Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Aufstieg des Bösen - ein SC SoE AAR der Achse
Wir glauben nicht, dass das passieren wird. Dafür sind die Einheiten dort zu schwach, wenn Wir richtig gezählt haben, dürfte der werte Löwenherz in diesem Bereich keine Panzer mehr haben. Die scheinen ja nun im Norden zu sein.
Insgesamt ist schwer zu erkennen, ob der werte Löwenherz einen wirklichen Plan besitzt oder nur von Runde zu Runde auf die neuen Rückschläge reagiert. Gibt es eigentlich realistische Möglichkeiten den Russen noch zu retten, wenn der werte HvS keinen groben Fehler macht?
Man sieht finde ich auch gerade sehr deutlich, dass der MPP-Vorsprung der Alliierten eigentlich gar keiner ist, da sie für die ganze Forschung dreifach zahlen müssen. Zumindest im Fall der Briten und Amerikaner unrealistisch, da hier doch mit einer Zusammenarbeit gerechnet werden kann. Und die amerikanische Industriekapazität... müsste im Vergleich zu Großdeutschland mindestens bei dem dreifachen liegen, die reinen Produktionszahlen der Amis in den letzten Kriegsjahre sind absolut irre. Aber klar, damit wäre ein Achsensieg grundsätzlich nicht mehr denkbar und das Szenario langweilig. ;)
Dafür müsste man den verschiedenen Kriegsparteien passende Waffen zuteilen, also die Kampfwerte müssten sich unterscheiden, und das wieder wäre ein Balancingalbtraum. Sprich: Die Amis und Briten müssten doppelt bis dreimal so viele Panzer aufstellen können zu geringeren Kosten, aus denen aber die deutschen Panzer auch doppelt so schnell Altmetall machen könnten. Bei den Sowjets wäre das noch schwieriger, hier müssten dann zwar die Panzer gut und die Kosten trotzdem niedrig sein, aber der Organisationsgrad grottig (fehlende Funkausstattung, schlechte Ausbildung).
Die alliierten Panzer waren 1944/45 auch kein Metallschrott mehr. Ich sehe aber die Probleme vor allem bei der Luftwaffe und der Seetechnik. Bei den Panzern ist es ja OK, dass die Alliierten langsamer das deutsche Niveau erreichen. Aber zur See und in der Luft waren sie nie weit weg und oft sogar technologisch überlegen.
Werter HvS, eure Erfolge im Kaukasus sind ja spektakulär...!! :top: Wie es aussieht kann euch der edle Löwenherz da nicht mehr viel entgegensetzen, ausser in Spanien, da kann er wohl einige Erfolge erzielen...Schade um euer HQ...!! :( Sind dann eure Truppen dort auf Low Supply...?? Hoffentlich nicht alle im Norden...Aber ansonsten bitte weiter so...!! :ph:
herzlichste grüsse
Hohenlohe, der euch leider derzeit nicht reppen kann...:smoke::)
Admiral Hipper
24.10.14, 15:22
Wir würden mal sagen der Drops ist geluscht.
Ihr habt wahrlich meisterlich gespielt werter HvS. Dazu kommen die ein oder anderen Fehler des werten Löwenherz.
Wir sind jedenfalls gespannt was Ihr als Alliierten so alles anstellen werdet.:) Gibt es dazu einen AAR?
Man sieht finde ich auch gerade sehr deutlich, dass der MPP-Vorsprung der Alliierten eigentlich gar keiner ist, da sie für die ganze Forschung dreifach zahlen müssen.
Tatsächlich ist es diese Zersplitterung, die den Allies das Leben schwer macht. Auch wenn der werte HvS immer sagt, der Deutsche darf keine Fehler machen wenn er gewinnen will, sehen Wir das nur zum Teil so. Fehler der Allies rächen sich für die Allies viel mehr als für die Deutschen die deutschen Fehler. Eigentlich sollte ein Mehrfrontenkrieg den Deutschen mehr Probleme bereiten, aber defacto ist es der Mehrfrontenkrieg, der den Allies das Heft aus der Hand nimmt.
Will der Deutsche ein Panzerkorps woanders einsetzten - schwupps - Operate - schon steht es anstatt in Grosny in Barcelona. Das können USA + GB nicht und die Transporte auf See sind teuer und dauern extrem lang. Das macht es extrem schwierig bis eine schlagkräftige Offensiv-Streitmacht der Allies vorhanden ist. In dieser Zeit steht die Verteidigung der Deutschen wie eine Eins. Vielleicht sollte ein Operate von Truppen tief in Russland in den Westen auch 3-4 Turns andauern, so wie das Verschiffen von Truppen aus den USA nach England auch 4 Turns benötigt?
Kardinalinfant
24.10.14, 16:47
Ein Problem, was uns bereits länger auffällt. Die Dauer für das Verlegen von Einheiten sollte in der Tat streckenabhängig sein. Dann ergibt sich jedoch wieder das Problem, das die Züge in Sommer und Winter nicht gleichlang sind. Eine Verlegung einer Panzereinheit von der Ostfront nach Spanien in einer Woche (was etwa die Zugdauer im Sommer sein dürfte) ist definitiv unrealistisch, in 4 Wochen hingegen (was im Winter etwa ein Zug sein dürfte) klingt schon besser (vermutlich immer noch etwas zu schnell, aber schon deutlich realistischer). Wenn schon, dann sollte man daher die Dauer nicht in Zügen sondern in festen Zeiteinheiten (Wochen) bemessen, so wie es bei Neuaufstellungen ja auch ist. Solange sollte die Einheit dann im Force-Pool stehen. In HOI I und HOI II war das nach unserer Erinnerung so gelöst.
Eine weitere Frage wäre, ob für eine Verlegung über weitere Strecken nicht auch höhere MPP-Kosten anfallen sollten...
Werter Hjalfnar,
Baku, Tiflis und die beiden Ölquellen bedeuten für die Russen einen Verlust von 80 MPP und für uns einen Gewinn von 64 MPP, wenn alle Ressourcen voll produzieren.
Wenn das HQ in Spanien Asche ist, dann müssen wir damit zurechtkommen.. leider.
Werter Bigfish,
Eure These von der Auffrischung wir wohl richtig sein. Allerdings fragen wir uns, was das Gesamtkonzept ist.. wir binden mit unseren Panzerjägern und dem bißchen Infanterie fast 30 Einheiten der Westalliierten.. das kann nicht das Ziel sein.
Am Anfang hat der werte Löwenherz mit seiner Strategie Erfolg gehabt, weil wir einige Panzerkorps aus Rußland abziehen müssen.. er hat uns als quasi durch die Bindung in Spanien davon abgehalten, unsere Panzerkorps woanders einzsetzen. Mittlerweile haben wir den Spieß rumgedreht.. wir binden die alliierten Streitkräfte in Spanien, so daß sie nichts anderes machen können.. und unsere Panzer zerkloppen die Russen.
Dann zum Thema Zersplitterung: Ihr vergeßt den außerordentlichen Vorteil der Russen, die ihre Einheiten einfach am Zielort aufstellen können. Die meisten Kämpfe am Boden sind nun mal in Rußland, und da ist das ein gigantischer Vorteil. Ihr habt Recht, daß es die Westallierten schwer haben..... aber auch die Wehrmacht mußt ihre Einheiten per Operate in den Osten schicken.
Bezüglich Eurer Einschätzung, daß die Alliierten keine Fehler machen dürfen: warten wir mal ab, bis wir gegeneinander spielen.. Ihr die Deutschen, wir die Alliierten.. alternativ könnt Ihr auch mal den werten Ippär fragen, der dürfte unserer Einschätzung nach 80% seiner Spiele gewinnen, wenn er SoE als die Alliierten spielt.
Werter Azrael,
danke sehr.
Wegen Eurer Frage: wir verweisen auf das letzte Bild in Zug 146, dort kann man die aktuelle Feindlage in Astrachan sehen. Eine Armee, ein HQ, StuKas und Jagdflieger stehen dort. Vor denen haben nicht allzu viel Angst.. und selbst wenn in Astrachan neue Einheiten aufgestellt werden, dann würden wir es durch unsere passive Aufklärung sehen.
Die Niederlage in Stalingrad im RL hatte viele Gründe.. einer davon war, daß Großteile der Luftwaffe zu früh in den Mittelmeerraum verlegt wurden, und deswegen hat man die russischen Truppenbewegungen im Vorfeld des 19. November 1942 nicht erkannt. Wir haben volle Luftaufklärung... uns wird also hoffentlich sowas nicht passieren.
Werter suo,
für die Russen sieht es übel aus.. es geht eher darum, wann sie den Löffel abgeben. Wir müssen aber weiter angreifen, sonst dauert es zu lange.. und vielleicht gelingt dem werten Löwenherz ja ein vernichtender Schlag.
Das meinen wir ernst.. er müßte nur mal seine Kräfte an einr Stelle der Front in Rußland konzentrieren, seinen Angriff vorbereiten und Luftunterstützung mitnehmen, dann würde ihm ein taktischer Gegenschlag sicherlich gelingen... siehe Tambow. Wenn er dort seine Panzer konzentriert hätte, dann würde nun ein riesiges Loch zwischen Moskau und Stalingrad klaffen. Wir wollen nicht behaupten, daß die Russen noch gewinnen können, aber es gibt durchaus Dinge, vor denen wir Angst hatten, und die sind nicht passiert.
Wenn die Russen einige ihrer besten Einheiten an einer Stelle konzentrieren, können wir nicht gegenhalten.. keine Chance. Allerdings würde das den Verlauf nur aufhalten und nicht stoppen.. dazu ist es unserer Ansicht nach wegen der NM zu spät. In zwei Runden fällt diese wahrscheinlich unter 40%, und die Russen bekommen das nächste Malus.
Wir hätten an Stelle der Russen versucht, anstatt der Angriffs auf Tichwin lieber konzentriert von Tambow aus nach Westen vorzurücken.. nach Woronesch und dann nach Süden in Richtung Rostow. Wäre für die Wehrmacht eine Katastrophe geworden.. wir hätten zu Stabilisierung wahrscheinlich die Legion Condor abziehen müssen.
Werter Hohenlohe,
noch ist das HQ nicht verloren. Bspw. schlechtes Wetter würde wohl helfen, daß es überlebt.
Aber selbst bei einer Vernichtung wären die restlichen Truppen nicht auf Low Supply, denn die spanischen Cities haben auch ohne HQ Supply 10 und Towns 8... Spanien wurde ja nicht von uns erobert, sondern von den bösen Alliierten angegriffen, und deswegen ist der Supply dort genauso gut wie im Reich. Man kann die blauen Zahlen in den Screenshots recht gut erkennen, wenn nicht gerade eine Einheit drinnen sitzt.
Werter Ippär,
habt Ihr nicht letztens noch gesagt, daß die Achse nicht gewinnen kann? :D
Aber im Ernst: wir denken, daß für die Achse wirklich alles perfekt laufen muß.
Desweiteren sehen wir nicht, daß unser Gegner irgendwelche echten Fehler gemacht, er hat auch an vielen Stellen großes Pech mit dem Timing gehabt, bspw. Leningrad und Moskau. Wenn wir Leningrad nicht im Handstreich genommen hätten, dann hätten wir wohl Moskau verloren. Wir glauben nach wie vor: wenn wir 10 mal gegen Euch spielen würden, dann wären maximal 1 oder 2 Siege für uns drin. Und auch beim werten Löwenherz wäre es so: wir haben ihn manchmal ein bißchen ausgetrickst, weil wir mehr Erfahrung haben.. nochmal würde ihm das nicht passieren. Wir legen uns fest: Siege der Achse sind eine Rarität, wenn beide Spieler auf ähnlichem Niveau agieren.
Bei dieser Kampagne braucht man auch Erfahrung.... sonst geht es in die Hose, so wie beim werten GröFrunSaZ und auch bei uns.
Werter Kardinalinfant,
wir sehen Eure Punkte als durchaus richtig an. Bei SoE sind die Kosten für den Bahntransport höher als bspw. bei AoC, womit der von Euch geäußerten, durchaus berechtigten Kritik Rechnung getragen wird, denn der Bahntransport ist bei SoE strategisch wertvoller als bspw. bei B2B. Wir möchten bemerken, daß wir die MPP-Kosten für den Bahntransport sehr hoch finden.. wenn wir eine StuKa oder eine Panzerkorps mittels Operate bewegen, kostet das über 100 MPP, also mehr als die Wiederauftstellung einer Einheit Panzerjäger.
Vielen Dank für die klärenden Infos, da wir das nicht wussten...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Admiral Hipper
24.10.14, 20:55
Werter Ippär,
habt Ihr nicht letztens noch gesagt, daß die Achse nicht gewinnen kann? :D
Natürlich kann die Achse gewinnen. Wie Ihr schon richtig erwähnt habt darf man dabei als Achse nicht viele Fehler machen.
Und Ihr habt nicht viele gemacht, so wie es aussieht.
Die wenigen Fehler konnte der werte Löwenherz nicht ausnutzen, ob nun wegen Unkenntnis, falsches Timing oder einfach Pech.
Im Nachhinein könnte man den Angriff auf Spanien als Fehler bezeichnen, da er die Achse nicht im geringsten geschwächt sondern eher noch gestärkt hat. Ob eine Landung an anderer Stelle mehr Erfolg gehabt hätte steht allerdings in den Sternen.
Die Inaktivität in Spanien führen Wir jedenfalls auf das ungefähre Kräftegleichgewicht zurück. Der werte Löwenherz hat dies wohl auch erkannt. Wenn er angreift riskiert er einen harten Gegenschlag mit heruntergelassenen Hosen, welcher katastrophal enden kann auch weil Ihr wesentlich flexibler durch Truppenverlegungen auf Verluste reagieren könnt, was die Allierten in diesem Fall nicht möglich ist. Das Verhältnis von See- zu Bahntransport wurde ja schon angesprochen, es ist leider etwas unausgeglichen.
Jedenfalls meinen Wir mit "der Drops ist gelutscht", dass von den Alliierten wohl keine strategische Gefahr mehr ausgeht. Außer Ihr verheimlicht uns Lersern Geheimdienstmeldungen über alliierte Truppenmassen auf der britischen Insel.:D
Außer Ihr verheimlicht uns Lersern Geheimdienstmeldungen über alliierte Truppenmassen auf der britischen Insel.
Uns würde tatsächlich interessieren wie "passiv" der Alliierte maximal sein darf/kann um in Ruhe eine wirkliche Invasionsarmee aufzubauen und zeitgleich zum Einsatz zu bringen?
Dabei bedarf es vorallem der USA. Und bis die USA essentielle Zahlen an Panzern, Infanterie, Jägern und Stukas auf vernünftigen Techleveln haben, ist es 1945. Es Bedarf dafür ja auch einer großen Flotten zur Deckung einer Landungsmacht.
Was es bei SC ja auch nicht gibt, sind die Mulberry-Häfen. Das in Frankreich auch die "verbrannte Erde" gilt stört Uns mächtig - aber das haben Wir schon öfters gesagt.
Nur wenn die Allies eine wirkliche Streitmacht haben kann etwas gerissen werden, dass sieht man auch in diesem AAR ständig. Der werte HvS sagt es ja "Konzentration" der Truppen. Nur scheint es immer so, dass der Alliierte einfach keine Zeit hat, um eine konzentrierte Streitmacht zum Einsatz zu bringen.
Wenn der Russe die volle Macht des Reichs abkriegt geht er wohl über kurz oder lang ein. Wie ihr werter Bigfish sagt glauben auch wir dass die große Kunst als Ally ist mit den Briten und Amis die Achse durch Nadelstiche möglichst aufzuhalten und dann rechtzeitig so stark zu Landen bevor der Russe zu stark gekrüppelt ist. Gelingt dies wird wohl hingegen die Achse überfordert.
Vielleicht wäre ja eine Möglichkeit auch Sledgehammer versuchen umzusetzen. Churchhill spottet darüber zwar in seinen Memoiren, aber wir fanden die Idee der Amis eigentlich ziemlich überzeugend. Zumindest hätten sie so mit dem Brückenkopf bei Cherbourgh einen ziemlichen Abnutzungskampf führen können mit wegen dem begrenzten Gebiet bereits damals Vorteilen für die Allies. Zumindest solang sie die Lufthoheit gehabt hätten hätten sie dann ja mit Schlachtschiffen sämtliche Versuche der Deutschen den Brückenkopf zu beseitigen extrem blutig werden lassen, so wie später in Italien bei Anzio z.B..
Übertragen aufs Spiel würde der Ami möglichst früh versuchen starke Luftwaffenverbände nach England zu bringen, und dann landen die Engländer an den Küsten in Frankreich oder der Niederlande einzelne Korps und versuchen mit der Luftwaffe mehr Schaden zu verursachen als sie selber erleiden. Die Flotte kann zusätzlich deutsche Einheiten an der Küste beschießen.
Sobald der Deutsche zuviel Luftwaffe von der Ostfront transferiert würde man eben mit den Wallies eine Weile Ruhe geben und hätte zumindest für hohe Operatekosten und ein Fehlen der Luftwaffe an der Ostfront gesorgt.
Parallel dazu könnte man versuchen einen ersten Anfang strategischen Bomberkriegs zu machen.
Denkt ihr so etwas könnte Erfolg haben oder ist die Luftwaffe durch Techvorsprung + Erfahrung 1941/42/43 soviel überlegen dass dabei der Engländer/Ami ausbluten würden?
Aber zumindest der Engländer könnte doch hoffentlich seine Luftwaffe vorher auch gegen die Italiener z.B. trainieren so dass er die ersten Wellen dann fliegt und die Amis dann hoffentlich schon nicht mehr abgefangen werden können und so selber üben können?
Die Deutschen Jäger mit zwei oder gar drei Erfahrungssternen sind eigentlich kaum zu knacken. Mann braucht dafür wirklich viele eigene Jäger und Stukas und wenn die auf High Supply zerstört werden, sind die Deutschen Jäger auch sehr schnell wieder da...
Man sollte ein Spiel wirklich als Spiel sehen und es scheinbar nicht so sehr mit der Realität vergleichen? Dafür abstrahiert SC einfach auch viel zu stark...
Lewis Armistead
25.10.14, 12:11
Die Deutschen Jäger mit zwei oder gar drei Erfahrungssternen sind eigentlich kaum zu knacken. Mann braucht dafür wirklich viele eigene Jäger und Stukas und wenn die auf High Supply zerstört werden, sind die Deutschen Jäger auch sehr schnell wieder da...
Man sollte ein Spiel wirklich als Spiel sehen und es scheinbar nicht so sehr mit der Realität vergleichen? Dafür abstrahiert SC einfach auch viel zu stark...
Das ist immer das Problem, wenn Spiele in ihren Ankündigungen mit Realismus und historischer Genauigkeit oder solchen Schlagwörtern werben.
Da ist es vorprogrammiert, dass genau das im Nachhinein zerpflückt wird. Ärgerlich für uns ist es immer, wenn bei keinem oder nur wenig Mehraufwand unnötig abstrahiert oder Dinge einfach falsch dargestellt werden.
Werte Audienz,
wir hatten gehofft, daß uns heute noch ein Spielzug unseres Gegner erreicht, aber bisher ist nichts im Postkasten. Morgen fahren wir erstmal mit unserer Gattin auf die Westindischen Inseln.. wir wollen dort die Feindlage erkunden, um ggf. einen Angriff auf die USA durchführen zu können. Ab dem 9. November geht es weiter.
Euer Hyazinth von Strachwitz
Wir wünschen euch angenehmen Urlaub und warten geduldig auf eure Rückkehr...:top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Viel Vergnügen auf diesen Inseln!!
Viel Erfolg bei der Sondierung der Lage. ;)
Erholt Euch gut, edler Herr. :)
Gute Reise - gute Wiederkehr werter HvS!
hohe_Berge
26.10.14, 16:51
Gute Reise - gute Wiederkehr werter HvS!
Dito. (10 Zeichen)
Glück Auf
Kurfürst Moritz
26.10.14, 17:20
Auch Wir wünschen Euch eine gute Rückkehr und den Erwerb der gewünschten Informationen! :)
Schwanstein
27.10.14, 14:13
Gute Erholung auf den Inseln. Damit es danach voller Tatendrang weitergeht.
Teddy Suhren
28.10.14, 12:42
Wir wünschen Euch ebenfalls einen erholsamen Aufenthalt und eine gute Reise!
Wir erwarten nach eurer Rückkehr natürlich einen umfassenden Frontbericht von der aktuellen Frontlage...*grins*:D
Auf eine gesunde Heimreise...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::D
Werte Audienz,
danke für die netten Wünsche. Nun geht es zum Glück weiter! :D
Dann noch ein paar Nachsätze zu den Beiträgen der Regenten, auf die wir bisher noch nicht eingangen sind.
