannte Linie vorzustoßen und dabei keine allzu großen Verluste zu erleiden, dann wäre schon viel gewonnen. Die gesamte Ukraine wäre unter der Kontrolle der Wehrmacht und könnte für die Belange der deutschen Wehrwirtschaft eingesetzt werden. Und unsere Truppen sind in gutem Zustand und könnten nächstes Jahr für eine weitere Offensive genutzt werden... über Rostov in den Kaukasus wäre eine Idee.
Ich hoffe nur, daß uns weitere Verluste wie in Kiew erspart bleiben. Wir werden nicht immer so viel Glück haben mit den verhältnismäßig geringen Personalverlusten in Kiew, und auch Alkett hat nicht unendlich viele Panzer auf Vorrat.
Wir verfolgen weiterhin gespannt diesen AAR. Wir gehen aber bei der Geschwindigkeit mit der der werte HvS vorrückt davon aus, dass er bald vor Leningrad und Moskau steht. Werter Sachimos, wir wünschen euch viel Durchhaltevermögen und kleinere Erfolge gegen die Deutschen und dass bald der russische Winter kommen möge...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Admiral Hipper
28.01.14, 16:51
Eine nette Kesselsuppe bei Nikolayev. Damit dürfte nicht nur die dortige Armee vollständig (Supply unter 5) vernichtet sein, sondern auch der Weg auf die Krim frei sein.
Ein frühzeitiger Rückzug auf die Meerenge wäre für die Rote Armee wohl die besser gewesen.
Die Sowjetunion erinnert mich sehr an ein Kartenhaus ... so schnell wie der Vormarsch voran geht!
Ich schätze, dass es noch etwa 6 - 8 Wochen bis zum Schlamm dauern wird (Ende Oktober /Anfang November). Bis dahin dürfte wohl Leningrad wieder St. Petersburg heißen und es günstige Feriendomozile in der Gegend von Jalta geben! Die Verteidigungsstrategie vom Sachimos ist viel zu sehr I. Weltkrieg: Stellungen, Gräben usw. Das Problem dabei erlebt er jetzt im Norden: Schnelle Verbände umgehen seine befestigten Stellungen und die fliehenden Truppen haben keine Zeit mehr neue Befestigungen anzulegen. Auch die "Wellenbrecher" führen nur dazu, das ser seine Truppen als Zielscheiben aufstellt!
Was im Augenblick das größte Problem für Sachimos ist, ist der "Tod durch Nadelstiche" (engl. "Death by Papercuts"): Jede verlorene Stadt (und die Truppen) kosten ihm MPP, die der Wehrmacht zugute kommen. Jeder Verlust allein tut ein bischen weh, aber in der Summe...
Und solange er keine gute Taktik mit seinen Panzern schafft, bzw. die ersten T-34 auftauchen, ist ein Kampf Panzer gegen Panzer, ja sogar Panzer gegen Infanterie quasi Selbstmord.
gez Sharpe
Jörg von Frundsberg
28.01.14, 19:05
Also noch ist der Käse nicht gegessen !! Wen es dem werten Sachimos gelingt bis zum Winter ungefähr historisch zu stehen ,hat er noch eine Chance ^^
Ach wir sehen das recht entspannt für die UDSSR. Der unglaubliche PP Ausstoß und das Winterevent halten die deutschen schon von alleine auf. Ein Blitzsieg ist da einfach nicht drin
Werte Audienz,
da wir in der Beta-Phase einiges über die Konzeption der Kampagne erfahren haben, können mit Fug und Recht versichern: die Sowjetunion ist noch lange nicht am Ende. Man bedenke bitte die Übersicht, die wir ein paar Seiten zuvor angefertigt haben.. die Russen können sich die aktuellen Verluste an Einheiten und Ressourcen ganz locker leisten. Selbst wenn sie die Bereiche Leningrad, Moskau und die östliche Ukraine komplett verlieren, können sie die MPPs ganz locker ersetzen. In 1942 gibt es fünf Ölquellen und eine Mine dazu, in 1943 nochmal zwei Ölquellen.. das sind 230 MPP Basisproduktion (vor Modifikatoren).. soviel bekommen die Deutschen lange nicht, selbst wenn sie alle der oben genannten Ziele erobern.
Zwar brauchen die Russen auch unglaublich viele MPPs, um die Rote Armee zu einem würdigen Gegner der Wehrmacht zu machen, aber diese MPPs haben sie auch. Es müssen Panzerkorps und Panzergrenadiere gekauft werden, denn ohne diese Einheiten gibt es keine offensiven Aktionen. Vor dem Herbst 1942 kann die Rote Armee praktisch keine strategischen Offensiven durchführen, und wenn sie es tut, dann gibt es sehr hohe Verluste, insbesondere gegen eingegrabenen Feind. Die deutschen Einheiten haben meist höhere Technologie-Stufen, sind sind den Russen also leicht überlegen. Mit anderen Worten: keine Panzer, keine strategischen Offensiven.
Im Falle der Wehrmacht sieht es allerdings ganz anders aus: in 1941 kann man auf breiter Front vorrücken, in 1942 kann man nur in einem Frontabschnitt eine begrenzte Offensive durchführen, die aber das Risiko eines Rückschlags mit sich bringt wie im RL. Was auch immer man als deutscher Spiel macht, es muß klappen, das Scheitern eines Vorhabens bedeutet, daß man das Spiel verliert. Wir müssen in 1941 mindestens den wirtschaftlichen Vormarsch der Wehrmacht erreichen (also die östliche Ukraine), die Winteroffensive der Russen darf nicht erfolgreich sein und die deutsche Sommeroffensive muß ein Erfolg sein, ohne daß die Front implodiert wie im RL.
Historisch gesehen ist die Wehrmacht vor Moskau und beim Fall Blau gescheitert, weil die eigenen Ressourcen nicht ausgereicht haben. Diesen Fehler muß der deutsche Spieler in dieser Kampagne vermeiden, sonst hat man keine Chance. Im Umkehrschluß bedeutet das: wenn die Wehrmacht die Städte Kursk, Kharkov und Stalino in 1941 nicht bekommt, dann wird sie den Krieg verlieren, und zwar deutlich vor 1945. Und eines sei ganz deutlich gesagt: wenn man diese Städte hat, dann hat man noch lange nicht gewonnen. Man muß besser sein als die Wehrmacht im RL, und das ist bislang noch nicht der Fall.
Es gibt also bisher gar keinen Anlaß, sich um die Sowjetunion Sorgen zu machen, der werte von Sachimos spielt gut, auch wenn ihm hier und da kleine Fehler unterlaufen. Aber diese Fehler sind unwichtig, in 1941 ist der russische Spieler sowieso nur Spielball, und wenn der deutsche Spieler seine Sache gut macht, dann kann man machen, was man will... man bekommt so oder so nur mit großen Schuhen ins Gesicht getreten.
Wer sich ein langes und spannendes Spiel wünscht, der möge bitte uns erstmal die Daumen drücken... wir müssen noch einiges erreichen, sonst werden wir in 1943 weggespült. Bisher sieht alles ganz toll aus, aber es ist noch nichts erreicht. Bis Zug 16 läuft noch der Sommermodus (6 Tage pro Zug), dann werden es 12 Tage. Wir haben also beim 20. Zug schon Anfang November... allzu viel Zeit ist also nicht mehr. Und ab Ende September bekommt der Russe jede Rund ca. 10 Einheiten, die er nach Belieben platzieren kann... ab dann gibt es keinen schnellen Vormarsch mehr, der GröFrunSaZ hat im Oktober auch kaum noch was erreicht und war im November schon in der Defensive. Die Wehrmacht muß bis Ende September in der Position sein, um ihre Ziele für 1941 zu erreichen.. sonst wird sie scheitern. Und es ist nicht möglich, alle Ziele gleichzeitig zu erreichen, dazu reichen die Truppen nicht aus. Im RL ist die Wehrmacht Ende 1941 vor Leningrad, Moskau, Rostov und Sewastopol gescheitert, und wer in diesem Spiel selbiges versucht, wird ebenso scheitern... so ist die Kampgne angelegt.
Natürlich werden wir noch nicht komplett bekanntgeben, was unsere Ziele für 1941 sind, aber es gibt auf jeden Fall einen klar definierten Plan, auch für 1942. Ein Bestandteil dieses Planes ist es, unsere Armee nicht zu verheizen, damit sie für das Winterevent und die russische Winteroffensive gerüstet ist. Wichtigstes Mittel dazu sind unsere Panzer und ab 1942 auch die Panzergrenadiere, von denen wir gerade (Zug 13) die nächste Einheit bestellt haben. Als Beispiel mag der Zustand der Panzertruppe gelten. Im RL waren Ende 1941 von den ca. 3.000 zum Beginn des Unternehmens Barbarossa eingesetzten Panzern noch knapp 10% einsatzbereit, was erheblich zum Scheitern der Angriffe zu Jahresende beigetragen hat. Wir achten sehr auf unsere Panzertruppe, und wir schauen uns immer an, welche Stärke die zehn Panzerkorps insgesamt haben. Momentan (Ende des 13. Zug) sind wir bei 95% Gesamtstärke, was wir für sehr gut halten... und es soll auch so bleiben.
Wenn es uns gelingt, eine ähnliche Gefechtsstärke im Frühjahr 1942 ins Feld zu führen, dann können wir eine Offensive starten, und zwar am Platz unserer Wahl. Und wenn sich bis dahin keine einschneidenden Änderungen und unliebsamen Überraschungen ergeben, dann wissen wir unser Ziel jetzt schon.
Wie auch immer: es besteht wirklich kein Grund, sich Sorgen um die Russen zu machen... man denke sich einfach mal eine Linie von Leningrad nach Moskau und dann senkrecht weiter nach Rostov. Wenn alle diese Städte gefallen sind und die Linie von der Wehrmacht nachhaltig überschritten wurde, dann haben die Russen langsam ein Problem.. aber noch kein schlimmes. Und so weit sind wir noch lange nicht!
Wer sich ein langes und spannendes Spiel wünscht, der möge bitte uns erstmal die Daumen drücken... wir müssen noch einiges erreichen, sonst werden wir in 1943 weggespült. Bisher sieht alles ganz toll aus, aber es ist noch nichts erreicht.
Also bitte, werter HvS, jetzt kommt uns doch nicht mit Fakten. Hier in der Etappe knallen gerade die Sektkorken, da wollen wir nichts von "Die Russen haben 10.000 Panzer" und "Der Nachschub kommt bald nicht mehr an" hören. Notfalls versorgt Göring aus der Luft eben alle 10 Panzerkorps, sollte ja kein Problem sein. :D
Nein, im ernst, ist halt wie im RL: Das deutsche Vordringen ist spektakulär und die russischen Verluste horrend. Dass der werte Sachimos mit dem geheimen Wissen von Captain Hindsight bereits die Parade in Berlin plant, können wir vom Generalstab ja nicht wissen. Wie wir im nachhinein überhaupt von gar nichts gewusst haben werden, wie ich bemerken möchte :D
Duke of York
29.01.14, 13:09
Wie wir im nachhinein überhaupt von gar nichts gewusst haben werden, wie ich bemerken möchte :D
Gerade Ihr dürft als Österreicher getrost Eure Opfer-Rolle nochmal hervorheben. :D
Ich erlaube mir mal dem werten HvS alles Gute für die weitere Offensive zu wünschen...ich bin doch eher geneigt zu den Deutschen zu halten. Trotz allem wünsche ich auch dem werten Sachimos viel Glück mit seinen Russen. :fecht::ph:
herzliche grüsse aus der deutschen Etappe
Hohenlohe...:smoke::D
von Sachimos
29.01.14, 21:58
Eine nette Kesselsuppe bei Nikolayev. Damit dürfte nicht nur die dortige Armee vollständig (Supply unter 5) vernichtet sein, sondern auch der Weg auf die Krim frei sein.
