Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Verteidigung der Unschuld - Ein SoE AAR auf Seiten der Alliierten
Werte Audienz,
nach dem AAR ist vor dem AAR. Wir haben verstanden, daß es keinen weiteren Bedarf an AARs gibt, die die Entwicklung der Achsenmächte bei SoE beleuchten.. also nehmen wir mal die andere Seite. In diesem Forum wurde SoE und seine Vorgänger wohl schon zu oft beleuchtet.
Uns schwebt dieses Projekt schon lange vor, und wir haben endlich jemand gefunden, der fähig und verrückt genug ist, die Achse zu spielen... den garstigen Sugar, Wurzel allen Übels, fieser Sandkastenschläger und Ein-Personen-Schurkenstaat.
http://imageshack.com/a/img912/5858/JUAYiW.png
Wir spielen Strategic Commannd Breakthrough!, Version 1.05.
Hausregeln sind noch zu vereinbaren, da das Testspiel sich aktuell im Januar 1942 befindet und wir beide noch unseren Senf dazu abgeben müssen.
http://imageshack.com/a/img540/951/tIx6SD.png
Wir möchten an dieser Stelle bemerken, daß der werte Sugar in taktisch extrem starker Spieler ist, der ja auch dem ein oder anderen Regenten aus dem Forum bei CtA die Hose ausgezogen hat. Allerdings muß er sich erst an SoE gewöhnen, aber wir haben den Eindruck, daß die Eingewöhnung verdammt schnell geht.
http://imageshack.com/a/img910/245/LRxfCV.png
Prognosen geben wir besser mal nicht ab.. auf der taktischen Ebene können wir mit unserem Gegner nicht mithalten, aber wir haben sicherlich mehr Erfahrung mit der Kampagne.
Start wird innerhalb der nächsten Wochen sein, sobald das Testspiel beendet ist.
http://imageshack.com/a/img538/28/8DTdfo.png
So, liebe Regenten, gebt fein Acht... der Onkel Hyazinth hat Euch etwas mitgebracht!
Sehr schön !!!
Endlich wieder Lese- und Lehrstoffnahrung für die unterzuckerten Berliner...
Na, dann verteidigt mal etwas länger Warschau, setzt ein paar mehr Franzosen vor Paris und Engländer vor Tobruk und plant Eure Wellenbrecher im Barbarossa Ansturm, viel Erfolg beiden Kontrahenten gewünscht.
Man freut sich bereits :) Außerdem finden wir Anfang '42 für einen Test ausreichend, set free the dogs of war! ;)
Wir haben verstanden, daß es keinen weiteren Bedarf an AARs gibt, die die Entwicklung der Achsenmächte bei SoE beleuchten.
Bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen. ;)
Aber variatio delectat. *g*
Wir freuen uns jedenfalls schon auf neues, spannendes Lesefutter.
Kardinalinfant
13.08.15, 14:57
Schönes Vorhaben! Da wir einerseits wissen, welche Lernkurve der werte Sugar in kürzester Zeit hingelegt hat (der das Spiel noch nicht all zu lange sein eigen nennt), andererseits aus eigener Erfahrung wissen, dass Ihr als wahrscheinlich bester Kenner des Szenarios so ziemlich jeden miesen und gemeinen Trick kennt, verspricht das ganze eine zünftige Keilerei! :D:fecht:
Hoffe, Ihr könnte bald beginnen, wobei wir dazu raten, lieber einen Tick länger zu testen, damit die Hausregeln diesmal auch wirklich passen. Wird das Ganze denn ein einseitiger AAR nur von Euch werden oder wird der werte Sugar seine Sicht der Dinge auch darlegen?
Herrlich, da ihr ja schon ein derartiges Bild reingestellt habt fragen wir uns was ihr so alles aus Japan verwursten werdet :)
Wir würden uns gern mit diesem Beutepanzer bei eurer allierten Chaostruppe bewerben:
http://operationrainfall.com/wp-content/uploads/2013/08/Girls-und-Panzer-Hippo-Team-Tank-and-Banners-002.png
Admiral Hipper
13.08.15, 16:42
Das wird spannend (hoffentlich;)).
Wir würden vorschlagen mit so wenig Hausregeln zu spielen wie möglich, was doch machbar sein sollte, wenn beide Spieler "vernüftig" spielen. Wovon Wir ausgehen.
Kardinalinfant
13.08.15, 16:56
Wir pflichten Euch im Grundsatz bei, werter Hipper, wobei zumindest die vom werten HvS gegen uns verwendeten "verstreuten" Landungen leicht zeitversetzt durch die Alliierten einer gewissen Reglementierung bedürfen, da der Deutsche (zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt ca. Mitte '41) definitiv außerstande ist, jedes einzelne Dorf an der französisch bis dänischen Atlantik-/Nordseeküste zu besetzen und zu schützen, andererseits auf alliierte Landungen aber reagieren muss, weil sich an einer zunächst kleinen Landungsstelle sonst ein regelrechtes Krebsgeschwür entwickeln kann, wenn er es nicht zeitnah ausmerzt. Zumindest auf die Regelung dieser Problematik unter den Kontrahenten sind wir sehr gespannt.
Duke of York
13.08.15, 17:10
Endlich bekommt Ihr den Gegner, den Ihr verdient, werter HvS! :^^: :D ;)
Wir lesen gespannt mit. :)
Wir wünschen euch viel Erfolg und Frustunempfindlichkeit. Wir spielen gegenwärtig auch gegen den Werten Sugar CtA. Beim ersten Mal mussten wir bereits im Herbst abbrechen, da er uns komplett überrollt hat als Entente. Ein wahrlich guter und aggressiver Spieler.
Viel Erfolg den Kontrahenten. :fecht:
Hoffentlich überzeugt es Uns nicht, auch diesen Teil zu erwerben. :uhoh:
Werte Berliner,
erst mal ist es schön, daß wir Eure Aufmerksamkeit erregen konnten.
Warschau läßt sich nicht länger als zwei Runden verteidigen, und auch Frankreich werden wir maximal bis August 1940 halten können.
Bei Tobruk ist es umgekehrt: das wollen wir den Italienern so schnell wie möglich entreißen. Im Testspiel hätten wir es im Dezember 1940 gepackt, wenn die Würfeln uns nicht so hassen würden.
Zu Rußland sagen wir noch nichts.. aber das wird sie größte Baustelle werden.
Werter Cfant,
wir sind mittlerweile im Mai 1942, und die H.Gr. Mitte hat den Ansturm von 9 russischen Panzergruppen zu verkraften...
Wir denken, daß wir nächte Woche irgendwann den AAR starten werden.
Werter Studti,
wir verstehen Euch.. aber wir wollen auch etwas bieten, daß möglichst viele Leute interessiert.
Werter Kardinalinfant,
Das mit den Hausregeln bekommen wir schon hin... das werte Sugar ist da sehr umgänglich. Tendenziell denken wir, daß es eher weniger als mehr Regeln werden.
Unser Kontrahent wird sich in diesem Thread noch selbst artikulieren.. und hoffentlich Eure Fragen beantworten.
Werter Boron,
Eure Bewerkung ist hiermit angenommen. Wir würden zu einer englischen Einheit raten, die NICHT nach Frankreich geht.. habt Ihr schon eine Vorstellung?
Desweiteren würden wir gerne etwas mehr zu dem StuG III wissen... wie heißt es denn? "Schrei der gequälten Kreatur"? :D
Werter President Ipper,
wir glauben, daß das Spiel recht langwierig und spannend werden wird. Der werte Sugar spielt sehr gut, und er setzt der Roten Armee ganz gut zu.
Auch glauben wir, daß Eure Ansicht zu den Hausregeln die Richtige ist.. wir werden so wenige wie möglich davon verwenden. Uns fallen als wichtiger Punkt eigentlich nur die Fallis und die Verzicht auf Mikro-Landungen auf.
Werter Kardinlainfant,
die granularen Landungen werden wir nicht mehr einsetzen. Wir hatten ja bereits vor unserem Spiel gesagt, daß wir einige Dinge einsetzen werden, die der Achse das Weiterspielen unmöglich machen, und so kam es auch... aber wir wollten das nur mal ausprobieren
Aber nein.. so würden wir keinen AAR spielen... da verlieren wir lieber in Ehren. Keine granularen Landungen... und für den werten Sugar haben wir und etwas viel ekligeres ausgedacht.. was die granularen Landungen noch bei weitem in den Schatten stellt und nicht unbedingt gamey ist. Aber das wird er erst im AAR merken. :D
Werter Duke,
erst mal danke sehr. Aber es gibt viele sehr gute Gegner hier im Forum.. der werte Ippär hat uns mit links besiegt, Ihr würdet das nach entsprechender Einarbeitung in SoE wohl auch, und uns fallen da noch andere Namen ein.
Der werte Sugar spielt taktisch viel besser als wir, und das Strategische Element bekommt er auch immer besser hin.
Werter zersenser,
danke sehr.
Die Frustunempfindlichkeit haben wir ja bei Bagration eingeimpft bekommen.
Und der werte Sugar muß sich ja erst mal an SoE gewöhnen... CtA ist da schon etwas anderes. Deutschland und ÖU sind miteinander verbunden, und man kann Truppen recht schnell umleiten, falls es nötig ist.. bei SoE muß jeder Hieb, den das DR austeilt, sitzen, denn einen zweiten Versuch hat man man nicht... war ja im RL auch so, wie man bei der Luftschlacht um England ganz deutlich sieht.
Man bedenke bitte unseren AAR gegen werten Ippär.. da haben wir die Landung in Norwegen verpatzt und wegen der Folgeffekte das Spiel verloren.
Werter Werth,
danke sehr.
Wenn Ihr uns fragt: SoE ist die beste Kampagne.. und das Herz von SC... alles andere sind nur Derivate.
Das Stug III stammt aus der Anime-Miniserie "Panzer Girls", ein fiktives Universum, in dem japanische Mädchenschulen Teamkämpfe mit 2.WK-Panzern ausfechten...natürlich mit nicht tödlicher Munition. Das Bild stammt aus der 1. Folge, wo die Mädels schnell lernen, dass Tarnung wichtig sein kann. :D
Alith Anar
14.08.15, 13:04
Er sprach: "Gebt mir ein i !" und es ward Ihm geben :)
Da die Diskussion fast umfeangreicher wurde als der AAR bisher, habe ich die mal entfernt ;)
Das Stug III stammt aus der Anime-Miniserie "Panzer Girls", ein fiktives Universum, in dem japanische Mädchenschulen Teamkämpfe mit 2.WK-Panzern ausfechten...natürlich mit nicht tödlicher Munition. Das Bild stammt aus der 1. Folge, wo die Mädels schnell lernen, dass Tarnung wichtig sein kann. :D
Was aber weder die römische Insignien noch das österreichische Wappen erklärt. Wie dem auch sei, ich denke, der werte HvS wird eher auf Stahl als Lollypop setzen :D
Bitte gebt der französischen Dame doch noch ein weißes Cape, sonst könnte man den Titel doch noch falsch verstehen! ;)
Werte Mitregenten und Interessierte,
vorweg ein Zitat aus Unserer Korrespondenz mit dem werten Kardinalinfanten, sein Einverständnis vorrausgesetzt:
"Nicht ganz, ist ein Projekt des werten HvS.
Im März 42 fällt Tobruk, bis dahin hatte ich mit Hilfe der Luftwaffe (HQ, Jäger, Stuka) seine Angriffe immer erfolgreich abgeschmiert und ihm sogar eine Armee vernichtet. Überhaupt halten sich meine zählbaren Verluste in überschaubaren Grenzen, die in Tobruk vernichtete ital. Armee war der erste, und ohne den zuverlässig jede Runde feuernden Malta-Effekt wäre er mit Sicherheit vermieden worden, da ich eine frische Armee mit IW 1 schon zur Ablösung bereit hatte, die konnte aber Tobruk nicht erreichen.
Im Atlantik wird fröhlich Verstecken gespielt, da hat Canaris tatsächlich immer gerade rechtzeitig ein Zusammentreffen mit seinen U-Jägern verhindert.
Polen in 2 Runden, Frankreich bequem, Jugoslawien im Vorbeigehen, Barbarossa mit 2 Runden Verspätung.
Das grundsätzliche Problem ist die Dauer der Runden, es sind wohl nicht mehr als 14/Jahr/Seite. Dazu kommt die hervorragend getimte Forschung, beginnt man mit den Panzern in der 1. möglichen Runde, wird die Forschung zu HT3 zuverlässig Anfang Juli 41 fertig, IW 2 und GA 2 ebenfalls. Der 22.06.41 ist übrigens feindl. Runde, der 02.06. springt gleich auf den 02.07.. Dann noch eine Runde für die Aufrüstung - Banane. In 2 Runden ist dann Herbst. Zumindest 3 der Dnjepr-Minen konnte ich aber 41 noch besetzen, danach techn. Halt zur Auffrischung, da bei Charkow die Panzerfalle lauerte, aber wg. Wetter nicht zu bekämpfen war."
Zum besseren Verständnis: Unsere Rolle wird sich auf das beschränken, was Wir am Liebsten tun: Spielen.
Unser derzeitiges Spiel dient ja nur der Übung, um nicht ganz unvorbereitet ins Verderben zu rennen. :rolleyes:
Ergänzend zu den Ausführungen des edlen HvS möchte ich anmerken, daß auf der Habenseite noch die Vernichtung einer Staffel Jagdflieger bei der Luftschlacht um England zu verbuchen ist. Unser Kräfteeinsatz gegen Jugoslawien diente der Sammlung wertvoller Kampferfahrung speziell der Panzereinheiten und wirkte sich nicht verzögernd auf Barbarossa aus. Dafür fiel ein dt. Kreuzer der feindl. Übermacht zum Opfer.
Bei der erwähnten Panzerschlacht im Raum Welikije Luki steht es derzeit 5:0 zugunsten der Wehrmacht (ein Panzerkorps wurde im Bereich der HG Süd vernichtet), wobei es gelungen ist, ein abgeschnittenes Panzercorps aus der feindl. Umzingelung zu befreien und auf dem Rückzug eine russ. Division ohne Verluste zu vernichten sowie ein weiteres schwer Angeschlagenes in relative Sicherheit
zu bringen. Allerdings wartet schon die Antwort im Zug des werten HvS auf Uns, und ganz ohne Verluste wird es wohl nicht abgehen.
Ein episches und spannendes Ringen, wie Wir versichern können, und leider am Ende wohl mit dem schlechteren Ausgang für die Wehrmacht.
Das Stug III stammt aus der Anime-Miniserie "Panzer Girls", ein fiktives Universum, in dem japanische Mädchenschulen Teamkämpfe mit 2.WK-Panzern ausfechten...natürlich mit nicht tödlicher Munition. Das Bild stammt aus der 1. Folge, wo die Mädels schnell lernen, dass Tarnung wichtig sein kann. :D
Stimmt fast :)
Girls und Panzer heisst die Serie und das Stug ist iirc nicht aus der ersten Folge.
Sehr schön war auch die Bemalung des M3 Lee:
http://operationrainfall.com/wp-content/uploads/2013/01/Girls-und-Panzer-Tanks-0011.jpg
Falls euch mal langweilig ist ist die Serie übrigens sehr zu empfehlen, sie ist herzzereißend süss. Sowas können wirklich nur die Japaner.
Sehr lustig fanden wir dass die Kinder mit den zweiten Weltkriegspanzern fahren während die Erwachsenen mit modernen Panzern fahren (wird kurz angedeutet als die Trainerin mit einem modernen MBT in einer Folge kommt). Ferner ist das Panzerfahren ein reiner Mädchensport da Männer nicht zur Eleganz der Panzer passen.
In einer späteren Folge ist auch ein lustiger Seitenvermerk auf WoT enthalten. Ein 3er Team das sich nur von WoT kennt kommt zur Schule und im ersten Kampf werden sie früh abgeschossen und beschweren sich dann dass das in WoT alles viel einfacher ist :D
Wir freuen uns über den Dienst bei einer englischen Einheit, teilt uns einfach irgendwo in den Kolonien zu, sei es in Ägypten, Indien, Singnapur etc..
Ruprecht I.
14.08.15, 21:45
Falls euch mal langweilig ist ist die Serie übrigens sehr zu empfehlen, sie ist herzzereißend süss. Sowas können wirklich nur die Japaner.
No tentacle - no fun.
Topic: Baku, Baku!
Wir hätten schwören können, dass das Stug III von Beginn an dabei ist...naja, ist eine Weile her, dass Wir alle Folgen durchgeguckt haben.^^
Werter suo,
wir haben uns schon etwas dabei gedacht! :D
Nein, im Ernst... soweit reichen unsere graphischen Fähigkeiten nicht.
Werter Boron,
dann sucht Euch einfach eine aus.. aber am besten eine, die nicht allzu schnell zerstört wird.
Werter Ruprecht I.,
dann müßt Ihr nur dem werten Sugar die Daumen drücken... vielleicht kommt er dann ja nach Baku. :D
Werte Audienz,
das Testspiel wurde nach Runde 90 beendet. Die Wehrmacht ist der Roten Armee operativ drückend überlegen, kommt aber nicht so recht vom Fleck. Im Herbst 1942 befinden sich Leningrad und Smolensk noch unter sowjetischer Kontrolle, dafür hat die Wehrmacht Woronesch und Rostow erobert. Die Reste des Afrika-Korps sind in Tripolis gefangen, und die Briten kontrollieren Syrien und den Irak.
Im Westen tobt der Luftkrieg, und eine City nach der anderen wird auf Null gesetzt.
Ach ja.. und die Amis sind in Calais gelandet... mit HT3 und noch einigen Überraschungen.
Wir formulieren gerade die Hausregeln aus, und dann kann es los gehen.
Und eben kam die Antwort des werten Sugar.
Hausregeln
(1) Granulare Landungen: beide Seiten verzichten auf granulare Landungen, also solche, wo nur ein Korps eine leere Stadt besetzt und keine Chance aufs Überleben hat.
(2) Fallschirmjäger dürfen (pro Einheit betrachtet) nur alle 6 Monate im Fallschirm-Modus zwecks Kampf oder Einnahme einer Stadt eingesetzt werden. Eine Einheit, die abgesprungen ist, darf das also frühestens in 6 Monaten wieder tun. Absprünge, die nur der Fortbewegung ohne Kampf ohne Einnahme relevanter Felder dienen, sind davon nicht betroffen.
(3) Italien-Schutzregel: bis zum 31. Dezember 1942 darf man nur in Italien landen, wenn man schon in Sizilien gelandet ist und mindestens eine Stadt erobert hat.
(4) Frankreich-Schutzregel: bis zum 31. Dezember 1943 darf man nur in Frankreich landen, wenn man vorher bereits in Italien gelandet ist und mindestens eine Stadt erobert hat.
Nun kann es losgehen!
Stupor Mundi
16.08.15, 13:20
Na dann sind Wir mal gespannt und hoffen auf spannende Unterhaltung und fetzende Kämpfe!
Kardinalinfant
16.08.15, 13:30
Prima, hört sich alles sehr sinnvoll an :top:
Wir wünschen beiden Kontrahenten viel Erfolg. Möge es bald losgehen :fecht:
Werter Boron,
dann sucht Euch einfach eine aus.. aber am besten eine, die nicht allzu schnell zerstört wird.
Hmmmmm da uns die britischen Panzer gut gefallen hätten wir gern eine der in Ägypten zum Einsatz kommenden Panzerdivisionen.
Die krassen Unterschiede fanden wir immer faszinierend, die Italiener quasi wehrlos gegen Matilda II Panzer, dann die Schwierigkeiten der Briten gegen die deutsche Panzerführung, schlussendlich Erfolg durch Masse und die Us-Lieferungen an Grants und Shermans :)
Wenn das Spiel lang genug geht (was wir sehr hoffen) können wir uns dann einbilden am Ende in Centurions herumzufahren, am besten mit toller Camouflage :D
http://i.imgur.com/JJZ1Iv8.jpg
Die Stadt ist verdunkelt, Popcorn steht bereit - lasset die Spiele beginnen!
Werter Stupor Mundi,
interessante Kämpfe können wir nahezu garantieren.
Werter Kardinalinfant,
wir warten nur noch auf den ersten Zug des werten Sugar, aber der scheint etwas im Streß zu sein.
Wir rechnen aber im Verlauf des Abends damit.
Werter Boron,
dann werde Ihr die britischen Panzer übernehmen, die im zweiten Halbjahr 1940 in Ägypten in Dienst gestellt werden. Und Ihr könnt davon ausgehen, daß das Spiel so lange gehen wird.
Werter Cfant,
es geht los, sobald wir den ersten Zug bekommen.. wir sind auch schon ganz ungeduldig.
Werte Audienz,
da der werte Sugar noch nicht ganz so weit ist, wollten wir mal unsere Planung zu besten geben.. und hoffen, daß unser Kontrahent nicht aus Versehen vorher nochmal in den Thread schaut.
Polen: unabhängig davon, was wir machen, wird das Land in der zweiten Runde fallen.. das läßt sich nicht vermeiden.
Fall Gelb: in den Benelux-Staaten gibt es auch praktisch keine Einflußmöglichkeiten. Aber wir haben uns für Frankreich etwas ausgedacht. Zuerst werden wir die Gegend südlich von Luxemburg befestigen, damit nicht auf die ein oder andere Weise das Nancy-Event ausgelöst wird. Dann werden wir die beiden Armeekorps aus Tunesien und Algerien transferieren, was die Italiener schnell in den Krieg bringen wird. So haben wir zwei Einheiten mehr zu Verfügung, die wir einsetzen können, um die Wehrmacht zu verzögern. Dann werden wir ein britisches Expeditionskorps entsenden, und zwar ein HQ, eine Armee, zwei Armeekorps und ein Fliegerkorps. Diese Kräfte werden im Raum Paris stationiert. Die Bodeneinheiten bleiben dort, bis sie vernichtet sind, und das HQ und die Jäger lassen sich nach Bordeaux zurückfallen, sobald Paris unter Feuer steht. Wir hoffen, Frankreich auf diese Weise bis in den August 1940 halten zu können. September wären ein großer Erfolg, aber daran glauben wir nicht.
Auch planen wir, einen Großteil der Royal Navy im Kanal zu versammeln. Einerseits wollen wir mit den Trägern versuchen, eine angeschlagene Panzergruppe zu vernichten, und wir wollen einen durchaus möglichen Seelöwe verhindern. Der werte Sugar ist dreist genug, sowas zu planen und durchzuziehen.
Die französische Flotte wird in die Deutsche Bucht fahren und dort für Unruhe sorgen... wir wollen damit die Konvois aus Norwegen unterbrechen.
Norwegen: wenn der werte Sugar so vorgeht wie im Testspiel, dann können wir das nicht unterbinden.
Nordafrika: wir werden absichtlich die Italiener durch Abzug unserer Truppen von den relevanten Positionen früh in den Krieg bringen, wahrscheinlich schon Ende 1939. Wir haben lange überlegt, ob das gamey ist, und wir sehen es nicht als gamey an. Man hat von vornherein zwei Möglichkeiten: man läßt die Truppen an ihren Positionen, und die Italiener treten historisch in den Krieg ein, oder man zieht seine Truppen ab, und die Italiener sind schneller im Krieg. Man wird durch ein Pop up davor gewarnt, also wurde der Abzug der Truppen seitens Bill Runacre als eine durchaus zulässige Option gewertet. Und unrealistisch ist es auch nicht.. wenn man mit einem Land Krieg haben möchte, braucht man es nur zu provozieren.
Wir werden also die vor Ort vorhandenen Truppen gegen Tobruk schicken, sobald es möglich ist. Im Herbst 1940 kommen die Panzer nach, und bis dahin können wir den Angriff nur vorbereiten. Wir halten es für möglich, Tobruk bereits Ende 1940 einzunehmen.. ist uns in diversen MP-Spielen schon gelungen. Im Testlauf gegen den werten Sugar hat uns ein Punkt gefehlt, und dann hat er massiv StuKas verlegt.. was uns ganz Recht war, denn die Punkte haben ihm in Rußland gefehlt.
Die Commonwealth-Truppen lassen wir früh eintreffen, rüsten sie auf und nehmen damit Syrien und den Irak ein, was sehr gut für die englische Rüstungswirtschaft sein wird.
Man stelle sich vor, daß wir unsere Pläne umsetzen können... Libyen ist bis Ende 1941 feindfrei, und die Commonwealth-Truppen nehmen bis Ende 1941 Syrien und den Irag ein, was realistisch ist. Dann haben wir mit den Briten freie Hand im Mittelmeerraum.. zwei "Heeresgruppen" stehen mit jeweils eigenem HQ zu Verfügung, die wir nach Belieben einsetzen können... sei es in Norwegen, Dänemark, Griechenland oder der Türkei.... oder gar in Sizilen.
Die Einheiten der Royal Navy, die im Mittelmeer stationiert sind, werden wir bereits am Anfang des Spiel nach England schicken... die brauchen wir für unsere Pläne in Nordafrika nämlich nicht.
Atlantik: im Testspiel hat der werte Sugar mit uns Katz und Maus gespielt.. unter anderem deswegen, weil ihm Admiral Canaris mehrfach die Standorte unserer Träger gemeldet hat. Das ist natürlich Glück, wird aber in der Form nicht mehr vorkommen. Wir werden die Royal Navy so aufteilen, daß wir den wahrscheinlichen Angriff der beiden U-Boote und der "Deutschland" noch im Jahre 1939 abwehren können, und wir werden die Einheiten aus dem Mittelmeer nach England beordern. Wir werden mit den Briten ASW1 und NW1 erforschen, und wir werden die Träger auf LR1 und mittelfristig sogar LR2 bringen. Wir werden hier einen aggressiven Ansatz wählen... die Royal Navy hat wirklich genug Material, und wenn uns mal eines der Schiffe abhanden kommt, dann werden wir das akzeptieren.
Griechenland: wird vom werten Sugar wahrscheinlich nicht angegriffen. Wenn doch, dann werden wir Truppen aus Nordafrika dorthin entsenden.
Jugoslawien: auch hier können wir nichts machen.. wir werden die Coup unterstützen, aber Jugoslawien wird an die Achse fallen.
Sowjetunion: der wichtigste Punkte. Wir werden zuerst IW1 und Industrie 1 erforschen.. allein der erste Chit dauert bis in den Mai 1940. Auch werden wir Anti Aircraft 1 erforschen, das ist nämlich wegen der deutschen StuKas lebenswichtig. Die Strategie der Sowjetunion wird eine hartnäckige Verteidigung von Anfang an sein.. wir werden nicht zurückweichen. Im Testspiel hat das gut funktioniert, und der werte Sugar hatte Ende 1942 weder Leningrad nach Smolensk. Am wichtigsten ist die wirtschaftliche Stärke der Roten Armee, die wir durch Forschung und Konvois sicherstellen wollen. Beim Abbruch des Testspiels hatten wir gut 750 MPP pro Runde... mehr als das Deutsche Reich zu diesem Zeitpunkt. Auf jeden Fall werden wir bis in den Frühjahr 1942 alle Panzergruppen auf dem Spielfeld stehen haben und diese für einen konzentrierten Schlag verwenden. Wir haben das im Testspiel auf gemacht, aber da hat der werte Sugar den Braten gerochen und war vorbereitet... grausames Gemetzel und hohe Verluste der Roten Armee. Im AAR werden wir das Messer an anderer Stelle ansetzen.. je nach dem, wo der werte Sugar seine Truppen konzentriert. Sein Force Pool umfaßt 10 Panzergruppen, und wir werden irgendwo zuschlagen, wo nur wenige davon sind... und dann unsere zahlenmäßige Überlegenheit ausnutzen. Wir denken, daß wir bis Anfang 1942 HT3 haben, und das ist auch notwendig. Falls uns im Sommer 1942 eine erfolgreiche Gegenoffensive gelingt, die zur Vernichtung eines Teils der Wehrmacht führt, ist das Spiel schon halb gewonnen. Oberstes Ziel ist es, so viele MPPs wie möglich zu verbrennen, denn die wird der werte Sugar zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Überfluß haben. Im Testspiel haben wir ihm zwei Panzerkorps weggeschossen, eines sogar auf Low Supply.. aber das war zu wenig. Wir müssen irgendwo ein Loch in die deutschen Linien reißen, das unseren Gegner dazu zwingt, Truppen zu verlegen.. und dann in 1943 den nächsten Schlag setzen.
Luftkrieg: wir werden einen strategischen Luftkrieg durchführen. Dazu werden die USA anfangs mit Bombern und Jägern ausgerüstet, die von England aus operieren werden. Wir haben im Testspiel bereits in 1942 mehrere Städte auf Null gebombt, was den werten Sugar geschätzte 100 MPP pro Runde kostet. Für den AAR haben wir vor, das noch massiv auszuweiten. Paris, Lille, Belgien und die Niederlande können bequem angeflogen werden, später auch Westdeutschland und Lothringen mit den wichtigen Minen. Verluste von 150 bis 200 MPP pro Runde sind realistisch.
USA: wir werden am Anfang forschen, was das Zeug hält. IW, HT, Jäger, Bomber, Marine, LR, GAA, Amphib, Industrie. Ab 1941 werden MPPs übrig sein, und die werden wir in den Aufbau der Air Force investieren. Wir wollen ab 1942 drei Jäger, zwei Bomber und einen taktischen Bomber in den USA haben, und zwar samt HQ. Ab Ende 1942 werden wir mit dem Aufbau einer Landstreitmacht beginnen, die Anfang des Jahres 1944 zum Einsatz kommen wird. Zusammen mit den britischen Truppen wäre es möglich, einen massiven D-Day zu machen, der die Stärke des historischen D-Days noch übertrifft. Natürlich hängt das auch vom Verlauf der Kämpfe in Nordafrika zusammen. Je früher wir dort fertig sind, desto besser. Auf jeden Fall denken wird, daß die USA bis Anfang 1944 extrem stark sein wird. Wir hatten im Testspiel schon im Sommer 1942 HT3 und sind damit nicht viel langsamer als das DR. Wenn wir 15 bis 20 Einheiten zzgl. Luftunterstützung nach Frankreich bringen, kann der werte Sugar das nur sehr schwer kontern.. selbst wenn die Russen bis dahin ausgeblutet sind. Wir halten es für unmöglich, daß Rußland bis 1944 aus dem Krieg gedrängt ist.. das geht nur über die NM, und die sah im Testspiel gut aus. Nach der Landung in Calais war sie sogar bei über 100%.
Italien: werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach ignorieren.
Mal sehen, was von unseren Plänen noch übrig bleibt...
Nordafrika: wir werden absichtlich die Italiener durch Abzug unserer Truppen von den relevanten Positionen früh in den Krieg bringen, wahrscheinlich schon Ende 1939. Wir haben lange überlegt, ob das gamey ist, und wir sehen es nicht als gamey an. Man hat von vornherein zwei Möglichkeiten: man läßt die Truppen an ihren Positionen, und die Italiener treten historisch in den Krieg ein, oder man zieht seine Truppen ab, und die Italiener sind schneller im Krieg. Man wird durch ein Pop up davor gewarnt, also wurde der Abzug der Truppen seitens Bill Runacre als eine durchaus zulässige Option gewertet. Und unrealistisch ist es auch nicht.. wenn man mit einem Land Krieg haben möchte, braucht man es nur zu provozieren.
Hier sind wir anderer Meinung. Solange es das Spiel genau so erlaubt und beide Seiten Bescheid wissen, ist es zwar eine zulässige Vorgehensweise, aber prinzipiell sollte der Angreifer darüber entscheiden, wann er in den Krieg eintritt, und nicht der Verteidiger. Dies gilt umso mehr, wenn es für den Verteidiger Vorteile bringt, den Angreifer zu einem bestimmten (ahistorischen) Zeitpunkt in den Krieg zu zwingen. Aus einem Drohpotential für den Angreifer wird sonst eines für den Verteidiger. Treiber und Getriebener tauschen die Rollen, was für die klassische Rollenverteilung in WK2-Spielen (Achse muss Alliierte anfangs in die Bredouille bringen, um langfristig nicht totgerüstet zu werden) schlicht ungünstig ist.
Im konkreten Fall liest es sich so, als sei Italien 1939 weniger fähig zur Gegenwehr in Afrika als 1940 und solle deshalb verfrüht zum Kampf gezwungen werden.
Könnte die Achse einfach nur früher als historisch entscheiden, dass Italien nun mitmischt, wäre es etwas Anderes. Dann würde Frankreich mehr Einheiten im Mutterland tauschen gegen die erhöhte Gefahr einer weiteren Front. Es liest sich aber leider anders.
Kurz gesagt: Die zugrunde liegende Mechanik sollte so geändert werden, dass die Achse entscheidet und nicht die Alliierten.
Strategienordi
17.08.15, 21:21
(...)
Im konkreten Fall liest es sich so, als sei Italien 1939 weniger fähig zur Gegenwehr in Afrika als 1940 und solle deshalb verfrüht zum Kampf gezwungen werden.
Könnte die Achse einfach nur früher als historisch entscheiden, dass Italien nun mitmischt, wäre es etwas Anderes. Dann würde Frankreich mehr Einheiten im Mutterland tauschen gegen die erhöhte Gefahr einer weiteren Front. Es liest sich aber leider anders.
Kurz gesagt: Die zugrunde liegende Mechanik sollte so geändert werden, dass die Achse entscheidet und nicht die Alliierten.
Werter DerStudti,
wir haben das Szenario zwar länger nicht mehr gespielt, aber eigentlich ist ein früher Kriegseintritt Italiens für den Allierten eher schlecht. Der Italiener bekommt mehr MPP, weil seine Mobilisierung steigt, Frankreich kriegt im Süden ne Front, für die aber die Truppen fehlen, was dem Italiener ermöglicht MPP im Süden zu erobern. Das grösste Risiko sehen wir aber darin, dass der Franzose Algier verliert bevor der Deutsche in Paris steht. Dann triggert nämlich nicht mehr das Vichy-Event, sondern Frankreich kapituliert absolut. Ganz Frankreich + Nordafrika sind dann deutsch, zudem gibts dann ein Event, für 4 Runden je 200 MPP Spanien auf die Achsenseite zu ziehen. Macht dann 100 MPP Spanien + 24MPP Südfrankreich + 25MPP Nordafrika = 149 MPP für den Deutschen, dazu die spanische Armee. Dagegen stehen dann die 15 MPP in Syrien, die sich der Brite holen kann. Und wir meinen die USA kriegen etwas Mobilisierung.
Werter HvS,
sehr schön, dass Ihr wieder ein "Opfer" gefunden habt. ;)
Aber Eure Frankreich-Nordafrika-Idee verstehen wir nicht. Euer Gegner kriegt per Event gesagt, dass der Weg frei ist und er so nen überhistorischen Sieg im Westen bekommt. Wir halten die Idee für unklug, liegt aber vielleicht auch daran, dass wir einfach ein viel, viel, viel schlechterer Spieler als Ihr seid.
Werter DerStudti,
unserer Ansicht nach habt Ihr mit Eurer Argumentation nicht unrecht, gebt aber die Antwort selbst: solange die Spielmechanik so ist, wie sie ist, sollte man sie nutzen.
Wir möchten erinnern, daß bei unserem Spiel gegen den werten Löwenherz Italien auch sehr früh im Krieg war, und damals hat das niemanden gestört.
Werter Strategienordi,
wir werden unsere Strategie entsprechend modifizieren und zumindest das Armeekorps in Algier belassen. Damit düfte eine Eroberung durch die Italiener ausgeschlossen sein. Übrigens haben wir diese Vorgehensweise der Achse noch nie gesehen, was aber nicht heißen soll, daß der werte Sugar das nicht versucht. Wir würden es ihm nämlich zutrauen.
Eines sei aber noch gesagt: das Event wird ausgelöst, wenn auch nur eine der fünf Triggerpunkt leer ist. Der werte Sugar kann also nicht zwingend davon ausgehen, daß Algier und Tunis leer sind, wenn wenn das Event ausgelöst wird. Aber wir werden zur Sicherheit das Armeekorps in Algier auf Stärke 8 bringen.. damit sollte die Gefahr beseitigt sein. Die Italiener müßten nämlich erhebliche Truppen landen, um das Armeekorps in einer Runde zu vernichten, und die haben sie schlichtweg nicht.
Wir finden, daß es ein sinnvolles und nützliches Thema ist, das Ihr angeschnitten habt.
Und nun..... möge das Spiel beginnen!
http://imageshack.com/a/img538/28/8DTdfo.png
Zug 1
1. September 1939 - Feindaktivitäten
Das Undenkbare ist passiert - schnurrbärtige, mit Lederhosen und Zwiebelschnitzeln ausgestatte Hunnen sind mit ihrer schaurigen Marschmusik in Polen eingedrungen!
Das muß man doch was machen!!!
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Die polnische Armee verliert ihr einziges Panzerkorps, eine Armee und zwei Kavalleriekorps. Zwei weitere Armeen werden arg dezimiert. Obwohl noch vier polnische Armeen um Feld stehen, ist die Möglichkeit zum Gegenschlag nicht besonders ausgeprägt.
Warschau selbst ist nicht besetzt, und da die Deutschen alle Bahnlinien unterbrochen haben, muß sich wohl oder übel ein einzelnes Armeekorps mittels Eilmärschen in die Stadt begeben.
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In seinem Allmachtswahn greift der größte Sugar aller Zeiten auch noch Luxemburg an... als ob die was dazu könnten!!
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Die polnische NM fällt auf 56%... eine Runde noch, mehr nicht.
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In den ersten Jahren des Krieges werden wir nichts anderes zu sehen bekommen.
Zug 2
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8. September 1939
Polnische Logistik für Fortgeschrittene
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Wir werden ausdrücklich gewarnt... aber wir machen es wie früher als Kind: wir gehorchen nicht.
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Die Warnung nehmen wir schon ernster.
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Hat schon mal jemand die Fernsehserie "Dad's Army" gesehen?
Wir lehnen ab.
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In Ägypten beginnen wir mit den Vorbereitungen.
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Auch im Mittelmeer geben wir die Dislozierungsbefehle.
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Wir tun einiges, um die Auslösung des Nancy-Events zu verhindern. Die Wehrmacht darf nicht bis auf drei Felder an die Stadt heran... das ist extrem wichtig.
In unseren Spiel gegen den werten Löwenherz war das Event dafür verantwortlich, daß Frankreich zusammengefallen ist wie ein Kartenhaus und Paris Ende Juni 1940 gefallen ist... das soll uns bitte nicht passieren.
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In Polen wird noch gekämpft. Wir erzielen einen Glücktreffer mit den Bombern... drei Angriffe, ein Punkt Schaden.
Was aber noch viel wichtiger ist: wir haben Torun zurückerobert, und der Supply dort ist auf Null. Auch haben wir den Bahnknotenpunkt südlich von Posen besetzt.
Wozu das gut ist? So kann der werte Sugar seine Panzer nicht nach umgehend Westdeutschland schicken, von wo aus sie Holland angreifen könnten... wir hoffen, daß dieses Manöver den Feind wertvolle Zeit kostet.
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Freu Dich nur, Mussolini.... am Ende hängt Du trotzdem falschrum am Haken.
Nachdem ihr schon euch bei Bagration jede Runde Schmerzen zufügen lassen musstet, wollt ihr jetzt noch einmal mindestens bis 1942 in SoE Schmerzen erleiden... langsam habe ich ein Bild von euren Schlafzimmervorlieben ;)
Ich bin mir was eure Kriegspläne angeht, nicht so sicher wie ihr: Der Sugar hat ja auch aus dem Testspiel gelernt... ob dort nicht relativ früh ein Afrika-Corps auf euch warten wird und Tobruk aus euren Klauen ziehen kann? Würde Trägersupport dort nicht von Anfang an die Sache beschleunigen?
Schön, dass es los geht :)
@Nancy-Event: Ist nicht Luxemburg nur 3 Felder von Nancy entfernt?
@Italien: Ich hatte auch etwas Bauchweh, als ich das gelesen habe. Das liegt daran, dass es einfach so unlogisch ist, vor allem wenn man bedenkt, wie sehr GB und Frankreich die Italiener gestreichelt haben, um sie aus dem Krieg rauszuhalten. Gamey finde ich es aber nicht - beide wissen um diese Möglichkeit und letztlich ist es eben ein: "Wir pfeiffen auf Kolonien, alles ins Mutterland", was die Franzosen durchaus hätten sagen können.
Es krankt halt wie bei den meisten Strategiespielen, dass sie sich nur um die militärische Auseinandersetzung kümmern und die Politik vernachlässigen. In fast allen Spielen wird der Ally die gesamte Royal Navy opfern, wenn er damit Russland rettet. Hätten die echten Briten niemals getan. Oder man wird die gesamte frz. Flotte für ein dt. Schlachtschiff opfern, weil Frankreich eh fallen wird und es dann die Briten leichter haben - hätte die Franzosen nie getan etc.etc.
Da ist dieses "Allies holen Italien in den Krieg" wirklich nur ein Detail gegenüber den grundsätzlichen Fragwürdigkeiten.
Abgesehen davon: Wenn die Regia Marina frei schalten und walten kann - gefährdet das dann nicht Eure ambitionierten Tobruk-Pläne?
Tatsächlich halten Wir es für sehr wichtig, wie man die französische Marine einsetzt - die kann nämlich entweder den Italiener oder den Deutschen bösen Schaden zufügen. Da die Schiffe nach dem Fall von Frankreich sowieso verschwinden, kann man auch sehr aggressiv vorgehen. Ob diese nämlich einfach verschwinden oder dem Feind noch MPPs kosten klärt ganz schnell die Frage was man damit macht. Und da Frankreich sowieso fällt, ist allenfalls an den NM Hit durch versenkte Schiffe zu denken!
Eigentlich hätten Wir genau hierzu eine Hausregel erwartet, die Schiffe nicht als Kamikaze zu verwenden...
@Italien: Ich hatte auch etwas Bauchweh, als ich das gelesen habe. Das liegt daran, dass es einfach so unlogisch ist, vor allem wenn man bedenkt, wie sehr GB und Frankreich die Italiener gestreichelt haben, um sie aus dem Krieg rauszuhalten. Gamey finde ich es aber nicht - beide wissen um diese Möglichkeit und letztlich ist es eben ein: "Wir pfeiffen auf Kolonien, alles ins Mutterland", was die Franzosen durchaus hätten sagen können.
Es krankt halt wie bei den meisten Strategiespielen, dass sie sich nur um die militärische Auseinandersetzung kümmern und die Politik vernachlässigen. In fast allen Spielen wird der Ally die gesamte Royal Navy opfern, wenn er damit Russland rettet. Hätten die echten Briten niemals getan. Oder man wird die gesamte frz. Flotte für ein dt. Schlachtschiff opfern, weil Frankreich eh fallen wird und es dann die Briten leichter haben - hätte die Franzosen nie getan etc.etc.Wir hatten mal für HoI3 den Plan, einen Mod zu schreiben, der die Schiffe der Marine Nationale, die bis zur Kapitulation den Krieg überlebt haben, an Vichy-Frankreich übergibt. Lässt die Engine leider nicht zu. Grund war allerdings mehr die grundsätzliche Bedeutungslosigkeit von Vichy in HoI3...in der Realität hatten die zumindest noch die Marine und einige Divisionen
Edit: Soll heißen, Wir halten in fast allen Spielen die Abbildung der Marine Nationale für sehr sehr schlecht.
Kardinalinfant
18.08.15, 13:17
Der Unsinn steckt schlicht darin, dass derartig provozierte Kriegseintritte möglich sind, obwohl die eintretende Nation nicht kriegsbereit ist. Die Italiener mögen in Realität objektiv nicht oder nur unzureichend kriegsbereit gewesen sein, subjektiv waren sie es mit Sicherheit, sonst wären sie nicht oder später eingetreten. Bei dem Vorgehen des werten HvS sind die Italiener derartig weit zurück, dass sie auch subjektiv nicht als kriegsbereit gelten können. Um ein paar Dinge zu benennen: Sämtliche italienischen Einheiten starten auf Unterstärke, jedenfalls die Landeinheiten, aber auch der Großteil der Regia Marina. In Nordafrika stehen nur zwei Armeen (natürlich in Unterstärke), kein HQ, keine Luftwaffe. Sprich, was an Transportkosten und Auffrischung notwendig ist, um irgend etwas in Nordafrika zu haben, was die Engländer ein wenig aufhält, ist so viel, dass es kaum bis zum (frühen) Kriegseintritt erwirtschaftet werden kann. Jedenfalls muss dann alles andere zurückstehen (Forschung etc.). Die paar MPP mehr, die Italien durch den frühen Kriegseintritt gegenüber dem normalen Kriegseintritt erwirtschaftet, sind wirklich zu vernachlässigen. Die Engländer haben mehr Grundeinkommen und können daher freier entscheiden, wo sie es einsetzen, ggf. eben unter Zurückstellung von 1 oder 2 Forschungsprojekten zur Auffrischung der Truppen in Nordafrika.
Auch die Franzosen haben keinen ernsthaften Nachteil davon, da die Italiener so schwach sind, dass zwei Armeekorps locker reichen, um die Südalpenfront dauerhaft zu verstopfen, selbst wenn die Italiener unter Aufgabe aller Aussichten in Nordafrika das Groß ihres Heeres dort einsetzen. Und zwei AKs dürften den Fall von Paris auch nicht unglaublich beschleunigen können.
Besser wäre spieltechnisch ein Event, dass dem Achsenspieler ermöglicht, den italienischen Kriegseintritt nach Erreichen der 100 % selbst jederzeit auslösen zu können, spätestens aber zum historischen Datum. Damit würde auch ein weiteres Problem gelöst, was auch bei anderen Beitritten von Verbündeten sämtlichen SC-Szenarien immanent ist: Wenn es schlecht läuft (und die Chance liegt bei 50 %), dann wird ein neuer Verbündeter beim Ansteigen seiner Mobilisierung nach dem eigenen Zug beitreten. Damit hat der Gegner, obwohl wir einen neuen Verbündeten haben, der aufgrund seines Kriegseintrittes erst mal die Initiative vor Ort haben sollte, den ersten Schlag (und meist kann man ja schon vorher erahnen, dass der Beitritt bald erfolgen wird, sich also vorbereiten). Das ist ebenfalls Blödsinn!
Wir wollen das alles dem werten HvS aber keineswegs vorwerfen, da er nichts für Schwächen des Szenarios oder von SC insgesamt kann. Und es gibt genug andere Punkte, die ebenfalls Blödsinn sind, und bei denen sein Gegner einen Vorteil haben kann und mutmaßlich wird. :)
Die Engländer haben nicht umsonst einen Teil der franzoesischen Flotte angegriffen.. die bekannte Gefahr.
In D.H. ist das so gelöst, dass Vichy-Frankreich kein neuer Staat ist, sondern Frankreich bleibt und sich die Grenzen verschieben wie auch Truppen aufgelöst werden. Die freien Franzosen erklären dann ihre Unabhängigkeit von Frankreich.
Je nach Eventausgang der Angriffe der Englaender Und des Krieges besitzt Frankreich weiterhin seine Flotte.
Das muesste bei HoI 3 auch funktionieren.
Das Problem ist halt, dass der Spieler weiß, wie der Krieg ausgeht bzw. Fall Gelb. Und auf Leben muss er auch keine Rücksicht nehmen. Wie will man eine solche Flotte ordentlich abbilden, die einerseits eine nette Kampfkraft hatte und andererseits ab einem Stichtag sowieso verloren ist? Entweder wird sie auch vorher nutzlos oder sie ist historisch stark und kann sehr teuer verheizt werden. Ist ja eh verloren.
Schwierig das darzustellen. Wie viele Dinge im WW2
Man könnte frz. Verluste an die britische Moral knüpfen, zB.
Strategienordi
18.08.15, 14:58
Werter HvS,
warum zieht Ihr die Einheit aus Tunis ab und lasst die in Algier stehen? Umgekehrt würde Italien gar nicht erst in den Krieg gezogen. So werdet Ihr, wie der werte Kardinalinfant sagte, 2 Einheiten für die Alpen brauchen, die Ihr sonst auch vor Paris verheizen könntet. So habt Ihr also weniger Einheiten verfügbar als ohne Transport.
Werter Kardinalinfant,
wir denken nicht, dass Italien durch den frühen Eintritt schwächer ist, sofern der Allierte nicht sofort zuschlägt, was der werte HvS ja völlig unterlässt.
Die Einheiten auf Unterstärke gibt es eh, nur hat der Brite Anfang 40 noch nix in Afrika stehen um den Italiener zu schlagen, besonders wenn viel nach Frankreich gehen soll. Da auch alle Schiffe weg sind, kann der Italiener in Ruhe Afrika verstärken.
Bem Aufmarsch in Afrika profitiert er auch davon, dass das Malta-Event erst deutlich später einsetzt.
Und zu den MPP: Der Italiener kriegt etwa 33% mehr MPP für ein halbes Jahr, das sind dann etwa 200 MPP, oder etwa 2 Rundeneinkommen extra. Das ist schon nen erhebliches Sümmchen.