Werter Ippär,
wir stimmen Euch weitestgehend zu. Allerdings denken wir, daß eine konzentrierte Landung in Frankreich Anfang 1944 einen ganz anderen Ausgang des Spiels ergeben hätte. Das Terrain dort spielt der Achse nicht so sehr in die Hände wie in Spanien, und jede Stadt, die fällt, würde uns fehlen. Auch wäre bereits Anfang 1943 ein Landung in Süditalien möglich gewesen.
Die Landung in Spanien war anfangs gut für die Alliierten, weil sie immense Kräfte von uns gebunden hat. Aber durch die Passivität und Erfolglosigkeit hat sich die Situation gewandelt: die Alliiierten werden in Spanien verschlissen, und wir haben nicht ein Panzerkorps dort stehen. Die Royal Air Force und die USAF bluten, während unsere Jäger kaum Schaden nehmen.. und unsere StuKas werden zu wahren Todesengeln. Wir würden aus jetztiger Sicht sagen, daß sie Alliierten sich verzetteltt haben.. passiv im Westen und offensiv bei Valencia macht wenig Sinn. Wir glauben, daß eine Konzentration von 6 allierten Panzerkorps und 8 StuKas für uns nicht aufzuhalten gewesen wäre, aber eine Schwerpunktbildung unterblieb.
Werter Bigfish,
wir haben da eine andere Ansicht... die Alliierten haben bereits in 1944 genug Truppen zu Verfühung, siehe Spanien. Und auch die Verbrannte Erde in Frankreich sehen wir nichts als Problem... jede Town mit Supply 1 bedeutet, daß ein HQ darin Supply 8 hat.. man kann sich also gut versorgen, und wenn man mit StuKas von England aus operiert, dann haben die Deutschen wenig Chancen für einen Gegenschlag.
Werter Boron,
wir denken ernsthaft, daß die Russen auch allein gegen die Wehrmacht eine gute Chance haben. Wir haben schon genug Spiele gespielt, wo die Achse in Rußland schlichtweg verreckt und verschlissen ist. Man kann unheimlich viel falsch machen. Bitte bedenkt, daß dies nun schon der vierte MP-AAR von SoE ist, und die drei vorherigen waren klare Siege der Aliierten. Wir möchten jedem Regenten ans Herz legen, mal die Achse gegen einen qualifizierten Gegenspieler auszutesten.. aber nicht wundern, wenn man irgendwo in den Weiten Rußlands Schiffbruch erleidet.
Von der Salami-Taktik, die Ihr angedeutet habt, halten wir nicht viel. Die Wehrmacht müßte nur ein Panzerkorps im Westen haben, das die isolierten Einheiten auf Low Supply zerstört.. das wäre für die Alliierten teuer und schlecht für deren NM. Allerdings müssen wir gestehen, daß wir diese Taktik noch nicht in Aktion gesehen haben.. es könnte also sein, daß sie gar nicht so schlecht ist, wenn man es durchdacht anstellt.
Zug 148 - 8. September 1944 - Feindaktivitäten
Die Alliierten bereiten sich auf den Winter vor... was uns nur Recht sein kann.
http://imageshack.com/a/img537/5715/JA2qxh.png
Die Alliierten greifen mit allen verfügbaren StuKas unser HQ im Westen des Landes an. Die Schäden sind überschaubar, weil das HQ mit Anti Aircraft 1 ausgerüstet ist und sich in einer Stadt befindet, die einen Bonus auf Bomber Defense bietet. Der Angriff war wahrscheinlich ein schlimmer wirtschaftlicher Mißerfolg, denn unserer Jäger haben kaum Schaden genommen, wären die alliierten Einheiten ordentlich geblutet haben dürften... sowohl die Jäger als auch die Bomber.
Wir bemerken, daß ein weiteres britisches Panzerkorps eintrifft.
http://imageshack.com/a/img909/5462/2GciYI.png
Wir denken uns, daß anstatt des Angriff auf das westliche HQ die Vernichtung unseres HQs im Osten mehr Sinn gemacht hätte.. die Alliierten hätten es erst suchen müssen, aber dann wäre es auf Low Supply zerstört worden.
Nördlich von Cartagena bemerken wir ein weiteres Panzerkorps der Briten.
http://imageshack.com/a/img910/325/FluIBV.png
Die Russen beschädigen unsere Panzer und bleiben ansonsten passiv, was uns ganz Recht ist.. es paßt gut zu unseren Plänen für 1945.
http://imageshack.com/a/img661/1069/Uaazje.png
Die Russen greifen mal wieder Moskau an.. es bahnt sich die Vierte Schlacht um Moskau an.
http://imageshack.com/a/img746/1236/fZWJEt.png
Mangels Bahnverbindung kann der Feind seine Truppen in Astrachan nicht verstärken. Er weiß, daß ein Angriff möglich ist und verlegt deswegen seine Luftwaffe. Wir beschließen, den Angriff auf Astrachan noch in 1944 zu beginnen.
http://imageshack.com/a/img538/629/pJGZZh.png
Die beiden verbliebenen HQs versuchen zu fliehen. Klappt aber wohl nicht.
Zug 149 - 15. September 1944
Wir führen unsere Pläne weiter durch.
http://imageshack.com/a/img908/2290/Z7P96E.png
In Spanien vernichten wir mit unseren StuKas ein weiteres PK der Briten.. und richten Schäden unter den feindlichen Jägern an.
http://imageshack.com/a/img661/154/rQE4uo.png
Wir verlegen ein AK und eine Einheit Panzerjäger nach Moskau... sicher ist sicher.
Die 1. Armee führt einen Gegenangriff durch, und eine Sowjetarmee ist nur noch einen Schatten ihrer selbst. Sobald der Winter kommt, können wir Moskau wahrscheinlich recht leicht verteidigen. Auch im Raum Moskau paßt uns die Feindlage gut ins Konzept.
http://imageshack.com/a/img673/4467/ePRZQc.png
Im Raum Tambow ist schlechtes Wetter, und wir haben keine Aufklärung. Also schicken wir die Truppen in die Winterquartiere.. ein bißchen Ruhe schadet nicht.
http://imageshack.com/a/img674/4744/KTlHsi.png
Unsere Truppen beginnen mit dem Vormarsch auf Astrachan. Die StuKas bereiten den Angriff vor, indem sie das HQ beschädigen und damit den Supply in der Stadt reduzieren, was die Eroberung einfacher macht.
Eine Einnahme der Stadt vor dem Winter erscheint möglich.. und wäre sehr wichtig.
http://imageshack.com/a/img661/4570/zzD3iI.png
Eins der beiden HQs wird vernichtet, das andere ist abgeschnitten.
Noch immer wissen wir nicht, ob in Baku Truppen stehen.. aber nächste Runde werden wir es wissen.
Aber der Supply da unten ist miserabel... das Monsterkorps hat Supply 2.
Je früher wir Baku haben, desto besser.
Für Spanien, Moskau und Baku wünschen wir euch viel Erfolg...!! :top: Vor allem für Baku...möge euch die Eroberung gut gelingen...:ph:
Nur weiter so!! :fecht:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Willkommen zurück werter HvS,
das euer Gegner im Norden bei Sortavla nicht angreift verstehen wir absolut nicht. Er verfügt über 3 Panzerkorps, ihr über eins. Da nicht anzugreifen sondern euch sogar noch vollkommen in Ruhe zu lassen ist eine fahrlässige Verschwendung von Ressourcen. Wenn er da nicht angreifen will hätte er diese Panzerverbände mal lieber in Moskau gesammelt.
Kommen wir auch gleich zu Moskau. Ein typischer Stellungsfehler eures Gegners. Die Infanterie steht alleine vor euren Linien kann aber 3 Angriffe abbekommen und ist damit aus dem Spiel genommen. Er muss sie abziehen, aufrüsten und wieder an die Front verlegen. Damit sind 3 Runden vorbei und die Schlacht entschieden.
Die Angriffe im Norden und in Moskau sind einfach nicht energisch genug. Euer Gegner verpasst es Schwerpunkte zu bilden und mit der geballten Kraft seiner Truppen anzugreifen.
Da kann ich dem werten Silem nur zustimmen...aber ist der edle Löwenherz wirklich so ein Zauderer oder wartet er nur auf einen Moment eurer Unaufmerksamkeit...:)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
In früheren Teilen der SC-Serie konnte man m. W. nach Städte mir Radar oder Anti-Aircraft System ausrüsten, macht das Sinn (z.B. in Spanien um gezielt Einheiten in Städten zuschützen?)?
Kardinalinfant
10.11.14, 16:26
Ohne dem werten HvS vorgreifen zu wollen, aber wir meinen, dass eine Aufrüstung von Städten (wie auch von Kleinstädten und Ressourcen) mit Anti-Aircraft Technologie möglich ist. Allerdings dürfte diese nur die Verteidigungsfähigkeit der Stadt selber erhöhen und nicht diejenige der Einheiten, welche sich darin befinden. Diese müssten ihrerseits und extra mit der Anti-Air-Technologie aufgerüstet werden. Die Erhöhung der Städte (und noch mehr der Ressourcen) macht da evtl. Sinn, wo ein strategischer Bombenkrieg droht...
Werter Silem,
im Norden von Rußland hat der werte Löwenherz wahrscheinlich Bedenken, in eine Falle zu laufen... und er hat gemerkt, daß wegen der geringen Moral der russischen Truppen seine Panzerkorps sogar Probleme mit den finnischen Veteranen-Armeen haben. Mit anderen Worten: er kann zwar angreifen, aber das würde ihn einiges kosten. Und er weiß nicht, wo unsere StuKas sind.. er muß also damit rechnen, daß er seine Panzerkorps bei einem Angriff einfach weggeballert bekommt. Und er hat noch ein weiteres Problem: abziehen kann er seine Truppen auch nicht, weil wir nach vor Tichwin kontrollieren, und alle Bahnverbindungen in den Norden westlich des Onega-Sees gehen nun mal über Tichwin. Mit anderen Worten: die Panzer sind dort oben nicht verschwendet, sie sind gestrandet und können nicht per Bahn nach Moskau geschickt werden. Das Verhalten unseres hoch geschätzten Gegenspielers ist für uns durchaus nachvollziehbar, wir würden uns wahrscheinlich ähnlich verhalten.
Wegen Moskau: der Angriff hat Hand und Fuß... wie in dieser Runde zu sehen sein wird. Das Problem für den werten Löwenherz ist nun mal, daß eine Schwerpunktbildung kaum möglich ist, wenn das Land in mehrer Teile zerschnitten wurde. Der Bereich westlich des Onega-See hat keinen Bahnverbindung mehr, und der südliche Kaukasus auch nicht. Wenn neue Truppen einmal aufgestellt sind, können sie nicht mehr in einen anderen Teil verlegt werden.
Werter Hohenlohe,
der werte Löwenherz ist kein Zauderer, er hat sich nur gewissenhaft vorbereit... wie in dieser Runde zu sehen sein wird. :D
Werter ThomasL,
die Idee hatten wir auch schon... aber es ist exakt so, wie der werte Kardinalinfant sagt: von der Aufrüstung mit AA-Tech ist nur die Stadt betroffen, die Einheit muß separat aufgerüstet werden. Das würde vielleicht im Fall von Valencia in Erwägung ziehen, aber nicht im Westen von Spanien, wo wir seit längerem geplant hatten, uns im Falle eines Angriffs zurückzuziehen.
Zug 150 - 22. September 1944 - Feindaktivitäten
Der von uns seit langem gefürchtete Angriff in Spanien beginnt, und die Auswirkungen sind ungefähr so, wie wir erwartet haben. Wir hatten es ja bereits angemeldet: wir werden uns dann schrittweise zurückziehen.. im Westen sind keine produzierenden Städte.
http://imageshack.com/a/img661/2694/hr9GSn.png
Wir verlieren zwei Panzerjäger... kein Problem, die kosten nicht mal 90 MPP und sind in zwei Runden wieder auf dem Spielfeld.
http://imageshack.com/a/img661/9031/VcuQWf.png
Wenn's nur das ist, dann wir es uns nicht umhauen.
http://imageshack.com/a/img913/6965/UCcMVu.png
Moskau wäre in Gefahr... wenn es nicht schon Herbst wäre.. und wir bekommen in den nächsten zwei Züge vier frische Einheiten.
Zug 151 - 6. Oktober 1944
Wir führen weiterhin unsere Pläne aus.
http://imageshack.com/a/img537/9828/h4MLom.png
In Spanien verlegen wir unsere Front nach hinten... das können wir noch eine ganze Weile so machen.
Eins der Ami-PKs wird vernichtet, und das zweite hätten wir auch erwischt, wenn die Würfel uns hold gewesen wären.
http://imageshack.com/a/img908/9780/5VE4ye.png
Im hohen Norden nehmen wir unsere Front auf eine besser zu versorgende Linie zurück. Den Russen wird ein eventueller Angriff noch schwerer gemacht, denn sie müßten erst den Beschuß durch unserer Elite-Artillerie überstehen. Wir glauben, daß hier erstmal nichts passieren wird.
http://imageshack.com/a/img911/803/zN9y8j.png
Für sich allein betrachtet macht es wenig Sinn, unsere Einheiten aufzufrischen.. aber wir wollen Zeit gewinnen und hoffen nun auf den Winter.
http://imageshack.com/a/img908/4283/eFlRXR.png
Ärgerlich... wenn sie die sowjetische Armee zurückgezogen hätte, wäre die Stadt uns gewesen.
http://imageshack.com/a/img661/2259/FUCXNB.png
Auch im tiefen Süden haben wir kein Glück. Zwar gelingt die Einnahme des nördlichen Ölfelds, aber der Angriff auf die Armee, die das südliche Ölfeld besetzt hält, lief nicht sehr gut. Wenn die verteidigende Armee sich zurückgezogen hätte, dann wäre das Monsterkorps nachgerückt und hätte die Armee vernichtet. Naja, vielleicht nächste Runde.
In Baku selbst ist aktuell keine Einheit, aber das kommt sicherlich noch, sonst hätte unser Gegenspieler eine andere Aufstellung gewählt. Aber es bleibt dabei: mit etwas mehr Glück hätten wir die Stadt bekommen können.. so wird es wahrscheinlich Frühjahr.
Zug 152 - 20. Oktober 1944 - Feindaktivitäten
Der Feind verhält sich wie erwartet.
http://imageshack.com/a/img674/5463/TMQJFG.png
In Spanien rücken die Amis weiter vor und vernichten ein spanisches Armeekorps. Allerdings hat der Angriff einiges an Schwung verloren. Wir wundern uns, warum unser Gegenspieler nicht das spanische Panzerkorps vernichtet hat, was durchaus möglich gewesen wäre.
http://imageshack.com/a/img911/864/wZfGap.png
Im Raum Moskau wird die 1. Armee vernichtet, aber die Russen setzen nicht nach. Scheinbar haben die hohen Verluste des sowjetischen Panzerkorps es zum Rückzug gezwungen. Moskau ist vorerst sicher.
http://imageshack.com/a/img673/3637/PwbxLd.png
In Astrachan und in Baku kommt es, wie es kommen mußte... Regenwetter. Dann tauchen in Baku noch drei neue Feindeinheiten auf... hatten wir sowas nicht prophezeit?
Naja, was soll's.... dann müssen wir die halt auch noch vernichten. Wird aber eine ganze Weile dauern... leider.
Zug 153 - 3. November 1944
Gutes Wetter ist uns leider nicht vergönnt... dann wollen wir mal sehen, was wir sonst noch Böses anrichten können.
http://imageshack.com/a/img537/4460/CcdTev.png
Wir bemühen uns, den Angriff der Amis ins Leere laufen zu lassen. Auch gelingt es uns, das dritte Ami-PK zu beschädigen, so daß der Feind nur ein einsatzfähiges Panzerkorps im Kampfgebiet hat.
Und nur mit Infanterie wird es nicht allzu schnell voran gehen.
http://imageshack.com/a/img673/1624/JHgHJU.png
In Moskau bleiben wir bei unserer Strategie und machen gar nichts. Nach der Aufnahme des Bildes haben wir noch ein AK in die Lücke verlegt.. wir glauben nicht, daß Moskau unmittelbar in Gefahr ist.
Die Einnahme von Astrachan verpassen wir knapp, die Armee in der Stadt überlebt auf Stärke 3. Eine einzige StuKa hätte gereicht, aber es war ja schlechtes Wetter.
http://imageshack.com/a/img909/8808/PSYuRg.png
Zwar gelingt es uns, eine weitere Armee zu vernichten, aber der Kampf um Baku wird sicherlich noch eine Weile dauern.
Das Monsterkorps wird an die Front befohlen.
Wir denken, daß der Fall von Baku nur eine Frage der Zeit ist. Sobald die StuKas wieder fliegen können, drehen wir die Russen durch den Fleischwolf.
http://imageshack.com/a/img912/2204/9Grog2.png
Die russische NM ist unter 40% gefallen, was einen weiteren Nachteil von 5% Moral bedeutet. Die Amis sind auch unter 90%... nur die Wehrmacht ist noch gut in Schuß.
http://imageshack.com/a/img907/7926/EgfbUa.png
Das bringt uns weitere MPPs ein.. ohne die vier Levels Industrietechnologie könnten wir eh schon einpacken.
Das sind doch im Grossen und Ganzen gute Nachrichten...Wieviel MPP habt ihr derzeit...?? :top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Hohenlohe,
wir betrachten die Angriffe auf Astrachan und Baku als äußerst unglücklich.. aber es ist kein Beinbruch, da es uns nur Zeit kosten wird. In der aktuellen Runde (155) hatten wir ein Einkommen von 1.062 MPPs.
Zug 154 - 17. November 1944 - Feindaktivitäten
Die Amis greifen weiter an..
http://imageshack.com/a/img673/5961/9oVLGG.png
.... und vernichten eine Armee und das bereits schwer angeschlagene Panzerkorps. Wir nehmen zur Kenntnis, daß die Amis auch Verluste erleiden.
http://imageshack.com/a/img661/3531/OpEZvJ.png
Die Russen greifen an und vernichten eine finnische Veteranen-Armee. Allerdings sind die sowjetischen Verluste sehr hoch, das Panzerkorps im Süden hat nur noch Stärke 4. Es war wohl eine leichte Überraschung, daß wir unsere Artillerie vor Ort hatten.. und die hat ordentlich Schaden angerichtet. Nun wird deutlich, warum die Russen nicht angegriffen haben... netto bringt es nichts.
http://imageshack.com/a/img538/4465/vRM5Sa.png
Wir hatten unsere Kräfte absichtlich ein wenig zurückgezogen und darauf gehofft, daß die Russen vorrücken... dann können wir uns nämlich den Panzer schnappen.
Und die Russen verhalten sich, wie wir es erwartet haben.
http://imageshack.com/a/img674/4689/k03d9g.png
Brrrrrr...... gerade die finnischen Veteranen verlieren wir nicht gerne.
Zug 155 - 1. Dezember 1944
Obwohl es Winter ist, unsere StuKas in Rußland nicht fliegen können und Astrachan auch im dritten Anlauf nicht erobert wird: keine schlechte Runde.. für Winter.
http://imageshack.com/a/img901/3743/eWFGqg.png
Wir vernichten eine Armee der Amis... was deren Angriff weiteren Schwung nimmt.
Wer nach dem Loch im Osten von Madrid fragt: das haben wir am Ende der Runde gestopft.
http://imageshack.com/a/img537/5470/vXrjrF.png
Im Norden gibt es einen großen Erfolg zu berichten: das X. Panzerkorps vernichtet das 2. Schock-PK der Russen auf Low Supply, ohne eigene Verluste zu erleiden, was exakt den Voraussagen entsprach. Das ist ein Riesenproblem für die Russen, weil sie unser Panzerkorps nicht frontal angreifen können... nicht mit zwei bereits angegschlagenen PKs und den miserablen Werten.
http://imageshack.com/a/img673/323/tQTSJe.png
Das X. Panzerkorps bekommt dafür einen Erfahrungsstern... was es für die Russen noch schwieriger machen würde, das PK anzugreifen.
http://imageshack.com/a/img661/9703/MyPxOB.png
Auch im Süden passiert etwas... trotz Schneefalls. Eine rumänische Armee steht am Hafen von Machatschkala und kann bei Bedarf in der nächsten Runde in die Boote gesetzt werden... und entweder nach Astrachan oder Baku schippern.