Ein frühzeitiger Rückzug auf die Meerenge wäre für die Rote Armee wohl die besser gewesen.
Werter Admiral Hipper,
ja das wäre es wohl. Hier fehlt uns noch der richtige... ähhh.. "Lösungsansatz":schande:
Auch die "Wellenbrecher" führen nur dazu, das ser seine Truppen als Zielscheiben aufstellt!
Werter Sharpe,
was wäre die Alternative gewesen??? Noch mehr Städte unverteidigt lassen, oder die vorhandenen Verbände den Deutschen entgegen werfen und damit noch größere Verluste riskieren??
Allerdings hätten wir sicherlich mehr gegenhalten müssen.:facepalm:
Werter Hohenlohe,
habt abermals vielen Dank für eure Glückwünsche.
Das mit den Deutschen können wir sehr gut nachvollziehen;)
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
28.08.1941- 30.08.1941
Die Finnische Front
Bei Viipuri dreht sich das Truppenkarusell der Finnen munter weiter. Abermals wird eine frische Elitedivision in die vorderste Linie gebracht. Ein Angriff erfolgt allerdings nicht mehr, dafür toben wieder heftige Luftkämpfe über Leningrad. Aber diesmal muss auch die finnische Luftwaffe Verluste hinnehmen.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/ypohi4okrr5.png (http://www.pic-upload.de/view-22105165/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Im Vorfeld von Leningrad werden endlich die ersten Bunkerlinien fertiggestellt. Diese können nun von frischen Truppen besetzt werden. Auch bei Viipuri kommt eine neuaufgestellte Division an, mit dieser soll dann der Verband Fallschirmjäger aus der Front gelöst werden können.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/z5xh3mpzp8j.png (http://www.pic-upload.de/view-22105596/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Auch die "Marat" nimmt weiterhin die finnischen Truppen vor Viipuri unter Feuer, die Finnen erleiden zwar kaum Verluste aber wenig ist besser als keine.
Der Verlust unseres U-Bootes in der Ostsee ist tragisch. Aber die "Marat" wurde bewusst zurückgehalten, denn unser Geheimdienst hatte herausgefunden dass das mächtige deutsche Schlachtschiff "Tirpitz" in die Ostsee beordert wurde. Da wollten wir wegen einem U-Boot kein unnötiges Risiko eingehen, denn es wurde vermutet dass sich die "Tirpitz" unmittelbar in der Nähe der Zerstörer befand.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/1p9du4g6fyq.png (http://www.pic-upload.de/view-22105946/Tirpitz.png.html)
Diese Luftaufnahme wurde vor Kurzem dem Kommando der Baltischen Flotte übergeben.
Die Leningrader Front
Hier rücken die Deutschen auf Nowgorod vor. Wenn sie diese Stadt einnehmen wäre der Weg frei für eine Einkesselung aller unserer Truppen westlich von Leningrad. Das darf nicht passieren.
Die weitere Rücknahme unserer Truppen wird vorbereitet, dazu müssen die Verbände bei Narva noch eine Zeitlang die Deutschen aufhalten, damit wir uns geordnet von Luga aus auf die vorbereiteten Stellungen bei Leningrad zurückziehen können.
Auch auf Pskov fühlen deutsche Divisionen vor. Hier bleibt ebenfalls eine unserer Divisionen zurück, um den Rückzug der anderen Verbände zu decken.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/7nu5v86ciw7.png (http://www.pic-upload.de/view-22106041/Bild-3-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)
Bisher läuft die Rücknahme der Linien relativ geordnet ab. Eine Division wird per Bahn abtransportiert um an anderer Stelle die Verteidigung zu stärken und Luga wird weiter verschanzt. Dadurch wird weiter Zeit gewonnen um den weiteren Ausbau von Stellungen voranzubringen. Die 2 kampfstärksten Armeen bereiten sich, bei Luga darauf vor die bereits ausgebauten Bunkerlinien bei Leningrad zu besetzen.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/sixyt8v2gl12.png (http://www.pic-upload.de/view-22106090/Bild-4-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)
Bei Novgorod kommen frische Verbände an, da die Stadt noch nicht von den Deutschen eingenommen werden konnte. Umgehend wird mit dem Ausbau der Stellungen begonnen. Damit können wir die Deutschen hier erst mal sowohl von einer Umfassung unser Truppen vor Leningrad abhalten, als auch den Durchbruch nach Demjansk verhindern.
Die Schlacht um Velikiye Luki
Hier sieht es gar nicht gut aus. Die Stadt ist von einer vielfachen Übermacht komplett eingeschlossen, die Verteidiger wurden arg dezimiert, es fehlt eine einheitliche Führung und Nachschub kommt auch kaum noch durch.
Auch stoßen die Deutschen bereits in Richtung Nelidovo vor.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/nn1ic5uiv4z4.png (http://www.pic-upload.de/view-22106606/Bild-5-Velikiye-Luki-Anfang-bearbeitet.png.html)
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Der STAWKA gelingt es mit frischen Truppen einen Speerriegel um Nelidovo zu legen und es wurden bereits weitere Verstärkungen angekündigt.
Damit wäre der Vormarsch nach Moskau für die Deutschen auch hier wieder etwas schwieriger geworden.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/5xzrbwoipw79.png (http://www.pic-upload.de/view-22106719/Bild-6-Velikiye-Luki-Ende-bearbeitet.png.html)
In den nächsten Tagen werden hier wieder ein Kommandeur, noch ein oder 2 zusätzliche Armeen und eventuell Panzerkorps eintreffen. Damit wäre unter günstigen Bedingungen vielleicht sogar eine kleine Offensive zur Unterstützung von Velikiye Luki möglich. Wenn nicht sollte doch aber zumindest einmal der Vormarsch der Deutschen aufgehalten werden.
Die zentrale Westfront
Der befürchtete Vorstoß der Deutschen aus Briyansk nach Wjasma Kozelsk ist ausgeblieben. Anscheinend haben diese Truppen in Richtung östliche Ukraine abgedreht, allerdings wird Safonowo belagert. Es wird damit gerechnet dass von hieraus der Hauptschlag in Richtung Wjasma erfolgen soll.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/vnwmuirdhz2.png (http://www.pic-upload.de/view-22106856/Bild-7-Briyansk-Wjasma-Anfang-bearbeitet.png.html)
Noch gibt es kaum Erkenntnisse über die tatsächliche Stärke der Angreifer hier. Aktuell sind lediglich 3 Korps zu erkennen. Die Aufklärung vermutet aber auch hier gepanzerte Kräfte des Feindes die erst nach einer Auffrischung noch herangeführt werden müssen. Aber bei der Geschwindigkeit die bisher gezeigt wurde, dürfte dies nicht allzu lange dauern.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/j8b732sy2yen.png (http://www.pic-upload.de/view-22106883/Bild-8-Briyansk-Wjasma-Ende-bearbeitet.png.html)
Immerhin können bei Wjasma und Kozelsk bereits Truppen bereits mit dem beziehen ihrer Stellungen beginnen. Das ist wichtig denn in den nächsten Tagen wird auch bei Wjasma Verstärkung erwartet. Ein neues HQ und frische Truppen sind hierfür eingeplant.
Der Kampf um die östliche Ukraine
Hier überrennen die deutschen Soldaten einfach alles was man ihnen in den Weg stellt, ganze Armeen werden einfach wie lästige Fliegen beiseite gewischt. Nichts scheint die feindlichen Panzer aufhalten zu können.
Die Verteidiger von Lochwyzja, Shostka und Kanotop werden im ersten Anlauf vernichtet und abermals steht unsere Armeegruppe mit einem der wenigen verbliebenen HQ kurz vor der Einkesselung.
Die Übermacht der Deutschen hier ist erdrückend, über Hlukhiv steht der Weg in Richtung Kursk offen und Poltava, das Tor nach Kharkov, ist nicht zu halten.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/s7nthe5jpj9h.png (http://www.pic-upload.de/view-22107125/Bild-9-Ukraine-Anfang-bearbeitet.png.html)
Auch Dnjepropetrowsk wird damit im Rücken bedroht, zwar ist hier die Moral der Truppen noch sehr hoch und auch genügend Nachschub kommt in diesem Industriezentrum an, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sich dies ändert.
Bereits jetzt haben sich die Deutschen und ihre Verbündeten bis an die Stadtgrenze vorgearbeitet und es steht kaum noch etwas zwischen ihnen und dem Durchbruch nach Osten. Es ist deutlich zu spüren, dass hier ein Großteil der feindlichen Kräfte zusammengezogen ist.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/wccm22mu862g.png (http://www.pic-upload.de/view-22107175/Bild-10-Dnjepropetrowsk-Anfang-bearbeitet.png.html)
Deswegen müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die Verbände werden aufgefrischt und umgruppiert, wie in der gesamten östlichen Ukraine. Der Kommandeur hat bereits entsprechende Befehle erhalten. Er soll das Kommando über die Verbände in Stalino übernehmen. Genauso die Panzerkorps, diese sollen kämpfend auf Stalino zurückweichen. Dies kommt zwar einer Preisgabe der Stadt gleich, aber wenn sie umfasst und eingeschlossen wird ist auch nichts gewonnen.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/wj4k736pqyo.png (http://www.pic-upload.de/view-22107327/Bild-11-Ukraine-Ende-bearbeitet.png.html)
Der Operationsplan für die gesamte östliche Ukraine sieht vor, dass sich die nächste Verteidigung auf die Städte Kursk, Kharkov und Stalino stützt. Dazu wurden bereits die Truppen entsprechend verlegt, in jeder Stadt steht eine Armee zu direkten Verteidigung bereit und die zurückgefluteten Truppen werden aufgefangen, aufgefrischt und beziehen Positionen vor den Städten. Das HQ von Poltava wird bei Kharkov eingesetzt und die Division in der Stadt soll die nötige Zeit für die Auffrischungen rausschlagen. In den nächsten Tagen kommt auch ein HQ für Kursk an und damit sind dann auch hier wieder genügend Offiziere vor Ort.
Die Verteidigung der Krim
Katastrophe trifft es wohl noch am ehesten, als Beschreibung für das was sich hier abspielt. Eine komplette Armeegruppe wird abgeschnitten, weil die Verteidiger von Nikolajew unter dem Ansturm der Rumänen mit Unterstützung der Deutschen zusammenbrechen und vollständig aufgerieben werden. Damit sitzt ein Großteil der verfügbaren Verbände dort in der Falle. Auch bombardiert die Luftwaffe bereits erste Stellungen kurz vor Sevastopol.
http://www7.pic-upload.de/29.01.14/qlm13uzdvsu.png (http://www.pic-upload.de/view-22107560/Bild-12-Krim-Anfang-bearbeitet.png.html)
Der einzige Ausweg besteht darin, den Kessel zu sprengen und zu retten was an Menschen und Material übrig bleibt. Alle Verbände werden aus ihren Stellungen gelöst und gehen zum Angriff über. Ein rumänisches Korps in ihrem Rücken wird dadurch in die Flucht geschlagen und der Weg auf die Krim, zur Festung Sevastopol ist wieder frei.
