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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein SC Assault on Communism AAR - In Vorderster Front!!!



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Jörg von Frundsberg
07.02.14, 10:19
Sag ich ja das mit den Partisanen ist lustig :D und ihre Zahl ist Legion :eek:

Thomasius
07.02.14, 11:00
Wie läuft das mit den Partisanen in dem Spiel? Wie in den bisherigen Teilen, dass man an bestimmten Stellen/Städten Truppen stationieren muss um die Chance das Partisanen auftauchen zu verhindern? Hat man als Achse genügend Garnisonen für diese Aufgabe?

Ratnik
07.02.14, 11:00
Noch einmal ein großes Lob an beide regenten, der AAr ist sehr spannend zu lesen. Auch sehen wir keine eklatanten Fehler die das Spiel vorzeitig beenden könnten. So langsam fährt der Deutsche sich in den Massen der roten Armee fest aber beendet ist der Vormarsch noch lange nicht. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Update.

Jörg von Frundsberg
07.02.14, 12:34
Wie läuft das mit den Partisanen in dem Spiel? Wie in den bisherigen Teilen, dass man an bestimmten Stellen/Städten Truppen stationieren muss um die Chance das Partisanen auftauchen zu verhindern? Hat man als Achse genügend Garnisonen für diese Aufgabe?

Das glauben wir nicht ..... gerade in Weißrussland gibt es unzählige Spawnorte , das schlimme an denen ist aber das sie unglaublich zäh sind ...... und relativ weit ziehen können . Als Bsp die Partisanen bei Wjasma. die 3 Korps der deutschen sind wirklich nötigt für einen Partisanen zu jagen ...

Bin gespannt auf 43/44 da werden bestimmt unzählige auftauchen ... ^^

Ratnik
07.02.14, 12:45
Wäre es nicht sinnvoller Partisanen mit einzelnen, motorisierten Divisionen zu jagen?

HvS
07.02.14, 15:02
Werter Jörg, werter Thomasius,

es es gibt wirklich sehr viele Punkte auf der Karte, an denen Partisanen auftauchen können. Wir haben unsere liebe Mühe, diese zu unterdrücken. Wir haben bereits alle Garnisonen gekauft und bereits weitere vier Divisionen, aber das wird nicht reichen. Teilweise kommen die Partisanen schon unmittelbar nach der Einnahme des betreffenden Gebietes, so daß man kaum Chancen hat zu reagieren. Wir denken, daß das noch ein erhebliches Problem werden wird, weil wir einfach nicht genug Einheiten im Force Pool haben.
Wir haben von Anfang an sehr viel Wert darauf gelegt, Partisanen zu unterdrücken, aber so ganz will das nicht gelingen.


Werter Ratnik,

auch wir wir sind gespannt wie ein Flitzebogen. :D
Für die Jagd auf Partisanen braucht mehrere Einheiten, da die Freischärlern drohenden Verlusten sehr gut ausweichen und sich wieder auffrischen können. Man muß sie schnellstens vernichten.


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11. September 1941 - Feindaktivitäten


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In Leningrad können leider eine sowjetisches HQ und eine Division entkommen, aber die restlichen Truppen sind dem Untergang geweiht.


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Der Feind versucht verzweifelt, seine Stellung in Kharkov zu halten. Insgesamt hat die sowjetische Führung acht Armeen in diesen Frontabschnitt verlegt. Eine dauerhafte Behauptung der Stadt darf jedoch bezweifelt werden, da das operative Übergewicht der Wehrmacht einfach zu groß ist.


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Die Russen greifen in selbstmörderischer Art und Weise die deutschen Nachschubzentren an. Das ist natürlich ärgerlich, aber es ermöglich der H.Gr. Süd, die Reste der feindlichen Truppen schneller auszuschalten und in Richtung Stalino vorzurücken. Es stellt sich die Frage, was der Feind bezwecken will, denn diese Art der Kampfführung ist nicht gerade hinhaltend.


14. September 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord führt den Angriff auf Leningrad fort, mit der Einnahme der Stadt wird nicht vor Ende November gerechnet. Gegenschläge der Russen werden nicht erwartet, da der Feind weiter im Süden beschäftigt ist.
Der H.Gr. Mitte gelingt die Eroberung von Orel und die Bekämpfung von Partisanen. In den nächsten Wochen sind Angriffe auf Nelidowo und Wjasma geplant.
Die H.Gr. Süd erobert Kharkov und nähert sich Stalino. Hier werden in den nächsten Wochen schwere Kämpfe erwartet, denn der Feind hält mit aller Kraft dagegen.


Rußland


Im Norden verläuft alles nach Plan.


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Die H.Gr. Nord erreicht den äußeren Verteidigungsring von Leningrad, die letzten Feindkräfte im Vorfeld wurden vernichtet. Die Russen haben sich eingegraben, und es wurde Schwere Artillerie herangeführt, um die Feldbefestigungen aufzuweichen. Zwei Panzerkorps in Sollstärke stehen bereit, um die Verteidiger der Stadt niederzukämpfen. Zum Glück sind es noch knapp drei Monate bis zum Winter, und diese Zeit wird die H.Gr. Nord auch brauchen.
Desweiteren wurden Bomberverbände der H.Gr. Mitte in den Raum Luga verlegt, mit denen die Schlüsselstellungen des Gegners unter Feuer genommen werden können. Bspw. ist es nun möglich, Wyborg aus der Luft anzugreifen und so die dortigen Feldbefestigungen zu schleifen. Der Fall von Wyborg wäre der erste Schritt zur Einkesselung der Stadt.
Nach dem bevorstehenden Fall von Pleskau werden weitere vier Einheiten frei, darunter eine weitere Schwere Artillerie, die dann zum Beschuss der Befestigungen von Leningrad verwendet werden wird.


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Die Lage in Leningrad ist verzwickt, und das Vorgehen will genau geplant werden.


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Durch die Stärke des Feindes in Nelidowo muß der Angriff sorgsam geplant werden, ein übereilte Attacke wäre für die Russen leicht abzuwehren.
Russische Partisanen sind ein großes Problem. Es stehen aktuell keine Kräfte zu Bewachung des eroberten Territoriums zur Verfügung, und deswegen müssen Kampfeinheiten diese Aufgabe erledigen, was natürlich problematisch ist. Es wurde allerdings schon die Aufstellung weiterer Divisionen veranlaßt, die zur Partisanenbekämpfung eingesetzt werden soll.


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Durch die Konzentration der Panzerwaffe in der Ukraine kommen in diesem Frontabschnitt nur wenige Panzer zum Einsatz. Dabei werden auch französische Beutepanzer genutzt.


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Auch Orel wird von der Wehrmacht erobert. Damit werden die Russen im direkten Umfeld der Stadt in eine missliche Lage gebracht: die Stadt selbst fällt aus Nachschubquelle weg, und die Verbände müssen sich eigentlich zurückziehen, um nicht ohne Nachschub aufgerieben zu werden. Möglicherweise suchen sie aber auch ihr Heil im Angriff, was mit Sicherheit eine blutig Angelegenheit werden würde, und zwar für beide Seiten.


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Das unwegsame Gelände im Raum Orel ist kein Problem für die Wehrmacht, die Truppen bleiben beweglich.


Ukraine


Der Großangriff auf die Linie Kursk - Stalino läuft weiterhin mit maximaler Kraft, zuerst ist die Stadt Kharkov eingenommen werden, was die gesamte russische Stellung ins Wanken bringt.


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Es gelingt damit ein Meisterstück deutscher Kriegskunst: von den 8 voll einsatzbereiten sowjetischen Armeen im Raum Kharkov werden zwei vernichtet, eine praktisch aufgerieben (flüchtet nach Süden) und zwei weiter beschädigt, so daß für einen Gegengriff nur drei sowjetische Armeen zu Verfügung stehen würden, von denen eine vom Nachschub abgeschnitten ist. Auch die beiden Armeen im Nordosten der Stadt haben nur sehr mangelhaften Nachschub, da die Stadt von deutscher Infanterie besetzt und das HQ im Südosten der Stadt zerstört wurde.
Die operative Situation der Russen hat sich mit einem Schlag geändert: aus einer sicheren Stellung und annäherndem zahlenmäßigen Gleichstand wurde nun eine taktisch gesehen sehr nachteilige Stellung, die auch noch schlecht versorgt ist. Es bleibt abzuwarten, wie der Russe darauf reagieren wird.. wenn er flieht, dann kann die H.Gr. Süd direkt weiter nach Stalino marschieren, und wenn er kämpft, dann wird es verdammt blutig.
Im Raum Kursk nimmt eine russische Armee schwere Verluste hin, und auch in diesem Frontabschnitt rollt der Nachschub.


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Die Kämpfe in Kharkov sind lange nicht so intensiv und verlustreich wie in Kiew. Mittlerweile sind die Truppen besser auf die Kampfweise der Russen in Städten vorbereitet, die die eigene Zivilbevölkerung nicht schont.


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Bisher haben die Russen wohl noch nicht gemerkt, welche Streitmacht aus dem Westen auf Stalino vorrückt: das OKH hat weitere 6 Infanteriekorps und ein zusätzliches Panzerkorps aufgeboten, und das zusätzlich zu den Kräften, die bereits im Raum Kharkov stehen. Insgesamt befinden sich im Raum zwischen Kursk und Stalino nun 6 Panzerkorps, 16 Infanteriekorps und etliche Divisionen. Die deutsche Luftwaffe kontrolliert den Himmel, und die operative Überlegenheit der Wehrmacht scheint den Ausschlag zu geben. Der Feind stellt sich erstmals richtig zum Kampf, und auch das OKH wird weitere Truppen in die Waagschale werfen. Nach Beseitigung der letzten Feindtruppen in Dnjepropetrowsk werden dort noch mehrere Korps frei, die nach Osten geworfen werden können.
Trotz der Tatsache, daß sich die deutschen Truppen schon mehr als 1000 km im Feindesgebiet befinden, läuft der Nachschub auf vollen Touren. Ein ausdrückliches Lob an die tapferen Männer, die das möglich gemacht haben!


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Die Infanterie bereit sich auf die vor ihr liegenden Aufgaben vor: den Sturm und die Einnahme von Stalino!


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Die eingeschlossenen Feindkräfte werden größtenteils aufgerieben, und die Rumänen setzen ihren Vormarsch auf die Krim fort und richten sich zur Belagerung der Stadt Yevpatoria ein. Der Angriff auf Sewastopol muß warten, bis diese wichtige Nachschubquelle unter Kontrolle ist. Der Kampf um Sewastopol wird langwierig und hart... und muß deswegen gut vorbereitet werden.
Der einzelne sowjetische Zerstörer Leningrad wird durch mehrfache Angriffe aus der Luft und einen rumänischen Zerstörer schwer beschädigt und steht vor der Versenkung.


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Die Rumänen auf der Krim werden durch Schwere Artillerie aus dem Deutschen Reich unterstützt.


Vom 11. bis zum 16. September 1941 wurden 12 sowjetische Großverbände aufgerieben:

1 HQ
1 Partisanen
1 Panzerkorps
4 Divisionen
5 Armeen


Der Mangel an Mannschaften und erfahrenen Offizieren ist schon bemerkbar, da viele Neuaufstellungen nur Divisionen sind. Dem Feind fehlt scheinbar die Grundlage, um Armeen aufzustellen.

Die Stärke der deutschen Panzerwaffe beträgt zur Zeit 87%, vor allem die Korps im Raum Kharkov haben Federn lassen müssen. Allerdings hat kein Panzerkorps weniger als 70% der Sollstärke.

Von den 13 Einheiten, die am 8. September in deutschen Kesseln waren, sind leider zwei entkommen. Weitere 8 wurden vernichtet, und drei sind noch eingekesselt. Insgesamt wurden bisher 129 Einheiten der Roten Armee vernichtet, mehr als 90% der Gesamtstärke vor dem Beginn der Operation Barbarossa.


Kapitel XV - Die Schlacht um Kharkov, Teil 2

Während der letzten Tage haben die Kämpfe um die Stadt leicht nachgelassen. Die Russen bringen in höchstem Tempo neue Truppen heran, und es ist ihnen gelungen, alle angeschlagenen Armeen auf Sollstärke zu bringen und dazu noch weitere drei Armeen um die Stadt herum zu gruppieren. Damit haben die Sowjets volle acht Armeen zu Verfügung, fast eine halbe Million Mann.... der Feind erleidet horrende Verluste und kann es sich trotzdem leisten, äquivalenten Ersatz zu schicken. Allerdings wird es sicherlich so sein, daß die Organisationsstruktur und die Moral der Truppen leidet, denn es ist nicht zu übersehen, daß es es sich bei der Stadt um ein Schlachthaus handelt. Es besteht für mich kein Zweifel, daß wir die Stadt einnehmen werden, aber ich bin mir ebenso sicher, daß es ein harter Kampf werden wird. Der Feind hat offensichtlich alle seine verfügbaren Reserven nach Kharkov geschickt und wird die Stadt nicht ohne Kampf preisgeben.

Die Schlacht um Kiew war ein harter Kampf um eine befestigte Stadt, die Schlacht um Kharkov findet nur zu einem kleinen Teil in städtischem Gebiet statt. Es handelt sich eher um eine offene Feldschlacht, die um eine Stadt herum ausgetragen wird, und es wird für beide Seiten hohe Verluste geben.

Ein weiterer Faktor wird die Zeit sein. Die russische Kriegsmaschinerie ist angelaufen, und es werden täglich neue Großverbände aufgestellt. Zwar ist mir nicht bekannt, über wieviele Reserven die Russen noch verfügen, aber scheinbar wollen sie Kharkov nicht kampflos preisgeben. Wenn wir also eine weitere Woche mit der Bekämpfung des Feindes im Umfeld der Stadt verbringen, dann werden einfach nur neue Truppen herangeführt, und wir haben nichts gewonnen. Aus diesen Grund wird im Laufe heutigen Tages gestürmt.

Es ist geplant, daß das IX. Panzerkorps und wir den Gegner weichklopfen oder im Optimalfall sogar zur Flucht aus der Stadt zwingen. Im Südosten der Stadt haben unsere Flieger das zentrale Nachschublager der Russen lokalisiert, und das gilt es auszuradieren. Während sich unser Angriff letzte Woche auf den Norden der Stadt konzentriert hat, wird es nun der Süden sein. Nach der Einnahme der Stadt werden das VII. und das VIII. Panzerkorps durch den freigekämpften Raum in den Südosten vorstoßen, dort das feindliche Nachschubzentrum vernichten und anschließend noch soviele Truppen wie möglich niederkämpfen.

Der Angriff wird nur dann nachhaltig Erfolg haben, wenn der Feind im Großraum Kharkov nachhaltig geschlagen wird und keinen Gegenangriff durchführen kann. Deswegen würde es auch sehr vorteilhaft sein, die ein oder andere sowjetische Armee unter ihre Sollstärke zu bringen, denn ein Angriff von russischen Einheiten mit verringerter Stärke auf deutsche Panzer kann durchaus als Selbstmord betrachtet werden.

Im Süden der Stadt gab es vor drei Tagen einen russischen Entlastungenangriff, der zu schweren Verlusten bei einen deutschen Infanteriekorps geführt hat. Die Einheit wird nun aufgefrischt, und der Angriff auf Kharkov startet damit, daß deutsche Infanterie den russischen Flankenangriff abwehrt und die Russen in den Raum Stalino zurücktreibt.

Nach einem vorbereitenden Luftangriff durch deutsche Bomber beginnt am späten Vormittag der endgültige Angriff auf die Stadt. Die feindliche Armee in der Stadt ist mit Bordwaffen zu bekämpfen und möglichst zurückzutreiben. Den Anfang macht das IX. Panzerkorps im Norden der Stadt, das den Russen schwer zusetzt und sie Straßenzug um Straßenzug zurücktreibt. Am Vormittag bekommen wir endlich unseren Angriffsbefehl: wir sollen Kharkov an der westlich Stadtgrenze betreten, und die Infanterie wird uns Deckung geben. Laut Aussage der Truppen vor Ort wurde an dieser Stelle gerade ein feindliches Regiment aus der Front gezogen, mutmaßlich deswegen, weil das IX. im Norden kurz vor dem Durchbruch steht. Als Orientierung sollen wir uns nördlich des Flusses Udy halten und diesem folgen, bis wir den Zusammenfluß mit dem Lopan erreichen.

Beim Erreichen des Stellungen der Infanterie werden wir freundlich begrüßt, und die Landser begleiten uns auf dem Weg in die Stadt. Der feindliche Widerstand ist eher gering, weil wohl die miesten Feinde weiter im Norden sind, und wir kommen gut voran. Aus nördlicher Richtung ist deutlich Kampflärm zu hören, bei uns ist es etwas ruhiger. Sobald die Infanterie ein Widerstandsnest vorfindet, meldet sie uns den Standort, und wir kämpfen es nieder. Wir erreichen den Zusammenfluß mit dem Lopan am frühen Nachmittag, und das mit verhältnismäßig geringen Verlusten. In meinem Zug hat der Panzer von Kaller am Stadtrand einen PAK-Treffer bekommen, der Panzer selbst ist nicht unerheblich beschädigt, und Kaller hat mir zwei Verletzte gemeldet. Weitere Angaben konnte er noch nicht machen, dazu ist es noch zu früh.
Es wird Halten befohlen und auf neue Anweisungen gewartet. Ein paar Minuten später bekommen wir neue Befehle: eiliger Vorstoß nach Osten und Aufbauen einer Verteidigungslinie! Das IX. Panzerkorps hat die Russen am Rennen, und scheinbar will sich der Feind über das zentrale Eisenbahn-Viadukt zurückziehen.. und das sollen wir verhindern. Nach einer halben Stunde erreichen wir unser Ziel, und sie ersten Russen sind auch schon eingetroffen. Sofort eröffnen wir das Feuer, und die aus Richtung Norden kommenden Feindkräfte ziehen sich überrascht zurück. Aber es werden immer mehr sowjetische Soldaten, die auf uns zukommen. Es dauert nicht lange, und der gegnerische Kommandeur befiehlt einen Angriff auf unsere Stellungen. Ich kann über Funk schon die nahenden Angriffsspitzen des IX. hören, das den Russen im Nacken sitzt.

Mit dem Mute der Verzweiflung greifen die verbliebenen Russen an, aber der Angriff bleibt nach kurzer Zeit unter furchbaren Verlusten liegen. Ein kleines Häuflein Russen streckt die Waffen und geht in Gefangenschaft. Diesmal haben die Russen praktisch bis zum Tode gekämpft und sind nicht geflohen. Unsere Verluste sind verhältnismäßig gering, die Iststärke des Korps liegt bei ca. 70% der Sollstärke. Wie auch immer: die Stadt ist in unserem Besitz!


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Wir lagern nun im Westen der Stadt, und am Abend rief mich der Hauptmann zur Lagebesprechung.

„Männer, aufgepaß! Die Infanterie hat die Stadt selbst gesichert, und das VII. und das VIII. Panzerkorps haben wie geplant das sowjetische Nachschublager vollständig ausgeschaltet. Damit sind die verblieben Russen ohne Führung und Nachschub. Von den acht Armeen im Umfeld der Stadt wurden zwei vernichtet und eine weitere so stark dezimiert, daß sie geflüchtet ist. Zwei weitere im Norden dürften bei der Hälfte der Sollstärke sein. Es verbleiben also drei kampfbereite sowjetische Armeen im Kampfraum, und es ist nicht vorauszusehen, wie die Russen auf die Entwicklungen reagieren. Ich als ihr Kommandeur würde den Rückzug befehlen, aber es gab vor ein paar Tagen im Raum Dnjepropetrowsk Angriffe russischer Truppen ins geradezu selbstmörderischer Manier, und sowas ist hier auch zu befürchten. Wenn die Russen sich zurückziehen, dann haben wir erstmal eine Atempause... aber wenn es einen feindlichen Großangriff gibt, dann wird es auch für die Truppen im direkten Umfeld der Stadt haarig, und eventuell müssen wir gleich wieder ausrücken.
Weiter in Norden haben unsere Kameraden der H.Gr. Mitte Orel genommen, aber auch dort ist der Feind noch nicht nachhaltig geschlagen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.
Auf jeden Fall wird der Widerstand der Russen immer stärker... die bringen ja dauernd neue Verbände an die Front. Wenn das so weiter geht, dann kann der Herbst ja heiter werden.“

Dem war wirklich nichts hinzu zu fügen.

Ratnik
07.02.14, 15:51
Können die deutschen Verbündeten wie Italiener, Bulgaren, Finnen, Ungarn und Rumänen nicht einfach weitere Garnisionen und Infanteriedivisionen aufstellen. Damit müsstet ihr ja das Partisanenproblem in Griff bekommen.

Die deutschen Schiffe müssten doch nun die Ostsee beherschen. Wie kommt es dass es immer noch russische MArineoperationen gibt, die sehr erfolgreich verlaufen?

Könntet ihr mal wieder so eine Verluststatistik posten`?

HvS
07.02.14, 15:56
Werter Ratnik,

der Force Pool für Garnisonen ist schon lange aufgebraucht, auch bei den Verbündeten. Und die Divisionen reichen auch nicht mehr lange...
In der Ostsee herrscht momentan Parität, aber das könnte sich ändern, wenn die deutschen Bomber eingreifen.

Statistik kommt im nächsten Turn,

Hohenlohe
07.02.14, 16:05
Das schaut ja echt heiss aus mit den anhaltenden Operationen. Beide Seiten schenken sich nichts. Aber wird es klappen mit der deutschen Grossoffensive, wenn der werte Sachimos schon jetzt seine sibisirischen Truppen an die Front schickt...??
Wir sind gespannt, wie es weitergeht...?! :fecht::ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Ratnik
07.02.14, 16:34
Hat die Tirpitz nicht Überstärke und bessere Werte?
Auch der deutsche Zerstörer dürfte seinen russischen Pendants überlegen sein.

HvS
07.02.14, 19:00
Werter Ratnik,

in der Tat hat die Tirpitz Überstärke und auf mehr Erfahrung als die Marat, und bei dem deutschen Zerstörer verhält es sich ebenso. Allerdings müßten wir die beiden russischen Schiffe "aus der Bewegung" angreifen, und dann könnten sie mit dem "Prepared Attack"-Bonus zurückschlagen, und wir möchten kein Schiff verlieren, zumal die Russen in Leningrad vier Luftwaffen-Einheiten haben, die auch noch auf die Schiffe einprügeln könnten. Wir haben etwas vor, aber das können wir natürlich noch nicht preisgeben. Wir bitten, uns da ein wenig zu vertrauen, so wie bei der Eroberung von Odessa.

Hohenlohe
07.02.14, 23:02
Werter HvS, wir sind schon gespannt darauf, was ihr da plant; ansonsten hoffen wir auf weitere Kesselungen der russischen Truppen. Und darauf, dass ihr das Partisanenproblem besser in den Griff bekommt. Mit etwas Glück könnt ihr die Russen des werten Sachimos bei Stalino kesseln und vernichten. Wir hoffen, dass es klappt...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

Hjalfnar
08.02.14, 01:35
Hm hm, haben Uns mal durchgelesen und stellen fest, dass hier nun so eine Art kritische Phase erreicht ist...sollte es den Sowjets gelingen, die Wehrmacht vor Leningrad bis zum Wintereinbruch aufzuhalten, könnte es schwierig werden, oder?

Duke of York
08.02.14, 11:53
Leningrad dürfte noch vor dem Winter fallen. Die Verteidigung ist einfach zu schwach, da sie überwiegend nur aus Divisionen besteht und die sind nur Kanonenfutter.
Die Ukraine wird auch fallen. Die Wehrmacht wird locker den Don erreichen, wenn nicht gar deutlich mehr. Zwar noch nicht unbedingt Stalingrad, aber die Ölfelder im Kaukasus liegen durchaus in Reichweite für schnelle, motorisierte Einheiten.

Doch nicht der reine Landgewinn ist hier entscheidend. Das Hauptproblem der Russen ist, dass sie einfach zu viele Einheiten bei Supply unter 5 verloren haben, sodass zu wenig schnell und billig nachgekauft werden kann.

Edit:
Und nicht zu vergessen, die Verluste an HQs, die nur schwer zu ersetzen sind. HQs nachbauen, dauert lange und ist sehr teuer und solange sie fehlen, ist die gesamte Kampfkraft der im Felde stehenden Truppen deutlich geschwächt.

Hohenlohe
08.02.14, 13:58
Ist SC eigentlich über Amazon erhältlich...?? Und kann man es auch gegen die KI spielen oder ist es ein reines PBEM-Spiel...?? Ich finde es sehr interessant. Gibt es denn eine Demo dazu...??
Ansonsten ein spannender AAR von beiden Seiten geschrieben.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

Tosh
08.02.14, 14:03
Werter Hohenlohe,

bei Amazon gibt es, soweit ich weiß, die alten SC Versionen, bis SC2.
Alle neueren Versionen ausschließlich bei Battlefront.
Demo: http://www.battlefront.com/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=307&Itemid=534
SC kann grundsätzlich auch gegen die KI gespielt werden. Wenn ich mich recht entsinne, hat der werte HvS auch schon einen AAR über eine Partie gegen die KI verfasst.

Sharpe
08.02.14, 15:37
Im Augenblick dürfte es der werte Sachimos schwierig haben der Wehrmacht etwas entegen zusetzen. Vor allem im Süden läuft der Dampfhammer der HG Süd in Richtung Stalino und Rostow (und darüber hinaus). Da HvS schon auf der Krim steht, wird bald eine zweite Front in Richtung Kaukasus eröffnet werden, was die Bedrouille in der Sachomos steckt noch verschlimmern sollte. Die HG Mitte steht mittlerweile in Sichtweite der Vororte Moskaus (Kaluga und Moshayk) und ich denke darüber hinaus wird der Vorstoß in der Mitte wohl kaum gehen. Die HG Nord steht an den Toren Leningrads und ich fürchte, bis Mitte Oktober heißt es wieder St. Petersburg!
Ein Problem stellen sicher die Partisanen dar. Aber je weniger Sachimos MPP zur Aufstellung regulärer Truppen hat, umso weniger aht er auch um irreguläre Truppen aufzustellen, Oder?

Aber noch eine andere Frage an den werten HvS: Ihr spracht in einem frühern Post davon bald Industriesufe 2 zu erhalten, und dann die Produktion wesentlich ankurbeln zu können. Wartet ihr noch auf Industriestufe 2 oder habt ihr sie schon? Außerdem wird es langsam Zeit darüber nachzudenken die Panzerwaffe auf Panzer IV aufzurüsten! Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die ersten T 34 auftauchen und dagegen ist der Panzer III zu schwach.
Noch eine kleine Rechenfrage: Wenn ich ein Infantriekorps der Stufe 1, mit Stärke 5 habe und ich rüste das Korps auf Stufe 2 auf (was auch bald passieren sollte, auch die ersten russischen Truppen haben Stufe 1!), kommt es dan mit Stärke 5 wieder oder voll ausgerüstet auf Stärke 10?

gez Sharpe, der rechnet

Tosh
08.02.14, 17:14
Noch eine kleine Rechenfrage: Wenn ich ein Infantriekorps der Stufe 1, mit Stärke 5 habe und ich rüste das Korps auf Stufe 2 auf (was auch bald passieren sollte, auch die ersten russischen Truppen haben Stufe 1!), kommt es dan mit Stärke 5 wieder oder voll ausgerüstet auf Stärke 10?


Das Korps bleibt bei Stärke 5. Aufrüsten und Auffrischen sind zwei getrennte Aktionen in SC.

von Sachimos
08.02.14, 21:55
Werter Sharpe,


ihr habt durchaus Recht. Momentan wüssten wir nicht wie wir bei Charkow die Deutschen aufhalten sollten. Denn gegen 6 Panzerverbände ist es sehr schwierig,:???: zumal die bereits bestellten PAK- Einheiten noch nicht eingetroffen sind.

Aber zu den Partisanen, diese erscheinen automatisch ohne unser zutun an beliebigen Punkten auf der Karte und kosten uns auch keine MPP. Sehr günstig also solche Partisanen:D



Werter Duke of York,


bei den HQ´s habt ihr natürlich vollkommen Recht. Aber es kommen jetzt auch immer wieder neuaufgestellte HQ an. Es sollten also bald wieder genügend zur Verfügung stehen.:rolleyes: Hoffentlich:schande:







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


17. September 1941



Die Leningrader Front


In der STAWKA herrscht helle Aufregung, denn momentan scheint nichts die Deutschen aufhalten zu können. Überall an der Front geht der Vormarsch ungebremst weiter, lediglich an einzelnen Punkten gibt es positives zu berichten.

Bei Leningrad haben die feindlichen Panzerspitzen bereits die westlichen Bunkerlinien erreicht. Sofort wird eine unserer Divisionen dort unter Feuer genommen und zur Flucht gezwungen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/gxwsvhoehfal.png (http://www.pic-upload.de/view-22206594/Bild-1-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)


Aber immerhin halten bei Viipuri die Linien stand, allerdings wurde hier auch noch nicht entschlossen angegriffen. Lediglich vorfühlende Störangriffe fanden von finnischer Seite aus statt. Die Marine nimmt sofort wieder die Finnen unter Beschuss und kann ihnen einige Verluste beibringen.

Aber in Zukunft müsse wir hier immer vorsichtiger werden, denn das Oberkommando der Marine erhält vo Geheimdienst eine Warnung.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/pot2wufiwi.png (http://www.pic-upload.de/view-22207304/Bild-10-Tirpitz.png.html)


Die "Tirpitz" wurde in Helsinki lokalisiert. Es kann nur einen Auftrag für dieses mächtige deutsche Schlachtschiff geben. Die Jagd auf unsere Schiffe, die immer noch im heldenhaften Abwehrkampf die Verteidiger von Leningrad unterstützen. Die "Marat" wird sich in Zukunft etwas defensiver verhalten müssen, denn wenn die "Tirpitz" näher kommt dann können auch unsere Luftstreitkräfte aus Leningrad eingreifen.

Diese haben sich bis jetzt gerade noch mit der deutschen Artilleriestellung vor unseren Bunkern beschäftigt. Der Erfolg ist allerdings quasi gleich Null. Die Stellung war bereits mit Flak gesichert und ME- 109 Jäger haben auch eingegriffen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/r3j4i5j7xps8.png (http://www.pic-upload.de/view-22207478/Bild-2-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)


Von Novgorod aus kommt es zu einem Vorstoß einer Division auf einen Feldflugplatz der Deutschen. Da keine Sicherungstruppen in der Nähe sind können unsere tapferen Soldaten einige der feindlichen Jäger noch am Boden stehend vernichten.

Zumindest sollten jetzt entweder von Leningrad oder von Pskov einige Verbände abgezogen werden, um hier die Flugzeuge zu schützen. Wenn das nicht passiert auch gut, dann können eventuell noch ein paar Bomber zerstört werden und das wäre sehr vorteilhaft für unsere Bunker.

Denn mittlerweile ist wie auch bei Moskau, ein Großteil der Bevölkerung mit dem Bau von Stellungen beschäftigt. Meistens Frauen, da die Männer sich auf ihren Kampfeinsatz vorbereiten müssen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/an9jnldtifwt.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22207644/Battle_of_Moscow.jpg.html)

Hier zu sehen die fleißigen Frauen von Moskau beim Ausheben eines Panzergrabens.


Die Mitte der Westfront


Bei Nelidovo und Wjasma passiert nicht viel, beide Seiten nehmen letzte Änderungen in ihrer Aufstellung vor und ansonsten wartet man ab. Die STAWKA rechnet hier mit einem Angriff sobald die ersten Panzerverbände von anderen Abschnitten freigemacht und hierhin verlegt werden können.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/qjcadwpcuw2l.png (http://www.pic-upload.de/view-22207795/Bild-4-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)

In den nächsten Tagen werden hier noch einige Verstärkungen ankommen, um es den Deutschen nicht so leicht wie bei Velikiye Luki zu machen.

Leider treffen unsere Partisanen bei ihrem Vorstoß aus den Sümpfen heraus, überraschend auf ein deutsches Korps und werden von diesem fast völlig aufgerieben.


Die Schlacht um Orel


Mittlerweile wurde die Stadt von einem deutschen Panzerkorps besetzt, aber die Verteidiger im Umfeld sind kaum angeschlagen und auch Kozelsk wurde ignoriert.

Dadurch ergibt sich eine sehr interessante Möglichkeit. Bei einem erfolgreichen Vorstoß von Kozelsk auf die südliche Bahnlinie und einer gleichzeitigen Umgehung der Verbände in Orel, dann können hier gleich drei feindliche Großverbände von ihrem Nachschub und HQ getrennt werden.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/m6y7akewir23.png (http://www.pic-upload.de/view-22207957/Bild-5-Orel-Anfang-bearbeitet.png.html)


Es läuft nicht ganz so wie geplant, denn unsere Armeen und Divisionen erleiden bedeutend mehr Verluste als die gegnerischen aber immerhin kann die Verbindung unterbrochen werden.

Das fehlen eines Kommandeurs macht sich hier sehr deutlich bemerkbar, aber in den nächsten Tagen ist auch dieses Problem gelöst.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/qk66pdw4xhuw.png (http://www.pic-upload.de/view-22208013/Bild-6-Orel-Ende-bearbeitet.png.html)


Vielleicht müssen dann die Deutschen einige Verbände hierher verlegen um die Situation wieder zu bereinigen. Eventuell von Charkow???? Dann wäre wirklich viel gewonnen und diese kleine Offensive hätte sich mehr als bezahlt gemacht.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Bei Charkow ist die Situation verfahren. Die STAWKA will die Stadt nicht so einfach aufgeben, aber unseren eigenen Truppen stehen 5 feindliche Panzer Großverbände gegenüber. Ein Angriff auf diese massive Übermacht des Feindes ist aussichtslos und die dringend benötigten Panzerabwehrwaffen sind immer noch nicht eingetroffen.

Aber es muss zumindest der Vormarsch verzögert werden und die Panzer sind auch schon angeschlagen und in dieser Situation darf ihnen keine Ruhe gelassen werden.

Auch bei Stalino sieht es nicht gut aus, mittlerweile droht eine doppelte Umfassung der Stadt. Im Süden marschieren deutsche Truppen auf Taganrog vor.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/9x5gl3itckx.png (http://www.pic-upload.de/view-22209065/Bild-7-Charkow-Anfang-bearbeitet.png.html)


Die Angriffe die die größten Erfolgsaussichten haben werden durchgeführt, aber die feindlichen Verbände scheinen fast unbesiegbar. Egal an welcher Stelle wir angreifen, überall werden unsere Truppen unter hohen eigenen Verlusten abgewiesen, ohne dabei den Deutschen nennenswerte Verluste zuzufügen.

Es ist aber auch ein "anrennen" gegen eine Wand, wenn man einer solchen Masse an Panzern gegenübersteht.

Einzig im Süden von Stalino gelingt es nach heftigen Gegenangriffen, der durchgebrochenen Division einige Verluste beizubringen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/zbd1shebh6fu.png (http://www.pic-upload.de/view-22209117/Bild-8-Charkow-Ende-bearbeitet.png.html)


Das Ziel der Deutschen ist nun mehr als deutlich. Es kann sich nur um Rostov handeln, diese Stadt ist ja auch das Tor zum Kaukasus und nach geheimdienstlichen Erkenntnissen benötigen sie dringend die Ölquellen für ihre eigene Wirtschaft.

Die STAWKA arbeitet bereits Pläne aus um dies zu verhindern und die Stadt dauerhaft zu sichern. Allerdings ist sie hierfür auf neu aufgestellte Verbände angewiesen und diese kommen in den nächsten Tagen an.


Die Verteidigung der Krim


Auf der Krim sieht es schlecht aus. Die Rumänen haben unsere letzten Einheiten vernichtet und bereiten sich nun, mit der Unterstützung durch deutsche Artillerie, auf den Kampf um Yevpatoria vor.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/4vb99j5mbp7y.png (http://www.pic-upload.de/view-22209190/Bild-9-Krim-Ende-bearbeitet.png.html)

Unsere Zerstörer konnten sich allerdings in den Hafen von Sevastopol retten.

Die dringend benötigten Reparaturen werden wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, es bleibt abzuwarten ob diese rechtzeitig abgeschlossen werden können.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Es wurde für alle Frontkommandeure eine neue Gesamtkarte erarbeitet, welche auch die letzten Veränderungen berücksichtigt.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/167sefj9rn4a.png (http://www.pic-upload.de/view-22209293/gesamtkarte.png.html)


Es wird von allen Offizieren erwartet das sie diese Karte unter strengster Geheimhaltung verwahren.


Desweiteren konnte eine Übersicht über Verbände erstellt werden, welche in Zukunft die Front erreichen werden.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/gqbmi7kzf1ck.png (http://www.pic-upload.de/view-22209346/Produktion.png.html)


Allerdings wird hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, das die Entscheidung über Verwendung und Einsatzbereiche der neuen Truppen, sich alleine das Oberkommando vorbehält.

Damit sollen etwaigen negativen Einstellungen unter den Soldaten, eine aussagekräftige Gegendarstellung entgegengesetzt werden.

Jörg von Frundsberg
08.02.14, 22:39
So langsam geht es um die Wurst :D werter Sachimos wir fühlen mit euch !!

von Sachimos
08.02.14, 22:54
Wohl wahr, Werter Jörg wohl wahr,:ja:

aber Uns mag noch nicht richtig einfallen, wie Wir den "deutschen Vorschlaghammer" im Süden aufhalten können.

Es fehlt ein wenig am geeigneten Material, so scheint Uns und alles in den Süden zu schmeißen ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss:think:

Jörg von Frundsberg
08.02.14, 23:02
Wohl wahr, Werter Jörg wohl wahr,:ja:

aber Uns mag noch nicht richtig einfallen, wie Wir den "deutschen Vorschlaghammer" im Süden aufhalten können.

Es fehlt ein wenig am geeigneten Material, so scheint Uns und alles in den Süden zu schmeißen ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss:think:


Ihr müsst nur bis Dezember auf historischen Frontverläufen aushalten dann habt ihr immer noch eine Chance !! aber selbst dann ist es immer noch kein Selbstgänger ;) Ohje was bin ich froh das ich den Streß nicht habe ................ :D

von Sachimos
08.02.14, 23:09
Ihr müsst nur bis Dezember auf historischen Frontverläufen aushalten dann habt ihr immer noch eine Chance !!

und das bei Prognosen, dass Leningrad noch vor dem Winter fällt und die Heeresgruppe Süd bald am Kaukasus ankommt:eek:

Das wird noch spannend werden. Denn momentan würden Wir jede neue Einheit am liebsten 2 mal aufstellen.

Aber Wir wollen nicht jammern. Denn trotz allem macht uns das Spiel gegen den werten HvS eine Heidenspaß.:ja:

und Wir wollen ja gut unterhalten.:)

Ratnik
08.02.14, 23:39
Ach ihr müsst euch bei den Neuaufstellungen wirklich keine Sorgen machen. Auf kurz oder lang wird sich der deutsche Vormarsch festlaufen. Und Moskau ist noch weit von den deutschen Spitzen entfernt.

Tosh
09.02.14, 00:55
Werter Sachimos,

Uns bekümmert ein wenig die Produktionslücke zwischen September und November. Zudem sind von den 14 Einheiten, die ihr insgesamt erhaltet nur 10 Kampfeinheiten.

Accoma
09.02.14, 01:28
Werter Tosh!
Das sind nicht alle Einheiten, die der werte Sachimos bekommt... das kleine weisse Dreieck rechts neben den Einheiten bedeutet, dass da noch mehr Einheiten in der Produktion sind... da sind dann auch die vom Oktober aufgelistet... da kommt also noch mehr.. STAVKA gibt offensichtlich nicht alles preis.. ;-)

HvS
09.02.14, 06:37
Werter Hohenlohe,

danke für Euren Zuspruch. Aber wir denken, daß die Zeit der großen Kesselschlachten jetzt erstmal vorbei ist... die Kampfkraft der Roten Armee steigt, auch wenn der werte von Sachimos aktuell nur noch 82 Einheiten hat. Das mit den Partisanen bekommen wir mittelfristig schon in Griff.. dauert nur ein wenig. Wir hatten nicht genug MPPs, um vorher Divisionen zu kaufen, und ehrlich gesagt hatten wir auch nicht mit so einem positiven Verlauf gerechnet, insbesondere nicht im Osten der Ukraine. Aber fünf Divisionen befinden sich bereit in der Produktionsschleife, und in der 17. Runde werden wir weitere Divisionen kaufen. Langfristig wollen wir alle Plätze besetzen, an denen Partisanen auftauchen können, mit Achsentruppen besetzen, so daß keine Partisanen mehr entstehen.
Schaut am besten mal auf die Battlefront-Seite.. da findet Ihr alle SC-Spiele. Es gibt immer eine KI, und die ist nicht allzu schlecht. Auf den höheren Schwierigkeitengraden, insbesondere mit extra Erfahrung, können die Spiele schwierig bis unschaffbar sein.


Werter Hjalfnar,

Wir glauben auch, daß Leningrad erobern werden, aber sicher sind wird uns nicht, und Glauben gehört in die Kirche. Und wenn wir es nicht schaffen, dann wäre das kein Beinbruch. Ein Scheitern im Osten der Ukraine wäre ein Beinbruch, und zwar ein beidbeiniger.


Werte Duke of York,

wir denken, daß Ihr ein bißchen zu optimistisch seid. Bald haben wir Oktober, und das werden die Turns länger und das Wetter schlechter. Aber Leningrad könnte klappen. :cool:


Werter Sharpe,

die Partisanen werden nicht aufgestellt, die kommen von selbst, wenn bestimmte Punkte auf der Karte nicht bewacht werden. Industrie Stufe 2 dürfte zum Jahreswechsel 41/42 kommen, aber das ist Glückssache. Ebenso verhält es sich mit den Panzern... PzKpfW IV werden wir erst ab Mitte 42 sehen, wenn wir Glück haben. Das Spiel versteht darunter den IVF2 oder den IVG. Die Sache mit der Aufrüstung hat der werte Tosh ja schon erklärt... man kann in einer Runde nur eins davon machen.
Übrigens haben die Russen noch keine Infanteriewaffen Stufe 1, das ist Anti Aircraft.. die Russen bekommen diese Technologie ungefähr dann, wenn wir IW2 bekommen.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


17. September - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img268/9616/rdpc.png


Die Russen greifen wieder die Finnen an, aber diesmal nur mit den Seestreitkräften. Im Raum Leningrad können vier Einheiten Jagdflieger und eine Bomber-Einheit ausgemacht werden, die die Schwere Artillerie im Westen der Stadt angreifen, aber nur leicht beschädigen können.
Im Raum Nowgorod startet der Feind einen Gegenangriff, der aber von der Leitung der H.Gr. Nord in Betracht gezogen wurde. Es stehen Truppen für einen Gegenangriff bereit, und die Stellung des Feindes ist entblößt.


http://imageshack.com/a/img827/6451/86zv.png


Im Raum Orel starten die Russen einen durchaus nicht unerwarteten Gegenangriff, der aber beim Feind mehr Verluste verursacht als bei der Wehrmacht. Der Feind hat zu wenig Nachschub, um effektiv kämpfen zu können. Trotzdem werden ein Infanteriekorps und eine Divison aus der Heeresreserve in den Raum Brjansk verlegt, um aus der Not eine Tugend zu machen und die sowjetischen Einheiten vollends aufzureiben. Es hat sich in den letzten Monaten als wirkungsvoll erwiesen, die Russen erst abzuschneiden und dann aufzureiben, so daß sich keine versprengten Truppenteile zu russischen HKL durchschlagen können. Das erschwert die Neuaufstellungen für die Russen erheblich.


http://imageshack.com/a/img401/1791/49p2.png


Der schwer angeschlagene feindliche Zerstörer entkommt leider, aber ein russisches U-Boot greift den rumänischen Zerstörer an. Irgendetwas ist wohl bei dem Angriff schief gegangen, denn während des ersten Angriffsversuchs hat sich auf dem U-Boot eine schwere Explosion ereignet, und es versinkt im Schwarzen Meer. Vielleicht ein vorzeitig gezündeter Torpedo?


20. September 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

In Finnland wurde nach monatelangem Stellungskrieg Wyborg erobert. GFM Mannerheim bereitet nun einen Vorstoß über den Istmus von Karelien vor.
Die H.Gr. Nord durchbricht den äußeren Festungsring von Leningrad und beginnt mit dem Beschuß des Stadtzentrums. Pleskau hält leider weiterhin auf dem letzten Loch pfeiffend stand, dafür wird Nowgorod abgeschnitten.
Bei der H.Gr. Mitte geht es nicht voran, der Widerstand der Russen ist zu stark. Der Feind versucht Gegenangriffe, die aber unter hohen feindl. Verlusten abgewiesen werden.
Die H.Gr. Süd hat einen weiteren glorreichen Sieg errungen und den Feind im Raum Kharkov vollkommen vernichtet. Damit bleibt die Initiative in den Händen der Wehrmacht, und das OKH kann sich das weitere Vorgehen frei aussuchen.


Finnland & Rußland


Nach einer systematischen Bombardierung durch die Luftwaffe haben die Finnen einen Großangriff auf Wyborg gestartet.


http://imageshack.com/a/img850/2629/ycld.png


Der erste Festungsring im Südwesten von Leningrad wird durch den Beschuß Schwerer Artillerie aufgeweicht und anschließend durch die Panzerwaffe pulverisiert. In der Folge beginnt das I. Panzerkorps mit dem Beschuß der Innenstadt von Leningrad und bringt den Verteidigern des Stadt Verluste bei. Die Innenstadt selbst ist nicht befestigt und dürfte in den nächsten Tagen einem konzentrierten Angriff nicht standhalten. Eine weitere Schwere Artillerie ist aus dem Raum Pleskau eingetroffen. Damit ist der Beschuß und die anschließende Einnahme der feindl. Befestigungsanlagen im Süden von Leningrad machbar.
Desweiteren treffen die Tirpitz und die Lüdemann im Kampfgebiet ein. Damit dürfte der Beschuß der finnischen Bodentruppen ein Ende haben.

Südöstlich von Luga läuft sich ein Gegenangriff der Russen fest, und eine feindl. Division wird eingeschlossen. Dadurch ist Nowgorod entblößt und kann eingeschlossen werden.

Lagebewertung: die Stellung der Russen im Raum Leningrad ist kaum noch zu halten. Eine schnelle Evakuierung würde viele Feindtruppen retten, aber das entspricht nicht der russischen Mentalität. Es ist wahrscheinlich, daß ähnlich wie bei den Schlachten in anderen Frontabschnitten die Russen eine Einkesselung riskieren und dann den Heldentod sterben. Eine Einnahme des Stadtzentrums in den nächsten Tagen würde alle Truppen im Raum Wyborg dem sicheren Tod überantworten. Glücklich sei der Kommandeur, der sich solche Verluste leisten kann. Es bleibt abzuwarten, was der Russe unternimmt.. eine schnelle Evakuierung oder eine Katastrophe wie in Dnjepropetrowsk oder Kharkov?
Desweiteren stellt sich die Frage, welches Schicksal die Luftwaffeneinheiten der Roten Armee im Raum Leningrad erwartet, schließlich sind dort mehr als die Hälfte aller einsatzbereiten Maschinen stationiert. Läßt man sie auf ihrem Feldflugplätzen stehen, wo sie demnächst vor den Kanonen der deutschen Panzer enden werden?


http://imageshack.com/a/img35/7325/tcet.jpg


Die finnische Armee feiert die Rückeroberung von Wyborg, das im Winterkrieg verloren gegangen ist.


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Die H.Gr. Mitte kommt nicht voran, dazu ist der Widerstand des Feindes zu stark. Die Aktivität der Partisanen im Raum Smolensk trägt einiges dazu bei. Immerhin wird vor Nelidowo eine feindl. Division vernichtet, und ein Infanteriekorps steht vor der Stadtgrenze. Das OKH erwartet den Fall der Stadt für Mitte Oktober, und danach geht es weiter nach Rschew.
Wenn es gelint, Rschew noch vor dem Winter zu nehmen, dann wäre die Stellung der Russen in Wjasma akut von einer Umfassung bedroht. Der Fall von Rschew wäre auch für Demjansk ein großes Problem. Wenn irgendwann das bereits abgeschnittene Nowgorod auch noch fällt, dann wäre es ein Leichtes, die letzte Bahnverbindung von Demjansk nach Valdai zu unterbrechen, womit Demjansk praktisch nicht mehr haltbar wäre.

Der Gegenangriff der Bolschewiken im Raum Orel läuft sich fest, der Feind hat zu wenig Nachschub. In Brjansk trifft ein weitere Infanteriekorps ein, und in den nächsten Tagen kommen möglicherweise noch ein weiteres Korps und eine Division aus der Heeresreserve dazu. Es ist geplant, den exponierten Feind vollständig auszulöschen.


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Bei der H.Gr. Mitte sind aktuell nur zwei der insgesamt verfügbaren zehn Panzerkorps im Einsatz, die Infanterie muß es richten.


Ukraine


Der Fall von Kharkov hat verheerende Auswirkungen auf die russische Verteidigungslinie.


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Die restlichen fünf Sowjet-Armeen im Umfeld der Stadt werden allesamt vernichtet, weil die Moral der Truppen gebrochen und kaum Nachschub vorhanden war. In vielen Fällen haben die Russen bei Feindberührung einfach die Beine in die Hand genommen und die Flucht ergriffen, was die deutschen Verluste gering gehalten hat. Damit sind im Raum Kharkov in den letzen Tagen insgesamt sieben sowjetische Armeen und ein HQ vernichtet worden. Ein unglaublicher Schlag für die Rote Armee!
Somit wurde die Planung des OKH bestätigt. Anstatt die lokal vorhandenen Kräfte aufzuteilen und alle drei Städte (Kursk, Kharkov, Stalino) zeitgleich anzugreifen, hat man sich dafür entschieden, ein Loch in die Mitte der gegnerischen Stellung zu schlagen und damit die Möglichkeit bekommen, sowohl Kursk als auch Stalino zu umgehen und abzuschneiden. Der Plan ging voll auf.
Desweiteren ist unsicher, wie viele Truppen die Russen östlich der alten Verteidigungslinie haben. In Markowa steht eine Armee, aber es ist nicht davon auszugehen, daß diese Einheit eingegraben und in bestem Zustand ist. In ein paar Tagen hat die Luftwaffe ihre ersten Flugplätze im Raum Kharkov errichtet, und dann wird dem Feind auf den Zahn gefühlt. Falls gelingen sollte, Markowa oder Woronesch im Handstreich zu nehmen, würde die Rote Armee gewaltig in der Patsche sitzen.


http://imageshack.com/a/img607/5476/aqrq.jpg


Der Sieg bei Kharkov wurde nur durch den konzentrierten Einsatz der Panzerwaffe möglich.


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Auch im Raum Stalino läuft ein Großangriff. Zusammen mit den fünf weiteren Infanteriekorps aus dem Raum Dnjepropetrowsk befinden sich nun 12 Infanteriekorps sowie zwei Divisionen und das X. Panzerkorps im Kampfgebiet.
Der Feind hat auf das Vordringen der 234. Infanteriedivison in Richtung Taganrog reagiert und insgesamt fünf Einheiten in den Süden von Stalino ausgeschickt, um eine einzelne deutsche Division zu bekämpfen. Durch diese Finte wurde der Angriff im Norden von Stalino erst ermöglich. In den nächsten Tagen soll die Stadt im Osten umfaßt und von Bahnnetz abgeschnitten werden. Angesichts massiver zahlenmäßiger und operativer Unterlegenheit wäre ein Rückzug der Russen sicherlich nicht die schlechteste Option, aber der Feind tickt da irgendwie anders. Falls es gelingt, die feindl. Stellung im Osten zu umgehen und das Schwarze Meer zu erreichen, würden elf feindl. Großverbände in einem Kessel sitzen, aus dem es kein Entkommen gibt. Auch hier stellt sich die Frage, wie das russische Oberkommando reagieren wird... Flucht oder Tod? Was hat der Russe noch im Osten stehen? Kann er es sich erlauben, die Truppen zu verheizen, um Zeit zu gewinnen oder war das das letzte Aufgebot? Oder läßt er gesunden Menschenverstand walten und zieht sich weiträumig zurück, um auf der Linie Woronesch - Markowa - Rostow eine neue und stabilere Stellung aufzubauen?


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Innerhalb der nächsten Tage könnten die fünf Panzerkorps im Raum Kharkov nach Süden beordert werden, wenn es notwendig ist. Damit würden die Russen in Stalino genauso aufgerieben werden wie die Truppen in Kharkov.


http://imageshack.com/a/img845/5595/vw3d.png


Es ist in den meisten Fällen von Vorteil, wenn man die Initiative hat und über den konkreten Ansatzpunkt eigener Angriffe selbst entscheiden kann. Für das weitere Vorgehen in den nächsten Tagen gibt es viele Optionen. Die Russen werden durch ihr Verhalten bestimmen, welche davon gezogen wird. Insgesamt wäre es im besten Fall möglich, 16 Großverbände des Feindes einzuschließen, ca. 20% der aktuellen Gesamtstärke der Roten Armee.
Die Wehrmacht hat in diesem Frontabschnitt 20 Infanteriekorps, 6 Panzerkorps, mehrere Divisionen und die Luftüberlegenheit.
Für die nächsten Tage ist geplant, mehrere Bomberverbände in den Raum Melitopol zu verlegen, so daß sowohl Rostow als auch Sewastopol bombardiert werden könnten. Damit kann jede befestigte Stellung aufgeweicht werden.

Auch von der Krim gibt es Erfreuliches zu vermelden.


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Dumitrescu schlägt die Verteidiger von Jewpatoria in die Flucht, und Sewastopol ist eingeschlossen. Für den Sturm auf die stärkste Festung der Welt stehen insgesamt 8 rumänische Infanteriekorps und Schwere Artillerie aus dem Deutschen Reich bereit. Das sollte reichen.


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Selbst schwerste Befestigungsanlagen können die Truppen der Achsenmächte nicht aufhalten. Aus heutiger Sicht war die Ausrüstung der Rumänen mit deutscher Technologie ein unglaublich lohnende Investition. Objektiv betracht kämpfen die rumänsichen Verbündeten bisher genauso gut wie die deutschen Verbände, und das ohne eigene Panzerkorps.


Vom 17. bis zum 22. Sepember wurden insgesamt 11 feindl. Großverbände vernichtet:

7 Armeen
1 U-Boot
2 Divisionen
1 Panzerkorps

Damit sind nun insgesamt 140 sowjetische Großverbände zerstört worden, mehr als die Gesamtstärke der Roten Armee zu Beginn der Operation Barbarossa. Da die Rote Armee aktuell dennoch über 82 Großverbände verfügt, ist es wohl gelungen, in drei Monaten sagenhafte 83 Großverbände neu aufzustellen. Die meisten davon sind Divisionen von begrenzten Kampfwert, aber die schiere Masse ist erschreckend.

Die aktuelle Einsatzstärke der Panzerwaffe beträgt 83%, hier scheint eine teilweise Auffrischung notwendig zu sein.

Aktuell befinden sich sieben Feindeinheiten in Kesseln:

1 Division südöstlich von Luga
1 Division in Pleskau
1 Division westlich von Orel
1 HQ südwestlich von Nikolajew
1 Armee, 1 Division und 1 Küstenartillerie im Raum Sewastopol

Desweiteren gibt es an vier Stellen die theoretische Möglichkeit, einen Kessel zu bilden, wenn der Russe sich nicht zurückzieht:

Wyborger Front (1 HQ, 1 Armee, 1 Division, 1 Panzerkorps), die bisher Wyborg verteidigt hat
Orel-Front (2-3 Armeen), die den Gegenangriff ausführt
Kursker Front (3 Armeen, 1 Division, 1 Panzerkorps, wahrscheinlich ein HQ im Nordosten der Stadt)
Stalino-Front (5 Armeen, 3 Divisionen, 1 Panzerkorps, 1 Fallschirmjäger, 1 HQ)

Im OKH erwartet man gespannt die Reaktion des Feindes in den nächsten Tagen. Zieht der Russe sich zurück oder setzt das große Sterben ein? Aktuell sind 7 Feindeinheiten eingeschlossen und weitere 24 davon bedroht. Kann sich die Sowjetunion den Verlust von 31 Großverbänden leisten?

In Berlin steht ein weiteres Infanteriekorps bereit, das wohl in den Raum Brjansk verlegt werden wird. Im Bedarfsfall kann es allerdings auch an jeden anderen Ort transportiert werden, der Marschbefehl wurde noch nicht ausgefertigt.


http://imageshack.com/a/img203/8702/d5ho.png


Diese Grafik spricht für sich selbst!


http://imageshack.com/a/img833/3050/1tc5.png


Auch hier gibt es nichts hinzu zu fügen.


Kapitel XVI - Die Schlacht um Kharkov, Teil 3

Vor ein paar Tagen bin ich von zwei verschiedenen Möglichkeiten ausgegangen: entweder ziehen sich die Russen zurück und wir bekommen etwas Ruhe, oder die Russen greifen an, und es wird blutig. Allerdings kommt es immer anders als man denkt, denn es ist eine dritte Möglichkeit eingetreten: die Russen nehmen Reißaus, und wir haben den Befehl bekommen, sie zu verfolgen und zur Strecke zu bringen. Trotz einer Sollstärke von nur 70% ist das VI. Panzerkorps eine tödliche Waffe, wie an diesem Tag auch eine russische Armee erfahren darf.

Um es kurz zusammen zu fassen: gegen Mittag haben wir den Feind östlich von Kharkov angegriffen und ihm schwere Verluste zugefügt. Anstatt den Kampf aufzunehmen, sind die Russen einfach geflohen und haben dabei ihre Organisationsstruktur vollkommen aufgegeben. Wir bekamen recht schnell den Haltebefehl, und die Infanterie hat den Rest erledigt. Verluste gab es weder bei uns noch bei der Infanterie. Es ist schön, solche Tage erleben zu dürfen.


http://imageshack.com/a/img547/6650/wby0.jpg


Am Abend hat mir der Hauptmann erzählt, daß wir wohl für die nächsten Tagen eine Ruhepause bekommen. Die Männer sollen die Gelegenheit bekommen, sich in der Stadt Kharkov ein bißchen zu erholen, und das ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Ein bißchen Abwechslung und Erholung wird uns gut tun. Ich freue mich schon drauf.

Hohenlohe
09.02.14, 15:01
Das sind ja insgesamt erfreuliche Aussichten, werter HvS. Wir wünschen eurer weiteren Offensive viel Erfolg!! Der werte Sachimos gerät ja immer mehr in Bedrängnis. Bei Leningrad und Kursk schaut es ja nicht gut für ihn aus.
Ihr könnt ja jetzt damit rechnen Leningrad noch vor dem Winter einzunehmen. Das wäre sehr erfreulich!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

Sharpe
09.02.14, 15:48
Die größte Problemzone für den werten Sachimos dürften die HQ's werden. Bei dem Verlust von bisher 10 HQ's (und das 11. stirbt an der Krim vor sich her), kann er zwar seine materiellen Verluste ausgleichen, aber die Qualität (und die Moral) leidet sehr darunter Außerdem droht ihm mit dem Verlust Leningrads der Verlust weiterer 4 HQ's! Und dass dürfte meiner Meinung nach der wahre Genickbrecher für ihn sein!

gez Sharpe, der Nackensteife

Solokow
09.02.14, 16:16
Leningrad selbst ist nicht so schlimm, aber wie Ihr - werter Sharpe - bereits schreibt, die HQs sind bitter. Ebenso die südlichen Kesselbildungen, diese waren wohl doch ein bisschen zu viel des Guten (Krim). Ich sehe nicht, wo der Fein... ehm Deutsche momentan zu stoppen wäre (im Süden), bis die Paks ankommen, gibt es wohl keine Front mehr. Auch wenn der Stalinismus gesiegt hatte, blutet mir mein Herz die Revolution der Freiheit endgültig sterben zu sehen.

HvS
10.02.14, 12:28
Werter Hohenlohe,

danke für Eure ermunternden Worte. Wir möchten allerdings darauf aufmerksam machen, daß Kursk auch im RL von der Wehrmacht eingenommen wurde, es wäre also nur historisch, wenn uns das auch gelingen sollte. Leningrad ist da etwas diffiziler. Wir haben bereits den 17. Turn gespielt, und mit Leningrad geht es nicht ganzso schnell wie wir erfofft hatten. Formulieren wir es mal objektiv: die Einnahme von Leningrad ist möglich, aber keineswegs sicher.
Aber wir bleiben dabei: wir müssen etwas besser machen als die Fortschritte der Wehrmacht im RL, sonst werden wir verlieren. Wir haben nur noch 5 Turns, und dann ist es Ende November.. Allzu viel Zeit bleibt nicht mehr.


Werter Sharpe,

die weitere Entwicklung im Raum Leningrad bleibt abzuwarten. Wir sehen das nicht ganz so positiv wie Ihr, aber wir können uns vorstellen, daß der werte von Sachimos seine HQs diesmal evakuieren wird, wenn er merkt, daß die Stellung nicht mehr zu halten ist. Wir kennen natürlich seine Pläne nicht, aber der von uns gestern gespielte 17. Turn könnte so interpretiert werden, daß er sich geordnet aus Leningrad zurückzieht oder sich zumindest eine Hintertür für einen geordneten Rückzug offen läßt.
In diesem Zusammenhang müssen wir darauf aufmerksam machen, daß das aktuelle Geschehen im Raum Leningrad nicht historisch ist.
Erstens hat die Wehrmacht im RL Leningrad vom Bahnnetz abgeschnitten und ist bis zum Ladoga-See vorgestoßen, denn die Stadt sollte nur eingeschlossen und ausgehungert werden. Wir wollen hingegen die Stadt erobern, und deswegen haben wir erstmal die Festungsanlagen im Südwesten der Stadt unter Feuer genommen. Wenn wir merken, daß es mit der Einnahme der Stadt nicht klappt, dann können wir sie immer noch abschneiden, aber momentan würde das keinen Sinn machen, weil das Gelände im Südwesten des Ladoga-Sees sehr unwegsam und durch zwei weitere Festungsanlagen gesichert ist. Wenn wir uns also durch Festungen kämpfen müssen, dann gehen wir doch lieber aufs Ganze und nehmen gleich Leningrad.
Zweitens werden die Finnen nicht an der Grenze von 1939 halt machen, sondern Leningrad aus dem Norden attackieren. Den Finnen stehen fünf Infanteriekorps zur Verfügung, drei davon haben Elitestatus und Stärke 12 und die beiden anderen haben immerhin Veteranenstatus. Es ist davon auszugehen, daß die Finnen die Wyborger Front vor sich her treiben. Bei Erreichen der Stadtgrenze können die deutschen Bomber das Entrenchment reduzieren und damit die Arbeit der Finnen deutlich erleichtern.
Und dann ist da noch das Problem, daß der Platz in Leningrad immer weniger wird, und damit sinkt auch die Kampfkraft... jedes einzelne Feld, welches die Finnen auf dem Weg nach Süden einnehmen, bedeutet eine Einheit weniger im Raum Leningrad. Wir versprechen nicht zuviel, wenn wir sagen, daß spannend bleibt.


Weisung an das Ostheer

An: Oberkommandierende der H.Gr. Nord, Mitte und Süd
Von: OKdH GFM Walther von Brauchitsch

Die ersten drei Monate des Feldzuges liegen nun hinter uns, und es gab große Erfolge zu feiern. Allerdings wurde bisher noch keines der gesetzten Ziele nachhaltig erreicht, und es gibt keine Grund, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen.
Der Feind hat wurde operativ geschlagen und hat Verluste in Höhe der Gesamtstärke seiner Armee erlitten. Allerdings wurde die Fähigkeit zur Neuauftsellung von Großverbänden seitens der Abt. Fremde Heere Ost offensichtlich unterschätzt, denn der Feind leistet immer noch tapfer Widerstand.
Die ursprünglich ins Auge gefaßte Linie Archangelsk - Astrachan, die für das Jahresende 1941 ins Auge gefaßt wurde, wird wegen der Feindlage nicht zu erreichen sein.

Im Oktober beginnt in Rußland die Schlammperiode, und das wird die Mobilität unserer Verbände nachhaltig einschränken. Größere, raumgreifende Vorstöße wie im Juni und July erscheinen aufgrund der Witterung unrealistisch.

Generell ist darauf zu achten, daß alle Einheiten Ende November den Kampf um ihre Operationsziele beendet haben und sich für den Winter einrichten, denn der Generalquartiermeister scheint nicht in der Lage zu sein, für alle Männer an der Ostfront Winterkleidung bereitzustellen. Es soll vermieden werden, daß unsere Truppen ohne geeignete Ausrüstung in exponierter Stellung russischen Gegenangriffen ausgeliefert sind. Aus diesem Grund ist die Wahl der Ziele für den Rest des Jahres derartig zu gestalten, daß die Ziele sicher bis Ende November erreicht werden. In Ausnahmefällen kann der Kampf selbstverständlich auch über den Dezember hinaus geführt werden, falls das operativ notwendig ist. Insbesondere die Einnahme von Leningrad und Sewastopol genießen Priorität.

Im Einzelnen bedeutet dies für die einzelne Heeresgruppen:

H.Gr. Nord


Die Einnahme von Leningrad vor dem 30. November genießt höchste Priorität. Im Bedarfsfall können dazu Panzerkorps bei der H.Gr. Süd angefordert werden. Bei einem Erfolg würde die kampferprobte finnische Infanterie für einen Vorstoß in den ostwärtigen Raum von Leningrad frei werden. Die Gebiete im Südosten der Stadt sind sumpfig und kaum für Panzer geeignet, weswegen die Finnen hierfür bestens geeignet wären.

Desweiteren ist Nowgorod einzunehmen. Nach der Einnahme der Stadt werden die dadurch frei gewordenen Kräfte in den Raum Demjansk vorstoßen und diese Stadt ebenso einnehmen. Falls es die Witterung zuläßt ist ein Vorstoß in Richtung Rschew zu unternehmen.


H.Gr. Mitte

Die Stadt Nelidowo ist innerhalb der nächsten Wochen einzunehmen. Nach der Zerschlagung der feindl. Kräfte vor Ort ist die Stadt Rschew einzunehmen. Je nach Verlauf der Operationen der H.Gr. Nord gegen Nowgorod und Demjansk sowie der Lage im Raum Wjasma ist zu entscheiden, ob die die Kameraden an den anderen Frontabschnitten Hilfe benötigen oder ob ein Vorrücken in Richtung Kalinin möglich ist.

Im Raum Brjansk ist der feindl. Widerstand zu brechen. Gemeinsam mit den deutschen Truppen aus dem Raum Nelidowo ist entweder der Angriff auf Rschew durchzuführen oder je nach Entwicklung der Feindlage im Raum Orel die Konzentration von Feindkräften im Raum Kozelsk aufzureiben.

Die Truppen im Raum Orel werden nach dem Niederkämpfen der sowjetische Truppen vor Ort im Zusammenwirken mit den Truppen aus dem Raum Wjasma sicherstellen, daß es keine größeren Konzentrationen an Feindtruppen in diesem Raum mehr gibt.

Beim Gelingen all dieser Vorhaben wird die H.Gr. Mitte in den Raum Moskau vorstoßen. Dazu werden zuerst die Städte Kalinin (Angriff aus dem Raum Rschew) und Tula (Angriff aus dem Raum Orel) angegriffen. Je nach Entwicklung der Witterung und des feindl. Widerstands könnte es gelingen, eine weiträumige Einschließung der Stadt vorzubereiten oder sich zumindest eine gute Ausgangsbasis für eine weitere Offensive im Jahr 1942 zu schaffen.

Die Einnahme von Moskau im Jahr 1941 erscheint nicht allzu wahrscheinlich, ist aber auch nicht zwingend notwendig.


H.Gr. Süd

Kursk ist umgehend vom russischen Bahnnetz abzuschneiden, indem die Stadt Woronesch eingenommen wird. Im Anschluß können die Russen keine Truppen mehr transferieren. Danach ist die Stadt vollends einzuschließen! Die feindl. Truppen in der Stadt werden dazu von der Versorgung abgeschnitten und dann ausgelöscht. Ausreichend starke Kräfte werden bereit gestellt.

Desweiteren ist die Stadt Markowka im Osten von Kharkov einzunehmen. Dadurch wird die Einnahme des weitere südlich gelegenen Woroshilowgrad erleichtert, welches wiederum für die Einnahme von Rostow notwendig ist.

Stalino soll ebenso innerhalb der nächsten Wochen eingenommen werden. Die dadurch frei werdenden Truppen werden über Taganrog nach Rostow vorrücken. Feindtruppen sind zu isolieren und ggf. im Nachhinein zu zerschlagen. Falls es operativ notwendig sein sollte, können die Städte Woroshilowgrad und Taganrog auch umgangen werden. Mit der Einnahme von Stalino wäre ein funktionierender Nachschub bis zur Stadtgrenze von Rostow auch ohne die Errichtung von Basen in den vorgenannten Städten sichergestellt.

Die starke feindl. Festung Sewastopol wird von rumänischen Truppen eingenommen werden. Dazu werden sechs Infanteriekorps und die deutsche Schwere Artillerie eingesetzt. Bei Bedarf können Bomber aus dem Raum Melitopol eingesetzt werden. Desweiteren soll die Stadt Kertsch belagert werden. Allerdings genießt die Eroberung von Sewastopol unbedingte Priorität, für Kertsch werden nur Truppen eingesetzt, die für Sewastopol nicht benötigt werden.


Heeresreserve

Momentan stehen im Raum Berlin zwei Infanteriekorps, die im Bedarfsfall angefordert werden können. Für die Monate November, Dezember und Januar ist mit der Indienststellung jeweils eines Panzergrenadierkorps zu rechnen. Diese Truppen können ebenso angefordert werden können.


Walther von Brauchitsch

Hohenlohe
10.02.14, 13:47
Werter HvS, wir hoffen natürlich, dass euch die Einnahme von Leningrad gelingen möge. Das wäre schon ein beachtlicher Fortschritt, aber wir verstehen auch, dass es mit fünf Turns noch knapp werden kann.
Viel Glück, werter HvS!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Ratnik
10.02.14, 15:04
Die deutschen müssten doch mitlerweile sehr erfahrene Oberbefehlshaber und Panzertruppen haben. Wie sieht es denn eigentlich mit der Erfahrung aus oder haben hier auch schwere Kämpfe einen Tribut gefordert?

Cfant
10.02.14, 15:08
Werter HvS, Eure Einheiten hatten ja zu Beginn durchaus schon Erfahrung. Konnte das gesteigert werden, oder ist der Erfahrungsstand aufgrund der Verluste gesunken?

von Sachimos
11.02.14, 17:55
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


23. September 1941



Die Leningrader Front


Bei Leningrad überschlagen sich die Ereignisse. Im Norden stürmen die Finnen mit einer überwältigenden Übermacht Viipuri und stoßen gleichzeitig über die Stadt hinaus vor, damit ist eine Rückeroberung der Stadt obsolet geworden.

Gleichzeitig stürmt ein deutsches Panzerkorps im Süden unsere befestigten Stellung vor Leningrad. Die STAWKA befiehlt daraufhin einen sofortigen Gegenangriff, um die Panzer wieder zurückzudrängen. Sowohl die Flotte, als auch die versammelten Luftstreitkräfte bereiten mit massiven Bombardement den Angriff unserer Armeen vor.

Es gelingt, nach einer Attacke aller vorhandenen Streitkräfte, die feindlichen Panzer zu dezimieren und in die Flucht zu schlagen. Natürlich wird die entstandene Lücke sofort von frischen Truppen besetzt, um keine Lücken in der Verteidigung der Stadt zu lassen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/34lzan1a4p26.png (http://www.pic-upload.de/view-22235641/Bild-1-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)


Aus irgendeinem Grund brechen die Deutschen die Belagerung von Pskov ab. Das ermöglicht der STAWKA einige Verstärkungen in die abgeschnittene Stadt zu bringen und es bleibt weiter ein wunder Punkt im Rücken der Wehrmacht.

Denn durch das Standhalten der Verteidiger, läuft der Nachschub für die Deutschen nur über Narwa und das ist eine deutliche Beeinträchtigung für ihre Angriffe auf Leningrad.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/fwy3tfg2dv82.png (http://www.pic-upload.de/view-22235759/Bild-2-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)


Im Norden der Stadt ziehen sich unsere Verteidiger hinter den Fluß zurück, um eine effektivere Stellung zu beziehen.

Wahrscheinlich wird die Stadt in den nächsten Tagen weiter massiv angegriffen, um sie noch vor dem Winter einzunehmen. Deshalb werden bereits Vorbereitungen getroffen um im schlimmsten Fall die wichtigsten Verbände evakuieren zu können. Dabei sollte eine neue Stellung im Raum Demjansk vorbereitet sein, um auf diese zurückzugehen können.


Die Mitte der Westfront


An dieser Front passiert nicht allzu viel. Die Deutschen konzentrieren sich eindeutig mehr auf Nelidowo als auf alle anderen Städte an dieser Stelle. Durch diese Übermacht hier, wird die Stadt nicht ewig zu halten sein und eine Rücknahme der Front auf Rschew.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/hegxv4t4vvef.png (http://www.pic-upload.de/view-22235869/Bild-3-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)


Bei Wjasma ist die Front noch stabil und wenn Rschew dann noch standhält dann ist diese Stellung auch noch nicht akut bedroht.

Rschew muss auch gesichert werden, weil es gleichzeitig das Tor nach Moskau ist und über diese Stadt Unterstützung nach Norden vor Leningrad gelangen kann.


Die Schlacht um Orel


Bei Orel sitzt das deutsche Panzerkorps weiterhin in der Stadt fest. Allerdings kommt es zu Gegenangriffen und damit steckt unsere Angriff ebenfalls erstmal fest.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/b635r3i6t78k.png (http://www.pic-upload.de/view-22236072/Bild-4-Orel-Anfang-bearbeitet.png.html)


Allerdings ist man bei der STAWKA mittlerweile der Ansicht das sich aus diesem Angriff größeres machen lassen könnte und deswegen wurde ein erfahrener Kommandeur mit zwei zusätzlichen Armeen zur Verstärkung nach Kozelsk beordert. Damit stehen den Deutschen nun 6 Armeen und eine Division im direkten Angriff gegenüber.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/dx13w7n78hz.png (http://www.pic-upload.de/view-22237109/Bild-5-Orel-Ende-bearbeitet.png.html)


Dank dieser Verstärkung sollte es möglich sein, den Angriff in den nächsten Tagen erneut zu forcieren und die Nachschublinien nachhaltig zu unterbrechen. Anschließend sollte es dann deutlich leichter werden, die eingeschlossenen Panzer zu vernichten.

Sollten die Deutschen das verhindern wollen, so sollten zumindest einige kampfstarke Verbände von anderen Frontabschnitten von Nöten sein. Auch das wäre völlig zufriedenstellend, denn dann dürfte es nicht mehr so schnell Richtung Rostow gehen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/xwb5jpmhkqir.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22237141/RIAN_archive_613474_Red_Army_men_attacking.jpg.html)

Wenn unsere tapferen Soldaten erst einmal vorwärts stürmen, dann müssen auch die Deutschen einmal zurückweichen.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Charkow liegt mittlerweile endgültig hinter den Deutschen und über ihr nächstes Ziel gibt es kaum Zweifel. Deswegen müssen dringend Pläne für die Verteidigung von Rostow vorbereitet werden. Noch sieht die Lage so aus, das sich Stalino noch einige Zeit behaupten dürfte, da die Verteidiger eingegraben und noch eine weitere Linie vor der Stadt steht.

Auch bei Taganrog steht inzwischen eine stabile Verteidigung, damit Satlino nicht zu schnell umgangen werden kann.

Allerdings darf sich nicht noch einmal eine solche Tragödie, wie mit dem HQ in Charkow ereignen. Deswegen wurde der örtliche Kommandeur bereits evakuiert, da die Stadt vermutlich in den nächsten Tagen eingeschlossen wird.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/jzvwzzxvdmqd.png (http://www.pic-upload.de/view-22237248/Bild-6-Charkow-Anfang-bearbeitet.png.html)


Dank frisch aufgestellter Verbände konnte sofort eine neue Linie von Rostow bis Voroshilovgrad aufgebaut werden. Damit können sich dann alle Truppen aus Stalino kämpfend auf diese Linie zurückziehen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/bji3utpqnm3p.png (http://www.pic-upload.de/view-22237280/Bild-7-Charkow-Ende-bearbeitet.png.html)

Damit sollte es möglich sein die Deutschen bis zum Wintereinbruch vor Rostow zu beschäftigen. Eventuell ist es dann möglich aus dem Raum Kursk heraus eine Operation zu starten. Die Vorbereitungen dafür werden in Kürze anlaufen. Aber noch sind das alles "Planspiele" bei der STAWKA.


Die Verteidigung der Krim


Hier geht es nur noch um Sevastopol, zwar ist das eine massive Festung und auch die Truppen sind entsprechend gut geschützt. Allerdings haben die Rumänen auch schwere deutsche Artillerie dabei und es ist der STAWKA momentan nicht möglich frische Verbände zu Unterstützung zu schicken. Denn diese werden dringender bei Rostow gebraucht.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/u9w2wvtuc7hx.png (http://www.pic-upload.de/view-22237417/Bild-8-Smolensk-Ende-bearbeitet.png.html)


Hoffentlich halten die massiven Festungsmauern dem rumänischen Angriffen eine ganze zeitlang stand.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/dcth5vp4ag.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22237563/Shore_Battery_30_1.jpg.html)


Leider können die mächtigen Küstengeschütze der Festung "Maxim Gorki" nicht in das Landesinnere gerichtet werden, denn sonst wäre die Belagerung nur eine kurze Angelegenheit.

Aber dennoch werden die bis zu 4 Meter dicken Wände, die Eroberung der Festung für die Rumänen zu einer schwierigen Angelegenheit machen.

Anmerkung: Das Bild zeigt den heutigen Zustand der Geschütze, leider gibt es ansonsten nur Fotografien im zerstörten Zustand nach der Eroberung. Die Türme konnten in Wirklichkeit auch ins Landesinnere gerichtet werden, aber im Spiel ist das leider nicht möglich.

Ratnik
11.02.14, 18:26
Glückwunsch zum erfolgreichen Gegenangriff. Als Rüsse seid ihr ja deutlich offensiver als in der Geschichte. Reichen denn eure PP aus um die Verluste zu ersetzen?

HvS
11.02.14, 18:37
Werter Hohenlohe, werter Ratnik, werter Cfant,

wir freuen uns immer über derartige Nachfragen. Die Erfahrung der HQs ist deutlich höher als im Juni, in vielen Fällen zwei Sterne. Bei den Bodentruppen sieht nicht ganz so gut aus, denn man kann ja maximal zwei Sterne bekommen, und wenn die Stärke unter 10 fällt und man dann auch nur kleinste Verluste auffrischt ist man wieder bei einem Stern. Wir haben sehr viele Einheiten beobachtet, die zwei Sterne hatten, aber nur noch eine Stärke von 5 oder 6... und nach der Auffrischung ist die Einheit wieder nur Veteran. Etwas besser sieht es bei dem Bombern aus, da haben wir evtl. bald die erste Elite-Einheit.
Nur bei den Finnen gibt es durch die vielen russischen Angriffe und den geringen Schäden viele Elite-Einheiten, bspw. die Jagdflieger.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/849/vqqp.png


20. September 1941 - Feindaktivitäten


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/801/cmco.png


Die Wyborger Front ergreift die Flucht und zieht sich nach Süden zurück.
Das I. Panzerkorps wird mehrfach von Infanterie angegriffen und erleidet unerwartet schwere Verluste.
Zwei feindl. Fliegerkorps werden aus dem Raum Leningrad abgezogen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/829/2ql4.png


Der Schwung des russischen Gegenangriffs ist vollkommen verloren gegangen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/585/2gj2.png


Es hat geregnet, und die Böden sind schlammig, so daß eine Umfassung von Stalino nicht möglich ist. Der Feind hat umgruppiert und bereitet einen hinhaltenden Widerstand vor.


29. September 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord arbeitet sich befehlsgemäß an Leningrad heran. Auch In Nowgorod geht es voran. Die Männer hoffen auf gutes Wetter in den nächsten Wochen, dann sollte die Operation nach Plan ablaufen.
Bei der H.Gr. Mitte gibt es einen weiteren Sieg zu vermelden, der russische Gegenangriff im Raum Orel ist endgültig abgewehrt.
Alle Augen sind weiterhin auf die H.Gr. Süd gerichtet. Im nördlichen Abschnitt wird Kursk zur Umfassung vorbereitet, und im Süden liegt Stalino unter heftigem Feuer. Die Rumänen arbeiten sich in Richtung Sewastopol vor.


Rußland


Der Platz in der karelischen Landenge wird nun buchstäblich eng.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/822/zr5z.png


Die Finnen stürmen nach Süden.
Die zweite Festung vor Leningrad wird zerstört, und diesmal versucht sich das II. Panzerkorps an der Stadt. Die Einnahme ist nicht ganz so leicht wie von einigen Kommandeuren erhofft. Das I. Panzerkorps muß aufgefrischt werden, aber auch der Russe hat kaum noch Einheiten mit Sollstärke im Kampfgebiet.
In Kirischi gibt es keine Feindpräsenz.
Pleskau wird nach wochenlanger Belagerung eingenommen.
Desweiteren wird Nowgorod von Bahnnetz abgeschnitten und die Belagerung wird eingeleitet.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/208/gcsf.jpg


Ohne die Panzerwaffe wäre der Vorstoß auf Leningrad nicht möglich.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/513/n4sp.png


Das III. Panzerkorps greift Nelidowo an, und die Stadt wird in den nächsten Tagen fallen.
Vor Wjasma wird eine sowjetische Division in die Flucht geschlagen.
Der russische Verzweiflungsangriff im Raum Orel scheitert endgültig, und der Feind hat viele wertvolle Truppen verloren. Nun ist es sogar möglich, Kozelsk im Osten zu umfassen und einzukesseln.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/842/6spb.jpg


Die Russen haben den deutschen Truppen im Raum Orel nichts entgegen zu setzen.


Ukraine


Die Operationen im Raum Kursk werden fortgeführt.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/33/v3p9.png


Woronesch ist ist nicht vom Feind verteidigt und wird von deutschen Panzern eingenommen.
Somit ist Kursk nicht mehr an das russische Eisenbahnnetz angeschlossen. Dies erschwert dem Feind Truppenbewegungen, er kann sich höchstens noch auf dem Landweg in Richtung Nordosten absetzen. Eine vollständige Umfassung der Stadt wird vorbereitet, und erste Angriffe werden bereits durchgeführt.
Die Stadt Markowka wird ebenso angegriffen, und die feindl. Truppen in der Stadt erleiden heftige Verluste. Mit dem Fall der Stadt wird in den nächsten Wochen gerechnet.
Die schlechte Witterung wird dazu genutzt, vier Panzerkorps auf Sollstärke zu bringen. Sicherlich keine schlechte Maßnahme in Anbetracht der Aufgaben für die nächsten Wochen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/571/j6ge.jpg


Im Raum Kursk erleiden die Russen bittere Verluste an Mensch und Material.


http://imageshack.com/a/img38/4857/okmb.png


Das Wetter und der daraus resultierende Schlamm rettet die Stadt Stalino vorerst, denn das Umfassungsmanöver kann nicht ausgeführt werden. So wird die Stadt langsam eingekreist, und die Bomber gehen im Raum Melitopol in Stellung.
Die Luftwaffe klärt Rostow auf, und der Feind baut seine Stellungen aus. Es ist davon auszugehen, daß die feindl. Truppen in Stalino trotz der hoffnungslosen Lage ausharren müssen, um mit ihrem Leben die Zeit zu erkaufen, die die Russen in Rostow brauchen, um Befestigungen fertig zu stellen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/802/e5ij.jpg


Die deutschen Truppen werden von Teilen der Bevölkerung nicht unbedingt als Feinde empfangen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/834/otio.png


Das russische HQ wird endgültig aufgerieben.
Die rumänische Armee macht sich auf zur Belagerung der Festung Sewastopol. Dafür sind sechs Infanteriekorps veranschlagt. Der Beginn des Angriffs ist für Mitte/Ende Oktober angesetzt, da die Infanterie wegen des schlammigen Untergrunds nur langsam vorankommt. Der Rest wird nach Kertsch gehen und die Stadt belagern.

In der Zeit vom 23. September bis zum 04. Oktober wurden 9 Großverbände des Feindes vernichtet:

5 Armeen
3 Divisionen
1 Armee

Aktuell gibt es nur an einer Stelle einen Kessel, und zwar den von Sewastopol, in dem drei Einheiten gefangen sind. Weitere Kessel sind an vielen Stellen möglich, insbesondere im Raum Kursk. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt zur Zeit 83%, was hauptsächlich am I. Panzerkorps liegt.


Kapitel XVII - Kneipenbummel mit alten Freunden


Das VI. Panzerkorps bekam die verdiente Pause. Der Fuhrpark wurde überholt, und beschädigte und ausgefallene Panzer wurden repariert bzw. ersetzt. In ein paar Tagen ist das Korps wieder auf Vollstärke. Die Stadt Kharkov wurde in der Zwischenzeit vom Nachschubwesen der Wehmacht in Beschlag genommen und zu einem Versorgungszentrum ausgebaut. Die Kompanie hat die ausdrückliche Anweisung von Hauptmann Mützel bekommen, ein paar Tage auszuspannen. Keine Schießübungen, keine Manöver, einfach mal ein paar Tage was anderes machen und den Kopf frei bekommen. Keine schlechte Idee.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/542/o76b.jpg


Abend haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Hauptsächlich waren es die Besatzung meines Panzers und Kaller’s Leute, insgesamt ca. 12 Mann, alle aus meinem Zug. Darmstädter hatte eine Art Kneipe gefunden, in der viele Wehrmachtsangehörige sich ein wenig entspannen konnten. Es gab deutsche Bier vom Faß und verhältnismäßig gutes Essen. Einige Tische waren auch mit Einheimischen besetzt, was mich anfangs wunderte. Aber je länger ich drüber nachdachte, war es keine schlechte Idee, denn wir wollten ja eine ganze Weile im Land bleiben. Nach einem siegreichen Abschluß des Feldzuges mußten wir uns mit der Zivilbevölkerung arrangieren, und deswegen brachte ich gar kein Verständnis für das Vorgehen der Einsatzgruppen auf, die mordend und plündern durch die Lande zogen und den Bereich hinter der Front entvölkerten.