Und wie schon erwähnt, bindet die Alpenfront Einheiten, die sonst die Deutschen vllt ne Runde länger aufhalten können.
Deshalb verstehen wir auch nicht, warum der werte HvS den frühen Kriegsbeitritt provoziert. Die einzige sinnvolle Option die uns einfällt wäre, mit der vereinigten Alliertenflotte die grünen Schiffchen zu versenken, und dabei die Verluste vorallem die Franzosen tragen zu lassen, die ja eh verschwinden. Aber das wird nicht passieren, da die Schiffe ja alle nach Britannien tuckern.
Duke of York
18.08.15, 15:38
Der werte Kardinalinfant hat die Lage richtig eingeschätzt. Wir teilen dies und halten auch nichts davon, dass der Allie die Italiener beschleunigt in den Krieg zwingen kann.
Das ist aber kein Problem der Kriegsbeitrittsmechanik. Denn die ist in allen SC-Spielen, die diesen Kriegsschauplatz beinhalten, gleich. Das Problem sind die viel zu schwach modellierten Italiener.
Wir hatten dies bei AoD bereits in der Beta-Phase moniert und an einigen initialen Hilfen mitgewirkt, die übrigens für Unseren Geschmack immer noch nicht weit genug gegangen sind.
Der Italiener sollte 1939-40 zumindest gefährlich genug sein, dass die Allies ihn lieber friedlich als im Krieg sehen. Und genau das ist er nicht. Er ist himmelweit entfernt davon.
Das Problem mit den zu vielen Einheiten auf Unterstärke wurde bereits genannt. Viel gravierender ist jedoch der viel zu kleine NM-Pool.
Jeder Kampfverlust (Stärkepunkte), jeder Einheitentotalverlust (besonders Schiffe), jeder Verlust einer Stadt oder gar NM-Stadt wirkt sich fatal auf die NM der Italiener aus, die damit viel schneller die 90% und 75% Marken unterschreiten als es gut für das Spiel ist. Mit dem beschleunigten Kriegseintritt der Italiener wird vermutlich Tobruk und damit im Grunde gesamt Nordafrika schneller fallen als die Deutschen Frankreich besiegt haben (und überhaupt mit einem DAK reagieren können). Und dann sind die Italiener wahrscheinlich unter 75% NM und somit nur noch Fallobst. Mit der Regia Marina, sofern man sie überhaupt aufgerüstet bekommt weil die wenigen MPP in die Landtruppen gehen, ins Mittelmeer zu fahren, ist extrem riskant. Solange eine französische Flotte existiert, sowieso. Verliert man ein BB, sind über 1% NM weg. Bei den Briten ist ein BB nur 0,3% NM.
Oder um es mal anders darzustellen: würden sich nur Briten und Italiener im Mittelmeer und Afrika kloppen und stets mit einem Verlustverhältnis 2:1 zuungunsten der Briten, dann würde dies langfristig trotzdem zum Untergang Italiens führen, wegen dem deutlich schnelleren Moralverfall.
Man mag hier einwenden, dass es ja historisch korrekt sei, dass die Italiener von alleine nix auf die Kette bekommen haben. Gut. Soweit richtig.
Aber Wir bezweifeln, ob dies in einem MP-Spiel Mensch gegen Mensch so sein sollte. Insbesondere in einem, das eigentlich so designt wurde, dass der Deutsche alles Augenmerk auf Barbarossa legen muss, um überhaupt eine Siegchance zu haben.
Wir kennen dieses Szenario nicht gut genug, um einschätzen zu können, ob sich das DR langfristig gesehen Hilfstruppen für die Italiener überhaupt leisten kann. Wir hoffen dies sehr, denn Fakt ist, ohne fremde Hilfe kann Italien nichtmal in der Verteidigung wenige Jahre überleben.
Werter DoY,
das passt schon alles sehr gut und sind praktisch genau die Punkte die Wir im Editor immer beheben. Wir bringen einige - nicht alle - Einheiten auf volle Stärke (10) und erhören den NM-Grundstock der Italiener - und dann sieht das für die Briten ganz anders aus. Zwar kann Italien damit nicht in Afrika herum marschieren, aber ohne schweres Gerät und deutlich mehr (Einheiten-)Aufwand sehen die Tommys Tobruk nur aus der Ferne um zu sterben (falls sie angreifen)...
Duke of York
18.08.15, 17:09
Richtig, werter Bigfish. Es sind nur ein paar kleine Änderungen. Die nehmen Wir in Unseren Spielen auch regelmäßig so vor. Aber sie entfalten halt wichtige Wirkung, zumindest in der Verteidigung.
Man kann das in Unserem aktuellen MP auch sehr schön sehen.
Trotz erhöhtem NM-Grundstock, trotz eigentlich kaum nennenswerter Totalverluste der Italiener, trotz praktisch keinerlei Gebietsverluste und trotz dass die Briten durchaus schon ein paar auf den Frack bekommen haben (Schiffsverluste in der Nordsee und Landverluste in Frankreich) halten sie sich (ebenso wie die Briten) noch knapp über 80% NM und da ist der Kriegsbeitritt der USA auch schon abgezogen. Das ist schon okay so, wenn man die Kriegslage bedenkt.
Kardinalinfant
18.08.15, 17:13
Werter Strategienordi,
wir sind wohl unterschiedlicher Auffassung. 200 MPP sind gerade einmal 1 Forschungschit Inf (so ungefähr jedenfalls, wir haben die genauen Werte nicht im Kopf) oder aber die Auffrischung von ein paar Einheiten (nicht all zu viele). Das ganze aber verteilt über viele Runden und aller Wahrscheinlichkeit nach kompensiert durch bereits früher eintretende Kampfverluste. Hinzu kommt: Kann ich als Italiener mich in Ruhe auf den Kriegseintritt vorbereiten, dann kann ich selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge ich vorgehe (forschen, auffrischen, aufrüsten etc.). Das hat viele Vorteile, insbesondere vorgezogene Forschungsausgaben rentieren sich. Zwingen mich die Briten dagegen schnell in den Krieg, habe ich allergrößte Mühe, die erforderlichen Truppen überhaupt nach Nordafrika verschifft zu bekommen, bevor der Krieg da ist (sehr ratsam, weil die Seetransporte sonst abgefangen werden können) und aufzufrischen. Sprich Forschung kommt notgedrungen ganz zum Schluss, mit allen üblen Folgen. Insbesondere haben dir Briten Inf 1 zu Beginn, die Italiener müssen es erst forschen. In unserem aktuellen Spiel treibt der werte Zerzenser (nach wohl eher unbeabsichtigt herbeigeführtem frühen Kriegseintritt) die Italiener vor sich her. Tobruk ist bereits gefallen und es ist gerade einmal Ende '40. Den aufgerüsteten Briten mit Inf 1 konnten meine Truppen (immerhin drei Armeen, 1 Art, 1 HQ, 1 Panzer), alle auf Vollstärke gerade einmal 1 Zug widerstehen. Mit Inf 1 (bei spätem Kriegseintritt evtl. schon da) hätten wir evtl etwas länger durchgehalten.
So wie es derzeit modelliert ist, brauchen die Italiener zwingend ein deutsches Afrikakorps Mitte '40, sonst geht es noch vor Barbarossa mit Nordafrika komplett den Bach runter. So wie es modelliert ist, kann sich der Deutsche aber die Entsendung eines Afrikakorps (erforderlich sind wohl Minimum 1 HQ, 2 Infanterieeinheiten, Armeen oder Korps egal, 1 Panzer, zzgl. Fliegerkräfte) aus zwei Gründen nicht leisten:
1. Er braucht die Einheiten dringend in Russland und kriegt sie da aus Afrika nicht rechtzeitig wieder hin.
2. Er braucht die MPP für die operate- und Transportkosten (und bei den aufgerufenen Einheiten sind das ziemlich viele) genau in dem Zeitpunkt, indem auch das Beschaffungsprogramm für Barbarossa läuft. Sprich: Wird es da für Seetransporte ausgegeben, kann ich es nicht in Stukas und Panzer anlegen.
Von dem immerhin bestehenden Risiko, auf dem Transport eine Einheit zu verlieren (man male sich nur aus, es trifft das HQ oder den Panzer!) noch gar nicht zu reden.
Nein nein, wir wissen schon, warum wir zurückhaltend damit sind, SoE zu spielen. Neben einigem anderen sind die unspielbaren Italiener unser Hauptproblem! :doh:
Interessant - ja. Gegen die KI erhalten die Italiener das DAK per Event - wenn man selbst die Allies spielt. Spielt man die Achse gegen die KI, gibt es dieses Event nicht. Es würde also ausreichen dieses Event einfach prinzipiell "feuern" zu lassen, vorhanden ist es ja bereits...
Kardinalinfant
18.08.15, 17:21
DAK per Event (gegen entsprechende Zusatzkosten versteht sich) wäre auch unsere Lösung des Problems...:top:
Duke of York
18.08.15, 20:03
Es müsste ein Event geben, das nach dem Fall von Tobruk triggert und dem DR für MPP Kosten die Möglichkeit gibt, ein DAK direkt in Nordafrika aufzustellen. Dann überlegt es sich der Brite nämlich, ob er Tobruk nur mal eben schnell stürmt um den Italienern die NM zu drücken, oder ob er wirklich schon stark genug ist, um sich auch mit dem DAK zu prügeln.
Kann man ein entsprechendes Event schreiben und einfügen?
Kann man ein entsprechendes Event schreiben und einfügen?
Ein vorhandenes nehmen und anpassen - dauert vmtl. keine fünf Minuten...
Werte Audienz,
wir sind erfreut, daß sich seit unserem letzten Beitrag dermaßen viele Stimmen zu Wort melden. Wir können wegen der Menge und der damit verbundenen Redundanz-Gefahr nicht jeden Beitrag einzelnen beantworten, werden dies aber in den wenigen Fällen tun, wo wir widersprechen müssen.
Feststellungen unsererseits:
- Italien ist in SoE zu schwach modelliert, was wir bereits mehrfach an Bill Runacre geschrieben haben.
- die Lösung mit dem Kriegseintritt Italiens ist nicht gut modelliert.
- wir würden es befürworten, wenn auch im MP der Spieler der Achse das DAK-Event angeboten bekommen würde. War früher mal so.
- als in unserem Spiel gegen den werten Löwenherz Italien früh in den Krieg eingetreten ist, ja das niemanden interessiert, und wir wundern uns, warum das nun ein Politikum ist.
- der wahre und einzige Grund, warum wir so vorgehen, ist das XII. britische Armeekorps, das in Kairo stationiert ist. Bereits durch den Abzug dieser Einheit aus Kairo wird das Event ausgelöst.
- in der Summe dürfte es ziemlich egal sein, ob Italien früher oder später in den Krieg eintritt; unser Vorgehen bringt uns sowohl Vor- als auch Nachteile.
- man könnte es auch so sehen: der frühe Kriegseintritt Italiens ist uns im Grunde egal... wir wollen das XII. britische Armeekorps früh einsatzbereit haben, und alles andere nehmen wir dafür in Kauf.
- in unserem siegreich bestrittenen Spiel gegen den werten Löwenherz haben wir Nordafrika sehr früh verloren, und es hat uns nicht geschadet. Unserer Ansicht nach sollte das auch der werte Sugar so machen.
Wir sind wirklich erfreut auf die vielen Diskussionbeiträge, möchten aber darauf hinweisen, daß es keine Hausregeln bezüglich des italienischen Kriegseintritts gibt, und auch die Verwendung der französischen Flotte steht dem Spieler der Alliierten frei. Wenn man sie nicht einsetzen darf, braucht man sie auch nicht. Kamikaze-Aktionen wird es allerdings nicht geben.. die Marine Nationale wird militärisch sinnvoll eingesetzt werden.
Wir möchten bemerken, daß Strategic Command ein relativ leicht erlernbares Spiel ist und keine Simualtion.
Man könnte auch beim Schach argumentieren, daß es unrealistisch ist, wenn ein Bauer den König schlägt.... sowas hätte doch früher kein Bauer gemacht. :D
Auf jeden Fall würden wir uns sehr freuen, wenn sich die werten Regenten nun dem Spielgeschehen widmen würden.... das hat bisher nämlich kaum jemand beachtet.
Wenn wirklich noch Diskussionsbedarf vorhanden ist, sollte man ggf. einen separaten Thread aufmachen.
Werter clone,
wir rechnen nicht damit, daß der werte Sugar ein DAK entsendet. Und wenn er es tut, dann würden wir das auch begrüßen, denn es wird Barbarossa merklich abschwächen. Im Testspiel wurden ein HQ und mehrere StuKas nach Libyen entsendet, und das Fehlen dieser Kräfte hat Barbarossa ganz deutlich verzögert bzw. ihm den Schwung genommen. Falls das DAK wirklich irgendwann in Libyen eintrifft, dann können wir der Bedrohung relativ leicht begegnen. Wir müssen nur den Taktischen Bomber nach Ägypten transferieren und die Commonwealth-Truppen nach Tobruk anstatt nach Syrien schicken. Und wenn das nicht reicht, schicken wir die Truppen hinterher, die 1940 in Frankreich zerschlagen und Ende 1940 wieder aufgestellt werden. So viel Zeug kann der werte Sugar kaum nach Afrika schicken. Er hat sich während des Testspiels schon über die Versorgungslage in Libyen beschwert, und wir glauben, daß er das mit dem DAK sein läßt.
Wenn alles glatt geht, haben wir Tobruk, bevor die Italiener soweit sind, und alles andere sehen wir gelassen.
Werter Cfant,
das Nancy-Event löst selbstverständlich erst aus, wenn die drei Felder unterschritten werden.. das hätten wir deutlicher machen müssen. In unseren Spiel gegen den werten Löwenherz haben wir eine Armee aus Polen per Bahn auf das freie Feld im Süden von Luxemburg gestellt. In der nächsten Runden haben wir ein französisches Korps vertrieben und sind weiter nach Süden vorgerückt, und schon war das Event ausgelöst. Sowas wollen wir unbedingt vermeiden.
Die Französische Flotte hat eine klaren Auftrag: Störung der Konvois aus Norwegen. Ein derartiger Auftrag ist durchaus realistisch.. der werte Sugar wird wohl kaum Teile seiner Kriegsmarine riskieren, um Schiffe zu versenken, die im Mitte 1940 sowieso verschwinden... alles hat seine zwei Seiten.
Werter Bigfish,
eine Hausregel ist nicht notwendig, weil es keine Kamikaze geben wird.
Werter Hjalfnar,
Ihr habt Recht, und das ergibt sich aus den limitierten Möglichkeiten des Engines. Mit der Marine Nationale wäre Vichy-Frankreich eine zu verlockende Beute..
Werter Strategienordi,
das Event wird bereits ausgelöst, wenn wir das XII. britische Armeekorps aus Kairo abziehen... was wir so oder so getan hätten. Das Armeekorps aus Tunis kann die Truppen in Frankreich verstärken oder in Tunis sitzenbleiben.. das hat keine Auswirkungen. Das Armeekorps in Algier lassen wir an seinem Platz... wegen des durchaus berechtigten Einwands des werten Strategienordi.
Eure Aussage, daß Italien nicht in den Krieg gezogen werden würde, wenn wir es "umgekehrt" machen würden, ist entweder sachlich unrichtig, oder wir haben sie nicht richtig verstanden.
Der nächste Zug folgt im Laufe des Tages...
Die Erklärungen ergeben Sinn, dann mal endlich los !!!
Netter kleiner Nadelstich an den polnischen Bahnhöfen und vorausschauende vorsorgliche Stationierung vor Nancy nebst Flottenbewegung.
Wir sind gespannt auf die so aggressiv angekündigte Achsendampfwalze...
Strategienordi
19.08.15, 14:51
Werter HvS,
wir unterstellten, dass Ihr die anderen Orte besetzt haltet, dann könntet Ihr das Algierkorps nach Frankreich schicken, weil Algier unbesetzt sein darf. Daher würde es keinen Sinn machen, das Tuniskorps abzuziehen und das Algierkorps als Schutz zu lassen. Wenn aber eh andere Orte unbesetzt sein sollen, dann ist es natürlich eh egal.
Aber genug geschwafelt, wir wollen Blu...äh...Flaggen sehen. Möge den Briten diesmal das Hessische Söldnertum helfen. :tongue:
Werter Berliner,
Euer Wunsch sei uns Befehl!
Werter Strategienordi,
das hat schon im Unabhängigkeitskrieg geholfen! Das wurde von der Geschichte nur nicht entsprechend gewürdigt!
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Zug 3
15. September 1939 - Feindaktivitäten
Der Vormarsch der Wehrmacht durch Polen geht weiter und kommt zu einem unrühmlichen Ende.
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Das Schlimmstmögliche ist eingetreten: die Polen verlieren insgesamt sechs ihrer acht Armeen und Warschau. Das Land kapituliert und wird zwischen Nazi-Deutschland und der Sowjetunion aufgeteilt.
Der einzig positive Aspekt: wegen unserer leicht veränderten Strategie war der Feind nicht in der Lage, auch nur eines seiner Panzerkorps nach Westen zu transferieren. Auch haben die deutschen Panzergruppen ein Sechstel ihrer Sollstärke verloren, und das Auffrischen braucht Zeit und kostet MPP. Mit etwas Glück frischt der werte Sugar seine Panzer erst auf und transferiert sie dann nach Westdeutschland, und in Holland ist bis dahin schon Schnee... Wunschträume.
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Der Feind bringt seine 1. Armee in Stellung. Wir sind froh, daß wir den Weg nach Nancy versperrt haben.
Die "Sperre" werden wir aber im Frühjahr umgruppieren und die Truppen teilweise woanders einsetzen.
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Als Spieler der Alliierten hat man gegen einen versierten Gegner kaum eine Chance.
Wir können schon froh sein, daß wir ein paar Panzer eingebeult haben.
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Und die ostpolnischen Citites produzieren nun für die Russen... wenigstens etwas.
Zug 4
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22. September 1939
Man nimmt Platz.. zum Sitzkrieg im Westen!
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Wir brauchen in Frankreich alles, was laufen und ein Gewehr halten kann.
Rückwärts laufen ist allerdings keine Voraussetzung.
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Die Engländer treffen ein.
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Die Artillerie erzielt einen Glücktreffer.
Auch das kostet Bereitschaft, Moral und MPPs.
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Kanada ist noch nicht in den Krieg eingetreten, und deswegen wissen wir nicht, ob die U-Boote schon an Ort und Stelle sind.
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Die 50 MPP fehlen uns allerdings sehr.
Naja, nachdem Ihr immer gesagt habt, dass man in Polen nichts machen kann, nimmt das Auditorium die ersten Züge eben mit Zurückhaltung zur Kenntnis :D Auffrischen wird Euer Gegner die Panzer kaum; 8 und 9 Stärke sollten für die Beneluxländer wohl reichen, vermute ich :)
Admiral Hipper
19.08.15, 16:12
Hätten die Alliierten 1939 bereits über die italienische "Kampfperformance" bescheid gewusst, so hätten sie wohl genau wie der werte HvS gehandelt.:D Also nur weiter so.
Wir haben ja in der Partie gegen Euch die französischen Corps zu schätzen gelernt. Die haben die selben Defensivwerte wie die Armeen, sind aber billiger und können unter günstigen Umständen sogar neu aufgestellt werden und nochmals gegen die Deutschen antreten (zumindest wenn sie in der Anfangsphase des Westfeldzuges vernichtet werden).
Britische Einheiten in einem gewissen Abstand zu Paris bringen glaube ich auch noch Moralvorteile für die Franzosen, oder besser gesagt keine weiteren Abzüge. Aber das wisst Ihr sicher bereits...;)
Werter Cfant,
warten wir es ab... aber wir befürchten, daß Ihr Recht habt.
Werter Hipper,
danke für Eurer Verständnis und die Tipps.
Es wäre fein, wenn wir das ein oder andere Korps wieder aufstellen können.
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Zug 5
6. Oktober 1939 - Feindaktivtäten
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Da hat wohl jemand keine MPPs.... liegt vielleicht am Transfer der Panzergruppen nach Westdeutschland.
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Ansonsten gibt es nichts zu beobachten.. keinerlei Aktivitäten.
Zug 6
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20. Oktober 1939
Es ist weiterhin gutes Sitzfleisch gefragt.
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Wir haben viel Glück mit der Artillerie.
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Der werte Sugar hat sich offensichtlich eine Gegenstrategie überlegt, und die Tourville muß Schäden erleiden... so können wir den Hafen nicht auf Null setzen, was wir eigentlich vorhatten. Es bleibt die Störung der Konvois.
Wir sind erfreut, daß die Diskussion, ob der Einsatz der Französischen Flotte gamey ist oder, durch eine klassisches Spielgeschehen abgelöst wird: auf eine Strategie folgt eine Gegenstrategie.
Als wir die halbe erste dt. Armee da sahen, hat es auch gleich am art. Finger gezuckt, wir wären auch in der nächsten Runde mit dem aufgefrischten Korps vor Luxemburg noch mal anklopfen gegangen...
Werter HvS,
Ihr mögt Uns da etwas falsch verstanden haben. Es geht nicht darum die französische Flotte gar nicht einzusetzen, sondern darum diese nicht unrealistisch aggressiv und brutal einsetzen. Insbesondere derart, dass die Franzosen Aufklären, per Surprise Encounter massive Verluste einstecken, dann beim Feind "vorfühlen" um zum Schluss mit einer intakten britischen Flotte die Reste auf zu wischen ohne Gefahr zu laufen, dass die Royal Navy ernsthafte Verluste erleidet.
Duke of York
19.08.15, 17:13
Als wir die halbe erste dt. Armee da sahen, hat es auch gleich am art. Finger gezuckt, wir wären auch in der nächsten Runde mit dem aufgefrischten Korps vor Luxemburg noch mal anklopfen gegangen...
Dieses Korps hat unter 50% Moral. Damit hätte man der Armee vermutlich nichtmal etwas anhaben können, wenn diese nur noch einen Stärkepunkt gehabt hätte.
Kardinalinfant
19.08.15, 17:31
Dieses Korps hat unter 50% Moral. Damit hätte man der Armee vermutlich nichtmal etwas anhaben können, wenn diese nur noch einen Stärkepunkt gehabt hätte.
Stimmt vermutlich, wobei es dabei weniger auf den Zustand der verteidigenden Deutschen Armee ankommt, als auf den Zustand des Angreifers. Das französische Korps dürfte mutmaßlich einen Softattackwert von 1 haben, der angesichts der Moralwerte und der hieraus resultierenden readinesswerte (mutmaßlich auch unter 50 %) vermutlich bereits ohne Berücksichtigung der Verteidigerwerte eine Verlustvorhersage von 0 ergeben dürfte (grob gesagt <0,5*1= <0,5 und damit Vorhersage 0). Der Zustand der deutschen Armee spielt eher bei den zu kalkulierenden Verlusten der ggf. angreifenden französischen Einheit eine Rolle. Hach, wir lieben den Formelkram ;)
Ansonsten schöner Beginn des neuen AARs. Bislang aus unserer Sicht noch nichts allzu erstaunliches, aber das ist angesichts des fast zwingend vorgeschriebenen Geschehensablaufes nicht verwunderlich. Einen derartigen Einsatz der französischen Marine finden wir im Übrigen keineswegs gamey sondern absolut im realistischen Bereich. Weitermachen! :D
Werter Berliner, werter Duke, werter Kardinalinfant,
in der Tat war es so, daß wir für einen Angriff den Forecast 1:0 hatten... und da greifen wir nicht an. Vielleicht hätten wir die 1. Armee zum Rückzug zwingen können, aber auch das hätte uns nicht viel gebracht.
Werter Bigfish,
wir haben Euch schon richtig verstanden. Wir werden die französische Flotte mehr oder weniger militärisch sinnvoll einsetzen... Kamikaze oder andere, offensichtlich unfaire Dinge gibt es bei uns nicht. Bspw. werden wir auch die US Navy nicht zum Scouten verwenden, das macht man einfach nicht... frühestens ab September 1941, weil das im RL am diesem Zeitpunkt effektiv schon passiert ist, weil die britischen Konvois von Schiffen der US Navy gesichert wurden.
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Zug 7
3. November 1939 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht greift die Niederlande an, verpaßt aber einen schnellen Sieg.
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Die deutschen Truppen vernichten zwar das holländische Voorst-HQ und das II. Armeekorps, aber die Hauptstadt bleibt unbesetzt.
Also bekommen wir eine Runde lang die MPPs aus Den Haag, Amsterdam und Rotterdam.. und die Wehrmacht bekommt sie nicht, womit diese Punkte doppelt zählen.
Auch ist es der Wehrmacht nicht gelungen, die hollandische Armee, den Schweren Kreuzer oder die Jagflieger zu vernichten, womit sich ca. 700 NM-Punkte sammeln lassen.
Hätte schlimmer laufen können. So wird es eine Runde länger dauern, bis die holländischen Cities auf maximaler Produktion laufen. Dem werten Sugar gehen knapp 100 MPP verloren, wenn man alle Effekte zusammenzählt. Hört sich nicht viel an, entspricht aber einem Armeekorps, das in Rußland weniger auf dem Spielfeld steht.
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Hier hat der werte Sugar die perfekt Antwort gefunden, um die Blockade von Cuxhaven und damit die Unterbrechun der Konvois aus Norwegen zu vermeiden.
Aber wir werden die französische Flotte weiter benutzen, um wenigstens ein paar MPP zu versenken.
Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, daß auch U47 einen Punkt Schaden nimmt.. kostet auch wieder MPPs.
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Eine wirkliche Chance hatten die Holländer nicht.
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Endlich sind die Kanadier im Krieg!
Zug 8
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17. November 1939
Ein erster Vorstoß auf Deutschen Boden
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Wir wollen nicht, daß die sowjetische Kriegsbereitschaft runtergeht... das kostet uns zu viele MPPs, wovon die Russen am Anfang kaum welche haben.
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Die Royal Navy ist in Stellung... aber wir wissen noch nicht, wo die deutschen U-Boote sind.
Wir tippen, daß sie südwestlich sind, in Richtung Neufundland.
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Wir bringen alles in Sicherheit, was schwimmt oder fliegt. So ersparen wir uns den NM-Hit, denn die Punkte würde vom nicht allzu dicken Konto der Franzosen abgezogen werden.
Für Nicht-Kenner des Spiels: das DR hat 100.000 NM-Punkte, die Franzosen gerade mal 20.000. Die ca. 700 NM-Punkte, die wir weiter oben erwähnt haben, würden also die franz. NM um 3,5% drücken.
Verantwortlich für die Nicht-Eroberung von Holland dürfte das Fehlen des dritten Panzerkorps sein... sonste hätte es sicherlich geklappt.
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Die Franzosen rüsten weiter auf, und die Briten marschieren nach Paris, wo sie sich eingraben werden.
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Wir werden nächste Runde nach Sidi Barrani vorrücken.. aber gerade so weit, daß uns der werte Sugar von Bardia aus (Land Spotting 1) nicht sieht.
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Endlich bekommen wir die MPPs aus Kanada.
Und wir haben Gewißheit, daß die deutschen U-Boote im Einsatz sind.
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Zug 9
1. Dezember 1939 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht bringt den Angriff auf Holland zu Ende.
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Positiver Aspekt: die holländische Armee überlebt den Angriff und "verschwindet", es gibt also keinen NM-Bonus für deren Zerstörung.
Das hat den Vorteil, daß die franz. NM noch bei 97% ist.
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Auch das Stören der Konvois erzielt zumindest einen kleinen Effekt.
Zug 10
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15. Dezember 1939
Die deutschen U-Boote werden lokalisiert
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Es stellt sich nur die Frage, ob sie noch dort sein werden, wenn unsere Schiffe eintreffen.
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In Frankreich läuft alles nach Plan.
Alle französischen Kampfeinheiten außerhalb der Maginot-Linie sind auf Sollstärke und können noch ein wenig Moral und Bereitschaft tanken.
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Wir rechnen damit, daß Italien nächste Runde im Krieg ist... und dann starten wir umgehend den Angriff auf Tobruk. Mal sehen, wie weit die Vorbereitungen des werten Sugar sind.
Die Bomber werden den ersten Angriff auf Tobruk und den Hafen fliegen. Ziel wird es sein, die Aufstellung der Italiener zu erfahren und den Supply zu minimieren.
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Siehe da.. als wir "End Turn" drücken, sind die Italiener mit von der Partie.
Bisher könnt Ihr mt dem Wetter zufrieden sein, oder? Bislang irgendwas, was Ihr anders machen würdet? Kurz: Das bisherige ist ja quasi die Pflicht - irgendwelche Fehler auf einer der beiden Seiten entdeckt?
Werter Cfant,
da habt Ihr Recht... zumindest macht es uns keinen Strich durch die Rechnung.
Als Spieler der Achse ist man extrem auf gutes Wetter angewiesen, aber bei den Alliierten ist das nicht so wichtig. Schlechtes Wetter nehmen wir schmunzelnd zu Kenntnis. :D
Wir haben bisher nichts entdeckt, was man als Fehler interpretieren könnte... dazu ist es noch zu früh.
Wir bemühen uns bisher ja auch nur, Nadelstiche zu setzten.
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Zug 11
29. Dezember 1939 - Feindaktivitäten
Der Feind verhält sich ruhig.
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Wir sind uns nicht so sicher, ob das deutsche Fliegerkorps auf Dauer am richtigen Platz ist.
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Kleinvieh macht auch Mist.. auch wenn der Umfang noch sehr limitiert ist.
Zug 12
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26. Januar 1940
Die Känguruhs und die Kiwis kommen!
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Die Commonwealth-Truppen brauchen wir ganz dringend.
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Die MPPs müssen wir wohl oder übel investieren.
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Ein zusätzliches Korps nehmen wir natürlich.
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Die Konvoi-Störer agieren sehr intelligent... die bekommen wir nur mit Glück zu fassen.
Es handelt sich um ein U-Boot und den Schweren Kreuzer Deutschland.
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Wir greifen die Jagdflieger an, können aber keinen Schaden anrichten.
Die französischen Angreifer verlieren einen Punkt.
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Die Franzosen dringen in Italien ein, was den werten Sugar in Zugzwang bringt und von seinen Aufgaben in Libyen ablenken wird.
Wir haben vor, an Turin vorbeizumarschieren und in Italien unverteidigte Städte einzunehnehmen. Da einige Einheiten in Libyen sind, kann in Italien nicht mehr viel sein.
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In der Deutschen Bucht läuft alles nach Plan.
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Das italienische Panzerkorps hat nur noch 10% Moral.. auf Dauer reicht das nicht, um den Engländer Paroli zu bieten.
Wir erwarten, daß eine Armee in Tobruk platziert wird.
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Es fehlt nur noch das HQ, dann kann die Eroberung des Nahen Ostens beginnen.
Admiral Hipper
23.08.15, 12:31
Wäre das polnische Korps nicht bei den Briten besser aufgehoben? Dort könnte es im Falle der Vernichtung neu aufgestellt und im weiteren Kriegsverlauf wieder eingesetzt werden.
Strategienordi
23.08.15, 20:16
Erste bewegte Bilder aus Afrika:
https://www.youtube.com/watch?v=_EG4hPYb0l4
Und Italien heisst es ja anscheinend HvS ad portas.
Kardinalinfant
24.08.15, 11:24
Oha, guter Start von Euch, werter HvS. Die (nicht verlorene) Holland-NM kann in Frankreich noch sehr wichtig werden. Wir sind im Übrigen äußerst gespannt, wie Euer avisiertes Verteidigungsverhalten in Nordwestfrankreich funktionieren wird. Von der Linear-Taktik seid ihr offensichtlich abgekommen ;)
In Nordafrika zeigt sich genau unser Problem mit den Italiener. Die stehen da ziemlich hilflos, unterlegen und chancenlos. Bislang hatten sie 6 Züge (davon aber, da das erste Einkommen erst nach dem ersten Zug fließt, nur 5 mit zur Verfügung stehenden MPP) und das reicht einfach nicht, um all die Einheiten nach Tobruk zu transportieren und aufzufrischen. Wir sind äußerst neugierig, wie schnell Ihr Tobruk in Eure Hände bekommen werdet.
Duke of York
24.08.15, 11:44
Das Problem mit dem "beschleunigten" Kriegsbeitritt der Italiener zeigt sich auch in Norditalien. Auch hier ist das Land alles andere als kriegsbereit und es wird sehr schwer für den werten Sugar, zwei Fronten mit MPP/Truppen zu versorgen.
Normalerweise müsste er direkt Nordafrika abhaken und alles evakuieren.
Kardinalinfant
24.08.15, 13:24
Das Problem mit dem "beschleunigten" Kriegsbeitritt der Italiener zeigt sich auch in Norditalien. Auch hier ist das Land alles andere als kriegsbereit und es wird sehr schwer für den werten Sugar, zwei Fronten mit MPP/Truppen zu versorgen.
Normalerweise müsste er direkt Nordafrika abhaken und alles evakuieren.
Ja, da zeigt es sich auch, aber unseres Erachtens nicht so schlimm. Wirkliche Offensiverfolge wird der werte HvS in Norditalien nicht feiern können und die zwei Korps, die da oben stehen sollten (jedenfalls lassen wir sie meistens dort) können jedem französischen Angriff widerstehen. Die NM-Verluste durch Aosta sind aber ärgerlich (zumal für die Italiener auch Kleinvieh deutlichen Mist macht). Wir geben Euch taktisch Recht werter Duke, dass die Lage in Nordafrika im Grunde bereits jetzt unhaltbar ist und eine Evakuierung Sinn machen würde, im Grunde wäre es so gesehen am Besten, überhaupt keine Truppen dorthin zu bringen, aber strategisch ist das sehr schwierig. Je früher Nordafrika ganz geräumt ist, um so früher kann der werte HvS über diese Truppen frei verfügen (Landungen) und seine Eroberungspläne in der Levante bzw. dem mittleren Osten umso früher umsetzen... wir sind mit Italien einfach ratlos...:???:
Werter Admiral Hipper,
als wir Euren Beitrag gelesen haben, war unser erster Gedanke "stimmt, da hat er Recht!".
Allerdings haben wir das Ganze sorgfältig analysiert und sind zu einem anderen Ergebnis gekommen. Bei einer Aufstellung in England würde das Korps in Frankreich fehlen, und wir wollen dort so viele Einheiten wie möglich haben. Natürlich wäre es möglich, das Korps in London aufzustellen und nach Frankreich zu transportieren, aber die Kosten für den Transport sind ungefähr so hoch wie der wirtschaftliche Vorteil, den man bei einem wieder aufgestellten Korps hat. Mit anderen Worten: wenn man das Korps in England aufstellt und nach Frankreich transportiert, kostet das genauso viel wie eine komplette Neuaufstellung. Und es kann durchaus passieren, daß das Korps in Frankreich auf Low Supply zerschlagen wird.
Und man hat einen weiteren Nachteil: das bei Paris aufgestellte polnische Korps ist schneller an seinem Zielort und kann sich in Compiegne eingraben... und Eingrabungsstufen sind viel wert, weil die den werten Sugar zwingen, seine StuKas zum Ausgraben einzusetzen.
Werter Strategienordi,
wir denken, daß es noch eine Weile dauert, bis wir die ersten Italiener gefangen nehmen.
Werter Kardinalinfant,
wir machen das klassisch... in jede City und jedes Village eine Einheit. Aber die Konzentration der Briten bei Paris dürfe eine Überraschung für den werten Sugar werden.. zumal wir auch noch die Truppen in der Maginot-Linie zurückziehen werden.
Bei Tobruk gehen wir davon aus, daß es Ende 1940 werden wird... ohne die Panzer brauchen wir Glück, und das ist ja bei uns Mangelware.
Wie gesagt: Italien ist zu schwach modelliert. Wenn die 90%-Marke bei der NM fällt, ist der Käse gegessen.
Werter Duke,
da kennt Ihr den werten Sugar schlecht... er kämpft zu Not mit Stricknadeln oder Regenrinnen... aber aufgeben wird er Libyen nicht.
Wir halten die Entscheidung auch für richtig. Bei unserer Kriegsplanung ist Italien auch ziemlich unwichtig, was der werte Sugar aber nicht wissen kann. Je länger wir in Libyen gebunden sind, desto länger brauchen wir für unsere sonstigen Planungen.... Syrien, Irak, Griechenland, Türkei.... was auch immer. Aus diesem Grund macht es schon Sinn, die Italiener zu opfern.. die werden wir nämlich anschließend in Ruhe lassen, so daß ihnen das nicht weh tun wird.
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Zug 13
23. Februar 1940 - Feindaktivitäten
Die Eroberungswut der Nazis kennt keine Grenzen.
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Vorteile: geht schnell, man braucht keine Truppen und man bekommt Island und temporär Grönland dazu.
Nachteile: kostet 100 MPP, und Kopenhagen produziert nur 10 MPP anstatt 16.
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Vorteile: das Sprungbrett für Barbarossa ist weiter im Osten, die Wege werden kürzer. Und Kaunas produziert 10 MPP pro Runde und damit nicht für die Sowjetunion.
Nachteile: die Kriegsbereitschaft der SU steigt auf 34%, und das bringt einiges. Schließlich kommen noch die Kriegserklärungen an Norwegen und Belgien, die wieder ein paar Prozentpunkte bringen.
Wir sind uns nicht sicher, ob die Aktion gut oder schlecht war.. aber die SU wird nun 1941 stärker sein, weil wir deutlich mehr MPPs zu Verfügung haben.
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Die Wehrmacht bereitet den Angriff auf Belgien vor.
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Die Italiener frischen ihre Fronteinheiten auf. Angriffe unterbleiben.
Eine der beiden italienischen Armeen zieht sich nach Westen zurück, was uns sehr verwundert.
Wir würden entweder alle oder niemand zurückziehen.
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Jede Runde 11 MPP... wenigstens etwas.
Zug 14
22. März 1940
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Der Plan der Franzosen schlägt fehl
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Die Kriegsmarine hat die Störung der Konvois vorerst abgebrochen. Wir hoffen, daß die Flucht diesmal über den Atlantik und nicht nach Island geht.
Wir haben uns von einem Gefühl leiten lassen.. mal sehen, ob es was bringt.
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Es war unser Plan, den Hafen von Cuxhaven auf Null zu setzen.. das kann man nämlich mit einer Blockade erreichen. Im Testspiel hat es funktioniert, aber der werte Sugar hat die optimale Antwort gefunden. U-Boote in den Häfen können wir nicht kontern, nicht mal durch massiven Einsatz von Träger oder Zerstörern.
Ein U-Boot wäre noch gegangen, aber zwei sind zu viel. Wir werden wohl die Suffren verlieren und uns zurückziehen müssen.
Ein Plan schief gegangen.
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Wir haben die Riegelstellung bei Luxemburg aufgelöst, damit die Einheiten noch Zeit haben, sich einzugraben.
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Unserer Einschätzung nach dürfte der werte Sugar nun keine weiteren Einheiten mehr in Italien haben.
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Wir frischen unsere Verbände auf. Den Panzer in Tobruk können wir nicht sinnvoll angreifen, also werden wir es bei der Armee versuchen.
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Die Untätigkeit der U-Boote hilft den Briten sehr.
Wir lesen gespannt mit. Italien sollte Alarmeinheiten bei einem frz. EInmarsch erhalten, finden Wir. Aber die Kontrahenten liefern großes Kino. Allerdings ist bereits März 1940 und kein Deutscher auf französischem Boden. Im Sinne einer langen, spannenden Partie hoffen Wir, dass Euer Gegner ein Rezept findet, denn Eure Paris-Stellung sieht für Uns sehr stark aus. Soweit Wir beurteilen können, spielt Ihr mal wieder bärenstark :top:
Strategienordi
24.08.15, 21:36
Werter HvS,
wir dachten jetzt, dass Ihr nur nach Libyen einmarschiert, weil in Ägypten kein Platz mehr für weitere Kriegsgefangenenlager ist.^^
Ihr habt aber bei der Dänemarkoption etwas übersehen: Durch die Nichtkapitulation entgehen dem werten Sugar die Plünder-MPP, effektiv kostet es also mehr als 100MPP. Und wie sieht es mit der vermiedenen Mobilisation durch eingesparte Kriegserklärung aus? Oder gibt es Dänemark eh gratis?
Das Litauenevent überrascht uns, ist das neu? Wir kennen es nur aus anderen Szenarien, vllt sind wir aber auch einfach zu lange abstinent bei SoE. :rolleyes:
Werter Cfant,
besser wäre wohl ein NM-Hit-Event für die Franzosen, immerhin war deren denken sehr defensiv ausgerichtet und der Hauptfeind Deutschland.
Werter Cfant,
wir sind mit unserem Spiel nicht zu 100% zufrieden, da einige Kleinigkeiten nicht so laufen, wie wir es gerne hätten. Aber bisher ist nichts passiert, was wichtig wäre.
Wir gehen davon aus, daß die Stellung der Briten bei Paris bis August 1940 halten wird. Im Testspiel hatten wir eine andere Aufstellung, und die hielt auch bis dahin. Wenn es September werden würde, könnte man das schon als großen Erfolg betrachten.
Werter Strategienordi,
da habt Ihr natürlich Recht.. die geplünderten MPPs fehlen auch, und die Nicht-Erhöhung der Kriegsbereitschaft habt Ihr meines Wissens nach auch richtigerweise erwähnt.
Das Litauen-Event ist schon alt, wird aber meistens nicht genutzt. Wir selbst würden es nicht machen, aber wir glauben, daß es mit dem Konzept des werten Sugar zu tun hat, der beim Testspiel in Rußland sehr langsam, aber mit perfekter Versorgung vorgerückt ist. Auf dieser Art und Weise kann er Leningrad und Smolensk früher bedrohen, was er im Testspiel nicht gepackt hat. Auch glauben wir, daß er beim Rumänien-Event auf Gebietsgewinne gehen wird, was wir im AAR gegen den werten Löwenherz auch gemacht haben.. das würde nämlich sehr gut ins Konzept passen.
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Zug 15
5. April 1940 - Feindaktivitäten
Die beste Nachricht zuerst: der Angriff auf Belgien hat noch nicht begonnen, und wir bekommen eine Runde zusätzlich, um die französische Armee zu verstärken.
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Es kommt, wie wir es befürchtet haben. Zwar hat auch der Hafen von Cuxhaven zwei Punkte weniger Supply, und wir könnten ihn durchaus auf Null setzen, aber das würde unserern vorher getätigten Aussagen zuwiderlaufen und extrem hohe Verluste bei den Franzosen verursachen... das wäre gamey und würde uns zu viel NM kosten.
Wir brechen das Unternehmen ab, da es militärisch nicht sinvoll ist.
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Wir sind extrem überrascht, daß der werte Sugar Belgien nicht angreift.
Und wir haben nicht die leiseste Idee, warum er das nicht tut.
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Die 300 NM-Punkte sind ärgerlich, aber wir sind nach wie vor der Ansicht, daß wir es versuchen mußten.
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Und die Störaktionen werden weitergehen.
Zug 16
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19. April 1940
Der erste Schlag gegen die Italiener
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Auch wenn wir den Hafen nicht auf Null setzen können, so geht doch die Störung der Konvois weiter. Wir glauben nicht, daß der werte Sugar dagegen etwas unternehmen wird.
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In Nordfrankreich verstärken wir die Truppen in der Maginot-Linie.
Desweiteren ziehen wir ein Korps von der italienischen Front ab und transferieren es nach Abbeville. Wir haben den werten Sugar sicherlich genug verwirrt, und die Musik spielt nun mal in Norden.... also ist es an der Zeit, die Spielchen zu beenden bzw. zu reduzieren.
Vielleicht können wir ja nächste Runde Alessandria besetzen.
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Wir gehen ein Wagnis ein und verscheuchen die 1. Armee. Das Verlustverhältnis ist mit 2:5 günstig für uns. Wenn wir den Italienern Punkte abtauschen und sie unter 90% NM drücken können, sollten wir es auch tun.
Unser Ziel ist es, die Italiener beschäftigt zu halten... wir wollen nicht, daß sie sich regenerieren können. Also müssen wir stetig Druck ausüben.
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Wir haben keine Idee, was die Kriegsmarine treibt... und raten werden wir auch nicht.
Ein Wort zu Rußland: im Testspiel haben wir im Mai 1940 den ersten Chit Infantry Warfare gekauft. Mittlerweile sind wir schon viel weiter.. IW1 ist schon bei 27%, und wir haben bereits jetzt einen Chit Industry gekauft. Als nächstes kaufen wir einen Chit Heavy Tanks, und das wird dazu führen, daß wir HT3 sehr früh im Spiel haben werden. Böse Überraschung.
Die Amis haben bereits jetzt IW1 erforscht... sehr früh. Könnte einen ganze netten Domino-Effekt geben.
2 Seiten schafft der AAR noch und dann ist Pumpe. :D
Kardinalinfant
25.08.15, 10:33
Unterschätzt den werten Sugar nicht! Zwar dürfte ihm bei SoE ein wenig die Erfahrung abgehen, aber er beherrscht davon abgesehen Strategic Command wie nur wenige andere :fecht:
Allerdings ist uns auch nicht ganz verständlich, weshalb er im Westen so zögert. Vom Wetter her hätte er sogar schon im Zug davor angreifen können, zumindest jetzt hätte er es müssen, aber wir sind uns sicher, dass er sich etwas dabei gedacht hat. Mal sehen was...:teufel:
Wenn die Briten in Frankreich sind, kann man wunderbar in England landen :teufel:
Oder er kommt mit der Wehrmacht über Italien nach Südfrankreich rein...
Ist doch offensichtlich, naechste Runde erklaert das DR dem Russen den Krieg
+ 1. :)
Halten am Rhein - Angriff im Osten.
Wir halten auch einen direkten Angriff auf die Insel von holländischen Häfen aus für eine mögliche Erklärung, des "unerklärlichen" Zögerns.
Auf der Insel dürfte es nicht mehr als eine einzige Garnisonseinheit geben. Der Gegner verfügt zwar nicht über unser Wissen, aber er kann sich vieles zusammen Reimen.
Bals sind wir schlauer.
Na wenn wir schon bei historischem "Wünsch-Dir-Was" sind, warum dann nicht gleich Washington oder New York?
Aber im Ernst, ich halte die Ideen der werten Regenten Bigfish und Thomasius für die wahrscheinlichsten.
Wäre der werte HvS wohl so frei und seinem begeisterten Publikum über die Land- und Seeeinheiten in und um Großbritannien zu informieren? Und für wie wahrscheinlich haltet Ihr diese Einschätzung?
Duke of York
26.08.15, 14:44
Eine Invasion in England zeitgleich mit "Fall Gelb", ohne zumindest zeitweisen Schutz durch die Kriegsmarine und ohne die Möglichkeit eines oder mehrerer Fallschirmjägerabsprünge (die müssten wegen der Reichweite aus BeNeLux oder Nordfrankreich kommen) halten Wir für recht unwahrscheinlich. Das wäre gegen eine halbwegs intakte Royal Navy ein Himmelfahrtkommando. Durch die reichliche Präsenz der französischen Flotte in der Deutschen Bucht würden derartige Aktivitäten oder Vorbereitungen der Kriegsmarine auch dem werten HvS auffallen.
Werter Ruppich,
wir verstehen nicht so ganz, was Ihr meint.. aber wenn Ihr ein vorschnelles Ende des AARs erwartet, werdet Ihr wohl falsch liegen. :D
Werter Kardinalinfant,
richtig gesprochen.
Letztendlich ist es nicht wichtig, warum unser Gegner gezögert hat.. die Erklärung folgt unten.
Werter Bigfish,
ein Seelöwe im Mai 1940 ist schlichtweg nicht möglich, weil das DR nicht genug MPPs hat, um die Truppen in die Boote zu laden.. und wir hatten vor Rotterdam, dem einzigen Hafen, der für eine Invasion nutzbar ist, einen Spotter aufgestellt.
Wir wissen ja, daß Ihr das nicht so ganz ernst meint, aber wir wollen trotzdem darauf eingehen. Wir halten es für möglich, daß der werte Sugar nach der Eroberung von Frankreich einen Seelöwen durchziehen will, und wir sind vorbereitet.. zu diesem Zeitpunkt wird die gesamte Royal Navy anwesend sein.
Werter clone, werter Werth,
auch wenn wir davon ausgehen, daß Ihr das nicht ernst meint, wollen wir Euch eine fundierte Antwort geben. Eine Kriegserklärung des DR an sie SU wäre zu diesem Zeitpunkt Selbstmord, weil die Wehrmacht nicht mal die Alarmeinheiten ausschalten könnte.
Werter Thomasius,
auch wenn wir dem werten Bigfish schon fast dieselbe Antwort gegeben haben, wollen wir noch etwas hinzufügen: wir haben bereits jetzt an die 10 Marine-Einheiten im Kanal. Die meisten Landungsplätze sind durch Schiffe geschützt, und es wäre sehr schwierig, die deutschen Truppen unbeschadet an Land zu bringen. Auch würden wir die Landungsschiffe sofort sehen, wenn sie in Rotterdam einschiffen, und wir haben genug Schlachtschiffe und Träger vor Ort, und eine Landung im Keim zu ersticken.
