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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein SC Assault on Communism AAR - In Vorderster Front!!!



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von Sachimos
12.04.14, 23:55
Werter Hohenlohe,


die Industrieverlagerung an den Ural wird durch das Freischalten von Ölquellen und Minen simuliert. Wieviel das genau ist, können wir momentan nicht sagen. Aber wir werden im nächsten Post mal eine Übersicht über unser Einkommen veröffentlichen.

Die Lieferungen der Westallliierten werden über zusätzliche Truppen dargestellt. Diese kommen an unterschiedlichen Punkten auf der Karte an und es gibt auch keine Ankündigung oder Übersicht darüber.







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 12. Mai 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Es ist durchaus eine "Sondermeldung" wert dass die STAWKA mittlerweile verkünden kann, dass alle gepanzerten Einheiten, bei denen dies möglich war, aufgerüstet werden konnten.

Insgesamt stehen uns nun 8 gepanzerte Großverbände zur Verfügung, allerdings sind 3 davon noch immer leichte Panzerkorps, welche nicht aufgerüstet werden können und nur einen eingeschränkten Kampfwert besitzen.
Alle anderen sind nun den gegnerischen Modellen, in Punkto Technik, ebenbürtig.

Dennoch gibt es auch eine nicht so erfreuliche Nachricht. Der Industrie ist noch immer nicht die vollständige Umstellung auf eine verbesserte Produktion gelungen. Es können noch keine neuen Panzer offiziell bestellt werden.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/yoqrald9hor3.png (http://www.pic-upload.de/view-22849217/Panzer-produktion.png.html)


Neue Panzerverbände können erst ab dem 1. Juli bestellt werden. Allerdings müssen diese dann auch erst noch gebaut werden und treffen nicht vor Ende des Jahres auf dem Schlachtfeld ein.
Bis dahin müssen unsere Soldaten mit den vorhandenen Panzern auskommen.


Verstärkungen in dieser Runde:


In dieser Runde treffen keine neuen Einheiten ein.



Die nördliche Front


Hier rückt der Gegner an allen Fronten nach. Bei Tichwin beginnen die ersten Kämpfe direkt um die Stadt, allerdings können die Deutschen, trotz heftiger Artillerievorbereitung, keinerlei Boden gut machen und hängen noch immer hier fest.
Auch sind sie nicht, wie befürchtet, über den Fluss gegangen und haben unsere Stellungen besetzt, sondern haben ihre Positionen beibehalten.
Das versetzt uns hier in die glückliche Lage, einigen Einheiten ein wenig Ruhe gönnen zu können und die Panzerarmee hier kann mit den neuesten Modellen ausgestattet werden.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/ohncc4lgln9c.png (http://www.pic-upload.de/view-22849521/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Bei Valdai stellt sich die Lage wiederum völlig anders dar. Unsere tapferen Soldaten müssen sich zurückziehen. Weitere Angriffe auf die, mittlerweile gut befestigte, Stadt würden keinen Sinn machen. Selbst wenn man hier einen Teilsieg erringen könnte, dann würden im nächsten Moment wieder die deutschen Panzer zuschlagen.
Dazu sind unsere Truppen noch zu erschöpft von den vorangegangenen Gefechten und benötigen dringend Ruhe und Auffrischung.

Die letzte verbliebene Division aus dem Umland von Demjansk, wird von den Deutschen einfach zur Seite gewischt und steht nun weitab der eigenen Linien. Ihre Aufgabe wird nun werden, einfach Unruhe zu stiften und den Gegner zu zwingen diese versprengten Soldaten zu jagen. Auch dafür braucht man Einheiten.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/yzoy33imk7.png (http://www.pic-upload.de/view-22849517/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


In den nächsten Tagen werden die Soldaten unserer Panzertruppe bei Tichwin wohl noch für einige Unruhe unter den feindlichen Einheiten sorgen. Denn dank der Kampfpause und der Auffrischung sind diese nun hoch motiviert und brennen darauf zurück zuschlagen.

Auch etwas weiter südlich zieht man sich auf eine bessere Position zurück. Es ist geplant hier, nach der notwendigen Ruhepause, den deutschen Truppen wenn möglich in die Flanke zu stoßen und so zumindest für einige schmerzhafte Verluste zu sorgen.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/c9hc1zducl2l.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22849653/-----1_--_---------_9---_----------------_--------------.jpg.html)

Auch die sowjetischen Panzer haben hier in den dichten Wäldern so ihre Probleme, sind aber auch kaum auszumachen.


Die Mitte der Westfront


Rschew ist das Ziel heftiger Attacken des Gegners, aber mittlerweile sind alle Vorbereitungen abgeschlossen worden und die geplante Bewegung wird ausgeführt. Es ist in gewisser Weise eine Überraschung, aber Rschew hält stand, obwohl auch hier die Deutschen schwere Artillerie eingesetzt haben.

Es werden zahlreiche abgeschossene Panzer gemeldet und die Deutschen müssen ihren Angriff einstellen.

An der restlichen Frontlinie bleibt die Lage ruhig. Diese Meldung, zusammen mit einigen Aufklärungsflügen, wird noch sehr wichtig werden. Aber dazu später mehr.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/xzkr21ogm1uw.png (http://www.pic-upload.de/view-22849851/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Jetzt ist die Stunde der sowjetischen Soldaten gekommen. Die deutsche Panzerabteilung steht in einer exponierten Lage und wir haben einige frische Infanterieverbände zur Verfügung.
Es wird ein Gegenangriff befohlen.
Vielleicht können sich die Deutschen hier auch wieder nicht schnell genug Zurückziehen und werden vollständig aufgerieben. So zumindest ist die Hoffnung in der STAWKA.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/7c8tbivl7u81.png (http://www.pic-upload.de/view-22849876/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Leider werden diese Hoffnungen nicht erfüllt.
Die Panzer ziehen sich zurück und ein nach setzen unserer Verbände, würde diese nur in eine gefährliche Lage bringen und den Zusammenhalt der Front gefährden.

Immerhin konnten sich alle Truppenteile geordnet von Rschew zurückziehen und bieten nun so dem Gegner keine offene Flanke mehr für einen Angriff an.

Es braucht noch einige Tage bis alle geplanten Stellungen besetzt sind, aber dann können auch Reserven für andere Frontabschnitte gebildet oder ganz aus der "vordersten Front" abgezogen werden.

Auch diese Tatsache wird später noch wichtig werden.


Die Schlacht um Tula


Hier kommt es zu einigen auffälligen Besonderheiten.
Dass die Deutschen Mtsensk angreifen, gehört allerdings nicht dazu. Es war zu erwarten gewesen, dass unser Rückzug nicht unbemerkt bleibt und man bei der Wehrmacht diesen Umstand ausnutzen möchte.

Auffällig ist allerdings, dass keinerlei gepanzerte Einheiten bei diesem Angriff zur Unterstützung dabei sind.

Auch zu einem erwarteten Vormarsch auf Tula kommt es nicht. Dafür wird Tambow von überlegenen gegnerischen Kräften hart attackiert.
Unsere Verteidiger erleiden zwar schwere Verluste, aber noch können sie standhalten und auch die Stadt selbst kann vom Feind noch nicht erreicht werden.

Hier wiederum sind sowohl die vermissten Panzer, als auch Panzergrenadiere am Angriff beteiligt.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/9h6n4b2hab4.png (http://www.pic-upload.de/view-22850019/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Bei Tula konnte mittlerweile auch eine Verbindung zu den Verbänden der "mittleren Westfront" hergestellt werden und die Lage kann durchaus als stabil bezeichnet werden.

Nichtsdestotrotz laufen die Planspiele bei der STAWKA auf Hochtouren, denn es mehren sich die Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Großangriff der Wehrmacht.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/vf1y7x7pve97.png (http://www.pic-upload.de/view-22850121/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


In Erwartung des baldigen Falls von Tambow, werden bereits Reserven versammelt. Die nächste auf dem Weg liegenden Stadt wird umgehend besetzt und die Soldaten fangen an ihre Stellungen zu befestigen.
Wenn der Feind weiter mit einer solchen Intensität angreift wird diese eine Armee nicht lange standhalten können, deshalb wurden bereits weitere Verbände herangeführt und sind auf den Marsch nach vorne.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Am südlichsten Frontabschnitt rückt der Gegner ebenfalls weiter nach. Unsere Verbände haben alle strategisch unbedeutenden Ortschaften geräumt und sind auf dem Marsch in Richtung Stalingrad.

Dadurch soll vermieden werden, dass uns die feindlichen hoch mobilen Verbände aus der Bewegung heraus schlagen können und die Verluste gesenkt werden. Außerdem ist Stalingrad zur Verteidigung einfach wesentlich besser geeignet, als die freie Ebene davor und so kann der Anschluss an die Truppen im Kaukasus gehalten werden.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/3jqouiu3twha.png (http://www.pic-upload.de/view-22851035/Bild-7-Stalingrad-Anfang.png.html)

Lediglich Wolgodonsk bleibt weiterhin von einer Division besetzt. Diese soll die Bewegung der Deutschen verzögern und auch die Stärke des Vorstoßes aufklären, um ein möglichst vollständiges Lagebild zu erhalten.

Nördlich von Stalingrad zieht sich eine weitere Front auf Mikhaylovka zurück.
Aufgabe ist, zum einen den Nordflügel zu stärken und zum anderen können von dieser Position aus vielversprechende Gegenangriffe ausgeführt werden.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/mezr3oue3k1q.png (http://www.pic-upload.de/view-22851094/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)

Es bleibt abzuwarten, wie der Feind auf unsere Bewegung reagieren wird und welche Richtung er einschlagen wird. Auf jeden Fall sind wir in diesem Frontabschnitt gut vorbereitet und auch alle Stellungen sind ausgebaut.
Weitere Befestigungen werden auch immer noch errichtet. Die sowjetischen Pioniere leisten hier wirklich schier übermenschliches.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/22kmt4f2lii.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22851142/RIAN_archive_668428_Brigade_commissar_Veselov_trains_soldiers.jpg.html)

Immer wieder erhalten die Soldaten Schulungen direkt an der Front und sichern gleichzeitig ihre Linien.


In den Ausläufern des Kaukasus sind die Kämpfe merklich abgeflaut und die wichtigste Aufgabe besteht hier, in der Sicherung des Vormarschweges nach Grosny und Baku.
In der STAWKA geht man davon aus, dass die Deutschen bei einer vermeintlichen Schwäche der Roten Armee sofort nachsetzen und versuchen diese Verbände aufzureiben.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/if5m13v3e38f.png (http://www.pic-upload.de/view-22851186/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Es konnten auch alle schweren Waffen aus der Gefahrenzone gebracht werden und diese können nach einer kurzen Ruhepause sofort wieder eingesetzt werden.
Sowohl die Artillerie, als auch die Panzerabwehr Einheiten werden uns bestimmt noch gute Dienste erweisen, sollte der Feind sich zum Angriff entschließen.
Man muss aber auch festhalten, dass das Gelände eindeutig unseren Soldaten in die Hände spielt und die Deutschen hier mit einigen Versorgungsschwierigkeiten zu kämpfen haben werden.


Der Kampf um den Kessel von Kertsch


Leider liegen uns keine aktuellen Übersichten aus diesem Kessel vor. Aufgrund der feindlichen Blockade konnten keine Lagekarten übermittelt werden.

Es ist auch nicht sehr viel passiert. Noch immer versuchen die Rumänen in mehreren Wellen die Stadt zu nehmen, können aber noch keinerlei Erfolge verbuchen.

Der Gegner hat aber aus östlicher Richtung Panzer herangeführt. Diese werden wohl in den nächsten Tagen zum Angriff antreten und dann dürfte der Kessel nicht mehr lange standhalten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Aufgrund der zahlreichen Meldungen, über ungewöhnliche Feindaktivitäten an allen Fronten, hat man bei der STAWKA einige Planspiele veranstaltet.
Die zusammengeführten Berichte haben alle immer wieder einige grundsätzliche Aussagen.

In der Mitte, vor einer unserer stärksten Fronten, gibt es keinerlei bzw. kaum Aktivitäten des Feindes.
Mtsensk wird lediglich von Infanterie angegriffen und Tula ist noch kein Ziel der Deutschen.
Bei Tambow stehen starke gepanzerte Kräfte und weitere werden vermutet.

http://www7.pic-upload.de/12.04.14/7vguo4d3awv3.png (http://www.pic-upload.de/view-22851326/Bild-10-deutscher-Plan-vermutet.png.html)


Zu beachten ist auch der Punkt, dass Valdai bereits gefallen ist und auch hier noch weitere Kräfte vermutet werden bzw. durch die Finnen auch vorhanden sind.

Im Oberkommando ist man zu der Überzeugung gelangt, dass es für die Deutschen durchaus im Bereich des Möglichen liegt, einen Zangenangriff auf Moskau auszuführen.
Folgende Gründe sprechen dafür:

Die Entfernungen sind nicht besonders groß und die Versorgungslage wäre mehr als ausreichend.
Die Hauptstadt ist von nördlicher bzw. südlicher Seite schlechter geschützt als frontal.
Ein gigantischer Teil der Roten Armee würde in einem riesigen Kessel festsitzen und könnten leicht vernichtet werden. Diese Verluste würden alles übersteigen und könnten nicht ersetzt werden.

Falls dieser Plan Erfolg hätte, würden dem Gegner auch gigantische Industriekapazitäten in die Hände fallen. Damit wäre uns endgültig die wirtschaftliche Grundlage entzogen und der weiter Kampf wäre kaum fortzusetzen.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass sich die Verbände von Tambow nach Süden wenden und Stalingrad angreifen.
Der Angriff auf Moskau wird allerdings als wahrscheinlicher eingestuft, weil hier mehr Industrie auf einem kleineren Raum zusammengefasst ist und dadurch ist das Ziel wesentlich lohnender.

Es wurden bereits einige Vorbereitungen getroffen, allerdings ist noch kein Termin für den Beginn dieser Großoffensive bekannt.

Sämtliche Bewegungen des Feindes sind sofort weiterzuleiten und besonderes Augenmerk ist auf die Bewegung der Panzer zu legen. Diese sind noch immer die größte Gefahr für unsere Soldaten.

HvS
13.04.14, 00:16
Werter Sharpe,

wie immer bewundern wir Euren Optimismus. Es ist durchaus so, daß der werte von Sachimos nicht gerade im Vorteil ist. Aber bedenkt bitte, daß die Rote Armee in der Realität noch ein Comeback geschafft hat, als die Wehrmacht Stalingrad zu 90% besetzt hatte und schon am Terek stand. Soweit sind wir noch lange nicht, und die Wirtschaft der Sowjetunion ist nach wie vor sehr leistungsfähig. Wir haben in 1942 neben Rostow im Januar nur eine einzige Ressource des Gegners erobert, die MPPs produziert, und zwar Maikop. Ansonsten hat unser geschätzter Gegner in diesem Jahr noch keine wirklich wichtigen Städte verloren, und dementsprechend gut sieht seine Wirtschaft aus. Er kann verlorene Einheiten zu niedrigeren Preisen wieder kaufen als wir, und wenn seine Ölquellen voll produzieren, dann dürfte er auch knapp 500 MPPs pro Runde haben, genau wie wir. Natürlich ist es so, daß wir leicht im Vorteil sind, aber das war die Wehrmacht im RL zu diesem Zeitpunkt auch. Es wird maßgeblich darauf ankommen, daß unsere Vorhaben in 1942 alles Volltreffer sind, dann werden wir das Spiel wahrscheinlich gewinnen. Aber soweit sind wir noch lange nicht. Und es sei nochmals bemerkt, daß ab Mitte 1943 einige Events einsetzen, die uns wirklich teuer zu stehen kommen... die Kämpfe in Sizilien, die Aufrüstung der Luftwaffe zur Reichsverteidigung und schließlich 1944 die Invasion in der Normandie, die jeweils etliche MPPs kosten werden.
Zu Eurer Frage wegen der beiden Panzerkorps: wir haben die Einheiten letzthin rochiert, und es ist verständlich, daß es für Euch etwas unverständlich wirkt. Wir werden in der nächsten Runde alle drei Panzerkorps dokumentieren, die einen Befehlshaber aus der Regentschaft bekommen haben.
Wegen Eurer Idee, von Novorossijsk auf dem Landweg nach Südosten vorzustoßen: das geht nicht, keine Chance. Die Panzer kommen da nicht durch, das Gelände ist zu unwegsam, und die Versorgung ist miserabel. Wir vermuten, daß es ein Teil des Game Designs ist, daß dieser Teil des Kaukasus praktisch unpassierbar ist. Man könnte eine amphibische Invasion starten, aber das haben wir per Hausregel ausgeschlossen. Der Russe darf nicht westlich und der Deutsche nicht östlich der Krim.. aber auf der Krim ist alles erlaubt.


Werter Duke of York,

Eure Analyse ist wie immer zutreffend. So ein Unternehmen macht schlichtweg keinen Sinn.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


12. Mai 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind ist erstaunlich ruhig, nur bei Rschew gibt es einige Truppenverschiebungen und zaghafte Angriffe zu beobachten. Das OKH vermutet, daß intensiv am Ausbau neuer Stellungen gearbeitet wird. Echte feindliche Angriffe mit einem taktischen oder strategischen Ziel gibt es nicht.


17. Mai 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord vernichtet die sowjetische Armee in der Befestigung im Westen von Tichwin und überschreitet mit zwei AK den Fluß Sjas, so daß Tichwin von mehreren Seiten angegriffen werden kann. Weiter im Osten rückt eine deutsche Division an die Bahnlinie vor. Wenn die Russen diesen Versuch nicht unterbinden, ist Tichwin vom Rest des Landes abgeschnitten.
Die H.Gr. Mitte nimmt Mtsensk und Tambow ein, wobei einige Feindheinheiten vernichtet werden. Damit sind die Voraussetzungen für das Unternehmen Mantikor geschaffen.
Die H.Gr. Süd nähert sich weiter an Stalingrad an, und auch Pyatigorsk steht kurz vor dem Fall.


http://imageshack.com/a/img534/3280/8kfe.png


Im Raum Tichwin gelingt die Vernichtung einer sowjetischen Armee, die in den Befestigungsanlagen im Westen der Stadt ausgeharrt hatte. Die Befestigungen werden bei den Kämpfen vollständig vernichtet. Weiter im Osten rückt eine deutsche Division an die Bahnlinie vor, die Tichwin mit dem Rest des Landes verbindet. Sollte eine dauerhafte Unterbrechung gelingt, so würden die feindl. Truppen im Raum Tichwin in der Falle sitzen oder müßten sich nach Norden zurückziehen, wo sie aber langfristig auch in der Falle sitzen würden. Es darf als sicher angesehen werden, daß der Feind auf diese Aktion reagieren wir, wahrscheinlich mit der Entsendung von Truppen, um die Bahnlinie offen zu halten. Das würde allerdings die Verteidigung von Tichwin schwächen.
Im Raum Waldai ist der Rückzugs der Russen abgeschlossen, nur eine einzelne Division bleibt zurück und wird eingekesselt.


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Einstmals eine stolze Sowjetarmee, nun ein Haufen Altmetall.


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Die bereits stark geschwächte russische Division, die Demjansk verteidigen sollte, wurde vernichtet.
Der Feind räumt seine exponierte Stellung in Rschew und zieht sich nach Osten zurück. Einem deutschen AK gelingt es, die strategisch wichtige Stellung im Nordosten der Stadt zu erobern, womit der Fall der Stadt sicher ist, wenn die Russen nicht noch einige Einheiten aus dem Hut zaubern. Die feindl. Armee in der Stadt selbst ist demoralisiert, angeschlagen und nicht eingegraben.


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Die H.Gr. Mitte nimmt Mtsensk ein. Alle Einheiten in der Gegend und in Yeltis sind auf Sollstärke.
Auch Tambow wird erobert, wobei zwei Armeen und eine Division vernichtet werden. Damit sind die Truppen in der Ausgangsstellung für das Unternehmen Mantikor. Das OKH hat richtigerweise vermutet, daß der Feind seine Verteidigung im Raum Tula verstärkt, um einem Angriff begegnen zu können. Den mehr als hunderttausend getöten Russen in Tambow bringt das aber nichts mehr.


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Die Schnellígkeit und Schlagkraft der Gepanzerten Truppen hat den Feind zum wiederholten Male überrascht.


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Die Schwerpunkte der feindl. Verteidigung sind bereits erkennbar. Während Morosowsk und Wolgodonsk nur leicht verteidgt waren, scheint der Feind die Stadt zwischen Borisoglebsk und Stalingrad verteidigen zu wollen. Die Lage hinter einem Fluß ist dafür denkbar gut geeignet.
Es sei an dieser Stelle ganz deutlich gesagt, daß der Feind eine sehr risikoreiche Strategie gewählt hat. Für einen Angriff auf Stalingrad reichen die Anmarschwege über Morosowsk und Wolgodonsk aus, die dritte Stadt wird dazu gar nicht benötigt. Es könnte als durchaus passieren, daß die Kräftekonzentration ausmanövriert oder gar östlich umgangen und eingeschlossen wird. Konkrete Planungen des OKH gibt es noch nicht, aber die Feindlage bietet die Möglichkeit zu einem derartigen Vorgehen.


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Die Russen bauen eine starke Verteidigung im Westen von Georgijewsk auf. Pyatigorsk wird nur noch von einer Division verteidigt und steht vor dem Fall.
Sehr erfreulich: die Ölförderungsanlagen in Maikop werden Ende Mai wieder auf voller Kapazität laufen und die Wehrmacht mit Öl versorgen.


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Die Rumänen hängen immer noch bei Kertsch fest, aber durch den Einsatz eines Panzerkorps wird das feindl. HQ dezimiert, was dazu führt, daß der Nachschub für Kertsch reduziert wird. Es wird Zeit, der der Korken aus dem Flaschenhals entfernt wird.

(Wir müssen an dieser Stelle mal kurz die Spielmechanismen erläutern. Sicherlich fragt sich der ein oder andere Leser, warum Kertsch noch nicht gefallen ist. Die Erklärung ist ganz einfach: wir können pro Runde vier Angriffe mit Rumänischen Truppen ausführen. Die ersten beiden, die mit Prepared Attack-Bonus angreifen, machen 2-3 Punkte Schaden, die letzten beiden jeweils 1-2. In der Summe gibt das meist 6-8 Punkte, und deswegen bekommen wir die Division nicht kurzgehauen. Durch den angerichteten Schaden hat das HQ selbst nur noch einen Nachschubwert von 6, und damit gibt es Kertsch nur noch Nachschub auf Stufe 5, so daß die Division nur noch bis auf Stärke 8 aufgefrischt werden kann. Das HQ wird sich wohl wieder auf Stärke 10 aufrüsten, aber in unserer Runde wird es 4 Angriffe abbekommen, weil wir zur Not noch das VI. PK angreifen lassen.)


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Lange Zeit mußten die Rumänen ohne Panzer auskommen, aber die Zeiten sind nun vorbei.

(Wenn uns nicht alles täuscht, dann ist das ein PzKpfW IV F2, oder? Wieso haben wir im Spiel immer noch die IIIer mit der Stummelkanone? :doh:)


In der Zeit vom 12. bis zum 21. Mai wurden sechs feindl. Großverbände vernichtet, und zwar drei Armeen und drei Divisionen. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der aufgeriebenen Großverbände auf 221. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei knapp 80%, und viele Einheiten haben sehr schlechte Werte an Bereitschaft und Moral. Ein wenig Ruhe wäre nötig.

Die Situation im Kessel von Kertsch ist unverändert, und ansonsten befindet sich nur eine russische Division südlich von Waldai in einem Kessel, die aber vielleicht entfliehen kann.


Strategische Analyse und Erläuterung zum Unternehmen Mantikor

Gemäß der Weisung vom 19. März 1942 wurde den Voraussetzungen für das Unternehmen Mantikor geschaffen. Zielsetzung war es, den Feind über die wahre Natur unserer Ziele im Unklaren zu lassen und ihn permanent zur Verlagerung von Kräften zu zwingen. Dieser Teil hat bisher hervorragend funktioniert, die Wehrmacht treibt die Russen vor sich her und läßt sie nicht zu Ruhe kommen. Die Einnahme von Tambow ist dabei von essentieller Wichtigkeit, denn an dieser Stelle sind kaum noch Feindkräfte vorhanden, und eine Spaltung der russischen Frontlinie droht.


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Die Russen haben zwischen Rschew und Tula eine durchgehende, sehr starke Verteidigungslinie aufgebaut, um die Wehrmacht von Moskau fernzuhalten. Diese Stellung bindet sehr viele Kräfte, die untätig herumsitzen, so wie vor zwei Jahren die Franzosen in der Maginot-Linie. Die Einnahme von Tambow erlaubt der Wehrmacht, in unverteidigte und wenig geschützte Bereiche Rußland vorzudringen. Gemäß der Informationen der Abt. Fremde Heere Ost stehen nördlich und östlich von Tambow praktisch keine Feindtruppen, die müßten erst eilig dorthin verlegt werden.
Der Feind steht nur vor dem Dilemma, daß er nicht weiß, wohin die Wehrmacht vorstoßen wird... das Ziel von Unternehmen Mantikor ist noch verborgen. Die Russen müssen sich also auf beide Möglichkeiten vorbereiten:


Vorstoß nach Norden


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Ein Vorstoß über Ryazan in den ungeschützten Osten der russischen Hauptstadt würde alle in diesem Raum befindlichen russischen Einheiten abschneiden, insbesondere da die H.Gr. Nord auch noch Hilfestellung leisten und Kalinin einnehmen könnte. Tula könnte von Osten aus angegriffen werden, so daß die Verschanzungen hinter dem Fluß nutzlos wären. Auch das Bollwerk im Westen von Moskau wäre nutzlos. Dieses Unternehmen wäre im Erfolgsfall der Todesstoß für die russische Wirtschaft. Alternativ wäre auch folgendes denkbar:


Angriff auf Stalingrad


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Auch ein solches Vorgehen ist denkbar. Die Stellungen im Raum Stalingrad könnten so umgangen werden.

Nun wird das Dilemma des Feindes deutlich: er muß sich auf beide Alternativen vorbereiten, und wenn er einen eine der beiden Zielgebiete nicht ausreichend verteidigt, kann die H.Gr. Mitte einfach zuschlagen. Zwar ist nicht bekannt, wo die gegnerischen Panzer sind, aber die Luftwaffe wird sie schon finden.

Es soll zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage darüber getroffen werden, worin genau Unternehmen Mantikor besteht, aber durch die oben beschríebene strategisch Gesamtlage ist der Feind mehr oder weniger gezwungen, seine Kräfte zu zersplittern.


Kapitel XXXV - Kontra in Krasnodar!

Eigentlich sollt man sich ja in Kriegszeiten nicht beschweren, wenn man mal etwas Ruhe hat. Das VI. Panzerkorps war in Krasnodar stationiert, und wir warten auf den Einsatzbefehl in Richtung Kertsch, wo das X. Panzerkorps gerade ein feindliches Versorgungszentrum angegriffen hatte. Aber hauptsächlich stand in den letzten Tagen Erholung auf der Tagesordnung. Da unser letzter Kneipenbummel schon eine Weile her gewesen ist, bin ich eines abends mit Darmstädter, Dillmann und auch meinem Fahrer Dietmar in einer Soldatenkneipe gewesen. Auf dem Weg dorthin haben die Männer schon gewitzelt, ob wir wieder ein Scharmützel mit dem SD haben werden, aber ich möchte es an dieser Stelle vorweg nehmen: diesmal haben wir keinen der Spießgesellen gesehen.

Es war einfach ein netter Abend, und wir haben ein paar Bier getrunken und Räuberskat gespielt. Dietmar hatte seine lieben Probleme mit dem Spiel, er war als Bayer eher Schafskopf gewöhnt. Da das aber sonst niemand konnte oder wollte, hatte er Pech gehabt. Und im Grunde ist es auch so, daß er nur dann schimpfte, wenn er eine Runde ausgeben mußte.

Aber trotzdem kamen die Gedanken der Männer immer wieder auf die Kriegsgeschehen zurück. Die Ungewissheit über das weitere Vorgehen belastete die Gemüter, und jeder hatte seine eigenen Thesen über die weitere Vorgehensweise. Ich hatte kein Interesse daran, dieses Thema wieder und wieder durchzudiskutieren, und jedes Mal, wenn die Männer auf das Thema kamen, mußte ich das sorgsam unterbinden.

"Leute, wir sind zum Skatspielen hier.. habt Ihr denn nichts anderes zu diskutieren als die Pläne die OKH? Die werden sie uns sowieso nicht vorher verraten. Also, trinkt Euer Bier und konzentriert Euch auf das Spiel... Dietmar, Du gibst."

"Wos is dann los, Hans? Wos bistn so grantig?"

"Ach, ich kann das Thema einfach nicht mehr hören... letztens hat mir einer erzählen wollen, die Heeresgruppe Mitte rückt auf Kazan vor.. das ist so ziemlich das Dümmste, was ich je gehört habe... jeder hat seine eigene Theorie, aber das bringt alles nichts, wir müssen abwarten. Ich habe das Thema einfach zu oft gehört in den letzten Tagen. Es interessiert mich ja auch, aber irgendwann ist ein Thema nun mal durchdiskutiert, und das geht mir momentan so."

"Host joa Recht.. aba derfst dena Leit net besa seing, wons die darüba redn.. losse hoit."

"Hast Recht, Dietmar... und jetzt teil aus."

Und in der Folge gelang es uns auch wieder besser, uns auf das Kartenspiel zu konzentrieren. Ein kleines Idyll, umgeben von der rauhen Wirklichkeit eines Weltkrieges.

Sharpe
13.04.14, 15:01
Werter HvS!
Ich denke, das hab ich verdient:D!
Aber vielleicht kennt Ihr ja den Spruch über den besten General der Welt: Der beste General der Welt fürchtet nicht den zweitbesten General, sondern den Schlechtesten, weil er keine Ahnung hat, was der Idiot als Nächstes tun wird!:rolleyes:
Also waren meine Vorschläge in gewisser Weise der Versuch ertwas "Maskirowka" zu erzeugen, einen Rauch- oder Nebelschleier, bei dem der Gegner raten muß, was sich dahinter verbirgt (War früher mal die Aufgabe vom KGB) Offensichtlich ist mir das wenigstens bei euch geglückt! :prost:
Was die Lage an der Wirtschaftfront betrifft: Völlig d'accord mit Euch! Aber: Mühsam ernährt sich der Eichkater, aber er ernährt sich doch!
Ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung dieses spannenden AAR (von beiden Seiten!)

gez Sharpe, der Gespannte

Hohenlohe
13.04.14, 15:04
Wir würden beim Unternehmen Mantikor Moskau als Ziel vornehmen und Stalingrad als Sekundärziel. Wir drücken euch die Daumen für "Mantikor"...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der auf gute Erfolge hofft...:smoke::)

von Sachimos
16.04.14, 22:14
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 22. Mai 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Dank der fast vollständig abgeschlossenen Verlagerung der Industrie, hat sich die Leistungsfähigkeit unserer Rüstungsbetriebe wieder stabilisiert.

Die Deutschen stehen zwar wirtschaftlich sicherlich besser da, aber dafür sind unsere Einheiten in der Produktion günstiger und wir haben noch viele Armeen, welche an der Front zerschlagen wurden aber noch in ihren Strukturen erhalten geblieben sind.

Unsere aktuelle Einkommenssituation sieht folgendermaßen aus:

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/tp4svgdfmjtk.png (http://www.pic-upload.de/view-22893341/mpp.png.html)


Eine weitere Steigerung ist erst ab 1943 zu erwarten oder wenn die 3 Panzerarmeen fertig produziert sind.


Verstärkungen in dieser Runde:


In dieser Runde treffen keine neuen Einheiten ein.



Die nördliche Front


Die Lage bei Tichwin verschiebt sich langsam zu Gunsten der Deutschen. Sie erhalten den Druck ständig aufrecht und schieben sich immer näher an die Stadt heran, aber anscheinend geht es ihnen etwas zu langsam.

Nach den neuesten Berichten der Feindaufklärung, arbeitet sich eine gegnerische Einheit südlich von Tichwin auf die Bahnlinie vor. Damit wäre die Stadt vom Rest des Landes abgeschnitten und das kann und will die STAWKA nicht zulassen.
Allerdings muss zuerst der genaue Standort des Feindes aufgeklärt werden, da wir sonst eventuell in einen Hinterhalt geraten könnten.
Leider stehen keine Flugzeuge zur Verfügung und daher muss diese Aufgabe auf anderem Wege erfüllt werden.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/3s55q5oqftxg.png (http://www.pic-upload.de/view-22894080/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Da noch eine Division westlich von Tichwin steht und diese ebenfalls von der Einkesselung bedroht ist wird die Division hinter den Fluss zurückgenommen.
Durch die Verlegung konnte auch die gegnerische Division aufgeklärt werden.
Sofort wird ein Gegenangriff befohlen. Da die einzige freie Einheit hier der Panzerverband ist, wird dieser auf die Division angesetzt und geht sofort in Stellung.

Hinter Valdai kesseln die Deutschen unsere verbliebene Division ein, welche noch immer versucht sich zu den eigenen Linien durch zuschlagen.

Allerdings konnten inzwischen alle Verbände aus der "Schlacht um Valdai" wieder aufgefrischt werden und stehen nun, nach einer kurzen Ruhepause, wieder für neue Aufgaben bereit.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/fjniqmnrmd9.png (http://www.pic-upload.de/view-22894634/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Leider hat der Angriff auf die deutsche Division bei Tichwin nicht die erhoffte Wirkung.
Obwohl der Gegner demoralisiert ist und kaum Nachschub hat, macht unser Panzerverband keinen nennenswerten Schaden.
Aber es ist schon als ein Erfolg zu werten, dass die Bahnlinie offen gehalten werden konnte.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/w62md7wx2c2k.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22895034/T_26M31service.jpg.html)

**Die Wartung und Aufrüstung der Panzer im Feld ist immer mit viel Aufwand verbunden**


Die Mitte der Westfront


In der Mitte der Front passiert kaum etwas.
Lediglich bei Rschew gehen die Deutschen weiter in die Offensive und umgehen die Stadt. Rschew kann dennoch weiter versorgt werden, weil eine zweite Bahnlinie in die Stadt führt und diese weiter von unseren Truppen gehalten wird.
Unsere Absetzbewegung hinter den Fluss wurde ebenfalls abgeschlossen und noch hält die Stadt stand.

Hier haben wir nun fast Gleichstand.
5 Armee und einem Panzerkorps von uns stehen 4 deutsche Korps und ebenfalls ein Verband Panzer gegenüber.
Es wird spannend werden, wie die Schlacht hier ausgeht und ob der Feind weitere Truppen heranführt oder sich auf seine vermeintliche Überlegenheit verlässt.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/k4r213ixgkpz.png (http://www.pic-upload.de/view-22895406/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Die Luftaufklärung der Roten Luftarmeen zeigt kaum gegnerische Truppen vor unseren Linien.
Es deutet alles auf eine Konzentration der feindlichen Kräfte an anderer Stelle hin.
Es sind lediglich einige wenige Sicherungsverbände zu erkennen, aber jetzt in die Offensive zu gehen wäre ein fataler Fehler.
Noch ist die Rote Armee nicht in der Lage eine Offensive abzufangen und gleichzeitig einen Angriff zu starten.


Die Schlacht um Tula


Mittlerweile konnte ein Großteil der Truppen bei Tula ihre Positionen beziehen und aufgefrischt werden.
Auch die Soldaten der 2 leichten Panzerverbände konnten ihre Ruhepause genießen und stehen bereit, um dem Feind in seine Schranken zu weisen.

Noch einige Tage Zeit und dann sind auch die restlichen Armeen und Divisionen wieder auf ihre volle Stärke gebracht und können effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.
Wenn uns der Feind dafür noch Zeit lässt, denn alles deutet auf einen bevorstehenden Angriff hin.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/4es9zikgb4su.png (http://www.pic-upload.de/view-22895581/Bild-4-Tula-Anfang.png.html)


Direkt vor der Stadt konnte die Aufklärung allerdings auch nur Infanterieverbände ausmachen und auch beim Angriff auf Mtsensk waren keine Panzer beteiligt.

In der STAWKA geht man weiterhin von einer großräumigen Umfassung der Verteidiger hier bei diesem Industriezentrum aus.
Es werden bereits in aller Eile Vorbereitungen für den deutschen Angriff getroffen.

Die "Roten Falken" leisten auch weiterhin ihren wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Abwehr und fliegen zahlreiche Aufklärungseinsätze um den Feind zu lokalisieren.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/i36adubfxo3n.png (http://www.pic-upload.de/view-22895629/Bild-5-Tula-Ende.png.html)

Und sie haben Erfolg. Es wurden die Bereitstellungsräume des Feindes erkundet, welche sich ganz eindeutig bei Tambow befinden.
Bisher konnten zwar nur einige wenige gepanzerte Einheiten entdeckt werden, aber es wurden bestimmt noch weitere Verbände zusammengezogen.

Die Bemühungen der STAWKA zeigen bereits erste Erfolge und mittlerweile konnten auch auf unsere Seite einige gepanzerte und Panzerabwehr Einheiten bereitgestellt werden.
Zusätzliche Truppen befinden sich bereits auf dem Weg nach Ryazan, denn wenn diese Stadt fällt dann ist das Einfallstor nach Moskau offen.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/2gtnhvhpm99m.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22895447/Pe2-2.jpg.html)

**Die Aufklärungsflieger geben ihr Bestes um die Bewegungen des Feindes zu entdecken**


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Der Feind hat Volgodonsk eingeschlossen und rückt hier mit zahlreichen Infanterieverbänden auf die Stadt vor.
Aber noch kommt Nachschub in der Stadt an und die eingeschlossene Division kann zumindest teilweise wieder aufgefrischt werden. Wenn die feindlichen Truppen noch einige Zeit aufgehalten werden können, so wäre dies ein wertvoller Zeitgewinn.

Mikhaylovka ist bereits von frischen Verbänden besetzt worden, aber hier ist der Deutsche nicht nachgerückt und so können wir in Ruhe die Armeen auffrischen.
Die Soldaten erwarten den Gegner in guten Stellungen und können sich im Notfall auf Stalingrad zurückziehen.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/8kf6nc4ed7r.png (http://www.pic-upload.de/view-22895935/Bild-6-stalingrad-Anfang.png.html)


Der Bau von Befestigungen geht unterdessen in vollem Tempo weiter, um so viele wie möglich fertigzustellen bevor der Feind zum Angriff auf die Stadt übergeht.

Stalingrad selbst ist zwar schon gut geschützt, aber noch ist eine Umfassung der Stadt möglich. Dies gilt es unter allen Umständen zu verhindern.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/1v5cz4dslcew.png (http://www.pic-upload.de/view-22895966/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)

Die meisten Bunker sind schon in voller Kampfbereitschaft, aber noch fehlen einige Einheiten.
Noch könnte der Gegner aus dieser Situation einen Vorteil ziehen, hoffentlich ist die Luftwaffe anderweitig beschäftigt und fliegt keine Aufklärung über Stalingrad.

Unsere Jäger müssen erst noch mit neuen Maschinen ausgestattet werden, bevor sie wieder einsatzfähig sind. Dies wird aber in den nächsten Wochen erfolgen.

In den Ausläufern des Kaukasus kommt es weiterhin zu heftigen Kämpfen.
Unsere eigenen Truppen haben sich von Pyatigorsk zurückgezogen gehen über das Gebirge weiter nach Osten zurück.
Die Städte hier haben kaum einen strategischen Wert und auch das Gelände ist weiter östlich wesentlich besser zur Verteidigung geeignet.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/4x17rmzdaijy.png (http://www.pic-upload.de/view-22896049/Bild-8-Kaukasus-Anfang.png.html)


Westlich von Georgijewsk stehen Bunkeranlagen kurz vor der Fertigstellung und können bald von unseren tapferen Soldaten besetzt werden.

Die einzelne Division, welche noch in Pyatigorsk ausharrt erhält noch Nachschub, weil es den Rumänen noch nicht gelungen ist, die Verbindung zu unterbrechen.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/mqwg9j2jcds.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22896088/RIAN_archive_997_Soldiers_and_a_gun_on_the_road.jpg.html)

**Das Gelände verlangt Mensch und Material wirklich alles ab**


Der Kampf um den Kessel von Kertsch


Die Deutschen wollen wohl nicht länger warten und haben für den relativ kleinen Kessel von Kertsch einen ganzen Panzerverband abgestellt. Allerdings hat dieser nicht mit dem Kampfeswillen unserer Soldaten gerechnet.
Bei den Angriffen gehen viel Panzer verloren oder bleiben in dem unwirtlichen Gelände stecken und müssen aufgegeben werden.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/f7imt5tww6nt.png (http://www.pic-upload.de/view-22896125/Bild-9-Krim-Ende.png.html)


Der Nachschub ist zwar nun stark eingeschränkt, aber vielleicht halten die Verteidiger noch einige Tage durch. Dann könnte man versuchen sie auf dem Seeweg zu versorgen und alle Einheiten wieder auf Vollstärke zu bringen.

Schon jetzt wurde den tapferen Männern hier, vom Oberkommando, eine eigene Ehrenmedaille gestiftet.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/dd14vzjbqau.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22896164/Medal_Defense_of_Sevastopol.jpg.html)


Diese soll jeden einzelnen Soldaten für seine überwältigende Tapferkeit im Angesicht eines übermächtigen Feindes belohnen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Da von zahlreichen Frontoffizieren eine Übersicht über den Stand aller wichtigen Rüstungsprojekte gewünscht wurde, hat man in der STAWKA eine solche erarbeitet.

http://www7.pic-upload.de/16.04.14/xgh3jddnnd.png (http://www.pic-upload.de/view-22896203/Forschung.png.html)


Die Panzerabwehr ist das momentan am weitesten entwickelte Projekt. Mit einer Fertigstellung wird für Mitte des Jahres 1942 gerechnet.

Bei allen anderen Forschungen ist mit einem Durchbruch nicht vor Ende des Jahres zu rechnen.

HvS
16.04.14, 22:46
Werter Sharpe,

viele Regenten, die das Spiel nicht besitzen, sind sich über die Modellierung vollkommen im Unklaren, und wir bemühen uns, diese Modellierung etwas verständlicher erscheinen zu lassen. Wie wir vor einigen Monaten bereits in einer Übersicht dargestellt haben, ist ein MPP aus Sicht beider Seiten nicht dasselbe. Die UdSSR kauft ihre Einheiten zu einem wesentlich niedrigeren Preis, bspw. kostet ein neues Panzerkorps die Russen ca. 150 MPPs, während wir für dasselbe Produkt ca. 280 MPPs zahlen müssen. Der werte von Sachimos hat aktuell gut 450 MPP, und wir haben 530. Auf den ersten Blick gibt uns das einen Vorteil, aber dem ist nicht so, weil wir uns für diese MPPs verhältnismäßig weniger kaufen können. Allerdings haben wir die Initiative und wegen der Mehrzahl der gepanzerten Truppen sowie der akuten Überlegenheit der Luftwaffe auch die operative Überlegenheit. Es ist durchaus so, daß wir einen Vorteil haben und es momentan recht gut aussieht, aber der russische Bär ist noch nicht erlegt.. das ist er nicht mal dann, wenn Moskau fällt.


Werter Hohelohe,

die mögliche Schlacht um Moskau wird verdammt hart und sehr langwierig. Wir haben nämlich ein Problem: wir haben weder Infantry Warfare Stufe 2 noch Heavy Tanks Stufe 2, und momentan ist nicht sicher, wann die kommen. :doh:
Aus diesem Grund können wir unsere Panzer entweder in den Norden oder in den Südosten schicken.. es geht nur eins von beiden, womit die Definition eines Sekundärziel leider flach fällt. Wenn wir unsere Kräfte aufteilen, würden wir den selben Fehler begehen wie der böhmische Gefreite im Sommer 1942.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


22. Mai 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind verhält sich ruhig. Normalerweise müßte man vermuten, daß es die Ruhe vor dem Sturm ist, aber im Lichte der aktuellen Planung es mit Fug und Recht davon auszugehen, daß es die Ruhe des Feindes vor dem Sturm der Wehrmacht ist. Der Feind weiß, daß sich etwas zusammenbraut und sammelt seine Kräfte.


27. Mai 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord bereitet den Sturm auf Tichwin vor. Der Feind leitet nach Einschätzung des OKH den Rückzug aus seiner exponierten Stellung ein.
Bei der H.Gr. Mitte laufen die Vorbereitungen für das Unternehmen Mantikor.
Die H.Gr. Süd nimmt Wolgodonsk und Kertsch ein, womit der Flaschhals für die Rumänen geöffnet ist.


http://imageshack.com/a/img801/9223/ivs0.png


Die Stadt Tichwin steht kurz vor dem Fall. Finnische Veteranen sind auf breiter Front über den Sjas vorgerückt und haben von den Rückzügen den kampfschwachen sowjetischen Divisionen profitiert. Erwartungsgemäß sind die Panzer gen Osten gefahren und haben auf die Bedrohung durch die deutsche Division reagiert. Dem OKH sind beide Möglichkeiten recht: entweder wird die Verteidigung von Tichwin schwächer oder die gesamte russische Front sitzt in der Falle. Der Fall der Stadt wird nach wie vor im Juni erwartet.


http://imageshack.com/a/img856/766/e9dm.jpg


Alles in Ordnung aus Sicht der Generale.


http://imageshack.com/a/img822/5507/6lya.png


Die Erfolge des I. PK Werth..


http://imageshack.com/a/img802/2593/z7wf.png


.. und des II. PK Sharpe.

(Falls uns da mal irgendwann ein Fehler unterlaufen ist: wir bitten um Verzeihung!)


http://imageshack.com/a/img802/9306/5w49.png


Nach über einem halben Jahr Stellungskrieg wird endlich Rschew eingenommen. Auch die Truppen aus dem Raum Nowgorod treffen ein. Der nächste Stellungskrieg wartet: die Wehrmacht wird das linke Ufer des Don einnehmen, und die Russen das rechte.


http://imageshack.com/a/img163/9334/cxq4.png


Die Truppen sind auf den Start des Unternehmens Mantikor vorbereitet. Ein wenig Ruhe vor dem Start wirkt Wunder, viele Einheiten haben seit Juni 1941 durchgehend gekämpft, und ein paar Wochen Durchatmen sind hochgradig willkommen. Die bevorstehenden Kämpfe werden schwer genug. Momentan ist der Untergrund schlammig, aber im Juni soll das Wetter besser werden.


http://imageshack.com/a/img856/3715/ksyq.jpg


Die Truppen schwärmen aus, und vorgeschobene Beobachter sammeln Informationen zur Feindlage.


http://imageshack.com/a/img203/3858/59dk.png


Auch die Meriten des IX. PK Frundsberg können sich sehen lassen.
(Auch wenn sich der GröFrunSaZ schon lange nicht mehr in diesem Thread hat blicken lassen!)


http://imageshack.com/a/img822/6489/9lq2.png


Der H.Gr. Süd gelingt die Einnahme von Wolgodonsk. Damit befinden sich alle Vororte von Stalingrad bis auf einen in den Händen der Wehrmacht. Aber ein breit angelegter Angriff wäre auch so möglich.


http://imageshack.com/a/img196/966/tj1p.png


Nach langem Kampf fällt endlich Kertsch, und das verbliene HQ ist in einer denkbar schlechten Situation.


http://imageshack.com/a/img855/8183/6kzq.jpg


Eigentlich sehr hübsch... für eine russische Stadt.


In der Zeit vom 22. bis zum 31. Mai wurden vier Feindeinheiten vernichtet, drei Divisionen und eine Armee. Die Gesamstärke der Panzerwaffe liegt bei 88%, was in Anbetracht des noch in der Wiederauftstellung befindlichen Panzerkorps ein sehr guter Wert ist. Zehn der dreizehn gepanzerten Einheiten haben Sollstärke, zwei Panzerkorps sogar Überstärke.

Momentan befindet sich nur das HQ bei Kertsch in einem Kessel, aber das wird die nächsten Tage nicht überleben.


http://imageshack.com/a/img856/6510/vorc.png


Mittlerweile sind die Auswirkungen der zermürbenden Kämpfe auf die russische Moral deutlich sichtbar.


Kapitel XXXVI - Hasenjagd am Asowschen Meer

Aus meiner Sicht ist es sehr schwer nachvollziehbar, warum die Rumänen und Italiener für die paar russischen Infanteristen so lange gebraucht haben.. die hatten wir im Handumdrehen abgefrühstückt. Aber natürlich ist das eine sehr unfaire Sichtweise, denn wir haben die Russen angeschlagen und auf offenem Feld angetroffen und schnell vernichtet. Eingegraben in einer Stadt wäre das schon was anderes, wie wir in Kiew gemerkt haben.

Aber diesmal ging alles reibungslos, und es gab nur geringer Verluste meist technischer Natur.

Seit der Neuaufstellung kommt es mir so vor, als ob die Kämpfe einfacher geworden sind. Das liegt vielleicht daran, das wir im Süden meist nur Divisionen als Gegner haben und die Musik im Norden spielt. Seit der Einnahme von Kropotkin haben wir nahezu keine feindlichen Panzer mehr zu Gesicht bekommen, und reine Infanterie ist nun mal kein wirklich fordernder Gegner für das VI. Panzerkorps. Hier unten Sind die Russen besiegt, die Reste des Nachschublagers werden in ein paar Tagen aufgeräumt sein.

Ich bin wirklich gespannt, was dann kommt. Die neueste Latrinenparole sagt aus, daß die Heeresgruppe Mitte auf Moskau vorrücken wird. Normal gebe ich nicht viel auf solche Parolen, aber ich habe diese Geschichte nun schon mehrfach gehört, und das aus unterschiedlichen Quellen, die nichts miteinander zu tun haben.

Moskau wäre ein derber Schlag für die Russen.. sowohl für ihre Kriegswirtschaft als auch für die Moral. Langsam würde ich echt gerne wissen, was das OKH plant.

Teddy Suhren
16.04.14, 22:52
Da Wir nun auch im Besitz dieses Spiels sind und nach guter alter Panzer General-Manier (irgendwie funktioniert SC anders :D ) als Deutscher gegen die KI gerade ein wahres Desaster erleben, wollen wir nochmals beiden Kontrahenten Unseren Respekt zollen. Das Spiel sieht so leicht aus, aber...

Jörg von Frundsberg
16.04.14, 23:20
Wir sind immer dabei !!!! und lesen immer mit :ja: aber wir kriegen immer so ein Fröstel wen wir die Karte betrachten ........ ;)

Managarm
18.04.14, 22:54
Da Wir nun auch im Besitz dieses Spiels sind und nach guter alter Panzer General-Manier (irgendwie funktioniert SC anders :D ) als Deutscher gegen die KI gerade ein wahres Desaster erleben, wollen wir nochmals beiden Kontrahenten Unseren Respekt zollen. Das Spiel sieht so leicht aus, aber...

Danke, Ihr beruhigt Uns gerade ungemein. :D

Und dennoch oder gerade deshalb freuen Wir Uns auf die nach dem Osterwochenende (ohne Rechner) liegende Urlaubswoche (mit Rechner und Kindern) und den weiteren hoffentlichen Wissenszuwachs dieses hervorragenden Spieles.

Aber noch spannender finden Wir die weitere Entwicklung dieses hervorragenden Berichtes von beiden Seiten. :)

von Sachimos
21.04.14, 02:26
Werter Teddy Suhren,


herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Spiels. Wir können nur betonen das es sich für, egal welche Version, auf jeden Fall lohnt.:)
Bei unserem ersten Spiel sind wir ebenfalls wie an Panzer General herangegangen. :D Funktioniert nicht wirklich.



Werter Managarm,


auch euch einen herzlichen Glückwunsch zum Kauf.
Wir sind schon gespannt auf die vielen neuen Berichte.:rolleyes::D

Aber auch vielen Dank für euer Lob.








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 01. Juni 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Es kamen weitere Lieferungen der Westalliierten über den südlichen Korridor in Kassan an.
Auch die zweite der neuen Panzerarmeen konnte fertiggestellt werden und steht der STAWKA nun ebenfalls zur freien Verfügung.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/1nh2hkr75i2i.png (http://www.pic-upload.de/view-22941135/Ereignisse.png.html)


Diese Truppen sind eine sehr willkommene Verstärkung, für unsere hart kämpfenden Soldaten an allen Fronten.
Allerdings brauchen alle diese Einheiten erst noch einige Tage Ruhe, um mit der neuesten Technik ausgestattet und auf Soll Stärke gebracht zu werden.
Ein wenig Ruhe würde sich sicherlich auch auf die Moral sehr positiv auswirken.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/v9vrssdgcsr.png (http://www.pic-upload.de/view-22939186/Verst--rkung.png.html)


Verstärkungen in dieser Runde:


2 Panzerarmeen
1 Armee



Die nördliche Front


Das gegnerische Korps zieht sich von der Bahnlinie wieder zurück, die Anwesenheit unserer Panzer hat anscheinend seine Wirkung nicht verfehlt.
Vor Tichwin rückt der Feind weiter langsam, aber unaufhörlich vor und steht nun an mehreren Stellen auf der östlichen Flussseite.

2 unserer, zur Verteidigung eingesetzten Divisionen müssen sich schwer angeschlagen hinter die Stadt zurückziehen, um in Sicherheit zu sein. Die deutsche Artillerie hat hier ganze Arbeit geleistet.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/mbu9ayuwg5z1.png (http://www.pic-upload.de/view-22939432/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Bei Vishniy Volochek liegen die restlichen Einheiten der Schlacht von Valdai weiterhin in Ruhe und genießen eine Zeitlang die Kampfpause und die ausgezeichnete Versorgung von der Bevölkerung in der Stadt.
Diese ist auch dringend nötig, denn nach dem Zusammenbruch der Front an dieser Stelle war es für die übrigen Soldaten schwierig neuen Mut zu schöpfen.
Aber die exzellente Versorgung und die Betreuung werden schon bald ihre Wirkung zeigen.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/9mnekwd1ov5.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22939635/RIAN_archive_2415_Before_the_defense_of_Smolensk.jpg.html)

**Langsam werden die Männer wieder zuversichtlicher**


Der Panzerverband, welcher die Verbindung nach Tichwin schützen sollte wurde unterdessen wieder zur Stadt zurückbeordert.
Dieser steht nun wieder voll zur Verteidigung bereit und wird wohl schon sehr bald zum Einsatz kommen, denn die Deutschen werden mit ihrem Großangriff nicht mehr lange warten.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/p9asmvm7zx62.png (http://www.pic-upload.de/view-22939661/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Auch nördlich der Stadt wird eine Division leicht zurückgenommen, um eine Umfassung zu vermeiden.
Frische Verstärkungen kommen ebenfalls an und sofort werden die erschöpften Divisionen aufgefüllt.

Allerdings wird Tichwin wohl nicht mehr lange standhalten können. Die Übermacht des Feindes ist hier einfach zu erdrückend.


Die Mitte der Westfront


Rschew ist nun endgültig in deutscher Hand und es ist wie erwartet. Der Gegner besetzt das nördliche und unsere Einheiten das südliche Ufer des Flusses.
So wie es aussieht richten sich die Deutschen ebenfalls wieder auf einen längeren Stellungskrieg ein.
In der STAWKA ist man sich nicht sicher, wie viel die gegnerische Aufklärung schon herausgefunden hat, aber man ist der Ansicht dass noch nicht alle unsere Verbände ausgemacht wurden.

Falls der Kommandeur bei Rschew auf einen schnellen Sieg aus ist, wird er wohl bald eines besseren belehrt werden.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/w1374e92xhsm.png (http://www.pic-upload.de/view-22940137/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Unsere Linien sind verhältnismäßig stark besetzt und es bleibt abzuwarten, wie die Deutschen auf die neue Situation hier reagieren werden.
Noch sind keine größeren Truppenbewegungen zu erkennen.

An der restlichen Front bleibt es überall ruhig und das gibt der STAWKA die Möglichkeit die geplanten Umgruppierungen durchzuführen.

http://www7.pic-upload.de/20.04.14/7um8cyeul9z.png (http://www.pic-upload.de/view-22940481/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Im Norden werden neben einer Frontbegradigung auch 2 Angriffe durchgeführt.
Der hier stationierte Panzerverband greift über den Fluss hinweg das gegenüber liegende deutsche Infanteriekorps an und kann es zur Flucht zwingen.
Ein Nachsetzen zur endgültigen Vernichtung wurde allerdings strengstens untersagt.

Bei Rschew kommt es zu einem weiteren Angriff und auch hier muss der Gegner einige Verluste hinnehmen.


Die Schlacht um Tula


Vor Tula sammelt der Feind weiter seine Kräfte. Es kommt noch immer nicht zu größeren Kampfhandlungen.
In der STAWKA ist man nicht sonderlich traurig darüber, gibt ihr das doch immerhin die Gelegenheit weiter Kräfte zu sammeln und die Verbände auf ihre maximale Stärke zu bringen.

Mittlerweile ist auch eine ganz beachtliche Streitkraft zusammengekommen.

2 Frontkommandeuren unterstehen hier 12 Großverbände und etliche Unterstützungseinheiten und weitere kommen noch hinzu.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/buvcangw3n7s.png (http://www.pic-upload.de/view-22940726/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Der einzige nennenswerte Vorfall hier ist, dass die Deutschen mit ihren Bombern mehrere Angriffe auf Ryazan fliegen und dadurch leichte Verluste bei der sichernden Armee verursachen.

Dieser Angriff hat aber anscheinend hauptsächlich die Aufklärung zum Ziel gehabt, denn ein anschließender Angriff erfolgt nicht.

Leider sind die fertiggestellten Befestigungen hier noch zu einer Zeit geplant und beauftragt worden, in der noch von einer völlig anderen Richtung des Angriffs ausgegangen wurde. Deshalb sind sie falsch ausgerichtet aber sie sollten dennoch, zumindest teilweise, ihren Zweck erfüllen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/uusz2xmzoo8n.png (http://www.pic-upload.de/view-22940778/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Weiter Einheiten sind eingetroffen und nehmen ihre definierten Positionen ein. Auch schwere Artillerie ist darunter, Pak ebenfalls.

Auch unsere modernsten Panzerarmeen sind in ihren Bereitstellungsräumen angekommen und können sich dort noch einige Tage erholen.
Quasi die Ruhe vor dem Sturm.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/wjvo1i8c7rbn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22940806/512px-Carri_armati_KV1.jpg.html)

**Die Panzer werden ständig in höchster Einsatzbereitschaft gehalten.**


In und um Tula selbst sind die Truppen bereits seit einigen Monaten in ihren Stellungen angekommen. Die Befestigungen sind ausgebaut und besetzt und dementsprechend hoch ist die Moral hier.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/4b1xxmnhu3vw.png (http://www.pic-upload.de/view-22940830/Bild-7-Moral.png.html)

Das wird ein hartes Stück Arbeit für den Feind werden.

Die Stadt ist ein wichtiges industrielles Zentrum und noch immer werden hier am Fließband Waffen und Munition gefertigt.
Diese Stadt muss ein wichtiges Ziel der Deutschen sein, denn es ist ja in seinem eigenen Interesse diese Produktion zu beenden.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Auch vor Stalingrad bleibt es in diesen Tagen ruhig. Die Deutschen nehmen zwar die Vororte der Stadt nach und nach ein, aber diese haben keinen strategischen Wert und sind auch sehr schwer zu verteidigen.

Bei Mikhaylovka konnten immerhin alle Verbände wieder auf ihre Soll Stärke gebracht werden und stehen nun zur Verteidigung bereit

Volgodonsk ist unterdessen bereits gefallen und nun fest in der Hand des Feindes, aber auch dieser musste Verluste hinnehmen und hat durch eine verteidigende Division doch einige Verluste hinnehmen müssen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/duidhj378qsx.png (http://www.pic-upload.de/view-22941205/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)

Um Stalingrad herum wurden weitere Befestigungen fertiggestellt und die Pioniere haben sich unverzüglich an den Bau weiterer Stellungen gemacht. Das Ziel ist hier dem Gegner eine Umfassung der Stadt so schwer wie möglich zu machen.
Jetzt müssen nur noch genügend Truppen ankommen, um diese auch alle besetzen zu können.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/4au8292yd3c.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22941244/RIAN_archive_41394_Anti-aircraft_gunners_getting_a_machine-gun_ready_for_a_fight.jpg.html)

**Auch in der Stadt wird immer wieder für eine erfolgreiche Verteidigung geübt**


In den Ausläufern des Kaukasus kommt es noch immer zu heftigen Kämpfen.
Die Rumänen belagern weiterhin Pyatigorsk, allerdings kommen sie nicht so richtig voran.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/rt6x2sfgvhk7.png (http://www.pic-upload.de/view-22941695/Bild-9-Kaukasus-Anfang.png.html)

Es ist ihnen noch nicht gelungen die Stadt von allen Verbindungen abzuschneiden.
Noch immer kommen frische Verstärkungen in Pyatigorsk an.

Währenddessen werden die Verbände westlich von Georgijewsk neu organisiert und beziehen bessere Verteidigungsstellungen.
Da bald mit dem Eintreffen der deutschen und rumänischen Truppen von der Halbinsel Krim gerechnet wird, ist dies auch unbedingt notwendig.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/qwc3up2dztkg.png (http://www.pic-upload.de/view-22941731/Bild-10-Kaukasus-Ende.png.html)


Es bleibt abzuwarten, wie der Feind hier sein weiteres Vorgehen plant.
Auf jeden Fall hält man sich in der STAWKA alle Optionen offen und will auf jede Möglichkeit vorbereitet sein.


Der Kampf um den Kessel von Kertsch...


... ist nun endgültig vorbei.

Wieder einmal haben die deutschen Panzer die Entscheidung gebracht. Nach dem Angriff auf das HQ war es für die Rumänen ein leichtes die Verteidiger der Stadt zu zerschlagen.

Aber man kann es durchaus als Erfolg betrachten, dass 2 Divisionen und ein Kommandeur es geschafft haben einer vielfachen Übermacht so lange stand zuhalten.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/vgb53rvyf9t.png (http://www.pic-upload.de/view-22941763/Bild-11-Krim-Ende.png.html)


In den nächsten Tagen wird auch der Kommandeur mit seinem Stab in Gefangenschaft gehen.
Vom Oberkommando wurde die Erlaubnis zur Kapitulation gegeben, denn ein weiteres Fortführen des Kampfes ist sinnlos.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Die neuesten Statistiken des Oberkommandos offenbaren ein freudiges Ergebnis.
Die Verluste sind erstmals wieder seit langem unter den Ausgaben für neue Einheiten und Verstärkungen geblieben.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/o5gu2pkhra.png (http://www.pic-upload.de/view-22941774/verluste.png.html)


Da sie auch deutlich unterhalb der Kapazitäten der Industrie liegen, war auch wieder die Bestellung von Ausrüstung für wieder aufgestellte Armeen möglich.

Hiermit sei nochmals jedem Frontkommandeur die weitere Vermeidung von Verlusten nahegelegt.

HvS
21.04.14, 08:34
os
Werter Teddy Suren,

es gibt durchaus ein paar Unterschied zu Panzer General.. aber mit der Zeit wird es Euch sicherlich gelingen, auch dieses Spiel zu beherrschen. Wer das eine kann, der kann auch das andere. :D


Werter Jörg,

was genau läßt Euch denn frösteln? :o


Werter Managarm,

auch wir wünschen viel Spaß. Immer die eigene Versorgung im Auge behalten, Entrenchment mit Artillerie oder Bombern aufweichen und Prepared Attack Bonus nutzen... dann klappt das von selbst. :D


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


1. Juni 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img838/6544/mr79.png


Der Feind greift mit starken Kräften über die Wolga an und fügt einem deutschen AK schwere Verluste zu, welches sich zurückziehen muß. Allerdings erleiden auch die Russen Verluste in ähnlicher Höhe.

Weitere feindl. Aktivitäten sind nicht feststellbar.


6. Juni 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt Tichwin ein und bereitet die Umschließung der gesamten Tichwiner Front vor.
Bei der H.Gr. Mitte fällt bei gutem Wetter der Startschuß für das Unternehmen Mantikor, und die Truppen gehen in Angriffspositionen.
Die H.Gr. Süd leitet die Umgruppierung der Rumänen und deren Integration in die Kaukasus-Front ein.


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Wie vom OKH erwaret, fällt Tichwin im Juni. Finnische Veteranen besetzen die Stadt. Der Feind begeht einen schweren Fehler und läßt zu, daß die Wehrmacht die Verbindung in das unverteidigte Babajewo unterbricht. Ein geordneter Rückzug der Tichwiner Front wird nicht möglich sein, da die gesamten Streitkräfte des Gegners bereits in den nächsten Tagen unter Versorgungsproblemen leiden werden und die Mobilität der Truppen damit stark eingeschränkt ist.
Natürlich wird der Feind irgendwie versuchen, seine Streitkräfte zu retten. Eine Evakuierung per Bahn ist aktuell nicht möglich, dazu müßte erst eine Bahnverbindung hergestellt werden. Dazu könnte das Panzerkorps nach Südosten vorstoßen, aber wegen der eingeschränkten Mobilität düfte das schwierig werden. Ebenso erscheint eine Bekämpfung des finnischen Fliegerkorps durch die Panzer wenig sinnvoll zu sein, denn auch hier wird die verminderter Beweglichkeit ein schnelles Erreichen der Jäger wohl verhindern, und davon ist die Verbindung zum Rest des Landes auch nicht wieder hergestellt. Auch der Weg nach Norden wird durch die Finnen versperrt sein.
Das OKH rechnet damit, daß die Russen nach Südosten ausbrechen werden. Damit werden sie ein leichtes Ziel für die deutschen Panzer.
Die Russen haben sich in eine sehr unvorteilhafte Lage gebracht.

(Wer sich über das finnische Jägerkorps wundert, das wir in den Westen von Babajewo bugsiert haben: das ist Absicht. Unserer Einschätzung nach wird das russische Panzerkorps zu wenige Action Points haben, um das FK überhaupt zu erreichen, und selbst wenn das PK zwei Attacken auf die Flieger bekommt: sei's drum, das Abschneiden der Bahnlinie ist wichtiger, denn so kann das HQ nicht per Bahn evakuiert werden. Die russischen Panzer haben jetzt schon weniger als 50% Moral, und in der nächsten Runden wird das noch weniger, denn die Einheit wird maximal Supply 4 haben. Wir rechnen damit, daß die Panzer einfach nach Südosten fahren und die anderen Einheiten folgen, so gut es geht.. und damit haben wir sie im Sack... und Babajewo auch. Die Mobilität ist das geringe Supply-Level arg reduziert, was uns sehr helfen wird.)


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Das sumpfige Gelände wird mittels Behelfsbrücken befahrbar gemacht.


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Im Raum Rschew passiert nicht allzu viel. Die Panzer werden auf Sollstärke gebracht, und das linke Ufer der Wolga wird behauptet. Ein AK mit Veteranenstatus wurde an die Position verlegt, von der vor einigen Tagen ein AK in die Flucht geschlagen wurde. Die Russen können gerne unsere Veteranen angreifen, das dürfte blutig werden. Und angeschlagene Einheiten darf sich der Russe nicht leisten, schließlich befindet sich ein deutsches PK in der Nähe.


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Die monatelangen Kämpfe um Rschew haben ihre Spuren hinterlassen, die nun der Minenräumdienst beseitigen muß.


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Das Unternehmen Mantikor wurde nun offiziell gestartet. Noch sind keine Kampfhandlungen zu beobachten, vorerst nehmen die deutschen Truppen nur ihre Positionen ein.
Für die erste Welle stehen folgende Einheiten bereit:

4 HQs
4 Panzerkorps
3 Panzergrenadierkorps
12 Armeekorps
2 Divisionen zur Sicherung
1 Schwere Artillerie

3 Mittlere Bomber
1 StuKas
3 Fliegerkorps

Alle Bodeneinheiten sind auf Sollstärke.
Für die zweite Welle sollen bis Ende Juni weitere Kräfte zugeführt werden.

Das erste Ziel ist die russische Stadt Rjasan, die von zwei Armeen verteidigt ist. Für die Einnahme der Stadt sind einige Wochen veranschlagt, es besteht kein Grund zur Eile. Danach wird wahrscheinlich Tula ins Visier genommen, das vom Osten her wesentlich leichter zu erobern sein dürfte als aus Richtung Süden oder Westen.
Die Russen haben ihre Panzerreserve an die Front beordert. Die Luftwaffe konzentriert sich darauf, diesen durchaus gefährlichen Gegner zu bekämpfen. Die Bomber haben bereits einige der Panzer zerstört, und das wird die Russen davon abhalten, einen Gegenangriff zu starten, denn wenn ein angeschlagenes russisches PK zum Angriff übergeht, wäre es anschließend ein gefundenes Fressen für die deutschen Panzer.
Die Einnahme der Industriestadt Tula ist ungemein wichtig für den weiteren Verlauf des Unternehmens. Langfristig soll die Industrie der Stadt für die Deutsche Wehrwirtschaft genutzt werden, aber kurzfristig wird es den Truppen vor Ort sehr viel helfen, da die Versorgung in Industriestädten deutlich besser ist als im Rest von Rußland.

(es passiert zum ersten Mal seit Juni 1941, daß wir mit halbwegs ausgeruhten Truppen auf Sollstärke angreifen können. Wir hätten lieber noch ein oder zwei Runden gewartet, aber das würde unserem Gegner in die Hände spielen, denn er wäre um so besser vorbereitet. Manstein wollte den Frontbogen bei Kursk schon im Früjhahr 1943 ausmerzen, aber der böhmische Gefreite meinte, daß man noch warten sollte.. das Resultat ist bekannt. Einige der Panzerkorps haben Bereitschaftswerte von über 80%, besser wird es bei Supply 7 nichts werden... also los. Falls wir Tula relativ schnell besetzen können, dann kommen unseren Truppen in den Genuß der Supply-Stufen 8 und 9, und dann steigen die Werte für Bereitschaft und Moral noch weiter.)


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Die Panzergrenadiere warten auf den Befehl zum Angriff, der innerhalb der nächsten Tage erteilt werden wird.


Im Raum Stalingrad sowie im nördlichen Kaukasus passiert fast nichts. Die Stadt Pyatigorsk ist immer noch in den Händen des Feindes, aber die Verbindung zum Rest des Landes wurde gekappt, womit der Fall der Stadt nur noch ein Frage der Zeit ist.


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Die Rumänen marschieren nach Osten, und auch die beiden PKs.
Weitere acht AK werden den Frontlinien im Südosten sicherlich eine große Hilfe sein.


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Zum wiederholten Male wird ersichtlich: nur die Zusammenwirkung von Luftwaffe, Panzern und Infanterie erzielt optimale Ergebnisse. Bei Kertsch haben die Flieger und die Panzer gefehlt, und deswegen hat die Stadt so lange ausgehalten.


In der Zeit vom 1. bis zum 10. Juni wurden nur zwei feindl. Einheiten vernichtet, eine Division und ein HQ, letzteres unwiderruflich. Insgesamt wurden nun 232 feindl. Großverbände aufgerieben. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei fast 92%, und wenn man das noch fehlende Panzerkorps mit einberechnet, wären es 99%, was den besten Wert seit Beginn des Unternehmens Barbarossa ausmacht. Eine solche Sichtweise ist durchaus angebracht, da besagtes PK am 16. Juni (also zu Beginn der nächsten Runde) in Berlin eintreffen wird.

Östlich von Tichwin wird gerade versucht, einen Kessel zu bilden. Momentan befinden sich darin sechs Feindeinheiten: ein HQ, vier Divisionen und ein PK. Das OKH rechnet damit, daß ein bis zwei Einheiten entkommen können, aber einige werden ins Netz der H.Gr. Nord gehen.


Kapitel XXXVII - Hektische Betriebsamkeit

Die Feindtruppen im Raum Kertsch waren nun endgültig Geschichte, und wir wurden zurück in den Raum Krasnodar verlegt. Anfangs rechnete ich damit, daß wir wieder eine Ruhepause bekamen, aber da hatte ich mich getäuscht. Das Korps macht sich bereit für den Bahntransport. Abends saß ich wieder mal bei Major Mützel, und wir erörterten die Sachlage.

"Lassen Sie mich raten, Herr Major... das Ziel unserer Reise ist noch nicht bekannt, oder?"

"Richtig, Herr Hauptmann. Und selbst wenn es mir bekannt wäre, dürfte und würde ich es Ihnen nicht sagen."

"Wie immer. Aber ich denke mal, daß wir beide dieselbe Vermutung haben, oder?"

"Das weiß ich nicht, Hans... was denkst Du denn?"

"Wir werden nach Tambow oder Yeltis fahren und die Reserve für die zweite Welle bilden."

"Das ist auch meine Vermutung. Allerdings wäre auch eine Verwendung im Raum Stalingrad möglich. Ich weiß wirklich nicht, was das OKH plant."

"Solange sie es selbst wissen..."

Der Major mußte schmunzeln.

"Naja, ich denke schon, daß die wissen, was sie machen... bisher hat ja alles recht gut geklappt, von der Sache mit der verpfuschten Aufklärung in Kiew mal abgesehen."

"Da hast Du natürlich Recht. Aber gehen wir mal davon aus, das wir wirklich in den Süden von Moskau gehen... wie wird sich das dort entwickeln?"

"Ich habe gelesen, daß die Einheiten für den Angriff auf Moskau sich in den letzten Tagen in Angriffsposition begeben haben, wenn auch die Kämpfe noch nicht begonnen haben, abgesehen von einigen Angriffen der Luftwaffe. Das erste Ziel wird wohl Rjasan sein, und danach tippe ich mal auf Tula. Von Süden oder Westen ist die Stadt ganz schwer zu nehmen, aber ein kombinierten Angriff aus drei Richtungen würde wohl recht schnell Erfolg haben. Danach könnten unsere Nachschubeinheiten die Stadt für uns in Besitz nehmen, und das würde die Versorgungslage der gesamten Streitmacht deutlich verbessern."

"Hört sich sinnvoll an. Wie stark wird die zweite Welle werden?"

"Keine Ahnung.. das kommt darauf an, wie ernst das OKH es mit Moskau meint... und ob man parallel einen Angriff auf Stalingrad durchführen will. Aber gehen wir mal davon aus, daß der Hauptschlag bei Moskau erfolgt... dann könnten eigentlich alle verfügbaren gepanzerten Truppen der Heeresgruppe Süd verlegt werden, also wir und das X. Desweiteren wird in den nächsten Tagen noch ein weiteres Panzerkorps in Berlin aufgestellt. Es wäre also möglich, das die zweite Welle aus drei Panzerkorps und weiterer Infanterie besteht."

"Mit den Grenadieren zusammen wären das zehn gepanzerte Korps.. ich glaube kaum, daß die Russen etwas haben, mit dem sie uns aufhalten könnten."

"Ich auch nicht.. aber wer weiß, was der Iwan noch alles in der Hinterhand hat? Die Abteilung Fremde Heere Ost hat in Erfahrung gebracht, daß die Russen ihre gesamte Panzertruppe neu strukturiert haben, und zwar nach unserem Vorbild. Wir müssen damit rechnen, daß im Umfeld von Moskau fünf bis sieben Panzerkorps des neuen Typs stehen, die unseren Modellen technisch ebenbürtig sind.. unsere neuen Modelle mit der langen Kanone lassen ja immer noch auf sich warten. Und bei der Infanterie sind uns die Russen weder zahlenmäßig noch bei der Ausrüstung unterlegen... und sie haben den Vorteil der kürzeren "inneren Linien". Das wird kein Kinderspiel, unser einziger Vorteil ist die Luftwaffe, die Russen haben praktisch keine Flugzeuge mehr, und wir können einzelne Ziele weichklopfen."

"Was ist mit den Panzern der Heeresgruppe Nord?"

"Keine Ahnung.. aber wenn ich Vermutungen anstellen müßte, dann würde ich sagen, daß die Heeresgruppe Nord von Tichwin aus in Richtung Kalinin marschieren wird. Im Raum Tichwin stehen zwei Panzerkorps, eines bei Rschew.. das wären dann drei, und Belagerungsartillerie haben sie auch. Ich könnte mir beides vorstellen... einen Angriff auf Kalinin oder eine teilweise Umgruppierung. Aber ich tippe auf Kalinin, da mit der Einnahme der Stadt die Feindtruppen im Osten von Rschew von der Versorgung abgeschnitten wären und sich dann zurückziehen müßten, was wieder mal Unruhe in die feindlichen Linien bringen würde."

Da hatte der Major wohl recht.. aus dem Norden von Kalinin und aus dem Süden von Tula... damit wäre Moskau schon halb im Sack, und eine unvorstellbare Menge an Truppen ebenso. Ein Angriff aus zwei Richtungen würde die Eroberung der Stadt sicherlich erleichtern, und wenn das der Plan des OKH war, dann war es ein guter Plan.
Der Major bemerkte meine nachdenkeliche Stimmung.

"Aber Hans, eines darfst Du nicht vergessen... auch die Russen haben Analysten, die die Situation beurteilen. Das OKH hat in den letzten Monaten selten das getan, was offensichtlich ist. Denke mal an die Verstärkung der H.Gr. Süd zu Lasten der H.Gr Mitte im Sommer, das hat unseren Vormarsch bis Woronesch und Rostow erst ermöglicht... dafür haben wir Moskau gar nicht angegriffen, das hatte das OKH für 1941 niemals geplant, aber der Feind hat es gedacht. Und im Februar 1942 hat das OKH die H.Gr. Süd nach Maikop marschieren lassen und damit die Russen vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt, in Waldai ebenso. Es würde mich sehr wundern, wenn der Angriff auf Moskau auch nur aus offensichtlichen Angriffen bestehen würde. Bisher hat das OKH den Feind immer über die wahren Absichten im Unklaren gelassen. Ich weiß von General Weidmann, daß bei der Einnahme von Woronesch die Sektkorken geknallt sind, obwohl die Stadt eigentlich keine Bedeutung hatte, aber scheinbar war der Angriff auf Moskau seit langem geplant. Im Süden antäuschen und im Norden zuschlagen. Wir dürfen also gespannt sein, was wirklich geplant ist."

"Das bin ich, verlaß Dich drauf."

(An dieser Stelle müssen wir mal eines erläutern: wir hatte von Anfang an ein Konzept. Dieses sah für 1941 vor, alle Industriestädte von Orel bis nach Stalino zu erobern. Woronesch war dabei nicht mal geplant, das gab es als Bonus. Wir hatten damit gerechnet, daß wir Rostow bei gutem Verlauf bekommen und bei schlechtem Verlauf im Frühjahr erobern müssen. Die Einnahme von Rostow zwingt unseren Gegner, Truppen in den Kaukasus zu verlagern. Der Angriff auf Maikop war für Frühjahr 1942 geplant und sollte dem Feind vorgaukeln, daß wir in den Kaukasus wollen, damit er seine Truppen zersplittert. Der Angriff auf Moskau war von uns bereits bei Spielbeginn geplant, und dazu mußten wir unseren werten Gegner dazu verleiten, Truppen aus dem Zentrum an andere Stelle zu verlagern. Diese Verlagerung ist nicht passiert (der werte von Sachimos hat sich nicht täuschen lassen!), und der Feind steht im Westen von Moskau zwei Reihen tief, aber die Truppen langweilen sich dort. Wir müßten einen Pfeil im Kopf haben, wenn wir dort angreifen würden, wo der Feind in ausgebauten Stellungen auf uns wartet, das werden wir nicht tun. Die Planungen für Unternehmen Mantikor gehen von zwei Prämissen aus, die wir aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erläutern werden. Aber wir können versprechen: wir haben einen schönen Knalleffekt geplant... mal sehen ob das so funktioniert, wie wir uns das ausmalen. :teufel:)

Thomasius
21.04.14, 09:16
Wer sich über das finnische Jägerkorps wundert, das wir in den Westen von Babajewo bugsiert haben: das ist Absicht.
So etwas sollte durch Hausregeln ausgeschlossen werden.

Cfant
21.04.14, 09:37
Seh ich nicht so, werter Thomasius. Im vorliegenden Fall steht die Wehrmacht sehr gut da, Leningrad ist auch genommen - dass die Finnen da "voll" in den Krieg einsteigen und ein Korps ausleihen, kann ich mir schon vorstellen :)

@HvS: Na, da bin ich mal gespannt, was Ihr dem armen, tapferen Sachimos als nächstes um die Ohren knallt. Ich rate mal: Ihr umgeht Stalingrad und kappt die Bahnlinien :)

Admiral Hipper
21.04.14, 11:01
Der werte Thomasius meint wohl eher, dass dieses Vorgehen etwas "gamey" ist. Der Meinung sind Wir übrigens auch, Lufteinheiten sollten auch als solche behandelt werden. Das hatt der edle HvS doch eigentlich gar nicht nötig.

Thomasius
21.04.14, 11:06
Seh ich nicht so, werter Thomasius. Im vorliegenden Fall steht die Wehrmacht sehr gut da, Leningrad ist auch genommen - dass die Finnen da "voll" in den Krieg einsteigen und ein Korps ausleihen, kann ich mir schon vorstellen :)

@HvS: Na, da bin ich mal gespannt, was Ihr dem armen, tapferen Sachimos als nächstes um die Ohren knallt. Ich rate mal: Ihr umgeht Stalingrad und kappt die Bahnlinien :)

Es geht nicht darum, dass es Finnen sind, sondern das eine Fliegereinheit offensiv als Blocker eingesetzt wird um einen Rückzug zu verhindern. Man versuche sich so etwas in der Realität vorzustellen, völlig absurd.
Das Spiel behandelt leider Lufteinheiten im Kampf mit Landeinheiten wie Bodeneinheiten. In WitE z.B. gibt es so etwas nicht, dort fliehen Flugfelder vor Bodeneinheiten und haben dabei hohe Verluste.

Cfant
21.04.14, 12:35
Achso, dann bitte ich um Entschuldigung. :) Ein Missverständnis von meiner Seite. Ja, das erscheint wirklich als Exploit.

Bigfish
21.04.14, 13:29
So gamey finden Wir das nicht! In Real könnte so ein Fliegerkorps die Bahnstrecke auf mehreren Kilometern in Schutt und Asche legen - im Spiel geht das nicht. Man kann keine Bahnlinien bombardieren - nur Einheiten und Städte. Stellt euch also vor der werte HvS hat die Jäger dort nicht "geparkt" sondern dort gebombt und gut ist...

Hohenlohe
21.04.14, 14:45
Werter HvS, wir gratulieren euch zur Einnahme von Kertsch und wünschen euch viel Erfolg mit "Unternehmen Mantikor". Aber Vorsicht ist geboten, denn der werte Sachimos ist gut vorbereitet...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

HvS
21.04.14, 15:57
Werte Audienz,

wir wollen mal etwas sagen zu Thema "Gamey" bzw. Exploit.

Wer uns kennt und unsere AARs liest, der weiß, daß wir "gamey" zu spielen scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Wir haben uns nun ausführlich Gedanken gemacht, und wir sind auch jetzt nicht der Ansicht, daß es "gamey" ist.. es sieht auf den ersten Blick so aus, ist es aber unser Ansicht nach nicht.

Ein Exploit wäre es gewesen, wenn wir uns einen Fehler des Engines oder im Gamedesign zu Nutze gemacht hätten, aber das ist nicht der Fall. Es ist ganz im Sinne des Erfinders, daß Lufteinheiten im Bodenkampf vernichtet werden können, siehe die Fliegerkorps, die unser Gegner bei seiner Frühjahrsoffensive verloren hat. Desweiteren haben wir eine ähnliche Strategie bereits bei Noworossijsk genutzt, als das italienische Fliegerkorps neben die russische Division gestellt haben, um die Anwendung von Forced March zu verhindern, womit wir unserem Gegner den Weg in die Stadt versagt haben.

Damals haben wir 30% der italienischen Jäger verloren, das war der Preis.. und auch hier könnten wir im Extremfall das finnische Fliegerkorps verlieren und dann wäre der Weg nach Babajewo frei!! Dazu braucht unser Gegner nur in den Westen des Fliegerkorps zu fahren und es auszulöschen, so wie wir das auch mit dem russischen Jägern gemacht haben. Es ist schlichtweg ein Risiko, daß wir eingehen.
Ein Exploit sieht anders aus, denn wir setzen etwas aufs Spiel und bekommen wahrscheinlich den Ertrag dafür. Ein Exploit wäre es, wenn wir keine Nachteile zu befürchten hätten... quasi ein Loophole nutzen würden.

Als Beispiel: die Benutzung von amerikanischen Marineeinheiten zum Scouten vor dem Kriegseintritt der USA bei Storm over Europe ist ein Exploit... die können nämlich nicht angegriffen werden, unsere Fliegerkorps hingegen schon.

Wir möchten auch bemerken, daß wir in unserem offiziellen AAR zur Ludendorff-Offensive auch von unserem Gegner einige Lufteinheiten entgegengeworfen bekamen, die recht schnell in Flammen aufgingen... aber unser Gegner hatte sein Ziel erreicht und unseren Angriff entscheidend verlangsamt. Ist das "gamey"? Sicherlich nicht..

Es macht in diesem speziellen Fall wahrscheinlich auch Sinn, zu betrachten, was ohne die Verlegung der Jäger passiert wäre.. wir hatten die deutsche Division auch vorher schon in Stellung, und durch die Zone of Control hatten wir die Bahnlinie auch so schon kontrolliert... und unserer Einschätzung nach haben die Russen so oder so nicht genug Action Points, um die Blockade aufzuheben, weil das HQ nur noch Supply 5 hat, und die umliegenden Einheiten entsprechend weniger. Die ganze Sache ist also halb so wild.. die mißliche Situation für die Russen kommt daher, daß Tichwin gefallen ist und das HQ keine Verbindung mehr zu einer anderen Stadt hat... und das wäre auch ohne das Fliegerkorps passiert, das zementiert die Probleme der Russen nur.

Nichtsdestotrotz werden wir das mit dem werten von Sachimos besprechen, und wenn er es "gamey" findet, dann werden wir das für den Rest des Spiels unterlassen... ganz einfach. :D


EDIT: wir haben das mit dem werten von Sachimos geklärt... er sieht es genau wie wir: man geht ein Risiko ein und bekommt etwas dafür. Problem damit zu den Akten gelegt.

Cfant
21.04.14, 16:34
Vielen Dank für die Klarstellung. :) Den Vorwurf, ein unfairer Spieler zu sein, wollte Euch mit Sicherheit niemand machen ;) Die Spielmechanik unterscheidet sich doch sehr von WitE oder TOAW - und obwohl ich ja doch ein paar SC-WW1-Partien gespielt habe (wo Flieger naturgemäß weniger wichtig sind ;)), sehen verteidigende Flieger auch für mich immer wieder sehr eigenartig aus :D


Ein Exploit wäre es, wenn wir keine Nachteile zu befürchten hätten... quasi ein Loophole nutzen würden.

Ich sehe als Exploit eher, wenn man etwas macht, was die Engine zwar erlaubt, aber in der Realität völlig abwegig wäre. Euren Ausführungen entnehme ich, dass die Entwickler es eher so gesehen haben: Bei einer Jägereinheit sind quasi auch Bodenpersonal, Schutzmannschaften etc. zu sehen und der Roadblocker ist quasi als solches Aufgebot betrachtet, das durchaus kämpfen kann, aber halt relativ schwach und verletztlich ist. Das macht durchaus auch Sinn.

Dank Eurer Ausführung ist es nun klarer, ich ziehe die Exploit-Vermutung ausdrücklich zurück :)

Dazu aber noch eine Frage: Würde es aus Eurer Sicht Sinn machen, wenn Sachimos zB eine Inf-Armee nehmen und solche exponierten Flieger angreifen würde? Ich vermute, dass die MPP-Ersatzquoten recht teuer sind - wäre doch ein sinnvolles Abtauschverhältnis, oder?

HvS
21.04.14, 19:43
Werter Cfant,

die Flieger als solche verteidigen ja nur sehr unzureichend.. aber es ist nun mal auch immer Bodenpersonal dabei, das zumindest ein paar Gewehre hat. Wir haben schon erlebt, daß wir mit einem Panzerkorps ein Fliegerkorps vernichtet haben, und die Panzer erlitten dabei Verluste.. ein bißchen Realismus ist schon dabei. "Gamey" oder ein Exploit wäre es, wenn die Luftwaffeneinheiten nicht angreifbar wären, sozusagen ein echter Roadblocker.

Wenn aber der werte von Sachimos Armeen oder gar Panzer einsetzt, dann sind die finnischen Flieger ganz schnell Geschichte.. aber wir haben damit gerechnet, daß das wegen des schlechten Geländes und der eingeschränkten Mobilität nicht der Fall ist. Um Eure Frage also direkt zu beantworten: ja, es würde Sinn machen.. eigentlich ist es ein kategorischer Imperativ. Exponierte Flieger sollte man immer ausradieren, haben wir ja auch gemacht... und als Quittung hat unser Gegner nun bei der Schlacht um Tula kaum Luftunterstützung, und die deutschen Bomber machen, was sie wollen.

Den ganzen Sachverhalt faßt man am besten so zusammen: wenn man Flieger nach vorne stellt, sind sie wahrscheinlich ganz schnell weg... es gibt nur ganz wenige Situationen, in denen das Sinn macht. In diesem Fall waren die russischen Einheiten stark beeinträchtigt und das Gelände unwegsam.. sonst hätten wir das im Lebtag nicht gemacht.

von Sachimos
21.04.14, 22:47
Werte Regenten,


sicherlich kann man das Benutzen von Lufteinheiten zum abschneiden von Verbindungen, in gewisser Weise als "Gamey" betrachten und bestimmt ist hier auch die Modellierung im Spiel ein wenig (wie sollen wir sagen...) "ungewöhnlich". Denn im "wahren Leben" kann eine Luftflotte sicherlich eine rückwärtige Verbindung durch massive Angriffe abschneiden und auch für eine gewisse Zeit vollständig unterbrechen, aber das ist im Spiel eben nicht umgesetzt.

Aber, wir betrachten das Vorgehen unseres werten Gegners in keinster Weise als "Gamey". Unserer Ansicht nach ist er ein Risiko eingegangen (immerhin kann er eine Einheit "Elitejäger" verlieren) und hat damit in gewisser Weise Erfolg gehabt.

Allerdings kann dieses Vorgehen auch ganz schrecklich schief gehen.
Wenn wir einige Einheiten hinter Babayevo stationiert gehabt hätten, dann hätten wir seine Jäger vernichten können und gleichzeitig die Bahnlinie wieder geöffnet. Das HQ wäre ohne Gefahr evakuiert worden und der werte HvS hätte nichts gewonnen gehabt.


Wir sind uns auch sicher, dass wenn wir irgendwann einmal das Gefühl haben sollten das etwas "Gamey" oder unfair ist, dann können wir mit unserem Gegner jederzeit darüber reden und finden sicher eine zufriedenstellende Lösung für alle Seiten.

Bisher haben wir den edlen HvS auch nur als sehr fairen Spieler kennengelernt.:)
(P.s.: Die "Marat" und die Zerstörer verstecken sich noch immer in dem Minenfeld und wir sind sicher es gab genügend Möglichkeiten.;))


Aber hätte hätte... es ist ein wenig anders gekommen, aber seht selbst werte Regenten.








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 11. Juni 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Geheimdienste melden uns einige interessante Neuigkeiten. Die meisten sind wenig hilfreich, oder überraschend, aber eine Meldung sticht doch schon sehr heraus.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/o7pemf1acys.png (http://www.pic-upload.de/view-22950607/Aufkl--rung.png.html)


Damit ist klar.
Einer der besten deutschen Generale die in diesem Krieg kämpfen, kommandiert die angreifenden Truppen bei ihrer Offensive auf Moskau.
Die Anwesenheit weitere Kommandeure gilt als sicher, aber in der STAWKA ist man fest überzeugt, dass Gerd von Rundstedt hier den Oberbefehl haben wird.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/mto4a52sip3q.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22950709/G-F_Gerd_von_Rundstedt.jpg.html)


Dieser Offizier ist sicherlich einer der fähigsten Männer der Deutschen.
Auch die sowjetischen Offiziere haben ihn schon einmal kennenlernen dürfen. Im Jahr 1939 traf man in Polen aufeinander.
Daher ist durchaus bekannt, wie fähig dieser Heerführer ist.


Verstärkungen in dieser Runde:


In dieser Runde erreichen keine zusätzlichen Einheiten die Front.



Die nördliche Front


Tichwin ist gefallen und die Deutschen verlieren keine Zeit und bringen ihre Einheiten sofort in neue Stellungen.
Die Bahnlinie von Tichwin nach Babayevo wird unterbrochen. Unter anderem eilt sofort ein Finnisches Jägerregiment voraus und bezieht neue Feldflugplätze. Es ist schon beeindruckend wie der Gegner alles an notwendigem Material mit Transportflugzeugen und in den Jägern nach vorne transportiert. Mitten im Nichts stampfen die Pioniere zusammen mit dem Bodenpersonal ein behelfsmäßiges Flugfeld aus dem Boden.

In der STAWKA ist man hochgradig besorgt über diese Entwicklung.
Denn dieses Vorgehen hat mehrere negative Auswirkungen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/feiz3kjk6rgd.png (http://www.pic-upload.de/view-22951207/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Unter anderem kann das HQ nicht evakuiert werden und auch der Nachschub kommt fast vollständig zum erliegen. Die eingekesselten Verbände müssen dringend mit aller Gewalt ausbrechen und sich auf bessere Positionen zurückziehen.

Aber das Oberkommando will nicht nur Truppen retten, sondern auch dem Gegner zeigen dass sein Handeln auch Konsequenzen hat. Deshalb wird ein Plan erarbeitet, welcher zum einen den Verbänden einen Rückzug ermöglichen soll, aber auch zum anderen die Deutschen und Finnischen Einheiten einschließen und abschneiden soll.

Immerhin steht bei Vishniy Volochek noch ein frisches Panzerkorps und einige Divisionen bereit, welche ausgeruht in die Kämpfe eingreifen können und auch die exponierte Lage der feindlichen Kräfte bietet sich geradezu für ein solches Vorgehen an.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/l5lta6hzivf.png (http://www.pic-upload.de/view-22951287/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Als erstes wird eine komplette Armee nach Babayevo verlegt um die Stadt vor einen Handstreich zu schützen.
Anschließend fächern die Verteidiger von Tichwin auf und blockieren damit alle möglichen Wege des Feindes. Damit sollte eine schnelle Öffnung des Kessels erst einmal vereitelt worden sein.

Auch das Panzerkorps konnte sich zurückziehen und vereinigt sich mit dem Verband, welcher von Vishniy Volochek aus nach Norden vorgestoßen war. Diese beiden Verbände haben eine enorme Schlagkraft und wenn der Feind nicht aufpasst, dann werden sie in den nächsten Tagen auf die eingeschlossenen Truppen angesetzt.


Die Mitte der Westfront


An dieser Front passiert kaum etwas, aber einige Ereignisse sind durchaus einen Bericht wert.

Nördlich der Wolga tauschen die Deutschen ihr angeschlagenes Korps aus und ziehen ein frisches an dessen Stelle. Merkwürdigerweise sind die restlichen Truppen sehr ruhig und es sind kaum Bewegungen festzustellen. Anscheinend müssen auch die deutschen Soldaten sich einmal ausruhen und können nicht durchgehend kämpfen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/mc7iuea5i8a.png (http://www.pic-upload.de/view-22951550/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Mehrfach melden die Kommandeure unserer Einheiten hier die Möglichkeit eines Angriffes über den Fluss an das Oberkommando, aber von der STAWKA wurden alle Angriffe untersagt. Stattdessen sollen die Armeen und Panzerverbände aufgefrischt werden und sich einige Tage Ruhe gönnen.

Die Deutschen werden sicherlich nicht weglaufen und können nach der Zuführung von frischen Kräften auch viel effektiver bekämpft werden.

Laut der Aufklärung ist auch die Moral und Einsatzbereitschaft auf unserer Seite wesentlich höher als die des Feindes.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/dnopkazjpez6.png (http://www.pic-upload.de/view-22951587/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Weiter südlich kommen die Einheiten aus den "Lend and Lease" Lieferungen an der Front an. Da hier zurzeit der ruhigste Abschnitt ist, sollen die Verbände hinter der "vordersten Front" auf Soll Stärke gebracht werden.
Nach einer anschließenden Ruhephase können diese dann an den entsprechenden Stellen eingesetzt werden.

Aber noch etwas spricht für diese Stelle. Von hier aus können die Panzer binnen kürzester Zeit sowohl den Norden als auch Tula erreichen und dort in die Kämpfe eingreifen.


Die Schlacht um Tula


Bei Tula und Ryazan gehen die feindlichen Kräfte in Angriffsposition und nehmen Fühlung zu unseren Einheiten auf.
Auch erste Bombenangriffe werden durchgeführt.
Aber obwohl der Gegner mehrere Angriffswellen auf eine einzelne Panzerarmee schickt, kann er nur geringe Schäden anrichten und die Einsatzbereitschaft dieser nicht nachhaltig stören.

Merkwürdigerweise wird noch an keiner Stelle eine Attacke vorgetragen und die Einheiten verhalten sich völlig ruhig.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/il1vtuwvxg39.png (http://www.pic-upload.de/view-22951723/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Nach den neuesten Aufklärungsberichten ist der gegnerische Oberbefehlshaber hier Gerd von Rundstedt, aber auch unsere Truppen haben einen sehr erfahrenen und hoch motivierten Kommandeur.

Georgi Konstantinowitsch Schukow hat das Kommando über die Verteidiger von Tula.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/ggjqn4fh5c.png (http://www.pic-upload.de/view-22952013/Bild-7-HQ.png.html)

Er ist einer der erfahrensten und am besten ausgebildeten Offiziere der Roten Armee und er wird sein Können unter Beweis stellen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/4l6moc8pyooa.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22952041/Khalkhin_Gol_Zhukov_1939.jpg.html)

**Hier ist Schukow (vorne) mit Marschall Timoschenko zu sehen.**


Einige Soldaten unserer verteidigenden Armeen hier fragen sich seit einiger Zeit warum die Rote Armee hier nicht zur Offensive übergeht und den Gegner angreift bevor sie selbst angegriffen werden. Aber diese Frage ist sehr einfach zu beantworten.

Bei der STAWKA ist man der Ansicht, dass es besser ist den Feind auf die eigenen Linien zukommen zu lassen und anschließend zurückzuschlagen. Ein ebensolches Vorgehen ist hier geplant. Sobald die Deutschen ihren Angriff starten sollen sie aufgehalten werden und dann werden die in Reserve stehenden Panzerarmeen in ihre Flanken vorstoßen.
Nicht jede bereitgestellte Einheit steht direkt in der ersten Linie.

Trotz dieser eher defensiven Taktik wird ein vorfühlender Angriff unternommen, um herauszufinden wie die Moral und Kampfstärke des Gegners zu bewerten ist.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/97nw7ga4xpte.png (http://www.pic-upload.de/view-22952117/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Aus Richtung Ryazan wird die Attacke vorgetragen und es bestätigt sich ein weiteres Mal, dass unsere Soldaten mittlerweile den Deutschen ebenbürtig sind. Viel davon ist auch auf die verbesserte Ausrüstung zurückzuführen.

Außer diesem einen Angriff werden keine weiteren Aktionen mehr ausgeführt und alle Verbände bekommen noch ein wenig Ruhe. Sehr erwähnenswert ist auch dass inzwischen alle Einheiten, auch hier ihre Soll Stärke haben.

Die schwere Artillerie wird unmittelbar hinter der Stadt positioniert und kann sobald der Feind losschlägt auf seine Angriffsspitzen massiertes Sperrfeuer schießen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/78bsm8c97hv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22952183/512px-BALTICO_4.jpg.html)

**Die Geschütze sind in ihren Stellungen und werden eingeschossen.**


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Bei Stalingrad passiert nichts.
Zumindest ist vom Gegner nirgendwo etwas zu sehen und auch seine Luftwaffe zeigt sich nicht am Himmel.

Dadurch können unsere Pioniere in aller Ruhe weitere Befestigungen fertigstellen.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/j5pzaernucw.png (http://www.pic-upload.de/view-22952244/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Auch hier sind die Verbände alle auf Soll Stärke und können sich in Ruhe auf die bevorstehenden Kämpfe einstellen.

Ansonsten gibt es keine nennenswerten Aktivitäten.


Südlich von Stalingrad, in den Ausläufern des Kaukasus verhält sich dies schon wieder etwas anders.

Zwar sind die Kämpfe nicht mehr so hart, wie noch vor einigen Monaten aber noch immer rücken die Rumänen vor und versuchen Pyatigorsk zu Fall zu bringen.

Immerhin gelang es ihnen mittlerweile die Stadt zu umfassen und die Verteidiger zu dezimieren.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/hi7h36dmdley.png (http://www.pic-upload.de/view-22952331/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Beide Seiten sind von den Gefechten erschöpft und die Verbündeten liegen nun schon mehrere Wochen vor dieser kleinen Stadt fest. Nachdem die Versorgungslinien gekappt wurden, wird es aber wohl nur noch eine Frage der Zeit sein wann sich die Verteidiger ergeben müssen.

Aber ihr wichtigster Auftrag wurde erfüllt und sie haben wertvolle Zeit gewonnen, welche für die Fertigstellung der Bunker in den Bergen genutzt werden konnte. Damit ist nun die einzige gut ausgebaute Nachschubstraße, welche durch den Kaukasus führt stark befestigt.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/u682r9a3k9b2.png (http://www.pic-upload.de/view-22952472/Bild-10-Kaukasus-Ende.png.html)


Damit sollte es den Deutschen, Rumänen und Italienern deutlich schwerer fallen hier vorzustoßen und wenn sich ihre Offensive festläuft, dann ist für das Oberkommando schon sehr viel gewonnen.

Die Stellungen werden natürlich sofort von einer kampfstarken Armee besetzt, damit sich diese schon auf ihre neuen Aufgaben vorbereiten kann.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/k6fi7926cp1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22952515/512px-RIAN_archive_4438_Officers_of_the_political_and_education_department.jpg.html)

**Das weitere Vorgehen in den Bergen wird von den Offizieren durchgesprochen.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


In den vorangegangenen Berichten wurde mehrfach erwähnt, dass die an den einzelnen Frontabschnitten eingesetzten Verbände Vollstärke haben.

Die ist ein Erfolg der STAWKA, welcher etwas genauer betrachtet werden soll.

Wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich sind unsere Männer zwar zahlenmäßig unterlegen, aber mittlerweile fast überall mit den neuesten Waffen ausgestattet.

Lediglich 2 Divisionen der Roten Armee und ein Panzerkorps haben nicht ihre maximale Stärke. Prozentual ist dieser Wert aber so gering, dass man ihn durchaus vernachlässigen kann.

http://www7.pic-upload.de/21.04.14/wswipri51ei.png (http://www.pic-upload.de/view-22952567/st--rke.png.html)


In der STAWKA glaubt man nicht, dass das Deutsche Oberkommando ähnliches behaupten kann.

Damit sind in Zukunft weitere Investitionen in neue Einheiten möglich und auch die Luftwaffe kann weiter aufgerüstet werden.

Noch ist die große Sowjetunion lange nicht geschlagen.

Jörg von Frundsberg
22.04.14, 02:16
Baut !! Baut !! diese verfluchten Verschanzungen !! soviel ihr könnt werter Sachimos !!!! BAUT !!! ihr werdet sie brauchen , besonders bei Stalingrad ^^

Ansonsten wünschen wir uns mehr Berichte des Panzerkorps Frundsberg ^^ werter Hvs :D

Cfant
22.04.14, 08:01
Die SU ist an Bodentruppen (Countern) immer noch deutlich unterlegen - man sieht, wie hart und gnadenlos HvS zugeschlagen hat :) Allerdings wirkt Sachimos jetzt recht gut aufgestellt, bin gespannt, wie die Achse diese Bollwerke aufbrechen will.

Weil wir grad so nett plaudern: Konnten meine Rumänen schon irgendeine Schlachtauszeichnung erwerben?

Ruppich
22.04.14, 09:58
Wir denken, dass der große Dampfhammer jetzt bald zum stehen kommt.
Stalingrad sieht stark verteidigt aus. Grozny -> Baku scheint ja HvS nicht angreifen zu wollen.
Bleibt irgendwie nurnoch Moskau. Dort steht uns die Entscheidungsschlacht dieses AARs bevor.

Duke of York
22.04.14, 10:06
Wir denken, dass der große Dampfhammer jetzt bald zum stehen kommt.

Das denken Wir nicht.
Der Norden ist offen wie ein Scheunentor. Die Auffächerung der Russen zwischen Tikhvin und Babayevo ist das Todesurteil für fast alle dieser Verbände. Das HQ und mindestens 3 Divisionen werden ganz sicher die nächste Runde nicht überleben und dann stehen die Panzer alleine und ohne Versorgung da.

Und in der Schnittstelle Mitte-Süd ist Ryazan die Sollbruchstelle. Hier stehen die Russen zwar gut, aber die Massierung an gepanzerten Kräften erlaubt es den Deutschen, den Durchbruch zur Not auch zu erzwingen.

Bedenkt: HvS hat absolute Luftüberlegenheit, genug Bomber und auch Artillerie. Damit kann er jede auch noch so gut ausgebaute Stellung weichklopfen.

HvS
22.04.14, 12:52
Werter Duke of York,

danke für Eure positive Einschätzung unserer Leistungsfähigkeit.. aber das Gelände im Norden läßt schnelle Operationen nicht zu... fast alle von Euch angesprochenen Einheiten haben die Runde überlebt.. aber das wird nicht von Dauer sein. Im Norden nimmt alles mehr Zeit in Anspruch als im Süden.


Werter Ruppich,

wir empfehlen, die nächsten Runden abzuwarten und dann zu urteilen. Auf jeden Fall wird die Schlacht um Tula ganz anders verlaufen als die Schlachten in 1941.


Werter Cfant,

keine der rumänischen Einheiten hat Elite- oder Veteranenstatus. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr aber trotzdem gerne eine dieser Einheiten übernehmen.. wir würden eine geeignete für Euch auswählen.


Werter Jörg,

wir werden berichten, wenn das IX. Panzerkorps irgendwas Besonderes unternimmt. Momentan nimmt es am Unternehmen Mantikor teil.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


11. Juni 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img838/6650/2vpk.png


Die Russen versuchen mit aller Macht, ihre Truppen aus dem Osten von Tichwin zu evakuieren. Ihnen wird nur teilweiser Erfolg beschieden sein.


16. Juni 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord bekämpft nach der Eroberung von Tichwin die im Umfeld verbliebenen Truppen. Das unwegsame Gelände und die schlechte Versorgungslage ist eine große Belastung für beide Seiten.
Bei der H.Gr. Mitte läuft der Angriff auf Rjasan und Tula nach Plan. Es werden hohe Verluste auf beiden Seiten erwartet.
Die H.Gr. Süd führt die Umgruppierung der verbündeten Truppen fort.


http://imageshack.com/a/img843/5411/z87s.png


Dem russischen Manöver wurde angemessen begegnet, ein HQ und zwei Divisionen des Feindes haben keinen Nachschub mehr und stehen vor der Vernichtung.
Die finnischen Jäger wurden ein Stück nach Westen und damit aus der Schußlinie genommen, denn die Kontrolle der Bahnlinie ist nun nicht mehr wichtig.
Das OKH geht davon aus, das besagte Einheiten vernichtet werden und der Feind seine Panzer nach Wischni Wolotschok zurückzieht, denn im Umfeld der Stadt stehen kaum noch Truppen. Die Schlacht um Tichwin ist für die Russen verloren, und nun kommt die nächste Schlacht.


http://imageshack.com/a/img838/733/4x42.jpg


Insbesondere im Norden geht ohne Panzer gar nichts... die Infanterie würde sich in diesem Gelände weitgehend neutralisieren.


http://imageshack.com/a/img845/3860/gyhf.png


Bei Rschew wird die Umgruppierung der deutschen Truppen vollendet. Ziel ist die Befestigung des linkes Ufers der Wolga und die weitgehende Schonung der Truppen. Die Kämpfe im Norden waren verdammt hart, und etwas Ruhe wird den Truppen gut tun. Einzig die Armee im Osten der Stadt stört noch und sollte beseitigt werden.


http://imageshack.com/a/img836/8739/t4rr.jpg


Die Männer des V. Panzerkorps bereiten sich auf den Angriff vor.


http://imageshack.com/a/img838/3134/dais.png


Die erste Phase des Angriffs läuft ganz gut. Im Südosten von Tula wird ein Korps russischer Fallschirmjäger vernichtet. Desweiteren wird die Befestigungsanlage im Südwesten von Rjasan geschleift und die darin befindliche Armee aufgerieben. Die hinter der Stadt befindliche Schwere Artillerie wird in die Flucht geschlagen und verliert dabei 80% ihrer Sollstärke, was diese Einheit vorerst aus dem Gefecht nimmt.
Deutsche Panzer stehen vor der Stadtgrenze von Tula, und Panzergrenadiere sowie Infanterie stehen direkt vor Rjasan.
Aber es gibt auch einen Wehrmutstropfen: die Panzergrenadiere erleiden zu hohe Verluste, und in Anbetracht der russischen Panzerreserven muß mit dem Totalverlust ganzer Einheiten gerechnet werden.
In der Summe sieht es aber gut aus. Das OKH erwartet den Fall von Rjasan noch im Juni (die Schwere Artillerie ist schon in Stellung), und damit würde sich Tula nur noch sehr schwer halten lassen.


http://imageshack.com/a/img834/5198/34am4.jpg


Für den Angriff auf Rjasan und Tula ist das Zusammenwirken von Luftwaffen, Infanterie und Panzern sichergestellt.


http://imageshack.com/a/img838/7655/0327.png


Die in Pyatigorsk eingeschlossenen Truppen wehren sich tapfer, können ihre Vernichtung aber nur hinauszögern.
Die Stadt Elista im Süden von Stalingrad ist leer... liegt vielleicht an der nicht vorhandenen Bahnverbindung.
Langsam beginnt die russische Steppe... der Anblick ist für Mitteleuropäer sehr ungewöhnlich.


http://imageshack.com/a/img842/3046/u3tv.jpg


Im Süden passiert derzeit nicht allzu viel... und es bleibt Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens.. zumindest in begrenztem Maße.


http://imageshack.com/a/img842/5378/my03.png


Die Zerstörerflotille, die im Winter im Hafen von Rostow fast versenkt wurde, ist nun endlich auf dem Grund des Hafenbeckens von Poti. Eine wirkliche Gefahr hat der letzte Verband der Roten Marine im Schwarzen Meer zu keinem Zeitpunkt bedeutet, aber nun kann die Kriegsmarine vollkommen unbehelligt agieren. Die Städte Poti und Batum können aufgeklärt werden, ohne daß eine Gefahr besteht.

(Anmerkung: ein maritimes Landungsunternehmen ist per Hausregel ausgeschlossen. Wir dürfen nicht östlich der Krim, und der werte von Sachimos darf nicht westlich der Krim. Auf der Krim selbst ist alles erlaubt. Im Nachhinein war das keine gute Idee von uns... ein paar Rumänen in Noworossijsk in die Boote gesetzt, und im Handumdrehen hätten wir eine Zweite Front.. geht aber leider nicht, wir halten uns an Absprachen!)


In der Zeit vom 11. bis zum 20. Juni wurden vier feindliche Großverbände vernichtet, und zwar eine Division, eine Armee, ein Korps Fallschirmjäger und eine Flotille Zerstörer. Insgesamt wurden nun 236 feindl. Einheiten zerstört. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 92%.

Einen richtigen Kessel im Norden gibt es nicht, aber drei feindl. Einheiten sind von der Versorgung abgeschnitten und stehen kurz vor der Vernichtung. Es handelt sich um ein HQ und zwei Divisionen.


Kapitel XXXVIII – Mit der Bahn nach Norden

Die Verlegung eines kompletten Panzerkorps per Bahn war immer etwas besonderes. Wann hatte man schon mal die Gelegenheit, relativ entspannt mit seinen Kameraden zusammen zu sitzen? Mit russischen Luftangriffen war auch nicht zu rechnen, also standen uns einige entspannte Tage bevor.

Zuerst ging unsere Reise nach Rostow, und dann ab nach Norden über Woroshilowgrad und Markowka. Soweit war unsere Reise noch erwartungsgemäß verlaufen, aber die Männer machten sich auch ihre Gedanken. Seit einigen Minuten diskutiert Dillmann, Darmstädter und Nübel über den weiteren Verlauf unserer Reise.. auch wenn man das nur mit Mühe und Not diskutieren nennen konnte.

Darmstädter vertrat seine Meinung vehement, und Dietmar hatte wohl ganz anderer Ansicht.

„Ich denke, Du liegst falsch, Dietmar... die Russen in Stalingrad sind schwach, und ihre Verteidigung ist nach Westen ausgelegt. Wenn wir von Borisoglebsk nach Osten vorstoßen und dann nach Süden abdrehen, können wir Stalingrad aus dem Norden angreifen, darauf sind sie noch vorbereitet.“

„Glaab I nöd. Die Musi spuit bei Tula, do scheppats.. do gehma hi.“

„Aber da oben ist doch schon mehr als die Hälfte der gesamten Panzertruppen, die an der Ostfront sind.. die packen die Russen auch so. Und wir nehmen Stalingrad ein und stoßen dann in den Kaukasus vor.. und Weihnachten sind wir zu Hause.“

An dieser Stelle beschloß ich, mich in das Gespräch einzuklinken.