„Hans, konnst Di viellaicht a moi konzentriera? Du spuist auf...“

„Verzeihung, Dietmar...“

In eher privaten Situationen durften mich die meisten alten Mitgleider meines Zuges duzen. Wer mich noch als Mannschaftdienstgrad kannte, von dem lasse ich mich in der Freizeit nicht siezen.

„Wos spuist’n übahaupt?“

„Kreuz Hand. Ihr könnt jetzt schon einpacken, das Spiel ist mir.“

„Mia kenna ja moi oahn Schafskopp spuin.. dös konni bessa.“

„Nix da, hier wird Skat gespielt. Schafskopf kannst Du gerne spielen, wenn Du wieder in Bayern bist... das Spiel kann keiner von uns. Nimm’s mir bitte nicht übel.“

„Koan Problem nöd.“

Der Abend brachte wirklich ein unerwartet hohes Maß an Entspannung. Wir spielten einige Runden Skat und tranken das ein oder andere Bier, und fast konnte man vergessen, daß man mehr als 1.000 km von zu Hause in einer eroberten, im Grunde feindlichen Stadt war. Ein schöner Abend. Hätte mir gleich dämmern können, daß der Haken noch kommen mußte.

„Dich Schwein kenne ich doch.. seht mal Leute, wenn wir hier haben.... den Leutnant mit der vollen Hose!“

In einem Sekundenbruchteil war die Entspannung verflogen, und Adrenalin strömt durch meinen Körper. Die Stimme kannte ich noch.. das war der Wilderer vom SD, der in Rowno Dietmar hopps nehmen wollte. Jetzt gab es sicherlich Ärger. Darmstädter und Dillmann waren gerade in Richtung Latrine verschwunden, und Kaller saß mit seinen Leuten ein paar Tische weiter. Der Rest der Schänke war mit Infanteristen und Einheimischen gut angefüllt, aber es waren nicht alle Tische besetzt. Auf den ersten Blick sah es so aus, als ob Dietmar und ich allein am Tisch saßen. Das Kartenspiel lag frisch gemischt in der Mitte des Tisches, es war also nicht ersichtlich, wie viele wir waren. Auch Kaller’s Männer waren nicht auf den ersten Blick als zu uns gehörig zu identifizieren.

„Und Du weißt immer noch nicht, wie man mit einem Offzier spricht, Du Aushilfszuchthäusler.“

Das Gesicht des Mannes rötete sich, einen solchen Konter hatte er nicht erwartet.

„Leutnant.... Eisner.“ Der Mann schaute auf mein Namensschild.

„Hiermit verhafte ich Sie wegen Kollaboration mit dem Feind. Folgen Sie mir und machen Sie keinen Ärger.“

Insgesamt sechs der Schergen vom SD nahmen im Halbkreis um den Tisch Aufstellung, die Hände fingerten an den Pistolenholstern herum. Allerdings sah ich keine schußbereite Waffe.

„Ein feuchten Kehricht werde ich tun. Du Witzfigur nimmst jetzt Deine anderen Ziegenficker ins Schlepptau und verschwindest, oder ich werde langsam ungehalten. Dich Inzuchtprodukt hätte ich schon in Rowno entsprechend behandeln sollen.“

Diese Herren verstanden nur eine Sprache: diejenige, die sie selbst sprachen. Auf jeden Fall begann das linke Auge des Mannes zu zucken, und das Gesicht nahm eine ungesunden, radieschenfarbenen Ton an. Er zog sein Messer und kam langsam auf mich zu.

„Dich schlitz` ich auf...“

Die gedrungen Mörder kamen langsam auf den Tisch zu. Dietmar und ich waren zwar bewaffnet, aber es würde zu lange dauern, bis wir reagieren könnten. Da unterbrach die tiefe Stimme des Obergefreiten Darmstädter die Stille im Raum.

„Feuer auf Ihr Kommando, Herr Leutant!“

Dillmann und Darmstädter standen mit gezogenen MPis im Rücken der SD-Leute, die sich langsam umwandten und die neue Situation einschätzen. Der Wortführer wirkte unsicher, und sein Messer sank um ein paar Zentimetet. Als nächsten hörte ich Kaller’s Stimme.

„Herr Leutnant, sollten wir den Wilddieb festnehmen? Ich meinte etwas von einem tätlichen Angriff auf einen Offizier gehört zu haben.. könnte man als Mordversuch verstehen.“

„Keine schlechte Idee, Herr Feldwebel... Zeugen gibt es genug. Dietmar, nimm dem Lump das Messer ab.“

„I konn mia nigs schenarös vorstöin, Herr Leutnant.“

Dietmar, genau wie Darmstädter eine ziemliche Ecke von Mann, ging auf den Wilderer zu und wollte ihn entwaffnen. Allerdings setzte der Wilddieb sich zur Wehr, und es entstand ein Handgemenge. Es dauerte nicht lange, und Dietmar lag mit seinen gut zweieinhalb Zentnern auf dem Strauchdieb, und dann gab es einen lauten heulenden Schrei. Der SD-Mann krümmte sich auf dem Boden und hielt sich die Unterschenkel fest, sein Gesicht war schmerzverzerrt. Dietmar stand auf und reichte mir das blutverschmierte Messer.

An die anderen fünf gewandet, ließ ich meine Autorität spielen... was in Anbetracht der Situation nicht allzu schwer war.

„Also, Männer... denkt mal nach. Hier ist nichts passiert, außer daß eine Kollege von Euch mich angegriffen hat. Der Angriff wurde abgewehrt, der Mann entwaffnet und dabei verletzt. Hat irgendeiner von Euch dazu noch etwas zu sagen? Oder gar etwas anderes gesehen?“

Die fünf Gestalten waren ohne ihren Wortführer, der vor Schmerz weinend am Boden lag, sichtlich verunsichert. Keiner gab eine Antwort.

„Dann nehmt Ihr jetzt Euren Kollegen und bringt ihn zum nächsten Truppenarzt. Von einer Meldung werde ich bis auf Weiteres absehen, wenn ich von der Geschichte nie wieder etwas höre. Und nun verschwindet!“

Zögernd begannen die Knastbrüder, ihren schluchzenden Kameraden nach draußen zu bringen. Die Schreie des Mannes waren noch länger zu hören, und dann kehrte Ruhe in die Schänke ein.

Wir saßen zu viert am Tisch und keiner sagte eine Wort, bis Dietmar das Schweigen brach.

„Dös mit den Ziegenfickern fand I vaih witzig, Hans... wo hostn dös her?“

„Denk dran, daß ich auch als Mannschaftdienstgrad angefangen und die selbe Ausbildung wie Du genossen hab.. und ich hatte in der Grundausbildung mal einen Kopfschlächter aus Franken im Zug, der jahrelang in München gelebt hat...“

„Kenn i den?“

„Ja, Du rasierst ihn jeden Morgen. Aber was hast Du denn mit dem SD-Mann gemacht? Solltest ihn ja nicht gleich abstechen...“

„Hob i ja nöd! Hob nua dafia gesoagt, doß döa nie wida kimmat. Wea zwoa moi kimmat und oan Ströß mocht, dea kimmat auch a dritts moi... und man woaß nie, ob mers donn wida so oan Glick hoam.“

„Das stimmt wohl. Aber was hast Du denn mit ihm gemacht? Warum hat er denn so gejault?“

„Wail i ihm die Achillessehnen durchgeschnittn hob. Beide.“

Uff. Der Mann würde nie wieder richtig laufen können, und an der Front würde er auch nie wieder Dienst tun, auch nicht im rückwärtigen Raum. Den würden wir wirklich nie wieder sehen. Dietmar hatte ganze Arbeit geleistet.

Vielleicht habe ich Dietmar’s Gemüt ein bißchen falsch eingeschätzt... nun saß er seelenruhig hier und trank sein Bier, als ob nichts passiert wäre. Manchmal hatte ich den Eindruck, daß er leicht in sich hinein grinste. Man sollte sich nie mit einem Kopfschlächter anlegen.

Hjalfnar
11.02.14, 19:05
Dietmar bitte einen Orden verleihen.^^ Gute Idee!

Das schaut langsam eher für Euch kritisch aus, werter HvS! Schlamm bereits jetzt, Verzögerungen vor Leningrad, auch wenn dieses mit Sicherheit fallen wird...Wir fürchten, es könnte eng werden.

von Sachimos
11.02.14, 20:27
Glückwunsch zum erfolgreichen Gegenangriff. Als Rüsse seid ihr ja deutlich offensiver als in der Geschichte. Reichen denn eure PP aus um die Verluste zu ersetzen?


Werter Ratnik,

nunja die Gelegenheit war einfach günstig, aber mittlerweile ist die Offensive leider gescheitert.:( Allerdings werden unsere MPP`s jetzt auch weniger, da das Event zu Ende ist.

HvS
12.02.14, 11:27
Werter Hjalfnar,

wir sehen das etwas entspannter. Die Entwicklung bei Leningrad ist sehr ungewiß, aber das trügt unsere gute Laune nicht. Uns war es am wichtigsten, daß wir die Linie Orel - Kursk - Stalino einnehmen, und das sieht ganz gut aus (wir haben gestern den 18. Turn gespielt und wissen deswegen schon etwas mehr :D).

Wenn wir Leningrad in 1941 nicht bekommen, dann ist das kein Beinbruch... und mit Rostow verhält es sich genauso. Selbst wenn am Fluß Mius Schluß mit dem Vormarsch ist, dann tut uns das nicht weiter weh, denn wir haben eine gute Ausgangsbasis für 1942. Es kommt viel darauf an, wie unsere wirtschaftliche Basis sein wird, und die sieht durch die Einnahme der östliche Ukraine deutlich besser aus.

Im Spiel gegen den GröFrunSaZ konnten wir Kursk, Kharkov und Stalino vor den gierigen Klauen des fiesen Diktators retten, und zusammen mit anderen Faktoren hat das dazu geführt, daß das Deutsche Reich wirtschaftlich schnell am Ende war. Zusammen mit Orel und der Mine bei Stalino sind das 60 MPP pro Runde, die den Russen fehlen... und 48 MPP pro Runde, die wir mehr haben (wir abstrahieren nun von den Modifikatoren, da diese sich im Spielverlauf noch mehrfach ändern werden). Und bitte glaubt uns: 108 MPP (durch den Netto-Effekt) machen einiges aus. Der GröFrunSaz konnte sich eine Sommeroffensive in 1942 wirtschaftlich nicht leisten, und wir hoffen, daß wir das hinbekommen werden.

Inbesondere für den durchaus möglichen Fall der Einnahme von Leningrad sieht es rosig aus. Den Russen würden weitere 20 MPP fehlen, und wir hätten 26 MPP mehr (16 für die beiden Stadtteile von Leningrad und 10 MPP aus Helsinki, welches dann an das deutsche Bahnnetz angeschlossen wäre und damit voll produzieren könnte; wieder ohne Modifikatoren gerechnet).

Bedenkt bitte eines: die Russen brauchen Unmengen an MPPs, um neue Panzerkorps und Panzergrenadiere zu kaufen... und wenn sie diese MPPs nicht haben, dann gibt es keine Panzer. Ihr könnt Euch das Ganze wie einen Kuchen vorstellen... und das DR beißt sich ein großes Stück ab. Und sobald das Stück groß genug ist, hat man das Spiel gewonnen. Aber soweit sind wir noch lange nicht...

Mit anderen Worten: es wird nicht eng.. weder für den werten von Sachimos noch für uns, und das ist auch sehr gut so. Bei manchen AARs sieht man schon schnell, in welche Richtung es geht, aber das ist hier nicht der Fall... Das Spiel ist sehr offen und spannend.

Als wir die Russen gespielt haben, waren wir uns im November 1941 sicher, daß wir gewinnen... das ist hier hoffentlich nicht der Fall.

Duke of York
12.02.14, 13:05
Inbesondere für den durchaus möglichen Fall der Einnahme von Leningrad sieht es rosig aus. Den Russen würden weitere 20 MPP fehlen, und wir hätten 26 MPP mehr (16 für die beiden Stadtteile von Leningrad und 10 MPP aus Helsinki, welches dann an das deutsche Bahnnetz angeschlossen wäre und damit voll produzieren könnte; wieder ohne Modifikatoren gerechnet).


Mal jenseits der Auswirkungen auf das MPP-Einkommen, wäre die Einnahme von Leningrad ein überragender strategischer Erfolg, der im Grunde auch schon vorentscheidend wirken wird. Denn damit verliert die SU ihre Nord-Armee, während die Achse gleich 2 Heeresgruppen frei bekommt. Die Finnen könnten sie weiter um den Norden kümmern (wobei es dort eh nicht viel zu holen gibt) und die HG-Nord könnte gemeinsam mit der HG-Mitte Moskau in die Zange nehmen. Eine komplette Kesselung Moskaus ist mit 2 HGs durchaus machbar.

Ratnik
12.02.14, 13:07
Naja vor allem das Winterevent wird nicht geringen Schaden bei den Achsenmächten anrichten. Allerdings nagen die ganzen unvermeidlichen Niederlagend es Jahres 1941 natürlich an der Moral des Russen. Aber hier darf man sich nicht unterkriegen lassen und stumpf weiter verteidigen bis die Wehrmacht sich abgenutzt hat.

Thomasius
12.02.14, 13:16
Wir sind irritiert, dass die Wehrmacht trotz Schlamm angreift und marschiert. In so ziemlich jedem Spiel zu diesem Krieg sind Angriffe bei Schlamm aussichtslos und Bewegungen kaum möglich/lassen die Einsatzbereitschaft massiv sinken.
Die Schlammphase hat historisch die Kämpfe immer vollkommen zum erliegen gebracht.

Ratnik
12.02.14, 15:01
Ihr habt Updates und enthaltet uns diese vor? Der Hoofstaat hat ein Anrecht auf Information ;)

Jörg von Frundsberg
12.02.14, 15:14
Wir sind irritiert, dass die Wehrmacht trotz Schlamm angreift und marschiert. In so ziemlich jedem Spiel zu diesem Krieg sind Angriffe bei Schlamm aussichtslos und Bewegungen kaum möglich/lassen die Einsatzbereitschaft massiv sinken.
Die Schlammphase hat historisch die Kämpfe immer vollkommen zum erliegen gebracht.

Da geht schon noch was ..... aber schon abgeschwächt ,während im Winter fast gar kein Angriff eine Wirkung zeigt ......... zumindest bei der Wehrmacht ..... ^^

Duke of York
12.02.14, 15:18
Ihr habt Updates und enthaltet uns diese vor? Der Hoofstaat hat ein Anrecht auf Information ;)

Erstmal muss der Zug der Gegenseite kommen.

Ratnik
12.02.14, 16:33
Welche Auswirkungen haben eigentlich die feindlichen Minenfelder?

Sharpe
12.02.14, 20:06
Werter HvS, wie lange wird der Schlamm dauern?
Und weil's so schön ist gleich noch ein paar Fragen:
Bekommt Ihr solche Events wie Taifun, Fall Blau oder Zitadelle? Und wenn Ja, wir wirken sie sich aus?
Kann der rumänische Zerstörer Kertsch bombardieren? Vielleicht könnte unter Unterstützung durch die Luftwaffe über Kertsch in den Kaukasus vorgestoßen werden?
Zur Lage in Orel: Wenn es euch gelingt Kozelsk einzunehmen steht ihr quasi in den Vororten von Moskau, dass dürfte die Schlinge um den Hals des werten Sachimos noch enger ziehen.
Außerdem glaube ich, dass bei Leningrad (bald St. Petersburg) einige Städte innerhalb von kurzer Zeit fallen könnten: Novgorod, Kirishi, Demjansk, und vor allem Volkhov, damit ist Leningrad vom Rest Rußlands abgeschnitten und die 4 HQ's dürften damit verloren sein. Ein weiterer schwerer Schlag!
Also weiterhin vorwärts, ran an den Feind und viel Soldatenglück!

gez Sharpe, der Fragende

von Sachimos
12.02.14, 20:36
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


05. Oktober 1941


Heute hat die STAWKA, vor den eigentlichen Frontberichten, gute Nachrichten für alle Kommandeure.
Bei Gorky sind weitere frische Truppen von der sibirischen Grenze eingetroffen.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/deywzlhq17w.png (http://www.pic-upload.de/view-22247741/Bild-12-Sibirische-Verst--rkungen.png.html)

Zusammen mit den andere neuaufgestellten Verbänden sind dies über 10 neue Einheiten, die der STAWKA damit als Reserve zur Verfügung stehen.



Die Leningrader Front


Vor Leningrad schonen die Deutschen ihre Soldaten wirklich nicht, sogar das bereits stark angeschlagene Panzerkorps wird weiter zum Angriff getrieben und muss wieder gegen unsere tapferen Soldaten anstürmen.
Sie ziehen es zwar rechtzeitig zurück, allerdings dürften sie kaum noch einsatzbereite Panzer haben.

Obwohl die Deutschen die Stadt immer weiter einschnüren kommt weiterhin genügend Nachschub an um alle angeschlagenen Divisionen und Armeen aufzufrischen.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/mwgrl3q4fro.png (http://www.pic-upload.de/view-22247888/Bild-1-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)


Ein frisches Panzerkorps taucht vor den Toren der Stadt auf und obwohl sofort alle verfügbaren Kräfte angesetzt werden, um es wieder zu vertreiben gelingt dies leider nicht, denn die Deutschen haben sich nach ihren Angriffen sofort eingegraben.

Zwar können die Panzer nicht abgewiesen werden, aber dafür wird im schnellen Gegenstoß das Infanteriekorps, welches weiter südlich steht, in die Flucht getrieben.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/vpnka9d8r5.png (http://www.pic-upload.de/view-22247999/Bild-2-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)


Im Norden rücken die Finnen nach, gehen allerdings noch nicht zum Angriff über. Durch diese "Verschnaufpause" können unsere Truppen aufgefrischt werden und auch ein weiterer Verband der Luftstreitkräfte wird abgezogen, bevor sie hier vernichtet werden.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/4kmn9uyxvheg.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22248182/RIAN_archive_58228_Leningrad_Front_Soldiers_Before_Offensive.jpg.html)

Unsere tapferen Soldaten bereiten sich auf einen weiteren Angriff der Deutschen vor.


Die Mitte der Westfront


Hinter Novgorod, bei Demjansk wird eine neue Verteidigungsstellung mit frischen Verbänden vorbereitet. Damit können sich die Soldaten aus der Stadt auf eine neue stabile Linie zurückziehen wen dies nötig werden sollte. Auch Kirishi wird besetzt, denn eine deutsche Division rückt auf die Stadt vor.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/vsjiyr1cgct2.png (http://www.pic-upload.de/view-22248233/Bild-4-Mitte-demjansk-Ende-bearbeitet.png.html)


Die Stellung bei Demjansk sollte sich bis in den Winter hinein halten lassen, denn das Gelände kommt unseren Verteidigern sehr entgegen und behindert den feindlichen Vormarsch.

Bei Nelidowo ist die Lage kritisch. Hier sind unsere Feinde bereits durch unsere Linien gebrochen, dadurch ist die Stadt kaum noch zu halten.

Die STAWKA beschließt deswegen den vorbereiteten Rückzug auf Rschew einzuleiten. Lediglich Nelidowo selbst wird verstärkt und bleibt besetzt um den Vormarsch weiter zu verzögern.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/ve7m3eltdqta.png (http://www.pic-upload.de/view-22248226/Bild-3-Mitte-Anfang-bearbeitet.png.html)


Mittlerweile stehen auch für Rschew und Demjansk wieder Frontkommandeure bereit, da die Ausbildung einiger Offiziere abgeschlossen werden konnte. Zusammen mit den Resten der zerschlagenen Stabsabteilungen bilden diese nun das Rückgrat für unsere Verteidigung hier.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/12tfvvoik7t.png (http://www.pic-upload.de/view-22248337/Bild-5-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)


Bei Wjasma ist die Umgruppierung der Verteidiger nun ebenfalls abgeschlossen. Dadurch wird die Stadt noch eine harte Nuss für die Deutschen werden.


Die Schlacht um Orel


Hier gehen die Deutschen zum Gegenangriff über und befreien ihre abgeschnittenen Panzer in Orel. Gleichzeitig stoßen sie weiter in Richtung Kozelsk vor. Damit ist der Plan hier eine größere Offensive zu starten erst einmal gescheitert.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/n6hdbl5yem23.png (http://www.pic-upload.de/view-22248543/Bild-6-Orel-Anfang-bearbeitet.png.html)


Nach dem Willen des Oberkommandos soll dennoch hier gezeigt werden, das die Rote Armee noch zu Angriffen fähig ist. Zum einen um die eigene Moral zu heben und zum anderen, weil die Invasoren nicht glauben sollen wir würden es ihnen leicht machen.

Deswegen wird Befehl gegeben jetzt die Reserven zum Einsatz zu bringen und weiter zuzuschlagen. Aus Kozelsk werden deswegen zwei frische Armeen und aus Kaluga ein Panzerverband in Marsch gesetzt. Diese greifen sofort 2 feindliche Infanterieverbände an und können einen zurückwerfen.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/mm58bdeurh5.png (http://www.pic-upload.de/view-22248597/Bild-7-Orel-Wnsw-bearbeitet.png.html)


Noch sind die Soldaten hier hochmotiviert und kampfbereit. Lediglich das leichte Panzerkorps wurde schwer angeschlagen und muss bald aufgefrischt werden.

Die STAWKA ist weiterhin guter Hoffnung die Deutschen hier noch eine Weile zu beschäftigen, eventuell dazu zu bewegen einige Verbände hierher zu verlegen und so andere Fronten zu entlasten.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Bei Kursk konnte der Feind anscheinend seine "organisatorischen Probleme" lösen, denn mittlerweile steht eine halbe Heeresgruppe vor der Stadt. Allerdings sind viele Verbände bereits angeschlagen und nicht voll aufgefrischt. Dennoch gehen sie zum Angriff über und können eine Armee zum Rückzug zwingen.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/iuthi6ea7do.png (http://www.pic-upload.de/view-22248706/Bild-10-Kursk-Anfang-bearbeitet.png.html)


Dennoch konnte auch ein deutsches Korps zurückgeworfen werden. Noch ist die Stadt nicht verloren.

Dennoch wird nordöstlich von Kursk eine Auffangstellung vorbereitet. Damit ist der Norden soweit gesichert, das sich die STAWKA vorerst zufrieden zeigt.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/5mw9je5tzha.png (http://www.pic-upload.de/view-22248781/Bild-11-Tambow-Ende-bearbeitet.png.html)

Damit ist auch einem weiteren Vordringen der deutschen Panzer ein Riegel vorgeschoben.

Bei Stalino hilft unseren Verteidigern das schlechte Wetter und der Schlamm der in der ganzen Ukraine die Wege unpassierbar macht. Die Umfassung der Stadt konnte nicht vollendet werden und das erlaubt der STAWKA weiter Verstärkungen und Nachschub in die Stadt zu bringen. Außerdem bleibt dadurch ein Rückzugsweg offen und es können kampfstarke Verbände in die Verteidigung von Rostow integriert werden.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/nfhmaognivqj.png (http://www.pic-upload.de/view-22248875/Bild-8-Rostow-Anfang-bearbeitet.png.html)


Diese Linie wird immer stabiler, denn es treffen immer weitere neuaufgestellte Verbände ein. Wenn das Wetter noch ein Weile mitspielt, also Schlamm herrscht und es anfängt zu regnen oder schneien, dann haben es auch die feindlichen Bomber schwer die Stellungen umzugraben.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/m7oaxq7kiwn.png (http://www.pic-upload.de/view-22248947/Bild-9-Rostow-Ende-bearbeitet.png.html)


Die STAWKA konnte auch bei Rostow eine besonders willkommene Unterstützung positionieren. Trotz der massiven Zerstörungen unserer Industrie und der damit einhergehende Verlagerung, gelang es unseren fleißigen Arbeitern rechtzeitig vor der Schlacht eine komplette Artillerieabteilung mit neuen Geschützen auszustatten und die Soldaten daran auszubilden.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/as5yyf7336o.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22249018/Gesch--tz.jpg.html)


Diese Giganten einer Kanone wurden von den Soldaten freudig empfangen und haben nach dem ersten Einschießen sofort einen treffenden Spitznamen bekommen.

Молот Сталина- Stalins Hammer

Es sollte schon an ein Wunder grenzen, wenn das keinen Eindruck auf die deutschen und rumänischen Soldaten macht.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Es wurde für alle Kommandeure eine Übersicht über das aktuelle Stärkeverhältnis an allen Fronten erarbeitet.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/gysfakuo3mmm.png (http://www.pic-upload.de/view-22249153/st--rke.png.html)


Dank der zahlreichen Einberufungen im ganzen Land, gleicht sich dieses langsam an. Wenn weiter die Verluste gering gehalten werden, dann werden wir schon bald über mehr Soldaten als unsere Feinde verfügen.

Hiermit wird dies allen Offizieren nochmals eindringlich dargestellt.


Zudem konnte eine aktualisierte Gesamtkarte erstellt werden. Der akute Mangel an verwendbaren Luftaufnahmen führte dazu, das nicht alle Bereiche der südlichen Front detailliert ausgewertet werden konnten.

Dies wird hiermit nachgeholt.

http://www7.pic-upload.de/12.02.14/hyp1uc6dqo5.png (http://www.pic-upload.de/view-22249200/gesamtkarte.png.html)

Noch kann nicht von einer stabilen Front gesprochen werden, aber man merkt deutlich das der gegnerische Schwung nachlässt.

Alle Kommandeure sind hiermit angehalten, notfalls auch unter höchsten persönlichen Einsatz, den Vormarsch der Invasoren zu bremsen und aufzuhalten.

Hohenlohe
12.02.14, 21:44
Das schaut ja durchaus interessant aus, werter Sachimos. Der edle HvS wird es wohl doch schwerer haben seine Ziele zu erreichen. Wir werden das aufmerksam verfolgen...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Ratnik
13.02.14, 12:38
Welche Qualität besitzen eigentlich die deutschen und die Russischen HQs im Durchschnitt? Lässt sich hier ein signifikanter Unterscheid feststellen? was bringt es eigentlich wenn ein HQ weitere Erfahrung sammelt und am Ende auf Elite ist?

Accoma
13.02.14, 13:46
Werter Ratnik!

Die Erfahrung eines HQ gibt einen "combat morale bonus" und der fließt in die Berechnung der "readiness" der unterstellten Einheiten ein.

HvS
13.02.14, 14:20
Werter Sharpe,

den Schlamm kann es prinzipiell zu jeder Jahreszeit geben, auch im Winter. Wir sind über den Sommer von Regenfällen verschont geblieben, aber im Herbst kommt es scheinbar knüppeldick.
Die von Euch angesprochenen Events gibt es nicht.. unseres Wissens nach gibt es allerdings Auswirkungen auf die NM, wenn Leningrad oder eine andere siegrelevante Stadt fällt.


Werter Ratnik,

die meisten deutschen HQs haben mittlerweile Elite-Status. Wie der werte Accoma bereits darlegte, hilft das bei der Regeneration von Bereitschaft und Moral.


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5. Oktober 1941 - Feindaktivitäten


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/811/8t9u.png


Die Sowjets versuchen das II. Panzerkorps zu bekämpfen, haben aber keinen Erfolg.
Desweiteren wird die Stadt Kirischi vom Feind besetzt.
Im Raum Nowgorod ziehen sich die Russen in Richtung Demjansk zurück.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/585/6e6h.png


Im Raum Nelidowo beginnt der Feind mit einer groß angelegten Absatzbewegung in Richtung Rschew. Es ist davon auszugehen, daß auch Rschew zu einer Festung ausgebaut werden wird.
Nördlich von Orel greifen die Russen an und erleiden hohe Verluste. Ein Panzerkorps des Feindes verliert 60% seiner Sollstärke. Glücklich, wer sich solche Verluste erlauben kann.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/560/nxb5.png


Aus dem Raum Kursk starten die Russen einen Gegenangriff und fügen einem deutschen Infanteriekorps schwere Verluste zu. Aber auch die Russen haben hohe Verluste, was in der Folge noch Konsequenzen haben wird.
Im Raum Kursk ist der Boden immer noch schlammig und behindert schnelle Manöver.
Markowka wird durch eine weitere Armee und ein zusätzliches Korps verstärkt. Der Feind hofft, auf die Weise die strategisch wichtige Stadt zu halten.


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Die Russen ziehen sich langsam aus Stalino in Richtung Rostow zurück, wo offensichtlich eine Verteidigungsstellung aufgebaut werden soll.


11. Oktober 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Bei der H.Gr. Nord scheitert ein Angriff auf des Stadtzentrum von Leningrad denkbar knapp. Die Finnen jagen den zurückweichenden Feind, und auch bei Nowgorod gibt es Fortschritte zu vermelden. Eine Umfassung der Stadt Leningrad wurde eingeleitet.
Die H.Gr. Mitte nimmt Nelidowo ein und macht sich auf den Weg nach Rschew. In der Summe versteift sich der Widerstand des Feindes, und das Erreichen von Moskau vor dem Jahresende erscheint illusorisch. Operativ gesehen erscheint die Situation dennoch vorteilhaft, das es an vielen Stellen gelingt, dem Feind hohe Verluste beizubringen. Die Bildung einer Frontlinie von Rschew über Wjasma bis nach Orel vor dem Winter erscheint machbar.
Die H.Gr. Süd eilt von Sieg zu Sieg. Bei Kursk werden erhebliche Feindkräfte so gut wie eingekesselt, und die Städte Markowka sowie Stalino werden eingenommen. Nun geht es weiter nach Rostow, dem Ziel der H.Gr. Süd für das Jahr 1941.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/203/6oh7.png


Die Finnen treiben die Wyborger Front vor sich her. Viel Platz zum Zurückweichen haben die Russen nicht mehr.
Das II. Panzerkorps "Werth" greift nach einem schweren Bombardement durch die Luftwaffe die Innenstadt von Leningrad und bringt der sowjetischen Armee in der Stadt schwere Verluste bei. Um ein Haar wäre die Einnahme der Stadt gelungen, und die Wyborger Front hätte in der Falle gesessen.

(Der werte von Sachimos spielt gut, und der Spruch mit dem "Glück des Tüchtigen" scheint zu stimmen: pures Glück rettet die Stadt Leningrad, der Voraussage entsprechend hätte die Stadt eigentlich erobert werden müssen, und die Vorentscheidung an diesen Frontabschnitt wäre gefallen. Am besten waren die StuKas.. eigentlich sollten die Schaden anrichten und selbst unbeschadet bleiben, aber das Gegenteil trat ein. Das soll keine Beschwerde sein, aber mit ein bißchen mehr Würfelglück hätte es hier ein schnelle Entscheidung gegeben. Hoffen wir mal, daß das keine längerfristigen Auswirkungen hat)

Der Angriff auf Nowgorod läuft besser, die Stadt wird definitiv fallen.
Desweiteren arbeitet sich ein deutsches Infanteriekorps in Richtung des Ladoga-Sees vor. Falls es gelingt, die Bahnverbindung zu kappen, würden 11 feindl. Einheiten in der Falle sitzen.


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Die Soldaten der H.Gr. Nord richten sich zur Belagerung ein.


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Die H.Gr. Mitte erobert Nelidowo und rückt weiter auf Rschew vor. Die Russen ziehen sich unter hohen Verlusten zurück.
Vor Wjasma wird eine russische Armee schwer in Mitleidenschaft gezogen, aber der Vormarsch stockt etwas.
Die Lücke im deutschen Nachschub im Raum Brjansk wird demnächst durch Verlegung eines erfahrenen HQs aus dem Raum Dnjepropetrowsk geschlossen werden.
Die siegreichen deutschen Truppen in Raum Orel werden aufgefrischt und haben Sollstärke. Je nach Verhalten des Feinds wird eine Offensive in Richtung Kozelsk oder Mtsensk in Betracht gezogen. Viele sowjetische Verbände in diesem Frontabschnitt haben Unterstärke und Versorgungsprobleme.


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Die deutsche Infanterie ist der russischen nach wie vor operativ um Längen überlegen. Im direkten Vergleich ziehen die Russen fast jedes Mal den Kürzeren.


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Der Angriff auf Kursk ist in vollem Gange. Das feindl. HQ steht kurz vor der Vernichtung, und das Panzerkorps im Norden der Stadt ist auch schwer angeschlagen. Eine weitere Armee in Südwesten der Stadt wurde bereits vernichtet. Wenn nicht ein Wunder passiert, wird auch Kursk unter hohen Verlusten für die Russen erobert werden. Im Süden von Orel steht ein weiteres, voll einsatzbereites Panzerkorps bereit, daß sowohl im Raum Kursk als auch bei Kozelsk oder Mtsensk einigesetzt werden könnte.


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Ohne gepanzerte und motorisierte Kräfte wäre ein solches Vorgehen nicht möglich.


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Die Verteidiger von Markowka werden vom VI. Panzerkorps in die Flucht geschlagen und erleiden dabei hohe Verluste.
Auch die Stadt Stalino wird im Sturm genommen, wobei drei sowjetische Armeen vernichtet und eine Division eingeschlossen wird.

Lagebewertung: die Russen verschanzen sich bei Rostow. Es werden fünf Armeen, Fallschirmjäger, drei Divisionen und Leichte Panzer gezählt. Es ist damit zu rechnen, daß der Feind in den nächsten Wochen weitere Einheiten heranführen wird. Die Schlacht um Rostow wird die bisher härteste des Krieges, aber bei einem Sieg wären die Russen in diesem Bereich nachhaltig geschwächt. Nicht nur die Stadt wäre verloren, sondern auch eine große Menge an Truppen und Material.
Auf Seiten der Wehrmacht stehen 14 Infanterie- sowie 5 Panzerkorps bereit. Die Luftwaffe ist in Stellung, um gegnerische Schlüsselstellungen aufzuweichen. Ein Sieg an dieser Stelle und die Sicherung des westlichen Ufers des Don würde die Ausgangsbasis für eine Offensive in Richtung Kaukasus oder Stalingrad bilden. Selbst wenn das nicht gelingen sollte, so ist die strategische Lage in diesem Bereich durch die Einnahme von Woronesch und Markowka hervorragend.


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Deutsche Infanterie rückt in die Stadt Stalino ein. Das Kohlerevier ist wirklich kein schöner Flecken Erde.


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Auf der Krim verläuft alles nach Plan, die Rumänen rücken näher an die Festung Sewastopol heran. Die Planung sieht vor, daß drei Infanteriekorps in die erste Angriffsreihe gehen und drei weitere Korps in der zweiten Reihe Platz nehmen. Mittels eines Rochade-Manövers soll erreicht werden, daß alle sechs Korps nacheinander zum Einsatz kommen. Nur so kann die Festung geknackt werden. In Jewpatoria steht Schwere Artillerie bereit, um Deckungsfeuer zu schießen.


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Der gesamte Bereich um die Festung herum wurde bereits kartographiert, um den Vormarsch der Infanterie zu


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Im Raum Berlin steht die Heeresreserve bereit, unter anderem das XXXXIV. Infanteriekorps, das bei Tscherkassy aufgerieben wurde und nun unter Einbeziehung von Truppenteilen, die sich vor der Vernichtung retten konnten, wieder aufgestellt. Desweiteren steht das LXXIII. Infanteriekorps vor dem Abtransport in den Osten, das Veteranenstatus besitzt. Diese Einheiten werden bis auf Weiteres in Reserve gehalten, um ggf. an Brennpunkten einzugreifen. Momentan sind die deutschen Truppen an allen Frontabschnitten Herr der Lage, aber das wird sicherlich nicht immer so bleiben.

In der Zeit vom 5. bis zum 16. Oktober wurden fünf feindliche Einheiten vernichtet, vier Armeen und eine Division. Damit wurden nun insgesamt 154 Großverbände der Roten Armee ausgeschaltet, aber die Russen stellen momentan mehr Einheiten auf, als die Wehrmacht vernichten kann. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 83%.

Zur Zeit befinden sich nur die feindl. Einheiten im Raum Sewastopol sowie jeweils eine Division in Nowgorod und bei Stalino in einem Kessel. Weitere Kessel drohen im Raum Kursk (bereits von der Bahnlinie abgeschnitten) sowie im Raum Leningrad, wo ein deutsches Infanteriekorps nur noch wenig Kilometer vom Ladoga-See entfernt ist. Desweiteren wird die H.Gr. Nord nach der Eroberung von Nowgorod in Richtung Demjansk vorrücken. Bei einer Einnahme von Rschew noch vor dem Winter wäre es ein Leichtes, Demjansk zumindest vom russischen Bahnnetz abzuscheiden.


Kapitel XVIII – Über die Dörfer

Heute morgen kam der nächste Einsatzbefehl. Das Korps bricht nach Osten auf, in Richtung der kleinen Stadt Markowka. Gegen Mittag erreichten wir den Verfügunsgraum, und die Stadt war nicht mehr weit entfernt. So blieb Zeit zum Nachtanken und für die Verpflegungsaufnahme. Eine Feldkücke hatte ein durchaus akzeptables Gulasch gezaubert, denn die Infanterie hatte die Stadt schon vor ein paar Tagen angegriffen, und die Nachschieber waren auch schon vor Ort. Beim Kauen entwickelte sich ein interessantes Gespräch zwischen den Männern meiner Besatzung. Dillmann und Darmstädter diskutierten über die weitere Entwicklung.

„Was sollen wir eigentlich in Markowka? Da ist doch gar nichts!“

„Doch.... Russen und die sollen wir vertreiben. Aber ich vestehe den Sinn dahinter auch nicht... dahinter kommt doch nichts mehr... keine Industrie, keine Rohstoff, nur leerer Raum bis nach Stalingrad. Und wir haben schon Mitte Oktober, wir werden doch wohl kaum bis nach Stalingrad weiterfahren, oder?

„Sicherlich nicht, der Sprit für unsere Panzer ist im Süden... Maikop und Baku, das wäre interessant. Aber Markowka? Die Stadt hat nicht mal 10.000 Einwohner... kaum Industrie... was planen die da oben beim OKH?“

„Was auch immer: ich verstehe es nicht.“

Es wurde Zeit, die Herren mal zu erleuchten.

„Meine Herren, habt Ihr Euch die Karte mal etwas genauer angeschaut? Was befindet sich denn im Süden der Stadt?“

„Nix, Hans... das ist ja das Problem.. keine Industrie, keine Rohstoffe... nix außer russischer Steppe.“

„Schaut nochmal genau hin... seht Ihr da noch etwas? Ich gebe Euch einen Tipp: es fängt mit W an....“

„Hmmmhh... meinst Du Woroshilowgrad?“

„Genau... direkt im Süden von Markowka. Wir haben bereits Woronesch weiter im Norden, und wenn wir heute Markowka einnehmen, dann könnten wir von dort aus weiter nach Woroshilowgrad. Diese Stadt liegt sowieso auf dem Weg nach Rostow, dem Endziel für dieses Jahr. Und das Ganze hat noch einen weiteren Vorteil: wenn wir aus dem Norden auf Woroshilowgrad vorrücken und unsere Kameraden aus dem Raum Stalino von Westen, dann wird es viel einfacher, die Stadt einzunehmen. Und das macht den Angriff auf Rostow auch wesentlich einfacher, denn der könnte dann auch aus mehreren Richtungen erfolgen.“

„Das hast Du natürlich Recht, Hans.“

„Denk mal an Kiew... da sind wir nur aus dem Westen gekommen, und des war ein Blutbad. Kharkov haben wir aus mehreren Richtungen angegriffen, und es war erheblich leichter. Deswegen macht es Sinn, erst gegen Woroshilowgrad und dann gegen Rostow so vorzugehen, damit der Angriff an mehreren Stellen erfolgt, das erschwert die Gegenwehr für den Iwan ungemein.. und macht es für uns leichter. Ich habe aufgeschnappt, daß die Russen alle ihre Reserven im Raum Rostow versammelkn... das wird hartes Stück Arbeit, und wir brauchen eine breite Front, sonst halten uns die Russen noch ein paar Monate auf. Ohne Woroshilowgrad gibt es kein Rostow, und ohne Markowka keine Woroshilowgrad... deswegen sind wir heute hier.“

„Verstanden, Hans“

Um 15:00 Uhr begann die Luftwaffe mit der Bombardierung der Stadt, und an mehreren Stellen brachen Feuer aus. Kurz nach Beendigung der Luftangriffe kam unser Einsatzbefehl.. das war zu erwarten, und damit rechneten auch die Russen. Die konnten sich mittlerweile sicher sein, daß noch der Luftwaffe ein Angriff kommt, und manchmal ist solches Wissen auch von Nachteil.. nämlich dnn, wenn man eh schon weiß, das man den Kampf verliert... gibt volle Hosen.

In diesem Fall spielte uns das in die Karten. An der Stadtgrenze haben wir eine gegnerische PAK-Stellung niedergekämpft, aber die hatte nicht mal ansatzweise volle Stärke. Von den ehemals vier Kanonen waren zwei bereits von der Luftwaffe zerstört, bei einer war die Besatzung geflohen oder getötet, und die vierte hat Jung mit einem Schuß aus seriner 10,5 cm-Haubitze ausgeschaltet. Danach sind wir in die Stadt vorgestoßen, und die Russen haben die Flucht ergriffen. Die russische Armee, die die Stadt besetzt gehalten hatte, verliert den Großteil ihrer Kampfstärke und zieht sich unter Zurücklassung des Schweren Geräts in Panik zurück. Unsere Infanterie sichert die Stadt, und der Kampf ist relativ schnell beendet. Das hatten wir schon schlimmer.

Am Abend habe ich über Funk aufgeschnappt, daß unsere Kameraden im Südwesten auch Stalino eingenommen haben. Vielleicht schaffen wir es wirklich bis nach Rostow.

Ratnik
13.02.14, 15:19
Was macht eigentlich die Forschung bei den werten Kontrahenten?

Werth
13.02.14, 15:36
„Neu hier?“
Die Antwort kam mit einem verlegenen Schulterzucken: „Jawohl, Herr Hauptmann. Leutnant von Franke. Als Verstärkung hierhin versetzt.“
„So, so. Kampferfahrung?“
„Nein, Herr Hauptmann. Frisch aus der Kavallerie- und Panzergruppenschule in Krampnitz. Sie brauchen hier wohl vor allem Panzeraufklärer, wurde uns gesagt.“
„Ach du Schande. Noch so ein adliger Rittmeister von der schnellen Truppe? Na, Ja. Passt zumindest zu unserem Haufen. Einige der Männer sprechen wegen der raschen Angriffe hier schon von der Einheit „Werth“. War wohl so eine Art Franzosenschreck, anno dunnemals. Aber hier haben wir es mit ganz anderen Gegner zu tun.“
„Aha. Na, unsere Pferdchen haben schon mehr PS. Als Entsatz haben wir ein paar Kfz 231 mitgebracht und auch einen neuen Funkwagen.“
„Prima. Beziehen Sie erst mal Quartier. Ich schaue mir derweil mal den Rest der Truppe an. Einsatzbesprechung morgen früh. Wegtreten.“
Ein wenig nervös sah von Franke sich um. Als Kampfziel war Leningrad genannt. Und auch wenn der Vormarsch bisher überraschend schnell verlaufen war – vor Überraschungen war man nie sicher. Er konnte nur hoffen, sich in den kommenden Wochen hier bewähren zu können.

Auf jedem Fall war dem Oberbefehlshaber für sein Vertrauen zu danken - er wollte es nicht enttäuschen.

Jörg von Frundsberg
13.02.14, 15:48
Mmmmh wir nähern uns nun dem spannenderen Teil des Spieles :D

Hjalfnar
13.02.14, 16:34
Ah, Wir warten auf die russischen Panzerkolonnen nach dem Winter. Dann gehts rund!^^

HvS
14.02.14, 10:49
Werter Ratnik,

in der Forschung hat sich bisher recht wenig getan. Wir haben unseren Pool ausgereizt, und die relevanten Technologien sind bei ca. 35%. Wir rechnen für Anfang 1942 mit den ersten Fortschritten, wenn uns das Glück hold ist.

Desweiteren sind wir Euch noch eine Antwort schuldig, und zwar wegen der Minenfelder. Wir haben zwar keine praktischen Erfahrungen, aber aufgrund des Zustands, daß das russischen U-Boot, welches wir in der Ostee versenkt haben, nach seinen Konvoistöraktionen hatte (zu dem Zeitpunkt haben wir es noch nicht angegriffen, aber es hatte schon Schäden, mutmaßlich durch das schwedische Minenfeld), vermuten wir, daß die Durchquerung eines solchen Minenfelds Schäden verursacht. Ob es eine Prozentchance oder ein festes Maß an Schaden ist, wissen wir nicht. Das kann möglicherweise der werte von Sachimos erläutern


Werter Werth,

wir danken für die Beimengung von historischem Flair!


Werter GröFrunSaZ a.D.,

was als findet Ihr denn so spannend? Jetzt sind wir gespannt!
Möchtet Ihr auch etwas zum Besten geben? Das IX. Panzerkorps "Frundsberg" steht zur Zeit (19. Turn) im Raum Woroshilowgrad.. und hat gerade einen heftigen Schlagabtausch mit den Russen hinter sich. :D


Werter Hjalfnar,

diese Panzerkolonnen wird es wohl nicht geben. Die Russen können zwar eine Winteroffensive starten, aber dafür haben sie nur die wenigen Leichten Panzerkorps übrig, und die haben nicht viel mehr Schlagkraft als eine normale Armee.. da ist uns nicht bange, wie man vor Orel gesehen hat.. 60% Verluste beim Feind, kaum ein Kratzer beim deutschen Infanteriekorps.

Eine wirkliche Panzerwaffe werden die Russen erst ab Mitte 1942 haben..

Hjalfnar
14.02.14, 10:53
Hm, das finden Wir dann allerdings nicht gänzlich realistisch, immerhin haben KV-1 und T34/76 die deutschen Panzertruppen bereits 1941 vor ordentliche Aufgaben gestellt.

Jörg von Frundsberg
14.02.14, 11:00
Werter GröFrunSaZ a.D.,

was als findet Ihr denn so spannend? Jetzt sind wir gespannt!
Möchtet Ihr auch etwas zum Besten geben? Das IX. Panzerkorps "Frundsberg" steht zur Zeit (19. Turn) im Raum Woroshilowgrad.. und hat gerade einen heftigen Schlagabtausch mit den Russen hinter sich. :D





Was wir spannend finden ? ob ihr es schafft Leningrad ( hier sehen wir eure beste Chancen ^^ ) und Moskau im Herbst/Winter zu erobern :D Wen es aber der werte Sachimos es schafft euch aber davon abzuhalten , freuen wir uns auf die heftigen Schlachten von 42/43 ^^ Habt ihr sowas wie eine operative Reserve ? verlegt ihr auch die Panzer trotz der MPP kosten ??



Wann kommt SC 3 heraus :D

HvS
14.02.14, 11:23
Werter Hjalfnar,

aus einer historisch-sachlichen Perspektive gesehen habt Ihr sicherlich recht. Allerdings ist es so, daß die sowjetische Panzerwaffe nach den vernichtenden Niederlagen im Jahr 1941 einer grundlegenden Reorganisation unterzogen wurde. Zum einen war der Ausbildungsstand zu schlecht, zum anderen waren viele Panzerbesatzungen durch den Mangel an Funkgeräten schlichtweg nicht in der Lage, in einem Großverband zu agieren. Auch fehlten zu Kriegsbeginn die logistischen Möglichkeiten, weiträumige Aktionen zu unterstützen. Aus diesem Grund wurden die meisten Panzerkorps alten Typ aufgelöst, wenn sie nicht eh schon zerschlagen waren.

Nach dem Vorbild der anfangs sehr erfolgreich agierenden deutschen Panzerverbände wurden dann Panzerkorps neuen Typs aufgestellt, in 1943 gab es 26 davon.

Die von Euch erwähnten KW1 und T34 gab es natürlich, und sie waren für den Wehrmacht schwer zu knacken. Aber diese Panzer haben meist allein oder in kleinen Gruppen agiert. Da das Spiel auf strategischer Ebene angelegt ist und dementsprechend von einigen Dingen abstrahieren muß, finden wir diese Lösung sinnvoll, weil damit die strategische Ebene recht gut modelliert wird.


Werter GröFrunSaZ a.D.,

also Moskau schaffen wir definitiv nicht, und bei Leningrad sind wir uns nicht sicher. Wir sind im 19. Turn wieder ganz knapp gescheitert (ein Stärkepunkt war übrig), aber die Hauptsache ist, daß wir in der Ukraine Erfolg haben. Selbst wenn wir Rostow nicht bekommen: die wichtigsten Ziele für 1941 haben wir bereits, nämlich die Städte von Orel bis Stalino. Anfang 1942 werden wir wohl über 500 MPP haben, und damit sieht es schon mal viel besser aus. Es wurden bereits alle Panzergrenadiere gekauft, und die eine Einheit, die wir verloren haben, steht wieder auf den Spielbrett. Wir denken einfach, daß die Wehrmacht in 1942 weiterhin operativ überlegen sein wird, und dann werden wir eine weitere, eher lokal angelegte Offensive starten. Mit zehn erfahrenen Panzerkorps und drei weiteren Panzergrenadier-Korps haben wir eine brutale Schlagkraft, der die Russen in 1942 nichts entgegensetzen können... insbesondere dann, wenn sie konzentriert eingesetzt werden.

Bisher haben wir noch keinen Panzer mittels Operate bewegt, aber das könnte noch kommen.. je nachdem, wo wir im Frühjahr 1942 hinschlagen werden.

Hjalfnar
14.02.14, 11:42
Hm, da müssen Wir Euch zustimmen, die sowjetischen Panzertruppen waren Anfangs wirklich extrem schlecht organisiert, und dem entsprechend gering die Wirkung der damals überlegenen russischen Panzertypen. Im Falle eines auf die strategische Kriegsführung fokussierten Spiels ist da die entsprechende Schwächung der frühen Panzerkorps vielleicht wirklich passend.

Ratnik
14.02.14, 12:12
Wisst ihr irgend etwas über potentielle Events die noch auf die Deutschen oder die Russen zukommen? Wir kennen nur das Fernbomberevent auf deutscher Seite?

Was gibt es denn da noch?

Hohenlohe
14.02.14, 14:09
Die meisten russischen KV-1 wurden wohl von den Stukas vernichtet damals, weil deutsche Panzerkanonen nicht die entsprechende Durchschlagskraft hatten. Das änderte sich erst mit der Entwicklung neuer Kanonen und Panzer.
Aber im Spiel kann man das höchstens mit dem Organisationsgrad bzw. dem Veteranenstatus umsetzen, soweit wir das verstehen. Jedenfalls bleibt es spannend. Wir hoffen, das der werte HvS seine Einheiten gut über den Winter bringt, um dann erneut vorzustürmen...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

von Sachimos
16.02.14, 00:32
Werter Ratnik,


leider können auch wir nicht wirklich etwas zu den Minenfeldern sagen. Das U-Boot, welches der werte HvS ansprach, hatte schon keine Vollstärke als wir es losschickten und das deutsche Minenfeld war da noch nicht aktiv.

Zum Thema Forschung werden wir in der nächsten Runde etwas sagen können, sobald wir diese gespielt und nachgeschaut haben. Aber noch gab es keine neuen Technologien.



Werter Werth und GröFrunSaZ a.D,


auch wir danken dafür und es würde uns freuen, wenn der werte Jörg auch etwas zu "seinem" Panzerkorps schreiben würde.
Das dürfte spannend werden.:D






http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


17. Oktober 1941



Verstärkungen in dieser Runde:

3 HQ
1 Kavalleriekorps
7 Divisionen



Die Leningrader Front


Bei Leningrad regnet es in Strömen und dieses Wetter kommt unseren tapferen Verteidigern sehr gelegen. Zwar läuft das Wasser in Strömen in ihre Stellungen und Schützenlöcher, aber können bei diesem Wetter auch keine feindlichen Flugzeuge starten.
Und da sind ihnen nasse Füße doch schon sehr viel lieber, als Stukas über ihnen.

Der Feind versucht weiter mit massiven Panzerangriffen in die Stadt vorzurücken und abermals kommen seine Panzer nicht über die Stadtgrenze, allerdings wird unsere Armee schwer dezimiert und im harten Häuserkampf fallen viele Soldaten.

Im Norden drängen die Finnen immer weiter vor, aber noch können sie ihren Verbündeten nicht zur Hilfe kommen.

Im Süden greift eine vielfache Übermacht Novgorod an, aber die kleine Besatzung der Stadt hält sich weiterhin tapfer und erschwert den Deutschen ein Vordringen nach Demjansk ungemein. Damit haben sie ihre Aufgabe bisher sehr gut erfüllt. Hoffen wir dass dies auch noch ein ganzes Stück so bleiben wird und die eingeschlossene Stadt sich behauptet.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/yp5owppoksr.png (http://www.pic-upload.de/view-22279594/Bild-1-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)


Ein feindliches Korps stößt südlich von Leningrad auf sumpfigem Gelände vor. Vermutlich ist ihr Ziel die Bahnverbindung, momentan die einzige Lebensader der Stadt, abzuschneiden und so den steten Strom an Nachschub und Verstärkungen zu unterbrechen. Sofort wird ein Gegenangriff befohlen. Anschließend wird die Armee nach Westen verlegt, um eine Frontlücke zu schließen die sich dort gebildet hatte.

Bei Demjansk passiert etwas bisher noch nie Dagewesenes. Ein deutsches Korps rückt vor, ohne dass vorher das Gelände oder unsere Stellungen erkundet wurden. Das kann nur in einem Desaster enden.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/nbci9r2p5o7o.png (http://www.pic-upload.de/view-22279651/Bild-2-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)


Es kam wie es kommen musste. Das Korps gerät in dem hügeligen Gelände in einen vorbereiteten Hinterhalt der dort eingesetzten Armee. Spätestens jetzt kennt der Feind unsere Stellungen.

Die STAWKA hat beschlossen um einen besseren Einblick in die Kämpfe gewähren zu können, den Feldpostbrief eines dort eingesetzten Soldaten zu veröffentlichen.



Brief des Rotarmisten Andrej Smirnow

16. Oktober 1941

Liebe Mama,

ich hoffe sehr bei Euch zuhause ist alles in Ordnung und es mangelt an nichts.

Seit gut 2 Wochen liegen wir nun schon hier herum, in unseren ausgebauten Stellungen. Wir haben uns auf einem Hügel verschanzt, denn an dessen Fuß führt die einzige schmale Straße durch dieses Gebiet. Hier werden wir die Deutsche erwarten.

Mittlerweile gibt es aber nichts mehr zu tun, denn unzählige Bunker sind gebaut, alle Schützenlöcher gegraben und jedes Maschinengewehr mit genügend Munition versorgt.

Meine Kameraden und ich können nichts mehr tun, außer warten. Warten, auf die Deutschen bis sie kommen um Demjansk einzunehmen, die Stadt in unserem Rücken.

Ich habe schon zu viele Gerüchte gehört und weiß nicht mehr welchen man glauben sollte und welchen nicht. Manch einer spricht davon das Leningrad bereits gefallen ist, andere behaupten das bei Orel die Deutschen geschlagen wurden und auf dem Rückzug sind. Nur von einem hören wir fast nichts, von unserem Politruk. Ich kenne nicht mal seinen Namen. Eigentlich sollte er es sein der uns die wahren Meldungen verliest, aber er ist schon seit Tagen nicht mehr hier vorne bei uns gewesen. Wahrscheinlich hält er es, nach den ganzen Rückzügen in letzter Zeit, für sicherer beim Kommandeur hinter der Stadt zu sein.

Aber trotz allem ist die Stimmung bei uns hier vorne ausgezeichnet, denn wir fühlen uns noch sicher und die Verpflegung ist wirklich gut. Jeder hat Zeit etwas zu tun das ihm Spaß macht, wenn er nicht gerade auf einem Beobachtungsposten ist. Ich schreibe. Mein enger Freund und gleichzeitig Ladeschütze Pjotr ist etwas ängstlicher und beschäftigt sich lieber mit dem Wodka und den Karten.

Heute früh aber wurden wir von einem wilden Schrei geweckt. Der Soldat vom Beobachtungsposten auf dem Hügel kam in unser Lager gestürzt und schrie nur: DIE DEUTSCHEN KOMMEN!!

Ich und Pjotr lagen noch friedlich auf unsren Matten und wurden aus schönen Träumen gerissen. Wir griffen unsere Waffen und rannten zu unserer vorbereiteten Maschinengewehrstellung.

Als ich den Hügel hinab blickte sah ich sie tatsächlich, eine lange Marschkolonne deutscher Soldaten, sie hatten uns noch nicht bemerkt und marschierten in Formation auf der Straße. Anscheinend rechneten sie nicht damit dass wir hier bereits eine Stellung errichtet haben. Hastig fädelte Pjotr den Gurt in unser MG und ich lud durch. Bereit jederzeit das Feuer zu eröffnen.

Unser Unterleutnant wollte noch abwarten, bis die Deutschen tiefer in die Schlucht marschiert waren und befahl absolute Ruhe und hob seinen Arm. Jeder wusste was dieses Zeichen bedeutet, wenn er seinen Arm fallen ließ dann würde das Feuer eröffnet.

Angestrengt beobachtete ich ihn und dann ließ er seinen Arm fallen. Der Hügel verwandelte sich innerhalb des Bruchteils einer Sekunde in eine feuerspeiende Hölle. Aus allen Richtungen feuerten Gewehre und MG`s auf die Kolonne auf der Straße. Hinter mir hörte ich das typische Bloppen der Granatwerfer und Sekunden später schlugen die Granaten zwischen den Soldaten ein.

Sie hatten keine Chance zur Gegenwehr. Fast taten sie mir ein wenig leid denn sie konnten nur um ihr Leben rennen. Es war kein schöner Anblick.

Aber so schnell das Inferno begonnen hatte, so schnell war es auch wieder vorbei. Denn die feindlichen Soldaten zogen sich so schnell sie konnten zurück und zogen ihre Verwundeten hinter sich her. Pjotr wollte dass ich weiter auf die fliehenden Feinde schieße, aber das konnte ich nicht. Die armen Teufel wollten doch nur ihr Leben und das ihrer Kameraden retten.

Wir blieben noch eine ganze Weile in unserer Stellung, falls sie zurückkommen würden, aber das taten sie nicht.

Am Abend gab es dann für die ganze Kompanie warmes Essen und für je 3 Mann eine Flasche Wodka. Das hat Pjotr natürlich am meisten gefreut und während er schon mit dem Kopf auf dem Tisch schläft, bin ich noch in Gedanken bei dir Mama und schreibe dir diesen Brief.

Ich hoffe dass ich dich bald wiedersehen kann oder wenigstens wieder Post von dir ankommt.

In Liebe dein Andrej



Die Mitte der Westfront


Die Deutschen haben Nelidowo endgültig eingenommen. Ein Gegenangriff wäre reiner Selbstmord gewesen. Es blieb nur der Rückzug nach Rschew.

Bei Wjasma ist es dasselbe Bild der Feind rückt vor und dabei wird eine unserer Armeen schwer angeschlagen. Kann sich aber noch auf die Stadt zurückziehen.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/tnb6gu17td1c.png (http://www.pic-upload.de/view-22280318/Bild-3-Mitte-Anfang-bearbeitet.png.html)


Dank frischer Truppen und einiger Verstärkungen können aber die Linien neu geordnet werden und die Verbände werden so umgruppiert, das sie den größtmöglichen Widerstand bieten können.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/c1ckqmi94ycz.png (http://www.pic-upload.de/view-22280352/Bild-4-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)


Hier geht die STAWKA davon aus, dass die Deutschen noch bis zum Wintereinbruch aufgehalten werden können. Dann könnte man mit frischen Truppen versuchen Nelidowo zurückzuerobern.


Die Schlacht um Orel


Der Angriff bei Orel ist gescheitert. Durch frische deutsche Verbände konnte auch die Einschließung des Panzerkorps gesprengt werden und es bleibt nichts anderes übrig, als die Verbände zurückzuziehen und neu zu ordnen.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/7hy2rnx3zg36.png (http://www.pic-upload.de/view-22280443/Bild-5-Orel-Ende-bearbeitet.png.html)


Allerdings verfügen auch unsere Armeen noch über eine gewisse Kampfkraft und der Feind kann sie nicht einfach ignorieren, denn sonst würden sie nach einer Auffrischung wieder eine ernste Gefahr für seine Linien darstellen. Es ist also davon auszugehen, dass es nun zur Schlacht um Kozelsk kommen wird.

Darauf muss sich nun der örtliche Kommandeur einstellen und vorbereiten.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/tnumzjhnmb29.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22280496/Ptrd-1941.jpg.html)

Mit Panzerbüchsen erwarten unsere Soldaten den feindlichen Angriff.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Kursk wird von allen Bahnverbindungen abgeschnitten. Aber die Deutschen können die Stadt nicht komplett umfassen, denn der Schlamm bremst ihren Vorstoß stark ab.

Ein Panzerkorps greift mehrfach den Befehlsstand der Stadt an und richtet Chaos und Verwüstung an, aber noch sind unsere Truppen in Kursk nicht führungslos.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/tab2esn8lp.png (http://www.pic-upload.de/view-22280735/Bild-6-Kursk-Anfang-bearbeitet.png.html)


Der Kommandeur muss sich mit seinem Stab zurückziehen um nicht in Gefangenschaft zu geraten.

Unser mechanisiertes Korps, welches sich noch vor kurzem in schweren Gefechten befand, kann mit neuen Panzern aufgefrischt werden, allerdings nicht auf Soll Stärke da dazu nicht genügend neue Fahrzeuge verfügbar sind.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/szc78jv7pr6t.png (http://www.pic-upload.de/view-22280759/Bild-7-Kursk-Ende-bearbeitet.png.html)


Die deutschen Panzer werden Ziel heftiger Angriffe unserer Verbände, aber sie weichen nicht sondern bleiben standhaft in ihren Stellungen. Leider sind für den letzten entscheidenden Schlag keine Einheiten mehr in der Nähe, welche noch angreifen könnten.

Dennoch geht man beim Oberkommando davon aus, dass die Panzer in den nächsten Tagen ihre Stellungen räumen werden um aufgefrischt zu werden.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/xa1hkiwdsogv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22280786/RIAN_archive_603595_Soldiers_of_the_Great_Patriotic_War.jpg.html)


Unsere Geschütze feuern aus allen Rohren auf die feindlichen Panzer, können sie aber nicht entscheidend treffen.


In einem Zug wird die Verteidigung von Markowka durchstoßen und die Stadt besetzt. Die Verstärkungen rund um die Stadt werden nicht attackiert, stehen aber nun vor der Einschließung und müssen sich zurückziehen.

Glücklicherweise wurde bereits eine Auffangstellung eingerichtet auf die sich die Soldaten noch zurückziehen können.

Stalino wird ebenfalls erobert und die Deutschen räumen auch in gleichzeitig alle Verbände um die Stadt herum aus dem Weg. Lediglich eine Division in der Mine kann sich noch behaupten und beschäftigt unzählige feindliche Korps.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/yd51l7wg6lhd.png (http://www.pic-upload.de/view-22280882/Bild-8-Rostow-Anfang-bearbeitet.png.html)


Zeitgleich läuft der Ausbau der Verteidigung bei Rostow auf Hochtouren. Die Stadt selbst ist von mehreren tief gestaffelten Linien umgeben und diese lehnen sich im Norden an eine weitere Stadt an. Die Artillerie in Position gegangen und kann ein vernichtendes Sperrfeuer auf jeden Angreifer legen.

Im Hafen der Stadt sind inzwischen die Zerstörer aus Sewastopol eingetroffen um hier in der Werft repariert zu werden und danach in die Kämpfe an Land einzugreifen.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/dw54ydlqrked.png (http://www.pic-upload.de/view-22280945/Bild-9-Rostow-Ende-bearbeitet.png.html)


In den nächsten Tagen werden alle Verteidiger aufgefrischt und damit die Deutschen hier einen sehr schweren Stand haben. Denn durch das vorhergesagte schlechte Wetter werde ihre Bomber wohl am Boden bleiben müssen und können nicht in die Kämpfe am Boden eingreifen.


Die Verteidigung der Krim


Die Kämpfe um die Festung sind unglaublich hart. Die Rumänen rennen immer und immer wieder gegen unsere letzten Stellungen vor der eigentlichen Stadt an und dennoch hält unsere Division hier stand.

Über den Hafen können sogar noch Verstärkungen angelandet werden und damit ist die Division wieder stärkemäßig auf ihrem Soll.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/k9vonj4hz8yt.png (http://www.pic-upload.de/view-22281003/Bild-10-Krim-Ende-bearbeitet.png.html)


Auch die mächtigen Küstengeschütze können in die Kämpfe eingreifen und beschießen die rumänischen Zerstörer vor Yevpatoria. Immerhin können sie einige Treffer erzielen.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/c9dknw89imi.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22281023/RIAN_archive_76_On_the_battlefield.jpg.html)

Die Kämpfe werden mit unglaublicher Härte geführt, unsere heldenhaften Soldaten krallen sich förmlich in jeden Zentimeter Erde fest und bieten den Rumänen die Stirn.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Es wurde eine aktuelle Statistik über den Zustand unserer Wirtschaft erarbeitet. Diese wird nun allen Kommandeuren zur Verfügung gestellt.

Denn es ist auffallend das in letzter Zeit die Verluste wieder gefährlich ansteigen. Das führt die STAWKA auf die letzten positiven Meldungen über zahlreiche neuaufgestellte Großverbände zurück.

http://www7.pic-upload.de/15.02.14/ir22on32uf3m.png (http://www.pic-upload.de/view-22281109/mpp.png.html)


Da dies nicht weiter hinnehmbar ist, müssen alle Offiziere verstärkt auf eine Reduzierung ihrer Verluste achten. Diese können sonst irgendwann nicht mehr ausgeglichen werden.

HvS
16.02.14, 09:15
Werter Ratnik,

die Events haben wir uns bisher noch nicht angeschaut... sollten wir aber besser mal machen.
Wir wissen nur, daß wir in 1942 die Raffinerie Leuna hinzubekommen (30 MPP, :rolleyes:), und in 1943 die Städte Wien, Bratislava, Linz, Bromberg und ein Minengebiet, was zusammen weitere 60 MPP vor Modifikatoren ergibt. Ist zwar lange nicht soviel wie die Russen bekommen, aber wenigstens etwas. Im RL wurde die Wehrwirtschaft des Deutschen Reiches ja auch erst viel zu spät auf "Totalen Krieg" umgestellt, und das ist somit recht gut modelliert. In 1944 gibt es dann auch nochmal richtig Ressourcen dazu..


Werter Hohenlohe,

wir haben uns schon einige Gedanken zum Winter gemacht, und wir denken, daß unser Konzept größtenteils aufgehen wird. Mit dem Winterevent verhält es sich wie folgt: durch den Winter werden auch die HQs beschädigt, und deswegen leidet der Nachschub der umliegenden Einheiten, die dadurch nicht richtig versorgt werden können. Das beeinflußt wiederum Moral und Bereitschaft in negativer Weise. Wenn man aber in der Nähe einer produzierenden Stadt steht, dann haben die Einheiten auch ohne ein HQ genug Nachschub. In der Nähe der Front haben wir genug Städte erobert (bzw. werden sie noch erobern), um eine autarke Versorgung in den Monaten Dezember und Januar garantieren zu können... Orel, Kursk, Kharkov, Stalino und vielleicht noch Rostow, das bis dahin allerdings noch nicht vollen Nachschub zu Verfügung stellen wird.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


17. Oktober 1941 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img823/43/fn5k.png


Die ehem. Wyborger Front zieht sich weiter zurück. Die Russen kämpfen hier hinhaltend, weil sie wissen, daß sie gegen die finnischen Elite-Korps keine Chance haben. Es wird versucht, Zeit zu gewinnen.
Desweiteren zieht die Rote Armee weitere Teile der Luftwaffe aus dem Raum Leningrad ab.
Im Raum Demjansk wird eine Auffangsstellung gebildet, die für unsere Truppen im Jahr 1941 nicht mehr zu nehmen sein wird.


http://imageshack.com/a/img691/5953/7o6s.png


Dasselbe passiert in Rschew, das vom Feind befestigt wird.
Auch Wjasma bekommt neue Truppen, nur bei Kozelsk ziehen sich die Russen zurück, weil sie zuviele Verluste erlitten haben. Viele der Einheiten haben nur noch einen Bruchteil der Sollstärke.


http://imageshack.com/a/img823/9359/4yt6.png


Im Raum Kursk greifen die verzweifelten Sowjets das VII. Panzerkorps an und erleiden horrende Verluste.
Bei Markowka ziehen sich die Russen in Richtung Stalingrad zurück.


http://imageshack.com/a/img534/2898/lbwo.png


Auch im Süden zieht sich der Feind teilweise zurück. Es gilt als sicher, daß die Städte Woroshilowgrad und Rostow mit aller Macht verteidigt werden.


23. Oktober 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord führt ihren Angriff auf Leningrad fort, und die Kräfte des Feindes erlahmen. Auch Nowgorod wird genommen, was eine exzellente Ausgangsbasis für einen Vorstoß in Richtung Ladoga-See darstellt.
Bei der H.Gr. Mitte gehen die heftigen Kämpfe mit russischer Infanterie unter hohen feindl. Verlusten weiter. Im Raum Orel wird der zurückweichende Feind gejagt und empfindlich getroffen.
Die H.Gr Süd arbeitet sich weiter in Richtung Rostow vor, das aller Wahrscheinlichkeit nach vor Jahresende erreicht werden wird.


http://imageshack.com/a/img835/1551/6aix.png


Die Finnen rücken weiter vor und reiben eine feindl. Division auf.
Das II. Panzerkorps führt einen weiteren Angriff auf die Innenstadt durch und scheitert denkbar knapp (diesmal Stärke 1, nicht 2 :mad:). Wenigstens gelingt es der nachfolgenden Infanterie, die sowjetische Armee zu vernichten. Die Umfassung von Leningrad ist fast vollendet. Die Russen werden die Bahnverbindung noch für einige Tage offenhalten können, und dann ist Schluß. Die Leningrader Blockade beginnt. Allerdings soll die Stadt dennoch vor dem Winter eingenommen werden. Durch die äußerst glückliche Verteidigung der Innenstadt ist die H.Gr. Nord hinter dem Zeitplan.
Weiter südlich wird Nowgorod erobert, was sehr vorteilhaft für den Nachschub in diesem Frontabschnitt ist.


http://imageshack.com/a/img534/558/9d3e.jpg


Ohne Nachschub ist jeglicher Kampf unmöglich.


http://imageshack.com/a/img32/8531/btma.png


Die H.Gr. Mitte rückt in den Raum Rschew vor und vernichtet eine zurückweichende Sowjetarmee.
Bei Wjasma werden zwei Feindeinheiten Verluste beigebracht.
In Brjansk trifft ein HQ ein, welches die Nachschubsituation in diesem Raum weiter verbessern wird.
Aus dem Raum Orel wird eine Offensive in Richtung Kozelsk gestartet. In der ersten Phase geht es hier nicht unbedingt darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern dem Feind Verluste beizubringen und die eigenen Verluste zu reduzieren. Der Zustand der Feindtruppen in diesem Frontabschnitt ist dermaßen desaströs, daß der Feind bei Kontakt mit deutschen Truppen sofort flieht, und das unter hohen Verlusten. Die meisten Verbände des Feindes haben nur noch Bruchteile ihres ursprünglichen Gefechtswertes (rote Pfeile kennzeichnen Einheiten mit Stärke 1-3), und selbst wenn der Feind die Truppen auffrischt, wird der Kampfwert nicht signifikant erhöht. Die H.Gr. Mitte hat bei dem Angriff im Raum Orel keinerlei Verluste zu verzeichnen (!). Für einen Vorstoß auf Moskau wird es in 1941 nicht mehr reichen, aber der Feind braucht auch in 1942 Truppen, und die werden gerade durch den Fleischwolf gedreht.


http://imageshack.com/a/img833/1430/0az1.jpg


Zwar gibt es momentan sehr wenige Verluste zu betrauern, aber im Grunde ist jeder einzelne schlimm.


Aus dem Raum Kursk gibt es keine Luftbilder, die sind bedauernswerterweise verloren gegangen. Aber auch hier wurde der Kampf erfolgreich fortgeführt. Das örtliche HQ wurde vernichtet, eine Armee der Russen schwer beschädigt in die Flucht geschlagen sowie ein Panzerkorps isoliert. Die Stadt ist vollkommen eingeschlossen und wird in den nächsten Wochen erobert werden, wenn nicht wie durch ein Wunder russische Verstärkungen auftauchen.


http://imageshack.com/a/img834/7562/hkbu.png


Im Süden geht die Offensive weiter. Um das letztendliche Ziel Rostow zu erreichen, wird im ersten Schritt der Raum um Woroshilowgrad freigekämpft. Dabei werden mehrere Feindeinheiten vernichtet (die Marker haben wir an einer Stelle falsch gesetzt... im Minengebiet bei Stalino wurde eine Division vernichtet, der Marker im Südwesten von Woroshilowgrad sollte dort sein).

Weitere Vorgehensweise: die drei Korps im Raum Markowka werden die Stadt befestigen und gegen einen eventuellen Gegenangriff der Russen sichern. An dieser Stelle sind die deutschen Truppen weiter, als die Planer des OKH es überhaupt für möglich gehalten hätten, und die Stellungen soll auf keinen Fall wieder preisgegeben werden, selbst falls es eine feindl. Großoffensive geben sollte. Im Raum Rostow wird der Angriff auf breiter Front fortgeführt werden, und neben der Eroberung der Stadt wird die H.Gr. Süd im Osten der Stadt bis zum Don vorrücken. Das Gelände dort ist eine exzellente Verteidigungsstellung gegen Angriffe aus östlicher Richtung und muß deswegen besetzt werden. Im Kampfgebiet haben die Russen zur Zeit vier Armeen (davon zwei schwer angeschlagen und selbst bei einer vollständigen Auffrischung mit begrenzem Kampfwert, weil deren Moral und Kampfbereitschaft reduziert sind), eine Korps Fallschirmjäger, drei Divisionen und ein Leichtes Panzerkorps stehen. Wenn man die Fallschirmjäger und das Panzerkorps vom Kampfwert her mit Armeen gleichsetzt, dann haben die Russen sechs Armeen und drei Divisionen vor Ort. Weiter Verstärkungen wird es für die Russen nur noch in sehr begrenztem Umfang geben, weil nahezu der gesamte verfügbare Platz bereits mit Einheiten besetzt ist. Mit anderen Worten: mit dem Meter, den die deutschen Truppen vorrücken, wir die Kampfkraft der Roten Armee in diesem Frontabschnitt geringer. Wenn es in den nächsten Wochen gelingt, noch einen weiteren großen Schritt nach vorne zu machen, dann sind wahrscheinlich nur noch sechs bis sieben Feindeinheiten im Kampfgebiet. Der Wehrmacht und den Ungarn stehen zur Zeit fünf Panzerkorps, zehn Infanteriekorps und einige Divisionen bereit. Desweiteren befinden sich vier Bomberverbände mit vollem Jagdschutz im Kampfgebiert, die im Bedarfsfall einzelne Feindeinheiten konzentriert unter Feuer nehmen können. Es wird damit gerechnet, daß die Stadt Rostow genau wie Kiew befestigt ist, und auch zum Zwecke der Angriffsvorbereitung sind die Bomber eine große Hilfe.


http://imageshack.com/a/img69/4169/b0vi.jpg


Auch die slowakischen Verbündeten leisten gute Dienste.


http://imageshack.com/a/img812/6260/btki.png


Alles ist für den Angriff auf die Festung vorbereitet. Die Schwere Artillerie ist voll aufmunitioniert, und alle sechs Infanteriekorps sind in ihren Stellungen. Der Beginn des Angriffs wurde auf den 4. November festgelegt.


http://imageshack.com/a/img850/2430/4qpc.jpg


Auch die Schwere Artillerie ist vorbereitet.


Vom 17. bis zum 28. Oktober wurden insgesamt 10 feindliche Großverbände vernichtet, und zwar:

1 HQ
6 Armeen
3 Divisionen

Damit belaufen sich die russischen Gesamtverluste nun auf 164 Großverbände. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 82%, wobei hauptsächlich das VII. Panzerkorps im Raum Kursk Bedarf zur Auffrischung hat.

Aktuell gibt es zwei Kessel, den bei Kursk (drei eingeschlossene Feindeinheiten) und den bei Sewastopol (weitere zwei). Die Bildung eines weiteren Kessels wäre im Raum Kozelsk denkbar. Bei einem Umschwenken der deutschen Truppen im Raum südlich von Rschew in Richtung Wjasma wäre sogar ein größerer Kessel möglich, wenn es gelingt, die Truppen östlich von Wjasma zusammen zu führen. Im Optimalfall würden sich in diesem Kessel bis zu 10 Einheiten befinden, aber dazu wäre trockene Witterung nötig.


Kapitel XIX - Der Weg nach Rostow

Dem VI. Panzerkorps bleibt keine Zeit zur Erholung. Wir haben den Raum Markowka verlassen und sind nach Süden vorgestoßten, in Richtung Woroshilowgrad, wo der Feind etliche Infanterieverbände stationiert hat. Allerdings haben diese Truppen noch keine Zeit gehabt, um sich einzugraben, und das düfte von Vorteil sein.

Heute morgen haben wir unseren Verfügungsraum im Norden der Stadt eingenommen. Es wird unsere Aufgabe sein, bei der Zerschlagung der Feindverbände in und um die Stadt mitzuwirken. Der Hauptmann hat erzählt, daß das OKH vier Panzerkorps und eine Menge Infanterie für den Angriff auf Woroshilowgrad zusammengezogen hat.

Und in der Tat ist es auch nur russische Infanterie, mit der wir es zu tun haben.

„Hier spricht Hauptmann Mützel! Wir greifen nun an. Der Feind ist nicht eingegraben und selbst in der Bewegung, mit Minenfeldern und getarnten PAK-Stellungen ist nicht zu rechnen. Die Situation ist grob mit unserem Vorgehen im Raum Poltawa zu vergleichen. Also: schlagt schnell zu und laßt die Russen nicht zur Ruhe kommen. Ich möchte im Dezember in Rostow einen Glühwein trinken.. der Weihnachtsmarkt dort soll sehr schön sein. Marsch!“

Es ging alles sehr schnell... wir sind in die provisorischen feindlichen Stellungen eingedrungen, habe den Feind vor Ort niedergekämpft, und irgendwann fingen die erste Russen an zu rennen. Dann wurden es immer mehr, und irgendwann war die ganze Frontlinie auf der Flucht. Im Funk bekam ich mit, daß weiter südwestlich dasselbe passiert ist. Aber mit einem Sachverhalt haben die Russen wohl nicht gerechnet: wohin auch immer sie geflohen sind, wartete schon eine weitere Abteilung Panzer auf sie.

Am Abend erfuhr ich bei der Besprechung mit dem Hauptmann, daß mehrere sowjetische Armeen und Divisionen vollends zerschlagen wurden. Die Verluste auf unseren Seite sind gering, bei mir im Zug hat Feuchtinger’s Panzer einen Treffer in die Laufräder bekommen, und sein Panzer würde einige Tage ausfallen.

Nun lagerten wir nördlich des bereits vom Feind befreiten Woroshilowgrad. Von den Feindkräften im Großraum Rostow war bereits ein knappes Drittel vernichtet, aber es ist damit zu rechnen, daß die Russen ständig Nachschub heran bringen. Bis Dezember sind es noch einige Wochen, die Einnahme von Rostow erscheint damit möglich... wenn es nicht noch irgendwelchen Überraschungen gibt.

Die Einnahme von Woroshilowgrad ist ein Frage von Tagen, und auch Taganrog ist schwer getroffen und steht kurz vor dem Fall. Nach Einnahme beider Städte könnten wir auf breiter Front vorrücken und dem Feind damit die Möglichkeit nehmen, Schwerpunkte in seiner Verteidigung zu bilden. Jede Stellung könnte aus mehreren Richtungen angegriffen werden und wäre demensprechend leichter einnehmbar. Die vordersten Einheiten sind keine 50 km mehr von der Stadt entfernt, und wir haben momentan eine zahlenmäßige Übermacht von mindestens 2:1, die Russen haben keine guten Panzer oder Panzerjäger, so daß die fünf Panzerkorps im Kampfgebiet keine wirklichen Gegner haben. Desweiteren haben wir die Luftüberlegenheit, und damit kann die Luftwaffe jedes befestigte Ziel bombardieren, ohne daß die Russen etwas dagegen machen können.

Es müßte wirklich mit dem Teufel zugehen. Nicht mal das schlammige Wetter kann uns aufhalten.. hoffentlich gibt es keinen allzu frühen Winter.

Hohenlohe
16.02.14, 15:05
Werter HvS, wir wünschen auch weiterhin viel Erfolg bei eurem Vormarsch. Hoffentlich erreicht ihr noch eure Ziele, die ihr euch gesteckt habt. Der edle Sachimos bemüht sich sehr und hat dafür meinen Respekt verdient.
Nur weiter so!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

von Sachimos
16.02.14, 21:52
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


29. Oktober 1941



Verstärkungen in dieser Runde:


1 HQ
7 Divisionen
2 Armeen


Die Leningrader Front


Es schneit und schneit und schneit, was sehr vorteilhaft für uns ist, denn so können die deutschen Flugzeuge nicht starten, aber leider unsere auch nicht. Nach schweren Kämpfen und massiver Artillerieunterstützung gelingt es den Deutschen das Stadtzentrum freizukämpfen. Aber es fehlt ihnen die letzte Kraft um es auch zu besetzen.

Im Norden wird unsere Frontlinie verkürzt und die Finnen rücken nach. Unseren Truppen wird auch keine Ruhepause gegönnt, aber trotz heftiger Angriffe haben unsere Feinde etwas höhere Verluste und die Linien der Roten Armee halten stand.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/wvc93kx4d8dk.png (http://www.pic-upload.de/view-22290548/Bild-1-Leningrad-Anfang-bearbeitet.png.html)


Südlich von Leningrad zieht sich das, durch den Hinterhalt, schwer angeschlagene deutsche Korps zurück. Die Moral unsere Soldaten aber ist ungebrochen und ausgezeichnet.

Nachdem das Stadtzentrum von einer frischen neuaufgestellten Armee besetzt wurde, befiehlt die STAWKA einen Gegenangriff um das feindliche Korps zu vertreiben.

Der Gegenangriff läuft besser als erwartet, bisher zogen sich die gegnerischen Kräfte immer weit zurück wenn unsere Soldaten angriffen und sie Gefahr liefen aufgerieben zu werden. Aber diesmal war das anders. Nachdem unsere Flotte die Stellungen mit schweren Granaten belegt hatte, griffen 2 Divisionen und 2 Armeen die Deutschen an und konnten sie völlig aufreiben.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/4tm9e9ju1jx.png (http://www.pic-upload.de/view-22290841/Bild-2-Leningrad-Ende-bearbeitet.png.html)


Nach diesem Angriff wird wahrscheinlich auch die feindliche Artillerie zurückgezogen werden müssen, wenn sie nicht in den nächsten Tagen ebenfalls attackiert werden will.

Unterdessen wird auch die Bahnstrecke nach Leningrad gesichert, damit können auch wieder unsere nördlichen Verbände aufgefrischt werden und im Notfall die wichtigsten Truppenteile evakuiert werden.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/lb793n5l9eqi.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22292115/RIAN_archive_61150_Great_Patriotic_War.jpg.html)

Die Kämpfe um die Stadt sind hart und auch Soldaten haben sich Pausen verdient. Natürlich immer beschützt von wachsamen Kameraden.

Die Mitte der Westfront


Bei Rschew und Wjasma erlahmen die Kämpfe langsam. Es kommt kaum zu schweren Gefechten, aber unsere Verbände werden neu geordnet und aufgefrischt.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/rg7vrehjlp3j.png (http://www.pic-upload.de/view-22290966/Bild-4-Mitte-Ende-bearbeitet.png.html)


Unsere Armeen und Divisionen werden soweit wie möglich mit neu einberufenen Soldaten verstärkt, aber es reicht nicht um überall wieder die Soll- Stärke zu erreichen.

Dank der Anwesenheit von örtlichen Kommandeuren und ihren Stäben ist aber die Moral bei den wichtigsten Truppenteilen ausgezeichnet.