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Auch die verbliebenen Zerstörer der Schwarzmeerflotte greifen in die Kämpfe ein und beschießen ein weiteres Korps. Ob das ausreicht um die tapferen Männer und auch ihre Offiziere in Sicherheit zu bringen, muss sich zeigen.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Die ersten Kontingente unserer kampferprobten sibirischen Truppen sind an der Westfront eingetroffen.
Diese Elite unserer gesamten Armee wird nun reorganisiert und anschließend an die entsprechenden Frontabschnitte geschickt.
Diese Truppen sind erfahren und kampfstark und damit eine entscheidende Stütze für unsere tapferen Verteidiger an allen Fronten.
Desweiteren konnten sich wieder versprengte Soldaten der Schlacht um Smolensk sammeln und haben sich mit der örtlichen Bevölkerung zu einer Partisanengruppe organisiert.
Die Ziele dieser Bewegung sind nicht klar, da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Kommunikation mit ihnen möglich ist.
Die oberste Führung ist aber überzeugt davon, dass auch dies zu einer Behinderung des Nachschubs beim Gegner führen wird.
Werter Sachimos, wenn Infantrie als "Wellenbrecher" fungiert, dann sind die Panzer die "Knochenbrecher"!
Beispiel Djnepropetrowsk: Die beiden Panzerkorps, die nördlich stehen. Sie stehen östlich des Dnjepr und können so nicht die Truppen vor Dnjepropetrowsk angreifen.
Ständen sie südlich davon hätten sie die Truppen bei Nikolajew unterstützen können oder den Rumänen in den Rücken fallen können. Das heißt dann "Schlagen aus der Hinterhand"!
Ich glaube nicht, das der Vorstoß auf die Krim, und damit müssn wir rechnen so einfach gewesen wäre, wenn rumänische Infantrie gegen russischer Panzer gestanden hätten!
gez Sharpe, im Hinterhalt
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30. August 1941 - Feindaktivitäten
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Es werden Aktivitäten feindlicher Partisanen gemeldet, allerdings ist nicht feststellbar, wo diese Aktivitäten sein sollen.
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Im Norden läuft alles nach Plan.
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Der Feind schickt zusätzliche Truppen nach Nelidowo, aber Safonowo bleibt auch sich allein gestellt.
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Im Osten der Ukraine zieht sich der Feind zurück, stellenweise ist es eine unkoordinierte Flucht.
überraschenderweise bleibt der Feind in Dnjepropetrowsk stur und riskiert damit eine Umklammerung und die Truppen im Raum Poltawa.
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Die Russen versuchen verzweifelt, aus dem Kessel auszubrechen. Das werden die Rumänen zu verhindern wissen.
2. September 1941
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord befindet sich weiterhin im Vormarsch in Richtung Leningrad. Die 18. Armee greift im Westen von Narwa an, und die 16. Armee rückt in Richtung Luga vor. Welikiye Luki wird eingenommen, und der Feind ist desorganisiert und setzt sich nach Nordosten ab. Es wird damit gerechnet, daß der Feind sich im Raum Leningrad verschanzen wird.
Bei der H.Gr. Mitte gibt es kaum Feindkontakt, nur in Safonowo wird gekämpft. In den nächsten Wochen sind Angriffe auf Brjansk und Orel geplant. Nennenswerten Widerstand seitens der Sowjets gibt es nicht.
Die H.Gr. Süd stößt weiterhin in atemberaubendem Tempo vor und treibt den Feind vor sich her. Große Teile der Roten Armee sind in heilloser Flucht oder von Einkesselung bedroht. Es bleibt abzuwarten, wie der Feind auf den drohenden Kessel bei Dnjepropetrovsk reagieren wird. Das IX. Panzerkorps "Frundsberg" erreicht die Gegend von Kharkov, wo der Feind versucht, eine Verteidigungsstellung aufzubauen.
Ostsee
Die Tirpitz beendet ihre Jungfernfahrt und kommt der Zerstörergruppe zur Hilfe.
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Letzterer befindet sich im Hafen von Reval zur Reparatur.
Rußland
Die Heeresgruppe Nord ist weiterhin auf dem Vormarsch.
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Die 18. Armee greift Narwa an, und ein sowjetisches Panzerkorps ergreift stark angeschlagen die Flucht. Die deutschen Verluste sind erfreulich gering.
Das erste Vorauskommando erreicht Luga. Die Division in der Stadt ist annähernd auf Vollstärke, aber nicht eingegraben... innerhalb der nächsten Tage erfolgt ein Großangriff unter Einbeziehung von zwei Bombergruppen und dem I. Panzerkorps. Der Weg nach Leningrad ist nicht mehr weit.
Es bleibt abzuwarten, was die Russen in Narwa machen.... Rückzug oder sichere Vernichtung?
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Deutsche Infanterie erreicht die Stadtgrenze von Narwa. Die Kämpfe sind hart, weil die Russen eingegraben sind.
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Das I. Panzerkorps wird aufgefrischt und steht zum Angriff auf Luga oder Nowgorod bereit.
Pskow wird belagert, und die Vorräte in der Stadt werden weniger.
Welikie Luki wird eingenommen, und die restlichen Feindkräfte haben keinerlei Nachschub mehr. Aus dem Raum Smolensk kommen zwei frische Infanteriekorps an, die in die anstehenden Kämpfe um Nelidowo eingreifen können.
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Nach dem harten Kampf um die Stadt rasten die deutschen Truppen an einem Bahndamm. Hier soll demnächst der deutsche Nachschub rollen.
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Die Verteidiger von Safonowo halten Stand, aber ein weiteres Infanteriekorps ist im Anmarsch. Es sind keinerlei Befestigungen mehr übrig, und die Stadt sollte in ein paar Tagen fallen. Dann geht es weiter nach Wjasma.
Orel wird ausgespäht, und hier ist nur eine einzelne Division. Sollte kein Problem für die Truppen vor Ort sein, zumal auch noch Bomber bereit stehen.
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Die Männer sind trotz der hohen Belastungen in den letzten Monaten bereit zum Kampf.
Ukraine
Hier geht der Vormarsch in atemberaubendem Tempo weiter.
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Poltawa wird eingenommen, und der Vormarsch in Richtung Kharkov geht weiter. Im Vorfeld der Stadt wird ein weiteres HQ aufgerieben, und die Russen haben kaum noch erfahrene Kommandeure. Es wird vermutet, daß die Russen sich in Kharkov eingraben wollen, und das gilt es zu verhindern. Desweiteren kann davon ausgegangen werden, daß Kursk und Stalino ebenso befestigt werden. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen hängt maßgeblich vom weiteren Verhalten der Russen ab.
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Trotz der Siegesserie hat manch tapferer Landser teuer für den Vormarsch zahlen müssen.
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Die ungarische Armee erreicht den Raum Tscherkassy. Falls sich die Kämpfe um Dnjepropetrowsk länger hinziehen, dann könnten die Ungarn eingreifen. Die Truppen sind ausgeruht und in bestem Zustand.
Der Ausbruchsversuch der eingekesselten Russen wurde vereitelt, und die Gefechtsstärke der sowjetischen Truppen nimmt rapide ab.
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Hier die Lage im Osten der Ukraine nochmals aus einer anderen Perspektive. Dnjepropetrowsk ist vom russischen Bahnnetz abgeschnitten, und die Stadt wird belagert. Im Westen steht Schwere Artillerie bereit, und vier Bomberverbände (drei Mittlere Bomber und eine Einheit StuKas) können die Stadt ab dem 8. September bombardieren. Damit können die Befestigungsanlagen in Windeseile geschliffen werden, und die Stadt kann gestürmt werden. Das X. Panzerkorps ist auf Sollstärke und könnte in die Kämpfe eingreifen, falls das überhaupt nötig ist. Die feindlichen Verbände im Osten der Stadt sind akut von Einkesselung durch die Kräfte im Raum Poltawa bedroht, die sich nur nach Süden bewegen müssen.
Wenn die Russen stehenbleiben, werden sie abgeschlachtet... und wenn sie nach Osten fliehen, dann droht eine Feldschlacht mit den deutschen Panzern. Man darf auf die Reaktion des Feindes gespannt sein.
Im Raum Lochwyzsa stehen noch zwei weitere deutsche Panzerkorps bereit.
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Die Problemzone der Russen im Süden ist sehr deutlich zu erkennen. Wenn nicht so viele neue Einheiten aufgestellt werden würden, dann wäre es um Mütterchen Rußland geschehen.
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Die deutschen Panzer beherrschen das Schlachtfeld, momentan ist ihnen kein Kraut gewachsen. Aber ein schneller Vormarsch geht nicht ohne Panzertruppe. Insbesondere der Vorstoß von Kiew nach Kharkov in nur wenigen Wochen wäre ohne die motorisierten und gepanzerten Verbände nicht möglich gewesen
Vom 30. August bis zum 4. September wurden vier feindliche Großverbände vernichtet, und zwar:
3 Divisionen
1 HQ
Die Einsatzbereitschaft der deutschen Panzerwaffe beträgt 95%, ein sehr zufriedenstellendes Niveau.
Kapitel XIII - Hasenjagd bei Poltawa
In den letzten Tagen sind wir in rasendem Tempo nach Südosten vorgerückt. In Verbund mit dem VII., VIII. und IX. Panzerkorps treiben wir den Feind vor uns her. Die Russen lassen sich nicht auf ein Gefecht ein und ziehen sich bei Feindkontakt sofort zurück. Die Aufklärung hat gemeldet, daß einige Truppenteile per Bahn in den rückwärtigen Raum verlagert werden. Das erleichtert unseren Vorstoß natürlich erheblich.
Für die Heeresgruppe Süd geht es nun ums Ganze. Wir sind nicht nur wegen der Rohstoffe hier, die die Ukraine zu bieten hat, es geht auch um die Fabriken. Schon während des Großen Kriegs wollte man sich die Kohlebergwerke unter den Nagel reißen, der Ausgang der Sache ist bekannt. Nun sieht die Sachlage anders aus.
Langfristig ist es in äußerstem Interesse für die deutsche Wehrwirtschaft, neben den Kohlebergwerken auch die Rüstungsbetriebe in Kursk, Kharkov (hier wird der neue T34 produziert) und Stalino in die Hände zu bekommen. Es wäre schon schlimm genug, wenn diese weitläufigen Produktionsbetriebe weiter für die Russen produzieren, aber wenn wir sie für uns nutzen können, dann würde uns das in eine ganz andere Lage versetzen. Man stelle sich vor, daß in Kharkov Panzer III produziert werden anstatt der T34... das würde uns enorm weiterhelfen.