„Dein Optimismus in Ehren, aber Du läßt eines außer acht... die Russen sind nicht mehr der demoralisierte und schlecht ausgerüstete Haufen, dem wir vor einem Jahr gegenüber standen... die sind auf Sollstärke, ihre Moral ist intakt und sie sitzen in Befestigungen, die teilweise schon seit Monaten angelegt sind. Letzten Sommer haben wir sie aus der Bewegung geschlagen, diesmal müssen wir uns sorgsam an die Befestigungen heranpirschen, und die Russen haben den ersten Schuß... es wird Verluste geben, und zwar nicht zu knapp.“

„Da hast Du wohl Recht, Hans... aber glaubst Du nicht, daß die Truppen bei Tambow und Yeltis reichen, um nach Moskau vorzustoßen?“

„Das kann ich nicht beurteilen.. aber ich weiß, daß wir nicht genug Truppen für zwei große Operationen haben, es ist nicht mehr so wie vor einem Jahr, als wir auf breiter Front vorstoßen konnten. Wir haben genug Kraft für einen heftigen Schlag, aber der muß sitzen. Meines Wissen nach sind bei Tula sieben gepanzerte Korps im Einsatz, und die Russen haben mindestens fünf. Was ist, wenn wir ein oder zwei verlieren? Dann herrscht Kräftegleichstand, und für einen Angriff braucht man eine Übermacht. Es ist ja nicht so, daß der Feind auf freiem Feld auf uns wartet... die sitzen in ihren Befestigungen und warten nur darauf, uns in ihrer Visierungen zu bekommen.“

„Auch wieder richtig. Ich hab mich halt noch nicht dran gewöhnt, daß die Russen nicht mehr beim ersten Schuß weglaufen.“

„Solltest Du aber. Man sollte seinen Feind nicht überschätzen, aber keinesfalls unterschätzen. Aber in Eurer Analyse habt ihr alle eines vergessen.“

„Mia sans hoid koanö Offiziere nöd.. aba viallaicht konnst uns Döppn ja moi aufklära.“

„Beherrsch Dich, Dietmar. Aber das gibt mir eine gute Überleitung... Dein Vater hat doch 1918 bei alten Marwitz gekämpft.. während der Frühjahroffensive.“

„Joa... gekämpft hot ör un gestoarm issa.“

„Tut mir leid. Aber das Beispiel paßt trotzdem. Marwitz kam gegen die Tommies nicht recht voran, Hutier gegen die Franzocken schon. Und was hat Ludendorff gemacht? Er hat die 2. und die 17. Armee verstärkt, anstatt die bereits siegreiche 18. Armee zu verstärken, die in Richtung Amiens unterwegs war. Wenn die Reserven zur 18. gegangen wären, dann hätte Amiens und vielleicht sogar Abbeville fallen können.. und damit wären die alliierten Armeen getrennt gewesen. Ob wir dadurch den Krieg noch gewonnen hätten, ist zweifelhaft.. aber die Operation Michael hätte besser laufen können.“

„Nachher sans ollö schlaua.... maim oiden Herrn hüft dös oach nix mea.“

„Das stimmt leider, mein Freund... aber man kann versuchen, aus der Vergangenheit zu lernen. Wir können Tula und Stalingrad zeitgleich angreifen.. aber damit riskieren wir, bei beiden Zielen zu scheitern. Stellt Euch mal vor, daß wir Rjasan und Tula relativ schnell einnehmen... dann brennt bei den Russen der Baum, und zwar ohne Ende. Die werden alle Truppen in die Waagschale werfen, die sie haben.. und vielleicht gibt es eine Wiederholung der Schlacht bei Kharkov, wo die Russen alle ihre Truppen verloren haben. Ich glaube, daß es am meisten Sinn macht, wenn man einen bereits erfolgreichen Angriff noch verstärkt, damit er sich nicht festläuft. Auf freiem Feld sind wir den Russen nach wie vor überlegen... insbesondere dann, wenn sie eilig versuchen, und den Weg zu verstellen.“

Es hätte kein besseres Argument geben können als das Schild das Bahnhofs von Woronesch, das wir gerade passierten... und die Fahrt ging weiter nach Norden. Borisoglebsk liegt im Osten, Tambow im Nordosten... aber keine dieser beiden Städte war unser Ziel.

Cfant
22.04.14, 13:55
Werter HvS, wo ist denn da die sprichtwörtliche deutsche Effizienz? ;)


http://www.fotos-hochladen.net/uploads/11lnyi4grx0.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

HvS
22.04.14, 14:35
Werter Cfant,

wir wollten eigentlich nur solche Einheiten mit Regenten aus dem Forum besetzen, die Elitestatus (also zwei Sterne) haben.. aber bis jetzt haben wir nicht mal eine rumänische mit einem Stern. Da also unser Konzept nicht klappt, können wir Euch gerne eine x-beliebige Einheit zuweisen.. vielleicht merkt es ja niemand.. :cool:

Duke of York
22.04.14, 14:54
Es ist ja gerade der Wunsch des Cfant, eben keine Elite-Einheit zu besetzen. :D

Cfant
22.04.14, 14:55
Achsoooo. Naja, bis die Rumänen ne Eliteeinheit haben, ist der dritte Weltkrieg wohl auch schon vorüber :D Aber macht Euch keine Mühe, ich fände es einfach nur lustig, auch mal den Weg einer weniger exklusiven Allerweltseinheit durch so einen epischen Konflikt zu begleiten :)

Edith: Der werte Duke liest in mir wie in einem offenen Buch :D

Sharpe
23.04.14, 17:11
Wenn die Rumänenen nicht nach Poti schippern können, vielleicht können sie hinlaufen? Wie lange braucht man dafür? So 1 HQ und 2 Inf, die alles aufsammeln, was da unten so rumliegt?

gez. Sharpe, der Sammler

von Sachimos
26.04.14, 00:22
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 21. Juni 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Der Vormarsch und das aggressive Vorgehen der Deutschen Truppen zeigen ein weiteres Mal die Auswirkungen auf die Sowjetische Bevölkerung.
Eine weitere Partisanengruppe hat sich gebildet und auch ihre Ausrüstung wird immer besser, denn mehr und mehr stoßen auch versprengte Soldaten zu diesen Gruppen.

In der STAWKA ist man erfreut über diese Entwicklung und spricht den Freiwilligen Mut zu.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/bij4w9u5os.png (http://www.pic-upload.de/view-22977382/partisanen.png.html)


Damit bestehen bereits 2 unabhängige Gruppen von Widerständlern direkt an der Front. Operationen hinter den feindlichen Linien gestalten sich aber zurzeit noch sehr schwierig, denn noch ist an fast allen Stellen die gegnerische Front geschlossen und es muss erst noch eine geeignete Stelle gefunden werden.


Verstärkungen in dieser Runde:


1 Armee



Die nördliche Front


Der Feind stößt weiter über Tichwin hinaus und verfolgt unsere verteilten Divisionen, aber anscheinend reichen seine Kräfte nicht, um allen Verbänden nachzusetzen und so wird nur ein kleiner Teil wirklich aufgerieben.

Das eingekesselte Korps und die Jäger versuchen sich aus der Umfassung zu befreien, das gelingt ihnen aber nicht. Diese zwei Einheiten können sich nur ein wenig absetzen und sind noch immer eingeschlossen.

Von der STAWKA wird ein Angriff mit allen verfügbaren Truppen befohlen, um den Gegner für seine risikoreichen Aktionen den Preis zahlen zu lassen.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/air6pzn3eiq.png (http://www.pic-upload.de/view-22977551/Bild-1-Norden-Ende.png.html)


Leider kann nur das Infanteriekorps vollständig vernichtet werden, die Jäger erleiden zwar schwere Verluste können sich aber noch behaupten.

Da beide Einheiten keine Verbindung zu den eigenen Linien mehr haben, erhalten sie auch keinerlei Nachschub mehr und der Bewegungsradius der Jäger dürfte stark eingeschränkt sein. In der STAWKA hofft man darauf, dass es in den nächsten Tagen noch zu einer Möglichkeit für den abschließenden Angriff kommt.

Immerhin konnte sich von dem Deutschen Korps kaum noch ein Soldat retten, eine umgehende Neuaufstellung dürfte sehr schwierig werden.


Die Mitte der Westfront


In der Mitte der Front ist es noch immer sehr ruhig, zumindest kommt es zu keinen Angriffen der Wehrmacht auf unsere Stellungen. Bei Rschew gruppieren die Deutschen allerdings ihre Verbände um. Allem Anschein nach sind dies Vorbereitungen für einen Angriff auf unsere Stellungen südlich der Wolga.

Aus Sicht des Gegners ist es auch sehr sinnvoll nicht über den Fluss anzugreifen, sondern unsere Armeen auf ihrer Seite zu bekämpfen.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/i69hcx46rpq.png (http://www.pic-upload.de/view-22984689/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Die Verbände der Roten Armee sind hier allerdings noch nicht in der Unterzahl und auch die Stellungen sind gut ausgebaut.
Es dürfte für die Deutschen nicht einfach sein hier einen erfolgreichen Angriff zu starten. Im Zweifelsfall können auch noch weitere kampfstarke Einheiten verlegt werden.

Da man im Oberkommando dringend Aufklärungsberichte benötigt, entscheidet sich die STAWKA dazu die Widerständler einzusetzen, um hinter den feindlichen Linien aufzuklären.
Es gilt herauszufinden, ob die Verbände bei Rschew wirklich schon alle Feindtruppen sind.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/qedf6qkje79f.png (http://www.pic-upload.de/view-22984809/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Eventuell ist es auch möglich den Gegner zu einer Jagd zu provozieren.
Dazu müsste er wohl Teile der zum Angriff bereitgestellten Truppe einsetzen und das wäre eine ausgezeichnete Möglichkeit zurückzuschlagen.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/dad6lnet1khn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22984824/Sov_partizans.jpg.html)

** Die Partisanengruppe bei ihrem Abmarsch.**


Entweder der Feind macht Jagd auf die tapferen Männer oder aber sie liefern noch eine Weile sehr gute Aufklärungsergebnisse.
Den kommandierenden Offizieren sind beide Möglichkeiten sehr recht.

Wie am Anfang bereits berichtet, hat sich eine weitere Gruppe von patriotischen Zivilisten zum Widerstand zusammengefunden.
Diese setzt sich wie immer aus Soldaten und einfachen Bauern und Arbeitern zusammen, welche dem Feind die Stirn bieten wollen.
Diese Gruppe hat sich bei Kaluga in den umliegenden Wäldern gebildet und steht nun unter dem Oberkommando der STAWKA.

http://www7.pic-upload.de/24.04.14/uullhxdsbr5a.png (http://www.pic-upload.de/view-22984878/Bild-3-Mitte-Partisanen.png.html)


Leider ist ein Operieren hinter den feindlichen Linien noch nicht möglich, dazu ist die gegnerische Sicherung einfach noch zu stark.
Immerhin gibt uns das die Möglichkeit diese Zivilisten noch im Umgang mit den modernsten sowjetischen Waffen zu schulen.


Die Schlacht um Tula


http://www7.pic-upload.de/25.04.14/w7zjjg5l81w4.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22987614/Poster_Defend_Moscow.jpg.html)

**Die Propaganda läuft auf Hochtouren und verfehlt ihre Wirkung nicht.**


Der Feind hat mit seinem Angriff begonnen und zahlreiche gepanzerte Kräfte stoßen aus ihren Bereitstellungsräumen vor.
Es ist das erklärte Ziel der Deutschen unsere Einheiten bei Ryazan und Tula zu vernichten, um damit den Weg nach Moskau zu öffnen.

Ein gewisser Erfolg ist ihnen durchaus beschieden. Die gerade erst fertiggestellten Befestigungen werden zerstört und mehrere Armeen aufgerieben. Der Gegner steht unmittelbar vor den 2 Städten und kann bereits die Artillerie aus ihren Stellungen vertreiben.

Aber man merkt bereits deutlich, dass es nicht mehr derselbe Schwung ist, wie noch vor einem Jahr als der Krieg begonnen hat. Der Feind kann zwar noch Erfolge verbuchen, aber unsere Soldaten sind nicht mehr überrascht und haben deutlich an Erfahrung gewonnen.

Auch die Artillerie hat ihren Anteil am Erfolg. Das schießen von Dauerfeuer auf vorgehende deutsche Truppen verfehlt seine Wirkung nicht und schon vor dem eigentlichen Angriff werden einige Einheiten dezimiert.

http://www7.pic-upload.de/25.04.14/gfpx9eit767.png (http://www.pic-upload.de/view-22987689/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Die gegnerischen Panzergrenadiere erleiden ebenfalls schwere Verluste und auch die Panzer bleiben nicht unbeschadet.
Ein deutliches Zeichen, dass sich die Möglichkeiten unserer Truppen stark verbessert haben.
Ryazan und Tula bleiben fest in sowjetischer Hand und noch immer produzieren die Rüstungsbetriebe in Tula auf Hochtouren.

Damit das auch so bleibt wird umgehend ein Gegenangriff befohlen. Der Gegner ist leicht angeschlagen und diesen Vorteil gilt es sofort zu nutzen, zumal der STAWKA alle Panzerarmeen auf Voll Stärke zur Verfügung stehen.

Insgesamt stehen uns hier 7 gepanzerte Großverbände zur Verfügung, zusätzlich zur Infanterie und der Panzerabwehr.

http://www7.pic-upload.de/25.04.14/mpwm8xqc5dqf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22987757/512px-Orel43.jpg.html)

**Das gemeinsame Vorgehen von Infanterie und Panzern ist den Soldaten mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen.**


Ein Großteil der Feindtruppen wird durch den Gegenstoß zum Rückzug gezwungen und der Angriff fast vollständig abgewiesen.
Alle Panzergrenadiere und einige Panzerverbände müssen fliehen um nicht vernichtet zu werden. Ein Nachsetzen wurde von der STAWKA ausdrücklich untersagt, um nicht in eine gefährliche Lage zu kommen. Denn eine dichte Stellung ist mehr wert, als das vernichten einer einzelnen gegnerischen Einheit.

Es gibt aber auch durchaus größere Erfolge zur vermelden.
Ein deutsches Korps Infanterie wird aufgerieben und kann sich nicht mehr zurückziehen. Die zweite vollständig vernichtete Einheit in diesen Tagen.

http://www7.pic-upload.de/25.04.14/p2ynorzspkas.png (http://www.pic-upload.de/view-22987797/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Mit diesen Ergebnissen ist man im Oberkommando durchaus zufrieden.
Immerhin sind alle verlorenen Positionen wieder von eigenen Truppen besetzt und der Feind hat keinen Boden gut gemacht.
Die sowjetischen Verbände haben auch deutlich weniger Verluste zu beklagen und können sofort auf die nächsten Angriffe reagieren. Lediglich ein Verband leichter Panzer wurde stark angeschlagen und wird hinter die Linie zurückgenommen um aufgefrischt zu werden.

Dieser Verband steht spätestens im Juli wieder voll zur Verfügung und auch weitere moderne Panzer sind eingetroffen und können auf deutsche Aktionen sofort reagieren.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Bei Stalingrad passiert....

Nichts!!


Der STAWKA ist die Lage hier einfach etwas zu ruhig. Die Deutschen hätten durchaus die Möglichkeit noch einen zusätzlichen Angriff auf die Stadt zu führen, aber anscheinend wollen sie das nicht.

Deshalb wurde für die nächsten Tage eine erweiterte Luftaufklärung angeordnet, um die deutschen Truppen (wenn vorhanden) zu finden.

http://www7.pic-upload.de/25.04.14/d5ewy3197tv5.png (http://www.pic-upload.de/view-22994710/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)

http://www7.pic-upload.de/26.04.14/bgi5en58opf.jpg (http://www.pic-upload.de/view-22994841/RIAN_archive_819_Stalingrad-s_defense.jpg.html)

**Die Soldaten bereiten sich weiter auf einen eventuellen Angriff vor.**


Rund um Pyatigorsk sieht die Lage schon anders aus.
Hier greifen die Rumänen weiter an und dezimieren die Verteidiger der Stadt aber noch können sie dieser gewaltigen Übermacht standhalten.

http://www7.pic-upload.de/25.04.14/u1a4isk7xf6.png (http://www.pic-upload.de/view-22994740/Bild-8-Kaukasus-Anfang.png.html)


Trotz der festen Umklammerung der Stadt kommt noch immer etwas Nachschub an.
Dadurch konnte die Division wieder teilweise aufgefrischt werden.
Es ist zwar nur ein Bruchteil ihrer ursprünglichen Stärke, aber wenn sie auch nur eine feindliche Einheit noch einen Schaden zufügen können, dann hat es sich schon gelohnt.

http://www7.pic-upload.de/26.04.14/mhwdqp9dqn.png (http://www.pic-upload.de/view-22994813/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Lange werden sie dennoch nicht mehr standhalten können.
Immerhin haben sie den Feind mehrere Wochen lang aufhalten können. Wieder einmal zeigt sich, wie viel die Deutschen bereit sind für eine, eigentlich unbedeutende Stadt zu zahlen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den heftigen Kämpfen bei Tula hat man in der STAWKA eine Aufstellung über die Verluste beider Seiten erstellt.

Unsere eigenen Verluste sind zwar durch die Vernichtung von 3 Armeen sehr schwerwiegend, aber noch schlimmer sind die Deutschen Ausfälle.

http://www7.pic-upload.de/26.04.14/14u4htdzlaag.png (http://www.pic-upload.de/view-22994925/sowjetische-Verluste.png.html)


Deutlich ersichtlich ist, dass unsere Leistungsfähige Industrie die Verluste leicht wieder ausgleichen kann.

Im Vergleich dazu die Statistik der feindlichen Ausfälle.

http://www7.pic-upload.de/26.04.14/iggyb2krui6q.png (http://www.pic-upload.de/view-22994951/deutsche-Verluste.png.html)

Ihren Angriff konnten sie ja noch recht erfolgreich durchführen, aber als unsere tapferen Soldaten zugeschlagen haben da sind ihre Verluste sprunghaft angestiegen.

Der Kampf um Tula könnte eine der blutigsten Schlachten des gesamten Krieges werden.

Hjalfnar
26.04.14, 00:49
Wow, ein ungewohntes Bild! Deutsche Panzer, die sich vor einem russischen Gegenangriff zurückziehen müssen...Glückwunsch zu diesem Erfolg! Wir warten gespannt auf den Zug des werten HvS.

HvS
26.04.14, 07:50
Werter Cfant,

wir werden Euch eine rumänische Einheit raussuchen und in der nächsten Runde dokumentieren, welche es ist.


Werter Hjalfnar,

der Krieg ist soweit vorgeschritten, daß wir eine andere Strategie brauchen.. wenn wir kein Risiko gehen, kommen wir keinen Schritt mehr voran.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


21. Juni 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind unternimmt einen Angriff mit Schweren Bombern auf die Einheiten vor Rjasan. Die gut vorbereitete Luftwaffe fängt den Bomberstrom ab, und alle Maschinen werden vernichtet. Die deutschen Verluste sind praktisch bei Null.

Leider gelingt es dem Feind, zwei Verbände der Infanterie zu vernichten. Zumindest der Kern des AK konnte gerettet werden.


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Beide Einheiten werden umgehend wieder aufgestellt, die deutsche Kriegswirtschaft hat genügend Ressourcen zur Verfügung.


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Die Russen haben die Infanteriedivision gejagt und vernichtet, sind damit aber in einer exponierten Position.


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Die Russen greifen auf breiter Front an und vernichten das XVII. AK, welches die Möglichkeit zum Rückzug nicht genutzt hat. Auch die Panzergrenadiere erleiden hohe Verluste. Allerdings könne die erlittenen Verluste leicht aufgefangen werden, und der befürchtete Totalverluste eines PGK wurde vermieden.


24. Juni 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord startet einen groß angelegten Versuch, die gesamten Tichwiner Front zu umfassen und auszulöschen.
Bei der H.Gr. Mitte treffen die Truppen der zweiten Welle und weitere Verstärkungen ein. Truppen gehen direkt vor Rjasan und Tula in Stellung.
Die H.Gr. Süd nimmt Elisa und Pyatigorsk ein.


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Die finnischen Jäger werden auf eine verhältnismäßig sichere Position beordert. Durch den Verlust des feindl. HQ haben die Russen praktisch keinen Nachschub mehr. In Anbetracht der dramatischen zahlenmäßigen Unterlegenheit erwartet das OKH einen Rückzug in Richtung Wischni Wolotschok. der Feind kann sich den Verlust von zwei Panzerkorps nicht leisten.
Desweiteren ist anzumerken, daß Babajewo kurz vor der Einkesselung steht.
Nur eine besonnene Aktion des sowjetischen Oberkommandos wird die Russen davor bewahren, alle Kräfte vor Ort zu verlieren.


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Das Katz- und Mausspiel im Norden erfordert bewegliche Verbände.


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Eine Gruppierung russischer Partisanen macht eine unliebsame Bekanntschaft mit dem V. Panzerkorps.


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Der Kampf Partisanen gegen Panzer war eher ungleich.


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Die Truppen für die Zweite Welle treffen im Kampfgebiet ein, insgesamt drei weitere Panzerkorps und vier Armeekorps.
Auch die Kämpfe nehmen einen durchaus vorteilhaften Verlauf. Ein leichtes Panzerkorps und eine Division des Feindes werden vernichtet, und eine Armee sowie die Schwere Artillerie werden schwer in Mitleidenschaft gezogen und fliehen. Die Schwere Artillerie hat Rjasan unter Feuer genommen, und die Stadt ist reif zum Sturm.
Desweiteren wurde ein Angriff auf Tula selbst vorbereitet, es muß nur noch der Befehl zum Angriff gegeben werden.
Die Russen haben noch sechs Armeen und vier Panzerkorps im Kampfgebiet, alle anderen Einheiten sind schwer angeschlagen. Wenn man die Luftwaffe mitrechnet, dann ergibt sich bei der Kampfkraft ein Verhältnis von gut 3:1.
Das OKH erwartet, daß Tula noch im July feindfrei ist.


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An der Stadtgrenze von Rjasan finden bereits die ersten Häuserkämpfe statt.


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Die Wehrmacht nimmt das unverteidigte Elisa ein. In der näheren Zukunft wird das keinerlei Bewandtnis haben, aber die Stadt ist ein ausgezeichnetes Sprungbrett für eine Offensive in den Kaukasus. Die feindl. Stellung bei Georgiewsk ist sehr robust, und eine Angriff aus dem Norden wäre sinnvoller als aus dem Westen.
Nach langwierigem Kampf nehmen die Verbündeten endlich Pyatigorsk ein. Die Stadt wird zu einem Nachschubzentrum ausgebaut werden. Auch werden die verbündeten Truppen eine Riegelstellung aufbauen, um einem eventuellen Angriff der Russen zu begegnen. Damit ist in nächster Zeit nicht zu rechnen, aber man weiß ja nie, wie sich der Krieg langfristig entwickeln kann.


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Im Süden stehen etliche Truppenverlegungen an, die Transportkapazität des Heeres wird auf das Äußerste beansprucht.


In der Zeit vom 21. bis zum 26. Juni wurden sieben feindl. Großverbände vernichtet, im einzelnen eine Einheit strategischer Bomber, ein HQ, eine Gruppe Partisanen, eine Korps Leichte Panzer und drei Divisionen. Damit wurden nun insgesamt 243 feindliche Einheiten vernichtet. Die Gesamtverluste der Wehrmacht belaufen sich auf 9 Großverbände. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe beträgt 99%.


Aktuell gibt es keine Kessel. Zwar zeichnet sich im Osten von Tichwin die Bildung eines Kessels ab, aber das OKH geht davon aus, daß sich die Russen der drohenden Umklammerung entziehen werden.


Kapitel XXXIX – Kanonendonner

Wie von Dietmar erwartet, war unser Ziel die Stadt Yeltis gewesen, im Süden von Tula. Direkt nach der Ankunft machte sich das Korps marschbereit, und ohne jede Ruhepause ging es ab nach Norden.

Und Dietmar hatte mit einer weiteren Aussage recht gehabt: hier spielt die Musik. Von Tula bis nach Rjasan waren es ungefähr 100 km Entfernung, und auf diesem Raum tummelten insgesamt sieben Panzerkorps und weitere drei Panzergrenadierkorps, nahezu die gesamte Panzerwaffe, die die Wehrmacht im Osten aufbieten konnte. Und fast alle Einheiten konnten trotz der hohen Verluste der letzten Tage mit Sollstärke ins Gefecht gehen. Die Luftwaffe hatte fast alle Bomber in der Gegend stationiert, und auch die Infanterie war mit etlichen Armeekorps vertreten. Eine solche Konzentration von Kräften gab es nicht mal in der Anfangsphase des Krieges gegen die Sowjetunion.

Wir waren zwar erst kurze Zeit vor Ort, aber nach der recht ruhigen letzten Monaten war es schon eine Umgewöhnung. Den ganzen Tag und die ganze Nacht war Kanonendonner zu hören, und die Luftwaffe flog einen Einsatz nach dem anderen. Die vollständige Kontrolle des Luftraumes erleichterte die Durchführung der Operation ungemein.

Mir war ein Gerücht zu Ohren gekommen, daß vor ein paar Tagen eine Gruppe russischer Schwerer Bomber eine Art Selbstmordangriff auf unsere Verbände bei Rjasan geflogen hatten, bei dem alle Maschinen abgeschossen wurden, ohne irgendwas zu bewirken. Es fällt mir immer noch sehr schwer zu begreifen, wie man als Kommandeur ein derartigen Angriff befehlen kann. Aber die Russen werfen nun alles in die Waagschale, was sie haben.

Laut den Gefechtsberichten, die ich in den letzten Tagen gelesen hatte, zielten die meisten Angriff bisher hauptsächlich auf Rjasan, die Stadt ist augenscheinlich das erste Ziel. Meiner Einschätzung nach hat das OKH geplant, zuerst Rjasan einzunehmen, dann nach Westen zu schwenken und Tula von mehreren Seiten anzugreifen. Trotz hoher Verluste auf unserer Seite (das XVII. Armeekorps wurde von den Russen aufgerieben) scheint der Plan zu funktionieren, da die hohen Verlusten an Panzern und Schützenpanzern ungehend ersetzt werden können. Das OKH hat genug Nachschub und frische Truppen bereitgestellt, und Rjasan sollte innerhalb der nächsten Tage fallen.

Wir hatten in der Frühe unseren Einsatzbefehl bekommen: Beziehen von Stellungen am linken Ufer des Upa, direkt vor der Stadtgrenze von Tula. Während des Marsches konnten wir das Wummern der Schweren Belagerungsartillerie hören, die wahrscheinlich gerade Rjasan in Schutt und Asche legte. Es waren nur noch wenige Kilometer bis unserem Ziel, und wir passierten eine weitere Ansammlung von Schweren und Überschweren Geschützen.

An einer Batterie 21-cm-Kanone stand ein Oberst, der mich grüßte.

„Dietmar, halte mal kurz an... ich will mich mal kurz nach der Lage erkundigen.“

Ich sprang vom Panzer und ging auf den Oberst zu. Nach einem sehr präzise ausgeführten Gruß reichte er mir seine Hand.

„Und, Herr Hauptmann... geht es nach Tula?“

„Ja.. wir werden unsere Zelte am linken Ufer des Upa aufschlagen, genau vor den Toren von Tula.“

„Dann sagen Sie ihren Männern am besten, sie sollen die Köpfe einziehen.. wir richten unsere Kanonen zur Zeit auf verschiedene Ziele in der Stadt aus. Noch sind wir nicht feuerbereit, aber es wird nicht mehr lange dauern.“

„Gut zu wissen... dann kann ich mir auch schon vorstellen, was wir in den nächsten Tagen vorhaben.. Frontalangriff auf Tula.“

„Glauben Sie? Ist die Stadt denn nicht heftig befestigt?“

„Sicherlich.. aber mit Hilfe Ihrer Kanonen wird davon nicht viel übrig bleiben, und die halbe Luftwaffe ist hier in der Gegend und wird den Russen schon zeigen, wo der Hammer hängt. Wir waren in Kiew, Kharkov und Rostow dabei, und wenn eine Stadt erst von der Artillerie und dann von der Luftwaffe beackert wird, dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Ich habe mal einen Bericht zur Einnahme von Dnjepropetrwosk gelesen, das ging ähnlich.. die Stadt war schwerstens befestigt und ist trotzdem innerhalb weniger Tage gefallen.“

„Wenn Sie meinen... Sie sind offensichtlich die Spezialisten für solche Angriffe.“

„Leider ja... wir haben unsere Lektion gelernt. Man braucht Artillerie, Bomber, Panzer und Infanterie... wenn eines dieser vier Elemente fehlt, dann wird es ungemein schwierig.“

„Dann sollte es kein Problem sein... das OKH hat ja von allem Waffengattungen genug Einheiten bereitsgestellt. Ich glaube, eine so hohe Konzentration von gepanzerten Einheiten gab es nicht mal im Mai 1940 in den Ardennen...“

„Da könnten Sie Recht haben. Auf jeden Fall wäre es nett, wenn Sie in den nächsten Tagen genau zielen könnten... ich möchte unter keinen Umständen so ein Ei auf’s Dach bekommen.“

„Versprochen... meine Jungs passen schon auf... und viel Glück in Tula!“

„Danke... wir werden es brauchen können!“

Kurz darauf erreichten wir unseren Verfügungsraum. Das Ufer des Flusses war nur wenige hundert Meter entfernt, und ich befahl meinen Männern, sich zu tarnen und für die nächsten Tage einzurichten. Im Nordwesten lagerte das VII. Panzerkorps, und im Südwesten ein weiteres Armeekorps. Ich wußte von Major Mützel, daß bei Yeltis weitere drei Panzerkorps in Reserve lagen. Mit einer solchen Masse an Truppen hatten wir gute Chancen, den Russen richtig eins auf die Nase zu geben. Ich kann mich noch an Kiew erinnern.. da hatte ich kein gutes Gefühl. Aber heute war es anders.. es wird Verluste geben, aber wir werden den Sieg davontragen.

Auf der anderen Seite des Flusses konnten wir die russischen Stellungen sehen. Eingegraben und geschützt durch den Fluß fühlen sie sich wohl sicher...

Hohenlohe
26.04.14, 14:28
Werter HvS, wir wünschen euch viel Glück bei der Eroberung von Ryazan...!! Auf weitere Erfolge an allen Fronten ohne grössere Verluste...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der euch viel Glück wünscht...:smoke::ph:

Cfant
28.04.14, 10:13
Stimmungsvoll geschrieben, werter HvS. Ich habe mich schon immer gewundert, wie so ein Angriff über einen Fluss überhaupt gelingen kann... Ist irgendwie noch unheimlicher als ein Angriff über freies Feld.

von Sachimos
29.04.14, 22:12
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 27. Juni 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Einmal mehr kommt es zu zahlreichen Vorfällen, welche eine "Sondermeldung" wert sind.

Wie immer kommen die wichtigsten Nachrichten zuerst denn es gibt eine beunruhigende Entwicklung bei der Feindaufklärung. Den Geheimdiensten ist es gelungen, einen feindlichen Funkspruch abzufangen und zumindest zum Teil zu entschlüsseln.

Folgender Text konnte aufgezeichnet werden:


Rauschen... ich habe eine ganz derbe Überraschung geplant...Rauschen... hat nichts mit Tula oder Rjasan zu tun... Rauschen

In der STAWKA ist man nach diesem "Erfolg" in heller Aufregung und es macht sich Panik breit, denn es gibt keinerlei Erkenntnisse über neue Truppenkonzentrationen oder Absichten des Feindes.

Im ersten Moment dachte man an eine zusätzliche Offensive in der Mitte der Front, da man diese Linie für die Verteidigung von Tula ausdünnen musste.
Aber eine unverzüglich angesetzte Luftaufklärung erbrachte keinerlei Konzentration von Kräften des Feindes an dieser Stelle.

Ebenso sind vor Stalingrad kaum gegnerische Verbände ausgemacht worden.

Noch immer, zerbrechen sich die Offiziere im Oberkommando die Köpfe, welche Absichten der Gegner hat.


(Anmerkung: An dieser Stelle möchten wir die mitlesenden Regenten, um ihre Meinungen bitten, welche "Überraschung" hier gemeint sein könnte. Wir müssen ehrlich gestehen, wir sehen es nicht.:???:
Eventuell übersehen wir einfach den entscheidenden Hinweis.)

(Nochmals vielen Dank an den werten HvS, welcher uns die Veröffentlichung dieses "Funkspruchs" gestattet hat.):)



Aber nun zu einer wesentlich besseren Nachricht welche, im Gegensatz zur ersten Meldung, für große Freude bei der STAWKA und allen Frontkommandeuren gesorgt hat.

Der sowjetischen Rüstungsindustrie ist es gelungen einen großen Durchbruch im Bereich der Forschung zu erzielen.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/ofu71ksnbsk.png (http://www.pic-upload.de/view-23028615/Forschungsdurchbruch.png.html)


Mit dieser neuen Technologie ist es nun möglich die Panzerabwehr wesentlich kampfstärker auszurüsten.

Die neuen Waffen werden in der nächsten Runde umgehend an alle Regimenter ausgeliefert.


Verstärkungen in dieser Runde:


In dieser Runde kommen keine neuen Verstärkungen an.



Die nördliche Front


Der Feind zieht seine Jäger von ihren Frontflugplätzen ab und verlegt sie in sicheres Gelände. Sehr schade für unsere Verbände hier. Die STAWKA hätte gerne einige vernichtete Flugzeuge des Gegners untersucht.

Aber nun zeichnet sich eine wesentlich bedrohlichere Situation ab.
Die Deutschen sind in Richtung Babayevo vorgestoßen und bereitet anscheinend eine Umfassung vor. Damit würden dann alle unsere gepanzerten Kräfte im Norden in der Falle sitzen.
Dies gilt es unbedingt zu verhindern.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/ao5tg1nl4x4.png (http://www.pic-upload.de/view-23029052/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Auch aus Richtung Valdai rücken die Deutschen vor und bedrohen nun Wischni Wolotschok.
Der Kommandeur geht davon aus, dass diese Aktion nur der Unterbrechung der Versorgung diente. Dieses Vorhaben war zumindest teilweise erfolgreich.

Aber unsere Panzer können sich zurückziehen und im Vorfeld der Stadt positionieren. Dadurch gibt es wieder eine stabile Versorgungslinie und nach der obligatorischen Auffrischung sollte auch die Kampfkraft wieder deutlich ansteigen.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/c11lsnxva4.png (http://www.pic-upload.de/view-23029132/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Da der Feind bereits auf Babayevo vorgerückt ist, gilt es nun dringend eine neue Verteidigung zu organisieren.
Sobald die Panzerarmeen wieder einsatzbereit sind, sollte dieses Vorhaben wieder ein wenig einfacher werden. Dennoch müssen dringend Verstärkungen in dieses Gebiet beordert werden, denn die Deutschen sind uns mehrfach überlegen.

Ihre Finnischen Verbündeten leisten hier eine wertvolle Hilfe.


Die Mitte der Westfront


Bei Rschew bleibt es weiterhin, wie an der gesamten Mitte der Front, relativ ruhig.

Die Deutschen gehen auf Partisanenjagd und wie erwartet ziehen sie dazu auch ihre Panzer heran. Leider kann sich die Gruppe nicht retten. Für einen Kampf gegen Panzer sind die Widerständler einfach nicht ausgerüstet.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/87wltkaz9qga.png (http://www.pic-upload.de/view-23029282/Bild-3-Rschew-Anfang.png.html)


Immerhin haben sie durch ihr Opfer ein weiteres Mal wertvolle Zeit erkauft und unsere Einheiten können sich weiter auf den feindlichen Hauptangriff vorbereiten.

Aber auch unsere Kommandeure haben dazugelernt und setzen nun, die aus dem Vorgehen der Deutschen, gewonnenen Erkenntnisse gegen sie selbst ein. Es wird eine Chance erkannt, den Nachschub des Feindes entscheidend zu schwächen.

Es wird ein Angriff auf das HQ befohlen, welches in Rschew stationiert wurde. Allerdings kann momentan für diesen Auftrag nur eine einzige Armee abgestellt werden.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/x8pulpd855m.png (http://www.pic-upload.de/view-23029327/Bild-4-Rschew-Ende.png.html)


Immerhin verliert das HQ 30% seiner Stärke. Nun muss es erst einmal aufgefrischt werden und stellt vorübergehend deutlich weniger Nachschub zur Verfügung.

Zumindest an dieser Stelle sind unsere Verbände nicht komplett unterlegen und können, sobald sich eine Gelegenheit bietet, durchaus einen kraftvollen Angriff durchführen.

Wie bereits am Anfang des Berichts erwähnt, wurden zahlreiche Aufklärungseinsätze geflogen. Leider ist das Ergebnis gleich Null. Es wurden lediglich die bekannten Divisionen und Korps angetroffen und weitere Verstärkung wurde nicht gefunden.

http://www7.pic-upload.de/28.04.14/s3uhcbcur1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23029555/Yakolev-_Yak-3.jpg.html)

**Die Roten Jagdflieger geben ihr Bestes aber sie finden nur bereits bekannte


Die Schlacht um Tula


Die Deutschen verlegen immer mehr Einheiten in den Raum Tula. Anscheinend wollen sie mit aller Macht den Durchbruch erzwingen und wenn es so weiter geht, dann gelingt ihnen das auch. Wahrscheinlich sogar noch Anfang Juli.

An dem gesamten, recht schmalen Abschnitt kommen immer mehr feindliche Panzerkorps an und es ist ein Wunder, dass sie sich nicht gegenseitig beschießen so eng wie die Verbände gestaffelt sind.

Alle Erfolge, welche unsere tapfer kämpfenden Soldaten in den letzten Tagen erreichen konnten wurden revidiert und noch mehr als das. Jeden Meter Boden den sie wieder freigekämpft hatten, wurde sofort wieder von den Deutschen besetzt.
Die Rote Armee leistet hier wirklich einen unglaublichen Blutzoll, aber das muss sein denn wenn Tula fällt, dann ist die Tür nach Moskau aufgestoßen. Dies wird sich zwar kaum vermeiden lassen, aber es muss so lange wie möglich hinausgezögert werden um die Hauptstadt zu schützen.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/j7bisjfkxwdi.png (http://www.pic-upload.de/view-23038323/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Eine weitere besorgniserregende Entwicklung nimmt ihren Lauf östlich von Rjazan. Hier schickt sich der Feind an, die Stadt zu umgehen und die gerade aufgefrischte Artillerie muss abermals schreckliche Verluste hinnehmen.
Wenn es den Deutschen gelingt hier nochmal einen großen Kessel zu bilden, dann wäre das eine unbeschreibliche Katastrophe. Immerhin steht hier ein großer Teil unserer besten Einheiten.

Auch in den Vororten von Tula wird bereits gekämpft, denn die gegnerischen Panzerkorps werden massiert vor der Stadt eingesetzt. Diese Bedrohung muss ausgeschaltet werden.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/mrz5dqtdsd1y.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23038355/RIAN_archive_57611_Elderly_Villager_Amidst_Ruins_of_His_House.jpg.html)

**Wie immer leidet die Zivilbevölkerung im Krieg am meisten.**


Aber auch der Feind zahlt einen hohen Preis für sein aggressives Vorgehen.
Denn die Rote Armee unternimmt immer wieder erfolgreich Gegenangriffe.
Leider sind diese Attacken sehr verlustreich, denn die Deutschen haben auch gelernt sich zu verteidigen.

Besonders verlustreich ist ein Angriff unseres Panzerkorps bei Tula. Zwar gelingt es diesen Männern, nach einem vorbereitenden Angriff durch Infanterie, das gegenüberliegende Panzerkorps völlig aufzureiben, aber das ist mit hohen eigenen Ausfällen verbunden. Die Panzer sind mitten in ein gerade angelegtes Minenfeld der Invasoren gefahren und zahlreiche Panzer blieben einfach liegen. Wahrscheinlich wird die Panzerarmee in den nächsten Tagen ebenfalls aufgerieben.
Wenigstens sind die eigenen Linien nicht weit und die Versorgung ist hervorragend.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/27b6pjng4f4y.png (http://www.pic-upload.de/view-23038453/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Zwischen den zwei Städten kann zudem noch ein weiteres Armeekorps vernichtet werden. Diesmal konnten sich die Deutschen nicht mehr rechtzeitig zurückziehen und sie wurden von unseren Männern einfach überrannt.

Zwei komplette Einheiten haben die Deutschen verloren und weitere sind geflohen, das kann durchaus als Erfolg gewertet werden.

Das schwer angeschlagene Artillerieregiment wurde weit zurück gezogen, denn ein weiteres Auffrischen hätte keinen Sinn gehabt, da Panzer direkt vor den eigenen Stellungen aufgefahren waren.

Eine ziemliche Überraschung gab es bei Rjazan, denn hier hat sich ein deutscher Panzerverband zurückgezogen. Das alleine ist zwar keine Überraschung, aber eine umgehend angesetzte Aufklärung ergab, dass der Verband noch 60% seiner Stärke hatte.
Es ist schon erstaunlich wie schnell man dort die Flucht befiehlt.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/no1ioxzmesei.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23038540/Defenders_of_Tula_ready_to_fight.jpg.html)

**Die Verteidiger beider Städte rüsten sich für den Kampf.**


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Bei Stalingrad passiert wieder fast nichts.

Eine angesetzte Luftaufklärung, aufgrund des abgefangenen Funkspruchs, ergab auch hier keine Veränderungen in der Aufstellung des Feindes. Es ist wie in der Mitte der Front. Keine Bewegungen der Deutschen und auch keine größeren Verlagerungen von Einheiten.

Anscheinend will man hier vorerst noch nur die Stellungen halten und das Erreichte sichern.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/ktp8zf6nvf4.png (http://www.pic-upload.de/view-23038606/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)


Zumindest unseren Pionieren kommt diese Situation sehr gelegen, können sie so doch ohne Beschuss weiter an den Befestigungen bauen.

In den Ausläufern des Kaukasus kommt es aber noch zu einem letzten harten Gefecht.
Mit den letzten Kräften schaffen es die Rumänen, Pyatigorsk unseren Verteidigern zu entreißen. Aber um die Stadt zu besetzen reicht es nicht mehr.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/shbj9tzzu6l4.png (http://www.pic-upload.de/view-23038636/Bild-8-Kaukasus-Ende.png.html)


Leider ist es der STAWKA unmöglich die Stadt neu zu sicheren, denn da alle Verbindungen unterbrochen sind kann keine Einheit mehr verlegt werden. Der feindliche Kommandeur hätte bestimmt nicht schlecht geguckt, wenn plötzlich wieder ein neuer Verband in die Stadt marschiert wäre und die Stellungen besetzt hätte.

Immerhin sollten jetzt die Kämpfe hier etwas abflauen, denn auch der Feind muss einmal durchatmen und kann nicht nur marschieren und angreifen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den neuesten Geheimdienstberichten über den abgefangenen Funkspruch, hat man sich im Oberkommando dazu entschieden eine aktualisierte Übersichtskarte über den gesamten Frontverlauf zu erstellen.

Diese soll allen Kommandeuren dabei helfen, eventuelle Bedrohungen an ihren Abschnitten zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

http://www7.pic-upload.de/29.04.14/synohzjvjmw.png (http://www.pic-upload.de/view-23038673/Karte.png.html)


Alle Offiziere sind aufgerufen, ungewöhnliche Bewegungen oder Vorkommnisse sofort an die STAWKA zu melden.

Jeder noch so kleine Hinweis kann wertvoll sein und ist auf dem schnellsten Wege zu übermitteln.

Iche_Bins
29.04.14, 22:28
Was würde passieren sollte der Feind östlich von Ryanzan einfach nach Norden vorstoßen?
Wie schnell könnte er die nächste Stadt einnehmen und welche Folgen hätte das?

Und seid Ihr sicher dass keine deutschen Einheiten nördlich von Stalingrad unterwegs sind?

Hjalfnar
29.04.14, 22:42
Tippe auf einen Vorstoß im Norden. In den Rücken von Moskau. Würde ich so machen.

Hohenlohe
29.04.14, 22:44
Warten wir doch einfach mal ab, was der werte HvS noch so auf Lager hat...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Silem
29.04.14, 22:46
Eine Niederlage?

Wir wollen uns wahrlich nicht gegen den werten HvS stellen. Aber Sowjets abschlachten wir nach ein paar Runden langweilig. Wir können dem werten Sachimos nur unseren Respekt zollen. Wir hätten schon längst entnervt aufgegeben und das Spiel in einem Voodoo Ritual zerstört.

Managarm
29.04.14, 23:53
Wir wissen ja nicht, wie sich die eingestellten Verstärkungen und die MPP in AoC darstellt und sind selbst bei AoD noch schmerzlichst dabei zu erlernen, wie man nicht vorgehen sollte. ;)
Doch gerade mit der SU hat man immer wieder die Hoffnung, jetzt die Trendwende geschafft oder zumindest die Verteidigungslinien stabil gestaltet zu haben und dann kommt es wieder anders.
Das hält einen irgendwie am Leben. :D
Insofern werter von Sachimos, ja nicht aufgeben. Eure Stunde kommt sicherlich noch. (Auch wenn der werte HvS ein Meister seines Faches ist. :) )

Bzgl. der weiteren Vorgehensweise Eures Gegners fällt es Uns schwer Tips zu geben, oft ist es ja nur so ein unterschwelliges Gefühl, wo die nächste Attacke startet. Aber der werte HvS sprach immer davon dort zuzuschlagen, wo man es am wenigsten erwartet, vielleicht ist sein Funkspruch ja auch nur Teil seines Planes? :???:
Aber Ihr habt Euch bis jetzt wacker geschlagen und werdet auch in Zukunft sicherlich die richtigen Entscheidungen treffen.

Strategienordi
30.04.14, 00:00
Werte Regenten,
hiermit bekennen wir uns schuldig, den Schlachtberichten von Beginn an zu lauschen. ;)

Da uns der Hilferuf des werten Sachimos zu diesem Bekenntnis (endlich registriert) gebracht hat, wollen wir diesem nach bestem Wissen und Gewissen nachkommen:
Da der werte HvS bislang gerne da zuschlug wo wenig Widerstand vorzufinden war, würden wir einen Vorstoss aus dem Raum Tambow über Balashov nach Saratov erwarten. Keine der Städte ist bislang besetzt, die Truppen hierzu fehlen eigentlich und wären auch nicht gut vorbereitet. Bei einem Erfolg wären Moskau und der Ural von Stalingrad und dem Kaukasus abgeschnitten. Als Abschluss der Moskauer Operationen dürfte sich Gorki als Festung gegen Osten anbieten, zusammen mit der Linie Balashov-Saratov liesse sich so mit sehr wenig Truppen ein Vorgehen nach Süden abischern. Zudem wäre von Saratov auch durch Vorstoss nach Süden ein Kessel bei Stalingrad möglich, Stalingrad durch dreiseitigen Angriff wohl unhaltbar. Für einen solchen Vorstoss ständen nach unserer Zählung 2 Panzerkorps und diverse Infantrieverbände zu Verfügung, bei der derzeit angespannten Kräftelage der UdSSR mehr als ausreichend.
Wir sind uns auch nicht ganz sicher, ob die Eroberung Saratovs und die Eroberung Moskaus nicht zu einem Versorgungseinbruch im Ural führen und mit dem einhergehenden MPP-Verlust das Ende der Sowjetunion bedeuten würde.
Einen Vorstoss nach Norden in Richtung Gorki zur Bildung eines Moskauer Kessels halten wir für eher unwahrscheinlich, da 1.) die Versorgungslage vor Einnahme Ryasans sehr schlecht wäre, 2.) die Flanke dieses Vorstoss von der Truppenansammlung im Raum Moskau-Tula gefährdet wäre 3.) der Vorstoss auf Saratov den nahezu gleichen Effekt hätte, jedoch mit weniger Risiko und bei besserer Versorgung.

Soweit zur Hilfestellung, weiter zu den Dingen die uns unter den Finger brennen.

Zum einen wäre da der Hinweis, dass in diesem SC-Szenario keine Mali für höhere Forschungsstufen bestehen. Der werte HvS hat recht, normalerweise sinkt die Effizienz der Forschung mit steigender Stufe. Hier bleibt er jedoch bei 2% pro chit/Runde. Einzig Forschung in Intelligence steigert dies pro Stufe um 1%/Runde. Der Rest ist Glück bei Forschungsdurchbrüchen. Ohne viel Glück oder deutlich höhere Intelligencestufe wird die UdSSR also nie die Achsenforschung einholen.

Und dann wäre da noch die Frage: Wo hättet Ihr die Winteroffensive angesetzt, werter HvS?

Wir hoffen, dass dieser Bericht noch lange spannend bleibt, möglichst mit einer Wendung wie sie dem werten HvS im Sommer 1918 gegen einen Hochländer widerfuhr :D

hoffnungsvolle Grüsse
der Strategienordi

HvS
30.04.14, 00:06
Werter Hohenlohe,

das Glück brauchen wir auch. Rjasan haben wir ein genommen, aber die Schlacht um Tula ist ganz schön blutig..
Und wir können Euch beruhigen... wir haben noch einiges auf Lager.


Werter Cfant,

die Ereignisse in dieser Runde haben uns dermßen in den Bann gezogen, daß wir die Sache mit den Rumänen vergessen haben... aber das wird nachgeholt. Wir bitten um Verzeihung... nächste Runde.
Wegen Eurer Frage bezüglich der Angriffe über Flüsse: wir möchten darauf aufmerksam machen, daß SC die Dinge strategisch anpackt... mit anderen Worten abstrahiert. Das heißt im Detail, daß Angriffe über Flüße hinweg höhere eigene Verluste und schlechtere Werte für die eigenen Attacken bedeuten.. wie man im Falle des russischen Panzerkorps sehr gut sehen kann.


Werter Iche_Bins,

da oben ist gar nichts!! Überhaupt nichts!! Könntet Ihr bitte Eure Verschwörungstheorien für Euch behalten?
Wir wären sehr dankbar!!! :D


Werter Hjalfnar,

Könntet Ihr bitte Eure Verschwörungstheorien für Euch behalten?
Wir wären sehr dankbar!!! :D


Werter Silem,

ganz so schlimm ist es nun doch nicht. Der werte von Sachimos spielt gut, von ein paar Schwächen im taktischen Bereich abgesehen. Aber er ist ja auch von der werten Mitleserschaft verdammt schlecht beraten!!! Wenn wir nur daran denken, daß man unserem Gegner empfohlen hat, seine HQs direkt in die Städte zu stellen.. das hat ihn einiges gekostet!!!! Da sollte sich jeder der sog. Berater mal an die eigene Nase greifen!
Im Ernst gesprochen: wir haben die Kampagne selbst als die Russen gespielt... der Anfang ist ernüchternd, aber irgendwann bekommen die Russen die Überhand. Wir haben einfach Glück, daß unser Konzept perfekt funktioniert. Wenn nur die besch... Forschung nicht wäre..


Werter Managarm,

wer an den Orten zuschlägt, wo der Feind es erwartet, wird verlieren... siehe Kursk 1943.


Werter Strategienordi,

erst einmal herzlich willkommen in diesem ehrenwerten Forum.
Desweiteren möchten wir uns jetzt schon bedanken für diesen wirklich sehr durchdachten Post, auf den wir aber stellenweise nur eingeschränkt antworten werden.. Operational Security.

Eure Analyse hinsichtlich des weiteren Vorgehens der Wehrmachr ist durchdacht, aber nicht zutreffend, wenn auch die nächsten Ziele der Wehrmacht von Euch angesprochen werden.
Eines sollte man aber bei der Analyse bedenken: in diesem Spiel ist die Bedeutung von Stalingrad nicht so hoch wie im RL. Die Transporte vom Kaspischen Meer nach Norden funktionieren auch über Astrachan.
Einen Versorgungseinbruch im Ural wird es nicht geben.. wir können jedes Tile in Rußland besetzen, und die Minen und Ölquellen im Ural werden weiter produzieren. Damit wird der Rest des Lands modelliert... deswegen sind dies Ressourcen nicht besetztbar.

Aber nun zur Beantwortung Eurer Fragen.
Die Sache mit der Forschung raffen wir selbst nicht. Wir hatten Anfang 1942 in allen relevanten Technologien 50%, und wir dachten, daß jede Runde gewürftelt wird. Jetzt haben wir Ende Juni, und nichts ist passiert... die Russen forsche schneller als wir, wenn sie "rückständig" sind.. aber wir bekommen das Große Kotzen, wenn wir nur daran denken. Sogar der GröGrunSaZ hatte mehr Glück mit der Forschung als wir..
Ihr sagt, daß die UdSSR die Achse nie einholen wird... leider hat sie das aber... seit mehreren Monaten haben beide Nationen IW1 und HT1... wir nenen das mal Einholen (bitte verzeiht unsere Impertinenz!)

Dann zu Eurer Frage wegen der Winteroffensive Ende 1941: wir hätten darauf verzichtet, eine strategische Winteroffensive durchzuführen, so wie wir es auch getan haben, als wir die Russen gespielt haben. Eine taktische Offensive gegen geschwächte Kräfte hätten wir durchaus befürwortet.. aber nur gegen einen exponierten Feind und mit hohen Erfolgsaussichten.
Und wir können verraten: wir haben den Angriff auf Woronesch erwartet... wenn der werten von Sachimos im Umfeld von Wjasma angriffen hätte, wären wir gekniffen gewesen.. was unser hoch verehrter Gegner aber nicht wissen konnte.

Eine letzte Anmerkung zu unserem Spiel gegen den werten Catacol Highlander sei bitte erlaubt:
Wir haben vor Beginn des Spiels mit wesentlich Schlimmerem gerechnet, was wir Bill Runacre auch gesagt haben. Al hat sich in den ersten Monaten zahlreiche Fehler erlaubt, und nur deswegen konnten wir überhaupt so weit vorstoßen. Das Ende war uns klar, mit dem damaligen Setup haben wir uns gut geschlagen.
Al meinte, daß wir schlecht gespielt hätten.. und wir haben ihm vorgeschlagen, mal eine Kampagne zu spielen, die wir für imbalanced halten.. wir haben dann SoE gespielt mit ihm als die Deutschen.. er hat im März 1944 aufgegeben. Er ist ein guter Spieler, besser als wir.. aber nicht unfehlbar.



Erläuterung

Werte Regenten und Leser,

an dieser Stelle müssen wir mal etwas erklären. Wer das Spiel schon mal gespielt hat weiß, daß die Achse bisher von Erfolg zu Erfolg geeilt ist, und das muß sie auch. Ab 1943 werden die Karte neu gemischt, die Russen haben dann auch Panzer und Grenadiere, und es gibt eine weitere Steigerung ihrer Produktion, während wir aber Mitte 1943 MPPs für die alliierte Invasion von Sizilien abzwacken müssen (von 1944 möchten wir gar nicht reden!). Bei allem, was wir in 1942 erreicht haben: es kratzt die Russen nicht. Wir haben nicht gezählt, aber wir denken mal, daß wir in 1942 bereits 20 Städte eingenommen haben. Aber nach dem Fall von Rostow haben wir nur noch eine einzige Quelle für MPPs eingenommen: Maikop... alle andere Städte sind Muster ohne Wert. Wir produzieren zwar mehr als die Russen, aber die können billiger einkaufen, und deswegen sind sie uns relativ überlegen. Die Überlegenheit müssen wir brechen, oder wir werden das Spiel verlieren.

Ein Vormarsch wie 1941 ist nicht mehr möglich. Wir haben den Feind an der Sollbruchstelle angegriffen, und trotzdem ist er stark. Wir greifen mit überlegenen Kräften an, und der Feind wird wahrscheinlich geschlagen.. aber die Verluste steigen drastisch an. Aber wir müssen das riskieren, sonst werden wir unser Ziel nicht erreichen. Um irgendwann Moskau einzunehmen, brauchen wir Tula.. und wir brauchen die MPPs und die gute Versorgung im Umfeld der Stadt. In den nicht produzierenden Städten haben maximal einen Nachschubwert von 7, und damit steigen Bereitschaft und Moral selten über 60-70%.. wenn unsere HQs in der Nähe einer Stadt wie Tula sind, dann kann man bis einen Wert von 9 kommen. Die Russen haben bessere Werte als unsere Truppen, und das Problem müssen wir lösen.. deswegen brauchen wir Tula. Und es ist keineswegs so, daß mit dem Fall von Tula Moskau schon verloren ist.. definitiv nicht. Tula wird noch ein hartes Stück Arbeit, und Moskau wird noch viel schlimmer. Wir hatten vor dem Angriff auf Tula sieben Totalverluste, in den letzten Wochen waren es weitere vier... Kuckuck???

Und wir haben ein Riesenproblem: bei der Forschung passiert mal gar nichts. Infanteriewaffen, Panzer, Jäger und Industrie sind alle schon bei über 80%, und es passiert NICHTS, was rechnerisch ein Ding der Unmöglichkeit ist.. zumal jede Runde "gewürfelt" wird. Und die Erforschung der weiteren Stufen verzögert sich auch, was erhebliche Auswirkungen auf die späteren Kriegsjahre haben wird; wir sind dadurch um so mehr gezwungen, eine frühe Entscheidung herbei zu führen. Wir brauchen IW2 und HT2.. sonst wird es kein Moskau geben.

Wir können an dieser Stelle bereits verraten, daß wir nach einer eventuellen Einnahme von Tula einen Ruhepause brauchen.. viele Einheiten haben eine Moral von unter 30%, und damit gewinnen wir keinen Blumentopf... vor allem nicht mit dem aktuellen Technologielevel.

Auch wenn das nicht besonders glaubhaft erscheinen mag: unsere Lage ist nicht so gut, wie sie aussieht. Man denke an die Historie zurück.. im Sommer 1942 wurde Tobruk genommen und Rommel war auf dem Vormarsch.. und die Russen haben bei Kharkov eine derbe Niederlage erlitten... und was ist passiert?

Die Russen bekommen nun sehr viele gepanzerte Einheiten... wir kennen das aus unseren Spiel gegen den GröFrunSaZ. Abwarten, meine Herren... abwarten.


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27. Juni 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind schlägt im Raum Tula zurück und vernichtet zwei Großverbände der Wehrmacht. In beiden Fällen konnte allerdings der Kern der Truppen gerettet werden.


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Der Verlust des VII. PK ist schmerzhaft und unerwartet, damit hat niemand gerechnet.


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Die Russen ziehen erwartungsgemäß ihre Panzer auf Wischni Wolotschok zurück. Damit werden Babajewo und Teile der Infanterie geopfert.


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Im Westen von Tula kommt es zu einer größeren Panzerschlacht, bei der zwei sowjetische Panzerkorps mit Hilfe von Infanterie das VII. PK vernichten, welches wiederholt die Möglichkeit zum Rückzug verpaßt hat. Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß auch die Russen erhebliche Verluste erlitten haben. Die Armee, die den ersten Angriff auf das PK ausgeführt hat, hat mehr als die Hälfte ihrer Stärke eingebüßt, und die beiden Panzerkorps haben noch 40% bzw. 20% ihrer Sollstärke.
Der Russe wehrt sich, aber augenscheinlich hat er nicht damit gerechnt, daß die Wehrmacht derartig starke Kräfte im Rückraum aufgefahren hat.


30. Juni 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord erzielt eine Vorentscheidung in der Schlacht um Babajewo und rückt in Richtung Wischni Wolotschok vor.
Bei der H.Gr. Mitte tobt weiterhin die Schlacht um Tula, wo die Russen große Verluste erleiden. Es gelingt, Rjasan wie erhofft im Juni einzunehmen.
Die H.Gr. Süd führt die Umgruppierung fort und hat keinerlei Kampftätigkeit zu verzeichnen.


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Das vom Feind bedrohte finnische Fliegerkorps ist in Sicherheit.
Die H.Gr. Nord führt mit Unterstützung der finnischen Veteranen einen Angriff auf Babajewo durch. Die verteidigende Armee wird vernichtet, aber die russische Division im Süden der Stadt flüchtet sich nach einem finnischen Angriff in die Ruinen der Stadt. Damit bekommt der Feind die Gelegenheit, seine Division aufzufrischen. Trotzdem wird die Stadt in den nächsten Tagen fallen.
Mittelfristig ist die Möglichkeit zum Angriff auf Wischni Wolotschok gegeben.


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Ohne Panzer wäre der Feind im unwegsamen Gelände nicht zu schlagen gewesen.


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Es sei daran erinnert, daß die Einnahme von Wischni Wolotschok einen Angriff auf Kalinin ermöglichen würde, der wiederum die Russen vor Rschew in arge Bedrängnis bringen würde, weil sie von der Versorgung abschnitten wären. Der Fall von Wischni Wolotschok würde laut Ansicht des OKH den Feind dazu zwingen, seine Kräfte bei Rschew zurückzunehmen, weil er sonst eine Einkesselung der gesamten Front riskieren würde. Dazu müßte nicht mal die Stadt Kalinin eingenommen werden, die Unterbrechung der Bahnlinie wäre ausreichend.
Deswegen geht das OKH davon aus, daß nach dem Verlust von Wischni Wolotschok die Truppen im Raum Rschew evakuiert werden. Aus diesem Grund ist die Einnahme der Stadt ein kategorischer Imperativ.


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Die Schlacht um Tula läuft recht gut, auch wenn die deutschen Truppen hohe Verluste erleiden.
Im Umfeld von Rjasan werden zwei feindl. Armeen und eine Division vernichtet, und Infanterie nimmt die Stadt ein. Das ist sehr wichtig für die Versorgung vor Ort, weil das lokale HQ schon zu weit von Tambow entfernt ist, um noch effektiv Nachschub zu liefern.
Westlich von Tula vernichten deutsche Truppen zwei Panzerkorps des Feindes und treiben eine Keil in die Front. Das VIII. PK durchtrennt die Versorgungslinien der Russen und bringt sie in einer extrem problematische Lage.

An dieser Stelle ist es angebracht, die Stärke der beiden Seiten im Kampfgebiet miteinander zu vergleichen:

Gepanzerte Kräfte: DR 6 PK, 3 PGK SU 2 PK, 1 LPK
Armee/AK: DR 13 AK, SU 5 Armeen
Hilfstruppen: DR 2 Div, SU 2 Div, 1 PAK, 1 Pio
Luftwaffe: DR 7 Bomber, 3 Jäger (demnächst 4), SU 1 Bomber 2 Jäger

Bei den relevanten Waffengattungen ist die Wehrmacht ca. 3:1 überlegen, was unter anderem durch eine hohe Konzentration an Panzern und Luftwaffe erreicht wurde. Wenn innerhalb der nächsten Tage ein weiteres Fliegerkorps im Kampfgebiet eintrifft, dann ist die gesamte Luftwaffe an der Ostfront im Raum Tula versammelt.

Die Russen haben nun zwei Optionen: Ausharren und Kämpfen oder Rückzug und Rettung möglichst vieler Einheiten. Das OKH erwartet einen kämpfenden Rückzug, den die Russen in 1942 schon mehrfach angewendet haben. Das Problem dabei ist, daß der Rückzug in Richtung Norden stattfinden müßte, was der Defensive von Moskau nicht unbedingt hilft... oder die Truppen müßten per Bahn verlegt werden, was aber nur zum Teil möglich ist. Der Russe kann sich Untätigkeit nicht erlauben, sonst verliert er im schlimmsten Fall alle Einheiten in diesem Bereich.

Bisher traten im Verlauf der Schlacht folgende Totalverluste auf:

DR: 1 PK, 2 AK
SU: 1 PK, 2 LPK, 3 Armeen, 2 Divisionen, 1 Korps Fallschirmjäger

Auch hier ist das Verhältnis ca. 3:1. Allerdings sei an dieser Stelle ganz deutlich angemerkt, daß mit weiteren Totalverlusten auf Seiten der Wehrmacht zu rechnen ist. Aber auch die Russen werden während ihres Rückzuges noch Federn lassen. Falls es der Wehrmacht gelingt, die Bahnverbindung von Moskau in Richtung Rjasan zu kappen, wäre der Feind in einer äußerst üblen Lage. Allerdings geht das OKH davon aus, daß der Feind sich der Umklammerung weitesgehend entzieht. Die Russen haben viel dazu gelernt.


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Eminent wichtig: eine gute Versorgung der Truppen.


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Die H.Gr. Süd hat zur Zeit keinerlei Feindkontakt.
Die Italiener versuchen, einen Weg über den Kaukasus zu finden, um weiter nach Süden vorzudringen.
Die Ungarn errichten eine Riegelstellung bei Pyatigorsk.
Die Rumänen marschieren nach Nordosten. Ihr Ziel ist die Front bei Stalingrad.


Vom 27. Juni bis zum 2. July wurden sieben feindl. Großverbände vernichtet, und zwar drei Armeen, zwei Divisionen und zwei Panzerkorps. Insgesamt stehen 250 Totalverlusten der Russen 11 eigene gegenüber. Die Gesamtstärke der Panzertruppe liegt bei 83%, an einigen Stellen muß also aufgefrischt werden.


Kapitel XL - Der Friedhof der Panzer

Vor einigen Tagen wurde das VII. Panzerkorps, das im Nordwesten von und stand, durch wiederholte Attacken der Feindes zerschlagen. Viele der Kameraden haben es zu den eigenen Linien geschafft, aber das Schwere Gerät ist verloren, und das Korps muß neu aufgestellt werden. Ich kann nicht verhehlen, daß meine Männer und auch ich selbst geschockt waren.

Ein erfahrener Kommandeur wie General Weidmann spürt, wenn seine Truppe verunsichert ist, und steuert gegen. Gestern nachmittag hatte er eine Besprechung für alle Offiziere des Korps angesetzt.

"Guten Abend, meine Herren!

Mir ist zu Ohren gekommen, daß die Truppe wegen der Vernichtung des VII. Panzerkorps verunsichert ist. Es ist Ihre Aufgabe, diese Verunsicherung von Ihren Leuten zu nehmen, aber vorher ist es meine Aufgabe, Sie von Ihrer eigenen Verunsicherung zu befreien. Der Feind hat das VII. vernichtet, soviel ist klar. Aber was genau ist passiert? Die Russen haben erst mit Infanterie und dann mit Panzern angegriffen. An dem Angriff waren eine Armee und zwei Panzerkorps beteiligt. Ich habe vorhin die Aufklärungsergebnisse der Luftwaffe bekommen, und ich kann Ihnen sagen: die Russen haben bei dem Angriff erheblich mehr Truppen verloren als wir. Alle drei am Angriff beteiligten Feindeinheiten sind in üblem Zustand und kaum kampfbereit."

Es herrschte Stille, unterbrochen von einem gelegentlichen Räuspern.

"Morgen früh schlagen wir zurück. Wir haben die gesamten Gepanzerten Kräfte der Zweiten Welle zu Verfügung, und für einen eventuelle Häuserkampf in Tula bekommen wir auch noch Grenadiere aus dem Raum Rjasan. In der Summe habe wir trotz der Zerstörung des VII. vier Panzerkorps zu Verfügung, die alle morgen angreifen werden."

Ein Aufatmen war von einigen Kameraden zu hören. Der Verlust eines Panzerkorps war immer eine Katastrophe, aber wenn man noch weitere vier in der Hinterhand hatte, dann änderte das die Sachlage grundlegend. Das OKH hatte wirklich alles methodisch geplant, sogar solche Verluste. Einigen meiner Kameraden wurde erst jetzt bewußt, wieviel Schlagkraft hinter dem Angriff stand.

"Mit dem morgen früh beginnenden Angriff werden drei Ziele verfolgt.

Erstens sollen die beiden schwer angeschlagenen Panzerkorps des Feindes vernichtet werden. Damit wären sie aus keine Bedrohung mehr für unsere Truppen, und wir müssen mit weniger Verlusten rechnen. Das wird das IX. Panzerkorps "Frundsberg" den ersten Angriff auf das sowjetische Panzerkorps im Südwesten von Tula führen. Es ist damit zu rechnen, daß es dem IX. gelingt, die Russen zu vernichten. Danach stoßen wir nach Norden vor, genau in die Bresche, die das IX. schlagen wird. Im Norden unserer Position befindet sich das andere Panzerkorps, das das VII. vernichtet hat. Unsere Aufgabe wird die Vernichtung des zweiten Panzerkorps sein. Danach kommt das VIII. und rückt in die Bresche vor, die wir schlagen.

Zweitens: Tula wird bei Gelingen dieser Angriff im Westen umfaßt. Wir stünden im Nordwesten der Stadt, und das VIII. sogar noch weiter nördlich. Damit könnte die Stadt durch einen konzentrierten Schlag recht einfach eingenommen werden.

Drittens gilt es, Druck auf die Versorgungslinien des Gegner auszuüben. Wir müssen dem Feind klarmachen, daß seine Stellung nicht mehr haltbar ist und ihn damit zum Rückzug zwingen. Wenn der morgige Angriff klappt, haben die Russen die Schlacht um Tula verloren.

Noch Fragen? Keine?
Dann gehen Sie zurück zu ihren Kompanien und setzen Sie die Leute in Kenntnis. Und immer dran denken: die Russen haben uns das Tor geöffnet.. wenn wir auf normalen Wege hätten angreifen müssen, dann hätte es noch mehr Verluste gegeben. Wegtreten!"

Der General hatte Recht.. die Vernichtung des VII. war zwar sehr ärgerlich, aber auch eine Chance für einen großen Sieg. Ich rief noch am selben Abend die Zugführer und Panzerkommandanten meiner Kompanie zusammen und vermittelte ihnen die Situation. Und der General hatte eine gute Intuition gehabt: die Zuversicht der Männer war wieder da.

Heute morgen begann der Angriff. Erst sind die Leute vom IX. durch unsere Stellungen gefahren und haben mit dem Angriff auf die Russen begonnen. Und es wurde nicht lange gefackelt: schnell waren die Reste der Russen besiegt, und das IX. hatte leichtes Spiel gehabt. Dann bekamen wird den Befehl zum Angriff, und nun lag es an uns die Stellungen des IX. zu durchqueren und über den Fluß überzusetzen.

Der Fluß hatte an dieser Stelle eine Furt, und wir kamen gut rüber. Auf der anderen Seite fanden wir totalen Chaos vor. Während auf der Südseite des Flussen schon viele deutsche Panzerwracks zu sehen waren, gab es hier fast nur russische, und die Zahl war noch erheblich höher. Vereinzelt gab es noch russische Widerstandsnester, die von uns mit Bordwaffen niedergekämpft wurden, aber die meisten überlebenden russischen Panzersoldaten rannten um ihr Leben. Kilometer um Kilometer stießen wir nach Norden vor und ließen Tula rechts liegen.

Dann wurde Feindkontakt gemeldet, und wir gingen um Angriff über. Aber die Reste des russischen Panzerkorps bestand nur noch aus einen Leichten Panzer, und sie wurden im Handumdrehen abgeschossen. Meine Kompanie hatte nur leichte Verluste, zwei Panzer waren ausgefallen; einer war durch eine Mine beschädigt worden und der andere hatte einen Treffer von einer PAK in die Ketten bekommen und konnte nicht mehr fahren.

Wir bekamen den Befehl zum Halten und begannen damit, uns für den nächsten Tage einzurichten. Zwei Stunden später rückte das VIII. Panzerkorps von Süden her vor und bezog Stellung im Norden von uns.

Über Funk war zu hören, daß die Gefechtsfeldaufklärung ergeben hatte, daß um das VIII. herum keine weiteren Feinde waren.. weder im Norden noch im Westen.

Der Plan des OKH hatte soweit funktioniert. Die Bedrohung durch die beiden Panzerkorps war ausgeschaltet, und wir hatten eine Bresche geschlagen. Damit waren die Russen zwischen Tula und Rjasan akut von einer Einkesselung bedroht, und das VIII. war in Reichweite der Versorgungslinie. Erfolg auf ganzer Linie... hoffentlich war das ein Trost für die tapferen Männer des VII., von denen viele ihr Leben gelassen hatten.

Zwar war der heutige Tag ein Erfolg auf ganzer Linie, aber es werden sicherlich auch wieder schwierigere Tage kommen. Ich hatte nun schon einiges erlebt.. ob Polen, Frankreich, Griechenland, die Vernichtung des russischen Kavalleriekorps, Kiew oder Rostow... aber sowas wie in den letzten Tagen hatte ich noch nicht gesehen. Drei komplett zerschlagene Panzerkorps... aberhunderte von vernichteten Panzern beider Seiten. Bei unserem Vormarsch waren wir eine endlos lange Zeit an rauchenden Wracks vorbeigefahren.. erst waren es hauptsächlich deutsche, und dann immer mehr russische. Zum Glück haben wir die Schlacht gewonnen.. ich möchte nicht wissen, wie sich die Russen fühlen.

Ich habe gelesen, daß unsere Kameraden auch Rjasan eingenommen hatten.. sieht nicht gut aus für den Iwan.

Mein Gefühl sagt mir, daß wir uns einer großen Entscheidung dieses Krieges nähern.

Strategienordi
30.04.14, 02:30
Werter HvS,

Ihr habt recht bezüglich der relativen Bedeutungslosigkeit Stalingrads. Es ist aber eine der deutschen Siegstädte, derzeit habt Ihr ja erst ein Unentschieden geschafft. Und mit einem Minor Victory nach Moskau gebt Ihr euch hoffentlich nicht zufrieden. ;)
Ein weiterer Grund wäre ein breiterer Korridor zwischen dem Ural und Kaukasus, somit effektiveres Divide et Impera.
Zudem wäre das ja eine Operation nach Moskau, da bliebe nicht mehr viel anderes übrig.^^

Die Versorgung über Astrachan würde bei einem Saratov-Vorstoss ebenfalls unterbrochen, die Strecken aus Stalingrad und Astrachan treffen sich dort.

Auch wenn die Ölfelder nicht erobert werden können, so sind sie doch über die Bahn an das Supply-System angeschlossen. Ohne solchen Anschluss würde die Produktion halbiert. Da aber Kasan als Industrial Nachschub liefert ist das hier egal. (Eine Bombadierung von Kasan wäre dadurch natürlich sehr lukrativ...)

Zur Forschung: Wir glauben das Forschungssystem dahingehend verstanden zu haben, dass auf einen Basiswert des Szenarios (hier 2% für alle Stufen) der Intelligence Bonus kommt (bei Start hier jeweils 1%). Zusätzlich gibt es die Chance auf einen Forschungsdurchbruch, der sehr üppig ausfallen kann. Sofern das stimmt, hätte der werte Sachimos einfach mehr Forschungsglück wie Ihr, werter HvS. Und dass Euch das Glück nicht immer hold ist habt Ihr ja vor Sewastopol bemerkt.^^

P.S. Müsste bei einem Vorstoss bei Saratov nicht auch die Baumöglichkeit von Einheiten in Stalingrad und dem Kakasus ausgeschaltet werden? Schliesslich bestände dann keine Verbindung mehr mit der Hauptstadt bzw eienr Industrial.

Thomasius
30.04.14, 07:55
Wir vermuten einen Vorstoß Richtung Gorki. Der Vorstoß würde die Rote Armee zwingen Truppen aus dem Abwehrbollwerk im Großraum Moskau abzuziehen. Überhaupt sieht es für uns so aus, dass ein Riesenkessel bei Moskau droht. Im Norden von Moskau bricht die Verteidigung gerade zusammen und ein Vorstoß Richtung Jaroslaw bahnt sich an(wird dadurch nicht die Alliierte Hilfe aus Murmansk unterbunden?). Für uns sieht es so aus, dass die Rote Armee entweder in Ausgebauten Stellungen kämpft und Gefahr läuft in einem Megakessel zu enden oder die Stellungen aufgibt um dem Kessel zu entgehen. Klingt für uns nach der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Der werte HvS hat wunderbar aufgezählt, was für den Deutschen ab Sommer 43 nach und nach für MPP-Abzüge durch die Westfront kommen, aber bis dahin ist noch ein Jahr Zeit. Innerhalb dieses einen Jahres wird noch sehr viel geschehen. Sind wir bisher immer davon ausgegangen, dass die SU im Sommer 42 die 50 MPP im Großraum Moskau verliert, gehen wir jetzt davon aus, das Jaroslaw und Gorki zusätzlich verloren gehen. Es würde uns aber nicht wundern, wenn alles noch viel Schlimmer kommt.

HvS
30.04.14, 08:24
Werter Stragienordi,

wir müssen unsere Aussage zum Thema Saratow revidieren... Ihr habt nämlich Recht. Eine Eroberung der Stadt würde die Sowjetunion in zwei Teile spalten, die nicht mehr miteinander verbunden sind, weil der Süden dann keine Bahnverbindung mehr mit dem Rest des Landes hätte.

Wegen Stalingrad habt Ihr auch Recht... die Stadt ist das Sprungbrett für den Eroberung des Kaukasus. Wenn wir von Pyatigorsk nach Osten vorstoßen würden, holen wir uns eine butige Nase.. aber von Elista und Astrachan aus nach Süden, das geht schon eher.
Wir hatte das so gemeint: die Stadt selbst ist relatv wertlos, sie bringt nur 8 MPPs... die von Euch richtigerweise erwähnten sekundären Bedeutungen sind natürlich viel größer. Aber mit Siegpunkten beschäftigen wir uns noch nicht.. und einen strategischen Angriff auf Stalingrad können wir uns aktuell nicht leisten, weil wir alles bei Tula konzentriert haben. Wenn wir unsere Kräfte aufgeteilt hätten, wäre die Sache wohl den Bach runter gegangen. Wir haben bereits mehrfach betont, daß man in 1942 Kräfte für einen großen Schlag, und der läuft gerade ab.

Wo Ihr aber nicht ganz richtig liegt: wir haben den Minor Victory bereits dann, wenn wir bei Kriegsende Warschau halten.. und die Russen keine ihrer Siegstädte... Details findet Ihr auf Seite 1 des AAR. Die Kampagne ist eigentlich so aufgesetzt, daß die Russen gewinnen... und wir sind vom guten Verlauf selbst überrascht und warten noch auf den Haken.

Das mit der Forschung treibt uns in den Wahnsinn... wir haben bereits im Winter Anti Tank Weapons erforscht, aber sonst tut sich nichts.. und wir haben die Chits so früh wie möglich gekauft. Oder sollte es gar so sein, daß der Counter bis 100% zählt, solange man technologisch nicht unterlegen ist? Aber warum haben wir dann ATWs bekommen, obwohl der Counter bei ca. 50% war?

Dann zum Thema Ölfelder am östlichen Kartenrand: wir haben keine Ahnung, was mit denen passiert, wenn man Kasan einnimmt.. aber wir denken mal, daß dann das Spiel eh schon praktisch entschieden wäre. Wir möchsten nicht allzu viel über unsere Pläne verraten, aber wir denken, daß sich eine eventuell stattfindende Schlacht von Moskau etliche Monate hinziehen würde. Die Russen sind selbst in unterlegener Position ein Gegner, der etliches produzieren kann... die Minen um Ural und den Kaukasus können wir ihnen nicht wegnehmen.

Wegen der Baumöglichkeiten sind wir uns nicht ganz sicher.. aber wenn wir Moskau nehmen, wäre Stalingrad (und später Baku) Alternate Capital, was die Baumöglichkeiten sicherlich gewährleisten würde.

Und bitte verzeiht uns, daß wir uns bei Reppen vertippt haben... das kann man leider nicht korrigieren, wenn man es abgeschickt hat. :o


Werter Thomasius,

wir wissen leider selbst nicht, wie die Alliierte Hilfe über Murmansk modelliert ist. Wir vermuten, daß wir Nyandoma einnehmen müßten, um diese Hilfslieferungen zu kappen.

Cfant
30.04.14, 08:33
Werter HvS, das sind sehr interessante Infos. Dass hier viele dem werten Sachimos die Daumen drücken, liegt vor allem daran, dass sich das MPP-Verhältnis immer mehr zu Euren Gunsten verschiebt und wir natürlich eine Partie über die volle Distanz sehen wollen :) Das MPP-Upgrade der Russen in den nächsten Jahren und die Abzüge bei Euch waren zumindest mir unbekannt. Das ist für uns Leser natürlich gut - so bleibt die Partie spannend und wir wollen Eure hohen Künste natürlich auch in der Defensive sehen :)

Mal wieder Danke an beide Regenten für diesen tollen AAR!

Bigfish
30.04.14, 23:03
Das MPP-Upgrade der Russen in den nächsten Jahren und die Abzüge bei Euch waren zumindest mir unbekannt.

Das ist etwas, was uns in vielen Spielen immer stört. Allerdings zumindest beim normalen Global Conflict tatsächlich abgemildert wird. Beim normalen Global Conflict "zünden" bestimmte Events nur dann, wenn der Fortschritt nicht zu groß/bzw. erst dann wenn er groß genug ist.

Wie ist das hier? Fallen diese Italien Events aus bzw. werden sie abgemildert, wenn euer Vormarsch weit genug ist? Wir könnten uns vorstellen, dass es z.B. eine Abhängigkeit von der Erorberung Moskaus und oder Stalingrads gibt? Also das die Events z.B. besagen: Wenn das DR Moskau erobert hat, hätte es im RL ggf. Kapazitäten frei gehabt um im Westen besser gegenhalten zu können, oder Italien hätte dann nicht aufgegeben, daher ist das Event nicht so heftig etc...

Wir halten solche relativen Events für besser als sture Events!

HvS
01.05.14, 09:33
Werter Cfant,

wir denken, daß die Partie noch eine ganze Weile gehen wird. Selbst wenn es uns gelingt, den werten von Sachimos bei Moskau zu schlagen, wird das noch lange nicht das Ende des Spiels bedeuten. An die Minen im Ural kommen wir niemals dran, die können wir nicht besetzen (man kann die Felder nicht einnehmen), und den gesamten Kaukasus hat er auch noch. Selbst wenn wir den Großraum Moskau einnehmen und später bis Kasan vorstoßen: die MPP-Basis der Russen wird nur leicht sinken, aber in 1943 gibt es weitere Minen und Ölquellen. Also für alle, die mit der Wehrmacht fiebern: wir brauchen Moskau!

Es sei an dieser Stelle mal erlaubt, darüber zu sprechen, was danach kommen würde. Wir haben von Yeltis bis Tula drei Monate gebraucht... die Kämpfe sind nicht mehr so beweglich wie 1941. Kann sich jemand vorstellen, wie lange wir bis nach Kasan bräuchten? Nehmen wir mal an, wir bekommen Moskau und Umgebung in 1942 (was wir für optimistisch halten)... dann könnten wir 1943 in Richtung Kasan vorstoßen und Stalingrad einnehmen. Selbst wenn wir das tun, kann der werte von Sachimos den Kaukasus als Festung ausbauen.. jeder Schritt bis nach Baku eine Befestigung, alles voll mit Einheiten.. weil er ja jede Runde immer noch ein paar hundert MPP bekommt. Und wir haben jetzt schon Probleme, genug Einheiten für die Unterdrückung der Partisanen zu finden.. dafür müssen wir langsam Korps kaufen, und die sind nicht billig.

Wir empfehlen, sich mal die Karte von Grosny bis nach Baku anzuschauen.. allein für die Strecke braucht man ein Jahr, wenn alles befestigt ist. Wir müssen damit zurechtkommen, daß die Russen momentan relativ gesehen mehr MPPs haben, dieselbe Technologie und bessere Werte an Moral und Bereitschsaft... und nächstes Jahr gehen die Events los. Zum Glück ist es uns desöfteren gelungen, den werten von Sachimos zu verladen.. sonst hätten wir jetzt schon ein Problem. Aber wir wissen aus eigener Erfahrung, daß die Russen ab Ende 1942 ziemlich viel Material zur Verfügung haben... abwarten, was unser Gegner damit anstellt.

Euer Korps haben wir benannt... Dokumentation in der nächsten Runde.


Werter Bigfish,

Wir würden uns auch mehr dynamische Events wünschen, aber die sind extrem schwer zu modellieren. Es gibt auch in der SC-Reihe "intelligente" Events, aber die meisten sind leider zu starr. Gerade die Modellierung von AoC finden wir nicht allzu gelungen.. aber der Lead Designer wollte das so, um Imbalancen im End Game zu vermeiden. Einige Events sind wirklich nur dazu da, das Spiel etwas ausgeglichener zu machen.. zumindest war das die Zielsetzung, die aber in einigen Fällen fehl schlägt. Bspw. war es das Ansinnen, die deutsche Seite ab 1943 zu schwächen, um zu repräsentieren, daß die Wehrmacht keinen Abnutzungskrieg führen kann.. aber das führt dazu, daß ein verlierender deutsche Spieler doppelt bestraft wird.. es gibt noch andere Beispiele, mit den wir recht unzufrieden sind... bspw. Forschung. Bis wir HT2 bekommen, ist es Ende August... da gab es im RL schon die Tiger, und wir können froh sein, wenn wir dann die IIIer mit der langen Kanone haben, die im RL schon Anfang 1942 verfügbar war... was wir ziemlich übel finden.

Bigfish
01.05.14, 14:36
Wir nehmen an, dass man Events immer noch einzlen Ein- und Ausschalten kann, wenn man sich darauf einigt, dass sie unsining sind? Wir haben das nie probiert, geht das eigentlich grundsätzlich auch in einer laufenden (Einzel-)Partie? Das entsprechende Menü ist ja immer erreichbar...

Strategienordi
04.05.14, 22:46
Werter HvS,
Ihr habt recht, wir hatten das "or less" ignoriert.
Im Battlefront-Froum hat der werte Bill das SC WW1 Forschungssystem erläutert. Das ist ja weitesgehend identisch mit diesem hier. http://www.battlefront.com/community/showthread.php?t=107356&page=6

Werter Bigfish,
wir wissen, dass es zumindest für die Spiele gegen die K.I. möglich ist, sofern diese Änderung in den Optionen vor Spielstart erlaubt wurde.

Werter Sachimos,
befindet sich Persien schon in eurem Besitz? Dort gäbe es ohne viel Widerstand eine Hauptstadt und eine Ölquelle, beide mit Gleisanschluss. (Derzeit dürften nur Truppen zum Erobern fehlen :( )

von Sachimos
08.05.14, 16:35
Werte Regenten,

nach einer kurzen Abwesenheit melden wir uns zurück und möchten uns für die ganzen Ratschläge und Hinweise bedanken:) Diese große Hilfsbereitschaft hat uns gar sehr gefreut.

Vielen Dank.


Werter Iche_Bins und Hjalfnar,

einen Vorstoß in den Rücken von Moskau, entweder von Norden oder Ryazan aus, halten wir auch für sehr wahrscheinlich und anscheinend haben die Regenten hier einen Nerv bei verehrten HvS getroffen.:D

Für den Norden haben wir im aktuellen Zug einige Vorkehrungen getroffen, aber wir stellen immer wieder fest, dass wir zurzeit einfach noch zu wenige Truppen haben um alle Löcher zu schließen. Bei Ryazan sieht es ähnlich aus, die nächste Stadt ist zwar besetzt aber momentan nur schwach und es braucht dringend neue Verbände.

Aber wir arbeiten daran und es ist uns auch wieder möglich mehr Einheiten neu aufzustellen, da sich unsere Einkommenslage wieder etwas verbessert hat. Wahrscheinlich wird es in den nächsten Zügen sogar noch besser werden, aber dazu später mehr.;)


Werter Silem,

wir müssen zugeben, es gab Momente in denen wir mit einem solchen Gedanken gespielt haben, aber am Schluss hat immer die Freude am Spiel überwiegt und wir wollen ja auch die Leser nicht mit einem vorzeitigen Ende enttäuschen.

Es wird bis zum Schluss gekämpft und wenn die Deutschen im Ural stehen, dann werden sie dort eingekesselt.:D


Werter Managarm,

habt vielen Dank für euren Zuspruch. Wir werden uns weiterhin die größte Mühe geben.:)

(P.s.: Wir sind schon ganz gespannt, wie Ihr euch schlagen werdet.;))


Werter Strategienordi,

auch von uns ein herzliches Willkommen in diesen ehrwürdigen Hallen. Es freut uns sehr, wenn wir euch zu einer Anmeldung bewegen konnten. Auch wir haben uns aufgrund der zahlreichen interessanten Spielberichte hier eingefunden und haben es bisher noch keine Minute bereut.:)

Vielen Dank auch für eure Analyse der Lage, im nächsten Zug werden wir uns das noch einmal sehr genau anschauen.

Zum Thema Forschung können wir nur sagen, dass bisher alle Durchbrüche erst bei annähernd 100% erfolgten. Von daher gehen wir einfach mal davon aus, dass dies so gewollt ist und orientieren uns daran.

Für Persien fehlen uns zum einen wirklich die Truppen und zum anderen scheuen wir uns vor einer Kriegserklärung zurück. Wir können nicht abschätzen, wie das Spiel eine solche behandeln würde, zumal der "Persische Korridor" sowieso offen für Lieferungen ist. Anscheinend wurde das hier anders modelliert. Aber eventuell kann dazu ein anderer Regent etwas mehr sagen.



Klingt für uns nach der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Werter Thomasius,

so ähnlich haben unsere Überlegungen auch immer geendet:D

Murmansk versuchen wir natürlich offen zu halten. Die Verstärkungen dürften trotzdem ankommen, sie können dann halt nicht mehr auf die gesamte Front verteilt werden.
Allerdings wissen wir auch nicht, wie das Spiel einen solchen Fall umsetzen würde.


Werter Cfant,

habt auch ihr vielen Dank für eure Anteilnahme:) Auch wir möchten eine Partie über die volle Länge abliefern.



Da immer mal wieder die Frage nach den einzelnen Events aufkommt, nehmen wir uns einmal die Freiheit und verlinken hier nochmal die Übersetzung aller Events für beide Seiten, aus dem "Event Log"

http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26774&page=17&p=934045#post934045









http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 03. Juli 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Die Schlacht um Moskau hat begonnen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/5k3xxyqmcbou.png (http://www.pic-upload.de/view-23125818/pop-up-moskau.png.html)


In der STAWKA ist man sich der Bedeutung dieser "Entscheidungsschlacht" bewusst und es werden erhebliche Mittel für den Schutz der Hauptstadt bereitgestellt.

Auch eine weiter erfreuliche Meldung trifft mit Beginn des neuen Monats ein.
In den Panzerfabriken von Kazan konnte die dritte der neuen Panzerarmeen fertiggestellt und ausgerüstet werden.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/6sold7b67jqo.png (http://www.pic-upload.de/view-23125852/Verst--rkungen.png.html)


Diese Einheit muss nun erst einmal hinter der Front in Ruhe bleiben, um mit der neuesten Technik ausgestattet zu werden und sich mit dem Frontalltag vertraut zu machen.


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Panzerarmee



Die nördliche Front


Die Deutschen greifen Babayevo an und können die verteidigende Armee völlig aufreiben.
Als sie dann allerdings auch noch die, im Vorfeld der Stadt stehende, Division vernichten wollen, erleben sie eine Überraschung.
Die Verteidiger können sich auf die Stadt zurückziehen und nehmen dem Feind so jede Möglichkeit einen weiteren Sieg zu erringen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/ckr791gj2k.png (http://www.pic-upload.de/view-23126176/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Es ist zwar nur ein kleiner Aufschub, aber ein wichtiger.
Durch diese ausgezeichnete Aktion kann die Stadt eine weitere Runde gehalten werden.
Eine vollständige Auffrischung ist zwar nicht möglich, aber immerhin wird der Feind nicht ohne Verluste in Babayevo einmarschieren können.

Weiter südlich ist es noch sehr ruhig.
Wischni Wolotschok ist fest in der Hand der Roten Armee und auch der Gegner macht noch keine Anstalten vorzurücken.

Lediglich unsere zwei Panzerarmeen werden auf eine Position hinter die Stadt zurückgenommen, um aufgefrischt zu werden und einige Tage Ruhe zu bekommen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/5wuybyblmq5i.png (http://www.pic-upload.de/view-23126240/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Immerhin ist die Versorgung der Truppen ausgezeichnet und es werden sich schon bald die ersten Erfolge durch die Ruhe zeigen.
Sobald die Panzerfahrer wieder ihre ursprüngliche Stärke haben können sie auch den Feind wieder hart treffen.

Eine weitere Linie, hinter Babayevo wurde ebenfalls vorbereitet, allerdings unterliegt die Verteidigung hier noch strengster Geheimhaltung.


Die Mitte der Westfront


Noch immer bleibt es bei Rschew sehr ruhig, anscheinend wollen die Deutschen hier nur Truppen binden und erst angreifen, sobald eine Entscheidung weiter im Norden gefallen ist.

In der STAWKA hat man eine weitreichende Entscheidung, für das weitere Vorgehen hier getroffen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/q9f6gz4wh3ih.png (http://www.pic-upload.de/view-23126286/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Unsere Verbände an diesem Abschnitt stehen nun schon seit geraumer Zeit dem Gegner, von einigen kleineren Aktionen abgesehen, kampflos gegenüber. Da zahlreiche Einheiten dadurch gebunden werden und die Position auch nicht die beste ist, hat man sich im Oberkommando für eine Verlagerung der Front entschieden.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/zpk5prldjor.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23126302/RIAN_archive_60236_Soldiers_on_the_march.jpg.html)

**Die Soldaten sind guter Dinge.**


An dem gesamten Abschnitt werden die Verbände aus der starren Verteidigung gelöst und gehen auf bessere Stellungen zurück. Zudem geht man davon aus, dass sobald die Deutschen nachrücken auch unsere Panzer wieder zuschlagen können.

Der Plan ist recht einfach.
Es soll erreicht werden, wieder zu einem Bewegungskrieg zu kommen und den Feind aus seinen Stellungen zu lösen.
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass so die Truppen gleichzeitig die nördliche Flanke von Moskau schützen können.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/131i5vmfp5.png (http://www.pic-upload.de/view-23126357/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Die Absetzbewegung läuft wie geplant und die Verbände können bei guter Versorgung marschieren.
Das ist sehr positiv für die Moral, denn weitere Gefechte stehen bestimmt in Kürze bevor.

Sobald Kalinin erreicht wurde, gilt es eine stabile Verteidigung zu etablieren und anschließend hier die Deutschen in die Defensive zu drängen. Die Stadt muss unbedingt gehalten werden, ist sie doch ein industrielles Zentrum mit zahlreichen wichtigen Rüstungsbetrieben.


Die Schlacht um Tula...


... tobt weiter mit unverminderter Härte und beide Seiten schenken sich nichts. Im Oberkommando fragt man sich, woher die Deutschen nur solche Kräfte nehmen. Anscheinend haben sie hier wirklich einen Großteil ihrer gepanzerten Kräfte gebündelt.

Es gelang ihnen sogar einen Keil in unsere Front zu treiben. Damit droht nun Tula und der gesamten Front die Einkesselung, denn schon jetzt ist die Verbindung nach Tula unterbrochen.

Rjasan ist gefallen und dadurch verschlechtert sich die Lage natürlich noch mehr, denn der Feind kann die Versorgung durch die Stadt nutzen. Leider gelang es unseren Truppen nicht mehr ihre Lager zu sprengen und diese können nun uneingeschränkt genutzt werden.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/2pawd1ngbuiz.png (http://www.pic-upload.de/view-23126557/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Sollte dem Gegner auch eine Umgehung von Rjasan gelingen, dann würden alle Verteidiger zwischen den zwei Städten in der Falle sitzen und das würde ihren sicheren Tod bedeuten.

Dieses Schreckensszenario gilt es unbedingt zu verhindern.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/zphveeay18x.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23126569/512px-Anti_aircraft_Leningrad_1941.jpg.html)

**Gegen die feindlichen Bomberströme schießt die Flak immer wieder ein massives Sperrfeuer.**


Von der STAWKA wird ein Plan ausgearbeitet, welcher einen kämpfenden Rückzug darstellt. Als Grenze wurde der Fluss Oka angewiesen und soweit wie möglich sollten angeschlagene Verbände hinter kampfstarken Truppenteilen stehen, um diese vor der Vernichtung zu bewahren.

Auch im Oberkommando hatte man Lehren aus den schmerzlichen Verlusten der letzten Gegenangriffe gezogen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/x1135h9lah8e.png (http://www.pic-upload.de/view-23126660/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Unsere Soldaten beweisen einen überragenden Mut und Kampfeswillen und können noch im Zurückgehen ein deutsches Panzerkorps vernichten. Ein weiteres muss unter dem Druck fliehen und damit ist auch wieder eine Verbindung nach Tula hergestellt. Die Stadt sollte damit noch einige Wochen den Invasoren trotzen können.

Auch das zweite Ziel wurde erfüllt und die wichtigsten Verbände konnten hinter der Front in Sicherheit gebracht werden. Sobald diese wieder aufgefrischt sind, werden sie dem Feind weitere schwere Verluste zufügen.

http://www7.pic-upload.de/07.05.14/ai11mrines79.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23126711/Volokotin_loading_his_85-mm_air_defense_gun.jpg.html)

**Die PAK hat einen großen Anteil an diesen Erfolgen.**


Die meisten feindlichen Einheiten sind schwer angeschlagen und benötigen dringend eine Ruhepause, deshalb geht man in der STAWKA davon aus, dass die Deutschen unseren Truppen nicht sofort nachsetzen können.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Rund um die wichtigen Städte Stalingrad und Mikhaylov bleibt es weiterhin sehr ruhig.
Allgemein gibt es von diesem Frontabschnitt kaum etwas Nennenswertes zu berichten.

http://www11.pic-upload.de/08.05.14/pktzaom1u19n.png (http://www.pic-upload.de/view-23132175/Bild-7-Stalingrad-Ende.png.html)


Eine angesetzte Aufklärungsmission der "Roten Falken" muss leider abgesagt werden. Durch Probleme mit den Maschinen können diese nicht starten. Das ist aber nicht allzu tragisch, weil es weiterhin keinerlei Anzeichen für deutsche Truppenbewegungen gibt.

http://www11.pic-upload.de/08.05.14/s77eajuwb258.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23132262/------------------_--------------_--------_--------------------_----------_--_--------------_------_------------.jpg.html)

**Der Transport von wichtigem Nachschub läuft weiterhin auf Hochtouren durch die Städte.**


In den Ausläufern des Kaukasus ist die Situation ganz ähnlich. Zwar besteht hier noch Fühlung zum Feind, aber es kommt zu keinen Kampfhandlungen.

http://www11.pic-upload.de/08.05.14/uotqtnqukznl.png (http://www.pic-upload.de/view-23132210/Bild-8-Kaukasus-Ende.png.html)


Lediglich die Panzerabwehrregimenter werden mit der neuesten Technik ausgestattet und es kommt zu einigen kleineren Umgruppierungen.
Durch die neuen Waffen haben unsere Soldaten auch hier endlich ein wirksames Mittel gegen die deutschen Panzer in die Hand bekommen, falls der Feind welche einsetzt.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den letzten Durchbrüchen bei der Forschung, wurde vom Oberkommando eine neue Übersicht über den Stand der aktuellen Projekte erstellt.

Diese soll allen Kommandeuren als Orientierung dienen und bei ihren Planungen helfen.

http://www11.pic-upload.de/08.05.14/sb52vfytndkt.png (http://www.pic-upload.de/view-23132247/forschung.png.html)


Mit den nächsten Erfolgen wird im Bereich der Industriellen Technologien gerechnet. Hier sind die Fortschritte am größten.

Es wird aber noch eine ganze Weile dauern, bis sich dadurch die Leistungsfähigkeit unserer Rüstungsbetriebe steigert.

HvS
08.05.14, 17:08
Werter Bigfish,

davon gehen wir aus... würden wir allerdings in einem laufenden PBEM niemals machen. :)


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


3. July 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img842/9881/wywx.png


Der Feind vernichtet mal wieder eines der deutschen Panzerkorps. Weitere Erläuterungen folgen.


http://imageshack.com/a/img836/2466/819b.png


Vor Rschew beginnt der Feind einen groß angelegten Rückzug in Richtung Osten. Damit kann die Wehrmacht ihre Kräfte für den Angriff auf Wischni Wolotschok konzentrieren.
Die Analysten des OKH vermuten, daß mit diesen Truppen die Verteidigungsbereitschaft von Moskau erhöht werden soll.


http://imageshack.com/a/img841/9203/cfau.png


Der Feind zieht alle seine Einheiten nach Nordwesten und vernichtet das VIII. PK, das ihm dem Weg versperrt hat. Allerdings erleiden auch die Russen derbe Verluste.
Ein durchaus kluger Schachzug der Russen, die aber mit dieser Aktion Tula preisgeben.
An dieser Stelle sei ganz deutlich bemerkt, daß die deutschen Truppen dringend Ruhe brauchen. Die Vernichtung des VII. und VIII. PK war nur möglich, weil die Einsatzbereitschaft drastisch abgesunken ist. Viele Frontkommandeure forden eine ausgedehnte Ruhepause für ihre Truppen, aber in den nächsten Wochen und Monaten dürfte das schwer werden.


6. July 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt Babajewo ein und bereit den Angriff auf Wischni Wolotschok vor.
Bei der H.Gr. Mitte neigt sich die Schlacht um Tula ihrem Ende zu, denn die Stadt wird erobert. Nun gibt es noch, versprengte feindl. Truppenteile zu beseitigen. Der Feind zieht sich nach Moskau zurück.
Bei der H.Gr. Süd passiert praktisch gar nichts.


http://imageshack.com/a/img838/6582/hv4j.png


Babajewo wird von der Wehrmacht besetzt, und die verteidigende Divsion wird nach langer Verfolgungsjagd gestellt und vernichtet.
Nun beginnt die Schlacht um Wischni Wolotschok. Das OKH geht davon aus, daß der Feind die Stadt nur halbherzig verteidigen wird, da die Panzer sich hinter Wolga zurückgezogen haben und somit den Verteidigern der Stadt nicht helfen könnten. Wahrscheinlich werden die Panzer nach Moskau oder Kalinin beordert, um damit Moskau zu sichern. Wenn die Russen keine weiteren Kräfte heranführen, wird die Stadt noch im July fallen.
Im Raum Tichwin treffen deutsche Sicherungsdivisionen ein, um das von Partisanen verseuchte Gebiert zu kontrollieren.


http://imageshack.com/a/img843/6502/oyidy.jpg


Mehr als tausend Kilometer von zu Hause entfernt, aber der deutsche Soldat marschiert!


http://imageshack.com/a/img834/9610/xpaa.png


Die Stadt Tula wird von deutschen Verbänden eingenommen, und damit ist die Schlacht um Tula gewonnen. Die Russen werden sich in Windeseile nach Moskau zurückziehen. Eine Bilanz wird aber erst gezogen, wenn der Großraum Tula feindfrei ist.
Das deutsche Nachschubwesen profitiert bereits jetzt von den reichhaltigen Vorräten und Rüstungsgütern, die der Feind in der Stadt gelagert hat. Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß die Stadt nicht vom Feind zerstört wurde. Die Infrastruktur ist in recht gutem Zustand, so daß die Stadt bald Rüstungsgüter für der Wehrmacht produzieren kann.


http://imageshack.com/a/img842/5530/jah78.jpg


Der Flußübergang wurde durch deutsche Pioniere ermöglicht.


http://imageshack.com/a/img836/4003/4pzq.png


Nach der Schlacht ist vor der Schlacht: nun beginnt früher oder später Angriff auf Moskau.


http://imageshack.com/a/img838/6568/fdon.png


Die rumänische Armee näherst sich Stalingrad.

(Wir bitten, die Schreibfehler in der Grafik zu entschuldigen!:()


http://imageshack.com/a/img845/6544/4ykd.png


Die ungarische Armee hat die Riegelstellung bei Pyatigorsk vollendet. Hier kommt so schnell keiner durch.
Die Italiener versuchen weiter, den Kaukasus zu Fuß zu erkunden. Die Stadt Poti ist nach wie vor nicht vom Feind besetzt, aber es ist damit zu rechnen, daß eine Kampfeinheit in die Stadt verlegt wird, die vorteilhafterweise an anderer Stelle fehlen wird.


In der Zeit vom 3. bis zum 8. July wurden drei feindl. Einheiten vernichtet, zwei Armeen und eine Division. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe beträgt 76%, was in Anbetracht der Neuaufstellung von zwei Panzerkorps ein akzeptabler Wert ist. Aber in der Summe ist zu konstantieren, daß die Panzerwaffe Ruhe braucht... und am besten auch neue Panzer mit der langen Kanone.


+ + + + + + + + + + Streng vertraulich, nur für den Dienstgebrauch + + + + + + + + + + +

Von: OBdH
An: Befehlshaber der H.Gr. Mitte

Herr General,

meinen allerherzlichsten Glückwunsch zur Eroberung von Tula. Wir alle wissen, daß es ein großer Sieg ist, der mit immensem Aufwand und hohen Verlusten bezahlt wurde. Aber wahrlich konnten Sie die Stadt schneller einnehmen, als ich das erwartet hätte, da der Feind sich zurückgezogen hat. Die Zeit der großen Kesselschlachten wie im letzten Jahr scheint vorbei zu sein, die Russen wissen nun, wie man kämpft, ohne die eigenen Leute zu verheizen.

Die erlittenen Verluste sind tragisch, aber alle Einheiten werden neu aufgestellt und stehen uns im Verlauf des Jahres wieder zur Verfügung.

Aber nun zum eigentlichen Thema: hiermit erhalten Sie von mir den Befehl, mit den Vorbereitungen für das Unternehmen Garrotte gemäß der Weisung vom 31. Mai 1942 zu beginnen. Als Kräfteansatz stehen Ihnen die gesamte Luftwaffe und Bodentruppen nach eigenen Ermessen zur Verfügung. Ich möchte an dieser Stelle in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, daß die Vorbereitungen vollständig abgeschlossen und alle Einheiten (insbesondere die Bomber) in Position sein müssen, damit das Unternehmen Aussicht auf Erfolg hat. Sie haben dafür Sorge zu tragen, daß auch Jagdschutz in ausreichendem Maße vorhanden ist.

Desweiteren beauftrage ich Sie, im Vorfeld nach Möglichkeiten dafür zu sorgen, daß die russischen Jäger und Bomber im Raum Moskau niedergekämpft werden. Stellungen der feindlichen Fliegerkorps und der Bomber sind aufzufinden und von unseren Jägern zu bekämpfen, um den Russen die Möglichkeit zur Aufklärung zu nehmen. Unternehmen Garrotte hängt in hohem Maße von der Überraschung ab, die wir den Russen bereiten könnten. Werden wir entdeckt, so steht das gesamte Unternehmen auf dem Spiel.

Nach Abschluß der Vorbereitungen haben Sie mir Meldung zu erstatten, den Angriffsbefehl werde ich höchstpersönlich erteilen.


v o n B r a u c h i t s c h
Generalfeldmarschall
OBdH


+ + + + + + + + + + Streng vertraulich, nur für den Dienstgebrauch + + + + + + + + + + +



Kapitel XLI - Teure Siege

Die Russen hatten wirklich alles in die Waagschale geworfen, um ihre Truppen aus der drohenden Umklammerung zu befreien. Das VIII. Panzerkorps wurde vernichtet, und auch wird hatten hohe Verluste davongetragen und mußten uns zurückziehen. Es sei allerdings bemerkt, daß das Korps zwar wieder mal viele Panzer verloren hat, aber die Mannschaften hatten fast alle überlebt, wenn auch einige verletzt waren. Eines muß man dem OKH lassen: es waren im Handumdrehen neue Panzer da, und alle Verluste konnten ersetzt werden.

Nun wurde es Zeit, das Geschehen der letzen Wochen zu überdenken.

Scheinbar war es so gewesen, daß ein solcher Angriff auf den Osten von Moskau seit Beginn des Feldzuges geplant worden ist. Immens wichtig war im letzten Herbst, daß wir Woronesch rechtzeitig eingenommen haben und uns auf die Winteroffensive vorbereiten konnten, die auch genau dort stattgefunden hat, wo das OKH sie erwartet hat. Die Offensive schlug unter hohen Verlusten für die Russen fehl, und so konnte das OKH einige Panzerkorps von der Heeresgruppe Süd zur Heeresgruppe Mitte umgruppieren, und es hatte für die Russen den Anschein, daß wir nur auf die Winteroffensive reagieren. Aber in Wahrheit hat das OKH nur den Angriff auf Moskau vorbereitet, und dazu wurden zehn der insgesamt dreizehn gepanzerten Korps der Wehrmacht bereitgestellt. Ebenso wurden alle freien Armeekorps der Heeresgruppe Süd in Marsch gesetzt, genau wie die gesamte Luftwaffe. Alle anderen Frontabschnitte wurden drastisch ausgedünnt, und sobald der Feind das merkt, ist im Raum Stalingrad mit Gegenangriffen zu rechnen.

Das OKH hat eine immense Anstrengung unternommen, und die Wehrmacht hatte sich selbst belohnt. Zehn Korps Gepanzerte Truppen, fünfzehn Armeekorps, die gesamte Luftwaffe.. und das alles für zwei Städte? Ich stelle mir die Frage, ob wir schwächer oder der Feind stärker geworden ist. Wenn wir so einen Aufwand treiben müssen, nur um zwei Städte einzunehmen, wie soll es dann weiter gehen? Der Feind war nicht auf den Angriff gegen Tula und Rjasan vorbereitet... in Moskau sitzt er allerdings in ausgebauten Stellungen. Tula war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem, was uns in Moskau erwartet.. aber wenn wir nun schon die Stadt nur unter erheblichen Mühen und mit riesigem Aufwand nehmen konnten, was sollen wir dann in Moskau machen?

Die drei verbliebenen Panzerkorps der Russen sind nach Nordwesten abgedampft, und um Raum Wischni Wolotschok sind zwei weitere, die möglicherweise auch nach Moskau verlegt werden. Und die Russen haben mittlerweile gute PAK.. und wir haben immer noch die selben Panzer wie zum Anfang des Feldzuges. Zwar hatten wir gewonnen, aber ich war nicht in der entsprechenden Laune. Es war ein schwerer, ein zu teurer Sieg. Und unsere Truppen waren erschöpft und brauchten dringend Ruhe.. und in dieser Zeit konnten sich die Russen in Moskau eingraben.

Hohenlohe
08.05.14, 22:13
Werter HvS, wir wünschen euch viel Erfolg für "Unternehmen Garotte" und die Vernichtung weiterer Feindtruppen...:top::ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der eifrig mitliest, um nichts zu verpassen...:smoke::fecht:

von Sachimos
13.05.14, 11:19
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 09. Juli 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Wieder einmal haben sich tapfere Männer und Frauen zusammengetan, um gegen die Deutschen Invasoren zu kämpfen. Anscheinend hat der Fall von Tula den Kampfeswillen der Bevölkerung nur noch befeuert.

Allen Bürgern der Sowjetunion sollte dies, als ein leuchtendes Beispiel von Mut und Opferbereitschaft dienen.

http://www11.pic-upload.de/12.05.14/gkb78emtoz54.png (http://www.pic-upload.de/view-23182294/Partisanen.png.html)


Auch der Ort, an dem sich die Partisanen zusammengefunden haben, ist mehr als gut geeignet. An dieser Stelle können sie dem Feind noch einige Probleme bereiten, aber dazu später mehr.


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Armee
1 Partisanengruppe



Die nördliche Front


Der Gegner rückt auf der gesamten Länge der Front unseren, sich absetzenden, Truppen nach und steht nun in Schussweite zu Wischni Wolotschok.
In der STAWKA ist man sich bewusst, dass es für die Deutschen unabdingbar ist, diese Stadt einzunehmen wenn sie einen ernsthaften Angriff auf unsere Hauptstadt unternehmen wollen.
Deshalb, wurden die zwei Panzerarmeen auch noch nicht verlegt, sondern stehen den Verteidigern der Stadt zur Verfügung. Sie sollen bei Bedarf schnelle Gegenangriffe durchführen und so den feindlichen Vormarsch deutlich abbremsen.

http://www11.pic-upload.de/12.05.14/cz99n1ajfjy5.png (http://www.pic-upload.de/view-23182416/Bild-1-Norden.png.html)


Weiter südlich rückt der Feind entlang der Bahnlinie Rschew Kalinin vor, aber anscheinend funktioniert die gegnerische Aufklärung nicht mehr so gut wie noch zu Beginn des Krieges. Ein feindliches Korps gerät direkt in einen Hinterhalt, den eine unserer Armeen vorbereitet hatte.

Wieder einmal zeigt sich, dass bei einem solchen Angriff auch die Deutschen schwere Verluste hinnehmen müssen.


Nach dem Fall von Babayevo besteht hier eine massive Bedrohung auch für alle anderen Fronten. Die Erklärung ist recht einfach, denn nur einige Kilometer hinter der Stadt verläuft eine überlebensnotwendige Bahnlinie. Sie verbindet den wichtigen Hafen vom Murmansk mit dem Rest des Landes. Sollte diese unterbrochen werden, so könnten diese Transporte nicht mehr verteilt werden und eine wichtige Quelle von Lebensmitteln, Treibstoff und Waffen würde versiegen.

Das gilt es unter allen Umständen zu verhindern.

Bereits vor einigen Wochen wurden Kampfverbände nach Cherepovets entsandt, um die Stellungen vorzubereiten und sich auf die Verteidigung einzurichten. Inzwischen steht auch ein erfahrener Kommandeur zur Verfügung und weitere Einheiten werden in Kürze hier eintreffen.

Um die Nachschublinie zu halten, darf die Stadt nicht fallen!!!

http://www11.pic-upload.de/12.05.14/3g3hhmgdrp8k.png (http://www.pic-upload.de/view-23182601/Bild-3-Norden-Ende.png.html)


Die Panzerarmeen bei Wischni Wolotschok wurden wieder auf ihre maximale Stärke gebracht und können sich jetzt noch etwas Ruhe gönnen, denn die nächsten Gefechte kommen bestimmt.

Wenn der Feind beide Ziele einnehmen will, dann muss er seine Kräfte aufteilen und es sollte möglich sein für einen längeren Zeitraum unsere Stellungen zu behaupten.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/5zsy1xmdf6rx.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23185073/-----------------_----------------------------_----_-----------_----_------------_--_--------------_------------------.jpg.html)

**Die Soldaten sind weiterhin guter Dinge und voll kampfbereit.**


Wenn die Deutschen ihre Kräfte nicht zersplittern, dann könnte man durchaus über eine Gegenoffensive von Cherepovets aus nachdenken, aber dazu sind deutlich mehr Truppen und Material nötig.
Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagiert und dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden.


Die Mitte der Westfront


Bis auf den bereits erwähnten Hinterhalt, bleibt es an der gesamten Mitte der Front relativ ruhig. Die Absetzbewegung der Roten Armee läuft weiterhin planmäßig, ruhig und ohne Zwischenfälle ab.

http://www11.pic-upload.de/12.05.14/c2xs2jkmoz.png (http://www.pic-upload.de/view-23182781/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Kalinin ist bereits seit einigen Wochen von unseren Verbänden auf die Verteidigung vorbereitet worden und daher bestens gerüstet wenn der Feind angreift.