Das Monsterkorps vernichtet das russische PK, und nun haben die Russen ein Problem: das Monsterkorps kann die Ölquelle einnehmen und das HQ angreifen.. und wenn der werte Löwenherz eine frische Einheit dort platziert oder eine der Armeen dorthin zieht, kann das Monsterkorps sie mit Prepared Attack-Bonus ausradieren und trotzdem die Ölquelle einnehmen. Weiter nördlich steht ein weiteres PK, das bei Bedarf angreifen kann. Allerdings wird es bald schneien, was uns ausbremsen wird.. aber bis jetzt sieht gut aus.
http://imageshack.com/a/img746/4928/aOfQmT.png
Einige Einheiten warten im Raum Berlin auf ihre Einsatzbefehle. Moskau? Westspanien? Oder etwas ganz anderes?
Das schlechte Wetter in Russland dürfte eure Flieger lange am Boden halten...Bleibt zu hoffen, dass ihr Baku und Astrachan auch ohne erobern könnt...:top::ph:
Nur weiter so!!
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Schön, eure neuesten Erfolge zu sehen.
Wenn man bedenkt, wo die Wehrmacht in Echt Ende '44 war und wo ihr im Spiel steht, bemerkenswert.
Werter Hohenlohe,
die Eroberung von Astrachan und Baku ist nur eine Frage der Zeit und der Ressourcen, die wir dafür einsetzen müssen. Mit etwas mehr Würfelglück und/oder besserem Wetter hätten wir beide schon, aber Würfelglück und gutes Wetter sind nun mal nicht unserer Stärken. Aber wir gehen davon aus, daß wir beide Städte bis Mai 1945 haben.. und dann sind die Russen geknackt. Die NM fällt eh wie ein Stein.. wir sind uns sicher, daß wir die Sowjetunion auch dann in die Knie zwingen, wenn wir ab jetzt nur noch Mißerfolge hätten.
Werter Azrael,
in der Tat stehen wir gut da, danke sehr. Es zeigt aber auch, wie schwer diese Kampagne zu gewinnen ist.. wir marschieren von Sieg zu Sieg, und es ist immer noch an vielen Stellen kritisch.
Zug 156 - 15. Dezember 1944 - Feindaktivitäten
Diese Runde ist ein perfektes Beispiel, was eine Verkettung von unglücklichen Umständen so alles mit sich bringen kann. Sowohl in Spanien als auch in Rußland herrscht gutes Wetter, und der werte Löwenherz greift an.
http://imageshack.com/a/img745/9015/FiBK26.png
Durch einen Großeinsatz der Air Force gelingt es dem werten Löwenherz, zwei Armeekorps zu zerstören, die wir umgehend wieder zurückkaufen.
Wir sehen, daß die Alliierten große Probleme haben, Einheiten in Städten zu zerstören.... da machen die StuKas nur 0-2 Punkte Schaden pro Angriff. Auch sind die Verluste an Jagdflugzeugen beim Feind sehr hoch, während wir nur wenige Maschinen verlieren.
Man beachte: die Stadt nördlich des Ami-HQ ist unbesetzt...
http://imageshack.com/a/img674/350/MRraiw.png
Die Russen vernichten unter unglaublichen Verlusten das X. Panzerkorps.
Was genau ist passiert? Zuerst haben die russischen Stukas angegriffen.. die machen 0-2 Punkte Schaden, und haben 2 angerichtet. Null wäre auch möglich gewesen, und dann hätten weitere Angriffe wohl nicht stattgefunden. Aber die Russen haben horrende Verluste.. das südliche der beiden PKs hat nur noch Stärke 2.
Wir denken uns an dieser Stelle: unsere Artillerie macht 0-2 Punkte Schaden (wir haben schon 2 Punkte mit einem Schuß beobachtet, und das PK ist schwer angeschlagen), also dürfte wir im Normalfall eines der beiden PKs vernichten, wodurch die Lage im Norden ein Abwehrsieg wäre.
http://imageshack.com/a/img911/3809/PDxWu5.png
Es kommt, wie wir es erwartet haben: die Russen verlegen eine Armee vor die Rohre des Monsterkorps. Leider kommt auch ein neues Panzerkorps an.. nicht gut.
Nicht uninteressant: eine russische PAK versucht, die Bahnlinie nach Süden zu unterbrechen.. keine schlechte Idee, müssen wir unbedingt verhindern.
http://imageshack.com/a/img673/3900/T0rtd1.png
Ob wir es nochmal miterleben, daß alle 10 Panzerkorps auf dem Spielbrett stehen?
Zug 157 - 29. Dezember 1944
Die Alliierten hatten gutes Wetter, wir haben schlechtes... was dazu führt, daß in Spanien nur eine StuKa angreifen kann und in Rußland gar keine. Dann haben wir auch noch ganz fieses Würfelpech... wir könnten schon viel weiter sein.
Aber es bringt nichts, sich zu beklagen. Wir setzen darauf, daß wir auch irgendwann mal Glück haben müssen.. und gehen ein Risiko ein.
http://imageshack.com/a/img910/1381/ylfZ2R.png
Wir haben uns bei dem Namen der Stadt vertan: das IV. AK nimmt nicht "Toleda", sondern Caceres ein. Das HQ Hodges wird beschädigt, wodurch der Supply für die Amis empfindlich reduziert wird. Der werte Löwenherz muß nun reagieren. Wir rechnen damit, daß das IV. AK Geschichte ist, aber sonst wird er in seiner nächsten Runde nicht viel machen können. Vielleicht schlägt auch der Winter zu, und wir haben ausnahmsweise mal Glück.. dann könnten wir die Stadt vielleicht sogar halten.
Und wenn wir gutes Wetter gehabt hätten, dann hätte unsere andere StuKa die Amis in Toledo unter Feuer nehmen können.
Am Ende der Runde haben wir noch zwei Panzerjäger nach Spanien geschickt.. damit wird es für die Alliierten immer schwerer.
http://imageshack.com/a/img661/6541/JLbjt5.png
Unsere Artillerie versagt.. wir hätten mit etwas Glück den südlichen Russenpanzer mit einem Schuß vernichten können, aber wir haben mit zwei Schüssen nicht mal einen Punkt Schaden gemacht.. was soll's, damit müssen wir fertig werden.
Desweiteren vernichten wird die russischen Pioniere... ohne eigene Verluste. Wie man sieht, haben wir Fallis in Stellung.. die können einer der beiden Städte weiter im Norden besetzen. Damit würden wir die Russen strangulieren.
http://imageshack.com/a/img633/8185/xNNhjt.png
Zu den Würfeln sagen wir besser nichts.
Am Ende der Runde haben wir die zwei Panzerkorps aus Berlin in den Westen von Moskau beordert. Wenn das Wetter schlecht bleibt, können die Russen sie nicht sehen.
Desweiteren haben wir unsere StuKas im Raum Tambow so umgruppiert, daß sie die Russen im Osten von Moskau unter Feuer nehmen können... bei gutem Wetter. Aber wenn es so weitergeht, daß die Russen gutes Wetter haben und wir nicht, dann ist es auch kein Wunder, wenn es nicht vorangeht.
Astrachan bekommen wir wieder nicht... schlechtes Wetter.
http://imageshack.com/a/img674/331/YhgRqu.png
Im Süden vernichtet das Monsterkorps die verteidigende Sowjetarmee und nimmt die Ölquellen ein.
Wir gehen damit ein Risiko ein: wenn die Artillerie, die Armee und das Panzerkorps der Russen unser Monsterkorps angreifen, ist es wahrscheinlich Asche... bei gutem Wetter. Vielleicht haben wir aber auch Frost.. oder es zieht sich bei einem Angriff zurück. All das ist höchst unsicher.. aber selbst wenn wir das Monsterkorps verlieren, werden die nachrückenden Einheiten Baku irgendwann einnehmen. Wir nehmen hier Verluste in Kauf, weil wir die Sache zu Ende bringen wollen. Wenn wieder gutes Wetter ist, dann werden unsere StuKas die Russen eh in Fetzen schießen.
Desweiteren gelingt uns die Vertreibung der PAK, die nur noch Stärke 4 hat.
Pläne für 1944
Die meisten Regenten werden es sich denken können: wir wollen nächstes Jahr die Sowjetunion aus dem Krieg werfen. Die NM der Russen fällt jede Runde um ca. 2%, ist also wahrscheinlich im Frühjahr 1946 auf Null. Wir wollen diese Prozeß noch beschleunigen. Wir gehen davon aus, daß wir Astrachan und Baku spätestens im Mai 1945 haben werden. An diesen beiden Frontabschnitten sind 4 Panzerkorps gebunden, die dann für andere Aufgaben frei werden. Von den anderen 4 steht 1 bei Tichwin, 2 bei Moskau und 1 bei Tambow... 2 weitere sind in Produktion, aber die haben wir in der übernächsten Runde zu Verfügung. Vielleicht müssen wir das Monsterkorps neu aufstellen, aber das wäre im Mai wieder bei der Truppe.
Wir können also alle 10 Panzerkorps und 4 der Stukas für offensive Operationen verwenden. Wir haben uns entschlossen, alle in Rußland zum Einsatz zu bringen und so die Kämpfe bis zum Herbst 1945 zu entscheiden. Wenn dann noch ein paar Prozent der NM übrig sind, so können wir trotzdem schon alle wichtigen Truppen nach Frankreich verlegen, denn die NM fällt auch ohne unsere Angriff von selbst... nur langsamer.
Wir wollen drei Heeresgruppen mit je 3-4 Panzerkorps bilden :
Die H.Gr. Nord wird von Tichwin aus nach Norden vorstoßen, um die dortigen Panzer vernichten.
Die H.Gr. Mitte operiert von Moskau aus und soll zuerst die Vierte Schlacht von Moskau entscheiden und dann nach Wologda und Gorki vorstoßen. Diese H.Gr. wird die größte sein, weil sie zwei Ziele hat.
Die H.Gr. Süd stößt von Tambow auch nach Osten vor, Hauptziel wird Kuibyschew und ggf. Kasan sein.
Wenn das gelingt, sind die Russen wirtschaftlich aus dem Rennen und nur noch ein Torso, dem die NM durch die Finger läuft. Wir haben nun im Süden drei Ölquellen eingenommen... nebst Grosny und Baku bringt uns das 55 NM-Punkte pro Runde, die den Russen fehlen. Das nur als Beispiel, warum die russische NM von selbst fällt... wir kontrollieren mittlerweile einen sehr großen Teil von Rußland, und das hat Auswirkungen.
Lage der Roten Armee
Die Russen hatten Glück, daß sie nicht noch zwei weitere Panzerkorps verloren haben. Aber nun haben sie das Problem, daß sie drei Panzerkorps in stark angeschlagenem Zustand rumstehen haben, die sie zurückziehen, auffrischen und regenerieren lassen müssen. Diese Einheiten sind bis Mitte 1945 außer Gefecht. Das Einkommen der Russen dürfte nach dem Fall von Baku nur noch gut 400 MPP liegen, und damit können sie pro Runde gerade mal ein Panzerkorps wiederkaufen. Mit anderen Worten: die Russen können wirtschaftlich nicht mehr gegenhalten. Wir glauben nicht, daß die Russen nochmal alle Panzerkorps aufs Spielbrett bringen, und selbst wenn sie das tun, dann werden unsere StuKas sie in Bröckchen schießen. Wir glauben, daß die Rote Armee in 1945 nur noch ein Schatten ihrer selbst sein wird. Man sollte sich durch die etwas glückliche Vernichtung des X. Panzerkorps nicht täuschen lassen: im direkten Vergleich kann die Rote Armee der Wehrmacht nichts mehr entgegen setzen. Auch werden es die Russen nicht mehr schaffen, Einheiten zu ersetzen, die auf Low Supply verloren gehen... dafür haben sie nicht mehr genug MPP.
Lage der Wehrmacht
Wir setzen unsere Priorität auf unsere Panzer, Luftwaffe und Infanterie. Für die Kriegsmarine bleibt nichts übrig, die meisten Schiffe liegen immer noch schwer beschädigt in den Häfen.. nur die Träger sind repariert. Wir haben nicht genug MPPs, um alle verlorenen Einheiten zurückzukaufen.. eine deutsche und eine spanische Armee warten noch auf die Neuaufstellung, Finnen stellen wir gar nicht mehr neu auf. Auch müßten wir in diesem Winter unserer (untätigen) StuKas auf Überstärke bringen, aber uns fehlen die MPPs... was im weiteren Verlauf des Jahres 1945 noch ein Problem geben könnte. StuKas mit Stärke 12 sind erheblich stärker als die normalen.
Dann ist unser Einsatz von Diplomatie in Schweden praktisch gescheitert... es hat sich sein einigen Runden gar nichts mehr getan, obwohl wir jede Runde eine 37% Chance haben. Wir werden Schweden irgendwann bekommen, aber es wird zu spät sein, um uns einen Vorteil zu verschaffen. Vielleicht klappt es bis 1946.. dann hätte wir zwei Kreuzer mehr, und die Bodentruppen können Rußland bewachen.
Schade, dass es mit Schweden nicht klappt, aber dafür ist eigentlich die Gesamtprognose für das Jahr 1945 gut...:top: Viel Glück!! :ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::fecht::)
Teddy Suhren
16.11.14, 03:52
Sehr interessant! Bitte weiter so!
Werter Hohenlohe,
die Schweden kommen schon irgendwann... und solange sie bis zum Frühjahr 1946 im Boot sind, ist alles in Ordnung. Wir haben vor, im Frühsommer 1946 einen Seelöwen durchzuführen, und dazu brauchen wir nun mal die Basen im Westen von Norwegen.
Werter Teddy Suhren,
diesem Wunsch kann entsprochen werden. :D
Zug 158 - 26. Januar 1945 - Feindaktivitäten
Natürlich hat unser hoch geschätzter Gegenspieler in Rußland gutes Wetter... mit allen Konsequenzen.
http://imageshack.com/a/img538/8148/f0qQkS.png
Wahrscheinlich liegt es daran, daß die Alliierten ihre StuKas nicht einsetzen können.. aber trotzdem sind wir überrascht: die Amis greifen Caceres nicht an, sondern ziehen sich zurück.
Im Raum Toledo führen sie einen erfolglosen Angriff auf ein spanisches AK durch, der hohe Verluste bei der alliierten Infanterie verursacht.
Die Runde hat eine enorme strategische Bedeutung. Wir können unsere angeschlagenen Truppen auffrischen, und die Einheiten können sich eingraben. Auch können wir unsere Luftwaffe auf Überstärke bringen, was für den weiteres Verlauf unschätzbar wichtig ist.
Es ist nicht übertrieben, daß die Einnahme von Caceres ein großer strategischer Sieg war, denn die Amerikaner wurden gestoppt und zurückgeschlagen.
http://imageshack.com/a/img537/4808/E1PNhn.png
Im Raum Moskau gehen die Angriffe weiter. Da an diesem Frontabschnitt auf während des Zuges des werten Löwenherz schlechtes Wetter war, denken wir, daß er unsere Panzer noch nicht gesehen hat. Wir beschließen, ihm eine Art Falle zu stellen und die Präsenz der Panzer vorerst nicht zu offenbaren.
http://imageshack.com/a/img904/3127/aCRnXC.png
Schlimmer hätte es nicht kaum sein können: die Russen hatten in ihrem Zug gutes Wetter. Die Artillerie hat das Monsterkorps beschossen und beschädigt, und dann hatte das russische Panzerkorps relativ leichtes Spiel. Es hat sich mit Stärke 2 nach Kurdamir zurückgezogen, und das russische HQ sitzt nun in Baku.
Wir haben allerdings kein gutes Wetter, sondern geschlossene Schneedecke.. was bedauerlich ist, sonst hätten wir Baku einnehmen können.
Zug 159 - 23. Februar 1945
Wir hadern mit dem Wetter in Rußland... Niederschlag im Norden und in der Mitte, geschlossene Schneedecke im Süden.
http://imageshack.com/a/img538/1980/B8Le3D.png
Wir vernichten die amerikanische Armee in Toledo, und eine frische Einheit Panzerjäger besetzt die Stadt. Damit haben wir im Westen und im Zentrum von Spanien eine durchgehende Verteidigungslinie, die an den meisten Stellen auch noch den Flußlauf nutzt.
Natürlich werden wir diese Linie wegen der Masse an alliierten Bombern nicht halten können, aber die Alliierten sind nun schon fast zwei Jahre in Spanien.. und wir haben noch viel Platz zum Zurückweichen.
Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, daß wir an Anti Aircraft 2 forschen... wenn wir was haben, dann können die Alliierten in Spanien einpacken, weil ihre StuKas dann deutlich weniger Schaden machen werden, und die Verluste werden auch steigen.
Über einen Forschungserfolg würde sich auch die Kriegsmarine freuen, die ab 1946 wieder ins Spiel kommen wird.
http://imageshack.com/a/img537/4632/Vn3UMT.png
Im Norden können wir ganz schwer abschätzen, was passieren wird. Eigentlich müßte sich der werte Löwenherz zurückziehen, aber er ist ja immer für Überraschungen gut.
http://imageshack.com/a/img538/2489/u93Frv.png
Wir versuchen, dem Feind eine Art "letzte Verteidigungslinie" vorzugaukeln. Wenn er Moskau selbst angreift, dann werden wir zurückschlagen... vielleicht haben wir ja irgendwann mal gutes Wetter. Auf jeden Fall wird die Vierte Schlacht um Moskau deutlich blutiger werden, auch für uns.
http://imageshack.com/a/img540/7642/EJavqR.png
Unsere StuKas vernichten das russische Panzerkorps, und das HQ in Baku wird auf Stärke 3 runtergeschossen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir Baku in der nächsten Runde einnehmen können.
Dann noch ein Wort zu Tiflis: die Stadt ist leer, und wir könnten sie bereits in dieser Runde mit Fallis einnehmen. Allerdings haben wir ja noch die Hausregel, daß wir unsere Fallis nur alle 6 Monate im Falli-Modus einsetzen können... also in der nächsten Runde.
Wir gehen von vollständigen Vernichtssieg an diesem Frontabschnitt aus.
http://imageshack.com/a/img661/3494/QGil38.png
Wir lassen die Regia Marina auslaufen. Ein weiteres Schlachtschiff wird noch dazustoßen, und im Osten von Spanien steht noch ein spanischer Kreuzer mit Techstufe 2.
Auftrag: Beschuß von Küstenzielen in Spanien und danach wohl Kampf mit den Alliierten Schifffen.
Wir wollen damit die Alliierten ablenken und ggf. noch das ein oder andere Schiff des Feindes mitnehmen. Vielleicht machen wir auch einen Hit & Run-Angriff... das haben wir uns noch nicht genau überlegt.
Wir erzielen einen Diplo-Hit... die Schweden sind nun bei 47%.
Gratuliere zu dem Erfolg in Spanien!! Wir wünschen euch für Baku alles Gute und für Moskau...ebenso für die Regia Marina...:top::)
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::ph:
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Baku ist lediglich eiine Frage der Zeit.. und Moskau werden wir schon schaukeln.
Wir sind uns noch nicht so ganz sicher, ob wir die Regia Marina wirklich angreifen lassen... die Amis haben zwei, möglicherweise sogar drei Träger in der Gegend, und vielleicht schicken wir die Italiener sinnlos in den Tod.. das müssen wir uns noch überlegen.
Zug 160 - 23. März 1945 - Feindaktivitäten
Der Feind verhält sich witterungsbedingt ruhig.. nur im Norden von Rußland wird gekämpft.
In Spanien sind keine Feindaktivitäten zu beobachten. Man bemüht sich offensichtlich, alle Einheiten auf Sollstärke zu bringen. Die Beschädigung des Ami-HQs war ein schwerer Schlag für die Werte der umliegenden Einheiten, von dem sie sich erst erholen müssen. Auch sind Amis bei nur noch 85% NM, haben also schon mit einem Malus zu kämpfen. Wenn wir sie unter 75% bringen, dann sieht es gut aus.
http://imageshack.com/a/img540/5273/ro1icq.png
Im hohen Norden überrascht uns der werte Löwenherz und greift unser letztes mit Tigern ausgerüstetes Panzerkorps an. Die Verluste sind auf beiden Seiten ungefähr gleich hoch. Das ganze war nur möglich, weil der Feind gutes Wetter hatte und vorher mit den Bombern angreifen konnte.
In Moskau greifen die Russen nicht an.. verstehen wir nicht.
In Baku platziert der Feind eine neue Armee.. und ansonsten passiert nichts.
Zug 161 - 6. April 1945
Um es ganz deutlich zu sagen: das Wetter geht uns ganz gewaltig auf den Sack. Seit einem halben Jahr haben wir nur Regen oder Schnee.. das gibt den Russen Luft zum Atmen. Die Angelegenheit im Süden hätte auch ganz anders ausgehen können... und dann wären unsere Panzer jetzt regeneriert und einsatzbereit.
http://imageshack.com/a/img673/8693/kmjxX3.png
Ein Überblick über die Feindlage in Spanien zeigt uns, daß die Alliierten bei der Luftwaffe ca. 2:1 überlegen sind, daraus aber kaum einen Nutzen ziehen kann. Die Feindpanzer ballern wir schneller weg, als der werte Löwenherz sie nachbauen kann, und was übrig bleibt, neutralisieren wir mit der Infanterie und den Panzerjägern.