Aus diesem Grund soll die Heeresgruppe Süd die gesamte Ukraine möglichst noch in diesem Herbst sichern, und wir sollen unseren Beitrag dazu leisten. Am 27. August sah es noch so aus, als ob der Feind eine neue Verteidigungslinie um Poltawa herum aufbauen wollte, aber ab dem 30. August hat der Feind sich abgesetzt, mutmaßlich in Richtung Osten nach Kharkov. Die Russen haben wohl gemerkt, was unser Ziel ist.
Heute morgen begann der Vorstoß auf die Stadt Kharkov selbst. Zuerst ist es unser Auftrag, alle Truppen im Vorfeld der Stadt zu vernichten oder zum Rückzug zu zwingen. Ein Zangenmanöver ist aufgrund der bereits in der Bewegung befindlichen Feindtruppen schwerlich möglich, da die meisten Großverbände mit derselben Geschwindigkeit nach Osten fliehen wie wir vorrücken können.
Gegen Mittag haben wir es dann doch geschafft: die Luftwaffe hat uns gemeldet, daß eine Kolonne zurückweichender Feinde südlich von Poltawa mit Marschrichtung Südosten ausgemacht wurde. Man hat nur Infanterie und LKWs gesichtet, keine Panzer. Wir bekommen unseren Angriffsbefehl, und los geht es.
Nach zwei Stunden haben wir die Marschkolonne erreicht, Hauptmann Mützel läßt uns in aufgefächerter Formation vorrücken. Nach dem Meldung der Aufklärung und der allgemeinen Feindlage ist nicht davon auszugehen, daß es sich um eine Falle handelt, also schlagen wir mit maximaler Wirkung zu.
„Alle mal herhören, hier spricht Hauptmann Mützel! Die Russen haben uns bemerkt und ziehen sich zurück. Wir greifen nun mit Höchstgeschwindigkeit an, die hauen eh schon ab. Zielverteilung von links nach rechts, Erster Zug bleibt links. Seht zu, daß ihr soviele wie möglich erwischt! Los geht’s!“
Wir hatten also diese linke Angriffsseite.
„Männer, ihr habt den Hauptmann gehört. Kaller, ganz nach links, dann Feuchtinger, Jung in die Mitte, dann wir und ganz rechts Freitag. Marsch!“
Wir stießen in einer Linie nach vorne, und die LKWs und Infanteristen wurden mit MG-Feuer bekämpft. Vereinzelte leichte Schützenpanzer wurden mit der Kampfwagenkanone ausgeschaltet, und Jung hatte Sprenggeschosse geladen, die ordentlichen Schaden anrichten. Die Russen wehrten sich nicht einmal, es machte auch keinen Sinn, mit Infanteriewaffen Panzer zu bekämpfen. Keine Panzerbüchsen, keine Minen... nichts. Was waren das für Kerle?
Viele der Rotarmisten fielen den MGs zum Opfer, einige flohen, und wir trieben sie vor uns her. Das war keine Kampfeinheit, scheinbar hatten wir den Stab und den Nachschub der hiesigen Heeresguppe, bei den Russen „Front“ genannt, vor den Rohren. Das würde das Verhalten der Russen erklären... sie hatten weder die Ausrüstung noch die Erfahrung, gegenzuhalten. Die Verfolgung der Russen ging noch eine Weile weiter, die meisten haben wir erwischt, und dann ging der Sprit zur Neige.
„Achtung, hier spricht Hauptmann Mützel! Alle Panzer Halt! Feind im Feuerbereich kann bekämpft werden, danach Feuer einstellen!“
Verdammt... wir mußten sie Russen ziehen lassen.
„Herr Hauptmann, hier Hautpfeldwebel Schmitt... mein Zug hat noch genug Benzin für einige Kilometer. Wir können den Feind noch weiter verfolgen und stellen!!!“
„Nein, Hauptfeld... der Befehl lautet Halten. Alle Zugführer in einer Viertelstunde zu mir.“
Wir verschossen die letzten MG-Salven auf den fliehenden Feind und hielten die Panzer an. Meine Mannschaft murrte ob des Haltebefehls, jeder wollte den Feind verfolgen und nicht entkommen lassen. Ich ging zum Panzer des Hauptmanns, der schon in eine Diskussion mit Schmitt verwickelt war.
„Schmitt, jetzt reicht es aber! Lassen Sie mich doch erstmal ausreden.“
„Verzeihung, Herr Hauptmann!“
„Nicht schlimm. Wir alle wollen die Russen schnappen, aber es ist nicht mehr genug Sprit da, fertig.“
„Und was passiert nun mit den fliehenden Russen?“
„Meines Wissen nach hat das IX. Panzerkorps etwas für die Russen vorbereitet. Während der letzten Stunden, als wir die Russen kämpfend verfolgt haben, ist das IX. westlich von uns vorbeigefahren und hat eine Riegelstellung südlich von uns gebildet, auf die sich die Russen nun zubewegen.“
„Oh.... wir waren quasi der Amboß.....“
„Genau, Hauptfeld.... und jetzt trifft die Russen der Hammer.“
Wie auf Kommando konnten wir aus dem Süden Kanonendonner und MG-Feuer hören, nur wenige Kilometer entfernt.
Später am Abend erfuhr ich, daß der Stab und das gesamte Nachschubwesen einer russischen Heeresgruppe restlos vernichtet wurde. Auch der Kommandierende General hat den Tod gefunden. Die Truppen in Kharkov sind damit führerlos.
Für uns ergibt sich damit eine interessante Situation. Innerhalb der nächsten Tage gab es von unserem aktuellen Standort drei Alternativen, die mir in den Sinn kamen... möglicherweise ein Vorstoß nach Süden und Einkesselung von Dnjepropetrowsk, daß jetzt schon weitestgehend abgeschnitten war. Diese Variante hätte den Vorteil, daß die Stadt sehr schnell in unseren Händen wäre. Vielleicht werden wir aber auch in Richtung Osten nach Kharkov vorstoßen und die russischen Truppen dort zerschlagen, bevor sie sich formieren und eingraben können. Die dritte Möglichkeit wäre, uns in Richtung Stalino zu schicken, je nach dem, was die Luftaufklärung ergibt. Von Stalino aus könnte man nach Süden zum Schwarzen Meer vorstoßen und hätte damit Dnjepropetrowsk endgültig abgeschnitten.
Noch ist nicht abzusehen, wohin es gehen wird.. das hängt sicher auch vom Verhalten der Russen in den nächsten Tagen ab. Vielleicht versuchen sie, Dnjepropetrowsk zu evakuieren und nach Osten auszubrechen... das würde dann eine offen Feldschlacht bedeuten. Soll mir auch Recht sein, wir sind gerüstet.
Eine erfreuliche Sache gibt es noch zu berichten: seit unserem Abmarsch aus Shitomir haben wir nicht einen einzigen Verlust gehabt, das gesamte Korps ist praktisch auf Vollstärke.
Werter HvS, wenn ihr den Kessel bei Djepropetrovsk zumachen könnt, dann verliert Sachimos wohl 5 Einheiten, wenn ich richtig gezählt habe...ein weiterer Meilenstein für eure Offensive, die ja im RL nie so erfolgreich war.
Jetzt wird der werte Sachimos bald auch auf der Krim noch weitere Einheiten verliern...:fecht::ph:
herzliche grüsse aus der Münchner Etappe...
Hohenlohe...:smoke::D
Admiral Hipper
03.02.14, 16:21
Wann kommt die nächste Wochenschau?
von Sachimos
04.02.14, 00:01
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
05. September 1941
Die Finnische Front
Bei Viipuri wie immer dasselbe Spiel, die Finnen rochieren ihre Truppen und wieder steht eine Elitedivision vor unseren Verteidigern.
Aber auch eine frische Division kommt an, damit wir unsere Fallschirmjäger aus der Front lösen können.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/x7wf6d8qe1ux.png (http://www.pic-upload.de/view-22153296/Bild-1-Viipuri-Anfang-bearbeitet.png.html)
Unsere Luftstreitkräfte bombardieren die Finnen und auch die Flotte greift wieder in die Kämpfe mit ein. Wir können ihnen einige Verluste beibringen, dabei werden nur wenige unserer Flugzeuge abgeschossen.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/b95ai6ztwed.png (http://www.pic-upload.de/view-22153314/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Fallschirmjäger haben sich bereits aus der Front gelöst und sind auf dem Weg Richtung Leningrad um bald an anderen Fronten eingesetzt zu werden.
Die Leningrader Front
Die Entsendung frischer Verbände nach Novgorod hat sich bezahlt gemacht. Die Deutschen brechen ihren Vorstoß hier ab und richten sich nach Luga.
Auch Pskov ist mittlerweile völlig abgeschnitten und wird von den Deutschen belagert. Wahrscheinlich wollen sie unsere Verteidiger hier einfach aushungern.
Bei Narwa greifen starke feindliche Verbände unsere vorgelagerten Panzerverbände an. Dieser lässt sich nicht vernichten und zieht sich geordnet, aber mit schweren Verlusten zurück.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/75v3ouogzljz.png (http://www.pic-upload.de/view-22153348/Bild-3-Baltikum-Anfang-bearbeitet.png.html)
Da der bei Narwa die Deutschen zahlenmäßig überlegen sind, entscheidet die STAWKA das sich ein Großteil der Truppen zurückziehen soll. Allerdings führt unser Panzerverband noch einen Angriff auf das vorgepreschte Korps aus und zieht sich anschließend erst zurück.
Auch bei Luga ziehen sich die Truppen auf Leningrad zurück, aber es wird auch angegriffen.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/9bgmyo88ud1p.png (http://www.pic-upload.de/view-22153371/Bild-4-Baltikum-Ende-bearbeitet.png.html)
Eine unserer Armeen greift ein deutsches Korps an, erleidet dabei allerdings schwere Verluste. Das feindliche Korps zeigt sich davon kaum beeindruckt. Die Männer berichten von eiligst ausgebauten Stellungen in denen sie der Feind bereits erwartete. Anscheinend wurden die Deutschen vor dem bevorstehenden Angriff gewarnt worden.
Anmerkung: Die Voraussage, lautete 3 Verluste für die Verteidiger und 1 für den Angreifer, am Ende war es genau andersherum. Anscheinend haben sich die Würfelergebnisse mittlerweile gedreht. Aber deswegen sind es ja Würfelergebnisse.
Bei Leningrad geht unterdessen der Bunkerbau ungebremst voran. Mittlerweile sind die fertigen Befestigungen bereits mit kampfstarken Armeen besetzt und in die Stadt selbst wurde eine Armee zur Auffrischung verlegt.
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Wenn auch die letzten Stellungen ausgebaut sind, dann sollte Leningrad ausreichend geschützt sein um auch einen massiven Angriff der "Heeresgruppe Nord" standhalten können.
Die Schlacht um Velikiye Luki...
...ist so gut wie zu Ende. Die Stadt ist gefallen und die versprengten Reste der Verbände können nur versuchen sich zu den eigenen Linien durchzuschlagen. Nur wohin ist die Frage. Denn nach Nelidovo ist keine Option in dieser Richtung bereiten sich gerade die feindlichen Panzer auf den Angriff auf die Stadt vor. Der Westen ist auch keine Option, damit bleibt nur der Norden und die Hoffnung das sich wenigstens ein Teil der Division nach Novgorod retten kann.