Die Panzerarmee, welche erst vor kurzem in Kazan fertiggestellt wurde, konnte unterdessen mit der neuesten Technik ausgerüstet werden und steht nun für den Einsatz bereit. An welchem Frontabschnitt diese verwendet wird ist noch nicht entschieden. Hier richtet sich die STAWKA ganz nach den Bedürfnissen der Frontkommandeure und den Aktionen des Feindes.


Die Schlacht um Tula...


...ist eigentlich zu Ende, denn die Stadt ist in die Hände der Invasoren gefallen.

Unsere Verbände sind mittlerweile schwer angeschlagen und benötigen dringend Ruhe, aber es ist deutlich zu merken dass es dem Feind nicht anders geht, auch die Moral seiner Truppen ist nicht mehr die Beste. Die blutige Schlacht hat auch hier deutliche Spuren hinterlassen.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/5xevp62q2hdh.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23185088/RIAN_archive_59504_Orphan.jpg.html)

**Inzwischen müssen auch Soldaten eher "ungewöhnliche" Aufgaben übernehmen.**


Besonders hervorzuheben ist hier das letzte verbliebene leichte Panzerkorps. Es konnte sich zahlreicher Angriffe der Deutschen erwehren und nachdem ihnen die Bodentruppen ausgingen mussten sogar die schweren Bomber zahlreiche Angriffe fliegen.
Der Gegner wollte diesen kleinen Verband unbedingt vernichten.

Aber trotz zahlreicher Attacken und mehrerer Angriffe der schweren Bomber, können sich die tapferen Männer behaupten. Mit nur 10% ihrer ursprünglichen Stärke werden sie hinter die Front zurückgezogen und können sich jetzt erst mal die verdiente Ruhe gönnen und werden mit neuen Panzern ausgestattet.

Ein deutsches Panzerkorps hat sich nördlich von Tula etwas exponiert und bereits Verluste beim Angriff erlitten, dadurch ist es zu einem gutem Ziel für einen Angriff geworden, zumal unsere Einheiten zwar an- aber noch nicht geschlagen sind.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/8h22pk2nmjem.png (http://www.pic-upload.de/view-23182979/Bild-5-Tula-Anfang.png.html)


Nachdem die STAWKA den Angriff genehmigt hat, kann der örtliche Kommandeur seinen Plan ausführen und die Attacke beginnt.
Aber das gegnerische Panzerkorps vollführt eine wahre Meisterleistung von einem Rückzug. In einer mehrfachen "Rolle rückwärts" kann es sich nach jedem Angriff etwas weiter absetzen und zuletzt ist es hinter den eigenen Linien in Sicherheit. Es hätte nur noch eine Division bereit gestanden, welche das Korps hätte aufreiben können, aber an diesem Punkt untersagte man von Seiten des Oberkommandos einen Angriff.

Es galt eine Frontlücke zu vermeiden und die Einheiten zu schonen, um den Deutschen ihren Vormarsch nicht noch zu erleichtern.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/ccdq8312ij2u.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23185062/122---_----------------_--------------.jpg.html)

**Gut getarnte Panzer sind hier in diesem Gelände eine wertvolle Waffe.**


Dank des rechtzeitigen Rückzuges, konnten alle Artillerie Einheiten wieder aufgefrischt werden und die Panzerabwehr auf der direkten Vormarschroute in Stellung gebracht werden.

Insgesamt ist die Rote Armee hier noch in einem relativ guten Zustand und besonders die Panzerarmeen werden sich noch als sehr kampfstark erweisen.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/yoj4bxwes3nh.png (http://www.pic-upload.de/view-23183029/Bild-6-Tula-Ende.png.html)


Zwar hat der Feind mit Tula nun wieder eine gute Nachschubbasis in der Hand und ein Angriff auf Moskau ist durchaus im Bereich des Möglichen, aber seine Einheiten brauchen auch dringend Ruhe und müssen aufgefrischt werden.

In der STAWKA ist man aber auch überzeugt, dass die Deutschen nicht das "Offensichtliche" unternehmen werden.

Einen Hinweis darauf zeigt sich östlich von Ryazan. Nach der Einnahme der Stadt setzen sich Truppenteile in Richtung Vladimir und Kovrov in Bewegung. Über diese beiden Städte läuft die Bahnlinie aus dem Ural, über welche die wichtigsten Nachschubgüter transportiert werden.
Eine Unterbrechung dieser würde uns in große Bedrängnis bringen und gleichzeitig eine Angriff in den Rücken von Moskau ermöglichen.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/rjlzf43h2yeg.png (http://www.pic-upload.de/view-23184893/Bild-7-Tula-Vorsto--.png.html)


In Voraussicht der Ereignisse wurden vom Oberkommando bereits Reserven bereitgestellt, um die wichtigsten Städte hier zu besetzen. Weitere Einheiten müssen und werden folgen, denn ein Abschneiden des Nachschubs darf es nicht geben.

Die genaue Situation, wird nochmals am Ende dieses Berichts, durch eine Gesamtkarte erläutert.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Während es bei Stalingrad und bei Georgiyevsk noch immer sehr ruhig bleibt, kommt es weiter nördlich zu einer sehr positiven Überraschung.

In den Wäldern bei Tambow bildet sich die eingangs erwähnte Partisanengruppe.
Eine mehr als optimale Position, denn von hier aus könnte diese Gruppe die deutsche Versorgung für ihre Luftstreitkräfte erheblich stören.

Umgehende wird der Angriff auf die Stadt befohlen. Die Gruppe findet Tambow leer vor und es hätte gereicht, wenn nicht doch noch ein Feldflugplatz aufgeklärt worden wäre. Dadurch konnten die Freischärler nicht mehr bis in das Zentrum der Stadt vorrücken.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/hupk39qkkxli.png (http://www.pic-upload.de/view-23184985/Partisanen-Tambow.png.html)


Immerhin wird der Feind nun gezwungen sein einige Einheiten auch hier für die Partisanenjagd abzustellen und damit andere Frontbereiche zu schwächen. Mit viel Glück kann sogar noch Tambow zurück erobert werden, aber das funktioniert nur, wenn nicht doch noch eine starke gegnerische Einheit in der Nähe ist.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/c3vwh5ksjs68.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23185002/Partisans_attack_village.jpg.html)

**Die tapferen Freischärler in den Vororten von Tambow.**


Je weiter nach Süden man guckt desto ruhiger wird es an der gesamten Front.

An allen Abschnitten hier bleibt es absolut ruhig.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/uccb8h38uk6l.png (http://www.pic-upload.de/view-23185014/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Im Kaukasus ist fast das gleiche Bild. Die Verbündeten der Deutschen graben sich ein und machen keine Anstalten weitere Angriffe durchzuführen.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/q5wiiayjc3tn.png (http://www.pic-upload.de/view-23185016/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Von der STAWKA wurden dennoch alle Frontkommandeure angewiesen, die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft auf einem hohen Niveau zu halten. Im Oberkommando glaubt niemand das es hier noch lange so ruhig bleiben wird.

Wahrscheinlich wartet der Feind nur auf eine günstige Gelegenheit, um zuzuschlagen.



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Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den neuesten Entwicklungen im Großraum Moskau, wurde von den Analysten eine neue Übersichtskarte erarbeitet.

Auf dieser sind die vermuteten nächsten Operationen des Feindes eingezeichnet.

http://www11.pic-upload.de/13.05.14/tsxcwwxfnu.png (http://www.pic-upload.de/view-23185038/gesamtkarte.png.html)


Es ist aber wichtig anzumerken, dass diese nur die wahrscheinlichsten Unternehmen enthält. Es ist durchaus möglich, dass der Feind noch weitere Überraschungen geplant hat.

Es sind weiterhin alle Frontkommandeure aufgerufen alle Beobachtungen weiterzuleiten, um der STAWKA ein möglichst vollständiges Bild der Lage zu ermöglichen.

Hohenlohe
13.05.14, 15:57
Werter Sachimos, wir sind gespannt wie es bei euch und beim werten HvS mit den Offensiven beiderseits weitergeht...auf weitere Updates...:prost:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

HvS
13.05.14, 16:11
Werter Hohenlohe,

nun müssen wir erstmal durchatmen. Auch wenn es anders ausgesehen haben mag, aber die Einnahme von Rjasan und Tula hat die Wehrmacht aufs Äußerste belastet. Wir haben die gesamte Luftwaffe, 10 von 13 Gepanzerten Einheiten und die gesamte Infanterie eingesetzt, die wird erübrigen konnten... es war ein Kraftakt, auf den ein Pause folgen muß. Dieser Angriff kam für den werten von Sachimos relativ unerwartet, aber auf einen Angriff auf Moskau ist unser Gegner gut vorbereitet. Bei Rjasan war lediglich eine Feldbefestigung, bei Tula war gar nichts... aber die Umgebung von Moskau sieht anders aus, das ist jeder Meter befestigt. Da brauchen wir mit Stufe 1-Einheiten und Moral von 30% gar nicht gegen anzustinken.
Wir sind nur froh, daß unser Gegner in Stalingrad nicht in die Offensive gegangen ist... da standen von uns zeitweise nur drei Armeekorps... so sehr mußten wir unsere Kräfte konzentrieren, um Tula zu erobern.
Und wir sind uns sicher: wenn wir unsere Kräfte geteilt hätten, wären beide Angriffe gescheitert.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


9. July 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img834/1002/2gsf.png


Der Feind bestätigt die Vermutungen des OKH: Wischni Wolotschok wird nur halbherzig verteidigt, die Russen wollen ihre Panzer nicht riskieren. Dieses Verhalten wird von den Analysten als sehr vorteilhaft für die Eroberung der Stadt eingeschätzt.
Weiter im Süden führt der Feind seinen Rückzug nach Osten fort, der Kontakt zu den gegnerischen Einheiten geht verloren.


http://imageshack.com/a/img835/7798/y4yd.png


Ein aus dem Raum Moskau operierender Bomberverband wird beim Angriff auf das IV. PK komplett aufgerieben.


http://imageshack.com/a/img841/4073/nvrk.png


Trotz des deutlichen und schnellen Sieges bei Tula war der Preis dafür extrem hoch. Von den zehn eingesetzten Gepanzerten Verbänden sind zwei zerstört und sieben weitere in miserablem Zustand. Bei der Infanterie sieht es nicht viel besser aus.
(Anmerkung: bei Einheiten, deren Moral unter 50% ist, wird die Stärke in Grau anstatt Schwarz angegeben. Nur ein einziges PK hat eine schwarze Anzeige: das X. PK im Norden von Rjasan, dessen Moral bei 53% ist!)
Bei Tambow rücken russische Freischärler vor.


12. July 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord rüstet sich zum Angriff auf Wischni Wolotschok.
Die siegreiche H.Gr. Mitte erhält die dringend nötige Verschnaufpause.
Bei der H.Gr. Süd treffen die Rumänen an der Front ein, während sich die Italiener abmühen, den Kaukasus zu überqueren.


http://imageshack.com/a/img845/4351/ahjv.png


Die finnischen Veteranen erhalten eine Ruhepause, da Kampfbereitschaft und Moral durch die lang anhaltenden und zähen Kämpfe bei schlechter Versorgung drastisch gesunken sind. Auch in diesem Frontabschnitt sind die PKs in keinem allzu guten Zustand.
Trotzdem wird eine starke Streitmacht zu Eroberung von Wischni Wolotschok entsendet. Zur freudigen Überraschung des OKH unternehmen die Russen keinen Versuch, diese Vorbereitungen zu stören, so daß die deutschen Truppen vorteilhafte Angriffspositionen einnehmen können. Bei der Eroberung von Tichwin hat man gesehen, daß es Monate dauert, wenn der Feind das Umfeld der Stadt abriegelt, und auch hier wäre das möglich gewesen. Warum der Feind das unterlassen hat, weiß nur er allein.
So stehen drei PK und fünf AK bereit, um die Stadt im Sturmangriff zu nehmen, nachdem die Schwere Artillerie ihre Arbeit verrichtet hat.
Es sei an dieser Stelle noch eines angemerkt: im Süden der Stadt stehen kaum Einheiten, so daß damit zu rechnen ist, daß der Feind sich einfach zurückzieht, um eine Einkesselung zu vermeiden.


http://imageshack.com/a/img845/5480/71eg.jpg


Die Panzertruppe hat zwei gewaltige Vorteile: unerreichte Schlagkraft und hohe Mobilität. Beim Kampf im sumpfigen Norden der Sowjetunion sind die Eigenschaften unerläßlich.


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Die H.Gr. Mitte nutzt die Gelegenheit, um die Truppen aufzufrischen. Bei den meisten Einheiten ist das dringend nötig, kaum ein Truppenteil hat die volle Kampfbereitschaft. Der Angriff auf Moskau kann nicht von Truppen in dermaßen schlechtem Zustand durchgeführt werden, dafür braucht die Wehrmacht bessere Panzer und Infanteriewaffen.. sowie ausgeruhte Männer, die nicht auf dem Zahnfleisch geht.
Ein Glücksfall war die Eroberung von Tula in nahezu perfektem Zustand. Das Umfeld der Stadt profitiert bereits jetzt von der guten Versorgung mit Nachschub und Rüstungsgütern. Die Moral steigt, der schnelle Sieg bei Tula war ungemein wichtig. Wenn diese Schlacht so lange wie die von Tichwin gedauert hätte, wäre für die Wehrmacht ein Problem entstanden.


http://imageshack.com/a/img841/3540/ha8ub.jpg


Momentan gibt es nicht viel zu tun, die beiden Heere stehen sich fast untätig gegenüber.


http://imageshack.com/a/img845/6629/xlvz.png


Der Osten von Moskau: hier muß noch einiges an Aufklärung betrieben werden.
Die Dienste der Luftwaffe werden benötigt, um Klarheit über die Feindlage zu schaffen.


http://imageshack.com/a/img838/2686/fhvh.png


Nach langem Marsch treffen die Rumänen an der Front ein.
Noch ist der weitere Verlauf nicht abzusehen, aber vielleicht erweist sich die Einnahme des damals unverteidigten Elista als Glücksgriff, denn ein Angriff auf Georgijewsk erscheint möglich.


http://imageshack.com/a/img841/738/yimc.png


Das italienische Expeditionskorps versuchtweiter, den Kaukasus zu überqueren und Poti einzunehmen. Es wird versucht, durch den kombinierten Einsatz von Luftwaffe und Marine den Bahnhof von Poti auszuschalten, so daß der Feind keine Truppen in die Stadt schicken kann. Der Versuch scheitert knapp, und so werden die Russen wahrscheinlich eine Division nach Poti entsenden, was den Italienern die Einnahme der Stadt verwehren wird.
(Anm: wenn es uns gelungen wäre, die Stadt auf den Wert von 3 runterzubomben, hätte unser Gegner den Bahntransport nicht benutzen können.. ein Wert von 4 bedeutet, daß er zum Start seiner Runden einen Wert von 5 haben wird, was den Bahntransport ermöglicht... leider.)


http://imageshack.com/a/img843/81/bnnvw.jpg


Die Italiener leisten tapfer ihren Beitrag... auf ihre eigene Art und Weise.

In der Zeit vom 9. bis zum 14. July wurden zwei feindl. Einheiten vernichtet, ein Korps taktische Bomber und eine Gruppe Freischärler. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe beträgt 85%. Hierbei ist zu bemerken, daß elf der gepanzerten Einheiten auf Sollstärke sind, während zwei weitere sich in der Neuaufstellung befinden. Mit anderen Worten: alle im Einsatz befindlichen Gepanzerten Einheiten haben Sollstärke, und das ist zum ersten Mal seit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion der Fall.

Kessel gibt es aktuell nicht, aber das OKH hat eine intregrale Schwachstelle des Feindes erkannt: die Stadt Gorki stellt zu Zeit die einzige Verbindung des Großraumes Moskau zum Rest des Landes dar. Falls es der Wehrmacht gelingen sollte, Gorki einzunehmen, wäre kein Transfer von Truppen mehr möglich. Wer in Moskau ist, muß dort bleiben und sterben.


Kapitel XLII - Der Kreis schließt sich

Die Truppe erhielt die dringend nötige Erholungspause. Beschädigte Panzer wurden repariert oder gar ersetzt, der Nachschub aus dem Reich funktionierte wirklich gut. Zumindest wenn man den Wunsch nach technisch verbesserten Panzern vergaß, denn wir kämpften immer noch mit dem alten Zeug, daß wir auch vor einem Jahr schon hatten. Ich mußte mich zwingen, nicht daran zu denken.. ich hatte doch den Prototyp mit eigenen Augen gesehen. Wollten die etwas erst alle bereits produzierten alten Modelle ausliefern? Warum konnte man die Panzer nicht umrüsten? Oder war es wieder einer der unseligen Dispute zwischen der Wehrmachtsführung und dem Heereswaffenamt? Wer weiß das schon...

Für den Nachmittag war auf Einladung von General Weidmann eine Besichtigung der Waffenwerke von Tula geplant, die bereits seit 1712 bestanden. Hier wurden viele wichtige Kriegsgüter produziert, wie das Mosin-Nagant-Gewehr oder eine Abart des Maxim-Maschinengewehrs.
(Tulaer Waffenfabrik) (http://de.wikipedia.org/wiki/Tulski_Oruscheiny_Sawod)
Auf jeden Fall würde es interessant werden zu sehen, wie die Russen ihre Waffen produzierten.

Major Mützel und ich waren pünktlich am Werkstor, und der örtliche Wachposten war bereits über unser Kommen informiert.

"Der General verspätet sich, aber Sie können gerne auf eigene Faust die Fabrik erkunden, Herr Major!"

Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Bei Eintritt in die Fabrikhalle empfing uns der bekannte Geruch nach heißem Metall und verdampftem Öl, den wir ja schon von den Altmärkischen Kettenwerken in Berlin kannten. Die vornehmlich russischen Arbeiter wurden von deutschen Aufsehen kontrolliert, was aber nicht zu vermeiden war. Wenn ich für den Feind arbeiten sollte, würde ich mir wohl auch keine allzu große Mühe geben. Manchmal kam es wohl vor, daß die Waffen und Munition absichtlich mit Fehlern versehen wurde, und derartige Umtriebe oder auch nur der Versuch dazu wurden drakonisch bestraft. Wir müssen verstehen, daß die Russen das nur unter Zwang machten, und sie mußten wiederum verstehen, daß wir sowas nicht durchgehen lassen konnten. Es ist nun mal Krieg, und der gewinnt sich nicht von selbst.

Unser Status als Offizier bewahrte uns davor, von den Zwangsarbeitern und Aufsehern belästigt zu werden, und wir konnten ungestört herumlaufen. Wir beide waren sehr angetan von den russischen Produktionsmethoden. Alles war deutliche einfacher, als wir das aus Deutschland gewohnt waren.. es wirkte alles roh und unbehauen, aber doch sehr effizient. Es war keine deutsche Wertarbeit, aber nicht umsonst waren die Russen in der Lage, unglaublich hohe Mengen an Kriegsgütern zu produzieren.

Wir waren gerade an der Endmontage für das PM 1910, als hinter uns ein lautstarkes Geschrei ertönte.

"Oskar, da ist das Schwein!"

Zuerst fühlten wir uns nicht angesprochen, aber das Geschrei kam auf uns zu, und wir drehten uns herum.

Ein Sturmbannführer des SD kam auf uns zu, begleitet von einem keifenden SD-Mann. Die Stimme kam mir erst nicht bekannt vor, aber dann erkannte ich, wer es war: einer von den Strauchdieben, die damals Dietmar aufknüpfen wollten und mir in der Kneipe in der Ukraine wohl den Bauch aufgeschlitzt hätten, wenn Darmstädter und Dillmann nicht im rechten Moment aufgetaucht wären. Der Sturmbannführer schien Doktor Oskar Dirlewanger zu sein.

Während der SD-Mann wird gestikulierte, hörte ich nur, wie Dirlewanger seinem Untergebenen aus dem Mundwinkel zuraunte "Verdammt noch mal, wie oft habe ich Dir schon gesagt, daß Du mich mit in der Öffentlichkeit mit Name und Dienstgrad ansprechen sollst, Hannes? Das war jetzt das letzte Mal, verstanden?"

Dann kamen die beiden auf uns zu. Dirlewanger wirkte sehr selbstbewußt, und der SD-Mann machte eher den Eindruck wie ein Lausbengel, der von seinem Vater Unterstützung bekam.
Dirlewanger hatte sehr stechende Augen und erschien mir wie ein Getriebener.

"Herr Major, Herr Hauptmann, es freut mich sehr, ihre Bekanntschaft zu machen. Aber leider habe ich eine bedauerliche Mitteilung für Sie: der Herr Hauptmann hier wird mich wohl begleiten müssen."

Bevor ich irgendetwas sagen konnte, hatte Major Mützel das Wort ergriffen.

"Lernt man denn auf der SS-Junkerschule das Grüßen nicht mehr, Herr Sturmbannführer?"

"Da war ich nie, Herr Major."

"Das kann ich mir gut vorstellen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, was mich dazu bewegen sollte, Ihnen Hauptmann Eisner zu übergeben."

Dirlewanger runzelte die Stirn, als ob er mit einer begriffstutzigen Bedienung in einem Cafe sprach.

"Hmmmmhhh... dann lassen Sie uns doch mal gemeinsam nachdenken, vielleicht kommen Sie ja drauf. Haben Sie sich mal umgeschaut? Alle Wachen hier sind vom SD, und wie es der Zufall will, bin ich auch vom SD. Und raten Sie mal, was die machen, wenn ich es ihnen sage? Klingelt da ein Glöckchen bei Ihnen, Herr Major?"

Es war eher mal eine Kirchturmglocke, die ich läuten hörte. Um uns herum war Totenstille, sogar die Russen merkten, das etwas Außergewöhnliches passierte. Major Mützel sagte nichts.

"Dann dürfte ich Sie jetzt bitten, mir den guten Hauptmann ohne weiteres Aufsehen zu übergeben. Und keine schnellen Bewegungen, das mögen meine Leute gar nicht.. einige sind furchtbar nervös, müssen Sie wissen."

Zum ersten Mal war ich wirklich ratlos.. wir konnten uns unmöglich den Weg aus der Fabrik freikämpfen. Der Moment zog sich in die Länge wie zähflüssiges Glas.
Nach ein paar Sekunden entglitten Dirlewanger seine aufgesetzt freundlichen Gesichtszügen, und sein Gesicht verzerrte sich zu einer Grimasse.

"Na wird`s bald, Freundchen? Oder soll ich Dir Beine machen?"

Ich wußte noch immer nich, wie ich reagieren sollte, aber ich hatte nicht die Absicht, mich in die "Obhut" dieser Schwerverbrecher zu geben, lieber lasse ich mich mit der Waffe in der Hand erschießen. Aber wie so oft im Leben wurde mir die Entscheidung abgenommen. Hinter Dirlewanger waren Schritte zu hören, und zum Glück war es General Weidmann in Begleitung einiger Kettenhunde.

"Kann es sein, daß ich mich gerade verhört habe? Mit wem haben Sie gerade gesprochen, Herr Sturmbannführer?"

Die aufgesetzte Selbstsicherheit Dirlewanger`s schwand merklich. Er grüßte sogar, wenn auch nicht sehr präzise. Auch der SD-Mann versuchte es, scheiterte aber kläglich.

"Herr General, einer meiner Männer hat mir gemeldet, daß der hier anwesende Hauptmann sich des Angriffs auf mehrere SD-Männer und der schweren Körperverletzung, die zur dauerhaften Dienstunfähigkeit eines meiner Männer geführt hat, schuldig gemacht hat. Aus diesem Grunde werde ich ihn festnehmen und der Gerichtsbarkeit der SS zuführen."

Der General setzte ein ganz leichtes, milde wirkendes Lächeln auf. Da ich ihn kannte, wußte ich, daß Gefahr im Verzug war.

"Einen Scheißdreck werden Sie tun. Hauptmann Eisner, kennen Sie diesen Mann? Wenn ja: was ist passiert?"

In der Folge erzählte ich die ganze Geschichte.. der Angriff auf Dietmar, die gebrochene Nase, die Sache in der Kneipe, die Morddrohung... eben alles.
Danach entstand eine drückende Stille. General Weidmann ergriff das Wort.

"Also, Herr Doktor... für mich hört sich das so an, als ob ihre Strauchdiebe und Vergewaltiger den Überblick verloren haben, wer Freund und Feind ist, oder was meinen Sie?"

Dirlewanger lief rot an, beherrschte sich aber. Er wendete sich an den SD-Mann.

"Hannes, die Geschichte, die uns der Hauptmann erzählt hat, hört sich aber ganz anders an als Deine... und wenn ich mich an das Temperament von Josef erinnere, dann könnte es sich doch durchaus so ähnlich abgespielt haben, wie er sagt, oder? Und lüg mich nicht an, verstanden?"

Der letzte Satzteil war in einer höchst bedrohlichen Schärfe gesprochen, und der SD-Mann schrumpfte sichtlich zusammen.

"Aber Oskar... die haben Josef zum Krüppel gemacht.."

"VERDAMMT NOCHMAL!!! JETZT REICHT ES MIR ABER!!! WIE OFT HABE ICH DIR SCHON GESAGT, DASS ICH EINEN DIENSTGRAD HABE!!!"

Der SD-Mann wurde immer kleiner und schmaler.

"Tja, das passiert nun mal, wenn man die militärischen Umgangsformen nicht pflegt und die Zucht und Ordnung in der Truppe verkommen läßt...", merkte General Weidmann an.

Dirlewangers Gesicht näherte sich dm Farbton eine roten Weintraube.

"Herr General, ich bitte darum, unsere Angelegenheiten zur Klärung uns selbst zu überlassen."

"Schließt das auch die Behandlung dieses Kriminellen mit ein? Wie wollen Sie denn mit dem Fall umgehen? Normalerweise müßte man Ihren Untergebenen der Militärgerichtsbarkeit übergeben, und zwar wegen Versuchten Mordes."

"Das klären wir schon selbst, Herr General."

"Und wie, wenn ich fragen darf? Oder ist das eine Klärung, von der niemals jemand etwa erfahren wird, weil sie nicht stattfindet?"

"Herr General, ich weiß ja, daß Sie als normaler Soldat verächtlich auf den SD runterblicken, aber wir haben vom Reichsführer SS unsere Aufgabe bekommen, und die ist sicherlich nicht die Leichteste. Und für derartige Aufgeben braucht es Männer mit besonderen Talenten, und der Hannes ist nun mal ein Mann mit solchen Talenten, auch wenn er hier offensichtlich über die Stränge geschlagen hat."

Nun war General Weidmann an der Reihe, überrascht aus der Wäsche zu schauen.

"Ich höre wohl nicht recht... Sie können doch nicht allen Ernstes in Erwägung ziehen, diesen Mann ungeschoren davonkommen zu lassen?"

Weidmann war auf 180.. konservativ geschätzt.

"Keineswegs, Herr General."

Dirlewanger zog in einer für mich nicht zu erwartenden Handbewegung seine Pistole und schoß dem SD-Mann eine Kugel zwischen die Augen, bevor irgendjemand sonst etwas tun konnte. Während die Leiche nach hinten fiel, packte er seelenruhig seine Waffe wieder ein. Die Kettenhunde, die von den Ereignissen überrascht waren, brauchten ihre MPs in den Anschlag, wurden aber von General Weidmann mit einer Handbewegung gestoppt.

"Herr General, Sie haben Ihre Aufgaben, und ich habe meine. Und es sollte vermieden werden, daß man sich dabei in die Quere kommt. Ich wünsche noch einen schönen Abend."

Dann salutierte er sehr ordentlich, machte auf dem Absatz kehrt und verließ die Fabrik.

"Mein Gott, was für ein Psychopath und Mörder!"

Major Mützel hätte es nicht besser zusammenfassen können.

Stupor Mundi
13.05.14, 17:07
Heidewitzka, da sind der Herr Hauptmann ja gerade noch einmal davongekommen.
Für den Sturmbannführer habt Ihr doch bestimmt einen besonders qualvollen Tod ersonnen? ;)

Hjalfnar
13.05.14, 17:14
Hulla...ich werde das Gefühl nicht los, dass da der eine oder andere SS-Mann beim natürlich völlig unausweichlichen Rückzug (:D) der Wehrmacht plötzlich "abgeschnitten" von der Truppe vor den Sowjets "rumhängen"...

Edit: Bzgl. qualvoller Tode erinnere ich mich da an eine Hinrichtungsmethode der Nordallianz im Afghanistankrieg, Fesselung an Panzerkette und gaaaaaaaaanz langsam losfahren...:eek:

Admiral Hipper
13.05.14, 17:18
Irgendwie plagen Uns manchmal Zweifel an Eurer Taktik werter Sachimos. Versteht dies aber nun nicht falsch.;)
Was Uns immer wieder auffällt, auch diese Runde bei Tula, Ihr führt bevorzugt Gegenangriffe gegen HvS's Panzer. Gut, in diesem Zug blieb Euch fast nichts anderes übrig, doch ist es eben im Verlauf der Kampagne schon öfter aufgefallen. Wahrscheinlich platziert der werte HvS auch seine Truppen so gut.
Dennoch zweifeln Wir an diesem Vorgehen. Wäre es nicht besser stärker gegen die feindlichen Infanterieverbände vorzugehen? Schön öfters habt Ihr angeschlagene Verbände mit grauen Werten links liegen gelassen und habt Euch auf die Panzer geworfen, die unter hohen Verlusten meist doch nicht vernichtet werden konnten. Und meistens kann sie der werte HvS aufgrund seiner hohen Produktion sofort wieder auffüllen.

Am schlimmsten erscheint Uns nämlich für die sowjetische Seite (neben schlechteren Waffen und (momentan noch?) geringerer Produktion) die zahlenmäßige Unterlegenheit. Der wohl wichtigste Faktor in SC, zumindest nach Unseren Erfahrungen mit SC WW1. Und dies liese sich doch am schnellsten ändern, wenn man sich auf die schwächeren Einheiten des Gegners wirft. Eine 1:1 Situation wird schließlich so gut wie immer unentschieden ausgehen, egal welche Einheiten antreten. Kommt aber eine zweite Einheit einer der Seiten dazu ist alles auf den Kopf gestellt. Soll heißen, verliert der werte HvS seine zahlenmäßige Überlegenheit, was ihn ja auch konstant MPP kostet, so können sich auch seine Panzerwaffe nicht mehr so entfalten.
Zumindest in Unserer Theorie. Zugegeben haben Wir aber von dem Szenario keine Ahnung.:D
Würden Uns daher über eine Antwort und Eure Gedanken dazu freuen.

Thomasius
13.05.14, 17:29
Die zahlenmäßige Unterlegenheit sehen wir auch als gewaltiges Problem. Mit 20 Infanteriearmeen mehr sähe die Situation wesentlich freundlicher aus. Das Zahlenverhältnis verschiebt sich auch immer mehr zuungunsten der SU.

HvS
13.05.14, 18:12
Werter Stupor Mundi,

Doktor Oskar Dirlewanger ist eine historische Person, die können wir nicht so einfach um die Ecke bringen, das würden wir ja den Franzosen den Spaß nehmen... die haben das nämlich 1945 gemacht, aber auch nicht viel zivilisierter als er.
Oskar Dirlewanger
(http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Dirlewanger)

Werter Hjalfnar,

sehr kreativ... hört sich aber nach einer ziemlichen Schweinerei an.. die Ketten müssen ja auch wieder sauber gemacht werden, oder?


Werter Admiral Hipper,

wir wollen mal etwas zu den Angriffen auf die Panzer sagen. Es findet ein ständiger Austausch zwischen uns und dem werten von Sachimos statt, und wir machen ihn durchaus auf das ein oder andere aufmerksam. Allerdings haben wir bisher keine Kritik an den Angriffen auf die Panzer geäußert, diese Angriff tun uns nämlich richtig weh. Die Panzer sind die Quelle unserer Schlagkraft, und ohne geht es nicht. Die Strategie unseres Gegner hat dazu geführt, daß wir aktuell nur eine Panzereinheit mit einer Erfahrungsstufe haben, und das ist sehr wichtig, weil die Veteranenpanzer kaum Schaden nehmen. Wir denken nicht, daß unser Gegner hier etwas falsch macht.

Und zum Thema zahlenmäßige Überlegenheit: momentan hat der werte von Sachimos ca. 40% der Einheiten auf dem Spielbrett und wir 60%. Allerdings müssen wir ca. ein Drittel unserer Einheiten für Partisanenunterdrückung einsetzen, und deswegen haben wir de facto zahlenmäßige Gleichheit, und das ohne jeglichen technologischen Vorteil. Unsere momentane operative Überlegenheit liegt im Wesentlichen daran, daß wir unsere Kräfte konzentriert haben (weil wir den werten von Sachimos schön verladen haben, sein Kräfte im Westen von Moskau und bei Stalingrad stehen seit Monaten nutzlos in der Gegend herum; er hatte dort einen Angriff erwartet, der aber nie kam) und weil wir ein erhebliches Übergewicht an Gepanzertern Kräften haben.

Momentan herrscht eine schizophrene Situation: wir haben seit Monaten MPPs gebunkert, weil wir seit Jahresanfang jede Runde damit rechnen, endlich IW2 und HT2 zu bekommen, aber es passiert nichts... deswegen können wir uns die Verluste locker leisten, aber eben diese Verluste wie bei Tula entstehen nur, weil wir so rückständige Technologie benutzen müssen. Auf jeden Fall denken wir, daß unser Gegner mit der Bekämpfung der deutschen Panzerwaffe alles richtig macht... wenn die sich frei entfalten kann, dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Wenn deutsche Infanterie gegen russische Infanterie kämpft, passiert fast gar nichts..


Werter Thomasius,

siehe oben. Eine zahlenmäßiger Überlegenheit gibt es in der Summe nicht, nur bei den Panzern und der Luftwaffe. Bei der Infanterie, die wir operativ einsetzen können, hat die Sowjetunion die Nase vorne. Zum Ende des Jahres 1941 haben wir 37 Einheiten zur Partisanenunterdrückung eingesetzt, mittlerweile sind es ca. 50. Wenn man das rausrechnet, dann sind beide Heere nahezu gleich groß.

Admiral Hipper
13.05.14, 18:36
Schön mal danke für Eure Einschätzung werter HvS. :)
Wie gesagt Wir kennen weder Szenario noch Titel. Das es wichtig ist die Erfahrungswerte der Panzer niedrig zu halten erscheint Uns logisch und sinnvoll. Wenigsten das, wenn es schon nicht gelingt sie zu vernichten.
Allerdings kommt der werte Sachimos so auch nie in die Lage der zahlenmäßigen Überlegenheit, die unbedingt notwendig ist um das Heft des Handelns an sich zu reißen. Zumindest gegen das Übergewicht an Panzern auf Eurer Seite. Und da er momentan am Verteidigen ist sind natürlich viele Kräfte gebunden.
Wir sind jedenfalls gespannt wie es weiter geht. Allerdings stimmen Uns die Tatsache, dass Ihr massenhaft Einheiten zur Partisanenbekämpfung (Korps?) kaufen könnt sowie gebunkerte MPPs nicht gerade positiv für Genosse Stalin, der kaum seine Verluste ersetzen kann.:eek:
Wenn nun auch noch technologische zur operativen Überlegenheit dazu kommt....:geistlicher:

Bigfish
13.05.14, 19:35
sehr kreativ... hört sich aber nach einer ziemlichen Schweinerei an.. die Ketten müssen ja auch wieder sauber gemacht werden, oder?

Das übernehmen Wir! Wir haben damit noch reichlich Erfahrung aus Unserer "Teacher Busters" Zeit :D

Hjalfnar
13.05.14, 20:14
Wir können Uns erinnern, diese Hinrichtungsmethode in einem Video gesehen zu haben, dass kurz nach dem Tod von Ahmad Schah Massoud aufgenommen wurde. Es handelte sich offenbar um einen der Beteiligten an dessen Ermordung und die Anhänger Massouds waren verständlicherweise extrem aufgebracht. Dankbarerweise war die Videoqualität extrem niedrig und die Schreie über den Lärm des schlecht gewarteten T-54-Motors kaum zu hören...:uhoh:

Cfant
13.05.14, 21:05
Nach langem Marsch treffen die Rumänen an der Front ein.

Tja, Schade, werter Sachimos. Das war's dann für Euch. Meine Rumänen sind da! Ergebt Euch lieber freiwillig! :D

Im Ernst, wie immer hochklassige Updates beider Kontrahenten. Und sehr interessante Einblicke in die Überlegungen der Spieler :)

von Sachimos
13.05.14, 23:17
Werter Admiral Hipper,


eure Einschätzung, bezüglich unserer Prioritäten, ist vollkommen zutreffend.

Da unser hoch geschätzter Gegner bereits einen ganz wichtigen Punkt erläutert hat, möchten wir nur noch einige kleinere Punkte beleuchten.

Wir versuchen ganz bewusst die Panzer anzugreifen, um uns möglichst teuer zu verkaufen. Ein vernichtetes Panzerkorps dürfte bei der Neuaufstellung, in etwa zwei Infanterieeinheiten aufwiegen. Uns ist recht deutlich aufgefallen, dass der werte HvS massiv MPP`s spart (aus welchem Grund auch immer).
Wenn es uns gelingt dieses "Guthaben" immer weiter zu dezimieren, dann fehlen ihm diese an anderer Stelle und vielleicht lässt sich so die Zeitspanne, bis seine Truppen wieder technologisch überlegen sind, etwas verlängern.;)

Denn auch wir forschen schon seit einiger Zeit an HT2 und IW2 und wir sind über jede Runde froh in der die Deutschen noch auf dem selben Level sind. Zudem sind die deutschen Panzer noch immer der Kern eines jeden erfolgreichen Angriffs und wenn wir 2, 3 oder mehr von ihnen für eine gewisse Zeit aus dem Spiel nehmen können, dann muss auch mal die Wucht hinter den Attacken nachlassen. (zumindest in unserer Denkweise:D)

Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Punkt. (Zugegeben über diesen sind wir selber verwirrt.:???:)

Meistens ist es sogar so, dass die Verlustvoraussagen identisch sind. Beispielsweise bei Tula. Hier konnten wir mit unserer Armee sowohl die Panzergrenadiere, als auch das Panzerkorps angreifen. Erstaunlicherweise war die Voraussage bei den Panzergrenadieren 3:1 und bei dem Panzerkorps 3:0. Obwohl die Grenadiere nur 60 % Stärke hatten. Das lag hier wohl an der Artillerie in Reichweite, aber ganz sicher sind wir uns nicht. Daher war die Wahl in diesem Fall recht einfach, aber solche Vorhersagen hatten wir schon öfters. (Bei Gelegenheit werden wir das dokumentieren.;))

Wir müssen aber zugeben, dass wir uns auch von unseren Ahnungen leiten lassen, welche Einheit wir besser angreifen sollten und welche nicht. Manchmal hat das ja schon ganz gut funktioniert.

Wir werden im nächsten Post auch eine aktuelle Produktionsliste veröffentlichen. Es sind zwar nicht ganz 20 Armeen, aber immerhin wieder einiges an Truppen die wir wieder aufstellen konnten.



Werter Cfant,


ihr habt Recht.

Jetzt erkennen wir es auch und wir sind gerne zu Verhandlungen über einen Separatfrieden bereit.:D
Aber nur mit euch als Verhandlungspartner. ;)

Vielen Dank für euer Lob. Wir freuen uns immer wenn die Berichte unterhaltsam sind.:)

von Sachimos
17.05.14, 15:29
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 15. Juli 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Dank einer unermüdlichen Propaganda, hat sich sofort nach dem Verlust einer Gruppe von Partisanen eine neue gebildet.

In der STAWKA ist man hocherfreut über diesen Kampfeswillen innerhalb der sowjetischen Bevölkerung und gewährt jegliche erdenkliche Unterstützung.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/v84ordfumn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23228342/319px-Ussr0460.jpg.html)


Erfreulicherweise hat sich diese Gruppe auch noch am selben Ort gebildete, an dem schon die letzte ihr Quartier bezogen hatte und kann so sofort die noch gültigen Befehle ausführen und nachhaltig Unruhe hinter den feindlichen Linien stiften.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/qacj7hyxta7f.png (http://www.pic-upload.de/view-23228396/Partianen-aktivit--t.png.html)


Sollte diese Entwicklung noch einige Wochen anhalten, so werden die Deutschen gezwungen sein noch mehr Verbände für die Sicherung ihrer Gebiete abzustellen. Verbände welche dann nicht mehr unmittelbar an der Front eingesetzt werden können und somit die Truppen der Roten Armee entlasten.

Auf jeden Fall wird die Propaganda in dieser Richtung fortgesetzt und weiter intensiviert werden.


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Partisanengruppe



Die nördliche Front


Die Deutschen besetzen das Umfeld von Wischni Wolotschok und bereiten sich intensiv auf den bevorstehenden Kampf vor. Augenscheinlich ist aber die Moral des Feindes nicht mehr die Beste, denn auch geschwächte Einheiten werden in der vordersten Frontlinie eingesetzt.

Bisher wurden 2 komplette Panzerkorps des Gegners und mehrere Infanterieeinheiten ausgemacht und auch Artillerie ist in den Bereitstellungsräumen eingetroffen, um den Angriff vorzubereiten. Insgesamt eine beeindruckende Kampfkraft, vor allem weil auch die Finnen wieder mit dabei sind.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/zw1vzuowvii.png (http://www.pic-upload.de/view-23229018/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Im Gegensatz zu den Deutschen Verbänden sind unsere Einheiten in einer sehr guten Verfassung und wieder auf Vollstärke.

Aber die Schlacht wird nicht hier entschieden, sondern weiter südlich bei Kalinin. Deshalb sind die Panzer auch südlich der Stadt in Stellung gegangen, um sich kämpfend zurückziehen zu können.

Cherepovets wird weiter befestigt und hier zeigen sich auch noch keine feindlichen Truppen. Es wird davon ausgegangen, dass die Deutschen zuerst die Entscheidung bei Kalinin suchen werden und dafür einen Großteil ihrer Verbände bereitgestellt haben.


Die Mitte der Westfront


Hier herrscht eine gespenstische Ruhe, denn der Feind rückt nicht nach und unsere Truppen können sich unbehelligt absetzen.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/adzatqtaqmb.png (http://www.pic-upload.de/view-23229055/Bild-2-Mitte-Anfang.png.html)


Immerhin gibt diese Ruhe der STAWKA die Möglichkeit alle notwendigen Vorbereitungen für die Verteidigung von Kalinin zu treffen.
Da diese Stadt die Nordflanke von Moskau direkt beschützt, ist es unabdingbar das die Deutschen hier keinen Erfolg verzeichnen können.

Deshalb wurden die Stellungen weiter stark ausgebaut und es stehen genügend ausgeruhte Armeen und Divisionen bereit, um sich dem Feind entgegenzustellen. Bei Bedarf kann der Frontkommandeur hier auch auf weitere Reserven der STAWKA zugreifen.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/lceurmhukrqf.png (http://www.pic-upload.de/view-23229128/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)

Je nachdem wie der Kampf hier verläuft können auch die vorgeschobenen Stellungen bei Mozhaysk und Kaluga noch geräumt werden, um die Verteidiger zu stärken. Die Feldbefestigungen bei Moskau sind bereits besetzt und die Soldaten bereiten sich auf den Kampf vor.


Die Schlacht um Tula


Auch hier herrscht eine absolute Ruhe, welche nach den heftigen Kämpfen der vorangegangenen Wochen zwar ungewohnt aber hoch willkommen ist. Die tapferen Soldaten können sich eine Pause gönnen und es ist möglich alle Verbände wieder aufzufrischen.

Da die Deutschen Truppen nur defensive Stellungen eingenommen haben, geht man im Oberkommando davon aus, dass auch sie dringend eine Pause benötigen und nicht sofort noch weiter vorstoßen können.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/tdln24gf3tl.png (http://www.pic-upload.de/view-23229184/Bild-4-Tula-Anfang.png.html)


Dank der Ruhe sind unsere Truppen wieder komplett aufgefrischt worden und die Panzerabwehreinheiten konnten mit der neuesten Technik ausgestattet werden. Diese wurde am strategisch wichtigen Flussübergang in Stellung gebracht und sind bestens versorgt.
Die Linien der Verteidiger sind hier sehr tief gestaffelt und schlagkräftige schnelle Verbände stehen in Reserve bereit um jederzeit in die Kämpfe einzugreifen.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/kcpa59er7s5z.png (http://www.pic-upload.de/view-23229315/Bild-5-Tula-Ende.png.html)


Diese schnellen Einheiten spielen in den Planungen der STAWKA eine wichtige Rolle, denn man geht weiterhin davon aus, dass der Feind versuchen wird Moskau zu umgehen und einzuschließen. Erste Anzeichen für ein solches Vorgehen gab es ja schon seit einigen Wochen, aber mittlerweile rückt der Feind direkt auf Kovrov und Wladimir vor.

Deshalb wurde bereits eine Panzerarmee in Bewegung gesetzt und ist als bei den gefährdeten Städten eingetroffen.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/jpahcs9pukp1.png (http://www.pic-upload.de/view-23229390/Bild-6-Kovrov-Ende.png.html)


Weitere Verstärkungen sind für diesen Frontabschnitt bereits eingeplant und werden bei Bedarf jederzeit eingesetzt. Aber noch möchte man im Oberkommando abwarten, wie weit der Gegner seine Aufklärung ausdehnt, denn je weiter er vorstößt desto länger werden auch seine Flanken und das könnte interessante Optionen für die STAWKA bieten.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Wie bereits am Anfang des Berichtes erwähnt konnten tapfere Zivilisten zusammen mit Soldaten einen überraschenden Schlag gegen den Feind landen. Einer neuen Gruppe Partisanen gelang es, Tambow unter ihre Kontrolle zu bringen. Damit ist dies die erste Stadt, welche von den Deutschen Invasoren befreit werden konnte.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/ja3bste4inwz.png (http://www.pic-upload.de/view-23229453/Bild-7-Partisanen-Tambow.png.html)


Trotz dieses großen Erfolges bleibt ein Wermutstropfen, denn das gegnerische Armeekorps blockiert den direkten Nachschubweg in die Stadt. Es wäre bestimmt eine schöne Überraschung für die Deutschen geworden, wenn man sofort nach der Eroberung weitere Truppen in die Stadt und damit in den Rücken des Feindes gebracht hätte.

Mit etwas Glück können sich die Widerständler noch einige Tage halten und damit eine beständige Bedrohung für den Gegner sein.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/m2kbshgbd3q.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23229501/640px-Partisans_Zhitomir_compound.jpg.html)

**Die Partisanen vor dem Angriff auf die Stadt.**


Bei Stalingrad bleibt ebenfalls alles ruhig.
Lediglich eine Aufklärungsmission wird von den Luftstreitkräften geflogen, erbringt aber leider keine verwertbaren Erkenntnisse. Allerdings greifen rumänische Jäger unsere Aufklärer an und beide Parteien liefern sich einen heftigen Luftkampf über dem Vorfeld von Stalingrad mit Verlusten für beide Seiten.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/8orwc81uom6a.png (http://www.pic-upload.de/view-23229522/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Aber auch dass keine feindlichen Truppen aufgeklärt werden können, ist eine gute Nachricht immerhin bedeutet dies dass für die Städte keine unmittelbare Bedrohung vorliegt und man kann sich in der STAWKA den anderen wichtigeren Frontabschnitten zuwenden.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/3u3gpiw99ub8.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23229517/Ily-4.jpg.html)

**Unsere Aufklärer auf der Suche nach dem Feind.**


Weiter südlich kommt es zu kleineren Gefechten, als die rumänische Marine die Hafenstadt Poti beschießt. Das Ziel ist die Infrastruktur der Stadt, um einen schnellen Transport von Truppen zu verhindern. Aber sowjetische Arbeiter können die leichten Schäden sofort beheben und es kann eine Armee verlegt werden.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/s976ecgj71qe.png (http://www.pic-upload.de/view-23229569/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Damit ist die Stadt vor einem schnellen Zugriff des Feindes geschützt und etwaige Angreifer müssen erst über das Gebirge herankommen. Das Oberkommando geht davon aus, dass der Feind nicht weiter versucht vorzurücken sondern lediglich die Bedrohung aufrecht erhalten wird, um eine Verlegung der Truppen zu verhindern.

Es bleibt abzuwarten, wie der Kampf an dieser Front sich weiterhin entwickeln wird.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nachdem immer wieder Anfragen nach weiteren Verstärkungen das Oberkommando erreichten, hat sich die STAWKA dazu entschlossen eine aktualisierte Produktionsliste zu veröffentlichen.

In dieser sind alle Einheiten vermerkt, welche in Kürze den Fronttruppen zulaufen werden.

http://www11.pic-upload.de/17.05.14/znxztzncpml6.png (http://www.pic-upload.de/view-23229628/Produktion.png.html)


Besonders die 2 Panzerarmeen sind eine wichtige Verstärkung. Sobald diese fertiggestellt wurden, sind unsere Truppen den Deutschen zahlenmäßig überlegen. Zumindest bei den Panzern.

Auch sollte Dank des zusätzlichen HQ ab diesem Zeitpunkt eine bessere Versorgung aller Abschnitte möglich sein.

HvS
17.05.14, 17:01
Werter Admiral Hipper,

grundsätzlich habt Ihr mit Euren Ansicht Recht... wie fast immer. Insbesondere habt Ihr eine Sache richtig erkannt: der werte von Sachimos bräuchte eine zahlenmäßige Überlegenheit, zumindest lokal.. sonst kann er nicht agieren. Aber diese wird er auf Sicht nicht bekommen. Umgekehrt ist es allerdings so, daß wir auch immense Anstrengungen unternehmen mußten, nur um Tula und Rjasan zu erobern.... zu größeren Aktionen sind wir auch nicht fähig, weil zu viele unserer Einheiten durch Partisanenunterdrückung oder defensive Aufgaben in eroberten Gebieten gebunden sind. Wir sind zwar dabei, Moskau zu umfassen, aber die Front ist verdammt lang. Richtig ändern wird sich das erst, wenn wir wieder eine kürzere Front haben.

Wegen Eurer impliziten Frage, ob wir schon Korps für die Unterdrückung der Partisanen kaufen müssen: wir haben schon seit geraumer Zeit keine Divisionen im Force Pool mehr, aber es kamen gerade vier Stück aus der Building Queue.. eine weitere hatten wir noch in Reserve, und eine wird bei Petrosawodsk frei, so daß wir sechs "neue" Divisionen haben.. das wird erstmal eine Weile reichen. Danach wird es allerdings eng.. wahrscheinlich müssen wir dann Korps kaufen und die wenigen Divisionen, die wir noch im Kampfeinsatz haben, nach hinten schicken.. irgendwie können wir uns nicht mit dem Gedanken anfreunden, ganze Armeekorps in die Landschaft zu stellen.

Wir haben in dieser Runde ein paar MPPs ausgegeben.. aber wir werden nicht sagen, wofür. :teufel: Aber es hat mit unseren Planungen für 1943 zu tun.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


15. July 1942 - Feindaktivitäten


Insgesamt verhält der Feind sich ruhig, es sind keine größeren Aktivitäten zu beobachten.


http://imageshack.com/a/img844/1615/5t70.png


Sehr unschöne Szenen spielen sich im Raum Tambow ab, wo binnen kürzester Zeit bereits die zweite Partisaneneinheit auftaucht und die Stadt im Handstreich besetzt.


18. July 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt Petrosawodsk und Wischni Wolotschok ein, was eine exzellente Ausgangsbasis für das weitere Vorgehen bedeutet.
Die H.Gr. Mitte gönnt den Truppen eine weitere Ruhepause und bringt Truppen für das Unternehmen Garrotte in Stellung.
Bei der H.Gr. Süd wird ein Angriff auf Georgijewsk vorbereitet.


http://imageshack.com/a/img834/769/100j.png


Seit langer Zeit gab es im hohen Norden keine Ereignisse mehr. Nach langem Marsch durch unwegsames Gebiert hat die 62. ID die von Peter dem Großen gegründete Stadt Petrosawodsk eingenommen. Ohne große strategische Wichtigkeit zu besitzen, bietet die Stadt dennoch Zugang zum Onega-See. Im Norden und Westen der Stadt befinden sich keine russischen Truppen mehr.
Desweiteren ist zu bemerken, daß die Gegend östlich von Tichwin von Partisanen verseucht ist. In dem Gebiet ist leider eine hohe Präsenz von Besatzungstruppe erforderlich.


http://imageshack.com/a/img841/3413/ot0i.png


Im Raum Babajewo bekommen die Finnen weiterhin die Gelegenheit zur Regeneration.
Die Stadt Wischni Wolotschok wird von mehrheitlich deutschen Truppen im Sturmangriff eingenommen. Leider wird die verteidigende russische Armee nicht vernichtet, sondern nur schwer angeschlagen. Im Süden der Stadt wird eine Division in die Flucht geschlagen, was die Stellung der Russen unhaltbar macht. Ein Durchtrennung der Bahnverbindung würde die sichere Vernichtung der Einheiten bedeuten. Das OKH rechnet damit, daß die Russen sich zurückziehen. Die Schlacht um die Stadt wurde somit von den deutschen Truppen binnen weniger Tage gewonnen.


http://imageshack.com/a/img839/6942/escj.jpg


Die vereinte Schlagkraft von drei deutschen Panzerkorps hat diesen Erfolg ermöglicht, dessen Schnelligkeit die Russen überrascht haben dürfte.


http://imageshack.com/a/img838/2732/ibcj.png


Im Südosten von Moskau ziehen sich die Russen langsam und geordnet in die vorbereiteten Stellungen zurück. Der Feind scheint ein Umklammerung seiner Hauptstadt im Osten zu befürchten und schickt Panzer sowie Pioniere in die Gegend.
Die deutschen Verbände werden umgruppiert und rücken dabei näher an den Feind heran.
Ist ist bemerkenswert, wie sich die verbesserte Versorgung durch die Rüstungsindustrie in Tula auf die Moral der Truppen auswirkt. Es gab immer genug zu essen, aber nun haben es die Soldaten genauso gut wie in der Heimat.


http://imageshack.com/a/img836/1078/da0e.jpg


Im Westen von Tula liegt noch einiges an Schrott in der Landschaft herum, der in der nächsten Zeit beseitigt werden muß.


http://imageshack.com/a/img835/3319/x6jp.png


Die Partisanen werden vom IX. Panzerkorps "Frundsberg" vernichtet, was diesem zusätzliche Erfahrung verschafft.


http://imageshack.com/a/img834/4779/a7xx.png


Die Rumänen erreichen Elista, und das deutsche Korps in der Stadt kann endlich wieder nach Wolgodonsk marschieren. Zeitweise waren die deutschen Linien in diesem Bereich gefährlich ausgedünnt, und im Nachhinein kann man froh sein, daß die Russen nicht angegriffen haben, denn es waren zeitweise nur drei AK in der Gegend.


http://imageshack.com/a/img834/1754/7odg.jpg


Aber durch das Eintreffen der Rumänen sind die Linien nicht mehr ganz so dünn.


http://imageshack.com/a/img844/7659/jcsa.png


Der Feind hat eine Armee nach Poti verlegt, und deswegen müssen sich die Italiener zurückziehen. Die Überquerung des Kaukasus ist gescheitert.
Der einzig positive Nebeneffekt: eine russische Armee fehlt an der Front.


http://imageshack.com/a/img838/5974/ebbg.png


In Berlin treffen vier neu aufgestellte Sicherungsdivisionen ein, die im Osten dringend benötigt werden.


In der Zeit von 15. bis zum 20. July wurde lediglich eine Gruppe Freischärler vernichtet. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei 83%.


Kapitel XLIII - Planspiele und Vermutungen

Wir sind aus unserer sicheren Position im Süden von Tula verlegt worden, und zwar in den Nordosten von Tula. Ich hätte mir ja gewünscht, noch einige Tage in der Nähe der Stadt zu bleiben, denn die Ruhe hat den Männern gut getan. Allerdings riecht es hier auch noch nicht nach einem unmittelbaren Kampfeinsatz, denn die Russen haben sich weiter in Richtung Moskau zurückgezogen.

Ich vermute mal, daß wir die Russen entlang des Flusses Oka nach Nordwesten treiben, bis sie ihre Verteidigungspositionen eingenommen haben. Und ob wir die gleich stürmen werden, wage ich zu bezweifeln. Ohne bessere Waffen für die Infanterie und die Panzertruppe würde das unglaubliche Verluste auf beiden Seiten nach sich ziehen. Und bisher hat das OKH seine Soldaten nicht offenen Auges verheizt.

Es stellt sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Die Russen haben ein Panzerkorps in die Nähe von Wladimir verlegt, eine Stadt im Osten von Moskau, die sich als Ziel angeboten hätte, wenn das OKH Moskau im Osten abschneiden wollen würde. Weiter östlich in Kowrow, das auf halben Weg nach Gorki liegt, steht nach den letzten Erkenntnissen der Luftwaffe nur eine einzelne Armee. Von Kowrow aus nach Osten ist die nächste Stadt Gorki, genau wie Tula ein Industriezentrum des Feindes.


http://imageshack.com/a/img844/4526/njus.png


Ich habe mir das ganze mal auf der Karten angeschaut, und es ist in der Tat so: wer Gorki kontrolliert schneidet Rußland in zwei Hälften. Zwar gibt es zwischen Babajewo und Gorki noch etliche wichtige Städte wie Tscherepowetz oder Jaroslawl, aber selbst ohne die Kontrolle dieser Städte kann sich kein Russe mehr mit der Bahn aus diesem Bereich entfernen. Die russischen Truppen in Moskau könnten regelrecht eingeschlossen und vernichtet werden, auch wenn das einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte.


http://imageshack.com/a/img839/9025/88vx.png


Nehmen wir mal an, wir nehmen Gorki ein... danach könnte man in Ruhe eine Verbindung zwischen Gorki und der Heeresgruppe Nord schaffen, und dann säßen die Russen in der Patsche, aber richtig. In dem Kessel könnten neue Einheiten aufgestellt werden, aber es kann niemand flüchten. Die Wehrmacht würde den Kreis immer enger ziehen, und sie Russen werden nicht ausbrechen, weil sie sonst Moskau preisgeben müßten... und das werden sie nicht tun. Es wird ein Kampf auf Biegen und Brechen werden, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten... aber ich bin mir sicher, daß wir am Ende als Sieger aus diesem Krieg hervorgehen werden.

Die Kontrolle von Gorki erlaubt es der Wehrmacht, den Ring um Moskau zu schließen und den Großteil der Roten Armee langsam zu erwürgen. Die Garrotte legt sich schon langsam um den Hals von Mütterchen Rußland.

Hohenlohe
17.05.14, 19:50
Ein kühner Plan, dem hoffentlich Erfolg beschieden sein wird, werter HvS...! :fecht: Wir wünschen euch gutes Gelingen...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Admiral Hipper
18.05.14, 00:13
Insbesondere habt Ihr eine Sache richtig erkannt: der werte von Sachimos bräuchte eine zahlenmäßige Überlegenheit, zumindest lokal.. sonst kann er nicht agieren. Aber diese wird er auf Sicht nicht bekommen.
Um die lokale Überlegenheit zu erreichen müsste der werte Sachimos ein ziemliches Risiko eingehen, da Ihr mit der Offensive gegen Moskau völlig die Initiative habt. Dieses strategische Ziel kann er kaum vernachlässigen.

Ansonsten wäre ein Gegenschlag im Süden am aussichtsreichsten, aber ohne Panzer und Verstärkungen wohl sinnlos. Und ob dort überhaupt Ziele, die das Riskio wert sind, in Reichweite sind? Anderseits fragen Wir uns ob es nicht langsam an der Zeit ist ein Risiko einzugehen. Oder ist es noch zu früh? Fragen über Fragen...:???:
Zum Glück sind Wir nicht der befehlshabende General, sonst hätten Wir wieder schlaflose Nächte.:D

HvS
18.05.14, 07:56
Werter Hohenlohe,

Ihr könnt das ungefähr so sehen: wenn unser Plan Erfolg haben sollte, dann wird das noch eine Weile dauern.. aber wir sind uns das keineswegs sicher, denn ab dem Herbst 1942 werden die Russen immer stärker. Wir sind froh, daß wir dem Gegner in 1942 Rostow, Maikop und Tula weggenommen haben, was uns 31 MPPs (vor Modifikatoren) bringt und den Gegner 35 MPPs aus dem Säckel klaut. Ohne diese Zugewinne würde es für uns nun übel aussehen.

Aber wir können Euch versprechen, daß es spannend bleibt. Unser Gegner hat die Building Queue voll Einheiten, und wir auch.. wie wir im nächsten Post dokumentieren werden. :D


Werter Admiral Hipper,

wir sind uns selbst nicht ganz sicher, wie wir anstelle des werten von Sachimos agieren würden. Es ist so, daß wir durch unsere Luftüberlegenheit beginnende feindliche Offensive sehr früh erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen würden. Wir haben nun Ende July, und der Feind hat bisher keine Streitmacht gesammelt, die er für eine Offensive einsetzen könnte. Der von Euch angesprochene Süden ist problematisch: zwar gibt es mit Maikop und Rostow durchaus lohnende Ziele, aber wir haben 17 Armeekorps (4 deutsche, 8 rumänische, 3 ungarische und 2 italienische) in der Gegend, seitdem die Rumänen eingetroffen sind.. die Russen haben im Raum Stalingrad sowie in Georgiejewsk ca. 19 Kamfpeinheiten, wobei aber auch Artillerie und Pioniere mitgezählt wurden. Ihr seht: ohne ein Verlegung von Kräften bzw. eine Verstärkung ist keine Offensive möglich, die würde sich festlaufen und einige andere Ziele entblößen.

Was für die werte Leserschaft in diesem AAR leider nicht deutlich wird: unser bisheriger Erfolg hing maßgeblich davon ab, daß wir unserem Gegner erfolgreich Offensiven vorgegaukelt haben, die gar nicht stattfanden. Bspw. wurde vor einigen Monaten Stalingrad massiv befestigt, aber es findet kein Angriff statt. Wenn Stalingrad allerdings schwach verteidigt wäre, würden wir nun die Rumänen dorthin marschieren lassen.

In der Zukunft wird es uns nicht mehr möglich sein, unseren Gegner zu verladen.. wir haben dazu noch genau eine Möglichkeit, die wir auch ausschöpfen werden... aber danach kommen nur noch offensichtliche Dinge.

Und Ihr habt mir Eurer Ansicht zur Initiative auch recht: wir haben zwar aktuell nicht die Möglichkeit, Moskau frontal anzugreifen, aber diese Möglichkeit werden wir bis Ende September 1942 haben, denn dann sind wir bei vier Schlüsseltechnologien auf Stufe 2: Industrieproduktion, Panzer, Infanterie und Jagdflieger. Wenn wir das alles haben, dann werden die Karten neu gemischt. Ob es dann in 1942 noch für eine Offensive vor dem Winter reicht, können wir jetzt noch nicht sagen. Aber auf jeden Fall behalten wir auf Sicht die strategische Initiative, wenn unserem Gegner nicht ein Überraschung gelingt. Es bleibt abzuwarten, wie er auf das Unternehmen Garrotte reagiert. Da wir schon einen weiteren Turn gespielt haben, können wir verraten, daß er reagiert hat.. und zwar genau, wie wir es erwartet haben. :D

Wir vermuten, daß die nächsten Monate darüber entscheiden werden, ob wir die Russen umfassen können oder ob ihnen ein Schlupfloch bleibt.. aber selbst falls es uns gelingen sollte, den größten Kessel der Militärgeschichte zu bilden: der Kampf um Moskau wird heftiger als alles, was bisher gewesen ist. Wir müssen uns Meter um Meter durch die bereits seit Langem angelegten Befestigungen kämpfen, und das bei vollem Nachschub für die Russen. Am Anfang des Krieges ist es uns öfter gelungen, die Russen einzukesseln und vom Nachschub abzuschneiden, aber das geht jetzt nicht mehr.. selbst wenn sich die deutschen Truppen bei Wologda treffen sollten, dann haben die russischen Truppen im Kessel immer noch eine gute Versorgung, weil alle Städte trotzdem an die Hauptstadt angebunden sind. Es würde eine Situation entstehen, die grob an die Belagerung von Paris 1870/71 erinnert... nur ohne die Hungersnöte.

Bigfish
18.05.14, 10:13
Werter HvS wer bombt denn da eigentlich im deutschen Kernland eure MPPs runter auf Null? Die RAF? Per Event?

HvS
18.05.14, 17:55
Werter Bigfish,

das sind noch nicht aktivierte Ressourcen, wovon beide Seiten einige haben. Ein paar davon werden Anfang 1943 aktiviert, die meisten allerdings in 1944. Damit wird modelliert, daß die Rüstungsanstrengungen unter der Leitung von Albert Speer erst in 1944 ihre Früchte getragen haben, was natürlich für den Kriegsverlauf im RL zu spät war.

Allerdings müssen wir bemerken, daß auch die Russen in 1943 noch weitere Ölquellen bekommen und die deutsche Seite noch verschiedene Events hat (Italienfront, Bombenkrieg, D-Day), die uns deutlich mehr MPPs kosten, als diese Ressourcen bringen. Und noch eines sei gesagt: wir haben keinerlei Ahnung, wie die Modellierung der italienischen Front aussehen wird..

Admiral Hipper
19.05.14, 11:21
Braucht man für dieses Spiel eigentlich SC Global Conflict? Oder ist es stand-alone?

Thomasius
19.05.14, 11:46
Braucht man für dieses Spiel eigentlich SC Global Conflict? Oder ist es stand-alone?

Ja, ihr braucht das Grundspiel, weil es kein Stand-Alone-Addon ist.

von Sachimos
24.05.14, 11:53
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 21. Juli 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Eine weitere sehr erfreuliche Nachricht, erreicht in diesen Tagen die STAWKA.
Die an allen Abschnitten eingesetzten Pioniertrupps können zahlreiche weitere Feldbefestigungen fertigstellen, unter den momentanen Bedingungen der Front ist diese Leistung gar nicht hoch genug einzuschätzen.

http://www11.pic-upload.de/23.05.14/a3hmbif6sw4v.png (http://www.pic-upload.de/view-23300754/Pioniere.png.html)


Die drei freigewordenen Einheiten werden umgehend zu neuen Einsatzstellen befohlen, um weiter Bunker und Stellungen vorzubereiten.
Schwerpunkte sind hier weiterhin der Kaukasus und Stalingrad. Eine Verlegung nach Moskau oder in Richtung Gorki wäre momentan sehr schwierig und es wäre unwahrscheinlich, dass die Befestigungen rechtzeitig fertig werden würden.


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Armee



Die nördliche Front


Nach heftigen Kämpfen um die Stadt, müssen sich die Verteidiger von Wischni Wolotschok zurückziehen und die Stadt den Deutschen preisgeben. Der Feind ist mit vereinten Kräften vorgerückt und der Kern seines Angriffes waren wie immer die Panzerkorps. Die Schlagkraft dieser Verbände ist noch immer ungebrochen und nur unsere eigenen Panzerarmeen können diesen etwas entgegensetzen.

Weiter im Norden rücken die Deutschen nicht weiter vor, aber dafür verteilen sich seine Truppen rund um Wischni Wolotschok um dort auf breiter Front vorzurücken.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/zoouf7pf9dgs.png (http://www.pic-upload.de/view-23302749/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Sehr positiv ist aber, dass die verteidigende Armee nicht vernichtet wird sondern sich, schwer angeschlagen, zurückziehen kann. Dadurch ist eine Auffrischung möglich geworden und nach einigen Tagen Ruhe kann diese auch wieder in die Kämpfe eingreifen.

Dem Frontkommandeur ist aber noch ein weiteres wichtiges Detail aufgefallen.
Der Feind hat zwar mit drei Panzerkorps angegriffen, aber nur eines hatte eine hohe Moral und Bereitschaft, diese Einheit hat nun die Stadt besetzt, die anderen beiden stehen abseits, wahrscheinlich um ihre Kräfte zu sammeln.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/s5x9vmf722ez.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23302788/Soldati_sovietici.jpg.html)

**Schwere Gefechte in Wischni Wolotschok, es kommt zum erbitterten Häuserkampf.**


Der Kommandeur befiehlt einen Angriff seiner eigenen gepanzerten Kräfte, um den Feind zu schwächen und seinen Vorstoß zu verlangsamen, denn ohne Panzer kommen die Deutschen nicht so schnell wie gewohnt voran.
Ausdrückliches Ziel war nur eine Schwächung des Gegners und nicht die Rückeroberung der Stadt, denn zu der eigentlich Schlacht wird es erst bei Kalinin kommen.

Erstaunlicherweise sind unsere Panzer effektiver, als dies vorhergesehen wurde. Das feindliche Panzerkorps flieht und lässt die Stadt schutzlos zurück. Eine sehr ungewöhnliche Entscheidung, die STAWKA hätte hier eher ein ausdauernderes verteidigen, besonders von einem Panzerkorps, erwartet.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/ep4kfohkv4l1.png (http://www.pic-upload.de/view-23302855/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Wischni Wolotschok wird lediglich von einer Division wieder besetzt, um dem Feind den Nachschub weiter zu entziehen, aber ein ausdauerndes Behaupten der Stadt ist nicht möglich und auch nicht vorgesehen. Das nächste Ziel der Deutschen muss Kalinin sein und hier hat die STAWKA die Verteidigung bereits vorbereitet.

Zumindest hält es den Feind einige Tage auf, die Stadt neuerlich erobern zu müssen, der Nachschub kommt nicht auf voller Stärke an und unsere Truppen weiter südlich bekommen noch mehr Zeit ihre Stellungen auszubauen und sich auszuruhen.


Die Mitte der Westfront


Nach den heftigen Kämpfen im Norden, bleibt es an allen anderen Abschnitten eher ruhig.
Besonders still ist es in der Mitte der Front. Hier sind kaum deutsche Truppen vorhanden und auch unsere Linien werden immer weiter ausgedünnt, um die Verteidigung von Kalinin und dem Raum Gorki zu stärken.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/surfo6tggvn.png (http://www.pic-upload.de/view-23303066/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Der Raum Kaluga soll dennoch weiterhin verteidigt und gehalten werden. Die STAWKA ist nicht gewillt, auch nur eine Stadt dem Feind kampflos zu übergeben und wer weiß, vielleicht wird dieses Gebiet noch einmal sehr wichtig werden.


Die Schlacht um Moskau


Vor unserer Hauptstadt gruppieren sich die feindlichen Truppen um, anscheinend laufen auf deutscher Seite die Vorbereitungen für den weiteren Angriff auf Hochtouren. Auffällig ist, dass bis jetzt nur Infantrieeinheiten gemeldet wurden und keinerlei gepanzerte Kräfte in "vorderster Front" stehen.

Es kommt zu keinen größeren Kampfhandlungen und noch belauern sich die Soldaten beider Seiten und warten ab, was der Gegner macht.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/itp2q9l8nidt.png (http://www.pic-upload.de/view-23303354/Bild-4-Tula-Anfang.png.html)


Auch auf unserer Seite laufen die Umgruppierungen auf Hochtouren.
Die Panzerabwehr wird etwas zurückgenommen, da keine Panzer zu sehen sind ist sie an dem Flussübergang nicht mehr sinnvoll zu verwenden und kann so schneller an anderer Stelle verwendet werden.

Sehr erfreulich ist, dass trotz einiger heftiger Luftkämpfe über dem Gebiet von Tula und Wischni Wolotschok unsere Roten Luftstreitkräfte in einem guten Zustand sind und wieder den Feind einige Verluste beibringen konnten.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/4bujlz3krwm.png (http://www.pic-upload.de/view-23303432/Bild-5-Tula-Ende.png.html)


Auch die Verlegung unserer Panzerarmeen läuft weiterhin ruhig und geordnet ab.
Der Raum Kovrov und Gorki wird weiter verstärkt und auch die Geheimdienste liefern einige wertvolle Erkenntnisse über die Konzentration von deutschen Kräften hier.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/4awf4da7ptp.gif (http://www.pic-upload.de/view-23303478/Proti--tok_sov--tsk--_st--eleck--_jednotky.gif.html)

**Überall bringen die Soldaten ihre Geschütze in Stellung und erwarten den Gegner.**


Direkt vor der Stadt, werden ein HQ und ein Panzerkorps von der Aufklärung berichtet und im Rückraum stehen ausgeruhte Jäger bereit. Die Meldungen reißen nicht ab und auch weiter südlich werden wichtige Daten gesammelt. Davon wird später noch etwas ausführlicher berichtet werden.

Noch ist die Lage bei Kovrov ruhig, aber das kann sich jederzeit ändern. Im Oberkommando ist man sich nicht sicher, wann der Feind seine Vorbereitungen abgeschlossen haben wird und man legt ein enormes Tempo bei den Verlegungen vor, um den Deutschen eine adäquate Kampfkraft entgegen zustellen.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/8c8ymuvwkc5b.png (http://www.pic-upload.de/view-23303511/Bild-6-Kovrov-Ende.png.html)


In der STAWKA schätzt man, dass spätestens Anfang August der Angriff beginnt und im Vorfeld noch einige Luftangriffe zur Aufklärung und Dezimierung unserer Jäger geflogen werden.

Auch der Gegner hat noch mehr "Baustellen" und kann sich nicht nur um seine Vorbereitungen kümmern. Es sollte möglich sein bis zum Monatswechsel genügend kampfstarke Verbände den Kommandeuren hier zu unterstellen, um ihnen die Möglichkeit einer erfolgreichen Verteidigung zu geben.
Besonders der Raum um Gorki muss hier besondere Aufmerksamkeit erhalten.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/1gwnurp6vymu.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23303556/Gen.Poluboyarov2.jpg.html)

**Die Offiziere sind immer wieder vorne bei ihren Verbänden dabei.**


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Auch im Süden herrscht eine angespannte Ruhe.
Unsere tapferen Partisanen werden von einem deutschen Panzerkorps vernichtet und Tambow kann wieder vom Feind besetzt werden.
Immerhin fehlt ihm dieses Panzerkorps an anderer Stelle und es muss erst wieder an die Front verlegt werden.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/ml7c2f1s9ot2.png (http://www.pic-upload.de/view-23303577/Bild-7-Tambow-Ende.png.html)


Auch bei Stalingrad liefert die Feindaufklärung wichtige Berichte ab und es können zwei deutsche Korps aufgeklärt werden.
Außerdem werden die wichtigen Befestigungen rund um die Stadt fertiggestellt und können bald von frischen Verbänden besetzt werden.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/m5qichbxjrfq.png (http://www.pic-upload.de/view-23303601/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Da die Deutschen ganz eindeutig ihren Angriff in den Rücken von Moskau planen, sollte es ,möglich sein noch weitere Befestigungen fertigzustellen und dadurch Stalingrad besser vorzubereiten, als die Hauptstadt. Eine eventuelle Umfassung an dieser Stelle wird dadurch für den Gegner umso schwieriger.

Auch in den Ausläufern des Kaukasus herrscht weiterhin Ruhe. Der Vorstoß der Italiener auf Poti konnte abgewehrt werden und in den Bergen sind ebenfalls weitere Bunker und Stellungen fertig geworden.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/4mdm3m3y88wp.png (http://www.pic-upload.de/view-23303641/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Auch hier meldet sich die Aufklärung wieder und berichtet über weitere Infanterieeinheiten in Elista.
Von dieser Stadt aus könnte man ebenfalls in den Kaukasus vorstoßen und das stellt jetzt eine schwere Gefährdung für die Front in Georgiyevsk dar.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


In diesen Tagen hat die Aufklärung bereits hervorragend Arbeit geleistet und zahlreiche Deutsche Verbände gesichtet, aber auch weitere wichtige Erkenntnisse, will die STAWKA den Frontkommandeuren nicht vorenthalten.

Unsere Analysten haben die feindlichen Ausgaben für Soldaten und Waffen ständig beobachtet und in den letzten Tagen, wurden einige Auffälligkeiten festgestellt.

http://www11.pic-upload.de/24.05.14/2uxnlhhr35rg.png (http://www.pic-upload.de/view-23303721/investitionen-deutsch.png.html)


Der Gegner verwendet unglaubliche Mittel auf die Aufstellung neuer Verbände und es kann leider nicht festgestellt werden wofür diese Mittel konkret verwendet werden.

Es wird in der nächsten Zeit eine wichtige Aufgabe werden, herauszufinden was genau der Feind plant.

Admiral Hipper
24.05.14, 13:02
Womöglich hat der werte HvS die nächste Waffenstufe erforscht und beginnt mit der Umrüstung. Oder er hat die Entwicklung des P-1000 in Auftrag gegeben.:D

-> P-1000 (http://en.wikipedia.org/wiki/Landkreuzer_P._1000_Ratte)

HvS
24.05.14, 13:04
Werter Admiral Hipper,

sehr zu unserem Leidwesen haben wir noch keine weiteren Technologien erforscht... das passiert wohl erst im September. Aber wir haben weiter unter dokumentiert, was wir mit den MPPs gemacht haben.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


21. July 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img838/2286/vzl0.png


Das deutsche Panzerkorps in Wischni Wolotschok wird von zwei russischen Panzerkorps angegriffen. Zwar gelingt es ihnen, die deutschen Truppen zu vertreiben, aber die Russen erleiden ungefähr doppelt so hohe Verluste wie die Wehrmacht. In der Folge ziehen sich beide Feindeinheiten zurück. Zur Überraschung des OKH schicken die Russen eine einzelne Division in die Stadt, und das bei schlechter Versorgung. Augenscheinlich will der Feind versuchen, Zeit zu gewinnen. Für die russischen Soldaten ist es sicher kein einfaches Los, auf ein derartig aussichtsloses Himmelfahrtskommando geschickt zu werden.


24. July 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt zum zweiten Mal Wischni Wolotschok ein und bereitet eine Offensive in Richtung Tscherepowetz vor.
Bei der H.Gr. Mitte beginnt das Unternehmen Garrotte erfolgreich mit der Einnahme von Kowrow. Der Feind war nur unzureichend vorbereitet und seine verbleibenden Truppen haben eine schweren Stand.
Die H.Gr. Süd bereitet einen Angriff auf Georgijewsk vor.


http://imageshack.com/a/img841/307/utpm.png


Die H.Gr. Nord holt sich Wischni Wolotschok wieder, und diesmal endgültig. Die russische Division in der Stadt wird vollständig vernichtet. Weshalb das russische Oberkommando diese Division auf eine Selbstmordmission schickte, weiß der Feind allein.
Die Aufklärung meldet den Standort eines feindl. HQs bei Tscherepowetz. Es wird damit gerechnet, daß sich noch weitere Feindkräfte in der Stadt aufhalten, schätzungsweise ein bis zwei Armeen. Aus Sicht des OKH eine positive Sachlage, da eine Unteroperation des Unternehmens Garrotte die Eroberung dieser Stadt ist. Nach der Auffrischung der Panzereinheiten der H.Gr. Nord wird dieser Angriff beginnen.


http://imageshack.com/a/img839/6766/cm73.jpg


Die Konzentration von mehreren Panzerkorps führte zur schnellen Zerschlagung des feindl. Widerstands.


http://imageshack.com/a/img838/4389/n71f.png


Auch wenn es nicht zu großen Kämpfen kommt, so passieren im Osten von Moskau einige höchst interessante Dinge.
Im Bereich Tula wird eine geschlossene Frontlinie gebildet, ein offensives Vorgehen ist in diesem Bereich nicht geplant.
Südlich von Wladimir begeben sich einige deutsche Einheiten in Angriffsposition. In Zusammenarbeit mit der Luftwaffe ist jederzeit ein Angriff auf Wladimir möglich. Das weitere Vorgehen hängt vom Verhalten des Feindes ab.
Die erste Teiloperation des Unternehmens Garrotte wird erfolgreich zum Abschluß gebracht: die Stadt Kowrow wird im Sturmangriff genommen. Damit werden einige Sekundärziele erreicht: eine Feindarmee wurde vernichtet, eine weitere abgeschnitten. Das feindl. Verssorgungszentrum wurde schwer getroffen und muß sich zurückziehen, was dafür sorgt, daß das Panzerkorps im Westen der Stadt praktisch keine Versorgung erhält. Das OKH rechnet damit, daß die verbleibenden Russen sich nach Norden zurückziehen. Somit wurde eine schneller Sieg über eine zahlenmäßig annähernd gleich starke feindl. Streitmacht erkämpft.
Die Luftwaffe hat Gorki aufgeklärt und nur eine sowjetische Armee in der Stadt vorgefunden. Durch die Einnahme von Kowrow liegt auch dieses ungemeine wichtige Ziel unmittelbarer operativer Reichweite. Falls es gelingt, Kowrow zu behaupten, können die Truppen, die die Stadt erobert haben, sich nach eine kurzen Auffrischung gen Osten wenden und dem Feind eine weiteres Industriezentrum und einen Verkehrsknotenpunkt von unschätzbarer Wichtigkeit entreißen.


http://imageshack.com/a/img841/1149/ov5bc.jpg


Südlich von Wladimir bereitet man sich auf den Angriff sowjetischer Panzer vor.


http://imageshack.com/a/img845/3898/vq7m.jpg


Die Einnahme von Kowrow wurde zum wiederholten Male durch die schnell und hart zuschlagende deutsche Panzerwaffe ermöglicht.


http://imageshack.com/a/img844/723/afrh.png


Die Rumänen haben mit Unterstützung der Bulgaren einen Angriff auf Georgijewsk begonnen. Die Italiener werden bis auf Weiteres in Pyatigorsk bleiben und den Pass bewachen. Dementsprechend stehen für diesen Angriff elf Armeekorps zu Verfügung. Alle sind auf Sollstärke und der Nachschub fließt ungehindert. Die Stärke der Russen im Operationsgebiet sind vier Armeen, eine Infanteriedivision, Artillerie und Panzerjäger. Ein Pionierkorps befindet sich auf dem Marsch nach Grosny, das bisher frei von russischen Truppen ist.
Die Analysten des OKH rechnen damit, daß die Russen in aller gebotenen Eile Grosny besetzen müssen, denn sonst droht ihnen ein Umgehung. Nach Einschätzung des OKH reichen die logistischen Möglichkeiten der Rumänen aus, um einen Vorstoß in den Osten von Georgijewsk zu unterstützen und die Bahnlinie im Osten der Stadt zu unterbrechen. Der Feind würde dann im Umfeld der Stadt festsitzen, und es wäre möglich, die dortigen Truppen langsam auszumerzen. Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird.


http://imageshack.com/a/img841/9318/87wk.png


Das OKH hat einige neue Verbände aufstellen lassen. Eine weitere Division ist für die Unterdrückung von Partisanen gedacht, und drei Armeekorps werden die Kampfkraft der Wehrmacht weiter erhöhen. Die Fallschirmjäger werden Operationen im feindl. Rückraum ermöglichen, und auch die Kapazität der Luftwaffe wurde weiter gesteigert, was die momentane Luftüberlegenheit weiter zementieren wird.
Desweiteren wurden zwei Einheiten Schwere Artillerie in Auftrag gegeben, mit denen feindl. Befestigungen aufgeweicht werden können. Insbesondere die Raketenartillerie ist sehr wirksam. Neben den beiden Panzerkorps, die in der Schlacht um Tula verloren gingen, wurde die Aufstellung eines rumänischen Panzerkorps bewilligt, um die Schlagkraft der rumänischen Armee weiter zu erhöhen. Schließlich sind die Rumänen der zahlenmäßig stärkste Verbündete des Deutschen Reiches.


http://imageshack.com/a/img839/1629/dcwj.png


Die Prioritäten des OKH sind deutlich erkennbar. Jetzt muß nur noch der Sack zugemacht werden.


In der Zeit vom 21. bis zum 26. July wurden zwei Feindeinheiten vernichtet, eine Division und eine Armee. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe beträgt zur Zeit 77%. Im Südosten von Kowrow wurde eine Armee der Russen von jeglichem Nachschub abgeschnitten und steht vor der Vernichtung.


Kapitel XLIV – In Wartestellung

Wir hatten Stellung im Süden von Wladimir bezogen, aber nicht direkt an der HKL. Die Front in Richtung Moskau war durchgehend von Armeekorps besetzt, was für mich ein Hinweis war, daß das OKH vorerst keinen Angriff auf Moskau plant. Meiner Ansicht nach wäre das mit den vor Ort vorhandenen Truppen und unserer veralteten Ausrüstung auch nicht sinnvoll, weil unsere Verluste zu hoch wären.

Ich hatte in den täglichen Gefechtsberichten gelesen, daß unsere Kameraden Kowrow eingenommen hatten, eine Stadt östlich von uns, zwischen Wladimir und Gorki. Zusammen mit der eher defensiven Haltung der Heeresgruppe Mitte vor Moskau erhärtet sich meine Vermutung, daß wir Moskau im Osten abschneiden und irgendwo nördlich von hier mit der Heeresgruppe Nord zusammentreffen und dann mit vereinten Kräften Moskau ausräuchern.

Allerdings ist das bisher nur Wunschdenken, denn die Russen haben starke Kräfte in den Raum Wladimir verlagert, unter anderen ein Panzerkorps. Im Westen von Kowrow ist ein weiteres Panzerkorps von der Versorgungs abgeschnitten, und es ist damit zu rechnen, daß es sich nach Wladimir zurückzieht. Dann wären dort schon zwei Panzerkorps modernen Typs. Zum Glück liegen im Raum Tula noch weitere vier unserer Gepanzerten Korps, die uns zur Hilfe eilen können.

Die Frage, die mich und meine Männer beschäftigte: was plant das OKH für die nähere Zukunft?
In den letzten Tagen ist offensichtlich geworden, daß wir weiter nach Norden ziehen. Östlich von uns liegt fast die gesamte Luftwaffen, und heute waren pausenlos Bomber am Himmel zu hören, die wohl Kowrow angegriffen haben. Russische Jagdflieger sind kaum zu sehen. Eine derartige Konzentration von Flugzeugen hatte ich zuletzt bei der der Einnahme von Dnjepropetrowsk gesehen. Es war also irgendwas im Gange.. aber was?

Die grundsätzliche Marschrichtung war klar, Moskau sollte eingekesselt werden. Aber wie sah der genaue Plan des OKH aus? Kam es nun zu einer Schlacht um Wladimir? Hatten wir genug Kräfte, um Wladimir und Gorki zeitgleich einzunehmen? Was waren die weiteren Pläne der Heeresgruppe Nord?

Kowrow haben wird, und Gorki wird wohl auch dran glauben müssen. Und wenn ich mir die Karten so anschauen, dann wird es wohl auch eine Schlacht um Wladimir geben. Das OKH hat die Panzer bei Tula eine Weile ruhen lassen, und die Truppen sind nicht mehr derartig verschlissen wie noch Anfang July. Könnte es sein, daß es der Plan des OKH ist, den Feind erstmal in Ruhe Kräfte nach Wladimir verlagern zu lassen und dann geballt zuzuschlagen, was für den Feind wohl eine weitere Niederlage bedeuten würde?

Wenn ich mir das Vorgehen des gesamten Jahres 1942 anschaue, dann war es immer so, daß wir dort zugeschlagen haben, wo wir lokal überlegen waren und den Feind von der Versorgung abschneiden konnten. Wenn ich nun die Gefechtsbericht aus Kowrow lese, dann ist es dort ähnlich gelaufen. Eine Armee zerstört, eine weitere eingekesselt und von jeglichem Nachschub abgeschnitten. Ein feindliches Nachschubzentrum erheblich beschädigt sowie ein Panzerkorps vom Nachschub abgeschnitten.... genau dasselbe Muster. Was würden die Russen nun machen? Versuchen, die Situation zu retten und Truppen in Richtung Kowrow schicken, die die brenzlige Lage dort bereinigen sollten? Der Weg dahin ginge über Wladimir.. und wenn die Truppen mal in Marsch gesetzt wurden, dann könnten wir sie abschneiden.

Entweder die Russen zogen sich aus dem Raum Kowrow zurück, und dann war Gorki für sie verloren... oder sie schickten Truppen, und dann würden unsere Panzer in Aktion treten. Ohne das ich den Plan des OKH wirklich kannte, mußte ich neidlos anerkennen: ein guter Plan... er mußte nur funktionieren. Aber in den bisher 13 Monaten, die wir nun gegen die Russen kämpften, haben die Pläne des OKH in den allermeisten Fällen funktioniert.

Strategienordi
28.05.14, 13:45
Uns bereitet weniger Sorge was der werte Sachimos angreift als die Effizienz seines Truppeneinsatzes. Besonders während der Kämpfe um Rjasan und Tula fiel uns dies auf, als alle gepanzerten Kräfte des werten HvS aufgeklärt waren, trotzdem stand eine Pak im Kaukasus rum (mal davon abgesehen, dass die dortige Truppenkonzentration auf einen Angriff wartete der ohne Panzer kaum erfolgen dürfte...).
Aber das hat was mit Erfahrung zu tun, die kommt früher oder später von alleine.^^

Werter HvS, Ihr verzeiht es hoffentlich, aber hier ein paar Ratschläge:
Werter Sachimos,
1. Konzentiert Eure Panzer! Wie der werte HvS ja mehrfach vorgeführt hat, entfallten die in Gruppen eine erhebliche Schlagkraft, das könnt Ihr nun auch.
2. Zählt Eure Feinde! Da mit Buildlimits gespielt wird, lässt sich durch Zählen der aufgeklärten Einheiten ausrechnen wie viele Einheiten woanders sein können. Nutzt Ihr auch die Partisanenansicht, so könnt Ihr eine recht genaue Verteilung der gegnersichen Truppen erhalten, möglichen Schwachstellen inklusive.
3. Verteidigt aktiv! Greift an wenn sich die Chance bietet. Insbesondere mit Rat Nr. 2 kann das für den werten HvS durchaus knifflig werden. Auch wenn Ihr damit vllt. keine strategischen Eroberungen machen könnt...den Angriffschwung kann es allemal hindern, wenn der Gegner Truppen verlagern muss.

Und nun noch ne Meinung zur aktuellen Lage:
Sieht schlimm aus...aber Optionen gibts noch, z.B.:
Durch Konzentration Eurer Panzer könntet Ihr bei Wischni Wolotschock eine lokal erfolgreiche Offensive starten. Wenn sich die Panzer dort schon auf dem Angriff Richtung Tscherepowetz befinden könnte das böse für diese ausgehen. Problem: Ihr entblöst den Raum im Osten von Moskau.
Deshalb eher dort aktiv werden, Panzer konzentrieren, besonders die von Kalinin heranführen. Der werte HvS hat dort seine Panzer recht weit auseinander gezogen. Ein Angriff auf Kowrow Eurerseits dürfte bei Wladimir geblockt werden. Deshalb folgende Idee: Konzentration von 3-4 Panzern bei Wladimir, Vorstoss Richtung Rjasan, das gefährdet die Versorgung des Gorki-Keils, also muss der werte HvS reagieren. Möglich wäre dies a) durch Schwenken der Truppen von Kowrow auf Wladimir, Ergebnis wäre ne Verzögerung des Gorkivorstosses, oder b) durch Eingreifen der Truppen aus dem Raum Tula. Hier böte sich dann für euch die Gelegenheit, in den so geschwächten Raum mit Euren verbliebenden Panzern mit Infanterieunterstützung vorzustossen. Der Pnazerangriff sollte dabei aus dem Zwischenraum von Kaluga und Moskau erfolgen, dabei die Infanterielinie flankieren, also auf die westliche Spitze Tulas zielen, da wo der Fluss seine Quelle hat. Hier gibt es 3 Probleme: 1. Stehen da sehr viele Truppen in gutem Zustand, 2. könnte der werte HvS die 3 Panzer von Norden verlegen (allerdings per Bahn, was eine Runde dauert, MPP + Zustandswerte kostet und seine Offensive in dem Bereich ver-/ behindert) 3. wird das auch für Euch sehr blutig (und damit riskant).
Im Süden bleibt euch nur eins übrig: Offensiv werden. Der werte HvS hat ja vorgerechnet, dass die Kräfte dort fast gleich sind, wir meinen eine leichte Überlegenheit der UdSSR zu sehen. Jedoch stehen Eure Kräfte geteilt, so dass die Achsenverbände durch Konzentration jeweils überlegen sind. Von daher solltet Ihr unter Zurücklassung von Sicherungen (Pioniere und eine Division, vllt noch 1 Armee) von Stalingrad aus in den Raum Wolgodonsk-Elista (nach einer Luftaufklärung) vorrücken. Von Georgijewsk aus ebenso. Wenn der werte HvS dort Truppen hat und kämpfen will, dann greift ihr von 2 Seiten aus an, ansonsten könnt ihr eine Offensive Richtung Rostov überlegen. Greift der werte HvS euch sogar an einem der beiden Ausgangpunkte an, so nutzt den angegriffenen Punkt als Amboß und stosst dem Angriff in den Rücken. Auch hier ist natürlich wieder ein Risiko dabei und es wird blutig werden.
Das Gute: Folgt Ihr den Vorschlägen, könnt Ihr bei einer Niederlage auf Eure Berater schimpfen und in den Weiten Sibiriens Eure Rückkehr vorbereiten :D
Ach und ersetzt die Armee in Poti bitte durch was billigeres, ne Garnison oder höchstens ne Divison.
Übrigens: Das Upgraden der Verbündeten kostet den werten HvS mehr als bei den deutschen Einheiten. Vllt könnt Ihr Euch das auch zu Nutze machen...

P.S. für den Fall der Reaktion a) : restlichen Pnzer nach Gorki verlegen und von dort Kowrow zurückerobern. Oder halt Gorki halten...

Duke of York
28.05.14, 15:52
Übrigens: Das Upgraden der Verbündeten kostet den werten HvS mehr als bei den deutschen Einheiten. Vllt könnt Ihr Euch das auch zu Nutze machen...

Und auch das Instandhalten (Auffrischen). ;)

Strategienordi
28.05.14, 17:22
Noch ne Option wäre es, 2 Panzer nach Süden zu verlegen und dort dann ernsthaft offensiv zu werden. Der werte HvS müsste dann vermutlich selber Panzer verlegen, das würde seine Konzentration bei Moskau behindern.

von Sachimos
31.05.14, 13:08
Werter Strategienordi,


habt vielen Dank für eure Hinweise und beratende Tätigkeit.

Auch wir grübeln ständig über unsere Optionen und Möglichkeiten nach aber leider kommen wir häufig auf keinen "grünen Zweig" damit.

Wir sehen nämlich mehrere Probleme.

Wenn wir unsere Panzer an einer Stelle konzentrieren, dann könnte unser hochverehrter Gegner seine Übermacht einfach an einer anderen Stelle einsetzen. Vor allem, wenn wir nicht auf seine Attacken reagieren können, weil wir ja mittlerweile relativ deutlich unterlegen sind.:rolleyes:

Vielleicht liegen wir damit ja völlig falsch, aber es widerstrebt uns einfach grundsätzlich einen Raum komplett zu entblößen und das müssten wir, wenn unser Angriff überhaupt eine Aussicht auf Erfolg haben soll. Für eine solche Attacke müssten wir von allen anderen Fronten die schlagkräftigsten Verbände abziehen und zusammenfassen. Der werte HvS hat ja mehrfach erwähnt, dass er einfach an anderer Stelle zuschlägt wenn er dort eine besser Chance erkennt.

Im Süden sehen wir ehrlich gesagt kaum eine Möglichkeit für eine erfolgreiche Offensive, denn ohne Panzer dürfte es sehr schwierig werden. Unsere Idee war hier mehr, die Rumänen und Italiener aufschließen zu lassen und sie dann vor Gorki in den Bergen zu bekämpfen, da dort die Versorgung eher schwierig ist. Das könnten wir uns vielleicht zu Nutze machen.

Bei Moskau sehen wir da schon besser Möglichkeiten, zumal hier unsere Panzer schon sind und nicht erst transportiert werden müssten. Unsere Überlegungen drehten sich immer wieder um einen Vorstoß auf Rjazan und, wenn möglich, Tula um damit den Nachschub für die deutsche Attacke zu stören. Allerdings müssten wir auch dafür so gut wie alle anderen Fronten stark ausdünnen. Irgendwie erinnert uns das immer ein wenig an die "Wacht am Rhein" :eek:

Wir haben aber noch einen kleinen Trumpf auf der Hand, mit dem sich die Situation noch ein wenig ändern wird. Am 1. August gibt es noch ein Event, welches uns noch einige zusätzliche Einheiten bringt. Wenn dieses Event so kommt, wie wir es erwarten dann ist ein Angriff durchaus möglich.

Da wir schon einen weiteren Zug gespielt haben, können wir in diesem Bericht noch nichts darüber schreiben aber im nächsten Post dürfte es dann soweit sein. :) Vielleicht hat sich aber dann die Situation schon wieder komplett geändert.

Habt auf jeden Fall nochmals vielen Dank:) Wir sind für jeden Hinweis oder Vorschlag dankbar.

P.S.: Das mit der PAK ist uns auch aufgefallen und wird baldmöglichst geändert.;)








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 27. Juli 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


In dieser Runde gibt es keine erfreulichen Nachrichten.
Der Feind hat seinen Angriff zur Umfassung von Moskau gestartet und mit tödlicher Präzision haben sich die Deutschen abermals eine der schwächsten Stellen der Front, für ihre Attacke ausgesucht. Es hat das nur schwach befestigte Kovrov getroffen.
Zwar waren schon etliche Einheiten in die Nähe der Stadt verlegt worden, aber es war noch keine Zeit für den Bau von festen Stellungen gewesen.

Der deutsche Angriff entfaltete eine verheerende Wirkung. Eine ausführlichere Beschreibung der Vorgänge folgt in diesem Bericht.

Hier noch ein Bild einer Luftaufklärung, welches kurz nach dem Deutschen Einmarsch in der Stadt aufgenommen wurde.

http://www11.pic-upload.de/30.05.14/4zaonunts9d7.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23379229/Voronez_1943.jpg.html)


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Division



Die nördliche Front


Nach den heftigen Kämpfen um Wischni Wolotschok, herrscht nun eine relative Ruhe an diesem Abschnitt.
Die Deutschen rücken erst einmal nicht weiter vor und unsere Einheiten sammeln sich bei Kalinin, um ihre volle Stärke wiederherzustellen und sich einige Tage Ruhe zu gönnen.

Durch diese Kampfpause sollte es möglich sein wieder eine so hohe Kampfbereitschaft herzustellen, um den Feind hier noch einige Probleme zu bereiten.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/gez2oak296uw.png (http://www.pic-upload.de/view-23382511/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Unsere Panzer werden wieder vollständig aufgefrischt und es kommt zu kleineren Umgruppierungen hinter der "vordersten Front".

Unsere Soldaten können sich nun noch einige Tage Ruhe gönnen.
Es ist auch eine sehr erfreuliche Verstärkung für unsere Verteidiger hier, dass sich bis auf eine Division alle Einheiten aus Wischni Wolotschok zurückziehen konnten und nun wieder bereit stehen.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/a8gkllw7z2tp.png (http://www.pic-upload.de/view-23382539/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Sollte der Feind nun nicht weiter vorstoßen und stattdessen versuchen Cherepovets einzunehmen, dann könnte man zur Unterstützung einen Angriff aus den vorhandenen Stellungen heraus führen.
Es sollte so möglich sein die Deutschen zumindest von der wichtigen Stadt weiter nördlich fern zu halten.


Die Mitte der Westfront


An diesem Abschnitt der Front kommt es zu keinerlei Bewegungen.
Beide Seiten haben hier nur kleinere Sicherungsverbände stehen und es gibt keine Anzeichen, dass sich das in absehbarer Zeit ändern würde.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/d7destmqnks8.png (http://www.pic-upload.de/view-23382683/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Diese Entwicklung kommt der STAWKA sehr gelegen. Es fehlen einfach die Mittel, um diesen Frontabschnitt mit ausreichend Truppen zu besetzten, da die Kämpfe weiter östlich mit unvermittelter Härte anhalten.

Aber man ist sich auch sicher, dass die Deutschen auch nicht genügend Einheiten haben um an einer weiteren Stelle aktiv zu werden. Deshalb wird die Lage hier als stabil angesehen.


Die Schlacht um Moskau


Östlich von Moskau stoßen die Deutschen Truppen auf Vladimir vor und versuchen die Stadt zu umfassen. Es ist offensichtlich, dass noch wesentlich mehr Einheiten für einen Angriff auf die Stadt bereitstehen, allerdings konnte bisher nur ein Panzerkorps und Artillerie ausgemacht werden.

Bei Tula bleibt es relativ ruhig und die Deutschen beziehen defensive Position, offensichtlich um ihre Flanke zu schützen.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/6b964oo4qog7.png (http://www.pic-upload.de/view-23382742/Bild-4-Tula-Anfang.png.html)


Es ist unbedingt notwendig, weitere Einheiten hier her zu verlegen, um der feindlichen Massierung zu begegnen. Es werden 2 weitere Panzerarmeen in Marsch gesetzt und diese können bei der Stadt sofort in die Kämpfe eingreifen.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/mohd3ylt1u95.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23382759/T34_tanks.jpg.html)

**Die Panzer werden zum Angriff bereitgestellt.**


Sofort nach ihrem Eintreffen gehen die gepanzerten Kräfte gegen ein gegnerisches Armeekorps vor, welches östlich der Stadt die Eisenbahnlinie besetzt hält. Unter minimalen eigenen Verlusten, gelingt es unseren tapferen Soldaten das deutsche Korps völlig aufzureiben.

Auch das Panzerabwehrregiment wird nun an diesen Schauplatz verlegt, da hier von einer großen Anzahl deutscher Panzer ausgegangen wird.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/yxw72cdy4we.png (http://www.pic-upload.de/view-23382788/Bild-5-Tula-Ende.png.html)


Noch sieht die Lage bei Vladimir relativ stabil aus, dafür überrennen die Deutschen, das weiter östlich gelegene Kowrov einfach und die Verteidiger haben keine Möglichkeit sich effektiv zur Wehr zu setzen. Wie bereits eingangs erwähnt, hat sich der Feind wieder einmal todsicher den schwächsten Punkt ausgesucht und ist mit einer Überzahl an Einheiten vorgestoßen.

Der Frontkommandeur mit seinem Stab wird schwer angeschlagen und eine Armee völlig von den eigenen Linien abgeschnitten.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/2392vg825z2.png (http://www.pic-upload.de/view-23382846/Bild-6-Gorky-Anfang.png.html)


Es bleibt keine andere Wahl.
Die verbliebenen Verteidiger müssen sich vom Feind lösen und dringend neu ordnen. Es müssen auch dringend Reserven herangeführt werden, um die Front zu stabilisieren.
Gorki wurde zwar bereits besetzt, aber die Zeit hat noch nicht gereicht um genügend Verbände zu verlegen und eine starke Verteidigung zu organisieren.

Die abgeschnittene Armee versucht sich, nach einem Angriff auf das Armeekorps, in Richtung Gorki abzusetzen, allerdings bleibt abzuwarten wie weit sie kommen wird.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/wrvdcmyhq9mt.png (http://www.pic-upload.de/view-23382880/Bild-7--Gorky-Ende.png.html)


Es ist erstaunlich, wie effektiv der Gegner seine Truppen einsetzt. Kaum eine Einheit steht exponiert und wenn dann wird immer mit einer großen Übermacht angegriffen und es gibt kaum Ansatzpunkte für einen erfolgversprechenden Gegenangriff.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Bei Stalingrad herrscht noch immer eine unheimliche Ruhe.
Eine Luftaufklärung ergibt wieder einmal keine neuen Erkenntnisse.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/mw2xt3ubmjge.png (http://www.pic-upload.de/view-23382918/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Wahrscheinlich wird sich die Lage hier aber bald deutlich ändern, denn in den Ausläufern des Kaukasus sind die Rumänen zum Angriff übergegangen und es bahnt sich eine sehr gefährliche Lage an.

Aus dem Raum Elista rücken die Verbündeten der Deutschen vor und es zeichnet sich deutlich ab, dass versucht wird unsere komplette Front in Georgiyevsk einzuschließen.
Sollte ihnen das gelingen, dann stehen zwischen den Rumänen und hier keinerlei Kräfte mehr für eine Verteidigung von Baku und den wichtigen Ölquellen mehr bereit.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/1h5zjjimjab.png (http://www.pic-upload.de/view-23382953/Bild-9-Kaukasus-Ende.png.html)


Es bleibt wohl keine andere Wahl, als die Stellungen aufzugeben und sich aus der Umfassung zu befreien.
Im Oberkommando arbeitet man auch fieberhaft an weiteren Plänen, um die Rumänen hier aufzuhalten bevor noch mehr Truppen hier eintreffen und eventuell sogar Panzer herangeführt werden.
Laut den Geheimdiensten haben die Rumänen ihr erstes Panzerkorps in Auftrag gegeben, welches höchstwahrscheinlich mit deutscher Technik ausgestattet wurde.

Es muss dringend etwas passieren bevor diese Verstärkungen hier eintreffen. Es werden mehrere Möglichkeiten geprüft, aber da mit einer größeren Unterstützung von anderen Abschnitten nicht gerechnet werden kann, muss wohl die Front aus Stalingrad zum Angriff antreten und den Rumänen in den Rücken fallen.

Da ein solches Vorgehen größere Umgruppierungen erfordert, muss die gesamte Operation gut geplant und koordiniert werden. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den neuerlichen Offensiven des Feindes, kamen von allen Fronten Fragen zu weiteren Verstärkungen und Unterstützung. Im Moment ist es der STAWKA unmöglich größere Truppenkontingente bereitzustellen.

Bereits seit einiger Zeit befinden sich nicht unerhebliche Kräfte in der Produktion, daher stellt das Oberkommando nochmals allen Kommandeuren eine komplette Übersicht unserer in Bau befindlichen Verbände bereit.

http://www11.pic-upload.de/31.05.14/d15rj4xb3cl4.png (http://www.pic-upload.de/view-23383026/produktion.png.html)


Den Einsatz der neu eintreffenden Armeen und Divisionen behält sich aber einzig die STAWKA vor, um diese an den wichtigsten Abschnitten einsetzen zu können.

Diese Übersicht ist als streng vertraulich zu betrachten und unbedingt vor dem Gegner geheim zu halten.

Bigfish
31.05.14, 14:14
Wenn wir unsere Panzer an einer Stelle konzentrieren, dann könnte unser hochverehrter Gegner seine Übermacht einfach an einer anderen Stelle einsetzen. Vor allem, wenn wir nicht auf seine Attacken reagieren können, weil wir ja mittlerweile relativ deutlich unterlegen sind.

Ja das Problem kennen Wir. Niemand zieht sich gerne zurück und Niemand opfert gerne einfach so Truppen. Wer will schon als blutrünstiger Feldherr gelten, für den das Leben seiner Soldaten keine Rolle spielt? Ok Russen vielleicht, die würden sowas machen. Aber wir reden hier ja nicht über einen Russland Feldzug oder sowas! :cool:

Also ja, ihr seid jetzt schon in einer schwachen Position. Das werdet ihr aber auch bleiben, wenn ihr das Heft des Handelns nicht in die Hand nehmt! Auch wenn es euch Truppen kostet - ihr könnt die schneller und billiger wieder aufstellen! Also verheizt ein paar Truppen und fahrt dem werten HvS in die Parade - und zwar bevor er eben diese auf dem roten Platz abhält...

Duke of York
31.05.14, 14:51
Also verheizt ein paar Truppen und fahrt dem werten HvS in die Parade - und zwar bevor er eben diese auf dem roten Platz abhält...

Da stimmen wir zu!
Im ersten Kriegsjahr, als Ihr noch gar keine offensivtauglichen Truppen hattet, habt Ihr unermüdlich Gegenangriffe vorgetragen. Zwar mit teilweise verheerenden Folgen, aber das lag wie gesagt daran, dass Ihr nicht die richtigen Truppen hattet.

Das sieht jetzt ganz anders aus. Und viele Chancen werdet Ihr nicht mehr bekommen. Ihr müsst unbedingt versuchen, eine schwache Flanke zu finden und dort hineinstoßen. Versucht, die deutschen Angriffsspitzen irgendwo vom Nachschub abzuschneiden. Wenn es Euch "nur" gelingt, deren Supplylevel um durchschnittlich 2 Punkte zu senken, kann er seine Offensive schon vergessen. Für sowas eignen sich übrigens auch hervorragend Fallschirmjäger. ;)
Jetzt, wo Russland um sein Leben ringt, kann man die getrost irgendwo hinter die feindlichen Linien werfen, auch wenn sie es nicht überleben. Wenn sie damit ein paar Runden lang Bahnlinien blockieren, haben sie ihre Aufgabe erfüllt.

HvS
31.05.14, 17:38
Werter Stragienordi,

wir haben uns Eure Ausführungen mehrfach sorgfältig durchgelesen und halten sie für sachlich zutreffend. Allerdings gehen sie durch die Entwicklungen in dieser Runde etwas an der Realiät vorbei, wie Ihr in diesem Post bemerken werdet. Der werte von Sachimos sammelt seine Truppen bei Kalinin und erwartet unseren Angriff, aber wir gehen nach Tscherepowetz. Und bei Wladimir gab es eine ziemliche Materialschlacht, die das Offensivpotential der Roten Armee deutlich einschränkt... in der nächsten Runde muß unser Gegner erstmal auffrischen, und damit hat er keine Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.
Wir haben manchmal das Gefühl, dem unserem Gegner ein wenig Unrecht getan wird. Sicherlich gab Dinge, die man hätte besser lösen können, aber einige Vorschläge (womit wir nicht unbedingt explizit Euch meinen) sind für den werten von Sachimos nicht durchführbar. Wir haben eine recht fundierte Meinung zu dem, was die Rote Armee zur Zeit kann und was nicht.. ein großer Gegenangriff gehört nicht dazu. Das einziger, was unserer Ansicht nach helfen würde, wäre eine Verkürzung der Front, und darum muß sich unser Gegner nicht kümmern... das machen wir schon selbst. :teufel:


Werter Duke of York,

bezüglich der Fallschirmjäger können wir nur sagen, daß wir schon früher mit einer Selbstopfermission der Fallschirmjäger gerechnet haben und (unserer Meinung nach) auch darauf vorbereitet waren. Einen Erfolg kann man damit unser Ansicht nach nicht erzielen. Lieber die MPPs nehmen und dafür Infanterie kaufen.. und Städte im Rückraum besetzen.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


27. July 1942 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img839/310/mxzo.png


Im Raum Wladimir setzt der Feind zum erwarteten Gegenschlag an und vernichtet das bedauerlicherweise das VI. AK vollständig.
Die Feindtruppen im Raum Kowrow ziehen sich wie erwartet nach Norden zurück, was dem OKH sehr gut ins Konzept paßt.
Bei Gorki treffen neue Truppen ein, was aber für Unternehmen Garrotte momentan keine Gefährdung darstellt.


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Das VI. AK wurde leider vollständig vernichtet und kann nicht wieder aufgestellt werden. Um den tragischen Verlust abzufedern, wurde die Aufstellung von zwei weiteren, komplett neuen AK veranlaßt.


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Bei Geogijewsk gelingt dem Feind eine wirkliche Überraschung: er zieht sich nach in Richtung Grosny zurück und gibt die mühsam aufgebauten Verteidigungsstellungen preis.
Bei den Truppen der Verbündeten geht die Parole um, daß der Feind sich wohl vor einer Auseinandersetzungen ziert und lieber gleich das Weite sucht.


30. July 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord leitet den Angriff auf Tscherepowetz ein, eine weitere Unteroperation des Unternehmens Garotte.
Bei der H.Gr. Mitte beginnt der Angriff auf den Westen von Moskau. Auch der Kampf um Wladimir wird weitergeführt, und die Stadt Kostroma steht kurz vor dem Fall. Bisher läuft alles nach Plan.
Die H.Gr. Süd nimmt Georgijewsk ein und schneidet weiter östlich eine große Anzahl Russen von der Versorgung ab.


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Gemäß der Weisung des OKH wird der Angriff auf Tscherepowetz vorbereitet. Dazu wird Schwere Artillerie in Stellung gebracht. Die finnischen Veteranen begeben sich in Position für einen Angriff aus dem Nordwesten. Ein Angriff aus dem Westen oder Südwesten wäre durch das dortige Terrain ungünstig.
Alle drei Panzerkorps der H.Gr. Nord sind auf Vollstärke und bereit, den Angriff auf Tscherepowetz zu unterstützen. Das OKH erwartet den Fall der Stadt innerhalb der nächsten zwei Wochen.


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Die Panzertruppe steht bereit.


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Es ist der Aufklärung nicht verborgen geblieben, daß der Feind seine Truppen im Raum Moschaisk und Kaluga drastisch ausgedünnt hat. Aus diesem Grund beginnt eine weitere Teiloperation des Unternehmens Garotte. Beide Städte werden bereits in der Anfangsphase eingeschlossen und sollten innerhalb der nächsten Tage eingenommen werden. Damit ist der Weg nach Moskau frei.
Bemerkenswert: einige der Befestigungen im Westen von Moskau sind unbesetzt. Dem Feind fehlen wohl die Truppen.


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Der Gegenschlag auf die feindl. Panzertruppen bei Wladimir beginnt. Zwei frische Panzerkorps werden stark dezimiert (Verluste ca. 80%) und zum Rückzüg gezwungen. Die Zusammenarbeit von Luftwaffe und Schwerer Artillerie hat hervorragend geklappt. Der Feind ist schwer angeschlagen und muß seine Truppen auffrischen, und deswegen behalten die deutschen Verbände die Initiative. Im Rückraum stehen drei weitere, frische Panzerkorps bereits, um dem Feind den Fangschuß zu geben.
Die Stadt Kowrow ist vollkommen feindfrei, die letzte russische Armee wurde zum Rückzug gezwungen.
Die Feindkräfte, die im Raum Kowrow bereits schwer angeschlagen wurden und sich nach Kostroma zurückgezogen haben, werden gejagt und vernichet. Die Stadt ist nun von der Versorgung abgeschnitten und wird in den nächsten Tagen erobert werden.
Die Konzentration von feindl. Kräften im Raum Wladimir wurde weitesgehend neutralisiert und stellt keine Gefahr für die Truppen bei Kowrow und Kostroma dar.


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Die deutsche Panzerabwehr bei Wladimir hat gut gearbeitet, die Russen haben hohe Verluste erlitten.


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Damit können die Truppen weiter im Osten ungestört agieren. Die Überquerung der Wolga bei Kostroma ist angenehmer, wenn kein Feind in der Nähe ist.