Werter Pierogra,
die Idee ist widerlegt.
In England steht nur eine Garnison, aber um die Insel herum fast die gesamte Royal Navy.
Werter Duke,
sehr richtig analysiert.
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Zug 17
3. Mai 1940 - Feindaktivitäten
Das Rätsel eines möglichen Seelöwen ist gelöst: es gibt keinen.
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Der Angriff auf Belgien findet gut vorbereitet und sehr schwungvoll statt. Während wir immer froh waren, wenn wir im ersten Zug Brüssel eingenommen haben, ist es dem werten Sugar gelungen, alle belgischen Einheiten zu vernichten und die dazugehörigen NM-Boni einzufahren und zusätzlich noch Lille und Maubeuge anzugreifen und ihrer Eingrabung zu berauben.
Durch die Wucht und Schnelle dieses Angriffs ist es auch unerheblich, daß er eine Runde später stattgefunden hat. Was noch viel bemerkenswerter ist: der werte Sugar hat dazu nur drei Panzergruppen, aber Unmassen Infanterie eingesetzt. Auch haben wir vier HQs gezählt, was exzellente Versorgung im Norden von Frankreich sicherstellt.
Interpretation: das Nichtvorhandensein der vierten Panzergruppe läßt auf MPP-Mangel des DR schließen. Wir haben uns ja auch viel Mühe gegeben, kleine Nadelstiche zu setzen. Beim Polenfeldzug haben die Panzergruppen relativ hohe Ausfälle gehabt, und unsere Angriffe auf die 1. Armee sowie die Störung der Konvois aus Norwegen haben in der Summe doch einige MPPs gekostet. Wir erachten es mittlerweile als möglich, daß unsere Störmanöver indirekt für die Verzögerung verantwortlich sind... der werte Sugar wollte einfach warten, bis er genug Truppen in Westdeutschland hatte, und vielleicht hat das so lange gedauert, weil er sie den ganzen Weg laufen lassen mußte, um MPPs zu sparen. Natürlich gibt es auch andere Erklärungsmodelle, aber wir halten diesen Ansatz für den Wahrscheinlichsten. Wir haben immer die vierte Panzergruppe direkt nach dem Polenfeldzug gekauft, und das geht nur, wenn man vorher genau haushält, kaum Verluste hat und den Raketen-Chit verkauft.
Auf der obigen Grafik sind sowohl eine Panzergruppe als auch verschiedene Infanterieinheiten zu sehen, die nicht auf die aktuellen Techlevel aufgerüstet wurden, was unsere These des MPP-Mangels unterstreicht. Wir haben im Spiel gegen den werten Löwenherz den Angriff auf Frankreich mit vier Panzerkorps, aber weniger Infanterie und HQs durchgeführt. Allein der Transport der HQs dürfte sehr teuer gewesen sein, und vier Stück sind unserer Ansicht nach auch nicht unbedingt notwendig.
Aber trotzdem sind wir sicher, daß der werte Sugar Frankreich bis Ende August niedergerungen haben wird... und dafür wird die Infanterie verantwortlich sein.
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In Libyen zeigt sich die taktische Finesse des werten Sugar... auf die Idee wären wir gar nicht gekommen.
Wir sind froh, daß wir Italienern gegenüberstehen und keinen deutschen Truppen... aber sonst hätten wir auch in Unterzahl die Festung nicht angegriffen. Wir gehen ein hohes Risiko, und wenn wir Pech haben, müssen wir einen Totalverlust erleiden... aber wir bleiben bei unserem Plan, die Italiener beschäfitigt zu halten. Im Optimalfall erwischen wir eine Einheit auf freiem Feld, wenn die Panzergruppe Boron eintrifft.
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Alle belgischen Truppen restlos vernichtet, und die franz. NM fällt auf 92%.
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Wir haben es schriftlich: die Maginot-Linie ist nutzlos.
Auch interessant: die Graf Zeppelin wird gebaut, was das MPP-Problem des werten Sugar verschärft.
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Als ob der neuerdings von irgendwas ne Ahnung hätte... hätte Erster Seelord bleiben sollen, davon hatte er nämlich definitiv keine Ahnung.
Zug 18
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17. Mai 1940
Der Kampf um Frankreich beginnt
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Wir haben zwischen Abbeville und Sedan zehn voll eingegrabene Cities und Villages (Lille und Maubeuge nur teilwesei). Wir gehen davon aus, daß der werte Sugar zwei oder wahrscheinlich sogar drei Runden brauchen wird, bis er all diese Hindernisse beseitigt hat, und erst dann kann der Angriff auf Paris beginnen. Zwei Runden würden den 4. July bedeuten, drei Runden den 18. July. Insbesondere Compiegne wird schwer, weil dort ein Fluß zu überwinden ist und unsere Artillerie Deckungsfeuer schießen wird.
Östlich von Sedan sind weitere acht Einheiten (fünf auf Sollstärke, drei nicht), die wir im Bedarfsfall an die Brennpunkte verlegen können. Wir haben noch nie gesehen, daß ein einem MP in Chalons oder Toul gekämpft wurde, und wir sind darauf vorbereitet, die meisten Einheiten östlich von Verdun abzuziehen... wir werden nur Metz und Straßburg verteidigen, ggf. noch die Mine.
Wir haben eine Erfahrung gemacht: wenn man den Deutschen zu viele schwache Einheiten in den Weg stellt, kollabiert die franz. NM zu schnell. Wir hoffen, den Kampf bis nach dem Fall von Paris fortführen zu können, damit der werte Sugar noch nach Bordeaux vorrücken muß. Da zu diesem Zeitpunkt die NM jede Runde von selbst ein paar Prozent fällt, wollen wir nicht, daß bis dahin zu viele Franzosen sterben, was auch unsere Präsenz in Norditalien erklärt. Einheiten, die im July per Bahn an ihre Zielorte gebracht werden, sind nur Kanonenfutter und kosten pro Stück ca. 1% NM... sowas wollen wir vermeiden, weswegen wir die Einheiten aus der Maginot-Linie nur an Stellen verlegen werden, wo sie sich noch eingraben können... oder wir lassen sie, wo sie sind.
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Auch wenn es nicht viel ausmacht: jede Runde verlieren die Italiener NM-Punkte.. und wenn wir Mailand einnehmen können, wird es langsam schmerzhaft, weil den Italienern jede Runde 10 MPPs fehlen.
Wenn in der nächsten Runde eine Garnison in Mailand auftaucht, können wir beruhigt nach Genua marschieren. :D
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Wir ziehen uns ein wenig zurück, um einen durchaus möglichen Totalverluste zu vermeiden.
Die Panzergruppe Centauro muß auch Federn lassen.
Es sind weiterhin keine Aktivitäten deutschen U-Boote zu bemerken.
[Werter Thomasius,
auch wenn wir dem werten Bigfish schon fast dieselbe Antwort gegeben haben, wollen wir noch etwas hinzufügen: wir haben bereits jetzt an die 10 Marine-Einheiten im Kanal. Die meisten Landungsplätze sind durch Schiffe geschützt, und es wäre sehr schwierig, die deutschen Truppen unbeschadet an Land zu bringen. Auch würden wir die Landungsschiffe sofort sehen, wenn sie in Rotterdam einschiffen, und wir haben genug Schlachtschiffe und Träger vor Ort, und eine Landung im Keim zu ersticken.
Wir hatten den falschen Eindruck gewonnen, dass ihr die gesamte RN im Atlantik habt um U-Boote zu jagen. Wenn die gesamte RN im Atlantik wäre und die Franzosen bei Jütland schippern wäre für den Deutschen eine Lücke durch die er schnell und vielleicht unbemerkt ein paar Einheiten auf die Insel bringt. Einmal angelandet braucht es ja nicht viele Einheiten um fast die ganze Insel sehr schnell zu besetzen. Aber ihr habt ja vorgesorgt.;)
Werter Thomasius,
bedenkt, dass der werte HvS die RN aus dem Mittelmeer abgezogen hat. Er hat also genug Einheitem im Atlantik für beide Dinge (U-Boote/Inselschutz). Dass der werte Sugar dies nicht weiß, sieht man wohl auch daran, dass die Regia Marina nichts tut. Wüsste er es, würde die Regia Marina sicher bei Tobruk für massive Moralverluste bei den Briten sorgen und die Bronco die Konvois stören.
Werter HvS,
es war tatsächlich nicht ganz ernst gemeint was den Seelöwen betrifft, aber ein deutsche HQ und ein Panzer über Italien kommend hätten dort nicht nur die Afrikaner gestellt, sondern für Ärger gesorgt. Die KI macht das manchmal und das ist definitiv nicht gut, wenn man den Feind aus Belgien kommend erwartet.
Spannend spannend. Hoffentlich zerstören die Italiener nicht eure Artillerie in Afrika.
Werter Thomasius,
Ihr hattet ja auch nicht alle Informationen, die wir hatten... schließlich haben wir keine Bilder von unserem Spotter vor Rotterdam geliefert.
Werter Bigfish,
dann habt Ihr eine besser KI, als wir sie haben.
Aber wir hatten in der Spitze drei Korps an der französisch-italienischen Grenze, da wäre auch ein Panzer mit HQ nicht durchgekommen.
Werter Boron,
wir warten auch ganz gespannt auf das Erscheinen "Eures" Panzerkorps.
Keine Sorge, die Italiener machen uns nichts kaputt... die Panzer haben nur einen Angriff, und alle Einheiten müßten aus der Bewegung heraus angreifen.
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Zug 19
31. Mai 1940 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht prügelt sich weiter durch Frankreich.
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Erwartungsgemäß verlieren wir Maubeuge und Lille, aber mit den Geschehnissen in Compiegne und Sedan haben wir nicht gerechnet. In Sedan können wir ja verstehen, daß die Einheit mit Stärke 2 fliegt, aber Compiegne?
Auf jeden Fall müssen wir reagieren und unsere Strategie ändern. Wir beschließen, eine Armee aus der Maginot-Linie nach Compiegne zu transferieren, denn die Stadt ist das Einfallstor nach Paris.
Bemerkenswert: die vierte Panzergruppe erscheint. Hat der werte Sugar wohl zu spät bestellt.
Die Grafik enthält einen Fehler, denn wir haben sie nach dem erfolgten Transfer angefertigt... eigentlich ist die Armee zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Compiegne.
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Wir haben uns die OOB von Italien nochmal angeschaut... es gibt zwei Garnisonen, weswegen sowohl Mailand als auch Genua besetzt ist.
Wir beschließen, in Richtung des mutmaßlich leeren Piacenza vorzurücken.
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Ist für uns verständlich.. schließlich hat auch der Feind Feder gelassen.
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Das wird noch schlimmer werden..
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Die franz. NM ist nur noch bei 64%.... das Blitzkrieg-Event gab einen Hit von 25%.
Zug 20
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14. Juni 1940
Die Franzosen formieren sich
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Wir geben uns Mühe, den direkten Weg nach Paris zu blockieren. Wir ziehen mittlerweile in Erwägung, daß der werte Sugar Calais und Abbeville ignorieren könnte, und wir müssen reagieren. Wenn sich der deutsche Heerwurm über Compiegne bis nach Paris prügelt und die anderen Städte ignoriert, wird Frankreich schneller fallen, als uns lieb ist.
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Norditalien wird immer fränzösischer.
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Vor dem Eintreffen der Panzer werden wir nicht mehr viel machen können... auch brauchen wir Artillery 1, denn damit steigt das De-Entrenchment von 1 auf 2 pro Schuß, so daß wir Tobruk vollständig "ausgraben" können, bevor die Bodentruppen angreifen.
Je nach weiteren Verlauf werden wir auch die Taktischen Bomber verlegen.
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Die Kriegsmarine ist inaktiv. Wir ziehen in Erwägung, daß der werte Sugar unsere Strategie aus dem siegreichen AAR gegen den werten Löwenherz übernommen hat und die Kriegsmarine in der Ostsee sammelt.
Duke of York
28.08.15, 10:48
Die Tunesierdivision in Norditalien ist für die Achse sicher extrem nervig. Nicht nur der Moralverlust der eroberten Städte ist ärgerlich. Mittlerweile werden auch erste Industriestädte im Norden von der Bahnlinie nach Rom abgeschnitten, was mit spürbaren Einkommensverlusten verbunden ist. Es ist sehr schade, dass sich die Italiener dagegen kaum wehren können, ohne dadurch gleich ihren Matchplan über den Haufen werfen zu müssen.
Könnt Ihr mal, sobald Ihr in Piacenca steht, den MPP-Graph der Italiener posten, werter HvS?
Kardinalinfant
28.08.15, 11:22
Stimmt. Mal wieder ein typischer "HvS": Eine an sich simple Idee mit überschaubarem Aufwand und auf den ersten Blick nicht gerade spielentscheidender Wirkung, aber eben doch spürbar und in der Summe all dieser kleinen Gemeinheiten, die er sonst noch so drauf hat, kann es den Unterschied machen ;)
Wir merken schon, es juckt Uns in den Fingern, im AHOI-Mod mal die Italiener zu spielen...
Werter HvS,
Wir schicken euch demnächst mal einen Mod zu (äh - Heavy Mod :D ) - aber erst wenn Wir den selbst einmal durch haben. Könnte sein, dass das ein ganz neues Spielerlebnis für Euch wird. Wir durften schon feststellen, dass die KI erstaunlicherweise sehr viel besser agiert als sonst. Insbesondere die Royal Navy bereitet Uns Ärger wie noch nie zuvor. Nur soviel: Zu jeder Jahreszeit vergehen 7 Tage pro Zug. Winter ist also endlich mal auch wirklich Winter :cool:
Werte Duke,
wir finden das nicht schade.. es kann ja jeder Spieler der Alliierten so machen. :D
Aber Ihr habt in Euren Ausführungen Recht: einen wirklichen Unterschied wird es nicht machen, aber wir glauben, daß der werte Sugar ein wenig genervt ist.
Wer schon mal gegen ihn gespielt hat, weiß ja, daß er einen gerne mal mit seinen offensichtlichen Erfolgen psychologisch bearbeitet... und das unterläßt er dieses Mal. :D
Das mit den Graphen wird nachgeliefert... als Ihr den Beitrag geschrieben habt, war diese Runde schon gespielt.
Werter Kardinalinfant,
Ihr stellt uns aber sehr nett dar.... klein und gemein. :D
Werter Hjalfnar,
nur zu... leider kann man SC nicht spielen, indem man die Italiener spielt und das DR von der KI verwalten läßt.
Werter Bigfish,
nur zu. Wir wollten den weren Bill Runacre bitten, sowas für uns zu machen, aber wenn Ihr das schon gemacht habt, um so besser.
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Zug 21
28. Juni 1940 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht zeigt in Frankreich ihre drastische operative Überlegenheit.
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Wir hatten richtig vermutet: Calais und Abbevill werden ignoriert, und die Wehrmacht prügelt sich durch Compiegne und nähert sich Paris. Dies hat mehrere Nebenwirkungen: unserer NM ist mit 56% recht hoch und wird voraussichtlich den Fall von Paris verkraften. Es wurden bisher weniger Einheiten vernichtet und Städte besetzt als wir das erwartet haben, aber Paris wird früher erreicht. Das erlaubt uns, die vorher gewählte Strategie zu verändern und dem Feind alles in den Weg zu schmeißen, was wir noch haben. Wir glauben, daß wir nach dem Fall von Paris noch ein bis zwei Runden durchhalten können, was den werten Sugar ziemlich nerven dürfte.
Taktische Analyse: die vierte Panzergruppe ist im Einsatz und hat Verdun entscheidend geschwächt. Alle feindl. Panzergruppen haben leichte Verluste und müssen aufgefrischt werden, wenn sie nicht in Unterstärke Paris angreifen wollen. Auch werden die deutschen Truppen noch weiter abgenutzt, wenn sie Reims, Nancy und Toul angreifen.. da geht der ein oder andere Stärkepunkt verloren. In der Summe haben wir aber insbesondere der erfahrenen Infanterie nichts entgegenzusetzen. Das deutsche HQ im Westen von Compiegne hat drei Sterne Erfahrung...
Wir möchten an diese Stelle bemerken, daß wir darauf spekulieren, eine Panzergruppe in Unterstärke zu erwischen. Mehr dazu später.
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Die Wehrmacht greift Norwegen an, aber das Land kapituliert nicht, und wir bekommen für eine Runde den Ertrag der Konvois.
Wir würden es verstehen, wenn der werte Sugar nun etwas genervt ist.
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Relative Ruhe in Libyen.
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Die Franzosen bekommen mit großen Schuhen ins Gesicht getreten.
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Trotzdem sind noch 56% der franz. NM übrig... sehr gut.
Zug 22
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5. July 1940
Die Royal Navy geht in Stellung
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Der ein oder andere Regent wird es sich bereits denken: wir bringen langsam alle Flugzeugträger in Stellung. Wenn eine der Panzergruppen sich exponiert und in Unterstärke sein sollte, gibt es acht Angriffe mit Trägerbasierten Bombern. Wir haben gesehen, daß eines der drei Fliegerkorps in Nordwegen ist, also haben die Deutschen nur zwei davon in Frankreich. Wir haben im Raum Paris und in England drei Fliegerkorps, also können die Deutschen maximal einen der acht Angriffe verteidigen.. sieben weitere gehen ohne Beeinträchtigung durch. Wir sollten in der Lage sein, eine der deutschen Panzergruppen zu erwischen, wenn sich die Situation ergibt.
Auf jeden Fall glauben wir, daß wir für einen Seelöwen gewappnet sind.
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Wir geben uns Mühe, den werten Sugar zu nerven... das ist er nämlich nicht gewohnt.
Die südlichste Panzergruppe verliert durch Artilleriebeschuß eine Stärkenpunkt und etwas Moral und Bereitschaft. Die 14. Armee wird westlich von Paris von der Versorgung abgeschnitten und dürfte Supply Null haben. Auch stellen wir ein Korps direkt in den Weg der Panzergruppe... vielleicht können wir so erreichen, daß die beiden Angriffe verschwendet werden, was Paris eine weitere Runde erkaufen würde. Auch bringen wir zwei neue Korps heran... wir wollen versuchen, unseren Gegenspieler so lange wie möglich abzulenken. Allerdings rechnen wir nach wie vor damit, daß die Schlacht um Frankreich noch im August endet.
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Mal sehen, wohin wir uns als nächstes weden. Vielleicht Parma? Bologna? Marsch auf Rom?
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Vor Tobruk verhalten wir uns ruhig und bringen die WDF-Armee in Stellung.
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Ja, wollen wir.
Kardinalinfant
28.08.15, 16:51
Ihr missversteht uns völlig, werter HvS :D
Wir wollten nur zum Ausdruck bringen, dass Ihr es wie wohl kein zweiter in diesem Szenario versteht, an einer Vielzahl kleiner bis kleinster Stellschrauben zu drehen, um so in der Summe einen einen entscheidenden Vorteil für Euch herauszuschlagen. Aber ja, gemein sind diese Tricks manchmal schon, wir wissen, wovon wir sprechen :D
Eure Flugzeugträger haben wir seinerzeit vor Paris auch zu schmecken bekommen. Wie ist nochmal die Reichweite der Trägerflugzeuge?
nur zu. Wir wollten den weren Bill Runacre bitten, sowas für uns zu machen, aber wenn Ihr das schon gemacht habt, um so besser.
Es geht ja nur bedingt um perfekte Balance - soviel Spiele könnten Wir (vor allem derzeit) gar nicht spielen. Aber es soll schon trotzdem eine Herausforderung sein. Und wenn die KI besser wäre, wäre es das auch. Gegen einen Menschen hätte das DR aber derzeit keine Chance. Es soll zwar grundsätzlich mehr Züge geben, aber auch mehr Spielspaß und Gemetzel.
Wir können ganz allgemein sagen: Wenn die KI von vornherein mehr Möglichkeiten hat, spielt sie auch besser. Wir hatten eine Seeschlacht, die hätte so auch von einem Menschen sein können im ersten KI Zug. Nur dann zieht sich die KI ja meistens zurück und setzt nicht nach. Würde sie das tun, wären Unsere Verluste immens gewesen ohne Chance auf Gegenwehr...
An dieser Stelle müsste halt der Entwickler ansetzen. Eine KI die zwei drei Turns hintereinander Druck macht wäre der Hammer für das Spiel!
Strategienordi
28.08.15, 22:55
Wir dachten ja, ein typischer HvS sei es Folgendes:
Vor dem Beginn des AAR ausführlich zu betonen, dass die gespielte Seite unterlegen, der Gegenspieler sehr erfahren und genial spielt und es bei normalem Verlauf sicher ein Untergangs-AAR gibt...(was auch alles zutrifft und keine Übertriebung oder Jammerei ist)
Aber dann spielt halt der werte HvS, gegen Setup, Gegner und vorallem Würfelpech...und nach der Hälfte des Szenarios wird dann der werte Runacre gefragt, ob er dem Gegner nicht einen kleinen Boost geben kann :D
Wie kann man da Euren typsichen HvS noch einpflegen, werter Kardinalinfant?^^
Wir fänden es ja recht amüsant, wenn in SC3 eine Schwierigkeitsstufe anch dem werten HvS benannt wird...sowas nach "Unsterblich".
Aber nun zum AAR:
Werter HvS,
werdet Ihr eigentlich ganz Nordafrika von den Briten erobern lassen, also Tunesien und Algerien auch?
Werter Kardinalinfant,
dann spielt man gegen den werten Hipper... den ein oder anderen Trick hat er auch auf Lager.
Wir haben zwei Träger, die bereits mit LR1 ausgerüstet sind... deren Reichweite ist 8 Felder. Die anderen beiden haben eine Reichweite von 6 Feldern.
Werter Bigfish,
wir sind gespannt, Euer Machwerk zu testen.
Werter Strategienordi,
bei diesem Szenario ist es etwas anders... wir wissen, wie schwer es ist, die Achse zu spielen, und wir haben auch immer gesagt, daß es gegen einen versierten Spieler im Grunde nicht möglich ist, mit der Achse zu gewinnen. In der Tat gibt es auch nur einen AAR, wo die Achse gewonnen hat, und da war viel Glück dabei (die unbeabsichtigte Auslösung des Nancy-Events, die eine Kettenreaktion in Gang gesetzt hat). Wir haben bisher noch gar nichts zum möglich Verlauf gesagt, könntet Ihr das bitte mit einem Zitat unterlegen? :D
Wegen Eurer Frage bezüglich Nordafrika: wir werden weder Tunesien noch Algerien erobern... unter anderen wegen der türkischen Kriegsbereitschaft... und diesmal haben wir andere Pläne. Eigentlich hatten wir vor, mit den Truppen aus Nordafrika entweder Griechenland oder die Türkei zu besetzen, aber diesen Plan haben wir fallengelassen.... wegen der Ereignisse in der aktuellen Runde, was wir weiter unten genau erläutern werden. In Nordafrika werden wir also nur den Irak und ggf. Syrien erobern. Eine Angriff der Westalliierten auf den Iraq läßt die Kriegsbereitschaft der Türken um 70-80% steigen, und ein DoW der Westalliierten auf Syrien um weitere 10-15%. In der Summer sind das 80-95%, und die Türkei steht momentan bei 0%. Wir müssen also erst mal den Iraq erobern und dann weitersehen.. ab einem Wert von 90% rutscht die Türkei nämlich von selbst in den Krieg. Hier müssen wir ggf. mit Diplomatie arbeiten.
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Zug 23
12. July 1940 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht nimmt Paris ein und wundert sich, daß die Franzosen nicht kapitulieren.
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Aus der Bewegung heraus nimmt die Wehrmacht Paris ein. Zuerst erfolgten zwei Angriffe mit deutschen StuKas, dann zwei Angriffe deutsche Langstreckenbomber, und die Franzosen hatten bereits 20% Verluste. Dann folgten Angriffe von drei Panzergruppen, und jedes mal haben die Franzosen ein bis zwei Punkte Schaden abbekommen. Nach der Vernichtung der Panzergruppe zog deutsche Infanterie in die Stadt ein. Eine taktische Meisterleistung des werten Sugar.
Auf der strategischen Ebene sieht es schon anders aus:
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Die Franzosen haben immer noch 27% NM, wesentlich mehr, als wir erwartet haben. Unserer Einschätzung nach hängt das damit zusammen, daß die Wehrmacht nicht auf breiter Front vorgerückt ist, sondern sich nur auf Paris konzentriert hat. Wenn der werte Sugar mehr Einheiten zerstört und Städte genommen hätte, würde die franz. NM anders aussehen. Auch wenn es nicht viel ausmacht: auch die besetzten italienischen Städte helfen.
Wir werden nun die Briten und die restlichen Franzosen nach Süden zurückziehen. Die NM kollabiert jede Runde von selbst um 5-7%, wir haben also noch zwei bis drei Runden, bis Frankeich kapituliert.
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Die Italiener greifen mit der Artillerie an und erzielen Treffer bei der WDF-Armee. Die Italiener greifen mit den Bombern an und erzielen Treffer sowohl bei der Artillerie als auch beim HQ.
Die Engländer brauchen Ruhe... wir ziehen uns etwas zurück und regenerieren, bis die Panzergruppe Boron eintrifft.
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Von den Franzosen ist nicht mehr viel übrig.
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Die Konvois von Norwegen nach Deutschland setzen wieder ein... und wir sind vorbereitet. :D
Zug 24
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19. July 1940
Pläne ändern sich
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Kostet jede Runde ein paar MPP.
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Wir sind gespannt, wie der werte Sugar dieses Problem lösen wird.
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Wir werfen unser gesamtes Konzept über den Haufen. Frankreich wird bis August aushalten. Wir erwarten die Kapitulation am 23. August, was wir für einen Erfolg halten.
Aber trotzdem läuft das Spiel ganz anders ab, als wir dachten. Die lediglich auf die Eroberung von Paris abzielende Strategie des werten Sugar ist in diesem Fall offensichtlich nicht zielführend gewesen, denn Frankreich existiert noch.... und wird noch mehrere Runden im Spiel bleiben. Und dann ist da noch etwas, mit dem wir nicht gerechnet haben: die Briten sind voll intakt. Ein Gegenangriff auf Paris ist nicht sinnvoll (1:0 Forecast), und auch die Träger werden wir gegen die Stadt nicht einsetzen.
Versetzen wir uns doch mal in die Lage des werten Sugar. Er kann nun untätig bleiben und seine Panzer reparieren, oder er kann nach Bordeaux stürmen und den Franzosen schnellstmöglich den Garaus machen. Wir rechnen mit der zweiten Möglichkeit.. die drei Panzergruppen vor Paris werden auch in der nächsten Runden eingesetzt werden. Das Armeekorps in Paris hat Sichtweite 2, sieht also das franz. Korps in Orleans und das südöstlich davon stehende englische Korps... aber nicht die beiden Einheiten dahinter. Wir rechnen damit, daß der werte Sugar alle seine Truppen einsetzen wird, um Bordeaux so schnell wie möglich zu erreichen. Aus diesem Grund haben wir auch mit der BEF-Armee dem deutschen Armeekorps im Südosten von Paris einen Schlag versetzt (1:4, sehr gut), denn diese Einheit ist nun nicht mehr ganz so stark wie auf Sollstärke
Der Rückzug der Briten in Richtung Bordeaux ist nur angetäuscht... wer die nächste Runde überlebt, geht nach La Rochelle, und die Jäger gehen nach Libyen.
Was passiert nächste Runde? Wir glauben, daß die Wehrmacht mit voller Gewalt nach Süden stürmen wird. Die drei Panzergruppen bei Paris haben nur noch Stärke 7, und wenn eine von denen sich weiter aufreibt (was sehr wahrscheinlich ist), dann kommt die Stunde der englischen Träger. Wir haben bereits in dieser Runde Forecasts gecheckt... bspw. hätten wir die deutsche Panzergruppe im Wald nördlich von Paris angreifen können, aber der Forecast war 1:0, und da greifen wir nicht an. Auch hätten wir die Panzergruppe bei Amiens angreifen können, aber die hat noch Stärke 8, und wir konnten den Forecast nicht sehen. Und da wir nicht wissen, ob der Forecast 0:0 oder 1:1 ist (wir kennen die Werte von Moral und Bereitschaft nicht), haben wir auch diesen Angriff gelassen. Wir haben genau einen Schuß, und der muß sitzen. Ideal wäre eine Panzergruppe auf Low Supply, aber das Glück werden wir nicht haben.
Wir haben den Angriff der Träger vorbereitet, in dem wir das deutsche Fliegerkorps bei Compiegne zwei mal zum Abfangen gezwungen haben... und es hat zwei mal Schaden genommen. Wenn wir Glück haben, frischt der werte Sugar es auf, und dann gibt es für Südfrankreich keinen Jagdschutz.
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Die Tunesier nehmen Parma ein. Nächste Runde ist die produzierende Stadt Bologna dran.... oder sonst irgendwas.
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Die italienische Produktion ist kaum eingeschränkt.. noch.
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Mal gespannt, wo die deutschen Konvoisstörer sind. Wir tippen, daß es sich um das U-Boot und die Deutschland handelt, die aus dem Jagdgebiet vor Neufundland über den ganzen Atlantik gefahren sind und nun nach Frankreich wollen..
Falls das so sein sollte, sind wir vorbereitet.
Möglicher Strategiewechsel
Falls es uns gelingen sollte, die britischen Expeditionstruppen mehr oder weniger heil aus Frankreich herauszubringen, haben wir bereits im Jahr 1941 eine gute Truppe zusammen. Normal hat man in 1941 wegen Destroyers for Bases und dem Free French-Event kaum MPPs, aber wir werden welche haben, weil die Commonwealth-Truppen im Herbst 1940 den Irak angreifen werden, und das bringt etliche MPPs. Auch wird es möglichweise gar nicht notwendig sein, die BEF-Truppen neu aufzustellen, und wir glauben nicht, daß welche davon auf Low Supply vernichtet werden. Mit anderen Worten: wahrscheinlich haben wir eine Truppe in England, mit der wir nicht gerechnet haben. Falls das wirklich so passiert, ergeben sich für uns neue Möglichkeiten. Wir erwägen, in diesem Fall die britischen Truppen aus Libyen nach der Einnahme von Tripolis nach England zu transportieren und Dänemark oder Norwegen anzugreifen. Aber zuerst warten wir die weitere Entwicklung in Frankreich ab und entscheiden dann.
Admiral Hipper
29.08.15, 11:40
Wenn man die Engländer aus Frankreich abzieht, bekommen die Franzosen wieder NM-Abzüge. Glauben Wir zumindest.
Also lieber nicht zu früh evakuieren.
Ansonsten freuen Wir uns über das nächste Update, die Partie verspricht weiterhin viel Spannung.:)
Werter Admiral Hipper,
ja das ist so. Die Engländer müssen mit fünf Einheiten im Raum Paris oder im Raum Calais stehen. Anderenfalls gibt es Abzüge.
Gedanklich ist es wohl einfach beim Entwickler nicht vorgesehen, das die BEF-Truppen überleben. Das Ablaufskript des Szenarios ist sehr eng gestrickt!
Wir dachten ja, ein typischer HvS sei es Folgendes:
Vor dem Beginn des AAR ausführlich zu betonen, dass die gespielte Seite unterlegen, der Gegenspieler sehr erfahren und genial spielt und es bei normalem Verlauf sicher ein Untergangs-AAR gibt...(was auch alles zutrifft und keine Übertriebung oder Jammerei ist)
Aber dann spielt halt der werte HvS, gegen Setup, Gegner und vorallem Würfelpech...und nach der Hälfte des Szenarios wird dann der werte Runacre gefragt, ob er dem Gegner nicht einen kleinen Boost geben kann :D
Wie kann man da Euren typsichen HvS noch einpflegen, werter Kardinalinfant?^^
Wir fänden es ja recht amüsant, wenn in SC3 eine Schwierigkeitsstufe anch dem werten HvS benannt wird...sowas nach "Unsterblich".
Aber nun zum AAR:
Werter HvS,
werdet Ihr eigentlich ganz Nordafrika von den Briten erobern lassen, also Tunesien und Algerien auch?
Etwas Off-Topic: Zu SC 1 und SC 2 Zeiten gab es mal einen deutschen Spieler namens Terif, er hat so glauben wir kein einziges MP in SC 1 und SC 2 (ohne Addons) verloren, wir erinnern uns da an Dutzende AARs im Battlefront Forum. Kennt diesen ein werter Mitregent, ist er evtl. hier in diesem Forum aktiv? Oder ist das gar der frühere Nickname des werten HvS?
Werter Bigfish,
wir sind gespannt, Euer Machwerk zu testen.
Au ja - keine Ahnung ob Zufall oder nicht, aber zum ersten Mal überhaupt haben die Allies die D-Day Invasion tatsächlich mit ausreichend Luftunterstützung und vorangehenden strategischen Bombardements gestartet und sogar die US Navy war pünktlich zur Invasion mit Schlachtschiffen und Trägern Vor-Ort.
Der Fehler der KI war es die Truppen dann am 8. Januar 1943 in die Landungsboote zu setzen. Ab dem Zeitpunkt hatte die KI schlechtes Wetter, während Wir in unseren Zügen fliegen konnten. Die Kriegsmarine hätte zwar so oder so das schlimmste verhindert, aber der D-Day ist somit bislang wie üblich doch zu einem Alliierten-KI-Fiasko geworden. Könnte zwar sein, dass die Marine jetzt eins aufs Dach bekommt - da schleichen Irgendwo noch drei Alliierte Flugzuträger herum, die bislang nicht zu sehen waren - aber der Mod ist tatsächlich ein übles Gemetzel - Insbesondere an der Ostfront sieht das heftig aus. Stalingrad ist noch weit weg, allerdings kollabiert mittlerweile die russische NM. Also an der NM ist noch zu drehen - dann könnt Ihr das Ding haben...
Werter Hipper,
wir werden erst evakuieren, wenn Frankreich gefallen ist. Deswegen steht das britische HQ auch in La Rochelle und nicht in Bordeaux, wo es in einer Todesfalle stecken würde, weil die umliegenden Felder nach der Kapitulation unter deutsche Kontrolle geraten und man die Bucht von Bordeaux mit einem Transport nicht verlassen kann.. ist uns gegen die KI mal passiert.. unschön.
Wenn das in letzter Konsequenz bedeutet, daß alle Briten vernichtet werden, dann ist das halt so.
Werter Bigfish,
die britischen Einheiten müssen nur irgendwo in Frankreich sein... wir haben uns bei Bill Runacre versichert.
Werter Boron,
der hoch geschätzte Terif könnte sich theoretisch noch bei der Panzerliga herumtreiben... da war er zumindest früher.
Soweit wir uns erinnern können, hat er mit dem Übergang von SC2 zu WaW den Spaß am Spiel verloren, weil es ihm zu taktisch wurde.. vorher gab es nur "Air Fleets" und keine Differenzierung zwischen Jäger sowie Taktischen, Mittleren und Strategischen Bombern. Irgendwo hat der gute Mann auch Recht gehabt.
Es ist nicht unser Alias, wir sind im Battlefront-Forum unter Hyazinth von Strachwitz unterwegs gewesen. Auch würden wir uns nicht anmaßen, so gut gespielt zu haben... wir haben schon gegen den werten Ratnik, den werten Hipper, den werten Löwenherz und noch ein paar andere verloren... wir sehen uns eher als Schreiber.
Werter Bigfish,
gut Ding will Weile haben.
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Zug 25
26. July 1940
Die Wehrmacht verhält sich erwartungsgemäß.
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Im Norden wird nach wie vor gekämpft. Der werte Sugar unternimmt alles, um uns von den belgischen Städten fernzuhalten.
Die 7. Armee bekommt den Befehl, sich nach Ostende durchzuschlagen.
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Es entwickelt sich alles so, wie wir es gehofft haben. Alle vier deutschen Panzergruppen kommen zum Einsatz, und zwei haben nur noch Stärke 5.
Die BEF-Armee bezahlt den Preis dafür, und das II. Korps wird eingekesselt.
Unser Blutdruck steigt etwas, denn nun naht die große Stunde der Träger.
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Hatten wir schon schlimmer.
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Es geraten immer mehr Städte unter Kontrolle der Wehrmacht... stört uns aber nicht, wir haben nämlich bald August, und Frankreich gibt es noch.
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Immer noch 20% NM übrig... das sollte noch für zwei Runden reichen. Vielleicht wird es ja sogar Anfang September... :D
Zug 26
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2. August 1940
Adel verpflichtet
http://imageshack.com/a/img537/5334/ySlPbE.png
Also... wir haben uns eine Panzergruppe mit Stärke 7 und anderthalb Erfahrungssternen ausgesucht. Eine andere ohne Erfahrungsstern hatte auch Forecast 1:1, also nehmen wir lieber diejenige mit Erfahrung. Wir haben zuerst die französischen Jäger angreifen lassen, und die haben einen Punkt Schaden gemacht.. sehr gut. Dann haben wir drei unserer vier Träger angreifen lassen, aber anstatt der erwarteten 6 Punkte Schaden erzielen wir ganze 2. Im Anschluß greifen wir mit dem I. Korps an, und die Panzer ziehen sich zurück, was sehr wichtig ist, weil das II. Korps in der nächsten Runden wieder Nachschub bekommt und somit nicht auf Low Supply vernichtet wird.
Nun ja, wir sind es ja gewohnt und wollen uns nicht beschweren... aber wenigstens wollen wir es erläutern. Wir hätten natürlich die deutsche Panzergruppe zu gerne vernichtet, aber das strategische Ziel wurde auch so erreicht. Die Panzergruppe muß aufgefrischt werden, ist ihrer Erfahrung beraubt und kann in der nächsten Runde nicht weiter angreifen. Der werte Sugar ist gewarnt und kann mit den drei verbleibenden Panzergruppen nicht einfach so nach vorne preschen, denn darauf warten unsere Träger nur. Wir haben ja immer noch den vierten in der Hinterhand, was der werte Sugar nicht weiß, weil er ihn im Mittelmeer vermutet. Er kann es sich also nicht erlauben, mit den zerbeulten Panzergruppen ohne Rücksicht auf Verlustee weiter anzugreifen.. und es würde uns nicht wunderen, wenn er nun erst mal innehält.. die franz. NM geht so oder so nach unten, und bis nach Bordeaux braucht er mindestens zwei Runden.
Egal, was passiert: wir werdern Frankreich noch ein bißchen im Krieg halten, und jede Runde ist Gold wert. Solange die Wehrmacht noch im Kampf ist und Verluste erleidet, kann sie sich noch nicht auf Barbarossa vorbereiten.
Wir betrachten unseren Plan für Frankreich als gelungen. Ein vernichtetes Panzerkorps wäre natürlich schön gewesen, aber man kann nicht alles haben.
http://imageshack.com/a/img673/7601/bJeASm.png
Parma-Schinken, Bolognese-Soße... die Tunesier lassen es sich gut gehen.
Was gibt es Gutes in Florenz?
Die Zerstörung von Bologna kostet den werden Sugar 10 MPP pro Runde, bis Frankreich fällt... und dann regeneriert sich die Produktion erst langsam. Wenn wir noch zwei weitere Runden durchhalten, kostet allein Bologna 75 MPPs...
In Nordafrika frischen wir die britischen Truppen auf, und die Commonwealth-Truppen marschieren durch Palästina. Die Kriegserklärung an den Iraq dürfte im September erfolgen.
http://imageshack.com/a/img673/5708/nv0TUl.png
Die Russen forschen wie die Wilden.. wir haben wesentlich mehr Punkte zu Verfügung. Wir konnten sogar zwei zusätzlich Korps aufstellen, die wir normal nicht in der OOB haben. Sehr schön.
Nun brauchen wir nur noch ein bißchen Glück... wenn wir die ein oder andere Technologie vor dem Erreichen der 100% bekommen würde, wäre das fein. Insbesondere HT ist eminent wichtig... wenn wir im Frühjahr 1942 HT3 haben sollten, können wir der Wehrmacht eine richtig böse Überraschung bereiten.
Werter HvS,
die britischen Einheiten müssen nur irgendwo in Frankreich sein... wir haben uns bei Bill Runacre versichert.
Das ist jetzt aber interessant, weil Wir meinen das im Spiel schon anders erlebt zu haben, wenn man die Briten von diesen beiden Städten zu weit wegzieht.
Edit: Das sacht das Skript:
#NAME= DE 122 - French Morale Is Boosted By The Presence Of The BEF (Axis AI/Multiplayer)
#POPUP=
#IMAGE=
#SOUND=
#FLAG= 1
#TYPE= 2
#AI= 3
#LEVEL= 0
; Set global variable condition to always trigger (dummy value)
#GV= 1[1,100]
; Set link value to always trigger (dummy value)
#LINK= 122[1]
#COUNTRY_ID= 2
#TRIGGER= 100
; Set how many NM points should be gained or lost over X turns
#NM_UPDOWN= 1000
#NM_TURNS= 0
#DATE= 1939/09/01
#OBJECTIVE_TEXT_POSITION=
; Set alignment position and controller's political alignment:
; Paris is in Allied hands
#ALIGNMENT_POSITION= 216,59 [2]
; Set variable conditions:
; 1st Line - France politically aligned with Allies and not surrendered
#VARIABLE_CONDITION= 2 [2] [100] [0]
; British units within 7 tiles of Paris
#CONDITION_POSITION= 216,59 [7,7] [2,2] [2] [1]
; British units within 3 tiles of Nancy
#CONDITION_POSITION= 227,58 [3,3] [2,2] [2] [1]
#NAME= DE 122 - French Morale Is Boosted By The Presence Of 5 British units
#POPUP=
#IMAGE=
#SOUND=
#FLAG= 1
#TYPE= 2
#AI= 0
#LEVEL= 0
; Set global variable condition to always trigger (dummy value)
#GV= 1[1,100]
; Set link value to always trigger (dummy value)
#LINK= 122[1]
#COUNTRY_ID= 2
#TRIGGER= 100
; Set how many NM points should be gained or lost over X turns
#NM_UPDOWN= 250
#NM_TURNS= 0
#DATE= 1939/09/01
#OBJECTIVE_TEXT_POSITION=
; Set alignment position and controller's political alignment:
; Paris is in Allied hands
#ALIGNMENT_POSITION= 216,59 [2]
; Set variable conditions:
; 1st Line - France politically aligned with Allies and not surrendered
#VARIABLE_CONDITION= 2 [2] [100] [0]
; British units within 7 tiles of Paris
#CONDITION_POSITION= 216,59 [7,7] [5,5] [2] [1]
; British units within 3 tiles of Nancy
#CONDITION_POSITION= 227,58 [3,3] [5,5] [2] [1]
Stupor Mundi
31.08.15, 00:01
Das sieht doch verhältnismäßig gut aus, vor allem in Italien!
Parma-Schinken, Bolognese-Soße... die Tunesier lassen es sich gut gehen.
Was gibt es Gutes in Florenz?
Florenz ist in erster Linie für sein Leder bekannt. Das schmeckt aber nur nach Jägerschnitzel. Dafür ist der Chianti aus Toskana ein echter Genuss: https://www.youtube.com/watch?v=KOvhpSA2Bbk
Warum verlegt Euer Gegner nicht 1-2 dt. Garnisonen nach Italien und stoppt diese Amokfahrt? 2*Verlegung = 24 MPP, die Garnisonen braucht er im Moment eh nicht und er rettet den Italienern viele MPP.
Duke of York
31.08.15, 09:52
Er wird vermutlich unterschätzt haben, dass Frankreich überhaupt so lange überlebt.
Na sowas, eine tunesische Division bringt das Dritte Reich zu Fall :D Vielleicht marschiert sie ja bis Berlin ;)
Duke of York
31.08.15, 10:31
Es ist schon ein bischen komisch, dass die da einfach so in Italien herummarschieren kann. Und ja, das hätte von vorne herein verhindert werden müssen. Ganz zu Beginn hätte nämlich wahrscheinlich auch nur eine einzige deutsche Garnision gereicht, um den Grenzübertritt zu verwehren.
Edit:
Nochmal nachgeschaut. In Zug 16 hätte "nur" Alessandria gesichert werden müssen.
Duke of York
31.08.15, 10:42
http://imageshack.com/a/img673/7601/bJeASm.png
Es wundert Uns sehr, dass der werte Sugar mit seinen Garnisionen in Norditalien (Mailand, Genua) nicht schonmal wieder einige Städte zurückerobert. Oder zumindest im Bereich Genua-Mailand-Brescia ein paar Bahnfelder dreht.
Er muss doch sehen/wissen, dass da nur eine einzige französische Division herummarodiert. Die kann er doch locker verfolgen.
Admiral Hipper
31.08.15, 17:24
Vielleicht hat er Bedenken, dass dann weitere Einheiten nachrücken und Mailand sowie Genua einnehmen.
Alle italienischen Garnisonen stehen für Barbarossa bereit ^^
Duke of York
01.09.15, 08:27
Sofern es bis dahin überhaupt noch ein Italien gibt. :D
Im Moment sind alle Bahnverbindungen nach Mittelitalien in Hohe des Po gekappt. Also deutsche oder norditalienische Einheiten können garnicht mehr zum Schutz nach Rom verlegt werden. Einzig die Gar aus Genua oder dann eben nordafrikanische Einheiten per Schiffstransport (sofern nicht blockiert) können noch Rom retten. Das ist schon eine ziemlich schräge Situation dort ...
Admiral Hipper
01.09.15, 16:22
Vermutlich können die Franzosen Rom erst in ca. 3 Runden erreichen. Bis dahin schmeißen die wahrscheinlich eh das Handtuch.
Was würde denn bei einem Verlust Roms passieren? Massiver Moral-hit?
Kann es sein, dass die deutschen Garnisonen zur Sicherung der Versorgungswege in Belgien stehen und deshalb nicht in Italien eingreifen?
....
Was würde denn bei einem Verlust Roms passieren? Massiver Moral-hit?
Eher Lastensegler Richtung Gran-Sasso:P
Strategienordi
01.09.15, 18:26
Vermutlich können die Franzosen Rom erst in ca. 3 Runden erreichen. Bis dahin schmeißen die wahrscheinlich eh das Handtuch.
Was würde denn bei einem Verlust Roms passieren? Massiver Moral-hit?
Venedig wird neue Hauptstadt. Ansonsten passiert nix, kein NM-Hit, keine Mobilisierung bei iwelchen Nationen.
Werter Bigfish,
Wenn wir das Script richtig lesen, dann muss für den Boost der Franzosen-NM Paris in französischer Hand sein. Da das nicht mehr der Fall ist, können die Briten auch abziehen.
Ansonsten erinnern wir uns gerade an ein Event aus dem Ardennenszenario von HoI 2:
Nicht den Führer, aber uns verlangt es ungeduldig nach Fortschritten.
Werter Bigfish,
nun verstehen wir etwas besser, was der werte Bill Runacre meinte.... seine Worte waren nämlich ungefähr, daß es "ziemlich egal" ist, wo die Einheiten stehen, und damit hat er ja Recht... "within 7 tiles" umfaß einen Bereich von 196 Feldern. Wir konstantieren: Ihr habt Recht, und der werte Bill auch.
Werter Strategienordi,
Auch habt Ihr wohl Recht mit dem Bonus, den die Franzosen nur bekommen, wenn Paris französisch ist.
Der Schlüssel zum Erfolg lag in diesem Fall darin, daß 5 britische Einheite lange unbehelligt im Raum Paris standen und so der franz. NM jede Runde Boni verschafft haben.
Auch in der Folge haben sie ihren Zweck erfüllt: die Wehrmacht von Bordeaux fernhalten.
Zum Thema Italien:
Im Testspiel hat Frankreich kapituliert, nachdem der werte Sugar Paris eingenommen hatte. Das BEF war zu diesem Zeitpunkt bereits komplett im Raum Calais vernichtet worden. Wir haben ihn vor Beginn des AARs darauf aufmerksam gemacht, daß es theoretisch Situationen geben kann, wo Frankreich nach dem Fall von Paris noch weiterkämpft. Augenscheinlich hat er das nicht allzu ernst genommen, denn sonst wäre er auf breiter Front vorgerückt, was die franz. NM früher zum Kollabieren gebracht hätte. Auch können wir uns vorstellen, daß ihn die Vorkommnisse in Italien extrem genervt haben.. wahrlich bedrohlich sind sie aber nicht. Wir glauben, daß unser hoch geschätzter Gegenspieler sich gesagt hat, daß sich die Lage in Italien eh bald erledigt hat. Der werte Sugar spielt taktisch besser als wir, und wir haben uns auch etwas gewundert, daß die Truppen in Turin und Genua so lange passive waren.. wir schreiben das seiner Genervtheit und seiner Erwartungshaltung für Frankreich zu.
Aber in dieser Runde hat er endlich reagiert, und zwar genauso, wie es zu erwarten gewesen wäre.