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Bei Nelidovo bereiten unterdessen die frisch eingetroffenen Verbände die Verteidigung der Stadt vor. Nochmal darf sich eine solche Katastrophe wie in Velikiye Luki nicht wiederholen. Zudem führt durch diesen Ort eine der wenigen Straßen nach Moskau. Diese gilt es unbedingt für die Deutschen zu sperren, denn sonst feiern sie noch Weihnachten im Kreml.
Aber es gibt auch positives zu berichten. Anscheinend konnten sich einige überlebende Soldaten aus der Schlacht um Smolensk in einem Waldgebiet sammeln. Wenn es diesen Partisanen gelingt den Nachschub nach Safonowo zu unterbrechen dann steigen auch hier die Chancen für unsere tapferen Soldaten, denn noch konnte der Feind die Stadt nicht einnehmen.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/ofg6skdnp7p.png (http://www.pic-upload.de/view-22160695/Bild-7-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)
Bei Nelidovo trifft unterdessen ein Kommandeur für die Stadt ein. Aber da er von einem Fahrer abgeholt wurde der sich hier nicht auskannte, landete dieser mit seinem Wagen in einem Sumpfgebiet. Dieser Vorfall wurde der STAWKA nicht gemeldet, denn sonst hätte der junge Kraftfahrer wohl nichts mehr zu lachen.
Anmerkung: Es war natürlich keine Absicht das HQ in einem unterversorgten Sumpfgebiet aufzustellen. Da war einfach nur der Finger auf der Maus zu schnell.
Derweil marschieren die Partisanen im Schutz der dichten Wälder, in Richtung Roslavl um dort ihre ersten Sabotageakte zu vollbringen.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/qkm1yy4xtgvf.png (http://www.pic-upload.de/view-22160746/Bild-8-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Division in Nelidovo kann wieder aufgefrischt werden, denn noch konnte die Verbindungsstraße nach Wjasma nicht unterbrochen werden.
Auch dort sind neuaufgestellte Verbände eingetroffen und beginnen sich einzugraben, damit ist auch der südliche Weg nach Moskau gesichert.
Der Kampf um die östliche Ukraine
Hier ergibt sich ein immer klareres Bild der Lage für die STAWKA. Die Deutschen haben ihre Verbände in 3 Angriffskeile geteilt, jeder mit einem eigenen Ziel. Damit sollen wohl zeitgleich Kursk und Charkow erobert sowie Dnjepropetrowsk umfasst werden. Aber darauf sind wir vorbereitet, die Rettung wichtiger Einheiten aus Dnjepropetrowsk ist bereits vorbereitet.
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/8rq2mks22ph.png (http://www.pic-upload.de/view-22160849/Bild-9-Ukraine-Anfang-bearbeitet.png.html)
Unter Einsatz eines Großteils ihrer operativen Reserven gelang es der STAWKA Kursk, Charkov und Stalino zu massiven Festungen auszubauen. Zudem ist in jeder Stadt mittlerweile eine eigener Kommandeur eingetroffen. Diese können nun die Verteidigung organisieren und bereits jetzt hat das die Moral der Truppen deutlich gehoben.
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Da der Hauptstoß auf Charkow ausgemacht wurde, sind hier auch die kampfstärksten Einheiten eingesetzt worden. Ebenso stehen nach der Auffrischung wieder 2 Panzerverbände bereit um schnelle Gegenstöße zu führen.
Die Verteidigung der Krim und von Dnjepropetrowsk
Abermals wurden unsere tapferen Soldaten hier eingekesselt und diesmal scheint ein aufbrechen des Kessles unmöglich.
Auch das bereits geflohene rumänische Korps rückt wieder vor un beteiligt sich an der Umfassung.
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Es wird dennoch ein Angriff befohlen und der Ausbruch gewagt. Ein rumänisches Korps kann abermals in die Flucht geschlagen werden aber der entscheidende Aufbruch des Kessels gelingt nicht, obwohl auch die Flotte wieder in die Kämpfe eingreift.
Bei Dnjepropetrowsk konnten der Kommandeur sowie ein Panzerverband in Sicherheit gebracht werden. Die letzten Befehle lauteten Angriff und halten der Stadt.
Demzufolge besetzten leichte Panzer die Mine vor der Stadt, diese war zuvor von den Deutschen geräumt worden. Gleichzeitig konnte eine Division vertrieben werden, aber nichtsdestotrotz ist die Umfassung der Stadt lediglich eine Frage der Zeit.
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+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++
Die STAWKA gibt bekannt:
Es konnte eine aktuelle Statistik unserer Verluste erarbeitet werden.
Deutlich zu erkennen ist das diese nach der Schlacht um Kiew deutlich zurückgegangen sind.
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Dennoch kann es weiterhin nur ein Ziel geben, diese Zahl weiter zu minimieren und dafür die Verluste unseres Gegners zu maximieren.
Die STAWKA erwartet für dieses Ziel den höchsten persönlichen Einsatz eines jeden einzelnen Kommandeurs.
Werter Hohenlohe,
auch wenn unsere Aussagen momentan unglaubwürdig klingen mögen: wir brauchen diese Erfolge, sonst ist das Spiel zu früh zu Ende. Ein erstes Urteil können wir uns Ende des Jahres 1941 erlauben.
Werter Hipper,
so schnell es geht. :D
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5. September 1941 - Feindaktivitäten
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Die Russen greifen wieder die Finnen bei Lappeenranta an. Dabei kommen die Marat, der Zerstörer und Bomber zum Einsatz. Die Bomber erleiden Verluste, die Finnen allerdings auch.
Desweiteren evakuiert der Feind die Stellungen bei Narwa, um einer Umfassung zuvor zu kommen.
Bei Luga greift eine Sowjet-Armee ein deutsche Infanteriekorps an. Der Angriff wird unter hohen feindl. Verlusten abgewiesen.
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Im Raum Dnjepropetrowsk gelingt es den Russen, die Bahnverbindung in Richtung Osten wieder zu öffnen. Ein Panzerkorps sowie das HQ werden per Bahn evakuiert.
Südlich von Nikolajew versuchen die Russen verzweifelt, aus dem Kessel in Richtung Melitopol auszubrechen. Auf den ersten Blicke scheint das zu gelingen, wenn da nicht die Rumänen wären.
8. September 1941
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord marschiert planmäßig weiter in Richtung Leningrad. Narwa und Luga werden eingenommen, und er Feind wird bei Oranienbaum eingekesselt. Eine weitere russische Front ist damit dem Untergang geweiht.
Bei der H.Gr. Mitte gibt es wenig feindlichen Widerstand, der sich auf den Raum um Wjasma konzentriert. Safonowo wurde eingenommen, und Orel steht kurz vor dem Fall. Es verläuft alles nach Plan.
Die H.Gr. Süd greift zeitgleich Dnjepropetrowsk und Kharkov an. Der erste Angriff gelingt und es wird ein weiterer Kessel gebildet, der zweite Angriff verläuft nach Plan.
Rußland
Die H.Gr. Nord macht einen großen Schritt nach vorne.
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Das evakuierte Narwa wird im Handstreich genommen, und die nach Osten fliehenden russischen Truppen werden gejagt.
Auch Luga wird erobert, und die aus Narwa zurückweichenden Russen sitzen in der Falle. Der http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kessel_von_Oranienbaum&redirect=no ensteht. Alle Truppen in diesem Kessel sind schwer angeschlagen und deutlich unter Sollstärke.
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Der Fluß Narwa stellt kein Hindernis für die deutschen Truppen dar.
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Bei Welikiye Luki wird der Kessel bereinigt und die Truppen werden für den Angriff auf Nelidowo aufgefrischt. Es stehen vier Infanteriekorps und ein Panzerkorps nebst Sicherungstruppen zur Verfügung, das sollte für die Beseitigung des Feindes reichen. Dann wäre der Weg nach Rschew frei.
Desweiteren erobert Guderian Safonowo. Leider sind die meisten Truppen mit der Partisanenjagd beschäftigt, sonst könnte man schon eher auf Wjasma vorstoßen. Hier dürfte sich allerdings das Fehlen von Panzern negativ bemerkbar machen. Möglicherweise könnte das Panzerkorps im Raum Orel nach der Einnahme der Stadt zur Hilfe kommen.
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Bei der H.Gr. Mitte liegt die Hauptlast auf der Infanterie.
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Orel liegt unter Feuer. Die Division, die den Westen der Stadt besetzt hatte, wird fast vernichtet und zur Flucht gezwungen. Mit dem Fall der Stadt wird in den nächsten Tagen gerechnet.
Das Umfeld von Kursk wurde vom Feind verstärkt, ein frontaler Angriff ist vorerst nicht möglich, da es Probleme mit dem Nachschub gibt, die aber in Kürze behoben sein dürften.
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Der Raum zwischen Brjansk und Orel ist für schnelle Bewegungen des Panzerkorps perfekt geeignet.
Ukraine
Das Hauptaugenmerk des OKH liegt momentan auf der Ukraine, wo einige Vorentscheidungen anstehen.
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Da in Kharkov insgesamt fünf Sowjetarmeen stehen, hat das OKH fünf Panzerkorps und fünf weitere Infanteriekorps in Marsch gesetzt. Dahinter wartet eine Reserve von drei weiteren frischen Infanteriekorps, die alternativ auch in den Raum Kursk beordert werden können. Der Angriffplan ist zweistufig: zuerst werden die Armeen im Norden in die Flucht geschlagen, im zweiten Schritt wird die Stadt selbst gestürmt. Der erste Teil verläuft nach Plan, die Verluste halten sich in Grenzen. Auch hier kann von einem schnellen Fall der Stadt ausgegangen werden.
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Russische Verteidigungsstellungen sind improvisiert und kaum befestigt, was sie zu einem leichten Ziel für die deutschen Truppen macht.
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Der Angriff auf Dnjepropetrowsk ist von äußerster Wichtigkeit, weswegen alle verfügbaren Bomber und die Schwere Artillerie eingesetzt werden. Zwei Salven aus den Überschweren Geschützen, drei Angriffe der Mittleren Bomber und zum Schluß noch ein Angriff mit Stukas machen die Stadt sturmreif und demoralisieren die Verteidiger. Das X. Panzerkorps vernichtet die Reste der russischen Armee, und ein deutsches Gebirgskorps nimmt die Stadt ein. Damit sitzen weitere Großverbände der Russen in der Falle.
Die Russen im Kessel von Nikolajew werden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, hier wartet nur der Tod. Dabei erkunden die Rumänen die Stadt Melitopol, die vom Feind bisher unbesetzt ist. Es ist allerdings damit zu rechnen, daß der Feind Truppen per Bahn in die Stadt verlegen wird.
Ein erstes Vorauskommando der Rumänen betritt die Krim.
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Die Zusammenarbeit mit den italienischen Verbündeten funktioniert hervorragend.
Zum besseren Verständnis wurde ein Karte der östlichen Ukraine erarbeitet.
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Es wird deutlich, warum das OKH soviel Wert auf die schnelle Eroberung von Kharkov legt. Die Einnahme der Stadt würde es ermöglichen, die gegnerischen Bollwerke Kursk und Stalino zu umgehen und von der Versorgung abzuschneiden. Dieses Vorhaben hat Priorität vor allen anderen Operationen, da damit ein Großteil der Feindkräfte im Süden vor der Vernichtung stehen würde. Die Einnahme von Rostow, dem Dreh- und Angelpunkt für eine Eroberung des Kaukasus, liegt im Bereich des Möglichen.