Bei Kozelsk greifen die Deutschen aus allen Richtungen an und drängen die Verteidiger auf das Stadtzentrum zurück. Die Offiziere vor Ort und das Oberkommando sind sich einig das auch hier wieder ein Kessel gebildet werden soll um die Stadt vom lebenswichtigen Nachschub abzuschneiden und dann die verbliebenen Verteidiger zu vernichten.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/2kpzlbc53qsj.png (http://www.pic-upload.de/view-22291073/Bild-5-Orel-Anfang-bearbeitet.png.html)


Deshalb werden Vorkehrungen getroffen die diesem Vorhaben begegnen sollen. Einige stark angeschlagene Einheiten werden auf Kaluga zurückgezogen und sollen, nach ihrer Auffrischung, die Verbindung nach Kozelsk offen halten. Aber zuerst werden die Verteidiger gestärkt, damit können die Deutschen die Stadt nicht ignorieren.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/xts6m2yl4e2j.png (http://www.pic-upload.de/view-22291121/Bild-6-Orel-Ende-bearbeitet.png.html)


In der STAWKA geht man dennoch davon aus, dass die Stadt nicht ewig zu halten ist. Erstens haben die Deutschen hier auch Panzer im Einsatz und zweitens bildet die Stadt bereits jetzt einen Frontvorsprung, der leicht abgeschnitten werden kann.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Bei Kursk gelingt es den feindlichen Verbänden einen Kessel zu bilden. Bei einer doppelten Übermacht ist dies auch nicht weiter überraschend. Aber noch ist der Kessel nicht gesichert.

Allerdings sind unsere Truppen auch von den vorangegangenen Kämpfen stark geschwächt und nicht mehr in der beste Verfassung. Eine Armee wurde in die Flucht geschlagen und zieht sich weiter zurück. Ein Angriff wäre bei diesem Stärkeverhältnis auch blanker Selbstmord.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/snov12baq9x.png (http://www.pic-upload.de/view-22291252/Bild-7-Kursk-Anfang-bearbeitet.png.html)

Dennoch greift der Verband leichter Panzer eine deutsche Division östlich der Stadt an. Allerdings treffen sie auf ein heftiges Abwehrfeuer aus Panzerabwehrkanonen und Granatwerfern in dem ein Großteil unserer Panzer getroffen liegen bleiben.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/kn3n38orcpfd.png (http://www.pic-upload.de/view-22291289/Bild-8-Kursk-Ende-bearbeitet.png.html)


Es sind bereits Vorkehrungen getroffen worden, um einen weiteren Vorstoß der Deutschen über Kursk hinaus zu unterbinden. Diese Pläne unterliegen aber noch strenger Geheimhaltung.

Bei Markowka rücken die Deutschen weiter vor. Allerdings hat sich eines ihrer Korps recht weit vorgewagt und dabei seinen Flankenschutz komplett vernachlässigt. Diese Gelegenheit nutzt der Kommandant sofort und greift mit einer Armee und einer Kavalleriebrigade an.

Woroshilowgrad trifft de gesamte Macht des deutschen Vorschlaghammers. Alleine 4 Panzergroßverbände greifen die Verteidiger der Stadt an und reiben einen Großteil von ihnen komplett auf.

Auf Rostow selbst gab es noch keine Angriffe. Vermutlich soll gleichzeitig von zwei Seiten angegriffen werden.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/h9qhwuqeilyg.png (http://www.pic-upload.de/view-22291799/Bild-9-Rostow-Anfang-bearbeitet.png.html)

Bei Markowa und Woroshilowgrad müssen sich unsere tapferen Soldaten unter dem unglaublichen Druck zurückziehen. Damit liegt die Stadt und das Umfeld offen vor den Deutschen.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/8dglyq8gmbns.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22291822/RIAN_archive_4408_Armor_piercers_on_the_Kursk_Bulge.jpg.html)

Die Kämpfe werden unerbittlich geführt, aber nur mit Panzerbüchsen kommt man den deutschen Panzern nicht bei.


Die STAWKA schickt eiligst Verstärkungen in die Stadt um sie noch vor den Deutschen zu besetzen. Leider haben diese nun keine Zeit mehr sich einzugraben. Deswegen wird, als zusätzliche Unterstützung, der letzte verbliebene Verband leichter Panzer, in diesem Gebiet hinter die Stadt verlegt. So soll den Verteidigern der Rücken gestärkt werden.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/bb94rbivln5.png (http://www.pic-upload.de/view-22291909/Bild-10-Rostow-Ende-bearbeitet.png.html)


Ebenfalls frisch eingetroffen ist ein zweites HQ zur Unterstützung der Truppen nördlich von Rostow.

Es bleibt abzuwarten wie sich diese Front hier schlägt. Es ist zwar weitere Unterstützung unterwegs, aber dennoch muss von jedem Mann ein Höchstmaß an Kampfgeist gefordert werden um Rostow zu halten.


Die Verteidigung von Sewastopol


Hier wird unsere Division im Vorfeld der Festung nun endgültig aufgerieben. Sehr erfreulich ist aber das die Rumänen höhere Verluste haben als unsere Truppen.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/xdepkoidxr7z.png (http://www.pic-upload.de/view-22291980/Bild-11-Krim-Ende-bearbeitet.png.html)


Auch die Geschützbatterie Maxim Gorki kann wieder in die Kämpfe eingreifen und den rumänischen Zerstörer beschädigen.

Es ist aber nicht davon auszugehen das die Festung noch sehr lange standhält. Eine Evakuierung der Armee wurde aber abgelehnt, denn so binden sie noch eine Vielzahl an feindlichen Verbänden.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Es wurde wieder eine aktualisierte Karte erstellt, welche einen Überblick über alle Kampfabschnitte gewährt.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/3o935pmj7a.png (http://www.pic-upload.de/view-22292033/Gesamtkarte.png.html)


Diese soll die Situation an allen Fronten verdeutlichen und damit die lauter werdenden Rufe nach Verstärkung von anderen Frontabschnitten unterbinden.

Desweiteren wurde dem Oberkommando eine Aufstellung von der Entwicklungsabteilung übergeben, in der alle aktuellen Forschungsprojekte verzeichnet sind.

http://www7.pic-upload.de/16.02.14/inya2e8xuqbg.png (http://www.pic-upload.de/view-22292074/Forschung.png.html)


Extra hervorgehoben wurde der Fortschritt im Bereich der Infanteriewaffen. Hier können wir bald mit unserem Gegner gleichziehen.

Dann sollten auch die feindlichen Verluste deutlich steigen und unsere Angriffe mehr Wirkung zeigen.

HvS
17.02.14, 09:48
Werter Hohenlohe,

allzu viel Vormarsch wird es nicht mehr geben. Leningrad wird eine haarige Sache, und Rostow wird auch eng. Momentan geht es eher darum, möglichst viele russische Einheiten zu vernichten, damit der Druck in 1942 geringer wird.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


29. Oktober - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img36/197/c54q.png


Ein russischer Gegenangriff vernichtet ein deutsche Infanteriekorps, aber auch die am Angriff beteiligten russischen Einheiten erleiden hohe Verluste. Wie im Fall des XXXXIV. AK konnte der Kern der Einheit sich zu den eigenen Linien durchschlagen, und das Korps wird umgehend wieder aufgestellt. Anfang 1942 wird es wieder an der Front sein.
Die Russen haben die Gefahr für Leningrad bemerkt und eine Division auf die Bahnlinien verlegt, so daß die Unterbrechung der Bahnlinie nicht möglich ist. Die Versorgungslage dort oben ist elend, und aus diesem Grund wird ins Auge gefaßt, Kirischi zu erobern, was einen Angriff in Richtung Ladoga-See erheblich erleichtern würde.
Schneefälle verhindern den Einsatz der Luftwaffe, aber so können wenigstens die zur Untätigkeit verdammten Verbände aufgefrischt werden.
Hier an diesem Frontabschnitt gilt es, eine gute Basis für das Jahr 1942 zu bilden.


http://imageshack.com/a/img607/5538/kl4v.png


Im Dezember wird das LXXX. AK wieder zurück sein.


http://imageshack.com/a/img801/3103/zulr.png


Bei Rschew baut der Feind seine Stellungen aus, es wird eine geschlossene Linie gebildet.
Bei Kozelsk ziehen sich die schwer angeschlagenen Russen zurück.


http://imageshack.com/a/img545/5813/hfwb.png


Bei Kursk und Markowka starten die Russen zaghafte Gegenangriffe, die mit hohen Verlusten für den Feind enden. Die deutschen Verluste sind gering, im Raum Kursk gab es gar keine.


http://imageshack.com/a/img819/9976/7ipi.png


Der Feind verlegt seinen Reserven nach Woroshilowgrad, welches scheinbar unbedingt gehalten werden soll. Dadurch wird der Süden etwas entblößt, bspw. bewegt sich auch das Leichte Panzerkorps nach Norden.
Zum Glück spielt die Witterung mit, die Bomber erleichtern den Vormarsch erheblich.


04. November 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord hängt weiterhin vor Leningrad fest, und der Feind wehrt sich tapfer gegen die Einrichtung der Leningrader Blockade. Allerdings ist es wahrschinlich, daß die Stadt Kirischi noch dem Winter eingenommen wird, so daß selbst im Falle eines Schweiterns vor Leningrad eine gute strategische Gesamtlage für das Jahr 1942 zu erwarten ist.
Die H.Gr. Mitte rückt weiter vor und bringt dem Feind schwere Verluste bei. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, daß es in diesem Jahr noch größere Fortschritte gibt. Die Stadt Kozelsk sollte noch im November eingenommen werden, und Angriffe auf Rschew und Wjasma sind möglich.
Bei der H.Gr. Süd geht die Schlacht um Rostow weiter. Die Russen erleiden trotz zähester Verteidigung horrende Verluste, sind aber nicht gewillt, die Stadt aufzugeben. Auch der Angriff auf Sewastopol hat begonnen.


http://imageshack.com/a/img199/645/o38c.png


Im Norden vertreiben die Finnen eine sowjetische Armee. Auf den ersten Blick eine nicht besonders wichtige Angelegenheit, aber es könnte den Finnen ermöglichen, den Fluß Vuoksi zu übertreten und das russische HQ und die Jagdflieger anzugreifen. Es dürfte den Russen schwer fallen, den Flußübergang zu sichern, denn es stehen nur angeschlagene Truppen dafür zu Verfügung, es sei denn, sie werden aus dem Stadtzentrum abgezogen, und das wäre auch vorteilhaft.
Im Südwesten der Stadt rücken das I. und das II. Panzerkorps vor. Eine sowjetische Armee wird vernichtet, eine weitere flieht. Damit stehen nun zwei Panzerkorps vor dem Stadtzentrum, und zwei Einheiten Schwere Artillerie sind feuerbereit. Je nach Witterungslage wäre ein weiterer Angriff auf das Stadtzentrum möglich, und diesmal wäre es zwei Panzerkorps, die den Angriff durchführen könnten. Weitere Infanterie wird zur Unterstützung herangeführt.
Die Stadt Nowgorod wird befestigt. Da bekannt ist, daß im Raum Demjansk eine größere Ansammlung von Feindtruppen ist, soll so einem eventuellen Gegenangriff vorgebeugt werden. Die beiden Infanteriekorps haben den Auftrag, sich einzugraben.
Desweiteren wurde ein Angriff auf Kirischi gestartet. Eine Einnahme der Stadt wäre für den weiteren Verlauf der Kämpfe an diesem Frontabschnitt sehr vorteilhaft, denn mit Kirischi hätte man eine Nachschubbasis für einen Angriff in Richtung Ladoga-See. Man geht beim OKH davon aus, daß die Stadt noch im November erobert werden wird.


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Die Truppen wird durch Sachspenden aus der Heimat bei Laune gehalten.


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Ein deutscher Angriff auf die wichtige Stadt Rschew wird abgewehrt. Trotzdem geht der Vormarsch der H.Gr. Mitte weiter, denn Kozelsk hält nur durch Glück einen deutschen Großangriff auf. Auch hier werden noch im November Fortschritte erwartet, und mit etwas Glück und guter Witterung gelingt die Einkesselung von Wjasma.


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Der Schlamm bereitet das ein oder andere Problem.


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Bei Kursk wird ein feindl. Panzerkorps vernichtet, und die Stadt wird sicherlich noch im November erobert werden.
Im Raum Markowka werden zwei weitere Infanteriekorps herangeführt, um die Verteidigung der Stadt sicherzustellen. Eine weitere Offensive in Richtung Osten ist vorerst nicht geplant, aber da die Russen jederzeit einen Gegenangriff unternehmn können, müssen entsprechende Vorbereitungen erriffen werden. In den letzten gut vier Monaten wurden enorme Raumgewinne erzielt, und diese müssen auf befestigt werden. Die Musik spielt zur Zeit bei Leningrad, Wjasma und Rostow, da ist Markowka nur untergeordnet.
Für die nähere Zukunft ist geplant, die fünf Infanteriekorps und das Panzerkorps im Raum Kursk so aufteilen, daß die Städte Kursk, Woronesch und Markowka von jeweils drei Infanteriekorps verteidigt werden. Jede dieser Städte wird ein eigenes HQ bekommen, und das Panzerkorps wird bis auf Weiteres als Reserve im Raum Kursk bereitgestellt.


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Die Panzerwaffe hat Großes geleistet, aber die meisten Truppen an der Front stellt immer noch die gute alte Infanterie.


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Der Angriff in Richtung Rostow geht weiter. Woroshilowgrad und Taganrog werden eingenommen, und die Rumänen stehen vor der Stadtgrenze. Der Feind hat nun noch drei Armeen, ein Leichtes Panzerkorps, ein Korps Fallschirmjäger und drei Divisionen vor Ort. Weitere Truppen werden wohl nicht mehr dazukommen, denn der gesamte verfügbare Raum ist bereits voll mit Russen. Selbst wenn es in diesem Jahr nicht mehr gelingen sollte, die Stadt einzunehmen, dann gelingt es im nächsten Jahr.
Im Raum Stalino wurde die ungarische Armee sowie ein deutsche Korps komplett aufgefrischt und ist für den finalen Angriff auf Rostow bereit.


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Das Land in dieser Gegend wirkt eher trostlos.


http://imageshack.com/a/img571/7892/iqzb.png


Der Angriff auf Sewatopol läuft wie geplant ab. Drei Salven Schwere Artillerie, zwei Angriffe durch Mittlere Bomber und insgesamte sechs Angriffe durch rumänischen Infanterie bringen die Festung ins Wanken. Die Befestigungsanlagen werden schwer in Mitleidenschaft gezogen, und auch hier erwartet das OKH einen Erfolg noch im November, wenn das Wetter mitspielt. (Auch hier haben wieder die Würfel ihre Finger im Spiel gehabt. Wir hätten insgesamt laut Voraussage 13 Stärkepunkte Schaden machen sollen, aber leider wurden es nur 8. :mad:). Während der erste Angriff gegen eine vollkommen intakte Festung stattfand, wird die zweite Angriffwelle nur noch mit erheblich verringerten Befestigungen zu kämpfen haben. (Zur Info: eine Festung hat maximal Entrenchment 8, und wir haben den Wert auf Null gekloppt. Nächste Runde fängt die Festung mit dem Wert 4 an, und die Artillerie wird wieder draufzimmern. Es darf nur kein Schnee fallen, denn dann werden die Angriffswerte um die Hälfte reduziert.)


http://imageshack.com/a/img200/5661/agiy.jpg


Die Kämpfe in der Stadt sind hart und von großen Zerstörung begleitet.


In der Zeit vom 29. Oktober bis zum 9. November wurden sechs feindl. Großverbände aufgerieben, im Einzelnen:

1 Panzerkorps
3 Armeen
2 Divisionen

Die Gesamtverluste der Roten Armee sind nun bei 170 Großverbänden, die der Wehrmacht bei 2 Infanteriekorps, wovon eines bereits wieder an den Kämpfen teilnimmt. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe ist nun bei 80%. Kessel gibt es zur Zeit nur bei Kursk und Sewastopol, dort sind jeweils zwei Einheiten des Feindes gefangen. Ein weiterer Kessel wäre bei Wjasma möglich, aber das hängt vom Wetter und vom Verhalten des Feindes ab.


Kapitel XX - Das letzte Dorf

Heute haben wir dabei mitgeholfen, Woroshilowgrad endgültig einzunehmen. Zeitgleich ist weiter im Südwesten auchTaganrog gefallen, und nun liegt nur noch Rostow vor uns.

Der russische Widerstand ist immer noch heftig, und ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir es dieses Jahr bis nach Rostow schaffen. Zwar gelingt es relativ leicht, die russischen Armeen zu zerschlagen, aber für jede, die vernichtet haben, kommt einfach eine neue. Aber uns sollte eigentlich nicht bange sein.. solange wir der Roten Armee noch operativ überlegen sind und sie in jedem 1:1-Gefecht locker besiegen, sollte uns vor dem Rest des Krieges nicht bange sein.

Das VI. Korps ist nach wie vor recht gut in Schuß, in den letzten Tagen gab es praktisch keine Verluste. Die Männer sind sich (genau wie ich) nicht sicher, was sie von der Sache zu halten haben.. einerseits eilen wir von Sieg zu Sieg, andererseits haben wir unser Ziel noch nicht erreicht. Die Heeresgruppe Nord hängt seit zwei Monaten vor Leningrad fest, und die Heeresgruppe Mitte ist noch weit von Moskau entfernt und wird dieses keinesfalls in diesem Jahr erreichen. Der schnelle Feldzug, den sich das OKH erhofft hat, ist ein ausgewachsener Krieg geworden. Wir haben die Rote Armee einmal komplett vernichtet, und sogar mehr als das, aber es sind noch genug Russen da.. und es werden immer mehr.

Zum Glück haben die Russen noch keine schlagkräftigen Panzerkorps, und eine echte Panzerjägertruppe haben sie auch nicht. Also werden wir auch im nächsten Jahr die operative Überlegenheit haben. Ich bin gespannt, was das OKH im Sinn hat. Der Schlag muß unbedingt sitzen, denn je länger wir hier festsitzen, desto stärker wird der Russe.

Hjalfnar
17.02.14, 10:08
Der Widerstand ist an einigen Punkten bemerkenswert hart, vor allem vor Leningrad, obwohl ja hier offenbar das Wetter den RUssen in die Hände spielt. Rostow steht und fällt ja scheinbar mit dem Wetter...wenn es hier schneit, habt Ihr nur noch geringe Chancen, die Stadt zu nehmen, oder? Gleiches bei Sewastopol. Das WIRD fallen, aber vielleicht zu spät.

von Sachimos
17.02.14, 11:40
Wisst ihr irgend etwas über potentielle Events die noch auf die Deutschen oder die Russen zukommen? Wir kennen nur das Fernbomberevent auf deutscher Seite?

Was gibt es denn da noch?


Werter Ratnik,

eure Frage haben wir wohl etwas verdrängt.:o

Es gibt zu dem Spiel einen "Decision Event Log" in dem alle Events aufgelistet sind. Leider auf Englisch.

Aber wir versuchen uns heute Abend an einer Übersetzung und dann werden wir eine Liste aller möglichen Events posten.

Herzliche Grüße

HvS
17.02.14, 13:07
Also, wir haben das DE-Log auch mal durchgestöbert. Unserer Ansicht nach befinden sich darin keine wichtigen Events, alles Dinge, die man machen kann, aber nicht muß. Beide Seiten erhalten die Möglichkeit, zum Preis von 750MPP über 10 Turns verteilt drei Elite-Einheiten aufzustellen, wohl ein Panzerkorps und zwei mal Panzergrenadiere. Die meisten Events, die wir gesehen haben, sind solche, die man machen kann, aber nicht muß. Richtig weltbewegende Dinge sind wohl nicht dabei.

Thomasius
17.02.14, 13:24
Sind diese sogenannten Eliteeinheiten besser? Kann man auf diesem Wege mehr 10 Panzerkorps haben?

Hohenlohe
17.02.14, 13:33
3 Elite-Korps für 750 MPPs...?! Ist das nicht etwas zu teuer oder lohnt sich die Anschaffung für die Deutschen...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

Admiral Hipper
17.02.14, 16:29
750 MPP für drei Einheiten hört sich doch nicht mal besonders viel an. Meistens sind die Eventeinheiten sowieso etwas billiger. Was kostet denn ein normaler Panzer?

Thomasius
17.02.14, 18:34
Wir haben nachgeschaut und der Grundpreis für ein Panzerkorps ist 240 und für Panzergrenadiere 200. Aber schon mit dem technischen Stand vom Spielstart kostet ein Panzerkorps 300.
Das mit dem Event die Einheiten mit Sicherheit den aktuellen technischen Stand haben ist es also ein lohnendes Geschäft. Ist eigentlich bei allen Events in der Spielreihe so. Die wirkliche Frage ist also nicht ob es sich lohnt, sondern macht es Sinn, wenn man z.B. schon nicht genügend MPP hat um die vorhandenen Einheiten aufzufrischen und aufzurüsten.

HvS
17.02.14, 19:51
Werter Thomasius,

Elite heißt in diesem Falle, daß die Einheiten mit einem Stern Erfahrung und ggf. mit Überstärke kommen, letzteres wissen wir aber nicht genau. Wir stimmen Euch zu, daß die Anschaffung der Einheiten wirtschaftlich sinnvoll ist, denn allein ein Korps Panzergrenadiere auf der höchsten Techstufe kostet schon 280 MPP, und die Panzer kosten 8 MPP mehr. Allerdings stell sich ernsthaft die Frage, ob die MPPs nicht für Auffrischungen besser angelegt sind, die kosten nämlich nur einen Bruchteil davon. Für 750 MPPs kann man mehr als den Gegenwert dieser drei Einheiten wieder auffrischen, das ist mal sicher. Und wegen Eurer Frage, was den Force Pool angeht: ja, das Event ist eine Möglichkeit, den Force Pool zu vergrößern. Wir wissen noch nicht, wie wir uns entscheiden werden.. bis dahin geht noch viel Zeit ins Land. Wenn wir bis dahin genug MPPs haben, werden wir es vielleicht machen... und wenn wir schon am Verlieren sind, dann definitiv nicht.


Werter Hohenlohe,

wenn man die Einheiten separat kauft, dann kosten sie erheblich mehr und haben keinen Elite-Status... aber wahrscheinlich habt Ihr ja auch gelesen, was wir an den werten Thomasius gerichtet haben. :)


Werter Admiral Hipper,

Ein Panzerkorps auf Stufe 1/1/1 kostet 288 MPP, die Grenadiere 280. Wären also zusammen 848 Punkte, und den Elite-Status bekommt man obendrauf. Das die Events später im Spiel sind und man eine höhere Techstufe bekommt, ist der Effekt nochmal größer. Die Wehrmacht bekommt das Event am 1. Februar 1943, bis dahin sollten wir Stufe 3 bei Heavy Tank und Infantry Warfare haben.


Zusammenfassen sei gesagt: das Event macht nur Sinn, wenn man die Taschen voller MPP hat, also mit anderen Worten schon am Gewinnen ist.. oder die Russen spielt. :D

Bigfish
17.02.14, 23:34
Sind diese sogenannten Eliteeinheiten besser? Kann man auf diesem Wege mehr 10 Panzerkorps haben?

Wenn es sich wie bei der restlichen SC Reihe verhält, kann man damit zwar die Beschränken des Force Pool überschreiten, aber nur einmalig. Sprich wenn die Grenze 10 Panzerkoprs beträgt kommt mit dem Event ein elftes hinzu. Verliert man aber ein Panzerkorps kann man kein "reguläres" nachkaufen sondern es wirkt wieder die Grenze von 10 und die hat man ja in dem Moment trotzdem noch vorhanden.

Edit: Außerdem: Hat man den Force Pool zum Zeitpunkt des Events noch nicht voll ausgeschöpft, kann man das auch nicht mehr tun. Denn da zählt wieder die Grenze...

von Sachimos
18.02.14, 00:35
Werte Regenten,

wir haben uns mal an eine Übersetzung aller Events aus dem Handbuch gewagt.:rolleyes:

Wir hoffen das wir damit die meisten Fragen beantworten können.

Einige Übersetzungen sind bestimmt etwas unglücklich geraten, aber das Wichtigste sollte verständlich sein.

Aber natürlich sind wir für etwaige Verbesserungen sehr dankbar und würden dies dann entsprechend ändern.:)







Auflistung aller möglichen Events



Deutsche Events:


DE 600: Verstärkungen nach Finnland entsenden?

Ereignis wird ausgelöst: Wenn die Sowjets Lapeenranta in Finnland einnehmen
Kosten: 40 MPP für Dauer von 4 Runden
Ja: 2 Korps und 1 Division werden von Nord Finnland und Norwegen verlegt um Finnland zu verteidigen
Nein: Nichts passiert


DE 601: Verstärkungen für die Marine anfordern?

Ereignis wird ausgelöst: Am 1. Dezember 1941 wenn die Tirpitz historisch in der Ostsee eintrifft
Kosten: Die Sowjets bekommen 30 MPP für die Dauer von 8 Runden, aufgrund fehlender Konvoistörer entlang der norwegischen Küste. Nur U-Boote können diese ersetzen.
Ja: 1 Kreuzer und 1 U-Boot werden in die Ostsee als Verstärkung entsandt.
Nein: Nichts passiert


DE 609: Die "Blaue" Division anfordern?

Ereignis wird ausgelöst: Am 28. August 1941. Die Deutschen können die spanische "Blaue Division" an der Ostfront einsetzen.
Kosten: 60 MPP für 1 Runde
Ja: Deutschland bekommt 1 Division mit einem Erfahrungswert von 1
Nein: Nichts passiert


DE 610: Operation "Polarfuchs" starten?

Ereignis wird ausgelöst: Am 1. Juli 1941 Deutsche und Finnische Truppen starten einen Angriff, als Teil der Operation " Silberfuchs" um Murmansk einzunehmen.
Kosten: 90 MPP für 1 Runde
Ja: 20 %ige Chance Murmansk einzunehmen und die Winterkonvois der Westalliierten zu unterbrechen.
Nein: Nichts passiert


DE 612: Die Division "Jeanne d` Arc" anfordern?

Ereignis wird ausgelöst: Am 27. Oktober 1941. Die Deutschen können die französische Freiwilligendivision "Jeanne d` Arc" an der Ostfront einsetzen.
Kosten: 60 MPP für 1 Runde
Ja: Deutschland bekommt 1 Division mit einem Erfahrungswert von 1
Nein: Nichts passiert


DE 614: Neue Jäger und Luftabwehr Einheiten in Deutschland aufstellen?

Ereignis wird ausgelöst: Am 7. August 1943 als die Alliierten die strategische Bombardierung Deutschlands beginnen. Zusätzliche Jäger und Flak Einheiten können aufgestellt werden.
Kosten: 30 MPP je Runde für den Rest des Spiels.
Ja: Deutlich weniger Verluste durch Bombardierungen.
Nein: Bombardierungen nehmen in 1943 /44 an Intensität und Häufigkeit zu.


DE 615: Abwehr der alliierten Landung in Frankreich

Ereignis wird ausgelöst: Am 6. Juni 1944 Automatisches Event zur Umverteilung der MPP nach dem D- Day
Kosten: 100 MPP für den Rest des Spiels.


DE 625: Abwehr der alliierten Landung in Italien

Ereignis wird ausgelöst: Am 1. Februar 1943 Automatisches Event zur Umverteilung der MPP nach der Landung der Alliierten in Italien
Kosten: 30 MPP für den Rest des Spiels.


DE 626: Entwicklung und Bau der "JU- 89 "Uralbomber"?

Ereignis wird ausgelöst: Am 7. Juli 1941 .
Kosten: 30 MPP für die Dauer von 20 Runden.
Ja: Deutschland hat die Möglichkeit 3 strategische Bomber einzusetzen (statt der 2 im Force Pool)
Nein: Nichts passiert.


DE 627: "Volksgrenadier" Korps aufstellen?

Ereignis wird ausgelöst: Wenn die Sowjets bis auf 6 Felder an Budapest, Warschau oder Königsberg heranrücken.
Kosten: 50 MPP für Dauer von 3 Runden
Ja: 4 "Volksgrenadier" Korps werden in Berlin aufgestellt.
Nein: Nichts passiert


DE 629: Unternehmen "Panzerfaust" auslösen?

Ereignis wird ausgelöst: Wenn die Sowjets bis auf 5 Felder an Budapest heranrücken.
Kosten: 75 MPP für Dauer von 1 Runde
Ja: Ungarn kapituliert nicht vor den Sowjets.
Nein: Nichts passiert





Sowjetische Events:


DE 434: Murmansk verstärken?

Ereignis wird ausgelöst: Nachdem Operation "Polarfuchs" begonnen hat. Dies ermöglicht den Sowjets zusätzliche Verstärkung zur Verteidigung nach Murmansk zu schicken
Kosten: 90 MPP für Dauer von 1 Runde
Ja: Verringert die Erfolgswahrscheinlichkeit von "Polarfuchs" auf 10%
Nein: Erfolgswahrscheinlichkeit von "Polarfuchs" bleibt bei 20%


DE 435: "Guards Grand Banner" Einheiten aufstellen?

Ereignis wird ausgelöst: Am 1. August 1942 Eine Gruppe von gepanzerten Elite Einheiten wird aufgestellt. Ausgestattet mit der neuesten Technik.
Kosten: 75 MPP für Dauer von 10 Runde
Ja: 2 mechanisierte Korps und 1 Panzerabteilung mit einer Erfahrung von 1- 2 werden aufgestellt.
Nein: Nichts passiert.


DE 436: Nationale Moral steigern?

Ereignis wird ausgelöst: Am 4. Dezember 1941 Steigern der Nationalen Moral oder Kavallerie Einheiten aufstellen.
Kosten: 10 MPP für Dauer von 10 Runde
Ja: Nationale Moral wird um 2000 Punkte, über die nächsten Runden gesteigert.
Nein: 2 Kavallerie Einheiten mit einer Erfahrung von 1 werden aufgestellt.


DE 438: 1. und 2. Polnische Armee aufstellen?

Ereignis wird ausgelöst: Wenn die Sowjetunion Minsk einnimmt.
Kosten: 25 MPP für Dauer von 6 Runde
Ja: In Minsk werden 2 Armeen aufgestellt.
Nein: Nichts passiert.


DE 439: Panzerkorps oder Panzerabwehr in 1942 aufstellen?

Ereignis wird ausgelöst: Am 1. April 1942
Kosten: 75 MPP für Dauer von 8 Runde
Ja: 3 Panzerkorps werden aufgestellt. 1 jeweils in Mai, Juni und Juli.
Nein: 8 Panzerabwehr Einheiten werden aufgestellt in Mai, Juni und Juli.

Hohenlohe
18.02.14, 02:26
Danke für diese Info, werter Sachimos...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

von Sachimos
19.02.14, 12:09
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


10. November 1941



Besondere Ereignisse in dieser Runde


Der Geheimdienst berichtet, dass die Deutschen eine französische Freiwilligen Division rekrutiert und in Warschau aufgestellt haben.

http://www7.pic-upload.de/18.02.14/q61fwllttav3.png (http://www.pic-upload.de/view-22305077/aktivit--ten.png.html)


Außerdem ist ihr Unternehmen "Polarfuchs" gescheitert. Damit ist Murmansk sicher und die Versorgungskonvois können ungestört Nachschub entladen.

Auch die Entwicklungsbüros waren nicht untätig. Seit geraumer Zeit wird an neuen Waffensystemen geforscht und endlich konnte ein erster großer Durchbruch erzielt werden.

Ein neues Jagdflugzeug konnte entwickelt und in großer Stückzahl produziert werden.

http://www7.pic-upload.de/18.02.14/k7sbm279mqv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22305107/Yakovlev-_Yak-1.jpg.html)


Die Yak- 1. Unsere Luftstreitkräfte werden nun schnellstmöglich mit diesem neuen Jäger ausgerüstet.

Damit steht unseren tapferen Piloten endlich ein Flugzeug zur Verfügung, dass den deutschen Typen ebenbürtig ist.


Verstärkungen in dieser Runde:


Bei Gorky kommen weiter Verbände von der russischen Ostgrenze an.

http://www7.pic-upload.de/18.02.14/hpay4tysvqws.png (http://www.pic-upload.de/view-22305115/Verst--rkungen-Gorky.png.html)

Diese sibirischen Truppen sind kampferprobt und bestens auf den bevorstehenden Winter vorbereitet. Auch ihrer Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand der Technik.

Zusammen mit weiteren neuaufgestellten Verbänden stehen uns in dieser Runde insgesamt als Verstärkung zur Verfügung:

3 HQ
2 Panzerverbände
7 Divisionen
2 Armeen


Die Leningrader Front


Bei Leningrad ist das Wetter weiterhin schlecht. Dadurch können die Deutschen ihre Bomber auch weiterhin nicht zum Einsatz bringen.

Dennoch greifen ihre Panzer auch weiterhin die Verteidiger der Stadt ohne Pause an, aber ohne die Unterstützung ihrer Luftwaffe müssen sie deutlich höhere Verluste hinnehmen.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/kukpigxlj2uw.png (http://www.pic-upload.de/view-22314293/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)

Zwei unserer Armeen aus dem Vorfeld der Stadt werden in die Flucht geschlagen, können sich aber hinter Leningrad sammeln und wieder aufgefrischt werden.

Es bleibt zwar eine Lücke in der Verteidigung der Stadt, aber unsere Feinde können diese nicht ausnutzen und vorrücken.

Bei Kirishi rücken die Deutschen weiter vor und versuchen eine Umfassung der Stadt, aber es gelingt ihnen nicht sie endgültig abzuschneiden.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/r9m5pekpsk9z.png (http://www.pic-upload.de/view-22314318/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Die vorhandene Lücke kann wieder besetzt werden. Eine neuaufgestellte Armee wird ins Vorfeld der Stadt beordert. Damit ist das Zentrum wieder geschützt. Zudem stehen die aufgefrischten Armeen auch wieder zur Verfügung und können die Deutschen weiter zurücktreiben.

Ein Angriff auf ein feindliches Korps bei Kirishi scheitert unter hohen Verlusten. Noch sind unsere Feinde auch in Unterstärke noch sehr gefährlich.


Die Mitte der Westfront


Die Städte Rschew, Wjasma und Kozelsk sind weiterhin das Ziel heftiger Angriffe. Allerdings sind unsere Truppen gut verschanzt und es steht an jeder Stadt ein Kommandeur bereit.

Auffällig ist außerdem, dass die Deutschen immer öfter mit bereits angeschlagenen Verbänden angreifen und dadurch höhere Verluste hinnehmen müssen. Das gibt unseren Soldaten auch die Möglichkeit von Gegenangriffen mit einer gewissen Erfolgsaussicht.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/t4jlr6xdxk3.png (http://www.pic-upload.de/view-22314399/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Kozelsk wird sich wohl nicht mehr lange halten können, denn hier sind die gegnerischen Truppen im besten Zustand und am zahlreichsten.

Bei Rschew ist das feindliche Panzerkorps in einem Zustand, der einen Angriff geradezu anbietet.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/mhnfj2ytp34q.png (http://www.pic-upload.de/view-22314419/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Der Angriff erzielt gute Erfolge die feindlichen Panzer müssen sich zurückziehen und stehen wohl in den nächsten Wochen für einen Angriff nicht zur Verfügung. Dadurch wird eine Lücke gerissen welche, wie bei Leningrad, sofort von einer frischen Armee besetzt wird.

Die Verteidiger von Wjasma können unsere Truppen aufgefrischt werden. Im Hinterland der Stadt steht eine weitere Armee bereit die je nach Bedarf bei Wjasma oder Kozelsk eingreifen kann.

Die Angriffe auf deutsche Korps rund um Kozelsk können zwar einige Erfolge erzielen, aber die Deutschen müssen sich an keiner Stelle zurückziehen. Dennoch können die Verteidiger aufgefrischt werden.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Kursk steht kurz vor dem Fall. Die Stadt ist völlig eingeschlossen und die wenigen Verteidiger können sich wohl nicht mehr lange behaupten. Dennoch haben sie es geschafft den Vormarsch der Deutschen deutlich zu verlangsamen und ihre Truppen sind angeschlagen und müssen dringend aufgefrischt werden.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/4v2mnx5rfx7y.png (http://www.pic-upload.de/view-22314517/Bild-5-Kursk-Ende.png.html)


Vor Einbruch des Winters ist ein weiteres Vorgehen unserer Feinde eher unwahrscheinlich. Die STAWKA geht davon aus das sich die Deutschen in der Stadt zur Verteidigung über den Winter einrichten.

Das Korps östlich von Markowka wird aufgefrischt, dadurch ist ein weiterer Angriff nicht möglich. Unsere Truppen werden sich zurückziehen und reorganisieren. Wenn dies abgeschlossen ist, dann sollte ein neuer Angriff möglich sein. Eventuell kann die Stadt sogar zurückerobert werden.

Weiter südlich haben die Deutschen endgültig Woroshilowgrad eingenommen. Außerdem greifen sie den äußersten Verteidigungsring von Rostow an, aber unsere schwere Artillerie belegt jedes angreifende Korps sofort mit schwerem Abwehrfeuer.

Zudem haben ihre Verbände auch hier nicht mehr ihrer Sollstärke.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/u4fw2dro352.png (http://www.pic-upload.de/view-22314584/Bild-6-Rostow-Anfang.png.html)


Nördlich von Woroshilowgrad ergibt sich die Möglichkeit für einen Gegenangriff auf einen feindlichen Panzerverband. Unsere leichten Panzer greifen konzentriert an und treiben die Deutschen zurück. Dadurch wird gleichzeitig ein weiteres deutsches Panzerkorps von der Unterstützung abgeschnitten.

Im Vorfeld von Rostow ist es das gleiche Spiel. Nach intensiver Artillerievorbereitung stürmen unsere Truppen vor und treiben das gegnerische Korps zurück.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/5sw9a1ms69ng.png (http://www.pic-upload.de/view-22314626/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Zudem treffen frische sibirische Panzertruppen ein, damit sollte ein weitere Gegenstoß in den nächsten Tagen möglich sein.

Alles in allem ist man bei der STAWKA mit dem Verlauf der Kämpfe bisher sehr zufrieden. Der deutsche Vormarsch wurde deutlich aufgehalten und es konnten einige Gegenstöße erfolgreich durchgeführt werden.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/hwsj2pl6xtnn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22314643/RIAN_archive_543_A_battalion_commander.jpg.html)

Die Offiziere stürmen an der Spitze ihrer Soldaten voran, um den Deutschen das fürchten zu lehren.


Die Verteidigung von Sewastopol


Die Festung Sewastopol hält noch immer den massiven rumänischen Angriffen stand. Auch die schweren Geschütze greifen nun in die Kämpfe an Land ein und beschießen ein rumänisches Korps an der Küste.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/lumllgfg4jvg.png (http://www.pic-upload.de/view-22314661/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Bei Kertsch kommen Verstärkungen an. Ein HQ und 3 Divisionen sollten hier die Verteidigung entscheidend stärken.

Die STAWKA befürchtete einen Angriff in den Rücken von Rostow von hier aus. Diese Gefahr ist damit gebannt.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nachdem unsere tapfer kämpfenden Fronten einige Verstärkungen erhalten haben, wurde bei der STAWKA, eine neue Übersicht über das Stärkeverhältnis an der Westfront erstellt.

Diese beinhaltet auch die neusten Geheimdienstlichen Erkenntnisse.

http://www7.pic-upload.de/19.02.14/34lcxg67d7r8.png (http://www.pic-upload.de/view-22314695/st--rke.png.html)


In einigen Wochen sollten die Truppen der Roten Armee den Deutschen zahlenmäßig überlegen sein.

Diese Übermacht gilt es mit Einbruch des Winters auszunutzen.

Hohenlohe
19.02.14, 16:26
Werter Sachimos, wie es aussieht könnt ihr wohl Leningrad und Rostow halten. Dafür habt ihr euch meinen Respekt verdient. Der edle HvS wird sich wohl oder übel langsam auf den Winter einstellen müssen, aber das bedeutet für euch, dass ihr eine grosse Winteroffensive starten könnt...wir wünschen trotz Sympathien für die deutsche Seite euch viel Erfolg.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Ratnik
19.02.14, 16:31
Den beiden Regenten unseren größten Respekt. Der Blutzoll auf beiden Seiten ist ja immens.

Könntet ihr mal eine Verlusttabelle posten.
Auch wie hoch die Produktionskapazität beider Seiten ist, wäre im Moment sehr interessant.

RumsInsFeld
19.02.14, 16:42
Toller AAR und interessanter Verlauf!
Ich drücke soweit beiden Regenten die Daumen, dass es ein möglichst langes, offenes Spiel wird! :D

Hjalfnar
19.02.14, 16:48
Der Widerstand ist an einigen Punkten bemerkenswert hart, vor allem vor Leningrad, obwohl ja hier offenbar das Wetter den RUssen in die Hände spielt. Rostow steht und fällt ja scheinbar mit dem Wetter...wenn es hier schneit, habt Ihr nur noch geringe Chancen, die Stadt zu nehmen, oder? Gleiches bei Sewastopol. Das WIRD fallen, aber vielleicht zu spät.Wir entschuldigen Uns mal für das Eigenlob, aber dass Wir so richtig liegen, hätten Wir nicht erwartet...immerhin kennen Wir das Spiel nicht einmal...

An dieser Stelle aber vor allem mal großes Lob an die beiden Kommandanten, der AAR ist ausnehmend spannend und Wir sind wirklich im höchsten Maße erfreut über den nun eingetretenen Stillstand der Front. So haben weiterhin beide Seiten gute Chancen.

HvS
19.02.14, 19:08
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


10. November 1941 - Feindaktivitäten


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Den Russen gelingt es nicht, das Loch im Norden von Leningrad zu schließen. Nach Ansicht der finnischen Oberkommandos wird das für die nächsten Monate noch sehr wichtig werden, denn die Finnen müssen sich Meter um Meter an Leningrad herankämpfen, und das ist jeder Meter ein Gewinn. Da sich die Russen dieser Tatsache bewußt sind, haben sie ein weiteres Korps Jagdflieger evakuiert. Von den ehemals fünf Großverbänden der Roten Luftwaffe ist nun keiner mehr dort, nur noch Infanterie. Mittlerweile kann davon ausgegangen werden, daß sich die Kämpfe noch bis zum Frühjahr hinziehen, und mittlerweile geht alles darum, eine gute Ausgangsbasis für 1942 zu schaffen.
Im Süden von Leningrad und nördlich von Kirischi starten die Russen Gegenangriffe, die aber allesamt mit hohen Verlusten für den Feind enden.


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Auch bei Rschew starten die Russen einen Gegenangriff, drängen das bereits schwer in Mitleidenschaft gezogene III. Panzerkorps zurück und schicken eine neu aufgestellte Armee an die Front. Damit hat sich das Thema Rschew für 1941 erledigt.
Im Raum Kozelsk bringen die Russen keine Verstärkungen heran, sie erwarten wohl auch den Fall der Stadt.


http://imageshack.com/a/img62/2145/am8w.png


Im Osten des frisch eroberten Woroshlilowgrad greifen gepanzerte Kräfte des Feindes ein bereits stark geschwächtes deutsches Panzerkorps an und treiben es zurück. Das ist das erste Mal in diesem Krieg, daß der Feind dabei weniger Verluste erleidet als die deutschen Truppen. Allerdings muß man bemerken, daß die russische Einheit in den letzten Wochen Ruhe hatte und vor Rostow gelagert hat. Nichtsdestotrotz werden die russischen Einheiten vor Ort nicht mehr, weitere Verstärkungen sind durch den Fall der beiden Städte im Vorfeld nicht mehr möglich.


16. November 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord beginnt mit den Vorbereitungen für eine dauerhafte Belagerung von Leningrad. Weiter im Osten wird Kirischi erobert, was eine sehr gute Ausgangsbasis für 1942 sein wird.
Bei der H.Gr. Mitte beginnt die letzte Offensivaktion des Jahres 1941, der Angriff auf die Feindkräfte bei Wjasma. Auch Kozelsk wird erobert, was sehr vorteilhaft für die Operation im Raum Wjasma ist.
Die H.Gr. Süd nimmt Kursk ein und arbeitet sich weiter in Richtung Rostow vor.


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Den Finnen gelingt wie erhofft der Übergang über den Fluß Vuoksi. Damit liegt das feindl. HQ in Angriffsreichweite. Die Luftwaffe ist immer noch am Boden, und das behindert die Aktionen im Raum Leningrad erheblich.
Kirischi wird von deutschen Truppen erobert, und damit ist ein Angriff auf die Bahnlinie nach Leningrad oder gar Wolchow selbst möglich. Die weitere Entwicklung im Kampfgebiet hängt sehr von der Witterung ab. Eine paar Tage gutes Wetter würde den Veteranen von der Luftwaffe erlauben, ein beliebiges Ziel zu pulverisieren. Schneefälle und liegenbleibender Schnee würden hingegen dafür sorgen, daß an diesem Frontabschnitt nichts mehr passiert.


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An einzelnen Stellen hat Frau Holle schon das Bild der Landschaft bestimmt.


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Im Raum Rschew wird die neu aufgestellte russische Armee verjagt und dabei fast aufgerieben. Nach wie vor ist es so, daß die russischen Rekruten keine große Gefahr für die Veteranen der Wehrmacht sind, wenn man sich unter ähnlichen Voraussetzungen mitander mißt. Das III. PK ist wieder auf Sollstärke und steht bereit für einen Angriff in den Osten von Wjasma. Kozelsk wird vom V. PK eingenommen, und insgesamt sind drei angeschlagene Sowjet-Armeen von einer Einkesselung bedroht. Je nach Witterung und Verhalten des Feindes wäre es möglich, daß das Jahr 1941 mit einem großen Erfolg endet.


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Auch die französischen Waffenbrüder helfen tapfer mit, den Bolschewismus zu besiegen.


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Die Stadt Kursk wird endgültig eingenommen und alle Feindkräfte im Raum vernichtet. Die Industriestadt wird der Wehrmacht in den nächsten Jahren noch gute Dienste leisten und durch die produzierten Rüstungsgüter den Nachschub in diesem Gebiet erheblich erleichtern.


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Auch der alte Lenin konnte die Einnahme der Stadt nicht verhindern.


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Auch im Raum Rostow macht die Witterung nicht mit. Trotzdem gelingt es, das sowjetische Panzerkorps und eine Armee zu vernichten sowie einer weitere Armee so schwere Schäden zuzufügen, daß sie die Flucht ergreift.
Rumänische und ungarische Truppen erreichen die Stadtgrenze und erkennen, daß die Stadt nicht vollständig eingegraben ist (Entrenchment ist 3/6). Für den 30. November wird ein Großangriff auf die Stadt ins Auge gefaßt.

Lagebewertung: Die Russen haben noch zwei Armeen, ein Korps Fallschirmjäger, ein Leichtes Panzerkorps und drei Divisionen im Kampfgebiet, vier von diesen Einheiten sind mehr oder weniger angeschlagen. Die H.Gr. Süd hat nach wie vor fünf Panzerkorps und zehn Infanteriekorps im Kampfgebiert. Wenn man die Luftunterstützung mitrechnet, dann sind wird bei einem Stärkeverhältnis von gut 3:1. Der Feind kann zusätzlichen Einheiten mehr ins Kampfgebiet bringen, denn für jede neue Einheit müßte er eine alte abziehen, und das wird er nicht tun, weil er damit auf die Eingrabung der bereits vorhandenen Einheiten verzichten würde. Militärisch betrachtet ist die Schlacht entschieden, es kann höchstens noch die Witterung einen Strich durch die Rechnung machen. Falls in den nächsten Wochen starke Schneefälle einsetzen, würden die Kämpfe wohl zum Erliegen kommen. Bei gutem Wetter und mit Unterstützung der Bomber würde die Stadt allerdings noch im November fallen.
Eine weitere Begebenheit fällt ins Auge: der Feind opfert Einheit für ein Einheit, um die Wehrmacht von Rostow fern zu halten. So wurden in den letzten Wochen im Raum Stalino und Rostow ca. 15 feindl. Großverbände aufgerieben, während die Wehrmacht hier in der Gegend nicht eine Einheit verloren hat. Selbst wenn es sich so ereignen sollte, daß Rostow an Jahresende noch in den Händer der Russen ist, dann war das ein sehr teuer erkauftes Vorhaben. Viele der russischen Einheiten standen in ungünstigen Positionen und sollten die Wehrmacht nur aufhalten, und man kann sich ruhig die Frage stellen, ob ein Kampf an anderer Stelle aus Sicht der Russen nicht sinnvoller gewesen wäre.
Es ist ja nicht so, daß die H.Gr. Süd in diesem Frontabschnitt geschlagen worden wäre.. es sind nach wie vor alle Einheiten vor Ort, und nur eins der 15 Korps vor Ort hat eine Sollstärke von 50% oder weniger. Es sei mal angenommen, daß es mit den aktuellen Frontlinien in den Winter geht. Die Russen können die Anzahl der Einheiten hier in der Gegend nicht erhöhen und stehen im Frühjahr gegen 15 Korps der Achsenmächte plus Luftwaffe.. wie wird das wohl ausgehen?
Die Nachschubsituation vor Ort ist hervorragend, selbst wenn die Wehrmacht mal eine Einheit verlieren würde, könnte diese sofort neu aufgestellt werden (die meisten Einheiten haben einen Nachschubwert von 7, einige sogar 8 oder 9). Aber die sowjetische Armee in der Stadt selbst wird nicht angreifen, und die Armee im Norden muß aufgefrischt werden. Die Fallschirmjäger sind auch nicht auf Vollstärke, und als einzige Einheit könnte das Leichte Panzerkorps im Osten der Stadt einen Gegenangriff starten, und das müßte aus der Bewegung heraus sein. Das Angriffspotential der Roten Armee ist also begrenzt.
Wenn die Stadt in diesem Jahr nicht fällt, dann halt nächstes Jahr. Die temporäre Verteidigung von Rostow hat die Russen bisher 15% ihrer gesamten Streitkräfte gekostet, ein sehr hoher Preis.... und es ist durchaus möglich, daß der Preis noch steigt.


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Viele Panzer haben die Russen nicht mehr in ihren Reihen.


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Der zweite Angriff auf Sewastopol mußte ohne die Unterstützung der Bomber stattfinden. In den nächsten Wochen müssen die Rumänen wohl aufgefrischt werden, ein weiterer Angriff bei schlechtem Wetter macht einen Sinn. (Es ist nun das vierte Mal, daß ein wichtiges Ereignis vom Pech verhindert wird... bei gutem Wetter wäre die Festung dran gewesen, ein besseres Würfelergebnis hätte auch gereicht. Ist aber nicht so, wir nehmen es, wie es kommt!)
Im Osten von Kertsch marschieren die Russen auf, insgesamt drei Divisionen und ein HQ. Nicht genug für einen Gegenangriff, aber damit wird die Einnahme von Kertsch immer schwieriger. Wird wahrscheinlich erst nach dem Fall von Sewastopol klappen, und dazu ist gutes Wetter notwendig.


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In den letzten Wochen konnten nur ganz wenige Bomber starten, und dann auch nur für begrenzte Zeit. An einen konzentrierten Einsatz war nicht zu denken.


In der Zeit vom 10. bis zum 21. November wurden sieben feindl. Großverbände vernichtet, im Einzelnen:

4 Divisionen
2 Armeen
1 Panzerkorps

Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 76%, der bisher niedrigste Werte (aber immer noch besser als der historische Wert von ca. 10% Ende 1941!). Es befinden sich aktuell nur zwei Feindeinheiten in einem Kesseln, nämlich die beiden in Sewastopol. Im Raum Wjasma erscheint die Bildung eines Kessels möglich, in dem im Optimalfall 5 Armeen, 4 Divisionen und 2 HQs gefangen werden könnten. Hängt hauptsächlich von der Witterung ab, der Feind wird sicherlich nicht evakuieren.


Kapitel XXI - Panzer gegen Panzer

Diesmal mußten wir Feuerwehr spielen. Im Norden von Woroshilowgrad hatte ein Leichtes Panzerkorps der Russen die Frontlinien durchbrochen und einem unserer Panzerkorps schwerste Verluste beigebracht. Zwar dürfte dem russischen Kommandeur klar sein, daß besagtes Panzerkorps dem Tode geweiht ist, aber das Kalkül dahinter war scheinbar, so viel Schaden anzurichten wie möglich. Und der Plan ging soweit auf: wenn wir die Russen nicht davon abhalten, dem zurückweichenden Korps nachzusetzten, dann würde es auch vernichtet werden. Also bekamen wir den Auftrag, das Panzerkorps einzuschließen und zu vernichten.

Die Russen befanden sich im Marsch in Richtung Nordwesten, und wir haben aus der Bewegung heraus ihre rechte Flanke angegriffen. Anfangs lief der Kampf sehr gut, und wir haben Panzer um Panzer abgeschossen. Das Fehlen von Unterfeldwebel Jung, dessen Panzer noch in der Inst war, machte sich sehr negativ bemerkbar, denn ab und zu war in der Formation des Gegner auch mal ein mittlerer Panzer dabei, und wir hatten unsere liebe Not, die vereinzelten T34 zu bekämpfen.

Am Anfang kamen wir sehr gut voran, aber dann kam eine Meldung von Feldwebel Kaller, die ich nur sehr ungern hörte:

"Herr Leutnant, auf ein Uhr ist ein KW2. Er ist ein Angriffsposition und hat schon mehrfach auf unsere Kameraden geschossen, ein Panzer aus unserer Abteilung wurde bereits zerstört."

Oje... gegen einen KW2? 152mm-Geschütz? Ich bat den Hauptmann um Anweisungen.

"Herr Hauptmann, mir wurde von Feldwebel Kaller ein russischer KW2 auf unserer linken Flanke gemeldet. Wie sollen wir vorgehen?"

"Ausschalten, Herr Leutnant... Ausschalten. Der hat da nichts zu suchen, an der Stelle können wir ihn gar nicht brauchen. Wir müssen die Russen im Süden umgehen, und an der Stelle könnte er dafür sorgen, daß der gesamte Vormarsch stockt. Marsch!"

"Zu Befehl, Herr Hauptmann!"

Nun gut.. dazu waren wir schließlich hier.

"Männer, Ihr habt den Hauptmann gehört. Kaller und Freitag, Ihr beide rückt links an dem Vieh vorbei vor, Kaller und ich rechts. Feuchtunger übernimmt die Führung, wir folgen eine Minute später auf unserer Seite. Irgendwann muß sich der Russen entscheiden, wo er hin will, und dann werden wir ihn von hinten bekommen... entweder Ihr beide oder wir."

"Zu Befehl."

Feuchtinger fuhr los, und Freitag's Panzer folgte. Der KW2 hatte offensichtlich von den beiden Notiz genommen und nahm sie mit seiner Haubitze unter Feuer, aber der Schuß ging einige Meter hinter Freitag's Panzer in die Erde. Der russische Richtschütze hatte wohl seine Geschwindigkeit zu niedrig eingeschätzt.

"Kaller, wir müssen los.. irgendwann sitzt mal so ein Schuß, und dann ist die Fahrt zu Ende. Wir fahren voraus, und Sie folgen."

"Zu Befehl."

In ähnlichem Formation wie die beiden anderen Panzer versuchten wir, den Feind um umzingeln, damit einer von uns vieren einen Schuß in sein Heck setzen konnte.
Die Kanone des KW2 schoß wieder, diesmal gefährlich nahe an Freitag's Panzer.
Dann meldete sich Feuchtinger.

"Herr Leutnant, wird sind genau auf seiner rechten Seite. Sollen wir versuchen, die Seitenpanzerung auszuschalten?"

"Ja, machen Sie das... halten Sie ihn beschäftigt."

Die beiden eröffneten das Feuer. Feuchtinger traf den Turm, ohne daß ein Schaden erkennbar war, und Freitag setzte einen Treffer in die Seite des Monstrums.

"Schadensbericht!"

"Es sieht aus, als ob Freitag die Kette auf unserer Seite getroffen hat, die abgefallen." Sehr gut... damit war das Vieh nur noch eingeschränkt manovrierfähig.

Aber der KW2 war noch nicht außer Gefecht. Die linke Kette setzte sich in Bewegung, und der Panzer drehte sich mit seiner Front auf Feuchtinger und Freitag zu. Offensichtlich hatte das Monster Kaller und meinen Panzer noch nicht bemerkt.

"Feuchtinger, Freitag, setzt Euch in Bewegung, der schießt gleich wieder! Kaller, fertig machen zum Feuern, sobald er seine Drehung abgeschlossen hat!"

Ich hörte noch die Bestätigungen meiner Kameraden im Funk, und dann passierten mehrere Dinge gleichzeitig. Der KW2 beendete seine Drehung, und ich gab den Feuerbefehl, Freitag und Feuchtinger setzten sich in Bewegung, aber es war zu spät, der KW2 schoß und erzielte einen Volltreffer bei Freitag's Panzer III, und es gab einen hellen Explosionsblitz. Einige Sekundenbruchteile später haben Freitag und mein Panzer geschossen, und beide Schüsse waren Treffer ins Heck des KW2, der nun ebenso ins Flammen aufging.

Freitag's Panzer war zerstört, der Turm war einige Meter fortgeflogen. Wahrscheinlich war die Munition explodiert, da war sicherlich niemand rausgekommen. Verdammt.

Die Russen begannen, aus dem brennenden KW2 auszuborden und wurden von Feuchtingers Panzer unter MG-Feuer genommen. Die Luken gingen wieder zu, und Freitag setzte einen weiteren Schuß ins Heck des bereits sterbenden Riesen. Entweder traf er den Tank oder die Munition, auf jeden Fall explodierte das Monster nun auch. Ich war ein paar Momente sprachlos. Dann besann ich mich meiner Pflichten.

"Herr Hauptmann, melde den Abschuß des KW2. Aber wir haben Freitag's Panzer verloren... Totalverlust."

"Verdammt... konnte sich die Mannschaft retten?"

"Glaube ich kaum."

"Schließen Sie mit ihren Männer zur Kompanie auf. Wir haben die Russen, wir müssen nur noch den Sack zumachen."

"Zu Befehl."


http://imageshack.com/a/img849/6596/o4i3.jpg


Am Abend erfuhren wir, daß von Freitag's Männern niemand überlebt hatte. Nun hieß es wieder Briefe schreiben.

Das feindliche Panzerkorps wurde vollständig vernichtet, aber das war mit an diesem Abend kein Trost.

Hohenlohe
20.02.14, 00:23
Werter HvS, so langsam schauts wohl bei Leningrad etwas eng aus für eine Eroberung vor dem endgültigen Winter, aber allgemein ist wohl die Ausgangslage gut und wir hoffen, dass ihr alle Panzer gut über den Winter bringt. Dann könnt ihr gegebenenfalls eine grosse Frühjahrsoffensive starten. Wir wünschen euch viel Glück und viel Erfolg gegen den edlen Sachimos...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
21.02.14, 00:28
Werte Regenten,


vielen Dank für die ganzen für die ganzen positiven Kommentare und das fleißige mitfiebern.

Wir versprechen, wir geben uns weiterhin die größte Mühe den AAR spannend und abwechslungsreich zu gestalten.

Die entsprechenden Vorkehrungen sind bereits getroffen.:D

Leider sieht es bei Leningrad nicht mehr ganz so gut aus.:( Näheres dazu gibt es dann im nächsten Bericht.

Herzliche Grüße.

Ratnik
22.02.14, 14:09
Wie steht es um die Moral der Deutschen und der Russen? Was sagt denn die nationale Moral? Die hohen Verluste müssten da doch auch ihre Spuren hinterlassen haben.

Jörg von Frundsberg
23.02.14, 00:17
Wie steht es um die Moral der Deutschen und der Russen? Was sagt denn die nationale Moral? Die hohen Verluste müssten da doch auch ihre Spuren hinterlassen haben.

Mmmh das glauben wir eher nicht ... die Moral hat hier relativ wenig zu sagen ??

von Sachimos
23.02.14, 22:17
Werter Ratnik,

bisher sieht die Nationale Moral noch ganz gut aus.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/ur6hkg4tjtv.png (http://www.pic-upload.de/view-22365228/NM.png.html)

Es bleibt abzuwarten, wie lange das noch so bleiben wird. Kommt ja auch bald ein Event zur Moral für die Russen.




http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 22. November 1941



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Regiment Panzerabwehrkanonen
1 Artillerieregiment
6 Divisionen
6 Armeen


Die Leningrader Front


Südlich von Leningrad rücken die Deutschen, trotz starkem Schneefalls, weiter vor und schnüren langsam aber sicher die Stadt ab. Sie sind nur noch wenige Kilometer von der letzten Eisenbahnlinie entfernt, welche Leningrad noch mit ausreichend Nachschub versorgen kann.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/lgrsl7cgbvx.png (http://www.pic-upload.de/view-22363429/Leningrad-Anfang.png.html)


Auch die Finnen rücken weiter vor und erhöhen kontinuierlich den Druck auf die Nordfront. Mittlerweile stehen hier 4 finnische Korps gegen einen Panzerverband und 1 Armee von uns. Ein Angriff hier ist aussichtslos und würde nur den Schutz der Stadt gefährden.

Glücklicherweise konnten 2 stark angeschlagene Armeen wieder auf Vollstärke gebracht werden. Damit sollten einige Lücken wieder geschlossen werden können.

Einige Reserven werden von der STAWKA nach Volkohv in Marsch gesetzt um hier eine Verteidigungslinie aufzubauen und die Eisenbahnstrecke zu schützen.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/tlgskwty2qzf.png (http://www.pic-upload.de/view-22363685/Leningrad-Ende.png.html)


Nördlich von Leningrad und bei Volkohv kann wieder eine durchgehende Linie gebildet werden. Doch südlich von der Stadt kommt es zu einer Katastrophe.

Ein erschöpftes Panzerkorps mit niedriger Moral lagerte dort nach den letzten schweren Kämpfen. Der Plan des Oberkommandos war, es mit einigen Angriffen zu vertreiben und anschließend die Lücke mit einer frischen Armee zu besetzen. Dadurch wäre Leningrad wieder von allen Seiten geschützt.

Aber diesmal geht der Plan nicht auf. Trotz aller Vorbereitungen bleiben unsere Angriffe im schweren Abwehrfeuer der Deutschen stecken und die Truppen müssen sich schwer angeschlagen auf ihre Ausgangsstellungen zurückziehen.

Wahrscheinlich wird dadurch Leningrad in den nächsten Tagen fallen.


Die Mitte der Westfront


Über die gesamte Front kommt es weiter zu schweren Angriffen der Deutschen, allerdings gelingt es ihnen nicht einen großen Kessel zu bilden. Dafür werden Truppenteile westlich Kozelsk abgeschnitten. Hier ist aber weiterhin ein Ausbruch möglich, denn der Kessel ist noch nicht sehr dicht.

Bei Rschew wird, wie erwartet, der feindliche Panzerverband wieder auf volle Stärke aufgefrischt.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/41er48m464ti.png (http://www.pic-upload.de/view-22364091/Mitte-Anfang.png.html)


Östlich von Kozelsk ist die Lage etwas glücklicher. Hier stößt ein deutsches Korps wieder ohne vorherige Aufklärung vor und gerät in einen schweren Hinterhalt.

Es wird ein sofortiges Nachsetzen befohlen, den der leichte Panzerverband an dieser Stelle ist aufgefrischt worden und voll kampfbereit. Doch die Deutschen ziehen sich panisch zurück und können von den Panzern nicht komplett aufgerieben werden.

Eine bisher in Reserve gehaltene Armee muss ihnen nachsetzen und es endgültig vernichten. Damit ist dies erst der dritte Totalverlust der Deutschen über die gesamte Dauer dieses Krieges.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/qbnnhsbbj3nc.png (http://www.pic-upload.de/view-22364295/Mitte-Ende.png.html)


Bei Rschew kommt eine frische Armee als Verstärkung an und weitere Verbände können wieder auf ihre ursprüngliche Stärke gebracht werden.

Wjasma kann durch zusätzliche Unterstützung nun auch im Norden effektiv verteidigt werden. Hier sollte es unseren Feinden immer schwerer fallen vorzurücken. Auch haben sie nun mittlerweile immer höhere Verluste.

Bis auf Kozelsk, beurteilt das Oberkommando die Lage hier als stabil und ist optimistisch das sie sich nicht weiter verschlechtert.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Nördlich rücken die Deutschen weiter vor und stehen nun vor Borisoglebsk. Hier wurde bereits eine Auffangstellung gebildet und das sollte es den feindlichen Soldaten unmöglich machen vor dem Winter weiter vorzustoßen.

Bei Rostow sieht es nicht ganz so gut aus. Die Rumänen leisten ganze Arbeit und kämpfen sich unter schweren Verlusten bis an die Stadtgrenze heran.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/nxd6f7757h6.png (http://www.pic-upload.de/view-22364669/Rostow-Anfang.png.html)


Nördlich der Stadt sieht es nicht besser aus. Hier vernichten die deutschen Panzer unseren Verband und schlagen die Infanterie zurück. Allerdings ist eine weiter Armee bereits auf dem Marsch nach vorne und kann bald in die Kämpfe eingreifen.

Aber es gibt auch viel positives zu berichten. Es trifft ein neu aufgestelltes Regiment Panzerabwehrkanonen ein. Damit ist nun unsere beste Waffe gegen die feindliche Übermacht an Panzern gebündelt worden und sollte für einige Überraschung beim Gegner sorgen.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/hhigun1q1kzs.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22364783/RIAN_archive_286_Homecoming.jpg.html)

Bei diesen Verhältnissen ist es schwierig die Geschütze in Stellung zu bringen.


Im Norden ist ein deutsches Elite Panzerkorps weit vorgestoßen. Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich um das Korps "Frundsberg" ein sehr gefährlicher Gegner.

Aber dank guter Vorbereitung durch unsere schwere Artillerie kann es nach einem Angriff unserer sibirischen Panzer in die Flucht geschlagen werden und muss sich weit zurückziehen.

In den nächsten Tagen werden hier die neuen PAK erwartet und dann sollte es auch einfacher werden die feindlichen Panzer aufzuhalten. Mittlerweile dürfte auch nicht mehr alle Einheiten Vollstärke haben.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/26n9e4o4qth.png (http://www.pic-upload.de/view-22364866/Rostow-Ende.png.html)


Auch die Rumänen müssen sich wieder etwas zurückziehen und in die Lücke werden sofort frische Armeen beordert. Es sollte möglich sein Rostow noch eine ganze Weile zu halten, denn das ist auch sehr wichtig für die weiteren Pläne. Solange das Wetter mitspielt und die Bomber zwingt am Boden zu bleiben ist das auch kein Problem.


Die Verteidigung von Sewastopol


Hier kommen die Verbündeten der Deutschen nicht weiter. Trotz zahlreicher Angriffe, hält die Festung Sewastopol weiter stand. Auch der Nachschub läuft bisher ungestört und es können weiter Verstärkungen angelandet werden.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/eqbmoddl3ilk.png (http://www.pic-upload.de/view-22365027/Sewastopol-Anfang.png.html)


Bei Kertsch versuchen Rumänen und Italiener weiter die Stadt einzunehmen, scheitern aber an unserer stabilen Verteidigung.

Es gelingt auch ein Gegenangriff. Das italienische Korps wird zurückgeworfen und muss sich erst einmal neu ordnen bevor es wieder zum Angriff übergehen kann.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/q58yye8ftt14.png (http://www.pic-upload.de/view-22365066/Sewastopol-Ende.png.html)


Da es bei Kertsch aktuell sehr gut läuft, erwägt die STAWKA von dort einen Entlastungsangriff zu starten um den Verteidigern der Festung zur Hilfe zu kommen. Dazu müssten aber noch weitere Verbände hier ankommen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Es wurde eine neue Übersicht über alle bisherigen Verluste in diesem Krieg erstellt. Damit soll erreicht werden das die Vorsicht weiterhin gewahrt bleibt, denn trotz aller Verstärkungen hat die Rote Armee in diesem Krieg bereits einen ungeheuren Blutzoll geleistet.

http://www7.pic-upload.de/23.02.14/z8f197qsm3yz.png (http://www.pic-upload.de/view-22365177/Verluste.png.html)


Alle Frontkommandeure werden angewiesen diese bei ihren zukünftigen Operationen zu beachten.

Hjalfnar
23.02.14, 23:45
Ok, Leningrad fällt vermutlich...durch simples Pech. Tja, wie sagt man so schön, Murphys Gesetz: Was schief gehen kann, geht auch schief.

Trotzdem, der Widerstand ist im Zentrum vor Moskau wohl für den Winter nicht zu knacken, und Kertsch überrascht Uns doch sehr, ebenso Sewastopol. Rostow bleibt kritisch...Wir sind gespannt...

Ratnik
23.02.14, 23:49
Moskau ist ja wirklich mehr als sicher. Immerhin bekommt ihr ja unmengen Verstärkungen. Ihr müsst nur der Versuchung wiederstehen zu früh anzugreifen.

Hjalfnar
24.02.14, 01:08
Verteidigen, Truppen sammeln...Panzerabwehr vor allem. 1941 wurden die russischen Truppen ja vor allem durch die Panzerwaffe geschlagen, 1942 könnten anständige russische Panzer und Paks diese Übermacht durchaus brechen, schätzen Wir.

Dem werten HvS können Wir nur sagen...es wirkt, als müsstet Ihr bei Rostow wirklich zum Äußersten greifen. Und was ist das mit Sewastopol? Das hält ja nun wirklich schon ewig...Wir tippen auf nicht einsetzbare Luftwaffe?

HvS
24.02.14, 07:11
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


22. November 1941 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img855/585/40ru.png


Im Norden von Leningrad ziehen sich die Russen weiter in Richtung der Stadt zurück, was ihre Frontlinie verkürzt. Aber jeder Meter, den die Finnen näher an die Stadt herankommen, bedeutet weniger Platz für russische Truppen und damit weniger Kampfkraft im Stadtgebiet.
Im Süden der Stadt greifen zwei sowjetische Armee das I. Panzerkorps an. Die Russen erleiden hohe Verluste (40% der eingesetzten Streitkräfte), während das I. PK nicht einen Mann verliert. Eine wichtige Rolle hat die deutsche Belagerungsartillerie gespielt, die die Russen bei ihren Angriffen beschossen und ihnen hohe Verluste beigebracht hat. Die Veteranen der Artillerie wissen genau, wohin sie zu schießen haben. (Anm.: seit die nördliche der beiden Einheiten Veteranenstatus hat, macht sie richtig gut Schaden.. die Sowjet-Armee in Leningrad hat durch den Beschuß zwei Stärkepunkte verloren.)


http://imageshack.com/a/img543/4364/de3b.png


Im Raum Reschew senden die Russen eine neue Armee aus unerfahrenen Rekruten an die Front.
Im Nordosten von Orel wird das XIII. AK vom Feind vernichtet, nachdem auch hier die Möglichkeit zum Rückzug nicht genutzt wurde.


http://imageshack.com/a/img839/9052/nqxe.png


Allerdings gelingt es in wie in den beiden anderen Fällen dem Kern der Truppen, sich zu den eigenen Linien durchzuschlagen. Die Einheit wird umgehend neu aufgestellt.


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Im Raum Rostow greifen die Russen an und erzielen lokale Erfolge. An der Grundsituation ändert sich allerdings nichts.



28. November 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt den südlichen Teil von Leningrad ein und kommt damit deutlich näher an ihr Ziel, die Stadt zu besetzen. Da auch die Finnen im Norden weiter vorrücken, scheint der endgültige Fall der Stadt nur eine Frage weniger Monate zu sein.
Bei der H.Gr. Mitte verhindert Schlamm die Umfassung von Wjasma, aber die Russen erleiden weiterhin hohe Verluste.
Die H.Gr. Süd rückt weiter vor und vernichtet die Verteidiger von Rostow. Die weitere Entwicklung der Kämpfe wird hauptsächlich von der Witterung abhängen.


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Im Norden von Leningrad rücken die Finnen weiter vor und verringern weiter den Platz, der den Russen noch zu Verfügung steht.
Das I. Panzerkorps rückt in die Stadt ein und hißt die Reichskriegsflagge. Die Russen haben im Kampfgebiet noch vier Armeen, ein Panzerkorps und eine Divison, und von den Armeen sind drei angeschlagen. Ein Gegenangriff auf das I. Panzerkorps ist möglich, würde aber hohe Verluste bei den Russen verursachen und möglicherweise den Fall der Stadt beschleunigen. Durch die Heranführung von zwei weiteren Divisionen wird die Stadt immer mehr eingeschnürt. Im Süden der Stadt steht das II. PK "Werth" bereit für Gegenschläge. Falls die Russen die Stadt angreifen und das I. PK den Rückzug antreten müßte, könnte das II. PK den nächsten Angriff führen.
(Wir haben lange überlegt, ob wir das angeschlagene I. PK in die Stadt hineinziehen, denn der werte von Sachimos kann durchaus einen Gegenangriff starten. Wenn er die Einheiten im Norden der Stad rochieren läßt, dann wäre es sicherlich möglich, das I. PK zum Rückzug zu zwingen oder gar zu vernichten. Aber damit würde unser Gegner seine eigene Verteidigungsstellung schwächen, denn danach hätte der Norden der Stadt kein Entrenchment mehr, und die Artillerie könnte wieder Deckungsfeuer schießen und Schäden anrichten. Wir sind uns nicht so ganz sicher, was dabei rauskommen wir, evtl. verlieren wir das I. PK... aber vielleicht geht es auch ganz anders aus. Wenn in der nächsten Runde Schnee liegen sollte, dann würde das dem I. PK helfen. Auf jeden Fall haben wir die Stadt nun erstmal eingenommen, und damit die Anbindung der restlichen Truppen an das Bahnnetz durchschnitten. Die Russen können nun erstmal keine weiteren Truppen platzieren, weil jedes verfügbare Feld belegt ist. Eine Prognose möchten wir aber nicht abgeben, es kann alles Mögliche passieren! Ab nächster Runden kommen evtl. die Panzergrenadiere, dann ändert sich das Stärkeverhältnis!)
Im Südosten der Stadt rücken deutsche Truppen in Richtung Wolchow vor. Der Feind weicht zurück und versucht, die Bahnlinie zu beschützen. Bei einer Einnahme von Wolchow oder der Durchtrennung der Bahnverbindung wäre Leningrad abgeschnitten, auch falls die Rückeroberung des Südteils der Stadt gelingen sollte. Eine feindl. Division hat bereits die Flucht ergriffen, und wenn es gelingt, noch eine weitere zum Rückzug zu zwingen, dann wäre das Ziel erreicht, und der Nachschub für die Feindtruppen in Leningrad würde sich drastisch reduzieren.


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Die Panzertruppe paßt sich an der Witterung an.


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Ein Umfassung von Wjasma ist wegen des Schlamms nicht möglich, und so konzentriert sich die H.Gr. Mitte auf der Vernichtung bereits angeschlagener Feindeinheiten. In diesem Frontabschnitt zeigt sich die Überlegenheit der deutschen Infanterie besonders deutlich, da der Feind in nahezu jedem Fall geschlagen wird und die eigenen Verluste relativ gering sind.
Im Raum Orel treffen frische Truppen ein, und die aus französischen Freiwilligen bestehende Divison "Jeanne d'Arc" nimmt ihre Stellung im Norden der Stadt ein. Die kampferprobten Veteranen warten nur darauf, dem Bolschewismus ihre Klauen zu zeigen. Desweiteren ist es bemerkenswert, daß die meisten Einheiten an diesem Frontabschnitt Sollstärke haben, und das nach fünf Monaten härtester Kämpfe.
Das Abschneiden des Frontbogens bei Wjasma wird zu den ersten Vorhaben für 1942 zählen.


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Die Witterungsbedingungen werden immer widriger.


Im Raum Kursk wird eine Verteidigungsstellung gebildet. Die meisten Einheiten vor Ort sind auf Sollstärke, und weitere offensive Aktionen sind in diesem Jahr nicht mehr geplant. Für den Fall eines russischen Gegenangriffs stehen genug Truppen bereit, und die Stellungen sind ausgebaut.


Im Raum Rostow gehen die Kämpfe mit unverminderter Härte weiter.


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Es ist seit Längerem geplant, bis zum Don und zum Kleinen Don vorzurücken und dort eine einstweilige Verteidigungsstellung für den Winter einzurichten. Das Ziel ist fast erreicht, denn die Russen haben westlich dieser Stellung nur noch sechs Einheiten, von denen nur die demoralisierte Armee und das Leichte Panzerkorps einen gewissen Kampfwert haben. Auf deutscher Seite stehen vier Panzerkorps und acht Infanteriekorps bereit, drei weitere Einheiten bedürfen der Auffrischung. Im Osten von Woroshilowgrad wurden die Verfügungsräume bereits eingenommen. In den letzten Tagen wurden zwei sowjetische Armee vernichtet (darunter die Verteidiger von Rostow) und zwei weitere schwer beschädigt in die Flucht geschlagen. Dem Feind stehen nun kaum noch kampffähige Truppen bereit. Für den Fall, daß die Stadt Rostow wieder vom Feind besetzt wird: das X. PK steht für einen Angriff bereit, und im Raum Woroshilowgrad stehen drei weitere Panzerkorps, die nur auf den Befehl zum Angriff warten.
Der Kampfgeist des Feindes ist bewunderswert, aber das Festhalten an der Verteidigung von Rostow trotz schwerster Verluste ist zumindest fragwürdig. Die Planer beim OKH fragen sich, warum die Russen sich nicht weiter in den tiefen Raum zurückziehen und sich eine bessere Stelle zum Kämpfen suchen, denn die Feindverluste sind extrem hoch.
Mittlerweile stehen die deutschen Truppen direkt vor den gegnerischen Unterstützungseinheiten, und die Artillerie und das HQ werden sich sicherlich zurückziehen.


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Deutsche Panzer in den Vororten von Rostow.


Im Raum Sewastopol werden die rumänischen Truppen nahezu vollständig aufgefrischt. Sobald gutes Wetter herrscht und die Bomberverbände angreifen können, geht der Angriff auf die Stadt weiter. Die Schwere Artillerie in Jewpatoria sorgt weiterhin dafür, daß die Festung sich nicht richtig erholen kann. Wenn denn nur mal gutes Wetter käme..


In der Zeit vom 22. November bis zum 3. Dezember wurde sieben feindliche Einheiten vernichtet, allesamt Armeen. Die gesamten Verluste der Roten Armee betragen nun 184 Großverbände, und die aktuelle Stärke der Roten Armee liegt bei gut 100 Großverbänden. Bemerkenswert ist der Adererlaß im Bereich der Armeen, denn bereits im Spätsommer war ersichtlich, daß die russischen Divisionen bei Weitem nicht den selben Kampfwert haben.
Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt momentan 81%.

Der geplante Kessel in Wjasma entfällt witterungsbedingt, dafür könnte im Raum Leningrad einer entstehen. Je nach Verlauf der Kämpfe zwischen Wolchow und Leningrad und der damit einhergehenden Unterbrechung der Bahnlinie könnte es gelingen, bis zu sieben feindl. Einheiten einzuschließen.


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Im Raum Berlin kommen neu aufgestellte Truppen an. Die Divisionen sollen die auf Partisanenbekämpfung befindlichen AK im Raum Smolensk ablösen, wodurch zwei weitere AK an Front verlegt werden können. In den nächsten Wochen kommen auch noch zwei italienische Verbände an die Front, die dazu beitragen werden, kampfstarke deutsche Einheiten nicht weiter im Kampf gegen Partisanen zu verschwenden.
Desweiteren werden in den nächsten Wochen zwei weitere Panzergrenadierkorps aufgestellt werden, die an die Brennpunkte der Front verlagert werden können. So ist bspw. ein Transport bis fast nach Wolchow möglich, da eine durchgehende Bahnverbindung bis nach Kirischi existiert. Der Kampfwert dieser Korps ist annähernd so hoch bei der eines Panzerkorps, diese Einheiten werden also sehr wertvoll werden. Man stelle sich den konzentrierten Einsatz im Raum Leningrad vor...


An: Befehlshaber der Heeresgruppen
Von: OBdH

Anweisungen für die Zeit ab Dezember 1941

Das Jahr ist fast vorüber, und viel wurde erreicht. Die Industriegebiete in der Ukraine befinden sich unter Kontrolle der Wehrmacht und leisten ihren Beitrag für die deutsche Wehrwirtschaft. Aber der Feind leistet unerwartet zähen Widerstand, und die Kampffähigkeit der Roten Armee ist nach wie vor hoch. Es ist geplant, mit einem heftigen Schlag im Frühjahr nächsten Jahres die russische Wehrwirtschaft weiter zu schwächen, aber die genauen Pläne werden aus Gründen der Geheimhaltung erst kurz vor Beginn der Operation enthüllt.

Für die nächsten Wochen wird mit dem Einbruch des russischen Winters gerechnet. Die Truppe ist dafür nur unzureichend ausgerüstet, und aus diesem Grunde haben offensive Maßnahmen, die über das Durchführen lokaler Gegenschläge hinausgehen, zu unterbleiben. Es ist zu vermeiden, daß Truppenteile in exponierten Lage ohne ausreichenden Nachschub vom Feind überrascht werden. Bei Bedarf können die neu aufgestellten Panzergrenadierverbände angefordert werden.

Ausgenommen von obiger Regelung sind die Frontabschnitte Leningrad und Rostow. Hier ist der Feind mit aller Macht niederzukämpfen.
Im Raum Leningrad bedeutet das im Einzelnen folgendes: der Südteil der Stadt ist unter allen Umständen zu halten, und die Bahnverbindung in den Rest Landes muß unterbrochen werden. Für diesen Zweck können auch Verluste in Kauf genommen werden.
Die Stadt Rostow ist schnellstmöglich zu besetzen und zu halten. Die Verteidigungstellung Don-Donets ist bereits zu einem Drittel fertiggestellt, und der Rest der Stellungen soll bis Ende des Jahres eingenommen sein.
Die Kämpfe sind auch dann fortzuführen, wenn Schneefälle einsetzen und die Luftwaffe nicht fliegen kann.
Im Raum Sewastopol wird der Angriff nur bei gutem Wetter fortgesetzt. Hier besteht keine Eile, die Festung kann auch im Frühjahr niedergekämpft werden. Im schlimmsten Fall wäre die Eroberung von Leningrad abzuwarten, dann könnte die Schwere Artillerie verlegt werden. Eine weitere Einheit würde den Fall der Festung sicherstellen, auch ohne die Luftwaffe.


gez.
Walther von Brauchitsch
GFM



Kapitel XXII - Die Rekruten

Unterfeldwebel Jung und sein StuG waren wieder einsatzbereit, und das VI. Panzerkorps wurde wieder auf Sollstärke gebracht. Ich bekam einen weiteren Unterfeldwebel zugeteilt, frisch von der Akademie.

"Unterfeldwebel Rehm meldet sich wie befohlen!"

Der Mann nahm Haltung an und salutierte. Ich erhob mich von meinem Schreibtisch, erwiderte den Gruß und setzte mich wieder. Ein bißchen wollte ich den Kerl zappeln lassen, aber er gab sich sich keine Blöße und behielt die Ruhe. Ich schrieb in aller Ruhe die Materialanforderung fertig, und für mehrere Minuten herrschte absolute Stille. Rehm tat so, als ob er nie etwas anderes gelernt hätte, als in der Gegend herumzustehen. Schließlich setzte ich meine Unterschrift und den Schrieb, und wandte mich dem Neuen zu.

"Über was für Kampferfahrung verfügen Sie?"

"Keine, Herr Leutnant."

"Na klasse."

"Erlaubnis, offen zu sprechen, Herr Leutnant?"

"Freilich."

"Es gab doch sicherlich auch eine Zeit, zu der Sie noch keine Kampferfahrung hatten, oder?"

Schneid hatte der Kerl.

"Sicherlich, Herr Unterfeldwebel. Aber diese Zeit ist schon sehr lange her, mehr als zwei Jahre. Und seitdem habe ich etliche gute Männer sterben sehen, und erfahrungsgemäß ist es so, daß die alten Hasen sich etwas besser halten als frisch ausgebildete Rekruten. Meine Aussage soll also keine Abqualifizierung von Ihnen und Ihrer Mannschaft sein, es ist eher die Sorge um die möglichen Verluste in der nächsten Zeit. Wir waren in den letzten fünf Monaten immer an den Brennpunkten der Front, und das VI. Panzerkorps hat die höchste Verlustrate von allen zehn Panzerkorps. Das liegt sicherlich nicht daran, daß wir schlecht gekämpft hätten, wir waren halt immer in vorderster Front."

"Verstehe, her Leutnant. Wo waren Sie denn überall dabei?"

"Polen, Frankreich, Griechenland, Brest-Litowsk, Shitomir, Kiew, Poltawa, Kharkov und jetzt Woroshilowgrad."

Rehm schluckte und sagte erstmal nichts mehr.

"Alles Siege, aber teuer erkauft. Vor knapp zwei Wochen habe ich eine komplette Besatzung durch Beschuß eines KW2 verloren. Es ist ein Wunder, daß gut die Hälfte meines Zuges den Krieg bisher überlebt haben."

"Eine gute Quote, insbesondere bei dem, was das Korps in den letzten Monaten alles erlebt hat."

"Das will ich meinen. Wie auch immer: willkommen in der Truppe, bei uns können Sie noch was lernen. Halten Sie sich an Feldwebel Kaller, der hat neben mir die meiste Erfahrung und wird Ihnen helfen. Wegtreten."

"Jawoll, Herr Leutnant."

Rehm meldete sich ab und verließ mein Zelt. Schien ganz in Ordnung zu sein.

Bei uns war in den letzten Tagen relative Ruhe, nur bei Rostow hat es ziemlich gescheppert. Hoffentlich ist das Wetter in den nächsten Wochen gut, dann werden wir unsere Ziele erreichen.