Verzeihung, wenn wir bei diesem Thema nicht jeden einzelnen Post beantworten, wie wir das sonst immer machen.
http://imageshack.com/a/img538/28/8DTdfo.png
Zug 27
9. August 1940 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht vernichtet das BEF
http://imageshack.com/a/img661/3302/YFakzo.png
Eine Aktion, die wir nicht verstehen: deutsche StuKas greifen die Surcouf an und beschädigen sie leicht. Die Stukas bekommen auch Schaden.
Wo zu war das gut? Die Surcouf verschwindet eh in zwei Runden...
http://imageshack.com/a/img911/1773/2tMl84.png
Für uns auch eher unverständlich: im Norden wir immer noch gekämpft.
Hier müßte schon längst Ruhe sein.
http://imageshack.com/a/img537/2532/6CEL5b.png
Auch hier verstehen wir nicht alles. Die Wehrmacht greift La Rochelle an und vernichtet das britische HQ. Angriffe auf Limoges und Bordeaux unterbleiben.
Nun gut... wir reißen uns nicht darum, das britische HQ zu verlieren... aber wenn es den Franzosen eine Runde erkauft, war es das wert.
Und nicht vergessen: so sparen wir die Transportkosten. Das Einzige, was zu vermeiden ist, wäre ein Verlust auf Low Supply.
http://imageshack.com/a/img661/5233/u6BO0Q.png
Endlich passiert, was die Audienz seit langem erwartet hat.
Die Tunesier bekommen den Befehl, das Kriegsende in Bologna abzuwarten.
http://imageshack.com/a/img901/2408/iQWqgn.png
Die Briten waren gut investiert... maximaler Effekt.
http://imageshack.com/a/img540/8197/GmvHmT.png
Wir nehmen erfreut zu Kenntnis, daß der Malta-Effekt zuschlägt.
http://imageshack.com/a/img537/1803/IQ0EUV.png
Immer noch 13% NM... die Aussicht auf einer weitere Runde steigt. Aber am 30. August wird Schluß sein, da sind wir uns sicher.
Zug 28
http://imageshack.com/a/img661/3712/DaPiew.jpg
16. August 1940
Mr. Bean hat seinen großen Auftritt
http://imageshack.com/a/img911/6620/C1JORS.png
Ja, wir wollen die Zerstörer. Wenn der werte Sugar seine U-Boote einsetzt, brauchen wir sie.
http://imageshack.com/a/img673/2729/GD1mbg.png
Die Panzergruppe Boron kommt demnächst.
http://imageshack.com/a/img540/1051/b4qkCy.png
Nach der notwendigen Vorbereitung durch Jäger greifen wir mit dem ersten Träger an.. zwei Angriffe, keinen Schaden. Die Panzer stehen im Terrain "Hills", haben also einen Defensiv-Bonus, weswegen der Forecast wahrscheinlich 1:0 ist. Wir wissen das aber nicht, er kann genauso gut 1:1 sein, und wir hatten zweimal Pech.
Wir beschließen, unser Glück herauszufordern... und es gelingt uns nur ein einziger Treffer. Selbst mit Erwartungswert 1:0 hätten wir zwei bis dreimal treffen können.
Naja, wir sind es ja gewohnt und träumen weiter davon, endlich mal den Forecast zu erreichen.
Trotzdem denken wir, daß wir hinsichtlich der zeitlichen Verzögerung so ziemlich das Beste herausgeholt haben. Triumphal wäre es, wenn die Wehrmacht Bordeaux in der nächsten Runde nicht einnimmt.
Nicht in der Grafik enthalten: wir haben irgendwo noch ein Korps gefunden, daß wir im Nordosten von Bordeaux platziert haben.
http://imageshack.com/a/img538/2038/bxjREq.png
Ob wir die wohl zu fassen bekommen?
http://imageshack.com/a/img673/8739/MXxHT9.png
Die Amis und die Russen forschen munter weiter... nur langsam brauchen wir mal ein paar Durchbrüche.
Werter HvS,
nun verstehen wir etwas besser, was der werte Bill Runacre meinte.... seine Worte waren nämlich ungefähr, daß es "ziemlich egal" ist, wo die Einheiten stehen, und damit hat er ja Recht... "within 7 tiles" umfaß einen Bereich von 196 Feldern. Wir konstantieren: Ihr habt Recht, und der werte Bill auch.
Ja Wir hatten 5 Felder im Kopf und nicht 7. Sieben Felder sind wahrhaft viel - aber es müssen die Truppen vorhanden sein - schifft ihr die Briten aus - ist die Bedingung nicht mehr erfüllt und die NM rauscht abwärts...
@Stuka-Angriff: Ein Aufklärungsflug, der vom frz. Schiff überrascht wurde?
Würden britische Schiffe im Kanal ebenfalls als Einheiten im 7 Tieles-Radius zählen?
Duke of York
02.09.15, 08:17
@Stuka-Angriff: Ein Aufklärungsflug, der vom frz. Schiff überrascht wurde?
Nein. Die beiden U-Boote dort raiden den Konvoi und der werte Sugar müsste deren Position zumindest mit einem "?" angezeigt bekommen haben. Es war ihm also klar, dass in dem Feld ein Ziel ist.
Er wird aber vermutlich eher mit einem französischen Kreuzer gerechnet haben und da macht so ein Angriff schon Sinn. Der hätte deutlich mehr Schaden genommen als das U-Boot.
Werter Bigfish,
wir haben die Truppen ja nicht ausgeschifft, sie wurden vollständig vernichtet.. aber leider ergibt das denselben Effekt.
Werter Cfant,
unser Gegner wußte, daß die alliierte Flotte dort steht.. das tut sie nämlich seit Monaten. Aber da er in dieser Runde die Parthian angegriffen hat, kann es auch sein, daß er sich nur versichern wollte, wo welche Einheit steht.. und damit habt Ihr mit Eurem Argument Recht.
Werter ThomasL,
genau können wir das nicht sagen, aber wir sind vermuten, daß britische Schiffe im Kanal nicht zählen. Erstens wäre das zu einfach, und zweitens sind diese Schiffe ja nicht in Frankreich.
Aber vielleicht kann bei der Beantwortung dieser Frage jemand helfen, der sich besser mit Skripten auskennt als wir.
Werter Duke,
eine durchaus berechtigte Vermutung.
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 29
23. August 1940
Die Franzosen geben auf
http://imageshack.com/a/img661/4717/IE5yge.png
In der deutschen Bucht finden weitere Luftangriffe statt.
Wir beordern die Parthian nach England zurück... das Boot darf nicht verloren gehen, wir brauchen es noch.
http://imageshack.com/a/img538/6430/VB6II3.png
Die Wehrmacht hat Bordeaux im Süden umgangen und alle Einheiten außer der Armee in der Stadt selbst zerstört.
Scheinbar war das zuviel für die franz. NM, denn Frankreich kapituliert, obwohl Bordeaux noch in franz. Hand war.
Im Norden haben wir gesehen, daß die deutschen Truppen bereits in Richtung Osten marschieren, so daß die Wahrscheinlichkeit eines Seelöwen als gering einzuschätzen ist.
http://imageshack.com/a/img673/2113/cZDSAv.png
Wir haben viel investiert, aber auch einiges dafür bekommen.
http://imageshack.com/a/img910/7585/XaQxPQ.png
Die franz. Kapitulation erfolgte fünf Runden später als bei unserem Spiel gegen den werten Löwenherz. Fünf Runden, in denen die deutsche Rüstungsindustrie auf die zugewonnenen Ressourcen verzichten muß. Auch stand die Wehrmacht bis Ende August im Kampf und hat verhältnismäßig hohe Verluste erlitten, insbesondere bei den Panzern. Es würde uns wundern, wenn mehr als eine der Panzergruppen in Rußland Überstärke hat.
Und was noch wichtiger ist: die deutschen Einheiten haben weniger Zeit, aus Frankreich ins Generalgouvernment zu marschieren, was hauptsächlich die HQs betrifft.. und deren Transport mittels Operate ist sehr teuer. Die Panzer sind in drei Runden da und können sich regenerieren, aber die HQs haben kein Forced March. Wir haben gesehen, daß die Infanterie auch "zu Fuß" aufgebrochen ist, und insbesondere die Truppenteile, die im Raum Bordeaux gelandet sind, dürfte nicht genug Zeit für einen Fußmarsch haben.
Warum ist das so wichtig? Jeder MPP zählt für den Kauf weiterer Panzergruppen, eines zusätzlichen HQs, weiteren Jägern und StuKas, die man in Rußland ganz dringend braucht.... und die Panzergruppen müssen bis Ende 1940 bestellt sein, sonst sind sie beim Start von Barbarossa nicht einsatzbereit. Eigentlich sollte man sie schon zwei Runden vorher in den Verfügungsräumen haben, denn die Panzer kommen mit 50% Bereitschaft und Moral aus der Produktion und müssen sich erst regenerieren, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
Normal geht man mit den Plünder-MPPs, die man aus Frankreich bekommt, erst mal einkaufen. Wir hatten das Glück, daß wir in Frankreich kaum Verluste hatte und schon Ende Juni soweit waren.. dadurch konnten wir die beiden Träger kaufen und danach jede Runde eine Panzergruppe, so daß wir im Oktober fertig waren. Auch hatten wir genug Zeit, unser Truppen marschieren zu lassen, was der werte Sugar nur eingeschränkt machen kann. Es sei angemerkt, daß wir wegen der Träger das Ostheer nicht in perfekter Verfassung hatten.. es haben einige StuKas und Jäger gefehlt, und auch bei den Armeekorps war der Force Pool nicht ausgeschöpft.. aber die Träger haben uns 1942 vor der Invasion Dänemarks gerettet und sich somit bezahlt gemacht.
Der späte Fall von Frankreich ist also für den werten Sugar in wirtschaftlicher Hinsicht sehr teuer. Auch glauben wir, daß man Frankreich nicht viel länger halten kann... vielleicht September.
Wir gehen nicht davon aus, daß der werte Sugar es sich erlauben kann, die beiden Träger zu kaufen, aber er wird sein Ostheer ungefähr so gut in Schuß haben wie wir damals.
Der große Unterschied: er hat Litauen schon, und die Russen werden deutliche besser in Schuß sein.. insbesondere bei der Technologie und der Infanterie, die beim Start von Barbarossa auf dem Feld steht.
http://imageshack.com/a/img661/2237/Hjf6Ng.png
Ab jetzt bekommen die Briten einige MPPs von den Amis... was sie auch dringend brauchen, denn es kommt gerade ein Event nach dem anderen.
Zug 30
http://imageshack.com/a/img540/9792/vjt2AX.jpg
30. August 1940
Später Erfolg
http://imageshack.com/a/img661/3780/yEhVaY.png
Wir wissen zwar nicht genau, wozu das Event gut ist, aber wir sagen mal ja.
http://imageshack.com/a/img910/9598/kBWz45.png
Vorausgegangen waren schwere Luftkämpfe mit den deutschen Jagdfliegern, die auf beiden Seiten Verluste gefordert haben.
Nun haben wir unseren Willen bekommen... aber irgendwie sind wir uns sicher, daß der werte Sugar damit gerechnet hat.. es wird ihn also nicht allzu sehr erzürnen.
http://imageshack.com/a/img540/232/7Pmj8o.png
Der erste Verlust der Achsenmächte in diesem Spiel.
Insgesamt haben wir nun drei der vier Panzergruppen ihrer Erfahrung beraubt.
http://imageshack.com/a/img673/7765/IIl3Nt.png
Auch um die Konvoistörer müssen wir uns kümmern. Im Testspiel haben wir da unten in der Gegend ein U-Boot erwischt, aber nun scheint auch noch die Deutschland dabei zu sein. Wir tippen, daß beide Einheiten fast keinen Supply mehr haben, was ihre Bewegungsreichweite erheblich einschränkt. Leider haben wir keine Träger dabei... die haben Navals Spotting 6, was wir dringend brauchen könnten.
http://imageshack.com/a/img673/2066/VA3JuJ.png
Der werte Sugar entscheidet sich dafür, Bessarabien zu behalten, was wir als sehr sinnvoll erachten.
Die russische Kriegsbereitschaft springt auf 44%, und wir haben von nun an noch ein Dreivierteljahr, um die Rote Armee in Schuß zu bringen.
Wenn wir gläubig wären, würden wir für Forschungsdurchbrüche beten.
Strategienordi
02.09.15, 13:52
Wenn wir gläubig wären, würden wir für Forschungsdurchbrüche beten.
Jetzt haben wir die Ursache für Euer Würfelpech gefunden :tongue:
Läuft eigentlich schon die Bomberkampagne an?
Und wie schaut es auf den nichteuropäischen Kartenteilen aus?
Kardinalinfant
02.09.15, 14:01
Werter HvS,
nachdem die französische Moral im Vorzug ja noch bei 13 stand und wir mit dem werten Sugar derzeit auch dahingehen erörtern: Haben die französischen Verluste (+ Effekte durch eroberte Gebiete) denn gereicht um die NM auf 0 zu bringen oder haben die Franzosen vorher kapituliert? Wir sind nämlich der Meinung, die Franzosen würden schon vor Erreichen der 0 % Marke kapitulieren (evtl bei unter 10 %?), sind uns aber nicht sicher...:???:
Admiral Hipper
02.09.15, 16:33
Wir wissen zwar nicht genau, wozu das Event gut ist, aber wir sagen mal ja.
Yes: The UK will receive a strength 4 DD in Bristol, and a strength 5 French Foreign Legion Corps in Cairo. Later, on the 31st May 1943 it will receive a full strength Cruiser at Alexandria. The UK will also be presented with an opportunity to attack Dakar (see DE 118).
No: If the Axis conquer Algeria, Germany has a chance of receiving a strength 5 Battleship at Casablanca, and of two full strength Battleships at Algiers. Germany is also presented with the opportunity to refit the French Battleship Strasbourg.
Ihr bekommt später ein paar Einheiten.
Schöner Erfolg mit dem Panzer. Wieviele Stärkepunkte habt Ihr denn weggebombt?
Werter Strategienordi,
die Bomberkampagne geht frühestens nach der Eroberung von Libyen los und spätestens Mitte 1942.
An den anderen Fronten ist nichts los.. wir schießen überall Bilder, wo sich etwas tut.
Werter Kardinalinfant,
in der letzten Runde gab es viele Totalverluste französischer Armeen auf Low Supply, die jeweils ein Prozent der NM kosten. Auch waren die Engländer nicht mehr in der Anzahl in Frankreich, daß das Bonus-Event ausgelöst worden wäre. Viele Städte in Nordfrankreich waren unter Kontrolle der Wehrmacht, und das war anfangs nicht so. Wir glauben, daß die NM in der Runde des werten Sugar von allein auf Null ist.. am hilfreichsten wäre es aber gewesen, wenn der werte Sugar selbst mal auf die Anzeige geschaut hätte, dann könnten wir nämlich sicher sein. :D
Das mit unter 10% könnt Ihr getrost abhaken... der Trigger wird bei unter 1% ausgelöst.. da sind wir uns sehr sicher, sonst hätte Frankreich ja schon am Ende unserer Runde kapituliert.
Früher waren es nämlich mal 0% anstatt 1%, aber das kann Probleme geben, wenn wieder eine geringe Anzahl von NM-Punkten dazugewonnen wird... hatten wir schon mal.
Werter Hipper,
erst mal danke für Erläuterung. Wir hatten das auch so ähnlich im Kopf, aber wir haben uns schlecht ausgedrückt... wir hätten eher etwas in der Richtung sagen sollen: "wir sind uns nicht ganz sicher, ob es die MPPs wert ist, aber wir machen es."
Wir haben dem Panzer nur zwei Stärkepunkte weggeballert... ist also kaum relevant und eher ein Erfolg für die Laune. :D
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 31
6. September 1940 - Feindaktivitäten
http://imageshack.com/a/img661/6811/tYjNPL.png
Ähnliche Absatzbewegungen haben unsere Träger auch im Südwesten von Frankreich wahrgenommen.
Die Wehrmacht marschiert auf des Schuster's Rappen nach Osten.
http://imageshack.com/a/img673/6387/Zm4bsK.png
Wie erwartet bekommen wir die U-Boote nicht zu fassen.
Wir vermuten, daß sie nach Westen gedampft sind und in weitem Bogen nach Frankreich zurückkehren.
http://imageshack.com/a/img537/8505/1cJBQ2.png
Nachdem die Gefahr eines Seelöwen sehr gering ist, werden wir die Jagflieger aus England transferieren... die Bomberverluste werden sonst zu hoch.
http://imageshack.com/a/img538/9784/m7qv93.png
Der Angriff auf den Irak ist wirtschaftlich notwendig.. bringt geplünderte MPPs und jede Runde 60-70 MPPs.
Die Sowjetunion erforscht Infrastruktur 1 und Industrie 1.
Beide Counter waren bei über 90%, aber wenigstens etwas.
Kardinalinfant
03.09.15, 10:50
Jetzt geht es im mittleren Osten also los. Da wir die Irakis nicht mehr genau im Kopf haben: Die haben nur eine Garnison in Bagdad oder? Können Eure Truppen die aus der Bewegung heraus in einem Zug erreichen und vernichten oder braucht ihr länger dafür?
Ansonsten ist das (wie wir ja auch selber zu schmecken bekommen haben) eine sehr sinnvolle Investition, die paar Einheiten dort zu verwenden. Die 60 - 70 MPP/Runde tun den Engländern gerade in der Phase des Spiels richtig gut und der Plünderbonus im Irak ist nach unserer Erinnerung gigantisch! ;)
Kleines Himmelfahrtskommando nach Calais gefällig? ;-)
Duke of York
03.09.15, 11:37
Kleines Himmelfahrtskommando nach Calais gefällig? ;-)
Hausregel: keine granularen Landungen. ;)
Werter Kardinalinfant,
die Iraker haben tatsächlich nur eine Garnison in Baghdad. Wir brauchen zwei Züge, bis wir dort sind. Aber es gibt in jeder Runde noch einen eventbedingten Check (die Iraker haben eine gewisse Prozentschance zu kapitulieren, wenn Feindeinheiten im Raum Baghdad sind), und wir haben auch schon erlebt, daß der Irak aufgegeben hat, ohne daß man Baghdad eingenommen hat.
Wir rechnen mit 3-4 Runden bis zur Kapitulation... neben den beiden Korps, die wir dort im Einsatz haben, kommt auch noch die franz. Fremdenlegion dazu, und das sollte mittelfristig reichen.
Auch teilen wir Eure Ansicht, daß der (frühe) Angriff auf den Irak ein kategorischer Imperativ ist.. aus wirtschaftlichen Gründen.
Werter Berliner,
wie der werte Duke schon erläutert hat, verbieten uns die Hausregen ein solches Vorgehen. Wir möchten daran erinnern, daß wir diese Hausregel aus eigenem Ansporn eingeführt haben, weil wir derartige Landungen als gamey betrachten.
Der werte Kardinalinfant durfte seine Erfahrungen damit sammeln.. ist nicht schön zu spielen.
Werter Duke,
danke für die Erläuterung.
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 33
20. September 1940 - Feindaktivitäten
Die Luftwaffe greift in die Kämpfe um Libyen ein
http://imageshack.com/a/img537/3965/0DfsqC.png
Es sei angemerkt, daß die Achse nur zwei Punkte Schaden angerichtet hat.. aufgrund unserer eigenen, verlustreichen Angriffe hatte das Bomber Command nur noch Stärke 5.
Wir sind gespannt, wie umfangreich das DAK ist... weitere Flieger? Eigentlich müßten zwei Einheiten Jagdflieger vor Ort sein, sonst können die Angriffe der Bomber nicht eskortiert werden, wenn wir unseren Fighter verlegt haben.
Ob wohl auch Bodentruppen dabei sind?
http://imageshack.com/a/img673/1428/1BvEpp.png
Die werden ihren Preis noch bezahlen.
Zug 34
http://imageshack.com/a/img661/6321/nxf947.jpg
27. September 1940
Die Commonwealth-Truppen schlagen los
http://imageshack.com/a/img661/1749/8O21U2.png
Als Folge des DE erscheint eine Einheit Taktischer Bomber in Liverpool und eine Einheit Strategischer Bomber in Kanada.
http://imageshack.com/a/img537/7458/H6PRme.png
Der werte Sugar hat einen immensen Aufwand betrieben, um mindestens vier deutsche Einheiten nach Libyen zu bringen. Wir glauben nicht, daß Bodentruppen dabei sind. Die Präsenz der Luftwaffe in Lybien ist massiv, und wenn alle Einheiten an Ort und Stelle bleiben würden, dann hat unser Gegenspieler nicht genug Jagdflieger, um die StuKas an der Ostfront zu schützen. Wir gehen also davon aus, daß die Einheiten der Luftwaffe im Laufe des Jahres 1941 nach Rußland verlegt werden. Trotzdem müssen wir vorbereitet sein, falls der werte Sugar wirklich so wagemutig ist und die Entscheidung in Nordafrika sucht. Das heißt, daß wir nicht offensiv vorgehen können, solange die Luftwaffe präsent ist.
Was bedeutet das strategisch gesehen? Das DR hat massiv Kräfte nach Libyen verlegt. Das HQ muß mittels Operate nach Italien und dann mittels Transport nach Libyen, die bisher gezählten drei Einheiten Luftwaffe kamen mittels Operate. Allein das sind schon zwischen 300 und 400 MPP, die für den Aufbau des Ostheeres fehlen. Wir haben bei unserem AAR gegen der werten Löwenherz nahezu alle Flieger "zu Fuß" nach Osten geschickt, was uns nicht einen MPP gekostet hat. In diesem AAR ist die Sachlage schon anders... entweder beläßt der werde Sugar die Luftwaffe in Libyen, und dann wird Barbarossa merklich weniger Schwung haben, weil die StuKas das Entrenchment der Russen nicht aufweichen können, oder die jetzt sichtbaren Einheiten müssen wieder nach Rußland transferiert werden, was nochmal 300-400 MPP kostet.
Wir sind mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Eine frühe Einnahme von Libyen ist damit illusorisch, aber das kratzt uns nicht. Italien war nie unser wirkliches Ziel, wie wir bereits mehrfach betont haben. Je nach dem Aufwand, den der werte Sugar betreibt, werden sich die Kämpfe in Nordafrika noch eine Weile hinziehen. Falls Bodentruppen vorhanden sind, besteht die Gefahr, daß wir uns zurückziehen müssen und ggf. sogar Ägypten verlieren. Aber wir haben unser strategisches Ziel erreicht: wir haben den werten Sugar dazu bewogen, massiv in Nordafrika zu investieren, und jeder der investierten MPPs fehlt in Rußland.
Spinnen wir mal weiter... falls die Achse wirklich massiv in Nordafrika aktiv wird, stellen wir unsere Pläne um.. dann geht der Großteil der Royal Navy ins Mittelmeer, und die vier Träger werden es dem DAK schon zeigen. Aber wir glauben nicht daran.. wir denken, daß der werte Sugar nur den Fall von Libyen verzögern will. Wir möchten an dieser Stelle bemerken, daß wir das für eine Fehlinvestition halten.. zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag. Ganz Nordafrika kann der werte Sugar kaum bekommen... selbst wenn wir Ägypten verlieren, ziehen wir uns nach Palästina zurück (wir haben ja noch die Commonwealth-Truppen) und holen die Amerikaner ins Boot.
Sag niemals nie... aber wir glauben nicht an einen Verlust von ganz Nordafrika. Wir denken, daß die Achse irgendwann vertrieben wird, und wenn das so oder so passiert, dann ist jeder MPP verschwendet, der dort unten investiert wurde.
Aber warten wir mal ab und lassen uns ggf. eines besseren belehren.
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Die Neuseeländer und Australier schlagen los. Ende Oktober werden sie Baghdad erreichen.
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Die Kriegsbereitschaft der Amis sinkt um 4%, und Vichy sowie Syrien reagieren auch leicht pro Achse.
Das Positive: die Türkei springt nur um 71%, wodurch wir auch noch Syrien erobern können, ohne einen Diplo-Chit investieren zu müssen.
Aller Voraussicht nach werden wir das aber trotzdem tun, am dem durchaus möglichen Wirken des werten Sugar vorzubeugen. Sicher ist sicher.
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Die Amis haben das Forschungscap erreicht. Wir sind mit den Fortschritten hier relativ zufrieden.
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Die Kriegsmarine ist inaktiv, was wir sehr begrüßen.
Die Briten erforschen Produktionstechnologie 1, und die Amerikaner Jäger 1.
Strategienordi
04.09.15, 21:04
Werter HvS,
wir erinnern uns, dass Ihr selbst einmal eine Afrika-Nahost-Strategie für die Achsenmächte entworfen habt, allerdings schon mit der Absicht nach einem schnellen Frankreichsieg zuzuschlagen.
Für eine Verzögerung wäre das schon ein erheblicher Aufwand, die Hin- und Rückverlegung, zusammen mit dem Auffrischen nach den Einsätzen, das kostet ja locker soviel wie die Aufstellung von 2-3 Lufteinheiten.
Aber vllt hat Euer Italienzug beim werten Sugar den Eindruck erweckt, dass Ihr Italien früh ausschalten wollt.
Werter Strategienordi,
eine solche Strategie würde gegen einen menschlichen Gegner wohl nicht funktionieren, weil man die Truppen für das DAK schon vor dem Einsetzen des Malta-Events (1. August 1940) unten haben müßte, sonst würde es nicht klappen. Und dazu müßte man Frankreich noch im Juni 1940 niedergerungen haben... das ist allerdinsgs unrealistisch, sobald das BEF im Lande ist... die Strategie klappt gegen die KI, aber nicht gegen einen fähigen menschlichen Spieler.
Eure Analyse hinsichtlich der Kosten ist richtig, und wir verstehen den werten Sugar an diesem Punkt auch nicht so ganz. Wir haben noch immer keine Bodentruppen gesehen, und wir glauben nicht, daß überhaupt welche in Libyen sind. Was wir auch nicht verstehen: warum sind zwei deutsche Jagdflieger dort, aber der italienische nicht? Wir können uns das nur mit den Auswirkungen unserer Early-Aggression-Strategie erklären: die Italiener haben nicht genug MPPs.
Auch bei Eurem letzten Satz können wir Euch nur zustimmen.
Wir bitten an dieser Stelle darum, unsere im Vorfeld getätigten Planungen zu beachten, insbesondere die Punkte Nordafrika und Italien:
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28219&page=2&p=1012273#post1012273
(http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28219&page=2&p=1012273#post1012273)
Offensichtlich ist es so, daß der werte Sugar die Finte mit Italien nicht als solche erkannt hat. Es scheint so, als ober wir mit taktischen Dingen gerne mal Pech, mit strategischen Dingen zuweilen auch mal Glück haben. :D (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28219&page=2&p=1012273#post1012273)
Scheinbar ist es uns gelungen, unseren Gegenspieler zu einer massiven, aber letztendlich sinnlosen Investition in Libyen zu bewegen.
Und selbst wenn wir Libyen erst 1942 bekommen, so ist das strategische Ziel, Barbarossa abzuschwächen, bereits erreicht.
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Zug 35
11. Oktober 1940 - Feindaktivitäten
Die Luftwaffe greift an
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Deutsche StuKas greifen unsere Artillerie an. Sowohl die deutschen Jäger als auch die deutschen StuKas erleiden Schäden. Unsere Jäger bekommen 2 Punkte ab, die Artillerie nicht einen... könnte an Entrenchment 2 und Anti Air 1 liegen.
Die Wehrmacht hat also mindestens 2 Punkte abbekommen, möglicherweise mehr. Erfolge sehen anders aus... wenn wir dem werten Sugar in dieser Phase MPPs mit der Quote 1:1 abtauschen können, dann ist das gut für uns.
Wir wundern uns ein wenig, daß der zweite deutsche Jäger nicht in Aktion getreten ist.. schließlich ist der Standort unseres Jägers wegen der Interception bekannt, und warum wurde unser Jäger nicht angegriffen? Oder das Bomber Command?
Zug 36
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25. Oktober 1940
Der Gott des Todes trifft ein
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Na endlich!
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Ein Späßchen am Rande: unsere Artillerie beschießt zwei mal Tobruk und erzielt zwei Treffer... derartiges Glück ist uns eigentlich fremd. :D
Wir planen nun den Angriff auf die Festung Tobruk. Dazu wollen wir die Tank Group Boron in den Osten von Tobruk stellen und die WDF-Armee in den Südosten. So haben die Panzer freie Bahn. Aber zuerst müssen wir unsere Artillerie aufrüsten, was nächste Runde passieren wird... der Counter für die Tech ist nämlich schon bei 96%. Mit Heavy Artillery hat jeder Schuß ein De-Entrenchment von 2, und wenn die Panzer in Aktion treten, sollte die Armee in Tobruk bei Entrenchment 0 sein.
Es dauert also noch 2-3 Runden, bis wir den ersten Angriff wagen.
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Die Versorgung ist schlecht, aber innerhalb der nächsten 2-3 Runden sollten wir den Irak zu Fall gebracht haben.
Wirtschaftliche Analyse
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Wir haben uns mal angeschaut, was der werte Sugar bisher an MPPs eingenommen und was er ausgegeben habt.
Das Resultat ist für uns überraschend.
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Die Einnahmen durch eigene Produktion betragen 6.143 MPPs, zusammen mit den Plünderungen ergibt das 7.829 MPP. Davon wurden 1.300 MPPs in Forschung investiert (die Info haben wir aus einem anderen Graph), verbleiben also 6.529 MPPs.
Was uns wirklich überrascht hat, sind die hohen Verluste im Verlauf von Fall Gelb. In Polen sind es zusammengerechnet gut 600 (wir haben alles bis Ende 1939 zusammengezählt), es verbleiben also für Fall Gelb ca. 2.800 MPPs.
Wenn wir davon ausgehen, daß Auffrischungen und Neuaustellungen zu 60% des Preises zurückgekauft werden können, ergeben sich für die notwendigen Auffrischungen und die Wiederaufstellung der Panzergruppe ca. 2.088 MPPs.
Somit verbleiben Netto für Neuaufstellungen 4.441 MPPs, was sich eigentlich ziemlich viel anhört.
Aber wir müssen auch noch die Aufwendungen für Verlegungen von Einheiten mittels Operate abziehen, und die können wir nur schätzen. Die HQs und weitere Einheiten mußten von Polen nach Frankreich kommen, die Luftwaffe mußte nach Libyen transportiert werden, und die Truppen aus Frankreich wieder ins Generalgouvernment. Einige laufen, andere nicht.. und für die HQs ist der Weg zu lange. Die Verlegung eines HQs mittels Operate kostet schon 70-80 MPPs.
Wir haben keine blassen Schimmer, welche Kosten dem werten Sugar bisher entstanden sind, aber der Spike im August 1940 resultiert schon mal aus der Auffrischung der arg gebeutelten Truppen in Frankreich. Wenn wir für die durch Operate verursachten Kosten (dazu gehört auch die Verlegung der beiden Panzergruppen nach Holland) mal 1.000 MPPs ansetzen, dann bleiben dem werten Sugar gerade mal 3.441 MPPs zum Kauf neuer Einheiten... und da eine Panzergruppe schon mehr als 400 MPP kostet, ist das nicht allzu viel.... schließlich brauch man auch noch ein HQ, mehrere StuKas und Jagdflieger... die gute alte Infanterie und die Jagdpanzer nicht zu vergessen.
Barbarossa sollte optimalerweise in Zug 49, am 6. Juni 1941, beginnen. Bis dahin bekommt der werte Sugar noch 6x Einkommen und kann 6x mal kaufen.. nicht allzu viel.
Sein aktuelles Einkommen pro Runde ist nur so hoch, weil er momentan noch den Irak unter Kontrolle hat, aber das wird nicht mehr ewig so gehen. Danach ist das Einkommen bei ca. 450 MPPs pro Runde und steigt bis zum Start von Barbarossa auf über 500 MPPs an.
Wir haben mal in unseren AAR geschaut, den wir gegen den werten Löwenherz siegreich bestritten haben. Die Investitionen, die wir für das Ostheer getätigt haben, beliefen sich damals auf ca. 8.000 MPPs, und das war ohne die Träger.
Aber nun genug der Vorreden.. warten wir es einfach ab.
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Wir bekommen am Ende dieser Runde 7 Forschungsdurchbrüche.
Die Engländer bekommen Artillery 1 und Intelligence 1.
Die Amis bekommen vier Durchbrüche.. haben wir uns aber nicht merken können.
Die Russen bekommen IW1.
Sehr gut.
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Zug 37
8. November 1940
Wir sehen keine Aktivitäten der Achsenmächte... nur in Nordafrika
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Wir fragen uns: gehen die Jagdflieger ins Generalgouvernment oder an eine Position mit besseren Supply?
Zug 38
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22. November 1940
Ruhe in Europa, Krieg in Afrika
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Wir wollten vor dem Angriff den Nachschub der Italiener schwächen, aber das hat nicht geklappt.
Ergebnis 0:2.
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Das Entrenchment von Baghdad ist auf Null, und ab der nächsten Runde haben unsere Einheiten wieder bessere Werte.
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Schau einer an... die Kriegsmarine ist wieder aktiv.
Die Amis bekommen HT1, und die Russen Jagdflieger 1 und Anti Aircraft 1.
Letzteres ist extrem wichtig, und das haben wir schon mal aus dem Kreuz.
Kardinalinfant
06.09.15, 11:09
Nochmal zum Irak: Wir haben uns ein wenig umgeschaut. Wenn wir es richtig verstehen, besteht eine 50 % Chance auf Kapitulation der Irakis in jeder Runde, in der die Alliierten mindestens 2 Einheiten an Baghdad angrenzen haben. Wäre also evtl. mal eine Alternative, wenn man kein HQ erübrigen kann, nur zwei Korps loszuschicken und schlicht abzuwarten...
Strategienordi
06.09.15, 14:13
Werter Kardinalinfant,
das könnte man sicher. Aber das HQ ist eh per Event da, und jede Runde, die der Irak länger bei der Achse ist, produziert der für Barbarossa. Mit den entgangenen MPP summiert sich das auf ca. 140 MPP/Runde Vorteil für die Achse.
Außerdem hätte der werte HvS dann ja gar nix mehr zu berichten ;)
Edit:
Zudem sind wir uns nicht ganz sicher, ob das Event nicht erst ab April 1941 läuft.
Kardinalinfant
06.09.15, 15:35
Werter Strategienordi,
Ihr habt natürlich Recht mit Euren Anmerkungen. Das Gelbe vom Ei wäre ein solches Vorgehen gegen den Irak sicherlich nicht. Und wenn man die Möglichkeit eines wirklichen Angriffs hat (wie der werte HvS) sollte man den auch fahren, aber es mag Situationen geben, in denen man das HQ, welches tatsächlich per Event erscheint, anderweitig braucht (z.B. Supply in der Wüste in Libyen sicherstellen, falls ein DAK vor Ort sein sollte oder aber man hat Truppen in Griechenland stehen etc. pp...
Eh man gar nicht (oder sehr verzögert) angreift, sollte man besser auch ohne HQ und mit nur zwei Korps auf Baghdad marschieren, wenn das Land auch so relativ schnell kapituliert, weil man die Hauptstadt gar nicht erobern muss. Alleine der Plünderbonus gebietet es ;)
Mit dem Startdatum dürftet Ihr Recht haben :)
Werter Kardinalinfant,
Mit Euren Ausführungen habt Ihr absolut Recht. Wir hätten theoretisch mit dem Angriff noch ein paar Runden warten können, so daß unsere Truppen erst nach dem 1. April 1941 in Stellung gewesen wären, aber wir haben beschlossen, so schnell wie möglich vor Ort zu sein.. bei unserem Würfelglück helfen vielleicht nicht mal die 50%.
Werter Strategienordi,
mit den 140 MPP Vorteil pro Runde für die Achse, die pro Zug entstehen, in dem wir den Irak noch nicht erobert haben, können wir Euch nur bedingt zustimmen. Es ist nicht so, daß jeder MPP, der den Briten fehlt, 1:1 dem DR zugeschlagen wird. Indirekt wäre das der Fall, wenn die MPPs den Russen fehlen würden. Aber in der Tat ist jeder Zug, wo die Iraker 70 MPPs für das DR produziert, unangehnehm.. zumal unser Würfelglück ja mittlerweile bekannt ist. Aber sobald der Irak unter unserer Kontrolle ist, wird sich die Eroberung auszahlen. Ein Jahr hat 15 Züge, die Briten werden also pro Jahr 1.000 MPPs bekommen... das ist es wert.
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Zug 39
6. Dezember 1940 - Feindaktivitäten
Ein Luftsieg zum Nikolaus
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Ausgang 0:2 zu unseren Gunsten... mindestens. Leider sehen wir nicht, wieviel Schaden die deutschen Einheiten bekommen haben. Kann im Zweifelsfall auch mehr als ein Punkt pro Einheit sein.
Es macht sich bezahlt, daß wir alle Einheiten mit Anti Aircraft 1 ausgerüstet haben.
Zug 40
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20. Dezember 1940
Die Briten gehen in Stellung
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Vor Kanada treibt die Kriegsmarine ihr Unwesen.
Wir werden vorerst keine Gegenmaßnahmen ergreifen, da der werte Sugar in den letzten Monaten nur Nadelstiche gesetzt hat und nach einem Angriff wieder abgedampft ist.
Und wir behalten Recht: am Ende des Zuges werden keine Konvois gestört.
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Wir bereiten den Angriff auf Tobruk vor.
Die Festung wird nächste Runde Entrenchment 4 haben, und diesen Wert können wir mit der Artillerie auf Null runterkloppen. Dann haben wir zwei Angriffe mit Boron's Panzern sowie die Angriffe der WDF-Armee und des XII. Korps.
Wenn die italienische Artillerie in der Runde des werten Sugars schießt, kann sie bei unserem Angriff kein Deckungsfeuer geben.. das ist also einerlei.
Wir erwarten, daß sich die StuKas und die Artillerie auf Boron's Panzer stürzen.. die danach übel aussehen dürften. Aber zwei Angriffe haben sie immer noch. Alles andere bleibt abzuwarten.
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Nun ja... in drei Zügen haben wir den 1. April, und vielleicht ist das auch ganz gut so.
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Wir werden mal einen Blick nach Rußland. Der zu erwartende Angriff in Richtung Leningrad muß vereitelt werden, und deswegen werfen wir dem werten Sugar zwischen die Beine, was wir können.
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Auch im Süden versuchen wir, den Vormarsch in den Osten der Ukraine zu verzögern.
Wir müssen allerdings noch ein paar Korps kaufen.. auf wenn wir dadurch langsamer forschen.
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Wir sind der Ansicht, uns das erlauben zu können.
Weiterhin sehr spannend bereits jetzt. Schauen wir mal was aus den Misadventures der Panzergruppe Boron wird :D
Na, da bin ich mal gespannt, wie weit die Deutschen in Russland kommen... Wie bewertet Ihr den Einsatz der Kriegsmarine? Er richtet nicht den maximalen Schaden an, aber er minimiert die eigenen MPP-Verluste und vor allem auch den hohen Zeitverlust, UBoote heim- und wieder auf die Konvoirouten zu führen. Als Laien scheint mir diese Methode recht sinnvoll.
Admiral Hipper
08.09.15, 16:31
Die Truppen in der Ukraine schätzen Wir auch als sehr wichtig ein, da ansonsten der deutsche Vormarsch fast ungebremst bis zum Dneprbogen führt.
Ruprecht I.
08.09.15, 18:19
Na, da bin ich mal gespannt, wie weit die Deutschen in Russland kommen...
Wieso Russland?
Sobald die Sowjets im Krieg sind, rennt der Bär nach Berlin :opa:
Wieso Russland?
Sobald die Sowjets im Krieg sind, rennt der Bär nach Berlin :opa:
Dann formulieren Wir um: Wir sind gespannt, wie weit der Bär Anlauf nimmt :D
Werter Boron,
auch bei Euch ist es so wie bei uns: Adel verpflichtet.
Die Panzergruppe mußte sich zurückziehen, ohne eine Schuß abgegeben zu haben.
Werter Cfant,
wir bewerten den Einsatz der Kriegsmarine taktisch gesehen als innovativ und sehr durchdacht. Wir haben nicht die leiseste Chance, die U-Boote zu fassen zu bekommen.
Der Nachteil: die durchaus als homöopathisch zu bewertenden MPP-Verluste stören uns nicht.
Mit anderen Worten: die Taktik ist gut, die Strategie ist es nicht.. wir können es uns erlauben, die Kriegsmarine schlichtweg zu ignorieren.
Werter Hipper,
wir haben auch in dieser Runde nochmal zwei Korps bestellt, um Dnjepropetrowsk zu schützen.
Das war in den bisherigen MPs immer unser Schwachpunkt.
Werter Ruprecht I.,
schön, auch in diesem AAR auch von Euch zu lesen.
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Zug 41
3. Januar 1941 - Feindaktivitäten
Die Briten bluten zum Wohle Rußlands
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Die Präsenz der Achsenmächte in Libyen ist massiver, als wir angenommen haben.
Es befinden sich zwei Einheiten StuKas und zwei Jagdflieger vor Ort. Damit ist eine Einnahme von Tobruk illusorisch, weil die deutschen Flieger die britische Panzergruppe nach Belieben zerballern können... so schnell können wir die Panzer gar nicht reparieren. Die Moral ist bereits jetzt bei 11%... aussichtslos.
Aber so schlimm das Bild vor Ort taktisch gesehen ist, so gut ist es strategisch. Der Aufwand, den der werte Sugar betreibt, ist gigantisch.. damit könnte er schon fast Malta einnehmen.
Die Briten bekommen den Frack voll... aber sie bluten für einen guten Zweck.
Wir müssen aufpassen, daß wir keinen Totalverlust haben, sonst wird es brenzlig.
Zug 42
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31. Januar 1941
Die Briten schlagen zurück
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Wir haben nicht den leisesten Schimmer, wo die deutschen U-Boote sind.
Vielleicht haben wir ja Glück und fangen eins davon.
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Es sei an dieser Stelle angemerkt: wenn die ital. Armee sich nach dem Angriff des XII. Korps nicht zurückgezogen hätte, dann hätte die WDF-Armee sie aller Wahrscheinlichkeit nach vernichtet, was ein großer Fortschritt gewesen wäre.
Wir gehen an dieser Stelle ein relative hohes Risiko. Die ital. Armee hatte Stärke 6, und das XII. Korps hatte eine Forecast von 0:2 und die WDF-Armee von 0:4. Es wäre durchaus vorstellbar gewesen, daß das geklappt hätte.
So hatte die WDF-Armee mit dem Resultat 3:3 die Panzergruppe Centauro angeriffen und auch etwas bewirkt.
Die Truppen beider Seiten sind in schlechtem Zustand, und das Übergewicht an Luftwaffeneinheiten könnte ungesund für die Briten werden.
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Zwei Korps sind nicht in der Lage, gegen eine Garnison etwas auszurichten.
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Die Amis erforschen IW2 und noch irgendeine andere Technologie, die wir leider vergessen haben.
Das ist ein Lichtblick, denn damit sind die Amis die erste Nation, die IW2 hat, und mit IW3 läßt sich durchaus etwas bewirken... auch im Kampf gegen Panzer.
Duke of York
09.09.15, 08:15
Wir würden vor Tobruk erstmal zur Defensive raten. Ehe Euer Gegner das mitbekommt, vergehen einige Züge in denen dort in Summe 6 Luftflotten nutzlos herumstehen, anstatt Erfahrung zu sammeln. Verlegt er sie dann wegen Barbarossa weg, könnt Ihr immer noch offensiv werden und habt ihn gezwungen, zwei mal Verlegungskosten zu zahlen für im Grunde nix. Und nach Operate müssen sich die Flieger auch erstmal wieder erholen.
Eure Stellung dort ist noch nicht stark genug. Nur ein einziger Totalverlust, der bei Würfelpech und der gegnerischen Luftwaffe sehr schnell passieren kann, kann eine verheerende Lücke reißen und Euer HQ ist in Gefahr. Das darf unter gar keinen Umständen passieren. Wartet, bis Eure Truppen aus der Levante zurück sind.
Kardinalinfant
09.09.15, 09:28
Werter HvS, werter Duke of York,
wir würden nicht sagen, dass er die Fliegerkräfte vor Tobruk für "nix" vor Ort hat. Ohne diese Kräfte wäre Tobruk mutmaßlich bereits gefallen und Ihr, werter HvS, auf dem Weg via Bengazi nach Tripolis. Neben NM- und MPP Verlusten für die Italiener (ok, nicht so viel und nicht so wichtig) würde damit das übliche strategische Dilemma schon im Frühjahr '41 drohen, nämlich drohende Landungen in Italien oder andernorts. Mitten in ein beginnendes Barbarossa (oder besser drei/vier Züge nach Beginn, wenn die allermeisten deutschen Einheiten jenseits des letzten Eisenbahnknotenpunktes mit Supply 5 stehen, so dass kaum etwas nach Italien verlegt werden kann) wäre das sehr übel. Er erkauft sich damit die Zeit, die er braucht, um Barbarossa in '41 ungestört ausführen zu können. Wie wichtig das sein kann, haben wir gerade wieder gemerkt. Ob die Kosten-Nutzen-Analyse letztlich stimmt, wird man sehen, aber es ist jedenfalls nicht völlig daneben. Und gelingt es ihm, ein oder zwei Einheiten zu zerschlagen, gilt das ganze um so mehr...
Malta hätte er mit den Kräften zwar auch nehmen können, aber was bringt ihm Malta, wenn während dessen Nordafrika verloren geht...eigentlich nichts. Wenn Malta Sinn machen soll, dann zusammen mit einem DAK (also samt Bodeneinheiten in Libyen) und das kann sich keiner leisten.
Kurz zum U-Bootkrieg: Was soll er denn anderes machen? Unseres Erachtens lassen sich die deutschen U-Boote in '39 und erste Hälfte '40 sehr gut zum Konvoistören einsetzen. Da haben die Briten noch nicht die notwendige Zerstöreranzahl. Aber danach kippen die Verhältnisse langsam. Unseres Erachtens wird es dann zum Glücksspiel, länger auf den Konvoilinien zu bleiben, da man zu leicht aufgespürt wird. Und das Glücksspiel kippt zunehmend in Richtung Vabanque. Verliert er zu viele Boote werden die Konvoiverluste auch homöopathisch, aber dann eben noch kombiniert mit NM-Gewinnen für die Briten durch versenkte Einheiten, desgleichen Einbußen für die Deutschen und Verlust jeglichen Bedrohungspotentials zur See.
Unseres Erachtens gibt es ab dem Zeitpunkt, wo es kippt drei Möglichkeiten:
1. Boote wie gehabt einsetzen und Totalverluste riskieren (und die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch!)
2. Boote gar nicht mehr einsetzen, um Verluste zu vermeiden.
3. Boote punktuell zu Nadelstichen an immer wechselnden Schauplätzen einsetzen, was die Verlustgefahr etwas runterschraubt und die U-Boote vor der völligen Wirkungslosigkeit rettet, aber natürlich zu Lasten der angerichteten Verluste an Konvoieinkommen geht.
Auch an diesem Punkt stimmt das Modell des Szenarios einfach nicht, weil die U-Boote sehr viel länger, als im Spiel möglich, eine erhebliche Bedrohung für England waren, möglicherweise die größte Bedrohung überhaupt! Und das ganze blieb bis Ende '42 auch so. Lösbar wäre es (für strategic command 3 voraus gedacht) unseres Erachtens nur dadurch, dass man sowohl U-Boote, als auch Zerstörer nicht mehr als Einheiten auf der Karte darstellt, sondern als abstrakte Größen, denen man (ähnlich, wie man den MPP-Strom von Konvois höher oder niedriger regeln kann) via strategische Karte mehr oder weniger Ressourcen zum U-Bootkrieg bzw. zur U-Bootabwehr zuweist. Das ganze kombiniert mit einigen Entscheidungsevents, der jeweiligen Techstufe und ein paar anderen Faktoren könnte dann Runde für Runde Ergebnisse in Form von MPP-Verlusten für England (Konvoiverluste) und NM-Verluste für Deutschland (bei sehr erfolglosem U-Bootkrieg mit hohen Bootsverlusten) resultieren.
Aber das ist alles nur unsere bescheidene Meinung :)
Noch zu etwas ganz anderem, was wir fragen wollten: Weiter oben habt Ihr, werter HvS, wenn wir Euch richtig verstanden haben, anklingen lassen, dass Ihr es für richtig erachtet, dass der werte Sugar Bessarabien behalten hat. Uns ist nicht ganz klar, wo hier der Mehrwert liegt. Da die Russen dadurch verärgert werden und ihre Mobilisierung steigt, sollte der Mehrwert nicht gänzlich unerheblich sein. Ist es Kishinev als Versorgungsbasis?
Wenn der werte Sugar in der Lage ist seine Marine intakt zu halten, bis die wichtigen Einheiten zulaufen (Bismark, Tirpitz, Graf Zeppelin) sowie weitere U-Boote, könnte es auch für die Royal Navy eine böse Überraschung geben. Eine intakte Kriegsmarine hat einiges Potential.