In der Zeit vom 5. bis zum 10. September wurden folgende Feindeinheiten vernichtet:
3 Divisionen
3 Armeen
Die Einsatzbereitschaft der deutschen Panzerwaffe liegt bei 93%, alle Panzerkorps außer denen im Raum Kharkov sind auf Sollstärke.
Momentan befinden sich 13 russische Einheiten in Kesseln:
4 Einheiten im Kessel von Oranienbaum, darunter ein HQ
1 Division in Pskov
1 Division nördlich von Welikiye Luki
1 Partisanen westlich von Safonowo
3 Einheiten im Kessel von Dnjepropetrovsk
3 Einheiten im Kessel südlich von Nikolajew
Es darf mittelfristig mit der Vernichtung all dieser Feindkräfte gerechnet werden.
XIV - Schlacht um Kharkov, Teil 1
Gestern abend hatten wir eine Besprechung bei Hauptmann Mützel, der heutige Angriff wurde durchgesprochen.
„Männer, morgen früh greifen wir Kharkov an. Die Russen haben fünf Armeen um die Stadt herum gruppiert, insgesamt eine Viertel Million Mann. Ansonsten wurden keine anderen Einheiten gesichtet, auch keine Luftunterstützung.“
Sehr schön, dann konnten unsere Bomber den Weg ebnen... das hatte in Kiew anfangs gut funktioniert. Aber der Hauptmann nahm mir diese Illusion sehr schnell.
„Wenn nun einer der Herren auf den Gedanken kommt, daß die Luftwaffe unsere Arbeit erledigt: das wird nicht der Fall sein. Alle Bomberverbände der Heeresgruppe Süd werden sich morgen auf Dnjepropetrowsk konzentrieren, die Stadt ist schwer eingegraben und muß entsprechend bearbeitet werden. Kharkov ist hingegen kaum auf einen Großangriff vorbereitet, es gibt keine Barrikaden und Minenfelder wie in Kiew. Da beide Angriffe zeitgleich stattfinden werden, hat das OKH die Bomber auf Dnjepropetrowsk konzentriert, denn dort drüber ist nur das X. Panzerkorps.“
Nicht schon wieder... mir schwante Übles.
„Herr Hauptmann, haben wir diesmal wenigstens genug Infanterie dabei?“
„Ja, Leutnant... das ist sichergestellt. Ich kann Sie beruhigen, sowas wie in Kiew wird nicht nochmal passieren. Das OKH legt äußersten Wert auf eine schnelle und möglichst verlustfreie Eroberung der Stadt. Meines Wissen nach wurden insgesamt fünf Panzerkorps und weitere fünf Infanteriekorps bereitsgestellt.“
Alle Achtung... das war eine ganze Menge an Einheiten. Scheinbar wollten das OKH ein Zeichen setzen. Keiner der Männer im Raum sagte etwas, während Hauptmann Mützel seinen Blick durch den Raum schweifen ließ und jeden seiner Zugführer musterte.
„Ja, meine Herren... die Operation ist verdammt wichtig und darf nicht scheitern. Eine schnelle Einnahme von Kharkov würde uns weitreichende Operationen im rückwärtigen Raum der Stadt ermöglichen. Wir könnten Stalino aus dem Norden her angreifen oder die Stadt ganz und gar im Osten umgehen und bei Taganrog das Schwarze Meer erreichen. Damit wäre Stalino abgeschnitten, und alle Russen in dem Gebiet ebenso. Wir bauchen einen schnellen Sieg in Kharkov, und dann läuft der Rest wie von selbst. Der Angriff ist zweistufig geplant, morgen beginnt der erste Schritt. Die Infanterie greift den Feind zuerst an, um die Stellungen zu erkunden und gegebenenfalls feindliche Feldbefestigungen aufzuweichen. Sobald die Infanterie Feindkontakt hatte, bekommen wir die Feindlage gemeldet und werden die Russen frontal angreifen. Zuerst sollen die drei Armeen im Norden der Stadt vernichtet werden, und in der zweiten Stufe soll die Stadt selbst angegriffen werden. Für die zweite Stufe steht uns dann auch wieder Luftunterstützung zu Verfügung, wenn Dnjepropetrwosk wie erwartet fällt. Die Operation soll innerhalb einer Woche abgeschlossen sein, mehr Zeit haben wir nicht, wenn wir vor dem Winter unsere Ziele erreichen wollen.“
Es herrschte betretenes Schweigen. Frontalangriff auf fünf sowjetische Armeen? Mir graute schon vor unseren Verlusten.
„Meine Herren, etwas mehr Optimismus bitte... die Russen in Kharkov sind nicht aus demselben Holz wie es diejenigen in Kiew waren. Alle Armeen in der Stadt sind hastig zusammengewürfelt, der Ausbildungsstand und die Moral sind kein Vergleich mit den regulären Fronttruppen am Anfang des Krieges. Desweiteren sind die Russen erst seit ein paar Tagen in der Stadt und hatten noch keine Gelegenheit, sich einzugraben oder irgendwelche anderen Überraschungen vorzubereiten, sie haben ihre liebe Not, die notwendigen Verstärkungen zu integrieren. Vor ein paar Tagen haben einige unserer Bomber die Stadt überflogen und die verteidigende Armee unter Feuer genommen, und es gab keine Gegenwehr. Die Russen in der Stadt waren mit sich selbst beschäftigt, es sind hauptsächlich Truppen, die aus dem Raum Poltawa geflohen sind, und frische Verstärkungen, die ohne jegliche Erfahrung an die Front geworden werden. Deren Oberkommando wurde von uns aufgerieben, und es ist zwar ein neuer Befehlshaber eingetroffen, aber der hat sicherlich noch keinen genauen Überblick über die Lage. Die Truppen in der Stadt sind zwar auf Vollstärke, aber der Kampfwert ist nicht derselbe wie bei den Russen in Kiew. Leute, ganz deutlich: das ist nicht Kiew, hier haben wir eine andere Situation. Diesmal können wir den Feind im Norden umfassen, das war in Kiew nicht möglich... und wir haben genug Infanterie.“
Hauptfeldwebel Schmitt ergriff als erster das Wort.
„Herr Hauptmann, ich denke, daß Sie Recht haben. Die Situation ist nicht vergleichbar. Ich gehe nun und instruiere meine Männer. Melde mich ab!“
In Ordnung, das hörte sich schon etwas besser an... solange ich nicht mit meinen Männern in die Stadt selbst muß.
Am Morgen des 8. September bekam zuerst die Infanerie den Befehl zum Angriff. Es dauerte nicht lange, und die üblichen Kampfgeräusche waren zu hören. Am Himmel in Richtung des 150 km entfernten Dnjepropetrowsk waren sehr viele Flugzeuge zu sehen und zu hören, wobei wir das ja wegen der großen Entfernung nur am Rande mitbekamen.
Gegen 11 Uhr bekamen wir den Marschbefehl, und der Angriff begann. Die Infanterie hatte die Stellungen der Russen erkundet und erste Angriffe durchgeführt, und nun kamen wir dran.
Die ersten Russen, die wir zu Gesicht bekamen, haben es nicht lange in ihrer hastig zusammengeschusterten Stellungen ausgehalten. Unter Beschuß haben sie die Flucht ergriffen, und beim Verlassen der Stellung haben wir die meisten erwischt. So ging es den ganzen Nachmittag weiter, wir trieben die Russen vor uns her, bis wir schließlich die Stadtgrenze von Kharkov erreicht haben.
„Achtung, hier Hauptmann Mützel. Die Stadt wird nicht betreten. Feuer mit Bordwaffen auf erkanten Feind, aber verschwendet keine Munition. Die Stadt ist Sache der Infanterie.“
So endete also die erste Phase des Angriffs. Wir hatten keine Personalverluste zu beklagen, nur Unterfeldwebel Jung hat durch Beschuß einer Panzerbüchse einen Kettenschaden und ist vor knapp 2 km liegengeblieben. Kein Problem für die Inst, bald ist er wieder bei uns.
Der Hauptmann hat mir am Abend erzählt, daß es generell recht wenige Verluste gab, und die meisten waren technische Defekte aufgrund des schnellen Vormarschs. Die vom OKH in die Waageschale geworfene Streitmacht ist absolut intakt, was man von den Russen nicht gerade behaupten kann. Die drei Armeen im Norden der Stadt wurden sehr stark dezimiert und haben die Flucht ergriffen, zu geordneten Widerstand sind sie nicht mehr in der Lage. Es bleibt abzuwarten, ob die Russen diese Einheiten nochmal verstärken, aber die Organisationsstruktur ist bis auf Weiteres hinüber, und die Moral der Russen ist am Boden.
Auf jeden Fall sieht es gut aus. In den nächsten Tagen wird die Stadt weichgeklopft, und dann wird die Infanterie einen Sturmangriff durchführen... sobald unsere Bomber bereit sind.
Werter HvS, werdet ihr die diversen Kessel bald dichtmachen können. Ich meine den bei Narva, Kharkov und Dnjepropetrovsk, denn dann könnt ihr den werten Sachimos bald in Rostow einschliessen...:fecht::ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Versuch eines Vergleichs zwischen dem historischen Verlauf und der aktuellen Lage im Spiel
Werte Mitregenten, interessierte Leser,
uns hat die ein oder andere Zuschrift erreicht, und wir bekommen desöfteren die Frage gestellt, ob der Vormarsch der Wehrmacht nicht etwas schnell geht. Wir sind mit dem Verlauf zufrieden, aber wir waren wegen des Scheiterns des ehrenwerten GröFrunSaZ sehr vorsichtig mit optimistischen Prognosen. Mit anderen Worten: wir sind vielleicht sogar ein wenig überrascht vom bisher guten Verlauf. Aber ist dieser Verlauf unhistorisch oder gar imbalanced?
Diese Frage muß natürlich jeder für sich selbst beurteilen, aber wir möchten gerne ein paar Anhaltspunkte geben, und zwar anhand einiger Beispiele, die den momentanen Brennpunkten der Frontlinie entsprechen.
Wyborg (Viipuri)
Die Stadt wurde im RL am 29. August durch finnische Truppen besetzt, im Spiel halten die Russen die Stadt noch immer. Wenn die Deutschen Leningrad besetzen wollen, dann ist die Einnahme von Wyborg zwingend erforderlich, denn in den Händen der Russen erlaubt die Kontrolle der Bahnstrecke, Truppen nach Leningrad zu bringen oder zu evakuieren, selbst wenn im Süden der Stadt eine Blockade durch die H.Gr. Nord erfolgt. Wer Leningrad mit verhältnismäßigem Kräfteansatz einnehmen will, der braucht Wyborg, und bisher ist uns das noch nicht gelungen. Wir brauchen dazu Bomber nördlich von Luga, um das Entrenchment von Wyborg zu reduzieren, und erst dann kann ein Angriff erfolgen. Mit anderen Worten: hier hinken wir deutlich hinter dem Zeitplan zurück, mit einer Einnahme der Stadt ist frühestens Ende September zu rechnen. Und selbst falls das gelingt, können die deutschen Bomber nicht Leningrad bombardieren. Ein gleichzeitiger Angriff auf zwei befestigte Stellungen erscheint schwer realisierbar, denn die Russen haben im Süden von Leningrad Befestigungen gebaut.