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Bisher wurde im Rahmen des Unternehmens Garotte Kowrow eingenommen. Der Angriff auf Tscherepowetz beginnt in den nächsten Tagen, und Kostroma steht vor dem Fall. Im OKH geht man davon aus, daß beide Städte bis Mitte August von deutschen Truppen kontrolliert werden, und danach muß nur noch Jaroslawl oder Wologda eingenommen werden. Es ist dabei unerheblich, welche der beiden Städte es sein wird, denn lediglich eine von beiden reicht aus, damit die Bahnverbindung unterbrochen wird. Es gibt zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Entscheidung darüber welche der beiden Städte eingenommen wird, das hängt von der Feindstärke vor Ort ab. Die Luftwaffe wird beide Städte in den nächsten Wochen aufklären.
Aus jetziger Sicht erscheint ein erfolgreicher Abschluß im September möglich.


Unternehmen Garrotte

Übersicht über die Teilabschnitte:

Abschnitt I, Eroberung von Kowrow: abgeschlossen
Abschnitt II, Eroberung von Kostroma: im Gange
Abschnitt III, Eroberung von Tscherepowetz: Truppen in Stellung, Angriff beginnt in den nächsten Tagen
Abschnitt IV, Eroberung von Moschaisk und Kaluga: im Gange
Abschnitt V, Durchtrennung der Bahnverbindung durch Eroberung von Jaroslawl oder Wologda: Luftaufklärung fehlt, erst dann kann entschieden werden, welche der Städt einfacher zu erobern ist
Abschnitt VI, Eroberung der Stadt, die nicht in Abschnitt V ausgewählt wurde: siehe Abschnitt V
Abschnitt VII, Eroberung von Gorki: offen

Ziel I, Unterbrechung der Bahnverbindung: noch nicht erreicht
Ziel II, Unterbrechung der Landverbindung und damit Schließung des Kessels: noch nicht erreicht


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Das OKH kann sein Glück kaum fassen: es gelingt den Rumänen, mittels Gewaltmärschen in den Rücken der Russen zu gelangen und die Versorgung zu unterbrechen. Das feindl. Nachschubzentrum ist momentan nicht in der Lage, die sowjetischen Truppen zu versorgen, und damit sinkt die Einsatzbereitschaft und die Moral der gegnerischen Truppen erheblich. Im OKH glaubt niemand daran, daß es gelingen könnte, die Russen wirklich einzukesseln, aber es darf als sicher angenommen werden, daß der Feind Federn lassen wird, und zwar erheblich. Durch die schlechte Versorgungslage können die angeschlagenen Verbände nur teilweise aufgefrischt werden, und möglicherweise gelingt es den Rumänen, die ein oder andere Einheit zu zerstören, was für den folgenden Kampf um Grosny eine Vorentscheidung wäre.
Die Rumänen haben zwei AK zur Sicherung von Elista zurückgelassen, und zusammen mit den Bulgaren und Italienern sind elf AK im Kampfgebiet. Die Russen haben nur vier vollwertige Kampfeinheiten hier unten, die anderen vier haben nur eingeschränkten Kampfwert. Jede vernichtete Einheit wird das Zünglein der Waage weiter zugunsten der Achsentruppen neigen.
Es sei mal angenommen, daß die Vernichtung der bereits angeschlagenen Feindtruppen, also von zwei Armeen und einer Division, gelingt: dann hätten die Russen noch eine weitere Armee und die Fallschirmjäger, was für eine Weiterführung des Kampfes nicht ausreicht. Grosny ist nicht befestigt, und bisher wurden keine Truppen gesichtet.
Im OKH ist man sich unsicher, wie die Entwicklung der Lage sein wird, und man möchte nicht zu optimistisch sein. Es ist praktisch alles möglich: eine weitestgehende Flucht des Feindes oder die vollständige Vernichtung.

(Anmerkung: unser hoch geschätzter Gegner hat sich in eine unvorteilhafte Lage manövriert. Das HQ ist vom Bahnnetz abgeschnitten und hat deswegen wahrscheinlich nur noch einen Supply-Werte von 5. Pro Feld Abstand zum HQ sinkt der Supply um 1, bei Wäldern sogar um 2 Punkte. Die beiden angeschlagenen Sowjetarmeen haben dementsprechend einen Supply-Wert von 3 und können sich nicht über die Stärke von 6 hinaus auffrischen. Selbst ohne die schlechte Versorgung haben die Russen insgesamt einen Kampfwert von 4-5 Armeen in diesem Frontabschnitt, die Achse ca. 10. Unsere Truppen haben alle einen Supply-Wert zwischen 6 und 8, die Russen haben zwischen 2 und 4. Unser Gegner kann an Ort und Stellen bleiben und kämpfen, aber dann wird er alle seine Truppen verlieren, oder er kann fliehen, womit er wahrscheinlich einen Teil seiner Truppen rettet und den Rest opfert.
Wir dürfen hier mal prognostizieren, daß es eine Art "kämpfenden Rückzug" geben wird, und der könnte in einer Katastrophe für die Russen enden, denn durch die eingeschränkte Versorgung sinken auch die Action Points. Wenn es der Achse gelingt, zeitgleich mit den Russen im Raum Grosny einzutreffen, dann könnte sich die Situation zu einem Fiasko: Verlust der Truppen und der Stadt.)


Im Zeitraum von 27. July bis zum 1. August wurden zwei Feindeinheiten vernichtet, eine Gruppe Partisanen und ein HQ. Insgesamt wurden nun 260 feindl. Großverbände vernichtet, während die eigenen Verluste auf 13 angestiegen sind. Aktuell sind die Besatzungen von Moschaisk und Kaluga eingekesselt, eine Division und ein Korps. Im Raum zwischen Georgijewsk und Grosny wurden acht Feindeinheiten von der Versorgung abgeschnitten. Es ist allerdings unwahrscheinlich, daß ein Kessel gebildet werden kann; einige der Einheiten werden sich wohl retten können.


Kapitel XLV – Das Antlitz des Krieges

Entgegen meinen persönlichen Erwartungen wurde das VI. Panzerkorps nicht in die schweren Kämpfe um Wladimir einbezogen. Wenn es auch anfangs eine leichte Überraschung war, so verstand ich das OKH immer besser. Zuerst wurde die Offensivkapazität des Feindes nachhaltig geschwächt, indem man die sowjetischen Panzerkorps ausschaltete.. und für die weiteren Angriffen standen wir und zwei weitere, komplett frische Panzerkorps bereit.

Und wir hatten noch eine weitere Aufgabe: der Schutz der frisch eroberten Stadt Kowrow gegen Angriff aus dem Raum Moskau. Im Osten von Wladimir stand immer noch ein kampfstarkes Panzerkorps, und wir sollten verhindern, daß der Feind damit gegen Kowrow oder gar gegen unsere angeschlagenen Kräfte in Kostroma vorging. Es macht durchaus Sinn, ein paar frische Truppen in der Rückhand zu haben. Wir bekamen Nachschub aus Kowrow, die Versorgung funktionierte vorbildlich.
Allerdings vermute ich, daß der Russe kein Interesse an weiteren sinnlosen und kostspieligen Angriffen hat. Durch die deutsche Großoffensive im Westen von Moskau wurde deutlich, daß in der Hauptstadt weniger Truppen stationiert sind, als man das hätte erwarten können.

Über die weiteren Entwicklungen bin ich mir absolut im Unklaren. Es ist wahrscheinlich, daß beim Oberkommando der Russen der Baum brennt, und mittlerweile ist alles denkbar... eine hastige Evakuierung von ganz Moskau, ein verzweifelter Angriff bei Wladimir, eine Absatzbewegung in Richtung Jaroslawl... oder gar ein endgültiges Eingraben in den Befestigungen um Moskau herum. Wir werden es nehmen, wie es kommt...

Gemäß des Tagesbefehls von Major Mützel sollten wir Stellung in einem russischen Dorf beziehen, eigentlich nur ein größerer Weiler ohne richtige Straßen. Die meisten der typisch russischen Holzhäuser waren konzentrisch um einen zentralen Platz angeordnet, und hier ließ ich den I. Zug samt der Kompanieführung halten.

Wir waren kaum vom Panzer runter, da kam eine alte Vettel angerannt... sie schien ziemlich aufgeregt und gestikulierte wild. Ansonsten war von den Bewohnern nichts zu sehen.

„Женщина беременна! Helfen, Helfen! Получить ребенка!“

Ich verstand nur ein paar Brocken russisch... und hatte das Wort „Frau“ verstanden...

„Jemand eine Ahnung, was die Frau will?“

„Bin mir nicht sicher, aber sie erzählt was davon, daß jemand schwanger ist und ein Kind bekommt.“

Darmstädter verstand etwas besser, was die Alte wollte..
Sanitäter waren nicht in der Nähe, also ließ ich die Männer absitzen... sowas blieb dann wohl mir hängen.

„Darmstädter, komm mit... dann schauen wir mal, ob wir der Frau helfen können.“

„Jawoll, Herr Hauptmann... soll ich den Verbandkasten mitnehmen?“

„Macht Sinn.“

Darmstädter verschwand nochmal kurz im Panzer, und dann folgen wir der aufgeregten Frau in Richtung einer Scheune. Sie sperrte uns die Tür auf und zeigte uns in die Richtung, wo die Gebärende liegt. War ganz schön dunkel hier drin.
Wir durchquerten die Scheune in Richtung eines kleinen Verschlags, in dem ein trübes Licht brannte. Ich war von der Situation etwas genervt, sowas war wirklich nicht die Aufgabe, für die ich ausgebildet worden bin. Diese Unachtsamkeit wäre mir fast zum Verhängnis geworden.

Ich hörte ganz deutlich die Panik in Darmstädters Stimme, aber seine Worte waren trotzdem nur geflüstert.

„Hans, beweg Dich nicht... wenn Dir Dein Leben lieb ist.“

Schlagartig stand ich unter Adrenalin. Ich schaute vorsichtig über meine Schulter zu Darmstädter, und der deutete vor mich auf den Boden.
Wie es in einer Scheune durchaus zu erwarten war, lag Stroh herum, was ja durchaus nicht ungewöhnlich war. Nicht unbedingt typisch war der straff gespannt Draht, der in dem schlechten Licht nur zu erkennen war, weil ein Stück Stroh daran runter hing.. und mein Schienbein berührte den Draht schon fast. Ohne den Strohhalm hätte weder ich noch Darmstädter die Sprengfalle gesehen.

Vorsichtig ging ich einen halben Schritt zurück, und nichts passierte. Von der alten Vettel war nichts mehr zu sehen.

Blitzschnell ging ich meine Handlungsmöglichkeiten durch. Die Partisanen wußten, daß wir in der Scheune waren, und sie warteten nur auf die Explosion, um ihren Angriff zu starten. Ich hatte sechs Panzer in der näheren Umgebebung, und die mußte ich warnen. Wenn wir einfach aus der Scheune rausgingen, dann würden sie das Feuer eröffnen, und wir waren tot. Wenn wir zu lange warten, dann wissen die Partisanen, daß wir die Falle entdeckt haben und würden auch gegen meine unvorbereiteten Männer losschlagen.

„Hast Du das Funkgerät dabei?“

„Klar doch, Hans... bin doch kein Anfänger.“

„Gib zweimal Kurz und dreimal Lang an den gesamten Zug durch.“

Darmstädter drückte fünfmal auf die Sprechtaste, und die Nachrichte war gesendet.. unser Signal für „feindlicher Angriff steht unmittelbar bevor“. Jetzt konnte ich nur hoffen, daß es jeder hörte und sich unauffällig zu seinem Panzer bewegte. Ich zog meine Pistole und schaute mich in der Scheue um. Aus dem Eingang wollte ich nicht hinausgehen, der war sicher beobachtet.
Aber es gab ein Fenster, ungefähr in Richtung unserer Panzer.

„Schaffst Du das Fenster?“

„Klar doch.“

„Sehr gut... wenn der Zauber losgeht, dann legt Du gleich los.“

„Jawoll, Herr...“

Soweit kam Darmstädter gar nicht, draußen ertönte eine Explosion.
Nach einem kurzen Zögern warf der Obergefreite seine zweieinhalb Zentner durch das Fenster, und ich folgte ihm.

Draußen war die Hölle losgebrochen. Einer der Panzer des ersten Zuges war explodiert (Panzerminen?), ein weiterer brannte, schien aber noch gefechtsfähig zu sein. Die anderen vier Panzer schienen alle kampfbereit zu sein und hatte bereits das Feuer eröffnet. Meine Männer waren im Häuserkampf erprobt, und im Kampf gegen Partisanen gab es keine Regeln. Dietmar hatte uns bemerkt, und die Turmluke ging auf. Ein paar Sekunden später war ich im Inneren des Panzers und übernehm das Kommando.

„Achtung, Männer. Wir haben es hier nicht mit regulären Truppen zu tun. Wir radieren jetzt jedes Gebäude einzeln aus, und paßt mir auf Panzerminen auf. Wir fangen im Norden an und machen im Uhrzeigersinn weiter. Sprenggranaten laden. Ausführung.“

Meine Männer verstanden ihr Handwerk, und binnen kürzester Zeit bestand das kleine Dorf nur noch aus brennendem Holz und Trümmern. Die Russen konnten einem schon leid tun.. wahrscheinlich hatten sie mit Infanterie oder Grenadieren gerechnet, aber nicht mit Panzern.. und dann auch noch solche, die aufpassen.
Die verbliebenen russischen Partisanen ergaben sich, aber nicht wenige wurden trotzdem von den Bord-MGs der Panzer niedergemäht. Ich konnte es meinen Männern nicht verübeln. Aber für ein Massaker wollte ich dann auch nicht verantwortlich sein.

„Genug, Leute... Feuer einstellen. Treibt die Gefangenen zusammen. Auch wenn es keine richtigen Soldaten sind, werden sie von uns ordentlich behandelt. Ausführung!“

Es dauerte nicht lange, und die ganze Kompanie war zur Stelle... jemand vom I. Zug hatte noch vor der Feuereröffnung das Korps angefunkt, und damit war die Sache kein einfaches Gefecht mehr. Und es kam wie es kommen mußte.

„Herr Hauptmann, wir haben die Bewohner des Dorfes gefunden. Sie haben in einem Stall Unterschlupf gesucht.“

Ein Gefreiter des II. Zuges meldete mir, was ich schon erwartet hatte.

„Danke, Schraud. Waren sie dort gefangengesetzt und bewacht?“

„Schwer zu sagen... vielleicht sind die Bewacher weggerannt, vielleicht waren sie unbewacht.“

„Gut. Treibt die Leute zusammen, und separiert mir die Partisanen von den der Dorfbevölkerung.“

„Jawoll, Herr Hauptmann.“

Die Männer bilden zwei Haufen von zerlumpten Gestalten. Der größere Haufen, knapp hundert Menschen, waren wohl die Bewohner des Dorfes. Die etwas kleiner Gruppe waren gut 30 Partisanen, fast alle von ihnen verletzt. Die meisten trugen gar keine Uniform oder nur Uniformteile. Wir hatten beim Korps angefragt, was wir mit den Gefangenen machen sollten, und man hat uns zugesagt, daß man uns jemand schicken wird.

Es kam auch jemand, und es gefiel mir nicht, was ich sah.. der SD in Person von Dr. Oskar Dirlewanger. Er grüßte sogar und bemührte sich darum, daß der Gruß halbwegs präzise aussah.

„Grüß Gott, Herr Hauptmann. Ich bin erfreut, Sie wieder zu sehen.“

Der fränkische Akzent war deutlich herauszuhören.

„Ich wäre froh, wenn ich dasselbe behaupten könnte, Herr Doktor.“

Meine Nichtbeachtung seines militärischen Ranges schien ihn nicht zu stören.

„Kommen wir mal zum Geschäftlichen. Sie haben hier einige Kriegsverbrecher gefangen... sehr schön. Dann wollen wir das Problem gleich mal an Ort und Stelle lösen.“

„Was gedenken Sie zu tun?“

„Ich lasse alle auf der Stelle erschießen. Partisanen und ihre Helfershelfer, alle.“

Mir fiel die Kinnlade runter.

„Aber so kommen Sie doch zur Vernunft! Wir haben die Partisanen und die Zivilisten getrennt.... die Zivilisten sind doch unschuldig!“

Der Doktor drehte sich zum mir herum, und in seinen Augen loderte ein sehr ungesundes Feuer. Jetzt war er in seinem Element, und eine fast diabolische Schärfe lag in seiner Stimme.

„Herr Hauptmann, bei allem Respekt. Wenn es so etwas wie Schuld gibt, dann sind auch diese Zivilisten schuldig, denn sie haben die Kriegsverbrecher unterstützt. Aber ich glaube nicht an so etwas wie Schuld, das ist mir zu archaisch und biblisch. Ich habe einen klaren Auftrag: alles ausmerzen, was mit solchen Übergriffen zu tun hat. Von diesen Untermenschen wird keiner mehr die Hand gegen deutsche Soldaten erheben.“

Dirlewanger ging auf die Gruppe von Zivilisten zu, schnappte sich einen Heranwachsenden und kam mit dem Jungen wieder zu mir.

„Und, Herr Hauptmann, sieht der gefährlich aus?“

„Nein, keineswegs.“

„Gut.. und nun stellen Sie sich mal vor, was der Junge in den nächsten Jahren machen wird, wenn wir sein Dorf niederbrennen und seinen Vater und seine Verwandten töten? Richtig... er wird Zeit seines Lebens nach Rache streben. Und das kann man vermeiden.“

Wie schon in der Fabrik in Tula hatte Dirlewanger in Sekundenbruchteilen seine Pistole in der Hand, legte die Mündung nach oben zeigend unter das Kinn des Jungen und drückte ab, so daß sich die Hirnmasse auf die dahinter stehenden Zivilisten verteilte. Fast alle Anwesenden zuckten zusammen, während die Leiche nach hinten umkippte.

„Herr Hauptmann, Sie haben Ihren Aufgabenbereich, und ich meinen. Kommen Sie mir nicht in die Quere. Das können Sie als Warnung oder als Drohung auffassen, ganz wie Sie wollen. Und jetzt lassen Sie mich meine Arbeit machen.“

Er salutierte nochmals, wandte sich von mir ab und gab dann Befehle an seine Männer.

„Winklmoser, laß beide Gruppe zusammentreiben. Und macht die MGs fertig, ich habe heute Abend noch was vor.“

Ich wußte nicht, was ich sagen sollte. Auch wenn es mir noch so gegen die Strich ging, es gab nichts, was ich machen konnte. Ich fühlte mich verdammt machtlos.

„Männer, unverzüglich abrücken.“

Wir waren noch nicht mal aus dem Dorf draußen, da hörte ich das Sägen von mehreren MG42.

Cfant
31.05.14, 17:48
Wie immer tolle Updates, aber im Deutschen Heerebericht hat die Zensur zugeschlagen. Seltsamerweise auf englisch ;)

HvS
31.05.14, 18:07
Werter Cfant, wir sehen leider nicht, was Ihr meint... wenn Ihr uns einen Hinweis gebt, werden wir diese Zensur umgehen ausmerzen.

Edith: NP! :D

Cfant
31.05.14, 18:42
Ah, mea culpa. Mit wurde zuvor ca. die Hälfte der Bilder nicht angezeigt. Jetzt sind aber alle da. Sorry für den zu frühen Angstruf ;)

Hohenlohe
31.05.14, 19:08
Werter HvS, das schaut ja gut aus...!! In wenigen Runden solltet ihr den Kessel um Moskau geschlossen haben und dann kann Moskau ausgehungert werden...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Stupor Mundi
31.05.14, 19:14
Kann Moskau denn überhaupt ausgehungert werden? Das ist doch die Hauptstadt und kann sich selbst versorgen, oder etwa nicht?

Sharpe
31.05.14, 20:06
Wenn das so weiter geht, können sich die HG Nord und Mitte bei Jaroslaw oder in der Nähe bald die Hände reichen!:) Ansonsten gilt immer wieder "Mühsam ernährt sicher Eichkater!" Je mehr Städte der werte HvS erobert, je mehr fehlen sie dem werten Sachimos! Und wenn der Kessel um Moskau erst dicht ist...:teufel:
Im Kaukasus ist im aber glaube ich der größte Fehler passiert!:eek: Scheinbar war der Aufmarsch der Rumänen vor Georgiyewsk so Furcht einflösend, dass die Truppen ihre BEFESTIGTEN STELLUNGEN verlassen haben und kopflos nach Osten flüchten!:eek:
Leichte Ziele für die Luftwaffe, und der Weg nach Grosny ist weit! Wenn es gelingt den Kaukasus und die dortigen Ölquellen zu erobern! Siehe Eichkater!
Was allerdings ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass immer noch die neue Technologie für Panzer oder Infantrie nicht zur Verfügung steht! Man stelle sich vor wie die modernen Panzer die Russen überrollen, wenn schon die alten Panzer III so effektiv sind!
Vielleicht möchte das Spiel die drohend Niederlage der Russen hinauszögern, oder der Werte HvS überspringt die Panzer IV und schickt gleich Tiger an die Front!
Da käme dann wirklich Freude auf!

gez Sharpe, der sich freut:rauch:

HvS
31.05.14, 23:11
Werter Hohenlohe,

danke für die gewohnt netten Worte. Ein Aushungern von Moskau ist allerdings in diesem Spiel nicht modelliert, da die Stadt als Capital quasi autark ist. Die Moskauer bauen in ihren Gemüsegärten alles an, was sie zum Leben brauchen. Unter Nutzung unserer Bomberflotte könnten wir bei gleichzeitiger Zerstörung der HQs zwar einen solchen Effekt herbeiführen, aber das ist nicht der Weg, den wir gehen werden.. und Senfgas wie im Rif-Krieg werden wir auch nicht einsetzen. :teufel:


Werter Stupor Mundi,

Ihr habt mir Eurer Aussage vollkommen Recht. Wir müssten mit Strategischen Bombern Moskau umpflügen und alle HQs vernichten... da gehen wir doch lieber den konventionellen Weg.


Werter Sharpe,

die Vereinigung der H.Gr. Nord und H.Gr. Mitte ist von uns durchaus beabsichtigt und wurde einige Posts vorher als explizites Ziel ausgegeben... ein Ziel, daß wir auch erreichen wollen.
Wegen der Städte, die Ihr erwähnt habt: wir möchten an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, daß uns Städte wie Kowrow oder Kostroma gar nichts bringen.. weder MPPs noch NM. Nur produzierende Städte wie Gorki, Kalinin oder Jaroslawl bringen MPPs. Und wir haben in 1942 erst zwei solcher Städte erobert: Rostow und Tula, alle anderem bringen uns keinen Schritt weiter.
Wegen der Panzertechnologie: wenn wir HT2 erforschen (was in den nächsten Runden passieren wird), dann symbolisiert das PzKpfW III mit der langen 5cm-Kanone... die Icons werden sicht nicht ändern. HT3 bedeutet PzKpfW IVG, und HT4 sind die Tiger. Aber Tiger dürften wir wahrscheinlich erst in 1944 bekommen, was unserer Meinung nach ein integraler Schwachpunkt des Spiel ist. Wir haben viele Panzer, die technologisch mit denen der Russen gleichwertig sind.. im Krieg war es dann doch wohl etwas anders.

Admiral Hipper
01.06.14, 00:17
Der Panther wäre da vielleich eh passender, da in viel größerer Zahl gebaut als der Tiger und daher eher als "Standardpanzer" durchgeht.

Bigfish
01.06.14, 16:11
Werter HvS, täuschen Wir Uns - Wir haben nicht wissentlich darauf geachtet - oder gibt es hier keine Flak-Einheiten. Bei eurer Luftüberlegenheit stimmt es wohl, dass der werte von Sachimos keine großen Gegenangriffe starten kann. Kleinere sollten trotzdem möglich sein! An eine eigene Luftwaffe muss der gute von Sachimos nicht denken - aber einige Flak-Geschütze könnten euren Bombern ein paar Dämpfer versetzen.

Wir denken übrigens, dass Flak-Einheiten grundsätzlich wie die deutschen Panzer mindestens zwei Schläge durchführen können sollten. Vielleicht sogar drei?

Werth
01.06.14, 16:18
Sehr schöner AAR - immer interessant zu lesen.
Und dann erst das Wort "Fiasko" für Euren hochgeschätzten Gegner, werter HvS. :)
Das lässt hoffen.
Weiterhin viel Erfolg den Kontrahenten.

Strategienordi
01.06.14, 18:18
Werter Sachimos,
die Panzerkonzentration zur Vernichtung des AK war gut, weiter so.
Ihr seid noch gleichstark, das bedeutet die Überlegenheit des werten HvS liegt daran, dass auch er iwo Lücken lässt. Wir vermuten mal, dass im Raum Tambow z.b. fast nichts steht. Auch vor Stalingrad dürften die Linien eher dünn sein.
Vllt. solltet Ihr auch überlegen, gezielt MMP-freie Gebiete mit Partisanen dem Gegner zu überlassen, der braucht für die ja auch ne Bewachung.
Aber macht Euch nix draus, der werte HvS ist ein sehr erfahrener Spieler und Ihr spielt gut, wir haben in anderen AARs erfahrenere Spieler mit mehr gemachten Fehlern gesehen. Von daher sind wir sogar etwas verwundert, wieso die Lage trotzdem so ernst ist :???:

Werter HvS,
dass der werte Sachimos keine der vorgeschlagenen Operationen durchführen kann sahen wir auch als wenige Stunden darauf im Battlefront-Forum ein AAR-Update erschien.^^
Aber operative Ratschläge sind ja ohnehin schwierig, wir kriegen hier ja verzögert Bericht, dafür in ansprechender Aufmachung. Wir denken aber, dass der werte Sachimos auch aus theoretischen Überlegungen Gewinn ziehen wird, so wie kontrafaktische Geschichte ja auch lehrreich ist.^^
Wir sehen die Panzersymbole als recht gut gewählt an, der PzKpfW III war bis ´42 der deutsche Standardpanzer, danach folgte der PzKpfW IV, welcher letztlich (teilweise) vom PzKpfW V Panther abgelöst wurde. Der Tiger war nie ein Standarpanzer, dafür gabs einfach viel zu wenige ( ca. 300 waren 1944 das Maximum). Und da hier Panzerkorps symbolisiert werden passt das doch halbwegs, eher müsste der Tiger raus und durch nen Schürzen-4er ersetzt werden. :P

Werter Admiral,
der Panther ist der Panzer für HT 5.

Werter Bigfish,
es gibt Flak, das sind allerdings passive Einheiten, die nur bei Angriffen auf Ziele um sie herum eingreifen. Ausser für den Schutz von Industriezentren gegen Strategische Bomber (z.b. die Ölfelder bei Ploesti) oder als Partisanenstopper nutzlos. Zumal der werte HvS diese genauso meiden würde wie seine Panzer Angriffe auf PAK. Allerdings hat jede Einheit einen Luftverteidigungswert, der sich mit Forschung verbessern lässt. Ist allerdings teuer. Beste Luftabwehr sind ne ausreichende Zahl an Jagdfliegern, die fangen auch 2 Bomber pro Runde ab, der Begleitschutz fliegt nur einmal mit. Der werte HvS braucht also zweimal soviele Jäger wie der werte Sachimos damit seine Bomber unbeschadet bomben dürfen.

Bigfish
01.06.14, 19:37
die nur bei Angriffen auf Ziele um sie herum eingreifen

Eben genau das wollen wir ja! Jäger lassen sich auch sehr leicht ausschalten. Flak ist da schon viel schwieriger klein zu halten - zumal wenn die Flak 2 Schläge hätte. Entweder müsste der werte HvS die Flak gezielt angreifen - dann stehen die Angreifer nicht mehr für viel wichtigere Dinge bereit - oder aber er lässt die Flak am Leben - dann bekommen seine Bomber regelmäßig eine reingesemmelt - was nach kürzer Zeit ein Auffrischen und Ausruhen erfordert. Damit wäre die Luftwaffe deutlich geschwächt!

Der werte von Sachimos hat die Verschanzung bei Moskau zweireihig gestaffelt. Auf die Städte gehören Truppen. In die erste Reihe der Veraschanzung auch. Aber in der zweiten Verschanzungsreihe könnte man gut eine Flak positionieren. Damit wäre sie sicher vor Bodentruppen und nur Bomber könnten das Problem erledigen - siehe dazu oben.

Außerdem im Falle Deutschlands - da wurden die 88er ja als Allzweckwaffe genutzt (Flak, Pak, Artillerie). Zumindest im Falle deutscher 88 hätten die also auch passable Verteidigungswerte bei Angriffen von Bodentruppen...

Solange der werte HvS soviel Luftwaffe zur Verfügung hat, kann der werte von Sachimos nicht wirklich aktiv werden - das muss er aber!

HvS
02.06.14, 07:42
Werter Admiral Hipper,

wie der werte Stragienordi bereits sagte: HT5 entspricht dem Panther.
Desweiteren möchten wir bemerken, daß die Icons nicht unbedingt symbolisieren, daß alle Panzereinheiten nur noch aus diesem Typ bestehen, sondern, daß dieser Panzer beim aktuellen Panzermix das höchst entwickelte Modell darstellte.. diese Diskussion gab es im Beta-Forum auch mehrfach. Ist halt ein strategisches Spiel. :D


Werter Bigfish,

grundsätzlich könnten sowohl wir als auch der werte von Sachimos FLAK-Einheiten nutzen... tun wir aber nicht. Wir brauchen sie als Objektschutz sowieso nicht, und unser Gegner hat aktuell nicht die nötigen MPPs. Aber selbst wenn er die hätte, würde er wahrscheinlich nicht in FLAK investieren, sondern eher seine Luftwaffe wieder aufbauen.
Aber nehmen wir mal an, er hätte FLAK... wir würden dort wahrscheinlich nicht angreifen, wo die FLAK steht... denkt bitte an unsere Doktrin: nur dort angreifen, wo man ein leichtes Ziel hat. Aktuell benutzen wir unsere Luftwaffe, um einzelne mobile Ziele des Feindes (seine Panzerkorps) zur Feinstaub zu verarbeiten.. und dagegen hilft keine FLAK. Mit anderen Worten: wenn unser Gegner solche Einheiten kaufen würde, dann würden die wohl einfach nur in der Gegend rumstehen.
Die von Euch angesprochene Vielseitigkeit ist leider in diesem Spiel nicht modelliert.


Werter Werth,

unser Gegner hat das Fiasko gekonnt vermieden... mehr in unserem nächsten Post.


Werter Stragienordi,

wir sind auch etwas überrascht vom guten Verlauf.. wir haben nicht damit gerechnet, daß es "so" gut läuft. Wir glauben immer noch, daß bei zwei gleich starken Spieler und Normalverlauf die Russen im Vorteil sind. Und da unser Gegner gut spielt, ist der Verlauf für uns nicht wirklich nachvollziehbar. Das Einzige, was wir als Erklärungsmodell in der Hinterhand haben: uns ist es oft gelungen, den Gegner in die Irre zu führen, und wir haben die Spielzüge des Gegner ganz gut im Voraus geahnt (siehe Winteroffensive oder die Schlacht um Wladimir). Desweiteren haben wir verschiedene Dinge sehr effizient gehandhabt.. es hat einfach gut geklappt, und wenn wir das Spiel gegen unseren jetzigen Gegner nochmal spielen würden, würde dieser sicherlich besser abschneiden.
Noch eine kurze Anmerkung zum Thema Panzerkorps: wir wissen nicht ganz genau, was für eine Art Einheit das Spiel abbilden möchte, aber die Panzereinheiten heißen im Spiel "Tank Groups", was unserem Verständnis nach weder Panzergruppen (davon gab es vier im RL) noch Panzerkorps sind (davon gab es erheblich mehr als die zehn, die man am Anfang der Kampagne hat). Die hier verwendeten Einheiten sind also eine Art Zwitterwesen... nicht ganz Panzergruppe, aber mehr als ein Panzerkorps.. und deswegen haben wir sie zu Beginn des Spiel kurzerhand Panzerkorps getauft. Wahrscheinlich liegen wir damit auch recht nahe an der Realität.

Bigfish
02.06.14, 11:52
Ja werter HvS, durch unsere Hinweis darauf, dass die Flak mehr Schläge haben sollte(!) haben Wir ja schon implizit kund getan, dass mit der normalen Flak nichts zu reisen ist.

Aber wie ihr schon sagtet - ihr holt euch leichte Ziele - man kann Flak auch hinter Panzer stellen...



Edit: der werte von Sachimos muss langsam mal mit seinen Panzern was tun - das geht aber nicht solange eure Bomber da rumfliegen

Thomasius
02.06.14, 12:21
Wir wollen dem werten Sachimos unseren Respekt für die gezeigte Leistung bekunden. Für einen unerfahrenen Spieler zeigt er eine bemerkenswerte Leistung.
Wir hoffen, dass er sich weiter zäh verteidigt und nicht zu viel Boden verliert, so dass 1943/44 noch eine Wende möglich ist. Berlin wird er nicht mehr erreichen, aber 1945 Moskau zurückerobern, wäre doch schon einmal etwas.

In diesem Sinne etwas Propaganda und ein Blick in die Zukunft die Mut machen sollte:


http://www.youtube.com/watch?v=8Y4_2Qa0QQs

Ruppich
02.06.14, 13:25
Deckt denn die Flakeinheit die 8 Hexes um sie herum auch ab?

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Deckt denn die Flakeinheit die 8 Felder um sie herum auch ab?

Duke of York
02.06.14, 14:37
Die Flak hat eine Strike Range von 1, womit sie ihr eigenes Feld und alle direkt angrenzenden verteidigen kann.
Sie ist auch eher zum "Objektschutz" gedacht und weniger zur Unterstützung der Front, was ja auch historisch nicht so verkehrt ist. Zum Beispiel ist eine Flak zum Spielbeginn in London stationiert, um es vor deutschen Bombern zu verteidigen.

Zur Luftverteidigung von Einheiten gibt es die entsprechende Tech, aber die ist für Unseren Geschmack zu teuer. Wir würden damit nur HQs ausstatten, sofern überhaupt erforscht.

von Sachimos
06.06.14, 13:39
Werter Strategienordi,


vielen Dank für die aufmunternden Worte.
Allerdings möchten wir festhalten, dass wir keineswegs gleichstark sind. Für ein annähernd gleiches Kräfteverhältnis dürften wir, bis unsere bestellten Verbände eintreffen, kaum noch Totalverluste verzeichnen und das dürfte sehr schwierig werden.

Aber wir hoffen zumindest eine kleine Lücke gefunden zu haben. Näheres dazu im folgende Bericht.;)



Werter Thomasius,


habt auch ihr vielen Dank für die aufbauenden Worte und die "Propaganda".
Es wird sich zeigen, wie die Zukunft aussehen wird.



Werte Regenten,


leider sieht unsere "Einkommenssituation" auch nicht mehr so überragend aus, wie noch zu Beginn des Feldzuges.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/kscly4lyiz9i.png (http://www.pic-upload.de/view-23449578/MPP---bersicht.png.html)


Alleine die Auffrischung der schwer angeschlagenen Panzerkorps, hat knapp die Hälfte aller vorhandenen MPP gekostet und einige andere Truppen müssen auch wieder kampffähig gemacht werden.
Positiv ist allerdings, dass bei fast allen Verbänden die neuesten Tech`s nachgerüstet sind und es keinen "Modernisierungsstau" gibt.
In den nächsten Runden wird sich unser Einkommen noch ein wenig schmälern, denn es gab wieder ein Event.:)

Größere Offensiven sind damit zurzeit nicht möglich. Es fehlen die Truppen und wenn wir einige "verheizen" müssen diese ja auch wieder aufgestellt werden können.








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)


Frontberichte der STAWKA vom 02. August 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


In der STAWKA kommt es in diesen Tagen zu einigen grundlegenden Änderungen.
Die lähmende Verzweiflung, seit dem Beginn der deutschen Sommeroffensive, ist vollständig verschwunden.
Es wurde auf den Tisch gehauen und einige Offiziere ausgetauscht, um eine schlanke und effektivere Führung der Roten Armee zu erhalten.

Gerade in diesem Umfeld kommt es wieder zu neuen und revolutionären Ideen, welche zu einer großen Hilfe im Kampf gegen die feindliche "Militärmaschinerie" werden könnten.

Nachdem einige Frontkommandeure angehört wurden, bildet sich ein Vorschlag klar als Favorit heraus. Die Rote Armee sollte endlich über gleichwertige mobile und schlagkräftige Einheiten verfügen können. Vorbild hierfür sollen die gegnerischen Panzergrenadiere sein, deren Verhalten und Technik genauestens analysiert wurde.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/wifjwoslhpt.png (http://www.pic-upload.de/view-23449683/Event.png.html)


Aus allen Truppenteilen wurden die erfahrensten Soldaten ausgewählt und aus der Front gelöst, um bei der Aufstellung der neuen Verbände mitzuwirken und das erste Führungspersonal zu bilden.
Dank der kampferfahrenen Männer werden diese Einheiten auch mit einer entsprechenden Erfahrung in Dienst gestellt.

Diese hoch beweglichen mechanisierten Einheiten werden eine wertvolle Unterstützung für die tapferen Soldaten an allen Fronten darstellen und können den Abwehrkampf wirkungsvoll unterstützen.


Verstärkungen in dieser Runde:

In dieser Runde kommen keine zusätzlichen Verbände an.



Die nördliche Front


Der Feind rückt auf Cherepovets vor und bereitet seinen Angriff auf die Stadt vor. Schwere Artillerie ist bereits in Stellung und die Infanterie nimmt ihre Positionen ein. Panzerverbände wurden bisher noch nicht entdeckt, scheinbar soll die Stadt alleine eine Aufgabe für die Finnen werden.

Da diese Stadt dringend geschützt werden muss, wird von der STAWKA ein Entlastungsangriff vorbereitet.
Nach einer Luftaufklärung ist aber auch klar, dass die Deutschen eine starke Verteidigungslinie vor Wischni Wolotschok eingerichtet haben.

Bei dieser Verteidigung können nur unsere Panzerarmeen etwas ausrichten.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/mg18iuhd9dhh.png (http://www.pic-upload.de/view-23450154/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Im Oberkommando kommt es zu heftigen Diskussionen, in welcher Weise hier unsere Kräfte eingesetzt werden sollen. Es ist klar, dass wir nur eine Option nutzen können und das diese Kräfte an anderer Stelle fehlen werden.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/28oq44cozyz.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23450183/Vassilevsky-_Tolbukhin-_Birusov_Meeting_-1943-.jpg.html)

**Die Generäle bei ihren Beratungen zur Lage.**


Es wird entschieden, dass die Armeen von Kalinin aus nach Norden in Marsch gesetzt werden, um zum einen die Verteidiger von Cherepovets zu unterstützen und zum anderen auch dem Feind zu zeigen, dass die Rote Armee nicht tatenlos bleiben wird.

Drei Panzerarmeen und eine Anzahl an Infanterieverbänden rücken vor und nehmen ihre Positionen vor Wischni Wolotschok ein. Allerdings sind die Kräfte noch nicht ausreichend und es wird nicht sofort ein Angriff befohlen.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/gs489vwqveqh.png (http://www.pic-upload.de/view-23450212/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Als die Armeen ihre Stellungen bezogen haben, erklärt sich auch das Fehlen von Panzern weiter nördlich.
Nach der Aufklärung durch die sowjetischen Truppen, zeigt sich das die Deutschen diese Einheiten anscheinend als mobile Reserve bei der Stadt in Reserve halten.

Durch diesen Umstand dürfte es sehr schwierig werden, hier eine lokale Übermacht aufzubauen. Man hat auch noch keine Erkenntnisse darüber welche Einheiten noch weiter im Hinterland stehen.


Die Mitte der Westfront


An dieser Stelle der Front verabschieden sich die Deutschen auch endgültig von ihrer defensiven Haltung und greifen mit starken Kräften unsere nur schwach verteidigten Städte an. Sofort mit dem ersten Angriffsschwung werden diese eingeschlossen und von ihrer Versorgung abgeschlossen.

Es ist immer wieder erstaunlich, woher der Feind eine solche Massierung von Kräften nehmen kann. Es scheint fast, als hätte der Deutsche alle seine Soldaten gegen die Sowjetunion ausgesendet.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/dd7ob6po4zs.png (http://www.pic-upload.de/view-23450264/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Durch diesen Durchbruch, sind die Verteidigungsanlagen vor Moskau wieder unmittelbar in den Fokus gerückt.
Die Stellungen müssen sofort besetzt werden.
Da einige Reserven bereits bereitgestellt wurden, ist auch keine große Anstrengung sofort die vordersten Linien zu besetzen. Die Soldaten können sich nun bei bester Versorgung in ihren vorbereiteten Stellungen einrichten.


Die Schlacht um Moskau


Nach einem weiteren massiven deutschen Vorstoß weit über Kowrov hinaus, kommt es zu schweren Kämpfen um die nächste Stadt. In Kostroma ist bloß noch eine Panzerarmee, die den Namen nicht mehr verdient, vorhanden. Die Einheit steht kurz vor der völligen Vernichtung und ist nicht mehr in der Lage einen koordinierten Widerstand zu leisten.

An dieser Stelle der Front ist momentan die Verteidigung völlig zusammengebrochen und es stehen keine Einheiten bereit, welche schnell hier eingreifen könnten.

Alle Verbände die noch über eine respektable Kampfkraft verfügen, stehen bereits bei Vladimir in heftigen Gefechten mit feindlichen Truppen. Auch hier sind zahlreiche gepanzerte Kräfte des Feindes versammelt und versuchen hartnäckig die Stadt zu erobern.

Schon zu Beginn der Schlacht werden 2 Panzerarmeen schwer angeschlagen und verlieren einen Großteil ihrer Stärke (teilweise über 80%) und damit jede Möglichkeit zur Verteidigung.

Sofort werden von der STAWKA die Reserven in Bewegung gesetzt und weiteres Korps leichter Panzer trifft in der Stadt ein und kann dem Kommandeur vor Ort unterstellt werden. Auch wird ein Großteil der neu produzierten Panzer sofort zur Auffrischung der schwer angeschlagenen Armeen eingesetzt und in den nächsten Tagen können diese auch wieder in die Kämpfe eingreifen.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/8hlfr1omejmt.png (http://www.pic-upload.de/view-23450338/Bild-4-Gorki-Ende.png.html)


Aber es gibt auch sehr positive Nachrichten von der Front.
Trotz der Ausschaltung von 2 gepanzerten Einheiten, kann die Rote Armee zurückschlagen und es kommt abermals zu heftigen Kämpfen.

Nach den vorbereiteten Luftangriffen rollen unsere Panzer, gemeinsam mit der Infanterie, vor und es gelingt ihnen ein durchaus sehenswerter Erfolg.

Zwei Panzergrenadierkorps müssen sich absetzen und werden aus der "vordersten Front" zurückgeschlagen.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/pnck1tenbrl.gif (http://www.pic-upload.de/view-23450358/512px-Sov--tsk--_tanky_na_K--enov--_ulici.gif.html)

**Panzer, bei der Bereitstellung vor dem Angriff.**


Diese gefährlichen Verbände wird der Feind nun auch auffrischen müssen und dadurch können diese erst einmal nicht mehr in die Kämpfe eingreifen.

Weitere Verstärkung sind noch auf dem Marsch zu diesem Schlachtfeld und mit ihrem Eintreffen, wird sich hier die Lage weiter stabilisieren lassen. Eventuell wird das Wetter auch wieder schlechter und die deutsche Luftwaffe muss am Boden bleiben. Das wäre eine willkommene Unterstützung.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


In den Ausläufern des Kaukasus und vor Stalingrad kommt es ebenfalls zu schweren Kämpfen.
Unsere Front in den Bergen kann sich aus der feindlichen Umfassung befreien und die Gefahr einer völligen Einkesselung kann verhindert werden. Die Verbände sind in einem weiterhin guten Zustand und haben kaum an Einsatzfähigkeit verloren.

Nur eine Division verliert 60% ihrer Stärke und wird wahrscheinlich verloren gehen, da ihre Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt ist. Alle anderen Einheiten ziehen sich geordnet auf Grosny zurück und können dort ihren Kampf fortsetzen.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/mihruigzl4a.png (http://www.pic-upload.de/view-23450406/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)


Es kam auch zu einer weiteren gut koordinierten Aktion, denn zeitgleich mit der Absetzbewegung begann auch ein Angriff aus dem Raum Stalingrad mit dem Ziel Elista. Durch diesen Entlastungsangriff sollte es möglich werden, die gesamte südliche Front zu entlasten und bei ihrer Umgruppierung zu unterstützen.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/jaabfrdnxbv.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23450431/Paratroopers_jumping_from_Tupolev_TB-3.jpg.html)

**Die Fallschirmjäger führen den Angriff an.**


Insgesamt können für diese Attacke 5 Armeen und eine Fallschirmjägereinheit mobilisiert werden.
In der STAWKA geht man davon aus, dass die Rumänen einen Teil ihrer Truppen nach Norden verlegen werden, um die Situation zu bereinigen.

Leider kann für diesen Angriff keine Verstärkung entsandt werden, da alle verfügbaren Reserven in der Mitte gebunden sind. Der örtliche Kommandeur kann nur auf die bereits vorhandenen Truppen zurückgreifen.

Es hängt nun viel von der Reaktion des Feindes ab und danach werden sich auch die weiteren Befehle der STAWKA richten.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Trotz der unermüdlichen Anstrengungen der sowjetischen Wissenschaftler, konnten noch keine weiteren Durchbrüche verzeichnet werden.

Zum Teil liegt dies auch an dem schnellen Vormarsch der Wehrmacht. Gerade die Stadt Tula war ein wichtiges Zentrum der Forschung an neuer Waffentechnik.

Hier nun eine aktualisierte Übersicht über alle momentanen Forschungsprojekte. Der größte Fortschritt wurde von der STAWKA verzeichnet.

http://www11.pic-upload.de/06.06.14/ddl9uy7dm61k.png (http://www.pic-upload.de/view-23450527/forschung.png.html)


Leider sind größere Fortschritte in nächster Zeit nicht zu erwarten, über neue Entwicklungen wird das Oberkommando aber unverzüglich informieren.

Diese Übersicht soll den Frontkommandeuren zur besseren Übersicht dienen und ist unter Verschluss zu halten.

Teddy Suhren
06.06.14, 14:32
Wir sind gespannt, wie das OKH auf Eure neue und offensivere Taktik reagiert. Durchhalten.

Duke of York
06.06.14, 14:32
Werter Sachimos,


http://www11.pic-upload.de/06.06.14/gs489vwqveqh.png (http://www.pic-upload.de/view-23450212/Bild-2-Norden-Ende.png.html)

Falls dies die Endstellung Eurer Truppen bei Zugende ist, fehlt es ihnen erheblich an Supply.
Ihr lasst sie von der optimalen Versorgung durch die Großstadt und das HQ mehrere Felder vorrücken und wollt dann auch noch eine Runde (1 x Supplyberechnung) abwarten vor dem Angriff? Das wird in die Hose gehen. Dort, wo die Truppen jetzt stehen, haben sie grob geschätzt um die 6 Supply. Das bedeutet, sie werden nach einer Runde ca. 20% ihrer Schlagkraft verlieren. Nach einer weiteren Runde nochmal 10%. Und das ohne jede Feindeinwirkung. Wenn die noch dazukommt, dann gute Nacht.



http://www11.pic-upload.de/06.06.14/mihruigzl4a.png (http://www.pic-upload.de/view-23450406/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)


Zum Entlastungsangriff für Grozny:
Sehr gut! So wird es gemacht. Aber warum nur halbherzig? Auch hier muss zwingend ein HQ nachgeführt werden, sonst verhungern die Truppen und werden eine leichte Beute.
Ausserdem scheint es so, als ob Ihr mit den abgeworfenen Fallschirmjägern das feindliche Korps angegriffen habt. Warum nicht das feindliche HQ?

Thomasius
06.06.14, 15:28
Was uns etwas irritiert sind die Nationalmoralwerte. Wir haben bei den Deutschen eine bessere NM und bei der SU eine schlechtere NM erwartet. Über die NM ist das Spiel vermutlich nicht zu gewinnen?

Duke of York
06.06.14, 16:57
Was uns etwas irritiert sind die Nationalmoralwerte. Wir haben bei den Deutschen eine bessere NM und bei der SU eine schlechtere NM erwartet. Über die NM ist das Spiel vermutlich nicht zu gewinnen?

Nein, ist es nicht. Anders als bei den SC-WWI-Spielen, hat die NM hier lediglich einen geringen Einfluss auf die Moralwerte der Truppen. Ganze Länder kapitulieren deswegen nicht.

HvS
06.06.14, 22:21
Werte Mitleser und Regenten,

es sei uns bitte eine kurze Anmerkung zum Thema NM gestattet. Die NM ist ein hervorragendes Steuerungselement, wenn es um das Modellieren von historischen Verläufen geht. So fallen bspw. Polen und Frankreich recht schnell, wenn die (geringe) NM unter gewisse kritische Grenzen absinkt. Bspw. wird die Kapitulation von Polen und Frankreich über das Erreichen gewisser Grenzen getriggert. So kann man die historischen Verläufe besser nachbilden.
Die großen Nationen wie England, die USA und die UdSSR sind allerdings über die NM nicht zu knacken, war wir auch richtig finden.
Realistisch betrachtet gab es sowas wie eine NM weder in Deutschland, Rußland oder einem der anderen Majors... in Italien schon, und das ist berücksichtigt.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


2. August 1942 - Feindaktivitäten

Die Russen treten an mehreren Stellen zum Gegenangriff an. Laut Einschätzung des OKH eher ein Akt der Verzweiflung als ein Zeichen sorgfältiger Planung.


http://imageshack.com/a/img842/7518/x3jv.png


Die Russen treten zum Großangriff auf Wischni Wolotschok an. Der Plan des OKH sieht vor, daß die erste Verteidigungslinie sich kämpfend hinter die Wolga zurückzieht.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß ein solcher Angriff durchaus in Betracht gezogen wurde.
Desweiteren ist die Frage zu stellen, ob in Kalinin noch viele Feindkräfte stehen.


http://imageshack.com/a/img839/2751/27ee.png


Das schwer angeschlagene russische Panzerkorp in Kostroma flieht nach Westen in Richtung Jaroslawl.
Ein schwerer russischer Gegenangriff zwingt zwei deutsche Panzergrenadierkorps und ein AK zum Rückzug. Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß die beiden Korps schon leicht angeschlagen waren.


http://imageshack.com/a/img843/4249/k83b.jpg


Die enorme Mobilität der Panzergrenadiere erleichtert den Rückzug ungemein.


http://imageshack.com/a/img845/2515/3ovm.png


Aus aus dem Raum Stalingrad greifen die Russen an und zwingen ein rumänisches Korps zum Rückzug, welches durch den Angriff fast zerstört wird. Russische Fallschirmjäger landen im Südosten von Elista, erleiden aber durch die rumänische Luftraumüberwachung starke Verluste.
Die Feindtruppen im Osten Georgijewsk setzen sich gekonnt ab und können nicht eingekesselt werden.


5. August 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord macht sich zur Verteidigung von Wischni Wolotschok bereit, während die Finnen Tscherepowetz erobern.
Die H.Gr. Mitte nimmt Kaluga ein und steht kurz vor der Eroberung von Moschaisk. Weiter östlich gibt es schwere Kämpfe im Raum Wladimir, wo die Vernichtung von starken Feindkräften und die Abtrennung der Stadt vom russischen Bahnnetz gelingt.
Die H.Gr. Süd wehrt sich erfolgreich gehen einen russischen Angriff auf Elista, und die Verbündeten rücken in Richtung Grosny vor.


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Die Finnen erobern mit Hilfe deutscher Panzer Tscherepowetz, was die verbleibenden Russen in eine äußerst mißliche Lage bringt. Die Finnen haben im Kampfgebiet sechs AK, Schwere Artillerie und die deutschen Panzer.. die Russen haben eine Division. Es ist nicht vermessen, von einer unverzüglichen Flucht der Russen auszugehen.
Bei Wischni Wolotschok zieht sich die erste Frontlinie zurück und bringt den Russen vorher noch einige Verluste bei. Damit zieht sich die H.Gr. Nord auf eine vorbereitete und durchaus auch so geplante Verteidigungslinie zurück, die von den Russen wahrscheinlich nicht durchbrochen werden kann. Die deutschen Verbände haben Veteranenstatus und sitzen eingegraben hinter der Wolga... kein Chance für die Sowjets (einige des deutschen Verbände haben Entrechnment 3, was einen Angriff für die Russen extrem teuer machen würde, insbesondere aus der Bewegung heraus). Das OKH rechnet damit, daß sich die Russen wegen der schlechten Erfolgschancen und der Entwicklung in Wladimir zurückziehen werden.


http://imageshack.com/a/img838/531/z03k1.jpg


Die Stadt Tscherepowetz geht in Flammen auf.


http://imageshack.com/a/img834/6606/2cjp.png


Kaluga wird eingenommen, und die verteidigende Armee wird restlos vernichtet. Dem slowakischen Expeditionskorps gelingt die Zerstörung einer russischen Befestigung, die vom Feind nicht besetzt worden war.
Auch Moschaisk liegt unter Feuer und wird demnächst erobert werden. Danach ist ein Vorstoß in Richtung Kalinin möglich; in den Rücken der russischen Truppen, die gerade Wischni Wolotschok angreifen.

(Anm.: wer sich wundert, warum wir Moschaisk nicht eingenommen haben: weil der Supply noch auf 5 war... nächste Runde! Dann ist die Wiederaufstellung der Einheit teurer!)


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Im Raum Wladimir kommt es zu einer lange geplanten Aktion: die bereits schwer angeschlagenen Feindkräfte werden nochmals schwer unter Druck gesetzt, und dadurch werden zwei Panzerkorps und eine Armee vernichtet. Eine starke Streitmacht durchbricht die feindl. Front im Westen von Wladimir und schneidet die Stadt von der Versorgung ab, so daß die Russen in Zugzwang sind. Zwar hat der Feind noch zwei aufgefrischte Panzerkorps im Kampfgebiet, aber die Wehrmacht hat dort sechs gepanzerte Einheiten und die Luftüberlegenheit. Bei Kostroma und Kowrow stehen weitere zwei Gepanzerte Korps, die zur Not noch herbeigerufen werden können. Die Russen können mit ihren Panzerkorps durchaus noch einigen Schaden anrichten, aber dann kommt der Gegenschlag der Wehrmacht, und wenn der Feind seine Panzerkorps in eine exponierte Stellung bringt, wird er sie wahrscheinlich verlieren.
Auf das weitere Vorgehen des sowjetischen Oberkommandos darf man gespannt sein. Aber es sieht aus, als ob die Schlacht um Wladimir noch im August entschieden sein wird. Der perfekt arbeitende Nachschub der Wehrmacht, der die Verluste der Grenadiere umgehend ausgleichen kann, trägt in höchstem Maße dazu bei.
Es ist ein großes Problem für die Russen, daß das III. Panzerkorps im Süden von Jaroslawl agiert und damit die Versorgungslinien bedroht. Deswegen ist zu vermuten, daß die Russen sich nach Norden wenden, um das III. zu attackieren.. damit geben sie aber Wladimir preis.


http://imageshack.com/a/img842/2882/x2mf.png


Das Gesamtbild ist durchaus zufriedenstellend.
Tscherepowetz ist erobert worden, und die H.Gr. Nord kann sich mit sechs AK und einem PK ihr nächstes Ziel aussuchen. In Jaroslawl steht bisher nur eine Division, und Wologda dürfte auch nicht allzu stark verteidigt sein.
Im Raum Wischni Wolotschok findet nach wie vor der russische Ablenkungsangriff statt, aber die Truppen vor Ort fühlen sich hinter der Wolga recht sicher, und die Truppen der H.Gr. Mitte könnten nach der Einnahme von Moschaisk nach Kalinin vorstoßen.
Auch Wladimir ist sturmreif, und das Vorrücken des III. Panzerkorps in den Süden von Jaroslawl bedroht die sowjetischen Jagdflieger.
Mit anderen Worten: es sieht nicht gut aus für Mütterchen Rußland!


Unternehmen Garrotte

Übersicht über die Teilabschnitte:

Abschnitt I, Eroberung von Kowrow: abgeschlossen
Abschnitt II, Eroberung von Kostroma: abgeschlossen
Abschnitt III, Eroberung von Tscherepowetz: abgeschlossen
Abschnitt IV, Eroberung von Moschaisk und Kaluga: teilweise abgeschlossen
Abschnitt V, Durchtrennung der Bahnverbindung durch Eroberung von Jaroslawl oder Wologda: Luftaufklärung fehlt, erst dann kann entschieden werden, welche der Städt einfacher zu erobern ist
Abschnitt VI, Eroberung der Stadt, die nicht in Abschnitt V ausgewählt wurde: siehe Abschnitt V
Abschnitt VII, Eroberung von Gorki: offen

Ziel I, Unterbrechung der Bahnverbindung: noch nicht erreicht
Ziel II, Unterbrechung der Landverbindung und damit Schließung des Kessels: noch nicht erreicht



http://imageshack.com/a/img844/1906/dw03.png


Der sowjetische Angriff wird von den Rumänen entschärft. Eine Sowjet-Armee wird schwer in Mitleidenschaft gezogen, und die Fallschirmjäger werden vernichtet. Die verbliebenen drei frischen Sowjetarmeen haben keine realistische Chance gegen die neun AK der Heeresgruppe Süd. Um das nur noch spärlich verteidigte Stalingrad nicht zu gefährden, werden sich die Russen wohl wieder zurückziehen. Ein weiteres Vorrücken nach Süden würde die Gefahr einer Einkesselung mit sich bringen, da die Wehrmacht in den Rücken der Russen vordringen könnte... und ohne Nachschub kämpft es sich schlecht.


http://imageshack.com/a/img842/2332/z2kq.png


Die Truppen der Verbündeten setzen die fliehenden Russen nach, können aber keine Erfolge erzielen. Lediglich die Schwere Artillerie der Russen wird den Weg nach Grosny wohl nicht schaffen.
Strategisch gesehen haben die Vorkommnisse im nördlichen Kaukasus bedeutende Auswirkungen. Die Russen werden sicherlich eine Verteidigungslinie am Terek bilden, die die Truppen der Verbündeten ohne Hilfe der Luftwaffe und der Panzertruppe wohl nicht überwinden können. Da diese beiden Truppengattungen bis auf Weiteres in der Schlacht um Moskau gebunden sein werden, ist damit zu rechnen, daß sich ein Stellungskrieg am Terek entwickeln wird. Zwar haben die Russen weniger kampfstarke Einheiten in diesem Frontabschnitt als die Verbündeten, aber der Terek stellt ein nicht zu überwindendes Hindernis dar, wenn die Russen das Gelände ausnutzen.
Eine weitere Entwicklung deutet sich an: die ertragreichen Ölfelder liegen auf der westlichen Seite des Terek und werden für die Russen verhältnismäßig schwer zu verteidigen sein. Die Analysten des OKH gehen davon aus, daß die Ölfelder noch in diesem Jahr die Wehrwirtschaft des Deutschen Reiches stärken werden.


Vom 2. bis zum 7. August wurden sechs feindl. Einheiten vernichtet: zwei Panzerkorps, drei Armeen und ein Korps. Damit steigen die gegnerischen Gesamtverluste auf 266 Einheiten an. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei nur 74%, was auf die Neuaufstellungen und die wenigen schwer beschädigten Einheiten zurückzuführen ist. Sechs der Elf im Feld befindlichen Gepanzerten Korps haben Sollstärke.
Momentan ist nur eine Feindeinheit eingekesselt, und zwar die Division in Moschaisk, die in den nächsten Tagen vernichtet werden wird.


Kapitel XLVI – Schlagabtausch bei Wladimir

Auch wenn es momentan an vielen Frontabschnitten heftige Kämpfe gibt, drängt sich mir das Gefühl auf, daß die Schlacht um Wladimir eine Art Vorentscheidung für den ganzen Großraum Moskau darstellt. Das OKH hat die immense Bedeutung der Stadt vorausgeahnt, obwohl es dort weder nennenswerte Rüstungsindustrie noch sonst etwas von Bedeutung gibt. Aber scheinbar haben die hohen Herren geahnt, daß die Russen ihren Gegenschlag über diese eigentlich vollkommen unbedeutende Stadt führen werden, und nun war die Schlacht im Gange. Der Verlauf erinnert mich ein bißchen an die Schlacht bei Gettysburg vor fast 80 Jahren: keine der beiden Seiten hatte eine Auseinandersetzung im Umfeld der Stadt in dieser Größenordnung geplant, und dann kam es dazu.. mit dem bekannten Ausgang.

Bei der Schlacht um Wladimir waren die Voraussetzungen allerdings grundsätzlich verschieden. Zwar gab es gewisse Parallelen (wir waren wie die Südstaaten die Invasoren, und die Russen hatten die defensive Position in der Stadt inne), aber es gab auch einige sehr deutliche Unterschiede. Die heutige Kampfführung war deutlich mobiler und auf die Auslotung von feindlichen Schwachpunkten ausgelegt. Wir hatten es nicht nötig, wie Pickett frontal gegen eine starke Stellung anzugreifen... und wenn wir das taten, dann war die Luftwaffe vor uns da und hat den Boden schon mehrfach umgepflügt, was die Artillerie der Südstaaten ja damals versäumt hat.

Aber es gab einen sehr bedeutenden und wahrscheinlich sogar entscheidenden Unterschied zur Schlacht von Gettysburg: die Südstaaten marschierten auf Washington und mußten einen Erfolg vorweisen, um einen Siegfrieden zu erreichen. Wir hingegen mußten Wladimir nicht einnehmen, wir mußten nur sicherstellen, daß die Russen nicht weiter in Richtung Kowrow marschierten, damit die dort kämpfenden Kameraden ungestört ihre Ziele erreichen konnten. Die Russen haben sich zum Gegenschlag bei Wladimir entschieden, weil sie diese Stadt als Basis für weitere Angriff in Richtung Osten brauchen... gegen die Wand des entstehenden Kressels. Die Russen brauchten hier einen schnellen Sieg, und deswegen setzten sie auch immer mehr Kräfte ein. Anfangs war in der Stadt nur Infanterie, nun waren es etliche Panzerkorps und einiges mehr. Die Russen haben gemerkt, daß es hier um alles geht, ein Rückzug nach Moskau kommt für sie nicht in Frage. Und die Misere des Feindes ist noch schlimmer: die brauchen einen deutlichen Sieg, um mit den verbleibenden Kräften weiter nach Osten vorzustoßen. Ein knapper Sieg und die Behauptung der Stadt bringt den Russen gar nichts.

General Weidmann hatte es gestern abend gut zusammengefaßt: wir mußten nur dafür sorgen, daß die Russen diese Schlacht nicht gewinnen.. dann hatten sie schon verloren.

Für den heutigen Tag standen zwei Ziele auf dem Programm: ein Vorstoß auf den Südwesten von Wladimir, um die Bahnverbindung zu unterbrechen, und Angriffe auf die Panzerkorps im Kampfgebiet, um dem Feind das Angriffpotential zu nehmen.

Laut der Analyse des OKH hatten die Russen aktuell acht Panzerkorps im Feld, sieben moderne und ein Leichtes alten Typs, wahrscheinlich das letzte, das noch existiert. Von diesen acht Panzerkorps waren drei in den russischen Angriff auf Wischni Wolotschok involviert, und darüber können wir sehr zufrieden sein. Somit verbleiben fünf Korps: dasjenige, das in Kostroma fast zerstört wurde und nun nach Jaroslawl fliehen wollte, und die beiden im Nordwesten von Wladimir, die vor ein paar Tagen fast zerstört wurden und nun mit Rekruten auf Sollstärke gebracht wurden. Die einzigen beiden intakten Einheiten waren das Panzerkorps im Süden von Wladimir und das Leichte Panzerkorps. Unsere Aufgabe war heute, das verblieben „frische“ Panzerkorps neuen Typs auszuschalten, daß im Süden von Wladimir lagert. Die russische Panzerwaffe sollte nachhaltig geschwächt werden.

Die Einweisung des Generals war nicht besonders detailiert, denn es gab keinen festen Operationsplan. Es würde einige vorbereitende Angriff auf das sowjetische Panzerkorps geben, und wenn die Sollstärke entsprechend gesunken war, sollten wir vorrücken und den Todesstoß ausführen. Es war mit zu rechnen, daß die Russen ausweichen würden, und deswegen gab es für uns erst dann einen Marschbefehl, wenn die Russen entweder schon schwer angeschlagen oder gar auf der Flucht waren.

Im Laufe des Vormittags sahen wir überdeutlich die Aktivitäten der Luftwaffe. StuKas bombardierten wiederholt den Standort unseres „Ziels“, und auch die Mittelstreckenbomber waren im Einsatz, um das aus Kostroma geflohene Panzerkorps zu lokaliseren.

Am späten Vormittags bekamen wir unseren Einsatzbefehl, und General Weidmann meldete sich über Funk.

„Männer, es geht los. Das feindlich Panzerkorps ist vor den wiederholten Angriffen aus der Luft und durch das IX. Panzerkorps in den Bereich nordöstlich von Wladimir zurückgewichen. Laut Einschätzung der Kameraden vor Ort sind die Russen schwer angeschlagen, aber darauf gebe ich nichts. Wir werden nun zum Angriff übergehen, und ich etwarte einen hoch motivierten und abwehrbereiten Feind, also paßt alle auf Euch auf. Der Krieg wird noch lange dauern, und die Siegesfeier ist nur dann interessant, wenn man noch lebt. Marsch!“

Es waren einige Kilometer zu fahren, und es wurde früher Abend, bis wir Tuchfühlung zum Feind aufgenommen hatten. Die Staubfahnen fahrender Panzer waren deutlich zu erkennen. Ich instruierte meine Kompanie.

„Männer, macht Euch fertig. Mit Minen oder versteckten Panzerbüchsen brauchen wir nicht zu rechnen, und die PAKs sind garantiert noch nicht in Stellung. Aber unterschätzt mir den Feind nicht, es ist wie mit einem angeschlagenen Boxer. Paßt auf Euch auf. Los geht’s!“

Alle Panzer meiner Kompanie schwärmten aus, und nach wenigen Minuten hatten wir Sichtkontakt zu der feindlichen Kolonne. Ich zählte auf die Schnelle sieben Panzer mit aufgesessener Infanterie, und sie hatten uns wohl noch nicht bemerkt. Die beiden hinteren Panzer qualmten, und beim Führungspanzer wirkte der Turm irgendwie schief.

„Aufpassen! Zielverteilung von links nach rechts, immer zwei von uns nehmen einen Feind aufs Korn. Parallel wird die Infanterie mit den Bord-MGs bekämpft. Feuerbereitschaft herstellen! 3... 2... 1... Feuer!!“

Nahezu zeitgleich eröffneten alle Panzer meiner Kompanie das Feuer, und die Überraschung gelang. Fünf der sowjetischen Panzer gingen in Flammen auf, und die Infanterie starb im Kugelhagel der Bord-MGs. Alles ging sehr schnell, und die wenigen Überlebenden ergaben sich.

„Feuer einstellen! Meldung nach hinten, daß wir Gefangene gemacht haben und Bewachung brauchen. I. Zug sichert nach Westen. Ausführung!“

Das war wirklich einfach gewesen. Im Äther waren noch weitere, sehr ähnliche Meldungen zu hören. Das russische Panzerkorps hatte nur noch einen Bruchteil seiner Stärke gehabt, und die meisten Panzer waren schon beschädigt oder ohne Munition. Die sonst so tapfer kämpfenden Soldaten der Roten Armee hatten genug und warfen das Handtuch. Am Abend war der Frontabschnitt im Nordosten von Wladimir gesichert und vollkommen feindfrei, das russische Panzerkorps war vernichtet.

Weiter im Norden hatte das X. auch sein Zeil erreicht und das aus Kostroma geflohene Panzerkorps vernichtet. Das Leichte Panzerkorps im Südosten von Wladimir war auch schwer angeschlagen. Somit hatten die Russen die Hälfte ihrer Panzer im Osten von Moskau verloren. Die beiden noch einsatzbereiten Panzerkorps waren hinsichtlich Moral und Einsatzbereitschaft keinesfalls in bester Verfassung, aber immer noch gefährliche Gegner.

Im Südwesten der Stadt hatte die Infanterie eine breite Schneise in die gegnerische Front geschlagen und Wladimir von Bahnetz abgeschnittem. Es blieb abzuwarten, was der Russe nun plante. Wenn er seine Kräfte konzentriert einsetzt, konnte er immer noch einigen Schaden anrichten, aber realistisch betrachtet war Wladimir für die Russen verloren. Wenn er nun seine verbliebenen Panzer offensiv einsetzte, dann war es sogar möglich, daß durch unseren Gegenschlag alle Panzer im Osten von Moskau vernichtet werden. Aber der Russe ist nicht blöd...

Ich sollte aufhören, soviel zu mutmaßen. Eines konnte ich mit Gewißheit sagen: der Kampf war noch lange nicht zu Ende, und auch wenn wir heute keine Verluste hatten, wird das sicherlich nicht so bleiben.

Hohenlohe
06.06.14, 22:53
Werter HvS, ich kann euch nur zu diesem Achtungserfolg gratulieren...der Feind hat nur noch fünf Panzerkorps verfügbar, die halbwegs einsatzfähig sind, aber er hat bereits gewaltig Federn lassen müssen. Noch ein paar Runden und Moskau ist gekesselt. Unternehmen Garotte scheint ein voller Erfolg zu werden. :fecht: Nur weiter so!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D :ph:

Admiral Hipper
07.06.14, 12:06
http://imageshack.com/a/img842/2332/z2kq.png


Wenn das HQ bei Grozny in der Stadt stehen würde, wäre der gelieferte Supply bei 10. Ein Feld neben der Stadt beträgt er nur 8. Bei den Fallis an der Front kommen so wohl nur 3 -4 Supply an. Wäre das HQ in der Stadt würden noch 6 Supply ankommen. Das mag sich vielleicht alles nach Kleinigkeiten anhören, aber im Verlauf eines Spiel summiert es sich doch. Oder korrigiert mich falls unsere Berechnungen falsch sind.

Minen und Ölfelder liefern unseres Wissens nach kein Supply, obwohl dieser auf der Ölquelle angezeigt wird. Wahrscheinlich dient dies nur zur Berechnung der MPPs.


Wir wollen aber nicht nur meckern (was ja immer leicht ist, wenn man nur Zuschauer ist:D), sondern auch die tolle Berichterstattung beider Seiten loben.:)

Managarm
07.06.14, 12:20
Minen und Ölfelder liefern unseres Wissens nach kein Supply, obwohl dieser auf der Ölquelle angezeigt wird. Wahrscheinlich dient dies nur zur Berechnung der MPPs.
Ist das eine gesicherte Erkenntnis werter Admiral, die sich auch auf AoD bezieht?


...auch die tolle Berichterstattung beider Seiten loben.:)
Das möchten Wir unbedingt unterschreiben. :ja: :)

SolInvictus202
07.06.14, 12:20
dem letzten Satz des Admirals können wir uns nur anschließen - wie hier alle wissen, sind wir der Reihe gegenüber immer skeptisch gewesen - aber die tolle Berichterstattung macht wirklich Laune - und verleiht der recht "einfachen" Karte wirklich Leben!

Hohenlohe
07.06.14, 15:02
Auch wir wollen die tolle Berichterstattung beider Seiten loben...einfach grandios, was die beiden Kontrahenten uns darbieten...:)

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Teddy Suhren
07.06.14, 15:27
Auf jeden Fall! Wir fiebern zwar mit dem werten HvS mit, aber leiden auch mit seinem Kontrahenten. Gegen einen so starken und konzentrierten Spieler hat man es eben sehr schwer. Wir selbst kommen auf 100% nicht mal bis Moskau und werden als Russe ganz schön von der KI gerupft, bis wir sie zum Stehen bekommen. Demnach zollen wir dem werten Sachimos Unseren Respekt!

HvS
07.06.14, 16:00
Werter Mitregenten,

danke für das Lob, wir freuen uns sehr, gute Unterhaltung zu bieten.


Werter Admiral Hipper,

die Platzierung der russischen Einheiten bei Grosny ist nur eine Momentaufnahme. Unser Gegner wird sich mittelfristig hinter den Terek zurückziehen müssen, und da sieht die Versorgung schon wieder besser aus.


Werter Managarm,

Minen und Ölquellen bringen keinen Supply, auch bei AoD nicht.

Hohenlohe
07.06.14, 22:57
Wir warten bereits gespannt aufs nächste Update, werter HvS...!! Wir hoffen auf weitere Erfolge eurer Truppen. :ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
16.06.14, 13:20
Werte Regenten,


vielen Dank für die zahlreichen lobenden Worte über unsere Berichterstattung.:)

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir gute Unterhaltung bieten können und die Leser gespannt bleiben.



Werter Duke of York,


ihr habt Recht.
Wir haben mit den Fallschirmjägern das AK angegriffen. Die Einheit war schon angeschlagen und die Voraussage war wesentlich günstiger, als beim HQ (dort hätten wir keinen Schaden angerichtet).

Die Sache mit den HQ wird korrigiert. Diese hinken momentan noch hinter den Verbänden hinterher.









http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 08. August 1942


Verstärkungen in dieser Runde:

1 Armee



Die nördliche Front


Der Feind nimmt den Kampf vor Wischni Wolotschok nicht wie erwartet an, sondern zieht sich in gesicherte Stellungen hinter den Fluss zurück. Dadurch ist ein Angriff hier obsolet geworden, denn eine derart starke Linie können wir mit den vorhandenen Kräften nicht wirksam durchstoßen.
Zudem kommt es weiter nördlich zu schweren Kämpfen um Cherepovets und sofort mit dem ersten Angriffsschwung erobern die gegnerischen Verbände die Stadt.

Kalinin ist nun direkt bedroht und in der STAWKA kommt es zu hitzigen Diskussionen über das weitere Vorgehen an diesem Abschnitt.

Unsere Panzerarmeen wurden bereits von den Deutschen attackiert und durch den Vormarsch des Feindes vor Kalinin und weiter nördlich, werden diese kampfstarken Verbände noch sehr bald an anderen Stellen benötigt werden.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/52dcrztevl5g.png (http://www.pic-upload.de/view-23565525/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Da der Angriff nicht mehr wie geplant durchgeführt werden kann, werden die Verbände umgruppiert und es werden ihnen neue Ziele zugewiesen.

Eine Gruppe soll ein exponiertes deutsches Armeekorps attackieren, welches bereits direkt vor unseren Linien steht und nicht mehr ausreichend versorgt ist. Eine zweite starke Gruppe soll dann als hoch mobile Reserve dienen, um im Bedarfsfall in den Norden geschickt zu werden. Diese Einheiten sollen den feindlichen Vormarsch bremsen und die Umfassung von Kalinin verhindern.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/s9yyj6rrxez.png (http://www.pic-upload.de/view-23565589/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Der Angriff ist ein Erfolg und das gegnerische Armeekorps musste sich mehrfach absetzen.
Leider konnte es nicht vollständig aufgerieben werden, nach heftigen Gefechten kann es sich von unseren Truppen lösen und weit zurückziehen.

Die anderen Panzerarmeen werden in den nächsten Tagen wieder vollständig aufgefrischt und anschließend wieder in Marsch gesetzt.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/mjkcz2ynib3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23569117/512px-Odessa_Soviet_artilery.jpg.html)

**Unsere Soldaten bereiten sich auf den deutschen Angriff vor.**


Im Oberkommando geht man davon aus, dass in den nächsten Tagen die Deutschen ihre Angriffe weiter fortsetzen werden, mit dem Ziel Kalinin zu erobern, dann würden sie direkt vor Moskau stehen und könnte unsere Hauptstadt endgültig einschließen.

Für einen solchen Fall, wurden bereits einige Vorkehrungen getroffen. Diese müssen aber noch weiter fortgeführt und abgeschlossen werden.

(Anmerkung: Das bereits nachgerückte HQ, haben wir wieder zurückgezogen. Zum einen, weil wir mit einem Angriff von Wischni Wolotschok aus rechnen und wir können uns einfach keine Verluste bei den Hauptquartieren mehr erlauben. Zum anderen brauchten wir es auch an anderer Stelle wesentlich dringender.)


Die Mitte der Westfront


Hier kommt es ebenfalls zu zahlreichen Gefechten.

Der Feind erobert Kaluga und rückt bis zu unseren Bunkern im Vorfeld von Moskau vor. Mozhaysk wird weiter belagert und ein Entsatz der Stadt ist unmöglich geworden.

In den nächsten Tagen wird auch diese Stadt in die Hände des Feindes fallen. Dann können die deutschen Verbände Kalinin von zwei Seiten aus bedrohen. Auch deshalb wurde bereits eine Panzerarmee in einen Bereitschaftsraum beordert, welcher ein schnelles Eingreifen ermöglicht.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/yfr23az5zahp.png (http://www.pic-upload.de/view-23568925/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Zwar kommt noch ein wenig Nachschub bei den ausharrenden Verteidigern in der Stadt an, allerdings reicht dieser bei weitem nicht aus, um eine starke Verteidigung aufzubauen.


Die Schlacht um Moskau


Bei Vladimir, im Rücken der Hauptstadt, spitzt sich die Lage immer weiter zu.
Mittlerweile rückt der Feind immer näher auf die Stadt vor und zeitweise gelingt es ihm, sie völlig von den allen Bahnverbindungen abzuschneiden. Unsere tapferen Soldaten sichern diese wichtigen Verbindungen immer wieder und können so eine ausreichende Versorgung sicherstellen.

Auch im Rücken unserer Verteidiger braut sich eine große Gefahr zusammen.
Nach ihrem Durchbruch bei Kowrow konnte der Gegner leicht, starke Verbände nach vorne ziehen. Mit diesen versucht er nun Vladimir völlig einzukesseln und bedroht gleichzeitig die Jäger und Bomber der Roten Luftflotten, welche bei Moskau stationiert sind.

Diese Gefahr gilt es sofort zu beseitigen.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/mswp7gtq5z6e.png (http://www.pic-upload.de/view-23569041/Bild-4-Moskau-Anfang.png.html)


Ein weiteres Panzerkorps durchtrennt die Nachschublinien und bedroht nun gleichzeitig den örtlichen Kommandeur und die Stellungen der schweren Artillerie. Diese Einheit ist eine mindestens ebenso große Gefahr für die Verteidigung der Stadt und es muss dringend etwas unternommen werden.

Da unsere schwer angeschlagenen Panzerarmeen mittlerweile wieder aufgefrischt werden konnten und wieder einigermaßen kampfbereit sind, werden diese umgehend in Marsch gesetzt.

Ihr Ziel ist es den rückwärtigen Raum von Vladimir von allen feindlichen Truppen zu säubern und das weit vorgestoßene Panzerkorps muss vernichtet werden.
Mit diesen Befehlen machen sich die Panzer auf ihren Weg.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/qhw13nfnl2d.png (http://www.pic-upload.de/view-23569072/Bild-5-Moskau-Ende.png.html)


Es gelingt ihnen ein vollständiger Sieg.
Der Gegner wird völlig zerschlagen und das bei tragbaren eigenen Verlusten, welche hauptsächlich auf die ungenügende Vorbereitung zurückzuführen sind. Leider war für diese keine Zeit mehr.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/gqbnz3wxy61u.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23569080/512px-4-Kharkov_1943.jpg.html)

**Das Umfeld der Stadt ist mittlerweile von zahlreichen Wracks übersät und es werden immer mehr.**


Auch das zweite deutsche Panzerkorps wird in schwere Kämpfe verwickelt und muss schwer angeschlagen sein Heil in der Flucht suchen.
Nach einem vorbereitenden Angriff unserer Panzerabwehr Verbände und Artillerie kommen die Infanteristen zum Zug und sollen dem Verband endgültig den Todesstoß versetzen. Leider können sich die wenigen verbliebenen Panzer vorher absetzen, aber mehr als 10% ihrer ursprünglichen Kräfte dürften sich nicht gerettet haben.

Immerhin konnte so den Invasoren ein weiteres Mal ein schwerer Schlag versetzt und gezeigt werden, dass man nicht bereit ist kampflos aufzugeben.

Bei Gorky kommen weitere Verstärkungen an und die fast aufgeriebene Armee kann wieder vollständig aufgefrischt werden.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/go97pqrpyns1.png (http://www.pic-upload.de/view-23569152/Bild-6-Gorky-Ende.png.html)


Sobald hier weitere Kräfte bereit stehen, dürfte eine starke Verteidigung im Bereich des Möglichen liegen.


Der Kampf um das Tor zum Kaukasus


Unser Ausbruch aus, dem sich abzeichnenden, Kessel gelingt unter einigen Verlusten.
Die Rumänen können den Druck nicht ganz aufrechterhalten und unsere Truppen können sich in Richtung Grozny absetzen. Leider gelingt es den schweren Artillerieregimentern nicht mit den anderen Verbänden Schritt zu halten und sie werden eingeschlossen.

Auch bei Elista kommt es zu weiteren Gefechten, denn die Ungarn und Rumänen verstärken gemeinsam die Stadt und unsere Fallschirmjäger werden völlig aufgerieben und eine weitere Armee muss Verluste hinnehmen.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/g5ttk2p57ydf.png (http://www.pic-upload.de/view-23569276/Bild-7-Kaukasus-Anfang.png.html)


Bei Elista ist mit dieser feindlichen Konzentration kein Durchkommen mehr, dafür zeichnet sich weiter nördlich eine Möglichkeit ab. Bei Volgodonsk exponiert sich ein deutsches Armeekorps und steht weit ab von Unterstützung. Da unsere Armeen sich sowieso in Richtung Stalingrad zurückziehen müssen ist dies eine gute Gelegenheit den Feind zu treffen.

Insgesamt drei Armeen greifen den Gegner an und können diesen vernichten.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/ewwrsseg4cu.png (http://www.pic-upload.de/view-23569320/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Sollten die Deutschen versuchen unsere Angriffsspitzen einzukesseln, dann wäre es möglich auf die Verstärkung aus Stalingrad zurückzugreifen und damit jede Umfassung wieder zu sprengen und den Gegner einige Verluste beizubringen.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/ebsf4xwo7u7u.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23565705/512px-Belgorod-_august_1943.jpg.html)

**Unsere tapferen Soldaten beim Angriff auf das feindliche Armeekorps.**


Bei Grozny richten sich unsere Soldaten auf eine stabile Verteidigung hinter dem Terek ein, allerdings brauchen sie auch dringend Nachschub, Verstärkung und müssen neu geordnet werden. Dies sollte aber in den nächsten Tagen abgeschlossen sein.
Ein Problem stellt allerdings die Ölquelle von Grozny da, denn diese liegt vor dem Fluss und ist sehr schwierig zu beschützen.

Im Oberkommando wird bereits unter Hochdruck an entsprechenden Plänen gearbeitet.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den letzten heftigen Kämpfen sind unsere Verluste stark angestiegen und kaum noch zu ersetzen.

Allerdings muss auch der Feind kräftig bluten und dies sollte die Moral der kämpfenden Truppe deutlich anheben.

Zu diesem Zweck hat man in der STAWKA eine aktuelle Übersicht über die feindlichen Verluste erstellt.

http://www11.pic-upload.de/16.06.14/cg7g86pbzbu4.png (http://www.pic-upload.de/view-23569364/verluste.png.html)


Auch der Feind strapaziert seine Truppen übermäßig und eine Abnutzung ist bereits deutlich zu spüren.

Allen Soldaten der Roten Armee soll diese Übersicht zeitnah bekannt gemacht werden, um eine positive Wirkung auf die Moral zu erzielen.

Die Frontkommandeure tragen hierfür die alleinige Verantwortung.

Hjalfnar
16.06.14, 13:32
Hm, das stellt doch für den werten HvS einen gewissen Rückschlag dar. Vor allem kann er sich auch einen, bei seinen derzeitigen Reserven, nur zeitweisen Ausfall eines Panzerkorps in dieser entscheidenden Phase nicht wirklich leisten. Zu schaden, dass es nicht möglich war, das Korps vorher abzuschneiden, so exponiert wie es war.

Polykrates
16.06.14, 14:10
Es bleibt weiterhin spannend, auch wenn ich davon ausgehe, dass dem werten HvS die Möglichkeit des Verlustes des Panzerkorps durchaus bewußt war und er eine dem hohen Niveau der Partie würdige Gegenantwort präsentieren wird.:)
Doch noch ist Mütterchen Russland nicht verloren.:opa:

Hohenlohe
16.06.14, 14:23
Werter Sachimos, ihr habt meinen Respekt für eure Mühen, aber noch hat der edle HvS die Initiative mit seiner Offensive bei Kostroma und Vladimir sowie Cherojeptz. Wenn er er es noch rechtzeitig schafft neue Einheiten an die Front zu bringen, dann sehen wir schwarz für euch. Alles hängt nun von euren beiden Reserven ab, wer die Offensive bzw. Gegenoffensive schafft...:fecht: Wir wünschen euch viel Glück, euch beiden, damit es noch lange spannend bleibt.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
16.06.14, 14:30
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png


8. August - Feindaktivitäten

Die Russen schlagen mit dem Mute der Verzweiflung zurück und zerstören zwei Großverbände der Wehrmacht.


http://imageshack.com/a/img829/4402/iede.png


Das Unternehmen Garrotte läuft zwar recht gut, fordert aber trotzdem seinen Blutzoll.
Es sein an dieser Stelle angemerkt, daß der russische Angriff auf das III. PK vom OKH in Erwägung gezogen wurde. Bedauerlicherweise hat sich das PK nicht zurückgezogen.


http://imageshack.com/a/img842/8573/1vy8.png


Der russische Entlastungsangriff in Richtung Wischni Wolotschok ist zu Ende, und zwei der drei feindl. Panzerkorps ziehen sich nach Kalinin zurück. Das dritte greift ein deutsches AK an und verursacht starke Verluste.


http://imageshack.com/a/img843/7822/3oo9.png


Die beiden russischen Panzerkorps, die im Norden von Wladimir in Stellung waren, vernichtet das III. PK. Dieser Opfergang wird mittelfristig die Einnahme von Wladimir ermöglichen.


http://imageshack.com/a/img818/5645/7yn2.png


Vor den Toren von Stalingrad konzentrieren die Russen ihre Kräfte und vernichten ein deutsches AK. Damit ergibt sich die Möglichkeit für eine Gegenoffensive der deutsch-rumänischen Verbände.


http://imageshack.com/a/img856/576/xeq9.png


Die Russen fliehen weiter in Richtung Terek, was eine durchaus sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidung ist.

Die beiden verlorenen Einheiten werden umgehend neu aufgestellt werden.


11. August 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord setzt zum Angriff auf Kalinin an, und die Finnen erobern Wologda, womit Unternehmen Garrotte vor dem Abschluß steht. Die Russen erleiden schwere Verluste.
Der H.Gr. Mitte gelingt die Einnahme von Moschaisk, und in der Schlacht um Wladimir werden weitere Fortschritte erzielt. Auch hier läßt die Rote Armee Federn.
Die H.Gr. Süd kesselt drei sowjetische Armeen ein, und die Rumänen bewegen sich weiter in Richtung des Terek.


http://imageshack.com/a/img819/7439/ip2j.png


Die Russen im Raum Tscherepowets haben sich wie erwartet in den Raum Wologda abgesetzt, aber sie haben wohl nicht mit einer derart energischen Verfolgung durch die Finnen gerechtnet. Deutsche Panzer besetzen Wologda und fügen den russischen Truppen hohe Verluste zu. Das OKH geht davon aus, daß die beiden verbliebenen Einheiten in den nächsten Tagen vollständig vernichtet werden, weil der Feind praktisch keine Versorgung mehr und kaum Möglichkeiten zur Flucht hat.

(Anm.: die beiden russischen Einheiten haben wahrscheinlich nur erheblich eingeschränkten Supply und dementsprechend weniger Action Points. Wir gehen davon aus, daß sie sich nicht retten können.)

Bezüglich des Unternehmens Garotte ist anzumerken, daß somit Ziel I erreicht ist: der Großraum Moskau hat keine Bahnverbindung mehr in mit dem Rest des Landes.


http://imageshack.com/a/img840/5463/alqn.jpg


Zum wiederholten Male hat die deutsche Panzerwaffe durch ihre hohe Mobilität und Schlagkraft dem Feind eine schwere Niederlage beigebracht. Die finnischen Veteranen kämpfen tapfer, aber die Panzer machen den Unterschied.


http://imageshack.com/a/img823/33/54e6.png


Die H.Gr. Nord geht zum Gegenangriff über und rückt auf Kalinin vor. Die Panzerkorps "Werth" und "Sharpe" vernichten ein weiteres sowjetisches Panzerkorps, und deutsche Infanterie fügt einem anderen Panzerkorps Verluste zu. Die Russen haben hier in der Gegen noch zwei Panzerkorps, keines davon auf Sollstärke. Eine russische Armee wird eingekesselt und steht vor der Vernichtung.
Weiter im Süden wird Moschaisk erobert.
Ohne die Truppen in Kaluga hat die Wehrmacht elf AK und zwei PK im Kampfgebiet, etwas mehr als die Russen, deren Truppen teilweise aus Divisionen bestehen.
Die weitere Reaktion der Russen ist schwer vorherzusehen. Eine Evakuierung von Moskau ist nicht mehr möglich, aber gibt es vielleicht einen Rückzug in den inneren Verteidigungsring.


http://imageshack.com/a/img819/3333/kpyh.png


Die beiden feindl. Panzerkorps, die das III. PK vernichtet haben, bekommen eine Abreibung und haben weniger als die Hälfte der Sollstärke. Vor den Toren von Wladimir wird das letzte Leichte Panzerkorps und eine Division vernichtet. Durch das Vordringen deutscher Infanterie ist Wladimir nun endgültig vom Bahnnetz abgeschnitten und eingekesselt. Die Versorgung des Feinds ist deutlich gesunken, und damit ist auch die Kampfbereitschaft reduziert.
Die Wehrmacht hat aktuell sieben gepanzerte Einheiten im Kampfgebiet (eines ist nicht im Bild, das steht im Raum Kostroma und hat Stärke 10), und vier davon haben Sollstärke. Für die nächsten Tage ist die Eroberung von Wladimir geplant, Schwere Artillerie ist bereits in Stellung und die Panzergrenadiere stehen bereits von der Stadtgrenze. Neben der Panzertruppe hat die Wehrmacht elf AK im Kampfgebiet, also 18 kampfstarke Bodeneinheiten und die Luftüberlegenheit.
Die Russen haben zwei Panzerkorps, fünf Armeen und sechs Unterstützungseinheiten von reduzierten Kampfkraft. Ein sehr deutliches Bild.

(Anm: zwar ist das nicht der Weisheit letzter Schluß, aber wenn man die Gepanzteren Einheiten doppelt zählt, Korps und Armeen einfach und Unterstützungstruppen halb, dann hat die Wehrmacht eine Kampfstärke von 26 und die Russen von 12... wobei die Luftüberlegenheit nicht mitgerechnet ist. Und dann ist das noch ein Punkt: die Truppen des werten von Sachimos im Raum Wladimir sind wahrscheinlich relativ schnell Asche, und dann sieht das Verhältnis nochmal anders aus. Das HQ hat nur noch Stärke 3 und kann die Truppen nicht mehr richtig versorgen. Wir beabsichtigen, möglichst viele Einheiten auf Low Supply zu zerstören. Die Rote Armee kann sich über den Winter wieder regenerieren, und das wollen wir ihr so schwer wie möglich machen.)


http://imageshack.com/a/img818/6934/mohx.jpg


Diesmal sind die Panzergrenadiere nicht auf dem Rückzug, sondern im Angriff... und das mit tödlicher Effizienz.


Unternehmen Garrotte

Übersicht über die Teilabschnitte:

Abschnitt I, Eroberung von Kowrow: abgeschlossen
Abschnitt II, Eroberung von Kostroma: abgeschlossen
Abschnitt III, Eroberung von Tscherepowetz: abgeschlossen
Abschnitt IV, Eroberung von Moschaisk und Kaluga: abgeschlossen
Abschnitt V, Durchtrennung der Bahnverbindung durch Eroberung Wologda: abgeschlossen
Abschnitt VI, Eroberung von Jaroslawl: offen
Abschnitt VII, Eroberung von Gorki: offen

Ziel I, Unterbrechung der Bahnverbindung: erreicht
Ziel II, Unterbrechung der Landverbindung und damit Schließung des Kessels: noch nicht erreicht


http://imageshack.com/a/img842/6828/6zkn.png


Der H.Gr. Süd gelingt es, drei russischen Armeen einzukesseln und von der Versorgung abzuschneiden. Zwar ist damit zu rechnen, daß sich einige Russen retten können, aber die Schlacht vor den Toren von Stalingrad ist nun praktisch entschieden, weil die Russen keinerlei Versorgung mehr haben; dazu müßten sie erst eine Landverbindung nach Stalingrad schaffen.

(Anm: hier wurde eine vollständige Katastrophe für unseren hoch geschätzten Gegner nur durch Glück vermieden. Wir haben die russische Armee im Norden mit dem italienischen Mittleren Bomber angegriffen, und laut Voraussage hätte die Armee zerstört werden müssen. Dann wäre die durch die Regelung für die Zone of Control der Besitz des Feldes an die Wehrmacht übergegangen, und die verbliebenen zwei Armeen hätten zwei Felder bis nach Stalingrad überwinden müssen, was mit einem Action Point aber nicht in einer Runde geht. Wir gehen davon aus, daß wir alle drei Armee vernichtet hätte, wenn der Angriff der Italiener Erfolg gehabt hätte.. so kann unser Gegner wahrscheinlich einen Teil seiner Truppen retten. Kleine Dinge, die große Auswirkungen haben. Die Vernichtung aller drei Feindarmeen würde den sicheren Fall von Stalingrad bedeuten, was nun nicht mehr funktionieren wird.)


http://imageshack.com/a/img850/5086/5tka.jpg


Der Kampf vor den Toren von Stalingrad wird ausschließlich durch die Infanterie geführt.


http://imageshack.com/a/img856/8069/cf71.png


Die Schwere Artillerie des Feindes wird vernichtet, und die Verbündeten schließen zum Terek auf.
Der Feind bildet eine Defensivlinie hinter dem Fluß, und augenscheinlich sollen auch die Ölfelder so lange wie möglich gehalten werden. Trotzdem ist man beim OKH der Ansicht, daß die Ölquellen bis zum Jahresende eingenommen werden können.
Eine weitere Sache von extrem wichtiger Bedeutung: die Rumänen schneiden die Bahnlinie nach Astrachan ab. Falls das so bleibt, haben die Russen in Grosny keine Verbindung zum Rest des Landes mehr, und damit wäre Rußland aus strategischer Sicht dreigeteilt. Den Großraum Moskau, den Kaukasus und den Rest des Landes, die untereinander keine Verbindung mehr haben. Nach Ansicht der Analysten vom OKH ist das eine katastrophale strategische Lage für den Feind.


http://imageshack.com/a/img841/4371/fxbq.png


Die drei Kampfzonen sind gut zu erkennen: Moskau, Stalingrad und Grosny.


http://imageshack.com/a/img840/7829/vdw.png


Die Russen verfügen aktuell noch über 69 Einheiten, die sich ungefähr wie folgt aufteilen:

- 2 Marineeinheiten in der Ostsee
- ca. 35 Einheiten im Raum Moskau, dem Tode geweiht
- 2 Einheiten in Gorki
- knapp 10 Einheiten im Raum Stalingrad
- knapp 10 Einheiten im Raum Grosny
- 5 Einheiten im südlichen Kaukasus als Grenzsicherung

Die genaue Anzahl der Feindtruppen im Raum Moskau kann nicht festgestellt werden. Wenn die Zahl 35 annähernd stimmt, dann dürften die Russen noch weitere 5 Einheiten irgendwo im Rückraum haben... oder die Zahl in Moskau ist noch höher.

Wie auch immer: wenn der sich abzeichnende Kessel in Moskau bereinigt ist, dann ist die Rote Armee kastriert. Über den Winter wird eine gewisse Regeneration stattfinden, und es gilt, den Russen die Erholung so schwer wie möglich zu machen.


Vom 8. bis zum 13. August wurden fünf feindl. Einheiten vernichtet: das letzte Leichte Panzerkorps, ein weiteres Panzerkorps, zwei Armeen und eine Schwere Artillerie. Die Gesamtverluste des Feindes betragen nun 271 Einheiten gegenüber 15 eigenen Verlusten. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei lediglich 57%, der niedrigste je verzeichnete Werte. Allerdings ist zu bemerken, daß sich vier komplette Panzerkorps im Prozeß der Neu- bzw. Wiederaufstellung befinden. Auch die Russen bekommen noch einiges dazu, und aber 1943 werden die Karten neu gemischt.

Eine erfreulicheres Thema sind die gebildeten Kessel:

- ein HQ und eine Division bei Wologda (die Einheiten sind zwar streng genommen nicht eingekesselt, werden aber trotzdem ohne Versorgung vernichtet werden)
- eine Armee westlich von Kalinin (Ausbruch möglich)
- ein HQ, eine Armee, eine Division und eine PAK in Wladimir (Ausbruch unwahrscheinlich)
- drei Armeen vor den Toren von Stalingrad (Ausbruch wahrscheinlich)

Insgesamt sind 10 Einheiten eingekesselt, also 14% der Kampfstärke der Roten Armee.

Eigentlich kann man auch noch den gesamten Großraum Moskau auch als eingehesselt betrachten, aber da alle dortigen Einheiten volle Versorgung haben, ist die Sachlage etwas anders, da der Sinn eines Kessels darin besteht, den Gegner von der Versorgung abzuschneiden, und das ist im Falle von Moskau nicht gegeben. Desweiteren gibt es nur grobe Schätzungen, wieviele Einheiten dort abgeschnitten sind.


Kapitel XLVII – Das Zünglein neigt sich

In den letzten Tagen haben wir einige Begegnungen mit russischen Panzereinheiten gehabt. Ich vermeide bewußt den Begriff „Kampf“, denn ein richtiger Kampf war es nicht.. die Russen haben sich bei Feindkontakt mit dem VI. Panzerkorps sofort zurückgezogen, und wir haben keine Verluste zu verzeichnen, aber einige der Russenpanzer erwischt. Im Westen von uns stehen zwei übelst zugerichtete feindliche Panzerkorps, und laut Aufklärung ist ihre Gefechtsstärke zusammengenommen niedriger als unsere. Allerdings wird damit gerechnet, daß die Russen sich in den nächsten Tagen ruhig verhalten und Verstärkungen bekommen, so daß wir innerhalb der nächsten Tage zwei feindlichen Panzerkorps auf Sollstärke gegenüber stehen werden. Aber davor ist mir nicht bange, eine dermaßen schnell aufgefrischte Einheit hat meist keine allzu hohe Kampfbereitschaft. Allerdings hätten wir sicherlich Probleme, wenn beide Korps uns zusammen angreifen würden.

Aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen... wir hatten ja nicht vor, einfach so in der Gegend herumzustellen. Das Panzergrenadierkorps, das im Nordosten von uns Stellung bezogen hatte, war durch die Kämpfe mit den Russen angeschlagen, und die Versorgung lief noch nicht richtig, solange wir Wladimir noch nicht eingenommen hatten. Zwar kenne ich die Pläne des OKH nicht, und natürlich weiht man mich auch nicht in die kurzfristigen Absichten der Heeresgruppe Mitte ein, aber ich habe das Gefühl, daß unser nächster Schritt nach Wladimir geht. Bisher waren alle Angriffe exzellent geplant, und der Nachschub war immer rechtzeitig vor Ort. Die Nachschublinien aus Richtung Osten sind bereits jetzt zu lange, und aus dem Süden blockiert Wladimir alles. Deswegen denke ich, daß Wladimir so schnell wie möglich erobert werden soll, um die Stadt zu einem Nachschubzentrum auszubauen. Ansonsten haben wir an unserem aktuellen Standort mittelfristig ein Problem mit der Versorgung.

Ich hatte gelesen, daß Wladimir eingekesselt worden und vom Nachschub abgeschnitten ist. Im Westen der Stadt stehen vier deutsche Armeekorps, im Norden sind wir und die Grenadiere. Im Süden und im Osten sind auch deutsche Truppen, und ich habe mitbekommen, daß Belagerungsartillerie in den Süden der Stadt verlegt wurde. Es sieht aus, als ob in den nächsten Tagen der Sturm auf die Stadt beginnt, und mein Gefühl sagt wir, daß wir dabei eine tragende Rolle einnehmen werden.

Falls Wladimir fällt, wäre das der Sargnagel für die Russen. Kaluga und Moschaisk sind gefallen, der Ablenkungsangriff auf Wischni Wolotschok ist gescheitert, Wologda wurde von der Heeresgruppe Nord eingenommen.. und das alles unter schweren Verlusten für die Russen. Allein im August haben sie vier Panzerkorps verloren, die Hälfte der verfügbaren Panzertruppe; die verbleibenden vier Panzerkorps sind allesamt angeschlagen, teilweise schwer. In Jaroslawl steht nur eine einzelne Divison, und die Masse der verbleibenden Feindtruppen steht in Kalinin oder Moskau selbst.

Die Teile der Heeresgruppe Nord, die Wologda erobert haben, können sich innerhalb der nächsten Tage nach Süden wenden und Jaroslawl attackieren. Zwar sind noch versprengte Feindteile im Süden der Stadt, aber die finnischen Veteranen werden nicht lange brauchen, bis sie das Kampfgebiet feindfrei haben. Belagerungsartillerie, Panzer und sechs erfahrene Armeekorps... das müßte für Jaroslawl reichen, ohne das noch weitere Kräften benötigt werden.

Dementsprechend können wird uns um Wladimir kümmern, und bis Ende August sollten beide Städte unter der Kontrolle der Wehrmacht sein. Jaroslawl ist genau wie Tula ein Industriezentrum, und nach der Einnahme der Stadt werden wir in den Genuß erheblich verbesserten Nachschubs kommen.

In Umfeld von Wologda, Jaroslawl und Wladimir stehen aktuell sieben Großverbände der Russen, und wenn wir die Städt eingenommen haben, dürfte die meisten davon zerschlagen sein. Nur die beiden Panzerkorps bleiben eine Bedrohung, aber das wird dem OKH nicht verborgen bleiben. Nach der Einnahme von Wladimir können die Bomber nachgezogen werden, und die werden sich schon um die russischen Panzer kümmern.

Es stellt sich nur die Frage, wie die Schlacht um Moskau weitergehen wird. Die Russen haben noch vier Trümpfe: ihre aktuell angeschlagenen Panzerkorps, die alle ein paar Tage Ruhe brauchen. Wenn ich der gegnerische Kommandeur wäre, würde ich diese vier Korps konzentrieren und an einer Stelle die Wand des Kessels zertrümmern.. oder ich würde meine Truppen endgültig in die Befestigungen zurückziehen, um uns die Eroberung der Stadt zu schwer wir möglich zu machen. Es bleibt abzuwarten, wie die Russen reagieren werden. Ich denke, daß eine klare Entscheidung für eins dieser beiden Konzepte für die Russen hilfreich wäre, aber vielleicht haben wir Glück, und sie verzetteln sich mit einer Zwischenlösung.

An einen Ausbruchsversuch glaube ich nicht. Das russische Oberkommado hat die Gefahr einer Einkesselung schon länger auf sich zukommen sehen, und sie haben die Stadt nicht evakuiert, als sie konnten...warum also jetzt, wo sie es wahrscheinlich nicht mehr können? Also müssen wir damit rechnen, daß die Russen sich in den letzten Ring um die Stadt herum zurückziehen werden.

Und es gibt noch eine sehr gute Nachricht: ich habe aus der Inst gehört, daß Anfang September die Umrüstung unserer Panzer auf die lange KwK beginnt, was die Kampfkraft endlich steigern wird. Und es handelt sich nicht um ein Gerücht, der Feldwebel meinte, es sei definitiv beschlossene Sache. Ich kann es kaum erwarten... und für den Sturm auf Moskau werden wir jede Erhöhung der Kampfkraft bitter nötig haben.

Hjalfnar
16.06.14, 15:25
Und da haben wir die erwartete Antwort. Den Verlust des sov. Panzerkorps vor Kalinin haben Wir fast erwartet. Viel zu exponiert und verlockend. Was Uns auffällt: Werter HvS, viele Eurer Einheiten wirken ein wenig ermattet, also sind nicht mehr auf Sollstärke. Wirkt sich das nicht auf die Kampfmoral und damit die Kampfqualität aus?

Ansonsten sind Wir gespannt, wie sich Moskau über den Winter hält. Und der Kampf um Stalingrad...spannend!

Übrigens fällt Uns langsam ein gewaltiges Manko an dem Spiel auf: Das Versorgungssystem. Grundsätzlich gefällt es Uns ehrlicherweise ganz gut. Aber es bildet die Länge der deutschen Versorgungslinien nicht gut ab. Es fehlt ein Effekt wie mehr MPP-Kosten für die Aufstockung von Einheiten, wenn sie besonders weit vom ursprünglich eigenen Territorium entfernt sind.

Bigfish
16.06.14, 15:28
Ach was werter Hjalfnar, die Truppen des werten HvS sind einfach extrem perfektioniert, was das Abpressen von Versorgungsgütern aus den lokalen Gegebenheiten anbelangt. Die schicken sogar jede Woche noch einen Sack Weizen nach Berlin, das die dort auch mal was zu Essen haben!

Hohenlohe
16.06.14, 18:29
Sobald der Kessel von Moskau steht, wird es spannend werden, da es dann darangehen wird diesen langfristig aufzulösen. Werter HvS, ich hoffe das Beste für euch...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Polykrates
16.06.14, 18:54
Und es gibt noch eine sehr gute Nachricht: ich habe aus der Inst gehört, daß Anfang September die Umrüstung unserer Panzer auf die lange KwK beginnt, was die Kampfkraft endlich steigern wird. Und es handelt sich nicht um ein Gerücht, der Feldwebel meinte, es sei definitiv beschlossene Sache. Ich kann es kaum erwarten... und für den Sturm auf Moskau werden wir jede Erhöhung der Kampfkraft bitter nötig haben.

Wurde aber auch endlich mal Zeit, dass Eure Forscher mal in die Puschen kommen.:amen:

HvS
16.06.14, 22:12
Werter Hjalfnar,

viele unserer Einheiten sind nicht auf Sollstärke... eine unmittelbare Auswirkung der Tatsache, daß die meisten Einheiten nahezu ununterbrochen in Kämpfe verwickelt sind. Bei den meisten Angriffen erleiden unsere Truppen auch Verluste, und Ihr habt Recht: unsere Männer sind abgekämpft. Im RL hieß es Ende 1941, daß es nur noch einer letzten Kraftanstrengung bedarf, um den Feind endgültig zu besiegen... so weit gehen wird nicht, aber wir sind uns sicher: wir müssen nachsetzen, denn die Russen leiden noch viel mehr als wir. Eben gerade haben wir sie nächste Runde gespielt.. und da hat es noch deutlicher gescheppert.


Werter Bigfish,

wir möchten bemerken, daß wir ca. ein Drittel unseres Heeres für die Unterdrückung von Partisanen einsetzen, und deswegen können wir auch erwarten, daß der Nachschub ordnungsgemäß läuft. In der Tat verwenden wir sehr viel Hirnschmalz dafür, den Nachschub unserer Truppen zu optimieren.. viele Zielen werden danach ausgewählt, inwiefern sie optimale Bedingungen für unsere Truppen bieten.. was in der nächsten Runde deutlich wird.


Werter Hohenlohe,

es sei uns an dieser Stelle verziehen, wenn wir das vorweg nehmen: der Kessel von Moskau steht in der nächsten Runde, aber das war vorherzusehen. Und mit unserer Einschätzung von 35 Einheiten im Kessel lagen wir nicht allzu schlecht.


Werter Polykrates,

wir können auch nicht für das Sch... Forschungssystem... vier Technologien bei über 90%, und es passiert nichts... dafür bekommen wir in den nächsten 3-4 Runden jeweils eine neue Technologie.
Spaß beseite: wir mögen die Art und Weise nicht, wie die Forschung in dieser Kampagne aufgesetzt ist.

von Sachimos
16.06.14, 22:53
Werter Hjalfnar,


das wollen Wir doch sehr hoffen, dass es einen "gewissen Rückschlag" für unseren Gegner darstellt.:D
Aber wir haben ja bereits (mit diesem) vier Panzerkorps ausgeschaltet. Im nächsten Post kommt auch noch ein fünftes hinzu, soviel sei verraten. Aber so wirklich bremsen, selbst diese Verluste, den Schwung der Wehrmacht auch nicht.:o

Das Korps hatte auch einen Supply Wert von unter 5, kann also nicht günstiger wieder aufgestellt werden.
Immerhin etwas.:)



Werter Polykrates,


davon gehen auch Wir aus;)
Wir hoffen sehr das Ihr Recht habt und es noch zu einer gewissen Wendung kommen wird. Kein Einmarsch in Berlin, ein kleiner Sieg würde uns völlig reichen, nur ein ganz kleiner:D.:rolleyes:



Werter Hohenlohe,


habt vielen Dank.

Das mit den Reserven ist relativ einfach zu sagen. Es gibt keine mehr auf Seiten der Roten Armee. Deshalb ist es auch mit Gegenoffensiven erst einmal Essig.



Werte Regenten,


die Sache mit dem Forschungssystem sagt auch Uns überhaupt nicht zu.
Man kann keine richtigen Schwerpunkte mehr setzen (mehrere Chits investieren) und auch die Forschung an sich geht eher schleppend voran. Dieses Detail ist, unserer Meinung nach, ein wenig unausgeglichen in der aktuellen Version.

Auch Wir warten sehnlichst auf die Durchbrüche bei "Industrial" und "Production Techology".

Thomasius
16.06.14, 23:11
Wir haben uns eben mit dem 41erSzenario als SU beschäftigt und fragen uns ob es Sinn macht als SU Panzerabwehr zu erforschen.
Davon kann man nur 5 Einheiten bauen und diese sind ohne die Erforschung der Motorisierung(wofür man definitiv keine Chits über hat) extrem unbeweglich und deshalb für eine aktive Panzerabwehr wenig brauchbar. Gleichzeitig sind die Baukosten fast so hoch wie für Armeen. Da fragt sich der Feldheer ob man nicht besser auf diese 5 Panzerabwehreinheiten verzichtet und sich die Forschung spart.

Teddy Suhren
17.06.14, 16:25
Bitte erinnert Uns daran, niemals gegen den werten HvS zu spielen. Das würde Unsere Frustrationsschwelle nicht mitmachen. Grandioser Bericht beider Seiten!

HvS
19.06.14, 09:38
Werte Leserschaft,

wir haben eine kleine Ankündigung zu machen... unserer Ansicht nach etwas sehr Positives. Aber zuerst wollen wir mal eine kurze Analyse der Lage durchführen. Wir haben den nächsten Zug schon seit ein paar Tagen gespielt, und deswegen können die Ereignisse von Turn 95 von uns schon etwas nüchterner wiedergegeben werden als das am Montag der Fall gewesen wäre. Der nächste Spielzug der Wehrmacht zementiert die Ereignisse im Großraum Moskau (allein dort wurden sieben russische Einheiten vernichtet, und die Industriestadt Jaroslawl wurde erobert), und für die Russen geht nun das große Sterben los. Die Rote Armee besteht aktuell nur noch aus ca. 60 Einheiten, die Hälfte davon um Großraum Moskau. Wir sind uns sicher, daß wir diese bis zum Spätherbst vollständig vernichtet haben werden. Wenn man von Einheiten aus der russischen Production Queue abstrahiert, dann werden die Russen zu diesem Zeitpunkt nur noch gut 30 Einheiten haben.. zu wenig, weil wir bis Ende des Jahres auch noch 25 frische Einheiten bekommen, darunter fünf Panzerkorps.

Mit anderen Worten: bei der aktuellen militärischen Lage gehen wir davon aus, daß wir Spätsommer 1943 Stalingrad und Baku eingenommen haben werden, und dann ist das Spiel vorbei.... aber das will unserer Einschätzung nach wohl niemand in diesem Forum, und schon gar nicht wir oder unser hoch geschätzter Gegner. Aus diesem Grund haben wir mit Hilfe von Hubert Cater ein ganz spezielles Decision Event für den russischen Spieler angefertigt: "Would you like to have your MPP account filled up to the maximum of 9,999 MPPs?" ... und dieses Event hat der werte von Sachimos angenommen.

Das heißt konkret: in Turn 96, der bereits in der Mailbox unseres Gegner ist, findet er sein eigentlich leeres MPP-Konto mit einem Stand von 9.999 Punkten vor. Mit diesen Punkten kann er die Rote Armee wieder auferstehen lassen. Es wurde von uns vereinbart, daß dieser Vorteil erst ab 1943 genutzt werden darf. Mit diesen Punkten kann unser Gegner 80-100 Einheiten kaufen, und dann sind Wehrmacht und Rote Armee wieder annähernd gleich stark, so daß wir auf spannende Jahre 1943 bis 1945 hoffen.

Wir wissen, daß das nicht astrein ist, aber wir beide wollen den AAR weiterführen, und wir hoffen, daß das auch immer Sinne der Leser ist. Viele gute AARs enden viel zu früh, und dieser soll nicht dazu gehören.

Hjalfnar
19.06.14, 09:42
Hehe, Stalin öffnet also die Depots der Kremlgarde und des NKWD unterm Roten Platz, hm? Wir finden es gut! :D

Admiral Hipper
19.06.14, 09:55
Hoffentlich hat der werte Sachimos im März 43 dann überhaupt noch so viel Platz auf der Karte, um die neuen Einheiten zu platzieren.:D;)

Hohenlohe
19.06.14, 14:04
Eine Fortsetzung des AArs ist natürlich nicht schlecht, aber normalerweise würde man bei einem Sieg von einem Ende des AARs ausgehen, aber bei diesem AAR bin ich eher für eine Fortsetzung...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

edit: Bitte weiter so...

SolInvictus202
19.06.14, 15:09
wir finden das alles sehr schön :)

Thomasius
19.06.14, 15:30
Hmm, ein 2. Versuch bei dem der werte Sachimos seine gesammelte Erfahrung zu einem ausgeglichenerem Spiel genutzt hätte wäre uns lieber. Aber zu mindestens gehen so die Spiele weiter.