Wo ist eigentlich der deutsche strategische Bomber der vorhanden sein müsste? Wenn der in Westfrankreich steht, sieht er die gesamte Flottenparade der Royal Navy ;)
Werter Duke,
wir haben das nicht deutlich genug geschrieben, aber vor Tobruk ist lediglich defensives Vorgehen möglich. In Anbetracht des Schadenforecasts von 0:6 war der Angriff auf die ital. Armee durchaus sinnvoll, und wir haben auch nicht erwähnt, daß die ital. Einheiten wegen Versorgungsproblemen nur Supply 4 oder 3 hatten. Die Werte von Bereitschaft und Moral waren also sehr niedrig, was zu dem guten Forecast geführt hat.
In der Summe habt Ihr vollkommen Recht: solange die Luftwaffe massiv vor Ort ist, wäre eine Offensive Selbstmord und strategisch gesehen eher dümmlich. Wir hatten definitiv nicht vor, in die Offensive zu gehen... wir wollten nur eine ital. Armee vernichten, was durchaus möglich gewesen wäre.
Werter Kardinalinfant,
wir müssen Euch teilweise widersprechen. Das "strategische Dilemma" droht nicht, weil wir wegen der Hausregeln bis Anfang 1943 nicht in Italien landen können, es sei denn, wir haben vorher eine Stadt in Sizilien erobert. Wir möchten betonen, daß Italien nie unser Ziel war und auch nie sein wird... siehe Planungen.
Selbst wenn Tobruk bereits gefallen wäre, dann hätten die Briten das ganze Jahr 1941 mit den Resten der Italiener zu tun.. aber eine Landung in Sizilien wäre frühestens 1942 möglich. Wir haben uns mit den Hausregeln schon etwas gedacht, um die Interessen der Achse zu schützen.
Wir möchten betonen, daß wir in unserem siegreiche AAR gegen den werten Löwenherz Libyen mehr oder weniger kampflos preisgegeben haben und Barbarossa trotzdem unbehelligt durchführen konnten. Das wäre für den werten Sugar auch möglich gewesen. Wir haben bereits deutlich gemacht, daß die Early-Aggression-Strategie gegen Italien eine Finte war, und unser Gegenspieler ist drauf eingegangen. Ein HQ (einmal Operate, einmal Transport, nochmal Transport für den Weg zurück und dann wieder Operate => 300 MPP), zwei StuKas (Operate hin, Operate zurück => 300 MPP) und zwei Jagdflieger (etwas weniger Kosten) ergeben 800-900 MPP. Der Gewinn ist ein verspäteter Fall Libyens.
Warum hat der werte Sugar nicht noch eine deutsche Panzergruppe geschickt? Damit hätte er uns bis nach Palästina geprügelt und Ägypten eingenommen.
Wir bleiben bei unserer Meinung: die Verteidigung Libyens in der aktuellen Form bringt nur eine integrale Schwächung von Barbarossa und sonst nichts. Ziel erreicht.
Wegen des U-Boot-Krieges: wir haben uns da schlecht ausgedrückt, die Strategie ist eigentlich recht gut. Mit wenig Aufwand etwas erreicht. Wir hätten besser sagen sollen, daß er mehr erreicht hat als wir gegen den werten Löwenherz, und uns die Verluste an MPPs schlichtweg nicht kratzen. Eure Argumentation diesbezüglich ist richtig.
Was wir nicht nachvollziehen können, ist Eure Aussage über die Gefährlichkeit der deutschen U-Boot-Waffe. Wir kennen alle die Aussagen von Winston Churchill, aber unserer Ansicht nach hat der sich einfach nur in die Hosen gemacht. Wir führen als Beweis diesen Artikel an:
https://de.wikipedia.org/wiki/HX-Geleitz%C3%BCge
(https://de.wikipedia.org/wiki/HX-Geleitz%C3%BCge)Ein Prozent Verluste machen den Bock nicht fett, wenn auch die oben angeführte Art von Geleitzügen nicht stellvertretend für alle Transporte über den Atlantik ist.
Dann noch zu Eurer Frage wegen Bessarabien und Litauen. Wir sehen eine kategorischen Unterschied zwischen diesen beiden Events.
Das erste Ziel der Operation Barbarossa sollte (nach dem dem Zerschlagen der Alarmeinheiten) die Einnahme der Ukraine sein, und dafür ist das Bessarabien-Event unbedingt notwendig.
Der integrale Unterschied zwischen den beiden Event ist der Zeitpunkt: das Litauen-Event ist bereit im Frühjahr 1940, und dementsprechend kann die Sowjetunion wesentlich länger vom Anstieg der Kriegsbereitschaft profitieren. Ganz gefährlich wird es, wenn man beide Events miteinander kombiniert. Wir legen uns diesbefüglich fest: Bessarabien ja, Litauen nein.
Der Mehrwert des Bessarabien-Events ist die kürzeren Wegstrecke.. und man kann die Fallschirmjäger einsetzen, um den Vormarsch erheblich zu beschleunigen.
Wir möchten bemerken, daß wir mit dieser Strategie im AAR gegen den werten Löwenherz bis Maikop gekommen sind, bevor uns der russische Winter erwischrt hat. Die östliche Ukraine ist die Achillesferse der Sowjetunion.. da stehen GAR KEINE Truppen, wenn man nicht welche hinstellt. Und vor Mitte September bekommen die Russen keine zusätzlichen Truppen.
Werter Bigfish,
wir kennen das Gefühl sehr deutlich... es ist schön, die Kriegsmarine versammelt in der Ostsee zu sehen.. aber die Wirkung wird allgemein überschätzt. Bitte bedenkt, daß wir die gesamte Royal Navy mit ihrem 5 Flugzeugträgern und etlichen Schlachtschiffen im Umfeld von England haben. Wir können es relativ locker mit der gesamten Kriegsmarine aufnehmen, weil wir keine Zersplitterung unserer Kräfte haben... die Schlacht im Atlantik findet nur sehr eingeschränkt statt, und im Mittelmeer haben wir gar nichts stehen. Im Grunde habt Ihr mit Eurer Aussage Recht, aber in diesem speziellen Fall bringt das recht wenig. Wir warten nur auf eine groß angelegte Aktion... wäre uns sehr recht.
Wir wissen nicht, wo der strat. Bomber ist.. wir tippen aber auf das Generalgouvernment. Bezüglich Eurer Vermutung wegen der "Flottenparade" wäre zu sagen, daß der strat. Bomber Naval Spotting 2 hat und nicht besonders viel sieht, solange er nicht aktive Aufklärung fliegt, was er bisher nicht getan hat. Aber selbst dann gäbe es nichts zu sehen, weil wir die Royal Navy nicht mehr im Südosten von England haben. Aber nehmen wir mal an, die Schiffe wäre noch dort.. wäre es so schlecht, wenn der werte Sugar das sieht? Sicherlich nicht.
Aber wir haben die Schiffe im Herbst 1940 abgezogen.. wenn bis Oktober 1940 kein Seelöwe stattgefunden hat, dann gibt es auch keinen mehr.
Wir haben einmal ein MP auf Seiten der Alliierten gespielt, wo der Spieler der Achse einen Seelöwen durchgeführt hat.. Aufgabe 1944, weil es nicht mal Riga oder Smolensk hatte.
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Zug 43
28. Februar 1941 - Feindaktiviäten
Die Italiener lecken ihre Wunden
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Wir haben in diesem Fall ein wenig Glück: ein Sandsturm hilft unseren Zielen.
Allerdings glauben wir, daß wir auch so keine Einheit verloren hätten, denn die Italiener hatten nur noch zwei einsatzbereite Bodeneinheiten, die ohne Prepared Attack-Bonus hätten angreifen müssen.
Ein Totalverlust wäre möglich, aber recht unwahrscheinlich gewesen.
Zug 44
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28. März 1941
Stillstand in Afrika
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Wir bezahlen 100 MPP... sonst würde Jugoslawien der Achse kampflos in die Hände fallen. Gar nicht gut.
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Wir rechnen nicht mit einem Angriff der Achsentruppen.
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Drei mal mit Forecast der eigenen Verluste = Null angegriffen, zweimal Schaden bekommen.
Von den offensiven Voraussagen reden wir lieber nicht.
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Wollen wir nicht... bringt zu wenig und kostet zu viel.
Euer "Würfelglück" wird hoffentlich durch das Sprichwort "Pech im Spiel - Glück in der Liebe" aufgewogen, werter HvS? :)
Schöner AAR - Danke.
Kardinalinfant
10.09.15, 10:06
Werter HvS,
habt Dank für Eure ausführliche Replik auf unseren Einwurf :top:
Wir nehmen uns heraus, nochmals teilweise zu duplizieren. Uns ist dabei die Gefahr bewusst, den Thread mit den teilweise doch etwas vom Thema (nämlich Eurer Partie) abweichenden Ausführungen zu überfrachten. Falls die Diskussion weiter gehen sollte, würden wir deswegen dann wohl künftig auf PM oder email ausweichen ;)
Zu Nordafrika: Uns waren Eure Hausregeln zugegeben nicht zu 100 % geläufig, aber so wie Ihr sie beschreibt, ändern sie doch nicht all zu viel. Voraussetzung einer Landung in Italien vor '43 ist eine Stadt in Sizilien. Nun, die wäre doch ggf. relativ schnell erobert. Na gut, nicht mit Eurem Würfelglück, aber sonst...;) Ihr könntet einen Gutteil der Träger einsetzen, dann sollte die Landung auf Sizilien doch durchführbar sein und danach dürft Ihr in Italien tun und lassen, was Ihr wollt (nach Euren Hausregeln). Ihr werde das nicht tun, OK, aber Ihr dürft nicht vergessen, dass der werte Sugar Euren Plan, im Mittelmeerraum zunächst nicht besonders aktiv zu sein, nicht kennen kann. Er muss zumindest damit rechnen, dass Ihr dort massiv vor Ort seid, zu Wasser, wie zu Lande. Durch Eure "Finte" des frühen Angriffs habt Ihr ihm ja noch mehr Grund zu der Annahme gegeben. Daher hatte er aus seiner Sicht zwei Hauptmöglichkeiten: Entweder er reagiert, wobei sich dann die Frage stellt wie stark oder aber er lässt geschehen, was immer Ihr in Nordafrika tut. Nun ist es keine gute Idee Euch tun zu lassen, was Ihr tun wollt. Vielmehr ist es u.E. im Grundsatz richtig, etwaige Initiativen von Euch im Keim zu ersticken. Zudem: Hätte er gar nicht reagiert und hättet Ihr ernsthaft angreifen wollen (und nochmal, davon durfte er aus seiner Sicht mit guten Gründen ausgehen), dann teilen wie Eure Einschätzung keineswegs, dass es dann trotzdem derart lange gedauert hätte, wie Ihr es beschreibt, bis Ihr in Nordafrika fertig gewesen wäret. Unsere Erfahrung ist vielmehr, dass es nach Tobruk sehr sehr schnell geht. Ab dann können die Italiener nur noch rennen und die Briten rennen dummerweise auch noch schneller und holen sie ein. Und Tobruk kann man seinerseits auch vergleichsweise schnell verlieren. Wir haben es wohl schon einmal geschrieben, aber in unserem aktuellen Spiel hat der werte Zerzenser die Tobruk-Stellung im Grunde in einem einzigen Zug ausgehebelt. Aus der Bewegung heraus (mit Unterstützung von Fliegerkräften allerdings) die Einheit südlich von Tobruk vertrieben und ein eigenes Korps sofort hineingeschoben. Gegenschlag wegen der schwachen Italiener nicht möglich. Damit ist es im Grunde geschwätzt gewesen. Tobruk kann man mit den Italienern problemlos bis Ende '40 verloren haben und mit vergleichsweise schwachen Kräften können die Briten den Rest aufwischen bis Mitte '41. Der Rest kann schon mal die Boote Richtung Sizilien besteigen. So kann es zumindest laufen.
Gegen den werten Löwenherz ist es auch deswegen günstig für Euch gelaufen, weil er die im Nachhinein (!) schlechte Idee hatte, in Spanien zu landen, was Ihr mit vergleichsweise wenigen Kräften abriegeln konntet und was Euch auch noch zusätzliche MPP in die Kasse gespült hat. Daher sollte man das nicht zwingend als Maßstab heranziehen, was passiert bzw. drohen kann, wenn man Libyen als Italiener herschenkt.
Zu guter Letzt könnten wir uns vorstellen, dass Ihr die Kosten für den werten Sugar etwas zu hoch kalkuliert. Wir stehen mit dem werten Sugar in email-Kontakt, kennen aber seine genauen Daten und Planungen nicht. Wir können uns aber z.B. vorstellen, dass das HQ gar nicht per operate bewegt werden musste, bevor es den Seetransport hatte. Man bekommt doch als Deutscher in 1940 zwei (?) HQs. Wenn man eines bei Klagenfurt aufstellt, ist es sehr schnell nach Venedig gelaufen und kann dort eingeschifft und in zwei Zügen nach Afrika verbracht werden. Auch durch die Forschung von Infrastruktur lassen sich operate- und Verschiffungskosten senken. Wir wollen nicht um einzelne MPP mit Euch feilschen, zumal Ihr die Werte besser kennt, aber wir glauben, Ihr liegt etwas zu hoch.
Letztlich glauben wir, dass sein Vorgehen im Grundsatz vertretbar ist, aber evtl. der Einsatz etwas zu hoch gewählt, die Balance fehlt. Den zweiten Stuka und den zweiten Jäger hätte es wohl nicht gebraucht, um nur zu verteidigen bzw. zu verzögern und zum ernsthaften Angriff reicht das DAK ohne Bodeneinheiten wohl nicht aus. Seid Ihr übrigens tatsächlich der Meinung, dass ein zusätzlicher Panzer ausgereicht hätte, um ihm Ägypten zu sichern? Wir glauben, es braucht mehr an Bodentruppen, aber gut...
Zu den U-Booten: Dann sind wir uns beim Vorgehen als solchem ja einig ;) Was die Rolle der U-Boote historisch gesehen angeht wohl nicht. Ihr schreibt ja selbst, dass man es nicht alleine auf die Verluste an den HX-Geleitzügen reduzieren kann. Wir wollen mit derartigen historischen Diskussionen den Thread wirklich nicht überfrachten, daher nur zwei Sätze. Zum einen haben die Briten (und dann auch die Amis) dafür, dass nach Eurer Einschätzung die Gefahr eher gering war, einen verdammt hohen Aufwand betrieben. Und zum anderen liegt genau in diesem Aufwand auch ein Gewinn für die Deutsche Seite. Ähnlich, wie die Zeppeline im ersten Weltkrieg (deren tatsächlicher Nutzen in Bombardierungserfolgen verschwindend gering war) dürften auch die U-Boote im Vergleich dazu, welchen Effekt sie tatsächlich gehabt haben (Wir legen mal Euren HX-Effekt ausschließlich zugrunde) eine enorme Menge an feindlichen Ressourcen verschlungen haben, die sonst anderswohin geflossen wäre, aber dabei wollen wir es auch belassen :)
Zu Bessarabien: Wir geben Euch Recht, dass die UdSSR von der gestiegenen Litauen-Bereitschaft länger profitiert, als vom Bessarabien Event, das hatten wir nicht bedacht. Wo wir aber nach wie vor nicht so wirklich mitkommen, ist beim strategischen Mehrwert. Seid Ihr wirklich der Überzeugung, dass die paar Tiles weiter vorne zu starten den entscheidenden Unterschied machen? Das sind vielleicht zwei oder max. drei Tiles weiter vorne. Die Fallschirmjäger kann man auch von weiter hinten einsetzen, oder gibt es (nur) von Bessarabien aus ein bestimmtes Ziel, das - mit Fallschirmjägern eingenommen - seinerseits den Unterschied macht? Wir behaupten, dass Ihr gegen den werten Löwenherz nur deswegen bis Maikop gekommen seid, weil er (nach unserer Erinnerung) eine Verteidigung in der Tiefe gewählt hat und nicht deswegen, weil Ihr in Bessarabien starten konntet. Wir sind gegen den werten Zerzenser ohne Bessarabien gestartet und trotzdem (weil er ebenfalls eine Tiefenverteidigung gewählt hat) in '41 bis Maikop gekommen. Von der Art der Verteidigung der Russen dürfte also sehr viel mehr abhängen, als von den drei Tiles weiter vorne oder hinten. Wenn Ihr den Schwerpunkt der Wehrmacht (die gut auf Barbarossa vorbereitet und nicht aus irgendwelchen Gründen geschwächt ist) im Süden legt, werdet Ihr wohl fast immer zumindest bis Stalino und den dortigen Minen, wahrscheinlich auch bis Rostov am Don kommen, Bessarabien hin oder her, oder sehr Ihr das wirklich anders?
Werter Werth,
uns drängt sich immer mehr der Gedanken auf, daß wir in strategischen Dingen eher Glück und in taktischen eher Pech haben... also verlassen wir uns besser auf die strategischen Dinge.
Den Ausgleich in der "Liebe" haben wir durchaus, denn wir sind nach wie vor sehr glücklich mit unserer Frau.
Werter Kardinalinfant,
derartig ausführliche Posts sind ausdrücklich willkommen und brauche nicht in einen separaten Thread. Viele Dinge, die wir erörtern, werden auch anderen Regenten bei der Beurteilung der Sachlage helfen.
Zum Thema Nordafrika: es kann sehr schwer sein, eine Stadt in Sizilien zu erobern, wenn die Achse die Insel zu Festung ausbaut. Bitte betrachtet dazu unsere Stellungen beim AAR gegen den werten Löwenherz.. da hätte es einen sehr hohen Aufwand gebraucht.
Bitte bedenkt, daß es ein integraler Bestandteil unserer Pläne ist, daß der werte Sugar sie eben NICHT kennt. Wir sind mit der Verlauf der Finte nach wie vor sehr zufrieden. Wir liefern der Achse in Libyen einen harten Kampf mit Verlusten auf beiden Seiten, und jeder MPP, den die Deutschen verlieren, hilft den Russen.
Wegen der Kosten: wir liegen eher zu niedrig, weil wir bisher die offensichtlich notwendigen Reparaturen noch gar nicht einberechnet haben.
Wir sind durchaus der Meinung, daß eine deutsche Panzergruppe reichen würde, um uns aus Ägypten zu vertreiben. Wie der werte Duke of York bereits richtigerweise analysiert hat, ist unsere Stellung bereits jetzt fragil, und eine Panzergruppe mit HT2 würde den Briten ganz schnell den Garaus machen. Der werte Sugar hat uns gesagt, daß er in Nordafrika nicht offensiv werden will, weil das die Amis auf den Plan ruft. Aber was hindert ihn daran, eine Panzergruppe runterzuschicken, mit den Briten Boden aufzuwischen und nach dem Kriegseintritt der USA nach Alexandria vorzustoßen? Der Trigger für die Amis ist El Alamein, und man kann ja alles westlich davon erobern. Wenn er schon so einen hohen Aufwand treibt, hätte er sich Ägypten durchaus holen können. Wir halten das für die bisher einzigen Planungsschwäche unseres sonst sehr gut spielenden Gegners.
Zum Thema Bessarabien: wenn man das DE annimmt, kommen die Fallschirmjäger bis zu den Vororten von Kiew. Wenn dann die Bodentruppen dort eintreffen, hat sich der Supply schon bis auf 2 oder 3 regeneriert, und das ist Gold wert, weil dann die HQs schon auf Supply 8 kommen, wenn sie in die Nähe der eroberten Towns kommen. Wir sind der Ansicht, daß die wenigen Felder viel ausmachen, insbesondere wenn mann massiv deutsche Truppen nach Rumänien packt.
Eure Argumentation bezüglich der "hohen" und tiefen Verteidigung ist richtig, aber man kann sich als Achse nicht drauf verlassen, daß der Spieler der Alliierten eine tiefe Verteidigung wählt.. und gegen einen "hoch" stehenden Gegner ist es wohl besser, das Bessarabien-DE anzunehmen. Auch darf man sich bei der Planung von Barbarossa nicht darauf verlassen, daß der Gegner seinen Schwerpunkt nicht im Süden setzt... man muß so planen, als ob die Russen den Schwerpunkt dort setzen, damit man die östliche Ukraine in jedem Fall bekommt. Was Ihr sagt ist richtig: die Art der Verteidigung ist wichtiger... aber wir würden es vorziehen, jeden sich bietenden Vorteil zu nutzen, weswegen wir das DE immer annehmen würden.
Wir möchten an dieser Stelle bemerken, daß wir die tiefe Verteidgung für grundfalsch halten, aber das habt Ihr ja bei unserem letzten Spiel gemerkt.
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Zug 45
11. April 1941 - Feindaktivitäten
Der Mann mit den roten Bart nähert sich
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Truppen der Achsenmächte greifen Jugoslawien an, vernichten die Verteidiger von Belgrad und erobern die Stadt.
Ein geordneter militärischer Widerstand ist nicht möglich, weswegen wir auch nicht einen MPP dort investieren werden.
Die Kapitulation des Landes dürfte nächste Runde erfolgen.
Zumindest bekommen wir aber für eine Runde die Erträge der Ressourcen Jugoslawiens.
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Wir haben Schäden an zwei deutschen Einheiten beobachet... dürfte aber trotzdem ein Punktsieg für die Wehrmacht gewesen sein.
Es erfreut uns, daß die Luftwaffe immer noch massiv vor Ort ist.
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Der Angriff der Wehrmacht steht bevor. Wir befürchten, daß er sogar schon Anfang Mai stattfinden könnte, was wir ziemlich eklig finden würden.
Auch im Raum Brest-Litowsk und in an der Grenze Rumänien gehen die Truppen in Stellung.
Die sowj. War Readiness ist nicht gesprungen, der werte Sugar hat seine Truppen also richtig platziert.
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Die nächsten Runden werden wohl etwas schlimmer.
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Zum Glück für die heutige demokratische Welt haben die Japaner sich den Vertrag gehalten.
Wenn sie anstatt der Amis die Russen angegriffen hätten, dann würde die Welt heute wohl anders aussehen.
Zug 46
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25. April 1941
Erste Erfolge stellen sich ein
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Wenn Riga die erste Runde übersteht, werden wir noch ein Korps nach Parnu stellen... ansonsten geht es wohl in Ukraine.
Wir fühlen uns mit Anit Air 1 ganz gut gegen die deutschen StuKas gewappnet... die bekommen nämlich beim ersten Angriff gegen eine Town oder City mit hohem Entrechment in den meisten Fällen Schaden ab.
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Wie der werte Duke of York empfohlen hat, bleiben wir in der Defensive... war auch unser Plan für den Fall einer massiven Präsenz der Luftwaffe.
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Auch wenn es weh tut, müssen wir die Truppen auffrischen. Wir können uns zwar nicht erklären, wie eine Garnison mit Stärke 1 nach dem Auffrischen auf Stärke 5 immer noch einen Erfahrungsstern haben kann, aber es hat dafür gesorgt, daß die Forecasts bei 0:1 liegen. Angriff hätte also wenig Sinn gemacht, und deswegen frischen wir auf. Nächste Runde sollten wir 0:2 haben, und dann ist die Garnison hoffentlich weg.
Zu diesem Zeitpunkt haben wir nicht gewagt, an die 50%-Chance zu denken.
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Aber in strategischen Dingen haben wir scheinbar mehr Glück als in taktischen.
Die Briten bekommen nun 64 MPPs aus dem Irak und haben eine Einkommen von über 200 MPPs.
Ab nächster Runde ist das Jugoslawien-DE abbezahlt, und dann sollten es knapp 250 MPPs sein.
Auch erforschen die Briten ASW 1. Solange die Kriegsmarine aber nur in homoöpathischen Dosen aktiv ist, werden wir die Zerstörer nicht damit ausrüsten.
Eine andere Frage, die wir gerne an die Regenten stellen würden: sollen wir eine Garnison nach Reykjavik schippern und dort anlanden lassen?
Das würde der Kriegsmarine die Versorungsbasis nehmen.. wir könnten dazu die Garnison in Belfast nehmen.
Longstreet
11.09.15, 11:03
Natürlich! Island gehört befreit :D
Kardinalinfant
11.09.15, 11:47
Ist mit einer Garnison ein amphibischer Transport überhaupt möglich (und ein solcher müsste es für die Eroberung Islands ja sein)? Wir meinen uns zu erinnern, dass man Garnisonen nur in die normalen Transportschiffe laden kann, nicht aber in die Landungsboote (vermutlich, um damit extrem billige punktuelle Landungen zu unterbinden).
Ansonsten Glückwunsch zum Irak und Respekt für Eure Aufstellung in Russland. Das sieht in der Tat nach einem nicht ganz einfach zu knackenden Bollwerk aus, das den deutschen Vormarsch jedenfalls deutlich verlangsamen wird.
Zu den anderen Themen stellen wir fest, dass wir tatsächlich einmal nicht in allen Punkten einer Meinung sind ;) Wir nehmen das zur Kenntnis, wollen aber die Sache noch mit diesem letzten Kommentar abrunden: Eure Einschätzung bezüglich Ägypten und dessen Eroberbarkeit überrascht uns, da sich dann die Frage stellt, ob das nicht doch Sinn machen würde, das auf die Agenda zu setzen. Einen Panzer halten wir in Russland für entbehrlich und Ägypten (insbesondere mit den daran anknüpfenden Land- und MPP-Massen (Irak, Palästina, Syrien etc.)) den Briten zu entreißen wäre unseres Erachtens ein wichtiger Schritt zum Sieg. Irgendwann testen wir es mal ;)
Der werte HvS macht das, was er immer macht, tief stapeln um dann den Sieg noch größer erscheinen zu lassen.:teufel:
Schickt der Deutsche Panzer, schickt der Brite Träger, oder sonstwas. Wir sind recht sicher, dass sich der werte HvS Ägypten nicht durch einen Panzer anbehmen lässt, ohne das zumindest woanders zu kompensieren.^^
Im Notfall mit Berlin, nich wahr?
Wir finden allerdings er macht das deutlich subtiler als der werte Duke of York. :D
Werter Longstreet,
wir haben Eure Stimme vernommen, aber der werte Kardinalinfant hat Recht: Garnisonen können nicht mittels amphibischen Transporten zu Landungen benutzt werden.. wir müßten also ein ganzes Korps nehmen, was wir aktuell nicht in England haben.
Idee aufgeschoben.
Werter Kardinalinfant,
wegen der Garnison habt Ihr Recht... wir müssen diese Idee also vertagen.
Danke für Eure Glückwünsche.
Das "Bollwerk" in Rußland werden wir auch brauchen, denn der werte Sugar wird wohl Barbarossa schon sehr früh starten.. und sein Startpunkt ist ja weiter im Osten als historisch. Das wird knifflig werden.
Wegen des Afrika-Korps sein noch eines bemerkt: wir sprechen explizit davon, daß wir davon ausgehen, in diesem AAR Ägypten zu verlieren, wenn eine deutsche Panzergruppe in Libyen wäre. Wir sind uns dessen zu 100% sicher. Ohne die deutschen Truppen sind Kräfteverhältnisse praktisch gleich:
Italien: 1 HQ, 1 Panzer, 3 Armeen, 1 Artillerie, 1 Strat. Bomber, 1 Jäger
UK: 1 HQ, 1 Panzer, 1 Armee, 1 Korps, 1 Artillerie, 1 Stra. Bomber, 1 Takt. Bomber, 1 Jäger
Beide Seiten haben also 8 Einheiten. Die der Briten sind mit besserer Technologie ausgestattet, aber die Italiener haben durch Tobruk die bessere Defensivposition und eine Armee mehr. In der Summe gibt es sich nicht viel, aber wegen der überlegenen Kampfwerte der britischen Panzergruppe würden ceteris paribus die Italiener irgendwann geschlagen werden.
Die massive Präsenz der Luftwaffe ändert das Bild deutlichst. Zwei StuKas mit GAA1 (die Briten haben Level 0) können jede beliebige Einheit in kurzer Zeit dermaßen demoralisieren, daß der Kampfwert extrem abnimmt. Umgedreht haben die Briten diese Möglichkeit nicht, weil sie jede Runde ihre Jagdflieger reparieren müssen und die Takt. Bomber also nicht einsetzen können.. dafür ist die Luftherrschaft der Achse (3:1 Jäger) verantwortlich. Wir könnten also den Angriff einer deutschen Panzergruppe nicht mal stören, ohne unsere Jagdflieger zu riskieren. Die Panzergruppe bräuchte sich nur eine der drei Kampfeinheiten auszusuchen, und irgendwann wäre eine davon vernichtet... und dann müßten wir uns in die El Alamein-Stellung zurückziehen. Ob die Briten vollzählig dort ankommen, ist nicht unbedingt sicher.
Es ist schlichtweg so: gegen die ital. Artillerie und zwei deutsche StuKas bringen die Befestigungen bei El Alamain fast gar nichts. Wir sind uns sicher, daß wir Ägypten verlieren würden, aber der werte Sugar hat offensichtlich keine Panzer vor Ort, und darüber können wir froh sein.
Das entscheidende Element ist die zweite StuKa und der entsprechende Jagdschutz... das ist einfach zu massiv, als das wir damit fertig werden könnten.. müssen wir aber zum Glück nicht.
Wir möchten erwähnen, daß wir eine dermaßen starke Luftwaffe in Libyen so früh im Krieg auch noch nicht erlebt haben. Wenn wir ein DAK zusammenstellen würden, wäre es wohl 1 HQ, 1-2 Panzergruppen, 1-2 Korps, 1 StuKa und 1 Jäger... auf 2 StuKas und 2 Jäger sind wird noch nicht gekommen.
Desweiteren sei bemerkt, daß wir immer nur von Ägypten sprechen... die Levante könnten wir wohl mit den Commonwealth-Truppen so lange halten, bis die Amis im Krieg sind.... denken wird.
Werter Storn,
in diesem Falle stapeln wir nicht tief, sondern wollen nur einen vermeintlichen Fehler des Gegners erläutern... der werte Sugar greift uns ja nicht an, weil er aller Wahrscheinlichkeit nach keine deutschen Bodentruppen in Libyen hat.
Somit ist das auch kein Sieg, der groß erscheinen wird... wir halten die Libyen-Strategie unseres Gegner schlichtweg für falsch, weil die Barbarossa zu sehr schwächt.
Werter Hjalfnar,
daß ist das Endziel... dauert aber noch.
Ende 1942 können wir Euch eine recht genaue Prognose geben, wie das Spiel ausgehen wird.
Werter suo,
wir haben auch schon einige AARs verloren... gegen den werten Ratnik, den werten Ippär und noch ein paar andere... darauf warten wir beim werten Duke noch. :D
Admiral Hipper
11.09.15, 17:41
Wäre dann nicht ein Einsatz der Royal Navy im Mittelmeer ratsam, um das Risiko dort unten in Afrika zu minimieren? Oder habt Ihr anderweitige Pläne für die RN?
Leider dauert die Verlegegung von Marineeinheiten ja ewig.
Strategienordi
11.09.15, 19:08
Werter HvS,
wäre es nicht sinnvoller, die jetzt eh nicht benutzbaren strategischen Bomber nach England zu verlegen und schonmal in Nordfrankreich und Belgien zu bomben? Der werte Sugar dürfte ja keine Jäger mehr übrig haben. Und mit den kanadischen Bombern hättet ich sogar 4 Angriffe pro Runde.
Und wenn schon die ganze RN im Atlantik ist, wäre da nicht eine Landung in Norwegen drin, die den Konvoi unterbricht? Also Oslo oder Narvik erobern, der Konvoi ist weg, dem Reich fehlen wichtige MPP. Zusammen mit nem beginnenden strategischen Luftkrieg würde das doch schon ziemlich schmerzen. Oder fällt so eine Landung unter die Hausregel?
Fällt Island nicht sowieso mit einer bestimmten Chance per Event an England? Gegen die KI ist das definitiv der Fall! Mal sofort in der selben Runde, mal 4-5 Runden später...
Strategienordi
11.09.15, 21:50
Ja, so ein Event gibt es, aber das ist nur für die KI, und als solche gilt der werte HvS wohl nicht.^^
Ich denke, es lohnt sich. Aber das nur aus dem Bauch raus. :) Bin gespannt auf Barbie Rosa. Wie immer ein vorzüglicher AAR!
Werter Hipper,
solange keine deutschen Bodentruppen in Libyen sind, sehen wir kein Risiko. Der werte Sugar dürfte mittlerweile realisiert haben, daß die Royal Navy nicht mehr präsent ist, aber solange er keine Italiener in Landungsboote packt, kann uns nichts passieren.
Und ja: wir haben etwas anderes mit der Royal Navy vor... aber das müssen wir noch ausbrüten. Hat was mit Skandinavien zu tun.
Werter Strategienordi,
an sich eine gute Idee, aber wir wollen die Bomber in Libyen haben, auch wenn das in der unten beschriebenen Runde nicht allzu sinnvoll erscheinen mag.
Wir glauben an den Sieg in Libyen, und dann brauchen wir die Bomber, um die Häfen von Bengazi und Tripolis zu zerstören, um die Achsentruppen am Rückzug zu hindern. Wir wollen das deutsche HQ schnappen.
Eine Landung in Norwegen wäre gemäß der Hausregeln möglich, aber wir haben etwas anderes im Sinn. Aber wir sind noch sind soweit, daß preiszugeben.
Werter Bigfish,
wir wissen das nicht genau, verlassen uns aber auf die Aussage des werten Strategienordi.
Werter Cfant,
Euer Wunsch soll bedient werden. :D
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Zug 47
9. Mai 1941 - Feindaktivitäten
Der Teutone schlägt los
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Die englischen Jagflieger überstehen die Angriffe der Deutschen ohne Schaden und können die feindl. Jäger beschädigen. Auch die beiden StuKas nehmen Schaden.
Aber wir werden die Bomber zurückziehen müssen.
Trotz der numerischen Überlegenheit könne die Achsentruppen keinen Vorteil gewinnen. Sie kämpfen, um Zeit zu gewinnen... und das ist uns sehr recht.
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Die Marat hat ein Surprise Encounter mit einem deutschen U-Boot.
Wir sind ob des Schaden überrascht.
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Die H.Gr. Nord vernichtet die Alarmeinheiten und erleidet dabei deutliche Verluste. Das Panzerkorps in Jelgava verliert 20% seiner Sollstärke, die Panzerjäger sogar 30%.
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Auch der H.Gr. Mitte gelingt die Vernichtung der Alarmeinheiten, und auch hier können wir deutliche Verluste beobachten.
Brest-Litowsk ist bisher ein Stachel im Fleisch der Wehrmacht.
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Die Westukrainische Front existiert nicht mehr.
Die Deutschen hatten nahezu keine Verluste.
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Der Feind greift Odessa ohne Luftunterstützung und mit Panzern an, die schon 1939 in Gebrauch waren.
Sicherlich ist das gegnerische Oberkommando davon ausgegangen, die Stadt zu erobern, aber dazu hat einiges gefehlt. Es waren zwei Panzergruppen und drei Einheiten Infanterie beteiligt.
Wegen der nicht beseitigten Eingrabung wurde die Stadt nicht erobert und kann die faschistischen Truppen eine weitere Runde aufhalten.
Das wäre nicht passiert, wenn die StuKas die Eingrabung aufgehoben hätten.
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Alle Alarmeinheiten wurden zerstört. Der werte Sugar hat Jagdpanzer eingesetzt, um die sowjetischen Panzergruppen zu dezimieren. Gute Idee.
Aber die drei Einheiten haben jeweils 30% Verluste erlitten.
Wir haben in die Statistik geschaut... die Wehrmacht hat in dieser Runde 900 MPP verfeuert. Hört sich viel an.
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Wer Bagration gespielt hat, den kann das nicht schocken.
Vorläufige Einschätzung:
Der frühe Angriffstermin wird sich als vorteilhaft für die Achse erweisen und ist somit sinnvoll. Aber es gibt einige Abstriche. Die Panzer im Süden sind noch nicht nicht so weit gewesen, und auch bei der Infanterie wundert es uns, daß die Wehrmacht mit IW1 ins Feld zieht. Die Verluste sprechen für sich. Wir haben auch nur eine StuKa beobachtet, und die hat beim Angriff Schaden abbekommen. Was uns viel mehr wundert: keine Fallschirmjäger. Wir haben einen Absprung im Norden beobachtet, aber der war hinter den deutschen Linien... was uns sehr gewundert hat.
Der werte Sugar hat seine Einheiten technisch gesehen gut aufgestellt, weil die War Readiness der Russen nicht nach oben gegangen ist, und er hat alle Alarmeinheiten erwischt. Taktisch gesehen hat er einen guten Start hingelegt, aber strategisch betrachtet haben wir gewissen Schwächen gesehen. Einige Einheiten waren nicht mal auf Sollstärke, und die Rumänen haben IW0, was im weiteren Verlauf sehr nachteilig sein wird.
Wir haben gerade mal in unseren AAR gegen den werten Löwenherz geschaut.. da hatten wir HT3 (war aber nicht ausgerüstet) und IW2. Wir denken, das gerade das Fehlen von IW2 sich bemerkbar machen wird. Die Jagdpanzer haben recht hohe Verluste erlitten, und gegen unsere T34 mit HT2 werden sie abstinken. Selbst wenn die Wehrmacht IW2 bekommt, werden die meisten Einheiten erst im Frühjahr 42 damit ausgerüstet sein.. und bis dahin haben wir hoffentlich HT3.
Alles weitere wird die Zeit weisen.
Zug 48
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23. Mai 1941
Dann kämpfen wir halt
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Die Jugoslawen kämpfen weiter, was dem werten Sugar nicht gefallen dürfte.
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Im Norden versuchen wir, einen begrenzten Gegenangriff zu starten. Wir lassen sie Jäger angreifen (Forecast 1:1, Ausgang 1:0), und dann greift die 11. Armee an. Forecast war 4:2, Ausgang war 5:2.
Nun ja... das hätte besser laufen können. Zweimal schlechter als der Forecast, aber wir sind es ja gewohnt.
Wir wollen uns auch nicht über unser Pech beklagen, wir wollen es dem werten Leser nur verständlich machen, was passiert ist. :D
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Odessa wird auf Sollstärke gebracht... das dürfte dem werten Sugar nicht schmecken.
Trotzdem wird die Stadt fallen, aber sie hat ihren Auftrag erfüllt.
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Wir produzieren über 1.000 MPPs.
Leider wird bei den Russen einiges verloren gehen.
Planungen
Werte Regenten,
in der Folge wollen wir ein wenig über unsere weiteren Pläne reden. Wir gliedern diese nach Ländern.
Sowjetunion
Nun gut... hier gibt es nicht viel zu planen. Nahezu alle im Feld befindlichen Einheiten werden bis zum Ende des Jahres vernichtet sein, und dann beginnen wir damit, die Rote Armee wieder aufzustellen.
Wir werden wahrscheinlich im Frühjahr/Frühsommer 1942 eine lokale Gegenoffensive fahren, die das Ziel hat, die Wehrmacht an einer Nahtstelle zu treffen. Wir denken darüber nach, den Großteil der Panzer und der Bodenruppen im Osten von Kiew zu versammeln, einen Vorstoß nach Süden in Richtung Dnjepropetrowsk anzutäuschen und dann tatsächlich nach Westen zu marschieren, wo aller Wahrscheinlichkeit nach nicht viele Truppen stationiert sind. Aber das soll nur eine vage Idee sein.
USA
Forschen wie der Teufel. Sobald wie möglich einen Strat. Bomber produzieren. IW3 ist bei 30%... das wird eine ziemlich derbe Überraschung für die Wehrmacht.
Bei Gelegenheit Teilnahme an der Operation Smörrebröd.
UK
Die Briten haben mehrere Aufgabe. Zum einen die Kämpfe in Libyen, bis Anfang 1942 abgeschlossen sein sollten. Wir haben nun die Commonwealth-Truppen zu Verfügung und können die ital. Linien im Süden umgehen und auf Mekili vorrücken.. aber das wird noch eine Weile dauern. Wir müssen nur vorher die ital. NM unter 90% bringen.. die ist aktuell bei 93%.
Sobald Tobruk gefallen ist, beginnen die Vorbereitungen für Operation Smörrebröd. Dazu werden alle englischen Truppen aus Nordfrika abgezogen, und die Commonwealth-Truppen sicher Tripolis, Tobruk und Alexandria.
Auch werden die Einheiten des BEF wieder aufgestellt.
Wir planen, im Herbst 1942 mit der Operation Smörrebröd zu beginnen.
Operation Smörrebröd
Hier zuerst mal der gesamte Operationsplan mit allen Details:
https://www.youtube.com/watch?v=nw-z_FAyIVc
Nun gut... hier die richtigen Details.
Wir wollen im Herbst1942, zu Not auch im Frühjahr 1943 massiv in Dänemark landen. Es wird die gesamte Royal Navy dabei sein, u.a. mit 5 Trägern.
Es werden die Briten mit einem HQ, zwei Panzergruppen und mindestens 4 Einheiten Infanterie dabei sein.
Die Kanadier stellen eine Panzergruppe und etwas Infanterie.
Die Amis stellen ein HQ, eine Panzergruppe und etwas Infanterie.
Jäger und Takt. Bomber werden ebenso bereitgestellt.
http://imageshack.com/a/img538/7606/UFJJKu.png
Die Amerikaner werden in Esbjerg landen, die Kanadier in Odense und die Englander in Kopenhagen.
Vier Panzergruppen und Infanterie sollten reichen, um jeglichen Widerstand niederzukämpfen.
Mittelfristig sollten alle beteiligten Kräfte ein Stück weit nach Süden zum Nord-Ostsee-Kanal vorrücken, um dem werten Sugar einen Angriff auf Deutschland vorzutäuschen. Aber das ist nicht der Plan.
Wir haben ein Industrial Center und somit halbwegs guten Supply... und die Truppen in Dänemark werden sich zur Verteidigung einrichten.
Das wahre Ziel der Operation ist, der Royal Navy den Zugang zur Ostsee zu ermöglichen, wo wir die gesamte Kriegsmarine versenken wollen.
Auch ist durch die massive Präsenz der Royal Navy die Unterbrechung der Konvois aus Norwegen gewährleistet.
Wir gehen davon aus, daß der werte Sugar langfristig alle eingesetzten Bodentruppen vernichten wird, aber dazu wird er massiv Truppen von der Ostfront abziehen müssen.
Ab dem Beginn der Landung werden die Kämpfe an der Ostfront ruhen, und das wird den Russen Luft zu Atmen geben, so daß sie 1943 mit einer großen Offensive starten können.
Meinungen willkommen.
Kardinalinfant
12.09.15, 09:53
Eure Pläne hören sich wie immer gut durchdacht an. Schafft Ihr Libyen denn bis Anfang 42, wenn die Luftwaffe so massiv vor Ort bleibt?
Eure Dänemark-Pläne kennen wir ja aus eigener Erfahrung (wenn Ihr da auch nicht ganz so massiv gelandet seid). Wir zweifeln, dass es dem werten Sugar überhaupt gelingen kann, Eure Bodentruppen zu vernichten. Ihr plant immerhin mit 4 Panzergruppen und mindestens 6 Einheiten Infanterie nebst HQ-Unterstützung, das ist eine Hausnummer! Selbst wenn, müsste er sein Ostheer so stark schwächen, dass er kaum mehr sinnvoll verteidigen kann. Dazu die Verlegungskosten, um schnell Einheiten vor Ort zu bringen, die ihm die Haare vom Kopf fressen. Wir betrachten (auch wenn das Euer Hauptziel zu sein scheint) die etwaige Vernichtung der Kriegsmarine demgegenüber eher als Zubrot.
Das einzige größere Risiko sehen wir in Euren Landungszonen Bravo und Charlie. Dazu müssen Eure Landungsboote durch Skagerrak und Kattegat, nicht ungefährlich... Oder beabsichtigt Ihr, die vorher aufzuklären und ggf. zu säubern (was ihn dann ggf. vorwarnen würde, dass dort etwas droht)?
Gfm. Wrangel
12.09.15, 09:58
Was bedeuten IWx und HTx?
Kardinalinfant
12.09.15, 10:11
IW steht für Infanterie weapons (oder warfare?)
HT steht für heavy tanks
das X für die jeweilige Entwicklungsstufe der Forschung. Je höher je besser.
Gfm. Wrangel
12.09.15, 10:34
Besten Dank!
"(4) Frankreich-Schutzregel: bis zum 31. Dezember 1943 darf man nur in Frankreich landen, wenn man vorher bereits in Italien gelandet ist und mindestens eine Stadt erobert hat."
Sollten Wir jemals gegen Euch spielen, werden die Hausregeln wohl verklausulierter sein, als jedes deutsche Gesetzbuch.^^
Die Landung in Dänemark wird ja mehr oder weniger den gleichen Effekt haben, wie eine Landung in Frankreich. Lässt sich zwar leichter Abriegeln im Norden Deutschlands, aber bei der Menge an Einheiten muss der Deutsche auch nicht weniger schicken, als wenn die in Frankreich angelandet wären. Mit Falschirmjägern und amphibischen Landungen ist es von dort ja nurnoch ein Katzensprung bis nach Berlin.
Wenn das klappt, natürlich ein gewaltiger Vorteil für Euch. Die NM geht durch die zu erwartenden Verluste der Kriegsmarine dann zusätzlich noch runter.:teufel:
Strategienordi
12.09.15, 12:56
Werter HvS,
gilt der Supply-Bonus eines Industrial Center nicht nur für die Heimatfraktion, hier also die Achsenmächte?
Werter Storn,
Frankreich ist nochmal nen anderes Kaliber. Es gibt nen Event das den Russen NM gibt, dazu ist Frankreich Ally-Land, heisst die haben maximalen Supply. Dazu sind die Nachschubwege kurz und die Häfen zahlreich. Und dann ist die Front viel länger. Und der Deutsche muss Truppen auch erstmal nach Frankreich bringen, ist immerhin nur Besatzungsgebiet, keine Heimat wie z.B. das jetztige Dänemark oder halt Hamburg.
Uns klingt der Plan zu einfach um so zu funktionieren.
Unserer Meinung nach verstößt er gegen den "Geist" eurer Hausregeln, auch wenn er gegen den Wortlaut nicht verstößt.
Solltet ihr den Plan so durchführen, würden wir für kurze Zeit später eine weitere Einheitengruppe bereitstellen um Norwegen zu befreien.
Der Plan ist toll, und ich bin nicht sicher, ob man solch eine Landung kontern kann, ohne dass die Ostfront kracht. Aber wie der werte Thomasius bin ich nicht sicher, ob die Hausregeln nicht eigentlich vom Sinn her die dt. Küsten sichern sollen...
Admiral Hipper
13.09.15, 12:04
Stimmt, gilt die Regel nur für Frankreich oder generell für die "Festung Europa" außerhalb Italiens?
Auf die Durchführung sind wir jedenfalls gespannt (falls es stattfindet). Nur glauben Wir, es darf nicht viel schief gehen, bzw. unvorhergesehenes passieren, da Ihr sonst die Termine kaum einhalten werdet können.
Werter Kardinalinfant,
es ist für unsere Pläne unerheblich, ob die Luftwaffe so lange in Libyen bleibt oder nicht. Wir glauben, daß der sonst exzellent spielende Sugar die Wichtigkeit der StuKas für Rußland unterschätzt. Beim AAR gegen den werten Löwenherz haben wir damit dermaßen viele Panzergruppen weggeballert, daß es für die Rote Armee extrem schwer wurde, eine richtige Offensive zu starten. In Libyen greifen die StuKas Einheiten mit Anti Air 1 an und nehmen fast jedes mal Schaden, auch wenn sie mittlerweile GAA2 haben. Mit anderen Worten: wir sind froh über jede Runde, in der die StuKas in Libyen sind... und wenn Operation Smörrebröd dadurch später ausgelöst wird, dann stört uns das nicht nicht, weil diese Operation nicht zeitsensitiv ist.
Ob es dem werten Sugar gelingen wird, unsere Bodentruppen in Dänemrk komplett zu vernichten, hängt davon ab, welchen Aufwand er treibt. Treibt er wenig Aufwand, wird ihm die Vernichtung nicht gelingen.. und wir sind zufrieden. Treibt er viel Aufwand, wird die Ostfront darunter leiden, und wir sind zufrieden.
Wegen der Kriegsmarine: deren eigentliche Vernichtung ist nicht unser primäres Ziel, sondern die Reduzierung der deutschen NM. Die wollen wir unter 90% drücken, was den Russen sehr helfen wird.
Zu Eurer letzten Frage: wir werden die Landungsboote eskortieren, und zwar mit der gesamten Royal Navy. Wir werden also vorher aufklären und ggf. säubern. Falls der werte Sugar dadurch gewarnt werden sollte, ist uns das einerlei.. wenn er ein paar Notfall-Truppen nach Dänemark verlagert, dann ist uns das recht, denn die werden wir vernichten. Er müßte 10+ Einheiten verlagern, um die Operation Smörrebröd effektiv aufzuhalten, und das wird er sicherlich beim ersten Auftauchen eines britischen Schiffs nicht machen.... allein schon mal deswegen, weil er es wahrscheinlich nicht schafft, in einer Runde so viele Truppen zu entbehren und die MPPs für den Transport zu aufzubringen.