Leningrad
In offiziellen Quellen wird der Beginn der Leningrader Blockade meist auf den 8. September festgelegt. Im Spiel ist die erste Divison der Wehrmacht bereits nahe an der Stadtgrenze, aber von einer Blockade kann man noch lange nicht reden, denn die Stadt hat noch zwei Anbindungen an das russische Bahnnetz. Dementsprechend ist es noch eine Weile hin, bis eine Blockade erreicht werden kann. Allerdings besteht noch ein weiterer Unterschied zu der Situation im RL: die H.Gr. Nord sollte Leningrad nicht einnehmen, sondern aushungern, was mit den Erfahrungen in Kiew zu tun hat, als die Stadt von den Russen vermint wurde, was hohe Verluste bei der Wehrmacht zur Folge hatte. Uns hingegen würde eine dauerhaft Blockade der Stadt nichts bringen, weil dadurch wesentlich mehr Kräfte gebunden wären, als das bei den Russen der Fall wäre. Wir können uns so eine Situation wie im RL nicht erlauben. Leningrad muß fallen, und das werden wir auch versuchen. Den genauen Plan dazu gibt es schon, aber den werden wir erstmal für uns behalten.
Auf jeden Fall ist es so, daß wir zum aktuellen Zeitpunkt (8. September 1941) den historischen Vormarsch der Wehrmacht noch nicht erreicht haben, aber wir müssen ganz deutlich sagen, daß wir die Einnahme der Stadt für möglich halten. Alles weitere wird die Zeit weisen. wir haben in dem Raum u.a. zwei Panzerkorps und zwei Einheiten Schwerer Artillerie, so daß uns die Befestigungen im Südwesten der Stadt (mit Ausnahme des zeitlichen Aufwands, siehe Wyborg) herzlich egal sind, denn die können wir schleifen, wenn wir nur genügend Zeit zur Verfügung haben. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied, der für uns spricht: die Finnen werden nicht an der Grenze von 1939 halt machen, wenn sie Wyborg einnehmen sollten...
Pskow
Kurzfassung: im RL hat die Wehrmacht die Stadt am 10. July eingenommen, im Spiel ist die Stadt eingeschlossen und wird belagert. Mit dem Fall der Stadt rechnen wir für den 20. September. Auch hier hinken wir also hinter der Historie zurück.
Welikiye Luki
Im RL fiel die Stadt am 25. August, bei uns knapp einen Turn später. Allerdings haben wir noch mit versprengten sowjetischen Einheiten zu kämpfen, deren Beseitigung bis Mitte September dauern wird. Auch hier ergibt sich eine Verzögerung beim Angriff auf Nelidowo, die im schlimmsten Fall dazu führen könnte, daß die Einnahme von Rschew nicht vor dem Einbruch des russischen Winters gelingt.
Wjasma
Eines unserer Infanteriekorps steht zwei Felder von der Stadt entfernt, die allerdings vom Feind mit starken Truppenverbänden besetzt ist. Je nach weiterem Verlauf rechnen wir damit, die Stadt im Laufe des Oktobers einzunehmen. Damit wären wir annähernd historisch, die Stadt fiel im RL am 7. Oktober.
Orel
Hier haben wir die erste Stadt, wo wir erheblich vor dem RL sind. Historisch fiel die Stadt am 3. Oktober, bei uns wird es wohl der 14. September werden (Überraschungen vorbehalten). Während die Verzögerungen im Norden in den meisten Fällen keine Probleme bereiten, so bringt die Entwicklung im Raum Orel einige sehr interessante strategische Optionen, bspw. einen schnellen Vorstoß auch Moskau, ein Abdrehen nach Norden (Angriff auf Wjasma) oder eine komplette Umgruppierung der H.Gr. Mitte. Wir fühlen uns mit der Lage in Orel sehr wohl, zumal die Stadt ab nächster Runde für uns produzieren wird.. eine der wenigen Veränderungen seit der Beta-Version, als die Stadt noch ein "Village" war.
Kharkov
Im RL fiel Kharkov am 24. Oktober, bei uns wird es wohl erheblich früher werden, wahrscheinlich der 14. September. Das ist natürlich ein gewaltiger Unterschied, mit dem wir auch sehr zufrieden sind. Die strategischen Auswirkungen wurden bereits im vorhergehenden Post ausführlich erläutert. Auch hier haben wir die Gelegenheit, Ende 41 eine bessere Position als die Wehrmacht zu erreichen, wenn es gut läuft. Alles weitere liegt an der Reaktion des Feindes auf die aktuellen Entwicklungen. Auch hier haben wir schon eine Planung, die wir aber auch für uns behalten werden.
Dnjepropetrowsk
Sehr zu unserer Überraschung fiel Dnjepropetrwosk im RL bereits am 17. August. Wir dachten, daß wir mit dem 8. September früh dran wären, aber da haben wir uns wohl ein bißchen getäuscht. Mit anderen Worten: auch hier liegen wir hinter dem RL, zumal wir noch die eingekesselten Feindtruppen im Umfeld der Stadt beseitigen müssen. Ist aber nicht allzu wichtig, da die Musik eh im Raum Kharkov spielt. Mit anderen Worten: die Verzögerung hier ist nicht schlimm, weil die Offensive auch so weiter in Schwung bleibt. Möglicherweise hat die Verzögerung an dieser Stelle erst die Bildung des Kessels ermöglicht, und der wird teuer für die Russen, weil die ihre Einheiten nicht zum reduzierten Preis zurückkaufen können. Die Stadt hatte wie vom werten von Sachimos beabsichtigt die Wirkung eines Wellenbrechers (Vormarsch aufgehalten), aber die Welle ist außenrum geschwappt.
Melitopol
Die Stadt wurde von der Wehrmacht am 6. Oktober eingenommen. Bei uns wird es wohl der 14. oder 20. September, je nach dem wieviele Einheiten unser Gegner in der nächsten Runde dorthin schicken wird. Die Einnahme der Stadt wäre strategisch wichtig für einen Angriff auf Stalino, der (eine positive Entwicklung im Raum Kharkov vorausgesetzt) aus zwei Richtungen erfolgen könnte. Wenn es gelingt, die Stadt in der nächsten Runde zu nehmen, dann würde uns das viel Luft für den weiteren Verlauf ermöglichen, denn es müßte nicht alles in letzter Sekunde passieren.
Allerdings müssen wir bemerken, daß die Bedeutung von Melitopol durch die Entwicklung im Raum Kharkov etwas geringer geworden ist, denn ein Angriff auf Stalino wäre auch ohne eine Einnahme der Stadt möglich.
Weitere Ziele
Moskau
Über dieses Thema können wir kaum etwas sagen, da wir noch sehr weit entfernt sind und die Feindstärke gar nicht einschätzen können. Die Screenshots unseres Gegners verwenden wir dazu auch nicht, da diese veraltet sind und im schlimmsten Fall sogar eine Finte sein könnten (das soll keine Unterstellung sein). Aber wir verlassen uns nicht darauf, was einige Wochen zuvor gepostet wurde, wir wollen das selbst in Augenschein nehmen.. mittels Luftaufklärung. Alles weitere sehen wir, wenn es soweit ist.
Rostow
Es bringt relativ wenig, um den heißen Brei herum zu reden, denn es dürfte offensichtlich sein, daß wir Rostow wollen. Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, die Stadt in 1941 zu nehmen oder uns wenigstens in eine gute Ausgangsposition zu bringen, um die Stadt mit der 1942er Offensive einzunehmen. Und wir sprechen hier von einer möglichst nachhaltigen Einnahme, denn kurzfristige Eroberungen wie die im RL Ende 1941 möchten wir vermeiden.
Aus diesem Grund haben wir zu Anfang des Spiels das VI. Panzerkorps südlich der Pripjet-Sümpfe vorrücken lassen und nicht mit der H.Gr. Mitte, wie es eigentlich vorgesehen war. Wir haben also die Schlagkraft der H.Gr. Süd erhöht, weil uns der Erfolg im Osten der Ukraine wichtiger war. Nachteil der Strategie: im Raum Wjasma fehlt nun ein Panzerkorps.
Sehen wir mal, was es bringen wird. Wir ziehen es vor, Ziele sicher zu erreichen und zu behaupten, damit wir nicht wie im RL an allen drei Städten (Leningrad, Moskau und Rostow) Niederlagen erreichen. Wir haben sogar in Betracht gezogen, daß wir es nur bis nach Kharkow oder Stalino schaffen, aber wir wollten unbedingt vermeiden, vor der Linie Kursk - Stalino zu verenden... das bedeutet nämlich einen ökonomischen Tod, wie man beim werten GröFrunSaz gesehen hat.
Sewastopol
Auch hier können wir nicht allzu viel sagen, wir lassen das auf uns zukommen. Die Festung ist eine harte Nuß, sogar gegen die KI. Unter Umständen macht es sogar Sinn, den Hafen einfach zu isolieren und in Richtung Kertsch vorzurücken, was zusammen mit der Entwicklung in Rostow gewaltigen Druck auf die Russen ausüben kann. Ganz deutlich gesagt: wenn die Russen den Kaukasus verlieren würden, dann ist der Ofen aus, zumindest ökonomisch betrachtet. Die Wehrmacht hätte dann so viele MPPs, daß das weitere Verhalten der Sowjets quasi egal ist.
Zustand der Wehrmacht
Der vielleicht größte Unterschied zum RL liegt in der Verfassung der Wehrmacht. Wir setzen viel daran, daß unsere Truppen in gutem Zustand sind und nicht für einen "letzten Kraftakt" verheizt werden. Na gut... wir haben ja auch in den Geschichtsbüchern gelesen und wissen deswegen in Etwa, was schief gelaufen ist. Der Erfolg der sowjetischen Winteroffensive war nur möglich, weil die Verbände der Wehrmacht bereits vor dem russischen Winter überstrapaziert waren, und das soll uns nicht passieren. Momentan haben die Russen nur Infanterie und Leichte Panzer zu Verfügung, und mit denen ist ein Angriff gegen unsere Panzerkorps in Sollstärke Selbstmord. Wir wollen mit dieser Strategie eine Winteroffensive gänzlich unterbinden.
Mal sehen, was unsere ganze schlauen Pläne so bringen.
Werter Hohenlohe,
das bleibt abzuwarten. Viel hängt vom Verhalten unseres Gegners ab... der wird das nämlich nicht ohne Widerstand mit sich machen lassen.:D
Admiral Hipper
04.02.14, 17:04
http://www7.pic-upload.de/03.02.14/ofg6skdnp7p.png (http://www.pic-upload.de/view-22160695/Bild-7-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)
Wir finden die Aufstellung des HQ etwas ungünstig. Wenn der werte HvS die Stadt im Sturm nimmt, steht das HQ in den Sümpfen und kommt dort nicht mehr raus. Zudem wird es dann vollständig vernichtet und kann nicht mehr zum halben Preis und Produktionsdauer (!) aufgestellet werden. Lieber auf dem Bahngleis hinter der Stadt, damit die Rückzugswege offen sind. Oder noch besser in der Stadt und die Verteidiger davor, denn dann liefert das HQ sogar Supply 10 und stärkt Eure Divisionen, gerade weil das schwierige Gelände viel Nachschub schluckt. Außerdem ist so sogar die Evakuierung per Bahn möglich.