Cfant
19.06.14, 20:57
Wenn der Russe mit einem 10.000 MPP-Einkaufsbummel annähernd gleichstark ist - verlängert das denn sein Sterben nicht einfach? Ihr seid ja qualitativ 1943 wohl immer noch besser und habt mittlerweile mehr MPP, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, was sich bis anno 1943 natürlich nochmal verstärken wird. Sollte man ihn dann nicht früher von der Leine lassen, damit er eventuell Moskau noch retten kann?
ABer natürlich ist alles besser, als dass dieser tolle und richtiggehend epische AAR endet :)

Werth
19.06.14, 21:17
Schön, dass Ihr Euch zu dieser Fortführung entschieden habt - weiterhin viel Spannung und Spaß für die Beteiligten.
:top:
Derweil rüsten Wir das Werth´sche Kontingent in der Heimat neu auf.

Managarm
19.06.14, 21:37
Auch Wir freuen Uns, daß die beiden Kontrahenten unter den Voraussetzungen diesen Weg wählen. :)

Jedoch hoffen Wir, daß der Spannungsbogen nicht darunter leidet und die Maßnahmen einerseits nicht nur eine lebensverlängernde Maßnahme ist, anderseits nicht zu einem unrealistisch wirkenden Sieg der SU führen. Allerdings wünschen Wir Uns intensive Kämpfe mit anfänglichen Raumgewinnen für die SU und im Nachhinein ein stetiges hin und her. :fecht:

Teddy Suhren
19.06.14, 21:57
Hmm, ein 2. Versuch bei dem der werte Sachimos seine gesammelte Erfahrung zu einem ausgeglichenerem Spiel genutzt hätte wäre uns lieber. Aber zu mindestens gehen so die Spiele weiter.

Da stimmen Wir euch zu. Ein Rückspiel würde sich irgendwie besser anfühlen.

Tosh
20.06.14, 00:25
Schließe mich auch der Einschätzung des werten Thomasius an.

quantas
20.06.14, 10:02
Vielen Dank an die beiden Autoren für den fabelhaften AAR......interessanter als ein Weierführen wäre natürlich ein "Rückspiel" ;-)

Solokow
20.06.14, 10:52
Pro Rückspiel.

Kardinalinfant
20.06.14, 13:39
Wäre auch für eine neue Partie. Ich fände eine Fortsetzung unter derart geschaffenen künstlichen Voraussetzungen deutlich weniger spannend. Viel interessanter wäre, wie eine Partie, in der der werte Sachimos von Anfang an auf dem jetzigen Niveau operieren kann, verliefe...

Duke of York
20.06.14, 13:59
Wenn der Russe mit einem 10.000 MPP-Einkaufsbummel annähernd gleichstark ist - verlängert das denn sein Sterben nicht einfach?

Das sehen Wir leider auch so. Denn diese einmalige MPP-Spritze ändert nichts an den eigentlichen Hauptproblemen des Russen.
Er hat einfach schon viel zu viel Land verloren. Sein Rundeneinkommen ist nach wie vor signifikant geringer, sein Bewegungsspielraum ist praktisch Null. Die einmalig frisch gekauften Einheiten werden mit 50% Bereitschaft und Moral auf der Karte platziert und müssen sofort gegen deutsche Elite-Truppen kämpfen. Eigentlich bräuchten sie mindestens 3 Runden Ruhe bei optimaler Versorgung, um mit ihren Kampfwerten wenigstens in den 90%-Bereich zu kommen. Die Nationale Moral der Russen ist deutlich schlechter, sodass ihre Einheiten generell mit 20% Malus zu kämpfen haben.

Ehrlich gesagt - so gerne Wir hier weiterlesen, aber unter diesen Umständen wäre ein Neubeginn der bessere Weg.

Thomasius
20.06.14, 14:30
Erläuterung zum Thema Korps und Armeen:

Beide Seiten haben Garnisonen und Divisionen. Erstere sind nur dazu da, um Städte und sonstige wichtige Punkte besetzt zu halten. Der Kampfwert ist bei Null, und die maximale Stärke ist bei 5. Divisionen haben (wie alle anderen Einheiten auch) eine Stärke von 10, und der Kampfwert ist besser als bei einer Garnison, und Divisionen kann man aufrüsten.

Aufgrund der historischen Authentizität und des Maßstabs der Karte hat der Lead Designer Al Sousa eine kategorische Unterscheidung getroffen: die Deutschen haben Infanteriekorps, die Russen haben Armeen. In der Tat ist das auch richtig so, denn eine russische Armee hatte ca. 30.000 bis 40.000 Mann, während eine deutsche Armee 200.000 bis 300.000 Mann hatte. Da eine deutsche Armee nicht in den Maßstab des Spiels paßt, gibt es keine.

Mit anderen Worten: deutsche Korps und russische Armeen sind praktisch gleich, deutsche Armeen und russische Korps gibt es in dem Spiel nicht.

Nachtrag:

Hier die Werte der Einheiten.


http://imageshack.com/a/img22/5264/ejgb.png


Zur Unterscheidung: deutsche Icons mit einem Männeken sind Divisonen, solche mit zwei Männeken sind Korps. Bei den Russen bedeutet ein Männeken auch Division, drei Männeken bedeuten eine Armee.


Werter Hohenlohe,

neutrale Beobachter sind immer willkommen! Man muß nicht immer Partei ergreifen... Hauptsache, Ihr werdet gut unterhalten.
Bezüglich Eurer Hoffnung, daß es der werte von Sachimos uns nicht zu leicht macht: unser Gegner lernt sehr schnell, und einmal gemachte Fehler wiederholen sich nicht. Am Anfang ist der Russe panisch zurückgewichen, und wir konnten viele Einheiten in der Bewegung erwischen. Das hat dazu geführt, das wir einige HQs vernichtet haben, weil die nicht so schnell zurückweichen können. Diesen Fehler hat der werte von Sachimos bereits korrigiert, sowas passiert ihm nicht mehr.. vielleicht noch einmal in Smolensk. :D

Als als wir den fiesen GröFrunSaZ bekämpft haben, haben die Russen kaum einen Zentimeter Boden aufgegeben. Wir haben sogar noch Städte verstärkt, die schon verloren waren... nur um den Vormarsch der Wehrmacht zu verzögern, und es hat funktioniert. Allerdings haben wir auch eine gänzlich andere Strategie als der werte Jörg damals..


Werter Cfant,

wir haben einen Plan, und bisher geht er auf.. alles weitere werden wir erläutern, wenn es soweit ist. Bisher sind wir angenehm überrascht von unserem Fortschritt.



Uns fällt hier auf, dass die MPP-Preise für die Einheiten irreführend sind. Die deutschen Preise sind die normalen Preise. Die sowjetischen hingegen sind die Preise für die Neuaufstellung zerschlagener Einheiten. Echte Neuaufstellungen der SU haben die gleichen Kosten wie deutsche Neuaufstellungen.

Die Armeen der Roten Armeen sind bei gleichem technischen Stand, gleicher Erfahrung und gleicher Moral etwas kampfstärker als die Korps der Wehrmacht.

Teddy Suhren
21.06.14, 11:24
Wir möchten noch einmal betonen, dass Unser Wunsch nach einem Rematch nicht den aktuellen AAR schmälern soll, sondern Wir ein gekünsteltes Eingreifen als Stilbruch empfinden würden. Es darf in einem AAR auch gerne mal einen echten Sieger geben und der werte Sachimos macht seine Sache mittlerweile so gut, dass es ihn hoffentlich nicht ärgern würde, falls HvS´ Truppen nach diesem genial geführten Feldzug wirklich Moskau erobern.
Ein Rematch hätte dann Gegner auf Augenhöhe und wäre wahrscheinlich noch epischer. :)

Cfant
21.06.14, 19:38
Dem schließen wir uns an :) Wenn die beiden Kontrahenten der Ansicht sind, dass der MPP-Boost dem RUssen eine echte Chance gibt, ist es natürlich ein tolles Angebot, und da ich das Spiel ja nicht habe, kann ich es nicht beurteilen. Ich wollte nur auf meine Bedenken hinweisen. Das bisherige Spiel war jedenfalls großartig, und ich denke, sowohl HvS als auch Sachimos können sehr stolz auf ihr gemeinsames Projekt sein!

Polykrates
23.06.14, 10:06
Historisch hätten die Allierten wohl alles getan, um die Sowjetunion im Krieg zu halten und bei dem (zumindest im Vergleich zur Achse) schier unerschöpflichen wirtschaftlichen und industriellen Potential der USA, wäre das vom werten HvS vorgeschlagene Event durchaus plausibel. Andererseits war die historische Großwetterlage etwas anders als im Spiel: wenn die Sowjets nicht aufgeben und sich notfalls immer mehr zurückziehen, kommt das Deutsche Heer irgendwann mit der Okkupation und weiterem militärischen Vorrücken nicht mehr klar - denn irgendwann ist die Manpower eben aufgebraucht (im Spiel komplett auf der Karte). Nebenher wäre der Bombenkrieg wie auch historisch intensiviert worden und die Landungen in Italien und Frankreich wären auch erforlgt. Selbst wenn das Reich diese hätte zurückschlagen können trotz der Ostfront, bleibt die Frage offen, was das Reich gegen einen sich intensivierenden und schließlich auch nuklearen Bombenkrieg hätte tun können - zwar hätte es größere Ölvorräte gehabt, doch ob diese allein die Wende gebracht hätten?

Auch wenn historisch aus oben geschilderten Gründen ein Sieg Deutschlands unwahrscheinlich ist, muss er im Spiel wohl doch möglich sein sonst spielt es ja keiner (zumindest im MP). Der deusche minor victory war ja auch nur eine weniger gravierende Niederlage gegen die Sowjetunion als in der Geschichte, wenn ich mich recht erinnere: Berlin und Warschau(?) noch in deutscher Hand. Ob es bei der angedachten Geldspritze wirklich zu einem weiteren spannenden Ringen im Sinne und Rahmen der Möglichkeiten der Gameengine und des Szenarios kommt, kann ich wie viele andere Regenten auch nicht beurteilen. Der werte HvS hat sicher eine interessante und scheinbar auch effektive Strategie für die deutsche Seite in diesem Szenario gefunden, dafür gebührt im Respekt und Anerkennung. Trotzdem ist bei einem Neustart fraglich, ob es wieder zu einem Unternehmen Garotte und den vielen anderen erfolgreichen Operationen kommen würde, nicht nur weil der werte von Sachimos das Spiel nun besser beherrscht, sondern auch weil er die Strategie des werten HvS kennt und eben eine passende Anti-Strategie spielen könnte. Meineserachtens gibt es nicht allzu viele erfolgversprechende Grundstrategien für den Deutschen, der außerdem noch ein bißchen Glück braucht, den Russen auch eben ab und zu zu verschaukeln, sonst geht es ihm irgendwann wie in der Schlacht von Kursk: der Russe kann sich perfekt auf die Strategie des Deutschen einstellen, für den es dann nur noch zurück geht. Von daher kann ich durchaus verstehen, dass die beiden geschätzten Regenten diese spezielle Partie zu Ende spielen wollen. Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Regenten, die sich einen Neustart wünschen, da man den werten HvS durchaus jetzt schon als Sieger der Partie sehen kann.

Hohenlohe
23.06.14, 11:52
Ich möchte meinen Vorrednern durchaus zustimmen, da mir ein Rematch derzeit durchaus plausibler erscheint, als eine Fortsetzung nach der Eroberung Moskaus und evtl. noch Stalingrads, aber ich kenne das Spiel kaum, da ich es selbst nicht habe und bin mir nicht sicher wie eine Fortsetzung aussehen würde...jedenfalls, ob man dann noch von einem ausgeglichenen Spiel sprechen könnte.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

edit: ich habe meine frühere Meinung einer Fortsetzung des Spiels einfach revidiert, da mich die Meinung der anderen Regenten überzeugt hat...

Bigfish
23.06.14, 12:17
Alles sehr zweischneidig. Natürlich haben beide Regenten hervorragend gespielt, aber Wir hatten stets den Eindruck: Die russische Manpower kommt nicht zum tragen. Also tatsächlich wäre dies mit dieser Lösung radikal der Fall, aber so rechten Spaß möchte uns das nicht bringen.

Bei unseren letzten SC Spielen in der Vergangenheit haben wir heftig gemoddet. Oftmals weil wir einfach nur Lust an einer Dampfwalze hatten. Entweder hate eine Seite mehr Einheiten bekommen, oder bessere Einheiten oder eine irre Wirtschaftskraft oder einfach ALLES zusammen. Um sich abzureagieren ist das schon toll - Dezember 41 in Moskau, Leningrad und London! Aber für ein solches Match halten wir diese einseitige Verstärkung für Falsch!

Ob ein Rematch eine Lösung wäre? Vielleicht in gedrehten Positionen? Ehrlich gesagt Wir wissen es nicht...

Stupor Mundi
23.06.14, 16:08
Wir wünschen eindeutig ein Weiterspielen, gern mit Verstärkungen für die SU. Man sieht einfach so selten eine Situation, in der der Deutsche so gut dasteht. Wir würden gern sehen, wie er sich angesichts der prosowjetischen Events schlägt.

von Sachimos
25.06.14, 00:52
Werte Regenten,


es ist schön zu sehen, dass das Interesse an diesem Match noch immer ungebrochen ist.:)

Da so oft ein Rückspiel angesprochen wurde, hier die gute Nachricht zuerst. Es wird auf jeden Fall ein Rematch geben. Darauf haben wir und der werte HvS uns bereits geeignet, allerdings ist noch nicht klar ob wir die Seiten tauschen werden und ob es einen ebenso großen AAR dazu geben wird. Aber wir sind uns sicher, dass man sich da noch sehr schnell einigen wird.;)

Wir haben uns auch ganz bewusst für eine Fortführung des momentanen Spiels entschieden. Wie bereits richtig angemerkt wurde, dürfte es schwer werden die aktuelle Situation nochmal zu reproduzieren und da es kein "typischer" Verlauf ist, wollen wir diese Partie auch gerne abschließen. Allerdings wäre, ohne dieses "besondere Event" die Partie wohl Mitte 1943 endgültig vorbei und schon jetzt wesentlich weniger spannend, das wollten wir nicht unbedingt.

Wir persönlich sind der Meinung, dass weder der AAR noch die zahlreichen Leser ein solches Ende verdient hätten, deshalb dieses Vorgehen.

Wir haben uns auch auf einige Regeln geeinigt, um keine Ergebnisse zu verfälschen.
Wir werden die neuen Truppen so bestellen, dass diese zum Jahreswechsel 42/ 43 verfügbar werden.
Diese neuen Verbände werden nicht sofort in die "vorderste Front" gestellt und
das Ergebnis der "Schlacht um Moskau" soll nicht zu sehr verfälscht werden.

Einheiten, welche wir bis jetzt bereits bestellt hatten sind davon natürlich nicht betroffen.

Wir hoffen dennoch, dass uns die zahlreichen Leser und Kommentatoren erhalten bleiben und wir werden uns weiterhin die größte Mühe geben, um gute Unterhaltung zu bieten.

Deshalb folgt auch sofort der nächste Bericht, noch ohne die "größten Reserven aller Zeiten". :D








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 14. August 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Endlich konnte die Neuaufstellung von einigen, bereits vor geraumer Zeit, zerschlagenen Armeen abgeschlossen werden.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/clf4lrx4nvfx.png (http://www.pic-upload.de/view-23669840/Verst--rkung.png.html)


Diese Truppen sind eine willkommene Verstärkung in der harten "Schlacht um Moskau", aber leider dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.



Verstärkungen in dieser Runde:

3 Armeen



Die nördliche Front


An der gesamten nördlichen Front gibt es keine organisierte Verteidigung, geschweige denn organisierten Widerstand, mehr.

Durch einen schnellen finnischen Vorstoß, welchen deutsche Panzer unterstützten, wurde unsere dünne Linie durchbrochen und der Feind konnte Volgoda kampflos besetzen. Es gelang den Truppen nicht mehr sich rechtzeitig auf diese Stadt zurückzuziehen.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/tyxp6uuuxk1.png (http://www.pic-upload.de/view-23669303/Bild-1-Norden-Ende.png.html)


Sowohl die letzte verbliebene Division, sowie auch das koordinierende HQ wurden durch diesen Angriff schwer in Mitleidenschaft gezogen und können sich nur noch langsam absetzen. Die einzige Möglichkeit besteht in einem Rückzug in Richtung Jaroslavl. Durch den Mangel an einsatzbereiten Verbänden ist es der STAWKA unmöglich in dieses Gebiet Verstärkungen zu schicken, deshalb steht auch in dieser Stadt nur eine einzige Division.


Die Mitte der Westfront


Nach unserem Angriff, nördlich von Kalinin, rückt der Gegner ebenfalls vor.
Es gelingt der deutschen Panzerwaffe eine unserer Panzerarmeen zu vernichten, allerdings erleiden sie dabei gleichsam schwere Verluste.
Auch eine unserer Armeen wird eingekesselt und es ist jetzt sehr wichtig diese zu retten. Ob das Angesicht der feindlichen Übermacht gelingen kann ist sehr fraglich.

Auch aus dem Raum Mozhaysk rücken die deutschen Verbände zahlreich vor. Mittlerweile fühlt sich der Feind dermaßen überlegen, dass er sogar unsere gepanzerten Kräfte mit Infanterie aus unwegsamem Gelände heraus angreift. Überraschenderweise gelingt ihm sogar ein Erfolg und alle beteiligten Verbände erleiden hohe Verluste.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/ujrfcmbgtbp9.png (http://www.pic-upload.de/view-23669448/Bild-2-Kalinin-Anfang.png.html)


Im Oberkommando herrscht Einigkeit darüber, dass man den Invasoren weiterhin zeigen muss, dass ihr Handeln nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.
Deshalb wird aus dem Raum Kalinin sofort eine Panzerarmee in Marsch gesetzt, um die Stellungen der gegnerischen Panzerkräfte aufzuklären, zu attackieren und wenn möglich vollständig zu vernichten.
Zur Unterstützung kann zwar nur eine Division bereitgestellt werden, aber das sollte reichen um das angeschlagene Korps in eine gefährliche Lage zu bringen.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/95xgcfefr52l.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23669513/BALTICO.jpg.html)

**Panzer werden für den Angriff bereitgestellt.**


Das kühne Unternehmen gelingt und es kann ein deutsches Elite Panzerkorps völlig aufgerieben werden. Damit besteht wieder eine Verbindung zu unserer eingeschlossenen Armee und der Nachschub beginnt wieder zu rollen.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/36w3sqb4msem.png (http://www.pic-upload.de/view-23669506/Bild-3-Kalinin-Ende.png.html)


Nach diesem gelungen Angriff steigt auch die Moral aller anderen Verteidiger an diesem Frontabschnitt wieder spürbar an.
Auch die angegriffene Panzerarmee kann wieder vollständig aufgefrischt werden
und steht nun direkt zur Verteidigung an dieser Stelle bereit.
Durch den akuten Mangel an Panzern, im Moment, können diese leider nur noch an wichtigen Brennpunkten der Front eingesetzt werden. Dennoch stehen für die Verteidigung von Kalinin noch immer mindestens zwei vollständige Panzerarmeen bereit.


Die Schlacht um Moskau


Bei Vladimir kommt es zu den schwersten Gefechten der gesamten Front überhaupt.
Durch die massive zahlenmäßige Überlegenheit der deutschen Kräfte, können diese völlig das Geschehen diktieren. Dadurch kommt es auch zur vollständigen Umfassung von Kalinin, mit einer Kräftekonzentration welche einen Ausbruch unmöglich machen dürfte.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/367f896x5rik.png (http://www.pic-upload.de/view-23669635/Bild-4-Vladimir-Anfang.png.html)


Doch noch ist der Ring um die Stadt nicht fest geschlossen und es gibt durchaus Möglichkeiten für einen erfolgversprechenden Angriff. Auch der örtliche Frontkommandeur beweist Kampfeswillen, denn obwohl er bereits heftig von deutscher Infanterie angegriffen wurde, behält er den Überblick über das Schlachtfeld und durch Einsatz aller verfügbaren Truppen noch einen Angriff durchführen.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/hc4pz2g283dh.png (http://www.pic-upload.de/view-23669888/Bild-5-Vladimir-Ende.png.html)


Immerhin konnte der Ring des Feindes um die Stadt gesprengt und ein Panzerkorps in die Flucht geschlagen werden. Auch hier war es abermals ein Elitekorps, welches von unseren geschwächten Einheiten vertrieben werden konnte.

Auch im Großraum Moskau kommt es zu zahlreichen Umgruppierungen. Unter anderem ziehen sich die noch vorhandenen Truppenteile in den engeren Verteidigungsring um die Stadt zurück und auch die Artillerie steht in der zweiten Reihe bereit.

Ebenso wurden die Feldflugplätze der Roten Luftflotten verlegt, um sie dem direkten Zugriff des Feindes zu entziehen. Diese Einheiten benötigen auch dringend eine Ruhepause, um aufgefrischt und mit ausreichend Nachschub versorgt zu werden. Leider ist eine solche in nächster Zeit nicht möglich.

Die Lage bei Gorky hingegen, stellt sich noch als stabil dar.
Dank neu eingetroffener Verstärkungen, konnten dem Kommandeur hier einige schlagkräftige Armeen unterstellt werden.

http://www11.pic-upload.de/24.06.14/kla6sfyk373a.png (http://www.pic-upload.de/view-23669957/Bild-6-Gorky-Ende.png.html)


Von der STAWKA wurde der Befehl gegeben, dass diese Stadt unter allen Umständen zu halten ist. Denn diese stellt eine wichtige Bahnverbindung da und es befinden sich zahlreiche wichtige Rüstungsbetriebe in der Stadt. Die Produktion muss unbedingt am Laufen gehalten werden.


Die Schlacht um Stalingrad


Unser Entlastungsangriff für Grozny ist mittlerweile zu einem Kampf um das Überleben unserer Truppen geworden. Zwar konnten wir ein deutsches Korps vernichten, aber dennoch hat der Feind auch hier anscheinend größere Reserven in der Hinterhand.

Deutsche und Rumänen versuchen gemeinsam unsere exponierten Armeen einzuschließen.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/lst5de82lub.png (http://www.pic-upload.de/view-23670091/Bild-7-Stalingrad-Anfang.png.html)


Doch dank gut vorbereiteter Stellungen, gelingt dem Gegner dieser Versuch nur teilweise und noch besteht eine schmale Verbindung zu den Angriffsspitzen.
Da in Stalingrad noch Reserven vorhanden sind, werden diese Einheiten umgehend in Marsch gesetzt und sollen den Truppen zu Hilfe kommen und die Umfassung verhindern.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/bdlfvhnkdszx.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23670120/512px-LWP_003_Lenino.jpg.html)

**Der Angriff beginnt.**


Die rumänische Luftwaffe fliegt unterdessen pausenlose Einsätze auf den Stab unseres Kommandeurs in Stalingrad. Glücklicherweise können die Flieger keine großen Erfolge erzielen und erleiden gleichzeitig ebenfalls Verluste.

Der Frontkommandeur hat noch immer volle Verbindung zu allen seinen Einheiten und befiehlt einen Angriff, um die Bildung eines Kessels zu verhindern. Daraufhin greifen alle verfügbaren Soldaten die Feinde rund um Stalingrad an und können durchaus Erfolge für sich verbuchen.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/rmm8698cj7n7.png (http://www.pic-upload.de/view-23670159/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Dadurch können sich die restlichen Armeen vom Gegner lösen und sich in Richtung Stadt absetzen. Die Verbündeten verfügen aber hier noch immer über eine beachtliche Kampfkraft und es bleibt fraglich, wie viele Einheiten sich erfolgreich zurückziehen können.


Der Kampf um Grozny


Rumänen, Ungarn und Italiener. Es sind zahlreiche Nationen an dem Vormarsch auf diese wichtige Ölquelle unseres Landes beteiligt. Es ist verwunderlich, dass keine Deutschen beteiligt sind aber wahrscheinlich werden diese alle für den Angriff auf Moskau benötigt.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/rdwrgq52kfff.png (http://www.pic-upload.de/view-23670195/Bild-9-Grozny-Anfang.png.html)


Allerdings brauchen sie die deutsche Unterstützung nicht unbedingt, da sie ja mit denselben Waffen ausgestattet sind. Diese Bewaffnung hilft den Soldaten ungemein bei ihren Attacken.

Von der STAWKA wurde nach den letzten Planspielen, einige Befehle zur Umgruppierung erlassen. Damit soll eine stabile Linie hinter dem Terek errichtet und der Gegner aufgehalten werden.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/kpo6enbnsuh.png (http://www.pic-upload.de/view-23670215/Bild-10-Grozny-Ende.png.html)


Auch dringend benötigter Nachschub und Ersatz wurde geliefert und damit konnte viele Verbände wieder auf Vollstärke gebracht werden. Lediglich die Fallschirmjäger haben noch nicht wieder ihre volle Kampfkraft erreicht, aber auch das geschieht in den nächsten Tagen.

Es hängt nun viel von den Aktionen des Gegners ab, denn zu eigenen offensiven Unternehmungen sind unsere tapferen, aber erschöpften, Soldaten nicht mehr in der Lage.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach der letzten Statistik über die Verluste des Feindes, welche mehr als deutlich war, hat das Oberkommando die eigenen Verluste ebenfalls zusammengefasst.

Diese werden hiermit jedem Frontkommandeur zur Verfügung gestellt.

http://www11.pic-upload.de/25.06.14/urb5c6xp4l43.png (http://www.pic-upload.de/view-23670279/Verluste.png.html)


Deutlich ersichtlich ist, dass nicht nur der Gegner seine Truppen übermäßig strapaziert. Auch unsere tapferen Soldaten werden immer wieder in heftige Kämpfe verwickelt und müssen schreckliche Verluste hinnehmen.

Leider ist an einen Ersatz, in ebensolcher Höhe, nicht zu denken. Lediglich die gefährdetsten Frontabschnitte können Verstärkungen erhalten.

Diese Statistik ist nur für Offiziere gedacht und unter allen Umständen geheim zu halten. Damit soll ein weiterer Verfall der Moral verhindert werden und dem Deutschen keine wichtigen Informationen in die Hände fallen.

HvS
25.06.14, 07:22
Werte Leserschaft,

die rege Anteilnahme erfreut uns in allerhöchstem Maße. Und natürlich freuen wir uns über die Stimmen, die sich mit der von uns gefundenen Lösuung anfreunden können. Es hat sich für den werten von Sachimos und uns die Frage gestellt, ob wir den AAR in der originalen Form weiterführen oder ob wir etwas dran "drehen". An eine Art "Rückspiel" (im Sinne eines Neustarts) hat keiner von uns beiden gedacht, und zumindest für uns steht das auch nicht zur Debatte, keine Chance. Dazu haben wir zu viel Arbeit in diesen AAR gesteckt, und es geht uns nicht unbedingt darum, ob wir den zweiten AAR auch so dominieren würden... es geht einfach darum, daß wir das, was wir uns bisher erarbeitet haben, nicht wegwerfen wollen; knapp sechs Monate, 48 Turns, die jeweils 3-5 Stunde Zeitaufwand brauchen. Dazu gehören auch 48 Kapitel Storyline, und auch die wollen wir nicht einfach so entwerten. Und wir müssen auch ganz deutlich sagen, daß unsere Motivation, dasselbe Spiel nochmal von vorne zu beginnen, praktisch bei Null ist.

Es geht hier auch nicht um die Frage des Gewinnens.. möglicherweise sind die 9.999 MPPs sogar überdimensioniert. Es ist schlichtweg so, daß unser geschätzter Mitspieler und wir zusammen ein Werk erstellen, und das wollen wir zu Ende bringen und dabei den Spannungsbogen so hoch wie möglich halten. Einzig darum geht es: wir beide wollen das Spiel zu Ende bringen, und das auf so hohem Niveau wie möglich.

Wir haben verstanden, daß der ein oder andere Leser unserem Gegner bei einem Neustart eine bessere Performance zutraut, und das wird wohl auch so sein. Allerdings ist es so, daß wir selbst auch eine erhebliche Lernkurve hinter uns haben.. der Effekt wäre nicht so stark wie bei unserem Gegner, aber doch vorhanden. Wir wissen mittlerweile einige Dinge, die wir anders machen würden... das sei nur am Rande bemerkt.

Wir hätten vielleicht unsere Idee mit der MPP-Spritze etwas besser erläutern sollen. Den Rest des Jahres wird die Wehrmacht damit zubringen, den Kessel von Moskau zu zerschlagen. An den anderen Fronten (Gorki, Stalingrad, Grosny) wird nicht mehr viel passieren... die Russen können nicht angreifen, und die Wehrmacht konzentriert alles auf Moskau, und es sei gesagt, daß der Zustand der Truppen nicht gut ist. Exemplarisch sie die Panzertruppe angeführt, die bei 48% ihrer Sollstärke ist. Mit anderen Worten: bis Ende 1942 kommt nur noch die Zerschlagung des Kessels von Moskau in Frage, und in 1943 wird etwas ganz anderes kommen.

Wir können (abgesehen von Moskau) in 1942 nicht mehr weiter vorrücken, und so hat unser Gegner alle Zeit, um die von ihm gewünschten Einheiten zu kaufen und zu dort zu platzieren, wo er das möchte. Gemäß einer Absprache zwischen uns beiden wird er die "neuen" Einheiten vor Anfang 1943 nicht verwenden, und bis dahin werden Bereitschaft und Moral nahezu auf dem Maximum sein. Es ist also nicht ganz so, wie der werte Duke of York befürchtet: die Einheiten werden kein Kanonenfutter sein. Im übrigen ist es so, daß wir weniger als 10 Bodeneinheiten mit Veteranenstatus haben.. Elitestatus hat nicht eine einzige.

Und dann noch ein deutliches Wort zum Thema "Rückspiel": wir gehen jetzt mal davon aus, daß damit ein Wiederholungsspiel gemeint ist, ein Neustart. Wird es nicht geben, siehe oben. Aber für diejenigen, die mit Rückspiel meinen, daß der werte von Sachimos die Deutschen spielt und wir die Russen: das wird es geben... und zwar im Anschluß an diesen AAR. Darauf haben wir uns schon verständigt.

Zum Abschluß sei uns noch eine Bemerkung gestattet: wir sind uns unsicher, wie der AAR mit der MPP-Spritze verlaufen wird; 9.999 MPP sind schon arg massiv... unser Gegner könnte 350 Divisionen kaufen, wenn der Force Pool das hergeben würde... Ohne die Spritze hätten die Russen zum Ende des Jahres wohl 40-50 Einheiten (Production Queue mit einberechnet), und so haben sie 120-150. Wenn man bedenkt, daß die Wehrmacht gut 150 Einheiten hat, von denen 50-60 für die Unterdrückung von Partisanen verwendet werden wird, dann haben die Russen ein deutliches Übergewicht, was die Zahlen angeht. Die Wehrmacht hat ein höheres Einkommen pro Runde, aber das wird sich im Laufe des Jahres 1943 relativieren, weil dann die Events an der Westfront losgehen. Unserer Ansicht nach ist es also durchaus möglich, daß beide Seiten annähernd gleich stark sind.. aber wir werden uns erst Ende 1942 dazu äußern, wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen. Aber man möge uns bitte glaube: die Intention ist die Schaffung eines ausgeglichenen und spannenden Spiels, kein Sterben auf Raten, denn dan könnten wir das Spiel auch gleich beenden.

Und wir sind der Ansicht, daß der AAR mit der "Spritze" erheblich spannender sind wird als ohne.

Und es gibt noch eines zu bedenken: wenn die Wehrmacht nach der Einnahme von Moskau ihre Fronlinie verkürzt, dann kann endlich mal eine geschlossene Front gebildet werden, und zwar auf beiden Seiten. Man schaue sich bitte mal den Anfang des 1943er Szenarios an... da stehen sich Wehrmacht und Rote Armee von Leningrad bis Rostov in mehreren Reihen gestaffelt entgegen. So ähnlich wird das hier aus werden, nur weiter im Osten und mit einer stärkeren Roten Armee.


Werter Thomasius,

die reduzierten Preis haben wir deswegen genommen, weil die Russen zu jeder Zeit genug "zerstörte" Divisionen und Armeen haben, die sie zum reduzierten Preis zurückkaufen können, was bei der Wehrmacht nicht der Fall ist. Wir können weder Panzer noch Divisionen kaufen, weil der Force Pool aufgebraucht ist, und Korps gibt es nur zum vollen Preis. Deswegen wirken MPPs bei den Russen effektiv anders als bei uns.


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14. August 1942 - Feindaktivitäten

Im Nordwesten von Kalinin gelingt dem Feind die Vernichtung des I. Panzerkorps, das umgehend neu aufgestellt wird.


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Der Verlust dieser Veteraneneinheit wird von der Truppe betrauert.


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Aber man kann nun mal kein Omelette zubereiten ohne Eier zu zerschlagen, so schlimm es auch ist.


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Ansonsten versuchen die Russen zu retten, was zu retten ist.
Die Truppen aus dem Raum Wologda versuchen, Jaroslawl zu erreichen, was ihnen aber aller Voraussicht nach nicht gelingen wird.
Die Verteidiger von Wladimir nehmen Reißaus.
Damit wird der Kessel immer weiter eingedrückt.


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Vor den Toren von Stalingrad gehen die Sowjets ein hohes Risiko und ziehen weitere Truppen aus der Festung Stalingrad ins offene Feld. Angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit des Achsentruppen nicht unbedingt eine gute Idee.


17. August 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt die wichtige Industriestadt Jaroslawl ein und trifft dort mit der H.Gr. Mitte zusammen.
Die H.Gr. Mitte erobert Wladimir und setzt den Russen schwer zu.
Bei der H.Gr. Süd wird die Schlacht vor den Toren von Stalingrad weitergeführt.


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Die Finnen rücken aus dem Raum Wologda weiter nach Süden vor und erobern mit Hilfe des VI. PK Jaroslawl. Damit können die dort reichlich vorhandenen Waffenfabriken von der deutschen Wehrwirtschaft genutzt werden. Für die weiteren Operationen im Raum Moskau ist das unglaublich wichtig, weil sich nun die Versorgunslage deutlich verbessert, wie man bereits nach der Einahme von Tula gesehen hat.
Weiter südlich wird die lang umkämpfte Stadt Wladimir eingenommen, und damit ist die für beide Seiten ziemlich verlustreiche Schlacht um die Stadt siegreich zu Ende gebracht.
Die Feindtruppen im Osten von Pereslawl sind in einer äußerst mißlichen Lage, da sie praktisch von der Versorgung abgeschnitten sind. Beide Panzerkorps wurde bisher aus Jaroslawl versorgt, aber das wird nun von der Wehrmacht kontrolliert. Pereslawl selbst hat keine Bahnverbindung mehr nach Moskau, und das nächste Nachschubzentrum steht im Süden von Uglitsch und ist nicht in der Lage, eine ordnungsgemäße Versorgung aufrecht zu erhalten. Es wird nicht damit gerechnet, daß sich das Nachschubzentrum weiter in Richtung Front bewegt, eher weiter nach Süden, was die Versorgungslage der Russen noch weiter verschlimmert. Die Armee und die Panzerjäger sind sicherlich nicht mehr zu retten.
Zusammen mit der Lage in Kalinin ist es wahrscheinlich, daß der Feind sich so gut es geht zurückziehen wird, denn sonst werden die ausgehungerten Truppen einfach niedergemacht. Allerdings wird der Feind es nicht schaffen, alle Truppen zu retten.
Das zweite große Problem für den Feind ist der Mangel an Befestigungen im Norden und Nordosten von Moskau. Damit wird der Angriff auf die Stadt erheblich erleichtert.
Abschließend ist noch zu bemerken, daß der Kessel um Moskau nun definitiv geschlossen ist. Mit einem Ausbruch der Russen ist nicht zu rechnen.

Dann noch ein Wort zum Zustand der russischen Panzertruppen: zwar wurde in den letzten Tagen kein weiteres Panzerkorps vernichtet, aber von den vier verbleibenden Einheiten sind drei kaum noch kampfbereit und schlecht oder gar nicht versorgt.


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Die deutschen Truppen in der frisch eroberten Stadt Jaroslawl freuen sich über die Annehmlichkeiten, die eine große Stadt mit sich bringt.


Unternehmen Garrotte

Übersicht über die Teilabschnitte:

Abschnitt I, Eroberung von Kowrow: abgeschlossen
Abschnitt II, Eroberung von Kostroma: abgeschlossen
Abschnitt III, Eroberung von Tscherepowetz: abgeschlossen
Abschnitt IV, Eroberung von Moschaisk und Kaluga: abgeschlossen
Abschnitt V, Durchtrennung der Bahnverbindung durch Eroberung Wologda: abgeschlossen
Abschnitt VI, Eroberung von Jaroslawl: abgeschlossen
Abschnitt VII, Eroberung von Gorki: offen

Ziel I, Unterbrechung der Bahnverbindung: erreicht
Ziel II, Unterbrechung der Landverbindung und damit Schließung des Kessels: erreicht


Damit ist das Unternehmen Garotte praktisch abgeschlossen. Zwar steht die Eroberung von Gorki noch aus, aber das Unternehmen als solches ist ein voller Erfolg, da Moskau nachhaltig eingekesselt wurde und sich eine große Anzahl von Feindtruppen in einer Falle befinden, aus der es keinen Ausweg gibt. Die russischen Verluste sind bisher knapp viermal so hoch wie die der Wehrmacht.

Im Nachhinein sei bemerkt, daß sich die Russen im Nordwesten von Kalinin und im Raum Wladimir zu einer offenen Feldschlacht haben hinreißen lassen, was die Niederlage nach Ansicht der Analysten des OKH eher noch beschleunigt und verschlimmert hat. Ein frontaler Angriff auf eingegrabene Truppen in Befestigungen wäre sicherlich ein noch größeres Blutvergießen gewesen.

Aktuell sind im Moskauer Kessel gefangen:

- 4 HQ
- 4 Panzerkorps
- 9 AK
- 8 ID
- 1 PAK
- 1 Pioniere
- 1 Schw. Artillerie
- 1 Fliegerkorps

Insgesamt 29 Großverbände des Feindes, die alle dem Untergang geweiht sind.

Auf Seiten der Wehrmacht stehen zur Verfügung:

- 7 HQ
- 8 gepanzerte Einheiten
- 26 AK
- 2 Schw. Artillerie
- ca. 10 Einheiten der Luftwaffe

Somit ist die Wehrmacht bei den Bodentruppen ca. 2:1 überlegen.


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Die teilweise angeschlagenen Truppen der Wehrmacht und der Verbündeten werden aufgefrischt. An einen Sturmangriff auf Stalingrad ist nicht zu denken, und das OKH geht davon aus, sich die Russen irgendwann in die Festung Stalingrad zurückziehen werden. Aus diesem Grund wurde beschlossen, die Truppen in einem guten Zustand zu halten.


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Im Gegensatz zu den Kämpfen im Norden muß hier die Infanterie alles alleine regeln. Wenn es einer Seite gelingt, Panzer einzusetzen, dann wird das einen entscheidenden Vorteil bringen.


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Die Rumänen besetzen die Bahnlinie nach Astrachan. Wenn die Russen wert auf diese Verbindung legen, dann müssen sie aus ihrer sicheren Stellung ausbrechen.
Es zeichnen sich sehr harte Kämpfe um die Erdölregion ab. Das OKH ist der Ansicht, daß diese ungemein wertvollen Ressourcen unbedingt schnell erobert werden müssen.
Die erwartete Defensivlinie der Russen am Terek ist bereits etabliert und für die vor Ort befindlichen Kräfte nicht zu knacken.


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Die verbündeten Italiener werden demnächst mit neuen Jagdfliegern ausgerüstet.


Vom 14. bis zum 19. August wurden acht feindl. Einheiten vernichtet: zwei HQ, drei Armeen und drei Divisionen. Die Gesamtverluste des Feindes betragen nun 278 Einheiten gegenüber 16 eigenen Verlusten. Die Gesamtstärke der Panzerwaffe liegt bei lediglich 48%, der niedrigste je verzeichnete Wert. Allerdings ist zu bemerken, daß sich fünf komplette Panzerkorps im Prozeß der Neu- bzw. Wiederaufstellung befinden..


Kapitel XLVIII – Zusammenkunft in Jaroslawl

Seit fast drei Jahren waren wir nun schon im Krieg, und der Feldzug in die Tiefen von Mütterchen Rußland dauerte schon vierzehn Monate. In der Zeit hatte ich (abgesehen von meinem Aufenthalt im Krankenhaus) kaum einen richtigen Urlaub gehabt. Das soll natürlich keine Beschwerde sein, ich war gerne Soldat.. aber manchmal wünscht man sich ein wenig Ruhe und Abwechslung vom harten Alltag im Feld. Und die Eroberung von Jaroslawl sollte uns die Gelegenheit geben, wenigstens etwas davon zu bekommen.

Durch einen konzentrierten Schlag der Panzerwaffe wurden im Raum Jaroslawl in den letzten Tagen zwei Divisionen und ein Nachschubzentrum der Russen restlos vernichtet. Unser eigener Nachschub war noch einige Kilometer zurück, aber in der Stadt und in Umfeld lagerten schier unglaubliche Mengen an Nachschub. Die Wehrmacht kümmerte sich gut um ihre Soldaten, und wir mußten zu keiner Zeit Hunger leiden, aber irgendwo ist es immer derselbe Fraß, und Abwechslung ist immer willkommen. In Jaroslawl erwarteten uns volle Kühlhäuser, frisches Gemüse, kühles Bier, und Schmitt’s Zug hatte sogar Wein aus Kalifornien gefunden.

Und jeder der Männer hatte verstanden, was wir erreicht hatten: die Russen waren endgültig eingekesselt, und die Stellung in Moskau war dem Untergang geweiht. Keine strategischen Reserven, keine Möglichkeit zum Manövrieren, zahlenmäßig drastisch unterlegen... die Russen konnten einem schon leid tun. Bei uns war die Stimmung dagegen wesentlich ausgeslassener, und wir Offiziere mußten uns schon Mühe geben, die Leute um Zaum zu halten.

Allerdings hatte ich erlaubt, daß die Männer sich Nahrung besorgen können. Da Jaroslawl ein großes Versorgungszentrum der Roten Armee gewesen ist, brauchten wir uns keine Sorgen zu machen, daß wir der Zivilbevölkerung etwas wegnehmen... hier in der Stadt gab es wirklich alles im Überfluß.

Dietmar hatte offensichtlich die Gegelenheit genutzt und gleich einen Grill aufgebaut. Das gute Wetter im August mußte ja schließlich genutzt werden. Vielleicht sollte ich mich mal kurz zu meinen Männern setzen und ein bißchen die Stimmung genießen. Neben Darmstädter und Dillmann saßen ein paar mir unbekannte Gesichter um den Grill herum, die mich anfangs nicht bemerken. Es waren Infanteristen der Heeresgruppe Nord, die sich gerade von Dietmar gegrillte Steaks schmecken ließen.

Als sie mich bemerkten, sprang der Ranghöchste von ihnen (ein Obergefreiter) auf.

„Varoa! Offizier anwesend!“

Augenscheinlich hatte die lange Zusammenarbeit der Männer von der Heeresgruppe Nord mit den Finnen ein wenig abgefärbt.. einzelne Brocken der finnischen Sprache hatten Eingang in den Jargon der Truppen gefunden.

„Rühren, Herr Obergefreiter. Sie sind doch gerade beim Essen, und so viele Gelegenheiten gab es dazu in den letzten Monaten nicht. Genießen Sie ihre Mahlzeit, wer weiß, was morgen ist. Das gilt auch für Ihre Männer.“

„Jawoll, Herr Hauptmann.“

Das zuvor angeregte Gespräch erstarb.. scheinbar waren die Infanteristen ein enges Zusammensein mit den Offizieren nicht gewohnt.

„Was hast Du denn auf dem Grill, Dietmar?“

„Kummst groad riachdig, Hans... I hoab a scheanö Rindalendö... wuist wos hoam?“

„Klar, lad auf... hab heute mal richtig Appetit. Kein Wunder bei der guten Lage.“

„Do host Reacht.“

Dietmar reichte mir das Geschirr mit dem dampfenden Fleisch, und ich wollte mich zwischen die Kameraden der Heeresgruppe Nord setzen, die auf ein paar Trümmern eines Stadthauses saßen. Sofort sprang einer der Männer auf und bot mir einen Platz an... bei der Infanterie herrschen offensichtlich andere Verhältnisse als bei uns.

„Bleiben Sie sitzen, Soldat... ich finde schon ein Plätzchen.“

„Jawoll, Herr Hauptmann!“

„Dös is jo luastig, Hans... der soagt ja Hauptmann zu Dir…..”

Ich bemerkte, wie sich die Augen der Infanteristen weiteten.

„Ja, Dietmar.... in gewissen Teilen der Wehrmacht soll es das noch geben... das Offizieren gemäß ihres Dienstgrads behandelt werden... ich habe auch schon mal sowas gehört.“

„I nöd.“

„Ist mir schon klar. Guten Appetit.“

Die Kämpfer, die Leningrad und alle die anderen Städte im russischen Sumpf erobert hatten, waren eine Weile sprachlos, begannen dann aber irgendwann wieder, die vorzügliche Rinderlende zu vertilgen, die Dietmar für uns gegrillt hat. Aber es herrschte noch immer Ruhe, und ich beschloß, das Gespräche wieder in Gang zu bringen.

„Und, Männer.... was habt Ihr denn schon so alles mitgemacht? Und redet ruhig offen...wir nehmen das ganze Gedöns mit den Rängen nicht besonders ernst, zumindest nicht beim Essen. Im Panzer ist das schon was anderes.“

Der Obergefreite, offensichtlich der Wortführer der Gruppe, taute langsam auf.

„Naja, am Anfang sind wir mit Manstein auf Dünaburg marschiert.. 240 km in fünf Tagen. Dann ging es weiter ins Baltikum und schließlich nach Leningrad, wo wir große Verluste erlitten haben. Dann Tichwin... das war ein Schinderei. Erst Grabenkampf im Winter, dann Grabenkampf im Sommer... und das im Sumpf... Mücken, so groß wie Äpfel. Dann weiter nach Wischni Wolotschok, Tscherepowetz, Wologda... und nun sind wir hier. Und wohin hat es Sie verschlagen, Herr Hauptmann?“

„Hmmmmhhh... an ziemlich viele Orte, wenn ich so drüber nachdenke. Ich war in Polen, Nordfrankreich, Griechenland... und dann noch Rußland. Wir haben die Einnahme von Brest-Litowsk mitgemacht, dann Kiew, Kharkov... und vor Rostow wurden wir zerschlagen und in Paderborn neu aufgestellt. Dann sind wir von der Heeresgruppe Süd zur Heeresgruppe Mitte beordert worden... und haben bei der Einnahme von Tula mitgewirkt. Seitdem sind wir damit beschäftigt, die Schlinge um den Hals der Russen zu schließen... und für mich sieht es so aus, als ob wir damit ein gutes Stück weiter gekommen sind.“

„Ja, die Russen sind geliefert... bis zum Ende des Jahres haben wir Moskau, und dann ist der Krieg gewonnen.“

„Da bin ich nur teilweise derselben Meinung... wir werden Moskau bekommen, und es wird noch viele gute Männer das Leben kosten. Aber der Krieg ist dann noch lange nicht rum.. Rußland ist noch verdammt groß, und die russische Rüstungsindustrie in Jekaterinburg im Ural werden wir so schnell nicht einnehmen können... das wird noch ein hartes Stück Arbeit.“

„Das stimmt wohl.. aber ich kann mir vorstellen, daß die Rote Armee so nachhaltig geschlagen ist, daß die Russen den Mut verlieren.“

„Naja, man darf eines nicht vergessen: wir führen hier einen Vernichtungskrieg... die Russen wissen, was ihnen blüht. Ob Komissare, Kommunisten oder Intellektuelle... der SD radiert alles aus. Und deswegen kann es durchaus passieren, daß wir die Sowjets buchstäblich bis zum letzten Mann bekämpfen werden. Wenn man sowieso stirbt, dann hat man nichts zu verlieren. Und ich glaube, daß die Russen bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen werden. Und dann ist da noch etwas: die Amis werden die Russen nicht hängen lassen. Rommel marschiert in Afrika, und unsere U-Boote versenken Frachter um Frachter im Atlantik. Wenn wir die Russen besiegen, dann haben wir mittelfristig auch die Kapazitäten, um gegen die Engländer in Afrika zu bestehen.. und das wissen die Amis. Sie werden alles tun, um die Russen zu unterstützen.. und der Transfer von Rüstungsgütern und Munition über Persion und den Fernen Osten läuft nach wie vor. Wir eilen von Sieg zu Sieg, aber das müssen wir auch... wenn wir am Ende gewinnen wollen.“

Der Landser wirkte nicht mehr ganz so zuversichtlich wie noch vor ein paar Minuten.

„Da haben Sie wohl Recht, Herr Hauptmann. Aber hier und jetzt haben wir gewonnen, auch wenn es uns einige Verluste gekostet hat.“

„Richtig, solche Momente sollte man nutzen. Wer weiß, wann die nächste Gelegenheit kommt.“

Wir ließen den Abend bei dem ein oder anderen Bier ausklingen und versuchten nicht an die schweren Aufgaben zu denken, die noch vor uns lagen.

Hohenlohe
25.06.14, 09:23
Ein wiederum schönes Kapitel über die aktuelle Frontlage...das mit der Fortsetzung wird sicher noch interessant werden. Wir lesen weiterhin fleissig mit...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Thomasius
25.06.14, 10:34
Wir sind der Ansicht das durch die 10.000 MPP das Sterben nur verlängert wird. Wir schätzen das der MPP-Einkommensunterschied derzeit 250 MPP ist und bis Ende des Jahres auf mindestens 350 ansteigt. Der Einkommensunterschied wird daher auch mit den Events die Deutsche MPP von der Ostfront abzweigen hoch bleiben.
Die SU hätte deshalb nur eine Chance auf eine Wende, wenn es ihr mit den 9.999 MPP gelänge erhebliche MPP-Ressourcen zurückzuerobern. Das halten wir für wenig wahrscheinlich.
Wir erwarten das der werte HVS sich bis zum MPP-Wunder der SU konsolidiert hat und den Angriff der SU in guten Defensivpositionen unterhohen Verlusten für die SU abwehrt. Wenn die SU ihr Pulver verschossen hat ist die Situation wie gehabt und der Vormarsch Richtung Ural geht weiter.

HvS
27.06.14, 16:36
Werte Leserschaft,

es ist viel geschrieben worden in den letzten Tagen, und wir würden gerne nochmal einiges erläutern.


Einschätzung des bisherigen Spielverlaufs

Vor dem Start des AARs haben wir uns viele Gedanken gemacht, und dabei wurden wir nachhaltig von zwei Dinge beeinflußt: von unserem Spiel gegen den werten GröFrunSaZ, in dem dieser praktisch keine Chance hatte, und von unseren Erfahrungen bei unserem ersten AAR, als wir gegen den sehr aggressiv spielenden Ratnik verdient verloren haben. Mit anderen Worten: wir haben nicht damit gerechnet, daß Spiel zu gewinnen. Wenn man unsere ersten Posts liest, dann ist das deutlich zwischen den Zeilen zu erkennen. Aber wir haben uns von Anfang an gedacht, daß das Spiel wirtschaftlich gespielt werden muß, weswegen wir die Eroberung der östlichen Ukraine mit den wichtigen Städten von Kursk bis Rostow als unser erstes und wichtigstes Ziel auserkoren haben.

Womit wir nicht gerechnet haben: unser Gegner hat eine ganz andere Strategie gewählt als wir damals, und wir selbst haben offensichtlich viel besser gespielt als der werte GröFrunSaZ (sorry, Jörg, aber das ist wohl so). Diese beiden Faktoren zusammen haben dafür gesorgt, daß unser Gegner praktisch durchgehend am Rennen war, und selbst jetzt ist dieser Prozeß noch im Gange. Wir selbst können es uns nicht erkären, da unser Gegner eigentlich strategisch gesehen gut spielt und einige Male sehr gut auf Bedrohungen reagiert hat. Gewisse Fehler wurden im taktischen Bereich gemacht, aber das erklärt nicht diesen sehr deutlichen Spielverlauf.

Wir können uns das nur so erklären, daß unser Plan (Vollgas im Süden, Finte vor Moskau, Leningrad nur weil es so gut lief) als solcher vom werten von Sachimos nicht erkannt wurde (er hat Moskau befestigt, wenn er das im Süden gemacht hätte, wären wir gescheitert), dann wären wir bei weitem nicht so erfolgreich gewesen.

Im Gegenzug haben wir den Ansatzpunkt für die russische Winteroffensive perfekt geahnt, und es hat uns sehr gut in die Karten gespielt. Nach der Einnahme von Rostow haben wir einfach unsere Panzer nach Norden geschickt, den Angriff abgewehrt und sind dann selbst zum Angriff übergegangen, und zwar genau an der richtigen Stelle.

Zum Anfang das Jahres 1942 haben wir mal geschrieben, daß wir für dieses Jahr im Wesentlichen drei Dinge vorhaben, zwei kleinere und ein größere Operation. Die beiden kleineren waren die Offensive der H.Gr. Nord nach Osten mit dem langfristigen Ziel, eine Ausgangsbasis für die Umfassung von Moskau zu schaffen (wurde vollkommen erreicht) und die Einnahme von Maikop. Bei der letzten gelang uns eine Überraschung, auf die unser Gegner nicht vorbereitet war; der erste wirklich Fehler unseres Gegners, der zum Verlust von Maikop und allen umliegenden Städten führte. Die große Operation war von Anfang an geplant: ein Vorstoß der nun verstärkten H.Gr. Mitte nach Norden mit dem Ziel, Moskau einzunehmen.

Einen echten Plan für das Unternehmen Garrotte gab es im Vorfeld nicht, den haben wir uns erst im Laufe des Spiel ausgedacht. Als wir Tula eingenommen hatten, fiel uns auf, daß die Russen im Osten von Moskau sehr schwach aufgestellt sind, und es hat sich angedeutet, daß unser Gegner sich in die Stadt zurückzieht, womit sich die Gelegenheit zur Einkesselung ergab.

Bei der H.Gr. Nord rechnete unser Gegner nach der Einnahme von Wischni Wolotschok mit einem Angriff auf Kalinin, wir wollten aber Tscherepowetz und Wologda, worauf die Russen ebenso nicht vorbereitet waren (wologda war gänzlich unbesetzt).
Urspünglich hatten wir geplant, die Stadt Gorki mittels Bombern derart zu bearbeiten, daß man die Funktion "Operate" nicht benutzen kann, und dann hätten wir die Stadt einfach einnehmen können. Diesen Plan haben wir fallenlassen, weil wir bei der Einnahme von Kowrow auf zuviel Widerstand gestoßen sind, und weil wir gemerkt haben, daß wir im Norden schneller vorankommen als gedacht.. und da haben wir einfach umdisponiert: keinen Angriff auf Gorki, aber dafür auf Kostroma und Wologda, das Ergebnis ist bekannt.

Nun haben wir Ende August, und der Kessel um Moskau ist dicht, da kommt niemand raus.. maximal die Rote Luftwaffe.

Ohne die MPP-Spritze wäre das Spiel wahrscheinlich im Spätsommer 1943 beendet, und das wollen wir beide nicht.


Welche Faktoren haben dazu geführt, daß die Wehrmacht so gut da steht?

Wir sind uns da selbst nicht so ganz sicher. Am Anfang des Spiels hat sich die Rote Armee panisch zurückgezogen und der Wehrmacht das Feld überlassen.. eine ganz andere Strategie als die, die wir gegen den fiesen GröFrunSaZ benutzt haben, wo wir fast jeden Zentimeter Boden hart verteidigt haben und auch bereits verlorene Stellungen noch verstärkt worden sind. Auf jeden Fall hat uns die gegnerische Strategie erlaubt, in den ersten Runden sehr schnell und fast ohne Verlust vorzurücken, was dazu geführt hat, daß wir überzählige MPPs auf dem Konto hatten. Das hat uns ermöglicht, an Stellen, die der Feind stark verteidigt hat, mit voller Gewalt zuzuschlagen, denn wir konnten ja Verluste sofort ersetzen.

Unserer Ansicht nach wurde damit eine Art Domino-Effekt ausgelöst... und die Welle des Erfolges hält wohl immer noch an. Wir haben trotz der hohen Verluste an Panzern im Jahr 1942 immer genug MPPs gehabt, und in der Spätphase des Unternehmens Garrotte haben wir eine Abnutzungsstrategie angewendet, was man nur dann machen kann, wenn man von den Ressourcen her überlegen ist. Mit anderen Worten: wir waren bereits ab Mitte 1942 in einer derart komfortablen Position, daß wir uns sowas erlauben konnten.

Es sei an dieser Stelle allerdings angemerkt, daß unsere Truppen momentan ganz schön gebeutelt sind. Wir haben eben gerade den nächsten Turn gespielt und uns dabei mal die Werte von Bereischaft und Moral angeschaut; es stehen noch 6 Panzerkorps (von ehemals 10) auf dem Spielbrett, also zusammen mit den Grenadieren 9 Gepanzerte Einheiten. Davon hat lediglich eine Einheit einen Moralwert von über 50%, die anderen liegen alle darunter, teilweise deutlich. Ende 1941 haben wir es vermieden, die Wehrmacht verschleißen zu lassen.. diesmal ziehen wir es mit Gewalt durch, weil es den Russen noch schlechter geht. Nächste Runde kommt das erste "frische" Panzerkorps in Berlin an, und aber diesem Moment wird es wieder aufwärts gehen. Immerhin haben 6 der aktuell auf dem Spielbrett stehenden Panzereinheiten Sollstärke..


Wie geht es weiter?

Wir haben einige Stimmen vernommen, die von einem "Sterben auf Raten" ausgehen... wir sehen das nicht so. Wenn wir es so sehen würden, dann könnten wir den AAR ja gleich beenden, die Spannung wäre nämlich weg... und wir möchten das an dieser Stelle mal ganz deutlich artikulieren: uns macht das Spielen und das Schreiben unheimlich Spaß, und das wäre nicht der Fall, wenn es nicht spannend wäre. Aber wir müssen offen zugeben, daß wir nicht genau wissen, was uns erwartet. Die Russen werden nahezu ihren ganze Force Pool an wichtigen Einheiten (Armeen, Divisionen, Panzerkorps, Panzergrenadiere, Jäger, Bomber, HQs) leerkaufen können und dann in der Lage sein, eine geschlossene Front aufzubauen, die wir in Unterzahl kaum durchstoßen werden können. Nach dem Abschluß des Kaufprogramms wird die Rote Armee mehr verwendungsfähige Kampfeinheiten haben als die Wehrmacht, die bereits jetzt Probleme hat, Partisanen zu unterdrücken.

Allerdings gibt es auch ein deutlichen Einkommenunterschied, die Russen bekommen aktuell ca. 440 MPPs, während die Wehrmacht ca. 560 MPPs bekommt. Bis zum Ende des Jahres dürfte wegen des Verlusts von Moskau und Kalinin das Verhältnis 400 : 600 sein. Auf Dauer ist das für die Russen nicht zu kompensieren, aber manchmal kommt Hilfe von unerwarteter Seite.

Wir haben nämlich einen schönen Denkfehler gemacht, als wir uns mal die Entwicklung der MPPs in der Zukunft überlegt haben. Die Erforschung von Industrie Stufe 1 stand unmittelbar bevor, und wir sind davon ausgegangen, daß uns das einen deutlichen Schub bringt... Pustekuchen. Diese Runde wurde die Technologie erforscht, und es hat weniger als 20 MPPs ausgemacht.. weil nämlich nur die "heimische", sehr schwach ausgeprägte Industrie betroffen ist. Bei den Russen sieht das schon anders aus, den dort ist jegliche Industrie "heimisch". Mit anderen Worten: die Weiterentwicklung dieser Technologie hilft den Russen mehr als den Deutschen.

Zusammen mit den Ereignissen an der Westfront, die uns etliche MPPs kosten werden, wird auf diese Weise der MPP-Unterschied pro Rund langsam etwas geringer und ggf. sogar ganz nivelliert.


Eine Frage der Sichtweise

Desweiteren möchten wir nochmal auf die sehr zahlreichen Stimmen eingehen, die einen Neustart für spannender halten. Trotz aller oben angeführten Argumente ist es möglich, daß diese Stimmen recht haben, aber man sollte eines nicht vergessen: wir haben nun 97 Runden gespielt, und jeder Leser hat schon etliche Male einen Bericht über den Start des Unternehmens Barbarossa gelesen... aber wie viele Berichte wurden davon wirklich zu Ende geführt? Ist es wirklich sicher, daß unsere scheinbar recht gelungene Berichterstattung noch besser wird? Keineswegs..

De Facto ist es so, daß die Wehrmacht dieses Spiel ohne die MPP-Spritze gewinnen wird bzw. wir als Spieler der sichere Sieger sind.. und der Rest wäre nicht mehr spannend. Aber ab 1943 erleben wir ein ganz neues Spiel.. eine wesentlich stärkere Rote Armee in einer durchaus problematischen strategischen Lage und mit einem Einkommensproblem. Es wird geschlossene Frontlinien geben (etwas, daß es in den bisherigen 14 Monaten noch nicht gab), und trotz einiger Unkenrufe ist der Ausgang für uns keineswegs sicher.

Nun gut... der werte von Sachimos wird sicherlich nicht 1944 vor den Toren von Berlin stehen.. aber um das Spiel zu gewinnen, braucht die Wehrmacht noch Moskau, Stalingrad und Baku. Moskau bekommen wir wohl in 1942 noch, aber was mit den beiden anderen Städten sein wird, ist höchst unklar. Möglicherweise kommt es so, daß das Spiel im Mai 1945 aufhört und wir Baku bis dahin nicht erobert haben, was für unseren Gegner natürlich ein großer Erfolg wäre.

Vielleicht sollte man sich also eine andere Sichtweise angewöhnen: ab 1943 beginnt ein ganz anderes Spiel, und niemand weiß, wie es ablaufen wird... einen Beta-Test gab es nämlich nicht.

Und wir müssen an dieser Stelle bemerken: wir freuen uns sehr über unseren bevorstehenden Sieg in der Schlacht um Moskau, aber auf das, was ab 1943 ablaufen wird, freuen wir uns noch mehr... uns dünkt, daß es ein episches Endgame werden wird. Man stelle sich mal eine Rote Armee vor, die den Weg nach Baku komplett mit Befestigungen vollgepflastert hat.. oder gigantische Panzerschlachten vor den Toren des Ural... wir selbst sind uns nicht sicher, was noch alles kommen wird.

Hohenlohe
27.06.14, 18:17
Werter HvS, vielen Dank für diesen Einblick in eure Spielweise. Wir sind sehr gespannt, wie es denn nun weitergeht...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Stupor Mundi
27.06.14, 18:43
Werter HvS, Wir danken für die Darlegungen. Euer undemokratisches Vorgehen gegenüber den Unkenrufern in diesem Thread ist äußerst lobenswert. ;)
Vielen Dank Euch und nicht weniger dem werten Sachimos für die lesenswerten Bericht. Wir hoffen, dass deren Frequenz sich wie bisher aufrecht erhalten lässt.

Hohenlohe
27.06.14, 21:32
Wir hoffen ebenfalls auf häufige Berichterstattung beider Kontrahenten, denn bisher war es immer sehr spannend...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

HvS
27.06.14, 21:59
Tja, unser hoch geschätzter Gegner ist leider beruflich sehr eingespannt, wir würden auch 2 Turns pro Woche packen... aber es werden hoffentlich auch wieder Zeiten kommen, wo er mehr Zeit haben wird.

Thomasius
28.06.14, 08:56
Danke für eure Ausführungen werter HvS.
Das die durch Forschung in Industrie nur die deutschen MPP-Ressourcen beeinflusst finden wir merkwürdig, da die deutsche MPP-Basis verglichen mit der SU sehr gering ist und Deutschland auf die MPP seiner Verbündeten und der eroberten Gebiete angewiesen ist.
Wir sind der Ansicht das der werte Sachimos mit seinem MPP-Wunder sparsam umgehen sollte. Wir würden keine Divisionen, keine strategischen Bomber und HQ's nur so viele wie nötig aufstellen. Von den MPP sollte eine Reserve übrig bleiben um über längere Zeit schwere Verluste ausgleichen zu können. Ansonsten bleiben wir der Ansicht, dass er ohne die Rückeroberung von MPP-Ressourcen langfristig keine Chance hat.

Werth
29.06.14, 10:34
Vielen Dank für Eure Einschätzungen werter HvS.
Unser Dank gilt den beiden Kontrahenten, denn die neue Situation verspricht weiterhin einen unterhaltsamen AAR.

Cfant
29.06.14, 14:49
ABgesehen davon braucht Ihr Euch doch nicht zu rechtfertigen ;) Das Spiel muss den Spielern Spaß machen; alles andere ist primär, wie ein Fußballer mal gesagt hat :D Na, dann hoffen wir mal, dass der werte Sachimos das Geld gut investiert. :)

von Sachimos
06.07.14, 22:02
Werte Audienz,


wie der edle HvS bereits ausführte, sind wir zurzeit beruflich sehr eingespannt. Daher können wir leider nicht so häufig an dem AAR arbeiten, wie wir uns das wünschen würden. Wir geben uns aber die größte Mühe, wenigstens einen Zug pro Woche zu spielen und dann auch das Update fertigzustellen.

Die Frequenz wird sich aber auch wieder erhöhen. Je weiter das Jahr voranschreitet, desto häufiger haben wir auch wieder Zeit für unser liebstes Hobby.;)







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 20. August 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Da die deutschen Truppen immer weiter vorrücken, entschließen sich weitere Teile der Bevölkerung den heldenhaften Kampf der Roten Armee zu unterstützen. Sie schließen sich mit versprengten Soldaten zusammen und bereiten sich für die bevorstehenden Gefechte vor.

http://www11.pic-upload.de/02.07.14/5cgti9g17rup.png (http://www.pic-upload.de/view-23759891/partisanen.png.html)


Dieses Engagement wird von der STAWKA natürlich freudig aufgenommen und unterstützt. Es werden Waffen, Munition und Lebensmittel per Fallschirm abgeworfen, um die Gruppe mit dem Nötigsten zu versorgen.



Verstärkungen in dieser Runde:

Keine Verstärkungen



Die nördliche Front


Der Feind hat seine Kampfführung wirklich perfektioniert.
Während er seine Truppen umgruppiert, vernichtet er gleichzeitig die Reste unserer Angriffsspitzen. Lediglich eine Panzerarmee kann sich in ihrer exponierten Lage behaupten und wird nun zurückgezogen.
Kalinin wird unterdessen von 3 Seiten eingeschlossen und ein Angriff dürfte unmittelbar bevorstehen. Einzig die hohen Verluste an Panzern könnten die Deutschen noch für einige Tage von einer direkten Attacke abhalten.

http://www11.pic-upload.de/02.07.14/jmb6tq3hv8ku.png (http://www.pic-upload.de/view-23760059/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Unsere Panzerarmee kann sich absetzen und steht nun in einer defensiven Stellung hinter der Stadt.
An diesem Abschnitt der Front stehen nun auch keinerlei Kräfte mehr für eine offensive Aktion zu Verfügung und so gibt das Oberkommando den Befehl, sich für die Verteidigung vorzubereiten und den Gegner nachrücken zu lassen. Sobald dies geschehen ist, werden die Gefechte noch sehr heftig werden.

Die vorhandenen Armeen sind aber sehr gut versorgt und haben alle ihre Sollstärke.

http://www11.pic-upload.de/02.07.14/tdlpbnlt7di.png (http://www.pic-upload.de/view-23760096/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Da die Stellungen relativ gut ausgebaut sind, sollte es möglich sein die Stadt mehrere Wochen gegen die Invasoren zu halten. Denn jeden Tag verlassen unzählige Rüstungsgüter die Waffenfabriken dieser wichtigen Industriemetropole.

Die Propagandaabteilung der STAWKA arbeitet rund um die Uhr, um die tapferen Soldaten über die Lage zu informieren und ihre Moral zu erhöhen.

http://www11.pic-upload.de/02.07.14/y73wast259dg.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23760176/-------------------------------.IMG_9314-1.jpg.html)

**Diese Plakate werden in der gesamten Stadt und den Vororten ausgehängt.**


Die Mitte der Westfront


Direkt vor Moskau schließen die feindlichen Verbände ebenfalls weiter auf.
Vereinzelt kommt es zu kleineren Scharmützeln mit unseren Einheiten, welche aber meist mit geringen Verlusten für beide Seiten ausgehen. Es scheint, der Gegner testet an mehreren Stellen unsere Verteidigung, um eventuell eine Lücke zu entdecken. Noch ist ihm das nicht gelungen.

http://www11.pic-upload.de/02.07.14/e6q86bez7oa7.png (http://www.pic-upload.de/view-23760220/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Die Verbände der Roten Armee können sich hier auf stark ausgebaute und mit Bunkern versehene Stellungen stützen. Diese sind bereits seit einiger Zeit besetzt und erleichtern eine Verteidigung enorm.

In der STAWKA geht man davon aus, dass die hier eingesetzten deutschen Infanteriekorps lediglich unsere Soldaten in ihren Stellungen halten sollen, um sie so von den Schlachten in ihrem Rücken fern zu halten. Wahrscheinlich werden diese Einheiten erst angreifen, wenn die Schlacht um Moskau schon fast entschieden ist.


Die Schlacht um Moskau


Rund um Vladimir rücken die deutschen Truppen immer weiter vor, mittlerweile auch wieder mit einer deutlich verbesserten Versorgung und bringen unsere Truppen in eine schwierige Lage.
Eine Armee und Panzerabwehreinheit werden abgeschnitten und es ist fraglich, ob es gelingt diese zu retten.

Auch hier kommt es zu keinen größeren Gefechten, denn unsere Verbände sind relativ erschöpft und stehen weit ab von unseren Nachschublinien.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/b9msecfxjfz5.png (http://www.pic-upload.de/view-23803808/Bild-4-Vladimir-Anfang.png.html)


Im Oberkommando ist man sich noch uneins über das weitere Vorgehen. Als erste Maßnahme sollen so viele Einheiten wie möglich, auf den inneren Verteidigungsring von Moskau zurückgezogen werden.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/73s1t5teoau3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23803852/Vassilevsky-_Tolbukhin-_Birusov_Meeting_-1943-.jpg.html)

**Die Generäle bei ihren Beratungen zum weiteren Vorgehen.**


Da auch zwei Panzerarmeen noch nordöstlich von Vladimir standen, erhalten diese als erstes die Marschbefehle und sollen sich so schnell wie möglich in Richtung Moskau absetzen.

Mit den letzten vorhandenen Reserven, kommen die Panzer in ihren neuen Stellungen an. Hier ist auch die Versorgung wieder wesentlich besser und die Moral sollte sich schon bald wieder bessern.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/bgow8adoe18j.png (http://www.pic-upload.de/view-23803900/Bild-5-Vladimir-Ende.png.html)


Leider können die Panzerabwehr und die Infanterie den Panzern nicht so schnell folgen. Diese zwei Einheiten sind sehr wahrscheinlich verloren und können einem feindlichen Angriff nichts mehr entgegensetzen.
Aber eventuell gelingt es ihnen noch ein wenig Schaden zu verursachen und damit den Feind noch etwas zu behindern. Das würde den Panzern die dringend benötigte Atempause verschaffen.

Bei Gorky hingegen, passiert noch nichts.
Das deutsche Oberkommando konzentriert wohl alle Kräfte zuerst auf die Eroberung von Moskau und lässt Gorky noch links liegen.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/6jxlh181mas.png (http://www.pic-upload.de/view-23803970/Bild-6-Gorky-Ende.png.html)


Die STAWKA ist mit der Lage hier noch zufrieden. Gorky ist eine wichtige Industriestadt und je länger diese in unserer Hand ist, desto besser. Wenn der Kampf um Moskau bis in den Winter hinein dauert, dann ist es möglich diese Stadt zu behaupten und als Ausgangspunkt für weitere Operationen zu nutzen.


Die Schlacht um Stalingrad


Vor Stalingrad kann eine vollständige Umfassung unserer tapferen Soldaten glücklich verhindert werden.
Es gelingt den Rumänen nicht nachzusetzen und den Kessel zu schließen. Dank deutscher Unterstützung wird zwar noch eine unserer Armeen aufgerieben aber die anderen können sich in die Stellungen um die Stadt zurückziehen.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/4ypqnzxm75m.png (http://www.pic-upload.de/view-23804065/Bild-7-Stalingrad-Anfang.png.html)


Auch unsere "Roten Falken" greifen in die Kämpfe mit ein und müssen einige Verluste hinnehmen, aber es gelingt ihnen sowohl, einige gegnerische Jäger abzuschießen, als auch einer rumänischen Armee leichten Schaden zuzufügen.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/obp7te1co2zk.png (http://www.pic-upload.de/view-23804097/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Nachdem alle Einheiten in den ausgebauten Stellungen wieder angekommen sind, ist es jetzt die wichtigste Aufgabe erst einmal wieder die bessere Versorgung zu nutzen und wieder Vollstärke zu erreichen.


Der Kampf um Grozny


An diesem Abschnitt herrscht nun eine gespenstische Ruhe. Beide Seiten müssen Kräfte sammeln und dann ihre Einheiten neu ordnen.

Der STAWKA ist es gelungen genügend Nachschub hierhin zu leiten und damit konnten alle Truppenteile wieder voll aufgefrischt werden.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/vf7ttfay3wen.png (http://www.pic-upload.de/view-23804229/Bild-9-Grozny-Ende.png.html)


Auch die angestrebte Verteidigungslinie steht nun und auch die wichtigen Ölquellen sind gesichert. Diese produzieren noch immer mit höchster Effizienz, sind aber auch schon für eine Sprengung vorbereitet wenn die Verteidiger sich zurückziehen müssten.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/vxirors6xtx6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23804258/Kursk_Soviet_machineguns.jpg.html)

**Die tapferen Soldaten warten, in ihren Stellungen, auf den Feind.**


Da die Italiener und Ungarn mittlerweile schwer erschöpft sind, wird nicht mit einem unmittelbaren Angriff des Feindes gerechnet. Wahrscheinlich werden die Deutschen auch erst noch Verstärkung heran bringen wollen, bevor sie den Sturm auf die Quellen beginnen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Mit dieser neuesten Karte wird nun jedem Frontkommandeur der aktuellste Verlauf der Front zur Verfügung gestellt. Da es zurzeit keine geschlossene Linie gibt, wurden die Schwerpunkte gesondert eingezeichnet.

http://www11.pic-upload.de/06.07.14/581meqfgaipl.png (http://www.pic-upload.de/view-23804331/Gesamtkarte.png.html)


Die noch vorhandenen Truppen sind viel zu wenige, um einen lang anhaltenden Widerstand zu gewährleisten und es ist auch fraglich, wie lange die Schlacht von Moskau andauern wird.

Das Ziel der STAWKA ist eindeutig. Moskau muss unter allen Umständen bis zum Winter gehalten werden.

Ab dem Jahreswechsel 42/ 43 wird es einige Veränderungen in der Roten Armee geben. Genaueres kann das Oberkommando noch nicht bekannt geben, aber aufgrund dieser Veränderung wird nun hier eine Übersicht, über alle Einheiten veröffentlicht, welche noch aufgestellt werden können.

10 HQ zu jeweils 138 MPP
36 Divisionen zu jeweils 52 MPP davon 16 zum "Wiederaufstellen" zu 31 MPP
33 Armeen zu jeweils 126 MPP davon 24 zum "Wiederaufstellen" zu 75 MPP
3 Panzergrenadiere zu jeweils 210 MPP
3 Fallschirmjäger zu jeweils 105 MPP davon 1 zum "Wiederaufstellen" zu 63 MPP
3 Panzerabwehreinheiten zu jeweils 105 MPP
1 Katjuscha Artillerie zu 95 MPP
2 normale Artillerien zu 95 MPP
3 Panzerarmeen zu jeweils 252 MPP davon 1 zum "Wiederaufstellen" zu 151 MPP
8 Jäger zum "Wiederaufstellen" zu 88 MPP
2 Taktische Bomber zu 152 MPP
5 mittlere Bomber zu jeweils 161 MPP davon 4 zum "Wiederaufstellen" zu 97 MPP
3 strategische Bomber zu jeweils 171 MPP davon 1 zum "Wiederaufstellen" zu 103 MPP

(Anmerkung: Vorschläge aller interessierten Regenten, was wir bestellen sollten, sind natürlich gerne gesehen und wir freuen uns über jeden einzelnen.)

Diese Übersicht soll den einzelnen Frontkommandeuren nur zur Information dienen und ist wie jedes andere Geheimmaterial zu behandeln.

HvS
06.07.14, 22:27
http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png#


20. August 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind verhält sich in diesen Tagen ruhig und leckt seine Wunden.


http://imageshack.com/a/img853/4060/f200.png


Der Feind zieht sich in das Viereck Moskau - Kalinin - Uglitsch - Pereslawl zurück. Die beiden schwer angeschlagenen Einheiten im Osten von Pereslawl schaffen erwartungsgemäß den Rückzug nicht und stehen vor der Vernichtung. Kampfaktivitätem sind nicht zu verzeichnen.
Im Osten von Wischni Wolotschok tauchen Partisanen auf. Da immer mehr Gebiete von der Wehrmacht kontrolliert werden, wächst auch hier der Bedarf an Sicherungsdivisionen, aber die Möglichkeiten des Ersatzheeres sind erschöpft.

(Wir müßten ab nun Korps produzieren und für die Unterdrückung von Partisanen einsetzen... Stückpreis 108 MPP... aber irgendwie mögen wir diese Alternative nicht!)


http://imageshack.com/a/img849/6528/4xcg.png


Vor den Toren von Stalingrad ziehen sich die Russen wie erwartet in die Stadt zurück. Damit ist die Schlacht vor den Toren der Stadt vorerst beendet. Taktisch gesehen war es wohl ein Unentschieden, und es ist auch nicht allzu viel passiert. Die Wehrmacht hat ein AK verloren, die Russen eine Armee und ein Korps Fallschirmjäger. Strategisch gesehen ist es aber so, daß die Wehrmacht und die verbündeten Rumänen den Ausbruch der Russen abgewehrt haben, was man durchaus als Abwehrsieg interpretieren könnte, wenn man das so möchte. Allerdings kann davon ausgegangen werden, daß der Angriff der Russen eher den Charakter eines verzweifelten Ablenkungsmanövers hatte und nicht mit langer Hand vorbereitet war. Mit anderen Worten: viel Lärm um nichts.
Nun ist die Lage vor Ort so, daß die Streitkräfte der Wehrmacht zahlenmäßig zwar leicht überlegen sind, aber keine Artillerie oder Panzer zur Verfügung haben, weswegen ein Angriff auf die Festung Stalingrad nicht sinnvoll ist. Die Russen können ihrerseits in Unterzahl ebenso nicht angreifen. Sieht nach einer Art Patt aus.

Auch weiter im Süden am Terek passiert nichts, die Sowjets bauen ihre Stellungen aus. Auch dort wird es mit den lokalen Kräften nicht weiter gehen.


23. August 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte ziehen den Ring um Moskau enger, wobei einige Feindtruppen bei geringen eigenen Verlusten vernichtet werden.
Die H.Gr. Süd baut ihre Stellungen am Tschir aus, während die Truppen der Verbündeten am Terek eine Ruhepause bekommen.


http://imageshack.com/a/img842/2852/cgxy.png


Eine lange vergessene Front: die Marine der Russen hat immer noch die Marat und eine Flotille Zerstörer im Finnischen Meerbusen liegen. Auf Wunsch der politischen Führung sind diese schnellstmöglich zu versenken. Aus dem Raum Tula wurde extra eine Einheit StuKas verlegt, die speziell für die Seezielbekämpfung ausgerüstet ist. Auf der Marat wurden bereits schwere Schäden verursacht.
Die bedauernswerten russischen Seeleute haben keine Wahl: vor Ort zu bleiben heißt den sicheren Tod, und der Ausbruch nach Westen ebenso, denn dort wartet die Tirpitz.

(Anm.: unter der linken Tragfläche der StuKa ist eine kleine "1" zu sehen... diese symbolisiert, daß die Einheit mit Naval Warfare ausgerüstet ist.. was den angerichteten Schaden drastisch erhöht.)


http://imageshack.com/a/img841/5244/hn45.png


Im Nordwesten des Kessels rückt die H.Gr. Nord auf Kalinien vor. Es finden kaum Kampfhandlungen statt, momentan geht es darum, vorteilhafte Stellungen einzunehmen. Allerdings sei an dieser Stelle bemerkt, daß Kalinin selbst aktuell nicht die allerhöchste Priorität genießt. Die Stadt ist gut gesichert, und die Streitkräfte des Feindes sind zahlenmäßig ebenbürtig, so daß ein Angriff lange dauern würde und sehr verlustreich wäre. An dieser Stelle geht es darum, den Russen die Luft abzuschnüren und ihnen den Raum zum Atmen zu nehmen.
Der Südwesten ist ähnlich einzuschätzen: hier sitzen die Russen ausnahmslos in befestigten Stellungen, und die Kräfte der H.Gr. Mitte haben an dieser Stelle eigentlich nur die Aufgabe, einen Ausbruch zu verhindern. An einen Angriff ist nicht zu denken.
Der Schlüssel zu Moskau ist der Nordosten. Im Südosten und Osten sind auch Befestigungen angelegt worden, aber im Nordosten und Norden der Stadt befindet sich fast nichts. Aus diesem Grund gruppiert der Feind seine Panzerwaffe vor der Stadt, denn er weiß: wenn die Innenstadt von Moskau verloren geht, dann verlieren die Truppen in den Befestigungen den Nachschub und sind Katzenfutter. Hier wird das sowjetische Oberkommando seine letzte Verteidigungslinie ziehen, die es zu durchbrechen gilt. Dazu wurde folgenden Plan erdacht:

- Einnahme von Uglitsch, womit man im Rücken der Verteidiger von Kalinin wäre. Dieser Angriff wird momentan vorbereitet. Die Einnahme der Stadt wird für Anfang September erwartet.
- Einnahme von Pereslawl, um die Versorgung der deutschen Truppen in den Wäldern im Norden von Moskau zu gewährleisten. Dieser Angriff wird Ende August stattfinden, die Schwere Artillerie ist bereits in Stellung.
- Angriffe auf den östlichen Perimeter der Stadt, um eine breitere Front für den letzten Angriff auf die Stadt zu schaffen. Dazu werden die Festungswerke mit entsprechender Vorbereitung durch Artillerie einzeln ausradiert. Ziel ist es, direkten Zugang zur Innenstadt von Moskau zu bekommen.

Der dritte Teil des Plans hat bereits zu ersten Erfolgen geführt: eine sowjetische Pioniereinheit wurde vernichtet, die gerade dabei war, eine nach Osten gerichtete Befestigung fertig zu stellen.

Den Russen soll der Platz zum Atmen genommen werden. Jeder Meter, den die deutschen Truppen freikämpfen, muß sofort besetzt werden, damit die Russen überhaupt nicht in der Lage sind, weitere Truppen ins Kampfgebiet zu entsenden. Irgendwann wird sich das Kräfteverhältnis von ca. 2:1 auf 3:1 ändern, und dann wird der Kampf für die Wehrmacht einfacher.

Die Luftwaffe bedarf dringend einer Auffrischung, da die Staffeln vom Dauereinsatz arg verschlissen sind. Anfang September werden alle Fliegerkorps wieder auf Sollstärke sein. Desweiteren wird in den nächsten Tagen damit gerechnet, daß neue Jagdflugzeuge ausgeliefert werden werden, was die Überlegenheit der Luftwaffe weiter festigen wird.
Auf der anderen Seite haben die Russen noch einige Einheiten ihrer Luftwaffe im Kessel. Je länger die Einheiten vor Ort bleiben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie durch Bodeneinheiten vernichtet werden. Wenn der Feind aber seine verbliebenen Flieger abzieht, dann hat die Luftwaffe die unangefochtene Luftüberlegenheit. Im Grunde hat der Feind dasselbe Dilemma wie im Finnischen Meerbusen: beide Alternativen sind übelst und bedeuten den sicheren Tod.

Momentan im Großraum Moskau eingeschlossene Feindtruppen:

- 4 HQs
- 4 Panzerkorps
- 8 Armeen
- 9 Divisionen
- 1 Schw. Artillerie
- 3 Korps Jagdflieger
- 1 Korps Bomber
- 1 Partisanen

Insgesamt 31 Einheiten.


http://imageshack.com/a/img842/3567/6ks8e.jpg


Eine erfreuliche Nachricht: alle drei Panzergrenadierkorps sind auf Sollstärke, das wichtigste Ass im Ärmel der Wehrmacht für die bevorstehenden Straßenkämpfe.

(Zur Erläuterung: die Panzergrenadiere können genau wie die Panzerkorps zweimal pro Runde angreifen, was sie zu einer unschätzbar wertvollen Offensivwaffe macht.)


http://imageshack.com/a/img834/8615/eq07.jpg


Auch die Luftwaffe wird bald wieder im Stande sein, ihren Beitrag zu leisten, so wie sie das im Jahre 1941 an entscheidenden Stellen getan hat. Bspw. wäre die schnelle Eroberung von Dnjepropetrowsk ohne die Luftwaffe undenkbar gewesen. Es wird auch daran gearbeitet, die Effizienz der StuKas und Mittleren Bomber bei der Erdzielbekämpfung zu erhöhen. Ab Anfang 1943 sollten diese Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

(Anm: wenn wir die im Großraum Moskau zahlreich vorhandenen Befestigungen aufweichen wollen, dann brauchen wir die Fähigkeit des De-Entrenchment, die die Bomber haben.. sonst können wir uns die Angriffe sparen. Desweiterem sei bemerkt, daß wir seit geraumer Zeit an Ground Attack Aircraft forschen, was das Vernichtungspotential der Luftwaffe erheblich verbessern sollte.)


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Vor Stalingrad zeichnet sich eine Art Sitzkrieg ab. Weder die Russen noch die Wehrmacht verfügen über die notwendigen Kräfte, um eine Entscheidung herbei zu führen, und deswegen richtet man sich auf Dauer in den aktuellen Stellungen ein. Für die Wehrmacht ist insbesondere das Ufer des Tschir von Bedeutung, weil die Kontrolle dieses Frontabschnitts einerseits eine hervorragende Defensivposition ist und andererseits ein gutes Sprungbrett für einen Angriff auf Stalingrad selbst darstellt.
Auch die Rumänen richten sich für einen längeren Aufenthalt ein. Momentan ist nicht abzusehen, wie lange die Truppen in der aktuellen Stellung bleiben müssen, also sollte man es sich bequem machen.. und sowohl für einen Angriff als auch für die Verteidigung gerüstet sein. Ab Mitte November wird das rumänische Panzerkorps einsatzbereit sein, was die Schlagkraft des rumänischen Heeres deutlich erhöhen wird.


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Die Schlacht am Terek macht ein kurze Pause. Die Truppen der Verbündeten Italiener, Bulgaren und Rumänen werden auf Sollstärke gebracht, um damit den Angriff auf das wichtige Ölfeld vorzubereiten. Auch hier haben Einsatzbereitschaft und Moral durch die schlechte Versorgung und den ununterbrochenen Kampfeinsatz erheblich gelitten. Wenn das Ölfeld vor dem Winter eingenommen werden soll, dann ist eine Ruhepause nötig.
Ähnlich wie in Stalingrad reichen die lokal vorhandenen Kräfte nicht aus, um die Verteidigung des Feindes zu durchbrechen.

(Eine interessante historische Parallele: Ende 1942 war die Wehrmacht in den Kampf um Stalingrad verwickelt und hing am Terek fest, den sie letztendlich auch nicht überwinden konnte. Wenn man einen Vergleich mit dem Spiel zieht, dann muß man sagen, daß wir in Stalingrad zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht so weit vorgedrungen sind wie der Wehrmacht im RL, und am Terek hängen wir auch fest. Einen markanten Unterschied gibt es allerdings: wir kontrollieren Noworossijsk und haben dadurch den Rücken frei, was im Krieg nicht der Fall war. Und vor einem maritimen Landungsunternehmen in unserem Rücken brauchen wir keine Angst zu haben, wir kontrollieren ja das Schwarze Meer.
Wer sich übrigens wundert, warum wir eine maritime Landung in Südwesten des Kaukasus nicht in Betracht ziehen: das wurde per Hausregel ausgeschlossen; wir dürfen nicht östlich der Krim, und der werte von Sachimos darf nicht westlich der Krim, weil wir das als nicht historisch betrachten.)


http://imageshack.com/a/img837/7397/yf71.png


Die heimische Industrie wird immer mehr auf den Krieg eingestellt. Während nach dem Sieg über Frankreich vor zwei Jahren vornemlich Konsumgüter produziert wurden, um der Bevölkerung des Sieg über den Erzfeind zu demonstrieren, werden die Ressoucen der deutschen Wehrwirtschaft nun immer mehr für die Produktion von Rüstungsgütern verwendet.


In der Zeit vom 20. bis zum 25. August wurden drei feindl. Großverbände zerstört, und zwar eine Armee, eine Einheit Panzerjäger und ein Pionierkorps. Damit wurden insgesamt 282 feindl. Großverbände vernichtet. (Unsere eigene Zählung sagt leider 281, also ist uns irgendwo eine Einheit durch die Lappen gegangen... ärgerlich!). Die Panzerwaffe wurde erheblich verstärkt und hat nun wieder 60% ihrer Sollstärke, was eigentlich zu wenig, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung ist.


Kapitel XLIX – Im Auge des Taifuns

Wir waren in den Süden von Jaroslawl verlegt worden. Die Russen hatten sich weiter nach Süden zurückgezogen, und in den Städten Uglitsch und Pereslawl waren nur noch Mindestbesatzungen zurückgeblieben, die die Städte so lange wie möglich verteidigen sollten.. aus deren Sicht ein Himmelfahrtskommando.

Bei uns stotterte der Nachschub mit Teilen und Ersatzfahrzeugen noch etwas, aber man hat uns versprochen, daß in den nächsten Tagen alles funktionieren sollte.

Major Mützel hatte mir verraten, daß dem Korps in den nächsten Tagen einige StuG IIIF mit der langen 7,5cm-Kanone zugeteilt werden, die zur Bekämpfung der immer häufiger auftretenden T34 genutzt werden sollten. Ideal wäre es, wenn jeder Zug eins davon hätte, aber so viele werden wir sicherlich nicht bekommen. Desweiteren ist absehbar, daß wir endlich die neue Version des PzKpfW III bekomme. Die lange 5cm-Kanone ist zwar lange nicht so gut wie die 7,5er, aber immerhin besser als die kurze Version, mit der ich nun schon seit einigen Jahren zurecht kommen mußte.

Das Korps hatte akutell nur 60% seiner Sollstärke, und in den nächsten Tagen sollten wir neue Kameraden bekommen. Wieder neue Soldaten, die man anlernen mußte... die meisten ohne Kampferfahrung. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollten wir auch die neuen Panzer bekommen, und das bedeutete für die Männer eine willkommene Ruhepause, wenn der Russe uns nicht einen Strich durch die Rechnung machte. Und ich hoffe sehr, daß wir die nötige Zeit bekommen, um die Männer an die neue Ausrüstung zu gewöhnen.

Es war eine aberwitzige Situation: wir nahmen an der größten Kesselschlacht der Weltgeschichte teil und konnten uns auf eine gewisse Zeit der Ruhe freuen. Südlich von uns waren über eine Million Russen eingekesselt, die aber genug Nachschub hatten und bist zm letzten Blutstropfen kämpfen würden. Dies stellte einen großen Unterschied zur Anfangsphase des Feldzuges dar, wo es uns desöfteren gelungen ist, große Kontingente der Russen abzuschneiden, auszuhungern und dann ohne große eigene Verluste aufzureiben, aber das wird uns im Falle von Moskau nicht gelingen. Es war einfach nicht die Zeit, schnell und aus der Bewegung heraus zuzuschlagen.. das Vorgehen mußte methodisch geplant werden, damit die eigenen Verluste zu gering wie möglich blieben. Dazu gehörte, daß wir mit voller Kampfstärke nach Süden zogen, und zwar erst dann, wenn wir diese erreicht hatten, was noch eine Weile dauern wird.

Die meisten meiner Kameraden aus dem VI. Korps, die noch am Leben waren, konnte man durchaus als Veteranen bezeichnen. Aber durch die vielen Kämpfen der letzten Monaten hatten wir sehr hohe Ausfälle zu verzeichnen gehabt, und die Verstärkungen waren meistens noch grün hinter den Ohren. Ich würde mir wirklich wünschen, mal mit einer richtigen Veteraneneinheit in den Kampf zu ziehen... so wie wir es am Anfang des Feldzuges in Rußland erlebt haben, als einige der Panzerkorps sogar Überstärke hatten.

Hohenlohe
06.07.14, 22:47
Werter HvS, wir wünschen euch viel Glück bei den kommenden Angriffen gegen die Russen...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der gerne mitliest und mitfiebert...:smoke::)

von Sachimos
09.07.14, 23:02
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 26. August 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Bereits vor einigen Tagen berichtete die STAWKA über den Heldenmut der neuen Partisanengruppe, welche sich nordöstlich von Kalinin zusammengefunden hat. Da mittlerweile alle Aktionen der Freischärler von der STAWKA koordiniert werden, erhält die Gruppe einen Marschbefehl in Richtung Cherepovets.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/6fxe8idir849.png (http://www.pic-upload.de/view-23839354/Partisanen.png.html)


Hinter der Stadt sollen die Freiwilligen den Nachschub des Feindes stören und die Bahnlinien möglichst nachhaltig beschädigen, sodass die Deutschen diese nicht sofort wieder benutzen können. Einen Teilerfolg konnte die kleine Gruppe bereits verzeichnen, denn die erste Verbindung ist bereits gekappt.

Allerdings hat der Feind mehrere Sicherungseinheiten in der näheren Umgebung stationiert. Es bleibt also fraglich, ob sich die Partisanen lange behaupten können. Vorerst sollen sie sich in den Wäldern versteckt halten und im Falle eines Angriffes sofort ausweichen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/6331tzm6efpn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23839445/1943_Belorussia_Jewish_resistance_group.jpg.html)

**Quer durch alle Bevölkerungsschichten entscheiden sich tapfere Menschen zum Kampf gegen die Invasoren.**



Verstärkungen in dieser Runde:

Keine Verstärkungen



Die nördliche Front


Bei Kalinin liegt über der Front noch immer eine trügerische Ruhe. Zwar ziehen die Deutschen die Schlinge um die Stadt Stück für Stück enger, aber zu einem ernsthaft vorgetragenen Angriff kommt es weiterhin nicht. Es kommt lediglich zu einigen kleineren Gefechten, bei denen sich aber die Verluste fast immer die Waage halten.

Auffällig ist, dass der Feind hier noch immer ohne jede Unterstützung durch gepanzerte Kräfte agiert. Das dürfte auf unsere Gegenangriffe vor einigen Wochen zurückzuführen sein, bei denen ein komplettes Panzerkorps aufgerieben werden konnte.
Vielleicht planen die Deutschen aber auch eine böse Überraschung für unsere Verteidiger hier.
Wie dem auch sei, Verstärkungen sind zurzeit nicht möglich und die Truppen können auch nicht abgezogen werden, da dann der Gegner auf jeden Fall angreifen wird. Daher bleiben alle Befehle weiterhin bestehen.
Kalinin muss solange wie irgend möglich gehalten werden.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/bpybsl91nzx.png (http://www.pic-upload.de/view-23839734/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Bei der kleinen Stadt Uglich wird eines unserer Hauptquartiere angegriffen. Ursprünglich sollte der Kommandeur die "Roten Luftflotten" hier führen. Durch die Einkesselung der Hauptstadt und der näher gerückten Front wurde dieser Plan obsolet und der Stab hat kaum noch Raum um auszuweichen. Vorerst muss es reichen, wenn das gesamte HQ hinter den Fluss zurückgenommen wird.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/e5e4q61loi65.png (http://www.pic-upload.de/view-23840036/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Die Ruhe der Front hat aber auch äußerst positive Aspekte.
Da in Kalinin selbst die Rüstungsindustrie noch immer auf Hochtouren läuft, können alle verteidigenden Verbände wieder auf ihre volle Stärke gebracht werden. Insbesondere für die Panzerarmee ist das von unschätzbarem Vorteil.
In den nächsten Tagen kann diese dann wieder in die Kämpfe um die Stadt eingreifen. Aber auch alle Infanterieeinheiten können mit Ersatz ausgestattet werden und dadurch sämtliche Kampfverluste ausgeglichen werden.


Die Mitte der Westfront


Im Westen unserer Hauptstadt herrscht ein ähnliches Bild, wie bei Kalinin.
Auch hier verhalten sich die deutschen Verbände vollkommen defensiv und es kommt nur zu kleineren Gefechten. Der wesentlichste Grund für dieses Verhalten ist hier, bestimmt in unseren gut ausgebauten Stellungen mit den zahlreichen Bunkern zu sehen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/rw63alvkrm54.png (http://www.pic-upload.de/view-23840119/Bild-3-Mitte-Anfang.png.html)


Als der Feind den Übergang über den Fluss erzwingt, kommt es dennoch zu einigen heftigen Kämpfen.
Zwar können unsere Truppen nicht verhindern, dass sich die Deutschen am anderen Ufer festsetzen aber das gelingt ihnen nur unter ungleich höheren Verlusten.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/mn9ej7fryc1b.png (http://www.pic-upload.de/view-23840457/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Am wichtigsten war während dieser Gefechte, die Unterstützung unserer tapferen Soldaten durch die Artillerie. Diese ist günstig, mitten in den Befestigungen in Stellung gegangen und kann so nach allen Seiten feuern.
Alleine durch das Dauerfeuer bei der Überquerung des Flusses, hatte der Gegner bereits zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/1keesscfys.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23840482/Postcard_1942_Artillery_USSR_b.jpg.html)

**Eine Postkarte, über den heldenhaften Abwehrkampf der Artillerie.**


Die Schlacht um Moskau


Der Feind muss seine Kräfte sammeln.
Nach den Schlachten um Vladimir und zur Umfassung von Moskau, merkt man auch dem Feind die Erschöpfung an. Es geht nicht mehr mit demselben Schwung voran, wie noch vor einigen Wochen. Aber durch die letzten Eroberungen läuft der feindliche Nachschub reibungslos.

Direkt vor den eigenen Linien können unsere Soldaten die Bereitstellung von Panzern, Artillerie und Panzergrenadieren beobachten. Auch die deutsche Luftwaffe fliegt weiterhin zahlreiche Kampf und Aufklärungseinsätze. Die "Roten Falken" halten so gut es geht dagegen, aber das zahlenmäßige Ungleichgewicht ist erdrückend.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/6ud9vghtwtjt.png (http://www.pic-upload.de/view-23840582/Bild-5-Vladimir-Anfang.png.html)


Drei Panzerarmeen bilden eine Riegelstellung hinter der "vordersten Front" und werden vom Feind noch nicht direkt angegriffen. Aber dafür können diese Panzer selbst aktiv werden.
Da die Deutschen sich keinerlei Mühe geben ihre Vorbereitungen zu verheimlichen, sind alle Frontkommandeure über die aktuelle Lage jederzeit informiert. Sobald sich eine günstige Gelegenheit bietet können diese sofort reagieren.

Und es bietet sich eine Gelegenheit.

Ein deutsches Armeekorps ist nach den Angriffen auf unsere Pioniere relativ erschöpft und steht etwas exponiert.
Es wird umgehend ein Angriff befohlen. Eine der Panzerarmeen rückt vor und bei minimalen eigenen Verlusten wird das feindliche Korps fast vollständig aufgerieben und hat nur noch 10% seiner normalen Stärke. Eine nachgerückte Division greift zwar in die Kämpfe ein, kann das Korps aber nicht schlagen.
Erst die Angriffe unserer Flieger bringen den endgültigen Sieg und nur ein kleiner Teil der deutschen Soldaten kann sich zu den eigenen Linien durchschlagen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/4x2vrkn6hkkc.png (http://www.pic-upload.de/view-23840676/Bild-6-Vladimir-Ende.png.html)


Es ist zwar nur ein kleiner Erfolg, aber es ist ein Erfolg. Allerdings gibt man sich im Oberkommando auch nicht der Illusion hin, dass solche "Nadelstiche" die gegnerischen Pläne ändern werden. Daher ist es sehr positiv, dass die Panzerarmee kaum Ausfälle hatte und auch die letzte vollständig aufgefrischt werden konnte.

Ansonsten bleibt es auch an den anderen Abschnitten sehr ruhig. Anscheinend ist der Feind vollauf mit den Vorbereitungen für die entscheidende Schlacht beschäftigt.

Bei Gorky hat sich an der Lage auch noch nichts geändert und die Truppenteile stehen sich abwartend gegenüber.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/oyj8sei5264w.png (http://www.pic-upload.de/view-23840710/Bild-7-Gorky-Ende.png.html)


Die STWKA ist weiterhin zuversichtlich, dass die Stadt noch einige Zeit gegen die Deutschen behauptet werden kann auch wenn Verstärkungen noch in weiter Ferne und nicht absehbar sind. Unsere Soldaten bauen daher ihre Stellungen weiter aus und halten Übungen für den Ernstfall ab.


Die Schlacht um Stalingrad


Alle Bunkerlinien sind mittlerweile wieder besetzt und die Soldaten richten sich, auch hier, zur Verteidigung ein. Aber auch die Rumänen und Deutschen bleiben vollkommen passiv und nehmen defensive Stellungen hinter dem Fluss, in einigem Abstand zur Stadt ein.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/7ksbwf3k7j9x.png (http://www.pic-upload.de/view-23840754/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Unterdessen ist es dem Oberkommando gelungen, einige Ersatzkräfte bereitzustellen und alle Verluste der letzten Wochen können wieder ausgeglichen werden. Sowohl die Armeen, als auch die Jagdstaffel kann wieder Vollstärke melden.

Die Ruhepause ist bei den Verteidigern, nach den anstrengenden Wochen, natürlich hoch willkommen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/zespeq7cp31i.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23840794/------------_------------------_1942.jpg.html)

**Endlich mal wieder etwas Ruhe und Erholung.**


Der Kampf um Grozny


Auch bei den wichtigen Erdölfeldern von Grozny ist eine Kampfpause eingetreten. Beide Seiten frischen die Truppen auf und sammeln ihre Kräfte.

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Die STAWKA rechnet damit, dass es spätestens nach der Schlacht um Moskau auch hier zu schweren Gefechten kommen wird. Sobald der Feind Panzer einsetzen kann, bringt das unsere Verteidiger hier in eine sehr schwierige Lage, denn es stehen keine Reserven mehr hinter ihnen zur Verfügung.

Deshalb sollten so schnell wie möglich einige Neuaufstellungen an diesen Frontabschnitt verlegt werden. Das Oberkommando prüft zurzeit alle möglichen Optionen und erarbeitet entsprechende Pläne.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Die Industrie arbeitet weiterhin mit höchstem Einsatz an besseren Waffen und neuen Technologien, um mit den Deutschen zumindest gleichzuziehen. Aber auch andere Forschungsabteilungen sind nicht untätig.

In dieser aktualisierten Übersicht wird, allen Frontkommandeuren, der neueste Fortschritt bei der Industrietechnologie aufgezeigt. Gerade diese Forschung ist enorm wichtig, da sich dadurch die Kapazitäten der Rüstungswirtschaft enorm steigern lassen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.14/6djd2e4k8ye.png (http://www.pic-upload.de/view-23840986/Forschung.png.html)


Die STAWKA rechnet spätestens nächsten Monat mit der Fertigstellung.

Ein entsprechender Durchbruch wird allen Kommandeuren rechtzeitig bekanntgegeben.

HvS
09.07.14, 23:06
Werter Hohenlohe,

danke für Euren Zuspruch. Allerdings müssen wir bemerken, daß die nächsten Turns wohl etwas eintönig werden könnten, denn außer dem Kampf um Moskau passiert momentan recht wenig... und auch die Storyline um den Eisenhans wird diese und die nächste Runde nicht allzu spannend werden, da wir das VI. Panzerkorps auffrischen und dann noch aufrüsten müssen. Aber anschließend geht es wieder rund, das versprechen wir. :D

Auch werden wir für den 50. Zug der Wehrmacht zum letzten Male dieses Banner hier benutzen... beim nächsten Zug wird es ein neues geben.


http://imageshack.com/a/img849/4241/vqqp.png#


26. August 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind beschränkt sich auf Aktionen im Raum Moskau, wo ein deutsches AK durch die Zusammenwirkung der russischen Panzerwaffe und feindl. Infanterie vernichtet wird. Zum wiederholten Male wurde der richtige Zeitpunkt zum Rückzug verpaßt.


http://imageshack.com/a/img840/978/pabw.png


Einige Teile der Einheit konnten sich aber retten, so daß die Wiederaufstellung bereits eingeleitet werden konnte.


http://imageshack.com/a/img829/748/5uxw.png


Abgesehen von diesem konzentrierten Angriff passiert nichts, aber die Russen haben durch ihren Angriff eine Division in die vorderste Front gebracht, die schwer angeschlagen ist.

An den anderen Frontabschnitten sind keine Feindaktivitäten zu beobachten.


29. August 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte rücken weiter in Richtung Moskau vor. Die Stadt Uglitsch wird eingeschlossen, und Pereslawl wird erobert.
Die H.Gr. Süd führt den verlusteichen Kampf um die Ölfelder am Terek fort.


Die Bombardierung der Marat wird fortgesetzt, das Schiff hat Schlagseite und brennt. Die Partisanen zwischen Wischni Wolotschok und Tscherepowetz werden eingekreist.


http://imageshack.com/a/img843/9928/1ccf.png


Die Frontkommandeure haben den zuvor gefaßten Plan bisher mustergültig umgesetzt. Pereslawl wird nach schwerem Beschuß durch Belagerungsartillerie eingenommen, und Uglitsch ist eingeschlossen und sollte in den nächsten Tagen fallen; der Beschuß durch Schwere Artillerie ist vorbereitet und kann in den nächsten Tagen beginnen. Die Untätigkeit des Feindes im Raum Kalinin gereicht den deutschen Truppen zum Vorteil, denn ein deutsches AK kann die Stadt ungestört umgehen und die russischen Feldflugplätze unter Feuer nehmen. Die Luftwaffe der Roten Armee ist schwer angeschlagen und wird möglicherweise aus dem Kessel evakuiert, um sie vor der Vernichtung durch Bodentruppen zu schützen. Einige Verbände des Feindes sind schwer angeschlagen.
Im Osten von Moskau wird die bereits angeschlagene Division vernichtet, und ein weiterer Teil des Festungsgürtels wird zerstört. Damit stehen deutsche Truppen direkt vor der Stadtgrenze von Moskau.
Desweiteren gelingt es in diesem Feldzug zum ersten Mal, eine Einheit russischer Bomber nur durch den Einsatz der Luftwaffe zu zerstören. Die erfahrenen deutschen Jagdflieger beherrschen den Luftraum.
Für den weiteren Verlauf wird es entscheidend sein, was der Feind mit seinen Panzerverbänden macht. Wenn man sie konzentriert einsetzt, können die Panzer einigen Schaden anrichten und nahezu jede beliebige Einheit vernichten. Eine offensive Verwendung würde allerdings zu einer relativ schnellen Vernichtung führen, ein defensiver Einsatz im Nordosten von Moskau wäre ein Sterben auf Raten.

Und dann ist da noch ein Faktor: aus dem Nordosten nahen die finnischen Veteranen, die aufgrunud ihres Veteranenstatus' eine gewaltige Zerstörungskraft entfalten können. Das OKH rechnet mit der Zerschlagung des letzten Widerstandes noch im Oktober.


http://imageshack.com/a/img850/571/fdjt.jpg


Panzergrenadiere am Rand von Uglitsch bei der Vorbereitung auf den Angriff, der Anfang September stattfinden wird.


http://imageshack.com/a/img829/9580/k5wi.jpg


Deutsche Panzer am Stadtrand von Pereslawl, die nach der Einnahme der Stadt erstmal eine Pause machen können.


Momentan im Großraum Moskau eingeschlossene Feindtruppen:

- 4 HQs
- 4 Panzerkorps
- 7 Armeen
- 7 Divisionen
- 1 Schw. Artillerie
- 3 Korps Jagdflieger (werden wohl evakuiert)

Insgesamt 26 Einheiten.

(Zu den Kämpfen im Raum Moskau müssen wir noch sagen, daß unser Gegner extremes Können mit den Würfeln bewiesen hat.. bei annäherndem Normalverlauf wären noch drei weitere Einheiten vernichtet worden, was den Fall von Moskau erheblich beschleunigt hätte. Naja, es ist, wie es ist. Nun hat unser Gegner drei Einheiten auf Stärke 2 im Raum Moskau stehen... wenn er die auffrischt, kostet es wieder MPPs, die dann in 1943 fehlen. Aber die Vernichtung wäre uns lieber gewesen!)



Im Raum Stalingrad passiert überhaupt nichts.


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Die Angriffe auf das Ölfeld am Terek gehen weiter und fordern hohe Verluste. Trotz deutlicher zahlenmäßiger Überlegenheit können die Russen nicht von dem Gelände vertrieben werden. Trotzdem alles eine Frage der Zeit. Möglicherweise macht es Sinn, ein Panzerkorps in den Südosten zu verlegen. Durch den vorteilhaften Verlauf der Kämpfe bei Moskau wäre das sogar möglich.


http://imageshack.com/a/img850/390/48nj.png


Das Heereswaffenamt meldet, daß endlich mit der Auslieferung des neuen Kampfpanzer vom Typ IIIL begonnen wird, der mit der langem KwK 5cm/L60 ausgerüstet ist.
Desweiteren wird vollkommen unerwartet verkündet, daß für die Mittleren Bomber und StuKas ebenso mit der Umrüstung auf neues Material begonnen wird, das die Zerstörungskraft der Luftwaffe bedeutend steigern wird.

(mit anderen Worten: wir haben neben HT2 noch Ground Attack Aircraft Stufe 1 bekommen, wodurch wir die beiden StuKas und die fünf Mittleren Bomber aufrüsten können. Keine gute Nachricht für die Russen, da die Luftwaffe im Osten von Moskau steht und nur darauf wartet, die russischen Panzer frühstücken zu können. In den nächsten zwei Runden werden noch Infantry Warfare 2 und Advanced Aircraft 2 folgen. Muhahaha!)


In der Zeit vom 26. bis zum 31. August wurden vier feindl. Großverbände zerstört, und zwar eine Armee, zwei Divisionen und eine Einheit Bomber. Damit wurden insgesamt 286 feindl. Großverbände vernichtet. Die Panzerwaffe regeneriert sich langsam und ist nun bei 71% der Sollstärke. Die meisten Verbände sind in gutem Zustand.


Kapitel L - Neues Spielzeug

Seit einigen Tagen sind wir zur Untätigkeit verdammt. Die Kämpfe um Pereslawl und Uglitsch bekamen wir nur aus der Ferne mit, aber unsere Kameraden hatten alles im Griff. Wir waren mittlerweile wieder auf Sollstärke, und die neuen Rekruten wurden so schnell es ging in die bestehenden Organisationsstrukturen eingebaut. Wir mußten in den nächsten Tagen alle Panzer abgegeben, und der Liefertermin für die neue Ausrüstung war auf den 4. September festgelegt worden. Die alten Modelle wurden zurück ins Reich transportiert und dort auf den neuen Standard umgerüstet.

Während dieser Zeit blieb nicht viel zu tun, einzig die Sturmgeschütze waren verfügbar. Also machten wir aus der Not eine Tugend und unterwiesen die Mannschaften in der Benutzung der StuG IIIF mit der 7,5cm-Kanone/L43. Der größte Unterschied zu einem normalen Kampfpanzer war das Zielen mit dem gesamten Fahrzeug, da Sturmgeschütze bauartbedingt über keinen Turm verfügen.

Vom Korps waren einige Schießbahnen aufgebaut worden, wo man die Sturmgeschütze mit scharfer Munition testen konnte. Als Ziele dienten russische Panzerwracks. Ich hatte meine Kompanie antreten lassen, und es waren uns vier einsatzbereite StuG IIIF zur Verfügung gestellt worden.

"Männer, aufgepaßt! Wir führen nun Schießübungen durch, und zwar mit den hier bereitgstellten StuG IIIF. Wer von Ihnen hat schon mal in einem StuG III gekämpft?"

Einige Hände gingen nach oben.

"Gu so. Wer hat Erfahrungen mit der Version F?"

Eine einzelne Hand ging nach oben, das Gesicht dazu war mir noch unbekannt.

"Vortreten!"

Zu der Hand gehörte ein Obergefreiter mit dem Namen Riedel.

"Melde mich wie befohlen, Herr Hauptmann!"

Der Mann hatte einen deutlich sächsischen Akzent.

"Rühren. Über welche Erfahrungen mit dieser Ausrüstung verfügen Sie?"

"Ich war hauptsächlich Fahrer, aber Schießen mußte ich notgedrungen auch schon mal, und zwar bei Tichwin. Habe sogar war getroffen."

"Gut, sehr löblich. Was können Sie uns über die Unterschiede zwischen dem Schießen mit unseren gewohnten PzKpfW III und einem Sturmgeschütz erzählen?"

"Naja, daß die Dinger keinen Turm haben, das sieht ja jeder... das brauche ich wohl nicht zu erläutern. Aber die langen 7,5er erlauben etwas, daß mein früherer Oberleutnant "Direktes Richten" nannte. Durch die gestreckte Flugbahn kann man Ziele bis zu 1.000m Kampfentfernung direkt anvisieren, weil die höchste Stelle der Flugbahn des Geschosses bei ca. 2,50m liegt, was die Höhe eines T34 nicht übersteigt."

Ich wußte, von was der Mann sprach, aber die meisten in der Kompanie hatten noch nie davon gehört. Aber schließlich waren wir hier, um die Männer auszubilden.