Wir denken uns klammheimlich: zum Glück führt der Feind keinen Abnutzungskampf gegen unsere Luftwaffe.. da könnten wir kaum gegenhalten, und unsere Jäger würden die Erfahrung und damit ihren größten Vorteil verlieren. Advanced Aircraft 5 ist bei über 50%... wenn wir das auch noch haben, können die Amis einpacken.
Auch ist gut zu sehen, daß fast alle Feindeinheiten mit schlechten Werten an Einsatzbereitschaft und Moral zu kämpfen haben, während die meisten unserer Einheiten in sehr gutem Zustand sind. Für die Alliierten gleichen die Kämpfe in Spanien schon ein wenig mit der Auseinandersetzung des Don Quichote mit den Windmühlen. Auf jeden Fall ist Spanien wirtschaftlich betrachtet ein Debakel für die Allierten.. nahezu alle amerikanischen und britschen MPPs gehen nach Spanien, und wir können locker gegenhalten, nicht zuletzt dank den Vorteilen unserer Luftwaffe. Wenn mir mal eine Runde mit gutem Wetter haben und sonst keine anderen Ideen, dann können wir mal versuchen, die alliierten Jagdflieger mit unseren Jägern anzugreifen und einzelnen auszuschalten.
http://imageshack.com/a/img907/6750/cn7GvX.png
Wir lassen sie Finnen eine Defensivlinie bilden... wenn die Russen angreifen wollen, dann sollen sich ruhig.
Die Lage in Olonets ist verworren... wir brauchen Luftaufklärung, aber das wird noch eine Weile dauern.
http://imageshack.com/a/img673/8096/d9yxfF.png
Im Raum Moskau bleiben wir passiv. Wir denken, daß die Russen in ihrer letzten Runde unsere Panzer gesehen haben, da hatten sie nämlich gutes Wetter.
http://imageshack.com/a/img540/888/0k94FU.png
Auch bei Tambow sind wir zur Untätigkeit gezwungen. Es sei angemerkt, daß die dort stationierte StuKa auch in die Kämpfe im Raum Moskau eingreifen kann.
http://imageshack.com/a/img901/9352/jWV0M4.png
Von der Lage in Astrachan sind wir mittlerweile etwas abgenervt. Die Russen haben die Stadt massiv verstärkt und uns zurückgedrängt... wir müssen uns neu formieren.
Wenn das Wetter wieder besser wird, dann packen wir das... aber Mai wird natürlich nicht mehr klappen.
Das Positive daran ist: die Russen, die nun im Umfeld der Stadt stehen, sind alle dem Tode geweiht.. wir haben da eine Idee, wie wir das machen. Hat was mit Fallis und Low Supply zu tun.
http://imageshack.com/a/img674/3876/6ix8i7.png
Von der Lage in Baku sind wir mittlerweile extrem genervt.. wir hauen die Einheit in der Stadt zu Brei und können nicht rein, und nächste Runde sitzt eine neue Einheit drin.
Naja... eine Runde gutes Wetter wird reichen.
Insgesamt müssen wir bemerken, daß sich die Kontrolle der drei Ölquellen im Kaukasus sehr positiv auf unsere MPPs auswirkt... wir haben mittlerweile knapp 1.100 davon.
http://imageshack.com/a/img661/8665/p5kqK7.png
Der Counter war bei 94%... auch nicht wirklich glücklich. Aber LR3 hat der Feind wohl nicht... was unseren Trägern und der Luftwaffe einen unschätzbaren Vorteil gibt. Wir werden auch LR4 erforschen.
Strategienordi
17.11.14, 20:13
Werter HvS,
Ihr hattet einen Untergangs-AAR versprochen...und jetzt liefert Ihr einen...wenn auch nicht aus der erwarteten Perspektive :rolleyes:
Wir haben allerdings in 2 Punkten Bedenken.
Zum einen halten wir Eure Planungen für Russland für zu optimistisch. Soweit wir das sehen hat der werte Löwenherz die NM-Skripte für die allierten Landungen in Frankreich und Italien noch nicht ausgelöst. Da dafür wenige Einheiten ausreichen, könnte er dadurch die Russen einige Runden länger im Spiel halten und Eure Kräfte binden.
Zum anderen halten wir einen "Alexanderzug" nach Ägypten für sinnvoller als einen Seelöwe. Ihr klagt über MPP-Mangel, stellt zugleich fest, dass die Allierten vollauf in Spanien gebunden sind. Wäre es da nicht logisch, Über die Türkei die Levante zu erobern? Gegenwehr gäbe es kaum und ein guter Teil der MPP würde sogar den Briten genommen. Zudem fiele Kairo, und dann fehlt nur noch London für den Entscheidungssieg. Das könntet Ihr im Zweifel noch in 1947 im Handstreich holen.
Werter HvS, wir wünschen euch bei euren Aktionen viel Glück und schönes Wetter...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Wenn ihr euch nach Russland der Lavente statt den britischen Inseln widmet, werdet ihr "Laurenz von Arabien" und könnt den Allierten ihr Öl nehmen :D
Werter strategienordi,
die NM-Auswirkung der Landungen in Frankreich und Italien werden nur dann ausgelöst, wenn Moskau in der Hand der Russen ist... und da haben wir unsere Zweifel. Wir würden nicht diese Strategie fahren, wenn wir uns nicht sicher wären... zum Ende dieser Runde war die russische NM bei 29%, es könnte also wirklich funktionieren. Und selbst wenn es nicht über die NM geht, dann werden wir die Russen mit dieser Strategie verkrüppeln, so daß wir Ende 1945 einen Großteil der Einheiten nach Frankreich schicken können. Wir haben 10 Panzerkorps, die brauchen wir nicht alle für England.. wir glauben nämlich, daß aktuell nicht viele Truppen dort stehen, die sind ja alle in Spanien.
Wegen der Türkei und der Levante: das läuft zeitgleich.. wir haben uns einen Weg ausgedacht, wie die Türkei in einer Runde fallen dürfte.. und dann ist es nicht mehr weit bis nach Ägypten. Für einen Decisive Axis Victory brauchen wir eh beides.. und wir haben nicht mehr viel Zeit.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Euer Daumendrücken war von Erfolg gekrönt: endlich gutes Wetter.
Werter Azrael,
wir planen, in 1946 sowohl die Levante als auch London einzunehmen.. das Spiel endet im Mai 1947, und wenn wir gewinnen wollen, müssen wir das so machen.
Zug 162 - 20. April 1945 - Feindaktivitäten
Der Frühling hält Einzug... und die Bomber fliegen wieder. Schön isses. :D
http://imageshack.com/a/img538/2508/Y3Tdmq.png
Unter Aufbietung der gesamten Air Force vernichtet der Feind unsere Panzerjäger und erobert Toledo zurück. Die Panzerjäger kosten uns 90 MPPs... aber die Verluste der Westalliierten dürften ungleich höher. Wir haben Schäden an 4 Jagdfliegern und 2 StuKas beobachtet.. die Luftwaffe hat nur einen Stärkepunkt verloren. Wirtschaftlich gesehen ist das Selbstmord ohne jeden Effekt.. wir können Toledo ganz leicht zurückerobern, wenn wir wollen.
http://imageshack.com/a/img540/1747/FSwE5H.png
Die Russen greifen über die linke Flanke an.. haben sie schon mal versucht und Schiffbruch erlitten. Wir wundern uns, wo die Panzer bleiben.
http://imageshack.com/a/img661/6369/CkPogu.png
Die Russen greifen an... sehr gute Idee... aus unserer Sicht, denn es erleichtert uns den Angriff.
http://imageshack.com/a/img674/6297/Vfnkx6.png
In Baku bleibt alles beim Alten.. eine neue Armee wird in der Stadt aufgestellt, und wir müssen sie wegballern.. dürfte aber diesmal klappen, denn unsere StuKas können endlich angreifen.
Zug 163 - 4. Mai 1945
Wir nutzen das gute Wetter und schicken die Luftwaffe zum Spielen.
http://imageshack.com/a/img743/2027/7ttN5F.png
Wir greifen zweimal mit den StuKas und dreimal mit den Jagdfliegern an.. aber der amerikanische Jäger überlebt. Scheint also kein probates Mittel zu sein, auch wenn der Ami-Jäger wahrscheinlich übel aussieht.
Wir glauben, daß nach dieser Runde die sowohl die USAF als auch die RAF aufgefrischt werden müssen.. die meisten Jagdflieger dürften massive Schäden haben.
Es wäre auch möglich gewesen, die Fallis in Toledo zu vernichten, aber wir wollten das mit den Jagdfliegern mal ausprobieren.
http://imageshack.com/a/img911/9936/A6aFLL.png
Im Norden haben wir noch gar keine Vision, was passieren wird.. bzw. was der Feind vorhat.
http://imageshack.com/a/img909/297/2TPLH1.png
Der Flankenangriff wird abgeschlagen und die beiden Einheiten auf Low Supply vernichtet. Der Feind weiß nun, daß wir Panzer haben... aber er weiß nicht, wieviele.
Vor dem Ende der Runde habe wir zwei rumänische Armeen aus Grosny sowie ein weiteres Panzerkorps aus Berlin nach Moskau verlegt. Wir dürften damit die zahlenmäßige Überlegenheit haben.
http://imageshack.com/a/img537/6983/y2U5gJ.png
Wir wundern uns über die Strategie der Russen... haben die geglaubt, daß wir in Tambow nur eine Garnison haben?
Nun wird den Sowjets wohl nur der Rückzug bleiben...
http://imageshack.com/a/img913/545/iNgYYJ.png
Wir brauchen Zeit für Astrachan.. oder einen Fehler der Russen.
http://imageshack.com/a/img538/5355/Co7gt2.png
Endlich fällt Baku... das war längst überfällig. Ein Gegenangriff ist nicht zu befürchten... mal sehen, ob der werte Löwenherz weitere Kräfte in den Süden schickt... glauben wir aber nicht.
http://imageshack.com/a/img743/1373/jVPBPf.png
Die Italiener sind in Position. Wenn wir richtig gerechnet haben, kann der werte Löwenherz sie noch nicht sehen.
Die Wehrmacht mag Sonnenschein und jetzt gehts
https://www.youtube.com/watch?v=Ly8lHWiWrH4
Wir gratulieren zu den Erfolgen bei Moskau und Baku und wünschen euch für den Einsatz der Regia Marina viel Glück...:ph: Weiterhin viel Erfolg...!! :top:
herzlichste grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Werter Iche_bins,
ein wenig Sonne schadet nicht... dann können nämlich unsere Bomber fliegen... :D
Werter Hohenlohe,
danke sehr. In Moskau ist allerdings noch nichts gewonnen, und das wird auch noch eine Weile dauern.
Zug 164 - 18. Mai 1945 - Feindaktivitäten
In dieser Runde passiert nicht viel... die Alliierten sind passiv und lecken ihre Wunden.
http://imageshack.com/a/img661/474/MzWgVU.png
In Spanien hatte unser Gegner gutes Wetter, hat aber trotzdem seine Luftwaffe fast nicht benutzt.. wir vermuten, daß er sie reparieren mußte.
Es gab ein paar Angriffe durch Artillerie und Infanterie auf das AK im Süden von Madrid, aber die Spanier haben ihre Stellung tapfer verteidigt.
http://imageshack.com/a/img673/4570/cSQHC6.png
Im Hohen Norden verhalten sich die Russen ruhig und gruppieren ihre Einheiten um. Soll uns Recht sein.
http://imageshack.com/a/img633/1701/6TBypl.png
Vor Moskau tut sich auch nicht viel... die Panzer verhalten sich ruhig, nur die Artillerie und die Infanterie greifen an und beschädigen eine rumänische Armee, die sich zurückzieht.
Wer sich fragt, warum wir die Rumänen direkt vor den Rohren der russischen Einheiten platziert haben: so können wir sicher sein, daß die Russen die Rumänen angreifen und nichts anderes machen, womit wir in unserer Runde Handlungsfreiheit haben.
http://imageshack.com/a/img907/6347/rwLI3t.png
Der Ausflug der Russen nach Westen ist beendet, und der Feind nimmt eine durchaus sinnvolle Verteidigungsposition ein.
Es sei an dieser Stelle eines angemerkt: man betrachte die Stellung des werten Löwenherz... im Grunde ist die Positionierung der Einheiten gut gewählt, aber es wird ihm nichts bringen.
http://imageshack.com/a/img538/3586/g3Sw9O.png
Ein feindliches Panzerkorps taucht aus dem Nichts auf... das haben wir nicht gesehen, es kam aus einer Stadt weiter im Süden.
Das ändert die Lage grundsätzlich, wir müssen hier im Kaukasus noch eine Weile kämpfen... wohl den ganze Sommer 1945, womit unser Pläne für eine Zerschlagung Rußlands wohl hinfällig sind. Aber machen wir aus der Not eine Tugend: auch hier gibt es genug Einheiten auf Low Supply zu vernichten, und vielleicht können wir unser Ziel auch so erreichen. Die Russen können nirgendwo hin.. und neue Einheiten können sie auch nicht platzieren. Wir müssen also einfach nur alle vernichten..
Zug 165 - 1. Juni 1945
Uns geht gerade durch den Kopf, daß beim Washington-Szenario von Panzergeneral I das Start-Datum auch der 1. Juni 1945 war... wenn wir das richtig in Erinnerung haben.
Auf jeden Fall gibt es in dieser Runde eine kleine Überraschung... positiver Natur.
http://imageshack.com/a/img537/8700/Xu6oar.png
Unser Bomber können wegen schlechten Wetters nicht fliegen, also rüsten wir auf Longe Range 3 auf... und einige Einheiten bekommen weitere Stärkepunkte, was insbesondere für die StuKa im Westen von Saragossa wichtig ist. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß ein zusätzlicher Stärkepunkte in manchen Fallen die Schadensvoraussage um einen Punkt erhöht, da durch die Überstärke auch die Bereitschaft marginal erhöht wird.
Es gelingt uns, die amerikanische 1st Army aus Toledo zu vertreiben, und das X. Armeekorps besetzt die Stadt.
Die Alliierten kommen nicht weiter, der Angriff hat sich festgelaufen. Und die Panzer werden gar nicht mehr eingesetzt, weil wir beschädigte Einheiten einfach mit den StuKas und den Panzerjägern ausradieren.
Wir lassen die Regia Marina in Lauerstellung, weil keine Luftwaffeneinheit mehr an der Küste ist.. der werte Löwenherz hat in Runde 164 umgruppiert.
Im Norden von Rußland bleiben wir passiv... das einzig vorhandene Panzerkorps mußte aufgefrischt werden.
http://imageshack.com/a/img746/5353/hhcfej.png
Wir wählen eine ungewöhnliche Strategie: die StuKas sind noch im Süden beschäfigt und werden es auch noch eine Weile bleiben. Also schicken wir die Infanterie nach vorne.. um die feindliche Artillerie zu beschädigen. Nun muß der werte Löwenherz reagieren.
Zum besseren Verständnis: die Lage in Moskau gleicht einem Beamtenmikado: wer zuerst seine Panzer einsetzt, wird sie wohl verlieren. Auch hatten wir bisher keine Luftaufklärung, die haben wir erst in dieser Runde verlegt, so daß wir in der nächsten Runde (bei gutem Wetter) sehen können, was der Feind wirklich aufgefahren hat.
Auch ist ein weiteres Panzerkorps in Berlin angekommen, womit momentan alle 10 auf dem Spielfeld stehen. Wir ziehen in Erwägung, es an diesen Frontabschnitt zu verlegen.
http://imageshack.com/a/img674/8959/FBY7xl.png
In Penza ist einiges passiert... war für uns eine Überraschung, aber für den werten Löwenherz sicherlich auch.
Wir haben unsere StuKas losgeschickt, um das russische HQ weiter zu beschädigen, und zu unserer Überraschung wurde es vernichtet. Auf Low Supply. Wir können uns erinnern, daß wir bereits in der letzten Runde schon Schaden angerichtet haben, aber wir haben nicht vermutet, daß zwei Treffer ausreichen, um ein HQ zu vernichten.
Das Armeekorps aus Saratow und die Fallis hätten das HQ auch vernichtet, aber wir waren wirklich überrascht, daß das gar nicht nötig war-
Die Lage für die verbleibenden Feindeinheiten ist hoffnungslos.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß der Verzicht des werten Löwenherz auf die Erforschung von Anti Aircraft aus unserer Sicht ein sehr großer Fehler war, womöglich sogar der kriegsentscheidende.
http://imageshack.com/a/img661/7127/SXaPsF.png
Durch den Einsatz von 3 StuKas wird eine russische Armee vernichtet. Das können wir noch eine ganze Weile fortführen... bis keine russischen Armeen mehr da sind. Wir brauchen eh noch 1-2 Runden, um unsere Truppen auf Sollstärke zu bringen. Auf Dauer ist Astrachan nicht zu halten, auch wenn der werte Löwenherz uns unter Einsatz enormer Ressourcen sehr lange gebunden hat. Wir möchten an dieser Stelle daran erinnern, daß die Einnahme der Stadt im Herbst 1944 durchaus möglich war und nur an schlechtem Wetter gescheitert ist, das mehrere Monate anhielt.
Wir wollen nicht klagen, sondern nur erläutern, warum es fast ein Jahr dauern wird, bis wird die Stadt haben. Astrachan ist extrem schwer zu erobern, da ist Sewastopol geradezu einfach dagegen.
http://imageshack.com/a/img673/5260/fIG8Ja.png
Die Bomber im Raum Grosny haben wir für die Bombardierung von Astrachan gebraucht, so daß wir sie hier nicht zum Einsatz bringen konnten.
Die Situation ist etwas vertrackt: im Grunde macht es keinen Sinn, das russische Panzerkorps in Kurdamir anzugreifen, weil die StuKas nur sehr eingeschränkt Schaden anrichten, und zwar wegen des Air Defense-Bonus. Aber leider müssen wir die StuKas trotzdem benutzen, wenn wir die Stadt einnehmen wollen, denn durch die russische PAK ist ein Frontalangriff ohne den vorherigen Einsatz der StuKas Selbstmord.
Es wird ein Plan beschlossen: nächste Runde werden die drei StuKas eine weitere Armee bei Astrachan vernichten, und die dortigen Bodentruppen werden auf Sollstärke gebracht. Im Raum Baku frischen wir das andere Panzerkorps auf und warten eine Runde. In der übernachsten Runde werden wir dann Kurdamir und Astrachan angreifen.
Insgesamt wäre zu Lage der Roten Armee zu sagen, daß es momentan 32 Bodeneinheiten und 4 Luftwaffeneinheiten gibt. Wir kennen Standort von 28 Bodeneinheiten und allen Luftwaffeneinheiten, das Potential für böse Überraschungen ist also beschränkt.
Am Ende der Runde erforschen wir Anti Aircraft 2, was insbesondere für die Westalliierten eine böse Überraschung sein dürfte.. damit ist eine wirtschaftliche Kriegführung in Spanien nicht mehr möglich, weil die alliierte StuKa-Flotte in Zukunft mehr Schaden nehmen und weniger anrichten wird, so daß unser hoch geschätzter Gegenspieler sie praktisch einmotten kann. Konzentrierte Angriff werden ihn nämlich wesentlich mehr kosten als uns, aber wir glauben nicht, daß er schnell realisieren wird, denn er weiß ja nicht sofort, daß wir AA2 haben.. das wird er erst in einigen Runden merken.
Als ich so den letzten Absatz las, dachte ich, dass ihr dem AAR-Titel alle Ehre macht, ihr seid ein Genius des Bösen :D
Moskau sieht für mich als Laie aufgrund der Masse der Einheiten nach einem Blutbad aus, aber wohl auch auf eurer Seite.
Ich habe das Spiel nicht, aber aufgrund der Erfahrung aus anderen Strategie- und Grand Strategy-Titeln frage ich mich, ob hier die russische Infanterie gegen all eure motorisierten Einheiten bei Moskau einen Bonus aufgrund ihres Standortes, den Wald, hat.
Könntet ihr all die russischen Einheiten vor Moskau, vorrausgesetzt der werte Löwenherz zieht sie nicht zurück, vernichten oder würde das zur langsam mahlenden Knochenmühle ausarten?