Cfant
24.02.14, 08:10
Werter HvS, Ihr habt doch ein paar Einheiten mit recht wenigen Stärkepunkten im Moment. Können diese durch den Russischen Winter vernichtet werden, oder gibt es bei zu geringer Stärke keinen weiteren Abzug?
Ansonsten muss ich sagen, die Partie entwickelt immer mehr Dynamik. Hochinteressant und spannend. Leningrad würde ich als Russe unter "verloren, weiter mit dem Tagesgeschäft" verbuchen. Ist wohl nicht zu halten, wenn der Deutsche es wirklich will. Ich freue mich auf die Jahresendbewertung beider Spieler. Und ich würde dann ersuchen, die MPP-Verluste einmal anzuzeigen - die reine "verlorene Truppen"-Statistik sagt ja eigentlich nicht so viel aus :) Eignet sich für den Deutschen aber ideal für Propagandazwecke :D

Duke of York
24.02.14, 09:53
Na da hat sich Unsere Vorhersage vom Kriegsgeschehen Anfang September doch als sehr präzise erwiesen. ;)


Leningrad dürfte noch vor dem Winter fallen. Die Verteidigung ist einfach zu schwach, da sie überwiegend nur aus Divisionen besteht und die sind nur Kanonenfutter.
Die Ukraine wird auch fallen. Die Wehrmacht wird locker den Don erreichen, wenn nicht gar deutlich mehr. Zwar noch nicht unbedingt Stalingrad, aber die Ölfelder im Kaukasus liegen durchaus in Reichweite für schnelle, motorisierte Einheiten.

@HvS:
Glückwunsch zu den Erfolgen. Sie sind hart erkämpft und wohl verdient. Nach Unserer Einschätzung stehen Eure Siegchancen nun bei ca. 60%.

@von Sachimos:
Der (unnötige) Fall von Leningrad sollte Euch aufzeigen, wo der Fehler lag.
Ihr führt für Unseren Geschmack immer noch zu viele Gegenangriffe, oftmals schlecht vorbereitet. Die Kampfkraft selbst einzelner deutscher Truppen ist den Euren immer noch viel zu deutlich überlegen, insbesondere dann, wenn Eure Truppen gerade erst (1 oder 2 Runden vorher) frisch aufgestellt wurden. Eure Stunde wird erst kommen, wenn die Deutschen der russische Winter trifft. Dann ist die Zeit für russische Angriffe. Nicht jetzt. Das Material, das Ihr bis jetzt verheizt habt, fehlt Euch dann. Das betrifft auch und besonders die Luftwaffe. Denn deren Aufgabe ist 1941 nicht, sich mit den deutschen Fliegern Dogfights zu liefern, sondern nach dem Winter-Event die deutschen HQs möglichst lange niederzuhalten.

Ruppich
24.02.14, 10:37
Auch wenn der werte Duke rein taktisch mit diesen Ratschlag recht haben mag so müssen wir doch sagen, dass wir nicht noch ein weiteres Spiel mit entsprechenden AAR sehen/lesen wollen was nach bewährtem Muster abläuft:
Russe: nur wegrennen und nur dann angreifen wenn man die Winter Events im Rücken hat.

Wozu das ganze führt sieht man unseres Erachtens an WITE. Völlig ahistorisch und leider dazu auch langweilig weil so vorhersehbar.

So wie Hvs mal was riskiert darf sachimoski auch mal was machen was die Russen historisch auch probiert haben: Gegenangriffe!

Damit möchten wir nicht den Rat geben sich völlig zu verausgaben und alle Kräfte zu verballern aber das genaue Gegenteil sollte es auch nicht sein!

Ratnik
24.02.14, 11:23
Auch für den Deutschen wäre eine Produktion von mobilen Panzerabwehrbrigaden eine ernstzunehmende Alternative. Die Anzahl der feindlichen Panzerkorps wird weiter steigen und die Eigenen Panzerkorps werden kaum nennenswerte Verstärkungen erhalten. Mit solchen Einheiten könnt ihr dem Feind schwere Verluste zufügen und das Auffüllen der eigenen Verluste ist sehr günstig.

HvS
24.02.14, 12:26
Werter Hjalfnar,

wir möchten daran erinnern, daß Leningrad bereits zweimal nur durch Glück einer Einnahme entgangen ist, hier handelt es sich quasi um eine Form von Ausgleich. Auch bei Sewastopol ist es so, daß die Stadt eigentlich hätte fallen müssen, wenn wir normal gewürfelt hätten, und das zweimal.. war aber nicht so. Sobald das Wetter besser wird und die Bomber wieder fliegen, ist die Festung dran. Bei positiver Entwicklung im Raum Leningrad können wir die Schwere Artillerie verlegen, und dann ist eh finito.

Und noch ein Wort zu Moskau: das war zu keinem Zeitpunkt ein realistisches Ziel in unserer Planung für 1941, wir wollen die vier Städte von Orel bis Stalino. Rostow war das Sekundärziel, und Leningrad hat sich einfach ergeben, damit haben wir nicht gerechnet. Es war ursprünglich geplant, die H.Gr. Mitte nach der Einnahme von Orel in Richtung Kursk abdrehen zu lassen, aber das war nicht nötig, so daß im Raum Kozelsk noch etliche Einheiten vernichtet werden konnten.

Wir haben uns von vornherein darauf beschränkt, in angemessenem Tempo und mit gutem Nachschub vorzurücken... und die Verluste gering zu halten. Es ging und mit Ausnahme der oben angesprochenen Städte nicht um Raum, sondern und die Vernichtung vieler russischer Einheiten, die unser Gegner dann in 1942 nachkaufen muß. Dementsprechend hat uns die gegnerische Strategie der aktiven Verteidigung im Raum Rostow und Kozelsk eher in Karten gespielt... auch wenn wir es natürlich vorgezogen hätten, Rostow schneller zu nehmen.

Aber gerade an diesen beiden Brennpunkten verlieren die Russen viel mehr Einheiten als wir, und das ist in unserem Sinne.

Kertsch ist übrigens kein Problem.. da wird in den nächsten Monaten eher weniger passieren. Erst nach dem Fall vom Sewastopol wird das ändern...


Werter Cfant,

wir sind uns dieses Problems bewußt. Das Winter-Event wird nach unserem nächsten Zug ausgelöst, und bis dahin werden die meisten Einheiten etwas besser aussehen... Wir haben mittlerweile fast 500 MPP pro Runde, und das macht schon was aus. Wenn wir in 1942 die nächste Stufe IndustrieTech bekommen, dann sieht es sehr gut aus.

Das Winter-Event wird so ablaufen, daß jede Einheit pro Runde einen Stärke-Punkt verliert, und das über drei Runden. In der dritten Runde sind aber nur noch die Hälfte der Einheiten betroffen... in der Summe verliert die Wehrmacht also 25% ihrer Sollstärke. Wir werden einige Runden brauchen, um uns davon zu regenerieren. Ein russischer Gegenangriff wäre möglich, aber wir vermuten (und hoffen), daß unser Gegner sich mit der Verteidigung von Rostow und der Schlacht bei Kozelsk etwas verausgabt hat, so daß er nicht mehr allzu viele Truppen für die Winteroffensive zu Verfügung hat. Trotzdem rechnen wir an zwei Stellen mit Gegenangriffen, und wir haben unsere Vorkehrungen getroffen.


Werter Duke of York,

wir halten uns mit Prognosen zurück, insbesondere da die Kämpfe in Leningrad und Rostow noch andauern. Wir haben den nächsten Turn noch nicht gespielt, wissen also nicht, was in Leningrad passiert ist... abwarten. Auf jeden Fall haben wir unsere Ziele (Städte in der Ukraine besetzen, wenig Verluste) praktisch erreicht, im Fall Leningrad vielleicht noch ein bißchen mehr.


Werter Ruppich,

wir können Euch beruhigen, wir beide spielen nicht gamey... wir wollen ein Spektakel bieten, aber auch keine wüste Schlägerei wie bei dem aktuellen AAR im Battlefront-Forum. In der Summe ist es wohl so, daß unser bisheriger Vormarsch annähernd historisch ist, mit leichten Abweichungen... an einigen Stellen sieht es besser aus, an anderen schlechter. Aber wir sind der Ansicht, daß wir diesen Fortschritt auch brauchen, damit wir den Krieg in 1942 erfolgreich weiterführen können. Wenn die Wehrmacht in 1941 schon gestoppt wird, dann ist das Spiel verloren, siehe unser Match gegen den GröFrunSaZ a.D.

Und dann noch eine Anmerkung zur historischen Authentizität: es ist sehr wahrscheinlich, daß wir uns in 1942 immer weiter von der Geschichte entfernen.. der werte von Sachimos wird uns nicht den Gefallen tun und seine Russen in sinnlosen Großoffensiven zu verheizen, und auch wir werden sicherlich nicht sowas wie den Fall Blau machen und unsere Linien überdehnen. Im RL haben sich die Gegner mehrfach unterschätzt, und das wird uns nicht passieren.

Wir haben seit Spielbeginn einen sehr konkreten Plan für 1942, und bis jetzt ist alles im Soll.


Werter Ratnik,

dazu haben wir eine andere These. Die PAKs sind motorisiert verdammt teuer, und wir frischen lieber existierende Einheiten auf, weil das billiger ist. Falls wir aus irgendeinem Grund MPPs übrig haben, würden wir natürlich trotzdem solche Einheiten kaufen, aber das halten wir nicht für wahrscheinlich. Wenn wir mal "Cash Rich" wären wie die Russen, dann würde das schon anders aussehen..

Cfant
24.02.14, 12:35
Man sieht ja auch, wie wichtig die Anfangsphase für den Deutschen ist. Wie in allen Ostfront-Spielen eben. Aber 177 komplett vernichtete Russen sind schon eine Ansage - und trotzdem sind beide Seiten an Truppenstärke nun ca. gleichauf. Der Deutsche darf sich keine Nachlässigkeiten erlauben, sonst steht er schon 1942 einer enormen Übermacht gegenüber :) Bin jetzt schon gespannt auf die Sommeroffensive.

Duke of York
24.02.14, 12:42
Wie sieht denn die aktuelle MPP-Einkommenssituation auf beiden Seiten aus?
Könnte bitte jemand die MPP-Seite aus der Statistik posten?

HvS
24.02.14, 13:09
Werter Cfant,

bitte die Brille putzen... 184! :D
Und wir denken, daß in den beiden ausstehenden Turns für 1941 noch ein paar dazu kommen. :)
Nachlässigkeiten sind nicht geplant.


Duke of York,

wir werden heute Abend entsprechende Bilder anfertigen und evtl. außer der Reihe posten. Aber spätestens bei unserem nächsten Turn sind sie dabei. Wir werden beim Turn 24 knapp 500 MPP pro Runde haben, die Russen haben wohl momentan gut 400.. aber das wird sich in den nächsten Monaten noch mehrfach ändern, weil die Russen und wir Anfang 1942 viele neue Ressourcen bekommen, insbesondere die Russen... sechs Ölquellen.

Hohenlohe
24.02.14, 13:32
Werter HvS, wir wünschen euch viel Glück bei der Eroberung von Rostow und beim Kesseln von Leningrad. Hoffentlich kommt ihr gut über den Winter...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke:

Ratnik
24.02.14, 14:37
Was hätte eigentlich die Eroberung von Sewastopol für einen Vorteil/Nachteil?
Wird das Winterevent auf alle deutschen EInheiten angewendet? Betrifft es auch die Finnen? Was ist mit den Deutschen in der Heeresgruppe Süd?
Wir würden zumindest den Kauf eines Eisenbahngeschützes empfehlen. Damit könntet ihr auch in Zukunft Befestigungen deutlich leichter knacken.

DerStudti
24.02.14, 14:46
Was wir uns als Spieler aus dem HoI-Universum fragen, das ist, wieso in diesem Spiel Panzerkorps so erfolgreich im Stadtkampf zu sein scheinen? Wir hätten dies für eine Domäne der Infanterie gehalten. Auch in Panzer Corps gilt eine Stadt als enges Gelände und sorgt bei darin kämpfenden Panzern für hohe Verluste. Ist aktuell nur der Vorsprung der Deutschen so hoch, dass Panzer effektiv gegen Russen in Städten agieren können, oder handelt es sich um einen generellen Unterschied in der Spielmechanik?

Dies aber nur nebenbei. Denn primär möchten wir den Spielern Dank sagen für ein stetig an Spannung gewinnendes, vorbildlich präsentiertes AAR-Erlebnis. :)

Bigfish
24.02.14, 18:03
Was wir uns als Spieler aus dem HoI-Universum

Der werte HvS wird es viel besser wissen, aber Wir denken bei SC ist es eher einfache Mathematik. Der Angreifer hat Kampfwerte, der Verteidiger hat Kampfwerte, die allesamt nicht sehr umfangreich sind. Das Gelände manipuliert diese Werte und Städte erzeugen bei SC einfach keinen sehr hohen Abzug bei Angriffen mit Panzern. Dazu haben Panzer auch in dieser Version vermutlich 2 Schläge und Infanterie nur einen.

Man kann also mit einem Panzerkorps bei SC bei einer Feindeinheit tatsächlich wirklich üblen Schaden anrichten. Zwei 10er Infanterie-Armeen mit einem (hier wohl maximal 12er) Panzerkorps in einer Runde zu vernichten, ist zumindest in den älteren Versionen von SC keine Seltenheit. In älteren Versionen ist der max. Kampfwert übrigens 15.

Das ist auch eher der strategischen Ebene von SC geschuldet. Das man SC auch taktisch Spielen kann, geht wohl erst mit dieser Version von SC. Alleine schon deshalb, weil in älteren Versionen die Karte viel zu klein ist (Kessel bilden ist bei älteren Versionen wegen der Kartengröße z.B. kaum sinnvoll möglich). Wir wünschen uns wirklich eine Mischung aus Strategic Command und Commander Europe at War...

von Sachimos
24.02.14, 22:27
Werter Hjalfnar,


bei Leningrad war es nicht nur Pech, sondern auch ein gehöriges Maß an eigener Dummheit und ein klein wenig Würfelpech.:( Aber nun ist es so wie es ist und wir müssen das Beste daraus machen.

Momentan konzentrieren wir uns auch mehr auf die Panzerabwehr. Noch sind keine neuen Technologien für die Panzer verfügbar und daher sind die vorhandenen noch keine echten Gegner für die Deutschen.



Werter Ratnik,


die Verstärkungen treffen nicht mehr so zahlreich ein, wie noch vor einigen Runden. Wir wissen nicht wie es in 42 mit den Events weitergeht, aber aktuell werden es nicht mehr allzu viele Einheiten aufgestellt werden.

Zu früh angreifen werden wir auf keinen Fall, denn noch sind die Deutschen einfach noch zu stark. Wir warten weiter geduldig auf dass Winterevent. Es sollte möglich sein dann doch einige Erfolge zu erzielen.



Werter Duke of York,


wir müssen zugeben mit Leningrad hattet ihr mehr als Recht. Wir waren auch sehr übermütig und haben geglaubt die deutschen Panzer würden sich nach dem Angriff zurückziehen. Dann hätten wir die Lücke wieder schließen können und es wäre eine frische Armee vor dem Korps gestanden. Aber nun ist es (leider) so und wir müssen uns auf die neue Situation einstellen.

Auch denken wir, das es durch die Finnen sowieso in einigen Runden eng geworden wäre.

Zu den Gegenangriffen:

Manchmal sehen wir einfach eine Chance und wollen dann diese auch nutzen. Natürlich ist uns bewusst das dies höhere Verluste bei uns, als bei unserem Gegner verursacht. Aber dafür sind die deutschen Auffrischungen auch teurer. Daher sollte sich das ausgleichen. Zudem muss der edle HvS die Verbände dann auch auffrischen und wieder an die Front führen. Diese stehen dann einige Zeit nicht zur Verfügung und dann ist zumindest Zeit gewonnen.

Es kommt ja auch zu sehr wenigen Situationen in dem mal ein feindliches Korps in einen Hinterhalt gerät, oder stark geschwächt vor unseren Linien steht. Wenn das dann doch einmal passiert, dann wollen wir diese Möglichkeit auch nutzen und zumindest einzelne Korps vernichten. Wenn es sonst auch nicht viel bringt, so müssen diese Verbände neu aufgestellt und wieder an die Front gebracht werden.

Zu der Luftwaffe:

In letzter Zeit hatten wir keine direkten Kämpfe von Flugzeugen. Auch sind keine Verbände mehr vernichtet worden außer diejenigen, welche direkt zu Beginn des Feldzugs zerstört wurden. Mittlerweile beschäftigen wir uns mit dem aufrüsten und auffrischen der noch vorhandenen Staffeln.

Diese halten wir auch ganz bewusst zurück, denn wir wollen sie dann einsetzen wenn das Wetter es zulässt und unsere Winteroffensive beginnt. Allerdings ist das aufrüsten hier auch sehr teuer und benötigt einige Zeit.

Wir sind uns aber durchaus bewusst das viele Fehler unnötig waren und den deutschen Vormarsch begünstigt haben, aber wir müssen auch noch viel über das Spiel lernen und hoffen das wir trotzdem eine abwechslungsreiche und spannende Partie bieten können.

Eure gewünschte Statistik wollten wir sowieso im nächsten Post vorgesehen. Daher ziehen wir sie einfach vor.

http://www7.pic-upload.de/24.02.14/5uskz6mlcys.png (http://www.pic-upload.de/view-22375145/statistik.png.html)

Wir hoffen sie ist aufschlussreich. :)



Werter Der Studti,


vielen Dank für eure lobenden Worte. Wir versprechen weiterhin unser bestes zu geben, eine spannende Partie zu bieten.

Tosh
25.02.14, 00:19
Werter Sachimos,

wie sieht es denn eigentlich mit Infanterie Stufe 1 aus? Nach euren zuletzt geposteten Screenshots zu urteilen, stemmt sich der gemeine Iwan noch immer mit dem altbewährten Vorderlader dem deutschen Vormarsch entgegen ?!

Die Verluste die ihr in den letzten sechs Zügen des werten HvS erleiden musstet, sehen schon recht derbe aus (gerade bei reduziertem eigenem MPP Einkommen).

HvS
25.02.14, 11:22
Werter Hohenlohe,

wir werden Rostow schon bekommen... sobald mal gutes Wetter ist. :D


Werter Ratnik,

die Festung Sewastopol ist ein sog. Primary Supply. Der werte von Sachimos kann dort nach Belieben Einheiten platzieren, und das sogar dann, wenn Festung abgeschnitten ist. Es ist also ein potentielles Aufmarschgebiet für Gegenangriffe. Man kann die Festung also entweder erobern oder man muß sie einschließen und bewachen, was erhebliche Kräfte bindet. Wir präferieren das Erobern. Im RL fiel die Festung im July 1942, und das bekommen wir wahrscheinlich auch hin. Mit anderen Worten: der Nutzen der Festung leitet sich daraus ab, daß der Feind sie nicht nutzen kann.

Das Winter-Event betrifft die Finnen nicht, die werden verschont. Was mit der H.Gr. Süd und den Verbündeten ist, wissen wir nicht genau, so genau kennen wir die Event-Skripte nicht.

Dem Eisenbahngeschütz erteilen wir eine Absage... nach Sewastopol wird es keine Festung mehr zu erobern geben, und für die feindl. Feldbefestigungen reichen die drei Einheiten Schwere Artillerie. Wir brauchen unsere MPPs sicherlich demnächst dringender für das Auffrischen beschädigter Einheiten.. leider haben wir keine MPPs im Überfluß, und wenn wir die hätten, würde wir PAKs präferieren.


Werter DerStudti,

wir halten die Panzerkorps für nicht allzu erfolgreich im Stadtkampf, wie unsere sehr hohen Verluste beweisen. Nur ist es generell so, daß die Panzerkorps die schlagkräftigsten Einheiten im Spiel sind. Die von Euch monierte mangelnde Nähe zur Realität wird auf strategischer Ebene über das Entrenchment modelliert. Einheiten in Städten und Dörfern können sich wesentlich besser eingraben als solche auf offenem Feld. Hier die maximalen Level:

Offenes Feld: 2
Wald: 3
Dorf: 4
Stadt: 6
Festung: 8

Die hohen Levels führen dazu, daß die Einheit in der Stadt kaum Schaden nimmt, der Angreifer aber schon. Bei unseren Eroberungen haben wir stets darauf geachtet, das Entrenchment aufzuweichen, bevor wir angegriffen haben, so bspw. im Fall Dnjepropetrowsk.

Panzercorps ist ein eher taktisches Spiel, und SC ist eher strategisch.. aber unserer Ansicht nach werden die realen Begebenheiten in Städten ganz gut abstrahiert. Was bei Panzer General früher Rugged Defense war, ist nun ein hohes Entrenchment. Wer mit einem Panzer eine auf Stufe 6 eingegrabene Stadt angreift, wird herausfinden, was wir meinen.


Werter Bigfish,

bei Panzer General gibt in Städten den Close Combat, bei Panzercorps sind städtische Zonen definiert, in denen der Schaden anders berechnet wird... sowas gibt es bei SC nicht, es wird alles über das Entrenchment modelliert, das die Angriffswerte entsprechend modifizieren. Das Modell hinkt an einigen Stellen (bspw. wenn ein Panzerkorps defensiv zur Verteidigung einer Stadt eingesetzt wird), stellt in der Summe aus unserer Sicht aber trotzdem eine gute Lösung dar.

Aber auf jeden Fall danke für die Erläuterung. :)

Duke of York
25.02.14, 11:49
Eure gewünschte Statistik wollten wir sowieso im nächsten Post vorgesehen. Daher ziehen wir sie einfach vor.

http://www7.pic-upload.de/24.02.14/5uskz6mlcys.png (http://www.pic-upload.de/view-22375145/statistik.png.html)

Wir hoffen sie ist aufschlussreich. :)

Ja, vielen Dank. Sehr aufschlussreich.
Und auch erschreckend.
Aktuell liegt Euer Einkommen demnach bei ca. 350 MPP. Und wird mit dem Totalverlust von Leningrad und Rostow noch weiter absinken.
Das ist viel weniger als erwartet und das Einkommen des Gegners steigt annähernd proportional. Daran wird sich auch mit der Aktivierung der Ural-Ölfelder 1942 und 43 nichts grundlegend ändern.
Lasst Euch nicht von der Feindpropaganda täuschen!
Ihr seid längst nicht mehr das MPP-Monster, als das man Euch hinstellt und werdet es auch nicht mehr. Verlustreiche Kämpfe könnt Ihr Euch nicht mehr leisten.

HvS
25.02.14, 13:20
Werter Duke of York,

ohne Euch im Grundsatz widersprechen zu wollen, müssen wir doch auf einen kleinen, aber wichtigen Umstand hinweisen: der werte von Sachimos bekommt Anfang 1942 sechs (6) neue Ölquellen, wir bekommen eine (LEUNA). Das sind (vor Modifikatoren) netto 150 MPP mehr für die Russen, und wir sehen das schon als grundlegende Änderung, zumal die Bezugspreise der russischen Infanterie erheblich geringer sind als die der deutschen.

Ihr immer mit Eurer pro-russischen Propaganda.... :D

Aber im Ernst: das Jahr 1942 wird davon geprägt sein, daß beide Armeen ungefähr gleich stark sind, mit leichten Vorteilen für die Deutschen, die aber die Bürde des Offensivzwangs haben. Wir müssen nun erstmal den Winter überstehen, dann die Bereiche Leningrad, Wjasma, Sewastopol und Rostow ausputzen, und anschließend wird man sehen, wie die Sachlage sich entwickelt hat. Mit Angriffen der Russen ist zu rechnen.

Wir haben zwar einen Plan, aber wird fragen uns, ob dieser noch sinnvoll ist, denn durch die notwendigen Aufräumarbeiten in den oben genannten vier Frontabschnitten wird sich die Vorbereitung unserer Pläne erheblich verzögern. Das ist noch kein Problem, wenn wir mit der Ausführung im Juni oder July beginnen können, ist alles in Ordnung.

Duke of York
25.02.14, 16:17
Ihr immer mit Eurer pro-russischen Propaganda.... :D

Der werte von Sachimos hat die Propaganda bitter nötig. Ihr nicht! :ditsch: ;)

Thomasius
25.02.14, 16:46
Hier wird dringend eine erfolgreiche Winteroffensive gebraucht mit dem Ziel die Wehrmacht erheblich zu schwächen.
Für 1942 vermuten wir als erstes ein Angriff um Moskau, Tula und Kalinin zu erobern. Da wäre der Verlust von weiteren 40 Basis-MPP ohne, dass die HvSisten ihre Frontlinie verlängern müssten. Danach wäre ein Angriff im Süden Richtung Stalingrad und Maikop zu erwarten. Das wäre ein Verlust von weiteren 25 Basis-MPP.
Sollte das alles tatsächlich verloren gehen wird der Krieg langfristig durch MPP-Mangel verloren. Das ist ja eines der grundlegenden Fehler des Spieles, das Deutschland durch die Eroberungen wirtschaftlich immer stärker wird.

Sharpe
25.02.14, 17:13
Werter HvS! Herzlichen Glückwunsch zu euren Erfolg bei Leningrad! Mit dem Fall von Leningrad ist der werte Sachimos gleich dreimal gekniffen:
1. Er verliert die MPPS
2. Ihr gewinnt sie dazu.
3. Mit den freiwerdenden Truppen könnt ihr "kreativ" werden was eure weiteren Offensivbemühungen betrifft!
Vielleicht könnten die Finnen ja ein bischen die russische Landschaft besichtigen, oder ....., euch wird sicher was Gutes dabei einfallen!
Oder aber vielleicht im Süden? Von Kropotkin aus ist es nicht weit nach Maikop, und die russischen Truppen bei Kertsch werden sicher begeistert sein abgeschnitten zu werden!
Oder in der Mitte? Von Kaluga und Moshaysk soll man einen schönen Blick auf dem Kreml haben und damit wäre auch Wjasma in der Klemme!

Wie auch immer ich bin sicher, euch fällt was "Kreatives" dazu ein!

P.S. Danke!:D

gez Sharpe, der Kreative

von Sachimos
26.02.14, 21:39
Werter Duke of York und Thomasius,


ihr habt Recht, natürlich sind die blanken Zahlen erschreckend und wir können auch nicht mehr soviele Einheiten wieder aufstellen wie bisher. Bis jetzt ist die Partie dennoch annähernd historisch verlaufen, bis auf den Fall von Leningrad. Daher gehen wir davon aus dass, das Spiel noch einige Überraschungen bereithält, aber darauf verlassen können wir uns natürlich nicht. Daher ist unser Ziel mit bei Einbruch des Winters und dem damit einhergehenden Event, eine Offensive zu starten, um die Wehrmacht zu schwächen.

Wir glauben allerdings nicht das wir den werten HvS, erstens über die Tatsache das es eine Offensive geben wird und zweitens von wo sie ausgeht, täuschen können. Dazu ist er einfach zu erfahren und eine gewisse Ansammlung von Truppen wird ihm sicherlich nicht entgangen sein.

Wir glauben allerdings, dass zumindest die eigentliche Schlagkraft und geplante Stoßrichtung nicht ganz so einfach herauszufinden sind. Hoffen wir zumindest:rolleyes:

Wir erwarten, ähnlich wie der werte Thomasius, ebenfalls an besagten Punkten eine Offensive. Allerdings mit dem Unterschied, das unser Gegner das aufräumen mit weiteren Vorstößen verbindet und sich so besonders den Süden sichern wollen wird.

Ob das Erwartete allerdings so eintritt, wird sich zeigen. Noch kann ich nur versichern, dass die Rote Armee noch nicht geschlagen ist und es durchaus noch Potenzial gibt.

Wir möchten nochmals danken und freuen uns immer über Hinweise, Ratschläge und Kritik. Immerhin ist dies unser erster AAR und gleichzeitig das erste Spiel gegen einen menschlichen Gegner.






http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 04. Dezember 1941



Besondere Ereignisse in dieser Runde


In der STAWKA müssen Entscheidungen getroffen werden, Entscheidungen von nationaler Bedeutung.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/tpaz4gbn5jhi.png (http://www.pic-upload.de/view-22391456/event.png.html)


Da es nicht für alles genügend Ressourcen an Menschen und Material gibt, können wir entweder einen gigantischen Propagandafeldzug starten oder aber, neue Truppen aufstellen.

Diese neuen Truppen wären hervorragend ausgebildetet Skijäger Bataillone, welche für den bevorstehenden Winter eine willkommene Verstärkung darstellen würden. Man entscheidet sich beim Oberkommando für diese Verbände, damit sie eine bevorstehende Offensive gegen die Wehrmacht unterstützen können.


Verstärkungen in dieser Runde:


Bei Nyandoma kommen neue Verbände aus dem "Lend and Lease" Abkommen mit den westlichen Alliierten an.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/mueq8k78i13y.png (http://www.pic-upload.de/view-22391656/verst--rkung.png.html)


Da das Unternehmen "Polarfuchs" der Deutschen vor einiger Zeit gescheitert ist. Sind diese Lieferungen nun sicher und können ungehindert angelandet und entladen werden.

Damit stehen in dieser Runde nun insgesamt

8 Armeen
1 Division
1 Panzerkorps

an Verstärkungen zur Verfügung.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/ojgumpmxpi5i.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22391711/Arctic_Convoy-_May_1942_A_009172.jpg.html)


Mittlerweile kommen immer mehr Schiffe mit militärischem Gerät, Nachrichtenmitteln und Lebensmitteln in den Nordmeer Häfen an.


Die Leningrader Front


Es ist zur befürchteten Katastrophe gekommen. Trotz zähsten Wiederstandes unserer Armee im Häuserkampf konnten sich die deutschen Panzer den Weg freikämpfen und haben das Stadtzentrum erreicht. Ungläubig verfolgten die teilweise abgeschnittenen Soldaten im Norden und Westen der Stadt, das hissen der Reichskriegsflagge über den Dächern von Leningrad.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/pmhwn2kkmtu.png (http://www.pic-upload.de/view-22391920/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


Östlich von Leningrad rücken die Invasoren ebenfalls weiter langsam vor. Bei Volkohv schlagen sie eine Division zurück und bedrohen die anderen unmittelbar. Daher entschließt man sich im Oberkommando auf eine Rücknahme der Linien hinter den Fluß. Lediglich die Bahnlinie soll gesichert bleiben. Vielleicht passiert ja in Leningrad ein Wunder.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/3z5l18v69jr1.png (http://www.pic-upload.de/view-22391952/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Das Wunder bleibt aus. Trotz einiger Angriffe auf das Panzerkorps, auch mit der gesamten Schlagkraft der Flotte, weichen sie nicht aus einmal eroberten Gebiet zurück.

Bei der STAWKA zerbricht man sich den Kopf, wie man diese Lage bereinigen könnte ohne alle Verbände in einem Kessel zu verlieren. Leider ist man noch zu keiner überzeugenden Lösung gekommen. Es wird sich zeigen wie sich die Dinge entwickeln.


Die Mitte der Westfront


Rschew und Wjasma sind immer noch hart umkämpft. Die Deutschen starten immer wieder Angriffe und haben teilweise Erfolg. Vor Rschew gelingt es ihnen eine Armee in die Flucht zu schlagen und anschließend machen sie sich daran, Wjasma zu umfassen. Allerdings behindert der Schlamm ihr Vorgehen massiv und so ist die Verbindung vorerst noch sicher.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/xfr7e5gvhnxi.png (http://www.pic-upload.de/view-22392233/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Eine Armee und das HQ, welche von der Schlacht um Kozelsk übrig geblieben sind, ziehen sich nach Wjasma zurück um dort in die Verteidigung integriert zu werden. Damit sollte die Stadt einige Zeit gesichert sein.

Bei Kaluga konnten die Linien stabilisiert werden und nach dem Verlust eines Korps machen die deutschen Truppen auch keine Anstalten, weitere Vorstöße zu starten.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/skwl9exvdfrh.png (http://www.pic-upload.de/view-22392280/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Dank einiger frischer Verbände und ausreichend Nachschub, können die Truppen bei Rschew aufgefrischt und die Verteidigung von Wjasma neu strukturiert werden. Dadurch sollten die Verteidigungslinien hier noch einige Zeit standhalten.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Es ist ein wenig überraschend, aber vor Borisoglebsk ziehen sich die feindlichen Verbände wieder zurück. Bei der STAWKA geht man davon aus, dass man bei Markowka eine Winterstellung bezieht um hier seine Truppen in Ruhe über den Winter zu bringen.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/fp9siuhzmxui.png (http://www.pic-upload.de/view-22392397/Bild-5-Rostow-Anfang.png.html)


Weiter südlich kämpfen die Deutschen, gemeinsam mit ihren Verbündeten, das Stadtzentrum von Rostow frei. Allerdings reicht es nicht mehr um die Stadt zu besetzen. Dadurch kann sofort eine frische Armee entsandt werden und die Stadt wieder zu sichern.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/hy2jqittjau7.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22392400/RIAN_archive_789_People_digging_trenches.jpg.html)

Sofort werden, mit Hilfe der Zivil Bevölkerung, neue Barrieren und Panzergräben ausgehoben.


Im schnellen Gegenstoß wird ein feindliches Korps aus dem Vorfeld der Stadt vertrieben. Zwar erleidet es schwere Verluste, kann sich aber mit einer minimalen Stärke hinter die eigenen Linien retten.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/nftqgy1am6li.png (http://www.pic-upload.de/view-22392429/Bild-6-Rostow-Ende.png.html)


Ein HQ wird etwas zurückgezogen. Aber nicht um einen Rückzug vorzubereiten, sondern es soll einfach nur mehr Platz geschaffen werden, um mehr Einheiten stationieren zu können.

Auch weitere Verstärkungen treffen ein und beziehen die verlassenen Stellungen des deutschen Korps.
Noch können wir die Stadt effektiv verteidigen. Dadurch ist der weitere Vormarsch gestoppt und Maikop und die umliegenden Städte sind noch einige Zeit sicher.


Die Verteidigung von Sewastopol


Auf der Krim ist es das gleiche Spiel wie seit einigen Wochen schon. Die Rumänen greifen an und werden von der Besatzung der Festung abgewiesen.

Auch die Küstengeschütze greifen wieder in die Kampfhandlungen ein und beschießen ein rumänisches Korps.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/loajzhu1lat.png (http://www.pic-upload.de/view-22392622/Bild-7-Sewastopol-Ende.png.html)


Bei Kertsch passiert auch nicht viel. Lediglich unsere Division wird gegen eine Kavalleriebrigade ausgewechselt.

Noch ist die Lage hier zufriedenstellend, aber mit einer Verbesserung des Wetters sollte sich die Lage deutlich ändern. Denn dann können die feindlichen Flugzeuge starten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den neuerlichen zahlreichen Verstärkungen, hat das Oberkommando eine aktualisiert Übersicht erstellt.

Diese sollte auch allen tapferen Soldaten an den Fronten bekannt gemacht werden, damit sich die Moral weiter hebt und sie zuversichtlich in die Zukunft blicken.

http://www7.pic-upload.de/26.02.14/frrr1mrzhn5y.png (http://www.pic-upload.de/view-22392685/st--rke.png.html)


Deutlich zusehen ist, das es nur noch eine leichte Differenz bei den Bodeneinheiten gibt. Dennoch bleiben die Deutschen weiterhin gefährliche Gegner, da ihre Technologie weiterhin der unseren überlegen ist.

Dies muss weiterhin bei allen Operationen berücksichtigt werden.

HvS
26.02.14, 22:08
Werter Thomasius,

der von Euch angesprochene Bereich um Moskau herum macht sogar 50 MPPs aus... die Hauptstadt Moskau produziert doppelt.


Werter Sharpe,

danke für die Glückwünsche. Und wir können Euch garantieren, daß wir etwas Kreatives vorhaben. :D


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


4. Dezember 1941 - Feindaktivitäten


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/30/ehog.png


Verzweifelt versuchen die Russen, den Süden von Leningrad zurück zu erobern, scheitern aber kläglich. Der deutsche Angriff auf die Stadt hat damit endgültig Erfolg.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/138/tvda.png


Obwohl mittelfristig die Gefahr einer Einkesselung besteht, verstärken die Russen ihre Stellungen im Raum Wjasma.
Östlich von Orel zeichnet sich ein russischer Gegenangriff ab.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/853/3ddr.png


Die Russen starten einen Gegenangriff und werfen ein deutsche Infanteriekorps zurück. Und was noch viel schlimmer ist: im Kampfgebiet liegt eine geschlossene Schneedecke, und damit wird der Angriff auf die Stadt illusorisch.


10. Dezember 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord zieht den Ring um die im Norden von Leningrad eingeschlossenen Feindkräfte immer enger. Die Stellung im Süden der Stadt darf als sicher bezeichnet werden, und die Vorbereitungen für eine langfristige Nutzung der Stadt werden eingeleitet.
Bei der H.Gr. Mitte richtet man sich für dem Winter ein. Es wird zwar stellenweise noch gekämpft, in vielen Fällen geht es nur noch darum, eine gute Position für die nächsten Monate einzunehmen.
Die H.Gr. Süd unternimmt trotz des schlechten Wetters einen letzten Angriff auf Rostow, kann die Stadt aber nicht nehmen. Auch hier bereitet man sich auf den Winter vor.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/716/ewjq.png


Das I. Panzerkorps "Sharpe" wird aufgefrischt, und das II. Panzerkorps "Werth" vernichtet die sowjetische Armee im Osten der Stadt. Auch die Armee in der Schlüsselstellung im Südwesten der Stadt wird vernichtet, und eine Sicherungsdivision besetzt das Kampfgebiet. Damit wurden sowohl im Norden als auch im Süden der Stadt geschlossene Frontlinien gebildet.
Die Finnen greifen von Norden her an, und es ist davon auszugehen, daß die Stadt innerhalb weniger Monate ganz erobert werden wird.
Die Anbindung an das deutsche Bahnnetz ist bereits erfolgt, und schon in wenigen Wochen können Truppen aus dem Reich direkt nach Leningrad verlegt werden.
Eine interessante Frage stellt sich den beiden russischen Kriegsschiffe, die im Hafen von Kronstadt von den deutschen Bodentruppen versenkt werden könnten.. aber was ist die Alternative? Ein Kampf gegen die Tirpitz?


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/197/gof5.jpg


Die Mitwirkung der Artillerie in Raum Leningrad ist unglaublich wichtig für die Eroberung des Südteils der Stadt gewesen. Ohne die schweren Geschütze wäre die Stadt immer noch in den Händen der Russen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/706/lk7l.png


Die H.Gr. Mitte bemüht sich, eine gute Ausgangsbasis für den Winter und das nächste Jahr zu schaffen. Dazu wird der Korridor im Osten von Wjasma weiter eingeengt.
Im Osten von Orel scheint sich eine Offensive des Feindes anzudeuten, aber Vorbereitungen wurden bereits getroffen. Das Infanteriekorps in der Stadt hat sich eingegraben, und aus dem Raum Kursk wurde ein voll einsatzbereites Panzerkorps nach Orel befohlen. Der russische Angriff kann beginnen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/836/7ns2.jpg


Die Kämpfe im Raum Kozelsk verlangen alles von Mensch und Material.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/18/kkwa.png


Die schlechte Witterung rettet Rostow, sonst hätte die H.Gr. Süd Erfolg gehabt. Als bestes Beispiel für die aktuelle Situation dient die sowjetische Armee im Norden der Stadt, die etliche Angriffe durch Infanterie, Bomber und Panzer überstanden hat. Sobald der Winter rum ist, ist die Stadt fällig. Zwar führen die Russen auch ständig neue Kräfte heran, aber das wird ihnen nichts nutzen. Gegen fünf Panzerkorps ist kein Kraut gewachsen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/32/8zig.jpg


Auch im Raum Rostow haben die Panzerbesatzungen mit der widrigen Witterung zu kämpfen.


Im Raum Sewastopol passiert nichts, die Kämpfe sind wegen der schlechten Witterung abgeflaut.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/691/h5q2.png


In der Zeit vom 4. bis zum 17. Dezember gelang lediglich die Vernichtung von zwei feindl. Armeen. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 88%.
Momentan gibt es zwei Kessel: den alten bei Sewastopol und den neuen im Raum Leningrad, in dem ein HQ, ein leichtes Panzerkorps und zwei Armeen festsitzen.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/191/qdh1.png


Die Gesamtübersicht der Front offenbart den vom OKH auch so geplanten Schwerpunkt im Norden und im Süden unter Vernachlässigung der H.Gr. Mitte.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/197/mt12.png


Die Entwicklung der deutschen Rüstungswirtschaft ist erfreulich.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/845/nibg.png


Die Russen haben momentan ihre Probleme, die Wirtschaft am Laufen zu halten. Aber Anfang des nächsten Jahres wird sich das ändern.


++++++++++ Geheim - Nur für Dienstgebrauch! ++++++++++

Von: Fremde Heere Ost
An: OBdH

Gemäß der Weisung vom 28. November 1941 wurde eine Bewertung der möglichen Folgen einer Einnahme von Leningrad durch die H.Gr. Nord erarbeitet. Dabei wird von folgendem Szenario ausgegangen: in der ersten Phase nimmt die H.Gr. Nord den Südteil der Stadt ein und schneidet die Landverbindung im Osten ab, in der zweiten Phase wird der Nordteil eingenommen und alle Feindkräfte vernichtet. Diese Unterteilung erfolgt nicht als Ratschlag für eine militärische Entscheidungsfindung, sondern zur Erläuterung der logistischen Konsequenzen.

Phase I – Südteil

Durch die am 28. November erfolgte Einnahme des Südteils der Stadt ändern sich die Rahmenbedingungen in diesem Frontabschnitt bedeutend. Die reichlich vorhandene Rüstungsindustrie in der Stadt produziert nun nicht mehr für die Russen, sondern für die Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches. Große Änderungen ergeben sich auch für die Feindkräfte vor Ort. Schätzungsweise reduziert sich der Nachschub des Feindes um ca. 50% (der Nordteil der Stadt hat nur noch einen Nachschubwert von 5 anstatt von 10, die beiden Häfen auch), da nur noch die Rüstungsbetriebe im Norden der Stadt genutzt werden können und die Anbindung an das russische Bahnnetz unterbrochen ist. Es wird davon ausgegangen, daß auch die Landverbindung im Osten der Stadt gekappt wird, und somit können die Russen nur noch das nutzen, was in der Stadt selbst hergestellt wird.

Für sich allein betrachtet ist das noch kein Problem, denn der Feind hat ein Nachschubzentrum im Osten der Stadt stationiert. Dieses Nachschubzentrum kann alle Feindtruppen vor Ort ausreichend versorgen (8 für das HQ und 7 in den umliegenden Feldern). Bei einer Vernichtung oder erheblichen Beschädigung des Nachschubzentrums würde das Nachschubniveau weiter sinken, und zwar auf die oben beschriebenen 50% des vorherigen Wertes im Nordteil der Stadt und jeweils 10% weniger in den umliegenden Gebieten. Die Auswirkungen auf den Kampfwert der verbliebenen Feindeinheiten wird als erheblich eingeschätzt, insbesondere bei längerer Fortdauer der Kämpfe.

Es ist zu bedenken, daß der Feind vom Grundsatz her aus der lokalen Bevölkerung neue Einheiten aufstellen kann, und das sollte tunlichst vermieden werden (der werte von Sachimos kann Einheiten aus der Produktionskette auf einem freien Feld in der Stadt oder in angrenzenden Feldern platzieren, und das müssen wir vermeiden, in dem freigewordene Felder sofort besetzt werden!).

Phase II – vollständige Eroberung

Für den wahrscheinlichen Fall der vollständigen Einnahme der Stadt ergeben sich einige sehr erfreuliche Konsequenzen.

Bedeutung für die Wehrwirtschaft:

In Leningrad befinden sich umfangreiche Rüstungsbetriebe, die für die Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches nutzbar gemacht werden können. Allerdings wird es einige Monate dauern, bis die Anlagen wieder ihrer volle Kapazität erreichen, denn es ist damit zu rechnen, daß der Nordteil durch die Kämpfe genauso in Mitleidenschaft gezogen werden wird wie der Süden der Stadt. Nach der Einnahme ist dafür eine Zeit von 2-3 Monaten zu veranschlagen. (Den Russen fehlen 20 MPP pro Runde, wir bekommen maximal 16 MPP hinzu)

Desweiteren kann Helsinki mittelfristig an das deutsche Bahnnetz angeschlossen werden. Die Umstellung auf deutsche Fertigungsmethoden führt dazu, daß auch dort mehr produziert werden kann. (Helsinki ist eine Hauptstadt, die aktuell auf Stufe 5 produziert, und das zählt doppelt, weil es eine Hauptstädte generell doppelt produzieren, bringt also momentan 10 MPP. Wenn die Bahnverbindung steht, dann wird Helsinki 20 MPP produzieren. Insgesamt fehlen den Russen also 20 MPP, und wir bekommen 26 MPP mehr... netto 46 MPP, alles vor Modifikatoren)

Bedeutung für die lokale Nachschublage

Ausgehend von einem vollständigen Neuaufbau der beiden Stadtteile kann die Stadt einen erheblich Beitrag dazu leisten, die Truppen vor Ort zu versorgen, auch wenn kein eigenes Nachschubzentrum in der Nähe ist. Mit Nachschubzentrum kann der Nachschub auf dasselbe Niveau wie in der Heimat gebracht werden, was die Moral und Kampfbereitschaft der Truppe für einen Angriff in Richtung Wolchow deutlich erhöhen dürfte.

Politische Dimension

Die Finnische Armee (momentan 1 HQ, 5 Korps, 2 Divisionen, 1 Fliegerkorps) wäre grundsätzlich frei für andere Aufgaben. Inwiefern GFM Mannerheim zu einer Verwendung in Rußland bereit ist, wäre abzuklären.


Gez.
K I N Z E L
Oberst
Chef der Abteilung Fremde Heere Ost


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Kapitel XXIII - Panzer im Schnee

Vergangene Nacht hatte es geschneit, und die niedrigen Temperaturen haben dazu geführt, daß eine dicke Schneedecke über dem Land liegt. Schon nach wenigen Metern sind die Ketten voller Schnee und Eis, und die Beweglichkeit und Manövrierfähigkeit ist erheblich eingeschränkt. Auch kommt es vermehrt zu technischen Problemen, und einige Panzer bleiben liegen, weil sie schlichtweg eingefroren sind. Zwar sind das keine wirklichen technischen Defekte, weil ist praktisch immer gelingt, die Fahrzeuge dann doch irgendwann wieder flott zu machen, aber die Leistungsfähigkeit der Truppe sinkt enorm.

Und es hätte keinen schlechteren Zeitpunkt dafür geben können, denn bei gutem Wetter wäre Rostow unser gewesen. Das X. Panzerkorps steht im Westen der Stadt, und nördlich davon sind heftige, eher wechselhafte Kämpfe zwischen den Russen und unserer Infanterie entbrannt. Der Russe hat einen unglaublichen Blutzoll für Rostow gezahlt, und es wird uns erst bei gutem Wetter gelingen, die Stadt einzunehmen. Aber nach Ansicht der Wetterfrösche kann das noch eine ganze Weile dauern.

Zwar haben wir heute an dem Angriff auf eine sowjetische Armee im Norden von Rostow teilgenommen, aber mit früheren Gefechten konnte man das nicht vergleichen. Die Beweglichkeit, die die gepanzerten Truppen ausmacht, konnte nicht voll ausgespielt werden, und auch die Wirkung unserer Waffen läßt zu wünschen übrig. Mehrfach hat das VI. Korps die Russen angegriffen, und wir waren nicht die Einzigen... aber die Sowjet haben standgehalten, wenn auch unter extrem hohen Verlusten. Aber sie sind nicht gewichen und halten die Stellungen. Über Nacht werden neue Russen eintreffen, und dann beginnt das Spiel von Neuem.

Wenigstens haben wir keine echten Verluste... nur eingefrorene Panzer und ein paar Frostbeulen bei den Männern.


http://imageshack.com/a/img809/7480/4qx4.jpg


Am Abend suchte ich das Gespräch mit meinen Männern. Dietmar hatte im Schutze des Panzers ein kleines Feuer gemacht... er war ein Meister darin, Lagerfeuer sichtgeschützt vor dem Feind aufzubauen, so daß uns das Licht in der Nacht nicht zum Verhängis wurde. Und ganz wie ich es von ihm erwartet habe, gab es auch ein ordentliches Stück Fleisch zu essen.

„Wuist wos hoam, Leutnant?“

„Gerne Dietmar... was gibt es denn?“

„A riachtge Sau hammers kriagt. I geab Dia a guds Stickerl.”

“Danke.. nicht so groß, das reicht schon. Es reicht, wenn Du Deine Probleme hast, in den Panzer zu kommen...“

Dietmar brummelt etwas vor sich hin, aber ich fragte lieber nicht, was es genau gesagt hatte.

Die Männer versuchten, sich die Stimmung nicht verdrießen zu lassen, aber die gescheiterte Einnahme von Rostow lastete doch schwer auf den Gemütern. Die Russen saßen in der Stadt und zählten ihre Toten, und wir saßen hier im Kalten und froren.... und das Aberwitzige daran ist, daß gerade die Kälte daran schuld war, daß wir überhaupt noch hier saßen. Der Hauptmann wollte zu Weihnachten in Rostow sein, aber das wird nun nichts mehr. Laut Wettervorhersage wird es in den nächsten Wochen beim eisigen Wetter bleiben, und solange werden wir die Stadt nicht einnehmen können. Auch die Männer dachten viel über diesen Umstand nach. Insbesondere Darmstädter schien besorgt zu sein.

„Hans, müssen wir uns jetzt zurückziehen? Greifen uns die Russen an?“

„Es weiß kein Mensch, ob die angreifen.. aber ich kann Dir verraten, daß wir uns nicht zurückziehen werden. Nicht hinter den Mius, nicht nach Woroshilowgrad... keinen Meter. Wir werden die Stellung hier halten, bis es besseres Wetter gibt... und dann wird Rostow eingenommen.“

„Hmmmhhh.... das gefällt mir nicht.“

„Was gefällt Dir denn nicht, Eberhardt?“

„Wir sitzen hier mitten auf dem offenen Feld, und im Osten ist alles voller Russen.“

„Na und? Die Russen sitzen auch nicht gerade in einer ausgebauten Stellungen, und viele ihrer Einheiten sind auf der anderen Seite des Don. Jeden Meter, den wir zurückweichen, müssen wir später wieder einnehmen, wenn wir die Stadt haben wollen, und dann geht das Spiel von Neuem los. Die Russen haben jeden Zentimeter Boden mit ihrem Leben verteidigt, und genau das müssen wir nun auch machen. Je weniger von denen auf der westlichen Seite des Don sind, desto besser.
Stell Dir mal vor: es gibt wieder besseres Wetter und das X. nimmt die Stadt ein.. aber dem Moment bricht die Versorgung der Russen zusammen, und wir müssen sie nur noch über den Fluß treiben. Du hast doch die Berichte aus Leningrad gelesen.. als das I. Panzerkorps den Südteil der Stadt eingenommen hat, hat sich der Nachschub der Russen praktisch halbiert. Die Truppen im Norden der Stadt sitzen in der Falle, und die Kampfbereitschaft und Moral des Feindes sinkt mit jeder Stunde.“

„Einen Kessel werden wir aber nicht bilden können...“

„Selbstverständlich nicht, aber der Rest gilt. Fällt Rostow, fällt die ganze russische Front zusammen wie ein Kartenhaus. Wir sind denen immer noch zahlenmäßig überlegen, und haben haben nach wie vor fünf Panzerkorps in der Gegend, während der Russe nur ein Korps aus Leichten Panzern hat. Und dann ist da noch ein Thema: ich weiß über einen Bekannten bei der Generalquartiermeisterei, daß in den nächsten Wochen drei neue Korps in Berlin aufgestellt werden.. Panzergrenadiere.“

„Was soll denn das für eine Truppe sein?“

„Voll motorisierte, gepanzerte Infanterie, genauso mobil und fast so schlagkräftig wie wir. Und es ist ein offenes Geheimnis, daß diese drei Korps die Reserve des OKH bilden werden.. und Reserven kann man dorthin verlegen, wo sie gebraucht werden. Stell Dir mal vor, das OKH schickt die alle hierher... fünf Panzerkorps, drei Korps Panzergrenadiere und zehn Infanteriekorps... nebst Luftunterstützung.“

„Und wenn die Russen auch Verstärkungen heranbringen?“

„Sollen sie doch.. das ganze Umfeld der Stadt ist doch schon voll mit Russen, und stapeln können sie sich nicht.“

„Da hast Recht, Hans... wenn man Dich hört, dann sind es ja eigentlich rosige Aussichten...“

„Das sicherlich nicht, es wird noch ein hartes Stück Arbeit.... aber wir werdes es schaffen. Jedes Meter, den wir uns näher an die Stadt heranarbeiten, ist ein Schritt zum Sieg. Wenn die Stadt genommen und die Don-Donets-Linie erreicht wurde, dann ist die Stellung der Russen nicht mehr haltbar, und sie müssen sich zurückziehen. Und dann fängt das Dilemma der Russen erst richtig an: auf der anderen Seite des Don ist verdammt viel freier Raum, sowohl im Süden als auch im Osten... und die Russen wissen nicht, was das OKH plant. Im Süden liegen die Ölfelder, im Osten liegt die Wolga, die die Hauptschlagader des russischen Transportwesens ist.. wenn man diese Ader bei Stalingrad abschneidet, dann kann man im Anschluß in Ruhe den ganzen Süden erobern, ohne daß die Russen etwas dagegen machen können. Mit anderen Worten: der Russe weiß nicht, was wir vorhaben... und er muß auf alles vorbereitet sein, und dazu muß er seine Truppen verteilen.... oder das Risiko einnehmen, daß wir an der schwächsten Stelle zuschlagen.“

„Stimmt, so hatte ich das noch gar nicht betrachtet.“

„Sieh es mal so: in den nächsten Monaten gibt es noch einige Aufgaben zu erledigen... Leningrad, Wjasma, Rostow, Sewastopol. Meiner Einschätzung nach werden wir dafür noch ein paar Monate brauchen, und auch der Winter wird seine Spuren hinterlassen. Aber für jeden dieser vier Punkte, den wir erfolgreich abhaken können, werden Kräfte frei, die das OKH an andere Brennpunkte verlagern kann. Bei Sewastopol stehen sechs rumänische Korps einer russischen Armee gegenüber, die könnten dann nach Kertsch.. und von dort aus in den Süden von Rostow. Bei Leningrad stehen fast 15 Infanteriekorps und Divisionen, finnische und deutsche, und dazu noch die zwei Panzerkorps. Nach dem Fall der Stadt haben diese Truppen praktisch keinen Gegner mehr. Und bei uns ist es ähnlich... es kommt nur darauf an, was die Russen über den Winter auf die Beine stellen und wie sie auf die Probleme reagieren.
Wir haben im Norden und im Süden die größten Erfolge erzielt, weil wir die Mitte ausgedünnt haben. Dort ist der Russe am stärksten... und hier müssen wir auch mit einem Gegenangriff rechnen. Mir müssen einfach abwarten, was der Russe unternimmt. Aber wenn es uns gelingt, einen der vier Frontabschnitte zu bereinigen, dann wird wahrscheinlich eine Art Domino-Effekt ausgelöst... und wenn alle vier Probleme gelöst sind, dann ist vielleicht noch Zeit für eine lokale Offensive.“

„Hans, Du grinst so schelmisch... hast Du was läuten hören?“

„Habe ich... psssst, geheim.“

Die Männer lachten, und etwas Humor tat uns auch ganz gut.

Iche_Bins
26.02.14, 23:01
ui, zwei schöne Updates, weiter so!

Hohenlohe
26.02.14, 23:04
Werter HvS, hoffentlich werden eure geplanten Offensiven nach dem Winter funktionieren. Denn jetzt kann der Russe ja seine Winteroffensiven starten. Und eure Einheiten verlieren dann einen Stärkepunkt oder mehr bei dem eisigen Winter, wenn ich das ganze richtig verstanden habe...Aber ihr habt ja bald noch Reserven, dann könnt ihr ja etwas reagieren. Sollte es wider Erwarten besser ausschauen für eure Einheiten nach diesem Winter, dann werdet ihr sowohl Sewastopol, als auch Leningrad und gegebenfalls Rostow bald einnehmen können. Ich drücke euch mal beide Daumen...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Ratnik
27.02.14, 14:33
Wie gewagt wäre ein Durchfahren der Minensperre für die deuschen Schiffe?
Wie schätzen die werten Regenten eigentlich den Kampfwert der Panzerzüge ein?

Thomasius
27.02.14, 15:38
Panzerzüge sind nur zur Partisanenbekämpfung zu gebrauchen. Dabei können sie ihre große Reichweite ausspielen. Im normalen Feld sind sie gegen gepanzerte Einheiten zu verwundbar, weil ihre Angriffs- und Verteidigungswerte gegen Panzer sich durch Forschung nicht verbessern.
Als SU würden wir uns deshalb keinen Panzerzug anschaffen und als Deutscher auch nur, wenn wir nicht wissen wohin mit den vielen MPP. Wenn man als Deutscher nicht weiß wohin mit den vielen MPP steht man aber am Ural und hat den Krieg gewonnen.

Admiral Hipper
27.02.14, 16:11
Sehen Wir das richtig, die normalen Städte liefern für den Deutschen nur 5 Supply?
Beim Sowjet haben sie ja 6. Meiner Meinung nach schenkt hier der werte Sachimos weiterhin viel Supply-Pontential her, da er meist die HQs nicht in, sondern neben den Städten parkt. So produzieren sie nur 8 statt 10 Supply, was gerade in schwierigem Gelände oft gravierende Unterschiede macht.

Duke of York
27.02.14, 16:27
Sehen Wir das richtig, die normalen Städte liefern für den Deutschen nur 5 Supply?

Ja. Alle eroberten Ressourcen produzieren nur zu 80% für den Besatzer.


Beim Sowjet haben sie ja 6. Meiner Meinung nach schenkt hier der werte Sachimos weiterhin viel Supply-Pontential her, da er meist die HQs nicht in, sondern neben den Städten parkt. So produzieren sie nur 8 statt 10 Supply, was gerade in schwierigem Gelände oft gravierende Unterschiede macht.

Das stimmt zwar. Jedoch muss man auch bedenken, dass die Eingrabung in der Stadt oftmals deutlich höher ist als im Gelände davor. Man muss sich also genau überlegen, wo man seinen ersten Abfangriegel aufstellt. Steht das HQ in der Stadt und die Inf davor, ist sie schlechter eingegraben. Zumal auch Flüsse und andere Vorteile oftmals direkt am Stadthex vorbeigehen und nicht am Nachbarhex.

Und damit die russischen Truppen von einem 10er Supply voll profitieren (Bereitschaft und Moral in Richtung 100% gehen), müssen sie diesen ein paar Runden in Ruhe genießen können. Das war bisher nie der Fall. Die wurden immer nach Aufstellung zu schnell pulverisiert.

Aber es stimmt, gerade in der aktuelen Lage, wo die Deutschen ein paar Runden defensiv bleiben müssen, wäre es eine Überlegung wert. :)

Sharpe
27.02.14, 17:16
St. Petersburg, 6. Dezember 1941


Tagesbefehl I. Panzerkorps


Soldaten des I. Panzerkorps! Kameraden!

In den letzten Tagen ist uns ein großer Sieg gelungen! St. Petersburg, das Fenster zum Westen Russlands konnte von uns und den Kameraden der Heeresgruppe Nord eingenommen werden! Noch gibt es letzte Widerstandnester, aber bald wird diese altehrwürdige Stadt unter der Kontrolle des deutschen Heeres stehen!
Wir sind einen langen Weg gegangen. Von den Ersten Schlachten an der Grenze zum Baltikum bis hier her.
Gemeinsam haben wir mit den Kameraden der Heeresgruppe Nord und unseren finnischen Waffenbrüdern die bolschewistisch-stalinistischen Armeen zerschlagen und sind unaufhaltsam vorgerückt! Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, alte Kulturvölker und lange Zeit durch Handel und Geschichte mit uns verbunden, sind von der Tyrannei des Stalinismus befreit worden. Finnland hat seine territoriale Integrität wieder hergestellt, und die Gebiete zurückgefordert, die ihnen im Winterkrieg geraubt worden sind.
Unsere Kameraden der Heeresgruppe Mitte stehen vor Moskau, unsere Kameraden der Heeresgruppe Süd und ihre ungarischen und italienischen Verbündeten vor Rostow und auf der Krim!
Vieles wurde erreicht! Vieles bleibt noch zu tun!
Wir sind von Sieg zu Sieg geeilt und haben die Menschen des Baltikums, Weißrusslands, der Ukraine und Finnlands von der Unterdrückung durch die sowjetischen Machthaber in Moskau befreit. Aber noch treibt der skrupellose Feldherr seine Soldaten gegen uns, im verzweifelten Bemühen seine blutige Macht und seinen stählernen Griff an der Kehle der Menschen zu erhalten!
Wir sind gekommen um die Menschen von diesem barbarischen Joch zu befreien!
Ich erwarte von jeden Soldaten des I. Panzerkorps, dass er sich dieser Verantwortung bewusst ist.
Kriminelle Akte gegen die Zivilbevölkerung oder Krieggefangene werden nicht geduldet werden!
Wir sind Soldaten, deutsche Soldaten! Wir sind keine Brandstifter, Mörder, Plünderer oder Vergewaltiger!
Wer sich als unwürdig erweist die Uniform der deutschen Wehrmacht zu tragen, wird mit der ganzen Härte des Kriegrechtes bestraft werden!
Dieser Krieg wird nicht nur auf den Schlachtfeldern und Fabriken gewonnen! Er wird durch die Menschen gewonnen, die gegen den Stalinismus kämpfen, damit die Völker Russlands in Freiheit über ihre Zukunft entscheiden können mit den Völkern Europas an einer menschlichen und gerechten Zukunft zu wirken!
Noch ist dieser Kampf nicht beendet, daher gelten auch immer noch die 10 Gebote der Kriegsführung:
1. Erteilen Sie niemals einen Befehl, von dem Sie wissen dass er nicht ausgeführt werden wird, oder ausgeführt werden kann!
2. Kein Schlachtplan überlebt den ersten Kontakt mit dem Feind! Darum heißt er auch der Feind!
3. Sie sind Offizier und Stabsoffizier geworden, damit Sie wissen, welche Befehle sie ausführen sollen und welche nicht!
4. Moral ist zum Material wie 3 zu 1!
5. Die Karte ist nicht das Gelände, die Akte ist nicht der Mann!
6. Quantität hat eine eigene Qualität!
7. Ist der Feind in Reichweite, sind Sie es auch!
8. Feindliches Feuer hat immer Vorfahrt!
9. Lieber ein brauchbarer Schlachtplan jetzt, als ein perfekter in 15 Minuten!
10. Gnade kann eine sehr mächtige Waffe sein!

Bis zum Sieg werden noch viele Kämpfe ausgetragen werden müssen! Aber ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende diesen Sieg, nicht nur durch unsere Waffen, sondern auch durch unsere Kultur erringen werden!



Gez. Sharpe. Kommandierender General I. Panzerkorps

Admiral Hipper
27.02.14, 17:57
Noch ist dieser Kampf nicht beendet, daher gelten auch immer noch die 10 Gebote der Kriegsführung:
1. Erteilen Sie niemals einen Befehl, von dem Sie wissen dass er nicht ausgeführt werden wird, oder ausgeführt werden kann!
2. Kein Schlachtplan überlebt den ersten Kontakt mit dem Feind! Darum heißt er auch der Feind!
3. Sie sind Offizier und Stabsoffizier geworden, damit Sie wissen, welche Befehle sie ausführen sollen und welche nicht!
4. Moral ist zum Material wie 3 zu 1!
5. Die Karte ist nicht das Gelände, die Akte ist nicht der Mann!
6. Quantität hat eine eigene Qualität!
7. Ist der Feind in Reichweite, sind Sie es auch!
8. Feindliches Feuer hat immer Vorfahrt!
9. Lieber ein brauchbarer Schlachtplan jetzt, als ein perfekter in 15 Minuten!
10. Gnade kann eine sehr mächtige Waffe sein!

Gegen diese Regeln kann Clausewitz glatt einpacken.:D

HvS
28.02.14, 13:51
Werter Hohenlohe,

da wir ja den nächsten Turn schon gespielt haben, können wir Euch verraten, daß sich etwas ereignet hat, daß die strategische Lage leicht verändert.. mit anderen Worten: ein aus unserer Sicht freudiges Ereignis, daß Eure Wünsche überholt erscheinen läßt. :D
Wir wissen, daß wir gemein sind, aber wir werden nicht verraten, was... ach was soll's, eine kleine Andeutung geht: eines der von Euch erwähnten Ziele, die wir nach dem Winter erobern könnten, kann von der Liste gestrichen werden.. womit wir überhaupt nicht gerechnet haben, erst in einigen Monaten.


Werter Ratnik,

Die Auswirkungen der Minenfelder sind uns unbekannt. Wir vermuten, daß unsere Einheiten beim Durchqueren Schaden nehmen können, und deswegen bleiben wir draußen. Die russischen Schiffe in Kronstadt müssen eh bald die Häfen verlassen, sonst können sie von unseren Bodentruppen unter Feuer genommen werden.
Die Panzerzüge halten wir auch für nicht allzu sinnvoll. Wenn wir MPPs über hätten, würden wir etwas anderes kaufen.


Werter Admiral Hipper,

die sog. Villages (d.h. Städte, die nicht produzieren) haben einen Basis-Supply von 6, und wenn die Stadt von den Deutschen besetzt ist, dann erhalten die Deutschen davon 80%, also 4,8.. gerundet 5. Bei den Cities ist es genauso... die Russen bekommen 10, die Deutschen 8. Ausgenommen davon ist das Baltikum, da bekommen die Deutschen 100%.
Wo Ihr unserer Ansicht nach nicht ganz Recht habt: die HQs können auch einige Felder von den Städten entfernt stehen (wie wir etliche Seiten zuvor grafisch bewiesen haben) und trotzdem vollen Supply bieten, wie man bspw. bei unserem ungarischen HQ sieht, welches sich zwei Felder von Stalino entfernt aufhält und trotzdem einen Supply von 10 hat. Der werte von Sachimos macht das unserer Ansicht nach nicht falsch. Wenn ein HQ einen Supply-Wert von 8 hat, dann macht man eigentlich alles richtig.. von dem Sonderfall City mal abgesehen. Und 8 bekommt man eigentlich an ziemlich vielen Stellen hin.


Werter Sharpe,

Applaus, Applaus!

Hohenlohe
28.02.14, 16:04
Werter HvS, wir sind nach eurer Info schon ganz gespannt aufs nächste Update eures AARs...wie es dann wohl mit euren weiteren Erfolgen aussieht...:fecht::ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Silem
28.02.14, 16:51
Unser bolschewistisches Herz blutet bei diesem Anblick.

Admiral Hipper
28.02.14, 17:11
Wo Ihr unserer Ansicht nach nicht ganz Recht habt: die HQs können auch einige Felder von den Städten entfernt stehen (wie wir etliche Seiten zuvor grafisch bewiesen haben) und trotzdem vollen Supply bieten, wie man bspw. bei unserem ungarischen HQ sieht, welches sich zwei Felder von Stalino entfernt aufhält und trotzdem einen Supply von 10 hat. Der werte von Sachimos macht das unserer Ansicht nach nicht falsch. Wenn ein HQ einen Supply-Wert von 8 hat, dann macht man eigentlich alles richtig.. von dem Sonderfall City mal abgesehen. Und 8 bekommt man eigentlich an ziemlich vielen Stellen hin.

Damit ein HQ Supply 10 produziert benötigt es einen Grundsupply von 6. Stalino produziert für Euch 8 Supply, so sind es zwei Felder entfernt beim ungarischen HQ auch ein Grundsupply von noch 6.
Meiner Meinung nach nützt der werte Sachimos eben diesen Vorteil bei den kleinen Städten nicht, wo er im Gegensatz zu Euch eben Supply 10 aus seinen HQs holen könnte. Natürlich verstehen Wir auch das Argument der höheren Eingrabungswerte für eine Kampfeinheit in einem Stadtfeld (wie hoch sind diese eigentlich?). Jedoch nützt dieser nur der einen Einheit im Stadtfeld, während höherer Supply alle umliegenden Einheiten zugute kommt.
Und gerade in schwierigem Gelände sollte man den höheren Supply nicht unterschätzen. Vielleicht hilft er auch nicht gegen die Vernichtung der Einheiten, aber vielleicht können diese dann wenigstens wieder billig aufgestellt werden. Was ja mindestens 5 Supply vorraussetzt.

HvS
28.02.14, 18:23
Werter Admiral Hipper,

da habt Ihr natürlich Recht.. die Russen können durch Platzierung eines HQ in einem Village einen Supply-Wert von 10 erreichen... wir haben das zu sehr aus deutscher Sicht betrachtet.
Der maximale Eingrabungswert in einem Village ist 4, in einer City 6.

Sharpe
28.02.14, 22:02
Leningrad, 9.Dezember 1941
Die Nächte in St. Petersburg waren eisig kalt geworden. Der kalte Wind, der von der Ostsee wehte machte die Kälte noch beißender, so dass sich auf den Straßen kaum etwas bewegte. Gefechtslärm aus dem Norden war manchmal zu hören als zwei Soldaten durch die Stellungen des I. Panzerkorps gingen. Beide waren dick eingemummt und bewaffnet. Der Südteil von St. Petersburg war zwar erobert worden, aber: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Ab und zu blieben sie bei den Soldaten stehen, die auf Wache waren, gingen aber bald wieder weiter. Sie waren gerade auf dem Weg zu einer weiteren Stellung, als plötzlich laute Rufe zu hören waren und plötzlich eine Salve aus einer MP. „MP 38“ flüsterte einer der Soldaten, „also unsere, oder?!“
„Mal sehn was da los ist.“
„Aber wir können doch nicht…“
„Und ob wir können. Los geht’s!“
Kurze Zeit später erreichten die beiden Soldaten ein fast unbeschädigtes Haus, aus dem laute Stimmen, deutsch und russisch, Weinen und Stöhnen drangen.
„Halt, wer da, Ouvertüre!“ rief eine Stimme aus dem Gebäude.
„Freund: Zapfenstreich!“ antwortete der Hauptmann, der als erster eintrat. Der zweite Soldat trat ein und blickte mit steinerner Miene auf die Szene. Zwei Feldjäger standen vor einer Gruppe von Zivilisten, die in einer Ecke kauerten. Sie hatten sich so weit als möglich von den Soldaten weggedrückt, wie es gerade möglich war. Zwei Gestalten in SD-Uniform lagen regungslos am Boden, ein Dritter lag am Boden und hielt sich stöhnend ein Bein. Aus einer Schusswunde sickerte Blut.
„Was ist hier passiert, Feldwebel?“ fragte der Hauptmann.
„Scheinbar waren die beiden Kerle der SD der Meinung sich ein frühes Weihnachtsgeschenk besorgen zu müssen.“ sagte der Streifenführer und wies auf einen Sack der en der Seite lag. „Sie waren offensichtlich der Meinung, als siegreichen Eroberern steht ihnen die Beute zu. Und nicht nur das!“ Als der Feldwebel zu Seite trat konnten die beiden Soldaten sehen, das sich die Zivilisten um ein Mädchen bemühten. Offensichtlich war sie geschlagen worden, denn ein blauer Fleck begann sich um ein Auge auszubreiten, außerdem war zu erkennen, dass sie sehr hübsch und sehr jung war.
Als der zweite Soldat nach vorne kam machte der Hauptmann schnell Platz und nach einem kurzen Blick auf den blutenden SD-Mann fragte er die Russen: „Kto-nibud‘ iz vas Nemetskiy?“ Spricht jemand von Ihnen deutsch?“
Ein älterer Mann trat schließlich vor und sagte: „Ein wenig, Herr.“
„Was ist hier passiert?“ fragte der Hauptmann.
„Diese drei Männer kamen in unser Haus und sagten, sie seien jetzt die neuen Herren, und wir sollten ihnen gefälligst Respekt erweisen. Dann begannen sie das Haus zu durchsuchen und alles was ihnen wertvoll erschien einzupacken. Und dann…, “er schluckte, “und dann habe sie meine Enkelin gefunden! Sie ist doch erst 15!“
„Wie geht es ihr?“ fragte der zweite Soldat, der mit dem Hauptmann gekommen war. „Sie haben sie niedergeschlagen als sie sich wehrte und wollten gerade….als diese beiden hereinkamen.“ Er wies auf die beiden Feldjäger. „Erst haben sie mit ihnen gestritten, dann zog einer eine Pistole…“
„Stimmt das? “wollte der Hauptmann wissen.
„Jawoll, Herr Hauptmann! Wir waren auf Streife in dieser Gegend und haben den Lärm gehört. Einer der Kerle hat gesagt, Ihr „Kettenhunde“ sollt euch lieber aus SD-Angelegenheiten heraushalten, aber nachdem der „Alte“ seinen Befehl vom 6. Dezember herausgegeben hat, haben sich die meisten unserer Leute gut benommen.“ „Ja, “sagte der andere Feldjäger, „lieber mit einem Feldmesser Russenpanzer knacken als den „Alten“ zu verärgern! Wisst ihr noch, was er mit den Kerlen gemacht hat, die in Riga so was Ähnliches versucht haben? Das waren, doch auch welche von der SD, oder?“
„Was wieder meine Meinung über die SD bestätigt.“ mischte sich der andere Soldat ein.“ Zu blöd um lesen zu können oder aus einer schlechten Erfahrung eine Lehre ziehen zu können!“
Als er nach vorne trat erkannten die Feldjäger erst die Generalsabzeichen, die unter dem dicken Mantel zu sehen waren.
„Herr General, was machen wir jetzt mit denen da?“
„Ist doch ganz einfach: Eine Feldjägerstreife hat drei Deserteure und Plünderer auf frischer Tat ertappt. Zwei davon wurden erschossen, der Dritte konnte leider entkommen. Nehmt ihm seine Waffe und lasst ihn hier!“
An den alten Mann gewandt sagte der General: „Ich glaube nicht, dass man je wieder etwas von ihm hören oder sehen wird, oder? Wenn ihre Enkelin oder sie Hilfe brauchen, melden Sie sich bei meinen Adjutanten, klar?!“
Als die vier Soldaten nach draußen gingen konnten sie das Winseln des SD-Mannes noch einige Zeit hören, bevor es zu plötzlich wieder still war.
„Ich hoffe, Sie haben alle verstanden, was da gerade passiert ist: Unter meinen Kommando wird es keine Übergriffe auf die russische Zivilbevölkerung geben. Weder von Soldaten, noch von diesen Ratten der SD! Ich hoffe diese Botschaft ist angekommen?!“
„Jawoll, Herr General!“
Als die beiden Feldjäger weitergingen sagten sie zueinander: „Weit wäre der Kerl von der SD eh nicht gekommen, irgendjemand hat ihm die Sehnen an den Beinen durchgeschnitten.“
„Egal, er hat auf alle Fälle bekommen, was er verdient hat!“

Gez. Sharpe, der Alte

Werth
02.03.14, 14:13
Von Franke griff zur Feldflasche und schraubte den Deckel ab.
„Da lagen die Russen mit dem Fluss im Rücken. Jetzt waren wir so dicht aufeinander, russische und deutsche Soldaten, dass wir anfingen, uns mit Spaten zu behandeln. Wir sollten das Stück, das noch zwischen uns und der Newa lag, unbedingt nehmen."
„Und das ist auch gelungen.“
„Gelungen? Ja, sicher. Aber es uns 20 Mann gekostet. Bis jetzt. Golombek und Rehberg werden es vermutlich auch nicht schaffen. Einige von den Neuen hatten noch gar keinen Schuss auf den Feind abgegeben. Und dann hieß es: Absitzen und ran! Alle fünf Minuten verlegt die Artillerie das Feuer um fünfzig Meter nach vorn. In diesen fünf Minuten müssen die fünfzig Meter genommen werden. Wie der Angriff losging, dachte ich, die Erde geht unter. Es war nur Krach und Feuer, als wenn der Himmel die ganze Erde umpflügt. Menschen haben geschrien, die tödlich getroffen waren, Pferde haben geschrien. Es war unheimlich, ein Inferno. Auf beiden Seiten schoss die Artillerie, aber es nutzte keinem. Gefährlich waren das Gewehrfeuer und viele Angriffe mit Handgranaten. Man war immer angespannt, voller Furcht und zugleich auch stumpfer und stiller. Alle haben Angst gehabt. Und zum Schluss … dann nur noch die Spaten."
Er trank einen Schluck aus der Feldflasche und sah auf ein Stück Brot vor sich.
„Und jetzt? Wie sollen wir 3,5 Millionen Menschen versorgen? Deren Lebensmittelrationen sind kaum der Rede wert. Wer auf kriegswichtigem Posten war, erhielt täglich 600 Gramm Brot. Für Kinder gab es lediglich 150 Gramm, und wer keine Arbeit hatte, bekam 125 Gramm. Das war der sichere Tod. Das wird jetzt eine riesige Aufgabe für Lindemann und seine Quartiermeister. Ein Kumpel aus Pitschmanns Stab hat mir erzählt, dass sie täglich zehn Hilfszüge organisieren müssten. Wir brauchen Hirse oder Getreide, egal was. Im Moment gibt es noch Kohl, Kartoffeln. Und tote Pferde.“
„Diese Eroberung ist allemal besser, als die Stadt hier jahrelang zu belagern. Mit der Besetzung werden Kräfte frei, die sonst hier fest gesessen hätten. Und die Partisanen sind auch nicht ohne. Das hätte sich zu einem Verzweiflungskampf ohne Ende entwickeln können. Könntest Du auf Wehrlose, auf Frauen und Kinder schießen, die aus dieser Stadt flüchten wollten? Angeblich waren sogar Minenfelder vor unseren Stellungen geplant, damit die Flüchtlinge möglichst auf Abstand bleiben. Dem „Lakeitel“ war es egal, ob die verhungern, aber nicht wo. Bei der 122. Infanterie-Division haben sie einen Stacheldrahtzaun gezogen, damit sie ja nicht in Versuchung kommen, Lebensmittel abzugeben.“
Gedankenverloren schaute von Franke auf seinen neuen Orden. Dann nahm er das Brot: „Mal sehen, was uns die nächsten Tage bringen. Vorbei ist das noch lange nicht.“

von Sachimos
02.03.14, 23:29
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 16. Dezember 1941



Besondere Ereignisse in dieser Runde


Ein Tragödie von unermesslichen Ausmaßen, hat nun auch ihre Auswirkungen auf unser Vaterland.

Am 06. Dezember griffen japanische Truppen, ohne Kriegserklärung, den amerikanischen Pazifikstützpunkt Pearl Harbor an. Daraufhin erklärten die Amerikaner Japan den Krieg. Das führte dazu, dass auch Deutschland und seine europäischen Verbündeten, den USA den Krieg erklärten.

Damit ist dieser Krieg nun endgültig zu einem Weltkrieg geworden.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/i4sy7tyremb6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22432630/Burning_ships_at_Pearl_Harbor.jpg.html)

Eine der Aufnahmen, welche das Oberkommando aus dem verwüsteten Hafen erreichten.


Bei der STAWKA ist man sich darüber einig, das dies nun zu völlig veränderten Voraussetzungen, auch für uns, führen wird. Denn mit den USA ist ein Land in den Krieg eingetreten, welches eine ungeheure Wirtschaftsmacht besitzt. Zudem blieb es bisher von Zerstörung und Verwüstung verschont.

Noch wichtiger ist aber das damit nun unser Gegner einen Zweifrontenkrieg führen muss und nicht mehr alle Ressourcen gegen uns richten kann.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/o3h4wtq6ojtz.png (http://www.pic-upload.de/view-22432743/kriegserkl--rung.png.html)


Damit existiert nun eine starke Allianz gegen Deutschland.



Verstärkungen in dieser Runde:


1 Armee
1 Panzerverband
1 Regiment Panzerabwehr


Die Leningrader Front


Bei Leningrad kommt es noch immer zu verbissenen Kämpfen. Denn obwohl die übrigen Verteidiger der Stadt bereits eingekesselt sind und es keinerlei Aussicht auf einen erfolgreichen Ausbruch gibt, so wollen sie den Deutschen die Stadt dennoch nicht kampflos übergeben.

Auch unsere Flotte greift wieder in die Kämpfe ein. Wahrscheinlich aber zum letzten mal, denn man muss sich auf das auslaufen aus den bisherigen Häfen vorbereiten, da diese bald in Reichweite der Deutschen liegen. Es bleibt nur die Frage wohin? Vor dem Ausgang der Meerenge liegt wahrscheinlich die "Tirpitz" auf der Lauer und wartet nur darauf den Stolz der sowjetischen Marine, die "Marat" zu versenken. Noch spricht es niemand beim Oberkommando der Marine offen aus, aber Selbstversenkung bleibt wohl die einzige Möglichkeit.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/uucobtvt9fk6.png (http://www.pic-upload.de/view-22432837/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


Südlich der Stadt rückt der Gegner langsam weiter vor. Volkhov ist anscheinend ihr nächstes Ziel. Aber noch ist die Rote Armee hier oben noch nicht geschlagen und sie müssen sich noch auf einige Überraschungen gefasst machen.

Zunächst wird aber erstmal die Rücknahme der Front auf eine geeignetere Linie, von der STAWKA veranlasst. Die Verbände sollen sich sammeln können und ihre Stellungen ausbauen.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/e4shrvds6c.png (http://www.pic-upload.de/view-22432880/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Wahrscheinlich werden sich die deutschen Verbände, auf der Linie Kirishi- Volkhov festsetzen und den Winter überdauern wollen.

Es bleibt abzuwarten wie weit sie noch vorgehen wollen. Auf jeden Fall stehen ihnen, nach dem endgültigen Fall von Leningrad und der Beseitigung der letzten Truppenteile dort, genügend Soldaten und schweres Gerät zur Verfügung, um weiter vorzurücken. Deswegen muss hier eine vernünftige Verteidigung geschaffen werden.


Die Mitte der Westfront


Hier regiert "Väterchen Frost" mit seiner ganzen Härte. Es gibt, weder für uns noch für den Gegner, kaum Möglichkeiten operativ tätig zu werden. Die meisten Truppen genießen diese wohlverdiente Ruhepause sehr und können wieder frische Kräfte zugeführt bekommen. Auch die Moral ist an fast allen Orten ausgezeichnet.

Bei Rschew brechen die deutschen Panzerspitzen ihren Versuch einer Umfassung von Wjasma ab und fangen an Stellungen für den Winter auszubauen. Zwar sind sie, laut Aufklärung, wieder auf ihre Sollstärke gebracht worden, allerdings ist diese Stellung noch sehr exponiert. Deshalb geht man im Oberkommando davon aus, das es entweder zu weiteren Angriffen kommen wird oder man sich zurückzieht.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/ufnk52xs4a2.png (http://www.pic-upload.de/view-22432979/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Lediglich südlich von Wjasma greifen feindliche Panzerverbände weiter an und können dem HQ, welches sich aus Kozelsk retten konnte, einige Verluste beibringen.

Ansonsten gibt es in diesem Frontabschnitt keinerlei Bewegung.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/mj8cokiwlwjo.png (http://www.pic-upload.de/view-22433007/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Das angeschlagen HQ kann sich auf die Stadt zurückziehen und stellt eine willkommene Verstärkung für unsere Truppen vor Ort dar. Zusätzlich wird eine spezialisierte Panzerabwehreinheit bereitgestellt. Das erste wirklich schwere Gerät hier. Damit sollten die gegnerischen Panzer eine Weile aufgehalten werden können.


Durch das tapfer standhalten der Verteidiger von Wjasma, haben sich mittlerweile zwei ausgeprägte Frontbögen gebildet. Diese bieten zahlreiche interessante Optionen, sowohl für uns, als auch für unseren Gegner. Das weiter Vorgehen ist allerdings noch nicht endgültig geklärt.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/y622dr1y9qgg.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22433042/RIAN_archive_253_An_artillery_division_on_a_march.jpg.html)

Auch die widrigen Straßenverhältnisse können die tapferen Männer nicht davon abhalten ihre Geschütze in Stellung zu bringen.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Die Front bei Rsotow ist der einzige Abschnitt an dem es weiter zu heftigen Gefechten kommt. Hier wechseln sich noch immer Angriffe und Gegenstöße ab und beide Parteien schenken sich nicht einen Zentimeter Boden. Dank des starkem Schneefalls können allerdings auch keine feindlichen Bomber starten und ihre Truppen unterstützen.

Im Norden haben sich die Deutschen komplett vor Borisoglebsk zurückgezogen, dadurch konnten die Verbände hier ohne Störung aufgefrischt werden.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/a9hwje4n15qk.png (http://www.pic-upload.de/view-22433314/Bild-5-Rostow-Anfang.png.html)


Auffällig ist, dass die feindlichen Panzer komplett umgruppiert werden. Diese stehen nun direkt vor Rostow.

Trotz heftiger Attacken auf die Armee, welche im Vorland von Rostow stationiert ist, gelingt es den gegnerischen Panzern nicht diese zu vernichten oder zurückzuwerfen.

Da die Panzerabwehr noch nicht bis in die vorderste Front vorgezogen werden konnte, müssen abermals die sibirischen Panzertruppen zum Angriff übergehen. Es gelingt ihnen ein deutsches Panzerkorps in die Flucht zu schlagen und das bei nur minimalen eigenen Verlusten. Allerdings war es auch kein Elite Korps.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/k8th8zqewvg.png (http://www.pic-upload.de/view-22433377/Bild-6-Rostow-Ende.png.html)


Es treffen auch noch weiter Verstärkungen an dieser Front ein. Eine weiter erfahrene sibirische Panzerabteilung wird in den nächsten Wochen unsere Verteidigung hier verstärken.

Bei der STAWKA ist man zuversichtlich das sich die Front auf ihrer jetzigen Linie stabilisiert und es zu keinen größeren Veränderungen mehr kommen wird. Immerhin hängen die Deutschen hier nun auch schon einige Monate vor der Stadt fest.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/styw7d6kllol.png (http://www.pic-upload.de/view-22433430/Red_army_party_convention_winter_war.png.html)

An einigen Orten liegt bereits eine dicke Schneedecke, aber unsere tapferen Soldaten sind bestens darauf eingestellt und vorbereitet.