"Herr Obergefreiter, ich weiß, was Sie meinen... würde Sie uns sowas bitte mal vorführen? Verwenden Sie bitte als Ziel den T34 rechts von dem ausgebrannten Gehöft."

"Ziel erkannt, Herr Hauptmann!"

Rehm begab sich in das Sturmgeschütz, und die Männer standen im Halbkreis dahinter. Er erläuterte, was er machte und meldete Feuerbereitschaft. Ich gab Feuerkommando, und der bereits zerstörte T34 explodierte ein weiteres Mal. Einige der Männer waren beeindruckt.

"Gut Kameraden, heute haben wir etwas gelernt. Für den Rest des Tages stehen Schießübungen mit dem StuG an, ich will, daß jeder ein paar Schüsse macht. Wir haben einen größeren Vorrat an Panzergranaten Modell 39 übrig, die demnächst durch das Modell 40 ersetzt werden.... die können also alle verfeuert werden. Und paßt mir auf, daß die Rohre nicht überhitzen! Ausführung!"

Am späten Nachmittag kam ich sogar selbst dazu, ein paar Schuß zu machen.. die lange 7,5er ist schon was ganz anderes. Eigentlich hatte ich mich auf die KwK 5cm/L60 in unseren neuen Kampfpanzern gefreut, aber mit der 7,5er konnte die sich nicht messen. Naja, man kann nicht alles haben.

von Sachimos
15.07.14, 22:16
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 01. September 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


http://www11.pic-upload.de/15.07.14/97c63s8vv38.png (http://www.pic-upload.de/view-23909836/lend-and-lease.png.html)


Nach langen, langen Monaten, in denen unsere Truppen völlig ohne Unterstützung durch unsere Verbündeten kämpfen mussten und die Lage sich weiter verschlimmerte, kommt endlich wieder einmal eine größere Lieferung an Waffen, Munition und Nachschubgütern an.
Diese wurde über die harte und beschwerliche Nordroute, mitten durch die Arktis, gebracht.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/d4oofc495wan.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23909883/The_Royal_Navy_during_the_Second_World_War_A8143.jpg.html)

**Man kann nur erahnen, welche Strapazen die englischen Seeleute für unsere Unterstützung auf sich genommen haben.**


Die Unterstützung kann sich aber durchaus sehen lassen und wird von allen Bürgern der Sowjetunion freudig begrüßt. Nachdem die Nachricht bei den Soldaten die Runde macht, bricht an allen Fronten spontan Jubel aus.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/5txjtovdy8hd.png (http://www.pic-upload.de/view-23909946/Bild-1-Nyandoma-Verst--rkung.png.html)


Eine Infanterie- und eine Panzerarmee, ausgestattet mit der neuesten Technik, sind durchaus schlagkräftig und können dem Feind schwere Verluste zufügen.
Zusammen mit unseren eigenen neuaufgestellten Verbänden stehen der STAWKA nun einige zusätzliche Reserven zur Verfügung.



Verstärkungen in dieser Runde:

2 Panzerarmeen
2 Armeen



Die nördliche Front


Anscheinend hat der Feind nicht mit einem solch professionellen Vorgehen unserer tapferen Partisanen gerechnet. Insgesamt zwei Gruppen haben sich zusammengefunden und brennen darauf, den Deutschen das Fürchten zu lehren. Die erste Gruppe ist bereits voraus marschiert und hat eine erste gegnerische Nachschublinie unterbrochen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/cg5tp4r4gnj.png (http://www.pic-upload.de/view-23910027/Bild-2-Partisanen-Anfang.png.html)


Nachdem der Gegner die Gefahr erkannt hat, werden auch umgehend Sicherungsdivisionen in Bewegung gesetzt, um auf "Partisanenjagd" zu gehen. Aber die erste Gruppe kann sofort weiter vorrücken und nördlich von Cherpovets den deutschen Nachschub weiter empfindlich stören.

Und auch die zweite Gruppe ist nicht untätig.
Sie soll versuchen eine, eventuell, entstehende Lücke sofort auszunutzen und damit eine Besatzungseinheit von ihren rückwärtigen Verbindungen zu trennen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/q5xcnydfzb.png (http://www.pic-upload.de/view-23910092/Bild-3-Partisanen-Ende.png.html)


In der STAWKA ist man durch diesen Erfolg ermutigt worden und versucht ein Himmelfahrtskommando. Eine bisher eingeschlossene Jagdstaffel soll nach Norden in Richtung Nyandoma evakuiert werden. Die Freischärler sollen dazu eine dünne Linie zum Schutz der Jagdflieger bilden, um feindlichen Angriffe, zumindest kurzfristig, zu verzögern und so der Staffel die Rettung ermöglichen.

Sollte dieses Unternehmen glücken, so wäre diese eine Großtat aller Beteiligten ohnegleichen und es würden bestimmt einige Orden verteilt werden.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/t2kwaz1k63jl.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23910150/Partizan_cow_milking.jpg.html)

**Gut das sich die Partisanen aus allem was sie finden, selbst versorgen können.**


Die Mitte der Westfront


Die Deutschen starten einen starken Panzerangriff und die Verteidiger von Kalinin erleiden dabei schreckliche Verluste. Dennoch können sie ihre Stellungen halten und gleichzeitig dem Feind ebenfalls nicht unerhebliche Verluste zufügen. Nach dem Ende der Kämpfe liegen überall auf dem Schlachtfeld abgeschossene Panzer und tote Rotarmisten. Aber die Linie konnte gehalten werden.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/bye69tsoss2.png (http://www.pic-upload.de/view-23910578/Bild-4-Kalinin-Anfang.png.html)


Nach den erfolglosen Angriffen des Feindes können unsere tapferen Soldaten sogar zu Gegenangriffen übergehen. Ein, östlich von Kalinin, weit vorgestoßenes Armeekorps bietet sich als lohnendes Ziel an und unsere Panzerarmee bekommt den Angriffsbefehl.

Nach einem kurzen aber harten Gefecht, wird der Gegner zur Flucht gezwungen und muss sich mit schweren Verlusten absetzen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/ydikguxipoa.png (http://www.pic-upload.de/view-23910616/Bild-5-Kalinin-Ende.png.html)


Die Panzer verschaffen unseren Truppen eine kurze Atempause und diese wird auch sofort genutzt.
Aus den Reserven des Oberkommandos werden die eingesetzten Verbände aufgefrischt. Diese haben nun wieder alle Vollstärke und sind kampfbereit.

Insgesamt werden die Verteidigungslinien an diesem Frontabschnitt als stabil angesehen und es dürfte eine schwere Aufgabe für den Feind sein, diese zu überwinden.

Aber die größten Sorgen bereitet der STAWKA ein anderer Frontabschnitt, ganz in der Nähe.


Die Schlacht um Moskau


Im Osten unserer Hauptstadt haben die Deutschen eine mehr als beeindruckende Streitmacht aufgeboten.
Mit dieser rücken sie nun Meter für Meter vor und unsere eigenen Einheiten, haben diesem Vormarsch kaum noch etwas entgegenzusetzen.

Neben zahlreichen Infanterieverbänden werden alleine 3 Panzergrenadierdivisionen, 3 Panzerkorps und 2 schwere Artillerieregimenter gezählt, und das sind nur die bereits aufgeklärten Einheiten. Hinter diesen folgen bestimmt noch weitere.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/3xdffcgms3vg.png (http://www.pic-upload.de/view-23910790/Bild-6-Vladimir-Anfang.png.html)


Aber unsere Frontkommandeure sind entschlossen, dem Feind schwere und verlustreiche Gefechte zu liefern. Wenn sie Moskau erobern wollen, dann müssen sie dies auch teuer bezahlen. Zudem hofft man im Oberkommando auf ein baldiges Eingreifen der Westalliierten.

Aber vorerst werden Angriffsbefehle an alle verfügbaren Einheiten erteilt.
Alle 3 Panzerarmeen setzen sich in Bewegung und können dem Gegner schwere Verluste beibringen. Zuerst wird eine Panzergrenadierdivision attackiert. Die Moral unserer Soldaten ist ausgezeichnet und sie können den Gegner zu einem weiten Rückzug hinter die eigenen Linien zwingen.

Als nächstes wird ein exponiertes deutsches Armeekorps das Ziel unserer Panzer. Der Erfolg ist durchschlagend. Unsere Panzer überrollen die deutschen Stellungen einfach und auch hier muss der Feind fliehen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/9i6x44bpnyf.png (http://www.pic-upload.de/view-23910987/Bild-7-Vladimir-Ende.png.html)


Diese Erfolge sind zwar hoch anzuerkennen und die Leistung der Roten Armee ist tadellos, aber dennoch sind sie nur "Nadelstiche", welche die Invasoren zwar treffen aber nicht aufhalten können.

Ansonsten bleibt es im Osten von Moskau noch relativ ruhig.
Lediglich das HQ von Uglich wird näher nach Moskau verlegt, denn der Fall der Stadt ist nur noch eine Frage der Zeit und dann wird sicherlich der Deutsche "Sturm auf Moskau" beginnen.


Die Schlacht um Stalingrad


In Stalingrad kommt es zu keinerlei Gefechten oder Bewegungen.
Beide Seiten konzentrieren sich voll auf Moskau und können für andere Fronten keinerlei Reserven mehr erübrigen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/jn6r7c17y19n.png (http://www.pic-upload.de/view-23911102/Bild-8-Stalingrad-Ende.png.html)


Erst wenn der Kampf um die sowjetische Hauptstadt entschieden ist, wird es wohl wieder an anderen Fronten zu ernsthaften Kampfhandlungen kommen.


Der Kampf um Grozny


Bei Grozny ist es dasselbe Bild.
Die Rumänen, Ungarn und Italiener versuchen zwar die Ölquellen einzunehmen, aber es gelingt ihnen kein durchschlagender Erfolg und die Soldaten können den Angriff mit wenigen eigenen Verlusten abweisen.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/q3bya2e1jmz6.png (http://www.pic-upload.de/view-23911163/Bild-9-Grozny-Ende.png.html)


Nach diesem kleineren Kampf, konzentrieren sich beide Seiten nun wieder darauf ihre vorhandenen Einheiten aufzufrischen und für die kommenden Schlachten vorzubereiten.

Zur Unterstützung, sendet die STAWKA neue Rekruten in die Ausläufer des Kaukasus, welche sofort die Armee bei den Ölquellen verstärken sollen. Diese kann damit wieder auf ihre volle Kampfstärke aufgefrischt werden.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/bselp7l7dr1h.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23911189/LVOV1944.jpg.html)

**Die Soldaten beim Marsch an die Front.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Mit diesem Bericht wird eine aktualisierte Übersicht, über das Kräfteverhältnis an allen Fronten veröffentlicht.

Der Vergleich offenbart eine deutliche materielle Überlegenheit der Deutschen von mittlerweile mehr als 2:1.

http://www11.pic-upload.de/15.07.14/8kbhs1y949oy.png (http://www.pic-upload.de/view-23911225/Truppenvergleich.png.html)


Dadurch sind alle Aktionen der Frontkommandeure mit äußerster Vorsicht durchzuführen, denn jeder Totalverlust bedeutet eine enorme Schwächung der Roten Armee. Offensive Aktionen sind in Zukunft völlig einzustellen, um dem Feind nicht die Möglichkeit zu Gegenangriffen zu geben.

Diese Übersicht ist unter allen Umständen geheim zu halten, auch vor den eigenen Soldaten, um eine Panik und Verfall der Moral zu vermeiden.

Hohenlohe
15.07.14, 23:53
Werter Sachimos, wenn ihr Uglitsch verliert ist der Kessel um Moskau noch enger. Wie ist denn dort die Versorgungslage...?? Theoretisch wärt ihr ohne die Event-MPP doch sehr arm dran oder...?!

herzliche grüsse

Hohenlohe, der euch Respekt zollt...:smoke::)

HvS
16.07.14, 10:11
Zum ersten Mal benutzen wir nun das neue Banner... schließlich sind in dieser Runde die ersten Panzer IIIL ausgeliefert worden. :D


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


1. September 1942 - Feindaktivitäten


Die Russen verhalten sich ruhig... nur im Kessel von Moskau wird gekämpt, und dort setzen die Russen nur ihre Panzer ein.


http://imageshack.com/a/img840/8536/pnii.png


Der Feind setzt alle vier verbliebenen Panzerkorps ein. Zwei deutsche AK und ein Panzergrenadierkorps erleiden schwere Verluste, ziehen sich aber planmäßig zurück. Alle anderen Einheiten bleiben passiv.
Damit entscheiden sich die Russen für die vom OKH angedachte offensive Variante, was die Möglichkeit eines offensiven Vorgehens der Wehrmacht eröffnet.

An allen anderen Frontabschnitten ist es ruhig.


4. September 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte rücken gemäß der Planung in den Osten von Moskau vor und vernichten zahlreiche russische Panzer.
Die H.Gr. Süd frischt ihre Verbände auf.


http://imageshack.com/a/img841/1975/y2re.png


Deutsche Sturzkampfbomber versenken die Marat. Den entscheidenden Treffer mit einer 500kg-Bomber erzielte ein junger Offizier namens Rudel.
Die 262. ID hat die Bahnstrecke nach Petrosawodsk vollständig unter deutsche Kontrolle gebracht, die vorher noch von den Russen gehalten wurde.


http://imageshack.com/a/img853/7600/wnk8.png


Finnische Truppen vernichten eine Einheit Partisanen.
Nördlich von Tscherepowetz landen einige russische Jagdflugzeuge, denen wohl die Flucht aus dem Kessel von Moskau gelingen wird. Bis deutsche Truppen vor Ort sein werden, sind die Russen wahrscheinlich schon weiter geflogen.


http://imageshack.com/a/img819/9895/q9dc.png


Der Plan des OKH wird weiter ausgeführt. Das offensive Vorgehen der russischen Panzer erlaubt einen Gegenschlag, und der Feind muß schwere Verluste hinnehmen. Ein Panzerkorps wird vernichtet, und zwei weitere schwer beschädigt. Damit wurde den russischen Truppen jede Möglichkeit genommen, offensiv zu werden. Für die nächsten Wochen und Monate ist zu erwarten, daß die eingeschlossenen Feindeinheiten eine nach der anderen aufgerieben werden. Zwar können die Russen weiterhin Verstärkungen heranbringen, aber die Organisation und Moral der feindlichen Panzertruppe ist nachhaltig zerstört.


http://imageshack.com/a/img850/2230/cxmf.jpg


Nach Ansicht der Analysten ist das eine Entwicklung, die die Schlacht um Moskau erheblich verkürzen wird, da die zu erwartenden Verluste beim Angriff auf einen eingegrabenen Feind deutlich höher wären als bei einer offenen Feldschlacht.
Desweiteren werden die ersten zwei Panzerkorps mit den neuen PzKpfW IIIL ausgerüstet, und in den nächsten Tagen wird es die ersten Kampfeinsätze geben.


http://imageshack.com/a/img850/1534/0tzn4.jpg


Deutsche Infanterie hat die Stadt Uglitsch eingenommen.

Die im Raum Wladimir stationierten Mittleren Bomber der Wehrmacht werden allesamt mit neuem Material ausgerüstet.


http://imageshack.com/a/img820/9798/r6d4.jpg


Die alten HE 111, die schon im spanischen Bürgerkrieg im Einsatz waren und von den Dauereinsätzen verschlissen sind, werden zurück in Reich überführt. Nach einer gründlichen Überholung werden sie an andere Fronten verlegt werden. Zumindest mangelt es dem Deutschen Reich nicht an Gelegenheiten, ein paar alte Bomber einzusetzen.


http://imageshack.com/a/img820/5731/b9nx.jpg


In Rußland werden von nun an nur noch Ju 88 als Standardmodell verwendet, was der kämpfenden Truppe erhebliche Vorteile bringt.


http://imageshack.com/a/img834/7316/wajz.png


Die Ju 88 ist der He 111 in nahezu jeder Hinsicht überlegen. Die mitgeführte Bombenlast sowie die Zielgeräte sind deutlich verbessert, womit das Schadenpotenzial erheblich angestiegen ist. Die Wirkung gegen Infanterie, Panzer oder Flugzeuge ist signifikant gewachsen.


http://imageshack.com/a/img820/1332/p25j.png


Im Süden tut sich nichts, die H.Gr. Süd und die Verbündeten brauchen etwas Ruhe. Einsatzbereitschaft und Moral sind dramatisch gesunken, und die Verbände gehen auf dem Zahnfleisch. In dieser Verfassung können die Russen nicht aus den Ölfeldern vertrieben werden, also muß eine andere Lösung her.


http://imageshack.com/a/img819/4876/yugz.jpg


Die russische Steppe im Raum Stalingrad ist alles andere als landschaftlich reizvoll.


http://imageshack.com/a/img823/4854/y53q.png


Im Berlin treffen frische Truppen ein. Das wieder aufgestellte VII. Panzerkorps, ein Korps Fallschirmjäger und das HQ Rommel, welches aus Afrika transferiert wurde.


http://imageshack.com/a/img819/9261/vdbu.png


Vom Heereswaffenamt gibt es erfreuliche Nachrichten: es können ab sofort neue Waffen an die kämpfende Truppe ausgeliefert werden. Es wird eine ganze Weile dauern, bis alle Einheiten umgerüstet wurden, aber insbesondere die Panzergrandiere werden sich freuen.
Auch die Jagdlieger bekommen umgehend bessere Flugzeuge.

(Wir haben auch Advanced Aircraft Stufe 2 erforscht, konnten aber nur einen Screenshot machen.)


In der Zeit vom 1. bis zum 6. September wurden fünf russischen Einheiten vernichtet: das Schlachtschiff Marat, ein Panzerkorps, eine Armee, eine Divsion und eine Einheit Partisanen. Damit wurden nun insgesamt 291 feindl. Großverbände aufgerieben. Die Gesamtsärke der Panzerwaffe liegt bei 60%. Aktuell sind noch drei Panzerkorps im Prozeß der Neuaufstellung, und im November wird ein rumänisches Panzerkorps neu aufstellt. (Das zählen wir noch nicht mit, die vom Feind zerstörten schon. Wenn die Rumänen auf dem Spielbrett stehen, werden wir sie mit einberechnen.) Bisher wurden drei Panzerkorps mit den neuen Panzern ausgerüstet.

Kapitel LI - Übung macht den Meister

Endlich war es soweit, und wir hatten fabrikneue PzKpfW IIIL aus dem Reich erhalten. Die Fahrzeuge waren in den meisten Fällen fabrikneu, aber es waren auch einige umgerüstete Alte dabei, was aber nicht schlimm war. Alles roch nach Lack, Verdünnung, Öl und dergleichen... der unverwechselbare Geruch eines neuen Panzers. Meine Kompanie war zum ersten Mal seit langer Zeit vollständig mit Fahrzeugen ausgerüstet, die keine kleinen Defekte oder sonstige Gebrauchsspuren hatten. Und wir hatten drei StuG IIIF zugeteilt bekommen, für jeden Zug eins. Ich den letzten Tagen hatte ich Übungen auf Zug- und Kompanieebene durchgeführt.

Am wichtigsten war, die neuen Kanonen einzuschießen und die Mannschaften an die (wegen des längeren Rohrs) veränderten Flugbahnen zu gewöhnen, und im Feld werden sicherlich einige der ersten Schüsse zu hoch liegen. Die Richtschützen der Sturmgeschütze hatte es da etwas einfacher, die konnte meist direkt richten. Aber auch die veränderten Fahreigenschaften durch die Zusatzpanzerung waren wichtig, und der ein oder andere Fahrer hatte die Veränderungen schon unliebsam gemerkt, vor allem beim Durchfahren von Senken und Gräben konnte es passieren, daß man mit der Spitze des Panzers im Boden hängen blieb.

Danach übten wir Formationen. Bereits im letzten Jahr in der Ukraine hatten wir versucht, den Panzerjäger 1B in unsere Abläufe einzubeziehen, aber das Modell war schlichtweg nicht verwendungsfähig und hat heute auf dem Schlachtfeld nichts mehr zu suchen. Aber zum Glück waren von damals noch einige Kameraden dabei und konnten sich erinnern, was meine heutige Arbeit natürlich leichter machte.

Wir haben damals mit einer Formation experimentiert, bei der der Panzerjäger IB leicht nach hinten versetzt in der Mitte gefahren ist, und das wollte ich wieder aufleben lassen. Bei Feindkontakt mit schweren Panzern (dazu zählte ich trotz des geringen Gewichts den T34, weil wir den mit den 3,7 cm-Kanonen nur ganz selten knacken konnten) bekamen die StuGs ihre Ziele durch den Zugführer vorgegeben und sollten diese dann umgehend bekämpfen. Genauso war es mit Weichzielen wie PAKs, die nicht sofort durch die Kampfpanzer in der ersten Reihe ausgeschaltet werden konnten; hier war das StuG im Vorteil, weil die Sprenggranate des 7,5 cm-Geschützes einfach mehr Zerstörungskraft hatte.

Ich ließ meine Männer alles durchüben... Kampf in Zweier- und Dreiergruppen, auf Zugebene und auf Kompanieebene. Eine angedachte Übung von mehreren Kompanien im Verband mußte aus Zeitgründen abgesagt werden. Wir alle hatten mitbekommen, daß es im Süden ordentlich gescheppert hat, und die meisten wären nur zu gerne dabei gewesen. Mitte August waren wir noch in der Frontlinie, und in den drei Wochen, die seitdem vergangen waren, hatte sich die Front so weit nach Süden verschoben, daß wir eine ganze Weile brauchen werden, um wieder an die Front zu gelangen. Das war sicherlich auch General Weidmann bewußt, und aus diesem Grund wurden am Abend alle Kompanieführer einbestellt.

"Guten Abend, meine Herren! Ich darf Ihnen mitteilen, daß die Umrüstung des VI. Panzerkorps auf die neuen Panzerkampfwagen abgeschlossen ist. Mit dem heutigen Tag enden die Übungen, und morgen machen wir uns auf den Marsch nach Südwesten!"

Von meinen Kameraden waren Laute der Erleichterung zu hören. Kein Offizier hält mit seinen Männern gerne Übungen ab, während es weiter im Süden brannte.

"Ruhe im Glied! Die Übungen waren notwendig, damit sich unsere Männer an die neue Ausrüstung gewöhnen können, aber dazu hatte sie nun genug Gelegenheit. Aber morgen früh machen wir uns auf den Marsch nach Südwesten. Unsere Befehle lauten, das frisch eroberte Uglitsch zu durchqueren und uns im Südwesten der Stadt im Verfügungsraum für weitere Befehle bereit zu halten. Ich kann mir zwei Möglichkeiten vorstellen, wie das OKH uns einsetzen wird:

Erstens halte ich einen Einsatz im Osten von Kalinin für denkbar. Der Feind hat dort ein Panzerkorps stehen, daß das Rückgrat seiner Verteidigung bildet. Falls wir das vernichten können, wäre Kalinin aus Sicht des Feindes nicht mehr zu halten.

Zweitens ist es möglich, daß wir direkt in den Norden von Moskau gehen. Dort wurde ein Panzerkorps vernichtet und zwei weitere dermaßen stark beschädigt, daß sie selbst bei einer vollständigen Auffrischung nur eingeschränkten Kampfwert haben werden. Nehmen wir mal an, daß die Russen ihre Verbände auf Sollstärke bringen, so wie sie es in der Vergangenheit schon oft gemacht haben.. dann können sie in dieser Zeit nichts anderes machen. Wir würden also wissen, wo sie stehen, und das Gebiet ist bereits aufgeklärt. Und bitte bedenken Sie noch eines: wie man auf der Karte unschwer erkennen kann, liegt im Südwesten von Uglitsch der Uglitscher Stausee. 143 km lang und 5 km breit. Im Westen ist Kalinin mit den dortigen Truppen, aber was ist östlich des Stausees? Laut Aufklärung zwei arg gebeutelte Panzerkorps, zwei Korps russischer Jagdflieger und das schwer getroffene russische Nachschubzentrum, daß aus Uglitsch evakuiert wurde... alle diese Einheiten sind stark angeschlagen, werden aber in den nächsten Tagen verstärkt.

Wenn ich im OKH die Entscheidungen treffen würde, dann würde ich mit maximaler Schlagkraft auf diese fünf Großverbände einprügeln. Die Vernichtung aller fünf würde uns die Möglichkeit eröffnen, bis in den Norden von Moskau vorzurücken, und im Stadtzentrum selbst sind keine Kampfeinheiten. Desweiteren würden wir Moskau und Kalinin trennen, was immense Auswirkungen auf die dortige Versorgungssituaton haben wird.

Ich überlasse es Ihrer Einschätzung, welche der beiden Alternativen uns erwarten wird. Wegtreten!"

Hohenlohe
16.07.14, 16:28
Hoffentlich schafft ihr es die angeschlagenen Sowjetverbände zu zerschlagen, bevor der edle Sachimos sie wieder aufrüstet oder zurückzieht. Ich freue mich schon auf euer nächstes Update, werter HvS...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der eifrig mitliest...:smoke::) :ph:

von Sachimos
22.07.14, 23:50
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 07. September 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Pioniere können weitere Gräben und Bunker fertigstellen, um den deutschen Vormarsch aufzuhalten.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/u8ctswdgdnj1.png (http://www.pic-upload.de/view-23991993/Befestigungen.png.html)


Sofort wird die Einheit verlegt und bekommt weitere Aufträge, welche mit der örtlichen Zivilbevölkerung schnellstmöglich fertiggestellt werden sollen.

Auch unsere Industrie kann einen großen Durchbruch vermelden.
"Industrial Technology 1" kann erforscht werden. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit unserer Rüstungswirtschaft in den kommenden Wochen erheblich gesteigert werden.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/jjn6376liwef.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23992055/RIAN_archive_611691_Manufacturing_airbombs_at_Moscow_plant.jpg.html)

**Die Fabriken können nun deutlich effektiver produzieren.**


Dieser Durchbruch war aber auch dringend nötig. Die Deutschen haben erheblichen Schaden angerichtet und zahlreiche Fabriken sind bereits in ihre Hände gefallen. Daher ist es umso wichtiger, dass die verbliebenen mehr und schneller produzieren können.



Verstärkungen in dieser Runde:

4 Armeen
1 Division



Die nördliche Front


Unsere tapferen Freischärler, bei Cherepovets, werden durch feindliche Sicherungsdivisionen völlig aufgerieben. Es ist schon erstaunlich, wie viele Einheiten der Feind nur für die Partisanenjagd bereithält. Alleine in diesem kleinen Gebiet, stehen 5 gegnerische Divisionen bereit.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/qjncciugwl.png (http://www.pic-upload.de/view-23992107/Bild-1-Norden-Anfang.png.html)


Unser "Vabanquespiel" geht nicht auf.
Die Jägerstaffel hat keinerlei Treibstoff mehr und kann nicht mehr abheben, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei wären die rettenden eigenen Linien nur wenige Kilometer entfernt. Aber es soll halt nicht sein.
Auch eine Unterstützung aus Richtung Nyandoma ist nicht möglich, da auch dafür der Nachschub fehlt.
In der STAWKA schreibt man diese Jäger nun völlig ab. Es besteht keine Aussicht auf irgendeine Unterstützung.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/xx6mt448wopp.png (http://www.pic-upload.de/view-23992160/Bild-2-Norden-Ende.png.html)


Die 2 Gruppe Partisanen rückt nach einigen Scharmützeln mit einem finnischen Korps weiter vor und gleichzeitig tiefer in den Wald. Realistisch betrachtet, wird wohl auch diese Einheit in den nächsten Tagen ein Opfer der zahlreichen Gegner hier in der Gegend.
Der Feind setzt wirklich alles daran, damit sein Nachschub ohne Beeinträchtigung nach vorne rollen kann.


Die Schlacht um Moskau


Mittlerweile gibt es keine mittlere Westfront mehr.
Es gibt nur noch den riesigen Kessel von Moskau, indem unzählige Armeen, Divisionen, Panzerarmeen und Stäbe vom Feind eingeschlossen worden sind.
Und die Deutschen ziehen die Schlinge immer enger. Noch immer kommen neuaufgestellte Armeen in der Stadt an, aber es ist schon zu einem Problem geworden, für diese einen Platz zu finden.
Gleichzeitig sind diese Verbände aber auch sehr wichtig für die weitere Verteidigung der Stadt, um den Deutschen die Eroberung unserer Hauptstadt so schwer wie möglich zu machen.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/2wzivt5dmyvn.png (http://www.pic-upload.de/view-23992246/Bild-3-Moskau-Anfang.png.html)


Der Feind bietet weiterhin alles auf, was er zur Verfügung hat und greift mit äußerster Präzision an.
Immerhin können sich noch immer 3 Panzerarmeen, wenn auch angeschlagen, in den äußeren Verteidigungsringen behaupten und auch Kalinin ist noch fest in sowjetischer Hand.

(Anmerkung: Leider sind uns, durch einen Systemabsturz, alle Screenshots verloren gegangen. Einen Teil konnten wir wieder herstellen, aber der von Moskau am Ende unseres Zuges blieb verschollen.:( Wir können daher nur schildern, wie wir reagiert haben.)


Als "Sofortmaßnahme" wird von der STAWKA die komplette Auffrischung der Panzerarmeen beschlossen, damit diese den kommenden Angriffen des Feindes noch etwas entgegensetzen können.
Außerdem werden die HQ`s umgruppiert um Platz zu schaffen, denn immerhin kommen zwei komplette Infanteriearmeen als zusätzliche Unterstützung an. Diese bilden sofort einen "Sperrriegel" im Osten von Moskau und Kalinin. Mit diesen Maßnahmen sollte zumindest etwas Zeit gewonnen werden.

Außerdem wird das südlichste der gegnerischen Panzerkorps mit schwerem Artilleriefeuer eingedeckt und anschließend von mehreren Divisionen angegriffen. Zu einer Flucht, oder gar Vernichtung, kommt es aber nicht.

Zu weiteren größeren Aktionen sind die, zahlenmäßig unterlegenen, Einheiten der Roten Armee aber nicht mehr in der Lage. Es geht jetzt nur noch darum, den Fall der Hauptstadt möglichst lange hinauszuzögern und damit den Weg für andere Operationen zu bereiten.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/zgqb4wk3fu19.jpg (http://www.pic-upload.de/view-23992403/Protivotankovy_yozh_02_1941.jpg.html)

**Die Innenstadt von Moskau ist mittlerweile schwer befestigt.**


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad bleibt es auch weiterhin sehr ruhig.
Beide Seiten belauern sich noch immer gegenseitig, nur unterbrochen durch gelegentliche Spähtruppunternehmen.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/madoupskwf4w.png (http://www.pic-upload.de/view-23992479/Bild-4-Stalingrad-Ende.png.html)


Lediglich der Geheimdienst kann einige Erfolge verzeichnen.
Ein deutsches Frontkommando wird in Morozovsk aufgeklärt direkt daneben, die rumänischen Jagdflieger.
Unsere eigenen Jagdflieger bekommen den Angriffsbefehl und können einige gegnerische Maschinen abschießen. Allerdings können die genauen Verluste nicht bestimmt werden.


Der Kampf um Grozny


Auch an diesem Frontabschnitt bleibt weiterhin alles ruhig.
Italiener, Rumänen und Ungarn erhalten Verstärkungen und rüsten sich wohl für einen weiteren Angriff auf die ergiebigen Ölquellen vor Grozny.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/8ftg1opcsb4u.png (http://www.pic-upload.de/view-23992548/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)


Anscheinend wartet das deutsche Oberkommando noch ab, bis die Schlacht um Moskau beendet ist und erst dann werden weitere Verstärkungen in diese Region entsandt werden. Leider hat die STAWKA keine Reserven mehr, welche man hier einsetzen könnte. Ansonsten wäre eine größere Operation durchaus im Bereich des Möglichen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Bereits seit einiger Zeit laufen Vorbereitungen für eine kleinere Operation zur "Frontbegradigung".

Mit sofortiger Wirkung wird nun Marschall der Sowjetunion Georgij Konstantinovič Žukov zum Oberbefehlshaber, aller dafür vorgesehenen Truppenteilen, eingesetzt.

Die Operation wird weiterhin unter dem Tarnnamen: "Bogatyr" vorbereitet. Alle Anforderungen und Meldungen sind, ab sofort, damit zu versehen.

RumsInsFeld
23.07.14, 02:58
Super AAR von beiden Seiten, ich drücke trotzdem in der Hoffnung auf ein langes spannendes Spiel den Russen die Daumen. Ich kenne das Spiel leider nicht, besteht denn doch überhaupt noch Hoffnung für Euch? Es schaut im Moment so aus, als könntet Ihr den Fall Moskaus nur noch verzögern, anstatt ihn zu verhindern und irgendwo effektiv zum entscheidenden Gegenangriff übergehen zu können. Nachschub etc. scheint für die Achse kein Problem darzustellen.

Hohenlohe
23.07.14, 15:31
Werter Sachimos, wir sind gespannt darauf, wie lange ihr euch um Moskau noch halten könnt...:ritter: Jedenfalls lesen wir gespannt mit. Euer gemeinsamer AAR ist einfach spitze...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
23.07.14, 17:43
Werter Hohenlohe,

Eure Wünsche werden erfüllt... der werte von Sachimos hat seine Verbände zwar wieder auffrischen können, aber es hat ihm nichts gebracht.


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


7. September - Feindaktivitäten

Der Feind konzentriert seine Aktionen weiterhin auf Moskau, und auch diesmal sind es wieder nur die Panzerkorps, die agieren.


http://imageshack.com/a/img674/5860/4e3a8f.png


Die Partisanen versuchen, sich nach Norden zu wenden. Dort sind sie bis auf Weiteres vor den deutschen Truppen sicher.
Die beiden schwer angeschlagenen feindl. Panzerkorps vor Moskau werden auf Sollstärke gebracht, und bei Kalinin wird ein deutsches AK in die Flucht geschlagen, das allerdings vorher schon nicht auf Sollstärke war.
An der Südgrenze von Moskau rückt eine feindl. Armee aus den Befestigungsanlagen hinaus nach Süden vor.
Darüber hinaus sind keine Aktivitäten des Feindes zu erkennen.


10. September 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte zerschlagen den Widerstand der Russen im Nordosten von Moskau endgültig und rücken auf breiter Front an die Grenze der russischen Hauptstadt heran, wobei der Feind schwerste Verluste erleidet.
Bei der H.Gr. Süd herrscht weiterhin Ruhe. Es werden Verstärkungen nach Georgijewsk beordert, um den Russen das Ölfeld am Terek zu entreißen.


http://imageshack.com/a/img537/9247/999233.png


Nach der Versenkung der Marat werden nun die Zerstörer unter Feuer genommen. Bis Ende September wird der finnische Meerbusen frei von russischen Einheiten sein.


http://imageshack.com/a/img538/8001/953041.png


Wider Erwarten können die feindl. Jagdflieger wegen Benzinmangel nicht weiterfliegen und werden von finnischen und deutschen Bodentruppen vernichtet.


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Nun herrscht wieder Ruhe im Raum Tscherepowetz.


http://imageshack.com/a/img674/3807/75292e.png


Durch einen mit äußerster Heftigkeit vorgetragenen Großangriff werden alle russischen Kräfte zwischen dem Stausee von Uglitsch und der Stadtgrenze von Moskau weggefegt. Die demoralisierten und kaum noch organisierten Feindtruppen werden erst aus der Luft unter Feuer genommen, dann beschießt die Artillerie Frontabschnitte, in denen der Feind hartnäckig Widerstand leistet, und danach greifen die gepanzerten Einheiten an. Was dann noch vom Feind übrig ist, wird von der Infanterie niedergemacht. Wenn auch die deutschen und finnischen Verbände Verluste erleiden, so ist es doch ein großer und schneller Sieg.
Die russische Armee, die im Süden von Moskau aus den Befestigungsanlagen ausgebrochen ist, wurde ebenso vernichtet.
Das nächste Ziel der Wehrmacht ist, die Verbindung zwischen Moskau und Kalinin zu unterbrechen, was für die Feindtruppen in Kalinin verheerende Konsequenzen hätte.


http://imageshack.com/a/img538/8026/3e2c0d.jpg


Deutsche StuKas haben bei der Armee im Süden von Moskau 30% Verluste verursacht. Der Rest war vollkommen desorganisiert und eine leichte Aufgabe für die nachfolgende Infanterie.


http://imageshack.com/a/img540/3370/3a2dbc.jpg


Gegen die vereinte Schlagkraft von Panzern und Panzergrenadieren haben die Russen kein Mittel gefunden. Der Untergang der ehemals über 30 Großverbände umfassenden feindl. Streitmacht im Raum Moskau ist nun endgültig besiegelt.


Momentan im Großraum Moskau eingeschlossene Feindtruppen:

- 3 HQs
- 1 Panzerkorps
- 7 Armeen
- 6 Divisionen
- 1 Schw. Artillerie

Insgesamt 18 Einheiten.


http://imageshack.com/a/img536/1439/313ca9.png


GFM Manstein wird nach Georgijewsk verlegt, um den russischen Widerstand beim Ölfeld zu brechen. Im zur Seite stehen das wieder aufgestellte VII. Panzerkorps und ein Korps Fallschirmjäger.
Desweiteren werden die Truppen der Verbündeten nach und nach auf den neuen Standard für Infanteriewaffen aufgerüstet.


http://imageshack.com/a/img674/8274/bb822c.jpg


Mal sehen, was den Russen gegen die neuen Panzer IIIL einfällt.


http://imageshack.com/a/img661/1450/df37ae.png


Die Rote Armee umfaßt nur noch 55 Einheiten, Tendenz fallend. Die Marine der Sowjets besteht nur noch aus der Zerstörerflotille, die gerade von den deutschen StuKas versenkt wird, und die Rote Luftwaffe ist nur noch gleichbedeutend mit einem einzelnen Korps Jagdflieger. Für den Iwan brechen schwere Zeiten an.

(Hier wäre normal der Punkt erreicht, wo unser geschätzter Gegner das Handtuch werfen müßte. Aber genau aus diesem Grund hat er ja bereits die MPP-Spritze bekommen, sonst wäre das Spiel praktisch vorbei. Unter normalen Umständen könnte sich die Rote Armee nicht mehr erholen, nach dem Ausputzen des Kessels von Moskau wäre das Kräfteverhältnis ungefähr 4:1. Mit der MPP-Spritze wird es allerdings ganz anders aussehen, da sind wir uns sicher!)

In der Zeit vom 7. bis zum 12. September wurden acht Großverbände des Feindes vernichtet, und zwar: ein HQ, zwei Panzerkorps, zwei Armeen und drei Fliegerkorps. Damit wurden nun insgesamt 299 feindl. Einheiten vernichtet.


Kapitel LII - Wieder an der Front

Wie von General Weidmann vermutet, sind wir in den letzten Tagen über Uglisch und dann westlich an Pereslawl vorbei nach Süden gefahren. Damit war das Thema Kalinin erst einmal erledigt. Am Vorabend erhielten wir dann die Befehle für den 10. September: Frontalangriff auf ein sowjetisches Panzerkorps im nördlichen Vorfeld von Moskau.

Ich muß ganz deutlich sagen: es waren nun drei Jahre vergangen, daß wir diesen Krieg vom Zaun gebrochen hatten. Ich hatte viel erlebt.. Polen, Frankreich, Metaxas-Linie... Kiew, Rostow, Tula... aber ein Angriff auf Moskau hatte etwas ganz besonders. Wenn wir hier siegreich sind, dann ist das ein der großen Entscheidungen dieses Krieges. Am Vorabend hatte ich meine gesamte Kompanie antreten lassen und ihnen folgendes eingeschärft:

"Männer, rührt Euch!"

Nach Wochen der Untätigkeit ziehen wir wieder in die Schlacht! Einige von Euch sind neu bei uns, andere schon eine ganze Weile da. Ich habe niemanden gesehen, der sich drückt, alle tun vorbildlich ihre Pflicht.. und es waren viele Schlachten in den letzten drei Jahren. Aber es sei ganz deutlich gesagt: diese Schlacht ist etwas Besonderes! Das OKH will mit einem harten und präzisen Schlag die Vorentscheidung erzwingen. Wir wollen an die Stadtgrenze von Moskau vorrücken, und zwar dort, wo die Russen keine Befestigungen haben. Wir werden alle dort bedindlichen Einheiten vernichten und dem Russen somit jeglichen Raum zum Atmen nehmen, was die Schlacht um Moskau erheblich verkürzen würde.

Ich möchte, das jeder von Euch morgen seine Höchstleistung abruft! Wir greifen ein sowjetisches Panzerkorps frontal an, und wir vollen es vernichten oder in die Flucht schlagen. Unsere Kameraden werden es uns gleich tun, und wenn jeder seine Pflicht tut, dann können wir eine ganz großen Schritt tun, damit wir irgendwann wieder zu Hause bei unseren Frauen und Kindern sind! Und ich will möglichst viele von Euch wieder ins Zivilleben entlassen dürfen!

Denkt dran, daß das Feuer der neuen Kanonen höher liegt als bei den alten, und seid vorsichtig, wenn Ihr Gräben durchfahrt! Gebt Euch Mühe und bleibt am Leben! Deutschland richtet seine Augen auf Euch! Wenn der morgige Tag vorbei ist, soll jeder sagen können: die Deutschen waren da und haben gezeigt, wozu sie in der Lage sind!

Wegtreten!"

Meine Männer waren sichtlich beeindruckt.. dermaßen emotionale Reden kannten sie von mir nicht. Aber bereits gestern Abend war mir klar, daß das ein ganz besonderes Tag werden wird... und ich hatte Recht.

Die Aufklärung hatte uns den Standort des feindlichen Panzerkorps präzise gemeldet, und allein schon durch die stetigen Angriffe der Lufwaffe und die Rauchsäulen der brennenden Panzer wußten wir, wo der Feind war. Die Zusammenarbeit funktionierte perfekt wie in den Anfangstagen des Feldzuges.

Es dauerte auch nicht lange bis wir Feindkontakt hatten.

"Männer, es geht los. I. Zug nach links, II. Zug in der Mitte und III. Zug nach rechts. In Fächerformation vorrücken und erkannten Feind bekämpfen. Marsch!"

Der III. Zug hatte die ersten Abschüsse zu verzeichnen, zwei T34 und mehrere leichtere Panzer. Der I. Zug konnte einen KV2 ausschalten, und auch der II. Zug machte gute Beute. Meine Männer rückten planmäßig vor. Ein Panzer aus dem I. Zug bekam einen Volltreffer in den Turm und explodierte... wahrscheinlich durch eine Ratschbumm. Totalverlust.

Aber davon abgesehen schoß meine Kompanie einen Russenpanzer nach dem anderen ab, und wir kamen sehr gut voran. Es dauerte nicht lange, und die Reste des russischen Korps floh nach Nordwesten, in genau die Mündungen der nachrückenden Infanterie. Ich mußte Meldung an den Major machen.

"Major Mützel, der Feind flieht in Richtung Nordwesten... sollen wir nachsetzen?"

"Wie ist der Zustand ihrer Kompanie?"

"Gut, nur ein Ausfall. Aber wir haben kaum noch Sprit."

"Verstanden. Machen Sie halt, das tut gerade das komplette Korps."

"Herr Major, ist es richtig, daß der Feind nach Nordwesten flieht? Will er in Richtung Kalinin durchbrechen?"

"Der Feind flieht dorthin, weil er nirgendwo anders hin kann. Und nach Kalinin bricht auch niemand durch, die Russen rennen in ihr Verderben. Dort oben steht ein finnischen Infanteriekorps, das auf Panzerabwehr spezialisiert sind. Da kommt niemand lebend raus."

Und genauso kam es dann auch, die Russen waren bis zum letzten Mann vernichtet.

Wir hatten einen großen Sieg erzielt, aber es wird noch eine Weile dauern, bis es jedem klar war, was wir eben geleistet hatten. Moskau wird noch im Oktober fallen, und viele Feindeinheiten werden dann ohne Versorgung dastehen. Ein großer Schritt in Richtung Ende des Krieges.

Hohenlohe
23.07.14, 19:12
Mal wieder eine schöne Storyline...und einen tollen Erfolg beim Vernichten russischer Truppen. Nur weiter so...!! :top::ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::reiter::ritter:

:burns:

von Sachimos
24.07.14, 00:25
Werter RumsInsFeld,


vielen Dank für eure lobenden Worte. :)

Hoffnung besteht schon noch, wenn auch nur aufgrund des "besonderen Events", welches unser hoch geschätzter Gegner und wir vereinbart hatten.
Moskau ist definitiv verloren. Wir können wirklich nur noch versuchen, den Fall der Stadt solange wie möglich hinauszuzögern und für den Feind möglichst teuer zu machen.

Der Nachschub ist für die Achse wirklich kein Problem. Aber der werte HvS hat ja schon einmal angemerkt, dass er sehr viele Gedanken auf die Optimierung des Nachschubs und die Unterdrückung der Partisanen verwendet hat. Wir persönlich denken, dass man diese 2 Punkte des Spiels kaum noch perfekter spielen kann. :rolleyes:








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 13. September 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


In den letzten Tagen, haben die neuesten industriellen Entwicklungen bereits deutliche Erfolge gezeigt.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/gsbfshqm9t1a.png (http://www.pic-upload.de/view-24003267/MPP-Anzeige.png.html)


Noch erfreulicher wäre es, wenn die Ausbildung unserer eigenen mechanisierten Infanterie endlich abgeschlossen werden könnte. Es wäre eine hoch willkommene Verstärkung unserer schwer ringenden Soldaten an allen Fronten.



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Panzerarmee



Die nördliche Front


Nur noch eine Gruppe von tapferen Freischärlern ist übrig geblieben.
Da die Deutschen und Italiener sich in Richtung Süden bewegen, erhalten die Partisanen den Befehl sich nach Norden in Marsch zu setzen und weiter Unruhe hinter den feindlichen Linien zu stiften.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/dbw45en32gy.png (http://www.pic-upload.de/view-24003770/Bild-1-Norden-Ende.png.html)


Es wäre glücklich, wenn die Gruppe noch die Wälder südlich von Babayevo erreichen könnte. Dort könnte man sich in aller Ruhe nochmals sammeln und das weitere Vorgehen planen. Allerdings wird die feindliche Sicherung auch nicht untätig bleiben und mit aller Gewalt Jagd auf diese kleine Truppe machen.


Die Schlacht um Moskau


Der Kessel von Moskau wird mit jedem Tag enger.
Durch die unglaubliche Überlegenheit des Feindes, in der Luft und zu Lande, kommt es zu unglaublichen Verlusten unter unseren tapferen Soldaten. Die Deutschen setzen alles daran, unsere Panzerarmeen völlig aufzureiben. Nach massivem Bombardements und mehreren Wellen Infanterie und Panzer müssen die 2 gepanzerten Großverbände sich endgültig geschlagen geben und gehen kämpfend unter.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/ee4cs919axde.png (http://www.pic-upload.de/view-24003826/Bild-2-Moskau-Anfang.png.html)


Auch im innersten Verteidigungsring kommt es bereits zu ersten Kämpfen.
Mehrere Wellen Infanterie greifen die Innenstadt von Moskau an und können der verteidigenden Armee leichte Verluste zufügen. Im Häuserkampf sind unsere Soldaten noch immer bestens ausgebildet und können erheblichen Widerstand leisten.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/c655txjk6qq7.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24003854/Bundesarchiv_Bild_183-B0130-0050-004-_Russland-_Kesselschlacht_Stalingrad.jpg.html)

**Die Zerstörungen im Stadtgebiet werden immer schlimmer.**


Die örtlichen Kommandeure behalten aber trotz der gewaltigen Zerstörungen und des Chaos, den Überblick und erkennen ihre Chancen wenn sie sich bieten.

Die feindliche Absicht ist mehr als eindeutig.
Man will die Verbindung zwischen Moskau und Kalinin kappen und damit den Kessel in zwei Teile spalten. Dies gilt es unbedingt zu verhindern. Die Versorgungslage in Kalinin würde sich dramatisch verschlechtern und auch eine gegenseitige "Rückendeckung" würde unmöglich werden.

Die Kommandeure gehen sofort mit 2 Armeen und Panzern zum Gegenangriff über. In einem kurzen aber heftigen Gefecht gelingt es, ein deutsches Panzerkorps zu vernichten und das Armeekorps, welches die Innenstadt attackiert hat, zur Flucht zu zwingen. Gleichzeitig kann mit dieser Aktion die Bahnlinie zwischen der Hauptstadt und Kalinin wieder gesichert und verstärkt werden.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/qu6s87i8l3q.png (http://www.pic-upload.de/view-24003955/Bild-3-Moskau-Ende.png.html)


Leider müssen, mangels Reserven, für diese großartigen Erfolge andere Fronten entblößt werden. Aus dem Raum Kalinin und westlich von Moskau wird jeweils eine Armee abgezogen. Auch unsere letzte verbliebene Panzerarmee ist von den Kämpfen schwer gezeichnet und wird wahrscheinlich sehr bald ein Opfer der deutschen Kriegsmaschinerie werden.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/kwurui6ftlt.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24004063/StalingradRus.jpg.html)

**Die Kämpfe in den Vororten sind von einer unglaublichen Härte.**


Aber in der aktuellen Situation kann es nur eine Parole geben.

Kampf bis zur letzten Patrone, Widerstand an jeder Hausecke und auf jeder Straße mit allen Mitteln.
Wenn die Deutschen unsere Hauptstadt unbedingt erobern wollen, dann müssen wir sie wenigstens so teuer wie irgend möglich dafür bezahlen lassen.

Unterdessen werden bei Gorky unsere Einheiten umgruppiert.

http://www11.pic-upload.de/23.07.14/w1qjh92jwru.png (http://www.pic-upload.de/view-24004114/Bild-4-Gorky-Ende.png.html)


Die kampfstärksten Verbände werden in die "vorderste Front" gezogen und weitere Divisionen zur Verteidigung eingesetzt. Immerhin ist diese wichtige Industriestadt noch immer fest in sowjetischer Hand und der Gegner müsste deutlich kampfstärkere Verbände einsetzen, um daran etwas zu ändern.


Die Schlacht um Stalingrad


An diesem Abschnitt der Front, bleibt die Lage weiterhin unverändert.
Nur die Luftaufklärung läuft weiter und kann wieder einige Erkenntnisse gewinnen.

http://www11.pic-upload.de/24.07.14/olc4hfofe2l6.png (http://www.pic-upload.de/view-24004149/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)


Die südliche Verteidigungslinie der Rumänen, ist doch länger als gedacht.
Ein viertes Korps wird aufgeklärt, welches ebenfalls gut eingegraben ist und in günstigem Gelände stationiert wurde.


Der Kampf um Grozny


Bei Grozny herrscht ebenfalls eine gespenstische Ruhe.
Allem Anschein nach, passiert beim Feind etwas, hinter der eigentlichen Front. Allerdings kann die Aufklärung nicht genau beobachten, was genau.

http://www11.pic-upload.de/24.07.14/p2avmaayxf8y.png (http://www.pic-upload.de/view-24004183/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)


In der STAWKA ist man erstaunt, dass die Verbündeten keinerlei Angriffe mehr auf die Ölquellen unternehmen. Allem Anschein nach, wird noch immer auf die entscheidende Verstärkung gewartet. Aber es kann nicht mehr lange dauern, denn bestimmt werden bald auch die Rumänen und Ungarn mit den neuesten deutschen Waffen ausgestattet.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Hiermit wird allen Frontkommandeuren eine aktualisierte Übersicht, über die momentanen Forschungsprojekte des Oberkommandos zur Verfügung gestellt.

http://www11.pic-upload.de/24.07.14/1m4i7s7qdcro.png (http://www.pic-upload.de/view-24004293/Forschung.png.html)


Aktuell ist die Forschung im Bereich der verbesserten Artillerie am weitesten vorangeschritten. Bei Panzern und den Infanteriewaffen liegt der Fortschritt noch deutlich unter 50%. Hoffentlich gelingt den klügsten sowjetischen Köpfen hier bald ein entscheidender Durchbruch, damit die Rote Armee den Deutschen auch in Zukunft mit annähernd gleichwertigen Waffen gegenüber treten kann.

Jörg von Frundsberg
24.07.14, 02:41
Jetzt mal ein Lob für euren tapferen Kampf !!!! ich weiß wie sich gegen den werten Hvs spielt !! ........... und gerade als Anfänger !! ein dreifach HURRA HURRA HURRA für den werten Sachimos !! Rep ist unterwegs !!

Managarm
24.07.14, 06:55
Jetzt mal ein Lob für euren tapferen Kampf !!!! ich weiß wie sich gegen den werten Hvs spielt !! ........... und gerade als Anfänger !! ein dreifach HURRA HURRA HURRA für den werten Sachimos !! Rep ist unterwegs !!

Dem werten Frundsberg können Wir nur zustimmen. :)
Klasse, tapferer von Sachimos, daß Ihr durchhaltet und kämpft! :top:

HvS
25.07.14, 09:42
http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


13. September 1942 - Feindaktivitäten

Die Russen starten einige Gegenangriffe aus dem Raum Kalinin... leider mit Erfolg.


http://imageshack.com/a/img743/3568/dc3658.png


Das IX. PK Frundsberg wird angegriffen und zieht sich zurück... genau vor die Rohre eines russischen Panzerkorps. Bei einem Angriff der Russen wird es fast vernichtet, zieht sich aber diesmal nicht zurück, und die Russen können ihm den Fangschuß geben.
Ein weiteres AK zieht sich planmäßig zurück.

(Das mit der Rückzugsregel nervt uns langsam. Gerade von ein paar Minuten haben wir Storm over Europe gespielt, und die Italiener ziehen sich zurück, obwohl die besser stehengeblieben wären.. und unser PK bleibt stehen, obwohl es besser abgehauen wäre. Die meisten Totalverluste, die wir bis jetzt hatten, waren Einheiten, die sich nicht zurückgezogen haben, während wir den Feind nur dann vernichten können, wenn wir ihn umzingeln. Das würden wir uns anders wünschen.)

Ansonsten verhält sich der Feind ruhig.


16. Sepember 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte spalten den russischen Kessel in zwei Teile und bringen den Russen wiederum schwere Verluste bei. Beim OKH wird damit gerechnet, daß die Innenstadt von Moskau noch im September erobert wird.
Die H.Gr. Süd nimmt die Ölfelder bei Grosny ein und erfüllt damit den Auftrag, der für 1942 noch zu erledigen war.


http://imageshack.com/a/img905/5203/e90ef5.png


Eine weitere Einheit Partisanen wird vernichtet. Nun ist hoffentlich Ruhe, alle Unruhestifter wurden vernichtet. Sicherungseinheiten wurden an den Stellen platziert, wo sich häufig Freischärler zusammentun.


http://imageshack.com/a/img913/3263/da016a.jpg


Der Alltag in einer Sicherungsdivision ist nicht ganz so gefährlich wie in einer Kampfeinheit... aber dafür auch viel langweiliger.


http://imageshack.com/a/img904/9513/5522fc.png


Der Großangriff geht weiter. Die Russen haben das Ziel des OKH, die Trennung von Moskau und Kalinin, offensichlich vorausgeahnt und wollen verhindern, daß die Wehrmacht dieses Ziel erreicht. Deswegen wurden einige Einheiten dort platziert, aber die Russen haben scheinbar vergessen, daß im Raum Jaroslawl zwei Panzerkorps aufgefrischt und mit neuer Ausrüstung versehen wurden, die nun durch die sowjetischen Einheiten pflügen wie ein heißes Messer durch Butter.
Das letzte an der Front eingesetzte russische Panzerkorps wird von der Luftwaffe vernichtet, und auch die russische Infanterie blutet.
Die Verbindung zwischen Kalinin und Moskau wurde nachhaltig unterbrochen. Zuerst gelang es, die verteidigende sowjetische ID aufzureiben, und dann ist ein deutsches AK in Eilmärschen in die Lücke gestoßen. Mit den lokal vorhandenen Kräften werden die Russen kaum in der Lage sein, das deutsche AK aus seiner Stellung zu vertreiben.
Das VI. PK hat bereits mit dem Angriff auf den Hauptstadtbezirk begonnen, und das OKH erwartet den Fall der Stadt in den nächsten Tagen. Auch die östlich vom Regierungsbezirk gelegenen Stadtgebiete sind bereits von mehreren Stellen umschlossen.


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Schwere Artillerie ist bereits in Stellung, und in den nächsten Tagen werden warscheinlich beide Stadtteile zeitgleich gestürmt, wobei die Luftwaffe von entscheidender Bedeutung sein wird. Ohne das vorbereitende Bombardement wären die Angriff weniger erfolgreich und mit viel höheren Verlusten verbunden. Die Umrüstung von der HE-111 auf die JU-88 macht sich sehr positiv bemerkbar.


http://imageshack.com/a/img661/1208/de8593.jpg


Die Vororte von Moskau sind kein schöner Flecken Erde. Die meisten Häuser sind aus Holz gebaut und gehen sofort in Flammen auf, so daß eine breite Schneise der Vernichtung bleibt.


Die Schlacht um Moskau ist nun definitiv entschieden, der Kessel muß nur noch ausgeputzt werden. Aktuell befinden sich noch folgende Einheiten im Kessel:


- 3 HQs
- 5 Armeen
- 4 Divisionen
- 1 Schwere Artillerie

Insgesamt 13 Einheiten.... das waren mal deutlich über 30.

Das OKH erwartet die Einnahme der Kernstadt Moskau für Ende September und die endgültige Vernichtung der letzten sowjetischen Truppenteile bis Ende Oktober.

Im Raum Stalingrad passiert überhaupt nichts.


http://imageshack.com/a/img539/1958/3a2593.png


Zusammen mit den Verbündeten vernichtet das VII. PK die sowjetische Armee, die das Ölfeld besetzt hielt, und ungarische Truppen nehmen die wichtigen Ölquellen in Besitz.
Damit wurde das operative Ziel für 1942 erreicht. Im OKH wird bereits darüber beraten, ob noch vor dem Einbruch des Winter ein Versuch unternommen wird, den Terek zu überqueren. Die Einnahme der Stadt Kisljar wäre von entscheidender Bedeutung, weil die deutschen Nachschublinien überdehnt sind. Es wurde bereits veranlaßt einen Plan für die Einnahme der Stadt zu erarbeiten. Ob dieser zur Ausführung kommen wird, ist noch unklar.
Eines ist sicher: wenn es gelingt, den Terek noch vor dem Winter zu überschreiten und eine Nachschubbasis auf der anderen Seite zu errichten, wäre das für die Fortführung des Krieges unglaublich wertvoll.


http://imageshack.com/a/img910/2685/675dce.jpg


Wochenlang haben die Kämpfe um die Ölquellen getobt, aber die Panzer haben die Entscheidung gebracht.


In der Zeit vom 13. bis zum 18. September wurden sieben Feindeinheiten vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, drei Armeen, zwei Divisionen und eine Gruppe Freischärler. Damit sind nun insgesamt 306 feindl. Großverbände vernichtet worden.
Der Feind verfügt über kein Panzerkorps mehr in der Frontlinie. Der Aufenthaltsort eventuell noch vorhandener Einheiten ist unbekannt.


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Der Zustand der deutschen Rüstungswirtschaft ist durchaus zufriedenstellend.


Kapitel LIII - Die Tore von Moskau

Wir hatten nicht viel Zeit, unseren grandiosen Sieg zu feiern, es gibt sofort weiter. Der gesamte Norden von Moskau war übersät mit toten Russen, zerschossenen Panzerwracks, ausgebrannten Artilleriestellungen, Skeletten von ehemals stolzen russischen Flugzeugen... und es stand kaum noch eines der typisch russischen Bauernhäuser. Vereinzelte Gruppen russischer Gefangener wurden von Soldaten der Wehrmacht bewacht, und den tief sitzenden Augen der armen Teufel war klar anzusehen, daß sie wußten, welches Schicksal sie erwartete. Deportation ins Reich und Vernichtung durch Arbeit. Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, den vom Kommunismus gebeutelten Menschen in diesem gottverlassenen Land eine bessere Perspektive zu bieten als den Tod in deutschen Arbeitslagern oder die Fortführung des Kampfes als Partisanen. Vielleicht wird es ja nach dem Krieg möglich sein, diese Leute in begrenztem Maße sich selbst zu überlassen.. ich sehe mich ganz gewiss nicht als barmherzigen Samariter, aber unnötiges Leid kann auch ich nicht mit ansehen. Aber ich hatte gelernt, daß man in des Führer's Wehrmacht gewisse Ansicht besser für sich behält.

Wir wurden an den Stadtrand von Moskau beordert.. wie schon vor ein paar Tagen überkam mich ein erhabenes Gefühl bei dem Gedanken. An der Stadtgrenze warte bereits Infanterie in notdürftig eingerichteten Stellungen. Vereinzelte Trichter von Mörsergranaten und verletzte deutsche Soldaten kündeten davon, daß hier schon ein paar Kämpfe ausgefochten wurden. Ich ließt meine Panzer hinter der Infanterie auffahren.

"Du Hans, da Major is inna Leitung.. wuisten sprecha?"

"Ja, Dietmar... gib her."

Jetzt gab es sicherlich Befehle... waren wir bereit zum Sturm auf Moskau?

"Hier Hauptmann Eisner... "

"Hallo Hans! Ich habe ein paar Befehle für Dich..."

"Dann laß mal hören."

"Gut, paß auf. Du hast vor Ort die Infanterie gesehen. Du suchst den Befehlshaber vor Ort, Oberleutnant Kramer. Er wird Dir Deine Ziele vorgeben, und ihr ladet Sprenggranaten und kämpft alles nieder, was Euch der Feind entgegen wirft. Verstanden?"

"Davon haben wir aber kaum welche an Bord.."

"Nachschub wurde schon instruiert, mach Dir keine Gedanken. Also mach Dich mal an die Arbeit!"

"Jawohl, Herr Major. Wird erledigt."

"Viel Glück... und geht kein Risiko ein."

"Gewiß nicht. Ich habe schon genug Männer verloren. Bis bald!"

Ich verließ meinen Panzer und fragte mich bei der Infanterie nach Oberleutnant Kramer durch. Es dauerte nicht lange, bis ich ihn gefunden hatte... schlaues Kerlchen, er trug keine Rangabzeichen, damit er nicht von russischen Scharfschützen aufs Korn genommen wurde.. sowas erhöht die Lebensdauer.


http://imageshack.com/a/img661/1999/1d4ce0.jpg


Aber sein Auftreten ließ erkennen, daß es sich um einen Offzier handelte. Er salutierte perfekt.

"Oberleutnant Kramer zu Ihren Diensten, Herr Hauptmann!"

"Bitte geben Sie mir erstmal einen Lagebericht, Herr Oberleutnant... was wird denn unsere Aufgabe sein?"

"Och, das ist recht einfach. Die Russen wollen um jeden Preis verhindern, daß wir das Stadtgebiet betreten. Auch wenn das militärisch nicht sinnvoll ist, besetzten sie jeweils die ersten zwei Reihen Gebäude mit Infantrie, und dahinter sind Mörser aufgebaut, die uns beschießen. Wir könnten stürmen, hätten aber Verluste.. und dahinter warten die nächsten Russen... macht also wenig Sinn."

"Was werden wir also tun?"

"Nun ja, wir alleine können kaum etwas tun. Wir haben kaum noch Sturmgeschütze... seit die meisten neuen StuG mit der 75mm-Kanone für die Panzerjagd ausgeliefert werden, gibt es immer weniger alte Fahrzeuge mit der 105mm-Kanone, die ja vom alten Guderian zur Unterstützung der Infanterie vorgesehen worden ist.. aber de facto haben wir sowas nicht. Ich könnte die Divisionsartillerie anfordern, aber selbst wenn ich die bekomme, dauert das ewig, und die Trefferlage ist wegen der Entfernung nicht ausreichend. Wir brauchen quasi Feuerunterstützung.. auf Sicht und nicht gemäß Planquadraten."

"Verstanden. Wir sollten wir Ihrer Ansicht nach vorgehen?"

"Am besten wäre es, wenn Ihre Zugführer mit meinen zusammenarbeiten und nach und nach die Ziele festlegen. Und dann machen wir die Gebäufe eines nach dem anderen platt. Danach besetzen die Russen die nächsten Häuser... und die machen wir auch dem Erdboden gleich. So geht das Spiel weiter, bis wir keine Munition mehr haben... oder bis es keine Russen mehr gibt."

"Verstanden, aber erlauben Sie mir eine Frage.... warum lassen das die Russen mit sich machen? Diese Taktik ergibt doch gar keinen Sinn..."

"Da haben Sie Recht, Herr Hauptmann... aber nach Sinn oder Unsinn fragt beim Iwan niemand. Ich bin nun seit 15 Monaten im Einsatz in Rußland, und wir hatten noch nie so viele Deserteure und Überläufer wie in den letzten Tagen. Der Feind weiß, daß er seine Hauptstadt verlieren wird, und die Politkommissare wissen, was der SD mit ihnen machen wird. Die opfern einfach ihre eigenen Leute. Wir haben vorgestern einen Russen verhört, der uns gesagt hat, sich jeder in Moskau bewußt ist, was passieren wird. Die Moral ist kurz vor dem endgültigen Verfall, und die Politkommissare können die Disziplin nur noch mit Gewalt aufrecht erhalten. Das sind Leute ohne militärisch Erfahrung, die glauben, man müßte nur tapfer sein und für Mütterchen Rußland sterben..."

"Arme Teufel. Wir verfahren gemäß Ihres Vorschlages. Ich instruiere meine Zugführer und dann geht es los."

"Jawoll, Herr Hauptmann! Es wird mir eine Freude sein!"

"Mir auch, Herr Oberleutnant.. endlich mal eine einfache Aufgabe!"

Die Instruktion meiner Zugführer ging schnell... das einzige Manko war, daß wir nicht allzu viele Sprenggranaten dabei hatten, aber Major Mützel hatte uns bereits Nachschub zugesichert.
Jeder Infanteriezug sollte mit einem Panzerzug zusammenarbeiten... kein Problem. Ich gesellte mich mit meinem Panzer zum I. Zug, um den abgeschossenen Panzer von letzter Woche zu ersetzen.

Feldwebel Schmitt wies die Leute ein.

"Also meine Herren... wir gehen nach folgenden Muster vor. Jeweils fünf Panzer feuern zeitgleich auf die Wand und das Dach im obersten Stockwerk des Hauses und machen ein großes Loch hinein. Durch dieses Loch wird die Infanterie eine Mörsergranate schießen, und anschließend sollte im Umkreis von einigen Metern kein Russe mehr am Leben sein. Wenn wir ein Stockwerk komplett zerlegt haben, kommt das nächste dran.. solange bis das Haus zusammenstürzt oder definitiv kein Russe mehr lebt. Fragen? Keine? Hätte mich auch gewundert. Dann mal los.. und schön die Köpfe unten halten, wir sehen alles mit den Feldfernrohren."

Die Taktik funktionierte hervorragend. Die fünf Schüsse mit den Sprengranaten erfolgten zeitgleich, und direkt danach wurde das Mörsergeschoß abgefeuert. Wenn das erste nicht traf, dann spätestens das zweite. Ich konnte durch die Panzeroptik erkennen, wie Leiber durch die Luft geschleudert wurden oder als menschliche Fackeln umherliefen, um dann zu Boden zu sinken. Die Russen starben einfach und konnten sich kaum wehren. Einmal haben sie sogar einen Gegenangriff versucht, aber der endete in einer noch größeren Katastrophe. Meine Panzer hatten keine Verluste, und auch bei der Infanterie gab es nur wenige Leichtverletzte.

Haus um Haus und Straße um Straße wurde auf diese Art und Weise eingeebnet, aber die Russen machten einfach weiter... ihre Politkommissare saßen ihnen im Nacken. Gegen Abend bemerkten wir langsam, daß in den Häusern immer weniger Russen zu sehen waren.. dem Feind gingen die Leute aus. Wenn es nicht schon fast Dunkel gewesen wäre, hätte man sicherlich stürmen können.. aber warum? So konnte man doch den Feind effektiv ausbluten lassen..

Was für grausame Zeiten..

Accoma
25.07.14, 11:23
und die Italiener ziehen sich zurück, obwohl die besser stehengeblieben wären..

Das ist doch sehr realistisch umgesetzt vom Spieledesigner... :D

Hohenlohe
25.07.14, 14:47
Werter HvS, ich gratuliere euch zur geglückten Operation bei Moskau. Die vernichteten Einheiten werden dem edlen Sachimos fehlen. Was werdet ihr nach Moskau machen...?? Ist dann Stalingrad an der Reihe oder die Front bei Terek...?? :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

:burns:

von Sachimos
30.07.14, 20:56
Werter Managarm und Jörg von Frundsberg,


jetzt werden wir schon etwas verlegen.:shy:

Nein ernsthaft, einen ganz herzlichen Dank für die Unterstützung und die motivierenden Worte. Wir werden weiterhin unser Bestes geben. Und wenn wir wieder mehr Zeit haben, freuen wir uns schon auf weitere PBEM Schlachten.:D;)

Wir müssen uns aber auch sehr beim edlen HvS bedanken. Ein unglaublich fairer Gegenspieler, welcher sich sowohl um auftretende Probleme kümmert und uns mit zahlreichen Ratschlägen unterstützt.:) Und nicht zu vergessen, seine unglaubliche Geduld. Denn die Pausen in diesem AAR gehen ganz alleine auf unser Konto.:o








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 19. September 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Ein weiteres Mal finden sich mutige Zivilisten zusammen, um im Kampf gegen die Invasoren die Rote Armee zu unterstützen. Ein solches Engagement verdient eine große Anerkennung und besondere Sorgfalt im Einsatz.

http://www11.pic-upload.de/28.07.14/ej3un2td2hdb.png (http://www.pic-upload.de/view-24061321/Partisanen.png.html)


Dieses Mal bildet sich die Gruppe an einem, taktisch, sehr günstig gelegenem Ort.



Verstärkungen in dieser Runde:

2 Armeen



Die nördliche Front


Vor einigen Wochen erreichten uns weitere Verstärkungen durch die Westalliierten. Leider kamen diese über die nördlichen Konvoirouten und sind daher in Nyandoma ausgeladen worden. Mittlerweile konnte die STAWKA genügend Nachschubgüter bereitstellen, um sowohl die Armee als auch die Panzergruppe auf ihre volle Gefechtsstärke zu bringen.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/2clcp8gb1tz.png (http://www.pic-upload.de/view-24082017/Bild-1-Nyandoma-Anfang.png.html)


Leider ist noch Kommandeur verfügbar, welcher den Befehl über die Truppen übernehmen könnte. Dadurch sind diese Einheiten auf den, durch die Stadt, bereitgestellten Nachschub angewiesen und größere Operationen sind noch unmöglich.

Auch eine Verschiebung per Eisenbahn ist nicht möglich. Die Deutschen haben die Verbindung, welche durch Cherepovets führt, völlig unter ihrer Kontrolle und somit ist Nyandoma vom Rest des Landes isoliert.


Die Schlacht um Moskau


Dem Feind gelingt das, was er schon seit längerem versucht.

Die Teilung des Kessels von Moskau.

Zwar haben unsere tapferen Soldaten ihm einem langen und harten Kampf geliefert, aber schlussendlich mussten sie sich der vielfachen Übermacht geschlagen geben. Die Verbindung zwischen unserer Hauptstadt und Kalinin wird getrennt und dies bringt die Kommandeure hier in eine verzweifelte Lage.
Es können keine Truppen mehr zwischen den Städten ausgetauscht werden und auch der Platz für eintreffende Verstärkungen ist kaum noch vorhanden.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/pz8o6y1d5puf.png (http://www.pic-upload.de/view-24082193/Bild-2-Moskau-Anfang.png.html)


Sofort nach dem einen Erfolg, will das deutsche Oberkommando auch noch den nächsten Schritt tun.

Die Innenstadt wird das Ziel zahlreicher Bombenangriffe und anschließend stürmen Panzer, Panzergrenadiere und Infanterie die Stellungen der hier eingesetzten Armee.

Die Stellungen können zwar behauptet werden, aber die Verluste und Zerstörungen sind immens.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/b5obmp7sds9j.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24082251/RIAN_archive_602770_Battle_of_Stalingrad.jpg.html)

**Die Zerstörungen in der Stadt sind gewaltig und die Kämpfe hart.**


Die STAWKA will sich aber dennoch nicht einfach geschlagen geben und es werden eine Reihe kleinerer Operationen befohlen. Am Ausgang der Schlacht werden diese wohl nicht mehr viel ändern, aber sie machen den Erfolg für den Gegner umso teurer.

Das zwischen Kalinin und Moskau stehende deutsche Panzerkorps wird das Ziel zahlreicher Attacken und muss sich unter dem Druck unserer Angriffe, schwer angeschlagen, zurückziehen.

Auch das Armeekorps wird unter Feuer genommen. Leider reicht die Kraft unserer Verbände nicht mehr für einen durchschlagenden Erfolg, aber es können dem Feind wieder einmal einige Verluste beigebracht werden.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/cjpiikx67wyb.png (http://www.pic-upload.de/view-24082329/Bild-3-Moskau-Ende.png.html)


Auch eine neuaufgestellte Armee kann wieder bereitgestellt werden. Diese setzt sich überwiegend aus Rekruten aus dem Großraum Moskau und einigen Veteranen, welche schon in zahlreiche Gefechte verwickelt waren, bevor ihre ursprüngliche Einheit zerschlagen wurde.

Diese Armee soll den Verteidigern in der Innenstadt den Rücken stärken und bei Bedarf direkt in die Kämpfe eingreifen. Mittlerweile geht es hier um jeden Tag, den wir den Fall der Stadt hinauszögern können. Eine Armee kann dabei schon einen großen Unterschied darstellen.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/gtyfwhydikeb.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24082398/Stalingrad-250.jpg.html)

**Mittlerweile sind unsere Soldaten perfekt auf den "Häuserkampf" eingestellt.**


Bei Gorki gruppieren wir unsere Verbände nochmals um. Dadurch sollte nun einem eventuellen Angriff auf die Stadt wesentlich besser begegnet werden können.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/tbd6iow4b9pc.png (http://www.pic-upload.de/view-24082567/Bild-4-Gorky-Ende.png.html)


Zwar sind die Deutschen bisher hier noch nicht aktiv geworden. Aber spätestens mit dem Abschluss der Schlacht von Moskau, rechnet man in der STAWKA mit einem Angriff auf die Stadt. Deshalb ist das wichtigste Ziel hier, Stärke zu demonstrieren und die Stellungen entsprechend vorzubereiten.


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad ist weiterhin alles ruhig.
Auch die "Roten Falken" bleiben in diesen Tagen am Boden und fliegen keine weiteren Aufklärungsmissionen, sondern werden vorher wieder auf ihre volle Stärke aufgerüstet.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/jch38n16ugp7.png (http://www.pic-upload.de/view-24082664/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)


Die Pioniere bauen unterdessen weiterhin im höchsten Tempo an der Fertigstellung der Bunker und Feldstellungen. Diesmal auch im Rücken der Stadt, um eine ähnliche Situation wie bei Moskau zu vermeiden.


Der Kampf um Grozny


Die Analysten in der STAWKA haben sich nicht getäuscht. Beim Feind war wirklich etwas im Gange. Ein deutsches Panzerkorps wurde an diese Front verlegt und greift sofort an und bricht damit die erstarrte Frontlinie auf.
Bereits im ersten Anlauf werden die Verteidiger der Ölquelle vor der Stadt schwer zusammengeschossen und können sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/rywmgnyvgqha.png (http://www.pic-upload.de/view-24082727/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)


Der Verlust der wichtigen Ölquelle ist sehr schmerzhaft für die Industrie der Sowjetunion. Jetzt kommt es mehr denn je darauf an dem Feind den Zugang zu den letzten Ölquellen bei Baku zu verstellen. Deshalb wurde eine weitere Division an die Front verlegt.

Dazu wurde die Sicherungsdivision von Poti abgezogen und durch eine Garnison ersetzt.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/vbhin7r83pzx.png (http://www.pic-upload.de/view-24082776/Bild-7-Poti-Ende.png.html)


Die Garnison in Poti ist wichtig, weil die Deutschen noch immer die Stadt unter Beobachtung haben und bei einer leeren Stadt bestimmt sofort versuchen würden eine weitere Front zu eröffnen.

Die Verlängerung der Verteidigungslinie wird sich bestimmt noch mehr als bezahlt machen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Von unseren Statistikern wurde eine aktualisierte Übersicht, über die Verluste der Roten Armee nach den letzten harten Gefechten erstellt.

http://www11.pic-upload.de/30.07.14/nftnuwljdi8x.png (http://www.pic-upload.de/view-24082822/Verluste.png.html)


Besonders deutlich zu sehen sind die Verluste durch die Schlacht um Moskau und die vorhergehenden Kämpfe. Zu allem Überfluss übersteigen die Verluste auch bei weitem die Kapazitäten unserer Industrie und die momentane Situation ist mehr als angespannt.

Diese Statistik ist nur für den Gebrauch durch höhere Offiziere und sollte den niedrigeren Dienstgraden nicht bekannt gemacht werden, um einem möglichen Verfall der Moral vorzubeugen.

HvS
30.07.14, 21:18
Werter Accoma,

naja... realistisch ist das schon... aber das heißt noch lange nicht, daß uns das gefällt. :D


Werter Hohenlohe,

danke sehr.
Über das weitere Vorgehen sind wir uns noch nicht ganz im Klaren. Ab der nächsten Runde ist Herbst, und da dauern die Turns wieder länger... es geht also schneller voran, so daß wir bis zum Winter nicht mehr allzu viel Zeit haben. Und dann noch eines: bis wir den Kessel von Moskau ausgeräumt haben, wird es Ende Oktober sein.. und die meisten unserer Einheiten sind in miserablem Zustand, was Einsatzbereitschaft und Moral angeht. Wir müssen erstmal in Ruhe alles aufrüsten und die Einheiten regenerieren lassen.. und dann ist Ende November, und im Winter werden wir sicherlich nichts Größeres machen. Wir werden sorgfältig unser Vorgehen für 1943 planen.. und wir können bereits jetzt verraten, daß wir trotz der verstärkten Roten Armee weiter in die Offensive gehen.
Wir haben mal gegen den werten Catacol Highlander die Ludendorff-Offensive gespielt und lagen in der NM kilometerweit vorne.. wir hätten das Spiel nur aussitzen müssen, dann hätten wir gewonnen. Darum geht es uns aber nur in zweiter Linie.. wenn wir uns mal vorstellen, daß der Feldzug im RL so gelaufen wäre... würde die Wehrmacht nun stehenbleiben? Sicherlich nicht..
Zu Stalingrad und der Schlacht am Terek: das sind Vorhaben für 1943. Es wird zum Ende des Jahres 1942 einen sehr konkreten Ausblick geben..


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19. September 1942 - Feindaktivitäten

Es sind wieder Partisanen aktiv.. diesmal im Süden.


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Auch im Raum Moskau gibt es Aktivitäten:


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Ein bereits schwer beschädigten PK wird zum Rückzug gezwungen, und die Russen stellen im umzingelten Moskau eine neue Armee auf. Arme Teufel, die in diese Stadt geschickt werden...


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Südlich von Elisa tauchen Partisanen auf, die bekämpft werden müssen.


22. September 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord greift die Festung Kalinin an und bringt dem Feind schwere Verluste bei.
Der H.Gr. Mitte gelingt die Einnahme des Regierungsbezirks von Moskau.
Bei der H.Gr. Süd ist es ruhig, das Unternehmen Falkenflug wird vorbereitet.

Im Finnischen Meerbusen erledigt die Kriegsmarine ihren Auftrag.


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Es existieren keine weiteren Marine-Einheiten mehr.
Die Kriegsmarine hat sich hervorragend geschlagen.. ohne eigenen Verlust wurde eine zahlenmäßig überlegene Flotte vernichtet. Die politische Führung ist zufriedengestellt.


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Die H.Gr. Nord liefert sich schwere Gefechte mit den verbliebenen Feindtruppen in Kalinin. Der Feind erleidet schwerste Verluste, kämpft aber weiter.

(Anm.: wer sich fragt, was hier passiert: wir schröpfen die Russen erstmal. Das HQ wird nächste Runde Supply 4 haben, und dann zerstören wir es.. danach fällt der Supply in Kalinin, und dann zerstören wir die dortigen Einheiten.. alles auf Supply unter 5. So muß unser Gegner mehr MPPs für die Wiederaufstellung verwenden.)

Das VI. PK nimmt den Regierungsbezirk von Moskau ein. Wenn nun in den nächsten Tagen noch die Industriegebiete im Osten der Stadt eingenommen werden, haben die verbliebenen Feindtruppen praktisch keinen Nachschub mehr.
Das OKH ist sich mittlerweile sicher, daß bis Ende Oktober in Moskau der letzte Widerstand beseitigt ist.


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Einige der deutschen Panzerkorps sind schwer angeschlagen und in die Etappe verlegt worden, wo sie sich regenerieren können.


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Die Kämpfe in Kalinin und Moskau werden wieder von der Infaterie getragen, die wertvolle Vorarbeit leistet.


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Die Rumänen und Italiener bekämpfen die Partisanen.
Am Tschir ist es ruhig.


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Die Stellungen sind mittlerweile gut ausgebaut und befestigt.

Weiter südlich wird das Unternehmen Falkenflug vorbereitet. Das Kampfgebiet muß erst aufgeklärt werden, und bei guten Voraussetzungen erfolgt der Einsatzbefehl.


In der Zeit vom 19. bis zum 24. September wurden lediglich drei Feindeinheiten vernichtet, und zwar eine Flotille Zerstörer, eine Armee und eine Division. Damit sind nun insgesamt 309 feindl. Großverbände vernichtet worden.
Der Feind hat nun keine Marine-Einheiten mehr.. und nur noch eine Einheit Jagdflieger, die man zuletzt bei Stalingrad gesehen hat. Damit ist es dem Feind nur sehr schwerlich möglich, die Stellungen der Wehrmacht und ihrer Verbündeten aufzuklären.

Der Geheimdienst glaubt, daß ein lokal begrenzter russischer Gegenstoß bevorsteht. Über Umfang und Stoßrichtung gibt es keine Informationen.


Kapitel LIV - Die Geisterstadt

Wie erwartet hatten die Russen über Nacht Verstärkungen nach vorne gebracht, und wir haben mit dem bewährten Muster einen Straßenzug nach dem anderen in Schutt und Asche gelegt. Das ging Tag um Tag so weiter, aber schließlich wurde der Widerstand schwächer und brach am Nachmittag des 21. September ganz zusammen.. die Russen hatten schlichtweg keine Truppen mehr an diesem Frontabschnitt. Im östlich gelegenen Industriegebiet sah es schon anders aus, da wurde noch heftig gekämpft.. aber im Regierungsbezirk waren nur noch versprengte Einheiten von geringem Kampfwert.

Am 22. September ereignete sich erstmal nichts. Wir bekamen Nachschub und eine warmes Frühstück aus Eiern und deutschem Schinken.. sowas gab es doch nur, wenn ein Großangriff bevorstand. Wurden wir etwas nach Osten verlegt, um das dortige Industriegebiet anzugreifen?

Um halb 12 meldete sich General Weidmann im Funk.

"Achtung, hier spricht General Weidmann. Wir werden nun in Moskau einrücken. Die Luftwaffe ist der Ansicht, daß kaum noch Feindtruppen in der Stadt sind, und bevor der Feind Kräfte aus den Festungen im Süden zuführen kann, rücken wir ein. Jede Abteilung bekommt ihr eigenes Ziel. Geht vorsichtig und behutsam vor. Eventuell noch vorhandener Feind wird niedergekämpft. Schont die Zivilbevölkerung."

Dann begann der General, die Ziele für die einzelnen Abteilungen vorzugeben.

"Major Mützel, für Sie habe ich etwas ganz Besonderes: Roter Platz und Kreml."

Ich war wie vom Blitz getroffen. Wir sollten den Kreml einnehmen.. eine Aktion von weltgeschichtlichem Ausmaß. Mir lief es eiskalt den Rücken runter.

Nachdem der General seine Befehle erteilt hatte, brachen wir unverzüglich auf.

Es dauerte nicht lange, und wir hatten die Trümmerwüste durchquert. Es war nur an wenigen Stellen die Spuren von Luftangriffen oder Artilleriefeuer zu sehen, und wir sahen etwas ganz anderes. Kleine Gruppen von russischen Soldaten, die ihre Waffen säuberlich neben sich aufgestellt hatten und keine Anstalten machen, sich zu wehren. Zivilbevölkerung, die uns mit hohlen Augen entgegen sah. Der Gesichtsausdruck war deutlich: das sind also die neuen Herren. Die Bürger von Moskau sind ja einiges gewohnt und hart im Nehmen... erst der Zar, dann die Menschewiken, Bolschewiken, die Sowjets, und nun die Deutschen.. das alles in 25 Jahren.

Feuerüberfällen und Scharfschützen gab es praktisch nicht, die Russen hatten genug vom Kämpfen. Was wir aber mehr als nur einmal sahen: erschossene oder gehängte Politoffiziere. Die Russen hatten im ganze Verlauf des Krieges tapfer gekämpft, aber hier in Moskau war der Kampfwillen erloschen. Keine Tränen, kein Bedauern.. nur gebrochener Wille. Wir hatten in den letzten Monaten wirklich schon ganz andere Kämpfe erlebt, aber hier in Moskau hatten wir die geringsten Verluste, an die ich mich erinnern kann... was mir natürlich sehr recht war. Meine Kompanie hatte immer noch bis auf einen Panzer Sollstärke, und Schwerverletzte und Toten hatten wir seit Wochen nicht. Hoffentlich bleibt das mal eine Weile so.

Praktisch unbehelligt erreichten wir den Roten Platz. Major Mützel ließ uns ausschwärmen und das Gelände sichern. Wir bekamen den Auftrag, die Basilius-Kathredrale zu sichern. Ein wahrlich eindrucksvolles Bauwerk. Russische Truppen gab es nicht, nur eine kleine Wache vor dem Tor des Kreml, die aber sicher keine militärischen, sondern protokollarische Aufgaben hatte. Ich wies meinen Männern, sich zu verteilen.... und sicherzustellen, daß jeder einen guten Blick auf den Kreml hat, da würde sich mit Sicherheit noch etwas ereignen.

"Du Hans, I hoab amoi a Froagn. Host oan Moment?"

"Klar, was kann ich für Dich tun?"

"Sammer hia übahaupt riachdig? Hia is doch goar nix rod... da Plads schaugt ja aus wia oan noamala Plads... un is goar nöd rod."

Da mußte ich erstmal tief durchatmen... der gute Dietmar hatte vielleicht Probleme... aber darum beneidet ihn sicher niemand.

"Ähmmmmm ja... das ist ein Übersetzungsfehler aus dem Russischen... bei denen gibt es ein Wort für "rot" und "schön"... und eigentlich hieß der Platz wohl mal der Schöne Platz, aber die Bedeutung ging im Laufe der Zeit verloren.. mit rot wie Rote Armee hat das nichts zu tun."

"Nöd?"

"Nein, Dietmar.. Du kommst manchmal auf Ideen...."

"Woaßt, Hans... do is so oiniges auf da Wöid, wos I nöd vasteh... da Oppa hod imma gesagt, die Preißn san's olles Sozialisten, wail do die Schaiß SPD regiert... die ham's sogar in Berlin a rods Rathaus. Dann is da Babba bei die SA ganga, und die san's doch von den Nationalsozialisten, also oach Sozialisten, oda? Do hobi gdacht, jetzat gibt's oan Ärger zwischam Oppa unam Babba, aba dem woar's recht.. und als ich gefroagt hoab, gab's oane hinta die Löffl, un zwoa raichlich. Wos san donn jetzat die Sozialistn und woas nöd? I vasteh goar nix mehr... und da Plads hia is oach ned rod..."

Oh mein Gott. Was soll man dazu nur sagen? Da war Hopfen und Malz verloren..

"Mit so komplizierten Dingen beschäftigen wir uns gar nicht... wir fahren Panzer und kämpfen.. das muß reichen."

"Do host Reacht. Danke, Hans... host mia gehoifen."

Unglaublich, aber wahr... es wirkte... man mußte ihm nur sagen, daß er sich keine Gedanken machen soll, und er setzt es sofort um.. preußische Gehormsamkeit bei einem Bayern. Wahrscheinlich war er aber nur froh, daß ihm jemand gesagt hatte, daß er nicht weiter drüber nachdenken soll.. und das war ihm wohl ganz recht.

(diese Konversation hat sich übrigens im Jahre 1992 mit dem echten Dietmar, der mit uns beim Bund war, in der Saaleck-Kaserne in Hammelburg fast genau so zugetragen.. ein gescheiterter Versuch der politischen Bildung, kein Scherz!)

Vor dem Kreml tat sich etwas. Mit meinem Fernrohr erkannte ich den Kommandeur der Heeresgruppe Mitte, GFM Bock und seinen Stab... begleitet von starken Infanterieverbänden als Eskorte. Die deutschen Generäle nahmen vor dem Kreml Aufstellung, und das Tor der Festung öffnete sich. Eine Ehrenwache kam herausmarschiert, begleitet von einigen augenscheinlich sehr hohen Offizieren der Roten Armee. Zu meinem Erstaunen waren keine Politoffiziere zu sehen.

Die beiden Formationen stellten sich voreinander auf, und es wurde viel salutiert. Anscheinend wohnten wir der offiziellen Kapitulation der Stadt Moskau bei, auch wenn im Osten noch gekämpft wurde. Aber die Russen hatten auch fähige Stabsoffiziere, die in der Lage waren, die Lage einzuschätzen.

Die Russen wurden von der Infanterie abgeführt, und GFM Bock nahm den Kreml in Besitz. Wir hatten Moskau erobert, und in den nächsten Wochen werden die letzten Truppenteile der Roten Armee im Umfeld der Stadt ausgelöscht. Dann mußten wir in 1943 nur noch die letzten Industriestädte im Ural und den Kaukasus nehmen, und dann würde Rußland kapitulieren. Ich kann es kaum glaube, aber der Krieg schien sich seinem Ende zuzuneigen. Und wir werden wohl die Sieger sein.

(Anm: wir haben gerade Moskau genommen... und uns ist aufgefallen, daß wir in diesem AAR schon sehr lange nicht mehr gereppt wurden... also dann mal los! Die kreativste Rep wird von uns lobend im Wehrmachtsbericht erwähnt!)

Hohenlohe
30.07.14, 22:57
Die Story ist mal wieder grossartig, leider kann ich euch noch nicht reppen, evtl. an meinem Geburtstag, denn da verteile ich grüne Reps an meine Gratulanten, aber da ich ausserhalb der AARs nur selten reppe, dauert es halt immer etwas lange, sry...Ansonsten meine Gratulation zur Einnahme von Moskau!! :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
05.08.14, 21:57
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 28. September 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere, hart arbeitenden, Pioniere können weitere Befestigungen fertigstellen. Ein weiterer wichtiger Schritt, um den Feind aufzuhalten und Verluste zuzufügen.

http://www11.pic-upload.de/22.07.14/u8ctswdgdnj1.png (http://www.pic-upload.de/view-23991993/Befestigungen.png.html)


Die Gräben und Bunkerlinien sind südlich des Terek gebaut worden. Die STAWKA wird später im Bericht noch genauer auf diese neue Verteidigungslinie eingehen.



Verstärkungen in dieser Runde:

2 Armeen



Die Schlacht um Moskau


Moskau ist gefallen!!

Nach heftigen Gefechten wurde die Innenstadt unserer Hauptstadt erobert und deutsche Panzer sind auf dem Roten Platz aufgefahren. Das wichtige Industrieviertel wird allerdings noch immer von unseren tapferen Soldaten gehalten.

Der Verlust des Regierungszentrums wäre aber durchaus vermeidbar gewesen. Der STAWKA liegen Berichte vor, laut denen es sich um eine freiwillige Übergabe gehandelt hat. Nach schweren Kämpfen haben die kommandierenden Offiziere anscheinend ihren Mut verloren und vor dem Feind kapituliert. Anscheinend wurden auch die eingesetzten Politoffiziere, welche sich für eine Fortsetzung des Kampfes stark gemacht haben, unter Arrest gestellt und an der Ausführung ihrer Befehle gehindert. Das Oberkommando geht davon aus, dass es sich hierbei einfach um eine Entscheidung einiger weniger gehandelt hat, welche nicht absehbare Folgen haben wird.

Die STAWKA versichert aber allen Soldaten, Bürgern und Offizieren der Sowjetunion, dass alles getan wird um dieses Fehlverhalten wieder zu korrigieren.

http://www11.pic-upload.de/04.08.14/h5ojsz1iuzo.png (http://www.pic-upload.de/view-24137672/Bild-1-Moskau-Anfang.png.html)


Gleichzeitig mit dem Einmarsch in Moskau, Erhöhen die feindlichen Kommandeure auch den Druck auf Kalinin, welches noch von der Roten Armee gehalten wird. Beide Armeen und der Stab des örtlichen Frontkommandeurs werden schwer zusammengeschossen und können sich nur noch mit letzten Kräften in der Stadt halten. Eine umgehende Auffrischung wurde von der STAWKA bereits veranlasst.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/wounzbpyrcs.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24149342/Stalingrad_aftermath.jpg.html)

**Die Zerstörungen in den Städten nehmen ungeahnte Ausmaße an.**


Während die Verstärkungen in Kalinin ihre Positionen einnehmen und die dezimierten Verbände in der Stadt und im Umfeld wieder aufgefrischt werden, kommt es in Moskau zu noch schwereren Kämpfen, als in den vergangenen Tagen.

Das Oberkommando setzt alles auf eine Karte.

Das Panzerkorps, welches erst vor kurzem in die Stadt marschiert ist, soll um jeden Preis wieder vertrieben werden. Ohne Rücksicht auf Verluste feuert die Artillerie Granate um Granate in die Innenstadt, um die Deutschen zu demoralisieren und eventuelle Befestigungen zu zerstören. Anschließend stürmen mehrere Divisionen und Armeen die Trümmerberge, welche einmal die Hauptstadt der Sowjetunion darstellen.
Sogar die Armee, welche das Industrieviertel verteidigt wird mit zum Angriff eingesetzt.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/726fpsnb5am3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24149618/RIAN_archive_44732_Soviet_soldiers_attack_house.jpg.html)

**Sturmangriff in den Trümmern von Moskau.**


Die STAWKA will das innerstädtische unbedingt wieder zurückerobern und der Feind muss schreckliche Verluste hinnehmen. Das gegnerische Panzerkorps ist am Ende der Gefechte nur noch ein Schatten seiner selbst und hält sich nur mit Mühe und Not in den letzten Bezirken.

Alleine es reicht nicht.

Trotz schrecklicher Verluste von über 70% ihrer Sollstärke ziehen sich die Panzer nicht zurück.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/m19llt196e65.png (http://www.pic-upload.de/view-24149658/Bild-2-Moskau-Ende.png.html)


In der STAWKA hat man alle Reserven in die Schlacht geführt die verfügbar waren und darauf gehofft, dass der gegnerische Kommandeur den Befehl zum Rückzug gibt, um seine Einheit zu schonen, aber das hat er nicht getan. Mit einer unglaublichen Zähigkeit haben sich die Deutschen in jeden Zentimeter Boden gekrallt und Welle um Welle unserer tapferen Soldaten abgewehrt.

Das wir damit nun den Invasoren ihre Aufgabe um einiges erleichtert haben ist unbestritten, die Deutschen werden nun mit den verbliebenen Truppenteilen "leichtes Spiel" haben, aber es war das Risiko wert. Denn schon oft haben sich die Deutschen wesentlich eher zurückgezogen.

Hoffentlich können unsere erschöpften Soldaten noch einmal ihre Verteidigungsstellungen ausreichend besetzen und den Gegner aufhalten. Wenn sie noch einige Tage durchhalten, dann können auch wieder einige Verstärkungen in den Kessel gebracht werden.

Bei Gorky bleibt es unterdessen weiterhin ruhig und es passiert nichts.

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Alle sind sich einig, dass hier etwas passieren wird sobald die Deutschen den Großraum Moskau endgültig gesichert haben und ihre Truppen auffrischen konnten. Es geht jetzt nur noch darum, Gorky bis zum Winter zu halten.


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Elista, südlich von Stalingrad, bildet sich eine weitere Gruppe Freiheitskämpfer.
Eigentlich eine sehr günstige Position, könnten sie doch von hier aus die Nachschublinien der Deutschen zum Terek stören, wenn, ja wenn, sie nicht sofort von rumänischen und italienischen Divisionen angegriffen werden würden.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/o35miueqlcmz.png (http://www.pic-upload.de/view-24149925/Bild-4-Partisanen-Anfang.png.html)


Die Partisanengruppe wird sofort umstellt und die Verbündeten greifen aus allen Richtungen an. Es scheint als ob der Feind unseren Plan vorausgeahnt hat und schneidet der kleinen Einheit auch den Weg nach Süden ab.

Damit können sie keine wichtigen Bahnlinien mehr erreichen.
Es bleibt nur noch der Weg nach Westen und genau diesen gehen sie jetzt auch.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/u2azttsw1a2b.png (http://www.pic-upload.de/view-24149983/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)


Aus dem Raum Stalingrad fliegen die "Roten Falken" Luftunterstützung für die Gruppe, können aber leider den Italienern keine Verluste zufügen. Lediglich einige Jagdflugzeuge werden im, sich entwickelnden, Luftkampf abgeschossen.

Mit viel Glück können sich die Freischärler absetzen und später nochmal zuschlagen.


Der Kampf um Grozny


Bereits seit einigen Wochen arbeitet die STAWKA an einen Plan für eine kleine Gegenoffensive und man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
Die Truppen wurden von Anfang an, weit außerhalb der Sichtweite des Feindes aufgestellt und auf ihren Einsatz vorbereitet.

Die kleine Streitmacht kann sich durchaus sehen lassen. Immerhin 3 Armeen, eine Division und 2 komplette Panzerarmeen konnten bereitgestellt werden, um den Stellungskrieg bei Grozny wieder in Bewegung zu bringen.

Vordringlichstes Ziel ist erst einmal wieder eine Verbindung zum Rest des Landes herzustellen. Die Rumänen halten bereits seit Wochen die einzige Bahnlinie besetzt und mittlerweile wird die Versorgungslage, in dem abgeschnittenen Gebieten, langsam kritisch. Anschließend kann man über einen weiteren Vorstoß nachdenken, welcher die Rückeroberung der Ölquellen zum Ziel haben könnte.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/jdsxg8dwgfqk.png (http://www.pic-upload.de/view-24150131/Bild-6-Grozny-Anfang.png.html)


Unterdessen ist der Feind auch nicht untätig und verlegt weitere Einheiten an diese Front.
Besonders auffällig ist das Fallschirmjägerregiment, welches wohl absichtlich etwas abseits in Stellung gebracht wurde.

Da wir kaum Reserven haben, muss unbedingt verhindert werden, dass diese zum Sprung ansetzen können und weitere Gebiete von der Versorgung abschneiden.

Aber zuerst gibt die STAWKA den Befehl zum Beginn von "Unternehmen Bogatyr".

Als erstes greifen die Divisionen über den Terek an, um die Stellungen der rumänischen Division zu erkunden und deren Lage an die Angriffsspitzen weiterzuleiten. Anschließend rücken die Panzer vor und können den Feind sofort schwere Verluste zufügen.

Es gelingt sogar die Rumänen zur Flucht zu zwingen. Die Bahnlinie wird sofort gesichert und die Züge mit Lebensmitteln, Waffen und Munition können wieder rollen.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/17cnvq7gj7q7.png (http://www.pic-upload.de/view-24150217/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)


Weitere Angriffe erfolgen vorerst nicht, um sich nicht zu sehr zu exponieren. Die zweite Panzerarmee bezieht noch in der 2. Reihe ihre Stellungen, um beim Gegenangriff des Feindes den eigenen Truppen Feuerunterstützung zu geben.

Hinter Grozny kommen nun auch wieder neuaufgestellte Verbände an und die STAWKA kann die Fallschirmjäger aus der "vordersten Front" herauslösen.

Damit sollte auch diese Linie ausreichend verstärkt sein. Jetzt müssen die Deutschen reagieren und weitere Truppen hierher verlegen. Hoffentlich direkt aus Moskau, denn diese sind nicht unbedingt im besten Zustand.

http://www11.pic-upload.de/05.08.14/x8j5tggzfp4m.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24150289/512px-Marcia_nel_fango.jpg.html)

**Panzer vor!! Abmarsch zum Angriff.**

Anmerkung: Wir hätten gerne noch auf die zusätzliche Unterstützung durch die Panzerarmee und die Panzergrenadiere, welche sich gerade in Ausbildung befinden, gewartet. Aber wie lange diese noch dauert können wir nicht abschätzen und so langsam wurde es eng hier unten. Wir mussten einfach angreifen.



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Die STAWKA gibt bekannt:


Hiermit wird allen Frontkommandeuren eine Übersicht über die aktuellen Forschungsschwerpunkte bereitgestellt. Ein Fortschritt ist dabei besonders hervorzuheben.

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Die Entwicklungsarbeiten bei den neuesten Panzermodellen kommen gut voran und die Industrie hat dem Oberkommando zugesichert, dass weiter mit Hochdruck an diesen gearbeitet wird. Man rechnet mit der Serienreife zum Jahresbeginn 1943. Die neuen Panzer werden dann natürlich sofort der kämpfenden Truppe zugeführt.

Diese Meldung ist auch unverzüglich allen Soldaten der Roten Armee bekannt zu machen.

Hohenlohe
05.08.14, 23:11
Werter Sachimos, mit Unternehmen Bogatyr vermasselt ihr womöglich die Pläne des werten HvS...das ist schon mal beachtenswert, meinen Respekt...!! :ritter:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
06.08.14, 01:34
Werter Hohenlohe,

danke sehr.. wenigstens einer, der sich äußert. Immerhin haben wir drei Reps bekommen.. vom werten Kurfürst Moritz, vom werten Hjalfnar und von unserem Gegner. :D


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28. September 1942 - Feindaktivitäten

Im Raum Moskau starten die Russen einen unerwarteten, aber militärisch gesehen durchaus nachvollziehbaren Großangriff...


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.. der allerdings scheitert. Die Russen hatten aber auch keine andere Wahl... wenn sie einfach in ihren Stellungen ausgeharrt hätten, wäre es zum selben Ende gekommen. Der Vorteil für die Wehrmacht: so geht es schneller.
Das VI. Panzerkorps wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen, hat sich aber tapfer behauptet. Die Einheit ist momentan in sehr schlechtem Zustand, sollte aber in den nächsten Tagen wieder zu voller Gefechtsstärke finden, da die meisten Verluste nur entstanden sind, weil einsatzbereite Panzer wegen Munitions- und Treibstoffmangels aufgegeben werden mußten und nun verhältnismäßig einfach wieder geborgen und bemannt werden können.


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Die Partisanen versuchen, sich nach Westen abzusetzen.


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Der Feind startet aus dem Raum Astrachan eine Gegenoffensive. Wir zählen mehrere Panzerkorps, Armeen und Divisionen. Zum Glück wählt der Feind dieses Gelände und nicht Gorki, wo die Wehrmacht nur zwei AK stehen hatte.
Es ist damit zu rechnen, daß der Feind in den nächsten Monaten noch mehr Truppen zuführen wird, also plant das OKH bereits für eine lang anhaltende Schlacht. Die Versorgungslage ist nicht gut, und um hier unten siegreich zu sein, bräuchte man Astrachan, und das geht nur (noch) über Stalingrad. Dementsprechend wird alles für die Defensive vorbereitet.. nach der Schlacht um Woronesch zum zweiten Mal in diesem Krieg.


4. Oktober 1942

Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord bekämpft weiterhin die russischen Stellungen bei Kalinin, wo der Feind kurz vor der Vernichtung steht.
Bei der H.Gr. Mitte wurde als Antwort auf die russischen Attacken auf Moskau ein Gegenangriff gestartet, der unter den Russen schwerste Verluste gefordert hat.
Die H.Gr. Süd richtet sich auf eine defensive Grundhaltung ein, um sich bestmöglich für die Schlacht am Terek zu rüsten.


Nach der Eroberung von Moskau bekam das OKH zahlreiche Glückwunsch-Telegramme, eines soll beispielhaft für alle anderen erwähnt werden.


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Nachdem die Russen in Moskau einen verzweifelten Gegenangriff geführt haben und mit diesem gescheitert sind, erfolgt ein Gegenschlag, der in seiner Wucht und Konsequenz an die frühen Tage des Feldzuges erinnert.


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Zwar hat der Feind seine Truppen in Kalinin aufgefrischt, aber diese Verstärkungen sind nicht zu beneiden.


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Die Infanterie umschließt die geschundene Stadt, die sicherlich in den nächsten Tagen fallen wird.


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Auch in Moskau rücken die deutschen Truppen vor und zerschlagen die letzten Widerstandsnester im Umfeld.
Alle Kampfeinheiten in der direkten Umgebung der Stadt werden vernichtet, im gesamten Raum Moskau steht (abgesehen von Unterstützungseinheiten) nur noch eine einzelne Division.


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In der Stadt selbst findet die Truppen der Wehrmacht viele unbeschädigte deutsche Panzer und Sturmgeschütze vor, die vom VI. Panzerkorps wegen Munitions- und Betriebsstoffmangels aufgegeben werden mußten und nun wieder funktionstüchtig gemachten werden. Das VI. Panzerkorps hat bereits am Abend des 4. Oktober wieder Sollstärke.

Die Schlacht um Moskau ist damit militärisch gesehen beendet, es muß nur aufgeräumt werden.


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Die Partisanen bei Elista werden vernichtet. Nun ist hoffentlich endlich Ruhe!


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Das Unternehmen Falkenflug wird abgesagt. Die Luftaufklärung ergab, daß der Weg in die Stadt Astrachan durch ein Pionierkorps verbaut ist.
Selbst wenn man die Stadt hätte nehmen können, so wäre es doch ein Selbstmordkommando gewesen, da die Russen einfach nur ihre Kräfte hätten zurückziehen müssen, und die deutschen Truppen wären verloren gewesen. Sicherlich wäre es für die Russen ein Schock gewesen, und der Nachschub hätte auch gelitten.. aber es liegt nicht unbedingt in der deutschen Militärtradition, ganze Einheiten sehenden Auges in eine tödliche Situation zu bringen.
So können die Fallschirmjäger ihren Beitrag zur beginnenden Schlacht am Terek leisten.


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Das OKH rechnet damit, daß die Russen weitere Truppen nach Astrachan transferieren werden. Eine offensive Aktion ist in den nächsten Monaten nicht möglich, und deswegen wird sich die Wehrmacht und die verbündeten Truppen zur Verteidigung einrichten. Die erste Linie soll einige Tage halten, und währenddessen wird dahinter eine zweite Linie etabliert. Beide sind allerdings nur als einstweilig zu betracheten und können bei Bedarf schnell aufgegeben werden. Erst die dritten Linie wird die endgültige sein, wo die deutschen Truppen passable Versorgung haben. Es ist nicht geplant, hinter diese Linie zurückzuweichen.

Die Schlacht wird von deutscher Seite als lang anhaltende Aktion angesehen. Die Ziele sind klar umrissen: die Frontlinie ist zu halten, bis 1943 Stalingrad und Astrachan genommen wurde. Die Ölfelder dürfen nicht verloren gehen. Aus diesem Grund werden in den nächsten Tagen massive Kräfte per Bahn aus dem Raum Moskau verlegt. In der ersten Welle treffen zwei AK, ein Fliegerkorps und eine Einheit StuKas ein, die die feindl. Panzer unter Feuer nehmen sollen. Weitere Einheiten werden folgen.


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Vom Geheimdienst kommen beunruhigende Nachrichten: die Russen haben neue Garde-Einheiten aufgestellt, so daß in den nächsten Monaten vermehrt mit Panzerfeind zu rechnen ist.


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Die Verluststatisktik liest sich blendend, allerdings mit einer Ausnahme: die Verluste an Panzern springen sofort ins Auge. Zum Glück kann sich die deutsche Rüstungswirtschaft diese Verluste leisten und die abgeschossenen Panzer wieder ersetzen.

In der Zeit vom 25. September bis zum 9. Oktober wurden sieben feindl. Einheiten vernichtet, und zwar ein HQ, drei Armeen, zwei Divisonen und eine Gruppe Partisanen. Insgesamt wurden damit nun 316 feindl. Großverbände aufgerieben.


Kapitel LV - Kein Pardon für Rosstäuscher

Es wäre eigentllich zu erwarten gewesen, daß es eine große Siegesfeier gibt, aber dem war nicht so. In Anbetracht der Tatsache, daß um uns herum noch einsatzfähige feindliche Kampfeinheiten waren, durften wir nicht nachlässig werden. In den Tagen direkt nach unserem Einzug in Moskau ist nicht viel passiert, und wir können von unserer Stellung aus beobachten, wie sich die Lametta-Hengste im Kreml die Klinke in die Hand gaben.

Ich unternahm jeden erdenklich Versuch, die Wachsamkeit meiner Männer aufrecht zu erhalten.. auch wenn einigen schwer fiel, gerade hier in der Nähe des Kreml einen feindlichen Großangriff zu erwarten.

Am Abend des 27. September kamen zwei Soldaten vom II. Zug in mein Zelt und machten Meldung. Sie kamen von der Streife und hatten einen Russen dabei.

"Herr Hauptman, melde gehorsamst: wir haben einen Verdächtigen aufgegriffen."

"Rühren, Herr Obergefreiter! Inwiefern hat sich der Russe den verdächtig gemacht?"

"Naja, er hat versucht sich durch die Nacht zu stehlen und unsere Stellungen auszukundschaften. Als wir ihn geschnappt haben, hat er versucht, einen auf unschuldig zu tun und so gebrochen zu wirken wie die anderen einzelnen Gefangenen, die wir in den letzten Tagen gemacht haben."

"Und was macht Sie glauben, daß das bei diesem Gefangenen hier anders ist?"

"Nun ja, zuerst erschien er mir nicht so recht demoralisiert zu sein, sondern eher ertappt wie ein Dieb. Dann fiel mir auf, daß von seiner Uniform offensichtlich erst vor kurzem die Rangabzeichen entfernt wurden... für mich sieht das hier eher nach einem Offizier aus, und der wurde sicherlich nicht gerade degradiert. Dann haben wir ihn gefilzt, wogegen er Widerstand geleistet hat.... und ich habe ein paar Aufzeichnungen gefunden, die unsere Stellungen und die der Nachbarkompanien wiedergeben."

Der "Offizier" war offensichtlich mit Gewalt gefilzt worden, das rechte Auge war bereits halb zugeschwollen.

"Gut gemacht, Soldat. Holen Sie den Kameraden Nübel bei, und dann können Sie wieder auf Streife gehen."

"Jawoll, Herr Hauptmann."

Einer der beiden verließ das Zelt, und der andere bewachte den Russen. Er versuchte unschuldig zu wirken, schien aber bereits zu vermuten, daß ich ihm sein Schaupiel nicht abnahm.

Ich beschloß, mir Wartezeit bis zum Eintreffen Dietmar's ein wenig zu vertrödeln.. mit sinnlosen versuchen.

"Sprechen Sie deutsch? Говорите немецкий язык?"

Ich denke, daß er den ersten Teil schon verstanden hat, aber ich hätte in seinem Fall wohl auch so reagiert.

"нет."

So viel russisch verstand sogar ich... also hatten wir hier einen Russen, der offensichtlich deutsch sprach und das verbergen wollte.. vielleicht konnten wir das ausnutzen.

Kurz darauf kam Dietmar... ich wies ihn an, den Russen zu bewachen. Er war von seiner Statur und Mentalität her bestens dafür geeignet.

"Dietmar, frage unseren Gast bitte nach Namen und Dienstgrad."

Er sprach auch nicht viel besser Russisch als ich, aber das brauchten wir unserem Gast ja nicht zu sagen.

"Имя и ранг?"

"забыть! толстяк!"

Das war meines Wissen nach nichts Nettes... auch Dietmar sah das so. Er griff dem Russen von hinten an die Haare und zog kräftig, so daß dieser aufschrie... und dann klatsche er ihn mit noch geöffnetem Mund vor den dicken Pfosten in der Mitte meines Zelts. Es knackte mehrfach... Nase, Kiefer, Zähne... das war sicherlich einiges dabei.

"Имя и ранг?"

Der Russe sagte nichts mehr..

"Hans, I glaab, da hoad koan Noam, un an Dienstgrod hoda oach nöd."

"Kann nicht sein, Dietmar.. jeder Soldat hat einen Namen und einen Dienstgrad..."

"Viellaicht issa ja goar koan Soidot... viellaicht hod er die Unifoam oam Soidotn geklaut.."

"Das könnte sein... wäre also ein Fall für den SD, oder?"

Das Wort SD hatte der Russe verstanden, da war ich mir sicher.

"Scho... aba die bringn um, vostögst?"

"Ja, das verstehe ich.. wir kennen ja die Brüder.. habe wenn das hier kein Soldat ist, haben wir keine andere Wahl."

"Woannst moanst.. I bringn hie."

Dietmar nahm den Russen am Schlawittchen und machte ihn reisefertig.. nun hatte unser Gast seine letzte Chance... zumindest aus seiner Sicht. Er konnte ja nicht wissen, daß wir eigentlich nicht vorhatten, ihn dem SD zu übergeben.

"Ich reden."

Ein grausamer Akzent, aber es war zu verstehen, was er wollte.... ich übernahm die Führung des Gesprächs.

"Name und Dienstgrad bitte...."

"Das tut sich nichts zu Sache.. morgen wir alle sind schon tot.."

Der Mann grinste süffisant. Langsam verlor ich die Geduld.. hatte er etwas zu sagen oder war das schon die Nachricht gewesen?

"Das mag vielleicht auf Sie zutreffen, aber ganz gewiß nicht. Dietmar, bring den Mann zum SD. Nichtkombattant, der ohne ordnungsgemäße Uniform angetroffen wurde.. mutmaßlich Spion."

"NEIN!!! Das könne Sie nicht macken.. ich bin Offizier!"

"Das macht nichts... morgen sind wir ja eh alle tot.. Dietmar, schaff ihn weg.. und wenn er Widerstand leistet, stell ihn ruhig."

"Moch I, Hans. Konnst di drauf verlassn."

Dietmar brachte den schreienden und sich windenden Russen weg... nach ein paar Sekunden hörte ich einen dumpfen Schlag, und dann war Ruhe.