Und selbst falls es ihm gelingt: wir haben Schlachtschiffe, die wir zur Beschießung der Einheiten verwenden können. Wir haben 5 Träger, die Landziele bombardieren können. Wir haben einen Haufen Bodentruppen, und die wollen kämpfen.
Und danke für Erläuterung... es heißt Infantry Warfare.
Werter Wrangel,
verzeiht bitte, daß wir das nich ausführlicher erläutert haben. Manchmal vergißt man halt, daß nicht jeder das Spiel sein eigen nennt.
Werter Storn,
wir sind immer bereit, über Hauregeln zu verhandeln. :D
Die Landung in Dänemark ist ähnlich wie eine Landung in Frankreich, aber es gibt einige integrale Unterschiede. Das mit der Abriegelung habt Ihr ja schon erwähnt, aber es kommt noch etwas dazu. Wirtschaftlich gesehen ist der Verlust Dänemarks für das Deutsche Reich zu verkraften, der von Frankreich und den BeNeLux-Ländern definitv nicht. Wir möchten betonen, daß wir davon ausgehen, daß der werte Sugar unsere gesamten Landungstruppen in einem angemessenen Zeitraum vernichten wird.
Die Vorteile werden wir aber wohl trotzdem auf unserer Seite haben... es geht wirklich nur darum, die Wehrmacht von den Russen abzulenken.
Werter Strategienordi,
Eure Aussage ist richtig. Deswegen haben wir in unserem Post auch das Wort "halbwegs" verwendet, aber wir hätten das präziser formulieren sollen.
Werter Thomasius,
wir haben lange über eine adäquate Antwort nachgedacht. Im Grunde ist es so, daß der Geist der Hausregel ist, die Achse zu schützen. Bspw. bedeutet das nach unserer Interpretation, daß das Verbot einer Landung in Frankreich vor 1944 auch die Landung in die Holland oder Belgien verbietet.
Als wir gegen den werten Löwenherz gespielt haben, gab es Stimmen, die gesagt haben, die Alliierten wären durch die Hausregeln zu limitiert, und wir wollten einfach darlegen, daß man sehr wohl etwas machen kann, und zwar vor 1944. Das ist einer der Gründe für eine Landung in Dänemark. Aber da ist noch mehr. Als der werte Löwenherz bereits 1941 in Norwegen gelandet ist, hat NIEMAND etwas gesagt.. und er wäre 1942 auch in Dänemark gelandet, wenn wir ihm nicht seine drei Träger zerballert hätten. Auch hier hat NIEMAND etwas gesagt.
Bitte glaubt uns eines: im Grunde habt Ihr wohl Recht. Ein Angriff auf Dänemark verstößt partiell gegen den Geist der Hausregel, aber mit diesen Verstoß können und müssen wir leben, und zwar aus einem ganz dringenden Grund: wenn der Geist der Hausregel Dänemark beinhaltet, dann müßte Norwegen auch dazu gehören und AUCH ALLES andere.. dann könnte man als Spieler der Alliierten gar nichts mehr machen, und somit wäre die Hausregel unserer Ansicht nach zu hart.
Die Frankreich-Hausregel erlaubt dem Spieler der Achse, bis Ende 1943 keinerlei Kampftruppen in Westeuropa zu haben... das ist Vorteil genug.
Werter Cfant,
bitte lest auch unsere Antwort an den werten Thomasius.
Von deutschen Küsten hat niemand gesprochen, da unseres Wissen nach noch niemand an der deutschen Küste gelandet ist.
Es geht nicht um die Sicherung der deutschen Küsten, sondern der deutschen Interesse. Wenn die Alliierten 1942 massiv in Frankreich landen, ist das Spiel vorbei.. eine solche Hausregel ist also ein kategorischer Imperativ.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß wir das Testspiel gegen den werten Sugar abgebrochen haben, als Ende 1942 alliierte Truppen an drei Stellen in Westeuropa gelanden sind.. ohne jeglichen Widerstand.
Eine Landung ist Dänemark sollte unserer Ansicht nach erlaubt sein, so wie auch der werte Löwenherz 1941 in Norwegen gelandet ist.
Sonst werden die Alliierten zu sehr beschnitten.
Werter Hipper,
das steht zwar nirgendwo geschrieben, aber wir würden sagen, daß Frankreich auch Belgien und Holland beinhaltet.
Norwegen und Dänemark allerdings nicht.
Eines noch zum Thema Termine: wir haben keinen Zeitdruck. Wenn wir zu weit nach hinten kommen, blasen wir das Unternehmen ab und landen Anfang 1944 in Frankreich.. kein Problem.
Operation Smörrebrod wird nur durchführt, damit die britischen Truppen etwas zu tun haben, falls ihnen langweilig wird... und wenn der Spielverlauf es nicht hergibt, müssen die Russen sich selbst helfen.
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Zug 49
6. Juni 1941
Der Motor der Wehrmacht stottert ein wenig
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Wir verlieren erwartungsgemäß Dünaburg, und die deutsche Panzergruppe verliert zwei Stärkepunkte.
Die deutschen Truppen im Raum Jelgava werden aufgefrischt, was uns Zeit verschafft.
Wir sind mit dem Verlauf im Norden zufrieden.
Ohne die StuKas brauchen die deutschen Truppen länger, um die Städte einzunehmen.
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An der Schlacht um Brest-Litowsk waren zwei Panzergruppen und drei Infanterieeinheiten beteiligt, die fast alle einen oder mehrere Stärkepunkte verloren haben.
Wir vermuten, daß der werte Sugar den Forschungs-Chit, der zu Spielbeginn bei "Heavy Artillery" investiert ist, verkauft hat... deswegen konnte die Artillerie das Entrenchment nicht so deutliche reduzieren, wie das notwendig gewesen wäre.
Minsk hat noch Entrenchment 3, wird also den deutschen Truppen Verluste zufügen können.
Wir ziehen in Erwägung, mit der Armee in Minsk einen Gegenangriff zu wagen.. bei der Panzergruppe ist der Forecast 4:2, bei dem östlichsten Armeekorps 1:3.
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Wir verlieren das Korps in Odessa, aber das war abzusehen.
Uman hält mit Mühe und Not, aber das werden wir nächste Runde auch verlieren.
Nach Anfertigung der Graphik haben wir noch ein Korps nach Kirowograd geschickt, das die Wehrmacht so lange wie möglich von den Minen fernhalten soll.
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In Libyen passiert etwas, das wir nicht recht verstehen. Zuerst greifen mehrere ital Schlachtschiffe die britische Artillerie an, dann folgt die deutsche Luftwaffe sowie die ital. Bomber.
Fast 10 Angriffe, die 4 Punkte Schaden anrichten. Während des Replays haben wir gesehen, daß beide deutschen StuKas, mindestens einer der Jagdflieger und die ital. Bomber Schäden in ungenannter Höhe abbekommen haben, also deutlich mehr als die britische Artillerie. Die britischen Jäger haben auch einen Punkt abbekommen.
Wir denken, daß die Achsentruppen höhere Verluste erlitten haben als wir. Die Reparatur der Artillerie kostet 45 MPP, und die Einheit war Ende der letzten Runde auf Stärke 7. Der Angriff hat also ca. 26 MPP Schaden bei uns verursacht, bei den angreifenden Einheiten dürfte es deutlich mehr gewesen sein.
Einzige Erklärung: der werte Sugar hat schlecht gewürfelt.
Wir beglückwünschen uns zum wiederholten Male, daß wir alle Einheiten mit Anti Air 1 ausgerüstet haben.
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Wir freuen uns über jeden MPP, der auf unserem Konto landet und nicht bei der Achse.
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Die Verluste der Russen sind erfreulich gering.
Wir möchten kurz erläutern, wie unsere Taktik in Rußland ausgesehen hat, als wir die Achse gespielt haben. Wenn eine sowj. Einheit in einer Stadt stand und max. eingegraben war, haben wir zuerst eine StuKa angreifen lassen. Im Fall von Minsk liegt die max. Eingrabung bei 4, und nach einem Angriff der StuKa bei 2. Wer gegen Eingrabung 4 und 3 angreift, bekommt deutliche Verluste, während die Verteidiger meist ungeschoren davonkommen. Die Aufgabe der StuKas muß nun von der Infanterie erledigt werden, und das verlangsamt die Wehrmacht, wie man aktuell sieht. Es werden pro Stadt zu viele Einheiten benötigt, und oft gelingt es nicht, die Verteidiger "aus der Bewegung heraus" zu vernichten. In einer Runde wird die Stadt angegriffen und das Entrenchment wird beseitigt, und in der nächsten wird die Stadt eingenommen.
Am Beispiel von Odessa können wir akso vermuten, daß es mit einem vorbereitenden StuKa-Angriff nur eine Runde gedauert hätte, um die Stadt einzunehmen.
Ohne StuKas dauert es länger, und die deutschen Verkuste sind höher.
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Wir bekommen ein Korps nach Moskau und eine Garnison nach Rostow.
Die U-Boote tun ihre Arbeit.
Zug 50
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20. Juni 1941
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Auch wenn man das auf der Graphik nicht sieht: wir haben auf "Yes" geklickt.
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Alle bisher zerstörten Einheiten, die keine Alarmeinheiten waren, sind bereits wieder in der Production Queue. Es macht sich bezahlt, daß wir einige Extra-Korps aufgestellt hatten... die sind nämlich ganz schnell wieder da.
Bereits nächste Runde (11. July) sind zwei weitere Korps verfügbar. Eins wird nach Rostow gehen, das andere ist frei verfügbar.
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Wir zwingen die Kriegsmarine, unsere Schiffe zu versenken. Auch das wird Verluste verursachen.
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Forecast 1:3, Ausgang 0:2. Bei uns ist es schon ein Erfolg, daß es nicht schlechter als der Forecast ist.
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Schlauer Sugar: er hat den Angriff der Serben auf Budapest voraussgesehen.
Im schlimmsten Fall hätte er Ungarn mit allen Truppen verlieren können... wäre ein extremer Dämpfer gewesen.
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Wir reparieren die Artillerie (45 MPP) und bringen die Panzergruppe Boron auf Überstärke, was sehr gut für die Werte der Einheit ist.
Die ständigen Bombardements der Regia Marina bringen sehr viel Erfahrung... die Artillerie hatte vor der Auffrischung fast 3 Sterne.
Der Angriff der Takt. Bomber hatte Forecast 1:3 und Ausgang 0:2. Wir konnten uns das nur erlauben, weil unsere Jäger durch die Angriffe der Achse kaum Schaden genommen haben und weil die feindl. Einheiten allesamt leicht beschädigt sind... sonst würden wir das Risiko nicht eingehen.
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Die Amis erforschen HT2. Vielleicht haben wir HT3, bis Operation Smörrebröd startet.
Admiral Hipper
13.09.15, 18:09
Wann kapitulieren denn die Jugos? Die können sonst recht viel Ärger noch bereiten so wie Wir das sehen.
Werter Thomasius,
wir haben lange über eine adäquate Antwort nachgedacht. Im Grunde ist es so, daß der Geist der Hausregel ist, die Achse zu schützen. Bspw. bedeutet das nach unserer Interpretation, daß das Verbot einer Landung in Frankreich vor 1944 auch die Landung in die Holland oder Belgien verbietet.
Als wir gegen den werten Löwenherz gespielt haben, gab es Stimmen, die gesagt haben, die Alliierten wären durch die Hausregeln zu limitiert, und wir wollten einfach darlegen, daß man sehr wohl etwas machen kann, und zwar vor 1944. Das ist einer der Gründe für eine Landung in Dänemark. Aber da ist noch mehr. Als der werte Löwenherz bereits 1941 in Norwegen gelandet ist, hat NIEMAND etwas gesagt.. und er wäre 1942 auch in Dänemark gelandet, wenn wir ihm nicht seine drei Träger zerballert hätten. Auch hier hat NIEMAND etwas gesagt.
Bitte glaubt uns eines: im Grunde habt Ihr wohl Recht. Ein Angriff auf Dänemark verstößt partiell gegen den Geist der Hausregel, aber mit diesen Verstoß können und müssen wir leben, und zwar aus einem ganz dringenden Grund: wenn der Geist der Hausregel Dänemark beinhaltet, dann müßte Norwegen auch dazu gehören und AUCH ALLES andere.. dann könnte man als Spieler der Alliierten gar nichts mehr machen, und somit wäre die Hausregel unserer Ansicht nach zu hart.
Die Frankreich-Hausregel erlaubt dem Spieler der Achse, bis Ende 1943 keinerlei Kampftruppen in Westeuropa zu haben... das ist Vorteil genug.
Norwegen gehört für uns nicht zur "Festung Europa". Norwegen hätten die Alliierten ab dem Kriegseintritt der USA jeder Zeit befreien können. Der Dicke mit der Zigarre wollte 1944 lieber in Norwegen landen als in Frankreich(immer schön dort landen wo die Möglichkeiten der Wehrmacht eingeschränkt sind), konnte sich aber nicht durchsetzen.
Letztlich sind es eure Hausregeln. Wir würden auf jeden Fall festlegen, ähnlich wie die Regelung in Italien, dass eine Landung an der Atlantik- und Nordseeküste vor 1943(oder 44) nur in Norwegen erfolgen darf.
Also, wenn die Alliierten vorher mit Hitler vereinbart hätten, wo sie landen dürfen... Wir finden die Notwendigkeit von Landungsbeschränkungen sowieso einen ziemlichen Schwachpunkt des Szenarios.
Also, wenn die Alliierten vorher mit Hitler vereinbart hätten, wo sie landen dürfen... Wir finden die Notwendigkeit von Landungsbeschränkungen sowieso einen ziemlichen Schwachpunkt des Szenarios.
Ja! - Zweierlei wäre zu ändern:
Alarmeinheiten in allen Küstenstädten und allen Städten in Fallschirmjägerreichweite, sobald Landungsboote in Kanalnähe bzw. in der südlichen Nordsee bzw. Biskaya vorhanden sind. Also Garnisonen und auch einige Korps.
Außerdem Ein oder Zwei Jäger-Gruppen.
Deutschland war ja nicht unverteidigt im Krieg. In diesem Szenario hat das DR aber dafür zu wenige Einheiten - vor allem zu wenige Jäger. Erst wenn es möglich ist dauerhaft einen Jäger in Frankreich UND einen in Deutschland zu haben, wäre eine vernünftige Abwehr möglich.
Werter Suo, anders als im RL hat es hier aber keine Garnisonen. Sinn der Hausregeln ist es, dem Deutschen etwas Sicherheit zu geben, dass die Allies nicht plötzlich zu nah am Kerngebiet landen, weil er das a) nicht verhindern kann und b) die Allies (genau wie die Deutschen, wo sie angreifen) in jeder Stadt Supply haben. Insofern würd ich eine Regel: Vor Dänemark Landung in Norwegen (ähnlich wie Sizilien vor Italien) für angebracht halten.
Wie dem auch sei, werter HvS, Eure Serben sind, ähnlich der Franzen-Division in Italien, eine echte Pest :) Es ist immer wieder erstaunlich, wie Ihr aus den begrenzten Möglichkeiten des Spiels eine neue Variante aus dem Ärmel zaubert. Sehr beeindruckend.
Duke of York
14.09.15, 08:28
In Libyen passiert etwas, das wir nicht recht verstehen.
...
Wir denken, daß die Achsentruppen höhere Verluste erlitten haben als wir.
...
Einzige Erklärung: der werte Sugar hat schlecht gewürfelt.
Werter HvS,
da nun schon mehrere Runden zu beobachten ist, dass die Deutschen auch im Jäger-Luftkampf tendenziell mehr Verluste einstecken, kann man mit einiger Sicherheit sagen, dass sie keine (eigene) HQ-Unterstützung vor Ort haben. Und dies erklärt dann auch das eher dürftige Abschneiden der Stukas. Denn normalerweise und bei dieser Truppenkonzentration (Schlachtschiffe, Bomber, Armeen und Panzer) sollte es der Achse auf jeden Fall möglich sein in fast jeder zweiten Runde eine Eurer Einheiten zu vernichten.
Wir halten es für einen schweren Fehler, eine solche Luftwaffenkonzentration einzusetzen, ohne ihnen ein eigenes HQ mitzusenden.
Duke of York
14.09.15, 09:23
Also, wenn die Alliierten vorher mit Hitler vereinbart hätten, wo sie landen dürfen... Wir finden die Notwendigkeit von Landungsbeschränkungen sowieso einen ziemlichen Schwachpunkt des Szenarios.
Dies ist der Tatsache geschuldet, dass bei SC-Spielen (wie im Grunde bei allen anderen Strategiespielen auch) an einigen Stellen abstrahiert wird. Bei dem einen Spiel mehr, bei dem anderen etwas weniger. Aber ohne geht es nicht.
Die Landungsbeschränkungen resultieren hier aus der Tatsache, dass die Italiener so schlecht modelliert wurden, dass sie aus eigener Kraft ohne diese Hausregel wehrlos wären. Weil sie schlicht nicht alle möglichen Landestellen selbst sichern können. Man hat das ja schon gesehen, als die französischen Tunesier fast ungehindert durch Norditalien marodieren konnten. Dies wurde hier im Thread auch schon ausreichend thematisiert.
Wir selbst sind auch kein Freund solcher einseitigen Hausregeln und versuchen wo immer möglich solche zu vermeiden. Wenn schon Hausregel, dann nur solche, die generell für beide Seiten gelten und auch beide Seiten gleich stark beeinträchtigen. Wir versuchen lieber, solche Schwächen im Szenario durch den Editor auszugleichen.
Aber das ist im Grunde Geschmackssache. ;)
Gfm. Wrangel
14.09.15, 09:33
Werter HvS!
Das ist kein Problem, Ihr schreibt ausführlich genug, wenn man etwas nicht versteht, kann man ja nachfragen ;)
Kardinalinfant
14.09.15, 10:33
Werter HvS,
da nun schon mehrere Runden zu beobachten ist, dass die Deutschen auch im Jäger-Luftkampf tendenziell mehr Verluste einstecken, kann man mit einiger Sicherheit sagen, dass sie keine (eigene) HQ-Unterstützung vor Ort haben. Und dies erklärt dann auch das eher dürftige Abschneiden der Stukas. Denn normalerweise und bei dieser Truppenkonzentration (Schlachtschiffe, Bomber, Armeen und Panzer) sollte es der Achse auf jeden Fall möglich sein in fast jeder zweiten Runde eine Eurer Einheiten zu vernichten.
Wir halten es für einen schweren Fehler, eine solche Luftwaffenkonzentration einzusetzen, ohne ihnen ein eigenes HQ mitzusenden.
Mal davon abgesehen, ob ein deutsches HQ vor Ort ist oder nicht. Wir glauben, dass dazu geneigt wird (von den allermeisten Regenten) den Stukas in SoE zu hohe direkte Kampfwirkung zuzutrauen. Die Stukas sind auf Stufe 0 und 1 gegen Bodeneinheiten weitgehend wirkungslos und das gilt auch für Stukas der Stufe 2 noch ein Stück weit. Mit Stufe 3 und vor allem viel Erfahrung ist es dann etwas besser, aber wir haben darin noch nie ein Mittel gesehen, mit dem gegnerische Landeinheiten zerschlagen werden können. Das mag in AoC und oder AoD anders sein, aber die Werte in SoE lassen das nicht zu. Nagelt uns jetzt nicht auf die einzelnen Werte fest, da wir im Büro sitzen und keinen Zugriff haben, aber nach unserer Erinnerung haben deutsche Panzer z.B. bereits ohne Techstufe einen Soft-Attackwert von 6 o.ä. Stukas hingegen starten bei 2 (?) und bekommen je Stufe Entwicklung 1 Punkt dazu. Damit hat selbst ein Stuka Stufe 2 immer noch erst einen Soft-Attackwert von nur 4 (das entspricht ungefähr dem einer Infanteriearmee auf Techstufe 0 oder 1). Aufgrund der Formeln führt das dazu, dass sich selten eine Verlustvorhersage von höher als 1 oder maximal 2 für den Verteidiger ergeben wird. Der eigentliche Wert der Stukas liegt eher darin, dass sie gute bis sehr gute Werte in Demoralisation und deentrenchment haben und daher ganz gut darin sind, eine gegnerische Einheit "sturmreif" zu schießen, bevor dann der entscheidende Angriff durch Infanterie und oder Panzer erfolgt.
Was die Schlachtschiffe angeht, halten wir das sogar taktisch für äußerst zweifelhaft, sie in größerem Umfang zum bombardieren von Landeinheiten einzusetzen. Schaden wird nur zufällig (also eher selten) angerichtet, aber die Erfahrung des Verteidigers summiert sich mit jedem Schuss höher und höher. Wenn, dann sollte es ein vorbereitendes Bombardement zu einem nachfolgenden Landangriff sein, wobei man sich sicher sein sollte, die gegnerische Einheit zu vernichten oder zumindest stark zu beschädigen.
Duke of York
14.09.15, 11:19
Wir glauben, dass dazu geneigt wird (von den allermeisten Regenten) den Stukas in SoE zu hohe direkte Kampfwirkung zuzutrauen. Die Stukas sind auf Stufe 0 und 1 gegen Bodeneinheiten weitgehend wirkungslos und das gilt auch für Stukas der Stufe 2 noch ein Stück weit. Mit Stufe 3 und vor allem viel Erfahrung ist es dann etwas besser, aber wir haben darin noch nie ein Mittel gesehen, mit dem gegnerische Landeinheiten zerschlagen werden können. Das mag in AoC und oder AoD anders sein, aber die Werte in SoE lassen das nicht zu.
Werter Kardinalinfant,
das ist hier sicher etwas anders als in AoD oder AoC. Schon alleine deshalb, weil es dort nur 2 Stufen Stuka-Bomber-Tech gibt. Wir haben die genauen Vergleichswerte auch gerade nicht im Kopf, aber es ist durchaus möglich, dass dort der Grundangriffswert schon etwas höher ist.
Hier wie da gilt aber, dass beim Angriff auf eingegrabene Einheiten erstmal ein Großteil des Angriffs in der Verschanzung verpufft, bzw. diese wegbombt. Erst dann wird richtig Schaden gemacht. Wir haben das in AoD beim Angriff auf die Festung Malta erlebt. Dort waren die Bomber auch deutlich erfolgreicher (einheitenreduzierend), wenn die Eingrabung fast weg war.
Aus dem Grund lassen wir auch manchmal, wenn es die Gegebenheiten erlauben, mit Absicht zuerst Bodentruppen angreifen (bevorzugt Special Forces), auch wenn diese herbe Verluste einstecken müssen, um von denen die Eingrabung reduzieren zu lassen. Dann hat ein anschließender Stuka-Anflug deutlich mehr Erfolg. Das alles ist auch eine Frage des Geländes (freies Feld, Wald, Städte, ...).
Kardinalinfant
14.09.15, 11:54
Werter Duke,
wir sind wohl nicht grundsätzlich verschiedener Meinung, wenn wir lesen, was Ihr schreibt. Auch wir präferieren - wenn möglich - zunächst den Angriff mit den Special Forces, da auch diese über gute deentrenchment und demoralisation Werte verfügen. Ob man danach zuerst mit sonstigen Bodentruppen angreift (bspw. Korps, die relativ günstig wieder aufzufrischen sind) oder mit Stukas ist fast egal, da die Angriffswerte von Korps/Armeen einerseits und Stukas andererseits (wenn diese mal auf Stufe 2 aufgerüstet sind) nicht mehr sehr stark differieren. Vorteil, wenn die Stukas zuerst angreifen: Die angegriffene Einheit wird stärker demoralisiert, was deren Kampfwerte für den nachfolgenden Infanterieangriff weiter abschwächst und wenn das entrenchment noch nicht auf 0 sein sollte (bspw. in Cities häufig zu beobachten) graben Stukas 2 Punkte aus, Infanterieeinheiten aber nur 1 Punkt/Angriff.
Ansonsten ist anhand der Formel Att Mult*(Att Typ Val + Att Exp/3) - (Def Mult*(Def Exp/3 + Entr + DefBon)) klar, dass ein Stuka insbesondere dann, wenn die anzugreifende Einheit noch über Eingrabungsstufen verfügt, kaum Schaden machen kann. Die Erfahrung spielt - wie man sehen kann - beidseits nicht keine Rolle, aber keine sehr große bei der Kampfberechnung. Entscheidend ist einerseits die readiness, die die Multiplikatoren von Angreifer wie Verteidiger maßgeblich (wenn auch nicht vollständig) bestimmt (=Att Mult bzw. Def Mult). Andererseits spielt der jeweilige Angriffswert (Att Typ Val) eine große Rolle. Es macht einfach einen Riesenunterschied, ob ich den Angriffswert eines Panzers auf einer gewissen Techstufe (also z.B. 8) mit einem Multiplikator von z.B. 0,75 multipliziere oder den eines Stuka mit nur 4. Im ersten Fall ergibt sich eine Schadensvorhersage (vor Verteidigerabzug) von 6, im zweiten von 3.
Muss ich jetzt hierbei noch ein entrenchment des Verteidigers von 2 einberechnen und evtl sogar noch einen defense Bonus (also bspw. der Verteidiger steht in einer Stadt), wird der Stuka evtl. noch 1 Punkt Schaden machen können, mehr nicht. Und genau deswegen verwundert uns nicht, dass der werte Sugar die Artillerie des werten HvS aus der Luft (und mit den Schlachtschiffen) nicht vernichten konnte. Dazu hätte es zumindest eines kräftigen Angriffes vom Boden aus bedurft und dazu müsste er aus seiner Linie herauskommen. Wir mutmaßen, dass die Kampfvorhersagen evtl leicht besser waren, als das Ergebnis, denn wirtschaftlich - da hat der werte HvS allemal recht - macht der Angriff so wie er gelaufen ist keinen Sinn.
Duke of York
14.09.15, 13:00
Werter Kardinalinfant,
wir sind, wie Ihr schon festgestellt habt, im Grunde einer Meinung. :)
Deshalb sehen Wir uns auch in Unserer Kritik bestätigt.
Es reicht nicht - nein, es ist höchst fahrlässig, einfach ein paar Stukas zu verlegen und mal hier und mal da, auch noch auf teilweise unterschiedliche Einheiten Angriffe fliegen zu lassen.
Euer Argument, dass es sicher deutlich effizientere Einheitenkiller als die Stukas gibt, ist richtig. Aber das ändert nichts daran, dass nunmal Stukas da sind und die besseren Einheiten (Panzer) viel dringender in Russland gebraucht werden.
Unsere Grundkritik war:
Wir halten es für einen schweren Fehler, eine solche Luftwaffenkonzentration einzusetzen, ohne ihnen ein eigenes HQ mitzusenden.
Und eigentlich greift diese Kritik auch schon viel zu kurz. Man müsste konkret die Frage beantworten: was sollen die Stukas (und deren Begleitjäger) dort eigentlich erreichen?
Nur Tobruk sichern? Das wäre auch mit jeweils der Hälfte der Konzentration möglich.
Tatsächliche Offensiven ermöglichen?
Dazu ist der Aufmarsch und deren Einsatzdoktrin zu halbherzig. Da ist es auch egal, in welcher Rotation man die Einheiten angreifen lässt. Und ob man die Stukas als "Ausgräber" oder "Killer" einsetzt. Beide Rollen sind möglich und für beide Rollen hat der werte Sugar mehrere Alternativeinheiten an der Hand.
Aber Fakt ist: es macht einfach keinen Sinn, die halbe Luftwaffe hier zu versammeln, ohne ihne HQ-Anbindung mitzugeben. Da wird von dem Offensivpotential locker 20% verschenkt.
Wir alle können nur mutmaßen, ob das bisher nur die Vorhut war und ob der werte Sugar hier ernst macht, sobald die USA im Krieg sind. Aber so geht das auf Dauer nicht gut. Da muss was passieren. Die wirtschaftliche Schadensbetrachtung der letzten Angriffsrunde unterstreicht dies.
Etwas Würfelglück gehört zwar auch dazu - ja - aber 2 deutsche Jäger, 1 italienischer Jäger, 2 deutsche Stukas und 1 italienischer Stratbomber sollten eigentlich reichen um erst den britischen Jäger weg zu kloppen, dann die britischen Jabos und dann den britischen Strat-Bomber...
Edit: Das sind immerhin sieben mögliche Angriffe!
Ok vielleicht doch zuerst den britischen Jabo. Dann kommen nochmal 2 oder gar 4 Angriffe der Schlachtschiffe dazu!
11 Angriffe - auf den Jabo - da braucht der aber wirklich Glück zum überleben...
Edit 2: Und wenn dem werten HvS dort unten die Luftwaffe fehlt, wird er das Rennen anfangen... ;)
Dann holt er entweder seine Marine zurück oder verlagert weitere Flieger - dann steht nix mehr in England
Also ja - auch Wir verstehen die Zielauswahl des werten Sugar nicht!
Admiral Hipper
14.09.15, 16:11
http://imageshack.com/a/img537/7458/H6PRme.png
Also in Zug 34 war noch ein deutsches HQ in Afrika. Er wird es doch nicht wieder abgezogen haben? Das wäre dann wirklich Verschwendung an MPPs.
Die Flieger scheinen ja jetzt schon in Russland zu fehlen.
Duke of York
14.09.15, 17:47
Also in Zug 34 war noch ein deutsches HQ in Afrika. Er wird es doch nicht wieder abgezogen haben?
Stimmt. Das hatten Wir ganz vergessen.
Doch sollte das HQ noch dort stehen, dann sollten es die britischen Bomber mit ihrer Sichtweite auch sehen, sofern sie irgendwas bei Tobruk angreifen. Aber das kann nur der werte HvS selbst beantworten.
Edit:
Das deutsche HQ dort wäre übrigens selbst ein ideales Ziel für alliierte Bomber, weil es im Wüstensand keine Eingrabung haben kann. :^^:
Werter Hipper,
es ist eine mathematische Unmöglichkeit, daß die Jugoslawen bisher noch nicht kapituliert haben. Aber am Ende von Zug 51 tun sie es... wir haben uns ob des vielen Glücks schon ein wenig geschämt, das sind wir nicht gewohnt.
Und danke für das Zitieren von Zug 34... damit habt Ihr uns Arbeit erspart. :D
Werter Thomasius,
wir haben Eurer Vorschlag ernsthaft in Erwägung gezogen, ihn allerdings verworfen. Norwegen ist im Spiel anders modelliert als im RL, und man hat in unserem AAR gegen den werten Löwenherz gesehen, daß es sehr mühselig ist, Norwegen zurückzuerobern. Wir werden das nicht tun. Wenn man die Frankreich-Regel bis nach Dänemark erweitert, hat die Achse bis 1944 den Rücken frei, und wir haben keinerlei Überraschungsmoment.
Werter suo,
wir stimmen Euch zu.. wir mögen diese Hausregeln auch nicht, aber sie sind schlichtweg notwenig.
Eine frühe Landung in Dänemark trifft die Wehrmacht empfindlich, eine frühe Landung an Westeuropa beendet das Spiel.
Werter Bigfish,
wir können Eure Argumente nachvollziehen. Ähnliche Anregungen haben wir schon an den werten Bill Runacre gesendet... vor Jahren.
Bezüglich Eures letzten Posts können wir nur anmerken, daß wir die Libyen-Strategie des werten Sugar auch nicht verstehen.. es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Etwas mehr zu dem Thema weiter unten.
Werter Duke,
als wir Euren Beitrag gelesen haben, dachten wir: "stimmt, da hat er Recht... wieso sind wir davon ausgegangen, daß ein HQ anwesend ist?"
Die Erklärung ist recht einfach: es ist bzw. war ein deutschen HQ anwesend, siehe Zug 34. Wir haben es seit einigen Runden nicht mehr gesehen, vermuten aber, daß es immer noch da ist, denn das ital. HQ könnte die deutschen Einheiten nicht mit ausreichend Supply versorgen. Aber das ist natürlich eine Mutmaßung.
Wir tippen, daß das HQ nicht mehr im Raum Mekili, sondern weiter im Norden ist. Bomberangriffe können wir nicht durchführen, weil wir dauernd unsere Jäger reparieren müssen.
Wo wir Euch absolut zustimmen: die ganze Angelegenheit in Libyen ist aus unserer Sicht ein Fehler, was wir auch schon mehrfach bekundet haben.
Und wir bleiben bei unserem Standpunkt: eine Panzergruppe mehr, und die Achse hätte aus den Briten Konfetti gemacht.
Werter Kardinalinfant,
zum Thema StuKas fragt Ihr am besten mal den werten Löwenherz. Im gegen ihn geführten AAR waren unsere StuKas die absolute Waffe, die eine Panzergruppe nach der anderen vernichtet haben. Wir erinnern uns, als eine davon mal ein HQ mit Stärke 6 in einem Angriff zerstört hat.. oder den Angriff auf Stalingrad 1943, wo unsere drei StuKas jede Runde einen Panzergruppe vernichtet haben. Auch den Westalliierten in Spanien haben wir hohe Verluste beigebracht, was dazu geführt hat, daß die Invasionstruppen ausgeblutet sind und keine Schlagkraft hatten.
Wir haben da eine ganz andere Meinung... wenn man die StuKas richtig einsetzt, gewinnen sie einem den Krieg. Nicht umsonst kommt der werte Sugar im Osten relativ langsam voran.
Auch ist Eure Aussage, daß die StuKas keine Landeinheiten zerschlagen können, für uns nicht nachvollziehbar. Mit AoD haben wir nicht genug Erfahrung und in AoC sind die Bomber allgemein schwächer modelliert, aber in SoE kann es durchaus passieren, daß zwei erfahrene StuKas in einem Zug eine russische Panzergruppe zerschlagen.... ist uns schon gelungen. In den meisten Fällen reicht ein Angriff, um die Russen zu demoralisieren, was die Verluste der nachrückenden Bodentruppen substantiell senkt.
Wegen des Themas Schlachtschiffe und Küstenbombardements habt Ihr unserer Ansicht nach Recht: sowas sollte nur kurz und zu Demoralisation gemacht werden.
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Zug 51
4. July 1941 - Feindaktivitäten
Der Feind holt die Brechstange heraus
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Wir möchten bemerken, daß der Verlust der sowjetischen Schiffe von uns eingeplant wurde. Wir wollten damit der Kriegsmarine so viel Schaden wie möglich zufügen. Entweder werden die Schiffe repariert (würde MPPs von der Ostfront abziehen), oder sie sind beim Start von Operation Smörrebröd immer noch nicht repariert.
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Im Norden beginnt der Angriff auf Riga. Die Stadt wird durch StuKas ihrer Eingrabung beraubt, und die flankierende Infanterie muß sich zurückziehen.
Die Wehrmacht bringt Jagdpanzer in Stellung, die in der nächsten Runde mit Prepared-Attack-Bonus angreifen können.
Nicht gut.. wir müssen reagieren.
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Die Verteidiger von Minsk haben den angreifenden faschistischen Horden schwere Verluste zugefügt.
Inbesondere die deutsche Infanterie hat einige Stärkepunkte eingebüßt.
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Wir sind erfreut, daß der Feind in den ersten drei Runden des Angriffs im Süden nur drei Städte eingenommen hat.
Bisher geht unsere Strategie auf. Kiew wird wahrscheinlich erst im August fallen.
Was ganz besonders nachteilig ist: die Rumänen haben IW Null und richten kaum Schaden an.
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Die britischen Jäger bekommen etliche Angriffe der Achsentruppen ab, und alle feindl. Einheiten sind im Einsatz.
Allerdings sind wir uns sicher, daß die Verluste des Feindes höher sind als die unsrigen... alle Jagdflieger und Bomber haben Schäden eingesteckt, und es könnte durchaus sein, daß es auch mal 2 Punkte pro Einheit waren.
Die Reparaturkosten für Bomber sind teurer als für Jagdflieger.
Ein Schlachtschiff beschießt unsere taktischen Bomber und richtet einen Stärkepunkt Schaden an.. wir werden die Einheit nach Bardia verlegen, wo sie vor den Bombardements besser geschützt ist.
Wenn wir uns die feindl. Stellungen betrachten, kommen wir zu den Ansicht, daß das deutsche HQ noch vor Ort ist. Einige deutsche Einheiten hätten sonst Supply 3 oder 4.. und das auch nur für den Fall, daß das ital. HQ nicht unter dem Malta-Effekt leidet, was schon mehrfach der Fall war.
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Sieht fies aus, geht aber noch halbwegs.
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Die Jugoslawen haben die Schauze voll und kapitulieren.
Dann mal los, Herr Tito!
Zug 52
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11. July 1941
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Wir kaufen zwei Armeen und ein Korps zurück... und bestellen weitere drei Korps.
Irgendwann wird die Wehrmacht damit zu kämpfen haben, daß wir unsere wieder aufgestellten Truppen einfach an die Brennpunkte verlegen können.. was wir diese Runde bereits im Raum Riga gemacht haben.
Durch den frühen Start von Barbarossa bekommen wir die zerstörten Einheiten viel früher zurück, als das sonst der Fall wäre... eine Entwicklung, die wir bisher noch nicht bedacht hatten.
Spricht eigentlich gegen einen dermaßen frühen Angriffstermin.
Auf jeden Fall haben wir viel mehr Flexibilität.
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Fast alle deutschen Schiffe und U-Boote haben Schäden abbekommen. Die Prinz Eugen hat die schwersten Schäden abbekommen.
Wir zählen 15 verlorene Stärkepunkte, aber es sind nicht alle beteiligten Einheiten sichtbar.
Dürfte mehr als 200 MPP kosten, bis alles wieder repariert ist.
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Hier ist was schiefgelaufen. Wir haben die Panzergruppe und die Armee rochieren lassen und ein frisches Korps neben der Stadt platziert.
Es was unser Plan, die deutsche Panzergruppe anzugreifen.. wir dachten vorher, daß wir einen guten Forecasts bekommen, weil die deutsche Einheit nur Supply 3 hat und unsere Einheit bestens in Schuß ist und Überstärke hat.
Aber der Forecast war 5:2, und bei den Werten greifen wir nicht an. Wir hoffen, daß sich in der Runde des werten Sugar der Forecast durch den schlechten Supply ändert und unsere Panzergruppe überlebt.
War auf jeden Fall nicht das, was wir uns erhofft haben.
Eminent wichtig: da unsere Stellung in Riga recht stark ist, verlagert der Feind Kräfte aus dem Raum Dünaburg nach Westen, die dementsprechend nicht nach Polotsk vorrücken können.
Das bringt uns wertvolle Zeit.
Ansonsten frischen wir in Rußland nur unsere angeschlagenen Einheiten auf.. Gegenschläge sind nicht möglich.
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Die Takt. Bomber gehen nach Bardia, und die Artillerie beschießt mit Erfolg die Panzergruppe in Tobruk.
Die Panzergruppe Boron erhält wieder Überstärke, und auch sonst sieht alles gut aus. Wir werten auf IW2.
Die Commonwealth-Truppen sind bereits wieder in Palästina.
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Ja, wir geben uns Mühe, daß die Russen genug MPPs haben... ist für unsere Pläne sehr wichtig.
Kardinalinfant
14.09.15, 18:55
Werter HvS,
wir scheinen zur Zeit häufiger unterschiedlicher Ansicht zu sein:)
Wir haben es gerade noch einmal nachvollzogen. Stukas haben sogar nur einen Soft- und Tankattackwert von jeweils 1. Beides steigt pro Techstufe um je 1 Punkt an. Wir bleiben also dabei (und bestärken unsere Aussage nochmals) dass bereits mathematisch ausgeschlossen ist, dass ein Stuka auf Stärke 0 oder 1 ein wesentlicher Faktor ist, was Stärkeverluste von gegnerischen Einheiten angeht, jedenfalls im Vergleich mit den meisten Landeinheiten. Wenn man davon ausgeht, dass Stukas einen prepared Attack Bonus bekommen (wir sind uns bei der Berechnung der Luftangriffe nicht zu 100 % sicher, aber vermutlich bekommen sie ihn), dann dürfte der Attack-Multiplier angesichts der guten deutschen HQs häufig bei rund 1,2 liegen (aber das sind dann auch wirklich sehr gut gerechnete Bedingungen). Auf Stufe 1 wird ein Stuka auch selten eine Erfahrung von wesentlich mehr als 1 haben. D.h. ein Stufe 1 Stuka macht vor Gegnerabzug einen Schaden unter diesen Bedingungen von 1,2 * 2,3333 = 2,8. Gehen wir von einer gegnerischen Einheit mit readiness 75 aus, Erfahrung 0,5 und entrenchment 1 ohne zusätzliche defense-boni, also durchschnittliche Werte, ergibt sich ein Wert von 2,8-1,125 also 1,675, also gerade so eben von 2. Das ist aber wie gezeigt schon unter sehr positiven Grundannahmen, die auch nicht immer so vorliegen werden (insbesondere Erfahrung des Stuka!). Steigen das entrenchment und oder die readiness oder Erfahrung des Gegners, liegt die Vorhersage sofort nur noch bei einem Schaden von 1.
Wie gesagt wird das ganze hinten raus besser. Das Maximum der Gefühle ist aber mit einem Stuka auf Stufe 3 ein Attack-Wert von 4. Geht man von maximaler Erfahrung von 3 aus (aber die ist gerade mit den Stukas schwer zu erreichen), dann ist im Einzefall (gegen einen kaum Verteidigungsbereiten Gegner) eine Vorhersage von 6 möglich, aber das wird in den seltensten Fällen der Fall sein. Solange der Gegner seine Panzer einem HQ unterstellt und auch sonst die readiness hoch hält, seinerseits ein bisschen Erfahrung hat und vor allem seine Panzer so platziert, dass er Gelände und Städte gut ausnutzt, kann er die Stukas schnell deutlich herunterbremsen in ihrer Wirkung.
In Eurem AAR gegen den werten Löwenherz ist Euch nach unserer Erinnerung zu Gute gekommen, dass der werte Löwenherz seine Panzer häufig über schlecht versorgtes Gelände hat vorgehen lassen, wodurch die readiness sehr niedrig gewesen sein dürfte. Zudem kam Euch zu Gute, dass er Anti-Air-Tech nicht oder erst sehr spät erforscht hat, wodurch Ihr Eure Stukas überhaupt nur in der Frequenz einsetzen konntet. Ansonsten hättet Ihr die nämlich nach spätestens 2 Angriffen auffrischen müssen (und Erfahrung hätten sie dabei auch noch verloren; Folgen s.o.).
Letztlich sehen wir den Wert durchaus, aber eben erst ab Stufe 2 oder besser drei. Wie man am geschicktesten Erfahrung für die Stukas beschaffen kann, ist uns noch nicht klar, aber Ihr beherrscht das wohl irgendwie. In ihrer Wirkung als Wegbereiter für die Infanterie via deentrenchment, demoralisation und ein oder evtl mal zwei Punkte Schaden sind wir uns dagegen absolut einig ;)
Mal hypothetisch gefragt, Ihr könntet anstelle von Dänemark doch auch gleich an der deutschen Nordseeküste landen. Oder gleich mit. Einfach zu verteidigen ist es da ja und das Ruhrgebiet würde bedroht. Da die deutsche Nordseeküste auch nicht Frankreich ist, gibt es auch keine widersprechende Hausregel.:P
daß zwei erfahrene StuKas in einem Zug eine russische Panzergruppe zerschlagen.... ist uns schon gelungen
Wir denken das ist sogar eher die Regel. Zumindest haben Wir das sehr oft erlebt gegen die KI - Sobald das Wetter gut ist, hauen zwei Stukas eine Feindeinheit weg!.
Uns wird wieder beste Unterhaltung geboten.
Dürft ihr eigentlich laut den Hausregeln in Spanien landen und von dort dann Frankreich angreifen oder ist das auch verboten?
Mal sehen ob Barbarossa noch in Schwung kommt. Wieviel MPP bekommen die Deutschen denn ca. im Moment?
Und wie sieht's bei den Amis aus? Werden sie termingerecht eingreifen?
Werter Kardinalinfant,
wir verstehen die Zielrichtung Eurer technische korrekten Analyse nicht. Wir sprechen davon, daß erfahrene StuKas mit Überstärke und GAA2 oder besser in den Jahren 1942 und 1943 in Rußland das Zünglein an der Waage sind, wenn man seinen Force Pool ausreizt. Wir haben das schon mehrfach erlebt, und natürlich waren da die selben Formeln am Werk. Aber selbst wenn man nur eine StuKa hat, die GAA1 und wenig Erfahrung erworben hat, so ist die Einheit operativ gesehen unheimlich wichtig. Einen Angriff auf einen russischen Panzer, der ein oder zwei Punkt Schaden anrichtet, und der Panzer ist ein für die deutschen Panzer wesentlich leichter zu bekämpfen.
Wir würden nicht ohne StuKas nach Rußland gehen.
Werter Storn,
von Grundsatz her habt Ihr Recht. Aber wir würden sowas nicht machen... Dänemark ist zwar auch ein Verstoß gegen die "Geist" der Frankreich-Regel, aber bei weitem kein so großer wie eine Landung in Deutschland selbst.
Und dann ist da noch ein Punkt: eine Landung in Deutschland würde den werten Sugar dazu zwingen, sofort alle unsere Truppen zu vernichten.. wenn wir Dänemark landen, weiß er noch nicht genau, wie stark wir sind und was wir wollen. Wir hoffen, daß er anfangs zu schwache Kräfte schickt, die wir vernichten können.
Aber mittlerweile sehen wir noch eine andere Möglichkeit: die Kämpfe in Libyen dauern noch das gesamte Jahr 1942, und dann werden wir evtl. gleich in 1944 einen D-Day machen. Möglich wäre es.
Werter Bigfish,
unsere Rede. Wir verstehen auch nicht ganz, was der werte Kardinalinfant uns mitteilen möchte.... schließlich wurden diese Erfahrungen in der Praxis gemacht.
Werter Boron,
danke sehr.
Wir dürfen in Spanien landen.. und wir denken, daß es auch zulässig wäre, von dort aus Frankreich anzugreifen, aber das werden wir nicht tun... Spanien ist nicht geeignet, um der Achse zu schaden.
Das Deutsche Reich hat momentan ca. 560 MPP.... Grafik folgt.
Werter Cfant,
bei den Amis gibt es kein "termingerecht". Bisher forschen sie wie die Wilden.. und das wird bis Ende 1941 auch so bleiben.
Wir würden sagen: alles nach Plan.
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Zug 53
18. July 1941 - Feindaktivitäten
Der Mann mit dem roten Bart nimmt Fahrt auf
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Wie durch ein Wunder überlebt das sowjetische U-Boot.
Bringt aber auch nix.
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Das ging mal schön schief... die Panzergruppe werden wir verlieren.
Uns beruhigt, daß die Deutschen auch einiges verloren haben.
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Die Stadt wird wohl nächste Runde fallen.
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Obwohl wir fast keine Truppen mehr in der Gegend haben, tut sich die Wehrmacht schwer.
Eine Panzergruppe, fünf Armeen und zwei Armeekorps waren nötig, um Nikolajew zu erobern.
Die nächsten beiden Runden werden bitter für uns, danach ist das Schlimmste geschafft.
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Irgendwann wird es den Achsenmächsten gelingen, eine unserer Einheiten zu zerstören.
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Die üblichen Verluste, die wir aber relativ locker ersetzen können.
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Die britischen U-Boote sind wieder in Aktion... sehr gut.
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Hier die MPPs der Deutschen.
Der werte Sugar hat seit dem Ende der Schlacht um Frankreich weit über 3.000 MPPs verloren.. hört sich viel an.
Zug 54
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25. July 1941
Zeit der Ohnmacht
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Wir kaufen die zerstörten Einheiten zurück... und zusätzlich ein Korps und eine Panzergruppe.
Es befinden sich nun fünf Armeen und acht Korps in Produktion, die alle bis Oktober wieder auf dem Spielfeld stehen werden.
Damit läßt sich etwas anfangen.
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Es gelingt, zwei deutsche Einheit zu beschädigen und in die Flucht zu schlagen. Es wäre ein leichtes gewesen, eine dieser Einheiten zu vernichten, aber dazu hätten wir unsere Stellungen aufgeben müssen, und das ist es uns nicht wert.. Entrenchment ist extrem wichtig.
Auch wenn wir die Schlacht um Riga operativ eher schlecht geführt haben, so ist es uns doch gelungen, die Wehrmacht aufzuhalten. Es sind bereits vier Runden vergangen, und wir hatten schlimmeres befürchtet. Leningrad scheint relativ sicher, und unsere zweite Reihe steht.
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Wir setzen Nadelstiche.
Weiter im Süden machen wir nichts... mangels Gelegenheit.
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Trotzdem glauben wir, daß es bald eine der Einheiten erwischen wird.
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Wir offenbaren dem werten Sugar absichtlich, daß die Commonwealth-Truppen wieder da sind.
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Wir sind überrascht: die deutschen U-Boote gehen wieder auf die Jagd.