Die Verteidigung von Sewastopol


Auf der Halbinsel Krim, vor Sewastopol, passiert fast gar nichts. Die rumänischen Korps greifen nicht an und die gegnerischen Bomber können nicht starten. Daher können unsere tapferen Männer in der Festung sich ein wenig Ruhe gönnen. Gefechtspausen heben die Moral ganz ungemein.

Lediglich die gewaltigen Küstengeschütze feuern pausenlos auf die feindlichen Soldaten.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/okpr5j5zml.png (http://www.pic-upload.de/view-22433474/Bild-7-Krim-Ende.png.html)


Vor Kertsch ziehen sich unsere Soldaten, nach einem Angriff, hinter die Stadt zurück. Noch ist die Front hier ruhig, allerdings wird sich dies nach dem Fall der Festung ändern. Daher bleibt zu hoffen, das sich die Besatzung noch weiter so tapfer schlägt.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach dem Durchbruch bei unsere Flugzeugtechnik vor einiger Zeit erreichten die STAWKA immer wieder Anfragen wie weit den die Militärtechnik, auch auf anderen Gebieten, bereits fortgeschritten ist.

Daher gibt es nun eine aktuelle Übersicht, aller laufenden Forschungsprojekte und dem aktuellen Stand bei den Waffen für unsere tapferen Infanteristen.

http://www7.pic-upload.de/02.03.14/yieljkvlptle.png (http://www.pic-upload.de/view-22433517/Forschung.png.html)


Mit einem endgültigen Durchbruch auf diesem Gebiet wird in kürze gerechnet. Allerdings müssen diese neuen Waffen noch in die Serienproduktion eingeführt werden.

HvS
03.03.14, 07:09
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


16. Dezember 1941 - Feindaktivitäten

Der Feind hat im Raum Leningrad unter hohen eigenen Verlusten und bei Rostow angegriffen. In der Summe läßt sich aber mit Fug und Recht behaupten, daß die Kämpfe abgeflaut sind.


22. Dezember 1941

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord beendet das Jahr mit einem unerwarteten Paukenschlag, den auch der Nordteil von Leningrad wurde eingenommen. Das verbessert die Gesamtlage merklich, denn nun werden die Truppen im Umfeld der Stadt erheblich früher für andere Aufgaben frei, als das zu erwarten gewesen wäre.
Die H.Gr. Mitte bereitet sich auf die feindl. Gegenoffensive im Osten von Orel vor.
Die H.Gr. Süd arbeitet sich trotz widrigster Witterungsverhältnisse weiter an Rostow heran.


http://imageshack.com/a/img42/4475/e4bg.png


Die Russen im Norden von Leningrad haben sich durch einen Angriff auf die deutschen Truppen selbst geschwächt, und dadurch wurde trotz heftigen Schneefalls und geschlossener Schneedecke ein konzentrierter Angriff auf die Stadt möglich. Die russischer Armee in der Stadt wird durch wiederholte Angriffe des I. und II. Panzerkorps vernichtet, und eine deutsche Division marschiert in die Stadt ein. Damit haben die feindl. Truppen im Kampfgebiet praktisch gar keine Versorgung mehr.
Auch für die H.Gr. Nord hat die frühe Eroberung sehr eine sehr erfreuliche Komponente: der Wiederaufbau der Stadt wird nun erheblich früher abgeschlossen sein. Man hat mit der Eroberung im Frühjahr gerechnet, und nun werden es einige Monate früher.
Die Finnen attackieren die im Hafen vor Anker liegende Marat und beschädigen das Schlachtschiff merklich.
Auch im Raum Wolchow gibt es gute Neuigkeiten. Durch Besetzung der Bahnlinie wurde eine weitere Division abgeschnitten, die nun dem Untergang geweiht ist.


http://imageshack.com/a/img132/7296/j4b2.jpg


Die Männer der H.Gr. Nord werden froh sein, nach vielen Monaten in Feldbefestigungen mal wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können.


Im Raum zwischen Rschew und Orel ist praktisch nichts passiert, und solange die Witterung nicht besser wird, ist auch nicht damit zu rechnen, daß die Kämpfe wieder aufgenommen werden.


http://imageshack.com/a/img41/986/z881.png


Im Norden von Rostow wird die sowjetische Armee vernichtet, die sich Anfang Dezember so tapfer gewehrt hatte. Damit stehen nun drei Panzerkorps direkt vor der Stadtgrenze, zwei weitere stehen im Rückraum bereit. Wenn der Russe nicht irgendeinen Trick aus dem Hut zaubert, wird die Stadt innerhalb der nächsten Wochen eingenommen, selbst wenn das Wetter weiter so schlecht bleibt. Beide Seiten kämpfen mit äußerster Härte, und der in dieser Schlacht den Sieg davonträgt, wird eine kleine Vorentscheidung erreichen.
Bei Woroshilowgrad wurde eine Einheit feindl. Panzerjäger gesichtet, und es zeigt sich, daß diese Einheiten sehr verwundbar für Angriffe durch Infanterie sind.


http://imageshack.com/a/img856/7300/eqb3.jpg


Der Zivilbevölkerung wäre zu wünschen, daß die Kämpfe bald beendet werden, damit sie ihn ihre Behausung zurück können, falls die noch existieren.
Die Russen kennen keine Gnade mit ihren eigenen Leuten.


In der Zeit vom 16. bis zum 29. Dezember wurden zwei feindl. Armeen vernichtet, damit sind es nun insgesamt 188 aufgeriebene feindl. Großverbände. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 90%, und alle Einheiten außer denen in Leningrad haben mindestens 90% ihrer Sollstärke, fünf haben sogar 100%.

Aktuell gibt es die Kessel von Sewastopol (zwei Einheiten) und den bei Leningrad (vier Einheiten). Desweiteren sind die beiden verbliebenen Einheiten der russischen Ostsee-Flotte in einer schwierigen Lage, denn auf Sicht von ein paar Wochen werden sie keinen Hafen zum Ansteuern mehr haben. Wenn sie östlich des Minenfeldes bleiben, werden sie von der Luftwaffe versenkt, und außerhalb wartet die Tirpitz. Man könnte getrost sagen, daß die bemitleidenswerten Schiffe in einer Art "Seekessel" sind.

Desweiteren ist noch zu bemerken, daß der russische Winter seinen Tribut fordert.


http://imageshack.com/a/img841/5664/zzap.png


Es mehren sich die Meldungen über schwerste Erfrierungen, unbrauchbares und irreparabel beschädigtes Material. Die Truppe leidet, und das wird in den nächsten Wochen nicht besser werden.


http://imageshack.com/a/img822/8581/mml2.png


Die Wehrmacht war nur ungenügend auf einen Winter in Rußland vorbereitet, obwohl doch bekannt sein sollte, daß es in Rußland im Winter kalt werden kann!



XXIV - Vor den Toren von Rostow

Was für ein Sch... Wetter! Jede Tag -20 Grad, und die Nächte sind noch viel schlimmer. Die Belastungen für die Männer und das Material sind extrem, aber irgendwie kommen wir langsam damit zurecht. Zwar gibt es bereits die ersten Ausfälle wegen Erfrierungen, aber auch das vergeht. In der Summe sich die Truppen nach wie vor in gutem Zustand und kampfbereit.

Die tapfere Sowjet-Armee, die vor knapp zwei Wochen unseren Ansturm gebremst hat, wurde nun endgültig vernichtet, und es stehen nun drei Panzerkorps vor Rostow. Die Weisung des OKH war eindeutig: Rostow muß genommen werden. Koste es, was es wollen. Wenn das Wetter wieder besser wird, werden wir relativ leichtes Spiel haben.. aber durch die aktuelle Angriffsformation sollte es sogar bei Schneefall und einem Meter Schnee möglich sein, die Stadt zu nehmen. Zwei weitere Panzerkorps stehen im Rückraum bereit, und den Angriff von fünf Panzerkorps hält auch Rostow nicht aus.

Eines Nachmittags war ich bei der Inst und wollte nach dem rechten sehen... die Männer dort leisteten Unglaubliches, und für ein paar anerkennende Worte waren sie immer dankbar.
Allerdings erwartet mich eine Überraschung.


http://imageshack.com/a/img823/7127/4e44.jpg


Es gab eine neue Version des Panzers III!

Der Feldwebel von der Inst hatte mich recht schnell aufgeklärt... Modell IIIJ mit Zusatzpanzerung und einer neuen Kampfwagenkanone, unverändert mit dem Kaliber 5cm, aber das Rohr hatte eine Länge des 60-fachen Kaliberdurchmessers. Bei 3 Metern Rohrlänge hatte die Kanone deutlich mehr Durchschlagswirkung.. das sollte gegen die russischen Panzer helfen.

"Wann bekommen wir so ein Ding?"

"Schwer zu sagen. In den nächsten Monaten werden Verluste wahrscheinlich nur noch mit den IIIJ ausgeglichen, und alle Panzer, die eine größere Wartung brauchen, gehen zur Umrüstung zurück ins Reich. Kan sein, daß Sie in ein bis zwei Monaten die neue Version haben.. vielleicht auch etwas länger."

"Je früher desto besser... danke, Herr Feldwebel."

"Keine Ursache, Herr Leutnant."

Das wäre natürlich fein.. mit mehr Panzerung und einer stärkeren Kanone hätten wir eine wesentlich besser Chance im Feld, und es würde weniger Verluste geben. Und weniger Ausfälle würde ich sehr begrüßen... das letzte halbe Jahr war wirklich schlimm genug gewesen.

Ruppich
03.03.14, 08:30
Wieder mal ein sehr schönes Update von beiden Seiten.
Die Kämpfe sind äußerst spannend und der gesamte Feldzug ist auf Messers Schneide.

Hohenlohe
03.03.14, 11:21
Ich stimme dem werten Ruppich zu, dass beide Seiten schöne Updates bieten. Jetzt scheint es sehr knapp zu werden, wenn die russische Winteroffensive kommen wird, da ja jetzt genug sibirische Elitetruppen verfügbar sind sowie PAKs...Man kann nur hoffen, dass die deutsche Panzerwaffe keine Totalausfälle erlebt. Auf deutscher Seite kommen ja die drei Panzergrenadierkorps zum Einsatz sowie offenbar ein Panzerkorps.
Ich drücke dem werten HvS die Daumen, dass im Frühjahr alles klappt mit seiner grossen Offensive...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

von Sachimos
05.03.14, 12:23
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 30. Dezember 1941



Besondere Ereignisse in dieser Runde


Der russische Winter schlägt weiter hart zu und fordert bei den Deutschen weiterhin herbe Verluste.

Nach neuesten Berichten des Geheimdienstes, wurden auch ihre Nachschublinien nachhaltig gestört und teilweise schwer beschädigt.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/hfedvffyeix1.png (http://www.pic-upload.de/view-22456283/winter.png.html)


Bei unseren Soldaten ist ein merkliches Aufatmen zu spüren, über den vorläufigen Stillstand an den meisten Fronten. Auch werden jetzt die positiven Auswirkungen, einer rechtzeitigen Vorbereitung spürbar.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/hjt3guvl1nwu.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22456293/Soldiers_of_20th_tank_brigade_near_the_field_kitchen.jpg.html)

Die Versorgung ist überall gut und die Männer sind bestens für den Winter ausgerüstet. Auch der Nachschub läuft ohne Probleme.

Auch die Verlagerung von weiteren kriegswichtigen Fabriken hinter den Ural konnte endlich abgeschlossen werden. Mit Beginn des neuen Jahres können diese, dann endlich wieder ihre Produktion aufnehmen.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/i97fwpvdxgp9.png (http://www.pic-upload.de/view-22456310/Industrie.png.html)



Verstärkungen in dieser Runde:


1 Division


Die Leningrader Front


Die Deutschen haben nun auch den Norden von Leningrad eingenommen. Dadurch sind die verbliebenen Truppenteile nun auch endgültig von jeglichem Nachschub oder Aussicht auf Rettung abgeschnitten. Auch die Finnen halten weiter ihren Druck aufrecht und greifen immer wieder an. Im Osten der Stadt erreichen die Gegner unsere Bahnlinie und kappen diese.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/7jq18fe4tepk.png (http://www.pic-upload.de/view-22456555/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


Lediglich bei Demjansk herrscht absolute Ruhe. Hier belauern sich beide Seiten, aber es gibt keinerlei Anzeichen, dass eine Partei zum Angriff übergehen wird.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/74x3fgtbcpl.png (http://www.pic-upload.de/view-22456574/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Es gelingt die Einrichtung einer Verteidigungsstellung östlich der Stadt. Mittlerweile ist auch ein HQ eingetroffen und übernimmt das Kommando über die Verbände. Auch ein Panzerkorps steht bereit und kann bei Bedarf in die Kämpfe eingreifen. Damit sollte auch hier der Vorwärtsdrang der Deutschen erst einmal gestoppt sein.

Die Rote Flotte musste aus den Häfen auslaufen. Der einzig halbwegs sichere Platz ist momentan in unserem Minenfeld am Eingang zur Bucht. Da werden die gegnerischen Schiffe nur ungern reinfahren und unsere sind halbwegs sicher.

Anmerkung: Es war nicht möglich die Schiffe per "Disband" aufzulösen. Warum ist uns nicht bekannt. Allerdings stellt sich nun die Frage was tun?


Die Mitte der Westfront


Hier passiert fast gar nichts. Die Deutschen ziehen sich leicht zurück. Vermutlich um sich auf besseren Verteidigungspositionen über den Winter einzurichten. Lediglich bei Orel ist eine Massierung gegnerischer Kräfte zu verzeichnen. Anscheinend erwartet man hier unseren Hauptangriff der Winteroffensive. In der STAWKA ist man hocherfreut über diese Meldungen.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/mqlgmsreomv2.png (http://www.pic-upload.de/view-22456614/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Die Verteidiger von Wjasma werden leicht umgruppiert. Das HQ welches sich aus Kozelsk retten konnte wird abtransportiert und wird nun bei Leningrad eingesetzt. Auch die Panzerabwehr wird in den Norden der Stadt gebracht, denn dort gibt es noch eine bekannte Stellung eines feindlichen Panzerkorps.

Bei Orel wird unser Verband leichter Panzer in Angriffsposition gebracht. Das hat mehrere Gründe.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/fnuqznw2ndae.png (http://www.pic-upload.de/view-22456632/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Dadurch soll den Deutschen auch weiterhin vorgegaukelt werden, dass unsere Hauptstoß auf Orel geführt wird. Denn auch ihre Panzer können nicht überall gleichzeitig sein und dadurch fehlen sie an anderer Stelle. Bei der STAWKA ist man hocherfreut über diese Entwicklung, denn man ist sich bewusst das die starke Verteidigung von Orel an anderen Stellen fehlen muss.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/ws6ejzvm9a26.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22456652/T-26_during_the_winter_1941-42.jpg.html)

Auch im meterhohen Schnee sind unsere Panzer einsatzbereit und hoch beweglich.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Bei Borisoglebsk hält nun auch der Winter Einzug, während bei Rostow immer noch der Schlamm regiert. Das ist auch die einzige Front an der es zu erbitterten Kämpfen kommt. Denn immer noch immer krallen sich beide Seiten in jeden Zentimeter Boden fest und weichen nicht freiwillig.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/csqd1bxnne.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22456671/RIAN_archive_607893_A_Soviet_scouting_unit.jpg.html)

Von Borisoglebsk aus, operieren Aufklärungseinheiten in alle Richtungen.

Bei Rostow attackieren die deutschen Infanteristen massiv unsere PAK-Stellung. Diese wird zwar schwer angeschlagen aber nicht vernichtet. Das Regiment kann zurückgezogen und aufgefrischt werden, das wird uns noch sehr nützlich sein.

Direkt vor der Stadt stehen nun drei feindliche Panzerkorps und bereiten sich auf einen Angriff vor. Aber bei der STAWKA ist man nicht bereit das einfach so hinzunehmen.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/g9rke5sctm1i.png (http://www.pic-upload.de/view-22456698/Bild-5-Rostow-Anfang.png.html)


Zwar wird der Platz zum manövrieren immer enger, aber noch sind unsere Verbände nicht geschlagen. Alle gegnerischen Panzerkorps haben nicht ihre volle Stärke, während bei uns mehrere frische Armeen und ein sibirischer Panzerverband bereitstehen.

Es wird ein Angriff befohlen, welcher einen unglaublichen Erfolg erzielen kann. Nach Vorbereitung durch die Artillerie und mehrfachen Angriffen unserer tapferen Soldaten, können die Panzer den entscheidenden Schlag führen und das erste deutsche Panzerkorps vernichten. Ob es sich dabei um einen höchstdekorierten Eliteverband handelte, war leider nicht mehr feststellbar.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/7f1l5pz2kb1x.png (http://www.pic-upload.de/view-22456752/Bild-6-Rostow-Ende.png.html)


Auch die weiteren Berichte sprechen eine deutliche Sprache. Ein weiteres Korps deutscher Panzer muss sich schwer angeschlagen zurückziehen und auch eine Einheit rumänischer Infanterie wird stark dezimiert.

Bei Woroshilowgrad kommt es ebenfalls zu einer Überraschung die Armeen können einem deutschen Infanteriekorps ordentlich zusetzen, aber es reicht nicht für dessen Vernichtung. Daher kommen jetzt die Reserven zum Einsatz. Ein Regiment Fallschirmjäger wurde, extra für einen solchen Fall, in Reserve gehalten und kommt nun zu Zug. Nach dem Absprung gelingt es ihnen den Gegner den Todesstoß zu geben und vollständig aufzureiben.

Damit sollte den Deutschen klar geworden sein, das Rostow nicht einfach zu nehmen ist.


Die Verteidigung von Sewastopol


Auf der Halbinsel Krim passiert nicht viel. Auch hier lähmt das Wetter fast jede Bewegung. Lediglich die schwere Artillerie beschießt weiter die Rumänen und fordert einige Opfer, aber alles in allem bleibt es ruhig.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/ucsk6vvxje61.png (http://www.pic-upload.de/view-22456867/Bild-7-Krim-Ende.png.html)


Bei Kertsch wird eine frische Division Infanterie westlich der Stadt positioniert um die Verbündeten der Deutschen weiterhin zu beschäftigen. Es wird wohl noch bis zum Frühling dauern, bis sich hier große Bewegungen abzeichnen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Bestimmt haben sich die Neuigkeiten der Schlacht bei Rostow schon wie ein Lauffeuer unter unseren tapferen Soldaten herumgesprochen. Aber dennoch ist man im Oberkommando der Meinung das eine offizielle Information notwendig ist.

In einem heldenhaften Abwehrkampf gelang es unseren Truppen, den Deutschen schwere Verluste beizubringen. Unter anderem wurde ein feindliches Panzerkorps vernichtet.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/zgvxosadwzvr.png (http://www.pic-upload.de/view-22456887/verluste.png.html)


Damit ist bewiesen das die feindlichen Panzer nicht unverwüstlich sind. Möge dies ein leuchtendes Vorbild für alle Soldaten an allen anderen Fronten sein.


Auch unsere Verluste sind geringer geworden, wie sich aus einer aktuellen Grafik ergibt. Damit sind erstmals wieder Kapazitäten frei geworden, um neue Verbände aufzustellen und wichtige Forschungsprojekte zu starten.

http://www7.pic-upload.de/05.03.14/5ku94i1548kc.png (http://www.pic-upload.de/view-22456916/mpp.png.html)


Möge auch dies ein Ansporn für alle Frontkommandeure sein, die Verluste weiterhin gering zu halten und dem Feind teuer bezahlen zu lassen für seinen Überfall auf unser Vaterland.

Hjalfnar
05.03.14, 12:38
Glückwunsch zur ersten Panzervernichtung! Das ist tatsächlich eine Überraschung und ein schmerzhafter, wenn auch temporärer Schlag für den werten HvS. Trotzdem ein wichtiger Erfolg für die Moral.^^ Wir sind gespannt, denn gerade bei Rostow hätten Wir einen kleinen Sieg wie diesen zuletzt vermutet.

Accoma
05.03.14, 12:46
@ von Sachimos:
Lt. Handbuch können naval units nicht aufgelöst werden.

Duke of York
05.03.14, 13:01
Glückwunsch zu dem grandiosen Erfolg, werter von Sachimos. :prost:


Falls Ihr übrigens irgendwann plant, Eure Luftwaffe einzusetzen, platziert diese möglichst frühzeitig halbwegs in Frontnähe direkt neben ein HQ und stellt sie auf Modus "G". So können sie ein paar Runden Supply tanken und kämpfen dadurch wesentlich effektiver.

Hohenlohe
05.03.14, 16:08
Gratuliere zu diesem Erfolg, werter von Sachimos...jetzt könnt ihr ja eure Winteroffensive starten...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
05.03.14, 16:19
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30. Dezember 1941 - Feindaktivitäten


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Die Winteroffensive der Russen zeichnet sich ab. Es bleibt abzuwarten, wieviele Truppen noch kommen werden.


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Plötzlich steigende Temperaturen ermöglichen den Russen eine umfassende Offensive. Der Feind erkauft sich diesen Erfolg mit überproportional hohen Verlsuten, und auch die eingesetzten sibirischen Panzerkorps erleiden heftige Verluste. Der Weg nach Rostow ist nun frei. Schließlich sind noch drei deutsche Panzerkorps in diesem Frontabschnitt auf der Lauer.


http://imagizer.imageshack.us/v2/1600x1200q90/809/3n34.png


Die Verluste sind schmerzhaft, aber der Opfergang des VI. Panzerkorps wird von entscheidender Bedeutung für den Fortgang der Schlacht um Rostow sein.


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Das aufgeriebene VI. Panzerkorps wird umgehend neu aufgestellt. Ab dem 8. März 1942 wird es wieder in die Kämpfe eingreifen.


7. Januar 1942

Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord setzt das Ausputzen des Kessels fort, und bei Wolchow wird eine geschlossene Frontlinie gebildet.
Bei der H.Gr. Mitte ist eine Offensive der Russen im Raum Orel/Kursk abzusehen. Vorbereitungen wurden bereits seit geraumer Zeit getroffen.
Die H.Gr. Süd nimmt Rostow ein und bringt dem Feind große Verluste bei.


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Der Kessel wird nach und nach eingedrückt, und Erfahrung der Finnen im Winterkampf macht sich bemerkbar.
Die beiden russischen Kriegsschiffe suchen das Weite. Bei gutem Wetter wird die Luftwaffe sie schon finden.
In Anbetracht der Witterung ist der Zustand der H.Gr. Nord als sehr gut zu bezeichnen.


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Die restlichen Feindkräfte im Kessel werden einfach verheizt, das russische Oberkommando läßt seine Leute einfach so sterben.


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Die sowjetische Winteroffensive findet am erwarteten Punkt statt: zwischen Orel und Woronesch.
Die deutschen Truppen sind vorbereitet und eingegraben. Je nach Entwicklung des Angriffs stehen neben den sieben Infanteriekorps bei Kursk und Woronesch zwei Panzerkorps bereit, die im Bedarfsfall nach Südosten beordert werden können. Desweiteren wartet ein weiteres Panzergrenadierkorps in Berlin auf seinen Einsatzbefehl, und zur Not könnten Kräfte aus dem Raum Rostow verlegt werden, wenn die dortige Verteidigungslinie ausgebaut ist.
Nahezu alle deutschen Einheiten sind eingegraben, und bei der aktuellen Witterung sind die Offensivkapazitäten der Roten Armee beschränkt. Für den unwahrscheinlichen Fall guten Wetters hat das OKH bereits eine Gegenoffensive geplant. Wenn die Russen nicht noch deutlich mehr Truppen auffahren, dann wird die Winteroffensive nicht allzu erfolgreich werden. Wie auch bei den Kämpfen um Rostow wird die Witterung eine entscheidende Rolle spielen. Wenn die Russen bei ihren Angriffen schlechtes Wetter haben, dann wird ihnen kein Erfolg beschieden sein.


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Die Wehrmacht paßt sich langsam an die Witterung an.


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Die Rumänen versuchen einen weiteren Angriff auf Sewastopol, scheitern aber zum dritten Mal denkbar knapp. Am Anfang sah es so aus, als ob die Stadt endlich fallen würde, aber die letzten zwei Angriffe sind sehr schlecht gelaufen und haben weniger Schaden angerichtet, als zu erwarten gewesen wäre.


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Das verhältnismäßige gute Wetter, welches den russischen Angriff ermöglicht hat, hat es auch der H.Gr. Süd erlaubt, einen Gegenschlag zu führen. Wenn auch die deutschen Verluste sehr schmerzhaft waren, so wiegen die der Russen noch viel schwerer, was entscheidend für die Erfolg der Offensive war.
Von den 16 sichtbaren Einheiten der Russen sind drei HQs oder Artillerie, die nicht für den direkten Kampfeinsatz bestimmt sind. Von den restlichen dreizehn Kampfeinheiten sind sechs schwer und weitere fünf leicht beschädigt, lediglich zwei Einheiten befinden sich auf Sollstärke. Die Russen haben bei der Schlacht um Rostow erhebliche Verluste davongetragen.
Es ist zu beachten, daß sich auch im Raum Kharkov und Stalino die schlimmsten Verluste für die Russen erst nach dem Fall der Stadt und der damit einhergehenden Verschlechterung der Versorgung entstanden sind. Hier in diesem Frontabschnitt ist der Sachverhalt allerdings anders, denn der Hafen von Rostow ist noch in russischer Hand.
Um dem Feind die Lage klarzumachen, hat das OKH ein frisches Korps Panzergrenadiere sowie ein Infanteriekorps nach Woroshilowgrad verlegt. Es befinden sich somit vier Panzerkorps, das Panzergrenadierkorps sowie zwölf Infanteriekorps vor Ort, eine deutliche zahlenmäßige und operative Übermacht. Desweiteren fällt Rostow als Anlandepunkt für Verstärkungen aus, diese müssen nun nach Kropotkin oder Morozowsk geschickt werden.
Ziele für die nächsten Wochen sind der Ausbau der Don-Donets-Linie (momentan bei ca. 50%) und die Gewinnung der Kontrolle über den Hafen von Rostow, um die Nachschubsituation der Roten Armee zu schwächen.
Die weitere Entwicklung wird von Witterung abhängen. Falls die Russen gutes Wetter haben, dann wagen sie vielleicht trotz des wenig vorteilhaften Kräfteverhältnisses einen Gegenangriff. Falls die H.Gr. Süd gutes Wetter haben sollte, dann wird es ein Blutbad für die Russen geben.



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Die Stadt Rostow selbst wurde vom X. Panzerkorps erobert, welches sich auch schon maßgeblich an der Eroberung von Dnjepropetrowsk und Stalino beteiligt hat. Die Verdienste dieser Einheit sind exorbitant.


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Im Herbst hat die Bevölkerung von Rostow in mühseliger Arbeit Befestigungen aufgebaut, und nun dürfen sie sie wieder beseitigen. So ist der Krieg.


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Die Truppen leiden nach wie vor unter der Witterung, Erfrierungen und nicht mehr verwendbares Material sind an der Tagesordnung.


In der Zeit vom 30. Dezember 1941 bis zum 14. Januar 1942 wurden drei feindl. Einheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps und zwei Armeen. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt trotz der Vernichtung des VI. Panzerkorps bei 73%.
An den Kesseln hat sich nichts geändert, es befinden sich nach wie vor im Raum St. Petersburg vier und im Raum Sewastopol zwei Einheiten in nicht allzu hoffnungsvoller Lage.


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Die deutschen Verluste sind überschaubar und konnten allesamt unter Einbeziehung von Resten der Einheit wieder aufgestellt werden. Wenn am 8. März 1942 das VI. Panzerkorps wieder aufgestellt wird, dann werden alle zerschlagenen Einheiten wieder aktiv sein.


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Bisher kann man mit dem Verlauf des Krieges relativ zufrieden sein. Die Russen sind zwar nicht vernichtet, aber die Position der Wehrmacht ist vorteilhaft.


Kapitel XXV – Finale in Rostow

Es passierte praktisch ohne Vorwarnung. Erst gab es tagelang den schlimmsten Frost, den man sich vorstellen kann, und wir hatten etliche Verluste an Mensch und Material, ohne daß es zu einer Feindberührung kam. Dann wurde es schlagartig wärmer, und die Schneedecke taute auf.. und das, obwohl es vereinzelt weiter schneite. An das Wetter hier in der der Gegend werde ich mich wohl nie gewöhnen. Wir hatten keinerlei Befestigungen angelegt, das war in dem vormals gefrorenen Boden nicht möglich gewesen.

Und im praktisch schlechtestmöglichen Moment wurde gemeldet, daß sich ein Angriff der Russen zusammenbraut. Zuerst wurden wir aus dem Stadtgebiet von russischer Infanterie angegriffen, aber Schäden waren gering.

Dann kam eine Durchsage von Hauptmann Mützel, die ich so schnell nicht vergessen werde.

„Achtung, Männer... wir haben ein Problem. Aus dem Osten nähert sich ein feindliches Panzerkorps. Und des ist nicht der übliche Mischmasch aus Leichten Panzern, sondern eine reguläres, erfahrenes und gut ausgestattes Panzerkorps, das seit Jahren eingespielt, erfahren und ausgeruht ist. Es sei ganz deutlich erwähnt: das ist ein härterer Gegner als in den ersten Kriegsmonaten, und wir sind nur bedingt einsatzfähig. Macht Euch zur Verteidigung bereit, Verteidigungsmuster 2C.“

Das bedeutete einen tief gestaffelten Fächer, der mit den umliegenden Kompanien überlappte, um mögliche Durchbrüche zu verhindern. Zum ersten Mal in diesem Krieg nahmen wir eine solche Formation ein... zum ersten Mal wurden wir von einem zahlenmäßig überlegenen Feind angegriffen. Wir waren in der Defensive.

Die feindlichen Panzer stürmten heran, und es waren einige T34 dabei, die wir nur schwer abschießen konnten. Im Gegenzug gelang den Russen ein Treffer nach dem anderen. Erst erwischte es Rehm’s Panzer, aber ich konnte sehen, daß einige Soldaten den brennenden Panzer verließen. Kurze darauf explodierte der Panzer von Jung, und ich habe nicht mal gesehen, was passiert war. Kaller bekam einen Treffer in die Ketten und war manövrierunfähig. Aber es gelang uns, die Linien zu halten, und die Russen zogen sich zurück.

Im Funk war einiges los, das Korps wurde durch die Mangel gedreht. Und dann geschah etwas schier Unglaubliches:

„Achtung, Männer... hier spricht General Weidmann, Kommandierender General des VI. Panzerkorps. Nur um eventuellen Mißverständnisse vorzubeugen: es wird keinen Rückzug geben. Es wurde von allerhöchster Stelle angeordnet, daß wir keinen Milimeter Boden preisgeben. Die letzten Wochen waren ein stetiger Wechsel von Angriffen der Wehrmacht und den verbündeten Truppen, und ein paar Tagen später haben die Russen wieder zurückgeschlagen, und es ist nichts passiert. Wenn wir in diesem Stil weitermachen, sitzen wir in ein paar Monaten noch hier herum. Der Feind greift an, und wir werden kämpfen. Wir werden die Stellung behaupten und dem Feind dermaßen hohe Verluste beibringen, daß wir im Gegenzug die Stadt einnehmen können. Und ich möchte kein Weheklagen höre, der Deutsche Soldat hat zu kämpfen und nicht zu murren! Das ist es, was uns unserem Feind überlegen macht!

Jeder hat zu kämpfen, niemand drückt sich!

Ausführung!“

Nun gut, das war unmißverständlich.

Und der nächste Angriff der Russen ließ nicht lange auf sich warten. Scheinbar hatten die Russen irgendwo eine unerschöpfliche Quelle für Panzer, es war praktische dieselbe Anzahl wie beim ersten Angriff, obwohl es auch beim Feind hohe Verluste gab.

Wir eröffneten das Feuer und konnten einige Russenpanzer abschießen, aber es waren einfach zuviele. Kaller’s Panzer fing Feuer, und er ließ seine Männer ausborden. Feuchtinger bekam mehrere Treffer ab, aber sein Panzer konnte noch schießen.

Dann meldete sich Schmitt, der Zugführer vom II. Zug.

„Herr Leutnant, der Feind bricht durch. Was sollen wir tun?“

„Sie haben doch den General gehört.. solange wir vom Hauptmann nichts anderslautendes hören, haben Sie die Stellung zu halten.“

„Herr Leutnant, einen Hauptmann gibt es nicht mehr. Ich habe in meinem Zug nur noch einen Panzer, und der III. Zug hat wahrscheinlich auch aufgehört zu existieren. Das ist doch Wahnsinn! Im Süden und im Norden fahren die Russen einfach an uns vorbei... was soll es denn bringen, wenn wir hier rumstehen und sterben?“

„Gut, ich habe verstanden. Warten Sie, ich nehme das in die Hand.“

Also gut... alle Sinne beisammen. Die Kompanie bestand mutmaßlich aus drei Panzern, und wir wurden umzingelt. Einfach so zu sterben machte keinen Sinn, wir konnten die Russen nicht weiter aufhalten.

„Achtung, an alle! Hier spricht Leutnant Eisner! Ich übernehme hiermit den Oberbefehl über die Kompanie und befehle eine Rücknahme der Stellung auf die HKL im Westen. Dort wartet unsere Infanterie, und von dort aus werden wir den Kampf fortführen. Wer ist noch vom III. Zug da?“

Im Äther herrschte Schweigen.

„Herr Leutnant, hier ist der Gefreite Link. Unser Panzer brennt und kann weder schießen noch fahren.“

„Nehmen Sie alle Männer, die sie finden und ziehen Sie sich nach Westen zurück. An alle anderen: Rückwärtsgang rein und langsam nach Westen, dabei aber den Kampf mit dem Feind fortführen. Die wollen uns umgehen, vielleicht können wir das ausnutzen.“

Schmitt war nicht weit von uns entfernt, und nach einigen Minuten hatten wir eine Art Formation aufgebaut, die sich kämpfend nach Westen zurückzog. Es gelang uns tatsächlich, den ein oder anderen Panzer abzuschießen, aber auch die Russen hatten Erfolg. Feuchtinger‘s schwer gebeutelter Panzer hatte seine Kanone verloren, und dann gaben auch die Ketten den Geist auf.

„Feuchtinger, ausborden und ab nach Westen!“

„Zu Befehl, Herr Leutnant!“

Ich mußte mit ansehen, wie Feuchtinger’s Männer von den Russen mit MG-Feuer beharkt wurden. Das gab sicherlich Verluste.

„Schmitt, nun sind nur noch wir beide übrig. Bis zur HKL ist es nicht mehr weit... hoffentlich packen wir es!“

„Noch zwei Kilometer, Herr Leutnant... könnte klappen!“

In mir regte sich sowas wie Hoffnung, aber das währte nicht lange. Vor uns tauchte ein T34 auf, und der wollte nicht an uns vorbei... der wollte Beute. Seine 76mm-Kanone feuerte, verfehlte uns aber knapp. Unser Schuß traf die Frontpanzerung, richtete aber keinen Schaden. Der T34 feuerte wieder, und es gab einen großer Blitz........

Admiral Hipper
05.03.14, 16:27
Na da wollten Wir dem edlen Sachimos gerade zum schönen Erfolg bei Rostow gratulieren und auch vor dem zu befürchtenden Gegenschlag vom werten HvS warnen und da kommt schon dessen Update.:D:eek:

Stupor Mundi
05.03.14, 18:50
Oh, das war es dann wohl mit Berichten von Leutnant Eisner. Schade.:( Aber ein Gutes hat sein Tod doch: er kann wenigstens nicht wegen Ungehorsams vors Kriegsgericht gestellt werden. ;)
Dann mal auf in den Kampf, bald sind die Deutschen auch in Sotschi bei den Winterspielen. ;)

Admiral Hipper
05.03.14, 19:56
Wofür sind eigentlich die Alliierten (UK/USA) in dem Szenario? Später für Italien?

Ruprecht I.
05.03.14, 21:33
Oh, das war es dann wohl mit Berichten von Leutnant Eisner. Schade.:
Quark.
Er und seine engste Entourage bekommen Fronturlaub bis zur Neuaufstellung.
Schließlich wird die Story um den Ärger mit der Mörderbande vom SD nicht so eben weggewischt. Insoweit erachten Wir Sharpes Storybeitrag auch nicht als kanonisch. Den Sehnengeschädigten werden wir nochmal sehen. Die Schlimmsten überleben immer.

Hjalfnar
05.03.14, 22:21
Außerdem ist das doch eine Art Tagebuch...wie soll er die Zeilen geschrieben haben, wenn er tot war? HÄ? :D

Hohenlohe
05.03.14, 22:42
Der werte HvS hat mich echt überrascht mit der Einnahme von Rostow und der massiven Truppenansammlung dort. Der edle von Sachimos hat im werten HvS einen äusserst würdigen Gegner gefunden, der schon jetzt besser dasteht als die historische Wehrmacht...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::fecht:

Sharpe
06.03.14, 20:33
Herzlichen Glückwunsch an beide Feldherren!
Zwar ist die Vernichtung des ersten feindlichen Panzerkorps nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber steter Tropfen...!
Mit dem Fall von Leningrad und Rostow sind die Vorsaussetzungen für '42 sehr gut! Der werte Sachimos wird sich warm anziehen müssen, wenn das Wetter wieder besser wird!
Und weils so schön war: das 11. Gebot der Kriegsführung: Eine Armee marschiert auf ihren Mägen... und Lebern! :gluck:

gez Sharpe :prost:

HvS
06.03.14, 22:48
Werter Admiral Hipper,

was heißt hier "befürchteter Gegenschlag"? Haltet Ihr etwa für die Russen? :D
Aber im Ernst: es war sowohl uns als auch dem werten von Sachimos klar, daß es bei gutem Wetter um Rostow geschehen ist, deswegen hat sich unser geschätzter Gegner auch solche Mühe gegeben, uns von der Stadt fernzuhalten. Und wir möchte an dieser Stelle nochmal betonen, daß er das exzellent gemacht hat. Wenn er an der ein oder anderen Stelle taktisch nur ein bißchen weniger gut gespielt hätte, wäre die Stadt 2-3 Turns früher gefallen. Unser Plan (Antäuschen vor Moskau, Konzentration auf die Flügel) ist voll aufgegangen, aber dazu später mehr.

Dann zu Eurer Frage: die Alliierten sind hauptsächlich zu Modellierung von Italien gedacht. Wie das genau abläuft, wissen wir nicht.. aber wir werden es erfahren. Unseres Wissens nach finden da aber keine "echten" Kämpfe statt.


Werter Stupor Mundi, werter Ruprecht I., werter Hjalfnar,

es dürfte wohl keine Überraschung sein, daß die Geschichte um Eisenhans und das VI. Panzerkorps weitergehen wird... aber wie das genau sein wird: Abwarten!


Werter Hohenlohe,

als Überraschung war das aber nicht gedacht... wir hatten es lange genug gepredigt: einmal gutes Wetter, und die Stadt ist uns. Und wenn im letzten Turn noch Schnee gelegen hätte, dann hätten wir sie wieder nicht bekommen! :(



Werter Sharpe,

und immer schön aufpassen, daß es nicht Euer Panzerkorps erwischt! :D



http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


Werte Audienz,

da mit dem 25. Zug das Jahr 1941 geendet hat, halten wir es für angebracht, eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen.

I. Was war geplant

Wie wir schon mehrfach angedeutet haben, bestand unsererseits von Anfang ein Gesamtplan, den wir im Grunde zur Bekämpfung des hinterlistigen und garstigen Ratnik gefaßt hatten. Der Gegnerwechsel auf den werten von Sachimos hat keinerlei Änderungen bewirkt, denn wir halten unseren Plan für gut. Das Spiel ist zu allererst ein mathematisches, denn wer die meisten MPPs hat, der gewinnt. Allerdings kommt es auch ein bißchen darauf an, seinen Gegner in die Irre zu führen, was uns relativ gut gelungen ist.

Nach der Analyse unseres Spiels gegen den GröFrunSaZ haben wir mehrere Punkte gefunden, die wir für seine Niederlage verantwortlich machen. Motorisierung der Wehrmacht, Bau der Strategischen Bomber, zu späte Aufrüstung der Rumänen, falsche Nutzung von HQs.. das wollten wir nicht wiederholen. Die Niederlage des von hoch geschätzen GröFrunSaZ war nämlich sehr deutlich, viel zu schnell und mit Pauken und Trompeten. Wir haben uns dann gefragt, ob wir so toll gespielt haben, und diese Frage ließ sich recht schnell beantworten: nein, das haben wir nicht. Wir haben zwar kaum Fehler gemacht, aber Jörg hat sich durch das Zusammenwirken mehrerer Fehlereinschätzungen quasi selbst besiegt, da mußten wir gar nichts machen. Und das größte Problem haben wir noch gar nicht thematisiert: die MPPs. In 1943 hatten wir deren 700, Jörg hatte nur 300 und konnte nicht mal seine Einheiten auffrischen, geschweige denn verlorene Einheiten wieder aufstellen.

Uns dünkte also: wir brauchen MPPs, und die bekommen wir nur, wenn wir sie den Russen wegnehmen. Jörg hat weder Orel noch Kursk, Kharkov oder Stalino bekommen, und die daraus resultierenden MPPs sind das Zünglein an der Waage. Deswegen lag unser Hauptaugenmerk von Anfang an auf diesen Städten. Rostow war ein mögliches Sahnehäubchen, weil es das Tor zum Kaukasus ist und den werten Sachimos in ein strategisches Dilemma stürtz (seine Front wird zu lang), mit dem wir nicht unbedingt gerechnet haben, und wir haben es in 1941 ja auch nicht bekommen. Soviel zur Planung, und daher kam auch der Kräfteansatz.. 2 PK bei der H.Gr. Nord, 2 bei der H.Gr. Mitte und 6 bei der H.Gr. Süd.

II. Was wurde erreicht

Unser Plan ging besser auf als erwartet. Die frühe Angliederung des VI. PK an die H.Gr. Süd und die Aufrüstung der Rumänen war nur dazu gut, all diese Städte zu bekommen, und es hat funktioniert. Rostow hat auch geklappt, wenn auch mit Verzögerung. Sewastopol war auch nicht geplant (wenn wir die Rumänen mit nach Osten hätten marschieren lassen, dann wäre Rostow im November schon gefallen), aber wir konnten die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Normal hätten wir es auch bekommen, aber die Würfel waren gegen uns. Wir wollen uns nicht beklagen, wir möchten diese Entscheidung nur verständlich machen, denn im Nachhinein könnte man den Angriff auf Sewastopol auch als Fehler betrachten, was wir aber trotz des einstweiligen Scheiterns nicht so sehen.

Leningrad war nicht geplant, es hat sich erst ergeben, als wir Anfang September schon vor der Stadt standen. Die schnelle Einnahme ist zweimal denkbar knapp mißglückt, aber auch hier gab es ene Art ausgleichende Gerechtigkeit, denn durch das Würfelpech unseres werten Gegners haben wir die Stadt trotzdem bekommen.

Bei der H.Gr. Mitte war uns nur Orel wichtig, und das hatten wir schon im September. Im Grunde war es hier bedeutungslos, wo wir zum Stehen gebracht werden... es war nie geplant, bis nach Moskau zu kommen.

Strategisch gesehen ist unser Plan aufgegangen. Taktisch gesehen hat es auch geklappt, denn wir hatten uns vorgenommen, abseits der oben erwähnten Städte den Feind zu vernichten und nicht Raum zu erobern.. wir wollten die Rote Armee nachhaltig schlagen und deswegen viele Einheiten unter Supply 5 vernichten, was sehr gut geklappt hat. Exemplarisch sind die Kämpfe in der östlichen Ukraine und bei Kozelsk, wo wir dem Feind erheblich mehr Schaden zugefügt haben als umgedreht. Uns war von vornherein klar, daß die Russen angreifen, sobald sie uns für lokal schwach halten (der werte von Sachimos spielt hier sehr authentisch), und deswegen haben wir unsere Stärke bei Orel und Kozelsk etwas verschleiert, damit die Russen angreifen.. und das haben sie.. und es war sehr teuer. Damit meinen wir nicht die aktuell ablaufende Winteroffensive (die wird begrenzten Erfolg haben), sondern sie erste russische Offensive im Raum Orel im Herbst, die unter hohen Verlusten gescheitert ist, weil die Russen zu wenig Supply hatten.

Eine Sache, auf die wir relativ stolz sind, war unser Vorgehen bei Kharkov... anstatt Kursk, Kharkov und Stalino simultan anzugreifen, haben wir unsere Kräfte auf Kharkov konzentriert und damit die Feindkräfte in Kursk und Stalino ein Weile untätig rumstehen lassen, während die Einheiten in Kharkov durch den Fleischwolf gedreht wurden. Wir betrachten das im Nachhinein als die beste Entscheidung des bisherigen Spiels, denn dadurch wurde die Umfassung von Stalino und Kursk im Osten (und damit die Vernichtung vieler Feindeinheiten auf Low Supply) erst möglich.


III. Was bedeutet das? Ist das Spiel schon entschieden?

Definitiv nicht. Wir haben aktuell durch Leningrad leichte Vorteile, aber auch einen Nachteil: unsere Truppen im Süden sind immer noch im Kampf und können sich nicht ausruhen. Der Designer der Kampagne, Al Sousa, empfiehlt in seinem Ratgeber, sich Ende Oktober vom Feind zu lösen und eine sichere Position zu beziehen, weil sich sonst Moral und Bereitschaft der Einheiten nicht regenerieren. Das wird bei uns so sein, und das müssen wir für unsere Offensive in 1942 einplanen.. die wird weniger kraftvoll ausfallen.

Davon abgesehen ist es so: die Städte von Orel bis Stalino mußten wir einnehmen, sonst könnten wir schon aufgeben. Leningrad und Rostow waren Zugaben, die wir irgendwo auch brauchen... naja, sagen wir mal, eins von beidem wäre nötig gewesen, um eine ausgeglichene Lage zu haben. Nun haben wir beides, und deswegen sind wir leicht im Vorteil, aber wirklich nur leicht. Trotzdem muß unser Schlag in 1942 sitzen, sonst wird der werte von Sachimos diesen leichten Vorteil haben.

Wir können jedem Betrachter versprechen: hier ist noch gar nicht entschieden... es wird eher entscheidend sein, wann unser Gegner unseren Plan für 1942 erkennt und welche Strategie er sich dagegen einfallen läßt. Was bisher passiert ist, kann man mit dem Verlust von ein paar Bauern beim Schach vergleichen.. momentan haben wir vielleicht ein oder zwei Bauern mehr auf dem Feld, aber das war's.

* * *

Dann möchten wir noch etwas klären: die Struktur des Streitkräfte der Achsenmächte. Unser Gegner vergleicht zuweilen mal die Anzahl der Einheiten miteinander, die auf dem Spielbrett stehen, und wir wollen das nun mal etwas besser differenzieren. Die bloße Anzahl sagt relativ wenig aus, wir in der Folge deutlich werden wird, nämlich bei der

Gliederung der Wehrmacht und der verbündeten Truppen

Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die aktuellen Standorte und Kommandeure der Truppe per 31. Dezember 1941 unter die Lupe zu nehmen. Dies sind im Einzeln


Generaloberst Ernst Busch
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Busch_%28Offizier%29

http://imageshack.com/a/img43/7460/f5dl.jpg

Stationiert in: Luga
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Koordination der Luftstreikräfte der H.Gr. Nord
Unterstellte Einheiten:

I. Fliegerkorps
II. Fliegerkorps
Luftflotte I (StuKa)
Luftflotte II
Luftflotte III
83. ID


Generaloberst Georg von Küchler
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_K%C3%BCchler

http://imageshack.com/a/img835/8957/v89h.jpg (http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_K%C3%BCchler)


Stationiert in: St. Petersburg
Erfahrung: Elite
Aktuelle Aufgabe: Abschluß der Einnahme von Leningrad
Unterstellte Einheiten:

I. PK "Sharpe"
II. PK "Werth"
90. Schwere Artillerie
2. Schwere Artillerie
65. ID
22. ID


Generaloberst Hermann Hoth
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hoth

http://imageshack.com/a/img853/6480/kwlv.jpg (http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hoth)

Stationiert in: Kirischi
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Etablierung einer geschlossenen Frontlinie bei Kirischi und damit Vorbereitung einer Offensive auf Wolchow
Unterstellte Einheiten:

XXVI. AK
XXVIII. AK
XXXVIII. AK
206. ID
62. ID


Generaloberst Erich Hoepner
http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Hoepner

http://imageshack.com/a/img268/1669/iho0.jpg

(http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Hoepner)Stationiert in: Nowgorod
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Sicherung von Nowgorod
Unterstellte Einheiten:

I. AK
II. AK


Generalfeldmarschall Günther von Kluge
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_von_Kluge

http://imageshack.com/a/img853/7021/qhpp.jpg

(http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_von_Kluge)Stationiert in: Raum Nelidowo
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Beibehalten der Stellungen vor Rschew, Vorbereitungen der Umschließung von Wjasma
Unterstellte Einheiten:

V. PK
V. AK
9. AK
10.AK
23. AK


Generaloberst Adolf Strauß
http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Strau%C3%9F

http://imageshack.com/a/img842/539/d2dq.jpg

(http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Strau%C3%9F)Stationiert in: Raum Safonowo
Erfahrung: Elite
Aktuelle Aufgabe: Einnahme von Wjasma
Unterstellte Einheiten:

VII. AK
VIII. AK
XXXXIII. AK
L. AK


General der Infanterie Carl-Heinrich von Stülpnagel
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl-Heinrich_von_St%C3%BClpnagel

http://imageshack.com/a/img834/5625/eh7s.jpg

(http://de.wikipedia.org/wiki/Carl-Heinrich_von_St%C3%BClpnagel)Stationiert in: Nördlich von Brjansk
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Bereitstellung von Nachschub für die im Raum Wjasma kämpfende Truppe
Unterstelle Einheiten:

keine


Generaloberst Heinz Guderian
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Guderian

http://imageshack.com/a/img401/1221/voj4.jpg
(http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Guderian)
Stationiert in: Kozelsk
Erfahrung: Elite
Aktuelle Aufgabe: Verteidigung von Orel und Kozelsk gegen die Russen, Vorbereitung der Umschließung von Wjasma
Unterstelle Einheiten:

III. PK
VII. PK
XXXXII. AK
XXXXIV. AK
LIII. AK
LXXIII. AK
Jeanne d'Arc ID


Generalfeldmarschal Walter von Reichenau
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_von_Reichenau


http://imageshack.com/a/img203/3711/80m5.jpg

Stationiert in: Kursk
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Verteidigung von Kursk
Unterstelle Einheiten:

VI. AK
XVII. AK
XX. AK
268. ID


Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_von_Rundstedt


http://imageshack.com/a/img199/6353/pcwa.jpg

Stationiert in: Woronesch
Erfahrung: Veteran
Aktuelle Aufgabe: Verteidigung von Woronesch
Unterstelle Einheiten:

XII. AK
XXXV. AK
LII. AK
LIV. AK


Generaloberst Ewald von Kleist
http://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_von_Kleist_%28Offizier%29

http://imageshack.com/a/img841/2087/ntc2.jpg

(http://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_von_Kleist_%28Offizier%29)Stationiert in: Markowka
Erfahrung: Elite
Aktuelle Aufgabe: Bewachung von Markowka, logistische Unterstützung von Kursk und Woroshilowgrad
Unterstellte Einheiten:

XXXIV. AK


Generaloberst Eugen von Schobert
http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_von_Schobert

http://imageshack.com/a/img809/7053/zuws.jpg
(http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_von_Schobert)
Stationiert in: Woroshilowgrad
Erfahrung: Elite
Aktuelle Aufgabe: Einnahme der Stadt Rostow, Beseitigen des sowjetischen Widerstand um die Stadt herum, Einnahme der Don-Donets-Stellung
Unterstellte Einheiten:

IV. PK
VIII. PK
IX. PK
X. PK
1. PGK
IV. AK
XI. AK
XXIX. AK
XXX. AK
LI. AK
LVI. AK
LXXX. AK
Slowakisches Exp. Korps
drei ungarische Infanteriekorps
ein rumänisches Infanteriekorps


Generaloberst Gustav Hautzinger
http://de.wikipedia.org/wiki/Guszt%C3%A1v_J%C3%A1ny

http://imageshack.com/a/img534/9542/dn2o.jpg
(http://de.wikipedia.org/wiki/Guszt%C3%A1v_J%C3%A1ny)
Stationiert in: Stalino
Erfahrung: *hüstel*
Aktuelle Aufgabe: logistische Unterstützung des Luftwaffenkräfte der H.Gr. Süd
Unterstellte Einheiten:

III. Fliegerkorps
IV. Fliegerkorps
Luftflotte VII (StuKa)
ital. Bomberverband "Stormo"


Italo Gariboldi
http://de.wikipedia.org/wiki/Italo_Gariboldi

http://imageshack.com/a/img577/572/o5qf.jpg

Stationiert in: Melitopol
Erfahrung: nikse västeht
Aktuelle Aufgabe: logistische Unterstützung der Luftwaffenkräfte der H.Gr. Süd
Unterstelle Einheiten:

II. ital. Fliegerkorps
I. rum. Fliegerkorps
Luftflotte IV
Luftflotte V
Luftflotte VI


Auf der Krim steht die rumänische Armee mit den Generälen

Petre Dumitrescu
http://de.wikipedia.org/wiki/Petre_Dumitrescu

http://imageshack.com/a/img822/6529/qcxt.jpg

und

Constantin Constantinescu-Claps
http://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_Constantinescu-Claps

http://imageshack.com/a/img560/3032/yf4p.jpg

Der Auftrag der beiden ist es, die Festung Sewastopol einzunehmen und dann über Kertsch in den Kaukasus vorzurücken.

Unterstellte Kräfte:

7 rumänische AK
1 ital. AK
1 Schwere Artillerie aus Deutschland



Desweiteren gibt sind noch folgende Einheiten vorhanden:

Schlachtschiff Tirpitz
eine deutscher und ein russischer Zerstörer
eine gemischte U-Boot-Gruppe (mangels Gegner bisher nicht in Erscheinung getreten)
ein PGK in Berlin in Reserve

Desweiteren ist eine erhebliche Anzahl von Einheiten eingesetzt, um die Entstehung von Partisanen zu vermeiden. Allein auf dem Balkan 6 Garnisonen und ein (bulgarisches) HQ, in Rußland 17 Garnisonen und 13 Divisionen, insgesamt unglaubliche 37 Einheiten. Wenn man also die Gesamtzahl von 146 Einheiten der Achse betrachtet, dann bekommt man ein falsches Bild, denn ein Viertel ist zu Partisanenunterdrückung eingesetzt.


Eine noch bessere Sichtweise ergibt sich, wenn man die Achsentruppen nach Ländern aufteilt:

Deutschland

11 HQs
9 PK
2 PGK
33 AK
20 ID (davon nur 7 im Kampfeinsatz)
16 Garnisonen
3 Schwere Artillerie
3 Einheiten Kriegsmarine
11 Einheiten Luftwaffe

Insgesamt 108 Einheiten, weitere 4 werden in den nächsten zwei Monaten neu aufgestellt.


Rumänien

2 HQs
8 AK
1 Fliegerkorps
1 Zerstörer


Finnland

1 HQ
5 AK
2 ID
1 Fliegerkorps


Italien

1 HQ
1 AK
1 Fliegerkorps
1 Luftflotte
4 Garnisonen


Ungarn

1 HQ
3 AK


Bulgarien

1 HQ
3 Garnisonen


Die Hauptlast der Kämpfe liegt somit auf ungefähr 50 Einheiten... alle PK, PGK und AK zusammen sind nämlich nicht viel mehr.

Admiral Hipper
07.03.14, 10:15
[CENTER][SIZE=3][FONT=times new roman]Werter Admiral Hipper,

was heißt hier "befürchteter Gegenschlag"? Haltet Ihr etwa für die Russen? :D

Nicht doch, Wir mögen einfach spannende Kämpfe. :)
Da der Russe momentan noch der Unterlegene ist, freuen Wir uns eben über die Erfolge des werten Sachimos. Da Wir aber auf den Screens eine zweireihige Reserve von Euch und angeschlagene Truppen von Sachimos gesehen haben, befürchteten Wir eben einen harten Gegenschlag, der dann ja auch gekommen ist.

Einer russischen Winteroffensive rechnen Wir wenig Chancen zu. Außer hohen Verlusten ist da wohl kaum was zu holen. Die Rote Armee hat sich in unseren Augen noch immer nicht erholt, oberstes Ziel sollte sein nun endlich den Vormarsch zu stoppen und die Fronten zu stabilisieren. Allerdings überlässt man dadurch dem Gegner völlig die Inititaive...schwierige Entscheidung also. Genau deshalb mögen Wir das Spiel so.

Hjalfnar
07.03.14, 10:41
Hm, die Rote Armee hat aber in Unseren Augen schlicht noch nicht die nötige Schlagkraft und Beweglichkeit (Panzer!), um aktiv gegen die Wehrmacht vorzugehen. Vielleicht ist eine weitere defensive Haltung mit punktuellen Gegenangriffen hier ganz angebracht.

von Sachimos
08.03.14, 19:33
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 15. Januar 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Heute sprach der "Oberste Befehlshaber der Roten Armee" öffentlich zu seinen Landsleuten. Seine Rede wurde ebenfalls den Soldaten an allen Fronten gleichzeitig als Tagesbefehl verlesen.


Männer, Frauen, Soldaten der Roten Armee, Bürger der Sowjetunion, Brüder und Schwestern

Ein schreckliches Jahr liegt nun hinter uns. Ein Jahr voller Verluste, Tragödien und harten Entscheidungen. Wir sind, völlig ohne Provokation oder äußeren Anlass, Opfer eines gewaltigen Überfalls auf unser geliebtes Vaterland geworden. wir haben unsererseits die Freundschaft zum Deutschen Reich immer hoch gehalten und alle Verpflichtungen erfüllt. Trotzdem haben Sie sich in den Kopf gesetzt unser Land zu besetzen und wollen sich unserer Ressourcen habhaft machen.

Durch zahlreiche Beschwichtigungen und falsche Behauptungen, war unsere tapfere Rote Armee in keinster Weise auf einen Konflikt solchen Ausmaßes vorbereitet. Zudem hätten wir auch niemals, auch nur im Traum, daran gedacht das man uns einfach hinterrücks überfällt.

In der Führung ist man sich bewusst, dass die zahlreichen Einschnitte in das tägliche Leben unserer Bevölkerung sicherlich für den einzelnen jedes Mal ebenfalls eine Tragödie darstellen. Aber ich möchte auch in euch den Zusammenhalt beschwören, den unser Vaterland in dieser schicksalhaften Zeit so dringend braucht. Arbeitet weiterhin hart und fleißig. Nicht für euch, sondern für die tapferen Soldaten an allen Fronten und für Mütterchen Russland.

Ich kann euch auch gute Neuigkeiten verkünden, die Verlagerung unserer, vom Feinde bedrohten, Industrie ist so gut wie abgeschlossen und schon bald werden unzählige neue und bessere Waffen unsere tapfer kämpfenden Männer an allen Fronten erreichen.
Denn auch diese Männer leisten schier übermenschliches. Unvorbereitet und teilweise erst vor wenigen Wochen ausgebildet haben sie sich dem Feind überall entgegengeworfen und mittlerweile ist sein Vorsturm zum stehen gekommen. Auch seine unermüdlichen Angriffe auf Rostow wurden jedes Mal unter hohen Verlusten zurückgeschlagen und auch Wjasma und Rschew halten weiter gegen einen vielfach überlegenen Gegner stand. Einzig Leningrad ist endgültig gefallen, aber hier ist der Feind auch zahlenmäßig mehrfach überlegen und es steht völlig außer Frage, dass wir auch diese Stadt, neben vielen anderen, wieder dem Würgegriff des Feindes entziehen werden.

Daher verleihe ich den genannten Städten und ihrer Bevölkerung den Titel einer "Heldenstadt" für ein tapferes, zähes und aufopferungsvolles Ringen gegen einen überlegenen Gegner.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/pk6gfslpays4.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22487635/Badge_Hero-City_Leningrad_45.jpg.html)

Möge diese Auszeichnung ein Vorbild und Ansporn für alle Menschen und Städte in der Sowjetunion sein.

Soldaten der Roten Armee, Brüder und Schwestern

aber ich spreche nicht nur zu euch um Orden und Titel zu verleihen. Nein! Ich möchte euch auch sagen dass es nun an der Zeit ist zurückzuschlagen. Der Feind wurde gestoppt, der harte russische Winter hat bereits zugeschlagen und ihm vielfach jeglicher Fähigkeit zur Bewegung oder gar Angriff beraubt. Daher ist nun soweit, lasst uns ihm zeigen das wir nicht Willens sind uns ihm einfach zu beugen.

Bereits seit geraumer Zeit hat das Oberkommando, auf meinen Befehl hin, Reserven zusammengezogen und für einen großen Gegenangriff bereitgestellt. Zahlreiche frische und ausgeruhte Männer brennen nur darauf loszuschlagen und dem Gegner eine Lektion zu erteilen.

Daher erteile ich hiermit den Befehl zum Beginn der "Operation Schneesturm"

Ich rufe euch zu: "Es ist soweit, greift an! Schlagt den Feind wo ihr ihn findet und treibt ihn zurück. Für eure Geliebten zu Hause, für die Menschen der Sowjetunion und für unser Vaterland."


Nach dieser Rede wollte der Jubel und die Begeisterung fast nicht mehr verebben. Aber es gab noch einen Absatz, welcher nur für die Soldaten gedacht war.



Soldaten an allen Fronten.

Nun wende ich mich noch einmal an euch, denn ich möchte euch noch etwas auf euren Weg mitgeben.

Der einfache deutsche Soldat und Offizier hat in diesem Krieg bisher jederzeit anständig und ehrenhaft gekämpft. Auch wurden immer alle verwundeten und gefallenen Kameraden ordentlich versorgt und behandelt. Daher weise ich euch an, kein Unrecht zu verüben und euch an die Regeln einer ehrenhaften Kriegsführung zu halten. Behandelt gefangene und verwundetet Gegner genauso, wie ihr das auch erwarten würdet.


Damit endete die Rede und zur Feier des Tages wurde jedem Soldaten ein Glas Wodka ausgeschenkt.

Nun zurück zu den Berichten der STAWKA.


Verstärkungen in dieser Runde:


2 Division


Die Leningrader Front


Bei Leningrad herrscht relative Ruhe. Beide Seiten graben sich ein und harren der Dinge die da kommen. In der Stadt selbst, gruppieren sich die Deutschen um und ziehen eines ihrer angeschlagenen Panzerkorps zurück.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/mmcp6yoq9v8.png (http://www.pic-upload.de/view-22490337/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


Aber unsere Verbände, welche noch nördlich der Stadt stehen lassen sich nicht einfach ohne Gegenwehr abschlachten. Es kommt zu einem Angriff auf das angeschlagene Panzerkorps am Ladogasee. Allerdings reicht es nicht um größere Schäden anzurichten.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/1mo1ldi4g9j.png (http://www.pic-upload.de/view-22490358/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Ansonsten kommt es nur zu einigen Umgruppierungen bei der östlich von Leningrad gelegenen Stellung. die Panzer werden in eine Position gebracht, welche ein eingreifen bei eventuellen Angriffen der Deutschen ermöglicht. Auffällig ist aber, das die gegnerischen Verbände ebenfalls abgekämpft sind und noch nicht wieder aufgefrischt wurden. Anscheinend gibt der Feind anderen Schauplätzen den Vorzug.

Ein Kommandeur ist ebenfalls eingetroffen und fängt umgehend mit der Organisation des Nachschubs an. Leider wurden einige wichtige Abteilungen des rückwärtigen Dienstes angeschlagen. Dadurch wird der Stab erst in einigen Wochen wieder effektiv arbeiten können.


http://www7.pic-upload.de/08.03.14/9j31huxw9kz.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22490591/Soviet_soldiers_with_107_mm_mortar_defending_Moscow.jpg.html)

Unsere Truppen bereiten sich unterdessen auf den Frühling vor und schießen ihre Waffen ein.


Die Mitte der Westfront


Auch in der Mitte passiert nicht viel. Die Deutschen beziehen ihre gesicherten Verteidigungspositionen und lösen sich aus der ersten Angriffslinie. Das Vorhaben Wjasma einzukesseln scheint auf das Frühjahr verschoben worden zu sein.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/fnnwqajg8k1.png (http://www.pic-upload.de/view-22490522/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Leider sind auch keine Angriffe durch unsere Verbände möglich, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Bei der STAWKA plant man mit einer Rücknahme der Verbände aus dieser exponierten Lage. Dies soll noch während des Winters passieren. Dadurch könnten die Verbände der Gefahr einer Umfassung entzogen werden und auch bessere Positionen beziehen.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/swzp77wxa5n.png (http://www.pic-upload.de/view-22490632/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Die Umgruppierungen für dieses Vorhaben sind bereits im vollem Gange. Südlich von Wjasma wird auf Kozelsk vorgefühlt um die gegnerische Verteidigung aufzuklären. Auch können die Deutschen dadurch nicht einfach ihr Panzerkorps an andere Abschnitte verlegen. Das wiederum ist sehr wichtig für unser Vorgehen weiter südlich.


Die Offensive bei Kursk


Nach monatelanger Vorbereitung und intensiver Geheimhaltung, gibt es nun erstmals offizielle Bilder von dem bevorstehenden Angriff auf die Deutschen. Bei der STAWKA hat man sich für zwei Angriffskeile entschieden. Einen nördlichen auf Orel und den südlichen für Kursk und Woronesch. Wobei der Angriff auf Orel eher der Ablenkung und Bindung von Feindtruppen gilt, denn dadurch wird ein weiteres Panzerkorps der Deutschen gebunden und kann nicht bei Kursk eingreifen.

Nach Erkenntnissen des Geheimdienstes, werden Kursk und Woronesch lediglich von Infanterie gesichert. Dadurch ist hier der beste Ansatzpunkt für eine Offensive.

Den Kern der Angriffstruppen bilden die frischen sibirischen Armeen und Panzerverbände. Auch Artillerie steht bereit um den Angriff vorzubereiten und zu unterstützen.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/1rtpjkdh6b6m.png (http://www.pic-upload.de/view-22490896/Bild-5-Angriff-Anfang.png.html)


Leider können die Luftarmeen nicht in die Kämpfe eingreifen, dazu ist das Wetter noch zu schlecht, aber man wollte nicht länger warten und das neue Jahr sollte mit einem Paukenschlag für den Feind beginnen.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/btkeedwz17no.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22490925/RIAN_archive_46802_The_defense_of_Moscow.jpg.html)

Heftiges Artilleriefeuer bereitet die Attacke unserer Soldaten vor.

Nach dem Artillerieschlag stürmen unsere Verbände vor und greifen den Gegner an wo sie ihn finden. Die Truppen sind ausgeruht und die Moral ist überdurchschnittlich gut. Jeder einzelne Mann brennt darauf den Deutschen zu zeigen, dass wir uns nicht kampflos geschlagen geben.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/lhu4yottn.png (http://www.pic-upload.de/view-22490952/Bild-6-Angriff-Ende.png.html)


2 deutsche Infanteriekorps werden in die Flucht geschlagen und das bei minimalen eigenen Verlusten. Leider können diese trotz sofortigen nachsetzens durch eigene Infanterie nicht vernichtet werden, aber ihre Verluste sind enorm. Woronesch ist damit schutzlos und wird in den nächsten Tagen fallen.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/dr1ojj7vk23k.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22490980/512px-Mosca41.jpg.html)

Unsere Soldaten sind exzellent vorbereitet und stürmen voran.


4 weitere Verbände sind auf den Marsch nach vorne um den Angriff zu unterstützen und auch weitere Bomber stehen bereit. Sobald sich das Wetter bessert wird die Offensive noch an Schwung zunehmen.

Der Plan sieht vor über Woronnesch hinaus bis nach Markovka vorzustoßen und dadurch die Front zu begradigen und die feindlichen Verbände östlich von Rostow zu bedrohen. Die Gründe hierfür sind einfach. Bei Rostow steht ein Großteil der gegnerischen Panzerwaffe und diese gilt es zu schwächen um ihre Offensivkraft zu begrenzen. Die Deutschen müssen gezwungen werden diese Panzer zur Verteidigung heranzuziehen, womit auch Rostow wieder ein Ziel möglicher Angriffe werden würde.

Die Flanken könnten dabei von den Truppen aus Borisoglebsk gesichert werden. Damit können sich die anderen Verbände auf den weiteren Vormarsch konzentrieren.

Es bleibt abzuwarten wie weit der Plan gelingt und wie die Deutschen darauf reagieren.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Nach der Einnahme von Rostow, durch deutsche Truppen ist unsere Front hier zusammengebrochen. Momentan läuft eine größere Rückzugsbewegung um bessere Positionen zu erreichen. Morozovsk und Kropotkin sollten fürs erste eine sichere Verteidigung und ausreichend Nachschub garantieren können.
Viel hängt nun auch von unserer Offensive im Norden ab.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/ovexsw2j8in.png (http://www.pic-upload.de/view-22491306/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Eventuell lassen sich die Deutschen zu einem weiteren Vorrücken verleiten, dann wäre es für die Truppen der Winteroffensive möglich ihnen in die Flanke zu fallen aber beim Oberkommando geht man davon aus, das die Deutschen lediglich ihre erreichten Stellungen halten wollen.


Die Verteidigung von Sewastopol


Auf der Krim scheitern die Rumänen abermals beim Versuch Sewastopol einzunehmen. die Festung hält stand und über den Hafen können Verstärkungen und Nachschub in die belagerte Stadt gebracht werden.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/nbqlbzoez11.png (http://www.pic-upload.de/view-22491373/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Bei Kertsch zeigt ein Angriff mehr Erfolg und eine unserer Divisionen wird schwer angeschlagen. Diese wird allerdings sofort ausgetauscht und dadurch ist der Zugang zur Stadt weiterhin gesichert.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nachdem nun unsere Vorbereitungen für die "Operation Schneesturm" abgeschlossen sind, kann auch wieder eine aktualisierte Gesamtkarte an alle Frontkommandeure ausgegeben werden.

Auf dieser sind der momentane Frontverlauf und die zum Angriff bereitgestellten Verbände gut erkennbar.

http://www7.pic-upload.de/08.03.14/57h2ki8fyzoj.png (http://www.pic-upload.de/view-22491423/Gesamtkarte.png.html)


Dies soll für alle Kommandeure eine Möglichkeit sein, den ihnen unterstellten Einheiten, ein möglichst umfassendes Bild der Lage mitzuteilen.

Die Bedeutung dieser Information, sowie deren Geheimhaltungswert müssen von der STAWKA nicht weiter betont werden. Dies sollte jedem Offizier bekannt sein.

HvS
08.03.14, 20:06
Werter Admiral Hipper,

wenn Euch der AAR unterhält, dann ist das wichtigste Ziel erreicht. Der werte von Sachimos und wir geben uns die alleräußerste Mühe.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


15. Januar 1942 - Feindaktivitäten

Im Raum Leningrad gibt es vereinzelte feindl. Angriffe, die aber kaum Schaden anrichten.


http://imageshack.com/a/img560/4158/bgjk.png


Bei der H.Gr. Mitte rücken Russen auf breiter Front vor, aber insbesondere im Raum Orel nur sehr halbherzig und zaghaft. Bei Kursk sind bisher nur zwei Divisionen gesichtet worden, der Schwerpunkt scheint bei Woronesch zu sein. Zwei deutsche AK ziehen sich angeschlagen zurück. Bisher alles noch kein Problem, das schlechte Wetter hilft diesmal der Wehrmacht.
Wenn nicht noch mehr Feindeinheiten auftachen, dann haben die Russen nicht gerade eine zahlenmäßige Überlegenheit.


23. Januar 1942

Der Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord etabliert ihre Stellungen im Raum Leningrad und die angeschlagenen Verbände werden aufgefrischt. Die Feindstärke im Kessel sinkt weiter.
Der russische Angriff bei der H.Gr Mitte geht weiter, kommt aber nicht voran. Die deutschen Verbände werden aufgefüllt, und Verstärkungen treffen ein.
Bei der H.Gr. Süd wird das strategische Ziel endlich erreicht: Rostow, der Hafen und die Don-Donets-Stellung sind vollständig in deutscher Hand, da die Russen sich zurückgezogen haben.


http://imageshack.com/a/img404/2565/4tpd.png


Es wird wegen der schlechten Witterung nach wie vor wenig gekämpft. Von Interesse ist nur, daß die Russen im Kessel langsam, aber sicher weniger werden.


http://imageshack.com/a/img541/4739/gapf.jpg


Vereinzelte Frontabschnitte sind von der Versorgung abgeschitten und werden aus der Luft versorgt.


http://imageshack.com/a/img823/6686/z5f2.png


Bei Orel wird ein russischer Leichtes Panzerkorps beschädigt und eine Armee zum Rückzug gezwungen.
Vor Kursk verliert eine russische Division 70% ihrer Stärke.
Aber die Musik spielt bei Woronesch. Die beiden AKs, die von den Russen zurückgetrieben wurden, sind wieder auf Sollstärke, und das OKH hat ein frische Korps Panzergrenadiere an die Front beordert. Vermutliche wird den Russen das gar nicht gefallen, denn der Kampfkraft dieser Einheit haben sie nicht entgegenzusetzen.. und schon gar nicht bei diesem Wetter.
Eine wirkliche Gefahr besteht nur dann, wenn die Russen noch weitere Einheiten im Rückraum haben und das Wetter besser wird. Denn aus dem Süden naht bereits Verstärkung.


http://imageshack.com/a/img839/1250/1jbd.jpg


Aber auch ohne die bald eintreffende Hilfe sehen die deutschen Linien zufriedenstellend aus.


http://imageshack.com/a/img823/897/upzi.png


Die Russen haben eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung getroffen und sich zurückgezogen. Das gegnerische Oberkommando hat eindeutig gelernt, denn letztes Jahr traten die schlimmsten Verluste ein, als der Feind versuchte, eine bereits verlorene Stellung zu retten. Dadurch gelangt der Hafen von Rostow unter die Kontrolle der Wehrmacht, und die Versorgung der verbliebenen Russen wird erheblich schlechter.
Die Don-Donets-Stellung wurde vollständig besetzt, und das Thema Rostow ist nun endgültig erledigt. Der Zustand der meisten Einheiten ist gut, und hier wird es erstmal Ruhe geben.
Ein Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps wurden nach Norden in Marsch gesetzt, um beim Abwehren der russischen Winteroffensive zu helfen.


http://imageshack.com/a/img200/3302/dopv.jpg


Die Wehrmacht kommt immer besser mit den widrigen Bedingungen zurecht.


In den letzten zwei Wochen wurden wegen der schlechten Witterung keine gegnerischen Einheiten vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 79%. An der Situation in den Kesseln hat sich nicht geändert.


+ + + + + Geheim - Nur für den Dienstgebrauch + + + + +


Von: OBdH
An: Befehlshabe der H.Gr.

Betr.: Anfrage wegen des weiteren Vorgehens in 1942

Bezugnehmend auf die Anfrage für die Pläne in 1942 muß ich Ihnen vorerst eine Absage erteilen. Von den im Vorfeld der Operation besprochenen Planspielen stimmt praktisch keine mehr die, angestrebte Linie Archangelsk - Astrachan wurde nicht erreicht, was auch viele Kameraden im Generlstab prophezeit hatten. Wir sind uns seit dem Herbst bewußt, daß der Russe sich nicht in einem schnellen Feldzug niederwerfen läßt. Der Krieg wird sich noch über Jahre hinziehen, und die Grundlagen für eine dauerhaft erfolgreiche, auf einer leistungsfähigen Kriegswirtschaft basierende Fortführung wurde mit der Einnahme von St. Petersburg und Rostow gelegt.

Es ist davon auszugehen, daß der Feind zunächst seine Offensive im Raum Orel - Woronesch fortführen wird. Da die Gesamtstärke der angreifenden Verbände nicht bekannt ist, kann über den Ausgang der Kämpfe nichts gesagt werden. Allerdings ist geplant, Luftwaffenverbände von der H.Gr. Süd an die H.Gr. Mitte abzugeben, um Feindkonzentrationen unter Feuer nehmen zu können und eine bessere Aufklärung zu gewährleisten. Auch gepanzerte Kräfte von der H.Gr. werden nach Norden verlegt. Mittelfristig soll der Angriff der Russen abgewehrt und der Frontbogen bei Wjasma bereinigt werden. Bei besserer Witterung gilt es auch, die Festung Sewastopol einzunehmen.

Für die weitere Vorgehensweise im Verlauf des Jahres 1942 ist die Feindlage von äußerster Bedeutung. Die Russen haben ihre Streitkräfte in den dem Bereich Orel - Woronesch und im Osten von Rostow konzentriert. Die Ansammlung bei der H.Gr. Mitte führt gerade die Winteroffensive aus, die südliche Gruppe wurde in der Schlacht um Rostow besiegt und ist nun schwer angeschlagen. Insgesamt befinden sich bei diesen beiden Ansammlungen vier gepanzerte Verbände (der Großteil dessen, was dem Feind aktuell zu Verfügung stehen dürfte), ca. 15 Armeen und einige Divisionen. Luftwaffeneinheiten wurden bisher wegen des schlechten Wetters nicht ausgemacht, sind aber zweifelsohne vorhanden.

Es ist zu erwarten, daß die Winteroffensive abgewehrt werden wird. Dazu können bei Bedarf Kräfte von der Heeresgruppe Süd angefordert werden. Sollte dies gelingen, so befinden sich die Russen in einem strategischen Dilemma der schlimmsten Natur: durch den Fall von Rostow ist ihre Frontlinie zu lange geworden. Die H.Gr. Süd ist im Raum Rostow nach wie vor sehr stark, und des werden in den nächsten Wochen weitere vier Großverbände neu aufgestellt: ein Panzerkorps, ein Panzergrenadierkorps und zwei Infanteriekorps. Falls nun noch die Einnahme von Sewastopol gelingt, dann müssen die Russen mit einer durchaus möglichen Offensive unsererseits in Richtung Maikop - Grosny - Baku rechnen. Auch eine Offensive in Richtung Stalingrad wäre möglich, was die Russen vor ein Problem stellt: sie können nicht alles verteidigen.

Wenn im Norden der Kessel von St. Petersburg bereinigt ist, dann sind sowohl die H.Gr. Nord als auch die finnische Armee bereit zu einer alternativen Verwendung. Hier sind drei Vorgehensweisen denkbar:

(1) ein Angriff über Demjansk und Rschew in Richtung Kalinin; der Feind hat starke Kräfte in Demjansk stehen
(2) ein Angriff über Valdai in Richtung Osten (was Demjansk und Rschew abschneiden würde); die Feindlage in Valdai ist unbekannt, wird aber eher als gering eingeschätzt
(3) ein Angriff über Wolchow und Tichwin nach Osten; der Feind hat zahlreiche Einheiten im Raum Wolchow und Befestigungen bei Tichwin

Es soll zu diesem Zeitpunkt wegen der Unkenntnis der Feindlage noch eine Aussage über das Ziel der H.Gr. Nord getroffen werden, aber auf jeden Fall ist zu erwarten, daß der Feind im Norden am Schwächsten ist. Eine Großoffensive der H.Gr. Nord würde die Russen dazu zwingen, weitere Kräfte nach Norden zu verlegen. Ausgehend von einem möglichen Scheitern der Winteroffensive, der Bereinigung des Frontbogens bei Wjasma und des strategischen Dilemmas der Russen im Süden mutmaße ich, daß es den Russen nicht gelingen wird, überall eine starke Verteidigung aufzubauen. Eine Sommeroffensive der Wehrmacht sollte dort stattfinden, wo der Feind schwach und unvorbereitet ist. Die Rote Armee ist noch lange nicht geschlagen und verfügt über unvorstellbare Reserven. Wir werden sie noch mehrfach besiegen müssen, um ein dauerhaftes Ende des Krieges zu erzwingen.


B R A U C H I T S C H
Generalfeldmarschall
OBdH


+ + + + + Geheim - Nur für den Dienstgebrauch + + + + +



XXVI - Alles weiß hier

Der Baum war wirklich ziemlich groß, und der Umfang des Stammes beträchtlich. Schon seit vielen Stunden arbeitete ich an dem Ungetüm, und ich konnte sägen soviel ich wollte, und es ging nicht voran. Hin und her, und immer wieder blieb das Sägeblatt in dem frischen Holz stecken. Meine Arme brannten schon vor Überlastung, und eine kurze Pause war nötig. Die Säge steckte schon wieder fest, und ich wischte mir mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Aber das Sägegeräusch ging weiter.. wer sägt denn hier? Ich war doch weit und breit alleine im Wald... ich schaute mich um, und plötzlich verschwomm die ganze Szenerie um mich herum, und die grünen und braunen Töne wechselten in weiß. Es war ziemlich hell, und das Sägen war immer noch da. Nach ein paar Augenblicken hatten sich meine Augen an die Helligkeit gewöhnt... ich lag in einem Bett, und um mich herum war alles weiß. Sah wie ein Krankenzimmer aus. Was mache ich in einem Krankenzimmer?

Dann kam die Erinnrung zurück... Rostow, die russischen Panzer, die Zerschlagung des VI. Panzerkorps und dann der T34... ich erschauerte.

Aber das Sägen war immer noch da. Kein Wunder.. Dietmar saß in einem Stuhl neben dem Bett, sein Kopf war nach hinten weggesackt, und er schnarchte laut. Wahrscheinlich träumte er von einem saftigen Schweinebraten in einem Münchener Bierkeller.

"Dietmar!"

Ich brachte kaum einen Ton heraus und mußte mich erstmal räuspern.

"Dietmar!"

Das Schnarchen endete aprupt, aber auch er brauchte ein paar Augenblicke, um begreifen wo er war. Dann blickte er mich an, und sein Gesicht hellte sich auf.

"Hans... Du bist wiesa woch... "

"Ja... Dein Schnarchen hat mich geweckt."

Er schien sich nicht dafür zu interessieren, was ich gerade gesagt hatte.. und zum Glück hatte er Ohren, die sein Grinsen davon abhielten, seinen kompletten Schädel zu umfassen.

"Die Ärzte homs gesoagt, doss sie net wiassen obs Du noch amoi woch wiast... oda wonn. Host oan gonz schean Bumms na die Rübn kriagt.."

"Na klasse... was habe ich denn? Ist sonst noch alles dran?"

"Na kloar... ois in besta Ordnung, aba Du woarst fost zwoa Wocha nöd bei Sinna, do mocht ma sich schon soi Gedanka. Da Dockta hot gesoagt, hätt'st oan Schädeltraum oda so."

"Schädeltrauma?"

"Joa... dös hot ör gesoagt."

"Erzähl mir mal, was passiert ist."

"Da blede T34 hat uns zsammgeschossa, und Du host oan Schloag aufn Dez kriagt, da woarst nimma bei Dia. Mia sans donn ausm Banza raus und hoam uns zua HKL durchgeschloagn. Darmstädta hats oach gpackt, aba er hot oan Durchschuß im Oarm... net schlimm."

"Und Dillmann? Mützel? Und die ganzen anderen?"

"Woassi nöd."

Es war offensichtlich, daß er mit nicht alles sagen wollte, aber dazu war auch nicht der richtigte Zeitpunkt.

"Auf jödn Foill ist ös so: Rostow hamma, und die Front do untn is sicha. Die Inst un die Sanis hoam noach da Schlacht sovui geborgn wies nua konntn, und do woarn doch einige unsra Komerodn übriag. I hoab ghert, doss a guads Drittl vonn da Kompanie übalebt hot."

Einerseits war das eine grausame Verlustrate, andererseits sah es ja vor Ort so aus, als ob niemand überleben wird. Es war unglaublich wichtig, daß wir den Kampf um Rostow gewonnen hatten, denn so konnte auf dem Schlachtfeld geborgen werden, was noch zu retten war. Wenn die Russen gewonnen hätten, dann wären unsere Verluste noch viel höher ausgefallen. Wenigstens ein Trost.

"Und wo sind wir jetzt? Besonders russisch sieht es hier nicht aus...."

"Mia san olle in Paderborn... Larazett vonn da Banzatruppnschulö.... da Darmstädta liegt ein paar Zimma weiter, aba boid dorf er wieda aussi."

"Hört sich so an, als ob das VI. neu aufgestellt wird... "

"Is oach so. Bis zum 8. Mörzn soll es soweit sein.."

"Wärest Du so freundlich mir zu sagen, welches Datum wie haben."

"Kloar... da 23. Jänner."

Uff... ich war über zwei Wochen weg gewesen..

In diesem Moment kam der Arzt rein. Er schickte Dietmar raus und untersuchte mich... ich würde gerne mal wissen, wie lange er an meinem Bett gesessen hatte..

Ratnik
08.03.14, 21:13
Wie lange dauert denn noch das Winterevent?
Ab wann ist normalerweise wieder mit gutem Wetter zu rechnen (kein Regen, kein Schnee)?
Ist die deutsche Luftwaffe bei der Heresgruppe Nord nicht eigentlich total falsch am Platz? Nach der Einnahme Leningrads sind dort doch keine schweren Kampfhandlungen mehr zu erwarten.
Wie steht es um die deutsche Forschung?