So sehr Wir Uns über Eure Erfolge freuen, werter HvS, und so gerne Wir den AAR verfolgen (und fast schon sauer sind, dass Ihr Uns so lange habt warten lassen! :D), sind Wir doch ein wenig wehmütig, diesen Song nicht nutzen zu können:
https://www.youtube.com/watch?v=pSabII2h7jI
Na mal sehen, vielleicht beim AAR des werten Duke of York und Managarm. :tongue:
Wir sind gespannt wie es weitergeht und gratulieren euch zur Einnahme von Baku...:top:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::ph:
Ach Sabaton, zu geil, über dieses Forum habe ich erst Kenntnis von der Band erlangt ^^
Wir kannten die Band schon länger, aber erst seit der werte HvS hier im ersten Post "The Rise of Evil" verlinkt hat, sind Wir begeistert dabei und hören die Alben (vor allem das neueste) rauf und runter. Ist Unser Soundtrack zu War Thunder, Panzer Corps und Hearts of Iron 3 geworden.^^
Werter Azrael,
wenn wir unsere StuKas vor Moskau hätten, würden wir wahrscheinlich keine Einheit verlieren. Die Russen sind in miserablem Zustand, und wir werden das wahrscheinlich mit unserer Panzerüberlegenheit lösen. Sobald der werte Löwenherz seine Panzer einsetzt, wird er sie verlieren. Wenn sich die Einheiten nicht früher oder später zurückziehen, wird keine davon überleben. Wir würden normal eine etwas langsamere, Skalpell-artige Variante nehmen, aber wir wollen das in diesem Sommer erledigen, deswegen nehmen wir den großen Hammer. Alle StuKas sind an anderen Orten gebunden, also müssen es die Bodentruppen richten.
Werter Hjalfnar,
wir sind nicht bös drum, daß wir keinen Untergangs-AAR schreiben müssen.. davon gab es in diesem Spiel schon genug.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Wir denken, daß für den Rest des Jahres die Prügeleien in Spanien und Rußland weitergehen, bis wir absehen können, daß die russische NM weit genug nach unten gegangen ist, damit wir unsere Panzer in den Westen schicken können.
Wir sind uns noch nicht sicher, ob unser Gegenspieler in Erwägung gezogen hat, daß wir England angreifen können, ohne vorher in Spanien aufzuräumen...
Zum Thema Sabaton: wir hören die Mucke seit vielen Jahren... unser erstes Konzert war 2008 in der "Halle" in Frankfurt vor ca. 200 Leuten... mittlerweile sind es etwas mehr.. wir gehen am 17. Januar nach Langen, und das wird unser 8. Live-Konzert sein. Werden noch andere Regenten auf diesem Konzert sein?
Zug 166 - 15. Juni 1945 - Feindkativitäten
Unser Gegner hat realisiert, daß die Russen in die Grütze gehen werden.. und es behagt ihm selbstverständlich nicht.
http://imageshack.com/a/img905/9483/986qEI.png
Die Air Force fliegt wieder, und wir verlieren zwei Armeekorps und die Stadt Toledo. Juckt uns nicht allzu sehr.
http://imageshack.com/a/img913/9994/cbmOoa.png
Im Norden igelt der Feind sich ein.. ist uns Recht, wir können eh nicht angreifen... zu wenige Truppen.
http://imageshack.com/a/img633/4651/5S6jdi.png
Die Russen greifen weiterhin nur mit der Infanterie an.. was uns sehr Recht ist. Der werte Löwenherz hat sicherlich Respekt vor unserer Panzerwaffe...
Wir beschließen, langsam mal anzugreifen. Wenn wir ein Panzerkorps verlieren, stellen wir es neu auf... und sparen uns den Bahntransport nach Frankreich.
http://imageshack.com/a/img540/5471/u4r0bj.png
Mangels Supply und Action Points bleiben die Russen einfach stehen. Schön.
Man beachte, daß fast alle russischen Einheiten extrem schlechte Werte haben... nicht nur hier.
http://imageshack.com/a/img538/9111/UfYVdv.png
Kostet uns 180 MPP... und die Einheiten bekommen AA2 für den Spanien-Einsatz.
Zug 167 - 29. Juni 1945
Alles läuft nach Plan.
http://imageshack.com/a/img745/2933/GNoMFG.png
Die Luftwaffe vernichtet ein amerikanisches Panzerkorps. Wir bemerken, daß drei Ami-Träger in die Luftkämpfe eingreifen... unserer Ansicht nach keine gute Idee, weil die trägerbasierten Flieger nicht so stark sind wie die landbasierten Jagdflieger. Wir sind uns sicher, daß die Verluste hoch sind. Aber das ist gut so.. denn wir setzen die Regia Marina ein.
Im Westen von Spanien werden die ersten Truppen mit AA2 ausgerüstet... aber die wird der Feind erstmal nicht angreifen, weil er sich auf Madrid konzentriert.
http://imageshack.com/a/img537/7514/bEwQdS.png
Die italienischen Schlachtschiffe beschädigen einen Ami-Jäger.
Wir haben die ital. Luftwaffe nach Mallorca beordert... mal sehen, ob das was bringt. Wir dachten an die StuKas mit Naval Warfare 2, falls sich Schiffe der Alliierten zeigen.
Im Hohen Norden von Rußland machen wir nichts... zu wenig Einheiten.
http://imageshack.com/a/img537/255/fT7DyP.png
Wir greifen vorsichtig an und installieren einen Schirm aus Infanterie und Panzerjägern vor unseren eigenen Panzern... unter den Countern sind auch noch Einheiten von uns.
Der Feind kann ruhig angreifen.. wäre Selbstmord. Bei der Infanterie steht es 6:3 für uns, und bei den Panzern 5:3, wobei wir die Panzerjäger noch nicht mitgerechnet haben... und wir haben HT5 statt HT4 und die wesentlich besseren Werte. Wir sind gespannt, was passieren wird... realistisch betrachtet ist die Situation für den werten Löwenherz unhaltbar, zumal wir in der nächsten Runden die erste StuKa nach Moskau verlegen können, wenn wir das für sinnvoll halten.
http://imageshack.com/a/img540/4297/ZlKlms.png
Penza wird eine ganz bittere Kiste für unseren Gegenspieler... er wird bis auf die Jagdflieger alle seine Einheiten verlieren, während unsere Verluste gleich null sind.
http://imageshack.com/a/img674/3232/s5SMZ3.png
Auch in Astrachan geht es weiter nach Plan. Die Truppen sind aufgefrischt und bereit zum Angriff. Wir entscheiden erst nächste Runde, was wir machen, aber die Vernichtung des HQs wird bei gutem Wetter möglich sein.
Auf jeden Fall ist der Blutzoll der Roten Armee gigantisch.. genau das, was wir wollen.
http://imageshack.com/a/img661/2408/bBmDvN.png
Wir haben dem werten Löwenherz eine knifflige Aufgabe gestellt: wenn er sein Panzerkorps unsere Panzer angreifen läßt, werden wir es im Gegenzug vernichten.. und wenn er passiv bleibt, dann kommen irgendwann die StuKas... keine leichte Situation.
Die Vernichtung des Schukow-HQs auf Low Supply hilft unseren Zielen natürlich ungemein.
Es wird immer deutlicher, daß die Russen platt sind.. wir sehen keine einzige Kampfeinheit mehr, die noch akzeptable Werte hat. Die Russen haben noch 26 Bodeneinheiten, wir kennen den Standort von 24.. und wir glauben, daß wir die Hälfte davon noch in diesem Sommer erwischen. Moskau, Penza, Astrachan und Baku sind alles Frontabschnitte, wo wie Russen verlieren werden. Es wird nur die Fragen sein, wann die NM bei 0% ist.. wir gehen weiterhin vom Frühjahr 1946 aus.
Ein Großteil der Bilder ist wohl über den Jordan gegangen werter HvS :(
Merkwürdig, hier sehen Wir alles. Spinnt Imageshack derzeit rum?
Werter Azrael, werter Hjalfnar,
das tut uns sehr leid, aber wir können da momentan wenig machen... Imageshack scheint zu spinnen.
Werter Audienz,
unser höchst geschätzter Gegner hat eben die Waffen gestreckt... die beiden letzten Runden in Rußland und Spanien waren wohl zu deutlich. Wir können ihn verstehen.. die Lage der Alliierten ist aussichtslos, insbesondere die der Russen. Wir hätten den Lesern gerne noch die Kapitulation der UdSSR und einen Seelöwen geboten, aber wir wissen selbst, wie frustrierend es sein kann, wenn einem die Brocken um die Ohren fliegen. Wir denken ernsthaft, daß unser Gegner sehr gut gespielt hat... aber uns ist wirklich kein größerer Fehler unterlaufen, und wir hatten mit vielen Dingen Glück. Die Falle mit den Trägern ist aufgegangen, und der Angriff auf Leningrad im Sommer 1943 hätte auch schief gehen können. Wir haben es bereits in Frankreich durch das Nancy-Event unabsichtlich geschafft, einen gewissen Vorsprung herauszuholen, und dieser Vorsprung hat uns bis ins Ziel gebracht.
Im Nachhinein war es unsere wichtigste und beste Entscheidung, uns fast vollständig auf Barbarossa zu konzentrieren.. das hat den Sieg möglich gemacht.
Im Übrigen: falls jemand verrückt genug ist, an Stelle der werten Löwenherz weiterzuspielen, möge er diesen bitten kontaktieren.. aber ein Zuckerschlecken wird es nicht. :D
Oh, Wir würden Uns freuen, wenn das jemand tut! :D
the general
24.11.14, 21:04
Na dann: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg! :prost: Eure Lernkurve ist wahrlich beeindruckend. Wobei, wie ihr gesagt habt, natürlich auch Glück dazu gehört. Dennoch sieht man, wenn man die AAR's vergleicht, eine stetige Weiterentwicklung eurer Strategie und Taktik. :)
Schade, dass es nicht weitergeht, aber ich kann den Gegner verstehen, das ist dann praktisch die Kapitulation vor euch, Glückwunsch zu eurem Sieg :)
Werter HvS, Gratulation zu eurem Sieg!! :top: Ihr habt euch ja auch wacker geschlagen...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
:burns:
Wir gratulieren ebenso und sind gespannt ob ein weiteres Projekt geplant ist, vielleicht mit euch als Allierten?
Ich bin leider aus privaten Gründung gezwungen, meine Zeit in diesem Forum arg zu beschränken, habe aber diesen grandiosen AAR immer verfolgt :) Herzlichen Glückwunsch zum Sieg, der Eurer akribischen Planung gedankt ist. Vielen Dank auch für die detaillierte und daher wunderbar nachvollziehbare Berichterstattung. Möge er in seinem Berliner Bunker die Sektkorken knallen lassen ;)
Werter Hjalfnar,
tut Euch keinen Zwang an... der werte Löwenherz freut sich sicherlich über eine PN von Euch.
Werter the general,
danke sehr. Eure Aussage mit der Lernkurve könnte man so interpretieren, daß wir die ersten AARs richtig schlecht gespielt haben... und im Grunde ist das auch so, denn wir haben erst vor zwei Jahren mit MP angefangen, und einige Finessen mußten wir erst lernen. Aber wir nehmen lieber die positive Interpretation und begrüßten es, daß Ihr uns für lernfähig haltet... das ist ja in unserem biblichen Alter nicht unbedingt selbstverständlich. :D
Werter Azrael,
unserem Gegner war schon desöfteren nach Kapitulation zumute, aber wir konnten ihn jedes Mal mit rationellen Argumenten umstimmen. Diesmal sind uns allerdings die Ideen ausgeblieben, und wir sind ja selbst der Ansicht, daß man nicht weiterspielen sollte, wenn es einen frustriert. Und was unsere StuKas mit den Alliierten Panzern gemacht haben, ist nun mal frustrierend... dagegen gibt es keine Abwehr außer Anti Air, und die haben die Russen nicht erforscht.
Werter Hohenlohe,
danke sehr. Wir sind auch recht stolz auf unsere Leistung, und wir glauben, daß es bei dieser Kampagne nicht viele Siege der Achse geben wird.
Werter Boron,
wir haben unserem Gegner selbstverständlich ein Rematch mit vertauschten Seiten angeboten... die Antwort steht noch aus. Wir könnten aber durchaus verstehen, falls er erstmal ein wenig Pause haben möchte.. schließlich ist es frustrierend, wenn man im Grunde gut spielt und trotzdem verliert.
Werter Cfant,
es ist sehr schön, Euch wieder in diesen heiligen Hallen sehen zu dürfen. Wir hoffen, daß Ihr alsbald wieder mehr Zeit haben werdet und danken für Euer Lob.
Glückwunsch zum Sieg auch von mir.
Werter Löwenherz, Respekt an Eure Adresse für den langanhaltenden harten Widerstand trotz des guten Spiels des werten HvS, der scheinbar größtenteils wirklich schnörkellos agiert hat. Berichtet Uns, wie war Eure Reaktion auf die drei deutschen Träger? Das würde Uns doch sehr interessieren!
Werter HvS, leider besitzen Wir keinerlei Spiel aus der Strategic-Command-Reihe, und verfügen derzeit (also für die nächsten 12-18 Monate) auch nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel, Uns weitere PC-Spiele außerhalb von 90%-Rabattaktionen zuzulegen. Wir sind bereits intensiv mit Gebeten an den Gott-Imperator beschäftigt, dass Slitherine dem "Strategen" eine Testversion von Warhammer 40.000 Armageddon zustellt, damit Wir dieses von Uns heiß erwartete Spiel zocken können. :D Eine Schande, wenn Wir als Panzer-Corps- UND Warhammer40k-Fan die perfekte Symbiose beider Spiele nicht spielen könnten...:heul:.
Duke of York
24.11.14, 22:59
Werter HvS,
herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg. Ihr seid wahrlich ein Meister dieses Szenarios. :prost:
Aber auch Anerkennung und Respekt für den werten Löwenherz, der seinem Namen alle Ehre gemacht und seine Haut so teuer wie möglich verkauft hat.
Wir waren jedenfalls trefflichst unterhalten. Vielen Dank. :)
Auch von Unserer Seite Glückwunsch zum Sieg, werter HvS. :)
Dem werten Löwenherz gilt aber auch ein großes Lob. Gegen einen genialen Strategen, wie Ihr es seid, werter HvS, so lange gegenzuhalten, verdient allerhöchsten Respekt. :top:
Besten Dank für die vortreffliche Unterhaltung! :top:
Auf eine neue Runde mit vertauschten Seiten! :ditsch::prost:
the general
24.11.14, 23:58
@HvS
Alter Meckerkopf! :P Euch kann man es auch nicht recht machen. Wenn wir sagen, dass ihr als Achsen-Spieler richtig super seid und euren strategischen Verstand preisen, verweist ihr auf eure Vorgänger-AAR's und wie schlecht es da gelaufen sei. Nun loben wir eure Lernkurve, weil ihr eure Strategie und Taktik aus den Vorgängen in den Spielen davor konsequent weiterentwickelt habt (und ihr wart vorher schon gut), dann ist euch das auch nicht recht. Na was denn nun? :???: :ditsch:
Freut euch über das positive Feedback und denkt nicht allzu viel darüber nach. ;)
Wir gratulieren beiden Spielern und danken für die gute Unterhaltung! Ganz besonders möchten Wir die Leistung des werten Löwenherz hervorheben, der viel Prügel bezogen und lange durchgehalten hat. Wir kennen die Situation :D. Allerdings müssen Wir anmerken werter Löwenherz: Das kann man auch bis zum Schluss durchhalten!! :opa: Wir wissen wovon Wir reden... ;)
Kurfürst Moritz
25.11.14, 08:26
Vielen Dank für die hervorragende Unterhaltung, werter HvS!
Euer Berichtstil ist Uns inzwischen sehr ans Herz gewachsen.
Gratulation! :prost:
Und Dank an beide Kontrahenten.
Kardinalinfant
25.11.14, 11:47
Auch von uns herzlichen Glückwunsch an den werten HvS zu seinem Sieg und herzlichen Dank für das Verfassen des AARs, wie immer haben wir uns gut unterhalten gefühlt.
Unser Respekt gilt aber auch dem werten Löwenherz, der die Partie trotz aller Rückschläge bis zu einem Punkt geführt hat, wo auch unsere eigene Leidensfähigkeit spätestens erschöpft gewesen wäre und damit diesen AAR seinerseits ermöglicht hat.
Schade. Mit diesem AAR habt ihr, werter HvS, etwas Großartiges geschaffen. Glückwunsch dafür.
Dennoch ist es verständlich das euer Gegner das Handtuch wirft. Über eine lange Zeit solche Verluste akzeptieren zu müssen ermüdet irgendwann selbst den größten Krieger.
Stupor Mundi
25.11.14, 12:32
Gratulation zum Sieg! Danke auch an den werten Löwenherz, vielleicht wird er ja diesen großartigen AAR jetzt auch lesen?
Im übrigen sollte die Regentschaft zusammenlegen, damit der werte Hjalfnar sich das Spiel zulegen und die Partie fortführen kann. Gute Unterhaltung darf doch auch mal was kosten. ;)
Dem werten HvS Unsere Glückwünsche zum Sieg.
Ihm und dem werten Löwenherz Unser Dank für einen schönen AAR.
Dank an die beiden Regenten für diesen spannenden und interessanten AAR.
Unseren Glückwunsch, der Sieg hatte sich schon länger abgezeichnet. Leider gab es kaum eine Phase in der die Alliierten wirklich einmal zurückschlagen konnten. So können wir den werten Löwenherz sehr gut verstehen, da er über die ganze Partie nur Prügel bezogen hat.
Jörg von Frundsberg
25.11.14, 15:05
Wie jetzt ?? aus ? einfach aus ?? :eek: Wo bleibt die Invasion ?? ICH MEINE DIE INVASION ?? :D wo bleibt der heroische Untergang ?? tztztz.... Irgendwie fehlt mir was ^^ aber wir gratulieren natürlich zu eurem Erfolg werter Hvs !!!!!
Mir kommt es so vor als war die Invasion in Spanien der größte Fehler ?? damit hat die Achse doch mehr MPP bekommen +Truppen ,wäre Frankreich nicht die bessere Option gewesen ?? oder zumindest Norwegen ?
Auch gratulieren wir natürlich dem werten Löwenherz !!! wir wissen wie es ist gegen den werten HVs zu spielen :eek:
So kurz mal einen Rückblick von mir.
1. Der frühe Fall von Frankreich war von mir selbst verschuldet da ich am Anfang zu impulsive Züge gemacht habe und der werte HvS so was gnadenlos ausnutzt. Wäre aber nicht so tragisch wenn das der einzige große Schnitzer geblieben wäre.
2. Der für mich entscheide Punkt wonach ich nur noch reagieren konnte war der Verlust der drei Flugzeugträger. Ich wollte das Spiel danach auch beenden aber der werte HvS kann überzeugende Mails schrieben :-). Der Brite und der Ami mussten jetzt zu viele Ressourcen in den Neubau stecken und das fehlte bis zum Ende in der Forschung.
3.Beim Russen ist das aus meiner Sicht immer ein Balanceakt am Anfang zwischen Forschung und Einheiten. Offensive Verteidigung oder kommen lassen hat beides seine Vorteile und man hat ja auch gesehen das der Russe noch lange wenigsten Mithalten konnte. Auch hier habe immer wieder leider nicht auf die Versorung geachtet weswegen nachher Panzer im Norden standen da durch den Fall Moskaus ich nur noch eingeschränkt Einheiten verschieben konnte.
4. Tja Spanien war eine Notlösung, da der Russe irgendwann eine zweite Front brauchte. Durch die Absprache ab wann erst in Frankreich gelandet werde durfte gab es nur Sizilien, Norwegen und Spanien. Norwegen sollte eigentlich das Sprungbrett nach Dänemark und direkt Deutschland sein aber ich hatte nicht mit drei deutschen Trägern gerechnet und somit kennt jeder das Ergebnis. Ob das je geklappt hätte lassen wir mal im Raum stehen aber ich probiere gerne auch mal eine andere Strategie als die bekannten aus. Auf Sizilien wollte ich nie Landen da durch die Absprache klar das dort ein Bollwerk steht :-). Spanien war nach dem Norwegen Desaster eine Notlösung, für eine große Invasion in Sizilien fehlten schlicht die Einheiten und die Ressourcen und das galt für alle anderen Länder auch wo ich eine Seeinvasion hätte machen müssen.
Fazit für mich: Der Verlust von drei Trägern ist für den Alliierten zu viel wenn man als Gegner Spieler wie den werten HvS hat. In der Aufsummierung hört sich das zwar alles ausgeglichen an aber man darf nicht vergessen das die Alliierten drei Forschungsbäume haben und ihr größeres Einkommen nicht Zentral verteilen können. Das Spiel wäre auch deutlich schneller vorbei gewesen wenn die Kriegsmarine seine U-Boote nach dem Verlust der Träger auf die Konvoiroute gesetzt hätte, denn ich hatte keine Möglichkeit diese zu bekämpfen. Die Achse hatte Marinetechnik Stufe 2 hatte und der Brite 0 und der Ami stand im Mittelmeer.