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Zug 55
1. August 1941 - Feindaktivitäten
Bittere Zeiten
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Es ist deutlich zu spüren, daß wir die deutschen Truppen hart getroffen haben.
Fast alle Einheiten ziehen sich ins Umfeld von Riga zurück, wo der Supply hoch ist. Einige Einheiten haben nur noch Stärke 2, und da kosten die Reparaturen auch etwas.
Parnu ist unter Feuer, könnte aber noch eine Runde aushalten, weil die beiden deutschen Einheiten nahezu keinen Supply haben.
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Durch einen immensen Einsatz von Truppen erobert der Feind Mogilew. Fünf Feindeinheiten waren dazu nötig.
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Aus der Bewegung heraus erobert der Feind Kiew. Zwar hat er auch hier deutliche Verluste erlitten, aber das hilft uns auch nichts... das war eine Runde zu früh.
Auch im Süden sieht es eher übel aus... uns fehlen die Truppen.
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Nun ja... die Achse hatte in ihrer Runde gutes Wetter und hat den üblichen Angriff durchgezogen.. mit dem üblichen Resultat.
Die Artillerie hat ihren zweiten Erfahrungsstern, und die Panzergruppe Boron ist kurz davor. IW2 ist bei 88%...
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Wir verlieren weniger, also wir produzieren können.
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Das mit Kiew tut weh.
Zug 56
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8. August 1941
Der July ist rum - wenn es der August auch schon wäre
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Ein absoluter Klassiker.
Wenn wir Pech haben, verlieren wir auch noch die Jagdflieger.
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Wir sind ganz leicht gefrustet.. der Anfang von Barbarossa war gut, aber nun schwimmen uns die Felle weg.
Aber irgendwie ist das im August 1941 immer so.
Wenn der werte Sugar nun aggressiv angreift, werden wir einige Städte verlieren, die nicht besetzt sind.
Aber es gibt auch zwei positive Dinge zu berichten: die Italiener fallen wegen der hohen Bomberverluste und unseres konstanten Beschusses von Tobruk unter die 90%, was den letztendlichen Angriff erleichtern wird.
Und die Russen erforschen IW2, was ungeheuer wichtig ist
Kardinalinfant
15.09.15, 08:54
Werter HvS,
Ausgangspunkt der Diskussion war die Überlegung des werten Duke, dass kein deutsches HQ in Libyen vor Ort sein könne, da ansonsten mithilfe der Stukas in ca. jeder zweiten Runde eine alliierte Einheit dran glauben müsse. Das war für uns dann Anlass, darauf hinzuweisen, dass wir die Stukas in ihrer Bodenwirkung für zu wirksam eingeschätzt halten, jedenfalls in den geringeren Techstufen und der werte Sugar dürfte nach den verwendeten Sprites noch nicht Stufe 3 haben, weswegen es uns - und das wollten wir letztlich zum Ausdruck bringen - nicht verwundert, dass der werte Sugar mit der Luftwaffe alleine ohne Bodenunterstützung keine Vernichtungserfolge in Libyen feiern kann. Das ganze haben wir dann noch mathematisch untermauert.
Wir wollten nie den Wert der Stukas insgesamt in Abrede stellen, auch nicht auf Stufe 1, aber eben in der Rolle, die sie mit diesen Werten ausfüllen können, nämlich als Wegbereiter für den nachfolgenden Bodenangriff (fast wie im wirklichen Leben). Ab Stufe 2 und dann vor allem drei kann sich das ein wenig wandeln und die Einheit auch im Beibringen von Stärkeverlusten besser werden. Auch wir haben als Ziel alle Stukas im Feld zu haben, aber wenn wir wählen müssten, den letzten Stuka oder den letzten Panzer für Barbarossa rechtzeitig zu bekommen, würden wir den Panzer wählen und den Stuka nachbestellen, so dass er irgendwann später kommt.
Wir hoffen, dass jetzt die Zielrichtung unserer Ausführungen endgültig klar geworden ist. Wer es so sieht wie ich, kann danach handeln, wer es anders sieht, dem bleibt das unbenommen ;)
Ansonsten: Schöner Fortschritt im AAR:top:, sieht so aus, als ob sich jetzt die Kehrseite der Vorwärtsverteidigung der Russen zeigt (wobei wir sie trotz allem für die deutlich bessere Strategie halten!).
Werter Kardinalinfant,
nun verstehen wir Eure Aussage besser... und haben nichts dagegen einzuwenden.
Wir gehen zwar nach wie vor davon aus, daß ein deutsches HQ in Libyen ist, aber Ihr seid ja offensichtlich der selben Meinung. Bei den Kämpfen dort unten kann man sehr gut den Wert des Konzepts der Verbundenen Waffen erkennen... eine StuKa und ein Jäger weniger, dafür eine Panzergruppe und ein Armeekorps mehr, und die Briten wären verloren gewesen.
Das Loch im August ist eigentlich normal, das haben wir bisher in jedem AAR erlebt, wo wir die Russen gespielt haben. Die Frage ist nur, ob der Spieler der Achse das ahnt bzw. weiß und ausnutzen kann.. und das ist beim werten Sugar wohl der Fall.
Wir sind ganz froh, daß Teile seiner Ressorcen in Libyen gebunden sind, sonst würden wir neben der Ukraine wohl auch noch Leningrad verlieren.
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Zug 57
15. August 1941 - Feindaktivitäten
Die Steigerung der Bitterkeit
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Trotz schlechter Versorgung ballern die deutschen Panzer das Korps in Parnu einfach weg... 0:10 Verluste. So ein Ergebnis hätten wir auch gerne mal.
Trotzdem unterläuft dem werten Sugar ein Fehler: das Armeekorps, das in der vorherigen Runde in Parnu stand, marschiert nach Westen, um Kuresaare zu erobern. Es wäre durchaus möglich gewesen, Tallinn einzunehmen.
Anschließend tauchte ein Schwerer Kreuzer auf und hat Tallinn gescoutet... das hätte unser Gegner besser umgedreht machen sollen.
Letztendlich ist es wohl einerlei, denn wir können Tallinn eh nicht besetzen.
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Das Debakel geht weiter. Wir verlieren Orscha und die Jagdflieger.
Smolensk wird noch im September fallen.
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Hier ist niemand mehr, der ein Gewehr halten kann.
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Auch Stalino und die Mine werden kampflos vom Feind besetzt.
Nun wird es richtig bitter... und wir haben erst August.
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Die durch die Luftwaffe angerichteten Schäden werden immer geringer, und wir brauchen immer weniger MPPs, um diese zu reparieren.
Die Regia Marine beschießt Bardia, erleidet Schäden und merkt, daß das keine gute Idee war.
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Nun ja... der August ist die bitterste Phase. Und er ist noch nicht beendet.
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Bemerkenswert: wir habe noch nie erlebt, daß jemand die Italiener nach Rußland geschickt hat.
Wir vermuten, daß die Einheiten als Garnisonen eingesetzt werden.. keine schlechte Idee.
Zug 58
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22. August 1941
Ruhe bewahren
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Wir rüsten auf IW2 auf. Leider klappt das nicht überall, denn viele Einheiten haben Feindkontakt.
Weiter im Süden können wir praktisch nichts machen. Wir bekommen zwei Armeen.. eine geht nach Smolensk, die andere nach Kharkow.
Sonst können wir mit den Russen momentan nicht viel tun.. wir bekommen bis Ende Oktober 16 neue Einheiten, aber bis dahin werden wir noch einige Städte verlieren.
In Nordafrika frischen wir unsere Truppen auf und warten auf IW2, das bei 92% ist.
Die Commonwealth-Truppen nähern sich der Front.
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Die Amis sind am Forschungs-Cap und können nun mit dem Aufbau ihrer Armee beginnen.
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Im Nordatlantik scheint nur ein einzelnes deutsches U-Boot unterwegs zu sein... wir vermuten, daß der Rest in der Ostsee unterwegs ist.
Strategienordi
15.09.15, 23:15
Werter HvS,
Euer Gegner kommt ja trotz der Luftwaffe in Afrika gut voran. Gleichzeitig kommt Ihr in Afrika noch nicht weiter. Daher ein paar Frgen:
Werdet Ihr auch ohne die Afrika-Truppen in Dänemark landen?
Was macht die RN wenn Ihr es nicht tut?
Wie sieht es mit einem Luftkrieg mit dem britischen und kanadischen Bomber aus? Derzeit versauert der Britische ja in Ägypten.
Wie sehen die Forschungen von Briten und Russen aus?
Hm, Wir haben den Eindruck, euer Gegner hat seine Russland-Taktik ganz gut ausgeknobelt. Das ist jetzt der Vorteil des frühen Angriffs, sonst wäre er jetzt schon im Schlamm, oder?
Ja, aber HvS schreibt immer, dass die deutschen Verluste recht hoch sind. Das bedeutet hohen MPP-Verbrauch und Erfahrungsverlust. Als HvS die Achse spielte, hatte er hocherfahrene Truppen, ob das der werte Sugar auch schafft?
So schlecht sieht es für die Achse doch nicht aus und vor einer skandinavischen Vision haben die Alliierten doch nun ein ernstes Problem in Russland und die Deutschen haben Norwegen, sowie eine heile Flotte in der Ostsee.
Smolensk, Tallin, Minsk, Riga sind weg und spülen einen erstes spürbares Rinnsal in die deutsche Kriegskasse, Leningrad, Charkow, und Rostow, vielleicht sogar Kursk sind noch in diesem Herbst realistisch.
Dann würde es mir als Achse reichen und überwintern und regenerieren zum Jahresende angesagt..
Tobruk steht fest bei der Achse, auch wenn die Fliegerangriffe in dieser massierten Form nicht wirklich effizient sind, die Flotte um England hat aber nichs zu tun, ausser dem Irak sind da keine übernormalen Erfolge zu sehen.
Das bleibt sehr spannend, ist fesselnd geschrieben.... schöne und beste Tageslektüre !
Uns kommt gerade die verwegene Idee, dass es der werte HvS sein könnte, der sich strategisch etwas verkalkuliert hat: Solange die Truppen in Nordafrika nicht vorankommen, kann die Achse nicht (oder zumindest nicht mit voller Kraft) im Nordseeraum unter Druck gesetzt werden und die Flotte erfüllt im Grunde nur passive Aufgaben. Zugleich kann die Regia Marina frei schalten und walten und ist damit ein Baustein, der einen zügigen Vormarsch in Libyen verzögert oder unterbindet. Wäre die Royal Navy im Mittelmeer, könnte sie dieser Bedrohung entgegenarbeiten, damit Druck von den Truppen vor Tobruk nehmen und evtl. der italienischen Moral schaden. Kurz gesagt: Beide Truppenteile, Marine und Nordafrikaarmee, sind getrennt voneinander und bräuchten einander doch eigentlich, um jeweils ihre volle Wirkung entfalten zu können.
Vielleicht übersehen wir aber auch etwas...
Werter DerStudi,
sicher würde die italienische NM deutlich mehr leiden, wenn das ein oder andere Schlachtschiff versenkt würde, aber so wie der werte Sugar spielt, macht die Abwesenheit der RN rein gar nichts aus. Er müsste sich endlich auf ein Ziel fokussieren...
Werter Strategienordi,
ja und nein. In der Summe habt Ihr Recht, aber dazu gibt es einiges zu sagen. Wir haben die Fortschritte des werten Sugar mit denen in unserem AAR verglichen, und er steht ähnlich gut da.. mit ein paar feinen, aber sehr bedeutsamen Unterschieden.
Wir haben damals bis Ende 1941 Gebietsgewinne erzielen können, aber das wir dem werten Sugar wohl nicht gelingen, weil wir bis Ende Oktober noch 20 neue Einheiten bekommen. Auch standen wir zu diesem Zeitpunkt schon in Tikhoretsk, und unsere Gegner hat noch nicht mal Rostow, was er aber bekommen wird. Der wichtigste Unterschied ist: wir haben damals wegen der "tiefen" Verteidigung des werten Löwenherz kaum MPPs verloren, während der werte Sugar seit Ende des Frankreich-Feldzuges schon 4.500 MPP an Verlusten hatte, was wir recht viel finden.. noch haben wir das Winter-Event nicht gehabt.
Wegen der Forschung: die Briten sind bei IW, Advanced Aircraft und Industry kurz vor Druchbrüchen.
Werter Hjalfnar,
wir haben ja schon desöfteren gesagt, daß der werte Sugar uns taktisch überlegen ist... siehe Riga.
Aber er ist nur eine Runde früher gestartet als wir im AAR gegen den werten Löwenherz, und der frühe Start hat zur Folge, daß wir die verlorenen Einheiten schneller nachkaufen können.
Auch geben wir zu bedenken, daß der werte Sugar Litauen annektiert hat, was ihm eine bessere Startposition und uns einen gewaltigen Vorteil in der Forschung gebracht hat.
Der Schlamm kommt eigentlich erst im Oktober, und bis dahin ist es noch eine Weile hin.
Werter Cfant,
in der Tat sind die Verluste der Achse diesmal höher... aber es läuft schlichtweg anders. Wir haben StuKas zum Deentrenchment eingesetzt und dann unsere Panzer benutzt, um wichtige Städte zu erobern. Die Infanterie ist nachgerückt und hat aufgeräumt.
Beim werten Sugar läuft es etwas anders... die Infanterie macht das Deentrenchment, und die Panzer ballern unsere Einheiten weg. Dementsprechend hat die Infanterie sehr hohe Verluste, die Panzer allerdings nur am Anfang. Was wir nicht so ganz begreifen: viele Angriffe der deutschen Panzergruppen fordern bei den Deutschen gar keine Verluste, selbst gegen volle, gut versorgte Einheiten.. wenn wir mit Forecast 0 angegriffen haben, hatten wir trotzdem dauernd Verluste, und das bleibt dem werden Sugar erspart.
Wir würden also sagen, daß seine Infanterie in schlechtem, die Panzer aber in gutem Zustand sind, auch wenn wir noch keine Einheiten mit Überstärke gesehen haben.
Zumindest nicht auf der Seite des Feindes. :D
Werter Berliner,
Smolensk ist noch nicht weg, wird es aber bald sein. Leningrad ist dagegen unrealistisch.
Die Achse hat nach diesem Zug noch einen weiteren, in dem sie sich ungestraft austoben kann, und dann ist erst mal Schicht im Schacht... wir bekommen dann massive Verstärkungen. Wo Ihr aber Recht habt: die Fortschritte der Achse sind gut, aber das war auch nach den Litauen- und Bessarabien-Event zu erwarten. Wir haben ja bereits von Anfang an gesagt, daß der frühe Angriffstermin eklig ist, und wir hatten sowas in der Form erwartet.. taktisch ist unser Gegner nun mal sehr gut.
Beim Thema Tobruk müssen wir Euch widersprechen. Wir gehen davon aus, die Festung innerhalb der nächsten Runden zu erobern, weil die Commonwealth-Truppen eingetroffen sind und die Briten am Ende der Runde IW2 bekommen. Wir werden weiter unten ausführlich darauf eingehen.
Auch würden wir nicht unbedingt sagen, daß die Royal Navy unbeschäftigt ist... ist jagt die Kriegsmarine, hat aber noch keinen Erfolg.
Werter DerStudi,
Ihr überseht gewiß nichts, in Euren Aussage steckt viel Wahres.
Aber wir haben halt eine andere Sichtweise. Die Truppen in Libyen kommen (noch) nicht voran, erfüllen aber einen sehr wichtigen Auftrag: die Aktivitäten der Wehrmacht in Rußland werden massiv geschwächt. Dieser Aspekt ist uns wichtiger als alles andere... man stelle sich vor, wo der werte Sugar in Rußland wäre, wenn er noch die beiden StuKas zu Verfügung hätte, die insbesondere am Anfang gefehlt haben... und die ganze MPPs, die für die Verlegungen draufgegangen sind.
Die Aktivitäten der Regia Marina stören uns nicht... die Verluste durch die Küstenbombardements können wir locker kompensieren, dafür steigt die Erfahrung der Briten, was wir weiter unten beleuchten werden.
Natürlich wäre eine massive Präsenz der Royal Navy im Mittelmeer vorteilhaft, aber es gibt auch eine Kehrseite: der werte Sugar weiß, daß die Royal Navy um England herumkreuzt, und das hält ihn davon ab, die Konvois der Engländer nach Rußland zu stören.. immerhin ca. 120 MPP, die die Russen ganz dringend brauchen. Es hat alles seine zwei Seiten.
Libyen ist nur ein Nebenschauplatz... wenn wir das Land erobert haben, ziehen wir alle Truppen ab.
Werter Bigfish,
gut gesprochen! :D
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Zug 59
29. August 1941
Das Licht am Ende des Tunnels zeigt sich
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Unser Korps in Tartu hatte noch Stärke 1 und wurde von deutschen Jagdfliegern ausgeschaltet.. sonst hätte das Korps wieder aufgefrischt werden können.
So zieht ein deutsches HQ in die Stadt ein und hat nächste Runde Supply 8.
Tallinn wird von deutschen Panzern besetzt, die erst mal wenig Supply haben werden.
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Wir hatten befürchtet, daß die Deutschen aus dem Lauf heraus Smolensk angreifen und die Truppen in Polotsk und Witebsk später aufräumen.
Unserer Ansicht nach wäre das durchaus möglich gewesen, und wir sind froh, daß der werte Sugar sich anders entscheiden hat.
So können wir die Armee auf IW2 aufrüsten, und es ist eine Runde mehr Zeit zum Eingraben.
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Was in der Ukraine passiert, ist bitter... aber nicht zu vermeiden. Wenn der Spieler der Achse bis nach Rostow kommen will, so kann man ihm das nur schwer verwehren.
Und ganz ehrlich: wenn die Achse nicht bis Stalino kommt, kann sie einpacken. Im Testspiel haben wir Rostow auch verloren.. bisher (noch) kein Problem.
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Wir müssen dem Impuls widerstehen, mit unseren Flugzeugen zum Angriff auf ein Schlachtschiff überzugehen... die sieben Luft-Einheiten der Achse sind mutmaßlich alle repariert und bereit zum Angriff. Wenn wir einen Angriff fliegen und zwei Punkte Schaden bekommen, sind wir unsere Jäger los, wenn wir Pech haben.. und bekanntlich haben wir bei taktischen Angelegenheiten gerne mal Pech.
Kein Risiko... die Commonwealth-Truppen kommen schon bald.
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Das übliche...
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Wir verlieren 12 Cities und Towns... uff.
Noch ein Zug, und dann wird es besser.
Zug 60
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5. September 1941
Endlich September!
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Wissen wir. Werden wir auch beherzigen.
Nächste Runde bekommen wir vier neue Einheiten, in der Runde darauf NEUN.
Im Norden stehen wir relativ sicher, und in der Mitte werden wir Smolensk sicherlich verlieren. Im Süden rechnen wir nicht damit, Rostow behaupten zu können. Dort wird die entscheidende Frage sein, ob wir neben Kharkow auch Kursk und im schlimmsten Fall sogar Woronesch verlieren. Letzteres glauben wir aber nicht. Wir bekommen bis Ende Oktober 20 (!) neue Einheiten, und da sind die Sibirier noch nicht dabei.
Keine Bilder aus Rußland... es wird nur aufgefrischt und aufgerüstet.
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Wir bekommen am Ende der Runde IW2 und werden vier Einheiten aufrüsten. Dann werden wir Tobruk frontal angreifen.. die Panzer dort sind unter Dauerbeschuß unserer Artillerie.
Und was eminent wichtig ist: unsere Panzer haben Stärke 12. Selbst wenn die von den StuKas einen auf den Sack bekommen sind, die noch stark genug.
Diesmal können wir es uns erlauben, auf breiter Front an Tobruk heranzurücken. Drei Einheiten Infanterie nach vorne und die Panzer in Reserve.. wir sind uns relativ sicher, Tobruk diesmal zu knacken.
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Dürfte ein Novum in den Geschichte von SC2 sein... kaum einen Schuß abgegeben und schon Elite.
Bisher haben wir die Panzer nur einmal für einen Angriff auf Tobruk eingesetzt, und da wurde sie in die Flucht geschlagen.
Danken wir den ital. Schlachtschiffen. :D
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Wir sind sehr froh, daß die Eismeerkonvois durchgehen... das wird noch Gold wert sein.
Weiterhin vorzügliche Unterhaltung.
4 Produktionsstädte verlieren die Russen ja bald noch (Rostov, Smolensk, Kursk, Kharkov), ohne die 121 MPP der Briten sähe das langsam bedrohlich aus.
Ist ausser den 4 genannten Städten noch eine wichtige Produktionsquelle in Reichweite der Deutschen 1941? Woronesch sieht auf dem Screenshot noch so aus, wie weit ist Maikop noch?
Werter Boron,
danke sehr.
Für Smolensk besteht wieder eine leise Hoffnung... aber es ist nur eine geringe Chance.
Rostow und Kharkow können wir ausbuchen, im Fall von Kursk sind wir uns nicht sicher.
Woronesch liegt zwar theoretisch in Reichweite der Achsentruppen, aber wir glauben nicht, daß der lange Arm des werten Sugar so weit reichen wird.
Ähnlich ist es im Fall von Maikop.. möglich, aber unwahrscheinlich.
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Zug 61
12. September 1941 - Feindaktivitiäten
Der Feind holt Luft für den letzten Schlag im Jahr 1941
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Vor Pleskau kommt es zu einem ungewöhnlichen Manöver: der Feind bemüht sich, die Stadt im Osten zu umgehen, was unsere gesamte Stellung und somit Leningrad bedrohten würde.
Wir haben drei Panzergruppen gesichtet.. zu viel für zwei sowjetische Korps.
Wir müssen umgruppieren.
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Der Feind regeneriert sein Truppen. Für uns ein Glücksfall, denn so können wir weitere Truppen nach Smolensk schicken.
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Auch im Osten der Ukraine herrscht relative Ruhe... der Feind frischt seine Verbände auf.
Rostow werden wir wohl nächste Runde verlieren.
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In den vergangenen Runden war es immer so, daß die feindl. Jagdflieger bei unseren Jägern pro Angriff 0-2 Punkte Schaden gemacht haben. Diesmal haben alle Jäger genau zwei Punkte gemacht, und die StuKas auch.
Wir denken, daß eine ordentliche Portion Glück dabei war... aber auch die Achse hat ordentlich geblutet, fast alle Einheiten haben Verluste.
Wir evakuieren die Takt. Bomber. Über das weitere Vorgehen sind wir uns noch nicht im Klaren... wir warten erst mal die nächste Runde ab. Wenn es die Artillerie erwischt, müssen wir uns was anderes ausdenken.
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Das mit den Jägern ist sehr ärgerlich, aber wohl auf Dauer nicht zu vermeiden.
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Dafür waren die Fortschritte der Wehrmacht in Rußland eher gering.
Nächste Runde wir nochmal bitter, aber dann ist Ruhe.
Zug 62
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19. September 1941
Schadensbegrenzung
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Wir erhoffen uns, daß wir eine weitere Runde Zeit gewinnen, um Luga zu schützen.
Nächste Runde bekommen die Russen 9 frische Einheiten.
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Der Angriff kann nächste Runde beginnen. Allerdings sind wir uns nicht so sicher, ob die ihn wirklich durchführen sollen.
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Die Briten entwickeln Industry 1.
Die Amis entwickeln Industry 3.
Die Russen entwickeln Industry 2.
Alles sehr industrielastig.
Eine Flakeinheit nach Afrika? Hattet ihr per hausregel die Flaks gestärkt oder war das ein anderes Spiel? :)
Duke of York
17.09.15, 10:04
Eine Flakeinheit nach Afrika? Hattet ihr per hausregel die Flaks gestärkt oder war das ein anderes Spiel? :)
Das war Unser AoD-Spiel gegen den werten Managarm.
Hier bringt das nichts, weil die Flak ohne Aufwertung relativ sinnlos ist.
Werter Ruppich,
das würde nichts bringen... die Flaks sind in SoE nutzlos. Wir haben bereits die Jäger zurückgekauft, und die werden deutlich früher in Nordafrika sein, als eine Flak-Einheit per Transport. Wir müßten sie erst produzieren und dann verschiffen... dauert bis Mitte 1942.
Die Jäger werden bereits Anfang 1942 wieder dort sein.
Werter Duke,
mit "relativ sinnlos" schmeichelt Ihr der Einheit über Gebühr!
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Zug 63
26. September 1941
Die Faschisten schlagen zu... hoffentlich zum letzten Mal.
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Der Feind vernichtet die Verteidiger von Pleskau, nimmt aber die Stadt nicht ein.
Luga hält eine weitere Runde.
Das deutsche Armeekorps im Südosten von Narwa triggert die Finnen.
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Leider startet der massive Angriff in dieser Runde... sonst hätten wir massiv Kräfte nach Smolensk beordert.
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Der werte Sugar geht ein hohe Risiko und nimmt ohne Aufklärung Woronesch ein, ignoriert dafür aber Kursk.
Es ist ziemlich übel, Woronesch zu verlieren, aber dafür haben wir Kursk noch.
Uns bietet sich damit eine Möglichkeit. Wir legen uns bereits jetzt fest, daß unser Gegenschlag 1942 im Raum Kursk erfolgen wird. Selbst wenn wir die Stadt verlieren, wird hier der Nagel platziert, den wir einschlagen werden.
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Ohne weiteren Kommentar.
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Auch das entwickelt sich zum Running Gag: immer sind es Jagdflieger, die unsere Bodeneinheiten ausradieren.
Sowohl in Rußland als auch in Libyen.
Das hätte wirklich anders laufen können... ist es aber nicht.
Nun gilt es, den Italienern einen harten Kampf zu liefern, bis die frischen Truppen bereitstehen.
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Wir können uns die Verluste leisten... aber nicht die verlorenen Städte.
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Sch.... Finnen.
Zug 64
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10. Oktober 1941
Der russische Bär erwacht, und die Briten schlagen zurück
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Und ewig grüßt das Murmeltier... wir greifen mit einem russischen Korps die Panzer bei Pleskau an... Forecast 3:1, Ausgang 4:0. Wieso immer doppelte Bestrafung?
Aber zu den guten Nachrichten.. wir stellen eine frischen Einheit in Pleskau auf, eine weitere geht nach Leningrad.
Auch Narwa wird auf Sollstärke gebracht, und die beiden Panzergruppe vor der Stadt haben Supply 2. Vielleicht hält Narwa.
Und wenn nicht: nächste Runde kommen wieder einige Einheiten.
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Wjasma und Brjansk sind besetzt.
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Wir schneiden die Panzergruppe im Osten von Kursk ab... kaum Supply.
Über die weitere Entwicklung möchten wir nicht mutmaßen.. bei einem aggressiven Vorgehen des werten Sugar können wir Kursk verlieren, und wenn er konsolidiert, wären wir einen großen Schritt weiter.
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Trotz IW2 haben die Italiener wenig Chancen... die Briten verlieren jeweils nur einen Punkt, und die Panzergruppe Boron vernichtet die 5. Armee.
Unter dem Counter stehen die Neuseeländer.
Wir haben die Panzergruppe Boron in der Oase geparkt.. gibt Air Defense +1, womit die Einheit 3 hat. Nach unserem Verständnis dürfte das eine Forecast von 0 ergeben... und die Panzergruppe hat fast 3 Erfahrungssterne.
Mal sehen, was der werte Sugar daraus macht.. am Boden sind die Italiener gnadenlos unterlegen, aber die Luftwaffe regiert... und wir bekommen erst in ein paar Runden unsere Jäger zurück.
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Wir werden auch die zweite Einheit Jäger wieder aufstellen.
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Wir sind heilfroh, daß wir den Irak haben.
Die Amis haben schon wieder zwei Durchbrüche gehabt... aber wir haben leider vergessen, welche.
Die Russen sind bei HT3 über 50%, könnte also jede Runde passieren.
Die letzten Runden waren wirklich eklig, aber man sieht Licht am Ende des Tunnels.
Hoffentlich ist es kein entgegenkommender Zug.
hohe_Berge
17.09.15, 10:29
Es ist wie es ist. Nach meiner Meinung darf der werte Sugar einpacken. Wenn Er eine frühen Angriff auf Rußland startet, außerdem noch weit in Feindesland, dann muss es Vorwärts gehen. Der werte Sugar macht dieses ja nicht schlecht, Ihm fehlt aber der punsch seiner Luftwaffe. So werden in Afrika und in Rußland unnötige Verluste eingefahren, die sich die Achse nicht erlauben darf/kann. Die mech. Truppen der deutschen müssen Elite Status bekommen, sonst geht es ab Ende 42 so gar nicht mehr weiter. Das passiert bei den ständigen Verlusten aber leider nicht. Dieses Spiel wird der werte HvS aufgrund der MPPs für sich entscheiden.
Glück Auf
Kardinalinfant
17.09.15, 10:48
Werter HvS,
da hat Euch das Vorpreschen der Italiener aber in die Karten gespielt. Wären die in Linie geblieben, wäre es ohne die Artillerie vermutlich erstmal schwierig geworden. So aber habt Ihr trotz (oder gerade wegen?) der jüngsten Erfolge des werten Sugars doch auf einmal die Gelegenheit, die Sache in Eurem Sinn zu entscheiden.
Eine kleine Anmerkung zum Panzer in der Oase: Grundsätzlich ist es definitiv richtig, den dort zu parken. Aber wir glauben, dass die Verteidigungswerte anders zu verstehen sind, als ihr meint. Euer Panzer hat upgegradet Air defense 2, d.h., dass er beim Angreifer 2 Punkte Schaden verursachen kann (abhängig noch von ein paar anderen Faktoren, aber vereinfacht ausgedrückt ist es so). Das wirkt sich aber nicht schadensmindernd auf die verluste Eures Panzers bei Angriffen auf ihn aus. Der defense Bonus der Oase (+1) dürfte dagegen - so wie ihr es wohl meint - die Verluste vermindern, die Euer Panzer selbst bei Angriffen des Gegners erleidet...
Ansonsten glauben wir, dass Ihr mit der Gegend um Kursk richtig liegt, wenn Ihr dort Euren Gegenschlag plant. Die bietet sich ohnehin grundsätzlich an, da das Gelände Panzervorstöße begünstigt und die Linien der Deutschen dort sehr lang sind. Das wird durch Woronesch natürlich noch zusätzlich verstärkt.
Hoffentlich geht es unserer Panzergruppe nicht an den Kragen.
Mal schauen was bei Kursk passiert, ein Großteil eurer Divisionen dort wird wohl sterben, aber sie sind ja zum Glück billig und sollen ja sowieso primär Zeit erkaufen. Kursk selber denken wir aber wird diese Runde halten.
Könntet Ihr nicht amerikanische Flugzeuge schneller nach Afrika bringen als die Ersatzbriten? Oder schaffen es die Amis nicht im Dezember in den Krieg zu kommen?
Kardinalinfant
17.09.15, 14:49
Bei den Amis dürfte aber das Problem sein, dass den Flugzeugen auf die Schnelle kein HQ beigefügt werden kann, so dass die zunächst deutlich unterlegen kämpfen müssten...
Admiral Hipper
17.09.15, 16:14
Wären nicht ein paar Pak-Einheiten für die Russen sinnvoll? Die sind billig und relativ schnell zu produzieren.
Wir sind übrgiens sehr erfreut über gleich zwei Updates.:top:
Sehr interessante Partie, Wir sind schon gespannt ob Ihr mit den neuen Truppen im Osten die Lage stabilisieren könnt. Wann werden gleich noch die sibirischen Einheiten getriggert? Smolensk?
Danke für einen - wieder einmal - spannenden und erklärenden AAR.
Um Uns vom Kauf zu überzeugen, muss da aber mehr kommen. Viel mehr. :D
Werter HvS, was steckt hinter euren "Harakiri"-Attacken, bei Forcasts mit 3:1, 4:1 ? Nach dem Motto, sowieso verloren, da können wir auch noch einen Schadenspunkt machen? Wäre es nicht besser das bisschen Bereitschaft und Moral zu tanken dann mehr Schaden anzurichten, wenn der Feind die Truppen "befriedet" ?
Strategienordi
17.09.15, 21:19
Werter clone,
wenn wir das richtig überblicken, dann greift der werte HvS die gegnerischen Panzer mit dieser Vorhersage an. Das dürfte den simplen Grund haben, die zu verschleissen. Der werte Sugar greift erst mit Inf an, die Panzer erledigen dann weitesgehend schadlos den Rest. Dadurch kriegen die Erfahrung und es kostet weniger MPP beim Auffrischen. Zudem bleiben die Panzer so einsatzbereit.
Grundsätzlich wäre es besser nur zu verteidigen, aber hier macht der Angriff Sinn um wenigstens etwas Schaden an den Kerneinheiten des Gegners zu machen.
Ein Match auf hohem Niveau. :) Macht Freude zu beobachten. Wie gefährlich sind die Finnen in dieser Lage?
Werter hohe_Berge,
ganz so optimistisch sind wir nicht. Wir haben uns in Rußland einfach zu viele taktische Fehler erlaubt, und die Lage der Achse ist durchaus nicht schlecht. Vieles wird sich in den nächsten Monaten entscheiden, aber nicht alles. Wir halten es mittlerweile für möglich, daß wir ein spannendes Match bis zum Mai 1947 erleben. Wir haben mal gesagt, daß wir grundätzlich die Chancen der Achse in diesem Szenario auf 20:80 einschätzen. Durch die taktische Überlegenheit des werten Sugar sind wir mittlerweile bei 40:60, vielleicht sogar bei 50:50.
Werter Kardinalinfant,
in der Tat war der Angriff der Italiener genau das, was wir gebraucht haben. Die Lage in Libyen ist zwar nicht rosig, aber besser als im RL.
Zu Eurer Aussage bezüglich des mathematischen Modells können wir nicht allzu viel sagen... das haben wir nämlich noch nie richtig verstanden.
Wir dachten immer, daß die Kampfwerte irgendwo auch komperativ sind, sonst würden sich ja bei den Panzern auf höheren Stufen Ergebnisse von 5:7 oder so ähnlich ergeben, was nicht der Fall ist.
Nebenbei bemerkt: Kursk gibt es nicht mehr.... das heißt jetzt K-Stadt oder so ähnlich.
Wegen der amerikanischen Jagdflieger: Ihr habt Recht, aber wir brauchen die Masse.
Werter Boron,
die Panzergruppe lebt und hat nach wie vor 2 Sterne.. aber in Kursk wird deutsch gesprochen.
Werter suo,
wir werden sowohl die britischen als auch die amerikanischen Jagdflieger nach Libyen verlegen. Den Nachteil, der durch das fehlende HQ entsteht, werden wir in Kauf nehmen müssen. Auch werden wir bis zum Frühjahr die BEF-Armee und ein weiteres Korps wieder aufstellen, die wir im Bedarfsfall nach Libyen verlegen werden. Wir haben nur die Jagdflieger zuerst in Auftrag gegeben, weil die länger brauchen.
Werter Hipper,
die PAKs befinden sich auf unserem Einkaufszettel... aber momentan stehen erst mal die Panzergruppen im Vordergrund. Sobald wir den Force Pool bei den Panzern ausgereizt haben, kommen die PAKs dran. Wir wollen unbedingt Bedrohungspotential schaffen.. und im Angriff sind die PAKs nicht allzu gut.
Werter Werth,
wir glauben, daß noch viel mehr kommen wir. Gerade die letzten Runden waren sehr ernüchternd... es ist einfach alles schief gelaufen, was schief laufen konnte.
Der Verlust von Kursk und Woronesch trifft uns ins Mark... eine der beiden Städte wäre ja zu verkraften gewesen, aber nicht beide.
Werter clone,
mit 4:1 greifen wir nicht an... 3:1 schon eher. Dahinter stecken einfach wirtschaftliche Überlegungen. Bspw. kostet uns die Neuaufstellung eines sowjetischen Korps gut 50 MPP, und den werten Sugar dürfte ein Stärkepunkt bei seinen Panzern ca. 25 MPP kosten. die Relation bei Korps und Panzergruppen ist also ca. 1:5, aber mit diesem Forecast würden wir nicht angreifen.
Bei Smolensk haben wir mit 3:2 angegriffen und 2:2 erzielt. Unsere Infanterie wird von den deutschen Panzern meist "zu Null" abgeschlachtet, als müssen wir die Chance nutzen, wenigstens etwas Schaden anzurichten. Es geht uns darum, daß die Deutschen Verluste erleiden.. und diese Strategie funktioniert bisher, was uns der werte Sugar auch schon bestätigt hat.
Werter Cfant,
wir sind mit unserer Leistung nicht besonders zufrieden.. taktisch ist uns der werte Sugar im Längen überlegen. Aber wir verstehen Eure Sichtweise... es wird sicherlich noch spannend werden.
Die Finnen sind im Grunde nicht gefährlich... sie sind nicht in Lage, eine unserer Einheiten zu vernichten. Die einzige Gefahr könnte sein, daß sich eine unserer Einheiten zurückzieht, und das müssen wir verhinden, indem wir die Rückzugsmöglichkeiten zustellen.
In der Tat bieten die Finnen eine interessante Gelegenheit, weil deren Auffrischung sehr teuer ist.. die Minors kosten 50% mehr.
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Zug 65
24. Oktober 1941
Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es auch schief
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Der Feind nimmt Pleskau ein, aber Luga ist noch unter unserer Kontrolle.
Die Entwicklung im Norden ist nicht sehr vorteilhaft, aber zumindest haben wir die Einnahme von Leningrad in 1941 verhindern können.
Wir bemerken deutlich, daß die deutschen Einheiten immer schlechtere Werte haben. Eine weitere Offensive halten wir für unwahrscheinlich.
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Damit haben wir ja gerechnet.
Auch hier gehen wir davon aus, daß die Achsenmächte in diesem Jahr ihre Ziele erreicht haben.
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Die Lage in Kursk ist eine Katastrophe. Die deutschen Panzer umgehen unsere Stellungen und nehmen die Stadt ein, und drei unserer Einheiten sind abgeschnitten.
Eine taktische Meisterleistung des werten Sugar, die wir hätten vereiteln können, wenn wir ein Korps in den Nordwesten der Stadt gestellt hätten. Haben wir aber nicht.
Wir möchten an dieser Stelle bemerken, daß die taktische Finesse unseres Gegners den weiteren Verlauf des Spiels noch sehr deutlich beeinflussen wird.
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Die Italiener ziehen sich auf defensivere Stellungen zurück.
Zwar kostet uns das ein Korps, aber mir möchten an dieser Stelle daran erinnern, was eine zusätzliche deutsche Panzergruppe hätte bewirken können.
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Das übliche... und zum Glück nicht auf Low Supply.
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Die Achse hat ein Boot auf See, und wir auch... der Effekt hebt sich auf.
Zug 66
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7. November 1941
Der Winter naht
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Wir versuchen, die Stellung bei Leningrad zu sichern.
Wir denken bereits darüber nach, eine Panzergruppe nach Leningrad zu beordern, um mit den Finnen fertig zu werden.
Die Kosten für die Auffrischung der finnischen Verbände sind um 50% teurer, und auf Dauer ist ein Abnutzungskrieg für die Achse nicht sinnvoll.
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Wir gehen davon aus, daß der Feind 1942 auf Moskau marschieren wird.
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Alle Einheiten sind auf Positionen, wo sie mindestens Supply 5 haben.
Wenn der werte Sugar Orel haben möchte, wir er es bekommen... aber wir gehen davon aus, daß er unsere Infanterie vernichten wird.
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Da die Stadt noch eine Landverbindung zur Hauptstadt hat, wäre es theoretisch möglich, von dort aus einen Gegenschlag zu führen.
Wir müßten dazu ein HQ kaufen, aber das werden wir nicht tun.. wenn die Landverbindung gekappt wird, wäre der Plan schon schief gegangen.
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Das Korps im Norden von Simferopol soll die von den Deutschen besetzten Minen aufklären und ggf. zurückerobern.
Die beiden deutschen Panzergruppen bei Rostow müssen noch auf HT2 aufgerüstet werden.. kostet pro Einheit 60 MPP.
Wir rechnen damit, daß der werte Sugar im Verlauf des Winters HT3 bekommen... wir hoffentlich auch.
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Die Briten haben zwei Jagdflieger in Produktion. Ab Frühjahr 1942 wollen wir vier Jagdflieger in Libyen haben... und zwei Takt. Bomber.
Die Fremdenlegion kommt auch bald.
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Momentan produzieren wir gut 1.000 MPPs, die Achse ca. 650.
Wir sind erleichtert, daß der werte Sugar keinen Konvoikrieg in der Norwegischen See führt.. das würde den Russen die Lebensader abschneiden.
Auch sind wir begeistert, daß die Amis schon Industry 3 haben... das wir im weiteren Verlauf extrem wichtig werden.
Berichtet Ihr life oder ist die Partie schon weiter? Ich deutet immer wieder dramatische Entwicklungen an :)
Werter Cfant,
hier ist alle live..... wir spielen einen Spielzug, machen die Screenshots, schicken dem werten Sugar die Antwort und schreiben dann.
Müssen wir auch... wir würden sonst die Hälfte vergessen. Mindestens.
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 67
21. November 1941 - Feindaktivitäten
Die Wehrmacht nutzt das gute Wetter und beißt nochmal zu
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Die Finnen greifen weiter an, erzielen aber keinen wirklichen Vorteil.
Bemerkenswert: ein Zerstörer und ein Schwerer Kreuzer der Kriegsmarine beschießen jeweils einmal das sowjetische Korps im Süden von Leningrad, und beide Schiffe erzielen Treffer.
Sowas hätten wir auch gerne mal.
Im Raum Smolensk herrscht Ruhe.
http://imageshack.com/a/img537/4124/2LNK2N.png
In seinem Zug hatte der werte Sugar noch gutes Wetter... leider.
Die Armee wird auch nicht überleben.
Die Schlacht um Kursk endet mit einer krachenden Niederlage und hohen Verlusten für uns, während die Deutschen nahezu nichts verloren haben.
Da haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
http://imageshack.com/a/img661/9121/MXASl0.png
Auf der Krim erleiden wir die maximale Strafe: vier ungarische und rumänische Armee standen ein Feld weiter und werden das Korps bald zerstören.
Wenn wir die Einheit in Simferopol platziert hätten anstatt ein Feld weiter im Norden, hätten wir die Stadt wohl eine Weile verteidigen können.
Das hätte wirklich nicht blöder laufen können.
http://imageshack.com/a/img538/5999/hyi72g.png
Im Süden nutzt die Wehrmacht das gute Wetter und vernichtet eines unserer Korps.
Zum Glück kommt bald das Winterevent.
In Nordafrika passiert nichts. Entweder hat der werte Sugar seine Truppen regeneriert, oder die Luftwaffe wurde verlegt.
Wir glauben an ersteres.
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So langsam gehen uns die hohen Verluste ziemlich auf die Nerven.
Wir müssen besser spielen... seit ein paar Runden geht alles schief, was wir anfassen.
http://imageshack.com/a/img537/3689/XtxaZY.png
Jeder MPP zählt.
Zug 68
http://imageshack.com/a/img538/6141/zCXayl.jpg
5. Dezember 1941
Die Amerikaner treten in den Krieg ein.
http://imageshack.com/a/img537/2713/wygu0b.png
Im Norden von Leningrad zeigen wir den Finnen, daß ihre Kräfte nicht ausreichen.
Wir sind gespannt, ob der werte Sugar im Dezember noch einen Angriff ausführt.
Ansonsten gibt es aus Rußland nichts zu berichten.
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Die Rüstungsmaschinerie läuft an. Wir brauchen unbedingt HT3... ist aktuell bei 64%.
http://imageshack.com/a/img912/7479/i43f03.png
Wenigstens sind die Amis mit von der Partie. Das gibt einen NM-Bonus für die Russen, die damit wieder über 90% sind... sehr wichtig.
Und die Briten bekommen Advanced Aircraft 2... auch sehr wichtig.
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 69
19. Dezember 1941 - Feindaktivitäten
http://imageshack.com/a/img673/438/qNgVxX.png
Hier ist alles, wie wir es erwartet haben. Der Feind bereitet weitere Angriffe vor, ist aber sonst ruhig.
Auch im Raum Smolensk gibt es nicht zu beobachten.
http://imageshack.com/a/img909/7239/8eMGbb.png
Wir sind überrascht, daß der Feind Mitte Dezember noch einen Angriff wagt... schließlich haben wir Winter, und das Event naht. Wir hätten das nicht gemacht, aber der werte Sugar hat schon öfter Dinge gemacht, die wir unterlassen hätten.. und damit Erfolg hat.
Auf jeden Fall ist das ein Problem, denn die Panzergruppe 1 bedroht Orel, und wir wollen nicht noch eine Stadt verlieren.
Es sei erwähnt, daß der Rückzug des Korps denkbar ungünstig für uns ist.. wenn es an Ort und Stelle geblieben wäre, hätten wir es einfach aufgefrischt.
http://imageshack.com/a/img673/9083/Ki1Oel.png
Auch im Süden überrascht uns die Wehrmacht.. und nimmt Krasnodar ein.
Auch wenn sich das komisch anhört: wir wittern Morgenluft.
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In Libyen greifen die Achsenmächte an. Zwei Angriffe mit den ital. Bombern, einer mit StuKas und drei mit Jagdfliegern.
Das HQ bekommt einen Punkt Schaden, während wir bei den Feindtruppen fünf mal Schäden beobachtet haben, was den Angriff in einen klaren Punktsieg der Briten verwandelt. AA1 sei Dank.
Wir wundern uns, warum die zweite StuKa nicht angegriffen hat.. oder ist die etwas schon in Rußland?
http://imageshack.com/a/img905/8628/oSLorL.png
Der einzige Verlust.
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Und auch nur eine Stadt... hoffentlich bleibt das so.
Zug 70
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2. Januar 1942
Das neue Jahr bringt erste Freud
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Mal sehen, ob das Manöver etwas bringen wird. Zumindest hat die deutsche Panzergruppe in der nächsten Runde Supply Null.
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Auch hier gelingt es und, die beiden Einheiten vom Nachschub abzuschneiden.
Schönheitsfehler am Rande: wir greifen das HQ Rommel an und schaffen es mal wieder nicht, ein gute Gelegenheit zu nutzen.
Forecast 0:1, Ausgang 0:0. Der eine Punkt hätte zusammen mit dem Winter-Event einiges bewirken können.
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Wir haben neben den Panzern auch ein paar PAKs gekauft. In zwei Runden stehen sie zu Verfügung.
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Es dauert noch, bis die Briten in Libyen eintreffen.. zwar bekommen wir beide Jäger nächste Runde, aber die müssen wir erst aufrüsten und mittels Operate hierher bringen, was weitere zwei Runden dauert.
So werden die Amis schon mal eine kleine Überraschung für den werten Sugar sein. Wir können uns nicht vorstellen, daß ihm die letzte Runde gefallen hat, und gegen frische Einheiten mit Advanced Aircraft 2 wird es nicht besser.
Analyse & Pläne
Das schlimme zweite Halbjahr 1941 ist beendet, und wir wollen ein wenig über die Lage in Rußland plaudern. Uns sind einige taktisch Fehler unterlaufen... die Dinge in Riga, Kursk, Woronesch und Simferopol hätten durchaus besser laufen können.
Wir haben nicht schlecht gespielt, aber der werte Sugar ist einfach besser. Die Lage im Norden und in der Mitte ist erwartungsgemäß, nur der Verlust von Wornesch ist ärgerlich und erleichtert dem Feind den für 1942 zu erwartenden Angriff auf Moskau.
Mit den ersten Monaten von Operation Barbarossa waren wir absolut zufrieden, aber ab September ging so ziemlich alles schief, was wir angefaßt haben. Auch für den weiteren Verlauf wird es entscheidend sein, daß der werte Sugar uns taktisch deutlich überlegen ist.
Strategisch betrachtet ist es so, daß der werte Sugar fast so weit nach Osten vorgedrungen ist wie wir im AAR gegen den werten Löwenherz. Allerdings ist es so, daß wir damals schon HT3 und IW2 hatten, und die muß der werte Sugar noch nachrüsten. Auch hatten wir die Rumänen auf IW2, und das ist beim werten Sugar nicht der Fall. Wir glauben, daß er mit erheblichen MPP-Defiziten zu kämpfen hat.
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Wir sehen: seit Ende der Kämpfe in Frankreich hat das Deutsche Reich 7.300 MPP verloren, Transportkosten nicht mitgerechnet.
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Die Sowjetunion, die ja wirklich mit großen Schuhen ins Gesicht getreten bekommt, bringt es auf 7.500 MPP.
Verantwortlich dafür ist der Tanz auf zwei Hochzeiten, den der werte Sugar eingegangen ist.
Er wird es sicherlich als Erfolg sehen, daß wir Libyen immer noch nicht haben. Aber man möge bitte bedenken, was Libyen bedeutet: 10 MPP pro Runde für die Italiener.
Wir hingegen sind sehr froh, daß die Luftwaffe so massiv in Libyen ist... aber 1942 haben in Rußland Panzer zu Verfügung, und wir wollen nicht, daß die von den garstigen StuKas eingebeult werden.