Was meinte der Kerl? Ich erstatte Meldung an Major Mützel und ließ dann meine Zugführer antreten.

"Männer, ich Grund zur Annahme, daß morgen ein Großangriff der Russen bevorsteht."

Schmitt artikulierte seine Bedenken zuerst.

"Aber Herr Hauptmann... die Russen sind platt... wenn die angreifen, ist das ein Himmelfahrtskommando.."

"Das stimmt.. aber wenn sie nicht angreifen, dann ebenso. Wenn unsere Kameraden das Industriegebiet im Osten der Stadt einnehmen, dann sind die Russen geliefert... kein Nachschub mehr. Eigentlich ist der Moment günstig.. wir sind von sechs russischen Einheiten umgeben. Auf jeden Fall will ich, daß ab Mitternacht jeder Mann in seinem Panzer ist. Wir haben zwar genug Infanterie dabei, aber trotzdem hat jeder auf seinem Posten zu sein. Und seht mir zu, daß keiner der Russen zum Kreml durchkommt. Ausführung!"

"Jawoll, Herr Hauptmann!"

Um 2:30 Uhr eröffnete die Schwere Artillerie der Russen im Süden der Stadt das Feuer. Es schlugen etliche Granaten ein, aber der angerichtete Schaden war gering. Das Bombardement ging fast drei Stunden, aber es war zu ungezielt. Scheinbar hatten die Russen unsere Stellungen nicht gut genug aufgeklärt.

Wir dem ersten Morgenlicht begann die erste Attacke der feindlichen Infanterie, die wir recht leicht abschlagen konnten. Unsere Verluste waren gering, aber die des Feindes eminent hoch. Der Angriff hatte etwas Verzweifeltes.. ich beobachtete durch die Panzeroptik das Feuer der Panzer, und ich sah sogar einen Politoffizier, der mit eine Fahne voranging.. er hätte kein besseres Ziel abgeben können.

Der zweite Angriff begann gegen 10 Uhr, und des Ablauf war derselbe.. Welle um Welle feindlicher Infanterie wurde von den Sprengeschossen und MGs der Panzer niedergemäht, und unsere Infanterie tat gab ihnen den Rest. Der II. Zug meldete Munitionsmangel, keine Sprenggeschosse mehr.

"Dann ladet die Wuchtgeschosse.. und zielt auf Trümmer oder sonst etwas, das Splitter verteilt!"

Die Russen griffen an allen Ecken und Enden an.. unser Nachschub kam nicht durch.

Gegen halb zwei Uhr Mittags begann der dritte Angriff. Es lief alles nach demselben Muster ab.. eine große Horde russischer Soldaten, die ihren Tod fanden und wenig bewirkten. Bisher hatten meine Kompanie erst zwei Ausfälle durch Molotow-Cocktails.. in Anbetracht der Situation war das schon als gut anzusehen. Mittlerweile hatten alle drei Züge keine Sprengranaten mehr, und auch die MGs waren fast leer. Ich ließ die Reserven meines Führungspanzers verteilen.

"Achtung, Männer... hier spricht Hauptmann Eisner. Wer in seinem Panzer keine Munition mehr hat, verläßt sein Fahrzeug. Borded aus, sucht Euch eine sichere Stellung und stell sicher, daß Ihr überlebt! Ein Panzer ohne Munition ist eine Todesfalle.. die Russen haben Brandsätze dabei, und sie wissen ja nicht, daß niemand in dem Panzer ist. Ich möchte heute Abend alle von Euch beim Antreten sehen! Keine falsche Bescheidenheit.. im Panzer drin könnt Ihr keine Russen töten, wenn Ihr nichts zum Schießen habt!"

Ich sah, wie einige Besatzungen ihre Panzer verließen und sich in die Stellungen der Infanterie begaben.

Um 16 Uhr behann der vierte Angriff, und drei der bereits verlassenen Panzer wurden von den Russen angegriffen und brannten. Der angerichtete Schaden war allerdings gering.. es gab keine Munition zum Explodieren, den Treibstoff hatten meine Männer abgelassen.... und Metall brennt nicht besonders gut, so daß die Schäden gering waren. Man konnte gut beobachten, daß die Russen auf Explosionen im Panzer warteten, aber nichts passierte. Am Ende des vierten Angriffs hatte kein Panzer meiner Kompanie mehr Munition... weder für die Kanone noch für die Bord-MGs... und auch die Handwaffen waren fast leergeschossen.

Gegen 18:15 Uhr begann der fünfte Angriff.. diesmal gab es keine Panzer, die Deckungsfeuer schossen.. und auch die MGs unserer Infanterie hatten praktisch keine Munition mehr. Der Kampf tobte auf Biegen und Brechen, aber auch diesmal wurden die Russen zurückgeschlagen.

Es war nun fast 20 Uhr, und niemand von uns hatte mehr Munition. Ich ließ meine drei Zugführer antreten. Schmitt war verletzt, und auch die anderen beiden waren nicht mehr taufrisch.

"Hans, wir haben keine Munition mehr.. was sollen wir machen?"

"Schick ein paar Mann zu den toten Russen... ein paar PPsh's werden sie schon finden.. und auch das Mosin-Nagant schießt ganz gut."

"Ist das Dein Ernst?"

"JA WAS DENN SONST? SOLLEN WIR ETWA MIT STEINEN WERFEN?"

"Entschuldigung.. Du hast ja recht. Und was machen die Leute ohne Munition?"

"Bajonette aufpflanzen und auf den Feind warten."

Gespenstische Stille breitete sich aus. Alle drei salutierten und gingen ihres Weges.

Bis zum Einbruch der Nacht haben wir die Sekunden gezählt, aber es kam kein weiterer Angriff mehr.

Am nächsten Morgen kam endlich Nachschub, und die meisten Panzer konnten wieder flottgemacht werden. Wir wurden aus Moskau abgezogen, und innerhalb von ein paar Tagen waren wir wieder auf Sollstärke. Als ob nichts passiert wäre.. nur die Berge toter Russen kündeten davon, daß durchaus etwas passiert ist.

Kiew, Kharkov, Rostow, Tula.. wir waren überall dabei gewesen.. aber sowas hatte ich noch nicht erlebt. Soviel Tod und Zerstörung... dagegen war die Vernichtung des Kavalleriekorps in den Anfangstagen des Feldzuges quasi ein Picknick gewesen. Und ich war froh, daß der Großteil meiner Männer es überlebt hatte... aber trotzdem mußte ich wieder einige Briefe schreiben.

Zumindest war es diesmal nicht gelogen... "Ihr Sohn/Ehemann starb in heldenhafter Ausübung seines Dienstes bei der Verteidigung der deutschen Stellungen in der feindlichen Hauptstadt Moskau. Er trug dazu bei, daß ein großer Sieg für das deutsche Vaterland errungen wurde, und das Ende des Krieges ist nahe."

Am nächsten Morgen bestellte Major Mützel alle Offziere und Unteroffiziere der Abteilung zu sich.

"Männer, wir sind zwar nich betroffen, aber ich dachte, das würde Sie interessieren. Generalfeldmarschall Bock, Kommandeur der Heeresgruppe Mitte, hat befohlen, daß in den nächsten Tagen alle an der gestrigen Attacke beteiligten Einheiten angegriffen werden. Die Russen haben den Kreml und damit die Stadt übergeben. Der General ist der Ansicht, daß der folgende Angriff nicht den üblichen militärischen Gebräuchen entspricht.. so wie im Mittelalter die Stadt gefallen war, wenn die Mauern brachen, so bedeutet heute die Übergabe, daß im Anschluß keine Kämpfe mehr stattfinden... und aus diesem Grunde wurde für die ab heute stattfindenden Angriffe KEIN PARDON befohlen."

Es herrschte eisiges Schweigen.

In den nächsten Tagen wurde allen Feindeinheiten, die an den Angriffen vom 28. September beteiligt waren, bis auf den letzten Mann ausgelöscht. Gefangene gab es nicht.

Managarm
06.08.14, 08:36
Sie müssen erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor Sie HvS erneut bewerten können.
Wir honorieren Eure Leistung und den tollen AAR, werter HvS, auf diese Weise.
Daß Wir mitlesen und mitfiebern, ist selbstverständlch. :)

crofreiburg
06.08.14, 08:37
Tolles Update. Selten hab ich ein AAR zu diesem Spiel mit Story und persönlichen Eindrucke eines Offiziers gelesen. Weiter so.

Hohenlohe
06.08.14, 17:17
Ein sehr schönes Update...die Storyline wie immer super...!! Man merkt, dass ihr ein hervorragendes Erzähltalent habt...! Wir wünschen euren Operationen weiterhin viel Erfolg...!! :ph:
Euer Erfolg bei Moskau ist einfach spitze...! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Werth
06.08.14, 23:50
Den werten Regenten von Sachimos und HvS Unser Dank für diesen AAR. :ja:

Ein ausführlicherer Beitrag folgt.

Grüße

Strategienordi
09.08.14, 01:23
Wir hoffen mal, dass mit Rep das Bewerten des Beitrages gemeint war. Wir sind da ja noch Neuling.

Ansonsten...

Werter Sachimos,
falls die Aufrüstung noch ansteht:
Panzer, Luftwaffe ( Jagd und Erdkampf), HQ falls nötig, bestehende durch beste Replacen, Rest der MPP in Armeen und vllt ein paar Artillerien investieren. Wäre mal so unser Vorschlag für Euch. Vllt. hilft Euch der werte HvS auch bei der Zusammenstellung. Soll ja noch weitergehen.

Werter HvS,
wir müssen Euch tadeln. Ihr habt Eure Truppen nicht motorisiert, wo bleiben da die Pferde in Euren Berichten? ;)


Zur Diskussion um die MMP-Spritze... wir vermuten, 10k dürften noch zu wenig sein um den entscheidenen Sieg der Achse zu verhindern. Wobei der Raum für sinnvollen Truppeneinsatz eh nur noch sehr begrenzt ist.
Wir hätten ein AAR der "Last Democracy"-Kampagne als direkten Anschluss toll gefunden, mit diesem hier als Vorgeschichte. Aber primär gehts darum nen tolles AAR lesen zu können, das wird hier geliefert, also sind wir vollauf zufrieden mit der Fortführung.

von Sachimos
12.08.14, 11:19
Werter Werth,


vielen Dank für euer Lob. Wir werden uns weiterhin die größte Mühe geben.:)



Werter Strategienordi,


ja die Aufrüstung steht noch an. Wir haben mit dem edlen HvS vereinbart, dass wir nun in den nächsten Runden die entsprechenden Truppen bestellen werden, damit diese über den Winter aufgestellt werden können.

Alle möglichen gepanzerten Einheiten sind bereits bestellt, da diese am längsten bis zur Auslieferung brauchen, und auch einige "Unterstützungseinheiten". In naher Zukunft kommen dann noch die Armeen und die Luftwaffe dazu.

Weitergehen wird es auf jeden Fall. Wir sind fest entschlossen das Spiel und insbesondere auch den AAR bis zum Ende zu meistern. Mit welchem Ausgang auch immer.:D







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 10. Oktober 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


http://www11.pic-upload.de/11.08.14/ic9usavc7hn2.png (http://www.pic-upload.de/view-24223297/Grenadiere.png.html)


Um nur wenige Tage zu spät wird die Ausbildung der neuesten Eliteeinheiten abgeschlossen.
Diese Verbände bestehen aus den kampferfahrensten und am besten ausgebildeten Soldaten, welche die Rote Armee zu bieten hat. Bereits seit einiger Zeit wurde dazu aus den bewährten Armeen und Divisionen die Besten der Besten, von der "vordersten Front" abgezogen und in diesen Truppenteilen zusammengefasst.

http://www11.pic-upload.de/11.08.14/z8juq22hwryb.png (http://www.pic-upload.de/view-24223330/Verst--rkungen.png.html)


2 Divisionen Panzergrenadiere und 1 Panzerarmee, ausgestattet mit der neuesten Technik und 110% Stärke, können sich durchaus sehen lassen und verfügen über eine beeindruckende Schlagkraft.

Umgehend werden diese nun an die Brennpunkte der Front transportiert. Erstes Ziel ist da natürlich die Unterstützung der Angriffsspitzen des "Unternehmens Bogatyr", wofür diese Einheiten schon länger vorgesehen waren.

Genauere Informationen folgen in diesem Bericht.

http://www11.pic-upload.de/11.08.14/qwp2ubsiqed.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24223384/RIAN_archive_1274_Tanks_going_to_the_front.jpg.html)

**Panzer werden, direkt aus der Fabrik, an die Front transportiert.**



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Hauptquartier
2 Armeen
2 Panzergrenadiere
2 Panzerarmeen



Die Schlacht um Moskau


Dem Feind kann kein nennenswerter Widerstand mehr entgegengesetzt werden und unsere vom Angriff dezimierten Truppen werden völlig zusammengeschossen. Die Deutschen gehen mit einer unglaublichen Effizienz vor und können dabei sogar ihren eigenen Verluste minimal halten.

Zwar hatte man in der STAWKA mit einer Antwort des Gegners gerechnet, aber dass diese mit einer solchen Deutlichkeit ausfällt, hat dann doch überrascht. Im Großraum Moskau stehen nun nur noch 2 Kommandeure, 1 Artillerie und eine Division zur Verfügung. Im Oberkommando geht man davon aus, dass noch Mitte Oktober keine Einheiten mehr zur Verfügung stehen und auch Kalinin fallen wird.

http://www11.pic-upload.de/11.08.14/fh3mwpeqvamh.png (http://www.pic-upload.de/view-24223674/Bild-1-Moskau-Anfang.png.html)


Denn auch die wichtige Industriestadt im Norden ist völlig eingeschlossen und die Deutschen ziehen die Schlinge immer enger. Durch die ständigen Angriffe sind die Verteidiger bereits stark dezimiert und demoralisiert worden. Auch hier können wir dem Feind nichts mehr entgegensetzen und es geht nun nur noch darum, den Blutzoll für den Gegner so hoch wie möglich zu treiben.

Immerhin können die Verteidiger ein letztes Mal aufgefrischt werden. Allerdings nicht mehr auf ihre volle Kampfstärke. Dafür steht nicht mehr genügend Nachschub zur Verfügung.

Länger als einige Tage, wird die Stadt wohl auch nicht mehr durchhalten können.

http://www11.pic-upload.de/11.08.14/wz4hj4a6zmnr.png (http://www.pic-upload.de/view-24223716/Bild-2-Moskau-Ende.png.html)


Südlich unserer ehemaligen Hauptstadt, kommt es zu einem letzten symbolischen Angriff. Die letzte verbliebene Division rückt vor und attackiert einen Feldflugplatz vor der Stadt. Auf diesem hat sich eine Stuka Geschwader eingerichtet und flog, bis vor kurzem, ständige Angriffe auf Moskau und das Umland.

Allerdings brachte die Attacke keine zählbaren Erfolge und auch diese tapferen Männer werden wohl bald von den Deutschen überrannt werden.


Die Front bei Gorky


Bei Gorky kommen weitere Verstärkungen an. Viele Soldaten haben bereits zahlreiche Kämpfe hinter sich und wurden nun mit neuen Rekruten in ihren alten Einheiten neu aufgestellt.

http://www11.pic-upload.de/11.08.14/qwiymkazjuz8.png (http://www.pic-upload.de/view-24223782/Bild-3-Gorky-Ende.png.html)


Es ist geplant, diese Stadt als neuen Eckpfeiler der Verteidigung auszubauen. Deshalb wurden zahlreiche Neuaufstellungen auch hier stationiert.

Es ist der STAWKA bekannt, dass es ein erklärtes Ziel des Feindes ist diese Stadt zu erobern, um sie als Ausgangspunkt für weitere Operationen zu nutzen. Das gilt es unbedingt zu verhindern und die Verteidigung weiter auszubauen.

In der Zukunft soll entlang des Flusses eine stabile Linie etabliert werden, um den Deutschen eine gleichwertige Verteidigung entgegenzustellen.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/1ccffh4iaa35.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24223834/Upa_1947.jpg.html)

**Die Verteidiger bereiten sich auf den Kampf vor.**


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad liegen belauern sich beide Seiten in absoluter Ruhe.
Die wichtigsten Gefechte finden nördlich und südlich der Stadt statt.

Bisher konnten auch noch keine Verstärkungen für die Verteidiger der Stadt abgestellt werden.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/wp9ruauvpd.png (http://www.pic-upload.de/view-24226351/Bild-4-Stalingrad-Ende.png.html)


Die einzige nennenswerte Aktion, war die Vernichtung unserer Partisanengruppe. Die Deutschen reagieren mittlerweile extrem schnell auf eine solche Bedrohung und scheinbar haben sie an jeder Ecke Sicherungseinheiten stationiert, um sofort angreifen zu können.


Der Kampf um Grozny


Die Deutschen und ihre Verbündeten versuchen eine Verteidigungslinie gegen die Angriffsspitzen des "Unternehmen Bogatyr" zu bilden.
Scheinbar haben sich die Fallschirmjäger auf eine größere Operation vorbereitet und wurden von unserem Angriff völlig überrascht, denn sie sind nicht hinter der eigentlichen Front stationiert sondern direkt in der ersten Linie.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/b11ehe6ihvg4.png (http://www.pic-upload.de/view-24226393/Bild-5-Grozny-Anfang.png.html)


Der Angriff unserer Panzer und Soldaten geht dennoch ungebremst weiter.
Sofort schließen unsere Truppen auf den Feind auf und setzen ihn weiter massiv unter Druck.
Mit dem ersten Schwung wird die Linie der Rumänen und Deutschen durchbrochen und die Fallschirmjäger müssen sich unter schweren Verlusten zurückziehen.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/1cw3k6xlrvq8.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24226461/Bt7_6.jpg.html)

**Panzer mit aufgesessener Infanterie greifen an.**


Aber es gibt noch mehr Erfolge.

Auch ein rumänisches Armeekorps wird heftig attackiert und schlussendlich völlig aufgerieben. Ein erster, wichtiger, Erfolg der Truppen.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/h7xitgtkrei.png (http://www.pic-upload.de/view-24226416/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)


Zuerst wollte das Oberkommando auf den Abschluss der Ausbildung unserer neuen Elitetruppen warten, bevor der Befehl zum Beginn des "Unternehmens Bogatyr" gegeben wird. Wie es der Zufall will, konnten die Einheiten kurz nach dem Beginn der Operation bereitgestellt werden.
Diese wurden sofort zur Verstärkung des Angriffs in Marsch gesetzt.

2 Eliteeinheiten sind bereits eingetroffen, eine Panzerarmee und eine Panzergrenadierdivision. Diese erhalten nun einige Tage Ruhe, um sich auf den Kampf vorzubereiten und werden dann mit ihrer gesamten Schlagkraft dem Feind empfindliche Verluste zufügen.

In der STAWKA geht man davon aus, dass das Ziel der Fallschirmjäger Astrakan war. Zwar ist diese unmittelbare Gefahr mittlerweile gebannt, aber man will kein Risiko eingehen.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/rlhwv8snkxb9.png (http://www.pic-upload.de/view-24226473/Bild-7-Astrakan-Ende.png.html)


Deshalb wurde die Stadt mit einer kampfstarken Armee besetzt, damit sich die Front auch auf eine stabile Versorgung aus dem Hinterland stützen kann. Es wäre eine Katastrophe, wenn in der entscheidenden Phase des Angriffs plötzlich der Nachschub zusammenbrechen würde.

Zudem kann die Stadt so zu einer weiteren stabilen Stütze der Verteidigung werden.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nachdem nun endlich das lange vorbereitete und geheim gehaltene "Unternehmen Bogatyr" begonnen hat, kann die STAWKA auch wieder eine komplette Übersichtskarte über die gesamte Front veröffentlichen.

http://www11.pic-upload.de/12.08.14/l7xaqruld9z.png (http://www.pic-upload.de/view-24226503/Gesamtkarte.png.html)


Deutlich zu sehen sind die letzten Einheiten im Kessel von Moskau, die Verteidigung von Gorky und natürlich die Angriffstruppen bei Grozny.

Diese Karte ist nur für die persönliche Verwendung durch die Frontkommandeure und ist streng unter Verschluss zu halten. Auf keinem Fall darf sie dem Gegner in die Hand fallen.

HvS
12.08.14, 11:32
Werter Managarm,

das erfreut uns. In letzter Zeit werden die Diskussionsbeiträge in diesem Thread immer seltener, und haben schon ein wenig Bammel, daß die Schlachten nicht mehr allzu sehr unterhalten...


Werter crofreiburg,

auch Euch sei gedankt. Es ist nicht immer einfach, sich etwas aus den Fingern zu saugen, aber momentan haben wir zum Glück noch genug Ideen für die Storyline.



Werter Hohenlohe,

auch an Euch ein herzliches Dankeschön. Der Erfolg bei Moskau hat uns selbst überrascht.. und wir glauben nicht, daß wir ihn nochmal reproduzieren könnten.. es ist uns immer wieder gelungen, das Loch in der Verteidigung des Gegners zu finden und diesen zu einer offenen Feldschlacht zu zwingen, bei der wir regelmäßig die Oberhand behalten hatten. Wenn wir gegen die Befestigungsanlage angerannt wären, dann hätte das Ergebnis vielleicht anders ausgesehen.. aber keinesfalls so deutlich.


Werter Werth,

wir sind bereits gespannt auf Euren Beitrag.


Werter strategienordi,

ja, das meinten wir mit Reppen... danke sehr.
Die Kaufpläne des werten von Sachimos unterliegen (für uns) der Geheimhaltung, und das finden wir auch richtig so. Aber wir würden an seiner Stelle Panzer, Grennies, PAK, Armeen, Divisionen, Jagdflieger, taktische Bomber und natürlich die dafür nötigen HQs kaufen.. genau in dieser Reihenfolge. Und zwar erstmal alle Einheiten, die man zum reduzierten Preis kaufen kann. Diese würde ich dann auf die einzelnen Fronten verteilen und danach sehen, was noch übrig ist. Aber wir können versprechen, daß es kein Sterben auf Raten geben wird... auch in 1943 wird es ordentlich scheppern.
Wegen Eurer "Beschwerde" bezüglich der Pferde.. schau mal an Ende dieses Posts, da habt Ihr Eure Pferde. :D
Desweiteren sei erwähnt, daß mittlerweile einige Infanteriekorps der Wehrmacht motorisert sind... so haben wir viele Wiederaufstellungen mit bestmöglicher Technologie ausgerüstet, wenn wir genug MPPs auf dem Konto hatten.



http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


10. Oktober 1942 - Feindaktivitäten

Die feindlichen Aktionen konzentrieren sich auf Moskau und die Schlacht am Terek.


http://imageshack.com/a/img673/1908/22jSHR.png


Die Schwere Artillerie der Russen beschießt die deutschen Stellungen in Moskau, richtet aber keinen Schaden an.
Die letzte verbliebene Division im Stellungssystem um Moskau rückt vor und versucht, die Flugplätze der deutschen StuKas anzugreifen.. zum Glück ohne Erfolg.
Im Raum Kalinin werden Verstärkungen herangeführt, aber das wird den Russen nichts nutzen.


http://imageshack.com/a/img539/2181/4x7KUy.png


Die Russen greifen entlang des Terek an und vernichten ein rumänisches AK. Die Stellungen der verbündeten Truppen sind nicht in dem Zustand, in dem das OKH sie gerne hätte. Es wird versucht werden, sich kämpfend auf die Ausweichstellung Nr. 3 zurückzuziehen.
Die Russen erleiden recht hohe Verluste an Panzern, die überlegene Waffentechnik der Achsenmächte gibt den Ausschlag.
Es ist deutlich zu sehen, daß der Feind weitere Truppen ins Kampfgebiet verlegt hat. Ein weiteres Panzerkorps und Panzergrenadiere wurden gesichtet. Bis zum Einbruch des Winters wird es einen heftigen Kampf geben, der immer mehr den Charakter eine offen Feldschlacht bekommen wird.


16. Oktober 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord nimmt Kalinin ein und vernichtet die Feindtruppen vollständig.
Auch die H.Gr Mitte vernichtet die letzten Kampftruppen im Raum Moskau, wo vom Feind nur noch Reste von Unterstützungstruppen vorhanden sind.
Die H.Gr. Süd rüstet sich für die Schlacht am Terek und führt die ersten lokal begrenzten Gegenschläge durch.


http://imageshack.com/a/img537/9672/Sj5nZX.png


Die Stadt Kalinin wird von den letzten Feindtruppen gesäubert und besetzt. Der Wiederaufbau beginnt, und in ein paar Monaten wird die Stadt für die deutsche Rüstungswirtschaft produzieren.
In Moskau werden die letzten Kampfeinheiten des Feindes zerschlagen. Es sind nur noch zwei Nachschubzentren übrig, die bis zum Ende des Monats vernichtet werden.


http://imageshack.com/a/img908/689/fOqW3Q.jpg


Die Kämpfe um Kalinin haben die Stadt schwer in Mitleidenschaft gezogen, aber nun hat das Leiden der Zivilbevölkerung ein Ende.


http://imageshack.com/a/img906/48/87m4H5.jpg


Auch Moskau hat schon bessere Tage gesehen, aber nun sind die Kämpfe vorbei, und die Truppe kann sich ein bißchen Ruhe gönnen. Das Jahr war schwer genug, aber der verdiente Lohn wurde errungen.


http://imageshack.com/a/img674/4208/0GdwiW.png


Der Versuch, sind kämpfend auf Stellung Nr. 3 zurückzuziehen, funktioniert bisher recht gut. Ein ungarisches AK schlägt ein russisches Panzerkorps in die Flucht und nimmt dann seine Stellung ein.
Durch eine Neuordnung des deutschen Nachschubs genießen alle Einheiten eine begfriedigende Versorgung (Anm: mindestens Supply 6). Ab jetzt gibt es wenig Platz zum Zurückweichen, aber die Verstärkung naht bereits.
Zwar müssen einige Truppen aus dem Raum Moskau erst aufgefrischt werden, aber sie werden ihren Beitrag in der Schlacht schon noch leisten. Momentan haben die Russen ein deutliches Übergewicht bei den Gepanzerten Truppen, aber das wird sind in den nächsten Monaten schon ausgleichen.

Einschätzung der Lage am Terek und den Auswirkungen für die Gesamtlage: diese Schlacht ist für die Wehrmacht und ihre Verbündeten bis auf Weiteres nicht zu gewinnen.. es ist wegen der schlechten Versorgung und der geographischen Gegebenheiten nicht möglich, Grosny zu erobern. Allerdings ist es durchaus möglich, diese Schlacht nicht zu verlieren.. der Feind muß gestoppt werden, bis die Voraussetzungen für einen Sieg geschaffen wurden.
Um den Terek überqueren zu können, braucht man eine massive Präsenz von Artillerie und der Luftwaffe, und man muß Astrachan kontrollieren. Es ist wegen der schlechten Versorgung und der großen Entfernungen nicht möglich, Astrachan vom Südwesten her einzunehmen, die Planungsstäbe haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ein Angriff auf Astrachen ist nur möglich, wenn man Stalingrad kontrolliert.... und das wird frühestens in 1943 der Fall sein.
Mit anderen Worten: erst muß Stalingrad fallen, und dann Astrachan.. vorher geht es am Terek nicht weiter, und bis dahin muß die Front gehalten werden.


http://imageshack.com/a/img539/3647/Deboqi.jpg


Nun heißt es wachsam bleiben. Zum ersten mal seit der Schlacht um Woronesch im Frühjahr diesen Jahres ist die Wehrmacht in der Defensive und wird es auch eine ganz Weile bleiben. Die Schlacht am Terek wir sicherlich bis weit ins nächste Jahr hinein andauern, möglicherweise sogar bis zum Ende des Jahres 1943.


http://imageshack.com/a/img661/4371/j7fVG4.png


Im Raum Berlin werden einige neue Einheiten in Dienst gestellt. Allerdings müssen diese erst an den aktuellen Stand der Technik angepaßt werden, bevor sie an die Front kommen.

Vom 10. bis zum 21. Oktober wurden vier Feindheiten vernichtet, und zwar zwei Armeen, eine Division und eine Schwere Artillerie. Damit wurden nun insgesamt 320 Feindeinheiten zerschlagen. Die eigenen Verluste betragen nun 19 Einheiten.


+ + + + + + + + + + Streng vertraulich - Nur für den Dienstgebrauch! + + + + + + + + + +

Von: OBdh
An: Kommandeure der H.Gr.n Nord, Mitte und Süd

Betr.: Planungen für 1943

Kameraden,

das Jahr 1942 hat eine großartige Serie von strategischen Siegen für uns gebracht, mit der in dieser Form nicht zu rechnen war. Wer allerdings glaubt, daß der Krieg schon gewonnen ist, hat sich getäuscht. Die Rüstungsindustrie der Russen im Ural ist für unsere Bomber nicht zu erreichen, und die dortigen Fabriken produzieren Panzer und andere Rüstungsgüter in größtmöglicher Menge. Die mir vorliegenden Erkenntnisse sagen aus, daß die Rote Armee im Jahr 1943 stärker sein wird als die Truppen, die wir in den Jahren 1941 und 1942 erfolgreich zerschlagen haben. Der Krieg ist also noch nicht gewonnen, auch wenn unsere tapferen Truppen von Sieg zu Sieg geeilt sind.

Um den Feind endgültig in die Knie zu zwingen, müssen wir nicht nur die Rote Armee vernichten, sondern auf die Fähigkeit des Feindes unterbinden, einfach neue Truppen zu produzieren. Der Ural ist noch weit entfernt, und im kommenden Jahr wollen wir die Voraussetzungen schaffen, daß unsere Truppen irgendwann die Rüstungszentren bei Sverdlowsk einnehmen könnten. Davon sind wir allerdings noch weit entfernt.

Es ergeht hiermit der Befehl an die Kommandeure aller drei Heeresgruppen, mit der Planung für das Jahr 1943 zu beginnen. Die Operationsziele sind wie folgt:

Heeresgruppe Nord: Einnahme von Gorki und Kasan, um die Voraussetzungen für einen Vormarsch in den Ural zu schaffen.
Heeresgruppe Mitte: Einnahme von Saratow, Schaffung einer Verbindung mit der H.Gr. Nord und Unterstützung der H.Gr. Süd beim Angriff auf Stalingrad.
Heeresgruppe Süd: Einnahme von Stalingrad und Astrachan, um die Voraussetzungen für das Überschreiten des Terek zu schaffen. Desweiteren Sicherung der Ölfelder am Terek und Aufhalten der feindl. Offensive.

Ich erwarte detailierte Einschätzungen für die Kräfte, die zum Erreichen dieser Ziele notwendig sind. Bis auf weiteres gehe ich davon aus, daß folgende Verteilung der Kräfte angemessen ist:

Heeresgruppe Nord: 15% der verfügbaren Kräfte, 2 Panzerkorps, 1 Bomber, 1-2 Jagdflieger
Heeresgruppe Mitte: 25% der verfügabren Kräfte, 2 Panzerkorps, 1 Panzergrenadierkorps, 1-2 Bomber, 2-3 Jagflieger
Heeresgruppe Süd, Frontabschnitt Stalingrad: 20% der verfügbaren Kräfte, 2 Panzerkorps, 1 Panzergrenadierkorps, 1-2 Bomber, 2-3 Jagdflieger, gesamte Schwere Artillerie
Heeresgruppe Süd, Frontabschnitt Terek: 20% der verfügbaren Kräfte, 3 Panzerkorps, 2 Stukas, 1-2 Jagdflieger
Unternehmen Konstantin: 20% der verfügbaren Kräfte, 2 Panzerkorps, 1 Panzergrenadierkorps, 1-2 Bomber, 1-2 Jagdlieger

Die Vorbereitungen für das Unternehmen Konstantin wurden von der politischen Führung abgesegnet und beginnen nun. Der Start wurde auf den April 1943 angesetzt. Bis dahin besteht höchste Geheimhaltung.


mit soldatischem Gruß


von B r a u c h i t s c h
Generalfeldmarschall
OBdh



+ + + + + + + + + + Streng Vertraulich - Nur für den Dienstgebrauch! + + + + + + + + + +


Kapitel LVI - Vom befriedigenden Gefühl, etwas zu Ende zu bringen

Uns wurde keine Pause gegönnt, der nächste Angriffsbefehl kam sofort. Wir wurden nach Süden beordert, um die beiden verbliebenden Nachschubzentren im Süden von Moskau angzugreifen, was wir auch hinlänglich getan haben. Die Russen hatten uns nichts mehr entgegen zu setzen.. die geringer Verluste des Korps resultierten hauptsächlich aus liegengebliebenen Panzern, und die mechanischen Probleme mit den Vorgelegen ließen sich sehr schnell lösen, wenn die Kämpfe erstmal abgeflaut waren. Die meisten ließen sich schnell wieder in Stand setzen.

Von den Russen waren am Ende des heutigen Tages zwar noch einige versprengte Truppen übrig, aber die würden in den nächsten Tagen durch die nachrückende Infanterie beseitigt werden. Insgesamt war es auch so, daß der russische Kampfgeist nach dem gescheiterten Versuch zur Rückeroberung von Moskau gebrochen war. Es ist auch verständlich, denn es war schlichtweg so, daß die Russen diesen Kampf verloren hatten, und zwar mit Pauken und Trompeten.

Wir hatten einen Sieg erzielt, der bezüglich seiner historischen Dimension kaum zu messen ist. Und es war ja durchaus nicht so, daß die Russen sich außerhalb der Stadt zu einem Gegenangriff sammelten.. die Front war ja hunderte von Kilometern weiter im Osten, so daß diese Gefahr vorerst nicht bestand, selbst wenn die Russen noch Truppen zur Verfügung hätten, was sie meiner Einschätzung nach aktuell nicht haben. Der Russe setzt seine gesamten Reserven im Raum Terek ein, um die dortigen Ölquellen zurückzugewinnen und die Heeresgruppe Süd vom Kaukasus fernzuhalten, denn eines ist klar: wenn wir in 1943 den Weg in den Ural freimachen und dann in 1944 den Kaukasus erobern, sind die Russen fertig... daran hat niemand einen Zweifel, weder bei uns noch beim Feind.

An dieser Stelle läuft die Zeit für die Russen, denn die Panzerarmee Afrika kommt vor El Alamein nicht weiter, und die Amerikaner haben nun fast ein Jahr Zeit gehabt, um sich auf ihren ersten Kampfeinsatz vorzubereiten. Die werden sicherlich etwas unternehmen, ob es nun Norwegen, Frankreich (Dieppe!) oder sonst irgendwas anderes sein wird, ein Angriff in strategischem Ausmaß wird kommen, und dann muß das OKH reagieren und Kräfte verlagern. Wir haben also nicht unbegrenzt Zeit, um unsere Ziele zu erreichen.

Und genau hier beginnt das Problem: die Wegstrecke von Grosny nach Machatschkala ist von vielen Flüssen und Gebirgen durchzogen, und hier kann der Feind ein durchgehendes System von Befestigungen anlegen, die wir einzeln ausräuchern müßten, und bis dahin bleibt ihm noch viel Zeit. Selbst wenn wir in 1943 Stalingrad und Astrachan erobern können, so wird das den Großteil des Jahres in Anspruch nehmen, und dann haben wir Grosny noch nicht erobert. Meiner Einschätzung nach haben die Russen von nun ab ca. anderthalb Jahre Zeit, jeden Quadratmeter von Grosny bis nach Baku in einen einzigen großen Bunker zu verwandeln... und ich bin mir sehr sicher, daß sie das auch tun werden.

Momentan ist die Lage der feindlichen Rüstungswirtschaft ungefähr so: im Ural werden Panzer und alles weitere Schwere Gerät produziert, und im Kaukasus wird das Öl gefördert, daß die Russen brauchen, um ihre Armee mit Sprit zu versorgen. Die Rüstungsbetriebe im Ural sind sehr weitläufig und momentan noch so weit von der Front entfernt, daß sie auf jeden Fall für das gesamte Jahr 1943 sicher sind. Wenn wir den Russen wirklich weh tun wollen, dann müssen wir Baku einnehmen und den Transport russischen Öls in den Rest des Landes wirksam unterbinden. (Planungen der Kriegsmarine für das Kaspische Meer (http://de.wikipedia.org/wiki/Planungen_der_Kriegsmarine_f%C3%BCr_das_Kaspische_Meer) ) Nur auf diese Weise können wir den russischen Bären endgültig in den Käfig sperren. Das Endziel des Feldzuges ist als Baku, ohne diese Stadt wird der Krieg noch Jahre weitergehen, denn die Russen brauchen ihre Rüstungsindustrie einfach nur weiter in den Osten zu verlagern, das haben sie schon einmal getan.

(Anm.: hier müssen wir etwas erläutern. Im Osten von Kasan endet die Karte des Spiels, und am Rand sind 12 Ölquellen und eine Mine aufgereiht. Diese Ressourcen können von uns nicht erobert werden, wir können die Felder nicht einnehmen. Das sind 380 MPPs (vor Modifikatoren), die die Russen immer haben werden, solange sie noch eine einzige Stadt kontrollieren... und Baku ist Alternate Capital und Primary Supply. Zusammen mit den dortigen Ölquellen und der Stadt Baku selbst haben die Russen 450 MPPs (vor Modifikatoren), also ein durchaus stattliches Resteinkommen, dafür daß sie zu diesem Zeitpunkt gut 90% der spielbaren Karte verloren haben werden. Wir halten es ernsthaft für möglich, daß wir das ganze Jahr 1943 brauchen, bis wir in Astrachan sind, und möglicherweise verlieren wir sogar das Ölfeld bei Grosny und werden nach Westen zurückgedrängt. Aber selbst wenn wir das Ölfeld beaupten können: wir glauben nicht, daß wir Grosny in 1943 einnehmen können, dazu haben die Russen zu viele MPPs. Das Spiel endet im Mai 1945, und wir haben es gegen die KI ausgetestet: man muß wirklich jedes Feld einzeln freikämpfen, und der Nachschub ab Machatschkala nach Süden ist eine Katastrophe. Falls sich jemand wundert, was wir damit sagen wollen:

1. Das Spiel werden die Russen nicht mehr gewinnen, aber es wird nicht so sein, daß das Spiel in 1943 beendet sein wird.
2. Wir rechnen damit, daß wir auch in 1944 noch heftige Kampfhandlungen haben werden, und zwar im Kaukasus.
3. Wir halten es für möglich, daß wir es nicht schaffen, bis zum Mai 1945 in Baku zu sein, was natürlich für den werten von Sachimos ein Achtungserfolg wäre.
4. Deswegen müssen wir uns etwas anderes überlegen; um zu gewinnen, brauchen wir neben Stalingrad noch Baku, und zwar nicht erst im Früjahr 1945, das ist uns zu gefährlich)
5. Aus diesem Grund wir das Unternehmen Konstantin stattfinden, die Truppen werden über den Winter in Stellung gebracht

Ende der Anm.)

Sharpe
12.08.14, 23:04
Werter Sachimos, werter HvS! An beide Feldherrn ein großes Lob für diesen hervorragenden AAR!
Es war mir ein Verlangen beide zu Reppen!
Ich hoffe dass der werte Sachimos nicht die Lust verliert, vielleicht geben ihm die Ereignisse am Kaukasus ja neuen Mut, auch wenn die Gesamtlage eher düster erscheint, aber noch ist nicht aller Tage abend!
Für den werten HvS kann ich nur eines geben: Weiter, immer weiter! Jetzt geht es darum die letzten Truppen der Roten Armee zu finden und zu schlagen! Vielleicht ja im Rahmen einer kleinen Wolga-Tour?!:)

gez Sharpe, zurück

Hohenlohe
13.08.14, 15:25
Wir können uns dem werten Sharpe nur anschliessen und dem werten HvS viel Erfolg und viel Glück bei seinen Aktionen wünschen...:ph:
Leider können wir derzeit beide nicht reppen, aber wir hoffen das bald zu können.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ritter::)

Trantor
17.08.14, 19:26
Hallo Zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich verfolge diesen AAr aber schon länger und hoffe, dass die MPP-Spritze Ihn noch erheblich verlängert.
Weiter so !

Trantor

von Sachimos
18.08.14, 11:37
Werter Sharpe,


vielen Dank für eure Anerkennung.
Wir werden nicht die Lust verlieren, dazu macht uns das Spiel gegen den werten HvS einfach auch zu viel Spaß.:) Momentan ist der Kaukasus zwar wirklich unser einziger Lichtblick, aber wer weiß was noch alles kommt und möglich ist.;)







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 22. Oktober 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


http://www11.pic-upload.de/16.08.14/5h453te383f.png (http://www.pic-upload.de/view-24278738/Pioniere.png.html)


Unsere tapferen Pioniere können weitere wichtige Befestigungen fertigstellen. Wieder eine strategisch wichtige Stadt der Sowjetunion die besser geschützt werden kann. Sobald der Stellungsbau und die Befestigung der Stadt abgeschlossen sind, wird die STAWKA weitere Informationen veröffentlichen.

Aber es kam noch eine weitere, weitaus wichtigere, Nachricht im Oberkommando an.

http://www11.pic-upload.de/16.08.14/52iru4951wpe.png (http://www.pic-upload.de/view-24278895/Artillerieforschung.png.html)


Ab sofort können neu verbesserte Geschütze an die kämpfende Truppe ausgeliefert werden. Die Artillerieregimenter der Roten Armee werden ab sofort wesentlich schlagkräftiger sein und dem Feind schwere Verluste zufügen.

Die Produktion der neuen Waffen ist bereits angelaufen. Innerhalb der nächsten Wochen werden die neuen Geschütze dann auch an die Fronttruppen ausgeliefert.

http://www11.pic-upload.de/16.08.14/27okjolizmn.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24279013/Siege_of_Leningrad_IMG_3284.jpg.html)

**Die Produktion läuft bereits auf Hochtouren.**



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Hauptquartier
1 Armee
1 Panzerarmee
1 Garnison



Die Schlacht um Moskau...


...ist endgültig zu Ende.

Der gesamte Großraum Moskau befindet sich nun fest in feindlicher Hand. Lediglich zwei Stabsquartiere wurden noch nicht von den Deutschen überrannt. Allerdings bleibt es der STAWKA unerklärlich, warum man auf deutscher Seite nicht auch noch diese 2 Punkte eingenommen hat.
Wahrscheinlich möchte man keine weiteren Verluste und wartet noch eine letzte Auffrischung der eigenen Verbände ab. Aber letztlich macht es keinen Unterschied mehr, wann diese letzten Einheiten aufgerieben werden.

http://www11.pic-upload.de/16.08.14/uqp8it6m2d6c.png (http://www.pic-upload.de/view-24279267/Bild-1-Moskau-Ende.png.html)


Dennoch gilt auch den, eigentlich nicht kämpfenden, Stabsstellen eine gigantische Beifallsbekundung durch alle Bürger der Sowjetunion. Diesen zwei letzten Einheiten gelingt es doch tatsächlich bei jedem Angriff den Deutschen einen hohen Blutzoll abzutrotzen.

Alleine die eingesetzten Panzerkorps verlieren, teilweise bis zu 30% ihrer Sollstärke und mehr.

Das Wetter begünstigt dies natürlich ungemein, denn durch den anhaltenden Regen kann der Feind nicht seine völlige Überlegenheit der Luftwaffe ausspielen und muss ohne vorheriges Bombardement angreifen. Hoffentlich bleibt uns der Wetterfrosch noch einige Wochen geneigt.


Die Front bei Gorky


Die Stadt ist mittlerweile ein großer Sammelplatz für unsere Verbände geworden.

Die STAWKA möchte kein Risiko mehr eingehen und hat aus den schmerzlichen Erfahrungen der ersten beiden Jahre, ihre Lehren gezogen. Das Umfeld von Gorky wird stark befestigt und es kommen weitere Verstärkungen an. Erklärtes Ziel ist es, diese wichtige Industriestadt unter allen Umständen zu halten.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/dokbio3rmwur.png (http://www.pic-upload.de/view-24295574/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Bei Tichwin hatte man gesehen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn die Einheiten genügend Zeit haben sich einzugraben und die Deutschen auf ihre Stellungen vorrücken lassen und nicht selbst angreifen. Ein ähnliches Vorgehen könnte auch hier durchaus Erfolg habe aber dazu wird auch dringend eine weitere Truppengattung benötigt.

Die Luftwaffe.

Es wurden bereits einige neue Jagdstaffeln bestellt und diese dürften in den nächsten Wochen eintreffen. In Gorky soll dabei ein Großteil der "Roten Falken" stationiert werden, damit die Deutschen nicht einfach unsere Befestigungen zerbomben und anschließend mit ihren Elitepanzern die Armeen überrollen. Wenn es dem Oberkommando gelingt, einen großen Teil der Bomber bei ihren Angriffen zu stören, dann gibt es durchaus eine realistische Chance denn deutschen Vormarsch hier zu stoppen.

Zudem soll Gorky auch als nördliches Ende einer Front, bis nach Grozny dienen und auch deshalb muss es unter allen Umständen behauptet werden. Denn östlich der Stadt gibt es kaum noch Raum zum ausweichen und es kommen unsere letzten wichtigen Industriegebiete.


Die neue Mitte der Front


Bei Penza und Saransk, zwei Städten östlich von Tambow hinter einem ausgedehnten Waldgebiet, will die STAWKA eine neue Front etablieren. Die Lage ist ideal. Eine gute Versorgung für zahlreiche Verbände ist durch die zwei Orte gewährleistet und zugleich kann man von dort die offene nördliche Flanke von Stalingrad schützen.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/43qmymcpilon.png (http://www.pic-upload.de/view-24295697/Bild-3-Penza-Ende.png.html)


Wenn der Feind über diesen Weg Stalingrad umgehen will, dann wird das für ihn eine große Herausforderung, denn zuerst müsste ein ausgedehntes Waldgebiet durchquert werden und dann könnte der Nachschub auch nur auf einer Route transportiert werden, welche weit von den deutschen Nachschubzentren entfernt ist.

Es werden noch weiter Verstärkungen folgen, sobald die neuaufgestellten Einheiten verfügbar sind.


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad ist es weiterhin ruhig und beide Seiten bereiten sich auf den Winter vor. Die Kommandeure gehen davon aus, dass es über den Winter zu keinen größeren Kampfhandlungen kommen wird.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/7gwzj61oen4n.png (http://www.pic-upload.de/view-24295732/Bild-4-Stalingrad-Ende.png.html)


Unterdessen läuft der Ausbau der Festung Stalingrad weiterhin auf Hochtouren und die Pioniere konnten bereits einen Großteil der Befestigungen fertigstellen. Ein weiteres Moskau wird es hier nicht geben, denn die Stadt soll auch ausreichend im Rücken geschützt werden. Eine Umfassung von Stalingrad macht dies zwar nicht unmöglich, aber es wird für die Deutschen nicht noch einmal so einfach eine wichtige prestigeträchtige Stadt einzunehmen.


Der Kampf um Grozny


Angriffe und Gegenangriffe wechseln sich hier nun fast täglich ab.
Die Deutschen, Rumänen, Ungarn und Italiener versuchen ihr möglichstes unseren Angriff zum erliegen zu bringen, aber wenn ihnen nicht der Winter zuvor kommt dürfte ihnen dass nicht gelingen.

Was ihnen aber gelingt, ist der Angriff auf eine unserer Panzerarmeen, welche bereits angeschlagen war und sich nun zurückzieht.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/srbewew6fjbm.png (http://www.pic-upload.de/view-24295871/Bild-5-Grozny-Anfang.png.html)


Die STAWKA betont aber, dass der Rückzug nur von taktischer Natur war und die Panzerarmee umgehend wieder voll aufgefrischt wurde.

Vor einiger Zeit haben die deutschen Kommandeure insgesamt drei Verteidigungslinien eingerichtet, um unsere Truppen aufzuhalten. Mittlerweile stehen die Angriffsspitzen vor der letzten Linie und bereiten sich auf den Angriff vor.

Bis jetzt ist "Unternehmen Bogatyr" als ein Erfolg zu werten und es geht noch weiter.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/j5s5oxbmjbcw.png (http://www.pic-upload.de/view-24295957/Bild-6-Grozny-Ende.png.html)


Ein weiteres Armeekorps des Feindes muss fliehen und sofort schließen unsere Armeen auf. Ein Angriff würde allerdings noch keinen Sinn machen. Zuerst müssen die Kräfte gesammelt und die Einheiten in Angriffsposition gebracht werden.

Zusätzlich kommen weitere Verstärkungen an und fast alle Truppenteile haben ihre volle Stärke. Einzig das Wetter könnte nun noch unsere Operationen beeinträchtigen.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/nmp76gx43wg6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24295999/512px-RIAN_archive_882837_The_defenders_of_Stalingrad.jpg.html)

**Die Generäle bei ihren Planungen.**


Das nächste Ziel ist nun die Rückeroberung der wichtigen Ölquelle, um den Nachschub an Treibstoff für unsere Rüstungsindustrie sicherzustellen. Allerdings gehen die Frontkommandeure davon aus, dass die Deutschen diese erbittert verteidigen werden. Deshalb wird überlegt, wie man die Quelle mit möglichst geringen eigenen Verlusten dem Feind entreißen könnte.

Sobald ein genauer Plan vorliegt, wird die STAWKA diesen bekanntgeben.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den katastrophalen Ereignissen der letzten zwei Kriegsjahre, wähnte so mancher die Rote Armee bereits geschlagen und langsam sterben.

Das ist eine Behauptung bar jeglicher Grundlage.

In Wahrheit konnten schon jetzt zahlreiche Verstärkungen an die Fronten geschafft werden und noch viele mehr werden folgen.

http://www11.pic-upload.de/18.08.14/rfnk5s93wdfq.png (http://www.pic-upload.de/view-24296068/Bestellungen.png.html)


In den vergangenen Tagen und Wochen konnten etliche zerschlagene Verbände neu aufgestellt werden und auch die Flugzeugproduktion wurde deutlich gesteigert. Dadurch werden den einzelnen Fronten und Abschnitten über den Winter zahlreiche kampfstarke Verbände zugeführt.

Damit im 3. Kriegsjahr die "neue" Rote Armee den Deutschen das Fürchten lehrt und die besetzten Städte der Sowjetunion dem Feind entrissen werden können.

Hohenlohe
18.08.14, 14:57
Werter Sachimos, wir sind gespannt, wie ihr euch gegen den edlen HvS schlagen werdet. Meinen Respekt habt ihr...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
18.08.14, 16:30
Werter Sharpe,

danke sehr. Der werte Sachimos wird die Lust nicht verlieren, da sind wir uns sicher.. unser beider Hauptziel, gute Unterhaltung zu bieten, wird ja nach wie vor erreicht.
Wegen der Wolga-Tour: ja, so etwas in der Art wird es geben.. siehe Operationsplanung für 1943... wir haben schon zwei Plätze für eine Flußkreuzfahrt gebucht. :D


Werter Hohenlohe,

auch Euch sei gedankt. Wir arbeiten weiter daran, gut zu unterhalten.


Werter Trantor,

dann hoffen wir mal, Euch auch weiter unterhalten zu können. Wir gehen davon aus, daß das Spiel bis 1944 gehen wird. Übrigens willkommen im Forum!



http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


22. Oktober 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind leckt seine Wunden und verhält sich ruhig.. außer am Terek, da greift er weiter an.


http://imageshack.com/a/img538/5451/VlFeD9.png


Das OKH ist nach wie vor sehr verwundert darüber, daß die Russen nicht Kowrow angegriffen haben.. das wäre nämlich durchaus möglich gewesen und hätte dazu geführt, daß Truppen aus dem Raum Moskau verlagert werden müssen. Dazu hätten wohl die lokal vorhandenen Truppen gereicht.. und wenn noch eines der vier Panzerkorps, die am Terek operieren, hier oben eingesetzt worden wäre, dann hätte die Wehrmacht die Stadt wahrscheinlich verloren. Warum das nicht passiert ist, wissen allein die Russen. Auf jeden Fall werden nun massiv Truppen nach Kowrow verlegt, um der Gefahr eines Angriff zu begegnen und damit auch die Voraussetzungen für einen Angriff im Jahr 1943 zu schaffen.


http://imageshack.com/a/img538/8021/lUEZRx.png


Am Terek zwingen die Russen ein AK der Ungarn zum Rückzug, und eine frische Sowjet-Armee nimmt ihren Platz ein. Die Russen versuchen wohl, noch vor dem Einbruch des Winters das Ölfeld zu erreichen, aber das OKH hat bereits Gegenmaßnahme ergriffen. Es wird wohl die erste Feldschlacht unter annähernd vergleichbaren Bedingungen werden, in der es nicht darum geht, eine Stadt zu erobern. Die Russen sind der Wehrmacht und ihren Verbündeten aktuell zahlenmäßig deutlich überlegen, aber das wird sich in den nächsten Wochen ausgleichen. Desweiteren haben die Achsentruppe die bessere Ausrüstung und den Vorteil, sich wenigstens ein bißchen eingraben zu können. Ein weiterer Vorteil ist die absolute Luftüberlegenheit, und die deutschen StuKas werden sich um die russischen Panzer kümmern.


28. Oktober 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord und die H.Gr. Mitte frischen ihre Einheiten auf und beginnen mit der Verlegung in die neuen Verfügungsräume. Die Schlacht um Moskau ist siegreich beendet, und nun beginnen die Vorbereitungen für das Jahr 1943.
Die H.Gr. Süd schlägt weiterhin die Schlacht am Terek, wo momentan nur taktische Gegenstöße unternommen werden können.


http://imageshack.com/a/img908/8969/iEj04M.png


Die letzten sowjetischen Einheiten wurden vernichtet, und die deutschen Truppen bekommen die lang ersehnte Gelegenheit zur Regeneration. Sobald die Einheiten Sollstärke erreichen, beginnt die Verlegung an den neuen Einsatzort. Eventuell notwendige Aufrüstungen auf den neuen Technologie-Standard werden erst nach Erreichen des Verfügungsraumes durchgeführt. Es wird Monate dauern, bis alle Einheiten wird gut in Schuß sind.


http://imageshack.com/a/img538/5895/eTRYNF.jpg


In Kalinin kehrt nun Ruhe ein, und das Große Aufräumen beginnt. Die Spuren des Stellungskrieges werden noch lange zu sehen sein.


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Auch im Raum Moskau beginnen die deutschen Soldaten nun mit dem Abbau der Stellungen. Die nächste feindliche Einheit ist hunderte von Kilometern entfernt, und in den nächsten Wochen stehen Ruhe und Erholung auf der Tagesordnung.


http://imageshack.com/a/img540/3879/RkP5iE.png


Das VII. Panzerkorps greift die vorgerückte Sowjet-Armee an, bringt ihr Verluste in Höhe von 50% der Sollstärke bei und schlägt sie in die Flucht, ohne eigene Verluste hinnehmen zu müssen. Das OKH ist bereits gespannt, wie die Russen die Bedrohung durch VII. ausschalten wollen... denn das PK versperrt den Weg nach Süden und nach Westen. Falls die Russen konzentriert mit zwei Panzerkorps angreifen, müßte sich das VII. wohl zurückziehen.. aber das würde die Russen einiges kosten. Es bleibt abzuwarten, wie der Feind weiter vorgehen wird. In ein paar Tagen treffen zwei deutsche Panzerkorps in Georgijewsk ein.. und dann ändert sich das Kräfteverhältnis schnell.

Bei der Infanterie sind beide Heere schon nicht mehr auf Augenhöhe... die Russen haben sechs Armeen, zwei Divisionen und ein Korps Fallschirmjäger, die Achsenmächte haben dreizehn Armeekorps vor Ort, und die meisten davon sind waffentechnisch überlegen. Nun muß nur noch der Übergewicht der Russen an Panzern ausgeglichen werden, und dann wird es bei der Schlacht am Terek sicherlich zum einer Pattsituation kommen.


http://imageshack.com/a/img539/1306/DehcoP.png


Die deutsche Rüstungswirtschaft läuft auf Hochtouren.

In der Zeit vom 22. Oktober bis zum 2. November 1942 wurden lediglich zwei russischer Versorgungszentren vernichtet, womit nun insgesamt 322 feindl. Großverbände zerstört wurden.



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Von: OBdH
An: Kommandeur H.Gr. Nord

Betr.: Finnische Verbündete

Werter Wilhelm,

bereits in den letzten Wochen habe ich Dich über die Probleme mit den finnischen Verbündeten am Laufen gehalten. Die Grundsituation ist Dir bekannt: ursprünglich wollten die Finnen ja nicht mal beim Angriff auf Leningrad mitmachen und haben nur unter äußerstem Druck eingewilligt. Durch die großen Erfolge bei Leningrad wurde die Angelegenheit zum Selbstläufer, und die finnische Öffentlichekeit war schwer beeindruckt von den großen Gebietsgewinnen. Aber bereits der Vormarsch nach Osten im Sommer diesen Jahres wurde von zahlreichen politischen Störgeräuschen begleitet. Einerseits mußten die Finnen an vielen Stellen für uns infanteristische Schwerstarbeit erledigen, andereseits wurden die häufig vorgetragenen Bitten zur Bildung eines eigenen finnischen Panzerkorps immer wieder von unserer politischen Führung abgelehnt, was den Finnen wohl sauer aufgestoßen ist. Sie wissen, daß wir sie an der kurzen Leine halten, und Skandinavier sind nun mal ein stolzes Volk.

Ab dem Sommer hat sich die Schlacht um Moskau abgezeichnet, und die wollten die Finnen natürlich gewinnen, um ihren alten Feind und Besatzer endgültig am Boden zu sehen. Das ist nun passiert, auch wenn der Krieg noch lange nicht gewonnen ist. Aber die Finnen sind unwillig, weiter nach Osten vorzustoßen, das bekommt die kleine Nation auch logistisch nicht hin. Die Generalstäbe haben Angst, daß die nicht motorisierten und auf Winterkampf spezialisierten finnischen Truppen in der Weite der russischen Steppe verschleißen. Trotzdem sind sich die Finnen bewußt, daß sie sich mit uns arrangieren müssen.

Nach langen Verhandlungen wurde nun ein Kompromiß getroffen: die Finnen erhalten Petrosawodsk, Tichwin, Babajewo, Tscherepowetz und das noch zu besetzende Nyandoma zur eigenen Verwaltung. St. Petersburg wird eine Offene Stadt unter deutscher Kontrolle, in der Deutsche und Finnen zusammenleben können, quasi der Berührungs- und Verschmelzungspunkt. Die Finnen sind dafür verantwortlich, daß ihnen zugedachte Gebiet zu kontrollieren und frei von Partisanen zu halten. Die finnischen Truppen sind kriegsmüde, und das Oberkommando hat Bedenken, wenn die Truppe so weit weg von zu Hause sind. Wir müssen Kompromisse eingehen, und die Finnen lösen damit eines unserer Probleme: die Unterdrückung von Partisanenaktivitäten, wodurch einige unserer Sicherungsdivisonen frei für neue Aufgaben werden.

Konkret heißt das: alle finnischen Truppen sind unverzüglich nicht mehr für Kampfaufträge einzusetzen und damit nicht mehr Bestandteil der Heeresgruppe Nord, sondern des Rückwärtigen Gebiets. Die finnischen Einheiten sind in die von mir weiter oben erwähnten Gebiete zurückzuführen, was offensichtlich der Willen der finnischen Bevölkerung ist. Im Gegenzug unterbleibt die Aufrüstung der finnischen Einheiten mit der neuesten Generation an Infanteriewaffen.. Partisanen jagen können sie auch mit ihren alten Mauser-Gewehren.

Deine Vorschläge für den Angriff auf Gorki habe ich zur Kenntnis genommen, und ich denke, daß ich Dir die gewünschte Kräfte bereitstellen kann. Mit der Verlegung wurde bereits begonnen, die ersten Einheiten sind schon im Raum Kowrow eingetroffen.

Mit soldatischem Gruß


von B r a u c h i t s c h
Generalfeldmarschall
OBdH


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Kapitel LVII - Landurlaub in Bad Moskau

Wir waren wieder im Norden von Moskau gelandet... aber diesmal nicht zum Kämpfen. Seit der Zerschlagung des VI. Panzerkorps Anfang des Jahres hatten wir keine längere Pause, aber diesmal würde es ein paar Wochen am Stück relative Ruhe geben. Viele der Männer hatten sogar ein paar Tage Heimaturlaub bekommen, und in den nächsten Wochen würde nahezu da gesamte Korps in diesen Genuß kommen. General Weidmann hatte durchsickern lassen, daß wir wohl fast einen Monat Untätigkeit vor uns hatten und erst am 21. November an unseren neuen Einsatzort verlegt werden würden. Die Männer begrüßten die Möglichkeit sich zu erholen.

Nach dem endgültigen Sieg in der Schlacht von Moskau breitete sich eine gespenstische Ruhe aus.. die Narben der Gefechte waren immer noch zu sehen, und das würde auch noch etliche Monate so bleiben. Aber dort, wo am einen Tag noch heftig gekämpft wurde, herrscht am anderen Tag gespentische Ruhe, und die Zivilbevölkerung versuchte, sich mit der neuen Lage zu arrangieren. Partisanen oder versprengte Heckenschützen gab es nicht, was natürlich sehr erfreulich war. Im Grunde war es auch kein Wunder.. jeder Russe wußte, welch historische Niederlage die Sowjets erlitten hatten, und es war sicherlich auch so, daß nicht alle Russen geboren Kommunisten waren.

Meine Wenigkeit wurde nach Hause ins Reich befohlen. Ich hatte eine lange Bahnreise vor mir und dann zwei Tage zu Hause bei meinen Eltern. Ich war als junger Mann in den Krieg gezogen, und nun kam ein ausgewachsener Offiziert zurück, da waren die beiden sicherlich stolz. Danach mußte ich zur Panzertruppenschule nach Paderborn und dort einen Lehrgang für Stabsoffiziere machen.. zum Glück war es die Schnellversion für Offiziere, die an vorderster Front dringend gebraucht wurden. Auf jeden Fall hoffe ich, daß man mich nicht zum Major küren wird.. dann hätte ich ja noch weniger mit der operativen Führung eines Panzers zu tun.

Der Abschied von meinen Männern fiel mir sichtlich schwer, aber ich freute mich auch drauf, meine Eltern mal wieder sehen zu können. Und ein paar Tage in einem richtigen Bett zu schlafen war sicherlich auch nicht übel.

Accoma
18.08.14, 17:12
Lediglich zwei Stabsquartiere wurden noch nicht von den Deutschen überrannt. Allerdings bleibt es der STAWKA unerklärlich, warum man auf deutscher Seite nicht auch noch diese 2 Punkte eingenommen hat.
Wahrscheinlich möchte man keine weiteren Verluste und wartet noch eine letzte Auffrischung der eigenen Verbände ab. Aber letztlich macht es keinen Unterschied mehr, wann diese letzten Einheiten aufgerieben werden.


:opa:Au contraire junger Padawan... ;) Es macht einen Riesenunterschied: Dadurch, dass der werte HvS Eure Hauptquartiere nicht sofort beseitigt hat, sind sie diese Runde unter Supply 5 vernichtet worden und werden somit nicht vergünstigt wiederaufgestellt, sondern zum vollen Preis und auch in der normalen Dauer. Ob's auch noch NM gab wissen Wir nicht...:think:

Sharpe
18.08.14, 23:48
Kalinin, 20. Oktober 1942, Hauptquartier II. Panzerkorps
Von draußen waren die Geräusche der Instandsetzung zu hören, das Hämmern der Preßlufthämmer und das Knistern der Schweißbrenner. Nach den schweren Kämpfen der letzten Wochen gab es endlich die Gelegenheit, dringend benötige Wartungsarbeiten durchzuführen. Nach dem Verlust des I. Panzerkorps, war das II. hart rangenommen worden, aber bis zum Schluß in vorderster Front geblieben. Nach dem Fall von Moskau waren die errschöpften Truppen im Raum Kalinin zur Erholung und Aufrischung verlegt worden, um für neue Einsätze voll einsatzbereit zu sein.
Im Büro des Kommandeurs brütete der General und sein Stab über den Verlust- und Ersatzlisten und versuchte erste Pläne für den weiteren Vormarsch zu erstellen.
"Wann können wir damit rechnen, dass das I. Panzerkorps wieder einsatzbereit ist?"
"Nach den ersten Einschätzungen dürfte es noch in diesem Jahr wieder an der Front sein, Herr General!"
"Hm...ich hoffe Berlin hat nicht vor uns davor in den Einsatz zu schicken, wenn ich mich nicht sehr irre, sind wir nämlich das letzte Panzerkorps, dass von Beginn an dabei ist, alle anderen mussten schon neuaufgestellt werden. Das möchte ich gerne so halten! Nichts gegen einen kleinen Heimaturlaub, aber die Verluste an erfahrenen Personal können wir uns nicht leisten!"
"Da haben Sie recht, Herr General, aber mit den neuen Panzern mit der langen 5-cm Kanone sind wir wenigstens technologisch den Russen voraus!"
"Sind wir das Ia, sind wir das? Die Russen lernen schnell, jedenfalls die, die überleben und auch die lange 5-cm ist ausgereizt. Viel zu oft musste uns die Flak mit ihren 8,8 cm aushelfen, vor allen wenn ein T-34 auftaucht! Dagegen brauchen wir mindesten eine 7,5 cm oder besser noch eine 8,8 cm auf einem Panzerfahrgestell! Wie lange dauert es noch bis wir endlich die Panzer IV mit der langen 7,5 cm bekommen?"
" Laut Berichten macht die Forschung gute Fortschritte, vielleicht sogar bis Ende des Jahres schon..."
"Schön wärs ja. Aber träumen können wir Nachts und dann von etwas besseren und anschmiegsameren als einem Panzer!"
"Jawohl, Herr General!"

gez Sharpe, der träumt:zzz:

von Sachimos
21.08.14, 01:21
Werter Hohenlohe,


habt vielen Dank.:) Wir sind ebenfalls gespannt wie sich die Rote Armee noch schlagen wird.



Edler Meister Yoda, (alias Accoma):D


vielen Dank für diese Erläuterung. Nachdem wir auf die Berichte im Battlefront Forum gelesen haben, ging uns dann auch ein Licht auf.:rolleyes: NM gab es übrigens auch beide Male.



Werter Sharpe,


mal wieder eine tolle Bereicherung. Vielen Dank.
Aber wollen wir doch hoffen, dass die 8,8cm auf einem Panzerfahrgestell noch länger auf sich warten lassen. :D









http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 03. November 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Westalliierten Verbündeten greifen endlich in den Krieg mit ein. Endlich müssen die Bürger der Sowjetunion nicht mehr die ganze Last alleine auf ihren Schultern tragen.

http://www11.pic-upload.de/20.08.14/wq6kfvg71mv3.png (http://www.pic-upload.de/view-24327197/operation-torch.png.html)


Allerdings bleibt es der STAWKA unerklärlich, warum die Amerikaner erst in Afrika eingreifen und nicht gleich direkt die Deutschen attackieren. Vermutlich wollen sie anschließend in Südeuropa angreifen und damit die italienischen und deutschen Truppen an einer unerwarteten Front treffen.



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Panzerarmee



Die Ende in Moskau


Unsere letzten verbliebenen Einheiten wurden von den Deutschen endgültig vernichtet. Die Kämpfe im Großraum Moskau sind damit nun zu Ende und die Befehlshaber, beider Seiten, können sich nun ganz auf die anderen Fronten konzentrieren.

http://www11.pic-upload.de/20.08.14/znp5z5f6pr9.png (http://www.pic-upload.de/view-24327447/Bild-1-Moskau-Ende.png.html)


Aber die Deutschen können sich sicher sein, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass in Moskau gekämpft wird. Die Rote Armee wird zurückschlagen und den Verlust unserer Hauptstadt rächen.


Die Front bei Gorky


Noch immer herrscht an dieser Front eine gespannte Ruhe, auf beiden Seiten. Es kommt lediglich zu weiteren Verstärkungen und Umgruppierungen auf unserer Seite.

http://www11.pic-upload.de/20.08.14/s7j5p1mynyy.png (http://www.pic-upload.de/view-24327612/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Die Deutschen verhalten sich noch ruhiger. Bei ihnen kommen weder neue Verbände an, noch verändern sie ihre Stellungen.

Die STAWKA wird nun genauer auf die Planungen für diesen Frontabschnitt eingehen. Die neuen Stellungen sollen bis nach Stalingrad gehen und damit die komplette nördliche Flanke der Front abdecken. Hier hilft uns natürlich besonders das unwirtliche Gelände. Es gibt nur wenige Möglichkeiten für die Deutsch vorzurücken.

http://www11.pic-upload.de/20.08.14/4f24co19ovo.png (http://www.pic-upload.de/view-24327663/Bild-3-Mitte-Stellungen-1-Ende.png.html)


Die wichtigste Stellung wird wohl bei Gorky entstehen. Hier soll die Front entlang des Flusses verlaufen, um den Feind schon bei seinem Aufmarsch zu behindern. Zusätzlich wird eine zweite Verteidigungslinie bis zu den ausgedehnten Wäldern führen. Falls die Deutsche vorrücken können sie dies nur durch unwirtliches, schlecht versorgtes Gebiet und das dürfte ihre Kampfkraft enorm beeinträchtigen.

Diese Linie wird bis nach Penza verlaufen. Diese Stadt wurde bereits befestigt und wird in den kommenden Wochen noch weiter verstärkt werden.

Von dort aus soll die geplante Front dann weiter nach Stalingrad führen.


Die neue Mitte der Front


Südlich von Penza gibt es nur wenige Städte, in denen unsere Truppen ordentlich versorgt und untergebracht werden können. Deshalb wird sich unsere Verteidigung hauptsächlich auf diese Ortschaften stützen und diese sollen zu Dreh- und Angelpunkten der Front werden.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/qkir6bqvot2s.png (http://www.pic-upload.de/view-24328175/Bild-3-Mitte-Stellungen-2-Ende.png.html)


Westlich dieser Siedlungen wäre das Gelände wäre das Gelände zwar relativ gut für eine defensive Position geeignet, aber die Probleme mit dem Nachschub würden die Versorgung einer größeren Armeegruppe sehr schwierig machen.

Außerdem bieten die Flüsse ebenfalls gute natürliche Barrieren und diese werden auch genutzt werden.

(Anmerkung: Wir sind noch nicht wirklich glücklich mit dem momentanen Plan für die Verteidigung dieses ganzen Gebiets. Falls die Regenten alternative Vorschläge haben, wären Wir begeistert diese zu hören.


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad ist es ebenfalls noch ruhig und es ist nicht zu erwarten, dass sich das noch vor dem Winter ändern wird. Das gibt der STAWKA Zeit, um die Stadt weiter zu befestigen und weitere Verstärkungen heranzuführen.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/237py3r26eyz.png (http://www.pic-upload.de/view-24328256/Bild-5-Stalingrad-Ende.png.html)


Hier muss ebenfalls noch eine Verteidigungslinie besetzt werden. Dies erfolgt sobald eine ausreichende Unterstützung durch die neu aufgestellten Stäbe und Frontkommandeure gewährleistet werden kann.

Zwischenzeitlich werden die Verteidiger der Stadt durch eine komplette Panzerarmee verstärkt. Diese wird die Schlagkraft der Verbände wesentlich steigern und den Feind von einem vorschnellen Angriff sicherlich abhalten.


Der Kampf um Grozny


Die einzige Front an der es noch zu heftigen Gefechten kommt.
Den Deutschen und ihren Verbündeten gelingt es, eine Infanteriearmee von uns zum Rückzug zu zwingen. Allerdings kann sich diese mit einem Großteil ihrer Soldaten hinter die eigenen Linien absetzen und muss keine schweren Verluste hinnehmen.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/6yooxb73teu8.png (http://www.pic-upload.de/view-24328449/Bild-6-Grozny-Anfang.png.html)


Die entstandene Lücke kann aber sofort genutzt werden und der Angriff unser Einheiten geht ungebremst weiter.

Gleichzeitig kommt es zu einem erkundenden Vorstoß in nördlicher Richtung, um festzustellen wie die Flanke der feindlichen Stellungen gesichert ist und ob ein Angriff im Bereich des Möglichen liegt.

Vor den Ölquellen kommt es zu harten Kämpfen und unsere tapferen Soldaten können den Gegner schlagen. Zuerst griffen unsere Panzer an und fügten einem feindlichen Armeekorps schwere Verluste zu. Allerdings hielt dieses noch seine Stellung und so kamen noch unsere Infanteristen zum Zuge.

Diese konnten das Armeekorps endgültig zur Flucht zwingen.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/gc66u9p23shl.png (http://www.pic-upload.de/view-24328474/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)


Von der STAWKA werden weiterhin große Mengen an Nachschub und Verstärkung in dieses Gebiet geschickt. Mittlerweile ist ein Großteil der Verbände bereits eingetroffen und lediglich die rückwärtigen Einheiten müssen noch ihre Arbeit aufnehmen können. Das Oberkommando geht davon aus, dass die Rote Armee noch immer die zahlenmäßige Überlegenheit inne hat und der Feind weiterhin alles tun wird um seine Stellungen zu behaupten.

Auch Unterstützung aus der Luft wird bald wieder möglich sein. Die erste neue Jagdstaffel ist bereits hinter Grozny eingetroffen und über den Winter werden noch weitere Feldflugplätze eingerichtet werden.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/ivpj6cezvvd.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24328523/-----------_-------1_----_------------_----------_-_---16.jpg.html)

**Die ersten neuen Flugplätze entstehen.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Nach den letzten Durchbrüchen in der Forschung, möchte das Oberkommando allen Frontkommandeuren wieder einen aktuellen Überblick über die Projekte der Industrie zur Verfügung stellen.

http://www11.pic-upload.de/21.08.14/wnso7o3yz3fq.png (http://www.pic-upload.de/view-24328530/Forschung.png.html)


Besonders beeindruckend ist der Fortschritt im Bereich der neuen Panzermodelle. Mit etwas Glück können diese noch vor dem Frühjahr an die Fronttruppen ausgeliefert werden.
Das würde den technologischen Vorsprung des Feindes aufheben und er hätte noch weniger Zeit diese zu nutzen.

Sobald es zu weiteren interessanten Entwicklungen kommt, wird die STAWKA die entsprechenden Stellen umgehend informieren.

HvS
21.08.14, 09:47
Werter Accoma,

als Lehrer macht Ihr Euch gut! :D


Werter Sharpe,

danke für die Garnierung des AARs. Weiter so!


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


3. November 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind verlagert weiter Truppen nach Gorki, hat aber den optimalen Zeitpunkt für einen Angriff bereits verpaßt. Im OKH geht man davon aus, daß der Feind lediglich defensiv agieren wird, sonst hätte er schon angegriffen.


http://imageshack.com/a/img742/7563/cuqQcV.png


Am Terek wird noch gekämpft. Der Feind greift mit Jagdfliegern, Panzern und Infanterie ein rumänisches Armeekorps an, welches nur knapp der Vernichtung entgeht und im letzten Moment die Flucht ergreift. Die sowjetischen Jagdflieger, die den ersten Angriff auf die Rumänen ausgeführt haben, machen Bekanntschaft mit den kampfgestählten und höchst erfahrenen deutschen Jagdfliegern, die mit nagelneuen Maschinen den Russens schwere Verluste beibringen, ohne selbst Ausfälle zu haben. Die Russen werden sich sicherlich gut überlegen, ob sie nochmal einen derartigen Angriff durchführen werden.
Auch die russischen Bodentruppen erleiden vehältnismäßig hohe Verluste. Bemerkenswert ist das feindl. Panzerkorps, das vom russischen Oberkommando direkt vor den Rohren des VII. Panzerkorps platziert wurde... quasi eine Einladung.

Ansonsten sind keine Feindaktivitäten zu beobachten.


9. November 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord ist weiterhin mit der Verlegung der notwendigen Kampfeinheiten in den Raum Kowrow beschäfigt.
Die H.Gr. Mitte verlagert ebenso Kräfte in Richtung Südosten, um den Kampfauftrag für das Jahr 1943 ausführen zu können.
Die H.Gr. führt den Abwehrkampf am Terek erfolgreich fort und bringt dem Feind schwere Verluste bei.
Die ersten Truppen für das Unternehmen Konstantin sind bereits im Verfügungsraum eingetroffen.


Die Truppenverlegungen der H.Gr.n Nord und Mitte finden unter größter Geheimhaltung statt und werden erst sichtbar weden , wenn die Truppen bereits an der Front sind.


http://imageshack.com/a/img539/5827/Hg7XZg.png


Der Gegenschlag der Wehrmacht und der Verbündeten vernichtet eine Sowjet-Armee. Ein Panzerkorps und eine weitere Armee werden in die Flucht geschlagen und verlieren bis zu 90% ihrer Sollstärke. Damit wurden nun drei der vier feindl. Panzerkorps erheblich beschädigt, was dem Feind hohe Verluste an Panzern und Einbußen bei der Organisationsstruktur eingebracht hat. Das VII. Panzerkorps wurde zum Auffrischen in die Etappe verlegt. Beim OKH ist man nicht allzu erfreut, daß wegen des schlechten Wetters die StuKas nicht fliegen konnten, denn sonst hätte man das sowjetische Panzerkorps sicherlich vernichtet, was für den Feind ein herber Rückschlag gewesen wäre.

Die Verlegung der Infanterie an die Terek-Front ist nun abgeschlossen. Es befinden sich vierzehn Armeekorps sowie Kavallerie und Fallschirmjäger im Kampfgebiet, genau das Doppelte der momentan erkennbaren acht feindl. Infanterieeinheiten. Natürlich ist der Feind bei den Gepanzerten Einheiten drastisch überlegen, aber bei der Luftwaffe sieht es wiederum deutlich besser für die Wehrmacht aus. Am 21. November sollen zwei weitere Panzerkorps eintreffen, und dann sollte es der Wehrmacht gelingen, den Feind zumindest aufzuhalten. Mit zwei Ausnahmen haben alle Truppen die modernsten Infanteriewaffen und sind dem Feind diesbezüglich erheblich überlegen.


http://imageshack.com/a/img539/6459/F4HX27.jpg


Die Wehrmacht richtet sich am Terek häuslich ein.. man plant, länger hier zu bleiben.

Vom 3. bis zm 14. November 1942 wurde lediglich eine russische Armee vernichtet, insgesamt also 323 Großverbände.


Kapitel LVIII - Trautes Heim

Der 9. November fiel auf einen Montatg. An der Front sind einem die Wochentage fast egal, aber hier im Reich mußte ich mich erstmal wieder dran gewöhnen. Am Nachmittag kehrte ich nach langer Zeit mal wieder in das Haus meiner Eltern zurück. Ich hatte Zeit bis zum 11. November, und schon am Mittwoch Morgen ging ein Zug nach Paderborn. Zwar war es nur wenig Zeit, aber es würde sicherlich eine schöne Überraschung werden, insbesondere für meine Mutter.

Das kleine Haus mit dem noch kleineren Vorgarten hatte sich mit den Jahren kaum verändert, und meine Mutter kehrte gerade die Straße, so wie man es nun mal in Deutschland macht. Sie blickte aus dem Augenwinkel zu mir rüber, erkannte mich aber erst nicht.. lag vielleicht an der Offiziersuniform. Zwar hatte ich regelmäßig nach Hause geschrieben, aber von meinen Beförderungen hatte ich nichts erwähnt.. schließlich wäre ich auch gerne Feldwebel geblieben.

Als sie mich erkannte, gab es kein Halten mehr, und meine Uniform war sichtlich feucht, als sie von mir abließ.

"Hans, wie geht es Dir denn? Ist noch alles dran?

"Ja, Mama... seit der Verletzung im Winter ist nichts mehr passiert, und davon habe ich mich ja gut erholt."

"Dann komm erstmal rein.. Vater ist noch auf der Bank, aber er wird sicherlich zum Abendessen zu Hause sein."

"Gut, ich freue mich schon, ihn mal wieder zu sehen. Wann habt Ihr das letzte Mal was von Albert gehört?"

"Deinem Bruder geht es gut, er stößt mit Rommel nach Ägypten vor... so war zumindest der Stand im September."

"Gut... es wäre schön, wenn ihm nichts passieren würde. Gibt es sonst irgendwas Neues?"

"Nichts von Belang... nur der übliche Dorfklatsch... Du weißt schon. Aber ich rufe mal schnell im Goldenen Karpfen an und reserviere für heute Abend einen Tisch.. ich habe gar nichts geeignetes zu Essen im Haus."

"Mach das. Kann ich Dir etwas helfen."

"Sicher nicht... Du hast Urlaub. Wie lange bleibst Du eigentlich? Eine, zwei Wochen?"

"Nein, leider nicht.. Mittwoch morgen geht der Zug... ich muß zu einem Stabslehrgang nach Paderborn."

"Schade. Aber nun komm erstmal rein.. und ich überziehe Dir Dein Bett. Seitdem Ihr beide aus dem Haus seid, ist es sehr still geworden."

"Ja, Mutter.. ich weiß. Aber der Führer braucht uns nun mal..."

Meine Mutter mochte die Nazis nicht, und wenn man ein Thema nicht vertiefen wollte, dann mußte man nur von Führer oder com dicken Herrmann reden.. und sie war dann erst mal eine Weile ruhig. Vater hingegen war sehr obrigkeitshörig und stand immer zur aktuellen Regierung... das hätte er wohl auch getan, wenn Max und Moritz sich das Amt des Reichskanzlers geteilt hätten. Ich konnte mich zwar kaum noch an die Endphase der Weimarer Republik erinnern, aber ich weiß, daß mein Vater auch mal ein anderes Parteibuch hatte, nur sprach er heute nicht mehr so gerne zu seiner damaligen Nähe zur Zentrum-Partei... aus verständlichen Gründen.

Das Widersehen mit meinem Vater fiel nicht ganz so innig aus wie bei meiner Mutter. Wir hatten immer schon ein leicht angespanntes Verhältnis gehabt, das meiner Ansicht nach aus der Tatsache herrührte, daß er mich immer noch behandelte wie einen Rotzbengel von 12 Jahren. Natürlich freute er sich, mich zu sehen, aber die Herzlichkeit meiner Mutter ging ihm einfach ab. Und dann kam da noch eine Profilneurose dazu.. er hatte im Großen Krieg gedient und es immerhin bis zum Corporal gebracht, und während des Essens im Goldenen Karpfen hatte er nichts anderes zu tun, als mir zu erzählen, daß es sowas früher nicht gegeben hätte.. einen Hauptmann in meinem Alter. Mein Vater hatte definitv eine Profilneurose.

Der im Grunde sehr nette Abend wurde immer mehr davon überschattet, daß mein Vater alles besser wußte, was ich aus Rußland erzählte, obwohl er ja nur die Wochenschauen zu sehen bekam. Und daß der motorisierte Krieg der Verbundenen Waffen mit dem Großen Krieg recht wenig zu tun hatte, wollte er auch nicht einsehen... er dachte, daß nach wie vor alles mit dem K98 und der guten alten 7,5er Artillerie geregelt wurde. Manchmal fragte ich mich, ob er überhaupt wußte, was ein Panzer war. Ich versuchte, nach bestem Wissen und Gewissen alles über mich ergehen zu lassen und mich nicht mit meinem Vater zu streiten.

Nach dem Essen gingen wir nach Hause, und Vater holte uns einen guten französischen Cognac, was er früher nie getan hatte. Wir saßen vor dem Kamin und unterhielten uns weiter, und ich versuchte, mich nicht an der autoritären, besserwisserischen und bevormundenden Art meines Vaters zu stören. Meine Mutter gesellte sich zu uns und packte ihr Nähzeug aus, was sie gerne gegen Abend tat, und mein Vater monologisierte.

"An der Somme 1916, das war noch eine Schlacht.. und nicht wie heute die kleinen Geplänkel. Wochenlange Artillerievorbereitung, und die Engländer haben einfach auf die leere Gräben gefeuert.. und als sie fertig waren, sind wir schnell wieder in die Stellungen und haben die MGs fertig gemacht. Und als die Tommies kamen, hat es blaue Bohnen gehagelt! Ist nicht so wie heute, wo die Franzosen und Engländer einfach weglaufen, wenn man sie mal anbrüllt... das waren noch andere Zeiten damals, ein anderer Schlag Menschen. Heute fährt die Infanterie mit Schützenpanzerwagen.. alle verweichlicht!"

"Wenn Du meinst, Vater..."

"Ja, das meine ich! Auch die Armee des russischen Kaisers hatte noch eine ganz andere Qualität als heute.. ausgebildete Offiziere, motivierte Mannschaften und nicht die verlumpte Truppe, die von laienhaften Politoffizieren geführt werden... kein Wunder, daß Ihr die in einem Jahr bis hinter Moskau getrieben habt.. sowas hätte es früher nicht gegeben! Der Kommunismus hat die Russen verweichlicht!"

"Damit wirst Du wohl Recht haben..."

Es fiel mir immer schwerer, mich zu beherrschen. Natürlich hatte ich im Großen Krieg nicht gekämpt, da war ich gerade mal geboren worden.. aber irgendwie hatte ich den Eindruck daß die Schilderung arg einseitig war. Mein Mutter verhielt sich ruhig und kümmerte sich um ihre Nähsachen. Was machte sie da überhaupt?

"Sag mal Mutter, was machst Du da eigentlich? Wir haben Viertel vor Elf, Du mußt doch jetzt wirklich nicht mehr nähen..."

"Natürlich muß ich das.. am Mittwoch Morgen muß ja alles fertig sein."

Wie bitte? Ich stand auf und schaute mir aus der Nähe an, was sie da machte...

Das darf doch wohl nicht wahr sein... sie nähte Namensschilder in meine Wäsche ein!!! Herrgott, was dachte sich die Frau? Das kann man bei einem Pimpf in der HJ machen, aber doch nicht bei einem Hauptmann...

"Mutter, ich weiß, daß das nett gemeint ist, aber Du hörst jetzt bitte auf, mir Namenschilder in meine Kleidung zu nähen..."

"Aber Junge, wie sollst Du sie denn sonst von der Deiner Kameraden auseinanderhalten?"

"Die Wäscherei schafft das schon, mach Dir mal keine Gedanken. Bitte laß das jetzt, ich habe Dich nicht darum gebeten!"

Ich war etwas verärgert, daß ich immer noch wie ein dummer kleiner Junge behandelt wurde.. am Mittwoch gab es wahrscheinlich noch ein Pausenbrot.

"Junge, in welchen Ton redest Du eigentlich mit Deiner Mutter? Sie hat Dich geboren und großgezogen, das hast Du wohl vergessen!! Du bist hier nicht auf dem Kasernenhof, hier herrschen anständige Umgangsformen! Nur weil Du jetzt Offizier bist, brauchst Du noch lange nicht Deine Herkunft zu vergessen! Benimm Dich, oder Du gehst auf Dein Zimmer!"

In mir zerbrach etwas.

"Karl-Herrmann, nun reg Dich mal ab.. seit Jahren war der Junge nicht mehr zu Hause, und Du hast nichts anderes zu tun, als ihm Geschichte aus dem Gipskrieg zu erzählen, die er alle schon kennt. Freust Du Dich denn nicht, daß er mal hier ist?"

Einen solchen Gefühlsausbruch meiner Mutter hatte ich bisher äußerst selten erlebt.
Mein Vater war sprachlos. Nach kurzen Zögern verließ er den Raum.

"Ich gehe dann mal auf mein Zimmer. Gute Nacht, Mutter."

"Schlaf schön, Junge."

* * * * *

"Hauptmann Eisner?"

"Jawohl, Herr Schaffner?"

"Ihre Fahrkarte gilt für Mittwoch, den 11. November 1942, und wir haben Dienstag, den 10. November, morgens um 6:37 Uhr. Sie haben sich wohl im Tag vertan."

"Nein, habe ich nicht. Ich habe dringende Befehle, mich schnellstmöglich in Paderborn zu melden. Ich bin beim VI. Panzerkorps, und wie Sie wahrscheinlich wissen: am Terek brennt es."

Der Mann musterte meine schwarze Uniform.

"Nun ja... es fährt ja niemand freiwillig einen Tag früher zurück an die Front, wenn er nicht muß, Herr Hauptmann. Dann wünsche ich gute Reise."

"Danke, Herr Schaffner."

Der Mann hatte Recht.. niemand ging einen Tag früher zurück zur Truppe.. außer jemand mit meinen Eltern.


(Frage an die Audienz:

Wir haben bisher noch keine Entscheidung getroffen, wohin wir das VI. Panzerkorps verlegen... H.Gr. Nord, H.Gr. Mitte, Stalingrad oder Terek-Front.. wenn es aus dem Kreis unserer hochgeschätzten Leser Meinungen oder Wünsche gibt, so würden wir diese sehr gerne hören.)

Hohenlohe
21.08.14, 14:52
Werter HvS, verlegt das VI. Panzerkorps bitte an die Terek-Front, evtl. könnt ihr da was reissen. Wie sieht es denn mit Verstärkungen eurerseits aus...?? Könnt ihr denn nicht neue Truppen rekrutieren...?? :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Accoma
22.08.14, 23:51
Werter Accoma,

als Lehrer macht Ihr Euch gut! :D

Ja, so ist das, wenn man die Theorie (einigermaßen) beherrscht, aber praktisch dann doch nichts zustandebringt... dann wird man Lehrer... :D

von Sachimos
23.08.14, 09:48
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 15. November 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Wieder einmal werden neue Feldbefestigungen von unseren heldenhaften Pionieren fertiggestellt.

http://www11.pic-upload.de/22.08.14/4z5revdd6jk.png (http://www.pic-upload.de/view-24348268/Befestigungen.png.html)


Es ist unbedingt notwendig, über den Winter noch viele weitere Stellungen zu bauen, um die Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Weitere Punkte wurden von der STAWKA bereits festgelegt und sobald die Pioniere mit ihren bisherigen Aufgaben fertig sind, werden sie umgehend mit den neuen Aufträgen anfangen.



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Panzerarmee
3 Armeen
1 Fallschirmjäger



Die Front bei Gorky


Die Deutschen verstärken ihre Front bei Gorky. Bisher sind zwar nur sehr wenige "neue" Einheiten zu sehen, aber das Oberkommando geht davon aus, dass der Feind den Großteil seiner Kräfte einfach außerhalb unserer Aufklärungsreichweite stationiert hat, um so seine wahre Stärke zu verschleiern.

http://www11.pic-upload.de/22.08.14/z9lmxjmzxr2.png (http://www.pic-upload.de/view-24348440/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)


Wahrscheinlich werden noch wesentlich mehr Einheiten des Feindes hier eintreffen, aber man kann wohl behaupten, dass wir darauf vorbereitet sind. Es war nie der Plan hier offensiv zu werden, sondern es soll eine standfeste Verteidigung aufgebaut werden, welche auch einen längeren Kampf siegreich bestreiten kann.

Zudem muss hier die nördliche Flanke der Front geschützt werden. Da weitere wichtige Industriegebiete von Gorky aus schnell zu erreichen sind, müssen die Deutschen hier aufgehalten werden.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/rfggimu5jc.png (http://www.pic-upload.de/view-24350666/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Deshalb kommen auch immer weitere Verstärkungen an und die Linien können immer weiter ausgedehnt werden. Entlang des Flusses soll eine erste Verteidigungslinie entstehen und dahinter dann eine zweite. Die Panzer sollen als "hochmobile Eingreifreserve" agieren und den Feind, wenn er durchbricht, aufhalten und zurückwerfen. Alternativ können sie auch eigene schnelle Attacken durchführen.

Unabhängig von dem deutschen Truppenaufgebot, wird die STAWKA auch weitere Einheiten hierher verlegen. Genügend Reserven dafür stehen zur Verfügung und können bei Bedarf jederzeit angefordert werden.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/rva3jdj3lrwd.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24350693/Partizani_u_Beogradu.jpg.html)

**Immer wieder marschieren frische Truppen, durch die Stadt, an die Front.**


Die Schlacht um Stalingrad


Hier ist es weiterhin extrem ruhig. Aber das ist dem Oberkommando nur Recht.

Es kommt zu einigen Luftkämpfen, weil unsere Jäger Aufklärungsflüge unternehmen, um eventuelle deutsche Bereitstellungsräume aufzuspüren.

Die gegnerischen Jagdflieger sind den unseren aber haushoch überlegen und wir müssen große Verluste hinnehmen, wohingegen die Deutschen nicht eine Maschine verlieren. Der technische Vorsprung und die große Erfahrung sind mehr als deutlich zu spüren.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/83xviakg2aq.png (http://www.pic-upload.de/view-24350810/Bild-3-Stalingrad-Ende.png.html)


Die ersten Verstärkungen kommen nun auch an der neuen Linie bei Stalingrad an. Zwar erst einmal nur eine Armee, aber immerhin. Es werden viele weitere folgen und dann haben die Deutschen im Frühjahr ordentlich etwas zu tun, wenn sie die Stellungen überwinden wollen.

Die Festung Stalingrad ist noch immer nicht fertig, aber auf den besten Weg dahin. Aber es gilt Vorkehrungen zu treffen, denn wie heißt es so schön: "Wer Festungen baut, zwingt seinen Gegner die Lösung wo anders zu suchen."


Der Kampf um Grozny


Die Deutschen parieren unseren "Erkundungsvorstoß" mit ihren Fallschirmjägern und wieder einmal zeigt sich, dass die Divisionen nur eine sehr eingeschränkte Kampfkraft haben. Sie erleiden wesentlich höhere Verluste und können sich in einem längeren Kampf definitiv nicht behaupten.

Außerdem passiert etwas sehr ungewöhnliches.
Der Feind zieht seine Kampfpanzer zurück, ohne dass dafür ein wirklicher Grund erkennbar geworden ist. Sie waren kaum in Kämpfe verwickelt und hatten ein hohes Bedrohungspotenzial für unsere gepanzerten Kräfte. Die Frontkommandeure sind sich einig, dass die Gunst der Stunde nun genutzt werden muss und der Angriff sofort weitergeführt wird.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/eyyojfkmxl6.png (http://www.pic-upload.de/view-24350904/Bild-4-Grozny-Anfang.png.html)


Die entsprechenden Befehle werden erteilt und sofort setzen sich alle Truppenteile in Bewegung.
Ein feindliches Armeekorps muss sich unter dem Druck unserer Angriffe schnell zurückziehen und setzt sich hinter die eigenen Linien ab.

In die entstandene Lücke stößt sofort eine frische Panzerarmee und kann einem weiteren Armeekorps den Todesstoß versetzen, welches zuvor von unseren neuen Grenadieren und Armeen bereits schwer zusammengeschossen wurde.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/q7g5e9yn444d.png (http://www.pic-upload.de/view-24350918/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)


Alles in allem ist die STAWKA mit dem Verlauf der Offensive recht zufrieden. Der Feind wurde ein ganzes Stück zurückgedrängt. Bei den gepanzerten Kräften hat die Rote Armee noch immer die Übermacht und die Ölquellen von Grozny sind in Schlagreichweite gekommen.

Es sollte möglich sein, diese noch vor dem Winter zurückzuerobern, womit ein großes Ziel des "Unternehmens Bogatyr" erreicht wäre und dem Feind die erste größere Niederlage beigebracht werden konnte.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Aus aktuellem Anlass möchte das Oberkommando, alle Soldaten der Roten Armee über die momentanen Neuaufstellungen informieren.

http://www11.pic-upload.de/23.08.14/zs438remgqn.png (http://www.pic-upload.de/view-24350927/Produktion.png.html)


Deutlich zu sehen ist, dass bereits alle wichtigen Truppenteile vollständig bestellt wurden und auch die "Roten Luftflotten" befinden sich zu einem großen Teil in der Produktion.
Alle diese Einheiten werden über den Winter aufgestellt und anschließend an die entsprechenden Fronten verteilt.

Besondere Wünsche der "Frontkommandeure" für ihren Abschnitt können an die STAWKA gerichtet werden. Im Rahmen der Möglichkeiten werden diese erfüllt.

Hohenlohe
23.08.14, 15:34
Werter Sachimos, könnt ihr uns verraten über wieviele Einheiten ihr verfügt und wieviele noch in der Pipeline sind...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Sharpe
25.08.14, 18:55
HQ II. Panzerkorps, ostwärts Moskau.
"Meine Herrn, der General!"
"Nehmen Sie Platz, meine Herrn, es wird etwas länger dauern!"
Nachdem sich die Stabsoffiziere und Adjudaten des II. Panzerkorps gesetzt hatten, öffnete der Komandeur seine Mappe:
"Wie Sie bereits wissen, sind in Berlin die Pläne für den weiteren Vormarsch ausgearbeitete worden, und es gibt gute und schlechte Nachrichten! Die Schlechte ist, wir verlieren die Finnen!"
Nachdem sich das Raunen gelegt hatte fuhr er fort.
"Die Finnen werden sich nicht komplett aus dem Krieg zurückziehen, werden aber an keinen Angriffsaktionen mehr teilnehmen, so dass sie in Zukunft mehr oder weniger unseren Rückraum decken werden und dort Partisanen jagen. Außerdem sollen sie noch Nyandoma erobern, um gegen Osten in Richtung Archangelsk und Onega strategisch tiefer zu stehen.
Das heißt für uns und die HG Nord, alle Planungen können nur unsers Truppen mit einbeziehen. D.h. 2 Panzerkorps, wenn das I. wieder zur Verfügung steht, 1 Korps Panzergrenadiere, weitere Infantrieverbände, Bomber und Jäger. Das Ziel der HG Nord sind Gorky und Kazan. Beide liegen an der Wolga, Kazan etwa 300 km weiter östlich. Für Gorky liegen einigermaßen verläßliche Abschätzungen der Feindstärke vor, etwa 1-2 Panzerkorps, etwa 6-8 Infantriekoprs mit entsprechenden Hauptquartieren und Logistiktruppen, über Luftwaffenverbände ist zur Zeit nichts bekannt. Was noch erschwerend hinzukommt: Gorky liegt am Zusammenfluß von Oka und Wolga, so daß auch geographisch die Verteidigung noch verstärkt wird. Alles in Allem ein harter Brocken, den es zu knacken gilt.
Angriffsbeginn ist noch in diesem Jahr geplant, also noch im Winter!"
Hatte schon die Ankündigung der Feindkräfte besorgte Mienen ausgelöst, wurden sie bei der Vorstellung im Winter befestigte russische Truppen angreifen zu müssen noch sorgenvoller. Die Entbehrungen des ersten Winters in Russland waren allen noch zu gut in Erinnerung!
"Ich bin sicher im Stab der Heeresgruppe Nord kann keiner die Hände vor Augen sehen, so sehr rauchen dort die Köpfe:smoke:, also habe ich mich entschlossen, als kleine Herausforderung diese Problem unseren "Jungen Wilden" vorzulegen. Hauptmann von Strachwitz hat sich mit seiner Panzerkompanie:ph: hervorragend geschlagen, auch wenn er manchmal die Befehle sehr "kreativ" ausgelegt hat, aber seine Erfolge sprechen für sich. Oberleutnant Jäger hat mit seiner Infantrie:ritter: eng mit den Panzern zusammengearbeitet und sie haben sich gegenseitig öfters den Hals gerettet. Außerdem sehen sie die Lage aus der Perspektive der Männer, die in vorderster Front stehen, viel besser als die Stabsheinis also!"
Nach eine kurzem Lacher der versammelten "Stabsheinis", wandte sich der General an die beiden jungen Offiziere: "Bitte, meine Herrn!"
Ein sichtlich nervöser Oberleutnant Jäger wurde von dem grinsenden Hauptmann nach vorne geschoben.
" Herr General, meine Herren! Ich bin mir sicher, Sie haben sich ihre Gedanken über einen Angriff auf Gorky gemacht. Frontal wäre eine Option, in Angriffswellen den Gegner abnutzen und in Schritt für Schritt zurückdrängen. Also ein Angriff, wie in die Russen erwarten. Mittlerweile gibt es auch bei ihnen gute Kommandeure, die viele Tricks gelernt haben um den gegner das Leben schwer zu machen. Also haben wir uns nach einer Möglichkeit umgeschaut den Kerlen ein paar neue zu zeigen, die ihnen, hoffentlich, Kopfzerbrechen bereiten werden, in diesem Falle im Wörtlichen Sinne."
Daqher schlagen wir eine Flankenbewegung über Sharya vor. Sharya liegt etwa 50 km nördlich von Gorky und ist mit einer Bahnlinie von Wologda verbunden:wirr:. Während also ein Teil der HG Nord sich auf einen Frontalangriff auf Gorky vorbereitet, greift ein anderer Teil aus dem Norden an. Der Angriff könnte aus zwei Richtungen vorgetragen werden und so dem Gegner zwingen seine Kräfte aufzuteilen, das könnte dazu führen......"

P.S. Alles Gute zum Geburtstag an den werten Hohenlohe!:prost:

gez Sharpe:D

Hohenlohe
25.08.14, 20:24
Ein schöner Storybeitrag, werter Sharpe...nur weiter so!! Meinen herzlichsten Dank für euren Glückwunsch zu meinem Geburtstag...leider kann ich heute keine Kekse mehr verteilen, aber morgen vielleicht. Falls ichs vergessen sollte, schreibts dann halt nochmals im Geburtstagsthread, dort habe ich schon mein Limit erfüllt für heute...*grins*

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Trantor
26.08.14, 19:22
Ich bin gespannt, wann die 3000 MP Spitze bei den Ausgaben an der front ankommt und vor allem wo. Ich würde auf den Süden tippen, da sind die meisten MPP-Punkte zu gewinnen ...

Viele Grüße,
Trantor

HvS
01.09.14, 20:32
Werter Hohenlohe,

wir haben uns entschieden, daß VI. Panzerkorps bei der H.Gr. Mitte zu belassen. Der Grund ist recht pragmatisch: das VI. hat durch die Auffrischung und den Bahntransport unterirdische Werte, und am Terek brauchen wir Einheiten, die sofort helfen können.... dazu ist das VI. nicht in der Lage. Ansonten hätten wir Euren Vorschlag aufgenommen.
Wegen Eurer Frage zu den Verstärkungen: der Force Pool ist bei den wichtigen Einheiten restlos ausgereizt, es geht nichts mehr.. nur noch eine Handvoll Armeekorps und die bisher nicht verwendeten PAKs, aber die werden wir auch bald aufgebraucht haben. Die Unterdrückung der Partisanen nimmt unglaublich viele Einheiten in Anspruch. Genaueres zum Ende des Jahres 1942, da werden wir wieder eine ausführliche Aufstellung unserer Einheiten posten.


Werter Accoma,

der Spruch gefällt uns sehr gut! Den müssen wir unbedingt mal einem befreundeten Ehepaar erzählen.. beides Studienräte.. aber die nehmen das immer so persönlich..


Werter Trantor,

die werden wohl über die ganze Front verteilt werden... wir hoffen, daß unser Gegner die insgesamt 10.000 MPP weise genutzt hat, aber wir sind sehr zuversichtlich.


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


15. November 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind führt seinen Angriff am Terek mit aller Macht fort und erzielt begrenzte Erfolge.


http://imageshack.com/a/img673/4900/GouwrN.png


Durch einen konzentrierten Angriff von Panzern, Panzergrenadieren und Horden von Infanterie wird eines unserer Korps vernichtet, ein weiteres zieht sich zurück.
In Anbetracht der Jahreszeit ist der Verlauf noch kein Problem, da der Feind an Infanterie und Luftwaffe drastisch unterlegen ist und sich auf die Überlegenheit seiner Panzerwaffe verläßt. Ein weiteres Vordringen der Russen ist durchaus möglich, aber in ein paar Wochen wird es Winter sein, und das wird diesmal der Wehrmacht helfen.


21. November 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord beginnt ihren Angriff auf Gorki, um sich für das Jahr 1943 in eine bessere Position zu bringen.
Die H.Gr. Mitte ist noch vollständig mit der Neuausrichtung beschäftig und wird wohl als letzte H.Gr. damit fertig werden.
Die H.Gr. Süd beginnt mit einem vorfühlenden Angriff auf Stalingrad. Am Terek gehen die Kämpfe mit unverminderter Härte weiter.


http://imageshack.com/a/img743/6523/JXdbTO.png


Das erste operative Ziel der H.Gr. Nord ist es, alle Russen von der Westseite des Flusses zu vertreiben, um dann einen Angriff auf das Stadtzentrum selbst durchzuführen. Das wird im Jahr 1942 sicherlich nicht mehr klappen, aber je mehr Russen zurückgedrängt werden, desto besser... eine Armee ist bereits geflüchtet.
Wenn im Frühjahr 1943 ein konzentrierter Angriff der Gepanzerten Einheiten auf Gorki unternommen wird, dann stehen die Chancen gut.. aber zuerst müssen die Stellungen am Flußufer gesichert werden. Mit dem Verlust der Stadt würde die gesamte Stellung er Russen wie ein Kartenhaus zusammenfallen.


http://imageshack.com/a/img661/1091/GZMsfN.jpg


Die Männer wissen: auch dieser Kriegswinter wird kein Spaß werden.


http://imageshack.com/a/img673/7723/PxHelO.png


Die H.Gr. Mitte sammelt sich langsam. Ein Einsatz im Laufe des Jahres 1942 erscheint undenkbar.


http://imageshack.com/a/img540/3227/pyHT50.png


Auch die H.Gr. Süd ist noch nicht komplett, aber es wurden bereits erste Angriff auf die Befestigungsanlagen befohlen. Anders als vor Moskau hat die Wehrmacht viel Zeit, die Stadt langsam einzukreisen und dabei die Schwere Artillerie zu nutzen. Der Feind wird Bekanntschaft mit einer neuen Truppengattung machen: Raketenartillerie, die die Russen das Fürchten lehren wird.
Es ist geplant, die Stadt langsam von Süden her einzunehmen.. Meter für Meter. Die Russen in den Befestigungen wissen noch nicht, was auf sie zukommt..
Das OKH geht davon aus, daß diese Strategie den Feind überraschen wird, weil sie in diametralem Gegensatz zu den bisher gezeigten Vorgehensweisen steht. Aber durch die Faktoren Zeit und Artillerie erscheint der Angriff machbar zu sein.


http://imageshack.com/a/img538/8741/lBYkQa.jpg


General Paulus bei der Feindbeobachtung.


http://imageshack.com/a/img538/3725/1jShQ9.png


Ein weiteres sowjetisches PK wird in die Flucht geschlagen. Auch an anderer Stelle nehmen die Russen Verluste hin, die sie sich allerdings leisten können. Viele der Feindeinheiten sind angeschlagen, können allerdings problemlos aufgefrischt werden.
Das OKH erwartet für die nächsten Wochen einen Großangriff auf die Ölfelder, die sicherlich ein strategisches Ziel des Feindes sind. Der Plan ist einfach: im Westen des Ölfeldes stehen zwei frischen AK, und wenn der Feind das Ölfeld einnimmt, werden diese einen Gegenangriff starten und sich dann zurückziehen, um Platz für die drei Panzerkorps zu machen, die im Rückraum bereitstehen. Dann wird die reichlich vorhandene Infanterie nachrücken... es muß nur das Wetter mitspielen. Es wäre von Vorteil, wenn die Vernichtung eines feindl. Panzerkorps gelingen würde, aber dazu müßte die Luftwaffe einsatzbereit sein.
Für den weiteren Verlauf wird es entscheidend sein, wann die Frostperiode einsetzt.

In der Zeit vom 15. bis zum 26. November wurden keine feindl. Einheiten vernichtet.


Kapitel LIX - Mal wieder eine Bahnfahrt

Der Stabslehrgang war für mich eine Qual, und ich bin heilfroh, daß ich den hinter mir habe. Viel Theorie, einiges geht komplett an der Praxis vorbei.. und viele Offiziere, bei denen ich immer das Gefühl habe, daß sie mich nicht als einen der ihren betrachten, weil ich nun mal als Mannschaftsdienstgrad angefangen habe.. aber das bildete ich mir wahrscheinlich ein, denn es wußte eh niemand außer den wenigen Ausbildungsoffizieren, die Zugang zu meiner Dienstakte hatten.

Ich mußte mich an einigen Stellen schwer beherrschen bei dem Mist, der an der Panzertruppenschule gelehrt wird.. wenn wir so an der Front vorgehen würden, dann wären wir schon längst tot.. aber woher sollten das die hohen Herren wissen, die meisten waren noch nicht an der Ostfront.. zumindest nicht in diesem Krieg. Ab einem gewissen Punkt hatte ich mir gesagt, daß es besser ist, wenn ich ruhig bin.. bringt nur Ärger, und die werden ihre Ausbildung wegen mir sicherlich nicht umstellen. Ich weiß eh nichts so recht, was ich auf einem Lehrgang für Stabsoffiziere soll.. aber im Grunde war mir alles egal, solange ich in einem Panzer sitzen konnte.

Mit Spannung erwartete ich meine Marschbefehle, die mir auch tatsächlich einen Tag vor Ende des Lehrgangszugstellt wurden... bei sowas ist Verlaß auf die Wehrmacht. Zu meiner Überraschung war auch ein Brief von Major Mützel enthalten. Ich entschied mich zuerst die Marschbefehle zu lesen. Ich hatte mich bis zum 3. Dezember 1942 wie erwartet beim VI. Panzerkorps zu melden.. aber der angegebene Standort überraschte mich dann doch. "Bahntransport nach Borisoglebsk, dann nördlich des Don 150 km weiter nach Osten Feldkommandatur aufsuchen".. ich verstand überhaupt nichts mehr. Nach meinen letzten Kenntnissen wurde dieses Gebiet von den Russen kontrolliert, das war ja fast schon bei Michailowka, dem letzten größeren Vorposten der Russen im Nordwesten von Stalingrad. War das VI. etwa schon wieder im Einsatz? Was lief da ab? Ich werde es wohl erst erfahren, wenn ich dort bin...

Dann war da noch der Brief von Major Mützel.. ob es da einen Zusammenhang gab? Auch noch handschriftlich... und eine besonders schöne Schrift hatte er wirklich nicht..


Lieber Hans,

Ich schreibe Dir diesen Brief, weil ich Dich von einigen Veränderungen in Kenntnis setzen wollte.. damit Du Dich nicht überfahren fühlst. Ich werde den Befehl über die Abteilung zum Ende des Jahres abgeben. Meine alte Verletzung macht mir immer schwerer zu schaffen, und General Weidmann will mich in seinem Stab haben. Ich werde wohl zum Oberstleutnant befördert, und der General hat durchblicken lassen, daß das für mich nur eine Durchgangsstation sein wird. Du weißt, daß ich nicht so ein Kampfschwein bin wie Du, und obwohl ich die Tage im Panzer vermissen werde, bin ich sehr zufrieden über diese Entwicklung. Du weißt, daß ich ein paar Jahre mehr auf dem Buckel habe als Du, und mein Bedarf an Kampfeinsätzen ist vorerst gestillt. Wer weiß, was sich im Verlauf des Krieges ergeben wird, aber für die nächste Zeit tut mir ein bißchen Ruhe gut.

Damit kommen wir zum nächsten Punkt: der General will, daß Du mein Nachfolger wirst... deswegen warst Du auch auf diesem Lehrgang. Ich weiß, daß Du kein Interesse an sowas hast, aber die Pflicht gegenüber Vaterland und Führer wiegen mehr als Deine persönlichen Interessen... laß Dir das von einem guten Freund gesagt sein. Ich weiß, wie gerne Du Panzer fährst, und deswegen habe ich beim General etwas für Dich erreicht, was Dich sicherlich freuen wird. Du kannst Dir mit Deinen alten, noch lebenden Kameraden aus den alten Tagen einen Zug aus vier Panzern aufbauen, der als Führungszug und Eingreifreserve der Abteilung zugleich fungieren wird. Auf Betreiben des Generals werden Dir im Frühjahr 1943 vier PzKpfW IVF2 zugeteilt, die mit der langen 75mm-Kanone ausgrüstet sind. Es handelt sich um Vorserienmodelle, die sicherlich noch einige Kinderkrankheiten haben werden, aber die Inst wird das schon hinbekommen. Ich hoffe, daß Du damit zufrieden bist. Man lehnt eine Beförderung nicht so einfach ab, und ich hoffe, Dir Deine neue Aufgabe auf diese Weise versüßen zu können.

Wenn Du Anfang Dezember wieder bei uns sein wirst, werden wir wohl schon wieder mitten im Einsatz sein... mehr darf ich Dir aus Gründen der Geheimhaltung noch nicht sagen. Aber die Jungs freuen sich schon drauf, Dich wieder zu sehen... dessen kannst Du Dir sicher sein.

Mit kameradschaftlichem Gruß

Major Mützel

Hohenlohe
01.09.14, 22:46
Euer Aufmarsch schaut ja ganz gut aus...wir sind schon ganz gespannt auf die neuen Ari Einheiten und hoffen das Beste für euch.:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Bigfish
02.09.14, 10:48
Ari Einheiten

Also bislang waren die Raketen immer erst dann interessant, wenn sie höhere Tech-Level haben - bis dahin ballert man mit denen nur herum um die Erfahrung zu erhöhen - wirklich Schaden machen die erst mit höherem Tech-Level UND Erfahrung.

Stupor Mundi
02.09.14, 17:11
Wir wollen ja nicht meckern - aber zu diesem Zeitpunkt stand die Wehrmacht schon in Stalingrad. ;)
(Damit wollen Wir dem edlen von Sachimos Mut machen.) :)

Wir sind ja mal gespannt, ob Eurem werten Gegner die MPP-Spritze was nützt. Wir fürchten ja, er verschießt sein ganzes Pulver schon am Terek.

Bigfish
02.09.14, 21:07
Wir wollen ja nicht meckern - aber zu diesem Zeitpunkt stand die Wehrmacht schon in Stalingrad.

Aber eben nicht IN(!) Moskau!

von Sachimos
06.09.14, 00:29
Werter Hohenlohe,


im folgenden Post werden Wir eure Fragen beantworten.:) Verzeiht bitte die lange Wartezeit und nachträglich ebenfalls alles Gute von Uns.



Werter Sharpe,


mal wieder ein toller Beitrag. Wir sind begeistert.