Sharpe
08.03.14, 21:32
Frage zum "Fog of War" Ab wann sind Einheiten für den Gegner nicht mehr sichtbar: Abstand in "Feldern", Aufklärungstiefe...?
Bekommen die Finnen auch Panzer?

gez. Sharpe, der Fragende

Ratnik
08.03.14, 21:33
Wir glauben dass die Rumänen noch ein Panzerkorps aufstellen können. Ist soetwas denn geplant? Soweit wir wissen kommt die Effektivität natürlich nicht an deutsche Panzer herran.

Admiral Hipper
09.03.14, 11:49
Frage zum "Fog of War" Ab wann sind Einheiten für den Gegner nicht mehr sichtbar: Abstand in "Feldern", Aufklärungstiefe...?

In den meisten Szenarien sehen die Einheiten zwei Felder weit.

Stupor Mundi
09.03.14, 12:09
In den meisten Szenarien sehen die Einheiten zwei Felder weit.

Gibt es Einheiten, die weiter sehen? Uns dünkt, im letzten Screen ist die nördlichste russische Armee drei Felder weit entfernt.

Duke of York
09.03.14, 12:33
Gibt es Einheiten, die weiter sehen? Uns dünkt, im letzten Screen ist die nördlichste russische Armee drei Felder weit entfernt.

Das kann auch ein Aufklärungsergebnis vor einer Rückzugsbewegung sein. Die Einheiten verschwinden nicht im FoW innerhalb des Zuges.
Auf jeden Fall hat HvS ausser der Luftwaffe (die war diese Runde aber nicht einsetzbar) dort keine Einheiten stehen, die weiter als 2 sehen können.

Cfant
10.03.14, 09:00
Ich möchte mich mal beim werten HvS für diese ausführliche und wunderbar nachvollziehbare Jahresanalyse bedanken. :top: Sehr informativ! Wir blicken aus auf ein spannendes Jahre 1942. Das wohl auch für den werten Sachimos spannender wird, da er nun vielleicht als Russe nicht mehr NUR Prügelknabe ist :)

von Sachimos
12.03.14, 20:42
Werter Cfant,

1942 wird sicherlich spannend werden, aber bis wir richtig zurückschlagen können wird es wohl noch ein wenig dauern.





http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 31. Januar 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Endlich ist es soweit. Nach vielen Monaten experimentieren und den Bau von unzähligen Prototypen hat unsere Waffentechnik einen weiteren Durchbruch geschafft.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/esjndoqlwbbe.png (http://www.pic-upload.de/view-22532354/forschung.png.html)


Endlich stehen unseren Infanteristen bessere und kampfstärkere Waffen zur Verfügung.

Aufgrund der weiterhin angespannten Lage in der Industrie können allerdings nicht sofort alle Verbände mit den neuen Waffen ausgerüstet werden. Als erstes werden Einheiten aufgerüstet, welche an wichtigen Punkten der Verteidigung stehen, anschließend werden nach und nach alle weiteren bedacht.

Allerdings werden alle Armeen und Divisionen die neu aufgestellt werden, sofort aufgerüstet. Die ersten Truppen sollten dann ab April an die Front gelangen.


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Armee


Die Leningrader Front


An unserem nördlichsten Frontabschnitt herrscht mittlerweile eine relative Ruhe. Nach den heftigen verlustreichen Kämpfen der vergangenen Monaten ist dies auch dringend notwendig um die Einheiten wieder aufzufrischen und ein wenig Erholung zu gönnen.

Auch die Deutschen greifen nur noch die eingekesselten Verbände im Norden von Leningrad an. Ansonsten haben sie günstige Positionen für eine Verteidigung bezogen und warten auf das Ende des Winters.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/eunr58o9vqs4.png (http://www.pic-upload.de/view-22532558/Bild-1-Leningrad-Ende.png.html)


Der erst vor kurzem eingetroffene Stab für die Verteidigung bei Tichwin konnte wieder voll ausgestattet werden und hat nun in der Stadt sein Lager aufgeschlagen. Damit sollte sich die Versorgung hier bald wesentlich verbessern und die Moral der Truppe steigen.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/4vumwe1aywrr.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22532914/RIAN_archive_641_A_radio_operator_making_a_report_to_the_headquarters.jpg.html)

Meterhoher Schnee und eisige Kälte erschweren auch die Kommunikation.


Die Mitte der Westfront


Auch an dieser Front passiert nicht viel. Die Deutschen verändern ihre Positionen nur leicht und auch unsere Truppen nutzen die Pause für Umgruppierungen und zur Auffrischung.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/oqyqgirytpd9.png (http://www.pic-upload.de/view-22532969/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Bei der STAWKA möchte man genau diesen Stillstand ausnutzen und die eigene Position vereinfachen und verbessern. Deswegen soll der markante Frontvorsprung um Wjasma geräumt werden, dadurch würde sich die Frontlinie merklich verkürzen und auch das Gelände ist besser zur Verteidigung geeignet.

Eventuell könnten sogar einige Verbände für andere Schauplätze freigemacht oder eine kleine Reserve gebildet werden.

Zuerst muss aber der Rückzug abgeschlossen werden und das möglichst ohne einen sofortigen Angriff des Feindes zu provozieren.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/gvk834a5la.png (http://www.pic-upload.de/view-22533033/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Der Plan ist simpel. Stück für Stück sollen sich die einzelnen Truppenteile zurückziehen und sich anschließend eingraben. In und um Wjasma sollen nur einzelne Divisionen die Stellung halten und die Deutschen vor einem schnellen Vorstoß abhalten, damit erst einmal die Stellungen ausgebaut werden können. Spätestens zum Frühjahr soll dann die gesamte Operation abgeschlossen sein.


Die Offensive bei Kursk


Das Wetter ist weiterhin schlecht. Dichtes Schneetreiben verhindert jeden Einsatz der Luftflotten um den Feind aus seinen Stellungen zu treiben. Das dauert jetzt auch schon mehrere Wochen und hilft bloß einem. Unserem Gegner.

Dieser verlegt nun seine stärksten Einheiten in unserem geplanten Vormarschweg, die Panzergrenadiere sind wirklich bestens ausgerüstet und vorbereitet.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/h1t74fos92hw.png (http://www.pic-upload.de/view-22533232/Bild-4-Angriff-Anfang.png.html)


Bei Orel kommt es zu heftigen Gegenangriffen des Feindes. Dadurch wird eine unserer Armeen zurückgeschlagen und muss wieder aufgefrischt werden. Auch der Verband leichter Panzer wird schwer getroffen.

Aber die Devise ist: Weiter zuschlagen!

Deshalb gibt es Befehl die Angriffe auf die feindliche motorisierte Infanterie zu konzentrieren.

Nach massivsten mehrfachen Attacken, gelingt es unseren tapferen Soldaten die gegnerischen Truppen zurückzuwerfen. Leider kann der freigewordene Platz nicht sofort besetzt werden.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/ze6urnrip6n.png (http://www.pic-upload.de/view-22533414/Bild-5-Angriff-Ende.png.html)


Weitere Truppen befinden sich noch auf dem Anmarsch um die Offensive zu unterstützen, unter anderem 2 sibirische Armeen und die speziellen erfahrenen Skijäger. Mit ihrem eintreffen sollte es dann auch möglich sein dem Gegner größere Verluste beizubringen und den Angriff erfolgreich fortzuführen.

Im Oberkommando ist man aber auch der Ansicht das weitere gepanzerte Verstärkungen des Feindes aus Rostow eintreffen werden. Aber es Voraussage lautet auf besseres Wetter und dann können die Flieger endlich in die Kämpfe am Boden eingreifen.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/9v3ujk6jv79s.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22533514/RIAN_archive_93172_Defenders_of_Leningrad.jpg.html)

"Vorwärts! Zum Angriff!" "Urräää"


Der Kampf um die östliche Ukraine


Die deutschen Panzergruppen werden von Rostow abgezogen. Unsere Kommandeure vor Ort melden zahlreiche Beobachtung über schnellsten Abmarsch dieser Einheiten. Wahrscheinlich um weiter nördlich in die Kämpfe einzugreifen.

Ansonsten beziehen sie eine Verteidigungslinie westlich des Donetz. Hier richten sie sich für den Winter ein und sichern so die Stadt.

Auch unseren Truppen wird eine Loslösung vom Feind befohlen um sich zu erholen und neuzuordnen. Morozovsk und Kropotkin werden als Versorgungspunkte ausgebaut. Hier stapelt sich bereits das neue Material für unsere Truppen.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/7cy87uehho.png (http://www.pic-upload.de/view-22533658/Bild-6-Rostow-Anfang.png.html)


In den letzten Tagen hat man immer wieder feindlichen Funkverkehr abgefangen, in dem von katastrophalen Verlusten unserer Truppen gesprochen wurde. Es wird von der STAWKA ausdrücklich darauf hingewiesen das dies eine große Übertreibung darstellt und der Großteil der Verbände zwar angeschlagen, aber keinesfalls geschlagen ist.

Ganz im Gegensatz, konnten viele Einheiten bereits wieder aufgefrischt werden und auch die Moral ist weiterhin auf einem hohen Niveau.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/nfwhm5ehy2.png (http://www.pic-upload.de/view-22533730/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Der Rückzug lief planmäßig und die wichtigsten Positionen sind gesichert. Lediglich die Artillerie konnte noch nicht in ihre neue Feuerstellung gebracht werden, deshalb wurde zu ihrem Schutz noch eine Armee vor Ort belassen bis der Rückzug abgeschlossen ist.

Man ist sehr zuversichtlich das bis Ende Februar alle Truppenteile wieder ihre Vollstärke erreicht haben und die Umrüstung auf neue Waffen begonnen wurde.


Die Verteidigung von Sewastopol


Auf der Krim nichts Neues.

Die Rumänen setzen ihre Angriffe aus und unsere Festungsbesatzung erholt sich von den schweren Gefechten.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/6d2wbmgn5bnu.png (http://www.pic-upload.de/view-22533817/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Die Divisionen bei Kertsch werden aufgefrischt. Hier hängt viel von den weiteren Gefechten bei Rostow ab. Im schlimmsten Fall müssen sich die Truppen hier zurückziehen um nicht eingeschlossen zu werden.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Erstmals seit geraumer Zeit sind unsere Verluste wieder deutlich geringer geworden, diese liegen nun umgerechnet unter den Kapazitäten der Industrie.

http://www7.pic-upload.de/12.03.14/pv9lxebsodcp.png (http://www.pic-upload.de/view-22533867/Verluste.png.html)


Damit ist nun wieder möglich neue Einheiten auszubilden und an die Front zu bringen. Allerdings kann nur von einer momentanen Entspannung gesprochen werden, denn der Rückstand bei den Einberufungen neuer Armeen und Divisionen ist gewaltig angewachsen.



Werte Regenten,

eine solch detaillierte und ausführliche Jahresendauswertung wie unser geschätzter Gegner können wir leider nicht erstellen. Allerdings werden wir mit dem nächsten Update die Planungen der STAWKA für das Jahr 1942 veröffentlichen.

Allerdings möchten wir uns auch nochmals ausdrücklich bei allen fleißig mitlesenden Regenten bedanken. Auch die zahlreichen Kommentare sind immer wieder hilfreich schön zu lesen, auch die zusätzlichen Geschichten sind immer wieder sehr unterhaltsam.

Wir versprechen, wir geben uns auch weiterhin die größte Mühe eine unterhaltsame und kurzweilige Partie zu bieten. Es wird sicherlich noch einige Krisen und Überraschungen geben.:)

Hohenlohe
12.03.14, 22:29
Werter von Sachimos, darf man fragen wieviele Einheiten ihr derzeit unter eurem Kommando habt...?? Mich interessiert vor allem die Anzahl der sibirischen Elitetruppen...*URRÄH*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

von Sachimos
12.03.14, 22:46
Werter Hohenlohe,


insgesamt haben wir 112 Bodeneinheiten an der Front stehen.

Bei den sibirischen Elitetruppen sind wir uns nicht ganz sicher. Da müssten wir wohl mal im nächsten Zug nachzählen. :rolleyes: Aber soweit wir uns entsinnen sieht es wohl so aus:


Bei den Truppen für Operation "Schneesturm"

2 Verbände leichter Panzer
4 Armeen
2 Bataillone Skijäger


An den anderen Fronten:

2 Verbände leichter Panzer
5 Armeen
2 Divisionen

Wir hoffen, wir konnten eure Frage ausreichend beantworten. :smoke:

Thomasius
12.03.14, 22:53
Werter Sachimos, müsste eure Produktion nicht 1942 ansteigen, weil Ressourcen im Ural freigeschaltet werden?

von Sachimos
12.03.14, 22:59
Werter Thomasius,


korrekt. Das MPP Einkommen steigt auch tatsächlich an, allerdings dauert es einige Runden bis die freigeschalteten Ölquellen im vollem Umfang produzieren.

Außerdem wurde ein Teil des zusätzlichen Einkommens durch den Fall von Leningrad wieder kompensiert. :(

Bigfish
13.03.14, 00:43
allerdings dauert es einige Runden bis die freigeschalteten Ölquellen im vollem Umfang produzieren.

Da diese Industrie auch erst "aufgebaut" wird ist das auch ganz ok. Was wir bei den älteren Titeln dieser Reihe nie gut fanden: Selbst unbesetzte Städte die man erobert werden erst "zerstört" und müssen sich dann wieder "aufbauen". Das ist dann wohl der Schalter "verbrannte Erde". Nur wenn Wir uns nicht täuschen passiert das auch in Frankreich/GB/etc. da halten Wir das irgendwie für falsch?

HvS
13.03.14, 10:09
Werter Ratnik,

das Winter-Event war in unseren Runden 24, 25 und 27, d.h. es endet mit der Runde, die wir aktuell posten.
Mit nachhaltig gutem Wetter kann man frühestens im April rechnen, vielleicht auch erst im Mai.
Die Luftstreitkräfte der H.Gr. Nord waren in der vorletzten Runde noch im Kampfeinsatz, und in der letzten Runde wurden sie aufgefrischt. Diese Runde werden sie verlegt, allerdings nicht vollständig. Wir brauchen sie nämlich noch einen Teil, um die beiden verbliebenen russischen Kriegsschiffe auszuspähen und anzugreifen.
Unsere Forschungen sind allesamt bei gut 50%, es dauert also noch ein wenig, bis wir Erfolg vermelden können.
Die Anschaffung rumänischer Panzer ist nicht geplant, wir brauchen unserer MPPs für andere Dinge. Auffrischen und Rückkauf vernichteter Einheiten gibt es zu reduzierten Preisen, warum sollten wir auf diesen Rabatt verzichten? Wir haben unsere liebe Not, alle unsere Einheiten auf Sollstärke zu halten.. und wenn wir mal ein paar MPPs über haben, dann würden wir die lieber in Reserve behalten... hat uns im Spätherbst 1941 sehr gut geholfen.


Werter Sharpe,

jede Einheite hat einen Wert für Spotting, der angibt, wie weit sie aufklären kann. Bei den meisten Einheiten liegt dieser Wert bei 2. Bei einem Bomber mit einer höheren Stufe in Long Range Aircraft kann der Wert aber auch höher sein. Bspw. hat ein Mittlerer Bomber ohne Long Range Aircraft sogar einen Wert von 3 beim Naval Spotting, aber nur 2 beim Land Spotting.
Die Finnen haben keine Panzer im Force Pool, das haben nur die Rumänen. Wir würden aber auch keine finnischen Panzer kaufen, wenn sie im Force Pool wäre. Wir haben aktuell 13 gepanzerte Einheiten auf dem Feld, und davon werden wir sicherlich noch einige verlieren... und die kaufen wir dann zurück, ist einfach billiger.


Werter Stupor Mundi,

ja, es gibt Einheiten, die weiter sehen können. Hauptsächlich sind das die Mittleren Bomber, die auch die Funktion von (See-)Aufklärern besitzen. Beim aktuellen technologischen Stand fällt das noch nicht auf, aber wir würden gerne später mal Long Range Aircraft erforschen, und dann sind die Bomber extrem wertvoll.


Werter Cfant,

es ist schön, daß wenigstens einem unser Jahresendanalyse aufgefallen ist... wir befürchten, daß sie ein wenig untergegangen ist, weil sie von uns in drei Teilen verfaßt wurde und auch der letzte Post der Seite 20 ist... also hier nochmals für alle Mitleser, die die Analyse vielleicht übersehen haben:
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26774&page=20&p=937158#post937158


Werter Bigfish,

die Scorched Earth-Funktion ist eine Frage des Kampagnendesigns... damit wird gesteuert, wie schnell die Achse vorrücken kann. Und meiner Ansicht nach habt Ihr vollkommen Recht: in Rußland sollte das anders sein als in Westeuropa. Die Problematik war auch im Beta-Forum desöfteren ein heißes Thema, und wir denken, daß es bei SC3 erhebliche Verbesserungen geben wird. Eine kampflos eingenommene Stadt könnte allerdings auch in der Realität von Scorched Earth betroffen sein... wie z.B. im Fall von Kiew, wo viele Sprengladungen erst nach dem Abzug der Roten Armee mittels Zeitzündern explodiert sind. Das wäre auch im Falle einer komplett unbesetzten Stadt möglich, weswegen wir es prinzipiell für keinen Fehler halten.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


31. Januar - Feindaktivitäten


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Im Raum Orel zieht der Feind sein angeschlagenes Panzerkorps zurück. Damit ist offensichtlich, daß der Angriff hier nur eine Finte war.
Im Nordwesten von Woronesch konzentriert sich der Russe auf das frisch eingetroffene Panzergrenadierkorps, welches insgesamt sechs Angriffe abwehren konnte. Der Feind erleidet dabei höhere Verluste als die Panzergrenadiere, und damit ist die Verteidigung dieses Frontabschnitts durchaus als Erfolg zu werten. Als Lehre aus den Totalverlusten der ersten Kriegsmonate befiehlt der Kommandierende General den Rückzug in eine Auffangsstellung südwestlich von Woronesch hinter dem gleichnamigen Fluß. Generalfeldmarschall von Rundstedt fordert die OKH-Reserve an.


8. Februar

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord ist weiterhin mit dem Säubern des Kessels von St. Peterburg beschäftigt und kann einige Erfolge verzeichnen.
Bei der H.Gr. Mitte tobt weiterhin die Schlacht um Woronesch. Die feindl. Offensiven auf Orel und Kursk sind nur Finten des Feindes gewesen, und nicht mal bei Woronesch läuft es gut für die Russen.
Die H.Gr. Süd befestigt die Don-Donets-Stellung und verlegt weiter gepanzerte Einheiten nach Norden zur H.Gr. Mitte.


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Im Kessel von St. Peterburg werden ein HQ und eine Divison vernichtet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die verbliebenen beiden Einheiten aufgerieben sein werden.


http://imageshack.com/a/img46/2742/glwd.jpg


Die Witterung verlangt nach wie vor das Äußerste von Mensch und Material.


http://imageshack.com/a/img43/6656/c6is.png


Bei Orel wird eine weitere russische Armee in die Flucht geschlagen.
Bei Woronesch wird das angeschlagene Panzergrenadierkorps auf Sollstärke gebracht, und das von GFM Rundstedt angeforderte zweite PGK trifft ein, ebenso wie ein Panzerkorps und ein drittes PGK aus dem Süden. Die Lage in Woronesch ist damit verhätnismäßig sicher. Ausgehend von den momentan sichtbaren gegnerischen Verbänden muß festgestellt werden, daß die Wehrmacht an diesem Frontabschnitt zahlenmäßig, technologisch und operativ überlegen ist. Allerdings kann davon ausgegangen werden, daß der Russe weiterhin angreift, weil ein sofortiger Rückzug zwar nachvollziehbar wäre, aber doch einer Blamage gleichkäme.


http://imageshack.com/a/img203/3757/51ub.jpg


Es ist immer noch so, daß die Wehrmacht in den meisten Gefechten die Überhand behält. Insbesondere Stoßtruppunternehmen sind für die Russen verheerend.


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Im Südabschnitt ist es ruhig. Die Russen ziehen sich nach dem Verlust von Rostow zurück und frischen ihre Verbände auf. Die H.Gr. Süd befestigt die Don-Donets-Stellung und gönnt sich ein bißchen hochverdiente Ruhe. Der Nachschub vor Ort ist hervorragend, und das wirkt sich sehr positiv auf den Zustand der Truppen aus.


http://imageshack.com/a/img580/4175/w9qv.jpg


Die Lage der Zivilbevölkerung ist grausig. Die Rote Armee hat vor ihrem Rückzug nahezu die gesamte Infrastruktur zerstört, damit sie nicht von der Wehrmacht genutzt werden kann.


In der Zeit vom 31. Januar bis zum 15. Februar wurden zwei feindl. Einheiten vernicht, ein HQ und eine Divison. Insgesamt wurden damit 193 feindl. Großverbände aufgerieben. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 81%, aber der russische Winter fordert weiterhin seinen Tribut. Die Anzahl der eingekesselten feindl. Einheiten wird geringer, nur noch zwei im Raum St. Petersburg und weitere zwei bei Sewastopol.


Kapitel XXVII - Eine merkwürdige Standpauke

Ich muß bei General Weidmann antreten... und ich habe kein gutes Gefühl dabei. Schließlich hatte ich eigenmächtig den Rückzug der Reste der Kompanie befohlen, was in direktem Widerspruch zum Haltebefehl des Generals stand. Nun saß ich im Vorzimmer bei seinem Adjutant. Nach einigen Minuten Wartezeit wurde ich dann hineingeschickt.

Der General saß hinter seinem Schreibtisch und schrieb mit der rechten Hand etwas, der linke Arm war in einer Schlinge und schien gebrochen. Er nahm keine Notiz von mir. Ich stellte mich vor seinen Schreibtisch, nahm Haltung an und führte einen übermäßig korrekten Gruß aus.

"Leutnant Eisner meldet sich wie befohlen!"

Der General blickte kurz auf, und ich bekam den Eindruck, daß ich ein unheimlich störendes Element in diesem Raum war. Er legte langsam den Federhalter beiseite, stand auf, erwiderte den Gruß und setzte sich wieder. Ich stand immer noch im Habacht, und so ging das einige Minuten. Das übliche Geduldsspiel, um mich zu verunsichern... kannte ich aber schon. Nach einer gefühlten Unendlichkeit sagte General endlich "Rühren!", und danach passierte wieder eine ganze Weile nichts.

Schließlich war der General dann doch mit seinem Schriftstück fertig und wandte sich mir zu.

"Sie sind also Leutnant Eisner aus dem Ersten Zug von Mützel's Kompanie... "

"Jawoll, Herr General!"

"Sie haben die Reste Ihrer Kompanie aus der Schlacht von Rostow herausgeführt, obwohl ich einen Haltebefehl gegeben hatte?"

Oha... der kam aber schnell zur Sache.

"Jawoll, Herr General!"

Der General stand auf, ging ein paar Schritte durchs Zimmer und kam hinter mir zu stellen. Er rückte seine Brille zurecht, und schaute erst auf meine Rangabzeichen und dann ostentativ auf seine eigenen.

"Herr Leutnant, klären Sie mich mal auf... wer ist hier Leutnant und wer General? Wer gibt hier die Befehle?"

"Sie, Herr General!"

"Und wie kommen Sie dazu, meine Befehle zu mißachten?"

"Herr General, meiner Ansicht nach habe ich das nicht."

"Schau einer an... und wie kommt der Herr Leutnant zu seiner Ansicht?"

"Zu dem Zeitpunkt, als ich den Befehl über die Reste der Kompanie übernommen habe, gab es keine geordnete Stellung mehr, wir waren bereits an zwei Stellen nachhaltig umgangen worden. Deswegen habe ich befohlen, daß die Reste der Kompanie sich kämpfend zur HKL zurückziehen. Meiner Ansicht nach war die Stellung bereits endgültig verloren, und wenn wir länger dort geblieben wären, dann wären wir dort gestorben, ohne irgendwas zu bewirken. Ich bin bei der Wehrmacht, um gegen den Feind zu kämpfen und nicht, um meiner Männer einfach abschlachten zu lassen. Es war Ihr Befehl, die Stellung zu halten, und das haben wir getan. Aber der Feind hat die Stellung nachhaltig durchbrochen und war dabei, uns vollständig zu vernichten. Meiner Ansicht nach hat sich die Feindlage damit grundlegend geändert, und ich hielt ein Verbleiben vor Ort für nicht länger zweckdienlich. Ich hielt es für sinnvoll, denn Kampf zu einem anderen Zeitpunkt weiterführen, und das kann ich nicht, wenn ich tot bin."

Der General musterte mich.

"23 Mann aus Ihrer Kompanie haben es zur HKL geschafft, einige zu Fuß. Ganze zwei Panzer haben es geschafft. Wenn Sie nicht den Rückzugsbefehl gegeben hätten, dann hätte kaum einer der Männer überlebt."

General Weidmann machte eine Pause und räusperte sich.

"Ich hätte das VI. Korps auch gerne zurückgezogen, so wie Sie ihre Männer gerettet haben... aber das OKH hat mich nicht gelassen. Sie haben gesagt, daß die Russen sich am VI. verausgaben werden und die restlichen Truppen dann einen Geschlag durchführen können, und das OKH hatte recht... Rostow ist unser. Und auch Sie haben die Lage richtig analysiert und gerettet, was zu retten war. Aus Ihrem Bericht entnehme ich, daß ihre Besatzung in der Schlacht von Rostow sechs Feindpanzer abgeschossen hat?"

"Jawoll, Herr General!"

"Sehr gut. Ich werde Sie für das Eiserne Kreuz vorschlagen... für außerordentliche Tapferkeit vor dem Feind. Desweiteren werden Sie den Befehl über die ehemalige Kompanie von Major Mützel übernehmen. Es gibt in den nächsten Wochen einiges zu tun. Gehen Sie und kümmern sich um Ihre Kompanie, Herr Hauptmann. Mein Adjutant hat noch etwas für Sie, wenn Sie ihm das hier geben. Wegtreten!"

Der General drückte wir den Schrieb in die Hand, den er vorhin angefertigt hatte.. es war meine Beförderung zum Hauptmann.

"Jawoll, Herr General!"

Ich grüßte, und der General erwiderte meinen Gruß auffällig präzise.

Hauptmann? Ich wollte doch eigentlich Panzer fahren...

Beim Adjutant des Generals bekam ich neue Rangabzeichen, und meine Zeit als Leutnant war beendet... und den Rang Oberleutnant hatte der General wohl vergessen.
Ich habe mich als Offizier schon nicht wohl gefühlt... aber Hauptmann und Kompaniechef?

Cfant
13.03.14, 12:22
Zum Thema Städte: Man muss auch bedenken, dass eine frisch eroberte Stadt nicht sogleich volle Leistung bringt: Die Arbeiter sind verunsichert, viele Leute geflohen, Maschinen vielleicht sabotiert. Die Produktion muss den Bedürfnissen der Eroberer angepasst werden und die Güter in den Verteilungskreislauf der Wirtschaft eingespeist werden. Kurz: Je nachdem, wie effektiv die Besatzungsmacht ist, desto schneller wird eine Stadt einen nennenswerten Beitrag leisten. Wobei die Deutschen in Russland ja schon genug Übung hatten, das ging vermutlich recht flott :D

Ratnik
13.03.14, 13:04
Uns würde im Moment vor allem die Höhe der deutschen Produktion interessieren.

Keine der Seiten hat ja bis dato schwerwiegende fehler begangen. Dieser Krieg wird wohl noch lange dauern. Der Russe ist noch lange nicht geschlagen und seine Verbände werden jetzt von Monat zu Monat schlagkräftiger.

Hohenlohe
13.03.14, 14:42
Ich habe mir jetzt mal Strategic Command WWII Global Conflict (UK Import) bei Amazon bestellt und hoffe es läuft anstandslos unter Windows 7...bin schon sehr gespannt darauf...

Ansonsten lese ich beide AARs fleissig mit und freue mich für den werten HvS, dass er seine Panzergrenadiere bei Woronesh retten konnte und weiter fleissig austeilt. Vor allem kann er hoffentlich bald die Kessel von Leningrad und Sewastopol auflösen, damit hätte er vor allem im Norden die finnischen Elitekorps verfügbar und zwei Panzerkorps. Fehlen nur noch die beiden russischen Schiffe im Minenfeld...dafür braucht er die Bomber...

Auf geht's!! Weiter voran!! :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Ratnik
13.03.14, 15:36
Eigentlich braucht man für die angeschlagenen Russischen Schiffe keine Bomber. Die deutsche flotte Reicht da absolut aus, trotz Risiko eines Minentreffers. Die russischen Schiffe sind ja nicht mehr versorgt, teilweise beschädigt und dürften kaum noch Wiederstand leisten können.

Ruppich
13.03.14, 15:55
Nach einer Weile "verhungern" tun die Schiffe aber nicht oder?

Sharpe
13.03.14, 19:59
Hm, wenn die beiden letzten russischen Einheiten bei St. Petersburg vernichtet werden, sind alle Finnen und deutschen Einheiten in diesem Gebiet frei für....kreative Ideen.Vielleicht "Operation Hintertür"?
Außerdem verliert Sachimos sie dann aus den "Augen", ist nicht gut, wenn man nicht weiß, wo sich so viele feindliche Einheiten herumtreiben!
Apropro Schiffe: Wo ist Hans-Ulrich Rudel, wenn man ihn brauchen könnte?!
Wieviele Panzergrenadiere können maximal aufgestellt werden? Je mehr desto besser!

gez Sharpe, der Kreative

Bigfish
13.03.14, 21:30
Das wäre auch im Falle einer komplett unbesetzten Stadt möglich, weswegen wir es prinzipiell für keinen Fehler halten.

Werter HvS, Wir meinten das auch in Bezug auf Westeuropa - da haben Wir uns undeutlich ausgedrückt - verzeiht bitte!

von Sachimos
16.03.14, 21:10
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 16. Februar 1942



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Armee


Die Leningrader Front


Bei Leningrad kommt es zu wiederholten Angriffen auf unsere eingekesselten Truppen, aber noch können die Deutschen und ihre Verbündeten den Kessel nicht ausräumen. Allerdings wird es wohl nur noch wenige Wochen dauern bis die letzten Verteidiger aufgeben.

Bei Tichwin konnte der Nachschub endlich wieder ins Rollen gebracht werden und die bessere Versorgung wirkt sich sofort auf die Moral der Truppe aus. Die Deutschen bilden ebenfalls eine stabile Linie uns gegenüber und verlegen auch erste Fliegerkräfte an diesen Abschnitt.

Dank der besseren Versorgung können nun auch die angeschlagenen Einheiten wieder aufgefrischt werden und auch bessere Waffen erreichen endlich, nach dem Forschungserfolg, die Soldaten.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/3jowqk1shr2.png (http://www.pic-upload.de/view-22575104/Bild-1-Leningrad-Ende.png.html)


Auffällig ist, das der Gegner seine Divisionen und Korps hier immer noch nicht aufgefrischt hat und auch die Moral scheint nicht allzu hoch sein. Diese Erkenntnis wird die STAWKA später noch genauer auswerten.

Bei Demjansk konnten unsere Verteidigungslinien ebenfalls weiter gestärkt werden. Dank neuer Waffen sind die Armeen hier nun wesentlich schlagkräftiger.

http://www7.pic-upload.de/thumb/16.03.14/d6cdojooatz.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22575170/Alexander_Lisyukov_at_observation_post.jpg.html)

Die Frontkommandeure machen sich auch immer mal wieder selbst ein Bild von der Lage an der Front.


Die Mitte der Westfront


Hier hat das dichte Schneetreiben aufgehört und sofort gehen die feindlichen Verbände zum Angriff über. Sie greifen die Verteidiger bei Wjasma an, welche den Rückzug decken sollen. Sehr wahrscheinlich haben sie aber durch ihre Aufklärung von unseren Plänen erfahren und wollen uns nun weiterhin unter Druck setzen und die Operation zu erschweren.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/wvmrvssjovus.png (http://www.pic-upload.de/view-22575227/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Bei Rschew ist es das gleiche Bild, wie bei Tichwin. Anscheinend steht den Deutschen nicht genügend Nachschub für alle Truppen zur Verfügung. Denn auch hier werden ihre Verbände nicht aufgefrischt.

Dennoch läuft die Räumung des Frontbogens weiterhin planmäßig und geordnet.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/1qcl3ypkor1q.png (http://www.pic-upload.de/view-22575345/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Sollten die Deutschen Wjasma noch vor den Frühling einnehmen wollen, dann müssten sie ihre Stellungen räumen müssen und das gilt unter den Befehlshabern als sehr unwahrscheinlich. Denn wenn sie vorrücken, dann werden sie auch angreifbar und will der Gegner bestimmt vermeiden.

Deshalb sollte die gesamte Bewegung ohne größere Komplikationen ablaufen können.


Die Offensive bei Kursk


Es ist ein sehr zwiespältiges Bild, welches sich hier aus den zahlreichen Meldungen der Offiziere vor Ort ergibt. Auf der einen Seite hat sich endlich das Wetter gebessert und unsere Luftwaffe kann zuschlagen, aber auf der anderen Seite haben die Deutschen zahlreiche schwere gepanzerte Einheiten nach Woronesch verlegt und bei Orel schlagen sie zurück und durch ihre Panzer muss sich wieder eine unserer Armeen zurückziehen.

Allerdings sind unsere Truppen noch lange nicht geschlagen und wir können weiter angreifen.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/1rkcfmhfw864.png (http://www.pic-upload.de/view-22575490/Bild-4-Angriff-Anfang.png.html)


Der Angriff aller verfügbaren Flugzeuge wird befohlen und so steigen hunderte Maschinen auf und stürzen sich auf die Deutschen. Als Ziele wurden das Panzerkorps bei Orel und die Panzergrenadiere bei Woronesch ausgewählt um sie durch Bombardierung aus ihren Verschanzungen zu treiben und gleichzeitig ihre Moral zu senken.

Beide Ziele werden erreicht und anschließend erfolgt der Angriff unserer Panzer und der begleitenden Infanterie. Unter dem Deckungsfeuer der schweren Artillerie stürmen die Soldaten vor und schaffen es tatsächlich sowohl das Panzerkorps, als auch die Panzergrenadiere in die Flucht zu schlagen.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/64k94ymr5b1w.png (http://www.pic-upload.de/view-22575599/Bild-5-Angriff-Ende.png.html)


Auch ein weiteres gegnerisches Korps wird schwer angeschlagen, allerdings kann es nicht mehr zurückgetrieben werden.

Als nächstes Ziel muss gelten Woronesch einzunehmen, um den Deutschen ihre sichere Versorgungsbasis zu entziehen. Da aber das gesamte der Umfeld der Stadt befestigt ist, könnte dieses Unterfangen schwierig werden und kann nur durch aufbieten aller Kräfte gelingen. Bei der STAWKA liegen bereits entsprechende Pläne vor und werden nun endgültig ausgearbeitet.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Zwar hat sich das Wetter hier in diesem Gebiet deutlich verschlechtert, dennoch greifen die Deutschen an und versuchen in die Stellungen der Artillerie einzubrechen. Dies gelingt ihnen allerdings nicht, nur eine Armee muss sich dem Druck beugen und sich zurückziehen.

Außer zahlreichen Umgruppierungen bei der feindlichen Infanterie, gibt es auch keine nennenswerten Bewegungen bei unseren Gegnern. Das Wetter ist einfach zu schlecht.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/9cmi2fb7463.png (http://www.pic-upload.de/view-22575727/Bild-6-Rostow-Anfang.png.html)


Durch das schlechte Wetter kann allerdings auch unsere Artillerie nicht soweit zurückgenommen werden, wie es nötig wäre. Deswegen muss eine Armee den Marsch der Soldaten mit ihren Geschützen absichern, damit die deutschen Panzer nicht auf eine unverteidigte Marschkolonne treffen, wie dies schon einmal im Sommer bei Charkow passiert ist.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/bnvy1vvcg68h.png (http://www.pic-upload.de/view-22575792/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Auch hier können einige Verbände mit den neuen Waffen aufgerüstet werden. Natürlich werden zuerst die schlagkräftigsten Verbände ausgestattet. Hier sind dies die zwei Fallschirmjägerbrigaden und eine Armee.

Beim Oberkommando ist man der Ansicht, das es hier zu keinen großen Angriffen kommen wird, solange General Winter herrscht und unsere Offensive andauert.


http://www7.pic-upload.de/16.03.14/ieen54xerd64.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22575951/RIAN_archive_60260_Reconnaissance_officers.jpg.html)

Lediglich Spähtrupps auf Skier, können sich effektiv bewegen.


Die Verteidigung von Sewastopol


Immer noch alles wie immer.

Die Rumänen halten ihre Stellungen, unsere Küstengeschütze beschießen ebendiese Stellungen und bei Kertsch greifen die Italiener unsere Division an, welche umgehend aufgefrischt wird.


http://www7.pic-upload.de/16.03.14/z625cdonf4yv.png (http://www.pic-upload.de/view-22575917/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Auch hier wird es wohl erst besseres Wetter geben müssen, bevor sich die Fronten bewegen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach unserem letzten Bericht kam es zu zahlreichen Anfragen, welche die genaue Zahl der noch aufzustellenden Armeen und Divisionen betreffen.

Daher möchte die STAWKA diese Zahlen nun offiziell machen und damit allen Offizieren einen Einblick in ihre Arbeit geben.

Bei den Divisionen ist die Zahl nicht so hoch:

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/vyy91347hb8.png (http://www.pic-upload.de/view-22576060/divisionen.png.html)


Anders sieht es da schon bei den größeren Einheiten aus.

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/979es1ipwvw3.png (http://www.pic-upload.de/view-22576074/Armeen.png.html)


Ebenfalls zu beachten ist, das eine Aufrüstung mit der neuesten sowjetischen Waffentechnologie für die Infanterie den Preis der Einheit lediglich um 7 MPP erhöht. Damit ist diese Erhöhung der Kampfkraft wesentlich günstiger, als dies bei den Einheiten an der Front durchzuführen.


Wie angekündigt wurden im Oberkommando einige Planspiele für das gerade begonnene Jahr angestellt. Diese stellen sich wie folgt dar:

http://www7.pic-upload.de/16.03.14/vtliryb989o.png (http://www.pic-upload.de/view-22576245/Gesamtkarte.png.html)


1. Eine Nördliche Offensive der Deutschen


Hierbei geht man davon aus, das die deutschen Kräfte gemeinsam mit den Finnen Tichwin erobern und anschließend die Verbände bei Demjansk einkesseln. Im Anschluss daran könnte eine Offensive in Richtung Moskau gestartet werden. Nach dem Fall von Leningrad ist diese Variante sehr wahrscheinlich geworden, denn der Gegner müsste keine zusätzlichen Verbände verlegen und hat hier eine große Zahl schlagkräftiger Verbände.

Es ist unwahrscheinlich das man den Gegner an den momentanen Linien aufhalten kann, daher wäre eine Rücknahme der Front nötig und diese würde sich wahrscheinlich erst wieder bei Moskau stabilisieren.

Allerdings erscheint es für wahrscheinlicher, das es zu einer Kombination aus 1. und der 2. Möglichkeit kommen wird.

2. Angriff in der Mitte

Hierbei geht man von einem Durchbruch bei Rschew und Kaluga aus, um erst große Teile der westfront einzukesseln und anschließend zusammen mit ihren nördlichen Verbänden ebenfalls auf Moskau vorzustoßen. Damit könnte sowohl der Versorgungsweg über den Norden abgeschnitten werden, als auch Moskau als Industrielles Zentrum und Hauptstadt ausgeschaltet werden.

Diese Variante ist am wahrscheinlichsten, denn dadurch würde sich die Front der Deutschen nicht zu sehr verlängern und außerdem könnten sie unsere Produktion massiv stören. Außerdem hätten sie dann bereits 2 Hauptstädte ausgeschaltet. Hier müssten allerdings einige Einheiten zur Heeresgruppe Mitte verlegt werden und diese müssten aus dem Süden abgezogen werden.

Daher erachtet man auch noch eine dritte Variante für möglich.

3. Weitere Angriffe im Süden

Nach der Eroberung von Sewastopol könnten die Deutschen über Kertsch auf unsere Ölquellen in Maikop vorstoßen. Der Fall von Rostow hat hier unsere Linien überdehnt und es stehen nicht genügend HQ und Truppen bereit um jeden wichtigen Punkt zu verteidigen.

Dadurch wäre dann auch Stalingrad und Baku bedroht, ebenfalls beides Hauptstädte und wichtige industrielle Zentren unseres Vaterlandes.

Allerdings wirft eine solche Offensive die selben Probleme für die Deutschen auf, wie für uns. Ihre Front würde zu lang und anfällig für Flankenangriffe werden, daher müsste der Gegner zahlreiche zusätzliche Verbände verlegen, um seine Flanken zu sichern hätte aber anschließend einen großen Teil unserer Industrie gelähmt.


Die Städte Moskau und Stalingrad sind bereits befestigt und daher für eine Verteidigung gut geeignet. Diese Städte müssen auch gehalten werden um zu verhindern das der Zusammenhalt in der Bevölkerung weiter sinkt und die Kapazitäten unserer Industrie weiterhin bestehen bleiben. Es steht allerdings außer Frage das es zu einer großen Schlacht um mindestens eine wichtige Stadt kommen wird, deswegen wurden bereits Maßnahmen getroffen.

Noch ist keinerlei Tendenz erkennbar an welcher Stelle die Deutschen in 1942 weiter vorrücken wollen, daher ist jede Meldung über Verschiebungen von Truppen hilfreich und unbedingt weiter zu geben.

Sobald der Feind seinen Angriff beginnt, ist es geplant zu einer flexiblen Verteidigung überzugehen um ihm eine Einkesslung oder Abschneidung unsere Einheiten zu verhindern, dadurch können diese schneller wieder aufgestellt und an die Front gebracht werden.

Noch sind wir technologisch den Deutschen unterlegen, aber das wird sich in 1942 langsam ändern und dann können wir dem Gegner auch ebenbürtige Truppen entgegensetzen. Dafür muss allerdings Zeit gewonnen werden und genügend Einkommen zur Verfügung stehen.

Mit einem Angriff wird für das späte Frühjahr gerechnet, denn der Gegner muss seine Verbände auffrischen und bereitstellen. Daher müssen bis dahin die wichtigsten Vorbereitungen abgeschlossen sein.

Alle Offiziere sind daher angehalten, ihre Bemühungen zu intensivieren und zeitnah abzuschließen.

HvS
16.03.14, 21:28
Werter Cfant,

da habt Ihr absolut Recht. In der Summe sind wir ganz zufrieden mit der Art und Weise, wie das Spiel die Eroberung von Städten modelliert.


Werter Ratnik,

nach wie vor knapp 500 MPP. Tendenz leicht steigend, weil sich St. Petersburg und Rostow noch nicht voll regeneriert haben. Desweiteren haben wir seit Anfang 1942 die "Raffinerie" LEUNA, die aber auch erst im Laufe des Jahres voll produzieren wird. Und dann warten wir natürlich noch auf die Erforschung von Industrie Stufe 2... Produktionstechnologie haben wir in dieser Runde erforscht.
Dann zum Thema russische Schiff und Bomber: was wir noch nicht erwähnt haben: der Mittlere Bomber bei Luga steht auf einem Partisanen-Auftauchpunkt... wir müssen erst eine weitere Division produzieren, bevor wir den Bomber weiter nach Osten schicken können. Ist aber alles kein Problem, denn mit seiner Reichweite von 12 Feldern kann der Bomber trotzdem alles wichtigen Ziele erreichen. Desweiteren sind wir schon der Ansicht, den Bomber dort zu brauchen, er sichtet nämlich die russischen Schiffe, und somit entgehen unsere Schiffe einem Surprise Encounter.. wenn die beiden Schiffe versenkt sind und eine Sicherungsdivision produziert wurde, dann werden die Bomber verlegt, nicht vorher.


Werter Hohenlohe,

Glückwunsch zum Erwerb des Spiels. Wir wünschen viel Spaß damit.
Eure Wünsche wurde bereits teilweise erhört... der Kessel bei St. Petersburg ist Geschichte. Und den Rest schaffen wir auch, wenn gutes Wetter ist.


Werter Ruppich,

nein.. die Schiffe können theoretisch ewig dort ausharren. Aber das werden wir nicht zulassen. :D


Werter Bigfish,

Ihr habt das schon richtig gesagt... wir hatten Euch verstanden... :)


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16. Februar 1942 - Feindaktivitäten


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Die russische Winteroffensive geht weiter, ein weiteres Panzergrenadierkorps wird schwer in Mitleidenschaft gezogen, aber auch die russischen Verbände lassen Federn, was in den nächsten Tagen noch von Bedeutung sein wird. In der Summe kann aber keinesfalls davon gesprochen werden, daß der Feind irgendeinen Fortschritt macht.


24. Februar 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord hat den Kessel bei St. Petersburg gesäubert und wendet sich nun neuen Aufgaben zu.
Die H.Gr. Mitte kämpf weiterhin mit den der russischen Winteroffensive. Um das Problem nachhaltig aus der Welt zu schaffen, wurde eine Gegenoffensive gestartet, die zu Raumgewinn im Norden von Woronesch geführt hat. Je nach Witterung hält es das OKH für möglich, die komplette russische Formation zurückzuwerfen. Die Russen sind angeschlagen und haben die Initiative verloren.
Bei der H.Gr. Süd gab freudige Neuigkeiten: der Feind ist nach Süden auf Kropotkin zurückgewichen und wollte sich dort in aller Ruhe eingraben; allerdings hat er nicht mit einer schnell durchgeführten Offensive der H.Gr. Süd gerechnet.


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Der Kessel bei St. Petersburg ist Geschichte. Die H.Gr. Nord hat ihre Panzerkorps auf Vollstärke gebracht und wartet nun auf Befehle für das weitere Vorgehen.
Die politische Führung des Reichs bemüht sich darum, die Finnen zu einer Mitwirkung bei der H.Gr. Nord zu überreden. Wenn alle Kräfte aus dem Raum St. Petersburg und Kirischi vereinigt gegen die Russen vorgehen würden, dann stünden zwei Panzerkorps, acht größtenteils erfahrene Infanteriekorps sowie vier Divisionen bereit, unterstützt durch starke Kräfte der Luftwaffe und zwei Einheiten Schwere Artillerie. Bisher ist auf der Seite des Feindes noch nichts zu sehen, daß eine solchen Kraftentfaltung Einhalt gebieten könnte.


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Die Luftwaffe verlegt einen Teil ihrer Einheiten in den Raum Kirischi. Von hier aus liegen Tichwin, Waldai und Demjansk in Reichweite.


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Im Raum Wjasma zieht der Feind seine Truppen zurück, um einer möglichen Umklammerung durch die H.Gr. Mitte zu entgehen. Diese Operation kommt für das OKH unerwartet, da die sowjetische Führung in den letzten Monaten eher die eigenen Leute verheizt hat als militärisch sinnvoll zu agieren (damit wollen wir nicht den werten von Sachimos kritisieren, es ist eher das RL gemeint!). Dieser Strategiewechsel könnte große Auswirkungen auf die weiteren Pläne habe, da davon auszugehen ist, daß das russischer Oberkommando nun flexibler reagiert.
Allerdings sind die deutschen Truppen noch nicht in der Lage, aus der Absatzbewegung Kapital zu schlagen, der russische Winter steckt den Männern noch zu sehr in den Knochen.


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Die deutschen Linien bei Wjasma sind nicht sehr stark, aber gut befestigt.


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Im Raum Woronesch geht die H.Gr. Mitte zur Offensive über. Mehrere Feindeinheiten werden zurückgeschlagen, und die zu Anfang der Offensive von den Russen eroberte, strategisch wichtige Stellung im Norden der Stadt wird vom III. PGK besetzt. Trotz der schlechten Witterung und der harten Kämpfe sind die Gepanzerten Streitkräfte der Wehrmacht in guter Verfassung, zumindest im Vergleich mit den Einheiten des Feindes, die teilweise nur noch die Hälfte der Sollstärke haben.
Aus dem Süden nähern sich weitere Verstärkungen, so daß sich das Kräfteverhältnis immer mehr zu Gunsten der Wehrmacht verschiebt.
Im Raum Orel warten zwei deutsche Panzerkorps auf gutes Wetter. Ein Vorstoß nach Yeltis in den Rücken der Russen würde ihnen wohl das Genick brechen.


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Im Süden von Rostow ergibt sich eine vollkommen unerwartete Situation. Trotz geschlossener Schneedecke ist das Wetter gut, und die Luftwaffe kann eine Aufklärung des Gefechtsfeldes durchführen. Die Städte Krasnodar und Novorossiysk sind unbesetzt, genau wie die Ölfelder von Maikop. Ohne weitere Verzögerung rückt die H.Gr. Süd entlang der Bahnlinie vor und schneidet die beiden Städte von der Verbindung zum Rest des Landes ab. Damit kann der Feind keine Einheiten mehr per Bahn in die beiden Städte bringen, was erhebliche Auswirkungen auf die weiter Gefechtsführung in diesem Frontabschnitt haben wird. Zwar kann der Feind Truppen aus dem Raum Kropotkin in in Richtung der beiden Städte verlagern, aber das würde Kropotkin selbst entblößen. Auch ein russischer Gegenangriff scheint unwahrscheinlich, da die deutschen Truppen im Süden von Rostow die operative Überlegenheit haben. Lediglich eine massive Truppenverlegung nach Kropotkin könnte helfen, aber die Truppen wäre dann erst Mitte März einsatzbereit.
Sollte es gelingen, die beiden Städte einzunehmen, wäre das auch das Todesurteil für die sowjetischen Truppen im Raum Kertsch, immerhin mehrere Divisionen und ein HQ, die dann in der Falle sitzen würden. Ausgehend von einer Einnahme Sewastopols im Frühjahr könnte es bis zum Sommer gelingen, die Rumänen nach Osten marschieren zu lassen.. zusätzliche acht Armeekorps, die für weitere Pläne zur Verfügung stehen würden.
Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird. Das Oberkommando der Russen hat sehr viele Baustellen.


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Selten hat eine erfolgreiche Feindaufklärung soviel bewirkt wie im obigen Fall.


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Die Angriffe auf Sewastopol gehen weiter. Unterstützt durch die Bomberverbände aus dem Raum Melitopol gelingt es immer besser, die Verteidigungswirkung der Festung zu negieren. Durch die dauernden Angriffe ist der Moral und Bereitschaft der 9. Sowjetarmee rapide gesunken, und dadurch erleiden die rumänischen Angreifer kaum noch Verluste. Während die Angriffe auf die Festung anfangs sehr hohe eigene Verluste verursacht haben, hat sich das Verhältnis nun gedreht, und die Russen erleiden trotz geschlossener Schneedecke mehr Verluste als die Angreifer. Einmal gutes Wetter, und die Stadt wird in Theoderichshafen unbenannt!


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Die Festung ist sturmreif geschossen.


In der Zeit vom 16. Februar wurden zwei feindliche Großverbände zerstört, eine Armee und ein Leichtes Panzerkorps. Insgesamt wurden nun 195 feindl. Einheiten vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 87%. Im Detail: acht der zehn Panzerkorps sind auf Sollstärke, eines ist bei 70% und das VI. ist noch im Prozeß der Neuaufstellung. Damit wurde das Ziel des OKH, die Panzerkorps in gutem Zustand über den Winter zu bringen, hauptsächlich erfüllt. Der Kessel bei St. Petersburg wurde gesäubert, und in Sewastopol sind nach wie vor zwei Einheiten eingeschlossen. Ein weiterer Kessel könnte im Raum Kertsch gebildet werden.


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Etwas erfreuliches gibt es aus den Laboren zu berichten. Für von nun an sind alle Aufrischungen sowie Neu- und Rückkäufe von Einheiten um 5% billiger. Da wir praktisch alle MPPs für Auffrischungen und Rückkäufe verwenden, bedeutet dieser Forschungserfolg im Umkehrschluß, daß wir von nun an ca. 5% mehr MPPs pro Runde zu Verfügung habe, und das für die Dauer des Spiels.



Kapitel XXVIII - Offizielles gehört in einen offiziellen Rahmen

Und so trug es sich zu, daß eines Morgens um 9:00 Uhr eine große Menschenmenge auf dem Exerzierplatz der Panzertruppenschule zusammenkam. Die Veteranen waren neu eingekleidet worden (was bei vielen auch nötig war), und die frisch ausgebildeten Rekruten hatten sowieso eine tadellose Uniform. Auf jeden Fall war es bei leichten Minusgraden und vorsichtigem Sonnenschein eine Ansammlung von sehr sauber gekleideten Soldaten, die auf den Zentimeter genau in Reihe und Glied standen. Auf einem Podium in der Mitte der Formation stand eine einzelne Person, die zu den anderen sprach.

"Achtung! Stillgestanden!"

Die gesamte Formation nahm Haltung an.

"Hauptmann Eisner, vortreten!"

Eine einzelne Person trat aus der Formation heraus an das Rednerpult.

"Hiermit verleihe ich, General der Panzertruppe Georg Weidmann, Kommandierender General des VI. Panzerkorps, Ihnen, Hauptmann Hans Eisner, das Eiserne Kreuz II. Klasse. Normal müßte ich Ihnen das Kreuz umhängen, aber meine Verletzung erlaubt mir das nicht."

Der Mann am Rednerpult überrreichte dem anderen Mann eine Schatulle. Letzterer entnahm der Schatulle einen Orden am Band und legte ihn sich um den Hals. Dann drehte er sich zu der versammelten Formation.

Wiederum sprach der Mann am Rednerpult.

"Auf unseren frischgebackenen Träger des Eisernen Kreuzes ein dreifach kräftiges PANZER..."

und die gesamte Formation antwortete

"HURRA!"

"PANZER..."

"HURRA!"

"PANZER..."

"HURRA!"

"Rührt Euch!"

Die Formation wechselte aus der Habacht- in eine etwas angenehmer Stellung.

"Herr Hauptmann, auch von mir persönlich die allerbesten Wünsche. Sie haben sich die Auszeichnung verdient. Wer seine Männer so gut beschützt wie Sie, der hat das Zeug dazu, Menschen zu führen. Ich erwarte einiges von Ihnen."

Mit der unverletzten rechten Hand gab er mir seine Hand zum Gruß... Kraft hatte der Kerl, alle Achtung. Nach dem Händedruck salutierten wir beide, und ich stellte mich neben den General. Nun kam der zweite Teil der Zeremonie.

"Achtung! Stillgestanden!"

Die Formation wechselte wieder in Habacht.

"Major Mützel, hiermit verfüge ich, daß Sie den Befehl über die I. Kompanie abgeben und sich für Ihr nächstes Kommando bereithalten."

Major Mützel nahm den Befehl an und salutierte. Danach trat er aus der Formation heraus, stellte sich vor die Kompanie und salutierte erneut. Die ganze Kompanie antwortere in einem sorgfältig einstudierten, beinahe zeitgleich ausgeführten und übermäßig präzisen Gruß.

"I. Kompanie, hiermit lege ich die Befehlsgewalt nieder. Es war mir eine Ehre, Sie befehligen zu dürfen. Das gilt insbesondere für die Kameraden, die nicht mehr bei uns sein können. Sie haben in den letzten Monaten gut gekämpft, aber ich erwarte von Ihnen, daß Sie noch besser werden!"

Wiederum grüßte der Major, und als Antwort die gesamte Kompanie. Mützel machte auf dem Absatz kehrt, marschierte in Richtung des Rednerpults und stellte sich daneben, auf der gegenüberliegenden Seite von mir.
Dann kam mein Auftritt. Ich marschierte an die Stelle, an der Major Mützel gestanden hatte.

"I. Kompanie, hiermit übernehme ich den Befehl über die Kompanie. Räääächts-UMM!"

Die gesamte Kompanie nahm Marschformation ein, und ich nahm meinen Platz auf Höhe der ersten Reihe ein.

"Marsch!"

Und so verließ ich mit meiner neuen Kompanie den Exerzierplatz.

Hohenlohe
16.03.14, 23:38
Das alles sind ja erfreuliche Nachrichten...!! Da wird es wohl noch die ein oder andere Überraschung geben im Spiel...wir sind schon ganz gespannt...:ph:

herzliche grüsse an die beiden Kontrahenten...

Hohenlohe...:smoke::)

Teddy Suhren
17.03.14, 21:24
Einfach großartige Unterhaltung von beiden Seiten! Ein ganz großes Lob an die werten Regenten!
Wir haben Uns das Spiel nun auch bestellt und warten auf Zeit und Gelegenheit. :)

Accoma
18.03.14, 01:14
Muss ich auch einmal sagen: Der AAR is lässig! Danke an beide Protagonisten! Ich geniesse es, die Berichte zu lesen. Hab zwar das Spiel, aber das is besser!!

Schwanstein
18.03.14, 09:27
Hier möchte ich auch nicht zurückstehen und ein großes Lob an beide Regenten ausdrücken,großartig.
Nebenbei wird mir das Spiel sehr schmackhaft serviert.Bekommt man dies auch auf Deutsch,da meine Sprachkenntnis (Englisch) sehr dürftig ist.
Weiterso!

von Sachimos
18.03.14, 19:21
Werte Regenten,


euer aller Lob ehrt uns gar fürchterlich und wir glauben wir sprechen auch im Namen des verehrten HvS wenn wir sagen: Es freut uns sehr wenn andere Regenten durch diesen AAR auf das Spiel aufmerksam werden.

Dann kommen bestimmt bald noch mehr Geschichten dazu.:D


Werter Schwanstein,

das Spiel selbst bekommt man leider (noch) nicht auf Deutsch, allerdings gibt es für "Global Conflict" eine Übersetzung von einem engagierten Nutzer.

Aber vielleicht kann der werte HvS dazu noch etwas mehr sagen.

von Sachimos
20.03.14, 11:27
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 04. März 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Es gibt nicht nur schlechte Neuigkeiten in dieser Runde. Zwar ist der Hafen von Leningrad endgültig an die Deutschen gefallen und dadurch sitzen die Schiffe der Baltischen Flotte in der Falle, allerdings kommen auch wieder zusätzliche Verstärkungen über den iranischen Korridor an.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/l37w6g5g3vfj.png (http://www.pic-upload.de/view-22599691/lend-lease.png.html)


Damit stehen insgesamt an


Verstärkungen in dieser Runde:

2 Armeen
1 Jagdfliegerregiment

zur Verfügung.


Die Leningrader Front


An den Frontabschnitten bei Leningrad kommt es, nach der Beseitigung des Kessels, zu keinerlei größeren Bewegungen. Die Deutschen frischen teilweise ihre Truppen auf, aber dennoch ist die Moral des Gegners noch immer schlecht, wohingegen unsere Truppen ihre Positionen weiter festigen können. Auch die Aufrüstung mit neuen Waffen läuft weiter.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/2wrc5vqpca6w.png (http://www.pic-upload.de/view-22599827/Bild-1-Leningrad-Ende.png.html)


Insgesamt ist man bei der STAWKA nicht unzufrieden mit der momentanen Situation, lediglich Valdai muss noch gesichert werden. Sollte dies nicht so schnell wie möglich erfolgen, könnten die Deutschen diesen Korridor nutzen und Demjansk abschneiden. Dies gilt es unbedingt zu verhindern.


Die Mitte der Westfront


Die Deutschen versuchen unseren abziehenden Verbänden nachzusetzen, aber außer minimalen Schäden haben sie keinerlei Erfolg. Den Abzug der Truppen können sie nicht stören und die gesamte Operation läuft weiterhin nach Plan. Es laufen die letzten Vorbereitungen für den Abzug des Kommandeurs und seines gesamtem Stabes.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/jgowz5qo6bj.png (http://www.pic-upload.de/view-22600072/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Es geht nun zügiger voran, als noch vor einigen Tagen. Dennoch bleibt Wjasma selbst weiterhin besetzt und den Verteidigern wird noch eine weitere Armee zur Seite gestellt um die komplette Operation zu decken. Denn in den letzten Schlachten hat sich gezeigt, dass es für die Deutschen ohne gute Basis kaum möglich ist weit vorzurücken.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/ufw9weuqdzer.png (http://www.pic-upload.de/view-22606639/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


In den nächsten Tagen werden dann noch die Soldaten in Wjasma mit den neuen Technologien ausgestattet, damit soll der deutsche Vormarsch weiter verzögert und verlustreicher werden. Bei Rschew ist dies bereits geschehen.

Im Oberkommando ist man zufrieden mit dem Verlauf des Rückzuges. Spätestens Anfang April sollten die Verbände ihre endgültigen Positionen erreicht haben und sich eingegraben haben.


Die Offensive bei Kursk


Bei Orel passiert nicht viel. Die Deutschen frischen ihre Panzerkorps auf, führen aber keine Angriffe mehr aus. Auch unsere Truppen bleiben noch in Ruhe liegen, lediglich eine bereits aufgerüstete Armee führt einen Angriff auf ein deutsches Korps aus. Sofort zeigt sich das unsere Truppen mit den entsprechenden Waffen, den Deutschen ebenbürtig sind.

Im Kursker Vorfeld wird eine unserer Armeen zurückgeschlagen, allerdings benötigt es dazu auch mehrere Angriffswellen gegnerischer Infanterie. Aber die eigentliche Musik spielt bei Woronesch. Hierher verlegt der Feind insgesamt 3 seiner neuen Korps mit motorisierter Infanterie, diese sind ein überlegener Gegner und das macht sich sofort bemerkbar.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/hh8v8lmji4s5.png (http://www.pic-upload.de/view-22607205/Bild-4-Angriff-Anfang.png.html)


Nach mehreren Angriffen muss sich eine weitere unserer Armeen zurückziehen und der Gegner steht vor der Abteilung schwerer Artillerie. Der Feind verliert keine Zeit und nutzt diese Gelegenheit sofort, auch die Artillerie wird sofort unter Feuer genommen und erleidet Verluste.

Allerdings ist das Wetter weiterhin gut und unsere Flieger können weiterhin in die Kämpfe am Boden eingreifen. Dabei wirkt sich äußerst positiv aus, dass der Feind keinerlei eigene Luftwaffeneinheiten in Reichweite hat um unsere Bomber abzufangen.

Nach vorbereitendem Feuer durch die schweren Geschütze wird der Angriff befohlen.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/vas6ysn9xhwf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22607256/RIAN_archive_266_Tankmen_going_to_the_front.jpg.html)

Unsere Panzerfahrer bereiten sich auf den Angriff vor.


Sofort als der Befehl zum Angriff kommt stürmen unsere tapferen Soldaten vor und attackieren den Gegner heftig. Das erste Ziel sind die Panzergrenadiere, welche am weitesten vorgestoßen sind.

Nach den Angriffen zweier Verbände leichter Panzer kann diese Einheit aus ihren Stellungen geworfen werden und muss fliehen. Aber dadurch sind sie noch nicht aus der Schusslinie, denn jetzt kommt der Zeitpunkt für unsere Reserven aus dem Gebiet bei Borisoglebsk. Diese stoßen vor und die Kavalleristen können die Panzergrenadiere ein weiteres mal attackieren.

http://www7.pic-upload.de/19.03.14/zts4n23b6qif.png (http://www.pic-upload.de/view-22607326/Bild-5-Angriff-Ende.png.html)


Leider reicht es nicht um den Verband endgültig zu vernichten, allerdings ist sie schwerstens angeschlagen und muss aus der Front genommen und aufgefrischt werden. Auch eine weitere wichtige Erkenntnis wird durch diesen Angriff gewonnen, im Süden der Stadt steht ein frischer deutscher Panzerverband für den Einsatz bereit.

Noch ist hier nichts entschieden, es kommt nun auf viele Faktoren an, wie das Wetter oder das verhalten des Gegners. Zwar hat der Feind die schlagkräftigeren Verbände hier stehen, allerdings haben wir hier die Lufthoheit und unterstützende Artillerie zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten wie sich das Wetter in den nächsten Wochen entwickelt.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Eine mittlere Katastrophe. Die Deutschen stoßen vor und schneiden die Halbinsel Kertsch vom Bahnnetz ab. Niemand bei der STAWKA hätte mit einem solchen Vorstoß gerechnet, man war noch vollauf damit beschäftigt die angeschlagenen Verbände neu zu ordnen und auf einen neue Verteidigung einzurichten.

Mitten in diese Umstellung hinein begann der Angriff der Deutschen. Aus dem Raum Rostow stießen 2 Panzerkorps vor. Der erste Angriff konnte noch unter hohen Verlusten für den Gegner abgewiesen werden, aber die nächste Attacke zwang unsere Armee zum Rückzug. Dann kamen die Infanteristen und besetzten sofort die Bahnlinie bis zu einem wichtigen Knotenpunkt nördlich von Maikop.

http://www7.pic-upload.de/20.03.14/mrezigl4qzw.png (http://www.pic-upload.de/view-22609318/Bild-6-Rostow-Anfang.png.html)


Nachdem der erste Schock überwunden ist, muss gehandelt werden und es wird gehandelt. Sofort wird ein Gegenangriff befohlen um eventuell das weit vorgestoßene deutsche Korps abzuschneiden. Deswegen werden die Rumänen attackiert, da sie die Verbindung zu zu dem deutschen Korps halten und die meisten Verluste hatten. Allerdings können sie trotz mehrfacher Angriffe standhalten.

Daher müssen sich unsere Verbände erst einmal für die Defensive einrichten, und abwarten ob der Feind weiter vorstößt oder ob er seine Stellungen sichert.

http://www7.pic-upload.de/20.03.14/7qnd8cdrng3q.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22609392/Soviet_artillerymen_with_53-K_artillery_gun.jpg.html)

PAK wird in Position gebracht und wartet auf die deutschen Panzer.


Um weitere unliebsame Überraschungen zu vermeiden, wird sowohl Volgodonsk als auch die nördliche Flanke von Kropotkin gesichert. Allerdings sind die Linien dünn und es muss bald etwas passieren, wenn wir hier nicht vollständig überrannt werden wollen.

http://www7.pic-upload.de/20.03.14/858ztt2l1nue.png (http://www.pic-upload.de/view-22609390/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Es werden noch einige Reserven nach Kropotkin beordert, welche in den nächsten Tagen in die Kämpfe eingreifen können und so hoffentlich diese missliche Lage bereinigen können. Gerade für die Verbände bei Kertsch wäre das äußerst wichtig.


Die Verteidigung von Sewastopol


Das deutsche Oberkommando will anscheinend eine Entscheidung erzwingen und lässt alle seine Bomberstaffeln angreifen. In alt bewährter Manier starten danach die Rumänen ihre Attacken und können die Verteidiger stark dezimieren.

Aber noch hält die Festung stand.

http://www7.pic-upload.de/20.03.14/gia793nu7px.png (http://www.pic-upload.de/view-22609438/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Die Moral der Soldaten ist stark abgesunken. Es ist fraglich wie lange Sewastopol noch standhält. Der Blutzoll ist mittlerweile unglaublich für beide Seiten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Trotz der teilweise dramatischen Situation an einigen Frontabschnitten sind die Verluste weiter zurückgegangen.

Damit ist es seit langer Zeit wieder einmal möglich neue Einheiten aufzustellen und fast alle aufzufrischen.

http://www7.pic-upload.de/20.03.14/zmi92b7334.png (http://www.pic-upload.de/view-22609453/verluste.png.html)


Wenn diese Zahlen noch einige Wochen so bleiben, dann kann man wohl von einer Entspannung der wirtschaftlichen Situation sprechen.

HvS
20.03.14, 13:21
Werter Hohenlohe,

Überraschungen können wir garantieren. Allerdings wird es nun wohl auch so sein, daß wir uns immer mehr vom historischen Verlauf entfernen werden... mit allen Vor- und Nachteilen.


Werter Teddy Suhren,

dann wünschen wir viel mit dem Spiel!


Werter Accoma,

danke für das Lob!


Werter Schwanstein,

ebenso danke sehr! Das Spiel gibt es nicht auf Deutsch, aber es ist alles auch so verständlich bzw. kann mit Google gelöst werden... und die Community hilft auch gerne!


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


4. März 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img59/4255/swpz.png


Trotzdem der winterlichen Temperaturen und den nicht allzu hohen Erfolgsaussichten greifen die Russen weiter an, mangelnde Tapferkeit kann man ihnen nicht unterstellen.
(hier ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen: die beiden PGK um Woronesch herum waren schwer angeschlagen und wurden von uns aufgefrischt, bevor wir den Screenshot gemacht haben)
Desweiteren versucht der Feind einen Vorstoß auf Markowka, hat aber wohl nicht mit der Präsenz eines ausgeruhten Panzerkorps gerechnet.


12. März 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Bei der H.Gr. Nord laufen die Vorbereitungen für einen Angriff auf die Stadt Wolchow, um die weiteren Vorhaben vorzubereiten.
Im Bereich der H.Gr. Mitte tobt weiterhin die Schlacht um Woronesch, der Feind startet einen Zangenangriff, der aber vorerst abgeweht werden kann.
Die H.Gr. Süd marschiert in Richtung Süden und nimmt die strategisch wichtigen Ölfelder von Maikop ein.


http://imageshack.com/a/img28/4459/n60r.png


Der Luftwaffe gelingt es, die Marat aufzuspüren. Die Tirpitz greift umgehend an, kann aber keinen Schaden anrichten.
(Wir hatten eine Voraussage von 0:2... ausgegangen ist es aber 1:0... mittlerweile amüsieren wir uns über solche Ergebnisse!)
Die Finnen marschieren in Richtung Osten, und es wird ein Angriff auf die Stadt Wolchow vorbereitet, wozu auch die Artillerie in Stellung gebracht wird. Der Feind dürfte einem konzentrierten Angriff nichts entgegen zu setzen haben, zumal auch die Luftwaffe einsatzbereit wäre, wenn das Wetter mitspielt.


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Aber der Winter neigt sich ja langsam seinem Ende zu, und dann wird die Bedeutung der Luftwaffe wieder zunemen.


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Der Angriff auf Wjasma beginnt. Mit etwas Glück gelingt die Einkesselung einiger russischer Einheiten. Die Armee im Südwesten der Stadt leidet unter zu geringem Nachschub und hat nur eingeschränkten Kampfwert.


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Die Infanterie trägt mal wieder die schwerste Last.


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Bei Orel werden die beiden Panzerkorps umgruppiert, wobei eine feindl. Armee schwer angeschlagen und in die Flucht getrieben wird.
Der Angriff der Sowjets im Süden von Woronesch, der den deutschen Truppen in den Rücken fallen sollte, wird gekontert. Eine feindl. Division wird nahezu aufgerieben und eingekesselt, und ein Kavalleriekorps erleidet ein ähnliches Schicksal. Zwei weiteres Divisionen werden verscheucht, und viele Feindeinheiten haben nicht die volle Stärke.
Die Reaktion des russischen Oberkommandos dürfte interessant werden.. der Angriff im Süden von Woronesch hatte keinen Erfolg und hohe Verluste, und die Verbände im Norden von Woronesch sind nicht in bestem Zustand und damit anfällig für Gegenangriffe. Die Wehrmacht hat sieben gepanzerte Einheiten in diesem Frontabschnitt, und der Russe läuft Gefahr, diese Konzentration zu unterschätzen. Wenn die Wehrmacht ein paar Tage gutes Wetter hätte, dann könnten die Russen sehr hart getroffen werden. Insbesondere die Panzerkorps sind in keiner guten Position, und es ist ja nicht so, daß der Russe nicht noch andere Baustellen hätte.


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Der Feind versucht verzweifelt, seine Position bei Kropotkin zu stärken. Er versucht einen Gegenangriff, wird aber unter hohen Verlusten von der Wehrmacht abgewiesen. Dabei wird ein Kavalleriekorps vernichtet. Das OKH erwägt einen Angriff auf Kropotkin, das von einem feindl. HQ besetzt ist. Die Eroberung der Stadt würde bedeuten, daß die Russen sich zurückziehen müßten. Momentan hat der Feind die operative Unterlegenheit, und das sollte ausgenutzt werden.
Ein deutsches AK besetzt die Ölfelder von Maikop. Damit dürfen die feindl. Kräfte im Raum Kertsch als abgeschnitten betrachtet werden.


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Zum wiederholten Male verhindert schlechtes Wetter die Einnahme von Sewastopol. Aber die Verteidiger werden immer schwächer.
(Die Armee hat nur noch Stärke 4, letztes Mal war es Stärke 5. Das bedeutet, daß von den zwei Erfahrungssternen nach dem Auffrischen keiner übrig bleibt, so daß die Einheit in der nächsten Runde mehr Schaden nehmen wird und unsere Einheiten weniger Verluste erleiden. Aber wir werden wohl trotzdem gutes Wetter brauchen, dann sind 8 weitere AKs frei für einen Anriff in Richtung Kaukasus!)
Sehr zur Überraschung des OKW unterläßt der Feind eine Absatzbewegung von Kertsch in Richtung Noworossiysk, das zum aktuellen Zeitpunkt noch unbesetzt ist und möglicherweie von den Russen hätte erreicht werden können.


http://imageshack.com/a/img35/434/ijp1.png


Das VI. Panzerkorps ist wieder im Dienst.
Auch die Raffinerie LEUNA arbeitet bereits auf 50% der maximalen Effizienz.


http://imageshack.com/a/img89/4866/n7es.png


Die Verfassung der deutschen Kriegswirtschaft ist sehr gut und wird noch besser werden.


Im Zeitraum vom 4. bis zum 19. März wurde lediglich ein feindliches Kavalleriekorps vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei sagenhaften 95%, und die Panzergrenadiere sind bei 97%.
Momentan gibt es folgende Kessel (von Nord nach Süd):

- Wjasma: eine Armee und eine Division (Einschließung nicht sicher, Einheiten könnten bei guter Witterung entkommen)
- Südlich von Woronesch: eine Division und ein Kavalleriekorps
- Kertsch: ein HQ und drei Divisionen
- Sewastopol: eine Armee und eine Küstenartillerie

Insgesamt sind das zehn Großverbände. Es ist damit zu rechnen, daß ein bis zwei Einheiten den Kesseln entkommen, der Rest wird mittelfristig vernichtet werden.


Kapitel XXIX - Eine Werkführung der etwas anderen Art

Das VI. Korps war wieder im Dienst und wartete im Raum Berlin auf den Transport an die Front. Es würde noch ein paar Tage dauern, bis es soweit war, und die Männer genossen die Tage in der Reichshauptstadt. Ich selbst hatte einen ganz besonderen Termin: Major Mützel wies mich an, um 10 Uhr morgens in seinem Kommandostand zu sein. Ich meldete mich wie befohlen, aber der frisch gebackene Major hatte ein schelmisches Grinsen auf den Lippen und wollte mir nicht sagen, worum es ging. Wir gingen zu einer nahgelegenen Straße, und dort wartete eine Limousine mit den der Kennzeichnung von General Weidmann auf uns. Sehr zu meiner Überraschung stiegen wir einfach zum General ins Auto. Der Gruß fiel eher unkonventionell aus. General Weidmann wies seinen Fahrer an, in die Breitenbachstraße zu fahren. Bei mir klingelte ein Glöckchen, aber ich konnte micht nicht dran erinnern, wo ich den Namen schon mal gehört habe.

Der General begann, uns einige Fragen zu stellen.

"Herr Major, ist es richtig, daß der Herr Hauptmann in seinem Zug auch manchmal Sturmgeschütze mitgeführt hat?"

"Jawoll, Herr General. Die Dinger haben sich bei der Panzerbekämpfung bewährt."

"Was ist Ihre Meinung dazu, Herr Hauptmann?"

Hmmmhh.... sollte ich dem General meine Meinung sagen? Oder verbrannte ich mir das Mundwerk? Ach, was soll's...

"Naja, besser als die Panzer III sind die Sturmgeschütze schon, wenn es darum geht, einen Mittleren oder Schweren Feindpanzer abzuschießen. Aber ich frage mich, warum sowohl der Panzer III als auch das Sturmgeschütz nur die kurzen Stummelkanonen haben, längere Läufe wie bei der 75mm-PAK wären sinnvoller. Ich habe vor ein paar Wochen die ersten Ausführungen des Panzers III mit der langen 5cm-Kanone gesehen... schade, daß man keine 75mm-Pak in den Turm unterbringt."

"Hmmmhhh.... das haben Sie wohl recht. Aber vielleicht haben unsere Ingenieure eine Überraschung für Sie. Meines Wissens nach hat General Guderian bereits vor längerer Zeit die Ausrüstung des Panzers III mit der langen 5cm-Kanone veranlaßt, aber das Heereswaffenamt hatte wohl etwas dagegen. Aber die Erfahrungen in Rußland haben wohl sogar den verbohrtesten Beamten gezeigt, daß man mit solchen schwachen Kanonen keinen Krieg gewinnen kann."

Den Rest der Fahrt sprachen wir über eher belanglose Dinge, bis wir schließlich unser Ziel erreichten: die Altmärkischen Kettenwerke, den Produzent der Panzer, über die wir uns unterhalten hatten. Sicherlich kein Zufall.

Am Eingang des Werkstores wurden wir von einigen Herren in Zivil begrüßt, die sich als der Direktor und einige Leitende Ingenieure entpuppten. Der General schien den Direktor schon länger zu kennen, und das erklärte einiges... jetzt wurde mir klar, woher das VI. Panzerkorps die Sturmgeschütze hatte. Wahrscheinlich eine Art Truppenversuch. Nach der Vorstellung und Begrüßung wurden wir in eine Art Konferenzraum gebracht, und Major Mützel und ich mußten etliche Fragen beantworten... welche Granaten die beste Wirkung auf die verschiedenen feindl. Panzertypen hatten, auf welche Reichweite idealerweise die gegnerischen Panzer bekämpft wurden und wo die Schwachstellen der eigenen Fabrikate lagen. Der General hatte mich ermutigt, alles offen und deutlich zu sagen, und das tat ich auch... und es ist nicht nur einmal passiert, daß einige der Herren in Zivil deutlich hörbar stöhnten, als ich verschiedene Schwachpunkte erwähnte.

Die Besprechung dauerte bis in die Nachmittagsstunden, und gegen Mittag wurde ein kleiner Imbiss gereicht. Aber irgendwann sind den Ingenieuren die Fragen ausgegangen, und ich war auch ganz froh drum... mir rauchte der Kopf. Die Ingenieure verabschiedeten sich, und wir blieben mit dem Direktor allein.

"Meine Herren, zuerst möchte ich mich für die ausführlichen und sehr sachdienlichen Informationen bedanken. Einiges war neu für uns, und da wahre Kampfgeschehen läßt sich nun mal nicht am Reißbrett planen. Auch war es gut für uns, verschiedene Begebenheiten mal direkt aus dem Mund der kämpfenden Truppen zu hören und nicht weichgespült aus dritter Hand.
Es dürfte für Sie alle keine Überraschung sein, daß die mangelnde Durchschlagskraft der Kampfwagenkanone auch von uns als größtes Problem ausgemacht wurde. Und ich kann Ihnen verraten, daß wir bereits an einer Lösung arbeiten. nun darf ich mir erlauben, Ihnen etwas zu zeigen. Bitte folgen Sie mir."

Der Mann hatte ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen... er schien sehr stolz auf das zu sein, was er uns zeigen wollte.

Wir gingen zusammen in die Produktionshalle. Der Geruch nach Metall, Öl und Lösungsmitteln wär überwältigend. Von hinten näherten wir uns einem StuG III. Der Direktor wandte sich direkt an mich.

"Herr Hauptmann, kommt Ihnen dieses Gefährt bekannt vor?"

"Sieht aus wie ein StuG III... davon hatten wir einige in der Abteilung."

"Schauen Sie es sich doch mal genau an..."

Ich ging um das Sturmgeschütze herum, und neben der Zusatzpanzerung an der Front fiel mir das verlängerte Rohr auf... anfangs dachte ich, es wäre dasselbe Geschütz wie auf der neuen Version des Panzers III, aber hier schien es sich um eine 75mm-Kanone zu handeln... Röhrlänge 3 Meter.

"Und, Herr Hauptmann... wie denken sie darüber?"

"Das sollte unseren Panzerjägern helfen, ein paar Löcher in die Russenpanzer zu machen. Können wir die Kanone auch auf den Panzer III packen?"

"Nein, in einem drehbaren Turm wäre die Kanone zu schwer für das Fahrgestell... das geht leider nicht, haben wir schon versucht. Man müßte ein komplett neues Fahrgestell entwerfen, und das macht keinen Sinn, da kann man auch gleich einen neuen Panzer entwickeln."

"Hmmmhhh.... nehmen Sie doch das Gestell des Panzers IV... das sollte etwas mehr aushalten, oder?"

Der Direktor verzog sein Gesicht.

"Das Ding von Krupp? Das ist doch kein Panzer.. eher eine fahrbare Artillerieplattform.... ich kann mir nicht vorstellen, daß das funktioniert."

Nun mischte sich der General ein.

"Sag mal, Hans-Dieter... wie lange kennen wir uns schon?"

"Seit der Schule, wieso?"

"Darf ich Dir mal was sagen?"

"Gerne"

"Nimm jetzt sofort den Telefonhörer in die Hand, ruf bei Krupp in Magdeburg an und laß Dir ein paar halbfertige Panzer IV schicken.... und dann sieh zu, daß Du die 75mm-KwK auf das Fahrgestell bekommst! Wir haben hier einen Krieg zu gewinnen, da ist kein Platz für derartige Eifersüchteleien! Hab ich mich klar ausgedrückt???"

Der Direktor ging in Habacht, salutierte und presste ein gequältes "JawollHerrGeneral!" hervor.... dann entfernte er sich eiligst.

Der General blickt zu Major Mützel und mir herüber und zog eine Augenbraue nach oben.

"Ein guter Soldat war er nicht, aber ein guter Ingenieur und Organisator ist er allemal. Nun bleibt noch zu hoffen, daß wir einige der StuG IIIF zur Erprobung bekommen. Gut, meine Herren... Der Ausflug ist beendet."

Ich war nicht leicht mich zu verdutzen, aber dem General war es gelungen.

Hohenlohe
20.03.14, 15:07
Werter HvS, ihr seid nicht zu beneiden, da euer Gegner sich eifrig bemüht, seine Truppen mit neuer Technologie aufzurüsten. Aber ihr seid ja nahe dran ihm gehörig einzuheizen, das macht einem Freude.
Die Geschichte mit Eisner ist fast schon realistisch und erweitert den AAR um ein gutes RP-Element...danke für dieses Update...:fecht:

Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Sharpe
20.03.14, 18:21
Schön, schön, etwas konventionell, aber schön! Was wäre dass für eine kreative Idee gewesen, die Finnen und ein oder zwei Panzerporps im Rahme der operation "Langer Marsch" nördlich um den Ladoga-See herum in den Rücken des Feindes zu führen!?
Nachdem der werte Sachimos schon zwei Brandherde in Süden hat, wäre dieses "Feuerchen" im Norden, quasi die Einladung zu einer finnischen Sauna geworden:uhoh:
Sewastopol dürfte der einzige Lichtblick im Augenblick sein: Solange die Festung aushält bindet sie eine große Anzahl von Truppen, die sonst "kreativer" eingesetzt werden können, als sich an der festung ein's auf die Mütze geben zu lassen!
Wenn diese Kerle bei Allkett irgendwanneinmal ihren Kopf aus den A.. ziehen, werden sie bemerken, dass das mitr dem Panzer IV gar keine so schlechte Idee ist! Und zwar je schneller, desto besser!:D

Aber trotzdem: Weiter so!
gez Sharpe, on the road

von Sachimos
25.03.14, 23:52
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 20. März 1942



Verstärkungen in dieser Runde:

2 Armeen
1 Division


Die Leningrader Front


Der Feind verlegt weitere Truppen an die Front vor Volkohv, unter anderem seine schwere Artillerie und die Luftstreitkräfte. Es deutet alles auf einen bevorstehenden Angriff hin, mit dem Beginn der Offensive wird für den Frühling gerechnet. Bis dahin sollten auch alle seine Verbände wieder über eine ausreichend hohe Moral verfügen.

In der STAWKA zerbricht man sich allerdings den Kopf darüber, welches Ziel die finnischen Einheiten haben werden. Diese können das gesamte Kräfteverhältnis hier an diesem Abschnitt entscheidend beeinflussen.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/f6a2a7e7e1.png (http://www.pic-upload.de/view-22668232/Bild-1-Leningrad.png.html)


Noch läuft die Aufrüstung der russischen Verbände hier auf vollen Touren, man hofft so den Deutschen einen ebenbürtigen Gegner gegenüberzustellen, allerdings stehen hier auch fast ausschließlich Divisionen zur Verfügung. Lediglich eine Armee und ein Panzerkorps sind zusätzlich vorhanden um den Gegner aufzuhalten.

Es muss und wird an weiteren Plänen gearbeitet, wie es hier weitergehen könnte.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/tljqmle1d87y.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22668440/RIAN_archive_4406_An_attack_near_Moscow..jpg.html)

Noch macht meterhoher Schnee fast jede Bewegung unmöglich.


Die Mitte der Westfront


Hier reagieren die Deutschen so, wie es von der STAWKA erwartet wurde. Nachdem unsere Absetzbewegung sich dem Ende zuneigte, stießen sie vor und versuchen Wjasma zu umfassen, allerdings gelingt ihnen dies noch nicht vollständig und noch läuft der Nachschub reibungslos.

Vor allen anderen Städten herrscht weiterhin Ruhe, nur bei Rschew frischt der Feind seine Verbände auf.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/vwnqmizh1p5.png (http://www.pic-upload.de/view-22668574/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Dennoch gelingt unseren Soldaten eine kleine Überraschung. Die Armee, welche vor Wjasma noch zur Sicherung stand, kann ein gegnerisches Korps angreifen und ihm einigen Schaden zufügen. Allerdings und das ist die Überraschung, völlig ohne eigene Verluste und das obwohl die Armee bereits angeschlagen ist.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/kw7prlh919wo.png (http://www.pic-upload.de/view-22668699/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Auch der weitere Rückzug lief ohne Probleme ab und mittlerweile haben die meisten Verbände ihre vorgesehenen Positionen erreicht und beginnen damit, sich zu verschanzen. Auch die kampfstärksten Einheiten kamen bereits in den Genuss der Aufrüstung mit den neuen Waffen.