Das sind jetzt nur so meine Gedanken, da Ihr schon mal erwähnt habt die Verluste an HQs wären so hoch.;)
Ich zitiere:
Anmerkung: Es war natürlich keine Absicht das HQ in einem unterversorgten Sumpfgebiet aufzustellen. Da war einfach nur der Finger auf der Maus zu schnell.
Admiral Hipper
04.02.14, 18:55
Schande über mich...nicht gesehen.:( Die Screens sind aber auch oft sehr ähnlich, da verrutscht man schnell mal in der Zeile.;)
von Sachimos
07.02.14, 01:03
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)
11. September 1941
Die Finnische Front
An der nördlichsten Front ist es mittlerweile ein gewohnter Ablauf. Die Finnen tauschen ihre Korps in vorderster Front aus und dieses wird sofort von unserer Marine und Luftstreitkräften unter Beschuss genommen.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/gu89vw5l2b72.png (http://www.pic-upload.de/view-22189794/Bild-2-Viipuri-Ende-bearbeitet.png.html)
Aber mittlerweile konnten die Fallschirmjäger erfolgreich aus der Front heraus gelöst werden und sind nun auf den Weg zu wichtigeren Frontabschnitten.
Die Leningrader Front
Hier geht der Vormarsch der Deutschen weiter und es bildet sich der, von der STAWKA vorhergesehene, Kessel. Unsere Feinde nutzen dies sofort aus und überall an der Front fahren Lautsprecherwagen auf, um unseren tapferen Soldaten Angst einzuflößen.
Sie sprechen von zahlreichen ähnlichen Umfassungen an der gesamten restlichen Front und behaupten wir würden unsere Kämpfer im Stich lassen. Das dies nicht der Wahrheit entspricht wird schon bald bewiesen werden.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/bn3wpzxce6th.png (http://www.pic-upload.de/view-22189866/Bild-3-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)
Zwar stimmt es das unsere Division in Pskov vollkommen abgeschnitten ist, aber dies war so beabsichtigt und diese Männer sind sich ihrer wichtigen Aufgabe voll bewusst.
Die nördliche Umfassung ist alles andere als vollständig und kann leicht wieder aufgebrochen werden. Der Armee wird der Angriffsbefehl gegeben um die Bahnlinie wieder zu öffnen.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/lsdkegpyn8gt.png (http://www.pic-upload.de/view-22189906/Bild-4-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)
Es hat funktioniert. Wie geplant wurde der Schienenweg geöffnet und die meisten Truppen konnten abtransportiert werden. Ein HQ und eine Division wurden in rückwärtiges Gebiet verlegt, werden dort aufgefrischt und können dann wieder an die Front gebracht werden.
Damit wurde auch unseren Soldaten bewiesen, das sie nichts auf die Warnungen und Versprechungen der Deutschen zu geben brauchen.
Auch der Ausbau der Verteidigung von Leningrad läuft planmäßig ab und wird in Kürze abgeschlossen sein.
Die Mitte der Westfront
Die Deutschen machen sich daran den Kessel von Velikiye Luki auszuräumen, eine Division wird vernichtet und die zweite angeschlagen. Diese zieht sich tiefer in die Sümpfe zurück um den Verfolgern zu entgehen und sich zu den eigenen Linien durchzuschlagen.
Das erlaubt der STAWKA die Verteidigung von Nelidovo neu zu ordnen und den "verirrten" Kommandeur an seine eigentliche Position zu bringen. Die Eroberung der Stadt wird somit für die Deutschen immer schwieriger.
Dasselbe Bild auch weiter südlich bei Wjasma. Dort ist eine Großteil der feindlichen Verbände mit der Partisanenjagd beschäftigt. Ein paar Soldaten und einheimische Bauern binden hier gleich drei feindliche Großverbände.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/fwpi3y5pirsy.png (http://www.pic-upload.de/view-22190030/Bild-5-Mitte-Anfang-bearbeitet.png.html)
Noch bemerkenswerter ist aber das sich die Freischärler auch noch entziehen und Richtung Smolensk marschieren können.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/93o3z899fram.png (http://www.pic-upload.de/view-22190027/Bild-6-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)
Dann finden sie die Stadt auch noch unbesetzt vor. Sofort wird das an das über Funk an das Oberkommando weitergeleitet, in der Hoffnung eines Einsatzes von Fallschirmjägern um die Stadt ohne Kämpfe zurückzuerobern. Aber momentan stehen einfach keine vorbereitetet Einheiten dafür bereit.
Stattdessen sollen die Partisanen versuchen in die Stadt vorzurücken und mit der lokalen Bevölkerung die wenigen deutschen Einheiten zu vertreiben. Anschließend würde ein Angriff erfolgen um wieder eine Verbindung nach Smolensk zu schaffen. Es bleibt abzuwarten ob unsere tapferen Partisanen soweit kommen.
Aber egal wie es kommt, schon jetzt macht sich ihre Aktivität positiv bemerkbar. Denn vor Wjasma stehen nur schwache Kräfte des Feindes. Der Rest ist wieder weiter westlich unterwegs.
http://www7.pic-upload.de/06.02.14/8hcq7325wcn3.png (http://www.pic-upload.de/view-22190094/Bild-7-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)
Die Schlacht um Orel
Dank der frischen Truppen aus Sibirien, die im Westen der Stadt stationiert wurden, könnten die Deutschen sie nicht einfach wie gewohnt überrennen. Das ist sehr gut, denn so können weiter Verstärkungen hier ankommen und die Lage stabilisieren. Denn Orel ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auch als Ausgangspunkt für weitere Operationen strategisch wertvoll.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/wbe3xvqkfez.png (http://www.pic-upload.de/view-22190217/Bild-8-Orel-Anfang-bearbeitet.png.html)
Es ist schon beeindruckend das zwei unserer Divisionen eine vielfache Übermacht aufhalten können.
Weitere Verstärkungen sind bereits unterwegs, auch sind die ersten Truppen bereits eingetroffen.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/lcf3dvzaz9k.png (http://www.pic-upload.de/view-22190242/Bild-9-Orel-Ende-bearbeitet.png.html)
Da Kozelsk bisher auch nur schwach verteidigt war kommen hier ebenfalls frische Verbände an. Zwar noch ohne eigenen Kommandeur aber immerhin.
Wenn Orel noch einige Tage standhält dann gelingt es eventuell den Deutschen hier eine kleine Überraschung zu bereiten. Die Ausgangslage dafür wäre hier ideal.
Bei der STAWKA laufen bereits entsprechende Planungen. Man wird sehen wie der Gegner reagiert.
Der Kampf um die östliche Ukraine
Die Deutschen stürmen weiter auf Charkow. Es werden alleine 3 gepanzerte Großverbände, nebst Infanterie gezählt die hier ins Feld geführt werden. Diesem Ansturm haben unsere drei Armeen nicht viel entgegen zusetzen. Sie müssen sich schwer angeschlagen zurückziehen, aber sie werden nicht vernichtet. Dadurch können sie bald zum Gegenangriff übergehen.
Auch bei Kursk fühlen zwei deutsche Korps vor. Aber aus einem unbekannten Grund nicht so aggressiv und schnell wie auf Charkov.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/w24nxx9ovq.png (http://www.pic-upload.de/view-22190309/Bild-10-Charkow-Anfang-bearbeitet.png.html)
Es kommt gleichfalls zu erfolgreichen Gegenangriffen. Bei Kursk werden durch das gemeinsame Vorgehen von Panzern und Infanterie 2 feindliche Korps schwer angeschlagen und eines sogar zum Rückzug gezwungen und das bei überschaubaren eigenen Verlusten.
Auch von Stalino aus unternimmt eine Armee einen Vorstoß und auch hier muss sich das Korps zurückziehen. Ein sehr erfolgreicher Angriff, denn auch hier sind unsere Verluste sehr gering.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/qbctlvw3uekn.png (http://www.pic-upload.de/view-22190387/Bild-11-Charkow-Ende-bearbeitet.png.html)
Die drei angeschlagenen Armeen konnten vollständig aufgefrischt werden und noch immer rollen Züge mit neuaufgestellten Verbänden in die Städte. Wenn hier die Front stabilisiert werden könnte, dann wäre das als großer Erfolg zu werten.
Es werden bei der STAWKA bereits Stimmen laut die für diesen Fall eine große Operation aus Kursk und Stalino fordern, um damit die Deutschen bei Charkow zu umfassen. Doch das ist alles noch mehr als "Wunschdenken". Es bleibt abzuwarten ob sich der Feind von unseren Verteidigern beeindrucken lässt.
Die Verteidigung der Krim und von Dnjepropetrowsk
Nachdem unsere tapferen Verteidiger von Dnjepropetrowsk vollständig eingekesselt wurde und die Aussicht auf einen erfolgreichen Ausbruch, oder gar Entsatz praktisch nicht gegeben ist, kann es nur einen Befehl geben. Den feindlichen Truppen maximale Verluste beibringen.
Dafür wurden genau die richtigen Gegner gefunden. 2 deutsche HQ stehen genau in Reichweite eines Panzerverbandes und einer Armee. Beide werden angegriffen und erleiden teilweise schwere Schäden.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/vnlz67lfemma.png (http://www.pic-upload.de/view-22190456/Bild-13-Dnjepropetr-Ende-bearbeitet.png.html)
Zwar können die HQ nicht vernichtet werden, aber immerhin müssen sie zumindest zurückgezogen und aufgefrischt werden. Das sollte den Vormarsch doch ein wenig bremsen.
Im Vorfeld der Krim sieht es gar nicht gut aus. Es gibt keine Aussicht mehr auf einen Ausbruch und die ersten rumänischen Soldaten haben bereits die Halbinsel selbst betreten.
Aber auch hier können immer noch Nadelstiche gesetzt werden und irgendwann müssen auch die Rumänen einmal aufgefrischt werden.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/5tk9oay2v6f.png (http://www.pic-upload.de/view-22190471/Bild-15-Krim-Ende-bearbeitet.png.html)
Über die Zukunft dieser Verbände dürfte wohl kein Zweifel bestehen. Hier haben die Deutschen mit ihrer "Kesselpropaganda" ausnahmsweise nicht übertrieben.
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Die STAWKA gibt bekannt:
Der großartige Erfolg unser glorreichen Partisanen bei Smolensk sollte sich mittlerweile unter allen Kommandeuren herumgesprochen haben.
Mittlerweile hat sich eine weiter Gruppe zusammengefunden und ist bereit unseren Feinden schwere Verluste zuzufügen.
http://www7.pic-upload.de/07.02.14/nfvcb6mfzscx.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22190501/RIAN_archive_965_A_guerrilla_commander_teaching_his_fighters_to_use_weapons.jpg.html)
Diese werden auch bereits an allen gängigen Waffen ausgebildet.
Alle Partisanengruppen werden nun unter das Oberkommando der STAWKA gestellt um damit offensive Aktionen unserer Truppen vorzubereiten und unterstützen zu können.
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