So das ist meine Sicht, ich freue mich das es den werten Regenten gefallen hat und bedanke mich nochmal beim werten HvS für die lehrreiche Trachtprügel.
Dank an HvS für den AAR und dem werten Löwenherz für das lange Durchhalten in aussichtsloser Situation.
Schade um den schönen AAR! Von beiden Seiten mit viel Elan und Herzblut geschrieben! Eine Weile stand es auf Messers Schneide, aber im Endeffekt war die "dunkle Seite" doch besser ausgestattet! Welcome to the dark side, we have more beer! :prost:
gez. Sharpe :gluck:
Wenn wir ganz ehrlich sind würden wir uns aber wünschen dass der werte HVS Assault on Democracy mal spielt. Da haben die Amis dann schön viel MPP und durch die Globalität ist es ein ganz anderer Krieg.
Zudem wollen wir sehen was er mit den Japanern so alles treiben würde :)
Werter Löwenherz,
danke sehr. Wir freuen uns auf die Revanche.
Zu Eurer These, wir hätten bereits 1943 die U-Boote benutzen können, um die Konvois zu stören: konnten wir nicht, die Träger waren bis Frühjahr 1943 ohne Air Groups, und wir hatten nur Subs 1... die Träger hätten also die U-Boote nicht decken können, und im Sommer 1943 haben wir sie dringen im Finnischen Meerbusen gebraucht. Die Kriegsmarine hatte nur 2 Schlachtschiffe und 5 Schwere Kreuzer, die hätten es mit der Royal Navy nicht aufnehmen können.. trotz Naval Warfare 2. Aber Ihr könnt uns bei der Revanche gerne demonstrieren, wie das geht. :D
Werter Hjalfnar,
nehmt einen Kredit auf... es lohnt sich. :D
Werter Duke,
danke sehr. Wir haben die Beherrschung der Kampagne über eine lange Zeit und durch viele Fehlschläge erlernen müssen, so daß man diesen Sieg als den verdienten Lohn von zwei Jahren Arbeit betrachten könnte. Wir möchten an dieser Stelle dran erinnern, daß wir den werten Bill Runacre genötigt haben, die Portierung auf "Breaktrough!" zu machen... Lust hatte er keine.
Werter Managarm,
danke sehr. Aber bitte bedenkt, daß diese Kampagne nicht unbedingt ausgeglichen ist. Wir glauben, daß wir weitere Versuche gegen den werten Löwenherz verlieren würden, weil er sich nicht nochmal an der Nase herumführen lassen würde. Wahrscheinlich hätte es schon gereicht, wenn er in Frankreich bedachter agiert hätte, und wir wären nicht in der Lage gewesen, die Träger zu kaufen... die Konsequenz dürfte jedem bekannt sein.
Werter Setsches,
von uns aus gerne.. Ihr müßt nur den werten Löwenherz motivieren.
Werter the general,
Meckerkopf paßt sehr gut! Recht machen kann man es uns eh nicht! :D
Werter Accoma,
danke sehr. Euer Standvermögen damals hat uns auch tief beeindruckt... hätten wir nicht gehabt. Wird nur noch vom werten Frundsberg getoppt, der selbst dann noch weiterkämpfen will, wenn wenn der Bildschirm schon schwarz ist.
Werter Kurfürst,
danke sehr... gern geschehen.
Falls Ihr Eure Anmerkung wegen des Berichtsstils mal per PN konkretisieren könntet, wären wir sehr dankbar... es wäre nett, mal zu erfahren, was gefällt und was nicht..
Werter psycho,
danke sehr.
Werter Kardinalinfant,
danke sehr. Es ist uns sehr wichtig, gute Unterhaltung zu bieten.
Werter Silem,
auch Euch sei gedankt. Wir haben auch das Gefühl, daß ein Sieg der Achse gegen einen fähigen Spieler Seltenheitswert hat.
Werter Stupor Mundi,
danke sehr. Wir hoffen auch, daß der werte Löwenherz die Zeit findet, den AAR zu lesen.
Werter Werth,
danke sehr.
Werter zersenser,
auch Euch sei herzlich gedankt.
Werter suo,
das sind wahre Worte. Es war aber auch wirklich so, daß praktisch alle unsere Pläne aufgegangen sind und wir viel Glück hatten. Man denke an die Landung in Spanien, wo wir ganz schnell die Legion Condor bilden konnten, weil die Truppen für die Invasion in Norwegen bereitstanden.. reiner Massel.
Werter GröFrunSaZ,
erst mal danke. Aber Ihr könnt das Ende verhindern... Ihr müßt nur den werten Löwenherz anschreiben.. dann bekommt Ihr Eure Invasion, nebst heroischem Untergang. :D :D :D
Wolltet Ihr denn nicht schon immer die Alliierten in Grund und Boden spielen?
Werter Thomasius,
gern geschehen.
Werter Sharpe,
danke sehr. Aber grämt Euch nicht... der andere AAR "im Osten" geht hoffentlich noch eine Weile weiter.
Werter Boron,
wir könnten nun eine ganze Abhandlung schreiben. Die Kurzform ist: wir haben AoD bereits gespielt, sowohl im SP als auch im MP. Der werte Duke hat seine ersten Schritte im MP mit dieser Kampagne gegen uns gemacht, und da hat er wohl gesehen, wie wichtig China First ist... und wie man das am besten macht.
Uns stört das Setup von AoD gewaltig, weil es noch realitätsferner ist als SoE.. aber wir hatten dieses Thema bereits oft genug und haben uns schon zu oft damit unbeliebt gemacht.
Wenn Ihr sehen wollt, was wir mit AoD gemacht haben, schaut doch mal in http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=25847 das hier rein. :D
Eines haben wir vergessen... dem werten Ippär, dauerhaftem Befehlshaber jeglicher alliierten Streitkräfte, zu danken. Er hat den Anfang in diesem AAR gemacht, und er hat uns gezeigt, was wir besser machen müssen. Und er hat unsere Launen aushalten müssen... nachträglich nochmals ein herzliches Dankeschön.
Da hat man kaum Zeit, liest kaum mit und dann sowas :eek: - Finito, Endegelände, fertig, aus, vorbei - DAS geht doch nicht!
Glückwunsch dem werten HvS! Auch wenn er stets meinte der Drops sei noch nicht gelutscht, so war er das schon geraume Zeit. Dank dem edlen Löwenherz für das lange Durchhalten und mehr Erfolg beim Rematch...
Admiral Hipper
25.11.14, 20:59
Glückwunsch zum Sieg werter HvS.:)
Leider sind dem werten Löwenherz zu viele Fehler unterlaufen, die er dann später nicht mehr wettmachen konnte. Trotzdem hat er tapfer gekämpft.:)
Etwas ärgerlich am Setup des Szenarios finden wir die fehlende Naval Wafare bei den Briten. Zumindest vorhanden oder in Forschungsschleife sollte es sein.
Eine Revanche mit dem werten HvS auf alliierter Seite würden Wir gespannt verfolgen.
:eek:
Woaat? o.O
Schon vorbei?! Mein Gott, wir bekommen hier aber auch nichts mehr mit. :motz:
Glückwunsch zum Sieg, werter HvS! :top:
hohe_Berge
26.11.14, 19:07
:eek:
Woaat? o.O
Schon vorbei?! Mein Gott, wir bekommen hier aber auch nichts mehr mit. :motz:
Glückwunsch zum Sieg, werter HvS! :top:
Dito
(10 zeichen)
Glück Auf
Werter Bigfish,
es gibt durchaus einen Weg, den AAR weiter zu führen... Ihr müßt Euch nur vom werten Löwenherz den Spielstand schicken lassen... :D
Werter Ippär,
Naval Warfare kann man durchaus erforschen... kostet nur MPPs.... aber das wißt Ihr ja.
Die Revanche kann sofort beginnen... wenn der werte Löwenherz den Startschuß gibt.
Werter Voetmann,
danke sehr.
Werter hohe_Berge,
auch Euch sein gedankt.
Teddy Suhren
29.11.14, 10:10
Herzlichen Glückwunsch an den werten HvS und ein riesiges Dankeschön an beide Spieler. Wir haben wieder sehr viel gelernt und noch mehr Spaß gehabt.
Admiral Hipper
29.11.14, 10:35
Naval Warfare kann man durchaus erforschen... kostet nur MPPs.... aber das wißt Ihr ja.
Das ist ja gerade was Uns stört.:D Das der Brite auf dem Gebiet technisch unterlegen ist passt einfach nicht.
Daran wird sich aber in diesem SC wohl nichts mehr ändern, das haben Wir bereits in einem kleinen Disput mit den Entwicklern erfahren.
Das ist ja gerade was Uns stört. Das der Brite auf dem Gebiet technisch unterlegen ist passt einfach nicht.
Daran wird sich aber in diesem SC wohl nichts mehr ändern, das haben Wir bereits in einem kleinen Disput mit den Entwicklern erfahren
Ganz unrealistisch ist das nicht. Erst im Laufe des Krieges kamen moderne Neubauten zur Royal Navy. Das Problem ist hier eher, dass man über die Bauschleife eben auch nur Schiffe mit erforschter Tech bereitstellen kann. Wenn es möglich wäre in die Bauschleife z.B. Schiffe mit Naval Warfare 1 reinzustellen, obwohl das nicht erforscht ist, wäre das Problem gelöst. Dann könnten die Briten moderne Schiffe erhalten, aber die alten nicht einfach aufrüsten ohne das vorher zu erforschen.
Edit: Gemeint sind hier natürlich die Schiffe die von Beginn an in der Bauschleife des Szenarios enthalten sind.
Werter Teddy Suhren,
danke sehr. Wir haben auch irgendwie das Gefühl, daß sich ein SoE-AAR mit einem Sieg für die Achse nicht allzu schnell wiederholt werden dürfte.
Werter Ippär,
wir wissen genau, was Ihr meint. Dahinter verbirgt sich die Absicht von Bill Runacre, das Spiel spielbarer zu machen. Die Royal Navy war der Kriegsmarine im RL dermaßen überlegen, daß Adimral Raeder mit seiner Aussage eher noch untertrieben hat. Darunter würde der Spielspaß leiden, und das will man als Spieledesigner nun mal nicht. SC entfernt sich hier ein Stück weit von der Realität, aber wir stimmen ihm zu: es ist notwendig, sonst würde es für die Achse noch schwerer werden. Wir wollen damit nicht sagen, daß es keine andere Möglichkeit gibt.. es stellt für uns lediglich eine akzeptable Lösung dar.
Werter Bigfish,
es gäbe durchaus eine Möglichkeit. Man müßte die Schiffe nur aus der Bauschleife nehmen und als "automatische" Events verpacken. Eventeinheiten kann man nämlich mit der aktuellen Tech bekommen. So müßte der Spieler der Alliierten nur bis zum Auslieferungsdatum Naval Warfare 1 einforschen. Wir glauben aber, daß diese Thematik in SC3 zumindest partiell gelöst werden wird.
Mit ein paar Wochen Abstand wollen wir nun eine kurze
Abschlußbesprechung
durchführen. Zuerst wollen wir nochmals dem werten Ippär danken, daß er unsere Launen ertragen hat, und auch dem werten Löwenherz, der die Idee zum Relaunch hatte. Uns ist im dritten Versuch ein Sieg gelungen, weil mehrere Faktoren zusammengekommen sind. Unsere Pläne haben fast alle funktioniert, und wir hatten an einigen Stellen Glück.. also genau das Gegenteil von dem, was uns im Spiel gegen den werten Ippär widerfahren ist.
Der werte Löwenherz hat eine gänzlich andere Spielweise als der werte Ippär an den Tag gelegt. Während der werte Ippär schon in der Anfangsphase versucht hat, die Achse aus dem Konzept zu bringen und unsere Aktionen vorauszuahnen, hat der werte Löwenherz versucht, sein eigenes Konzept aufzuziehen und die Alliierten langfristig in die Lage zu versetzen, einen Gegenschlag zu führen. Wir wollen nun nicht sagem "richtig" oder "falsch", aber wir haben den Eindruck, daß die Strategie des werten Ippär sachdienlicher war. Wenn man die Achse in Ruhe läßt, kann sie sich ungestört entwickeln, und das braucht sie auch. Wenn man sie ablenkt und ihre Pläne durchkreuzt, kann man mit wenig Aufwand einen großen Effekt erzielen. Die Achse hat wenig Ressourcen und muß viele Aktionen planen. Man muß also als Spieler der Achse seine Kräfteansatz genau planen.. welche Kräfte braucht man für welches Ziel. Wenn es gelingt, die Planung der Achse zu durchkreuzen und eines der Teilunternehmen zu verzögern oder gar zum Scheitern zu bringen, dann hat die Achse ein Riesenproblem, wie z.B. die Norwegensache gegen den werten Ippär.. das hat uns die MPPs geraubt, die wir in Rußland gebraucht hätten, auch wenn die Kämpfe im Skagerak ein taktischer Sieg für die Wehrmacht waren, wo war es doch eine strategische Niederlag. Genau darum geht es: die Wehrmacht braucht schnelle Siege. Dauerhafte Kämpfe wie z.B. ein Griechenland kann sich das Deutsche Reich bis 1943 nicht leisten.
Eine erste Weichenstellung hat das Spiel bereits in Frankreich erfahren. Der werte Löwenherz hat sich entschieden, die Briten nicht nach Frankreich zu schicken, was den Fall Frankreich beschleunigt hat. Wir können uns erinnern, das wir seinerzeit mal in einer E-Mail an ihn geschrieben haben, daß es nicht wichtig ist, ob Frankreich zwei Runden früher oder später fällt, und das haben wir auch so gemeint. Mittlerweile würde wir das nicht mehr sagen.
Neben der Nichtentsendung der Briten ist unserem Gegner noch ein Mißgeschick unterlaufen: das Nancy-Event wurde getriggert. Das führte zu einem rapiden Verfall der französischen NM, und in Kombination mit der dem Fernbleiben der Briten gab es eine fatale Folge: Frankreich fiel schon im Juni.
An dieser Stelle sei etwas bemerkt, was wir damals noch nicht so genau wußten: ein dermaßen früher Fall Frankreichs ist seiten der Entwickler nicht unbedingt eingeplant. Das Spiel ist ungefähr nach folgender Denke aufgesetzt: keine Spieler der Alliierten ist so doof wie die Franzosen im RL, und sowas wie einen Sichelschnitt gibt es nicht. Also muß der Fall Frankreichs länger dauern als im RL, und das ist durchaus auch so eingeplant. Wenn die Franzosen früher das Handtuch werfen, haben die Deutschen einige Runden, in denen sie das volle Einkommen abrufen können (über 400 MPP pro Runde) und keinerlei Ausgaben haben. Mit anderen Worten: wenn Fall Rot drei Runden vorher endet, hat das DR gut 1.200 MPP mehr auf dem Konto. Das sind drei zusätzliche Panzerkorps oder fünf Jagdflieger.. ein Haufen Holz. Und es gibt einen weiteren Effekt: von Mitte 1940 bis Mai 1941 ist eine lange Zeit.. lange genug, um alle Einheiten zu Fuß und ohne Forced March nach Polen marschieren zu lassen, wodurch man wiederum MPPs spart, und die Einheiten sind in gutem Zustand, weil man Forced March nicht braucht. Wir haben auch diesen Effekt unterschätzt, und er ist gigantisch. Allein der Transport eines Panzerkorps kostet knapp 100 MPP... und das gesamte Westheer mit allen HQs und den Fliegern kostet locker 1.000 MPP. Natürlich kann man die Panzer und die Flieger auch so in den Osten marschieren lassen, aber die nicht motoriosierten Armeen und Korps nicht. Wir schätzen, daß dieser Effekt noch 500-600 MPP ausmacht.
Wir können uns noch sehr gut erinnern, was wir damals gedacht haben: woher kommen die ganzen MPPs auf unserem Konto? Und so reifte die Idee, die beiden Träger zu kaufen.. weil wir gemerkt haben, daß wir auch so genug MPPs für Rußland haben. Alle 10 Panzerkorps hatten wir auch so zu Verfügung. Das Vorhandensein der insgesamt drei Träger ab Anfang 1942 hat den Alliierten die drückende Überlegenheit zur See genommen, im Anschluß an die Versenkung herrschte quasi ein Patt. Zwar konnten wir unsere U-Boote noch nicht einsetzen, weil wir keine MPPs zur Reparatur der Träger hatten, aber das wußte der werte Löwenherz nicht. Er muß damit rechnen, daß wir unsere Träger reparieren und die vollzählig angetretene Kriegsmarine auf die Royal Navy loslassen, und das wäre sicherlich nicht schön geworden, weil wir ja bis zu diesem Zeitpunkt nicht einen Verlust hatten. Wir haben also den Effekt erreicht, daß die Royal Navy sich zurückgezogen hat.. und nicht mehr agiert hat. Desweiteren mußten die Briten neue Träger auf Kiel legen, und die Punkte haben ihnen an anderer Stelle gefehlt. Und was fast noch wichtiger war: die deutschen Träger konnten in die Kämpfe um Leningrad eingreifen.
Wenn man all das zusammenaddiert, so kommt man auf Vermutung, daß es für die Alliierten ein kategorischer Imperativ ist, Frankreich bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Wir sind geneigt, dieser Schlußfolgerung zuzustimmen. Wenn der Feldzug in Frankreich bis Mitte August oder gar September dauert, kann die Achse schon gut wie einpacken. Man bedenke, was der Verlust von drei Panzerkorps in Rußland bedeuten würde.. auf diese Art und Weise kann man denselben Effekt erzielen, ohne daß die Russen einen Schuß abgefeuert haben.
Der werte Löwenherz hat sich aber mit seiner Strategie etwas gedacht: der Angriff auf Libyen kam sehr früh, und auch die Rückeroberung von Norwegen war ein großer Erfolg für die Achse. Man könnte nun sagen, daß diese beiden (für sich betrachtet sehr guten Aktionen) die Sache in Frankreich kompensieren, aber das tun sie nur zum Teil. Der Verlust von Libyen war unsererseits einkalkuliert, und Norwegen hat die Briten für mehr als ein Jahr gebunden, in denen sie sonst nichts anstellen konnten.. wir hatten also in Rußland unsere Ruhe, was nicht zu verachten ist.
Unser hoch geschätzter Gegenspieler hat sich zurecht beschwert, daß die Hausregeln ihm das Leben schwer gemacht haben. Das war auch Sinn und Zweck der Hausregeln.. wenn die Briten Anfang 1941 in Norditalien landen, kann die Achse einpacken, das ist nun mal so. Gewisse Hausregeln braucht man leider, sonst wird die Achse recht schnell verlieren. Was der werte Löwenherz allerdings hätte besser machen können: die Eroberung des Iraks und Persiens unterblieb, obwohl beides recht einfach durchführbar ist. Es reicht aus, kleine Truppenkontingente in diese Länder zu bringen, und die Skripte machen den Rest. Insbesondere für das wirtschaftlich klamme Großbritannien wären die im Irak reichlich vorhandenen MPPs dringen notwendig gewesen. Wir wollen an dieser Stelle erwähnen, daß wir das unserem Gegner sogar per E-Mail gesteckt haben.
Der aus unserer Sicht wichtigste Punkt: die russische Strategie im Jahr 1941. Es gab Stimmen, die gesagt haben, daß ein dermaßen schnelles Zurückweichen der Roten Armee "unfair" wäre, weil dann die vom schnellen Vormarsch ausgelaugten Wehrmachtseinheiten auf ausgeruhte sowjetische Verbände treffen würde. Wir sehen das anders: ein schneller Vormarsch ohne Verluste sind traumhafte Bedingungen für die Wehrmacht, besser kann man es nicht haben. Wir denken, daß unser Gegner einen Stoß auf Moskau erwartet hat.. aber den haben wir niemals in Erwägung gezogen, weil der Weg einfach zu weit ist.
Ähnlich wie in Frankrich ist bei SoE eine aggressive, hoch stehende Verteidigung seitens der Roten Armee ebenso ein kategorischer Imperativ wie die Verteidigungs Frankreichs bis zum letzten Mann. Wir denken, daß das der wichtigste Faktor für unseren Sieg war, denn die Kontrolle weiter Teile Rußland relativ früh im Spiel hat uns (wegen der Vielzahl an Towns und Cities) jede Runde Extra-Punkte auf unser NM-Konto gebracht, und die NM der Russen ist kollabiert. Es ist seitens des werten Bill Runacre nicht eingeplant, daß die Russen den NM-Tod sterben, aber es wäre in diesem Spiel im Frühjahr 1946 passiert, und die Rückzugstrategie des werten Löwenherz war dafür entscheidend.. denken wir zumindest.