Es wird noch einige Umgruppierungen geben, allerdings kommt es hier auch auf das Verhalten der Deutschen an und an welcher Stelle sie weiter gen Osten vorstoßen wollen. Allerdings hat man bei der STAWKA durchaus aus dem Debakel von Charkow gelernt.


Die Offensive bei Kursk


Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Immer wenn unsere Soldaten eines der gegnerischen Grenadierkorps zum Rückzug gezwungen haben erscheinen 2 neue gepanzerte feindliche Einheiten auf dem Schlachtfeld. Zudem verfügt der Gegner über genügend Ressourcen die angeschlagenen Einheiten sofort aufzufrischen.

Auch gelang es dem Feind 2 unserer Verbände von den eigenen Linien abzuschneiden, aber damit wurde, zumindest für die Division, gerechnet. Diese soll nun für Unruhe hinter den gegnerischen Linien sorgen. Allerdings wurde auch die Kavalleriedivision abgeschnitten. Nach der Entdeckung des deutschen Panzerkorps bei Markowka war dies aber auch nicht weiter verwunderlich.

Bei Orel werden größere Truppenverlegungen beobachtet, hier will der Gegner wohl zwei frische Panzerkorps nach Süden führen und damit die Lage bei Woronesch endgültig zu seinen Gunsten wenden. Noch kann dies aber verhindert werden und es muss verhindert werden.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/7k3la5plb56.png (http://www.pic-upload.de/view-22669250/Bild-4-Angriff-Anfang.png.html)


Deshalb werden den Armeen bei Orel vorfühlende Angriffe auf die Panzerkorps und die erkannte feindliche Division befohlen, welche sich auf den Marsch nach Süden befinden. Zu größeren Kämpfen kommt es hier an diesem Abschnitt allerdings nicht mehr. lediglich die feindliche Division wird angegriffen und muss leichte Verluste hinnehmen.

Bei Woronesch kommt es hingegen weiter zu heftigen Kämpfen, allerdings können unsere Flieger diesmal nicht in die Kämpfe eingreifen, denn schlechtes Wetter verhindert das Aufsteigen von den Frontflugplätzen.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/hm6yqhmmamy.png (http://www.pic-upload.de/view-22669306/Bild-5-Angriff-Ende.png.html)


Dennoch müssen die feindlichen Panzergrenadiere sich dem Druck beugen und zurückgehen, aber nach den überlappenden Angriffen von Infanterie und Panzern reicht der Schwung nicht mehr aus um die entstandene Lücke sofort zu besetzen und Kapital daraus zu schlagen.

Mittlerweile sind auch die Ski-Jäger an der Front eingetroffen und könnten an den Angriffen teilnehmen, aber vorerst werden sie noch zur Verteidigung eingesetzt, denn anscheinend versucht man auf deutscher Seite nach Borisoglebsk vorzustoßen.

Bei Markowka ziehen sich die 2 vorgestoßenen Armeen leicht, auf bessere Positionen zurück und können so wieder eine Verbindung zu unseren Kavalleristen herstellen.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/z53vye5fg47b.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22669363/RIAN_archive_603_A_Nazist_surrenders.jpg.html)

Vereinzelt können deutsche Soldaten gefangen genommen werden.

In der STAWKA macht man sich mittlerweile keine Illusionen mehr über die Offensive, der Feind hat schnellstens reagiert und uns zahlreiche schwere Einheiten entgegen gestellt. Aktuell wogt der Kampf noch hin und her aber lange wird dies nicht mehr so bleiben. Deshalb überlegt man bereits, ob man den Angriff abbricht und die nicht besser zur Verteidigung an anderer Stelle einsetzen sollte.

Zwar bindet man durch die Angriffe noch zahlreiche deutsche Verbände, welche dann nicht für einen Gegenangriff genutzt werden können, aber dies alleine kann nicht das Ziel der Offensive sein. Auch kommt bald der Frühling und dann wird sowieso mit einer größeren deutschen Aktion gerechnet. Um auf diese reagieren zu können braucht man ebenfalls noch Verbände, welche in Reserve bereitstehen können.

Noch soll abgewartet werden, wie sich die Lage entwickelt, aber entsprechende Pläne werden erarbeitet, damit man auf jede neue Situation entsprechend reagieren kann.


Der Kampf um die östliche Ukraine


Der Gegner rückt hier massiert vor und wirft dabei wohl einen großen Teil seiner noch freien Verbände in die Schlacht. Es gelingt ihm hier die wichtigen Ölquellen von Maikop zu besetzen, aber noch sind unsere Positionen bei Kropotkin ungefährdet.

Nördlich davon hält der Feind weiterhin seine Stellungen an Don und Donets und macht auch keine Anstalten diese zu verlassen.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/vcriyhhds547.png (http://www.pic-upload.de/view-22669474/Bild-6-Rostow-Anfang.png.html)


Obwohl man diesem kühnen und exzellent geplanten Vorstoß durchaus auch in unserem Oberkommando Respekt zollt, so kann man ihn dennoch nicht unbeantwortet lassen.

Deswegen wird ein Gegenangriff eingeleitet, um die Lücke auszunutzen die noch zwischen den vordersten Verbänden und dem Infanteriekorps in Maikop klafft.

Es gelingt im schnellen Vorstoß die Lücke auszunutzen und die feindlichen Infanteristen von den Panzerspitzen zu trennen. sofort wird das Flussufer gesichert um ein schnelles Übersetzen zu verhindern und gute Stellungen zu behalten.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/yuklle69hv4s.png (http://www.pic-upload.de/view-22669534/Bild-7-Rostow-Ende.png.html)


Auch schweres Gerät wie Artillerie und PAK werden nun in Stellung gebracht und könne in den nächsten Tagen an den weiteren Angriffen teilnehmen. Damit sollte die Rückeroberung der wichtigen Ölquellen zumindest möglich sein.

Bei Morozovsk nehmen wir unsere vorderste Linie weiter auf die Stadt zurück und können so die Linie verlängern, um nicht von einem weiteren kühnen Vorstoß überrascht zu werden.


Die Verteidigung von Sewastopol


Trotz weiterer heftiger Angriffe auf die Festung Sewastopol, hält diese weiterhin stand und kann sich einer vielfachen Übermacht behaupten.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/ueh3ndlldpw.png (http://www.pic-upload.de/view-22669594/Bild-8-Krim-Ende.png.html)


Auch die Festungsgeschütze greifen immer wieder in die Kämpfe ein und können mittlerweile regelmäßig Verluste bei den rumänischen Korps anrichten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den letzten Veröffentlichungen wurde der Ruf nach einem Vergleich der Verluste beider Seiten laut. Daher hat man im Oberkommando eine entsprechende Statistik erarbeitet. Diese steht nun allen Frontkommandeuren zur Verfügung

Als erstes nochmals die Übersicht für unser Seite

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/epoa2e1siibw.png (http://www.pic-upload.de/view-22669628/verluste-russisch.png.html)


Noch liegen unsere Verluste unter den umgerechneten industriellen Kapazitäten, allerdings muss hier auch beachtet werden, dass man auch noch Forschung betreiben muss.

Im Vergleich dazu eine geschätzte Übersicht über die deutschen Verhältnisse.

http://www7.pic-upload.de/25.03.14/bmipedvx5ae4.png (http://www.pic-upload.de/view-22669646/verluste-deutsch.png.html)


Zwar mögen die feindlichen Verluste gigantisch wirken, allerdings ist dies eine direkte Auswirkung des harten russischen Winters und es gilt ebenfalls zu bedenken, dass der Gegner mittlerweile große Teile unsere Industrie für sich nutzen und arbeiten lassen kann.

Auffällig ist auf jeden Fall, dass seine Ausgaben zu fast 100% direkt in Aufstellung neuer und die Auffrischung bestehender Verbände fließen.

Diese Statistiken sollen lediglich zur Information dienen und sind nicht zur dauerhaften Nutzung geeignet. Zu gegebener Zeit wird die STAWKA aktualisierte Informationen herausgeben.

HvS
26.03.14, 06:38
Werter Hohenlohe,

die Sache mit der Stufe 1 in Infantry Warfare stört uns nicht allzu sehr. Wir bekommen früher oder später Stufe 2, und dann sieht es wieder aus wie vorher. Und unser Gegner muß auch erstmal die MPPs haben, um seine Einheiten aufzurüsten, und Forschung kostet auch einiges.. und da wir unserem Gegner mometan einige MPPs voraus sind, ist das alles kein Problem... wir werden dieses und das nächste Jahr unserem Gegner noch technologisch voraus sein, das nivelliert sich erst später im Spiel.
Es freut uns zu hören, das Hans Eisner die Lektüre interessanter macht. :)


Werter Sharpe,

dem "Langen Marsch" erteilen wir eine Absage. Die Logistik da oben ist uns zu schlecht, und eine solche Aktion würde ewig dauern. Wir konzentrieren unser Kräfte lieber, einiges davon wird in diesem Post offenbart. Aber wir können Euch verraten, daß wir für 1942 drei (3) Offensiven geplant haben... zwei lokal begrenzte und eine größere... alles weitere entscheiden wir je nach Verlauf. Es wird für den werten von Sachimos sehr schwer werden, unsere Vorhaben voraus zu ahnen.. da sind wir uns sicher. Aber wir können versprechen, daß ein "Feuerchen im Norden" geplant ist, Details werden später sichtbar werden.
Wegen Sewastopol: siehe unten! :D


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


20. März 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img593/1715/rjdr.png


Der Feind wirft nahezu alle verfügbaren Truppen in die Waagschale und geht damit ein hohes Risiko ein.
Bei Orel rennt er in sein Verderben, um die beiden dort stationierten Panzerkorps von einem Vorstoß nach Südosten abzuhalten... ein sehr teures Vorhaben. Zwei sowjetische Armeen werden direkt vor die Rohre der Panzer platziert... ein Himmelfahrtskommando.
Auch bei Woronesch greift der Feind mit aller Härte an, erzielt aber wenige Erfolge. Die meisten Einheiten der Wehrmacht sind in gutem Zustand, und das kann man von den Russen nicht gerade behaupten.


28. März 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt Wolchow ein und rückt weiter in Richtung Tichwin vor.
Bei der H.Gr. Mitte gelingt die Einnahme von Wjasma, und es wird weiterhin die Schlacht um Woronesch ausgefochten. Die Russen bekommen die Stärke der deutschen Panzerwaffe zu spüren.
Die H.Gr. Süd nimmt Krasnodar ein, und auch die Festung Sewastopol fällt endlich.


http://imageshack.com/a/img22/4564/sc5a.png


Der Angriff auf Wolchow lief mustergültig. Die Schwere Artillerie hat die Befestigungen in Schutt und Asche gelegt, und Infanterie sowie Panzerwaffe habe die feindl. Divison in der Stadt vernichtet und eine weitere schwer angeschlagen und zur Flucht gezwungen. Die eigenen Verluste sind gering, eine Division verlor 10% ihrer Sollstärke. Die beiden Panzerkorps "Sharpe" und "Werth" sind ungemein wertvoll.
Die Russen scheinen den Angriff auf Tichwin weiter im Süden erwartet zu haben, der Norden der Stadt ist nicht ganz so gut verteidigt. Ein weiteres Problem der Russen: die Streitkräfte vor Ort bestanden vor dem Beginn des Angriff zu 70% aus Divisionen, die für die erfahrenen Einheiten der H.Gr. Nord Kanonenfutter sind. Dieser Umstand könnte sich als sehr nachteilig erweisen.
Und dann ist da noch ein Punkt: beim OKH vermutet man, daß der Feind den Schwerpunkt auf den Kämpfen bei Woronesch und Kropotkin liegen hat, so daß davon auszugehen ist, daß hinter Tichwin keine nennenswerten Feindkräfte mehr sind. Ein Beseitigung der Feindkonzentration bei Tichwin würde wahrscheinlich einen Vorstoß in das Hinterland ermöglich und so die Russen zwingen, Kräfte von den anderen Fronten zu verlagern.

Wenn man davon ausgeht, daß sich die deutschen Truppen bei Nowgorod und die feindl. Truppen bei Demjansk gegenseitig neutralisieren, dann ergibt sich folgendes Kräfteverhältnis für die Schlacht um Tichwin:

Gepanzerte Einheiten: DR 2, SU 1
Armeen/AK: DR 7, SU 1
Divisionen: DR 4, SU 6
Artillerie: DR 2
Luftwaffe: DR 3 Jäger, 3 Bomber

Damit hat die H.Gr. Nord bei den kampfstarken Einheiten ein Übergewicht von 9:2, und die absolute Luftüberlegenheit (der Bomber bei Luga hat genug Reichweite bis Tichwin). Die Planer des OKH sind sich sicher: wegen des unwirtlichen Geländes wird es einige Monate in Anspruch nehmen, aber ohne eine Kräfteverlagerung des Feindes wird es der H.Gr. Nord mittelfristig gelingen, Tichwin zu erobern und damit Petrozawodsk von der Verbindung in den Rest des Landes abzuschneiden.
Nach einer durchaus möglichen Eroberung der Stadt gibt es sehr viele mögliche Angriffsrichtungen:

(1) In den Süden nach Waldai und dann nach Rschew, womit der Feind in Demjansk in der Falle sitzen würde
(2) Nach Südodsten über Wyschni Wolotschok nach Kalinin, womit die H.Gr. Nord im Norden von Moskau stehen würde
(3) Nach Osten über Tscherepowez in Richtung Wologda und Jaroslawl, was die Russen von allen Hilfslieferungen aus dem Nordmeer abschneiden würde, denn es bestünde keine Verbindung mehr nach Archangelsk. Die momentan in Nyandoma eintreffenden Rüstungsgüter könnten dann nicht mehr im Rest des Landes verteilt werden.

(Die Meinungen der werten Mitregenten zu diesem Thema würden uns sehr interessieren! Bitte artikulieren! )


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Bisher verläuft alles wie geplant.


http://imageshack.com/a/img534/1513/ett0.png


Endlich gelingt die Einnahme von Wjasma. Die Division in der Stadt wird vernichtet und eine sowjetische Armee eingekesselt.


http://imageshack.com/a/img835/4513/44dr.jpg


Obwohl die Stadt letztendlich vom III. Panzerkorps eingenommen wurde, hat die Infanterie ihren Beitrag vorbildlich geleistet.


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Angriff ist die beste Verteidigung. Die teilweise in exponierter Lage befindlichen Feindeinheiten werden von der Panzertruppe unter Feuer genommen, und die Bilanz ist verheerend für den Gegner.
Drei Armeen und eine Division wurden vernichtet, drei weitere Armeen wurden schwer dezimiert in die Flucht geschlagen, ein Kavalleriekorps und eine weitere Armee wurden eingeschlossen. Derartige Verluste können die Russen sich nicht mehr lange leisten, und das OKH hält einen Rückzug des Feindes mittelfristig für nicht unwahrscheinlich.
An dieser Stelle macht es Sinn, das Kräfteverhältnis zu untersuchen:

Gepanzerte Einheiten: DR 7, SU 5 (2 davon auf 50%)
Armeen/AK: DR 11, SU 12 (davon 3 schwer beschädigt)
Divisionen: DR 3, SU 4
Artillerie: SU 1
Luftwaffe: SU 3-4 Einheiten, wird aber bald äquivalent sein, da durch den Fall von Sewastopol Jäger verlagert werden können

Es herrscht also fast Gleichstand, aber die deutschen Einheiten sind denen der Russen operativ überlegen, und der Russe läßt bisher eine Schwerpunktbildung vermissen. Desweiteren erleidet der Feind schwere Verluste bei Angriffen auf die gepanzerten Einheiten der Wehrmacht, und damit tut er sich keinen Gefallen. Zwei der gegnerischen Panzerkorps haben durch Angriffe 50% ihrer Sollstärke verloren und sind nicht in bester Verfassung. Der ein oder andere Analyst im OKH meint bereits, daß sich diese Schlacht zu einem Desaster für die Russen entwickeln könnte, wenn der richtige Zeitpunkt zu Rückzug verpaßt wird. Wenn die Russen noch weitere Verluste erleiden, dann wird sich das Kräfteverhältnis ändern. Insbesondere das Verhalten des Feindes im Raum Orel bringt einen Hauch Verzweiflung mit sich. Der Feind kann es sich nicht erlauben, alle paar Tage mehrere Großverbände zu verlieren, dazu ist der Druck an den anderen Frontabschnitten zu hoch.
Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird. Eine Fortführung des Angriffs würde sicherlich dazu führen, daß die ein oder andere Einheit der Wehrmacht vernichtet wird, aber die Russen wären von dem Angriff auch so geschwächt, daß sie eine leichte Beute für die deutschen Panzer wären.
Ein Angriff auf Borisoglebsk liegt im Bereich des Möglichen.


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Das neu aufgestellte VI. Panzerkorps trifft in Rostow ein.
Weiter südlich wird Krasnodar kampflos besetzt, und die H.Gr. Süd erreicht die Stadtgrenze von Kropotkin.
Eine Division aus dem Raum Kertsch versucht, Noworossijsk zu erreichen, wird aber gestoppt.
Das LVI. AK in Maikop war zwischenzeitlich von der Versorgung abgeschnitten, aber durch die Einnahme von Krasnodar läuft der Nachschub wieder.
Die Russen stehen nun vor einem immensen strategischen Dilemma: Angriff auf Maikop und damit Entblößen von Kropotkin? Oder Angriff in Richtung Rostow mit dem Ziel, die H.Gr. Süd zurückzuwerfen?
Durch die Einnahme von Sewastopol ist absehbar, daß die dort befindlichen acht AK in ein bis zwei Monaten hier sein werden... was die Stellung für die Russen unhaltbar machen wird.
Ein bißchen gleicht die Situtation vor Ort der knapp 80 Jahre zuvor geschlagenen Schlacht von Gettysburg... wer zuerst da ist, sichert sich die vorteilhafte Position, und die hat momentan die Wehrmacht inne. Bei einer Einnahme von Kropotkin würde die gesamte russische Front zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Und die Russen haben gerade erfahren, welche Schlagkraft die Panzerkorps haben... hier stehen deren drei zur Verfügung.
(Wer sich wundert, was der italienische Flieger da macht: er verhindert, daß die russische Division mittels Forced March Noworossijsk erreicht! Durch die Präsenz einer Feindeinheit in einem angrenzenden Feld kann Forced March nicht eingesetzt werden.. so zumindest unser Kenntnisstand. :eek:)


http://imageshack.com/a/img19/4149/2mqv.png


Endlich haben die Bomber mal gutes Wetter, und die stark demoralisierten Verteidiger von Sewastopol werden vernichtet. Die Feindtruppen bei Kertsch sitzen nun nicht nur in der Falle, sie sehen schon ihre Vernichtung auf sie zukommen.
Nach einer durchaus nötigen Ruhepause geht es für die Rumänen weiter... in Richtung Kertsch!


http://imageshack.com/a/img23/4319/2g5m.jpg


Die Stadt liegt in Trümmern.


http://imageshack.com/a/img41/1293/c10n.png


(Witzig... das Event kannten wir noch gar nicht... die komplett einsatzbereite Küstenartillerie wurde demoliert.)


http://imageshack.com/a/img22/7605/tk0u.jpg


Einstmals die wichtigste Waffe der Festung, nun ein Haufen Altmetall.
(Das Event hat die Einheit auf Stärke 1 gesetzt, und man kann sie unseres Wissens nach nicht reparieren! Nächste Runde ist das Vieh hin!)

In der Zeit vom 20. März bis zum 5. April wurden insgesamt acht feindl. Großverbände vernichet, die höchste Anzahl seit langem. In Einzelnen waren es fünf Armeen und drei Divisionen. Damit wurden nun 204 feindl. Großverbände zerschlagen. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe wird von nun an als Kombination der Werte von Panzern und Panzergrenadieren angegeben, und aktuell ist der Wert bei 90%. Die meisten Einheiten sind in sehr gutem Zustand, nur zwei sind unter 80% der Sollstärke.

Momentan gibt es folgende Kessel:

- eine Armee im Südwesten von Wjasma
- ein Kavalleriekorps und eine Armee südlich von Woronesch
- ein HQ und drei Divisionen im Raum Kertsch
- die Reste der Küstenartillerie bei Sewastopol

Insgesamt acht Einheiten!


Kapitel XXX - Wieder an der Front

Vorgestern war es mir schon ein wenig unwohl, als wir mit der Bahn an der Stelle vorbeifuhren, wo das VI. Panzerkorps zerschlagen wurde. Insgesamt war die Schlacht um Rostow ein Sieg gewesen, und fast die Hälfte der Kompanie hatte überlebt, aber ein mulmiges Gefühl hatte ich doch.

Aber es blieb keine Zeit, mich mit solchen Problemen zu befassen. Eine in Windeseile aufgestellte Kompanie brachte viele organisatorische Probleme mit sich. Meine Hoffnung auf das neue Panzermodell mit der langen Kwk wurde noch nicht erfüllt, und auch die StuG IIIF, die wir in Berlin gesehen hatten, waren noch nicht verfügbar. Das gefiel mir alles nicht, aber ich mußte mit dem Vorlieb nehmen, was ich zur Verfügung hatte.

Aber die größte Herausforderung war die Integration des neuen Personals. Gut 40% der Besatzungen waren schon bei Rostow dabei gewesen, und man hatte uns einige weitere Veteranen geschickt, aber fast die Hälfte der Männer waren frische Rekruten, und in der kurzen Zeit konnte ich ihnen noch nicht den richtigen Schliff geben, das würde erst im Laufe der Zeit kommen.

Für heute abend war eine Besprechung angesetzt... ich hatte neben den drei Zugführern auch alle Panzerkommandanten eingeladen. Ich hatte Kaller zum Zugführer ernannt und Feuchtinger angeboten, ob er den III. Zug übernehmen wollte, aber es meinte, daß er lieber Panzer fahren will.. eine Einstellung, die ich nur zu gut verstehen kann. Und so war mir von Heerespersonalamt ein Oberwachtmeister Schmidt (ja, allen Ernstes... wir hatten einen Oberfeldwebel Schmitt und einen Oberwachtmeister Schmidt, die wollten mich wohl veräppeln!) geschickt worden, der wohl seine Wurzeln in der Kavallerietruppe hatte. Schneidiger Kerl, fast so wie der gefallene Unterfeldwebel Jung, nur ohne das Sächseln... ein Preuße durch und durch. Rehm hatte ebenso überlebt, und die zwei Neuen im I. Zug waren erst ein paar Wochen bei uns.. es waren wirklich sehr viele Namen, die ich mir merken mußte.

Im I. Zug waren drei es Panzerkommandanten, die schon bei Rostow dabei waren... im II. Zug waren es zwei, und im III. nicht ein einziger... aber wenigstens ein paar Mannschaftsdienstgrade hatten überlebt.

"So, Männer... da sind wir also wieder in Rostow. Und der Iwan ist auch noch da, allerdings etwas weiter im Süden. Die Masse der Feindeinheiten ist um Kropotkin herum aufgestellt, und diese Stadt werden wir einnehmen."

"Herr Hauptmann, kann es sein, daß die Russen ein paar Mann mehr sind als wir?"

Oberfeldwebel Schmitt hatte ein Talent, die Dinge so anzusprechen, wie sie sind. Ich mochte das.

"Ja, sowas ähnliches habe ich vorhin auch zum Major gesagt, und der hat mir dasselbe erklärt, was ich Ihnen nun erklären werde. Die Russen haben fünf Armeen, ein Korps Fallschirmjäger, eine Einheit Panzerjäger, zwei Divisionen und eine Einheit Schwere Artillerie im Raum Kropotkin. Die Einheit Jagdflieger im Norden der Stadt ist durch unsere Luftwaffe ziemlich zusammengeschossen worden, die stellen keine Gefahr dar.
Wir haben drei komplette Panzerkorps sowie sechs Infanteriekorps zu Verfügung, was auf den ersten Blick zahlenmäßigen Gleichstand bedeuten würde, aber dem ist nicht so. Die Russen haben keine Panzer, und wir haben die Initiative, können uns also aussuchen, wo wir angreifen."

"Aber Herr Hauptmann... wenn wir eine oder zwei russische Armeen vernichten, dann schicken die einfach Ersatz, und wir sitzen hier ewig fest!"

Auch Feldwebel Kaller hatte eine fundierte Meinung zu dem Thema.

"Richtig, Herr Feldwebel. Also müssen wir den Russen etwas wegnehmen, das sie nicht so einfach ersetzen können... Kropotkin. Wenn wir die Stadt einnehmen, dann haben die Russen keinen Nachschub mehr und müssen sich zurückziehen. Momentan stehen unsere Verbündeten aus Ungarn direkt vor der Stadtgrenze, und es ist damit zu rechnen, daß der Feind genau dort angreifen wird. Die Russen werden alles tun, um uns von der Stadt fernzuhalten, die wissen auch, was sonst passiert. Aus diesem Grund werden alle Panzer so nahe wie möglich an die Stadt heranrücken. In der Stadt selbst befindet sich ein feindliches HQ, aber es ist damit zu rechnen, daß dieses mittelfristig durch eine Kampfeinheit ersetzt werden wird. Der große Vorteil: damit ist die Stadt nicht befestigt.

Und wir haben noch ein Ass im Ärmel: alle Bomber im Raum Melitopol sind durch den Fall von Sewastopol verfügbar, um Ziele im Raum Kropotkin anzugreifen. Zusammen mit den StuKas bei Rostow sind das fünf Luftflotten, die sich auf ein Ziel konzentrieren können, mit dem wir dann relativ leichtes Spiel haben werden. Wir müssen nur genug Panzer in die Nähe der Stadt bringen, der Rest wird verhältnismäßig einfach, wenn das Wetter mitspielt. Aber wir können uns sicher sein: die Russen werden alles versuchen, um uns von der Stadt fernzuhalten."

Hoffentlich wird das auch so einfach, wie es sich anhörte...

Stupor Mundi
26.03.14, 07:21
Werter HvS, das geht ja wie das Brezelbacken!
Wir sprechen Uns für Plan 1 aus, um die Front kurz und kontrollierbar und die Nachschubwege ungefährdet zu halten. Durch die anderen Pläne würden die Fronten stark gedehnt und müssten die Flanken abgesichert werden. Das Abschneiden von Demjansk könnte mittelfristig zu einem Übergewicht in der Mitte führen und zu einem gigantischen Kessel zwischen Woronesch und Moskau. Sollte das nicht klappen, könnt Ihr durch den sich anbahnenden Kessel zumindest den Feind zu Truppenverlegungen zwingen.

Hohenlohe
26.03.14, 15:18
Plan 3 wäre natürlich ideal, aber wenn ihr dadurch eure Flanken gefährdet ist wohl Plan 1 besser. Denn dadurch könnt ihr den grossen Kessel bilden oder jedenfalls dem werten Sachimos richtig einheizen...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

Polykrates
26.03.14, 15:35
Wie viel bringt Euch denn eigentlich Option 3 beziehungsweise wie viel schadet sie dem werten von Sachimos wirklich? Prinzipiell müssten gerade die Amerikaner Wladiwostok genauso beliefern können wie Archangelsk, auch wenn da die Nachschubwege länger und ineffizienter wären.

Persönlich denke ich, dass die richtige Kombination aus vorhersehbarem und unvorhersehbarem Verhalten für die Deutschen entscheidend ist. Können die Sowjets Eure Pläne durchschauen und zumindest teilweise vereiteln, werdet Ihr - so Ihr nicht allzu wirtschaftlich überlegen seid -, den Krieg wohl auf kurz oder lang durch die Übermacht Eurer Feinde verlieren.

Duke of York
26.03.14, 17:06
Das DR ist mittlerweile auch wirtschaftlich leicht überlegen. Es muss daher nichts zwingend erobert werden. Was der Russe noch an lohnenden Zielen zu bieten hat, ist hauptsächlich Moskau, ein paar Industriestädte und massig Öl im Ural (ist kurzfristig unerreichbar).
Deutschland wird gewinnen, wenn es sich lediglich darauf beschränkt, dem Gegner mehr Verluste zuzufügen als es selbst erleidet. Raumgewinn ist sekundär. Kleine Kessel bilden, Feinde von der Versorgung abschneiden und vernichten, das ist der sichere Sieg.

von Sachimos
27.03.14, 00:42
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 02. April 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Mal wieder bewahrheitet sich ein ungeschriebenes Gesetz des Lebens. Erst passiert lange Zeit fast gar nichts und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. In dieser Runde überschlagen sie sich wirklich.

Zuerst kommt die erfreuliche Meldung, dass sich erneut eine Gruppe Freischärler aus versprengten Soldaten und der Zivilbevölkerung bilden konnte.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/vtrxrmc1pdof.png (http://www.pic-upload.de/view-22678000/partisanen.png.html)

Gut, die anderen Meldungen sind nicht annähernd erfreulich, aber die Partisanen sind es.



Als nächstes kommt es zu einem "Decision Event" und zwar können wir wählen ob wir 3 neue Panzerarmeen aufstellen wollen oder ob wir die Ressourcen lieber für 8 Panzerabwehrregimenter verwenden wollen.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/kpbkloifnbkh.png (http://www.pic-upload.de/view-22678184/event.png.html)

Egal wie wir uns entscheiden, es kostet uns 75 MPP für 8 Runden.


Wir überlegen ein wenig, aber letzten Endes entscheiden wir uns für die Panzer. Das hat mehrere Gründe, unter anderem stehen wir kurz vor einem Durchbruch bei der Weiterentwicklung der Schweren Panzer und die Einheiten, welche im Mai, Juni und Juli an der Front ankommen sind immer mit der besten verfügbaren Technik ausgestattet. Außerdem sind die Panzer wesentlich mobiler und auch wertvoller im Kampf gegen die deutschen Verbände, als die Panzerabwehrkanonen.



Sofort nachdem wir unsere Entscheidung getroffen haben, werden unsere Hoffnungen und Überlegungen bestätigt.


http://www7.pic-upload.de/26.03.14/voswc38u8zz7.png (http://www.pic-upload.de/view-22678284/Schwere-Panzer.png.html)


Vom Stand der Forschung gesehen, haben wir nun dieselbe Technologie zur Verfügung wie unsere Gegner. Allerdings müssen wir noch einen genauen Vergleich ziehen, denn in der STAWKA geht man weiterhin davon aus, dass die feindlichen Panzer trotz unseres neuen Materials noch überlegen sein werden.



Verstärkungen in dieser Runde:


In dieser Runde stehen uns keinerlei neuaufgestellte Verbände zur Verfügung.



Die Leningrader Front


Die Deutschen spielen ihre technologische und zahlenmäßige Überlegenheit aus und rücken auf Volkhov vor. Nachdem ihre schwere Artillerie den kleinen Ort fast völlig zusammengeschossen hat, rollen ihre Panzer vor und zerschlagen die Reste der verteidigenden Division in der Stadt.

Es ist schon erstaunlich wie sehr sie ihre Angriffe vorbereiten, vor allem da ihnen hier kein besonders kampfstarker Gegner gegenüber stand, aber der Erfolg gibt ihnen Recht. Sie rücken fast ohne Verluste vor.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/dxaxhfyd8m4i.png (http://www.pic-upload.de/view-22678559/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


In der STAWKA macht man sich Sorgen über die allgemeine Situation hier im Norden. Dem Feind stehen hier kaum kampfstarke Verbände gegenüber, lediglich das Panzerkorps und die eine Armee sind ernstzunehmende Gegner, zudem sind sie nicht nur operativ sondern auch von ihrer Anzahl her deutlich überlegen. Deswegen muss dringend eine Verstärkung dieses Abschnittes erfolgen, denn momentan könnte der Gegner einfach durchstoßen und unsere Nachschublieferungen über das Nordmeer abschneiden.

Es wird geplant eine größere Anzahl an neuen Verbänden an diese Front zu verlegen, um Valdai zu sichern und Tichwin zu verstärken. Man bräuchte nicht einmal sehr viele Verbände, denn das Gelände hilft einem hier doch sehr, aber dennoch müssen auch diese Verbände erst verfügbar sein.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/5bufbf8ghftp.png (http://www.pic-upload.de/view-22678630/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Als "Sofortmaßnahme" wird eine Division zur Verteidigung der Bahnlinie nach Valdai abkommandiert. Diese dürft sich einem ernstgemeinten Angriff zwar nicht lange entgegenstemmen können, aber immerhin verhindert sie eine überraschende Einnahme der Stadt.

Weitere Verbände sollen folgen, es bleibt nur noch die Frage zu klären woher diese kommen sollen.


http://www7.pic-upload.de/26.03.14/p2z8xjh6kmfp.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22678713/RIAN_archive_60532_Mortar_Men.jpg.html)

Immerhin, dank der langen Vorbereitungszeit konnten sich die Soldaten gut eingraben.


Die Mitte der Westfront


Hier erscheint die eingangs erwähnte Gruppe von Partisanen, nachdem die Deutschen Wjasma eingenommen haben. Wahrscheinlich besteht ein großer Teil der Gruppe aus versprengten Soldaten von der Schlacht um die Stadt.

Immerhin geht der Gegner hier nicht so brutal gegen die Verteidiger vor, wie weiter nördlich bei Volkohv. Eventuell will er die Stadt aber auch schonen um sie später als Nachschubbasis zu nutzen.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/ggrw1wsjf4jd.png (http://www.pic-upload.de/view-22678811/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Eine weitere unserer Armeen wurde eingekesselt und steht nun kurz vor der Vernichtung durch die neuen Herren in der Stadt. Deshalb unternimmt man den wagemutigen Versuch den Feind zu schwächen indem man einen Angriff auf sein HQ direkt vor der Truppe unternimmt.

Ein Schaden kann allerdings nicht angerichtet werden. Sehr schade.



http://www7.pic-upload.de/26.03.14/az5zqnbpo6rd.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22678973/Kovpak_partisanki.jpg.html)

Inzwischen sind auch heldenhafte Frauen bereit, für das Vaterland und gegen die Deutschen zu kämpfen.



Mittlerweile konnte der Rückzug der kompletten Front von Wjasma abgeschlossen werden und ein Großteil der Verbände hat bereits komplett seine neuen Stellungen bezogen und richtet sich für den nächsten Kampf ein.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/x2nytmtqdig.png (http://www.pic-upload.de/view-22678830/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Es wurden allerdings noch einige Umstrukturierungen vorgenommen. Ursprünglich hatte der Kommandeur seinen Posten direkt in der Stadt gehabt, allerdings hatte dies zur Folge, dass mehrere Verbände westlich der Stadt Position beziehen mussten um diese zu schützen. Diese wurden hinter den Fluss zurückgenommen, dadurch können sie wesentlich bessere Stellungen nutzen, denn die Deutschen müssen nun erst besagten Fluss überqueren um anzugreifen und die Frontlinie verkürzt sich erheblich.

Dadurch kann sich ein Teil der Truppen ausruhen und in der Hinterhand behalten werden, um bei Bedarf einzugreifen.


Die Offensive bei Kursk


Der Gegner schlägt heftig zurück und fügt unseren Verbänden schwere Verluste zu. Insgesamt fallen ihm 3 Armeen und eine Division zum Opfer und auch die Verlegung der 2 zusätzlichen Panzerkorps kann von unseren Soldaten nicht verhindert werden.

Insgesamt stellt sich die Front nun sehr zerrissen dar und eine Schwerpunktbildung oder gar eine erfolgreiche Fortführung der Offensive ist mehr als unwahrscheinlich geworden.

Und als ob das alles noch nicht genug ist, sind auch weiterhin noch zwei unserer Einheiten abgeschnitten und stehen kurz vor der Vernichtung. Außerdem schickt sich der Feind an auf Borisoglebsk vorzurücken. Sollte ihm dies gelingen so würde die komplette Front zusammenbrechen.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/5veqlquffm7a.png (http://www.pic-upload.de/view-22679353/Bild-5-Angriff-Anfang.png.html)


Aber trotz allem stehen uns noch genügend relativ frische Truppen zur Verfügung um die Deutschen immerhin zu beschäftigen, aber sobald er seine gepanzerten Kräfte zum Einsatz bringt würde sich das Kräfteverhältnis deutlich verschieben.

Die ist gerade bei Orel mehr als deutlich geworden, hier wurden alleine 2 Armeen völlig aufgerieben und weitere sind schwer angeschlagen. Dies alles macht deutlich dass weitere Angriffe glatter Selbstmord wären und nur unhaltbare Verluste produzieren würden. Deswegen wurde ein Rückzug der Truppen auf Mtsensk befohlen um sich zu reorganisieren.

Lediglich direkt vor Woronesch wurden hinhaltende Angriffe genehmigt, welche zum Ziel haben den Truppen ein sicheres loslösen vom Feind zu ermöglichen und es nicht in eine heillose Flucht ausarten zu lassen.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/ykt7hv68fm2.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22679418/RIAN_archive_606710_Tank_assault_force_in_Korsun-Shevchenkovski_region.jpg.html)

Noch einmal gehen die Panzer gegen den Feind vor.


Da die gesamten Roten Luftstreitkräfte wieder angreifen können, wird diese Chance noch einmal genutzt und eine feindliche Division kann zur Flucht gezwungen werden. Auf ein intensives Nachsetzen wird jedoch verzichtet, denn damit würden sich die wichtigsten Verbände noch weiter exponieren und wären ein leichtes Opfer für die deutschen Panzergrenadiere.

Östlich von Woronesch hat das lösen vom Feind bereits erfolgreich funktioniert und einige Verbände konnten auf Tambow zurückgenommen werden.
Auch Borisoglebsk wurde relativ gesichert und sollte nun dem deutschen Ansturm standhalten können.

http://www7.pic-upload.de/26.03.14/129c6hfo5dcm.png (http://www.pic-upload.de/view-22679455/Bild-6-Angriff-Ende.png.html)


Vor Woronesch stehen noch die frischsten Truppen, um einen Schutz vor Gegenangriffen zu gewährleisten. Denn es muss noch Platz für die zurückgehenden Verbände geschaffen werden, aber der erste Panzerverband konnte bereits bis hinter Yeltis zurückgenommen werden.

Insgesamt betrachtet man im Oberkommando die Offensive als gescheitert und muss sich nun eingestehen, dass eine weitere Fortführung nur unnötige Opfer zur Folge hätte und man dem Feind in die Hände spielen würde, denn mit erschöpften Soldaten kann man sich einem aggressiven Angriff nicht entgegenstellen. Zumindest nicht mit einer minimalen Aussicht auf Erfolg.

Oberstes Ziel ist nun die wichtigsten Verbände aus der Front zu lösen und an andere, gefährdetere Abschnitte zu verlegen. Aus dem bisherigen Angriff muss nun eine vernünftige flexible Verteidigung werden.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Beflügelt von seinem Erfolg bei Maikop, will der Gegner anscheinend endgültige Fakten schaffen und nimmt das unverteidigte Krasnodar ein. Damit kommt auch wieder Nachschub bei dem abgeschnittenen Korps bei der Ölquelle an, allerdings gelingt es dem Gegner nicht zusätzliche Unterstützung nach Maikop zu bringen.

Denn obwohl der Schock über den Verlust von Rostow noch tief in unseren tapferen Männern steckt so sind sie doch wild entschlossen, dem Feind die Stirn zu bieten.

Erstaunlicherweise wird ein Geschwader italienischer Jagdflugzeuge direkt in noch ungesichertem Gebiet stationiert. Ein sehr erstaunliches Vorgehen, ist doch bisher der Gegner immer sehr vorsichtig mit seiner gesamten Luftwaffe umgegangen und hat sie keinen unnötigen Risiken ausgesetzt.

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/ao5nll7zp1.png (http://www.pic-upload.de/view-22679568/Bild-7-Rostow-Anfang.png.html)


Über die richtige Reaktion auf die aktuelle Situation hat man lange nachgedacht und etliche Planspiele wurden durchexerziert. Letztendlich entschied man sich gegen ein offensives Vorgehen in Richtung Rostow, weil weder bekannt ist wie viele Panzerkorps noch in der Gegend stationiert sind, zudem wurde die Rückeroberung und Sicherung von Maikop als wichtiger erachtet.

Deswegen wird das Korps auf dem Ölfeld weiter isoliert und anschließend von mehreren Angriffswellen, bei minimalen eigenen Verlusten, vernichtet. Damit ist Maikop wieder in sowjetischer Hand und die Produktion kann wieder anlaufen.

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/3ti8ol3cezf.png (http://www.pic-upload.de/view-22679624/Bild-8-Rostow-Ende.png.html)


Auch Kropotkin bleibt weiterhin stark gesichert, außerdem befindet sich weitere Verstärkung auf dem Weg zur Stadt. Bei der STAWKA ist man sich der Wichtigkeit dieser Stadt bewusst, mit ihr steht und fällt die Verteidigung in dieser Region.
Direkt vor Kropotkin wird ein rumänisches Korps attackiert und erleidet schwere Verluste, hält aber tapfer seine Position. Um nicht die eigene Position zu entblößen werden weitere Angriffe untersagt.

Die italienischen Jagdflugzeuge werden ebenfalls angegriffen und verlieren 30% ihrer einsatzbereiten Maschinen. Die restliche Staffel wird sich wohl in den nächsten Tagen von der Front zurückziehen.

Nach den schweren Angriffen des Gegners auf unsere eigenen Jäger, welche ebenfalls Verluste forderten, konnten diese wieder vollständig ersetzt und mit neuen Maschinen ausgestattet werden.

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/rm9d1bfw17vw.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22679648/----------------_--------------_------------------_1-----_------------------------_----------------------------_--------------.jpg.html)

Nach der erfolgreichen Rückeroberung, wird die Flagge der siegreichen Einheit in Maikop gehisst.


Die Verteidigung von Sewastopol...


...ist nun endgültig zu Ende. Nach heftigen Bombardement und mehreren Angriffswellen der rumänischen Infanterie zusammen mit Artilleriefeuer wurden die Verteidiger der Festung völlig aufgerieben.

Die Festung ist gefallen.

Aber dennoch ist ihnen Großes gelungen. Sie haben über Monate eine weit überlegen Streitmacht aufgehalten und unter widrigsten Bedingungen hart und erbarmungslos gekämpft.

Und vielleicht, nur vielleicht, wird man irgendwann einmal sagen: "Diese paar Monate Verzögerung haben weitaus schlimmeres verhindert."

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/l7fzta983fp.png (http://www.pic-upload.de/view-22679667/Bild-9-Krim-Ende.png.html)


Erstaunlich ist allerdings, dass wir trotz der fehlenden Besatzung in der Festung und der bereits erfolgten, fast völligen Zerstörung der Küstengeschütze, diese dennoch wieder auffrischen könnten.
Wenn wir denn wollten.

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/dlotnij68xs.png (http://www.pic-upload.de/view-22679674/maxim-gorky.png.html)


Es wäre wohl aber eine zu große Verschwendung von Ressourcen, jetzt noch neue Geschütze anzulanden.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Da von einigen Frontkommandeuren der Wunsch nach einer Übersicht über die gesamten Forschungsaktivitäten der Sowjetunion gewünscht wurde, hat das Oberkommando eine entsprechende Aufstellung veröffentlicht.

http://www7.pic-upload.de/27.03.14/shf2avf4yc.png (http://www.pic-upload.de/view-22679688/forschung.png.html)

Allerdings gilt es zu beachten, dass diese schon zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung nicht mehr aktuell ist. Die Forschung bei den schweren Panzern wurde vor Kurzem bereits abgeschlossen und ist daher momentan auf Stufe 1.

Allerdings wird sofort in die Erforschung weiterer neuer Panzertypen investiert werden.

Jörg von Frundsberg
27.03.14, 00:51
Also wen ihr noch einen Sieg schafft seit ihr mein persönlicher Held !! werter Sachimos !! aber wir würden euch ein unentschieden von Herzen wirklich gönnen !!

Iche_Bins
27.03.14, 00:57
Wir drücken euch ebenfalls die Daumen werter Sachimos. Haltet durch!

Ruprecht I.
27.03.14, 01:18
Zeigt den Invasoren wo der Iwan den Borschtsch holt!

Hohenlohe
27.03.14, 14:57
Werter Sachimos, wir haben gewissen Respekt für eure Bemühungen gegen die Deutschen, aber es ist doch ein langer Weg bis nach Berlin...Wir verfolgen eure Mühen mit grossem Interesse.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Admiral Hipper
27.03.14, 16:40
Wir denken Industrietechnologie 1 wäre extrem wichtig in Eurer derzeitigen Situation, weil der Gegner auch in Sachen MPP überlegen ist. Schade das es erst bei 51 % ist.

Thomasius
27.03.14, 17:39
Werter von Sachimos,

wir verstehen eure Forschungsprioritäten nicht.

Wozu erforscht ihr schwere Bomber? Mit strategischen Bombern lässt sich nicht viel anfangen, ihr habt davon auch nur wenige die ihr aufstellen könnt und vor allem gibt es Wichtigeres.

Wir verstehen auch nicht warum ihr die Produktionstechnologie nicht erforscht. Ihr stellt so viele neue Einheiten auf und mit jedem Punkt in Produktionstechnologie sinkt der Grundpreis um 5%. Wir halten Produktionstechnologie neben Panzer, Infanterie und Industrie für die wichtigste Technologie.

Admiral Hipper
27.03.14, 17:57
Wir stimmen dem werten Thomasius zu. Was ihr braucht sind MPPs, egal in welcher Form. Ob durch Industrie oder billigere Einheiten. Wenn der Deutsche auch hier noch länger überlegen ist, sehen wir schwarz.
Was nützen euch die besten Technologien, wenn ihr keine MPP zum kaufen habt? Aber gut, es sollen ja noch Ölfelder freigeschalten werden.

von Sachimos
27.03.14, 22:03
Werter Jörg, Iche_Bins, Ruprecht und Hohenlohe,


vielen Dank für die Anteilnahme.:) Allerdings gehen wir mittlerweile nicht mehr von einem Einmarsch in Berlin aus.
Allerdings würde uns ein Unentschieden schon sehr gefallen. :D

Wir geben uns die größte Mühe.



Werter Thomasius,


wir können eure Verwirrung durchaus verstehen, wir wären es wahrscheinlich auch. Aber lasst uns versuchen es zu erläutern.

Ein Großteil der Forschungspunkte liegt schon seit Beginn des Spiels bei den entsprechenden Technologien. Die Bomber zusammen mit den Infanteriewaffen, den Panzern und der Industrietechnologie haben wir bereits in den ersten Runden investiert. Da wir dort noch genügend MPP zur Verfügung hatten war es auch nicht sehr schwierig, mittlerweile hat sich dies ja etwas geändert.


Warum nun ausgerechnet die Bomber?

Wir wissen nicht ob es Absicht oder Zufall war, aber dem werten HvS gelang es bereits in den ersten Runden alle unsere Bodenkampfflugzeuge zu vernichten. (wir persönlich vermuten ersteres;))

Deshalb haben wir aktuell nur noch 3 Einheiten mittlere Bomber und 1 Einheit schwere Bomber für Bodenangriffe zur Verfügung. Dies sind die einzigen Einheiten, welche noch effektiv gegnerische Verbände bekämpfen können.

Daher wollten wir diese gerne behalten und durch Aufrüstung stärken.


Bei der Produktionstechnologie geben wir euch vollkommen Recht. Der Grund warum wir diese noch nicht erforschen ist recht einfach. Uns fehlen die Mittel.

Wir erachten ebenfalls die Panzer und die Infanteriewaffen für sehr wichtig, um nicht über kurz oder lang völlig abgehängt zu werden. Diese beiden Technologien wurden in den letzten beiden Runden erforscht und es musste neu investiert werden.

Zusammen kosten diese beiden 350 MPP, also fast die komplette Produktion einer Runde. Deswegen haben wir uns primär darauf konzentriert und die anderen Technologien vernachlässigt.
Zudem mussten wir ja auch noch einige Einheiten neu aufstellen und bestellen.

Aber wir können euch beruhigen, auch wir würden gerne die Produktion erforschen.

Das sollte auch sehr bald möglich sein, denn als nächstes sollte die Panzerabwehr erforscht werden und dann können wir die möglichen 100 MPP wieder frei investieren.

Thomasius
27.03.14, 23:41
Mit der Erforschung von schweren Bombern verbessert ihr nur deren strategische Bombenfähigkeit. Ihre Fähigkeit Bodentruppen zu demoralisieren oder ihnen Schaden zuzufügen wird nicht verbessert.
Wir würden die Forschung löschen, die 50 MPP die ihr zurückerhaltet sind woanders besser investiert.

Cfant
28.03.14, 22:14
@HvS: Zu Eurer Frage nach dem Vorgehen der HGN kann man nur wenig sagen; man müsste die Karte sehen und wissen, wie weit die Ziele entfernt sind und was sie wert sind. Grundsätzlich hat die HGN ihre "logischen" Ziele erreicht. Mir erscheint Variante 2 (Stoßrichtung Moskau) in der Theorie als beste Möglichkeit. Moskau muss stark verteidigt werden, und je gefährdeter die Hauptstadt ist, umso unflexibler wird der Russe. Aber wie gesagt, das ist eine Milchmädchen-Rechnung, für intensivere Diskussionen müssten mehr Informationen vorliegen. ZB auch, wieviel das Lend-Lease dem Russen genau bringt etc.

@Sachimos: Auch wenn ich grundsätzlich verstehe, dass Ihr lieber die offensiv einsetzbaren Panzer gewählt habt bei diesem Event, bin ich nicht sicher, ob das so klug war. Euer Hauptproblem sind ja die deutschen Panzer, und 8 Anti-Tank-Einheiten klingen durchaus brauchbar. JEder vernichtete Panzer kostet den Deutschen ja nicht nur MPP, sondern vor allem auch Erfahrung, und ich denke mal die ist es, die die Panzer der Wehrmacht derzeit zu solchen Killern macht :)

von Sachimos
28.03.14, 23:16
Werter Cfant,


über genau dasselbe Problem haben wir auch tausendmal nachgedacht.:rolleyes: Das Problem, welches wir sehen ist das die PAK`s einfach zu unbeweglich und unflexibel sind. Außerdem kann man den werten HvS kaum überraschen, da er grundsätzlich seine Vormärsche aufklärt und demzufolge so gut wie nicht in Hinterhalte zu locken ist. :nein:
Zudem sind sie im Angriff nicht ganz so gut zu gebrauchen, es ist halt eine defensive Waffe.

Wir haben wirklich lange überlegt, eigentlich seit dem wir das Event kennen, aber letztendlich sind es immer die Panzer geworden.

HvS
29.03.14, 18:07
Werter Stupor Mundi,

wir lassen das auf uns zukommen. Erst nach der Einnahme von Tichwin, die noch eine Weile auf sich warten lassen wird, werden wir die Feindlage beurteilen und dann entscheiden. Allerdings müssen wir bemerken, daß wir Option 3 mittlerweile fast verworfen haben, weil wir uns nicht sicher sind, ob wir den Russen damit überhaupt schaden.


Werter Hohenlohe,

Plan 3 wird wohl nichts.. dazu sind die Wege einfach zu lange und die Flanken wären überdehnt, da habt Ihr Recht. Schaut Euch mal die Karte weiter unten an und sagt uns dann bitte Eure Meinung.


Werter Polykrates,

auch Ihr habt wohl Recht mit Eurer Meinung. Und wir sind uns auch nicht allzu sicher, was ein Vorrücken nach Osten bewirken würde.. die von Euch angesprochenen Effekte sind nicht vollständig modelliert, so daß wir eventuell einfach in den leeren Raum vorstoßen und einen Effekt erzielen. Option 3 wird es wahrscheinlich nicht, aber das entscheiden wir erst, wenn Tichwin gefallen ist.


Werter Admiral Hipper,

Eure Aussage zum Thema Industrieproduktion ist grundsätzlich richtig. Allerdings möchten wir bemerken, daß unser eigener Fortschritt bereits bei 58% ist. Früher oder später werden sowohl wir als auch unser Gegner diese Technologie haben, und deswegen wird das keinem von uns beiden einen Vorteil bringen.
Die Ölfelder sind bereits freigeschaltet, und die Produktion steigt auch schon merklich an. Dem werten von Sachimos wird es nun von Runde zu Runde besser gehen, zumindest in dieser Hinsicht.


Werter Cfant,

Ihr habt vollkommen Recht. Zur besseren Beurteilung der Lage haben wir eine Grafik erstellt, die weiter unten sichtbar sein wird. Wir gehen allerdings davon aus, daß die Schlacht um Tichwin sich bis zum Sommer hinziehen wird. Wir müssen jeden Meter Boden mühsam freikämpfen, und erst danach können wir wirklich beurteilen, wohin die Reise gehen wird.
Dann noch ein Wort zu den Panzern: die wenigsten deutschen PKs sind erfahren, die tödliche Wirkung kommt daher, daß wir uns auf angeschlagene Feindeinheiten konzentrieren, was unserem werten Gegner nur sehr selten gelingt, weil wir die meisten Einheiten in recht gutem Zustand haben.



http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


2. April 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img854/1126/su4c.png


Der Feind bricht wie erwartet sein Winteroffensive ab und beginnt mit dem Rückzug. Das Ergebnis der Winterschlacht um Woronesch ist ein strategischer Sieg der Wehrmacht, da der Gegner keines seiner Ziele erreicht und hohe Verluste erlitten hat. Es ist bemerkenswert, daß die Wehrmacht nicht einen einzigen Totalverlust erlitten hat. Weitere Angriffe des Feindes bleiben praktisch aus, nur eine deutsche Division im Raum Woronesch erleidet hohe Verluste.
Desweiteren hat der Feind die Gefahr für Borisoglebsk erkannt und verlegt starke Infanterieverbände in den Westen der Stadt.


http://imageshack.com/a/img23/8894/vie1.png


Im Süden geht der Plan des OKH auf. Der Feind konzentriert sich auf Maikop und vernichtet das LVI. AK. Zum ersten Mal in diesem Krieg haben es unsere Soldaten nicht geschafft, wenigstens einen Teil der Einheit zu den eigenen Linien zu retten. Das LVI. AK ist für immer vernichtet und wird aus der Stammliste gestrichen. Wie auch im Fall des VI. Panzerkorps stellt diese Vernichtung eine Art Opfergang dar, die die weiteren Operationen erst ermöglichen wird.
(Hier waren wir etwas verwundert... in der letzten Runde haben wir geschaut, welchen Supply die Einheit in dieser Runde haben wird, und wir bekamen einen Wert von 6 angezeigt. Wir haben die Vernichtung des AK in Betracht gezogen und wollten die Einheit einfach zurückkaufen... geht aber nicht, sie ist verschwunden!)
Eine der bisher wichtigsten Begebenheit dieses Jahres hat sich im Westen von Kropotkin zugetragen: der Feind hat mehrfach versucht, ein rumänisches AK von der strategisch wichtigen Position direkt vor den Toren der Stadt zu vertreiben. Die tapferen Rumänen haben hohe Verluste erlitten, aber ihre Position behauptet, die sonst der Feind eingenommen hätte. Auch wenn das für den geneigten Betrachter nicht gleich ersichtlich ist: wer diese Stellung inne hat, kann Kropotkin entweder einnehmen oder erfolgreich verteidigen. Und die Stadt ist nun mal der Dreh- und Angelpunkt, wesentlich wichtiger als Krasnodar, Noworossijsk oder Maikop. Wer Kropotkin kontrolliert, bekommt auch den Rest.


7. Aril 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord rückt weiter in Richtung Tichwin vor. Der Kampf wird noch Monate dauern, jeder Meter wird von den Russen zäh verteidigt.
Die H.Gr. Mitte hat im Raum zwischen Orel und Woronesch einen Großangriff gestartet und setzt den zurückweichenden Russen nach, welche hohe Verluste erleiden.
Die H.Gr. Süd erzwingt vor Kropotkin eine Vorentscheidung im Kampf um die Stadt. Neben der Einnahme von Noworossijsk erlangen die deutschen Panzerkorps eine dermaßen vorteilhafte Stellung um die Stadt herum, daß mit der Einnahme noch im April zu rechnen ist. Damit wäre die gesamte Stellung der Russen in diesem Frontabschnitt nicht mehr zu halten, und der Feind müßte sich zurückziehen.


http://imageshack.com/a/img27/3953/g9fi.png


Der Vormarsch der H.Gr. Nord geht weiter. Zuerst soll das linke Ufer des Flußes Sjas komplett gesichert werden. Danach ist geplant, die Schwere Artillerie in Stellung zu bringen und dann die Stadt selbst zu erobern.
Es ist auffällig, daß die Russen eine Divison nach Süden schicken, um den Weg nach Waldai zu blockieren. Die Analysten im OKH glauben, daß Waldai noch unverteidigt ist. Leider kann die Luftwaffe die Stadt nicht aufklären.
Es ist zu bemerken, daß die meisten finnischen Veteranen einen Ruhepause bekommen haben und sich erst jetzt auf den Weg an die Front machen.


http://imageshack.com/a/img24/504/ou1c.jpg


Der Winter ist fast vollständig verschwunden, Schnee liegt nur noch an einzelnen Stellen und hat keine Auswirkungen mehr auf das Kampfgeschehen.
Der Deutsche Soldat ist froh, daß der Winter beendet ist, und die Finnen suchen in ihrem Gepäck schon nach den Badehosen.


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Die verbliebene sowjetische Armee bei Wjasma wird vernichtet. Damit ist die Front von Rschew bis Orel nun begradigt, und auch der Russe hat seinerseits eine stabile Frontlinie aufgebaut.


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An diesem Frontabschnitt wird erstmal eine Weile nichts passieren... ein wenig Ruhe wird den Soldaten gut tun.


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Zum besseren Verständnis hat das OKH eine Karte der betreffenden Gebiete anfertigen lassen. Während der direkte Weg nach Osten eindeutig zu weit zu sein scheint, so ist doch deutlich zu sehen, daß bei einer Einnahme von Waldai Demjansk über Rschew evakuiert werden könnte.. und selbes gilt für eine Einnahme von Wyschni Wolotschok. Im Umkehrschluß heißt das: unabhängig von der Auswahl der Stoßrichtung muß die Wehrmacht Rschew einnehmen, sonst gibt es keinen Kessel. Falls mittelfristig die Einnahme von Wyschni Wolotschok gelingt, dann müßte zumindest die Bahnlinie von Rschew nach Kalinin unterbrochen werden.
Zum aktuellen Zeitpunkt kann noch keine Aussage getroffen werden, welches Vorgehen mehr Sinn macht, dazu muß erst die Feindlage erkunden werden.
Grundsätzlich ist aber zu bemerken, daß die H.Gr. Nord mit zwei Panzerkorps, zehn AK und vier Divisionen zur Flankensicherung eindeutig in der Lage ist, nach Kalinin vorzustoßen und sich dabei nicht zu exponieren.
Aber man darf eines nicht außer Acht lassen: der Feind ist nicht auf den Kopf gefallen... wenn er merkt, daß er eingekesselt wird, könnte es zu einer groß angelegten Evakuierung kommen.


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Die H.Gr. Mitte setzt dem fliehenden Feind nach. Ein Kavallieriekorps, eine Armee, eine Division und ein Fliegerkorps (!) werden vernichtet. Drei weitere sowjetische Armee werden unter hohen feindl. Verlusten zum Rückzug gezwungen. Von den Panzerkorps des Gegners ist nichts zu sehen, die übrig gebliebenen Leichten Panzer halten die Frontlinie. Einige Einheiten des Feindes sind in miserablem Zustand und bedürfen der Auffrischung. Der Feind sitzt nun auf dem Präsentierteller und muß sich zurückziehen, sonst wird es sehr blutig.
Im Raum Borisoglebsk gelingt es, trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit den Feind zu vertreiben. Die feindl. Armeen im Osten der Stadt gehen auf dem Zahnfleisch, und der Kampfwert ist selbst bei einer Auffrischung stark reduziert. Auch hier zeigt sich, das HQs in Städten problematisch sein können, wenn die Stadt angegriffen wird. Zwar kann die Armee im Süden der Stadt den Platz des HQs einnehmen, aber es wäre keine Zeit mehr zum Eingraben. Mit anderen Worten: das OKH will Borisoglebsk umgehend einnehmen.


http://imageshack.com/a/img824/2778/0gnb.jpg


Die Bodenverhältnisse haben sich deutlich verbessert.


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Im Süden wurde ein großer Erfolg erzielt. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit hat die Heeresgruppe Süd angegriffen und die Voraussetzungen für die Einnahme von Kropotkin geschaffen. Dabei wurden eine Armee und ein Fliegerkorps (!) vernichtet.
Das HQ in der Stadt ist zwar stark eingegraben, aber es stehen insgesamt fünf Luftflotten (ein ital. Bomber ist nicht um Bild, aber in Reichweite) zu Verfügung, so daß praktisch jede denkbare Stellung aufgeweicht werden kann, wenn das Wetter gut ist. Wer auch immer das üble Los ziehen wird und in den nächsten Tagen in das Stadtzentrum von Kropotkin verlegt wird, sollte besser sein Testament machen.
Das OKH rechnet mit einem breit angelegten Rückzug des Feindes. Falls das nicht passiert, wird es sehr blutig, insbesondere für die Truppen im Raum Maikop, die nach der Einnahme von Kropotkin ohne jede Versorgung wären. Der Feind hat zwölf Großverbände im Kampfgebiet, die wohl größtenteils vernichtet werden würden, wenn sie sich nicht zurückziehen... und das trotz zahlenmäßiger Überlegenheit.
Weiter im Süden nehmen die Ungarn Noworossijsk ein. Damit ist auch der Untergang der Truppen in Kertsch letztendlich besiegelt.


http://imageshack.com/a/img34/2686/uewp.jpg


Daher kommt wohl der Ausdruck "am Boden zerstört"!


http://imageshack.com/a/img534/1449/3gdd.png


Einige rumänische AKs bekommen die lang ersehnte Auffrischung, andere sind schon wieder im Kampfeinsatz. Die Schwere Artillerie ist bereits in Stellung, um Kertsch zu beschießen. Die russische Division im Südwesten der Stadt wird vertrieben. Das OKH erwartet die Einnahme von Kertsch noch im April. Danach wären alle Einheiten auf der Krim frei für anderen Aufgaben, da Noworossijsk bereits gesichert wurde.


Im Zeitraum vom 2. bis zum 11. April wurden acht feindl. Einheiten vernichtet: drei Armeen, zwei Fliegerkorps, eine Division, ein Kavalleriekorps und die Batterie Maxim Gorki. Damit gelang bisher die Vernichtung von 212 feindl. Großverbänden. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 81%. Insbesondere bei der H.Gr. Mitte müssen einige Einheiten aufgefrischt werden, was bereits veranlaßt wurde.

Momentan gibt es nur den Kessel bei Kertsch, in dem sich zwei Divisionen und ein HQ befinden. Die Division im Westen von Noworossijsk kann möglicherweise fliehen. Allerdings besteht die Möglichkeit, im Raum Maikop einen großen Kessel zu bilden... das entscheidet der Feind selbst.


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Die beiden verlorenen Fliegerkorps sind die ersten feindlichen Totalverluste der gegnerischen Luftwaffe seit Juni letzten Jahres.


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Auch das sind keine schlechten Nachrichten!


Kapitel XXXI - Von Panzern und Flugzeugen

Aus den Anfangstagen des Feldzuges kannte ich Erzählungen von Feldflugplätzen des Feindes, die von unseren Einheiten gewissermaßen überrannt wurden. Aber was sich heute zugetragen hat, sucht wirklich Seinesgleichen.

Wie von mir in der vergangenen Stabsbesprechung vorausgesagt, hat die Heeresgruppe Süd den Großangriff auf Kropotkin gestartet. Das LVI. Armeekorps wurde bedauernswerterweise zerschlagen, damit hatte in der Form niemand gerechnet, und das Ölfeld von Maikop ging verloren. Aber trotzdem ergab sich die große Chance, unsere Panzer in die Nähe der Stadt zu bringen und so eine Vorentscheidung herbeizuführen. Sehr zu meinem Leidwesen haben wir schlechtes Wetter, aber trotz der mangelnden Luftunterstützung wurde der Angriff gestartet. Ich bekam über Funk mit, daß die beiden sowjetischen Armeen im Westen der Stadt unter heftigen Feuer lagen. Die nördliche der beiden wurde aufgerieben, und die südliche ist mit einem Bruchtteil ihrer ursprünglichen Stärke geflohen.

Das VI. Panzerkorps wurde ausnahmsweise in Reserve gehalten, was augenscheinlich mit unserem Status als "grüne" Einheit zusammenhängt. Gegen Mittag bekamen wir den Befehl zum Angriff: wir sollen den Platz in der gegnerischen Frontlinie, der durch die Vernichtung der Sowjetarmee für wurde, einnehmen und den Angriff auf die Stadt vorbereiten. Als Sekundärziel hat man uns die Information mitgegeben, daß im Norden von Kropotkin ein komplettes Fliegerkorps des Feindes stationiert ist, und wird bekamen Auftrag, soviele der Feindmaschinen abzuschießen wie es nur geht, sofern die Russen nicht bis dahin evakuiert hatten.

Und das Glück war uns hold: der Anmarsch ins Kampfgebiet verlief ohne Probleme, und wir konnten unseren Verfügungsraum schnell einnehmen. Dann vernahm ich die Stimme des Generals im Äther:

"Männer, Achtung. Hier spricht General Weidmann. Die Luftwaffe hat mir soeben gemeldet, daß das russische Fliegerkorps nicht evakuiert wurde. Ein paar Kilometer nordöstlich von uns steht alles voll mit Flugzeugen, und die gilt es abzuschießen. An die Abteilungschefs: Angriff gemäß Plan A. Ausführung!"

Ich wußte grob, was Plan bedeutete: der Feind wurde mit runtergelassenen Hosen erwischt, und wir sollten in Fächerformation angreifen. Dann mal los.

Der Nachmittag wurde ein Art Tontaubenschießen.. nur mit dem Unterschied, daß sich diese Tontauben nicht bewegten. Ich glaube, daß meine Kompanie alleine über 30 Jäger und sonstige Flugzeuge zerstört hat, und die meisten russischen Soldaten haben einfach die Waffen weggeworfen und sich ergeben, um von der nachfolgenden Infanterie einkassiert zu werden. Aus dem Äther entnahm ich, daß es den anderen Abteilungen ähnlich erging.

Am Abend war ein komplettes Fliegerkorps des Feindes ausgelöscht. Verluste hatten wir keine.

Accoma
29.03.14, 23:04
Ich glaube, dass das LVI.Armeekorps nicht mehr aufgestellt wird, weil keine Verbindung zu den eigenen Linien bestanden hat. Das Handbuch gibt dazu nix her, hab's allerdings nur überflogen.

Hohenlohe
30.03.14, 00:35
Schade um das LVI.AK, aber ansonsten sieht es ja gut für die Deutschen aus, erst recht, wenn Kropotkin feindfrei wird und Maikop zurückerobert wird, was ja höchstens noch ein, zwei Runden dauern wird...Jedenfalls wünschen wir dem werten HvS alles Gute für die nächsten Runden...:ph:

Den Kessel bei Kalinin halten wir für gut möglich, bitte weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Hjalfnar
30.03.14, 11:59
Eine Frage: Was spielen die Herren Regenten denn nun hier in den ganzen AArs? Wir haben diese Spiele/Erweiterungen gefunden:

Strategic Command: WW II Global Conflict
Strategic Command 2: Patton Drives East
Strategic Command: WWII Pacific Theater
Strategic Command 2: Weapons and Warfare
Strategic Command 2: Blitzkrieg
Strategic Command: European Theater

Jetzt sehen Wir hier aber SC Assault on Communism und SC WWI. Welches dieser Spiele wird nun gespielt?! Hilfe! Wir sind verwirrt! :???:

Ratnik
30.03.14, 12:04
Ach hier ist noch garnichts entschieden. Je mehr land der Deutsche erobert desto höher die Partisanengefahr und desto mehr Einheiten müssen dafür abgestellt werden. Die langen Fronten zwingen den Deutschen auf kurz oder lang bestimmte Abschnitte zu ignorieren und die russische Armee und wirtschaft werden immer stärker.

Silem
30.03.14, 12:06
Eine Frage: Was spielen die Herren Regenten denn nun hier in den ganzen AArs? Wir haben diese Spiele/Erweiterungen gefunden:

Strategic Command: WW II Global Conflict
Strategic Command 2: Patton Drives East
Strategic Command: WWII Pacific Theater
Strategic Command 2: Weapons and Warfare
Strategic Command 2: Blitzkrieg
Strategic Command: European Theater

Jetzt sehen Wir hier aber SC Assault on Communism und SC WWI. Welches dieser Spiele wird nun gespielt?! Hilfe! Wir sind verwirrt! :???:

Wir haben in unserem AAR Strategic Command WWI The Great War 1914-1918, als Addon gibt es dann Breaktrough. Gab es gestern im Bundle für 55 Dollar. Da haben wir dann zugeschlagen.

Stategic Command Assault on Communism ist wiederum ein Addon für Strategic Command WWII Global Conflict. Sieht man auch hier:

http://www.battlefront.com/index.php?option=com_virtuemart&page=shop.browse&category_id=31&Itemid=26

Hjalfnar
30.03.14, 12:38
Hm, ganz schön happig für ein 4 Jahre altes Spiel. Oo Also SCWWII Gold Bundle.

Jörg von Frundsberg
30.03.14, 12:45
Hm, ganz schön happig für ein 4 Jahre altes Spiel. Oo Also SCWWII Gold Bundle.

OT Aber wieviel Szenario´s sind dabei !! und der Wiederspielwert im MP ist fast unbezahlbar !! wieviele Stunden ich da schon gezockt haben ^^

Silem
30.03.14, 12:49
OT Aber wieviel Szenario´s sind dabei !! und der Wiederspielwert im MP ist fast unbezahlbar !! wieviele Stunden ich da schon gezockt haben ^^

Volle Zustimmung. Selbst im World War I Spiel ist ein zweiter Weltkrieg Szenario enthalten.

Zumal 55 Dollar am Ende knappe 40€ sind. Da ist das dann schon ok.

Hohenlohe
30.03.14, 14:47
Bei Amazon habe ich SC WWII: Global Conflict für rund €26.- erstanden, was grade so in meinem finanziellen Rahmen war. Jetzt spare ich für Runemaster von PDOX...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Hjalfnar
30.03.14, 15:01
Wir finden halt gerade Assault on Communism besonders interessant, also eines der beiden Add-Ons. Wir bräuchten dementsprechend das Hauptspiel auch noch.

Jörg von Frundsberg
30.03.14, 15:08
Wir finden halt gerade Assault on Communism besonders interessant, also eines der beiden Add-Ons. Wir bräuchten dementsprechend das Hauptspiel auch noch.

OT Kauft euch lieber den 1 WW !! da habt ihr den ww2 auch dabei !! aber vielleicht sollten wir das Gespräch hier weiter führen sonst wird das alles zu OT ?? http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=22009&page=11&highlight=strategic+command

Cfant
01.04.14, 13:59
Ach hier ist noch garnichts entschieden. Je mehr land der Deutsche erobert desto höher die Partisanengefahr und desto mehr Einheiten müssen dafür abgestellt werden. Die langen Fronten zwingen den Deutschen auf kurz oder lang bestimmte Abschnitte zu ignorieren und die russische Armee und wirtschaft werden immer stärker.

Ja, aber man muss halt auch sagen, dass HvS ein sehr erfahrener und planvoller Spieler ist :) Für seine erste Partie mit diesem Szenario schlägt sich Sachimos finde ich sehr, sehr tapfer :) Ich wär zu diesem Zeitpunkt gegen HvS schon gnadenlos baden gegangen :)
Haben die Kontrahenten eigentlich das Gefühl, dass das Szenario nun halbwegs ausgeglichen ist? Also bei gleichstarken/erfahrenen Spielern der Ausgang ungewiss? Oder scheint immer noch eine Seite bevorzugt?

Duke of York
01.04.14, 14:36
Haben die Kontrahenten eigentlich das Gefühl, dass das Szenario nun halbwegs ausgeglichen ist? Also bei gleichstarken/erfahrenen Spielern der Ausgang ungewiss? Oder scheint immer noch eine Seite bevorzugt?

Bei gleichstarken Spielern wird in aller Regel der Russe gewinnen. Historisch korrekt eben. Die Frage wird dann nur sein, wie lange er bis Berlin braucht.

Jörg von Frundsberg
02.04.14, 10:37
Also ich würde mal gerne einen AAR von Hipper und dem werten HVS sehen .......... das wäre so was wie die das Gipfeltreffen !! aber beide zieren sich soo :^^:

Hjalfnar
02.04.14, 10:48
Wahrscheinlich gäbe es ein blutiges, hart umkämpftes Patt.^^

Admiral Hipper
02.04.14, 16:38
Also ich würde mal gerne einen AAR von Hipper und dem werten HVS sehen .......... das wäre so was wie die das Gipfeltreffen !! aber beide zieren sich soo :^^:
Nun leider haben Wir nicht die ganze Palette an SC Spielen. Aber es sei gesagt im WW1 Westfront Szenario von 1914 wurde Uns vom werten HvS bereits der Hintern kräftig versohlt.:D Generell hätten Wir natürlich schon mal wieder Lust gegen den werten HvS anzutreten.
Ihr bleibt aber nach wie vor mein Lieblingsgegner werter Jörg.:D:)

Jörg von Frundsberg
02.04.14, 18:03
Nun leider haben Wir nicht die ganze Palette an SC Spielen. Aber es sei gesagt im WW1 Westfront Szenario von 1914 wurde Uns vom werten HvS bereits der Hintern kräftig versohlt.:D Generell hätten Wir natürlich schon mal wieder Lust gegen den werten HvS anzutreten.
Ihr bleibt aber nach wie vor mein Lieblingsgegner werter Jörg.:D:)

Dann schaut den nächsten Zug und zittert :^^:

von Sachimos
05.04.14, 12:03
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 12. April 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Wie versprochen folgt nun der erste direkte Vergleich der Panzerwaffen. Nach dem Durchbruch in der Forschung gelang es unsere Industrie bereits einige Tage später den ersten Verband vollständig mit den neuen Panzern auszurüsten.

Zwar erfordert die Aufrüstung eine große Menge an Industriekapazitäten, aber der Ausstoß an neu produzierten Panzern wird auch kontinuierlich gesteigert. Darunter auch modernste Modelle, wie der T-34 welcher sich schon in vielen Schlachten bewährt hat, aber immer in zu geringer Anzahl zur Verfügung stand.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/tzpclbuwtztv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22769956/512px-T-34_Model_1940.jpg.html)

Eine Variante des T- 34, welche mittlerweile in großer Zahl produziert wird.


Mittlerweile konnten genügend Aufklärungsdaten gesammelt werden, um eine komplette Übersicht über die Gliederung und Kampfkraft eines deutschen Panzerkorps zu erstellen.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/gc3j7u6hhv8j.png (http://www.pic-upload.de/view-22769961/deutsche-Panzer.png.html)

Im Vergleich hierzu die erste aufgerüstete Panzerarmee unserer Seite.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/jjmjkywoulw.png (http://www.pic-upload.de/view-22769967/russische-Panzer.png.html)


Es ist deutlich zu ersehen, dass damit erstmals in diesem Krieg unseren tapferen Soldaten eine den Deutschen ebenbürtige Waffe in die Hand gegeben werden kann. Möge diese endlich die Verluste minimieren und dem Feind das Fürchten lehren.



Verstärkungen in dieser Runde:


1 Division



Die Leningrader Front


Die Deutschen führen erste vorfühlende Angriffe durch und schlagen eine unserer Divisionen in die Flucht. Allerdings zeigt sich bereits deutlich, dass selbst Divisionen wenn sie mit der neuesten Technologie ausgestattet sind einen ernstzunehmenden Gegner für die feindlichen Korps darstellen.

Auf der Straße Richtung Valdai bringen die Deutschen eines ihrer Panzerkorps in Stellung. In der STAWKA rechnet man mit einem Angriff auf die Stadt in den nächsten Wochen.
Es wurden bereits Vorkehrungen getroffen um einem solchem Vorgehen zu begegnen.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/f6fisibnudp.png (http://www.pic-upload.de/view-22770087/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)

Da der Angriff im Süden abgebrochen wurde, ist es nun möglich aus den dort vorhandenen Fronten mehrere Einheiten herauszulösen und in den Norden zur Verteidigung zu bringen. Dies wird in den nächsten Tagen geschehen.

Bei Tichwin gruppieren wir unsere Streitkräfte um. Das HQ selbst wird nun aus der Stadt zurückgezogen. Der Verlust an frontnaher Versorgung ist nicht so dramatisch, wie ein eventueller Verlust des HQ, denn mittlerweile ist es offensichtlich geworden das diese Taktik von den Deutschen zu gerne für eine schnelle Eroberung genutzt wird. Dennoch bleibt die Stadt weiterhin stark gesichert.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/axeg8mvyze.png (http://www.pic-upload.de/view-22770284/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


In der STAWKA zerbricht man sich weiterhin die Köpfe, wie man mit der Situation bei Demjansk umgehen soll. Zwar ist die Stadt selbst nicht so wichtig, dennoch zwingt die starke Sicherung die Deutschen Truppen abzustellen um die Bedrohung aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig können durch diese Truppen die gegnerischen Linien bedroht werden.

Dennoch denkt man über eine Rücknahme der Truppen in Richtung Valdai nach, um hier eine eventuelle Umfassung zu vermeiden und die Linien zu begradigen.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

Option A: Stehen bleiben und den Gegner zwingen seine Linien zu schützen, aber dafür eine Umfassung riskieren oder...

Option B: Kampflose Übergabe der Stadt an die Deutschen, aber dafür die Truppen vollständig abzuziehen und eine stabile Verteidigung weiter östlich zu etablieren.

(Die Meinungen der anderen Regenten sind hier ausdrücklich erwünscht)


Die Mitte der Westfront


Hier herrscht eine relative Ruhe. Die feindlichen Truppen sind größtenteils aus unserem direkten Sichtfeld verschwunden und machen auch keine Anstalten sich zu bewegen und auf unsere Stellungen aufzuschließen. Es kommt auch zu keinerlei Kampfhandlungen, weder auf deutscher noch auf sowjetischer Seite.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/l4l9rucxvzj.png (http://www.pic-upload.de/view-22770372/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Diese Verschnaufpause wird natürlich von unseren Truppen ausgiebig genutzt um eine stabile Verteidigungslinie zu errichten. Die Stellungen verlaufen nun von Rschew über Moshaysk bis nach Kaluga. Mit den kampfstarken Verbänden von Demjansk könnte diese Linie bis nach Valdai hinauf verlängert werden.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/vcn1khuc166.png (http://www.pic-upload.de/view-22770402/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Auch aus Kaluga wurde mittlerweile das HQ abgezogen und nach Osten neben eine Bahnlinie verlegt. Der Nachschub kann hier ebenfalls gut verteilt werden und die Verkürzung der Frontlinie rechtfertigt diesen Schritt allemal.


Die Offensive bei Kursk


Der Rückzug, welcher vor einigen Wochen begonnen wurde hat anscheinend Begehrlichkeiten im deutschen Oberkommando geweckt. Der Feind rückt an allen Fronten sofort nach und versucht unsere Truppen unter Druck zu setzen. An manchen Stellen gelingt ihm das auch ganz gut, allerdings nicht an allen. Vor Woronesch versucht ein gegnerisches Panzerkorps in die Stellungen unserer Artillerie einzudringen, zum Teil gelingt ihm das auch und die Artilleristen erleiden schwere Verluste, aber auch der Feind wird schwer angeschlagen, denn unsere Soldaten reagieren geistesgegenwärtig und bekämpfen die deutschen Panzer im direkten Richten mit ihren schweren Geschützen.

Auch weiter nördlich rückt die Panzer des Feindes vor und wollen durch unsere Linien brechen, aber auch hier gelingt es ihnen "nur" eine Division schwer anzuschlagen.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/79wn89cf4kia.png (http://www.pic-upload.de/view-22770528/Bild-5-Angriff-Anfang.png.html)


Auch bei Borisoglebsk ist die Lage brenzlig, denn hier sind viele Verbände stark angeschlagen und die Stadt muss dringend geschützt werden. Da der Angriff sowieso abgebrochen wurde, können nun Armeen umgeleitet werden und zur Verteidigung hier abgestellt werden.

Aber der größte Coup gelingt unseren Kommandeuren bei Woronesch. Mitten aus der laufenden Absetzbewegung heraus befehlen die schneidigen Offiziere einen Angriff auf das vorgestoßene Panzerkorps der Deutschen. Sie haben die Gelegenheit sofort erkannt und nutzen ihre Chance sofort.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/fupyhqq7jc9g.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22770559/RIAN_archive_613694_Red_Army_men_are_on_offensive_near_Bryansk.jpg.html)

Aus dem laufenden Rückzug wird eine Angriffsoperation für einige Einheiten. Und sie stürmen hochmotiviert vor.


Nach einem Angriff mit schweren Bombern greifen unsere Männer das gegnerische Korps an und es hat noch nicht einmal mehr die Zeit sich zurückzuziehen.

Das zweite deutsche Panzerkorps wird vernichtet

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/b183kfq6e6a8.png (http://www.pic-upload.de/view-22770580/Bild-6-Angriff-Ende.png.html)


Auch der zweite vorgestoßene Panzerverband wird unter Feuer genommen und kann zur Flucht gezwungen werden. Genauso wie ein Infanteriekorps, welches ebenfalls viele Männer verliert und fast seine gesamte schwere Ausrüstung zurücklassen muss.

Ein großer Sieg für unsere Truppen, welcher die Moral unglaublich anhebt und den Männern neuen Mut macht. Auch die Deutschen sind nicht unbesiegbar.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/9166y2bj3lif.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22770621/RIAN_archive_491037_The_1941-1945_Great_Patriotic_War.jpg.html)

Einige feindliche Soldaten können gefangengenommen werden und werden sofort zum Verhör gebracht um die gegnerischen Pläne zu erfahren.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Auch hier rückt der Gegner nach, anscheinend hat dem Oberkommando der Verlust von Maikop kurz nach seiner Eroberung überhaupt nicht gefallen, zumal auch gleichzeitig noch ein sehr erfahrenes Infanteriekorps vernichtet wurde.

Aber man rächt sich nun auf mehrfache Weise. Zum einen wird endgültig die Halbinsel Kertsch abgeschnitten durch die Eroberung von Noworossijsk und Krasnodar. Zum anderen rückt man mit gleich 3 Panzerkorps auf Kropotkin vor.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/7unfw14rq9h4.png (http://www.pic-upload.de/view-22770722/Bild-7-Rostow-Anfang.png.html)


Hier zeigt sich abermals, dass ein HQ in der Stadt selbst die Verteidigung mehr schwächt als stärkt. Durch die längeren Linien haben es die Deutschen einfacher an einem Punkt durchzustoßen und bedrohen dann gleichzeitig alle anderen Einheiten in der Nähe oder umfassen sie gleich vollständig. Hier droht eine ebensolche Situation.

Trotz hartnäckigem Wiederstandes ist ein Rückzug mittlerweile wohl unausweichlich geworden. Wenn Krasnodar fällt sitzen alle unsere Verbände hier in der Falle und würden vernichtet werden.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/88aquz6ajtk.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22770616/RIAN_archive_633408_Fighting_in_the_vicinities_of_Moscow.jpg.html)

Die Kämpfe sind heftig und werden von beiden Seiten mit äußerster Härte geführt.

Die STAWKA gibt den Befehl aus sich geordnet vom Feind zu lösen, aber Maikop und Krasnodar nicht kampflos zu übergeben. Damit sollen die Deutschen beschäftigt und aufgehalten werden, während sich unsere Soldaten auf bessere Linien zurückziehen.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/9ff1w5xlm1u4.png (http://www.pic-upload.de/view-22770758/Bild-8-Rostow-Ende.png.html)


Auch im Norden bei Morozovsk wird ein strategischer Rückzug durchgeführt um nicht abermals einen Frontbogen zu bilden. Dieser würde nur Truppen binden aber keinerlei Sinn machen. Hier stehen außerdem unsere kampfstärksten Einheiten, unter anderem der erste mit neuen Panzern ausgestattete Verband. Dieser wird es den Deutschen noch schwer genug machen erfolgreich vorzurücken.


Der Kampf um den Kessel von Kertsch


Es ist mittlerweile allen Soldaten klar, dass sie in der Falle sitzen. Die Verbündeten der Deutschen rücken weiter vor und bringen schon ihre schwere Artillerie in Stellung. Es wird wohl nicht mehr lange dauern und sie legen die kleine Stadt in Schutt und Asche. wie schon so oft in diesem Krieg.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/gb1xbiavmrlv.png (http://www.pic-upload.de/view-22770908/Bild-9-Krim-Ende.png.html)


Da die Halbinsel vollständig abgeschnitten ist, ist es nur noch eine Frage der Zeit und des Wetters wie schnell der Gegner vorrücken kann.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den neuesten Entwicklungen an allen Fronten, wird es wieder einmal Zeit für eine aktualisierte Übersicht über alle Verluste beider Seiten. Diese wurde von der STAWKA erarbeitet und steht nun allen Frontkommandeuren zur Verfügung. Noch immer steigen unsere Verluste stark an, aber auch der Gegner bleibt nicht ungeschoren.

http://www7.pic-upload.de/05.04.14/mbwui4r56kjn.png (http://www.pic-upload.de/view-22770952/verluste.png.html)


Zwar wurde die anfängliche Stärke unserer Armee bereits mehrfach vernichtet, aber wir werden immer stärker und auch unsere Industrie steigert ihren Ausstoß immer weiter.