Werter Trantor,


lasst Euch überraschen.;) Wir werden noch ein paar MPP einsetzen und den Rest dann als Reserve behalten. Mal schauen ob Unser Plan aufgeht, oder der werte HvS eher eine Überraschung aus dem Hut zaubert.:D



Werter Stupor Mundi,


danke für den Zuspruch, aber Leningrad und Moskau wiegen doch schwer.
Ein Großteil der Truppen am Terek war bereits vor dem "speziellen Event" bestellt. Diese Offensive wollten wir auf jeden Fall durchführen. Aber wir haben noch einige Einheiten in der Produktion. In diesem Post erfahrt Ihr näheres dazu.:)








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 27. November 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Diesmal überschlagen sich die Ereignisse.

Es kommen weitere Hilfslieferungen unserer westlichen Alliierten an, leider in Nyandoma über die arktische Route.

http://www11.pic-upload.de/04.09.14/6forvrgehfo.png (http://www.pic-upload.de/view-24496737/Lend-lease.png.html)


In der STAWKA zerbrechen sich die Offiziere nun die Köpfe, wie man diese Lieferungen aus der abgeschnittenen Stadt heraus bringen und an anderen Fronten einsetzen könnte. Hoffentlich kommen auch über die südliche Route bald wieder Lieferungen an. Diese können wenigstens sofort an die entsprechenden Abschnitte verteilt werden.

Im Süden rücken die Deutschen weiter vor und erreichen den Stadtrand von Stalingrad.

http://www11.pic-upload.de/04.09.14/xkz32kvotvp9.png (http://www.pic-upload.de/view-24496773/Stalingrad.png.html)


Die Schlacht von Stalingrad beginnt.

Es wird eine lange und mit aller Härte geführte Schlacht werden. Alle Bürger der großen Sowjetunion sind aufgerufen alle Anstrengungen auf den Sieg zu konzentrieren.

(Anmerkung: Interessant, dieses Event kannten wir noch gar nicht. Ist das nur für die historische Authentizität, oder hat es größere Auswirkungen?? Vielleicht weiß ja einer der Regenten genaueres.)



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Frontkommandeur
2 Panzerarmeen
3 Infanteriearmeen
4 Jagdstaffeln
24 Divisionen



Die Front bei Gorky


Der Feind beginnt mit ersten vorfühlenden Angriffen, auf unsere Stellungen direkt vor der Stadt. Es gelingt ihm sofort beim ersten Anlauf eine Armee zur Flucht zu zwingen.

http://www11.pic-upload.de/04.09.14/2wgjcv3w7ne9.png (http://www.pic-upload.de/view-24496938/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)


Durch massiven Artilleriebeschuss wurden die Soldaten in ihren erst halbfertigen Stellungen überrascht und konnten dem deutschen Armeekorps keinen ebenbürtigen Kampf bieten.

Aber das Oberkommando reagierte sofort und die Armee konnte in einer sicheren Stellung nördlich von Gorky aufgefangen und wieder völlig mit Ersatz aufgefrischt werden.

http://www11.pic-upload.de/04.09.14/vqxzygei8dgg.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24497005/RIAN_archive_178610_Moscow_Avenue_in_Leningrad_led_to_the_front_during_the_1941-1945_Great_Patriotic_War.jpg.html)

**Der Winter hält Einzug in die Stadt, aber das öffentliche Leben läuft normal weiter und die Verstärkungen marschieren.**

Auch zusätzliche Verstärkungen wurden bereitgestellt und unterstützen nun die Verteidiger von Gorky. Auch die Stellung vor der Stadt wurde umgehend wieder besetzt, da die Deutschen nicht sofort vorgerückt sind, wurde dies möglich.
Mittlerweile stehen 3 Panzerarmeen in den rückwärtigen Stellungen bereit, um bei Bedarf sofort in die Kämpfe einzugreifen und den Feind zurückzuschlagen.

http://www11.pic-upload.de/04.09.14/i9uyqw4eufw.png (http://www.pic-upload.de/view-24496986/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Nördlich von Gorky konnte auch eine weitere Stadt gesichert werden. Falls die Deutschen Gorky über diesem Weg umfassen wollten, dann ist dem damit ein Riegel vorgeschoben worden.

Die STAWKA möchten auch hier nochmals allen Soldaten versichern, dass der Krieg noch lange nicht verloren ist und noch wesentlich mehr Armeen und Divisionen an die Front gebracht werden.


Die neue Mitte der Front


Mittlerweile gelang es der STAWKA die wichtigsten Städte der Frontmitte stark zu sichern.
In Penza und Balashov wurde jeweils eine komplette Armeefront zusammengezogen. Immer dabei sind auch unsere wieder aufgestellten Panzerarmeen, in denen sich kampferfahrene Soldaten und junge Rekruten perfekt ergänzen.

http://www11.pic-upload.de/05.09.14/beurhbw34zhz.png (http://www.pic-upload.de/view-24507181/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Lediglich in Saratov sind noch nicht alle Einheiten eingetroffen und nur eine einzelne Division sichert diese wichtige Industriestadt, aber auch hier werden noch weitere starke Kräfte eintreffen.

Sollten die Deutschen wirklich versuchen in der Mitte durchzubrechen, dann werden wir ihnen dieses Vorhaben sehr schwer machen und können uns auf eine gute Nachschubversorgung stützen.


Die Schlacht um Stalingrad


Der Feind rückt über den Chir vor und besetzt die östliche Seite des Flusses. Offensichtlich wird damit der Beginn des Angriffs auf Stalingrad eingeläutet. Erstmals taucht an der Front eine völlig neue Truppengattung auf. Schwere Raketenartillerie Das ist eine völlig neue Bedrohung für unsere tapferen Soldaten, denn dieser neuen Waffe wird eine furchtbare Vernichtungskraft nachgesagt.

Im Oberkommando ist man sehr besorgt, denn die demoralisierende Wirkung der schweren Werfer könnte zur panikartigen Flucht unserer Truppen führen. Dagegen muss unbedingt etwas unternommen werden.

http://www11.pic-upload.de/05.09.14/bau1ppqgdjek.png (http://www.pic-upload.de/view-24507227/Bild-4-Stalingrad-Ende.png.html)


Aber noch greift der Feind nicht an.
Wahrscheinlich hofft man auf deutscher Seite noch auf einige schöne Tage, um ihre Luftüberlegenheit auszuspielen und die Befestigungen rund um die Stadt anzugreifen.

Umgehend werden weitere Verstärkungen nach Stalingrad entsandt. Diese Einheiten kommen erst einmal im Südosten der Stadt zu Einsatz und sollen sich dort sammeln. Weiter östlich werden unterdessen die neuen Staffeln der "Roten Falken" zusammengezogen. Diese sollen die Luftüberlegenheit der Deutschen brechen und den Himmel über Stalingrad feindfrei halten.


Der Kampf um Grozny


Auch an diesem Abschnitt der Front greift der Feind, zusammen mit seinen Verbündeten, an. Aber ein großer Erfolg ist ihm damit nicht beschieden. Eine bereits angeschlagen Panzerarmee muss sich zwar zurückziehen, aber diese Vorgehen wurde von den örtlichen Frontkommandeuren so vorbereitet, um die Kampfkraft der Einheit zu erhalten.

Auch eine Infanteriearmee wurde von den Deutschen und Rumänen heftig attackiert. Die tapferen Soldaten aber hielten ihre Stellungen und gaben keinen Zentimeter, einmal eroberten, Bodens mehr preis. Dieser außerordentliche Mut verdient eine besondere Erwähnung und die Anerkennung aller Bürger der Sowjetunion. Möge dieser Einsatz allen Soldaten der Roten Armee als leuchtendes Vorbild dienen.

http://www11.pic-upload.de/05.09.14/ytik7gz589ym.png (http://www.pic-upload.de/view-24507323/Bild-5-Grozny-Anfang.png.html)


Auch unseren kühnen Frontkommandeuren gilt ein besonderes Lob des Oberkommandos. Stellvertretend soll einer besonders hervorgehoben werden.

Held der Sowjetunion Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski.
Dank seines unermüdlichen Einsatzes in "vorderster Front" bei der Führung der ihm unterstellten Verbände, konnten diese mehr als einmal bereits dem Feind einen harten Schlag versetzen.
Dadurch hat er sich nicht nur unsterblichen Ruhm in der Roten Armee erworben, sondern er gehört mittlerweile auch zur Elite des Offizierskorps.

http://www11.pic-upload.de/06.09.14/1mouucpvfg84.png (http://www.pic-upload.de/view-24507380/Bild-6-Kommanduer-Grozny.png.html)


Dafür erhält dieser heldenhafte Offizier den Kutusoworden Erster Klasse.

http://www11.pic-upload.de/06.09.14/e88wmjcaub.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24507438/Order_kutuzov.jpg.html)

Quelle:„Order kutuzov“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Order_kutuzov.jpg#mediaviewer/File:Order_kutuzov.jpg

Eine unglaubliche Ehre für einen einzelnen Offizier, aber dennoch kein Grund sich nun zurückzulehnen.
Sofort nach der Verleihungszeremonie begibt sich Rokossowski wieder an die Front, zu seinen Soldaten und befehligt einen weiteren Angriff.

Dieser wird zu einem großartigen Erfolg.
Nach mehreren Wellen von Infanterie und Panzern, gelingt es unseren neuen Elite Panzergrenadieren die rumänischen Verteidiger der Ölquelle zu völlig aufzureiben und diese wichtige Ressource wieder in Besitz zu nehmen.

http://www11.pic-upload.de/06.09.14/sxp24c6n36k.png (http://www.pic-upload.de/view-24507486/Bild-7-Grozny-Ende.png.html)


Im Norden nehmen wir unsere angeschlagene Panzerarmee, zur Auffrischung mit Ersatz, zurück hinter die eigentliche Front. Ansonsten passiert nicht viel und die restlichen Einheiten liefern sich nur kleinere Scharmützel mit dem Gegner oder werden wieder auf ihre Soll Stärke gebracht.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Dank der letzten Verstärkungen und Neuaufstellungen, welche das Oberkommando bereits vor einiger Zeit in Auftrag gegeben hat, konnte das Kräfteverhältnis zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht wieder etwas angeglichen werden.

http://www11.pic-upload.de/06.09.14/931bq3qi925u.png (http://www.pic-upload.de/view-24507520/St--rkeverh--ltniss.png.html)


Aber die Bemühungen werden damit nicht beendet.
Zahlreiche weitere Einheiten befinden sich noch in der Aufstellung und Ausbildung und es gibt weitere Reserven. In Kürze werden noch folgende Verbände von der STAWKA an die einzelnen Abschnitte der Front verteilt:

4 Frontkommandeure
5 Staffeln Jäger
6 Staffeln Bomber
3 Regimenter Panzergrenadiere
2 Panzerarmeen
27 Infanteriearmeen
1 Abteilung "Stalinorgeln"
3 Regimenter Artillerie
2 Abteilungen Panzerabwehr

Diese Übersicht ist nur zur Information für die Stabsstellen. Die endgültige Aufteilung der Einheiten obliegt alleine der STAWKA. Hinweise und Wünsche der höheren Offiziere werden aber aufgenommen und wenn möglich erfüllt.

Ruprecht I.
06.09.14, 00:40
Oh, das Musikkorps bekommt neue Instrumente. Sehr schön :teufel:

Hohenlohe
06.09.14, 03:28
Oh, das Musikkorps bekommt neue Instrumente. Sehr schön :teufel:

Genau, Schellenbaum, Taktstock sowie Posaunen und Flügelhörner...*grins* Nix für ungut, aber euer Sarkasmus ist zum Schreien komisch...

herzlichste Grüsse

Hohenlohe, der dem werten Sachimos seinen Respekt zollt...:smoke::)

HvS
06.09.14, 08:15
Werter Hohenlohe,

die Stärken der Raketenartillerie, oder besser gesagt der Nebelwerfer, bestehen hauptsächlich aus De-Entrenchment und Demoralization, wie Ihr in der unteren Grafik erkennen könnt.


http://imageshack.com/a/img912/7927/LMsLZu.png


Unserer Ansicht nach ist die Einheit bestens geeignet, um den Angriff auf Befestigungen vorzubereiten.. insbesondere Demoralization ist gigantisch, wenn man mehrfach schießt.


Werter Bigfish,

an dieser Stelle sei erwähnt, daß zwischen den Truppengattungen Raketen im Sinne einer V2 und Nebelwerfern zu unterscheiden ist... wir haben hier die Nebelwerfer vor uns. Die Raketen kann man erst ab 1. July 1943 bestellen, und sie haben eine Reichweite von 6 Feldern.. aber wir werden sie wohl nicht kaufen.
In diesem Zusammenhang wollen wir bemerken, daß der werte von Sachimos einen Bug entdeckt hat.. die Raketen fehlen im russischen Force Pool, da der werte Al Sousa sie schlichtweg vergessen hat.


Werter Stupor Mundi,

wir sind uns dieses schändlichen Versagens bewußt, aber wir möchten bemerken, daß auch hier in diesem Spiel die Wehrmacht vor Stalingrad steht.. aber eben nur davor.
Die MPP-Spritze wird helfen, denn die Offensive am Terek hat unser Gegner "aus eigener Kraft" auf die Beine gestellt... die "neuen" Einheiten kommen erst langsam an. Wir denken, daß wir für das Jahr 1943 und evtl. 1944 noch Spannung garantieren können.. und wenn nicht, dann gibt es einen blitzsauberen Sieg der Wehrmacht im Osten, was ja einige Leser auch gerne sehen... :D


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


27. November 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind greift entsprechend der Erwartungen des OKH an.


http://imageshack.com/a/img907/1972/t3w8CY.png


Ein sowjetisches Panzerkorps und zwei Panzergrenadierkorps greifen über den Fluß Terek die Ölfelder an und vernichten das verteidigende rumänische Armeekorps. Ein weiteres feindl. Panzerkorps nimmt den Platz der Verteidiger ein.
Es ist ganz deutlich zu bemerken, daß die Verluste an russischen Panzern exorbitant hoch sind. Allein die aus dem Raum Grosny heraus geführte Attacke eines russischen PK führt zu 50% Verlusten, und auch beide PGK haben merkliche Verluste hinnehmen müssen. Auch wenn das Ölfeld vorerst verloren ging, so übersteigen die Verluste der Russen die der Wehrmacht bei Weitem.
Die Analysten haben festgestellt, daß jedes der vier russischen Panzerkorps bereits einmal so schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, daß diese Einheiten den deutschen Panzerkorps im direkten Vergleich drastisch unterlegen sind, weil Einsatzbereitschaft und Moral wegen der hohen Verluste verfallen sind. Obwohl der Feind bei den Gepanzerten Einheiten 2:1 überlegen ist, besteht aus Sicht des OKH keine große Gefahr.
Der bereits im Vorfeld geplante Gegenangriff wird in den nächsten Tagen ausgeführt.


http://imageshack.com/a/img905/5677/ie87Yd.jpg


Auch wenn es insgesamt sehr gut läuft: die Truppen an der Front leiden.. allerdings lange nicht so wie der Feind.


3. Dezember 1942

Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord rückt auf Gorki vor und erreicht das strategisch wichtige Flußufer, wobei die Russen hohe Verluste erleiden.
Die H.Gr Mitte startet einen Angriff auf Michailowka, um die Voraussetzungen für den Angriff auf Stalingrad zu schaffen.
Bei der H.Gr. Süd wird weiterhin der Angriff auf die Festungsanlagen von Stalingrad vorbereitet, während am Terek der geplante Gegenschlag erfolgreich ausgeführt wird.


http://imageshack.com/a/img673/5134/Ha44Ov.png


Zwar muß die Luftwaffe am Boden bleiben, aber trotzdem gelingt die Zerschlagung einer Armee und einer Division. Damit ist auf der Westseite des Flusses nur noch eine Armee übrig. Das operative Ziel der H.Gr. Nord für das Jahr 1942, die Schaffung einer guten Ausgangsbasis, darf somit als erreicht betrachtet werden.


http://imageshack.com/a/img661/822/nr0sVE.png


Trotz eingeschränkter Einsatzbereitschaft geht die H.Gr. Mitte zum lokal begrenzten Angriff über. Die Stadt Michailowka wurde vom Feind nur unzureichend befestigt und ist somit ein gutes Ziel für eine Offensive. Die Stadt ist das Sprungbrett für weitere Angriffe in Richtung Stalingrad und somit von äußerster Wichtigkeit. Die Feindeinheiten sind in keinem guten Zustand, und auch wenn die Jahreszeit nicht unbedingt geeignet ist: entweder gelingt die Eroberung, oder man hat eine gute Position für 1943.
Genau wie bei Gorki würde ein Verlust der Stadt für die Russen eine Katastrophe bedeuten, den die verbliebenen Einheiten müßten sich eiligst zurückziehen.


http://imageshack.com/a/img909/219/fWs3T3.png


Vor Stalingrad gehen immer mehr Einheiten in Angriffsposition. Auch wenn die Panzer noch nicht vor Ort sind, so zeichtnet sich doch immer mehr ab, daß die Wehrmacht auch in der Lage ist, eine Belagerung durchzuführen.
Eine Kombination von Nebelwerfern und Schwerster Rohrartillerie wird auf den Feind niederprasseln und seine Stellungen aufweichen, so daß die Festung Stalingrad Meter für Meter erobert werden wird.


http://imageshack.com/a/img909/5015/gInGyw.png


Der sorgfältig geplante Gegenschlag der Wehrmacht führt zur Flucht des sowjetischen Panzerkorps, welches dabei 60% Verluste hinnehmen muß. Auch die Panzergrenadiere werden schwer in Mitleidenschaft gezogen und werden sich wohl zurückziehen müssen.
Weiter nördlich beginnt die zahlenmäßig überlegene Infanterie der Achsenmächte einen Flankenangriff.
Dieser Angriff ist allerdings nur eine Finte, die die Russen zum Rückzug bewegen soll, denn eine erfolgreiche Umfassung halten die Planer der OKH wegen der Versorgungslage nicht für möglich. Aus diesem Grund werden dem Feind nahezu alle Einheiten offenbart, um ihn mit der Stärke der Achsentruppen zu beeindrucken.
Falls der Feind sein Truppen zurückzieht, hätte dies Auswirkungen auf die gesamte Terek-Front. Falls es gelingt, den Feind von der linken Seite des Terek zu vertreiben, wäre das ein strategischer Abwehrerfolg für die Wehrmacht, weil die Russen dann keinen Druck mehr ausüben können. Ein Angriff über den Fluß führt zu unverhältnismäßig hohen Velusten, was der Feind sich nicht auf Dauer leisten kann.

Der Feind hat ein Problem: trotz der Anwesenheit von sechs Gepanzerten Großverbänden ist es nicht gelungen, signifikante Fortschritte zu erzielen. Die meisten dieser gepanzerten Verbände sind in miserablem Zustand und damit keine Bedrohung für die kampferprobten und bestens versorgten Verbände der Wehrmacht. Auch die Luftwaffe hat ihren Beitrag geleistet; bei schlechtem Wetter wären die Ölfelder womöglich immer noch in der Hand des Feindes.

(Anm.: wir haben zuerst mit den ital. Bombern und dann zweimal mit unseren StuKas auf das bemitleidenswerte russische Panzerkorps eingehämmert. Nach den Angriffen der Luftwaffe war die Einheit nur noch bei Stärke 7, und nach dem ersten Angriff durch die deutschen Panzer sind die Russen geflohen. Moral und Bereitschaft der russischen Gepanzerten Einheiten sind im Keller... ein Phänomen, daß wir sehr gut kennen, aber unser Gegner muß sich erst dran gewöhnen.)


http://imageshack.com/a/img673/370/S8Dwcg.jpg


Drei deutsche Panzerkorps sind bei den Ölfeldern von Grosny versammelt und bereit, jeden Feind in die Flucht zu schlagen. Ihre bloße Präsenz wird die gebeutelten Russen davon abhalten, über eine dauerhafte Eroberung der strategisch wichtigen Ressourcen auch nur nachzudenken.

In der Zeit vom 27. November bis zum 8. Dezember wurden zwei feindl. Großverbände vernichtet, eine Armee und eine Division. Damit wurden nun insgesamt 325 feindl. Großverbände zerschlagen.


Kapitel LX - Wieder bei der Truppe

Nun hieß es wieder im Zelt schlafen.. und nicht mehr in einem gemütlichen Bett. Als Rekrut hatte ich einen Ausbilder, der immer gesagt hat: "wer richtig müde ist, schläft überall"... früher war es schwierig, gegen eine solch abgestumpfte Argumentation anzudiskutieren, aber heute wünschte ich mir schon manchmal ein echtes Bett. Das soll allerdings keine Beschwerde sein.. die Kameraden vom Kompanieführungstrupp und der Versorgungsunteroffizier taten wirklich ihr bestes, um die kämpfende Truppe entsprechend zu beherbergen. Mein Feldbett war nicht die Standardausführung, sondern etwas "verbessert".. und dafür war ich ganz dankbar. Aber das war nur ein Gedankengang, der mir durch den Kopf ging, als ich mich aus Borisoglebsk zum Lagerplatz meiner Kompanie durchgeschlagen hatte. Ein Kettenhund war so freundlich, mich die letzten Kilometer in seinem Gespann mitzunehmen.

Das VI. Panzerkorps lagerte westlich von Michailowka, und das Lager machte auf mich nicht den Eindruck, als ob es dauerhaft geplant wäre. Mein erster Gedanke war also richtig: trotz der ungünstigen Jahreszeit hatte das OKH einen Angriff auf Michailowka veranlaßt, und es war nicht geplant, in der russischen Steppe zu überwintern. Natürlich war dieser Angriff maßgeblich vom Wetter abhängig, aber das schien das OKH nicht zu stören.

Allmählich sah ich die ersten bekannten Gesichter aus meiner Kompanie.. die Männer waren erfreut, mich wieder zu sehen. Es dauert nicht lange, bis ich mich zu meinem Zelt durchgefragt hatte, wo mich Dietmar schon erwartete.

"Servus, Hans.. wie woars bei da Familie? Host di gefreit, dei Leit moi wieda zum seang?"

"Ähm... ja, durchaus. War nett."

"Un na da Schuln woarst oach, ham's gsoagt... host oach wos glernt?"

"Nicht viel.. war leider zu kurz... und für Dich wäre es auch nicht geeignet gewesen, war nämlich in Hochdeutsch."

"Na, jetzat wiarst aba grantig... I konn sea guad hochdaitsch..."

"Ich meinte aber auch sprechen, nicht nur hören, Dietmar..."

"Ach so... dös konni nöd."

"Siehst Du. Gibt es sonst irgendwas von Wichtigkeit."

"Joa... sollst amoi bein Mützel kimma."

"Du meinst zu Major Mützel?"

"Sogi doch.. oder gibt's do jetzat zwoa von?"

Nach dem Aufenthalt in der Panzertruppenschule mit den ganzen dort umhertapsenden Dienstgraden mußte ich mich erstmal wieder dran gewöhnen, daß Dietmar's Umgang mit gewissen disziplinarischen Dingen Angelegenheiten doch etwas fahrig war.. entweder konnte er es nicht besser, oder er wollte schlichtweg nicht... ich denke mal, daß von beidem etwas dabei ist.

Nachdem ich meine Sachen verstaut hatte, fragte ich mich zum Zelt des Majors durch.

"Ah, Hans... sei mir gegrüßt. Wie geht es Dir? Ausgeruht?"

"Nicht unbedingt.. ich mag Bahnfahren nicht unbedingt, aber ein paar Wochen ohne den üblichen Trott sind natürlich schon entspannend gewesen. Allerdings wären ein paar Wochen echter Urlaub wohl besser gewesen."

"Verständlich.. aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir wieder mal richtigen Urlaub bekommen. Und ein richtiges Winterlager mit viel Kartenspiel und deftigem Essen über offenem Feuer wird es so schnell auch nicht geben.. wir bleiben in Bewegung, wie Du siehst."

"Das habe ich bereits überrascht zu Kenntnis genommen. Kannst Du mir bitte mal erklären, was hier los ist."

"Ist eigentlich ganz einfach.. Das OKH hat eine Kampfaufklärung von Michailowka durch die Infanterie befohlen, weil die Flieger am Boden bleiben müssen und man sich unsicher über die Feindlage war. Dabei hat sich ergeben, daß die Armee in der Stadt nicht eingegraben ist. Ein Versorgungszentrum des Feindes wurde bisher nicht gesichtet, und neben der Armee sind nur drei Divisionen der Russen im Kampfgebiet... das OKH glaubt, daß wir nur ein paar Tage gutes Wetter brauchen, um die Russen aus der Stadt zu vertreiben. Es sind bereits zwei deutsche Armeekorps an der Stadtgrenze in Stellung gegangen, und aus den Berichten ist zu erkennen, daß die russische Armee in keinem guten Zustand ist. Bei Schnefall und einer geschlossenen Schneedecke werden wir und ruhig verhalten, aber wenn sich das Wetter etwas bessert, greifen wir an."

"Ich bin etwas skeptisch.. wir müssen auf gutes Wetter hoffen, damit wir überhaupt Erfolg haben können."

"Das stimmt, Hans... aber wir sind in einer anderen Situation als im Jahr 1941.. es ist nicht zwingend notwendig, die Stadt schnell zu erobern, wir können es uns auch leisten, vor Ort das Winterquartier zu beziehen. Der Nachschub über Borisoglebsk fließt gut, wir haben also nicht zu verlieren... die Russen schon. Bis zum Ende des Jahres bekommen wir noch Verstärkung durch Schwere Artillerie, die den ganzen Winter über die Russen beschießen kann... was sicherlich für die armen Teufel kein Spaß werden wird. Und wenn es tatsächlich einmal gutes Wetter geben sollte, dann haben wir die Stadt ganz schnell. Südwestlich von uns sind zwei Einheiten mit Ju 88 stationiert, und westlich von Borisoglebsk sind auch noch Panzergrenadiere.. entweder wir nehmen die Stadt im Winter, oder wir müssen bis zum Frühjahr warten. Mir ist das einerlei.."

"So gesehen hast Du Recht... solange die Russen keine Verstärkung bekommen."

"Das kann durchaus passieren, aber selbst dann habe ich keine Bedenken.. die Russen haben genug andere Baustellen, und es werden sicherlich nicht soviele Truppen nach Michailowka verlegt werden, um uns gefährlich zu werden.. zu Not können wir uns hinter dem Fluß verschanzen. Du hast doch die Berichte vom Terek gelesen, wo die Russen trotz erheblicher zahlenmäßiger Überlegenheit bei der Panzerwaffe fast nichts bewirkt haben. Die müßten schon drei oder vier Panzerkorps auffahren... und selbst wenn die Russen so viele Panzer hätten, würden sie sie gewiß nicht mach Michailowka schicken, oder?"

"Gewiß nicht... obwohl Michailowka sehr wichtig ist."

"Aber nur für uns, Hans... wir brauchen die Stadt als Versorgungsbasis, wenn wir weiter in den Osten oder nach Stalingrad wollen.. für die Russen ist es nur eine weitere Stadt, die aufgegeben wird.. ohne große Bedeutung. Das ist von Vorteil für uns."

"Dann wollen wir mal hoffen, daß Du Recht hast..."

Hohenlohe
06.09.14, 11:14
Ihr habt ja eigentlich die besseren Einheiten und könnt ja grosse Geschütze auffahren. Das Eisenbahngeschütz wird euch grosse Dienste leisten beim Niederkämpfen der Stalingrader Festungen...Eigentlich könnt ihr die Raketen gut gebrauchen anno 43, aber ich verstehe euch sehr gut, ihr wollt euch keinen Vorteil gegenüber dem edlen Sachimos verschaffen...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

edit: wir sind schon ganz gespannt, wie es weitergeht...

Admiral Hipper
06.09.14, 11:48
Wir vermuten die Raketen wurden absichtlich vergessen. Schließlich gab es in Russland keine vergleichbaren Waffensysteme.
Es gibt beispielsweise auch in anderen Szenarien unterschiedliche Force-Pools. In SoE können einige Nationen beispielsweise auch keine Racketenartillerie bestellen.

von Sachimos
08.09.14, 23:18
Werter Ruprecht I.,


hoffen wir mal, dass die neue Musik einschlägt wie eine Bombe.:D



Werter Admiral Hipper,


das wäre sicherlich eine Möglichkeit. Aber dann wäre der Bug im Forschungsmenü, denn da können wir in Raketentechnologie investieren. Es gibt aber keine einzige Einheit im sowjetischen Pool, welche diese Technologie benötigt. Auf jeden Fall sind wir wieder schlauer geworden.:)








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 09. Dezember 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Ein weiteres Mal werden wichtige Feldstellungen von unseren Pionieren fertiggestellt.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/otd6bley4d6k.png (http://www.pic-upload.de/view-24542449/pioniere.png.html)


Diese neuen Bunkerlinien wurden bei Stalingrad und Grozny ausgehoben. Weitere werden umgehend in Auftrag gegeben.



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Frontkommandeur
2 Kavallerieregimenter
5 Jagdstaffeln
21 Armeen



Die Front bei Gorky


Die deutschen Beginnen, in gewohnter Manier, einen massiven Angriff mit Panzern auf unsere Stellungen vor der Stadt. Aber auch die Infanterie mischt mit und das Ergebnis ist wie erwartet.
Eine Armee und eine Division der großen Roten Armee werden völlig aufgerieben. Immerhin können sich große Teile der versprengten Soldaten zu den eigenen Linien durchschlagen. Diese werden umgehend weiter hinter die Front gebracht und ihre Einheiten werden umgehend wieder mit neuen Rekruten neu aufgestellt.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/uc8toqtlqu8y.png (http://www.pic-upload.de/view-24542668/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)


Überraschenderweise sind nicht so viele feindliche Verbände an den Angriffen beteiligt wie zuerst vermutet.
Die Aufklärungsabteilungen gehen davon aus, dass große Teile der verfügbaren Kräfte bereits unmittelbar vor der Stadt stehen. Damit wäre hier eine numerische Überlegenheit unserer Kräfte gegeben. Und diese gilt es auszunutzen.

Die STAWKA vertraut der Einschätzung des Geheimdienstes und befiehlt einen schnellen Gegenangriff durchzuführen und die verlorenen Stellungen wieder zu besetzen.

Die entsprechenden Befehle werden sofort ausgegeben und den Anfang macht das letzte verbliebene Panzerabwehrregiment. Noch mitten in ihren Bereitstellungsräumen, werden die ersten deutschen Panzer ins Visier genommen und explodieren mit einer gigantischen Stichflamme. Offensichtlich waren die Panzerfahrer gerade beim auftanken. Die "Ratsch-Bumm" leistete ganze Arbeit.

Anschließend greifen zwei unserer Panzerarmeen an und können dem Panzerkorps weitere schwere Verluste zufügen. Ein letzter Sturmangriff unserer heldenhaften Soldaten gibt dem Feind dann endgültig den Todesstoß und das deutsche Elite Panzerkorps "Sharpe" hört auf zu existieren.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/fs1ffolk8tl.png (http://www.pic-upload.de/view-24542789/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Offenbar hatte die Deutschen den Befehl sich unter keinen Umständen zurückzuziehen. Das Oberkommando und die Offiziere vor Ort können dieses Verhalten nicht nachvollziehen und sind mehr als erstaunt.

Dennoch werden die Stellungen umgehend wieder bezogen und gesichert. Die numerische Überlegenheit soll weiter ausgebaut werden.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/limymi13sjei.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24542810/RIAN_archive_2567_A_smashed_Panzerkampfwagen_II.jpg.html)

**Deutsche Panzerwracks säumen mittlerweile das Umland von Gorky.**


Die neue Mitte der Front


Die STAWKA baut weiter die Stellungen aus.
Ein neuer Kommandeur wurde ebenfalls entsandt und bringt gleich eine komplette neue Front mit.
An den Zuflüssen des Don soll eine neue Verteidigungsstellung entstehen, welche sich im Norden an Balashov und im Süden an Stalingrad anlehnt.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/oprtkzm3teim.png (http://www.pic-upload.de/view-24542966/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)

Zahlreiche neue Staffeln der "Roten Falken" wurden ebenfalls in diese Region beordert. Diese sollen in Zukunft in die Luftkämpfe über Stalingrad eingreifen und endlich die absolute Luftüberlegenheit des Feindes brechen.

Die Verbände werden in den nächsten Tagen in die geplanten Stellungen gehen und sofort mit dem Bau von Gräben und Unterständen beginnen, um das östliche Ufer zu befestigen.


Die Schlacht um Stalingrad


Die Invasoren bereiten offenbar wieder einmal eine große Umfassungsoperation vor. Schwächer verteidigte Städte nördlich von Stalingrad sind anscheinend das erste Ziel, um der Stadt in die Flanke zu fallen.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/rj3zo5ad6a.png (http://www.pic-upload.de/view-24543227/Bild-4-Mikalovya-Ende.png.html)


Aber diesmal ist die STAWKA vorbereitet. Der Fall von Mikhaylov wurde eingeplant und genau deshalb entstehen weiter östlich die Stellungen am Flussufer. Zusätzlich können Reserveeinheiten aus Balashov angefordert werden und dem Feind in die Flanke fallen. Zu guter Letzt ist Stalingrad auch an den Flanken und im Rücken befestigt. Es gibt also kaum Schwachstellen. Das Oberkommando hat aus dem Verlust der Hauptstadt gelernt.

Aber auch auf Stalingrad direkt rücken die Feindeinheiten vor. Zur Überraschung des örtlichen Kommandeurs und des Oberkommandos zwar nur mit Infanterie, dafür aber mit massiver Unterstützung durch Artillerie.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/mx4nvdlxwvt7.png (http://www.pic-upload.de/view-24543280/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)


Bisher wurden bereits 2 schwere Artillerieabteilungen aufgeklärt, aber alle Beteiligten sind sich einig, dass bestimmt noch weitere unangenehme Überraschungen auf unsere Männer warten werden.

Um diese Bedrohung zumindest zu minimieren, wird ein Angriffsbefehl für die Panzerarmee bei Stalingrad ausgegeben. Diese Einheit konnte sich einige Wochen lang ohne jede Störung auf ihren Einsatz vorbereiten und ist dementsprechend motiviert. Als zusätzliche Unterstützung und Flankendeckung wird noch eine Division in Marsch gesetzt.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/vrq8k39h3gnp.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24543545/RIAN_archive_58807_Soldiers_from_Bezdetko-s_mortar_battery.jpg.html)

**Mörser unterstützen den Angriff der Panzer.**


Beide Verbände greifen die Stellungen der Artillerie vor der Stadt an, leider aber ohne großen Erfolg.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/5rkulvyppgm7.png (http://www.pic-upload.de/view-24543335/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)


Hoffentlich gehen die Planungen des Frontkommandeurs auf und die Deutschen ziehen ihre Artillerie vorerst etwas zurück. Damit wären die Linien vor Stalingrad aus dem direkten Schussfeld heraus. Im schlimmsten Fall wird unsere Panzerarmee zur Flucht gezwungen, aber das wäre ein vertretbares Opfer.

In der Festung selbst kommen noch immer weitere Verstärkungen an und die Zahl der Verteidiger wächst mit jedem Tag.

Das Oberkommando bereitet sich auf jede Eventualität vor und die Planspiele laufen bereits auf Hochtouren, wer weiß ob die Deutschen nicht noch irgendeine Überraschung vorbereitet haben.


Der Kampf um Grozny


Die schlechte Nachricht zuerst.
Der Feind schlägt hart zurück und die strategisch wichtigen Ölquellen vor Grozny gehen wieder verloren. Zahlreichen Luftangriffen und dem Aufmarsch von insgesamt drei Panzerkorps hat die einzelne Panzerarmee in den Ölfeldern nichts entgegenzusetzen. Die Panzer ziehen sich zurück und müssen den Rumänen das Feld überlassen.

Und der Feind hat noch mehr in Petto.
Nördlich des Stausees bricht dieser mit zahlreichen Infanterieverbänden durch und versucht offenbar eine Umfassung. Aber so richtig glaubt niemand im Hauptquartier an einen ernsthaften Versuch, denn das Gebiet ist einfach für den Nachschub zu schwer zu passieren und schlecht versorgte Truppen kämpfen nicht gut.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/q5udjc3pwob.png (http://www.pic-upload.de/view-24543493/Bild-7-Grozny-Anfang.png.html)


Da auch die STAWKA nicht an eine ernste Bedrohung im Norden glaubt, wird ein Sperrriegel aufgebaut, welcher den feindlichen Vorstoß unterbinden soll und so weitere Angriffe entlang des Terek ermöglicht.
Eine Panzerarmee wird in Marsch gesetzt und greift sofort aus der Bewegung heraus die Fallschirmjäger an. Die Gefechte sind langwierig und die Verluste auf beiden Seiten hoch.

Das sind aber auch die einzigen Gefechte in diesem Frontabschnitt.
Es wird weitere Verstärkung und Ersatz für die Verluste herangeschafft und schwer angeschlagene Einheiten ziehen sich hinter die eigentliche Frontlinie zurück.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/4ztjrfzr63j.png (http://www.pic-upload.de/view-24543554/Bild-8-Grozny-Ende.png.html)


Besonders erfolgreich war der Einsatz der beiden Jagdstaffeln. Diese fingen jeden deutschen Angriff ab und fügten den Begleitjägern teilweise schwere Verluste zu. Damit melden sich die sowjetischen Jäger zurück auf dem Schlachtfeld.

In den kommenden Wochen wird es sicherlich zu weiteren Angriffen beider Seiten kommen und die Verstärkungen ermöglichen unseren örtlichen Kommandeuren weiter ein offensives Vorgehen.

Es bleibt abzuwarten, wie die Deutschen auf dieses Vorgehen reagieren werden. Wenn sie ebenfalls weitere Verstärkung heranschaffen, dann müssen sie andere Frontabschnitte schwächen. Das wäre dem Oberkommando natürlich ebenfalls mehr als Recht.



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Die STAWKA gibt bekannt:


Nach den letzten schweren Kämpfen wurde von den Statistikern wieder eine aktualisierte Übersicht, über die Verlustzahlen beider Seiten erstellt. Diese wird hiermit jedem Kommandeur zugänglich gemacht.

http://www11.pic-upload.de/08.09.14/p8ioewkinevg.png (http://www.pic-upload.de/view-24543623/Verluste.png.html)

Noch sind die Zahlen eindeutig. Aber das wird sich sehr bald ändern. Die STAWKA bereitet weitere Offensiven vor, um das Blatt endgültig zu wenden und die Deutschen zurück zuschlagen.

HvS
08.09.14, 23:25
Werter Hohenlohe,

es ist durchaus richtig, daß wir die besseren Einheiten haben.. aber die Russen haben mehr davon. Wie Ihr in unseren Jahresendübersicht sehen werden, hat die Sowjetunion mehr Großverbände bei der kämpfenden Truppe als das Deutsche Reich und seine Verbündeten.. und früher oder später bekommen die Russen auch HT2 und IW2.. dann ist es mit unserer Überlegenheit dahin. Uns wird nicht Angst und Bange, aber die "Spritze", die die Russen bekommen haben, entspricht ungefähr 60 (!) Panzerkorps.. das ist kein Pappenstiel.
Und Ihr habt Recht: mit der ganzen Artillerie wird die Belagerung und letztendliche Einnahme von Stalingrad deutlich einfacher werden.
Wegen der Anschaffung von Raketen für das deutsche Reich: damit die halbwegs was bringen, müßten wir forschen.. aber wir haben andere Prioritäten. Es ist nicht so, daß wir uns absichtlich schwächen würden.. in Anbetracht der aktuellen Kräfteverhältnisse wäre das auch arg töricht. Und vielleicht kaufen wir die Rakten da ja.. bis July 1943 ist es noch lange hin. Es wäre aber fair, wenn wir auf den Kauf allein schon deswegen verzichten, weil unser Gegner wegen des Bugs keine Raketen kaufen kann.


Werter Ippär,

wie wir von Al Sousa bestätigt bekommen haben, war es keine Absicht.. beim nächsten Patch werden die Russen Raketen in ihrem Force Pool haben.. und der werte von Sachimos ist der offizielle Entdecker des Bugs. :D



http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


9. Dezember 1942 - Feindaktivitäten

Der Feind greift uns westlich von Gorki an.. damit hätten wir nicht gerechnt.


http://imageshack.com/a/img540/7529/nuSwUd.png


Die Russen attackieren mit PAKs, Infanterie und mehreren Panzern. Das II. Panzerkorps "Sharpe" erhält mehrfach die Gelegenheit, sich zurückzuziehen, nutzt diese aber nicht und wird letztendlich aufgerieben.
An dieser Stelle zeigt sich die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen, die es drauf ankommen lassen, bei jedem einzelnen Angriff höhere Verluste zu erleiden als das Panzerkorps. Das OKH ist verwundert über das Vorgehen der Russen, da dieses wirtschaftlich gesehen nicht unbedingt Sinn macht, aber natürlich ist es gut für die Moral, wenn die Truppen sehen, daß man einfach so ein kampfstarkes Panzerkorps vernichten kann.

Wertung: der Verlust des Panzerkorps so kurz vor dem Winter ist nicht unbedingt ein Problem, im März ist die Einheit wieder an der Front. Über Sinn und Unsinn des Angriffs gibt es sicherlich verschiedene Meinungen, aber das OKH ist der Ansicht, daß der Angriff weder ein Fehler der Russen noch zu deren Vorteil ist. Es ergeht der Befehl, auf breiter Front bis an den Fluß vorzustoßen, womit das strategische Ziel trotz der Vernichtung des II. Panzerkorps erreicht werden würde.


http://imageshack.com/a/img742/7379/UvfisG.png


(Anm.: ob wir es jemals schaffen, wieder alle Panzerkorps zeitgleich auf dem Spielbrett zu haben?)


15. Dezember 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord drängt die Russen auf die östliche Seite des Flusses Oka zurück und bereitet sich auf den Winter vor.
Die H.Gr. Mitte nimmt Michailowka ein und bringt sich damit in eine exzellente Ausgangsposition für das Jahr 1943.
Bei der H.Gr. Süd gibt es weiterhin schwere Kämpfe mit hohen Verlusten für die Russen, die scharenweise die Flucht ergreifen.


http://imageshack.com/a/img540/6638/CGgI2m.png


Das II. Panzerkorps wird wieder aufgestellt und am 13. März 1943 in Berlin eintreffen. Die Abwesenheit von der Front bis zu diesem Zeitpunkt ist kein Beinbruch.


http://imageshack.com/a/img537/7936/IVSgGi.png


Der Gegenschlag der H.Gr. Nord vernichtet eine Sowjetarmee und schlägt eine weitere in die Flucht.
Die deutsche Luftwaffe fliegt Angriffe auf die russischen Panzer und verursacht merkliche Verluste.
Die Wehrmacht kontrolliert nun mit Ausnahme der Sümpfe nordwestlich von Gorki das gesamte westliche Flußufer (unter dem Counter ist auch ein AK), womit das strategische Ziel für 1942 erreicht wurde. Die Strategie für das nächste Jahr muß allerdings angepaßt werden. Die Russen sind zahlenmäßig überlegen, deswegen muß die Wehrmacht ihre taktische Überlegenheit besser nutzen. Bis das II. PK wieder bei der Truppe ist, muß eine andere Strategie herhalten.


http://imageshack.com/a/img661/8721/Kn7R4i.png


Michailowka fällt, und das OKH ist sehr zufrieden. Die verteidigende Sowjetarmee wird vernichtet, und die deutschen Verluste sind gering.


http://imageshack.com/a/img673/2711/ZKGh73.jpg


Deutsche Panzer sind nach wie vor tödlich für die russische Infanterie.


http://imageshack.com/a/img903/6559/9XbYaT.png


Der Kampf deutsche Infanterie gegen russische Panzer sieht das schon ganz anders aus: mit geringen eigenen Verlusten wird ein sowjetisches Panzerkorps vertrieben und entgeht nur durch General Zufall der Vernichtung. Generell ist zu bemerken, daß viele russische Einheiten bei Feindkontakt die Flucht ergreifen.
Weiter nördlich gelingt es einem deutschen Armeekorps, ein russischen Fliegerkorps anzugreifen, wobei einige Feindmaschinen am Boden zerstört werden.
Immer mehr Artillerie geht in Stellung. Bald wird es möglich sein, einzelne russische Einheiten dermaßen konzentriert zu beschießen, so daß die Moral der Verrteidiger ins Bodenlose fallen wird.


http://imageshack.com/a/img904/8052/SI4itB.png


Die Schlacht am Terek tobt weiter. Etliche feindl. Großverbände ziehen sich zurück, und vor allem die feindl. Panzerwaffe ist in keinem guten Zustand. Die Konfrontation sowjetischer Infanterie mit deutschen Panzern führt in den meisten Fällen zu hohen Verlusten beim Feind und sofortiger Flucht.... es ging in den letzten 12 Tagen an diesem Frontabschnitt nicht ein einziger Panzer verloren.
Die Wehrmacht und ihre Verbündeten sind im Begriff, die alte Auffangsstellung I wieder zu erreichen. Falls das gelingt sollte, ist der Abwehrerfolg erreicht, denn dann wäre die feindl. Offensive ohne effektiven Geländegewinn oder sonstige erreichte Ziele verpufft. Das OKH ist zufrieden mit dem Verlauf, und die Panzerwaffe ist mit ihrer zahlenmägigen Unterlegenheit hervorragend zurecht gekommen.


http://imageshack.com/a/img745/4093/HWeXRq.jpg


Der deutsche Fallschirmjäger kämpft auch in Gräben sehr gut.



http://imageshack.com/a/img661/426/IgvKja.png


In Berlin kommen ständig neue Einheiten an, u.a. das I. Panzerkorps "Werth". Die Verbände werden umgehend mit der neuesten Ausrüstung versehen und dann an die Front geschickt.


http://imageshack.com/a/img538/5570/HsMUqy.png


Hier ein grober Überblick der Lage im Osten. Bis auf die Einheiten, die für Unternehmen Konstantin abgestellt sind, befinden sich alle verfügbaren Kampfeinheinheiten im Einsatz. Die wieder erstarkte Rote Armee ist an keinem der vier Frontabschnitte zahlenmäßig unterlegen. Die Abteilung Fremde Heere Ost wundert sich sehr, wo der Feind die ganzen neuen Truppen hernimmt... aber sie sind nun mal da.

Vom 9. bis zum 20. Dezember wurden zwei feindl. Armeen vernichtet, insgesamt nun 327 feindl. Großverbände.


Kapitel LXI - Gelernt ist gelernt

Anfangs erschien mir der Gedanke eines Angriffs mitten im Dezember ein wenig abwegig.. vielleicht war die Erinnerung an Rostow dafür verantwortlich, als das plötzlich einsetzende Tauwetter den Russen die Offensive ermöglich hat, die letztendlich zur Zerschlagung des VI. Panzerkorps geführt hat. Keine schöne Erinnerung.

Aber irgendwann hatte die Logik über die Gefühle gesiegt, und ich begriff den Plan des OKH: bei schlechtem Wetter sitzen wir hinter dem Fluß in relativer Sicherheit, bei gutem Wetter können wir einen großen Erfolg erzielen.

Und Fortuna war auf unserer Seite: am Morgen des 15. Dezember klarte das Wetter auf, und die Wetterfrösche meinten, daß das auch noch ein paar Tage so bleiben würde. Das OKH befahl den Angriff.

Unsere im Süden der Stadt liegende Infanterie führte erste Kampfaufklärungen durch, und die nur spärlich vorhandenen, meist provisorischen Befestigungen wurden schnell beseitigt. Unser Einsatzbefehl war recht klar umrissen: die Stadt windelweich klopfen, aber nicht die Stadtgrenzen überqueren.

Genau wie beim Angriff auf Moskau gingen wir gemäß den Anforderungen der Infanterie vor: ein Straßenzug nach dem anderen wurde in Schutt und Asche gelegt, und mit der Bausubstanz wurden auch die Verteidiger vernichtet. Die Stärke der Feindtruppen sank rapide, und gegen Mittag hatten wir kaum noch Feindkontakt. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, wurde die Stadt von einem Armeekorps besetzt, das die letzten Reste der feindlichen Truppen ausgemerzt hat. Ich muß bemerken, daß wir schon wesentlich schlimmere Kämpfe hinter uns gebracht haben.

Michailowka war unser, und die Verluste waren erfreulich gering... in dem meisten Fällen technische Defekte und Ausfälle durch Panzerbüchsen und Minen, die meist nur die Ketten beschädigen konnten.

Hohenlohe
09.09.14, 13:05
Bis auf das vernichtete PK "Sharpe" alles im grünen Bereich soweit...Habt ihr noch genügend Mpp, um noch eine Ari und ein PK zu rekrutieren...?? Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Teddy Suhren
09.09.14, 15:53
Wir sind gespannt, wie Ihr die materielle Überlegenheit des Russen ausgleichen werdet. Eine Pattsituation im Jahre ´44 wäre ein Riesenerfolg, oder?

Sharpe
09.09.14, 23:09
Kowrow, 12. Dezember 1942, Hauptverbandsplatz:
Der Geruch nach Blut und Desinfektionsmitteln lag beißend in der Luft als der General das Bewusstsein wiedererlangte. Das Letzte, woran er sich erinnern konnte war das Krachen einer russischen Pak gewesen, die seinen Befehlspanzer voll erwischt hatte. Als er sich aufrichten wollte stöhnte er auf; Übelkeit und Schmerzen ließen ihn wieder zurücksinken. Als er schwach da lag hörte er plötzlich, wie jemand an seine Pritsche trat, seltsamerweise erkannte er die Schritte seines Ia. Ohne die Augen zu öffnen fragte er: "Wie schlimm ist es?"
"Außer einigen Verbrennungen, Gott sei Dank leichte, und einer Gehirnerschütterung sind Sie nochmal davon gekommen!" antwortete der Ia.
"Und das Korps?"
"Aufgrund der Verluste sind wir mindestens für vier Monate außer Gefecht, bis die Verwundeten wieder einsatzfähig sind, die Gefallenen ersetzt und das Material neu geliefert wurde!"
"Na ja, wir haben uns alle auf einen verlängerten Weihnachtsurlaub gefreut: Jetzt bekommen wir den Urlaub, aber nicht alle. Wenn wir Glück haben werden wir bis zum Frühjahr schon mit neuen Panzern ausgerüstet. Unsere alten IIIer geraten immer mehr ins Hintertreffen!"
"Ich glaube wir haben unser Glück in den letzten Tagen ziemlich strapaziert, um überhaupt noch am Leben zu sein!"
Aber das hörte der General, schon nicht mehr, er war eingeschlafen.

gez. Sharpe, :zzz:der Müde

von Sachimos
12.09.14, 23:59
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 21. Dezember 1942



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


In diesen Tagen können die Entwicklungsbüros der STAWKA eine sehr erfreuliche Mitteilung überbringen. Den Ingenieuren der Sowjetunion ist es gelungen die neuesten Panzermodelle in die Serienfertigung zu überführen. Diese läuft nun umgehend in allen noch vorhanden Panzerfabriken auf Hochtouren an. Damit steht den Soldaten der Roten Armee nun bald eine neue schlagkräftige Waffe zur Verfügung.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/6vkwfmabqeof.png (http://www.pic-upload.de/view-24583085/ht2.png.html)


Da durch das Auftauchen neuer und verbesserter Panzermodelle der "normale" T- 34 immer mehr ins Hintertreffen geraten ist, wurde in allen Entwicklungsbüros diskutiert, wie man diesen Nachteil ausgleichen könnte. Es wurden mehrere Optionen diskutiert. Es hätte die Möglichkeit einer kompletten Neukonstruktion gegeben, aber diese hätte sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Und so, wurde entschieden auf Basis des T-34 ein verbessertes Modell zu produzieren.

Die wichtigsten Vorgaben waren:


größere Feuerkraft
stärkere Panzerung
gleichbleibende Mobilität


Da bereits ein hervorragendes Fahrgestell vorhanden war, wurde an diesem nichts verändert sondern lediglich ein stärkerer Motor eingebaut, um bei verstärkter Panzerung und damit höherem Gewicht, die selbe Beweglichkeit im Gelände zu erhalten. Zusätzlich wurde die neue 85mm Kanone eingebaut, welche aus einer Flak entwickelt wurde. Damit ist der neue Panzer jedem, bisher bekannten, feindlichen Kampfwagen überlegen und kann dessen Panzerung bereits auf große Entfernung durchdringen.

Und so sieht das neue Gefährt aus.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/aopo6msq5u2x.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24583210/Char_T-34.jpg.html)

**Der erste "neue" T- 34/ 85 kurz vor seiner Auslieferung.**


Von außen sind nicht viele Veränderungen zu erkennen, aber bereits in den ersten Tests hat er seine Überlegenheit bewiesen.

Dieser neue Kampfpanzer wird den Deutschen noch einige schwere Niederlagen zufügen können. Mit der Produktion wurde sofort begonnen und in den nächsten Tagen werden die ersten Panzerarmeen komplett mit dem neuen Modell ausgestattet.

Anmerkung: Der Forschungsdurchbruch kam erst am Ende der Runde. Kurz zuvor haben wir noch einen Screenshot vom Forschungsmenü gemacht, da stand HT2 noch bei "nur" 79%. Wir können uns nur wiederholen. Wir werden mit dem neuen Forschungssystem nicht wirklich warm.



Verstärkungen in dieser Runde:

2 Armeen
1 Division
1 Pioniereinheit
1 Regiment "Stalinorgeln"



Die Front bei Gorky


Nach den letzten schweren Gefechten im Vorfeld der Stadt, gruppieren die Deutschen ihre Kräfte komplett um. Die Vernichtung eines ihrer Panzerkorps hat ihnen anscheinend einen gehörigen Schrecken eingejagt. Die Infanterie übernimmt nun die Sicherung der Linien und die verbliebenen Panzer warten dahinter im sicheren Abstand.

Dafür fliegt die Luftwaffe massive Angriffe auf unsere Stellungen. Eine unserer Panzerarmeen wird von den Luftschlägen schwer in Mitleidenschaft gezogen, aber die Linien werden gehalten.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/fvls3o63uoc.png (http://www.pic-upload.de/view-24584348/Bild-1-Gorky-Anfang.png.html)


Unter der Deckung ihrer Luftwaffe ziehen die Deutschen sowohl die Stabsstellen, als auch einen Einheit Panzergrenadiere nach vorne. Weitere schwere Einheiten wurden noch nicht gesichtet und wenn das so bleibt, dann ist die Rote Armee hier in einer sehr komfortablen Position.

Aber auch die STAWKA bleibt nicht untätig.
Die Panzerarmeen werden mit frischem Ersatz aufgefüllt und auch die Panzerabwehreinheiten bekommen neues Material.

Aber auch komplett neue Einheiten kommen bei der Stadt an und stärken den Verteidigern den Rücken.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/p2k8lcf3lvn.png (http://www.pic-upload.de/view-24584414/Bild-2-Gorky-Ende.png.html)


Wenn der Geheimdienst zuverlässige Daten liefert, dann sind wir in diesem Abschnitt den Deutschen bei fast allen Truppenteilen zahlenmäßig überlegen. Einzig die feindlichen Flieger beherrschen den Luftraum über Gorky vollständig und können jederzeit ungestört in die Kämpfe eingreifen.

Hier hoffen alle Soldaten weiterhin auf schlechtes Wetter.

In den nächsten Wochen werden die gepanzerten Kräfte hier mit den neuen Panzern ausgestattet und dann dürfte ihre Kampfkraft der des Feindes mehr als ebenbürtig sein.


Die neue Mitte der Front


Die bereits in den letzten Tagen schwer bedrängten Verteidiger von Mikhaylov, werden nun endgültig von den Deutschen überrannt. Die sichernde Armee wird völlig aufgerieben und eine weitere Division muss sich vor der feindlichen Übermacht weit zurückziehen.

Sofort nach ihrer Eroberung wird die Stadt stark gesichert. Der Feind will wirklich keinen Meter eroberten Bodens wieder verlieren und sichert diesen Flankenangriff auf Stalingrad stark ab.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/527nfncl8dn6.png (http://www.pic-upload.de/view-24584612/Bild-3-Mikayhlova-Ende.png.html)


Aber auch unsere Truppen bleiben nicht untätig.

Während die verbliebenen Divisionen das Vorfeld der Stadt weiterhin besetzt halten, gehen hinter ihrem Rücken die letzten Einheiten der neuen Verteidigungslinie in ihre Stellungen und haben damit eine neue stabile Linie geschaffen. Damit der Feind nicht sofort bis zu dieser vorstößt müssen die Divisionen noch das davor liegende Gebiet sichern. Die STAWKA erhofft sich davon eine deutliche Verzögerung des Feindes.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/96jb7a8m9c5.png (http://www.pic-upload.de/view-24584659/Bild-4-Mitte-Ende.png.html)


Aber auch weiter nördlich gehen die Vorbereitungen ungebremst weiter. Ein Großteil der geplanten Stellungen ist auch hier besetzt und die Panzerarmeen machen sich auf den Weg in ihre Bereitstellungsräume. Von hier aus könnten sie den Deutschen direkt in die Flanke fallen, wenn diese ihren Angriff weiter fortsetzen und auf unsere Stellungen treffen.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/juna9nukbpwi.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24584699/Control_Ice.jpg.html)

**Im dichten Schneetreiben gehen die Panzer in ihre Stellung.**


Natürlich werden auch diese Einheiten zuerst mit den neuen Panzer Modellen ausgestattet, bevor weitere Angriffe befohlen werden. Unter den Deutschen wird dies bestimmt für eine ordentliche Überraschung sorgen, wenn ihnen ihre Panzer plötzlich nicht mehr so viel Schutz bieten können wie noch vor einigen Wochen.

Gemeinsam mit den örtlichen Kommandeuren plant die STAWKA bereits seit längerem das weitere Vorgehen hier und langsam reift ein interessanter Plan heran. Sollte dieser auch nur entfernt möglich werden, dann könnte dem Feind eine schwere Niederlage zugefügt werden. Aber dazu müssen auch noch weitere Unterstützungseinheiten ankommen.

Zu gegebener Zeit wird das Oberkommando den Kommandeuren seine Pläne darlegen und erläutern.


Die Schlacht um Stalingrad


Die Aufklärungsberichte werden immer erschreckender. Die Deutschen meinen es wirklich ernst mit ihrer Belagerung von Stalingrad. Bei einer Aufklärungsmission entdeckten unsere Flieger wahre Unmengen an gegnerische Artillerie. Mittlerweile hat der Gegner sogar überschwere Eisenbahngeschütze in Stellung gebracht, um unsere Bunkerlinien zu beschießen.

Aber auch im Süden der Stadt kommt zu teilweise heftigen Gefechten. Nach unserem Ausfall aus der Festung und dem Angriff auf die Artillerie, schlagen die Deutschen zurück und können unseren Panzern schwere Verluste zufügen. Auch die begleitende Infanterie wird attackiert und unsere Jäger müssen ihren Feldflugplatz verteidigen.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/1x3n4wslz87.png (http://www.pic-upload.de/view-24585433/Bild-5-Stalingrad-Anfang.png.html)


Vorerst bleibt dem Kommandeur nichts anderes übrig, als den Rückzug anzuordnen damit sich die Panzerarmee neu ordnen und aufgefrischt werden kann. Auch die "Roten Falken" müssen ihre Zelte etwas weiter im Osten aufschlagen. An ihre Stelle rückt eine frische Armee, um die Lücke zu schließen und die feindlichen Angriffe zu blocken.

Als Ersatz für die Panzerarmee kommt eine frische Infanteriearmee zum Einsatz, welche sofort zum Angriff übergeht und ein deutsches Armeekorps muss schwere Verluste hinnehmen.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/69kh12f3ljev.png (http://www.pic-upload.de/view-24585459/Bild-6-Stalingrad-Ende.png.html)


Sobald die gepanzerten Truppen wieder aufgefrischt und ebenfalls mit den neuen Modellen ausgestattet wurden, sollte es möglich sein weitere schwere Schläge gegen den Feind anzusetzen. Bisher geht die STAWKA noch nicht von einer akuten Gefährdung der Stellungen aus. Allerdings könnte sich dies recht bald ändern. Deshalb ist es auch unabdingbar, dass sobald wie möglich weitere Flugzeuge und Panzer an diesen Abschnitt der Front verlegt werden.

Die Moral der Männer ist aber dennoch weiterhin sehr hoch. Das dürfte vor allem an der mehr als sicheren Flanke im Norden liegen.


Der Kampf um Grozny


Auch hier sind die Deutschen erst einmal weiter in der Offensive. Allerdings scheint ihre Umfassungsaktion wirklich nur eine Finte gewesen zu sein, denn ein deutliches nachrücken auf unsere zurückgenommen Linien kann nicht festgestellt werden. Aber es wird eine unserer Divisionen abgeschnitten, welche nun im "Niemandsland" zwischen den Fronten festsitzt.

Auch auf der nördlichen Seite des Flusses halten sie den Druck weiter aufrecht und können einige der tapferen Einheiten hier zum Rückzug zwingen. In die geschaffenen Lücken stoßen sofort Korps vor und dahinter gehen die Stukas in ihre neuen Stellungen.

Die Soldaten ahnen, welche Gefahr von diesen Flugzeugen ausgeht und sie in den nächsten Tagen sicher das Ziel von Angriffen sein werden.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/phqhd5qenmt4.png (http://www.pic-upload.de/view-24585554/Bild-7-Grozny-Anfang.png.html)


Die Rote Armee kann aber auch hart zurückschlagen und so ergeht der Befehl zum Angriff an die entsprechenden Truppenteile.

Panzer zusammen mit Infanterie rücken im Norden vor und greifen das weit vorgerückte rumänische Armeekorps an, welches keine Zeit mehr hat sich zurückzuziehen und völlig aufgerieben wird. Wieder einmal zeigt sich, dass der Kampfeswillen der Verbündeten nicht mit dem der Deutschen zu vergleichen ist.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/2g7fpuxzce3y.png (http://www.pic-upload.de/view-24585631/Bild-8-Grozny-Ende.png.html)


Auch direkt über den Terek lässt der Frontkommandeur seine Einheiten angreifen und erringt damit respektable Erfolge. Nach den Attacken der Panzergrenadiere muss ein deutsches Panzerkorps fliehen. Die mechanisierte Infanterie zieht sich zur Auffrischung zurück und eine frische Panzerarmee übernimmt ihre Aufgaben.

Ein weiteres deutsches Armeekorps muss sich ebenfalls, unter dem Druck unserer Angriffe, zurückziehen.

Es kann durchaus behauptet werden, dass so ziemlich alle Geländegewinne des Feindes wieder zunichte gemacht wurden. Die Schlacht am Terek wird wohl noch einige Zeit andauern. In den nächsten Tagen kommen auch hier weitere Truppen und neue Waffen an. Damit dürfte sich das Kriegsglück auch wieder etwas zu unseren Gunsten neigen. Große Erfolge werden wohl dennoch einige Zeit auf sich warten lassen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Obwohl die Meldung eigentlich schon veraltet und überholt ist, veröffentlicht sie das Oberkommando dennoch. Auch um den Offizieren zu zeigen, dass seitens der STAWKA keine Informationen zurückgehalten werden.

http://www11.pic-upload.de/12.09.14/qv3faxqshkn.png (http://www.pic-upload.de/view-24585693/forschung.png.html)


Die wichtigsten Technologien sind alle bereits zu mehr als 70% erforscht. Die Entwicklungsbüros sicherten noch einige Erfolge während des Winters zu. Besonders bessere Infanteriewaffen und Bodenkampfflugzeuge würden unseren tapferen Soldaten sehr bei ihrem schweren Abwehrkampf helfen.

Hoffen wir alle, dass zu Beginn des neuen Jahres auch neue Waffen zur Verfügung stehen.

Hohenlohe
13.09.14, 12:53
Wie es aussieht bereitet ihr die russische Dampfwalze gut vor, aber ohne Verluste für euch wird es nicht so einfach sein mit einem Erfolg gegen die tapferen Deutschen...:fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph::)

HvS
14.09.14, 20:25
Werter Hohenlohe,

Ja, es sieht gut aus.. aber Ihr werdet in unserer Jahresendübersicht sehen, daß das Jahr 1943 ein ganze anderes Spiel werden wird. In 1941 und 1942 konnten wir nach Belieben durch die russischen Horden pflügen, und das wird uns in 1943 nicht mehr möglich sein.. die Gründe werden wir weiter unter deutlich darstellen. Auf jeden Fall können wir versprechen: der Leser wird ein ausgeglichenes und spannendes Spiel bekommen!
Wegen Eurer Frage nach Artillerie und PAK: wir kaufen erstmal alle Armeekorps.. das sind die Arbeitstiere dieses Spiel, die momentan gegen die Stufe 1-PKs der Russen sehr gute Ergebnisse erzielen. Der Unterschied zwischen den PAKs und einem Armeekorps sind auf Stufe 2 nicht allzu hoch... aber wir haben Anti Tank 2 noch nicht erforscht und werden es wohl auch nicht.
Es sei am Rande bemerkt, daß unser Gegner uns geschrieben hat, daß er HT2 bekommen hat.. und HT3 ist bei uns gerade mal bei 22%... das heißt, daß der Feind nach der Aufrüstung seiner Panzerkorps gleichwertige Ausrüstung haben wird.. gar nicht gut.


Werter Hjalfnar,

wir gehen mal davon aus, daß das Spiel in 1943 recht ausgeglichen sein wird.. bis Unternehmen Konstantin erfolgreich beendet wird, dann könnte sich das Zünglein neigen. Wir haben die Sachlage analysiert: wir können durch das ausgeglichene Kräfteverhältnis in Gorki und in Grosny nicht vorrücken, daß geht einfach nicht. Stalingrad ist für uns schwer zu prognostizieren, also müssen wir uns was anderes überlegen.
Wir denken, daß den neutralen Leser ab 1943 ein ganz anderes AAR erwartet, als das bisher der Fall war.


http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


21. Dezember 1942 - Feindaktivitäten

Die Russen greifen an mehreren Stellen an.


http://imageshack.com/a/img902/7789/LC2x5I.png


Die Russen schicken eine Armee über den Fluß.. entweder eine Strafeinheit aus Männern, die sie loswerden wollen, oder das feindl. Oberkommando steht unter Einfluß von Wodka.
Das dürfte ein ungleicher Kampf werden.


http://imageshack.com/a/img673/2756/WPR5Zr.png


Die Russen ziehen ihre Panzer zurück... und wenn die Bomber gutes Wetter haben und fliegen können, erwischen sie das Panzerkorps vielleicht noch.
Auch hat der Feind seine Jagdflieger zurückgezogen und durch Infanterie ausgetauscht.


http://imageshack.com/a/img913/9645/6JzMN3.png


Im Raum Grosny greift der Feind an und vernichtet ein ungarisches Armeekorps. Desweiteren wird ein deutsches Panzerkorps angegriffen und zieht sich mit merklichen Verlusten zurück. Auch in diesem Falle war die feindl. Verluste allerdings deutlich höher.
Hier an dieser Front geht es nicht vor und nicht zurück.. das OKH ändert seine Strategie.


http://imageshack.com/a/img902/7062/8czLFG.png


Der Frontabschnitt am Terek bringt bisher die meisten Verluste mit sich.


29. Dezember 1942

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord vertreibt eine russische Arme und besetzt den Rest des westlichen Flußufers. Nun kann der Winter kommen.
Die H.Gr. Mitte hat Mühe, die Russen in Richtung Stalingrad zurückzutreiben.
Die H.Gr. Süd führt den ersten echten Angriff auf die Befestigungen von Stalingrad durch und fügt den Russen hohe Verluste zu. Bei Grosny verlieren die Russen zwei Großverbände.


http://imageshack.com/a/img911/9145/UrKz4C.png


Die wagemutige russische Armee verliert mehr als die Hälfte ihrer Sollstärke und ergreift die Flucht. Verluste auf deutsche Seite gibt es nicht. Ein weiteres Panzerkorps trifft ein.
Das OKH geht davon aus, daß die Russen der Wehrmacht an diesem Frontabschnitt zahlenmäßig überlegen sind. Ein weiteres Armeekorps (nicht im Bild) wird nach Kowrow verlegt, und das OKH beschließt, die Strategie zu ändern. Die Infanterie wird den Fluß bewachen, und die Panzer werden versuchen, auf der linken Flanke des Feindes den Fluß zu überqueren und so die Front aufzurollen. Dafür ist das ganze Jahr 1943 Zeit.
Durch die massiven Verstärkungen, die der Feind erhalten hat, ist die ursprüngliche Planung nicht mehr durchführbar. Sinn und Zweck wird es sein, dem Feind höhere Verluste zuzufügen, als diejenigen, die die Wehrmacht erleiden muß. An dieser Front soll eine Art Abnutzungskrieg geführt werden.. es muß irgendwann gelingen, das ein oder andere Panzerkorps des Feindes zu vernichten, und dann sieht es besser aus. An eine strategische Offensive ist nicht zu denken.


http://imageshack.com/a/img907/7629/XsIA0a.jpg


Die Strapazen für die deutsche Infanterie sind gigantisch.


http://imageshack.com/a/img537/3889/hpdvUo.png


Im Raum Michailowka geht es wegen des schlechten Wetters nur langsam voran. Immerhin gelingt es, eine Division zu vertreiben. Die Russen weichen keinen Meter zurück.. sie wissen, daß weiter im Osten nichts mehr ist, das sich zu verteidigen lohnt.
Das Schwere Eisenbahngeschütz Dora und die Nebelwerfer feuern um die Wette, und die Verteidiger müssen schwere Verluste hinnehmen. Die beiden Abteilungen der konventionellen Schweren Artillerie haben Feuerpause. Wenn alle vier zusammen feuern, bleibt kein Stein auf dem anderen.
Bei Wolgodonsk trifft ein Panzerkorps ein, daß allerdings noch aufgerüstet werden muß. Das OKH ist sich sicher: wenn die Russen keine weiteren Panzer schicken, kann die H.Gr. Süd die Befestigungen systematisch eine nach der anderen knacken.


http://imageshack.com/a/img661/7508/4eJ93R.jpg


Hier sind die tapferen Veteranen des VI. Panzerkorps bei der Überquerung eines Flußes westlich von Michailowka zu sehen.


http://imageshack.com/a/img673/3104/tuwuqv.png


Im Norden des Frontabschnittes am Terek befiehlt das OKH die Beendigung der Finte und den Rückzug in Stellungen, die besser versorgt sind.
Mittelfristig wird angestrebt, die alte Defensivstellung I zu halten (so hätte jede Einheit Supply 6). Auch an diesem Frontabschnitt soll ein Abnutzungskrieg geführt werden, bis der Feind keine Kraft mehr hat.
Das OKH rechnet nicht damit, daß sich dieser Frontabschnitt im Jahr 1943 großartig verändern wird.. bei Seiten sind gleich stark, und das Terrain begünstigt die Russen.


http://imageshack.com/a/img537/7839/Y1MxB7.jpg


Der Kampf im Winter verlangt von Mensch und Material das Äußerste.


In der Zeit vom 21. Dezember 1942 bis zum 5. Januar 1943 wurden zwei feindl. Großverbände vernichtet, insgesamt nun 329.



Gliederung des Ostheeres gemäß Zugehörigkeit zur Heeresgruppe zum 31. Dezember 1942


Heeresgruppe Nord

2 Hauptquartiere
2 Panzerkorps
1 Panzergrenadierkorps
7 Armeekorps
1 Schwere Artillerie
1 Korps Jagdflieger
1 Flotte Mittlere Bomber

15 Kampfeinheiten, nur Wehrmacht


Heeresgruppe Mitte (Raum Tambow)

2 Hauptquartiere
4 Armeekorps
1 Korps Jagdflieger
1 Korps Mittlere Bomber

8 Einheiten, nur Wehrmacht


Heeresgruppe Mitte (Raum Michailowka)

2 Hauptquartiere
2 Panzerkorps
1 Panzergrenadierkorps
4 Armeekorps
1 Korps Jagdflieger
1 Korps Mittlere Bomber

11 Einheiten, nur Wehrmacht


Heeresgruppe Süd (Raum Stalingrad)

3 Hauptquartiere
1 Panzerkorps
8 Armeekorps
4 Abteilungen Schwere Artillerie verschiedener Typen
2 Korps Jagdflieger
2 Korps Mittlere Bomber

20 Einheiten, nur Wehrmacht


Heeresgruppe Süd (Raum Grosny)

6 Hauptquartiere, davon 3 deutsche
3 Panzerkorps
12 Armeekorps, davon 8 deutsche
4 Korps Jagdflieger, davon 1 deutsches
2 StuKas
1 Korps Mittlere Bomber (italienisch)
1 Korps Fallschirmjäger
1 Kavallerie

30 Einheiten, davon 19 deutsche

(Die letzten beiden Einheiten werden wahrscheinlich zu H.Gr. Mitte verlegt, weil sie beim infanteristischen Kampf wenig helfen können!)


Unternehmen Konstantin

2 Hauptquartiere, 1 deutsches und 1 rumänisches
1 Panzerkorps, rumänisch (Neuaufstellung)
1 Panzergrenadierkorps
8 Armeekorps, 4 deutsche und 4 rumänische
1 Korps Jagflieger
1 Korps Mittlere Bomber

14 Einheiten, davon 7 deutsche


Somit stehen 98 Einheiten im Feldheer, inklusive der Einheiten der Luftwaffe.
Eine weitere Einheit steht in Berlin, und zwar ein Kampfpanzerzug.

In der Produktionsschleife befinden sich weitere 9 Einheiten, und zwar:

- 2 Panzerkorps (eines für Unternehmen Konstantin, eines in Reserve)
- 6 Armeekorps (werden nach Bedarf zugeteilt)
- 1 Korps Jagdflieger

Allerdings ist damit zu rechnen, daß die Russen auch weitere Einheiten in Produktion haben.
Somit ergibt sich momentan folgendes Bild:

- die Wehrmacht hat 99 Kampfeinheiten im Feld, Heer und Luftwaffe
- die Rote Armee hat 122 Kampfeinheiten im Feld, Heer und Luftwaffe; davon ca. 5 Garnisonen

Es herrscht also eine zahlenmäßige Überlegenheit der Russen, weil diese keine Partisanen unterdrücken müssen. Von den insgesamt 167 Einheiten der Achsenmächte sind 4 Marineeinheiten, die wahrscheinlich für den weiteren Kriegsverlauf bedeutungslos sind, und unglaubliche 64 Einheiten (alle Garnisonen, alle Divisionen, alle finnischen Einheiten sowie die Bodentruppen der Italiener) werden für die Unterdrückung von Partisanen benötigt.

99 + 4 + 64 = 167


Gliederung nach Einheitentyp (ex Marine und Partisanenbekämpfung)

- 17 HQs; 13 deutsch, 2 rumänisch, 1 ungarisch, 1 italienisch
- 9 Panzerkorps; 8 deutsche und 1 rumänisches
- 3 Panzergrenadierkorps
- 43 Armeekorps, davon 35 deutsche, 6 rumänische und 2 ungarische
- 5 Abteilungen Schwere Artillerie; verschiedenen Typen
- 10 Korps Jagdflieger; 7 deutsche, 1 italienisches, 1 rumänisches, 1 ungarisches
- 7 Korps Mittlere Bomber; 6 deutsche und 1 italienisches
- 2 Einheiten StuKas
- 1 Panzerzug
- 1 Korps Kavallerie
- 1 Korps Fallschirmjäger

In der Summe 99 Einheiten.

Lageeinschätzung (RP off):

Wir haben mit der MPP-Spritze einen Volltreffer gelandet... einige Stimmen befürchteten ein Sterben auf Raten, andere meinten, daß der Spannungsbogen sich nicht wieder herstellen läßt. Wir haben da eine andere Meinung: wir finden es verdammt spannend! Selbst wenn wir die Einheiten von Unternehmen Konstatin auf die anderen Heeresgruppen aufteilen würden, so würde das am Kräfteverhältnis nicht viel ändern. Auch wenn wir an dieser Stelle noch nicht offenbaren, was das Unternehmen Konstantin sein wird, so wird es doch in der Folge einige deutliche Hinweise geben. Aber gehen wir zuerst mal die einzelnen Frontabschnitte durch.

Gorki: hier sind wir zahlenmäßig unterlegen, und der Feind verschanzt sich hinter dem Fluß. Das gibt einen Stellungskrieg reinsten Wassers, und wir müssen aufpassen, daß wir diesen Krieg wirtschaftlich führen. Am Ende entscheiden die MPP, und an einen Großangriff brauchen wir gar nicht zu denken. Wir müssen den Feind schwächen so gut es geht. Die Luftwaffe, die Artillerie und die Panzer müssen zusammenarbeiten und so eine Feindeinheit nach der anderen ausschalten... was allerdings nur sehr langsam gehen wird. Wir glauben, daß an dieser Front in 1943 nur dann etwas passieren wird, wenn die Russen massiv Kräfte abziehen werden... das Gelände ist einfach gegen uns, und die Russen sind zu zahlreich.

H.Gr. Mitte: östlich von Tambow wissen wir gar nicht, was uns erwartet.. nur russische Steppe ohne Versorgung. Wir haben uns auch noch nicht entschieden, wie wir in Stalingrad vorgehen.. gemeinsamer Angriff durch die H.Gr. Mitte und die H.Gr. Süd oder schrittweises Vorgehen durch die H.Gr. Süd.. und die Artillerie macht die Arbeit. Hier müssen wir einfach abwarten.. und allzu viel wollen wir auch nicht verraten. Wir gehen davon aus, mit der H.Gr. Mitte im Laufe des Jahres 1943 Fortschritte zu machen.

Stalingrad: Wir glauben, daß wir den Festungsring nach und nach knacken können. Alle drei Runden haben wir 12 Schuß mit der Schweren Artillerie sowie zwei Mittlere Bomber.. das hält keine Einheit aus, und wenn eine Einheit flieht, wird die Befestigung zerstört. Wir glauben, daß wir im Laufe des Jahres das Stadtzentrum von Stalingrad einnehmen können, was zum Kollaps der russischen Stellungen führen würde. Aber eines ist jetzt schon klar: es wird hart werden. Allerdings glauben wir, daß wir den Kampf an diesem Frontabschnitt sehr wirtschaftlich führen können.

Grosny: an diesem Frontabschnitt wird es wohl keine großen Veränderungen geben.. hoffen wir. Eine Überwindung des Terek ist illusorisch, und die Russen haben 6 Gepanzerte Einheiten in der Gegend. Mit etwas mehr Glück hätten wir schon ein oder zwei davon vernichten können, aber dem war nicht so. An dieser Front wir es zu einem bloßen Abtauschen von Angriffen kommen, und das Verlustverhältnis wird nicht allzu verschieden sein.

Unternehmen Konstantin: wird im Frühjahr starten, sobald das Wetter es zuläßt. wir brauchen einen schnellen Erfolg, und dann würde sich die gesamte strategische Situation des Krieges ändert.

Gesamtlage: natürlich sieht es nach wie vor sehr gut aus. Allerdings zeigt die Einschätzung der einzelnen Frontabschnitte, das wir an zweien ein Patt haben, und an zwei weiteren einen ungewissen Ausgang. Mit anderen Worten: wir werden wohl in 1943 weder in Gorki noch in Grosny Erfolg haben, und ob wir Stalingrad bekommen, ist keineswegs sicher. Wir kämpfen in Unterzahl, obwohl wir weiterhin taktische Vorteile haben, hauptsächlich wegen IW2. Der Vorteil unserer Panzer ist dahin.
Nehmen wir mal an, daß wir Stalingrad einnehmen können.. was wäre dann gewonnen? Wir müssten in 1944 genauso gegen Gorki und Grosny anrennen.. und 1945 endet das Spiel, bis dahin müssen wir in Baku sein. Auf konventionelle Art und Weise klappt das nicht, der Weg von Grosny nach Baku wird ungemein schwer werden. Wir brauchen einen anderen Ansatz.. deswegen haben wir Unternehmen Konstantin ins Leben gerufen. Wenn das Unternehmen klappt, bekommen die Russen ein Problem.. wenn es ein Fehlschlag wird, könnte das Spiel bis 1945 gehen, ohne daß es eine Entscheidung gibt.


Kapitel LXII - Das Ende eines harten Jahres

Man hatte wohl beim OKH beschlossen, das Jahr 1942 für das VI. Panzerkorps ohne große Herausforderungen ausklingen zu lassen. Wir waren in den letzten Tagen gegen eine sowjetische Infanteriedivision vorgegangen, aber wir haben von den Russen schon ganz anderen Widerstand entgegen geworfen bekommen.. der Feind hat das Terrain nur halbherzig verteidigt, und als wir ernsthaft zum Angriff übergegangen sind, haben die Russen Reißaus genommen. Verluste hatten wir keine.

Es stehen einige Änderunge vor uns.. ich werde den Befehl über die gesamte Abteilung übernehmen, und Major Mützel wird als Oberstleutnant in den Generalstab aufsteigen. Vielleicht ist das ein guter Zeitpunkt, das Jahr mal in Revue passieren zu lassen.

Das Jahr hatte denkbar schlecht begonnen... mit der Zerschlagung des VI. Panzerkorps und meiner Verletzung. Dann wurde ich zum Hauptmann befördert, weil ich einer der wenigen überlebenden Offiziere war.. möglicherweise auch, weil ich in meinem Metier nicht schlecht bin, so sagte es mir damals mein Vorgesetzter. Dann kam die Neuaufstellung, unsere Erlebnisreise durch den westlichen Kaukasus und schließlich die Verlegung in den Süden von Tula, an dessen Eroberung wir maßgeblich beteiligt waren. Anschließend fuhren wir in den hohen Norden, bis nach Jaroslawl und dann im Bogen nach Moskau, wo uns das härteste Stück Arbeit erwartete. Die Kämpfe dauerten Monate, und es wurde einer der größten Siege der jüngeren Militärgeschichte.

Nun stehen wir schon wieder im Kampf.. nordwestlich der Festung Stalingrad, in der wohl mindestens so viele Truppen stehen wie im Kessel von Moskau. Nach dessen Zerschlagung dachten fast alle unsere Kameraden, der Kampf sei vorüber, und die Russen wären am Ende. Aber Pustekuchen.. die sind stärker als je zuvor.
Nach allem, was ich in den letzten Wochen gelesen habe, stehen uns die härtesten Aufgaben noch bevor.

suo
14.09.14, 20:38
Auf jeden Fall können wir versprechen: der Leser wird ein ausgeglichenes und spannendes Spiel bekommen!
Solche Aussagen aus Eurem oder des werten Dukes of York Munde hatten meist zur Folge, dass es kurz darauf ziemlich bitter für Eure Gegner geworden ist. :D

Managarm
14.09.14, 20:42
Solche Aussagen aus Eurem oder des werten Dukes of York Munde hatten meist zur Folge, dass es kurz darauf ziemlich bitter für Eure Gegner geworden ist. :D

Ihr habt ja soooo recht, werter suo. :D ;)

Hohenlohe
15.09.14, 00:08
Wir sind schon jetzt gespannt wo ihr ansetzen werdet mit Unternehmen Konstantin und auch wie ihr euch sonst schlagen werdet. Wir wünschen euch für eure Luftwaffe gutes Wetter allezeit...:top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Strategienordi
17.09.14, 20:32
Ich bin überrascht, die MPP-Spritze bringt mehr als gedacht. Geht also wohl noch länger spannend weiter. :)

Werter Sachimos,

plant Ihr bei eurer derzeitigen Stärke einen Überfall auf Persien? Dort liessen sich einige MPP mit recht wenig Aufwand gewinnen.


Werter Hohenlohe,

wir vermuten, dass das Unternehmen Konstantin seinen Namen daher hat, dass der Werte HvS einem gewissen Konstantin Opel auf der Durchreise einen Besuch abstatten wird. ;)


Werter HvS,

die Kavallerieeinheit hat uns versöhnt. Wir hatten allerdings eher an Kapitel zu Ehren der Pferde gedacht, die in der Logistik und Etappe (und auch bei der Aufklärung) zum Einsatz kamen. Immerhin hatten sogar Panzerdivisionen hunderte Pferde in der Etappe im Einsatz. Infanteriedivisionen sogar tausende. Deswegen auch der Hinweis mit der Motorisierung, ohne die bleiben ja nur die Pferde.

Hohenlohe
17.09.14, 23:12
Ich bin schon sehr gespannt darauf, was der edle Sachimos noch in petto hat...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
19.09.14, 12:16
Werter suo,


der edle Managarm hat ja bereits alles Wichtige dazu gesagt.:D Aber wir sind dennoch recht zuversichtlich, dass wir weiterhin spannenden und aufregenden Kampf bieten können. Sobald der Schnee schmilzt, wird es bestimmt noch richtig Rund gehen.:cool:



Werter Strategienordi,


wir sind recht zuversichtlich, die vorhanden Mittel, einigermaßen, klug investiert zu haben.;)

Einen Angriff auf Persien, haben wir, ehrlich gesagt, noch nicht geplant aber wir werden das in den kommenden Tagen mal testen und uns dann entscheiden. Habt ihr eventuell Erfahrungswerte,
welche Einheiten dort vorhanden sind und ob die Alliierten eingreifen (wie historisch geschehen)??



Werter Hohenlohe,


bleibt gespannt. Der Krieg ist noch lange nicht zu Ende.



Werte Regenten,


wir wollten uns noch einmal für das große Interesse und die zahlreichen Ratschläge bedanken. Wir freuen uns immer sehr über jeden Kommentar.:) Der folgende Post wird leider etwas kürzer ausfallen, aber mit dem nächsten Bericht wollen auch wir einmal einen Überblick über die vorhandenen Einheiten geben, wahrscheinlich bekommen wir diesen aber nicht so informativ gestaltet wie unser hochgeschätzter Gegner.
Falls spezielle Fragen bestehen, beantworten wir diese aber gerne.:)








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 06. Januar 1943


Verstärkungen in dieser Runde:

2 Panzerarmeen
3 Panzergrenadierregimenter
1 Infanteriearmee
4 Bomberstaffeln



Die Front bei Gorky


Das deutsche Oberkommando lässt seinen Soldaten einfach keine Ruhe. Zum wiederholten Male müssen sie angreifen, um das westliche Ufer unter ihre Kontrolle zu bringen. Unsere letzte verbliebene Armee vor der Stadt wird ein weiteres Mal völlig aufgerieben und nur wenige Soldaten können sich zu den eigenen Linien durchschlagen.

Nachdem das Vorfeld der Stadt vom Feind erobert wurde, rücken weitere Einheiten nach und die Infanterie übernimmt die Sicherung der vordersten Frontlinie. Dahinter werden schwere Bomber gesichtet. Diese Staffel macht der STAWKA die größten Sorgen, denn dadurch wird Gorky unmittelbar bedroht.

http://www11.pic-upload.de/18.09.14/rizn9gfo57i.png (http://www.pic-upload.de/view-24651142/Bild-1-Gorky-Ende.png.html)


Die Kommandeure der Verteidiger von Gorky beschließen, dass es nicht länger sinnvoll ist das westliche Ufer zu verteidigen und wollen stattdessen lieber eine stabile Linie hinter dem Fluss zu halten. Zu größeren Angriffen von unserer Seite kommt es nicht. Die Soldaten sind voll und ganz damit beschäftigt sich mit ihren neuen Waffen vertraut zu machen und ein paar Tage Ruhe sind natürlich auch hoch willkommen.

Zwei von drei Panzerarmeen konnten bereits auf die neuen Modelle umgerüstet werden. Die letzte wird in einigen Tagen folgen. Deutlich ersichtlich ist, dass die Rote Armee eine deutliche Übermacht bei den gepanzerten Kräften hat.
Nach den letzten Informationen des Geheimdienstes haben die Deutschen noch ein Panzerkorps in der Gegend, welches von den Panzergrenadieren unterstützt wird.
Dennoch ist es unseren Soldaten momentan nicht möglich dem Feind den entscheidenden Schlag zu versetzen. Ein Angriff über den Fluss ist noch immer Selbstmord und es fehlen Artillerie und Bomber um die gegnerischen Verbände auszugraben.

Ein anderer Plan muss also her. Es müssen dringend schwere Waffen an die Front gebracht werden, welche einen Angriff entsprechend vorbereiten können. Im Oberkommando laufen die Planungen dafür bereits. Eventuell muss auch der Angriffsschwerpunkt verlagert werden aber diese Entscheidung möchte die STAWKA den Offizieren vor Ort überlassen, damit diese das Vorgehen mit dem Verhalten des Feindes koordinieren können.

http://www11.pic-upload.de/18.09.14/grr1uqdaly66.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24651235/Vistola_Oder_1.jpg.html)

**Unsere Soldaten gehen mit ihren neuen Panzern in Stellung.**


Die neue Mitte der Front


An diesem Abschnitt der Front verhalten sich die Deutschen weiterhin mehr als defensiv. Es wurde noch keine Kampfeinheiten gesichtet, geschweige denn eine ernst gemeinte Aufklärung. Wahrscheinlich ist den feindlichen Logistikern noch keine wirkliche Lösung für die Versorgungsproblematik in diesem Gebiet eingefallen.
Die STAWKA vermutet die Stellungen des Feindes weit im Westen im Raum Tambow. An dieser Situation wird sich über den Winter auch bestimmt relativ wenig ändern.

Aber die aktuelle Lage ist allen Beteiligten mehr als Recht. Denn so können in Ruhe die Stellungen ausgebaut und weiter befestigt werden. als erste Maßnahme wurde ein Regiment Pioniere mit dem Bau der ersten Feldbefestigung beauftragt und eine einzelne Division sichert das Vorfeld der zwei Städte ab. Die Städte selbst sind bereits seit einiger Zeit gesichert und könnten einem Angriff bestimmt standhalten.

http://www11.pic-upload.de/18.09.14/avicndw576d.png (http://www.pic-upload.de/view-24651339/Bild-2-Mitte-Ende.png.html)


Die STAWKA hat vorerst keine Pläne hier zum Angriff überzugehen. Dazu fehlen die Panzer und auch die Aufklärung ist noch nicht gewährleistet. Zuallererst müssen die feindlichen Stellungen aufgeklärt werden und dann können die Befehlshaber sich an das Entwickeln von Angriffsplänen machen.


Ganz anders sieht es da schon weiter südlich aus.

Mikhaylov ist fest in feindlicher Hand und die Deutschen greifen weiter aus der Stadt heraus an. Unsere Divisionen müssen die volle Wucht des Panzerkorps, der begleitenden Panzergrenadiere und der Infanterie aushalten. Und sie halten Stand. Das ist für den weiteren Verlauf der Schlacht mehr als wichtig, denn das gibt unseren Armeen Zeit sich hinter den Fluss einzugraben und eine stabile Verteidigungslinie zu bilden.

http://www11.pic-upload.de/18.09.14/e9ppg7ppud7y.png (http://www.pic-upload.de/view-24651475/Bild-3-Mitte-Ende.png.html)


Bei Balashov kommen unterdessen weitere Verstärkungen an. Darunter ein Regiment mechanisierte Infanterie, das sowjetische Äquivalent zu den deutschen Panzergrenadieren. Aus den Reihen des Offizierskorps kommen immer wieder Fragen auf, warum die Verstärkungen dorthin fließen. Die Antwort ist relativ einfach. An dieser Stelle erwartet die STAWKA am ehesten einen Angriff des Feindes aus dem Raum Tambow. Es gibt eine vernünftige Infrastruktur für die Versorgung der Truppen und eine Einnahme der Stadt würde eine große Lücke in die Verteidigung an dieser Stelle reißen. Darauf will man sich im Oberkommando vorbereiten.

Außerdem ist die Stadt ein wichtiges Nachschublager für die Jagdstaffeln der VVS. Würde dieses wegbrechen, müssten sich die "Roten Falken" weiter zurückziehen und könnten nicht mehr effektiv die Luftdeckung für die mittlere Front übernehmen.


Die Schlacht um Stalingrad


Bei Stalingrad hat sich das Lagebild nicht wirklich verändert. Der Feind beschießt aus allem was er hat unsere einzelne, bemitleidenswerte, Armee und diese hält weiterhin stand. Den tapferen Männern ist dieser Verdienst gar nicht hoch genug anzurechnen. Es zeigt sich deutlich welchen Wert gut ausgebaute Feldbefestigungen haben. Die größte Sorge der STAWKA ist aber dennoch die unglaubliche demoralisierende Wirkung des ununterbrochenen Artilleriefeuers aus allen Rohren.

Die Einheit wird umgehend mit ausgeruhten Rekruten aufgefüllt und es werden Sonderrationen ausgeteilt, um die Stimmung der Soldaten zu heben. Ein komplettes Herausziehen aus der Front ist aber derzeit nicht möglich, denn die Einheit hat sich in den vergangen Wochen sehr gut in ihren Stellungen eingegraben.

http://www11.pic-upload.de/19.09.14/j8oes2b4qau3.png (http://www.pic-upload.de/view-24651695/Bild-4-Stalingrad-Ende.png.html)


Aber es gibt auch andere Nachrichten, welche den Verteidigern der Festung Stalingrad neuen Antrieb geben.

Südlich der eigentlichen Stadt geht die kleine Offensive der örtlichen Kräfte weiter voran. Die angeschlagene Armee wird zurückgenommen und an ihre Stelle treten zwei frische ausgeruhte Verbände. Diese gehen auch sofort zum Angriff über und können ein gegnerisches Armeekorps in die Flucht schlage. Eine weitere Einheit setzt nach und abermals zieht sich der Feind zurück, muss dabei aber viel Raum preisgeben.

Sogar eine wichtige Nachschubroute kann unterbrochen werden, wenn auch nur kurz, aber immerhin ist dies eine enorme Störung der deutschen Pläne.

Die STAWKA rechnet damit, dass weitere Reserven des Feindes im Hinterland lagern und dieser einen weiteren Vorstoß nicht dulden wird. Der Kommandeur von Stalingrad wird entsprechend gewarnt. Man soll sich möglicherweise sogar auf einen massiven Einsatz gepanzerter Kräfte einstellen.

Auf jeden Fall ist mit einer deutlichen Reaktion des deutschen Oberkommandos, auf diesen Angriff zu rechnen.

http://www11.pic-upload.de/19.09.14/vo6ih12touf4.jpg (http://www.pic-upload.de/view-24655389/512px-RIAN_archive_765_Antiaircraft-gunners_ready_for_battle.jpg.html)

**In ganz Stalingrad werden FLAK- Stellungen kampfbereit gemacht.**


Der Kampf um Grozny


Es herrscht Ruhe, und das schon seit einigen Tagen.
Beide Seiten sammeln ihre Kräfte und müssen sich von den Strapazen der letzten Wochen erholen. Bei den Deutschen ist dies besonders im Norden zu spüren. Sie ziehen ihre Truppen ab, welche die Umfassung andeuten sollten. Offenbar ist die Versorgungslage in der Zwischenzeit immer kritischer geworden.

http://www11.pic-upload.de/19.09.14/7h8tv5tmmv8k.png (http://www.pic-upload.de/view-24655221/Bild-5-Grozny-Ende.png.html)


Auch auf unserer Seite ereignet sich nichts Besonderes. Es werden so viele Panzerarmeen wie möglich mit den neuen Waffen ausgerüstet und auch alle anderen Truppenteile werden aufgefrischt so gut dies möglich ist.
Es werden keine Angriffe durchgeführt, denn die Moral der Männer ist sehr niedrig und eine kleine Ruhepause ist dringend nötig.

Die STAWKA hat erkannt, dass sie langfristig mit der aktuellen Strategie nicht weiter kommen wird. Der Feind wirft immer wieder neue Einheiten in die Schlacht und auch die Ölquellen liegen sehr ungünstig. Zudem beherrscht die deutsche Luftwaffe noch immer den Luftraum über Grozny und die "Roten Falken" können leider nicht jeden Anflug des Feindes wirksam bekämpfen.

Ein konkreter Plan liegt noch nicht vor. Über den Winter sollen auf jeden Fall die Stellungen behauptet werden, um dann im Frühjahr mit frischen Kräften wieder vorzurücken.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Die Lage an allen Fronten kann momentan durchaus als stabil bezeichnet werden. Dies ist nur durch zahlreiche Neuaufstellungen gelungen und ein aktueller Vergleich der vorhandenen Kräfte, auf beiden Seiten, ergab folgendes Bild.

http://www11.pic-upload.de/19.09.14/d2z3kw1smrdj.png (http://www.pic-upload.de/view-24655322/kr--fte.png.html)


Zwar sind wir dem Feind nummerisch noch nicht Überlegen, aber die Deutschen können auch nicht alle vorhandenen Einheiten an die Front werfen. Sie benötigen zahlreiche Kräfte zur Sicherung des Hinterlandes.
Mit dem Eintreffen weiterer Unterstützungseinheiten wird sich die Situation dann endgültig drehen.

In den nächsten Tagen wird die STAWKA eine detaillierte Übersicht über die Verhältnisse an den einzelnen Abschnitten der Front erstellen. Sollten die Frontkommandeure spezielle Anfragen haben, so wird das Oberkommando versuchen auf diese einzugehen.

HvS
19.09.14, 14:08
Werter suo,

hättet Ihr da mal ein Beispiel für uns? :D
Wir haben das nämlich ernst gemeint.. wir erwarten wirklich ein sehr schweres Jahr 1943, und vieles wird vom (schnellen) Gelingen des Unternehmens Konstantin abhängen.


Werter Managarm,

auch Euch würden wir gerne um einen Quellennachweis bitten. :D


Werter Hohenlohe,

ratet doch mal, was das Unternehmen Konstantin bedeutet, bzw. wo es ansetzt... unser Gegner weiß es schon, Ihr könnt also nix kaputt machen.. :D


Werter strategienordi,

auch wir erwarten für die Zukunft ein spannendes Spiel und einen offeneren Schlagabtausch als in den Jahren 1941 und 1942. Es war aber reine Glückssache, daß wir offensichtlich genau das richtige Maß gefunden haben.
Und dann wegen der Pferde: wir werden versuchen, das irgendwie einzuflechten, können das aber nicht garantieren.
In der Tat habt Ihr Recht.. die Wehrmacht war in sehr hohem Maße von Pferden abhängig... unser Vater hat uns immer erzählt, daß sein Vater mit dem Pferdefuhrwerk nach Rußland aufgebrochen ist.. so kann man natürlich nicht die Welt erobern.



http://imageshack.com/a/img823/3972/gwt0.png


6. Januar 1943 - Feindaktivitäten

Der Feind beschränkt sein Aktivitäten auf den Raum Stalingrad.


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Die Russen versuchen, ein deutsches Armeekorps zu vernichten, aber diesmal gelingt der Rückzug.

Ansonsten regiert Frau Holle.


14. Januar 1943

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord hat die Auffrischung und Aufrüstung aller Einheiten abgeschlossen. Die Heeresgruppe hat 100% ihrer Sollstärke.
Die H.Gr. Mitte rückt trotz der winterlichen Verhältnisse langsam vor und hat östlich von Tambow erstmals Feindkontakt.
Die H.Gr. Süd führt die Kämpfe um Stalingrad und Grosny fort.


http://imageshack.com/a/img905/1673/2WxblD.png


Alles ist bereit.. und ein bißchen Ruhe über den Winter schadet den Truppen sicherlich nicht.


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Die H.Gr. Mitte hat Feindkontakt. Die Gegend zwischen Tambow und Balaschow ist ein ziemlich unwirtliches Gebiet. Beide Seiten haben mit schlechter Versorgung zu kämpfen.


http://imageshack.com/a/img674/4411/QqOmBp.png


Die H.Gr. Mitte und die H.Gr. Süd tasten sich immer näher an Stalingrad heran.
Beim Michailowka gelingt die Vernichtung einer russischen Division, im Süden der Festung wird eine sowjetische Armee unter hohen Feindverlusten vertrieben. Das winterliche Wetter läßt keine weiteren Aktionen zu.

(Anm.: dem VI. PK ist etwas sehr Ärgerliches passiert. Die Einheit hatte am Anfang der Runde Stärke 9 und einen Erfahrungsstern. Wenn wir auf Stärke 10 aufgefrischt hätte, wäre der Stern wieder weg gewesen. Also haben wir eine russische Division angegriffen, um weitere Erfahrung zu gewinnen.. zweimal Voraussage 0:1, und zweimal haben wir Schaden bekommen. Nun müssen wir auffrischen, und der Stern ist wieder weg. Wäre das einzige Panzerkorps mit Veteranenstatus gewesen... schade!)


http://imageshack.com/a/img538/9774/hrpqcx.jpg


Mittlerweile ist die Schwere Artillerie vollzählig in Feuerstellung. Eine dermaßen hohe Konzentration an Geschützen ist im bisherigen Kriegsverlauf noch nicht dagewesen.


http://imageshack.com/a/img743/2204/v916WD.png


Im Raum Grosny werden nahezu alle Einheiten auf Sollstärke gebracht. Es fand nur ein Angriff statt, bei dem eine Sowjetarmee 40% ihrer Sollstärke verloren hat
Auch an diesem Frontabschnitt sind viele Einheiten stationiert, denen ein bißchen Ruhe sehr gut tut.
Eine Notiz am Rande: ein zusätzliches rumänisches Fliegerkorps wurde ins Kampfgebiet verlegt, um die Luftüberlegenheit sicherzustellen. Die zahelnmäßige Aufrüstung der Roten Armee in den letzten Monaten hat dafür gesorgt, daß die Luftwaffe des Feindes hinsichtlich ihrer Stärke der Deutschen Luftwaffe nahezu ebenbürtig ist, und deswegen hat das OKH gegengesteuert.


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Die Infanterie besetzt nach wie vor die ersten Ausläufer des Kaukasus.. eine Gegend, die so symphatisch wirkt, als ob sich der Teufel dorthin erbrochen hätte.

In der Zeit vom 6. bis zum 21. Januar wurden lediglich eine feindl. Division vernichtet, insgesamt nun 330 Großverbände.


Kapitel LXIII - Winterkampf oder Winterkrampf?

Die letzten Tage waren gar nicht nach meinem Geschmack gewesen. Meine ersten Tage als Major und Kommandeur einer Abteilung waren von den Kämpfen um Michailowka geprägt, bei denen wir versucht hatten, die Russen auf die östliche Seite des Flusses zurückzudrängen. Im Stab des VI. Panzerkorps gab es Stimmen, die den Männern und vor allem dem überanspruchten Material mehr Ruhe gönnen wollten, aber die Befehle des OKH waren unmißverständlich: die Russen sind zu vertreiben, und dann gibt es die notwendige Ruhepause bis im Frühjahr das Spiel von neuem losging.

Die Kämpfe verliefen äußerst unbefriedigend; zwar wurde eine russische Division vernichtet sowie eine weitere verkrüppelt und in die Flucht geschlagen, aber unsere Verluste waren unverhälnismäßig hoch. Wahrscheinlich lag es daran, daß ich mich mit der neuen Verantwortung erst zurechtfinden mußte, aber ich vermutete, daß es an der Untätigkeit lag, zu der ich momentan verdammt war.. ich konnte nur am Funk zuhören, die Bewegungen auf der Karte nachvollziehen, Kommandos geben und die Verlustmeldungen entgegen nehmen.

Wegen des Zustands der Stabskompanie meiner Abteilung hatte ich nämlich gar keine andere Wahl.
Entsprechend der standardmäßigen Gliederung eines Panzerkorps und seiner Teileinheiten waren für die Stabskompanie 2 Befehlspanzer und ein PzKpfW III Lang vorgesehen, desweiteren ein eigener Panzerzug mit 4-5 PzKpfW III Lang. Nur war leider der Stabs-Panzerzug bei der Verteidigungsschlacht in Moskau als eine Art eisene Reserve auf die einzelnen Kompanien der Abteilung aufgeteilt worden, und seitdem gab es keinen Stabs-Panzerzug mehr. Zwar hatte mir Oberstleutnant Mützel versprochen, daß wir einige der neuen PzKpfW IVG bekommen sobald sie verfügbar sind, aber die ersten Vorserienmodelle würden frühestens im März, wahrscheinlich eher erst im April verfügbar sein, und dahin gab es keinen Stabs-Panzerzug.. die gesamte Stabskompanie bestand aus nur zwei Befehlspanzern des Typs IIIE, die jeweils eine nette Kanonenattrappe hatten, denn der PzKpfW III Lang war im Dezember auf eine Panzermine gefahren und wurde dabei so schwer beschädigt, daß eine Reparatur keinen Sinn machte. Deswegen hatte ich nur die beiden Befehlspanzer, und mit denen hielt ich mich dezent im Hintergrund.

Manchmal glaubte ich, daß das Absicht vom alten Mützel war, damit ich lernte, nicht immer in vorderstert Front zu sein.

Was für mich noch unerfreulicher war: ich mußte die Meldungen über die Verluste und technischen Defekte entgegen nehmen. In meiner Stabkompanie sollten eigentlich 8 Panzer sein, aber dort waren nur zwei. Die Abteilung bestand theoretisch aus vier Kompanien (die 1941 noch gängigen Leichten Kompanien aus PzKpfW II gab es nicht mehr, die waren nun mit PzKpfW III lang oder IV Kurz ausgerüstet), die jeweils 17 Panzer hatten... 3 Züge zu je 5 Panzern und die beiden IIIer des Kompanietrupps. Also in der Summe 76 Panzer.
Zum Ende des heutigen Tages waren aber gerade mal 51 dieser Panzer einsatzbereit. Die wenigsten waren durch direkte Feindeinwirkung ausgefallen, und die personellen Verluste waren verhältnismäßig gering. Ein schlimmeres Hindernis waren Minen und Panzerbüchsen, die die Ketten beschädigten, aber der schlimmste Feind von allen war General Winter.

Der stetige Wechsel von Schlamm und Frost war ein großes Problem für unsere Wartungsmannschaften, denn bei Schlamm setze sich Feuchtigkeit und Dreck in den Kette fest, und wenn es dann gefror, gaben die Ketten ganz schnell den Geist auf. Ähnlich war es mit dem Vorgelege.. auch hier traten viele Probleme auf. Kaum ein Panzer hatte nicht damit zu kämpfen.

Am Abend des heutigen Tages sah es in meiner Abteilung wie folgt aus:

Stabskompanie: 2 von 8 Panzern einsatzbereit, Lieferung der neuen PzKpfW IVG (Vorserienmodelle) im Frühjahr
I. Kompanie: 13 Panzer einsatzbereit, 1 durch Panzermine und Munitionsexplosion zerstört, 3 in Inst
II. Kompanie: 11 Panzer einsatzbereit, 1 bereits im Dezember zerstört, 1 durch Feindfeuer zerstört, 4 in Inst
III. Kompanie: 12 Panzer einsatzbereit, 1 durch Feindfeuer zerstört, 4 in Inst
IV. Kompanie: 13 Panzer einsatzbereit, 1 wg. technischer Defekte aufgegeben und vom Feind zerstört, 1 bereits im Dezember zerstört, 2 in Inst

In den nächsten Tagen werden wohl die 13 Panzer, die in der Instandsetzung sind, wieder zur Truppe stoßen.. und Ende Januar sollen wir auch Ersatz für die zerstörten Panzer bekommen. Bis dahin war meine Abteilung nur eingeschränkt einsatzbereit. Zum Glück hatte das OKH uns in den Westen von Michailowka beordert, und nun bekamen wir wohl erstmal einige Tage Ruhe.

Von mir aus hätte der alte Mützel ruhig weite einen auf Major rmachen können... mir war der Papierkrieg als Hauptmann schon zu viel gewesen, aber als Major artete es langsam aus. Oberst Höfinghoff, mein neuer Vorgesetzter und Kommandeur des Panzerregiments, legte sehr viel Wert auf ein geregeltes Meldewesen, und auch daran mußt ich mich erst gewöhnen... früher war es irgendwie lockerer gewesen, der Schwerpunkt lag im Kämpfen und nicht im Papierkrieg. Aber wahrscheinlich hatte Mützel einiges von mir ferngehalten.

Warum kann ich nicht einfach wieder Panzerkommandant sein? Oder wenigstens Zugführer?

suo
19.09.14, 14:29
hättet Ihr da mal ein Beispiel für uns? :D
Wir haben das nämlich ernst gemeint.. wir erwarten wirklich ein sehr schweres Jahr 1943, und vieles wird vom (schnellen) Gelingen des Unternehmens Konstantin abhängen.

Kann Euch nicht den genauen Zug geben und werde ihn in 38 Seiten AAR auch nicht suchen. Aber z.B. ein paar Runden vor der MPP-Spritze für die Russen haben mehrere Regenten schon länger davon geredet, dass die Russen am Ende seien und ihr dem werten Sachimos nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmt. Da habt Ihr noch lange geschrieben, dass der dicke Gegenschlag noch kommt. Wahrscheinlich habt ihr tatsächlich damit gerechnet, weil ihr euch in euren Planungen lieber darauf einrichtet, dass der Gegner noch etwas in der Hand hat.

Hohenlohe
19.09.14, 16:29
Werter HvS, das schaut ja gar nicht gut aus für euch, da der edle Sachimos erhebliche Kräfte in der Hinterhand hat, mit denen er euch im Frühjahr entsprechend einheizen wird. Wir wünschen euch trotzdem viel Erfolg...!! :ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Managarm
19.09.14, 17:08
Werter HvS, beste Quelle ist Unser Spiel gegen den edlen Duke. :D
Wobei Wir auch hier keinen genauen Spielzug benennen können. Jedoch ist es anfangs stets so gewesen, daß zu Zeitpunkten an denen Wir mit einer Stabilisierung der Lage gerechnet haben, der nächste Tiefschlag erfolgte.
In den dadurch notwendigen Therapiesitzungen ;) wurde auch von Unserem ehrenwerten Gegner die Möglichkeiten für Uns optimistischer eingeschätzt als sie sich im Endeffekt darstellte.
Das gipfelte dann darin, daß Wir bei jeder Posteingangsmeldung des Antwortzuges heftiges Nervenzucken erlitten und von jetzt auf gleich verstört im Kreis der Familie zusammensackten. :rolleyes: :D

Edit: Achso, inwzischen geht es Uns aber wieder besser. :ditsch: ;)

Strategienordi
19.09.14, 18:11
Werter Sachimos,
in Teheran steht ein Korps ohne Upgrades. Die Eroberung brächte euch neben Plündergut 40 MPP (Capital+Oil auf 8) pro Runde. Auswirkungen auf Türkei oder Allierte gibt es keine (Möglich wären Lend-Lease-Einheiten, sind uns da aber nicht sicher). Ihr müsstet auch 500 NM als Bonus bekommen. (Ihr müsstet auch solche kleinen Schübe mit dem gescripteten Vorrücken der Allierten kriegen, der werte HvS kleine Dämpfer, geht laut Script ab 11.11.1942 mit der Niederlage in Tobruk los.)

Werter HvS,

unsere Ahnen tanzen da aus der Reihe, waren beide auf Fahrzeugen unterwegs, einmal Panzer/Sturmgeschütz und einmal eine Flak auf Halbkette. :D
Ihr findet sicher einen Weg, sei es ne spontane "Kutschfahrt" nach ner Panne oder die Belehrung, dass die Wehrmacht doch nicht so motorisiert ist wie die Propaganda behauptet (Oder etwas ganz anderes).
Aber Ihr liegt falsch, an den Pferden lag es nicht. Immerhin haben die Mongolen erfolgreich vom Pferderücken aus gesiegt.^^

Plant Ihr eigentlich schon das Ausscheiden der Italiener Mitte des Jahres ein? Und würde es sich nicht anbieten zur Partisanenbekämpfung ggf. auch die "Stiefmuttereinheiten" Flak (ohne Upgrades versteht sich) etc zu verwenden?

Hjalfnar
20.09.14, 03:48
Es lag nicht direkt an den Pferden. Sind wir doch mal ehrlich, wäre die Wehrmacht voll motorisiert gewesen, wäre sie schon 1941 in Moskau einmarschiert...aber ihr wäre auch lange vor 1945 der Sprit ausgegangen.

Thomasius
20.09.14, 08:30
Es lag nicht direkt an den Pferden. Sind wir doch mal ehrlich, wäre die Wehrmacht voll motorisiert gewesen, wäre sie schon 1941 in Moskau einmarschiert...aber ihr wäre auch lange vor 1945 der Sprit ausgegangen.

Einer vollmotorisierten Wehrmacht wäre schon 1939 der Treibstoff ausgegangen. Die deutschen Treibstoffreserven waren immer sehr knapp, den Verbrauch einer voll motorisierten Wehrmacht hätten sie schon in Polen nicht decken können.
Wo hätte Deutschland derartige Ölmengen hernehmen sollen? Wo gab es Raffinerien um derartige Mengen von Treibstoff aus Öl zu gewinnen?
In Russland wäre die Nachschublage noch viel prekärer gewesen. Es wäre praktisch unmöglich gewesen die voll motorisierten Truppen mit diesen Unmengen an benötigtem Treibstoff zu versorgen(selbst, wenn er in Deutschland vorhanden gewesen wäre).
Wenn die USA schon nicht in der Lage waren ihre vollmotorisierten Truppen 1944 nach dem Ausbruch aus dem Landungskopf in Frankreich über ein gut ausgebautes französisches Straßen- und Eisenbahnnetz zu versorgen und deshalb die Offensive an der deutsche Grenze einstellen mussten, was glaubt ihr wie es der Wehrmacht in Russland über viel größere Distanzen ergangen wäre?
Wir lehnen uns aus dem Fenster und behaupten, eine vollmotorisierte Wehrmacht hätte überhaupt nichts am Ergebnis geändert.

Trantor
20.09.14, 14:55
Werter HvS,

wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, werden per Event in Bälde die italienischen Truppen ausscheiden. Damit schwächen sich eure Fronttruppen um eine Kleinigkeit. Wieviele italienische Partisanenbekämpfer müsst Ihr denn ersetzen ? Verliert Ihr damit nicht nahezu jegliches Offensivpotential ?

Selbst wenn die Einheiten aus den derzeit ruhigen Abschnitten gewonnen werden, droht euch dort eine Art Operation Bagration ...

Wie sind die Pläne des OKW ?

Herzlichst,

Trantor

Strategienordi
20.09.14, 15:05
Dem Deutschen Reich fehlte den ganzen Krieg über die Tiefenrüstung und vorallem eine mit den Kriegsgegnern gleichrangige Massenproduktion. Nicht ohne Grund stieg die Produktion durch Rationalisierung etc quasi den ganzen Krieg über an.
Aber naja, der werte HvS hats hier auch ohne LKWs geschafft.^^

Und bevor wir Abschweifen...

Werter HvS, habt Ihr eigentlich gegen die KI ähnliches geschafft?