Zwar hat unser Gegner im Jahr 1942 eine sehr starke Rote Armee gehabt, aber das hat ihm nichts gebracht, weil auch die Wehrmacht recht stark war, denn sie hatte ja in 1941 kaum Verluste. Wir haben die Werte für Einsatzbereitschaft und Morale im Frühjahr 1942 mal mit denen verglichen, die wir beim Spiel gegen den werten Ippär hatten.. ein himmelweiter Unterschied, der allerdings auch mit unserer Unkenntnis der Supply Rules zu tun hatte; man erinnere sich an die "Entdeckung", die bis dahin nicht mal Hubert Cater bewußt war.
Aber 1942 kam ein weiterer, extrem wichtiger Punkt dazu: die Russen hatten Anti Aircraft nicht erforscht, und das bliebt auch bis zum Ende des Spiels der Fall. Wir selbst haben als Spieler der Alliierten unsere Erfahrungen damit gemacht, was die Luftwaffe anrichten kann, wenn die StuKas effizient eingesetzt werden. Die Erforschung von Anti Air ist ein Muß, es geht nicht ohne.. was übrigens auch für die Wehrmacht gilt, siehe Spanien.
Die Zusammenwirkung dieser beiden Entscheidung unseres Gegenspieler hat Rußland zum Tode verurteilt.
Ab Frühjahr 1943 kamen dann noch die Kämpfe in Spanien dazu. Natürlich hat der werte Löwenherz Recht, wenn er sagt, daß die Hausregeln für ihn problematisch waren und er einfach etwas tun wollte. Allerdings hat sich mittlerweile gezeigt, daß Spanien nicht die beste Idee war. Einer von uns durchaus erwarteten Konfrontation mit Italien sind die Alliierten ausgewichen, wohl auch wegen der Stärke der Regia Marina. Unser Strategie hat also diesbezüglich funktioniert: die Allierten haben die Italiener in Ruhe gelassen.
Die Landung in Spanien war für die Allierten in dreierlei Hinsicht ungünstig.
Erstens begünstigt das Terrain die Verteidiger, und die Spanische Armee kann recht leicht aufgerüstet werden. Man züchtet sich also ohne Not einen starken Gegner heran, der vorher nicht da war... und die Industriegebiete im Norden des Landes bringen der Achse jede Runde MPPs.
Zweitens hatten wir Reservetruppen im Reich stehen, die für die schnelle Rückeroberung Norwegens gedacht waren. Durch den Transfer dieser Truppen konnten wir die Alliierten in Spanien strategisch blockieren, und bis zum Ende des Spiels im Sommer 1945 ist es den Alliierten in Spanien nicht gelungen, einen entscheidenden Durchbruch zu erzielen, und durch unsere StuKas führten die Kämpfe zum Weißbluten der alliierten Truppen, insbesondere der Panzerwaffe.
Drittens hat sich der werte Löwenherz mit dem Angriff auf Spanien die Gelegenheit genommen, einen massiven Angriff in Frankeich durchführen. Wir wissen aus der Konversation, daß er um den Fortbestand Rußlands gefürchtet hat und deswegen etwas unternehmen wollte/mußte, aber Spanien war im Rückblick das falsche Mittel. Wenn die Westalliierten sich ein weiteres Jahr Zeit genommen und ihre Truppen verstärkt hätten, dann wäre der D-Day dermaßen stark geworden, daß wir ihn wohl kaum hätten kontern können, ohne die Ostfront zu entblößen. Man bedenke, wie viele Panzerkorps die Allierten in Spanien verloren haben, und die stark ihre Luftwaffe dort war.. wenn das alle in Frankreich zum Einsatz kommt, kann die Wehrmacht einpacken. Und jede City, die in Frankreich verloren geht, fehlt direkt der deutschen Rüstungsindustrie, und es gibt keine Punkte dazu wie bei Spanien.
Und es gab noch einen Sekundäreffekt: durch die für die Alliierten verlustreichen Kämpfe in Spanien mußten die Briten Norwegen entblößen, so daß das auch verloren ging, und wir haben dazu nicht viel gebraucht. Wenn die Briten dort eine massive Präsenz an Bodentruppen und Flieger aufgebaut hätten, hätten wir das Land nicht zurückerobern können.
Dann noch ein Wort zu der Thematik, daß man wegen der Hausregeln als Spieler der Alliierten nichts machen kann: eine Sache hätte es noch gegeben, die allerdings vollständig unterblieben ist. Ein strategischer Bombenkrieg, der das DR viele MPPs kostet und dazu zwingt, Jagdflieger an der Westfront zu platzieren.
Für uns entscheidend war das Jahr 1943, als wir zu Jahresbeginn ganze 4 Panzerkorps in Rußland stehen hatten. Auf diesen Teil sind wir besonders stolz: durch gutes Timing und den aggressiven Angriff auf Leningrad haben wir trotz der Unterzahl unsere Ziele mehr als erreicht. Leningrad fiel früh, dann haben wir Moskau erfolgreich verteidigt, und im Herbst gab es den grandiosen Sieg bei Stalingrad. Diese drei Siege waren nur möglich, weil wir unsere Luftwaffe an die Brennpunkte verlagert haben.
Ohne diese Erfolge hätten wir trotz allem, was bis dahin erreicht wurde, Schiffbruch erlitten. Die Eroberung Stalingrads war für uns extrem wichtig, und die operative Unterlegenheit der Roten Armee durch deren Mangel an Anti Air und taktischen Bombern zeigte sich von nun an besonders deutlich.
Wir konnten die Rote Armee nur besiegen, weil unsere StuKas aus den Russenpanzern Kleinholz gemacht haben, und weil die Russen den Spieß nicht umdrehen konnten, weil ihre Panzerverluste so viele MPPs gekostet haben, daß sie keine eigenen StuKas kaufen konnten. Wir haben nur deswegen gegen die Westalliierten bestehen können, weil diese (u.a. wegen der Hausregeln) in Spanien gelandet sind, und weil die Eroberung des Iraks und Persiens unterblieb.
Einige Regenten haben schon recht früh gesagt, daß das Spiel entschieden wäre, aber wir sehen das anders.. wir haben bis zum Fall von Grosny gebibbert, und man möge uns das bitte glauben. Als die Alliierten angefangen haben, in Spanien unsere Panzerkorps wegzuballern, hat das die Wehrmacht schwer getroffen.. und wenn die Briten nicht vor Valencia schon so schwere Verluste erlitten hätten, wäre es um Spanien geschehen gewesen.
Für den werten Löwenherz lief einiges definitiv unglücklich. Mit den drei Trägern konnte er nicht rechnen, das wäre jedem passiert. Auch die Reservetruppen, die für Norwegen gedacht waren, konnte er so nicht erwarten, und das ist definitiv kein Fehler seinerseits. Nehmen wir mal an, daß wir nicht so schnell reagiert hätten, wie wir es konnten.. dann wäre unser Gegenspieler in Spanien sicherlich schneller vorgstoßen. Vielleicht wären Madrid und Valencia gefallen, und dann hätte es schon anders ausgesehen. Es gibt in Spanien keine Alternate Capitals, also hätte die Eroberung Madrids ausgereicht, und die deutsche Frontlinie wäre nicht mehr zu halten gewesen, weil alle spanischen Truppen kapituliert hätten.
Wir bleiben bei unserer Ansicht: eigentlich ist Storm over Europe für die Achse praktisch nicht zu gewinnen.. da muß man schon viel Glück haben.
Wenn wir das Spiel so nochmal spielen würden, käme es sicherlich zu einem Sieg der Alliierten, denn wenn der werte Löwenherz nur einen Teil der oben angeführten Punkte besser beherzigen würde, würde er sicherlich den Sieg davontragen. Möglicherweise ist das auch der Grund für den bisherigen Verzicht auf ein Rückspiel mit vertauschten Seiten: die Kampagne ist für die Achse einfach verdammt schwer.
Werter HvS, vielen Dank für diese Analyse und Zusammenfassung. Euer Sieg war wohlverdient...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::top:
Admiral Hipper
15.12.14, 17:36
Schöne Zusammenfassung werte HvS.:)
Man muss natürlich auch sagen das mein schönes Norwegen-Unternehmen nicht mehr kopierbar war, da Ihr es garantiert mit Fallis machen werdet. Dieses Unternehmen hatte Euch tatsächlich schon sämtlicher Siegchancen beraubt, zumindest wenn man es im Nachhinein betrachtet.
Zur Russlandstrategie: Wir sehen das sehr ähnlich. Kampfloses Vorrücken der Wehrmacht spielt der Achse in die Karten. Keine Verluste der Achse und kein Zeitgewinn für die Allies. Die Einheiten erschöpfen sich auch ohne Verluste kaum, selbst unter relativ schlechter Versorgung.
Die Achse kann also weiterhin alle MPPs dort verwenden wie sie will und gleichzeitig gewinnen die Russen keine Zeit, bis die Westalliierten ein Bedrohungspotential gegen Deutschland aufbauen können, das zur Entlastung der eigenen Front dient.
Eine aggressive Verteidigung ist natürlich ein gefährlicher Balanceakt.
Wir können Uns gut erinnern, als Wir im Spiel gegen den werten HvS dachten die Front kollabiert, als er die erste Verteidigungslinie vernichtet hatte. Da hatten Wir fast nichts mehr. Doch nach ein paar Runden kamen schon die Neuaufstellungen und die Achse musste auch erst auffrischen und anschließend mit schlechteren Werten vorrücken.
Wir denken schon der Gegner muss irgendwie beschäftigt werden, man sollte stets versuchen ihm nie völlig die Initiative zu überlassen. Schon kleine Aktionen oder Würfelglück können ganze Feldzüge über den Haufen werden (Stichwort Griechenland:D).
es gäbe durchaus eine Möglichkeit. Man müßte die Schiffe nur aus der Bauschleife nehmen und als "automatische" Events verpacken. Eventeinheiten kann man nämlich mit der aktuellen Tech bekommen. So müßte der Spieler der Alliierten nur bis zum Auslieferungsdatum Naval Warfare 1 einforschen. Wir glauben aber, daß diese Thematik in SC3 zumindest partiell gelöst werden wird.
Das geht auch mit der Bauschleife - die kann man auch auf aktuelle Tech setzen. Es geht Uns ja gerade darum - das nicht erforschen zu müssen und trotzdem Schiffe mit NW 1 zu erhalten. Und ja, dass ginge dann tatsächlich mit einem Event!
Edit:
Die Achse kann also weiterhin alle MPPs dort verwenden wie sie will und gleichzeitig gewinnen die Russen keine Zeit, bis die Westalliierten ein Bedrohungspotential gegen Deutschland aufbauen können, das zur Entlastung der eigenen Front dient.
Das ist nach Unserer Meinung der eigentliche Dreh- und Angelpunkt! Bis die USA wirklich effektiv Kampfbereit sind ist der Käse bereits gegessen. Es ist auch nicht zu verstehen! Jede Nation kann individuell eingestellt werden. Es würde schon sehr viel verbessern, wenn die USA billiger und schneller produzieren würden...
Werte Audienz,
wir spielen gerade gegen den werten Kardinalinfant ein weiteres PBEM, und zwar auf Seiten der Alliierten. Unser Gegner ist zwar nicht sehr erfahren, spielt aber sehr akribisch und ist sehr schnell im Lernen.
Wir haben nun September 1941, und der Verlauf des Spiel ist durchaus als normal zu bezeichnen. Die Achse hat kein DAK entsandt, und deswegen ist Libyen bereit Mitte 1941 unter der Kontrolle der Briten. Syrien ist von englischen Truppen besetzt worden, und der Irak wird auch bald fallen, was die MPP-Basis des Empire entscheidend verbessern wird.
Die Wehrmacht prügelt sich gerade durch Rußland, und sie macht ihre Arbeit sehr gut. Wir denken, daß der werte Kardinalinfant letztendlich verlieren wird, aber das liegt nicht daran, daß er schlecht spielt.. sonderen daran, daß das in diesem Szenario normal ist. Die Kriegsmarine hat bereits 4 U-Boote und einen Kreuzer verloren.. und beschränkt ihre Aktivitäten auf die Ostsee, so daß weder im Mittelmeer noch im Atlantik eine strategische Bedrohungslage existiert.
Die Royal Air Force legt die deutschen Industriezentren in Schutt und Asche, und die deutsche Industrieproduktion ist nicht so, wie sie sein sollte.
Natürlich wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht, wie das Spiel ausgehen wird, aber wir haben einige Erkenntnisse gezogen. Es braucht Hausregeln, was wir für einen intregralen Nachteil dieser Kampagne halten.
Wir haben durch absichtliches Abziehen von Garnisonstruppen Italien früh in den Krieg gebracht und bereits im Sommer 1940 einen Angriff auf Tobruk gestartet, den die Italiener nicht kontern können. Diese Strategie funktioniert immer.. es gibt keine Countermeasures. So zu spielen ist nahe am Exploit. Durch die alliierte Kontrolle Libyens befindet sich Italien in einer Schockstarre und wartet nur auf die Invasion. An dieser Stelle müssen wir sagen, daß unsere Hausregeln bezüglich Italien aus Sicht der Achse absolut notwendig sind. Es ist für die Briten möglich, 1942 massive Kräfte auf dem italienischen Festland anzulanden, und dann ist der Ofen aus. Die Wehrmacht müßte Einheiten aus Rußland abziehen, was dazu führen würde, daß der Krieg im Osten verloren gehen würde.
Wir haben bei diesem AAR oft gelesen, daß die Alliierten durch die Hausregeln zur Untätigkeit gezwungen ist. Wir sehen das etwas anders... es gibt genug Möglichkeiten. Wir haben die deutschen Industriezentren im Ruhrgebiet plattgebombt, was die deutsche Rüstunsgwirtschaft 40 MPP pro Runde kostet.. und wir sind noch nicht fertig.
Wir haben Syrien eingenommen, und der Irak fällt nächste Runde.
Wir bereiten gerade eine amphibische Landung vor, die noch 1941 stattfinden wird.
In Rußland haben wir böse Verluste, aber wir werden die Frontlinie halten.
Mit anderen Worten: es ist wirklich nicht so, daß die Hausregeln, die wir mit dem werten Ippär und dem werten Löwenherz vereinbart hatten, die Alliierten zu sehr beschneiden. Wir glauben eher, daß diese Regeln es dem Deutschen Reich erst ermöglichen, seine Pläne zu entfalten. Ohne Hausregeln können die Briten bereits 1941 kampfstarke Verbände in Frankreich landen, und dann ist das Deutsche Reich Schach Matt gesetzt.
Wir denken, daß Storm over Europe einer grundlegenden Neuausrichtung bedarf. So geht es nicht.. viele Spieler wie der werte Ippär, Löwenherz und andere haben Kritiken geäußert, und sie haben Recht. Nur wissen wir noch nicht, wie wir das Problem lösen sollen.
Wenn man Eure Beschreibung so liest, liegt zunächst einmal der Ansatz nahe, den italienischen Kriegseintritt vom Faktor der alliierten Truppenpräsenz abzukoppeln oder - dies wäre wohl gegen einen Menschen zielführender - mangelnde alliierte Präsenz zu bestrafen (direkte Abzüge oder Stärkung des Gegners). Es muss die Achse sein, die in der ersten Kampagnenphase Ort und Zeitpunkt der Aggression bestimmt. Dass die Alliierten hier in der Lage sind, einen mangelhaft vorbereiteten Gegner zu ihrem Wunschzeitpunkt in den Krieg zu ziehen, sollte definitiv angepasst werden. Welche Mod-Optionen hier SoE bietet, ist uns leider nicht bekannt, aber mit dem Eventsystem sollte sich da doch eigentlich was drehen lassen?
Bzgl. des Bombardements der deutschen Industrie fragen wir uns, ob die Aufstellung von Flak-Einheiten hier für den Achsenspieler lohnenswert gewesen wäre oder ob man sich dieses Investment nicht leisten kann. Im letzteren Fall wäre evtl. ein Event zur Subventionierung ("Kammhuber-Linie") anzuraten.
Uns kommt es insgesamt so vor, als ob das Ungleichgewicht vor allem daraus entstünde, dass die Briten zu schnell die Nebenschauplätze dominieren können, also Afrika, den Konvoikrieg und den strategischen Bombenkrieg. Vielleicht wird auch zuwenig simuliert, dass Japan in Fernost Kapazitäten bindet? Und sind evtl. die britischen Verluste in Frankreich zu gering bzw. ist die Regenerationsfähigkeit zu hoch/schnell?
Duke of York
14.02.15, 12:13
Werter HvS,
definiert mal bitte "Italien kommt zu früh in den Krieg". Wann kommt es denn unter normalen Umständen dazu und wann etwa kann man das als Brite beschleunigt herbeiführen?
Wir kennen jetzt SoE nicht wirklich gut, aber in AoD ist es so gelöst, dass die Briten zu diesem Zeitpunkt eigentlich garnicht die Ressourcen dafür haben, weil sie sich mit Mann und Maus auf die Verteidigung Frankreichs konzentrieren sollten. Und ehe Frankreich fällt, ist Italien so oder so im Krieg und kann sich selbst vorbereiten.
Die starken britischen Einheiten in Ägypten kommen erst im Sommer 40 und müssen dann aufgefrischt und aufgetecht werden, ehe es losgehen kann. Wie man an allen drei AoD-AARs sehen kann, ist Italien unabhängig von der jeweiligen Spielweise auf beiden Seiten damit immer in der Lage, in Nordafrika zumindest die Anfangsoffensive zu haben. Schaut Euch mal die Kräfteverhältnisse zwischen Tobruk und Alamein im Juli 40 an:
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27685&page=5
Da ist an eine britische Offensive noch lange nicht zu denken.
Das Problem sollte für SoE mit dem Editor lösbar sein. Den Briten einfach die starken Truppen dort (Panzer, Armeen) etwas später geben. Solange sie dort nur Korps haben, können sie sich zwar hinter Alamein verschanzen, aber keinesfalls Tobruk angreifen.
Und wenn die Briten bis zum Sommer 40 genug MPP haben, um in Frankreich und Libyen stark engagiert zu sein, dann kann man auch daran ein wenig schrauben.
Werter DoY,
Wir glauben nicht das es "so" einfach ist. Wie Wir kürzlich an anderer Stelle geschrieben haben, ist SC einfach viel zu star an ein bestimmtes Drehbuch angelehnt. Und der werte HvS bestätigt dies mit seinem Post auf deutliche Weiße -> "Hausregeln".
Wie genau man das Problem lösen kann, dürfte schwierig zu beantworten sein. Man kann beim Vorhandenen an vielen kleinen Schrauben drehen, man kann aber auch das bisherige Konzept gänzlich in Frage stellen.
Ursächlich dürfte sein - auch das ist nichts neues - das SC sehr stark abstrahiert, aber dabei alles über die MPPs steuert. So könnte man zum Beispiel die Politik vollständig von den MPPs lösen und politischen Ereignissen viel mehr Bedeutung zuschreiben.
Duke of York
14.02.15, 13:37
Das ist schon richtig, werter Bigfish. SC abstrahiert.
Aber tut das nicht eigentlich jedes historische Simulationsspiel?
Bzw gibt es ein solches Spiel, das die Realität exakt abbildet? Wir glauben das nicht.
Und es hilft in dem Falle dem werten HvS auch nicht weiter, denn solche grundlegenden Änderungen wie die Abkoppelung der Diplomatie sind solch grundlegende Eingriffe, die wären bei SC nichtmal über einen Patch realisierbar. Das wäre etwas, was die Entwickler für SC3 ins Auge fassen könnten, sofern die Notwendigkeit bestünde.
Nein, wir müssen uns hier mit dem beschränken, was an Werkzeugen da ist. Und das ist mit dem Szenarioeditor schon eine ziemlich mächtige Waffe. Bei weitem nicht jedes Spiel bringt den nämlich von Haus aus mit. Wir haben da ja bei AoD auch so Unsere Erfahrungen gesammelt und glaubt Uns, man kann damit schon eine Menge justieren. Und man kann auch zur Not diverse Mobilisierungsscripts in den Optionen ausschalten.
Oder man könnte auch die Auswirkungen des Verlusts von Tobruk für Italien deutlich abmildern.
Es gibt da schon sehr viele Möglichkeiten, die allesamt sicher nicht den elegantesten Weg darstellen, aber den wird es wie gesagt wahrscheinlich sowieso nicht geben.
Werter Bigfish,
so ganz können Wir Eurer Ansicht:
aber dabei alles über die MPPs steuert
nicht zustimmen, gerade in dem o.a. Fall ist es eben nicht so.