Sicherlich gibt es andere Meinungen, aber wir sind sehr froh darüber, daß die Achse in Libyen aktiv ist. Zwar haben die Briten zwei Einheiten verloren, aber das hätte noch viel schlimmer ausgehen können.
Anfang 1942 ändert sich die Lage in Libyen grundlegend. Wir bekommen am Ende von Runde 70 eine weitere Einheit Jagdflieger, einen Takt. Bomber und die 10. Armee, die in Jerusalem aufgestellt wird.
Zusammen mit den Amis haben wir 5 Jagdflieger, 3 Tak. Bomber und das Bomber Command, sind der Achse also deutlich überlegen. Alle Jäger haben AA2 und LR1, und wir hoffen, daß sich die Deutschen auf einen Abnutzungskampf einlassen... jeder MPP, den wir ihnen abnehmen können, fehlt in Rußland. Realistisch betrachtet haben die Achsenmächte keine Chance mehr, Nordafrika zu verteidigen.
Wir hoffen, auf dem Rückzug das deutsche HQ zu erwischen. Anschließend dampfen alle Einheiten ab nach England, wo je nach zeitlicher Entwicklung der Angriff auf Europa beginnen wird.
http://imageshack.com/a/img540/9894/NJTH2c.png
Ein Frage für die wirklichen Kenner des Spiels: in dem MPP-Graph steht, daß die SU mehr als 560 MPPs bekommt... die grüne Linie ist ja oberhalb von 560 MPP. Aber wir bekommen doch nur 500, zzgl. der Konvois.
Kann uns das jemand erläutern?
Wir auch immer: die Achse steht in Rußland sehr gut, und wir ziehen in Erwägung, anstatt eines aggressiven, lokal begrenzten Angriffs eine eher hinhalten Taktik zu spielen, bis die Westalliierten 1943 Operation Smörebröd oder 1944 Operation Overlord starten können. Insbesondere beim Overlord ist es wichtig, daß wir zu diesem Zeitpunkt noch Moskau kontrollieren, sonst gibt es den massiven NM-Bonus nicht.
Am Ende unserer Runde wir das Winter-Event ausgelöst... es fehlen nur die Sibirier.
Jörg von Frundsberg
20.09.15, 15:21
Sieht ja spannend aus ^^ bin gespannt wie es weiter geht !!! wir wollen schneller lesen werter HvS
Admiral Hipper
20.09.15, 15:40
Hmm...die Sibierer müssten eigentlich erscheinen, da Voronez ein Trigger ist. Spätestens im Mai 42 kommen sie dann aber.
Und wenn Ihr schon alle Panzer in Produktion habt, bekommt Ihr noch zwei weitere dazu.
Wollt Ihr Persien noch mit der Roten Armee erobern -- wann bietet sich das zeitlich an?
Duke of York
20.09.15, 16:21
Ein Frage für die wirklichen Kenner des Spiels: in dem MPP-Graph steht, daß die SU mehr als 560 MPPs bekommt... die grüne Linie ist ja oberhalb von 560 MPP. Aber wir bekommen doch nur 500, zzgl. der Konvois.
Kann uns das jemand erläutern?
Der Einkommensgraph beinhaltet auch das Konvoieinkommen.
Wenn Ihr mal einen alten Spielstand ladet und den Konvoi von UK nach SU auf 0% stellt, wird der Graph auch nur die 500 MPP zeigen. Nachdem Ihr einmal mit dem werten Sugar das Testsave hin- und hergeschickt habt, versteht sich. ;)
Diese deutsche Winteroffensive wirkt auf mich schon etwas verzweifelt... das Winter-Event kennt Euer Gegner ja - eventuell hinkt er seinem Zeitplan zu stark hinterher.
Weiterhin höchste Spannung.
Wir finden die Winterangriffe der Deutschen nicht so schlimm, solang sie mehr Schaden machen als sie einstecken ist ja alles in Ordnung. Schlimm wird es erst in ein paar Zügen wenn die Sowjets ihre ganzen Panzer bekommen. Noch sind die Amis ja fast nicht im Spiel, d.h. es herrscht in etwa Einkommensgleichgewicht bei den am Kampf beteiligten Parteien.
Verliert Russland 1942 wesentlich mehr als Maikop sollte dies sehr weh tun. 1942 sollte auf alle Fälle noch ganz ein Jahr der Achse sein, ausser dem werten HvS gelingt ein überraschender Schlag, was durchaus passieren kann, da er ja seine Panzer irgendwo massieren kann.
Duke of York
21.09.15, 08:38
Werter HvS,
könntet Ihr bitte auch regelmäßig den Personalstand der Roten Armee (Anzahl Bodentruppen) mit posten?
Werter GröFrunSaZ,
wir schreiben durchschnittlich ein Update am Tag.. eine höhere Geschwindigkeit ist nicht unbedingt realistisch.
Aber immerhin gefällt es Euch, das ist schon mal wichtig. :D
Werter Hipper,
die Sibirier erscheinen am Ende von Runde 72.. wir haben nur leider den Screenshot verpatzt.
Die von Euch angesprochenen zwei zusätzlichen Panzergruppen produzieren wir absichtlich nicht. Wir gehen nicht davon aus, daß wir im weiteren Verlauf keine Panzer mehr verlieren. Wenn wir bspw. einen Panzer mehr auf dem Feld haben als der Force Pool hergibt, dann können wir diesen nicht wiederkaufen, wenn er zerstört wird... wirtschaftlich ist das dasselbe, wie wenn er auf Low Supply zerstört wird. Wir haben also absichtlich zwei Slots freigelassen, die mit den Sibiriern aufgefüllt werden.
Werter ThomasL,
wir können Persien nicht erobern, weil dann die Türken im Krieg sind.... und das wollen wir vermeiden.
Werter Duke,
das mit dem Konvoi verstehen wir ja noch.. aber schaut bitte mal auf den Graph der Sowjetunion, und Ihr werdet sehen, daß der Strich merklich über den 560 MPPs ist, und nicht nur 3 Punkte. Da stimmt etwas nicht.
Die Truppenstärke der Russen können wir gerne posten, aber seht uns bitte nach, wenn wir das mal vergessen.
Werter Cfant,
der werte Sugar hat sich dazu entschieden, daß Winter-Event schlichtweg zu ignorieren. Daraus erwachsen Vor- und Nachteile.
Werter Boron,
wir haben uns dazu entschieden, hinhaltend zu spielen. Einen massiven Schlag wird es wohl nicht geben, weil wir immer noch kein HT3 haben. Wir werden versuchen, dem werten Sugar unsere Panzer zu "zeigen" und ihn so zur Vorsicht zu zwingen.
1942 wird nochmal das Jahr der Achse, und wir gehen davon aus, daß wir Leningrad verlieren werden. Aber dieses Jahr haben wir mehrere HQs dabei, und deswegen werden die Werte unserer Truppen besser sein als 1941.
Warten wir es ab... aber auf jeden Fall kann die Achse 1942 wirtschschaftlich keine allzu großen Sprünge machen... selbst wenn wir Leningrad, Moskau und Maikop verlieren, sind das gerade mal 45 MPPs.
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Zug 72
30. Januar 1942 - Feindaktivitäten
Erste deutsche Rückzüge
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Auch wenn keine Angriffe stattfinden, so ist der Plan der Wehrmacht deutlich.
Wir rechnen nicht damit, Leningrad auf Dauer halten zu können.
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Wir haben nicht damit gerechnet, die Panzergruppe wirklich zu erwischen... aber wir haben einstweilig Orel gerettet.
Das ist durchaus als kleiner Erfolg zu werten.
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Auch die Vorkommnisse im Süden sind durchaus als kleiner Sieg zu werten... immerhin haben wir die Achse zum Rückzug gezwungen.
In Libyen passiert gar nichts... der werte Sugar hat die amerikanischen Jagdflieger gesehen und greift nicht mehr an.
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Keiner Verluste... weder Einheiten noch Städte.
Sehr schön.
Zug 72
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27. Februar 1942
Der russische Bär bekommt Nachwuchs
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Wir haben die Armee zurückgezogen, weil wir die Bahnverbindung möglichst lange offenhalten wollen.
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Orel wird zu Festung ausgebaut.
Zwar ist auch die Wehrmacht mit starken Truppen vor Ort, aber die sind noch nicht alle aufgerüstet, und wir bekommen ja auch noch weitere Truppen.
Ganz wichtig: wir verteidigen hier den Weg nach Moskau, und das wollen wir unbedingt halten, bis 1944 die Landung in Frankreich beginnt... sonst geht uns der massive NM-Bonus flöten.
Eine richtige Materialschlacht kann sich der werte Sugar eigentlich nicht leisten, und eine solche wird die Schlacht um Orel wohl werden.
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Wir verlegen weitere Truppen nach Tikhoretsk.... und es werden nicht die letzten sein.
http://imageshack.com/a/img538/1751/jBFd0Q.png
Wenn alle Truppen eingetroffen sind, ist das Kräfteverhältnis ziemlich deutlich:
Achse : Alliierte
HQs 2 : 2
Panzergruppen 1 : 1
Artillerie 1 : 1
Infanterie 3 : 5
Jagdflieger 3 : 5
Takt. Bomber 2 : 3
Bomber 1 : 1
Die ital. Armee haben ungefähr dieselben Werte wie unsere Korps, und gegen unsere beiden Armee haben die Achsenmächte gar nichts, das vergleichbar wäre.
Die Panzergruppe Boron hat Elitestatus und zwei Angriffe, was die Italiener nicht haben.
Wir planen eine Abnutzungsstrategie, die vor allem die Luftwaffe treffen soll.
Vorrangiges Ziel ist nach wie vor, die Russen zu entlasten.
Am Ende unserer Runden treffen die Sibirier ein.
Duke of York
21.09.15, 10:57
das mit dem Konvoi verstehen wir ja noch.. aber schaut bitte mal auf den Graph der Sowjetunion, und Ihr werdet sehen, daß der Strich merklich über den 560 MPPs ist, und nicht nur 3 Punkte. Da stimmt etwas nicht.
Wir gehen ehrlich gesagt nicht davon aus, dass die Grahpen sehr genau sind. Insbesondere dann nicht mehr, wenn die Skala durch enorme Verluste (wie in Eurem Fall bis 1400) stark verschoben wird. Für Uns ist der Graph immer nur eine grobe Orientierung.
Ist es also doch so gekommen, wie ich dachte... sehr spannend!
Als Achse würde ich nur in Leningrad die Materialalschlacht mit allem, was geht, annehmen, daher passt in taktischer Ebene ;-) an den anderen beiden Hauptkampfstellen auf Eure Flanken evtl. in weiser Voraussicht auf, südlich bei Orel und in Richtung Stalingrad , denn das kann sich die Achse ja so nicht leisten und sie brauchen 42 noch Einkommensquellen.
Duke of York
21.09.15, 11:24
Nochmal zum Einkommen der SU ...
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http://imageshack.com/a/img540/9894/NJTH2c.png
Ein Frage für die wirklichen Kenner des Spiels: in dem MPP-Graph steht, daß die SU mehr als 560 MPPs bekommt... die grüne Linie ist ja oberhalb von 560 MPP. Aber wir bekommen doch nur 500, zzgl. der Konvois.
Kann uns das jemand erläutern?
Mögliche Erklärung:
Der MPP-Graph zeigt die Einkommen und Verluste der Vergangenheit. Da ja das aktuelle Rundeneinkommen immer erst am Ende des Zuges berechnet und dann auch im Fenster angezeigt wird.
Dieses weist für diese Runde ein Konvoieinkommen von 63 MPP bei 50% Effizienz (Winter) aus.
Kann es sein, dass in den vorherigen Runden die Effizienz bei 75% lag? Dies würde ja auch für den Konvoi USA->UK gelten, womit auch UK ein höheres Einkommen hat als nur bei 50% und damit wiederum mehr Konvois zur SU schicken kann. Die hätte dann deutlich mehr als nur die 563 MPP Einkommen. Eher so ungefähr 40 MPP mehr und dazu würde auch der Graph passen.
Da der MPP-Graph aber auch für die aktuelle Runde die bereits angefallenen Verluste ausweist und in Relation zum Einkommen setzt, dieses aber noch garnicht berechnet wurde, gehen Wir davon aus, dass das Spiel hier einfach den Wert der vorherigen Runde nimmt. Für diese These spricht auch, dass die Einkommen im Graph für die letzten Runden immer linear gleichbleibend verlaufen.
Um das zu verifizieren, müsstet Ihr mal über mehrere Runden immer am Rundenende MPP-Graph und Einkommensfenster screenshotten :D und mit der Vorrunde verleichen.
Wir sind sehr gespannt wie es weitergeht.
Nachdem wir in den letzten Tagen alle eure AAR´s de letzten Jahre verschlungen haben, freut es uns dass ihr nun mit den Alliieren unter gehen werdet :D
Nein glauben wir nicht - wir hoffen aber auf eine noch längeres spannendes Spiel. :prost:
Admiral Hipper
21.09.15, 17:54
Wurden die Finnen eigentlich mit Motorisierung ausgerüstet oder ist das Flugabwehr?
Motorisierung käme Uns etwas verschwenderisch vor, weil ja ziemlich teuer.
Duke of York
21.09.15, 19:42
Das dürfte Motorisierung sein.
Werter Duke,
Ihr habt wohl Recht... man sollte die Graphen nicht allzu genau nehmen.
Und danke für Euren Ansatz... er ist unserer Ansicht nach richtig.
Werter Berliner,
wir denken auch, daß das Spiel auf des Messers Schneide ist.
Die meisten Regenten wissen, wie garstig es ist, gegen den fiesen Sugar zu spielen. :D
Werter Steiner,
danke sehr. Es könnte durchaus passieren, daß wir in diesem AAR den Frack voll bekommen... abwarten.
Werter Hipper,
die Finnen bekommen als Minor für einige ihrer Einheiten genau das maximale Techlevel der Parent Nation, in diesem Fall Deutschland. Deswegen Motorisierung 1.
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Zug 73
27. März 1942 - Feindaktivitäten
Der Feind hat nicht mehr die uneingeschränkte Initiative
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Wirtschaftlich gesehen war das sogar ein Punktsieg. Eine der beiden Panzergruppen hat 40% ihrer Sollstärke eingebüßt und muß aufgefrischt werden.
Nachteil: wir werden die Bahnverbindung nicht behaupten können... eine Runde mehr, und wir hätten sie mit den Sibiriern besetzen können.
Mal sehen, ob der werte Sugar das realisiert... gehen wir besser mal davon aus. :D
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Anders als in 1941 werden unsere Truppen nicht einfach abgeschlachtet.
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Die eingeschlossenen Deutschen versuchen, Maikop zu erreichen.. klappt aber nicht.
Für uns ein Zeichen, daß der werte Sugar die Einheit abgeschrieben hat.
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Genau so wollen wir das haben... ordentlich Feuerzauber.
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Hier noch ein Blick auf die Sibirier... alle mit einem Erfahrungsstern. Leider sind die wenigsten Einheiten auf einer Bahnlinie, so daß wir sie nicht gleich mit Operate bewegen können.
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Kleine Fische... für unsere Verhältnisse. :D
http://imageshack.com/a/img538/3396/p95Ie3.png
Auch das hatten wir schon schlimmer.
Zug 74
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10. April 1942
Die Truppen formieren sich
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Alles auf Sollstärke. Alles eingegraben. Alles dem Untergang geweiht.
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Unsere Panzer sind für den Feind nicht sichtbar.
Wir wollen an dieser Front hinhaltend spielen.
Eine Rückeroberung von Kursk halten wir für illusorisch... nicht gegen HT3 mit zwei Sternen.
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Auch wenn es nicht viel ausmacht: ein deutsches Armeekorps zu lynchen ist spaßig.
Noch eine Beobachtung: was bringt einem HT3, wenn man nicht genug MPPs hat, seine Einheiten aufzurüsten?
http://imageshack.com/a/img540/9274/a3AjVo.png
Nur die Artillerie wird eine Runde später kommen.
http://imageshack.com/a/img661/2022/ddiAjp.png
Nächste Runde kommt noch ein amerikanische Takt. Bomber.
Hoffentlich greifen die Deutschen an..
Wir warten noch auf HT2 für die Briten.. ist bei über 90%.
http://imageshack.com/a/img661/8362/pBeHaJ.png
Hier sind ist die aktuelle Anzahl der Einheiten.... für den werte Duke.
http://imageshack.com/a/img661/4424/MizMTL.png
War zwar fast bei 100%, aber Hauptsache, HT3 ist im Sack. Nächste Runde beginnen wir mit dem Aufrüsten.
Hätte durchaus ein paar Runden früher kommen können... ist aber nicht so. Wie auch immer.
Duke of York
22.09.15, 07:57
Na das sieht doch nicht soo schlecht aus.
Da Ihr ja von einem Angriff auf Leningrad ausgeht, wäre es hier nicht auch möglich, dem werten Sugar eine Falle zu stellen? Er wird, sollte er ernsthaft angreifen, mit Sicherheit zuerst die letzte Bahnverbindung besetzen. Hier könnte man ihm aus Richtung Novgorod in die Flanke fallen. Er wird vermutlich nicht genug Einheiten haben, um Leningrad komplett zu umfassen und sich gegen Flankenangriffe abzusichern. Wenn er zur Bahn nur einreihig mit Korps vorstößt und dort auch schlechte Versorgung hat, ist er verletzbar.
Wir wissen nicht was die Luftwaffe immer noch in Afrika macht? Der werte Sugar muss doch wissen, dass die Royal Navy nicht im Mittelmeer ist. Damit muss er auch wissen, dass es keine Landung in Italien geben wird. Denn die Regia Marina würde Hackfleisch aus den Landungsbooten machen. Er braucht doch auch nur zwei Marineeinheiten vernünftig zu plazien um zu merken ob die Royal Navy wieder im Anmarsch ist.
Das ist nur noch Kopfschütteln...
... und auch die finnische Motorisierung ist derzeit Geldverschwendung während veraltete Panzer bei Rostow rosten und für die Achse nun fast der Stillstand da ist.
Da kommt nicht mehr viel für den werten Sugar nach der Materialschlacht von Leningrad.
Duke of York
22.09.15, 11:00
... und auch die finnische Motorisierung ist derzeit Geldverschwendung während veraltete Panzer bei Rostow rosten und für die Achse nun fast der Stillstand da ist.
Der werte HvS hatte schon geschrieben, dass die Minor-Truppen sobald sie auftauchen immer mit der aktuellsten Major-Tech ausgerüstet sind. Es hat den werten Sugar also keine MPP gekostet.
Danke-man lernt nie aus, auch wenn man es manchmal doppelt eingeschenkt braucht...
Dann können die Finnen nach dem Durchbruch bei Leningrad im nächsten Winter ja nach Moskau flitzen...
dass die Minor-Truppen sobald sie auftauchen immer mit der aktuellsten Major-Tech ausgerüstet sind
Das ist dann aber nur beim PBEM der Fall? Gegen die KI sind die Truppen nicht voll ausgerüstet...
Überhaupt KI - Wir testen ja fleißig unseren 7-Tage-Mod. - Gerade ist Italien gefallen und alle italienisch kontrollierten Gebiete und Städte sind somit an die ursprünglichen Besitzer übergegangen. In Russland standen die Italiener so, dass nach der Kapitulation*** keine einzige Bahnverbindung von Berlin nach Russland mehr intakt war. Sämtliche deutschen Fronttruppen auf einen Schlag abgeschnitten. Und ja, zumindest so wie Wir zu spielen pflegen ist die KI wegen der Menge an Truppen viel besser als normal. Da sind wirklich tolle KI Züge dabei...
*** Die Kapitulation war aber nur wegen dummer KI überhaupt möglich. Selbst nach der ersten Fehlgeschlagenen Invasion war Italien weitestgehend Unverteidigt. Der zweite Versuch war dann durchschlagend. Ein Mensch hätte da längst Rom und Venedig zugestellt gehabt.
Admiral Hipper
22.09.15, 16:34
Wir würden auch die Schlacht um Leningrad annehmen. Mit ein paar zusätlichen Verstärkungen wird Euer Gegner Leningrad sicherlich nicht im Vorbeigehen einnehmen. Vielleicht könnte Ihr dann auch angeschlagene Panzer erwischen.
An einen überraschenden Angriff in die Flanke des Gegners glauben Wir aber eher nicht, da der Jagdflieger beinahe alle Anmarschwege aufklärt. Die Eroberung von Leningrad würde es sicherlich verzögern oder gar verhindern.
Ein weiterer Pluspunkt für Leningrad sind die motorisierten Finnen. Jeder verlorene Stärkepunkt kostet deutlich mehr MPPs als ohne Motorisierung.
Ansonsten::top: (da freut man sich regelrecht ins Forum vorbeizuschauen nach dem Feierabend)
Werter Duke,
die Idee mit der "Falle" durch einen Angriff von Nowgorod ist nicht realisierbar. Wir haben keine Bahnverbindung in die Stadt, können also nur Neuaufstellungen dorthin schicken.. also kein HQ. Das Gelände ist denkbar schlecht für einen Angriff ohne HQ, die Einheiten würden kaum vorankommen. Auch würden die Deutschen uns wegen des Jägers sehen, es gäbe also keinerlei Überraschungsmoment. Leningrad können wir nicht mehr retten.. aber wir hatten den selben Gedanken wie Ihr. Es geht bloß nicht.
Werter Bigfish,
wir verstehen es auch auch nicht... zumal in Kürze die Bombardierung von Westeuropa beginnt.
Aber wir sind für jede Runde froh, wo sich die Achse in Libyen engagiert... eigentlich könnten wir das noch eine Weile so weiter machen.
Wegen den Finnen: die kommen teilweise mit aktueller Tech, teilweise nicht.
Werter Berliner,
es ist so, daß EINIGE finnische Truppen mit aktuellem Tech-Level kommen (deswegen Motorization), und andere kommen ohne jegliche Tech-Levels.
Der Vorteil für uns: Auffrischen dieser Einheiten ist diabolisch teuer, so daß die Finnen eher passiv bleiben.
Werter Hipper,
wir können die Schlacht nicht annehmen, weil der Feind bereits in Runde 75 die Bahnlinie in die Stadt besetzt hat. Wir müssen also mit den vor Ort befindlichen Truppen den Sieg erringen... aber das wird nur gelingen, wenn die Deutschen Truppen abziehen. Werden sie aber nicht. Wir kämpfen auf Zeit... die Musik spielt im Süden.
http://imageshack.com/a/img538/9748/o8WAf2.png
Zug 75
24. April 1942 - Feindaktivitäten
Der Feind exponiert sich
http://imageshack.com/a/img910/9514/5LeCfq.png
Die Bahnverbindung nach Leningrad ist abgeschnitten. Gegen drei deutsche Panzerkorps können wir nur auf Zeit spielen.
http://imageshack.com/a/img537/3299/ar94Xg.png
Bobruisk war lange genug ein Stachel im Fleisch der Wehrmacht.
Die beteiligte Panzereinheit ist einige Runden aus dem Spiel.. schlechte Infrastruktur.
http://imageshack.com/a/img905/4734/vQ7z42.png
Die Wehrmacht rüstet ihre Panzer auf, aber die Infanterie ist nicht auf dem neuesten Stand.
http://imageshack.com/a/img661/7168/KVGaeH.png
Die Rumänen haben immer noch Tech-Level Null.. aber auf Dauer werden sie Sewastopol bekommen.
Da die Türken bei 82% sind, müssen wir das verhindern.
Wir beschließen, aus der Not eine Tugend zu machen.
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Die Deutschen haben die Invasion des Kaukasus schnell wieder abgeblasen, was einen strategischen Abwehrsieg für uns darstellt.
Und wir haben ein deutsche Armeekorps eingekesselt.
Die strategischen Auswirkungen sind noch viel weitreichender, wie wir weiter unter erläutern werden.
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Allle Achtung, dort unten scheppert es gewaltig. Wenn wir nur Rußland im Auge hätten, müßten wir den werten Sugar einfach weitermachen lassen... tun wir aber nicht.
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Können wir locker ersetzen, und es bleiben noch etliche Punkte übrig.
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Wenn die Achse Sewastopol einnimmt, sind die Türken im Krieg.
Das müssen wir verhindern... und wollen dabei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Zug 76
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8. Mai 1942
Die Lage bessert sich
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Die Royal Navy ist nicht ganz untätig... aber wo nichts ist, kann man nicht kämpfen.
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Ein Angriff auf eine PAK in einer Befestigung dürfte selbst den deutschen Panzern weh tun.
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Wir vernichten eine deutsche Spezialeinheit. Ohne Panzer, nur mit Infanterie und unseren Takt. Bombern. Unsere Verluste sind sehr gering, nur 1 Stärkepunkt.
Das macht uns Mut... die Vernichtung war wirklich einfach. Und die 14. deutsche Armee hat auch 30% verloren, obwohl sie Elite ist.
Desweiteren transferieren wir massive Kräfte ins Umfeld von Orel. Wir planen nicht unbedingt einen Angriff, wollen aber auf das Verhalten der Wehrmacht reagieren können... wenn der werte Sugar einen Angriff durchführt, werden wir das auch tun, denn wir sind ihm von den Kräften her mindestens ebenbürtig, und wir haben weiter Truppen im Zulauf.
Kräftevergleich
UdSSR : DR
Panzergruppen 4 : 3
Panzerjäger 2 : 1
Armeen 4 : 2
Korps 5 : 3
Wir bekommen in den nächsten drei Runden noch fast 10 Einheiten.. können also Verluste schnell ersetzen, was die Wehrmacht nicht kann.
Wir haben uns auch viel Mühe gegeben, daß der werte Sugar unsere wahre Stärke nicht erkennt... zwei der vier Panzergruppen sind für ihn nicht zu sehen, wenn er nicht Long Range 1 hat.
Und selbst wenn er alle unsere Einheiten sieht: wir können mithalten, wir sind bei den relevanten Einheiten 3:2 überlegen.
Unsere Stellung ist weniger exponiert als die der Deutschen, und wenn wir eine Infanterie oder PAK verlieren, ist die Einheit zwei Runden später wieder da.
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Im Süden starten wir die gewagteste Aktion. Im Angesicht der beiden deutschen Panzergruppen in Rostow teilen wir unsere Truppen. Die Panzergruppe bei Maikop widmet sich der Vernichtung des XII. deutschen Armeekorps, damit der werte Sugar denkt, daß wir hier unten sonst keine Panzer haben. Die Infanterie rückt an den Don vor, damit der werte Sugar denkt, daß wir Rostow angreifen wollen. Dann haben wir noch ein Korps in den Westen von Kertsch gestellt, damit der Feind es sieht.. aber die restlichen Truppen bleiben verborgen.
Das witzige daran ist: in Runde 75 hat der werte Sugar mit seinem StraBo die Feindlage bei Kertsch erkundet, aber zu diesem Zeitpunkt war niemand dort. Die Bomber haben von unseren Jagdfliegern eins auf Dach bekommen... mal sehen, ob er das nochmal macht.
Falls es uns gelingt, die Rumänen zu kesseln und Sewastopol zu entsetzen, hat der werte Sugar ein gewaltiges Problem und muß reagieren.
Ansonsten bedrohen wir die wichtigen Minen.
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Wir werden voraussichtlich irgendwann im July angreifen... wir müssen noch einiges vorbereiten. HT2 für die Briten, und die ganze Infanterie muß in Stellung.
Wenn wir angreifen, ignorieren wir Tobruk und vernichten die ital. Infanterie, und danach ist Mekili exponiert. Aber diesem Moment ist die Front nicht mehr haltbar.
Tobruk selbst werden wir erst angreifen, wenn die Artillerie in Stellung ist... das dauert aber noch.
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Die Amis bekommen Advanced Aircraft 3. Das wird im späteren Verlauf noch wichtig werden.
Polykrates
22.09.15, 19:20
Schön zu sehen wie auch endlich die Wehrmacht Rückschläge und Verluste in Russland hinnehmen muss.:) Hoffentlich gehen Eure Pläne für die Krim auf.
Nebenbei bemerkt finde ich die Rollenverteilung überlegene Taktik auf Achsenseite versus überlegene Strategie auf alliierter Seite gar nicht so unhistorisch.;)
Einen wie großen Teil seiner Luftwaffe konzentriert der werte Sugar denn in Lybien? Drei deutsche Jäger und zwei Stukas scheinen ja nicht wenige zu sein, oder?
Deutschland hat ja ~95 Landeinheiten, klar, darunter sind auch die Minors und einige Einheiten werden wertlose Garnisionen sein. Dennoch, gegenüber euren knapp 50 russischen Einheiten sollte sich da schon ein Übergewicht für die Deutschen ergeben. Wir sind gespannt was da 1942 noch passiert. Eine Vermutung wäre noch dass der werte Sugar evtl. für die Türkei Kräfte bereithält wenn diese sich anschließt und von da dann die Briten von hinten angreifen will.
Werter Polykrates,
auf der Krim läuft es sehr gut.
Auch Eure Bemerkung hinsichtlich der taktischen und strategischen Verhältnisse würden wir durchaus unterschreiben. Allerdings müssen wir bemerken, daß die strategische Planung des werten Sugar natürlich erheblich besser ist als das, das der GröFaZ und seine Berater verzapft haben. Ob es die Luftschlacht um England, die Entsendung des DAK, der verspätete Start von Barbarossa, die falate Rolle der Abt. Fremde Heere Ost, die mangelnde Winterkleidung oder noch viele andere Dinge sind: solche Fehler macht unser Gegenspieler nicht.
Der werte Sugar hat zwei StuKas und drei Jagdflieger in Libyen, etwa die Hälfte der gesamten Luftwaffe.
Werter Boron,
sehr richtig. Die Garnisonen in Frankreich, Jugoslawien und Rußland machen allein schon ca. 20 Einheiten aus. Die ganzen Ungarn, Rumänen, Bulgaren und Finnen muß man auch noch abziehen, und dann kommt man zu der Erkenntnis, daß die Wehrmacht und die Rote Armee ungefähr gleichstark sind. Die Wehrmacht hat bessere Kommandeure und erfahrenere Einheiten, aber die Rote Armee hat bessere Versorgung und den Vorteil, in jeder City und Town aufstellen zu können, was gerade in der folgenden Runde extrem deutlich wird.
Die Türkei wird der werte Sugar wohl nicht bekommen, wenn wir uns die Lage auf der Krim ansehen.. aber seht selbst. :D
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Zug 77
22. Mai 1942 - Feindaktivitäten
Die Deutschen kämpfen verbissen
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Wir sind etwas überrascht... Nowgorod ist nun wirklich nicht wichtig... das hätte man auch locker nach Leningrad erobern können.
Was uns noch viel mehr wundert: das deutsche Armeekorps nördlich von Nowgorod ist ein Feld zu weit südlich, um die Bahnlinie vollständig zu blockieren.
Wir können also die Verbindung nach Leningrad wieder öffnen.
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Die Deutschen vernichten eine Armee und ein Korps... kein Problem, kaufen wir wieder.
Alle Panzer ziehen sich zurück.. sehr gut.
Wir beabsichtigen eine Art "Gegenüberstehen".. wenn die Deutschen angreifen, wird es richtig blutig.
Es wäre locker möglich, eine Panzergruppe zu vernichten... aber warum?
Wir wollen den Feind blockieren und seiner Initiative berauben.. und das scheint zu klappen.
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Sowohl vor Rostow als auch vor Sewastopol gruppiert der Feind um.
Es finden keine Angriffe statt. Sehr gut.
Das XII. deutsche Armeekorps versucht, Poti zu erreichen. Wird es aber nicht.
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Wir verlieren eine Einheit Jagdbomber.
Sehr unschön, aber so können wir endlich die Jagdflieger aufrüsten.
Beide Seiten bluten weiter. Wir verstehen nicht, daß der werte Sugar sich das antut.. wenn im July die Bodenoffensive startet, fliegt ihm alles um die Ohren.
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Das mit den Bombern ärgert uns... wir tippen, daß der werte Sugar gut gewürfelt hat. Es scheint, aber ob beide StuKas mehr als den Forecast erzielt haben.. naja, wir sind es ja gewohnt.
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Die sowjetische NM ist wieder über 90%.
Zug 78
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5. Juni 1942
Wir hatten schon schlechtere Laune
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Die Artillerie bewirkt, daß alle Angreifer erst mal beschossen werden. Gibt potentiell Schaden und reduziert die Werte.
Wir sind gespannt, wie der werte Sugar reagiert.
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Alle unsere Panzer sind außerhalb der deutschen Sichtweite. Wir hoffen, daß sich beide Heere gegenseitig neutralisieren.
Nächste Runde bekommen wir wieder vier neue Einheiten.. und können vollkommen flexibel entscheiden, wohin wir sie platzieren.
Wir fühlen uns mit der Lage hier recht wohl. Wenn die Wehrmacht angreift, werden wir ihr einen guten Kampf liefern. Unsere Panzer bekommen jede Runde bessere Werte, und StuKas haben wir noch keine gesehen.
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Die Kampfhandlungen entwickeln sich äußerst vorteilhaft, wir erzielen 2:10. Sogar unser Korps hat 3:1 erzielt.
Die geflohene rumänische Armee hat nur noch Stärke 2, und Auffrischen ist extrem teuer.
Da die Landverbindung nach Sewastopol wieder hergestellt ist, können wir nun Einheiten dort platzieren, und in Kertsch sowieso.
Die Lage stellt sich wie folgt dar: unser drittes, gut versorgtes Panzerkorps sieht unser Gegenspieler nicht, und seine Einheiten können wirtschaftlich betrachtet keinen Abnutzungskrieg führen, weil es zu teuer ist.
Es gibt drei denkbare Szenarien:
(1) Stehenbleiben
Wir würden die fünf Armeen binnen zwei Runden vernichten.
Wir glauben nicht, daß der werte Sugar das mit sich machen läßt.
(2) Verstärkung
Wenn unser geschätzter Gegenspieler eine Panzergruppe schickt, wird sie durch den Transport schlechte Werte haben, und wir zerballern sie, weil wir drei Panzergruppen vor Ort haben, was der Gegner aber nicht weiß.
Wenn zwei Panzergruppen geschickt werden, müssen wir unsere Verstärkung der nächsten Runde nach Kertsch oder Sewastopol schicken. Wir bekommen Infanterie und eine weitere Panzergruppe, das wird reichen.
Es sei angemerkt, daß die meisten deutschen Panzergruppen nicht auf Feldern stehen, wo sie transportabel wären.
(3) Rückzug
Halten wir für die wahrscheinlichste Option.
Wir werden aber die ein oder andere Einheit vernichten.
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Es wird für den werten Sugar schwierig, den Don zu überqueren.
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Die Runde ist die Artillerie in Alexandria eingetroffen.
Wir werden wahrscheinlich am 31. July angreifen.
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Nächste Runde ist das Ruhrgebiet dran.
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Wir kommen sogar bis nach Hannover.
Wir denken, daß wir pro Runde eine Ressource nullen können.
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Damit ist sicher, daß die Amis Anfang 1944 HT4 haben werden.
Wir sind guter Dinge.
Strategienordi
23.09.15, 22:45
Werter HvS,
das sieht ja schon ziemlich gut für Euch aus. Statt einer nennenswerten deutschen Offensive zerschlagt Ihr die Südflanke, Nordafrika steht der Fall bevor und die deutschen MPP werden wegen der anlaufenden Bomberkampagne wohl ihren Höchststand erreicht haben.
Hättet Ihr mit einer Gruppe Fallschrimjäger von Kerch aus die Bahnlinie bei Melitopol gesperrt, dann wären die Balkantruppen wohl Geschichte.
Wie stehen die Möglichkeiten, die russischen Schlachtflieger zur Panzerjagd einzusetzen? Die Deutschen haben ja kein Air Defense und Jäger dürften angesichts der Luftwaffe in Afrika knapp sein.
Werter Strategienordi,
in der Tat sieht es besser aus, als wir gedacht haben. Wir finden auch, daß sich der sonst extrem gut spielende Sugar im Jahre 1942 etwas verzettelt hat. Außer in Leningrad (das wir geistig schon abgehakt haben) gibt es keine wirkliche Schwerpunktbildung.
Drei der Panzergruppen sind im Norden, zwei im Raum Smolensk (seit Ende 1941 fast untätig), drei bei Kursk und zwei bei Rostow. Wir haben keine im Norden, fünf im Raum Brjansk/Orel und drei im Süden.. und abgesehen von Leningrad reicht das, um den werten Sugar zu neutralisieren.
Wenn wir in den Jahren 1939 bis 1941 das taktische Geschick des werten Sugar mit Recht gelobt haben, so haben wir für die Geschehnisse seit dem Winter 1941/42 nicht mehr sehr viele lobenswerte Dinge erlebt. Wir halten es für einen Kardinalfehler, mitten im Winter die Angriffe auf Orel und Tikhoretsk zu starten.. beide Angriffe sind gescheitert, und während dieser Zeit müssen die Panzergruppen ruhen und ggf. auf Überstärke gebracht werden. Gerade zwei Erfahrungssterne machen eine Einheit zu einem Monster.
Noch viel fataler ist die Sache mit der Krim, die nur durch das Scheitern der deutschen Winteroffensive nach Tikhoretsk überhaupt möglich wurde. Die Achse hat für die Belagerung von Sewastopol fünf Minor-Armeen nebst zwei HQs aufgeboten... alles Techstufe Null. Die Einheiten würden reichen, um Sewastopol auszuhungern und einzunehmen, aber nur dann, wenn man auch Kertsch kontrolliert, was der werte Sugar aber vernachlässigt hat. Nicht um sonst hat die Wehrmacht im RL Unternehmen Trappenjagd im Vorfeld des Angriffs auf Sewastopol durchgeführt, um den Rücken frei zu haben. Wenn eine Armee in Kertsch gestanden hätte, dann wären wir nicht vorbei gekommen, und der gesamte Gegenangriff wäre nicht durchführbar gewesen.. somit wäre Sewastopol gefallen, und die Türkei wäre auf Seiten der Achse in den Krieg eingetreten. Ein taktischer Fehler des werten Sugar, der nichts mit dem Setup der Kampagne zu tun hat.
Zu Euren Fragen: wir haben leider keine Fallschirmjäger, aber wir werden wohl auch ohne sie auf der Krim ein ähnliches Ergebnis erreichen. Auch haben wir nur einen russischen Takt. Bomber, der zwischen Moskau und Orel steht. Den setzen wir zuweilen auch ein, aber gegen erfahrene Panzer macht er Null Schaden, weil wir Tech-Level Null haben und auch nicht daran forschen... wir brauchen unsere 1.400 Punkte für andere Dinge. Wobei wir bemerken möchten, daß Ihr mit Eurer Argumentation selbstverständlich Recht habt.
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Zug 79
19. Juni 1942 - Feindaktivitäten
Das letzte Aufbäumen
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Es kommt, wie wir es erwartet haben: die Deutschen widmen sich den Einheiten im Süden von Leningrad und lassen ihre Artillerie und Infanterie gegen die PAK antreten. Auch StuKas waren im Einsatz, haben sich aber eine blutige Nase geholt... wir danken zum wiederholten Male Anti Air 1.
Wir möchten bemerken, daß wir Leningrad für verloren halten. Aber wenn es schaffen können, die Stadt bis August oder September zu halten, würde das den werten Sugar davon abhalten, seine Truppen noch im Jahr 1942 an die Brennpunkte zu verlagern.. und davon gibt es einige.
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Im Westen von Brjansk rücken die Deutschen vor. Wir gehen davon aus, daß das eine Spotter-Einheit ist, die die Feindlage aufklären soll... weitere Truppen sind dahinter. Ist schon doof, wenn man keine Luftwaffe hat.. wir hatten bei unserem AAR gegen den werten Löwenherz relativ früh LR1, wodurch die Jäger passiv 6 Felder weit sehen können. Dadurch habe wir praktisch alles aufgeklärt, was der werte Löwenherz gemacht hat. Dieses Instrument hat der werte Sugar nicht zu Verfügung... seine Jäger sind ja in Libyen, und ob er LR1 hat, möchten wir bezweifeln.
Was wir auch nicht verstehen: eine deutsche StuKa hat Orel angegriffen, das Entrenchment 4 hat. Damit ist der Schadensforecast Null, aber die StuKa hat Schaden bekommen. Wozu?
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Auf der Krim ziehen sich die Truppen der Achse zurück.. wie erwartet.
Ihrem Untergang werden sie damit aber nicht entkommen.
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Die Panzergruppe 4 umgeht unsere Stellungen im Osten, womit wir gerechnet haben. Eine durchaus sinnvolle Luftaufklärung unterblieb.
Es gibt einen Surprise Encounter, und beide Einheiten bekommen zwei Punkte Schaden.
Der werte Sugar bemerkt an dieser Stelle, daß etwas nicht stimmt.. sein Angriff läuft nicht wie geplant. Trotzdem schickt er eine zweite Panzergruppe hinterher, um die Situation zu retten. Schwerer Fehler.
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Diese Runde stellt unserer Ansicht nach das Ende der Achsenstrategie in Libyen dar. Alle Bomber und Jäger attackieren die 12. Airfleet, richten aber nur 4 Punkte Schaden an. Die beiden StuKas und drei der vier Achsen-Jäger nehmen Schaden, womit wir einen Punktsieg erzielen. Zuletzt greift der ital Bomber an, hat aber keine Eskorte mehr und dürfte deswegen schwere Schäden eingesteckt haben.
Wir schließen aus diesem letzten (verzweifelten) Angriff, daß der werte Sugar erstens unsere Quantität unterschätzt hat und den Schaden, den er bei den Ami-Jägern gemacht hat, überschatzt hat.
Es ist keine gute Idee, mit StuKas amerikanische Jäger anzugreifen, die Tech-Level 3 haben... die Bomber Defense ist viel zu hoch. Wir würden uns nicht wundern, wenn der werte Sugar mehr als einen Punkt Schaden erlitten hat.
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Sommer 1942 und wir verlieren nur ein Korps?
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Keine City und keine Town verloren.
Aber die Parthian bekommt bald ihren dritten Stern.
Zug 80
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3. July 1942
Sugargrad
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Wir wollen den Verlauf nur erläutern, damit die Audienz nicht denkt, daß wir wirtschaftlichen Selbstmord begehen... normalerweise hätten wir mehr Schaden anrichten müssen.
Werden wir auch noch.. ab 1943 bekommen wir einen zweiten Bomber und ein HQ in England.
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Wir können hier nichts mehr machen... nur auffrischen. Die Wiedereröffnung der Bahnlinie hat uns zwei Runden gebracht, aber ein Korps gekostet.
Nebenbei bemerkt: Tichwin ist extrem wichtig und wird deswegen besetzt.
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Wir betreiben auch bewaffnete Aufklärung. Trotz schlechter Würfelergebnisse wird das deutsche Armeekorps vernichtet. Auch lassen wir die 62. Armee in die Flanke der vorrückenden Wehrmachtseinheiten angreifen, was den werten Sugar zu einer Reaktion zwingt.
Eminent wichtig: der werte Sugar sieht nicht, daß wir drei Panzergruppen im Nordwesten von Orel haben. Wenn er seine Panzer amgreifen läßt, wird er sie verlieren.
Wir erwarten, daß die Wehrmacht nun aus dem Raum Kursk mit voller Gewalt nach Norden stürmt. Wir haben noch eine Panzergruppe und eine Armee in der Queue, die wir bei Bedarf in Orel platzieren können. Durch die vorteilhaften Ereignisse im Süden können wir das auch tun.. als wir die Grafik angefertigt haben, dachten wir, daß wir die beiden Einheiten im Süden brauchen, aber das ist zum Glück nicht so.
Die Armee geht in das Feld südlich von Orel, die Panzergruppe rechts daneben.
Der werte Sugar kann ruhig angreifen. Nächste Runde bekommen wir zwei neue PAKs.
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Die Force Pools bei den Korps, PAKs und Panzern sind ausgeschöpft.
Es ist eigentlich ein Unding, daß wir bisher noch keine Panzer verloren haben.
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Die Rumänen und Ungarn werden zu Sägemehl verarbeitet. Eine Armee vernichtet, eine unwiderbringlich eingeschlossen und drei weitere schwere beschädigt.
Unser Gegenspieler sitzt in einer extremen Form der Zwickmühle.
Wenn er sich weiterzurückzieht, werden wir nachsetzen und die angeschlagenen Einheiten vernichten.
Wenn er auffrischt, kostet ihn das ein Vermögen, und wir vernichten die Einheiten trotzdem.
Eigentlich müßte er reagieren und Truppen aus dem Raum Smolensk oder Kursk abziehen.
Wir sind gespannt.
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Wir lassen eine Armee angreifen, Forecast 4:2, Ausgang 4:1. Sch... nicht schon wieder.
Wir lassen noch eine Armee angreifen, Forecast 4:1, Ausgang 5:1. Sch.. aber wir wollen die Panzergruppe 4 unbedingt vernichten, da sie nur Supply 4 hat.
Wir lassen die Jagdflieger angreifen, die wahrscheinlich Forcast 1:1 oder 0:1 haben. Ausgang 0:2. Sehr schön. Die Panzergruppe 4 hat nur noch Stärke 4.
Wir lassen unsere Panzergruppe angreifen, Forecast 5:4. Ausgang 6:4. Zu hohe Verluste, aber die Panzergruppe 4 ist Geschichte. Auf Low Supply.
Und die Panzergruppe 16 hat nächste Runde Supply Null, was ihren Kampfwerte erheblich einschränkt.
Wir gehen davon aus, daß der werte Sugar in der nächsten Runde seine Panzergruppe retten wird, was uns ein bis zwei Einheiten kosten wird.
Aber die Zweite Schlacht von Tikhoretsk werden wir gewinnen, und zwar deutlich.
Wir entscheiden in diesem Moment, unsere frischen Truppen nach Orel zu schicken, wie wir weiter oben schon angedeutet haben... wir wollten nur der Audienz klar machen, warum wir das tun.
Kommentar: wir haben in dieser Runde in Rußland vier Einheiten der Achse zerstört, drei davon auf Low Supply. Die Einheiten auf der Krim liegen in Fetzen, und die Lage im Raum Brjansk/Orel ist auch nicht so, daß uns die Vernichtung droht. Leningrad werden wir verlieren, aber ansonsten wird die Achse im Jahr 1942 wohl keine großen Fortschritte machen. Wirtschaftlich ist der Verlust der Panzergruppe 4 für den den werten Sugar kaum zu verkraften.. wir haben im Spiel gegen den werten Löwenherz 1942 auch eine Panzergruppe verloren, die wir erst 1944 zurückkaufen konnten, weil wir keine MPPs hatten.
Strategisch gesehen ist das Deutsche Reich nun in der Defensive, weil es den Einbruch südlich von Dnjepropetrowsk abriegeln muß. Dazu müssen Einheiten verlagert werden, was MPPs kostet und die anderen Fronten schwächt. Wir sind gespannt, von wo der werte Sugar die Einheiten nimmt... hoffentlich Smolensk, dann werden wir das nämlich zurückerobern.
Auch wenn wir es schon oft genug gesagt haben: wenn die deutschen Truppen im Raum Smolensk Jagdflieger hätten, wüßten sie über die Feindlage Bescheid.
Wenn in Rostow ein deutscher Jagdflieger gewesen wäre, hätte man das Kampfgebiet aufklären können, und die Panzergruppe 4 wäre nicht in einen Surprise Encounter gelaufen.
Auch hätte man die Straße von Kertsch aufklären können und wäre dann vor dem Gegenangriff gewarnt gewesen.
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In Afrika verlegen wir den Angriff in den August. Wir bekommen HT2 erst am Ende von Zug 82, müssen also in Zug 84 aufrüsten und können erst am 14. August angreifen.
Weiter Implikationen werden wir am Ende des Jahres erläutern. Operation Smörebröd fällt somit wohl ins Wasser, was aber nicht schlimm ist.. wir haben ja unsere zweite Front in Libyen, und sie kostet die Achse viele MPPs. Rein wirtschaftlich betrachtet kämpfen wir lieber in Libyen.. dort droht uns nicht die Vernichtung, und wir sparen uns die teuren Amphibs.
Wir werden sehr traurig sein, wenn unser Gegenspieler die Luftwaffe abzieht... denn ab diesem Moment wird es den Russen schlecht gehen.
Was auch immer der werte Sugar vor gehabt hat - es läuft schief - und vieles davon verstehen Wir überhaupt nicht...
Tja, das starke Engagement in Libyen ist wohl der Knackpunkt gewesen - ich denke, für die Achse wird es schon bald dünn. Wenn das Getriebe der Offensive ins Stocken kommt, kippt es recht rasch... Es wird interessant zu hören, was den werten Sugar veranlasst hat, die Russland-Luftwaffe so stark zu schwächen. Aber gut, hinterher ist man natürlich schlauer. :) Auf jeden Fall ein schönes Spiel, ich staune ein wenig, dass die britische Flotte im Mittelmeer so gar nicht zu fehlen scheint.
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