Noch ist nichts verloren und der Ausgang dieses Krieges völlig offen. Gerade die Unterstützung unserer Alliierten macht sich immer mehr bemerkbar.

HvS
05.04.14, 12:58
Werter Hohenlohe,

Kropotkin klappt diese Runde, Maikop wohl in der nächsten... über Kalinin möchten wir noch keine Aussage treffen, aber in dieser Runde wurden viele Fragen zu diesem Thema im Voraus beantwortet. Der Kampf um Tichwin wird noch Monate dauern, und da uns das zu lange dauert, haben wir noch etwas anderes angefangen. :cool:


Werter Ratnik,

im Grundsatz habt Ihr absolut Recht, aber wir haben nicht vor, irgendwas zu ignorieren. Unsere wirtschaftliche Stärke erlaubt uns, Divisionen zu kaufen, um die eroberten Gebiete abzusichern. Bisher klappt das ganz gut. Wenn Ihr vergleicht, was der werte GröFrunSaZ für Probleme mit Partisanen hatte, dann geht es uns gerade zu paradiesisch gut!


Werter Cfant,

als wir gegen den werten GröFrunSaZ gespielt haben, dachten wird ernsthaft, daß die Kampagne für die Deutschen nicht zu gewinnen ist. Auch beim Start dieses Spiels haben wir damit gerechnet, irgendwann wieder in Berlin zu enden, und deswegen haben wir so sehr Wert auf die Instandhaltung unserer Armee und der Gewinnung wirtschaftlich nutzbarer Ressourcen gelegt. Von unserer aktuell recht guten Lage sind wir selbst überrascht und können uns das kaum erklären. Wir finden, daß unser Gegner gut spielt, und strategische Fehler hat er nicht gemacht, vielleicht ein paar taktische wie den mangelnden Schutz der HQs und der Fliegerkorps. Wir hatten von Anfang an einen Plan, und der ist voll aufgegangen. Wenn unser Gegner geahnt hätte, daß wir in der Mitte nach der Einnahme von Orel nicht weiter vorrücken wollen und statt dem Großraum Moskau Stalino und Rostow befestigt hätte, dann wären wir wohl nicht so erfolgreich gewesen... aber ist das Glückssache und kein Fehler unseres Gegners. Und wenn die Winteroffensive der Russen im Raum Wjasma erfolgt wäre, dann hätten wir uns zurückziehen müssen, da waren wir erheblich unterlegen.
Mit anderen Worten: die Balance erscheint uns recht gut getroffen zu sein. Bei uns läuf es recht gut, aber wir haben noch keinen entscheidenden Vorteil... den bekommen wir in 1942 wahrscheinlich auch nicht. Und wenn der werte von Sachimos sich an einigen Stellen anders entschieden hätte, würde es für uns wohl schlechter aussehen.


Werter Duke of York,

der Rekord liegt bisher im August 1943... :D
Damals war es allerdings noch Warschau bzw. Königsberg.
Aber um Euch eine ernsthafte Antwort zu geben: vieles ist auch Glückssache. Wir hätten durchaus Leningrad und Sewastopol schon im Oktober 1941 nehmen können, wenn uns das Glück hold gewesen wäre, und dann sähe es nun anders aus. Allerdings gab es auch einige Fälle, wo wir definitiv kein Pech hatten...


Werter GröFrunSaZ,

Ihr habt "ich" anstatt "wir" geschrieben? Wo ist denn nur Euer Anstand als Regent? Wo sind Eure guten Umgangsformen? :prost:
Es wird sicherlich mal einen AAR von uns und dem werten Hipper geben... wir haben schon mehrfach MP gegen ihn gespielt. Es ist in der Tat so, daß unsere Kenntnisse und Fähigkeiten sich ähneln, aber der werte Admiral ist uns in der Erfahrung etwas voraus, da wir MP erst seit 2012 spielen. Aber das wird kein Hindernis sein.. wie hat Ethan Edwards gesagt: "Die Zeit wird kommen!"


Werter Hjalfnar,

da sind wir uns nicht so ganz sicher. Es kann auch bei zwei Gegnern von nahezu gleichen Fähigkeiten zu einem deutlichen Ausgang kommen... die Kampagnen sind meist nicht zu 100% ausbalanciert, und manchmal ist es einfach eine Frage des Glückes, wie gut die gewählten Konzepten aufgehen.


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12. April 1942 - Feindaktivitäten


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Die Russen ziehen sich weiter in Richtung Yeltis zurück. Während der Loslösung von den deutschen Truppen kommt es an zwei Stellen zu Kämpfen, bei denen das IV. Panzerkorps vernichtet wird. Zum wiederholten Male unterblieb ein notwendiger Rückzug mit fatalen Folgen.
(Das hatte sich in der letzten Runden schon abgezeichnet. Beim Angriff auf die sowjetischen Artillerie hat das PK unverhältnismäßig hohe Verluste erlitten, und nach dem ersten Angriff des russischen PK hat es sich nicht zurückgezogen... deswegen wurde es vernichtet.)


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Ein bedauernswerter Verlust, aber der Kern der Einheit konnte sich retten.


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Die Einheit wird umgehend neu aufgestellt.
(Man beachte die Anzahl der MPPs rechts oben: der Verlust eines PK ist immer ärgerlich, aber wir können uns die Neuaufstellung recht locker leisten)


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Auch im Süden ziehen sich die Russen zurück. Einerseits entgeht der Feind damit der sicheren Vernichtung, andererseits ist es für die H.Gr. Süd und die Ungarn natürlich ein relativ einfacher Sieg. Aber die Entscheidung der Russen ist aus ihrer Sicht absolut richtig. Der Großteil der Einheiten kann sich geordnet zurückziehen und den Kampf weiter im Osten fortführen. Wenn der Feind an Ort und Stelle vernichtet worden wäre, dann stünde das Tor zum Kaukasus offen. Natürlich ist dieser Ausgang der Schlacht ein Sieg für die Wehrmacht, aber man könnte es auch so sehen: Fortsetzung folgt.


17. April 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord führt den Stellungskrieg im Norden fort. Die Luftaufklärung findet Waldai nur schwach verteidigt vor, und es wird umgehend ein Angriff auf die Stadt gestartet.
Der Rückzug der Russen bei der H.Gr. Mitte geht weiter, die russische Winteroffensive ist endgültig beendet. Der deutsche Vorstoß nach Norden beginnt.
Auch bei der H.Gr. Süd zieht sich der Feind geordnet zurück, was den deutschen Verbänden mittelfristig einen Atempause verschaffen wird.


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Eine weitere russische Division wird über den Sjas zurückgetrieben und das I. PK "Sharpe" erreicht die Stadtgrenze von Tichwin. Die Schwere Artillerie ist in Stellung, und der Angriff auf die Stadt kann beginnen. Eventuell wird auch erst die Armee im Westen der Stadt eliminiert, das hängt vom Verhalten des Feindes ab. Es ist zu bemerken, daß eine Einnahme der Stadt schon die Vorentscheidung bringen würde, die restlichen feindl. Truppen müßten ihre Beine in die Hand nehmen und fliehen, weil es keinen Nachschub mehr geben würde. Zum Glück für die Wehrmacht wird Tichwin selbst nur von einer Divison verteidigt.
Weiter im Süden gelingt es der Luftwaffe, Waldai aufzuklären. In der Stadt befindet sich nur eine einzelne Division, die mit veralteter Waffentechnik ausgerüstet ist. Augenblicklich wird ein Angriff gestartet. Wenn nicht wie durch ein Wunder neue Feindtruppen auftauchen, wird auch diese Stadt recht schnell fallen.
Strategisch gesehen wäre das sehr wertvoll, denn die Wehrmacht bräuchte dann nur noch Rschew einzunehmen, und Demjansk wäre abgeschnitten. Ein andere Alternative wäre es, von Waldai aus nach Südosten vorzurücken und die Bahnlinie nach Kalinin zu unterbrechen. Dann wäre Rschew auch im Sack....


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Das bewaldete und unwegsame Gelände ist wie geschaffen für die gut ausgebildete und erfahrene deutsche Infanterie.


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Im Bereich der Heeresgruppe Mitte geht es hoch her. Die Truppen östlich von Orel werden aufgefrischt, aber im Raum Yeltis ist der deutsche Angriff in vollem Gange. Ein weiteres Fliegerkorps wird vernichtet, zwei Sowjetarmeen werden fast zerschlagen und können der Zerstörung nur durch Flucht entgehen. Beide haben nur noch 10-20% ihrer Sollstärke.
Desweiteren wird aus dem Raum Woronesch ein Angriff auf Tambow gestartet, der einerseits die Feindlage aufklären soll (damit sollen unliebsame Überraschungen vermieden werden), andererseit soll Borisoglebsk isoliert werden, was auch gelingt.
Die letzte kampfstarke Armee im Westen der Stadt wird vernichtet, und das XI. AK überschreitet den Don und bezieht Stellung im Südosten der Stadt. In Zusammenwirkung mit dem Panzerkorps im Süden von Woronesch könnte eine vollständige Umfassung der Stadt eingeleitet werden. Alle Bahnverbindungen sind bereits durchtrennt, und die Stadt kann man nur noch auf dem Landweg verlassen. Die beide feindl. Armeen im Kampfgebiet sind schwer angeschlagen und würden selbst im Falle einer Auffrischung nur eingeschränkten Kampfwert haben. Problematisch für den Feind ist auch die Platzierung des HQ in der Stadt selbst. Man darf gespannt sein, wie die Reaktion des Feindes ausfällt.
Die Analysten des OKH halten es für möglich, daß sich die Russen geordnet nach Norden zurückziehen, das könnte das LII. AK wohl nicht verhindern.


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Die Belagerung von Borisoglebsk beginnt. Mit etwas Glück wird sie nicht allzu lange dauern.


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Der Rückzug der Russen erlaubt eine schnelle Besetzung der Stadt, die nur von einer Division verteidigt wurde. Dem Feind gelingt ein geordneter Rückzug, was unter diesen Bedingungen eine lobenswerte Leistung ist. Die meisten Einheiten werden gerettet und sind gut versorgt. Die Ölfelder sind zwar noch in Feindeshand, aber das wird sich noch im April ändern.
Bemerkenswert: die Luftaufklärung findet die Stadr Pyatigorsk unbesetzt vor. Nur bräuchte man ein paar Fallschirmjäger, und der ganze Zauber wäre in ein paar Wochen beendet! Leider kann das OKW keine erübrigen.
Es ist damit zu rechnen, daß sich der Feind weiter nach Südosten bewegt und dort eine Riegelstellung aufbaut, die der Wehrmacht den weiteren Weg in den Kaukasus versperren wird.


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Straßenkämpfe sind selten spaßig.


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Die Rumänen greifen Kertsch an. Die stark befestigte Stadt wird von der Artillerie unter Feuer genommen und weichgeklopft. Von nun an wird Welle um Welle gegen die Verteidiger anstürmen, und innerhalb der nächsten Wochen wird die Stadt fallen. Dann ist der Weg in den Kaukasus frei. Das Kräfteverhaltnis bei der H.Gr. Süd wird sich dann entscheidend ändern.


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Weitere Einheiten werden in den nächsten zwei Monaten aufgestellt.


Im Zeitraum vom 12. bis zum 21. April wurden drei gegnerische Großverbände vernicht, und zwar zwei Divisionen und ein weiteres Fliegerkorps. Insgesamt belaufen sich die gegnerischen Verluste auf 215 Einheiten, die unsrigen auf 7. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt trotz der Zerschlagung des IV. PK bei fast 85%. Alle Verbände außer dem PGK bei Borisoglebsk haben mindestens 80% ihrer Sollstärke.

Bemerkenswert ist, daß der Feind einen Großteil seiner Jagdmaschinen verloren hat und für die nächsten Monate keinerlei Kontrolle mehr über den Luftraum haben wird. Ohne Jagdschutz sind offensive Aktionen praktisch unmöglich, und die Deutsche Luftwaffe wird bis auf Weiteres den Luftraum kontrollieren. Die zeitweilig vom Feind erreichte lokale Luftüberlegenheit im Raum Woronesch ist durch die Vernichtung von zwei Fliegerkorps gebrochen. Der Großteil der Roten Luftwaffe besteht aus Mittleren Bombern, und die Abteilung Fremde Heere Ost rechnet mit 1-2 Fliegerkorps, so daß die meisten Bomber ohne Jagdschutz fliegen müßten, was sie nicht tun werden. Bis zur Indienststellung neuer Fliegerkorps ist die Rote Luftwaffe praktisch aus dem Spiel... und neue Einheiten sind teuer.


Kapitel XXXII - Das Tor zum Kaukasus scheint geöffnet

Die Eroberung von Kropotkin ist verhältnismäßig leicht gewesen. Die Russen hatten eine einzelne Division als Nachhut in der Stadt gelassen, und die armen Teufel wurden einfach abgeschlachtet. Das VI. Panzerkorps hat die Stadt besetzt, und wir haben seit Neuaufstellung immer noch keine nennenswerte Verluste.

Für den Abend hatte ich die Zugführer zu mir bestellt. Wir machten solche Besprechungen in regelmäßigen Abständen, um unsere Gedanken auszutauschen.

"Also, meine Herren... wissen Sie überhaupt, was sich hinter der Stadt Kropotkin verbirgt?"

Meine drei Herren Zugführer schauten mich etwas verwundert an... sie wußten ja auch nicht, worauf ich hinaus wollte.

"Tor zum Kaukasus, oder?", meinte Kaller.

"Ja, das ist sicherlich richtig.. aber das meine ich nicht... sagt der Name Kropotkin einem der Herren etwas?"

Betretenes Schweigen.

"Peter Kropotkin war ein russischer Anarchist und wirrköpfiger Philosoph, der Deutschland so sehr gehaßt hat, daß er im Großen Krieg zum allgemeinen Zusammenschluß gegen das Deutsche Reich aufgerufen hat, und zwar dermaßen deutlich und gewaltbetont, daß er es sich sogar mit seinen restlichen Anarchistenkumpels versaut hat. Die Stadt wurde nach seinem Tod auf seinen Namen benannt, kurz nach der Gründung der Sowjetunion."

(http://de.wikipedia.org/wiki/Pjotr_Alexejewitsch_Kropotkin )

"Wunderbar... dann hat die Eroberung dieses Nests ja eine ähnliche Symbolwirkung wie der Fall von Leningrad oder irgendwann später mal Stalingrad."

Kaller hatte wieder mal eine sehr praktische Sichtweise.

"Wir können ja eine Umbenennung anleiern... wie bei St. Petersburg oder Theoderichshafen... wie wäre es mit Kanthausen oder Nietzscheburg?"

In Oberfeldwebel Schmitt schien auch ein Mindestmaß an Bildung zu stecken... schau einer an.

"Keine schlechte Idee. Ich kann das beim Major ja mal andiskutieren. Aber nun kommen wir am besten mal auf die militärische Bedeutung zurück. Die Russen haben das OKH mit dem schnellen und geordneten Rückzug überrascht, der Feind hat dazugelernt. In den Anfangstagen des Krieges wären die Russen stehengeblieben, hätten gekämpft und wären gestorben.. diesmal ziehen sie sich geordnet zurück. Laut den aktuellen Aufklärungsberichten der Luftwaffe ziehen sie sich in Richtung Pyatigorsk zurück, das momentan noch unbesetzt ist... aber das wird sicherlich nicht so bleiben."

"Also geht es auf nach Pyatigorsk?"

Kaller war immer sehr praktisch.

"Weiß ich nicht. Aber ich habe so meine Bedenken. Einerseits ist das die logische Folge, andererseits war das eigentlich Ziel unseres Angriffs Maikop, und das werden wir bald wieder einnehmen. Aber in Pyatigorsk ist mal überhaupt nichts von Wert."

"Doch, Chef.. sind da unten nicht die Ölquellen von Baku?"

"Ja, sind sie... da unten in der Gegend, aber noch ein ganzes Stück weg. Nach Pyatigorsk kommt erstmal eine nördlicher Ausläufer des Kaukasus und die Stadt Georgijewsk, dann der Fluß Terek, dessen Ostufer eine exzellent Verteidigungsstellung ist... und dann Grozny. Dann hätten wir ungefähr die Hälfte des Wegen nach Baku zurückgelegt. Arg weit für einen einen Vorstoß mit einer offenen Flanke, oder?"

Meine Zugfüher rissen die Augen auf, sagten aber nichts.

"Von hier nach Baku sind es über 1.000 km, viel davon gebirgiges Land. Nur mal zur Info: von der rumänichen Grenze bis hierher sind es auch gut 1.000 km, aber ohne Berge. Und wird haben nicht mehr den Überraschungseffekt wie letztes Jahr im Sommer, die Russen wissen zu kämpfen, und ihre Kommandeure haben auch dazugelernt. Wir müßten in jeder Stadt bis nach Baku eine kampfstarke Garnision zurücklassen, damit wir nicht irgendwann abgeschnitten werden... das geht einfach nicht, eine 1.000 km lange Flanke hält keine Armee der Welt."

"Wir müßten erst Stalingrad nehmen, dann wäre das Problem mit der Flanke gelöst, oder?"

"Das wäre ein Möglichkeit. Ich bin kein Planer beim OKH, sondern eigentlich Panzerfahrer.. aber eines kann ich Euch sagen: einen einfachen Vorstoß nach Baku wird es nicht geben. Wir haben zehn Monate bis hierher gebraucht... wie lange würde des Weg bis nach Baku wohl dauern? Vollgepflastert mit Russen in befestigten Stellungen? Durchs Gebirges? Leute, das wird nicht funktionieren... entweder brauchen wir erst Stalingrad, oder das OKH hat etwas ganz anderes vor. Aber ich habe keine Ahnung, was das sein wird."

"Dann lassen wir uns mal überraschen!"

Wie immer: Kaller brachte es auf den Punkt.

Sharpe
05.04.14, 18:41
"Das XI. Armeekorps überschreitet den Don..." und hinter dem Don kommt die Wolga, und an der Wolga liegt...:cool:
Etwas weiter in Norden kommen Tula und Ryazan in Sicht, auch sehr interessant:^^:
Momentan scheint in Norden und Süden die Hütte gewaltig zu brennen... und auch die Lage an der "Wirtschaftsfront" (MPP) schaut gut aus!
Also: So schnell als möglich Panzer Stufe 2 oder besser noch 3 und weitergeht's

gez Sharpe, auf Flussfahrt

Cfant
06.04.14, 13:03
Werter Sachimos, ich kann nicht wirklich eine Option bevorzugen. Dazu spiele ich zu schlecht und das Szenario kenne ich gar nicht - irgendwie habe ich den Eindruck, dass HvS Eure Linien auf dem Rückzug recht einfach aufrollt und stehenbleiben manchmal die bessere Möglichkeit ist. Aber was wirklich besser ist - ich weiß es nicht. Aber ich wünsche Euch, die optimale Wahl zu treffen :)

HvS vs. Hipper, das hätte ein bisschen was von "Pionier vs. Plankalkül in FitE" :)

von Sachimos
06.04.14, 15:10
Werter Cfant,


mittlerweile hat sich diese Frage leider sowieso erübrigt. :( Wir wurden quasi von den Ereignissen überholt.
Aber habt Dank für eure Beteiligung.








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 22. April 1942



Verstärkungen in dieser Runde:


1 Armee



Die Leningrader Front


Die Aktionen des Feindes machen alle Überlegungen in der STAWKA obsolet.
Der Gegner rückt mit gepanzerten Kräften auf Valdai vor und greift noch aus der Bewegung heraus die nur schwach gesicherte Stadt an.
Aber noch hält unsere tapfere Division hier stand und kann die Deutschen aufhalten. Im Straßenkampf verlieren die Deutschen sogar einige Panzer, allerdings wird das ihren Vormarsch nicht lange aufhalten können.
Bei Tichwin kommt es ebenfalls zu heftigen Kämpfen und es braucht mehr als einen Versuch um unsere Division zu schlagen und sie zum Rückzug zu zwingen. Es sind zwar Siege für den Gegner, aber er braucht länger und zahlreiche Verbände um voranzukommen.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/tcp1mepk17uz.png (http://www.pic-upload.de/view-22782357/Bild-1-Leningrad-Anfang.png.html)


Nun setzt eine bereits geplante Bewegung ein, welche aus zwei Teilen besteht. Zum einem wird umgehend Demjansk geräumt und die kampfstarken Verbände hier werden auf Valdai und Rschew aufgeteilt.
Zum anderen werden die bereits in der Reserve bereit stehenden Verbände sofort nach Valdai verlegt, um sich den Deutschen entgegenzustellen.
Darunter ist eine der Panzerarmeen mit den neuen Typen und auch ein HQ.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/gnmjkuijy1vr.png (http://www.pic-upload.de/view-22782400/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)

Selbst wenn es dem Gegner gelingt Valdai einzunehmen, dann sollte es möglich sein mit diesen Verbänden hart zurückzuschlagen und ihn wieder über den Fluss zurückzutreiben.
Zumal seine Versorgungslage auch nicht die allerbeste ist und sein Nachschub Zeit braucht um nach vorne durchzukommen.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/u6qgyxjh46p1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22782451/RIAN_archive_66145_Village_fighting.jpg.html)

Hier im Norden wird weiterhin, mit allen Mitteln, um jedes Dorf hart gekämpft.


Die Mitte der Westfront


Hier ist momentan der ruhigste Abschnitt der gesamten Front.
Anscheinend muss der Gegner hier auch seine Truppen ausruhen, immerhin stehen sie seit fast einem Jahr ununterbrochen direkt in vorderster Front.
Mittlerweile konnte man hier eine geschlossene Linie bilden und auch Schwerpunkte der Verteidigung wurden definiert. Unter anderem Rschew und Moshaysk wurden stark ausgebaut.

Der nächste logische Schritt ist, nach der endgültigen Räumung von Demjansk, eine mobile Reserve zu bilden, um auf deutsche Angriffe reagieren zu können.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/skduuegqyakv.png (http://www.pic-upload.de/view-22783012/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Auch die Aufrüstung läuft weiter wie geplant und sollte die Möglichkeiten des Feindes weiter einschränken. Es werden noch einige frische Einheiten dazu kommen, dann sollte die Front entsprechend gesichert sein und länger standhalten.
Der eigentliche Hauptangriff der Wehrmacht wird sowieso an anderer Stelle vermutet.


Der Rückzug bei Kursk


Die Deutschen gönnen uns absolut keine Atempause und rücken immer wieder nach, um den Druck weiterhin aufrecht zu erhalten. Es kommt auch immer wieder zu Attacken auf zurückgehende Einheiten und Kolonnen, diese verzögern nicht nur die gesamte Bewegung sie sorgen auch immer wieder für Unterbrechungen.
Außerdem stiften sie auch immer wieder Verwirrung und schaffen Unordnung unter den Verbänden.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/ypapxbypwtvx.png (http://www.pic-upload.de/view-22783123/Bild-4-Angriff-Anfang.png.html)


Südlich von Tambow gelingt es dem Gegner die Nachschublinien zu unterbrechen und Borisoglebsk von allen Verbindungen abzuschneiden. Es zeigt sich erneut, dass eine Platzierung des HQ direkt in der Stadt sehr problematisch ist, nicht nur wegen der langen Verteidigungslinien sondern auch können sie bei Gefahr nicht sofort evakuiert werden.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/z199sd8ujqaq.png (http://www.pic-upload.de/view-22783165/Bild-6-Borisgoblesk-Anfang.png.html)


Der Stab in der Stadt erhält umgehend Befehl sich abzusetzen und auf dem Landweg sich ostwärts aus der Stadt zurückzuziehen. Zum Schutz der abziehenden Abteilungen wird eine Division abgestellt, diese soll das HQ zumindest vor einem direkten Angriff der Deutschen schützen.
Eine weitere Division eilt aus dem Süden herbei, um in die Kämpfe einzugreifen und auch eine frische Armee trifft ein und besetzt die schutzlose Stadt.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/d7si9t82coqp.png (http://www.pic-upload.de/view-22783838/Bild-7-Borisgoblesk-Ende.png.html)

Damit sollte zumindest ein gewisser Zeitgewinn erreicht werden, um den Kommandeur und seinen unterstellten Stab in Sicherheit zu bringen und zusammen mit anderen Einheiten eine neue Stellung weiter östlich zu beziehen.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/yef6rep112lt.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22783865/RIAN_archive_264_Near_a_destroyed_house.jpg.html)

Die Zerstörungen sind enorm und treffen besonders die Zivilbevölkerung sehr.


Bei Yeltis sieht die Situation zwar etwas besser aus, aber durch die ständigen Angriffe der Deutschen muss der geordnete Rückzug immer wieder unterbrochen werden und die Verbände müssen sich verteidigen.

Immerhin konnten die ersten schweren Einheiten evakuiert werden und bei Mtsensk und Yeltis konnten Stellungen gebildet werden, welche eine Deckung des Rückzuges ermöglichen.

Als nächstes Ziel der zurückgehenden Truppenteile wurde Tula definiert. Hier sind einige wichtige Industriebetriebe angesiedelt und von der STAWKA wurde die Anordnung ausgegeben die Stadt unbedingt zu halten und die Produktion zu sichern.
Es darf nicht noch eine wichtige Industriemetropole in die Hände der Deutschen fallen.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/ckdpe54yi2y.png (http://www.pic-upload.de/view-22783969/Bild-5-Angriff-Ende.png.html)


Auch aus Mtsensk werden sich die Armeen wohl bald verabschieden müssen. Entsprechende Pläne wurden bereits bei der STAWKA erarbeitet.
Damit soll die Verteidigung von Tula gestärkt werden und die Frontlinie von Kaluga aus verlängert werden.

Wenn die Deutschen uns hier noch einige Tage in relativer Ruhe lassen, dann sollte ein erfolgreiches loslösen vom Feind möglich sein.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Die Deutschen schließen mit ihren starken gepanzerten Kräften auf und können Kropotkin erobern, es war zu erwarten gewesen das es so kommt, schließlich wurde nur eine Division zur Sicherung abgestellt, aber das Opfer war nötig gewesen um den Rückzug der restlichen Einheiten zu decken.
Dieser gelingt hier auch wesentlich besser als bei Yeltis und die Verbände sind in guter Verfassung und geordnet.

Auch die schweren Waffen können ohne Verluste zurückgezogen werden.
Diese Einheiten werden noch eine sehr wichtige Rolle in der Zukunft spielen.

http://www7.pic-upload.de/06.04.14/sduvfvqdv5lu.png (http://www.pic-upload.de/view-22784072/Bild-8-Rsotow-Anfang.png.html)


Der Fall von Kropotkin war zu erwarten gewesen, aber man war in der STAWKA mehr als überrascht, dass der Feind noch nicht nach den Ölquellen von Maikop gegriffen hat. Diese sind noch immer in russischer Hand und es werden noch immer eiligst Transporte mit diesem wichtigen Rohstoff abgefertigt und verschickt.

Unterdessen läuft die Absetzbewegung der restlichen Verbände weiterhin wie geplant und das HQ hat bereits die nächste Stadt auf dem Weg nach Osten erreicht. Pyatigorsk wird als Etappenziel ausgebaut und soll die Versorgung der tapferen Soldaten sicherstellen.

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Hier werden aber noch nicht die endgültigen Stellungen bezogen. Außer, dass die Stadt kaum einen kriegswichtigen Wert hat, ist das bergige Gelände weiter östlich auch viel besser zur Verteidigung geeignet.

Auch müssen die Deutschen erst einmal nachrücken und ihre Eroberungen sichern bevor sie erneut die direkte Konfrontation suchen können. Wenn man im Oberkommando eines gelernt hat, dann das auch der Deutsche in der Bewegung verletzlich und durchaus zu schlagen ist.

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Immer wieder wird der Rückzug von zurückbleibenden Einheiten gedeckt und dadurch erst ermöglicht.


Der Kampf um den Kessel von Kertsch


Die Verbündeten Deutschlands erhöhen deutlich den Druck auf unsere Truppen in Kertsch und können erste Erfolge verzeichnen. Die Artillerie beschießt die Stadt im Dauerfeuer und eine der Divisionen muss sich zurückziehen.

Auch die rumänischen Zerstörer beschießen vom Meer aus unsere Stellungen, können aber keinerlei Schaden anrichten.

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Dank des rechtzeitigen Einrichtens von Versorgungsdepots können die wenigen Verbände hier aus dem vollem schöpfen und erhalten genügend Nachschub und auch Verstärkung kommt noch an.

Dennoch ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Stadt fällt und die Rumänen die deutschen Truppen bei Kropotkin unterstützen können.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Da die Veröffentlichung der letzten Generalstabskarte schon einige Zeit zurückliegt, ist es nun an der Zeit eine aktualisierte Fassung allen Kommandeuren zur Verfügung zu stellen.

Auf dieser sind alle Frontbewegungen bis Mitte April berücksichtigt.

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Wie immer ist auf eine entsprechende Geheimhaltung zu achten und die Karte vor unbefugtem Zugriff sicher zu verwahren.

Die STAWKA erwartet weiterhin von allen Frontoffizieren höchsten persönlichen Einsatz bei der Verteidigung von Mütterchen Russland.

HvS
06.04.14, 19:17
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22. April - Feindaktivitäten

Der Feind beginnt, Demjansk zu evakuieren, was in der Übersicht vom 27. April sichtbar werden wird.


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Auch bei der H.Gr. Mitte zieht der Feind sich weiter zurück. In Yeltis bleibt nur eine Armee als Garnision zurück, und in Borisoglebsk beginnt der Feind einen durchaus sinnvollen strategischen Rückzug, um das HQ in Sicherheit zu bringen.


27. April 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord unternimmt einen Angriff auf Tichwin, wird aber abgewiesen. Dafür wird Waldai eingenommen und ein Angriff auf Demjansk gestartet.
Die H.Gr. Mitte setzt den Angriff in Richtung Norden fort und nimmt Yeltis und Borisoglebsk ein.
Bei der H.Gr. Süd gelingt die Rückeroberung von Maikop, und der Feind weicht weiterhin nach Südosten zurück.


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Im Norden startet das I. PK "Werth" einen Angriff auf Tichwin, wird aber abgewiesen.
Das. II. PK "Sharpe" hat mehr Erfolg und nimmt Waldai ein, was ein großer Schlag für die Russen ist.
Der Feind hat nämlich einen groß angelegten Rückzug aus dem Raum Demjansk gestartet, und einige der Truppen haben sich in Richtung Waldai bewegt. Durch Fall der Stadt stecken einige Feindeinheiten im Westen der Stadt mit Versorgungsproblemen fest und können sich nur zu Fuß durch den Wald im Süden durchschlagen. Die Entwicklung in diesem Frontabschnitt ist sehr vorteilhaft für die Wehrmacht, da die Russen in keiner guten Position sind. Die strategischen Rückzüge im Süden sind aus der Sicht des Feindes durchaus sinnvoll, hier scheint der Plan allerdings mit heißer Nadel gestrickt gewesen zu sein... oder der Feind war vom schnellen Fall von Waldai überrascht. Auf jeden Fall ist es so, daß der Feind auf dem falschen Fuß erwischt wurde.


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Fast überall im Bereich der H.Gr. Nord ist bewaldetes Gebiet.


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Der lange geplante Angriff auf Rschew ist kurz vor dem Beginn. Unbemerkt vom Feind wurde die Schwere Artillerie aus dem Raum St. Petersburg herangeschafft und ist nun in Feuerposition. Der Angriffstermin wurde auf den 7. Mai festgelegt.


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In Raum Rschew gibt es nun schon seit einem halben Jahr Stellungskrieg, und es wird Zeit, daß das aufhört.


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Die Truppen, die dem Feind Wjasma entrissen haben, treffen im Raum Orel ein. Die Kämpfe haben den ganzen Winter gedauert und die Männer arg strapaziert. Aber das Ersatzheer hat genug frische Rekruten bereitgestellt, und die Einheiten haben wieder Vollstärke. Allerdings wird ein wenig Ruhe den Truppen gut tun. Mittelfristig sollten die fünf AK im Raum Orel in der Lage sein, dem Feind Mtsensk zu entreißen.
Die vor einigen Tagen gestartete Offensive nach Norden läuft sehr gut, die Wehrmacht nimmt Yeltis ein und vernichtet zwei sowjetische Armeen. Die Russen in der Gegend sind meist in üblem Zustand. Es wird damit gerechnet, daß der Feind bei Tula hinter dem Fluß eine Riegelstellung errichtet.
Ein interessantes Planspiel sei gestattet: ein erfolgreicher Vorstoß in Richtung Tula würde den Feind in Mtsensk abschneiden.


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Der Feind hat sich nicht nach Norden zurückgezogen, sondern nach Osten. Die frisch in die Stadt verlegte Armee wird sofort vertrieben und büßt dabei den Großteil ihrer Stärke ein. Der Feind ist an dieser Stelle nur nominell stark, die meisten Einheiten haben nur begrenzten Kampfwert. Auf deutscher Seite ist ein PGK schwer angeschlagen, aber wenn es sich bei einem feindl. Angriff zurückzieht, dann wird nichts passieren. Die Einnahme der Stadt war ausnahmsweise so wichtig, daß der Totalverlust des PGK riskiert werden mußte.


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Im Süden gelingt die endgültige Einnahme von Maikop. Dabei werden eine Armee und eine Division vernichtet.
Das VI. PK rückt nach Südosten vor und fügt einem Artilleriekorps schwere Verluste zu.

Die Rumänen greifen Kertsch an, können die Stadt aber nicht besetzen.


In der Zeit vom 22. April bis zum 1. Mai haben die Wehrmacht und ihre Verbündete vier Feindeinheiten vernichtet, drei Armeen und eine Division. Damit wurden nun insgesamt 219 feindl. Großverbände ausgelöscht. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 77%, insgesamt vier Einheiten müssen dringend aufgefrischt werden. Insgesamt ist zu bemerken, daß der gesamten Panzerwaffe ein bißchen Ruhe nicht schaden würde. Wenn nur endliche die neuen Modelle mit der langen 5cm-Kanone ausgeliefert werden würden, dann käme die dringen benötigte Ruhe automatisch während der Umrüstung.

Momentan gibt es nur einen Kessel, und zwar den bei Kertsch, in dem ein HQ und zwei Divisionen festsitzen. Ein weiterer Kessel könnte sich im Raum Rschew ergeben, wenn die Einnahme der Stadt gelingt. Das wäre dann einer der größten Kessel im bisherigen Verlauf des Krieges.


XXXIII - Also doch nach Pyatigorsk?

Genauso wie ich regelmäßig mit meinen Untergebenen sprach, hatte ich auch regelmäßig Besprechungen mit Major Mützel.

"Herr Major, wie ist Ihre Meinung zu dem Angriff in Richtung Pyatigorsk?"

"Schwierig zu sagen, Herr Hauptmann... die Panzertruppe braucht Ruhe, die Rumänen hängen noch vor Kertsch fest, und die Russen werden sich in Pyatigorsk eingraben. Solange wir die neuen Panzermodelle noch nicht haben, würde das ein sehr schwieriger Angriff werden."

"Das sehe ich auch so. Aber was wollen wir in Pyatigorsk? Da ist doch nichts..."

"Nicht wirklich, Hans... da ist doch etwas. Der Feind, den es zu schlagen gilt, und die Straße nach Baku."

"Aber wir können doch nicht die 1.000 km nach Baku vorstoßen... mit einer offenen Flanke.... dazu bräuchten wir Stalingrad."

"Das ist richtig, aber weiß das auch der Feind? Kann er sich darauf verlassen, daß wir nicht nach Grozny oder gar Baku vorstoßen? Sieh es mal so: wenn wir Pyatigorsk einnehmen, dann muß der Feind Truppen in den Südosten schicken. Wenn er das tut, dann fehlen diese Truppen woanders... und wenn er es nicht tut, dann können wir ja angreifen."

Stimmt... aus diesem Blickwinkel hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Ich überdachte schnell die Implikationen.

"Und wenn wir Pyatigorsk haben und im Sommer die Rumänen hier sind, dann könnten wir die Frontlinien stark verkürzen und uns die Richtung für die nächsten Offensive aussuchen.. Ein Angriff auf dem Süden über das Gebirge ist extrem unwahrscheinlich, also wären alle Kräfte für eine Offensive in Richtung Grosny oder Stalingrad frei."

"Stimmt, Hans... Du hast die Sachlage richtig erkannt. Wenn wir Pyatigorsk einnehmen, dann haben wir eine sehr kurze Front und alle Optionen offen, während die Russen Stalingrad und Grosny verstärken müssen, was ihre Kräfte überfordern würde. Und nun denk Dir noch mal eine Sache durch: glaubst Du, die Russen sind doof?"

"Nein, sicherlich nicht."

"Also... dementsprechend werden auch die Russen wisen, wie wichtig Pyatigorsk ist... und die Stadt dementsprechend verteidigen, weil sie davon ausgehen, daß wir früher oder später angreifen werden. Das wird inbesondere dann ganz witzig, wenn wir das gar nicht tun."

Nun verstand ich gar nichts mehr. Der Major bemerkte das imaginäre Fragezeichen über meinem Kopf.

"Sieh es mal so, Hans... Du hast doch gelesen, was in Waldai passiert ist. Die Stadt war schlecht verteidigt und wurde eingenommen. Die Heeresgruppe Nord hat letztes Jahr Demjansk nicht angegriffen, und dann sind die Russen einfach abgezogen. Das OKH analysiert, wo die Russen am Schwächsten sind, und da greifen wir an. Dazu gehört auch, den Feind zuweilen in die Irre zu führen. Ich weiß nicht, wie es weiter geht... aber auf jeden Fall ist es das Ziel, den Feind permanent zu verladen und immer dort zuzuschlagen, wo er nicht damit rechnet oder schwach ist. So haben wir immer die Initiative und die lokale Überlegenheit."

So langsam verstand ich das Konzept. Wenn Pyatigorsk stark verteidigt wurde, dann schlagen wir halt woanders zu, und der Feind schaut dumm aus der Wäsche. Und wenn nur ein paar Divisonen dort stehen, dann hauen wir zu.

Ratnik
08.04.14, 14:23
In welcher Form profitiert ihr als Russe von dem Engagement der Allierten? Sind das zusätzliche MPPs oder Einheiten? Oder gibt es da noch was ganz anderes?

Als Frage an den Deutschen: Könntet ihr mal Posten was eure kleinen Verbündeten alles produzieren könnten, bzw. was Italien produzieren kann?


Eine Frage an beide Regenten: Wie sieht euer aktueller Forschungsstand aus? Werden bald in bestimmten Bereichen Durchbrüche erwartet? Sind schon die maximalen Punkte für Forschung ausgegeben?


Ansonsten bleibt uns nur zu sagen, dass der AAR mit Sicherheit einer der besten im Forum ist, dass beide ihn im gleichen Thread schreiben ist schon ausergewöhnlich.

von Sachimos
08.04.14, 17:02
Werter Ratnik,


es kommen immer mal wieder zusätzliche Einheiten an. Dies soll das "Lend and Lease" Abkommen simulieren. Allerdings wissen wir nicht ob es noch mehr werden, oder öfter welche ankommen. Zudem verlieren die Deutschen durch die alliierten Landungen in Italien und Frankreich einige MPP.

Das maximale Budget für die Forschung wurde ausgeschöpft, aber neue Entwicklungen sind in nächster Zeit nicht zu erwarten. Lediglich Panzerabwehr und Industrietechnologie sind relativ weit. Beides ca. 70%.:rolleyes:


Habt vielen Dank für euer Lob, wir geben uns weiterhin die größte Mühe alle Regenten gut zu unterhalten und ausführlich zu berichten.








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 02. Mai 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Wieder einmal gute Nachrichten, oder zumindest teilweise gute Nachrichten.

In den Panzerfabriken von Kazan wird die erste voll ausgestattete neue Panzerarmee fertiggestellt.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/qauge5adcx6b.png (http://www.pic-upload.de/view-22804900/Bild-1-Verst--rkung.png.html)


Allerdings scheinen die Konstruktionspläne für die neuen Panzertypen noch nicht in den Betrieben angekommen zu sein. Die Einheit wurde nicht mit den neuesten Technologien geliefert und muss daher erst noch aufgerüstet werden.

Anmerkung: Warum die Einheit nicht gleich auf Heavy Tanks Stufe 1 ausgeliefert wurde können wir uns nicht so richtig erklären.
So wie es jetzt ist brauchen wir mindestens 2 Runden bevor wir sie überhaupt effektiv einsetzen können. Jeweils eine Runde für die Aufrüstung und für den Transport. Plus die Zeit die es braucht um die Werte Moral und Bereitschaft zu steigern.
Irgendwie will uns das nicht so recht einleuchten. Vor allem, weil laut Handbuch die Einheiten aus einem Event immer mit der neuesten Technologie ausgerüstet sind. Da es nun so ist wie es ist, werden wir aber das Beste daraus machen und die Panzer erst einmal etwas hinter der Front in Ruhe halten und aufrüsten.



Verstärkungen in dieser Runde:


1 Division
1 Panzerarmee



Die nördliche Front


Der Feind rückt an allen Fronten vor und es gelingen ihm einige, nicht gerade überraschende, Erfolge. Tichwin wird von Artillerie und Panzern attackiert, hält aber stand. Allerdings wird eine weitere Division in die Flucht geschlagen und muss sich hinter die Front in Sicherheit bringen.
Auch bei Demjansk rückt der Gegner vor, anscheinend hat man aber nicht mit dem hartnäckigen Widerstand einer einzelnen Division gerechnet.

Die Truppen bei Valdai wurden völlig überrumpelt. Trotz der sofortigen Verlegung von bereits bereitgestellten Reserven konnten die Deutschen die Stadt einnehmen und die verteidigende Division muss fliehen. Das größte Problem daran ist, dass die anderen Verbände nun von der Anbindung an das HQ abgeschnitten sind und sich erst zu einer sicheren Position zurückziehen müssen.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/nkztjg35dmuy.png (http://www.pic-upload.de/view-22805712/Bild-2-Leningrad-Anfang.png.html)


Aufgrund der neuesten Entwicklungen an den einzelnen Abschnitten, wird von der STAWKA eine umfassende Umgruppierung beschlossen.
Die Verteidiger von Tichwin werden näher an die Stadt herangezogen, denn ein Zusammenbruch der Linien nördlich der Stadt stand sowieso kurz bevor. Außerdem kann man so den Panzerverband aus der vordersten Linie herausziehen und anschließend mit der neuesten Technik ausstatten, um so eine größere Bedrohung für den Deutschen darzustellen. Auch die anderen Einheiten können so noch einmal eine kurze Kampfpause genießen und sich ein wenig erholen. Tichwin bleibt aber weiterhin gut geschützt.

Trotz der erfolglosen Verteidigung von Valdai werden dennoch Gegenangriffe befohlen, allerdings haben sich die Deutschen bereits gut verschanzt und alle unsere Angriffe werden abgewiesen. Dennoch wird genug Schaden angerichtet, um eine unmittelbare Verfolgung unserer Truppen auszuschließen.
Auch können sich die Infanteristen etwas absetzen und sollten in den nächsten Tagen wieder nahe genug bei ihrem Kommandeur sein.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/2chia5wryxw3.png (http://www.pic-upload.de/view-22805797/Bild-2-Leningrad-Ende.png.html)


Selbstverständlich wird die Division in Demjansk mit frischen Soldaten aufgefüllt. Damit sollen die feindlichen Verbände hier noch eine Weile gebunden und aufgehalten werden.
Warum dies so wichtig ist, wird bei den Erläuterungen zur Mitte der Front ersichtlich werden, denn hier ist eine größere Bewegung im Gange und diese benötigt einfach ein wenig Zeit, um erfolgreich zu sein.


Die Mitte der Westfront


Durch den Fall von Valdai haben unsere Truppen hier nun ein ernsthaftes Problem. Denn der Gegner kann uns bei Rschew jederzeit in den Rücken fallen und damit von zwei Seiten angreifen.
Auch vor der Stadt sind eindeutige Angriffsvorbereitungen zu beobachten. Schwere Artillerie wird in Stellung gebracht und die Verbände des Feindes fächern auf für ihren Angriff.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/2cla3ok69ycg.png (http://www.pic-upload.de/view-22806222/Bild-4-Mitte-Anfang.png.html)


Da man bei der STAWKA für einen solchen Fall bereits Planungen angestellt hat, werden nun die entsprechenden Befehle ausgegeben.
Der Plan ist einfach, alle Verbände bei Rschew sollen sich hinter die Volga zurückziehen und sich an das nördliche Ende der mittleren Front anlehnen. weiter im Osten sollen sie sich mit den zurückgehenden Einheiten von Valdai vereinigen und damit ausreichend Kampfstärke zur Verfügung haben.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/zwgpx13nxroh.png (http://www.pic-upload.de/view-22806295/Bild-5-Mitte-Ende.png.html)


Allgemein ist diese Front momentan noch die stärkste von allen.
Alle Infanterieverbände, bei denen dies möglich war, wurden aufgerüstet und sind auf Soll-Stärke auch Panzerabwehr und Artillerie ist vorhanden.
Eine zusätzliche Einheit Panzer wurde ebenfalls hinter der eigentliche Linie in Stellung gebracht und muss nun noch neu ausgestattet werden und eine kleine Ruhepause bekommen. Dann aber ist er den gegnerischen Modellen ebenbürtig.
Damit wurde zumindest eine kleine Reserve geschaffen und noch ist ja auch noch ein wenig Platz bis nach Moskau.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/2jyd7jjvbffb.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22807184/Tetrarch_MkVII_-_Zakavkazsko.jpg.html)

"Die ersten westlichen Panzermodelle treffen an der Front ein und werden von den Besatzungen vorbereitet:"


Der Rückzug bei Kursk


Die Deutschen rücken weiterhin unseren zurückgehenden Truppen nach und können immer wieder Angriffe durchführen. Im Oberkommando ist man sich bewusst, dass diese Absetzbewegung auch einmal ein Ende haben muss und dieses Ende wurde bereits definiert.
Tula wurde als Eckpfeiler der Verteidigung definiert und soll unbedingt gehalten werden.
Dies ist besonders wichtig, vor allem weil die die Stadt ein wichtiges Industriezentrum ist.

Vor Mtsensk werden zahlreiche Umgruppierungen beobachtet und ein Angriff auf die Stadt steht wohl unmittelbar bevor.
Da es hier keine bedeutenden Produktionsstätten gibt und auch der strategische Wert eher gering ist, wurde ein umgehender Rückzug befohlen, die Verteidiger sollen sich den Verbänden von Tula anschließen und die Linie bis nach Kaluga verlängern und schützen.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/dtr21jy8ut8.png (http://www.pic-upload.de/view-22806530/Bild-6-Angriff-Anfang.png.html)


Damit können hier ebenfalls Reserven gebildet werden und zusammen mit den anderen Einheiten sollte ein standhalten und eventuell ein lokaler Entlastungsangriff möglich sein.

Tula selbst ist bereits besetzt, die Stäbe sind an ihren vorgesehenen Standorten eingetroffen und flankierend zu der Stadt konnten 2 leichte Panzerverbände positioniert werden.
Diese können leider nicht aufgerüstet werden und besitzen daher nur einen sehr eingeschränkten Kampfwert. Noch können sie aber durchaus harte Schläge austeilen und vor allem in der Defensive sind sie durchaus brauchbar.

Es wird noch einige Tage dauern, bis die Verbände hier wieder in einem ordentlichen Zustand sind, aber der Gegner muss ja auch erst einmal wieder aufschließen und seine Linien schützen.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/iuvcs5ak9bqw.png (http://www.pic-upload.de/view-22806602/Bild-7-Angriff-Ende.png.html)


Vor Mtsensk gelingt unseren tapferen Soldaten auch wieder ein kleiner Erfolg. Ein feindliches Korps wird in die Flucht geschlagen, aber bei einer Verfolgung würden sich unsere Einheiten exponieren und könnten viel leichter aufgerieben werden. Daher wurde ausdrücklich angeordnet auf ein nachsetzen zu verzichten und sich geordnet zurückzuziehen.


Bei Borisoglebsk ist es ein recht ähnliches Bild. Zwar gelingt ein kleiner Erfolg, indem die vorgepreschten Panzergrenadiere in die Flucht geschlagen werden können, aber eine Verfolgung war hier leider nicht möglich.

Es ist aber auch schon ein großer Erfolg, dass sich sowohl der Kommandeur als auch ein Großteil der Truppen geordnet auf weiter östlich gelegene Positionen zurückziehen konnten. Dadurch bleibt die Kampfkraft erhalten und die Position ist auch günstiger gelegen.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/ur467liwlzu4.png (http://www.pic-upload.de/view-22806669/Bild-8-Borisoglebsk-Ende.png.html)


Noch ist aber auch hier die Bewegung noch nicht völlig abgeschlossen. Aktuell haben wir nur die Möglichkeit zu reagieren, denn unser Feind hat alleine die Entscheidung, in welche Richtung er vorstößt.

Aber bei der STAWKA ist man sich dieses Problems bewusst und hat entsprechende Vorkehrungen getroffen, da diese aber noch nicht abgeschlossen sind, wird auf eine Veröffentlichung vorerst noch verzichtet.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Auch hier dasselbe Bild, wie an den anderen Abschnitten. Der Deutsche stößt unseren abziehenden Verbänden nach und setzt sie weiter unter Druck. Es gelingt dem feindlichen Panzerverband ein heftiger Schlag gegen unsere schwere Artillerie.

Diese muss sich angeschlagen in die Wälder zurückziehen und verliert die direkte Anbindung an die restlichen Einheiten.
In den nächsten Tagen werden sich die sowjetischen Soldaten weiter in die Berge zurückziehen und dort den Abwehrkampf gegen den Feind fortführen.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/qkv78o23eg1u.png (http://www.pic-upload.de/view-22806953/Bild-9-Rostow-Anfang.png.html)


Im Norden stellt sich die Lage anders da. Hier haben wir die Fühlung zum Feind vollständig verloren und es ist davon auszugehen das es den Deutschen nicht anders geht. Deshalb können wir hier eine kleine Überraschung vorbereiten und in der STAWKA erwartet man, dass es dem Feind zumindest zeitweise verborgen bleibt was man plant.

Die angeschlagene Artilleriebrigade kann sich wieder in die eigenen Reihen einordnen und es gelingt die Bildung einer stabilen Linie in den Ausläufern des Kaukasus.
Einzig in Pyatigorsk bleibt die Panzerabwehrabteilung zurück.
Allerdings glaubt niemand in der Führung dass die Deutschen ihre Panzer direkt vor der Stadt in Stellung bringen werden. Bisher sind sie jeder direkten Konfrontation mit den schweren Geschützen erfolgreich aus dem Weg gegangen und es deutet nichts auf eine Veränderung in der Taktik des Feindes hin.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/ddmqxieyiut7.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22807235/RIAN_archive_4400_Send-off_to_militia.jpg.html)

"Noch immer melden sich in der gesamten Sowjetunion Freiwillige zum Kampf gegen den Feind"


Der Kampf um den Kessel von Kertsch


Die Rumänen greifen immer wieder die stark befestigte Stadt an und auch ihre Artillerie lässt einen Hagel aus schweren Granaten auf die Stadt niedergehen. Dennoch hält die Verteidigung noch stand, aber die Stellungen sind zerstört und so werden die Achsenmächte in der nächsten Zeit ein leichte Spiel haben.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/v44lt2qhnwxg.png (http://www.pic-upload.de/view-22807088/Bild-11-Krim-Ende.png.html)


Auch wenn es einen kleinen Erfolg zu vermelden gibt, die zweite Division kann erfolgreich ein rumänisches Korps attackieren, so ist dies doch nur ein Pyrrhussieg denn es macht den Feinden es nur leichter.

Lange wird die Stadt wohl nicht mehr standhalten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Eine Übersicht über das aktuelle Stärkeverhältnis wurde erneut im Oberkommando erstellt und offenbart erschreckende Zahlen.
Die letzten Totalverluste waren sehr schmerzhaft für die Rote Armee und konnten nicht umgehend ersetzt werden.
Deswegen ist die vorherige Annäherung hinfällig geworden und wir sind dem Feind gegenüber wieder deutlicher in der Unterzahl.

http://www7.pic-upload.de/08.04.14/1lhe7mxcf5tc.png (http://www.pic-upload.de/view-22807155/st--rke.png.html)


Dies kann nur als ein weiterer Aufruf, zur Verminderung von Verlusten verstanden werden.

Hiermit werden nochmals alle Frontkommandeure aufgerufen, ihre Bemühungen weiter zu steigern.

Teddy Suhren
08.04.14, 19:31
Einfach ein grandioser AAR von beiden Spielern! Bitte weiter so, denn die beidseitige Berichterstattung ist höchst interessant!

HvS
08.04.14, 20:16
Werter Ratnik,

auch wir sind mit der Forschung schon "voll investiert". Wir erwarten Durchbrüche bei den Infanteriewaffen, bei den Panzern, den Jagdfliegern und der Industrie. Diese Technologien sind allesamt bei gut 60%.
Die Verbündeten können nicht mehr viel produzieren, die Rumänen haben noch ein Panzerkorps im Force Pool. Bei den Italienern haben wir schon alles bestellt, was ging.


Werter Teddy Suhren,

danke sehr... man gibt sich Mühe!


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


2. Mai 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind löst sich entlang der gesamten Frontlinie aus den Brennpunkten und läßt in den Städten einzelne Einheiten zurück. Das Schicksal dieser bemitleidenswerten Verbände wird nach dem Krieg gesondert zu klären sein, das OKH vermutet, daß es sich entweder um Strafeinheiten oder politisch nicht linientreue Soldaten handeln muß, die die Sowjets "loswerden" wollen. Anders ist es nicht zu erklären, daß so viele Einheiten einfach so geopfert werden.

Die Ausnahme bildet Waldai, wo die Russen verzweifelt versuchen, die Wehrmacht wieder aus der Stadt zu vertreiben. Die wiederholten Angriffen sind nicht erfolgreich und führen zu hohen Verlusten der Sowjets, und Waldai bleibt in deutscher Hand.

In der Summe ist zu konstantieren, daß die Russen sich auf eine bessere Verteidigungsposition zurückziehen. Die deutschen Verbände hatten im Winter keine Zeit, um sich zu regenerieren, und in den nächsten Wochen wird an einigen Stellen erstmal Ausruhen angesagt sein.


7. Mai 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord sichert Waldai endgültig und besetzt Demjansk, das vom Feind praktisch aufgegeben wurde.
Bei der H.Gr. Mitte scheitert ein Angriff auf Rschew knapp. Auch Yeltis wird gesichtert, und der Angriff auf Mtsensk beginnt. Ebenso wird das Umfeld von Borisoglebsk vom Feind befreit und ein Angriff auf Tambow gestartet.
Die H.Gr. Süd nimmt den Russen Morosowsk hab und arbeitet sich damit in Richtung Stalingrad vor.


http://imageshack.com/a/img823/7241/4u2n.png


Die Schlacht um Tichwin geht weiter, ohne das Fortschritte erzielt werden.
Waldai wird endgültig gesichert, und die Russen erleiden während ihres Rückzuges hohe Verluste.
Demjansk wird nach vielen Monaten Stellungskrieg endlich von der Wehrmacht eingenommen.


http://imageshack.com/a/img580/1059/2kem.png


Der sorgfältig geplante Angriff auf Rschew scheitert am unerwartet zähen Widerstand der Russen. Allerdings dürfte die Stadt dauerhaft nichts zu halten sein, denn die Armee in der Stadt wurde so schwer in Mitleidenschaft gezogen, daß ihr Kampfwert sogar bei einer vollständigen Auffrischung nicht allzu hoch wäre. Das OKH ertwartet die Einnahme der Stadt noch im Mai.


http://imageshack.com/a/img856/831/3reb.png


Die H.Gr. Mitte greift Mtsensk an. Die Division, die der Feind in der Stadt zurückgelassen hat, ist dem Tode geweiht.
Yeltis wird gesichert, die gepanzerten Kräfte wurden bereits an einen anderen Frontabschnitt beordert.


http://imageshack.com/a/img837/6025/8u9v.jpg


In den letzten Wochen wurden zwanzig feindl. Großverbände zerschlagen, und es wurden viele Gefangene gemacht.


http://imageshack.com/a/img849/2933/vvpz.png


Da die Lage in Yeltis als sicher bezeichnet werden kann, wendet sich die H.Gr. Mitte nun Tambow zu. Die Armee im Südwesten der Stadt muß große Verluste hinnehmen, und durch die Konzentration an gepanzerten Einheiten ist der Fall der Stadt nur noch eine Frage der Zeit.
Auch Borisoglebsk wird dauerhaft gesichert, die Russen ziehen sich nach Osten zurück.


http://imageshack.com/a/img822/7677/ypov.jpg


Die Mobilität und Schlagkraft der Panzergrenadiere ist ein großer Vorteil.


http://imageshack.com/a/img849/124/c5f2.png


Die Luftwaffe meldet, daß der Feind Morosowsk praktisch aufgibt und sich nach Stalingrad zurückzieht. Die H.Gr. Süd reagiert schnell und nimmt die Stadt ein, die verteidigende Division wird vernichtet.
Die exakte Stellung einiger Einheiten des Feindes sind noch sind erkannt worden, weswegen eine sorgfältige Erkunden der Front durchegeführt werden muß. Insbesondere die Feindlage in Wolgodonsk ist von Interesse.


http://imageshack.com/a/img850/4739/6xtd.png


Es wird offensichtlich, daß der Feind auch in Pyatigorsk nur eine Rumpfbesatzung zurückläßt. Die Panzer der H.Gr. Süd wurden in die Etappe zurückgezogen, eine Auffrischung ist dringend nötig. Die Männer sind am Ende und brauchen Ruhe.


http://imageshack.com/a/img42/8964/88yk.jpg


Die Ölförderung in Maikop läuft wieder an.


http://imageshack.com/a/img850/6624/b45d.png


Kertsch erweist sich als harte Nuß, denn die Verteidiger der Stadt sind außerordentlich hartnäckig. Aber der Spuk wird bald zu Ende sein: aus dem Osten naht das X. Panzerkorps.


http://imageshack.com/a/img819/7278/md88.jpg


Niemand auf der Welt kann Verluste so einfach wegstecken wie die Russen.


In der Zeit vom 2. bis zum 11. Mai wurde lediglich eine russische Division vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 80%, hier besteht nach wie vor Handlungsbedarf.

Der Kessel von Kertsch ist nach wie vor unverändert, und im Raum Demjansk befindet sich eine Division auf verlorenem Posten.




Kapitel XXXIV – Wieder Kropotkin?

Wir haben uns ohne weitere Kämpfe vom Feind gelöst und sind zurück in den Gegend um Kropotkin marschiert. Der Sinn wird mir noch nicht ganz klar, und auch aus Major Mützel ist nichts herauszubekommen. Ich denke, daß er mehr weiß, das aber nicht sagen will. Für einen kleinen Major hatte der Alte erstaunlich gute Verbindungen und damit Zugriff auf Informationen, die er eigentlich nicht haben dürfte.

Aber es tat gut, mal wieder in der Etappe zu sein. Zwar war unser Kampeinsatz diesmal nicht allzu lange gewesen, aber wir hatten doch Verluste gehabt, hauptsächlich aufgrund trechnischer Defekte und Verschleiß, was durchaus üblich ist. Aber ich frage mich wirklich, was wir hier sollen. Meines Wissen nach wurden alle drei Panzerkorps der Heeresgruppe Süd aus der Front gezogen und in die Etappe beordert. Mit welchem Ziel? Was plant das OKH?

Wir hatten Stellung außerhalb der Stadt bezogen, ganz in der Nähe eines größeren Lagers der Inst. Zuerst dachte ich, daß wir nun die neuen Panzer bekommen oder zumindest die Kanonen umgerüstet werden, aber Pustekuchen. Es stand nur die ganz normale Wartung auf dem Programm. Ich tat mein bestes, um die Heinis von der Inst auszuhorchen, aber die wußten nichts... ich hatte nicht das Gefühl, daß mir irgendjemand was verheimlichen wollte... nur die üblichen Standardantworten... turnusgemäße Wartung.

Ich vestehe das alles nicht... wir hatten den Feind geschlagen und vertrieben, und in Pyatigorsk war nur ein einzelne Einheite Panzerjäger des Feindes stationiert. Ein Angriff auf die Stadt wäre verhältnismäßig einfach durchführbar gewesen. Aber die Panzer gingen zurück nach Westen, dort wo kein Feind mehr war. In Gedanken ging ich durch das Lager, zurück zu meinem Zelt. Aus dem Augenwinkel sag ich einen Lamettahengst auf mich zukommen, und ich blieb stehen und grüßte aus Gewohnheit. Es war General Weidmann. Sehr zu meiner Überraschung erkannt er mich und erwiderte den Gruß.

„Hauptmann Eisner.... ich freue mich, Sie zu sehen. Alles in Ordnung mit Ihrer Kompanie?“

„Durchaus, Herr General. Diesmal haben wir weniger Verluste als in 1941.“

„Sehr gut. Sie sehen nachdenklich aus. Was beschäftigt Sie?“

„Darf ich offen reden, Herr General?“

„Selbstverständlich.“

„Ich frage mich, was wir hier sollen.. Kropotkin ist doch feindfrei, und der Feind ist auf dem Rückzug in den Osten.. wir könnten aus der Bewegung heraus zuschlagen und die restlichen Truppen vernichten.“

„Ja, das wäre durchaus möglich. Aber meines Wissens nach ist das nicht der Plan des OKH.“

„Das dachte ich mir fast... aber was ist dann der Plan?“

„Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, Herr Hauptmann, wenn ich ebenso offen bin. Ich kenne den Plan nicht, aber ich habe eine Ahnung. Aber selbst wenn ich den Plan kennen würde, dann würde ich Ihnen nichts davon sagen. Sie haben ständig Feindkontakt und könnten in Gefangenschaft geraten, und dann wären die Pläne hinfällig.“

Da hatte der General unzweifelhaft recht.

„Natürlich, Herr General... aber man wird sich noch seine Gedanken machen dürfen.“

„Sie sind ausdrücklich dazu angehalten, sich Gedanken zu machen. Was halten Sie von der Lage hier im Gebiet?“

„Die Russen ziehen sich hinter die nördlichen Ausläufer des Kaukasus zurück, und Pyatigorsk wird nur von ein paar Panzerjägern bewacht. Wir könnten die Stadt relativ schnell einnehmen, die wirkliche Verteidigungslinie der Russen kommt erst weiter im Osten.“

„Das könnten wir... aber was dann?“

„Ein Vorstoß nach Osten wäre möglich.... aber wenn wir in Richtung Grosny vorstoßen, dann hätten wir eine offen Flanke im Norden. Um so etwas richtig zu machen, bräuchten wir Stalingrad.“

„Eine sehr richtige Analyse, werter Hauptmann. Sie haben zwar durch die häufigen Gefechtsfeldbeförderungen einige Lehrgänge versäumt, aber Strategische Analyse brauchen Sie nicht nachzuholen. Sie haben wahrscheinlich gelesen, daß wir Morosowsk eingenommen haben, weil die Russen sich in die Befestigungen von Stalingrad zurückziehen. Was würden Sie an Stelle des Feindes denken?“

„Wenn ich bedenke, daß wir auch Borisoglebsk einkassiert haben, wäre eigentlich davon auszugehen, daß die Heeresgruppe Süd nun auf breiter Front auf Stalingrad vorrücken wird.“

„Richtig, damit muß der Feind rechnen. Wir wissen durch die Luftwaffe, daß Stalingrad eine riesige Festung ist, und die Russen nehmen aktuell ihre Stellungen ein. Wenn wir die Stadt wirklich angreifen wollen, dann brauchen wir Unmengen an Truppen, und frische, ausgeruhte Panzerbesatzungen. Seit dem Beginn dieses Feldzuges hatten wir keine zwei Wochen am Stück, in denen mal Ruhe war. Die Bereitschaft und Moral der Truppen sind nicht mehr so gut wie noch im Juni 1941, und das OKH möchte den Truppen vor dem nächsten großen Schlag eine Ruhepause verschaffen. Und stellen Sie sich mal vor, daß wir per Bahn in die Verfügungsräume gebracht werden... das schafft wieder Unruhe in der Truppe, und es wird einige Zeit dauern, bis wir die Ordnung wieder hergestellt haben. Und dann ist da noch die Sache mit den neuen Panzermodellen.. wir brauchen schlagkräftige Panzer, wenn wir eine Großoffensive starten wollen. Die Russen haben mittlerweile genauso gute Panzer wie wir, und wir brauchen bessere, wenn wir einen Vorteil haben wollen. Aber momentan kann niemand sagen, wann wir die neuen Modelle bekommen.“

Der General hatter recht. Scheinbar bekamen wir ein bißchen Ruhe gegönnt, und dann ging auf zum nächsten Ziel... was wohl Stalingrad sein wird. Ohne Stalingrad kein Angriff auf den südlichen Kaukasus, und da waren die Ölquellen, das wichtigste Rüstungsgut der Russen.

„Also bekommen wir ein bißchen Ruhe und werden dann an unser nächstes Ziel geschickt?“

„So könnte man es interpretieren, Herr Hauptmann... aber Sie haben eines vergessen: die Rumänen hängen vor Kertsch fest, und wir brauchen die Rumänen, um gegen die Russen vorzugehen. Acht Armeekorps sind nun mal eine ordentliche Hausnummer. Das X. Panzerkorps wurde bereits in Marsch gesetzt und wird die Russen von Osten her aufrollen.... sonst dauert das noch Monate.“

„Das macht Sinn, Herr General... aber dafür brauchen wir keine drei Panzerkorps, oder?“

Der General mußte grinsen.

„Sicherlich nicht, Herr Hauptmann... Ihnen kann man wirklich nichts vormachen. Lassen Sie sich einfach mal überraschen, mehr kann ich Ihnen einfach nicht sagen.“

„Zu Befehl, Herr General!“

Ich grüßte übermäßig korrekt, und der General erwiderte den Gruß sorgfältig. Ganz entgegen dem militärischen Protokoll grinste er dabei aber leicht.
Wir hatten viele Informationen ausgetauscht, aber doch fühlte ich sich so, als ob ich noch weniger wußte als am Anfang. Wir haben offen darüber gesprochen, daß Stalingrad das nächste Ziel ist.. aber der General hatte nie direkt erwähnt, daß es wirklich so sein wird. Es sprach immer davon, daß es das nächste logische Ziel ist und daß der Feind davon ausgehen muß, aber er hat nicht gesagt, daß es so sein wird.

Und es machte auch wenig Sinn, mit mir lange und breit darüber zu reden und mir der Weisheit letzten Schluß aus Sicherheitsgründen nicht mitzuteilen. Ich beschloß, vorerst nicht weiter drüber nachzudenken... sonst bekam ich noch Kopfschmerzen. Sollen die Herren beim OKH nur weiter Schach spielen... meine Aufgabe heißt Panzerfahren.

Hohenlohe
08.04.14, 21:41
Werter HvS, ich schätze, dass ihr einen guten Plan habt, aber den werdet ihr uns sicherlich nicht verraten, da der Feind mithört. Wir sind schon ganz gespannt auf eure nächste Offensive...:ph:

Wir lassen uns gerne überraschen, was ihr nach dem Fall von Kertsch so alles anstellt mit den Rumänen...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

rawoll
09.04.14, 10:48
Werter von Sachimos, werter HVS,

vorab meine Hochachtung und mein Dank für Eure Kampagne.

Ich möchte nochmals eine kurzen fragenden Einwurf zu den Panzerabwehrkanonen/Panzerjägern machen. In den mir bekannten älteren Spielen des Herstellers verwandelte sich das eher langsame statische PAK-Geschütz mit der industriellen Weiterentwicklung (die im Übrigen mit 50 MPP pro step sehr günstig scheint) in einen sehr mobilen Panzerjäger, der vereint mit anderen seiner Art einem gegnerischen Panzer schon deutliche Schwierigkeiten machen konnte. Defensiv wirkte er auch gegen Infanterie stark und (deshalb komme ich darauf zurück) sie schienen mir insgesamt sehr günstig im Ankauf und in der Aufrüstung. Da ich nicht Euer Spiel besitze, kann ich dies hierfür nicht beurteilen, doch bei der Entscheidung von Sachimos für die drei Tank-Korps statt der Panzerabwehrgeschütze, wäre die Zukunftsfähigkeit der PAKs ein beachtenswerter Punkt gewesen.

Noch eine Frage zur Forschung. Kann man in der Forschung noch "überbuchen", um eine bestimmte Entwicklung zu beschleunigen, d.h. kann man mehrfach im gleichen Technologieslot investieren, oder gibt's immer nur einen Forschungs-Chit pro Entwicklung?

Cfant
09.04.14, 12:30
Werter HvS, mich würde interessieren, wie es mit dem Nachschub bei Stalingrad aussieht. Gar nicht im Detail, nur, ob Ihr so weit östlich Eure Einheiten noch voll versorgen könnt? Anders gefragt: Kann der tapfere Sachimos hoffen, dass sich Eure Offensive aus Nachschubgründen irgendwann totläuft, oder könnt Ihr gravierende Engpässe vermeiden?

George Pickett
09.04.14, 13:38
Als stiller Mitleser noch einmal mein Kompliment an die beiden Verfasser des AAR´s. Sehr ausführlich und verständlich geschrieben. Auch die Story Line gefällt, werter HvS. :top:

Thomasius
09.04.14, 14:00
Noch eine Frage zur Forschung. Kann man in der Forschung noch "überbuchen", um eine bestimmte Entwicklung zu beschleunigen, d.h. kann man mehrfach im gleichen Technologieslot investieren, oder gibt's immer nur einen Forschungs-Chit pro Entwicklung?
Im Gegensatz zu anderen Spielen aus der Reihe ist mehr als ein Chit pro Technologie nicht möglich. Das garantiert Deutschland langfristig eine technologische Überlegenheit, weil die SU ohne extremes Glück nicht aufholen kann. Sieht man auch in dem Spiel, die SU hat gerade Panzer und Infanterie 1 erforscht, da steht Deutschland kurz vor dem Durchbruch zu Infanterie und Panzer 2.



Werter HvS, mich würde interessieren, wie es mit dem Nachschub bei Stalingrad aussieht. Gar nicht im Detail, nur, ob Ihr so weit östlich Eure Einheiten noch voll versorgen könnt? Anders gefragt: Kann der tapfere Sachimos hoffen, dass sich Eure Offensive aus Nachschubgründen irgendwann totläuft, oder könnt Ihr gravierende Engpässe vermeiden?
Es gibt in dem Spiel eigentlich keinen Nachschub, sondern nur eine örtliche Versorgungslage(die aber meistens von den Regenten als Nachschub Stufe 0-10 bezeichnet wird) die abhängig ist vom Abstand zu nächsten Stadt, zum nächsten HQ, einer Eisenbahnverbindung usw. Deutschland wird deshalb keine Versorgungsprobleme haben, es sei denn die Partisanen verhindern eine intakte Eisenbahnverbindung, was sehr unwahrscheinlich ist.

Sharpe
09.04.14, 19:55
Sehr schön! Alles bereit zum Sturm auf Moskau!
Aber mal jetzt ein paar Fragen:
1. Was ist mit der Marat und dem Zerstörer der baltischen Flotte? Schippern die noch rum oder was? Können die noch gefährlich werden?
2. Kann man die Lüdemann oder die Tirpitz in den Ladoga-See bringen? Ein paar 38-cm Granaten sorgen für Party-Stimmung in Thikvin!:D
3. Was ist mit der Schwarzmeer-Flotte? Selbe Frage wie unter Nr. 1. Können der Zerstörer und das U-Boot nicht ein bischen auklären, nachden Novorossisk als vorgeschobene Marine-Basis zur Verfügung steht?
4. Können die Russen keine Festungen bauen? Moskau und Stalingrad sind nur in Richtung Westen befestigt aber im Osten bzw. Nord-Osten weit offen! Also warum nicht umgehen und von hinten angreifen anstatt sich an den Befestigungen die Schädel einschlagen zu lassen?
5. Kann ein HQ nur eigene Truppen versorgen oder auch "alliierte" Bsp. Deutsche HQ -> rumänische Truppen?
Ansonsten steht dem werten Sachomos das Wasser immer höher. Je mehr er Städte und MPP verliert gewinnt HvS dazu, das dürft bald sehr eng werden!

Trotzdem: Kompliment an beide Regenten: Ein toller AAR!

gez Sharpe

HvS
09.04.14, 20:47
Werter Hohenlohe,

der Plan existiert bereits seit Spielbeginn und wurde seitdem nur angepaßt. Wir hatten ja etliche Posts zuvor mal geschrieben, daß wir für 1942 drei Operationen vorhaben, und das ist nach wie vor der Fall. Zwei haben bereits begonnen, für die dritte laufen die Vorarbeiten, die größtenteils schon abgeschlossen sind.


Werter rawoll,

danke für Euer Lob. Wir mögen das Konzept Anti Tank bzw. Jagdpanzer nicht allzu sehr, denn man müßte diese Einheiten zum vollen Preis kaufen, und sie sind diabolisch teuer. Wir haben lieber immer genug MPP für das Auffrischen und Zurückkaufen beschädigter Einheiten auf Halde... so sind wir flexibler. Es mag sicherlich andere Konzepte geben, aber wir werden keine Panzerjagdtruppe aufstellen. Das schicken wir lieber unsere Panzerkorps drauf, und wenn mal eines verloren geht, dann kaufen wir es zurück. Desweiteren verfolgen wir ein offensives Konzept, da kann man die Dinger eh nicht brauchen. Wenn wir in die Defensive geraten würden, wäre es etwas anderes.
Das Überbuchen einzelner Techologien geht in dieser Kampagne nicht, man kann nur einen Chit kaufen.


Werter Cfant,

kurzum: es wird keine Nachschubprobleme geben. Das Modell dieses Spiels abstrahiert von der Länge der Nachschubwege. Die Russen können allerdings mit strategischen Bombern die Wehrmacht empfindlich treffen, wenn gewisse Knotenpunkte plattgebombt werden. Dazu braucht es aber mehr als einen Bomber..


Werter General Pickett,

man dankt und freut sich.


Werter Thomasius,

Eure Aussage zur Geschwindigkeit der Forschung ist nur teilweise zutreffend. Die Russen haben des Status des technologisch unterlegenen Nation und forschen deswegen schneller als das Deutsche Reich. Irgendwann später im Spiel nivelliert sich der Unterschied weitestgehend.


Werter Sharpe,

danke.

(1) Die schippern da rum und können nix anrichten... wollen wir aber irgendwann mal versenken. Geht allerdings momentan nicht... weil wir noch ein paar Sicherungsdivisionen brauchen, um die Bomber zu verlegen.
(2) Geht nicht
(3) Die besteht nur noch aus einem Zerstörer, der wahrscheinlich Stärke 1 hat. Ist keine Gefahr, wollen wir aber aufspüren und versenken.
(4) Nur Befestigungen, keine Festungen. Und wegen der Ausrichtung: paßt bitte auf, daß unser Gegner das nicht liest.. :cool:
(5) Auch verbündete Truppen werden mit Nachschub versorgt, aber der HQ-Bonus auf die Kampfwerte gilt nur für "angehängte" Einheiten, und man kann nur Einheiten der eigenen Nationalität anhängen.

von Sachimos
09.04.14, 22:11
Werter rawoll,


habt vielen Dank für euer Lob.:)


Zu dem Thema mit den Pak- Geschützen/ mobilen Panzerabwehr, ihr habt durchaus Recht mit einer höheren Technologiestufe werden diese Einheiten durchaus ernstzunehmende Gegner für Panzer. Allerdings können sie von Infanterieeinheiten oder den Panzergrenadieren dennoch sehr leicht ausgeschaltet werden.

Wie schon einmal bei Rostow vorgefallen. Ein deutsches Korps greift eine Pak von uns an und diese verliert 60% ihrer Stärke, wohingegen das Korps keinerlei Verluste erleidet.
Wirklich effektiv sind diese Einheiten nur bei angreifenden Panzerverbänden.


Für die Entscheidung zugunsten der 3 Panzerarmeen gab es mehrere Gründe.


Wir hatten seit Beginn des Spiels einen Forschungschit auf der Panzerabwehr liegen, diese war aber erst zu ca. 50% fortgeschritten, wohingegen in dieser Runde die Forschung bei den "Heavy Tanks" abgeschlossen wurde und unsere Panzer damit den Deutschen ebenbürtig sind. Zumindest eine gewisse Zeit lang.:rolleyes:

Zudem ist unser hoch geschätzter Gegner bisher noch nie offensiv gegen die Panzerabwehr vorgegangen, sondern hat diese immer mit Infanterie ausgehebelt und dann in die Flucht geschlagen. Dadurch kam es im gesamten bisherigen Spiel noch nicht zu einer direkten Konfrontation und wir bezweifeln das sich daran etwas ändert.

Aber eine Überlegung hat wirklich den Ausschlag gegeben. Wir können noch keine regulären Panzerarmeen bestellen, dass geht erst ab Juli und dann müssen diese ja auch noch produziert werden. (Pak können wir bereits bestellen.)
Das bedeutet für uns, bis Ende des Jahres müssen wir mit dem auskommen was wir momentan haben. Aktuell sind das 8 Einheiten davon sind allerdings 3 nur "Light Tanks", welche nicht aufgerüstet werden können und nur einen eingeschränkten Kampfwert haben.

Wir hatten uns darauf eingestellt, dass die neuen Panzer gleich auf der höchstmöglichen Stufe ausgeliefert werden. Leider ist dem nicht so. Warum das so ist erschließt sich uns nicht ganz.
Laut Handbuch werden solche "Event Einheiten" immer mit der neuesten Technologie ausgestattet.

Aber wir wollen uns nicht beschweren.:)

Die Panzer sind, unserer Ansicht nach, einfach wesentlich mobiler und schlagkräftiger.



Werter George Pickett,


habt vielen Dank. Da fällt uns ein, wir könnten uns ja auch mal wieder in einem eurer Berichte melden. :uhoh:



Werter Sharpe,


habt ebenfalls vielen Dank.

Ein kurzer Einwurf zu den Befestigungen. Bei Moskau haben wir uns noch ein wenig schwer getan die richtige Bauweise auszuwählen, deswegen sieht das dort auch so wild aus:D aber Stalingrad gefällt uns schon besser. (Da wird auch noch fleißig gebaut:cool:)

Hohenlohe
10.04.14, 00:09
Danke, werter HvS und werter Sachimos für eure interessanten Infos. Damit können wir etwas anfangen...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Sharpe
10.04.14, 18:16
Werter HvS (Sorry werter Sachimos!): So wie die Sache ausssieht, kann der werte Sachimos jede Hilfe wirklich gebrauchen! Seine "Winteroffensive" ist verpufft, die Wehrmacht ist wieder auf dem Vormarsch, und ihm gehen die MPP aus!
Jetzt mal ein aderes Thema: Wer bin ich eigentlich? I. Oder II. Panzerkorps, bei einer eurer letzten Berichte (# 478) wart ihr euch scheinbar nicht im Klaren darüber. Könnt ihr mir einen Überblick über dem Weg meines Panzerkorps im bisherigen Feldzug geben? Wäre interessant!
Ach so: Interessant: Wenn der Zerstörer die Schwarzmeer-Küste in Richtung Süden aufklärt, kann er gleich mal schauen, was sich da an Truppen der Roten Armee herumtreibt?
Vielleicht kann man eine Abteilung (1 HQ, 2 Inf, 1 Panzer) die Küste entlang schicken, die Ortschaften dort einsammeln und dann, kurz vor der türkischen Grenze nach Osten schwenken und über Tiflis und Eriwan auf Baku vorrücken:eek:!
So wie die Konzentrationen der Roten Armee jetzt sich darstellen, dürfte das quasi eine recht ruhige Sache werden!:cool:

gez Sharpe, der Ruhige

Duke of York
11.04.14, 17:52
Ach so: Interessant: Wenn der Zerstörer die Schwarzmeer-Küste in Richtung Süden aufklärt, kann er gleich mal schauen, was sich da an Truppen der Roten Armee herumtreibt?
Vielleicht kann man eine Abteilung (1 HQ, 2 Inf, 1 Panzer) die Küste entlang schicken, die Ortschaften dort einsammeln und dann, kurz vor der türkischen Grenze nach Osten schwenken und über Tiflis und Eriwan auf Baku vorrücken:eek:!
So wie die Konzentrationen der Roten Armee jetzt sich darstellen, dürfte das quasi eine recht ruhige Sache werden!:cool:

Ruhig schon, aber nur für die Russen. ;)
Der Küstenstreifen von Novorossisk nach Poti (am Kaukasus) ist nur 1 Hex breit und ca 13 Hex lang. Da hat selbst der Russe mieserabelste Versorgungswerte.
http://s1.bild.me/bilder/260513/4332188Schwarzmeer.jpg (http://www.bild.me)

Schon eine kümmerliche Division in Poti kann dort ganze Armeen aufhalten, zumal man dort nur von einem Hex aus angreifen kann.
Kurzum: absolute Verschwendung von Ressourcen.

Edit: Poti ist die Stadt nördlich von der, wo im Screen eine russische Division steht.

Ruppich
11.04.14, 21:46
Warum gibts da nicht an der küste eine Straße oder ne Eisenbahn, oder besser eine REICHSAUTOBAHN??!!

http://img.welt.de/img/kultur/crop106035774/6120714995-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/autobahn-schild-DW-Kultur-Frankfurt-Deutschland.jpg

Hjalfnar
11.04.14, 21:56
Das letzte, was der Russe im Moment will, ist noch mehr Deutsche anlocken. Wollt Ihr wirklich einer Horde heimwehkranker Panzermänner ein Autobahnschild vorhalten?!

Sharpe
11.04.14, 23:44
Werter Duke of York! Vielen Dank für den Hinweis, obwohl ich glaube, dass eine russische Division von deutsche Infantrie der Stufe 2 zum Frühstück vernascht wird! ;) (Hm, lecker russische Infantriedivision mit Spiegeleiern und Bratwürstchen :D.
Die Idee war eigentlich den Russen zu zwingen auf diese Bedrohung reagieren zu müssen. In befestigten Stellungen machen sie mehr Schwierigkeiten, aber aus der Bewegung heraus sind sie verwundbarer!
Die Stadt südlich von Poti dürfte dam Batumi sein, oder?

gez Sharpe, beim Frühstück

Duke of York
12.04.14, 14:02
Werter Sharpe,


Werter Duke of York! Vielen Dank für den Hinweis, obwohl ich glaube, dass eine russische Division von deutsche Infantrie der Stufe 2 zum Frühstück vernascht wird! ;).

Das ist zweifellos so, im Normalfall. Aber die deutsche Infanterie müsste hier zuerst mindestens drei Runden lang durch schlecht versorgtes Gebiet marschieren, was ihre Kampfwerte in den Keller drückt. Da ist dann plötzlich sogar eine russische Infanteriedivision ein unschlagbarer Gegner.

Zudem kann Poti nicht vom Küstenstreifen her angegriffen werden. Das westliche Hexfeld mit der blauen 9 ist ein Wasserfeld. Die Angreifer müssten also übers Gebirge marschieren. Das nordwestliche Hex von Poti mit der grünen 7. Und da sieht man auch schon das Problem. Die 7 Supply kommen von dem 10er Hafen. Das Gebirge frisst also 3 Supply.
Das ist übrigens der russische Supply, der da angezeigt wird. Die angreifenden Deutschen müssten eine HQ-Kette bis vor Potoi ziehen (mind. 2 HQs), um im Vorfeld vielleicht ein Supplylevel von 5-6 zu generieren. Dann ziehen wir wieder die 3 vom Berg ab, sofern die Bewegungspunkte überhaupt für die Bergbesteigung reichen und Ihr könnt Euch grob vorstellen, mit welcher Kampfkraft von da oben eine einzige deutsche Einheit den Angriff wagen kann.
Wir vermuten, dem könnte selbst eine russische Garnision der Stärke 5 widerstehen.



Die Idee war eigentlich den Russen zu zwingen auf diese Bedrohung reagieren zu müssen. In befestigten Stellungen machen sie mehr Schwierigkeiten, aber aus der Bewegung heraus sind sie verwundbarer!
Die Stadt südlich von Poti dürfte dam Batumi sein, oder?

gez Sharpe, beim Frühstück

Ja, das ist Batumi.

Thomasius
12.04.14, 15:33
In jedem Spiel das den Krieg im Osten vernünftig abbildet lässt sich der Kaukasus nur über den Weg am Kaspischen Meer erobern. Ist also schön, dass es in diesem Spiel auch so ist.

Unser Eindruck ist, dass der Drops in diesem Spiel gelutscht ist. Die SU wird im Sommer 42 weiter an Boden verlieren und wirtschaftlich immer mehr ins Hintertreffen geraten. Wir gehen davon aus das die 50 MPP in und um Moskau bis zum Winter verloren sind und vielleicht noch einiges mehr.
Wie soll die SU bei wirtschaftlicher und technologischer Unterlegenheit in dem Spiel noch die Wende schaffen?
Verglichen mit WitE hätte der Russe bei der derzeitigen Frontlage die ganze Industrie evakuieren können und wäre wirtschaftlich um vieles stärker als Deutschland. Für jeden Deutschen Panzer oder Flugzeug würden die SU 1942 in WitE 3-4 Bauen und so langsam die Wende schaffen.

Ratnik
12.04.14, 16:44
Naja die UDSSR bekommt ja per Event einiges an Industriekapazität am Ural bereitgestellt. Auch kommen über die Murmanskkonvoiseiniges an Trupen hinzu. Verloren ist da noch garnichts. Jetzt geht es darum eine clevere Verteidigung zu organisieren.

Hohenlohe
12.04.14, 19:23
Wieviel MPP dürfte die UdSSR denn durch die Events am Ural bekommen und durch die Murmanskkonvois...?? Kenne leider das Spiel nicht...

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)