Ein Abzug bestimmter festgelegter Kräfte hat sowohl für die
Achse als auch für die Alliierten bestimmte politische, und
damit letztlich auch militärische Konsequencen. Da wohl alle
Spieler die historischen Abläufe des 2.WKs kennen, wissen
natürlich auch alle, daß Italien früher oder später der Achse beitritt.
Bei Spielen gegen die KI muß der Alliierte damit rechnen, daß er
anschließend im gesamten Mittelmeerraum massive Probleme
bekommt, da nicht nur Ägypten bedroht ist, sondern über die Eroberung von
Algier und Tunis auch die Annexion Frankreichs möglich ist.
Die Aufstellung der brit. 8.Armee ist an den Kriegseintritt Italiens
gekoppelt. Da diese Abläufe in festgelegter Reihenfolge stattfinden,
kann sich ein erfahrener menschlicher Gegenspieler das zunutze
machen und zu einem ihm genehmen Zeitpunkt die 8.Armee "freischalten"
und damit einen unerfahrenen Gegner überrumpeln. Der edle HvS hat
das ja selbstkritisch als Exploitausnutzung beschrieben.
Das Problem ist also weniger ein prinzipieller spieltechnischer Mangel,
als vielmehr der Tatsache geschuldet, daß auch Einzelspieler mit dem
Szenario zufriedengestellt werden müssen.
Das kann aber leicht durch eine Vereinbarung von Hausregeln vermieden
werden.
Letztendlich geht das mehr oder weniger jedem Spiel, das sich mit diesem
Krieg beschäftigt, genauso. Berücksichtigt man dann noch, daß die Spieler
die historischen Abläufe kennen und natürlich bestrebt sind, die damals
gemachten Fehler nicht zu wiederholen, finden Wir das bei der SC-Reihe noch
mit am Besten gelöst. Nicht umsonst wird es ja in anderen Foren, zusammen
mit Panzergeneral, im Ligabetrieb gespielt, allerdings auch dort mittels fein
balancierter Regeln. Es ist also grundsätzlich Mehrspielergerecht.
Kardinalinfant
14.02.15, 16:48
Von uns als derzeit direkt Betroffenem ;) einige Anmerkungen:
- Italien ist für die Achse ein großes Problem! Wir haben zwar, wie der werte HvS richtig bemerkt hat, wenig Erfahrung mit SoE, uns fehlt aber auch jegliche Idee (und die haben wir sonst oft), was man mit diesen putzigen Kerlchen anstellen könnte. Sie haben einfach dermaßen wenig MPP, fast alle Einheiten haben zu Beginn Unterstärke (zu Lande, zu Wasser und in der Luft!) und nahezu nichts (oder sogar gar nichts?) ist zu Beginn in Techs investiert... kurz gesagt, Katastrophe :doh:
Wenn die Italiener durch das frühe Hineinziehen in den Krieg wie in unserer Partie noch nicht einmal Zeit haben, sich auf die Invasion Libyens vorzubereiten, ist der Ofen halt noch früher aus.
Die Schwäche Italiens mag historisch richtig sein (wobei es uns sogar fast übertrieben vorkommt), spieltechnisch ist es mehr als ein Klotz am Bein. Die einzige Möglichkeit (die uns einfällt), das Desaster zumindest zu verzögern, ist die Versendung eines deutschen Afrikakorps und die ist teuer, u.U. riskant und vor allem fehlen die Truppen in Russland.
Als Hausregel, um das Ganze etwas auszugleichen böte sich an, Italien nicht absichtlich früher in den Krieg hineinziehen zu dürfen, sowie die Reglementierung von Landungen, in etwa so, wie der werte HvS es vorsieht.
Besser wäre aber eine Überarbeitung des Scenarios durch die Entwickler. Folgendes wäre denkbar:
- Ein Decision-Event, mit dem Deutschland seinen Verbündeten mit MPP unterstützen könnte (etwa so wie es bei CtA die Briten können). z.B. 300 MPP über 6 Züge (also 50 pro Zug) sind für das Reich evtl. verkraftbar, die Italiener könnten damit zumindest Infanterietech forschen und ein paar Einheiten auf Vollstärke bringen.
- Ein Decision.Event zur Entsendung eines DAK. Würde das gegen etwas weniger MPP gehen, als die dadurch generierten Einheiten kosten, wäre es für das Reich eine Überlegung wert. Die Transportkosten und das Transport-Risiko entfielen gänzlich.
- Evtl zumindest die italienische Marine auf Vollstärke bei Kriegseintritt (spart MPP und stellt ein größeres Risiko für die englische Mittelmeerflotte dar).
- Evtl. bereits investierte Forschungschits in Infanterie und Marinetech zu Beginn (letzteres allerdings bitte auch für die Briten)
- Mobilisierung Ägyptens erst bei italienischem Kriegseintritt (evtl für alle Staaten des mittleren Ostens so, ähnlich, wie es mit den osmanischen Vasallen in CtA passiert)
- Soweit nur ein paar Gedanken zu Italien, mehr und anderes wäre denkbar
Der U-Bootkrieg ist auch ein schwieriges Thema. Historisch war der U-Bootkrieg mit verschiedenen Höhepunkten bis mindestens Mitte/Ende '42 eine ernstzunehmende Bedrohung für die Briten. Das wird in SoE nicht richtig umgesetzt. Man kann zwar als Deutscher seine U-Boote einsetzen, riskiert dann allerdings ernsthaft, sie relativ schnell zu verlieren. Am Anfang würde es noch gehen (das haben wir z.B. aus Unerfahrenheit gegen den werten HvS unterlassen und zu spät begonnen), aber spätestens ab Mitte '41 (und damit mindesten 1 Jahr zu früh) steigt das Verlusrisiko wegen der größeren Anzahl an britischen Zerstörern (und bis dahin wahrscheinlich erforschter erster Stufen Anti-Sub-Tech) unvertretbar an. Was negativ hinzu kommt, ist, dass die Boote von den Konvoi-Routen aus zu lange brauchen, um wieder Supply zu tanken. Es ist lächerlich, dass das mehrere Züge (und damit im Winter mehrere Monate) dauert.
Eine Hausregel fällt uns zu diesem Thema nicht ein...
Spieltechnisch täte unseres Erachtens nichts anderes, als eine Totalrevision der Seekriegsführung Not! Daher sparen wir uns, Einzelideen zu posten, da dies in SC ww1 sowieso nicht mehr umgesetzt würden. Das einzige, was man evtl leichter umsetzen könnte, wäre, ein Decision-Event für das Reich zu implementieren, etwa mit der Frage, ob man einen U-Bootkrieg in größerem Umfang gegen GB führen möchte. Wenn ja, kostet das Zug für Zug MPP, allerdings besteht Zug für Zug zufallsabhängig eine Chance, dass (ggf. nicht unerhebliche) Verluste an britischen MPP eintreten. Dazu könnte man britische Decision-Events einführen, die Gegenmaßnahmen darstellen und MPP-Kosten für die deutschen oder die eigenen Verluste verringern. Deutschland könnte dann wieder irgendwann die Entscheidung bekommen, ob der U-Bootkrieg eingestellt werden soll. So oder so ähnlich. Aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist...?
Der Bombenkrieg auf die deutschen Industriegebiete. Der werte HvS hat es oben beschrieben, dass er uns nicht unerheblich zusetzt. Das stimmt. Es ist ein Stück weit hausgemacht von uns, da wir uns entschlossen haben, die Jäger (aufgrund ihrer weiten Spotting-range) als Kundschafter in Russland einzusetzen. Das funktioniert auch gut. Sie fehlen aber natürlich im Westen. Wir sind dabei, das zu beheben. Hier liegt eher ein Fehler unseres Handlings vor, als in der Spielengine. Allerdings sind Flakeinheiten zu schlecht im Spiel implementiert. Die käuflichen sind relativ wirkungslos, sie lohnen sich eher nicht. Zu geringe Reichweite (natürlich konnten einzelne Flakkanonen keinen 30 km-Radius abdecken, allerdings könnten die Einheiten im Spiel ja auch größere Flakeinheiten mit mehr Geschützen darstellen, die daher auch einen größeren Radius schützen, als nur 1 Feld), zu wenig Schüsse, zu wenig Schaden. Man kann zwar auch die einzelnen Objekte mit Anti-Air-Tech ausrüsten, aber das geht irgendwann auch ins Geld, zumal der Gegner ja auch einfach auf noch nicht aufgerüstete Objekte umstellen kann.
Das Problem liegt eher darin, dass die Briten so früh die Möglichkeit haben, überhaupt einen strategischen Bombenkrieg größeren Umfanges zu führen. Zu viele Bomber zu früh und (glauben wir) zu Beginn bereits investierte heavy-bomber-tech könnten da die Ursachen sein. Da der Bombenkrieg historisch erst ab '42 wirklich begonnen hat, strategische Bedeutung zu entwickeln, wäre eine Hausregel dahingehend denkbar, dass vor 1942 keine Angriffe auf das Reich geflogen werden dürften. Aber das würde wahrscheinlich wieder zu weit zu Gunsten der Achse wirken. Was meinen die Regenten?
Für die Spielengine wäre denkbar (und wünschenswert), wenn die Industrielle Produktion weg von ganz wenigen Punktzielen etwas dezentralisiert würde. D.h. mehr Produktionsstätten (mehr Minen und Städte bzw. Towns zu Städten machen), die dafür alle etwas weniger produzieren. Ob es zudem wirklich Sinn macht, den Strategischen Bombern als einzigen Lufteinheiten zwei aktive Angriffe zu geben, stellen wir zur Diskussion...
Duke of York
14.02.15, 17:50
Werter Kardinalinfant,
ein Teil der von Euch angesprochenen Punkte besteht auch in AoD und wurde von Uns mit den vorgenommenen Szenariomodifizierungen verbessert:
Italien erhält +10.000 Nationale Moral (hat nun 40.000)
das japanische Baulimit wird um einen großen Träger verringert
Flak erhält +1 Reichweite (hat insgesamt 2)
alle Träger haben nur noch 1 Angriff und 1 Intercept
alle Träger erhalten je +1 für Naval-, Carrier- und Sub-Attack
alle See-Einheiten erhalten +1 Naval Spotting Range
Jäger erhalten +1 Angriff (haben damit 2 Angriffe und 2 Intercepts)
Strategische Bomber haben nur noch 1 Angriff (wie alle anderen Bomber auch)
alle Bombereinheiten bekommen +1 Reichweite
Das hat sich eigentlich ganz gut bewährt. Ausser der zusätzliche Jäger-Angriff. Den würden Wir wieder zurücknehmen.
Kardinalinfant
14.02.15, 20:24
Besonders die Flak sollte wertvoller gemacht und damit zu einer echten Alternative werden. Was im Übrigen zumindest in SoE (in unseren Augen) auch nicht stimmig ist, ist, dass Jäger und taktische Bomber zu Beginn die gleichen Angriffswerte auf Bodeneinheiten aufweisen (glauben wir zumindest). Hier sollten die taktischen Bomber leicht (!) aufgewertet werden. Das würde wiederum die Achse leicht stärken, da die zu Beginn über die größte Flotte derartiger Flugzeuge verfügt. Es würde auch die erheblichen Auswirkungen der deutschen taktischen Luftrüstung gut abbilden.
Werte Audienz,
wir wollen noch mal eines betonen, weil wir das in unserem vorherigen Post nicht deutlich gemacht haben: SoE hat Mängel, und die werden wir nicht mehr beheben, weil die Kampagne zwar sehr gut ist, aber nun mal einige integrale Mängel hat. Wir haben sehr viele richtige Anmerkungen gelesen, die eigentlich alle umgesetzt werden müßten. Dadurch würde von der ursprünglichen Kampagne nichts mehr übrig bleiben.. und wir wagen zu bezweifeln, daß der werte Bill Runacre willens ist, eine großes Maß an Zeit ein Spiel zu investieren, dessen Engine 2006 auf den Markt kam. Er hängt wohl komplett in SC3.. also müssen wir (damit meine wir nicht uns, sondern auch die anderen Beta-Tester) diese Erfahrung in SC3 einfließen lassen. Wir geloben hiermit, das auch zu tun.
Es ging uns also nicht unbedingt darum, die Fehler der Kampagne zu betonen. Sie sind da und werden auch bleiben. Aber trotzdem ist die Kampagne spielbar, man muß nur geeignete Regeln finden. Wir stehen eigentlich auf dem Standpunkt, daß man so wenige Hausregeln haben sollte wie möglich, aber bei SoE braucht man einfach ein paar, weil die Achsenmächte sich sonst nicht entwickeln können.
Es ging uns eigentlich um etwas ganz anders. Beim letztendlich siegreichen Spiel gegen den werten Löwenherz haben wir an mehreren Stellen gelesen, daß die Hausregeln für die Niederlage der Alliierten verantwortlich waren, weil die Westalliierten zu Untätigkeit gezwungen waren. Wir sehen das ganz anders, und das wollten wir auch demonstrieren. Man kann bereits 1941 einen strategischen Bombenkrieg führen, und man kann ebenso in 1941 Syrien, Tunesien und den Irak erobern, was die MPP-Basis der Briten erheblich verbessert. Wir haben noch ein paar andere Dinge gemacht, aber die wollen wir hier noch nicht erwähnen, weil es für den werten Kardinalinfant noch zwei böse Überraschungen geben wird.
Die Alliierten sind voll handlungsfähig, trotz der einschränkenden Hausregeln.
Werter DerStudti,
Eure Gedankengänge sind allesamt richtig. Nur mit der Umsetzung wird es schwierig... siehe oben.
Werter Duke,
wir wissen nicht mehr genau, wann die Italiener in diesem Spiel in den Krieg eingetreten sind. Normal ist es im Sommer 1940, und diesmal war es früher. Der Kriegseintritt bedeutet, daß die italienischen Transporter nicht mehr unbehelligt über das Mittelmeer fahren können, und weitere Verstärkungen müssen nach Bengasi geschafft werden, von wo aus sie nach Tobruk marschieren müssen. Wir sind bereits im Sommer 1940 mit britischen Truppen auf Tobruk marschiert und haben den Aufmarsch italienischer Truppen dort unterbunden. Es ist uns gelungen, die Festung zu knacken, bevor unsere Panzer eingetroffen sind. Jetzt haben wir September 1941, und die Briten stehen bereits in Tunesien.
Den Editor werden wir übrigens nicht benutzen... Gesetz der unbeabsichtigten Folge. Siehe Eurer Flak-Problem.
Wir denken, daß man sich damit mehr Probleme ins Haus holt, als man löst.
Werter Bigfish,
Ihr habt vollkommen Recht.... wir müssen auf SC3 hoffen, aber bis das ausbalanciert sein wird, wird noch einige Zeit vergehen. Wir müssen also wohl oder übel während dieser Zeit SoE spielen. :D
Werter Sugar,
auch Euch können wir nur zustimmen. SoE ist spielbar... man muß nur wissen, wo die Schwächen sind.
Werter Kardinalinfant,
bei grundsätzlicher Zustimmung wollen wir Euch an einem Punkt besonders unterstützen: das Modell der Marinekriegführung der kompletter Schwachsinn, und genau in dieser Form haben wir das den Herren Cater und Runacre auch schon gesagt. Sie sind sich dessen bewußt, aber eine bessere Idee haben sie aber leider bisher nicht.
Ganz grundsätzlich hätten Wir schon einen Vorschlag: Größere Karte, generell zahlenmäßig mehr (Land-)Einheiten pro Seite. Damit wird die strategische Ebene automatisch mehr in Richtung Taktik verschoben, ohne am grundsätzlichen System gravierende Änderungen vornehmen zu müssen. Hätte zum Beispiel im Seekrieg deutliche Auswirkungen, weil die Suche nach U-Booten eine wirkliche Suche wäre.
Und by the way: Schlachtschiffe und Kreuzer sollten U-Boot-Angriff "Null" haben. Großkampfschiffe fliehen vor U-Booten, die gehen nicht auf die Jagd nach U-Booten...
Werter Bigfish,
wir sind Eurer Meinung.. und so ähnlich haben wir es auch gerade dem werten Bill Runacre geschrieben. Insbesondere, was die Anzahl der Einheiten angeht.
In der Summe denken wird, daß es für die Achse nach wie vor zu schwer ist.. vielleicht könnte der werte Kardinalinfant mal schreiben, was ihm bisher widerfahren ist. :D
Kardinalinfant
20.02.15, 17:50
Werter Bigfish,
In der Summe denken wird, daß es für die Achse nach wie vor zu schwer ist.. vielleicht könnte der werte Kardinalinfant mal schreiben, was ihm bisher widerfahren ist. :D
:D Wie viele Zeichen darf ein Post hier maximal lang sein? Ich denke, ein Post wird nicht reichen...:D
Da der werte Kardinalinfant sich verständlicherweise ziert, werden wir mal kurz Bericht erstatten. Es sei angemerkt, daß unser Gegner im Grunde sehr gut spielt, vor allem taktisch.. aber wir manövrieren in aus, indem wir die Schwäche des Setup ausnutzen.
Wir haben nun März 1942, und die Wehrmacht erholt sich vom russischen Winter. Von Leningrad und Moskau ist die Wehrmacht noch ein Stück entfernt, aber im Süden gelang die Einnahme von Kharkov und Rostow. Allerdings hat die Wehrmacht ein Problem: es müssen Truppen ins Reich verlagert werden, weil die Briten Ende 1941 mit mehreren Panzerkorps und Infanterie in Dänemark gelandet sind und Kopenhagen befreit haben. Als direkte Folge konnte die Royal Navy in die Ostsee eindringen und macht nun Jagd auf die Kriegsmarine, die durch den unglücklich verlaufenen U-Boot-Krieg (bereit 7 Totalverluste) eh schon geschwächt ist. Wir haben bisher die "Tirpitz" und die "Graf Zeppelin" versenkt, aber das wird nicht alles gewesen sein.
Wir denken, daß die Wehrmacht die Briten restlos vernichten wird, aber die Auswirkungen auf den Feldzug in Rußland sind gigantisch.. man möge nur die Kosten für Operate bedenken, hin und zurück sind das locker 1.000 MPP, eher mehr.
In Rußland warten wir noch auf HT3, und dann werden die Russen in die Offensive gehen.
Ansonsten kontrollieren die Alliierten alles von Algerien bis nach Persien, was den Briten extrem viele MPPs auf Konto schaufelt. Die Türken sind auf Seiten der Achse in den Krieg eingetreten (war beabsichtigt) und werden nun an ihrer südlichen Grenze von den Briten angegriffen. Die Briten, die nächste Runde Algiers besetzen werden, haben dann keine Aufgabe mehr und können ab 1943 auf dem italienischen Festland landen.
Wir hofffen, hiermit hinlänglich demonstriert zu haben, daß man als Spieler der Alliierten genügend Handlungsoptionen hat.
Kardinalinfant
28.02.15, 10:11
Werter HvS, werte Mitregenten,
dem ist wenig hinzuzufügen. Mit der Landung in Dänemark, die zur Unzeit (im Spätherbst, so dass das Wetter eine schnelle Reaktion verhindert hat) erfolgt ist, hat uns der werte HvS die Initiative entrungen. Auch wenn wir in Russland ordentlich dastehen, können wir die Ziele, die wir für '42 gehabt hätten, vergessen. Von den drei Vorhaben kann eines evtl. versucht werden und das ist dasjenige, welches uns am Unwichtigsten war. Hinzu kommt nun die Türkei, deren Kriegseintritt auf unserer Seite wir nicht verhindern konnten und auf die wir weiterhin reagieren müssen. Damit ist das Spiel (wenn man unsere vergleichsweise schlechte MPP-Basis noch einbezieht) verloren. Soweit man dabei ist, die Initiative zu verlieren, wirkt sich übrigens das (von uns ansonsten sehr geschätzte) Rundensystem negativ aus. Wenn man nicht in Echtzeit reagiert, kommt die Reaktion zwangsläufig zu spät...
Die Gründe der Lage sind in weiter oben stehenden Posts hinreichend dargelegt worden in den letzten Wochen.
Wir hatten keinerlei MP-Erfahrung in SoE und kannten das Szenario auch im SP wenig. Von daher ist der ein- oder andere Fehler passiert, die aber sämtlich und zusammen genommen (aus unserer Sicht) unsere derzeitige Lage nicht hinreichend erklären.
Unser Fazit: Gegen einen erfahrenen und gleichwertigen (wobei wir den werten HvS zumindest in SoE als uns deutlich überlegen ansehen) Gegner hat die Achse nur dann eine Chance, wenn sie den Gegner auf dem falschen Fuß erwischt und die Möglichkeiten dazu sind nicht gerade überragend vielfältig...
Powered by vBulletin® Version 4.2.5 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.